![]() Vita 34 AGLeipzigHalbjahresfinanzbericht zum 30.06.2019KONZERN-ZWISCHENLAGEBERICHTGrundlagen des KonzernsDurch gezielte Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen will sich Vita 34 von
einer Stammzellbank zu einer breiter aufgestellten Zellbank entwickeln, die für aktuelle
und zukünftige Therapien oder kosmetische Behandlungen körpereigene Zellen einlagert
und für potentielle spätere Behandlungen zugänglich macht. Diese Strategieerweiterung
wurde bereits im zusammengefassten Lagebericht 2018 ausführlich dargestellt. Weitere Informationen zu den Grundlagen des Konzerns können den Seiten 14 bis 19 des
Geschäftsberichts 2018 entnommen werden. WirtschaftsberichtERTRAGSLAGE1. HALBJAHR 2019In den ersten sechs Monaten 2019 summierten sich die Umsatzerlöse auf 9.768 TEUR (H1
2018: 10.177 TEUR). Die erwarteten temporär dämpfenden Effekte aus dem Vertriebspartnerwechsel
im internationalen Geschäft konnten dabei ein Stück weit durch die Umsatzentwicklung
in der DACH-Region kompensiert werden, wo Vita 34 infolge erfolgreich angelaufener
Marketingmaßnahmen gegenüber dem 1. Quartal 2019 weiter organisch gewachsen ist. Da
sich die Umsatzkosten vor allem aufgrund der in 2018 eingeleiteten Effizienzmaßnahmen
überproportional zum Umsatz reduzierten, verbesserte sich das Bruttoergebnis im Berichtszeitraum
von 5.744 TEUR auf 6.015 TEUR. Die daraus resultierende Bruttomarge stieg von 56,7
% auf 61,6 %. Die positiven Effekte aus den Kosteneffizienzmaßnahmen spiegeln sich besonders deutlich
im Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wider, das gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 39,7 % von 1.996 TEUR auf 2.789 TEUR stieg. Die EBITDA-Marge
erhöhte sich dadurch von 19,6 % auf 28,6 %. Die Marketing- und Vertriebskosten (- 8,7 %) sowie die Verwaltungskosten (- 7,2 %)
konnten infolge der Effizienzmaßnahmen und der konsequenten Kostendisziplin ebenfalls
gesenkt werden. Dementsprechend war auch eine leichte Verbesserung der entsprechenden
Aufwandsquoten zu verzeichnen. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im 1. Halbjahr 2019 um 70,4 % von 916 TEUR auf 1.560
TEUR, während sich das Periodenergebnis von 544 TEUR nahezu verdoppelte auf 1.048
TEUR. Auf dieser Basis ergibt sich ein Ergebnis je Aktie unter Berücksichtigung der
Anteile anderer Gesellschafter von 0,26 EUR (H1 2018: 0,13 EUR). 2. QUARTAL 2019Im 2. Quartal 2019 erreichte der Umsatz mit 4.983 TEUR bereits nahezu das Niveau der
Vorjahresperiode von 5.100 TEUR. Gegenüber dem 1. Quartal 2019 konnte ein Wachstum
von 4,1 % erzielt werden. Aufgrund der positiven Entwicklung in der DACH-Region sowie der ergriffenen Kosteneffizienzmaßnahmen
zeigt sich auch in den Monaten April bis Juni 2019 auf allen Ebenen der Gewinn- und
Verlustrechnung eine überaus positive Ertragsentwicklung. Dementsprechend verbesserte
sich das EBITDA um 61,2 % auf 1.497 TEUR (Q2 2018: 929 TEUR), gleichbedeutend mit
einer EBITDA-Marge von 30,0 % (Q2 2018: 18,2 %). Die Marketing- und Vertriebskosten
nahmen von 1.390 TEUR auf 1.156 TEUR ab, während die Verwaltungskosten mit 1.201 TEUR
auf dem Niveau des Vorjahreswerts von 1.243 TEUR lagen. Das EBIT stieg deutlich von
374 TEUR auf 883 TEUR. Das Periodenergebnis erhöhte sich von 236 TEUR auf 586 TEUR. FINANZLAGEAufgrund der deutlich positiven Ertragsentwicklung verbesserte sich der Cashflow aus
betrieblicher Tätigkeit im 1. Halbjahr 2019 von 1.633 TEUR auf 2.359 TEUR. Der Cashflow
aus Investitionstätigkeit betrug - 385 TEUR (H1 2018: - 83 TEUR) und umfasst in erster
Linie Investitionen in Sachanlagen von - 407 TEUR. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
in Höhe von - 1.638 TEUR (H1 2018: - 1.738 TEUR) setzt sich maßgeblich aus planmäßigen
Tilgungen (- 891 TEUR) und der Dividendenzahlung (- 656 TEUR) zusammen. Für das Geschäftsjahr
2018 betrug die Dividende erneut 0,16 EUR pro Aktie. Der Dividendenausschüttung und der planmäßigen Rückführung von Finanzkrediten stand
im Berichtszeitraum ein signifikanter operativer Cashflow gegenüber, so dass sich
die liquiden Mittel zum 30. Juni 2019 auf 7.296 TEUR (31. Dezember 2018: 6.960 TEUR)
erhöhten. VERMÖGENSLAGEDie Bilanzsumme stieg von 59.317 TEUR zum 31. Dezember 2018 auf 60.269 TEUR zum 30.
Juni 2019. Auf der Aktivseite der Bilanz nahmen die langfristigen Vermögenswerte inklusive
Firmenwert von 47.917 TEUR auf 48.253 TEUR zu. Grund hierfür ist die erstmalige Erfassung
von Leasing-Nutzungsrechten gemäß IFRS 16 in Höhe von 1.207 TEUR. Der Geschäfts- oder
Firmenwert belief sich zum 30. Juni 2019 unverändert auf 18.323 TEUR. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich zum Stichtag auf 12.015 TEUR (31. Dezember
2018: 11.401 TEUR). Die Zunahme resultiert im Wesentlichen aus gestiegen Zahlungsmitteln
und Zahlungsmitteläquivalenten (+336 TEUR) sowie höheren Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen (+258 TEUR), die sich im Wesentlichen durch Umgliederungen aus dem
langfristigen Forderungsbereich erhöht haben. Die Gesamtforderungen aus Lieferungen
und Leistungen sind nahezu konstant. Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Eigenkapital aufgrund des Halbjahresergebnisses
von 29.546 TEUR auf 30.115 TEUR. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 49,8 %
auf 50,0 %. Die langfristigen Schulden nahmen zum 30. Juni 2019 auf 22.005 TEUR zu (31. Dezember
2018: 21.870 TEUR). Den geringeren verzinslichen Darlehen von 4.548 TEUR (31. Dezember
2018: 5.383 TEUR) stand dabei die erstmalige Erfassung von Leasingverbindlichkeiten
gemäß IFRS 16 in Höhe von 665 TEUR gegenüber. Die kurzfristigen Schulden erhöhten
sich auf 8.149 TEUR (31. Dezember 2018: 7.901 TEUR), was in Höhe von 545 TEUR ebenfalls
auf diesen Effekt zurückzuführen ist. Chancen- und RisikoberichtEin ausführlicher Chancen- und Risikobericht ist im Geschäftsbericht 2018 (S. 28 ff)
enthalten. Gegenüber den darin dargestellten Chancen und Risiken ergaben sich im Berichtszeitraum
keine wesentlichen Veränderungen. PrognoseberichtPrognosen zur Entwicklung der wirtschaftlichen Situation sind grundsätzlich, besonders
aber im gegenwärtigen politischen und wirtschaftlichen Umfeld, von hoher Unsicherheit
geprägt. Die folgenden zukunftsbezogenen Aussagen zur Geschäftsentwicklung von Vita
34 unterstellen, dass es in Europa zu keiner Rezession kommen wird. Der Vorstand der Vita 34 AG hält unverändert an seiner Gesamtjahresprognose 2019 fest.
Dementsprechend soll der profitable Wachstumstrend fortgesetzt werden und sich in
Umsatzerlösen (ohne Akquisitionen) zwischen 21,0 und 23,0 Mio. Euro sowie einem EBITDA
zwischen 5,0 und 5,6 Mio. Euro widerspiegeln. Das Unternehmen wird sich auf Basis der bereits erreichten hohen Profitabilität und
Cashflow-Stärke zunehmend auch auf strategische Themen konzentrieren. Hierzu zählt
auch die Entwicklung neuer Produkte. ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGENDieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Sie beruhen auf den gegenwärtigen
Informationen, die Vita 34 zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts zur Verfügung
standen. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen sind allerdings Risiken und Ungewissheiten
unterworfen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere
Chancen/Risiken eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den abgegebenen
Einschätzungen abweichen. Daher kann Vita 34 keine Gewähr für diese Angaben übernehmen. Leipzig, 28. August 2019 Vorstand der Vita 34 AG scroll
VERKÜRZTER KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSSVerkürzte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Verkürzte Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
Verkürzte Konzern-Bilanz (Aktiva)scroll
Verkürzte Konzern-Bilanz (Passiva)scroll
Verkürzte Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
scroll
Verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Anhang zum verkürzten Konzern-Zwischenabschluss1 INFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMENDer ungeprüfte verkürzte Konzern-Zwischenabschluss der Vita 34 AG umfasst die Vita
34 AG und ihre Tochterunternehmen (zusammen als "Vita 34" oder "Konzern" bezeichnet). Das Mutterunternehmen Vita 34 AG (die "Gesellschaft") mit Sitz in Leipzig (Deutschland),
Deutscher Platz 5a, eingetragen im Registergericht des Amtsgerichts Leipzig unter
HRB 20339, ist eine Gesellschaft, deren Unternehmenszweck die Entnahme, Aufarbeitung
und Lagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut und -gewebe, die Entwicklung von
zelltherapeutischen Verfahren sowie die Durchführung von Projekten auf dem Gebiet
der Biotechnologie sind. Der Konzern-Zwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2019 wurde
am 28. August 2019 durch den Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben. 2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE2.1 GRUNDLAGEN DER ERSTELLUNG DES ABSCHLUSSESDie Erstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses für den Zeitraum vom 1.
Januar bis 30. Juni 2019 erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung". Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht sämtliche für den Abschluss
des Geschäftsjahres vorgeschriebenen Erläuterungen und Angaben und sollte im Zusammenhang
mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 gelesen werden. 2.2 ERSTANWENDUNG NEUER STANDARDSDie bei der Erstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses angewandten Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden entsprechen - mit Ausnahme der ab dem 1. Januar 2019 verpflichtend
anzuwendenden Änderungen bzw. Neuregelungen der IFRS - grundsätzlich den bei der Erstellung
des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2018 angewandten Methoden. Aufgrund der Erstanwendung des IFRS 16 ab dem 1. Januar 2019 haben sich Umstellungseffekte
aus der Änderung der Rechnungslegungsmethode ergeben. IFRS 16 LeasingverhältnisseDer Standard wurde im Januar 2016 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre
anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. IFRS 16 ersetzt IAS 17 "Leasingverhältnisse"
und eine Reihe von leasingbezogenen Interpretationen. Der Standard sieht für Leasingnehmer
für die meisten Leasingverhältnisse den verpflichtenden Ansatz des Nutzungsrechts
am Leasinggegenstand und einer korrespondierenden Leasingverbindlichkeit vor. Die
gemäß IAS 17 bisher erforderliche Klassifizierung nach Finanzierungs-Leasingverhältnissen
bzw. Operating-Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer entfällt. Vita 34 wendet IFRS 16 erstmals auf das zum 1. Januar 2019 beginnende Geschäftsjahr
unter Verwendung des modifizierten rückwirkenden Ansatzes an. Von der Erstanwendung
sind bei der Vita 34 die bislang als Operating-Leasingverhältnisse klassifizierten
Leasingverhältnisse betroffen. Im Rahmen der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 wurden
zum 1. Januar 2019 Vermögenswerte für die Nutzungsrechte an Leasinggegenständen in
Höhe von 1.260 TEUR sowie Leasingverbindlichkeiten in gleicher Höhe erfasst. Der Konzern wendet die neuen Vorschriften entsprechend den Anwendungserleichterungen
des IFRS 16 nicht auf Leasingverhältnisse an, deren Laufzeit innerhalb von zwölf Monaten
nach dem Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung endet, und auch nicht auf Leasingverhältnisse
über Vermögensgegenstände von niedrigem Wert an. In den Mindestleasingzahlungen aus
Operating-Leasingverhältnissen zum 31. Dezember 2018 wurden mietnahe Verpflichtungen
einbezogen. Diese mietnahen Verpflichtungen wurden bei der Bestimmung der Leasingverbindlichkeit
nicht berücksichtigt. Ausgehend von den Operating-Leasingverpflichtungen zum 31. Dezember 2018 ergab sich
die Überleitung auf den Eröffnungsbilanzwert der Leasingverbindlichkeiten zum 1. Januar
2019 wie folgt: scroll
Der gewichtete durchschnittliche Zinssatz betrug 1,5 %. Im Berichtszeitraum wurden planmäßige Abschreibungen auf Nutzungsrechte an Leasinggegenständen
in Höhe von 261 TEUR vorgenommen. 3 ERLÖSE AUS VERTRÄGEN MIT KUNDENDie in der Gewinn- und Verlustrechnung für die fortzuführenden Geschäftsbereiche ausgewiesenen
Umsatzerlöse setzen sich nach der Art der erbrachten Dienstleistung wie folgt zusammen: scroll
4 ERTRAGSTEUERNDer Konzern berechnet den periodischen Ertragsteueraufwand mit dem Steuersatz, der
auf das erwartete gesamte Jahresergebnis anzuwenden wäre. Der Ertragsteueraufwand
setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Der Anstieg der latenten Ertragsteueraufwendungen resultiert aus der Nutzung von steuerlichen
Verlustvorträgen bei Konzernunternehmen. Behandlung steuerlicher VerlustvorträgeIm Rahmen einer bei der Vita 34 AG durchgeführten steuerlichen Betriebsprüfung, die
sich bis zum Veranlagungszeitraum 2009 erstreckte, wurde durch die Finanzbehörde eine
von der Vita 34 AG abweichende Auffassung hinsichtlich der steuerlichen Behandlung
von Abschreibungen auf Darlehen an verbundene Unternehmen vertreten. Es erfolgte eine zur Steuererklärung der Vita 34 AG geänderte Festsetzung, die im
Ergebnis zu einer Reduzierung des steuerlichen Verlustvortrages in Höhe von 2.553
TEUR zum Stichtag 31. Dezember 2009 führte. Die Vita 34 AG hat gegen diese Festsetzung
Klage eingereicht. Im Geschäftsjahr 2017 wurde der Finanzrechtsstreit zu Gunsten der
Vita 34 AG entschieden. Durch die Finanzbehörde wurde Revision gegen das Urteil eingelegt.
Am 14. August 2019 fand die mündliche Verhandlung beim Bundesfinanzhof statt. Eine
Entscheidung des Bundesfinanzhofs ist frühestens am 29. August 2019 zu erwarten. Unter
Berücksichtigung der erfolgten Änderung der höchstrichterlichen Rechtsprechung des
Bundesfinanzhofs durch das Urteil I R 73/16 vom 27. Februar 2019 zu § 1 Abs. 1 AStG
rechnet das Management damit, dass der Bundesfinanzhof die Klage an das Oberfinanzgericht
zur weitergehenden Sachverhaltsaufklärung und -würdigung zurückverweisen wird. Das
Management geht auf Basis der aktuellen Rechtsprechung unverändert davon aus, dass
die Darlehen an das verbundene Unternehmen zu fremdüblichen Konditionen ausgegeben
wurden und dass somit die Abschreibungen auf die Darlehen an verbundene Unternehmen
steuerlich zu berücksichtigen sind. Unter Berücksichtigung dieser Beurteilung sind zum Abschlussstichtag die Steueraufwendungen
sowie die angesetzten Steuerforderungen auf zu viel gezahlte Ertragsteuervorauszahlungen
ermittelt worden. 5 EIGENKAPITALAuf der Hauptversammlung im Juni 2019 wurde eine Dividende von 0,16 EUR je gewinnberechtigter
Aktie für das Geschäftsjahr 2018 beschlossen. Die Auszahlung der Dividende erfolgte
im Juni 2019. 6 FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE UND FINANZIELLE VERBINDLICHKEITENDie Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten sind
in der folgenden Aufstellung dargestellt. Der Buchwert entspricht dem Zeitwert. scroll
Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, übrige finanzielle Forderungen,
Schulden aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige finanzielle Schulden haben
regelmäßig kurze Restlaufzeiten. Die bilanzierten Werte stellen näherungsweise die
beizulegenden Zeitwerte dar. Die beizulegenden Zeitwerte von langfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
mit Restlaufzeiten über einem Jahr entsprechen den Barwerten der mit den Vermögenswerten
verbundenen Zahlungen unter Verwendung eines marktüblichen Zinssatzes. Die Einordnung
erfolgte in die Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie. Der beizulegende Zeitwert der Wertpapieranlagen wird auf der Grundlage von Börsenpreisen
auf aktiven Märkten ermittelt. Die Einordnung erfolgte in die Stufe 1 der Fair-Value-Hierarchie. Die Zeitwerte der in der Bilanz zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten langfristigen
Darlehen und Leasingverbindlichkeiten wurden durch Abzinsung der erwarteten künftigen
Cashflows unter Verwendung von marktüblichen Zinssätzen ermittelt. Die Einordnung
erfolgte jeweils in die Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie. 7 ANGABEN ÜBER BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENAls nahe stehende Unternehmen und Personen gelten Tochtergesellschaften, die nicht
in den Konzernabschluss einbezogen wurden, assoziierte Unternehmen (und deren Tochterunternehmen),
Aktionäre mit maßgeblichen Einfluss und Personen in Schlüsselpositionen des Unternehmens. Die folgende Tabelle enthält wesentliche Transaktionen mit nahe stehenden Unternehmen
und Personen für den Zeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2019 bzw. 2018: scroll
Der Konzern unterhält mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen Beziehungen im Rahmen
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Dabei verkauft der Konzern Dienstleistungen grundsätzlich
zu Marktbedingungen. 8 EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAGNach dem Berichtsstichtag 30. Juni 2019 sind keine berichtspflichtigen Ereignisse
eingetreten. Leipzig, 28. August 2019 Vorstand der Vita 34 AG scroll
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind. Leipzig, 28. August 2019 Vorstand der Vita 34 AG scroll
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