![]() BAUER AktiengesellschaftSchrobenhausenQuartalsmitteilung zum 30.09.2018Quartalsmitteilung9M/Q3 2018Auf einen BlickKONZERNKENNZAHLENscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten
Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften. AUSBLICKscroll
ZusammenfassungZum Ende des dritten Quartals 2018 ist die Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe
gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 10,4 % von 1.378,9 Mio. EUR auf
1.235,8 Mio. EUR zurückgegangen. Hauptgrund hierfür war das Segment Bau, wobei sich
die Zahlen dort mit einem ungewöhnlich guten Vorjahreszeitraum vergleichen. Dennoch
liegt die Leistungsentwicklung im Segment unter den Erwartungen, da im laufenden Jahr
einige Projekte nicht wie geplant vergeben wurden und gerade in den Märkten des Nahen
Ostens ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen ist. Die Umsatzerlöse sind um 11,3 %
auf 1.122,2 Mio. EUR gesunken. Das EBIT ging dabei von 66,4 Mio. EUR im Vorjahr auf
56,8 Mio. EUR zurück. Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns verbesserte sich von
6,9 Mio. EUR im Vorjahr auf 13,1 Mio. EUR erheblich, da vor allem die Währungseffekte
deutlich weniger zu Buche schlugen als noch 2017. Der Auftragsbestand im Konzern liegt mit 979,2 Mio. EUR ziemlich genau auf dem Niveau
des Vergleichszeitraums des Vorjahres (977,3 Mio. EUR) sowie zum Jahresende 2017 (977,8
Mio. EUR). Einen leichten Rückgang verzeichneten die Segmente Bau und Maschinen, während
Resources weiterhin über dem Vorjahr liegt. Der Auftragseingang ging um 8,2 % von
1.348,1 Mio. EUR auf 1.237,2 Mio. EUR zurück. Alle drei Geschäftssegmente lagen unter
dem Vorjahresniveau. Es gibt jedoch in allen Bereichen weiterhin etliche gute Projektchancen. Insgesamt sind die Auftragslage und die Chancen am Markt eine gute Basis für die weitere
Entwicklung unserer Geschäfte. Anfang November hat Michael Stomberg seine Arbeit als neuer Vorstandsvorsitzender
der BAUER AG aufgenommen. Er kommt vom bayerischen Mittelständler EagleBurgmann, der
sehr international ausgerichtet ist und zum Familienkonzern Freudenberg gehört. Dort
war er zuvor als Chief Operating Officer tätig. Prof. Thomas Bauer wechselte, wie
angekündigt, in den Aufsichtsrat und hat inzwischen dort den Vorsitz übernommen. Wesentliche Ereignisse und GeschäfteSEGMENT BAUscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 537,1 Mio. EUR um 18,4 % deutlich
unter Vorjahr. Mit 658,4 Mio. EUR befand sich diese im Vorjahr auf einem außergewöhnlich
hohen Niveau, da einige Großprojekte eine sehr hohe Leistung brachten. Eine bislang
schwächere Auslastung, Verschiebungen bei Projektvergaben sowie eine insgesamt schwache
Marktlage im Nahen Osten sorgten in diesem Jahr für den Leistungsrückgang. Das EBIT
hat sich gegenüber der Vorjahresperiode von 21,4 Mio. EUR auf 12,7 Mio. EUR verringert. Wir erwarten bis zum Jahresende eine weitere Verbesserung beim Ergebnis, da sich einige
größere erfolgreich verlaufende Projekte in den nächsten Monaten fortsetzen werden.
Bei der Gesamtkonzernleistung werden wir, anders als noch zum Halbjahr erwartet, keine
wesentliche Aufholung mehr erreichen, da einige Projekte nicht wie erwartet begonnen
werden konnten. Der Auftragsbestand ist in unserem Bausegment um 2,6 % auf 503,2 Mio. EUR (Vorjahr:
516,5 Mio. EUR) leicht zurückgegangen, was auf den niedrigeren Auftragseingang zurückzuführen
ist, der mit 547,6 Mio. EUR um 7,1 % unter dem Vorjahreswert von 589,6 Mio. EUR lag.
Insgesamt ist der Auftragsbestand weiter eine gute Basis für das Erreichen unserer
Ziele. Trotz global stark unterschiedlicher wirtschaftlicher und politischer Entwicklungen
verteilt sich dieser, mit Ausnahme des Nahen Ostens, gleichmäßig über die Regionen
der Welt. Zusätzlich gibt es weitere interessante Projektchancen, an denen wir derzeit
arbeiten. Hierzu zählen unter anderem große Projekte in England, Osteuropa, Nordafrika
sowie in den USA. SEGMENT MASCHINENscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen ging nach neun Monaten gegenüber Vorjahr
um 2,5 % von 568,6 Mio. EUR auf 554,7 Mio. EUR leicht zurück. Die Umsatzerlöse fielen
um 7,2 % von 480,8 Mio. EUR auf 446,3 Mio. EUR. Im Vorjahr war hier der Verkauf zweier
Tiefbohranlagen enthalten, so dass sich im Kerngeschäft im Vergleich mit 2017 nur
ein leichter Rückgang ergibt. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von 48,8 Mio. EUR
auf 52,1 Mio. EUR angestiegen. Auch wenn die Umsatzerlöse im dritten Quartal etwas zurückgegangen sind, zeigt sich
weiterhin eine sehr zufriedenstellende Ergebnis- und Margenentwicklung. Dies erwarten
wir auch zum Ende des Geschäftsjahres 2018. Der Auftragsbestand ist im Maschinengeschäft mit 151,8 Mio. EUR auf dem Niveau des
Vorjahres (153,1 Mio. EUR). Der Auftragseingang ist um 3,6 % von 577,7 Mio. EUR auf
557,1 Mio. EUR leicht zurückgegangen. Positiv dabei sind insbesondere die Märkte in
Europa und im Fernen Osten, lediglich in Afrika und im Nahen Osten liegen die Zahlen
hinter den Erwartungen zurück. Aufgrund des generell starken Wachstums des Baumaschinensektors
zeigen sich angestiegene Lieferzeiten für Komponenten, die vereinzelt längere Produktionszeiten
verursachen. Insgesamt erwarten wir aber weiterhin eine vernünftige Auftragslage für
die nächsten Monate. SEGMENT RESOURCESscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach Ende des dritten Quartals
2018 mit 189,1 Mio. EUR um 1,9 % leicht unter Vorjahr (192,8 Mio. EUR). Das EBIT verschlechterte
sich dabei von -4,5 Mio. EUR auf -7,8 Mio. EUR. Nach den vielen Maßnahmen der vergangenen Jahre befindet sich das Segment Resources
weiterhin in einer Reorganisationsphase, die wir sehr aktiv vorantreiben. Die Bereiche
Umwelt und Wasseraufbereitung können mit einem sehr guten Auftragsbestand und positiven
Ergebnissen arbeiten. Den größten Einfluss auf die Ergebniskennzahlen hat weiterhin
unsere Tochterfirma in Jordanien, deren Bohrkapazitäten nicht ausgelastet sind. Die
Vergabe eines anstehenden größeren Auftrags im Land erwarten wir noch im Jahr 2018. Mit 324,1 Mio. EUR weist das Segment einen guten Auftragsbestand aus, der 5,3 % über
dem Vorjahr von 307,7 Mio. EUR liegt. Ein großer Anteil entfällt dabei auf den Großauftrag
zur Erweiterung der Schilfkläranlage im Oman mit einem Volumen von etwa 160 Mio. EUR,
der aufgrund seiner langen Laufzeit jedoch nicht in voller Höhe in den Auftragsbestand
eingerechnet ist. Der Auftragseingang lag mit 177,5 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr
(221,7 Mio. EUR). ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEDie Bilanzsumme betrug 1.729,3 Mio. EUR und lag damit um 2,0 % unter dem Vorjahreswert.
Gegenüber dem Jahresende 2017 ist der Wert saisonüblich um 6,9 % etwas angestiegen.
Insgesamt hat sich die Bilanzstruktur durch Reduzierung der Verschuldung deutlich
verbessert. Bereits im ersten Quartal erfolgte eine Verschiebung eines großen Anteils der Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten von der kurzfristigen in die langfristige Position im Vergleich
zum Konzernabschluss 2017. Durch ein Überschreiten des bei wesentlichen Krediten festgelegten
Covenants (EBITDA zu Net Interest Coverage) zum Jahresende 2017 hatte nach IFRS zum
31.12. eine Umgliederung der betroffenen Darlehen in die kurzfristigen Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten zu erfolgen. Ausblick auf das JahresendeWir sehen für unsere Geschäfte insgesamt einen weiterhin positiven Trend. Das Baugeschäft
zeigt weltweit weiter ein stabiles Wachstum und die Nachfrage nach komplexen Spezialtiefbauprojekten
wird durch die anhaltende Urbanisierung und steigende Komplexität der Infrastruktur
weiter wachsen. Die Erholung und Stabilisierung der Rohstoffpreise bringen wieder
steigende Investitionen der Branche mit sich. Nach einem Allzeithoch bei Wachstum
und Verkäufen im Baumaschinengeschäft ist hier mit einem verlangsamten Wachstum zu
rechnen. Mit der Entwicklung des Geschäftsjahres 2018 können wir in Summe zufrieden sein, wir
liegen hier hinsichtlich unserer Ergebniskennzahlen im Rahmen unserer Planungen. Aufgrund
von Verschiebungen bei Projekten im Baubereich werden wir unsere Leistungsprognose
nicht mehr erreichen können. Wir gehen daher nun davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2018 für den Konzern eine
Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa 1,7 Mrd. EUR (bisher: etwa 1,8 Mrd. EUR) erreichen
werden. Die etwas geringere Leistungsentwicklung wird jedoch aus heutiger Sicht keine Auswirkungen
auf unsere Ergebnisprognose haben. Wir gehen hier unverändert davon aus, dass wir
ein EBIT von etwa 90 Mio. EUR und ein deutlich über dem Vorjahr liegendes Ergebnis
nach Steuern erzielen werden. Konzern-ZwischenabschlussKONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
KONZERNBILANZAktiva
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Passivascroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
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Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen auf S. 93 ff. des Geschäftsberichts 2017 ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGENDiese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete
Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse
beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit,
über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe
sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern
ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen",
"beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich",
"annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete
Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen
können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen
wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in
den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten
kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen
in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt
nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten
Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung
dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen. FINANZKALENDER 2019scroll
Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de. HERAUSGEBERBAUER Aktiengesellschaft BAUER-Straße 1 86529 Schrobenhausen Investor Relations Telefon: 08252 97-1218 Telefax: 08252 97-2900 E-Mail: investor.relations@bauer.de Sitz der Gesellschaft: 86529 Schrobenhausen Amtsgericht Ingolstadt HRB 101375 ® Eingetragene Marke der Deutsche Börse AG |
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