![]() BAUER AktiengesellschaftSchrobenhausenHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 30.06.2022Halbjahresfinanzbericht
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| in Mio. EUR | 6M/2021 | 6M/2022 | Veränderung |
| Gesamtkonzernleistung | 767,4 | 841,4 | 9,6 % |
| Umsatzerlöse | 685,5 | 762,1 | 11,2 % |
| Auftragseingang | 884,3 | 985,3 | 11,4 % |
| Auftragsbestand | 1.279,4 | 1.508,4 | 17,9 % |
| EBITDA | 66,4 | 69,0 | 4,0 % |
| EBIT | 15,3 | 12,4 | -18,9 % |
| Ergebnis nach Steuern | -5,6 | 12,4 | n/a |
| Bilanzsumme | 1.650,5 | 1.783,9 | 8,1 % |
| Eigenkapital | 450,4 | 536,2 | 19,1 % |
| Mitarbeiter (Stichtag) | 11.728 | 11.821 | 0,8 % |
Die hier dargestellte Gesamtkonzernleistung umfasst gegenüber der in der Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung dargestellten konsolidierten Leistung Leistungsanteile von assoziierten
Unternehmen sowie Leistungen nicht konsolidierter Tochterunternehmen und Arbeitsgemeinschaften.
| in Mio. EUR | Ist 2021 | Prognose 2022 |
| Gesamtkonzernleistung | 1.538 | deutliche Steigerung |
| EBIT | 36 | deutliche Steigerung |
Das Jahr 2022 ist aus wirtschaftlicher Sicht positiv gestartet. Es bestand insgesamt
die berechtigte Hoffnung, dass es nach zwei Jahren, in denen die COVID-19-Pandemie
zahlreiche wirtschaftliche Verwerfungen ausgelöst hatte, wieder zu einer Stabilisierung
und Verbesserung kommen würde. Zwar waren die Lieferketten noch gestört und weiterhin
durch die anhaltende Zero-Covid-Politik Chinas belastet, aber in fast allen anderen
Länder der Welt normalisierte sich die Lage. Mit Beginn des Krieges Russlands gegen
die Ukraine im Februar dieses Jahres wurde die Welt jedoch vor eine neue große Herausforderung
gestellt, die eine schnelle Stabiliserung der Weltwirtschaft zunichtegemacht hat.
Eine ansteigende Inflation, die Rohstoffknappheit, volatile Materialpreise, Zinserhöhungen,
Währungsschwankungen, anhaltende und verstärkte Lieferengpässe und vieles mehr sind
nun die Folgen.
Dies alles führt dazu, dass die Weltwirtschaft derart verunsichert ist, wie seit vielen
Jahren nicht mehr. Erste Auswirkungen auf den Immobilienmarkt und die Börsen in Europa
sind spürbar. Erste Unternehmen bereiten sich auf eine anhaltende Phase der Abschwächung
vor. Verstärkt durch den Krieg in der Ukraine stehen Fragen hinsichtlich einer geopolitischen
wie wirtschaftlichen Neuordnung im Mittelpunkt. China als zweitgrößte Volkswirtschaft
der Welt hält weiter an seiner strikten Zero-Covid-Strategie fest, erlebt einen dramatischen
Rückgang des Immobilien- und Baumarktes und wird insgesamt immer mehr zum Risiko der
weltwirtschaflichen Entwicklung. Zusätzlich bestehen die Konflikte und Herausforderungen
in Syrien, dem Yemen, Afghanistan und Afrika insgesamt fort, rücken aber weitgehend
in den Hintergrund. Abhängigkeiten von Märkten und Produkten werden neu bewertet,
ebenso wie politische Partnerschaften. Dies stellt die Wirtschaft vor große Entscheidungen
hinsichtlich ihrer zukünftigen strategischen Ausrichtung. Zusätzlich herrscht in der
westlichen Welt ein enormer Bedarf an Fachkräften, der schon heute nicht mehr gedeckt
werden kann. Schnelle Lösungen für diese Herausforderungen sind derzeit nicht zu erkennen.
Zudem sind Themen wie der Klimawandel, ESG, EU-Taxonomie, die Reduzierung von CO2-Emissionen
sowie der Ausbau der erneuerbaren Energien wieder in den Vordergrund gerückt und erfordern
von Unternehmen und der Weltwirtschaft eine erhebliche strategische Neuausrichtung
bzw. -anpassung, um die für 2050 angestrebte Klimaneutralität zu erreichen. Ergänzt
um das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und vielen anderen neuen und zusätzlichen
regulatorischen Maßnahmen wird die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft
auf dem Weltmakt zu einer immer größeren Herausforderung.
Unter diesen Rahmenbedingungen ist eine genauere Vorhersage der weiteren wirtschaftlichen
Entwicklung in den nächsten Monaten kaum möglich. Wann mit einer nachhaltigen Erholung
der Weltwirtschaft zu rechnen ist, bleibt ungewiss. Es bestehen berechtigte Sorgen,
dass sowohl die USA als auch die Europäische Union in eine Rezession steuern. Die
Auswirkungen von Zinsanstiegen, Inflation, Lieferkettenproblemen und die weitere Entwicklung
der COVID-19-Pamdemie sind kaum abschätzbar.
Die Bauwirtschaft wird sich diesen Entwicklungen nicht entziehen können und es ist
damit zu rechnen, dass es insbesondere in den westlichen Regionen der Welt zu verhalteneren
Investitionen im Bausektor kommt. Dies gilt auch für China, wo eine deutliche Abkühlung
der Baukonjunktur bereits eingetreten ist. Inwieweit dieser Entwicklung durch staatliche
Investitionen in Infrastruktur entgegengewirkt werden kann, bleibt abzuwarten.
Mittel- und langfristig bieten der anhaltende Trend zur Urbanisierung und notwendige
Investitionen in die Infrastruktur eine positive Perspektive für die Bauwirtschaft
und die Hersteller von Maschinen für diesen Markt. Baumaßnahmen zur Erschließung erneuerbarer
Energien sowie zur Anpassung an den Klimawandel werden eine verstärkte Rolle spielen.
Die vor uns liegenden Herausforderungen zur CO2-Reduzierung schaffen zudem gute Rahmenbedingungen
für Firmen mit Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Umwelttechnik, Geothermie
und der effizienten Nutzung von Ressourcen.
Ungeachtet aller aktuellen Herausforderungen die Europa durch den Krieg Russlands
gegen die Ukraine in besonderer Weise treffen, haben sich die europäischen Märkte
im ersten Halbjahr weitestgehend robust und stabil gezeigt. Dies zeigt sich insbesondere
in Deutschland und England, wo Investitionen in Infrastruktur, Projektentwicklungen
und Bauaufträge der Industrie im ersten Halbjahr für einen guten und stabilen Baumarkt
gesorgt haben. Auch Ungarn und Österreich entwickelten sich positiv. In Skandinavien
und dem restlichen Westeuropa sind die Baumärkte ebenfalls auf niedrigem Niveau stabil.
Trotz hoher Inflation und Zinserhöhungen durch die US-Notenbank zeigt sich der Baumarkt
in den USA im ersten Halbjahr sehr stabil. Aufträge der öffentlichen Hand in Infrastrukturmaßnahmen
und Investitionen der Industrie beleben den Markt. Lediglich die hohe Nachfrage nach
nicht ausreichend vorhandenem Personal erschwert die Leistungserbringung für viele
Bauunternehmen. Ähnlich stabil zeigte sich der kanadische Markt. Die Baumärkte Mittel-
und Lateinamerikas sind unverändert von einer schwachen Wirtschaftsentwicklung in
den meisten Ländern beeinflusst. Vereinzelt gibt es größere Infrastrukturprojekte
in der Region.
Der Nahe Osten hat sich als eine der ersten Regionen in der Welt von den Folgen der
COVID-19-Pandemie erholt, und die Wirtschaft ist bereits sehr frühzeitig in den Normalmodus
zurückgekehrt. Dennoch gab es keinen richtigen Aufschwung für die Baumärkte in der
Region, die sich auf niedrigem aber stabilem Niveau entwickeln. Die deutlich höheren
Rohstoffpreise für Öl und Gas lassen erwarten, dass in Zukunft die Investitionstätigkeiten
wieder ansteigen werden. Saudi-Arabien verzeichnet in der Region eine Sonderkonjunktur
durch gezielte staatliche Investitionen in eine größere Anzahl von Mega-Infrastrukturprojekten.
Die Region Asien-Pazifik leidet am längsten an den Folgen der COVID-19-Pandemie und
den Einschränkungen, welche erst im ersten Halbjahr 2022 schrittweise in den meisten
Ländern gelockert wurden. Entsprechend spät und langsam erholt sich die Region, was
auch für die Baumärkte gilt. Thailand, Singapur, Australien und die Philippinen konnten
sich dabei schneller und stärker erholen als andere Märkte der Region, was sich auch
positiv auf die dortige Baunachfrage ausgewirkt hat. China hält weiter an der Zero-Covid-Politik
fest, was den Markt in Ergänzung zur dortigen Immobilienkrise weiter schwächt und
für eine sehr niedrige Bautätigkeit sorgt. Indien hingegen ließ die Pandemie verhältnissmässig
schnell hinter sich und Investitionen in große Infrastrukturprojekte sorgen für eine
rege Nachfrage nach Bauleistungen mit auch mittelfristig guten Perspektiven. Grundsätzlich
kann mit einer insgesamt wieder steigenden Baunachfrage in den Märkten Asiens gerechnet
werden.
| Markt/Region | Marktumfeld | Auftragslage Bauer |
| Deutschland | - Insgesamt noch gute Marktsituation | - Guter Auftragsbestand, aber erste Anzeichen einer Abschwächung |
| Europa | - Westeuropa stabil, aber mit Abschwächungstendenzen - In Osteuropa langsame Entwicklung - Russland sehr schwach |
- Gute Auftragslage, vor allem durch Großprojekte |
| Nahost | - Langsame Erholung insbesondere durch wieder hohe Rohstoffpreise; Sonderkonjunktur in Saudi-Arabien | - Großprojekt in Jordanien erweitert - Gute Chancen in Saudi-Arabien |
| Asien-Pazifik | - Langsame Erholung, erste positive Entwicklungen in Ländern wie z.B. Thailand oder Singapur | - Sehr schwache Auftragslage in Malaysia; die weiteren Märkte erholen sich langsam bis deutlich |
| Amerika | - In USA großer Bedarf an Infrastruktur - In Südamerika vereinzelt größere Projekte |
- Hoher Auftragsbestand an öffentlichen Projekten in den USA - In Südamerika stabile Auftragslage |
| Afrika | - Vereinzelte Projekte - In Ägypten noch große Infrastrukturprojekte, aber mögliche Verlangsamung |
- Gute Auslastung in Ägypten - Insgesamt Fokus auf Einzelprojekte |
Die Baunachfrage in Afrika befindet sich weiter auf einem sehr niedrigen Niveau. Durch
die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, des Krieges Russlands gegen die Ukraine sowie
der Konflikte in der Region selbst, hat sich die Situation weiter verschlechtert.
Auch perspektivisch ist keine Verbesserung der Baunachfrage auf dem afrikanischen
Kontinent zu erkennen. Einzig Ägypten bildet hier eine Ausnahme, da erhebliche Investitionen
der Regierung noch zu einer hohen Bautätigkeit führen.
Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und des Krieges Russlands gegen die Ukraine,
wie die Inflation, Zinserhöhungen, Lieferengpässe, volatile Materialpreise und Logistikprobleme,
ebenso wie der grundsätzliche Managel an Personal, stellen die Wirtschaft vor enorme
Herausforderungen - zusätzlich zu der auch vorher schon bestehenden hohen Volatilität
in den einzelnen Märkten der Welt. Eine Einschätzung über die weitere Entwicklung
einzelner Märkte ist aktuell so schwierig wie selten zuvor. Aufgrund des anhaltend
hohen Bedarfs für den Ausbau der Infrastruktur auf der ganzen Welt und der erhöhten
Nachfrage nach Infrastruktur zur Erzeugung erneuerbarer Energien, sehen wir mittelfristig
weiter wachsende Baumärkte, die uns gute Chancen bieten.
Die Gesamtkonzernleistung der BAUER Gruppe hat sich zum Ende des ersten Halbjahres
2022 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 9,6 % von 767,4 Mio. EUR auf
841,4 Mio. EUR erhöht. Dies war vor allem auf das Segment Maschinen zurückzuführen.
Das EBIT lag mit 12,4 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 15,3 Mio. EUR.
Insgesamt verzeichnete die BAUER Gruppe ein erstes Halbjahr 2022, das in den einzelnen
Segmenten sehr unterschiedlich verlief. Im Segment Maschinen setzte sich der positive
Trend hinsichtlich Leistung, Ergebnis und Auftragseingang fort. Im Segment Bau konnte
die Leistung zwar wie geplant leicht gesteigert werden, jedoch lag die Ergebnisentwicklung
unter den Erwartungen. Das Segment Resources lag im ersten Halbjahr ebenfalls hinter
den Planungen zurück.
Das Ergebnis nach Steuern des Konzerns verbesserte sich jedoch deutlich auf 12,4 Mio.
EUR (Vorjahr: -5,6 Mio. EUR). Dies lag zum einen an der spürbaren Steigerung im Segment
Maschinen, zum anderen hat sich das Finanzergebnis des Konzerns erheblich erhöht.
Dabei hatten Zinssicherungsgeschäfte einen deutlich positiven Einfluss, da diese entsprechend
der Entwicklung der Marktzinsen in der Bilanz zu bewerten sind. Da die Marktzinsen
im Vergleich zum Jahresende 2021 sehr deutlich angestiegen sind, ergab sich im ersten
Halbjahr ein erheblicher positiver Effekt auf das Nachsteuerergebnis in Höhe von 15,5
Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: positiver Effekt von 1,6 Mio. EUR).
Der Auftragsbestand im Konzern ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
um 17,9 % von 1.279,4 Mio. EUR auf 1.508,4 Mio. EUR angestiegen und liegt damit nochmals
über dem zum Ende des ersten Quartals ausgewiesenen Rekordwert von 1.478,5 Mio. EUR.
Dabei konnten die Auftragsbestände in allen drei Segmenten erheblich gesteigert werden.
Der Auftragseingang erhöhte sich dabei um 11,4 % von 884,3 Mio. EUR auf 985,3 Mio.
EUR.
| in Tausend EUR | 6M/2021 | 6M/2022 | Veränderung |
| Gesamtkonzernleistung | 358.581 | 366.962 | 2,3 % |
| Umsatzerlöse | 336.298 | 345.368 | 2,7 % |
| Auftragseingang | 429.151 | 427.559 | -0,4 % |
| Auftragsbestand | 791.906 | 906.090 | 14,4 % |
| EBIT | 2.503 | -4.546 | n/a |
| Ergebnis nach Steuern | -5.475 | -4.144 | n/a |
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Bau lag mit 367,0 Mio. EUR um 2,3 % leicht über
dem Vorjahr von 358,6 Mio. EUR. Das EBIT lag gegenüber der Vorjahresperiode von 2,5
Mio. EUR mit -4,5 Mio. EUR im negativen Bereich. Das Ergebnis nach Steuern betrug
-4,1 Mio. EUR (Vorjahr: -5,5 Mio. EUR).
Insgesamt verzeichnete das Segment Bau ein durchwachsenes erstes Halbjahr. Die Leistungsentwicklung
lag im Rahmen der Planungen, jedoch blieben die Ergebnisse hinter den Erwartungen
zurück. Insgesamt war die operative Entwicklung in den meisten Märkten eher verhalten.
Dazu belasteten insbesondere die Tochterfirmen in Kanada, Katar und Malaysia das Ergebnis
durch eine deutliche Unterauslastung bzw. eine schwache operative Entwicklung. Auch
fielen höhere Abschreibungen und Aufwendungen im Zusammenhang mit einem Projekt zur
Gründung eines Offshore-Windparks an.
Aufgrund der verhaltenen operativen Entwicklung wird stringent an der Optimierung
der internationalen Aufstellung und der Ertragssteigerung gearbeitet. So wurden einige
Märkten aufgegeben, die bei Bedarf von bestehenden Einheiten in der Region auf Einzelprojektbasis
bearbeitet werden können. Beispiele hierfür sind Bulgarien, Vietnam, Bangladesch,
Libanon oder Georgien.
Der Anstieg der Rohstoffpreise, insbesondere als Folge des russischen Kriegs gegen
die Ukraine, macht bei manchen bestehenden Aufträgen Nachverhandlungen notwendig.
Nach Möglichkeit werden Preisgleitklauseln zur Absicherung genutzt. Insgesamt können
wir aber keinen wesentlichen Einfluss der Materialkostensteigerungen auf unser Geschäft
im ersten Halbjahr 2022 feststellen.
Der Auftragsbestand ist im Segment Bau um 14,4 % von 791,9 Mio. EUR im Vorjahr auf
906,1 Mio. EUR deutlich angestiegen. Der Zuwachs ist vor allem auf neue Projekte in
den USA sowie im Nahen Osten zurückzuführen. Der Auftragseingang lag mit 427,6 Mio.
EUR auf Höhe des Vorjahreswerts von 429,2 Mio. EUR.
| in Tausend EUR | 6M/2021 | 6M/2022 | Veränderung |
| Gesamtkonzernleistung | 314.438 | 376.736 | 19,8 % |
| Umsatzerlöse | 227.344 | 293.900 | 29,3 % |
| Auftragseingang | 363.164 | 422.509 | 16,3 % |
| Auftragsbestand | 167.582 | 223.572 | 33,4 % |
| EBIT | 8.438 | 19.389 | n/a |
| Ergebnis nach Steuern | 1.260 | 14.077 | n/a |
Die Gesamtkonzernleistung im Segment Maschinen erhöhte sich zum Ende des ersten Halbjahres
gegenüber Vorjahr um 19,8 % von 314,4 Mio. EUR auf 376,7 Mio. EUR. Das EBIT ist gegenüber
dem Vorjahr von 8,4 Mio. EUR auf 19,4 Mio. EUR erheblich angestiegen, ebenso wie das
Ergebnis nach Steuern, das sich von 1,3 Mio. EUR auf 14,1 Mio. EUR verbesserte.
Das Segment Maschinen verzeichnete ein sehr positives erstes Halbjahr 2022 und konnte
den im vierten Quartal 2021 begonnenen positiven Trend hinsichtlich Leistung, Ergebnis
und Auftragseingängen fortsetzen. Im ersten Halbjahr waren noch keine wesentlichen
Auswirkungen auf das Bestellverhalten der Kunden infolge des russischen Kriegs gegen
die Ukraine zu verzeichnen. Insgesamt zeigten sich die Absatzmärkte in Summe sehr
stabil. Eine Ausnahme bildet nach wie vor China. Die strikte Zero-Covid-Politik erschwert
allen ausländischen Unternehmen sowohl die Einreise als auch die Vertriebsaktivitäten
in erheblichem Maße. Die Absatzzahlen lagen daher bislang auf sehr niedrigem Niveau
und wir erwarten keine Verbesserung bis Jahresende.
Dennoch werden die aktuellen Auftragsbestände die Produktion auch in den nächsten
Monaten gut auslasten. Preissteigerungen bei Rohstoffen und Vorprodukten wurde durch
deutliche Preiserhöhungen bei den Endprodukten entgegengewirkt. Inzwischen ist eine
leichte Entspannung bei der Verfügbarkeit von Materialien und Teilen für die Produktion
zu verspüren. Dennoch bleibt die Situation nach wie vor angespannt. In Summe gehen
wir aus heutiger Sicht aber davon aus, dass wir die Lieferfähigkeit auch im zweiten
Halbjahr aufrecht erhalten können.
Der Auftragsbestand ist um 33,4 % von 167,6 Mio. EUR im Vorjahr auf 223,6 Mio. EUR
deutlich angestiegen.
Der Auftragseingang lag mit 422,5 Mio. EUR um 16,3 % über dem Vorjahreswert von 363,2
Mio. EUR.
| in Tausend EUR | 6M/2021 | 6M/2022 | Veränderung |
| Gesamtkonzernleistung | 138.166 | 133.804 | -3,2 % |
| Umsatzerlöse | 121.171 | 122.183 | 0,8 % |
| Auftragseingang | 135.731 | 171.343 | 26,2 % |
| Auftragsbestand | 319.909 | 378.695 | 18,4 % |
| EBIT | 4.771 | 163 | -96,6 % |
| Ergebnis nach Steuern | 2.927 | -1.432 | n/a |
Im Segment Resources lag die Gesamtkonzernleistung nach dem ersten Halbjahr mit 133,8
Mio. EUR um 3,2 % unter dem Vorjahr von 138,2 Mio. EUR. Das EBIT ist von 4,8 Mio.
EUR auf 0,2 Mio. EUR und das Ergebnis nach Steuern von 2,9 Mio. EUR auf -1,4 Mio.
EUR gesunken.
Das Segment Resources ist planmäßig in das laufende Jahr gestartet, liegt jedoch nach
dem ersten Halbjahr hinter den Erwartungen zurück. Beeinflusst wird die Ergebnisentwicklung
vor allem durch den Bereich Bohrdienstleistungen. In Jordanien wurden zwei größere
Projekte aufgrund fehlender Fördermittel in das nächste Jahr verschoben. Darüber hinaus
haben wir entschieden, die lokale Präsenz in Südafrika aufzugeben, da sich die Marktchancen
deutlich eingetrübt haben. In Summe erklärt sich die Ergebnisabweichung aus diesen
beiden Effekten.
In den weiteren Geschäftsbereichen Brunnenbau, Umwelttechnik, Pflanzenkläranlagen,
Bergbau und Sanierung zeigt sich eine gute operative Entwicklung mit teilweise sehr
guten Ergebnissen. Materialengpässe und Preissteigerungen hatten dabei im ersten Halbjahr
keinen wesentlichen Einfluss auf das Geschäft.
Der Auftragsbestand ist zum Ende des ersten Halbjahres um 18,4 % von 319,9 Mio. EUR
auf 378,7 Mio. EUR angestiegen, was im Wesentlichen auf den Bereich Sanierung zurückzuführen
war. Der Auftragseingang ist dabei um 26,2 % von 135,7 Mio. EUR auf 171,3 Mio. EUR
gestiegen.
Die wesentlichen Kennzahlen der Ertragslage wurden bereits im vorherigen Abschnitt
beschrieben.
Die Bilanzsumme des Konzerns zum Ende des ersten Halbjahres 2022 betrug 1.783,9 Mio.
EUR und lag damit um 8,1 % über dem Vorjahreswert von 1.650,5 Mio. EUR. Erhöhend wirkten
auf der Aktivseite insbesondere die Steigerungen bei den Vertragsvermögenswerten (+35,7
Mio. EUR) sowie den Vorräten (+46,9 Mio. EUR).
Auf der Aktivseite hat sich die Position der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen
Vermögenswerte auf Null reduziert. Den wesentlichen Anteil der Position im Vorjahr
betraf ein Grundstück in den USA. Da der Verkauf bis Ende des Geschäftsjahres 2021
nicht erfolgte, wurde dieser Anteil wieder in die Sachanlagen umgegliedert, was diese
Position um 34,8 Mio. EUR erhöhte. Den restlichen Wert der Position betraf ein kleines
Grundstück der PRAKLA Bohrtechnik GmbH in Deutschland, dessen Verkauf im zweiten Quartal
des laufenden Jahres erfolgte.
Das Eigenkapital hat sich von 450,4 Mio. EUR auf 536,2 Mio. EUR deutlich erhöht und
lag sogar erheblich über dem Jahresendwert 2021 von 481,1 Mio. EUR. Erhöhend wirkten
im Wesentlichen die Veränderungen bei der Währungsumrechnungsrücklage im Eigenkapital
(+23,8 Mio. EUR) sowie der Rücklage aus Pensionsverpflichtungen (+36,2 Mio. EUR).
Die Eigenkapitalquote des Konzerns lag damit zum Ende des ersten Halbjahres 2022 bei
30,1 % (Vorjahr: 27,3 %).
Die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich
gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Summe um 17,8 Mio. EUR erhöht, was im Wesentlichen
auf die Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte sowie der Vorräte auf
der Aktivseite der Bilanz zurückzuführen ist.
Wesentliche Chancen und Risiken wurden in diesem Bericht in den einzelnen Kapiteln
aufgezeigt.
Im Übrigen ist keine wesentliche Veränderung der Risiken seit dem Geschäftsbericht
zum 31. Dezember 2021 eingetreten.
Wir verweisen insofern auf den zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr
2021.
Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2022 hat sich seit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts
2021 im April nicht verändert. Wir gehen weiter davon aus, dass die COVID-19-Pandemie
ein potenzieller Einflussfaktor bleiben wird und unser Geschäft gegebenenfalls beeinflussen
kann. Jedoch erwarten wir, dass sich die Pandemie mit ihren Einschränkungen und Auswirkungen
auf die Weltwirtschaft nicht mehr deutlich verschlechtert.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine ist ein deutlicher Unsicherheitsfaktor für den
weiteren Geschäftsverlauf des Jahres 2022. Die zum Zeitpunkt der Geschäftsberichtserstellung
erwarteten Auswirkungen des Kriegs auf unser direktes Geschäft mit und in Russland
sowie der Ukraine sind in unserer Prognose eingeflossen.
Auch anhaltende Lieferengpässe, was sich vor allem auf die Produktion und den Verkauf
im Segment Maschinen auswirken würde, könnte ein geplantes Wachstum gegebenenfalls
negativ beeinflussen. Aus heutiger Sicht gehen wir jedoch auch hier davon aus, dass
wir unsere Lieferfähigkeit aufrecht erhalten können. Zusätzliche Unsicherheiten für
den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres in allen drei Segmenten ergeben sich durch
steigende Zinsen, eine insgesamt gebremste Weltwirtschaft und eine hohe Inflation.
Unsere Planungen und Prognosen für das Jahr 2022 basieren auf den im Geschäftsbericht
2021 ausführlich beschriebenen Annahmen. Die Entwicklung im ersten Halbjahr zeigt
eine Verschiebung bei unseren Erwartungen für die einzelnen Segmente. Das Segment
Maschinen entwickelt sich dabei besser als geplant und unsere Aussichten für das zweite
Halbjahr sind etwas optimistischer als noch vor drei Monaten.
In Summe bedeutet dies jedoch keine Änderung unserer Annahmen für den Konzern. Wir
erwarten daher, wie im Geschäftsbericht 2021 veröffentlicht, unverändert für den Konzern
eine deutliche Steigerung bei der Gesamtkonzernleistung sowie beim EBIT.
Für das Segment Bau erwarten wir für das Jahr 2022 unverändert einen deutlichen Anstieg
bei der Gesamtkonzernleistung und beim EBIT im Vergleich zum Vorjahr. Im Segment Maschinen
erwarten wir unverändert, dass die Gesamtkonzernleistung deutlich und das EBIT leicht
über dem Vorjahr liegen wird. Im Segment Resources erwarten wir nun eine Gesamtkonzernleistung
in etwa auf Höhe des Vorjahres sowie nun einen deutlichen Rückgang beim EBIT.
| in Tausend EUR | Q2/2021 | Q2/2022 | 6M/2021 | 6M/2022 |
| Umsatzerlöse | 382.472 | 397.601 | 685.464 | 762.107 |
| Bestandsveränderungen | 7.451 | 3.172 | 35.153 | 36.864 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 3.163 | 2.609 | 8.336 | 6.138 |
| Sonstige Erträge | 3.028 | 5.129 | 7.837 | 9.417 |
| Konsolidierte Leistung | 396.114 | 408.511 | 736.790 | 814.526 |
| Materialaufwand | -206.196 | -203.930 | -371.852 | -413.189 |
| Personalaufwand | -108.355 | -118.174 | -213.236 | -232.542 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -43.592 | -50.584 | -90.672 | -103.110 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 2.502 | 766 | 5.359 | 3.345 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 40.473 | 36.589 | 66.389 | 69.030 |
| Abschreibungen | ||||
| a) Abschreibungen auf das Anlagevermögen | -24.497 | -26.054 | -45.979 | -51.931 |
| b) Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte | -2.449 | -2.219 | -5.086 | -4.669 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 13.527 | 8.316 | 15.324 | 12.430 |
| Finanzerträge | 6.447 | 40.441 | 23.983 | 76.102 |
| Finanzaufwendungen | -12.624 | -27.785 | -33.320 | -58.632 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 7.350 | 20.972 | 5.987 | 29.900 |
| Ertragsteueraufwand | -7.840 | -10.167 | -11.598 | -17.532 |
| Ergebnis nach Steuern | -490 | 10.805 | -5.611 | 12.368 |
| davon Ergebnisanteil der Aktionäre der BAUER AG | -1.069 | 9.631 | -7.101 | 9.944 |
| davon Ergebnisanteil von Minderheitsgesellschaftern | 579 | 1.174 | 1.490 | 2.424 |
| in EUR | Q2/2021 | Q2/2022 | 6M/2021 | 6M/2022 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie | -0,06 | 0,37 | -0,35 | 0,38 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie | -0,06 | 0,37 | -0,35 | 0,38 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) | 19.990.952 | 26.091.781 | 19.990.952 | 26.091.781 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) | 19.990.952 | 26.091.781 | 19.990.952 | 26.091.781 |
| in Tausend EUR | Q2/2021 | Q2/2022 | 6M/2021 | 6M/2022 |
| Ergebnis nach Steuern | -490 | 10.805 | -5.611 | 12.368 |
| Erträge und Aufwendungen, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden | ||||
| Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 20 | 27.561 | 12.552 | 43.857 |
| Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf diese Umbewertung | -5 | -7.739 | -3.524 | -12.315 |
| Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf sonstige Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erträge und Aufwendungen, die in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden | ||||
| Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Hedging Rücklage) | 1.384 | 2.062 | 42 | 1.446 |
| In den Gewinn und Verlust übernommen | -1.373 | -1.938 | -21 | -1.446 |
| Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente (Rücklage für Sicherungskosten) | -312 | 119 | -167 | 103 |
| In den Gewinn und Verlust übernommen | 92 | -813 | 202 | -797 |
| Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern auf Finanzinstrumente | 59 | 160 | -16 | 195 |
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | -1.253 | 16.343 | 6.643 | 12.114 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -1.388 | 35.755 | 15.711 | 43.157 |
| Gesamtergebnis | -1.878 | 46.560 | 10.100 | 55.525 |
| davon Aktionären der BAUER AG zuzurechnen | -2.356 | 44.401 | 8.140 | 54.943 |
| davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 478 | 2.159 | 1.960 | 582 |
| in Tausend EUR | 30.06.2021 | 31.12.2021 | 30.06.2022 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 14.342 | 15.944 | 15.795 |
| Sachanlagen | 465.962 | 506.381 | 514.979 |
| At-Equity bewertete Anteile | 79.162 | 81.881 | 81.637 |
| Beteiligungen | 10.761 | 10.803 | 10.803 |
| Aktive latente Steuern | 63.489 | 65.421 | 53.355 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 8.540 | 7.788 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 7.224 | 9.221 | 8.044 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 13.129 | 23.920 | 37.683 |
| Langfristige Vermögenswerte | 654.069 | 722.111 | 730.084 |
| Vorräte | 477.899 | 457.489 | 522.141 |
| Abzgl. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte | -18.322 | -10.770 | -15.700 |
| - | 459.577 | 446.719 | 506.441 |
| Vertragsvermögenswerte | 117.609 | 119.130 | 153.305 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 270.048 | 243.033 | 258.642 |
| Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.638 | 907 | 1.422 |
| Geleistete Anzahlungen | 7.314 | 9.267 | 17.139 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 45.135 | 37.244 | 55.209 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 14.251 | 14.128 | 16.278 |
| Effektive Ertragsteuererstattungsansprüche | 2.927 | 4.287 | 3.693 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 42.246 | 41.297 | 41.732 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 35.707 | 1.370 | 0 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 996.452 | 917.382 | 1.053.861 |
| 1.650.521 | 1.639.493 | 1.783.945 |
| in Tausend EUR | 30.06.2021 | 31.12.2021 | 30.06.2022 |
| Eigenkapital der Aktionäre der BAUER AG | 448.789 | 478.069 | 533.014 |
| Minderheitsgesellschafter | 1.573 | 3.007 | 3.145 |
| Eigenkapital | 450.362 | 481.076 | 536.159 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 146.290 | 229.005 | 240.221 |
| Verbindlichkeiten aus Nachrangdarlehen | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen | 39.200 | 44.941 | 41.560 |
| Sonstige Rückstellungen | 9.330 | 8.001 | 0 |
| Pensionsrückstellungen | 155.254 | 149.054 | 105.917 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 6.348 | 7.523 | 8.346 |
| Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten | 28.486 | 25.914 | 13.733 |
| Passive latente Steuern | 23.847 | 18.409 | 27.106 |
| Langfristige Schulden | 408.755 | 482.847 | 436.883 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 356.814 | 204.780 | 280.724 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen | 18.367 | 19.854 | 24.763 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 24.719 | 77.971 | 74.493 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 217.392 | 198.005 | 230.787 |
| Verbindlichkeiten gegenüber at-Equity bilanzierten Unternehmen und Beteiligungen | 20.564 | 26.530 | 28.391 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 101.199 | 78.633 | 90.035 |
| Sonstige kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 13.323 | 14.046 | 25.981 |
| Effektive Ertragsteuerverpflichtungen | 13.462 | 22.159 | 15.482 |
| Sonstige Rückstellungen | 22.364 | 30.275 | 36.930 |
| Pensionsrückstellungen | 3.200 | 3.317 | 3.317 |
| Kurzfristige Schulden | 791.404 | 675.570 | 810.903 |
| 1.650.521 | 1.639.493 | 1.783.945 |
| in Tausend EUR | Andere Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn | |||||
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Währungsumrechnung | Derivative Finanzinstrumente (Hedging Rücklage) | Derivative Finanzinstrumente (Rücklage für Sicherungskosten) | |
| Stand am 01.01.2021 | 80.301 | 47.069 | 265.111 | -27.651 | -14 | -3 |
| Ergebnis nach Steuern | 0 | 0 | -7.101 | 0 | 0 | 0 |
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 6.173 | 0 | 0 |
| Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 0 | 0 | 12.552 | 0 | 0 | 0 |
| Marktbewertung der sonstigen Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente | 0 | 0 | 0 | 0 | 21 | 35 |
| Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern | 0 | 0 | -3.524 | 0 | -6 | -10 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 1.927 | 6.173 | 15 | 25 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 240 | 0 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kapitalerhöhung | 30.885 | 45.216 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Kosten der Kapitalerhöhung | 0 | -414 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 30.06.2021 | 111.186 | 91.871 | 267.278 | -21.478 | 1 | 22 |
| Stand am 01.01.2022 | 111.186 | 91.717 | 278.278 | -11.629 | 1 | -2 |
| Ergebnis nach Steuern | 0 | 0 | 9.944 | 0 | 0 | 0 |
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 13.956 | 0 | 0 |
| Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 0 | 0 | 43.857 | 0 | 0 | 0 |
| Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -694 |
| Erfolgsneutrale verrechnete latente Steuern | 0 | 0 | -12.315 | 0 | 0 | 195 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 41.486 | 13.956 | 0 | -499 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| übrige Veränderungen | 0 | 3 | 0 | 0 | -1 | 0 |
| Stand am 30.06.2022 | 111.186 | 91.720 | 319.764 | 2.327 | 0 | -501 |
| in Tausend EUR | Andere Gewinnrücklagen und Bilanzgewinn | |||
| Eigenkapitalinstrumente | Anteile der Anteilseigner der BAUER AG | Minderheitsgesellschafter | Gesamt | |
| Stand am 01.01.2021 | -91 | 364.722 | 801 | 365.523 |
| Ergebnis nach Steuern | 0 | -7.101 | 1.490 | -5.611 |
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | 0 | 6.173 | 470 | 6.643 |
| Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 0 | 12.552 | 0 | 12.552 |
| Marktbewertung der sonstigen Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente | 0 | 56 | 0 | 56 |
| Erfolgsneutral verrechnete latente Steuern | 0 | -3.540 | 0 | -3.540 |
| Gesamtergebnis | 0 | 8.140 | 1.960 | 10.100 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | 0 | 240 | 0 | 240 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | -1.188 | -1.188 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 76.101 | 0 | 76.101 |
| Kosten der Kapitalerhöhung | 0 | -414 | 0 | -414 |
| übrige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 30.06.2021 | -91 | 448.789 | 1.573 | 450.362 |
| Stand am 01.01.2022 | 8.518 | 478.069 | 3.007 | 481.076 |
| Ergebnis nach Steuern | 0 | 9.944 | 2.424 | 12.368 |
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | 0 | 13.956 | -1.842 | 12.114 |
| Umbewertung von Verpflichtungen aus Leistungen an Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 0 | 43.857 | 0 | 43.857 |
| Marktbewertung von sonstigen Beteiligungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Marktbewertung der derivativen Finanzinstrumente | 0 | -694 | 0 | -694 |
| Erfolgsneutrale verrechnete latente Steuern | 0 | -12.120 | 0 | -12.120 |
| Gesamtergebnis | 0 | 54.943 | 582 | 55.525 |
| Veränderungen im Konsolidierungskreis | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | -444 | -444 |
| übrige Veränderungen | 0 | 2 | 0 | 2 |
| Stand am 30.06.2022 | 8.518 | 533.014 | 3.145 | 536.159 |
| in Tausend EUR | 6M/2021 | 6M/2022 |
| Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit: | ||
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 5.987 | 29.900 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 45.979 | 51.931 |
| Nutzungsabhängige Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte | 5.086 | 4.669 |
| Finanzerträge | -23.983 | -76.102 |
| Finanzaufwendungen | 33.320 | 58.632 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Transaktionen sowie Ergebnisse aus Entkonsolidierungen | 3.151 | 56.885 |
| Erhaltene Dividenden | 3.192 | 3.600 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | -680 | -3.826 |
| Ergebnis aus at-Equity-Beteiligungen | 5.359 | 3.345 |
| Veränderung der Rückstellungen | -16.293 | 485 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -15.468 | -20.451 |
| Veränderung der Vertragsvermögenswerte | -28.208 | -36.274 |
| Veränderung der sonstigen Vermögenswerte und des Rechnungsabgrenzungspostens | -6.033 | -40.766 |
| Veränderung der Vorräte | -40.969 | -71.119 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 31.097 | 33.874 |
| Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten | -37.073 | -2.769 |
| Veränderung der sonstigen kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten | 41 | 8.327 |
| Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | -35.495 | 341 |
| gezahlte Ertragsteuern | -15.454 | -30.466 |
| Nettozahlungsmittel aus betrieblicher Tätigkeit | -50.949 | -30.125 |
| Cashflows aus Investitionstätigkeit: | ||
| Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | -73.259 | -56.525 |
| Erlöse aus Verkauf von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 23.276 | 21.729 |
| Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes | 1 | -297 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen | -325 | 0 |
| Für Investitionstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel | -50.307 | -35.093 |
| Free Cashflow | -101.256 | -65.218 |
| Cashflows aus Finanzierungstätigkeit: | ||
| Aufnahme von Darlehen und Bankverbindlichkeiten | 160.202 | 138.312 |
| Tilgung von Darlehen und Bankverbindlichkeiten | -110.627 | -52.349 |
| Tilgung der Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen | -6.760 | -8.006 |
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens | 64.101 | 0 |
| Auszahlungen für Transaktionskosten im Zusammenhang mit Kapitalmaßnahmen | -414 | 0 |
| Auszahlungen für den Erwerb von zusätzlichen Anteilen an Tochterunternehmen | 0 | 189 |
| Gezahlte Dividenden | -1.188 | -444 |
| Gezahlte Zinsen | -12.013 | -13.963 |
| Erhaltene Zinsen | 3.325 | 4.703 |
| Für Finanzierungstätigkeit eingesetzte Nettozahlungsmittel | 96.626 | 68.442 |
| Zahlungswirksame Veränderungen der flüssigen Mittel | -4.630 | 3.224 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf die Zahlungsmittel | 861 | -2.789 |
| Veränderung der flüssigen Mittel insgesamt | -3.769 | 435 |
| Zahlungsmittel zu Beginn der Berichtsperiode | 46.015 | 41.297 |
| Zahlungsmittel am Ende der Berichtsperiode | 42.246 | 41.732 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -3.769 | 435 |
| in Tausend EUR | Bau | Maschinen | Resources | |||
| Januar - Juni | 2021 | 2022 | 2021 | 2022 | 2021 | 2022 |
| Gesamtkonzernleistung (Gruppe) | 358.581 | 366.962 | 314.438 | 376.736 | 138.166 | 133.804 |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 336.298 | 345.368 | 227.344 | 293.900 | 121.171 | 122.183 |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 7.099 | 7.383 | 57.795 | 32.840 | 816 | 1.178 |
| Bestandsveränderungen | 0 | 0 | 34.354 | 35.987 | 799 | 877 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 98 | 64 | 1.791 | 1.637 | 675 | 77 |
| Sonstige Erträge | 3.618 | 4.726 | 3.095 | 4.346 | 1.204 | 711 |
| Konsolidierte Leistung | 347.113 | 357.541 | 324.379 | 368.710 | 124.665 | 125.026 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 670 | 1.111 | 794 | 959 | 3.895 | 1.275 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 30.065 | 28.720 | 26.654 | 36.681 | 9.501 | 5.603 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | -27.562 | -33.266 | -13.130 | -12.623 | -4.730 | -5.438 |
| Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte | 0 | 0 | -5.086 | -4.669 | 0 | 0 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 2.503 | -4.546 | 8.438 | 19.389 | 4.771 | 165 |
| Finanzerträge | 10.165 | 25.881 | 7.991 | 31.490 | 1.781 | 3.923 |
| Finanzaufwendungen | -11.924 | -19.388 | -11.404 | -30.531 | -2.860 | -3.414 |
| Ertragsteueraufwand | -6.219 | -6.091 | -3.765 | -6.271 | -765 | -2.106 |
| Ergebnis nach Steuern | -5.475 | -4.144 | 1.260 | 14.077 | 2.927 | -1.432 |
| 31.12.2021 | 30.06.2022 | 31.12.2021 | 30.06.2022 | 31.12.2021 | 30.06.2022 | |
| SEGMENTVERMÖGEN | 644.790 | 682.522 | 793.683 | 873.686 | 228.246 | 240.084 |
| in Tausend EUR | Zentrale Dienste | Summe der Segmente | Konsolidierung | |||
| Januar - Juni | 2021 | 2022 | 2021 | 2022 | 2021 | 2022 |
| Gesamtkonzernleistung (Gruppe) | 26.324 | 27.795 | 837.509 | 905.297 | -70.101 | -63.912 |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 651 | 656 | 685.464 | 762.107 | 0 | 0 |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 22.955 | 23.363 | 88.665 | 64.764 | -88.665 | -64.764 |
| Bestandsveränderungen | 0 | 0 | 35.153 | 36.864 | 0 | 0 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 1.044 | 1.739 | 3.608 | 3.517 | 4.728 | 2.621 |
| Sonstige Erträge | 37 | 10 | 7.954 | 9.793 | -117 | -376 |
| Konsolidierte Leistung | 24.687 | 25.768 | 820.844 | 877.045 | -84.054 | -62.519 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 0 | 0 | 5.359 | 3.345 | 0 | 0 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 2.474 | -1.069 | 68.694 | 69.935 | -2.305 | -905 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | -1.440 | -1.551 | -46.862 | -52.878 | 883 | 947 |
| Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte | 0 | 0 | -5.086 | -4.669 | 0 | 0 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 1.034 | -2.620 | 16.746 | 12.388 | -1.422 | 42 |
| Finanzerträge | 4.455 | 25.462 | 24.392 | 86.756 | -409 | -10.654 |
| Finanzaufwendungen | -7.541 | -15.953 | -33.729 | -69.286 | 409 | 10.654 |
| Ertragsteueraufwand | -765 | -3.062 | -11.514 | -17.530 | -84 | -2 |
| Ergebnis nach Steuern | -2.817 | 3.827 | -4.105 | 12.328 | -1.506 | 40 |
| 31.12.2021 | 30.06.2022 | 31.12.2021 | 30.06.2022 | 31.12.2021 | 30.06.2022 | |
| SEGMENTVERMÖGEN | 388.768 | 408.575 | 2.055.487 | 2.204.867 | -415.994 | -420.922 |
| in Tausend EUR | Konzern | |
| Januar - Juni | 2021 | 2022 |
| Gesamtkonzernleistung (Gruppe) | 767.408 | 841.385 |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 685.464 | 762.107 |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 0 | 0 |
| Bestandsveränderungen | 35.153 | 36.864 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 8.336 | 6.138 |
| Sonstige Erträge | 7.837 | 9.417 |
| Konsolidierte Leistung | 736.790 | 814.526 |
| Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Anteilen | 5.359 | 3.345 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 66.389 | 69.030 |
| Abschreibungen auf das Anlagevermögen | -45.979 | -51.931 |
| Nutzungsbedingte Abschreibungen zur Wertminderung der Vorräte | -5.086 | -4.669 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 15.324 | 12.430 |
| Finanzerträge | 23.983 | 76.102 |
| Finanzaufwendungen | -33.320 | -58.632 |
| Ertragsteueraufwand | -11.598 | -17.532 |
| Ergebnis nach Steuern | -5.611 | 12.368 |
| 31.12.2021 | 30.06.2022 | |
| SEGMENTVERMÖGEN | 1.639.493 | 1.783.945 |
Die BAUER Aktiengesellschaft, Schrobenhausen (im Folgenden BAUER AG genannt) besteht
in der Rechtsform der deutschen Aktiengesellschaft. Sie hat ihren Sitz in Schrobenhausen,
BAUER-Straße, und ist im Handelsregister Ingolstadt (HRB 101375) eingetragen.
Die BAUER Gruppe ist Anbieter von Dienstleistungen, Maschinen und Produkten für Boden
und Grundwasser. Der Konzern ist mit seinen Leistungen und Produkten auf den weltweiten
Märkten vertreten. Die Geschäftstätigkeit des Konzerns ist in drei Geschäftsfelder
aufgeteilt: Bau, Maschinen und Resources.
Die BAUER AG ist im Prime Standard der Deutschen Börse gelistet.
Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde am 9. August 2022 zur Veröffentlichung
freigegeben.
Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht
wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch
einen Abschlussprüfer unterzogen.
Die BAUER AG erstellt ihren verkürzten Konzernzwischenabschluss nach den Vorschriften
der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International
Financial Reporting Standards (IFRS), des International Accounting Standards Board
(IASB), London, sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations
Committee (IFRIC). Zur Anwendung kommen ausschließlich die bis zum Abschlussstichtag
von der Kommission übernommenen IASB Standards und Interpretationen, die entsprechend
im Amtsblatt der EU veröffentlicht wurden.
Der Halbjahresfinanzbericht zum 11. August 2022 wurde auf Basis des IAS 34 "Zwischenberichterstattung"
in verkürzter Form erstellt und enthält daher nicht alle Angaben, die für einen Konzernjahresabschluss
verpflichtend sind.
Der vorliegende verkürzte Zwischenabschluss basiert auf dem Konzernabschluss zum 31.
Dezember 2021 und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember
2021 der BAUER AG gelesen werden.
In den Konsolidierungskreis werden neben der BAUER AG alle wesentlichen Tochtergesellschaften
einbezogen. Tochterunternehmen sind alle Unternehmen, bei denen der Konzern die Kontrolle
über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat.
Dies ist regelmäßig begleitet von einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %. Bei der
Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden Existenz und Auswirkung potenzieller Stimmrechte,
die aktuell ausübbar oder umwandelbar sind, berücksichtigt.
In wenigen Fällen werden Gesellschaften voll in den Konzernabschluss der BAUER AG
mit einbezogen, obwohl weniger als 50 % ihrer Stimmrechtsanteile gehalten werden.
Dies ist auf staatliche Beschränkungen zurückzuführen, nach denen ausländische Investoren
nicht mehr als 50 % der Stimmrechte an inländischen Gesellschaften halten dürfen.
Die BAUER AG bedient sich in diesen Fällen sog. Agency-Konstruktionen, mithilfe derer
wirtschaftlich mehr als 50 % der Stimmrechte an der jeweiligen Gesellschaft gehalten
werden und damit zu einer Vollkonsolidierung berechtigen.
Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen
(Vollkonsolidierung), an dem die Beherrschung oder die Möglichkeit zur Beherrschung
auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an
dem die Beherrschung endet. Gesellschaften, bei denen die BAUER AG direkt oder indirekt
die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich beeinflusst (assoziierte
Unternehmen), werden nach der Equity-Methode konsolidiert.
Mit Wirkung zum 18. Mai 2022 wurden 100 % der Anteile an der BAUER Bulgaria EOOD zu
einem Verkaufspreis von TEUR 200 verkauft. Die Gesellschaft wurde daher entkonsolidert
und ist aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden. Aus der Entkonsolidierung ergaben
sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage,
weil die Gesellschaft selbst als auch der Anteilsverkauf von untergeordneter Bedeutung
sind. Auf Angabe gemaß IFRS 10 und IAS 7 wurde daher verzichtet.
Mit Wirkung zum 25. Mai 2022 hat die BAUER Spezialtiefbau GmbH ihren Anteilsbesitz
durch Kauf weiterer Anteile an der BAUER Egypt S.A.E. von 55,95 % auf 56,27 % erhöht.
Der Kaufpreis hierfür betrug TEUR 187. Aus dem Erwerb ergaben sich aufgrund von untergeordneter
Bedeutung keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH hat mit Wirkung zum 27. Januar 2022 alle Ihre Anteile
an der MMG Mitteldeutsche MONTAN GmbH an die WW Beteiligung GmbH, Schrobenhausen konzernintern
verkauft und abgetreten. Aus dem Anteilsverkauf ergaben sich keine Auswirkungen auf
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Darüber hinaus haben sich im Konsolidierungskreis seit dem 31. Dezember 2021 keine
Änderungen ergeben.
Schätzungen und Ermessensentscheidungen können Auswirkungen auf die Höhe der bilanzierten
Vermögenswerte und Schulden, die Angaben zu Eventualforderungen und -verbindlichkeiten
am Stichtag sowie auf die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode
haben. Aufgrund der derzeit unabsehbaren Folgen der COVID-19-Pandemie sowie des Krieges
Russlands gegen die Ukraine unterliegen diese Schätzungen und Ermessensentscheidungen
einer erhöhten Unsicherheit. Insbesondere die sich daraus ergebende ansteigende Inflation
und deutliche Preissteigerungen für Rohstoffe und Energie tragen wesentlich zu Unsicherheiten
bei Schätzungen und Ermessensentscheidungen bei. Die sich tatsächlich einstellenden
Beträge können von den Schätzungen und Ermessensentscheidungen abweichen. Veränderungen
können einen wesentlichen Einfluss auf den Zwischenabschluss haben. Bei der Aktualisierung
der Schätzungen und Ermessensentscheidungen wurden verfügbare Informationen über die
voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung sowie länderspezifische staatliche Maßnahmen
berücksichtigt.
Die BAUER Gruppe hat aufgrund des eingetretenen Krieges Russlands gegen die Ukraine
die Werthaltigkeit von Vermögenswerten, insbesondere immaterielle Vermögenswerte,
Sachanlagen, at-Equity bewertete Finanzanlagen, finanzielle Vermögenswerte und sonstige
Vermögenswerte zum 30. Juni 2022 überprüft.
Aus der Überprüfung haben sich zum Stichtag keine wesentlichen außerplanmäßigen Wertminderungen
für diese Vermögenswerte ergeben.
Darüber hinaus verweisen wir bezüglich der Annahmen und Schätzungen auf S. 78 des
Geschäftsberichts 2021.
Die ab dem 1. Januar 2022 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen
denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 mit Ausnahme der Bewertung der
Pensionsrückstellungen sowie der erstmaligen Anwendung von neuen und geänderten Standards.
Die BAUER Gruppe hat zum 30. Juni 2022 den Abzinsungssatz zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen
im Inland auf 3,30 % erhöht (Vorjahr: 1,30 %).
In der aktuellen Berichtsperiode traten zahlreiche neue oder geänderte Standards in
Kraft. Aus den Standardänderungen resultieren keine Auswirkungen auf die Rechnungslegungsgrundsätze
der BAUER Gruppe.
Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit und im Finanzierungsbereich ist die BAUER
Gruppe einer Vielzahl von Marktrisiken (Währungsrisiko, Zinsrisiko, Rohstoffpreisrisiko,
Liquiditätsrisiko, Ausfallrisiko) ausgesetzt.
Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle Angaben und
Informationen zum finanziellen Risikomanagement, daher sollte der Konzernzwischenabschluss
in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 gelesen werden.
Seit dem Geschäftsjahresende haben sich keine Änderungen im Umgang mit finanziellen
Risiken ergeben.
Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten werden anhand einer der in den
drei folgenden Stufen beschriebenen Methoden ermittelt:
| ― |
Stufe 1: Auf aktiven Märkten notierte (unverändert übernommene) Preise für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten |
| ― |
Stufe 2: Für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt oder indirekt beobachtbare Inputdaten, die keine notierten Preise nach Stufe 1 darstellen |
| ― |
Stufe 3: Herangezogene Inputdaten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des Vermögenswerts und der Verbindlichkeit basieren (nicht beobachtbare Inputdaten) |
Die Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind den folgenden
Stufen zuzuordnen:
| in Tausend EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | |||
| Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | Stufe | |
| Beteiligungen | 10.803 | 10.803 | 10.803 | 10.803 | 3 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.540 | 8.233 | 7.788 | 7.529 | 3 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 23.920 | 25.746 | 26.007 | 27.299 | 3 |
| Forfaitierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 |
| Derivate nicht im Hedge Accounting | 1.166 | 1.166 | 13.199 | 13.199 | 2 |
| Derivate im Hedge Accounting | 0 | 0 | 76 | 76 | 2 |
| Gesamt | 44.429 | 45.948 | 57.873 | 58.906 | |
| in Tausend EUR | 31.12.2021 | 30.06.2022 | |||
| Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | Stufe | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute | 229.005 | 231.695 | 240.221 | 242.355 | 3 |
| Verbindlichkeiten aus Finance-Lease-Verträgen | 44.941 | 45.933 | 41.560 | 42.684 | 3 |
| Sonstige langfristige Finanzverbindlichkeiten | 12.023 | 12.025 | 11.226 | 11.683 | 2 |
| Derivate nicht im Hedge Accounting | 16.101 | 16.101 | 7.310 | 7.310 | 2 |
| Derivate im Hedge Accounting | 81 | 81 | 2.067 | 2.067 | 2 |
| Gesamt | 302.151 | 305.835 | 302.384 | 306.099 | |
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres erfolgte keine Umgliederung zwischen
den Stufen. Die Derivate der Stufe 2 umfassen Devisentermingeschäfte, Devisenoptionsgeschäfte,
Zinsswaps und Zinscaps. Für derivative Finanzinstrumente ohne Optionskomponente, dazu
zählen Devisentermingeschäfte sowie Zinsswaps, werden zukünftige Zahlungsströme anhand
von Terminkurven ermittelt. Der Fair Value dieser Instrumente entspricht der Summe
der diskontierten Zahlungsströme. Die Optionen auf Währungspaare werden auf der Basis
von marktüblichen Optionspreismodellen bewertet.
Für Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, kurzfristige Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen, sonstige kurzfristige Vermögenswerte, kurzfristige Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten ist aufgrund
der kurzen Restlaufzeit der Buchwert als realistische Schätzung des beizulegenden
Zeitwertes anzunehmen.
Die beizulegenden Zeitwerte von langfristigen finanziellen Vermögenswerten sowie sonstigen
langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten entsprechen den Barwerten der mit den
Vermögenswerten verbundenen Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen
Zinsparameter, welche markt- und partnerbezogene Veränderungen der Konditionen und
Erwartungen reflektieren.
Für Beteiligungen wird der beizulegende Zeitwert mithilfe des Discounted Cashflow-Modells
ermittelt. Bis zum Halbjahr haben sich aus den Beteiligungen keine wesentlichen Fair
Value Änderungen ergeben.
Im Segment Bau findet eine große Zahl unserer Projekte in Gegenden statt, in denen
winterliche Wetterverhältnisse und andere widrige Witterungsverhältnisse die Ergebnisse
auf den Baustellen im ersten und zu Beginn des zweiten Quartals negativ beeinflussen.
Im Segment Maschinen ist das erste Quartal üblicherweise auch schwach, da unsere Kunden
Maschinen erst abnehmen, wenn sie diese für ihre Bauleistungen benötigen. Im Segment
Resources führen winterliche Wetterverhältnisse dazu, dass zu Beginn des Jahres der
Absatz an Materialien für Brunnen sehr schwach ist.
Da der Großteil der Kosten fix ist, werden im ersten Quartal jeden Jahres nennenswerte
Verluste erzielt. Beginnend mit dem zweiten Quartal werden diese Verluste mit steigenden
Deckungsbeiträgen kompensiert. Der Break-Even wird im Regelfall zum Ende des zweiten
Quartals noch nicht erreicht. Im dritten und vierten Quartal wird der Großteil des
Ergebnisses erzielt. Durch den oben beschriebenen, sich jährlich wiederholenden Geschäftsverlauf,
ist eine Vergleichbarkeit von Leistung, Umsatz und Ergebnis der jeweiligen Quartale
- bei Vernachlässigung von Sondereffekten - mit dem entsprechenden Vergleichszeitraum
gegeben.
Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung
an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlagen zur Bestimmung der Segmente der
BAUER Gruppe.
Die BAUER Gruppe ist in die Segmente Bau, Maschinen, Resources und Zentrale Dienste
aufgeteilt. Geschäftsvorfälle zwischen den Segmenten werden zu marktgerechten Preisen
durchgeführt.
Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH ist in den Segmenten Maschinen und Resources tätig.
Das Vermögen, die Schulden sowie die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der SCHACHTBAU
NORDHAUSEN GmbH wurden den entsprechenden Segmenten zugeordnet.
Das Segment Bau führt weltweit alle gängigen Verfahren des Spezialtiefbaus aus. Hierzu
gehören die Erstellung von komplexen Baugruben, Gründungen für große Infrastrukturmaßnahmen
und Gebäude, Dichtwände sowie Baugrundverbesserungen. Einerseits werden die Baumärkte
durch lokale Tochtergesellschaften bearbeitet, die sich in einem Netzwerk unterstützen,
und andererseits werden Großprojekte in Ländern ohne lokale Gesellschaft durch Bündelung
von Kapazitäten aus aller Welt durchgeführt. Aus Deutschland heraus werden Unterstützungsleistungen
mithilfe zentraler Servicefunktionen bereitgestellt und Standards für die Tochterfirmen
des eigenen Segments gesetzt.
Im Segment Maschinen ist Bauer Anbieter für die gesamte Palette an Geräten für den
Spezialtiefbau sowie für die Erkundung, Erschließung und Gewinnung natürlicher Ressourcen.
Neben dem Stammsitz in Schrobenhausen verfügt der Maschinenbereich über ein weltweites
Vertriebsnetz und hat Fertigungsstätten, unter anderem in Deutschland, China, Malaysia,
Russland, Italien, Türkei und den USA.
Im Segment Resources konzentriert sich Bauer auf die Entwicklung, Produktion und Ausführung
innovativer Produkte und Services und agiert mit mehreren Geschäftsbereichen und Tochterfirmen
als Dienstleister in den Bereichen Bohrdienstleistungen und Brunnenbau, Umwelttechnik,
Pflanzenkläranlagen, Bergbau und Sanierung. Zu den Kompetenzen zählen Wassergewinnung
und Drilling Technologies, Altlastensanierung und Abfallmanagement sowie Wasseraufbereitung
und Bauwerkssanierung.
Das Segment Zentrale Dienste umfasst Dienstleistungen (Rechnungswesen, Personal, IT,
etc.) der BAUER AG für die Konzerngesellschaften. Hierin sind auch andere, nicht den
gesondert dargestellten Segmenten zuordenbare Gesellschaften enthalten, welche z.
B. in- und externe Aus-, Fort- und Weiterbildungen sowie zentrale Entwicklungsleistungen
übernehmen oder anbieten.
Im ersten Halbjahr 2022 waren TEUR 0 (Vorjahr: 0) an Ausschüttungen der Konzerntöchter
an die Konzernmuttergesellschaft in diesem Segment enthalten.
Unter Konsolidierung werden hier die intersegmentären Konsolidierungseffekte dargestellt.
Diese beinhalten die Bereinigung von Innenumsatzerlösen zwischen den Geschäftsfeldern
sowie Aufwendungen und Erträge und Zwischenergebnisse. Die intrasegmentären Konsolidierungseffekte,
also Effekte innerhalb des Geschäftsfelds, wurden bereits dort bereinigt. Die im Segment
Zentrale Dienste genannten Ausschüttungen sind in den Bereinigungen der Zwischenergebnisse
enthalten. Das als Ergebnis nach Steuern ausgewiesene Segmentergebnis enthält die
Finanzerträge und -aufwendungen sowie den Ertragsteueraufwand. Das Segmentvermögen
enthält alle Vermögenswerte des Konzerns.
Die konsolidierte Leistung spiegelt die Leistungen aller im Konsolidierungskreis enthaltenen
Gesellschaften wider. Die Gesamtkonzernleistung stellt die Gesamtleistungen aller
in unserem Konzern befindlichen Gesellschaften dar. Die Differenz von konsolidierter
Leistung zur Gesamtkonzernleistung ergibt sich aus der Leistung der assoziierten Unternehmen
und Gemeinschaftsunternehmen, unserem Nachunternehmeranteil an ARGEN sowie der Leistung
nicht konsolidierter Gesellschaften.
Die Umsatzerlöse mit Dritten werden den Geschäftssegmenten entsprechend dem Standort
des Kunden zugeordnet. Es bestehen keine Kunden mit einem Umsatzanteil von mehr als
10 %.
Eine Verteilung der Umsatzerlöse auf jedes Produkt und jede Dienstleistung bzw. auf
jede Gruppe vergleichbarer Produkte und Dienstleistungen war zum Bilanzstichtag nicht
verfügbar.
Die Beziehungen zwischen vollkonsolidierten Gesellschaften des Konzerns und nahestehenden
Unternehmen und Personen betreffen im Wesentlichen assoziierte und Gemeinschaftsunternehmen.
Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Im Berichtszeitraum
wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.
Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften gegenüber Dritten bestehen in Höhe von TEUR
192.263 (31. Dezember 2021: TEUR 176.253). Im Übrigen haften wir gesamtschuldnerisch
für alle Arbeitsgemeinschaften, an denen wir beteiligt sind.
Im zweiten Quartal des laufenden Jahres erfolgte der Verkauf eines Grundstücks der
PRAKLA Bohrtechnik GmbH. Der Buchgewinn aus der Veräußerung betrug TEUR 1.080.
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.
Schrobenhausen, den 11. August 2022
Der Vorstand
| Dipl.-Phys. Michael Stromberg | Dipl.-Ing. (FH) | Peter Hingott |
| Vorsitzender des Vorstands | Florian Bauer, MBA |
Diese Quartalsmitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete
Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse
beziehen - beispielsweise Aussagen über die zukünftige finanzielle Ertragsfähigkeit,
über Pläne und Erwartungen in Bezug auf die Geschäftsentwicklung der BAUER Gruppe
sowie über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und andere Faktoren, denen der Konzern
ausgesetzt ist. Die Verwendung von Worten wie "glauben", "erwarten", "vorhersagen",
"beabsichtigen", "prognostizieren", "planen", "schätzen", "bestreben", "voraussichtlich",
"annehmen" und ähnliche Formulierungen deuten auf solche Aussagen hin. Zukunftsgerichtete
Aussagen unterliegen Risiken und zahlreichen Unsicherheitsfaktoren, die dazu führen
können, dass die tatsächliche Entwicklung oder die erzielten Erträge oder Leistungen
wesentlich von der Entwicklung, den Erträgen oder den Leistungen abweichen, die in
den zukunftsgerichteten Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen werden.
Die Leser werden darauf hingewiesen, dass aufgrund dieser Risiken und Unsicherheiten
kein unangemessenes Vertrauen darin gesetzt werden kann, dass sich diese Aussagen
in der Zukunft als richtig herausstellen. Die BAUER Aktiengesellschaft beabsichtigt
nicht und übernimmt keine Verpflichtung, eine Aktualisierung dieser zukunftsgerichteten
Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände nach dem Datum der Veröffentlichung
dieser Quartalsmitteilung zu berücksichtigen.
| 7. März 2022 | Vorläufige Zahlen Geschäftsjahr 2021 |
| 7. April 2022 | Veröffentlichung Geschäftsbericht 2021 Bilanzpressekonferenz Analystenkonferenz |
| 12. Mai 2022 | Quartalsmitteilung Q1 2022 |
| 23. Juni 2022 | Hauptversammlung |
| 11. August 2022 | Halbjahresfinanzbericht 30. Juni 2022 |
| 11. November 2022 | Quartalsmitteilung 9M/Q3 2022 |
Weitere Informationen zur BAUER Gruppe finden Sie im Internet unter www.bauer.de.
BAUER Aktiengesellschaft
BAUER-Straße 1
86529 Schrobenhausen
Investor Relations
Telefon: +49 8252 97-1095
E-Mail: investor.relations@bauer.de
Sitz der Gesellschaft:
86529 Schrobenhausen
Amtsgericht
Ingolstadt HRB 101375