![]() BAUER AktiengesellschaftSchrobenhausenHalbjahresfinanzbericht zum 30.06.2016Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2016
Auf einen BlickKONZERNKENNZAHLENscroll
AUSBLICKscroll
ZusammenfassungDie Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe liegt zum Ende des ersten Halbjahres 2016
mit 757,0 Mio. EUR um 3,0 % unter Vorjahr (780,4 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse sind
dagegen um 1,2 % auf 649,8 Mio. EUR gewachsen. Das EBIT verbesserte sich um 14,8 %
von 16,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 18,4 Mio. EUR. Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns
betrug -7,9 Mio. EUR (Vorjahr: -6,8 Mio. EUR). Die Ergebniskennzahlen liegen im Rahmen
unserer Erwartungen. Der Auftragsbestand im Konzern stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
um 14,6 % auf 1.010,2 Mio. EUR an. Der Zuwachs ist vor allem auf die Segmente Bau
und Resources zurückzuführen. Im Maschinengeschäft ist der Auftragsbestand im Wesentlichen
durch die Ausgliederung des Geschäfts mit Tiefbohranlagen zurückgegangen. Die Entwicklung
des Auftragseingangs für Spezialtiefbaugeräte liegt auf Höhe unserer Planungen. Wesentliche Ereignisse und GeschäfteGESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGTrotz der vielen Turbulenzen und politischen Störungen in den unterschiedlichsten
Regionen der Welt verzeichnet die Weltwirtschaft weiter ein Wachstum von rund drei
Prozent. International tätige Unternehmen können daraus Wachstumsmöglichkeiten generieren,
wenngleich sich die Chancen weltweit viel schneller verschieben als in früheren Jahren. Für die Bauwirtschaft ist dieses Wachstum weiterhin eine gute Basis für ihr internationales
Geschäft, da die Weltwirtschaft nur wachsen kann, wenn durch Bauen die nötigen Voraussetzungen
bei Gebäuden und in der Infrastruktur geschaffen werden. Für Unternehmen im Spezialtiefbau ergeben sich noch bessere Wachstumserwartungen,
da das Bauen in immer engeren Urbanen Räumen stattfindet. Dies erfordert Gebäude,
die immer höher werden, was umfangreiche Gründungsarbeiten voraussetzt. Der ruhende
und fließende Verkehr muss immer stärker in den Untergrund gebracht werden, was ebenfalls
zu einem Wachstum des Spezialtiefbaus führt. UNSERE MÄRKTE IM ÜBERBLICKDerzeit gibt es eine ganze Reihe an politischen und wirtschaftlichen Themen, die dazu
führen, dass ganze Märkte zeitweise weitgehend weggefallen sind und so unsere Geschäfte
speziell im Bau und im Maschinenvertrieb beeinflussen. Durch die politischen Spannungen und die wirtschaftlichen Folgen der Russland-Ukraine-Krise
verzeichnet der Bau dort, aber auch in weiteren Ländern der Region einen erheblichen
Rückgang. Die Konflikte im Nahen Osten führen dazu, dass die Bauaktivitäten in etlichen
Ländern abgenommen haben. So zum Beispiel im Irak, in Jordanien, im Libanon, aber
auch in der Türkei. In Ägypten wird der Baumarkt zurückgehen, da in den letzten Jahren
erheblich investiert worden ist. In Europa bestehen in vielen Ländern weiter Probleme
aus den Haushaltskrisen der vergangenen Jahre, so dass ein schnelles Wachstum nicht
zu erwarten ist. Der geplante Ausstieg Großbritanniens aus der EU trägt zur weiteren
Verunsicherung bei. In Südamerika ist die Wirtschaft Brasiliens durch den größten
Korruptionsskandal in der Geschichte des Landes in eine deutliche Rezession abgedriftet.
Die neuen Chancen durch das Ende der Sanktionen gegenüber dem Iran können diese vielen
Themen in keiner Weise kompensieren. Der zweite große Einfluss auf die Wirtschaftsentwicklung resultiert aus dem anhaltend
niedrigen Ölpreis. Viele im Öl- und Gassektor tätige Unternehmen müssen mit erheblichen
Einbußen zurechtkommen und investieren derzeit nicht in neue Maschinen oder Dienstleistungen.
Dies hat auch negative Auswirkungen auf angrenzende Geschäfte, wie dem Bohren nach
Wasser. Die ölproduzierenden Länder sind alle durch die gesunkenen Einnahmen in eine
mehr oder weniger starke Finanzkrise geraten. Länder wie Angola oder Nigeria kämpfen
bereits mit erheblichen Problemen, andere Länder wie Saudi-Arabien oder Abu Dhabi
können wegen ihrer großen finanziellen Reserven noch ein vernünftiges Bauniveau aufrechterhalten.
Alle ölproduzierenden Länder werden aber in den kommenden Jahren ihre Bauinvestitionen
drosseln. Darauf müssen sich die Firmen einstellen. Baumärkte im Überblickscroll
scroll
Für den Baumaschinenmarkt sind die vorhandenen Überkapazitäten der größte Einflussfaktor.
Nach der Finanzmarktkrise hat der Bauboom in China dort zu einem erheblichen Anstieg
der verkauften Maschinen geführt. Vor etwa drei Jahren wurde bei manchen Gerätetypen
mehr als die Hälfte der gesamten Weltproduktion alleine in China verkauft. Die lokalen
Hersteller haben dadurch die Potentiale für die Zukunft völlig überschätzt und viel
zu große Kapazitäten aufgebaut. Mit dem Ende des rasanten Bauwachstums sind in den
letzten Jahren die Verkäufe von Baumaschinen in China um etwa 50 % zurückgegangen.
Dadurch ist der Weltmarkt um etwa 28 % eingebrochen. Durch diese Entwicklung haben die chinesischen Produzenten im vergangenen Jahr begonnen,
ihre Kapazitäten erheblich abzubauen. Auf der im April 2016 in München stattfindenden
Bauma, der weltgrößten Baumaschinenmesse, waren daher deutlich weniger chinesische
Maschinen ausgestellt. Dennoch wird es noch etwas dauern, bis sich die Märkte wieder
eingependelt haben. Auf diese Marktlage hat unser Unternehmen mit erheblichen Anstrengungen reagiert,
eigene Maschinen weiterzuentwickeln und dabei große Fortschritte bei Energieverbrauch,
Lärmemissionen und Produktivität erzielt. Es ist uns so entgegen der allgemeinen Entwicklung
gelungen, die Umsatzerlöse in den vergangenen Jahren stabil zu halten, so dass wir
uns eine gute Ausgangsposition für die kommenden Jahre geschaffen haben. Diesen vielen schwierigen Themen, die unsere Geschäfte beeinflussen, stehen auch viele
positive Entwicklungen in großen Wirtschaftsräumen gegenüber. Hier sind der gesamte
nordamerikanische Raum, viele Länder des Fernen Ostens und auch etliche Länder in
Europa zu nennen. Besonders Deutschland zeigt weiterhin eine positive Baukonjunktur.
Auch in Zentralasien entsteht wieder deutlich mehr Dynamik. Neben dieser allgemeinen
Entwicklung haben wir in jedem unserer Segmente spezielle Chancen, die im Weiteren
beschrieben werden. SEGMENT BAUscroll
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 331,9 Mio. EUR um 10,3 % unter Vorjahr.
Einige größere Projekte verzögerten sich in der Anlaufphase, so dass die Vorjahreszahlen
noch nicht erreicht werden konnten. Das EBIT verringerte sich daher gegenüber der
Vorjahresperiode von 10,4 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR. Das Ergebnis nach Steuern ging
von 1,5 Mio. EUR auf -4,2 Mio. EUR zurück. Im Laufe des zweiten Halbjahres erwarten
wir bei der Größe der zu bearbeitenden Aufträge durch den Projektfortschritt eine
Aufholung. Der Auftragsbestand ist in unserem Bausegment auf 574,8 Mio. EUR (Vorjahr: 550,8 Mio.
EUR) um 4,4 % gestiegen. Er liegt damit weiterhin auf sehr hohem Niveau. Das Großprojekt
in Kanada zur Erstellung einer Dichtwand für die Diamantenmine Diavik hat seine Mobilisierungsphase
im zweiten Quartal beendet und ist operativ gut angelaufen. Der Auftragsbestand verteilt
sich insgesamt gleichmäßig auf die Regionen in der Welt und ist eine gute Basis für
die Erreichung unserer Ziele. Im Mittleren Osten erwarten wir mittelfristig einen
Rückgang aufgrund des niedrigen Ölpreises. Zusätzlich zu dieser guten Entwicklung gibt es weitere interessante Projektchancen,
an denen wir derzeit arbeiten. Dazu gehört die Erweiterung des Flughafens in Hongkong
um eine dritte Start- und Landebahn. Das Bauvorhaben benötigt ein großes Volumen an
Spezialtiefbauleistungen und wir hoffen, uns daran beteiligen zu können. Das Projekt
bietet auch für unseren Maschinenvertrieb Chancen, da viele Geräte benötigt werden. Eine wesentliche Veränderung gab es in der Führung der BAUER Spezialtiefbau GmbH.
Peter Teschemacher, der sich nach 36 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand verabschiedete,
übergab den Vorsitz der Geschäftsführung an Arnulf Christa. Dieser ist seit 2007 im
Unternehmen, war unter anderem für die Regionen Afrika und Südasien verantwortlich
und war bereits seit 2009 Mitglied der Geschäftsleitung. SEGMENT MASCHINENscroll
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen reduzierte sich im ersten Halbjahr
gegenüber Vorjahr um 6,3 % von 333,4 Mio. EUR auf 312,4 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse
reduzierten sich ebenfalls um 6,3 % von 237,9 Mio. EUR auf 223,0 Mio. EUR. Das EBIT
ist gegenüber dem Vorjahr von 8,4 Mio. EUR auf 13,4 Mio. EUR angestiegen. Das Ergebnis
nach Steuern erhöhte sich von -2,9 Mio. EUR auf -0,1 Mio. EUR. Zu Beginn des Jahres
konnten einige Groß- und Sondergeräte ausgeliefert werden, was zu dieser Ergebnissteigerung
führte. Der Auftragsbestand ist im Maschinengeschäft von 157,0 Mio. EUR auf 141,1 Mio. EUR
gefallen. Die Reduzierung ist im Wesentlichen auf das Geschäft mit Tiefbohranlagen
zurückzuführen. Das Tiefbohrgeschäft ist nun in das Joint Venture mit Schlumberger
eingebracht. Bei den Spezialtiefbaugeräten haben sich die Auftragseingänge entsprechend
der Planung, die über den Vorjahreszahlen liegt, entwickelt. Generell ist festzustellen,
dass aufgrund des Marktrückgangs in China, der Situation in Russland sowie der Ölpreisschwäche
die weltweiten Baumaschinenmärkte insgesamt relativ schwach sind. SEGMENT RESOURCESscroll
Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem ersten Halbjahr 2016 mit
139,0 Mio. EUR um 36,1 % über Vorjahr (102,1 Mio. EUR). Das EBIT betrug -0,1 Mio.
EUR (Vorjahr: -3,2 Mio. EUR) und das Ergebnis nach Steuern -4,4 Mio. EUR (Vorjahr:
-7,1 Mio. EUR). Das Segment Resources konnte das Jahr im Hinblick auf die Leistung deutlich besser
als im Vorjahr beginnen, was vor allem auf größere Projekte im Umweltbereich zurückzuführen
ist. Wegen des schwachen Geschäfts bei Explorations- und Wasserbohrungen bleibt die
Situation weiterhin schwierig. Erfreulich ist jedoch, dass unsere Tochterfirma in
Jordanien einen größeren Auftrag zur Aufbereitung und Erneuerung eines Brunnenfeldes
im Heimatmarkt erhalten wird. Die dadurch mögliche Auslastung der bislang stillgelegten
Kapazitäten wird die Situation dort verbessern. Mit 294,4 Mio. EUR weist das Segment einen ausgezeichneten Auftragsbestand aus, der
69,4 % über Vorjahr liegt. Der im Juli 2015 erhaltene Großauftrag für den Umweltbereich
in Grenzach-Wyhlen mit einem Volumen von über hundert Millionen Euro war der wesentliche
Grund für den deutlichen Anstieg des Auftragsbestands im Vergleich zum Vorjahr. Größere
Vorarbeiten für das Projekt wurden erfolgreich abgeschlossen und im Juli haben die
Bohrarbeiten für die Erstellung der Pfahlwand rund um das Baufeld begonnen, die bis
etwa Januar 2017 andauern werden. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageERTRAGSLAGEDie Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,2
% auf 649,8 Mio. EUR. Die konsolidierte Leistung verringerte sich dagegen um 2,8 %
auf 720,2 Mio. EUR. Der wesentliche Grund hierfür ist der Rückgang der anderen aktivierten
Eigenleistungen und der sonstigen Erträge. Das EBITDA des Konzerns ging zum Halbjahr um 0,5 % von 63,0 Mio. EUR auf 62,7 Mio.
EUR zurück. Der Materialaufwand und der Personalaufwand verringerten sich etwas weniger
als die konsolidierte Leistung. Das EBIT lag mit 18,4 Mio. EUR um 14,8 % über dem Vorjahreswert von 16,0 Mio. EUR.
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind um 4,0 Mio. EUR zurückgegangen, die
nutzungsbedingten Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte sind um 1,4 Mio. EUR
gestiegen, da mehr Geräte als im Vorjahr vermietet waren. Das Ergebnis nach Steuern verschlechterte sich leicht von -6,8 Mio. EUR auf -7,9 Mio.
EUR. Verantwortlich hierfür waren die von 19,5 Mio. EUR auf 21,8 Mio. EUR gestiegenen
Finanzaufwendungen, die niedrigeren Finanzerträge sowie das geringere Ergebnis aus
at-Equity-bewerteten Anteilen. FINANZLAGEDie Finanzlage entwickelt sich entsprechend unserer Planung. VERMÖGENSLAGEDie Bilanzsumme stieg gegenüber dem Jahresende 2015 (1.656,9 Mio. EUR) um 3,5 % und
gegenüber Juni des Vorjahres um 1,6 % auf 1.715,9 Mio. EUR an. Diese Erhöhung liegt
im Rahmen unserer Erwartungen. Aufgrund des vorfinanzierungslastigen Geschäfts verlängert
der unterjährige Anstieg der Forderungen und Vorräte üblicherweise die Bilanz. Unser
mittelfristiges Ziel ist eine deutliche Reduzierung der Bilanzsumme im Verhältnis
zur Gesamtkonzernleistung. Die Aktivseite der Bilanz hat sich im Wesentlichen durch den Anstieg der Vorräte um
11,2 % auf 498,0 Mio. EUR bei einer Reduzierung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte
um 0,7 % auf 540,2 Mio. EUR - jeweils gegenüber dem Jahresende 2015 - erhöht. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital gegenüber Vorjahresende um 33,9 Mio. EUR
auf 417,3 Mio. EUR zurückgegangen, was neben dem Ergebnis im Wesentlichen auf Währungseffekte
(-6,2 Mio. EUR) und der zinsbedingten Neubewertung der Pensionsrückstellungen (-22,9
Mio. EUR abzüglich latenter Steuern darauf in Höhe von 6,4 Mio. EUR) zurückzuführen
ist. Die langfristigen Schulden sind um 20,3 % von 533,9 Mio. EUR zum Jahresende auf 428,7
Mio. EUR zurückgegangen. Die Pensionsrückstellungen sind dabei um 24,1 Mio. EUR angestiegen.
Der Rechnungszinssatz für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen reduzierte sich
von 2,35 % zum Jahresende auf 1,40 %. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind
um 33,9 % von 393,7 Mio. EUR zum Jahresende auf 261,9 Mio. EUR zurückgegangen, da
der bisherige Konsortialkredit zum Bilanzstichtag eine Laufzeit von weniger als einem
Jahr aufwies. Die kurzfristigen Schulden haben sich um 26,6 % von 671,8 Mio. EUR auf 869,9 Mio.
EUR erhöht, was wie beschrieben im Wesentlichen auf den bisherigen Konsortialkredit
zurückzuführen ist. Zusätzlich wirkt der jährlich wiederkehrende Anstieg der kurzfristigen
Finanzverbindlichkeiten, der auf die unterjährig höhere Finanzierung des Working Capital
zurückzuführen ist. Die Finanzverbindlichkeiten sind in Summe gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,0
Mio. EUR angestiegen. Chancen und RisikenWesentliche Chancen und Risiken wurden in diesem Bericht in den einzelnen Kapiteln
aufgezeigt. Im Übrigen ist eine wesentliche Veränderung der Risiken seit dem Geschäftsbericht
zum 31. Dezember 2015 nicht eingetreten. Wir verweisen insofern auf den zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015. NachtragsberichtAm 29. Juli 2016 wurde der bisherige Konsortialkreditvertrag, der im April 2014 abgeschlossen
wurde, frühzeitig durch einen neuen Konsortialkreditvertrag mit einem Volumen von
430 Mio. EUR ersetzt. Der neue Konsortialkredit hat eine Regellaufzeit von drei Jahren. Darüber hinaus sind seit dem 30. Juni 2016 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung
eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage der BAUER Gruppe erwarten. Ausblick auf das JahresendeWir sehen für unsere Geschäfte insgesamt einen positiven Trend. Trotz des aufgrund
vieler Störungen sehr anspruchsvollen Marktumfelds verzeichnet die Weltwirtschaft
im Baugeschäft weiter ein gutes Wachstum. Das Vorjahr brachte viele Herausforderungen
mit sich, denen wir mit konsequenten Maßnahmen begegnet sind. Auch im laufenden Jahr
müssen wir mit weiteren Störungen rechnen. Insgesamt sehen wir uns aber so aufgestellt,
dass es uns bald wieder gelingen sollte, die Ergebnisse nachhaltig zu verbessern. Wir gehen, wie im Geschäftsbericht 2015 berichtet, unverändert davon aus, dass wir
im Geschäftsjahr 2016 für den Konzern eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa
1,65 Mrd. EUR erreichen werden. Das Ergebnis nach Steuern prognostizieren wir mit
etwa 20 bis 25 Mio. EUR und das EBIT mit etwa 75 Mio. EUR. Konzern-ZwischenabschlussKONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
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KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
KONZERNBILANZAKTIVA
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PASSIVAscroll
ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALSscroll
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KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNGscroll
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Konzernanhang1. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNDie BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (im Folgenden BAUER AG genannt) besteht
in der Rechtsform der deutschen Aktiengesellschaft. Sie hat ihren Sitz in Schrobenhausen,
BAUER-Straße, und ist im Handelsregister Ingolstadt (HRB 101375) eingetragen. Die BAUER Gruppe ist Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden
und Grundwasser. Der Konzern ist mit seinen Leistungen und Produkten auf den weltweiten
Märkten vertreten. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in drei Geschäftsfelder
aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde am 9. August 2016 zur Veröffentlichung
freigegeben. Prüferische DurchsichtDer vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht
wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch
einen Abschlussprüfer unterzogen. 2. GRUNDLAGEN FÜR DIE AUFSTELLUNG DES KONZERNABSCHLUSSESDie BAUER AG erstellt ihren verkürzten Konzernzwischenabschluss nach den Vorschriften
der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International
Financial Reporting Standards (IFRS), des International Accounting Standards Board
(IASB), London, sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations
Committee (IFRIC). Zur Anwendung kommen ausschließlich die bis zum Abschlussstichtag
von der Kommission übernommenen IASB Standards und Interpretationen, die entsprechend
im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden. Der Halbjahresfinanzbericht zum 12. August 2016 wurde auf Basis des IAS 34 "Zwischenberichterstattung"
in verkürzter Form erstellt und enthält daher nicht alle Angaben, die für einen Konzernjahresabschluss
verpflichtend sind. Der vorliegende verkürzte Zwischenabschluss basiert auf dem Konzernabschluss zum 31.
Dezember 2015 und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2015 der BAUER AG gelesen werden. 3. KONSOLIDIERUNGSKREISIn den Konsolidierungskreis werden neben der BAUER AG alle wesentlichen Tochtergesellschaften
einbezogen. Tochterunternehmen sind alle Unternehmen, bei denen der Konzern die Kontrolle
über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat. Dies ist regelmäßig begleitet von einem
Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %. Bei der Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden
Existenz und Auswirkung potenzieller Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar
sind, berücksichtigt. In wenigen Fällen werden Gesellschaften voll in den Konzernabschluss der BAUER AG
mit einbezogen, obwohl weniger als 50 % ihrer Stimmrechtsanteile gehalten werden.
Dies ist auf staatliche Beschränkungen zurückzuführen, nach denen ausländische Investoren
nicht mehr als 50 % der Stimmrechte an inländischen Gesellschaften halten dürfen.
Die BAUER AG bedient sich in diesen Fällen sog. Agency-Konstruktionen, mithilfe derer
wirtschaftlich mehr als 50 % der Stimmrechte an der jeweiligen Gesellschaft gehalten
werden und damit zu einer Vollkonsolidierung berechtigen. Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen
(Vollkonsolidierung), an dem die Beherrschung oder die Möglichkeit zur Beherrschung
auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an
dem die Beherrschung endet. Gesellschaften, bei denen die BAUER AG direkt oder indirekt
die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst (assoziierte
Unternehmen), werden nach der Equity-Methode konsolidiert. Veränderungen bei Tochterunternehmen:Segment Resources:Mit Datum vom 29. Juni 2016 hat die BAUER Resources GmbH 100 % der Anteile an der
HGC Hydro-Geo-Consult GmbH, Freiberg an die G.E.O.S Ingenieurgesellschaft mbH veräußert.
Die Gesellschaft wurde daraufhin entkonsolidiert. Aus der Entkonsolidierung resultierten
keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BAUER
Gruppe. Im Konsolidierungskreis haben sich seit dem 31. Dezember 2015 sonst keine Änderungen
ergeben. 4. WESENTLICHE ANNAHMEN UND SCHÄTZUNGENWir verweisen hierzu auf unseren Geschäftsbericht 2015, Seite 88. 5. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie ab dem 1. Januar 2016 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen
denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015 mit folgenden Ausnahmen: Die BAUER Gruppe hat zum 30. Juni 2016 den Abzinsungssatz zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen
im Inland auf 1,4 % verringert. (Vorjahr: 2,35 %). 6. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE VERMÖGENSWERTEBei den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten handelt es sich um Vermögenswerte,
die in ihrem gegenwärtigen Zustand veräußert werden können und deren Veräußerung sehr
wahrscheinlich ist. Die Veräußerung muss erwartungsgemäß innerhalb eines Jahres ab
dem Zeitpunkt der Umklassifizierung in Betracht kommen. Dabei kann es sich um einzelne
Vermögenswerte, um Gruppen von Vermögenswerten (Veräußerungsgruppen) oder um Unternehmensbestandteile
(aufgegebene Geschäftsbereiche) handeln. Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte
werden nicht mehr abgeschrieben, sondern mit ihrem beizulegenden Zeitwert abzüglich
Veräußerungskosten angesetzt, sofern dieser niedriger ist als der Buchwert. Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte betrugen zum 30. Juni 2016 TEUR 16.350
(Vorjahr: 0). Diese sind dem Segment Resources zugeordnete technische Anlagen und
Maschinen sowie Zubehör, die für zukünftige Aufträge im Öl- und Gasgeschäft nicht
mehr verwendet werden können. Die Veräußerung soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte
2017 abgeschlossen sein. Aus der Umklassifizierung der technischen Anlagen und Maschinen
in zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte ergab sich keine Auswirkung auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage. 7. ANGABEN ZU DEN FINANZINSTRUMENTEN7.1 Finanzielle RisikofaktorenIm Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit und im Finanzierungsbereich ist die BAUER
Gruppe einer Vielzahl von Marktrisiken (Währungsrisiko, Zinsrisiko, Rohstoffrisiko,
Liquiditätsrisiko, Ausfallrisiko) ausgesetzt. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle Angaben und
Informationen zum finanziellen Risikomanagement, daher sollte der Konzernzwischenabschluss
in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 gelesen werden. Seit dem Geschäftsjahresende haben sich keine Änderungen im Umgang mit finanziellen
Risiken ergeben. 7.2 Buchwerte und beizulegende ZeitwerteDie beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten werden anhand einer der in den
drei folgenden Stufen beschriebenen Methoden ermittelt:
Die Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind den folgenden
Stufen zuzuordnen: scroll
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scroll
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In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres erfolgte zwischen den zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 keine Umgliederung. 7.3 Methoden zu Bestimmung der Zeitwerte der Stufe 2Die Derivate der Stufe 2 umfassen Devisentermingeschäfte, Devisenoptionsgeschäfte,
Zinsswaps und Cross Currency Swaps. Die beizulegenden Zeitwerte der Devisentermingeschäfte
und Cross Currency Swaps werden einzeln mit ihren jeweiligen Terminkursen bewertet
und auf Basis der entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die Marktpreise
von Devisenoptionen werden über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps entsprechen dem jeweiligen Marktwert, der
durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontieren erwarteter künftiger
Cashflows, bestimmt wird. Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristige Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte, kurzfristige Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten ist auf
Grund der kurzen Restlaufzeit der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden
Zeitwertes anzunehmen. Die beizulegenden Zeitwerte von langfristigen und langfristigen finanziellen Vermögenswerten
sowie sonstigen langfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen
den Barwerten der mit den Vermögenswerten verbundenen Zahlungsströme unter Berücksichtigung
der jeweils aktuellen Zinsparameter, welche markt- und partnerbezogene Veränderungen
der Konditionen und Erwartungen reflektieren. Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet, da ein beizulegender Zeitwert
nicht verlässlich ermittelt werden kann, weil kein aktiver Markt existiert. 7.4 Angaben zum Fair ValueDie Prinzipien und Methoden zur Fair Value-Berechnung sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich
unverändert. Detaillierte Erläuterungen zu den Bewertungsprinzipien und -methoden
können dem Geschäftsbericht 2015 entnommen werden. Die finanziellen Vermögenswerte und Finanzverbindlichkeiten, bei denen der Fair Value
von den Buchwerten abweicht, stellen sich wie folgt dar: scroll
Bei allen anderen finanziellen Vermögenswerten und Finanzverbindlichkeiten entspricht
der Buchwert dem Fair Value. Im Übrigen verweisen wir auf die Seiten 142 ff. des Geschäftsberichts 2015. 8. SAISONALITÄTIm Segment Bau findet eine große Zahl unserer Projekte in Gegenden statt, in denen
winterliche Wetterverhältnisse und andere widrige Witterungsverhältnisse die Ergebnisse
auf den Baustellen im ersten und zu Beginn des zweiten Quartals erheblich negativ
beeinflussen. Im Segment Maschinen ist das erste Quartal auch ein schwaches Quartal,
da unsere Kunden Maschinen erst abnehmen, wenn sie diese für ihre Bauleistungen benötigen.
Im Segment Resources führen winterliche Wetterverhältnisse dazu, dass zu Beginn des
Jahres der Absatz an Materialien für Brunnen sehr schwach ist. Da der Großteil der
Kosten fix ist, werden im ersten Quartal jeden Jahres nennenswerte Verluste erzielt.
Beginnend mit dem zweiten Quartal werden diese Verluste mit steigenden Deckungsbeiträgen
kompensiert. Der Break-Even wird im Regelfall zum Ende des zweiten Quartals noch nicht
erreicht. Im dritten und vierten Quartal wird der Großteil des Ergebnisses erzielt.
Durch den oben beschriebenen, sich jährlich wiederholenden Geschäftsverlauf, ist eine
Vergleichbarkeit von Leistung, Umsatz und Ergebnis der jeweiligen Quartale - bei Vernachlässigung
von Sondereffekten - mit dem entsprechenden Vergleichszeitraum gegeben. 9. ERLÄUTERUNGEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNGDie interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung
an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlagen zur Bestimmung der Segmente der
BAUER Gruppe. Die BAUER Gruppe ist in die Segmente Bau, Maschinen und Resources aufgeteilt. Geschäftsvorfälle
zwischen den Segmenten werden zu marktgerechten Preisen durchgeführt. Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH ist als einzige Gesellschaft in allen drei Segmenten
tätig. Das Vermögen, die Schulden sowie die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der SCHACHTBAU
NORDHAUSEN GmbH wurden den entsprechenden Segmenten zugeordnet. BauKerngeschäft des Segments Bau ist der Spezialtiefbau. Für große Infrastrukturmaßnahmen
und Gebäude werden komplette Baugruben und Gründungen auf oft schwierigem Baugrund
erstellt. Um den Kunden auch eine komplette Leistung anbieten zu können, bieten die
Unternehmen der BAUER Gruppe zusätzlich andere Bauleistungen, die oft wesentliche
Spezialtiefbauanteile beinhalten, an. Beispiele dafür sind Brücken, umwelttechnische
Baumaßnahmen, Sanierungsleistungen sowie Bauen im Bestand. Durch die enge Verzahnung
aller Bautätigkeiten ergibt sich das Segment Bau. MaschinenIm Segment Maschinen werden für die weltweite Vermarktung Baumaschinen für alle Verfahren
des Spezialtiefbaus sowie für Tiefenbohrungen entwickelt und hergestellt. Mit den
Geräten für den Spezialtiefbau können Bohrungen großer und kleiner Durchmesser für
Pfähle, Schlitzwände, Anker, Injektionen und Brunnen hergestellt werden. Mit den Geräten
für Tiefenbohrungen können Bohrungen für den Geothermie-, Öl- und Gasbereich vorgenommen
werden. Des Weiteren werden Geräte für Rammarbeiten und Bodenverbesserungen produziert.
Eine große Auswahl an Zusatzgeräten und Zusatzeinrichtungen ergänzt das Vertriebsprogramm
zu Komplettverfahren für alle Anwendungen im Spezialtiefbau. ResourcesIm Segment Resources sind alle Unternehmen des Konzerns gebündelt, die sich mit Leistungen
zur Sanierung und Gewinnung natürlicher Grundlagen des menschlichen Lebens befassen.
Dies sind die Unternehmen der Umwelttechnik zur Reinigung von Böden und Grundwasser,
die Unternehmen für Aufschlussbohr- und Abbauarbeiten zur Gewinnung von Rohstoffen
in Minen und zum Bohren von Brunnen und Geothermieanlagen. Darüber hinaus gehören
zu diesem Segment Unternehmen, die Materialien zum Ausbau von Bohrungen, speziell
für Brunnen und Geothermie herstellen und vertreiben. Unter Sonstiges sind die zentralen Dienste (Rechnungswesen, Personal, IT etc.) der
BAUER AG für die Konzerngesellschaften sowie andere, nicht den gesondert dargestellten
Segmenten zuordenbare Gesellschaften enthalten, welche z. B. in- und externe Aus-,
Fort- und Weiterbildungen sowie zentrale Entwicklungsleistungen übernehmen oder anbieten. Unter Konsolidierung werden hier die intersegmentären Konsolidierungseffekte dargestellt.
Diese beinhalten die Bereinigung von Innenumsatzerlösen zwischen den Geschäftsfeldern
sowie Aufwendungen und Erträge und Zwischenergebnisse. Die intrasegmentären Konsolidierungseffekte,
also Effekte innerhalb des Geschäftsfeldes wurden bereits dort bereinigt. Gesamtkonzernleistung, konsolidierte Leistung sowie Umsatzerlöse mit DrittenDie konsolidierte Leistung spiegelt die Leistungen aller im Konsolidierungskreis enthaltenen
Gesellschaften wider. Die Gesamtkonzernleistung stellt die Leistungen aller in unserem
Konzern befindlichen Gesellschaften dar. Die Differenz von konsolidierter Leistung
zur Gesamtkonzernleistung ergibt sich aus den Leistungen der assoziierten Unternehmen,
unserem Nachunternehmeranteil an ARGEN sowie der Leistungen nicht konsolidierter Gesellschaften. Die Umsatzerlöse mit Dritten werden den Geschäftssegmenten entsprechend dem Standort
des Kunden zugeordnet. Es bestehen keine Kunden mit einem Umsatzanteil von mehr als
10 %. Eine Verteilung der Umsatzerlöse auf jedes Produkt und jede Dienstleistung bzw. auf
jede Gruppe vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen war zum Bilanzstichtag nicht
verfügbar. 10. EREIGNISSE NACH DEM 30. JUNI 2016Am 29. Juli 2016 wurde der bisherige Konsortialkreditvertrag, der im April 2014 abgeschlossen
wurde, frühzeitig durch einen neuen Konsortialkreditvertrag mit einem Volumen von
430 Mio. EUR ersetzt. Der neue Konsortialkredit hat eine Regellaufzeit von drei Jahren. Darüber hinaus sind seit dem 30. Juni 2016 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung
eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage der BAUER Gruppe erwarten. 11. WESENTLICHE GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN PERSONENDie Beziehungen zwischen vollkonsolidierten Gesellschaften des Konzerns und nahestehenden
Unternehmen und Personen betreffen im Wesentlichen assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen.
Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Im Berichtszeitraum
wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt. 12. HAFTUNGSVERHÄLTNISSEHaftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber Dritten bestehen in Höhe von TEUR
127.840 (31. Dezember 2015: TEUR 112.035). Im Übrigen haften wir gesamtschuldnerisch
für alle Arbeitsgemeinschaften, an denen wir beteiligt sind. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Schrobenhausen, den 12. August 2016 Der Vorstand scroll
ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGENDieser Zwischenbericht enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete
Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse
beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit,
über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe
sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern
ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen",
"beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich",
"annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete
Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen
können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen
wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in
den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten
kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen
in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt
nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten
Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung
dieses Zwischenberichts zu berücksichtigen. TERMINE 2016scroll
Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de. HERAUSGEBERBAUER Aktiengesellschaft BAUER-Straße 1 86529 Schrobenhausen Investor Relations Telefon: 08252 97-1218 Telefax: 08252 97-2900 investor.relations@bauer.de ir.bauer.de Sitz der Gesellschaft: 86529 Schrobenhausen Amtsgericht Ingolstadt HRB 101375 ® Eingetragene Marke der Deutsche Börse AG |
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