![]() BAUER AktiengesellschaftSchrobenhausenQuartalsmitteilung zum 31.03.2019Quartalsmitteilung Q1 2019Auf einen BlickKONZERNKENNZAHLENscroll
Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten
Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften. AUSBLICKscroll
ZusammenfassungDie Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe ist zum Ende des ersten Quartals 2019 gegenüber
dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 10,8 % von 370,8 Mio. EUR auf 410,9 Mio. EUR
deutlich angestiegen. Dabei konnten alle drei Segmente Zuwächse verzeichnen, insbesondere
Bau und Resources, aber auch das Maschinengeschäft hat sich im Vergleich zum guten
Vorjahr leicht gesteigert. Die Umsatzerlöse sind um 7,4 % von 318,4 Mio. EUR auf 341,9
Mio. EUR gestiegen. Das EBIT ging dabei von 11,1 Mio. EUR im Vorjahr leicht auf 10,5
Mio. EUR zurück. Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns betrug -5,1 Mio. EUR. Im Vorjahr
lag es bei -5,8 Mio. EUR. Der Auftragsbestand im Konzern liegt mit 1.022,6 Mio. EUR nur leicht unter dem Vorjahr
von 1.036,0 Mio. EUR und etwas höher als zum Jahresende 2018 von 1.013,6 Mio. EUR.
Während der Auftragsbestand im Segment Bau deutlich zulegte, gab es im Segment Maschinen
einen Rückgang. Im Segment Resources blieb er nahezu unverändert. Der Auftragseingang
ging um 2,1 % leicht von 429,0 Mio. EUR auf 419,8 Mio. EUR zurück. Insgesamt sind die Auftragslage und die Chancen am Markt eine gute Grundlage für unsere
gesetzten Ziele. Wesentliche Ereignisse und GeschäfteSEGMENT BAUscroll
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 170,2 Mio. EUR um 12,8 % deutlich
über dem Vorjahr von 150,9 Mio. EUR. Der Anstieg im ersten Quartal ist dabei der generellen
Volatilität des Portfolios an laufenden Projekten im Bau geschuldet. Das EBIT erreichte
nach den ersten drei Monaten nahezu den positiven Bereich, nachdem entgegen dem üblichen
Saisonverlauf im Vorjahr projektbedingt ein ungewöhnlich guter Wert von 2,7 Mio. EUR
erzielt wurde. Der Auftragsbestand ist im Segment Bau um 6,8 % von 511,3 Mio. EUR auf 545,8 Mio.
EUR deutlich angestiegen. Der Auftragseingang lag mit 168,7 Mio. EUR um 0,5 % unter
dem Vorjahreswert von 169,5 Mio. EUR. Insgesamt ist der Auftragsbestand eine gute
Basis für das Erreichen unserer Ziele. Zusätzlich gibt es weitere interessante und
größere Projektchancen, an denen wir derzeit arbeiten. SEGMENT MASCHINENscroll
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen erhöhte sich nach den ersten drei Monaten
gegenüber Vorjahr um 2,7 % von 180,9 Mio. EUR auf 185,8 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse
fielen dabei leicht um 2,5 % von 128,6 Mio. EUR auf 125,3 Mio. EUR. Das EBIT ist dabei
gegenüber dem Vorjahr von 14,2 Mio. EUR auf 8,2 Mio. EUR zurückgegangen. Darin enthalten
ist eine nicht-operative Belastung in Höhe von 4,5 Mio. EUR, die auf eine ergebniswirksame
Umstrukturierung eines Tochterunternehmens zurückzuführen ist, das vom Segment Resources
in das Segment Maschinen überführt wurde. Der gegenteilige Effekt zeigt sich in den
Ergebniskennzahlen des Segments Resources. Der Auftragsbestand ist im Segment Maschinen um 23,2 % von 195,1 Mio. EUR im Vorjahr
auf 149,9 Mio. EUR zurückgegangen. Ebenso der Auftragseingang um 18,0 % von 226,6
Mio. EUR auf 185,8 Mio. EUR, wobei hier das erste Quartal 2018 auch ein außergewöhnlich
hohes Niveau erreicht hatte. Insgesamt erwarten wir weiterhin eine gute Auftragslage
für die nächsten Monate. Die zahlreichen Gespräche mit unseren Maschinenkunden auf
der erfolgreich verlaufenen Messe Bauma im April in München und die aktuellen Verkäufe
sind hierfür eine gute Grundlage. SEGMENT RESOURCESscroll
Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach Ende des ersten Quartals 2019
mit 69,1 Mio. EUR um 33,8 % deutlich über dem Vorjahr von 51,7 Mio. EUR. Das EBIT
verbesserte sich dabei von -5,7 Mio. EUR auf 2,7 Mio. EUR. Darin enthalten ist der
im Segment Maschinen beschriebene positive nicht-operative Ergebnisbeitrag von 4,5
Mio. EUR. Unabhängig von diesem Effekt zeigt sich eine bessere operative Entwicklung
im Segment. Der Auftragsbestand ist nach den ersten drei Monaten mit 0,8 % nur leicht von 329,6
Mio. EUR auf 326,9 Mio. EUR zurückgegangen. Der Auftragseingang ist dabei mit 74,8
% von 45,5 Mio. EUR auf 79,6 Mio. EUR angestiegen. Wir erwarten für das Segment insgesamt
eine bessere Entwicklung als in den Vorjahren. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEDie Bilanzsumme zum Ende des ersten Quartals betrug 1.700,1 Mio. EUR und lag damit
um 2,7 % über dem Vorjahreswert. Einen wesentlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
verzeichneten die langfristigen Vermögenswerte mit 25,2 Mio. EUR, was vor allem durch
die Erstanwendung von IFRS 16 in Höhe von 15,8 Mio. EUR verursacht wurde. Saisonüblich
sind die Vorräte gegenüber dem Jahresende 2018 um 12,3 % angestiegen, was im Wesentlichen
auf das Segment Maschinen zurückzuführen ist. Der saisonübliche Anstieg der Verschuldung im ersten Quartal 2019 liegt mit 58,0 Mio.
EUR im Rahmen unserer Erwartungen. Ausblick auf das JahresendeIm Vergleich zur im April veröffentlichten Prognose für das Geschäftsjahr 2019 sind
keine wesentlichen ökonomischen oder politischen Veränderungen eingetreten, die unserem
insgesamt positiven Ausblick beeinflussen würden. Unser guter Auftragsbestand im Segment
Bau zeigt, dass es uns gelingt, die Chancen der Märkte zu nutzen. Das Segment Maschinen
ist gut in das laufende Jahr gestartet und im Segment Resources arbeiten wir weiter
intensiv daran, deutliche Fortschritte hin zu einem ausgeglichenen Ergebnis zu erzielen. Wir gehen daher unverändert davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2019 für den Konzern
eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa 1,7 Mrd. EUR und ein EBIT von etwa 95
Mio. EUR erreichen werden. Das Ergebnis nach Steuern erwarten wir deutlich über dem
Vorjahr. Konzern-ZwischenabschlussKONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
scroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
KONZERNBILANZAktivascroll
Passivascroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGENDiese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete
Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse
beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit,
über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe
sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern
ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen",
"beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich",
"annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete
Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen
können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen
wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in
den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden. Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten
kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen
in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt
nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten
Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung
dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen. FINANZKALENDER 2019scroll
Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de. HERAUSGEBERBAUER Aktiengesellschaft BAUER-Straße 1 86529 Schrobenhausen Investor Relations Telefon: 08252 97-1218 Telefax: 08252 97-2900 E-Mail: investor.relations@bauer.de Sitz der Gesellschaft: 86529 Schrobenhausen Amtsgericht Ingolstadt HRB 101375 |
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