BAUER AktiengesellschaftSchrobenhausenQuartalsmitteilung zum 31.03.2021Q1 2021Auf einen BlickKONZERNKENNZAHLENscrollen
* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen
auf S. 70 des Geschäftsberichts 2020
Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst
gegenüber der in der Konzern-Gewinn- und
Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung
Leistungsanteile von assoziierten Unternehmen sowie
Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und
Arbeitsgemeinschaften.
Wesentliche Ereignisse und GeschäfteKONZERNDie Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe ist zum Ende
des ersten Quartals 2021 gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum um 8,6 % von 390,2 Mio. EUR auf 356,6
Mio. EUR zurückgegangen. Dies war vor allem auf die
Segmente Maschinen und Resources zurückzuführen.
Das EBIT lag aufgrund der geringeren Gesamtkonzernleistung
mit 1,8 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr von 8,5 Mio.
EUR. Insgesamt vergleicht sich das erste Quartal 2021 mit
einem Vorjahresquartal, in dem die Effekte der
COVID-19-Pandemie noch keinen wesentlichen Einfluss auf die
Kennzahlen des Konzerns sowie der Segmente hatten.
Wie bereits im Jahresabschluss 2020 wurde auf Grundlage
einer Empfehlung der Deutschen Prüfstelle für
Rechnungslegung DPR e.V. das Ergebnis aus at-Equity
bewerteten Anteilen innerhalb der GuV umgegliedert und ist
nunmehr Bestandteil des EBITDA sowie des EBIT. Die
Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.
Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns lag nahezu
unverändert bei -5,1 Mio. EUR (Vorjahr: -5,0 Mio.
EUR), unter anderem da sich die Finanzerträge
gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert und die
Finanzaufwendungen deutlich reduziert haben. Dabei hatten
Zinssicherungsgeschäfte einen positiven Einfluss, da
diese entsprechend der Entwicklung der Marktzinsen in der
Bilanz zu bewerten sind. Da die Marktzinsen im Vergleich zu
Ende Dezember 2020 ansteigend waren, ergab sich im ersten
Quartal 2021 ein positiver Effekt auf das
Nachsteuerergebnis in Höhe von 1,8 Mio. EUR (Vorjahr:
negativer Effekt von -2,7 Mio. EUR).
Der Auftragsbestand im Konzern ist gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres um 21,0 % sehr deutlich
gestiegen und hat sich auch gegenüber dem Jahresende
2020 um 13,7 % auf 1.322,1 Mio. EUR deutlich erhöht.
Dies lag vor allem am Bau, wo sehr große
Projektvolumen, unter anderem in Europa, beauftragt wurden.
Auch das Segment Maschinen konnte den Auftragsbestand
deutlich erhöhen, während dieser im Segment
Resources zurückging. Der Auftragseingang stieg um
13,4 % von 455,2 Mio. EUR auf 516,1 Mio. EUR.
SEGMENT BAUscrollen
* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen
auf S. 70 und S. 102 des Geschäftsberichts 2020
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 169,7
Mio. EUR in etwa auf Höhe des Vorjahres von 167,0 Mio.
EUR. Das EBIT hat sich gegenüber der Vorjahresperiode
von 0,2 Mio. EUR auf -0,2 Mio. EUR entsprechend der
Gesamtkonzernleistung kaum verändert.
Insgesamt zeigte das Segment Bau einen üblichen
Jahresbeginn. In den Märkten Europa, USA konnte gut
gearbeitet werden, im Mittleren Osten sind wir durch einen
Auftrag in Jordanien gut beschäftigt. Im Fernen Osten
gab es teilweise weiterhin Ausgangs- sowie
Reisebeschränkungen, jedoch hat sich die Situation in
einzelnen Märkten im Vergleich zu den letzten Monaten
bereits verbessert. Hier wird weiterhin an der Anpassung
der Kapazitäten gearbeitet.
Der Auftragsbestand ist im Segment Bau um 39,2 % von
592,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 825,1 Mio. EUR erheblich
angestiegen. Darin enthalten sind größere
Projekte, die im zweiten Quartal des Vorjahres vergeben
wurden. Darüber hinaus konnten aber auch im ersten
Quartal 2021 größere Projekte in Europa, in
Jordanien, in Indien und auch in Ägypten in Auftrag
genommen werden. Der Auftragseingang lag mit 273,4 Mio. EUR
um 84,0 % sehr deutlich über dem Vorjahreswert von
148,6 Mio. EUR.
SEGMENT MASCHINENscrollen
* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen
auf S. 70 des Geschäftsberichts 2020
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen fi el zum
Ende des ersten Quartals gegenüber Vorjahr um 7,2 %
von 163,8 Mio. EUR auf 152,0 Mio. EUR. Das EBIT ist
gegenüber dem Vorjahr von 3,8 Mio. EUR auf 0,5 Mio.
EUR zurückgegangen.
Im ersten Quartal des Vorjahres zeigten die Kennzahlen
noch kaum die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Insgesamt
jedoch ist das Segment Maschinen weiterhin von der
Investitionszurückhaltung der Kunden aufgrund der
Unsicherheit bedingt durch die COVID-19-Pandemie betroffen.
Der Auftragsbestand ist um 16,8 % von 130,7 Mio. EUR im
Vorjahr auf 152,7 Mio. EUR angestiegen. Der Auftragseingang
war mit 185,8 Mio. EUR nahezu unverändert zum
Vorjahreswert von 186,2 Mio. EUR.
SEGMENT RESOURCESscrollen
* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen
auf S. 70 und S. 102 des Geschäftsberichts 2020
Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach
dem ersten Quartal mit 63,2 Mio. EUR um 21,7 % deutlich
unter dem Vorjahr von 80,7 Mio. EUR. Dies lag im
Wesentlichen daran, dass in den Vorjahreszahlen das
Großprojekt Kesslergrube enthalten war, das seit Juli
2020 vom Auftraggeber weitergeführt wurde. Das EBIT
ging von 4,0 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR zurück.
Das Segment ist weiterhin nicht bedeutend von der
COVID-19-Pandemie beeinflusst.
Der Auftragsbestand ist nach dem ersten Quartal um 6,8 %
von 369,3 Mio. EUR auf 344,3 Mio. EUR zurückgegangen.
Der Auftragseingang ist dabei um 39,9 % von 141,8 Mio. EUR
auf 85,2 Mio. EUR gesunken.
Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDie wesentlichen Kennzahlen der Ertragslage wurden
bereits im vorherigen Abschnitt beschrieben.
Die Bilanzsumme zum Ende des ersten Quartals betrug
1.635,4 Mio. EUR und lag damit um 4,3 % unter dem
Vorjahreswert von 1.708,9 Mio. EUR. Reduzierend auf der
Aktivseite wirkten die Rückgänge bei den
Forderungen und sonstigen Vermögens werten (-40,6 Mio.
EUR), den at-Equity-bewerteten Anteilen (-39,9 Mio. EUR),
den Vorräten (-22,5 Mio. EUR) sowie den
Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten (-14,0
Mio. EUR). Erhöhend wirkte auf der Aktivseite der
Anstieg bei den Sachanlagen (+16,3 Mio. EUR). Die zur
Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerte wurden zum Jahresabschluss 2020
erstmalig ausgewiesen. Diese betrugen zum Ende des ersten
Quartals 36,1 Mio. EUR. Hierbei handelt es sich im
Wesentlichen um ein Grundstück in den USA, das bislang
für das Joint Venture in der Tiefbohrtechnik mit
Schlumberger genutzt wurde und aufgrund der Beendigung des
Joint Ventures zur Veräußerung steht.
Das Eigenkapital hat sich von 375,9 Mio. EUR auf 376,4
Mio. EUR leicht erhöht, was im Wesentlichen auf die im
Dezember 2020 durchgeführte Kapitalerhöhung aus
genehmigtem Kapital (+16,0 Mio. EUR)
zurückzuführen ist.
Im Vergleich zum Vorjahr fand eine Umgliederung von
Darlehen von den kurzfristigen zu den langfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einem
Volumen von 201,7 Mio. EUR statt, da die Restlaufzeit der
entsprechenden Darlehen zum Abschlussstichtag im Vorjahr
weniger als ein Jahr betrug. Durch ein Überschreiten
der bei wesentlichen Krediten festgelegten Covenants zum
Jahresende 2019 hatte eine Umgliederung der betroffenen
Darlehen von den langfristigen zu den kurzfristigen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu
erfolgen. Dies galt entsprechend zum Abschlussstichtag am
31. März 2020.
KonzernzwischenfinanzinformationGRUNDLAGEN UND METHODENDie BAUER Aktiengesellschaft (im Folgenden BAUER AG
genannt) ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft
mit Sitz in Schrobenhausen, Deutschland. Die
Konzernzwischenfinanzinformationen - bestehend aus
Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung und
Konzern-Gesamtergebnisrechnung, verkürzter
Konzern-Bilanz,
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und
Konzern-Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten
erläuternden Angaben - der BAUER AG und ihrer
Tochtergesellschaften umfassen den Zeitraum 1. Januar 2021
bis 31. März 2021.
Zum 31. März 2021 erfolgte die Entkonsolidierung
der FORALITH Drilling Support AG. Dadurch entstand ein
Ertrag aus Entkonsolidierung in Höhe von TEUR 558. Im
Vergleichszeitraum 31. März 2020 wurde die BAUER Hong
Kong Ltd. entkonsolidiert, was zu einem Ergebniseffekt in
Höhe von TEUR 8.046 führte. Weitere wesentliche
Änderungen im Konsolidierungskreis haben sich seit dem
31. Dezember 2020 nicht ergeben.
Im Geschäftsjahr 2014 erfolgte eine Wertminderung
der bilanzierten Anteile an der TERRABAUER S.L. aufgrund
von negativen Erwartungen hinsichtlich der wirtschaftlichen
Situation. Mittlerweile liegen deutlich bessere
Ertragsaussichten vor, was zu einer Wertaufholung im ersten
Quartal 2021 in Höhe von TEUR 1.550 führte.
Die Konzernzwischenfinanzinformationen zum 31. März
2021 wurden nach den für diese
Zwischenabschlussbestandteile relevanten International
Financial Reporting Standards (IFRS) und den
diesbezüglichen Interpretationen des International
Accounting Standards Board (IASB) für die
Zwischenberichterstattung erstellt, wie sie in der
Europäischen Union anzuwenden sind. Die
Finanzinformationen enthalten nicht alle nach IAS 34
geforderten Bestandteile und die ausgewählten
erläuternden Angaben nicht alle nach IAS 34
geforderten Anhangangaben und Erläuterungen.
Die in den Konzernzwischenfinanzinformationen
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden basieren
grundsätzlich auf denselben, die dem Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 1. Januar 2020 bis 31.
Dezember 2020 zugrunde lagen.
Erstmals im Geschäftsjahr verpflichtend
anzuwendende neue bzw. überarbeitete internationale
Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS hatten keinen
wesentlichen Einfluss auf den Zwischenabschluss.
Das Ergebnis aus at-Equity bewerteten Anteilen wurde zum
31. Dezember 2020 als Bestandteil des EBITDA unterhalb der
sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Das
Vorjahr wurde angepasst.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaft
wurden zum 31. Dezember 2020 rückwirkend aus den
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in die
Verbindlichkeiten gegenüber at-Equity bilanzierten
Unternehmen und Beteiligungen umgegliedert.
Im Rahmen der Erstellung der
Konzernzwischenfinanzinformationen hat der Vorstand auf
Basis der neuesten Erkenntnisse Beurteilungen und
Schätzungen vorgenommen sowie Annahmen getroffen, die
die Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen im
Konzern und den Ausweis der Vermögenswerte und
Verbindlichkeiten sowie der Erträge und Aufwendungen
beeinflussen. Die tatsächlichen Beträge
können von diesen Schätzungen abweichen. Die
bisher im Geschäftsjahr 2021 erzielten Ergebnisse
lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die
Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.
Der Ertragsteueraufwand wurde in der Berichtsperiode auf
Basis des Steuersatzes abgegrenzt, der für das gesamte
Geschäftsjahr erwartet wird.
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und Konzern-GesamtergebnisrechnungGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscrollen
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GESAMTERGEBNISRECHNUNGscrollen
* Vorjahr angepasst; siehe Erläuterungen
auf S. 73 des Geschäftsberichts 2020
KONZERNBILANZ (VERKÜRZT)Aktivascrollen
Passivascrollen
ENTWICKLUNG DES KONZERN-EIGENKAPITALSscrollen
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KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGscrollen
ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGENDiese Quartalsmitteilung enthält bestimmte
zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen
sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische
Tatsachen und Ereignisse beziehen - beispielsweise Aussagen
über die zukünftige finanzielle
Ertragsfähigkeit, über Pläne und Erwartungen
in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe
sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und
andere Faktoren, denen der Konzern ausgesetzt ist. Die
Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten",
"vorhersagen", "beabsichtigen", "prognostizieren",
"planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich",
"annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf
solche Aus sagen hin. Zukunftsgerichtete Aussagen
unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren,
die dazu führen können, dass die
tatsächliche Entwicklung oder die erzielten
Erträge oder Leistungen wesentlich von der
Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen
abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen
ausdrücklich oder implizit angenommen werden.
Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund
dieser Risiken und Unsicherheiten kein unangemessenes
Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese
Aussagen in der Zukunft als richtig herausstellen. Die
BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt nicht und
übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung
dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu
veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach
dem Datum der Veröffentlichung dieser
Quartalsmitteilung zu berücksichtigen.
FINANZKALENDER 2021scrollen
Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im
Internet unter www.bauer.de.
HERAUSGEBERBAUER Aktiengesellschaft
Investor Relations
Sitz der Gesellschaft:
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