![]() BAUER AktiengesellschaftSchrobenhausenHalbjahresfinanzbericht zum 30.06.2018Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2018Auf einen BlickKONZERNKENNZAHLENscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten
Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften. AUSBLICKscroll
ZusammenfassungDie Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe lag zum Ende des ersten Halbjahres 2018
mit 792,3 Mio. EUR um 12,2 % unter Vorjahr (902,3 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse sind
um 13,6 % auf 717,1 Mio. EUR zurückgegangen. Das EBIT lag mit 34,1 Mio. EUR etwas
unterhalb des Vorjahres von 38,6 Mio. EUR. Im Segment Maschinen zeigt sich das Geschäftsjahr
weiterhin positiv, das Segment Bau liegt entsprechend der Erwartung unterhalb des
außergewöhnlich starken Vorjahresbeginns. Das Segment Resources konnte im zweiten
Quartal die Leistung wieder steigern. Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns betrug
1,6 Mio. EUR (Vorjahr: 0,1 Mio. EUR), da vor allem die negativen Währungseffekte geringer
ausfielen als im Vorjahr und sich somit das Finanzergebnis verbesserte. Der Auftragsbestand im Konzern ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
um 4,3 % gesunken und gegenüber dem Jahresende 2017 um 2,3 % auf 1.000,3 Mio. EUR
angestiegen. Im Bau- und im Maschinenbereich liegt der Auftragsbestand unter Vorjahr,
im Segment Resources darüber. Der Auftragseingang ging um 13,2 % von 938,9 Mio. EUR
auf 814,8 Mio. EUR zurück. Insgesamt sehen wir in allen drei Segmenten etliche Projektchancen. Wesentliche Ereignisse und GeschäfteGESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGDer Weltwirtschaft ist es auch im ersten Halbjahr 2018 gelungen sich gegen anhaltende
und neue Krisen sowie politische Störungen zu behaupten und sie zeigt daher weiter
ein stabiles Wachstum. Handelskonflikte, das von den USA aufgekündigte Atomabkommen
mit neuen Sanktionen gegen den Iran, die Konflikte im Nahen Osten, Verschiebungen
in der internationalen Zusammenarbeit, steigender Protektionismus, noch immer anhaltende
Unsicherheit über die Art und Weise des anstehenden Brexit, Veränderungen in der Parteienlandschaft
in einigen wichtigen europäischen Ländern sowie zunehmende autokratische Entwicklungen
wie in der Türkei -all diese Themen haben auch zuletzt zu keinen merklichen Auswirkungen
auf die Realwirtschaft geführt. In der Gesellschaft wächst jedoch die Verunsicherung,
was Risiken für die Zukunft birgt. Die robuste Verfassung der Weltwirtschaft, mit stabilen Märkten in den USA und Europa
und einer positiven Entwicklung in Asien, bieten der Bauwirtschaft weiterhin gute
Rahmenbedingungen. Steigende Investitionen in Infrastrukturprojekte schaffen für Spezialtiefbaufirmen
und für die Maschinenhersteller gute Voraussetzungen. Der anhaltende Trend der Urbanisierung
-verbunden mit dem stetigen Bevölkerungswachstum -schaffen die Basis für eine auch
langfristig positive Perspektive für die Bauwirtschaft. UNSERE MÄRKTE IM ÜBERBLICKDie vielfältigen politischen und wirtschaftlichen Themen haben auch in den letzten
Monaten die Märkte im Bau oder Maschinenvertrieb in Summe nicht wesentlich beeinflusst. Die anhaltenden Konflikte im Nahen Osten und die andauernde Isolation Katars, die
Kriege im Jemen und in Syrien sowie die Sanktionen gegen den Iran bieten aktuell für
den Bau und Maschinenvertrieb ein schwieriges Marktumfeld in den meisten Ländern der
Region. Auch der sich erholende Ölpreis kann hier aktuell nicht gegenwirken und die
Region bleibt daher deutlich hinter der allgemeinen weltwirtschaftlichen Entwicklung
zurück. Der Bau in Europa profitiert von der allgemeinen Erholung der südeuropäischen Länder,
einer stabilen Entwicklung in Osteuropa und einem weiter starken Deutschland. Unter
den anhaltenden Brexit-Verhandlungen hat sich das britische Wirtschaftswachstum abgeschwächt,
was sich aber noch nicht auf die Baukonjunktur auswirkt. Der russische Markt leidet
weiter unter den Sanktionen und die Wirtschaftskraft der Türkei unter einer schwachen
Währung. Das anhaltend hohe Wirtschaftswachstum in Asien sorgt in fast allen Märkten der Region
für eine gute Nachfrage nach Maschinen und Spezialtiefbauleistungen. Dies wird besonders
geprägt durch ein enormes Wachstum im chinesischen Baumaschinenmarkt. Baumärkte im Überblickscroll
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sehr schwach Ungeachtet der immer wieder stark schwankenden politischen Ausrichtung der US-Regierung
wächst der Markt aktuell deutlich -unterstützt durch einen sich erholenden Ölpreis
und die Anpassung der Geldpolitik. Bei Investitionen in Gebäude und Infrastruktur,
im öffentlichen wie im privaten Sektor, ist das Wachstum jedoch noch nicht spürbar.
In Südamerika stützen ein günstiges makroökonomisches Umfeld, höhere Rohstoffpreise,
niedrige Inflation und eine lockere Geldpolitik die wirtschaftliche Entwicklung, die
sich aber insgesamt noch auf niedrigem Niveau befindet. Die Bau- und Maschinenmärkte in Afrika befinden sich auf niedrigem Niveau und hoffen
auf eine Erholung durch höhere Rohstoffpreise. Da diese aber wieder ansteigen, bedeutet
dies tendenziell eine bessere Zukunftsperspektive, speziell für die Länder in Afrika,
aber auch dem Nahen Osten und Lateinamerika. Durch die anhaltende Volatilität der Weltmärkte bleibt die Reaktionsfähigkeit unserer
regionalen Einheiten eine der größten Herausforderungen. Die andauernden Krisen und
Unsicherheiten bieten aber auch gutes Potential für kurzfristige Marktchancen. Aktuell
erwarten wir Bau- und Rohstoffmärkte, die sich weiter positiv entwickeln und auch
mittelfristig gute Chancen bieten. SEGMENT BAUscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 327,1 Mio. EUR um 24,2 % deutlich
unter Vorjahr. Mit 431,6 Mio. EUR befand sich diese im ersten Halbjahr des Vorjahres
auf einem außergewöhnlich hohen Niveau, da einige Großprojekte eine sehr hohe Leistung
brachten. Eine bislang schwächere Auslastung in Deutschland sowie Verschiebungen bei
Großprojekten im Nahen Osten und bei einzelnen weiteren Projekten sorgen in diesem
Jahr für den Leistungsrückgang. Das EBIT hat sich gegenüber der Vorjahresperiode von
13,4 Mio. EUR auf 4,8 Mio. EUR verringert. Das Ergebnis nach Steuern lag dagegen mit
-4,1 Mio. EUR ziemlich genau auf dem Vorjahresniveau von -4,2 Mio. EUR, da negative
Währungseffekte deutlich weniger belasteten als im Vorjahr. Wir erwarten im zweiten Halbjahr eine Aufholung bei der Leistung und eine damit einhergehende
Ergebnisentwicklung. Entsprechende Auftragsbestände in Deutschland, England und im
Fernen Osten sowie weitere Projektchancen sind hierfür die Basis. Der Auftragsbestand ist in unserem Bausegment um 3,6 % auf 507,2 Mio. EUR (Vorjahr:
526,4 Mio. EUR) zurückgegangen, was auf den niedrigeren Auftragseingang zurückzuführen
ist, der mit 341,6 Mio. EUR um 8,3 % unter dem Vorjahreswert von 372,7 Mio. EUR lag.
Insgesamt ist der Auftragsbestand damit weiter eine gute Basis für das Erreichen unserer
Ziele. Trotz global stark unterschiedlicher wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen
verteilt sich dieser gleichmäßig über die Regionen der Welt. Zusätzlich gibt es weitere
interessante Projektchancen, an denen wir derzeit arbeiten. Hierzu zählen unter anderem
große Projekte in England sowie in den USA. SEGMENT MASCHINENscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen stieg im ersten Halbjahr gegenüber
Vorjahr um 0,6 % von 372,1 Mio. EUR auf 374,5 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse fielen leicht
um 3,2 % von 312,3 Mio. EUR auf 302,2 Mio. EUR. Im Vorjahr war hier der Verkauf zweier
Tiefbohranlagen enthalten, so dass sich bei den Spezialtiefbaugeräten im Vergleich
mit 2017 eine deutliche Steigerung ergibt. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von
23,9 Mio. EUR auf 36,3 Mio. EUR stark angestiegen. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte
sich deutlich von 6,6 Mio. EUR auf 16,1 Mio. EUR. Das hohe Umsatzniveau und die anhaltend
guten Auslieferungen bei Geräten haben zu diesem Ergebnis geführt. Der Auftragsbestand ist im Maschinengeschäft von 201,7 Mio. EUR auf 171,6 Mio. EUR
zurückgegangen. Der Auftragseingang fiel um 7,7 % von 429,7 Mio. EUR auf 396,7 Mio.
EUR. Ungeachtet des Rückgangs ist dieser weltweit betrachtet stabil, insbesondere
in Europa und im Fernen Osten. Lediglich die Märkte in Afrika und im Nahen Osten liegen
hinter den Erwartungen zurück. Durch die aktuelle Auslastung der Produktion und dem
heutigen Auftragsbestand erwarten wir auch für die nächsten Monate eine positive Entwicklung.
Aufgrund des generell starken Wachstums des Baumaschinensektors zeigen sich angestiegene
Lieferzeiten für Komponenten, die vereinzelt längere Produktionszeiten verursachen. SEGMENT RESOURCESscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem ersten Halbjahr 2018 mit
119,2 Mio. EUR um 6,7 % unter Vorjahr (127,7 Mio. EUR). Das EBIT verschlechterte sich
von 0,8 Mio. EUR auf -6,7 Mio. EUR und das Ergebnis nach Steuern von -4,0 Mio. EUR
auf -9,3 Mio. EUR. Nach den vielen Maßnahmen der vergangenen Jahre befindet sich das Segment Resources
weiterhin in einer Reorganisationsphase, die wir sehr aktiv vorantreiben. Die Bereiche
Umwelt und Wasseraufbereitung können mit einem sehr guten Auftragsbestand und positiven
Ergebnissen arbeiten. Den größten Einfluss hat weiterhin unsere Tochterfirma in Jordanien,
deren Bohrkapazitäten nicht ausgelastet sind. Ein anstehender größerer Auftrag in
diesem Bereich wurde in das zweite Halbjahr verschoben. Mit 321,5 Mio. EUR weist das Segment einen guten Auftragsbestand aus, der 1,5 % über
dem Vorjahr von 316,6 Mio. EUR liegt. Dies ist vor allem auf den Großauftrag zur Erweiterung
der Schilfkläranlage im Oman mit einem Volumen von etwa 160 Mio. EUR zurückzuführen,
der aufgrund seiner langen Laufzeit jedoch nicht in voller Höhe in den Auftragsbestand
eingerechnet ist. Der Auftragseingang lag mit 104,9 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr
(165,6 Mio. EUR). Ertrags-, Finanz- und VermögenslageERTRAGSLAGEDie Umsatzerlöse gingen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 13,6 % auf
717,1 Mio. EUR und die konsolidierte Leistung um 11,1 % auf 765,9 Mio. EUR zurück,
was vor allem auf die Segmente Bau und Resources zurückzuführen ist. Das EBITDA des Konzerns sank zum Halbjahr um 7,0 % von 85,4 Mio. EUR auf 79,4 Mio.
EUR. Der Materialaufwand sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen deutlicher
als die konsolidierte Leistung, der Personalaufwand blieb nahezu konstant. Das EBIT lag mit 34,1 Mio. EUR um 11,7 % unter dem Vorjahreswert von 38,6 Mio. EUR.
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind um 1,7 Mio. EUR gesunken, während die
nutzungsbedingten Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte um 0,2 Mio. EUR über
dem Vorjahr lagen. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich von 0,1 Mio. EUR auf 1,6 Mio. EUR. Dabei
sanken die Finanzaufwendungen von 46,9 Mio. EUR auf 35,4 Mio. EUR und die Finanzerträge
von 19,6 Mio. EUR auf 17,1 Mio. EUR. Insgesamt sind die negativen Währungseffekte
deutlich geringer ausgefallen als noch im Vorjahreszeitraum. FINANZLAGEDie Finanzlage entwickelt sich entsprechend unserer Planung. VERMÖGENSLAGEDie Bilanzsumme stieg gegenüber dem Jahresende 2017 (1.617,7 Mio. EUR) um 5,5 % an,
fiel jedoch gegenüber Juni des Vorjahres um 2,5 % auf 1.706,3 Mio. EUR. Insgesamt
hat sich die Bilanzstruktur durch Reduzierung der Verschuldung deutlich verbessert. Die Aktivseite der Bilanz hat sich daher im Wesentlichen durch den Anstieg der Vorräte
um 11,5 % auf 484,8 Mio. EUR sowie der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte um
8,0 % auf 562,0 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahresende erhöht. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital gegenüber Vorjahresende um 0,6 % auf 416,4
Mio. EUR zurückgegangen. Die langfristigen Schulden sind gegenüber Vorjahresende von 334,4 Mio. EUR auf 525,8
Mio. EUR angestiegen. Der Grund hierfür ist die bereits im ersten Quartal getätigte
Verschiebung eines großen Teils der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von
der kurzfristigen in die langfristige Position. Durch ein Überschreiten des bei wesentlichen
Krediten festgelegten Covenants (EBITDA zu Net Interest Coverage) zum Jahresende 2017
hatte nach IFRS zum 31.12. eine Umgliederung der betroffenen Darlehen in die kurzfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu erfolgen. Die kurzfristigen Schulden sind dagegen gegenüber Vorjahresende von 864,6 Mio. EUR
auf 764,1 Mio. EUR zurückgegangen. Dies lag an dem eben bei den langfristigen Schulden
beschriebenen Effekt. Chancen und RisikenWesentliche Chancen und Risiken wurden in diesem Bericht in den einzelnen Kapiteln
aufgezeigt. Im Übrigen ist keine wesentliche Veränderung der Risiken seit dem Geschäftsbericht
zum 31. Dezember 2017 eingetreten. Wir verweisen insofern auf den zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017. Ausblick auf das JahresendeWir sehen für unsere Geschäfte insgesamt einen weiterhin positiven Trend. Das Baugeschäft
zeigt weltweit weiter ein stabiles Wachstum und die Nachfrage nach komplexen Spezialtiefbauprojekten
wird durch die anhaltende Urbanisierung und steigende Komplexität der Infrastruktur
weiter wachsen. Dieser Entwicklung folgt das Geschäft für Baumaschinen mit anhaltend
guten Verkäufen. Die Erholung und Stabilisierung der Rohstoffpreise bringen wieder
steigende Investitionen der Branche mit sich. Den Herausforderungen der letzten Jahre sind wir mit zahlreichen Maßnahmen begegnet,
die konsequent fortgesetzt werden, um die Ertragskraft langfristig zu steigern. Die
nun wieder deutlich bessere Gesamtsituation werden wir dazu nutzen, in die Nachhaltigkeit
dieser Entwicklung zu investieren. Wir sehen uns daher gut aufgestellt, um in den
nächsten zwei Jahren unser Ergebnis wieder nachhaltig zu verbessern. Wir gehen, wie im Geschäftsbericht 2017 veröffentlicht, unverändert davon aus, dass
wir im Geschäftsjahr 2018 für den Konzern eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa
1,8 Mrd. EUR und ein EBIT von etwa 90 Mio. EUR erreichen werden. Das Ergebnis nach
Steuern erwarten wir deutlich über dem Vorjahr. Für das Segment Bau erwarten wir für das Jahr 2018 unverändert einen leichten Rückgang
bei der Gesamtkonzernleistung aufgrund des sehr starken Anstiegs im Vorjahr. Das EBIT
sollte sich deutlich verbessern. Im Segment Maschinen erwarten wir aus heutiger Sicht
eine Gesamtkonzernleistung und ein EBIT in etwa auf Höhe des Vorjahres und im Segment
Resources eine gute Steigerung bei der Gesamtkonzernleistung sowie eine Verbesserung
beim EBIT. Konzern-ZwischenabschlussKONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
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KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 KONZERNBILANZAktivascroll
Passivascroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALSscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNGscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 Konzernanhang1. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNDie BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (im Folgenden BAUER AG genannt) besteht
in der Rechtsform der deutschen Aktiengesellschaft. Sie hat ihren Sitz in Schrobenhausen,
BAUER-Straße, und ist im Handelsregister Ingolstadt (HRB 101375) eingetragen. Die BAUER Gruppe ist Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden
und Grundwasser. Der Konzern ist mit seinen Leistungen und Produkten auf den weltweiten
Märkten vertreten. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in drei Geschäftsfelder
aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde am 7. August 2018 zur Veröffentlichung
freigegeben. Prüferische DurchsichtDer vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht
wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch
einen Abschlussprüfer unterzogen. 2. GRUNDLAGEN FÜR DIE AUFSTELLUNG DES KONZERNABSCHLUSSESDie BAUER AG erstellt ihren verkürzten Konzernzwischenabschluss nach den Vorschriften
der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International
Financial Reporting Standards (IFRS), des International Accounting Standards Board
(IASB), London, sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations
Committee (IFRIC). Zur Anwendung kommen ausschließlich die bis zum Abschlussstichtag
von der Kommission übernommenen IASB Standards und Interpretationen, die entsprechend
im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden. Der Halbjahresfinanzbericht zum 10. August 2018 wurde auf Basis des IAS 34 "Zwischenberichterstattung"
in verkürzter Form erstellt und enthält daher nicht alle Angaben, die für einen Konzernjahresabschluss
verpflichtend sind. Der vorliegende verkürzte Zwischenabschluss basiert auf dem Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2017 und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum
31. Dezember 2017 der BAUER AG gelesen werden. 3. KONSOLIDIERUNGSKREISIn den Konsolidierungskreis werden neben der BAUER AG alle wesentlichen Tochtergesellschaften
einbezogen. Tochterunternehmen sind alle Unternehmen, bei denen der Konzern die Kontrolle
über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat. Dies ist regelmäßig begleitet von einem
Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %. Bei der Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden
Existenz und Auswirkung potenzieller Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar
sind, berücksichtigt. In wenigen Fällen werden Gesellschaften voll in den Konzernabschluss der BAUER AG
mit einbezogen, obwohl weniger als 50 % ihrer Stimmrechtsanteile gehalten werden.
Dies ist auf staatliche Beschränkungen zurückzuführen, nach denen ausländische Investoren
nicht mehr als 50 % der Stimmrechte an inländischen Gesellschaften halten dürfen.
Die BAUER AG bedient sich in diesen Fällen sog. Agency-Konstruktionen, mithilfe derer
wirtschaftlich mehr als 50 % der Stimmrechte an der jeweiligen Gesellschaft gehalten
werden und damit zu einer Vollkonsolidierung berechtigen. Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen
(Vollkonsolidierung), an dem die Beherrschung oder die Möglichkeit zur Beherrschung
auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an
dem die Beherrschung endet. Gesellschaften, bei denen die BAUER AG direkt oder indirekt
die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst (assoziierte
Unternehmen), werden nach der Equity-Methode konsolidiert. Veränderungen Tochterunternehmen:Im Konsolidierungskreis haben sich seit dem 31. Dezember 2017 keine Änderungen ergeben. 4. WESENTLICHE ANNAHMEN UND SCHÄTZUNGENWir verweisen hierzu auf S. 90 des Geschäftsberichts 2017. 5. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie ab dem 1. Januar 2018 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen
denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017 mit Ausnahme der Bewertung der
Pensionsrückstellungen sowie der erstmaligen Anwendung von neuen und geänderten Standards. a) Bewertung der PensionsrückstellungenDie BAUER Gruppe hat zum 30. Juni 2018 den Abzinsungssatz zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen
im Inland auf 1,85 % gesenkt (Vorjahr: 2,05 %). b) Von der BAUER Gruppe übernommene neue und geänderte StandardsIn der aktuellen Berichtsperiode traten zahlreiche neue oder geänderte Standards in
Kraft. Durch erstmalige Anwendung der neuen Standards IFRS 9 "Finanzinstrumente" und
IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" kam es dabei zu rückwirkenden Änderungen
von Rechnungslegungsmethoden in der BAUER Gruppe. Die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung dieser beiden Standards werden unter Punkt
6 erläutert. Aus anderen Standardänderungen resultieren keine Auswirkungen auf Rechnungslegungsgrundsätze
der BAUER Gruppe. 6. ÄNDERUNGEN VON RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZENa) IFRS 9 "Finanzinstrumente"IFRS 9 "Finanzinstrumente" wurde in der endgültigen Fassung vom IASB im Juli 2014
veröffentlicht und ersetzt die Vorschriften von IAS 39, die Klassifizierung und Bewertung
von Finanzinstrumenten, die Wertminderung finanzieller Vermögenswerte und die Bilanzierung
von Sicherungsbeziehungen betreffen. Die Anwendungspflicht gilt für ab dem 1. Januar
2018 beginnende Berichtsperioden. Bei der Ersterfassung sind finanzielle Vermögenswerte in die Bewertungskategorien
"Amortised Cost", "Fair Value through Profit and Loss (FVTPL)" und "Fair Value through
Other Comprehensive Income (FVOCI)" einzuordnen. Die Klassifizierung erfolgt in Abhängigkeit
von dem jeweils zugrunde liegenden Geschäftsmodell und der sogenannten Zahlungsstrombedingung,
das heißt der konkreten Ausgestaltung der vertraglich vereinbarten Zahlungsströme
des zu beurteilenden finanziellen Vermögenswerts. Auswirkungen hieraus ergeben sich
bei den für einen Verkauf vorgesehenen Forderungen, die im Rahmen von Forfaitierungen
an eine Bank verkauft werden. Diese Forderungen erfüllen die Voraussetzungen für das
Geschäftsmodell "Verkaufen" und sind somit der Kategorie "Fair Value through Profit
and Loss" zuzuordnen. Da Verkäufe nur in einem geringen Umfang vorgenommen werden,
ist der Umstellungseffekt als unwesentlich einzustufen. Alle weiteren Schuldinstrumente
werden weiterhin in der Kategorie "Amortised Cost" bewertet. Darüber hinaus sind Beteiligungen grundsätzlich erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
zu bewerten. Es besteht ein unwiderrufliches Wahlrecht, Änderungen des beizulegenden
Zeitwerts im sonstigen Ergebnis (Other Comprehensive Income) zu erfassen; die BAUER
Gruppe übt dieses Wahlrecht aus. Die Erfassung von Wertminderungen basiert nicht mehr nur auf eingetretenen Verlusten
(Incurred-Loss-Modell), sondern auch auf bereits erwarteten Verlusten (Expected-Loss-Modell).
Für die Ermittlung des Umfangs der Risikovorsorge ist ein Drei-Stufen-Modell vorgesehen,
nach dem ab Erstansatz grundsätzlich 12-Monats-Verlusterwartungen sowie bei wesentlicher
Kreditrisikoverschlechterung die erwarteten Gesamtverluste zu erfassen sind. Für die
Abbildung der erwarteten Verluste auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie
auf die nach IFRS 15 erfassten Vertragsvermögenswerte ist ein vereinfachtes Verfahren
zulässig, wonach die Wertminderung unter Hinzuziehung einer sogenannten "Provision
Matrix", die auf historischen Ausfällen und in die Zukunft gerichteter Schätzungen
beruht, ermittelt werden kann. Aus der Anwendung des vereinfachten Verfahrens auf Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie auf Vertragsvermögenswerte nach IFRS 15 ergab sich zum Zeitpunkt
der Erstanwendung des IFRS 9 eine Erhöhung des Bestands an Wertminderungen in Höhe
von TEUR 4.102 (nach latenten Steuern), die erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen
erfasst wurde. Im Hinblick auf die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Hedge Accounting) enthält
IFRS 9 Regelungen, die eine stärkere Ausrichtung an das ökonomische Risikomanagement
des Unternehmens verfolgen. Die zum 31. Dezember 2017 bestehenden Devisenterminkontrakte
und Zinsswapgeschäfte erfüllen die Voraussetzungen des IFRS 9 für Cashflow-Hedges.
Ebenso sind die Risikomanagementstrategien und die Sicherungsdokumentation auf die
neuen Vorschriften abgestimmt. Daher können diese Sicherungsbeziehungen auch unter
IFRS 9 fortgeführt werden. Bei den in 2018 neu abgeschlossenen Devisentermingeschäften designiert die BAUER Gruppe
nur die Kassakomponente der Änderung des beizulegenden Zeitwerts als Bestandteil des
Cashflow-Hedges. Auf die Terminkomponente und Cross-Currency-Basis-Spread (CCBS)-Komponente
entfallende Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden im sonstigen Ergebnis in
der Rücklage für Sicherungskosten erfasst. Die BAUER Gruppe wendet bei der Umsetzung von IFRS 9 die modifizierte retrospektive
Methode zum 1. Januar 2018 an. Demnach werden die Umgliederungen und Anpassungen aus
den Neuregelungen in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 erfasst. Eine Anpassung
der Vergleichsangaben des Vorjahres wird nicht vorgenommen. b) IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden"Im Mai 2014 veröffentlichte das IASB den Standard IFRS 15 - "Erlöse aus Verträgen
mit Kunden". Der Standard sieht ein einheitliches prinzipienbasiertes fünfstufiges
Modell für die Erlösermittlung und -erfassung vor, das auf alle Verträge mit Kunden
anzuwenden ist, und enthält als Kernprinzip, dass Erlöse zu dem Zeitpunkt zu erfassen
sind, zu dem die Verfügungsgewalt über Güter oder Dienstleistungen auf den Kunden
übergeht. Er ersetzt dabei insbesondere die Standards IAS 11 und IAS 18 sowie die
in verschiedenen Interpretationen enthaltenen Regelungen. Aus der Erstanwendung von IFRS 15 ergaben sich folgende Auswirkungen auf die Darstellung
im Konzernabschluss: Hat eine der Vertragsparteien ihre vertragliche Verpflichtung erfüllt, so hat das
Unternehmen den Vertrag gemäß IFRS 15 in der Bilanz als Vertragsvermögenswert oder
Vertragsverbindlichkeit auszuweisen. Ein Vertragsvermögenswert ist der Anspruch auf
den Erhalt einer Gegenleistung im Austausch für Güter oder Dienstleistungen, die auf
einen Kunden übertragen wurden. Eine Vertragsverbindlichkeit ist die Verpflichtung,
Güter oder Dienstleistungen auf einen Kunden zu übertragen, für die es von diesem
eine Gegenleistung erhalten (bzw. noch zu erhalten) hat. Hierfür wurden in der Bilanz
die Positionen "Vertragsvermögenswerte" und "Vertragsverbindlichkeiten" neu aufgenommen.
Hierdurch entfallen künftig die bisherigen Bilanzpositionen "Forderungen aus Fertigungsaufträgen
(PoC)" und "Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen (PoC)". Soweit die BAUER Gruppe
seinen Verpflichtungen aus Verträgen mit Kunden nachkommt, bevor der jeweilige Vertragspartner
eine Gegenleistung zahlt oder diese Gegenleistung fällig wird, weist die BAUER Gruppe
diesen vertraglichen Anspruch (abzüglich aller als Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen ausgewiesener Beträge) nicht mehr als "Forderung aus Fertigungsaufträgen
(PoC) sondern als "Vertragsvermögenswert" aus. Zahlt ein Kunde eine Gegenleistung oder hat die BAUER Gruppe vor Übertragung eines
Guts oder Erbringung einer Dienstleistung auf den Kunden einen unbedingten Anspruch
auf eine bestimmte Gegenleistung (d. h. eine Forderung), so hat die BAUER Gruppe den
Vertrag als Vertragsverbindlichkeit auszuweisen, wenn die Zahlung geleistet oder fällig
wird (je nachdem, welches von beidem früher eintritt). Hierdurch weist die BAUER Gruppe
künftig erhaltene Anzahlungen nicht mehr unter dem Bilanzposten "Verbindlichkeiten
aus Fertigungsaufträgen (PoC)", sondern unter den "Vertragsverbindlichkeiten" aus. Nach den Regelungen des IAS 11.22 i. V. m. 11.34 und 11.36 war ein erwarteter Verlust
aus Fertigungsaufträgen sofort aufwandswirksam zu erfassen. Gemäß IAS 37.69 war dabei
bislang zunächst eine Wertminderung der jeweiligen Aktivposition vorzunehmen, bevor
eine separate Rückstellung für einen belastenden Vertrag zu bilden war. Gemäß IFRS
15.107 erfolgt die Beurteilung der Wertminderung eines "Vertragsvermögenswerts" ab
dem Geschäftsjahr 2018 nach den Regelungen des IFRS 9. Danach erfolgt keine Wertminderung
eines "Vertragsvermögenswerts" aus belastenden Verträgen, solange kein Ausfall vertraglich
vereinbarter Zahlungen erwartet wird. Für erwartete Verluste aus belastenden Verträgen,
die nicht auf den Ausfall vertraglich vereinbarter Zahlungen zurückzuführen sind,
sind Rückstellungen in Höhe der erwarteten unvermeidbaren Kosten gemäß IAS 37.68 zu
bilden. Hierdurch ergaben sich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der BAUER
Gruppe. Des Weiteren können sich Auswirkungen auf die bilanzielle Erfassung von Effekten aus
Vertragsänderungen (z. B. aus Nachträgen bzw. Claims) ergeben. Diese betreffen insbesondere
deren Bewertung, d. h. die Höhe, mit der diese in die Auftragssumme zur Bestimmung
der zeitraumbezogenen Erlösrealisation einzubeziehen sind. IFRS 15 fordert hier ein
höheres Maß an Sicherheit, als dies unter den bisherigen Regelungen des IAS 11 der
Fall war. Gemäß IFRS 15.56 darf eine solche Gegenleistung nur dann ganz oder teilweise
in den Transaktionspreis einbezogen werden, wenn hochwahrscheinlich ist, dass es bei
den erfassten kumulierten Erlösen nicht zu einer signifikanten Stornierung kommt,
sobald die Unsicherheit in Verbindung mit dieser Gegenleistung nicht mehr besteht. Im laufenden Spezieltiefbaugeschäft waren bis auf unwesentliche Ausnahmen alle Voraussetzungen
für eine zeitraumbezogene Erlösrealisation nach IFRS 15 erfüllt. In der BAUER Gruppe ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen aus den erforderlichen
Anpassungen zum 1. Januar 2018. Die BAUER Gruppe wendet bei der Umsetzung von IFRS 15 die modifizierte retrospektive
Methode zum 1. Januar 2018 an. Demnach werden die Umgliederungen und Anpassungen aus
den Neuregelungen in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 erfasst. Eine Anpassung
der Vergleichsangaben des Vorjahres wird nicht vorgenommen. c) Auswirkungen auf den AbschlussInfolge der Änderungen der Rechnungslegungsmethoden der BAUER Gruppe war der Vorjahresabschluss
rückwirkend zu ändern. Wie in den vorherigen Angaben erläutert, wurden IFRS 9 und IFRS 15 grundsätzlich ohne
die rückwirkende Anpassung von Vergleichsangaben erstmalig angewendet. Die folgenden Tabellen zeigen die Anpassungen, die für jeden einzelnen Posten erfasst
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7. ANGABEN ZU DEN FINANZINSTRUMENTEN7.1 Finanzielle RisikofaktorenIm Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit und im Finanzierungsbereich ist die BAUER
Gruppe einer Vielzahl von Marktrisiken (Währungsrisiko, Zinsrisiko, Rohstoffrisiko,
Liquiditätsrisiko, Ausfallrisiko) ausgesetzt. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle Angaben und
Informationen zum finanziellen Risikomanagement, daher sollte der Konzernzwischenabschluss
in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 gelesen werden. Seit dem Geschäftsjahresende haben sich keine Änderungen im Umgang mit finanziellen
Risiken ergeben. 7.2 Auswirkungen von IFRS 9 auf den AbschlussKlassifizierung und BewertungDie folgende Tabelle stellt eine Überleitung der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
von den Bewertungskategorien des IAS 39 zu den Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 zum
31. Dezember/1. Januar 2018 dar: scroll
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Aus der folgenden Tabelle sind die Auswirkungen aus der Überleitung der finanziellen
Vermögenswerte nach Bewertungskategorien zum 1. Januar 2018 ersichtlich: scroll
1)
Abweichend von den im Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2017 als Available for Sale
eingestuften Vermögenswerten sind in der hier dargestellten Überleitung die Anteile
an nicht konsolidierten Unternehmen (TEUR 3.276) nicht enthalten, da für diese abweichende
Bewertungsregeln gelten. Die BAUER Gruppe hat das Wahlrecht ausgeübt, Änderungen des beizulegenden Zeitwerts
aller Beteiligungen, die zuvor als "Available for Sale" eingestuft wurden, im sonstigen
Ergebnis darzustellen. Weiterhin werden die im Rahmen von Forfaitierungen für einen Verkauf vorgesehenen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus der Kategorie "Loans and receivables"
in die finanziellen Vermögenswerte "Fair Value through Profit and Loss" umgegliedert. Die Zuordnung der finanziellen Verbindlichkeiten zu den Bewertungskategorien des IFRS
9 führte zu keinen Änderungen. Wertminderung von finanziellen VermögenswertenDie BAUER Gruppe hat drei Arten an finanziellen Vermögenswerten, die dem neuen Modell
der erwarteten Kreditverluste gemäß IFRS 9 unterliegen:
Die BAUER Gruppe wendet den vereinfachten Ansatz nach IFRS 9 an, um die erwarteten
Kreditverluste zu bemessen. Dem zufolge werden für alle Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte, die über die Laufzeit erwarteten Kreditverluste
herangezogen. Die Bemessung der erwarteten Kreditverluste erfolgt mithilfe einer sogenannten
"Provision Matrix", die auf historischen Ausfällen und in die Zukunft gerichteter
Schätzungen beruht. Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte, die zu fortgeführten
Anschaffungskosten bewertet werden, gelten als "mit geringem Ausfallrisiko behaftet",
weshalb die in der Periode erfasste Wertberichtigung auf die erwarteten 12-Monats-Kreditverluste
begrenzt wurde. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente unterliegen ebenfalls
den Wertminderungsvorschriften von IFRS 9, aus Unwesentlichkeitsgründen wurden jedoch
keine Wertberichtigungen erfasst. Die Wertminderung für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vertragsvermögenswerte
sowie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte Schuldinstrumente zum 31. Dezember
2017 werden wie folgt auf den Eröffnungsbilanzwert der Wertberichtigung zum 1. Januar
2018 übergeleitet: scroll
7.3 Buchwerte und beizulegende ZeitwerteDie beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten werden anhand einer der in den
drei folgenden Stufen beschriebenen Methoden ermittelt:
Die Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind den folgenden
Stufen zuzuordnen: scroll
scroll
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres erfolgte zwischen den zum beizulegenden
Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten der Stufen 1 und 2 keine Umgliederung. Die Derivate der Stufe 2 umfassen Devisentermingeschäfte, Devisenoptionsgeschäfte,
Zinsswaps und Cross Currency Swaps. Die beizulegenden Zeitwerte der Devisentermingeschäfte
und Cross Currency Swaps werden einzeln mit ihren jeweiligen Terminkursen bewertet
und auf Basis der entsprechenden Zinskurve auf den Stichtag diskontiert. Die Marktpreise
von Devisenoptionen werden über anerkannte Optionspreismodelle ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps entsprechen dem jeweiligen Marktwert, der
durch geeignete finanzmathematische Verfahren, wie durch Diskontieren erwarteter künftiger
Cashflows, bestimmt wird. Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristige Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen, sonstige kurzfristige Vermögenswerte, kurzfristige Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten ist aufgrund
der kurzen Restlaufzeit der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden
Zeitwertes anzunehmen. Die beizulegenden Zeitwerte von langfristigen finanziellen Vermögenswerten sowie sonstigen
langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen den Barwerten der mit den
Vermögenswerten verbundenen Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen
Zinsparameter, welche markt- und partnerbezogene Veränderungen der Konditionen und
Erwartungen reflektieren. Für Beteiligungen wird der beizulegende Zeitwert mithilfe des Discounted Cashflow-Modells
ermittelt. Die folgende Tabelle stellt die Entwicklung der zum Fair Value bewerteten
Bilanzposten der Stufe 3 dar. Die aufgeführte erfolgsneutrale Veränderung resultiert
aus der Fair Value-Bewertung der AO Mostostrojindustria. Für alle weiteren Beteiligungen
ergaben sich zum Stichtag keine wesentlichen Veränderungen im Fair Value. scroll
8. SAISONALITÄTIm Segment Bau findet eine große Zahl unserer Projekte in Gegenden statt, in denen
winterliche Wetterverhältnisse und andere widrige Witterungsverhältnisse die Ergebnisse
auf den Baustellen im ersten und zu Beginn des zweiten Quartals negativ beeinflussen.
Im Segment Maschinen ist das erste Quartal üblicherweise auch schwach, da unsere Kunden
Maschinen erst abnehmen, wenn sie diese für ihre Bauleistungen benötigen. Im Segment
Resources führen winterliche Wetterverhältnisse dazu, dass zu Beginn des Jahres der
Absatz an Materialien für Brunnen sehr schwach ist. Da der Großteil der Kosten fix ist, werden im ersten Quartal jeden Jahres nennenswerte
Verluste erzielt. Beginnend mit dem zweiten Quartal werden diese Verluste mit steigenden
Deckungsbeiträgen kompensiert. Der Break-Even wird im Regelfall zum Ende des zweiten
Quartals noch nicht erreicht. Im dritten und vierten Quartal wird der Großteil des
Ergebnisses erzielt. Durch den oben beschriebenen, sich jährlich wiederholenden Geschäftsverlauf,
ist eine Vergleichbarkeit von Leistung, Umsatz und Ergebnis der jeweiligen Quartale
-bei Vernachlässigung von Sondereffekten -mit dem entsprechenden Vergleichszeitraum
gegeben. 9. ERLÄUTERUNGEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNGDie interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung
an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlagen zur Bestimmung der Segmente der
BAUER Gruppe. Die BAUER Gruppe ist in die Segmente Bau, Maschinen und Resources aufgeteilt. Geschäftsvorfälle
zwischen den Segmenten werden zu marktgerechten Preisen durchgeführt. Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH ist als einzige Gesellschaft in allen drei Segmenten
tätig. Das Vermögen, die Schulden sowie die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der SCHACHTBAU
NORDHAUSEN GmbH wurden den entsprechenden Segmenten zugeordnet. BauKerngeschäft des Segments Bau ist der Spezialtiefbau. Für große Infrastrukturmaßnahmen
und Gebäude werden komplette Baugruben und Gründungen auf oft schwierigem Baugrund
erstellt. Um den Kunden auch eine komplette Leistung anbieten zu können, bieten die
Unternehmen der BAUER Gruppe zusätzlich andere Bauleistungen, die oft wesentliche
Spezialtiefbau-anteile beinhalten, an. Beispiele dafür sind Brücken, umwelttechnische
Baumaßnahmen, Sanierungsleistungen sowie Bauen im Bestand. Durch die enge Verzahnung
aller Bautätigkeiten ergibt sich das Segment Bau. MaschinenIm Segment Maschinen werden für die weltweite Vermarktung Baumaschinen für alle Verfahren
des Spezialtiefbaus sowie für Tiefenbohrungen entwickelt und hergestellt. Mit den
Geräten für den Spezialtiefbau können Bohrungen großer und kleiner Durchmesser für
Pfähle, Schlitzwände, Anker, Injektionen und Brunnen hergestellt werden. Mit den Geräten
für Tiefenbohrungen können Bohrungen für den Öl- und Gasbereich vorgenommen werden.
Des Weiteren werden Geräte für Rammarbeiten und Bodenverbesserungen produziert. Eine
große Auswahl an Zusatzgeräten und Zusatzeinrichtungen ergänzt das Vertriebsprogramm
zu Komplettverfahren für alle Anwendungen im Spezialtiefbau. ResourcesIm Segment Resources sind die Unternehmen des Konzerns gebündelt, die Produkte und
Dienstleistungen in den Bereichen Wasser, Umwelt und Bodenschätze anbieten. Dies sind
die Unternehmen der Umwelttechnik zur Reinigung von Böden und Grundwasser, die Unternehmen
für Aufschlussbohr- und Abbauarbeiten zur Gewinnung von Rohstoffen in Minen und zum
Bohren von Brunnen und Geothermieanlagen. Darüber hinaus gehören zu diesem Segment
Unternehmen, die Materialien zum Ausbau von Bohrungen, speziell für Brunnen und Geothermie,
herstellen und vertreiben. SonstigesUnter Sonstiges sind die zentralen Dienste (Rechnungswesen, Personal, IT, etc.) der
BAUER AG für die Konzerngesellschaften sowie andere, nicht den gesondert dargestellten
Segmenten zuordenbare Gesellschaften enthalten, welche z. B. in- und externe Aus-,
Fort- und Weiterbildungen sowie zentrale Entwicklungsleistungen übernehmen oder anbieten. KonsolidierungUnter Konsolidierung werden hier die intersegmentären Konsolidierungseffekte dargestellt.
Diese beinhalten die Bereinigung von Innenumsatzerlösen zwischen den Geschäftsfeldern
sowie Aufwendungen und Erträge und Zwischenergebnisse. Die intrasegmentären Konsolidierungseffekte,
also Effekte innerhalb des Geschäftsfelds, wurden bereits dort bereinigt. Das als Ergebnis nach Steuern ausgewiesene Segmentergebnis enthält die Finanzerträge
und -aufwendungen sowie das Ergebnis aus at-Equity bewerten Anteilen und den Ertragsteueraufwand.
Das Segmentvermögen und die Segmentschulden der Geschäftsbereiche enthalten alle Vermögenswerte
und Schulden des Konzerns. Die langfristigen Vermögenswerte im Segmentbericht nach
Regionen enthalten immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie Investment Property. Gesamtkonzernleistung, konsolidierte Leistung sowie Umsatzerlöse mit DrittenDie konsolidierte Leistung spiegelt die Leistungen aller im Konsolidierungskreis enthaltenen
Gesellschaften wider. Die Gesamtkonzernleistung stellt die Gesamtleistungen aller
in unserem Konzern befindlichen Gesellschaften dar. Die Differenz von konsolidierter
Leistung zur Gesamtkonzernleistung ergibt sich aus der Leistung der assoziierten Unternehmen
und Gemeinschaftsunternehmen, unserem Nachunternehmeranteil an ARGEN sowie der Leistung
nicht konsolidierter Gesellschaften. Die Umsatzerlöse mit Dritten werden den Geschäftssegmenten entsprechend dem Standort
des Kunden zugeordnet. Es bestehen keine Kunden mit einem Umsatzanteil von mehr als
10 %. Eine Verteilung der Umsatzerlöse auf jedes Produkt und jede Dienstleistung bzw. auf
jede Gruppe vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen war zum Bilanzstichtag nicht
verfügbar. 10. EREIGNISSE NACH DEM 30. JUNI 2018Ereignisse nach dem Bilanzstichtag von besonderer Bedeutung, von denen ein wesentlicher
Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der BAUER Gruppe zu erwarten
ist, sind nicht eingetreten. 11. WESENTLICHE GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN PERSONENDie Beziehungen zwischen vollkonsolidierten Gesellschaften des Konzerns und nahestehenden
Unternehmen und Personen betreffen im Wesentlichen assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen.
Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Im Berichtszeitraum
wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt. 12. HAFTUNGSVERHÄLTNISSEHaftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber Dritten bestehen in Höhe von TEUR
45.559 (31. Dezember 2017: TEUR 46.059). Im Übrigen haften wir gesamtschuldnerisch
für alle Arbeitsgemeinschaften, an denen wir beteiligt sind. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Schrobenhausen, den 10. August 2018 Der Vorstand scroll
ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGENDiese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete
Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse
beziehen -beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit,
über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe
sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern
ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen",
"beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich",
"annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete
Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen
können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen
wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in
den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten
kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen
in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt
nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten
Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung
dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen. FINANZKALENDER 2018scroll
Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de. HERAUSGEBERBAUER Aktiengesellschaft Investor Relations Sitz der Gesellschaft: |
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