![]() BAUER AktiengesellschaftSchrobenhausenHalbjahresfinanzbericht zum 30.06.2017Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2017Auf einen BlickKONZERNKENNZAHLENscroll
Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten
Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften. Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten
Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften. AUSBLICKscroll
ZusammenfassungDie Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe lag zum Ende des ersten Halbjahres 2017
mit 916,4 Mio. EUR um 21,1 % über Vorjahr (757,0 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse sind
um 27,8 % auf 830,2 Mio. EUR gewachsen. Das EBIT verbesserte sich um 39,7 % von 18,4
Mio. EUR im Vorjahr auf 25,7 Mio. EUR. Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns betrug
0,1 Mio. EUR (Vorjahr: -7,9 Mio. EUR). Die Ergebniskennzahlen liegen im Rahmen unserer
Erwartungen, wogegen sich die Leistung besser als gedacht entwickelt hat. Der Auftragsbestand im Konzern stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
um 3,4 % auf 1.044,7 Mio. EUR an. Der Zuwachs ist vor allem auf die Segmente Bau und
Maschinen zurückzuführen. Beim Vergleich mit den Vorjahreszahlen ist zu berücksichtigen,
dass im Segment Bau im letzten Jahr ein hoher zweistelliger Millionenbetrag enthalten
war, der durch den Verkauf von Anteilen an einer Immobiliengesellschaft zum Jahresende
2016 aus dem Auftragsbestand ausgebucht wurde. Wesentliche Ereignisse und GeschäfteGESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGDie Weltwirtschaft zeigte sich im ersten Halbjahr 2017 trotz weiter anhaltender Krisen
und politischer Störungen in den unterschiedlichsten Regionen der Welt in einer robusten
Verfassung und verzeichnete weiter ein stabiles Wachstum. Der angekündigte Brexit
und der Ausgang der Präsidentschaftswahlen in den USA haben bislang nicht zu merklich
negativen Auswirkungen auf die Finanzmärkte oder die Realwirtschaft geführt. Die allgemein
erwarteten Wachstumsraten des globalen Bruttoinlandsprodukts bieten für international
tätige Unternehmen weiterhin ein positives Geschäftsklima. Die unverändert anhaltenden
Herausforderungen, wie der politische Konflikt in der Türkei, der Krieg in Syrien,
der anhaltend niedrige Ölpreis, die Russland-Sanktionen oder mögliche Handelserschwernisse
mit den Vereinigten Staaten scheinen die meisten Märkte nicht zusätzlich zu beeinflussen. Die robuste Verfassung der Weltwirtschaft, insbesondere die konjunkturelle Erholung
im Euro-Raum und eine positive Entwicklung in Asien, bieten der Bauwirtschaft aktuell
gute Rahmenbedingungen. Steigende Investitionen in Infrastrukturprojekte schaffen
für Spezialtiefbaufirmen und für die Maschinenhersteller gute Voraussetzungen. Der
anhaltende Trend der Urbanisierung -verbunden mit dem stetigen Bevölkerungswachstum
- schaffen die Basis für eine auch langfristig positive Perspektive für die Bauwirtschaft. UNSERE MÄRKTE IM ÜBERBLICKDie bekannten politischen und wirtschaftlichen Themen haben sich in den letzten Monaten
nicht wesentlich verändert und daher die Märkte im Bau oder Maschinenvertrieb auch
nicht zusätzlich beeinflusst. Einen negativen Einfluss könnte die sich abzeichnende Krise in Katar haben, das von
einigen seiner Nachbarstaaten isoliert zu werden droht, denn in den letzten Jahren
wurde dort viel gebaut. Entgegen der Erwartungen entwickeln sich die anderen Märkte
der Region, wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien, Libanon und Ägypten
im Bau weiter stabil. Ungeachtet anhaltender Probleme einiger Länder profitiert der Bau in Europa von einer
allgemeinen Erholung und der Stärke Deutschlands. Negative Auswirkungen des angekündigten
Brexits auf den europäischen und britischen Baumarkt sind derzeit nicht erkennbar.
Die weitere Entwicklung in Großbritannien wird stark von den Ergebnissen der Ausstiegsverhandlungen
innerhalb der nächsten zwei Jahre abhängen. Auch die finanzielle Lage einiger Länder
Europas ist ein anhaltendes Problem. Russland wird weiterhin von den Sanktionen beeinflusst
und die Entwicklung in der Türkei sorgt dort für einen weiter rückläufigen Baumarkt. In Asien sind nahezu alle Märkte stabil, was sich auf den Spezialtiefbau ebenso positiv
auswirkt wie auf den Maschinenvertrieb. Nachdem die neu gewählte Regierung der USA
nun rund 200 Tage im Amt ist, bleibt der erwartete Wirtschaftsaufschwung weiterhin
aus und die kurzfristige Perspektive ist schwierig einzuschätzen. Dennoch ist von
einem stabilen Verlauf der dortigen Wirtschaft auszugehen. In Lateinamerika leiden
viele Staaten weiter unter dem niedrigen Ölpreis. Brasilien ist darüber hinaus noch
immer durch Korruptionsskandale und politische Instabilität angeschlagen. Baumärkte im Überblickscroll
scroll
Die Bau- und Maschinenmärkte in Afrika zeigen eine leichte Erholung auf jedoch weiter
niedrigem Niveau. Der anhaltend niedrige Ölpreis hat weiterhin einen großen Einfluss auf den Öl- und
Gassektor, so dass die Investitionszurückhaltung der hier tätigen Unternehmen anhält.
Das gilt ebenso für die stark vom Ölgeschäft abhängigen Staaten, was in diesen Ländern
auch weiterhin die Bauinvestitionen beeinflusst. Die insgesamt aber steigenden Rohstoffpreise
bedeuten jedoch eine wieder etwas bessere Zukunftsperspektive, speziell für die Länder
in Afrika und Lateinamerika. Dies hat auch positive Auswirkungen auf weitere Geschäfte,
wie Bohrdienstleistungen für die Minenindustrie. Das Maschinengeschäft war in den letzten Jahren erheblich von den Entwicklungen in
China geprägt. Nun hat hier der deutliche Abbau der Überkapazitäten dazu geführt,
dass sich auch der Markt für uns wieder mehr normalisiert hat. Zusätzlich ist der
Baumaschinenmarkt in China im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsen und bietet
aktuell ein positives Umfeld. Dieser Effekt wirkt auch auf die anderen Länder in der
Region positiv. Die Krisen und Unsicherheiten in der Welt bergen weiter Risiken für kurzfristige Veränderungen
in den Wirtschaftsräumen und damit auch für Schwankungen, die unser Geschäft beeinflussen
könnten. Aktuell blicken wir für unser Geschäft jedoch optimistisch in die nahe Zukunft.
Über alle Regionen der Welt sehen wir eine positive Entwicklung der Baumärkte und
eine Erholung der Rohstoffmärkte, was uns für alle Segmente gute Chancen bietet. SEGMENT BAUscroll
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 436,6 Mio. EUR um 31,6 % über Vorjahr.
Ein nahezu verzögerungsfreier Anlauf der meisten Projekte zu Beginn des Jahres und
eine sehr gute Auslastung, die gleichmäßig über die Welt verteilt ist, sorgen für
einen deutlichen Leistungsanstieg im Vergleich zum Vorjahr. Das EBIT hat sich gegenüber
der Vorjahresperiode von 5,3 Mio. EUR auf 2,9 Mio. EUR verringert und entwickelte
sich damit nicht entsprechend der Leistung. Es wurde durch einzelne unbefriedigende
Projekte in Deutschland und Australien sowie durch negative Effekte aus Währungsveränderungen
belastet. Das Ergebnis nach Steuern war mit -4,2 Mio. Euro identisch zum Vorjahr,
da das Finanzergebnis durch die Ausschüttung einer Beteiligung angestiegen ist. Wir erwarten im zweiten Halbjahr eine bessere Ergebnisentwicklung, da die unbefriedigenden
Projekte weitestgehend abgeschlossen sind. Währungsveränderungen bleiben weiterhin
ein Unsicherheitsfaktor. Der Auftragsbestand ist in unserem Bausegment auf 526,4 Mio. EUR (Vorjahr: 574,8 Mio.
EUR) um 8,4 % zurückgegangen. Bereinigt um den Effekt aus dem Anteilsverkauf an einer
Immobiliengesellschaft zum Jahresende 2016, mit dem ein hoher zweistelliger Millionenbetrag
aus dem Auftragsbestand ausgebucht wurde, ist der Auftragsbestand im Vergleich zum
Vorjahr jedoch gestiegen. Er liegt damit weiter auf hohem Niveau und ist eine sehr
gute Basis für das Erreichen unserer Ziele. Trotz global stark unterschiedlicher wirtschaftlicher
und politischer Entwicklungen verteilt sich der aktuelle Auftragsbestand sehr gleichmäßig
über die Regionen der Welt. Besonders erfreulich ist, dass wir auch in Russland wieder
einen Großauftrag hereinnehmen konnten. Zusätzlich zu dieser guten Entwicklung gibt
es weitere interessante Projektchancen, an denen wir derzeit arbeiten. Hierzu zählen
große Projekte in England sowie im Nahen und Fernen Osten. SEGMENT MASCHINENscroll
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen stieg im ersten Halbjahr gegenüber
Vorjahr deutlich um 21,8 % von 312,4 Mio. EUR auf 380,7 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse
erhöhten sich ebenfalls deutlich um 40,1 % von 223,0 Mio. EUR auf 312,3 Mio. EUR.
Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von 13,4 Mio. EUR auf 22,3 Mio. EUR stark angestiegen.
Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich von -0,1 Mio. EUR auf 6,6 Mio. EUR. Neben
erheblich mehr Verkäufen im Vergleich zum Vorjahr und guten Auslieferungen von Groß-
und Spezialgeräten, führte auch ein verbessertes Verhältnis der Fixkosten zum Umsatz
zu dieser Ergebnissteigerung. Der Auftragsbestand ist im Maschinengeschäft von 141,1 Mio. EUR auf 201,7 Mio. EUR
gestiegen. Der seit Herbst 2016 zu verzeichnende Trend eines höheren und stabileren
Auftragseingangs hat sich weiter fortgesetzt. Positiv ist, dass sich der gute Auftragseingang
in nahezu allen Vertriebsregionen weltweit widerspiegelt. Besonders erfreulich und
über unseren Erwartungen entwickeln sich Europa und Asien. Im asiatischen Markt, dabei
insbesondere in China, macht sich nach vielen Jahren mit Überkapazitäten nun eine
Normalisierung der Märkte bemerkbar. Durch die aktuelle Auslastung der Produktion
und den Auftragsbestand erwarten wir auch für die nächsten Monate eine positive Entwicklung. SEGMENT RESOURCESscroll
Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem ersten Halbjahr 2017 mit
128,2 Mio. EUR um 7,7 % unter Vorjahr (139,0 Mio. EUR). Das EBIT betrug 0,2 Mio. EUR
(Vorjahr: -0,1 Mio. EUR), das Ergebnis nach Steuern -4,0 Mio. EUR (Vorjahr: -4,4 Mio.
EUR). Die Ergebniskennzahlen lagen damit nicht besser als im Vorjahr. Eine nur langsame Erholung der Rohstoffmärkte - insbesondere in Afrika - und ein anhaltend
niedriger Ölpreis wirken sich im Rahmen unserer Erwartungen auf Leistung und Ergebnis
aus. Zusätzlich belasten das Segment ein Projekt im Brauereigeschäft sowie weitere
notwendige Reorganisationsaufwendungen. Die Bereiche Wasser und Umwelt entwickeln
sich dagegen weiter positiv - in unserem Umweltbereich erwarten wir kurzfristig einen
Großauftrag im Nahen Osten und sehen mittelfristig auch gute Chancen in China. Die zumindest wieder etwas bessere Entwicklung der Rohstoffmärkte führt aktuell zu
einer leichten Belebung der Nachfrage nach Bohrdienstleistungen in Afrika. Mittelfristig
haben wir für das Segment mit seinen zukunftsorientierten Themen Umwelt, Wasser und
Bodenschätze wieder eine deutlich bessere Zukunftsperspektive. Mit 316,6 Mio. EUR weist das Segment weiter einen guten Auftragsbestand aus, der 7,6
% über Vorjahr liegt. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageERTRAGSLAGEDie Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 27,8
% auf 830,2 Mio. EUR und die konsolidierte Leistung um 21,6 % auf 875,4 Mio. EUR.
Der Grund hierfür ist der deutliche Leistungsanstieg im Bau und im Maschinenbau, der
auch zu einer deutlichen Bestandsreduzierung führt. Das EBITDA des Konzerns stieg zum Halbjahr um 15,5 % von 62,7 Mio. EUR auf 72,5 Mio.
EUR. Der Materialaufwand stieg deutlicher an als die konsolidierte Leitung, was an
der Struktur der Aufträge im Projektgeschäft lag. Der Personalaufwand und die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen wuchsen dagegen weniger stark an. Das EBIT lag mit 25,7 Mio. EUR um 39,7 % deutlich über dem Vorjahreswert von 18,4
Mio. EUR. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind um 2,9 Mio. EUR angestiegen,
während die nutzungsbedingten Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte um 0,4
Mio. EUR unter Vorjahr lagen. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich deutlich von -7,9 Mio. EUR auf 0,1 Mio.
EUR. Dabei sanken die Finanzaufwendungen von 21,8 Mio. EUR auf 19,7 Mio. EUR, während
die Finanzerträge von 2,2 Mio. EUR auf 5,5 Mio. EUR angestiegen sind, was im Wesentlichen
an der Ausschüttung von einer Beteiligung lag. FINANZLAGEDie Finanzlage entwickelt sich entsprechend unserer Planung. VERMÖGENSLAGEDie Bilanzsumme stieg gegenüber dem Jahresende 2016 (1.701,4 Mio. EUR) um 4,4 % und
gegenüber Juni des Vorjahres um 3,5 % auf 1.776,5 Mio. EUR an. Die Erhöhung ist im
Wesentlichen auf den deutlichen Leistungsanstieg zurückzuführen, der in unserem vorfinanzierungslastigen
Geschäft einen unterjährigen Anstieg der Forderungen verursacht. Unser mittelfristiges
Ziel ist eine deutliche Reduzierung der Bilanzsumme im Verhältnis zur Gesamtkonzernleistung. Die Aktivseite der Bilanz hat sich daher im Wesentlichen durch den Anstieg der Forderungen
und sonstigen Vermögenswerte um 16,6 % auf 643,9 Mio. EUR erhöht. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital gegenüber Vorjahresende um 11,7 Mio. EUR
auf 422,4 Mio. EUR zurückgegangen, was im Wesentlichen auf Währungseffekte (-13,5
Mio. EUR) zurückzuführen ist. Die langfristigen Schulden sind gegenüber Vorjahresende von 356,8 Mio. EUR auf 621,5
Mio. EUR angestiegen. Der Grund hierfür ist die bereits im ersten Quartal getätigte
Verschiebung eines großen Teils der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von
der kurzfristigen in die langfristige Position. Durch ein geringfügiges Überschreiten
des festgelegten Covenants (Net Debt zu EBITDA) beim Konsortialkredit und weiteren
langfristigen Darlehen zum Jahresende 2016 hatte nach IFRS zum 31. Dezember eine Umgliederung
der betroffenen Darlehen in die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
zu erfolgen. Die kurzfristigen Schulden sind gegenüber Vorjahresende von 910,5 Mio. EUR auf 732,6
Mio. EUR zurückgegangen. Dies lag an dem eben bei den langfristigen Schulden beschriebenen
Effekt. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum sind die Finanzverbindlichkeiten in Summe um
49,7 Mio. EUR zurückgegangen. Chancen und RisikenWesentliche Chancen und Risiken wurden in diesem Bericht in den einzelnen Kapiteln
aufgezeigt. Im Übrigen ist eine wesentliche Veränderung der Risiken seit dem Geschäftsbericht
zum 31. Dezember 2016 nicht eingetreten. Wir verweisen insofern auf den zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016. Ausblick auf das JahresendeWir sehen für unsere Geschäfte insgesamt einen positiven Trend. Das Baugeschäft zeigt
weltweit weiter ein stabiles Wachstum und die Nachfrage nach komplexen Spezialtiefbauprojekten
wird durch die anhaltende Urbanisierung und steigende Komplexität der Infrastruktur
weiter wachsen. Die Überkapazitäten im Maschinenmarkt haben sich deutlich abgebaut
und auch das Aufbrechen einer fast zehn Jahre anhaltenden Investitionszurückhaltung
bietet zusätzliche Chancen. Eine Erholung und Stabilisierung der Rohstoffpreise bringt
wieder steigende Investitionen der Branche mit sich. Den Herausforderungen der letzten Jahre sind wir mit zahlreichen Maßnahmen begegnet,
die konsequent fortgesetzt werden, um die Ertragskraft langfristig zu steigern. Die
nun wieder bessere Gesamtsituation werden wir dazu nutzen, in die Nachhaltigkeit dieser
Entwicklung zu investieren. Wir sehen uns daher gut aufgestellt, um in den nächsten
zwei Jahren unser Ergebnis wieder nachhaltig zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass wir nach der besser als erwarteten Leistungsentwicklung
im ersten Halbjahr und der positiven Auftragssituation im Gesamtjahr 2017 nun eine
Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa 1,8 Mrd. EUR (bisher: etwa 1,7 Mrd. EUR) erreichen
werden. Das Ergebnis nach Steuern prognostizieren wir unverändert mit etwa 23 bis
28 Mio. EUR und das EBIT mit etwa 75 Mio. EUR. Die Ergebnisprognose beinhaltet dabei
aus heutiger Sicht die bekannten positiven wie negativen Einflussfaktoren, bilanzielle
Vorsorge sowie weitere absehbare Auswirkungen. Für die einzelnen Segmente bedeutet dies, dass wir im Segment Bau nun eine deutliche
Steigerung der Gesamtkonzernleistung im Vergleich zum Vorjahr sowie weiterhin ein
EBIT und ein Ergebnis nach Steuern auf Höhe des Vorjahres erwarten. Im Segment Maschinen
erwarten wir bei der Gesamtkonzernleistung, beim EBIT und beim Ergebnis nach Steuern
nun deutliche anstatt leichte Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr. Beim Segment Resources
erwarten wir nun eine Gesamtkonzernleistung in etwa auf Höhe des Vorjahres und ein
leicht positives EBIT. Das Ergebnis nach Steuern wird negativ, aber leicht besser
als im Vorjahr sein. Konzern-ZwischenabschlussKONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
KONZERNBILANZAKTIVAscroll
PASSIVAscroll
ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALSscroll
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KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNGscroll
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Konzernanhang1. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNDie BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (im Folgenden BAUER AG genannt) besteht
in der Rechtsform der deutschen Aktiengesellschaft. Sie hat ihren Sitz in Schrobenhausen,
BAUER-Straße, und ist im Handelsregister Ingolstadt (HRB 101375) eingetragen. Die BAUER Gruppe ist Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden
und Grundwasser. Der Konzern ist mit seinen Leistungen und Produkten auf den weltweiten
Märkten vertreten. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in drei Geschäftsfelder
aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde am 8. August 2017 zur Veröffentlichung
freigegeben. Prüferische DurchsichtDer vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht
wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch
einen Abschlussprüfer unterzogen. 2. GRUNDLAGEN FÜR DIE AUFSTELLUNG DES KONZERNABSCHLUSSESDie BAUER AG erstellt ihren verkürzten Konzernzwischenabschluss nach den Vorschriften
der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International
Financial Reporting Standards (IFRS), des International Accounting Standards Board
(IASB), London, sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations
Committee (IFRIC). Zur Anwendung kommen ausschließlich die bis zum Abschlussstichtag
von der Kommission übernommenen IASB Standards und Interpretationen, die entsprechend
im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden. Der Halbjahresfinanzbericht zum 11. August 2017 wurde auf Basis des IAS 34 "Zwischenberichterstattung"
in verkürzter Form erstellt und enthält daher nicht alle Angaben die für einen Konzernjahresabschluss
verpflichtend sind. Der vorliegende verkürzte Zwischenabschluss basiert auf dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2016 und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum
31. Dezember 2016 der BAUER AG gelesen werden. 3. KONSOLIDIERUNGSKREISIn den Konsolidierungskreis werden neben der BAUER AG alle wesentlichen Tochtergesellschaften
einbezogen. Tochterunternehmen sind alle Unternehmen, bei denen der Konzern die Kontrolle
über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat. Dies ist regelmäßig begleitet von einem
Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %. Bei der Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden
Existenz und Auswirkung potenzieller Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar
sind, berücksichtigt. In wenigen Fällen werden Gesellschaften voll in den Konzernabschluss der BAUER AG
mit einbezogen, obwohl weniger als 50 % ihrer Stimmrechtsanteile gehalten werden.
Dies ist auf staatliche Beschränkungen zurückzuführen, nach denen ausländische Investoren
nicht mehr als 50 % der Stimmrechte an inländischen Gesellschaften halten dürfen.
Die BAUER AG bedient sich in diesen Fällen sog. Agency-Konstruktionen, mithilfe derer
wirtschaftlich mehr als 50 % der Stimmrechte an der jeweiligen Gesellschaft gehalten
werden und damit zu einer Vollkonsolidierung berechtigen. Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen
(Vollkonsolidierung), an dem die Beherrschung oder die Möglichkeit zur Beherrschung
auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an
dem die Beherrschung endet. Gesellschaften, bei denen die BAUER AG direkt oder indirekt
die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst (assoziierte
Unternehmen), werden nach der Equity-Methode konsolidiert. Veränderungen Tochterunternehmen:Segment Maschinen:Im ersten Halbjahr 2017 wurden die FAMBO Sweden AB sowie die OOO BAUER Maschinen SPb
wegen Einstellung des Geschäftsbetriebs entkonsolidiert. Im Konsolidierungskreis haben sich seit dem 31. Dezember 2016 sonst keine Änderungen
ergeben. 4. ZUR VERÄUSSERUNG GEHALTENE VERMÖGENSWERTEZum 31. Dezember 2016 wurden zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte in Höhe von
TEUR 19.608 ausgewiesen, die im Laufe der ersten Jahreshälfte 2017 veräußert werden
sollten. Aufgrund schlechter Marktbedingungen und der Spezifikation der Geräte konnte dies
nicht erreicht werden. Die BAUER Gruppe hat sich deshalb dazu entschlossen, diese
Vermögenswerte wieder dem Anlagevermögen zuzuordnen. Der Buchwert der Vermögenswerte
wurde um die seit der Bewertung gemäß IFRS 5 ausgesetzte Abschreibung korrigiert.
Die Abschreibung in Höhe von TEUR 2.426 wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung unter
den Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfasst. 5. WESENTLICHE ANNAHMEN UND SCHÄTZUNGENWir verweisen hierzu auf Seite 85 des Geschäftsberichts 2016. 6. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie ab dem 1. Januar 2017 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen
denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016 mit folgenden Ausnahmen: Die BAUER Gruppe hat zum 30. Juni 2017 den Abzinsungssatz zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen
im Inland auf 2,05 % erhöht (Vorjahr: 1,80 %). 7. ANGABEN ZU DEN FINANZINSTRUMENTEN7.1 Finanzielle RisikofaktorenIm Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit und im Finanzierungsbereich ist die BAUER
Gruppe einer Vielzahl von Marktrisiken (Währungsrisiko, Zinsrisiko, Rohstoffrisiko,
Liquiditätsrisiko, Ausfallrisiko) ausgesetzt. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle Angaben und
Informationen zum finanziellen Risikomanagement, daher sollte der Konzernzwischenabschluss
in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 gelesen werden. Seit dem Geschäftsjahresende haben sich keine Änderungen im Umgang mit finanziellen
Risiken ergeben. 7.2 Buchwerte und beizulegende ZeitwerteDie beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten werden anhand einer der in den
drei folgenden Stufen beschriebenen Methoden ermittelt:
Die Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind den folgenden
Stufen zuzuordnen: scroll
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In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres erfolgte zwischen den zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 keine Umgliederung. 7.3 Methoden zu Bestimmung der Zeitwerte der Stufe 2Die Derivate der Stufe 2 umfassen Devisentermingeschäfte, Devisenoptionsgeschäfte,
Zinsswaps und Cross Currency Swaps. Die beizulegenden Zeitwerte der Devisentermingeschäfte
und Cross Currency Swaps werden einzeln mit ihren jeweiligen Terminkursen bewertet
und auf Basis der entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die Marktpreise
von Devisenoptionen werden über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps entsprechen dem jeweiligen Marktwert, der
durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontieren erwarteter künftiger
Cashflows, bestimmt wird. Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristige Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte, kurzfristige Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten ist aufgrund
der kurzen Restlaufzeit der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden
Zeitwertes anzunehmen. Die beizulegenden Zeitwerte von langfristigen und langfristigen finanziellen Vermögenswerten
sowie sonstigen langfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen
den Barwerten der mit den Vermögenswerten verbundenen Zahlungsströme unter Berücksichtigung
der jeweils aktuellen Zinsparameter, welche markt- und partnerbezogene Veränderungen
der Konditionen und Erwartungen reflektieren. Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet, da ein beizulegender Zeitwert
nicht verlässlich ermittelt werden kann, weil kein aktiver Markt existiert. 7.4 Angaben zum Fair ValueDie Prinzipien und Methoden zur Fair Value-Berechnung sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich
unverändert. Detaillierte Erläuterungen zu den Bewertungsprinzipien und -methoden
können dem Geschäftsbericht 2016 entnommen werden. Die finanziellen Vermögenswerte und Finanzverbindlichkeiten, bei denen der Fair Value
von den Buchwerten abweicht, stellen sich wie folgt dar: scroll
Bei allen anderen finanziellen Vermögenswerten und Finanzverbindlichkeiten entspricht
der Buchwert dem Fair Value. Im Übrigen verweisen wir auf die Seiten 144 ff. des Geschäftsberichts
2016. 8. SAISONALITÄTIm Segment Bau findet eine große Zahl unserer Projekte in Gegenden statt, in denen
winterliche Wetterverhältnisse und andere widrige Witterungsverhältnisse die Ergebnisse
auf den Baustellen im ersten und zu Beginn des zweiten Quartals negativ beeinflussen.
Im Segment Maschinen ist das erste Quartal üblicherweise auch schwach, da unsere Kunden
Maschinen erst abnehmen, wenn sie diese für ihre Bauleistungen benötigen. Im Segment
Resources führen winterliche Wetterverhältnisse dazu, dass zu Beginn des Jahres der
Absatz an Materialien für Brunnen sehr schwach ist. Da der Großteil der Kosten fix ist, werden im ersten Quartal jeden Jahres nennenswerte
Verluste erzielt. Beginnend mit dem zweiten Quartal werden diese Verluste mit steigenden
Deckungsbeiträgen kompensiert. Der Break-Even wird im Regelfall zum Ende des zweiten
Quartals noch nicht erreicht. Im dritten und vierten Quartal wird der Großteil des
Ergebnisses erzielt. Durch den oben beschriebenen, sich jährlich wiederholenden Geschäftsverlauf,
ist eine Vergleichbarkeit von Leistung, Umsatz und Ergebnis der jeweiligen Quartale
- bei Vernachlässigung von Sondereffekten - mit dem entsprechenden Vergleichszeitraum
gegeben. 9. ERLÄUTERUNGEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNGDie interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung
an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlagen zur Bestimmung der Segmente der
BAUER Gruppe. Die BAUER Gruppe ist in die Segmente Bau, Maschinen und Resources aufgeteilt, Geschäftsvorfälle
zwischen den Segmenten werden zu marktgerechten Preisen durchgeführt. Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH ist als einzige Gesellschaft in allen drei Segmenten
tätig. Das Vermögen, die Schulden sowie die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der SCHACHTBAU
NORDHAUSEN GmbH wurden den entsprechenden Segmenten zugeordnet. BauKerngeschäft des Segments Bau ist der Spezialtiefbau. Für große Infrastrukturmaßnahmen
und Gebäude werden komplette Baugruben und Gründungen auf oft schwierigem Baugrund
erstellt. Um den Kunden auch eine komplette Leistung anbieten zu können, bieten die
Unternehmen der BAUER Gruppe zusätzlich andere Bauleistungen, die oft wesentliche
Spezialtiefbauanteile beinhalten, an. Beispiele dafür sind Brücken, umwelttechnische
Baumaßnahmen, Sanierungsleistungen, sowie Bauen im Bestand. Durch die enge Verzahnung
aller Bautätigkeiten ergibt sich das Segment Bau. MaschinenIm Segment Maschinen werden für die weltweite Vermarktung Baumaschinen für alle Verfahren
des Spezialtiefbaus sowie für Tiefenbohrungen entwickelt und hergestellt. Mit den
Geräten für den Spezialtiefbau können Bohrungen großer und kleiner Durchmesser für
Pfähle, Schlitzwände, Anker, Injektionen und Brunnen hergestellt werden. Mit den Geräten
für Tiefenbohrungen können Bohrungen für den Öl- und Gasbereich vorgenommen werden.
Des Weiteren werden Geräte für Rammarbeiten und Bodenverbesserungen produziert. Eine
große Auswahl an Zusatzgeräten und Zusatzeinrichtungen ergänzt das Vertriebsprogramm
zu Komplettverfahren für alle Anwendungen im Spezialtiefbau. ResourcesIm Segment Resources sind alle Unternehmen des Konzerns gebündelt, die sich mit Leistungen
zur Sanierung und Gewinnung natürlicher Grundlagen des menschlichen Lebens befassen.
Dies sind die Unternehmen der Umwelttechnik zur Reinigung von Böden und Grundwasser,
die Unternehmen für Aufschlussbohr- und Abbauarbeiten zur Gewinnung von Rohstoffen
in Minen und zum Bohren von Brunnen und Geothermieanlagen. Darüber hinaus gehören
zu diesem Segment Unternehmen, die Materialien zum Ausbau von Bohrungen, speziell
für Brunnen und Geothermie, herstellen und vertreiben. Unter Sonstiges sind die zentralen Dienste (Rechnungswesen, Personal, IT etc.) der
BAUER AG für die Konzerngesellschaften sowie andere, nicht den gesondert dargestellten
Segmenten zuordenbare Gesellschaften enthalten, welche z. B. in- und externe Aus-,
Fort- und Weiterbildungen sowie zentrale Entwicklungsleistungen übernehmen oder anbieten. Unter Konsolidierung werden hier die intersegmentären Konsolidierungseffekte dargestellt.
Diese beinhalten die Bereinigung von Innenumsatzerlösen zwischen den Geschäftsfeldern
sowie Aufwendungen und Erträge und Zwischenergebnisse. Die intrasegmentären Konsolidierungseffekte,
also Effekte innerhalb des Geschäftsfeldes wurden bereits dort bereinigt. Gesamtkonzernleistung, konsolidierte Leistung sowie Umsatzerlöse mit DrittenDie konsolidierte Leistung spiegelt die Leistungen aller im Konsolidierungskreis enthaltenen
Gesellschaften wider. Die Gesamtkonzernleistung stellt die Leistungen aller in unserem
Konzern befindlichen Gesellschaften dar. Die Differenz von konsolidierter Leistung
zur Gesamtkonzernleistung ergibt sich aus den Leistungen der assoziierten Unternehmen,
unserem Nachunternehmeranteil an ARGEN sowie der Leistungen nicht konsolidierter Gesellschaften. Die Umsatzerlöse mit Dritten werden den Geschäftssegmenten entsprechend dem Standort
des Kunden zugeordnet. Es bestehen keine Kunden mit einem Umsatzanteil von mehr als
10 %. Eine Verteilung der Umsatzerlöse auf jedes Produkt und jede Dienstleistung bzw. auf
jede Gruppe vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen war zum Bilanzstichtag nicht
verfügbar. 10. EREIGNISSE NACH DEM 30. JUNI 2017Ereignisse nach dem Bilanzstichtag von besonderer Bedeutung, von denen ein wesentlicher
Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der BAUER Gruppe zu erwarten
ist, sind nicht eingetreten. 11. WESENTLICHE GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN PERSONENDie Beziehungen zwischen vollkonsolidierten Gesellschaften des Konzerns und nahestehenden
Unternehmen und Personen betreffen im Wesentlichen assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen.
Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Im Berichtszeitraum
wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt. 12. HAFTUNGSVERHÄLTNISSEHaftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber Dritten bestehen in Höhe von TEUR
54.136 (31. Dezember 2016: TEUR 52.428). Im Übrigen haften wir gesamtschuldnerisch
für alle Arbeitsgemeinschaften, an denen wir beteiligt sind. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Schrobenhausen, den 11. August 2017 Der Vorstand scroll
ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGENDiese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete
Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse
beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit,
über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe
sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern
ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen",
"beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich",
"annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete
Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen
können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen
wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in
den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten
kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen
in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt
nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten
Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung
dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen. TERMINE 2017scroll
Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de. HERAUSGEBERBAUER Aktiengesellschaft BAUER-Straße 1 86529 Schrobenhausen Investor Relations Telefon: 08252 97-1218 Telefax: 08252 97-2900 E-Mail: investor.relations@bauer.de Sitz der Gesellschaft: 86529 Schrobenhausen Amtsgericht Ingolstadt HRB 101375 ® Eingetragene Marke der Deutsche Börse AG |
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