![]() VOLKSWAGEN AGWolfsburgZwischenbericht Januar bis März 2016Wesentliche ZahlenVOLKSWAGEN KONZERNscroll
scroll
1
Mengendaten inklusive der nicht vollkonsolidierten chinesischen Gemeinschaftsunternehmen.
Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen
Abweichungen führen. Die Auslieferungen von 2015 wurden aufgrund der statistischen
Fortschreibung aktualisiert. AktuellesWesentliche Fakten
Wichtige EreignisseMESSEN UND VERANSTALTUNGENIm ersten Quartal 2016 stellte der Volkswagen Konzern auf Messen und Veranstaltungen
zahlreiche neue Modelle und Technologien vor. North American International Auto Show in DetroitDie Marke Volkswagen Pkw präsentierte in Detroit den Tiguan GTE Active Concept. Die
auf dem neuen Tiguan basierende Studie zeigt die technischen Möglichkeiten des Modularen
Querbaukastens. Im Vordergrund steht die Synthese aus Plugin-Hybridtechnologie und
maximaler Offroad-Performance. Der leistungsfähige Antriebsstrang, bestehend aus einem
aufgeladenen Benzindirekteinspritzer und je einem Elektromotor an Vorder- und Hinterachse,
sorgt dafür, dass der Tiguan GTE Active Concept per elektrischem Allradantrieb selbst
im Gelände emissionsfrei unterwegs ist. Das neu entwickelte 9,2 Zoll große Infotainment-System
mit edler Glasoberfläche und Gestensteuerung ist das erste System von Volkswagen,
das weitestgehend auf klassische Bedienelemente, wie zum Beispiel Drehregler, verzichtet. Die Marke Audi feierte in Detroit die Weltpremieren des Audi A4 allroad quattro und
der Technikstudie Audi h-tron quattro concept und stellte damit die Innovationsfelder
Audi quattro, Konnektivität und Brennstoffzellentechnologie in den Mittelpunkt ihres
Auftritts. Der neue Audi A4 allroad quattro mit markantem "allroad"-Look ist dank
serienmäßigem quattro-Antrieb und einer um 34 mm vergrößerten Bodenfreiheit das perfekte
Automobil für alle Situationen - auch abseits der befestigten Straßen. Innen überzeugen
das Audi virtual cockpit und die MMI Navigation plus mit neuem Bedienkonzept. Die
vielfältigen Dienste von Audi connect verbinden den Fahrer und die Passagiere via
schnellem LTE-Standard mit dem Internet. Die Technikstudie Audi h-tron quattro concept
zeigt das große Potenzial der Brennstoffzellentechnologie. Mit Wasserstoff als Energiequelle
fährt das Fahrzeug rein elektrisch und nutzt dafür eine bis zu 110 kW starke Brennstoffzelle
mit neuester Technik sowie eine Batterie, die kurzzeitig bis zu 100 kW zur Verfügung
stellt. Zudem gibt der Audi h-tron quattro concept einen Ausblick auf die Technologien
des pilotierten Fahrens: ein zentrales Fahrerassistenzsteuergerät errechnet in Echtzeit
ein Umgebungsmodell des Fahrzeugs und stellt die Informationen den Assistenzsystemen
und den Systemen für das pilotierte Fahren zur Verfügung. Porsche stellte in Detroit die neuen Spitzenmodelle der Baureihe 911 vor: den 911
Turbo und den 911 Turbo S. Die Modelle zeichnen sich durch ein geschärftes Design,
eine verbesserte Ausstattung und ein Leistungsplus von 15 kW (20 PS) gegenüber dem
Vorgängermodell aus: Der Biturbo-Sechszylinder-Motor mit 3,8l Hubraum im 911 Turbo
bringt jetzt 397 kW (540 PS) auf die Straße, der 911 Turbo S entwickelt dank neuer
Turbolader mit größerem Verdichter nun 427 kW (580 PS). Internationaler Automobilsalon in GenfAuf dem Internationalen Automobilsalon in Genf machte Volkswagen die Digitalisierung
zum Top-Thema und setzte klare Signale für die Mobilität der Zukunft: In drei neuen
"Volkswagen Group Future Centern" in Europa, Asien und Kalifornien werden künftig
Designer und Digitalisierungsexperten gemeinsam das Auto der Zukunft entwickeln. Die Marke Volkswagen Pkw feierte in Genf die Weltpremiere des neuen up!. Der City-Spezialist
zeigt sich rundum erneuert und überzeugt mit einem neuen kraftvollen Dreizylinder-TSI-Motor
mit 66 kW (90 PS), neuer Optik und einer besseren Vernetzung. Die Scheinwerfer leuchten
serienmäßig mit LED-Tagfahrlicht, die seitlichen Blinker sind in das Gehäuse des Außenspiegels
integriert. Eingesteckt in eine Halterung über der Mittelkonsole verbindet sich das
Smartphone mühelos mit dem Radiosystem. Das Sondermodell up! beats, dessen Soundsystem
in Zusammenarbeit mit dem US-Audio-Spezialisten BeatsAudio entstand, macht mit einem
kraftvollen 300 Watt Verstärker auf sich aufmerksam. Auch der Phideon, eine Oberklassen-Limousine
für den chinesischen Markt, feierte in Genf sein Debüt. Mit fließenden Übergängen
und einer klaren Linie - von der energischen Front über eine scharfe Schulterlinie
bis hin zum harmonischen Heck - definiert der Phideon die neue Designsprache der Premiummodelle
von Volkswagen. Die Highlights im Interieur sind ein innovatives Active Info Display
sowie ein modernes Infotainment-System. Neben den Serienfahrzeugen zog das Concept
Car T-Cross Breeze die Blicke der Messebesucher auf sich. Die offene SUV-Studie verbindet
Optik und Eigenschaften eines SUV mit dem Flair eines Cabriolets. Im Innenraum kommt
ein nahezu schalterloses Bedienkonzept mit berührungssensitiven Flächen und Gestensteuerung
zum Einsatz. Der T-Cross Breeze gibt einen Ausblick auf kommende SUV-Modelle der Marke
Volkswagen Pkw, die insbesondere in diesem Segment ihr Angebot ausbauen wird. Die Marke Audi präsentierte in Genf erstmals den Q2 - ein urbanes Auto für Alltag
und Freizeit mit progressivem Design und jugendlichem Charme. Der kompakte SUV vereint
das technische Know-how von Audi mit hohem Alltagsnutzen. Mit seiner betont geometrischen
Formensprache präsentiert er sich als eigenständiger und jüngster Charakter innerhalb
der Q-Familie. Für den Q2 stehen kraftvolle und effiziente TDI- und TFSI-Motoren zur
Wahl - ihre Leistungsspanne reicht von 85 kW (116 PS) bis 140 kW (190 PS). Die blitzschnell
schaltende Siebengang S tronic ist mit allen Motorisierungen erhältlich. Das volldigitale
Audi virtual cockpit, ein Head-up-Display, die MMI Navigation plus mit Audi connect
sowie zahlreiche innovative Assistenzsysteme runden das Fahrzeug ab. Flankiert wurde
die Premiere des Q2 vom S4 Avant, der die Fahrleistungen eines Sportwagens mit der
Praktikabilität eines Kombis vereint, sowie vom Audi RS Q3 performance, der mit seinem
Turbo-Fünfzylinder-Motor mit 270 kW (367 PS) das Top-Modell der Q3-Baureihe ist. Das Highlight auf dem Messestand der Marke SKODA war die Weltpremiere des Showcars
VisionS. Das emotionale Konzeptfahrzeug gibt einen Vorgeschmack auf ein neues großes
SUV-Serienmodell, das im Herbst dieses Jahres vorgestellt werden soll. Sein Design
- ausdrucksstark, modern und dynamisch gezeichnet -besitzt die für SKODA typische
Balance zwischen Rationalität und Ästhetik. Neben der zukünftigen SUV-Designsprache
zeigt das Showcar die wichtigsten Technologien, mit denen sich SKODA in den kommenden
Jahren intensiv beschäftigen wird: Elektromobilität, Konnektivität und Sicherheit.
Neben dem VisionS waren in Genf das Kraftpaket Octavia RS 4x4, der erdgasbetriebene
Octavia G-TEC und die robusten ScoutLine-Varianten des Fabia Combi zu sehen. SEAT stellte in Genf den ersten SUV der Unternehmensgeschichte vor. Der neue Ateca
besitzt ein markantes Design und bietet dynamischen Fahrspaß, urbane Vielseitigkeit
und einen hohen Nutzwert. Seine effizienten Benzin- und Dieselmotoren haben eine Leistungsspanne
von 85 kW (116 PS) bis 140 kW (190 PS). Die umfangreiche Auswahl an Sonderausstattungen
erstreckt sich von Voll-LED-Scheinwerfern über ein breites Angebot an Assistenzsystemen,
wie dem innovativen Stauassistenten und dem neuen Emergency Assist, bis hin zu einem
Infotainment-System der neuesten Generation mit hoher Konnektivität. Das Sondermodell
Alhambra 20th Anniversary zum 20-jährigen Jubiläum der Baureihe rundete den Messeauftritt
ab. Bei Bentley feierte die neue Generation der Baureihe Mulsanne ihre Weltpremiere, die
mit erweiterten Assistenz- und Infotainment-Funktionen überzeugt und äußerlich vor
allem durch den noch mächtigeren Kühlergrill beeindruckt. Neben dem edlen Mulsanne
mit 377 kW (512 PS) waren auch der besonders leistungsstarke Mulsanne Speed mit 395
kW (537 PS) sowie der hochluxuriöse Mulsanne Extended Wheelbase mit verlängertem Radstand
zu sehen. Darüber hinaus wurde der neue Flying Spur V8 S mit 388 kW (528 PS) vorgestellt. Porsche bekräftigte in Genf einmal mehr sein Bekenntnis zum Rennsport und zu motorsportnahen
Sportwagen. Im neuen 911 R trifft ein Motor mit 368 kW (500 PS) Leistung auf ein Gewicht
von nur 1.370 kg. Damit ist der 911 R, dank erweitertem Leichtbau mit zahlreichen
Carbonteilen und Magnesiumdach, das leichteste Modell der aktuellen 911-Baureihe und
erreicht in nur 3,8 Sekunden die Marke von 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt
bei 323 km/h. Mit dem neuen 718 Boxster greift Porsche gezielt das Konzept des legendären
718 Mittelmotor-Sportwagens auf, der in den 1950er- und 1960er-Jahren zahlreiche internationale
Rennen gewann. Heute ist der Vierzylinder wassergekühlt und turbogeladen und bringt
220 kW (300 PS) Leistung auf die Straße, der 718 Boxster S bietet sogar 257 kW (350
PS). Im Vergleich zu den bisherigen Boxster-Modellen entspricht dies jeweils einer
Mehrleistung von 26 kW (35 PS) bei gleichzeitig um bis zu 13% verringerten Verbrauchswerten. Auf dem Messestand von Lamborghini zog vor allem der Centenario LP 770-4 die Blicke
der Besucher auf sich. Das auf 20 Coupés und 20 Roadster limitierte Modell besitzt
ein futuristisch puristisches Design, das auf das Wesentliche reduziert ist und eine
zukunftsweisende Aerodynamik bietet. Sein V12-Saugmotor mit 566 kW (770 PS) ist das
stärkste Aggregat, das je von der Supersportwagenschmiede gebaute wurde. Weitere technische
Highlights sind die Hinterachslenkung, die Karosserie aus Carbonfaser sowie ein per
Touchscreen zu bedienendes und vernetztes Infotainment-System. Neben dem Centenario
LP 770-4 zeigte Lamborghini den limitierten Huracán LP 610-4 Avio, der in fünf speziell
für dieses Modell entwickelten Lackierungen erhältlich ist. Bugatti stellte erstmals den Chiron vor, den leistungsstärksten, schnellsten, luxuriösesten
und exklusivsten Serien-Supersportwagen der Welt. Er verkörpert die neue Designsprache
der Marke, die sich durch großzügige Flächen und markante Linien auszeichnet. Um das
Leistungsplus von 25% gegenüber dem Vorgänger zu erreichen, wurde ein neuer W16-Motor
mit 8l Hubraum entwickelt, der eine Leistung von extremen 1.103 kW (1.500 PS) und
ein maximales Drehmoment von 1.600 Nm zur Verfügung stellt. Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentierte mit dem Caddy TGI Blue Motion den ersten Stadtlieferwagen
mit kombiniertem Erdgasantrieb und Doppelkupplungsgetriebe. Auf der IAA in Frankfurt
noch als Studie vorgestellt, feierte die neue Generation des robusten Multivan PanAmericana
in Genf ihre Premiere als Serienfahrzeug. Sie vereint den hohen Komfort des Multivans
mit echter Offroad-Kompetenz, unter anderem dank des um 20 mm höher gelegten Fahrwerks. AUSZEICHNUNGENDer Volkswagen Konzern und seine Marken haben in den ersten drei Monaten des Jahres
2016 eine Vielzahl von Preisen und Auszeichnungen erhalten. Für sein innovatives SmartGate-System erhielt SKODA zu Jahresbeginn 2016 den "Conntected
Car Award 2015" in der Kategorie Pionier-Award. Die Fachzeitschriften "Auto Bild"
und "Computer Bild" würdigten damit die Lösung von SKODA zur Vernetzung seiner Fahrzeugpalette
mit den eigenen SKODA Apps. Über SmartGate können rund 40 verschiedene Parameter des
jeweiligen Autos ausgelesen werden, beispielsweise Verbrauchs- oder Geschwindigkeitswerte. Audi sicherte sich im Januar 2016 mit der A4 Limousine 3.0 TDI den Klassen- und den
Gesamtsieg bei der Preisverleihung des britischen Magazins "What Car?". Der erste
Platz für den Audi TT bei den Coupés rundete den Erfolg der Marke ab. Die Leser der Fachzeitschrift "auto motor sport" wählten Ende Januar 2016 im Rahmen
der Wahl der "Besten Autos 2016" gleich acht Modelle des Volkswagen Konzerns auf den
ersten Platz: Der Golf gewann zum vierten Mal in Folge in der Kompaktklasse. Die Marke
Audi sicherte sich in der Kategorie Kleinwagen mit dem A1, in der Mittelklasse mit
dem A4 und in der Kategorie Große SUV/Geländewagen mit dem Q7 den ersten Rang. Zum
besten Importwagen in der Kompaktklasse wurde der SKODA Octavia gewählt. Die Marke
Porsche setzte sich in zwei Kategorien durch: der Porsche 911 bei den Sportwagen und
der Porsche 911 Cabrio/Targa als bestes Cabrio. Der Multivan der Marke Volkswagen
Nutzfahrzeuge erhielt in der Kategorie der Vans die meisten Stimmen. Die Fachzeitschrift "Auto Bild" und das Marktforschungsinstitut Schwacke haben den
ŠKODA Superb Combi 2,0l TDI SCR DSG mit 140 kW (190 PS) zum Auto mit dem besten prozentualen
Werterhalt in der Mittelklasse ("Wertmeister 2016") gekürt. Besitzer profitieren somit
beim Wiederverkauf von der hohen Wertbeständigkeit des Superb. Die Marke MAN erhielt im Februar 2016 eine Auszeichnung des iF International Forum
Design in der Kategorie Automobiles/ Vehicles/Bikes. Der MAN Lion's Intercity setzte
sich unter anderem gegen Sportwagen und Motorräder namhafter Hersteller durch und
ist damit einer von 75 Goldpreisträgern aus 5.295 Vorschlägen. Die Jury, bestehend
aus 58 Design-Experten, begründete ihre Entscheidung unter anderem mit der zeitlosen
Gestaltung, den klaren Linien und den gut ausbalancierten Proportionen des Überlandbusses. Gleich zwei Marken des Volkswagen Konzerns wurden im Februar 2016 vom Top Employers
Institute für ihr exzellentes Arbeitsumfeld und ihre hervorragende Personalarbeit
ausgezeichnet. Lamborghini wurde zum dritten Mal in Folge zum "Top Employer Italia
2016" gewählt. Bentley erhielt aufgrund von Arbeitsbedingungen, Einstellungsverfahren
und Entwicklungsprogrammen für Führungskräfte die Auszeichnung als einer der besten
Arbeitgeber im Vereinigten Königreich. Das Zertifizierungsprogramm Top Employer besteht
aus einem strukturierten Analyse- und Prüfverfahren über die Dauer von etwa einem
Jahr. Audi wurde Ende Februar 2016 im Rahmen einer umfangreichen Studie von der amerikanischen
Fachzeitschrift "Consumer Reports" zur "Besten Automarke 2016" gewählt. Die Auswertung
erfolgte in vier verschiedenen Kategorien. Im Straßentest wurden je Modell mindestens
2.000 Meilen zurückgelegt. Grundlage für die Bewertung in der Kategorie Sicherheit
waren Daten vom Insurance Institute for Highway Safety und der National Highway Traffic
Safety Administration. Für die Kategorie Kundenzufriedenheit wurden über 230.000 Autofahrer
befragt und im Bereich Zuverlässigkeit wurden Daten von rund 740.000 Fahrzeugen bis
zu einem Alter von 15 Jahren ausgewertet. Der eco up! und der Passat GTE der Marke Volkswagen Pkw wurden Anfang März 2016 beim
Umweltranking der Fachzeitschrift "Auto Test" und dem unabhängigen Umweltinstitut
Ökotrend in ihrer jeweiligen Fahrzeugklasse zu den "Umweltsiegern 2016" prämiert.
Bei dem Umweltranking werden nicht nur Abgas- und Geräusch-Emissionen, sondern der
gesamte Lebenszyklus eines Autos bewertet. Dazu gehören auch der Aufwand in der Produktion,
das Recycling sowie die Umweltstandards des Unternehmens. Bei den "World Car Awards" im März 2016 überzeugte der Audi R8 die internationale
Jury aus 73 führenden Fachjournalisten und wurde zum "World Performance Car 2016"
gewählt. Mit der vierten Auszeichnung ist er das erfolgreichste Modell in der Geschichte
der World Car Awards. Die Preisverleihung fand im Rahmen der New York Auto Show statt. Das Werk Vrchlabí der Marke ŠKODA wurde im März 2016 von der Fachzeitschrift "Produktion"
und der Unternehmensberatung A. T. Kearney in der Kategorie Hervorragende Standortentwicklung
als "Fabrik des Jahres 2015" ausgezeichnet. Die Jury würdigte die schnelle und erfolgreiche
Transformation des Werks von der Fahrzeugmontage zu einer modernen Getriebefertigung.
Die Bewertung erfolgte anhand der Kriterien Wertsteigerung, Kundenzufriedenheit, Qualität,
Innovation und Wirtschaftlichkeit. Ende März 2016 erhielt die tschechische Marke SKODA den international renommierten
Designpreis "Red Dot Award" für den neuen Superb Combi in der Kategorie Produktdesign.
Die international besetzte Expertenjury würdigte insbesondere die emotionale und expressive
Form des Flaggschiffs der Marke. JUBILÄENDas Volkswagen Werk in Zwickau blickte am 15. Februar 2016 auf 25 Jahre Produktion
des Golf zurück. Seitdem wurden mehr als 2,7 Mio. Modelle des Bestsellers von der
zweiten bis zur aktuellen, siebten Generation in Sachsen produziert. Ende Februar feierte das russische Werk in Kaluga das einmillionste Konzernfahrzeug
seit Produktionsbeginn im Jahr 2007. Bei dem Jubiläumsfahrzeug handelt es sich um
einen Polo, der mit einem lokal gefertigten 1,6l Ottomotor aus dem benachbarten Motorenwerk
ausgestattet ist. Die Marke SKODA feierte Ende März 2016 ihre 25-jährige Zugehörigkeit zum Volkswagen
Konzern. In dieser Zeit hat sich SKODA von einer regionalen Marke zu einem international
erfolgreichen Fahrzeughersteller entwickelt. Heute bietet SKODA eine umfassende Modellpalette
an - vom Kleinwagen Citigo bis hin zum Flaggschiff Superb. Im Stammwerk Mladá Boleslaw lief Ende März der einmillionste SKODA Octavia, ein Combi
Scout der dritten Generation vom Band. Anfang Januar wurde im Werk Kvasiny das 18-millionste
Fahrzeug seit Bestehen des Unternehmens SKODA produziert. Darüber hinaus stellte die
Marke im Komponentenwerk Vrchlabí das einmillionste Doppelkupplungsgetriebe DQ 200
her. Mit dem DQ 200 wird Getriebetechnologie gefertigt, die für den gesamten Volkswagen
Konzern von großer strategischer Bedeutung ist. KOOPERATIONENAnfang des Jahres 2016 vereinbarte Volkswagen eine strategische Partnerschaft mit
Mobileye, dem Technologieführer im Bereich der automatisierten Bildverarbeitung. Im
Rahmen der Consumer Electronic Show in Las Vegas wurde eine entsprechende Absichtserklärung
unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, dem digitalen Wandel in der Automobilindustrie
zu begegnen und Umfelderkennungstechnologien weiter zu entwickeln. Im Mittelpunkt
der Kooperation steht die kamerabasierte Echtzeit-Bildverarbeitung, die in Verbindung
mit hochpräzisen digitalisierten Karten als Grundlage für das automatisierte Fahren
und die Weiterentwicklung diverser Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme gilt. Im März 2016 gab die Nutzfahrzeugmarke Scania auf dem Mobile World Congress in Barcelona
eine strategische Partnerschaft mit dem Mobilfunk- und Netzwerkausrüster Ericsson
bekannt Gemeinsam wollen beide Unternehmen die Vernetzung im Nutzfahrzeugbereich vorantreiben.
Scania forscht und arbeitet bereits seit den frühen 2000er Jahren daran und zählt
zu den Pionieren des Platooning, bei dem mehrere Fahrzeuge durch ein gemeinsames Steuersystem
in geringem Abstand zueinander fahren können. Logistikexperten versprechen sich von
solchen Vernetzungen erhebliche Kosteneinsparungen, beispielsweise einen geringeren
Benzinverbrauch. VERKAUF DER BETEILIGUNG AN LEASEPLAN ABGESCHLOSSENDer Volkswagen Konzern war über seinen 50%-Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen
Global Mobility Holding B.V. (GMH), Amsterdam, Niederlande, mittelbar zu 50% an dessen
Tochterunternehmen LeasePlan Corporation N.V., Amsterdam, Niederlande, (LeasePlan)
beteiligt. LeasePlan ist ein niederländischer Finanzdienstleistungskonzern, dessen
Kerngeschäft das Leasing- und Fuhrparkmanagement ist. Im Januar 2016 wurden die letzten Genehmigungen für den Verkauf von LeasePlan an ein
internationales Investorenkonsortium durch die zuständigen Behörden erteilt. Die rechtliche
Übertragung der LeasePlan-Anteile an das Konsortium wurde am 21. März 2016 vollzogen. Der Gesamtwert der Transaktion belief sich auf rund 3,7 Mrd.€ zuzüglich Zinsen in
Höhe von 31,5 Mio.€. Für den Volkswagen Konzern ergab sich hieraus im Berichtszeitraum
ein positiver Effekt auf die Investitionstätigkeit und die Netto-Liquidität von 2,2
Mrd.€ sowie unter Berücksichtigung des abgehenden At-Equity-Anteils an der GMH ein
Ertrag in Höhe eines niedrigen dreistelligen Mio.€ Betrags, der im Finanzergebnis
ausgewiesen wird. Mit Vollzug der Transaktion wurde die bisherige durch den Volkswagen
Konzern gewährte Kreditlinie von 1,3 Mrd.€ aufgehoben. ZWISCHENLAGEBERICHT
Volkswagen AktieIm ersten Quartal 2016 setzten die Kurse an den internationalen Aktienmärkten ihre
volatile Seitwärtsbewegung überwiegend fort. Der DAX verzeichnete einen Rückgang. Zu Beginn des Jahres wurde die Verunsicherung der Kapitalmarktteilnehmer aufgrund
des niedrigen Ölpreises und sinkender Kurse an der chinesischen Börse durch eine nachlassende
Dynamik des chinesischen Wirtschaftswachstums verstärkt. Die Hoffnung auf eine weitere
Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB) stützte die Kurse
Mitte Januar vorübergehend, während in der Folge negative Konjunkturdaten aus China
dafür sorgten, dass die Kurse ihren rückläufigen Trend fortsetzten. Ab Mitte Februar
erholte sich der DAX infolge der Hoffnung auf eine Stabilisierung des Ölpreises und
guter Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Sorge über den
Verbleib Großbritanniens in der EU führte vorübergehend zu sinkenden Notierungen.
Im weiteren Verlauf des Quartals erholten sich die Kurse aufgrund der Ausweitung des
Anleihekaufprogramms der EZB und der Senkung des Leitzinses. Der DAX schloss am 31. März 2016 mit 9.964 Punkten und notierte damit um 7,3% unter
dem letzten Kurs des Jahres 2015. Am Ende des Berichtszeitraums lag der EURO STOXX
Automobiles & Parts mit 482 Punkten um 11,2% unter dem Jahresschlusskurs 2015. Die Kurse der Vorzugsaktie und der Stammaktie der Volkswagen AG blieben in den Monaten
Januar bis März 2016 bei hoher Volatilität hinter dem rückläufigen Marktumfeld zurück.
Gründe dafür waren Spekulationen über die Auswirkungen der Abgasthematik und allgemeine
Konjunkturdaten. Die Anfang Februar veröffentlichte Pressemitteilung, dass Volkswagen
für das Geschäftsjahr 2015 ein Operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen auf dem Niveau
des Vorjahres erreichte, wirkte stabilisierend auf die Kurse. Im März sorgten positive
Verkaufs- und Geschäftszahlen einzelner Konzernmarken für Kursgewinne, die jedoch
zum Teil gegen Ende des Berichtszeitraums wieder abgegeben wurden. Die Vorzugsaktie der Volkswagen AG erreichte am 4. Januar 2016 mit 126,40€ ihren höchsten
Tagesschlusskurs im Zeitraum Januar bis März 2016. Ihren niedrigsten Schlusskurs im
Berichtszeitraum verzeichnete sie am 11. Februar 2016 mit 94,00€. Am 31. März 2016
notierte die Vorzugsaktie bei 111,85€ und lag damit um 16,4% unter dem Stand vom Jahresende
2015. Die Volkswagen Stammaktie erreichte am 4. März 2016 mit 138,50€ ihren höchsten
Tagesschlusskurs im ersten Quartal 2016. Sie schloss am 11. Februar 2016 mit 108,95€
am niedrigsten. Die Stammaktie beendete den letzten Handelstag des Quartals mit einem
Kurs von 127,55€ und lag damit um 10,4% unter dem Schlusskurs 2015. Angaben und Erläuterungen zum Ergebnis je Aktie finden Sie im Anhang des Konzern-Zwischenabschlusses.
Weitere Daten zur Volkswagen Aktie sowie Nachrichten, Berichte und Präsentationen
zum Unternehmen sind auf der Internetseite www.volkswagenag.com/ir abrufbar. GeschäftsverlaufGESAMTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGIn den ersten drei Monaten des Jahres 2016 verzeichnete die Weltwirtschaft ein moderates
Wachstum. Sowohl in den Industrie-als auch in den Schwellenländern ging die Dynamik
gegenüber dem Gesamtjahr 2015 leicht zurück. Dabei beeinträchtigten die vergleichsweise
geringen Preise für Energie und Rohstoffe die Wirtschaft. In Westeuropa setzte sich die wirtschaftliche Erholung im Berichtszeitraum fort. Die
nordeuropäischen Länder wiesen in Summe ein solides Wirtschaftswachstum auf. In den
meisten südeuropäischen Staaten stabilisierte sich die wirtschaftliche Situation bei
überwiegend leicht positiven Expansionsraten weiter. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft legte dank der positiven Stimmung der Konsumenten
und der guten Lage am Arbeitsmarkt im ersten Quartal 2016 weiter zu. In Zentraleuropa entwickelte sich die Konjunktur im Berichtszeitraum weiter positiv.
Der anhaltende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die niedrigen Energiepreise
wirkten insgesamt negativ auf die Situation in Osteuropa. Die russische Wirtschaftsleistung
ging erneut deutlich zurück. Die wirtschaftliche Entwicklung Südafrikas wurde durch strukturelle Defizite und soziale
Konflikte beeinträchtigt. Zudem leidet das Land unter einer starken Dürre. Die US-Wirtschaft setzte ihr Wachstum von Januar bis März 2016 bei nachlassender Dynamik
fort. Wesentliche Impulse kamen vom privaten Konsum, die Exporte und die privaten
Anlageinvestitionen entwickelten sich dagegen schwach. Die mexikanische und die kanadische
Wirtschaft verzeichneten höhere Wachstumsraten als in den vorangegangenen Quartalen. Brasiliens Wirtschaft verharrte auch im ersten Quartal 2016 in einer tiefen Rezession.
Die schwache Inlandsnachfrage, die weltweit niedrigen Rohstoffpreise sowie das sinkende
Vertrauen in die Regierung belasteten die konjunkturelle Entwicklung. In Argentinien
stieg die Wirtschaftsleistung bei anhaltend hoher Inflation etwas weniger stark als
im Gesamtjahr 2015. Die chinesische Wirtschaft verlor vor allem aufgrund anhaltender struktureller Veränderungen
leicht an Schwung, wies aber im globalen Vergleich eine nach wie vor hohe Expansionsrate
auf. Die indische Volkswirtschaft setzte ihren positiven Trend fort und wuchs so kräftig
wie im Vorjahr. Das japanische Bruttoinlandsprodukt war leicht rückläufig. In der
ASEAN-Region blieb das Wachstum nahezu konstant. ENTWICKLUNG DER PKW-MÄRKTEDie weltweite Pkw-Nachfrage ist im ersten Quartal 2016 weiter gestiegen (+2,1%), allerdings
zeigten sich die Märkte regional unterschiedlich. Während die Zahl der Neuzulassungen
in Asien-Pazifik, Westeuropa, Zentraleuropa und Nordamerika im Vergleich zum Vorjahr
zunahm, wurden in Südamerika und Osteuropa erhebliche Einbußen verzeichnet. Von Januar bis März 2016 konnten die Pkw-Märkte in Westeuropa weiter zulegen und den
Erholungskurs fortsetzen. Hauptgründe für die positive Marktentwicklung waren die
verbesserten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, niedrige Zinsen, geringere
Kraftstoffpreise, ein aufgestauter Ersatzbedarf sowie Kaufanreize der Hersteller.
Überdurchschnittliche Zuwachsraten wiesen die Volumenmärkte Italien und Frankreich
auf. In Spanien und Großbritannien fiel der Anstieg im Vergleich dazu etwas schwächer
aus. In Deutschland lagen die Pkw-Neuzulassungen im Berichtszeitraum ebenfalls über dem
Vorjahresniveau. Gestiegene Realeinkommen, die gute Lage am Arbeitsmarkt und ein positives
Konsumklima haben zu dem höchsten Nachfragevolumen in einem Auftaktquartal seit 2009
beigetragen. Die Pkw-Gesamtmärkte in der Region Zentral- und Osteuropa entwickelten sich in den
ersten drei Monaten 2016 unterschiedlich. Während die Pkw-Verkäufe in Osteuropa -
insbesondere in Russland aufgrund der weiterhin schwachen wirtschaftlichen Lage sowie
der politisch angespannten Situation - ein zweistelliges Minus aufwiesen, verzeichneten
die zentraleuropäischen EU-Märkte positive Zuwachsraten. Auf dem südafrikanischen Pkw-Markt hielt der Abwärtstrend bei den Pkw-Neuzulassungen
an. Belastend wirkten dabei das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld und ein hohes
Zinsniveau. In Nordamerika setzte sich die positive Gesamtmarktentwicklung auch in den ersten
drei Monaten des Jahres 2016 fort. Dabei erreichten die Verkäufe von Pkw und leichten
Nutzfahrzeugen (bis 6,35 t) in den USA den höchsten Wert in einem ersten Quartal seit
2001. Diese Entwicklung wurde vor allem durch das hohe Verbrauchervertrauen, die gute
Beschäftigungslage sowie weiterhin attraktive Finanzierungskonditionen und niedrige
Kraftstoffpreise gestützt. Höhere Verkaufszahlen verzeichneten ausschließlich Modelle
aus den SUV-, Pickup- und Van-Segmenten, während die Pkw-Nachfrage erneut rückläufig
war. Auch die Automobilmärkte in Kanada und Mexiko verzeichneten einen Anstieg und
erreichten jeweils neue Höchststände für ein erstes Quartal. Die südamerikanischen Märkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge waren im ersten Quartal
2016 insgesamt weiter stark rückläufig. In Brasilien sank das Marktvolumen um mehr
als ein Viertel auf das niedrigste Niveau seit 2006. Hauptursachen waren neben der
schwachen Gesamtkonjunktur hohe Zinsen, die gestiegene Arbeitslosigkeit und der staatliche
Sparkurs. Der argentinische Gesamtmarkt stagnierte auf dem niedrigen Vorjahresniveau.
Dämpfend auf die Nachfrage wirkten vor allem gesunkene Realeinkommen, bedingt durch
hohe Preissteigerungen infolge der starken Abwertung des argentinischen Peso. Von Januar bis März 2016 verzeichnete die Region Asien-Pazifik den größten absoluten Zuwachs bei den Neuzulassungen von Pkw. Das war insbesondere auf den chinesischen Markt zurückzuführen, der sich besser entwickelte als im Vorjahr und erneut Hauptwachstumstreiber der weltweiten Pkw-Nachfrage war. Positiv beeinflusst wurde die deutliche Steigerung durch die zum 1. Oktober 2015 eingeführte Steuererleichterung bei der Anschaffung von Fahrzeugen bis 1,6l Hubraum und die anhaltend hohe Nachfrage nach günstigen Einstiegsmodellen im SUV-Segment. Der indische Pkw-Markt setzte seinen im Jahr 2014 begonnenen Erholungsprozess fort und verzeichnete im Wesentlichen aufgrund des günstigen Konsumklimas und der Markteinführung attraktiver neuer Modelle eine höhere Nachfrage als im Vorjahresquartal. In Japan hielt der Rückgang des Pkw-Marktes auch im achten Quartal in Folge an. In den ersten drei Monaten 2016 wirkte insbesondere die seit dem 1. April 2015 wirksame Steuererhöhung auf Mini-Fahrzeuge (bis 660 cm3 Hubraum) negativ auf die Neuzulassungen. Im ASEAN-Raum lag die Zahl der Neuzulassungen unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.
Dies war vor allem auf den rückläufigen Pkw-Markt in Malaysia zurückzuführen. ENTWICKLUNG DER MÄRKTE FÜR NUTZFAHRZEUGEDie weltweite Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen lag im Zeitraum Januar bis März
2016 leicht über dem Niveau des Vorjahres. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Zulassungen in Westeuropa eine moderate
Steigerung. Grund dafür war die positive wirtschaftliche Entwicklung. In Deutschland
lag die Nachfrage leicht über dem Vergleichswert 2015. In Zentral- und Osteuropa überschritten im ersten Quartal des Jahres 2016 die Neuzulassungen
von leichten Nutzfahrzeugen den Vorjahreswert spürbar. In Russland kam es hingegen
aufgrund der anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Spannungen zu einem leichten
Rückgang des Zulassungsvolumens. Für Nord- und Südamerika berichten wir über den "light vehicle market" im Bereich
der Pkw-Märkte. Darin sind sowohl Pkw als auch leichte Nutzfahrzeuge enthalten. In der Region Asien-Pazifik lag die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen merklich
über dem Wert der Vergleichsperiode. In China, dem dominierenden Markt der Region,
übertraf die Anzahl der neu zugelassenen Fahrzeuge das Niveau des Vorjahres. In Indien
stieg die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr stark an. Zu einem Rückgang des Zulassungsvolumens
kam es in Japan. Die Zulassungen im ASEAN-Raum lagen deutlich über dem Vorjahreswert. Von Januar bis März 2016 lag die weltweite Nachfrage nach mittelschweren und schweren
Lkw mit einem Gesamtgewicht von mehr als 6t über dem Vorjahresniveau. In Westeuropa sorgten die positive wirtschaftliche Entwicklung und die hohen Zuwachsraten
in Italien (+30,6%), den Niederlanden (+24,8%) und Spanien (+23,9%) für einen signifikanten
Anstieg der Neuzulassungen. In Deutschland, dem größten Markt Westeuropas, lag das
Zulassungsvolumen im ersten Quartal 2016 spürbar über dem Niveau des Vorjahres. Höhere
private und öffentliche Konsumausgaben sowie ein leichter Anstieg des Exports wirkten
sich positiv auf die deutsche Wirtschaft aus. In der Region Zentral- und Osteuropa stiegen die Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahr
merklich an. Während die wirtschaftliche Entwicklung in der Region insgesamt positiv
war, sorgten die angespannte wirtschaftliche und politische Situation, die Währungsschwäche
sowie erschwerte Finanzierungsbedingungen in Russland für eine gegenüber dem Vorjahr
stark gesunkene Nachfrage. In Nordamerika wirkte sich die geringere Dynamik der US-Wirtschaft auf die Nachfrage
aus: Nach den hohen Wachstumsraten in 2015 lagen die Zulassungen leicht unter dem
Vorjahresniveau. Auch auf dem US-amerikanischen Markt entwickelte sich die Nachfrage
leicht negativ. In Südamerika lagen die Fahrzeugzulassungen im ersten Quartal 2016 erheblich unter
dem Vorjahresniveau. In Brasilien, dem größten Markt der Region, unterschritt die
Nachfrage infolge der anhaltend schwachen Wirtschaftsleistung und der erschwerten
Finanzierungsbedingungen die Vergleichsperiode beträchtlich. In Argentinien kam es
in den ersten drei Monaten 2016 aufgrund von Vorzieheffekten in 2015 aufgrund der
Einführung der Emissionsnorm Euro-5 zu einer stark rückläufigen Entwicklung des Lkw-Marktes. In der Region Asien-Pazifik - ohne Berücksichtigung des chinesischen Marktes - stiegen
die Zulassungen von Lkw im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich an. In den ersten drei Monaten des Jahres 2016 setzte sich in Indien die positive wirtschaftliche
Entwicklung fort. Die Lkw-Nachfrage verzeichnete aufgrund des Ersatzbeschaffungsbedarfs
sowie des verbesserten Investitionsklimas einen signifikanten Anstieg. Auf dem weltgrößten Lkw-Markt China stiegen die Zulassungen im Vergleich zum schwachen
Vorjahresniveau deutlich an. Die Nachfrage nach Bussen lag im Zeitraum Januar bis März 2016 auf den für den Volkswagen
Konzern relevanten Märkten signifikant unter dem Niveau des Vorjahres. ENTWICKLUNG DER MÄRKTE FÜR POWER ENGINEERINGDie Märkte für Power Engineering unterliegen unterschiedlichen regionalen und konjunkturellen
Einflüssen, weshalb die jeweiligen Geschäftsverläufe meist unabhängig voneinander
sind. Im Marinemarkt setzte sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 die bereits
im Verlauf des Jahres 2015 spürbar zurückhaltende Bestelltätigkeit weiter fort und
war insgesamt gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich rückläufig. Dabei zeigte sich
in den verschiedenen Marktsegmenten ein zum Teil sehr unterschiedliches Bild. Während
sich die Nachfrage nach Kreuzfahrtschiffen und Fähren positiv entwickelte, verringerte
sich die Nachfrage nach Containerschiffen, Tankern und Schüttgutfrachtern. Aufgrund
des niedrigen Ölpreises hat sich die Nachfrage im Offshore-Markt weiter verschlechtert. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zeigte sich der Markt für Energieerzeugung
auf niedrigem Niveau stabil. Es bestand ein unverändert hoher Bedarf an Energielösungen
mit starker Tendenz hin zu höherer Flexibilität und dezentraler Verfügbarkeit. Dabei
hielt der Trend weg von schwerölbetriebenen Kraftwerken hin zu mit Dual-Fuel sowie
mit Gas betriebenen Kraftwerken an. Aufgrund des weiterhin gedämpften wirtschaftlichen
Wachstums in wichtigen Schwellen- und Entwicklungsländern und den unverändert schwierigen
Finanzierungsbedingungen auf der Kundenseite sind insbesondere bei größeren Projekten
teilweise erhebliche Verzögerungen bei der Auftragsvergabe zu verzeichnen. Die Aktivitäten im Neubau von Turbomaschinen sind wesentlich durch weltweite Investitionsprojekte
in der Öl-, Gas- und Prozessindustrie sowie in der Stromerzeugung geprägt. Der Markt
für Turbomaschinen in der Öl- und Gasindustrie war gegenüber dem Vergleichszeitraum
des Vorjahres auf niedrigem Niveau nochmals rückläufig. Grund dafür war der weiter
stark gefallene Ölpreis. Auch die Nachfrage nach Turbomaschinen in der Prozessindustrie
und in der Stromerzeugung lag im ersten Quartal des Jahres 2016 auf insgesamt niedrigem
Niveau. Der Wettbewerbsdruck hat sich dadurch nochmals erheblich verstärkt. Der After-Sales-Markt hat sich insgesamt positiv entwickelt. Dabei profitierte insbesondere
das After-Sales-Geschäft in der Marine- und Kraftwerkssparte von einem steigenden
Interesse an langlaufenden Wartungsverträgen. ENTWICKLUNG DER MÄRKTE FÜR FINANZDIENSTLEISTUNGENIm ersten Quartal 2016 hielt die weltweit hohe Nachfrage nach automobilbezogenen Finanzdienstleistungen
an. In Europa waren die gute Gesamtmarktentwicklung in Deutschland und die Erholungstendenzen
in West- und Zentraleuropa positive Einflussfaktoren für das Geschäft mit Finanzdienstleistungsprodukten.
Sie kompensierten die negativen Effekte aus dem rückläufigen Absatzvolumen in Russland.
Erfreulich entwickelte sich die Nachfrage nach After-Sales-Produkten wie Inspektionsverträgen,
Wartungs- und Verschleißverträgen sowie Versicherungen. Impulse bekam der Finanzdienstleistungsabsatz
durch gestiegene Fahrzeugverkäufe, die sich insbesondere aus einer Belebung der Märkte
in Spanien und Italien ergaben. Die Nachfrage nach Finanzdienstleistungen konnte von
weiterhin hohen Penetrationsraten maßgeblich profitieren. In Deutschland finanzierten die Finanzdienstleister im Vergleich zu den Vorjahren
mehr Fahrzeuge. Diese positive Entwicklung war hauptsächlich auf das Geschäftskundensegment
zurückführen. Im Einzelkundenbereich stieg das Leasinggeschäft im Vergleich zum Vorjahr
an. Die Nachfrage im Bereich After-Sales verzeichnete bei Produkten wie Inspektionsverträgen,
Wartungs- und Verschleißverträgen sowie Versicherungen ebenfalls einen Anstieg. Auf dem US-amerikanischen Markt wurden Finanzdienstleistungen im ersten Quartal 2016
mit einem hohen Anteil im Leasinggeschäft weiter stark nachgefragt Auch in Mexiko
stieg die Nachfrage nach Finanzdienstleistungsprodukten verglichen mit dem Vorjahr. In Brasilien setzte sich der negative makroökonomische Trend in den ersten drei Monaten
2016 fort. Diese Entwicklung wirkte sich weiterhin negativ auf das Verbraucherkreditgeschäft
für Neuwagen und die Risikosituation aus. Die Rezession schlägt sich auch in einem
Volumenrückgang des Produktes Consorcio - eine Kombination aus Sparplan und Lotterie
- nieder. Die Region Asien-Pazifik war auch im ersten Quartal 2016 von Wachstum geprägt. In
China hat sich der Anteil kreditfinanzierter Fahrzeugkäufe weiter erhöht. Trotz zunehmender
Zulassungsbeschränkungen in Ballungsgebieten besteht insbesondere im Binnenland ein
beträchtliches Potenzial, um zusätzliche Neukunden für automobilbezogene Finanzdienstleistungen
zu gewinnen. In Australien, Japan und Südkorea war die Nachfrage nach Finanzdienstleistungsprodukten
im ersten Quartal 2016 weiterhin stark. Während dort die Nachfrage nach Leasing- und
Finanzierungsprodukten erneut stabil auf hohem Niveau lag, wuchs die Nachfrage nach
Versicherungs- und After-Sales-Produkten. Der Markt für Finanzdienstleistungen im Nutzfahrzeugbereich entwickelte sich in den
europäischen Märkten unverändert positiv. In Brasilien kam es für das Lkw- und Bus-Geschäft
zu einem starken Rückgang der Verkaufszahlen. AUSLIEFERUNGEN DES VOLKSWAGEN KONZERNSVon Januar bis März 2016 lieferte der Volkswagen Konzern 2.508.293 Fahrzeuge an Kunden
aus und übertraf damit den Vergleichswert des Vorjahres um 20.578 Einheiten beziehungsweise
0,8%. Die Grafik auf Seite 12 veranschaulicht die Entwicklung der weltweiten Auslieferungen
in den Einzelmonaten im Vergleich zum Vorjahr. Im Folgenden gehen wir auf die Auslieferungen
von Pkw sowie auf die Auslieferungen von Nutzfahrzeugen getrennt ein. AUSLIEFERUNGEN DES VOLKSWAGEN KONZERNS VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ*scroll
AUSLIEFERUNGEN VON PKW WELTWEITDer Volkswagen Konzern übergab in den ersten drei Monaten 2016 weltweit 2.353.271
Pkw an Kunden und lag damit um 0,6% über dem Höchstwert aus dem Vorjahr. Der Gesamtmarkt
stieg im gleichen Zeitraum um 2,1%. Die Marke Volkswagen Pkw lieferte marktbedingt
in Brasilien und Russland sowie infolge der Abgasthematik 1,3% weniger Fahrzeuge an
Kunden aus. Die Marken Audi (+4,0%), SKODA (+4,3%) und Porsche (+9,5%) erreichten
erfreuliche Steigerungsraten. In den Regionen Westeuropa, Zentral- und Osteuropa und
in der Region Asien-Pazifik lag die Nachfrage nach Pkw aus dem Volkswagen Konzern
über den Vorjahreswerten. Die Tabelle auf der nächsten Seite zeigt einen Überblick über die Auslieferungen von
Pkw an Kunden nach Märkten im Berichtszeitraum. Nachfolgend erläutern wir die Entwicklung der Verkaufszahlen in den einzelnen Märkten. Auslieferungen in Europa/Übrige MärkteIm ersten Quartal 2016 stieg die Nachfrage nach Fahrzeugen aus dem Volkswagen Konzern
auf dem wachsenden Pkw-Markt in Westeuropa um 2,6% auf 800.817 Einheiten. Auf fast
allen Märkten dieser Region lag die Zahl der verkauften Konzernmodelle über dem jeweiligen
Vorjahreswert. Die größten Zuwachsraten verzeichneten die Modelle Touran, Audi TT
Roadster, Audi Q7, SKODA Fabia Combi und SKODA Superb. Darüber hinaus war der Porsche
Macan sehr beliebt. Mit dem Bentley Bentayga ist der erste Luxus-SUV des Konzerns
erfolgreich im Markt gestartet. In Westeuropa erreichte der Volkswagen Konzern einen
Pkw-Marktanteil von 21,8 (22,9)%. In Deutschland übertrafen die Pkw-Verkäufe des Volkswagen Konzerns im Berichtszeitraum
den Vorjahreswert um 1,1%; der Gesamtmarkt wuchs in der gleichen Zeit um 4,5%. Besonders
gefragt waren die Modelle Polo, Golf, Tiguan, Passat Variant, Audi A3 Sportback, und
SKODA Octavia Combi. In der Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes führten
acht Konzernmodelle ihr jeweiliges Segment an: up!, Polo, Golf, Tiguan, Touran, Passat,
Audi TT und Audi A6. Der Golf war auch in den ersten drei Monaten 2016 der in Deutschland
am häufigsten zugelassene Pkw. Auf den insgesamt rückläufigen Pkw-Märkten der Region Zentral- und Osteuropa lieferte
der Volkswagen Konzern im ersten Quartal dieses Jahres 1,2% mehr Fahrzeuge an Kunden
aus als im gleichen Zeitraum 2015. In Tschechien und Polen verzeichneten wir kräftige
Zuwächse, während unsere Verkaufszahlen in Russland aufgrund der weiterhin schwachen
wirtschaftlichen sowie politisch angespannten Situation deutlich zurückgingen. Erfreulich
entwickelte sich die Nachfrage nach den Modellen Polo, Audi Q7, SKODA Fabia und SKODA
Octavia. Der Marktanteil des Volkswagen Konzerns in dieser Region stieg auf 22,1 (20,3)%. In Südafrika übergaben wir in den ersten drei Monaten 2016 weniger Fahrzeuge an Kunden
als im Vorjahr (-5,0%), der Rückgang des Gesamtmarktes fiel im gleichen Zeitraum deutlicher
aus. Auslieferungen in NordamerikaVon Januar bis März 2016 lieferte der Volkswagen Konzern in Nordamerika bei einem
wachsenden Gesamtmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge 2,2 % weniger Fahrzeuge an
Kunden aus als im Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil des Konzerns belief sich auf
4,2 (4,4)%. Der Jetta war weiterhin das am meisten verkaufte Modell des Konzerns in
Nordamerika. In den USA ging die Nachfrage nach Fahrzeugen aus dem Volkswagen Konzern vor allem
infolge der Dieselthematik im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 5,7%
zurück. Der Gesamtmarkt stieg im gleichen Zeitraum um 3,4 %. Gefragt waren dabei vor
allem Modelle aus den SUV-, Pickup- und Van-Segmenten. Positiv entwickelte sich die
Nachfrage nach den Modellen Tiguan, Audi A4, Audi Q7 und Porsche Macan. Auf dem wachsenden kanadischen Markt übergaben wir im Berichtszeitraum insbesondere
infolge der Dieselthematik 10,6 % weniger Fahrzeuge an Kunden als im Vorjahr. Die
Modelle Golf, Jetta, Tiguan und Audi Q5 wiesen eine erfreuliche Nachfrage auf. Die Dynamik des mexikanischen Gesamtmarktes hielt in den ersten drei Monaten 2016
an. Der Volkswagen Konzern steigerte dort die Zahl seiner Auslieferungen an Kunden
im gleichen Zeitraum um 10,5%. Besonders beliebt waren die Modelle Gol, Vento und
Jetta. Auslieferungen in SüdamerikaDie Märkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in Südamerika waren auch im ersten Quartal
2016 von sehr herausfordernden Rahmenbedingungen und hoher Wettbewerbsintensität geprägt.
Der Volkswagen Konzern lieferte auf den insgesamt stark rückläufigen Gesamtmärkten
der Region in diesem Zeitraum 30,0% weniger Fahrzeuge an Kunden aus als im bereits
schwachen Vorjahr. Der Pkw-Marktanteil des Volkswagen Konzerns in Südamerika lag bei
12,2 (13,5)%. Auf dem von massiven Rückgängen gekennzeichneten brasilianischen Markt sank die Nachfrage
nach Fahrzeugen aus dem Volkswagen Konzern im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr
um 37,6%. Positiv entwickelte sich dabei die Nachfrage nach den Modellen Jetta und
Audi A3. In Argentinien gingen die Verkäufe des Konzerns von Januar bis März 2016 im Vergleich
zum Vorjahr um 7,3% zurück. Der Gesamtmarkt lag etwas unter dem niedrigen Vorjahresniveau.
Das am meisten nachgefragte Konzernmodell in Argentinien war der Gol. Auslieferungen in Asien-PazifikIn der Region Asien-Pazifik übertraf die Zahl der Pkw-Verkäufe des Volkswagen Konzerns
von Januar bis März 2016 den Vorjahreswert um 4,4%. Der Gesamtmarkt wuchs im gleichen
Zeitraum etwas schwächer, der Marktanteil des Konzerns in dieser Region belief sich
auf 12,2 (12,2)%. AUSLIEFERUNGEN VON PKW AN KUNDEN NACH MÄRKTEN VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ*scroll
Der chinesische Pkw-Markt entwickelte sich besser als im Vorjahr und war erneut der
Wachstumsträger der Region Asien-Pazifik. Die Nachfrage nach Konzernmodellen in China
stieg im Berichtszeitraum um 6,4% im Vergleich zur Vorjahresperiode. Die Modelle Jetta,
Santana, Lavida und Sagitar waren besonders beliebt. Die neuen Versionen der Modelle
Bora, Touran, Passat und Audi A6 L wurden erfolgreich in den Markt eingeführt. Auf dem leicht wachsenden indischen Pkw-Markt lieferten wir in den ersten drei Monaten
dieses Jahres 12,4% weniger Fahrzeuge an Kunden aus als im Vorjahr. Das am stärksten
nachgefragte Konzernmodell war der Polo; beliebt waren zudem die Modelle Vento und
ŠKODA Rapid. In Japan sank die Zahl Pkw-Verkäufe des Konzerns im ersten Quartal 2016 um 21,2% im
Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtmarkt war im gleichen Zeitraum ebenfalls rückläufig.
Positiv entwickelte sich die Nachfrage nach den Modellen Touran, Passat und Audi TT
Coupé. AUSLIEFERUNGEN VON NUTZFAHRZEUGENVon Januar bis März 2016 lieferte der Volkswagen Konzern weltweit insgesamt 155.022
Nutzfahrzeuge aus; das waren 4,7% mehr als im Vorjahr. Die Lkw-Verkäufe stiegen auf
38.641 Fahrzeuge (+7,1%). Die Auslieferungen von Bussen gingen um 6,2% auf 3.245 Einheiten
zurück. Mit 113.136 verkauften Einheiten übertraf Volkswagen Nutzfahrzeuge den Vorjahreswert
um 4,3%. Scania lieferte im Berichtszeitraum 18.440 Fahrzeuge an Kunden aus; somit
5,4% mehr als ein Jahr zuvor. Die Auslieferungen von MAN stiegen mit 23.446 Einheiten
um 6,3%. Im Zeitraum Januar bis März 2016 lagen die Auslieferungen des Volkswagen Konzerns
auf den westeuropäischen Märkten bei 100.324 Nutzfahrzeugen und damit 10,9% über dem
Wert des Vorjahres. Dort verkaufte der Konzern 77.940 leichte Nutzfahrzeuge, 21.446
Lkw und 938 Busse. Grund für diese Entwicklung war die anhaltende Erholung der Wirtschaft.
Der Transporter und der Caddy wurden am meisten nachgefragt. Die Auslieferungen an Kunden in den Märkten Zentral- und Osteuropas erhöhten sich
um 14,2% auf 14.455 Fahrzeuge, darunter waren 7.993 leichte Nutzfahrzeuge, 6.236 Lkw
und 226 Busse. Die Konzernmodelle mit der größten Nachfrage waren auch hier der Transporter
und der Caddy. Die anhaltend schwierige wirtschaftliche und politische Situation sorgte
in Russland für rückläufige Auslieferungszahlen. Mit 1.939 Einheiten lag die Nachfrage
um 28,2% unter dem Wert des Vorjahreszeitraums. Im ersten Quartal 2016 sanken auf den Übrigen Märkten die Auslieferungen an Kunden
um 17,4% auf15.104 Fahrzeuge. Unter den ausgelieferten Einheiten waren 10.921 leichte
Nutzfahrzeuge, 3.620 Lkw und 563 Busse. In Nordamerika lag die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen aus dem Konzern mit 2.279 Einheiten
um 9,5% über dem Vorjahresniveau. Insgesamt wurden 1.747 leichte Nutzfahrzeuge, 201
Lkw und 331 Busse ausgeliefert. Die Auslieferungen erfolgten insbesondere in Mexiko. Von Januar bis März 2016 verkaufte der Volkswagen Konzern auf den südamerikanischen
Märkten 15.308 Fahrzeuge (-8,1%); davon entfielen 9.581 Einheiten auf leichte Nutzfahrzeuge,
4.911 auf Lkw und 816 auf Busse. Der Amarok wurde am stärksten nachgefragt. In Brasilien
lag die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen aufgrund des anhaltend schwierigen makroökonomischen
Umfelds und der erschwerten Finanzierungsbedingungen mit 7.441 Einheiten um 15,0%
unter dem Vorjahresniveau; 3.163 Einheiten waren leichte Nutzfahrzeuge, 3.890 Lkw
und 388 Busse. Der Volkswagen Konzern verkaufte in der Region Asien-Pazifik insgesamt 7.552 Nutzfahrzeuge
und somit 4,4% weniger als im Vorjahr. Davon entfielen 4.954 Einheiten auf leichte
Nutzfahrzeuge, 2.227 auf Lkw und 371 auf Busse. Besonders beliebt waren der Amarok
und der Transporter. AUSLIEFERUNGEN VON NUTZFAHRZEUGEN AN KUNDEN NACH MÄRKTEN VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ*scroll
*
Die Auslieferungen von 2015 wurden aufgrund der statistischen Fortschreibung aktualisiert. AUSLIEFERUNGEN IM SEGMENT POWER ENGINEERINGAufträge im Segment Power Engineering sind im Regelfall Teil größerer Investitionsprojekte,
für die Lieferzeiten von knapp einem Jahr bis hin zu mehreren Jahren und Teillieferungen
nach Baufortschritt typisch sind. Daher folgen die Umsatzerlöse aus dem Neubaugeschäft
der Entwicklung der Auftragseingänge mit entsprechendem zeitlichen Versatz. Hauptumsatzträger des Segments Power Engineering waren im Zeitraum Januar bis März
2016 Engines & Marine Systems sowie Turbomachinery, die zusammen mehr als zwei Drittel
der gesamten Umsatzerlöse erzielten. FINANZDIENSTLEISTUNGEN DES VOLKSWAGEN KONZERNSIm Konzernbereich Finanzdienstleistungen bündeln wir die Händler- und Kundenfinanzierung,
das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagement sowie Mobilitätsangebote
des Volkswagen Konzerns. Der Konzernbereich umfasst die Volkswagen Finanzdienstleistungen
sowie die Finanzdienstleistungsaktivitäten von Scania, Porsche und Porsche Holding
Salzburg. Die Produkte und Services des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen wurden im ersten
Quartal 2016 weiterhin stark nachgefragt. Die Zahl der Neuverträge im Finanzierungs-,
Leasing-, Service- und Versicherungsgeschäft stieg weltweit um 14,0% auf 1,7 Mio.
Kontrakte. Zum 31. März 2016 nahm der Gesamtvertragsbestand gegenüber dem Wert vom
Jahresende 2015 um 2,1% auf 16,2 Mio. Kontrakte zu. Die zugrunde gelegten Vertragsarten
wurden ihrer Bedeutung entsprechend angepasst. Im Berichtszeitraum lag der Anteil
der geleasten oder finanzierten Fahrzeuge an den Auslieferungen des Konzerns (Penetrationsrate)
in den Märkten des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen bei 31,9 (29,3)%. In Europa/Übrige Märkte übertraf die Anzahl der unterzeichneten Neuverträge im Zeitraum
Januar bis März 2016 mit 1,2 Mio. Einheiten den Vergleichswert des Vorjahres um 17,5%.
Zum 31. März 2016 erhöhte sich der Gesamtvertragsbestand auf 11,5 Mio. Kontrakte und
übertraf den Wert vom 31. Dezember 2015 um 2,3%. Auf den Bereich Kundenfinanzierung
und Leasing entfielen 5,6 Mio. Verträge (+1,8%). Der Vertragsbestand in Nordamerika belief sich Ende März 2016 auf 2,6 Mio. Kontrakte
und lag damit um 2,7% über dem Wert zum Jahresende 2015. Davon waren 1,7 Mio. Verträge
dem Bereich Kundenfinanzierung und Leasing zuzurechnen; dies waren 1,0% mehr. Die
Zahl der neu abgeschlossenen Verträge lag mit 223 Tsd. Kontrakten um 14,4% über dem
Vorjahreszeitraum. In Südamerika wurden 54 Tsd. neue Kontrakte im ersten Quartal 2016 abgeschlossen;
ein Rückgang um 24,5% im Vorjahresvergleich. Zum 31. März 2016 lag der Gesamtvertragsbestand
mit 736 Tsd. Kontrakten um 4,9% unter dem Wert vom 31. Dezember 2015. Die Verträge
betrafen überwiegend den Bereich Kundenfinanzierung und Leasing. Im Berichtszeitraum beliefen sich die neuen Vertragsabschlüsse im Raum Asien-Pazifik
auf 164 Tsd. Kontrakte (+7,7%). Der Gesamtvertragsbestand lag am Ende des ersten Quartals
2016 mit 1,4 Mio. Kontrakten um 3,8% über dem Wert vom Jahresende 2015. Dabei entfielen
auf den Bereich Kundenfinanzierung und Leasing 1,0 Mio. Verträge (+5,1 %). ABSATZ AN DIE HANDELSORGANISATIONDer Absatz des Volkswagen Konzerns an die Handelsorganisation belief sich im ersten
Quartal 2016 auf 2.577.123 Fahrzeuge (einschließlich der chinesischen Joint Ventures).
Der Vergleichswert des Vorjahres wurde damit im Wesentlichen aufgrund der weiterhin
rückläufigen Nachfrage in Brasilien und Russland um 1,2% unterschritten. Der Auslandsabsatz
ging im Berichtszeitraum um 1,2% zurück. Im Inland lag der Absatz um 1,0% unter dem
Niveau des Vorjahres; die Inlandsquote als Anteil am Gesamtabsatz lag mit 12,5 (12,5)
% auf dem Niveau des Vorjahres. PRODUKTIONDer Volkswagen Konzern fertigte von Januar bis März 2016 insgesamt 2.555.404 Fahrzeuge
und lag damit 6,1% unter dem Vorjahresniveau. Im Inland nahm die Produktion um 2,6%
auf 683.347 Modelle ab. Die Inlandsquote stieg auf 26,7 (25,8)%. LAGERBESTÄNDEDie weltweiten Lagerbestände bei den Konzerngesellschaften und in der Handelsorganisation
waren am 31. März 2016 über dem Stand zum Jahresende 2015, lagen jedoch unter dem
Niveau des Vorjahresquartals 2015. BELEGSCHAFTZum 31. März 2016 beschäftigte der Volkswagen Konzern 589.968 aktive Mitarbeiter;
weitere 6.092 Mitarbeiter waren in der passiven Phase der Altersteilzeit. Zusätzlich
befanden sich 17.015 junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis. Am Ende des ersten
Quartals 2016 stieg die weltweite Gesamtbelegschaft des Volkswagen Konzerns im Vergleich
zum 31. Dezember 2015 um 0,5% auf 613.075 Mitarbeiter. Wesentliche Faktoren für den
Anstieg waren der Personalaufbau in unseren neuen Werken in China, Mexiko und Polen
sowie die Einstellung von Fachkräften, vor allem in China. Mit 277.912 Arbeitnehmern
waren im Inland 0,3% weniger Mitarbeiter beschäftigt als ein Jahr zuvor. Mit 45,3
(45,7)% lag die Inlandsquote leicht unter der des Vorjahres. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageÄNDERUNG DER BERICHTSSTRUKTURAus der Neuordnung des Volkswagen Konzerns resultiert eine leicht veränderte Struktur
der finanziellen Berichterstattung: Im Konzernbereich Automobile wird seit 1. Januar
2016 der bisherige zusammengefasste Bereich Nutzfahrzeuge/Power Engineering entsprechend
der Segmentberichterstattung getrennt nach Bereich Nutzfahrzeuge und Bereich Power
Engineering dargestellt. Der Konzernbereich Automobile gliedert sich somit in die
drei Bereiche Pkw, Nutzfahrzeuge und Power Engineering. Der Konzernbereich Finanzdienstleistungen
bleibt unverändert und entspricht dem Segment Finanzdienstleistungen. VERKAUF VON LEASEPLANIm Januar 2016 wurden die letzten Genehmigungen für den Verkauf von LeasePlan an ein
internationales Investorenkonsortium durch die zuständigen Behörden erteilt. Die rechtliche
Übertragung der LeasePlan-Anteile an das Konsortium wurde am 21. März 2016 vollzogen.
Aus der Transaktion ergab sich für den Volkswagen Konzern im Berichtszeitraum ein
positiver Effekt auf die Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts und die Netto-Liquidität
von 2,2 Mrd.€ sowie unter Berücksichtigung des abgehenden At-Equity-Anteils ein Ertrag
in Höhe von 0,2 Mrd. €, der im Finanzergebnis ausgewiesen wird. SONDEREINFLÜSSEIm Wesentlichen aus der währungsbedingten Anpassung von Rückstellungen im Zusammenhang
mit der Dieselthematik ergaben sich im Berichtszeitraum Sondereinflüsse in Höhe von
+0,5 Mrd.€. Restrukturierungsmaßnahmen im Lkw-Bereich in Südamerika, die der nachhaltigen Stärkung
der Wettbewerbsfähigkeit dienen, führten zu Sondereinflüssen von -0,1 Mrd.€. Infolge der Ausweitung des in den USA und Kanada für alle betroffenen Automobilproduzenten
behördlich angeordneten Austauschs von möglicherweise fehlerbehafteten zugelieferten
Airbags des Herstellers Takata waren weitere Vorsorgen zu bilden. Die Sondereinflüsse
im Operativen Ergebnis beliefen sich hieraus auf -0,1 Mrd. €. Insgesamt ergaben sich im ersten Quartal 2016 im Operativen Ergebnis positive Sondereinflüsse
in Höhe von 0,3 Mrd.€. ERTRAGSLAGE DES KONZERNSIn den ersten drei Monaten 2016 waren die Umsatzerlöse des Volkswagen Konzerns mit
51,0 Mrd.€ trotz positiver Mixeffekte und der guten Geschäftsentwicklung im Konzernbereich
Finanzdienstleistungen aufgrund des rückläufigen Fahrzeugabsatzes und einer negativen
Wechselkursentwicklung um 1,8 Mrd.€ niedriger als im Vorjahr. Der Volkswagen Konzern
erzielte 78,8 (79,3)% seiner Umsatzerlöse im Ausland. Mit 10,3 (10,3) Mrd.€ lag das Bruttoergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Die Bruttomarge
stieg auf 20,2 (19,5)%. Im ersten Quartal 2016 übertraf das Operative Ergebnis des Volkswagen Konzerns mit
3,4 Mrd.€ den Vergleichswert des Vorjahres um 0,1 Mrd. €. Neben den Sondereinflüssen
wirkten sich Produktkostenoptimierungen und Mixeffekte positiv aus, Volumen- und Wechselkurseffekte
belasteten das Ergebnis. Die operative Rendite erhöhte sich auf 6,8 (6,3)%. Das Operative
Ergebnis vor Sondereinflüssen lag mit 3,1 (3,3) Mrd. € unter Vorjahr, die operative
Rendite vor Sondereinflüssen belief sich auf 6,1 (6,3)%. Das Finanzergebnis ging um 0,9 Mrd.€ auf -0,2 Mrd.€ zurück. Vor allem gestiegene Aufwendungen
aus der stichtagsbezogenen Bewertung derivativer Finanzinstrumente standen dem Ertrag
aus dem Verkauf der Anteile an LeasePlan entgegen. Das Ergebnis vor Steuern nahm im Vergleich zum Vorjahr um 19,3% auf 3,2 Mrd.€ ab.
Das Ergebnis nach Steuern betrug 2,4 Mrd.€; das waren 0,6 Mrd.€ weniger als ein Jahr
zuvor. ERTRAGSLAGE IN DEN BEREICHEN PKW, NUTZFAHRZEUGE UND POWER ENGINEERING VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZscroll
Ertragslage im Konzernbereich AutomobileDer Konzernbereich Automobile erwirtschaftete in den ersten drei Monaten 2016 Umsatzerlöse
in Höhe von 43,5 (45,8) Mrd.€. Der Rückgang resultierte im Wesentlichen aus negativen
Wechselkurs- und Volumeneffekten, denen eine positive Mixentwicklung entgegenstand.
Im Bereich Pkw gingen die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2016 zurück, während sie
in den Bereichen Nutzfahrzeuge und Power Engineering leicht über denen des Vorjahresquartals
lagen. Die Geschäftsentwicklung des Konzerns auf dem chinesischen Pkw-Markt schlägt
sich im Wesentlichen nur in Form von Lieferungen von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen
in den Umsatzerlösen des Konzerns nieder, da unsere chinesischen Joint Ventures At
Equity bilanziert werden. Die Kosten der Umsatzerlöse gingen gegenüber Vorjahr zurück. Verbesserte Produktkosten
und währungsumrechnungsbedingte Effekte konnten Belastungen aus gestiegenen Abschreibungen
infolge des hohen Investitionsvolumens mehr als kompensieren. Die Aufwendungen für
Forschung und Entwicklung lagen auf Vorjahresniveau. Das Bruttoergebnis des Konzernbereichs
Automobile erreichte mit 8,8 (8,8) Mrd. € den Wert des Vorjahres. Die Vertriebskosten sowie ihr Anteil am Umsatz nahmen im Berichtszeitraum im Wesentlichen
aufgrund höherer Vermarktungskosten infolge der Abgasthematik zu. Die Verwaltungskosten
gingen vor allem wechselkursbedingt zurück; ihr Anteil am Umsatz blieb nahezu unverändert.
Das Sonstige betriebliche Ergebnis erhöhte sich aufgrund der Sondereinflüsse auf 0,2
(0,1) Mrd.€. Mit 2,8 Mrd.€ verzeichnete der Konzernbereich Automobile im ersten Quartal 2016 ein
Operatives Ergebnis in Höhe des Vorjahreswerts. Produktkostenoptimierungen und eine
vorteilhafte Entwicklung des Mix sowie insgesamt positive Sondereinflüsse standen
einem rückläufigen Fahrzeugabsatz und negativen Wechselkurseffekten gegenüber. Die
operative Rendite stieg auf 6,5 (6,2)%. Das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen
des Konzernbereichs Automobile belief sich auf 2,5 (2,9) Mrd.€, die operative Rendite
vor Sondereinflüssen ging auf 5,8 (6,2)% zurück. Von der Geschäftsentwicklung unserer
chinesischen Gemeinschaftsunternehmen profitieren wir im Operativen Ergebnis im Wesentlichen
nur in Form von Lieferungen von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen sowie Lizenzeinnahmen,
da die Ergebnisse der Joint Ventures im Finanzergebnis At Equity bilanziert werden. Das Finanzergebnis ging um 0,8 Mrd.€ auf -0,2 Mrd.€ zurück; darin enthalten sind gestiegene
Aufwendungen aus der stichtagsbezogenen Bewertung derivativer Finanzinstrumente, denen
der Ertrag aus dem Verkauf der Anteile an LeasePlan gegenüber stand. Ertragslage im Konzernbereich FinanzdienstleistungenDie Umsatzerlöse des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen nahmen im Berichtszeitraum
um 7,3% auf 7,4 Mrd.€ zu. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen
auf das höhere Geschäftsvolumen zurückzuführen. Das Bruttoergebnis lag mit 1,5 Mrd.€ trotz des anhaltenden Margendrucks und gestiegener
Abschreibungen auf dem Niveau des Vorjahres. Sowohl die Vertriebs- als auch die Verwaltungskosten stiegen leicht im ersten Quartal
2016; dies resultierte aus dem Volumenanstieg und der Erfüllung regulatorischer Anforderungen.
Der Anteil der Vertriebs- und Verwaltungskosten am Umsatz ging jeweils zurück. Mit 0,6 Mrd. € war das Operative Ergebnis um 24,9 % höher als im Vorjahr, die operative
Rendite lag bei 7,9 (6,8)%. FINANZIELLE SITUATION DES KONZERNSIm ersten Quartal 2016 lag der Brutto-Cash-flow des Volkswagen Konzerns mit 6,2 Mrd.€
um 13,8% unter dem Vorjahreswert. Im Working Capital stieg die Mittelbindung im Vergleich
zum Vorjahr um 1,0 Mrd.€ auf 4,9 Mrd.€. Der Cash-flow aus dem laufenden Geschäft verringerte
sich in der Folge auf 1,4 (3,4) Mrd. €. Die Investitionstätigkeit aus dem laufenden Geschäft des Volkswagen Konzerns ging
in den ersten drei Monaten 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Mrd.€ auf 1,2 Mrd.€
zurück. Innerhalb der Investitionstätigkeit lagen die Sachinvestitionen (Investitionen
in Sachanlagen, Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und Immaterielle Vermögenswerte
ohne aktivierte Entwicklungskosten) auf und die aktivierten Entwicklungskosten über
dem Niveau des Vorjahres, während die Position "Erwerb und Verkauf von Beteiligungen"
durch den Mittelzufluss aus dem Verkauf der LeasePlan-Anteile beeinflusst war. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit war mit 11,4 (1,7) Mrd.€ deutlich
höher als im ersten Quartal 2015. Mit 33,4 Mrd.€ war der Zahlungsmittelbestand des
Volkswagen Konzerns laut Kapitalflussrechnung fast doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor. Die Netto-Liquidität des Konzerns belief sich Ende März 2016 auf -98,3 Mrd.€, am Jahresende
2015 hatte sie -100,5 Mrd.€ betragen. FINANZIELLE SITUATION IN DEN BEREICHEN PKW, NUTZFAHRZEUGE UND POWER ENGINEERING VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZscroll
*
Das Vorjahr wurde angepasst. Finanzielle Situation im Konzernbereich AutomobileIm Konzernbereich Automobile lag der Brutto-Cash-flow im ersten Quartal 2016 mit 3,8
Mrd.€ ergebnisbedingt und aufgrund höherer Steuerzahlungen um 1,3 Mrd.€ unter Vorjahr.
Im Working Capital betrug die Mittelbindung 1,4 (0,7) Mrd.€. Die im ersten Quartal
2016 neu erfassten Sondereinflüsse wirkten sich insgesamt im Brutto-Cash-flow positiv
und in der Veränderung des Working Capitals negativ aus. Der Cash-flow aus dem laufenden
Geschäft sank in der Folge um 2,0 Mrd.€ auf 2,4 Mrd.€. In der Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts ergab sich im Berichtszeitraum
insgesamt ein Mittelabfluss in Höhe von 1,1 (3,2) Mrd.€. Die Sachinvestitionen blieben
im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert; die Sachinvestitionsquote stieg aufgrund
der gesunkenen Umsatzerlöse auf 4,9 (4,5)%. Die aktivierten Entwicklungskosten nahmen
im Vergleich zum Vorjahr zu. Die Investitionen flossen vornehmlich in die Fertigungsstandorte
und in Modelle, die wir in diesem und im kommenden Jahr in den Markt einführen, sowie
in die ökologische Ausrichtung der Modellpalette, die Elektrifizierung des Antriebsstrangs
und die modularen Baukästen. Der Verkauf der LeasePlan-Anteile führte zu einem Mittelzufluss
in Höhe von 2,2 Mrd.€. Der Netto-Cash-flow des Konzernbereichs Automobile lag im Berichtszeitraum mit 1,3
(1,2) Mrd.€ auf dem Niveau des Vorjahres. Die Finanzierungstätigkeit des Konzernbereichs Automobile berücksichtigt die Aufnahme
und Tilgung von Anleihen und anderen Finanzschulden; sie belief sich insgesamt auf
7,8 (0,8) Mrd.€. Mit 26,0 Mrd.€ übertraf die Netto-Liquidität des Konzernbereichs Automobile am 31.
März 2016 den Wert vom Jahresende 2015 um 1,4 Mrd.€. Finanzielle Situation im Konzernbereich FinanzdienstleistungenIn den ersten drei Monaten 2016 nahm der Brutto-Cash-flow des Finanzdienstleistungsbereichs
um 0,3 Mrd.€ auf 2,5 Mrd.€ zu. Aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens war die
Mittelbindung im Working Capital mit 3,5 (3,2) Mrd.€ höher als im ersten Quartal 2015.
Die Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts bewegte sich auf dem Niveau des
Vorjahres. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit lag bei 3,6 (0,9) Mrd.€. Ende März 2016 belief sich die branchenüblich negative Netto-Liquidität des Konzernbereichs
Finanzdienstleistungen auf -124,2 Mrd. €, zum 31. Dezember 2015 waren es -125,1 Mrd.
€. BILANZSTRUKTUR DES KONZERNSDie Bilanzsumme des Volkswagen Konzerns war am 31. März 2016 mit 396,9 Mrd.€ um 3,9%
höher als am Jahresende 2015; das Eigenkapital des Konzerns lag mit 89,6 (88,3) Mrd.€
leicht über dem Vergleichswert. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 22,6 (23,1)%. Bilanzstruktur im Konzernbereich AutomobileAm Ende des ersten Quartals 2016 lagen die Langfristigen Vermögenswerte im Konzernbereich
Automobile insgesamt leicht unter dem Stand vom 31. Dezember 2015. Sowohl die Immateriellen
Vermögenswerte als auch die Sachanlagen blieben im Vergleich zum Bilanzstichtag 2015
nahezu unverändert. Die At Equity bewerteten Anteile nahmen im Wesentlichen aufgrund
des Verkaufs der Anteile an LeasePlan ab. Die Kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten
sich gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 19,2 %. Die darin enthaltenen Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen nahmen im gleichen Verhältnis zu. Der Zahlungsmittelbestand
im Automobilbereich lag am Ende der ersten drei Monate 2016 mit 26,1 (15,7) Mrd.€
deutlich über dem Wert des letzten Bilanzstichtags. Das Eigenkapital des Konzernbereichs Automobile belief sich am Ende des ersten Quartals
2016 auf 68,7 Mrd.€ und lag somit um 1,9% über dem Wert vom Jahresende 2015. Die gute
Ergebnisentwicklung und positive Effekte aus der erfolgsneutral erfassten Derivatebewertung
wirkten sich erhöhend aus. Gestiegene versicherungsmathematische Verluste aus der
Bewertung von Pensionsrückstellungen und negative Effekte aus der Währungsumrechnung
verringerten das Eigenkapital des Konzernbereichs Automobile. Die Anteile von Minderheiten
am Eigenkapital sind im Wesentlichen der RENK AG und der AUDI AG zuzurechnen. Da diese
insgesamt geringer waren als die dem Konzernbereich Finanzdienstleistungen zugeordneten
Anteile von Minderheiten am Eigenkapital, ergab sich für den im Abzug ermittelten
Konzernbereich Automobile ein negativer Wert. Innerhalb der Langfristigen Schulden, die gegenüber dem 31. Dezember 2015 um 3,6%
zunahmen, erhöhten sich die Pensionsrückstellungen infolge der Änderung des Zinssatzes.
Die Kurzfristigen Schulden erhöhten sich insgesamt um 12,9%, die darin enthaltenen
kurzfristigen Finanzschulden stiegen auf 3,5 (-4,0) Mrd.€. Die Werte des Automobilbereichs
enthalten auch die Eliminierung konzerninterner Beziehungen zwischen den Konzernbereichen
Automobile und Finanzdienstleistungen. Da die kurzfristigen Finanzschulden des originären
Konzernbereichs BILANZSTRUKTUR IN DEN BEREICHEN PKW, NUTZFAHRZEUGE UND POWER ENGINEERINGscroll
Automobile im Vorjahr geringer waren als die an den Finanzdienstleistungsbereich gewährten
Darlehen, war der auszuweisende Wert für den Vorjahreszeitraum negativ. Die Position
"Minderheitsgesellschaftern gewährte Andienungs-/Ausgleichsrechte" umfasst im Wesentlichen
die Verbindlichkeit für die Verpflichtung zum Erwerb der ausstehenden MAN Aktien. Mit 219,3 (206,8) Mrd.€ war die Bilanzsumme des Konzernbereichs Automobile am 31.
März 2016 um 6,0% höher als am 31. Dezember 2015. Bilanzstruktur im Konzernbereich FinanzdienstleistungenDie Bilanzsumme des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen lag Ende März 2016 mit
177,6 Mrd.€ um 1,4% über dem Wert vom 31. Dezember 2015. Die Langfristigen Vermögenswerte lagen insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres. Die
darin enthaltenen Vermieteten Vermögenswerte und langfristigen Forderungen aus Finanzdienstleistungen
nahmen aufgrund des Geschäftswachstums leicht zu. Der Anstieg der Kurzfristigen Vermögenswerte
um 2,7% war im Wesentlichen auf die höheren Zahlungsmittel zurückzuführen, die von
5,2 Mrd.€ auf 7,7 Mrd.€ stiegen. Am 31. März 2016 entfielen rund 44,8 (45,8)% der
Aktiva des Volkswagen Konzerns auf den Finanzdienstleistungsbereich. Am Ende des ersten Quartals 2016 war das Eigenkapital des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen
mit 20,9 Mrd.€ unverändert zum Jahresende 2015. Die Eigenkapitalquote betrug 11,8
(11,9)%. Auch die Langfristigen Schulden lagen mit 71,6 Mrd.€ auf dem Niveau vom 31.
Dezember 2015. Die Kurzfristigen Schulden nahmen um 3,1% zu. Der Anstieg ist auf die
Refinanzierung des Volumenwachstums zurückzuführen. Das Einlagevolumen aus dem Direktbankgeschäft belief sich auf 31,1 Mrd.€; am Jahresende
2015 hatte es 26,5 Mrd.€ betragen. PROGNOSE-, RISIKO- UND CHANCENBERICHTDerzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer weiteren Ausweitung des
Rückrufs diverser Modelle unterschiedlicher Hersteller kommen könnte, in denen bestimmte
Airbags der Firma Takata verbaut wurden. Dies könnte auch Modelle des Volkswagen Konzerns
betreffen. Darüber hinaus ergaben sich im Berichtszeitraum gegenüber den Ausführungen
zur voraussichtlichen Entwicklung des Volkswagen Konzerns im Geschäftsjahr 2016 in
den Kapiteln "Prognosebericht" und "Risiko- und Chancenbericht" - einschließlich der
Abschnitte "Risiken aus der Abgasthematik" und "Rechtsfälle/Dieselthematik" sowie
der zugrunde liegenden Sachverhaltsdarstellung im Kapitel "Abgasthematik" -des zusammengefassten
Lageberichts im Geschäftsbericht 2015 keine wesentlichen Änderungen. AusblickIn den ersten drei Monaten des Jahres 2016 verzeichnete die Weltwirtschaft ein moderates
Wachstum. Sowohl in den Industrie-als auch in den Schwellenländern ging die Dynamik
gegenüber dem Gesamtjahr 2015 leicht zurück. Der Vorstand des Volkswagen Konzerns
geht davon aus, dass das Wachstum der Weltwirtschaft 2016 auf dem Niveau des Vorjahres
liegen wird. Risiken gehen dabei von potenziellen Turbulenzen auf den Finanzmärkten
und strukturellen Defiziten in einzelnen Ländern aus. Darüber hinaus belasten geopolitische
Spannungen und Konflikte weiterhin die Wachstumsaussichten. In den Industrieländern
rechnen wir mit einer anhaltend positiven Konjunkturentwicklung bei insgesamt eher
moderaten Expansionsraten. Aller Voraussicht nach werden die Schwellenländer auf vergleichbarem
Niveau wachsen wie im Vorjahr. Die höchsten Zuwächse erwarten wir in den aufstrebenden
Wirtschaftsnationen Asiens. Die weltweite Pkw-Nachfrage ist im ersten Quartal 2016 weiter gestiegen, allerdings
zeigten sich die Märkte regional unterschiedlich. Auch für das Gesamtjahr rechnen
wir damit, dass sich die Pkw-Märkte im Jahr 2016 in den einzelnen Regionen uneinheitlich
entwickeln werden. Insgesamt wird die weltweite Nachfrage nach Neufahrzeugen voraussichtlich
langsamer steigen als im Jahr 2015. Für Westeuropa und den deutschen Pkw-Markt erwarten
wir ein Nachfragevolumen, das auf dem Vorjahresniveau liegt. In den zentral- und osteuropäischen
Märkten dürfte sich die Pkw-Nachfrage unter dem schwachen Vorjahreswert bewegen. Für
Nordamerika gehen wir davon aus, dass sich der positive Trend des abgelaufenen Jahres
etwas abgeschwächt fortsetzen wird. Die Volumina der südamerikanischen Märkte werden
vermutlich spürbar unter den Vorjahreswerten bleiben. Die Pkw-Märkte der Region Asien-Pazifik
werden ihr Wachstum voraussichtlich mit ähnlicher Dynamik fortsetzen. Die weltweite Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen wird 2016 voraussichtlich leicht
steigen. Wir erwarten dabei, dass sich die einzelnen Regionen heterogen entwickeln. Auf den für den Volkswagen Konzern relevanten Märkten für mittelschwere und schwere
Lkw werden die Neuzulassungen 2016 bei unterschiedlicher Entwicklung einzelner Regionen
insgesamt voraussichtlich auf dem Vorjahresniveau liegen, während die Nachfrage auf
den relevanten Busmärkten spürbar zurückgehen wird. Wir gehen davon aus, dass die Bedeutung automobilbezogener Finanzdienstleistungen
auch im Jahr 2016 weltweit zunehmen wird. Für die heterogene Entwicklung der weltweiten Automobilmärkte ist der Volkswagen Konzern
gut aufgestellt. Unsere breite, gezielt ergänzte Produktpalette mit Motoren der neuesten
Generation sowie verschiedenen alternativen Antrieben verschafft uns weltweit eine
gute Position gegenüber dem Wettbewerb. Zu den weiteren Stärken des Konzerns zählen
insbesondere das einzigartige Markenportfolio, die stetig steigende Präsenz auf allen
wichtigen Märkten der Welt sowie das breite Spektrum an Finanzdienstleistungen. Unser
Modellangebot erstreckt sich von Motorrädern über Kompakt-, Sport- und Luxuswagen
bis hin zu schweren Lkw und Bussen und bedient nahezu alle Segmente. Die Marken des
Volkswagen Konzerns werden im Jahr 2016 die Produktoffensive fortsetzen, ihre Angebotspalette
modernisieren und um neue Modelle erweitern. Wir haben den Anspruch, jedem Kunden
Mobilität und Innovationen gemäß seinen Bedürfnissen anzubieten und so unsere Wettbewerbsposition
nachhaltig zu stärken. Wir erwarten, dass die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen Konzerns im Jahr 2016
unter anhaltend herausfordernden Marktbedingungen bei einem wachsenden Volumen in
China insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Herausforderungen liegen neben der Abgasthematik in dem wettbewerbsintensiven Marktumfeld
sowie in volatilen Wechselkurs- und Zinsverläufen und schwankenden Rohstoffpreisen.
Positive Effekte erwarten wir aus den Effizienzprogrammen aller Marken und aus den
modularen Baukästen. In Abhängigkeit von den konjunkturellen Rahmenbedingungen, insbesondere in Südamerika
und Russland, der Wechselkursentwicklung und angesichts der Abgasthematik gehen wir
davon aus, dass die Umsatzerlöse des Volkswagen Konzerns im Jahr 2016 um bis zu 5
% unter dem Vorjahreswert liegen können. Für das Operative Ergebnis des Konzerns rechnen
wir im Jahr 2016 mit einer operativen Rendite zwischen 5,0 und 6,0 %. Im Bereich Pkw erwarten wir einen merklichen Umsatzrückgang, die operative Rendite
liegt voraussichtlich in einer Spanne von 5,5 bis 6,5%. Im Bereich Nutzfahrzeuge gehen
wir bei in etwa gleichbleibenden Umsatzerlösen von einer operativen Rendite zwischen
2,0 und 4,0% aus. Im Bereich Power Engineering erwarten wir die Umsatzerlöse spürbar
und das Operative Ergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert. Für den Konzernbereich
Finanzdienstleistungen gehen wir von Umsatzerlösen und einem Operativen Ergebnis auf
dem Niveau des Vorjahres aus. Eine konsequente Ausgaben- und Investitionsdisziplin
und die stetige Optimierung unserer Prozesse sind wesentliche Bestandteile der Strategie
des Volkswagen Konzerns. Dieser Bericht enthält Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf des Volkswagen Konzerns.
Diesen Aussagen liegen Annahmen zur Entwicklung der wirtschaftlichen und rechtlichen
Rahmenbedingungen einzelner Länder und Wirtschaftsräume, insbesondere für die Automobilbranche,
zugrunde, die wir auf Basis der uns vorliegenden Informationen getroffen haben und
die wir zurzeit als realistisch ansehen. Die Einschätzungen sind mit Risiken behaftet
und die tatsächliche Entwicklung kann von der erwarteten abweichen. Sollten sich wesentliche
Parameter bezüglich unserer wichtigsten Absatzmärkte ändern oder sich wesentliche
Veränderungen bei den für den Volkswagen Konzern relevanten Währungskursverhältnissen
ergeben, wird das unsere Geschäftsentwicklung entsprechend beeinflussen. Darüber hinaus
kann es auch zu Abweichungen von der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung kommen,
wenn sich die im Geschäftsbericht 2015 dargestellten Einschätzungen zu den Faktoren
nachhaltiger Wertsteigerung sowie zu Risiken und Chancen anders entwickeln als derzeit
von uns erwartet oder sich zusätzliche Risiken beziehungsweise Chancen oder sonstige
den Geschäftsverlauf beeinflussende Faktoren ergeben. Marken und GeschäftsfelderUMSATZERLÖSE UND OPERATIVES ERGEBNIS NACH MARKEN UND GESCHÄFTSFELDERNDer Volkswagen Konzern erwirtschaftete von Januar bis März 2016 Umsatzerlöse in Höhe
von 51,0 (52,7) Mrd.€. Das Operative Ergebnis war mit 3,4 Mrd.€ um 0,1 Mrd. € besser
als ein Jahr zuvor. Im ersten Quartal 2016 sind Sondereinflüsse von insgesamt +0,3
Mrd.€ enthalten; das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen lag bei 3,1 (3,3) Mrd.€. Die Marke Volkswagen Pkw setzte im Berichtszeitraum 1,1 Mio. Fahrzeuge und damit 4,3%
weniger ab als im Vorjahr. Darin enthalten waren 742 (818) Tsd. Volkswagen Modelle.
Die Modelle Golf, Touran, Tiguan und Passat wurden stark nachgefragt. Insgesamt gingen
die Umsatzerlöse volumenbedingt um 4,6% auf 25,1 Mrd.€ zurück. Das Operative Ergebnis
vor Sondereinflüssen belief sich auf 73 (514) Mio.€. Negativ wirkten Wechselkurseffekte
sowie geringere Volumina und höhere Vermarktungskosten infolge der Abgasthematik.
Diesen standen Kosteneinsparungen gegenüber. Insbesondere aus der währungsbedingten
Anpassung von Rückstellungen im Zusammenhang mit der Dieselthematik ergaben sich Sondereinflüsse
in Höhe von +0,5 Mrd.€. Der Absatz der Marke Audi lag im ersten Quartal 2016 mit weltweit 388 (389) Tsd. Fahrzeugen
auf Vorjahresniveau. Weitere 138 (121) Tsd. Audi Fahrzeuge wurden vom chinesischen
Joint Venture FAW-Volkswagen veräußert. Besonders beliebt waren bei den Kunden das
SUV-Modell Q3 sowie die neuen Generationen von A4, TT und Q7. Die Umsatzerlöse beliefen
sich auf 14,5 (14,7) Mrd.€. Das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen betrug 1,3
(1,4) Mrd.€. Währungseffekte und weiterhin hohe Vorleistungen für neue Produkte und
Technologien sowie für den Ausbau des internationalen Produktionsnetzwerks belasteten
das Ergebnis. Aus der Ausweitung des Austauschs von Takata Airbags resultierten Sondereinflüsse
in Höhe von -0,1 Mrd.€. In den Finanzkennzahlen der Marke Audi sind die Marken Lamborghini
und Ducati enthalten. Ducati setzte im ersten Quartal dieses Jahres 17.344 Motorräder
ab (+30,6%). Die Marke ŠKODA verzeichnete in den ersten drei Monaten 2016 einen Absatz von 207
(217) Tsd. Fahrzeugen. Die Modelle Octavia und Fabia waren bei den Kunden besonders
gefragt. Die Umsatzerlöse stiegen um 6,4% auf 3,4 Mrd.€. Der Anstieg des Operativen
Ergebnisses um 30,2% auf 315 Mio.€ resultierte im Wesentlichen aus positiven Mixeffekten
und Produktkostenoptimierungen. Im Zeitraum Januar bis März 2016 setzte die Marke SEAT 127 Tsd. Fahrzeuge ab; das
waren 7,8% weniger als ein Jahr zuvor. Der für Audi gefertigte Q3 ist darin enthalten.
Der Ibiza und der Leon wurden weiterhin stark nachgefragt, der Alhambra wies eine
erfreuliche Steigerungsrate auf. Die Umsatzerlöse gingen im Vergleich zum Vorjahr
um 5,1% auf 2,1 Mrd.€ zurück. Das Operative Ergebnis verbesserte sich trotz des geringeren
Volumens um 21 Mio.€ auf 54 Mio.€, was vor allem auf Kostenreduzierungen zurückzuführen
war. Der Absatz der Marke Bentley ging im Berichtszeitraum um 22,7% auf 2.033 Fahrzeuge
zurück. Die Umsatzerlöse fielen mit 376 Mio.€ um 20,3% geringer aus als im ersten
Quartal 2015. Das Operative Ergebnis sank von 49 Mio.€ im Vorjahr auf - 54 Mio.€. Die Marke Porsche steigerte im ersten Quartal 2016 ihren Absatz um 15,4% auf weltweit
59 Tsd. Fahrzeuge. Nahezu alle Modelle wurden stärker nachgefragt als im Vorjahreszeitraum.
Die Umsatzerlöse nahmen um 5,9% auf 5,4 Mrd.€ zu. Das Operative Ergebnis verbesserte
sich um 16,9% auf 895 Mio.€; neben dem Volumenanstieg wirkten Mixeffekte positiv. VOLKSWAGEN KONZERNscroll
scroll
Volkswagen Nutzfahrzeuge setzte in den ersten drei Monaten 2016 weltweit 118 (121)
Tsd. Fahrzeuge ab. Die Modelle Multivan/ Transporter und der Caddy wurden stark nachgefragt.
Mit 2,7 (2,7) Mrd.€ lag der Umsatz auf dem Niveau des ersten Quartals 2015. Das Operative
Ergebnis ging volumenbedingt um 13,7% auf 142 Mio.€ zurück. Die Marke Scania setzte von Januar bis März dieses Jahres 19 (18) Tsd. Lkw und Busse
ab. Steigende Verkaufszahlen in Europa konnten dabei die rückläufige Nachfrage in
Südamerika, Russland und der Türkei kompensieren. Die Umsatzerlöse übertrafen mit
2,6 (2,5) Mrd.€ leicht das Vorjahresniveau. Das Operative Ergebnis stieg auf 244 (237)
Mio.€; dabei konnten negative Wechselkurseffekte durch den höheren Fahrzeugabsatz
und eine Steigerung des Servicegeschäfts mehr als ausgeglichen werden. Der Absatz von MAN Nutzfahrzeuge nahm im Berichtszeitraum um 6,3% auf 23 Tsd. Fahrzeuge
zu. Die Umsatzerlöse erreichten mit 2,3 (2,3) Mrd.€ den Vorjahreswert. Trotz des anhaltend
schwierigen wirtschaftlichen Umfelds in Südamerika verbesserte sich das Operative
Ergebnis vor Sondereinflüssen unter anderem aufgrund des höheren Absatzes in Europa
auf 65 (-13) Mio.€. Aus Restrukturierungsmaßnahmen in Südamerika resultierten Sondereinflüssen
in Höhe von -0,1 Mrd. €. MAN Power Engineering steigerte die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2016 im Vergleich
zum Vorjahr um 4,0% auf 832 Mio.€. Das Operative Ergebnis belief sich auf 48 (52)
Mio.€. Das Operative Ergebnis der Volkswagen Finanzdienstleistungen war im Berichtszeitraum
mit 492 Mio.€ um 21,9% besser als im Vorjahr. Insbesondere Volumeneffekte wirkten
sich positiv aus. WESENTLICHE ZAHLEN NACH MARKEN UND GESCHÄFTSFELDERN VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ1scroll
scroll
1
Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen
Abweichungen führen. ABSATZ UND UMSATZERLÖSE NACH MÄRKTENIn der Region Europa/Übrige Märkte erreichte der Absatz des Volkswagen Konzerns im
ersten Quartal 2016 mit 1,1 (1,1) Mio. Fahrzeugen die Werte des Vorjahres und auch
die Umsatzerlöse lagen mit 33,0 (32,9) Mrd. € auf dem Niveau von 2015. Auf dem nordamerikanischen Markt stieg der Absatz des Volkswagen Konzerns im Berichtszeitraum
um 6,3 % auf 223 Tsd. Fahrzeuge. Insbesondere das höhere Volumen und der stärkere
US-Dollar führten dazu, dass die Umsatzerlösen um 5,5% auf 8,1 Mrd.€ zunahmen. Aufgrund der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf den südamerikanischen
Märkten war der Absatz des Volkswagen Konzerns in dieser Region mit 120 Tsd. Fahrzeugen
um 16,2% geringer als im Vorjahr. Der Rückgang der Umsatzerlöse um 30,7% auf 1,8 Mrd.€
resultierte neben dem niedrigeren Volumen aus der negativen Wechselkursentwicklung. In der Region Asien-Pazifik setzten wir im Zeitraum Januar bis März dieses Jahres
- einschließlich der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen - insgesamt 1,1 Mio. Fahrzeuge
ab; das waren 1,5% weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Umsatzerlöse gingen volumen-
und mixbedingt um 16,0% auf 8,1 Mrd. € zurück. Dieser Wert enthält nicht unsere chinesischen
Joint Ventures, die At Equity konsolidiert werden. WESENTLICHE ZAHLEN NACH MÄRKTEN VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZ1scroll
1
Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen
Abweichungen führen. VOLKSWAGEN FINANZDIENSTLEISTUNGENAuch im ersten Quartal 2016 unterstützte Volkswagen Finanzdienstleistungen mit seinen
innovativen Produkten entlang der automobilen Wertschöpfungskette den Absatz des Volkswagen
Konzerns. Ende März 2016 schloss Volkswagen Finanzdienstleistungen das Carsharing-Projekt Quicar
ab und startete über Greenwheels ein neues stationsgebundenes Carsharing-Angebot in
Hannover. Greenwheels ist der niederländische Marktführer im Carsharing und betreibt
in Deutschland und in den Niederlanden eine Flotte von etwa 2.000 Fahrzeugen. Die
Volkswagen Financial Services AG hält 60 % der Anteile an Greenwheels. Bei der Leserumfrage "Die Besten der Besten" der Fachzeitschrift Auto Zeitung wurde
die Volkswagen Financial Services AG in der Kategorie Pkw Bank mit 22,7% der Stimmen
auf den ersten Platz gewählt. Die Bewertung erfolgte in 20 Kategorien wie beispielsweise
Kfz-Versicherung und Carsharing. Beim Arbeitgeberwettbewerb des Nachrichtenmagazins FOCUS ist die Volkswagen Financial
Services AG zum dritten Mal in Folge als Branchensieger in der Kategorie Finanzdienstleister
ausgezeichnet worden. Bei der umfangreichsten Mitarbeiterbefragung Deutschlands bewerten
die Mitarbeiter ihr eigenes Unternehmen. Kooperationspartner des Wettbewerbs von FOCUS
sind die Plattformen XING und kununu.com. Ebenfalls zum dritten Mal in Folge wurde Volkswagen Finanzdienstleistungen beim Arbeitgeberwettbewerb
"Great place to work" als Deutschlands bester Arbeitgeber bei den Unternehmen mit
mehr als 5.000 Mitarbeitern geehrt. Die Bewertung basiert auf Befragungen von Mitarbeitern
zu zentralen Arbeitsplatz- und Personalarbeitsthemen wie zum Beispiel Vertrauen in
das Management, Führungsverhalten und Gesundheitsförderung. Volkswagen Finanzdienstleistungen nutzt als wesentliche Refinanzierungsquellen Geld-
und Kapitalmarktinstrumente, Asset Backed Securities (ABS)-Transaktionen sowie Kundeneinlagen
aus dem Direktbankgeschäft. Mit der erfolgreichen Platzierung der 3. Transaktion aus
verbrieften Finanzierungsverträgen auf dem chinesischen Markt (Driver China three)
wurde das ABS-Programm im Berichtszeitraum fortgeführt. Mit einem Volumen von rund
1,0 Mrd.€ hat die Volkswagen Financial Services AG in Spanien eine weitere ABS-Transaktion
(Driver España three) begeben. In Japan hat die Volkswagen Financial Services AG im
ersten Quartal 2016 mit der erfolgreichen Platzierung der Verbriefungstransaktion
Driver Japan five das ABS-Programm weiter ausgebaut. Im Berichtszeitraum wurde auch
in Australien eine ABS-Transaktion mit einem Forderungsvolumen von 573 Mio. australischen
Dollar begeben. Die neuen Vertragsabschlüsse im Finanzierungs-, Leasing-, Service- und Versicherungsgeschäft
stiegen im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,8% auf 1,6
Mio. Kontrakte. Der Gesamtvertragsbestand zum 31. März 2016 lag mit 15,0 Mio. Kontrakten
über dem Wert vom Jahresende 2015 (+2,1%). Der Bereich Kundenfinanzierung/Leasing
verzeichnete eine leichte Zunahme des Bestands gegenüber dem Wert vom 31. Dezember
2015 um 1,6% auf 8,5 Mio. Kontrakte. Im Bereich Service/Versicherungen lag der Vertragsbestand
bei 6,5 Mio. Kontrakten und somit um 2,9% über dem Vorjahreswert. Die zugrunde gelegten
Vertragsarten wurden ihrer Bedeutung entsprechend angepasst. Die Penetrationsrate
als Anteil der geleasten oder finanzierten Fahrzeuge am relevanten Auslieferungsvolumen
des Konzerns verbesserte sich bei gleichgebliebenen Vergabegrundsätzen auf 31,7 (29,1)%. Am Ende des ersten Quartals 2016 waren bei der Direktbank der Volkswagen Bank rund
1,5 (1,4) Mio. Konten im Bestand. Mit 13.334 Mitarbeitern liegt die Belegschaft von Volkswagen Finanzdienstleistungen
am 31. März 2016 auf dem Stand vom 31. Dezember 2015. Konzern-Zwischenabschluss (Kurzfassung)GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZscroll
1
Inklusive Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und
Finanzdienstleistungen. GESAMTERGEBNISRECHNUNG VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZscroll
BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2016 UND ZUM 31. DEZEMBER 2015Aktivascroll
Passivascroll
EIGENKAPITALENTWICKLUNGscroll
scroll
KAPITALFLUSSRECHNUNG VOM 1. JANUAR BIS 31. MÄRZscroll
1
Inklusive Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und
Finanzdienstleistungen. Die Kapitalflussrechnung wird in Anhangangabe 12 erläutert. AnhangRechnungslegung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)Die Volkswagen AG hat gemäß der Verordnung 1606/2002 des Europäischen Parlaments und
des Rates ihren Konzernabschluss für das Jahr 2015 nach den durch die Europäische
Union übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards, den International Financial
Reporting Standards (IFRS), erstellt. Dementsprechend wurde auch dieser Konzern-Zwischenabschluss
zum 31. März 2016 in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt und enthält einen gegenüber
dem Konzernabschluss verkürzten Berichtsumfang. Alle Beträge sind jeweils für sich kaufmännisch gerundet; das kann bei der Addition
zu geringfügigen Abweichungen führen. Zusätzlich zu den berichtspflichtigen Segmenten werden im verkürzten Konzern-Zwischenbericht
neben der Gewinn- und Verlustrechnung, der Bilanz und der Kapitalflussrechnung für
den Volkswagen Konzern zu Erläuterungszwecken die Konzernbereiche Automobile und Finanzdienstleistungen
dargestellt. Diese stellen keine Pflichtangaben nach IFRS dar. Die Eliminierung der
konzerninternen Beziehungen zwischen den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen
sind dem Konzernbereich Automobile zugeordnet. Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss wurde einer prüferischen Durchsicht im Sinne
von § 37w WpHG unterzogen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Volkswagen AG hat alle von der EU übernommenen und ab dem 1. Januar 2016 verpflichtend
anzuwendenden Rechnungslegungsnormen umgesetzt. Seit dem 1. Januar 2016 sind im Rahmen der Verbesserung der International Reporting
Standards 2012 (Annual Improvement Project 2012) und der Verbesserung der International
Reporting Standards 2014 (Annual Improvement Project 2014) diverse Regelungen in Kraft
getreten. Diese beinhalten unter anderem Änderungen an IFRS 3, IFRS 7, IFRS 8, IFRS
13 und IAS 24. Hinsichtlich der Änderungen an IFRS 8 "Segmentberichterstattung" wurde
ergänzt, dass die Kriterien darzustellen sind, nach denen Geschäftssegmente zusammengefasst
wurden. Die Erläuterungen zur Segmentberichterstattung sind dementsprechend klargestellt
worden. Darüber hinaus wurden in IFRS 7 zusätzliche Erläuterungen hinsichtlich der
Ausbuchung von Finanzinstrumenten aufgenommen. Dies betrifft insbesondere die Darstellung
von ABS-Transaktionen. Ferner sind seit dem 1. Januar 2016 Änderungen an IAS 19 anzuwenden. Die Änderungen
betreffen die Bilanzierung von Arbeitnehmerbeiträgen zu Pensionen. Dabei werden Arbeitnehmerbeiträge,
deren Höhe unabhängig von der Anzahl der Dienstjahre (fester Prozentzahl vom Gehalt)
ist, zukünftig im Volkswagen Konzern im Jahr der Leistung der Beträge vom Dienstzeitaufwand
abgezogen. Durch die Änderungen an IAS 16 und IAS 38 wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2016 klargestellt,
dass umsatzbasierte Verfahren zur Abschreibungsbemessung regelmäßig nicht zulässig
sind. Die beschriebenen Änderungen der IFRS haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die
Vermögens,- Finanz- und Ertragslage des Volkswagen Konzerns. Durch die Änderungen an IAS 1 sind eine Vielzahl von begrifflichen Klarstellungen
für die Berichterstattung mit Wirkung ab dem 1. Januar 2016 vorgenommen worden. Die
bisherigen Darstellungen im Volkswagen Konzern-Zwischenbericht sind von den begrifflichen
Änderungen nicht betroffen und können beibehalten werden. Darüber hinaus wurde geregelt,
dass Angaben im Zwischenbericht nur dann erforderlich sind, wenn ihr Inhalt nicht
unwesentlich ist. Die sonstigen im Geschäftsjahr 2016 erstmalig anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
haben auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Volkswagen Konzern-Zwischenbericht
keinen nennenswerten Einfluss. Eine ausführliche Aufstellung dieser Rechnungslegungsnormen
ist dem Konzernanhang des Geschäftsberichts 2015 unter dem Abschnitt "Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätze" zu entnehmen. Darüber hinaus wurde im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 die Darstellung von
Sicherungsbeziehungen in der Kapitalflussrechnung dahingehend angepasst, dass die
Cash-flows aus Sicherungsgeschäften denen des zugehörigen Grundgeschäfts zugeordnet
werden. Durch die Anpassung hat sich im Vorjahreszeitraum des Volkswagen Konzern-Zwischenberichts
der Cash-flow aus laufendem Geschäft um 258 Mio.€ verringert und der Cash-flow aus
Finanzierungstätigkeit entsprechend erhöht. Des Weiteren wurden zum Abschluss des Geschäftsjahres 2015 Änderungen im Anwendungsbereich
des IFRS 7 vorgenommen. Die Änderungen wurden im Konzernabschluss 2015 unter dem Abschnitt
"Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" beschrieben. Die Vorjahreswerte wurden im
Zwischenbericht des Volkswagen Konzerns entsprechend angepasst. Für den vorliegenden Konzern-Zwischenabschluss wurde ein Abzinsungssatz für Pensionsrückstellungen
im Inland von 2,0% (31. Dezember 2015: 2,7%) verwendet. Die Reduzierung des Zinssatzes
führte zu einer Erhöhung der Pensionsrückstellungen sowie der darauf entfallenden
latenten Steuern und der im Eigenkapital in den Gewinnrücklagen erfassten versicherungsmathematischen
Verluste bei Pensionsrückstellungen. Die Ermittlung des Ertragsteueraufwands für die Zwischenberichtsperiode erfolgt gemäß
IAS 34 Zwischenberichterstattung auf Basis des durchschnittlichen jährlichen Steuersatzes,
der für das gesamte Geschäftsjahr erwartet wird. Im Übrigen werden bei der Aufstellung des Konzern-Zwischenabschlusses und der Ermittlung
der Vergleichszahlen für das Vorjahr grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
sowie Konsolidierungsgrundsätze wie im Konzernabschluss 2015 angewandt. Eine detaillierte
Beschreibung dieser Methoden ist im Anhang des Konzernabschlusses 2015 unter dem Abschnitt
"Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" veröffentlicht. Dieser ist auch im Internet
unter www.volkswagenag.com/ir abrufbar. Wesentliche EreignisseAm 18. September 2015 informierte die US-amerikanische Umweltbehörde Environmental
Protection Agency (EPA) in einer "Notice of Violation" die Öffentlichkeit, dass bei
Abgastests an bestimmten Fahrzeugen mit Dieselmotoren des Volkswagen Konzerns Unregelmäßigkeiten
bei Stickoxid (NOx)-Emissionen festgestellt wurden. Danach folgten weitere Meldungen
zum Umfang der Dieselthematik. Detaillierte Erläuterungen finden sich im Konzernabschluss
2015 unter dem Abschnitt "Wesentliche Ereignisse". Im ersten Quartal 2016 verringerten sich die diesbezüglich gebildeten Vorsorgen um
0,5 Mrd.€. Der Rückgang resultiert aus einer währungskursbedingten Rückstellungsauflösung
in Höhe von 0,6 Mrd. € sowie nicht in Anspruch genommenen Vorsorgen für Vertriebsmaßnahmen
in Höhe von 0,1 Mrd. €. Gegenläufig wirkten sich mit 0,2 Mrd. € im Wesentlichen gestiegene
Vorsorgen für Aufwendungen zur Rechtsverteidigung aus. KonzernkreisNeben der Volkswagen AG, die ihren Sitz in Wolfsburg hat und beim Amtsgericht Braunschweig
unter HRB 100484 eingetragen ist, werden in den Konzernabschluss alle wesentlichen
in- und ausländischen Tochterunternehmen einschließlich strukturierter Unternehmen
einbezogen, die die Volkswagen AG unmittelbar oder mittelbar beherrscht. Dies ist
der Fall, wenn die Volkswagen AG unmittelbar oder mittelbar die Verfügungsgewalt aufgrund
von Stimmrechten oder anderen Rechten über das potenzielle Tochterunternehmen besitzt,
an positiven oder negativen variablen Rückflüssen aus dem potentiellen Tochterunternehmen
partizipiert und diese Rückflüsse beeinflussen kann. BETEILIGUNGEN AN ASSOZIIERTEN UNTERNEHMENAudi, die BMW Group und die Daimler AG haben sich zu je 33,3% an der im Jahr 2015
gegründeten There Holding B.V., Rijswijk (Niederlande), beteiligt. Mit Wirkung zum
4. Dezember 2015 hat die There Holding B.V. über ein 100%-iges Tochterunternehmen,
die There Acquisition B.V., Rijswijk (Niederlande), alle Anteile an der HERE Gruppe
erworben. Auf Audi entfällt dabei ein Anteil von 0,7 Mrd. €. Am 29. Januar 2016 wurde
die There Acquisition B.V. in HERE International B.V. umbenannt. Die Beteiligung an
der There Holding B.V. wird im Konzernabschluss unter den At Equity bewerteten Anteilen
ausgewiesen. BETEILIGUNGEN AN GEMEINSCHAFTSUNTERNEHMENDer Volkswagen Konzern war über seinen 50 %-Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen
Global Mobility Holding B.V., Amsterdam, Niederlande, (GMH) mittelbar zu 50 % an dessen
Tochterunternehmen LeasePlan Corporation N.V., Amsterdam, Niederlande, (LeasePlan)
beteiligt. Die Geschäftstätigkeit der GMH bestand in dem Halten der Beteiligung an
LeasePlan. LeasePlan ist ein niederländischer Finanzdienstleistungskonzern, dessen
Kerngeschäft das Leasing- und Fuhrparkmanagement ist. Die Hauptniederlassung der GMH
ist in Amsterdam, Niederlande. Am 23. Juli 2015 hat die GMH ihre 100%-ige Beteiligung an LeasePlan an ein Konsortium
aus internationalen Investoren verkauft. Im Januar 2016 wurden die letzten Genehmigungen
für den Verkauf von LeasePlan an ein internationales Investorenkonsortium durch die
zuständigen Behörden erteilt. Die rechtliche Übertragung der LeasePlan-Anteile an
das Konsortium wurde am 21. März 2016 vollzogen. Der Gesamtwert der Transaktion belief sich auf rund 3,7 Mrd.€ zuzüglich Zinsen in
Höhe von 31,5 Mio.€. Für den Volkswagen Konzern ergab sich hieraus in 2016 ein positiver
Effekt auf die Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts und die Netto-Liquidität
von 2,2 Mrd.€ sowie unter Berücksichtigung des abgehenden At-Equity-Anteils an der
GMH ein Ertrag in Höhe von 0,2 Mrd.€, der im Finanzergebnis ausgewiesen wird. Mit
Vollzug der Transaktion wurde die bisher durch den Volkswagen Konzern gewährte Kreditlinie
von 1,3 Mrd.€ aufgehoben. SONSTIGE BETEILIGUNGENAm 29. August 2015 wurde der Schiedsspruch im Verfahren zwischen der Suzuki Motor
Corporation und der Volkswagen AG den Parteien zugestellt. Darin wurde Volkswagen
vertragstreues Verhalten bescheinigt. Das Schiedsgericht bestätigte zudem eine Vertragsverletzung
durch Suzuki und räumt Volkswagen dem Grunde nach Schadensersatzansprüche ein. Zudem
stellte das Schiedsgericht fest, dass den Vertragsparteien ein ordentliches Kündigungsrecht
des Kooperationsvertrages zustehe. Dieses Kündigungsrecht habe Suzuki ausgeübt, so
dass die Kooperation beendet sei. Die Verträge seien so auszulegen, dass Volkswagen
bei Beendigung der Kooperation die Beteiligung an Suzuki abgeben müsse. Volkswagen
hat in diesem Zusammenhang am 17. September 2015 seine Suzuki Beteiligung von 19,9%
zum Börsenwert von 3,1 Mrd.€ an Suzuki verkauft. Aus der Veräußerung der Anteile ergab
sich im 3. Quartal des Vorjahres ein Ertrag in Höhe von 1,5 Mrd.€. Im Februar 2016 haben sich Volkswagen und Suzuki hinsichtlich der von Volkswagen geltend
gemachten Schadensersatzansprüche im Rahmen eines Vergleichs geeinigt. ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS1. UmsatzerlöseSTRUKTUR DER UMSATZERLÖSE DES KONZERNSscroll
2. Kosten der UmsatzerlöseIn den Kosten der Umsatzerlöse sind die dem Finanzdienstleistungsgeschäft zuzuordnenden
Zinsaufwendungen in Höhe von 466 Mio.€ (Vorjahr: 489 Mio.€) enthalten. Darüber hinaus werden in den Kosten der Umsatzerlöse neben den planmäßigen auch außerplanmäßige
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Vermietete Vermögenswerte
berücksichtigt. Die auf Basis aktualisierter Wertminderungstests ermittelten außerplanmäßigen
Abschreibungen belaufen sich auf insgesamt 100 Mio. € (Vorjahr: 122 Mio. €). Die Basis
zur Berechnung der außerplanmäßigen Abschreibungen bildet der Nutzungswert der Produkte
des Volkswagen Konzerns. 3. Forschungs- und Entwicklungskosten im Konzernbereich Automobilescroll
4. Ergebnis je AktieDas unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Ergebnisanteils
der Aktionäre der Volkswagen AG und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der
sich während des Geschäftsjahres in Umlauf befindenden Stamm- und Vorzugsaktien. Die Volkswagen AG hatte in den Jahren 2012 und 2013 über eine Tochtergesellschaft,
die Volkswagen International Finance N.V. Amsterdam (Emittentin), zwei Pflichtwandelanleihen
mit identischen Ausstattungsmerkmalen in Höhe von insgesamt 3,7 Mrd.€ begeben, deren
Laufzeit am 9. November 2015 endete. Die Anleihebedingungen sahen vorzeitige Wandlungsmöglichkeiten
vor, aus deren Inanspruchnahmen im Vorjahr 27.091 neue Vorzugsaktien geschaffen wurden.
Gemäß den Anleihebedingungen waren die Pflichtwandelanleihen spätestens am Ende der
Laufzeit durch die Ausgabe neuer Vorzugsaktien zu bedienen. Am Endfälligkeitstag,
dem 9. November 2015, wurde das verbleibende Volumen beider Anleihen durch die Emittentin
pflichtgemäß gewandelt und dadurch 25.536.876 neue Vorzugsaktien geschaffen. Beim Vorjahresvergleich ist zu berücksichtigen, dass gemäß IAS 33.26 die Anzahl der
im Vorjahr enthaltenen potenziellen Vorzugsaktien rückwirkend durch die tatsächlich
im Zuge der freiwilligen und pflichtgemäßen Wandlung entstandenen Aktien zu ersetzen
war. Das Ergebnis je Stammaktie lag am Ende des ersten Quartals 2016 bei 4,58€, jenes je
Vorzugsaktie bei 4,64€. Da die unverwässerte und die verwässerte Zahl der Aktien identisch
sind, entspricht das unverwässerte auch dem verwässerten Ergebnis je Aktie. Gemäß
§ 27 Abs. 2 Ziffer 1 der Satzung der Volkswagen AG steht jeder Vorzugsaktie auch im
Verlustfall ein Vorzugsgewinnanteil von 0,11€ zu, der aufgrund der kumulativen Ausgestaltung
in Folgeperioden nachzuzahlen wäre, sofern es zu keiner Dividendenausschüttung für
das abgeschlossene Geschäftsjahr kommen sollte und somit bei der Ermittlung des Ergebnisses
je Aktie für das laufende Geschäftsjahr zu berücksichtigen ist. Der auf dem handelsrechtlichen
Ergebnis der Volkswagen AG basierende Dividendenvorschlag ist für die Ermittlung des
Ergebnisses je Aktie nach IAS 33 unbeachtlich. Eine Berücksichtigung der Verteilung
weiterer Gewinnanteile gemäß § 27 Abs. 2 Ziffer 2 und 3 der Satzung der Volkswagen
AG, wonach im Falle der Vollausschüttung jeder Vorzugsaktie eine um 0,06 € höhere
Dividende als der Stammaktie zusteht, erfolgt im Rahmen der Ermittlung des Ergebnisses
je Aktie nur bei einem den Aktionären der Volkswagen AG zuzurechnenden positiven Ergebnis
nach Steuern. scroll
*
Das Vorjahr wurde aufgrund IAS 33.26 angepasst. 5. Langfristige VermögenswerteENTWICKLUNG AUSGEWÄHLTER LANGFRISTIGER VERMÖGENSWERTE VOM 1. JANUAR ZUM 31. MÄRZ 2016scroll
6. Vorrätescroll
Im Berichtszeitraum waren keine wesentlichen Wertminderungen und Zuschreibungen auf
Vorräte vorzunehmen. 7. Kurzfristige sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswertescroll
Das Operative Ergebnis wurde im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. März 2016 mit 119
Mio.€ (Vorjahr: 195 Mio.€) aus Wertminderungen und Zuschreibungen auf lang- und kurzfristige
finanzielle Vermögenswerte belastet. 8. EigenkapitalIm März 2015 hat die Volkswagen AG über eine Tochtergesellschaft, die Volkswagen International
Finance N.V. Amsterdam (Emittentin), eine nicht besicherte, nachrangige Hybridanleihe
mit einem Nominalvolumen in Höhe von 2,5 Mrd. € emittiert. Nach IAS 32 ist die Hybridanleihe
vollständig als Eigenkapital zu klassifizieren. Das Gezeichnete Kapital setzt sich aus 295.089.818 nennwertlosen Stammaktien und 206.205.445
nennwertlosen Vorzugsaktien zusammen und beträgt 1.283 Mio.€ (Dezember 2015: 1.283
Mio.€). Die Anteile von Minderheiten entfallen im Wesentlichen auf die Aktionäre der RENK
AG und der AUDI AG. 9. Langfristige Finanzschuldenscroll
10. Kurzfristige Finanzschuldenscroll
11. Angaben zum Fair ValueDie Prinzipien und Methoden zur Fair Value Bewertung sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich
unverändert. Detaillierte Erläuterungen zu den Bewertungsprinzipien und -methoden
finden sich im Konzernabschluss 2015 unter dem Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze". Der Fair Value entspricht im Allgemeinen dem Markt- oder Börsenwert. Wenn kein aktiver
Markt existiert, wird der Fair Value mittels finanzmathematischer Methoden, zum Beispiel
durch Diskontierung der zukünftigen Zahlungsströme mit dem Marktzinssatz oder die
Anwendung anerkannter Optionspreismodelle, ermittelt. Die erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Vermögenswerte und Schulden umfassen
derivative Finanzinstrumente oder Teile von derivativen Finanzinstrumenten, die nicht
in ein Hedge Accounting einbezogen sind. Hierzu zählen im Wesentlichen die Zinskomponente
bei Devisentermingeschäften aus Umsatzerlösabsicherungen, Warentermingeschäfte sowie
Devisentermingeschäfte auf Warentermingeschäfte. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Schuldinstrumente) setzen wir
mit ihrem Fair Value an. Änderungen des Fair Value werden erfolgsneutral im Eigenkapital
nach Berücksichtigung latenter Steuern erfasst. Sonstige Beteiligungen (grundsätzlich Anteile mit einer Beteiligungsquote von weniger
als 20%) gelten auch als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte. Soweit
für diese Anteile kein aktiver Markt existiert und sich Fair Values nicht mit vertretbarem
Aufwand verlässlich ermitteln lassen, werden sie mit ihren jeweiligen Anschaffungskosten
bilanziert. Soweit Hinweise auf eine Wertminderung bestehen, wird der niedrigere Barwert
der geschätzten künftigen Cash-flows angesetzt. Es besteht derzeit keine Absicht diese
finanziellen Vermögenswerte zu veräußern. Die Ermittlung des Fair Value wird anhand einheitlicher Bewertungsmethoden sowie Bewertungsparameter
vorgenommen. Die Durchführung der Fair Value Bewertung bei Finanzinstrumenten der
Stufe 2 und 3 wird auf Basis zentraler Vorgaben in den einzelnen Konzernbereichen
durchgeführt. Der Fair Value der den Minderheitsgesellschaftern gewährten Andienungs-/Ausgleichsrechte
wird mittels eines Barwertmodells ermittelt, das auf der vertraglich vereinbarten
Barabfindung einschließlich Ausgleichzahlung sowie der gesetzlichen Mindestverzinsung
und einem laufzeitäquivalenten risikoadjustierten Diskontierungszinssatz basiert. Überleitung der Bilanzposten zu den Klassen der FinanzinstrumenteDie nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung der Bilanzposten zu den Klassen von
Finanzinstrumenten, aufgeteilt nach den Buchwerten und Fair Values der Finanzinstrumente. Der Fair Value von den zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten
wie Forderungen und Verbindlichkeiten wird durch die Abzinsung unter Berücksichtigung
eines risikoadäquaten und laufzeitkongruenten Marktzinses ermittelt. Aus Wesentlichkeitsgründen
wird grundsätzlich der Fair Value für kurzfristige Bilanzposten dem Bilanzwert gleichgesetzt.
Zur Überleitung der nachfolgenden Tabellen werden Eigenkapitalinstrumente, die zum
Buchwert angesetzt worden sind, der Stufe 3 der Fair Value Hierarchie zugeordnet. ÜBERLEITUNG DER BILANZPOSTEN ZU DEN KLASSEN DER FINANZINSTRUMENTE ZUM 31. DEZEMBER 2015scroll
ÜBERLEITUNG DER BILANZPOSTEN ZU DEN KLASSEN DER FINANZINSTRUMENTE ZUM 31. MÄRZ 2016scroll
Eine Übersicht der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Schulden
enthält folgende Tabellen: ZUM FAIR VALUE BEWERTETE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE UND SCHULDEN NACH STUFENscroll
scroll
DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE IN SICHERUNGSBEZIEHUNGEN NACH STUFENscroll
scroll
Die Zuordnung der Fair Values in die drei Stufen der Fair Value Hierarchie richtet
sich nach der Verfügbarkeit beobachtbarer Marktpreise. In Stufe 1 werden Fair Values
von Finanzinstrumenten gezeigt, für die ein Preis direkt auf einem aktiven Markt ermittelt
werden kann. Darunter fallen zum Beispiel Wertpapiere und zum Fair Value bewertete
sonstige Beteiligungen. Fair Values in Stufe 2, beispielsweise bei Derivaten, werden
auf Basis von Marktdaten gemäß marktbezogener Bewertungsverfahren ermittelt. Hierbei
werden insbesondere Währungskurse, Zinskurven sowie Rohstoffpreise verwendet, welche
an den entsprechenden Märkten beobachtbar sind und über Preisserviceagenturen bezogen
werden. Stufe 3 Fair Values errechnen sich über Bewertungsverfahren, bei denen nicht
direkt auf dem aktiven Markt beobachtbare Faktoren einbezogen werden. Im Volkswagen
Konzern sind der Stufe 3 langfristige Warentermingeschäfte zugeordnet, da für die
Bewertung die am Markt vorhandenen Kurse extrapoliert werden müssen. Die Extrapolation
erfolgt auf Basis von beobachtbaren Inputfaktoren für die unterschiedlichen Rohstoffe,
welche über Preisserviceagenturen bezogen werden. Des Weiteren werden in der Stufe
3 Optionen auf Eigenkapitalinstrumente und Restwertsicherungsmodelle gezeigt. Für
die Bewertung der Eigenkapitalinstrumente werden dabei insbesondere die jeweiligen
Unternehmensplanungen sowie unternehmensindividuellen Diskontzinssätze verwendet.
Wesentlicher Inputfaktor zur Bestimmung des Fair Value für die Restwertsicherungsmodelle
sind Prognosen sowie Schätzungen von Gebrauchtwagenrestwerten der entsprechenden Modelle. ENTWICKLUNG DER ZUM FAIR VALUE BEWERTETEN BILANZPOSTEN BASIEREND AUF STUFE 3scroll
*
Das Vorjahr wurde angepasst. scroll
Die Umgliederungen zwischen den Stufen der Fair Value Hierarchie werden zu den jeweiligen
Berichtsstichtagen berücksichtigt. Die Umgliederungen aus Stufe 3 in Stufe 2 beinhalten
Warentermingeschäfte, für die aufgrund der abnehmenden Restlaufzeit dann beobachtbare
Marktkurse zur Bewertung zur Verfügung stehen, sodass keine Extrapolation mehr notwendig
ist. Es gab keine Verschiebungen zwischen weiteren Stufen der Fair Value Hierarchie. Für den Fair Value der Warentermingeschäfte ist der Rohstoffpreis die wesentliche
Risikovariable. Mittels Sensitivitätsanalyse wird der Effekt von Änderungen des Rohstoffpreises
auf das Ergebnis nach Ertragsteuern und das Eigenkapital dargestellt. Wenn die Rohstoffpreise der der Stufe 3 zugeordneten Warentermingeschäfte zum 31.
März 2016 um 10% höher (niedriger) gewesen wären, wäre das Ergebnis nach Ertragsteuern
um 4 Mio.€ und das Eigenkapital 2 Mio.€ höher (niedriger) ausgefallen. Die für die Bewertung der vom Unternehmen gehaltenen Optionen auf Eigenkapitalinstrumente
maßgebliche Risikovariable ist der jeweilige Unternehmenswert. Mittels einer Sensitivitätsanalyse
werden Effekte aus einer Änderung der Risikovariablen auf das Ergebnis nach Ertragsteuern
dargestellt. Wenn die unterstellten Unternehmenswerte um 10 % höher werden, würde das Ergebnis
nach Ertragsteuern um 1 Mio.€ höher ausfallen. Wenn die unterstellten Unternehmenswerte
um 10% niedriger werden, würde das Ergebnis nach Ertragsteuern um 1 Mio.€ niedriger
ausfallen. Restwertrisiken resultieren aus Absicherungsvereinbarungen mit dem Handel, wonach
im Rahmen von Rückkaufverpflichtungen aus abgeschlossenen Leasingverträgen entstehende
Ergebnisauswirkungen aus marktbedingten Schwankungen der Restwerte teilweise vom Volkswagen
Konzern getragen werden. Für den Fair Value der Optionen aus Restwertrisiken sind die Marktpreise von Gebrauchtwagen
die wesentliche Risikovariable. Mittels Sensitivitätsanalyse werden die Auswirkungen
von Änderungen der Gebrauchtwagenpreise auf das Ergebnis nach Ertragsteuern quantifiziert. Wenn die Gebrauchtwagenpreise der im Restwertsicherungsmodell enthaltenen Fahrzeuge
zum 31. März 2016 um 10% höher gewesen wären, wäre das Ergebnis nach Ertragsteuern
um 235 Mio.€ höher ausgefallen. Wenn die Gebrauchtwagenpreise der im Restwertsicherungsmodell
enthaltenen Fahrzeuge zum 31. März 2016 um 10% niedriger gewesen wären, wäre das Ergebnis
nach Ertragsteuern um 235 Mio.€ niedriger ausgefallen. 12. KapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung zeigt den Zahlungsmittelfluss im Volkswagen Konzern sowie
in den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen. Der Zahlungsmittelbestand
setzt sich aus Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks, Wechsel, Kassenbestand und
jederzeit fälligen Mitteln zusammen. scroll
In der Finanzierungstätigkeit stehen sich folgende Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse
gegenüber: scroll
*
Das Vorjahr wurde angepasst. 13. SegmentberichterstattungDie Segmentabgrenzung folgt der internen Steuerung und Berichterstattung im Volkswagen
Konzern. Der Mehrmarkenstrategie folgend wird jede Marke (Geschäftssegment) des Konzerns
von einem eigenen Markenvorstand geleitet. Dabei sind die vom Vorstand der Volkswagen
AG festgelegten Konzernziele und -vorgaben zu berücksichtigen. Die Segmentberichterstattung
besteht aus den vier berichtspflichtigen Segmenten Pkw, Nutzfahrzeuge, Power Engineering
und Finanzdienstleistungen. Die Zusammenfassung der Geschäftssegmente zu berichtspflichtigen
Segmenten erfolgt aufgrund vergleichbarer wirtschaftlicher Merkmale (insbesondere
Art der Produkte beziehungsweise Dienstleistungen, Vernetzung in den Entwicklungs-,
Produktions- und Vertriebsprozessen sowie Vergleichbarkeit der Kundengruppen). Die Aktivitäten des Segments Pkw erstrecken sich auf die Entwicklung von Fahrzeugen
und Motoren, die Produktion und den Vertrieb von Pkw sowie das Geschäft mit entsprechenden
Originalteilen. In dem Segment werden grundsätzlich die einzelnen Pkw-Marken des Volkswagen
Konzerns auf konsolidierter Basis zu einem berichtspflichtigen Segment zusammengefasst. Das Segment Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion sowie
den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lastkraftwagen und Bussen, das Geschäft
mit entsprechenden Originalteilen sowie damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Die Aktivitäten des Segments Power Engineering beinhalten die Entwicklung und Herstellung
großer Dieselmotoren, Turbokompressoren, Industrieturbinen und chemischer Reaktorsysteme
sowie die Herstellung von Getrieben, Antriebstechnik und Prüfsystemen. Die Tätigkeit des Segments Finanzdienstleistungen umfasst die Händler- und Kundenfinanzierung,
das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie
Mobilitätsangebote. Die Kaufpreisallokation aus erworbenen Gesellschaften wird direkt den entsprechenden
Segmenten zugeordnet. Das Segmentergebnis wird bei Volkswagen auf Basis des Operativen Ergebnisses bestimmt. Die Überleitungsrechnung beinhaltet Bereiche und sonstige Geschäftstätigkeiten, die
definitionsgemäß keine Segmente darstellen. Darin ist auch die nicht allokierte Konzernfinanzierung
enthalten. Die Konsolidierung zwischen den Segmenten erfolgt ebenfalls innerhalb der
Überleitungsrechnung. Den Geschäftsbeziehungen zwischen den Gesellschaften der Segmente des Volkswagen Konzerns
liegen grundsätzlich Preise zugrunde, die auch mit Dritten vereinbart werden. BERICHTSSEGMENTE 1. QUARTAL 2015scroll
scroll
BERICHTSSEGMENTE 1. QUARTAL 2016scroll
scroll
ÜBERLEITUNGSRECHNUNGscroll
14. Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Personen und UnternehmenDie Porsche SE hat sich Ende September 2015 mit der Suzuki Motor Corporation über
den außerbörslichen Erwerb von 1,5% der Stammaktien an der Volkswagen AG geeinigt.
Zum 31. März 2016 hält die Porsche SE mit 52,2% die Mehrheit der Stimmrechte an der
Volkswagen AG. Auf der Außerordentlichen Hauptversammlung der Volkswagen AG am 3. Dezember 2009 wurde
die Schaffung von Entsendungsrechten für das Land Niedersachsen beschlossen. Damit
kann die Porsche SE nicht die Mehrheit der Mitglieder im Aufsichtsrat der Volkswagen
AG bestellen, solange dem Land Niedersachsen mindestens 15% der Stammaktien gehören.
Die Porsche SE hat aber die Möglichkeit, an den unternehmenspolitischen Entscheidungen
des Volkswagen Konzerns mitzuwirken und gilt damit als nahe stehendes Unternehmen
im Sinne des IAS 24. scroll
scroll
In den von Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen empfangenen Lieferungen
und Leistungen der ersten drei Monate sind die gefassten Dividendenbeschlüsse in Höhe
von 8 Mio.€ (Vorjahr: 124 Mio.€) nicht enthalten. Die Forderungen an die Porsche SE setzen sich aus einer Forderung aus einem Darlehensvertrag
und Forderungen aus Grunderwerbsteuern zusammen. Die Verpflichtungen gegenüber der
Porsche SE bestehen im Wesentlichen aus Haftungsvergütungen für Garantien. Die Verpflichtungen gegenüber Aufsichtsräten in Höhe von 175 Mio.€ beinhalten im Wesentlichen
verzinsliche Bankguthaben von Aufsichtsräten, die zu marktüblichen Konditionen bei
Gesellschaften des Volkswagen Konzerns angelegt wurden. Des Weiteren bürgt der Volkswagen Konzern für nahestehende Personen und Unternehmen
gegenüber externen Banken in Höhe von 118 Mio.€. 15. RechtsstreitigkeitenDer Konzernabschluss der Volkswagen AG für das Geschäftsjahr 2015 enthält unter dem
Abschnitt "Rechtsstreitigkeiten" ausführliche Informationen zu Rechtsstreitigkeiten
und rechtliche Verfahren. Gegenüber diesem Stand haben sich keine wesentlichen Änderungen
ergeben. 16. Eventualforderungen und -verbindlichkeitenDie US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration)
hat gemeinsam mit der Firma Takata am 5. Mai 2016 eine weitere Ausweitung des Rückrufs
für diverse Modelle unterschiedlicher Hersteller, in denen bestimmte Airbags der Firma
Takata verbaut wurden, verkündet. Von den bisherigen Rückrufen sind auch Modelle des
Volkswagen Konzerns betroffen. Hierfür wurden entsprechende Rückstellungen gebildet.
Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weiteren Ausweitungen kommen
könnte, die auch Modelle des Volkswagen Konzerns betreffen werden. Weitere Angaben
gemäß IAS 37.86 können für den Sachverhalt derzeit aufgrund der noch andauernden technischen
Untersuchungen und behördlichen Abstimmungen nicht angegeben werden. Gegenüber den im Konzernabschluss 2015 beschriebenen Eventualforderungen und -verbindlichkeiten
ergaben sich bis zum 31. März 2016 keine wesentlichen Änderungen. 17. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind im Vergleich zum Konzernabschluss
2015 nahezu unverändert geblieben. Dabei wurde ein Anstieg der Bestellobligos für
Sachanlagen und Dienstleistungen überlagert durch den Wegfall der Verpflichtungen
aus einer unwiderruflichen Kreditzusage in Höhe von 1,3 Mrd. € an LeasePlan. Deutscher Corporate Governance KodexDie aktuellen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex
des Vorstands und des Aufsichtsrats der Volkswagen AG, der AUDI AG, der MAN SE und
der RENK AG sind auf den Internetseiten www.volkswagenag.com/ir, www.audi.de/cgk-erklaerung,
www.corporate.man.eu/de beziehungsweise www.renk.eu/corporated-governance.html dauerhaft
zugänglich. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem StichtagNach dem Schluss der ersten drei Monate des Jahres 2016 gab es keine Vorgänge von
besonderer Bedeutung. Wolfsburg, 31. Mai 2016 Volkswagen Aktiengesellschaft Der Vorstand Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Gewinn-
und Verlustrechnung und verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Bilanz, verkürzter
Eigenkapitalentwicklung, verkürzter Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden
Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT,
Wolfsburg, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2016, die Bestandteile des
Quartalsfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten
Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Ohne unser Urteil einzuschränken, weisen wir auf die im Anhang des Konzernzwischenabschlusses
im Abschnitt "Wesentliche Ereignisse" und im Konzernzwischenlagebericht im Kapitel
"Prognose-, Risiko- und Chancenbericht" dargestellten aktualisierten Informationen
im Zusammenhang mit der Abgasthematik hin, die im Wesentlichen auf die im Konzernabschluss
2015 sowie die im zusammengefassten Lagebericht zum 31. Dezember 2015 dargestellten
Informationen und abgegebenen Erklärungen verweisen. Auf der Grundlage der dargestellten und diesem Konzernzwischenabschluss zugrundeliegenden
ersten Ergebnisse der verschiedenen eingeleiteten Maßnahmen zur Aufklärung des Sachverhalts
gibt es keine Bestätigung dafür, dass Vorstandsmitglieder vor Sommer 2015 Kenntnis
von der bewussten Manipulation der Steuerungssoftware hatten. Sollten im Rahmen der
weiteren Aufklärungen neue Erkenntnisse über einen früheren Informationsstand der
Vorstandsmitglieder über die bewusste Manipulation der Steuerungssoftware gewonnen
werden, könnte dies gegebenenfalls Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss als
auch auf den Jahres- beziehungsweise Konzernabschluss 2015 sowie auf den zusammengefassten
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 und die Vergleichszahlen 2014 haben. Die bislang gebildeten Rückstellungen für Gewährleistungen und Rechtsrisiken basieren
auf dem dargestellten Kenntnisstand. Aufgrund der Vielzahl der erforderlichen technischen
Lösungen sowie der mit den laufenden und erwarteten Rechtsstreitigkeiten zwangsläufig
zusammenhängenden Unsicherheiten ist nicht auszuschließen, dass zukünftig die Einschätzung
der Risiken anders ausfallen kann. Hannover, den 31. Mai 2016 PricewaterhouseCoopers scroll
ImpressumHERAUSGEBERVolkswagen AG INVESTOR RELATIONSVolkswagen AG FINANZKALENDER22. Juni 2016 28. Juli 2016 27. Oktober 2016 Neben der deutschen Fassung erscheint der Zwischenbericht in englischer Sprache. Beide Sprachfassungen sind im Internet abrufbar unter: www.volkswagenag.com/ir Printed in Germany 658.809.567.00 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||