Ad-hoc | 24 April 2002 08:28
Vivanco Gruppe AG
deutsch
Vivanco will in 2002 wieder schwarze Null erreichen
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Vivanco will in 2002 wieder schwarze Null erreichen
Konjunkturelle Besserung im 2. Halbjahr erwartet – Kostenprogramm sorgt für
spürbare Entlastung
Die Vivanco Gruppe AG, Ahrensburg, strebt im laufenden Geschäftsjahr 2002 wieder
ein ausgeglichenes Ergebnis an. Insgesamt soll dank der eingeleiteten
Restrukturierung und umfangreicher Kostenmaßnahmen bei einem nahezu
unveränderten Umsatz von rund 170 Mio. Euro ein deutlich positives EBIT erreicht
werden. Beim Jahresüberschuss ist eine schwarze Null geplant. Nach einem noch
verhaltenen 1. HJ wird die erwartete konjunkturelle Erholung im 2. HJ zu einem
spürbaren Wachstumsschub führen, der insbesondere durch ein starkes Q4 das
Erreichen der Jahresziele sichern dürfte. Das Ende 2001 erweiterte
Restrukturierungsprogramm führt bereits in 2002 zu einer Kostenentlastung von
rund 5,0 Mio. Euro.
Im Geschäftsjahr 2001 hat Vivanco nach den endgültigen Zahlen ein Umsatzplus von
1,5% auf 170,8 (168,3) Mio. Euro erreicht. In einem sich abschwächenden Markt
(minus 10% in Q3 und Q4) blieben die Umsätze vor allem in Q4 unter VJ und Plan.
Insgesamt konnte der Konzern den Umsatzrückgang im Inland von rund 8% durch das
anhaltend dynamische Wachstum im Ausland (+15%) kompensieren. Das
Auslandsgeschäft (Umsatzanteil von 41 auf 46%) ist bereits profitabel und soll
in den nächsten Jahren überproportional wachsen. Die gegenüber Plan fehlende
Rohmarge von rund 7 Mio. Euro aus Minderumsatz führte zu einem leicht negativen
operativen EBIT vor Sonderbelastungen von -0,2 (-0,6) Mio. Euro. Insgesamt
ergab sich vor allem durch Sonderbelastungen aus der Restrukturierung von 6,4
Mio. Euro ein Jahresfehlbetrag von 8,8 (8,3) Mio. Euro.
Ahrensburg, den 24. April 2002
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 24.04.2002
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
In der klassischen Unterhaltungselektronik konnte Vivanco erfolgreich neue High-
End-Sortimente platzieren und so den Absatzboom bei DVD-Playern und den Trend zu
Surround-Systemen und höherwertigen Color-TV-Geräten nutzen. Insgesamt konnte
der Umsatz mit 79,4 Mio. Euro auf VJ-Niveau gehalten werden (Markt minus 3,8%).
Dagegen verbuchte der Bereich TK einen Umsatzrückgang von rund 10% auf 28,5 Mio.
Euro (Markt minus 16%). Allein im Weihnachtsgeschäft lag der Absatz von
Mobiltelefonen rd. 50% unter VJ. Einbußen erlitt vor allem der Prepaid Bereich,
dessen Anteil am Mobilfunk-Volumen von 59% auf 33% zurückging. Der Bereich
Empfangstechnologie verzeichnete einen leichten Rückgang auf 21,7 Mio. Euro. Das
stärkste Wachstum erreichte 2001 das Segment IT mit mehr als 20% (organisch
12%) auf 41,2 Mio. Euro (Markt minus 8%). Wichtigster Wachstumstreiber war neben
dem Ausland das neue, komplett überarbeitete Computerzubehör-Sortiment.
Den detaillierten Jahresabschluss wird Vivanco am heutigen Mittwoch, 17.00 Uhr,
im Rahmen einer DVFA-Analystenkonferenz in Frankfurt (im Hause Commerzbank)
vorstellen.
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WKN: 760290; ISIN: DE0007602906; Index: SDAX
Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt (SMAX); Freiverkehr in Berlin,
Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart
240828 Apr 02