AXION AGWeißenhornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024der AXION AG, WeißenhornI. Grundlagen des Unternehmens Die AXION AG beschäftigt sich seit über 24 Jahren mit Sicherheitssystemen im Bereich Nutzfahrzeuge. Wichtige Schwerpunkte liegen dabei auf Videoüberwachung in- und außerhalb des Fahrzeuges. Ein weiterer Bereich sind Spezialprojekte für die PKW-Erstausrüstung (OEM). Für das Unternehmen sind vor allem das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland und Europa sowie der Markt für Nutzfahrzeuge maßgebend. Obwohl die Umsätze mit Kunden außerhalb Deutschlands kontinuierlich wachsen, sind internationale Märkte bisher noch von sekundärer Bedeutung, sollen aber mittelfristig weiter ausgebaut werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2024 war für die deutsche Volkswirtschaft von wirtschaftlicher Unsicherheit, strukturellen Schwächen und schwacher Nachfrage geprägt. Deutschland befindet sich weiterhin in einer Phase der wirtschaftlichen Stagnation, welche bereits im Vorjahr einsetzte. Die weltwirtschaftlichen Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen, eine schwächelnde Weltkonjunktur und volatile Energiepreise bremsen die deutsche Exportwirtschaft (-0,8%). Die Zinswende aus dem Vorjahr wirkt ebenfalls noch nach und führt zu einem deutlichen Rückgang der Bruttoanlageinvestitionen (-2,8 % zum Vorjahr). Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,2 % (preisbereinigt) und somit das zweite Jahr in folge. (Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Destatis Nr. 19/25 vom 15.01.2025) Im Jahr 2024 blieb die Automobilproduktion nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (Quelle: https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2025/250106_PM_Nationale_PM_Pkw-Produktion_in_Deutschland_im_Dezember_2024) mit 4,1 Mio Einheiten auf dem Niveau des Vorjahres. Trotz der um 1,7 % gesunkenen Exporte konnte Branchen Automobil- und Maschinenbau im vergangenen Jahr ihre Exportanteil laut Statistischem Bundesamt beibehalten (Automobilindustrie 17,0 %, Maschinenbau 14,0 %, Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen). Der Umsatz der Automobilindustrie sank im Vergleich zum Vorjahr um 5 % und damit auf Mrd. EUR 536,1. Der Umsatzrückgang verteilte sich auf alle Herstellergruppen, sowie proportional auf Inlands- und Auslandsgeschäft. (Quelle: Umsatzdaten der Automobilindustrie in Deutschland | VDA). Die größten Absatzregionen konnten im Jahr 2024 Zuwächse in unterschiedlichem Ausmaß verzeichnen. In Europa und den USA legte das Neuwagengeschäft mit niedriger einstelliger Rate zu. In China stieg der Absatz von Pkw merklich. Insgesamt hat sich die Dynamik auf den Märkten deutlich gewendet: Während die Vorjahre von hohen Auftragsbeständen getragen wurden, sind diese nun aufgebraucht, sodass nun eine träge Marktentwicklung zu Tage tritt (Quelle: VDA, vda.de - Im Jahr 2024 haben sich die Rahmenbedingungen für die Automobilindustrie nicht deutlich verbessert). Weiterhin entwickelten sich die Absatzmärkte in Europa nur verhalten. So lagen dort die Zahlen für Pkw-Neuzulassungen mit 13,0 Mio. Einheiten immer noch 18 % unter denen von 2019. Der Markt für Videoüberwachung, elektronische und optische Erzeugnisse verzeichnet dabei weiterhin noch einen positiven Verlauf. Die Zielbranchen der AXION AG entwickelten sich damit positiv. 2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Für die AXION AG war das Jahr 2024 wieder ein sehr gutes Geschäftsjahr. Die Geschäftsziele wurden mit einem gestiegenen Umsatz erreicht. Die bisherigen Investitionen in neue Produktlinien zahlten sich dabei ebenso aus wie die Positionierung der neuen Entwicklungen in Richtung digitaler Systeme. Trotz Lieferproblemen bei wichtigen elektronischen Bauteilen konnte der Umsatzplan erreicht werden. Auch im Jahr 2024 konnten neue Kunden und lukrative Aufträge in allen Geschäftsfeldern gewonnen werden. Die Bestandskunden zeigen weiterhin hohes Interesse an einer gemeinsamen Zusammenarbeit. Nahezu alle Projekte konnten wie vorgesehen abgeschlossen und die bestellten Produkte geliefert werden. Einige avisierte bzw. angebotene Projekte verzögern sich aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage. Diese geht nicht spurlos an unseren Kunden vorbei. Im Geschäftsjahr 2024 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 528,2 (Vorjahr: TEUR 683,5) getätigt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Beschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung und Entwicklungskosten für neue Projekte. Der Fachkräftemangel macht sich auch in unserer Branche bemerkbar. Trotzdem bleibt unser Mitarbeiterstamm stabil. Die ReAudit ISO 9001, ISO 14001, Kraftfahrtbundesamt Produktzulassungen wurden erfolgreich bestanden. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2024, insbesondere vor dem Hintergrund der stagnativen gesamtwirtschaftlichen Umfelds, als sehr positiv. III. Bericht zur Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 % auf TEUR 14.110,5 erhöht. Ursächlich hierfür ist vor allem der Zugang der flüssigen Mittel sowie der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Anlagevermögen ist auf TEUR 1.536,1 angestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 10,9 % (Vorjahr: 9,5 %). Investitionen wurden im Jahr 2024 vor allem in die Entwicklung verschiedener Projekte (immaterielle Vermögensgegenstande) sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen. Für diverse Werkzeuge wurden Anzahlungen geleistet. Das Anlagevermögen ist zu 100 % durch Eigenkapital gedeckt. Das Umlaufvermögen ist insgesamt um 8,8 % auf TEUR 12.519,7 gestiegen. Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 447,9 auf TEUR 2.013,6 vermindert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind deutlich um 69,9 % gestiegen und betragen TEUR 1.968,1. Die flüssigen Mittel haben sich dafür um 14,5 % gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 7.614,2 erhöht. Das Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 9.713,8 (Vorjahr: TEUR 9.510,8). Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 396,8 auf TEUR 2.294,1 erhöht. Ursächlich hierfür sind vor allem die gestiegenen Steuerrückstellungen. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und belaufen sich auf TEUR 2.102,6 (Vorjahr: TEUR 1.336,0). 2. Finanzlage Aufgrund des Geschäftsverlaufes konnte aus der laufenden Geschäftstätigkeit ein positiver Cash-Flow von TEUR 4.889,3 (Vorjahr: TEUR 4.038,2) erzielt werden. Wegen vorgenommener Investitionen, vor allem im Entwicklungsbereich, ergibt sich ein negativer Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit von TEUR 528,1 (Vorjahr: TEUR -683,5). Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich aufgrund einer Ausschüttung auf TEUR -3.395,6 (Vorjahr: TEUR -1.358,3). Insgesamt beträgt im Geschäftsjahr 2024 der Mittelzufluss TEUR 965,6 (Vorjahr Mittelzufluss TEUR 1.996,4). Die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der Investitionen war im Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. Die flüssigen Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) sind um 14,5 % deutlich angestiegen und betragen TEUR 7.614,2. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 9,0 % erneut angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um 188,8 % erhöht. Dies resultiert aus einem einmal Effekt eines staatlicher Entwicklungszuschusses. Der Materialaufwand hat sich um 7,1 % erhöht. Dieser beinhaltet vor allem den Wareneinkauf, Zölle, Einfuhrabgaben sowie Frachtkosten. Insgesamt ist das Rohergebnis um 16,0 % auf TEUR 9.424,3 angestiegen. Die Rohertragsquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 31,5 % auf 33,5 % gestiegen. Die Personalkosten sind geringfügig um TEUR 399,2 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.509,7 gestiegen. Dies ist eine Folge der höheren Mitarbeiterzahl und gestiegener variablen Vergütung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich deutlich um 26,5 % auf TEUR 1.042,2 reduziert. Grund hierfür sind einmal Effekte des Vorjahres. Insgesamt ist der Jahresüberschuss vor Steuern um TEUR 1.311,0 von TEUR 3.600,0 auf TEUR 4.911,0 angewachsen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind infolge des gestiegenen Jahresüberschusses angestiegen. Nach Berücksichtigung der Steuern beläuft sich der Jahresüberschuss auf TEUR 3.598,6 (Vorjahr TEUR 2.596,0). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir betrachten im Rahmen unserer internen Unternehmenssteuerung folgende Kennzahlen bzw. empfinden deren Entwicklung als besonders relevant: - Umsatz (je Unternehmensbereich und für ausgewählte Produkte) und Rohertrag - Kurz-, mittel- und langfristige Liquidität - Personalkosten - Jahresüberschuss vor Steuern Wir überwachen laufend unsere Liquidität. Ergänzend verweisen wir auch auf unsere Ausführungen unter Abschnitt IV (voraussichtliche Entwicklung). 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage für 2024 Mit dem Geschäftsverlauf 2024 ist der Vorstand sehr zufrieden. Die Prognose aus dem Vorjahr, wonach mit einem guten Geschäftsverlauf im Jahr 2024 bzw. einem gleichbleibenden Ergebnis wie im Jahr 2023 gerechnet wurde, konnte mit einem gestiegenen Umsatz sowie einem gestiegenen Rohertrag übertroffen werden. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung während des Geschäftsjahres Während des Geschäftsjahres 2024 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. 7. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Der Vorstand hat gemäß § 312 Abs. 1 AktG einen Abhängigkeitsbericht erstellt, in dem er folgende Erklärung abgegeben hat: „Als Vorstand der Gesellschaft erklären wir hiermit, dass nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäfte durchgeführt oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt wurde." IV. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht 1. Voraussichtliche Entwicklung In den ersten Quartalen des Jahres 2025 setzte sich die positive Umsatzentwicklung der letzten Jahre fort und erfüllt die Erwartungen. Der Jahresüberschuss vor Steuern bewegt sich auf dem Niveau des Vorjahreszeitraumes. Es zeichnet sich auch für das Jahr 2025 eine positive Ergebnisentwicklung ab, die mit dem Jahr 2024 vergleichbar sein wird. Die Prognose berücksichtigt Erkenntnisse zu Zielmärkten und technologischen Trends, die für den Verlauf des Geschäftsjahres 2025 relevant sein können. Maßgeblich sind die Daten und Erfahrungen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses. Der Absatz von Einheiten im Schweren Nutzfahrzeug-Markt in der EU wird voraussichtlich 337,9 tsd. Fahrzeuge im Jahr 2025 erreichen. Es wird erwartet, dass der Absatz von Einheiten eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR 2025-2029) von 1,84 % aufweist, was zu einem prognostizierten Marktvolumen von 363,36 Tsd. Fahrzeuge bis 2029 führt. (Quelle: https://de.statista.com/outlook/mmo/nutzfahrzeuge/schwere-nutzfahrzeuge/eu-27) Die Zahl der Entwicklungsvorhaben wird aufgrund der Verkehrswende auch in den betroffenen Märkten weiter steigen. Im Zuge der voranschreitenden E-Mobilität sind die Chancen, für die von der AXION AG entwickelten Lösungen, als sehr positiv zu bewerten. Im schienengebundenen Verkehr nehmen die Digitalisierung von Sicherungstechnik und Zugkommunikation weiter Fahrt auf. Da unsere Produkte unabhängig vom Fahrzeugtyp (Verbrenner, Elektro-, Hybrid-, Wasserstoffantrieb, etc.) sind, sehen wir ein substanzielles Potenzial für unsere Produkte. Die Digitalisierung wird auch in unserem Bereich völlig neue Anwendungen bringen. Weiterhin besteht die Absicht, Entwicklungsvorhaben, die zuvor in ferne Regionen (Asien, v. a. Indien) ausgelagert wurden, auch teilweise wieder in Deutschland/Europa umzusetzen. Demnach wurden bzw. werden in den Jahren 2024 und 2025 Entwicklungen in Asien und Deutschland/Europa umgesetzt. Auch für die folgenden Jahre wird von einer Fortsetzung der positiven Unternehmensentwicklung ausgegangen. Die AXION AG setzt weiterhin auf ein profitables Wachstum, das sich an den Marktgegebenheiten orientiert. Wir planen daher mit steigenden Umsatzerlösen im Jahr 2025 und einem Jahresüberschuss in der Größenordnung des Jahres 2024. Außerdem planen wir für das Jahr 2025 wieder durchgehend eine positive Liquidität. Unter dem Vorbehalt, dass es zu keinen Energieengpässen und massiven Lieferkettenproblemen kommt, zeichnen sich zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der laufenden Projekte keine negativen Folgen für das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025 ab. Bei Energieengpässen und massiven Lieferkettenproblemen besteht das Risiko, dass wir unsere Ziele für das Geschäftsjahr 2025 beim Umsatz und beim Jahresüberschuss nicht erreichen. Derzeit ist das Risiko aber noch nicht bewertbar. Auch für das Jahr 2025 wird von einer Fortsetzung der positiven Umsatz- und Ertragsentwicklung ausgegangen. Wir weisen jedoch darauf hin, dass Veränderungen bei den zugrundeliegenden Annahmen dazu führen können, dass sich Prognosen als unzutreffend erweisen. 2. Risiken der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist im Rahmen ihres unternehmerischen Handelns naturgemäß einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Unternehmerische Risiken werden grundsätzlich eingegangen, wenn diese beherrschbar sind und die mit ihnen verbundenen Chancen angemessene Erträge generieren. Um dies verantwortungsvoll handhaben zu können, überwacht der Vorstand laufend die Umsatz- sowie die Aufwandsentwicklung und damit das laufende Ergebnis. Weiterhin wird die Liquiditätslage der Gesellschaft sorgfältig beobachtet. Neben den allgemeinen Markt- und konjunkturellen Risiken sind jedoch keine unternehmensspezifischen Risiken erkennbar. In welchem Umfang die Beeinträchtigung der Weltwirtschaft (länder- und branchenübergreifend) durch die Kriege (Ukraine/Naher-Osten) sowie die Protektionistische Politik der USA anhält oder sich wieder verstärken wird und sich daraus negative Folgen ergeben, kann nicht beurteilt werden. Im laufenden Jahr könnten beispielsweise weitere Engpässe bei Rohstoffen oder steigende Energiepreise insbesondere infolge des Ukrainekriegs die Konjunktur branchenübergreifend negativ beeinflussen. Gleichfalls könnte ein eskalierender Zollkonflikt mit den USA die geplanten Umsätze negativ beeinflussen. Die Automobilbranche erwartet insgesamt eine gedämpfte Wachstumsperspektive, wobei der Optimismus unter den Führungskräften etwas zurückgegangen ist. Eine weltweite KPMG-Umfrage unter Automobilmanagern ergab, dass nur ein Drittel der Befragten in den nächsten fünf Jahren ein profitables Wachstum erwartet. Dank der breiten Aufstellung sowie der Positionierung mit den branchenübergreifenden Zukunftsthemen Innovation mit Digitalisierung ist das Unternehmen weniger empfindlich gegenüber Schwankungen einzelner Absatzmärkte. Aufgrund der Diversifizierung der AXION AG zeichnen sich auch für 2025 keine außergewöhnlichen Risiken ab. Um Änderungen und neue Trends rechtzeitig erkennen zu können, wird die kurz- und mittelfristige Erfolgsplanung kontinuierlich aktualisiert. Etablierte Managementprozesse versetzen den Vorstand jederzeit in die Lage, Entwicklungen und Auswirkungen rechtzeitig zu erkennen und bei Abweichungen von der Planung schnell gegenzusteuern. Übliche unternehmerische Risiken sind, zumal in wirtschaftlichen Krisenzeiten und dynamischen Märkten, nicht gänzlich auszuschließen. Wir halten diese aber insgesamt für beherrschbar, zumal alle Investitionen mit eigenen Mitteln finanziert und vollständig durch Eigenkapital gedeckt sind. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote in Höhe von 68,8 %. Dabei ist positiv anzumerken, dass 53,9 % der Bilanzsumme liquide Mittel darstellen. Damit ist das Unternehmen in der Lage, auf eine nachhaltige Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Bedingungen reagieren zu können. 3. Chancen zur künftigen Entwicklung Angesichts der bestehenden Krisen, der Möglichkeit von Handelskonflikte durch zunehmenden Protektionismus und der daraus resultierenden Unsicherheiten ist es schwierig, Chancen der künftigen Entwicklung abzuschätzen. Der Krieg in der Ukraine, der anhaltende Konflikt im Nahen Osten, zunehmende Handelshemmnisse sowie der Klimawandel machen deutlich, dass es uns nicht an gesellschaftlichen und technologischen Herausforderungen mangelt. Digitalisierung, Vernetzung und die sich rasant entwickelnde KI gelten als wichtige Bestandteile der Lösungsstrategien für die ökologischen, technologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Themen wie Industrie 4.0, Verkehrswende, Internet of Things (IoT), Künstliche Intelligenz oder Resourceneffizenz gewinnen zunehmende Bedeutung im Wertschöpfungsprozess. Die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen bedeuten nicht nur im Bereich Informationstechnik große Chancen, sondern für die gesamte Wirtschaft. Mit der digitalen Transformation und der Verkehrswende werden branchenübergreifend die Entwicklungsvorhaben weiter steigen. Laut VDA planen deutsche Automobilhersteller und Zulieferer bis 2029 Investitionen in Forschung und Entwicklung in Höhe von mehr als 290 Mrd. EUR. Zentrale Entwicklungsfelder sind Elektromobilität, Batterietechnik und autonomes Fahren (Quelle: https://www.vda.de/de/aktuelles/artikel/2023/forschung-und-entwicklung). Das Portfolio der AXION AG beinhaltet Produkte, Services und Plattformen, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Produkte mit den für Digitalisierung, Vernetzung und E-Mobilität nötigen funktions- und informationssicheren Funktionalitäten auszustatten. Darüber hinaus findet ein permanenter strategischer Austausch mit Kunden, die das Unternehmen bei der Umsetzung der digitalen Transformation unterstützten, statt. Dies gilt z.B. für die Erschließung neuer digitaler Geschäftsfelder oder die Weiterentwicklung des Produktportfolios mit datengestützten Services oder Features für die Vernetzung. Ein besonderer Fokus der AXION AG liegt auf der funktionalen Sicherheit (Functional Safety) und Informationssicherheit (Embedded Security) innovativer Produkte. Sicherheit für Menschen und Produkte sind erfolgsrelevante Aspekte für Digitalisierung und Vernetzung und somit auch für alle Unternehmen, die Produkte und Leistungen in diesem Zukunftsmarkt anbieten. Aufgrund der beschleunigten Digitalisierung und Vernetzung der letzten Jahre sowie der europaweit politisch forcierten Verkehrswende hin zur E-Mobilität kann für die nächsten Jahre mit einer weiteren Steigerung der Nachfrage an Produkten und Leistungen der AXION AG gerechnet werden. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten i.S.d. Handelsgesetzbuches zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.
Weißenhorn, den 31.07.2025
Rolf Mayer Dennis Mayer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AXION AG, Weißenhorn, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AXION AG, Weißenhorn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AXION AG, Weißenhorn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten 31.07.2025 ETL AG Dr. Sauer, Wirtschaftsprüfer Ambros, Wirtschaftsprüfer Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2024für Zwecke der Offenlegung gem. § 327 HGB
C. Anlagespiegel
Bilanz zum 31.12.2024für Zwecke der Offenlegung gem. § 327 HGBAKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2024für Zwecke der Offenlegung nach § 327 HGBA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die AXION AG hat ihren Sitz in Weißenhorn und ist unter der Registernummer HRB 11014 im Handelsregister beim Amtsgericht Memmingen eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Absatz 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Für die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind die handelsrechtlichen Bestimmungen maßgebend. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: I. Anlagevermögen 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist (gemildertes Niederstwertprinzip). Die geleisteten Anzahlungen für immaterielle Wirtschaftsgüter wurden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. 2. Sachanlagen Die beweglichen Anlagegegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Es wurde die lineare Abschreibung angewendet. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde entsprechend der Vorschrift des § 6 Abs. 2 EStG verfahren. Die geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. 3. Außerplanmäßige Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist (gemildertes Niederstwertprinzip). Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens mussten im Geschäftsjahr 2024 keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen werden. II. Umlaufvermögen 1. Vorräte Die Vorräte wurden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Beim Ansatz der Herstellungskosten sind teilweise anteilige Verwaltungskosten einbezogen worden. Wechselkurs- und zeitwertbedingte Abwertungen wurden vorgenommen. Die Vorräte werden unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel eine Pauschalwertberichtigung gebildet. 3. Kassenbestand und Bankguthaben Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. 4. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 500.000,00 und besteht aus 500.000 Stammaktien als Inhaberaktien zu je EUR 1,00 Nennwert. III. Rückstellungen 1. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die für das Geschäftsjahr zu erwartenden Nachzahlungen an Ertragsteuern. 2. Sonstige Rückstellungen Bei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages, nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst, soweit notwendig. IV. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Rechnungsabgrenzung Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für gewisse Posten gebildet worden. VI. Bilanzierungs- und Bewertungsstetigkeit Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. VII. Währungsumrechnung Positionen in Fremdwährung wurden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Sofern die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, wurden § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB beachtet. C. Anlagespiegel Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den nachfolgenden Anlagespiegel. D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Restlaufzeiten der Forderungen sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen stellen sich wie folgt dar:
2. Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:
Im Bilanzgewinn ist der Jahresüberschuss 2024 sowie eine im Jahr 2024 erfolgte Ausschüttung berücksichtigt. 3. Wesentliche sonstige Rückstellungen Von den TEUR 1.983,5 (Vorjahr: TEUR 1.870,1) an sonstigen Rückstellungen entfallen insgesamt TEUR 1.617,7 (Vorjahr: TEUR 1.272,5) auf Urlaub, Überstunden, Sonderzahlungen und Tantiemen, 30,0 TEUR auf Entgeltminderungen TEUR (Vorjahr: TEUR 280,0), TEUR 288,7 (Vorjahr: TEUR 273,3) für Gewährleistungen und Nacharbeiten sowie TEUR 47,0 (Vorjahr: TEUR 44,3) auf Sonstiges. 4. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvor-behalte. II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsätze nach § 285 Nr. 4 HGB unterbleibt nach § 288 Abs. 2 HGB. In dem Posten „sonstige betriebliche Erträge“ sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 18.945,66 (Vorjahr: EUR 58,78) enthalten. Davon sind Erträge nach § 256a HGB in Höhe von EUR 18.828,55 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. In dem Posten „sonstige betriebliche Aufwendungen“ sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 12.003,40 (Vorjahr: EUR 21.479,78) enthalten. Davon sind Aufwendungen nach § 256a HGB in Höhe von EUR 11.909,62 (Vorjahr: EUR 21.479,78) enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
2. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Vorstand und Aufsichtsrat Es bestehen gegenüber den Mitgliedern des Vorstands und dem Aufsichtsrat keine Forderungen und / oder Verbindlichkeiten. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und sonstige Haftungsverhältnisse Aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich zum Bilanzstichtag in Höhe von insgesamt TEUR 825,5 (Vorjahr: TEUR 900,0) sonstige nicht in der Bilanz oder unter dem Bilanzstrich anzugebende, für die Beurteilung der Finanzlage bedeutende finanzielle Verpflichtungen. Weitere relevante Verpflichtungen bestehen nicht. Gegenüber Kreditinstituten bestehen Aval in einer Größenordnung von TEUR 855,0. Weiterhin besteht eine nicht in Anspruch genommene Kreditlinie in Höhe von TEUR 100,0. 4. Angaben zu den Organen der Gesellschaft 4.1 Vorstand Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütungen des Geschäftsleitungsorgans (Vorstand) wird Gebrauch gemacht. 4.2 Aufsichtsrat
Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe wird gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. 5. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.663.803,6 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Als Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres 2024 sind hier der andauernde Krieg in der Ukraine und der Nah-Ost-Konflikt mit ihren diversen Folgewirkungen und Verunsicherungen zu nennen. Neu hinzugekommen ist angesichts der angekündigten US-Zollpolitik die Gefahr eines größeren, weltweiten Handelskonfliktes mit negativen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und insbesondere auf die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft. Unter Vorbehalt, dass es zu keinen weiteren Eskalationen in den genannten Kriegen als auch im Handelsstreit zwischen den Handelsblöcken der USA mit Europa und China kommt, zeichnen sich für 2025 aufgrund der laufenden Projekte sowie eingehender Aufträge keine negativen Folgen ab. Die zukünftigen folgen für das Unternehmen, wie auch für die Gesamtwirtschaft, sind nur schwer abzuschätzen. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Lagebericht unter Abschnitt IV.
Weißenhorn, den 31.07.2025 Rolf Mayer Dennis Mayer Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2025 festgestellt. Bericht des Aufsichtsrats für den Zeitraum 01.01.2024 - 31.12.2024Der Aufsichtsrat Rechtsanwältin Antje Esser, Vorsitzende des Aufsichtsrats Herr Christoph Ostermann, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Herr Dipl. Ing. Prof. Dr. Mario Adamschik, Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat macht vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bzgl. der Vergütung des Aufsichtsrats Gebrauch. Bericht des Aufsichtsrats der Axion AG für das Geschäftsjahr 2024 Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr am 11.11.2024 getagt. Im Rahmen der ordentlichen Aufsichtsratssitzung hat der Vorstand den durch die Kloss GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Neu-Ulm, aufgestellten und durch Herrn Wirtschaftsprüfer Alfons Ambros, Kempten, geprüften Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023, welcher den Aufsichtsratsmitgliedern vorab in elektronischer Form zur Verfügung gestellt worden ist, dargelegt. Die Prüfung des Jahresabschlusses hat keinerlei Beanstandungen ergeben. Er wurde umfassend durch den Aufsichtsrat erörtert und geprüft. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2023 einstimmig festgestellt und gebilligt. Weiter hat der Vorstand die Mitglieder des Aufsichtsrats umfassend über die Entwicklung der Geschäfte der Gesellschaft im bis zum Tag der Aufsichtsratssitzung informiert. Die vorläufige Gewinn- und Verlustrechnung zum 30.09.2024 wurde durch Vorstand und den beauftragten Wirtschaftsprüfer der Gesellschaft umfassend dargelegt. Die Planzahlen für das Geschäftsjahr 2024 waren zu diesem Zeitpunkt erfüllt und ließen erneut eine positive Entwicklung der Geschäfte erwarten. Sie wurden umfassend durch den Vorstand erläutert sowie auch die wesentlichen laufenden Projekte der Gesellschaft dargelegt. Aufgrund der Berichte des Vorstands und erteilten Auskünfte konnte sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugen und hat dem Vorstand die Entlastung erteilt. Der Aufsichtsrat bestellte auch für die Prüfung des Jahresabschlusses 2024 wiederum Herrn Wirtschaftsprüfer Alfons Ambros, ETL AG, Kempten, zum Abschlussprüfer und erteilte ihm gem. § 318 Abs. 1 S. 4 HGB den Prüfungsauftrag. Der Aufsichtsrat dankt den Vorständen und Mitarbeitern des Unternehmens für ihren überaus engagierten, sehr verantwortungsvollen und sehr erfolgreichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 sowie auch im laufenden Geschäftsjahr 2024. |
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