VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT

Wolfsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bericht des Aufsichtsrats (nach § 171 Abs. 2 AktG)

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Geschäftsjahr 2016 stand für den Volkswagen Konzern ganz im Zeichen der Neuausrichtung. Die Entwicklung des Zukunftsprogramms "TOGETHER - Strategie 2025" sowie die Dieselthematik und ihre Folgen bildeten die Schwerpunktthemen der Arbeit des Aufsichtsrats und seiner Gremien. Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG befasste sich im Berichtsjahr regelmäßig und vor diesem Hintergrund besonders intensiv mit der Lage und der Entwicklung des Unternehmens. Wir überwachten und unterstützten den Vorstand - den uns nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben entsprechend - bei der Geschäftsführung und berieten ihn in Fragen der Unternehmensleitung. Die diesbezüglichen Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) haben wir dabei stets beachtet. In sämtliche Entscheidungen, die für den Konzern von grundlegender Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Darüber hinaus erörterten wir turnusmäßig mit dem Vorstand strategische Überlegungen.

Der Vorstand übermittelte dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend Informationen in schriftlicher oder mündlicher Form über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Strategie, der Geschäftsentwicklung, der Planung und der Situation des Unternehmens einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements. Der Vorstand informierte insofern insbesondere auch über Verbesserungen des Risiko- und des Compliance-Managementsystems mit Blick auf die Dieselthematik. Zudem wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand fortlaufend über die Compliance und weitere aktuelle Themen in Kenntnis gesetzt. Entscheidungsrelevante Unterlagen erhielten wir stets rechtzeitig vor den Sitzungen. Darüber hinaus ging uns monatlich ein detaillierter Bericht des Vorstands über die aktuelle Geschäftslage und die Vorausschätzung für das laufende Jahr zu. Im Falle von Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Plänen und Zielen gab uns der Vorstand ausführliche Erläuterungen dazu in schriftlicher beziehungsweise mündlicher Form. Wir analysierten die Ursachen der Abweichungen gemeinsam mit dem Vorstand und leiteten daraus gegensteuernde Maßnahmen ab. Zudem berichtete der Vorstand in den Sitzungen des Sonderausschusses Dieselmotoren regelmäßig über die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Dieselthematik.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats traf sich auch zwischen den Sitzungsterminen mit dem Vorstandsvorsitzenden zu regelmäßigen Gesprächen, in denen wichtige aktuelle Themen erörtert wurden. Dazu gehörten neben der Dieselthematik unter anderem die neue Konzernstrategie, die Planung, die Geschäftsentwicklung, die Risikolage und das Risikomanagement einschließlich der Fragen zur Integrität und zur Compliance des Volkswagen Konzerns.

Im Geschäftsjahr 2016 traf sich der Aufsichtsrat zu insgesamt elf Sitzungen. Die durchschnittliche Präsenzquote belief sich auf 95,0 %; alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben an mehr als der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse, denen sie angehören, teilgenommen. Besonders eilige Angelegenheiten wurden zudem schriftlich oder unter Nutzung elektronischer Kommunikationsmittel entschieden.

ARBEIT DER AUSSCHÜSSE

Der Aufsichtsrat hat fünf Ausschüsse gebildet, um die ihm obliegenden Aufgaben zu erfüllen: das Präsidium, den Nominierungsausschuss, den Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG, den Prüfungsausschuss und seit Oktober 2015 den Sonderausschuss Dieselmotoren. Das Präsidium und der Sonderausschuss Dieselmotoren setzen sich aus jeweils drei Vertretern der Anteilseigner und der Arbeitnehmer zusammen. Die Vertreter der Anteilseigner im Präsidium bilden den Nominierungsausschuss. Den übrigen beiden Ausschüssen gehören je zwei Vertreter der Anteilseigner- und der Arbeitnehmerseite an. Die personelle Zusammensetzung dieser Ausschüsse zum 31. Dezember 2016 ist auf Seite 87 dieses Geschäftsberichts ersichtlich.

Das Präsidium des Aufsichtsrats kam im abgelaufenen Geschäftsjahr zu 20 Sitzungen zusammen, in denen vorrangig aktuelle Sachverhalte im Zusammenhang mit der Dieselthematik diskutiert wurden. Darüber hinaus bereitete das Gremium die Beschlüsse des Aufsichtsrats sorgfältig vor und beriet die personelle Besetzung sowie die nicht vergütungsbezogenen vertraglichen Angelegenheiten des Vorstands.

Der Nominierungsausschuss hat die Aufgabe, dem Aufsichtsrat geeignete Kandidaten für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung zu nennen. Dieser Ausschuss tagte im Berichtsjahr ein Mal.

Der Vermittlungsausschuss musste im Jahr 2016 nicht einberufen werden.

Der Prüfungsausschuss traf sich im Geschäftsjahr 2016 zu sechs Sitzungen. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Themen Konzernabschluss, Risikomanagement einschließlich des Internen Kontrollsystems sowie Arbeit der Compliance-Organisation des Unternehmens. Darüber hinaus beschäftigte sich der Prüfungsausschuss mit den Quartalsberichten und dem Halbjahresfinanzbericht des Konzerns sowie mit aktuellen Fragen der Rechnungslegung und deren Kontrolle durch den Abschlussprüfer.

Der Sonderausschuss Dieselmotoren hat die Aufgabe, sämtliche Vorgänge im Zusammenhang mit der Dieselthematik zu koordinieren und Beschlussfassungen des Aufsichtsrats vorzubereiten. Dazu wird dieser Sonderausschuss auch regelmäßig vom Vorstand unterrichtet. Zudem ist er mit der Prüfung etwaiger Konsequenzen aus den Erkenntnissen betraut. Der Vorsitzende dieses Gremiums berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über dessen Arbeit. Im Geschäftsjahr 2016 ist der Sonderausschuss Dieselmotoren zu zehn Sitzungen zusammengetreten. In seiner Sitzung am 18. Juni 2016 beschloss der Sonderausschuss Dieselmotoren aufgrund entsprechender Delegation durch den Aufsichtsrat, dem Abschluss von Vergleichen mit US-amerikanischen Behörden und Kunden hinsichtlich der 2,0 l Motoren zuzustimmen. In seinen Sitzungen am 17. November 2016 und am 19. Dezember 2016 beschloss der Sonderausschuss Dieselmotoren aufgrund entsprechender Delegation durch den Aufsichtsrat, dem Abschluss von Vergleichen mit US-amerikanischen Behörden und Kunden hinsichtlich der 3,0 l Motoren zuzustimmen.

Darüber hinaus trafen sich die Vertreter der Anteilseigner und der Arbeitnehmer in der Regel vor den Aufsichtsratssitzungen zu getrennten Vorbesprechungen.

BERATUNGSPUNKTE IM AUFSICHTSRAT

Am 14. März 2016 fand die erste Sitzung des Aufsichtsrats im Berichtsjahr statt, in der vor allem der aktuelle Sachstand zur Dieselthematik besprochen wurde. Zudem gaben Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG an diesem Tag unter anderem eine Ergänzung zur Entsprechenserklärung zum DCGK vom 20. November 2015 ab. Diese Ergänzung war notwendig geworden, da Vorstand und Aufsichtsrat aufgrund offener Fragestellungen im Zusammenhang mit den Folgen der Abgasthematik und den daraus resultierenden Bewertungsfragen entschieden hatten, die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2015 und des Zwischenberichts zum ersten Quartal 2016 nicht binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende beziehungsweise 45 Tagen nach Quartalsende vorzunehmen.

In der Aufsichtsratssitzung am 22. April 2016 beschäftigten wir uns eingehend mit dem Vergütungssystem des Vorstands und gaben in diesem Zusammenhang gemeinsam mit dem Vorstand eine weitere Ergänzung zur Entsprechenserklärung zum DCGK vom 20. November 2015 ab. Diese Ergänzung war notwendig geworden, da im Einvernehmen mit einigen Vorstandsmitgliedern die Erfolgsziele und Vergleichsparameter zur Bestimmung der variablen Vergütung für das Geschäftsjahr 2015 verändert wurden. Des Weiteren billigten wir nach eingehender Prüfung den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss und den Jahresabschluss der Volkswagen AG des Jahres 2015 sowie den zusammengefassten Lagebericht. Wir prüften den vom Vorstand vorgelegten Abhängigkeitsbericht und kamen zu dem Schluss, dass gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts keine Einwände zu erheben waren. Darüber hinaus diskutierten wir den aktuellen Sachstand zur Dieselthematik und befassten uns intensiv mit der Situation der Marke Volkswagen Pkw. Abschließend erläuterte der Vorstand den Entwicklungsstand des Zukunftsprogramms "TOGETHER - Strategie 2025".

Eine weitere Sitzung des Aufsichtsrats fand am 10. Mai 2016 statt, in der wir uns überwiegend mit dem aktuellen Sachstand zur Dieselthematik beschäftigten und in diesem Zusammenhang die Beschlussvorschläge an die Hauptversammlung zur Entlastung der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder für das Geschäftsjahr 2015 beschlossen sowie mit dem Statusbericht des Vorstands zur neuen Konzernstrategie befassten.

Den Schwerpunkt der Aufsichtsratssitzung am 14. Juni 2016 bildeten erneut die Konzernstrategie sowie der aktuelle Sachstand zur Dieselthematik. Dabei beschloss der Aufsichtsrat insbesondere, für den Abschluss von Vergleichen mit US-amerikanischen Behörden und Kunden hinsichtlich der 2,0 l Motoren einen Zustimmungsvorbehalt zu begründen und die Entscheidung über die Erteilung der Zustimmung dem Sonderausschuss Dieselmotoren zu übertragen.

Im Rahmen der Hauptversammlung 2016 der Volkswagen AG traf sich der Aufsichtsrat am 21. und 22. Juni 2016 zu zwei weiteren Sitzungen. Dabei standen insbesondere die Vor- beziehungsweise Nachbereitung der 56. Ordentlichen Hauptversammlung der Volkswagen AG am 22. Juni 2016, die Besetzung der Ausschüsse sowie der aktuelle Sachstand zur Dieselthematik auf der Tagesordnung.

In der Sitzung des Aufsichtsrats am 23. September 2016 standen unter anderem ein Statusbericht zum Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" und der aktuelle Sachstand zur Dieselthematik auf der Agenda. Dabei beschloss der Aufsichtsrat insbesondere, für den Abschluss von Vergleichen mit dem US-amerikanischen Justizministerium (Department of Justice - DOJ) einen Zustimmungsvorbehalt zu begründen.

Zum aktuellen Sachstand in der Dieselthematik fand zusätzlich am 1. November 2016 eine Telefonkonferenz des Aufsichtsrats statt. Dabei beschloss der Aufsichtsrat insbesondere, für den Abschluss von Vergleichen mit US-amerikanischen Behörden und Kunden hinsichtlich der 3,0 l Motoren einen Zustimmungsvorbehalt zu begründen und die Entscheidung über die Erteilung der Zustimmung dem Sonderausschuss Dieselmotoren zu übertragen.

Am 4. November 2016 kam der Aufsichtsrat zu einer Sitzung zusammen, in der wir neben dem aktuellen Sachstand in der Dieselthematik die Investitions- und Finanzplanung des Volkswagen Konzerns sowie die Lage der Marke Volkswagen Pkw diskutiert haben.

In der Aufsichtsratssitzung am 18. November 2016 erörterten wir eingehend die Investitions- und Finanzplanung des Volkswagen Konzerns für die Jahre 2017 bis 2021. Des Weiteren beschäftigten wir uns mit dem aktuellen Sachstand in der Dieselthematik. Ferner standen der Statusbericht zur neuen Strategie und die Abgabe der jährlichen Entsprechenserklärung zum DCGK im Mittelpunkt der Sitzung.

Am 20. Dezember 2016 fand eine weitere Telefonkonferenz des Aufsichtsrats statt, in der wir uns im Wesentlichen mit dem aktuellen Sachstand in der Dieselthematik befassten.

Durch Umlaufbeschlüsse haben wir im Berichtsjahr unter anderem der Kooperation mit dem US-amerikanischen Nutzfahrzeughersteller Navistar zugestimmt.

INTERESSENKONFLIKTE

In seiner Sitzung am 17. November 2016 befasste sich das Präsidium des Aufsichtsrats mit Geschäften mit Großaktionären. Bei ihrem Abstimmverhalten haben sich die Präsidiumsmitglieder ausschließlich vom Unternehmensinteresse leiten lassen. Wesentliche materielle Interessenkonflikte waren insoweit nicht festzustellen. Das Präsidium hat in diesem Rahmen auch Zustimmungen zu Geschäften mit dem Land Niedersachsen erteilt. Das Präsidiumsmitglied Herr Stephan Weil, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, hat sich bei den diesbezüglichen Abstimmungen der Stimme enthalten.

Herr Hans Dieter Pötsch war bis Oktober 2015 Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG. Sein Wechsel in den Aufsichtsrat war unabhängig von der Dieselthematik bereits geplant. Um denkbare Interessenkonflikte zu vermeiden, beteiligt sich Herr Pötsch nicht an Beschlussfassungen des Aufsichtsrats, die sein Verhalten im Zusammenhang mit der Dieselthematik betreffen könnten. Aus diesem Grund hat Herr Pötsch auch bei der Beschlussfassung des Aufsichtsrats in seiner Sitzung am 10. Mai 2016 zum Beschlussvorschlag an die Hauptversammlung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2015 nicht mitgestimmt.

Andere Interessenkonflikte sind im Berichtsjahr weder angezeigt worden noch erkennbar aufgetreten.

CORPORATE GOVERNANCE UND ENTSPRECHENSERKLÄRUNG

Die Umsetzung der Empfehlungen und Anregungen des DCGK im Volkswagen Konzern war ein Schwerpunktthema in der Aufsichtsratssitzung am 18. November 2016. Wir diskutierten eingehend die von der zuständigen Regierungskommission am 12. Juni 2015 veröffentlichte Fassung des DCGK vom 5. Mai 2015 und gaben zusammen mit dem Vorstand die jährliche Erklärung nach § 161 AktG zu den Empfehlungen des DCGK ab. Neben dieser Erklärung gaben Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG im Berichtsjahr am 14. März 2016 und am 22. April 2016 jeweils eine gemeinsame Ergänzung zur Entsprechenserklärung vom 20. November 2015 ab.

Die gemeinsamen Entsprechenserklärungen von Vorstand und Aufsichtsrat sind auf der Internetseite www.volks-wagenag.com/ir dauerhaft zugänglich. Weitere Ausführungen zur Umsetzung der Empfehlungen und Anregungen des DCGK finden Sie im Corporate-Governance-Bericht ab Seite 60 und im Anhang zum Konzernabschluss auf Seite 317 dieses Geschäftsberichts.

BESETZUNG VON AUFSICHTSRAT UND VORSTAND

Mit Wirkung zum 1. Juni 2016 wurde Frau Birgit Dietze, Gewerkschaftssekretärin beim Vorstand der Industriegewerkschaft Metall, gemäß § 104 AktG gerichtlich als Arbeitnehmervertreterin zum Mitglied des Aufsichtsrats der Volkswagen AG bestellt. Sie trat damit die Nachfolge von Frau Babette Fröhlich an, die ihr Mandat zum gleichen Tag niedergelegt hatte.

Herr Akbar Al Baker, Vertreter der Anteilseigner im Aufsichtsrat der Volkswagen AG, hatte sein Mandat mit Wirkung zum Zeitpunkt der Beendigung der 56. Ordentlichen Hauptversammlung am 22. Juni 2016 niedergelegt. Für den Rest seiner Amtszeit wählte die Hauptversammlung Frau Dr. Hessa Sultan Al-Jaber als seine Nachfolgerin in den Aufsichtsrat.

Mit Ablauf der 56. Ordentlichen Hauptversammlung endeten turnusgemäß die Amtszeit von Frau Annika Falkengren sowie die Amtszeiten der gerichtlich bestellten Mitglieder des Aufsichtsrats Frau Dr. Louise Kiesling und Herr Hans Dieter Pötsch. Die Hauptversammlung wählte alle drei jeweils für eine volle Amtszeit in den Aufsichtsrat der Volkswagen AG.

Herr Dr. Karlheinz Blessing hat zum 1. Januar 2016 die Nachfolge von Herrn Dr. Horst Neumann als Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG für Personal und Organisation angetreten.

Frau Dr. Christine Hohmann-Dennhardt, die seit dem 1. Januar 2016 im Vorstand der Volkswagen AG das neu geschaffene Ressort für Integrität und Recht verantwortet hatte, ist zum 31. Januar 2017 im gegenseitigen Einvernehmen aus dem Vorstand ausgeschieden. Der Aufsichtsrat dankt Frau Dr. Hohmann-Dennhardt dafür, dass sie mit ihrer herausragenden Fachkompetenz und Erfahrung zum Erreichen wichtiger Meilensteine beigetragen und den Konzern bei der Überarbeitung seiner internen Richtlinien und Verfahren unterstützt hat.

Zum 1. Februar 2017 hat Frau Hiltrud Dorothea Werner als Nachfolgerin von Frau Dr. Hohmann-Dennhardt das Vorstandsressort Integrität und Recht übernommen.

Am 9. Mai 2016 verstarb unser ehemaliges Aufsichtsratsmitglied Herr Dr. Walther Leisler Kiep im Alter von 90 Jahren. Der ehemalige Niedersächsische Finanzminister gehörte dem Aufsichtsrat von 1976 bis 1982 und von 1983 bis 1997 an und hat während dieser Zeit mit hohem persönlichen Einsatz die Entwicklung des Unternehmens begleitet. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

JAHRES- UND KONZERNABSCHLUSSPRÜFUNG

Die Hauptversammlung der Volkswagen AG wählte am 22. Juni 2016 unserem Vorschlag entsprechend die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016. Der Abschlussprüfer bestätigte den Jahresabschluss der Volkswagen AG und den Volkswagen Konzernabschluss sowie den zusammengefassten Lagebericht, indem er jeweils den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilte.

Darüber hinaus analysierte der Abschlussprüfer das Risikomanagement- und das Interne Kontrollsystem. Er stellte abschließend fest, dass der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen getroffen hat, um Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen. Der vom Vorstand vorgelegte Bericht über die Beziehungen der Volkswagen AG zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG (Abhängigkeitsbericht) für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 wurde ebenfalls vom Abschlussprüfer geprüft und mit folgendem Vermerk versehen: "Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Für die Sitzungen des Prüfungsausschusses und des Aufsichtsrats am 23. Februar 2017 beziehungsweise am 24. Februar 2017 erhielten die Mitglieder dieser Gremien jeweils rechtzeitig die Jahresabschlussunterlagen einschließlich des Abhängigkeitsberichts sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers. In beiden Sitzungen berichtete der Abschlussprüfer umfassend über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Der Prüfungsausschuss hat unter Berücksichtigung der Prüfungsberichte des Abschlussprüfers und des Gesprächs mit ihm sowie auf Basis eigener Feststellungen die Unterlagen für die Prüfung des Konzernabschlusses, des Jahresabschlusses der Volkswagen AG, des zusammengefassten Lageberichts sowie des Abhängigkeitsberichts durch den Aufsichtsrat vorbereitet und darüber in der Aufsichtsratssitzung am 24. Februar 2017 berichtet. Im Anschluss daran hat er dem Aufsichtsrat empfohlen, den Jahresabschluss zu billigen. In Kenntnis und unter Berücksichtigung des Berichts des Prüfungsausschusses und des Berichts des Abschlussprüfers sowie in Gespräch und Diskussion mit diesen haben wir die Unterlagen einer eingehenden Prüfung unterzogen. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass sie ordnungsgemäß sind und die im Lagebericht dargestellten Einschätzungen des Vorstands zur Lage der Gesellschaft und des Konzerns den Einschätzungen des Aufsichtsrats entsprechen. In unserer Sitzung am 24. Februar 2017, an der auch der Abschlussprüfer bei den Tagesordnungspunkten mit Bezug zum Abschluss teilnahm, stimmten wir deshalb dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu und billigten den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt. Unsere Prüfung des Abhängigkeitsberichts hat ergeben, dass gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Abhängigkeitsberichts keine Einwände zu erheben sind. Den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands haben wir unter Berücksichtigung insbesondere der Interessen der Gesellschaft und der Aktionäre geprüft und uns dem Vorschlag angeschlossen.

Das Vertrauen unserer Kunden, Anteilseigner, Partner, Mitarbeiter und der gesamten Öffentlichkeit ist unser höchstes Gut. Der Aufsichtsrat wird alles daran setzen, dass Volkswagen dieses Vertrauen wieder aufbaut. Dabei können und werden wir auf die Qualitäten und Stärken setzen, die unser Unternehmen von jeher geprägt und stark gemacht haben.

Dem Vorstand, dem Betriebsrat, dem Management sowie allen Mitarbeitern der Volkswagen AG und den Beschäftigten der mit ihr verbundenen Unternehmen sprechen wir für die im Jahr 2016 geleistete Arbeit unseren Dank und unsere besondere Anerkennung aus. Sie alle haben mit Entschlossenheit und Loyalität dazu beigetragen, dass der Volkswagen Konzern die vielfältigen Herausforderungen des Geschäftsjahres 2016 bewältigen, Vertrauen wieder aufbauen und die Neuausrichtung im Rahmen des Zukunftsprogramms "TOGETHER - Strategie 2025" erfolgreich angehen konnte.

 

Wolfsburg, 24. Februar 2017

Hans Dieter Pötsch, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Ziele und Strategien

Mit dem Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" hat der Volkswagen Konzern den größten Veränderungsprozess in seiner Geschichte eingeleitet. Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um auch in der Mobilitätswelt von morgen auf lange Sicht erfolgreich und einer der weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität zu sein.

Die automobile Welt befindet sich im Wandel: Autonomes Fahren, Elektromobilität und vernetzte Fahrzeugkonzepte sind die dominierenden Trends. Die technologischen Veränderungen beeinflussen Kundenbedürfnisse und Geschäftsmodelle, neue Konkurrenten aus anderen Branchen dringen in den Markt, kürzere Innovationszyklen und der Aufbau neuer Kernkompetenzen erfordern einen steigenden Kapitalbedarf; strengere Emissionsregularien und eine höhere Marktvolatilität führen zu komplexeren Rahmenbedingungen. Dies stellt uns als Automobilhersteller vor neue Herausforderungen.

Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand des Volkswagen Konzerns im Juni 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" beschlossen und damit den größten Veränderungsprozess in der Geschichte von Volkswagen angestoßen. Wir wollen nicht nur die Mobilität der Gegenwart entscheidend mitgestalten, sondern auch die der Zukunft. Deshalb stellen wir uns als Konzern mit der Vision, ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu sein, neu auf. Mit dem Zukunftsprogramm richten wir den Volkswagen Konzern fokussierter, effizienter, innovativer, kundennäher, nachhaltiger und konsequent auf profitables Wachstum aus.

ZUKUNFTSPROGRAMM "TOGETHER - STRATEGIE 2025"

Bei der Erarbeitung von "TOGETHER - Strategie 2025", die auf der erfolgreichen "Strategie 2018" aufsetzt, haben Experten aus allen Bereichen des Unternehmens mitgearbeitet. Die Strategie ist aus der Mitte des Unternehmens entstanden und bündelt das Wissen und die Erfahrungen sowie die visionäre Kraft des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Der Zeithorizont bis 2025 ist Bestandteil des Namens und steht für langfristiges und zukunftsorientiertes Denken und Handeln. Der Begriff "TOGETHER" beschreibt die Haltung, die im Volkswagen Konzern für den zukünftigen und nachhaltigen Erfolg noch wichtiger sein wird. Mit der neuen Konzernstrategie wollen wir gemeinsam im Volkswagen Konzern mit faszinierenden Fahrzeugen und fortschrittlichen, passgenauen Mobilitätslösungen auch in Zukunft unsere Kunden begeistern und deren vielfältige Bedürfnisse mit einem Portfolio starker Marken erfüllen. Wir leben und übernehmen täglich Verantwortung in puncto Umwelt, Sicherheit und Gesellschaft und wollen Vorbild auf diesen Gebieten sein. Integrität, Verlässlichkeit, Qualität und Leidenschaft bilden dabei die Grundlage unserer Arbeit. Mit der neuen Ausrichtung behaupten wir die technologische Führung in der Branche und sichern gleichzeitig eine wettbewerbsfähige Ertragskraft. So wird Volkswagen auch in Zukunft ein attraktives Investment darstellen und darüber hinaus ein exzellenter, zuverlässiger und sicherer Arbeitgeber bleiben.

"TOGETHER - Strategie 2025" bildet den Rahmen und setzt die Eckpfeiler für die Weiterentwicklung des Konzerns mit seinen starken Marken, weltweiten Produktionsstandorten sowie kompetenten und engagierten Mitarbeitern. Der im Zuge des Zukunftsprogramms erarbeitete Kodex der Zusammenarbeit bildet dabei das Fundament der Konzernstrategie. Er beschreibt die Art und Weise der Kooperation im Konzernverbund sowie im täglichen Miteinander und enthält als Kern die Werte aufrichtig, unkompliziert, vorbehaltlos, auf Augenhöhe und füreinander. Die korrespondierenden Strategien der Marken und Funktionalbereiche komplettieren den Veränderungsprozess.

VIER ECKPFEILER DES ZUKUNFTSPROGRAM MS "TOGETHER - STRATEGIE 2025"

Die neue Konzernstrategie umfasst eine Fülle weitreichender Richtungsentscheidungen sowie konkreter Initiativen und zielt im Kern auf nachhaltige Zukunftssicherung und profitables Wachstum ab. Die umfassende Transformation des automobilen Kerngeschäfts, der Aufbau des neuen Geschäftsfelds Mobilitätslösungen, die Stärkung der Innovationskraft sowie die Sicherung der Finanzierung unserer Investitionen bilden die vier Eckpfeiler, denen insgesamt 16 strategische Konzerninitiativen zugeordnet sind.

Erster Eckpfeiler: Kerngeschäft transformieren

Fahrzeuge entwickeln, bauen und vertreiben, das bleibt auch künftig essenziell für den Volkswagen Konzern. Dieses Geschäft wird sich jedoch massiv und nachhaltig verändern. Deshalb bauen wir unser Kerngeschäft für das neue Zeitalter der Mobilität tiefgreifend um.

Im Zuge dieses Transformationsprozesses werden wir die Konzernmarken zukünftig trennschärfer positionieren und das Fahrzeug- und Antriebsportfolio mit Blick auf die attraktivsten und wachstumsstärksten Marktsegmente optimieren. Das Produktportfolio des Konzerns wird dabei unter Berücksichtigung regionaler Markt- und Kundenbedürfnisse auf Profitabilität ausgerichtet. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Elektromobilität. Fortgeführt wird die eingeleitete regionale Wachstumsstrategie in besonders attraktiven Automobilmärkten, die Expansions- und Investitionspläne für Nordamerika und das Ausbauprogramm für China bleiben bestehen. Insbesondere in Asien wollen wir das Economy-Segment, also das Segment preiswerter Basisprodukte, erschließen. Dafür streben wir auch Kooperationen mit lokalen Partnern an.

Der Volkswagen Konzern wird im Rahmen der Ausrichtung auf profitables Wachstum auch die modularen Baukästen überarbeiten und straffen, um die Komplexität in Entwicklung und Produktion zu reduzieren und gleichzeitig die Effizienz zu steigern. Beim Umbau des Kerngeschäfts geht es darüber hinaus um die konsequente Förderung von unternehmerischem Denken und Handeln. Dazu haben wir die Baureihenorganisation in den volumenstarken Pkw-Marken implementiert. Das Komponentengeschäft wird neu ausgerichtet. Damit einhergehende Steigerungen der Wettbewerbsfähigkeit und der Effizienz sollen wichtige Beiträge für die Zukunftsthemen leisten.

Ein besonderer Fokus bei Fahrzeugen und Antrieben liegt auf der Elektromobilität. In den kommenden Jahren wollen wir mehr als 30 rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) auf den Markt bringen und bis 2025 ein Volumen von zwei bis drei Millionen BEVs erreichen, was einem Anteil von rund 20 bis 25 % am erwarteten Konzernabsatz entspräche.

Angesichts des erwarteten Anstiegs des Markt- und Absatzvolumens von BEVs wird der Volkswagen Konzern die Batterietechnologie als Kernkompetenzfeld aufbauen. So werden Abhängigkeiten in diesen Bereichen vermieden. Darüber hinaus arbeiten wir mit Partnern zusammen.

Eine weitere wichtige Stoßrichtung bei der Transformation des automobilen Kerngeschäfts ist der Aufbau neuer Kernkompetenzfelder in den Zukunftsthemen Autonomes Fahren und Künstliche Intelligenz. Hier gilt es, die nötigen Ressourcen bereitzustellen - mit dem Ziel, eine wettbewerbsfähige technische Lösung für ein Self-Driving System bis zum Ende der Dekade zulassen zu können.

16 ÜBERGREIFENDE KONZERNINITIATIVEN

Unser Ziel und unser Anspruch ist, konsequent vom Kunden her zu denken. In drei Volkswagen Group Future Centers in Deutschland, den USA und China arbeiten Designer und Digitalisierungsexperten gemeinsam am Fahrzeug der Zukunft, um so das bestmögliche Kundenerlebnis zu bieten und dabei die neuen technologischen Möglichkeiten optimal zu nutzen.

Auch im Nutzfahrzeugbereich treiben wir mit den Marken Scania, MAN und Volkswagen Nutzfahrzeuge Zukunftsthemen wie die Entwicklung zum Anbieter intelligenter Transportlösungen voran. Volkswagen Truck & Bus soll sich als Mehrmarkenanbieter zum Global Champion der Branche entwickeln, mit einer signifikanten Präsenz in allen wichtigen Regionen der Welt und einer Verbesserung der Gesamtperformance.

Der Konzernbereich Finanzdienstleistungen wird auch unter der neuen strategischen Ausrichtung des Volkswagen Konzerns die Geschäftsmodelle der Marken unterstützen und eine bedeutende Ertragsquelle bleiben.

Zweiter Eckpfeiler: Geschäftsfeld Mobilitätslösungen aufbauen

Wir bauen Mobilitätsdienste im neuen markenübergreifenden Geschäftsfeld Mobilitätslösungen auf, das der zweite Eckpfeiler der neuen Konzernstrategie ist. In diesem Kontext haben wir mit MOIA eine neue Geschäftseinheit gegründet. Kernthema ist die Vermittlung von Fahrdienstleistungen auf Abruf, das sogenannte Ride Hailing. In der Folge sollen weitere, am Kundenbedarf orientierte, attraktive und profitable Angebote entwickelt oder zugekauft werden wie Robotaxis, Carsharing oder Transportdienstleistungen auf Abruf in der Logistikbranche. Dafür werden wir stärker als bisher auf Partnerschaften, Zukäufe und Venture-Capital-Investitionen setzen. Die Auswahl der Engagements wird zentral gesteuert, um den größtmöglichen Wert für den Konzern und seine Marken zu generieren.

Mit der Stadt Hamburg haben wir hierzu einen strategischen Partner für unseren Anspruch als ganzheitlicher Mobilitätsanbieter gewonnen. In dieser Partnerschaft liegen die Kooperationsschwerpunkte auf nachhaltigen urbanen Mobilitätskonzepten, Intermodalität, innovativen Fahrzeugen und Technologien, dem Autonomen Fahren und Parken sowie dem Management des Verkehrsflusses.

Dritter Eckpfeiler: Innovationskraft stärken

Sowohl für die Transformation des Kerngeschäfts als auch für das neue Geschäftsfeld Mobilitätslösungen ist es notwendig, dass wir unsere traditionell hohe Innovationskraft stärken und auf ein noch breiteres Fundament stellen. Dafür forciert der Volkswagen Konzern den digitalen Wandel in allen Unternehmensteilen.

Dies betrifft operative Themen wie Industrie 4.0 in der Produktion und Logistik oder die Digitalisierung im Vertrieb. Zudem soll mit der Initiative Organisation 4.0 die Arbeitsorganisation modernisiert und attraktiver gestaltet werden. Strukturen und Prozesse werden im Arbeitsalltag verändert und ein Klima geschaffen, das über alle Ebenen eine offene und partnerschaftliche Zusammenarbeit fördert.

Vierter Eckpfeiler: Finanzierung sichern

Der Weg zu einem weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität erfordert hohe Investitionen. Die Finanzierung dieser Investitionen soll vor allem durch Effizienzsteigerungen über alle Marken und Funktionalbereiche hinweg erfolgen: Operative Exzellenz betrifft die gesamte Wertschöpfungskette, von der Produktentstehung über den Einkauf und die Produktion bis zum Vertrieb. Zusätzliche Mittel für Zukunftsinvestitionen können auch durch eine Optimierung des bestehenden Marken- und Beteiligungsportfolios generiert werden.

Die Durchgängigkeit und noch engere Verzahnung der strategischen und operativen Planung sorgt für eine verbesserte Transparenz bei der finanziellen Bewertung und Beurteilung von Richtungsentscheidungen.

ZIELE UND KENNZAHLEN DER KONZERNSTRATEGIE

Mit den strategischen Initiativen beschreiben wir den Weg, wie wir unsere Vision erreichen wollen, ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu sein. Dafür haben wir die vier Zieldimensionen Begeisterte Kunden, Exzellenter Arbeitgeber, Vorbild bei Umwelt, Sicherheit und Integrität sowie Wettbewerbsfähige Ertragskraft definiert, mit denen wir nachhaltig wachsen wollen.

Diese Zieldimensionen gelten konzernweit. Die strategischen Kennzahlen, anhand derer wir zukünftig den Umsetzungsgrad unserer Konzernstrategie messen, sind jedoch abhängig vom Geschäftsmodell. So ist das Geschäftsmodell unserer Pkw-Marken ein anderes als das der Lkw- und Bus-Marken, und es unterscheidet sich von Power Engineering oder dem Dienstleistungsgeschäft. Im Folgenden beschreiben wir die zu den Zieldimensionen gehörenden strategischen Ziele des Konzerns. Die strategischen Kennzahlen der Zieldimension Wettbewerbsfähige Ertragskraft sind im Konzern einheitlich definiert und festgelegt. Die inhaltliche Ausprägung der strategischen Kennzahlen in den anderen Zieldimensionen dauert im Zusammenhang mit der Konkretisierung der neuen Konzernstrategie an.

Zieldimension: Begeisterte Kunden

Die vielfältigen Bedürfnisse unserer Kunden und passgenaue Mobilitätslösungen stehen im Mittelpunkt dieser Zieldimension. Unser Anspruch ist, die Erwartungen der Kunden zu übertreffen und dabei den optimalen Kundennutzen zu generieren. Dazu bedarf es neben den besten Produkten, den effizientesten Lösungen und dem besten Service, einer einwandfreien Qualität und einem hervorragenden Image. Wir wollen unsere Kunden begeistern, neue Kunden gewinnen und sie dauerhaft an uns binden - denn nur loyale und treue Kunden empfehlen uns weiter.

Zu den strategischen Kennzahlen zählen beispielsweise Loyalitätsrate, Eroberungsrate und Liegenbleiber.

Zieldimension: Exzellenter Arbeitgeber

Für nachhaltigen Erfolg benötigen wir kompetente und engagierte Mitarbeiter. Ihre Zufriedenheit und Motivation wollen wir durch Chancengleichheit, ein attraktives und modernes Arbeitsumfeld sowie eine zukunftsfähige Arbeitsorganisation fördern. Eine vorbildliche Führungs- und Unternehmenskultur bilden die Grundlage dafür. So können wir unsere Stammbelegschaft halten und neue Talente gewinnen.

Die strategischen Kennzahlen dieser Zieldimension umfassen unter anderem interne Arbeitgeberattraktivität gemessen am Stimmungsbarometer, externe Arbeitgeberattraktivität und Gleichstellungsindex.

Zieldimension: Vorbild bei Umwelt, Sicherheit und Integrität

Wir im Volkswagen Konzern leben und übernehmen täglich Verantwortung in puncto Umwelt, Sicherheit und Gesellschaft. Unser Denken und Handeln berücksichtigt dies bei allen Entscheidungen gleichermaßen.

Ressourceneinsatz und Emissionen unseres Produktportfolios sowie unserer Standorte und Werke haben unsere besondere Aufmerksamkeit. Dabei wollen wir kontinuierlich unsere CO2 -Bilanz (Carbon Footprint) verbessern und unsere Schadstoffemissionen verringern. Durch Innovationen und eine herausragende Qualität bieten wir unseren Kunden die höchste Produktsicherheit.

Wir wollen das Vertrauen unserer Kunden zurückgewinnen und festigen sowie die positive öffentliche Wahrnehmung des Konzerns wiederherstellen. Zu unseren obersten Grundsätzen gehören das Einhalten von Regeln und Gesetzen, die Etablierung von sicheren Prozessen und der offene Umgang mit Fehlern, um diese zukünftig zu vermeiden und abzustellen. Volkswagen will in puncto Integrität zum Vorbild für ein modernes, transparentes und erfolgreiches Unternehmen werden.

In den strategischen Kennzahlen dieser Zieldimension sind enthalten: Dekarbonisierungsindex und Messgrößen zu Emissionen sowie Regeleinhaltung, Prozesssicherheit und Fehlerkultur.

Zieldimension: Wettbewerbsfähige Ertragskraft

Investoren beurteilen uns danach, ob wir unseren Verpflichtungen in Bezug auf Zinszahlungen und Fremdkapitalrückzahlungen nachkommen. Als Eigenkapitalgeber erwarten sie eine angemessene Dividende und nachhaltige Wertsteigerungen der Aktien.

Mit unseren Investitionen wollen wir profitabel wachsen und unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken, um so den Volkswagen Konzern auch in Zukunft auf ein solides Fundament zu stellen und ein attraktives Investment darzustellen.

Operative Exzellenz in allen Geschäftsprozessen und Industrie-Benchmark - das sind die Ziele, an denen wir uns dazu ausrichten.

Die strategischen Kennzahlen werden für die Steuerung operationalisiert: Plan- und Ist-Daten ergeben sich aus dem Rechenwerk des Volkswagen Konzerns.

STRATEGISCHE KENNZAHLEN: WETTBEWERBSFÄHIGE ERTRAGSKRAFT

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2015 2025
Operative Rendite1 6,0 % 7 bis 8 %
Forschungs- und Entwicklungskostenquote (F & E-Quote) im Konzernbereich Automobile 7,4 % ~ 6 %
Sachinvestitionsquote im Konzernbereich Automobile 6,9 % ~ 6 %
Netto-Cash-flow im Konzernbereich Automobile 8.887 Mio. € Positiv, ermöglicht eine Ziel-Ausschüttungsquote von 30 %
Netto-Liquidität im Konzernbereich Automobile 24.522 Mio. €, 11,5 % ~10 % der Umsatzerlöse des Konzerns
Kapitalrendite (RoI) im Konzernbereich Automobile -0,2 % > 15 %

1 2015 vor Sondereinflüssen.

Steuerung und Kennzahlen

Ausgehend von der Konzernstrategie beschreiben wir in diesem Kapitel, wie der Volkswagen Konzern gesteuert wird und welche Kennzahlen dabei maßgeblich sind. Neben den finanziellen Größen sind auch nichtfinanzielle Kennzahlen Teil unseres Steuerungssystems.

Die Leistungsfähigkeit und der Erfolg des Volkswagen Konzerns lassen sich sowohl in finanziellen als auch in nichtfinanziellen Kennzahlen ausdrücken. Nachfolgend beschreiben wir zunächst den Steuerungsprozess und erläutern anschließend die Spitzenkennzahlen des Volkswagen Konzerns.

STEUERUNGSPROZESS IM VOLKSWAGEN KONZERN

Ausgangspunkt für die Steuerung des Volkswagen Konzerns ist die einmal im Jahr grundsätzlich für fünf Jahre aufgestellte und an der Strategie ausgerichtete Mittelfristplanung. Sie bildet den Kern unserer operativen Planung und dient dazu, die Voraussetzungen für die Realisierung der strategischen Vorhaben hinsichtlich der Konzernziele zu formulieren und abzusichern. Dies gilt sowohl in technischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht, und hier insbesondere in Bezug auf das Ergebnis und die Liquidität. Zudem werden auf dieser Grundlage alle Unternehmensbereiche bezüglich der relevanten strategischen Handlungsfelder Funktionen/Prozesse, Produkte und Märkte koordiniert.

Für die Gestaltung der Unternehmenszukunft werden dabei je nach Fristigkeit die einzelnen Planungsinhalte bestimmt:

der langfristige Absatzplan, der Markt- und Segmententwicklungen aufzeigt und daraus das Auslieferungsvolumen für den Volkswagen Konzern ableitet

das Produktprogramm als die langfristige, strategische Determinante der Unternehmenspolitik

die Kapazitäts- und Auslastungsplanung für die einzelnen Standorte

Die aufeinander abgestimmten Ergebnisse der vorgelagerten Planungsprozesse münden in die finanzielle Mittelfristplanung: Die finanzielle Planung des Konzerns einschließlich der Marken und Geschäftsfelder umfasst die Gewinn- und Verlustrechnung, die Finanz- und Bilanzplanung, die Rentabilität und Liquidität sowie die Investitionen als Vorleistung für die zukünftigen Produkt- und Handlungsalternativen. Aus der Mittelfristplanung wird das erste Jahr verbindlich abgeleitet und als Budget über einzelne Monate detailliert und bis auf die operative Kostenstellenebene ausgeplant.

Das Budget wird monatlich hinsichtlich des Grades der Zielerreichung überprüft. Dabei sind Soll-Ist- und Vorjahresvergleiche, Abweichungsanalysen und, wenn erforderlich, Maßnahmenpläne zur Sicherstellung der budgetierten Ziele wichtige Instrumente der Steuerung. Für das laufende Geschäftsjahr werden monatlich revolvierend detaillierte Vorausschätzungen für die jeweils kommenden drei Monate und für das Gesamtjahr durchgeführt. Darin werden die aktuellen Risiken und Chancen berücksichtigt. Die Anpassung der laufenden Operationen steht also im Mittelpunkt der unterjährigen Steuerung. Gleichzeitig wird die aktuelle Vorausschätzung somit zum ständigen möglichen Korrektiv für die folgenden Mittelfrist- und Budgetplanungen.

SPITZENKENNZAHLEN DER KONZERNSTEUERUNG

Abgeleitet aus unseren strategischen Zielen basiert die Steuerung des Volkswagen Konzerns auf neun Spitzenkennzahlen, von denen zwei ab 2017 im Rahmen des Zukunftsprogramms "TOGETHER - Strategie 2025" neu eingeführt werden:

Auslieferungen an Kunden

Umsatzerlöse

Operatives Ergebnis

Operative Rendite

Forschungs- und Entwicklungskostenquote (F & E-Quote) im Konzernbereich Automobile (ab 2017)

Sachinvestitionsquote im Konzernbereich Automobile

Netto-Cash-flow im Konzernbereich Automobile

Netto-Liquidität im Konzernbereich Automobile (ab 2017)

Kapitalrendite (RoI) im Konzernbereich Automobile

Die Auslieferungen an Kunden sind definiert als Übergaben von Neufahrzeugen an Endkunden. Sie spiegeln die Beliebtheit unserer Produkte wider und sind die relevante Größe, anhand der wir unsere Wettbewerbsposition auf den verschiedenen Märkten ermitteln. Die Auslieferungen sind eng verbunden mit unseren Zielen Begeisterte Kunden, Vorbild bei Umwelt, Sicherheit und Integrität sowie Exzellenter Arbeitgeber. Ein starkes Markenportfolio, das - basierend auf einer herausragenden Qualität - mit sicheren und ressourcenschonenden Fahrzeugen passgenaue Mobilitätslösungen bietet und so die vielfältigen Bedürfnisse der Kunden erfüllt, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den langfristigen Unternehmenserfolg. Die Nachfrage nach unseren Produkten sichert Absatz und Produktion und damit die Auslastung unserer Standorte und die Beschäftigung unserer Mitarbeiter. Die angestrebten Ziele lassen sich nur auf Basis gemeinsam getragener Werte mit kompetenten und engagierten Mitarbeitern erreichen.

Die Umsatzerlöse, in denen die Geschäftsentwicklung unserer at-equity-konsolidierten chinesischen Joint Ventures nicht enthalten ist, sind das finanzielle Abbild unseres Markterfolges. Nach Berücksichtigung des Ressourceneinsatzes ist das Operative Ergebnis Ausdruck der originären Unternehmenstätigkeit und zeigt den wirtschaftlichen Erfolg des Kerngeschäfts. Die operative Rendite ist das Verhältnis von erwirtschaftetem Operativen Ergebnis zu Umsatzerlösen.

Die Forschungs- und Entwicklungskostenquote (F & E-Quote) im Konzernbereich Automobile setzt die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten in Relation zu den Umsatzerlösen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten umfassen die Aufwendungen von der Zukunftsforschung bis zur marktreifen Entwicklung unserer Produkte. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der umweltfreundlichen Ausrichtung unseres Produktportfolios. Die F & E-Quote belegt die Anstrengungen für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens: die auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Zielsetzung einer wettbewerbsfähigen Ertragskraft.

Die Sachinvestitionsquote im Konzernbereich Automobile bringt gleichermaßen unsere Innovationskraft und zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zum Ausdruck. Bei ihrer Berechnung werden die Investitionen - im Wesentlichen für die Modernisierung und Erweiterung der Produktpalette, für umweltfreundliche Aggregate sowie für die Anpassung der Produktionskapazitäten und Verbesserung der Fertigungsprozesse - ins Verhältnis zu den Umsatzerlösen des Konzernbereichs Automobile gesetzt.

Der Netto-Cash-flow des Konzernbereichs Automobile zeigt den Mittelüberschuss aus dem laufenden Geschäft, der zum Beispiel für Dividendenzahlungen zur Verfügung steht. Er ergibt sich aus dem Cash-flow des laufenden Geschäfts abzüglich der Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts.

Die Netto-Liquidität im Konzernbereich Automobile bildet den nicht durch Kreditstand finanzierten Bestand an Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten, Wertpapieren, Darlehensforderungen und Termingeldanlagen ab. Zur Absicherung der Geschäftstätigkeit haben wir das strategische Ziel formuliert, dass die Netto-Liquidität im Konzernbereich Automobile rund 10 % der Umsatzerlöse des Konzerns beträgt.

Mit der Kapitalrendite (RoI) ermitteln wir die periodenbezogene Verzinsung des investierten Vermögens im Konzernbereich Automobile unter anteiliger Einbeziehung der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen, indem wir das Operative Ergebnis nach Steuern ins Verhältnis zum durchschnittlichen investierten Vermögen setzen. Übersteigt die Kapitalrendite (RoI) den vom Markt geforderten Kapitalkostensatz, wird eine Wertsteigerung für das Unternehmen erzielt. So messen wir den finanziellen Erfolg unserer Marken, Standorte und Fahrzeugprojekte.

Informationen und Erläuterungen zu den Verkaufszahlen und zu den finanziellen Steuerungsgrößen des Volkswagen Konzerns erhalten Sie auf den Seiten 104 bis 110 beziehungsweise 118 bis 135.

Ausführliche Beschreibungen unserer Aktivitäten und weitere nichtfinanzielle Kennzahlen auf den Gebieten Nachhaltigkeit, Forschung und Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Marketing und Vertrieb, Qualitätssicherung, Mitarbeiter, Informationstechnologie sowie Umwelt finden Sie im Kapitel "Nachhaltige Wertsteigerung", das auf Seite 140 dieses Geschäftsberichts beginnt.

Struktur und Geschäftstätigkeit

In diesem Kapitel erläutern wir die rechtliche und organisatorische Struktur des Volkswagen Konzerns und beschreiben die wesentlichen Veränderungen im Beteiligungsbereich des Jahres 2016.

RECHTLICHE UNTERNEHMENSSTRUKTUR IN GRUNDZÜGEN

Die Volkswagen AG ist die Muttergesellschaft des Volkswagen Konzerns. Einerseits entwickelt sie Fahrzeuge und Komponenten für die Konzernmarken, andererseits produziert und vertreibt sie insbesondere Pkw und leichte Nutzfahrzeuge der Marken Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge. In ihrer Funktion als Muttergesellschaft hält die Volkswagen AG unmittelbar beziehungsweise mittelbar Beteiligungen an der AUDI AG, der SEAT S.A., der ŠKODA AUTO a.s., der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, der Scania AB, der MAN SE, der Volkswagen Financial Services AG sowie an zahlreichen weiteren Gesellschaften im In- und Ausland. Ausführliche Angaben können Sie der Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß §§ 285 und 313 HGB entnehmen, der auf der Website www.volkswagenag.com/ir abrufbar und Bestandteil des Jahresabschlusses ist.

Im Sinne von § 3 Nr. 38 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) ist die Volkswagen AG ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen und unterliegt somit den Regelungen des EnWG. Im Elektrizitätssektor übt die Volkswagen AG gemeinsam in der Gruppe mit einem Tochterunternehmen die Funktionen Erzeugung und Handel sowie Verteilung von Elektrizität aus.

Der Vorstand der Volkswagen AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand; er ist unmittelbar in Entscheidungen eingebunden, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind.

ORGANISATORISCHE UNTERNEHMENSSTRUKTUR

Der Volkswagen Konzern ist einer der führenden Mehrmarkenkonzerne der Automobilindustrie. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens umfasst die Konzernbereiche Automobile und Finanzdienstleistungen. Alle Marken im Konzernbereich Automobile sind - mit Ausnahme der Marken Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge -in eigenen Gesellschaften rechtlich verselbstständigt. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der verschiedenen Gesellschaften des Volkswagen Konzerns ist die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb von Pkw, leichten Nutzfahrzeugen, Lkw und Bussen. Das Produktportfolio erstreckt sich im Bereich Pkw von Motorrädern über verbrauchsgünstige Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen aus dem Luxussegment. Im Bereich Nutzfahrzeuge wird die Zusammenarbeit der Nutzfahrzeugmarken MAN und Scania unter dem Dach der Volkswagen Truck & Bus GmbH gesteuert und koordiniert. Das Angebot im Bereich Nutzfahrzeuge beginnt bei Pickups und reicht bis zu schweren Lkw und Bussen. Im Bereich Power Engineering werden unter anderem Großdieselmotoren und Spezialgetriebe hergestellt. Ein breites Spektrum von Finanzdienstleistungen, das sukzessive durch Mobilitätsdienstleistungen ergänzt wird, rundet das Angebot ab. Mit seinen Marken ist der Volkswagen Konzern auf allen relevanten Märkten der Welt vertreten. Zu den Hauptabsatzmärkten gehören derzeit die Region Westeuropa sowie die Länder China, USA, Brasilien, Mexiko und die Türkei.

Die Volkswagen AG und der Volkswagen Konzern werden vom Vorstand der Volkswagen AG auf Grundlage der Satzung der Volkswagen AG und der durch den Aufsichtsrat erlassenen Geschäftsordnung für den Vorstand der Volkswagen AG geleitet.

Auf Konzernebene befassen sich zudem Ausschüsse mit wesentlichen strategischen Fragestellungen zu Produktplanung, Investitionen, Liquidität und Devisen sowie Führungsfragen.

Jede Marke des Volkswagen Konzerns wird von einem Markenvorstand geleitet, der die unabhängige und eigenständige Entwicklung sowie den Geschäftsbetrieb der Marke sicherstellt. Dabei sind die vom Vorstand der Volkswagen AG festgelegten Konzernziele und -vorgaben zu berücksichtigen, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Konzernübergreifende Interessen können so verfolgt und gleichzeitig die markenindividuellen Charakteristika gewahrt und gestärkt werden. Angelegenheiten von konzernweiter Bedeutung werden dem Konzernvorstand vorgelegt, um - im gesetzlich zulässigen Rahmen - eine Abstimmung zu erreichen. Die Rechte und Pflichten der gesetzlichen Gremien der betreffenden Markengesellschaft bleiben davon unberührt.

Die Gesellschaften des Volkswagen Konzerns werden von ihrer jeweiligen Geschäftsleitung in eigener Verantwortung geführt. Dabei berücksichtigen die Geschäftsleitungen in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen neben den Interessen der Gesellschaft auch die Interessen des Konzerns und der einzelnen Marken.

Mit der Neugestaltung der Konzernstrukturen haben wir im Berichtsjahr das Steuerungsmodell präzisiert und in seiner spezifischen Ausgestaltung angepasst. Die Konzernfunktionen erhalten einen deutlicheren strategischen Fokus:

das Führungs- und Steuerungsmodell nachhaltig stärken

wesentliche Synergien über alle Marken und Geschäftsfelder heben

Kompetenzen bündeln und den Marken zur Verfügung stellen

Die operative Feinsteuerung auf Konzernebene wurde reduziert und gleichzeitig die unternehmerische Verantwortung in den Marken und Regionen gestärkt. Dadurch erhöht sich die Entscheidungsgeschwindigkeit und die Agilität des Konzerns. Der Konzernvorstand kann sich stärker auf die Strategie und das Steuern von wesentlichen Synergiefeldern konzentrieren, beispielsweise die Produktstrategie, Baukästen, Beschaffung, Werksbelegung und Schlüsseltechnologien wie Digitalisierung. Weitere Informationen zur zukünftigen organisatorischen Ausrichtung des Volkswagen Konzerns finden Sie im Prognosebericht auf Seite 178.

WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN IM BETEILIGUNGSBEREICH

Mit seiner Eintragung ins Handelsregister am 16. Juli 2013 trat der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) zwischen der MAN SE als beherrschtem Unternehmen und der Volkswagen Truck & Bus GmbH, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der Volkswagen AG, als herrschendem Unternehmen in Kraft. Durch den Abschluss des BGAV wurde das sogenannte faktische Konzernverhältnis durch einen Vertragskonzern ersetzt, der eine deutlich effizientere und unbürokratischere Zusammenarbeit zwischen der MAN Gruppe und dem übrigen Volkswagen Konzern ermöglicht. Die Minderheitsaktionäre der MAN SE haben das Recht, während der Laufzeit des im Juli 2013 eingeleiteten Spruchverfahrens, in dem die Angemessenheit der im Vertrag geregelten Barabfindung gemäß § 305 AktG und der Ausgleichszahlung gemäß § 304 AktG überprüft wird, sowie zwei Monate nach dessen Abschluss MAN Stamm- und Vorzugsaktien der Volkswagen Truck & Bus GmbH anzudienen. Ende Juli 2015 hat das Landgericht München in erster Instanz entschieden, dass der Abfindungsanspruch von 80,89 € auf 90,29 € je Aktie anzuheben sei. Sowohl Volkswagen als auch einige Minderheitsaktionäre haben am Oberlandesgericht München Beschwerde gegen das Urteil eingelegt. Ende Dezember 2016 hielt die Volkswagen Truck & Bus GmbH 75,73 % der Stammaktien und 46,43 % der Vorzugsaktien an der MAN SE.

Die Volkswagen AG hatte den Aktionären von Scania am 14. März 2014 ein freiwilliges öffentliches Angebot zum Kauf aller bisher weder unmittelbar noch mittelbar gehaltenen Scania Aktien unterbreitet. Nach erfolgreichem Vollzug des Angebots hielt Volkswagen Ende 2014 einen Anteil von 99,57 % am Grundkapital von Scania. In Bezug auf die im Rahmen des Angebots nicht angedienten Scania Aktien wurde ein Squeeze-out-Verfahren eingeleitet, in dem das schwedische Schiedsgericht am 11. November 2014 entschied, dass der Volkswagen AG alle ausstehenden Scania Aktien übertragen werden. Nach Eintritt der Rechtskraft dieser Entscheidung ist die Volkswagen AG seit dem 14. Januar 2015 unmittelbar und mittelbar rechtliche Eigentümerin sämtlicher Scania Aktien. Das Schiedsgericht hat in seiner Entscheidung vom 30. Juni 2016 den von Volkswagen gezahlten Angebotspreis als angemessene Abfindung bestätigt.

Der Volkswagen Konzern war über seinen 50 %-Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen Global Mobility Holding B.V. (GMH), Amsterdam, Niederlande, mittelbar zu 50 % an dessen Tochterunternehmen LeasePlan Corporation N.V., Amsterdam, Niederlande, (LeasePlan) beteiligt. LeasePlan ist ein niederländischer Finanzdienstleistungskonzern, dessen Kerngeschäft das Leasing und Fuhrparkmanagement ist. Im Januar 2016 wurden die letzten Genehmigungen für den Verkauf von LeasePlan an ein internationales Investorenkonsortium durch die zuständigen Behörden erteilt. Die rechtliche Übertragung der LeasePlan Anteile an das Konsortium wurde am 21. März 2016 vollzogen.

RECHTLICHE EINFLUSSFAKTOREN FÜR DAS GESCHÄFT

Auf das Geschäft der Volkswagen Gesellschaften wirken - wie auch bei anderen international tätigen Unternehmen - zahlreiche in- und ausländische Rechtsordnungen ein. Dabei handelt es sich vor allem um entwicklungs-, produktions- und vertriebsbezogene Vorschriften, unter anderem aber auch um steuer-, gesellschafts-, handels-, finanz- und kapitalmarktrechtliche Regelungen sowie solche des Arbeits-, Banken-, Beihilfe-, Energie-, Umwelt- und Versicherungsrechts.

ANTEILSBESITZ DER VOLKSWAGEN AG

www.volkswagenag.com/ir

Corporate-Governance-Bericht

Corporate Governance bezeichnet die verantwortungsvolle, transparente und auf langfristige Wertschöpfung ausgelegte Leitung und Überwachung von Unternehmen. Eine gute Corporate Governance bildet die Basis für nachhaltigen Erfolg und ist für uns zugleich eine wichtige Voraussetzung, um das Vertrauen unserer Stakeholder in unsere Arbeit zu stärken.

DER DEUTSCHE CORPORATE GOVERNANCE KODEX - LEITLINIE FÜR ERFOLGREICHE UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Corporate Governance bildet den Ordnungsrahmen für die Führung und Kontrolle eines Unternehmens. Dazu gehören unter anderem seine Organisation und Werte sowie seine geschäftspolitischen Grundsätze und Leitlinien. Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) gibt Empfehlungen und Anregungen für eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung und -kontrolle. Die für diesen Zweck eingerichtete Regierungskommission hat die Inhalte des DCGK auf Basis wesentlicher Vorschriften sowie national und international anerkannter Standards der Unternehmensführung erarbeitet. Sie überprüft diese regelmäßig unter Einbezug aktueller Entwicklungen und passt sie bei Bedarf an. Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG richten ihre Arbeit an den Empfehlungen und Anregungen des DCGK aus. Eine gute Corporate Governance sehen wir als eine wesentliche Voraussetzung dafür, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Sie trägt dazu bei, das Vertrauen unserer Aktionäre, Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner und Investoren in unsere Arbeit zu stärken und dem stetig wachsenden Informationsbedarf nationaler und internationaler Interessengruppen gerecht zu werden.

ENTSPRECHENSERKLÄRUNGEN (STAND: ZEITPUNKT DER JEWEILIGEN ERKLÄRUNG)

Am 14. März 2016 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG eine Ergänzung der Entsprechenserklärung zum DCGK gemäß § 161 AktG vom 20. November 2015 mit nachfolgendem Wortlaut abgegeben.

"Vorstand und Aufsichtsrat erklären:

1) Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG haben mit ihrer Entsprechenserklärung vom 20. November 2015 erklärt, den vom Bundesministerium der Justiz am 12. Juni 2015 im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 05. Mai 2015 ("DCGK") mit Ausnahme der nachfolgend genannten Nummern zu entsprechen:

a) 4.2.3 Abs. 4 (Abfindungs-Cap)

b) 5.1.2 Abs. 2 Satz 3 (Altersgrenze für Vorstandsmitglieder)

c) 5.3.2 Satz 3 (Unabhängigkeit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses)

d) 5.4.1 Abs. 5 bis 7 (Offenlegung bei Wahlvorschlägen)

e) 5.4.6 Abs. 2 Satz 2 (erfolgsorientierte Aufsichtsratsvergütung)

2) Aufgrund der aktuell noch offenen Fragestellungen im Zusammenhang mit den Folgen der Abgasthematik und den daraus resultierenden Bewertungsfragen haben Vorstand und Aufsichtsrat entschieden, dass der Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2015 sowie der Zwischenbericht zum ersten Quartal 2016 nicht binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende beziehungsweise 45 Tagen nach Quartalsende öffentlich zugänglich sein werden. Insoweit wird daher in Ergänzung der Entsprechenserklärung vom 20. November 2015 eine Abweichung von Nummer 7.1.2 Satz 4 DCGK (Fristen zur Offenlegung) erklärt. Die Abweichung ist auf die genannten Veröffentlichungen beschränkt und der Empfehlung wird ab dem Halbjahresfinanzbericht 2016 wieder entsprochen werden."

Am 22. April 2016 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG eine weitere Ergänzung der Entsprechenserklärung zum DCGK gemäß § 161 AktG vom 20. November 2015 mit nachfolgendem Wortlaut abgegeben.

"Vorstand und Aufsichtsrat erklären:

1) Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG haben mit ihrer Entsprechenserklärung vom 20. November 2015 erklärt, den vom Bundesministerium der Justiz am 12. Juni 2015 im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 05. Mai 2015 ("DCGK") mit Ausnahme der nachfolgend genannten Nummern zu entsprechen:

a) 4.2.3 Abs. 4 (Abfindungs-Cap)

b) 5.1.2 Abs. 2 Satz 3 (Altersgrenze für Vorstandsmitglieder)

c) 5.3.2 Satz 3 (Unabhängigkeit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses)

d) 5.4.1 Abs. 5 bis 7 (Offenlegung bei Wahlvorschlägen)

e) 5.4.6 Abs. 2 Satz 2 (erfolgsorientierte Aufsichtsratsvergütung)

2) Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG haben mit ihrer Ergänzung der unter 1) genannten Erklärung, beschlossen am 14. März 2016, zudem eine Abweichung von Nummer 7.1.2 Satz 4 DCGK (Fristen zur Offenlegung) erklärt.

3) Der Aufsichtsrat hat heute im Einvernehmen mit den einzelnen Vorstandsmitgliedern die Erfolgsziele und Vergleichsparameter zur Bestimmung der variablen Vergütung für das Geschäftsjahr 2015 für die Mitglieder des Vorstands geändert. Gemäß Nummer 4.2.3 Abs. 2 Satz 8 DCGK soll eine nachträgliche Änderung der Erfolgsziele und Vergleichsparameter für variable Vergütungsteile ausgeschlossen sein. Ein weiteres Festhalten an den bisherigen Erfolgszielen und Vergleichsparametern hätte aber nach Ansicht des Aufsichtsrats und der Vorstandsmitglieder zu Ergebnissen geführt, die der aktuellen Situation der Gesellschaft nicht ausreichend Rechnung tragen. Eine nachträgliche Anpassung der Erfolgsziele und Vergleichsparameter war daher angezeigt.

Daher wird in zweiter Ergänzung der Entsprechenserklärung vom 20. November 2015 eine Abweichung von Nummer 4.2.3 Abs. 2 Satz 8 DCGK (Ausschluss nachträglicher Änderung der Vergleichsparameter) erklärt"

Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG haben am 18. November 2016 die gesetzlich geforderte jährliche Entsprechenserklärung zum DCGK gemäß § 161 AktG mit folgendem Wortlaut abgegeben:

"Vorstand und Aufsichtsrat erklären: Den vom Bundesministerium der Justiz am 12. Juni 2015 im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 05. Mai 2015 ("DCGK") wurde im Zeitraum seit der letzten Entsprechenserklärung vom 20. November 2015 und wird weiterhin mit Ausnahme der nachfolgend genannten Nummern aus den dort genannten Gründen und in den genannten Zeiträumen entsprochen.

a) 4.2.3 Abs. 2 Satz 8 (Ausschluss nachträglicher Änderung der Vergleichsparameter)

Der Aufsichtsrat hatte am 22. April 2016 im Einvernehmen mit den einzelnen Vorstandsmitgliedern die Erfolgsziele und Vergleichsparameter zur Bestimmung der variablen Vergütung für das Geschäftsjahr 2015 für die Mitglieder des Vorstands geändert. Gemäß Nummer 4.2.3 Abs. 2 Satz 8 DCGK soll eine nachträgliche Änderung der Erfolgsziele und Vergleichsparameter für variable Vergütungsteile ausgeschlossen sein. Ein weiteres Festhalten an den bisherigen Erfolgszielen und Vergleichsparametern hätte aber nach Ansicht des Aufsichtsrats und der Vorstandsmitglieder zu Ergebnissen geführt, die der Situation der Gesellschaft nicht ausreichend Rechnung tragen. Eine nachträgliche Anpassung der Erfolgsziele und Vergleichsparameter war daher angezeigt. Daher wurde am 22. April 2016 in Ergänzung der Entsprechenserklärung vom 20. November 2015 eine Abweichung von Nummer 4.2.3 Abs. 2 Satz 8 DCGK (Ausschluss nachträglicher Änderung der Vergleichsparameter) erklärt. Die Abweichung ist auf die genannten Änderungen beschränkt und seither wurde und wird der Empfehlung wieder entsprochen.

b) 4.2.3 Abs. 4 (Abfindungs-Cap)

Ein Abfindungs-Cap wird bei Neuabschluss von Vorstandsverträgen berücksichtigt, nicht jedoch bei Abschluss von Verträgen mit Vorständen ab deren dritter Amtszeit, soweit im ersten Vertrag kein Cap vorgesehen war. Insoweit wurde Bestandsschutz eingeräumt.

c) 5.1.2 Abs. 2 Satz 3 (Altersgrenze für Vorstandsmitglieder) In der Vergangenheit hatte der Aufsichtsrat eine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder nicht für angemessen erachtet, da die Fähigkeit, das Unternehmen erfolgreich zu führen, nicht generell bei Erreichen eines bestimmten Alters entfällt und sich eine starre Altersgrenze auch diskriminierend auswirken könnte. Der Aufsichtsrat ist zu der Auffassung gelangt, dass diesen Bedenken durch eine geeignete Gestaltung der Altersgrenze begegnet werden kann und hat daher heute eine entsprechende Altersgrenze für Vorstandsmitglieder festgelegt. Daher wird dieser Empfehlung ab heute wieder entsprochen.

d) 5.3.2 Satz 3 (Unabhängigkeit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses)

Nach der Formulierung dieser Empfehlung ist unklar, ob der Prüfungsausschussvorsitzende "unabhängig" im Sinne der Nummer 5.3.2 Satz 3 des DCGK ist. Die gegebenenfalls fehlende "Unabhängigkeit" könnte sich aus seiner Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Porsche Automobil Holding SE, der Verwandtschaft zu anderen Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gesellschaft und der Porsche Automobil Holding SE, seiner mittelbaren Minoritätsbeteiligung an der Porsche Automobil Holding SE sowie geschäftlichen Beziehungen zu anderen Mitgliedern der Familien Porsche und Piëch, die ebenfalls mittelbar an der Porsche Automobil Holding SE beteiligt sind, ergeben. Diese Beziehungen begründen aber nach Auffassung von Aufsichtsrat und Vorstand weder einen Interessenkonflikt noch beeinträchtigen sie die Amtsführung des Prüfungsausschussvorsitzenden. Höchstvorsorglich wird jedoch diese Ausnahme erklärt.

e) 5.4.1 Abs. 5 bis 7 (Offenlegung bei Wahlvorschlägen) Hinsichtlich der Empfehlung in Nummer 5.4.1 Abs. 5 bis 7 des DCGK zur Offenlegung bestimmter Umstände bei Wahlvorschlägen des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung sind die Anforderungen des Kodex unbestimmt und in ihrer Abgrenzung unklar. Vorstand und Aufsichtsrat erklären daher höchstvorsorglich insoweit eine Abweichung vom Kodex. Dessen ungeachtet wird sich der Aufsichtsrat bemühen, den Anforderungen der Empfehlung gerecht zu werden.

f) 5.4.6 Abs. 2 Satz 2 (erfolgsorientierte Aufsichtsratsvergütung)

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist durch die Aktionäre in § 17 Abs. 1 unserer Satzung u.a. in Form einer Bindung an die Dividende geregelt. Wir gehen insoweit von einer kodexkonformen Ausrichtung des variablen Vergütungsteils an der "nachhaltigen Unternehmensentwicklung" im Sinne von Nummer 5.4.6 Abs. 2 Satz 2 des DCGK aus. Da aber nicht auszuschließen ist, dass hierzu andere Auffassungen vertreten werden, wird vorsorglich eine Abweichung von dieser Empfehlung des Kodex erklärt.

g) 7.1.2 Satz 4 (Fristen zur Offenlegung)

Aufgrund der noch offenen Fragestellungen im Zusammenhang mit den Folgen der Abgasthematik und den daraus resultierenden Bewertungsfragen entschieden Vorstand und Aufsichtsrat, dass der Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2015 sowie der Zwischenbericht zum ersten Quartal 2016 nicht binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende beziehungsweise 45 Tagen nach Quartalsende öffentlich zugänglich gemacht wurden. Daher wurde am 14. März 2016 in Ergänzung der Entsprechenserklärung vom 20. November 2015 eine Abweichung von Nummer 7.1.2 Satz 4 DCGK (Fristen zur Offenlegung) erklärt. Die Abweichung war auf die genannten Veröffentlichungen beschränkt und der Empfehlung wurde und wird seit dem Halbjahresfinanzbericht 2016 wieder entsprochen."

Die aktuelle Entsprechenserklärung ist auch auf unserer Internetseite www.volkswagenag.com/ir veröffentlicht.

Den Anregungen des DCGK in der aktuellen Fassung wird mit Ausnahme der Nummer 5.1.2 Abs. 2 Satz 1 (Dauer von Vorstands-Erstbestellungen) gefolgt. Die Dauer von Vorstands-Erstbestellungen legt der Aufsichtsrat dem jeweiligen Einzelfall angemessen und am Unternehmenswohl orientiert fest. Die Anregung in Nummer 2.3.2 ("Erreichbarkeit des Stimmrechtsvertreters während der Hauptversammlung") wurde auf der Hauptversammlung 2016 in der Weise umgesetzt, dass die Aktionäre während der Hauptversammlung bis 13:00 Uhr die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter auch auf elektronischem Weg zur Ausübung ihrer Stimmrechte erreichen konnten. Die Anregung in Nummer 2.3.3 ("Übertragung der Hauptversammlung") wurde auf der Hauptversammlung 2016 in der Weise umgesetzt, dass die einleitenden Ausführungen des Aufsichtsratsvorsitzenden und die Rede des Vorstandsvorsitzenden übertragen wurden.

Auch unsere börsennotierten Tochtergesellschaften AUDI AG, MAN SE und RENK AG haben jeweils eine Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben.

Die Entsprechenserklärungen unserer börsennotierten Tochtergesellschaften sind unter den nachfolgend aufgeführten Internetadressen abrufbar.

ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN VORSTAND UND AUFSICHTSRAT

Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Er ist in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, unmittelbar eingebunden. Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG stimmen die strategische Ausrichtung des Volkswagen Konzerns eng miteinander ab. Die beiden Gremien analysieren gemeinsam regelmäßig den Stand der Strategieumsetzung. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher oder mündlicher Form über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements sowie der Compliance.

Weitere Informationen zur Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG sowie zur Arbeit und zur Struktur der Ausschüsse des Aufsichtsrats finden Sie im Bericht des Aufsichtsrats auf den Seiten 12 bis 17 dieses Geschäftsberichts.

Angaben zur personellen Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie zu den Aufsichtsratsausschüssen können Sie den Seiten 84 bis 87 entnehmen.

ZIELE FÜR DIE BESETZUNG VON AUFSICHTSRAT, VORSTAND UND OBERSTEN FÜHRUNGSEBENEN

Angesichts des Unternehmensgegenstands, der Größe der Gesellschaft und des Umfangs der internationalen Geschäftstätigkeit strebt der Aufsichtsrat der Volkswagen AG an, bei seiner Zusammensetzung folgende Kriterien zu berücksichtigen:

Mindestens drei Aufsichtsratsmandate sollen Personen innehaben, die in besonderem Maße die Eigenschaft der Internationalität verkörpern.

ENTSPRECHENSERKLÄRUNG DER VOLKSWAGEN AG

www.volkswagenag.com/ir

ENTSPRECHENSERKLÄRUNG DER AUDI AG

www.audi.de/cgk-erklaerung

ENTSPRECHENSERKLÄRUNG DER MAN SE

www.man.eu/corporate

ENTSPRECHENSERKLÄRUNG DER RENK AG

www.renk.de/corporated-governance.html

Aufseiten der Anteilseigner sollen mindestens vier Personen ohne potenzielle Interessenkonflikte im Aufsichtsrat vertreten sein, insbesondere ohne solche Interessenkonflikte, die aufgrund einer Beratungs- und Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern oder sonstigen Dritten entstehen können.

Des Weiteren sollen aufseiten der Anteilseigner mindestens vier Mandate auf Personen entfallen, die unabhängig im Sinne von Nummer 5.4.2 des DCGK sind.

Weiterhin sollen bei Wahlvorschlägen in der Regel keine Personen berücksichtigt werden, die zum Zeitpunkt der Wahl das 75. Lebensjahr vollendet haben oder die zum Zeitpunkt der Wahl bereits mehr als 15 Jahre dem Aufsichtsrat angehören.

Die vorstehenden Kriterien werden eingehalten. Aufgrund des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst gilt ab dem 1. Januar 2016 für den Aufsichtsrat der Volkswagen AG für neu zu besetzende Mandate die gesetzlich vorgeschriebene Quote von mindestens 30 % Frauen und mindestens 30 % Männern. Anteilseigner- und Arbeitnehmerseite haben beschlossen, dass jede Seite diese Quote eigenständig erfüllt (Getrennterfüllung). Mit der Wahl von Frau Hessa Sultan Al-Jaber zum Mitglied des Aufsichtsrats durch die Ordentliche Hauptversammlung 2016 wurde die Quote von mindestens 30 % Frauen und mindestens 30 % Männern auf Seiten der Anteilseigner erreicht; die Quote wurde auch am 31. Dezember 2016 erreicht. Für die Arbeitnehmerseite ist die Mindestquote erstmalig bei der turnusmäßigen Wahl der Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat im Jahr 2017 zu erfüllen. Auf Seiten der Arbeitnehmervertreter belief sich der Anteil weiblicher Mitglieder im Aufsichtsrat der Volkswagen AG zum Jahresende 2016 auf 10 %.

Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hatte sich im Jahr 2015 zum Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen im Vorstand längerfristig zu erhöhen und einen Anteil von 30 % zu erreichen. Zum Zeitpunkt der durch das Gesetz geforderten Festlegung eines konkreten Ziels hatte der Aufsichtsrat keine Möglichkeit gesehen, den Frauenanteil im Vorstand bis Ende 2016 zu erhöhen und bis zum 31. Dezember 2016 eine Zielquote von null beschlossen. Mit Frau Christine Hohmann-Dennhardt, die vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Januar 2017 das Ressort Integrität und Recht verantwortete, und Frau Hiltrud Dorothea Werner, die das Ressort seit 1. Februar 2017 verantwortet, beläuft sich der Anteil weiblicher Mitglieder im Konzernvorstand seither auf 11,1 %; damit wurde die Zielquote am 31. Dezember 2016 übertroffen.

Der Aufsichtsrat hat den nach dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst festzulegenden Anteil von Frauen im Vorstand für den Zeitraum nach dem 31. Dezember 2016 auf eine Zielquote von 11,1 % festgelegt. Die hierfür neu festzulegende Frist läuft bis zum 31. Dezember 2021.

Im Berichtsjahr hat die Volkswagen AG die gesetzten Zielquoten für die Frauenanteile im Management im Einklang mit dem Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen erreicht: Zum Jahresende betrug der Frauenanteil 9,8 % (Ziel: 9,8 %) in der ersten Führungsebene und 13,5 % (Ziel: 13,3 %) in der zweiten. Für den neuen Zeitraum bis zum Jahresende 2021 hat sich die Volkswagen AG einen Frauenanteil von 13,0 % für die erste Führungsebene und von 16,9 % für die zweite Führungsebene zum Ziel gesetzt.

VERGÜTUNGSBERICHT

Ausführliche Erläuterungen zum Vergütungssystem und zur individuellen Vergütung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat finden Sie im Vergütungsbericht auf den Seiten 67 bis 83 des Lageberichts, im Anhang des Volkswagen Konzernabschlusses auf der Seite 317 und im Anhang des Jahresabschlusses der Volkswagen AG auf Seite 57.

ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist Teil des zusammengefassten Lageberichts und auf unserer Internetseite www.volkswagenag.com/ir dauerhaft zugänglich.

COMPLIANCE

Die Einhaltung international gültiger Regeln und der faire Umgang mit unseren Geschäftspartnern und Wettbewerbern gehören zu den wichtigsten Grundsätzen unseres Unternehmens. Volkswagen fühlt sich nicht nur an gesetzliche und interne Bestimmungen gebunden. Auch freiwillig eingegangene Verpflichtungen und ethische Prinzipien sind integrale Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Regelkonformes Verhalten ist eine Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und muss eine Selbstverständlichkeit für alle Mitarbeiter des Konzerns sein. Dieses Bewusstsein zu stärken gehört aktuell zu den wesentlichen Aufgaben in unserem Unternehmen.

Bekenntnis zur Compliance auf oberster Ebene

Diese Auffassung teilt auch die Unternehmensführung ausdrücklich. Der Vorsitzende des Vorstands der Volkswagen AG, Herr Matthias Müller, sagte 2016 auf einer Managementveranstaltung in Wolfsburg: "Wir wollen Integrität als Grundlage des gemeinsamen Handelns tief im gesamten Unternehmen verankern. Dazu werden wir unsere Anstrengungen bei Compliance, für Regel- und Gesetzestreue konzernweit weiter verstärken" und "Dies ist keine Aufgabe einer einzelnen Person oder Abteilung. Hier sind wir alle als Führungskräfte gefragt und gefordert"

ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG

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Der Vorstand für Integrität und Recht unterstrich im Volkswagen Intranet: "Wir wollen bei Volkswagen anständig Geschäfte machen - und das im doppelten Sinne. Das kann uns nur gelingen, wenn wir uns an Recht und Gesetz, interne Regelungen und eingegangene Selbstverpflichtungen halten. Sicher ist: Nur wenn wir rechtschaffen und integer agieren, werden wir auf Dauer erfolgreich sein. Lassen Sie uns gemeinsam alles daran setzen, dass wir nicht nur auf unsere Ergebnisse stolz sein können, sondern auch darauf, wie wir diese erreichen."

Präventives Compliance-Managementsystem

Compliance gehört seit 2016 zum neuen Vorstandsbereich Integrität und Recht und ist wesentlicher Teil der Governance, Risk & Compliance (GRC)-Organisation (siehe auch Risiko- und Chancenbericht ab Seite 180). Volkswagen verfolgt insbesondere einen präventiven Compliance-Ansatz, der die Belegschaft sensibilisiert und aufklärt und so potenzielle Regelverstöße bereits im Vorfeld verhindern soll. Dazu gehören insbesondere Verhaltensgrundsätze und Leitfäden, Kommunikation zu Compliance, Lernprogramme, Schulungen und Beratungsmaßnahmen, der Business Partner Check sowie das Ombudsmann-System (dazu nachfolgend im Einzelnen).

Volkswagen verfolgt darüber hinaus einen repressiven Compliance-Ansatz: Konzern-Revision und Konzern-Sicherheit führen die notwendigen investigativen Tätigkeiten regelmäßig aus, überprüfen systematisch die Regeleinhaltung und führen verdachtsunabhängige, stichprobenartige Kontrollen sowie Sachverhaltsermittlungen bei konkreten Verdachtsfällen durch. Das Personalwesen und das Konzern-Rechtswesen setzen die reaktiven Maßnahmen um. Im Sinne eines ganzheitlichen Compliance-Managementsystems sind diese Prozesse eng miteinander verzahnt. Dennoch sind wir uns bewusst, dass selbst das beste Compliance-Managementsystem kriminelle Handlungen Einzelner niemals vollständig verhindern kann.

Der Group Chief Compliance Officer wird in seiner Arbeit von 14 Chief Compliance Officers beziehungsweise Compliance-Ansprechpartnern (Verantwortliche in den Marken, bei Volkswagen Finanzdienstleistungen sowie in der Porsche Holding GmbH, Salzburg) unterstützt. Ihnen stehen in den Konzerngesellschaften Compliance Officers zur Seite. Eine Vernetzung der Organisation fand im Berichtsjahr unter anderem über eine große GRC Global Conference in Berlin statt, an der rund 300 Mitarbeiter aus 30 Ländern und zwölf Konzernmarken teilnahmen. Sie tauschten sich im Rahmen von Workshops und Vorträgen über aktuelle und kommende Schwerpunkte im Bereich Compliance- und Risikomanagement aus.

Zudem unterstützen verschiedene Gremien im Konzern und in den Markengesellschaften die Arbeit der Compliance-Organisation. Dazu zählen der Compliance-Rat auf Ebene des Top-Managements und das Compliance-Kernteam, das die Expertise zu Compliance-Themen aus unterschiedlichen Fachbereichen bündelt.

Schwerpunktthemen des Jahres 2016

Jährlich werden konzernweit im Rahmen des GRC-Regelprozesses detaillierte Risikoeinschätzungen zum Thema Compliance erfasst. Die Ergebnisse fließen in die Risikoanalysen des Volkswagen Konzerns, der Marken und Gesellschaften sowie in die Compliance-Programmplanungen ein.

Als Reaktion auf die Dieselthematik haben wir an Maßnahmen zur besseren Gewährleistung der Produkt-Compliance im Entwicklungs- und Produktionsprozess sowie im Rahmen der Qualitätssicherung gearbeitet. Ferner werden die Prozesse in der Entwicklung so ausgestaltet, dass bereits der Versuch der Umgehung verbindlicher Vorschriften frühzeitig noch besser erkannt und verhindert werden kann. In diesem Zusammenhang haben wir unter anderem die Konformitätsprüfungen unserer Produkte weiter gestärkt.

Ferner haben wir Angebote, die Rat und Unterstützung für Beschäftigte anbieten, im Berichtsjahr ausgebaut. Hierzu wurde das Beratungsangebot ebenso wie das Angebot von Online-Lernprogrammen erweitert. Zum Thema Geldwäscheprävention steht den Mitarbeitern ein neuer Informationsleitfaden zur Verfügung.

Das Hinweisgebersystem im Volkswagen Konzern wurde organisatorisch und prozessual neu aufgestellt. Der Konzernvorstand hat für das Hinweisgebersystem eine konzernweite Richtlinie verabschiedet. Hierin sind insbesondere klare Schutzrechte für Hinweisgeber und Betroffene enthalten. Ab 2017 ist das Vorstandsressort Integrität und Recht für den Prozess zur Aufnahme und Bearbeitung von Hinweisen zuständig. Die ermittelnden Einheiten sind insbesondere die Konzern-Revision und die Konzern-Sicherheit.

Verhaltensgrundsätze und Leitfäden

Verhaltensgrundsätze (Code of Conduct) mit der Verpflichtung zur Einhaltung von Gesetzen sind in den Markengesellschaften den Mitarbeitern gegenüber kommuniziert und wesentlicher Teil der Compliance-Schulungen. Sie sind auch in operative Prozesse integriert: Beispielsweise enthalten neu geschlossene Arbeitsverträge für alle Beschäftigten im Tarif- und Managementbereich bei der Volkswagen AG einen Hinweis auf die Verhaltensgrundsätze und auf die Verpflichtung, diese einzuhalten. Darüber hinaus waren die Verhaltensgrundsätze im Berichtsjahr weiterhin Bestandteil des jährlich stattfindenden Mitarbeitergesprächs und damit Bewertungsbestandteil der variablen, leistungsorientierten Vergütung.

Neben den Verhaltensgrundsätzen des Volkswagen Konzerns umfasst das Compliance-Regelwerk unter anderem auch die Leitfäden zu Antikorruption inklusive Checklisten und eines ausdrücklichen Verbots sogenannter "facilitation payments" (Beschleunigungszahlungen), zum Wettbewerbs- und Kartellrecht sowie zur Geldwäscheprävention. Außerdem gelten konzernweit Organisationsanweisungen zum Umgang mit Geschenken und Einladungen sowie zur Vergabe von Spenden.

Compliance-Regelwerke stehen den Mitarbeitern über die Compliance-Intranetseiten zur Verfügung.

Kommunikation zu Compliance

Die GRC-Organisation hat im abgelaufenen Geschäftsjahr in den Marken und Gesellschaften des Konzerns verschiedene Compliance-Themen kommuniziert und dafür vielfältige klassische Kommunikationskanäle genutzt. Dazu gehören Berichte in diversen Mitarbeiterzeitungen der Marken, Gesellschaften und Standorte. Digitale Medien wie Intranet-Portale, Apps für Smartphones und Tablets, Blogs und Newsletter sind ebenfalls fester Bestandteil der Compliance-Kommunikation.

Lernprogramme, Schulungen und Beratung

Das Informieren von Mitarbeitern auf allen Hierarchieebenen spielt auch weiterhin eine zentrale Rolle bei der Compliance-Arbeit. 2016 wurden konzernweit rund 187.000 Beschäftigte in unterschiedlichen Formaten zu Compliance-Themen wie beispielsweise Verhaltensgrundsätze, Antikorruption, Menschenrechte, Geldwäscheprävention sowie zum Wettbewerbs- und Kartellrecht geschult. Neben klassischen Vorträgen und Online-Lernprogrammen sind Fallstudien, Rollenspiele und andere interaktive Formate fester Bestandteil der Mitarbeiter- und Führungskräftetrainings. Darüber hinaus haben neu berufene Mitglieder des Oberen Managementkreises der Volkswagen AG die Möglichkeit, ein Managementgespräch zu den Themen Risikomanagement und Compliance zu führen. Alle neu eingestellten Mitarbeiter der Volkswagen AG sind verpflichtet, am Online-Lernprogramm und Online-Test zu den Verhaltensgrundsätzen des Konzerns teilzunehmen. Zu den integralen Bestandteilen dieses Lernprogramms gehört das Thema Menschenrechte. Zur Selbstinformation wird den Beschäftigten der Volkswagen AG unter anderem eine Compliance-App für Smartphones und Tablets zur Verfügung gestellt. In allen Marken- und zahlreichen Konzerngesellschaften können sich die Beschäftigten über eine in der Regel an die Compliance-Organisation angebundene E-Mail-Adresse persönlich zu Compliance-Themen beraten lassen. An den deutschen Standorten der Volkswagen AG ist ein IT-gestütztes Informations- und Beratungstool verfügbar.

Business Partner Check

Auch von unseren Geschäftspartnern erwarten wir, dass sie sich integer und regelkonform verhalten. Aus diesem Grund überprüft Volkswagen risikoorientiert die Integrität seiner Geschäftspartner (Business Partner Check). Auf diese Weise erlangen wir, bereits bevor wir eine Geschäftsbeziehung eingehen, Kenntnisse über den potenziellen Partner und reduzieren das Risiko einer geschäfts- und unternehmensschädigenden Zusammenarbeit.

Ombudsmann-System

Über das konzernweit arbeitende Ombudsmann-System können Hinweise auf Verstöße beziehungsweise Verdachtsfälle hinsichtlich Korruption, Wirtschaftsstraftaten oder sonstige Unregelmäßigkeiten wie die Verletzung von Menschenrechten und ethisches Fehlverhalten an zwei vom Konzern beauftragte externe Rechtsanwälte in allen wichtigen Konzernsprachen gemeldet werden. Seit 2014 haben Hinweisgeber die Möglichkeit, über einen zusätzlichen Online-Kanal mit den Ombudsmännern zu kommunizieren: In einem technisch besonders gesicherten elektronischen Postkasten können Hinweise auf Verstöße gemeldet werden. Selbstverständlich haben Hinweisgeber aufgrund der Abgabe von Hinweisen keine Sanktionen durch das Unternehmen zu befürchten. Die Ombudsmänner haben im Jahr 2016 - auf Wunsch unter Wahrung der Vertraulichkeit für die Hinweisgeber - nach einer entsprechenden Plausibilisierung 125 Meldungen an die Konzern-Revision des Volkswagen Konzerns weitergeleitet. Zusätzlich gingen weitere 110 Hinweise direkt bei der Leitung der Konzern-Revision ein. Dezentrale Revisionen der Marken und Konzerngesellschaften haben insgesamt 481 Hinweise erhalten. Sämtlichen Hinweisen wurde beziehungsweise wird nachgegangen. Alle Hinweise werden bis zum eindeutigen Projektabschluss mit einer finalen Bewertung bearbeitet.

OMBUDSMANN-SYSTEM

www.ombudsleute-der-volkswagen-ag.de

www.ombudsmen-of-volkswagen.com

Wirksamkeitsprüfung

Die Wirksamkeit der Compliance-Maßnahmen in den Marken und Gesellschaften des Volkswagen Konzerns überprüfen wir jährlich mit einer integrierten Abfrage im Rahmen des GRC-Regelprozesses. Dabei prüfen wir ausgewählte Gegenmaßnahmen sowie Managementkontrollen zur Steuerung der Compliance-Risiken auf ihre Wirksamkeit. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass der kontinuierliche Verbesserungsprozess in Bezug auf das Compliance-Managementsystem fortgesetzt wird, zum Beispiel über unabhängige Prüfungen der Konzern-Revision in den Unternehmenseinheiten sowie durch den regelmäßigen Austausch mit externen Fachleuten.

Gemäß den normativen Standards des Deutschen Instituts für Interne Revision e.V. (DIIR) sollen interne Revisionen mindestens alle fünf Jahre extern überprüft werden. Im Zeitraum vom dritten Quartal 2014 bis zum ersten Quartal 2015 wurde ein entsprechendes externes Qualitäts-Assessment des internen Revisionssystems des Volkswagen Konzerns von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft durchgeführt. Hierbei wurde neben den zentralen Steuerungs- und Aufsichtsprozessen auch die Qualität der Revisionsfunktionen in den Marken und Regionen betrachtet (Stichprobenumfang: Volkswagen AG, AUDI AG, SEAT S.A., Volkswagen de Mexico, Volkswagen Group China). Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat bestätigt, dass alle geprüften Revisionseinheiten die zugrunde liegende Norm "DIIR Qualitätsstandard Nr. 3" voll erfüllen und in vielen Bereichen führende Methoden und Praktiken im Revisionsumfeld anwenden. Im Berichtsjahr wurde das interne Qualitätsmanagement weiterentwickelt und ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess unter Leitung der Konzern-Revision durchgeführt.

RISIKOMANAGEMENT, ABSCHLUSSPRÜFUNG

Der sorgsame Umgang mit potenziellen Risiken für das Unternehmen ist in unserer täglichen Arbeit besonders wichtig. Das Risikomanagementsystem des Volkswagen Konzerns ist darauf ausgerichtet, Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten, zu kommunizieren und zu steuern. Dieses System wird fortlaufend überprüft und gegebenenfalls an geänderte Rahmenbedingungen angepasst. Eine ausführliche Beschreibung des Risikomanagementsystems und des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems finden Sie im Risikobericht auf den Seiten 180 bis 183.

Der Aufsichtsrat hat einen Prüfungsausschuss eingerichtet, der sich vor allem mit der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems sowie der Abschlussprüfung, insbesondere der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und von ihm zusätzlich erbrachter Leistungen beschäftigt und eine Empfehlung für den Vorschlag des Aufsichtsrats zur Wahl des Abschlussprüfers erstellt. Darüber hinaus führt er eine Vorprüfung der Finanzberichterstattung durch und befasst sich mit Fragen der Rechnungslegung und der Compliance. Der Prüfungsausschuss holt ferner eine Unabhängigkeitserklärung des Abschlussprüfers ein, bereitet die Beschlussfassung über die Erteilung des Prüfungsauftrags vor und befasst sich dabei mit der Jahresprüfungsplanung, Prüfungsschwerpunkten, der Honorarvereinbarung sowie den Informationspflichten des Abschlussprüfers.

KOMMUNIKATION UND TRANSPARENZ

Der Volkswagen Konzern veröffentlicht in seinem Geschäftsbericht, in den Zwischenberichten und auf der Internetseite www.volkswagenag.com/ir einen Finanzkalender, der alle für seine Aktionäre relevanten Termine enthält. Auf dieser Internetseite sind außerdem unter anderem Einladungen und Tagesordnungen zu den Aktionärsversammlungen sowie die eingegangenen Gegenanträge zu finden. Den Aktionären steht die Entscheidung frei, auf den Aktionärsversammlungen das Stimmrecht selbst auszuüben, dieses Recht durch einen von ihnen bevollmächtigten Dritten ausüben zu lassen oder einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft zu beauftragen. Außerdem bieten wir unseren Aktionären die Möglichkeit, die einleitenden Ausführungen des Aufsichtsratsvorsitzenden und die Rede des Vorstandsvorsitzenden im Internet zu verfolgen. Auf unserer Internetseite stehen zudem Nachrichten und Informationen über den Volkswagen Konzern zum Abruf bereit. Die dort veröffentlichten Mitteilungen und Informationen sind in deutscher und in englischer Sprache verfügbar.

Die Ad-hoc-Mitteilungen des Unternehmens sind nach ihrer gesetzesgemäßen Veröffentlichung unverzüglich auch auf der gleichen Internetseite unter der Rubrik "Nachrichten, Publikationen & Präsentationen", Menüpunkt "Ad-hoc-Mitteilungen" zugänglich.

Mitteilungen über Geschäfte von Führungspersonen nach § 15a WpHG beziehungsweise Artikel 19 Marktmissbrauchsverordnung können unter der Rubrik "Corporate Governance", Menüpunkt "Directors' Dealings" eingesehen werden.

Weiterhin sind auf dieser Seite in der Rubrik "Nachrichten, Publikationen & Präsentationen", Menüpunkt "Finanzpublikationen", die Meldungen des Berichtsjahres gemäß §§ 21 ff. WpHG sowie die Mitteilungen zu sonstigen rechtlichen Angelegenheiten abrufbar.

Die Mandate der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats in Aufsichtsorganen finden Sie auf den Seiten 85 bis 87 dieses Geschäftsberichts. Die Aktionärsstruktur wird auf Seite 113 dargestellt.

PFLICHTVERÖFFENTLICHUNGEN DER VOLKSWAGEN AG

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Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht enthält die individualisierte und nach Bestandteilen aufgegliederte Aufstellung der Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG sowie individualisierte Angaben zur Altersversorgung der Mitglieder des Vorstands. Darüber hinaus erläutern wir in diesem Kapitel die Grundzüge des variablen Vergütungssystems des Vorstands.

GRUNDSÄTZE UND WEITERENTWICKLUNG DER VORSTANDSVERGÜTUNG

Über das Vergütungssystem und die jeweilige Gesamtvergütung der einzelnen Vorstandsmitglieder der Volkswagen AG beschließt das Aufsichtsratsplenum auf Vorschlag des Präsidiums. Bei der Vergütung für aktive Vorstandsmitglieder werden die gesetzlichen Vorgaben des Aktiengesetzes (AktG) und die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) umgesetzt. Insbesondere ist die Vergütungsstruktur gemäß dem Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG; § 87 Abs. 1 AktG) auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet.

Das Vergütungssystem für die Vorstandsmitglieder wurde durch die 50. Ordentliche Hauptversammlung am 22. April 2010 mit 99,44 % der abgegebenen Stimmen gebilligt. Gleichwohl machte die positive Geschäftsentwicklung des Volkswagen Konzerns eine Weiterentwicklung und Neujustierung der Vorstandsvergütung und der darin enthaltenen Vergleichsparameter im Jahr 2013 notwendig. Die Weiterentwicklung der Vorstandsvergütung wurde von einem Vergütungsberater begleitet, auf dessen Unabhängigkeit Aufsichtsrat und Unternehmen geachtet haben.

Die Höhe der Vorstandsvergütung soll im nationalen und internationalen Vergleich angemessen und attraktiv sein. Kriterien sind sowohl die Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung des Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten bei Volkswagen gilt. In diesem Zusammenhang werden regelmäßig Vergütungsvergleiche durchgeführt.

BESTANDTEILE DER VORSTANDSVERGÜTUNG

Die Bezüge des Vorstands setzen sich aus fixen/erfolgsunabhängigen und variablen/erfolgsabhängigen Bestandteilen zusammen. Durch die fixen Bestandteile ist einerseits eine Grundvergütung gewährleistet, die es dem einzelnen Vorstandsmitglied gestattet, seine Amtsführung an den wohlverstandenen Interessen des Unternehmens und den Pflichten eines ordentlichen Kaufmanns auszurichten, ohne dabei in Abhängigkeit von lediglich kurzfristigen Erfolgszielen zu geraten. Andererseits stellen variable Bestandteile, die unter anderem vom wirtschaftlichen Ergebnis des Unternehmens abhängen, eine langfristige Wirkung der Verhaltensanreize sicher.

Die Vergütung weist insgesamt und hinsichtlich ihrer variablen Vergütungsteile betragsmäßige Höchstgrenzen auf.

Mit Frau Hohmann-Dennhardt und Herrn Blessing wurden vertraglich jährliche Mindestvergütungen in Höhe von 3,5 Mio. € (Summe aus Grundvergütung und variabler Vergütung) vereinbart. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 24. Februar 2017 das Angebot von Herrn Blessing angenommen, für das Geschäftsjahr 2016 auf den Aufstockungsbetrag in Höhe von 512,5 Tsd. € zur Erreichung der Mindestvergütung unwiderruflich zu verzichten.

Fixe Vergütung

Die fixe/erfolgsunabhängige Vergütung setzt sich aus Festvergütung und Nebenleistungen zusammen. Die Festvergütung enthält neben der Grundvergütung in unterschiedlichem Umfang auch die Vergütung für die Übernahme von Mandaten bei Konzerngesellschaften. Die Nebenleistungen resultieren aus der Gewährung von Sachbezügen. Dazu gehören insbesondere die Überlassung von Betriebsmitteln, zum Beispiel Dienstwagen, sowie die Übernahme von Versicherungsprämien. Steuern, die auf diese Sachbezüge entfallen, werden im Wesentlichen von der Volkswagen AG getragen.

Zur Kompensation von verlorengegangenen Ansprüchen aufgrund des Arbeitgeberwechsels erhielt Frau Hohmann-Dennhardt die im Geschäftsjahr 2016 fällige Teilzahlung in Höhe von 2,1 Mio. €, die einem Drittel des insgesamt vereinbarten Betrags von 6,3 Mio. € entspricht. Die weiteren Teilzahlungen erfolgen in den Jahren 2017 und 2018.

Die Grundvergütung wird turnusmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Variable Vergütung

Die variable/erfolgsabhängige Vergütung setzt sich zusammen aus einer Sondervergütung, die sich auf die Geschäftsentwicklung des Berichtsjahres und des vorangegangenen Jahres bezieht, sowie seit 2010 aus einem Long Term Incentive (LTI, langfristiger Anreiz), dem eine Betrachtung des Berichtsjahres und der drei vorangegangenen Geschäftsjahre zugrunde liegt. Diese beiden Komponenten der variablen Vergütung beruhen damit auf mehrjährigen Bemessungsgrundlagen und tragen sowohl positiven als auch negativen Entwicklungen Rechnung. Darüber hinaus können individuelle Leistungen der Vorstandsmitglieder bonifiziert werden.

Die in den Tabellen zur Vorstandsvergütung (Zufluss) gemäß DCGK ausgewiesenen Werte entsprechen grundsätzlich den Auszahlungsbeträgen für das jeweilige Geschäftsjahr.

Die in den Tabellen zur Vorstandsvergütung (Gewährte Zuwendungen) gemäß DCGK ausgewiesenen Werte basieren auf einem mittleren Wahrscheinlichkeitsszenario zu Beginn des Geschäftsjahres 2016.

Bei außerordentlichen Entwicklungen kann der Aufsichtsrat eine Begrenzung der variablen Vergütungsbestandteile vornehmen (Cap).

Bonus

Der Bonus honoriert eine positive Geschäftsentwicklung des Volkswagen Konzerns.

Als Bemessungsgrundlage der Sondervergütung wird der Durchschnitt des Operativen Ergebnisses einschließlich des anteiligen Operativen Ergebnisses in China im Zweijahreszeitraum herangezogen. Hierbei ist für die Bemessungsgrundlage ein Schwellenwert verankert, unterhalb dessen kein Bonus anfällt. Dieser Schwellenwert wurde auf 5,0 Mrd. € festgelegt. Mittels einer Begrenzung des maximalen rechnerischen Bonusvolumens ist zudem explizit eine Begrenzung (Cap) für außerordentliche Entwicklungen vorgesehen, die vorbehaltlich des individuellen Leistungsbonus für den Vorstandsvorsitzenden bei 6,75 Mio. € und für die übrigen Vorstandsmitglieder bei 2,5 Mio. € liegt. Die Systematik und die Begrenzung werden vom Aufsichtsrat regelmäßig hinsichtlich Anpassungsnotwendigkeiten überprüft.

Dementsprechend wurde die Sondervergütung der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2015 abweichend von der vom Aufsichtsrat in 2013 beschlossenen Berechnungsmethodik dahingehend geändert, dass für die Zwecke der Ermittlung der Sondervergütung für das Geschäftsjahr 2015 das Operative Ergebnis einschließlich des anteiligen Operativen Ergebnisses in China für das Geschäftsjahr 2015 auf 0 € reduziert wurde.

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die Möglichkeit, die sich rechnerisch auf Basis des durchschnittlichen Operativen Ergebnisses ergebende Sondervergütung unter Nutzung eines individuellen Anpassungsfaktors unabhängig von der maximalen rechnerischen Begrenzung um bis zu 50 % zu erhöhen, um besondere individuelle Leistungen der Vorstandsmitglieder zu vergüten (individueller Leistungsbonus). Hierbei können zum Beispiel besondere Integrationsleistungen oder die erfolgreiche Umsetzung von Sonderprojekten berücksichtigt werden.

Long Term Incentive (LTI)

Die Höhe des LTI ist abhängig vom Erreichen der Ziele der Strategie 2018, die dem für das Geschäftsjahr 2016 gültigen Vergütungssystem zugrunde gelegt ist. Die Zielfelder sind:

Top-Kundenzufriedenheit, gemessen am Kundenzufriedenheitsindex

Top-Arbeitgeber, gemessen am Mitarbeiterindex

Absatzsteigerung, gemessen am Wachstumsindex und

Steigerung der Rendite, gemessen am Renditeindex

Der Kundenzufriedenheitsindex errechnet sich anhand von Indikatoren, die die Gesamtzufriedenheit unserer Kunden mit den ausliefernden Händlern, den Neufahrzeugen und den Servicebetrieben auf Basis des jeweils vorangehenden Werkstattbesuchs abbilden.

Der Mitarbeiterindex wird aus den Indikatoren "Beschäftigung" und "Produktivität" sowie dem Ergebnis von Mitarbeiterbefragungen ermittelt.

Der Wachstumsindex errechnet sich aus den Indikatoren "Auslieferung an Kunden" und "Marktanteil".

Der Renditeindex ergibt sich aus der Entwicklung der Umsatzrendite und der Dividende der Stammaktie.

Die ermittelten Indizes zur Kundenzufriedenheit, zum Bereich Mitarbeiter und zur Absatzsituation werden addiert und das Ergebnis anschließend mit dem Renditeindex multipliziert. Diese Methodik stellt sicher, dass der LTI nur dann ausgezahlt wird, wenn der Konzern auch finanziell erfolgreich ist. Denn wird bei der Umsatzrendite der Schwellenwert von 1,5 % nicht überschritten, beträgt der Renditeindex null. Folglich liegt dann auch der Gesamtindex für das betreffende Geschäftsjahr bei null.

Die maximale Höhe des LTI ist unter Berücksichtigung des Vier-Jahres-Durchschnitts der Gesamtindizes - des Berichtsjahres und der drei vorangegangenen Geschäftsjahre - für den Vorsitzenden des Vorstands auf 4,5 Mio. € und für die übrigen Mitglieder des Vorstands auf 2,0 Mio. € festgelegt worden.

Sonstige Vereinbarungen

Für Verträge mit Mitgliedern des Vorstands, die ab dem 1. Januar 2010 geschlossen wurden, besteht im Krankheitsfall Anspruch auf eine sechs- bis zwölfmonatige Fortzahlung der normalen Bezüge. Zuvor abgeschlossene Verträge gewähren eine sechsmonatige Fortzahlung. Bei Dienstunfähigkeit besteht Anspruch auf das Ruhegehalt.

Hinterbliebene erhalten 66 2/3 % Witwenrente beziehungsweise 20 % Waisengeld bezogen auf das Ruhegehalt des ehemaligen Vorstandsmitglieds. Für Verträge mit Mitgliedern des Vorstands, deren erste Amtszeit nach dem 1. April 2015 beginnt, besteht - nach Grundsätzen der auch für die Tarifmitarbeiter der Volkswagen AG geltenden Betriebsvereinbarung - Anspruch auf 60 % Witwenrente beziehungsweise 10 % Waisengeld für eine Halbwaise und 20 % für eine Vollwaise bezogen auf das Ruhegehalt des ehemaligen Vorstandsmitglieds.

LEISTUNGEN AUF BASIS VIRTUELLER AKTIEN

Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hat in seiner Sitzung am 22. April 2016 das Angebot der Mitglieder des Vorstands angenommen, für die im Zeitpunkt des Beschlusses aktiven Vorstandsmitglieder einen Anteil von 30 % der zuvor beschriebenen variablen Vergütung für das Geschäftsjahr 2015 zurückzubehalten und unter den Vorbehalt der zukünftigen Aktienkursentwicklung zu stellen.

Dies wird erreicht, indem zunächst der zurückbehaltene Betrag auf Basis des durchschnittlichen Aktienkurses der 30 Handelstage vor dem 22. April 2016 (Anfangs-Referenzkurs) in virtuelle Vorzugsaktien der Volkswagen AG mit einer dreijährigen Haltedauer umgewandelt wird und gleichzeitig ein Ziel-Referenzkurs definiert wird, der 125 % des Anfangs-Referenzkurses entspricht. Während der Haltedauer entfällt auf die virtuellen Vorzugsaktien ein Dividendenäquivalent in Höhe der auf echte Vorzugsaktien ausgeschütteten Dividenden.

Nach Ablauf der Haltedauer wird der durchschnittliche Aktienkurs der 30 Handelstage vor dem letzten Tag der Haltedauer, also dem 22. April 2019, ermittelt (Schluss-Referenzkurs). Die Differenz zwischen dem Ziel-Referenzkurs und dem Anfangs-Referenzkurs wird vom Schluss-Referenzkurs in Abzug gebracht, und die während der Haltedauer auf eine echte Volkswagen Vorzugsaktie ausgeschütteten Dividenden (Dividendenäquivalent) werden dem Schluss-Referenzkurs hinzugerechnet. Hierdurch wird erreicht, dass - ohne Berücksichtigung der gegebenenfalls angefallenen Dividendenäquivalente - nur dann der zurückbehaltene Betrag zu 100 % zur Auszahlung kommt, sofern der Anfangs-Referenzkurs der Vorzugsaktie um mindestens 25 % gestiegen ist. Anderenfalls reduziert sich der Betrag entsprechend auf bis zu 0 €. Der sich so ergebende Betrag wird an die Mitglieder des Vorstands ausgezahlt. Der Auszahlungsbetrag darf das Zweifache des ursprünglich zurückbehaltenen Betrags nicht überschreiten. Scheiden Vorstandsmitglieder vor Ablauf der Haltedauer aus ihrem Dienstverhältnis aus, wird der Auszahlungsbetrag bezogen auf den Zeitpunkt der Beendigung des Dienstverhältnisses berechnet und ausgezahlt.

VORSTANDSVERGÜTUNG GEMÄSS HGB

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2016 2015
Erfolgsunabhängige Vergütung Erfolgsabhängige Vergütung Gesamtbezüge Gesamtbezüge Davon Zurückbehalt (Fair Value) Zurückbehalt (nominal)
Matthias Müller (seit 01.03.2015)1 1.762.651 5.489.278 7.251.929 4.757.924 880.522 1.185.912
Karlheinz Blessing (seit 01.01.2016) 1.403.440 1.931.500 3.334.940 - - -
Herbert Diess (seit 01.07.2015)2 1.295.087 1.931.500 3.226.587 7.174.465 359.181 483.720
Francisco Javier Garcia Sanz 1.284.179 1.931.500 3.215.679 4.264.232 718.279 967.440
Jochem Heizmann 1.224.008 1.931.500 3.155.508 4.168.979 718.279 967.440
Christine Hohmann-Dennhardt (01.01.2016 bis 31.01.2017)2,3 7.607.621 2.444.000 10.051.621 - - -
Andreas Renschler (seit 01.02.2015)2 1.292.205 1.931.500 3.223.705 15.573.361 658.457 886.820
Rupert Stadler 1.118.817 1.931.500 3.050.317 4.092.306 718.279 967.440
Frank Witter (seit 07.10.2015) 1.105.827 1.931.500 3.037.327 939.697 165.571 223.049
Im Vorjahr ausgeschiedene Mitglieder des Vorstands - - - 22.273.497 - -
Summe 18.093.835 21.453.778 39.547.612 63.244.460 4.218.566 5.681.821

1 Aus Sicht des Einzelabschlusses 2016 der Volkswagen AG beträgt die erfolgsabhängige Vergütung 4.657.500 €, die Gesamtbezüge betragen 6.420.151 €.
2 Zur Kompensation von verlorengegangenen Ansprüchen aufgrund des Arbeitgeberwechsels erhielten Frau Hohmann-Dennhardt 6,3 Mio. € im Jahr 2016 sowie Herr Diess 5,0 Mio. € und Herr Renschler 11,5 Mio. € im Jahr 2015.
3 Enthält Aufstockungsbetrag auf Mindestvergütung in Höhe von 3,5 Mio. €; Festlegung der variablen Vergütung durch Aufhebungsvertrag.

Die Anzahl der im Rahmen der Leistungen auf Basis virtueller Aktien für 2015 den damaligen Vorstandsmitgliedern am 22. April 2016 gewährten Aktien hat sich im Geschäftsjahr 2016 nicht geändert. Der Fair Value zum 31. Dezember 2016 wurde mittels eines anerkannten Bewertungsverfahrens ermittelt. Der innere Wert wurde gemäß IFRS 2 ermittelt und entspricht dem Betrag, den die Vorstandsmitglieder erhalten hätten, wenn sie am 31. Dezember 2016 ausgeschieden wären. Der innere Wert wurde auf Basis des durchschnittlichen Aktienkurses der letzten 30 Handelstage (Xetra-Schlusskurse) vor dem 31. Dezember 2016 unter Berücksichtigung des Anfangs-Referenzkurses und der Dividende für das Geschäftsjahr 2016 ermittelt. Im "Gesamtergebnis 2016 aus virtuellen Aktien" nach IFRS wird der Saldo aus dem Zurückbehalt (nominal) aufgrund der Annahme der Erklärung des Vorstands durch den Aufsichtsrat am 22. April 2016 und der Erfassung des dazugehörigen Fair Value zum 31. Dezember 2016 ausgewiesen.

ANGABEN 2016 ZU DEN VIRTUELLEN AKTIEN

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Anzahl Aktien Fair Value 31.12.2016 Innerer Wert 31.12.2016 Gesamtergebnis 2016 aus virtuellen Aktien
Matthias Müller (seit 01.03.2015) 10.583 1.046.032 1.058.194 139.880
Herbert Diess (seit 01.07.2015) 4.317 426.696 431.657 57.024
Francisco Javier Garcia Sanz 8.633 853.293 863.214 114.147
Jochem Heizmann 8.633 853.293 863.214 114.147
Andreas Renschler (seit 01.02.2015) 7.914 782.226 791.321 104.594
Rupert Stadler 8.633 853.293 863.214 114.147
Frank Witter (seit 07.10.2015) 1.990 196.693 198.980 26.356
Summe 50.703 5.011.525 5.069.793 670.296

Die Tabellen zur Vorstandsvergütung gemäß DCGK, die den Zufluss ausweisen, enthalten keine Eintragungen, da der Zufluss erst nach Ablauf der Haltedauer von drei Jahren oder im Falle des vorzeitigen Ausscheidens zum entsprechenden Zeitpunkt erfolgt und im Geschäftsjahr 2016 keine Vorstandsmitglieder ausgeschieden sind. Da die Leistungen auf Basis virtueller Aktien erst nach Ende des Geschäftsjahres 2015 vereinbart wurden, erfolgt die Berücksichtigung der Auswirkungen dieser Vereinbarungen in den Tabellen zur Vorstandsvergütung gemäß DCGK, die die gewährten Zuwendungen ausweisen, in der Spalte für das Geschäftsjahr 2016. Der dort auszuweisende Korrekturbetrag ist die Differenz aus dem Fair Value der virtuellen Aktien und dem Zurückbehalt im Zeitpunkt der Gewährung (22. April 2016).

VORSTANDSVERGÜTUNGEN (ZUFLUSS) GEMÄSS DCGK1

Die hier als Zufluss ausgewiesenen Werte der variablen Vergütung entsprechen den Auszahlungsbeträgen für das jeweilige Geschäftsjahr

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MATTHIAS MÜLLER
Vorsitzender des Vorstands
Eintritt: 1. März 2015
2016 2015
Festvergütung 1.584.000 1.020.800
Nebenleistungen 178.651 89.474
Summe 1.762.651 1.110.274
Einjährige variable Vergütung 1.499.278 629.440
Mehrjährige variable Vergütung 3.990.000 2.137.688
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 1.335.000 387.688
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 2.655.000 1.750.000
Summe 7.251.929 3.877.402
Versorgungsaufwand 526.589 295.754
Gesamtvergütung 7.778.518 4.173.156
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KARLHEINZ BLESSING
Personal und Organisation
Eintritt: 1. Januar 2016
2016 2015
Festvergütung 1.056.000 -
Nebenleistungen 347.440 -
Summe 1.403.440 -
Einjährige variable Vergütung 250.500 -
Mehrjährige variable Vergütung 1.681.000 -
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 501.000 -
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 1.180.000 -
Summe 3.334.940 -
Versorgungsaufwand 742.542 -
Gesamtvergütung 4.077.482 -

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.

VORSTANDSVERGÜTUNGEN (ZUFLUSS) GEMÄSS DCGK1

Die hier als Zufluss ausgewiesenen Werte der variablen Vergütung entsprechen den Auszahlungsbeträgen für das jeweilige Geschäftsjahr.

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HERBERT DIESS
Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Pkw
Eintritt: 1. Juli 2015
2016 2015
Festvergütung2 1.260.000 5.630.000
Nebenleistungen 35.087 56.604
Summe 1.295.087 5.686.604
Einjährige variable Vergütung 250.500 246.400
Mehrjährige variable Vergütung 1.681.000 882.280
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 501.000 132.280
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 1.180.000 750.000
Summe 3.226.587 6.815.284
Versorgungsaufwand 699.856 311.850
Gesamtvergütung 3.926.443 7.127.134
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FRANCISCO JAVIER GARCIA SANZ
Beschaffung
2016 2015
Festvergütung 1.079.009 1.102.017
Nebenleistungen 205.170 186.576
Summe 1.284.179 1.288.593
Einjährige variable Vergütung 250.500 492.800
Mehrjährige variable Vergütung 1.681.000 1.764.560
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 501.000 264.560
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 1.180.000 1.500.000
Summe 3.215.679 3.545.953
Versorgungsaufwand 760.864 816.242
Gesamtvergütung 3.976.543 4.362.195

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.
2 Das Vorjahr enthält eine Kompensation von verlorengegangenen Ansprüchen aufgrund des Arbeitgeberwechsels in Höhe von 5,0 Mio. €.

VORSTANDSVERGÜTUNGEN (ZUFLUSS) GEMÄSS DCGK1

Die hier als Zufluss ausgewiesenen Werte der variablen Vergütung entsprechen den Auszahlungsbeträgen für das jeweilige Geschäftsjahr

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JOCHEM HEIZMANN
China
2016 2015
Festvergütung 1.102.017 1.102.017
Nebenleistungen 121.991 91.323
Summe 1.224.008 1.193.340
Einjährige variable Vergütung 250.500 492.800
Mehrjährige variable Vergütung 1.681.000 1.764.560
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 501.000 264.560
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 1.180.000 1.500.000
Summe 3.155.508 3.450.700
Versorgungsaufwand 0 0
Gesamtvergütung 3.155.508 3.450.700
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CHRISTINE HOHMANN-DENNHARDT
Integrität und Recht
Eintritt: 1. Januar 2016, Austritt: 31. Januar 2017
2016 2015
Festvergütung2 7.346.000 -
Nebenleistungen 261.621 -
Summe 7.607.621 -
Einjährige variable Vergütung 0 -
Mehrjährige variable Vergütung 0 -
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 0 -
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 0 -
Sonstiges3 2.444.000 -
Summe 10.051.621 -
Versorgungsaufwand 704.657 -
Gesamtvergütung 10.756.278 -

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.
2 Enthält eine Kompensation von verlorengegangenen Ansprüchen aufgrund des Arbeitgeberwechsels in Höhe von 6,3 Mio. €.
3 Aufstockungsbetrag auf Mindestvergütung in Höhe von 3,5 Mio. €; Festlegung der variablen Vergütung durch Aufhebungsvertrag.

VORSTANDSVERGÜTUNGEN (ZUFLUSS) GEMÄSS DCGK1

Die hier als Zufluss ausgewiesenen Werte der variablen Vergütung entsprechen den Auszahlungsbeträgen für das jeweilige Geschäftsjahr.

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ANDREAS RENSCHLER
Nutzfahrzeuge
Eintritt: 1. Februar 2015
2016 2015
Festvergütung2 1.056.000 12.446.000
Nebenleistungen 236.205 399.658
Summe 1.292.205 12.845.658
Einjährige variable Vergütung 250.500 451.733
Mehrjährige variable Vergütung 1.681.000 1.617.513
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 501.000 242.513
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 1.180.000 1.375.000
Summe 3.223.705 14.914.904
Versorgungsaufwand 4.660.006 0
Gesamtvergütung 7.883.711 14.914.904
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RUPERT STADLER
Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG
2016 2015
Festvergütung 1.056.000 1.056.000
Nebenleistungen 62.817 60.667
Summe 1.118.817 1.116.667
Einjährige variable Vergütung 250.500 492.800
Mehrjährige variable Vergütung 1.681.000 1.764.560
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 501.000 264.560
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 1.180.000 1.500.000
Summe 3.050.317 3.374.027
Versorgungsaufwand 665.679 723.954
Gesamtvergütung 3.715.996 4.097.981

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.
2 Das Vorjahr enthält eine Kompensation von verlorengegangenen Ansprüchen aufgrund des Arbeitgeberwechsels in Höhe von 11,5 Mio. €.

VORSTANDSVERGÜTUNGEN (ZUFLUSS) GEMÄSS DCGK1

Die hier als Zufluss ausgewiesenen Werte der variablen Vergütung entsprechen den Auszahlungsbeträgen für das jeweilige Geschäftsjahr

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FRANK WITTER
Finanzen und Controlling
Eintritt: 7. Oktober 2015
2016 2015
Festvergütung 1.056.000 243.467
Nebenleistungen 49.827 10.212
Summe 1.105.827 253.679
Einjährige variable Vergütung 250.500 113.618
Mehrjährige variable Vergütung 1.681.000 406.829
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 501.000 60.996
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 1.180.000 345.833
Summe 3.037.327 774.126
Versorgungsaufwand 587.216 130.680
Gesamtvergütung 3.624.543 904.806

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.

VORSTANDSVERGÜTUNGEN (GEWÄHRTE ZUWENDUNGEN) GEMÄSS DCGK1

Die hier als gewährte Zuwendungen ausgewiesenen Werte der variablen Vergütung basieren auf einem mittleren Wahrscheinlichkeitsszenario.

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MATTHIAS MÜLLER
Vorsitzender des Vorstands
Eintritt: 1. März 2015
2015 2016 2016 (Minimum) 2016 (Maximum)
Festvergütung 1.020.800 1.584.000 1.584.000 1.584.000
Nebenleistungen 89.474 178.651 178.651 178.651
Summe 1.110.274 1.762.651 1.762.651 1.762.651
Einjährige variable Vergütung 1.276.615 1.313.200 0 3.375.000
Mehrjährige variable Vergütung 5.337.133 6.352.610 0 12.435.912
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 3.003.800 3.283.000 0 6.750.000
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 2.333.333 3.375.000 0 4.500.000
Leistungen auf Basis virtueller Aktien (dreijähriger Betrachtungszeitraum) - -305.390 0 1.185.912
Summe 7.724.022 9.428.461 1.762.651 17.573.563
Versorgungsaufwand 295.754 526.589 526.589 526.589
Gesamtvergütung 8.019.776 9.955.050 2.289.240 18.100.152
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KARLHEINZ BLESSING
Personal und Organisation
Eintritt: 1. Januar 2016
2015 2016 2016 (Minimum) 2016 (Maximum)
Festvergütung - 1.056.000 1.056.000 1.056.000
Nebenleistungen - 347.440 347.440 347.440
Summe - 1.403.440 1.403.440 1.403.440
Einjährige variable Vergütung - 492.800 0 1.250.000
Mehrjährige variable Vergütung - 2.732.000 0 4.500.000
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) - 1.232.000 0 2.500.000
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) - 1.500.000 0 2.000.000
Summe2 - 4.628.240 3.847.440 7.153.440
Versorgungsaufwand - 742.542 742.542 742.542
Gesamtvergütung - 5.370.782 4.589.982 7.895.982

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.
2 Enthält Aufstockungsbetrag auf Mindestvergütung in Höhe von 3,5 Mio. €.

VORSTANDSVERGÜTUNGEN (GEWÄHRTE ZUWENDUNGEN) GEMÄSS DCGK1

Die hier als gewährte Zuwendungen ausgewiesenen Werte der variablen Vergütung basieren auf einem mittleren Wahrscheinlichkeitsszenario.

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HERBERT DIESS
Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Pkw
Eintritt: 1. Juli 2015
2015 2016 2016 (Minimum) 2016 (Maximum)
Festvergütung2 5.630.000 1.260.000 1.260.000 1.260.000
Nebenleistungen 56.604 35.087 35.087 35.087
Summe 5.686.604 1.295.087 1.295.087 1.295.087
Einjährige variable Vergütung 496.825 492.800 0 1.250.000
Mehrjährige variable Vergütung 2.169.000 2.607.461 0 4.983.720
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 1.169.000 1.232.000 0 2.500.000
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 1.000.000 1.500.000 0 2.000.000
Leistungen auf Basis virtueller Aktien (dreijähriger Betrachtungszeitraum) - -124.539 0 483.720
Summe 8.352.429 4.395.348 1.295.087 7.528.807
Versorgungsaufwand 311.850 699.856 699.856 699.856
Gesamtvergütung 8.664.279 5.095.204 1.994.943 8.228.663
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FRANCISCO JAVIER GARCIA SANZ
Beschaffung
2015 2016 2016 (Minimum) 2016 (Maximum)
Festvergütung 1.102.017 1.079.009 1.079.009 1.079.009
Nebenleistungen 186.576 205.170 205.170 205.170
Summe 1.288.593 1.284.179 1.284.179 1.284.179
Einjährige variable Vergütung 1.169.000 492.800 0 1.250.000
Mehrjährige variable Vergütung 4.338.000 2.482.839 0 5.467.440
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 2.338.000 1.232.000 0 2.500.000
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 2.000.000 1.500.000 0 2.000.000
Leistungen auf Basis virtueller Aktien (dreijähriger Betrachtungszeitraum) - -249.161 0 967.440
Summe 6.795.593 4.259.818 1.284.179 8.001.619
Versorgungsaufwand 816.242 760.864 760.864 760.864
Gesamtvergütung 7.611.835 5.020.682 2.045.043 8.762.483

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.
2 Das Vorjahr enthält eine Kompensation von verlorengegangenen Ansprüchen aufgrund des Arbeitgeberwechsels in Höhe von 5,0 Mio. €.

VORSTANDSVERGÜTUNGEN (GEWÄHRTE ZUWENDUNGEN) GEMÄSS DCGK1

Die hier als gewährte Zuwendungen ausgewiesenen Werte der variablen Vergütung basieren auf einem mittleren Wahrscheinlichkeitsszenario.

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JOCHEM HEIZMANN
China
2015 2016 2016 (Minimum) 2016 (Maximum)
Festvergütung 1.102.017 1.102.017 1.102.017 1.102.017
Nebenleistungen 91.323 121.991 121.991 121.991
Summe 1.193.340 1.224.008 1.224.008 1.224.008
Einjährige variable Vergütung 701.400 492.800 0 1.250.000
Mehrjährige variable Vergütung 4.338.000 2.482.839 0 5.467.440
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 2.338.000 1.232.000 0 2.500.000
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 2.000.000 1.500.000 0 2.000.000
Leistungen auf Basis virtueller Aktien (dreijähriger Betrachtungszeitraum) - -249.161 0 967.440
Summe 6.232.740 4.199.647 1.224.008 7.941.448
Versorgungsaufwand 0 0 0 0
Gesamtvergütung 6.232.740 4.199.647 1.224.008 7.941.448
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CHRISTINE HOHMANN-DENNHARDT
Integrität und Recht
Eintritt: 1. Januar 2016, Austritt: 31. Januar 2017
2015 2016 2016 (Minimum) 2016 (Maximum)
Festvergütung2 - 7.346.000 7.346.000 7.346.000
Nebenleistungen - 261.621 261.621 261.621
Summe - 7.607.621 7.607.621 7.607.621
Einjährige variable Vergütung - 492.800 0 1.250.000
Mehrjährige variable Vergütung - 2.732.000 0 4.500.000
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) - 1.232.000 0 2.500.000
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) - 1.500.000 0 2.000.000
Summe3 - 10.832.421 10.051.621 13.357.621
Versorgungsaufwand - 704.657 704.657 704.657
Gesamtvergütung - 11.537.078 10.756.278 14.062.278

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.
2 Enthält eine Kompensation von verlorengegangenen Ansprüchen aufgrund des Arbeitgeberwechsels in Höhe von 6,3 Mio. €.
3 Enthält Aufstockungsbetrag auf Mindestvergütung in Höhe von 3,5 Mio. €.

VORSTANDSVERGÜTUNGEN (GEWÄHRTE ZUWENDUNGEN) GEMÄSS DCGK1

Die hier als gewährte Zuwendungen ausgewiesenen Werte der variablen Vergütung basieren auf einem mittleren Wahrscheinlichkeitsszenario.

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ANDREAS RENSCHLER
Nutzfahrzeuge
Eintritt: 1. Februar 2015
2015 2016 2016 (Minimum) 2016 (Maximum)
Festvergütung2 12.446.000 1.056.000 1.056.000 1.056.000
Nebenleistungen 399.658 236.205 236.205 236.205
Summe 12.845.658 1.292.205 1.292.205 1.292.205
Einjährige variable Vergütung 910.846 492.800 0 1.250.000
Mehrjährige variable Vergütung 3.976.500 2.503.637 0 5.386.820
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 2.143.167 1.232.000 0 2.500.000
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 1.833.333 1.500.000 0 2.000.000
Leistungen auf Basis virtueller Aktien (dreijähriger Betrachtungszeitraum) - -228.363 0 886.820
Summe 17.733.004 4.288.642 1.292.205 7.929.025
Versorgungsaufwand 0 4.660.006 4.660.006 4.660.006
Gesamtvergütung 17.733.004 8.948.648 5.952.211 12.589.031
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RUPERT STADLER
Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG
2015 2016 2016 (Minimum) 2016 (Maximum)
Festvergütung 1.056.000 1.056.000 1.056.000 1.056.000
Nebenleistungen 60.667 62.817 62.817 62.817
Summe 1.116.667 1.118.817 1.118.817 1.118.817
Einjährige variable Vergütung 935.200 492.800 0 1.250.000
Mehrjährige variable Vergütung 4.338.000 2.482.839 0 5.467.440
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 2.338.000 1.232.000 0 2.500.000
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 2.000.000 1.500.000 0 2.000.000
Leistungen auf Basis virtueller Aktien (dreijähriger Betrachtungszeitraum) - -249.161 0 967.440
Summe 6.389.867 4.094.456 1.118.817 7.836.257
Versorgungsaufwand 723.954 665.679 665.679 665.679
Gesamtvergütung 7.113.821 4.760.135 1.784.496 8.501.936

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.
2 Das Vorjahr enthält eine Kompensation von verlorengegangenen Ansprüchen aufgrund des Arbeitgeberwechsels in Höhe von 11,5 Mio. €.

VORSTANDSVERGÜTUNGEN (GEWÄHRTE ZUWENDUNGEN) GEMÄSS DCGK1

Die hier als gewährte Zuwendungen ausgewiesenen Werte der variablen Vergütung basieren auf einem mittleren Wahrscheinlichkeitsszenario.

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FRANK WITTER
Finanzen und Controlling
Eintritt: 7. Oktober 2015
2015 2016 2016 (Minimum) 2016 (Maximum)
Festvergütung 243.467 1.056.000 1.056.000 1.056.000
Nebenleistungen 10.212 49.827 49.827 49.827
Summe 253.679 1.105.827 1.105.827 1.105.827
Einjährige variable Vergütung 229.092 492.800 0 1.250.000
Mehrjährige variable Vergütung 1.000.150 2.674.522 0 4.723.049
Sondervergütung (zweijähriger Betrachtungszeitraum) 539.039 1.232.000 0 2.500.000
LTI (vierjähriger Betrachtungszeitraum) 461.111 1.500.000 0 2.000.000
Leistungen auf Basis virtueller Aktien (dreijähriger Betrachtungszeitraum) - -57.478 0 223.049
Summe 1.482.920 4.273.149 1.105.827 7.078.876
Versorgungsaufwand 130.680 587.216 587.216 587.216
Gesamtvergütung 1.613.600 4.860.365 1.693.043 7.666.092

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.

LEISTUNGEN BEI REGULÄRER BEENDIGUNG DER TÄTIGKEIT

Den Mitgliedern des Vorstands sind im Falle der regulären Beendigung ihrer Tätigkeit ein Ruhegehalt einschließlich einer Hinterbliebenenversorgung und für die Dauer des Bezugs des Ruhegehalts die Nutzung von Dienstwagen zugesagt. Die zugesagten Leistungen werden mit Vollendung des 63. Lebensjahres gezahlt beziehungsweise zur Verfügung gestellt. Abweichend hiervon besteht für Herrn Renschler die Möglichkeit, sein Ruhegehalt nach Vollendung des 62. Lebensjahres zu beziehen.

Das Ruhegehalt ergibt sich aus einem Prozentsatz der Grundvergütung. Der individuelle Prozentsatz steigt, ausgehend von einem Prozentsatz von 50 %, mit jedem Jahr der Unternehmenszugehörigkeit um zwei Prozentpunkte. In Einzelfällen werden Vordienstzeiten und erdiente Ruhegehälter angerechnet. Die vom Aufsichtsrat festgelegte Höchstgrenze liegt bei 70 %. Eine weitere Differenzierung dieser Leistungen nach erfolgsabhängigen Bestandteilen und Leistungen mit langfristiger Anreizwirkung erfolgt nicht. Die Herren Garcia Sanz und Heizmann haben zum Jahresende 2016 einen Ruhegehaltsanspruch von 70 %, die Herren Renschler und Stadler von 64 % ihrer Grundvergütung erreicht. Bei Herrn Renschler wurde abweichend von dieser Regelung bei Amtsantritt ein Ruhegehaltsanspruch von 62 % der Grundvergütung angesetzt. Für Herrn Müller wurde zum Jahresende 2016 ein Ruhegehaltsanspruch von 53 % der Grundvergütung veranschlagt, die jährliche Steigerung beträgt drei Prozentpunkte.

Frau Hohmann-Dennhardt sowie die Herren Blessing, Diess und Witter haben eine beitragsorientierte Leistungszusage erhalten, die sich grundsätzlich nach einer auch für die Tarifmitarbeiter der Volkswagen AG geltenden Betriebsvereinbarung richtet und Alters-, Erwerbminderungs- sowie Hinterbliebenenleistungen umfasst. Für jedes Jahr der Vorstandsbestellung wird ein Versorgungsbeitrag in Höhe von 50 % der Grundvergütung zum Ende des jeweiligen Kalenderjahres in den Volkswagen Pension Trust e.V. eingebracht. Aus den jährlichen Versorgungsbeiträgen ergeben sich - nach Maßgabe der Regelungen, die auch für Tarifmitarbeiter Anwendung finden - Bausteine einer grundsätzlich vorgesehenen lebenslangen Rentenzahlung. Die jeweiligen Rentenbausteine sind bei Einbringung in den Volkswagen Pension Trust e.V. unmittelbar unverfallbar. Anstelle der lebenslangen Rentenzahlung kann eine Kapitalleistung wahlweise als Einmal- oder Ratenzahlung zum Zeitpunkt des Renteneintritts - derzeit frühestens ab Vollendung des 63. Lebensjahres - erfolgen. Die Volkswagen AG hat Pensionsansprüche von Herrn Witter aus seinen Vordienstzeiten übernommen, die jedoch nicht vor Vollendung des 60. Lebensjahres in Anspruch genommen werden können.

Die Pensionsverpflichtungen nach IAS 19 betrugen am 31. Dezember 2016 für Mitglieder des Vorstands 113,5 (86,6) Mio. €, der Rückstellung wurden nach IAS 19 im Berichtsjahr 11,7 (6,4) Mio. € zugeführt. In die Bewertung der Pensionsverpflichtungen sind auch die sonstigen Versorgungsleistungen wie die Hinterbliebenenrente und die Überlassung von Dienstwagen eingeflossen. Die nach handelsrechtlichen Vorschriften bewerteten Pensionsverpflichtungen betrugen 77,2 (70,2) Mio. €, der Rückstellung wurden handelsrechtlich im Berichtsjahr 7,0 (14,6) Mio. € zugeführt. Die Dynamisierung der laufenden Renten erfolgt analog zur Dynamisierung des höchsten Tarifgehalts, sofern die Anwendung des § 16 des Gesetzes zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) nicht zu einer stärkeren Anhebung führt.

Ausgeschiedene Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen haben im vergangenen Jahr 11,1 (51,3) Mio. € beziehungsweise nach handelsrechtlichen Vorschriften 11,1 (51,3) Mio. € erhalten. Für diesen Personenkreis bestanden Verpflichtungen für Pensionen bewertet nach IAS 19 in Höhe von 270,0 (242,7) Mio. € beziehungsweise nach handelsrechtlichen Vorschriften in Höhe von 205,6 (209,9) Mio. €.

Für Vorstandsverträge, die vor dem 5. August 2009 für die erste Amtszeit abgeschlossen wurden, gilt: Die nach Ausscheiden aus dem Unternehmen zu gewährende Altersversorgung ist bei Nichtverlängerung des Vertrages durch das Unternehmen sofort und ansonsten mit Vollendung des 63. Lebensjahres zu zahlen. Werden bis zum 63. Lebensjahr auch von anderer Stelle Vergütungen bezogen, sind diese bis zu einem bestimmten Festbetrag auf den Versorgungsanspruch anzurechnen.

Für Verträge mit Vorständen für deren erste Amtszeit, die nach dem 5. August 2009 abgeschlossen wurden, gilt grundsätzlich: Die nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen zu gewährende Altersversorgung wird mit Vollendung des 63. Lebensjahres gezahlt.

LEISTUNGEN BEI VORZEITIGER BEENDIGUNG DER TÄTIGKEIT

Sofern die Tätigkeit aus einem nicht von dem Vorstandsmitglied zu vertretenden wichtigen Grund beendet wird, sind die Ansprüche bei nach dem 20. November 2009 abgeschlossenen Vorstandsverträgen entsprechend der Empfehlung aus Nummer 4.2.3 Abs. 4 des DCGK auf maximal zwei Jahresvergütungen begrenzt (Abfindungs-Cap). Für vor dem 20. November 2009 abgeschlossene Vorstandsverträge wird ab der dritten Amtszeit Bestandsschutz gewährt.

Für den Fall, dass die Tätigkeit aus einem von einem Vorstandsmitglied zu vertretenden wichtigen Grund beendet wird, erfolgt keine Abfindungszahlung an das Vorstandsmitglied.

Den Mitgliedern des Vorstands sind auch für den Fall der vorzeitigen Beendigung ihrer Tätigkeit ein Ruhegehalt beziehungsweise eine Hinterbliebenenversorgung und für die Dauer des Bezugs des Ruhegehalts die Nutzung von Dienstwagen zugesagt.

Für weitergehende individuelle Angaben zu im Geschäftsjahr 2015 ausgeschiedenen Mitgliedern des Vorstands siehe Anhangangaben 43 und 45 im Konzernabschluss.

PENSIONEN DES VORSTANDS 2016 (VORJAHRESWERTE IN KLAMMERN)1

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Versorgungsaufwand Barwert zum 31. Dezember2
Matthias Müller (seit 1. März 2015) 526.589 27.254.749
  (295.754) (22.563.065)
Karlheinz Blessing (seit 1. Januar 2016) 742.542 742.542
  - -
Herbert Diess (seit 1. Juli 2015) 699.856 1.298.635
  (311.850) (365.736)
Francisco Javier Garcia Sanz 760.864 21.752.138
  (816.242) (17.622.337)
Jochem Heizmann - 19.836.613
  - (18.000.356)
Christine Hohmann-Dennhardt (1. Januar 2016 bis 31. Januar 2017) 704.657 704.657
  - -
Andreas Renschler (seit 1. Februar 2015) 4.660.006 11.231.016
  - (5.025.366)
Rupert Stadler 665.679 21.530.818
  (723.954) (16.442.455)
Frank Witter (seit 7. Oktober 2015) 587.216 9.100.545
  (130.680) (6.582.389)
Im Vorjahr ausgeschiedene Mitglieder des Vorstands (1.097.443) -
Summe 9.347.409 113.451.713
  (3.375.923) (86.601.704)

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.
2 Der Betrag ist in dem in der Bilanz enthaltenen Gesamtbetrag für leistungsorientierte Zusagen erfasst (siehe Anhangangabe 29 im Konzernabschluss).

BEZÜGE DES AUFSICHTSRATS

Die Bezüge des Aufsichtsrats der Volkswagen AG setzen sich gemäß § 17 der Satzung der Volkswagen AG zusammen aus einer festen Vergütung (zuzüglich Sitzungsgeldern) und einer veränderlichen Vergütung, die von der Höhe der gezahlten Dividende abhängig ist. Berücksichtigt werden auch die vom jeweiligen Mitglied ausgeübten Funktionen im Aufsichtsrat. Verschiedene Mitglieder des Aufsichtsrats sind darüber hinaus Mitglied im Aufsichtsrat von Tochterunternehmen. Die von dort bezogene Vergütung richtet sich nach den Bestimmungen der jeweiligen Satzung und besteht ebenfalls aus einer festen Vergütung und einer von der Höhe der gezahlten Dividende abhängigen Vergütung. Diese Vergütung ist in den nachfolgenden Zahlen enthalten. Im Geschäftsjahr 2016 haben die Mitglieder des Aufsichtsrats 5.396.565 (696.953) € erhalten. Auf die fixen Vergütungsbestandteile (inklusive Sitzungsgelder) entfielen 709.346 (660.976) €, auf die variablen Vergütungsbestandteile 4.687.220 (35.977) €.

VERGÜTUNGEN VON MITGLIEDERN DES AUFSICHTSRATS1

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FIX VARIABEL GESAMT 2016 GESAMT 2015
Hans Dieter Pötsch 74.500 511.300 585.800 13.400
Jörg Hofmann2 22.000 308.333 330.333 3.367
Hussain Ali Al-Abdulla 16.000 154.167 170.167 11.000
Akbar Al Baker (bis 22.06.2016) 6.858 73.443 80.302 5.925
Hessa Sultan Al-Jaber (seit 22.06.2016) 9.142 80.723 89.865 -
Birgit Dietze2 (seit 01.06.2016) 13.067 130.185 143.252 -
Annika Falkengren 18.000 231.250 249.250 17.000
Hans-Peter Fischer2 17.000 154.167 171.167 14.000
Uwe Fritsch2 18.642 196.348 214.990 14.000
Babette Fröhlich2 (bis 01.06.2016) 6.763 96.675 103.438 17.000
Uwe Hück2 80.500 154.167 234.667 44.750
Johan Järvklo2 16.000 154.167 170.167 1.650
Louise Kiesling 17.000 154.167 171.167 11.017
Olaf Lies3 19.000 231.250 250.250 14.700
Peter Mosch2 34.000 267.850 301.850 33.000
Bernd Osterloh2 20.000 231.250 251.250 17.000
Hans Michel Piëch 80.375 186.361 266.736 80.500
Ferdinand Oliver Porsche 73.000 344.933 417.933 65.500
Wolfgang Porsche 108.500 332.733 441.233 109.200
Stephan Weil3 19.000 231.250 250.250 17.000
Stephan Wolf2 20.000 231.250 251.250 17.000
Thomas Zwiebler2 20.000 231.250 251.250 14.342
Im Vorjahr ausgeschiedene Aufsichtsräte - - - 175.603
Summe 709.346 4.687.220 5.396.565 696.953

1 Die Zahlen sind jeweils für sich gerundet; das kann bei der Addition zu geringfügigen Abweichungen führen.
2 Diese Arbeitnehmervertreter haben erklärt, ihre Aufsichtsratsvergütung nach den Richtlinien des Deutschen Gewerkschaftsbundes an die Hans-Böckler-Stiftung abzuführen.
3 Diese Aufsichtsratsmitglieder sind gemäß § 5 Abs. 3 Niedersächsisches Ministergesetz verpflichtet, die für ihre Tätigkeit im Aufsichtsrat gezahlten Vergütungen an das Land Niedersachsen abzuführen, sobald und soweit sie 6.200 € im Jahr übersteigen. Vergütungen in diesem Sinne sind: Aufsichtsratsvergütungen sowie Sitzungsgelder, soweit sie den Betrag von 200 € übersteigen.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben gegenüber dem Vorstand erklärt, auf ihre Ansprüche für sämtliche Vergütungszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 zu verzichten. Der Verzicht gilt, soweit und sofern diese Ansprüche über den Betrag hinausgehen, der sich bei der Umsetzung der von der Hauptversammlung am 10. Mai 2017 für das laufende und künftige Geschäftsjahre noch zu beschließenden neuen Vergütungsregelungen für den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2016 ergeben hätte.

Organe

Mitglieder des Vorstands und deren Mandate

Mandate: Stand 31. Dezember 2016 beziehungsweise Datum des Ausscheidens aus dem Vorstand der Volkswagen AG

MATTHIAS MÜLLER (63)

Vorsitzender (seit 26.09.2015)

01.03.20151

Mitglied des Vorstands der Porsche Automobil Holding SE

13.10.20101

DR. RER. SOC. KARLHEINZ BLESSING (59)

Personal und Organisation

01.01.20161

Mandate:

ο Wolfsburg AG, Wolfsburg

DR. ING. HERBERT DIESS (58)

Vorsitzender des Markenvorstands

Volkswagen Pkw

01.07.20151

Mandate:

ο Infineon Technologies AG, Neubiberg

DR. RER. POL. H.C. FRANCISCO JAVIER GARCIA SANZ (S9)

Beschaffung

01.07.20011

Mandate:

ο Hochtief AG, Essen

⦿ Criteria CaixaHolding S.A., Barcelona

PROF. DR. RER. POL. DR.-ING. E.H. JOCHEM HEIZMANN (64)

China

11.01.20071

Mandate:

ο Lufthansa Technik AG, Hamburg

DR. JUR. CHRISTINE HOHMANN-DENNHARDT (SS)

Integrität und Recht

01.01.2016 -31.01.20171

Mandate (am 31.01.2017):

⦿ Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main

ANDREAS RENSCHLER (58)

Nutzfahrzeuge

01.02.20151

Mandate:

ο Deutsche Messe AG, Hannover

PROF. RUPERT STADLER (53)

Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG

01.01.20101

Mandate:

ο FC Bayern München AG, München

HILTRUD DOROTHEA WERNER (50)

Integrität und Recht

01.02.20171

FRANK WITTER (57)

Finanzen und Controlling

07.10.20151

Die Mitglieder des Vorstands nehmen im Zusammenhang mit ihrer Aufgabe der Konzernsteuerung und -Überwachung weitere Aufsichtsratsmandate bei Konzern- und wesentlichen Beteiligungsunternehmen wahr.

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ο Mitgliedschaft in inländischen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten.
⦿ Vergleichbare Mandate im In- und Ausland.

1 Beginn der jeweiligen Vorstandstätigkeit beziehungsweise Zeitraum der Zugehörigkeit zum Vorstand.

Mitglieder des Aufsichtsrats und deren Mandate

Mandate: Stand 31. Dezember 2016 beziehungsweise Datum des Ausscheidens aus dem Aufsichtsrat der Volkswagen AG

HANS DIETER PÖTSCH (6S)

(Vorsitzender; seit 07.10.2015)

Vorsitzender des Vorstands und Finanzvorstand der Porsche Automobil Holding SE

07.10.20151

Mandate:

ο AUDI AG, Ingolstadt

ο Autostadt GmbH, Wolfsburg (Vorsitz)

ο Bertelsmann Management SE, Gütersloh

ο Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh

ο Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart

⦿ Porsche Austria Gesellschaft m.b.H., Salzburg (Vorsitz)

⦿ Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg (Vorsitz)

⦿ Porsche Retail GmbH, Salzburg (Vorsitz)

⦿ VfL Wolfsburg-Fußball GmbH, Wolfsburg (stv. Vorsitz)

⦿ Volkswagen Truck & Bus GmbH, Braunschweig

JÖRG HOFMANN (61)

(Stv. Vorsitzender; seit 20.11.2015)

1. Vorsitzender der Industriegewerkschaft Metall

20.11.20151

Mandate:

ο Robert Bosch GmbH, Stuttgart

DR. JUR. KLAUS LIESEN (85)

02.07.1987 -03.05.20061

Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Volkswagen AG (seit 03.05.2006)

DR. HUSSAIN ALI AL-ABDULLA (59)

Minister of State

22.04.20101

Mandate:

⦿ Gulf Investment Corporation, Safat/Kuwait

⦿ Kirnaf Finance, Riad (Vorsitz)

⦿ Masraf Al Rayan, Doha (Vorsitz)

⦿ Qatar Holding, Doha

⦿ Qatar Investment Authority, Doha

AKBAR AL BAKER (56)

Minister of State and Group Chief Executive of Qatar Airways

05.05.2015 -22.06.20161

Mandate (am 22.06.2016):

⦿ Arab Air Carriers Organization, Beirut (Vorsitz)

⦿ Heathrow Airport Holdings Ltd., London

⦿ International Air Transport Association, Montreal

DR. HESSA SULTAN AL-JABER (57)

Minister of State

22.06.20161

Mandate:

⦿ Qatar Satellite Company, Doha

⦿ Malomatia, Doha

⦿ Trio Investment, Doha

BIRGIT DIETZE (43)

Gewerkschaftssekretärin beim Vorstand der IG Metall

01.06.20161

ANNIKA FALKENGREN (54)

Präsidentin und Vorsitzende des Vorstands der Skandinaviska Enskilda Banken AB

03.05.20111

Mandate:

⦿ FAM AB, Stockholm

⦿ Scania CV AB, Södertälje

DR. JUR. HANS-PETER FISCHER (57)

Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen

Management Association

01.01.20131

Mandate:

⦿ Volkswagen Pension Trust e.V., Wolfsburg

UWE FRITSCH (60)

Vorsitzender des Betriebsrats Werk Braunschweig der Volkswagen AG

19.04.20121

Mandate:

⦿ Eintracht Braunschweig GmbH & Co KGaA, Braunschweig

⦿ Basketball Löwen Braunschweig GmbH, Braunschweig

BABETTE FRÖHLICH (51)

Industriegewerkschaft Metall,

FB Koordination der Vorstandsaufgaben und Planung

25.10.2007 -01.06.20161

UWE HÜCK (54)

Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats

der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG;

01.07.20151

Mandate:

ο Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart (stv. Vorsitz)

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart (stv. Vorsitz)

JOHAN JÄRVKLO (43)

Vorsitzender der IF Metall bei der Scania AB

22.11.20151

Mandate:

⦿ Scania CV AB, Södertälje

⦿ Volkswagen Truck & Bus GmbH, Braunschweig

DR. LOUISE KIESLING (59)

Designerin und Unternehmerin

30.04.20151

OLAF LIES (49)

Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

19.02.20131

Mandate:

ο Deutsche Messe AG, Hannover (Vorsitz)

⦿ Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven (Vorsitz)

⦿ Demografieagentur für die niedersächsische Wirtschaft GmbH, Hannover (Vorsitz)

⦿ JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven (Vorsitz)

⦿ JadeWeserPort Realisierungs-Beteiligungs GmbH, Wilhelmshaven (Vorsitz)

PETER MOSCH (44)

Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der AUDI AG 18.01.20061

Mandate:

ο AUDI AG, Ingolstadt

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart

ο Audi Pensionskasse - Altersversorgung der AUTO UNION GmbH, VVaG, Ingolstadt

BERND OSTERLOH (60)

Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Volkswagen AG

01.01.20051

Mandate:

ο Autostadt GmbH, Wolfsburg

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart

ο Wolfsburg AG, Wolfsburg

⦿ Allianz für die Region GmbH, Braunschweig

⦿ Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg

⦿ SEAT, S.A., Martorell

⦿ ŠKODA Auto a.s., Mladá Boleslav

⦿ VfL Wolfsburg-Fußball GmbH, Wolfsburg

⦿ Volkswagen Immobilien GmbH, Wolfsburg

⦿ Volkswagen Truck & Bus GmbH, Braunschweig

DR. JUR. HANS MICHEL PIËCH (74)

Selbstständiger Rechtsanwalt 07.08.20091

Mandate:

ο AUDI AG, Ingolstadt

ο Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart

⦿ Porsche Cars Great Britain Ltd., Reading

⦿ Porsche Cars North America Inc., Atlanta

⦿ Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg

⦿ Porsche Ibérica S.A., Madrid

⦿ Porsche Italia S.p.A., Padua

⦿ Schmittenhöhebahn AG, Zell am See

⦿ Volksoper Wien GmbH, Wien

DR. JUR. FERDINAND OLIVER PORSCHE (SS)

Vorstand der Familie Porsche AG

Beteiligungsgesellschaft

07.08.20091

Mandate:

ο AUDI AG, Ingolstadt

ο Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart

⦿ PGA S.A., Paris

⦿ Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg

⦿Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Ludwigsburg

⦿ Volkswagen Truck & Bus GmbH, Braunschweig

DR. RER. COMM. WOLFGANG PORSCHE (73)

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche Automobil Holding SE;

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG 24.04.20081

Mandate:

ο AUDI AG, Ingolstadt

ο Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart (Vorsitz)

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart (Vorsitz)

⦿ Familie Porsche AG Beteiligungsgesellschaft, Salzburg (Vorsitz)

⦿ Porsche Cars Great Britain Ltd., Reading

⦿ Porsche Cars North America Inc., Atlanta

⦿ Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg

⦿ Porsche Ibérica S.A., Madrid

⦿ Porsche Italia S.p.A., Padua

⦿ Schmittenhöhebahn AG, Zell am See

STEPHAN WEIL (58)

Niedersächsischer Ministerpräsident

19.02.20131

STEPHAN WOLF (5O)

Stv. Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Volkswagen AG

01.01.20131

Mandate:

ο Volkswagen Financial Services AG, Braunschweig

ο Wolfsburg AG, Wolfsburg

⦿ Volkswagen Pension Trust e.V., Wolfsburg

THOMAS ZWIEBLER (51)

Vorsitzender des Betriebsrats Volkswagen Nutzfahrzeuge

15.05.20101

AUSSCHÜSSE DES AUFSICHTSRATS STAND 31. DEZEMBER 2016

Mitglieder des Präsidiums

Hans Dieter Pötsch (Vorsitz)

Jörg Hofmann (stv. Vorsitz)

Bernd Osterloh

Dr. Wolfgang Porsche

Stephan Weil

Stephan Wolf

Mitglieder des Vermittlungsausschusses gemäß § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz

Hans Dieter Pötsch (Vorsitz)

Jörg Hofmann (stv. Vorsitz)

Bernd Osterloh

Stephan Weil

Mitglieder des Prüfungsausschusses

Dr. Ferdinand Oliver Porsche (Vorsitz)

Peter Mosch (stv. Vorsitz)

Birgit Dietze

Annika Falkengren

Mitglieder des Nominierungsausschusses

Hans Dieter Pötsch (Vorsitz)

Dr. Wolfgang Porsche

Stephan Weil

Sonderausschuss Dieselmotoren

Dr. Wolfgang Porsche (Vorsitz)

Uwe Fritsch

Olaf Lies

Bernd Osterloh

Dr. Ferdinand Oliver Porsche

Thomas Zwiebler

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ο Mitgliedschaft in inländischen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten.
⦿ Vergleichbare Mandate im In- und Ausland.

1 Beginn der jeweiligen Aufsichtsratstätigkeit beziehungsweise Zeitraum der Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat.

Übernahmerechtliche Angaben

Dieses Kapitel enthält die übernahmerechtlichen Angaben des Volkswagen Konzerns gemäß §§ 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 HGB.

KAPITALVERHÄLTNISSE

Das Grundkapital der Volkswagen AG belief sich am 31. Dezember 2016 auf 1.283.315.873,28 (1.283.315.873,28) €. Es setzte sich aus 295.089.818 Stamm- und 206.205.445 Vorzugsaktien zusammen. Der Anteil einer Aktie am Grundkapital beträgt 2,56 €.

AKTIONÄRSRECHTE UND -PFLICHTEN

Mit dem Besitz der Aktien sind Vermögens- und Verwaltungsrechte verbunden. Die Vermögensrechte umfassen vor allem das Recht der Aktionäre auf Teilhabe am Gewinn (§ 58 Abs. 4 AktG) und an einem Liquidationserlös (§ 271 AktG) sowie das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhungen (§ 186 AktG), das die Hauptversammlung, gegebenenfalls mit Zustimmung der gesonderten Versammlung der Vorzugsaktionäre, ausschließen kann. Zu den Verwaltungsrechten zählen das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen, und das Recht, dort zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie das Stimmrecht auszuüben. Aktionäre können diese Rechte insbesondere mittels Auskunfts- und Anfechtungsklagen durchsetzen.

Jede Stammaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Hauptversammlung wählt die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Aufsichtsrats sowie den Abschlussprüfer und entscheidet insbesondere über die Gewinnverwendung, die Entlastung der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder, Änderungen der Satzung der Volkswagen AG und Kapitalmaßnahmen, Ermächtigungen zum Erwerb eigener Aktien sowie gegebenenfalls über die Durchführung einer Sonderprüfung, eine vorzeitige Abberufung der von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder des Aufsichtsrats und die Auflösung der Gesellschaft.

Den Vorzugsaktionären steht in der Regel kein Stimmrecht zu. Soweit ihnen jedoch nach dem Gesetz ausnahmsweise ein Stimmrecht zwingend zusteht (zum Beispiel bei Ausfall des Vorzugsbetrags in einem Jahr und nicht vollständiger Nachzahlung im folgenden Jahr), gewährt auch jede Vorzugsaktie eine Stimme in der Hauptversammlung. Darüber hinaus sind die Vorzugsaktien mit dem Recht auf eine um 0,06 € höhere Dividende als die Stammaktien ausgestattet (weitere Einzelheiten dieses Rechts auf Vorzugs- und Mehrdividende ergeben sich aus § 27 Abs. 2 der Satzung der Volkswagen AG).

Das Gesetz über die Überführung der Anteilsrechte an der Volkswagenwerk Gesellschaft mit beschränkter Haftung in private Hand vom 21. Juli 1960 (VW-Gesetz) in der Fassung vom 30. Juli 2009 enthält verschiedene vom Aktiengesetz abweichende Regelungen, unter anderem zur Vertretung bei der Stimmrechtsausübung (§ 3 VW-Gesetz) und zu Mehrheitserfordernissen bei der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung (§ 4 Abs. 3 VW-Gesetz).

Nach der Satzung der Volkswagen AG (§ 11 Abs. 1) ist das Land Niedersachsen berechtigt, zwei Mitglieder in den Aufsichtsrat der Volkswagen AG zu entsenden, solange es unmittelbar oder mittelbar mindestens 15 % der Stammaktien der Volkswagen AG hält. Außerdem bedürfen Beschlüsse der Hauptversammlung, für die nach gesetzlichen Vorschriften eine qualifizierte Mehrheit erforderlich ist, auch unabhängig vom VW-Gesetz einer Mehrheit von mehr als vier Fünftel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals (§ 25 Abs. 2).

BETEILIGUNGEN AM KAPITAL, DIE 10 % DER STIMMRECHTE ÜBERSCHREITEN

Die Beteiligungen an der Volkswagen AG, die 10 % der Stimmrechte überschreiten, haben wir im Anhang zum Jahresabschluss der Volkswagen AG aufgeführt, der auf der Internetseite www.volkswagenag.com/ir abrufbar ist. Unter der gleichen Adresse sind auch die aktuellen Stimmrechtsmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz veröffentlicht.

BESETZUNG DES AUFSICHTSRATS

Der Aufsichtsrat setzt sich aus 20 Mitgliedern zusammen und besteht zur Hälfte aus Vertretern der Anteilseigner. Das Land Niedersachsen ist nach § 11 Abs. 1 der Satzung der Volkswagen AG berechtigt, zwei dieser Anteilseignervertreter zu entsenden, solange es unmittelbar oder mittelbar mindestens 15 % der Stammaktien der Gesellschaft hält. Die übrigen Vertreter der Anteilseigner im Aufsichtsrat werden von der Hauptversammlung gewählt.

Die andere Hälfte des Aufsichtsrats besteht aus Vertretern der Arbeitnehmer. Diese werden nach dem Mitbestimmungsgesetz von den Arbeitnehmern gewählt. Insgesamt sieben dieser Arbeitnehmervertreter sind von der Belegschaft zu wählende Beschäftigte des Unternehmens; die anderen drei Arbeitnehmervertreter sind von der Belegschaft gewählte Gewerkschaftsvertreter.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist in der Regel ein Vertreter der Anteilseigner, den der Aufsichtsrat aus seiner Mitte gewählt hat. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat unter den Bedingungen des Mitbestimmungsgesetzes bei Stimmengleichheit im Aufsichtsrat letztlich zwei Stimmen.

Die Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats sind im Corporate-Governance-Bericht auf Seite 62 beschrieben. Informationen zur personellen Zusammensetzung des Aufsichtsrats zum Ende des Berichtsjahres finden Sie auf den Seiten 85 bis 87 dieses Geschäftsberichts.

GESETZLICHE VORSCHRIFTEN UND BESTIMMUNGEN DER SATZUNG ÜBER DIE ERNENNUNG UND ABBERUFUNG DER MITGLIEDER DES VORSTANDS UND ÜBER DIE ÄNDERUNG DER SATZUNG

Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in §§ 84 und 85 AktG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat für höchstens fünf Jahre bestellt. Wiederholte Bestellungen oder Verlängerungen der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, sind zulässig. Ergänzend hierzu bestimmt die Satzung der Volkswagen AG in § 6, dass die Zahl der Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat festgesetzt wird und dass der Vorstand aus mindestens drei Personen bestehen muss.

Die Hauptversammlung entscheidet über Satzungsänderungen (§ 119 Abs. 1 AktG). Nach § 4 Abs. 3 des VW-Gesetzes in der Fassung vom 30. Juli 2009 und § 25 Abs. 2 der Satzung der Volkswagen AG bedürfen Beschlüsse der Hauptversammlung zur Änderung der Satzung einer Mehrheit von mehr als vier Fünftel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals.

BEFUGNISSE DES VORSTANDS, INSBESONDERE ZUR AUSGABE NEUER AKTIEN UND ZUM RÜCKERWERB EIGENER AKTIEN

Nach den aktienrechtlichen Vorschriften kann die Hauptversammlung den Vorstand für höchstens fünf Jahre ermächtigen, neue Aktien auszugeben. Sie kann ihn auch für höchstens fünf Jahre dazu ermächtigen, Schuldverschreibungen zu begeben, aufgrund derer neue Aktien auszugeben sind. Inwiefern dabei den Aktionären ein Bezugsrecht auf die neuen Aktien oder die Schuldverschreibungen zu gewähren ist, entscheidet ebenfalls die Hauptversammlung. Das für diese Zwecke höchstens zur Verfügung stehende genehmigte beziehungsweise bedingte Kapital ergibt sich aus der jeweils gültigen Fassung des § 4 der Satzung der Volkswagen AG.

Auf der Ordentlichen Hauptversammlung am 19. April 2012 wurde beschlossen, den Vorstand zu ermächtigen, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 18. April 2017 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stammaktien und/oder stimmrechtsloser Vorzugsaktien gegen Bareinlage und/oder Sacheinlage - auch unter Ausschluss des Bezugsrechts - einmalig oder mehrmals insgesamt um bis zu 110,0 Mio. € (das entspricht circa 43 Mio. Aktien) zu erhöhen. Von dieser Ermächtigung ist im Juni 2014 mittels einer Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 10.471.204 neuen Vorzugsaktien aus genehmigtem Kapital gegen Bareinlage und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre teilweise Gebrauch gemacht worden; das Grundkapital wurde um 26,8 Mio. € erhöht und ein Bruttoemissionserlös von 2,0 Mrd. € erzielt.

Auf der Ordentlichen Hauptversammlung am 5. Mai 2015 wurde beschlossen, den Vorstand zu ermächtigen, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 4. Mai 2020 einmalig oder mehrmals insgesamt um bis zu 179,2 Mio. € (das entspricht 70 Mio. Aktien) durch Ausgabe neuer stimmrechtsloser Vorzugsaktien gegen Geldeinlage zu erhöhen.

Weitere Einzelheiten zur Möglichkeit der Ausgabe neuer Aktien und zu deren Verwendungsmöglichkeiten sind im Anhang des Konzernabschlusses auf Seite 265 dargestellt.

Die Möglichkeiten, eigene Aktien zu erwerben, bestimmen sich nach § 71 AktG. Zuletzt wurde der Vorstand auf der Ordentlichen Hauptversammlung am 19. April 2012 ermächtigt, eigene Aktien bis zu einem Anteil von höchstens 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Diese Ermächtigung gilt bis zum 18. April 2017 und wurde bisher nicht genutzt.

WESENTLICHE VEREINBARUNGEN DES MUTTERUNTERNEHMENS IM FALLE EINES KONTROLLWECHSELS INFOLGE EINES ÜBERNAHMEANGEBOTS

Ein Bankenkonsortium hat der Volkswagen AG bis April 2020 eine syndizierte Kreditlinie über 5,0 Mrd. € eingeräumt. Den Mitgliedern des Konsortiums wurde das Recht gewährt, ihren Anteil an der syndizierten Kreditlinie zu kündigen, wenn die Volkswagen AG mit einem Dritten verschmolzen oder Tochtergesellschaft eines anderen Unternehmens wird. Dieses Kündigungsrecht besteht jedoch nicht im Falle einer Verschmelzung durch Aufnahme mit der Porsche Holding SE, einer ihrer Tochtergesellschaften oder einer ihrer Holding-Gesellschaften und der Volkswagen AG, bei der die Volkswagen AG der übernehmende Rechtsträger ist.

Des Weiteren hatte die Volkswagen AG mit einem Bankenkonsortium zunächst bis Dezember 2016 eine zusätzliche syndizierte Kreditlinie über bis zu 20,0 Mrd. € abgeschlossen und diese zwischenzeitlich bis Juni 2017 verlängert. Den Mitgliedern des Konsortiums wurde das Recht gewährt, ihren Anteil an der syndizierten Kreditlinie zu kündigen, wenn die Volkswagen AG mit einem Dritten oder einer Gruppe von Dritten verschmolzen oder eine Tochtergesellschaft eines anderen Unternehmens beziehungsweise einer Gruppe von anderen Unternehmen wird. Von diesem Kündigungsrecht wurden für verschiedene Konstellationen mit den derzeitigen Großaktionären Ausnahmen vereinbart.

Dieselthematik

Wir haben die Aufklärung der Unregelmäßigkeiten bei Emissionen vorangetrieben und effektive technische Lösungen für die betroffenen Fahrzeuge bereitgestellt. In den USA wurden umfangreiche Vereinbarungen getroffen.

UNREGELMÄSSIGKEITEN BEI EMISSIONEN

Am 18. September 2015 informierte die US-amerikanische Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) in einer "Notice of Violation" die Öffentlichkeit, dass bei Abgastests an bestimmten Fahrzeugen mit Dieselmotoren des Volkswagen Konzerns Unregelmäßigkeiten bei Stickoxid (NOx )-Emissionen festgestellt wurden. Volkswagen räumte in diesem Zusammenhang Unregelmäßigkeiten ein. In seiner Ad-hoc-Mitteilung vom 22. September 2015 informierte der Volkswagen Konzern darüber, dass in weltweit rund elf Millionen Fahrzeugen mit bestimmten Dieselmotoren auffällige Abweichungen zwischen Prüfstandswerten und realem Fahrbetrieb festgestellt wurden.

Am 2. November 2015 gab die EPA ebenfalls in Form einer "Notice of Violation" bekannt, dass auch bei der Software von Fahrzeugen mit Dieselmotoren vom Typ V6 TDI mit 3,0 l Hubraum Unregelmäßigkeiten aufgedeckt worden seien. Audi bestätigte, dass mindestens drei Auxiliary Emission Control Devices (AECDs) im Rahmen der US-Zulassungsdokumentation von Fahrzeugen mit Sechszylinder-Dieselmotor vom Typ V6 TDI mit 3,0 l Hubraum nicht offengelegt worden waren.

UMFANGREICHE UNTERSUCHUNGEN DURCH VOLKSWAGEN

Volkswagen treibt die Aufklärung mit Hochdruck voran. Hierzu hat das Unternehmen neben internen auch externe Untersuchungen beauftragt. Die externe Untersuchung erfolgt unter Einbeziehung von externen Rechtsanwälten in Deutschland und den USA. Um die Untersuchungen im Rahmen der Sachverhaltsaufklärung zu unterstützen, hatte der Konzernvorstand 2015 ein zeitlich begrenztes Kooperationsprogramm für alle Tarifmitarbeiter etabliert.

Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hat einen Sonderausschuss gebildet, der sämtliche Vorgänge im Zusammenhang mit der Dieselthematik für den Aufsichtsrat koordiniert. Weitere Informationen zum Sonderausschuss Dieselmotoren finden Sie im Bericht des Aufsichtsrats auf den Seiten 12 bis 17. Die Volkswagen AG hat die US-amerikanische Anwaltskanzlei Jones Day mit einer sogenannten "External Investigation" beauftragt. Es handelt sich dabei um eine unabhängige und umfangreiche Untersuchung zur Dieselthematik. Jones Day informiert die Gesellschaft und das Department of Justice (DOJ) laufend über die aktuellen Ergebnisse der Untersuchung und unterstützt die Volkswagen AG bei der Kooperation mit den Justizbehörden. Die Vorgehensweise bei der Aufklärung wurde maßgeblich durch die Ermittlungsbehörden bestimmt.

Zudem erstattete die Volkswagen AG im September 2015 Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Braunschweig, die darüber hinaus eigenständig ermittelt, unter anderem wegen des Verdachts des Betrugs. In Wolfsburg und anderenorts fanden Durchsuchungen statt, an denen Sonderermittler des Landeskriminalamts beteiligt waren.

Wir arbeiten mit allen zuständigen Behörden zusammen, um die Sachverhalte vollumfänglich und transparent aufzuklären.

Die Untersuchungen erfolgten in einem zweigeteilten Prozess: Die Konzern-Revision, für die Experten aus verschiedenen Konzernunternehmen zu einer Task Force zusammengezogen wurden, fokussierte sich im Auftrag von Aufsichtsrat und Vorstand auf die Prüfung relevanter Prozesse, auf Berichts- und Kontrollsysteme sowie die begleitende Infrastruktur. Besonderes Augenmerk richtete sie dabei auf die Prozesse der Softwareentwicklung für die Motorsteuerung. Ihre Erkenntnisse stellte die Konzern-Revision den externen Experten von Jones Day zur Verfügung. Die international renommierte Anwaltssozietät war in einem zweiten Handlungsstrang von der Volkswagen AG mit der vollständigen Aufklärung des Sachverhalts und der Verantwortlichkeiten beauftragt worden. Jones Day wurde dabei operativ von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte unterstützt.

Die Sonderuntersuchung beinhaltete Befragungen von Mitarbeitern und Führungskräften, die von Jones Day als relevante Informationsträger im Zusammenhang mit der Dieselthematik identifiziert wurden. Überdies wertete Jones Day Dokumente und Daten (beispielsweise E-Mails) aus.

Auf die aus der Revisionsfeststellung resultierenden Maßnahmen gehen wir am Ende dieses Kapitels ein.

Als weitere unmittelbare Folge der Erkenntnisse aus den internen beziehungsweise externen Untersuchungen wurden Mitarbeiter aus betroffenen Bereichen freigestellt.

Auf Basis des bisher gesichteten Materials konnten der Ursprung der Dieselthematik wie auch ihre Entwicklung weitgehend nachvollzogen werden. Ausgangspunkt der Dieselthematik bei Volkswagen war rückblickend die strategische Entscheidung einer groß angelegten Dieseloffensive in den USA im Jahr 2005. Zu diesem Zweck sollte mit dem Motortyp EA 189 ein neues Diesel-Aggregat entwickelt werden, das leistungsstark ist und zugleich kosteneffizient produziert werden kann.

Die US-Grenzwerte für Schadstoffemissionen sind streng. Nach dem damals strengsten Standard in den USA durften nur 31 mg/km NOx emittiert werden - rund ein Sechstel der zu jener Zeit in Europa gültigen Euro-5-Norm. Bei der Konstruktion hochmoderner Dieselmotoren stehen Techniker und Ingenieure vor der Herausforderung, dass ein Zielkonflikt zwischen NOx -Reduktion und anderen Parametern besteht.

Um diesen Zielkonflikt im Rahmen der Zeit- und Kostenvorgaben für den EA 189 zufriedenstellend zu lösen, entschloss sich in der Folgezeit eine Gruppe von Personen auf Ebenen unterhalb des Konzern-Vorstands im Bereich Aggregate-Entwicklung dazu, die Motorsteuerungssoftware zu verändern. In der Motorsteuerung von Fahrzeugen mit Dieselmotoren des Typs EA 189 kam eine Software zum Einsatz, die den Fahrverlauf amtlicher Tests erkennt, ungeachtet dessen, ob das Fahrzeug sich auf dem Prüfstand oder auf der Straße befindet. Je nach erkanntem Fahrverlauf schaltet die Motorsteuerung zwischen zwei verschiedenen Modi um: Modus 1 mit optimalem NOx -Wert für den Prüfstandsbetrieb oder Modus 2 für optimale Feinstaubwerte im Straßenbetrieb.

Außerhalb der vorgenannten Gruppe von Personen hatte nach aktuellem Stand zumindest der damalige und jetzige Vorstand der Volkswagen AG zum damaligen Zeitpunkt keine Kenntnis von dem Einsatz einer unzulässigen "Defeat Device Software" nach US-amerikanischem Recht.

In den Monaten nach der Veröffentlichung der International Council on Clean Transportation (ICCT)-Studie im Mai 2014 wurden die der ICCT-Studie zugrundeliegenden Prüfanordnungen intern durch Volkswagen wiederholt und die ungewöhnlich hohen NOx -Emissionen bestätigt. Dieses Ergebnis wurde der Umweltbehörde des US-Bundesstaates Kalifornien California Air Resources Board (CARB) mitgeteilt und gleichzeitig angeboten, im Rahmen einer ohnehin geplanten Servicemaßnahme in den USA eine Neukalibrierung der Dieselmotoren vom Typ EA 189 vorzunehmen. Diese Maßnahme wurde durch den Ausschuss für Produktsicherheit (APS), dem unter anderem Mitarbeiter der Bereiche Technische Entwicklung, Qualitätssicherung, Vertrieb, Produktion, Logistik, Beschaffung und Rechtswesen angehören, im Rahmen der im Konzern bestehenden Prozesse bewertet und beschlossen. Dem APS kommt im internen Kontrollsystem der Volkswagen AG somit eine zentrale Rolle zu. Es gibt derzeit keine Erkenntnisse, dass aus dem APS den für die Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses 2014 verantwortlichen Personen eine unzulässige "Defeat Device Software" nach US-amerikanischem Recht als Ursache der Auffälligkeiten berichtet wurde. Vielmehr war weiterhin die Erwartung dieses Personenkreises zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses, dass die Thematik im Rahmen einer Feldmaßnahme mit vergleichsweise geringem Aufwand zu beheben sei. Im Sommer 2015 wurde jedoch belastbar erkannt, dass Ursache für die Auffälligkeiten eine Software-Veränderung war, welche als sogenanntes "Defeat Device" im Sinne des US-amerikanischen Umweltrechts zu qualifizieren war. Dies mündete in der Offenlegung des US "Defeat Device" gegenüber der EPA und der CARB am 3. September 2015. Die in der Folge zu erwartenden Kosten für den Konzern (Rückrufkosten, Nachrüstungskosten und Strafzahlungen) bewegten sich nach damaliger Einschätzung der mit der Sache befassten Vorstandsmitglieder nicht in einem grundlegend anderen Umfang als in früheren Fällen, in die andere Fahrzeughersteller involviert waren, und erschienen deshalb mit Blick auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns insgesamt beherrschbar. Diese Beurteilung der Volkswagen AG fußte auf der Einschätzung einer in den USA für Zulassungsfragen einbezogenen Anwaltssozietät, wonach ähnlich gelagerte Fälle in der Vergangenheit mit den US-Behörden einvernehmlich gelöst werden konnten. Erst mit der aus Sicht von Volkswagen überraschenden Veröffentlichung einer "Notice of Violation" durch die EPA am 18. September 2015 über den Sachverhalt und die möglichen finanziellen Auswirkungen stellte sich die Situation dann deutlich anders dar.

Audi hat zur Aufklärung eine interne Task-Force gegründet, Gremien mit den erforderlichen Ressourcen ausgestattet und in 2015 ein Kooperationsprogramm für Tarifmitarbeiter angeboten. Die Kanzlei Jones Day führte auch hier unabhängige und aufwendige Untersuchungen durch.

Die amtierenden Vorstandsmitglieder der AUDI AG haben wie bereits im Vorjahr erklärt, dass sie bis zur Information durch die EPA im November 2015 keine Kenntnisse von dem Einsatz einer unzulässigen "Defeat Device Software" nach US-amerikanischem Recht in V6 3.0 l TDI-Motoren hatten.

Organisatorische und prozessuale Verbesserungspotenziale, die im Zusammenhang mit der Dieselthematik sichtbar wurden, gehen wir konsequent an.

Auch aus den bis zum Aufstellungszeitpunkt erfolgten Veröffentlichungen sowie aus den fortgeführten Untersuchungen und Befragungen zur Dieselthematik haben sich für den Konzernvorstand keine neuen belastbaren Erkenntnisse oder Einschätzungen hinsichtlich des zugrunde liegenden Sachverhalts und der Bewertung der damit verbundenen Risiken (zum Beispiel Anlegerklagen) ergeben.

BETROFFENE DIESELMOTOREN

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VIERZYLINDER SECHSZYLINDER
10.741 Tsd. 113 Tsd.
EU28   REST DER WELT   USA/KANADA
8.494 Tsd.   1.639 Tsd.   721 Tsd.

EU28 UND REST DER WELT

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erteilte im Geschäftsjahr 2016 erforderliche behördliche Genehmigungen zur Umrüstung der in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns mit Vierzylinder-Dieselmotoren vom Typ EA 189 mit 1,2 l, 1,6 l sowie 2,0 l Hubraum. Lediglich die Freigabe der technischen Lösungen für 14 Tsd. Fahrzeuge steht noch aus, sie wird für das erste Quartal 2017 erwartet.

Das KBA hat für sämtliche freigegebenen Cluster (Fahrzeuggruppen) festgestellt, dass mit der Umsetzung der technischen Lösungen keine nachteiligen Veränderungen hinsichtlich des Kraftstoffverbrauchs, der Motorleistung, des Drehmoments und der Geräuschemissionen verbunden sind. Diese Fahrzeuge erfüllen nach der Umrüstung alle gesetzlichen Anforderungen sowie die jeweils gültigen Abgasnormen.

Das spanische Industrieministerium hat im Geschäftsjahr 2016 die grundsätzlichen Freigaben zur Umrüstung der in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Fahrzeuge der Marke SEAT erteilt.

Für die Marke ŠKODA ist als Typengenehmigungsbehörde die Vehicle Certification Agency in Großbritannien zuständig. Der Freigabeprozess für die ŠKODA Fahrzeuge ist noch nicht abgeschlossen.

In einigen Ländern außerhalb der EU - unter anderem in der Schweiz, Australien, Südkorea, Taiwan und in der Türkei - basiert die nationale Typengenehmigung auf einer vorherigen Anerkennung der EG/ECE-Typgenehmigung. Mit den Behörden dieser Staaten stehen wir ebenfalls in engem Kontakt, um den Freigabeprozess abzuschließen.

Wir arbeiten nun mit Hochdruck an der Umsetzung der technischen Lösungen im Feld. In Abstimmung mit den jeweiligen Behörden werden die Halter der betroffenen Fahrzeuge benachrichtigt und können danach einen Termin zur Umrüstung in einer Vertragswerkstatt vereinbaren.

Die Umsetzung der technischen Lösung für die volumenstärkste Variante 2,0 l TDI begann bereits im Januar 2016. Im Jahresverlauf folgte der 1,2 l TDI. Bei diesen Motorvarianten wird ein Software-Update durchgeführt. Die Umsetzungsphase für den 1,61 TDI begann im November 2016, da die hier zusätzlich erforderliche Hardware-Änderung einen zeitlichen Vorlauf benötigte. Bei diesen Motoren mit 1,6 l Hubraum wird vor dem Luftmassenmesser ein sogenannter Strömungsgleichrichter eingesetzt, der die Messgenauigkeit erhöht und in Kombination mit einer erneuerten Software die Diesel-Einspritzmenge optimiert. Nach aktueller Planung wird sich die Umsetzung der Maßnahmen über das Kalenderjahr 2017 erstrecken. Volkswagen garantiert, dass die Maßnahmen für unsere Kunden kostenlos umgesetzt werden.

Zudem hat die Volkswagen AG gegenüber Fahrzeugkunden außerhalb der USA und Kanada ausdrücklich bis zum 31. Dezember 2017 auf die Erhebung der Verjährungseinrede im Hinblick auf etwaige Ansprüche verzichtet, die im Zusammenhang mit der in Fahrzeugen mit Motortyp EA 189 eingebauten Software bestehen.

USA / KANADA

Das DOJ hat am 4. Januar 2016 im Auftrag der EPA eine Zivilklage gegen die Volkswagen AG, die AUDI AG sowie gegen weitere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns eingereicht. Die zivilrechtlich geltend gemachten Ansprüche basieren auf dem Vorwurf, durch den Einsatz der Defeat Device Software gegen das US-amerikanische Gesetz zur Reinhaltung der Luft, den Clean Air Act, verstoßen zu haben. Die Klage umfasst sowohl die Vier- als auch die Sechszylinder-Dieselmotoren. Die Volkswagen AG trägt hierbei konzernintern die Entwicklungsverantwortung für die Vierzylinder-Dieselmotoren und die AUDI AG für die Sechszylinder-Dieselmotoren.

In den USA und Kanada sind drei Varianten bestimmter Vierzylinder-Dieselmotoren betroffen. Für die Fahrzeuge mit Sechszylinder-Dieselmotor werden Parameter der Software überarbeitet, um sie in den USA erneut zur Genehmigung vorzulegen. Aufgrund deutlich strengerer NOx -Grenzwerte ist es hier eine größere technische Herausforderung, die Fahrzeuge so umzurüsten, dass alle gültigen Emissionsgrenzen eingehalten werden. Volkswagen befindet sich in intensivem Austausch mit den Behörden EPA und CARB zu angemessenen Abhilfemaßnahmen. Die technischen Lösungen werden umgesetzt, sobald sie von den Behörden freigegeben sind. Die jeweiligen kanadischen und US-Gesellschaften des Volkswagen Konzerns haben einen Verkaufsstopp für alle betroffenen Neuwagen ausgesprochen, für die technische Lösungen noch genehmigt werden müssen.

Im Juni und Dezember 2016 sowie im Januar 2017 haben die Volkswagen AG, die AUDI AG, die Volkswagen Group of America, Inc. sowie bestimmte verbundene Unternehmen im Hinblick auf die im US-Bundesstaat Kalifornien anhängige "Multi-District Litigation" Vergleichsvereinbarungen in den USA mit dem DOJ im Auftrag der EPA, der CARB und dem Attorney General von Kalifornien sowie der Federal Trade Commission (FTC) und privaten Klägern, die durch das sogenannte Steuerungskomitee der Kläger "Plaintiffs' Steering Committee" (PSC) vertreten werden, geschlossen.

Mit den Vergleichsvereinbarungen werden bestimmte zivilrechtliche Ansprüche im Zusammenhang mit betroffenen Dieselfahrzeugen in den USA beigelegt. Es handelt sich dabei um rund 475 Tsd. Fahrzeuge mit Vierzylinder-Dieselmotoren der Marken Volkswagen Pkw und Audi sowie rund 83 Tsd. Fahrzeuge mit Sechszylinder-Dieselmotoren der Marken Volkswagen Pkw, Audi und Porsche. Die Vergleichsvereinbarungen im Zusammenhang mit den Vierzylinder-Dieselmotoren wurden im Oktober 2016 vom Gericht endgültig genehmigt. Eine Reihe von Sammelklägern hat bei einem US-Berufungsgericht Einspruch gegen die Vergleichsvereinbarungen in Zusammenhang mit den Vierzylinder-Dieselmotoren eingelegt. Die am 31. Januar 2017 eingereichten Vergleichsvereinbarungen im Zusammenhang mit den Sechszylinder-Dieselmotoren müssen vom Gericht noch genehmigt werden.

Die Vereinbarungen in Zusammenhang mit den Vierzylinder-Dieselmotoren beinhalten Fahrzeugrückkäufe beziehungsweise die vorzeitige Leasingrücknahme von Leasing-Fahrzeugen oder die kostenlose emissionsbezogene Anpassung von Fahrzeugen, sofern die Umrüstung durch EPA und CARB freigegeben worden ist. Die Vereinbarungen im Zusammenhang mit den Sechszylinder-Dieselmotoren, die gerichtsseitig noch zu genehmigen sind, sehen den Fahrzeugrückkauf beziehungsweise die vorzeitige Leasingrücknahme von Leasing-Fahrzeugen oder die für Kunden kostenlose emissionsbezogene Anpassung von Fahrzeugen vor, sofern EPA und CARB die Umrüstung für Sechszylinder-Fahrzeuge der ersten Generation genehmigen, sowie ein kostenloses emissionsbezogenes Rückruf- und Umrüstungsprogramm (dessen Genehmigung durch EPA und CARB noch aussteht) für Sechszylinder-Fahrzeuge der zweiten Generation. Falls die Umrüstungen für Sechszylinder-Fahrzeuge der zweiten Generation nicht genehmigt werden, muss Volkswagen gemäß den Vereinbarungen einen Rückkauf beziehungsweise für Leasing-Fahrzeuge eine vorzeitige Leasingrücknahme anbieten. Volkswagen erklärte sich zudem bereit, zusätzlich Ausgleichszahlungen an derzeitig betroffene und auch an bestimmte frühere Eigentümer und Leasingnehmer vorzunehmen.

Zusätzlich erklärte sich Volkswagen bereit, Umweltprogramme zu unterstützen. Über einen Zeitraum von drei Jahren zahlt Volkswagen einen Betrag in Höhe von 2,7 Mrd. USD und Audi zusätzlich einmalig einen Betrag in Höhe von 225 Mio. USD in einen von einem gerichtlich bestellten Treuhänder verwalteten Umweltfonds ein, um überhöhte NOx -Emissionen auszugleichen. Volkswagen investiert darüber hinaus über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 2,0 Mrd. USD in die Infrastruktur für Null-Emissions-Fahrzeuge sowie in Initiativen, die den entsprechenden Zugang und die Sensibilisierung für diese Technologie fördern.

Darüber hinaus fällt im Rahmen der Vereinbarungen für die Sechszylinder-Fahrzeuge, vorbehaltlich der Genehmigung durch das Gericht, eine zusätzliche Zahlung in Höhe von 25 Mio. USD an CARB an, um die Verfügbarkeit von Null-Emissions-Fahrzeugen in Kalifornien zu unterstützen.

Im Januar 2017 hat sich Volkswagen mit der US-Regierung auf die Beilegung strafrechtlicher Ansprüche auf Bundesebene geeinigt, die im Zusammenhang mit der Dieselthematik stehen. Der Volkswagen Konzern hat sich mit der US-Regierung des Weiteren auf die Beilegung zivilrechtlicher Ansprüche und Unterlassungsansprüche gemäß dem Clean Air Act sowie weiterer gegen das Unternehmen gerichteter zivilrechtlicher Ansprüche geeinigt, die im Zusammenhang mit der Dieselthematik stehen.

Die aufeinander abgestimmten Lösungen umfassen vier Vereinbarungen, einschließlich eines Vergleichs (Plea Agreement) zwischen der Volkswagen AG und dem DOJ.

Dieses geht einher mit der Veröffentlichung eines "Statement of Facts", das relevante Fakten wiedergibt und von der Volkswagen AG bestätigt wurde.

Als Teil des Vergleichs hat die Volkswagen AG einem Schuldanerkenntnis im Hinblick auf drei nach US-amerikanischem Recht strafbare Handlungen zugestimmt: Verschwörung, Behinderung der Ermittlungen der Justiz und Verwenden von Falschaussagen für die Einfuhr von Fahrzeugen in die USA. Der Vergleich, der der gerichtlichen Genehmigung auf Bundesebene bedarf, enthält Bestimmungen zur Leistung einer Strafzahlung in Höhe von 2,8 Mrd. USD sowie zur Bestellung einer unabhängigen Aufsichtsperson (Independent Monitor) für drei Jahre. Dieser Monitor hat die Aufgabe, die Erfüllung der im Vergleich dargelegten Bedingungen seitens Volkswagen zu bewerten und zu beaufsichtigen; dazu zählt auch die Beaufsichtigung der Implementierung von Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Compliance und der Berichts- und Kontrollsysteme sowie eines erweiterten Programms für ethisches Verhalten.

Die Volkswagen AG, die AUDI AG und weitere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns haben - vorbehaltlich der gerichtlichen Genehmigung - darüber hinaus einer kombinierten Strafzahlung in Höhe von 1,45 Mrd. USD zugestimmt, um Umweltschutzklagen des Bundes sowie zollbezogene zivilrechtliche Ansprüche in den USA beizulegen. Des Weiteren haben sich die Volkswagen AG und die Volkswagen Group of America, Inc. zu einer separaten Zivilstrafe in Höhe von 50 Mio. USD an die zivilrechtliche Abteilung des DOJ bereit erklärt, um potenzielle Ansprüche beizulegen, die im Rahmen des Financial Institutions Reform, Recovery and Enforcement Act (FIRREA) geltend gemacht werden. Die Volkswagen AG und die Volkswagen Group of America, Inc. weisen die Haftung in der letzteren Sache sowie entsprechende Ansprüche ausdrücklich zurück, haben einem Vergleich jedoch zugestimmt, um die Unsicherheit und den Aufwand einer langwierigen rechtlichen Auseinandersetzung zu vermeiden.

Gemäß ihren Bedingungen stellen diese Vereinbarungen eine Lösung für Verpflichtungen nach US-amerikanischem Recht dar und sind nicht darauf ausgerichtet, Verpflichtungen, sofern sie bestehen, im Rahmen der Gesetze oder Bestimmungen eines Rechtssystems außerhalb der USA zu adressieren. Volkswagen kooperiert weiterhin vollumfänglich im Rahmen der Untersuchungen des DOJ in Bezug auf Handlungen von Einzelpersonen.

Volkswagen hat außerdem Vereinbarungen mit den Attorneys General von 44 US-Bundesstaaten, dem District of Columbia und Puerto Rico erzielt, mit denen bestehende oder mögliche künftige Ansprüche aus verbraucherschutzrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen - im Hinblick auf Fahrzeuge in den USA mit Vierzylinder- und Sechszylinder-Dieselmotoren -für einen Vergleichsbetrag in Höhe von 603 Mio. USD beigelegt werden.

Mögliche Klagen von US-Bundesstaaten wegen Verletzungen des Umweltrechts im Zusammenhang mit den betroffenen Fahrzeugen und verschiedene weitere geltend gemachte Ansprüche werden nicht mit diesen Vereinbarungen beigelegt. Überdies laufen Untersuchungen seitens verschiedener US-amerikanischer Regulierungs- und Regierungsbehörden, auch in Bezug auf den Wertpapier-, Finanzierungs- und Steuerbereich.

Im September 2016 gab Volkswagen den Abschluss einer Vereinbarung zur Beilegung der Ansprüche von Volkswagen Markenvertragshändlern in den Vereinigten Staaten in Zusammenhang mit den betroffenen Fahrzeugen und sonstigen geltend gemachten Angelegenheiten betreffend des Franchise-Wertes bekannt. Die Vergleichsvereinbarung beinhaltet eine Ausgleichszahlung in Höhe von bis zu 1,208 Mrd. USD sowie zusätzliche Zahlungen zur Beilegung vermeintlicher vergangener, derzeitiger und zukünftiger Ansprüche in Verbindung mit Wertverlusten. Die endgültige gerichtliche Genehmigung der Vergleichsvereinbarung wurde im Januar 2017 erteilt. Gegen diesen Beschluss zur endgültigen Genehmigung kann vor einem US-Berufungsgericht Einspruch eingelegt werden.

In Kanada sind die NOx -Grenzwerte dieselben wie in den USA. Zivilrechtliche Verbraucherklagen und Untersuchungen der Regulierungsbehörden wurden für Fahrzeuge mit 2,0 und 3,0 l Dieselmotoren initiiert. Im Dezember 2016 haben die Volkswagen AG und weitere kanadische und US-amerikanische Gesellschaften des Volkswagen Konzerns einen Vergleich im Zusammenhang mit Sammelklagen von kanadischen Verbrauchern in Bezug auf die 2,0 l Dieselfahrzeuge geschlossen. Der Vergleich sieht Ausgleichszahlungen in Höhe von bis zu 564 Mio. kanadische Dollar an berechtigte Eigentümer und Leasingnehmer vor, wobei sich viele dieser betroffenen Kunden wahlweise auch für eine kostenlose emissionsbezogene Anpassung ihres Fahrzeugs - wenn die Genehmigung durch die Regulierungsbehörden erfolgt - oder für einen Rückkauf oder Umtausch oder im Falle von Leasing-Fahrzeugen für eine vorzeitige Leasingrücknahme entscheiden können. Für den Vergleich steht die gerichtliche Genehmigung noch aus; die Anhörungen dazu wurden für März 2017 anberaumt. Zeitgleich mit der Ankündigung des Sammelklagenvergleichs im Dezember 2016 hat die Volkswagen Group Canada mit dem kanadischen Wettbewerbskommissar eine zivilrechtliche Übereinkunft im Hinblick auf die verbraucherschutzrelevante Untersuchung seitens der Regulierungsbehörde bezüglich der 2,0 l Dieselfahrzeuge getroffen. Diese Übereinkunft basiert auf den Vereinbarungen im Rahmen des Sammelklagenvergleichs; zusätzlich zahlt die Volkswagen Group Canada eine ziviladministrative Geldstrafe in Höhe von 15 Mio. kanadische Dollar. Zivile Verbraucheransprüche und die Untersuchungen des Wettbewerbskommissars in Bezug auf 3,0 l Dieselfahrzeuge bleiben weiterhin anhängig. Überdies erfolgen in Kanada in Bezug auf 2,0 und 3,0 l Dieselfahrzeuge seitens der bundesstaatlichen Umweltregulierungsbehörde Untersuchungen bezüglich strafrechtlicher Durchsetzungsmaßnahmen und seitens einer Provinzregulierungsbehörde Untersuchungen hinsichtlich quasi-strafrechtlicher Durchsetzungsmaßnahmen.

AUSWIRKUNGEN AUF DEN VOLKSWAGEN KONZERN

Operatives Ergebnis 2016

Im Geschäftsjahr 2016 ergaben sich aus der Dieselthematik - im Wesentlichen bedingt durch höhere Aufwendungen für Rechtsrisiken - Sondereinflüsse im Operativen Ergebnis in Höhe von -6,4 (-16,2) Mrd. €.

Rechtsrisiken

Im Zusammenhang mit der Dieselthematik bestehen unterschiedliche Rechtsrisiken. Aufgrund des noch nicht abgeschlossenen Stadiums der unabhängigen und umfangreichen Untersuchungen sowie der Vielschichtigkeit der einzelnen Einflussfaktoren und den noch andauernden Abstimmungen mit den Behörden unterliegen die gebildeten Rückstellungen sowie die angegebenen Eventualverbindlichkeiten und die weiteren latenten Rechtsrisiken zum Teil erheblichen Einschätzungsrisiken. Zu den Rechtsrisiken gehören (ausführliche Informationen finden Sie auf den Seiten 193 bis 198):

Straf- und Verwaltungsverfahren weltweit (exklusive USA/Kanada)

Produktbezogene Klagen weltweit (exklusive USA/Kanada)

Anlegerklagen weltweit (exklusive USA/Kanada)

Verfahren in den USA/Kanada

Sollten sich diese Rechtsrisiken verwirklichen, kann dies zu erheblichen finanziellen Belastungen führen.

Weitere Risiken aus der Dieselthematik finden Sie im Risiko- und Chancenbericht auf Seite 183.

INTEGRITÄT

Seit dem 1. Januar 2016 haben wir mit der Schaffung des neuen Vorstandsressorts für Integrität und Recht die organisatorische Voraussetzung für ein zentrales Integritätsmanagement geschaffen. Die Konzernfunktion übernimmt die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Programmen und Projekten zur Sensibilisierung, Aufklärung und Intensivierung eines gemeinsamen Integritätsbewusstseins sowie zur Stärkung einer gemeinsamen Integritätskultur im Unternehmen. Ständiger Austausch und Dialog zu Fragen der Integrität sind grundlegende Bestandteile des Integritätsmanagements.

Die Volkswagen AG befindet sich im größten Veränderungsprozess der Unternehmensgeschichte. Vor allem der Vertrauensverlust infolge der Dieselthematik hat klargemacht, dass Volkswagen in puncto Integrität zum Vorbild für ein modernes, transparentes und erfolgreiches Unternehmen werden muss. Dieses Vorhaben stellt ein strategisches Ziel der "TOGETHER -Strategie 2025" dar.

Integres Verhalten ist Grundvoraussetzung für geschäftlichen Erfolg und eine positive Zukunft des Unternehmens. Nur durch dauerhafte und verlässliche Integrität gewinnt und stärkt unser Unternehmen das Vertrauen seiner Mitarbeiter, Kunden, Aktionäre, Geschäftspartner und der Öffentlichkeit.

Integritätsprogramm

Volkswagen will die Integritätskultur im Unternehmen weiterentwickeln und ein gemeinsames Bewusstsein für Integrität schaffen. Dafür haben wir im Jahr 2016 unter Einbeziehung der Mitarbeiter ein Integritätsprogramm gestartet, dessen Basis sechs Handlungsfelder bilden:

Dialog & Kommunikation

Sounding-Board-Programm

Führungskräfteprogramm

Prozesse & Instrumente

Monitoring & Reporting

Internationalisierung

Dialog & Kommunikation

In regelmäßigen Abständen haben wir über das Thema Integrität und dessen Bedeutung sowie über die Entwicklung des Integritätsprogramms informiert. Mit der Einrichtung eines Integritäts Postfachs wurde zudem die Möglichkeit zur direkten Kommunikation zwischen dem Integritätsmanagement und der Belegschaft geschaffen. Über das interne soziale Netzwerk GroupConnect fand darüber hinaus ein Austausch in Form eines Live-Chats statt.

Sounding-Board-Programm

Nur durch das Mitwirken und die Erfahrungen der gesamten Belegschaft kann ein gemeinsames Verständnis von Integrität bei Volkswagen entwickelt werden. Als zentrale Maßnahme des Integritätsprogramms haben wir deshalb das Sounding-Board-Programm ins Leben gerufen. Es stellt den engen Austausch und Dialog zwischen dem Integritätsmanagement und der Belegschaft mit Hilfe von Integritätsbotschaftern - freiwilligen Unterstützern aus dem Management- und Mitarbeiterkreis - sicher. Interaktive Angebote im Rahmen dieses Programms runden das Portfolio der Kommunikation ab.

Führungskräfteprogramm

Mit einem von allen Mitgliedern des Konzernvorstands unterschriebenen Brief und weiteren Informationen an das Management wurde dessen Vorbildrolle in Bezug auf Integrität und die besondere Verantwortung der Manager deutlich gemacht. Auch auf vielen Management-Veranstaltungen hatte das Thema Integrität einen festen Platz.

Prozesse & Instrumente

Wir prüfen fortlaufend die Möglichkeit, unsere Grundsätze integren Handelns auch in wesentliche Steuerungselemente des Unternehmens zu implementieren. In Frage kommen dabei zum Beispiel Prozesse im Bereich Personal und bei der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern.

Monitoring & Reporting

Das regelmäßige Monitoring des Integritätsprogramms dient einerseits der Fein- und Nachjustierung. Andererseits verdeutlicht es gegenüber Mitarbeitern und Führungskräften die Relevanz des Themas Integrität. Dabei spielt die stetige Auswertung von Rückmeldungen der Integritätsbotschafter sowie der Mitarbeiter und Manager zu Fragen der Anpassung und Weiterentwicklung von Konzepten ebenso eine Rolle wie die Berichterstattung in internen Medien und Publikationen wie dem Nachhaltigkeitsbericht.

Internationalisierung

Wir planen, das Integritätsprogramm nach der Pilotphase am Standort Wolfsburg auf alle Marken, Gesellschaften und Regionen auszuweiten. Wichtiges Bindeglied sind hierbei die jeweiligen Verantwortlichen in den Bereichen Governance, Risk & Compliance.

MASSNAHMEN AUS DER REVISIONSFESTSTELLUNG

Zu den im Jahr 2015 von der Konzern-Revision erkannten Schwachstellen wurden durch diese konkrete Abhilfemaßnahmen vorgeschlagen.

Im Rahmen eines strukturierten Follow-up-Prozesses wurde die Umsetzung dieser Maßnahmen im Jahr 2016 kontinuierlich verfolgt und an die verantwortlichen Stellen berichtet. Die insgesamt 31 von der Konzern-Revision definierten Maßnahmen wurden überwiegend zum Jahresende 2016 umgesetzt. Für die noch verbleibenden Maßnahmen ist die Umsetzung bis zur Jahresmitte 2017 vorgesehen.

Während sich die prozessualen Untersuchungen der KonzernRevision in 2015 insbesondere auf die mit der Dieseltechnologie verbundenen Prozesse bezogen, wurden die während der Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse im Berichtsjahr zur weiteren Stärkung der Governance und Compliance in allgemeingültige Richtlinien überführt. Diese sogenannten Goldenen Regeln schärfen nochmals die Aufmerksamkeit und erhöhen die Akzeptanz für kritische Prozessschritte. Mit ihnen werden Mindestanforderungen als Regeln in den Kategorien Organisation, Prozesse sowie Tools & Systeme der Bereiche Steuergeräte-Softwareentwicklung, Emissionstypisierung und Eskalationsmanagement dargestellt.

Zur Sicherstellung der strukturierten Anwendung der Goldenen Regeln und somit zur Optimierung des Internen Kontrollsystems (IKS) innerhalb der betroffenen Bereiche wurden Self Assessments in den Marken Volkswagen Pkw, Audi und Porsche durchgeführt. Die Ergebnisse wurden als integraler Teil einer Untersuchung durch die Konzern-Revision beziehungsweise die jeweilige Marken-Revision validiert. Durch die Anwendung dieser kongruenten Methodik über die Marken hinweg wurde der Umsetzungsstand der Vorgaben der Goldenen Regeln festgestellt und Transparenz über den Reifegrad des IKS der betroffenen Prozesse, auch für den Vorstand, geschaffen.

Darüber hinaus wurde unter Verantwortung der Konzern-Forschung und -Entwicklung ein markenübergreifendes Projekt initiiert, das unter Berücksichtigung der Individualität der Marken die gleichartige Umsetzung der Goldenen Regeln sicherstellt. Darin haben Entwicklungsabteilungen des Konzerns ihre Prozesse überprüft. In Projektgruppen arbeiten Vertreter der Marken an der Optimierung ihrer Abläufe.

Schwerpunkte der Prozessoptimierung sind:

Frühzeitige Erfassung und Interpretation der weltweiten Gesetzgebung und Abgleich des Produktportfolios mit den Gesetzesvorgaben

Festlegung von Richtlinien für die Softwareentwicklung in Antriebs-Steuergeräten mit dokumentierter Erfassung von Merkmalen mit Zulassungsrelevanz

Einführung des Mehraugenprinzips bei Freigaben im Produktentstehungsprozess

Umorganisationen in der Entwicklung zur Trennung der Durchführungsverantwortung von Antriebsentwicklung und Behördenzulassungen

Installation neuer Gremien zur markenübergreifenden Steuerung und Klärung von Compliance-Fragen

Schaffung von Rechtssicherheit im Arbeitsprozess durch einheitliche Prozessstandards und Arbeitsanweisungen

Durchführung von Schulungsprogrammen mit verpflichtender Teilnahme für alle Prozessbeteiligten

Schaffung von Transparenz über den Umsetzungsstand dieser Prozessoptimierung durch regelmäßige Berichterstattung an den Konzernvorstand

Die Adaption der Goldenen Regeln auf weitere Prozesse der Fahrzeugentwicklung und andere Entwicklungsbereiche ist adressiert.

AN UNSERE STAKEHOLDER

Volkswagen duldet keine Regel- und Gesetzesverstöße. Wir bedauern die Handlungen, die zur Dieselkrise geführt haben, zutiefst und aufrichtig. Ein solches Fehlverhalten richtet sich gegen alles, für das Volkswagen steht. Wir haben wichtige Schritte unternommen, um Verantwortlichkeiten zu schärfen, Transparenz auszubauen und zu verhindern, dass sich Vergleichbares jemals wiederholt.

Das Vertrauen unserer Kunden, Anteilseigner, Partner, Mitarbeiter und der gesamten Öffentlichkeit ist unser höchstes Gut. Der Konzern hat seine Selbstverpflichtung zu ethischem und integrem Verhalten erheblich ausgeweitet. Wir werden weiter mit Nachdruck den Wandel im Denken und Handeln vorantreiben. Volkswagen kann und wird in den kommenden Jahren zu einem Beispiel dafür werden, wie ein großes, globales Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung ernst nimmt, lebt und vorlebt.

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2016 lag das Wachstum der Weltwirtschaft leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Die weltweite Nachfrage nach Automobilen wuchs dagegen stärker als im Jahr zuvor. Trotz anhaltend schwieriger Bedingungen lieferte der Volkswagen Konzern mehr als 10 Mio. Fahrzeuge an Kunden aus.

WELTWIRTSCHAFT WÄCHST MODERAT

Das moderate Wachstum der Weltwirtschaft verlangsamte sich im Geschäftsjahr 2016 auf 2,5 (2,8) %. In den Industrieländern verringerte sich die wirtschaftliche Dynamik insgesamt, während die Wachstumsrate in den Schwellenländern im Jahresvergleich nahezu konstant blieb. Die Inflation erhöhte sich im Zuge der expansiven Geldpolitik vieler Zentralbanken und steigender Preise für Energie und Rohstoffe.

Europa/Übrige Märkte

In Westeuropa erholte sich die Konjunktur im Berichtsjahr weiter. Die Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) lag mit 1,7 (2,0) % leicht unter der des Vorjahres. Sowohl die nordeuropäischen als auch die südeuropäischen Länder boten ein heterogenes Bild hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen Entwicklung. Einschneidend wirkte das im Juni durchgeführte Referendum in Großbritannien, bei dem eine knappe Mehrheit für den Austritt aus der Europäischen Union (EU) votierte. Unmittelbare Folgen waren eine Verunsicherung auf den Finanzmärkten sowie eingetrübte Wachstumsaussichten für Großbritannien und Europa insgesamt. Die Arbeitslosenquote innerhalb der Eurozone sank weiter und erreichte einen durchschnittlichen Wert von 10,6 (11,3) %; in Griechenland und Spanien war sie nach wie vor deutlich höher.

In Zentral- und Osteuropa legte das BIP im Berichtsjahr zwar insgesamt um 1,3 (0,8) % zu, blieb jedoch auf einem relativ niedrigen Niveau. Während das vergleichsweise hohe Wachstum in Zentraleuropa gegenüber dem Vorjahr deutlich nachließ, endete in Osteuropa die rezessive Phase des Vorjahres. Begünstigend wirkte vor allem die Erholung der Energiepreise, während der andauernde Konflikt zwischen Russland und der Ukraine weiterhin belastete. In Russland war der Rückgang der Wirtschaftsleistung im Berichtsjahr um 0,6 (-3,7) % weitaus weniger stark ausgeprägt als 2015.

In Südafrika lag das Wachstum des BIP bei lediglich 0,4 (1,3) % und damit deutlich unter dem bereits niedrigen Vorjahreswert. Die Volkswirtschaft litt - neben einer starken Dürre - unter anhaltenden strukturellen Defiziten und sozialen Konflikten.

Deutschland

In Deutschland führten die nach wie vor positive Stimmung der Konsumenten und die gute Lage am Arbeitsmarkt dazu, dass das BIP mit 1,8 (1,5) % etwas stärker wuchs als im Vorjahr.

Nordamerika

Das Wirtschaftswachstum in den USA lag mit 1,6 (2,6) % unter dem Vorjahresniveau. Gestützt wurde die Konjunktur vor allem vom privaten Konsum und von der expansiven Geldpolitik, während sich die privaten Bruttoinvestitionen schwach entwickelten. Die Arbeitslosenquote lag im Berichtszeitraum bei einem durchschnittlichen Jahreswert von 4,9 (5,3) %. Der US-Dollar zeigte sich unverändert stark und setzte die heimischen Güterexporte unter Druck. Das BIP-Wachstum in Kanada erreichte mit 1,3 (0,9) % nur eine geringe Dynamik. Die Wirtschaftsleistung Mexikos sank auf 2,1 (2,6) %.

Südamerika

Brasilien durchlebte das zweite Jahr in Folge eine Rezession. Die Wirtschaftsleistung ging um 3,6 (-3,8) % zurück. Belastend wirkten die schwache Inlandsnachfrage, die weltweit nach wie vor verhältnismäßig niedrigen Rohstoffpreise sowie politische Unsicherheiten. Argentiniens BIP sank um 2,3 (+2,6) %. Strukturelle Defizite und die hohe Inflation beeinträchtigten weiterhin die Entwicklung.

Asien-Pazifik

Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft verlor vor allem aufgrund struktureller Veränderungen im Jahr 2016 leicht an Schwung. Mit 6,7 (6,9) % erreichte es im weltweiten Vergleich dennoch ein hohes Niveau. Die indische Wirtschaft setzte ihren positiven Trend fort und wuchs mit 6,8 (7,5) % etwas weniger kräftig als im Vorjahr. Japan registrierte erneut ein schwaches BIP-Wachstum von nur 1,0 (1,2) %.

WIRTSCHAFTSWACHSTUM

BIP-Veränderung in Prozent

GLOBALE PKW-NACHFRAGE ERREICHT NEUES REKORDNIVEAU

Im Geschäftsjahr 2016 stieg das weltweite Pkw-Marktvolumen auf 81,1 Mio. Fahrzeuge und übertraf damit den bisherigen Rekordwert aus dem Vorjahr um 5,4 %. In den Regionen Asien-Pazifik, Westeuropa und Nordamerika sowie Zentraleuropa wuchs die Nachfrage, während die Pkw-Neuzulassungen in Südamerika, Osteuropa und Afrika das Vorjahresniveau nicht erreichten.

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die branchenspezifischen Rahmenbedingungen wurden wesentlich durch fiskalpolitische Maßnahmen beeinflusst, die im abgelaufenen Geschäftsjahr maßgeblich zur uneinheitlichen Absatzentwicklung in den Märkten beigetragen haben. Die hierbei eingesetzten Instrumente waren Steuersenkungen beziehungsweise -erhöhungen, Förderprogramme und Kaufprämien sowie Importzölle.

Nicht tarifäre Handelshemmnisse zum Schutz der jeweiligen heimischen Automobilindustrie erschwerten darüber hinaus den ungehinderten Austausch von Fahrzeugen, Teilen und Komponenten. Protektionistische Tendenzen waren vor allem bei rückläufigen Märkten zu beobachten.

Europa/Übrige Märkte

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Westeuropa stieg im Berichtsjahr um 5,8 % auf 14,0 Mio. Fahrzeuge und erreichte das höchste Niveau seit 2007. Vor allem das positive gesamtwirtschaftliche Umfeld, niedrige Zinsen, geringe Kraftstoffpreise sowie Kaufanreize der Hersteller führten dazu, dass sich die Neuzulassungen besser entwickelten als ursprünglich erwartet. In Italien (+15,4 %) und Spanien (+10,9 %) wurden insbesondere durch den Abbau des aufgestauten Ersatzbedarfs zweistellige Zuwachsraten registriert. Dagegen fiel das Pkw-Marktwachstum in Frankreich mit 5,2 % vergleichsweise moderat aus. In Großbritannien (+2,3 %) übertraf das Nachfragevolumen das Rekordniveau des Vorjahres leicht.

In der Region Zentral- und Osteuropa lag das Pkw-Marktvolumen im Geschäftsjahr 2016 mit 2,7 Mio. Fahrzeugen um 2,3 % unter dem Vorjahreswert. Hauptverantwortlich für den Rückgang in Osteuropa war der russische Markt, der vor allem wegen der weiterhin schwachen wirtschaftlichen und politisch angespannten Situation im vierten Jahr in Folge rückläufig war (-11,7 %). In den zentraleuropäischen EU-Ländern stiegen die Neuzulassungen dagegen mit 15,2 % auf 1,1 Mio. Einheiten deutlich an.

Auf dem südafrikanischen Pkw-Markt verzeichneten die Verkäufe im Berichtszeitraum mit einem Rückgang um 12,4 % auf 361 Tsd. Fahrzeuge den niedrigsten Stand seit 2010. Wesentliche Ursachen waren neben dem schwachen gesamtwirtschaftlichen Umfeld das geringe Verbrauchervertrauen, das hohe Zinsniveau sowie zweistellige Preissteigerungsraten bei Neuwagen.

Deutschland

In Deutschland wurden 2016 mit 3,4 Mio. Einheiten 4,5 % mehr Pkw neu zugelassen als im Vorjahr. Die positive Nachfrageentwicklung war insbesondere auf höhere Realeinkommen, die gute Lage am Arbeitsmarkt und günstige Finanzierungsmöglichkeiten zurückzuführen. Sowohl die Neuzulassungen der privaten (+6,8 %) als auch die der gewerblichen Kunden (+3,3 %) trugen dazu bei, dass das höchste Pkw-Marktvolumen seit 2009 erreicht wurde. Die anhaltende Erholung des deutschen Pkw-Marktes begünstigte eine leichte Ausweitung der Inlandsproduktion (+0,7 % auf 5,7 Mio. Fahrzeuge), während die Pkw-Exporte mit 4,4 Mio. Fahrzeugen (+0,1 %) auf dem hohen Vorjahresniveau stagnierten.

DEVISENKURSENTWICKLUNG VON DEZEMBER 2015 BIS DEZEMBER 2016

Index auf Basis der Monatsendkurse, Stand 31.12.2015 = 100

Nordamerika

Auf den nordamerikanischen Märkten für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (bis 6,35 t) lagen die Verkaufszahlen im Geschäftsjahr 2016 mit 21,1 Mio. Fahrzeugen (+1,8 %) leicht über dem Rekordwert des Vorjahres. In den USA erreichte die Nachfrage mit 17,6 Mio. (+0,5 %) den Höchststand aus dem Vorjahr. Hauptgründe für die stabile Marktentwicklung waren neben der guten Beschäftigungssituation das hohe Verbrauchervertrauen, niedrige Kraftstoffpreise sowie günstige Finanzierungs- und Leasingkonditionen. Von diesen Rahmenbedingungen profitierten ausschließlich Modelle aus den Segmenten SUV, Pickup und Van (+7,2 %), während das Pkw-Segment deutlich rückläufig war (-8,1 %).

Sowohl in Kanada (+2,6 % auf 1,9 Mio. Fahrzeuge) als auch in Mexiko (+18,6 % auf 1,6 Mio. Fahrzeuge) legten die Verkaufszahlen von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen weiter zu und übertrafen jeweils die Rekordwerte des Vorjahres.

Südamerika

Die Märkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in der Region Südamerika verzeichneten im Berichtsjahr einen starken Rückgang um 11,5 % auf 3,7 Mio. Einheiten. Dies war vor allem auf den anhaltenden Markteinbruch in Brasilien zurückzuführen. Die Zahl der Neuzulassungen fiel dort um 19,9 % auf 2,0 Mio. Fahrzeuge und war bereits im vierten Jahr in Folge rückläufig. Verantwortlich für das geringste Neuzulassungsvolumen seit 2006 war insbesondere das rezessive gesamtwirtschaftliche Umfeld mit gestiegener Arbeitslosigkeit, gesunkenen Realeinkommen sowie einem eingeschränkten Zugang zu Krediten. Dagegen nahmen die brasilianischen Fahrzeugexporte um 24,7 % auf 520 Tsd. Einheiten zu.

In Argentinien stiegen die Neuzulassungen im Vergleich zum niedrigen Vorjahreswert um 9,8 % auf 677 Tsd. Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Begünstigt wurde der Nachfragezuwachs durch starke Preisnachlässe seitens der Hersteller.

Asien-Pazifik

In der Region Asien-Pazifik stieg das Pkw-Marktvolumen im Berichtsjahr um 11,9 % auf 35,3 Mio. Einheiten und erreichte damit den weltweit höchsten absoluten Zuwachs bei den Neuzulassungen. Dabei war der chinesische Markt mit großem Abstand der Hauptwachstumsträger: Zum neuen Absatzrekord in China von 22,9 Mio. Fahrzeugen (+17,9 %) hat auch die zum 1. Oktober 2015 eingeführte Steuererleichterung bei der Anschaffung von Fahrzeugen mit einem Hubraum bis 1,6 l beigetragen, von der überwiegend günstige Einstiegsmodelle im SUV-Segment profitierten.

Auf dem indischen Pkw-Markt lag die Zahl der Neuzulassungen mit 2,8 Mio. Einheiten um 7,0 % über dem Wert des Vorjahres. Das positive gesamtwirtschaftliche Umfeld und die Vielzahl neuer Modelle begünstigten diese Entwicklung.

In Japan gingen die Pkw-Neuzulassungen um 1,6 % auf 4,1 Mio. Fahrzeuge zurück. Verantwortlich dafür waren im Wesentlichen deutliche Einbußen im Mini-Pkw-Segment (bis 660 cm3 Hubraum).

NACHFRAGE NACH NUTZFAHRZEUGEN ENTWICKELT SICH REGIONAL UNTERSCHIEDLICH

Im Geschäftsjahr 2016 war die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen insgesamt leicht höher als im Vorjahr. Weltweit wurden rund 9,6 (9,5) Mio. Fahrzeuge zugelassen.

In Westeuropa stieg die Anzahl der im Laufe des Jahres neu registrierten Fahrzeuge infolge der positiven wirtschaftlichen Entwicklung um 10,0 % auf 1,8 Mio. Einheiten. Die Märkte in Italien (+28,9 %), Spanien (+11,6 %) und Frankreich (+9,4 %) wiesen hohe Wachstumsraten auf. In Deutschland wurde der Vergleichswert von 2015 mit einer Steigerung von 10,2 % deutlich übertroffen.

Die Märkte in Zentral- und Osteuropa konnten einen insgesamt spürbaren Zuwachs verzeichnen: Dort wurden 303 (287) Tsd. Fahrzeuge zugelassen. In Russland führten die anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Spannungen zu einem erneuten Rückgang der Nachfrage. Die weiteren Märkte der Region konnten ihre Vorjahresergebnisse halten oder übertreffen, insbesondere Polen verbesserte sich auf 61 (52) Tsd. Einheiten.

Für Nord- und Südamerika berichten wir über den "light vehicle market" im Bereich der Pkw-Märkte. Darin sind sowohl Pkw als auch leichte Nutzfahrzeuge enthalten.

In der Region Asien-Pazifik stieg das Zulassungsvolumen bei den leichten Nutzfahrzeugen im Berichtsjahr auf 6,6 Mio. Einheiten (+1,9 %). In China, dem dominierenden Markt der Region, lag die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen mit 4,1 Mio. Einheiten um 4,4 % über dem Wert des Vorjahres. Zum Wachstum hat die Steuererleichterung für Fahrzeuge mit bis zu 1,6 l Hubraum beigetragen. Aufgrund des anhaltenden Wirtschaftswachstums in Indien wurden mehr Fahrzeuge zugelassen als 2015; dort beliefen sich die Neuregistrierungen auf 520 (481) Tsd. Einheiten. In Japan ging das Marktvolumen infolge der anhaltend schwachen Wirtschaftsentwicklung zurück (-8,5 %).

Die weltweite Nachfrage nach mittelschweren und schweren Lkw mit einem Gesamtgewicht von mehr als 6 t war im Geschäftsjahr 2016 höher als ein Jahr zuvor: Es wurden 2,3 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen (+0,9 %). Auf den für den Volkswagen Konzern relevanten Märkten stieg das Fahrzeugvolumen um 0,5 %.

In Westeuropa wuchs die Zahl der Neuzulassungen von Lkw aufgrund positiver wirtschaftlicher Impulse um 8,6 % auf insgesamt 280 Tsd. Fahrzeuge. Insbesondere die Märkte in Italien (+41,9 %), Frankreich (+13,7 %) und Spanien (+11,6 %) verzeichneten hohe Zuwachsraten. In Deutschland, dem größten Markt Westeuropas, wurde der Vorjahreswert um 3,9 % übertroffen.

Zentral- und Osteuropa verzeichnete eine Nachfragesteigerung um 10,3 % auf 129 Tsd. Einheiten. In Russland stiegen die Zulassungszahlen, ausgehend von einem niedrigen Vorjahresniveau, um 6,9 % auf 48 Tsd. Fahrzeuge. Eine hohe Wachstumsrate wies zudem unter anderem Polen auf (+19,3 %).

In Nordamerika führte die nachlassende Dynamik der US-Wirtschaft zu einer geringeren Nachfrage auf dem Lkw-Markt; in dieser Region wurden 488 (531) Tsd. mittelschwere und schwere Lkw zugelassen. Auf dem US-amerikanischen Markt ging die Zahl der Neuzulassungen merklich zurück.

Zu einem erheblichen Rückgang des Marktvolumens im Vergleich zum Vorjahr kam es in Südamerika. Die Anzahl der neu zugelassenen Fahrzeuge sank hier um 25,0 % auf 95 Tsd. Einheiten. In Brasilien, dem größten Markt der Region, lag die Lkw-Nachfrage mit 48 (68) Tsd. Fahrzeugen infolge der anhaltend schwachen Wirtschaftsleistung und hohen Inflationsraten beträchtlich unter dem bereits niedrigen Niveau des Vorjahres. In Argentinien kam es aufgrund von Vorzieheffekten im Jahr 2015 durch die Einführung der Emissionsnorm Euro 5 sowie der rückläufigen wirtschaftlichen Entwicklung zu einem starken Rückgang der Neuzulassungen (-22,8 %).

In der Region Asien-Pazifik - ohne Berücksichtigung des chinesischen Marktes - war das Fahrzeugvolumen mit 545 (526) Tsd. Neuzulassungen höher als 2015. Die Nachfrage in Indien entwickelte sich im Berichtszeitraum positiv: Mit insgesamt 292 Tsd. Einheiten wurden 9,9 % mehr Fahrzeuge zugelassen als im Vorjahr. Dies beruhte auf der positiven wirtschaftlichen Entwicklung, dem Ersatzbeschaffungsbedarf und dem verbesserten Investitionsklima. Auf dem weltgrößten Lkw-Markt China stieg die Nachfrage 2016 mit insgesamt 600 Tsd. Einheiten, ausgehend von einem schwachen Vorjahresniveau, deutlich an (+11,4 %).

Auf den für den Volkswagen Konzern relevanten Märkten lag die Nachfrage nach Bussen spürbar unter dem Niveau des Vorjahres. Negative wirtschaftliche Entwicklungen in Südamerika führten zu einem hohen Nachfragerückgang, wohingegen die Märkte in Zentral- und Osteuropa merklich wuchsen.

ENTWICKLUNG DER MÄRKTE FÜR POWER ENGINEERING

Die Märkte für Power Engineering unterliegen unterschiedlichen regionalen und konjunkturellen Einflüssen; deshalb sind die jeweiligen Geschäftsverläufe meist unabhängig voneinander.

Der Bereich der Handelsschifffahrt war im Berichtsjahr von einer weiterhin deutlich zurückhaltenden Bestelltätigkeit geprägt. Bestehende und weitere in den Markt kommende Überkapazitäten wirkten sich negativ auf die Auslastung der gesamten Handelsflotte aus. Schüttgutfrachter waren insbesondere von niedrigen Frachtraten betroffen, aber auch im Sektor für Containerschiffe führten die niedrigen Transportraten und der hohe Konkurrenzdruck zu einer weiteren Konsolidierung durch Fusionen und Marktverdrängung. Trotz der leichten Erholung des Ölpreises hemmten die vorhandenen Überkapazitäten im Offshore-Sektor nach wie vor die Investitionen in die Ölgewinnung, was in diesem Segment einen fast vollständigen Rückgang der Bestellungen im Schiffsneubau zur Folge hatte. Die Nachfrage nach Kreuzfahrtschiffen und Fähren stieg hingegen. Der Trend zu gasbetriebenen Schiffen schwächte sich im vergangenen Geschäftsjahr aufgrund der gesunkenen Preise für Flüssigkraftstoffe etwas ab. Zusätzliche Gründe für diesen Rückgang waren die teilweise noch fehlende Infrastruktur für die Betankung von Schiffen sowie die Unklarheit bezüglich künftiger Emissionsvorschriften. Der Spezialmarkt für Behördenschiffe entwickelte sich weiterhin positiv. Insgesamt sank das Volumen im Marinemarkt gegenüber dem Vorjahr deutlich. China, Südkorea und Japan waren weiterhin die dominierenden Schiffbauländer mit einem Weltmarktanteil von mehr als 80 %, gemessen in bestellter Tonnage. In allen Marktsegmenten ist aufgrund des reduzierten Marktvolumens ein deutlich höherer Wettbewerb und damit verbunden ein starker Preisverfall spürbar.

Die Nachfrage nach Energielösungen in Entwicklungs- und Schwellenländern hat im Laufe des vergangenen Jahres zugenommen. Schwierige wirtschaftliche Rahmen- und Finanzierungsbedingungen führten jedoch dazu, dass sich Auftragsvergaben merklich verzögerten. Zu den für die Energielösungen relevanten regionalen Märkten gehören weiterhin Regionen wie der Nahe Osten, Südostasien und zunehmend Südamerika. Insgesamt konnte ein leichter Anstieg der Nachfrage nach dezentralen Diesel- und Gasmotorenkraftwerken im Vergleich zum Vorjahr festgestellt werden. Der bisherige Trend weg von schwerölbetriebenen hin zu mit Dual-Fuel oder Gas betriebenen Kraftwerken hielt weiter an. Der zunehmende Wettbewerbs- und Preisdruck belastet die Ergebnisqualität der Aufträge.

Der Markt für den Neubau von Turbomaschinen ist wesentlich geprägt durch Investitionsprojekte in den Bereichen Öl und Gas, Prozessindustrie und Stromerzeugung. Wegen des anhaltend niedrigen Ölpreises verringerten führende Öl- und Gasunternehmen ihr Investitionsvolumen nochmals massiv, wodurch Auftragsvergaben weiter verschoben oder sogar gestoppt wurden. Die leichte Ölpreissteigerung in den letzten Monaten des Geschäftsjahres hat bisher nicht zu einer Wiederbelebung der Nachfrage geführt. Auch die Nachfrage nach Produkten aus der Prozessindustrie und der Stromerzeugung blieb insgesamt schwach. Überkapazitäten in einigen Industrien, etwa im Stahlbereich, verhinderten, dass sich die entsprechenden Märkte erholen konnten. Zusätzlich verschärfte die mangelnde Auslastung vieler Hersteller die Wettbewerbsintensität. Insgesamt lag das Marktvolumen bei Turbomaschinen im Berichtsjahr noch einmal deutlich unter dem des Vorjahres. Der Wettbewerbs- und Preisdruck ist weiterhin sehr stark.

Der After-Sales-Markt hat sich insgesamt positiv entwickelt. Dabei profitierte insbesondere das After-Sales-Geschäft mit Großmotoren in der Marine- und Kraftwerkssparte von einem steigenden Interesse an langlaufenden Wartungsverträgen.

NACHFRAGE NACH FINANZDIENSTLEISTUNGEN

Die starke Nachfrage nach automobilen Finanzdienstleistungen hielt auch im Geschäftsjahr 2016 an. Insbesondere die Nachfrage nach Versicherungs- und Dienstleistungsprodukten, wie zum Beispiel Wartungs- und Inspektionsverträge, nahm zu, da Kunden in bereits entwickelten automobilen Finanzdienstleistungsmärkten vermehrt den Fokus auf die Optimierung der Gesamtbetriebskosten legen. Im Flottenbereich gingen einige Kunden unter Einbezug automobiler Finanzdienstleister dazu über, ihr gesamtes Mobilitätsmanagement über den reinen Flottenbetrieb hinaus zu optimieren. Zusätzlich wurden im Privat- und Geschäftskundensegment solche Mobilitätsdienste vermehrt nachgefragt, die die Nutzung anstelle des Besitzes eines Automobils in den Vordergrund stellen.

Im europäischen Markt erfreuten sich automobile Finanzdienstleistungsprodukte im Berichtsjahr weiterhin steigender Beliebtheit. In den meisten Ländern Europas war die Gesamtmarktentwicklung positiv; insbesondere in den Märkten Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien stieg der Absatz an Finanzdienstleistungen deutlich. Die Entscheidung Großbritanniens, aus der EU auszutreten, wirkte sich auf die lokale Nachfrage nach Finanzdienstleistungen bisher nicht negativ aus. Das Finanzdienstleistungsgeschäft in Europa wurde außerdem durch die sich länderübergreifend positiv entwickelnde Nachfrage nach After-Sales-Produkten gestärkt, zum Beispiel nach Versicherungen oder Wartungs- und Verschleißprodukten.

Der deutsche Markt verzeichnete 2016 erneut ein Wachstum im Finanzierungs- und Leasinggeschäft; wesentlicher Treiber war das Geschäftskundensegment. Neben den klassischen Produkten lag ein besonderer Fokus auf automobilen Dienstleistungen.

In Südafrika war die Nachfrage nach Finanzdienstleistungsprodukten trotz eines rückläufigen Neuwagenmarktes stabil. Die Kreditvergabe im Privatkundenbereich ging jedoch aufgrund des makroökonomischen Umfelds leicht zurück.

Auch in Nordamerika waren automobile Finanzdienstleistungen beliebt. In den USA hat sich der Gesamtmarkt erneut positiv entwickelt. Insbesondere die Nachfrage nach Leasingangeboten über herstellergebundene Finanzdienstleister war auf hohem Niveau konstant. In Mexiko konnte der Absatz von Finanzdienstleistungen mit Produkten wie beispielsweise Garantieverlängerungen auf einem hohen Niveau gehalten werden.

Die makroökonomische und politische Situation Brasiliens blieb 2016 angespannt. Dies belastete das Verbraucherkreditgeschäft mit Neuwagen sowie den Absatz des landesspezifischen Finanzdienstleistungsprodukts Consorcio - eine Kombination aus Sparplan und Lotterie. In der zweiten Jahreshälfte schwächte sich dieser Negativtrend jedoch leicht ab. Trotz angestoßener Reformen blieb die wirtschaftliche Situation in Argentinien schwierig und erschwerte weiterhin den Absatz von automobilbezogenen Finanzdienstleistungen.

Die Märkte der Region Asien-Pazifik entwickelten sich im Berichtsjahr unterschiedlich. In China erhöhte sich der Anteil kreditfinanzierter Fahrzeugkäufe. Trotz zunehmender Zulassungsbeschränkungen in Ballungsgebieten besteht insbesondere im Binnenland ein beträchtliches Potenzial, um Neukunden für automobilbezogene Finanzdienstleistungen zu gewinnen. In Japan und Südkorea stagnierte die Nachfrage, während sich in Australien die Niedrigzinspolitik der Zentralbank stimulierend auf die Gesamtnachfrage automobilbezogener Finanzierungs- und Serviceverträge auswirkte.

Der Markt für Finanzdienstleistungen im Nutzfahrzeugbereich entwickelte sich in Europa erneut positiv. Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation in Brasilien waren das Lkw- und Busgeschäft sowie der dazugehörige Finanzdienstleistungsmarkt weiterhin rückläufig. Jedoch schwächte sich hier in der zweiten Jahreshälfte der Negativtrend leicht ab.

NEUE KONZERNMODELLE IM JAHR 2016

Der Volkswagen Konzern hat im Berichtsjahr eine Vielzahl attraktiver neuer Modelle auf den Markt gebracht, einige davon basieren auf dem Modularen Querbaukasten (MQB). Das aktuell 336 Modelle umfassende Produktportfolio deckt vom Kleinwagen bis zum Supersportwagen bei den Pkw, vom Pickup bis zum schweren Lkw und Bus im Nutzfahrzeugbereich sowie mit Motorrädern nahezu alle wesentlichen Segmente und Karosserieformen ab. Unter Berücksichtigung regionaler Markt- und Kundenbedürfnisse richten wir das Produktportfolio konsequent auf profitables Wachstum aus.

Die Marke Volkswagen Pkw brachte 2016 den Nachfolger des erfolgreichen SUV-Modells Tiguan mit neuem markanten Design und technischen Innovationen aus dem MQB auf den Markt. Die Beetle-Familie erhielt eine Produktaufwertung und wurde um den Beetle Dune in Offroad-Optik erweitert. Auch der beliebte up! und der e-up! wurden aufgewertet. In China ging das neue Flaggschiff Phideon an den Start. Die Oberklasse-Limousine für anspruchsvolle chinesische Kunden besticht durch modernste Technik, elegantes Design und luxuriöses Interieur und wird vor Ort produziert. Der Magotan punktet nun mit neuester Technik aus dem MQB. Der Touran L und der Golf Sportsvan ergänzten das Portfolio der Fahrzeuge mit großem Platzangebot. Der Lamando GTS präsentierte sich mit leistungsstarken Motoren und sportlichem Design. Das Cross-Portfolio wurde um den C-Trek auf Basis des neuen Bora ergänzt. Die chinesischen Modelle des Passat, Santana und Jetta wurden erneuert. In Südamerika wurde das für den lokalen Markt ausgelegte Produktportfolio modernisiert und attraktiver gestaltet: Voyage und Saveiro erhielten eine Produktaufwertung, die Modelle up!, Golf und Tiguan sind seit 2016 mit TSI-Motor erhältlich.

Die Marke Audi baute 2016 ihre SUV-Palette konsequent aus: Mit dem neuen sportlich-kompakten Einstiegsmodell Q2 wurde die Q-Familie erweitert und ein zusätzliches Marktsegment für Audi erschlossen. Die robuste Q7-Baureihe wurde um den Q7 e-tron ergänzt, den weltweit ersten Plug-in-Hybrid mit quattro-TDI-Antrieb. Darüber hinaus ging der Nachfolger des dynamischen A5 Coupé an den Start. Die A4-Familie wurde um die sportlichen S-Modelle S4 Limousine und S4 Avant sowie den A4 allroad quattro erweitert. Mitte des Jahres wurde die überarbeitete A3-Familie in den Markt eingeführt. In China ging 2016 die aufgewertete Langversion der beliebten Oberklasse-Limousine A6 L an den Start. Auch die in China produzierten Modelle A4 L und Q3 wurden erneuert.

ŠKODA brachte im Berichtsjahr den Superb Sportline auf den europäischen Markt. In Russland ging der Superb Combi an den Start und in Indien führte die Marke die neue Generation des Superb sowie den aufgewerteten Rapid ein.

SEAT startete 2016 seine Produktoffensive mit dem neuen SUV Ateca und stellte im Jahresverlauf die besonders robuste Offroad-Variante Ateca X-Perience vor.

Porsche ergänzte die neue Generation des 911 unter anderem um die Targa- und Turbo-Varianten. Sie zeichnen sich unter anderem durch ein geschärftes Design und eine verbesserte Ausstattung aus. Zudem wurden die Nachfolger von Boxster und Cayman sowie die komplett neu entwickelte zweite Generation des Panamera vorgestellt. Auch der dynamische Macan GTS war ab 2016 erhältlich.

Bentley führte im Berichtsjahr eine neue Modellreihe ein und brachte mit dem Bentayga den luxuriösesten SUV der Welt auf den Markt. Der Mulsanne bekam eine Produktaufwertung und wurde um eine neue Variante mit verlängertem Radstand erweitert. Mit dem Flying Spur V8 S und W12 S wurde das Fahrzeugportfolio um zwei Hochleistungsvarianten ergänzt.

Der Huracán Spyder der Supersportwagenschmiede Lamborghini kombiniert die Technologie und Leistung des Huracán mit der Emotion eines Spyders. Zudem wurde der Aventador Superveloce Roadster eingeführt, der schnellste und aufregendste Lamborghini aller Zeiten.

Volkswagen Nutzfahrzeuge brachte im Berichtsjahr die überarbeitete Version des beliebten Pickups Amarok auf den Markt.

Scania stellte 2016 die neue Lkw-Generation in der R- und S-Baureihe mit neu entwickeltem Fahrerhaus vor, flankiert von effizienzsteigernden Dienstleistungen. Zudem wurde das automatisierte Schaltsystem Scania Opticruise für gasbetriebene Fahrzeuge und der Überlandbus Scania Interlink vorgestellt.

MAN präsentierte bei der TG-Baureihe deutlich verbrauchsärmere und leistungsstärkere Motoren sowie den effizienzoptimierten MAN EfficientLine 3. Zudem stellte MAN ein neues, modulares Konzept für Kraft-Wärme-gekoppelte Gasmotoren-Kraftwerke vor und reagiert damit auf die wachsende europäische Nachfrage nach hocheffizienten und flexiblen Technologien zur Energieerzeugung.

Ducati hat mit der Sixty2 und der Flat Track Pro zwei weitere Varianten der Scrambler-Baureihe vorgestellt. Zudem sind seit 2016 unter anderem die neuen Modelle XDiavel, Hyperstrada 939, 959 Panigale sowie in der Baureihe Multistrada die 1200 Enduro sowie die 1200 Pike's Peak erhältlich.

AUSLIEFERUNGEN DES VOLKSWAGEN KONZERNS

Im Geschäftsjahr 2016 hat der Volkswagen Konzern seine weltweiten Auslieferungen an Kunden um 3,7 % gesteigert und mit 10.296.997 Fahrzeugen einen neuen Bestwert erreicht. Damit haben wir zum zweiten Mal nach 2014 die Marke von 10 Mio. verkauften Einheiten übertroffen. Die Grafik auf der nächsten Seite veranschaulicht die Entwicklung der Auslieferungen in den Einzelmonaten und stellt einen Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat her. Nachfolgend beschreiben wir die Entwicklung unserer Auslieferungen getrennt nach Pkw und Nutzfahrzeugen.

AUSLIEFERUNGEN DES VOLKSWAGEN KONZERNS1

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2016 2015 %
Pkw 9.635.484 9.320.687 +3,4
Nutzfahrzeuge 661.513 609.909 +8,5
Gesamt 10.296.997 9.930.596 +3,7

1 Die Auslieferungen von 2015 wurden aufgrund der statistischen Fortschreibung aktualisiert. Inklusive der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen.

AUSLIEFERUNGEN VON PKW WELTWEIT

Der Volkswagen Konzern ist mit seinen Pkw-Marken auf allen relevanten Automobilmärkten der Welt vertreten. Zu den Hauptabsatzmärkten gehören derzeit die Region Westeuropa sowie die Länder China, USA, Mexiko und Brasilien. Unser vielfältiges Angebot an attraktiven und effizienten Fahrzeugen verschafft uns eine gute Position im anhaltend herausfordernden Wettbewerb. In vielen wichtigen Märkten verzeichnete der Konzern erfreuliche Zuwächse.

Die Auslieferungen von Pkw an Kunden stiegen im Berichtsjahr bei weiterhin schwierigen Bedingungen in relevanten Märkten wie Brasilien und Russland auf 9.635.484 Einheiten. Das waren 314.797 Fahrzeuge beziehungsweise 3,4 % mehr als 2015. Der Pkw-Gesamtmarkt wuchs im abgelaufenen Geschäftsjahr um 5,4 %, so dass sich der weltweite Marktanteil des Volkswagen Konzerns leicht auf 11,9 (12,2) % verringerte. In China erreichte der Konzern den größten absoluten Zuwachs. Nachfragebedingt waren unsere Verkaufszahlen unter anderem in Brasilien und Russland rückläufig. Die Dieselthematik wirkte sich im Berichtsjahr in einzelnen Märkten, vor allem in den USA und Kanada, je nach Marke unterschiedlich aus. Nahezu alle Marken konnten die Auslieferungszahlen des Vorjahres übertreffen, den größten absoluten Zuwachs verzeichnete Volkswagen Pkw. Neue Bestwerte erreichten Audi, ŠKODA und Porsche ebenso wie Bentley und Lamborghini.

Die Tabelle auf Seite 107 gibt einen Überblick über die Auslieferungen von Pkw an Kunden des Volkswagen Konzerns in den Regionen und den wichtigsten Einzelmärkten. In den folgenden Abschnitten erläutern wir, wie sich die Nachfrage nach Konzernmodellen in diesen Märkten und Regionen entwickelt hat.

Auslieferungen in Europa/Übrige Märkte

In Westeuropa stieg der Pkw-Gesamtmarkt im Jahr 2016 um 5,8 %. Der Volkswagen Konzern lieferte hier 3.114.030 Fahrzeuge an Kunden aus; das waren 1,7 % mehr als im Vorjahr. Auf nahezu allen wesentlichen Märkten dieser Region lag die Nachfrage nach Konzernmodellen über dem Vorjahreswert. Die größten Zuwachsraten verzeichneten die Modelle Touran, Audi A4, Audi Q3, Audi Q7, ŠKODA Superb sowie Porsche Boxster und Cayman. Zudem waren die Modelle ŠKODA Fabia und Porsche Macan sehr beliebt. Der neue Tiguan und der neue SEAT Ateca wurden sehr positiv vom Markt aufgenommen. Der Bentley Bentayga feierte als erstes Luxus-SUV des Konzerns sein erfolgreiches Marktdebüt. In Westeuropa belief sich der Pkw-Marktanteil des Konzerns auf 22,3 (23,2) %.

Auf den insgesamt rückläufigen Pkw-Märkten der Region Zentral- und Osteuropa haben wir im Berichtsjahr 5,8 % mehr Fahrzeuge an Kunden übergeben als ein Jahr zuvor. Zuwächse registrierten wir auf fast allen Märkten, die größten in Polen und Tschechien. In Russland waren unsere Auslieferungen an Kunden aufgrund der weiterhin schwachen wirtschaftlichen sowie politisch angespannten Situation rückläufig. Die größte Nachfrage wiesen die Modelle Polo, ŠKODA Rapid und ŠKODA Octavia auf. Unser Pkw-Marktanteil in Zentral- und Osteuropa verbesserte sich auf 21,9 (20,2) %.

AUSLIEFERUNGEN DES VOLKSWAGEN KONZERNS NACH MONATEN

in Tsd. Fahrzeuge

In Südafrika ging die Zahl der an Kunden ausgelieferten Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns im Jahr 2016 um 13,0 % gegenüber dem Vorjahreswert zurück. Der Pkw-Gesamtmarkt sank im gleichen Zeitraum um 12,4 %. Die größte Nachfrage verzeichnete der Polo.

Auf den Märkten in der Region Nahost stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr die Nachfrage nach Pkw aus dem Volkswagen Konzern im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 %. Besonders beliebt waren die Modelle Polo, Golf, Passat und ŠKODA Octavia.

Auslieferungen in Deutschland

Der deutsche Pkw-Markt setzte im Geschäftsjahr 2016 sein Wachstum mit einem Plus von 4,5 % fort. Der Volkswagen Konzern übergab auf seinem Heimatmarkt 1.136.971 Fahrzeuge an Kunden und lag damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres (-0,9 %). Die größten Zuwachsraten erzielten die Modelle Touran, Audi Q7, Audi Q5 und ŠKODA Superb. Sehr beliebt waren zudem die Modelle Tiguan, Audi A4 und SEAT Ateca. In der Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes standen am Ende des Jahres 2016 acht Konzernmodelle an der Spitze ihres jeweiligen Segments: up!, Polo, Golf, Tiguan, Touran, Passat, Audi A6 und Porsche 911. Der Golf führte weiter die Liste der in Deutschland am häufigsten zugelassenen Pkw an.

Auslieferungen in Nordamerika

In Nordamerika lieferte der Volkswagen Konzern bei einem leicht wachsenden Gesamtmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge im Berichtsjahr mit 928.033 Einheiten 0,6 % mehr Fahrzeuge an Kunden aus als ein Jahr zuvor. Der Marktanteil des Konzerns lag bei 4,4 (4,5) %. Das am meisten verkaufte Modell des Konzerns in Nordamerika blieb der Jetta.

Vor allem infolge der Dieselthematik sank 2016 die Nachfrage nach Modellen aus dem Volkswagen Konzern auf dem US-amerikanischen Markt um 2,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtmarkt bewegte sich in diesem Zeitraum auf dem Vorjahresniveau (+0,5 %). Gefragt waren weiterhin vor allem Modelle aus dem SUV- und Pickup-Segment. Eine positive Nachfrageentwicklung wiesen unter anderem die Modelle Tiguan, Audi A4, Audi Q3, Audi Q7 und Porsche Macan auf.

Auf dem wachsenden Markt in Kanada übergaben wir im Berichtsjahr im Wesentlichen aufgrund der Dieselthematik 5,6 % weniger Fahrzeuge an Kunden als 2015. Das am stärksten nachgefragte Konzernmodell war der Jetta, gefolgt vom Golf. Zudem wiesen die Modelle Audi A4, Audi Q7 und Porsche Macan eine steigende Nachfrage auf.

In Mexiko hielt 2016 die dynamische Entwicklung des Gesamtmarktes an. Die Verkäufe des Konzerns übertrafen dort den Vorjahreswert um 12,8 %. Besonders gefragt waren die Modelle Vento, Jetta, Gol und SEAT Ibiza.

WELTWEITE AUSLIEFERUNGEN DER IM JAHR 2016 ERFOLGREICHSTEN KONZERNMODELLFAMILIEN

in Tsd. Fahrzeuge

Auslieferungen in Südamerika

Die Märkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in Südamerika waren 2016 von sehr herausfordernden Rahmenbedingungen geprägt. Der Volkswagen Konzern lieferte auf den insgesamt stark rückläufigen Märkten dieser Region mit 362.343 Einheiten 26,0 % weniger Fahrzeuge an Kunden aus als im bereits schwachen Vorjahr. Der Pkw-Marktanteil des Volkswagen Konzerns in dieser Region ging auf 10,5 (12,5) % zurück.

Auf dem von massiven Rückgängen gekennzeichneten Markt in Brasilien wurden 2016 im Vergleich zum Vorjahr 34,6 % weniger Konzernmodelle nachgefragt. Die höchsten Verkaufszahlen verzeichneten die Modelle up!, Fox, Gol und Saveiro.

In Argentinien setzte sich der Erholungskurs des Gesamtmarktes im Berichtsjahr fort. Der Volkswagen Konzern verkaufte hier im Vergleich zum Vorjahr 5,6 % weniger Fahrzeuge. Die am meisten zugelassenen Konzernmodelle in Argentinien waren weiterhin Gol und Suran.

Auslieferungen in Asien-Pazifik

Die Pkw-Märkte der Region Asien-Pazifik erreichten im Jahr 2016 den weltweit größten absoluten Zuwachs. Die Nachfrage nach Modellen aus dem Volkswagen Konzern stieg dort gegenüber dem Vorjahreswert um 9,8 % auf 4.282.656 Einheiten; der Marktanteil in dieser Region lag bei 12,1 (12,4) %.

China, der weltweit größte Einzelmarkt, war auch im Berichtsjahr Wachstumsträger der Region Asien-Pazifik und wies die höchste absolute Steigerung auf. Günstige Einstiegsmodelle im SUV-Segment wurden weiterhin verstärkt nachgefragt. Der Volkswagen Konzern lieferte in China 12,2 % mehr Fahrzeuge an Kunden aus als ein Jahr zuvor. Besonders beliebt waren die Modelle Jetta, Lavida und Sagitar. Erfreuliche Steigerungsraten verzeichneten zudem die Modelle Lamando, Santana, Audi A3, Audi Q3, ŠKODA Superb und Porsche Macan. Erfolgreich in den Markt eingeführt wurden die neuen Versionen der Modelle Bora, Touran, Magotan, Audi A4 L und Audi A6 L sowie der lokal produzierte Golf Sportsvan.

Auf dem wachsenden Pkw-Markt in Indien wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,7 % weniger Fahrzeuge aus dem Volkswagen Konzern nachgefragt als 2015. Das beliebteste Konzernmodell in Indien war der Polo. Der Ameo wurde erfolgreich in den Markt eingeführt.

In Japan lag im Berichtsjahr die Zahl der verkauften Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns um 8,8 % unter dem Vorjahreswert. Das Gesamtmarktvolumen nahm im gleichen Zeitraum um 1,6 % ab. Die größte Nachfrage wiesen die Modelle Polo und Golf auf.

AUSLIEFERUNGEN VON PKW AN KUNDEN NACH MÄRKTEN1

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AUSLIEFERUNGEN (FAHRZEUGE) VERÄNDERUNG
2016 2015 ( %)
Europa/Übrige Märkte 4.062.452 4.006.105 +1,4
Westeuropa 3.114.030 3.062.371 +1,7
davon: Deutschland 1.136.971 1.147.484 -0,9
Großbritannien 523.111 521.345 +0,3
Frankreich 249.145 252.530 -1,3
Spanien 244.990 235.141 +4,2
Italien 238.537 207.821 +14,8
Zentral- und Osteuropa 592.275 559.946 +5,8
davon: Russland 155.672 164.653 -5,5
Tschechische Republik 134.926 126.886 +6,3
Polen 122.622 104.772 +17,0
Übrige Märkte 356.147 383.788 -7,2
davon: Türkei 173.965 164.787 +5,6
Südafrika 78.897 90.659 -13,0
Nordamerika 928.033 922.774 +0,6
davon: USA 591.063 607.096 -2,6
Mexiko 238.946 211.845 +12,8
Kanada 98.024 103.833 -5,6
Südamerika 362.343 489.636 -26,0
davon: Brasilien 231.196 353.508 -34,6
Argentinien 92.257 97.775 -5,6
Asien-Pazifik 4.282.656 3.902.172 +9,8
davon: China 3.975.071 3.542.467 +12,2
Japan 83.109 91.153 -8,8
Indien 66.046 69.323 -4,7
Weltweit 9.635.484 9.320.687 +3,4
Volkswagen Pkw 5.980.307 5.823.414 +2,7
Audi 1.867.738 1.803.246 +3,6
ŠKODA 1.126.477 1.055.501 +6,7
SEAT 408.703 400.037 +2,2
Bentley 11.023 10.100 +9,1
Lamborghini 3.457 3.245 +6,5
Porsche 237.778 225.121 +5,6
Bugatti 1 23 -95,7

1 Die Auslieferungen von 2015 wurden aufgrund der statistischen Fortschreibung aktualisiert. Inklusive der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen.

AUSLIEFERUNGEN VON NUTZFAHRZEUGEN

Der Volkswagen Konzern lieferte im Jahr 2016 weltweit insgesamt 661.513 Nutzfahrzeuge an Kunden aus (+8,5 %), davon entfielen 165.806 (+2,4 %) Einheiten auf Lkw und 17.775 (+3,7 %) Einheiten auf Busse. Die Verkäufe der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge überschritten mit 477.932 ausgelieferten Fahrzeugen den Vorjahreswert um 10,9 %. Die Marke MAN übergab 102.235 (-0,2 %) Einheiten an Kunden, die Marke Scania verzeichnete mit 81.346 Auslieferungen gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 6,2 %.

In Westeuropa lagen die Auslieferungen infolge der anhaltenden wirtschaftlichen Erholung mit insgesamt 418.931 Einheiten um 13,6 % über dem Vorjahreswert; davon entfielen 327.225 Einheiten auf leichte Nutzfahrzeuge, 86.472 auf Lkw und 5.234 auf Busse. Am stärksten nachgefragt wurden in den westeuropäischen Märkten die Konzernmodelle Transporter und Caddy.

Im Zeitraum von Januar bis Dezember 2016 übergaben wir auf den Märkten der Region Zentral- und Osteuropa 65.436 Fahrzeuge an Kunden (+18,2 %); darunter waren 36.484 leichte Nutzfahrzeuge, 28.184 Lkw und 768 Busse. In Russland, dem größten Markt der Region, lieferten wir 11.300 Fahrzeuge aus; eine Steigerung von 15,4 % gegenüber dem Vorjahr. In der Region Zentral- und Osteuropa waren der Transporter und der Caddy die Konzernmodelle mit der größten Nachfrage.

Auf den Übrigen Märkten sanken die Nutzfahrzeug-Auslieferungen des Volkswagen Konzerns um 5,3 % auf insgesamt 70.927 Einheiten: 51.784 leichte Nutzfahrzeuge, 16.227 Lkw und 2.916 Busse.

Die Auslieferungen in Nordamerika lagen bei 11.140 Fahrzeugen (+22,4 %) und wurden nahezu ausschließlich in Mexiko an Kunden übergeben. 8.479 Einheiten entfielen davon auf leichte Nutzfahrzeuge, 669 auf Lkw und 1.992 auf Busse.

In Südamerika lieferte der Volkswagen Konzern insgesamt 59.196 Einheiten aus (-14,2 %), darunter waren 32.258 leichte Nutzfahrzeuge, 22.828 Lkw und 4.110 Busse. Der Amarok erfreute sich erneut besonderer Beliebtheit. In Brasilien gingen die Auslieferungen aufgrund der anhaltend schwierigen ökonomischen Situation und der erschwerten Finanzierungsbedingungen zurück (-27,3 %); 8.441 leichte Nutzfahrzeuge, 16.274 Lkw und 1.817 Busse wurden hier an Kunden übergeben.

In der Region Asien-Pazifik lieferte der Volkswagen Konzern im Berichtszeitraum 35.883 Fahrzeuge an Kunden, davon 21.702 leichte Nutzfahrzeuge, 11.426 Lkw und 2.755 Busse - das waren insgesamt 8,9 % mehr als im Vorjahr. Die beliebtesten Konzernmodelle waren dort der Transporter und der Amarok. In China legten die Verkäufe mit 7.071 Einheiten um 14,7 % zu; davon entfielen 3.980 Fahrzeuge auf leichte Nutzfahrzeuge, 2.755 auf Lkw und 336 auf Busse.

AUSLIEFERUNGEN VON NUTZFAHRZEUGEN AN KUNDEN NACH MÄRKTEN1

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AUSLIEFERUNGEN (FAHRZEUGE) VERÄNDERUNG
2016 2015 ( %)
Europa/Übrige Märkte 555.294 498.906 +11,3
Westeuropa 418.931 368.622 +13,6
Zentral- und Osteuropa 65.436 55.348 +18,2
Übrige Märkte 70.927 74.936 -5,3
Nordamerika 11.140 9.099 +22,4
Südamerika 59.196 68.958 -14,2
davon: Brasilien 26.532 36.513 -27,3
Asien-Pazifik 35.883 32.946 +8,9
davon: China 7.071 6.165 +14,7
Weltweit 661.513 609.909 +8,5
Volkswagen Nutzfahrzeuge 477.932 430.874 +10,9
Scania 81.346 76.561 +6,2
MAN 102.235 102.474 -0,2

1 Die Auslieferungen von 2015 wurden aufgrund der statistischen Fortschreibung aktualisiert.

AUSLIEFERUNGEN IM SEGMENT POWER ENGINEERING

Aufträge im Segment Power Engineering sind im Regelfall Teil größerer Investitionsprojekte, für die Lieferzeiten von knapp einem Jahr bis zu mehreren Jahren sowie Teillieferungen nach Baufortschritt typisch sind. Die Umsatzerlöse aus dem Neubaugeschäft folgen daher der Entwicklung der Auftragseingänge mit entsprechendem zeitlichen Versatz.

Hauptumsatzträger des Segments Power Engineering waren Engines & Marine Systems sowie Turbomachinery, die zusammen fast drei Viertel der gesamten Umsatzerlöse erzielten. Beispielsweise wurden acht Motoren für ein neues Kraftwerk in Nicaragua ausgeliefert. Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme wird das Kraftwerk mit einer Leistung von 140 MW rund 10 % des gesamten Energiebedarfs in Nicaragua abdecken.

AUFTRAGSEINGÄNGE IM SEGMENT PKW IN WESTEUROPA

Die positive Entwicklung auf den westeuropäischen Märkten führte im Geschäftsjahr 2016 dazu, dass die Nachfrage nach Pkw im Vergleich zum Vorjahr zunahm. Unsere Auftragseingänge übertrafen im Berichtsjahr den Wert von 2015 um 1,4 %. Während die Auftragseingangsentwicklung in Deutschland leicht rückläufig war (-1,7 %), trugen andere wesentliche Märkte der Region zu diesem Anstieg bei.

AUFTRAGSEINGÄNGE FÜR NUTZFAHRZEUGE

Auf den westeuropäischen Märkten stieg 2016 die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen des Volkswagen Konzerns im Vergleich zum Vorjahr an. Die Auftragseingänge waren mit 338.858 Fahrzeugen um 16,5 % höher als ein Jahr zuvor.

Für mittelschwere und schwere Lkw sowie Busse entwickelten sich die Auftragseingänge mit 190.573 Fahrzeugen im Jahr 2016 insgesamt positiv (+3,2 %). Auf dem Hauptabsatzmarkt Westeuropa sorgten positive wirtschaftliche Impulse für steigende Auftragseingänge. In Südamerika hingegen waren die Auftragseingänge aufgrund des verschlechterten wirtschaftlichen Umfelds rückläufig.

AUFTRAGSEINGÄNGE IM SEGMENT POWER ENGINEERING

Das Geschäft im Segment Power Engineering wird langfristig vom makroökonomischen Umfeld bestimmt. Dabei führen einzelne Großaufträge zu Schwankungen im Auftragseingang, die im Jahresverlauf nicht mit diesen langfristigen Entwicklungen korrelieren.

Im Jahr 2016 beliefen sich die Auftragseingänge im Segment Power Engineering auf 3,3 (3,4) Mrd. €. Engines & Marine Systems und Turbomachinery generierten die höchsten Auftragseingänge und machten zusammen fast drei Viertel des Auftragsvolumens aus. Ein türkisches Energieunternehmen bestellte zum Beispiel zwölf Motoren mit einer Gesamtleistung von 227 MW für seine schwimmenden Kraftwerke, mit deren Hilfe Energieengpässe flexibel ausgeglichen werden. Ein deutscher Energieversorger erteilte den Auftrag für den Bau eines Gasmotorenkraftwerks mit Kraft-Wärme-Kopplung. Die Anlage soll mit drei MAN Gasmotoren betrieben werden und zusätzlich zur elektrischen Leistung auch bis zu 30 MW Fernwärme bereitstellen.

FINANZDIENSTLEISTUNGEN DES VOLKSWAGEN KONZERNS

Im Konzernbereich Finanzdienstleistungen bündeln wir die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagement sowie Mobilitätsangebote des Volkswagen Konzerns. Der Konzernbereich umfasst die Volkswagen Finanzdienstleistungen sowie die Finanzdienstleistungsaktivitäten von Scania, Porsche und Porsche Holding Salzburg.

Die Zahl der Neuverträge in den Bereichen Kundenfinanzierung/Leasing und Service/Versicherungen wuchs 2016 weltweit auf 7,1 Mio. Kontrakte (+13,1 %). Mit 17,4 Mio. Kontrakten übertraf der Gesamtvertragsbestand am Jahresende 2016 den Wert des Vorjahresstichtags um 10,0 %. Die zugrunde gelegten Vertragsarten wurden ihrer Bedeutung entsprechend angepasst. Im Bereich Kundenfinanzierung/Leasing erhöhte sich der Vertragsbestand um 6,8 % auf 9,5 Mio. Einheiten, während der Bereich Service/Versicherungen einen Anstieg auf 8,0 Mio. Kontrakte (+14,1 %) verzeichnete. Der Anteil der geleasten oder finanzierten Fahrzeuge an den Auslieferungen des Konzerns (Penetrationsrate) nahm in den Märkten des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen auf 33,3 (31,5) % zu.

In Europa/Übrige Märkte war die Anzahl der im Berichtszeitraum neu unterzeichneten Verträge mit 5,2 Mio. Einheiten um 14,1 % höher als der Vergleichswert 2015. Der Vertragsbestand lag am 31. Dezember 2016 bei 12,4 Mio. Kontrakten (+10,4 %). Davon entfielen 5,9 Mio. Verträge - und damit 7,2 % mehr als im Vorjahr - auf den Bereich Kundenfinanzierung/Leasing. Der Anteil der geleasten oder finanzierten Fahrzeuge an den Auslieferungen konnte von 44,3 % auf 46,8 % gesteigert werden.

Der Gesamtvertragsbestand im Konzernbereich Finanzdienstleistungen in Nordamerika lag bei 2,8 Mio. Verträgen (+13,0 %). Darunter waren 1,8 Mio. Kontrakte aus dem Bereich Kundenfinanzierung/Leasing und damit 6,1 % mehr als im Vorjahr. Mit 988 Tsd. neuen Kontrakten konnte die Zahl der Neuverträge im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 % gesteigert werden. Die Penetrationsrate erhöhte sich in Nordamerika auf 63,3 (61,8) %.

In Südamerika wurden im Berichtsjahr 197 Tsd. Neuverträge geschlossen (-27,2 %). Der Vertragsbestand am Jahresende 2016 war mit 647 Tsd. Kontrakten um 16,3 % geringer als ein Jahr zuvor. Die Verträge entfielen zum größten Teil auf den Bereich Kundenfinanzierung/Leasing. Die Penetrationsrate belief sich in Südamerika auf 30,4 (35,5) %.

Die neuen Vertragsabschlüsse in der Region Asien-Pazifik stiegen im Berichtsjahr um 33,6 % auf 740 Tsd. neue Kontrakte. Der Gesamtvertragsbestand belief sich auf 1,5 Mio. (+16,6 %), wovon 1,2 Mio. Verträge (+22,5 %) dem Bereich Kundenfinanzierung/Leasing zuzurechnen waren. Der Anteil der geleasten oder finanzierten Fahrzeuge an den Auslieferungen in dieser Region stieg von 11,6 % auf 15,1 %.

ABSATZ AN DIE HANDELSORGANISATION

Im Berichtsjahr setzte der Volkswagen Konzern (einschließlich der chinesischen Joint Ventures) weltweit 10.391.113 Fahrzeuge an die Handelsorganisation ab und damit 3,8 % mehr als im Vorjahr. Im Ausland erhöhte sich das Absatzvolumen um 4,6 % im Wesentlichen aufgrund der höheren Nachfrage in Westeuropa und Zentraleuropa sowie in China. Die Zahl der in Deutschland abgesetzten Fahrzeuge nahm um 1,7 % ab. Der Inlandsanteil am Gesamtabsatz des Konzerns lag mit 12,1 (12,8) % unter dem des Jahres 2015.

Unsere meistverkauften Fahrzeuge im vergangenen Jahr waren der Polo, der Golf, der Jetta und der Passat. Die Modelle Touran, Lamando, Lavida, Jetta und Tiguan, die Audi A4-Familie, der Audi Q3, Q7, der ŠKODA Fabia, Rapid und Superb sowie der SEAT Alhambra und Ateca verzeichneten die größten Nachfragezuwächse. Auch die Porsche-Modelle Cayman, Boxster, 911 und Macan wurden vom Markt sehr gut angenommen.

PRODUKTION

Im Geschäftsjahr 2016 produzierte der Volkswagen Konzern weltweit 10.405.092 Fahrzeuge; das waren 3,9 % mehr als im Vorjahr. Unsere chinesischen Gemeinschaftsunternehmen fertigten insgesamt 13,9 % mehr Einheiten als ein Jahr zuvor. Der Anteil der in Deutschland hergestellten Fahrzeuge im Verhältnis zur Gesamtproduktion des Konzerns lag mit 25,8 (26,8) % unter dem Wert des Vorjahres. Die arbeitstägliche Fertigung unserer Werke lag mit weltweit durchschnittlich 43.186 Fahrzeugen um 3,1 % über dem Niveau von 2015. In den Produktionszahlen des Volkswagen Konzerns ist der in den Daimler-Werken gebaute Crafter nicht enthalten.

LAGERBESTÄNDE

Die weltweiten Lagerbestände bei den Konzerngesellschaften und in der Handelsorganisation lagen am Ende des Berichtszeitraums über dem Stand zum Jahresende 2015; dies ist im Wesentlichen auf eine nachfrageinduzierte Bevorratung in China und Westeuropa zurückzuführen.

BELEGSCHAFT

Der Volkswagen Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr 2016 einschließlich der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen durchschnittlich 619.346 Mitarbeiter (+2,5 %). Im Inland standen 2016 im Durchschnitt 279.993 Personen unter Vertrag; ihr Anteil an der Gesamtbelegschaft lag mit 45,2 (45,6) % leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Zum 31. Dezember 2016 lag die Zahl der aktiven Mitarbeiter im Volkswagen Konzern bei 601.443 (+2,8 %). Darüber hinaus befanden sich 5.782 Mitarbeiter in der passiven Phase der Altersteilzeit und 19.490 junge Menschen (+4,5 %) standen in einem Ausbildungsverhältnis. Am Ende des Berichtsjahres belief sich die Belegschaft des Volkswagen Konzerns auf 626.715 Personen (+2,7, %). Wesentliche Faktoren für den Anstieg der Mitarbeiterzahlen waren die Einstellung von Fachkräften vor allem in Deutschland und China, der volumenbedingte Zuwachs im Ausland sowie der Personalaufbau in unseren neuen Werken in Mexiko und Polen. Im Inland waren 281.518 Mitarbeiter beschäftigt (+1,0 %), im Ausland 345.197 (+4,2 %).

MITARBEITER NACH BEREICHEN

Stand 31. Dezember 2016

Aktie und Anleihen

Die Kurse der Stamm- und der Vorzugsaktien der Volkswagen AG blieben 2016 in einem volatilen Marktumfeld hinter der Entwicklung des Gesamtmarktes zurück.

AKTIENMÄRKTE

Die Kurse an den internationalen Aktienmärkten waren im Berichtsjahr durch einen volatilen Verlauf gekennzeichnet. Der DAX verzeichnete insgesamt einen leichten Anstieg. Dabei sorgten insbesondere wiederholt aufkommende Unsicherheiten über die konjunkturelle Entwicklung wichtiger Industrienationen, den Verbleib Großbritanniens in der EU, die Entwicklung des Ölpreises sowie die Geldpolitik der Notenbanken für hohe Kursschwankungen an den Märkten.

Zu Beginn des ersten Quartals wurde die Verunsicherung der Kapitalmarktteilnehmer aufgrund des niedrigen Ölpreises und sinkender Kurse an der chinesischen Börse durch eine nachlassende Dynamik des chinesischen Wirtschaftswachstums verstärkt. Die Hoffnung auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB) stützte die Kurse Mitte Januar vorübergehend, während in der Folge negative Konjunkturdaten aus China dafür sorgten, dass die Kurse ihren rückläufigen Trend fortsetzten. Ab Mitte Februar erholte sich der DAX infolge der erwarteten Stabilisierung des Ölpreises und guter Konjunkturdaten aus den USA. Die Sorge über den Verbleib Großbritanniens in der EU führte vorübergehend zu sinkenden Notierungen. Im weiteren Verlauf des ersten Quartals erholten sich die Kurse aufgrund der Ausweitung des Anleihekaufprogramms der EZB und der Senkung des Leitzinses.

Am Anfang des zweiten Quartals sanken die Kurse aufgrund eines befürchteten Kursanstiegs des Euro und rückläufiger Unternehmensdaten aus Deutschland. Mitte April sorgten der steigende Ölpreis, der gewöhnlich als positives Signal für das Weltwirtschaftswachstum gewertet wird, und gute Konjunkturindikatoren aus China für eine vorübergehende Erholung des deutschen Leitindex. Im Mai verzeichneten die Kurse eine Seitwärtsbewegung und legten Ende des Monats beflügelt von einem weiter steigenden Ölpreis zu. Die Hoffnung auf eine Fortführung der lockeren Geldpolitik der US-amerikanischen Notenbank stützte den DAX im Juni vorübergehend in einem Umfeld, das von der Verunsicherung über den Verbleib Großbritanniens in der EU geprägt war. Das Ende Juni durchgeführte Referendum mit einem Votum der Bevölkerung des Landes für den Ausstieg aus der EU führte zu deutlich sinkenden Notierungen.

Zu Beginn des dritten Quartals sorgten Unsicherheiten im italienischen Bankensystem für einen Rückgang des deutschen Leitindex. Mitte Juli legte der DAX aufgrund erwarteter Leitzinssenkungen in Großbritannien, guter US-Arbeitsmarktzahlen und Gerüchten, dass die US-Großbank JP Morgan das italienische Bankensystem stützen würde, zu. Im August senkte die englische Zentralbank den Leitzins und kündigte ein Kaufprogramm für Staats- und Unternehmensanleihen an. Zusammen mit Hoffnungen auf eine langsam verlaufende Zinserhöhung in den USA führte dies zu steigenden Kursen. Nach einem vorübergehenden Rückgang stützte die anhaltend lockere Geldpolitik der japanischen und der US-amerikanischen Notenbank die Kurse im weiteren Verlauf des dritten Quartals.

Am Anfang des vierten Quartals belasteten Nachrichten über den Bankensektor die Märkte. Positive Wirtschaftsdaten aus China führten Mitte Oktober zu einer Erholung der Notierungen. Im weiteren Verlauf sorgten Unsicherheiten im Zusammenhang mit der US-Präsidentschaftswahl und das Referendum zu Verfassungsänderungen in Italien für volatile Kurse. Das Festhalten der EZB an der expansiven Geldpolitik und der schwache Euro gaben im Dezember positive Impulse.

Am Jahresende 2016 verzeichnete der DAX 11.481 Punkte; eine Steigerung um 6,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Der EURO STOXX Automobiles & Parts lag Ende 2016 mit 521 Punkten um 4,1 % unter dem Jahresschlusskurs 2015.

AKTIENKURSENTWICKLUNG VON DEZEMBER 2015 BIS DEZEMBER 2016

Index auf Basis der Monatsendkurse, Stand 31.12.2015 = 100

KURSENTWICKLUNG DER VOLKSWAGEN AKTIEN

Die Kurse der Stamm- und der Vorzugsaktien der Volkswagen AG haben sich 2016 bei hoher Volatilität insgesamt rückläufig und damit schwächer als der Gesamtmarkt, aber besser als die Automobilbranche entwickelt.

Im ersten Quartal blieben die Kurse beider Aktiengattungen unter hohen Schwankungen hinter dem rückläufigen Marktumfeld zurück. Gründe dafür waren Spekulationen über die Auswirkungen der Dieselthematik und allgemeine Konjunkturdaten. Die Anfang Februar veröffentlichte Pressemitteilung, dass Volkswagen für das Geschäftsjahr 2015 ein Operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen auf dem Niveau des Vorjahres erreichte, wirkte stabilisierend auf die Kurse. Im März sorgten positive Verkaufs- und Geschäftszahlen einzelner Konzernmarken für Kursgewinne, die jedoch zum Teil gegen Ende des ersten Quartals wieder abgegeben wurden.

Im Zeitraum April bis Juni folgten die Kurse der Volkswagen Aktien insgesamt dem rückläufigen Marktumfeld. Gründe dafür waren Spekulationen über die Auswirkungen der Dieselthematik und allgemeine Konjunkturdaten. Im April trugen die Nachricht über eine Grundsatzvereinbarung in den USA im Zusammenhang mit der Dieselthematik und die Veröffentlichung des Geschäftsberichts des Volkswagen Konzerns zur Stabilisierung der Kurse bei. Die Vorstellung der neuen Strategie "TOGETHER - Strategie 2025" und die Mitteilung, dass Volkswagen Vergleichsvereinbarungen in den USA erzielte, stützten die Kurse im Juni in einem verunsicherten Marktumfeld.

Die Kurse der Volkswagen Aktien folgten im dritten Quartal dem steigenden Marktumfeld, blieben jedoch hinter diesem zurück. Spekulationen über den weiteren Verlauf der Verhandlungen und die vorläufigen Vergleichsvereinbarungen im Zusammenhang mit der Dieselthematik in den USA sowie Unsicherheiten bezüglich weiterer Rechtsrisiken beeinflussten die Kursentwicklung.

Im vierten Quartal konnten beide Aktiengattungen die Verluste des laufenden Jahres weitgehend aufholen. Gute Auslieferungszahlen, die Genehmigung der Vergleichsvereinbarungen in den USA, die Bekanntgabe des Zukunftspakts und der Strategie der Marke Volkswagen Pkw "TRANSFORM 2025+" sowie Erwartungen hinsichtlich der Aufklärung der Dieselthematik bezüglich 3,0 l Dieselmotoren wirkten positiv auf die Notierungen.

WEITERE INFORMATIONEN ZU DEN VOLKSWAGEN AKTIEN

www.volkswagenag.com/ir

Die Vorzugsaktie der Volkswagen AG erreichte auf Basis der Tagesschlusskurse am 21. Dezember 2016 mit 138,80 € ihren höchsten Stand. Ihren niedrigsten Schlusskurs des Berichtszeitraums verzeichnete sie mit 94,00 € am 11. Februar 2016. Die Vorzüge schlossen am Jahresende 2016 mit 133,35 € um 0,3 % unter der letzten Notierung des Jahres 2015.

Die Volkswagen Stammaktie erreichte den höchsten Schlusskurs mit 144,20 € auch am 21. Dezember 2016. Ebenfalls am 11. Februar 2016 verzeichnete sie mit 108,95 € den niedrigsten Tagesschlusskurs des Jahres. Am letzten Handelstag 2016 notierte der Kurs der Stammaktie mit 136,75 € um 3,9 % unter dem Wert zum Jahresende 2015.

Weitere Daten zur Volkswagen Aktie sowie Nachrichten, Berichte und Präsentationen zum Unternehmen sind auf der Internetseite www.volkswagenag.com/ir abrufbar.

AKTIONÄRSSTRUKTUR ZUM 31. DEZEMBER 2016

Das Gezeichnete Kapital der Volkswagen AG betrug zum Ende des Berichtsjahres 1.283.315.873,28 €. Eine grafische Darstellung der Aktionärsstruktur der Volkswagen AG zum 31. Dezember 2016 finden Sie auf dieser Seite.

Die Stimmrechtsverteilung der 295.089.818 Stammaktien sah zum Bilanzstichtag wie folgt aus: Die Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, hielt 52,2 % der Stimmrechte. Zweitgrößter Aktionär war das Land Niedersachsen mit einem Anteil an den Stimmrechten von 20,0 %. Als drittgrößter Aktionär hielt die Qatar Holding LLC 17,0 %. Die restlichen 10,8 % der Stammaktien entfielen auf weitere Aktionäre.

Die Stimmrechtsmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz sind unter www.volkswagenag.com/ir veröffentlicht.

AKTIONÄRSSTRUKTUR ZUM 31. DEZEMBER 2016

in Prozent des Gezeichneten Kapitals

DIVIDENDENPOLITIK

Unsere Dividendenpolitik fügt sich in unsere Finanzstrategie ein. Im Interesse aller Stakeholder streben wir eine kontinuierliche Dividendenentwicklung an, die unsere Aktionäre angemessen am Geschäftserfolg beteiligt. Daher berücksichtigt die vorgeschlagene Höhe der Dividende unsere finanzwirtschaftlichen Ziele, insbesondere die Absicherung einer soliden finanziellen Basis im Rahmen der Umsetzung unserer Strategie.

Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG schlagen eine Dividende von 2,00 € je Stammaktie und 2,06 € je Vorzugsaktie vor. Auf dieser Basis beträgt die Ausschüttungssumme für das Geschäftsjahr 2016 insgesamt 1,0 (0,1) Mrd. €. Die Ausschüttungsquote basiert auf dem Konzernergebnis nach Steuern, das auf die Aktionäre der Volkswagen AG entfällt. Sie beträgt für das Berichtsjahr 19,7 % und war im Vorjahr negativ. Mit der neuen Konzernstrategie haben wir uns eine Ausschüttungsquote von 30 % als Ziel gesetzt.

DIVIDENDENRENDITE

Auf Basis des Dividendenvorschlags für das Berichtsjahr liegt die Dividendenrendite der Volkswagen Stammaktie, gemessen am Schlusskurs des letzten Handelstages 2016, bei 1,5(0,1) %. Für die Vorzugsaktie ergibt sich eine Dividendenrendite von 1,5 (0,1) %.

Den aktuellen Dividendenvorschlag finden Sie im Kapitel "Volkswagen AG (Kurzfassung nach HGB)" auf Seite 137 des vorliegenden Geschäftsberichts.

ERGEBNIS JE AKTIE

Das unverwässerte Ergebnis je Stammaktie für das Geschäftsjahr 2016 betrug 10,24 (-3,20) €. Bei den Vorzügen ergab sich ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von 10,30 (-3,09) €. Die Berechnung basiert gemäß IAS 33 auf der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Berichtsjahres im Umlauf befindlichen Stamm- beziehungsweise Vorzugsaktien. Da die unverwässerte und die verwässerte Zahl der Aktien identisch sind, entspricht das unverwässerte Ergebnis je Aktie dem verwässerten Ergebnis je Aktie.

Zur Ermittlung des Ergebnisses je Aktie siehe auch die Anhangangabe 11 im Volkswagen Konzernabschluss.

HAUPTVERSAMMLUNG

Am 22. Juni 2016 fand auf dem Messegelände in Hannover die 56. Ordentliche Hauptversammlung der Volkswagen AG statt. Mit einer Mehrheit von 99,98 % nahmen die Stammaktionäre der Volkswagen AG den Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats, eine Dividende in Höhe von 0,11 € je Stammaktie und 0,17 € je Vorzugsaktie zu zahlen, an. Bei einer Präsenz von über 90 % des stimmberechtigten Kapitals beschlossen sie außerdem die Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats.

Zudem bestellten die Stammaktionäre der Volkswagen AG die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC) zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 sowie für die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernabschlusses und des Zwischenlageberichts des ersten Halbjahres 2016, für den Zeitraum bis 30. September 2016 sowie für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2017.

Des Weiteren lehnte die Hauptversammlung die Ergänzungsanträge zur Tagesordnung auf Bestellung eines Sonderprüfers gemäß § 142 Abs. 1 AktG sowie die während der Hauptversammlung gestellten weiteren Anträge ab.

Mit Ablauf der Hauptversammlung endeten turnusgemäß die Amtszeit von Frau Annika Falkengren sowie die Amtszeiten der bisher gerichtlich bestellten Mitglieder des Aufsichtsrats Frau Dr. Louise Kiesling und Herr Hans Dieter Pötsch. Die Hauptversammlung wählte alle drei jeweils für eine volle Amtszeit in den Aufsichtsrat. Herr Akbar Al Baker, ebenfalls Vertreter der Anteilseigner im Aufsichtsrat der Volkswagen AG, hatte sein Mandat mit Wirkung zum Zeitpunkt der Beendigung der Hauptversammlung niedergelegt. Für den Rest seiner Amtszeit wählte die Hauptversammlung Frau Dr. Hessa Sultan Al-Jaber, Vertreterin der Qatar Investment Authority (QIA), als seine Nachfolgerin in den Aufsichtsrat. Mit Frau Al-Jaber, Frau Falkengren und Frau Kiesling sind drei der zehn Anteilseigner-Sitze im Kontrollgremium mit Frauen besetzt.

INVESTOR-RELATIONS-AKTIVITÄTEN

Das Geschäftsjahr 2016 wurde zum einen wesentlich durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Dieselthematik geprägt. Zum anderen hatten das Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" des Volkswagen Konzerns, der Abschluss des Zukunftspakts sowie die Strategie "TRANSFORM 2025+" der Marke Volkswagen Pkw zentralen Einfluss auf unsere Investor-Relations-Arbeit. Darüber hinaus haben wir im Rahmen der "Volkswagen Group China Investor Presentation" Kapitalmarktteilnehmer über unsere Aktivitäten im chinesischen Markt informiert.

Auch im Geschäftsjahr 2016 hat das Investor-RelationsTeam an allen wichtigen Finanzmärkten weltweit Investoren und Analysten über die Strategie, die aktuelle Geschäftsentwicklung und die Zukunftsaussichten des Volkswagen Konzerns umfassend informiert.

Bei rund 700 Einzelgesprächen, Roadshows und Konferenzen haben wir 2016 einen intensiven Kontakt zu den Kapitalmarktteilnehmern gepflegt. Bei vielen dieser Gespräche haben sich die Investoren und Analysten mit Mitgliedern des Vorstands und des Top-Managements ausgetauscht. Dem Investor-Relations-Team mit Büros in Wolfsburg, London, Peking und dem Liaison-Office in Herndon (USA) kommt bei der Arbeit die Präsenz in den für den Kapitalmarkt bedeutenden Regionen zugute. Sie ermöglicht uns einen engen Kontakt zu Investoren und Analysten vor Ort, eine profunde Kenntnis der jeweiligen Märkte und einen intensiven Kontakt zum operativen Geschäft des Volkswagen Konzerns.

Das Investor-Relations-Team hat im vergangenen Jahr auf Veranstaltungen auch Privataktionäre über die aktuelle Lage des Konzerns informiert und war auf der Hauptversammlung in Hannover präsent.

Sämtliche Präsentationen im Zusammenhang mit den für Investoren interessanten Ereignissen haben wir zudem jeweils zeitnah auf unserer Investor-Relations-Website veröffentlicht.

DATEN ZU DEN VOLKSWAGEN AKTIEN

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Stammaktie Vorzugsaktie
ISIN DE0007664005 DE0007664039
WKN 766400 766403
Deutsche Börse/Bloomberg VOW VOW3
Reuters VOWG.DE VOWG_p.DE
Wesentliche Marktindizes CDAX, Prime All Share, MSCI Euro, S&P Global 100 Index DAX, CDAX, EURO STOXX, EURO STOXX 50, EUROSTOXX Automobiles & Parts, Prime All Share, MSCI Euro
Handelsplätze Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Xetra, Luxemburg, New York1 , SIX Swiss Exchange

1 Gehandelt in Form von "sponsored unlisted American Depositary Receipts" (ADR). Fünf ADR-Papiere entsprechen dabei einer zugrunde liegenden Volkswagen Stamm- oder Vorzugsaktie.

FÜR FRAGEN UND ANREGUNGEN STEHT UNSER INVESTOR-RELATIONS-TEAM JEDERZEIT ZUR VERFÜGUNG:

BÜRO WOLFSBURG (VOLKSWAGEN AG)

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Telefon +49 (0) 5361 9-0
Fax +49 (0) 5361 9-30411
E-Mail investor.relations@volkswagen.de
Internet www.volkswagenag.com/ir

BÜRO LONDON

Telefon +44 20 3705 2045

BÜRO PEKING

Telefon +86 106 531 4132

INVESTOR RELATIONS LIAISON-OFFICE (VOLKSWAGEN GROUP OF AMERICA, INC.)

Telefon +1 703 364 7220

KENNZAHLEN ZU DEN VOLKSWAGEN AKTIEN

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DIVIDENDENENTWICKLUNG 2016 2015 2014 2013 2012
Anzahl der Stückaktien am 31.12.            
Stammaktien Tsd. Stück 295.090 295.090 295.090 295.090 295.090
Vorzugsaktien Tsd. Stück 206.205 206.205 180.641 170.148 170.143
Dividende1            
je Stammaktie 2,00 0,11 4,80 4,00 3,50
je Vorzugsaktie 2,06 0,17 4,86 4,06 3,56
Dividendenausschüttung1 Mio. € 1.015 68 2.294 1.871 1.639
auf Stammaktien Mio. € 590 32 1.416 1.180 1.033
auf Vorzugsaktien Mio. € 425 35 878 691 606
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WERTENTWICKLUNG DER AKTIEN2 2016 2015 2014 2013 2012
Stammaktie            
Jahresendkurs 136,75 142,30 180,10 196,90 162,75
Kursentwicklung % -3,9 -21,0 -8,5 +21,0 +57,0
Jahreshöchstwert 144,20 247,55 197,35 196,90 162,75
Jahrestiefstwert 108,95 101,15 150,70 132,60 106,20
Vorzugsaktie            
Jahresendkurs 133,35 133,75 184,65 204,15 172,15
Kursentwicklung % -0,3 -27,6 -9,6 +18,6 +48,7
Jahreshöchstwert 138,80 255,20 203,35 204,15 172,70
Jahrestiefstwert 94,00 92,36 150,25 138,50 118,00
Beta-Faktor3 Faktor 1,22 1,28 1,38 1,32 1,26
Börsenwert am 31.12. Mrd. € 67,9 69,6 86,5 92,8 77,3
Eigenkapital der Anteilseigner der Volkswagen AG am 31.12. Mrd. € 92,7 88,1 90,0 87,7 77,74
Börsenwert zu Eigenkapital Faktor 0,73 0,79 0,96 1,06 1,00
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KENNZAHLEN JE AKTIE 2016 2015 2014 2013 20124
Ergebnis je Stammaktie5            
unverwässert 10,24 -3,20 21,82 18,61 46,41
verwässert 10,24 -3,20 21,82 18,61 46,41
Eigenkapital6 184,90 175,67 189,16 188,58 166,98
Kurs-Gewinn-Verhältnis7            
Stammaktie Faktor 13,4 x 8,2 10,6 3,5
Vorzugsaktie Faktor 13,0 x 8,4 10,9 3,7
Dividendenrendite8            
Stammaktie % 1,5 0,1 2,7 2,0 2,2
Vorzugsaktie % 1,5 0,1 2,6 2,0 2,1
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BÖRSENUMSÄTZE9 2016 2015 2014 2013 2012
Umsatz Volkswagen Stammaktien Mrd. € 3,3 6,9 3,2 3,5 3,5
  Mio. Stück 25,4 45,4 17,8 21,4 26,8
Umsatz Volkswagen Vorzugsaktien Mrd. € 41,1 72,4 45,1 43,0 40,9
  Mio. Stück 347,0 444,4 248,3 252,8 293,3
Anteil Volkswagen am DAX-Umsatz % 5,0 7,1 5,4 5,7 5,3

1 Die Angaben beziehen sich für die Jahre 2012 bis 2015 auf die jeweils im Folgejahr ausgeschüttete Dividende. Für das Jahr 2016 handelt es sich um den Dividendenvorschlag.
2 Xetra-Kurse.
3 Zur Ermittlung siehe Seite 133.
4 Das Jahr 2012 wurde mit dem Jahresabschluss 2013 aufgrund des geänderten IAS 19 angepasst.
5 Zur Ermittlung siehe Anhangangabe 11, Ergebnis je Aktie.
6 Auf Basis der gesamten Stamm- und Vorzugsaktien am 31.12. (ohne potenzielle Aktien aus der Pflichtwandelanleihe).
7 Verhältnis des Jahresendkurses zum Ergebnis je Aktie.
8 Dividende je Aktie bezogen auf den Jahresendkurs.
9 Orderbuchumsätze an der elektronischen Handelsplattform Xetra (Deutsche Börse).

REFINANZIERUNGSSTRUKTUR DES VOLKSWAGEN KONZERNS

Stand 31. Dezember 2016

REFINANZIERUNG

Aufgrund der Dieselthematik konnte der Volkswagen Konzern im Jahr 2016 einzelne Refinanzierungsinstrumente auf dem Geld- und Kapitalmarkt nur eingeschränkt nutzen. Unsere Aktivitäten waren daher durch Diversifizierung in bestimmte Instrumente und Märkte geprägt. Ein Schwerpunkt war die Begebung von Commercial Paper, insbesondere in der Region Europa und in der Währung Euro.

Ein weiterer wichtiger Baustein waren Asset-Backed-Securities (ABS)-Transaktionen. Der Konzernbereich Finanzdienstleistungen platzierte im Euroraum ABS-Transaktionen in Höhe von 4,0 Mrd. €. In den USA wurde mit einem Bankenkonsortium eine ABS-Kreditfazilität in Höhe von 9,0 Mrd. USD abgeschlossen. Weitere ABS-Transaktionen hat der Volkswagen Konzern in Australien, China, Großbritannien, Japan und Schweden begeben; ihr Gegenwert betrug 3,6 Mrd. €.

Erstmalig haben wir eine Anleihe im lokalen Kapitalmarkt in China begeben. Weitere Transaktionen erfolgten unter anderem in den Währungen schwedische Krone, russischer Rubel und indische Rupie.

Darüber hinaus wurde im Konzernbereich Automobile eine öffentliche Schuldscheintransaktion in Höhe von 1,1 Mrd. € begeben.

Der Anteil der festverzinslichen Instrumente war in etwa doppelt so hoch wie der Anteil der variabel verzinslichen.

Durch den gleichzeitigen Abschluss von Derivaten schließen wir bei allen Refinanzierungen das Zins- und das Währungsrisiko grundsätzlich aus.

Die folgende Tabelle zeigt, wie unsere Geld- und Kapitalmarktprogramme zum 31. Dezember 2016 genutzt wurden, und veranschaulicht die finanzielle Flexibilität des Volkswagen Konzerns:

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PROGRAMME Rahmen
Mrd. €
Ausnutzung am 31.12.2016
Mrd. €
Commercial Paper 26,8 13,4
Anleihen 129,4 47,7
davon Hybrid-Emissionen - 7,5
Asset Backed Securities 73,2 36,5

Die mit einem Bankenkonsortium im Dezember 2015 vereinbarte syndizierte Kreditlinie über 20,0 Mrd. € für die Volkswagen AG wurde bis Juni 2017 verlängert. Die im Juli 2011 abgeschlossene syndizierte Kreditlinie in Höhe von 5,0 Mrd. € wurde im Jahr 2015 durch Ausübung einer Verlängerungsoption bis April 2020 verlängert. Beide Fazilitäten waren zum Jahresende 2016 ungenutzt.

Bei weiteren Konzerngesellschaften bestanden syndizierte Kreditlinien über insgesamt 2,4 Mrd. €, die nicht gezogen wurden. Daneben hatten Konzerngesellschaften in verschiedenen Ländern mit nationalen und internationalen Banken bilaterale, bestätigte Kreditlinien über insgesamt 8,5 Mrd. € vereinbart, von denen 2,6 Mrd. € genutzt wurden.

RATINGS

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VOLKSWAGEN AG VOLKSWAGEN FINANCIAL SERVICES AG
2016 2015 2014 2016 2015 2014
Standard & Poor's            
kurzfristig A-2 A-2 A-1 A-2 A-2 A-1
langfristig BBB+ BBB+ A BBB+ BBB+ A
Ausblick negativ negativ stabil negativ negativ stabil
Moody's Investors Service            
kurzfristig P-2 P-2 P-2 P-1 P-1 P-2
langfristig A3 A3 A3 A2 A1 A3
Ausblick negativ negativ positiv negativ negativ positiv
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VOLKSWAGEN BANK GMBH
2016 2015 2014
Standard & Poor's      
kurzfristig A-2 A-2 A-1
langfristig A- A- A
Ausblick negativ negativ stabil
Moody's Investors Service      
kurzfristig P-1 P-1 P-2
langfristig Aa3 A1 A3
Ausblick negativ negativ positiv

RATINGS

Die Rating-Agenturen Standard & Poor's und Moody's Investors Service haben im Jahr 2016 turnusmäßig ihre Bonitätseinschätzungen für die Volkswagen AG, die Volkswagen Financial Services AG und die Volkswagen Bank GmbH aktualisiert.

Standard & Poor's bestätigte die kurz- und langfristigen Ratings mit A-2 beziehungsweise BBB+ für die Volkswagen AG und die Volkswagen Financial Services AG. Das kurz- und langfristige Rating der Volkswagen Bank GmbH mit A-2 beziehungsweise A- wurde ebenfalls bestätigt. Der Ausblick wurde für alle drei Gesellschaften unverändert bei "negativ" belassen.

Moody's Investors Service hat im August 2016 das langfristige Rating für die Volkswagen Financial Services AG um eine Stufe von A1 auf A2 gesenkt. Gleichzeitig wurde das langfristige Rating der Volkswagen Bank GmbH um eine Stufe von A1 auf Aa3 angehoben. Grund dafür ist eine veränderte Sichtweise der im letzten Jahr eingeführten Rating-Methodik für den Fall einer Abwicklung beider Gesellschaften. Das kurzfristige Rating ist bei beiden Gesellschaften unverändert bei P-1. Das kurz- und langfristige Rating der Volkswagen AG liegt unverändert bei P-2 beziehungsweise A3. Der Ausblick ist weiterhin für alle drei Gesellschaften auf "negativ" gesetzt.

VOLKSWAGEN IN NACHHALTIGKEITSRANKINGS UND -INDIZES

Analysten und Investoren betrachten Nachhaltigkeit als Leitindikator einer zukunftsorientierten Unternehmensführung und stützen ihre Empfehlungen und Entscheidungen daher verstärkt auch auf das Nachhaltigkeitsprofil von Unternehmen. Sie ziehen in erster Linie Nachhaltigkeitsratings heran, um die Leistungen eines Unternehmens in den Bereichen Ökologie, Soziales und Ökonomie zu beurteilen. Erreicht ein Unternehmen in diesen Ratings Bestnoten, hat das eine deutliche Signalwirkung für seine Stakeholder. Es erhöht darüber hinaus seine Attraktivität als Arbeitgeber sowie die Motivation seiner Mitarbeiter.

In Nachhaltigkeitsrankings und -indizes, in denen wir vor der Abgasthematik eine Spitzenposition belegten, zum Beispiel in den Dow-Jones-Sustainability-Indizes, im Carbon Disclosure Project (CDP), bei Sustainalytics oder oekom research, wurde Volkswagen herabgestuft beziehungsweise aus den Indizes herausgenommen.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Umsatzerlöse des Volkswagen Konzerns nahmen im Geschäftsjahr 2016 erneut zu.

Das Operative Ergebnis war trotz weiterer Belastungen aus Rechtsrisiken, insbesondere im Zusammenhang mit der Dieselthematik, sowie Restrukturierungsmaßnahmen deutlich über Vorjahr.

Die Segmentberichterstattung des Volkswagen Konzerns umfasst gemäß IFRS 8 - entsprechend der internen Steuerung und Berichterstattung - die vier berichtspflichtigen Segmente Pkw, Nutzfahrzeuge, Power Engineering und Finanzdienstleistungen.

Das Segmentergebnis wird bei Volkswagen auf Basis des Operativen Ergebnisses bestimmt.

In der Überleitungsrechnung sind die Bereiche und sonstigen Geschäftstätigkeiten, die definitionsgemäß keine Segmente darstellen, enthalten. Dazu zählt auch die nicht allokierte Konzernfinanzierung. Die Konsolidierung zwischen den Segmenten (einschließlich der Holdingfunktionen) erfolgt ebenfalls innerhalb der Überleitungsrechnung. Die Zuordnung der Kaufpreisallokationen von Porsche Holding Salzburg und Porsche sowie Scania und MAN folgt deren Abbildung in den Segmenten.

Der Konzernbereich Automobile umfasst die Segmente Pkw, Nutzfahrzeuge und Power Engineering sowie die Werte der Überleitungsrechnung. Wir fassen dabei das Segment Pkw und die Überleitungsrechnung zum Bereich Pkw zusammen.

Seit dem 1. Januar 2016 wird der bis dahin zusammengefasste Bereich Nutzfahrzeuge/Power Engineering entsprechend der Segmentberichterstattung getrennt nach Bereich Nutzfahrzeuge und Bereich Power Engineering dargestellt. Der Konzernbereich Finanzdienstleistungen entspricht dem Segment Finanzdienstleistungen.

Die Aktivitäten im Segment Pkw erstrecken sich auf die Entwicklung von Fahrzeugen und Motoren, die Produktion und den Vertrieb von Pkw sowie das Geschäft mit Originalteilen. In diesem Segment werden die einzelnen Pkw-Marken des Volkswagen Konzerns auf konsolidierter Basis zusammengefasst. Darin enthalten ist auch das Motorradgeschäft der Marke Ducati.

Das Segment Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von leichten Nutzfahrzeugen, Lastkraftwagen und Bussen der Marken Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN, das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen sowie damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen.

KENNZAHLEN 2016 NACH SEGMENTEN

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Mio. € Pkw Nutzfahrzeuge Power Engineering Finanzdienstleistungen Summe Segmente Überleitung
Umsatzerlöse 177.815 32.080 3.593 31.251 244.739 -27.472
Segmentergebnis (Operatives Ergebnis) 5.235 718 -217 2.435 8.171 -1.068
in % der Umsatzerlöse 2,9 2,2 -6,0 7,8    
Sachinvestitionen und aktivierte Entwicklungskosten 15.891 2.433 194 357 18.875 27
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Mio. € Volkswagen Konzern
Umsatzerlöse 217.267
Segmentergebnis (Operatives Ergebnis) 7.103
in % der Umsatzerlöse 3,3
Sachinvestitionen und aktivierte Entwicklungskosten 18.902

Im Segment Power Engineering wird das Geschäft mit Großdieselmotoren, Turbomaschinen, Spezialgetrieben, Komponenten der Antriebstechnik und Prüfsystemen zusammengefasst.

Die Tätigkeit des Segments Finanzdienstleistungen umfasst die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagement sowie Mobilitätsangebote.

VERKAUF VON LEASEPLAN

Im Januar 2016 wurden die letzten Genehmigungen für den Verkauf von LeasePlan an ein internationales Investorenkonsortium durch die zuständigen Behörden erteilt. Die rechtliche Übertragung der LeasePlan Anteile an das Konsortium wurde am 21. März 2016 vollzogen. Aus der Transaktion ergab sich für den Volkswagen Konzern im Berichtszeitraum ein positiver Effekt auf die Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts und die Netto-Liquidität von 2,2 Mrd. € sowie unter Berücksichtigung des abgehenden At-Equity-Anteils ein Ertrag in Höhe von 0,2 Mrd. €, der im Finanzergebnis ausgewiesen wird.

SONDEREINFLÜSSE IM GESCHÄFTSJAHR

Sondereinflüsse umfassen bestimmte Sachverhalte im Abschluss, deren gesonderte Angabe nach Einschätzung des Vorstands nützlich ist, um den wirtschaftlichen Erfolg besser beurteilen zu können.

Im Geschäftsjahr 2016 beliefen sich die Sondereinflüsse im Zusammenhang mit der Dieselthematik im Wesentlichen bedingt durch höhere Aufwendungen aus der Bildung von Rückstellungen für Rechtsrisiken auf -6,4 (-16,2) Mrd. €.

Infolge des für alle betroffenen Automobilproduzenten behördlich angeordneten Austauschs von möglicherweise fehlerbehafteten zugelieferten Airbags des Herstellers Takata waren zusätzliche Vorsorgen zu bilden. Die Sondereinflüsse im Operativen Ergebnis beliefen sich im Berichtszeitraum hieraus auf -0,3 (-0,3) Mrd. €.

Des Weiteren belasteten Sondereinflüsse für Restrukturierungsmaßnahmen sowohl im Pkw-Bereich in Höhe von -0,2 (-0,2) Mrd. € als auch im Lkw-Bereich in Höhe von -0,1 (-0,2) Mrd. € in Südamerika sowie im Bereich Power Engineering mit -0,2 Mrd. € das Operative Ergebnis. Die Maßnahmen dienen der nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Sicherung der Zukunftsfähigkeit.

Vorsorgen für Rechtsrisiken im Rahmen des Lkw-Kartellverfahrens der Europäischen Kommission führten im Berichtsjahr zu Sondereinflüssen von -0,4 Mrd. € im Bereich Nutzfahrzeuge.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NACH KONZERNBEREICHEN

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VOLKSWAGEN KONZERN AUTOMOBILE1 FINANZDIENSTLEISTUNGEN
Mio. € 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Umsatzerlöse 217.267 213.292 186.016 183.936 31.251 29.357
Kosten der Umsatzerlöse -176.270 -179.382 -150.860 -155.553 -25.410 -23.829
Bruttoergebnis 40.997 33.911 35.156 28.382 5.841 5.528
Vertriebskosten -22.700 -23.515 -21.453 -22.281 -1.248 -1.234
Verwaltungskosten -7.336 -7.197 -5.730 -5.646 -1.606 -1.552
Sonstiges betriebliches Ergebnis -3.858 -7.267 -3.306 -6.761 -552 -506
Operatives Ergebnis 7.103 -4.069 4.668 -6.305 2.435 2.236
Operative Rendite (in %) 3,3 -1,9 2,5 -3,4 7,8 7,6
Ergebnis aus At Equity bewerteten Anteilen 3.497 4.387 3.433 4.366 64 21
Finanzierungsaufwendungen und Übriges Finanzergebnis -3.308 -1.620 -3.217 -1.695 -91 75
Finanzergebnis 189 2.767 216 2.671 -27 97
Ergebnis vor Steuern 7.292 -1.301 4.884 -3.634 2.408 2.333
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.912 -59 -1.149 527 -763 -586
Ergebnis nach Steuern 5.379 -1.361 3.735 -3.107 1.645 1.747
Ergebnisanteil von Minderheiten 10 10 -81 -10 91 19
Ergebnisanteil der Hybridkapitalgeber der Volkswagen AG 225 212 225 212 - -
Ergebnisanteil der Aktionäre der Volkswagen AG 5.144 -1.582 3.591 -3.310 1.553 1.728

1 Inklusive Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen.

UMSATZANTEILE NACH MÄRKTEN 2016

in Prozent

UMSATZANTEILE NACH BEREICHEN 2016

in Prozent

Insgesamt ergaben sich im Geschäftsjahr 2016 im Operativen Ergebnis negative Sondereinflüsse in Höhe von -7,5 (-16,9) Mrd. €.

ERTRAGSLAGE

Ertragslage des Konzerns

Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete der Volkswagen Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 217,3 Mrd. € und übertraf damit den Vorjahreswert um 4,0 Mrd. €. Mixverbesserungen und die gute Geschäftsentwicklung im Konzernbereich Finanzdienstleistungen standen negativen Wechselkurseffekten und einem ohne die chinesischen Joint Ventures leicht geringeren Fahrzeugabsatz entgegen. Der größte Teil der Umsatzerlöse wurde mit 79,9 (80,2) % im Ausland erzielt.

Das Bruttoergebnis fiel mit 41,0 (33,9) Mrd. € höher aus als im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um in beiden Zeiträumen hier erfasste Sondereinflüsse lag das Bruttoergebnis mit 42,5 (42,4) Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres. Die Bruttomarge belief sich auf 18,9 (15,9) %; ohne Belastungen aus Sondereinflüssen lag sie bei 19,6 (19,9) %.

Im Berichtsjahr lag das Operative Ergebnis des Volkswagen Konzerns vor Sondereinflüssen mit 14,6 (12,8) Mrd. € über Vorjahr, die operative Rendite vor Sondereinflüssen erhöhte sich auf 6,7 (6,0) %. Neben Produktkostenoptimierungen hatten Mixverbesserungen einen positiven Einfluss, während Wechselkurseffekte, der ohne die chinesischen Joint Ventures geringere Fahrzeugabsatz sowie gestiegene Abschreibungen negativ wirkten. Negative Sondereinflüsse insbesondere aus Rechtsrisiken belasteten das Operative Ergebnis insgesamt in Höhe von 7,5 (16,9) Mrd. €, davon entfielen 6,9 (16,7) Mrd. € auf den Bereich Pkw, 0,5 (0,2) Mrd. € auf den Bereich Nutzfahrzeuge und 0,2 Mrd. € auf den Bereich Power Engineering.

Mit 7,1 (-4,1) Mrd. € lag das Operative Ergebnis des Volkswagen Konzerns in der Folge deutlich über dem Vorjahr. Die operative Rendite erhöhte sich auf 3,3 (-1,9) %.

Das Finanzergebnis fiel mit 0,2 Mrd. € um 2,6 Mrd. € geringer aus als 2015. Im Vorjahr hatte der Ertrag aus der Veräußerung der Suzuki Anteile einen deutlich positiven Effekt. Der Rückgang resultierte zudem aus unter Vorjahr liegenden At-Equity-Ergebnissen der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen, höheren Zins- und bewertungsbedingt gestiegenen Finanzierungsaufwendungen sowie gestiegenen Aufwendungen aus derivativen Finanzinstrumenten. Positiv wirkte der Ertrag aus dem Verkauf der Anteile an LeasePlan.

Das Ergebnis vor Steuern des Volkswagen Konzerns war mit 7,3 Mrd. € um 8,6 Mrd. € höher als ein Jahr zuvor. Die Umsatzrendite vor Steuern stieg von -0,6 % auf 3,4 %. Aus den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergab sich ein Aufwand in Höhe von 1,9 (0,1) Mrd. €, woraus im Berichtsjahr eine Steuerquote von 26,2 % resultierte. Das Ergebnis nach Steuern nahm gegenüber Vorjahr um 6,7 Mrd. € auf 5,4 Mrd. € zu.

Ertragslage im Konzernbereich Automobile

Die Umsatzerlöse des Konzernbereichs Automobile lagen im Berichtsjahr mit 186,0 (183,9) Mrd. € leicht über dem Niveau des Vorjahres. Verbesserungen im Mix hatten einen positiven Einfluss, während negative Wechselkurseffekte und der ohne die chinesischen Gemeinschaftsunternehmen leicht geringere Fahrzeugabsatz gegenläufig wirkten. Die Geschäftsentwicklung des Konzerns auf dem chinesischen Pkw-Markt schlägt sich im Wesentlichen nur in Form von Lieferungen von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen in den Umsatzerlösen des Konzerns nieder, da unsere chinesischen Joint Ventures At Equity bilanziert werden.

Die Kosten der Umsatzerlöse nahmen gegenüber Vorjahr ab. Deutlich niedrigere Sondereinflüsse aus der Dieselthematik, Produktkostenoptimierungen, Wechselkurseffekte und geringere ergebniswirksam verrechnete Forschungs- und Entwicklungskosten konnten gestiegene Abschreibungen und negative Sondereinflüsse aus dem Austausch zugelieferter Airbags mehr als ausgleichen. Der Anteil der Kosten der Umsatzerlöse am Umsatz ging im Vergleich zum Vorjahr zurück. In der Folge übertraf das Bruttoergebnis des Konzernbereichs Automobile den Vergleichswert 2015 mit 35,2 (28,4) Mrd. €.

Aufgrund geringerer Sondereinflüsse aus der Dieselthematik sowie positiver Wechselkurseffekte gingen die Vertriebskosten im Geschäftsjahr 2016 zurück. Auch der Anteil der Vertriebskosten am Umsatz nahm ab. Die Verwaltungskosten erhöhten sich gegenüber Vorjahr, ihr Anteil am Umsatz blieb dabei jedoch unverändert. Gegenüber Vorjahr geringere Sondereinflüsse aus Rechtsrisiken im Zusammenhang mit der Dieselthematik und geringere negative Wechselkurseffekte standen im Wesentlichen negativen Sondereinflüssen aus Rechtsrisiken im Nutzfahrzeug Bereich entgegen; in der Folge war das Sonstige betriebliche Ergebnis mit -3,3 Mrd. € um 3,5 Mrd. € besser als ein Jahr zuvor.

Mit 4,7 Mrd. € lag das Operative Ergebnis des Konzernbereichs Automobile im Geschäftsjahr 2016 um 11,0 Mrd. € über Vorjahr. Die operative Rendite stieg auf 2,5 (-3,4) %. Die darin enthaltenen negativen Sondereinflüsse beliefen sich insgesamt auf 7,5 (16,9) Mrd. €. Ohne Berücksichtigung der Sondereinflüsse erhöhte sich das Operative Ergebnis des Automobilbereichs auf 12,2 (10,6) Mrd. €. Vor Sondereinflüssen betrug die Operative Rendite 6,6 (5,8) %. Produktkostenoptimierungen und eine vorteilhafte Mixentwicklung konnten negative Wechselkurseffekte, das ohne unsere chinesischen Joint Ventures rückläufige Fahrzeugvolumen und höhere Abschreibungen mehr als ausgleichen. Da die Ergebnisse unserer chinesischen Gemeinschaftsunternehmen im Finanzergebnis At Equity bilanziert werden, profitieren wir von ihrer Geschäftsentwicklung im Operativen Ergebnis im Wesentlichen nur in Form von Lieferungen von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen sowie Lizenzerträgen.

Das Finanzergebnis ging um 2,5 Mrd. € auf 0,2 Mrd. € zurück, darin enthalten waren geringere Beteiligungserträge aus den chinesischen Joint-Venture-Gesellschaften, höhere Zins- und bewertungsbedingte Finanzierungsaufwendungen sowie gestiegene Aufwendungen aus derivativen Finanzinstrumenten. Dem wirkte im Geschäftsjahr der Ertrag aus dem Verkauf der Anteile an LeasePlan entgegen; im Vorjahr hatte die Veräußerung der Suzuki Anteile einen deutlich positiven Effekt.

ERTRAGSLAGE IM BEREICH PKW

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Mio. € 2016 2015
Umsatzerlöse 150.343 149.716
Bruttoergebnis 29.660 23.023
Operatives Ergebnis 4.167 -7.013
Operative Rendite (in %) 2,8 -4,7

Im Bereich Pkw waren die Umsatzerlöse im Jahr 2016 mit 150,3 (149,7) Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres. Das Bruttoergebnis lag bei 29,7 Mrd. € und übertraf damit den Vergleichswert des Vorjahres um 28,8 %. Mit 4,2 Mrd. € verbesserte sich das Operative Ergebnis um 11,2 Mrd. €. Die darin enthaltenen Sondereinflüsse aus der Dieselthematik, aus dem Austausch zugelieferter Airbags und aus Restrukturierungsmaßnahmen in Südamerika beliefen sich auf 6,9 (16,7) Mrd. €. Produktkostenoptimierungen und eine vorteilhafte Mixentwicklung konnten negative Wechselkurseffekte und einen rückläufigen Fahrzeugabsatz sowie höhere Abschreibungen mehr als ausgleichen. Die operative Rendite betrug 2,8 (-4,7) %.

ERTRAGSLAGE IM BEREICH NUTZFAHRZEUGE

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Mio. € 2016 2015
Umsatzerlöse 32.080 30.445
Bruttoergebnis 4.899 4.589
Operatives Ergebnis 718 586
Operative Rendite (in %) 2,2 1,9

Die Umsatzerlöse im Bereich Nutzfahrzeuge beliefen sich im Jahr 2016 auf 32,1 Mrd. € und waren damit um 1,6 Mrd. € höher als 2015. Das Bruttoergebnis fiel mit 4,9 (4,6) Mrd. € besser aus als ein Jahr zuvor. Mit 0,7 Mrd. € verzeichnete der Bereich Nutzfahrzeuge ein um 0,1 Mrd. € über Vorjahr liegendes Operatives Ergebnis; die operative Rendite stieg auf 2,2 (1,9) %. Der gestiegene Fahrzeugabsatz und die Ausweitung des Servicegeschäfts standen Sondereinflüssen aus Restrukturierungsmaßnahmen, die der nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit dienen, sowie Vorsorgen für Rechtsrisiken im Rahmen des Lkw-Kartellverfahrens der Europäischen Kommission entgegen.

ERTRAGSLAGE IM BEREICH POWER ENGINEERING

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Mio. € 2016 2015
Umsatzerlöse 3.593 3.775
Bruttoergebnis 597 770
Operatives Ergebnis -217 123
Operative Rendite (in %) -6,0 3,2

Im Geschäftsjahr 2016 wies der Bereich Power Engineering Umsatzerlöse in Höhe von 3,6 Mrd. € aus und lag damit volumenbedingt um 4,8 % unter dem Wert des Vorjahres. Das Bruttoergebnis betrug 0,6 (0,8) Mrd. €. Das Operative Ergebnis ging volumen- und margenbedingt sowie aufgrund von Sondereinflüssen aus Restrukturierungsmaßnahmen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit um 0,3 Mrd. € auf -0,2 Mrd. € zurück, die operative Rendite verringerte sich von 3,2 % auf -6,0 %.

Ertragslage im Finanzdienstleistungsbereich

Der Konzernbereich Finanzdienstleistungen erwirtschaftete im Jahr 2016 Umsatzerlöse in Höhe von 31,3 Mrd. €; der Anstieg um 6,5 % im Vergleich zum Vorjahr war im Wesentlichen auf das höhere Geschäftsvolumen zurückzuführen, dem negative Währungseffekte entgegenstanden.

Das Bruttoergebnis erhöhte sich trotz des anhaltenden Margendrucks, einer negativen Wechselkursentwicklung und gestiegener Abschreibungen volumenbedingt auf 5,8 (5,5) Mrd. €.

Die Vertriebskosten lagen im Berichtsjahr auf Vorjahresniveau. Die Verwaltungskosten nahmen leicht zu. Ihr Anteil am Umsatz ging dabei jeweils zurück. Das Sonstige betriebliche Ergebnis lag bei -0,6 (-0,5) Mrd. €.

Der Finanzdienstleistungsbereich erwirtschaftete ein um 8,9 % über dem Vorjahr liegendes Operatives Ergebnis von 2,4 Mrd. € und leistete erneut einen wesentlichen Beitrag zum Ergebnis des Konzerns. Die operative Rendite stieg auf 7,8 (7,6) %. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern betrug 10,8 (12,2) %.

GRUNDSÄTZE UND ZIELE DES FINANZMANAGEMENTS

Das Finanzmanagement des Volkswagen Konzerns umfasst die Themenbereiche Liquiditätsmanagement, Management von Währungs-, Zins- und Rohstoffrisiken sowie Bonitäts- und Länderrisiken. Der Bereich Konzern-Treasury steuert das Finanzmanagement für alle Konzerngesellschaften zentral auf Basis interner Richtlinien und Risikoparameter. Die Teilkonzerne MAN und Porsche Holding Salzburg sind in den wesentlichen Bereichen, Scania in begrenztem Umfang, in das Finanzmanagement einbezogen. Darüber hinaus verfügen diese Teilkonzerne über eigene Strukturen des Finanzmanagements.

Das Liquiditätsmanagement hat das Ziel, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit des Volkswagen Konzerns sicherzustellen und gleichzeitig eine angemessene Rendite aus der Anlage überschüssiger Liquidität zu erzielen. Mittels Cash Pooling optimieren wir den Einsatz der vorhandenen Liquidität unter den wesentlichen Gesellschaften in Europa. Dabei werden täglich die auflaufenden - positiven oder negativen - Salden der in das Cash Pooling einbezogenen Konten gegen ein Zielkonto der Konzern-Treasury ausgeglichen und somit gepoolt. Das Management von Währungs-, Zins- und Rohstoffrisiken ist darauf ausgerichtet, Preise, die der Investitions- beziehungsweise Produktions- und Absatzplanung zugrunde gelegt wurden, mittels derivativer Finanzinstrumente abzusichern. Beim Management von Bonitäts- und Länderrisiken soll durch Diversifizierung ein Verlust- oder Ausfallrisiko für den Volkswagen Konzern vermieden werden. Das bedeutet, dass der Abschluss von Finanzgeschäften, bezogen auf das Geschäftsvolumen je Kontrahent, einer internen Limitierung unterliegt, die anhand verschiedener Bonitätskriterien definiert wird. Betrachtet wird in erster Linie die Eigenkapitalausstattung der möglichen Kontrahenten, aber auch das von unabhängigen Agenturen vergebene Rating. Das jeweilige Risikolimit sowie zulässige Finanzinstrumente, Sicherungsverfahren und Absicherungshorizonte genehmigt der Vorstandsausschuss für Liquidität und Devisen.

Zusätzliche Informationen zu den Grundsätzen und Zielen des Finanzmanagements finden Sie auf der Seite 199 sowie im Anhang des Konzernabschlusses 2016 auf den Seiten 291 bis 299.

FINANZLAGE

Finanzielle Situation des Konzerns

Der Volkswagen Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Brutto-Cash-flow von 26,0 Mrd. €, der den Vergleichswert 2015 um 59,7 % übertraf. Die Mittelbindung im Working Capital nahm um 14,0 Mrd. € auf 16,6 Mrd. € zu. Die jeweils im Berichtsjahr neu erfassten Sondereinflüsse wirkten sich im Brutto-Cash-flow negativ und in der Veränderung des Working Capitals positiv aus. Der Cash-flow aus dem laufenden Geschäft sank um 4,2 Mrd. € auf 9,4 Mrd. €.

Mit 16,8 Mrd. € war die Investitionstätigkeit aus dem laufenden Geschäft des Volkswagen Konzerns im Jahr 2016 um 8,2 % höher als ein Jahr zuvor. Die darin enthaltenen Sachinvestitionen (Investitionen in Sachanlagen, Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und Immaterielle Vermögenswerte ohne aktivierte Entwicklungskosten) lagen mit 13,2 (13,2) Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres, die aktivierten Entwicklungskosten nahmen auf 5,8 (5,0) Mrd. € zu.

KAPITALFLUSSRECHNUNG NACH KONZERNBEREICHE N

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VOLKSWAGEN KONZERN AUTOMOBILE1 FINANZDIENSTLEISTUNGEN
Mio. € 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Anfangsbestand Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 20.462 18.634 15.294 16.010 5.168 2.624
Ergebnis vor Steuern 7.292 -1.301 4.884 -3.634 2.408 2.333
Ertragsteuerzahlungen -3.315 -3.238 -3.526 -2.985 211 -254
Abschreibungen2 20.924 19.693 14.331 13.516 6.593 6.176
Veränderung der Pensionen 235 309 224 295 11 14
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge sowie Umgliederungen3 871 817 556 325 316 493
Brutto-Cash-flow 26.007 16.280 16.468 7.518 9.539 8.762
Veränderung Working Capital -16.576 -2.601 3.803 16.278 -20.379 -18.880
Veränderung der Vorräte -3.637 -3.149 -3.313 -2.706 -324 -444
Veränderung der Forderungen -2.155 -1.807 -1.876 -1.001 -280 -805
Veränderung der Verbindlichkeiten 5.048 2.807 4.474 2.641 574 166
Veränderung der sonstigen Rückstellungen 5.732 18.019 5.616 17.989 116 30
Veränderung der Vermieteten Vermögenswerte (ohne Abschreibungen) -12.074 -10.808 -1.157 -765 -10.917 -10.043
Veränderung der Forderungen aus Finanzdienstleistungen -9.490 -7.663 58 120 -9.547 -7.784
Cash-flow laufendes Geschäft 9.430 13.679 20.271 23.796 -10.840 -10.117
Investitionstätigkeit laufendes Geschäft -16.797 -15.523 -15.941 -14.909 -856 -614
davon: Sachinvestitionen -13.152 -13.213 -12.795 -12.738 -357 -476
Entwicklungskosten (aktiviert) -5.750 -5.021 -5.750 -5.021 - -
Erwerb und Verkauf von Beteiligungen 1.754 2.178 2.283 2.361 -528 -183
Netto-Cash-flow4 -7.367 -1.845 4.330 8.887 -11.696 -10.731
Veränderung der Geldanlagen in Wertpapieren, Darlehen und Termingeldanlagen -3.882 -5.628 -3.125 -3.506 -757 -2.122
Investitionstätigkeit -20.679 -21.151 -19.066 -18.415 -1.613 -2.736
Finanzierungstätigkeit 9.712 9.068 -2.298 -6.333 12.009 15.401
davon: Kapitaltransaktionen mit Minderheiten -3 -0 -3 -0 - -
Kapitaleinzahlungen/-rückzahlungen - 2.457 -1.454 140 1.454 2.317
Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel -91 232 -76 236 -15 -4
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -1.628 1.828 -1.169 -717 -460 2.544
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 31.12.5 18.833 20.462 14.125 15.294 4.709 5.168
Wertpapiere, Darlehensforderungen und Termingeldanlagen 28.036 24.613 17.911 14.812 10.125 9.801
Brutto-Liquidität 46.869 45.075 32.036 30.105 14.833 14.969
Kreditstand -154.819 -145.604 -4.856 -5.583 -149.963 -140.021
Netto-Liquidität6 -107.950 -100.530 27.180 24.522 -135.130 -125.052

1 Inklusive Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen.
2 Saldiert mit Zuschreibungen.
3 Im Wesentlichen Bewertung von Finanzinstrumenten zu Marktwerten, Equity-Bewertung sowie Umgliederung der Ergebnisse aus Anlagen-/Beteiligungsabgängen in die Investitionstätigkeit.
4 Netto-Cash-flow: Cash-flow laufendes Geschäft abzüglich Investitionstätigkeit laufendes Geschäft (Investitionstätigkeit ohne Veränderung der Geldanlagen in Wertpapieren, Darlehen und Termingeldanlagen).
5 Der Zahlungsmittelbestand setzt sich aus Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks, Kassenbestand und jederzeit fälligen Mitteln zusammen.
6 Bestand an Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten, Wertpapieren, Darlehensforderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen sowie Termingeldanlagen abzüglich Kreditstand (Lang- und Kurzfristige Finanzschulden).

NETTO-CASH-FLOW KONZERNBEREICH AUTOMOBILE 2016

in Mrd. €

Die Position "Erwerb und Verkauf von Beteiligungen" beinhaltet im Wesentlichen den Mittelzufluss aus dem Verkauf der LeasePlan Anteile; im Vorjahresvergleich ist der Verkauf der Anteile an Suzuki zu berücksichtigen. Der Netto-Cash-flow ging auf -7,4 (-1,8) Mrd. € zurück.

Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich ein Mittelzufluss von 9,7 (9,1) Mrd. €. Sie beinhaltet im Wesentlichen Dividendenzahlungen sowie die Aufnahme und Tilgung von Anleihen und anderen Finanzschulden. Im Vorjahr war hier zusätzlich die Begebung einer Hybridanleihe enthalten.

Der Zahlungsmittelbestand des Volkswagen Konzerns laut Kapitalflussrechnung war mit 18,8 (20,5) Mrd. € niedriger als ein Jahr zuvor.

Am 31. Dezember 2016 verzeichnete der Volkswagen Konzern eine Netto-Liquidität in Höhe von -107,9 Mrd. €; am Jahresende 2015 hatte sie -100,5 Mrd. € betragen.

Finanzielle Situation im Konzernbereich Automobile

Der Brutto-Cash-flow des Konzernbereichs Automobile fiel im Geschäftsjahr 2016 mit 16,5 Mrd. € um 9,0 Mrd. € höher aus als ein Jahr zuvor. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus gegenüber Vorjahr niedrigeren Sondereinflüssen sowie dem vor Sondereinflüssen verbesserten Operativen Ergebnis, denen geringere Dividendenzahlungen der chinesischen Joint Ventures entgegenstanden. Die Veränderung im Working Capital in Höhe von 3,8 (16,3) Mrd. € lag deutlich unter dem Vorjahresvergleichswert. Die jeweils im Geschäftsjahr neu erfassten Sondereinflüsse wirkten im Brutto-Cash-flow negativ und in der Veränderung des Working Capitals positiv. Aus der Dieselthematik ergaben sich im Berichtszeitraum aus Rechtsrisiken und Fahrzeugrückrufen Mittelabflüsse. Der Cash-flow aus dem laufenden Geschäft ging um 3,5 Mrd. € auf 20,3 Mrd. € zurück.

Die Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts erhöhte sich auf 15,9 (14,9) Mrd. €. Die Sachinvestitionen lagen mit 12,8 (12,7) Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres. Die Sachinvestitionsquote blieb zum Vorjahr unverändert bei 6,9 (6,9) %. Die Investitionen flossen vornehmlich in unsere Fertigungsstandorte sowie in Modelle, die wir in den Jahren 2016 und 2017 in den Markt eingeführt haben beziehungsweise noch einführen werden. Dies sind im Wesentlichen Fahrzeuge der Baureihen Tiguan, Atlas, Audi A4, Audi A6, Audi A8, Audi Q5, ŠKODA Kodiaq, SEAT Ibiza, SEAT Arona sowie der Porsche Panamera und der Porsche Cayenne. Weitere Investitionsschwerpunkte bildeten die ökologische Ausrichtung unserer Modellpalette, die zunehmende Elektrifizierung des Antriebsstrangs und unsere modularen Baukästen. Die aktivierten Entwicklungskosten nahmen um 0,7 Mrd. € auf 5,8 Mrd. € zu. In der Investitionstätigkeit war im Berichtsjahr der Verkauf der LeasePlan Anteile in Höhe von 2,2 Mrd. € und im Vorjahr der Verkauf der Anteile an Suzuki enthalten.

Der Netto-Cash-flow des Konzernbereichs Automobile in Höhe von 4,3 Mrd. € fiel um 4,6 Mrd. € niedriger aus als 2015.

In der Finanzierungstätigkeit flossen aufgrund der im Geschäftsjahr 2016 von der Volkswagen AG durchgeführten Eigenkapitalerhöhungen bei der Volkswagen Financial Services AG zur Finanzierung des gestiegenen Geschäftsvolumens und zur Einhaltung aufsichtsrechtlicher Eigenkapitalanforderungen 1,2 Mrd. € ab. An die Aktionäre der Volkswagen AG wurde Ende Juni infolge der Dieselthematik eine im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Dividende von insgesamt 0,1 (2,3) Mrd. € ausgeschüttet. Die Finanzierungstätigkeit des Konzernbereichs Automobile berücksichtigt zudem die Aufnahme und Tilgung von Anleihen und anderen Finanzschulden; insgesamt betrug sie -2,3 (-6,3) Mrd. €.

Die Netto-Liquidität des Konzernbereich Automobile war am 31. Dezember 2016 mit 27,2 Mrd. € um 2,7 Mrd. € höher als am Ende des letzten Geschäftsjahres. In Relation zu den Umsatzerlösen des Konzerns sind das 12,5 %.

FINANZIELLE SITUATION IM BEREICH PKW

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Mio. € 2016 2015
Brutto-Cash-flow 13.920 4.722
Veränderung Working Capital 3.454 15.469
Cash-flow laufendes Geschäft 17.374 20.191
Investitionstätigkeit laufendes Geschäft -13.353 -12.434
Netto-Cash-flow 4.021 7.757

Mit 13,9 Mrd. € übertraf der Brutto-Cash-flow des Bereichs Pkw im Geschäftsjahr 2016 den Vorjahreswert um 9,2 Mrd. €. Der Anstieg war im Wesentlichen auf das vor Sondereinflüssen bessere Ergebnis und gegenüber Vorjahr deutlich geringere negative Sondereinflüsse zurückzuführen, denen niedrigere Dividenden der chinesischen Joint Ventures entgegenstanden. Mit 3,5 (15,5) Mrd. € fiel die Mittelfreisetzung im Working Capital deutlich geringer aus als ein Jahr zuvor. Die jeweils im Berichtsjahr neu erfassten Sondereinflüsse wirkten im Brutto-Cash-flow negativ und in der Veränderung des Working Capitals positiv. Aus der Dieselthematik ergaben sich im Berichtszeitraum Mittelabflüsse. Der Cash-flow aus dem laufenden Geschäft nahm um 14,0 % auf 17,4 Mrd. € ab. In der Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts ergab sich im Berichtsjahr ein Mittelabfluss in Höhe von 13,4 (12,4) Mrd. €. Die Sachinvestitionen lagen mit 10,9 (10,9) Mrd. € auf Vorjahresniveau, während die aktivierten Entwicklungskosten um 0,8 Mrd. € auf 5,0 Mrd. € stiegen. Im Berichtszeitraum ist der Verkauf der LeasePlan Anteile und im Vorjahr die Veräußerung der Anteile an Suzuki enthalten. Der Netto-Cash-flow ging um 3,7 Mrd. € auf 4,0 Mrd. € zurück.

FINANZIELLE SITUATION IM BEREICH NUTZFAHRZE UGE

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Mio. € 2016 2015
Brutto-Cash-flow 2.496 2.455
Veränderung Working Capital 238 786
Cash-flow laufendes Geschäft 2.734 3.241
Investitionstätigkeit laufendes Geschäft -2.407 -2.285
Netto-Cash-flow 327 956

Im Geschäftsjahr lag der Brutto-Cash-flow des Bereichs Nutzfahrzeuge mit 2,5 (2,5) Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres. Das vor Sondereinflüssen bessere Ergebnis stand negativen Sondereinflüssen entgegen. Im Working Capital fiel die Mittelfreisetzung mit 0,2 (0,8) Mrd. € niedriger aus als ein Jahr zuvor. Die jeweils im Berichtsjahr neu erfassten Sondereinflüsse wirkten sich im Brutto-Cash-flow negativ und in der Veränderung des Working Capitals positiv aus. Der Cash-flow aus dem laufenden Geschäft sank auf 2,7 (3,2) Mrd. €. In der Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts ergab sich ein Mittelabfluss in Höhe von 2,4 (2,3) Mrd. €, der insbesondere aus Investitionen für das neue Werk im polnischen Wrzesnia, dem dort ab 2016 gebauten Nachfolger des Volkswagen Craf-ter und der neuen Lkw-Generation von Scania resultierte. Mit 0,3 Mrd. € lag der Netto-Cash-flow im Berichtszeitraum um 0,6 Mrd. € unter dem Vergleichswert des Jahres 2015.

FINANZIELLE SITUATION IM BEREICH POWER ENGINEERING

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Mio. € 2016 2015
Brutto-Cash-flow 52 340
Veränderung Working Capital 111 24
Cash-flow laufendes Geschäft 163 364
Investitionstätigkeit laufendes Geschäft -182 -191
Netto-Cash-flow -19 173

Im Berichtsjahr erzielte der Bereich Power Engineering einen Brutto-Cash-flow in Höhe von 0,1 Mrd. € und verfehlte damit den Vorjahreswert um 0,3 Mrd. €. Der Rückgang war im Wesentlichen auf die Sondereinflüsse aus Restrukturierungsaufwendungen zurückzuführen, die gleichzeitig positiv auf die Veränderung des Working Capitals wirkten, die mit 0,1 (0,0) Mrd. € über Vorjahr lag. Der Cash-flow aus dem laufenden Geschäft ging auf 0,2 (0,4) Mrd. € zurück. Die Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts nahm um 4,9 % auf 0,2 Mrd. € ab. Der Netto-Cash-flow sank im Berichtszeitraum auf -0,0 (0,2) Mrd. €.

BILANZSTRUKTUR NACH KONZERNBEREICHEN ZUM 31. DEZEMBER

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VOLKSWAGEN KONZERN AUTOMOBILE1 FINANZDIENSTLEISTUNGEN
Mio. € 2016 2015 2016 2015 2016 2015
Aktiva            
Langfristige Vermögenswerte 254.010 236.548 139.003 132.812 115.007 103.736
Immaterielle Vermögenswerte 62.599 61.147 62.372 60.918 227 228
Sachanlagen 54.033 50.171 51.415 47.768 2.619 2.403
Vermietete Vermögenswerte 38.439 33.173 3.385 2.931 35.054 30.242
Forderungen aus Finanzdienstleistungen 68.402 63.185 9 - 68.393 63.185
Finanzanlagen, At Equity bewertete Anteile und sonstige Beteiligungen, sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte 30.537 28.873 21.822 21.195 8.715 7.678
Kurzfristige Vermögenswerte 155.722 145.387 81.083 74.019 74.640 71.367
Vorräte 38.978 35.048 34.947 31.369 4.031 3.679
Forderungen aus Finanzdienstleistungen 49.673 46.888 -660 -614 50.333 47.502
Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte 30.286 27.572 17.561 15.315 12.726 12.257
Wertpapiere 17.520 15.007 14.703 12.261 2.817 2.747
Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Termingeldanlagen 19.265 20.871 14.532 15.688 4.733 5.183
Bilanzsumme 409.732 381.935 220.085 206.831 189.647 175.103
Passiva            
Eigenkapital 92.910 88.270 69.130 67.366 23.780 20.905
Eigenkapital der Aktionäre der Volkswagen AG 85.122 80.500 61.714 59.898 23.408 20.603
Eigenkapital der Hybridkapitalgeber der Volkswagen AG 7.567 7.560 7.567 7.560 - -
Eigenkapital der Anteilseigner der Volkswagen AG 92.689 88.060 69.281 67.458 23.408 20.603
Anteile von Minderheiten am Eigenkapital 221 210 -151 -92 373 302
Langfristige Schulden 139.306 145.175 69.982 73.568 69.324 71.607
Finanzschulden 66.358 73.292 5.876 9.557 60.483 63.735
Rückstellungen für Pensionen 33.012 27.535 32.464 27.119 549 415
Sonstige Schulden 39.936 44.349 31.643 36.892 8.293 7.457
Kurzfristige Schulden 177.515 148.489 80.973 65.898 96.542 82.591
Minderheitsgesellschaftern gewährte Andienungs-/Ausgleichsrechte 3.849 3.933 3.849 3.933 - -
Finanzschulden 88.461 72.313 -1.019 -3.974 89.481 76.286
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 22.794 20.460 20.753 18.709 2.041 1.751
Sonstige Schulden 62.411 51.783 57.391 47.229 5.021 4.554
Bilanzsumme 409.732 381.935 220.085 206.831 189.647 175.103

1 Inklusive Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen, im Wesentlichen konzerninterne Darlehen.

STRUKTUR DER KONZERNBILANZ 2016

in Prozent

Finanzielle Situation im Finanzdienstleistungsbereich

Im Berichtsjahr erzielte der Konzernbereich Finanzdienstleistungen ergebnisbedingt einen Brutto-Cash-flow in Höhe von 9,5 (8,8) Mrd. €. Aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen resultierte im Working Capital eine Mittelbindung von 20,4 (18,9) Mrd. €. Der Cash-flow aus dem laufenden Geschäft belief sich auf -10,8 (-10,1) Mrd. €.

Der Anteilserwerb am Fahrdienstvermittler Gett in Höhe von 0,3 Mrd. € trug dazu bei, dass die Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts auf 0,9 (0,6) Mrd. € stieg.

Zur Finanzierung des erwarteten Geschäftswachstums in vorhandenen und neuen Märkten sowie zur Einhaltung weiter steigender regulatorischer Anforderungen flossen dem Konzernbereich Finanzdienstleistungen im Berichtszeitraum in der Finanzierungstätigkeit 1,2 Mrd. € als Eigenkapitalerhöhung durch die Volkswagen AG zu. Insgesamt belief sich der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit auf 12,0 (15,4) Mrd. €.

Die branchenüblich negative Netto-Liquidität des Finanzdienstleistungsbereichs lag am Ende des Berichtsjahres bei -135,1 Mrd. €; Ende Dezember 2015 hatte sie -125,1 Mrd. € betragen.

VERMÖGENSLAGE

Bilanzstruktur des Konzerns

Die Bilanzsumme des Volkswagen Konzerns übertraf am Ende des Geschäftsjahres 2016 vor allem aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens im Konzernbereich Finanzdienstleistungen mit 409,7 Mrd. € den Vergleichswert des Vorjahres um 7,3 %. Die Struktur der Konzernbilanz zum Bilanzstichtag ist auf dieser Seite grafisch dargestellt. Mit 92,9 Mrd. € übertraf das Eigenkapital des Volkswagen Konzerns den Wert vom 31. Dezember 2015 um 4,6 Mrd. €. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 22,7 (23,1) %.

Am Ende des Geschäftsjahres lagen außerbilanzielle Verpflichtungen in Form von Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 6,8 (3,5) Mrd. €, in Form von Finanzgarantien in Höhe von 0,2 (1,6) Mrd. € sowie in Form von sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von 25,9 (25,4) Mrd. € vor. Die Eventualverbindlichkeiten beziehen sich vor allem auf Rechtsrisiken im Zusammenhang mit der Dieselthematik. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich im Wesentlichen aus Bestellobligos für Sachanlagen sowie Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen und aus unwiderruflichen Kreditzusagen an Kunden. Des Weiteren erklärte Volkswagen im Zuge der Vergleichsvereinbarungen in den USA, Investitionen in die Infrastruktur für Null-Emissions-Fahrzeuge sowie in Initiativen, die den entsprechenden Zugang und die Sensibilisierung für diese Technologie fördern, zu tätigen. In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind hierfür 1,6 Mrd. € enthalten.

Bilanzstruktur im Konzernbereich Automobile

Am 31. Dezember 2016 lagen sowohl die Immateriellen Vermögenswerte des Konzernbereichs Automobile als auch die Sachanlagen über den Werten vom Jahresende 2015. Die At Equity bewerteten Anteile gingen im Wesentlichen aufgrund des Verkaufs der Anteile an LeasePlan zurück. Die sonstigen Forderungen und finanziellen Vermögenswerte nahmen deutlich zu. Die Langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich insgesamt um 4,7 %.

Die Kurzfristigen Vermögenswerte nahmen in Summe um 9,5 % zu; die darin enthaltenen Vorräte stiegen produktionsbedingt um 11,4 %. Die Forderungen waren höher als zum Jahresende 2015. Der Bestand an Wertpapieren lag mit 14,7 (12,3) Mrd. € über dem Wert vom 31. Dezember 2015, der Zahlungsmittelbestand belief sich auf 14,5 (15,7) Mrd. €.

Das Eigenkapital des Konzernbereichs Automobile belief sich Ende 2016 auf 69,1 Mrd. € und lag somit um 2,6 % über dem Vorjahresstichtag. Die vor Sondereinflüssen gute Ergebnisentwicklung und positive Effekte aus der erfolgsneutral erfassten Derivatebewertung wirkten sich erhöhend aus. Belastungen aus Sondereinflüssen und gestiegene versicherungsmathematische Verluste aus der Bewertung von Pensionsrückstellungen minderten das Eigenkapital des Konzernbereichs Automobile. Außerdem wurde das Eigenkapital des im Abzug ermittelten Konzernbereichs Automobile durch die erfolgte Kapitalerhöhung im Konzernbereich Finanzdienstleistungen gemindert. Die Anteile von Minderheiten am Eigenkapital sind im Wesentlichen der RENK AG und der AUDI AG zuzurechnen. Da diese insgesamt geringer waren als die dem Konzernbereich Finanzdienstleistungen zugeordneten Anteile von Minderheiten am Eigenkapital, ergab sich für den im Abzug ermittelten Konzernbereich Automobile ein negativer Wert. Die Eigenkapitalquote ging auf 31,4 (32,6) % zurück.

Die Langfristigen Schulden in Höhe von 70,0 (73,6) Mrd. € gingen im Vergleich zum 31. Dezember 2015 um 4,9 % zurück. Die darin enthaltenen Pensionsrückstellungen erhöhten sich infolge der Veränderung des Zinssatzes. Die Finanzschulden gingen um 3,7 Mrd. € zurück und auch die sonstigen Rückstellungen nahmen ab.

Mit 81,0 (65,9) Mrd. € lagen die Kurzfristigen Schulden um 22,9 % über dem Stand vom Jahresende 2015. Die kurzfristigen Finanzschulden erhöhten sich durch Umgliederungen vom langfristigen in den kurzfristigen Bereich aufgrund kürzerer verbleibender Restlaufzeiten sowie Mittelaufnahmen im kurzfristigen Bereich. Die Werte des Automobilbereichs enthalten auch die Eliminierung konzerninterner Beziehungen zwischen den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen. Da die kurzfristigen Finanzschulden des originären Konzernbereichs Automobile geringer waren als die an den Finanzdienstleistungsbereich gewährten Darlehen, war der auszuweisende Wert negativ. Die Position "Minderheitsgesellschaftern gewährte Andienungs-/Ausgleichsrechte" umfasst im Wesentlichen die Verbindlichkeit für die Verpflichtung zum Erwerb der ausstehenden MAN Aktien. Die kurzfristigen sonstigen Rückstellungen nahmen infolge der Sondereinflüsse zu.

Am Ende des Berichtsjahres übertraf die Bilanzsumme des Konzernbereichs Automobile mit 220,1 Mrd. € den Vorjahreswert um 6,4 %.

BILANZSTRUKTUR IM BEREICH PKW

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Mio. € 2016 2015
Langfristige Vermögenswerte 109.918 105.028
Kurzfristige Vermögenswerte 61.600 57.289
Bilanzsumme 171.518 162.317
Eigenkapital 54.789 54.598
Langfristige Schulden 56.703 61.195
Kurzfristige Schulden 60.026 46.524

Die Langfristigen Vermögenswerte des Bereichs Pkw waren am 31. Dezember 2016 mit 109,9 Mrd. € um 4,7 % höher als ein Jahr zuvor. Während die Immateriellen Vermögenswerte und die Sachanlagen anstiegen, nahmen die At Equity bewerteten Anteile im Wesentlichen aufgrund des Verkaufs der Anteile an LeasePlan ab. Die Kurzfristigen Vermögenswerte nahmen wesentlich bedingt durch einen Anstieg der Vorräte um 7,5 % auf 61,6 Mrd. € zu. Die Bilanzsumme belief sich am Jahresende 2016 auf 171,5 (162,3) Mrd. €.

Mit 54,8 (54,6) Mrd. € lag das Eigenkapital auf dem Niveau des Vorjahres. Die Langfristigen Schulden sanken um 7,3 %. Die darin enthaltenen Finanzschulden und Rückstellungen gingen deutlich zurück, während die Pensionsrückstellungen stiegen. Die Kurzfristigen Schulden nahmen um 29,0 % zu, unter anderem durch Umgliederungen aufgrund kürzerer verbleibender Restlaufzeiten und Mittelaufnahmen im kurzfristigen Bereich. Außerdem erhöhten sich die Kurzfristigen Rückstellungen infolge der Sondereinflüsse insbesondere aus der Dieselthematik deutlich.

BILANZSTRUKTUR IM BEREICH NUTZFAHRZEUGE

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Mio. € 2016 2015
Langfristige Vermögenswerte 26.206 24.749
Kurzfristige Vermögenswerte 16.197 13.421
Bilanzsumme 42.403 38.170
Eigenkapital 11.185 9.512
Langfristige Schulden 12.531 11.532
Kurzfristige Schulden 18.687 17.126

Am 31. Dezember 2016 lagen die Immateriellen Vermögenswerte des Bereichs Nutzfahrzeuge leicht unter, die Sachanlagen über den Werten vom Jahresende 2015. Insgesamt erhöhten sich die Langfristigen Vermögenswerte um 1,5 Mrd. € auf 26,2 Mrd. €. Die Kurzfristigen Vermögenswerte stiegen vorratsbedingt und aufgrund eines deutlich höheren Zahlungsmittelbestands um 20,7 % auf 16,2 Mrd. €. Die Bilanzsumme nahm um 11,1 % auf 42,4 Mrd. € zu.

Am Ende des Geschäftsjahres 2016 lag das Eigenkapital mit 11,2 Mrd. € um 17,6 % über dem Vorjahreswert. Die Langfristigen Schulden stiegen um 8,7 %; die darin enthaltenen sonstigen Rückstellungen nahmen im Wesentlichen aufgrund von Sondereinflüssen aus Rechtsrisiken zu. Die Kurzfristigen Schulden nahmen aufgrund des Anstiegs der Finanzschulden im Vergleich zum Bilanzstichtag 2015 um 9,1 % zu.

BILANZSTRUKTUR IM BEREICH POWER ENGINEERING

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Mio. € 2016 2015
Langfristige Vermögenswerte 2.879 3.035
Kurzfristige Vermögenswerte 3.285 3.310
Bilanzsumme 6.165 6.345
Eigenkapital 3.157 3.255
Langfristige Schulden 748 842
Kurzfristige Schulden 2.260 2.248

Im Bereich Power Engineering nahmen die Langfristigen Vermögenswerte im Vergleich zum Vorjahr ab. Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen auf dem Niveau des Vorjahres. Der Bereich Power Engineering verzeichnete am 31. Dezember 2016 eine Bilanzsumme, die mit 6,2 Mrd. € um 2,8 % geringer war als am Jahresende 2015.

Am Ende des Geschäftsjahres verzeichnete der Bereich Power Engineering ergebnisbedingt und infolge der Sondereinflüsse aus dem Restrukturierungsprogramm ein um 3,0 % unter Vorjahr liegendes Eigenkapital von 3,2 Mrd. €. Die Langfristigen Schulden gingen um 11,1 % zurück, die Kurzfristigen Schulden lagen auf Vorjahresniveau.

Bilanzstruktur im Finanzdienstleistungsbereich

Die Bilanzsumme des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen lag Ende Dezember 2016 mit 189,6 Mrd. € um 8,3 % über dem Wert vom 31. Dezember 2015.

Sowohl die Vermieteten Vermögenswerte als auch die langfristigen Forderungen aus Finanzdienstleistungen erhöhten sich aufgrund des Geschäftswachstums. Die Langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt um 10,9 % zu.

Die Kurzfristigen Vermögenswerte waren vor allem aufgrund höherer Forderungen aus Finanzdienstleistungen um 4,6 % über dem Wert des Vorjahres.

Am Ende des Geschäftsjahres 2016 entfielen 46,3 (45,8) % der Aktiva des Volkswagen Konzerns auf den Finanzdienstleistungsbereich.

Das Eigenkapital des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen übertraf zum 31. Dezember 2016 mit 23,8 Mrd. € den Vergleichswert des Vorjahres um 13,8 %. Eigenkapitalerhöhend wirkten neben der guten Ergebnisentwicklung die im Berichtsjahr durchgeführten Kapitalerhöhungen durch die Volkswagen AG zur Finanzierung des Geschäftswachstums sowie zur Einhaltung aufsichtsrechtlicher Eigenkapitalanforderungen. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 12,5 (11,9) %.

Die Langfristigen Schulden nahmen aufgrund des Rückgangs der Finanzschulden um 3,2 % ab.

Die Kurzfristigen Schulden erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2015 um 16,9 %. Der Anstieg ist auf die Refinanzierung des Volumenwachstums zurückzuführen. Das Einlagevolumen aus dem Direktbankgeschäft war mit 33,8 (26,5) Mrd. € höher als im Vorjahr.

FINANZWIRTSCHAFTLICHE KENNZAHLEN

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% 2016 2015 2014 2013 2012
Volkswagen Konzern          
Bruttomarge 18,9 15,9 18,0 18,1 18,2
Personalaufwandsquote 17,0 17,0 16,7 16,1 15,3
Operatives Ergebnis in % der Umsatzerlöse 3,3 -1,9 6,3 5,9 6,0
Umsatzrendite vor Steuern 3,4 -0,6 7,3 6,3 13,2
Umsatzrendite nach Steuern 2,5 -0,6 5,5 4,6 11,4
Eigenkapitalquote 22,7 23,1 25,7 27,8 26,5
Dynamischer Verschuldungsgrad1 (in Jahren) 0,1 0,1 0,1 0,1 0,1
Konzernbereich Automobile2          
Absatzveränderung zum Vorjahr3 +3,8 -2,0 +5,0 +4,1 +11,8
Umsatzveränderung zum Vorjahr +1,1 +3,6 +1,4 +1,3 +21,6
Forschungs- und Entwicklungskosten in % der Umsatzerlöse 7,3 7,4 7,4 6,7 5,5
Operatives Ergebnis in % der Umsatzerlöse 2,5 -3,4 6,1 5,6 5,7
EBITDA (in Mio. €)4 18.999 7.212 23.100 20.594 19.895
Kapitalrendite (RoI)5 8,2 -0,2 14,9 14,5 16,6
Cash-flow laufendes Geschäft in % der Umsatzerlöse 10,9 12,9 12,2 11,8 9,4
Investitionstätigkeit laufendes Geschäft in % der Umsatzerlöse 8,6 8,1 8,7 9,3 9,5
Sachinvestitionen in % der Umsatzerlöse 6,9 6,9 6,5 6,3 5,9
Netto-Liquidität in % der Umsatzerlöse des Konzerns 12,5 11,5 8,7 8,6 5,5
Anlagenintensität6 23,4 23,1 22,3 21,3 21,0
Umlaufintensität7 15,9 15,2 14,3 13,4 14,3
Umschlagshäufigkeit der Vorräte8 5,5 5,8 6,2 6,5 6,4
Eigenkapitalquote 31,4 32,6 36,9 39,8 37,9
Konzernbereich Finanzdienstleistungen          
Wachstum Bilanzsumme 8,3 13,9 15,1 3,9 19,5
Eigenkapitalrendite vor Steuern9 10,8 12,2 12,5 14,3 13,1
Eigenkapitalquote 12,5 11,9 11,3 10,5 10,4

1 Cash-flow laufendes Geschäft im Verhältnis zu kurz- und langfristigen Finanzschulden.
2 Inklusive Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen.
3 Inklusive der nicht vollkonsolidierten chinesischen Gemeinschaftsunternehmen.
4 Operatives Ergebnis zuzüglich des Saldos aus Zu-/Abschreibungen auf Sachanlagen, aktivierte Entwicklungskosten, Vermietvermögen, Goodwill und Finanzanlagen gemäß Kapitalflussrechnung.
5 Zur Ermittlung siehe Wertorientierte Steuerung auf Seite 133.
6 Sachanlagen zu Gesamtvermögen.
7 Vorräte zu Gesamtvermögen am Bilanzstichtag.
8 Verhältnis der Umsatzerlöse zu durchschnittlichem monatlichen Bestand der Vorräte.
9 Ergebnis vor Steuern in % des durchschnittlichen Eigenkapitals.

WERTSCHÖPFUNGSRECHNUNG

Die Wertschöpfungsrechnung stellt den im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten Wertzuwachs als Beitrag des Unternehmens zum Sozialprodukt des jeweiligen Landes sowie seine Verteilung dar. Im Berichtsjahr war der Wertzuwachs des Volkswagen Konzerns insbesondere aufgrund deutlich geringerer negativer Sondereinflüsse aus der Dieselthematik um 20,6 % höher als im Vorjahr. Die Wertschöpfung je Mitarbeiter stieg 2016 auf 94,5 Tsd. € (+18,0 %). Die Mitarbeiter, die sich in der passiven Phase der Altersteilzeit befinden, sowie Auszubildende werden nicht in die Ermittlung einbezogen.

WERTSCHÖPFUNG DES VOLKSWAGEN KONZERNS

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Entstehung
in Mio. €
2016 2015
Umsatzerlöse 217.267 213.292
Sonstige Erträge 17.907 20.092
Materialaufwand -140.307 -143.700
Abschreibungen -20.924 -19.693
Sonstige Vorleistungen -23.990 -28.578
Wertschöpfung 49.953 41.413
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Verteilung
in Mio. €
2016 % 2015 %
an Aktionäre (Dividende, für 2016 Vorschlag) 1.015 2,0 68 0,2
an Mitarbeiter (Löhne, Gehälter, Soziales) 37.017 74,1 36.268 87,6
an den Staat (Steuern, Abgaben) 3.486 7,0 3.033 7,3
an Kreditgeber (Zinsaufwand) 4.070 8,1 3.472 8,4
an das Unternehmen (Rücklagen) 4.365 8,7 -1.428 -3,4
Wertschöpfung 49.953 100,0 41.413 100,0

FÜNF-JAHRES-ÜBERSICHT

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2016 2015 2014 2013 2012
Mengendaten (in Tsd.)          
Absatz (Automobile) 10.391 10.010 10.217 9.728 9.345
im Inland 1.257 1.279 1.247 1.187 1.207
im Ausland 9.135 8.731 8.970 8.541 8.137
Produktion (Automobile) 10.405 10.017 10.213 9.728 9.255
im Inland 2.685 2.681 2.559 2.458 2.321
im Ausland 7.720 7.336 7.653 7.270 6.934
Belegschaft (im Jahresdurchschnitt) 619 604 583 563 533
im Inland 280 276 265 255 237
im Ausland 339 329 318 308 296
Finanzdaten (in Mio. €)          
Gewinn- und Verlustrechnung          
Umsatzerlöse 217.267 213.292 202.458 197.007 192.676
Kosten der Umsatzerlöse 176.270 179.382 165.934 161.407 157.522
Bruttoergebnis 40.997 33.911 36.524 35.600 35.154
Vertriebskosten 22.700 23.515 20.292 19.655 18.850
Verwaltungskosten 7.336 7.197 6.841 6.888 6.220
Sonstiges betriebliches Ergebnis -3.858 -7.267 3.306 2.613 1.415
Operatives Ergebnis 7.103 -4.069 12.697 11.671 11.498
Finanzergebnis 189 2.767 2.097 757 13.989
Ergebnis vor Steuern 7.292 -1.301 14.794 12.428 25.487
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.912 59 3.726 3.283 3.606
Ergebnis nach Steuern 5.379 -1.361 11.068 9.145 21.881
Materialaufwand 140.307 143.700 132.514 127.089 122.450
Personalaufwand 37.017 36.268 33.834 31.747 29.504
Bilanzstruktur (Stand 31.12.)          
Langfristige Vermögenswerte 254.010 236.548 220.106 202.141 196.457
Kurzfristige Vermögenswerte 155.722 145.387 131.102 122.192 113.061
Gesamtvermögen 409.732 381.935 351.209 324.333 309.518
Eigenkapital 92.910 88.270 90.189 90.037 81.995
davon Anteile von Minderheiten am Eigenkapital 221 210 198 2.304 4.313
Langfristige Schulden 139.306 145.175 130.314 115.672 121.996
Kurzfristige Schulden 177.515 148.489 130.706 118.625 105.526
Gesamtkapital 409.732 381.935 351.209 324.333 309.518
Cash-flow laufendes Geschäft 9.430 13.679 10.784 12.595 7.209
Investitionstätigkeit laufendes Geschäft 16.797 15.523 16.452 14.936 16.840
Finanzierungstätigkeit 9.712 9.068 4.645 8.973 13.712

KAPITALRENDITE (ROI) UND WERTBEITRAG

Das finanzielle Zielsystem des Volkswagen Konzerns sieht als Kernelement die kontinuierliche und nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes vor. Um den Ressourceneinsatz im Konzernbereich Automobile effizient zu gestalten und dessen Erfolg zu messen, nutzen wir seit vielen Jahren ein wertorientiertes Steuerungskonzept mit der relativen Kennzahl Kapitalrendite (RoI) und der absoluten Erfolgsgröße Wertbeitrag1 , eine an den Kapitalkosten ausgerichtete Kennzahl.

Die Kapitalrendite dient in der strategischen und operativen Steuerung als konsistente Zielvorgabe. Übersteigt die Kapitalrendite den vom Markt geforderten Kapitalkostensatz, ergibt sich eine Wertsteigerung des investierten Vermögens beziehungsweise ein positiver Wertbeitrag. Mit dem Konzept der wertorientierten Steuerung kann der Erfolg des Konzernbereichs Automobile und einzelner Geschäftseinheiten beurteilt werden. Darüber hinaus wird so die Ertragskraft unserer Produkte, Produktlinien und Projekte - etwa neuer Werke -messbar.

Komponenten des Wertbeitrags

Das Operative Ergebnis nach Steuern und die Kapitalkosten des investierten Vermögens bestimmen die Höhe des Wertbeitrags. Das Operative Ergebnis dokumentiert die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Automobilbereichs und stellt zunächst eine Größe vor Steuern dar.

Auf Basis der international unterschiedlichen Ertragsteuersätze unserer Gesellschaften wenden wir zur Ermittlung des Operativen Ergebnisses nach Steuern pauschal einen durchschnittlichen Steuersatz von 30 % an.

Die Multiplikation des Kapitalkostensatzes mit dem durchschnittlichen investierten Vermögen ergibt die Kapitalkosten. Das investierte Vermögen berechnet sich aus der Summe der Vermögenspositionen der Bilanz, die dem eigentlichen Betriebszweck dienen (Sachanlagen, Immaterielle Vermögenswerte, Vermietete Vermögenswerte, Vorräte und Forderungen), vermindert um das unverzinsliche Abzugskapital (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie erhaltene Anzahlungen). Das durchschnittliche investierte Vermögen wird aus dem Vermögensstand zu Beginn und zum Ende des Berichtsjahres gebildet.

Da das Konzept der wertorientierten Steuerung nur das operative Geschäft umfasst, werden Vermögenspositionen aus dem Beteiligungsengagement oder aus der Anlage liquider Mittel bei der Berechnung des investierten Vermögens nicht berücksichtigt. Diese Vermögenspositionen werden über das Finanzergebnis verzinst.

1 Der Wertbeitrag entspricht dem Economic Value Added (EVA® ). EVA® ist ein eingetragenes Warenzeichen der Unternehmensberatungsgesellschaft Stern Stewart & Co.

Ermittlung des aktuellen Kapitalkostensatzes

Der Kapitalkostensatz stellt den gewichteten Durchschnitt der Verzinsungsansprüche an das Eigen- und Fremdkapital dar. Der Eigenkapitalkostensatz wird mit Hilfe des Kapitalmarktmodells "CAPM" (Capital Asset Pricing Model) bestimmt.

Dieses Modell basiert auf dem Zinssatz langfristiger risikofreier Bundesanleihen, erhöht um die Risikoprämie einer Anlage am Aktienmarkt. Die Risikoprämie setzt sich aus einem allgemeinen Marktrisiko sowie einem spezifischen Unternehmensrisiko zusammen.

Die allgemeine Risikoprämie, die das generelle Risiko einer Kapitalanlage am Aktienmarkt widerspiegelt und sich am Morgan Stanley Capital International (MSCI) World Index orientiert, beläuft sich auf 6,5 %.

Das spezifische Unternehmensrisiko - die Schwankungen des Kurses der Volkswagen Vorzugsaktie - wird im Rahmen der Beta-Faktor-Ermittlung im Vergleich zum MSCI World Index abgebildet. Mit dem MSCI World Index wird ein Maßstab unterlegt, der für Investoren einen weltweiten Kapitalmarktanspruch widerspiegelt.

Der Betrachtungszeitraum für die Beta-Faktor-Ermittlung erstreckt sich über 5 Jahre mit jährlichen Beta-Werten auf täglicher Basis und einer anschließenden Durchschnittsbildung. Für 2016 wurde ein Beta-Faktor von 1,22 (1,28) ermittelt.

KAPITALKOSTENSATZ NACH STEUERN IM KONZERNBEREICH AUTOMOBILE

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% 2016 2015
Zinssatz für risikofreie Anlagen 0,7 1,2
Marktrisikoprämie MSCI World Index 6,5 6,5
Spezifische Risikoprämie Volkswagen 1,5 1,8
(Beta-Faktor Volkswagen) (1,22) (1,28)
Eigenkapitalkostensatz nach Steuern 8,7 9,5
Fremdkapitalzinssatz 1,7 2,0
Steuervorteil -0,5 -0,6
Fremdkapitalkostensatz nach Steuern 1,2 1,4
Anteil des Eigenkapitals 66,7 66,7
Anteil des Fremdkapitals 33,3 33,3
Kapitalkostensatz nach Steuern 6,2 6,8

Der Fremdkapitalkostensatz basiert auf der durchschnittlichen Verzinsung langfristiger Kredite. Weil die Fremdkapitalzinsen steuerlich abzugsfähig sind, wird der Fremdkapitalkostensatz um den Steuervorteil von 30 % adjustiert.

Nach Gewichtung auf Basis einer festen Relation für die Marktwerte des Eigen- und Fremdkapitals ergibt sich für den Konzernbereich Automobile für das Jahr 2016 ein effektiver Kapitalkostensatz von 6,2 (6,8) %.

KAPITALRENDITE (ROI) UND WERTBEITRAG IM BERICHTSJAHR

Das Operative Ergebnis nach Steuern des Konzernbereichs Automobile belief sich im Geschäftsjahr 2016 inklusive des anteiligen Operativen Ergebnisses der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen auf 7.419 (-203) Mio. €. Die Verbesserung resultierte vor allem aus gegenüber Vorjahr geringeren Sondereinflüssen sowie aus Mixverbesserungen und optimierten Produktkosten. Gestiegene Abschreibungen aufgrund des hohen Investitionsvolumens sowie Wechselkurseffekte wirkten ergebnisbelastend. Ergebnis- und Vermögenseffekte aus der Kaufpreisallokation werden nicht berücksichtigt, da sie außerhalb der operativen Steuerungsmöglichkeiten des Managements liegen.

Vor allem aufgrund höherer Sachinvestitionen und aktivierter Entwicklungskosten stieg das investierte Vermögen auf 91.020 (84.289) Mio. €.

Die Kapitalrendite (RoI) zeigt die erzielte periodenbezogene Verzinsung des investierten Vermögens auf Basis des Operativen Ergebnisses nach Steuern. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der RoI aufgrund des besseren Operativen Ergebnisses auf 8,2 (-0,2) %, unser Mindestverzinsungsanspruch von 9 % konnte infolge der Ergebnisbelastungen aus den Sondereinflüssen nicht erreicht werden.

Die Kapitalkosten - das investierte Vermögen multipliziert mit dem Kapitalkostensatz - lagen mit 5.643 (5.732) Mio. € aufgrund des gesunkenen Kapitalkostensatzes unter dem Niveau des Vorjahres. Das durch die Sondereinflüsse belastete Operative Ergebnis nach Steuern führte nach Abzug der Kapitalkosten des investierten Vermögens zu einem positiven Wertbeitrag in Höhe von 1.775 (-5.935) Mio. €.

Weitere Informationen zur wertorientierten Steuerung finden Sie auf der Internetseite www.volkswagenag.com/ir unter dem Stichwort "Finanzielle Steuerungsgrößen des Volkswagen Konzerns".

KAPITALRENDITE (ROI) UND WERTBEITRAG IM KONZERNBEREICH AUTOMOBILE1

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Mio. € 2016 2015
Operatives Ergebnis nach Steuern 7.419 -203
Investiertes Vermögen (Durchschnitt) 91.020 84.289
Kapitalrendite (RoI) in % 8,2 -0,2
Kapitalkostensatz in % 6,2 6,8
Kapitalkosten des investierten Vermögens 5.643 5.732
Wertbeitrag 1.775 -5.935

1 Inklusive der anteiligen Einbeziehung der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen (einschließlich der jeweiligen Vertriebs- und Komponentengesellschaften) und Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen.

GESAMTAUSSAGE ZUM GESCHÄFTSVERLAUF UND ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE

Der Vorstand der Volkswagen AG beurteilt den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage als insgesamt zufriedenstellend. Trotz der Herausforderungen aus der Dieselthematik und anhaltend schwieriger Bedingungen auf den Fahrzeugmärkten in Brasilien und Russland haben wir im Jahr 2016 mit 10,3 Mio. ausgelieferten Fahrzeugen (+3,7 %) unsere Prognose erreicht und gleichzeitig eine neue Bestmarke aufgestellt. Die Umsatzerlöse des Konzerns entwickelten sich im Jahresverlauf letztlich besser als prognostiziert und waren - unter anderem mixbedingt und aufgrund der guten Geschäftsentwicklung des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen - höher als im Vorjahr. In der Folge übertraf das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen mit 14,6 Mrd. € den Vorjahreswert und die operative Rendite vor Sondereinflüssen lag mit 6,7 % oberhalb der Erwartungen. Auch nach Sondereinflüssen, die insbesondere aus der Dieselthematik resultierten, waren das Operative Ergebnis und die operative Rendite wie prognostiziert klar positiv.

Im Bereich Pkw fielen die Umsatzerlöse besser als erwartet aus und übertrafen den Vergleichswert 2015. Das Operative Ergebnis und die operative Rendite erreichten die prognostizierten Bandbreiten und lagen vor Sondereinflüssen über den ursprünglichen Erwartungen. Die Bereiche Nutzfahrzeuge, Power Engineering und Finanzdienstleistungen bestätigten die aktuellen Umsatzprognosen. Der Bereich Nutzfahrzeuge erreichte das Operative Ergebnis und die operative Rendite trotz Sondereinflüssen in der ursprünglich erwarteten Bandbreite. Im Bereich Power Engineering ging das Operative Ergebnis infolge der Sondereinflüsse deutlich zurück. Der Konzernbereich Finanzdienstleistungen konnte das Operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr merklich steigern.

Die Sachinvestitionsquote des Konzernbereichs Automobile belief sich wie im Vorjahr auf 6,9 % und befand sich damit im erwarteten Korridor. Wie prognostiziert lag der Netto-Cash-flow des Automobilbereichs unter anderem infolge der Belastungen aus der Dieselthematik deutlich unter dem Vorjahreswert. Die Netto-Liquidität des Konzernbereichs Automobile lag am Ende des Berichtsjahres mit 27,1 Mrd. € auf einem robusten Niveau. Das bessere Operative Ergebnis führte im Konzernbereich Automobile zu einem deutlichen Anstieg der Kapitalrendite (RoI); der Mindestverzinsungsanspruch an das investierte Vermögen wurde jedoch aufgrund der Sondereinflüsse nicht erreicht.

SOLL-IST-VERGLEICH

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Ist 2015 Ursprüngliche Prognose für 2016 Angepasste Prognose für 2016 Ist 2016
Auslieferungen an Kunden 9,9 Mio. auf Vorjahresniveau leichte Steigerung 10,3 Mio.
Volkswagen Konzern        
Umsatzerlöse 213,3 Mrd. € Rückgang bis 5 % auf Vorjahresniveau 217,3 Mrd. €
Operative Rendite vor Sondereinflüssen 6,0 % 5,0 -6,0 % ~ 6 % 6,7 %
Operative Rendite -1,9 % 5,0 -6,0 % klar positiv, bis 5,0 % 3,3 %
Operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen 12,8 Mrd. € in der Bandbreite in der Bandbreite 14,6 Mrd. €
Operatives Ergebnis -4,1 Mrd. € in der Bandbreite in der Bandbreite 7,1 Mrd. €
Bereich Pkw        
Umsatzerlöse 149,7 Mrd. € merklicher Rückgang leichter Rückgang 150,3 Mrd. €
Operative Rendite -4,7 % 5,5 -6,5 % klar positiv, bis 5,5 % 2,8 %
Operatives Ergebnis -7,0 Mrd. € in der Bandbreite in der Bandbreite 4,2 Mrd. €
Bereich Nutzfahrzeuge        
Umsatzerlöse 30,4 Mrd. € auf Vorjahresniveau moderate Steigerung 32,1 Mrd. €
Operative Rendite 1,9 % 2,0 -4,0 % leicht positiv, bis2 % 2,2 %
Operatives Ergebnis 0,6 Mrd. € in der Bandbreite in der Bandbreite 0,7 Mrd. €
Bereich Power Engineering        
Umsatzerlöse 3,8 Mrd. € spürbarer Rückgang spürbarer Rückgang 3,6 Mrd. €
Operatives Ergebnis 0,1 Mrd. € deutlicher Rückgang deutlicher Rückgang -0,2 Mrd. €
Konzernbereich Finanzdienstleistungen        
Umsatzerlöse 29,4 Mrd. € auf Vorjahresniveau merkliche Steigerung 31,3 Mrd. €
Operatives Ergebnis 2,2 Mrd. € auf Vorjahresniveau merkliche Steigerung 2,4 Mrd. €
Sachinvestitionsquote im Konzernbereich Automobile 6,9 % 6-7 % 6-7 % 6,9 %
Netto-Cash-flow im Konzernbereich Automobile 8,9 Mrd. € deutlicher Rückgang deutlicher Rückgang 4,3 Mrd. €
Kapitalrendite (RoI) im Konzernbereich Automobile -0,2 % deutliche Steigerung,> 9 % deutliche Steigerung,> 9 % 8,2 %

Volkswagen AG

(Kurzfassung nach HGB)

Produktion und Absatz liegen auf dem Vorjahresniveau.

Ergebnis steigt an; weitere, aber geringere Belastungen aus der Dieselthematik.

JAHRESERGEBNIS

Die Sondereinflüsse aus der Dieselthematik, insbesondere Vorsorgen für technische Maßnahmen und Rechtsrisiken, wirkten sich in den Herstellungskosten mit -0,8 (-7,5) Mrd. € und im Sonstigen betrieblichen Ergebnis mit -4,5 (-6,7) Mrd. € aus; zudem wirkten Sondereinflüsse in Höhe von -0,4 (-0,8) Mrd. € in den Vertriebskosten.

Im Geschäftsjahr 2016 stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % auf 75,3 Mrd. €. Darin enthalten sind 2,0 Mrd. €, insbesondere aus Vermietung und Verpachtung, die im Vorjahr dem Sonstigen betrieblichen Ergebnis zuzurechnen waren. Bereinigt um diese Beträge gingen die Umsatzerlöse im Vergleich zu 2015 leicht zurück. Der Anteil der im Ausland erzielten Umsatzerlöse lag bei 61,2 (62,1) %. Die Herstellungskosten sanken um 7,3 % auf 70,2 Mrd. €; abweichend zum Vorjahr sind Aufwendungen in Höhe von 1,4 Mrd. €, vor allem für Vermietung und Verpachtung, in die Herstellungskosten einbezogen. Das Bruttoergebnis stieg auf 5,1 (-2,2) Mrd. €, wovon 0,6 Mrd. € auf die zuvor erläuterten Umgliederungen entfielen.

Mit 8,4 Mrd. € lagen die Vertriebs- und Allgemeinen Verwaltungskosten im Berichtsjahr um 1,0 Mrd. € unter dem Vorjahreswert.

Das Sonstige betriebliche Ergebnis verbesserte sich um 5,0 Mrd. € auf -2,0 (-7,1) Mrd. €.

Das Finanzergebnis ging aufgrund geringerer Beteiligungsergebnisse auf 8,7 (13,8) Mrd. € zurück.

Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von -0,7 (-0,7) Mrd. € betrug der Jahresüberschuss im Berichtsjahr 2,8 (-5,5) Mrd. €.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG DER VOLKSWAGEN AG

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Mio. € 2016 2015
Umsatzerlöse 75.310 73.510
Herstellungskosten -70.180 -75.693
Bruttoergebnis vom Umsatz 5.131 -2.184
Vertriebs- und Allgemeine Verwaltungskosten -8.352 -9.364
Sonstiges betriebliches Ergebnis -2.035 -7.084
Finanzergebnis1 8.725 13.813
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -670 -697
Ergebnis nach Steuern 2.799 -5.515
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.799 -5.515
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2 5
Einstellung in die/Auflösung von Gewinnrücklagen -1.399 5.580
Bilanzgewinn 1.402 69

1 Einschließlich Abschreibungen auf Finanzanlagen.

BILANZSTRUKTUR DER VOLKSWAGEN AG ZUM 31. DEZEMBER

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Mio. € 2016 2015
Anlagevermögen 101.973 94.919
Vorräte 4.387 4.073
Forderungen1 26.386 26.563
Flüssige Mittel 9.117 7.941
Bilanzsumme 141.863 133.496
Eigenkapital 27.100 24.368
Sonderposten mit Rücklageanteil 23 26
Langfristiges Fremdkapital 26.457 26.973
Mittelfristiges Fremdkapital 30.082 32.003
Kurzfristiges Fremdkapital 58.200 50.126

1 Inklusive Rechnungsabgrenzungsposten.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Am 31. Dezember 2016 lag die Bilanzsumme mit 141,9 Mrd. € um 8,4 Mrd. € über dem Vergleichswert 2015. Die Investitionen in Sachanlagen (inklusive Immaterieller Vermögensgegenstände) gingen auf 2,0 (2,7) Mrd. € zurück. Die Finanzinvestitionen lagen mit 9,1 (9,1) Mrd. € auf dem Niveau des Vorjahres. Das Anlagevermögen hatte einen Anteil an der Bilanzsumme von 71,9 (71,1) %.

Das Umlaufvermögen (inklusive Rechnungsabgrenzungsposten) nahm gegenüber 2015 geringfügig zu.

Das Eigenkapital betrug am Ende des Berichtsjahres 27,1 Mrd. €; der Anstieg resultierte insbesondere aus dem verbesserten Jahresergebnis. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 19,1 (18,3) %.

Die Sonstigen Rückstellungen sind mit 30,8 (28,6) Mrd. € unverändert auf einem hohen Niveau. Ursache dafür ist, dass die im Vorjahr gestiegenen Vorsorgen aus der Dieselthematik im Wesentlichen fortgeführt wurden. Die Rückstellungen für Pensionen sanken vor allem aufgrund des veränderten Zinssatzes um 0,7 Mrd. € auf 13,6 Mrd. €, die Steuerrückstellungen nahmen um 0,7 Mrd. € auf 3,9 Mrd. € ab.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten inklusive Rechnungsabgrenzungsposten um 4,8 Mrd. € auf 66,4 Mrd. € war vor allem auf höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen.

Der Finanzmittelfonds der Volkswagen AG, bestehend aus Flüssigen Mitteln mit einer Fälligkeit von weniger als drei Monaten, abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie aus Cash-Pooling, hat sich im Vergleich zum Vorjahr von -5,1 Mrd. € auf -6,2 Mrd. € verringert. Der verzinsliche Anteil des Fremdkapitals beträgt 55,1 (51,4) Mrd. €. Die wirtschaftliche Lage der Volkswagen AG beurteilen wir ebenso als insgesamt zufriedenstellend wie die des Volkswagen Konzerns.

DIVIDENDENVORSCHLAG

Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von 1,4 Mrd. €. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, daraus eine Dividende von insgesamt 1,0 Mrd. €, das bedeutet 2,00 € je Stammaktie und 2,06 € je Vorzugsaktie, auszuschütten.

GEWINNVERWENDUNGSVORSCHLAG

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2016
Ausschüttung auf das Gezeichnete Kapital (1.283 Mio. €) 1.014.962.852,70
davon auf: Stammaktien 590.179.636,00
Vorzugsaktien 424.783.216,70
Einstellung in die Anderen Gewinnrücklagen 385.000.000,00
Restbetrag (Vortrag auf neue Rechnung) 1.709.231,84
Bilanzgewinn 1.401.672.084,54

LEISTUNGEN AN DIE BELEGSCHAFT DER VOLKSWAGEN AG

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Mio. € 2016 % 2015 %
Direktentgelt einschließlich Barnebenleistungen 7.138 71,2 7.126 71,8
Soziale Abgaben 1.337 13,3 1.227 12,4
Bezahlte Ausfallzeiten 1.099 11,0 1.108 11,2
Altersversorgung 456 4,6 461 4,6
Gesamtaufwand 10.030 100,0 9.922 100,0

ABSATZ

Die Volkswagen AG setzte im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 2.632.144 (2.676.629) Fahrzeuge ab. Der Anteil der im Ausland abgesetzten Fahrzeuge lag bei 69,7 (69,4) %.

PRODUKTION

In ihren fahrzeugproduzierenden Werken Wolfsburg, Hannover und Emden fertigte die Volkswagen AG im Berichtsjahr insgesamt 1.241.217 Fahrzeuge (-1,2 %). Die durchschnittliche Tagesproduktion der Volkswagen AG war mit 5.423 Einheiten höher als im Vorjahr.

BELEGSCHAFT

An den Standorten der Volkswagen AG waren zum 31. Dezember 2016 - ohne die Mitarbeiter, die für Tochtergesellschaften tätig sind - insgesamt 113.928 Personen beschäftigt; davon waren 4.999 Auszubildende. In der passiven Phase der Altersteilzeit befanden sich 2.936 Mitarbeiter. Gegenüber dem Vorjahresstichtag nahm die Belegschaft um 0,1 % ab.

Der Anteil weiblicher Arbeitnehmer an der Belegschaft belief sich auf 17,0 %. In Teilzeit beschäftigte die Volkswagen AG 4.721 Personen (4,1 %). Ausländische Mitarbeiter machten einen Anteil von 6,1 % aus. Die Quote der Mitarbeiter im gewerblichen Bereich mit einer abgeschlossenen, für Volkswagen relevanten Ausbildung betrug 83,5 %. Einen Hoch- oder Fachhochschulabschluss hatten 18,8 % der Beschäftigten. Das Durchschnittsalter der Belegschaft lag im Geschäftsjahr 2016 bei 43,2 Jahren.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Im Berichtsjahr gingen die Forschungs- und Entwicklungskosten der Volkswagen AG nach HGB auf 4,7 (5,3) Mrd. € zurück. In diesem Bereich waren am Ende des Berichtsjahres 12.380 Personen beschäftigt.

AUSGABEN FÜR DEN UMWELTSCHUTZ

Die Ausgaben für den Umweltschutz werden in Investitionen und Betriebskosten für fertigungsbezogene Umweltschutzmaßnahmen unterschieden. Von den Gesamtinvestitionen zählen lediglich die Positionen zu den Umweltschutzinvestitionen, die mit der alleinigen oder überwiegenden Zielsetzung des Umweltschutzes getätigt werden. Hierbei unterscheidet man zwischen additiven und integrierten Investitionen. Additive Umweltschutzmaßnahmen sind separate, vom übrigen Produktionsprozess getrennte Anlagen. Sie können dem Produktionsprozess vor- oder nachgeschaltet sein. Im Gegensatz zu den additiven Umweltschutzmaßnahmen wird bei den integrierten Maßnahmen bereits während der Leistungserstellung die Umweltbelastung vermindert. Im Jahr 2016 investierten wir schwerpunktmäßig in die Bereiche Boden- und Gewässerschutz sowie in die Luftreinhaltung.

Die ausgewiesenen Betriebskosten betreffen ausschließlich fertigungsbezogene Umweltschutzmaßnahmen, die die Umwelt vor schädigenden Einflüssen schützen, indem sie Emissionen des Unternehmens vermeiden, verringern oder beseitigen; darüber hinaus werden Ressourcen geschont. Dazu zählen beispielsweise Ausgaben für den Betrieb von Anlagen, die dem Schutz der Umwelt dienen sowie Ausgaben für nicht anlagenbezogene Maßnahmen. Die Schwerpunkte lagen im Jahr 2016 in den Bereichen Abwasserwirtschaft und Abfallwirtschaft.

Infolge einer Gesetzesänderung wurden 2016 die Umweltschutzbereiche angepasst.

AUSGABEN DER VOLKSWAGEN AG FÜR DEN UMWELTSCHUTZ

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Mio. € 2016 2015 2014 2013 2012
Investitionen 11 21 19 14 9
Betriebskosten 223 244 226 224 216

BETRIEBSKOSTEN DER VOLKSWAGEN AG FÜR DEN UMWELTSCHUTZ 2016

Anteil der Umweltschutzbereiche in Prozent

RISIKEN UND CHANCEN DER GESCHÄFTSENTWICKLUNG DER VOLKSWAGEN AG

Die Geschäftsentwicklung der Volkswagen AG unterliegt im Wesentlichen den gleichen Risiken und Chancen wie die des Volkswagen Konzerns. Diese Risiken und Chancen erläutern wir im Risiko- und Chancenbericht auf den Seiten 180 bis 201 dieses Geschäftsberichts.

RISIKEN AUS FINANZINSTRUMENTEN

Für die Volkswagen AG bestehen bei der Verwendung von Finanzinstrumenten grundsätzlich die gleichen Risiken wie für den Volkswagen Konzern. Eine Erläuterung dieser Risiken finden Sie auf den Seiten 199 bis 200 dieses Geschäftsberichts.

ABHÄNGIGKEITSBERICHT

Der Vorstand der Volkswagen AG hat den nach § 312 AktG vorgeschriebenen Bericht an den Aufsichtsrat erstattet und folgende Schlusserklärung abgegeben:

"Wir erklären, dass unsere Gesellschaft nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit verbundenen Unternehmen im Sinne des § 312 AktG vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Im Berichtszeitraum wurden Rechtsgeschäfte mit Dritten oder Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse von Porsche und anderer verbundener Unternehmen weder getroffen noch unterlassen"

Der Jahresabschluss der Volkswagen AG (HGB) ist beim elektronischen Unternehmensregister unter der Internetadresse www.unternehmensregister.de abrufbar.

Nachhaltige Wertsteigerung

Unser Ziel ist, verantwortungsvoll entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu wirtschaften. Davon sollen alle profitieren - Kunden, Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft. Unser Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" läutet den tiefgreifendsten Veränderungsprozess in der Geschichte des Unternehmens ein. Ausgangspunkt ist unsere Vision, ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu sein.

Im Kapitel "Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage" haben wir die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren des Volkswagen Konzerns beschrieben. Auch die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren geben Auskunft darüber, wie effizient die Werttreiber unseres Unternehmens sind. Dazu zählen die Prozesse in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Beschaffung, Produktion, Marketing und Vertrieb, Informationstechnologie sowie Qualitätssicherung. Dabei nehmen wir unsere Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft wahr. In diesem Kapitel zeigen wir anhand von Beispielen, wie wir den Wert unseres Unternehmens nachhaltig steigern.

NACHHALTIGKEIT

Der Volkswagen Konzern hat sich zu einer nachhaltigkeitsorientierten, transparenten und verantwortungsbewussten Unternehmensführung verpflichtet. Die größte Herausforderung bei der Umsetzung auf allen Ebenen und allen Stufen der Wertschöpfungskette ist unsere Komplexität mit zwölf Marken, über 626 Tsd. Beschäftigten und 120 Produktionsstandorten. Um diese bestmöglich zu bewältigen, richten wir uns nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex und setzen auf eine konzernweite Nachhaltigkeitskoordination, ein vorausschauendes Risikomanagement sowie klare Vorgaben für den zukunftsorientierten Umgang mit Umweltthemen, für die Mitarbeiterverantwortung und für das gesellschaftliche Engagement bei den Marken und in den Regionen. Auch die Vergütung des Konzernvorstands berücksichtigt den langfristigen Unternehmenserfolg.

Nachhaltigkeit bedeutet für unseren Konzern, ökonomische, soziale und ökologische Ziele gleichrangig und gleichzeitig anzustreben. Wir wollen dauerhafte Werte schaffen, gute Arbeitsbedingungen bieten und sorgsam mit Umwelt und Ressourcen umgehen. Im Zusammenhang mit der Dieselthematik haben wir diese eigenen Ansprüche in mehreren Punkten verfehlt. Die Unregelmäßigkeiten im Umgang mit Abgaswerten widersprechen allem, wofür wir stehen. Wir setzen uns mit ganzer Kraft dafür ein, dass sich dergleichen nicht wiederholt und dass wir das Vertrauen unserer Stakeholder zurückgewinnen. Unser Nachhaltigkeitskonzept überarbeiten wir umfassend. Dadurch wollen wir sicherstellen, dass wir auf jeder Stufe des Wertschöpfungsprozesses Risiken und Chancen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance frühzeitig erkennen. So ausgestaltet, tragen unsere Corporate-Social-Responsibility (CSR)-Aktivitäten dazu bei, die Reputation und den Wert des Unternehmens langfristig zu steigern.

Management und Koordination

Für die Koordination der Konzernaktivitäten rund um Nachhaltigkeit und CSR hat der Volkswagen Konzern eine klare Managementstruktur geschaffen. Ihr höchstes Gremium ist der Konzernvorstand (Nachhaltigkeitsboard). Er wird vom Konzern-Steuerkreis Nachhaltigkeit regelmäßig über die Themen der Nachhaltigkeit und der unternehmerischen Verantwortung informiert. Dem Konzern-Steuerkreis Nachhaltigkeit gehören Führungskräfte zentraler Vorstandsbereiche und Vertreter des Konzernbetriebsrats sowie der Marken an. In diesem Steuerkreis werden unter anderem die wesentlichen Handlungsfelder abgeleitet, Entscheidungen zu den strategischen Nachhaltigkeitszielen getroffen, deren Erreichung anhand von Indikatoren überwacht sowie der Nachhaltigkeitsbericht verabschiedet.

Dem Steuerkreis steht die Geschäftsstelle Nachhaltigkeit zur Seite. Zu ihren Aufgaben zählt die Koordination aller nachhaltigkeitsrelevanten Aktivitäten innerhalb des Konzerns und der Marken, aber auch der Stakeholder-Dialog auf Konzernebene, etwa mit nachhaltigkeitsorientierten Analysten und Investoren. Ferner arbeiten CSR-Projektteams bereichsübergreifend an Themen wie Berichterstattung, Stakeholder-Management oder Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen. Diese Koordinations- und Arbeitsstruktur ist parallel dazu überwiegend auch bei den Marken etabliert und wird kontinuierlich ausgebaut. Seit 2009 kommen die Koordinatoren für Nachhaltigkeit und CSR aller Marken und Regionen einmal jährlich zusammen, um den konzernweiten Austausch zu fördern, einheitliche Strukturen zu schaffen und voneinander zu lernen. Dieses Group CSR Meeting hat sich als wichtiger Bestandteil der konzernweiten Koordinationsstruktur bewährt.

WESENTLICHE HANDLUNGSFELDER DES VOLKSWAGEN KONZERNS

Nachhaltigkeitsbeirat

Im Bestreben, das Nachhaltigkeitsmanagement stetig weiter zu verbessern und auszubauen, hat der Volkswagen Konzern 2016 einen internationalen Nachhaltigkeitsbeirat berufen, der sich aus renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zusammensetzt. Das Gremium legt seine Arbeitsweise und Arbeitsschwerpunkte unabhängig fest und tauscht sich regelmäßig mit dem Vorstand, Top-Management und der Arbeitnehmervertretung aus. Dabei geht es um den unverstellten Blick der Beiratsmitglieder auf und die kritische Analyse von Entwicklungen im Unternehmen und in der Gesellschaft.

Die ausgewiesene Expertise der Mitglieder sichert einen umfassenden Ansatz: Die Themen sind gesellschaftliche Verantwortung und Integrität, nachhaltige Mobilität und Klimaschutz sowie Zukunft der Arbeit und Digitalisierung.

Der Nachhaltigkeitsbeirat hat die Möglichkeit der Information, Konsultation und Initiative. Dieses beinhaltet die rechtzeitige und umfassende Information des Beirats, um seinen Beratungsauftrag zu erfüllen. Der Dialog zwischen dem Unternehmen und dem Beirat wird durch das aktive Anbieten zur Konsultation sichergestellt. Darüber hinaus ist der Beirat berechtigt, initiativ Themen anzuregen und er beziehungsweise seine Mitglieder können Projekte mit dem Unternehmen nach entsprechender Vereinbarung durchführen.

Erste Themenschwerpunkte werden 2017 die Herausforderungen der globalen CO2 -Belastungen und die entsprechenden Regulierungen nach 2025 sowie der Transformationsprozess des Unternehmens sein. Für den Vorschlag und die Förderung eigener Projekte stellt der Volkswagen Konzern initiativ 20 Mio. € für die ersten beiden Jahre bereit.

Wesentlichkeitsanalyse

Auf die detaillierte Analyse, welche Themen für den Volkswagen Konzern wesentlich sind, wirkten 2016 zwei Entwicklungen ein: zum einen die Neuausrichtung des Konzerns mit dem Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" und zum anderen die Bewältigung der Implikationen der Dieselthematik.

Bei der Analyse und Identifikation wesentlicher Themen haben wir 16 zentrale Handlungsfelder abgeleitet, mit denen wir unser Ziel erreichen wollen, ein weltweit führender Anbieter nachhaltiger Mobilität zu werden. Basis waren externe Studien, Branchenanalysen und Stakeholderbefragungen unserer Marken, interne Leitlinien wie die Unternehmensstrategie und die Konzern-Umweltstrategie sowie Schlüsselfaktoren, die im Konzern-Strategiekreis identifiziert wurden.

Die inhaltliche Ausprägung der Handlungsfelder auf Basis von Werten, Zielen und Indikatoren dauert im Zusammenhang mit der Konkretisierung der neuen Konzernstrategie an. Dabei berücksichtigen wir als weltweit tätiges Unternehmen künftig unter anderem auch unsere Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten zur Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen.

Verhaltensgrundsätze und Leitlinien

Basis und Rückgrat unserer strategischen Nachhaltigkeitsziele sind Selbstverpflichtungen und Grundsätze, die konzernweit gelten. Dazu gehören die sieben Volkswagen Konzernwerte Kundennähe, Höchstleistung, Werte schaffen, Erneuerungsfähigkeit, Respekt, Verantwortung und Nachhaltigkeit. Zusätzlich gibt unser Nachhaltigkeitsleitbild den Rahmen für nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln vor. Auch die 2010 eingeführten Verhaltensgrundsätze des Volkswagen Konzerns (Code of Conduct) gelten konzernweit und helfen Führungskräften und Mitarbeitern, mit rechtlichen und ethischen Herausforderungen bei ihrer täglichen Arbeit umzugehen.

Wir bekennen uns ausdrücklich zum "United Nations Global Compact" - der Vereinbarung zwischen der UNO und der Wirtschaft, die die Globalisierung sozialer und ökologischer gestalten soll. Bereits 2002 hat sich der Volkswagen Konzern zur Förderung von Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung verpflichtet. Das Bekenntnis wurde 2013 um das sogenannte CEO Water Mandate erweitert, das auf den sorgsamen Umgang mit Wasser abzielt. Bis zur endgültigen Aufklärung der Dieselthematik haben wir vereinbart, dass die Mitgliedschaft ruht. Wir stellen sicher, dass unser Handeln mit den Erklärungen der International Labor Organization (ILO), den Leitsätzen und Übereinkommen der Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) sowie den internationalen Pakten der Vereinten Nationen zu Grundrechten und -freiheiten in Einklang steht.

Mit der Volkswagen Sozialcharta, der Charta der Arbeitsbeziehungen, der Charta der Berufsausbildung und der Charta der Zeitarbeit, die alle konzernweit gelten, haben wir darüber hinaus eigene Leitlinien geschaffen. Für den Umweltschutz prägend sind die konzernweit gültige Umweltpolitik sowie die ebenfalls konzernweit geltenden Umweltgrundsätze für Produkte und für die Produktion.

Strategisches Stakeholder-Management

Wir werden täglich mit den vielfältigen Ansprüchen, Erwartungen und Haltungen verschiedenster Stakeholder konfrontiert. Darunter sind Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis der unternehmerischen Entscheidungen des Volkswagen Konzerns haben. Im Mittelpunkt unserer Stakeholder-Betrachtung stehen Kunden und Mitarbeiter. Um diesen Kern herum gibt es zwölf weitere Stakeholder-Gruppen in Wirtschaft und Wissenschaft, Gesellschaft und Politik sowie den Medien. Die Beziehungen, die unsere Gesellschaften zu ihren Stakeholdern pflegen, bereichern unsere gemeinsame Arbeit. Gleichzeitig birgt diese Interessenvielfalt Zielkonflikte.

Tagtäglich bewegen wir uns daher im Spannungsfeld zwischen effizientem Handeln und breit gefächerten gesellschaftlichen Erwartungen. Unsere Kunden erwarten hochwertige Mobilitätsangebote und erstklassigen Service. Für unsere Beschäftigten sind leistungsgerechte Entlohnung, Beschäftigungssicherheit und Mitbestimmung zentrale Themen. Investoren und Analysten hingegen wünschen sich kontinuierliche Absatzsteigerungen und ein solides Ertragswachstum, während zivilgesellschaftliche Akteure auf gesellschaftliches Engagement und auf die Unterstützung sozialer und ökologischer Projekte setzen.

Der Austausch auf gleicher Augenhöhe ist uns wichtig. Wir wissen, dass wir langfristig nur dann erfolgreich sein können, wenn wir die Interessen, Bedürfnisse und Erwartungen aller Stakeholder gut kennen und uns proaktiv mit ihnen auseinandersetzen. Dazu zählen:

Die Ansprüche an Volkswagen systematisch erfassen, aufnehmen und verstehen

Gemeinsam Probleme lösen und Know-how wechselseitig nutzbar machen

Konflikte thematisieren und mögliche Konfliktpotenziale sowie daraus entstehende Risiken erkennen

Entscheidungsqualität durch Transparenz, Offenheit und Partizipation verbessern

Neben dem aktiven Informationsaustausch forcieren wir mit ausgewählten Stakeholdern eine vertiefte und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Ziel, die Gesellschaft zu unterstützen, gemeinsam Probleme zu lösen und die Kompetenz dieser Akteure als Entscheidungshilfe mit einzubeziehen. Beispiele sind unsere Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und unser Engagement für Flüchtlinge.

Mitmenschlichkeit, Gemeinsinn und Verantwortungsbewusstsein - auf diesen Werten beruht die Arbeit des DRK, und diese Werte teilen wir. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft hilft der Volkswagen Konzern dem DRK, noch mehr Menschen für ein ehrenamtliches Engagement zu gewinnen. Dieses Ziel steht neben der Stärkung des Rettungsdienstes im Zentrum der Partnerschaft.

STAKEHOLDER DES VOLKSWAGEN KONZERNS

Unter dem Motto "Gemeinsam helfen" beteiligen wir uns an der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen, aufzunehmen und zu integrieren. Dies geschieht in unterschiedlichsten Projekten, angefangen bei der Soforthilfe in der Erstaufnahme über lokale Integrations- und Qualifizierungsprojekte bis hin zur Bereitstellung von Fahrzeugen oder Sachmitteln.

Unser langjähriger Kooperations- und Beratungsvertrag mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) lief hingegen zum 31. Dezember 2015 aus. Die Verlängerung des Vertrages und die weitere Zusammenarbeit sind infolge der Dieselthematik zunächst ausgesetzt. Wir möchten die strategische Partnerschaft mit dem NABU jedoch fortführen und arbeiten intensiv daran, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, an die erfolgreichen Projekte der Vergangenheit anzuknüpfen.

Wir fördern nicht nur Zukunfts-, Bildungs- und Sozialprojekte, sondern verstehen uns als wirtschaftlicher Impulsgeber, der zu Strukturentwicklung und Chancengleichheit beiträgt. Im Berichtsjahr haben wir uns weltweit in rund 200 Projekten engagiert. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf der Kontinuität und der Nachhaltigkeit unserer Tätigkeit. Von unserem Handeln sollen Mitarbeiter ebenso wie Aktionäre, Anwohner ebenso wie Kunden profitieren. Zusätzlich stehen wir auch Opfern von Naturkatastrophen mit rascher Hilfe zur Seite und fördern den ehrenamtlichen Einsatz unserer Mitarbeiter.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Das frühzeitige Erkennen von zukunftsweisenden und zukunftsrelevanten Entwicklungen in den immer komplexer werdenden Bereichen Gesellschaft, Politik, Technologie, Umwelt und Wirtschaft stellt eine wichtige Grundlage für Innovationen und somit auch für unseren unternehmerischen Erfolg dar. Forschungseinrichtungen des Volkswagen Konzerns in den wichtigsten Automobilmärkten der Welt beobachten zukunftsweisende Entwicklungen direkt vor Ort und gewinnen so wichtige Erkenntnisse für die Zukunftssicherung des Konzerns.

Im Berichtsjahr konzentrierten wir unsere Forschungsaktivitäten auf die Gestaltung zukunftsweisender und -sichernder Mobilitätslösungen sowie auf den Aufbau innovativer und wettbewerbsstärkender Technologiekompetenzen. Bei den Entwicklungsaktivitäten fokussierten wir uns auf die Erweiterung der Produktpalette sowie auf die Verbesserung von Funktionalität, Qualität, Sicherheit und Umweltverträglichkeit unserer Produkte.

Das Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" gibt die Leitplanken für die Neuausrichtung der konzernweiten Forschungs- und Entwicklungsarbeit vor: Gemeinsam mit den Marken haben wir eine Strategie für Forschung und Entwicklung im Konzern formuliert und bereits erste Initiativen gestartet. Dadurch fokussieren sich die Marken auf die Entwicklung der Zukunftsthemen und stärken zielgerichtet den Entwicklungsverbund - zum Beispiel, um Synergien und Effizienzen bereits in der frühen Produktentwicklungsphase zu nutzen.

Das Technologiemanagement des Volkswagen Konzerns richtet die frühen Entwicklungsaktivitäten auf die Zukunftsthemen des Automobilsektors aus, verbindet Innovationsbereiche wie das Service-Design mit den traditionellen, produktbezogenen Themen und unterstützt damit den Wandel des Volkswagen Konzerns zu einem nachhaltigen Mobilitätsanbieter. Alle unsere Mobilitätskonzepte orientieren sich konsequent an den Kundenbedürfnissen.

CO2-EMISSION DER EUROPÄISCHEN (EU28) PKW-NEUWAGENFLOTTE DES VOLKSWAGEN KONZERNS

in Gramm pro Kilometer

1 Vorbehaltlich der offiziellen Veröffentlichung der EU-Kommission im jährlichen CO2 -Flottenmonitoring.

Antriebs- und Kraftstoffstrategie

Die EU-Pkw-Neuwagenflotte des Volkswagen Konzerns (ohne Lamborghini und Bentley) hat im Berichtsjahr im Durchschnitt 120 g CO2 /km1 emittiert und damit den für 2016 gültigen europäischen Grenzwert von 130 g CO2 /km deutlich unterschritten. Die Marken Lamborghini und Bentley besitzen als Kleinserienhersteller jeweils eine eigenständige Flotte im Rahmen der europäischen CO2 -Gesetzgebung und haben ihre individuellen Zielwerte ebenfalls eingehalten.

In der EU wird das bestehende Testverfahren für Abgas und Verbrauch ab Herbst 2017 durch die Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure (WLTP) sukzessive abgelöst. Ziel dieses neuen Testzyklusses ist, CO2 -Emissionen und Verbräuche praxisnäher anzugeben und dabei höhere Geschwindigkeiten und Fahrdynamik sowie die vom Kunden gewählte Sonderausstattung zu berücksichtigen.

Die Antriebs- und Kraftstoffstrategie des Volkswagen Konzerns weist den Weg zu einer CO2 -neutralen und nachhaltigen Mobilität. Ziel ist es, mit jeder neuen Modellgeneration die Effizienz der Antriebe zu steigern - unabhängig davon, ob es sich um Verbrennungsmotoren, Hybrid-, Plug-in-Hybrid-, reine Elektroantriebe oder Brennstoffzellensysteme handelt.

Das Antriebsportfolio wird größer und es wird zukünftig verstärkt eine Koexistenz von klassischen Antrieben und Elektromobilität geben. Unsere aktuellen modularen Baukästen sind so aufgebaut, dass alle Antriebssysteme eingesetzt und an den Produktionslinien unserer weltweiten Standorte flexibel verbaut werden können.

Aus heutiger Sicht wird der Verbrennungsmotor auch in den nächsten Jahren die breite Basis für Antriebe bilden. Im Interesse eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen ist es deshalb unerlässlich, die herkömmlichen Verbrennungsmotoren immer weiter zu verbessern.

Im Bereich der konventionellen Verbrennungsmotoren arbeiten wir kontinuierlich an Technologien zur effizienten Abgasreinigung und sauberen Verbrennung, um die Schadstoffemissionen weiter zu senken. Von Mitte 2017 an werden schrittweise alle direkteinspritzenden TSI- und TFSI-Motoren der Konzernfahrzeuge mit Ottopartikelfiltern ausgestattet.

Bei Fahrzeugen mit klassischem Antrieb konnten wir den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch deutlich reduzieren; erreicht haben wir das durch verschiedene effizienzsteigernde Maßnahmen. Im Jahr 2016 wurden die neuen V6- und V8-Ottomotoren für das Premium- und Sportwagensegment erstmals in Serie eingesetzt, zum Beispiel im neuen Porsche Panamera. Die Motoren zeichnen sich durch ein dynamisches Fahrverhalten mit hohem Komfort bei besonderer Effizienz aus.

Volkswagen hat im Berichtsjahr die TSI-Motorenfamilie weiterentwickelt: Die neue Generation feiert im Frühjahr 2017 ihr Debüt mit dem 1.5 TSI evo im neuen Golf. Folgen wird unter anderem eine BlueMotion-Variante mit 96 kW (130 PS). Der TSI evo untermauert die Strategie, mittels modularer Technologiebaukästen in der Großserie wegweisende Technologien für die Kunden zur Verfügung zu stellen.

Die klassische Motorenpalette ergänzen wir durch die Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Der Anteil der Autofahrer, die vorwiegend Kurzstrecken zurücklegen, nimmt stetig zu. Zu ihnen zählen Pendler und Bewohner von Großstädten, aber auch der städtische Lieferverkehr. Emissionsfrei fahrende, reine Elektrofahrzeuge wie der e-up! und der e-Golf sind besonders gut für Kurzstrecken geeignet und deshalb vor allem für diesen Nutzerkreis interessant. Private Möglichkeiten, die Batterie des Fahrzeugs aufzuladen - etwa beim Kunden installierte Ladestationen - müssen mittel- bis langfristig um eine gute öffentliche Ladeinfrastruktur ergänzt werden.

Die meisten Kunden möchten mit ihrem Fahrzeug bei Bedarf auch längere Strecken zurücklegen können. Hybridfahrzeuge, insbesondere der Plug-in-Hybrid, vereinen hoch effiziente Verbrennungsmotoren mit emissionsfreien Elektromotoren. Diese Verbindung der Antriebskonzepte ist aus unserer Sicht eine Möglichkeit, um den Kunden in vielen Fahrzeugklassen elektrifizierte Modelle für die verschiedensten Mobilitätsansprüche anzubieten, Vertrauen in die neue Technologie aufzubauen und so der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen.

In der Fahrzeugentwicklung treiben alle Konzernmarken den Ausbau der Elektrotraktion voran. Mit Hilfe zusätzlicher Fachkräfte und Experten haben wir unser Know-how auf diesem Gebiet ausgebaut. Basierend auf den Erfahrungen bestehender Fahrzeugarchitekturen wurde für das Kompaktsegment der Modulare Elektrifizierungsbaukasten (MEB) konzipiert, der von mehreren Marken für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge gleichermaßen genutzt werden kann. Der MEB ermöglicht die Entwicklung besonders emotionaler Fahrzeugkonzepte und erlaubt rein elektrische Reichweiten von 300 bis 600 km. Zudem können fahrzeugspezifische Anforderungen berücksichtigt und durch Bündelung von Einkaufsvolumina Preisvorteile erzielt werden. Dank der Baukastenstrategie des Volkswagen Konzerns lassen sich Module über Baureihen und Marken hinweg einsetzen und dadurch hohe Synergieeffekte erzielen. Das gilt insbesondere für Modelle, die auf der gleichen Plattform basieren. Die Fertigung elektrifizierter Fahrzeuge haben wir in die Produktionsabläufe bestehender Werke integriert, etwa in Wolfsburg, Emden, Bratislava, Ingolstadt und Leipzig. Die Elektromotoren werden in unserem Werk in Kassel produziert.

Herzstück der Elektrofahrzeuge ist die Batterie - ihr Energieinhalt bestimmt maßgeblich die Leistungsfähigkeit und Reichweite des Fahrzeugs. Angesichts des in den kommenden Jahren ansteigenden Markt- und Absatzvolumens von Elektrofahrzeugen wird der Volkswagen Konzern die Batterietechnologie als neues Kompetenzfeld aufbauen. Aktuell verwenden wir bei reinen Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen Lithium-Ionen-Zellen, die wir im Werk Braunschweig zu Batteriesystemen zusammenbauen. Derzeit werden Batterietypen auf Basis von Feststoff-Elektrolyten erforscht, die eine höhere Energiedichte bieten und eine höhere intrinsische Sicherheit aufweisen. Elektro- und Plugin-Hybridfahrzeuge der nächsten Generation werden mit verbesserter Lithium-Ionen-Technologie ausgestattet sein.

Im Jahr 2016 haben wir die visionäre Studie I.D. vorgestellt. Das Zero-Emission-Vehicle mit einer Reichweite von bis zu 600 km soll 2020 auf den Markt kommen und ist der erste Vertreter einer komplett neuen Flotte hochinnovativer Elektrofahrzeuge auf Basis des MEB. Mit dem Audi Q7 3.0 l TDI e-tron quattro erweiterte Audi die Palette seiner e-tron-Modelle. Darüber hinaus stellte Volkswagen Nutzfahrzeuge im Berichtsjahr die Studie e-Crafter vor. Der erste rein elektrisch angetriebene Crafter ist mit einer Reichweite von über 200 km eine seriennahe Lösung für den emissionsfreien innerstädtischen Lieferverkehr. MAN präsentierte 2016 einen vollelektrischen MAN Lion's City Gelenkbus als modulares Konzeptfahrzeug, eine TGS-Sattelzugmaschine mit Elektroantrieb für Einsätze in der innerstädtischen Nachtbelieferung sowie verschiedene Konzepte zur Ladeinfrastruktur.

Bis zum Jahr 2025 planen wir im Rahmen des Zukunftsprogramms "TOGETHER - Strategie 2025" im gesamten Konzern die Produktion von mehr als 30 rein batterieelektrischen Fahrzeugen.

Beim Erreichen des Ziels der CO2 -neutralen Mobilität spielen neben Elektrofahrzeugen auch Erdgasmotoren eine wichtige Rolle. Aufgrund der chemischen Zusammensetzung des Kraftstoffs liegt ihr CO2 -Ausstoß etwa 25 % unter dem von Benzin. Volkswagen erweitert mit dem neuen 1.0 l Dreizylinder-TGI-Motor mit 66 kW (90 PS) sein Angebot umweltfreundlicher Antriebskonzepte. Durch die konsequente Weiterentwicklung von Brennverfahren und Aufladung werden eindrucksvolle Verbrauchswerte und ansprechende Fahrleistungen erreicht.

Zur weiteren CO2 -Reduzierung des Verbrennungsmotors können regenerative Kraftstoffe einen wesentlichen Beitrag leisten. Diese sind eine gute Ergänzung zur Elektromobilität, zum Beispiel auf der Langstrecke. Außerdem können sie auch kurzfristig den Gesamt-CO2 -Ausstoß von Bestandsfahrzeugen senken. In einer Kraftstoff-Modellregion sollen bestehende Lösungen umgesetzt und weiterentwickelt sowie neue Ansätze erforscht werden. Darüber hinaus beteiligt sich Volkswagen an Kooperationsprojekten, die die Möglichkeiten der Herstellung von Benzin, Diesel und Gas aus regenerativer Energie untersuchen. Audi baute 2016 die Kapazitäten für die Produktion seines nachhaltig erzeugten e-gas aus und setzte mit der deutschlandweit ersten Power-to-Gas-Anlage mit biologischer Methanisierung im industriellen Maßstab einen Meilenstein. Zudem stellte Audi ein weiteres g-tron Modell vor: Ebenso wie der A3 g-tron und der A4 g-tron lässt sich auch der Audi A5 Sportback g-tron wahlweise mit klimaschonendem Audi e-gas beziehungsweise Erdgas (CNG) oder Benzin betreiben.

Wasserstoff wird mittelfristig noch nicht flächendeckend als Kraftstoff zur Verfügung stehen. Sowohl Tankstellen als auch Produktionsstätten für regenerativen Wasserstoff müssen aufgebaut werden. Volkswagen arbeitet seit vielen Jahren an der Brennstoffzellen-Technologie und hat beim Betrieb von Testflotten umfangreiche Erfahrungen damit gesammelt. Im Berichtsjahr gab Audi einen konkreten Ausblick auf den Wasserstoffantrieb und stellte die Konzeptstudie h-tron quattro concept vor, ein sportlicher SUV mit Wasserstoff als Energiequelle, der sich in rund vier Minuten vollständig mit Wasserstoff betanken lässt und eine Reichweite von 600 km ermöglicht.

Life Cycle Engineering und Recycling

Innovationen und neue Technologien zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs reichen nicht aus, um die Wirkung von Fahrzeugen auf die Umwelt zu minimieren. Wir betrachten daher den gesamten Produktlebenszyklus unserer Fahrzeuge - inklusive der Rohstoffgewinnung und der Komponentenfertigung - und erstellen Lebenszyklusanalysen gemäß den ISO-Normen 14040 und 14044. Auf dieser Basis ermitteln wir, wo Verbesserungen den größten Effekt haben und entwickeln Innovationen, die genau an diesen Punkten ansetzen. Wir nennen dies Life Cycle Engineering.

Die Marke Volkwagen Pkw berichtet über die Ergebnisse in sogenannten Umweltprädikaten. Sie zeigen den ökologischen Fortschritt neuer Fahrzeugmodelle gegenüber dem jeweiligen Vorgängermodell auf. Audi publiziert diese Informationen unter dem Begriff Umweltbilanz, SEAT stellt entsprechende Informationen innerhalb des Produktkatalogs bereit. Auch für das Schwerpunktthema Wasser setzen wir das Instrument der Lebenszyklusanalysen ein: Auf dieser Grundlage berechnen und analysieren wir die Wassermengen, die für ein Fahrzeug während seines gesamten Lebenszyklus verbraucht werden (Water Footprint), und können so gezielte Maßnahmen ergreifen, um den Wasserverbrauch zu verringern. Darüber hinaus nutzen wir die Ergebnisse unserer Lebenszyklusanalysen zur Erstellung des sogenannten Scope-3-Inventars. In Übereinstimmung mit den vom World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und dem World Resources Institute veröffentlichten Scope-3-Standards berichten wir CO2 -Emissionen zu zwölf von insgesamt 15 Scope-3-Kategorien; damit gehören wir zu den führenden Unternehmen der Automobilbranche. Weitere Informationen finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2016 des Volkswagen Konzerns.

Da wir die Wirkung unserer Fahrzeuge auf die Umwelt gemeinsam mit unseren Lieferanten minimieren wollen, ist Volkswagen 2015 dem CDP Supply Chain Program beigetreten, in dem Treibhausgasemissionen in der gesamten Wertschöpfungskette erfasst werden. Den direkten Kontakt zu unseren Lieferanten suchen wir in spezifischen Workshops, in denen wir gemeinsam innovative Ansätze für die ökologische Optimierung bestimmter Bauteile diskutieren und entwickeln.

Auch Recycling leistet einen wesentlichen Beitrag, um die Wirkung unserer Produkte auf die Umwelt zu verringern und Ressourcen zu schonen. Dabei geht es nicht nur um die Verwertung von Fahrzeugen am Ende der Lebensdauer - vielmehr beachten wir bereits bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge die Recyclingfähigkeit der benötigten Werkstoffe, die Verwendung von qualitativ hochwertigem Recyclingmaterial und die Vermeidung von Schadstoffen. Unsere Altfahrzeuge können zu 85 % recycelt und zu 95 % verwertet werden. Aspekte der Nutzungsphase beziehen wir mit ein, etwa die Aufbereitung und Entsorgung von Betriebsflüssigkeiten oder Verschleißteilen.

Aufbauend auf den Erkenntnissen des Forschungsprojekts LithoRec (Recycling von Lithium-Ionen-Batterien) arbeiten wir an der Erweiterung der Batterielebensdauer und der Kreislaufführung der Batteriematerialien mit dem Ziel, Ressourcen zu schonen und Kosten zu senken. Mit Hilfe des Original-Austausch-Teile-Programms der Marke Volkswagen Pkw entstehen durch industrielle Aufbereitung hochwertige Austauschteile, die Ressourcen schonen und bei gleicher Qualität, Funktionalität und Garantie durchschnittlich 40 % preisgünstiger sind als die entsprechenden Neuteile.

Nachhaltige Mobilität und Vernetzung

Mobilität gehört zu den wesentlichen Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum. Die aktuelle Herausforderung ist, den wachsenden Bedarf an Mobilität trotz schwindender Ressourcen zu bedienen und dabei die negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Ganzheitliche Mobilitätskonzepte müssen effizient, nachhaltig, kundenorientiert und vor allem jederzeit und überall zugänglich gestaltet werden. Gemeinsam erforschen und entwickeln wir wegweisende Mobilitätslösungen für unsere Kunden, um die Zukunft der Mobilität zu gestalten. Dabei betrachten wir neben der Automobilität auch andere Verkehrsträger sowie strukturelle Fragen wie Urbanisierung, Stadtentwicklung oder Verkehrsinfrastrukturqualität. Auch Nachfragetrends, wie beispielsweise die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen, werden berücksichtigt. Ein Eckpfeiler unseres Zukunftsprogramms "TOGETHER - Strategie 2025" ist der Aufbau eines markenübergreifenden Geschäftsfelds für Mobilitätslösungen. Teil davon ist die neue Geschäftseinheit MOIA, die am Kundenbedarf orientierte Angebote selbst aufbauen, sich daran beteiligen oder diese zukaufen wird - zum Beispiel Fahrdienstleistungen auf Abruf.

Volkswagen arbeitet an vielfältigen Lösungen, von innovativen Fahrzeugkonzepten bis hin zur Erforschung städtebaulicher Innovationen. Dabei stehen wir im Austausch mit Universitäten und Verbänden und stellen Lösungsansätze in der Fachöffentlichkeit zur Diskussion. Ihre volle Wirkung können diese Maßnahmen allerdings nur dann entfalten, wenn sie miteinander vernetzt und zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt werden. Gefragt ist ein effizientes Zusammenspiel von Menschen, Technologien, Verkehrsmitteln und Infrastruktur. Im Sustainable Mobility Projekt 2.0 des WBCSD haben wir dazu beigetragen, mit Hilfe der Wissenschaft und Tests in Modellstädten Indikatoren für nachhaltige Mobilität in Städten abzuleiten. Die EU-Kommission hat im Frühjahr 2016 verkündet, dass sie die Anwendung dieser 19 Indikatoren in Städten aktiv unterstützen wird. Die Volkswagen Konzernforschung hat gemeinsam mit der Marke SEAT die interdisziplinäre Forschungsplattform CARNET (Cooperative Automotive Research Network) in Barcelona gegründet. In über 20 Kooperationsprojekten arbeitet CARNET an Konzepten für effiziente urbane Mobilität, wie zum Beispiel dem SEAT Ateca Smart City Car, das sich per Smart-City-Konnektivität mit seinem Umfeld verbindet, oder dem Barcelona Smart Shuttle.

Die Vernetzung des Fahrzeugs mit anderen Fahrzeugen, der Umwelt, der Infrastruktur und mobilen Endgeräten schreitet weiter voran und steigert für Fahrer, Insassen und andere Verkehrsteilnehmer die Sicherheit, den Komfort und den Fahrspaß. Mit der neuesten Generation des Modularen Infotainment Baukastens (MIB) haben Innovationen aus diesem Bereich bereits in zahlreiche Modelle unserer Konzernmarken Einzug gehalten.

Volkswagen hat eine lernende, kontextsensitive und personalisierte Sprachsteuerung entwickelt, die sich individuell an den Nutzer und die jeweilige Situation anpasst. Zudem entwickeln wir in den Fahrzeugen die Gestensteuerung kontinuierlich weiter. Schon heute verwenden die neuesten Infotainment-Systeme von Volkswagen eine Annäherungssensorik. Der neue Golf bietet als erster seiner Klasse ein Cockpit mit Gestensteuerung: Ohne einen Touchscreen zu berühren, ist es möglich, die Anzeigen und Elemente im virtuellen Raum durch Bewegungen zu steuern - ein klares Plus bei Komfort und Sicherheit. Die Weiterentwicklung der Gestensteuerung, das Eyetracking, beobachtet den Blickverlauf des Fahrers mit dem Ziel, das Fahrzeug frühzeitig an kritische Fahrsituationen, den Zustand des Fahrers oder seine Bedienabsicht anzupassen.

Auf dem Gebiet der intelligenten Vernetzung treibt Audi die Entwicklung mit Car-to-X-Diensten von Audi connect, neuen Infotainment-Bausteinen sowie mit hochpräzisen digitalen Karte von HERE weiter voran. Als erster Hersteller vernetzt Audi seine Modelle mit der städtischen Infrastruktur: Der Service "Time to green" gilt als weltweit erstes Car-to-X-Angebot und bringt die Informationen zur Dauer von Ampel-Rotphasen und zur optimalen Geschwindigkeit für die "grüne Welle" direkt in die Fahrzeuganzeige.

Scania entwickelte 2016 seine vernetzten Dienstleistungen weiter. Beispiele sind das Flottenmanagement, das auf den Daten von 230.000 vernetzten Scania-Fahrzeugen basiert, oder das flexible Wartungsprogramm, bei dem die Wartung exakt an die tatsächliche Nutzung des Fahrzeugs angepasst wird.

Volkswagen Truck & Bus stellte 2016 die neue Marke RIO vor. Die cloud-basierte, herstellerunabhängige Plattform dient dem gesamten Transport- und Logistiksystem und wird im zweiten Quartal 2017 verfügbar sein. Sie bündelt unterschiedlichste Daten aus der logistischen Wertschöpfungskette, analysiert diese und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für den Kunden ab, um Transport- und Umschlagprozesse zu optimieren und damit die Effizienz und Transparenz zu steigern.

Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren

Im Jahr 2016 haben wir den Einsatz innovativer Fahrerassistenzsysteme auf weitere Fahrzeuge ausgeweitet und dabei konsequent die Strategie weiterverfolgt, Innovationen aus oberen Fahrzeugsegmenten in die Volumensegmente zu überführen. Der schrittweise Ausbau von Assistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen entlastet den Fahrer zunehmend und ebnet zudem den Weg für das Autonome Fahren. Volkswagen strebt in diesem Innovationsbereich die Führungsposition an.

Der neue Porsche Panamera verfügt dank Porsche Inno-Drive mit Abstandsregelung über ein innovatives Assistenzsystem, das mit Hilfe von Navigationsdaten und der Radar-Video-Sensorik die Effizienz des Fahrzeugs steigert, indem es vorausschauend Geschwindigkeitsbegrenzungen, Steigungen und Kurvenradien berücksichtigt. Im neuen Tiguan und im SEAT Ateca sind beispielsweise die Fahrerassistenzsysteme Stauassistent und Emergency Assist sowie der Front Assist mit Fußgängererkennung und City-Notbremsfunktion verfügbar. Der neue Golf mit Stauassistent kann dank der Kombination aus automatischer Distanzregelung ACC und Spurhalteassistent teilautomatisiert bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h fahren.

Ein weiteres Plus in Sachen Sicherheit bietet auch der neue Blind-Spot-Sensor mit Ausparkassistent. Während der Fahrt warnt der Sensor vor Fahrzeugen im toten Winkel. Beim Rückwärtsausparken erkennt das System selbst seitlich hinter dem Fahrzeug herannahende Verkehrsteilnehmer und führt automatisch eine Notbremsung durch, wenn eine Kollision droht.

Volkswagen arbeitet zudem an einem online-basierten Fahrerassistenzsystem. Mit Hilfe von aktuellen und zukünftigen Mobilfunktechnologien können die Nutzer hier Informationen einspeisen, die dann auch anderen Online-Teilnehmern zur Verfügung stehen. Diese auf extrem detailgenauen Karten festgehaltenen Informationen umfassen zum Beispiel Hinweise zu Verkehrszeichen und Ampeln, freien Parkplätzen oder zur Fahrbahnbeschaffenheit und tragen damit zu mehr Sicherheit und Komfort bei.

Auch in schweren Nutzfahrzeugen sind Fahrerassistenzsysteme und automatisierte Fahrfunktionen auf dem Vormarsch. Scania stellte 2016 die ersten Studien zu autonom fahrenden Lkw und Bussen vor. Eine weitere Variante ist das Fahren in der Kolonne, auch Platooning genannt. Bei diesem sich in der Entwicklung befindenden System fahren zwei oder mehr Lkw mit Hilfe von Fahrerassistenz- und Steuerungssystemen sowie einer Car-to-Car-Kommunikation in geringem Abstand hintereinander. Platooning sorgt für einen geringeren Kraftstoffverbrauch, eine reduzierte CO2 -Emission und ein effizienteres Verkehrssystem mit höherer Sicherheit. Bei der European Truck Platooning Challenge 2016 demonstrierten MAN und Scania diese Technologie eindrucksvoll. Im November 2016 vereinbarten DB Schenker und MAN ein erstes Projekt zum Platooning.

Synergien steigern die Effizienz

Bei der Fahrzeugentwicklung arbeiten wir gemeinsam mit unseren Marken intensiv daran, Synergien zu heben. Die gemeinsam im Entwicklungsverbund erarbeitete Forschungs- und Entwicklungsstrategie verfolgt beispielsweise das Ziel, über einen effizienteren Ressourceneinsatz bei der Erforschung und Entwicklung neuer mobilitätsbezogener Technologien und Mobilitätskonzepte die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns langfristig zu sichern. In unserem Entwicklungsverbund arbeiten die Marken gemeinsam an Schlüsseltechnologien und bilden übergreifende Kompetenznetzwerke für Zukunftsthemen mit Potenzial. Ferner greifen die einzelnen Marken zunehmend auf die Modulbaukästen zurück; dadurch erschließen sie Synergien sowohl zwischen den verschiedenen Modellen einer Baureihe als auch über Baureihen hinweg. Die Marken profitieren von einem intensiven Austausch von Best-Practice-Ansätzen, etwa bei der virtuellen Entwicklung. Durch die gemeinsame Entwicklung von IT-Tools sollen darüber hinaus die IT-Kosten gesenkt werden.

MAN und Scania haben 2016 klare Prinzipien für ihre gemeinsame Entwicklungsarbeit festgelegt und eine entsprechende Grundsatzvereinbarung geschlossen. Zukünftig werden Teams aus Ingenieuren beider Marken die Kernkomponenten des Antriebsstrangs gemeinschaftlich entwickeln. Dabei entstehen gemeinsame Plattformen für Motoren, Getriebe, Achsen und Abgasnachbehandlungssysteme, die dann markenspezifisch modifiziert werden können.

Mit Allianzen Kräfte bündeln

In unserer Forschungs- und Entwicklungsstrategie haben wir als ein Ziel den weiteren Ausbau und die Sicherstellung einer Kultur der partnerschaftlichen Zusammenarbeit sowie entsprechende Initiativen zur Zielerreichung formuliert. Um die im Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" enthaltene Transformation des Kerngeschäfts und den Aufbau eines neuen Geschäftsfelds für Mobilitätslösungen zu erreichen, ist es notwendig, dass wir unsere traditionell hohe Innovationskraft stärken und auf ein noch breiteres Fundament stellen.

Daher setzen wir künftig stärker als bisher auf Partnerschaften, Zukäufe und Venture-Capital-Investitionen. Die Auswahl der Engagements wird künftig zentral gesteuert, um den größtmöglichen Wert für den Konzern und seine Marken zu schaffen.

Bei der Erforschung und Weiterentwicklung von Hochvolt-Batteriesystemen für Elektro- und Plug-in-Hybridantriebe arbeiten wir mit kompetenten Batterieherstellern zusammen. Diese Kooperationen haben wir im Berichtsjahr weitergeführt und intensiviert. Unsere Forschungsgemeinschaft mit der Varta Microbattery GmbH hat 2016 weitere Fortschritte mit Traktionsbatterien erzielt.

Audi entwickelt auf Basis leistungsfähiger Batteriezellen der südkoreanischen Zulieferer LG Chem und Samsung SDI die Batterie für einen rein elektrisch angetriebenen SUV. Die Partner wollen in Europa in die Zelltechnologie investieren und Audi aus den europäischen Standorten heraus beliefern.

In der öffentlich-privaten Partnerschaft Open Hybrid LabFactory forschen wir zusammen mit dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik der Technischen Universität Braunschweig, der Fraunhofer-Gesellschaft sowie verschiedenen Industriepartnern an wirtschaftlichen Leichtbautechnologien für die Großserie. Im September 2016 wurde der LeichtbauCampus Open Hybrid LabFactory feierlich eröffnet und der Forschungsbetrieb aufgenommen.

Die AUDI AG, die BMW Group und die Daimler AG haben das 2015 von der Nokia Corporation übernommene Geschäft für Karten und ortsbezogene Dienste HERE im Berichtsjahr fortgeführt. Die digitalen Karten von HERE schaffen die Grundlage für die nächste Generation der Mobilität und ortsbezogener Dienste, welche die Basis bilden für neue Assistenzsysteme bis hin zum Autonomen Fahren, indem die hochpräzisen Karten mit Echtzeit-Fahrzeugdaten verbunden werden.

Auch in Sachen Digitalisierung treibt Audi entscheidende Kernthemen voran und engagiert sich beispielsweise in sechs Projekten zu baulichen Maßnahmen und Kommunikationstechnologien beim Digitalen Testfeld Autobahn, einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur mit dem Freistaat Bayern, der Automobil- und Zuliefererindustrie sowie der IT-Wirtschaft. Auf mehreren Abschnitten der Autobahn A9 vernetzen Sender und Sensoren Umwelt und Auto sowie die Fahrzeuge untereinander.

F&E-Kennzahlen

Im Geschäftsjahr 2016 haben wir weltweit 6.465 (6.244) Patente auf Erfindungen unserer Mitarbeiter angemeldet und davon rund die Hälfte in Deutschland. Ein zunehmender Teil entfällt auf Anmeldungen in den Bereichen Fahrerassistenzsysteme, konventionelle und alternative Antriebe sowie Leichtbau und beweist unsere hohe Innovationskraft.

Die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten des Konzernbereichs Automobile waren im Berichtsjahr um 0,4 % höher als im Vorjahr; ihr Anteil an den Umsatzerlösen des Konzernbereichs Automobile, die F&E-Quote, lag bei 7,3 (7,4) %. Neben neuen Modellen standen die Elektrifizierung unseres Fahrzeugportfolios, eine effizientere Motorenpalette, der Leichtbau, die Digitalisierung sowie die Entwicklung von Baukästen im Mittelpunkt. Die Aktivierungsquote erhöhte sich auf 42,1 (36,9) %. Die nach IFRS ergebniswirksamen Forschungs- und Entwicklungskosten gingen auf 11,5 (11,9) Mrd. € zurück.

Im Bereich Forschung und Entwicklung waren am 31. Dezember 2016 - einschließlich der at-equity-konsolidierten chinesischen Joint Ventures - konzernweit 48.063 Mitarbeiter (-1,4 %) tätig; das entspricht einem Anteil von 7,7 % an der Belegschaft.

FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSKOSTEN IM KONZERNBEREICH AUTOMOBILE

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Mio. € 2016 2015
Forschungs- und Entwicklungskosten gesamt 13.672 13.612
davon aktivierte Entwicklungskosten 5.750 5.021
Aktivierungsquote in % 42,1 36,9
Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten 3.587 3.263
Ergebniswirksam verrechnete Forschungs- und Entwicklungskosten 11.509 11.853
Umsatzerlöse 186.016 183.936
Forschungs- und Entwicklungskosten gesamt 13.672 13.612
F&E-Quote 7,3 7,4

Zukunft in Bewegung

Die Zukunft der Mobilität erforschen und mitgestalten. Ein Blick in das Jahr 2025.

In der Automobilindustrie, wie auch in anderen Branchen, hat die Dynamik, mit der sich Umfeld und Wettbewerb verändern, in dieser Dekade eine Komplexität ungeahnten Ausmaßes erreicht. Dies stellt die Forschungsarbeit im Unternehmen vor neue Herausforderungen und formt das Verständnis von Zukunft als prognostizierbare Größe hin zu einem explorativen und partizipativen Gestaltungsraum. Die Ergebnisse unserer Forschungsarbeit geben uns Aufschluss über die aktuellen und zukünftigen Trends im Bereich innovativer Technologiefelder. Dieses Wissen ist für die Ausrichtung unserer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von großer Bedeutung. Nur wenn wir eine verlässliche Vorstellung von den technischen Möglichkeiten und deren Grenzen haben, kann die Ausrichtung des Konzerns ein nachhaltiges Wachstum sichern.

Gemeinsam mit renommierten Forschungspartnern haben wir relevante Themenkomplexe identifiziert, die bis weit über das Jahr 2025 hinaus wirken. Positiv ist, dass wir die Antworten auf kommende Fragestellungen mitgestalten können. Die Herausforderung liegt dabei im Wettbewerbsdruck, den wir als Chance für eine proaktive Zukunftsgestaltung bewerten.

Die Themenkomplexe bis 2025 sind herausfordernd, und die nächste Dekade steht im Zeichen der kooperativen Lösungsmodelle. Sie sind notwendig, um zukünftig Fragen zur Mobilität zu beantworten und Bedürfnisse zu erfüllen. Unsere Aktivitäten und strategischen Investitionsplanungen richten wir an der Mobilität von morgen neu aus. Der Konzern steht vor der größten Transformation seiner Geschichte, die große Potenziale für die gemeinsame und nachhaltige Gestaltung und Sicherung der Zukunft eröffnet.

Entwicklungen wie die Digitalisierung und die Verschmelzung einzelner Technologien brachten in jüngster Vergangenheit Innovationen im Feld der Automatisierung hervor. Sie schafften zudem geeignete Rahmenbedingungen, um diese Innovationen in weitere Industrien und Lebensbereiche zu übertragen. Die Anwendung dieser Technologien erleben wir im großen Maßstab mittlerweile hautnah in der Industrie 4.0, in digitalen Assistenten und in der Vernetzung von Alltagsobjekten im sogenannten Internet der Dinge. Die Beziehung von Mensch und Technologie wird sich in den nächsten Dekaden von der Interaktion zu einem synchronen Zusammenspiel entwickeln. Service-Roboter, intelligente Verkehrsmanagementsysteme und Informationstechnologien werden sich wechselseitig verstärken. Aus diesen Technologien können besonders durch die steigenden Erkenntnisse und Verfahren im Bereich der Künstlichen Intelligenz neue innovative Anwendungen entstehen. Prädiktive Analysen lassen Beziehungen und Muster innerhalb großer Datenmengen erkennen, auf deren Grundlage Verhalten und Ereignisse mit hoher Wahrscheinlichkeit antizipiert werden können. Aus ihnen lassen sich individuelle Lösungen entwickeln, die global differenziert verlaufen. Die zukünftige Mobilitätswelt wird den hochgradig autonomen Transport von Personen und Gütern ermöglichen und sowohl Verkehrs- als auch Bewegungsströme optimieren, um die stark zunehmende Mobilitätsnachfrage zu erfüllen. Ab dem Jahr 2020 werden hoch- und vollautomatisierte Fahrzeuge in unterschiedlichen Einsatzszenarien und in vielen Regionen unterwegs sein.

Die Mobilitätssysteme des 21. Jahrhunderts basieren auf radikal veränderten Voraussetzungen gegenüber denen des 20. Jahrhunderts. Die Art, in der Menschen, Materialien und Produkte bewegt werden, verändert sich mit den neuen technologischen Möglichkeiten, unterschiedlichen Wertvorstellungen und ökonomischen Innovationen. Intelligente und integrierte Systeme werden sich auf unser Mobilitätsverhalten, unsere Lebensstile, urbane Gemeinschaften und globale Lieferketten auswirken. Die Entstehung dieser Systeme wird Maßstab für die Mobilitätsanbieter der Zukunft sein. Zudem wird die Nachfrage nach maßgeschneiderter Mobilität für viele unterschiedliche Standorte und Einsatzszenarien zukünftig steigen. Die Mobilitätsgestaltung kann jedoch nicht nur durch die Industrie erfolgen: Städte, Regionen und Politik müssen gemeinsame Strategien entwickeln. Smart Cities sind der erste Schritt hin zu einem Umdenken der Zukunftsgestaltung urbanen Lebens. Die Integration relevanter Infrastrukturen und die Optimierung der Versorgungs- und Transportströme bilden hierbei die größten Handlungsfelder.

Um die hochgradig digitalisierten Mobilitätssysteme der Zukunft sicher zu gestalten, bedarf es umfassender Strategien für die Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur und dem konsequenten Schutz der sensiblen Personen-, Technologie- und Systemdaten. Diese Systeme müssen effektiv auf Veränderungen und Bedrohungen - beispielsweise Cyberangriffe, Energie- oder Hardwareausfälle - reagieren, sich zügig von Komplikationen erholen und sogar Katastrophen standhalten können. Durch das rapide Wachstum des Internets der Dinge, das auch Fahrzeuge umfasst, steigen sowohl die Möglichkeiten zur Wertschöpfung durch digitale Daten als auch mögliche Angriffspunkte. Speziell im Hinblick auf autonome Systeme und den Fluss von digitalen Daten wird die Widerstandsfähigkeit dieser Systeme von größter Bedeutung sein.

Mobilität wird in der Zukunft nicht nur Bewegung darstellen, sondern auch neue Erwartungen an einen gesundheitssichernden Beitrag stellen. Dabei wird es einen grundlegenden Wandel im Gesundheitsverständnis des Menschen geben: Menschen nehmen zunehmend die Verantwortung für ihre Gesundheit in die eigene Hand. Das Verständnis von Gesundheit wandelt sich von physiologischer Unversehrtheit hin zu einem ganzheitlichen individuellen Wohlbefinden. Die Gestaltung zukünftiger Mobilitätsysteme wird diesem erweiterten Gesundheitsverständnis Rechnung tragen.

Die zukünftige Mobilität wird vor allem im Bereich der Geschäftsmodelle einen Wandel vollziehen. Die Wertschöpfung hinter zahlreichen Industrien verändert sich derzeit, und auch der Mobilitätssektor zeigt bereits unterschiedliche Ausprägungen dieses Wandels. Die gemeinsame Nutzung von Gütern, die Berücksichtigung von Kundenwünschen bei der Produktentstehung und der Einfluss sozialer Netzwerke auf Produkte gewinnen zunehmend an Einfluss. Zudem werden sich regional unterschiedliche Lösungen entwickeln. Durch die voranschreitende Digitalisierung werden ökonomische Prozesse zunehmend in Algorithmen übersetzt, die gänzlich neue Kundenerlebnisse entstehen lassen. Die Entwicklung neuer Kompetenzen im Bereich agiler und skalierbarer Geschäftsmodelle wird in der nächsten Dekade wettbewerbsrelevant. Die notwendigen Maßnahmen zur Sicherung eines nachhaltigen Wachstums und die Entlastung ökologischer Systeme müssen durch diese neuen Geschäftsmodelle adressiert sein.

Nachhaltigkeitsbewusstsein und die Umsetzung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Ziele zur Sicherung einer lebenswerten und generationsübergreifenden Welt stellen die größten Herausforderungen dar. Es zeigen sich einerseits positive Entwicklungen wie der Pariser Klimavertrag, andererseits sind noch viele Fragen zur Umsetzung der Ziele ungeklärt. Um die negativen Auswirkungen der Klimaveränderungen zu begrenzen, müssen in naher Zukunft konsequente Maßnahmen und Regulierungen in allen Bereichen erfolgen. Da zudem davon auszugehen ist, dass rein technologische Lösungen für diese Herausforderung nicht ausreichen werden - denn einige der umweltfreundlichen Technologien sind in ihrer Herstellung selbst nicht klimaneutral und bergen deshalb Rückkopplungseffekte - wird es auch unerlässlich sein, das eigene Nutzungsverhalten anzupassen. Daher ist in naher Zukunft mit einer starken und progressiven Regulierung für den Mobilitätssektor zu rechnen, die über die Frage des Antriebs hinaus die Gestaltung der Mobilität der Zukunft beeinflussen wird. Erste Vorreiter dieser Entwicklung sind bereits heute in Vorschlägen, Leitbildern und Strategien einzelner Personen, ganzer Städte oder Regionen auf der ganzen Welt zu beobachten.

Unser Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" adressiert die zukunftsrelevanten Punkte. Es schafft die notwendigen Voraussetzungen, um unsere globalen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Wir investieren in den nächsten Jahren stark in die Zukunftstechnologien, die erforderlich sind, unsere Vision zu realisieren. Dazu zählen die Elektrifizierung der Modellpalette, die Digitalisierungsoffensive im gesamten Konzern, das sichere Autonome Fahren und das Angebot von Mobilitätsdienstleistungen.

Der Volkswagen Konzern hat dazu im Jahr 2016 wichtige Meilensteine erreicht und Initiativen auf den Weg gebracht. Wir wollen nicht nur die Mobilität der Gegenwart entscheidend mitgestalten, sondern auch die der Zukunft.

BESCHAFFUNG

Die zentrale Aufgabe der Beschaffung bestand im Geschäftsjahr 2016 darin, die Bedarfe und Fahrzeuganläufe abzusichern sowie an der Wettbewerbsfähigkeit der Produkte mitzuwirken. Darüber hinaus wurden Chancen in neuen Märkten ermittelt und die Zusammenarbeit mit Lieferanten im Rahmen der Initiative Volkswagen FAST (Future Automotive Supply Tracks) zukunftsweisend gestaltet.

Beschaffungspolitik und -strategie

Die Vision der Konzern-Beschaffung lautet "Together - best in customer value and cost". Die Beschaffung leistet einen entscheidenden Beitrag zu Innovationen und optimalen Kostenstrukturen durch ihre aktive Rolle in der frühen Projektphase, Preisführerschaft bei neuen Technologien und marktadäquate Konzepte. Unsere Mission ist, dabei als weltweit leistungsfähigste und attraktivste Beschaffungsorganisation zu agieren.

Im Zuge der neuen Konzernstrategie wurde auch die Strategie der Konzern-Beschaffung entsprechend weiterentwickelt. Schwerpunkte bilden die Bereiche Digitalisierung, zukunftsfähige Strukturen in Prozessen und Organisation sowie die sich verändernde Lieferantenbasis. Das Thema Nachhaltigkeit nimmt in der neuen Strategie eine noch bedeutendere Rolle ein.

Mit zunehmender Digitalisierung ist in den nächsten Jahren ein stark wachsendes Beschaffungsvolumen digitaler Produkte und Dienstleistungen zu erwarten. Beispiele hierfür sind die Komponenten für autonom fahrende Fahrzeuge, Software oder auch Dienstleistungen, insbesondere im Bereich der neuen Mobilität. Dabei gilt es, die Entscheidungsparameter und Methoden zu überprüfen und weiterzuentwickeln, um auch in der digitalen Welt optimale Preise, Qualität und Datensicherheit gewährleisten zu können. Die Beschaffung wird die digitalen Entwicklungen auch nutzen, um ihre eigenen Prozesse und Strukturen weiter zu optimieren, etwa mittels Künstlicher Intelligenz oder Massendatenanalysen (Big Data).

Die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten wird sich durch die Digitalisierung in den kommenden Jahren weiter verändern. Bei den traditionellen Lieferanten rechnen wir mit einer anhaltenden Konzentration der Unternehmen, die direkt an uns liefern. Lieferanten von vorgelagerten Materialien, die zum Beispiel Komponenten wie Prozessoren oder Software beisteuern, werden weiter an Bedeutung gewinnen. Dabei wird auch der Anteil der Lieferanten aus Asien, insbesondere China, deutlich zunehmen.

Die unter diesen Rahmenbedingungen in Abstimmung mit den Marken weiterentwickelte Strategie 2025 der Konzern-Beschaffung umfasst sechs Zieldimensionen:

Zugang zu Lieferanteninnovationen

Aktive Kostengestaltung

Zukunftsweisende Strukturen

Mensch, Kompetenz und Attraktivität

Supply-Chain-Exzellenz

Konzernweite Synergien

Jede dieser Zieldimensionen ist in ihren Inhalten genau beschrieben und mit konkreten Kennzahlen versehen. Die ersten Initiativen wurden bereits Ende 2016 erfolgreich gestartet.

Volkswagen FAST - Weiterentwicklung und Meilensteine

FAST ist die 2015 eingeführte zentrale Initiative der Konzern Beschaffung, um den Volkswagen Konzern und sein Lieferantennetzwerk zukunftssicher weiterzuentwickeln. Ziel von FAST ist es, durch eine frühere und intensivere Lieferanteneinbindung die zentralen Themen Innovation und Globalisierung erfolgreich umzusetzen. Mit unseren wichtigsten Partnern arbeiten wir bei der FAST-Initiative noch besser und schneller zusammen, um globale Strategien sowie technologische Ausrichtungen noch enger aufeinander abzustimmen. Gemeinsames Ziel ist, begeisternde Technologien für unsere Kunden noch schneller verfügbar zu machen und weltweite Fahrzeugprojekte noch effektiver und effizienter zu realisieren.

Im Jahr 2016 wurden wesentliche Meilensteine erreicht: Mit 55 Lieferanten für 61 Kompetenzfelder wurden strategische Dialoge durchgeführt und gemeinsame Ziele abgestimmt. Auf der ersten Strategiekonferenz diskutierten diese ausgewählten Lieferanten mit Vorständen und Vertretern des Volkswagen Konzerns und seiner Marken über die wichtigsten Themen und Projekte der kommenden Jahre. Nach dem erfolgreichen Anlauf wird FAST nun um Lieferanten für weitere Produktgruppen, zum Beispiel Komponenten für die Fahrzeugvernetzung, erweitert. Wir haben in 2016 eine erste Überprüfung dieser strategischen Partnerschaften vorgenommen und verändern bei Bedarf kontinuierlich den Kreis der FAST-Lieferanten. So haben auch bisher nicht ausgewählte Lieferanten weiterhin die Möglichkeit, sich für die Initiative zu qualifizieren.

Um begeisternde Technologien noch schneller für unsere Kunden erlebbar zu machen, entwickeln wir kontinuierlich unsere Methoden zur Einbindung von Lieferanten in den Innovationsprozess weiter. Ein Beispiel sind die im Rahmen von FAST eingeführten "Innovation Days". Hier haben wir einen mehrstufigen Prozess geschaffen, um innovative Ideen der Lieferanten frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und in die Technologieplanungen des Konzerns zu überführen. Bereits 2015 wurden die "Innovation Days" erstmalig erfolgreich genutzt, um Innovationen für Kompaktklassefahrzeuge im Dialog mit Lieferanten zu gestalten. 2016 entwickelten wir dieses Konzept konsequent weiter und identifizierten zusammen mit Lieferanten Innovationen für eine neue Generation von Elektrofahrzeugen auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB). Systematisch unterstützen wir die kostengünstige Umsetzung neuer Technologien durch die Einbindung von Lieferanten in Konzeptwettbewerbe. Zukunftsweisende Themen diskutieren und konkretisieren wir mit Lieferanten im "Forum Innovation".

Die Beschaffung hat auf die Einflüsse neuer Technologien reagiert und sich inhaltlich und organisatorisch weiterentwickelt: Zum Beispiel wurden erstmals feste Ansprechpartner definiert, die ihre Lieferanten in der Beschaffung entlang des gesamten Innovationsprozesses unterstützen. Es wurde eine enge Zusammenarbeit zur Baureihe Elektromobilität etabliert und zusätzliche Kompetenzen in neuen Produktgruppen in den Bereichen Elektroantrieb, Autonomes Fahren, neue Anzeige- und Bedienkonzepte sowie Fahrzeugvernetzung geschaffen.

Prozesse und Verfahrensweisen der Beschaffung

Die Basis unseres Handelns in der Beschaffung bilden die konzernweit standardisierten Beschaffungsprozesse und -systeme. Auf diesem Fundament konnten die Systeme im Berichtsjahr in Richtung eines weltumspannenden und digitalen Netzwerks aller Arbeitsprozesse der Beschaffung mit den Lieferanten weiterentwickelt werden. Auch die Prozesse im Variantenmanagement haben wir weiter optimiert: Wir wollen hier ein kostenoptimales Produktdesign unterstützen und den Wirtschaftlichkeitsgedanken dauerhaft in unseren Fahrzeugprojekten verankern. Weitgehend abschließen konnten wir im Berichtsjahr eine Überarbeitung des Produktentstehungsprozesses, insbesondere der "frühen Phase": Künftig sollen die Konzeptentwicklung und die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung parallel laufen.

Digitalisierung der Versorgung

Wir streben eine komplett digitale Lieferkette an. Maßgeblichen Anteil an ihrer Entwicklung haben unsere Partner selbst: Über das Prozessoptimierungsprogramm "Supplier Interaction Management" haben wir 2016 über alle Marken und Regionen des Volkswagen Konzerns ergänzende Rückmeldungen von unseren Zulieferern zu Effizienz- und Digitalisierungspotenzialen aufgenommen. Anschließend haben wir Ideen und Ansätze generiert, wie wir unsere Berührungspunkte in der Zusammenarbeit noch weiter optimieren und digitalisieren können, zum Beispiel durch die Nutzung von Künstlicher Intelligenz zur Unterstützung in Engpasssituationen bei der Versorgung mit Kaufteilen und Rohmaterialien. Mit der Konzern-Business-Plattform haben wir 2016 einen wichtigen Meilenstein in der Optimierung und Digitalisierung der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten erreicht. Auf Basis neuester technischer Entwicklungen ist der Volkswagen Konzern künftig in der Lage, die innovativsten technologischen Trends im Rahmen mobiler und internetbasierter Zusammenarbeit zeitnah und kostengünstig zu nutzen. Mit der Zusammenführung von internen und externen Partnern auf einer digitalen Plattform haben wir die Voraussetzung dafür geschaffen, dass der Austausch aller Beteiligten zukünftig in Echtzeit stattfindet.

Versorgungssituation bei Kaufteilen und Vormaterialien

Auch im Jahr 2016 nahm die Bedeutung einer systematischen Kaufteilverfolgung zur Vermeidung von Engpässen zu. Naturkatastrophen, wie zum Beispiel Erdbeben und Hochwasser, beeinflussten die Verfügbarkeit von Vormaterialien. Dem wurde durch umfassende Gegenmaßnahmen durch das Konzern-Bedarfsmanagement begegnet. Auch im Berichtsjahr konnten wir mit einzelnen Ausnahmen umfassendere Ausfälle in der Fahrzeugproduktion vermeiden.

Kaufteile- und Lieferantenmanagement

Im Volkswagen Konzern bildet das Kaufteilemanagement den technisch orientierten Bereich innerhalb der Beschaffung, der mit einem weltweiten Netzwerk aus Werkzeug- und Industrialisierungsexperten die Verfügbarkeit von Kaufteilen absichert. Die Experten des Kaufteilemanagements begleiten in neuen Fahrzeug- und Aggregateprojekten vor Start der Serienproduktion präventiv ausgewählte Kaufteilumfänge im Werkzeugerstellungsprozess und unterstützen reaktiv bei Kaufteilproblemen im Rahmen der Serienversorgung. Durch eine weltweite Vernetzung des Kaufteilemanagements erfolgt bei globalen Projekten standortübergreifend ein Austausch von Erfahrungen und Wissen, wodurch die Effizienz von Anläufen gesteigert wird. Im Kaufteilemanagementprozess arbeiten die Experten bereichsübergreifend eng mit den verantwortlichen Mitarbeitern aus den Qualitätssicherungen in den Werken zusammen und führen zu einzelnen Meilensteinen im Produktentstehungsprozess Leistungstests bei den Lieferanten durch, um die erforderlichen Lieferantenkapazitäten für die Fahrzeuganläufe qualitätsgerecht sicherzustellen.

Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen

Die Wahrnehmung und Umsetzung von unternehmerischen Sorgfaltspflichten entlang der Lieferketten bildeten im Jahr 2016 den Schwerpunkt unserer Aktivitäten im Themenfeld Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen.

In diesem Zusammenhang haben wir im Jahr 2016 die "Anforderungen des Volkswagen Konzerns zur Nachhaltigkeit in den Beziehungen zu Geschäftspartnern (Code of Conduct für Geschäftspartner)" um einen Passus zur Sorgfaltspflicht bei der Förderung verantwortungsvoller Lieferketten für Minerale aus Konflikt- und Hochrisikoländern ergänzt und die Volkswagen Leitlinie zu Konfliktrohstoffen entsprechend überarbeitet. Hierüber wurden unsere Lieferanten mit geeigneten Kommunikationsformaten in Kenntnis gesetzt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir weiterhin sowohl unsere eigenen als auch externe Mitarbeiter von Lieferanten zum Themenkomplex Nachhaltigkeit in den Lieferantenbeziehungen qualifiziert. Dies erfolgte sowohl mit Hilfe eines online-basierten Qualifizierungsangebots als auch in Präsenzqualifizierungen. Unser online-basiertes Qualifizierungsangebot haben zum Ende des Berichtsjahres rund 25.000 Standorte von Lieferanten durchlaufen. Des Weiteren wurden im Rahmen der Präsenzqualifizierungen im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als 900 Mitarbeiter aus dem Bereich Beschaffung und rund 1.300 Mitarbeiter von mehr als 800 Lieferanten qualifiziert. Die Präsenzqualifizierungen der Lieferanten erfolgten in der Regel in Kooperation mit anderen Automobilherstellern und fokussierten sich auf Lieferanten mit Sitz in der Tschechischen Republik, China und Südafrika sowie Lieferanten aus dem Bereich Logistik.

Im Zuge der kontinuierlichen Anwendung der im Konzept etablierten Prozesse wurden im Geschäftsjahr 2016 insgesamt 45 Lieferanten in Bezug auf Nachhaltigkeit durch einen externen Dienstleister auditiert. In 19 dieser Fälle wurde auf Basis der Auditergebnisse umgehend ein strukturierter Prozess zur Tiefenanalyse durchgeführt. In der Konsequenz vereinbarten wir gemeinsam mit den betroffenen Lieferanten Maßnahmenpläne zur Verbesserung der Nachhaltigkeits-Performance.

Wir achten weltweit auf die Einhaltung von Mindeststandards im Bereich Nachhaltigkeit vor allem hinsichtlich der Menschenrechte, des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, des Umweltschutzes und der Korruptionsbekämpfung. Zudem verfolgen wir die Nachhaltigkeitsperformance der Lieferanten. Infolge der dadurch entstehenden langfristigen Lieferantenbeziehungen profitieren alle beteiligten Partner: der Konzern und seine Zulieferer. Wir stellen eine gleichbleibende Qualität der bezogenen Waren und Dienstleistungen sicher und vermeiden Lieferausfälle und Reputationsrisiken.

Struktur der wichtigsten Beschaffungsmärkte

Über die Beschaffungseinheiten in unseren Märkten und acht weltweit verteilte Regionalbüros bauen wir lokale Lieferanten in Nähe unserer Produktionsstandorte so auf, dass sie unseren hohen Qualitätsansprüchen genügen. Eine erfolgreiche Qualifizierung bietet den Lieferanten gleichzeitig die Chance, ihre Produkte über die lokalen Märkte hinaus auch an andere Konzernstandorte zu liefern. Diese Aufgabe wird in wichtigen Regionen durch die Fachbereiche Qualitätssicherung, Technische Entwicklung und Logistik unterstützt. Sie sind in dem von der Beschaffung geleiteten Projekthaus organisiert. Dieses Konzept trägt wesentlich dazu bei, die globalen Bedarfe des Unternehmens abzusichern und ein wettbewerbsfähiges Einkaufspreisniveau zu erreichen. Ein Beispiel für die Erschließung neuer Beschaffungsmärkte ist das im Berichtsjahr eröffnete Regionalbüro in Bangkok. Ziel ist, das Lieferantenportfolio in der Region weiter auszubauen und den Warenfluss aus den ASEAN-Staaten zu erhöhen.

Neben den neuen Wachstumsmärkten ist die Beschaffung auch in bekannten und etablierten Märkten wie Japan, Südkorea oder Israel vertreten. Auf diese Weise wird der Zugang zu den neuesten Innovationen und Technologien der Zukunft stets gewährleistet.

Beschaffungsvolumen der Volkswagen Konzern-Beschaffung

Die Beschaffung kauft Produktionsmaterial, Dienstleistungen und Sachinvestitionen ein. Im Jahr 2016 betrugen der Wareneingang beziehungsweise das Bestellvolumen 166,5 Mrd. €. Diese Zahlen enthalten die Werte für die chinesischen Gemeinschaftsunternehmen.

VOLUMEN DER KONZERN-BESCHAFFUNG

in Prozent

PRODUKTION

Wir gestalten und steuern ein globales markenübergreifendes Produktionsnetzwerk. Es stellt die Prozesse vom Lieferanten zur Fabrik und Montagelinie sowie aus der Fabrik zum Handel und zum Kunden sicher. Eine dauerhafte Effizienz ist Voraussetzung für unsere Wettbewerbsfähigkeit. Mit ganzheitlichen Optimierungen, zukunftsweisenden Innovationen, flexiblen Lieferströmen und Strukturen sowie einer agilen Mannschaft begegnen wir den Herausforderungen der Zukunft. Im Geschäftsjahr 2016 übertraf die weltweite Fahrzeugfertigung erneut die 10-Millionen-Marke. Trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen in vielen Märkten nahm die Produktivität im Vergleich zum Vorjahr um rund 4 % zu.

Produktionsstrategie "Intelligent vernetzt"

Die Produktion unterstützt das Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" mit der Funktionalbereichsstrategie "Intelligent vernetzt". Sie ist die konsequente Weiterentwicklung der Produktionsstrategie 2018 unter Berücksichtigung der Ausrichtung des Unternehmens hin zu einem weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität und aktueller Trends wie Digitalisierung, Elektrifizierung und Veränderung der Arbeitswelt. Bereits 2010 wurden mit der Produktionsstrategie 2018 wesentliche Handlungsfelder definiert und erfolgreich bearbeitet. Einige entwickelte Maßnahmen und Inhalte sind heute Teil des Tagesgeschäfts oder werden über konzernweite Arbeitskreise gesteuert, während andere in die Produktionsstrategie 2025 übernommen wurden und eine neue Ausrichtung bekommen haben.

Wir streben an, Menschen, Marken und Maschinen intelligent zu vernetzen und so die Kräfte und Potenziale unserer weltweiten Fertigung und Logistik zu bündeln, um so die daraus entstehenden Synergien für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens nachhaltig zu nutzen.

Die vier strategischen Zielfelder Wandlungsfähiges Produktionsnetzwerk, Effiziente Produktion, Intelligente Produktionsprozesse und Zukunftsfähige Produktionsarbeit sind die Leitplanken für unsere strategische Arbeit.

In neun strategischen Initiativen unserer Produktionsstrategie finden dabei unter anderem Themen Berücksichtigung wie die wettbewerbsfähige Gestaltung unseres globalen Produktionsnetzwerks, die Reduzierung und der Ausgleich von Umweltbelastungen entlang des Produktionsprozesses sowie die Digitalisierung und ihr Einfluss auf Produktions-, Arbeits- und Zusammenarbeitsprozesse. Grundsätzliches Ziel ist es, Produktivität und Profitabilität zu steigern.

Produktionsstandorte

Der Konzern startete mit 119 Produktionsstandorten in das Geschäftsjahr 2016. Im August eröffnete Sitech einen neuen Komponentenstandort in Wrzesnia, Polen. Ende September wurde mit dem Fahrzeugwerk in San José Chiapa das erste Werk der Marke Audi in Mexiko eröffnet. Im Oktober folgten die Zusammenlegung der Produktion von Scania und MAN in St. Petersburg sowie die Eröffnung des neuen Standorts der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge für die Fertigung des Crafter im polnischen Wrzesnia. Die Bus-Fertigung von MAN in Polen wurde von Poznan nach Starachowice verlagert. Das weltweite Produktionsnetzwerk des Volkswagen Konzerns zählte somit am Ende des Berichtsjahres 120 Standorte, die sich in 68 Pkw-, Nutzfahrzeug- und Motorradstandorte sowie 52 Aggregate- und Komponentenstandorte aufteilen.

Mit 71 Standorten bleibt Europa unsere wichtigste Produktionsregion für die Fertigung von Fahrzeugen und Komponenten; in Deutschland befinden sich allein 28 Standorte. Die Region Asien-Pazifik hat 31 Standorte. In Nordamerika sind es nun fünf Standorte und in Südamerika blieb die Anzahl mit neun Standorten im Berichtsjahr unverändert. In Afrika betreibt der Konzern vier Standorte.

In Europa wird in dem in 2016 neu eröffneten Werk in Wrzesnia der Crafter mit einer Jahreskapazität von 100.000 Fahrzeugen produziert. Zudem wird Mitte des Jahres die Produktion des Volkswagen T-Roc mit 150.000 Fahrzeugen pro Jahr im portugiesischen Werk Palmela aufgenommen. Anfang 2018 wird in Bratislava die Produktion des Audi Q8 mit einer jährlichen Kapazität von 40.000 Fahrzeugen anlaufen.

Um unsere Marktposition in China zu sichern und auszubauen, wurde die Kapazität am Standort Chengdu bis zum Jahr 2016 um 100.000 Fahrzeuge erweitert. Eine weitere Erhöhung ist für das Jahr 2019 geplant. Die neue Fahrzeugfabrik Ningbo II wird mit einer Kapazität von 150.000 Fahrzeugen pro Jahr Ende 2017 anlaufen. Am Standort Anting wird Ende 2017 in einem der drei Fahrzeugwerke die Kapazität um 75.000 Einheiten auf 300.000 Einheiten erhöht.

Wir planen den Tiguan mit langem Radstand für den US-amerikanischen Markt ab dem ersten Quartal 2017 in der Region Nordamerika zu produzieren.

Die Auslastung der Standorte im Produktionsnetzwerk des Volkswagen Konzerns wird durch die Belieferung mit Teilesätzen als Completely-Knocked-Down (CKD)-Standort weiter gestärkt.

FAHRZEUGPRODUKTIONSSTANDORTE DES VOLKSWAGEN KONZERNS

Anteil an der Gesamtproduktion 2016 in Prozent

Im September 2016 ist Volkswagen eine Kooperation mit dem kenianischen Importunternehmen DT Dobie eingegangen, um die Erschließung weiterer Chancenmärkte in Afrika voranzutreiben. Die Teilmontage des Polo Vivo im Werk von Kenya Vehicle Manufacturers ist Ende 2016 gestartet.

Im Jahr 2017 wird in den Standorten für Motor- und Getriebebau eine Vielzahl an neuen und effizienteren Aggregaten in die bestehenden Produktionskapazitäten integriert. So wird beispielsweise die neue evo-Generation des EA 211 mit dem Vierzylinder-Turbo-Ottomotor an den Start gehen. Das Aggregat ist die erste Variante einer ganzen Reihe von hocheffizienten Ottomotoren, die mittelfristig in mindestens vier Motorenwerken hergestellt werden und die heutige Generation zum Großteil ablösen.

Neuanläufe und Produktionsjubiläen

Im Jahr 2016 meisterte der Volkswagen Konzern insgesamt 62 Fahrzeuganläufe an 31 Standorten in 16 Ländern. Dabei handelte es sich bei 25 Anläufen um neue Produkte oder Produktnachfolger, weitere 37 Anläufe betrafen Derivate und Produktaufwertungen.

Im Jahr 2016 gab es einige bedeutende Produktionsjubiläen: Bei Volkswagen Pkw wurde der zweimillionste Touran gefertigt. Zudem ist in Wolfsburg der 25-tausendste e-Golf vom Band gelaufen. Direkt zu Jahresbeginn feierte Audi die Produktion von 30 Millionen Fahrzeugen weltweit sowie von einer Million Einheiten des Modells Q5 in Ingolstadt. Bei ŠKODA lief Anfang des Jahres der fünfmillionste Octavia vom Band. Das Werk Kassel feierte zwei Jubiläen: Zusätzlich zur Fertigung von drei Millionen DQ200 Getrieben wurden dort insgesamt bereits 125 Millionen Getriebe hergestellt. Die konzernweit verwendete MQB-Plattform konnte Ende des Jahres 2016 das achtmillionste Fahrzeug feiern.

Das Konzern-Produktionssystem

Auf dem Weg zur nachhaltigsten, leistungsstärksten und faszinierendsten Automobilproduktion der Welt optimieren und standardisieren wir die Produktionsprozesse. Hierfür stellt das wertschöpfungsorientierte, synchrone Konzern-Produktionssystem die notwendigen Methoden und Instrumente zur Verfügung. Unser Ziel ist es, das Konzern-Produktionssystem weltweit an allen Standorten der Marken und Regionen weiter auszubauen, um nachhaltige und kontinuierliche Verbesserungen zu erreichen.

Einen entscheidenden Teil dieses Weges haben wir bereits zurückgelegt. Zukünftig richten wir unser Augenmerk verstärkt darauf, das Konzern-Produktionssystem weiter zu festigen und den Durchdringungsgrad zu erhöhen. Dabei fokussieren wir uns bei der Umsetzung auf Führung, Verantwortung und Unternehmenskultur. In einem ersten Schritt ermitteln wir dazu den Umsetzungsgrad der Methoden und Instrumente an den Standorten. Aus dem Soll-Ist-Abgleich ergeben sich Handlungsfelder, die im zweiten Schritt in einem Projektplan festgelegt und strukturiert abgearbeitet werden. Im Sinne eines synchronen Unternehmens beziehen wir alle Geschäftsbereiche ein, um die Prozesse systematisch zu optimieren.

Um bei steigender Komplexität weiterhin Produkte mit hoher Qualität und hohem Kundennutzen zu wettbewerbsfähigen Kosten fertigen zu können, muss eine Fabrik optimal ausgelastet werden. Möglich wird all das durch eine frühzeitige Standardisierung von Fertigungsprozessen und Betriebsmitteln. Die Grundlage hierfür sind einheitliche Konstruktions- und Gestaltungsprinzipien, die in Form von Produktstandards definiert sind. Die sogenannte Konzeptgleichheit sorgt dafür, dass gemeinsame Konstruktionsprinzipien, Fügetechniken und Fügefolgen, aber auch Verbau- und Anbindungskonzepte in den Entwicklungs- und Produktionsbereichen der Marken angewendet werden. Das Prinzip der Konzeptgleichheit ist ein fundamentaler Bestandteil der Gestaltung effizienter Logistik- und Fertigungsprozesse.

Globales Produktionsnetzwerk

Mit zwölf Marken und 120 Produktionsstandorten sind Mehrmarkenprojekte ein wichtiger Bestandteil der zukunftsorientierten Fertigung des Volkswagen Konzerns. Das Unternehmensziel ist, auf Basis der Plattformstrategie die maximalen Synergien zu erzeugen und Produktionsstandorte für mehrere Marken nutzen zu können.

Die modularen Plattformen und Baukästen ermöglichen die flexible Gestaltung unserer Produktionsstätten. Sie generieren Synergieeffekte aufgrund derer Investitionen reduziert und vorhandene Kapazitäten besser ausgelastet werden. Mit ihnen haben wir die Voraussetzung geschaffen, um Produktionsstätten mit mehreren Marken gemeinsam zu nutzen. Unsere sogenannten Mehrmarkenstandorte können flexibel auf Marktanforderungen reagieren und die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns weiter steigern. Beispielsweise werden am Standort Bratislava Fahrzeuge der Marken Volkswagen Pkw, Audi, Porsche, SEAT und ŠKODA produziert. Auch in Zukunft werden weitere Mehrmarkenstandorte, wie zum Beispiel im chinesischen Tianjin, hinzukommen. Aktuell sind bereits knapp die Hälfte der 40 Pkw-Standorte Mehrmarkenstandorte.

Ein weiteres Konzept für die Volumenflexibilität ist die "Drehscheibe". Diese kommt unter anderem zum Ausgleich von Nachfrageschwankungen oder bei Segmentverschiebungen zum Einsatz. Eine solche Drehscheibe bilden die Volkswagen Standorte Emden mit dem Passat, Zwickau mit dem Passat und dem Golf sowie Wolfsburg mit dem Golf.

Der Volkswagen Konzern will bis 2025 ein weltweit führender Anbieter von batterieelektrischen Fahrzeugen werden. Dazu werden wir die Produktpalette erweitern und eine neue Familie von Elektroautos auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) auf den Markt bringen. Auch im Rahmen der Produktion stellen wir uns dieser Herausforderung, um eine möglichst effiziente Integration dieser neuen Fahrzeuge in vorhandenen konventionellen Fabriken zu gewährleisten. Im Jahr 2016 haben wir die Anpassung des Produktionsnetzwerkes auf neue Produkte und Technologien in der Fahrzeug- und Komponentenfertigung vorbereitet.

Um Mehrmarkenprojekte und Elektromobilität in Verbindung mit bestehenden Konzepten wirtschaftlich zu gestalten, ist es wichtig, die Fertigung höchst flexibel und effizient auszurichten.

Der Targetierungsprozess, die Standardisierung 2.0 sowie eine Reduzierung der Variantenvielfalt wurden gestartet und in der Strategie verankert. Der Targetierungsprozess dient der transparenten Darstellung und zur Verfolgung der Kostenarten in den einzelnen Projekten. Die Standardisierung 2.0 ist die Re-Adjustierung der Prozesse zur Formulierung von Standards mit einer anwendungs- und nutzerorientierten Ausrichtung.

Neue Technologien und Produktionsinnovationen

Ohne zuverlässige und umfangreiche Automatisierungstechnik ist eine moderne, hochproduktive Automobilproduktion wie die des Volkswagen Konzerns nicht denkbar. Vernetzung und Digitalisierung in der Produktion spielen nicht erst seit Aufkommen des Begriffs Industrie 4.0 eine wichtige Rolle. Volkswagen beschäftigt sich in vielen Evaluierungs- und Umsetzungsprojekten mit neuen technischen Lösungen beispielsweise zur Identifikation und Lokalisierung von Teilen und Betriebsmitteln, zum Energie-Management und zur prädiktiven Instandhaltung, zur datengestützten Analyse und Steuerung der Produktionsprozesse oder zum Einsatz von Wearables - zum Beispiel Datenbrillen - in Logistikprozessen. Ziel ist es, die Anlagenverfügbarkeit, Flexibilität und Produktivität bei gleichzeitiger Reduzierung des Ressourceneinsatzes zu erhöhen.

Ein wichtiges Zukunftsthema in der Produktion ist die sogenannte Mensch-Roboter-Kooperation (MRK). Volkswagen beabsichtigt, die Mitarbeiter durch die mit spezieller Sicherheitssensorik ausgestatteten neuen Roboter bei Tätigkeiten zu unterstützen, die ergonomisch kritisch oder besonders monoton sind. Ein großes potenzielles Anwendungsfeld für MRK liegt in Montage- und Logistikprozessen. Volkswagen analysiert systematisch die heutigen Arbeitsinhalte in den Fertigungslinien und prüft die technischen Möglichkeiten der neuen Robotersysteme. Hierzu wurden 2016 im Rahmen einer strategischen Kooperation mit einem renommierten Roboterhersteller eine Reihe von Anwendungsprojekten definiert und erste Lösungen bereits erfolgreich in Serie umgesetzt. Mit den Ergebnissen der Pilotprojekte können die erwarteten ergonomischen und auch wirtschaftlichen Potenziale validiert und Folgeentscheidungen getroffen werden. Volkswagen verfolgt den Weg, eigene Planungskompetenz für Arbeitsplätze mit MRK aufzubauen.

Bei der Konzeption und Einführung von neuen Technologien in der Produktion werden die betroffenen Mitarbeiter von Beginn an in die Umgestaltung der Arbeitsplätze und der Abläufe einbezogen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die erforderliche Akzeptanz der neuen Technologien und Lösungen.

Umwelteffiziente Fertigung

Der Volkswagen Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, in der Produktion die fünf wesentlichen Umweltkennzahlen Energie- und Wasserverbrauch, Abfälle zur Beseitigung sowie CO2 - und VOC-Emissionen je produziertes Fahrzeug - ausgehend vom Stand des Jahres 2010 - bis 2018 um 25 % zu verringern. Dieses Ziel gilt für alle Produktionsstandorte des Konzerns, abgeleitet aus unseren ökologischen Anforderungen an die Fertigungsprozesse, die in den Umweltgrundsätzen des Konzerns verankert sind. Wie die Grafiken auf Seite 159 verdeutlichen, haben wir bei der Reduktion aller Kernindikatoren bereits deutliche Fortschritte erzielt.

Die Marken des Volkswagen Konzerns tragen mit einem eigenen Rahmen gemäß ihrer Unternehmenskultur und ihrem Leitbild dazu bei, die Ziele zu erreichen: Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeuge haben "Think Blue.Factory." etabliert, Audi bezeichnet sein Engagement als "Ultra-Strategie", ŠKODA nennt sein Programm "Green Factory", SEAT "ECOMOTIVE Factory" und Bentley "Environmental Factory". Porsche hat die "Ressourcenschonende Produktion" eingeführt. Scania und MAN geben ihrem Umweltengagement die Namen "Blue Rating" beziehungsweise "Klimastrategie".

Wir fördern weltweit die Vernetzung und den Austausch zwischen den Marken, um Synergien zu heben. Unsere Umweltexperten treffen regelmäßig in Arbeitsgruppen zusammen; außerdem schulen sie unsere Mitarbeiter zum Thema Umweltschutz.

Zur Analyse und Bewertung von Ressourcen- und Energieströmen in der Produktion sowie den daraus resultierenden Umweltwirkungen nutzt Volkswagen verschiedene Analyseverfahren. Mit Hilfe von Stoffstromanalysen können Prozesse transparenter dargestellt werden, so dass Handlungsempfehlungen zur Umweltentlastung und Produktionskostensenkung aufgezeigt werden. Sie können von verschiedenen Akteuren genutzt werden und dienen als Planungsunterstützung für neue ressourceneffizientere Anlagen oder als Entscheidungshilfe bei der Umsetzung von Maßnahmen sowie der Sensibilisierung von Mitarbeitern hinsichtlich eines ressourceneffizienten Umgangs mit Prozessmaterialien.

In einem IT-gestützten System erfassen und katalogisieren wir Umweltmaßnahmen, die wir für einen konzernweiten Best-Practice-Austausch zur Verfügung stellen. Im Berichtsjahr wurden in diesem System über 1.600 umgesetzte Maßnahmen im Bereich Umwelt und Energie dokumentiert, die der Verbesserung der Produktionsprozesse von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen dienen. Diese Aktivitäten lohnen sich nicht nur in ökologischer Hinsicht: Auch Einsparungen von rund 49 Mio. € jährlich sind damit verbunden.

Mit vielen effektiven und innovativen Maßnahmen wurde auch im Berichtsjahr wieder die Reduzierung der Umweltindikatoren vorangetrieben, wobei zugleich Produktionsprozesse verbessert wurden. Die folgenden Beispiele zeigen, in welchem Umfang die Maßnahmen zur Verbesserung der Produktionsprozesse und zur Erreichung der Zielwerte bei den fünf wesentlichen Umweltkennzahlen beitragen:

Ein wichtiger Stellhebel, um den Energieverbrauch zu verringern, ist eine bedarfsgerechte Fahrweise aller Anlagen. Die positiven Effekte auf die Energieeffizienz aus den ersten Pilotprojekten zum lastabhängigen Betrieb von Lacktrocknern wurden 2016 aufgegriffen und auf weitere Standorte ausgeweitet. Deren Umstellung hat den Energiebedarf um rund 7.300 MWh pro Jahr gesenkt; das entspricht einer Einsparung von etwa 1.900 t CO2 und 290.000 € jährlich.

Im Werk Foshan wurde die biologische Kläranlage um eine zusätzliche Membranstufe erweitert. Diese moderne Technologie reinigt das Abwasser besonders weitgehend und ermöglicht so eine Wiederverwendung des Wassers am Standort. Somit können pro Jahr mehr als 70.000 m3 Abwasser gereinigt und die Umwelt entlastet werden.

Im Werk Bratislava wurde im Januar 2016 ein fortschrittliches Abfallmanagementsystem zur Optimierung der abfalllogistischen Prozesse eingeführt. Mittels Transpondertechnik (DataMatrix-Code) wird Abfall an seinem Entstehungsort identifiziert und kann bis zu seinem finalen Entsorgungspunkt lückenlos verfolgt werden. Dafür werden bei jedem Entsorgungsvorgang im Werk Volumen, Füllstand, Sortiergrad, Fehlwürfe und Zustand der Behälterstellflächen dokumentiert. Mit den gesammelten Informationen entwickelt die Fachabteilung der Abfallwirtschaft gemeinsam mit den Abfallerzeugern wirksame Maßnahmen, um Behältervolumina, Abholintervalle, Behälterstandorte und Entsorgungsrouten auf die jeweiligen Produktionsbedingungen optimal anzupassen. Innerhalb von neun Monaten konnte so eine Reduzierung der kostenpflichtigen Restabfallmenge um 15 % erreicht werden. Darüber hinaus wird für die interne und externe Berichterstattung der Abfallzahlen bei gesteigerter Datenqualität deutlich weniger Zeit benötigt. Auch die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen für den Transport und die Entsorgung von Abfällen werden mit diesem Abfallmanagementsystem unterstützt.

Am Standort Ingolstadt wurde eine neue, umweltschonende Decklacklinie mit modernster Technologie wie Umluftbetrieb, Trockenabscheidung und Abluftreinigung in Betrieb genommen. Dadurch konnte der Heizenergie- und Wasserverbrauch pro Auto um 20 % gesenkt werden. Außerdem trägt der Umluftbetrieb dazu bei, dass pro lackiertem Auto 30 % weniger CO2 -Emissionen anfallen; die Abluftreinigung wiederum reduziert die VOC-Emissionen um 90 %.

Auch im Bereich der Energieerzeugung und des Energiebezugs wurden Maßnahmen umgesetzt. Ein besonders positives Beispiel hat hier die Umstellung des Strombezugs in Brasilien, trotz eines derzeit wirtschaftlich angespannten Umfelds, auf 100 % erneuerbare Energien gesetzt. Diese Maßnahme reduziert die CO2 -Emissionen um circa 21.000 t pro Jahr.

WESENTLICHE UMWELTKENNZAHLEN FÜR DIE PRODUKTION IM VOLKSWAGEN KONZERN1

1 Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen; Vorjahreswerte angepasst.
2 Veränderung 2016 gegenüber 2010.
3 Flüchtige organische Verbindungen (VOC).

Green Logistics

Unsere Marken, Regionen und Werke gestalten gemeinsam die Logistik von morgen in einer digitalen Automobilwelt und unter Einsatz neuer Technologien. Der immense Anstieg verfügbarer Informationen macht die Prozesse vom Lieferanten zum produzierenden Werk bis hin zum Kunden immer transparenter. Wir wenden animierte Planungstools für die Ausgestaltung von Fabriken und Lieferströmen an und haben die Verfolgung von beladenen Lkw per GPS bereits umgesetzt. Unsere Produktionswerke arbeiten in der Logistik automatisiert und digitalisiert mit fahrerlosen Transportsystemen.

Bei all dem gilt unverändert die klassische Logistikzielsetzung: Informationen, Material und Fahrzeuge sind zur richtigen Zeit am richtigen Ort, in der richtigen Qualität und Menge - zu den optimalen Kosten.

Zur ökologischeren Ausrichtung des Volkswagen Konzerns trägt die Logistik bei, indem sie unter anderem die gesamte Transportkette im Hinblick auf CO2 -Emissionen analysiert. Ziel ist es, Transporte zu vermeiden oder auf umweltverträglichere Verkehrsträger zu verlagern und den Treibstoffverbrauch zu verringern. Maßnahmen und Handlungsfelder zur Optimierung der Logistikprozesse arbeiten wir markenübergreifend aus.

Ein wesentlicher Ansatzpunkt, um CO2 -Emissionen einzusparen, ist die Wahl des Verkehrsträgers. Hier ist eine der effizientesten Optionen die Seeschifffahrt. Daher engagiert sich der Volkswagen Konzern im Clean Shipping Network (CSN), einem Zusammenschluss von Ladungseigentümern in der Schifffahrt. Mit Hilfe des Bewertungstools Clean Shipping Index werden Messgrößen der ökologischen Effizienz verglichen, etwa die Emissionen einzelner Schiffe auf bestimmten Seewegen. Dadurch lassen sich die Auswirkungen von Seetransporten auf die Umwelt analysieren und reduzieren.

Der erfolgreiche Einsatz alternativer Antriebstechniken ist in ökologischer wie in ökonomischer Hinsicht von entscheidender Bedeutung. Elektromobilität, Gas- und Hybridantriebe, Brennstoffzellen oder auch neuartige Kraftstoffe bieten interessante Lösungsansätze, die die Logistik für eine zukünftige Nutzung prüft. Um die Umweltverträglichkeit der Fahrzeugtransporte per Schiff nachhaltig zu verbessern, wird der Volkswagen Konzern zwei mit Flüssig-Erdgas (LNG - Liquefied Natural Gas) angetriebene Autofrachter zwischen Europa und Nordamerika einsetzen. Durch den Einsatz der LNG-Schiffe sinken im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben pro Schiff und Jahr die Emissionen von CO2 um bis zu 25 %, von NOx um bis zu 30 %, von Rußpartikeln um bis zu 60 % und von SOx (Schwefeloxid) um bis zu 100 %. Zusätzlich werden die Emissionen durch den Einsatz eines hochmodernen Dual-Fuel-Schiffsmotors mit Direkteinspritzung sowie einer Abgasnachbehandlung reduziert.

Aber nicht nur im Bereich der Fahrzeuglogistik, sondern auch für die Materiallogistik wird stetig an alternativen und umweltfreundlicheren Transportmöglichkeiten gearbeitet. Seit Ende 2015 wird Material aus der Türkei für das Volkswagen Werk im portugiesischen Palmela auf dem Seeweg versendet. Bisher geschah dies per Lkw. Durch die Verkehrsverlagerung werden pro Jahr 240 t CO2 eingespart. Zudem sinken die Kosten für das Unternehmen.

Ein weiterer Baustein zur Optimierung der Materialtransporte im Konzern ist das neue Logistikzentrum in Bratislava, Slowakei. Durch optimale Wärmeisolierung werden die Heizkosten reduziert, der Einsatz von Doppeltoren im Be- und Entladebereich garantiert einen geringen Wärmeverlust und LED-Leuchten sorgen dafür, dass der Stromverbrauch um circa 50 % gesenkt wird. Zeitgleich ermöglicht die Bündelung der Ladungen eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens von durchschnittlich 90 Lkw im Wareneingang auf etwa 65 Lkw im Warenausgang.

MARKETING UND VERTRIEB

Unser einzigartiges Produktportfolio setzt sich aus zwölf erfolgreichen Marken zusammen, inklusive innovativer Finanzdienstleistungen.

Die Markenvielfalt des Volkswagen Konzerns

Die Marke Volkswagen Pkw stellt stets die Wünsche der Kunden in den Mittelpunkt, wenn es um Entwicklungen und Entscheidungen geht. Dadurch stellen wir sicher, dass wir Innovationen und automobile Lösungen anbieten, die unsere Kunden begeistern und zugleich bezahlbar sind. Die Marke verfolgt die Vision "Menschen bewegen, Menschen voranbringen". Mittel- bis langfristig hat sie sich das Ziel gesetzt, Weltmarktführer in der Elektromobilität zu werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der Dieselthematik hat die Marke Volkswagen Pkw vier Innovationsfelder definiert: erstens, Intelligente und attraktive Nachhaltigkeit; zweitens, Automatisiertes Fahren; drittens, Vernetzung von Kunden, Hersteller und Produkt; viertens, Intuitive Bedienbarkeit. Unser Anspruch ist, diese Themenfelder in einer Art und Weise umzusetzen, dass sie Menschen begeistern und zukunftsweisend sind. Darüber hinaus setzen wir all unsere Kräfte dafür ein, Vertrauen zurückzugewinnen und unsere Kunden weiterhin von der Marke Volkswagen Pkw zu überzeugen.

"Vorsprung" ist für Audi gelebtes Markenversprechen, das weltweit gültig ist und das Audi zu einer der begehrtesten Marken im Premiumsegment gemacht hat. Für die progressive Zielgruppe bedeutet Vorsprung in Zukunft auch ein Mehr an persönlichem Freiraum für selbstbestimmte Mobilität.

Diesen Freiraum schafft Audi seinen Kunden durch ein vereinfachendes, überraschendes und vernetzendes Markenerlebnis.

Intelligente Konzepte und ein gutes Preis-LeistungsVerhältnis zeichnen die erfolgreiche Marke ŠKODA aus. "Simply Clever" verbindet zukunftsweisende Funktionalität mit einem überzeugenden Raumkonzept, das technisch einfach ist, aber mit raffinierten und praktischen Details überzeugt.

Design, Leidenschaft, Qualität und ein stetiger Wandlungsprozess prägen die junge und dynamische spanische Marke SEAT. Den Anspruch, technologische Präzision und höchste Ingenieurskunst mit emotionalem Design zu verbinden, bringt SEAT mit dem Slogan "TECHNOLOGY TO ENJOY" zum Ausdruck.

Exklusivität und soziale Akzeptanz, Tradition und Innovation, Performance und Alltagstauglichkeit, Design und Funktionalität - das sind die Markenwerte des Sportwagenherstellers Porsche. Getreu dem Prinzip "Aus Möglichkeiten das Maximum herausholen" geht es bei Porsche darum, Leistung gekonnt in Geschwindigkeit und Erfolg umzusetzen.

Exklusivität, Eleganz und Stärke - diese Eigenschaften zeichnen unsere Marken Bentley, Bugatti und Lamborghini in den oberen Fahrzeugsegmenten aus. Sie runden die Markenvielfalt des Volkswagen Konzerns im Pkw-Segment ab.

Mit den drei Kernwerten Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Partnerschaftlichkeit steht Volkswagen Nutzfahrzeuge für souveräne Mobilität. Die Fahrzeuge orientieren sich an den jeweiligen Transportanforderungen von Handel und Gewerbe, Behörden und Dienstleistern. Private Kunden schätzen unsere familienfreundlichen Großraumfahrzeuge und die freizeitorientierten Reisemobile.

Die schwedische Marke Scania folgt den Leitgedanken "Der Kunde zuerst", "Respekt vor dem Einzelnen" und "Qualität". Seit über 100 Jahren fertigt das erfolgreiche Unternehmen leistungsstarke und technisch hoch innovative Lkw und Busse und bietet seinen Kunden damit effiziente Transportlösungen, die durch herausragende Serviceangebote und Finanzdienstleistungen ergänzt werden.

Bei MAN stehen Kundenorientierung, Produktbegeisterung und Effizienz im Mittelpunkt. Neben Lkw und Bussen fertigt das Unternehmen Dieselmotoren, Turbomaschinen, schlüsselfertige Kraftwerke sowie Spezialgetriebe und nimmt dabei eine führende Rolle ein.

Ducati gehört zu den renommiertesten Motorradherstellern im Premiumsegment. Die Produkte der italienischen Marke wecken große Emotionen und überzeugen mit höchster Handwerksqualität, Kompromisslosigkeit und herausfordernder Dynamik.

Mit den passenden Produkten und Dienstleistungen bietet Volkswagen Financial Services den Privat- und Geschäftskunden des Volkswagen Konzerns weltweit über alle Fahrzeugsegmente hinweg den Schlüssel zur Mobilität.

Elektromobilität und Digitalisierung im Konzern-Vertrieb

Bis zum Jahr 2025 will der Volkswagen Konzern mehr als 30 neue Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen. Ferner umfasst unsere Elektromobilitätsstrategie die Entwicklung kundenorientierter Produkte und Geschäftsmodelle rund um das Fahrzeug, etwa zur Vermittlung kundenspezifischer Ladeinfrastrukturlösungen. Mit solchen innovativen Produkten und Services sowie den mobilen Online-Diensten wird sich der Volkswagen Konzern vom Automobilhersteller zum Mobilitätsdienstleister entwickeln.

Im Vertrieb nutzen wir die Chancen, die sich durch die zunehmende Digitalisierung bieten. Grundlage für unser Handeln ist eine klar definierte Strategie, die umfangreiche Kooperationen zwischen den Marken fordert, um größtmögliche Synergien zu erzielen.

Die Digitalisierung wird entscheidend dazu beitragen, ein ganz neues Produkterlebnis für unsere Kunden zu schaffen, das durch eine nahtlose Kundenkommunikation besticht - vom ersten Kaufinteresse über die Inspektionen bis zum Verkauf des Fahrzeugs als Gebrauchtwagen. Zugleich erschließen wir uns dadurch neue Geschäftsmodelle und -möglichkeiten rund um das vernetzte Fahrzeug, insbesondere für Mobilitäts- und Servicedienstleistungen. Es wird dadurch zunehmend zum integralen Bestandteil der digitalen Erlebniswelt des Kunden. Dabei achten wir besonders darauf, alle Abläufe transparent zu gestalten, damit der Kunde stets die Kontrolle über seine Daten behält.

Auch unsere internen Prozesse und Strukturen richten wir an der digitalen Innovationsgeschwindigkeit aus. Das Ergebnis sind bereichsübergreifende Projektteams, neue Formen der Kooperation, eine intensivere Beziehung mit der internationalen Start-up-Szene, eine konsolidierte Venture-Capital-Kompetenz als eine Form der Förderung von innovativen Ideen und Geschäftsmodellen sowie neuen schlanken Systemen und cloud-basierten IT-Lösungen.

Kundenzufriedenheit und Kundentreue

Der Volkswagen Konzern richtet seine Vertriebsaktivitäten stets darauf aus, seine Kunden noch zufriedener zu machen - das hat für uns höchste Priorität. Mit Hilfe der Digitalisierungsoffensive im Vertrieb rücken wir die Kundenansprüche und den Service noch stärker in den Vordergrund; diese Offensive wird unser Geschäft nachhaltig prägen.

Mit dem Fokus auf Produkte und Dienstleistungen ermitteln die Konzernmarken regelmäßig, wie zufrieden ihre Kunden sind. Aus den Umfrageergebnissen leiten sie Maßnahmen ab, um die Kundenzufriedenheit weiter zu erhöhen.

Im Hinblick auf die Zufriedenheit ihrer Kunden mit den Produkten nehmen die Marken Porsche und Audi auf den europäischen Kernmärkten im Vergleich zu anderen Konzernmarken und zu Wettbewerbern Spitzenränge ein. Auch die übrigen Marken des Konzerns erreichen Werte über Wettbewerbsniveau. In der Kundenzufriedenheit mit dem Handel erreichen alle Konzernmarken Werte auf oder über Wettbewerbsniveau.

Die Marke Volkswagen Pkw konnte die Loyalität ihrer Kunden in den europäischen Kernmärkten mehrere Jahre in Folge auf hohem Niveau halten. Infolge der Abgasthematik war jedoch gegenüber dem Jahr 2015 eine negative Entwicklung des Markenimages, des Markenvertrauens sowie der Kundenzufriedenheit mit den Produkten zu verzeichnen. Die Marken Audi, Porsche und ŠKODA belegen dank ihrer treuen Kunden im Wettbewerbsvergleich seit mehreren Jahren vordere Plätze.

Struktur des Konzern-Vertriebs

Die Mehrmarkenstruktur des Volkswagen Konzerns unterstützt die Eigenständigkeit seiner Marken. Dennoch setzen wir auf übergreifende Vertriebsaktivitäten, um Vertriebsvolumina und Marktanteile zu erhöhen, die Kosten zu verringern und somit die Ergebnisbeiträge zu verbessern.

Im Berichtsjahr haben wir unsere Initiativen zur Verbesserung der Profitabilität des Handels verstärkt. Wir haben das Geschäftsvolumen pro Händler ausgeweitet und weitere Programme zur Kostenreduzierung auf den Weg gebracht. Dabei standen die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Handel und dessen Rentabilität stets im Mittelpunkt. Unser Großhandelsgeschäft steuern wir über konzerneigene Gesellschaften in mehr als 20 Märkten. Eine Zentralstelle sorgt dabei für Transparenz und sichert die Wirtschaftlichkeit der Vertriebsaktivitäten. Indem sie Synergien zwischen den Marken schafft, trägt sie wesentlich dazu bei, dass wir die Ziele unserer Strategie 2025 erreichen. Die übrigen Großhandelsgesellschaften können dadurch schnell und effizient aus dem konzernweiten Benchmarking und von den Best-Practice-Ansätzen einzelner Gesellschaften lernen. Schwerpunkte lagen im Berichtsjahr darauf, die Strukturen im Hinblick auf eine weitere Dezentralisierung zu optimieren sowie die Logistikkosten unserer Vertriebsgesellschaften zu verbessern.

Großkundengeschäft

Geschäftsbeziehungen mit Großkunden sind oft langfristige Partnerschaften. Diese gewährleisten unter volatilen Rahmenbedingungen einen stabileren Fahrzeugabsatz als das Segment der Privatkunden.

Gerade in Deutschland und im europäischen Ausland hat der Volkswagen Konzern einen festen Stamm gewerblicher Großkunden. Unser umfangreiches Produktangebot ermöglicht uns, ihre individuellen Mobilitätsanforderungen aus einer Hand zu erfüllen.

Der Anteil der gewerblichen Großkunden an den Gesamtzulassungen in Deutschland ist im Geschäftsjahr 2016 mit 14,1 (14,1) % bei einem insgesamt um 4,6 % gewachsenen Markt stabil geblieben. In diesem Kundensegment ging der Anteil des Volkswagen Konzerns auf 47,1 (48,5) % zurück. In Europa waren die Zulassungen bei gewerblichen Großkunden insgesamt 6,2 % höher als im Vorjahr, der Anteil des Konzerns lag hier bei 28,5 (28,9) %. Die Aufklärung der CO2 -Thematik und die Umsetzung der technischen Lösungen im Rahmen der Dieselthematik trugen im Jahr 2016 dazu bei, dass keine signifikanten Volumenrückgänge für das Großkundengeschäft des Volkswagen Konzerns zu verzeichnen waren.

After Sales und Service

Für die Zufriedenheit unserer Pkw-Kunden im After-Sales-Bereich ist neben dem individuellen Service auch die fristgerechte Versorgung mit Original Teilen maßgeblich. Wir nutzen dafür ein weltweites After-Sales-Netzwerk mit über 120 eigenen Depots. Es gewährleistet, dass nahezu alle Servicepartner rund um den Globus innerhalb von 24 Stunden beliefert werden können. Die Original Teile unserer Pkw-Marken und die Kompetenz unserer Servicestationen stehen für ein Höchstmaß an Qualität und gewährleisten die Sicherheit und den Werterhalt der Kundenfahrzeuge.

Der Volkswagen Konzern versteht sich als Komplettanbieter für alle kundenrelevanten Produkte und Dienstleistungen im After-Sales-Geschäft. Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir für die weltweite Mobilität unserer Kunden. Die Partnerbetriebe bieten das komplette Portfolio von Serviceleistungen, zum Beispiel Öl- und Reifenwechsel, Inspektion, Wartung, Instandhaltung und Reparatur, für alle Fahrzeugklassen an. Wir erweitern kontinuierlich unsere Palette maßgeschneiderter Dienstleistungen, um den Komfort und die Zufriedenheit unserer Kunden zu steigern.

Auch unser Nutzfahrzeuggeschäft steht weltweit für höchste Qualität der Produkte und für Kundennähe. Kraftstoffeffizienz, Wartungs- und Betriebskosten, der Restwert der Fahrzeuge beim Wiederverkauf und der Kaufpreis - das sind neben der Verfügbarkeit entscheidende Kaufkriterien für unsere Kunden.

Scania ergänzt seine Palette von Lkw, Bussen und Motoren um Dienstleistungen, die Kraftstoffeffizienz, Zuverlässigkeit und eine hohe Verfügbarkeit der Fahrzeuge gewährleisten. Dazu zählt auch das Angebot Scania Rent Truck & Trailer, das kurzfristigen Kapazitätsengpässen im Fuhrpark entgegenwirkt. Dank Scania Parts und der Originalteilegarantie sind die meisten Ersatzteile innerhalb von 24 Stunden nahezu weltweit verfügbar. Für Wirtschaftlichkeit, Lebensdauer von Reifen und Teilen sowie Verkehrssicherheit ist das Verhalten der Fahrer entscheidend. Bei einem Scania Fahrtraining können Fahrzeugführer lernen, effizienter und sicherer zu fahren. Der Werkstattservice und die Serviceverträge bieten den Kunden eine gleichbleibend hohe Qualität und ein hohes Maß an Sicherheit. Mit Scania Maintenance führte Scania im Berichtsjahr ein neues Angebot für die flexible Wartung von Lkw ein. Dabei werden Fahrzeuge zu Wartungsarbeiten in die Werkstatt gerufen, wenn die Betriebsdaten dies notwendig machen. Damit können Zeiten in der Werkstatt verringert und die Wartungsarbeiten optimal ausgerichtet werden.

MAN bietet Dienstleistungspakete, die optimal an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet sind, die Gesamtbetriebskosten der Fahrzeuge senken und zu deren Werterhalt beitragen. Neben Wartungs- und Reparaturverträgen umfassen diese Pakete beispielsweise das proaktive Wartungsmanagement MAN ServiceCare; es ermöglicht die optimale Planung von Wartungsarbeiten und erhöht so die Verfügbarkeit der Fahrzeuge. Den aktiven Datenaustausch zwischen Fahrzeug, Kunde und MAN Servicestützpunkt übernimmt das integrierte MAN Telematic System. Mit den umfassenden Services lassen sich Standzeiten auf ein Minimum reduzieren. Die weltweit über 1.400 MAN Servicestützpunkte sind auf dem neuesten technischen Stand und mit modernen Diagnosesystemen sowie hochwertigen Spezialwerkzeugen ausgestattet.

Im Bereich Power Engineering stellen wir mit MAN PrimeServ die Verfügbarkeit von Anlagen sicher. Das globale Netzwerk mit mehr als 100 PrimeServ-Standorten garantiert eine große Kundennähe und bietet unter anderem Ersatzteile in Originalqualität, kompetenten technischen Service sowie langlaufende Wartungsverträge. Das Produktangebot wird laufend optimiert und erweitert. Der hohen Nachfrage nach Kundenschulungen kommen wir mit einem umfangreichen Schulungsangebot an den zahlreichen MAN PrimeServ Academies weltweit nach.

QUALITÄTSSICHERUNG

Die Zufriedenheit unserer Kunden hängt maßgeblich von der Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen ab. Zufrieden und loyal sind Kunden vor allem dann, wenn ihre Erwartungen an ein Produkt oder eine Dienstleistung erfüllt oder sogar übertroffen werden. Im gesamten Produkterlebnis bestimmen Anmutung, Zuverlässigkeit und Service die vom Kunden wahrgenommene Qualität. Wir haben den Anspruch, unsere Kunden in sämtlichen Bereichen positiv zu überraschen und zu begeistern, um sie auf diese Weise von unserer hervorragenden Qualität zu überzeugen. Diesem Anspruch sind wir auch im Berichtsjahr treu geblieben. Die Dieselthematik hat uns aber gezeigt, dass wir unser bisheriges Qualitätsverständnis erweitern müssen: Die Qualitätssicherung prüft nun noch intensiver die Regelkonformität unserer Produkte.

Auch dem Qualitätsmanagementsystem widmen wir mehr Aufmerksamkeit als bisher und stärken damit konzernweit das bereichsübergreifende Prozessdenken. Das Qualitätsmanagement im Volkswagen Konzern baut auf der Norm ISO 9001 auf. Sie muss erfüllt sein, damit wir die Typgenehmigung für die Herstellung und den Vertrieb unserer Fahrzeuge erhalten. Im Berichtsjahr haben wir die neuen Anforderungen der 2015 überarbeiteten Norm auf alle Standorte und Marken im Konzern übertragen. Eine wesentliche inhaltliche Änderung betrifft die Risikobewertung bei Nichteinhaltung der festgelegten Abläufe. Damit diese und weitere neue Anforderungen sowie behördliche Vorschriften umgesetzt und eingehalten werden, haben wir Vorgaben, Empfehlungen und Tipps für die Qualitätsmanagement-Berater erarbeitet und unterstützen diese beim täglichen Einsatz.

Als weiteren Schritt haben wir das Mehr-AugenPrinzip - die gegenseitige Unterstützung und Kontrolle der Geschäftsbereiche - gestärkt und wichtige zusätzliche Kompetenzen unter anderem zur Software-Absicherung aufgebaut. In besonderem Maße betrifft dies die Kontrollmechanismen zwischen der Technischen Entwicklung und der Qualitätssicherung vor und nach Produktionsbeginn. In der Produktentwicklung haben wir das gleiche Prinzip bei der Zulassung von Aggregaten eingeführt. Und auch in der Serienphase achten wir noch stärker darauf, die Konformitätsprüfungen unserer Produkte, insbesondere in Bezug auf den Ausstoß von Abgasen und den Kraftstoffverbrauch, unter Einbeziehung aller beteiligten Geschäftsbereiche durchzuführen, zu bewerten und zu entscheiden.

Mit diesen und weiteren Maßnahmen sorgt die Qualitätssicherung dafür, dass nicht nur wir als Hersteller sondern auch unsere Produkte alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

Beachtung regionaler Anforderungen

In den verschiedenen Regionen der Welt sind die Wünsche unserer Kunden in Bezug auf neue Fahrzeugmodelle sehr heterogen. Eine wichtige Aufgabe der Qualitätssicherung besteht darin, diese regionalen Besonderheiten zu erkennen und zu priorisieren, damit sie in die Entwicklung neuer und in die Produktion etablierter Fahrzeugmodelle einfließen können. Die verfügbare Kraftstoffqualität, die Straßenverhältnisse, die Verkehrsdichte, das landestypische Nutzungsverhalten und nicht zuletzt die lokale Gesetzgebung spielen dabei eine besondere Rolle. Um regionsspezifische Kundenanforderungen zu erfassen, nutzen wir hauptsächlich Marktstudien und Kundenbefragungen.

Produkt- und Lieferantenqualität

Die hohe Anzahl der Produktanläufe hat die Qualitätssicherung im Berichtsjahr in besonderem Maße gefordert. Es ist uns gelungen, das hohe Qualitätsniveau der Vorjahre zu halten. Unsere Lieferanten, von denen wir neben höchster Produktqualität und Liefertreue auch nachhaltiges Handeln erwarten, haben ebenfalls wesentlich zum Erreichen dieses Ziels beigetragen.

Eines unserer zentralen Anliegen ist, innovative Technologien ohne Beanstandungen in neue Fahrzeuge zu integrieren. Dafür konzentrieren wir uns noch stärker als bisher auf Softwarequalität und Datensicherheit. Schon lange bevor Kunden ein neues Produkt erleben können, begleitet und analysiert die Qualitätssicherung neue Fahrzeugprojekte mit dem Bestreben, unsere Produkte noch besser und zuverlässiger zu machen und möglichst alle Kundenwünsche, einschließlich regionaler Besonderheiten, zu berücksichtigen.

Des Weiteren legt die Qualitätssicherung auch die Qualitätsziele und -standards für den Volkswagen Konzern fest und überwacht deren Einhaltung. Sie ermittelt außerdem Fehlerursachen und definiert die Abläufe zur Behebung der Fehler. Diesen Prozess haben wir im Jahr 2016 weiter standardisiert, um noch schneller und besser auf Störungen reagieren zu können. Damit erhöhen wir die Kundenzufriedenheit und senken gleichzeitig Gewährleistungs- und Kulanzkosten.

Servicequalität

Auch im Service steigern wir die Qualität unseres Angebots weltweit kontinuierlich. Wie bereits in den Vorjahren haben wir zu diesem Zweck 2016 unsere Garantie- und Kulanzinstrumente weiter optimiert. Zusätzliche Ansatzpunkte ergaben sich bei unseren Vertragshändlern, den direkten Ansprechpartnern unserer Kunden. Gemeinsam arbeiten wir daran, potenzielle Störungen im emotionalen Moment der Fahrzeugübergabe schon im Vorfeld zu identifizieren und zu verhindern. Eine Maßnahme sind hier die sogenannten Werkteams im Handel, ein bewährtes Konzept, das im Berichtsjahr unter anderem bei der Markteinführung des neuen Tiguan zur Anwendung kam. Mitarbeiter aus verschiedenen Arbeitsbereichen begutachten beim Händler vor Ort die Qualität der ausgelieferten Fahrzeuge und geben dem produzierenden Werk bei Beanstandungen eine detaillierte Rückmeldung.

Konzernweite Qualitätsmaßstäbe

Ob Pkw, Nutzfahrzeug oder Motorrad: Unsere Kunden erwarten von uns perfekte Qualität. Daher sind seit mehr als 40 Jahren überall auf der Welt Auditoren im Einsatz, die die auslieferungsbereiten Fahrzeuge aus Kundensicht beurteilen. Da sich die Anforderungen stetig ändern, passen wir auch die Qualitätsmaßstäbe, die bei einem solchen Audit anzuwenden sind, laufend an. Ausgehend von den Leitprinzipien Präzision und Perfektion haben wir 2016 das Auditsystem des Konzerns erfolgreich auf den Nutzfahrzeugbereich übertragen und die Produktauditoren der Marken entsprechend geschult und zertifiziert.

MITARBEITER

Der Volkswagen Konzern ist einer der weltweit größten privaten Arbeitgeber. Am 31. Dezember 2016 beschäftigte der Konzern, einschließlich der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen, 626.715 Mitarbeiter; dies sind 2,7 % mehr als am Ende des Geschäftsjahres 2015. Die Verteilung zwischen den im Inland und den im Ausland beschäftigten Mitarbeitern blieb im Berichtsjahr weitgehend stabil: 44,9 (45,7) % der Mitarbeiter arbeiteten Ende 2016 in Deutschland.

Zukunftspakt

Im Berichtsjahr 2016 hat die Marke Volkswagen mit dem Gesamtbetriebsrat einen Zukunftspakt geschlossen, der die Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit der deutschen Standorte absichern soll. Unter anderem sieht er den Abbau von bis zu 23.000 Arbeitsplätzen in Deutschland vor, der im Laufe der nächsten Jahre sozialverträglich und ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden soll. Der Stellenabbau orientiert sich an der sogenannten demografischen Kurve, das heißt, ein Teil der durch Altersabgänge frei werdenden Arbeitsplätze wird nicht wiederbesetzt. Gleichzeitig wollen wir an verschiedenen Standorten neue Kompetenzen aufbauen und rund 9.000 zusätzliche, zukunftssichere Arbeitsplätze schaffen, die größtenteils mit bereits angestellten Mitarbeitern besetzt werden.

Personalstrategie

Der Volkswagen Konzern setzt seit Langem innovative Impulse in seiner Arbeitspolitik. Mit dem Konzept der Spitzenpersonalarbeit hat das Unternehmen seit 2008 einen individuellen Ansatz des Personalmanagements implementiert, der vor allem auf Leistungsentfaltung durch optimale persönliche Betreuung der Mitarbeiter abzielt.

MITARBEITER NACH KONTINENTEN

in Prozent, Stand 31. Dezember 2016

Im Oktober 2016 hat der Volkswagen Konzern im Zuge der Verabschiedung des Zukunftsprogramms "TOGETHER -Strategie 2025" auch eine neue Personalstrategie beschlossen, die fünf übergreifende Ziele beinhaltet:

Der Volkswagen Konzern will mit sämtlichen Marken und Gesellschaften weltweit ein exzellenter Arbeitgeber sein.

Kompetente und engagierte Mitarbeiter streben nach Spitzenleistungen bei Innovation, Wertschöpfung und Kundenorientierung.

Eine zukunftsfähige Arbeitsorganisation sichert optimale Arbeitsbedingungen in Fabrik und Büro.

Eine vorbildliche Unternehmenskultur schafft ein offenes, durch gegenseitiges Vertrauen und Kooperation geprägtes Arbeitsklima.

Das Vorstandsressort Personal des Volkswagen Konzerns stellt bei den eigenen Strukturen und Abläufen höchstmögliche Effizienz sicher und wird gleichzeitig dem Anspruch an hoch qualitative Personalarbeit gerecht.

Viele Ziele der Personalstrategie sind mit messbaren Kennzahlen unterlegt, deren Erreichungsgrad regelmäßig überprüft wird. Zu ihnen gehören Arbeitgeberattraktivität und Diversity-Faktoren wie Frauenanteile im Management.

Mit der neuen Personalstrategie führt der Volkswagen Konzern zentrale und erfolgreiche Ansätze seiner Personalpolitik fort. Hierzu gehören die ausgeprägte Stakeholder-Orientierung, die Gewährung umfassender Partizipationsrechte für die Mitarbeiter, exzellente Qualifizierung und langfristige Betriebszugehörigkeit durch systematische Mitarbeiterbindung sowie der Anspruch, Leistung und Entlohnung in eine angemessene Balance zu bringen. Gleichzeitig setzt die neue Personalstrategie innovative Akzente: Moderne Arbeitsformen wie agiles Arbeiten - ein Ansatz, bei dem Führungskräfte und Teammitglieder gemeinsam die Effizienz bei der Erledigung aller Aufgaben steigern - sollen in vielen Bereichen breiter ausgebaut werden.

Bis 2020 wird der Volkswagen Konzern ein Diversity-Management-System einführen, um Formen der Benachteiligung, zum Beispiel von Menschen mit Leistungseinschränkungen, zu verhindern. Aktuell sind zudem Initiativen zum Kulturwandel damit befasst, flachere Hierarchien, eine offenere Form der Zusammenarbeit und ein stärkeres gesamtunternehmerisches Denken in den Geschäftsbereichen zu verankern. Ferner sollen Arbeitszeiten und -orte noch flexibler gestaltet werden. Der sozialen Nachhaltigkeit wollen wir mehr Gewicht geben und sie mit der Personalstrategie verknüpfen: Gesellschaftliche und kulturelle Großtrends wie der Wunsch nach Beteiligung der Mitarbeiter an Entscheidungen werden künftig schneller und systematischer in der Personalarbeit umgesetzt. Hierzu ist eine neue Organisationseinheit "Personalstrategie und Nachhaltigkeit" gegründet worden.

Im Rahmen des Zukunftsprogramms "TOGETHER -Strategie 2025" definiert der Kodex der Zusammenarbeit die Spielregeln für das Miteinander im Konzern und ist damit Fundament der Strategie. Von Anfang an begleitete ein crossfunktionales Team verschiedener Marken, Nationen, Bereiche und Generationen den Entstehungs- und Einführungsprozess. Im Juni 2016 wurde der Kodex der Zusammenarbeit auf der Global Top Management Conference ins Leben gerufen und beschreibt die Art und Weise der Zusammenarbeit im Markenverbund mit den Begriffen: aufrichtig, unkompliziert, vorbehaltlos, auf Augenhöhe, füreinander.

Die traditionellen Schwerpunkte der Personalarbeit wie die optimale Betreuung und Qualifizierung der Mitarbeiter sowie die sorgfältige Planung und Umsetzung des Personaleinsatzes bleiben auch im Rahmen der neuen Strategie gültig.

Qualifizierung in den Berufsfamilien

Die Qualifizierung wird bei Volkswagen sehr systematisch betrieben und ist an den Berufsfamilien ausgerichtet. Zu einer Berufsfamilie gehören alle Mitarbeiter, die ihre Tätigkeit auf Basis einer gemeinsamen Fachlichkeit ausüben und dafür verwandte Kompetenzen benötigen. Die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen für die jeweilige Tätigkeit sind in den Kompetenzprofilen festgeschrieben.

Den Mitarbeitern steht ein breites Qualifizierungsangebot zur Verfügung. Es ermöglicht ihnen, sich ein Berufsleben lang weiterzuentwickeln und ihr Wissen stetig zu vertiefen. Dabei lernen sie auch von erfahreneren Kollegen, die als Experten in den Berufsfamilienakademien - den Lernorten der Berufsfamilien - ihr Wissen an andere weitergeben.

Im Berichtsjahr wurde die Governance Academy gegründet sowie die Gründung der Akademie der Technischen Entwicklung im Zukunftspakt verankert. Die Mitarbeiter der neuen Baureihenorganisation werden von der bereits bestehenden Produktakademie betreut. Kompetenzaufbau und Qualifizierung werden ab 2017 für alle Berufsfamilien bei Volkswagen von einer Akademie begleitet.

Berufsausbildung nach dem dualen Prinzip

Die duale Berufsausbildung mit ihren hohen Kompetenz- und Qualitätsansprüchen und ihrer engen Verzahnung von Theorie und Praxis schafft die Grundlagen für erstklassige Leistungen. Wie bei der Mitarbeiterqualifikation richten sich auch hier die Inhalte nach den Kompetenzanforderungen der Berufsfamilien. Welchen hohen Stellenwert Volkswagen der Ausbildung beimisst, zeigt sich daran, dass im Juni 2015 im Konzern eine Charta der Berufsausbildung verabschiedet wurde: Neben einer hohen Ausbildungsqualität sollen an den jeweiligen Konzernstandorten gute Ausbildungsbedingungen geschaffen beziehungsweise weiterentwickelt werden.

Volkswagen hat in den vergangenen Jahren das duale Prinzip an zahlreichen internationalen Konzernstandorten eingeführt und arbeitet kontinuierlich an Verbesserungen. Mehr als drei Viertel aller Auszubildenden im Konzern erlernen heute ihren Beruf nach dem dualen Prinzip. Zum Jahresende 2016 bildete der Volkswagen Konzern 19.490 junge Menschen in rund 60 Ausbildungsberufen und 50 dualen Studiengängen aus.

Nach der Ausbildung haben Berufsanfänger die Möglichkeit, über das Programm "Wanderjahre" zwölf Monate lang bei einer ausländischen Konzerngesellschaft zu arbeiten. Im Berichtsjahr nahmen weltweit 42 Ausgebildete an 15 Standorten des Volkswagen Konzerns an diesem Entwicklungsprogramm teil, darunter erstmals auch Mitarbeiter von Volkswagen Truck & Bus sowie MAN Truck & Bus in Deutschland.

Einmal jährlich zeichnet Volkswagen die besten Ausgebildeten im Konzern mit dem "Best Apprentice Award" aus. 2016 konnten neun junge Frauen und 36 junge Männer von insgesamt 43 Konzernstandorten diesen Preis für ihre herausragende Leistung und Fachkompetenz entgegennehmen.

Entwicklung von Hochschulabsolventen

Speziell für Hochschulabsolventen bieten wir strukturierte Programme für den Berufseinstieg bei Volkswagen an. In der Volkswagen AG stehen zwei Traineeprogramme zur Auswahl: Beim Programm StartUp Direct sind die Trainees von Anfang an im Zielbereich tätig und nehmen an ergänzenden Qualifizierungsmaßnahmen teil, um einen optimalen Überblick über das Unternehmen zu erhalten. Im Programm StartUp Cross werden Hochschulabsolventen mit internationaler Ausrichtung an verschiedenen Standorten im In- und Ausland eingesetzt. Sie lernen die unterschiedlichen Fachbereiche entlang der Wertschöpfungskette kennen und erweitern so ihr Wissen und ihre praktische Erfahrung. Im Rahmen beider Programme wurden 2016 114 Trainees eingestellt, darunter rund 26 % junge Frauen.

Auch an den internationalen Konzernstandorten werden Traineeprogramme angeboten, unter anderem bei ŠKODA in Tschechien und bei Scania in Schweden. Zusätzlich bietet der Volkswagen Konzern jungen Ingenieuren aus Südeuropa mit dem Traineeprogramm StartUp Europe die Chance, internationale Berufserfahrung zu sammeln.

Volkswagen bindet seinen akademischen Nachwuchs mit einem differenzierten Konzept, das aus zwei Elementen besteht: der Studentischen Talentbank und dem Akademischen Talentpool.

Mithilfe der Studentischen Talentbank fördert Volkswagen besonders leistungsstarke Studenten im fachlichen und überfachlichen Bereich. Ziel ist es, die ehemaligen Praktikanten an das Unternehmen zu binden und beispielsweise mit Fachvorträgen, Seminaren oder Exkursionen optimal auf einen Berufseinstieg in der Volkswagen Welt vorzubereiten.

In den Akademischen Talentpool werden junge Potenzialträger kurz vor ihrem Studien- oder Promotionsabschluss aufgenommen. Damit können sie im Unternehmen sichtbar gemacht und für einen Berufseinstieg in den Fachbereichen berücksichtigt werden.

Weiterbildung, Führungs- und Management-Programme

Fachkräfte haben bei der Volkswagen Group Academy die Wahl aus einem breiten Spektrum von Qualifizierungsmaßnahmen - von der Weiterbildung zu allgemein für das Unternehmen relevanten Themen über die Qualifizierung in den Berufsfamilien bis hin zu Personalentwicklungsprogrammen. Auch hier steht das duale Grundprinzip im Vordergrund, das das Lernen theoretischer Inhalte mit dem praktischen Lernen kombiniert.

Unsere Entwicklungsprogramme und Auswahlverfahren für Führungskräfte, Meister und Manager haben wir konzernweit zu einem großen Teil vereinheitlicht. Im Berichtsjahr führte die Volkswagen Group Academy in 15 Ländern rund 615 Qualifizierungen und Assessment-Center für Führungskräfte, Meister und Manager durch.

Einfluss der Digitalisierung auf die Qualifizierung

Neue Technologien können das Lernen und den Kompetenztransfer sinnvoll ergänzen. Diese Erkenntnis greift die Volkswagen Group Academy als zentraler Qualifizierungsträger im Konzern in unterschiedlichen Projekten auf. Mit dem Programm digitalXperience werden die Inhalte und Lernformen der dualen Berufsausbildung auf Möglichkeiten der Digitalisierung überprüft, um die Berufsausbildung zukunftsorientierter zu gestalten. Diese Maßnahmen werden durch eine Kompetenzentwicklung bei den Lehrenden der Volkswagen Group Academy begleitet.

Parallel dazu baut die Volkswagen Group Academy ein Education Lab auf, das den Kontakt zu Bildungs-Start-ups intensivieren und die Ergebnisse der Bildungsforschung in neue Technologien übersetzen soll. Diese werden anschließend für das Lernen und den Kompetenztransfer gemeinsam mit den Lehrenden und Lernenden bei Volkswagen erprobt.

Weiterbildung auf wissenschaftlichem Niveau

Die AutoUni als Teil der Volkswagen Group Academy stellt dem Konzern unter Einbeziehung interner Top-Experten und in Kooperation mit Hochschulen zukunftsrelevantes Wissen zur Verfügung. Ihre Veranstaltungen werden als Programme und kooperative Studienmodule im Blended-Learning-Format, bei dem Präsenz- und Online-Inhalte nebeneinander stehen, angeboten und um Vorträge und Konferenzen ergänzt. Im Jahr 2016 standen unter anderem die Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Autonomes Fahren und Industrie 4.0 sowie Arbeitsplatz der Zukunft auf dem Programm. Rund 9.200 Interessierte aus 59 Standorten nahmen an über 160 Veranstaltungen der AutoUni weltweit teil.

Die AutoUni arbeitet bei Forschungsprojekten sowie Dissertationen und Abschlussarbeiten mit international renommierten Hochschulen, Instituten und Forschungszentren zusammen und bietet den Doktoranden des Konzerns eine Plattform für den Austausch sowie überfachliche Qualifizierungsangebote. Ende des Jahres 2016 forschten mehr als 400 Doktoranden in den verschiedenen deutschen Konzerngesellschaften an zukunftsorientierten, für das Unternehmen relevanten Themen.

Frauenförderung und familienbewusste Personalpolitik

Eine familienbewusste Personalpolitik ist für Volkswagen ein wesentliches Merkmal eines attraktiven Arbeitgebers und ein wichtiger Beitrag zur Erreichung von mehr Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. Wir arbeiten daher kontinuierlich daran, den Anteil von Frauen in Führungspositionen weiter zu erhöhen. Um die Karriereentwicklung weiblicher Potenzialträgerinnen im Unternehmen zu fördern, wurden für jeden Vorstandsbereich Zielgrößen für die Entwicklung von Frauen ins Management festgelegt.

Diesen Ansatz unterstützen vielfältige Maßnahmen - darunter das markenübergreifende "Mentoring-Programm Management", das Frauen auf ihrem Weg ins Management begleitet. Ferner gibt es das Projekt "Karriere mit Kindern", das jungen Müttern und Vätern während und nach der Rückkehr aus der Elternzeit hilft, ihre Karriere bestmöglich fortzusetzen. Das Programm "Kompass" fördert gezielt Potenzialträgerinnen bei ihrer Entscheidung, eine Führungslaufbahn anzustreben.

Mit dem bundesweit ausgeschriebenen Woman DrivING Award und dem Woman Experience Day wenden wir uns an Studentinnen und Absolventinnen der Ingenieurwissenschaften und Informatik, um sie für technische Berufe bei Volkswagen zu gewinnen. Durch zielgruppenspezifische Veranstaltungen bringen wir den Teilnehmerinnen unsere Produkte näher und geben einen Einblick in unsere attraktiven Arbeitsaufgaben.

Im Berichtsjahr hat die Volkswagen AG die gesetzten Zielquoten für die Frauenanteile im Management im Einklang mit dem Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen erreicht: Zum Jahresende betrug der Frauenanteil 9,8 % (Ziel: 9,8 %) in der ersten Führungsebene und 13,5 % (Ziel: 13,3 %) in der zweiten. Für den neuen Zeitraum bis zum Jahresende 2021 hat sich die Volkswagen AG einen Frauenanteil von 13,0 % für die erste Führungsebene und von 16,9 % für die zweite Führungsebene zum Ziel gesetzt.

FRAUENANTEIL VOLKSWAGEN KONZERN IN DEUTSCHLAND1

Stand 31. Dezember 2016

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% 2016 2015
Auszubildende gesamt 29,5 28,3
Gewerbliche Auszubildende 23,3 22,6
Kaufmännische Auszubildende 58,6 57,0
Studierende im Praxisverbund 33,5 33,4
Management gesamt 11,0 10,3
Management 12,8 11,9
Oberes Management 8,7 8,6
Top-Management 4,7 3,8

1 Ohne Scania, MAN und Porsche.

Darüber hinaus strebt Volkswagen an, den Anteil der Facharbeiterinnen und Meisterinnen in Deutschland auf 10 % anzuheben; im Geschäftsjahr 2016 lag der Anteil im Volkswagen Konzern in Deutschland (ohne Scania, MAN und Porsche) bei 7,6 % bei den Facharbeiterinnen und bei 5,1 % bei den Meisterinnen. Um den Anteil von weiblichen Auszubildenden im gewerblich-technischen Bereich von derzeit 23,3 % auf 30 % zu erhöhen, wirbt Volkswagen gezielt um Bewerberinnen, zum Beispiel mit speziellen Berufserlebnis- und Orientierungstagen für Schülerinnen und junge Frauen.

Im Volkswagen Konzern sind zahlreiche betriebliche Regelungen in Kraft, die die Vereinbarkeit beruflicher und privater Anforderungen sicherstellen und eine individuelle Gestaltung ermöglichen sollen, etwa Arbeitszeitflexibilität, variable Teilzeit- und Schichtmodelle, Freistellung zur Pflege von Angehörigen sowie betriebsnahe und betriebseigene Kinderbetreuungsangebote.

Volkswagen arbeitet kontinuierlich daran, diese Möglichkeiten weiter zu verbessern. Im September 2016 hat die Volkswagen AG eine weitreichende Betriebsvereinbarung für die Arbeit außerhalb der Betriebsstätte (Mobile Arbeit) eingeführt. Bei der AUDI AG haben die Beschäftigten seit Oktober 2016 Anspruch darauf, ortsunabhängig und zeitlich flexibel zu arbeiten, wenn es mit der Arbeitsaufgabe vereinbar ist. Die Betriebsvereinbarungen kommen dem Wunsch vieler Beschäftigter nach mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsort nach.

Beteiligung der Mitarbeiter

Mitsprache und Beteiligung der Mitarbeiter sind wichtige Pfeiler unserer Personalstrategie. Volkswagen setzt auf hohe Fachkompetenz und starken Teamgeist. Wir investieren deshalb in die Beschäftigten, bieten ihnen attraktive Entwicklungsmöglichkeiten und fördern ein gutes Arbeitsklima. Dazu gehört auch, dass Meinungen, Einschätzungen und konstruktive Kritik von Mitarbeitern Gehör finden. Differenzierte Entgeltsysteme, die Einzel- und Teamleistungen honorieren, sind ein weiterer Baustein der Mitarbeiterbeteiligung.

Mit dem Stimmungsbarometer, einer konzernweit einheitlichen Befragung, erheben wir regelmäßig die Zufriedenheit der Beschäftigten und eröffnen Rückmeldungskanäle für Verbesserungsvorschläge. Im Jahr 2016 haben wir das Stimmungsbarometer in einer überarbeiteten Form mit Berücksichtigung weiterer Fragen an die Mitarbeiter durchgeführt: Neue Tools unterstützen nun Vorgesetzte und Mitarbeiter systematisch beim Besprechen der Ergebnisse. Die Befragung erfasste 172 Standorte und Gesellschaften in 45 Ländern. Von über 540.000 Mitarbeitern, die wir um Mitwirkung gebeten hatten, beteiligten sich rund 440.000; das entspricht einer Quote von 81 %. Der Stimmungsindex - eine wesentliche Kenngröße des Stimmungsbarometers - lag 2016 bei 78 von 100 möglichen Indexpunkten.

Seit 2007 hat die Volkswagen AG ein Instrument etabliert, mittels dessen sich die Belegschaft an der Effizienzsteigerung im Unternehmen beteiligt: den Volkswagen-Weg. Übergeordnetes Ziel ist dabei, die Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen zu steigern und Beschäftigung zu sichern. Im Geschäftsjahr 2016 lag der Fokus vor allem darauf, die Zusammenarbeit und Kommunikation im Unternehmen zu verbessern sowie die Führungs- und Beteiligungskultur zu stärken. Die Weiterentwicklung des Volkswagen-Wegs unterstützt so aktiv das Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025".

Das Ideenmanagement ist für betriebliche Vorgesetzte ein wichtiges Instrument zur Führung und Motivation der Mitarbeiter, da es eine aktive Beteiligung an der Planung und Auslegung der Arbeit ermöglicht und zudem durch Prämien mit monetären Anreizen unterlegt ist. Mit ihrer Kreativität, ihrem Wissen und ihrer Initiative übernehmen die Mitarbeiter an zahlreichen Standorten Verantwortung für die Verbesserung der Produkte und Prozesse.

IDEENMANAGEMENT IM VOLKSWAGEN KONZERN1

Stand 31. Dezember 2016

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2016 2015
Eingereichte Verbesserungsideen 583.017 536.081
Umgesetzte Verbesserungsideen 482.453 360.454
Einsparungen in Mio. € 435,6 374,9
Prämien in Mio. € 40,0 38,7

1 46 (41) teilnehmende Produktionsstandorte.

ALTERSSTRUKTUR DER BELEGSCHAFT DES VOLKSWAGEN KONZERNS

Anteil zum 31. Dezember 2016 in Prozent

Gesundheitsvorsorge und Arbeitsschutz

Das ganzheitliche Gesundheitsmanagement bei Volkswagen geht über die klassische Gesundheitsvorsorge und den Arbeitsschutz hinaus: Es umfasst auch Arbeitsorganisation, Arbeitsplatzgestaltung, Verhaltensergonomie, psychosoziale Aspekte, Rehabilitation und Reintegration in das Berufsleben sowie Präventionsprogramme zu Volkskrankheiten. Das zentrale Gesundheitswesen führt dazu standardisierte Gesundheitsaudits durch. Für neue Werke wird im Konzern als Planungsgrundlage das Weißbuch Gesamtfabrik verwendet. Im Zuge der Neuauflage des Weißbuchs 2016 konnten die internationalen Belange ergänzt werden, so dass nun das Thema Gesundheit weltweit auf alle Standorte anwendbar ist.

Um die Gesundheit, Fitness und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten und zu fördern, findet an nahezu allen Produktionsstandorten eine freiwillige, kostenlose und umfassende Vorsorgeuntersuchung - ein sogenannter Checkup - für alle Mitarbeiter statt, der länderspezifisch durch Zusatzuntersuchungen wie HIV- oder Tuberkulose-Tests erweitert wird.

Angesichts der allgemeinen Zunahme psychischer Erkrankungen und Belastungen halten wir im Konzern auch zu diesem Themenfeld zahlreiche Angebote für die Mitarbeiter bereit. Dazu gehören psychologische Trainings für Manager und psychologische Unterstützung in Notfällen - etwa bei SAIC Volkswagen in China - sowie ein Projekt zur Erhebung psychosozialer Belastungsfaktoren bei SEAT in Spanien oder eine psychosoziale Risikobeurteilung und Beratung bei Audi in Ungarn.

Ein weiteres wichtiges Handlungsfeld im Volkswagen Konzern ist die kontinuierliche Verbesserung der Ergonomie. Volkswagen will sicherstellen, dass die ergonomische Qualität der Arbeitsplätze entlang der gesamten Produktions- und Arbeitsprozesse berücksichtigt wird. In diesem Sinne arbeiten wir mit der Wissenschaft zusammen, um moderne, nach ergonomischen Kriterien gestaltete Arbeitsplätze und innovative Arbeitsprozesse miteinander in Einklang zu bringen. Im Bereich Arbeitsschutz haben alle einbezogenen Konzerngesellschaften ihre Arbeitsschutzorganisation und -prozesse mit dem Konzern-Arbeitsschutz-Managementsystem analysiert. Die Ergebnisse sind in einen konzernweiten Benchmark eingeflossen und bilden nun die Grundlage für weitere Verbesserungen des Systems.

PERSONALKENNZAHLEN1

Stand 31. Dezember 2016

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2016 2015 2014 2013 2012
Auszubildende im Konzern 19.490 18.651 18.459 17.703 16.714
gewerblich 14.276 13.673 13.577 13.174 12.508
kaufmännisch 5.214 4.978 4.882 4.529 4.206
Passive Altersteilzeit 5.782 6.183 7.129 9.501 7.804
Aktive Konzernbelegschaft 601.443 585.242 566.998 545.596 525.245
Belegschaft 626.715 610.076 592.586 572.800 549.763
Europa 464.199 451.257 438.631 424.964 410.427
Amerika 58.491 59.329 59.790 61.796 63.193
Afrika 6.082 6.388 6.330 6.356 6.461
Asien 96.823 91.991 86.752 78.672 68.704
Australien 1.120 1.111 1.083 1.012 978
Anteil weiblicher Beschäftigter im Konzern (in %) 16,0 16,0 15,7 15,5 15,2
Anteil Einstellung weiblicher Hochschulabsolventen (in %)2 26,0 37,0 30,9 35,3 29,2

1 Einschließlich der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen.
2 Volkswagen AG

INFORMATIONSTECHNOLOGIE (IT)

Im Zuge der insgesamt stetig zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung müssen auch alle unsere Geschäftsprozesse durchgängig digital unterstützt werden; zugleich stellt der Aufbau neuer Standorte hohe Anforderungen an die Vernetzung und Koordination. Die Erfüllung dieser Aufgaben setzt eine moderne und bedarfsgerecht ausgestattete Infrastruktur sowie eine effiziente Anwendungslandschaft voraus. Deren Kern ist das konzernweite Fertigungs-, Informations- und Steuerungssystem (FIS). Es ermöglicht uns, Fahrzeuge in derzeit 43 Werken weltweit effizient zu produzieren - zur richtigen Zeit und mit der richtigen Ausstattung. FIS ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für eine flexible und markenübergreifende Fertigung im weltweiten Produktionsnetz.

Den konzernweiten IT-Standardisierungsgrad für die Steuerung unserer Werke haben wir im Jahr 2016 auf 88 (84) % erhöht. Ein Beispiel für eine noch recht neue Anwendung ist die "Digitale Fabrik": Schon vor dem ersten Spatenstich für ein neues Werk können unsere Fabrikplaner virtuell durch die Gebäude gehen, ihre Planungen prüfen und somit den Produktionsanlauf absichern.

Neue Chancen eröffnen sich durch das weitere Zusammenwachsen von Produktion und IT. Big-Data-Verfahren helfen uns dabei, Maschinenstörungen zu analysieren und frühzeitig einzugreifen.

Den Trend zur Digitalisierung greift Volkswagen in konzerneigenen IT-Labs auf - das sind Innovationszentren, in denen Fachbereiche, Forschungseinrichtungen und Technologiepartner in enger Zusammenarbeit neue IT-Lösungen erarbeiten. Sie fungieren als Testlabore für den Konzern, als Berater für Zukunftsfragen der Informationstechnologie sowie als Verbindungsbüros zu Start-up-Unternehmen.

Unser erstes IT-Lab, das Data:Lab in München, ist das Kompetenz- und Innovationszentrum für Themen rund um Big Data, Advanced Analytics (Prozess zur systematischen Analyse von Daten in elektronischer Form) und Machine Learning (maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz).

Im Berichtsjahr eröffnete ein weiteres Innovationszentrum in Berlin: Das Digital:Lab. Die Experten dort arbeiten unter anderem an einer digitalen Plattform, auf der wir unseren Kunden Mobilitätsdienstleistungen wie Kraftstoffpreis-Agenten oder Park- und Wetterdienste zur Verfügung stellen können.

Am Standort Wolfsburg haben wir seit August 2015 das Smart.Production:Lab etabliert. Es agiert als Kompetenzzentrum für den Themenkomplex Industrie 4.0 und leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Produktionsstätten des Volkswagen Konzerns schrittweise zu intelligenten Fabriken weiterzuentwickeln.

Ziel der Aktivitäten in den Handlungsfeldern Internet der Dinge, Data Analytics, Mensch-Roboter-Kooperation und Wearables ist die durchgängige Digitalisierung von Produktion und Logistik. Im Smart.Production:Lab gestalten wir die zukünftige Automobilproduktion mit.

Auch die Vernetzung der Mitarbeiter treiben wir immer stärker voran. Interne Communitys (Gemeinschaften) und das unternehmensinterne Netzwerk Group Connect tragen dazu bei, neue Arbeitsmethoden, -mittel und -wege im Konzern zu etablieren und Experten miteinander in Kontakt zu bringen.

Darüber hinaus sucht Volkswagen gezielt den offenen Austausch mit Start-ups, um gemeinsam mit jungen Unternehmern innovative Ideen zu serienreifen Produkten weiterzuentwickeln. Auch bei internen und externen Hackathons (Programmierwettbewerben) entstehen Ideen zu neuen Produkten und Services. Auf der CeBIT etwa hat die Konzern-IT gemeinsam mit SAP den "InnoJam++" ausgerichtet, an dem rund 100 internationale Studierende der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik teilnahmen.

UMWELTSTRATEGIE DES VOLKSWAGEN KONZERNS

Klimawandel, Ressourcenverfügbarkeit und Urbanisierung zählen zu den großen globalen Herausforderungen, in denen sich der Volkswagen Konzern bewegt. Diese Herausforderungen schlagen sich auch in steigenden Ansprüchen an den Konzern nieder: seitens der Politik, die weltweit ambitionierte umweltbezogene Regulierungen beschließt, unserer Investoren, die einen vorausschauenden Umgang mit den entstehenden Risiken erwarten, und unserer Kunden, die ein wachsendes Interesse an emissionsarmen und umweltfreundlichen Fahrzeugen zeigen.

Unser Anspruch ist, Vorbild beim Thema Umwelt zu sein und die Verwirklichung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen aktiv zu unterstützen.

Zielfelder und Leitlinien

Das Zukunftsprogramm "TOGETHER - Strategie 2025" zeigt auf, wodurch sich Volkswagen auszeichnen will: Wir übernehmen in Umweltfragen Verantwortung und wollen Vorbild sein. Dazu haben wir die folgenden Zielfelder definiert:

Kontinuierliche Verbesserung unserer CO2 -Bilanz (Carbon Footprint)

Kontinuierliche Reduzierung der Schadstoffemissionen

Kontinuierliche Reduzierung des Ressourcenverbrauchs

Für die Verwirklichung dieser Vorbildrolle haben wir uns Leitlinien gesetzt:

Unser Ansatz erfasst neben der globalen Herausforderung des Klimawandels (Reduktion des CO2 -Ausstoßes) auch alle anderen Umweltressourcen, insbesondere Wasser, Boden, Luft sowie Energie und Rohstoffe. Unsere jahrzehntelangen Erfahrungen und daraus gewonnenen Kompetenzen werden global und lokal ihre Wirkung entfalten.

Unser Handlungsansatz ist ganzheitlich, indem wir umweltfreundliche Innovationen erforschen, entwickeln und demokratisieren und dadurch größere Umweltentlastungen erzielen.

Diese signifikanten Umweltentlastungen werden über den gesamten Produktlebenszyklus erreicht, indem wir uns anspruchsvolle Ziele setzen und sowohl in der Herstellungsphase (Lieferkette) als auch in der Nutzungsphase unserer Produkte als Impulsgeber fungieren.

Wir kommunizieren unsere Maßnahmen, Leistungen und Projekte in höchstem Maße transparent.

Wir belegen unseren Leistungsfortschritt durch Spitzenplätze in umweltbezogenen Auszeichnungen.

Unsere Ziele können wir nur dann erreichen, wenn wir umweltrelevante Aspekte in unseren Organisations- und Entscheidungsprozessen fest verankern. Die Grundlage dafür liefert unser Umweltmanagementsystem, das seit vielen Jahren im Konzern etabliert ist.

Die zentralen Orientierungspunkte für alle Umweltschutzaktivitäten des Volkswagen Konzerns sind unsere weltweit geltenden Grundsätze, die wir über die Jahre hinweg kontinuierlich weiterentwickelt haben. Verbindlich im Konzern sind:

Konzern-Umweltgrundsätze Standorte/Produktion (2007)

Konzern-Umweltgrundsätze Produkt (2008)

Mission Statement Biodiversität (2008)

Konzern-Umweltpolitik (2010)

Umweltschutzgremien des Konzerns

Die höchste interne Entscheidungsinstanz in Umweltbelangen ist der Konzernvorstand, der seit 2012 zugleich als Nachhaltigkeits-Board fungiert. Die konzernweite Steuerung des Umweltschutzes erfolgt durch den Konzern-Steuerkreis Umwelt und Energie, der von zahlreichen Fachgremien unterstützt wird, wie beispielsweise:

Konzern-Arbeitskreis Life Cycle Engineering

Konzern-CO2 -Steuerkreis

Lenkungsausschuss Fahrzeugrecycling

Konzern-Arbeitskreis Energie

In diesen Gremien erfassen und analysieren wir Umweltchancen und -risiken. Um die gesamte Wertschöpfungskette abzudecken (Life-Cycle-Ansatz), sind die entsprechenden Geschäftsbereiche des Unternehmens im Konzern-Steuerkreis Umwelt und Energie vertreten.

Die Marken und Gesellschaften sind für die Umweltorganisation in ihren Zentralen und Standorten selbst verantwortlich, leiten ihre jeweilige Umweltpolitik aber aus den konzernweit geltenden Zielen, Leitlinien und Grundsätzen ab.

Um Einsparmaßnahmen an den Standorten zu erarbeiten und umzusetzen, wurde 2014 die Task Force Umwelt aufgebaut. Dieses Analyseteam aus der Konzernforschung Umwelt ist im Unternehmen vernetzt, beispielsweise mit Produktionsabteilungen wie Planung, Instandhaltung und Betrieb.

Durch das breite Know-how der Task Force Umwelt, die vielen Lösungen und Ideen der Standorte und den Maßnahmentransfer über das IT-Tool massnahmen@web wird ein konzernweiter Austausch vorangetrieben.

Verankerung auf Mitarbeiterebene

Nur eine informierte und qualifizierte Belegschaft kann die aus unserer Umweltstrategie abgeleiteten Maßnahmen umsetzen und die gesetzten Ziele erreichen. Bereits seit 1976 treffen sich deshalb die Umweltbeauftragten der europäischen Standorte regelmäßig zum Austausch. Seit 1998 finden zudem regelmäßig Konzern-Umweltkonferenzen statt, bei denen die Umweltbeauftragten und -experten des Konzerns über Strategien, Maßnahmen und Projekte diskutieren und gemeinsam Aktionspläne erarbeiten.

Seit 2013 gibt es speziell zu Umweltthemen geschulte Botschafter, sogenannte Sachkundige für Umweltschutz. Inzwischen sind weltweit mehr als 1.000 von ihnen als direkte Ansprechpartner und Multiplikatoren für die Mitarbeiter in der Produktion aktiv. Eine spezielle Weiterbildung erhalten auch die sogenannten Sachkundigen für Energie. Allein im Werk Wolfsburg unterstützen über 70 von ihnen ihre Kollegen dabei, Energie zu sparen. Zudem sind marken- und bereichsübergreifende Steuer- und Arbeitskreise sowohl auf Management- als auch auf Expertenebene tätig. Die Einbeziehung unserer Mitarbeiter wird durch ein Intranetportal unterstützt, das Best-Practice-Beispiele vorstellt und den direkten Kontakt zu allen verantwortlichen Kollegen ermöglicht. Darüber hinaus stellt das Portal grundlegende Regeln und Tipps zum Energiesparen bereit - unter anderem aus dem zentralen Ideenmanagement.

Biodiversität

Biodiversität bedeutet Vielfalt des Lebens und umfasst die Vielfalt der Arten, die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt der Ökosysteme. Sie sichert die Grundlagen unserer Existenz: gesunde Nahrung, sauberes Wasser, ertragreiche Böden und ein ausgeglichenes Klima. Der Schutz der biologischen Vielfalt gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Vereinten Nationen haben das laufende Jahrzehnt deshalb zur "UN-Dekade Biologische Vielfalt" erklärt.

Volkswagen engagiert sich seit 2007 für den Schutz der Biodiversität und ist Gründungsmitglied der Initiative Biodiversity in Good Company e.V. In unserem Mission Statement haben wir uns verpflichtet, uns an allen Standorten für die Belange des Artenschutzes einzusetzen. Dafür arbeiten wir mit den Lieferanten vor Ort zusammen. Unsere Mitgliedschaft in der Initiative Biodiversity in Good Company e.V. ruht infolge der Dieselthematik bis zum Abschluss deren Aufklärung.

Der Schutz der Biodiversität ist Bestandteil unseres Umweltmanagements. Wir haben unter anderem den Umweltmanagementbeauftragten der Volkswagen AG zum Biodiversitätsbeauftragten berufen. Indem wir Treibhausgasemissionen verringern und Ressourcen möglichst effizient einsetzen, tragen wir dazu bei, dass die in der Convention on Biological Diversity (Übereinkommen über die biologische Vielfalt, CBD) der UN verankerten Ziele erreicht werden. Um die Öffentlichkeit stärker für den Artenschutz zu sensibilisieren und das allgemeine Wissen zum Thema zu mehren, fördert Volkswagen die Vernetzung der Akteure in Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft.

Im Dezember fand die 13. Vertragsstaatenkonferenz (COP 13) zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt in Cancún statt. Ein Vertreter von Volkswagen de México war als Redner zum 2016 CBD Business and Biodiversity Forum im Vorfeld der Veranstaltung eingeladen. Erstmalig wurde auch eine Erklärung der teilnehmenden Unternehmen veröffentlicht, in der sie ihren Willen zum Schutz der Biodiversität bekräftigen. Volkswagen de México gehört zu den Unterzeichnern dieses Business and Biodiversity Pledge.

Unser langjähriger Kooperationsvertrag mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) lief zum 31. Dezember 2015 aus. Die Zusammenarbeit der Volkswagen Financial Services AG mit dem NABU bestand dagegen auch im Jahr 2016 im Rahmen von zwei Verträgen zur Förderung des Moorschutzes sowie des umweltfreundlichen Fuhrparkmanagements. Die Wiedervernässung von Mooren ist eine effiziente Maßnahme zum Klima- und Naturschutz und dient dem Schutz von Biotopen mit hochspezialisierten Arten.

An den internationalen Standorten setzen wir uns mit unterschiedlichen Partnern für den Naturschutz ein. So fördert Volkswagen de México seit 2008 die Wiederaufforstung im Nationalpark Iztaccíhuatl-Popocatépetl. Für die Pflanzung von insgesamt 490.000 Nadelbäumen stellte Volkswagen Mittel in Höhe von rund 1,4 Mio. € bereit. 39 Zulieferer haben sich finanziell an dem Projekt beteiligt. Ziel ist auch die Einleitung von Regen- und Schmelzwasser in die Grundwasserspeicher von Puebla.

In Xinjiang unterstützt Volkswagen das SuMaRiO-Projekt (Nachhaltigkeitsprogramm zum Schutz des Tarimflusses in China) und leistet damit auch aus Sicht der Vereinten Nationen einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, zur biologischen Vielfalt und zur Wüstenbekämpfung.

Externe Umweltauszeichnungen

Die Modelle des Volkswagen Konzerns und seiner Marken haben 2016 zahlreiche Auszeichnungen für umweltfreundliche Eigenschaften erhalten. Hier einige Beispiele:

Fahrzeuge der Marke Volkswagen Pkw erhielten in einem Test der Fachzeitschrift "Quatro Rodas" (Brasilien) die Bestnote für Energieeffizienz. Unter allen mit Benzin betriebenen Automobilen war der speed up! der sparsamste, gefolgt vom take up! und dem Fox BlueMotion. Auf der Liste der sparsamsten Fahrzeuge standen auch der neue Gol Comfortline mit 1.0 MPI-Motor und der Audi A1 Sport 1.4 TFSI.

Beim China Eco-Car Assessment Program (C-ECAP) haben der Golf TSI die Platinummedaille und der ŠKODA Octavia 1.4 TSI DSG sowie der Volkswagen Lamando 230 TSI mit DSG die Goldmedaille erhalten. Bewertet wurden die Fahrzeuge in sechs Kategorien, unter anderem Energieersparnis und Recyclingrate.

Zum wiederholten Mal eroberte der eco up! mit seinen Geschwistern Mii von SEAT und Citigo von ŠKODA die Spitze der Auto-Umweltliste (Schweiz). Der Audi A3 TFSI g-tron und der Golf TGI auf den Plätzen zwei und drei rundeten das erfolgreiche Abschneiden der effizienten Erdgasmodelle des Konzerns in den Top Ten ab.

Die Redaktion von Engadget, eines der führenden amerikanischen Technologie-Online-Magazine, ehrte den BUDD-e mit dem diesjährigen "Best of CES"-Award in der Kategorie Beste Innovation. Hervorgehoben wurden insbesondere die Reichweite und der Schnelllademodus. Zusätzlich zeichnete der Online-Ratgeber SlashGear, der vorwiegend Smartphones, Autos, Computer und digitales Leben bewertet, den BUDD-e als Gesamtsieger aus.

Beim Wettbewerb der Fachzeitschriften Verkehrsrundschau und Trucker wurde der Volkswagen Caddy bei den Transportern auf den ersten Rang gewählt und erhielt die Auszeichnung "Green Van 2016". Der Caddy lieferte das beste Gesamtergebnis aus Kraftstoffverbrauch, Nutzlast und Ladekapazität. Das Spritsparpaket EfficientLine 2 für den MAN TGX erhielt für die nachgewiesene Verringerung von Emissionen bei Luftschadstoffen, Treibhausgasen und Geräuschen den Titel "Green Truck Innovation". Scania erhielt den Umweltpreis "Green Truck Future Innovation 2016" für sein Hybrid-Modul für Verteilerfahrzeuge in der Kategorie Innovation mit Zukunftspotenzial. Der Hybrid-Lkw mit 235 kW (320 PS) spart bis zu 18 % Kraftstoff im Vergleich zu einem Lkw, der nur mit Diesel fährt. Er kann ausschließlich mit Strom oder in Verbindung mit reinem Biodiesel betrieben werden.

NACHTRAGSBERICHT

Nach dem Ende des Geschäftsjahres 2016 gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

Prognosebericht

Die Weltwirtschaft wird 2017 voraussichtlich etwas stärker wachsen als im Vorjahr. Wir gehen davon aus, dass sich die weltweite Nachfrage nach Automobilen uneinheitlich entwickeln und im Vergleich zum Berichtsjahr etwas langsamer steigen wird. Mit seiner Markenvielfalt, der weltweiten Präsenz sowie wegweisenden Technologien ist der Volkswagen Konzern für die heterogenen Bedingungen an den regionalen Märkten gut aufgestellt.

Im Folgenden beschreiben wir die voraussichtliche Entwicklung des Volkswagen Konzerns und der Rahmenbedingungen seiner Geschäftstätigkeit. Risiken und Chancen, die eine Abweichung von den prognostizierten Entwicklungen bewirken könnten, stellen wir im Risiko- und Chancenbericht dar.

Unsere Annahmen basieren auf aktuellen Einschätzungen externer Institutionen; dazu zählen Wirtschaftsforschungsinstitute, Banken, multinationale Organisationen und Beratungsunternehmen.

WELTWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG

In unseren Planungen gehen wir davon aus, dass das Wachstum der Weltwirtschaft 2017 leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Risiken sehen wir in protektionistischen Tendenzen, Turbulenzen auf den Finanzmärkten sowie strukturellen Defiziten in einzelnen Ländern. Zudem werden die Wachstumsaussichten weiterhin von geopolitischen Spannungen und Konflikten belastet. Für den größten Teil der Industrieländer erwarten wir, dass sich die Belebung der Konjunktur mit insgesamt stabilen Expansionsraten fortsetzt. Die meisten Schwellenländer werden voraussichtlich stärker wachsen als im Vorjahr. Die höchsten Zuwachsraten erwarten wir in den aufstrebenden Wirtschaftsnationen Asiens.

Wir rechnen außerdem damit, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft auch in den Jahren 2018 bis 2021 fortsetzt.

Europa/Übrige Märkte

In Westeuropa wird sich die wirtschaftliche Erholung 2017 im Vergleich zum Berichtsjahr voraussichtlich etwas verlangsamen. Große Herausforderungen stellen die Lösung struktureller Probleme sowie die ungewissen Auswirkungen der Austrittsverhandlungen zwischen der EU und Großbritannien dar.

Für Zentraleuropa rechnen wir 2017 mit ähnlich hohen Wachstumsraten wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. In Osteuropa sollte sich die wirtschaftliche Lage weiter stabilisieren, sofern sich der schwelende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine nicht verschärft. Die Wirtschaftsleistung Russlands wird sich nach den Rückgängen der vergangenen Jahre vermutlich etwas erhöhen.

Die südafrikanische Wirtschaft dürfte auch im Jahr 2017 durch politische Unsicherheiten und soziale Spannungen beeinträchtigt sein, die vor allem aus der hohen Arbeitslosigkeit resultieren. Das Wachstum sollte daher nur gering ausfallen.

Deutschland

In Deutschland wird das BIP im Jahr 2017 voraussichtlich mit ähnlichem Tempo steigen wie im Berichtsjahr. Die stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt sollte anhalten und den privaten Konsum unterstützen.

Nordamerika

Für Nordamerika erwarten wir, dass die Wirtschaft 2017 im Vergleich zum Vorjahr stärker expandiert. Dabei dürfte sich das Wachstum in den USA und in Kanada gegenüber dem Vorjahr erhöhen, während die Zuwachsrate der mexikanischen Wirtschaft vermutlich abnehmen wird.

Südamerika

Brasilien wird aller Voraussicht nach im Jahr 2017 die Rezession überwinden und ein leichtes Wachstum verzeichnen. Die argentinische Wirtschaft sollte trotz der anhaltend hohen Inflation wieder an Schwung gewinnen.

Asien-Pazifik

Die chinesische Wirtschaft wird 2017 voraussichtlich auf hohem Niveau weiter wachsen, jedoch im Vergleich zu den Vorjahren weniger dynamisch. Für Indien erwarten wir eine Expansionsrate in der Größenordnung des Vorjahres. In Japan sollte die konjunkturelle Lage gegenüber dem Berichtsjahr weitgehend unverändert bleiben.

ENTWICKLUNG DER MÄRKTE FÜR PKW

Wir rechnen damit, dass sich die Pkw-Märkte im Jahr 2017 in den einzelnen Regionen uneinheitlich entwickeln werden. Die weltweite Nachfrage nach Neufahrzeugen wird insgesamt voraussichtlich langsamer steigen als im Berichtsjahr.

Der Volkswagen Konzern ist angesichts der heterogenen Entwicklung der weltweiten Automobilmärkte gut aufgestellt. Unsere breite, gezielt ergänzte Produktpalette mit Motoren der neuesten Generation und verschiedenen alternativen Antrieben verschafft uns weltweit eine gute Position gegenüber dem Wettbewerb. Wir haben den Anspruch, jedem Kunden Mobilität und Innovationen gemäß seinen Bedürfnissen anzubieten und damit unsere Wettbewerbsposition nachhaltig zu stärken.

Auch für die Jahre 2018 bis 2021 gehen wir davon aus, dass das Wachstum der weltweiten Pkw-Nachfrage anhält.

Europa/Übrige Märkte

Für Westeuropa erwarten wir 2017 ein Absatzvolumen leicht unter dem des Berichtsjahres. Das Vorkrisenniveau dürfte auch mittelfristig nicht erreicht werden. Die andauernde Verunsicherung der Konsumenten infolge der Schuldenkrise dürfte sich aufgrund des ungewissen Ausgangs der Austrittsverhandlungen zwischen der EU und Großbritannien noch verstärken und die Nachfrage dämpfen. In Italien und Spanien wird sich der Erholungskurs 2017 voraussichtlich stark abgeschwächt fortsetzen; für Frankreich rechnen wir mit einem nur leicht positiven Wachstum. Das Marktvolumen in Großbritannien erwarten wir deutlich unter dem hohen Niveau des Vorjahres.

Auf den zentral- und osteuropäischen Märkten sollte die Pkw-Nachfrage 2017 den schwachen Vorjahreswert übertreffen. In Russland wird das Nachfragevolumen nach den teilweise erheblichen Rückgängen der vergangenen Jahre voraussichtlich moderat steigen. Für die zentraleuropäischen Märkte rechnen wir mit einem weiteren Wachstum der Nachfrage.

Auf dem südafrikanischen Pkw-Markt dürfte das Nachfragevolumen 2017 leicht über dem Vorjahreswert liegen.

Deutschland

Für den deutschen Pkw-Markt erwarten wir nach der positiven Entwicklung der vergangenen Jahre für 2017 ein Volumen, das leicht unter dem Vorjahresniveau liegt.

Nordamerika

Wir rechnen damit, dass das Marktvolumen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (bis 6,35 t) in Nordamerika insgesamt und in den USA 2017 leicht unter dem des Vorjahres liegen wird. Dabei dürften weiterhin überwiegend Modelle aus den SUV-, Pickup- und Van-Segmenten gefragt sein. In Kanada wird das Neuzulassungsvolumen voraussichtlich ebenfalls leicht unter dem hohen Vorjahreswert bleiben. In Mexiko erwarten wir dagegen eine im Vergleich zum Berichtsjahr merklich steigende Nachfrage.

Südamerika

Die südamerikanischen Märkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge werden aufgrund ihrer Abhängigkeit von der Rohstoffnachfrage stark von der Entwicklung der Weltwirtschaft beeinflusst. Protektionistische Tendenzen belasten die Fahrzeugmärkte der Region, insbesondere in Brasilien und Argentinien, wo Restriktionen für den Import von Fahrzeugen bestehen. Dennoch wird 2017 die Nachfrage auf den südamerikanischen Märkten im Vergleich zum Vorjahr insgesamt voraussichtlich leicht steigen. In Brasilien, dem größten Markt Südamerikas, wird das Volumen nach den starken Verlusten in den Vorjahren voraussichtlich moderat zunehmen. Für den argentinischen Markt erwarten wir 2017 ein Volumen leicht über dem Vorjahreswert.

Asien-Pazifik

Die Pkw-Märkte der Region Asien-Pazifik werden ihr Wachstum im Jahr 2017 voraussichtlich abgeschwächt fortsetzen. In China wird der weiterhin steigende Bedarf an individueller Mobilität die Nachfrage erhöhen. Das Wachstumstempo wird sich aber im Vergleich zum Vorjahr vermutlich verlangsamen, da die Steuererleichterung für Fahrzeuge mit bis zu 1,6 l Hubraum Ende 2016 halbiert wurde. Vor allem günstige Einstiegsmodelle im SUV-Segment dürften weiterhin sehr gefragt sein. Für Indien rechnen wir mit einem Pkw-Nachfragevolumen leicht über dem des Vorjahres. Auf dem japanischen Pkw-Markt erwarten wir 2017 einen weiteren Rückgang der Nachfrage.

ENTWICKLUNG DER MÄRKTE FÜR NUTZFAHRZEUGE

Auch im Jahr 2017 werden sich die Märkte für leichte Nutzfahrzeuge in den einzelnen Regionen unterschiedlich entwickeln. Insgesamt rechnen wir mit einer leicht steigenden Nachfrage; dieser Trend sollte sich in den Jahren 2018 bis 2021 fortsetzen.

Aufgrund der Verunsicherung infolge des im Juni 2016 durchgeführten Referendums zum Austritt Großbritanniens aus der EU gehen wir für das Jahr 2017 in Westeuropa bei den leichten Nutzfahrzeugen von einer Nachfrage leicht unter dem Vorjahresniveau aus. Großbritannien wird voraussichtlich den größten Rückgang in der Region verzeichnen. Für Deutschland erwarten wir, dass die Zulassungen in der Größenordnung des Vorjahres liegen werden.

Auf den Märkten in Zentral- und Osteuropa werden die Zulassungen von leichten Nutzfahrzeugen 2017 voraussichtlich über dem Vorjahreswert liegen. Auch in Russland erwarten wir ein im Vergleich zu 2016 steigendes Marktvolumen.

Für Nord- und Südamerika berichten wir über den "light vehicle market" im Bereich der Pkw-Märkte. Darin sind sowohl Pkw als auch leichte Nutzfahrzeuge enthalten.

In der Region Asien-Pazifik wird das Marktvolumen 2017 voraussichtlich leicht über dem des Vorjahres liegen. Für den chinesischen Markt rechnen wir mit einer Nachfrage auf dem Vorjahresniveau. In Indien erwarten wir für das Jahr 2017 ein Volumen deutlich über dem des Berichtsjahres. Auf dem japanischen Markt gehen wir 2017 von einer abgeschwächten Fortsetzung des Abwärtstrends aus.

Auf den für den Volkswagen Konzern relevanten Märkten für mittelschwere und schwere Lkw werden die Neuzulassungen 2017 voraussichtlich leicht über denen von 2016 liegen. Für die Jahre 2018 bis 2021 erwarten wir eine positive Entwicklung.

Für Westeuropa und Deutschland gehen wir davon aus, dass die Nachfrage im Jahr 2017 leicht unter der des Vorjahres liegen wird.

Einen deutlichen Nachfrageanstieg erwarten wir für die Märkte in Zentral- und Osteuropa. In Russland rechnen wir, ausgehend vom niedrigen Niveau 2016, mit einer erheblichen Erholung der Nachfrage im Jahr 2017.

Die Zulassungen in Nordamerika werden 2017 aufgrund eines zyklischen Rückgangs des Lkw-Marktes voraussichtlich merklich unter denen von 2016 liegen.

Die Nachfrage auf dem brasilianischen Markt wird sich 2017, ausgehend vom niedrigen Vorjahresniveau, erholen. Grund dafür ist die sich abzeichnende Erholung der Wirtschaft.

In China, dem weltweit größten Lkw-Markt, werden die Zulassungen 2017 den Wert von 2016 voraussichtlich moderat übertreffen. In Indien rechnen wir mit einem deutlichen Marktwachstum aufgrund des positiven wirtschaftlichen Umfelds und der Umsetzung zahlreicher Infrastrukturmaßnahmen.

Auf den für den Volkswagen Konzern relevanten Busmärkten gehen wir für das Jahr 2017 von einer moderaten Steigerung der Nachfrage aus. In Westeuropa erwarten wir in 2017 eine Nachfrage unter dem Niveau von 2016. In Zentral- und Osteuropa rechnen wir mit einer höheren Nachfrage als im Vorjahr. In Südamerika werden die Neuzulassungen voraussichtlich merklich über dem Vorjahreswert liegen.

Für die Jahre 2018 bis 2021 erwarten wir auf den für den Volkswagen Konzern relevanten Märkten insgesamt ein moderates Wachstum der Nachfrage nach Bussen.

ENTWICKLUNG DER MÄRKTE FÜR POWER ENGINEERING

Auch für 2017 erwarten wir, dass im Bereich Power Engineering das insgesamt schwierige Marktumfeld und somit der Preisdruck unvermindert bestehen bleiben.

Das Auftragsvolumen bei Zwei-Takt-Motoren, die in der Handelsschifffahrt zum Einsatz kommen, dürfte 2017 in etwa auf dem Vorjahresniveau liegen. Forderungen nach hoher Energieeffizienz und geringem Schadstoffausstoß werden die Schiffsdesigns in Zukunft maßgeblich beeinflussen. Bei Spezialschiffen wie Kreuzfahrtschiffen, Fähren und Behördenschiffen rechnen wir weiterhin mit einer hohen Nachfrage. Im Offshore-Bereich sind die Erwartungen für Neubestellungen trotz des zuletzt leicht gestiegenen Ölpreises aufgrund der Überkapazitäten sehr niedrig. Das Volumen des Marinemarktes wird voraussichtlich insgesamt auf dem Vorjahresniveau verharren. Der Wettbewerbsdruck wird unvermindert anhalten.

Der Energiebedarf korreliert insbesondere in den Entwicklungs- und Schwellenländern stark mit der gesamtwirtschaftlichen und demografischen Entwicklung. Der weltweite Trend hin zu dezentralen Kraftwerken und gasbasierten Anwendungen ist weiterhin ungebrochen. Für 2017 gehen wir von einer leicht erhöhten Nachfrage gegenüber dem Vorjahr aus, die jedoch insgesamt auf einem niedrigen Niveau bleiben wird.

Im Geschäftsjahr 2017 wird für den Turbomaschinenbereich trotz des zuletzt leichten Anstiegs des Ölpreises mit einem anhaltend schwierigen Marktumfeld und damit einhergehend einem hohen Preis- und Wettbewerbsdruck gerechnet. Grund dafür ist die Erwartung eines ungünstigen wirtschaftlichen und politischen Umfelds in einigen relevanten Märkten. Infolgedessen erwarten wir, dass sich der Markt für Turbomaschinen auch 2017 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres einpendeln wird.

Aufgrund der nicht ausgelasteten Kapazitäten im Neubau wird für den Bereich After Sales mit einem steigenden Wettbewerbsdruck gerechnet.

In den Jahren 2018 bis 2021 gehen wir auf den Märkten für Power Engineering von einer wachsenden Nachfrage aus. Deren Höhe und zeitliche Ausprägung wird in den einzelnen Geschäftsfeldern jedoch variieren.

ENTWICKLUNG DER MÄRKTE FÜR FINANZDIENSTLEISTUNGEN

Wir gehen davon aus, dass automobilbezogene Finanzdienstleistungen auch im Jahr 2017 eine hohe Bedeutung für den weltweiten Fahrzeugabsatz haben werden. Auf Schwellenmärkten mit gegenwärtig niedriger Marktdurchdringung, wie zum Beispiel China, rechnen wir mit einer weiterhin steigenden Nachfrage. In Regionen mit bereits entwickelten automobilen Finanzdienstleistungsmärkten wird sich der Trend fortsetzen, Mobilität zu möglichst geringen Gesamtkosten zu erwerben. Dabei werden integrierte Gesamtlösungen, die mobilitätsnahe Dienstleistungsmodule wie Versicherungen und innovative Servicepakete umfassen, weiter an Bedeutung gewinnen. Zusätzlich wird die Nachfrage nach neuen Mobilitätsdiensten, etwa Vermietmodelle, zunehmen; dieser Trend wird sich unserer Einschätzung nach auch in den Jahren 2018 bis 2021 fortsetzen.

Im Bereich der mittleren und schweren Nutzfahrzeuge erwarten wir in den Schwellenländern eine steigende Nachfrage nach Finanzdienstleistungsprodukten. Insbesondere dort unterstützen Finanzierungslösungen den Fahrzeugabsatz und sind daher ein wesentlicher Bestandteil des Verkaufsprozesses. Auf den entwickelten Märkten sehen wir 2017 einen erhöhten Bedarf an Serviceleistungen, die die Gesamtbetriebskosten senken. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich auch in den Jahren 2018 bis 2021 fortsetzen.

WECHSELKURSENTWICKLUNG

Im Jahr 2016 verringerte sich das Wachstum der Weltwirtschaft leicht. Die Energie- und Rohstoffpreise erholten sich im Verlauf des Berichtsjahres, allerdings auf einem relativ niedrigen Niveau. Das Vertrauen in die wirtschaftliche Stabilität krisengeprägter Schwellenländer kehrte teilweise zurück und führte zu einer sukzessiven Aufwertung der Währungen in diesen Staaten. Der Euro verlor gegenüber dem US-Dollar leicht an Wert, im Vergleich zum chinesischen Renminbi legte er hingegen leicht zu. Eine deutliche Abwertung gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung erfuhr das britische Pfund infolge des Referendums vom Juni 2016 über den Austritt Großbritanniens aus der EU. Der russische Rubel und der brasilianische Real kehrten ihren vorangegangenen Abwärtstrend zu Beginn des Berichtsjahres um und verzeichneten seitdem deutliche Kurszuwächse. Für das Jahr 2017 rechnen wir mit einem etwas stärkeren Euro im Verhältnis zum US-Dollar, zum chinesischen Renminbi und zum britischen Pfund sowie zu weiteren wesentlichen Währungen. Der russische Rubel und der brasilianische Real werden aller Voraussicht nach verhältnismäßig schwach bleiben. Für die Jahre 2018 bis 2021 gehen wir derzeit von einer Fortsetzung dieser Entwicklungen aus. Das sogenannte Event-Risiko - das Risiko aus nicht vorhersehbaren Marktentwicklungen - bleibt grundsätzlich bestehen.

ZINSENTWICKLUNG

Die weiterhin vorherrschende expansive Geldpolitik und die herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen führten dazu, dass das sehr niedrige Zinsniveau im Geschäftsjahr 2016 bestehen blieb. Die Leitzinsen in den großen westlichen Industrieländern verharrten auf einem historisch niedrigen Niveau. Während sich in den USA allmählich ein Ende der extrem lockeren Geldpolitik abzeichnete, setzte die Europäische Zentralbank diesen Kurs fort. Für 2017 halten wir daher vor dem Hintergrund weiterer expansiver geldpolitischer Maßnahmen im Euroraum einen Anstieg der Zinsen für unwahrscheinlich. In den USA ist hingegen von einer moderaten Zinserhöhung auszugehen. Für die Jahre 2018 bis 2021 erwarten wir sukzessiv steigende Sätze mit regional unterschiedlicher Geschwindigkeit.

ENTWICKLUNG DER ROHSTOFFPREISE

Im Zuge verschiedener politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten befanden sich die Preise vieler Roh- und Einsatzstoffe, wie zum Beispiel Rohöl, Stahl und Seltene Erden im Jahr 2016 in einer Seitwärts- beziehungsweise Aufwärtsbewegung bei zum Teil hoher Volatilität. Angesichts dieser Einflussfaktoren erwarten wir für 2017 unbeständige Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten mit einem Anstieg bei den meisten Rohstoffpreisen. Für die Jahre 2018 bis 2021 rechnen wir damit, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Vorausschauende, systemgestützte und individuelle Beschaffungsmethoden ermöglichen uns, Risiken zu begrenzen, die sich aus dieser Rohstoffpreisvolatilität ergeben. Langfristige Lieferverträge sichern die Bedarfe des Konzerns und gewährleisten somit ein hohes Maß an Versorgungssicherheit.

MODELLNEUHEITEN IM JAHR 2017

Im Zuge der Transformation unseres Kerngeschäfts werden wir die Konzernmarken trennschärfer positionieren und unser Fahrzeug- und Antriebsportfolio mit Blick auf die attraktivsten und wachstumsstärksten Marktsegmente weiter optimieren. Wir präsentieren weitere SUV-Modelle, greifen die Digitalisierung noch konsequenter in unseren Produkten auf und setzen mit Angeboten rund um die Elektromobilität wichtige Impulse für die Zukunft.

Die Marke Volkswagen Pkw bringt 2017 den überarbeiteten Golf auf den Markt. Der Bestseller überzeugt mit einem geschärften Design, effizienter Motorentechnologie, innovativen Assistenzsystemen sowie einer neuen Generation von Infotainment-Systemen und wird auch als Golf Variant, Golf GTI und Golf GTE erhältlich sein. Der weiterentwickelte e-Golf bietet dank neuester Batterietechnologie eine um rund 50 % verlängerte Reichweite von nunmehr bis zu 300 km im NEFZ. Der komplett erneuerte Polo auf Basis des MQB wird den Kunden künftig noch mehr Komfort bieten. Er überzeugt vor allem mit einem umfangreichen Angebot an bezahlbaren Innovationen, verbessertem Platzangebot und herausragendem Design. Der up! GTI wird zum Ende des Jahres 2017 das sportliche Highlight in der bereits großen up!-Familie setzen. Mit dem kompakten Crossover-Modell T-Roc wird die Marke ihre SUV-Offensive fortsetzen. Außerdem wird Volkswagen 2017 mit dem sportlichen viertürigen Coupé Arteon die Wertigkeit, Qualität und Innovationskraft der Marke unter Beweis stellen und das Portfolio oberhalb des Passat abrunden. In China kommen mit den Plug-in-Versionen von Phideon und Passat Variant sowie dem e-Golf drei neue elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt. Zudem kommt der Mittelklasse-SUV Teramont in den Handel, der mit neuesten Fahrerassistenzsystemen und einem maskulinen Offroad-Design neue Maßstäbe im Segment setzt und sieben Passagieren komfortabel Platz bietet. Zudem führt Volkswagen die Langversion des neuen Tiguan in China ein. Auch in den USA wollen wir die Kunden mit dem neuen Tiguan mit verlängertem Radstand überzeugen. Mit dem SUV Atlas, den wir in unserem Werk in Chattanooga fertigen, bedient Volkswagen eines der größten Segmente des amerikanischen Marktes mit einem auf die besonderen Bedürfnisse der dortigen Kunden abgestimmten Fahrzeugkonzept. In Brasilien wird 2017 der aufgewertete up! eingeführt. Auch Golf und Golf Variant werden aufgefrischt. Zudem soll der neue Polo zu steigenden Verkaufszahlen in Brasilien beitragen.

Im neuen Werk der Marke Audi im mexikanischen San José Chiapa lief Ende 2016 die Produktion der zweiten Generation des SUV-Bestsellers Q5 an, der 2017 sukzessive in den Märkten eingeführt wird. Die A5-Familie wird um den A5 Sportback und das A5 Cabriolet im neuen Design ergänzt. Gegen Ende des Jahres geht das neue Flaggschiff von Audi an den Start: Der Nachfolger des Audi A8 überzeugt mit zahlreichen neuen Fahrerassistenzsystemen und Infotainment-Angeboten und wird in seinem Segment neue Maßstäbe setzen. Neben dem R8 Spyder und dem TT RS geht 2017 die RS 3 Limousine in Nordamerika an den Start. Darüber hinaus wird in den USA erstmalig der neue A5 Sportback angeboten.

ŠKODA bringt 2017 mit dem selbstbewussten und kraftvollen Kodiaq eine neue Baureihe auf den Markt, die auf dem MQB basiert. Der SUV vereint alle Qualitäten, für die die Marke ŠKODA steht: ein außergewöhnliches Raumangebot, charakterstarkes Design und ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem wird die neue Generation des robusten Yeti vorgestellt. Der beliebte Octavia erhält eine Produktaufwertung. Überarbeitet werden außerdem der Citigo, der Rapid sowie der Rapid Spaceback.

SEAT wird seine Produktoffensive mit dem neuen Leon fortführen. Außerdem wird die fünfte Generation des Ibiza vorgestellt. Mit dem Arona gibt SEAT sein Debüt im Crossover-Segment.

Porsche liefert ab 2017 den Panamera 4 E-Hybrid sowie die Panamera Executive Modelle aus. In der zweiten Jahreshälfte ergänzt der Panamera Sport Turismo die Modellreihe. Auch die neue Generation des 911 GT3 sowie die GTS-Modelle der Baureihe 911 werden an Kunden ausgeliefert.

Bentley wird 2017 mit dem Bentayga das erste mit einem Dieselmotor ausgerüstete Modell in Europa und ausgewählten internationalen Märkten einführen und zudem die Hochleistungsvariante Continental GT Supersports vorstellen. In der zweiten Jahreshälfte präsentiert Bentley die nächste Generation des Continental GT.

Lamborghini bringt 2017 den neuen Huracán Spyder RWD und den Huracán Performante auf den Markt, während der Aventador S Coupé eine Produktaufwertung erfährt.

Bugatti startet mit der Auslieferung des neuen Chiron, des leistungsstärksten, schnellsten, luxuriösesten und exklusivsten Serien-Supersportwagens der Welt. Mit 1.500 PS, einem Drehmoment von 1.600 Nm und zahlreichen technischen Innovationen setzt der Chiron in jeder Hinsicht neue Maßstäbe.

Volkswagen Nutzfahrzeuge startet im Jahr 2017 den Verkauf des vollständig neuentwickelten, auf die konkreten Kundenwünsche konzipierten Crafter. Mit einer Vielzahl von Antrieben und Derivaten bietet er kundengerechte Funktionalität und alltagstaugliche Lösungen für individuelle Transportaufgaben aus allen Nutzungsbereichen.

Scania wird weitere Varianten seiner neuen Lkw-Generation auf den Markt bringen.

MAN betritt 2017 mit dem TGE erstmals die Welt der Transporter. Das leichte Nutzfahrzeug ist künftig bei MAN die erste Lösung für leichtere Aufgaben, die das tägliche Arbeitsleben rund um Transport und Beförderung stellt. Die Modelle der TG-Baureihe werden überarbeitet. Bei den Bussen geht der NEOPLAN Tourliner an den Start. Darüber hinaus werden 2017 in allen Geschäftsfeldern neue Services und Produktinnovationen präsentiert.

Ducati bringt im Jahr 2017 insgesamt sieben neue Modelle auf den Markt: die Ducati SuperSport, die Monster 797 und Monster 1200, die Multistrada 950, zwei neue Scrambler-Modelle - die Scrambler Café Racer und die Scrambler Desert Sled - sowie die auf 500 Stück limitierte 1299 Superleggera.

STRATEGISCHE AUSRICHTUNG IM VERTRIEB

Die Mehrmarkenstruktur mit weitgehend eigenständigen starken Marken unter größtmöglicher Nutzung von Synergien ist charakteristisch für den Volkswagen Konzern. Die Strukturen im Konzern sind für die Führung einer Mehrmarkenorganisation ausgelegt.

Um weiteren Konzernmarken den Eintritt in neue Märkte zu erleichtern, werden wir die Mehrmarkenstrukturen insbesondere in Wachstumsregionen weiter ausbauen. Außerdem werden wir die Kundenorientierung auf allen Ebenen im Vertrieb und im Service stärken. Dazu qualifizieren wir unsere Mitarbeiter laufend weiter und optimieren darüber hinaus unsere Prozesse und Systeme im Hinblick auf sich wandelnde Kundenanforderungen und auf Markt- und Technologieveränderungen, insbesondere die Digitalisierung. Das Hauptaugenmerk unserer Vertriebsstrategie liegt weiterhin darauf, Neu- und Gebrauchtfahrzeuge, Finanz- und sonstige Dienstleistungen sowie Originalteile und -zubehör integriert zu vermarkten. Mobilitätsdienstleistungen ergänzen wir sukzessive.

FACHKOMPETENZ UND MOTIVATION IM TRANSFORMATIONSPROZESS

Das Engagement und die hohe Fachkompetenz unserer Belegschaft bilden wichtige Voraussetzungen dafür, den Transformationsprozess hin zu einem weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität erfolgreich zu gestalten und gleichzeitig unsere fachliche Exzellenz im klassischen Automobilbau zu sichern.

Die duale Berufsausbildung und das Studium sind der Grundstein für eine fachliche Entwicklung in den Berufsfamilien bei Volkswagen. Im Anschluss qualifizieren sich die Mitarbeiter ihr Berufsleben lang weiter. Das breite Qualifizierungsangebot wird kontinuierlich weiterentwickelt, um stets die aktuellen Bedarfe zu decken. Zum Beispiel werden die Mitarbeiter auf die Veränderungen vorbereitet, die mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem Einsatz neuer Technologien der Industrie 4.0 einhergehen. Ein wesentliches Prinzip ist dabei der Wissenstransfer - die Weitergabe von Wissen und Erfahrung - durch die eigenen Experten. Die Qualifizierung erfolgt nach dem dualen Prinzip und beinhaltet die enge Verzahnung von theoretischen und praktischen Lernformen.

INVESTITIONS- UND FINANZPLANUNG

In unserer aktuellen Planung für das Jahr 2017 beläuft sich die Investitionstätigkeit im Konzernbereich Automobile auf 18 Mrd. €.

Die geplanten Sachinvestitionen (Investitionen in Sachanlagen, Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und Immaterielle Vermögenswerte ohne aktivierte Entwicklungskosten) betragen 13 Mrd. €; die Sachinvestitionsquote (Sachinvestitionen in Prozent vom Umsatz) wird sich im Jahr 2017 auf einem Niveau von 6 bis 7 % bewegen. Der Großteil der Sachinvestitionen entfällt auf neue Produkte, das fortgesetzte Ausrollen und die Weiterentwicklung der modularen Baukästen. Im Fokus stehen die Elektrifizierung und Digitalisierung unserer Fahrzeuge, insbesondere durch die Entwicklung des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB). Parallel wird im Wesentlichen die SUV-Palette weiter ausgebaut.

Neben den Sachinvestitionen umfasst die Investitionstätigkeit auch die Zugänge aktivierter Entwicklungskosten in Höhe von 5 Mrd. €. Sie spiegeln unter anderem die Vorleistungen im Zusammenhang mit der Erfüllung von Umweltvorgaben und die Ausweitung beziehungsweise Erneuerung der Modellpalette wider.

Die Investitionen in unsere Werke und Modelle sowie in die Entwicklung alternativer Antriebe und modularer Baukästen schaffen die Voraussetzungen für profitables, nachhaltiges Wachstum bei Volkswagen. Darin enthalten sind auch verpflichtende Umfänge, die auf Entscheidungen aus abgeschlossenen Geschäftsjahren beruhen.

Wir erwarten im Jahr 2017 deutliche Liquiditätsabflüsse aufgrund der Belastungen aus der Dieselthematik und rechnen damit, dass der Investitionsbedarf des Konzernbereichs Automobile nicht durch den Cash-flow aus dem laufenden Geschäft gedeckt wird. In der Folge rechnen wir für 2017 mit einem negativen Netto-Cash-flow.

Diese Planung beruht auf den derzeitigen Strukturen des Volkswagen Konzerns. Nicht berücksichtigt ist die mit dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der MAN SE einhergehende mögliche Abfindung anderer Aktionäre. Unsere Joint Ventures in China sind nicht im Konsolidierungskreis und damit auch nicht in den oben genannten Zahlen enthalten. Die Gemeinschaftsunternehmen planen für 2017 Sachinvestitionen von 4 Mrd. €, die aus eigenen Mitteln finanziert werden.

Im Konzernbereich Finanzdienstleistungen planen wir für 2017 Investitionen, die unter dem Wert des Vorjahres liegen werden. Im Working Capital gehen wir davon aus, dass der Anstieg des Vermietvermögens und der Forderungen aus Leasing-, Kunden- und Händlerfinanzierungen zu einer Mittelbindung führen wird, die zu etwa 55 % aus dem Brutto-Cash-flow finanziert werden soll. Wie in der Branche üblich, soll der verbleibende Mittelbedarf vor allem durch unbesicherte Anleihen am Geld- und Kapitalmarkt, Asset-Backed-Securities-Transaktionen, Kundeneinlagen aus dem Direktbankgeschäft sowie durch die Nutzung internationaler Kreditlinien gedeckt werden.

ZIELGRÖSSE DER WERTORIENTIERTEN STEUERUNG

Basierend auf den vom Kapitalmarkt abgeleiteten langfristigen Zinssätzen und der Zielkapitalstruktur (Marktwert des Eigenkapitals zu Fremdkapital = 2:1) liegt der für den Konzernbereich Automobile definierte Mindestverzinsungsanspruch an das investierte Vermögen unverändert bei 9 %. Im Wesentlichen aufgrund der Ergebnisbelastungen aus den Sondereinflüssen wurde der Mindestverzinsungsanspruch im Berichtszeitraum mit einer Kapitalrendite (RoI) von 8,2 % nicht erreicht (siehe dazu auch die Seiten 133). Investitionen in neue Modelle, in die Entwicklung alternativer Antriebe und modularer Baukästen sowie in Zukunftstechnologien werden 2017 dazu führen, dass das investierte Vermögen steigt. Die Kapitalrendite wird merklich über dem Vorjahr und oberhalb unseres Mindestverzinsungsanspruchs von 9 % liegen.

ZUKÜNFTIGE ORGANISATORISCHE UNTERNEHMENSSTRUKTUR

Im Rahmen des Zukunftsprogramms "TOGETHER - Strategie 2025" bauen wir ein neues Geschäftsfeld für Mobilitätslösungen auf, mit dem wir den Wandel zu einem weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität vorantreiben. Wir werden Mobilitätsdienstleistungen selbstständig oder partnerschaftlich entwickeln und vermarkten. Neben der Fahrtenvermittlung via App (Ride Hailing) soll der Fokus auf ganzheitlichen Transportlösungen liegen, die den individuellen und den öffentlichen Verkehr effizienter gestalten. Das Geschäftsfeld Mobilitätslösungen wird im Segment Finanzdienstleitungen berichtet.

GESAMTAUSSAGE ZUR VORAUSSICHTLICHEN ENTWICKLUNG

Der Vorstand des Volkswagen Konzerns geht davon aus, dass das Wachstum der Weltwirtschaft 2017 leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Risiken sehen wir in protektionistischen Tendenzen, Turbulenzen auf den Finanzmärkten sowie strukturellen Defiziten in einzelnen Ländern. Zudem werden die Wachstumsaussichten weiterhin von geopolitischen Spannungen und Konflikten belastet. Für den größten Teil der Industrieländer erwarten wir, dass sich die Belebung der Konjunktur mit insgesamt stabilen Expansionsraten fortsetzt. Die meisten Schwellenländer werden voraussichtlich stärker wachsen als im Vorjahr. Die höchsten Zuwachsraten erwarten wir in den aufstrebenden Wirtschaftsnationen Asiens.

Die Entwicklung der Automobilbranche ist eng an den Verlauf der Weltwirtschaft gekoppelt. Auf den internationalen Automobilmärkten erwarten wir eine weiter zunehmende Wettbewerbsintensität.

Wir rechnen damit, dass sich die Pkw-Märkte im Jahr 2017 in den einzelnen Regionen uneinheitlich entwickeln werden. Die weltweite Nachfrage nach Neufahrzeugen wird insgesamt voraussichtlich langsamer steigen als im Berichtsjahr. Für Westeuropa und den deutschen Pkw-Markt erwarten wir ein Absatzvolumen, das leicht unter dem Vorjahresniveau liegt. Auf den zentral- und osteuropäischen Märkten sollte die Pkw-Nachfrage den schwachen Vorjahreswert übertreffen. Wir rechnen damit, dass das Marktvolumen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (bis 6,35 t) in Nordamerika leicht unter dem des Vorjahres liegen wird. Auf den südamerikanischen Märkten für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge wird die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr insgesamt voraussichtlich leicht steigen. Die Pkw-Märkte der Region Asien-Pazifik werden ihr Wachstum voraussichtlich abgeschwächt fortsetzen.

Auch im Jahr 2017 werden sich die Märkte für leichte Nutzfahrzeuge in den einzelnen Regionen unterschiedlich entwickeln. Insgesamt rechnen wir mit einer leicht steigenden Nachfrage.

Auf den für den Volkswagen Konzern relevanten Märkten für mittelschwere und schwere Lkw werden die Neuzulassungen 2017 voraussichtlich leicht, auf den relevanten Märkten für Busse moderat über denen von 2016 liegen.

Wir gehen davon aus, dass automobilbezogene Finanzdienstleistungen auch im Jahr 2017 eine hohe Bedeutung für den weltweiten Fahrzeugabsatz haben werden.

Der Volkswagen Konzern ist angesichts der heterogenen Entwicklung der weltweiten Automobilmärkte gut aufgestellt. Unsere breite, gezielt ergänzte Produktpalette mit Motoren der neuesten Generation und verschiedenen alternativen Antrieben verschafft uns weltweit eine gute Position gegenüber dem Wettbewerb. Zu den weiteren Stärken des Konzerns zählen insbesondere das einzigartige Markenportfolio, die stetig steigende Präsenz auf allen wichtigen Märkten der Welt sowie das breite Spektrum an Finanzdienstleistungen. Unser Modellangebot deckt vom Kleinwagen bis zum Supersportwagen bei den Pkw, vom Pickup bis zum schweren Lkw und Bus im Nutzfahrzeugbereich sowie mit Motorrädern nahezu alle wesentlichen Segmente ab. Die Marken des Volkswagen Konzerns werden im Jahr 2017 ihr Fahrzeug- und Antriebsportfolio mit Blick auf die attraktivsten und wachstumsstärksten Marktsegmente weiter optimieren.

Die neue Konzernstruktur mit mehr dezentraler Verantwortung stärkt unsere Marken und Regionen und erhöht die Kundennähe. Zusätzlich arbeiten wir mit der fortlaufenden Entwicklung neuer Technologien und unserer Baukästen daran, die Vorteile unseres Mehrmarkenkonzerns noch gezielter zu nutzen. Wir haben den Anspruch, jedem Kunden Mobilität und Innovationen gemäß seinen Bedürfnissen anzubieten und damit unsere Wettbewerbsposition nachhaltig zu stärken.

Wir erwarten, dass die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen Konzerns im Jahr 2017 bei anhaltend herausfordernden Marktbedingungen das Vorjahresvolumen moderat übertreffen werden.

Herausforderungen ergeben sich insbesondere aus der konjunkturellen Entwicklung, dem wettbewerbsintensiven Marktumfeld, volatilen Wechselkursverläufen sowie der Dieselthematik.

Wir gehen davon aus, dass die Umsatzerlöse des Volkswagen Konzerns, des Bereichs Pkw und des Bereichs Nutzfahrzeuge im Jahr 2017 um bis zu 4 % über dem Vorjahreswert liegen werden. Für das Operative Ergebnis des Konzerns rechnen wir im Jahr 2017 mit einer operativen Rendite zwischen 6,0 und 7,0 %. Im Bereich Pkw erwarten wir die operative Rendite in einer Spanne von 6,5 bis 7,5 %. Für den Bereich Nutzfahrzeuge gehen wir von einer operativen Rendite zwischen 3,0 und 5,0 % aus. Im Bereich Power Engineering erwarten wir bei deutlich rückläufigen Umsatzerlösen einen gegenüber Vorjahr geringeren Operativen Verlust. Für den Konzernbereich Finanzdienstleistungen gehen wir von Umsatzerlösen und einem Operativen Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres aus.

Im Konzernbereich Automobile werden sich 2017 die F & E-Quote und die Sachinvestitionsquote auf einem Niveau zwischen 6 und 7 % bewegen. Der Netto-Cash-flow wird infolge der Belastungen aus der Dieselthematik deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen und negativ sein. Infolgedessen wird auch die Netto-Liquidität deutlich zurückgehen. Die Kapitalrendite (RoI) wird merklich über dem Vorjahr und oberhalb unseres Mindestverzinsungsanspruchs von 9 % liegen. Es ist unverändert unser erklärtes Ziel, unsere solide Liquiditätspolitik fortzusetzen.

Das Engagement und die hohe Fachkompetenz unserer Belegschaft bilden wichtige Voraussetzungen dafür, den Transformationsprozess hin zu einem weltweit führenden Anbieter nachhaltiger Mobilität erfolgreich zu gestalten. Im Rahmen unseres Zukunftsprogramms "TOGETHER - Strategie 2025" messen wir unserer Verantwortung in puncto Umwelt, Sicherheit und Gesellschaft eine noch größere Bedeutung bei. Zudem streben wir nach operativer Exzellenz in allen Geschäftsprozessen und fokussieren verstärkt auf profitables Wachstum.

Risiko- und Chancenbericht

(ENTHÄLT DEN BERICHT NACH § 289 ABS. 5 HGB)

Für den nachhaltigen Erfolg unseres Unternehmens ist es entscheidend, dass wir die Risiken und Chancen, die sich aus unserer operativen Tätigkeit ergeben, frühzeitig erkennen und sie vorausschauend steuern. Der verantwortungsvolle Umgang mit den Risiken wird im Volkswagen Konzern durch ein umfassendes Risikomanagement- und Internes Kontrollsystem unterstützt.

In diesem Kapitel erläutern wir zunächst die Zielsetzung und den Aufbau des Risikomanagementsystems (RMS) sowie des Internen Kontrollsystems (IKS) des Volkswagen Konzerns und beschreiben das System im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess. Im Anschluss daran stellen wir die wesentlichen Risiken und Chancen dar, die sich im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit ergeben.

ZIELSETZUNG DES RISIKOMANAGEMENTSYSTEMS UND DES INTERNEN KONTROLLSYSTEMS BEI VOLKSWAGEN

Den nachhaltigen Erfolg des Volkswagen Konzerns können wir nur sicherstellen, indem wir die Risiken und Chancen aus unserer Geschäftstätigkeit frühzeitig identifizieren, zutreffend bewerten sowie effektiv und effizient steuern. Mit Hilfe des RMS/IKS sollen potenzielle Risiken frühzeitig erkannt werden, um mit geeigneten Maßnahmen gegenzusteuern und so drohenden Schaden für das Unternehmen abwenden und eine Bestandsgefährdung ausschließen zu können.

Die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit und des Ausmaßes zukünftiger Ereignisse und Entwicklungen unterliegt naturgemäß Unsicherheiten. Wir sind uns daher bewusst, dass selbst das beste RMS nicht alle potenziellen Risiken vorhersehen kann und auch das beste IKS regelwidrige Handlungen niemals vollständig verhindern kann.

AUFBAU DES RISIKOMANAGEMENTSYSTEMS UND DES INTERNEN KONTROLLSYSTEMS BEI VOLKSWAGEN

Die organisatorische Ausgestaltung des RMS/IKS des Volkswagen Konzerns basiert auf dem international anerkannten COSO-Enterprise-Risk-Management-Rahmenwerk (COSO: Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission). Volkswagen hat auch im Berichtsjahr einen ganzheitlichen, integrativen Ansatz verfolgt, der die Themen Risikomanagementsystem, Internes Kontrollsystem und Compliance-Managementsystem (CMS) in einem Management-Ansatz (Governance, Risk & Compliance-Ansatz) vereint. Der Aufbau des RMS/IKS gemäß dem COSO-Enterprise-Risk-Management-Rahmenwerk gewährleistet eine umfassende Abdeckung möglicher Risikobereiche; Chancen werden nicht erfasst. Konzernweit einheitliche Grundsätze bilden die Basis für den standardisierten Umgang mit Risiken.

Neben der Erfüllung der rechtlichen Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess, ermöglicht uns dieser Ansatz die Steuerung der wesentlichen Risiken für den Konzern aus ganzheitlicher Sicht, das heißt unter Einbeziehung materieller und immaterieller Kriterien.

Im Berichtsjahr haben wir unser RMS/IKS weiterentwickelt. Der Vorstand erhält ergänzend zur anlassbezogenen und zur jährlichen Risikobetrachtung auch quartalsweise Risikoberichte. Diese zusätzliche Berichterstattung über die aktuelle Risikosituation schärft das Bewusstsein für und den offenen Umgang mit Risiken im Unternehmen. Die Intensivierung des IKS im Bereich Produkt-Compliance haben wir 2016 fortgeführt. Dazu zählen auch die sogenannten Goldenen Regeln, die wir im Kapitel Dieselthematik auf der Seite 96 beschreiben.

Ein weiteres zentrales Element des RMS/IKS bei Volkswagen ist das Konzept der drei Verteidigungslinien, das unter anderem vom Dachverband der europäischen Revisionsinstitute (ECIIA) als Grundelement gefordert wird. Diesem Konzept folgend, verfügt das RMS/IKS des Volkswagen Konzerns über drei Verteidigungslinien, die das Unternehmen vor dem Eintritt wesentlicher Risiken schützen sollen.

KONZEPT DER DREI VERTEIDIGUNGSLINIEN

Erste Verteidigungslinie: Operatives Risikomanagement

Die vorderste Verteidigungslinie bilden die operativen Risikomanagement- und Internen Kontrollsysteme der einzelnen Konzerngesellschaften und -bereiche. Das RMS/IKS ist integraler Bestandteil der Aufbau- und Ablauforganisation des Volkswagen Konzerns. Ereignisse, die ein Risiko begründen können, werden dezentral in den Geschäftsbereichen und in den Beteiligungsgesellschaften identifiziert und beurteilt. Gegenmaßnahmen werden unverzüglich eingeleitet, ihre Auswirkungen werden bewertet und zeitnah in die Planungen eingearbeitet. Die Ergebnisse des operativen Risikomanagements fließen kontinuierlich in die Planungs- und Kontrollrechnungen ein. Zielvorgaben, die in den Planungsrunden vereinbart wurden, unterliegen einer permanenten Überprüfung innerhalb revolvierender Planungsüberarbeitungen.

Parallel dazu fließen die Ergebnisse der bereits getroffenen Maßnahmen zur Bewältigung des Risikos zeitnah in die monatlichen Vorausschätzungen zur weiteren Geschäftsentwicklung ein. Somit liegt dem Vorstand über die dokumentierten Berichtswege auch unterjährig ein Gesamtbild der aktuellen Risikolage vor.

Die Mindestanforderungen an das operative Risikomanagement- und Interne Kontrollsystem sind konzernweit in einer einheitlichen Richtlinie festgelegt. Diese umfasst auch einen Prozess zur zeitgerechten Meldung wesentlicher Risiken.

Zweite Verteidigungslinie: Erfassung systemischer Risiken durch den Governance, Risk & Compliance-Regelprozess

Ergänzend zum laufenden operativen Risikomanagement richtet die Abteilung Konzern-Governance, Risk & Compliance (GRC) jährlich standardisierte Anfragen zur Risikosituation und zur Wirksamkeit des RMS/IKS an die wesentlichen Konzerngesellschaften und -einheiten weltweit (GRC-Regelprozess). Anhand der Rückmeldungen wird das Gesamtbild der potenziellen Risikolage aktualisiert und die Wirksamkeit des Systems beurteilt.

Jedes gemeldete systemische Risiko wird anhand der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit und verschiedener Risikokriterien (finanziell und nichtfinanziell) einer Bewertung unterzogen. Zudem werden die Maßnahmen, die zur Risikosteuerung und -kontrolle getroffen wurden, auf Management-Ebene dokumentiert. Bewertet werden die Risiken somit unter Berücksichtigung der eingeleiteten Risikosteuerungsmaßnahmen, das heißt im Rahmen einer Nettobetrachtung. Risiken aus potenziellen Regelverletzungen (Compliance) sind in diesen Prozess ebenso integriert wie strategische, betriebliche und Berichterstattungsrisiken. Wesentliche Maßnahmen zur Risikosteuerung und -kontrolle werden zudem auf ihre Wirksamkeit hin getestet; hierbei identifizierte Schwachstellen werden berichtet und behoben.

Im Geschäftsjahr 2016 durchliefen alle Konzerngesellschaften und -einheiten, die anhand von Wesentlichkeits- und Risikokriterien aus dem Konsolidierungskreis ausgewählt worden waren, den GRC-Regelprozess.

Die Marke Scania war in der Vergangenheit aufgrund verschiedener Bestimmungen des schwedischen Gesellschaftsrechts noch nicht in das Risikomanagementsystem des Volkswagen Konzerns einbezogen. Im Jahr 2016 wurde Scania in die quartalsweise Risikoberichterstattung integriert, die Aufnahme in den GRC-Regelprozess soll zukünftig erfolgen. Laut dem Corporate Governance Report von Scania sind Risikomanagement und Risikobewertung integrale Bestandteile der Unternehmensführung. Risikofelder werden dort vom Controlling bewertet und innerhalb der finanziellen Berichterstattung berücksichtigt.

Das RMS wurde im Berichtsjahr um eine quartalsweise Risikoberichterstattung erweitert. Ziel ist es, das Bewusstsein für und den offenen Umgang mit wesentlichen aktuellen Risiken des Volkswagen Konzerns zu schärfen. Alle Konzernmarken sowie die Volkswagen Financial Services AG sind in diesen neuen Prozess einbezogen.

Dritte Verteidigungslinie: Prüfung durch die Konzern-Revision

Die Konzern-Revision unterstützt den Vorstand bei der Überwachung der verschiedenen Geschäftsbereiche und Unternehmenseinheiten im Konzern. Sie überprüft das Risikofrüherkennungssystem sowie den Aufbau und die Umsetzung des RMS/IKS und des CMS regelmäßig im Rahmen ihrer unabhängigen Prüfungshandlungen.

JÄHRLICHER GOVERNANCE, RISK & COMPLIANCE-REGELPROZESS

RISIKOFRÜHERKENNUNGSSYSTEM GEMÄSS KONTRAG

Die Risikolage des Unternehmens wird gemäß den Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) erfasst, bewertet und dokumentiert. Durch die zuvor beschriebenen Elemente des RMS/IKS (erste und zweite Verteidigungslinie) werden die Anforderungen an ein Risikofrüherkennungssystem erfüllt. Unabhängig davon überprüft der Abschlussprüfer jährlich die hierfür implementierten Verfahren und Prozesse sowie die Angemessenheit der Dokumentation. Die Risikomeldungen werden dabei stichprobenartig in vertiefenden Interviews mit den betreffenden Bereichen und Gesellschaften unter Einbeziehung des Abschlussprüfers auf ihre Plausibilität und Angemessenheit hin geprüft. Der Abschlussprüfer hat unser Risikofrüherkennungssystem auf Basis dieses Datenumfangs beurteilt und festgestellt, dass identifizierte Risiken zutreffend dargestellt und kommuniziert wurden. Das Risikofrüherkennungssystem erfüllt die Anforderungen des KonTraG.

Der Konzernbereich Finanzdienstleistungen unterliegt darüber hinaus turnusmäßigen Kontrollen im Rahmen der Jahresabschlussprüfung sowie nicht turnusmäßigen Prüfungen insbesondere durch die Bankenaufsicht der Europäischen Zentralbank (EZB-SSM, Single Supervisory Mechanism), durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Sinne des § 44 Kreditwesengesetz (KWG) und Kontrollen durch den Prüfungsverband deutscher Banken.

Überwachung der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems und des Internen Kontrollsystems

Um seine Wirksamkeit sicherzustellen, wird das RMS/IKS im Rahmen unserer kontinuierlichen Überwachungs- und Verbesserungsprozesse regelmäßig optimiert. Dabei wird internen und externen Anforderungen gleichermaßen Rechnung getragen. Externe Experten begleiten fallweise die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres RMS/IKS. Die Ergebnisse münden in eine sowohl zyklische als auch ereignisorientierte Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat der Volkswagen AG.

RISIKOMANAGEMENT- UND INTEGRIERTES INTERNES KONTROLLSYSTEM IM HINBLICK AUF DEN RECHNUNGSLEGUNGSPROZESS

Der für die Abschlüsse der Volkswagen AG und des Volkswagen Konzerns maßgebliche rechnungslegungsbezogene Teil des RMS/IKS umfasst Maßnahmen, die eine vollständige, richtige und zeitgerechte Übermittlung solcher Informationen gewährleisten sollen, die für die Aufstellung des Abschlusses der Volkswagen AG und des Konzernabschlusses sowie des zusammengefassten Konzernlageberichts notwendig sind. Diese Maßnahmen sollen das Risiko einer materiellen Falschaussage in der Buchführung und der externen Berichterstattung minimieren.

Wesentliche Merkmale des Risikomanagement- und integrierten Internen Kontrollsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Das Rechnungswesen des Volkswagen Konzerns ist grundsätzlich dezentral organisiert. Die Aufgaben des Rechnungswesens nehmen überwiegend die konsolidierten Gesellschaften eigenverantwortlich wahr, oder sie werden an Shared-Service-Center des Konzerns übertragen. Die in Übereinstimmung mit den IFRS und dem Volkswagen IFRS Bilanzierungshandbuch aufgestellten und vom Abschlussprüfer bestätigten Finanzabschlüsse der Volkswagen AG und ihrer Tochtergesellschaften werden grundsätzlich verschlüsselt an den Konzern übermittelt. Für die Verschlüsselung wird ein marktgängiges Produkt verwendet.

Das Volkswagen IFRS Bilanzierungshandbuch, bei dessen Erstellung auch Meinungen externer Experten herangezogen wurden, gewährleistet eine einheitliche Bilanzierung und Bewertung auf Grundlage der für das Mutterunternehmen anzuwendenden Vorschriften. Es umfasst insbesondere Konkretisierungen der Anwendung gesetzlicher Vorschriften und branchenspezifischer Sachverhalte. Auch die Bestandteile der Berichtspakete, die die Konzerngesellschaften zu erstellen haben, sind dort im Detail aufgeführt, ebenso wie Vorgaben für die Abbildung und Abwicklung konzerninterner Geschäftsvorfälle sowie für die darauf aufbauende Saldenabstimmung.

Kontrollaktivitäten auf Konzernebene umfassen die Analyse und gegebenenfalls die Anpassung der Meldedaten der von Tochtergesellschaften vorgelegten Finanzabschlüsse. Dabei werden auch die vom Abschlussprüfer vorgelegten Berichte und die Ergebnisse der Abschlussbesprechungen mit Vertretern der Einzelgesellschaften berücksichtigt; in den Gesprächen werden sowohl die Plausibilität der Einzelabschlüsse als auch wesentliche Einzelsachverhalte bei den Tochtergesellschaften diskutiert. Eine klare Abgrenzung der Verantwortungsbereiche sowie die Anwendung des Vier-Augen-Prinzips sind weitere Kontrollelemente, die - ebenso wie Plausibilitätskontrollen - bei der Erstellung des Einzel- und des Konzernabschlusses der Volkswagen AG Anwendung finden.

Die Erstellung des Konzernlageberichts erfolgt - unter Beachtung der geltenden Vorschriften und Regelungen -zentral unter Einbeziehung der und in Abstimmung mit den Konzerneinheiten und -gesellschaften.

Das rechnungslegungsbezogene Interne Kontrollsystem wird zudem von der Konzern-Revision im In- und Ausland unabhängig geprüft.

Integriertes Konsolidierungs- und Planungssystem

Mit dem Volkswagen Konsolidierungs- und Unternehmenssteuerungssystem (VoKUs) können im Volkswagen Konzern sowohl die vergangenheitsorientierten Daten des Rechnungswesens als auch Plandaten des Controllings konsolidiert und analysiert werden. VoKUs bietet eine zentrale Stammdatenpflege, ein einheitliches Berichtswesen, ein Berechtigungskonzept und größtmögliche Flexibilität im Hinblick auf Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen; es ist somit eine zukunftssichere technische Plattform, von der das Konzern-Rechnungswesen und das Konzern-Controlling gleichermaßen profitieren. Für die Überprüfung der Datenkonsistenz verfügt VoKUs über ein mehrstufiges Validierungssystem, das im Wesentlichen die inhaltliche Plausibilität zwischen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang prüft.

RISIKEN UND CHANCEN

In diesem Abschnitt stellen wir die Risiken und Chancen dar, die sich im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit ergeben; wir haben sie in Kategorien zusammengefasst. Sofern nicht explizit erwähnt, ergaben sich hinsichtlich der Einzelrisiken und Chancen im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Änderungen.

Aus der Dieselthematik ergeben sich für den Volkswagen Konzern einerseits eigene Risiken und andererseits hat die Dieselthematik Auswirkungen auf bestehende Risiken, die in der jeweiligen Risikokategorie beschrieben sind.

Mit Hilfe von Wettbewerbs- und Umfeldanalysen sowie Marktbeobachtungen erfassen wir nicht nur Risiken, sondern auch Chancen, die sich positiv auf die Gestaltung unserer Produkte, die Effizienz ihrer Produktion, ihren Erfolg am Markt und unsere Kostenstruktur auswirken. Risiken und Chancen, von denen wir erwarten, dass sie eintreten, haben wir - soweit einschätzbar - in unserer Mittelfristplanung und unserer Prognose bereits berücksichtigt. Im Folgenden berichten wir daher über interne und externe Entwicklungen als Risiken und Chancen, die zu einer negativen beziehungsweise positiven Abweichung von unserer Prognose führen können.

Risiken aus der Dieselthematik

Vor allem für die anstehenden Servicemaßnahmen, Rückrufe und kundenbezogenen Maßnahmen sowie Rechtsrisiken, aber auch für Restwertrisiken hat der Volkswagen Konzern aus der Dieselthematik Vorsorgen erfasst.

Aufgrund bestehender Einschätzungsrisiken können sich insbesondere aus Rechtsrisiken, Straf- und Verwaltungsverfahren, höheren Aufwendungen für die technischen Lösungen sowie geringeren Vermarktungspreisen, Rückkaufverpflichtungen und kundenbezogenen Maßnahmen erhebliche weitere finanzielle Belastungen ergeben.

Es kann zu einem Rückgang der Nachfrage - möglicherweise verstärkt durch Reputationsverluste oder unzureichende Kommunikation - kommen. Weitere mögliche Folgen sind geringere Margen im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft sowie eine temporär höhere Mittelbindung im Working Capital.

Der benötigte Finanzbedarf zur Deckung der Risiken kann dazu führen, dass Vermögensgegenstände lagebedingt veräußert werden müssen, die in der Folge einen nicht äquivalenten Erlös erzielen.

Infolge der Dieselthematik kann es für den Volkswagen Konzern zu einer eingeschränkten Nutzungsmöglichkeit beziehungsweise zu einem Wegfall von Refinanzierungsinstrumenten kommen. Durch eine Herabstufung des Unternehmensratings könnten die Konditionen der Außenfinanzierung des Volkswagen Konzerns beeinträchtigt werden.

Wir arbeiten mit allen zuständigen Behörden zusammen, um die Sachverhalte vollumfänglich und transparent aufzuklären.

Gesamtwirtschaftliche Risiken und Chancen

Risiken für eine Fortsetzung des Weltwirtschaftswachstums ergeben sich aus unserer Sicht vor allem aus Turbulenzen an den Finanzmärkten, protektionistischen Tendenzen sowie strukturellen Defiziten, die die Entwicklung einzelner Industrie- und Schwellenländer gefährden. Im südlichen Euroraum wirkt die Situation einiger Finanzinstitute, deren Krisenfestigkeit nach wie vor nicht gesichert ist, einer nachhaltigen wirtschaftlichen Erholung entgegen. Darüber hinaus sind die Auswirkungen des geplanten EU-Austritts Großbritanniens mit Risiken verbunden. Auch die vielerorts weiterhin hohe Verschuldung im privaten und öffentlichen Sektor trübt die Wachstumsperspektiven und kann zu negativen Marktreaktionen führen. Wachstumsrückgänge in wichtigen Ländern und Regionen wirken sich oft unmittelbar auf die Weltkonjunktur aus und stellen somit ein zentrales Risiko dar.

Die wirtschaftliche Entwicklung einiger Schwellenländer wird vor allem durch die Abhängigkeit von Energie- und Rohstoffpreisen und von Kapitalimporten sowie durch sozio-politische Spannungen gehemmt. Darüber hinaus ergeben sich Risiken aus Korruption, mangelhaften staatlichen Strukturen und fehlender Rechtssicherheit.

Geopolitische Spannungen und Konflikte sind ein weiterer wesentlicher Risikofaktor in der Entwicklung einzelner Volkswirtschaften und Regionen. Aufgrund der zunehmenden weltwirtschaftlichen Verflechtungen können auch lokale Entwicklungen die Weltkonjunktur belasten. Beispielsweise kann eine Eskalation der Konflikte in Osteuropa, im Nahen Osten oder in Afrika Verwerfungen auf den weltweiten Energie- und Rohstoffmärkten auslösen sowie Migrationstendenzen verstärken. Gleiches gilt für bewaffnete Auseinandersetzungen, terroristische Aktivitäten oder die Verbreitung von Infektionskrankheiten, die kurzfristig zu unerwarteten Marktreaktionen führen können.

Insgesamt schätzen wir die Wahrscheinlichkeit einer weltweiten Rezession als gering ein. Aufgrund der genannten Risikofaktoren ist jedoch ein Rückgang des Weltwirtschaftswachstums oder eine Phase mit unterdurchschnittlichen Zuwachsraten nicht auszuschließen.

Aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld können sich für den Volkswagen Konzern auch Chancen ergeben, falls die tatsächliche Entwicklung positiv von der erwarteten abweicht.

Branchenrisiken und Marktchancen

Mit Blick auf die weltweite Entwicklung der Nachfrage nach Pkw und Nutzfahrzeugen sind die Wachstumsmärkte in Asien, Südamerika sowie Zentral- und Osteuropa für den Volkswagen Konzern von besonderer Bedeutung. Diese Märkte haben ein großes Potenzial, allerdings erschweren die Rahmenbedingungen in einigen Ländern dieser Regionen eine Steigerung der dortigen Absatzzahlen. Beispiele hierfür sind hohe Zollbarrieren und Mindestanforderungen hinsichtlich des Anteils der lokalen Fertigung. Die politische Krise und deren wirtschaftliche Folgen hemmte auch im Geschäftsjahr 2016 die Marktentwicklung in Russland. In Südamerika wirkten sich weiterhin strukturelle Defizite negativ aus. Künftig könnten in weiteren chinesischen Ballungsgebieten Zulassungsbeschränkungen für Fahrzeuge in Kraft treten. Zusätzlich könnte eine Abkühlung der Weltkonjunktur das Vertrauen der Verbraucher negativ beeinflussen. Zudem lässt sich nicht vollständig ausschließen, dass Gütertransporte vom Lkw auf andere Verkehrsmittel verlagert werden und dass in der Folge die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen des Konzerns sinkt.

Gleichzeitig bestehen über die aktuelle Planung hinaus Chancen aus einem schnelleren Wachstum der aufstrebenden Märkte mit aktuell noch niedrigen Fahrzeugdichten, sofern die wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen dies zulassen. Die in Krisenzeiten aufgestaute Nachfrage in einzelnen etablierten Märkten könnte ebenfalls eine deutlichere Erholung bringen, wenn sich das wirtschaftliche Umfeld rascher entspannt als erwartet. Eine besondere Herausforderung für den Volkswagen Konzern als Anbieter von Volumen- und Premiummodellen ist der Preisdruck auf den etablierten Automobilmärkten infolge der hohen Marktabdeckung. Durch die unverändert angespannte Weltwirtschaftslage ist auch künftig mit einem hohen Wettbewerbsdruck zu rechnen. Einzelne Hersteller könnten mit Verkaufsförderungsmaßnahmen reagieren, um ihre Absatzziele zu erreichen und damit die gesamte Branche - vor allem in Westeuropa, den USA und China - weiter unter Druck setzen.

Westeuropa ist einer unserer Hauptabsatzmärkte. Ein konjunkturbedingter Preisverfall im Zuge eines Nachfragerückgangs in dieser Region würde das Ergebnis des Unternehmens in besonderem Maße belasten. Mit einer klaren, kundenorientierten und innovativen Produkt- und Preispolitik treten wir diesem Risiko entgegen. Außerhalb Westeuropas ist das Auslieferungsvolumen weltweit breit gestreut, ein hoher Anteil entfällt auf den chinesischen Markt. In zahlreichen bestehenden und sich entwickelnden Märkten sind wir entweder bereits stark vertreten oder arbeiten zielstrebig darauf hin. Mit Hilfe strategischer Partnerschaften erhöhen wir darüber hinaus unsere Präsenz in diesen Ländern und Regionen und werden den dortigen Anforderungen gerecht.

Die Wirtschaft hat sich im Geschäftsjahr 2016 regional unterschiedlich entwickelt: Während sich die Situation in Westeuropa weiter stabilisierte, sich der Wachstumstrend in China fortsetzte und die US-Wirtschaft weiter expandierte, blieb das Marktumfeld in Osteuropa und in Südamerika angespannt. Die Herausforderungen, die sich daraus ergeben - beispielsweise ein effizientes Lagermanagement und ein wirtschaftliches Händlernetz -, sind für unsere Handels- und Vertriebsgesellschaften erheblich. Diese begegnen den Herausforderungen mit entsprechenden Maßnahmen. Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit über Bankkredite bleibt jedoch schwierig. Über unsere Finanzdienstleistungsgesellschaften bieten wir den Händlern attraktive Finanzierungsmöglichkeiten an, um ihre Geschäftsmodelle zu stärken und das Betriebsrisiko zu reduzieren. Wir haben ein umfassendes Liquiditätsrisikomanagement installiert, um aufseiten der Händler Liquiditätsengpässen, die den Geschäftsablauf behindern könnten, rechtzeitig entgegenzuwirken.

Kredite zur Fahrzeugfinanzierung vergeben wir unverändert nach den bisher angewandten vorsichtigen Grundsätzen unter Berücksichtigung bankenaufsichtsrechtlicher Vorschriften im Sinne des § 25a Abs. 1 KWG.

Insbesondere aus zwei Gründen kann Volkswagen in Anschlussmärkten einem erhöhten Wettbewerb ausgesetzt sein: erstens aufgrund der Regelungen der Gruppenfreistellungsverordnungen, die für den Bereich After Sales seit Juni 2010 gelten, und zweitens durch die in der EU-Verordnung Nr. 566/2011 vom 8. Juni 2011 enthaltenen Erweiterungen bezüglich des Zugangs unabhängiger Marktteilnehmer zu technischen Informationen.

Zudem evaluiert die Europäische Kommission derzeit den Markt im Hinblick auf den bestehenden Designschutz. Eine hieraus folgende mögliche Aufhebung des Designschutzes für sichtbare Ersatzteile könnte sich negativ auf das Originalteilegeschäft des Volkswagen Konzerns auswirken.

Die Automobilindustrie steht vor einem Transformationsprozess mit tiefgreifenden Veränderungen. Elektrifizierte Antriebe, vernetzte Automobile sowie das Autonome Fahren sind für unseren Absatz sowohl mit Chancen als auch mit Risiken verbunden. Insbesondere die sich schneller ändernden Kundenanforderungen, kurzfristige Gesetzgebungsinitiativen sowie der Markteintritt neuer und bisher branchenfremder Wettbewerber werden veränderte Produkte mit einer erhöhten Innovationsgeschwindigkeit und angepassten Geschäftsmodellen erfordern.

Nachfolgend stellen wir die Marktchancen für den Volkswagen Konzern dar. Dabei sehen wir die größten Wachstumspotenziale auf den Märkten der Region Asien-Pazifik sowie in Nordamerika.

China

China, der größte Markt in der Region Asien-Pazifik, setzte sein Wachstum im Berichtsjahr fort. Hier wird die Nachfrage nach Fahrzeugen wegen des Bedarfs an individueller Mobilität auch in den nächsten Jahren weiter steigen, jedoch langsamer als zuvor; zudem wird sie sich von den großen Metropolen an der Küste ins Landesinnere verlagern. Wir erweitern laufend unsere Produktpalette mit speziell für die chinesischen Kunden entwickelten Modellen, um an den erheblichen Chancen dieses Marktes - auch im Hinblick auf die Elektromobilität - teilhaben und unsere starke Marktposition in China dauerhaft verteidigen zu können. Mit zusätzlichen Fertigungsstätten bauen wir unsere Produktionskapazitäten in diesem wachsenden Markt weiter aus.

Indien

Die politische und wirtschaftliche Situation Indiens hat sich im Jahr 2016 weiter stabilisiert. Die Fahrzeugmärkte setzten ihren Erholungskurs fort. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung anhält. In diesem Umfeld konsolidiert der Konzern derzeit seine Aktivitäten, denn Indien bleibt ein strategisch wichtiger Zukunftsmarkt für den Konzern.

USA

Das Volumen des US-amerikanischen Fahrzeugmarktes lag im Jahr 2016 knapp über dem des starken Vorjahres. Der Markt wird 2017 voraussichtlich leicht unter dem Niveau des Jahres 2016 liegen. In den USA verfolgt die Volkswagen Group of America konsequent die Strategie, zu einem vollwertigen Volumenanbieter aufzusteigen. Mit dem Aufbau zusätzlicher Produktionskapazitäten in der Region Nordamerika sowie mit einem Motorenwerk kann der Konzern in Zukunft den Markt besser bedienen. Daneben arbeiten wir intensiv daran, in den USA weitere, speziell für diesen Markt entwickelte Produkte anbieten zu können. Unser Markterfolg wird im Wesentlichen davon abhängen, wie transparent, gründlich und schnell wir die Dieselthematik aufarbeiten und das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen.

Brasilien

Das wirtschaftliche Umfeld blieb im Berichtsjahr weiterhin schwach, das Nachfragevolumen am Fahrzeugmarkt ging erneut zurück. Die anhaltende Rezession, verbunden mit hoher Arbeitslosigkeit, gesunkenen Realeinkommen und einer restriktiven Kreditvergabe verhinderten die erhoffte Erholung. Für 2017 erwarten wir eine Stabilisierung des Fahrzeugmarktes leicht über dem Niveau von 2016. Mit der wachsenden Zahl lokal produzierender Automobilhersteller hat die Preis- und Wettbewerbsintensität stark zugenommen. Für den Volkswagen Konzern spielt der brasilianische Markt eine wichtige Rolle. Um unsere Wettbewerbsposition hier zu festigen, bieten wir speziell für diesen Markt entwickelte und lokal produzierte Fahrzeuge an, etwa den Gol oder den Fox.

Russland

Russland hat das Potenzial, sich zu einem der größten Automobilmärkte der Welt zu entwickeln. Die hohe Abhängigkeit von den derzeit geringeren Öleinnahmen, deutlich gefallene Realeinkommen und währungsbedingt hohe Automobilpreise führten 2016 dazu, dass sich der Rückgang des Marktvolumens fortsetzte. Auch die politische Krisensituation und die damit verbundenen Sanktionen durch die EU und die USA beeinflussten weiterhin die Nachfrage nach Fahrzeugen. Der Markt ist für den Volkswagen Konzern unverändert von strategischer Bedeutung und wird deshalb intensiv bearbeitet.

Nahost

Trotz des wirtschaftlich und politisch instabilen Umfelds birgt die Region Nahost Wachstumspotenzial. Mit einem Fahrzeugangebot, das auf diesen Markt zugeschnitten ist, nutzen wir unsere Chance, dort zu wachsen, ohne eigene Produktionsstätten zu betreiben.

Power Engineering

Die grundlegenden weltwirtschaftlichen Trends wie das anhaltende Wachstum und die verstärkte internationale Arbeitsteilung werden sich voraussichtlich fortsetzen. Dies gilt auch für die daraus resultierenden weltweit steigenden Transportstrecken und -volumina sowie für den wachsenden Energiebedarf und die erforderliche Innovationskraft im Hinblick auf die globale Klimapolitik.

Wir arbeiten kontinuierlich daran, diese Marktchancen weltweit zu realisieren. Durch die Einführung neuer Produkte und den Ausbau unseres Servicenetzes liegen mittelfristig wesentliche Potenziale in der Intensivierung des After-Sales-Geschäfts. Die auch in Zukunft steigenden Anforderungen an die Betriebssicherheit, die Verfügbarkeit der bereits in Betrieb genommenen Anlagen, die Erhöhung der Umweltverträglichkeit und den effizienten Betrieb bilden in Kombination mit der großen Anzahl an Motoren und Anlagen die Basis für Wachstum.

Als Teil der Investitionsgüterindustrie unterliegt Power Engineering den Schwankungen des Investitionsklimas. Bereits kleine Änderungen der Wachstumsraten oder der Wachstumserwartungen, die beispielsweise aus geopolitischen Unsicherheiten oder volatilen Rohstoff- und Devisenmärkten resultieren, können signifikante Nachfrageveränderungen oder Stornierungen bereits eingebuchter Aufträge zur Folge haben. Wir wirken den erheblichen konjunkturellen Risiken unter anderem durch flexible Produktionskonzepte und durch Kostenflexibilität mittels Leiharbeit, Arbeitszeitkonten und Kurzarbeit sowie - soweit erforderlich -mit Strukturanpassungen entgegen.

Risiken aus Forschung und Entwicklung

Um bei der Entwicklung unserer Produkte die Bedürfnisse unserer Kunden bestmöglich zu berücksichtigen, führen wir Trendanalysen, Kundenbefragungen und Scouting-Aktivitäten durch. Hiermit erkennen wir Trends frühzeitig und überprüfen rechtzeitig ihre Relevanz für unsere Kunden.

Dem Risiko, dass Produkte oder Module nicht im vorgesehenen Zeitrahmen, in der entsprechenden Qualität oder zu den vorgegebenen Kosten entwickelt werden können, begegnen wir, indem wir kontinuierlich und systematisch den Fortschritt sämtlicher Projekte überprüfen und Schutzrechte Dritter zunehmend auch im Hinblick auf Kommunikationstechnologien analysieren. Die Ergebnisse gleichen wir regelmäßig mit den Zielvorgaben des jeweiligen Projekts ab; bei Abweichungen leiten wir rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen ein. Eine übergreifende Projektorganisation unterstützt die Zusammenarbeit aller am Prozess beteiligten Bereiche. Sie stellt sicher, dass spezifische Anforderungen zeitnah in den Entwicklungsprozess eingebracht werden und dass die Umsetzung dieser Anforderungen rechtzeitig eingeplant wird. Dazu haben wir im Jahr 2016 die Baureihenorganisation in den Marken Volkswagen Pkw, Audi, ŠKODA und SEAT nach dem Vorbild von Porsche implementiert, um verstärkt das unternehmerische Denken und Handeln zu fördern.

Chancen aus dem Modularen Querbaukasten

Mit dem Modularen Querbaukasten (MQB) und dem Modularen Produktionsbaukasten (MPB) sind wir in der Lage, sowohl die Entwicklungskosten als auch den erforderlichen Einmalaufwand und die Fertigungszeiten zu senken sowie eine Nutzung über mehrere Fahrzeuggenerationen hinweg möglich zu machen. Darüber hinaus können wir dank der Baukästen in einem Werk auf denselben Anlagen verschiedene Modelle verschiedener Marken in unterschiedlicher Stückzahl produzieren. Das bedeutet, dass wir unsere Kapazitäten im ganzen Konzern flexibler nutzen und dadurch Effizienzvorteile erzielen können.

Der MQB eröffnet uns die Chance, neben konventionellen Benzin- und Dieselmotoren auch alternative Aggregate, zum Beispiel Gas-, Hybrid- oder Elektroantriebe zu integrieren. Bislang waren für jedes Modell Anpassungen notwendig, die einzeln vorgenommen werden mussten. Mit dem MQB ist eine hochflexible Fahrzeugarchitektur entstanden, bei der konzeptbestimmende Abmessungen wie Radstand, Spurbreite, Rädergröße und Sitzposition konzernweit abgestimmt sind und variabel zum Einsatz kommen. Andere Abmessungen, zum Beispiel der Abstand der Pedale zur vorderen Radmitte, sind immer gleich und gewährleisten eine einheitliche Systematik des Vorderwagens, so dass Synergieeffekte erzielt werden können.

Risiken und Chancen aus der Beschaffung

In der Beschaffung besteht der Trend, Vergaben stärker zu bündeln und die weltweite Verfügbarkeit einheitlicher Komponenten sicherzustellen. Daraus resultieren ein erhöhter Finanzierungsbedarf und eine weitere Konsolidierung in der Zulieferindustrie. Aus diesem Grund bewertet das Risikomanagement in der Beschaffung des Volkswagen Konzerns die Lieferanten, bevor sie mit der Realisierung von Projekten betraut werden. Die Beschaffung berücksichtigt im Vergabeprozess unter anderem das Risiko eines unzureichenden Wettbewerbs bei Konzentration auf wenige finanzstarke Lieferanten.

Das Risikomanagement in der Beschaffung beobachtet kontinuierlich und weltweit die finanzielle Lage unserer Lieferanten und ergreift gezielt Maßnahmen, um Lieferengpässe zu vermeiden.

Die positive wirtschaftliche Entwicklung in Europa, Nordamerika und China hat die Lieferantenbasis bei einer insgesamt guten Auslastung und Margensituation gestärkt. Dank der guten Finanzierungsmöglichkeiten und des attraktiven Zinsniveaus fanden Lieferanten günstige Bedingungen vor. Dementsprechend hat sich die Zahl der Insolvenzen aufseiten unserer Zulieferer reduziert.

Gleichzeitig setzte sich die Konsolidierung in der Lieferantenbasis fort. Sie wird getrieben durch die Globalisierung regionaler Lieferanten, insbesondere aus China, sowie den Trends hin zu Elektromobilität und einer zunehmenden Vernetzung der Fahrzeuge und ihrer Ausstattung. In Russland und in Südamerika führten die politischen und wirtschaftlichen Spannungen zu Kapazitätsanpassungen bei den Lieferanten und zu einer Konzentration in der Lieferantenbasis.

Qualitätsprobleme können technische Maßnahmen erfordern, die eine erhebliche finanzielle Belastung mit sich bringen können, sofern eine Weiterbelastung an den Lieferanten nicht oder nur eingeschränkt umsetzbar ist. Derzeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass es zu einer weiteren Ausweitung des Rückrufs diverser Modelle unterschiedlicher Hersteller kommen könnte, in denen bestimmte Airbags der Firma Takata verbaut wurden. Dies könnte auch Modelle des Volkswagen Konzerns betreffen.

Neben finanziellen Schwierigkeiten können Versorgungsrisiken, zum Beispiel durch Brände oder Unfälle bei Lieferanten, entstehen. Versorgungsrisiken werden in der Beschaffung durch Frühwarnsysteme ohne Verzug und automatisiert identifiziert und mittels abgeleiteter Maßnahmen unmittelbar reduziert.

Um die Belieferung sicherzustellen und künftig Bandstillstände aufgrund von Lieferstopps zu vermeiden, wurden zusätzliche Maßnahmen ergriffen.

Produktionsrisiken

Volatile Entwicklungen auf den weltweiten Automobilmärkten, Unfälle bei Lieferanten, Stürme und Erdbeben verursachten ebenso wie die Abgasthematik bei einigen Fahrzeugmodellen Stückzahlschwankungen in einzelnen Werken. Solchen Schwankungen begegnen wir mit bewährten Instrumenten, zum Beispiel flexiblen Arbeitszeitmodellen. Die technische Gestaltung des Produktionsnetzwerks ermöglicht uns, dynamisch auf die variierende Nachfrageentwicklung an den Standorten zu reagieren: Sogenannte Drehscheibenkonzepte gleichen die Auslastung zwischen Fertigungsstätten aus. Nachfragevolatilitäten können an Mehrmarkenstandorten auch markenübergreifend ausgeglichen werden.

Kurzfristige Veränderungen der Kundennachfrage nach spezifischen Ausstattungsmerkmalen unserer Produkte sowie die abnehmende Prognostizierbarkeit der Nachfrage können zu Lieferengpässen führen. Dieses Risiko minimieren wir unter anderem, indem wir unseren verfügbaren Ressourcen kontinuierlich zukünftige Nachfrageszenarien gegenüberstellen. Deuten sich Materialengpässe an, können wir mit genügend zeitlichem Vorlauf gegensteuernde Maßnahmen einleiten.

Die Produktionskapazitäten werden für jedes Fahrzeugprojekt mehrere Jahre im Voraus auf Basis der erwarteten Absatzentwicklung geplant. Diese unterliegt der Dynamik der Märkte und ist grundsätzlich mit Unsicherheiten behaftet. Bei zu optimistischen Prognosen besteht das Risiko, Kapazitäten nicht auslasten zu können. Zu pessimistische hingegen bergen das Risiko von Unterkapazitäten in sich, in deren Folge die Kundennachfrage gegebenenfalls nicht gedeckt werden kann.

Besondere Ereignisse außerhalb unserer Kontrolle wie Naturkatastrophen oder andere Ereignisse, zum Beispiel Brand, Explosion, Austritt von gesundheits- und/oder umweltschädlichen Substanzen, können die Produktion stark beeinträchtigen. In der Folge kann es zu Engpässen oder sogar Ausfällen und damit zu einer Abweichung gegenüber der geplanten Produktionsmenge kommen. Derartigen Risiken wirken wir unter anderem mit Brandschutzmaßnahmen und Gefahrgutmanagement entgegen und decken sie - wenn ökonomisch sinnvoll - durch einen Versicherungsschutz ab.

Die Vielfalt unserer Modelle wächst, zugleich werden die Produktlebenszyklen kürzer; deshalb finden an unseren weltweiten Standorten immer mehr Fahrzeuganläufe statt. Die Prozesse und die technischen Systeme, die wir dabei einsetzen, sind komplex, so dass das Risiko besteht, dass Fahrzeuge erst verspätet ausgeliefert werden können. Dem begegnen wir, indem wir auf Basis der Erfahrungen vorangegangener Anläufe und dank frühzeitiger Identifikation von Schwachstellen den Anlauf unserer Fahrzeuge konzernweit in Stückzahl und Qualität absichern.

Um Stillstandszeiten, Leistungsverluste sowie Ausschuss und Nacharbeit grundsätzlich zu vermeiden, wenden wir in der Produktion die Methode TPM (Total Productive Maintenance) an. TPM ist ein kontinuierlicher Prozess, an dem alle Mitarbeiter beteiligt sind: Die technischen Einrichtungen werden fortwährend instandgehalten, so dass sie stets einsatzbereit sind und ihre zuverlässige Leistung gewährleistet ist.

Risiken aus langfristiger Fertigung

Bei der Abwicklung von Großprojekten können Risiken auftreten, die oft erst im Laufe des Projekts erkannt werden. Sie können sich insbesondere aus Mängeln in der Vertragsgestaltung, Fehlern in der Auftragskalkulation, veränderten wirtschaftlichen und technischen Bedingungen nach Vertragsabschluss, Schwächen in der Projektsteuerung oder unzureichenden Leistungen der Sublieferanten ergeben. Vor allem Versäumnisse oder Fehler zu Beginn eines Projekts lassen sich in der Regel nur schwer aufholen oder korrigieren und sind oft mit erheblichem Mehraufwand verbunden.

Wir versuchen, diese Risiken noch früher zu erkennen und bereits im Vorfeld durch entsprechende Maßnahmen auszuschließen beziehungsweise zu minimieren: durch stetiges Optimieren des Projektcontrollings über alle Projektphasen hinweg, einen Lessons-Learned-Prozess und regelmäßige Projekt-Reviews. Dadurch können wir die Risiken insbesondere in der Angebots- und Planungsphase anstehender Großprojekte zusätzlich reduzieren.

Risiken aus Nachfrageveränderungen

Infolge der Dieselthematik kann es für den Volkswagen Konzern - möglicherweise verstärkt durch Medienberichte - zu Nachfragerückgängen kommen. Bei der Aufarbeitung hat es für uns höchste Priorität, den Kunden Lösungen bereitzustellen, sowohl aus technischer Sicht als auch in finanziellen Fragen. Darüber hinaus treiben wir die konsequente Aufklärung des Fehlverhaltens im Unternehmen voran.

Neben realen Einflussgrößen wie dem verfügbaren Einkommen bestimmen auch nicht planbare, psychologische Faktoren das Nachfrageverhalten der Konsumenten. Eine unerwartete und eventuell durch Presseberichte intensivierte Kaufzurückhaltung kann zum Beispiel aus Sorge der Haushalte über die zukünftige wirtschaftliche Situation entstehen. Das gilt vor allem in gesättigten Automobilmärkten wie Westeuropa. Hier kann die Nachfrage aufgrund einer verlängerten Haltedauer zurückgehen. Im Berichtsjahr hat sich gezeigt, dass die Folgen der Schuldenkrise in der Eurozone noch nicht überwunden sind. Einige Automobilmärkte, insbesondere in Südeuropa, konnten sich jedoch von ihren historischen Tiefständen weiter erholen und positive Wachstumsraten verzeichnen. Mit unserer attraktiven Modellpalette und einer konsequenten Kundenorientierung treten wir dieser Kaufzurückhaltung entgegen.

Die krisenbedingte Kaufzurückhaltung sowie teilweise angehobene Kraftfahrzeugsteuern, die - wie dies bereits in einigen europäischen Ländern der Fall ist - auf dem CO2 -Ausstoß basieren, führen in einzelnen Märkten zu einer Verschiebung der Nachfrage zugunsten kleinerer Segmente und Motoren. Dem Risiko, dass eine solche Verschiebung das finanzielle Ergebnis des Volkswagen Konzerns beeinträchtigt, begegnen wir, indem wir stetig neue verbrauchsgünstige Fahrzeuge und alternative Antriebe entwickeln. Unsere Antriebs- und Kraftstoffstrategie bildet die Grundlage dafür.

Durch staatliche Eingriffe wie Steuererhöhungen, die den privaten Konsum einschränken, oder protektionistische Tendenzen ergeben sich Risiken für Automobilmärkte weltweit.

Nutzfahrzeuge sind Investitionsgüter: Bereits kleine Änderungen der Wachstumsraten oder der Wachstumserwartungen können den Transportbedarf und damit die Nachfrage signifikant beeinflussen. Die in der Folge entstehenden Produktionsschwankungen erfordern ein hohes Maß an Flexibilität bei den Herstellern. Die bereits sehr hohe Komplexität des Produktangebots im Pkw-Bereich ist bei Lkw und Bussen noch um ein Vielfaches höher, das Produktionsvolumen jedoch deutlich geringer. Schlüsselfaktoren für die Kunden im Nutzfahrzeuggeschäft sind die Gesamtbetriebskosten, die Zuverlässigkeit des Fahrzeugs und der zur Verfügung stehende Service.

Die Zwei-Takt-Motoren von MAN Power Engineering werden ausschließlich von Lizenznehmern, insbesondere in Südkorea, China und Japan, gefertigt. Aufgrund der volatilen

Nachfrage im Schiffsneubau und angesichts hoher Investitionen bei einigen Lizenznehmern bestehen Überkapazitäten im Markt für Schiffsmotoren, die zu Risiken aus rückläufigen Lizenzeinnahmen bis hin zu Forderungsausfällen führen. Infolge von Zusammenschlüssen staatseigener chinesischer Lizenznehmer mit Konkurrenzunternehmen besteht zudem das Risiko, Marktanteile zu verlieren. Diesen Risiken begegnen wir mit einer stetigen Beobachtung der Märkte sowie einer intensiven Zusammenarbeit mit allen Lizenznehmern, die auch das Forderungsmanagement zur Sicherung unserer Lizenzeinnahmen umfasst.

Abhängigkeit vom Großkundengeschäft

Das Geschäft mit Großkunden ist grundsätzlich stabiler als das mit privaten Kunden. Die Aufklärung der CO2 -Thematik und die Umsetzung der technischen Lösungen im Rahmen der Dieselthematik trugen im Jahr 2016 dazu bei, dass keine signifikanten Volumenrückgänge für das Großkundengeschäft des Volkswagen Konzerns zu verzeichnen waren. Leichte Verluste verzeichnete lediglich die Marke Volkswagen Pkw in Europa. Der rückläufige Markt in Brasilien führte dazu, dass das Volumen dort zurückging.

Das Großkundengeschäft ist weiterhin von einer zunehmenden Konzentration und Internationalisierung geprägt. Der Volkswagen Konzern ist mit seinem breiten Portfolio von Produkten und Antrieben und seiner zielgruppenorientierten Kundenbetreuung gut aufgestellt. Eine Konzentration von Ausfallrisiken auf einzelne Großkunden oder Märkte besteht nicht.

Qualitätsrisiken

Schon bei der Entwicklung unserer Produkte streben wir an, Qualitätsprobleme möglichst frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen, um einer Verzögerung des Produktionsstarts vorzubeugen. Da wir im Rahmen der modularen Baukastenstrategie immer mehr Modulteile einsetzen, ist es besonders wichtig, bei auftretenden Störungen die Ursachen möglichst schnell zu identifizieren und Fehler zu beheben. Im Berichtsjahr haben wir die Prozesse, mit denen wir diese Störungen verhindern können, bei unseren Marken weiter optimiert und organisatorisch gestärkt, so dass wir den damit verbundenen Risiken noch wirkungsvoller begegnen können.

Der Bedarf an hochwertigen und qualitativ einwandfreien Zulieferteilen steigt mit der zunehmenden technischen Komplexität und dem Einsatz der Baukastensysteme im Konzern. Ebenfalls von großer Bedeutung für eine gesicherte Produktion ist die termingerechte Versorgung mit Teilen durch eigene Werke und durch unsere Lieferanten. Mit Hilfe eines Risikomanagementsystems, das wir zunächst intern erprobt und dann bei den Lieferanten eingeführt haben, sorgen wir schon am Anfang der Lieferkette dafür, dass Qualität und Lieferbereitschaft auf Dauer gewährleistet sind. Auf diese Weise trägt die Qualitätssicherung dazu bei, dass Kundenerwartungen erfüllt werden und in der Folge die Reputation, die Verkaufszahlen und das Ergebnis unseres Unternehmens steigen.

Insbesondere in den Märkten Brasilien, Russland, Indien und China, für die wir eigene Fahrzeuge entwickeln und in denen sich lokale Fertigungen und Zulieferer etabliert haben, ist die Absicherung der Qualität von elementarer Bedeutung, zumal regulatorische oder behördliche Einflüsse schwer abschätzbar sein können. Wir analysieren kontinuierlich die spezifischen Gegebenheiten der Märkte und passen die Qualitätsanforderungen individuell an. Den identifizierten lokalen Risiken begegnen wir, indem wir kontinuierlich Maßnahmen entwickeln und vor Ort umsetzen. Auf diese Weise wirken wir der Entstehung von Qualitätsmängeln entgegen.

Die Kriterien für die Zulassung und den Betrieb von Fahrzeugen werden durch nationale und teilweise internationale Behörden festgelegt und überwacht. Zusätzlich gelten in einigen Ländern besondere, zum Teil neue Regeln zum Schutz der Kunden gegenüber Fahrzeugherstellern. Mit unseren etablierten und überarbeiteten Qualitätssicherungsprozessen gewährleisten wir, dass die Marken des Volkswagen Konzerns und ihre Produkte alle jeweils geltenden Anforderungen erfüllen und die lokalen Behörden fristgerecht über alle berichtspflichtigen Sachverhalte informiert werden. Wir reduzieren so das Risiko von Kundenbeschwerden oder anderen negativen Konsequenzen.

Personalrisiken

Konjunkturellen Risiken sowie Veränderungen der Markt- und Wettbewerbslage begegnen wir mit einer Reihe von Instrumenten, die dem Konzern helfen, bei schwankender Auftragslage flexibel zu reagieren - bei Auftragsrückgängen ebenso wie bei verstärkter Nachfrage nach unseren Produkten. Hierzu zählen Zeitkonten, die durch Mehrarbeit befüllt und durch Freizeitentnahmen verringert werden. So können unsere Fabriken ihre Kapazität über Sonderschichten, Schließtage und flexible Schichtmodelle an das Produktionsvolumen anpassen sowie über Arbeitszeitkonten atmen. Auch der Einsatz von Zeitarbeit ist ein Flexibilisierungsinstrument. Alle Instrumente tragen dazu bei, dass der Volkswagen Konzern auch bei wechselnder Auftragslage die Stammbeschäftigung in der Regel stabil halten kann.

Die fachliche Kompetenz und die individuelle Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter sind unabdingbare Voraussetzungen für den Erfolg des Volkswagen Konzerns. Unsere strategisch ausgerichtete und ganzheitlich angelegte Personalentwicklung eröffnet allen Mitarbeitern attraktive Weiterbildungs- und Entwicklungschancen. Dabei spielt die Stärkung der Fachkompetenz in den verschiedenen Berufsfamilien des Unternehmens eine besondere Rolle. Durch die Intensivierung von Qualifizierungsprogrammen, vor allem an den internationalen Standorten, sind wir in der Lage, den Herausforderungen des technologischen Wandels angemessen zu begegnen.

Wir bauen kontinuierlich unsere Rekrutierungsinstrumente aus. Beispielsweise ermöglicht unser systematisches Talent Relationship Management, frühzeitig mit talentierten Kandidaten aus strategisch relevanten Zielgruppen in Kontakt zu treten und eine langfristige Bindung zwischen ihnen und dem Konzern aufzubauen.

Zusätzlich zur dualen Berufsausbildung sorgen wir mit Programmen wie dem Studium im Praxisverbund dafür, dass hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter nachrücken. Den Risiken, die mit Fluktuation und Know-how-Verlust aufgrund altersbedingter Abgänge verbunden sind, begegnen wir durch eine intensive und fachbereichsspezifische Qualifizierung. Zudem haben wir den konzerninternen Senior-Experten-Einsatz aufgebaut. Mit diesem weiteren Baustein nutzen wir auch das wertvolle Erfahrungswissen unserer altersbedingt ausgeschiedenen Mitarbeiter. Die Organisation effizienter Wissensdrehscheiben, etwa in Gestalt der Berufsfamilienakademien der Volkswagen Group Academy, gewinnt vor allem dort an Bedeutung, wo altersbedingt ausscheidende Mitarbeiter nicht direkt durch junge Fachkräfte ersetzt werden. Hier arbeitet Volkswagen an Wissensstafetten, die auch dann das Erfahrungswissen sichern, wenn die Nachfolgekette unterbrochen ist.

IT-Risiken

Bei Volkswagen als global agierendem und auf Wachstum ausgerichtetem Unternehmen kommt der konzernweit in allen Geschäftsbereichen eingesetzten Informationstechnologie (IT) eine stetig wachsende Bedeutung zu. Risiken bestehen hier im Hinblick auf den unbefugten Zugriff und Abzug sensibler elektronischer Unternehmensdaten sowie auf die mangelnde Verfügbarkeit der Systeme als Folge von Störungen und Katastrophen.

Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs auf beziehungsweise Abzugs von Unternehmensdaten begegnen wir mit dem Einsatz von IT-Sicherheitstechnologien (zum Beispiel Firewall- und Intrusion-Prevention-Systemen) sowie der doppelten Absicherung der Zugriffe. Zusätzlich wird die Sicherheit durch die restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Informationen sowie durch das Vorhalten von Backup-Versionen der kritischen Datenbestände erhöht. Dazu setzen wir im Rahmen unternehmensweit gültiger Standards die am Markt bewährten technischen Mittel ein. Mit einer redundanten Auslegung unserer IT-Infrastrukturen sichern wir uns gegen Risiken ab, die im Störungs- oder Katastrophenfall entstehen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Sicherheitsmaßnahmen. Zum Beispiel sind die Grundpfeiler des aktuellen IT-Sicherheitsprogramms die strukturierte Rechteverwaltung, die Optimierung der IT-Infrastruktur und die Anwendungssicherheit sowie der IT-Sicherheitsleitstand. Letzterer soll Cyber-Attacken frühzeitig erkennen und somit dazu beitragen, die Angriffe mit modernster Hard- und Software erfolgreich abzuwehren. Der Leitstand ist rund um die Uhr in drei Regionen (Europa, Amerika, Asien) besetzt. Volkswagen ergänzt die technischen Maßnahmen durch konsequente Sensibilisierung und Schulung aller Mitarbeiter.

Die Volkswagen AG, die Allianz SE, die BASF SE und die Bayer AG haben im Jahr 2015 gemeinsam die Deutsche Cyber-Sicherheitsorganisation GmbH (DCSO) gegründet. Die Gesellschaft soll als Kompetenzzentrum Schwerpunktwissen zu Cyber-Sicherheit aufbauen und sich zum bevorzugten Dienstleister der deutschen Wirtschaft auf diesem Gebiet entwickeln. Die DCSO führt Sicherheitsaudits durch und zertifiziert Schlüssellieferanten sowie -technologien, um deutschen Unternehmen zu helfen, Cyber-Angriffe zu erkennen, abzuwehren und künftig vorherzusehen. Ein enger Informationsaustausch mit dem Bundesministerium des Innern und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik soll zudem dazu beitragen, ein anonymisiertes Lagebild der nationalen Cyber-Sicherheit zu erstellen. Auch kleine und mittelständische Unternehmen - dazu zählen viele unserer Zulieferer - können von der DCSO Sicherheitsdienstleistungen beziehen, die sie sich anderenfalls nicht leisten könnten. Davon profitiert auch Volkswagen: Unsere Lieferkette wird sicherer.

Der hohe Anspruch an die Qualität unserer Produkte gilt genauso für den Umgang mit den Daten unserer Kunden. Wir orientieren uns dabei an den Werten Datensicherheit, Datentransparenz und informationelle Selbstbestimmung.

Umweltschutzrechtliche Auflagen

Die spezifischen Emissionsgrenzen für alle neuen Pkw- und leichten Nutzfahrzeugflotten von Marken und Konzernen in der EU bis 2019 sind in der seit April 2009 geltenden EG-Verordnung Nr. 443/2009 zu CO2 -Emissionen von Pkw und in der seit Juni 2011 geltenden EU-Verordnung Nr. 510/2011 für leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 t festgelegt. Diese Verordnungen sind wesentlicher Bestandteil der europäischen Klimaschutzregulierung und bilden damit den entscheidenden ordnungspolitischen Rahmen für die Gestaltung und Vermarktung von Produkten aller auf dem europäischen Markt tätigen Fahrzeughersteller.

Seit 2012 dürfen die durchschnittlichen CO2 -Emissionen der europäischen Pkw-Neuwagenflotte eines Herstellers den Wert von 130 g CO2 /km nicht überschreiten. Diese Bedingung war schrittweise zu erfüllen; ab dem Jahr 2015 galt der Grenzwert für die gesamte Flotte. Die 2014 verabschiedete EU-Verordnung Nr. 333/2014 sieht vor, dass die durchschnittliche europäische Pkw-Flottenemission ab dem Jahr 2021 nur noch 95 g CO2 /km betragen darf; im Jahr 2020 betrifft es bereits 95 % der Flotte.

Die CO2 -Regulierung der EU für leichte Nutzfahrzeuge schreibt die Einhaltung von Grenzwerten ab 2014 mit einer schrittweisen Umsetzung bis 2017 vor: Die durchschnittlichen CO2 -Emissionen der Neuzulassungen in Europa dürfen demnach den Wert von 175 g CO2 /km nicht überschreiten; im Jahr 2015 galt das für 75 % der Flotte, im Jahr 2016 betraf es 80 % der Flotte. Ab 2020 liegt der Grenzwert gemäß der 2014 verabschiedeten EU-Verordnung Nr. 253/2014 bei 147 g CO2 /km.

Die EU-Kommission hat die Absicht, im zweiten Halbjahr 2017 einen Regulierungsvorschlag für das CO2 -Regime für die Zeit nach 2020 zu veröffentlichen. Politisch diskutiert werden bereits Reduktionsziele für den Verkehrssektor bis 2050, etwa die im EU-Weißbuch für Verkehr vom März 2011 genannte Senkung des Ausstoßes von Klimagasen um 60 % gegenüber 1990. Diese langfristigen Ziele können nur durch den zusätzlichen umfangreichen Einsatz nicht fossiler Energieträger - vor allem in Form regenerativer elektrischer Energie -erreicht werden.

Parallel werden Flottenverbrauchsregulierungen auch außerhalb der EU28 weiterentwickelt oder neu eingeführt, beispielsweise in Indien, Japan, Kanada, Mexiko, Saudi-Arabien, der Schweiz, Südkorea und Taiwan. In Brasilien gibt es im Rahmen eines freiwilligen Programms zur Gewährung eines Steuervorteils ein Flotteneffizienzziel. Um dort einen 30-prozentigen Steuervorteil zu erhalten, müssen Fahrzeughersteller bis 2017 unter anderem eine durchschnittliche Flotteneffizienz von etwa 1,82 Megajoule/km erreichen. In China wird die Verbrauchsregulierung, die von 2012 bis 2015 (Phase III) ein Flottenziel von 6,9 l/100 km vorsah, für den Zeitraum 2016 bis 2020 (Phase IV) mit einem Ziel von 5,0 l/100 km am Ende dieses Zeitraums weitergeführt. Vorbereitungen für eine Gesetzgebung bis 2025 (Phase V) haben begonnen. In den USA werden durch die Fortschreibung der Greenhouse-Gas-Gesetzgebung auch im Zeitraum von 2017 bis 2025 einheitliche Kraftstoffverbrauchs- und Klimagasvorgaben in allen Bundesstaaten gelten. Das Gesetz wurde Mitte 2012 vom US-Präsidenten unterzeichnet.

Infolge der zunehmenden flottenbasierten CO2 - beziehungsweise Verbrauchsregulierungen ist es notwendig, auf allen wichtigen Märkten weltweit die neuesten Mobilitätstechnologien einzusetzen. Zugleich werden elektrifizierte und auch rein elektrische Antriebsformen zunehmend Verbreitung finden. Der Volkswagen Konzern führt mit seinen Marken eine eng abgestimmte Technologie- und Produktplanung durch, um Zielverfehlungen bei den Flottenverbrauchsgrenzen zu vermeiden, da diese mit erheblichen Sanktionen verbunden wären. Volkswagen sieht dabei die Dieseltechnologie nach wie vor als wichtigen Baustein zur Erfüllung der CO2 -Ziele.

Die EU-Gesetzgebung lässt eine gewisse Flexibilität bei der Erfüllung der Emissionsziele zu, zum Beispiel

die Verrechnung von Emissionsüberschreitungen und -unterschreitungen zwischen den Fahrzeugmodellen innerhalb einer Neuwagenflotte,

die Bildung von Emissionsgemeinschaften,

Entlastungsmöglichkeiten durch Credits, die für zusätzliche innovative Technologien im Fahrzeug gewährt werden und außerhalb des Testzyklus wirken (Ökoinnovationen),

Sonderregelungen für Kleinserien- und Nischenhersteller,

Mehrfachanrechnung für besonders effiziente Fahrzeuge (Super Credits).

Entscheidend für die Erreichung der Flottenziele ist jedoch die technologische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Konzerns, die sich unter anderem in unserer Antriebs- und Kraftstoffstrategie (siehe Seite 144) widerspiegelt.

In der EU wird ein neues Testverfahren zur Bestimmung von Schadstoff- und CO2 -Emissionen sowie des Kraftstoffverbrauchs bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen, die sogenannte Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure (WLTP), ab Herbst 2017 für neue Fahrzeugtypen und ab Herbst 2018 für alle Neufahrzeuge angewendet.

Zu den wichtigen europäischen Verordnungen gehört auch die Real Driving Emission (RDE) für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Die Regulierungspakete werden aktuell ausgearbeitet; ab September 2017 werden dann EU-weit einheitliche Grenzwerte für Stickoxid- und Feinstaub-Emissionen gelten. Diese Grenzwerte müssen im realen Straßenverkehr eingehalten werden. Dadurch unterscheidet sich RDE im Testverfahren grundlegend von der weiterhin geltenden Euro-6-Norm, bei der die Grenzwerte auf dem Prüfstand verbindlich sind. Die RDE-Regulierung soll vor allem die Luftqualität in urbanen und verkehrsnahen Räumen verbessern. Sie wird zu erhöhten Anforderungen an die Abgasnachbehandlung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen führen.

Zu den wesentlichen weiteren Regulierungen der EU, von denen die Automobilindustrie betroffen ist, zählen beispielsweise die

EU-Typengenehmigungs-Rahmenrichtline (2007/46/EG),

EU-Richtlinie (2009/33/EG) zur Förderung sauberer und energieeffizienter Straßenfahrzeuge (Green Procurement Directive),

EU-Richtlinie (2006/40/EG) zu Emissionen aus Klimaanlagen in Kraftfahrzeugen,

Energieverbrauchskennzeichnungs-Richtlinie (1999/94/EG) "Labeling",

Kraftstoffqualitätsrichtlinie "FQD" (2009/30/EG) zur Aktualisierung der Kraftstoffqualitätsvorschriften und Einführung von Energieeffizienzvorgaben für die Kraftstoffherstellung,

Erneuerbare-Energien-Richtlinie "RED" (2009/28/EG) zur Einführung von Nachhaltigkeitskriterien,

Revision der Energiebesteuerungsrichtlinie (2003/96/EG) zur Aktualisierung der Mindestbesteuerungssätze für alle Energieprodukte und Strom.

Die CO2 -Regulierungen in Europa werden von der Umsetzung der vorgenannten Richtlinien durch die EU-Mitgliedstaaten flankiert. Adressat ist neben den Fahrzeugherstellern beispielsweise die Mineralölindustrie. Eine ähnliche Lenkungswirkung hat die Kfz-Besteuerung auf Basis des CO2 -Aus-stoßes. Viele EU-Mitgliedstaaten haben bereits CO2 -Kriterien in ihre Regelwerke zur Kfz-Besteuerung aufgenommen.

Erstmals in Betrieb genommene schwere Nutzfahrzeuge unterliegen bereits seit 2014 den verschärften Emissionsanforderungen nach der Euro-6-Norm gemäß EU-Verordnung Nr. 582/2011. Parallel zur CO2 -Gesetzgebung für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bereitet die EU eine weiterführende CO2 -Regulierung für schwere Nutzfahrzeuge vor. Eine reine Grenzwertsetzung wie bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen würde aufgrund der hohen Variantenvielfalt bei diesen Fahrzeugen ein sehr komplexes Regelwerk erfordern. Deshalb erarbeitet die EU-Kommission derzeit mit Unterstützung unabhängiger wissenschaftlicher Institute und der European Automobile Manufacturers' Association (ACEA) ein simulationsbasiertes Verfahren namens Vehicle Energy Consumption Calculation Tool (VECTO), mit dem die CO2 -Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge über 7,5 t entsprechend ihren typischen Einsatzgebieten (Kurz-, Regional-, Verteiler- und Langstreckentransporte, Baustellen- und Kommunalverkehr beziehungsweise Stadt-, Überland- und Reisebus) bestimmt werden können. Ein Legislativvorschlag zur CO2 -Zertifizierung von schweren Nutzfahrzeugen sowie Regelungen zum Reporting und Monitoring von CO2 -Werten werden im ersten Halbjahr 2017 erwartet. Ab voraussichtlich 2018 ist mit einer verpflichtenden CO2 -Deklaration für ausgewählte Fahrzeugklassen (zunächst Fern- und Regionalverteilerverkehr, später auch Busse und weitere Segmente) zu rechnen, wobei die erhobenen Werte zunächst zur Kundeninformation für die Vergleichbarkeit, für die Zertifizierung und für das Monitoring verwendet werden sollen. Es ist zu erwarten, dass künftig weitere Fahrzeugklassen einbezogen werden. In ihrer Strategie zur Dekarbonisierung des Verkehrs hat die EU-Kommission zudem angekündigt, bis Ende 2019 einen Vorschlag zur Einführung von CO2 -Standards für schwere Nutzfahrzeuge vorzulegen. Eine öffentliche Konsultation wurde im Herbst 2016 abgeschlossen, welche die Basis für weitere regulatorische Maßnahmen ist. Besonders hervorgehoben hat die EU-Kommission die Rolle der öffentlichen Hand bei der Beschaffung von emissionsarmen beziehungsweise emissionsfreien Fahrzeugen, wie zum Beispiel Stadtbussen.

Die Hersteller schwerer Nutzfahrzeuge setzen sich für eine Quantifizierung der CO2 -Werte ein, die das Gesamtfahrzeug und nicht nur den Motor oder das Zugfahrzeug betrachtet, sondern auch die Anhänger und Aufbauten einbezieht. Die Transparenz soll den Wettbewerb um kraftstoff- und damit CO2 -effizientere Nutzfahrzeuge erhöhen und in der Folge CO2 -Emissionen senken.

Im Rahmen der Bemühungen um die Reduktion des CO2 -Ausstoßes schwerer Nutzfahrzeuge hat die EU-Kommission auch die Vorschriften zu den höchstzulässigen Abmessungen und Gewichten von Lkw (Richtlinie 1996/53/EG "Maße und Gewichte") angepasst und durch die EU-Richtlinie 2015/719 überarbeitet. Demzufolge wird zukünftig durch abgerundete Fahrerhausformen und das Anbringen von Luftleiteinrichtungen am Heck des Fahrzeugs eine verbesserte Aerodynamik möglich sein. Gleichzeitig soll über die Verlängerung des Fahrerhauses das Sichtfeld des Fahrers erweitert werden, um die Sicherheit zu erhöhen. Außerdem hat der Gesetzgeber die Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts für Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien um bis zu eine Tonne erlaubt. Die konkreten technischen Anforderungen bei der Entwicklung aerodynamischer und sicherer Fahrerhäuser werden aktuell untersucht.

Die europäische Nutzfahrzeugindustrie befürwortet die Ziele, CO2 -Emissionen zu reduzieren und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Allerdings spielen nicht nur die Fahrzeuge selbst eine Rolle bei der Entwicklung der CO2 -Emissionen; auch einzelne Komponenten sind von Bedeutung, etwa rollwiderstandsoptimierte Reifen und die aerodynamische Verkleidung des Anhängers, aber auch das Fahrverhalten, alternative Kraftstoffe, die Verkehrsinfrastruktur und die Transportbedingungen. In einem Feldversuch waren bis Ende 2016 Lang-Lkw auch auf deutschen Straßen unterwegs, die gemäß wissenschaftlichen Untersuchungen der Bundesanstalt für Straßenwesen bis zu 25 % Kraftstoff und damit CO2 -Emissionen einsparen können. Diese Lang-Lkw kommen seit Beginn des Jahres 2017 auf einem zertifizierten Straßennetz im Regelbetrieb zum Einsatz. Auch die Digitalisierung des Transportsystems wird bisherige Ineffizienzen wie eine ungenügende Ausnutzung vorhandener Ladekapazitäten, Leerfahrten oder eine unvernetzte Routenplanung beseitigen: Fahrzeuge, die sich in vernetzten, intermodalen Transportsystemen bewegen, in denen Verkehrsflüsse durch Künstliche Intelligenz optimiert werden, sparen Kraftstoff und damit CO2 .

Im Segment Power Engineering hat die Internationale Maritime Organisation (IMO) im Rahmen des internationalen Übereinkommens zur Reduzierung der Meeresverschmutzung die Umweltschutzregelung MARine POLlution (MARPOL) für Schiffsmotoren festgelegt, mit der stufenweise die zulässigen Emissionen abgesenkt werden. Die Minderung des Schwefelgehalts in Schiffsbrennstoffen wurde zum 1. Januar 2020 bestätigt. Zusätzlich hat die IMO eine Reihe von "Emission Control Areas" in Europa sowie USA/Kanada mit besonderen Umweltauflagen beschlossen. Die Ausdehnung auf weitere Regionen wie den Mittelmeerraum oder Japan ist bereits in Planung; auch andere Regionen wie das Schwarze Meer, Alaska, Australien oder Südkorea sind in der Diskussion. Darüber hinaus gelten zum Beispiel Emissionsgrenzwerte nach EU-Richtlinie 1997/68/EG sowie nach den Vorschriften der US-amerikanischen Environmental Protection Agency (EPA). Bezüglich stationärer Anlagen gibt es weltweit eine Vielzahl nationaler Regelwerke, die die zulässigen Emissionen begrenzen. Die Weltbankgruppe hat am 18. Dezember 2008 in den Environmental, Health and Safety Guidelines for Thermal Power Plants Grenzwerte für Gas- und Dieselmotoren festgelegt, die dann anzuwenden sind, wenn einzelne Staaten keine oder weniger strenge nationale Vorschriften erlassen haben. Zudem haben die Vereinten Nationen bereits 1979 die Convention on Long-range Transboundary Air Pollution verabschiedet und Obergrenzen für die Gesamtemission sowie Stickoxid-Grenzwerte für die Vertragsstaaten (unter anderem alle EU-Staaten, weitere Länder Osteuropas sowie die USA und Kanada) festgelegt. Bei der Weiterentwicklung des Produktprogramms im Segment Power Engineering liegt ein Schwerpunkt auf der Verbesserung der Effizienz von Anlagen und Systemen.

Mit Beginn der dritten Handelsperiode des Emissionshandels (2013 bis 2020) hat sich das Zuteilungsverfahren für Emissionszertifikate grundlegend geändert. Seit 2013 werden grundsätzlich alle Emissionsberechtigungen für Stromerzeuger kostenpflichtig versteigert. Für das produzierende Gewerbe und bestimmte Energieerzeugungsanlagen (zum Beispiel Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen) wird auf Basis von EU-weit geltenden Benchmarks eine Teilmenge von Zertifikaten kostenlos zugeteilt. Die kostenfreie Zuteilung nimmt mit Voranschreiten der Handelsperiode stetig ab, benötigte Restmengen an Zertifikaten müssen kostenpflichtig ersteigert werden. Weiterhin können Anlagenbetreiber ihre Verpflichtung, Emissionsberechtigungen vorzuhalten, zum Teil auch durch Zertifikate aus Klimaschutzprojekten (Joint Implementation und Clean Development Mechanism Projects) erfüllen.

Für bestimmte (Teil-)Industriesektoren, in denen aufgrund der geänderten Vorgaben des Emissionshandels eine Produktionsverlagerung in das außereuropäische Ausland droht (Carbon Leakage), wird für den Zeitraum von 2013 bis 2020 auf Basis der EU-weit geltenden Benchmarks eine konstante Zertifikatsmenge kostenlos zugeteilt. Der Automobilsektor wurde in die neue Carbon-Leakage-Liste aufgenommen, die 2015 in Kraft trat. Hierdurch erhalten einzelne Anlagen europäischer Standorte des Volkswagen Konzerns bis zum Ende der dritten Handelsperiode eine zusätzliche Menge kostenfreier Zertifikate.

Die EU-Kommission hat bereits 2013 beschlossen, eine Teilmenge der zu versteigernden Zertifikate zunächst zurückzuhalten und erst zu einem späteren Zeitpunkt während der dritten Handelsperiode zur Versteigerung freizugeben (Backloading). Diese temporäre Verknappung von Zertifikaten, die eine Preissteigerung nach sich ziehen kann, wird in eine Marktstabilitätsreserve überführt, die 2018 eingerichtet wird.

Die Reserve soll in der vierten Handelsperiode ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage von Zertifikaten innerhalb des Emissionshandels ausgleichen.

Neben den EU-Staaten überlegen auch andere Länder, in denen der Volkswagen Konzern Produktionsstandorte hat, ein Emissionshandelssystem einzuführen. In China beispielsweise werden sieben entsprechende Pilotprojekte durchgeführt, von denen der Volkswagen Konzern bisher aber nicht betroffen ist. Die chinesische Regierung plant ein nationales Emissionshandelssystem, das laut chinesischer Regierung bereits 2017 in Kraft treten soll. Fachexperten halten dies aber für unrealistisch. Über die Ausgestaltung des Handelssystems sind bisher keine detaillierten Informationen bekannt.

Rechtsstreitigkeiten

Die Volkswagen AG und die Unternehmen, an denen sie direkt oder mittelbar Anteile hält, sind national und international im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit an einer Vielzahl an Rechtsstreitigkeiten und behördlichen Verfahren beteiligt. Solche Rechtsstreitigkeiten und Verfahren treten insbesondere im Verhältnis zu Lieferanten, Händlern, Kunden, Arbeitnehmern oder Investoren auf. Für die daran beteiligten Gesellschaften können sich hieraus Zahlungs- oder andere Verpflichtungen ergeben. Vor allem in Fällen, in denen insbesondere US-amerikanische Kunden einzeln oder im Wege der Sammelklage Mängel an Fahrzeugen geltend machen, können sehr kostenintensive Maßnahmen erforderlich werden und hohe Schadensersatz- oder Strafschadensersatzzahlungen zu leisten sein. Entsprechende Risiken ergeben sich auch aus US-Patentverletzungsverfahren.

Darüber hinaus können sich Risiken im Zusammenhang mit der Einhaltung von regulatorischen Anforderungen ergeben. Dies gilt insbesondere im Falle von regulatorischen Wertungsspielräumen, bei denen es zu abweichenden Auslegungen durch Volkswagen und die jeweils zuständigen Behörden kommen kann. Des Weiteren können sich aus kriminellen Handlungen Einzelner, die selbst das beste Compliance-Management-System niemals vollständig ausschließen kann, Rechtsrisiken ergeben.

Soweit überschaubar und wirtschaftlich sinnvoll, wurden zur Absicherung dieser Risiken in angemessenem Umfang Versicherungen abgeschlossen und für die erkenn- und bewertbaren Risiken angemessen erscheinende Rückstellungen gebildet beziehungsweise Angaben zu Eventualverbindlichkeiten gemacht. Da einige Risiken nicht oder nur begrenzt einschätzbar sind, ist nicht auszuschließen, dass gleichwohl Schäden eintreten können, die durch die versicherten beziehungsweise zurückgestellten Beträge nicht gedeckt sind. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Einschätzung zu den Rechtsrisiken aus der Dieselthematik.

Dieselthematik

Am 18. September 2015 informierte die US-amerikanische Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) in einer "Notice of Violation" die Öffentlichkeit, dass bei Abgastests an bestimmten Fahrzeugen mit Dieselmotoren des Volkswagen Konzerns Unregelmäßigkeiten bei Stickoxid (NOx )-Emissionen festgestellt wurden. Uns wird vorgeworfen, bei bestimmten Vierzylinder-Dieselmotoren der Baujahre 2009 bis 2015 im Prüfstandbetrieb mittels einer nicht angegebenen Motorsteuerungssoftware die US-amerikanischen Vorgaben zu NOx -Emissionen umgangen zu haben, um die Zulassungsbedingungen zu erfüllen. Die Umweltbehörde des US-Bundesstaates Kalifornien California Air Resources Board (CARB) kündigte im gleichen Zusammenhang eigene Untersuchungen an.

Volkswagen räumte in diesem Zusammenhang Unregelmäßigkeiten ein. In seiner Ad-hoc-Mitteilung vom 22. September 2015 informierte der Volkswagen Konzern darüber, dass in weltweit rund elf Millionen Fahrzeugen mit bestimmten Dieselmotoren auffällige Abweichungen zwischen Prüfstandswerten und realem Fahrbetrieb festgestellt wurden. Weit überwiegend handelt es sich um Euro-5-Motoren des Typs EA 189. Am 2. November 2015 gab die EPA ebenfalls in Form einer "Notice of Violation" bekannt, dass auch bei der Software von Fahrzeugen mit Dieselmotoren vom Typ V6 TDI mit 3,0 l Hubraum Unregelmäßigkeiten aufgedeckt worden seien. Auch in diesem Zusammenhang kündigte die CARB eigene Untersuchungen an. Audi bestätigte, dass mindestens drei Auxiliary Emission Control Devices im Rahmen der US-Zulassungsdokumentation nicht offengelegt worden waren. Betroffen sind in den USA und Kanada, wo für Fahrzeuge strengere Vorschriften in Bezug auf NOx -Grenzwerte als in anderen Teilen der Welt gelten, rund 113 Tsd. Fahrzeuge der Modelljahre 2009 bis 2016 mit bestimmten Sechszylinder-Dieselmotoren.

Das US Department of Justice (DOJ) hat am 4. Januar 2016 im Auftrag der EPA eine Zivilklage gegen die Volkswagen AG, die AUDI AG sowie gegen weitere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns eingereicht. Die zivilrechtlich geltend gemachten Ansprüche basieren auf dem Vorwurf, durch den Einsatz von unzulässiger Software (Defeat Device) gegen das US-amerikanische Gesetz zur Reinhaltung der Luft, den Clean Air Act, verstoßen zu haben. Die Klage umfasst sowohl die Vier- als auch die Sechszylinder-Dieselmotoren. Am 12. Januar 2016 teilte die CARB mit, dass sie wegen vermeintlicher Verstöße gegen den California Health and Safety Code sowie gegen verschiedene CARB-Vorschriften Zivilstrafen beantragen würde.

Neben internen Untersuchungen hat die Volkswagen AG eine sogenannte "External Investigation" bei der US-amerikanischen Anwaltskanzlei Jones Day in Auftrag gegeben. Es handelt sich dabei um eine unabhängige und umfangreiche Untersuchung zur Dieselthematik. Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG trägt dafür Sorge, dass die Kanzlei ihre Aufklärungsarbeit unabhängig durchführen kann. Die Kanzlei Jones Day informiert die Gesellschaft und das DOJ laufend über die aktuellen Ergebnisse der Untersuchung und unterstützt die Volkswagen AG bei der Kooperation mit den Justizbehörden.

Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hat einen Sonderausschuss gebildet, der sämtliche Vorgänge in diesem Zusammenhang für den Aufsichtsrat koordiniert.

Durch Bescheide vom 15. Oktober 2015 hat das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) den Marken Volkswagen Pkw, Volkswagen Nutzfahrzeuge und SEAT für diejenigen Fahrzeuge aus der Gesamtzahl der rund elf Millionen betroffenen Dieselfahrzeuge, für die das KBA die entsprechende Gesamtfahrzeug-Typgenehmigung erteilt hat, einen Rückruf für die Mitgliedsstaaten der EU (EU28) angeordnet. Am 10. Dezember 2015 erging eine ähnliche Entscheidung in Bezug auf Audi-Fahrzeuge mit Motoren des Typs EA 189. Der dieser Anordnung zugrundeliegende Zeit- und Maßnahmenplan entspricht den zuvor von Volkswagen präsentierten Vorschlägen. Demnach werden die betroffenen Fahrzeuge, deren Gesamtzahl sich in den EU28-Staaten auf rund 8,5 Mio. beläuft, je nach technischer Komplexität der betreffenden Abstellmaßnahme seit Januar 2016 vom Volkswagen Konzern in die Service-Werkstätten zurückgerufen. Die Umfänge der Abstellmaßnahmen variieren je nach Motorvariante. Die technischen Lösungen umfassen je nach Baureihe und Modelljahr Software- und teilweise Hardware-Maßnahmen. Die Details dieser Maßnahmen für die dem Zuständigkeitsbereich des KBA unterliegenden Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns sind in enger Zusammenarbeit mit dem KBA abgestimmt worden und waren von diesem vorab zu genehmigen. Lediglich die Freigabe der technischen Lösungen für 14 Tsd. Fahrzeuge steht noch aus.

Das spanische Industrieministerium hat im Geschäftsjahr 2016 die grundsätzlichen Freigaben zur Umrüstung der in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Fahrzeuge der Marke SEAT erteilt.

Für die Marke ŠKODA ist als Typengenehmigungsbehörde die Vehicle Certification Agency in Großbritannien zuständig. Der Freigabeprozess für die ŠKODA Fahrzeuge ist noch nicht abgeschlossen.

In einigen Ländern außerhalb der EU - unter anderem in der Schweiz, in Australien, in Südkorea, in Taiwan und in der Türkei - basiert die nationale Typengenehmigung auf einer vorherigen Anerkennung der EC/ECE-Typgenehmigung. Mit den Behörden dieser Staaten stehen wir ebenfalls in engem Kontakt, um den Freigabeprozess abzuschließen. Ein intensiver Austausch erfolgt ferner mit den Behörden in den USA und Kanada. Auch dort bedürfen die von Volkswagen geplanten Maßnahmen für die Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren einer Genehmigung. Aufgrund deutlich strengerer NOx -Grenzwerte ist es in den USA und in Kanada eine größere technische Herausforderung, die Fahrzeuge so umzurüsten, dass alle gültigen Emissionsgrenzen eingehalten werden.

Mögliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage von Volkswagen können sich im Wesentlichen in den folgenden Rechtsgebieten ergeben:

1. Straf- und Verwaltungsverfahren weltweit (exklusive USA/Kanada)

Neben den ausgeführten Abstimmungsprozessen mit den jeweils zuständigen Zulassungsbehörden sind in einigen Ländern strafrechtliche Ermittlungsverfahren/Ordnungswidrigkeitenverfahren (so zum Beispiel durch die Staatsanwaltschaft in Braunschweig, Deutschland) und/oder Verwaltungsverfahren (so zum Beispiel durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Deutschland) eröffnet worden. Der Kernsachverhalt der strafrechtlichen Ermittlungsverfahren wird von der Staatsanwaltschaft in Braunschweig ermittelt. Ob und gegebenenfalls in welcher Höhe daraus am Ende Geldbußen für das Unternehmen resultieren, unterliegt zum aktuellen Zeitpunkt Einschätzungsrisiken. In der Mehrheit der Verfahren schätzt Volkswagen deren Erfolgswahrscheinlichkeit bisher mit unter 50 % ein. Für diese Fälle wurden Eventualverbindlichkeiten angegeben, soweit sie bewertbar sind und die Erfolgsaussichten nicht niedriger als 10 % eingeschätzt wurden.

2. Produktbezogene Klagen weltweit (exklusive USA/Kanada) In betroffenen Märkten besteht grundsätzlich die Möglichkeit von zivilrechtlichen Klagen von Kunden gegen die Volkswagen AG und andere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Importeure und Händler zum Beispiel im Wege des Regresses Ansprüche gegen die Volkswagen AG und andere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns geltend machen könnten. Dabei gibt es neben der Form von individuellen Klagen in verschiedenen Jurisdiktionen (nicht jedoch in Deutschland) auch die Form der Sammelklage, das heißt der kollektiven Geltendmachung von Individualansprüchen.

In diesem Zusammenhang sind derzeit verschiedene Klagen gegen die Volkswagen AG und andere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns anhängig.

Sammelverfahren gegen die Volkswagen AG und andere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns sind in verschiedenen Ländern wie beispielsweise Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, Israel, Italien, Großbritannien, Mexiko, Polen, Portugal und Taiwan anhängig. Die Sammelverfahren sind Klagen, mit denen unter anderem Schadensersatz geltend gemacht wird. Die Höhe dieser Ansprüche lässt sich aufgrund des frühen Stadiums der Verfahren noch nicht beziffern. In keinem der vorgenannten auf Schadensersatz gerichteten Verfahren wird von Volkswagen die Erfolgswahrscheinlichkeit der Kläger mit mehr als 50 % eingeschätzt. In Südkorea sind verschiedene Massenverfahren (bei einigen Individualklagen haben sich mehrere hundert Einzelkläger zusammengeschlossen) anhängig. Mit diesen Klagen werden Schadensersatzansprüche und die Rückabwicklung des Kaufvertrages inklusive der Rückzahlung des Kaufpreises geltend gemacht. Aufgrund der besonderen Marktumstände und der Besonderheiten des südkoreanischen Rechtssystems schätzt Volkswagen die Erfolgsaussichten der Kläger in den oben genannten südkoreanischen Massenverfahren im Vergleich zu anderen Rechtssystemen, abgesehen von den USA und Kanada, als grundsätzlich höher ein. Für die anhängigen Sammelverfahren wurden Eventualverbindlichkeiten angegeben, soweit sie bewertbar sind und die Erfolgsaussichten nicht als unwahrscheinlich eingeschätzt wurden. In geringem Umfang waren Rückstellungen zu bilden.

Darüber hinaus sind Einzelklagen und ähnliche Verfahren gegen die Volkswagen AG und andere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns in zahlreichen Ländern anhängig. In Deutschland sind ca. 1.300, in Italien und Spanien im niedrigen dreistelligen Bereich und in Frankreich, Irland und Österreich sind jeweils im zweistelligen Bereich Einzelklagen anhängig, die meist auf Schadensersatz oder Rückabwicklung des Kaufvertrags gerichtet sind. In der weit überwiegenden Zahl der Einzelklageverfahren wird die Erfolgswahrscheinlichkeit der Kläger von Volkswagen bisher mit unter 50 % eingeschätzt, für diese Klagen wurden Eventualverbindlichkeiten angegeben, soweit sie bewertbar sind und die Erfolgsaussichten nicht als unwahrscheinlich eingeschätzt wurden.

In welcher Größenordnung und mit welchen Erfolgsaussichten Kunden zukünftig über die bestehenden Klagen hinaus von der Möglichkeit einer Klageerhebung Gebrauch machen, kann derzeit nicht eingeschätzt werden.

Mittlerweile hat das KBA - abgesehen von 14 Tsd. Fahrzeugen - für sämtliche freigegebenen Cluster (Fahrzeuggruppen) festgestellt, dass mit der Umsetzung der technischen Lösungen keine nachteiligen Veränderungen hinsichtlich des Kraftstoffverbrauchs, der Motorleistung, des Drehmoments und der Geräuschemissionen verbunden sind. Wir arbeiten nun mit Hochdruck an der Umsetzung der technischen Lösungen im Feld. Die Umsetzung der technischen Maßnahmen hat bereits im Januar 2016 begonnen.

3. Anlegerklagen weltweit (exklusive USA/Kanada)

Anleger aus Deutschland und dem Ausland haben gegen die Volkswagen AG Schadensersatzklagen wegen behaupteter Kursverluste in Folge angeblichen Fehlverhaltens bei der Kapitalmarktkommunikation im Zusammenhang mit der Dieselthematik erhoben.

Die überwiegende Mehrheit dieser Anlegerklagen ist derzeit beim Landgericht Braunschweig anhängig. Am 5. August 2016 entschied das Landgericht Braunschweig über die Vorlage von gemeinsamen Sachverhalts- und Rechtsfragen mit Relevanz für die am Landgericht Braunschweig anhängigen Anlegerklagen an das Oberlandesgericht Braunschweig zum Erlass von Musterentscheiden nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz. Auf diese Weise soll in einem Verfahren eine für diese Klagen bindende Entscheidung hinsichtlich aller gemeinsamer Sachverhalts- und Rechtsfragen durch das Oberlandesgericht Braunschweig getroffen werden. Alle beim Landgericht Braunschweig erhobenen Klagen werden bis zur Entscheidung über die vorgelegten Fragen ausgesetzt, sofern sie nicht aus Gründen abgewiesen werden können, die unabhängig von den in den Musterverfahren zu entscheidenden Fragen sind. Die Entscheidung über die gemeinsamen Sachverhalts- und Rechtsfragen in dem Musterverfahren sind für alle anhängigen Klagen verbindlich, die entsprechend ausgesetzt wurden.

Am Landgericht Stuttgart sind weitere Klagen gegen die Volkswagen AG und Porsche Automobil Holding SE als Gesamtschuldner eingereicht worden. Es ist derzeit noch offen, ob in Bezug auf diese Klagen ein Musterverfahren eingeleitet wird und ob dieses vor dem Oberlandesgericht Stuttgart durchgeführt oder an das Oberlandesgericht Braunschweig verwiesen wird.

Weitere Anlegerklagen sind bei verschiedenen Gerichten in Deutschland sowie in Österreich und den Niederlanden eingereicht worden.

Insgesamt sind Volkswagen bisher Anlegerklagen, gerichtliche Mahnanträge und Güteanträge mit geltend gemachten Ansprüchen in Höhe von ungefähr 9 Mrd. € zugestellt worden. Volkswagen ist unverändert der Auffassung, seine kapitalmarktrechtlichen Pflichten ordnungsgemäß erfüllt zu haben, so dass für diese Anlegerklagen keine Rückstellungen gebildet wurden. Soweit die Erfolgsaussichten nicht niedriger als 10 % eingeschätzt wurden, wurden Eventualverbindlichkeiten angegeben.

4. Verfahren in den USA/Kanada

Nach der Veröffentlichung der "Notices of Violation" durch die EPA sind die Volkswagen AG und weitere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns Gegenstand von eingehenden Untersuchungen, laufenden Ermittlungen (zivil- und strafrechtlich) und Zivilprozessen. Die Volkswagen AG und weitere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns haben Vorladungen und Anfragen seitens staatlicher Attorney Generals und anderer Regierungsbehörden erhalten und reagieren auf diese Untersuchungen und Anfragen.

Überdies kommen in Bezug auf die in den "Notices of Violation" der EPA beschriebenen Vorgänge an verschiedenen Stellen Rechtsstreitigkeiten auf die Volkswagen AG und weitere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns in den USA/Kanada zu.

Eine Vielzahl vermeintlicher Sammelklagen seitens betroffener Kunden und Händler sind bei US-Bundes-gerichten eingereicht und zur vorprozessualen Koordination an ein Bundesgericht im Bundesstaat Kalifornien verwiesen worden.

Am 4. Januar 2016 reichte das DOJ, Civil Division, im Auftrag der EPA eine Zivilklage gegen die Volkswagen AG, die AUDI AG und bestimmte weitere Gesellschaften des Volkswagen Konzerns ein. Mit der Klage werden gesetzliche Sanktionen gemäß dem US Clean Air Act sowie ein bestimmter Unterlassungsanspruch beantragt; die Klage wurde zur vorprozessualen Koordination an ein Bundesgericht im Bundesstaat Kalifornien verwiesen.

Am 12. Januar 2016 teilte die CARB mit, dass sie wegen vermeintlicher Verstöße gegen den California Health and Safety Code sowie gegen verschiedene CARB-Vorschriften Zivilstrafen beantragen würde.

Im Juni 2016 informierte Volkswagen darüber, dass die Volkswagen AG, die Volkswagen Group of America, Inc. sowie bestimmte verbundene Unternehmen im Hinblick auf die im US-Bundesstaat Kalifornien anhängige "Multidistrict Litigation" Vergleichsvereinbarungen mit dem DOJ im Auftrag der EPA, der CARB und des Attorney General von Kalifornien sowie mit privaten, durch das sogenannte Steuerungskomitee der Kläger "Plaintiffs' Steering Committee (PSC)" vertretenen Klägern und der Federal Trade Commission (FTC) geschlossen haben. Mit diesen Vergleichsvereinbarungen werden bestimmte zivilrechtliche Ansprüche im Zusammenhang mit betroffenen Dieselfahrzeugen mit Motoren der Variante 2,0 l TDI der Marken Volkswagen Pkw und Audi in den USA beigelegt. Die Volkswagen AG und bestimmte verbundene Unternehmen haben mit dem DOJ, der EPA, der CARB und dem Attorney General von Kalifornien ebenfalls ein erstes Partial Consent Decree vereinbart, das am 28. Juni 2016 bei Gericht eingereicht wurde. Am 18. Oktober 2016 fand eine Anhörung zur Billigkeit (Fairness Hearing) der Erteilung einer endgültigen Genehmigung statt, und am 25. Oktober 2016 erteilte das Gericht die endgültige Genehmigung der Vergleichsvereinbarungen und der Partial Consent Order. Mehrere Sammelkläger haben bei einem US-Berufungsgericht Einspruch gegen die Vergleichsvereinbarungen eingelegt.

Die Vergleichsvereinbarungen beinhalten Fahrzeugrückkäufe beziehungsweise die vorzeitige Leasingrücknahme von Leasing-Fahrzeugen oder die kostenlose emissionsbezogene Anpassung von Fahrzeugen, sofern die Umrüstung durch EPA und CARB freigegeben worden ist. Volkswagen erklärte sich zudem bereit, zusätzlich Ausgleichszahlungen an derzeitig betroffene und auch an bestimmte frühere Eigentümer und Leasingnehmer vorzunehmen.

Zusätzlich erklärte sich Volkswagen bereit, Umweltprogramme zu unterstützen. Über einen Zeitraum von drei Jahren zahlt Volkswagen einen Betrag in Höhe von 2,7 Mrd. USD in einen von einem gerichtlich bestellten Treuhänder verwalteten Umweltfonds ein, um überhöhte Stickoxid (NOx )-Emissionen auszugleichen. Volkswagen investiert darüber hinaus über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt 2,0 Mrd. USD in die Infrastruktur für Null-Emissions-Fahrzeuge sowie in Initiativen, die den entsprechenden Zugang und die Sensibilisierung für diese Technologie fördern.

Die Volkswagen AG und bestimmte verbundene Unternehmen haben mit der CARB und dem Attorney General von Kalifornien ebenfalls ein separates Partial Consent Decree vereinbart, das am 7. Juli 2016 bei Gericht eingereicht wurde und der Beilegung bestimmter Ansprüche gemäß kalifornischem Wettbewerbs-, Werbe- und Verbraucherschutzrecht im Zusammenhang mit den 2,0-Liter- und 3,0-Liter-TDI-Fahrzeugen dient. Im Rahmen der Vereinbarung hat sich Volkswagen zur Zahlung von 86 Mio. USD an Kalifornien bereit erklärt. Das Partial Consent Decree wurde am 1. September 2016 rechtskräftig, und die Zahlung von 86 Mio. USD erfolgte am 28. September 2016.

Am 20. Dezember 2016 vereinbarte Volkswagen ein der Zustimmung des Gerichts unterliegendes zweites Partial Consent Decree mit dem DOJ, der EPA, der CARB und dem Attorney General von Kalifornien zur Beilegung von Unterlassungsansprüchen gemäß dem Clean Air Act und den kalifornischen Umweltschutz- und Verbraucherschutzgesetzen sowie Gesetzen bezüglich irreführender Werbung in Bezug auf 3,0-Liter-TDI-Fahrzeuge. Gemäß den Bedingungen dieses Consent Decrees erklärte sich Volkswagen bereit, ein Rückkauf- und Leasingrücknahme-Programm für 3,0-Liter-TDI-Fahrzeuge der ersten Generation und ein kostenloses emissionsbezogenes Rückruf- und Umrüstungsprogramm für 3,0-Liter-TDI-Fahrzeuge der zweiten Generation durchzuführen (sollte das Umrüstungsprogramm für Fahrzeuge der zweiten Generation nicht von der EPA und der CARB genehmigt werden, muss Volkswagen für diese Fahrzeuge ein Rückkauf- und Leasingrücknahme-Programm anbieten) und 225 Mio. USD in einen Environmental Mitigation Trust zu zahlen, der gemäß dem ersten Partial Consent Decree eingerichtet wird. Das zweite Partial Consent Decree wurde am 20. Dezember 2016 bei Gericht eingereicht und befindet sich derzeit in der Phase der Stellungnahme.

Des Weiteren vereinbarte Volkswagen am 20. Dezember 2016 ein weiteres der Zustimmung des Gerichts unterliegendes mitgeltendes zweites Partial Consent Decree mit der CARB und dem Attorney General von Kalifornien zur Beilegung von Unterlassungsansprüchen gemäß kalifornischen Umweltschutz- und Verbraucherschutzgesetzen sowie Gesetzen bezüglich irreführender Werbung in Bezug auf 3,0-Liter-TDI-Fahrzeuge. Gemäß den Bedingungen dieses Consent Decrees stimmte Volkswagen zu, Kalifornien zusätzliche Unterlassungsansprüche zu gewähren, unter anderem die Umsetzung einer "Green City"-Initiative und die Einführung von drei neuen batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV) in Kalifornien bis 2020, sowie eine Zahlung in Höhe von 25 Mio. USD an die CARB in Unterstützung der Verfügbarkeit von BEVs in Kalifornien.

Am 11. Januar 2017 vereinbarte Volkswagen ein drittes, der Zustimmung des Gerichts unterliegendes Partial Consent Decree mit dem DOJ und der EPA zur Beilegung zivilrechtlicher Ansprüche und Unterlassungsansprüche gemäß dem Clean Air Act, in Bezug auf die 2,0-Liter- und 3,0-Liter-TDI-Fahrzeuge. Volkswagen erklärte sich einverstanden, zur Beilegung der zivilrechtlichen Ansprüche und Unterlassungsansprüche gemäß dem Clean Air Act sowie der Zollforderungen seitens der Zoll- und Grenzschutzbehörde der USA (Customs and Border Protection) 1,45 Mrd. USD (zuzüglich aufgelaufener Zinsen) zu zahlen. Im Rahmen des dritten Partial Consent Decrees umfassen die Unterlassungsansprüche Überwachungs-, Prüf- und Compliance-Verpflichtungen. Dieses Consent Decree, das eine Stellungnahme der Öffentlichkeit erfordert, wurde am 11. Januar 2017 bei Gericht eingereicht. Des Weiteren schloss Volkswagen am 11. Januar 2017 eine Vergleichsvereinbarung mit dem DOJ ab, um Ansprüche entsprechend dem Financial Institutions Reform, Recovery and Enforcement Act von 1989 beizulegen, und stimmte einer Zahlung in Höhe von 50 Mio. USD (zzgl. aufgelaufener Zinsen) zu. Dabei wurden eine Haftung jedweder Art und sämtliche Ansprüche ausdrücklich zurückgewiesen.

Das DOJ leitete überdies ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein, das auf Vorwürfen verschiedener bundesrechtlicher Straftaten abstellt. Am 11. Januar 2017 stimmte die Volkswagen AG einem Schuldanerkenntnis im Hinblick auf drei nach US-amerikanischem Bundesrecht strafbare Handlungen sowie der Zahlung einer Strafe in Höhe von 2,8 Mrd. USD zu. Gemäß den Bedingungen dieser Vereinbarung gilt für Volkswagen eine Bewährungsfrist von drei Jahren. Volkswagen wird zudem mit einer unabhängigen Aufsichtsperson (Independent Monitor) für drei Jahre zusammenarbeiten. Dieser Monitor hat die Aufgabe, die Erfüllung der im Vergleich dargelegten Bedingungen seitens Volkswagen zu bewerten und zu beaufsichtigen; dazu zählt auch die Beaufsichtigung der Implementierung von Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Compliance und der Berichts- und Kontrollsysteme sowie eines erweiterten Programms für ethisches Verhalten. Volkswagen wird überdies das DOJ bei seinen laufenden Ermittlungen bezüglich einzelner oder früherer Mitarbeiter, die möglicherweise für strafbare Verstöße verantwortlich sind, weiterhin unterstützen.

Überdies laufen Untersuchungen seitens verschiedener US-amerikanischer Regulierungs- und Regierungsbehörden, auch in Bezug auf den Wertpapier-, Finanzierungs- und Steuerbereich.

Am 31. Januar 2017 schlossen die Volkswagen AG, die Volkswagen Group of America, Inc. sowie bestimmte verbundene Unternehmen im Hinblick auf die im US-Bundesstaat Kalifornien anhängige "Multidistrict Litigation" eine Vergleichsvereinbarung mit privaten, durch das Steuerungskomitee der Kläger "Plaintiffs' Steering Committee (PSC)" vertretenen Klägern, sowie eine "Consent Order" mit der Federal Trade Commission (FTC). Mit diesen Vereinbarungen werden bestimmte zivilrechtliche Ansprüche im Zusammenhang mit betroffenen Dieselfahrzeugen mit Motoren der Variante 3,0 l TDI der Marken Volkswagen, Audi und Porsche in den USA beigelegt. Am 14. Februar 2017 hat das Gericht die Vergleichsvereinbarung mit privaten Klägern vorläufig genehmigt und eine Anhörung zur Billigkeit (Fairness Hearing) der Erteilung einer endgültigen Genehmigung für den 11. Mai 2017 angesetzt. Die Vereinbarung mit der FTC unterliegt ebenfalls der Zustimmung des Gerichts.

Bei den Vergleichen richten sich die Möglichkeiten und Entschädigungen der Verbraucher danach, ob ihre Fahrzeuge als Fahrzeuge der ersten oder zweiten Generation klassifiziert sind. Verbraucher mit Fahrzeugen der ersten Generation (Modelljahre 2009 -2012) können sich wahlweise für einen Rückkauf, eine vorzeitige Leasingrücknahme, eine Inzahlungnahme oder eine kostenlose emissionsbezogene Anpassung ihres Fahrzeugs entscheiden, sofern diese Anpassung von der EPA und der CARB genehmigt wird. Überdies haben Eigentümer und Leasingnehmer von Fahrzeugen der ersten Generation sowie bestimmte frühere Eigentümer und Leasingnehmer Anspruch auf Ausgleichszahlungen.

Verbraucher mit Fahrzeugen der zweiten Generation (Modelljahre 2013 -2016) erhalten eine kostenlose, den Emissionsanforderungen entsprechende Nachbesserung, um die Fahrzeuge mit den Abgasnormen in Einklang zu bringen, nach denen sie ursprünglich zertifiziert wurden - sofern eine Genehmigung seitens der EPA und der CARB erfolgt - sowie Ausgleichszahlungen. Wenn Volkswagen letztendlich nicht in der Lage ist, innerhalb der in der Vergleichsvereinbarung angegebenen Fristen die Zustimmung der EPA und der CARB für den Emissionsanforderungen entsprechende Nachbesserungen zu erlangen, können Verbraucher mit Fahrzeugen der zweiten Generation sich über die Ausgleichszahlungen hinaus wahlweise für einen Rückkauf, eine Leasingrücknahme, eine Inzahlungnahme oder - sofern dies seitens der EPA und der CARB genehmigt wird - eine emissionsbezogene Anpassung entscheiden, mit der zwar die Emissionen reduziert, die Fahrzeuge aber nicht in Einklang mit den ursprünglichen Zertifizierungsstandards gebracht werden. Volkswagen erklärte sich zudem bereit, Ausgleichszahlungen an bestimmte frühere Eigentümer und Leasingnehmer von Fahrzeugen der zweiten Generation vorzunehmen.

Im September 2016 gab Volkswagen den Abschluss einer Vereinbarung zur Beilegung der Ansprüche von Volkswagen-Marken-Vertragshändlern in den Vereinigten Staaten in Zusammenhang mit TDI-Fahrzeugen und sonstigen geltend gemachten Angelegenheiten betreffend des Franchise-Wertes bekannt. Die Vergleichsvereinbarung beinhaltet eine Ausgleichszahlung in Höhe von bis zu 1,208 Mrd. USD sowie zusätzliche Zahlungen zur Beilegung vermeintlicher vergangener, derzeitiger und zukünftiger Ansprüche in Verbindung mit Wertverlusten. Am 18. Januar 2017 fand eine Anhörung zur Billigkeit (Fairness Hearing) der Erteilung einer endgültigen Genehmigung statt, und am 23. Januar 2017 erteilte das Gericht die endgültige Genehmigung der Vergleichsvereinbarung. Es besteht die Möglichkeit, dass einige Sammelkläger gegen die Genehmigung der Vergleichsvereinbarung vor einem US-Berufungsgericht Einspruch einlegen, da die entsprechende Frist noch nicht verstrichen ist.

Überdies sind in den USA einige vermeintliche Sammelklagen, einige Einzelklagen von Kunden und einige staatliche oder kommunale Ansprüche bei einzelstaatlichen Gerichten eingereicht worden.

Volkswagen hat separate Vereinbarungen mit den Attorneys General von 44 US-Bundesstaaten, dem District of Columbia und Puerto Rico erzielt, mit denen bestehende oder mögliche künftige Ansprüche aus verbraucherschutzrechtlichen und wettbewerbsrechtlichen Bestimmungen - im Hinblick auf Fahrzeuge in den USA mit Motoren des Typs 2,0 l TDI und 3,0 l TDI - für einen Vergleichsbetrag in Höhe von 603 Mio. USD beigelegt werden. In sechs Bundesstaaten (Arizona, New Jersey, New Mexico, Oklahoma, Vermont und West Virginia), die sich den Vereinbarungen nicht angeschlossen haben, stehen noch Verbraucherklagen aus. Die Attorneys General von 18 US-Bundesstaaten (Alabama, Illinois, Maine, Maryland, Massachusetts, Minnesota, Missouri, Montana, New Hampshire, New Jersey, New Mexico, New York, Ohio, Pennsylvania, Tennessee, Texas, Vermont und Wyoming) sowie einige Kommunen haben vor einzel- und bundesstaatlichen Gerichten Klage - und der Bundesstaat Washington hat im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens einen Pönalanspruch - gegen die Volkswagen AG, Volkswagen Group of America, Inc. und bestimmte verbundene Unternehmen erhoben und fordern/fordert Bußgelder und Unterlassungsverfügungen wegen angeblicher Verletzungen des Umweltrechts. Alabama, Illinois, Maine, Maryland, Massachusetts, Minnesota, Missouri, Montana, New Hampshire, New York, Ohio, Pennsylvania, Tennessee, Texas, Washington und Wyoming waren an den vorstehend beschriebenen staatlichen Vergleichen in Bezug auf verbraucherrechtliche und wettbewerbsrechtliche Klagen beteiligt, wobei diese Vergleiche jedoch keine umweltrechtlichen Bußgelder einschlossen. Des Weiteren hat der Bundesstaat Delaware zwar noch keine Klage eingereicht, aber eine Vereinbarung abgeschlossen, wonach die für seine Ansprüche wegen Verletzung des Umweltrechts geltenden Verjährungsfristen bis Ende Februar 2017 ausgesetzt werden. Zwei weitere Staaten - Oregon und Wisconsin - unterzeichneten zwar Vereinbarungen, wonach die für ihre Ansprüche wegen Verletzung des Umweltrechts geltenden Verjährungsfristen bis Ende 2016 ausgesetzt werden, haben aber keine Verlängerung gefordert oder Klage eingereicht. Ein weiterer Staat (Connecticut) hat seine Absicht zur Teilnahme an Vergleichsgesprächen in Bezug auf die Verletzung des Umweltrechts bekundet, wird aber keine Klage erheben.

Über die vorstehend beschriebenen Klagen hinaus, für die Risikovorsorgen gebildet wurden, ist eine vermeintliche Sammelklage im Auftrag von Erwerbern von sogenannten American Depository Receipts der Volkswagen AG wegen angeblicher erlittener Kursverluste infolge der in den "Notices of Violation" der EPA beschriebenen Vorgänge ergangen. Im Auftrag von Erwerbern bestimmter Volkswagen-Anleihen in US-Dollar wurde eine vermeintliche Sammelklage wegen des angeblichen Handels dieser Anleihen zu künstlich überhöhten Preisen, die auf Falschaussagen seitens Volkswagen zurückzuführen waren, und wegen des Wertverlusts dieser Anleihen nach der Bekanntgabe der "Notice of Violation" durch die EPA eingereicht.

Auch diese Klagen sind, wie vorstehend beschrieben, zur Koordination an das Bundesgericht im Bundesstaat Kalifornien verwiesen worden. Volkswagen ist der Auffassung, seine kapitalmarktrechtlichen Pflichten ordnungsgemäß erfüllt zu haben, so dass keine Rückstellungen gebildet wurden. Des Weiteren wurden keine Eventualverbindlichkeiten angegeben, da sie gegenwärtig nicht bewertbar sind.

In Kanada sind in Bezug auf Fahrzeuge mit 2,0-Liter- und 3,0-Liter-Motoren zivilrechtliche Verbraucheransprüche geltend gemacht und Untersuchungen seitens der Regulierungsbehörden eingeleitet worden. Am 19. Dezember 2016 trafen die Volkswagen AG und weitere kanadische und US-amerikanische Gesellschaften des Volkswagen Konzerns mit Verbrauchern in Bezug auf 2,0-Liter-Dieselfahrzeuge eine Sammelklageregelung in Kanada. Ebenfalls am 19. Dezember 2016 vereinbarte die Volkswagen Group Canada mit dem kanadischen Wettbewerbskommissar (Commissioner of Competition) eine zivilrechtliche Übereinkunft seiner regulatorischen Untersuchung von Verbraucherschutzangelegenheiten bezüglich dieser Fahrzeuge. Zivile Verbraucheransprüche und die Untersuchungen des Kommissars in Bezug auf 3,0-Liter-Dieselfahrzeuge bleiben weiterhin anhängig. Überdies erfolgen in Kanada in Bezug auf 2,0 und 3,0 l Dieselfahrzeuge seitens der bundesstaatlichen Umweltregulierungsbehörde Untersuchungen bezüglich strafrechtlicher Durchsetzungsmaßnahmen und seitens einer Provinzregulierungsbehörde Untersuchungen hinsichtlich quasi-strafrechtlicher Durchsetzungsmaßnahmen. Für mögliche Verpflichtungen aus anhängigen Verfahren in Kanada wurden Rückstellungen gebildet.

5. Bewertung der Risiken aus der Dieselthematik Zur Absicherung der derzeit bekannten Rechtsrisiken einschließlich angemessener Verteidigungs- und Rechtsberatungsaufwendungen im Zusammenhang mit der Dieselthematik wurden auf Basis des gegenwärtigen Kenntnisstands und aktueller Einschätzungen im Berichtsjahr Aufwendungen in Höhe von 5,1 Mrd. € (Vorjahr: 7,0 Mrd. €) erfasst. Rückstellungen für Rechtsrisiken des Vorjahres waren in Höhe von 0,4 Mrd. € ertragswirksam aufzulösen. Daneben wurden im Zusammenhang mit der Dieselthematik - soweit bereits hinreichend bewertbar - insbesondere Eventualverbindlichkeiten im Zusammenhang mit Anlegerklagen in Höhe von 3,1 Mrd. € (Vorjahr: 1,0 Mrd. €) im Anhang angegeben. Aufgrund des noch nicht abgeschlossenen Stadiums der unabhängigen und umfangreichen Untersuchungen, sowie der Vielschichtigkeit der einzelnen Einflussfaktoren und den noch andauernden Abstimmungen mit den Behörden unterliegen die gebildeten Rückstellungen sowie die angegebenen Eventualverbindlichkeiten und die weiteren latenten Rechtsrisiken zum Teil erheblichen Einschätzungsrisiken.

Weitere wesentliche Rechtsfälle

Die ARFB Anlegerschutz UG (haftungsbeschränkt), Berlin, erhob Klage aus an sie vermeintlich abgetretenen Ansprüchen auf Schadensersatz in Höhe von circa 2,26 Mrd. € gegenüber der Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/ Deutschland, und der Volkswagen AG. Die Klägerin behauptet, dass diese Ansprüche auf vermeintlichen Verstößen der Beklagten gegen Vorschriften zum Schutz des Kapitalmarktes beim Erwerb von Volkswagen Aktien durch Porsche im Jahr 2008 beruhen. Mit Beschluss aus April 2016 hat das Landgericht Hannover eine Vielzahl an Feststellungszielen an das Oberlandesgericht Celle zum Zweck der Herbeiführung eines Musterentscheids vorgelegt. Im Übrigen wurden die Anträge als unzulässig verworfen. Wegen anderer vermeintlicher Ansprüche, unter anderem gegen die Volkswagen AG, in Höhe von insgesamt circa 4,6 Mrd. €, die ebenfalls die damaligen Vorgänge betreffen, beantragten Investoren seit 2010 in verschiedenen Fällen die Einleitung von Güteverfahren. Volkswagen hat jeweils die geltend gemachten Ansprüche zurückgewiesen und den Beitritt zu den Güteverfahren abgelehnt.

Im Jahr 2011 leitete die Europäischen Kommission ein Kartellverfahren gegen die europäischen Lkw-Hersteller wegen unangemessenen Informationsaustauschs im Zeitraum zwischen 1997 und 2011 ein und übermittelte im November 2014 in diesem Zusammenhang MAN, Scania und den übrigen betroffenen Lkw-Herstellern die sogenannten Beschwerdepunkte. Mit ihrer Vergleichsentscheidung vom 19. Juli 2016 hat die Europäische Kommission mit Ausnahme von MAN und Scania gegen fünf europäische Lkw-Hersteller Geldbußen verhängt. Da MAN die EU-Kommission als Kronzeuge über die Absprachen informiert hatte, wurde das Unternehmen von einer Geldbuße ausgenommen. Die Ermittlungen gegen Scania dauern an. Das Unternehmen hat entschieden, seine Verteidigungsrechte umfassend geltend zu machen. Um mögliche Strafen abdecken zu können, wurde eine Rückstellung in Höhe von 0,4 Mrd. € gebildet. Darüber hinaus sind Kartellschadensersatzklagen von Kunden eingegangen. Wie in jedem Kartellverfahren können weitere Schadensersatzklagen folgen.

Die Hauptversammlung der MAN SE hat im Juni 2013 dem Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages zwischen der MAN SE und der Volkswagen Truck & Bus GmbH (vormals Truck & Bus GmbH), einer Tochtergesellschaft der Volkswagen AG, zugestimmt. Im Juli 2013 ist ein Spruchverfahren eingeleitet worden, in dem die Angemessenheit der im Vertrag geregelten Barabfindung gemäß § 305 AktG und der Ausgleichszahlung gemäß § 304 AktG überprüft wird. Die Einleitung eines solchen Spruchverfahrens durch Minderheitsaktionäre ist nicht ungewöhnlich. Das Landgericht München hat im Juli 2015 in erster Instanz entschieden, dass der Abfindungsanspruch der ausstehenden MAN Aktionäre von 80,89 € auf 90,29 € pro Aktie anzuheben wäre; gleichzeitig wurde die Höhe der Ausgleichszahlung bestätigt. Die Bewertung der Verbindlichkeit für die Andienungs-/Ausgleichsrechte der Minderheitsgesellschafter wurde 2015 entsprechend angepasst. Sowohl die Antragstellerseite als auch die Volkswagen Truck & Bus GmbH haben gegen den Beschluss Beschwerde beim Oberlandesgericht München eingelegt. Volkswagen hält die ermittelten Bewertungsergebnisse nach wie vor für richtig. Die Angemessenheit der Wertfindung wurde durch die von den Parteien beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und den gerichtlich bestellten Vertragsprüfer bestätigt.

Seit November 2016 hat Volkswagen Informationsanforderungen seitens der EPA und der CARB in Bezug auf Automatik-Getriebe in bestimmten Fahrzeugen beantwortet.

Des Weiteren sind gegen Audi und bestimmte verbundene Unternehmen dreizehn vermeintliche Sammelklagen eingereicht worden, die auf dem Vorwurf abstellen, die Beklagte habe die Existenz von "Abschalteinrichtungen" in mit Automatik-Getriebe ausgestatteten Fahrzeugen der Marke Audi verschleiert. Mehrere dieser vermeintlichen Sammelklagen sind an ein Bundesgericht im Bundesstaat Kalifornien verwiesen worden.

Weitergehende Angaben zu den Schätzungen hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen sowie Angaben zu Unsicherheiten hinsichtlich der Höhe oder der Fälligkeit von Beträgen der Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten insbesondere im Zusammenhang mit der Dieselthematik beziehungsweise den Ermittlungen der Europäischen Kommission werden gemäß IAS 37.92 nicht gemacht, um die Ergebnisse der Verfahren und die Interessen des Unternehmens nicht zu beeinträchtigen.

Strategien der Risikoabsicherung im Finanzbereich

Durch Veränderungen von Zinssätzen, Währungskursen, Rohstoffpreisen oder Aktien- und Fondspreisen können im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit Finanzrisiken entstehen. Das Management von Finanz- und Liquiditätsrisiken liegt in der zentralen Verantwortung des Bereichs Konzern-Treasury, der diese Risiken durch den Einsatz originärer und derivativer Finanzinstrumente minimiert. Der Vorstand wird in regelmäßigen Abständen über die aktuelle Risikosituation informiert.

Durch den Abschluss von Zinsswaps, kombinierten Zins-Währungs-Swaps sowie sonstigen Zinskontrakten sichern wir Zinsrisiken - gegebenenfalls in Verbindung mit Währungsrisiken - und Risiken aus Wertschwankungen von Finanzinstrumenten grundsätzlich betrags- und fristenkongruent ab. Das gilt auch für Finanzierungen innerhalb des Volkswagen Konzerns.

Währungsrisiken reduzieren wir insbesondere durch das Natural Hedging, das heißt, indem wir die Belegung der Produktionskapazitäten an unseren weltweiten Standorten flexibel anpassen, neue Produktionsstätten in den wichtigsten Währungsregionen aufbauen und auch einen Großteil der Bauteile vor Ort beschaffen. Das verbleibende Währungsrisiko sichern wir durch den Einsatz von Financial-Hedge-Instrumenten ab. Das sind unter anderem Devisentermingeschäfte, Devisenoptionen und kombinierte Zins-Währungs-Swaps. Mit ihnen begrenzen wir das Währungsrisiko erwarteter Zahlungsströme aus der operativen Geschäftstätigkeit, aus konzerninternen Finanzierungen sowie aus Liquiditätspositionen, die von der jeweiligen funktionalen Währung, zum Beispiel aufgrund von Kapitalverkehrsbeschränkungen, abweichen. Die Devisentermingeschäfte und Devisenoptionen können eine Laufzeit von bis zu sechs Jahren haben. Wir sichern damit unsere wesentlichen Fremdwährungsrisiken ab, hauptsächlich gegenüber dem Euro und vor allem in den Währungen argentinischer Peso, australischer Dollar, brasilianischer Real, britisches Pfund, chinesischer Renminbi, Hongkong-Dollar, indische Rupie, japanischer Yen, kanadischer Dollar, mexikanischer Peso, norwegische Krone, polnischer Zloty, russischer Rubel, schwedische Krone, Schweizer Franken, Singapur-Dollar, südafrikanischer Rand, südkoreanischer Won, Taiwan-Dollar, tschechische Krone, ungarischer Forint und US-Dollar.

Aufgrund der derzeit bestehenden Unsicherheiten über die Auswirkungen der Dieselthematik ist für den Volkswagen Konzern mit einer erhöhten Volatilität bei den zukünftigen Zahlungsströmen zu rechnen. Dies könnte sich auf das Sicherungsergebnis auswirken.

Risiken beim Rohstoffeinkauf bestehen im Hinblick auf die Rohstoffverfügbarkeit und die Preisentwicklung. Diese Risiken begrenzen wir insbesondere durch den Abschluss von Termingeschäften und Swaps. Einen Teil unseres Bedarfs an Rohstoffen, wie Aluminium, Blei, Kohle, Kupfer, Platin, Palladium und auch Rhodium, haben wir durch entsprechende Kontrakte über einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren abgesichert. Ähnliche Geschäfte wurden zur Ergänzung und Optimierung der Zuteilungen von CO2 -Emissionszertifikaten abgeschlossen.

Unsere Sicherungspolitik, die Sicherungsrichtlinien, die Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie die Quantifizierung der genannten Sicherungsgeschäfte erläutern wir im Konzernanhang auf den Seiten 291 bis 299. Außerdem stellen wir dort die Marktpreisrisiken im Sinne von IFRS 7 dar.

Risiken aus Finanzinstrumenten

Aus der Anlage überschüssiger Liquidität und dem Abschluss von Derivaten ergeben sich Kontrahentenrisiken. Ein Teiloder Totalausfall eines Kontrahenten, etwa im Hinblick auf seine Rückzahlungspflicht für Zinsen und Kapital, hätte einen negativen Einfluss auf die Ergebnisrechnung und auf die Liquidität des Volkswagen Konzerns. Diesem Risiko begegnen wir durch unser Kontrahentenrisikomanagement, das wir im Abschnitt "Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements" ab Seite 122 näher erläutern. Bei den zu Sicherungszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten kommen zu den Kontrahentenrisiken noch bilanzielle Risiken hinzu, die wir durch die Anwendung von Hedge Accounting begrenzen.

Selbst wenn einzelne Kontrahenten ausfallen sollten, gewährleisten wir mit der Diversifizierung bei der Auswahl der Geschäftspartner, dass die Auswirkungen eines Ausfalls begrenzt sind und der Volkswagen Konzern jederzeit zahlungsfähig bleibt.

Risiken, die im Zusammenhang mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entstehen, und Risiken aus Finanzdienstleistungen werden im Konzernanhang ab Seite 291 weiterführend erläutert.

Liquiditätsrisiken

Wir gewährleisten durch Vorhalteliquidität, bestätigte Kreditlinien sowie durch unsere Geld- und Kapitalmarktprogramme die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens zu jeder Zeit. Den Kapitalbedarf für das Finanzdienstleistungsgeschäft decken wir überwiegend durch fristenkongruente Fremdkapitalaufnahmen an den nationalen und internationalen Finanzmärkten sowie durch Kundeneinlagen aus dem Direktbankgeschäft.

Für Projektfinanzierungen nutzen wir unter anderem Darlehen, die uns von Förderbanken wie der Europäischen Investitionsbank (EIB), der International Finance Corporation (IFC) und der European Bank for Reconstruction and Development (EBRD) oder von nationalen Entwicklungsbanken wie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Banco Nacional de Desenvolvimento Económico e Social (BNDES) zur Verfügung gestellt werden. Kreditlinien von Banken ergänzen unsere breit diversifizierte Refinanzierungsstruktur.

Infolge der Dieselthematik kann es für den Volkswagen Konzern zu einer eingeschränkten Nutzungsmöglichkeit beziehungsweise zu einem Wegfall von Refinanzierungsinstrumenten kommen. Durch eine Herabstufung des Unternehmensratings könnten die Konditionen der Außenfinanzierung des Volkswagen Konzerns beeinträchtigt werden.

Informationen zum Rating der Volkswagen AG, der Volkswagen Financial Services AG und der Volkswagen Bank GmbH erhalten Sie auf Seite 117 dieses Berichts.

Restwertrisiken im Finanzdienstleistungsgeschäft

Im Finanzdienstleistungsgeschäft verpflichten wir uns selektiv, Fahrzeuge zu einem bei Vertragsbeginn festgelegten Restwert vom Kunden zurückzunehmen. Die Restwerte werden in einer realistischen Höhe festgesetzt, damit wir sich bietende Marktchancen nutzen können. Die zugrunde liegenden Leasingverträge bewerten wir in regelmäßigen Abständen und treffen bei der Identifikation von Risikopotenzialen die nötige Vorsorge.

Das Management der Restwertrisiken basiert auf einem festgelegten Regelkreis, der eine vollständige Risikobeurteilung, -Überwachung, -steuerung und -kommunikation sicherstellt. Neben einem professionellen Restwertrisikomanagement gewährleistet diese Art der Prozessgestaltung auch, dass der Umgang mit Restwertrisiken systematisch verbessert und weiterentwickelt wird.

Mit Hilfe von Restwertprognosen überprüfen wir im Rahmen der Risikosteuerung regelmäßig die Angemessenheit der Risikovorsorge und das Restwertrisikopotenzial - auch mit Blick auf die Abgasthematik. Dabei werden den vertraglich vereinbarten Restwerten erzielbare Marktwerte gegenübergestellt, die aus den Daten externer Dienstleister und aus eigenen Vermarktungsdaten ermittelt werden. Restwertchancen bleiben in der Risikovorsorgebildung unberücksichtigt.

Weitere Informationen zu Restwertrisiken und anderen Risiken im Finanzdienstleistungsgeschäft wie Adressenausfall-, Marktpreis- oder Liquiditätsrisiko finden Sie im Geschäftsbericht 2016 der Volkswagen Financial Services AG.

Reputationsrisiken

Die Reputation des Volkswagen Konzerns und seiner Marken gehört zu den wichtigsten Gütern und ist die Grundlage für langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Unsere Haltung in Bezug auf Themen wie Integrität, Ethik und Nachhaltigkeit steht im Fokus der Öffentlichkeit. Als eines der Grundprinzipien unseres unternehmerischen Handelns achten wir daher besonders darauf, dass gesetzliche Regelungen und ethische Grundsätze eingehalten werden. Wir sind uns aber bewusst, dass Verfehlungen oder kriminelle Handlungen Einzelner und daraus resultierende Reputationsschäden niemals vollständig verhindert werden können. Zudem können mediale Reaktionen negativ auf die Reputation des Volkswagen Konzerns und seiner Marken wirken. Diese Wirkung könnte durch eine unzureichende Krisenkommunikation noch verstärkt werden.

Darüber hinaus kann sich aus den zuvor beschriebenen Einzelrisiken, die im Rahmen unserer operativen Tätigkeit auftreten können, eine Gefahr für die Reputation des Volkswagen Konzerns entwickeln.

Sonstige Einflüsse

Über die zuvor beschriebenen Risiken hinaus existieren Einflüsse, die nicht vorhersehbar und deren Folgen nur schwer kontrollierbar sind. Sie könnten im Fall ihres Eintritts die weitere Entwicklung des Volkswagen Konzerns beeinträchtigen. Zu diesen Ereignissen zählen wir insbesondere Naturkatastrophen, Epidemien und Terroranschläge.

GESAMTAUSSAGE ZUR RISIKO- UND CHANCENSITUATION

Die Gesamtrisiko- und Chancensituation ergibt sich für den Volkswagen Konzern aus den zuvor dargestellten Einzelrisiken und -chancen. Um die Beherrschung dieser Risiken zu gewährleisten, haben wir ein umfassendes Risikomanagementsystem geschaffen. Die größten Risiken für den Konzern können sich aus einer negativen Absatz- und Marktentwicklung von Fahrzeugen und Originalteilen, einer nicht bedarfsgerechten Produktentwicklung und -entstehung sowie aus Qualitätsproblemen ergeben. Es bestehen für den Volkswagen Konzern weiterhin Risiken aus der Dieselthematik, die in ihrer Aggregation zu den bedeutendsten Risiken gehören. Nach den uns heute bekannten Informationen bestehen keine Risiken, die den Fortbestand wesentlicher Konzerngesellschaften oder des Volkswagen Konzerns gefährden könnten.

Dieser Geschäftsbericht enthält Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf des Volkswagen Konzerns. Diesen Aussagen liegen Annahmen zur Entwicklung der wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen einzelner Länder und Wirtschaftsräume, insbesondere für die Automobilbranche, zugrunde, die wir auf Basis der uns vorliegenden Informationen getroffen haben und die wir zurzeit als realistisch ansehen. Die Einschätzungen sind mit Risiken behaftet und die tatsächliche Entwicklung kann von der erwarteten abweichen. Sollten sich wesentliche Parameter bezüglich unserer wichtigsten Absatzmärkte ändern oder sich wesentliche Veränderungen bei den für den Volkswagen Konzern relevanten Währungskursverhältnissen ergeben, wird das unsere Geschäftsentwicklung entsprechend beeinflussen. Darüber hinaus kann es auch zu Abweichungen von der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung kommen, wenn sich die in diesem Geschäftsbericht dargestellten Einschätzungen zu den Faktoren nachhaltiger Wertsteigerung sowie zu Risiken und Chancen anders entwickeln als derzeit von uns erwartet oder sich zusätzliche Risiken beziehungsweise Chancen oder sonstige den Geschäftsverlauf beeinflussende Faktoren ergeben.

Aussichten für das Jahr 2017

Der Vorstand des Volkswagen Konzerns geht davon aus, dass das Wachstum der Weltwirtschaft 2017 leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Risiken sehen wir in protektionistischen Tendenzen, Turbulenzen auf den Finanzmärkten sowie strukturellen Defiziten in einzelnen Ländern. Zudem werden die Wachstumsaussichten weiterhin von geopolitischen Spannungen und Konflikten belastet. Für den größten Teil der Industrieländer erwarten wir, dass sich die Belebung der Konjunktur mit insgesamt stabilen Expansionsraten fortsetzt. Die meisten Schwellenländer werden voraussichtlich stärker wachsen als im Vorjahr. Die höchsten Zuwachsraten erwarten wir in den aufstrebenden Wirtschaftsnationen Asiens.

Wir rechnen damit, dass sich die Pkw-Märkte im Jahr 2017 in den einzelnen Regionen uneinheitlich entwickeln werden. Die weltweite Nachfrage nach Neufahrzeugen wird insgesamt voraussichtlich langsamer steigen als im Berichtsjahr. Für Westeuropa und den deutschen Pkw-Markt erwarten wir ein Absatzvolumen, das leicht unter dem Vorjahresniveau liegt. Auf den zentral- und osteuropäischen Märkten sollte die Pkw-Nachfrage den schwachen Vorjahreswert übertreffen. Wir rechnen damit, dass das Marktvolumen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (bis 6,35 t) in Nordamerika leicht unter dem des Vorjahres liegen wird. Auf den südamerikanischen Märkten für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge wird die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr insgesamt voraussichtlich leicht steigen. Die Pkw-Märkte der Region Asien-Pazifik werden ihr Wachstum voraussichtlich abgeschwächt fortsetzen.

Auch im Jahr 2017 werden sich die Märkte für leichte Nutzfahrzeuge in den einzelnen Regionen unterschiedlich entwickeln. Insgesamt rechnen wir mit einer leicht steigenden Nachfrage.

Auf den für den Volkswagen Konzern relevanten Märkten für mittelschwere und schwere Lkw werden die Neuzulassungen 2017 voraussichtlich leicht, auf den relevanten Märkten für Busse moderat über denen von 2016 liegen.

Wir gehen davon aus, dass automobilbezogene Finanzdienstleistungen auch im Jahr 2017 eine hohe Bedeutung für den weltweiten Fahrzeugabsatz haben werden.

Der Volkswagen Konzern ist angesichts der heterogenen Entwicklung der weltweiten Automobilmärkte gut aufgestellt. Unsere breite, gezielt ergänzte Produktpalette mit Motoren der neuesten Generation und verschiedenen alternativen Antrieben verschafft uns weltweit eine gute Position gegenüber dem Wettbewerb. Zu den weiteren Stärken des Konzerns zählen insbesondere das einzigartige Markenportfolio, die stetig steigende Präsenz auf allen wichtigen Märkten der Welt sowie das breite Spektrum an Finanzdienstleistungen. Unser Modellangebot deckt vom Kleinwagen bis zum Supersportwagen bei den Pkw, vom Pickup bis zum schweren Lkw und Bus im Nutzfahrzeugbereich sowie mit Motorrädern nahezu alle wesentlichen Segmente ab. Die Marken des Volkswagen Konzerns werden im Jahr 2017 ihr Fahrzeug- und Antriebsportfolio mit Blick auf die attraktivsten und wachstumsstärksten Marktsegmente weiter optimieren.

Wir haben den Anspruch, jedem Kunden Mobilität und Innovationen gemäß seinen Bedürfnissen anzubieten und damit unsere Wettbewerbsposition nachhaltig zu stärken.

Wir erwarten, dass die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen Konzerns im Jahr 2017 bei anhaltend herausfordernden Marktbedingungen das Vorjahresvolumen moderat übertreffen werden.

Herausforderungen ergeben sich insbesondere aus der konjunkturellen Entwicklung, dem wettbewerbsintensiven Marktumfeld, volatilen Wechselkursverläufen sowie der Dieselthematik.

Wir gehen davon aus, dass die Umsatzerlöse des Volkswagen Konzerns, des Bereichs Pkw und des Bereichs Nutzfahrzeuge im Jahr 2017 um bis zu 4 % über dem Vorjahreswert liegen werden. Für das Operative Ergebnis des Konzerns rechnen wir im Jahr 2017 mit einer operativen Rendite zwischen 6,0 und 7,0 %. Im Bereich Pkw erwarten wir die operative Rendite in einer Spanne von 6,5 bis 7,5 %. Für den Bereich Nutzfahrzeuge gehen wir von einer operativen Rendite zwischen 3,0 und 5,0 % aus. Im Bereich Power Engineering erwarten wir bei deutlich rückläufigen Umsatzerlösen einen gegenüber Vorjahr geringeren Operativen Verlust. Für den Konzernbereich Finanzdienstleistungen gehen wir von Umsatzerlösen und einem Operativen Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres aus.

 

Wolfsburg, 24. Februar 2017

Der Vorstand

Abschluss Volkswagen AG

Bilanz zum 31. Dezember 2016

der Volkswagen AG

Aktiva

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Mio. € Anhang 31.12.2016 31.12.2015
Anlagevermögen   1    
Immaterielle Vermögensgegenstände     265 282
Sachanlagen     7.587 7.894
Finanzanlagen     94.121 86.744
      101.973 94.919
Umlaufvermögen        
Vorräte   2 4.387 4.073
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände   3 26.217 26.365
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   4 9.117 7.941
      39.721 38.379
Rechnungsabgrenzungsposten     169 198
Bilanzsumme     141.863 133.496

Passiva

       
Mio. €   Anhang 31.12.2016 31.12.2015
Eigenkapital        
Gezeichnetes Kapital   5 1.283 1.283
Stammaktien 755      
Vorzugsaktien 528      
Bedingtes Kapital -      
Kapitalrücklage   6 15.021 15.021
Gewinnrücklagen   7 9.394 7.995
Bilanzgewinn     1.402 69
      27.100 24.368
Sonderposten mit Rücklageanteil   8 23 26
Rückstellungen   9 48.389 47.558
Verbindlichkeiten   10 65.568 61.139
Rechnungsabgrenzungsposten     783 406
Bilanzsumme     141.863 133.496

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

der Volkswagen AG

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Mio. € Anhang 2016 2015
Umsatzerlöse 11 75.310 73.510
Herstellungs- und Anschaffungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen   -70.180 -75.693
Bruttoergebnis vom Umsatz   5.131 -2.184
Vertriebskosten   -7.205 -8.305
Allgemeine Verwaltungskosten   -1.147 -1.059
Sonstige betriebliche Erträge 12 7.559 7.560
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13 -9.594 -14.644
Finanzergebnis 14 9.030 13.813
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   -305 -
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -670 -697
Ergebnis nach Steuern   2.799 -5.515
Jahresüberschuss/ -fehlbetrag   2.799 -5.515

Anhang zum Jahresabschluss per 31.12.2016

der Volkswagen AG

Abschluss nach Handelsrecht

Die Volkswagen AG hat ihren Sitz in Wolfsburg, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Braunschweig unter der Registernummer HRB 100484 eingetragen. Der Abschluss der Volkswagen AG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches - unter Beachtung der Regelungen des Aktiengesetzes - aufgestellt. Hierbei wurden die sich in Folge des am 23. Juli 2015 in Kraft getretenen Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes BilRuG) ergebenden Neuregelungen berücksichtigt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde zur besseren internationalen Vergleichbarkeit nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Vermerke, die wahlweise in der Bilanz, bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machen sind, werden insgesamt im Anhang, bzw. Lagebericht dargestellt. Alle Beträge sind jeweils für sich kaufmännisch gerundet, so dass sich bei Additionen geringfügige Abweichungen ergeben können.

Im Bereich des Elektrizitätssektors übt die Volkswagen AG gemeinsam in der Gruppe mit einem Tochterunternehmen die Tätigkeiten Erzeugung und Handel/Vertrieb sowie Elektrizitätsverteilung aus. Daher ist die Volkswagen AG zusammen mit diesem Tochterunternehmen als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen im Sinne von § 3 Nr. 38 EnWG einzustufen und unterliegt somit den Regelungen des EnWG. Für gewisse Tätigkeiten im Energiesektor sind gemäß § 6b Abs. 3 EnWG grundsätzlich getrennte Konten zu führen (Verpflichtung zur Entflechtung in der Rechnungslegung). Die Volkswagen AG selbst betreibt nur Kundenanlagen gemäß § 3 Nr. 24 b, a EnWG (Mittel- und Niederspannungsebene). Die Elektrizitätsverteilung durch ein Netz der allgemeinen Versorgung (Hochspannungsebene in Wolfsburg, § 3 Nr. 17 EnWG) erfolgt durch das Tochterunternehmen.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes als Bestandteil des Anhangs ist zusätzlich beim elektronischen Unternehmensregister unter der Internetadresse www.unternehmensregister.de und auf www.volkswagenag.com/de/InvestorRelations.html unter der Rubrik "Meldepflichtige Finanzpublikationen" abrufbar.

Der Vorstand hat den Jahresabschluss am 24. Februar 2017 aufgestellt. Mit dem 24. Februar 2017 endet der Wertaufhellungszeitraum.

Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG/ § 285 Nr.16 HGB

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Volkswagen AG haben am 18. November 2016 die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben.

Die Erklärung ist dauerhaft unter www.volkswagenag.com/de/InvestorRelations.html, unter der Rubrik "Corporate Governance" und dann weiter "Erklärungen".

Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres

Am 18. September 2015 informierte die US-amerikanische Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) in einer "Notice of Violation" die Öffentlichkeit, dass bei Abgastests an bestimmten Fahrzeugen mit Dieselmotoren des Volkswagen Konzerns Unregelmäßigkeiten bei Stickoxid (NOx )-Emissionen festgestellt wurden. Volkswagen räumte in diesem Zusammenhang Unregelmäßigkeiten ein. In seiner Ad-hoc-Mitteilung vom 22. September 2015 informierte der Volkswagen Konzern darüber, dass in rund elf Millionen Fahrzeugen mit bestimmten Dieselmotoren auffällige Abweichungen zwischen Prüfstandswerten und realem Fahrbetrieb festgestellt wurden.

Am 2. November 2015 gab die EPA ebenfalls in Form einer "Notice of Violation" bekannt, dass auch bei der Software von Fahrzeugen mit Dieselmotoren vom Typ V6 TDI mit 3,0 l Hubraum Unregelmäßigkeiten aufgedeckt worden seien. Audi bestätigte, dass mindestens drei Auxiliary Emission Control Devices (AECDs) im Rahmen der US-Zulassungsdokumentation von Fahrzeugen mit Sechszylinder-Dieselmotor vom Typ V6 TDI mit 3,0 l Hubraum nicht offengelegt worden waren.

In der Folge hatte die Volkswagen AG in 2015 Rückstellungen in Höhe von insgesamt 14,6 Mrd. € gebildet. Die Bildung erfolgte überwiegend durch die Einstellung von Rückstellungen zur Durchführung von Feldmaßnahmen (Servicemaßnahmen und Rückrufe), beziehungsweise möglichen Fahrzeugrückkäufen in Höhe von 7,5 Mrd. € sowie mit 6,7 Mrd. € für Rechtsrisiken.

Im Geschäftsjahr 2016 waren im Zusammenhang mit der Dieselthematik Aufwendungen in Höhe von 5,7 Mrd. € zu erfassen, wovon 5,3 Mrd. € periodenfremd sind. Hierin enthalten sind insbesondere periodenfremde sonstige betriebliche Aufwendungen mit 4,2 Mrd. € aus Rechtsrisiken, periodenfremde Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen in Höhe von 0,8 Mrd. €, die überwiegend auf Gewährleistungskosten entfallen sowie mit 0,3 Mrd. € periodenfremde Vertriebskosten, die vorwiegend auf restwertstützende Maßnahmen zurückzuführen sind.

Daneben sind für die im Rahmen der Vergleichsvereinbarungen über einen Zeitraum von 10 Jahren zugesagten Investitionen von insgesamt 1,9 Mrd. € in die Infrastruktur für Null-Emissions-Fahrzeuge sowie in Initiativen, die den entsprechenden Zugang und die Sensibilisierung für diese Technologien fördern, Vorsorgen von 0,3 Mrd. € zu bilden. Gegenläufig wirkten insbesondere nicht in Anspruch genommene Vorsorgen für Rechtsrisiken und Vertriebsmaßnahmen in Höhe von insgesamt 0,7 Mrd. € aus. Die Volkswagen AG hat hinsichtlich der ausstehenden Verpflichtungen in Fremdwährung begonnen, Kurssicherungsgeschäfte abzuschließen. Die stichtagsbezogene Umrechnung der Fremdwährungsrückstellungen hat nach Kurssicherung zu Aufwendungen von 0,2 Mrd. € geführt.

Das Geschäftsjahr 2014 ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand von den Auswirkungen der Dieselthematik nicht betroffen. In den Monaten nach der Veröffentlichung der International Council on Clean Transportation (ICCT)-Studie im Mai 2014 wurden die der ICCT-Studie zugrundeliegenden Prüfanordnungen intern durch Volkswagen wiederholt und die ungewöhnlich hohen NOx -Emissionen bestätigt. Dieses Ergebnis wurde der Umweltbehörde des US-Bundesstaates Kalifornien California Air Resources Board (CARB) mitgeteilt und gleichzeitig angeboten, im Rahmen einer ohnehin geplanten Servicemaßnahme in den USA eine Neukalibrierung der Dieselmotoren vom Typ EA 189 vorzunehmen. Diese Maßnahme wurde durch den Ausschuss für Produktsicherheit (APS), dem unter anderem Mitarbeiter der Bereiche Technische Entwicklung, Qualitätssicherung, Vertrieb, Produktion, Logistik, Beschaffung und Rechtswesen angehören, im Rahmen der im Konzern bestehenden Prozesse bewertet und beschlossen. Dem APS kommt im internen Kontrollsystem der Volkswagen AG somit eine zentrale Rolle zu. Es gibt derzeit keine Erkenntnisse, dass aus dem APS den für die Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses 2014 verantwortlichen Personen eine unzulässige Defeat Device Software nach US-amerikanischen Recht als Ursache der Auffälligkeiten berichtet wurde. Vielmehr war weiterhin die Erwartung dieses Personenkreises zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahres- und Konzernabschlusses, dass die Thematik im Rahmen einer Feldmaßnahme mit vergleichsweise geringem Aufwand zu beheben sei. Im Sommer 2015 wurde jedoch belastbar erkannt, dass Ursache für die Auffälligkeiten eine Software-Veränderung war, welche als sogenanntes "Defeat Device" im Sinne des US-amerikanischen Umweltrechts zu qualifizieren war. Dies mündete in der Offenlegung des US "Defeat Device" gegenüber der EPA und der CARB am 3. September 2015.

Die in der Folge zu erwartenden Kosten für den Konzern (Rückrufkosten, Nachrüstungskosten und Strafzahlungen) bewegten sich nach damaliger Einschätzung der mit der Sache befassten Vorstandsmitglieder nicht in einem grundlegend anderen Umfang als in früheren Fällen, in die andere Fahrzeughersteller involviert waren, und erschienen deshalb mit Blick auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns insgesamt beherrschbar. Diese Beurteilung der Volkswagen AG fußte auf der Einschätzung einer in den USA für Zulassungsfragen einbezogenen Anwaltssozietät, wonach ähnlich gelagerte Fälle in der Vergangenheit mit den US-Behörden einvernehmlich gelöst werden konnten. Erst mit der aus Sicht von Volkswagen überraschenden Veröffentlichung einer "Notice of Violation" durch die EPA am 18. September 2015 über den Sachverhalt und die möglichen finanziellen Auswirkungen stellte sich die Situation dann deutlich anders dar.

Auch aus den bis zum Aufstellungszeitpunkt erfolgten Veröffentlichungen sowie aus den fortgeführten Untersuchungen und Befragungen zur Dieselthematik haben sich für den Konzernvorstand keine neuen belastbaren Erkenntnisse oder Einschätzungen hinsichtlich des zugrunde liegenden Sachverhalts und der Bewertung der damit verbundenen Risiken (zum Beispiel Anlegerklagen) ergeben.

Von der Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart, wurden Gewinne in Höhe von 2,9 Mrd. € und von der Audi AG, Ingolstadt in Höhe von 1,5 Mrd. € übernommen. Die Volkswagen Finance Luxemburg S.A., Luxemburg hat 2,0 Mrd. €, die Volkswagen (China) Investment Co. Ltd., Peking, China, hat im Geschäftsjahr 0,7 Mrd. € ausgeschüttet.

Das Kapital der Audi AG, Ingolstadt, wurde um 1,5 Mrd. € und das der Volkswagen Financial Services AG, Braunschweig um 1,2 Mrd. € erhöht.

Im Rahmen der Reorganisation der Beteiligungsstruktur der Volkswagen AG entstanden nachträgliche Anschaffungskosten an der Volkswagen Finance Luxemburg S.A., Luxemburg in Höhe von 1,3 Mrd. €.

Eine weitere Kapitalerhöhung betraf die Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart (0,8 Mrd. €) sowie die VW Group Services S.A., Brüssel, Belgien (0,7 Mrd. €). Darüber hinaus wurden die Anteile an der VW Finance S.A. Madrid, Spanien (jeweils 0,8 Mrd. €) von SEAT S.A., Matorell, Barcelona, Spanien, erworben. Darüber hinaus wurden weitere Kapitalmaßnahmen geringeren Umfangs bei verbundenen Unternehmen durchgeführt. Im HI-TV Fonds (Treasury-Fonds) wurden 1,4 Mrd. € angelegt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert um die Sonstigen Beteiligungserträge und -aufwendungen sowie um das Sonstige Finanzergebnis erweitert. Diese beiden Posten werden unter (14) Finanzergebnis weiter erläutert.

In Folge der Umsetzung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung das Zwischenergebnis "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" gestrichen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear über grundsätzlich drei bis fünf Jahre abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Geleistete Zuschüsse zu im Eigentum Dritter stehender Vermögensgegenstände werden als entgeltlich erworbene Nutzungsrechte aktiviert und grundsätzlich über fünf Jahre planmäßig abgeschrieben. Nach Vollabschreibung werden die Vermögensgegenstände ausgebucht.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten angesetzt und um Abschreibungen vermindert. Erhaltene Investitionszuschüsse werden abgesetzt.

Der Ansatz der Herstellungskosten erfolgt auf Basis der direkt zurechenbaren Material- und Lohnkosten sowie anteiliger Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen. Verwaltungskostenanteile bleiben außer Ansatz.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen hauptsächlich folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

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Nutzungsdauer
Gebäude 25 bis 50 Jahre
Gebäude- und Grundstückseinrichtungen 10 bis 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 12 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung einschließlich Spezialwerkzeuge 3 bis 15 Jahre

Für Zugänge bis zum 31.12.2009 werden im steuerrechtlich zulässigen Umfang grundsätzlich planmäßige Abschreibungen auf bewegliche Sachanlagen degressiv mit späterem planmäßigem Übergang auf die lineare Methode unter Berücksichtigung des Einsatzes im Mehrschichtbetrieb vorgenommen. Für das am 31.12.2009 vorhandene Sachanlagevermögen wird das Beibehaltungs- und Fortführungswahlrecht gemäß Artikel 67 Abs. 4 EGHGB ausgeübt. Ab dem 01.01.2010 angeschaffte oder hergestellte bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben.

Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zum Nennbetrag bewertet.

Bei Zugängen beweglicher Vermögensgegenstände werden die Abschreibungen grundsätzlich im Zugangsjahr pro rata temporis verrechnet.

Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und ausgebucht. Des Weiteren werden bestimmte Anlagegegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung mit Anschaffungskosten bis zu 1.500 €, deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer erreicht ist, im Einzelfall als Abgang behandelt.

Die Unterschiedsbeträge zwischen den handelsrechtlich gebotenen und den steuerrechtlich zulässigen niedrigeren Wertansätzen wurden in den Sonderposten mit Rücklageanteil auf der Passivseite der Bilanz eingestellt.

Bestehende Sonderposten werden beibehalten, da diese vor dem Umstellungsjahr auf die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes gebildet wurden. Ihre Abwicklung erfolgt planmäßig erfolgswirksam; sie basieren auf den Vorschriften des § 3 Abs. 2 ZonenrandförderungsGesetz, des § 6b EStG/R 6.6 EStR, des § 7d EStG, des § 82d EStDV und des R 35 EStR. Seit dem 1. Januar 2010 werden keine Sonderposten neu gebildet.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei Vorliegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderungen vorgenommen; Zuschreibungen erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten, sobald die Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen entfallen sind.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Dazu werden jährlich Wertminderungstests durchgeführt.

Sämtliche Ausleihungen werden zum Nennbetrag bewertet.

Wertpapiere des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung mit den niedrigeren Zeitwerten bewertet.

Wertpapiere, die als Deckungsvermögen für Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den entsprechenden Rückstellungen verrechnet. Bei diesen Wertpapieren handelt es sich um Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und die ausschließlich der Erfüllung der Verbindlichkeiten aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen. Der beizulegende Zeitwert dieser Vermögensgegenstände entspricht dem Marktpreis (§ 255 Abs. 4 HGB).

Nicht- oder geringverzinsliche Ausleihungen werden zum Barwert bewertet; die übrigen Ausleihungen zum Nennwert.

Innerhalb der Vorräte werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Der Wertansatz der unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sowie der fertigen Erzeugnisse enthält neben Fertigungsmaterial und Fertigungslohn auch die anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen im erforderlichen Umfang. Durch ausreichend bemessene Wertkorrekturen wird allen erkennbaren Lagerungs- und Bestandsrisiken Rechnung getragen. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennbetrag angesetzt.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch entsprechende Wertkorrekturen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert berücksichtigt.

Forderungen mit Fälligkeiten von mehr als einem Jahr werden unter Anwendung eines laufzeitadäquaten Zinssatzes mit dem Barwert zum Bilanzstichtag ausgewiesen.

Die Volkswagen AG bilanziert Emissionszertifikate im Zuteilungs- bzw. Erwerbszeitpunkt. Eine Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten, bzw. zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Kostenlos zugeteilte Emissionszertifikate werden zum Erinnerungswert angesetzt. Der Wert am Stichtag je Zertifikat beträgt 6,57 € pro Tonne CO2 .

Auf fremde Währungen lautende Forderungen werden bei ihrer erstmaligen Erfassung mit dem Mittelkurs des Tages umgerechnet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Bei längerfristigen Forderungen schlägt sich ein geringerer Kurs am Bilanzstichtag in einer niedrigeren Bewertung der Forderung aufwandswirksam nieder, während ein höherer Kurs (Bewertungsgewinn) unberücksichtigt bleibt. Bei kursgesicherten Forderungen wird von einer Stichtagskursbewertung abgesehen.

Erworbene Devisenoptionsrechte werden bis zur Fälligkeit mit ihren Anschaffungskosten beziehungsweise niedrigeren Zeitwerten angesetzt.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag bewertet.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag erfasst, die Aufwand innerhalb eines bestimmten Zeitraums danach darstellen.

Latente Steuern erfassen zeitliche Unterschiede für Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen aller Bilanzposten. Da die Volkswagen AG als Organträgerin auch Steuerschuldnerin für die verbundenen Unternehmen ist, mit denen ein Ergebnisabführungsvertrag besteht, werden bei der Ermittlung der latenten Steuern auch deren Differenzen berücksichtigt. Die Volkswagen AG ist außerdem als Mitunternehmer an Personengesellschaften beteiligt. Die latenten Steuern auf die Differenz zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen sind, soweit es die Körperschaftsteuer betrifft, ebenfalls bei der Volkswagen AG auszuweisen. Die Ermittlung der latenten Steuern auf diese Differenzen erfolgt mit einem durchschnittlichen Ertragsteuersatz von 29,9 % bzw. mit 15,8 % bei temporären Differenzen, die auf unterschiedliche Bilanzansätze bei Personengesellschaften zurückgehen, an denen die Volkswagen AG beteiligt ist. Auf die Aktivierung aktiver Überhänge latenter Steuern wird entsprechend des Wahlrechts des § 274 HGB verzichtet.

Erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wird auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung durch ausreichende Dotierung von Rückstellungen zum Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen Rechnung getragen. Sie decken in diesem Rahmen alle erkennbaren Risiken aus zukünftigen Inanspruchnahmen ab.

Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet, wobei das Anwartschaftsbarwertverfahren für leistungsorientierte Zusagen (Projected Unit Credit Method) verwendet wird. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet.

Neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften werden auch künftig zu erwartende Steigerungen von Gehältern und Renten sowie weitere relevante Größen berücksichtigt. Der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Abzinsungssatz zum 30. November 2016 wurde auf den 31. Dezember 2016 hochgerechnet. Dieser Wert wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB als Rechnungszinssatz in Höhe von 4,01 % bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren der Bewertung der Pensionsrückstellungen zu Grunde gelegt.

Rückstellungen mit einer voraussichtlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst worden.

Steuerrückstellungen werden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Bewertung ermittelt.

Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen werden unter Zugrundelegung des bisherigen beziehungsweise des geschätzten Schadensverlaufs bei den ausgelieferten Fahrzeugen gebildet. Bei den im Zusammenhang mit der Dieselthematik gebildeten Gewährleistungsrückstellungen wurden in Abhängigkeit von Baureihe, Modelljahr und Land vor allem Annahmen zu den Arbeitszeiten, Materialkosten und Lohnstundensätzen beziehungsweise Fahrzeugwerten bei einem Rückkauf getroffen. Diesen Annahmen liegen qualifizierte Schätzungen zugrunde. Diese beruhen auf externen Daten unter Berücksichtigung intern vorliegender Zusatzinformationen, wie beispielsweise historische Erfahrungswerte zu den oben genannten Parametern.

Der Ermittlung der Rückstellung für Rechtstreitigkeiten aus der Dieselthematik, die straf- und verwaltungsrechtliche Verfahren sowie produktbezogene Klagen einschließlich angemessener Verteidigungs- und Rechtsberatungsaufwendungen umfasst, wurde der auf der Basis des gegenwärtigen Kenntnisstands und aktueller Einschätzungen wahrscheinlichste Betrag zugrunde gelegt.

Jubiläums- und Sterbegeldrückstellungen werden ebenfalls unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet.

Zur Bewertung von Devisen- und Warentermingeschäften wird jeweils der vereinbarte Kurs mit dem Terminkurs gleicher Fälligkeit zum Bilanzstichtag verglichen. Ein sich daraus ergebender unrealisierter Verlust wird zurückgestellt. Eine positive Differenz (Bewertungsgewinn) wird nicht berücksichtigt. Eine Aufrechnung von Gewinnen und Verlusten erfolgt nicht. Das Bewertungsergebnis wird auf den Barwert abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Verbindlichkeiten in fremder Währung werden bei ihrer Erfassung mit dem Mittelkurs des Tages umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden aufwandswirksam höher angesetzt, wenn der Kurs am Bilanzstichtag höher ist. Ein niedrigerer Kurs (Bewertungsgewinn) wird nicht berücksichtigt.

Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Erträge innerhalb eines bestimmten Zeitraums danach darstellen.

Der Ansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem Haftungsumfang.

Soweit möglich und sinnvoll werden zu Sicherungszwecken geschlossene derivative Finanzinstrumente mit vergleichbaren Risiken der Grundgeschäfte zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Diese werden nach der Einfrierungsmethode bilanziert; d.h. in dem Umfang und für den Zeitraum, in dem sich die gegenläufigen Wertänderungen oder Zahlungsströme ausgleichen, findet keine buchmäßige Erfassung der Bewertung statt.

Die Bewertung der nicht in Bewertungseinheiten einbezogenen Geschäfte erfolgt einzeln zu Marktwerten. Sich ergebende unrealisierte Verluste werden ergebniswirksam berücksichtigt. Durch kombinierte Zins- und Währungstauschvereinbarungen (Cross-Currency-Interest-Rate-Swaps) und Devisentermingeschäfte unterlegte Vermögensgegenstände oder Schulden werden bei ihrer erstmaligen Erfassung zu den vertraglich vereinbarten Kursen umgerechnet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit den jeweiligen Tageskursen oder den dazu vereinbarten Kursen in Ansatz gebracht. Drohende Kursverluste am Bilanzstichtag werden bei der Bewertung berücksichtigt. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr, die auf fremde Währung lauten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Beteiligungen werden mit dem Kurs im Zugangszeitpunkt angesetzt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt die Zuordnung der Aufwendungen zu den Bereichen Herstellung, Vertrieb und Allgemeine Verwaltung nach den Regeln der Kostenstellenrechnung.

Infolge der Erstanwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes und der hiermit einhergehenden Neudefinition der Umsatzerlöse werden bestimmte Erträge, die vormals den sonstigen betrieblichen Erträgen zuzuordnen waren, nunmehr den Umsatzerlösen zugeordnet. Korrespondierend hierzu wurden bestimmte Aufwendungen, die zuvor den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zuzuordnenden waren, im Geschäftsjahr 2016 den Herstellungskosten der Umsatzerlöse zugeordnet.

Die Herstellungs- und Anschaffungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen enthalten sämtliche Aufwendungen aus dem Materialbeschaffungs- und Herstellungsbereich und für Handelswaren, die Kosten für Forschung und Entwicklung sowie Aufwendungen für Gewährleistungen und Produkthaftpflicht inkl. der von Tochterunternehmen weiterberechneten Beträge.

In den Vertriebskosten werden Personal- und Sachkosten der Vertriebsstellen sowie Versand-, Werbe-, Verkaufsförderungs-, Marktforschungs- und Kundendienstkosten ausgewiesen.

Zu den Allgemeinen Verwaltungskosten gehören Personal- und Sachkosten der Verwaltungsstellen.

Die Sonstigen Steuern werden den Funktionsbereichen zugeordnet.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) ANLAGEVERMÖGEN

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sind auf den Seiten 12 bis 13 dargestellt.

Die Investitionen betragen:

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Mio. € 2016 2015
Immaterielle Vermögensgegenstände 123 165
Sachanlagen 1.901 2.547
Finanzanlagen 22.358 9.088
  24.381 11.799

Wesentliche Zugänge durch Investitionen in Finanzanlagen werden im Abschnitt "Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres" auf Seite 4 erläutert. Den Zugängen in Höhe von 22,4 Mrd. € stehen Abgänge in Höhe von 14,7 Mrd. € gegenüber, so dass sich in Summe ein Zugang zu den Finanzanlagen auf Vorjahresniveau ergibt. Wegen Umstrukturierungen innerhalb des Beteiligungsportfolios der Volkswagen AG wurden 2016 einige Beteiligungen als Zu- und als Abgang gezeigt, was zu einer Erhöhung beider Positionen führte. Bestandteil der Wertpapiere des Anlagevermögens sind auch Wertpapierfonds (Zeit-Wertfonds und Pensions-Fonds).

Abschreibungen wurden vorgenommen auf:

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Mio. € 2016 2015
Immaterielle Vermögensgegenstände 80 73
Sachanlagen 2.206 1.964
Finanzanlagen 305 -
  2.591 2.037

Degressive Abschreibungen werden weiterhin auf Vermögenswerte vorgenommen, die vor Einführung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes aktiviert wurden. Die Abschreibungen auf Sachanlagen enthalten in Höhe von 21 Mio. € degressive Abschreibungen.

ANGABEN GEMÄß § 285 NR. 26 HGB

Wertpapier-Fonds (Werte zum 31.12.2016)

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Mio. € Buchwert (BW) Marktwert (MW) MW-BW Ausschüttung 2016 Tägliche Rückgabe möglich Unterlassene Abschreibung
HI-TV Fonds 8.678 8.484 -194 102 ja ja
HI-ZW Fonds* 1.767 1.767 - 52 ja nicht anwendbar
HI-PF Fonds* 3.572 3.572 - 101 ja nicht anwendbar

* Ausschüttungen des Geschäftsjahres 2016 betreffen 2015

Die Anlageziele der Fonds sind eine laufzeitadäquate Verzinsung bei entsprechender Risikostreuung über die Wertpapierklassen Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Geldvermögen und sonstige Vermögenswerte. Diese werden national wie auch international angelegt, wobei die Fondsanteile täglich zurückgegeben werden können. Die Ermittlung der Marktwerte erfolgt anhand von Börsenkursen.

Der HI-TV Fonds (Treasury-Fonds) wird bei der Volkswagen AG dem Anlagevermögen zugeordnet und zu Anschaffungskosten bewertet. Eine Wertberichtigung des HI-TV Fonds auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert wurde in 2016 nicht vorgenommen, weil keine voraussichtlich dauernde Wertminderung gegeben war.

Bei dem HI-ZW Fonds (Zeit-Wertfonds) und dem HI-PF Fonds (Pensions-Fonds) handelt es sich um zum Zeitwert bewertete Sondervermögen, die ausschließlich zur Erfüllung von Verpflichtungen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung und vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen. Beide Fonds werden mit den dazugehörigen Verpflichtungen saldiert. Aus der Zeitwertbewertung der Fonds resultierende Aufwendungen und Erträge werden sofort ergebniswirksam erfasst. Damit entfällt die Untersuchung eines möglicherweise vorhandenen Abschreibungsbedarfs aufgrund dauernder Wertminderung.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

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BRUTTOBUCHWERTE
Mio. € Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2016 Zugänge Umbuchungen Abgänge Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2016
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 495 119 0 222 392
Geleistete Anzahlungen 13 4 -13 - 4
  509 123 -13 222 396
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 5.484 105 153 4 5.738
Technische Anlagen und Maschinen 11.788 390 191 360 12.008
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.933 1.077 314 252 20.072
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 894 328 -645 - 578
  37.099 1.901 13 617 38.397
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 76.557 19.933 - 13.271 83.219
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.274 1.043 - 82 2.234
Beteiligungen 520 1 - 1 519
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - 1 - - 1
Wertpapiere des Anlagevermögens 8.677 1.380 - 1.323 8.733
Sonstige Ausleihungen 21 - - 1 21
  87.048 22.358 - 14.679 94.728
Gesamt Anlagevermögen 124.656 24.381 - 15.517 133.520
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WERTBERICHTIGUNGEN
Mio. € Kumulierte Abschreibungen 01.01.2016 Abschreibungen laufendes Jahr Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Kumulierte Abschreibungen 31.12.2016
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 227 80 176 0 - 131
Geleistete Anzahlungen - - - - - -
  227 80 176 0 - 131
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 4.111 103 4 -0 - 4.211
Technische Anlagen und Maschinen 9.729 777 358 0 - 10.147
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.366 1.326 240 -0 - 16.452
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - - -
  29.206 2.206 602 0 - 30.810
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 94 256 - - - 350
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 - - - 0 -
Beteiligungen 192 50 - - 0 241
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - - - - -
Wertpapiere des Anlagevermögens 18 - 1 - 1 16
Sonstige Ausleihungen 0 - 0 - - 0
  304 305 1 - 1 607
Gesamt Anlagevermögen 29.737 2.591 779 - 1 31.548
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Buchwerte
Mio. € Buchwerte 31.12.2016 31.12.2015
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 261 268
Geleistete Anzahlungen 4 13
  265 282
Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 1.527 1.373
Technische Anlagen und Maschinen 1.861 2.059
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.620 3.567
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 578 894
  7.587 7.894
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 82.869 76.463
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.234 1.274
Beteiligungen 278 328
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1 -
Wertpapiere des Anlagevermögens 8.717 8.658
Sonstige Ausleihungen 21 21
  94.121 86.744
Gesamt Anlagevermögen 101.973 94.919

(2) VORRÄTE

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Mio. € 31.12.2016 31.12.2015
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.033 977
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.223 1.118
Fertige Erzeugnisse und Waren 2.095 1.948
Geleistete Anzahlungen 36 29
  4.387 4.073

(3) FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

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Mio. € 31.12.2016 31.12.2015
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.150 1.163
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (2) (3)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.757 22.596
davon aus Lieferungen und Leistungen (3.815) (2.494)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (2.985) (1.615)
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.291 1.058
davon aus Lieferungen und Leistungen (1.273) (1.047)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - -
Sonstige Vermögensgegenstände 2.018 1.548
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (463) (284)
  26.217 26.365

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hauptsächlich aus Darlehen mit kurz- und mittelfristigen Laufzeiten sowie aus Forderungen im Zusammenhang mit Gewinnausschüttungen inklusive weiterberechneter Ertragsteuern.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten vor allem noch nicht fällige Steuererstattungen (1.230 Mio. €), gezahlte Optionsprämien (360 Mio. €), Forderungen auf Erstattung von Gewährleistungen (150 Mio. €) und Forderungen aus dem Gebrauchtwagenverkauf im Auftrag für Tochtergesellschaften (127 Mio. €).

SONSTIGE WERTPAPIERE

Die Sonstigen Wertpapiere wurden in Vorjahren vollständig wertberichtigt.

(4) KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN

Von den Guthaben bei Kreditinstituten (9,1 Mrd. €) werden insgesamt 2,6 Mrd. € bei verbundenen Unternehmen gehalten. Darin sind verfügungsbeschränkte, bzw. verpfändete Guthaben in Höhe von 3,9 Mrd. € (im Vorjahr 1,6 Mrd. €) enthalten. Der Anstieg betrifft vor allem Mittel auf Konten, die in den USA vorgehalten werden. Es sind Guthaben in Höhe 1,4 Mrd. € (im Vorjahr: 1 Mio. €) mit Laufzeiten von über einem Jahr enthalten.

(5) GEZEICHNETES KAPITAL

Das Gezeichnete Kapital der Volkswagen AG ist durch auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien unterlegt. Eine Aktie gewährt einen rechnerischen Anteil von 2,56 € am Grundkapital. Neben Stammaktien existieren Vorzugsaktien, die mit dem Recht auf eine um 0,06 € höhere Dividende als die Stammaktien, jedoch nicht mit einem Stimmrecht ausgestattet sind.

Das Gezeichnete Kapital setzte sich unverändert aus 295.089.818 nennwertlosen Stammaktien und 206.205.445 nennwertlosen Vorzugsaktien zusammen und beträgt 1.283 Mio. € (im Vorjahr 1.283 Mio. €).

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19. April 2012 besteht bis zum 18. April 2017 ein Genehmigtes Kapital zur Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien oder Vorzugsaktien von bis zu 110 Mio. €. Unter Berücksichtigung von bereits ausgegebenen Vorzugsaktien verbleiben noch 83 Mio. € des Genehmigten Kapitals.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2015 besteht bis zum 4. Mai 2020 ein Genehmigtes Kapital zur Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Vorzugsaktien von bis zu 179 Mio. €.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 22. April 2010 bestand ein Bedingtes Kapital bis zum 21. April 2015 von 102 Mio. €, das zur Begebung von bis zu 5 Mrd. € Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen genutzt werden konnte.

Volkswagen AG hat dieses Bedingte Kapital bisher wie folgt verwendet:

Im November 2012 hat die Volkswagen AG über eine Tochtergesellschaft, die Volkswagen International Finance N.V. Amsterdam, Niederlande (VIF; Emittentin), eine Pflichtwandelanleihe in Höhe von 2,5 Mrd. € zum Bezug von Vorzugsaktien platziert. Das Bezugsrecht bestehender Aktionäre wurde ausgeschlossen. Die Pflichtwandelanleihe wurde mit 5,50 % verzinst. Die Laufzeit der Pflichtwandelanleihe endete am 9. November 2015. Die Emittentin hatte der Volkswagen AG ein Darlehen in Höhe des Emissionserlöses gewährt, das unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wurde.

Im Juni 2013 wurde in Ergänzung zu der Pflichtwandelanleihe im November 2012 eine weitere Pflichtwandelanleihe in Höhe von 1,2 Mrd. € platziert. Die neue Pflichtwandelanleihe entsprach in ihren Ausstattungsmerkmalen der im November 2012 begebenen Pflichtwandelanleihe und wurde zum Ausgabepreis von 105,64 % des Nennbetrages begeben. Zusätzlich wurden Stückzinsen (1 Mio. €) vereinnahmt und abgegrenzt. Die Laufzeit der neuen Pflichtwandelanleihe endete ebenfalls am 9. November 2015. Die Emittentin hatte der Volkswagen AG ein Darlehen in Höhe des Emissionserlöses gewährt, das zusammen mit der Tranche aus November 2012 bis zur Endfälligkeit am 9. November 2015 unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen wurde.

Im Jahr 2015 betrug der finale minimale Wandlungspreis 144,50 €, der finale maximale Wandlungspreis belief sich auf 173,40 €. Bei Eintritt bestimmter Ereignisse war eine Anpassung des Wandlungspreises vorgesehen. Die Emittentin hatte zu jeder Zeit das Recht, die Pflichtwandelanleihen zum minimalen Wandlungspreis zu wandeln. Daneben sahen die Anleihebedingungen vorzeitige Wandlungsmöglichkeiten vor. Von diesem Recht zur freiwilligen Wandlung wurde im Vorjahr Gebrauch gemacht. Insgesamt wurde dabei ein Anleihebetrag in Höhe von 4,7 Mio. € zum im Zeitpunkt der Wandlung gültigen Höchstwandlungspreis in 27.091 neue Vorzugsaktien gewandelt. Die nach freiwilligen Wandlungen verbliebenen Pflichtwandelanleihen wurden am 9. November 2015 durch die Ausgabe von 25.536.876 neuen Vorzugsaktien bedient. Das Gezeichnete Kapital hat sich dadurch im Vorjahr um 65 Mio. € sowie die Kapitalrücklage um 3.629 Mio. € erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich im Vorjahr um 3,7 Mrd. € verringert.

(6) KAPITALRÜCKLAGE

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Mio. € 31.12.2016 31.12.2015
  15.021 15.021

Die Kapitalrücklage setzt sich aus den Aufgeldern aus diversen Kapitalerhöhungen (14.695 Mio. €), der Begebung von Optionsanleihen (219 Mio. €), sowie einem Einstellungsbetrag von 107 Mio. € aufgrund der in 2006 durchgeführten Kapitalherabsetzung zusammen.

(7) GEWINNRÜCKLAGEN

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Mio. € 31.12.2016 31.12.2015
Gesetzliche Rücklage 31 31
Andere Gewinnrücklagen 9.363 7.964
  9.394 7.995

Aus dem Jahresergebnis wurden gemäß § 58 Abs. 2 AktG 1.399 Mio. € in die Anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

(8) SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL

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Mio. € 31.12.2016 31.12.2015
Steuerrechtliche Abschreibungen 23 26
  23 26

(9) RÜCKSTELLUNGEN

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Mio. € 31.12.2016 31.12.2015
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 13.623 14.302
Steuerrückstellungen 3.955 4.612
Sonstige Rückstellungen 30.812 28.644
  48.389 47.558
kurzfristig (bis 1 Jahr) 21.316 15.515
mittelfristig 11.388 16.684
langfristig (über 5 Jahre) 15.685 15.359
  48.389 47.558

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Die Leistungen hängen in der Regel von der Beschäftigungsdauer und dem Entgelt der Mitarbeiter ab. Bei der Volkswagen AG basieren die Altersversorgungssysteme auf Leistungszusagen, wobei zwischen rückstellungsfinanzierten (nicht wertpapiergebundenen) und extern finanzierten (wertpapiergebundenen) Versorgungssystemen unterschieden wird.

Die bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen zugrunde gelegten Annahmen sind:

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Mio. € 31.12.2016 31.12.2015
Rechnungszins 4,01 % 3,89 %
Lohn- und Gehaltstrend 3,50 % 3,40 %
Rententrend 1,50 % 1,70 %
Fluktuation 0,95 % 0,75 %
Rechnungsgrundlagen Richttafeln 2005 G Richttafeln 2005 G
Altersgrenzen RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz 2007 RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz 2007

Beim Prozentsatz für den Gehaltstrend wird auch der Karrieretrend als Zuschlag auf die Regelgehaltserhöhung berücksichtigt. Der zur Abzinsung verwendete Rechnungszins basiert auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vorangegangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Der Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen, der sich nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergeben würde, übersteigt den in der Bilanz angesetzte Betrag um 2,0 Mrd. EUR. Dieser Betrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die Aufteilung der Pensionsverpflichtungen in nicht wertpapiergebundene und wertpapiergebundene Verpflichtungen sowie die Saldierung des wertpapiergebundenen Teils werden in der Bilanz wie folgt dargestellt:

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Mio. € 31.12.2016 31.12.2015
Wertpapiergebundene Pensionsverpflichtung    
Anschaffungskosten des Pensionsfonds 3.430 3.027
Zeitwert des Pensionsfonds 3.572 3.152
Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen im Pensionsfondsmodell (Zeitwert) 3.572 3.152
Saldierung mit Zeitwert des Pensionsfonds (gem. § 246 Abs. 2 HGB) 0 0
Nicht wertpapiergebundene Pensionsverpflichtung    
Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen außerhalb des Pensionsfondsmodells 13.623 14.302
In der Bilanz ausgewiesene Pensionsrückstellungen 13.623 14.302

Wertpapiergebundene Altersversorgungszusage

Das Fondsvermögen der wertpapiergebundenen Pensionsverpflichtungen wird mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der Zeitwert des Pensionsfonds übersteigt die zugesagte Mindestleistung aus der korrespondierenden Versorgungszusage, so dass auch diese in Höhe des beizulegenden Zeitwertes des Pensionsfonds angesetzt wird. Die betriebliche Altersversorgung bei der Volkswagen AG beruht seit 1996 in Deutschland auf einer Rentenbausteinzusage. Seit dem 1. Januar 2001 ist dieses Modell zu einem Pensionsfonds weiterentwickelt worden. Dabei wird der jährliche vergütungsabhängige Versorgungsaufwand treuhänderisch durch den Volkswagen Pension Trust e.V., Wolfsburg, in Fonds angelegt. Dieses Modell bietet durch die Fondsanlage die Chance zu einer Steigerung der Versorgungsansprüche und sichert diese zusätzlich vollständig ab.

Folgende Beträge wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung verrechnet:

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Mio. € 2016 2015
Wiederangelegte Ausschüttungen aus dem Pensionsfonds 101 -
Bewertung des Pensionsfonds 17 21
Wertentwicklung 118 21
Ergebniswirksame Anpassung der wertpapiergebundenen Pensionsverpflichtungen -118 -21
Saldierung Erträge und Aufwendungen 0 0

Der nach § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag beläuft sich auf 43 Mio. €.

Sonstige Rückstellungen

Wesentliche Vorsorgen wurden gebildet für Gewährleistungen (11,9 Mrd. €), Rechts- und Prozessrisiken (8,7 Mrd. €), Vertriebsaufwendungen (3,7 Mrd. €) und für Personalkosten (2,6 Mrd. €; im Wesentlichen für Dienstjubiläen, Sondervergütungen, Altersteilzeit und andere Kosten der Belegschaft). Für die Verpflichtung zur Rückgabe von Emissionszertifikaten bestehen Rückstellungen in Höhe von 12,2 Mio. €.

Innerhalb der Rückstellungen für Personalkosten sind Verpflichtungen aus Zeitwertguthaben von Mitarbeitern enthalten. Die Volkswagen AG gibt seit dem 01.01.1998 das Zeit-Wertpapier als Vorsorgekonzept zur Lebensarbeitszeitplanung aus. Auf dieser Basis können Mitarbeiter sog. Zeitwertguthaben erwerben, die Verpflichtungen der Volkswagen AG darstellen. Zur Sicherung der Ansprüche der Mitarbeiter wurde ein anerkannter Spezialfonds (Zeit-Wertfonds) aufgelegt. Zusätzlich wird in einen Geldmarktfonds investiert. Das Modell bietet durch die Fondsanlage die Chance zu einer Steigerung der Zeit-Wertansprüche und sichert diese zusätzlich vollständig ab.

Das aus beiden Fonds bestehende Deckungsvermögen wird gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände der Zeit-Wertfonds wurde anhand von Marktpreisen (Börsenkurse) auf dem aktiven Markt bestimmt. Das Fondsvermögen und die Verpflichtungen aus dem Zeit-Wertpapier werden saldiert:

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Mio. € 31.12.2016 31.12.2015
Anschaffungskosten der Zeit-Wertfonds 2.081 1.918
Zeitwert der Zeit-Wertfonds 1.992 1.839
Erfüllungsbetrag der Zeit-Wertverpflichtung 1.992 1.839
Saldierung Zeitwert der Zeit-Wertfonds mit Zeitwert Erfüllungsbetrag der Zeit-Wertverpflichtung 0 0

Folgende Beträge wurden verrechnet:

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Mio. € 2016 2015
Wiederangelegte Ausschüttungen aus Zeit-Wertfonds 52 0
Bewertung der Zeit-Wertfonds -10 -3
Wertentwicklung 42 -3
Ergebniswirksame Anpassung der wertpapiergebundenen Zeit-Wertverpflichtung -42 3
Saldierung Erträge und Aufwendungen 0 0

Auf-/Abzinsungen

Auf die Rückstellungen zum 31.12.2009 hätte beim Übergang auf das neue HGB eine zusätzliche Abzinsung von 211 Mio. € berücksichtigt werden müssen. Die Volkswagen AG hat von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, den höheren Rückstellungsstand fortzuführen. Zum 31.12.2016 lag der nicht buchmäßig erfasste Abzinsungsbetrag auf diesen Altbestand unter 1 Mio. €.

(10) VERBINDLICHKEITEN

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RESTLAUFZEIT RESTLAUFZEIT
Mio. € 31.12.2016 Bis 1 Jahr >1 Jahr >5 Jahre 31.12.2015 Bis 1 Jahr >1 Jahr >5 Jahre
Art der Verbindlichkeit                
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.095 775 320 8 5.788 4.490 1.298 312
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 48 48 - - 63 63 - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.439 2.439 - - 2.502 2.502 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 59.438 31.233 28.205 10.685 50.666 25.857 24.810 10.822
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 929 929 - - 643 643 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 1.619 677 942 79 1.477 651 826 480
davon aus Steuern (161) (161)     (156) (156)    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (30) (30)     (25) (25)    
  65.568 36.101 29.467 10.773 61.139 34.205 26.933 11.614

Die mit einem Bankenkonsortium im Dezember 2015 vereinbarte syndizierte Kreditlinie über 20,0 Mrd. € für die Volkswagen AG wurde bis Juni 2017 verlängert. Die im Juli 2011 abgeschlossene syndizierte Kreditlinie in Höhe von 5,0 Mrd. € wurde im Jahr 2015 durch Ausübung einer Verlängerungsoption bis April 2020 verlängert. Beide Fazilitäten waren zum Jahresende 2016 ungenutzt.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden bis November 2015 u.a. Verbindlichkeiten gegenüber der VIF ausgewiesen, die aus Pflichtwandelanleihen resultierten. Nähere Einzelheiten zu den Pflichtwandelanleihen finden sich unter (5) Gezeichnetes Kapital.

Im März 2015 hat die Volkswagen AG über die VIF (Emittentin) eine weitere nicht besicherte, nachrangige Hybridanleihe mit einem Nominalvolumen in Höhe von 2,5 Mrd. € emittiert. Die Hybridanleihe hat eine unbefristete Laufzeit und wurde in zwei durch die Emittentin kündbaren Tranchen begeben. Die erste Tranche (1,1 Mrd. € mit einem Kupon von 2,5 %) ist erstmals nach 7 Jahren, die zweite Tranche (1,4 Mrd. € mit einem Kupon von 3,5 %) nach 15 Jahren kündbar.

Im März 2014 hat die Volkswagen AG über eine Tochtergesellschaft (VIF, Emittentin) eine nicht besicherte, nachrangige Hybridanleihe mit einem Nominalvolumen in Höhe von 3 Mrd. € emittiert. Die Hybridanleihe hat eine unbefristete Laufzeit und wurde in zwei durch die Emittentin kündbaren Tranchen begeben. Die erste Tranche (1,25 Mrd. € mit einem Kupon von 3,75 %) ist erstmals nach 7 Jahren, die zweite Tranche (1,75 Mrd. € mit einem Kupon von 4,625 %) nach 12 Jahren kündbar.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,5 Mrd. € (Vorjahr: 1,2 Mrd. €) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 36 Mio. € (Vorjahr: 46 Mio. €). Von den Verbindlichkeiten sind 55,1 Mrd. € (Vorjahr: 51.4 Mrd. €) verzinslich. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind u.a. erhaltene Optionsprämien (316 Mio. €) enthalten.

Für die ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Es bestehen Grundpfandrechte in Höhe von 800 Mio. € zur Sicherung von in den Sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Mitarbeiterverbindlichkeiten in Höhe von 593 Mio. €.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten im Wesentlichen Beträge für Anschlussgarantien und verschiedene Leistungen im Zusammenhang mit Elektromobilität (e-mobility).

Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten

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Mio. € 31.12.2016 31.12.2015
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 94 97
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 31.190 36.654
davon gegenüber verbundenen Unternehmen (1.157) (1.931)
Rechtsrisiken und Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 3.781 2.811
  35.066 39.562

Der wesentliche Inhalt der Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen entfällt auf Garantien gegenüber Gläubigern von Tochtergesellschaften und aus von diesen begebenen Anleihen. Die Volkswagen AG garantiert der MAN SE, München, dass die Volkswagen Truck & Bus GmbH, Braunschweig, derart geleitet und finanziell ausgestattet wird, dass diese in der Lage ist, ihre Verbindlichkeiten aus Ziffer 5 des MAN-Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zu erfüllen.

Eventualverbindlichkeiten

In den Eventualverbindlichkeiten sind in Höhe von 3,1 Mrd. € Umfänge im Zusammenhang mit Anlegerklagen enthalten. Nicht enthalten sind grundsätzlich im Zusammenhang mit der Dieselthematik eingegangene Sammelklagen und Strafverfahren/Ordnungswidrigkeiten außerhalb der USA und Kanada sowie bestimmte Umfänge der Anlegerklagen, die soweit sie die Definition einer Eventualverbindlichkeit erfüllen, in der Regel mangels Bewertbarkeit nicht anzugeben waren. Diese Verfahren befinden sich noch in einem sehr frühen Stadium, so dass bisher die Anspruchsgrundlagen teilweise durch die Kläger nicht spezifiziert wurden und/oder die Anzahl der Kläger beziehungsweise die geltend gemachten Beträge nicht hinreichend konkret feststehen.

Die Option des ehemaligen Co-Investors an LeasePlan, seine Anteile an die Volkswagen AG zum ursprünglichen Verkaufspreis zurückzugeben, ist mit dem Verkauf der von der Volkswagen AG gehaltenen Anteile an Leaseplan gegenstandslos geworden.

Den Gesellschaftern der Original Teile Logistik GmbH & Co. KG, Baunatal (OTLG), wurde eine Put Option eingeräumt, die den Gesellschaftern bis zum 31.12.2025 das Recht gibt, ihre Anteile an der OTLG der Volkswagen AG anzudienen. Der Wert der Verpflichtung zum Stichtag beträgt 0,1 Mrd. €.

Risikoeinschätzung der Inanspruchnahme von Haftungsverhältnissen

Die Volkswagen AG gibt Garantien für von den Finanzierungsgesellschaften begebene Kapitalmarktemissionen, für Förderkredite supranationaler Finanzierungsinstitute sowie in Einzelfällen für Kredite an neu gegründete Tochtergesellschaften. Die Volkswagen AG führt ihre Tochtergesellschaften in einer Weise, dass diese ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen können. Dazu finden neben einer monatlichen Liquiditätsberichterstattung an die Volkswagen AG regelmäßige Financial Reviews statt, in denen Abweichungen der Ist- von der Planliquidität analysiert und erforderliche Korrekturmaßnahmen ergriffen werden. Basierend auf diesen Informationen wird ein Risiko einer Inanspruchnahme aus den gegebenen Garantien nicht gesehen.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB)

Die Volkswagen AG finanzierte bis November 2016 den überwiegenden Teil ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber ausländischen verbundenen Unternehmen sowie einigen ausgewählten konzernfremden Importeuren auf der Grundlage eines echten Factorings über ihre Tochtergesellschaft Volkswagen Group Services S. A., Brüssel, Belgien, bzw. die Volkswagen Finance Belgium S. A., Brüssel, Belgien.

Ausgewählte Forderungen gegen Partner der inländischen Vertriebsorganisation werden auf der Grundlage eines echten Factorings über die Volkswagen Bank GmbH, Braunschweig, finanziert. Das Volumen belief sich im Geschäftsjahr auf 39,5 Mrd. €. In dieser Höhe sind der Gesellschaft liquide Mittel zugeflossen. Besondere neue Risiken entstehen aus diesen Geschäften nicht.

In geringem Umfang verkauft die Volkswagen AG Fahrzeuge, im Wesentlichen an Autovermietungsgesellschaften, mit der Verpflichtung, sie nach einer festgelegten Zeit zu einem vorab festgelegten Preis zurück zu kaufen. Zum 31.12.2016 betraf das 13.225 Fahrzeuge im Wert von ca. 0,2 Mrd. €. Für das Risiko aus der künftigen Vermarktung, dass sich aus der Abweichung der vereinbarten Preise von den Marktpreisen ergibt, werden Rückstellungen gebildet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

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Mio. € 31.12.2016 Fällig 2017 Fällig 2018 bis 2021 Fällig nach 2021
Darlehenszusagen 19.079 19.079 - -
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 19.079 19.079 - -
Miet- und Leasingverträge 997 255 497 244
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 471 98 251 122
Übrige 78 59 19 -
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 20 20 - -
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 27 12 14 -
  20.154 19.393 516 244

In der Position Übrige werden neben Verpflichtungen aufgrund von Betriebsführungsverträgen auch Verpflichtungen im Rahmen von Fahrzeugprojekten erfasst.

Im Vorjahr:

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Mio. € 31.12.2015 Fällig 2016 Fällig 2017 bis 2020 Fällig nach 2020
Darlehenszusagen 14.921 14.921 - -
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 14.921 14.921 - -
Miet- und Leasingverträge 794 256 325 213
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 211 102 43 66
Übrige 57 47 10 -
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 20 20 - -
davon gegenüber assoziierten Unternehmen - - - -
  15.772 15.224 335 213

In den Sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind branchenüblich langfristige Miet- und Leasingverträge für Lager-, Logistik- und Büroflächen, Teststrecken sowie Sponsoring- und Werbeverträge enthalten. Besondere neue Risiken entstehen durch diese Geschäfte nicht. Gegenüber der Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart (Porsche SE), bestehen bis zum Jahr 2019 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus zu leistenden Garantieprovisionen in Höhe von 0,3 Mio. €. Von den Grundstücken sind rund 52 ha (Bilanzwert 7 Mio. €) mit Erbbaurechten belastet. Gemäß § 5 Abs. 10 des Statuts für den Einlagensicherungsfonds hat sich die Volkswagen AG verpflichtet, den Bundesverband deutscher Banken e.V., Köln, von etwaigen Verlusten freizustellen, die durch dessen Maßnahmen zugunsten eines in Mehrheitsbesitz stehenden Kreditinstituts anfallen.

Die Volkswagen AG haftet aus ihren Beteiligungen an Personenhandelsgesellschaften.

Das Obligo für Investitionsvorhaben hält sich im üblichen Rahmen.

Zusätzlich werden Sonstige finanzielle Verpflichtungen für zugesagte Investitionen in die Infrastruktur für Null-Emissions-Fahrzeuge sowie in Initiativen, die den entsprechenden Zugang und die Sensibilisierung für diese Technologien fördern, ausgewiesen. Die Zusagen in Höhe von 1,6 Mrd. € wurden im Rahmen der Vergleichsvereinbarung im Zusammenhang mit der Dieselthematik getroffen.

Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten

BEWERTUNGSMETHODEN

Die Zeitwerte der Derivate entsprechen im Allgemeinen dem Markt- oder Börsenwert. Wenn kein aktiver Markt existiert, wird der Zeitwert mittels finanzmathematischer Methoden, zum Beispiel durch Diskontierung der zukünftigen Zahlungsströme mit dem Marktzinssatz oder durch Anwendung anerkannter Optionspreismodelle ermittelt und durch Bestätigung der Banken, die die Geschäfte abwickeln, überprüft. Die Ermittlung erfolgte auf Basis folgender Zinsstrukturen:

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in % AUD CAD CHF CNY EUR GBP
Zins für sechs Monate 1,821 1,009 -0,576 3,531 -0,251 0.375
Zins für ein Jahr 1,876 1,018 -0,563 3,780 -0,214 0,401
Zins für fünf Jahre 2,630 1,485 -0,321 4,405 0,074 0,866
Zins für zehn Jahre 2,995 1,936 0,148 4,555 0,652 1.233
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in % JPY SEK USD
Zins für sechs Monate 0,024 -0,445 0,996
Zins für ein Jahr 0,023 -0,431 1,169
Zins für fünf Jahre 0,059 0,258 1,972
Zins für zehn Jahre 0,210 1,098 2,346

DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE

Als Sicherungsinstrumente werden Devisentermingeschäfte, Devisenoptionsgeschäfte, Warentermingeschäfte und kombinierte Zins-/Währungsswaps und Zinsswaps eingesetzt. Sämtliche Sicherungsinstrumente dienen, unabhängig von deren Einbeziehung in Bewertungseinheiten, der Absicherung von Währungskurs-, Zins- und Rohstoffpreisrisiken aus realwirtschaftlichen Grundgeschäften. In 2016 wurden bestehende Bewertungseinheiten für Umsatzerlösabsicherungen beendet, da die zugrundeliegenden Grundgeschäfte nicht mehr die Bedingungen für die Einbeziehung in Bewertungseinheiten erfüllen. Für die betreffenden Devisentermingeschäfte wurden entweder Drohverlustrückstellungen gebildet (siehe den Abschnitt "Bilanzposten und Buchwerte") oder im Fall von Glattstellungen wurden die betreffenden Devisentermingeschäfte in neue Bewertungseinheiten designiert. In der folgenden Tabelle wird das Absicherungsvolumen der Finanzinstrumente dargestellt, die nicht in Bewertungseinheiten einbezogen werden.

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Mio. € NOMINALVOLUMEN ZEITWERTE
Art und Umfang 31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015
Devisenterminkontrakte 3.510 3.935    
davon: Devisenkäufe 3.117 3.694    
davon: positive Zeitwerte     245 366
davon: negative Zeitwerte     -4 -8
davon: Devisenverkäufe 393 240    
davon: positive Zeitwerte     4 2
davon: negative Zeitwerte     -0 -2
Devisenoptionskontrakte - -    
davon: positive Zeitwerte     - -
Warenterminkontrakte 1.851 2.144    
davon: positive Zeitwerte     107 3
davon: negative Zeitwerte     -102 -501

BILANZPOSTEN UND BUCHWERTE

Buchwerte der derivativen, nicht in Bewertungseinheiten enthaltenen Finanzinstrumente sind in den folgenden Bilanzposten enthalten:

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Mio. € BUCHWERT
Bilanzposition 31.12.2016 31.12.2015
Optionsprämien Sonstige Vermögensgegenstände - -
Drohende Verluste aus schwebenden Devisentermingeschäften Sonstige Rückstellungen 270 295
Drohende Verluste aus schwebenden Warentermingeschäften Sonstige Rückstellungen 71 349

DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE - IN BEWERTUNGSEINHEITEN EINBEZOGEN

Die Erläuterung der abgesicherten Risiken, der Sicherungsstrategie und der mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen ist im Lagebericht enthalten.

ABSICHERUNG VON WÄHRUNGSKURS-, ZINS- UND ROHSTOFFPREISRISIKEN

In Bewertungseinheiten einbezogen werden folgende Risiken:

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Mio. € NOMINALVOLUMEN ZEITWERTE
Abgesicherte Risiken 31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015
Wechselkurs-/ Zinsrisiko Vermögensgegenstände, Schulden (Zins-/Währungsswap, Devisentermingeschäft) 7.985 4.324    
Negativer Zeitwert     -160 -102
Positiver Zeitwert     103 22
Wechselkursrisiko erwarteter Transaktionen Devisentermingeschäfte 104.708 119.771    
Negativer Zeitwert     -3.424 -5.058
Positiver Zeitwert     3.452 3.382
Devisenoptionskontrakte 34.151 14.166    
Negativer Zeitwert     -541 -230
Positiver Zeitwert     541 233
Warenterminkontrakte 719 720    
Negativer Zeitwert     -47 -1
Positiver Zeitwert     32 152
Wechselkursrisiko schwebender Geschäfte Devisentermingeschäfte 15.066 13.785    
Negativer Zeitwert     -645 -512
Positiver Zeitwert     462 324

Die Absicherung von Fremdwährungsrisiken erfolgt im Rahmen eines Portfolioansatzes bei dem erwartete Zahlungsmittelzuflüsse und erwartete Zahlungsmittelabflüsse in fremder Währung saldiert werden, um dann die Nettoposition abzusichern. Da dabei das Volumen der Absicherung das Volumen der geplanten Rohstoffeinkäufe und Umsatzerlöse unterschreitet, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die künftigen Zahlungsstromänderungen der Sicherungsinstrumente die Effekte bei Rohstoffeinkäufen und Umsatzerlösen ausgleichen werden. Hinzu kommt, dass je später innerhalb des Planungszeitraumes der Rohstoffeinkauf oder der Umsatzerlös eingeplant wird, der Grad der Absicherung sinkt. Die Bilanzierung sämtlicher Bewertungseinheiten erfolgt nach der sogenannten "Einfrierungsmethode". Die gebildeten Bewertungseinheiten waren nahezu 100 % effektiv.

Die Absicherung konzerninterner Darlehen erfolgt durch Zusammenfassung mit Zins-/Währungsswaps und Zinsswaps zu Mikro-Bewertungseinheiten, wobei sich der Sicherungszeitraum nach der Laufzeit des zugrundeliegenden Geschäfts richtet. Die Effektivität der Bewertungseinheit wird prospektiv mittels Critical-Term-Match-Methode und retrospektiv mit Hilfe der Dollar-Offset-Methode gemessen.

Für die erwarteten Transaktionen werden sowohl Mikro-, als auch Makro- und Portfolio-Bewertungseinheiten gebildet, wobei deren Effektivität prospektiv mit Hilfe der Critical-Term-Match-Methode und retrospektiv mit Hilfe der Dollar-Offset-Methode gemessen wird. Bei der Sicherung erwarteter Transaktionen werden Risiken in Höhe von 75.315 Mio. € durch Mikro-Bewertungseinheiten, 29.292 Mio. € durch Makro-Bewertungseinheiten und 101 Mio. € durch Portfolio-Bewertungseinheiten abgesichert.

Schwebende Geschäfte und erwartete Transaktionen betreffen hauptsächlich geplante Rohstoffeinkäufe in Fremdwährung und in den nächsten fünf Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit zufließende Umsatzerlöse aus Fahrzeugverkäufen. Darüber hinaus sind Devisentermingeschäfte enthalten, die der wirtschaftlichen Glattstellung für beendete Sicherungsbeziehungen dienen.

Einzelne geplante Umsatzerlöse und Einkäufe mit geringem Umfang betreffen darüber hinaus gehende Zeiträume. Die Absicherung von Währungskursrisiken im Rahmen schwebender Geschäfte erfolgt durch Mikro-Bewertungseinheiten.

ABSICHERUNG VON WÄHRUNGSKURS- UND ROHSTOFFPREISRISIKEN FÜR TOCHTERGESELLSCHAFTEN

Die Volkswagen AG führt die Währungskurs- und Einkaufspreisrisiken einiger Tochtergesellschaften im Rahmen einer einheitlichen Planung mit eigenen Risiken zusammen, um diese mittels Devisentermingeschäften, Devisenoptionen und Warentermingeschäften bei konzernexternen Partnern abzusichern. Das Nominalvolumen der von der Volkswagen AG insgesamt abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte für erwartete Transaktionen und geplante Rohstoffeinkäufe enthält daher auch Werte, die Tochtergesellschaften zuzurechnen sind, die im Konzernabschluss vollkonsolidiert werden. Die Zurechnung zu Tochtergesellschaften erfolgt entweder über Sicherungsgeschäfte, die zwischen der Tochtergesellschaft und der Volkswagen AG spiegelbildlich zu den extern abgeschlossenen Sicherungsgeschäften durchgeführt werden oder es erfolgt eine Beteiligung der Tochtergesellschaft am Ergebnis des Sicherungsgeschäfts bei Abrechnung.

Die zwischen der Volkswagen AG und einer Tochtergesellschaft abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte entsprechen bei Laufzeit und Messung der Effektivität den extern abgeschlossenen Sicherungsgeschäften. Die Zusammenfassung mit Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten erfolgt ausschließlich als Mikro-Bewertungseinheit. Als Grundgeschäft wird das gesamte oder ein Teil des von der Volkswagen AG mit konzernexternen Partnern geschlossenen Sicherungsgeschäftes designiert.

Derivative Finanzinstrumente

In der folgenden Tabelle wird das Absicherungsvolumen dargestellt, das Tochtergesellschaften zuzurechnen ist, die im Konzernabschluss vollkonsolidiert werden und das nicht in Bewertungseinheiten einbezogen wird.

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Mio. € NOMINALVOLUMEN ZEITWERTE
Art und Umfang 31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015
Devisenterminkontrakte 97 87    
davon: Devisenkäufe 95 85    
davon: positive Zeitwerte     12 15
davon: negative Zeitwerte     - -0
davon: Devisenverkäufe 2 2    
davon: positive Zeitwerte     0 -
davon: negative Zeitwerte     - -0
Devisenoptionskontra kte - -    
davon: positive Zeitwerte     - -
Warenterminkontrakte 100 85    
davon: positive Zeitwerte     5 0
davon: negative Zeitwerte     -6 -20

Bilanzposten und Buchwerte

Die Buchwerte der Sicherungsgeschäfte, die nicht in Bewertungseinheiten einbezogen werden und die auf Tochtergesellschaften entfallen, sind in den folgenden Bilanzposten enthalten:

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Mio. € BUCHWERT
Bilanzposten 31.12.2016 31.12.2015
Optionsprämien Sonstige Vermögensgegenstände - -
Drohende Verluste aus schwebenden Devisentermingeschäften Sonstige Rückstellungen - 0
Drohende Verluste aus schwebenden Warentermingeschäften Sonstige Rückstellungen 6 20

Absicherung von Währungskurs- und Rohstoffpreisrisiken

Für Tochtergesellschaften abgesichert und in Bewertungseinheiten einbezogen wurden:

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Mio. € 31.12.2016
Abgesicherte Wechselkursrisiken Sicherungsinstrument abgesichertes Volumen Positiver Zeitwert Negativer Zeitwert
Erwartete Transaktionen Devisenterminkontrakte 41.650 1.531 -1.168
  Devisenoptionskontrakte 17.072 276 -265
  Warenterminkontrakte 719 32 -47
    59.441 1.838 -1.480
Schwebende Geschäfte Devisenterminkontrakte 2.368 67 -34
Vermögenswerte Devisenterminkontrakte 672 22 -11
    62.481 1.927 -1.525

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(11) UMSATZERLÖSE

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Mio. € 2016 % 2015 %
nach Regionen        
Inland 29.184 38,8 27.894 37,9
Europa/ ohne Inland 33.398 44,3 32.059 43,6
Nordamerika 4.319 5,7 4.130 5,6
Südamerika 652 0,9 758 1,0
Afrika 1.188 1,6 1.243 1,7
Asien-Pazifik 6.569 8,7 7.426 10,1
  75.310 100,0 73.510 100,0
nach Segmenten        
Fahrzeuggeschäft 48.397 64,3 49.276 67,0
Originalteile 6.244 8,3 6.093 8,3
Sonstige Verkäufe 20.669 27,4 18.141 24,7
  75.310 100,0 73.510 100,0

Die Definition der Umsatzerlöse ist durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz ausgeweitet worden, so dass diese 2016 Erträge in Höhe von 2,0 Mrd. € enthalten, die im Vorjahr unter den Sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen wurden. Aufgrund der eingeschränkten Vergleichbarkeit zum Vorjahr werden in der folgenden Übersicht die aktuellen Umsatzerlöse den Erlösen gegenübergestellt, die sich 2015 ergeben hätten, wäre die Ausweisänderung 2015 vorgenommen worden.

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Mio. € 2016 % 2015 %
nach Regionen        
Inland 29.184 38,8 29.258 38,7
Europa/ ohne Inland 33.398 44,3 32.421 42,9
Nordamerika 4.319 5,7 4.212 5,6
Südamerika 652 0,9 831 1,1
Afrika 1.188 1,6 1.253 1,7
Asien-Pazifik 6.569 8,7 7.618 10,1
  75.310 100,0 75.591 100,0
nach Segmenten        
Fahrzeuggeschäft 48.397 64,3 49.276 65,2
Originalteile 6.244 8,3 6.093 8,1
Sonstige Verkäufe 20.669 27,4 20.223 26,8
  75.310 100,0 75.591 100,0

(12) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

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Mio. € 2016 2015
Sonstige betriebliche Erträge 7.559 7.560
davon Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil (3) (8)

Die Sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Währungsumrechnung im Rahmen des Liefer- und Leistungsverkehrs 3,7 Mrd. (Vorjahr: 4,2 Mrd. €). Die Auflösung von Rückstellungen beträgt 3,2 Mrd. € (Vorjahr: 0,8 Mrd. €). Weitere Erträge, die früheren Geschäftsjahren zuzuordnen sind, betragen 0,3 Mrd. € (Vorjahr 0,3 Mrd. €).

In Folge der Erstanwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes werden bestimmte Erträge, insbesondere Weiterberechnungen ab diesem Geschäftsjahr innerhalb der Umsatzerlöse ausgewiesen (2,0 Mrd. €). In den sonstigen betrieblichen Erträgen 2015 sind 2,1 Mrd. € enthalten, die bei Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes in die Umsatzerlöse umgegliedert worden wären. Eine Aufgliederung dazu findet sich unter der Position (11) Umsatzerlöse.

(13) SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

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Mio. € 2016 2015
Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.594 14.644

Innerhalb der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Rechts- und Prozessrisiken aus der Dieselthematik in Höhe von 4,3 Mrd. € (Vorjahr: 6,8 Mrd. €) enthalten. Außerdem enthalten sind Aufwendungen für Währungsumrechnung 4,1 Mrd. € (Vorjahr: 5,4 Mrd. €). Bei den Aufwendungen aus Währungsumrechnung handelt es sich vorwiegend um Kursverluste aus Bewertung und Abrechnung von Devisenabsicherungen, sowie Kursverluste aus der Umrechnung operativer Forderungen und Verbindlichkeiten. Aufwendungen, die früheren Geschäftsjahren zuzuordnen sind, betragen 0,1 Mrd. € (im Vorjahr 0,1 Mrd. €).

In Folge der Erstanwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes werden bestimmte Aufwendungen, insbesondere Weiterberechnungen für Beratung durch Tochterunternehmen ab diesem Geschäftsjahr innerhalb der Herstellungskosten ausgewiesen (1,4 Mrd. €). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen 2015 sind 1,5 Mrd. € enthalten, die bei Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes in die Herstellungskosten umgegliedert worden wären.

(14) FINANZERGEBNIS

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Mio. € 2016 2015
Erträge und Aufwendungen aus Beteiligungen 10.725 16.933
Erträge und Aufwendungen aus Zinsen -808 -763
Sonstiges Finanzergebnis -888 -2.356
  9.030 13.813

ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN AUS BETEILIGUNGEN

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Mio. € 2016 2015
Erträge aus Beteiligungen 5.251 7.360
davon aus verbundenen Unternehmen (3.138) (4.620)
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 5.635 8.672
Sonstige Beteiligungserträge 286 1.498
Sonstige Beteiligungsaufwendungen 408 576
Aufwendungen aus Verlustübernahmen 39 21
  10.725 16.933

Die Erträge aus Beteiligungen umfassen im Wesentlichen Erträge der Volkswagen Finance Luxemburg S.A., Luxemburg, der SAIC-Volkswagen Automotive Company Ltd., Shanghai, China, der FAW-Volkswagen Automotive Company, Ltd., Changchun, China und der Volkswagen (China) Investment Co. Ltd., Peking, China.

Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen, in die weiterberechnete ergebnisabhängige Steuern einbezogen werden, umfassen im Wesentlichen Erträge der Porsche Holding Stuttgart GmbH, der Audi AG, Ingolstadt, der AutoVision GmbH, Wolfsburg, und der Volkswagen Sachsen GmbH, Zwickau.

Unter den Sonstigen Beteiligungsaufwendungen wird vor allem die Weitergabe von Beteiligungserträgen an die Audi AG, Ingolstadt, ausgewiesen.

Erträge und Aufwendungen aus Zinsen

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Mio. € 2016 2015
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 159 164
davon aus verbundenen Unternehmen (49) (43)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 107 129
davon aus verbundenen Unternehmen (90) (86)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.074 1.057
davon an verbundene Unternehmen (834) (993)
  -808 -763

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Zinsen aufgrund Steuernachzahlungen und Aufwendungen aus dem Factoringgeschäft (Finanzierung unverzinslicher Lieferforderungen).

Sonstiges Finanzergebnis

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Mio. € 2016 2015
Zinsanteil Pensionsaufwendungen -312 -1.841
Aufzinsung von Rückstellungen -572 -511
Auf-/Abzinsung von Verbindlichkeiten -3 -4
  -888 -2.356

Sonstige Steuern

Die den Funktionsbereichen zugeordneten Sonstigen Steuern betragen 54 Mio. € (Vorjahr: 59 Mio. €). Hierbei handelt es sich um Umsatzsteuer, Fahrzeugsteuer und um Grundsteuer.

Latente Steuern

Für den Organkreis der Volkswagen AG ergibt sich im Geschäftsjahr nach Verrechnung von aktiven und passiven latenten Steuern ein aktiver Überhang, der eine künftige Steuerentlastung darstellt, auf deren Aktivierung verzichtet wird. Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung der latenten Steuern für das laufende und für das vorangegangene Geschäftsjahr:

Laufendes Jahr

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Mio. € AKTIVE LATENTE STEUERN PASSIVE LATENTE STEUERN
31.12.2016 Differenz Steuer Differenz Steuer
Aktiva        
Anlagevermögen 3.859 1.154 -41 -11
Umlaufvermögen 2.511 751 -371 -111
Übrige 11 3 -0 -0
Passiva        
Sonderposten 0 0 -15 -5
Rückstellungen 21.002 6.278    
Verbindlichkeiten 219 66    
Rechnungsabgrenzungsposten 104 31    
Steuerlicher Verlustvortrag   2.178    
Summe   10.461   -126
Saldierung   -126   126
Aktiver Überhang   10.335    

Vorjahr

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Mio. € AKTIVE LATENTE STEUERN PASSIVE LATENTE STEUERN
31.12.2015 Differenz Steuer Differenz Steuer
Aktiva        
Anlagevermögen 3.524 1.049 -39 -12
Umlaufvermögen 757 226 -354 -105
Übrige 9 3 -0 -0
Passiva        
Sonderposten - - -17 -5
Rückstellungen 20.871 6.218    
Verbindlichkeiten 707 211    
Rechnungsabgrenzungsposten 91 27    
Steuerlicher Verlustvortrag   1.538    
Summe   9.271   -122
Saldierung   -122   122
Aktiver Überhang   9.149    

MITTEILUNGEN UND VERÖFFENTLICHUNGEN VON VERÄNDERUNGEN DES STIMMRECHTSANTEILS AN DER VOLKSWAGEN AG NACH § 21 UND § 26 WPHG

PORSCHE

1) Die Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Porsche Automobil Holding SE an der Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg, Deutschland, am 5. Januar 2009 die Schwelle von 50% überschritten hat und zu diesem Tag 50,76% (149.696.680 Stimmrechte) beträgt.

2) Folgende Personen haben uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil des jeweiligen Mitteilenden an der Volkswagen Aktiengesellschaft am 5. Januar 2009 die Schwelle von 50% überschritten hat und zu diesem Tag 50,76% (149.696.680 Stimmrechte) beträgt. Sämtliche vorgenannten 149.696.680 Stimmrechte sind dem jeweiligen Mitteilenden nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die den Mitteilenden zugerechneten Stimmrechte werden über Tochterunternehmen im Sinne von § 22 Abs. 3 WpHG gehalten, deren zugerechneter Stimmrechtsanteil 3 % oder mehr beträgt und die in den Klammern angegeben sind:

Mag. Josef Ahorner, Österreich

(Ferdinand Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Mag. Louise Kiesling, Österreich

(Ferdinand Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Prof. Ferdinand Alexander Porsche, Österreich

(Ferdinand Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Dr. Oliver Porsche, Österreich

(Ferdinand Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Kai Alexander Porsche, Österreich

(Ferdinand Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Mark Philipp Porsche, Österreich

(Ferdinand Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Gerhard Anton Porsche, Österreich

(Ferdinand Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Ing. Hans-Peter Porsche, Österreich

(Familie Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Peter Daniell Porsche, Österreich

(Familie Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Dr. Wolfgang Porsche, Deutschland

(Familie Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Wolfgang Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Ferdinand Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich

(Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Familie Porsche Privatstiftung, Salzburg/Österreich

(Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich

(Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg/Österreich

(Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg/Österreich; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg/Österreich

(Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland),

Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg/Österreich

(Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg/Österreich

(Gerhard Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland

(Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland

(Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Gerhard Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland

(Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg/Österreich

(Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland

(Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Wolfgang Porsche GmbH, Grünwald/Deutschland

(Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Familien Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland (Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald/Deutschland (Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland

(Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Dr. Hans Michel Piëch, Österreich

(Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland; Hans Michel Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Dr. Hans Michel Piëch GmbH, Salzburg/Österreich),

Dr. Hans Michel Piëch GmbH, Salzburg/Österreich

(Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland; Hans Michel Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland),

Hans Michel Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland (Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland),

Dipl.-Ing. Dr. h.c. Ferdinand Piëch, Österreich

(Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland; Ferdinand Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Dipl.-Ing. Dr. h.c. Ferdinand Piëch GmbH, Salzburg/Österreich; Ferdinand Karl Alpha Privatstiftung, Wien/Österreich),

Ferdinand Karl Alpha Privatstiftung, Wien/Österreich

(Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland; Ferdinand Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland; Dipl.-Ing. Dr. h.c. Ferdinand Piëch GmbH, Salzburg/Österreich),

Dipl.-Ing. Dr. h.c. Ferdinand Piëch GmbH, Salzburg/Österreich

(Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland; Ferdinand Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland),

Ferdinand Piëch GmbH, Grünwald/Deutschland (Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland).

3) Die Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg/Österreich, und die Porsche GmbH, Salzburg/Österreich, haben uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Volkswagen Aktiengesellschaft am 5. Januar 2009 jeweils die Schwelle von 50 % überschritten hat und zu diesem Tag jeweils 53,13 % (156.702.015 Stimmrechte) beträgt.

Sämtliche vorgenannten 156.702.015 Stimmrechte sind der Porsche Holding Gesellschaft m.b.H. nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Unternehmen, über die die Stimmrechte gehalten werden und deren zugerechneter Stimmrechtsanteil 3 % oder mehr beträgt, sind:

Porsche GmbH, Salzburg/Österreich;

Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland;

Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland.

Von den vorgenannten 156.702.015 Stimmrechten sind der Porsche GmbH, Salzburg/Österreich, 50,76 % der Stimmrechte (149.696.753 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die Unternehmen, über die die Stimmrechte gehalten werden und deren zugerechneter Stimmrechtsanteil 3 % oder mehr beträgt, sind:

Porsche GmbH, Stuttgart/Deutschland;

Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart/Deutschland.

4) Die Porsche Wolfgang 1. Beteiligungs GmbH & Co. KG, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr (indirekter) Stimmrechtsanteil an der Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg, Deutschland, am 29. September 2010 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 % und 50 % der Stimmrechte überschritten und zu diesem Tag 50,74 % der Stimmrechte (149.696.680 Stimmrechte) betragen hat.

Davon sind der Porsche Wolfgang 1. Beteiligungs GmbH & Co. KG 50,74 % der Stimmrechte (149.696.680 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die der Porsche Wolfgang 1. Beteiligungs GmbH & Co. KG zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Volkswagen Aktiengesellschaft jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten: Wolfgang Porsche GmbH, Grünwald, Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald, Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart.

Die Stimmrechte wurden nicht durch Ausübung eines durch Finanzinstrumente nach § 25 Abs. 1 Satz 1 WpHG verliehenen Erwerbsrechts erlangt.

5) Die LK Holding GmbH, Salzburg, Österreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.08.2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 10.08.2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 % und 50 % der Stimmrechte überschritten und zu diesem Tag 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) betragen hat.

Davon sind der LK Holding GmbH 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die der LK Holding GmbH zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten: Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; Familien Porsche-Kiesling Beteiligung GmbH, Grünwald; Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald.

6) Die Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.09.2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 11.09.2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 % und 50 % der Stimmrechte überschritten und zu diesem Tag 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) betragen hat. Davon sind der Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die der Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten: Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart.

7) Die Ahorner Beta Beteiligungs GmbH, Grünwald, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.09.2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 11.09.2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 % und 50 % der Stimmrechte überschritten und zu diesem Tag 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) betragen hat. Davon sind der Ahorner Beta Beteiligungs GmbH 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die der Ahorner Beta Beteiligungs GmbH zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten: Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart.

8) Die Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg, Österreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.09.2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 11.09.2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 % und 50 % der Stimmrechte überschritten und zu diesem Tag 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) betragen hat. Davon sind der Louise Daxer-Piëch GmbH 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die der Louise Daxer-Piëch GmbH zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten: Ahorner Beta Beteiligungs GmbH, Grünwald; Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart.

9) Die Ahorner Holding GmbH, Salzburg, Österreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 11.09.2013 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 11.09.2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 % und 50 % der Stimmrechte überschritten und zu diesem Tag 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) betragen hat. Davon sind der Ahorner Holding GmbH 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die der Ahorner Holding GmbH zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten: Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg, Österreich; Ahorner Beta Beteiligungs GmbH, Grünwald; Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart.

10) Die Porsche Wolfgang 1. Beteiligungsverwaltungs GmbH, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 16. Dezember 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 15. Dezember 2014 die Schwellen von 50 %, 30 %, 25 %, 20 %,l5 %,l0 %, 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten und zu diesem Tag 0 % der Stimmrechte (0 Stimmrechte) betragen hat.

11) Die Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH, Salzburg, Österreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17. Dezember 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 15. Dezember 2014 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 % und 50 % der Stimmrechte überschritten und zu diesem Tag 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) betragen hat. Davon sind der Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die der Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten: Wolfgang Porsche GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart.

12) Folgende Personen haben uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.07.2015 jeweils mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 14.07.2015 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 % und 50 % der Stimmrechte überschritten und zu diesem Tag jeweils 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) betragen hat:

Dipl.-Design. Stephanie Porsche-Schröder, Österreich,

Dr. Dr. Christian Porsche, Österreich,

Ferdinand Rudolf Wolfgang Porsche, Österreich.

Davon sind jedem der vorgenannten Mitteilenden jeweils 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die ihnen zugerechneten Stimmrechte werden dabei jeweils über folgende von ihnen kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH, Salzburg; Wolfgang Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung, Salzburg; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; LK Holding GmbH, Salzburg; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart.

13) Die Familie Porsche Privatstiftung, Salzburg, Österreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.07.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 14.07.2015 die Schwellen von 50 %, 30 %, 25 %, 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten und zu diesem Tage 0 % der Stimmrechte (0 Stimmrechte) betragen hat.

14) Die Ferdinand Porsche Privatstiftung, Salzburg, Österreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.07.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 14.07.2015 die Schwellen von 50 %, 30 %, 25 %, 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten und zu diesem Tage 0 % der Stimmrechte (0 Stimmrechte) betragen hat.

15) Die Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung, Salzburg, Österreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.07.2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 14.07.2015 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 % und 50 % der Stimmrechte überschritten und zu diesem Tag 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) betragen hat. Davon sind der Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die der Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; LK Holding GmbH, Salzburg; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart.

16) Folgende Personen haben uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 20.07.2015 jeweils mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 14.07.2015 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 % und 50 % der Stimmrechte überschritten und zu diesem Tag jeweils 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) betragen hat:

Dr. Geraldine Porsche, Österreich,

Diana Porsche, Österreich,

Felix Alexander Porsche, Deutschland.

Davon sind jedem der vorgenannten Mitteilenden jeweils 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Die ihnen zugerechneten Stimmrechte werden dabei jeweils über folgende von ihnen kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten:

Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung, Salzburg; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; LK Holding GmbH, Salzburg; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart.

17) Die Ferdinand Porsche Familien-Holding GmbH, Salzburg, Österreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 4. August 2015 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, Deutschland, am 31. Juli 2015 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 % und 50 % der Stimmrechte überschritten und zu diesem Tag 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) betragen hat. Davon sind der Ferdinand Porsche Familien-Holding GmbH 50,73 % der Stimmrechte (149.696.681 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die der Ferdinand Porsche Familien-Holding GmbH zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten: Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart.

18) Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG vom 03.06.2016

1. Angaben zum Emittenten

VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Berliner Ring 2, 38440 Wolfsburg, Deutschland

2. Grund der Mitteilung

☐ Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten

☒ Erwerb/Veräußerung von Instrumenten

☐ Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte

☐ Sonstiger Grund:

3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen

scroll
Name: Registrierter Sitz und Staat:

Dr. Dr. Christian Porsche, Dipl.- Design. Stephanie Porsche-Schröder, Ferdinand Rudolf Wolfgang Porsche, Felix Alexander Porsche

4. Namen der Aktionäre mit 3 % oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.

Porsche Automobil Holding SE

5. Datum der Schwellenberührung

01.06.2016

6. Gesamtstimmrechtsanteile

scroll
Anteil Stimmrechte (Summe 7.a.) Anteil Instrumente (Summe 7.b.1. +7.b.2.) Summe Anteile (Summe 7.a. +7.b.) Gesamtzahl der Stimmrechte des Emittenten
neu 52,22 % 52,22 % 52,22 % 295089818
letzte Mitteilung 50,73 % n/a % 0,00 %  

7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen

a. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)

scroll
ISIN absolut in %
direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG) direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG)
DE0007664005 0 154093681 0 % 52,22 %
Summe 154093681 52,22 %

b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG

scroll
Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungszeitraum / Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte
in %
        %
    Summe   %

b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG

scroll
Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungszeitraum / Laufzeit Barausgleich oder physische Abwicklung Stimmrechte absolut Stimmrechte
in %
Einbringungsvertrag n/a n/a physisch 154093681 52,22 %
      Summe 154093681 52,22 %

8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen

☐ Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen mit melderelevanten Stimmrechten des Emittenten (1.).

☒ Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

scroll
Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3 % oder höher Instrumente in %, wenn 5 % oder höher Summe in %, wenn 5 % oder höher
Dr. Dr. Christian Porsche, Dipl.-Design. Stephanie Porsche-Schröder, Ferdinand Rudolf Wolfgang Porsche, Felix Alexander Porsche % % %
Familie WP Holding GmbH % 52,22 % 52,22 %
Dr. Dr. Christian Porsche, Dipl.-Design. Stephanie Porsche-Schröder, Ferdinand Rudolf Wolfgang Porsche, Felix Alexander Porsche % % %
Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH % % %
Ferdinand Alexander Porsche GmbH % % %
Familie Porsche Beteiligung GmbH % % %
Porsche Automobil Holding SE 52,22 % % 52,22 %
Dr. Dr. Christian Porsche, Dipl.-Design. Stephanie Porsche-Schröder, Ferdinand Rudolf Wolfgang Porsche, Felix Alexander Porsche % % %
Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung % % %
Ferdinand Porsche Familien- Holding GmbH % % %
Ferdinand Alexander Porsche GmbH % % %
Familie Porsche Beteiligung GmbH % % %
Porsche Automobil Holding SE 52,22 % % 52,22 %

9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG

(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG) Datum der Hauptversammlung:

Gesamtstimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung: % (entspricht Stimmrechten)

19) Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG vom 03.06.2016

1. Angaben zum Emittenten

VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Berliner Ring 2, 38440 Wolfsburg, Deutschland

2. Grund der Mitteilung

☐ Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten

☒ Erwerb/Veräußerung von Instrumenten

☐ Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte

☐ Sonstiger Grund:

3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen

scroll
Name: Herr Dr. Wolfgang Porsche Registrierter Sitz und Staat:

4. Namen der Aktionäre mit 3 % oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.

Porsche Automobil Holding SE

5. Datum der Schwellenberührung

01.06.2016

6. Gesamtstimmrechtsanteile

scroll
Anteil Stimmrechte (Summe 7.a.) Anteil Instrumente (Summe 7.b.l. +7.b.2.) Summe Anteile (Summe 7.a. +7.b.) Gesamtzahl der Stimmrechte des Emittenten
neu 52,22 % 52,22 % 52,22 % 295089818
letzte Mitteilung 50,76 % n/a % 0,00 %  

7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen

a. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)

scroll
ISIN absolut in %
direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG) direkt (§ 21 WpHG) zugerechnet (§ 22 WpHG)
DE0007664005 0 154093681 0 % 52,22 %
Summe 154093681 52,22 %

b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG

scroll
Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungszeitraum / Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte
in %
        %
    Summe   %

b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG

scroll
Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungszeitraum / Laufzeit Barausgleich oder physische Abwicklung Stimmrechte absolut Stimmrechte
in %
Einbringungsvertrag n/a n/a physisch 154093681 52,22 %
      Summe 154093681 52,22 %

8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen

☐ Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen mit melderelevanten Stimmrechten des Emittenten (1.).

☒ Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

scroll
Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3 % oder höher Instrumente in %, wenn 5 % oder höher Summe in %, wenn 5 % oder höher
Dr. Wolfgang Porsche % % %
Familie WP Holding GmbH % 52,22 % 52,22 %
Dr. Wolfgang Porsche % % %
Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH % % %
Ferdinand Alexander Porsche GmbH % % %
Familie Porsche Beteiligung GmbH % % %
Porsche Automobil Holding SE 52,22 % % 52,22 %
Dr. Wolfgang Porsche % % %
Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung % % %
Ferdinand Porsche Familien- Holding GmbH % % %
Ferdinand Alexander Porsche GmbH % % %
Familie Porsche Beteiligung GmbH % % %
Porsche Automobil Holding SE 52,22 % % 52,22 %

9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG

(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)

Datum der Hauptversammlung:

Gesamtstimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung: % (entspricht Stimmrechten)

20) Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG vom 17.06.2016

1. Angaben zum Emittenten

VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Berliner Ring 2, 38440 Wolfsburg, Deutschland

2. Grund der Mitteilung

☐ Erwerb/Veräußerung von Aktien mit Stimmrechten

☒ Erwerb/Veräußerung von Instrumenten

☐ Änderung der Gesamtzahl der Stimmrechte

☒ Sonstiger Grund: Konzernmitteilung aufgrund konzerninterner Umstrukturierung

3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen

scroll
Name: Dr. Wolfgang Porsche, Dr. Dr. Christian Porsche, Dipl.-Design. Stephanie Porsche-Schröder, Ferdinand Rudolf Wolfgang Porsche, Felix Alexander Porsche Registrierter Sitz und Staat:

4. Namen der Aktionäre mit 3 % oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.

Porsche Automobil Holding SE

5. Datum der Schwellenberührung

15.06.2016

6. Gesamtstimmrechtsanteile

scroll
Anteil Stimmrechte (Summe 7.a.) Anteil Instrumente (Summe 7.b.1. +7.b.2.) Summe Anteile (Summe 7.a. +7.b.) Gesamtzahl der Stimmrechte des Emittenten
neu 52,22 % 0,00 % 52,22 % 295089818
letzte Mitteilung 52,22 % 52,22 % 52,22 %  

7. Einzelheiten zu den Stimmrechtsbeständen

a. Stimmrechte (§§ 21, 22 WpHG)

scroll
ISIN absolut in %
direkt zugerechnet direkt zugerechnet
(§ 21 WpHG) (§ 22 WpHG) (§ 21 WpHG) (§ 22 WpHG)
DE0007664005 0 154093681 0 % 52,22 %
Summe 154093681 52,22 %

b.1. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 1 WpHG

scroll
Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungszeitraum / Laufzeit Stimmrechte absolut Stimmrechte
in %
        %
    Summe   %

b.2. Instrumente i.S.d. § 25 Abs. 1 Nr. 2 WpHG

scroll
Art des Instruments Fälligkeit / Verfall Ausübungszeitraum / Laufzeit Barausgleich oder physische Abwicklung Stimmrechte absolut Stimmrechte
in %
          %
      Summe   %

8. Informationen in Bezug auf den Mitteilungspflichtigen

☐ Mitteilungspflichtiger (3.) wird weder beherrscht noch beherrscht Mitteilungspflichtiger andere Unternehmen mit melderelevanten Stimmrechten des Emittenten (1.).

☒ Vollständige Kette der Tochterunternehmen beginnend mit der obersten beherrschenden Person oder dem obersten beherrschenden Unternehmen:

scroll
Unternehmen Stimmrechte in %, wenn 3 % oder höher Instrumente in %, wenn 5 % oder höher Summe in %, wenn 5 % oder höher
Dr. Wolfgang Porsche, Dr. Dr. Christian Porsche, Dipl.-Design. Stephanie Porsche-Schröder, Ferdinand Rudolf Wolfgang Porsche, Felix Alexander Porsche % % %
Familie WP Holding GmbH % % %
Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH % % %
Ferdinand Alexander Porsche GmbH % % %
Familie Porsche Beteiligung GmbH % % %
Porsche Automobil Holding SE 52,22 % % 52,22 %
Dr. Wolfgang Porsche, Dr. Dr. Christian Porsche, Dipl.-Design. Stephanie Porsche-Schröder, Ferdinand Rudolf Wolfgang Porsche, Felix Alexander Porsche % % %
Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung % % %
Ferdinand Porsche Familien- Holding GmbH % % %
Ferdinand Alexander Porsche GmbH % % %
Familie Porsche Beteiligung GmbH % % %
Porsche Automobil Holding SE 52,22 % % 52,22 %

9. Bei Vollmacht gemäß § 22 Abs. 3 WpHG

(nur möglich bei einer Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG)

Datum der Hauptversammlung:

Gesamtstimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung: % (entspricht Stimmrechten)

QATAR

Wir haben folgende Mitteilung erhalten:

(1) Pursuant to section 21 (1) WpHG we hereby notify for and on behalf of the State of Qatar, acting by and through the Qatar Investment Authority, Doha, Qatar, that its indirect voting rights in Volkswagen Aktiengesellschaft

(a) exceeded the threshold of 10 % on December 17, 2009 and amounted to 13.71 % of the voting rights of Volkswagen Aktiengesellschaft (40,440,274 voting rights) as per this date

(i) 6.93 % (20,429,274 voting rights) of which have been obtained by the exercise by Qatar Holding LLC of financial instruments within the meaning of section 25 (1) sentence 1 WpHG on that date granting the right to acquire shares in Volkswagen Aktiengesellschaft, and

(ii) all of which are attributed to the State of Qatar pursuant to section 22 (1) sentence 1 no. 1 WpHG.

(b) exceeded the threshold of 15 % on December 18, 2009 and amounted to 17.00 % of the voting rights of Volkswagen Aktiengesellschaft (50,149,012 voting rights) as per this date

(i) 3.29 % (9,708,738 voting rights) of which have been obtained by the exercise by Qatar Holding LLC of financial instruments within the meaning of section 25 (1) sentence 1 WpHG on that date granting the right to acquire shares in Volkswagen Aktiengesellschaft, and

(ii) all of which are attributed to the State of Qatar pursuant to section 22 (1) sentence 1 no. 1 WpHG.

Voting rights that are attributed to the State of Qatar pursuant to lit. (a) and (b) above are held via the following entities which are controlled by it and whose attributed proportion of voting rights in Volkswagen Aktiengesellschaft amount to 3 % each or more:

(aa) Qatar Investment Authority, Doha, Qatar;

(bb) Qatar Holding LLC, Doha, Qatar;

(cc) Qatar Holding Luxembourg II S.à.r.l., Luxembourg, Luxembourg;

(dd) Qatar Holding Netherlands B.V., Amsterdam, The Netherlands.

(2) Pursuant to section 21 (1) WpHG we hereby notify for and on behalf of the Qatar Investment Authority, Doha, Qatar, that its indirect voting rights in Volkswagen Aktiengesellschaft

(a) exceeded the threshold of 10 % on December 17, 2009 and amounted to 13.71 % of the voting rights of Volkswagen Aktiengesellschaft (40,440,274 voting rights) as per this date

(i) 6.93 % (20,429,274 voting rights) of which have been obtained by the exercise by Qatar Holding LLC of financial instruments within the meaning of section 25 (1) sentence 1 WpHG on that date granting the right to acquire shares in Volkswagen Aktiengesellschaft, and

(ii) all of which are attributed to the Qatar Investment Authority pursuant to section 22 (1) sentence 1 no. 1 WpHG.

(b) exceeded the threshold of 15 % on December 18, 2009 and amounted to 17.00 % of the voting rights of Volkswagen Aktiengesellschaft (50,149,012 voting rights) as per this date

(i) 3.29 % (9,708,738 voting rights) of which have been obtained by the exercise by Qatar Holding LLC of financial instruments within the meaning of section 25 (1) sentence 1 WpHG on that date granting the right to acquire shares in Volkswagen Aktiengesellschaft, and

(ii) all of which are attributed to the Qatar Investment Authority pursuant to section 22 (1) sentence 1 no. 1 WpHG.

Voting rights that are attributed to the Qatar Investment Authority pursuant to lit. (a) and (b) above are held via the entities as set forth in (1) (bb) through (dd) which are controlled by it and whose attributed proportion of voting rights in Volkswagen Aktiengesellschaft amount to 3 % each or more.

(3) Pursuant to section 21 (1) WpHG we hereby notify for and behalf of Qatar Holding LLC, Doha, Qatar, that its direct and indirect voting rights in Volkswagen Aktiengesellschaft

(a) exceeded the threshold of 10 % on December 17, 2009 and amounted to 13.71 % of the voting rights of Volkswagen Aktiengesellschaft (40,440,274 voting rights) as per this date

(i) 6.93 % (20,429,274 voting rights) of which have been obtained by the exercise of financial instruments within the meaning of section 25 (1) sentence 1 WpHG on that date granting the right to acquire shares in Volkswagen Aktiengesellschaft, and

(ii) 6.78 % (20,011,000 voting rights) of which are attributed to Qatar Holding LLC pursuant to section 22 (1) sentence 1 no. 1 WpHG.

(b) exceeded the threshold of 15 % on December 18, 2009 and amounted to 17.00 % of the voting rights of Volkswagen Aktiengesellschaft (50,149,012 voting rights) as per this date

(i) 3.29 % (9,708,738 voting rights) of which have been obtained by the exercise of financial instruments within the meaning of section 25 (1) sentence 1 WpHG on that date granting the right to acquire shares in Volkswagen Aktiengesellschaft, and

(ii) 6.78 % (20,011,000 voting rights) of which are attributed to Qatar Holding LLC pursuant to section 22 (1) sentence 1 no. 1 WpHG.

Voting rights that are attributed to Qatar Holding LLC pursuant to lit. (a) and (b) above are held via the entities as set forth in (1) (cc) through (dd) which are controlled by it and whose attributed proportion of voting rights in Volkswagen Aktiengesellschaft amount to 3 % each or more.

Wir haben folgende Mitteilung erhalten:

(1) Pursuant to section 21 (1) WpHG we hereby notify for and on behalf of Qatar Holding Luxembourg II S.à.r.l., Luxembourg, Luxembourg, that its indirect voting rights in Volkswagen Aktiengesellschaft exceeded the thresholds of 10 % and 15 % on December 18, 2009 and amounted to 17.00 % of the voting rights of Volkswagen Aktiengesellschaft (50,149,012 voting rights) as per this date, all of which are attributed to Qatar Holding Luxembourg II S.à.r.l. pursuant to section 22 (1) sentence 1 no.1 WpHG.

Voting rights that are attributed to Qatar Holding Luxembourg II S.à.r.l. are held via the following entities which are controlled by it and whose attributed proportion of voting rights in Volkswagen Aktiengesellschaft amount to 3 % each or more:

(a) Qatar Holding Netherlands B.V., Amsterdam, The Netherlands;

(b) Qatar Holding Germany GmbH, Frankfurt am Main, Germany.

(2) Pursuant to section 21 (1) WpHG we hereby notify for and on behalf of Qatar Holding Netherlands B.V., Amsterdam, The Netherlands, that its indirect voting rights in Volkswagen Aktiengesellschaft exceeded the thresholds of 10 % and 15 % on December 18, 2009 and amounted to 17.00 % of the voting rights of Volkswagen Aktiengesellschaft (50,149,012 voting rights) as per this date, all of which are attributed to Qatar Holding Luxembourg II S.à.r.l. pursuant to section 22 (1) sentence 1 no. 1 WpHG.

Voting rights that are attributed to Qatar Holding Netherlands B.V. are held via the entity as set forth in (1) (b) which is controlled by it and whose attributed proportion of voting rights in Volkswagen Aktiengesellschaft amounts to 3 % or more.

(3) Pursuant to section 21 (1) WpHG we hereby notify for and on behalf of Qatar Holding Germany GmbH, Frankfurt am Main, Germany, that its direct voting rights in Volkswagen Aktiengesellschaft exceeded the thresholds of 3 %, 5 %, 10 % and 15 % on December 18, 2009 and amounted to 17.00 % of the voting rights of Volkswagen Aktiengesellschaft (50,149,012 voting rights) as per this date.

LAND NIEDERSACHSEN

Das Land Niedersachsen hat unter dem 2. Januar 2017 mitgeteilt, dass das Land Niedersachsen zum 31. Dezember 2016 insgesamt 59.022.310 Stammaktien der Volkswagen AG hält. Hiervon werden 440 Stück VW-Stammaktien direkt und 59.021.870 Stammaktien indirekt über die landeseigene Hannoversche Beteiligungsgesellschaft mbH (HanBG) gehalten.

ENTWICKLUNG VOM JAHRESÜBERSCHUSS ZUM BILANZGEWINN

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Mio. € 2016 2015
Jahresüberschuss /-fehlbetrag 2.799 -5.515
Gewinnvortrag 2 5
Einstellung in die / Auflösung Andere Gewinnrücklagen -1.399 5.580
Bilanzgewinn 1.402 69

Im Jahresüberschuss werden weiterhin degressive Abschreibungen verrechnet. Für den im Geschäftsjahr angefallenen Betrag wird auf Seite 10 verwiesen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 1,4 Mrd. € eine Dividende in Höhe von 1,0 Mrd. € auszuschütten, sowie 0,4 Mrd. € in die Anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

GESAMTPERIODENAUFWAND

Materialaufwand

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Mio. € 2016 2015
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren 48.985 49.617
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.650 11.550
  53.635 61.167

PERSONALAUFWAND

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Mio. € 2016 2015
Löhne und Gehälter 8.237 8.234
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.793 1.688
davon für Altersversorgung (456) (461)
  10.030 9.923

AUSSERPLANMÄSSIGE ABSCHREIBUNGEN AUF FINANZANLAGEN

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Mio. € 2016 2015
Verbundene Unternehmen 256 -
Beteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen 50 -
  305 -

Bei verbundenen Unternehmen ist u.a. die VW India, Pvt. Ltd., Pune, Indien betroffen, bei den Beteiligungen die SGL Carbon GmbH, Wiesbaden.

IM JAHRESDURCHSCHNITT BEI DER VOLKSWAGEN AG BESCHÄFTIGTE MITARBEITER

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2016 2015
nach Gruppen    
Direkter Bereich 54.781 54.791
Indirekter Bereich 58.196 57.731
  112.977 112.523
Auszubildende 4.559 4.665
  117.536 117.188
nach Werken    
Wolfsburg 64.129 63.870
Hannover 14.267 14.083
Braunschweig 7.015 6.937
Kassel 16.384 16.364
Emden 8.905 9.032
Salzgitter 6.836 6.904
  117.536 117.188

Die Angaben zur personellen Zusammensetzung des Vorstands und des Aufsichtsrats und zur Veränderung dieser Gremien sowie zu den Mitgliedschaften der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren Kontrollgremien befinden sich in einer Anlage zum Anhang.

NACHTRAGSBERICHT

Fehlanzeige.

ANGABEN ZU NAHE STEHENDEN PERSONEN UND UNTERNEHMEN

Als nahe stehende Personen oder Unternehmen gelten in Anlehnung an IAS 24 natürliche Personen und Unternehmen, die von der Volkswagen AG beeinflusst werden können, die einen Einfluss auf die Volkswagen AG ausüben können oder die unter dem Einfluss einer anderen nahe stehenden Partei der Volkswagen AG stehen. Die Porsche SE hat sich Ende September 2015 mit der Suzuki Motor Corporation über den außerbörslichen Erwerb von 1,5 % der Stammaktien an der Volkswagen AG geeinigt. Zum Bilanzstichtag hielt die Porsche SE mit 52,2 % die Mehrheit der Stimmrechte an der Volkswagen AG. Auf der Außerordentlichen Hauptversammlung der Volkswagen AG am 3. Dezember 2009 wurde die Schaffung von Entsendungsrechten für das Land Niedersachsen beschlossen. Damit kann die Porsche SE nicht die Mehrheit der Mitglieder im Aufsichtsrat der Volkswagen AG bestellen, solange dem Land Niedersachsen mindestens 15 % der Stammaktien gehören. Die Porsche SE hat aber die Möglichkeit, an den unternehmenspolitischen Entscheidungen des Volkswagen Konzerns mitzuwirken und gilt damit als nahe stehendes Unternehmen im Sinne des IAS 24.

Die Einbringung des operativen Holdinggeschäftsbetriebs der Porsche SE in die Volkswagen AG am 1. August 2012 wirkt sich wie folgt auf die bereits vor Einbringung bestehenden, im Zuge der Grundlagenvereinbarung und der hiermit im Zusammenhang stehenden Durchführungsverträge, geschlossenen Vereinbarungen zwischen der Porsche SE, der Volkswagen AG und Gesellschaften des Porsche Holding Stuttgart Konzerns aus:

Unverändert stellt die Volkswagen AG die Porsche SE von bestimmten Finanzgarantien, die die Porsche SE gegenüber Gläubigern der Gesellschaften des Porsche Holding Stuttgart Konzerns gegeben hat, in Höhe ihres Anteils am Kapital der Porsche Holding Stuttgart, welcher seit der Einbringung zum 1. August 2012 100 % beträgt, frei. Im Rahmen der Übertragung des operativen Holding-Geschäftsbetriebs von der Porsche SE wurde die Porsche Holding Finance plc, Dublin, Irland, in den Volkswagen Konzern eingebracht. Seit dem 1. August 2012 umfasst die Freistellung daher auch Finanzgarantien, die die Porsche SE gegenüber Gläubigern der Porsche Holding Finance plc bezüglich der Zinszahlung und Rückzahlung von Anleihen in einem Gesamtvolumen von insgesamt 250 Mio. € abgegeben hat. Im Rahmen der Einbringung des operativen Holding-Geschäftsbetriebs der Porsche SE in die Volkswagen AG verpflichtete sich die Volkswagen AG, für die gegenüber externen Gläubigern gegebenen Garantien, unter Berücksichtigung der Freistellung im Innenverhältnis, eine marktübliche Haftungsvergütung mit Wirkung ab dem 1. August 2012 zu übernehmen.

Unverändert gilt, dass die Volkswagen AG die Porsche SE von Ansprüchen des Einlagensicherungsfonds im Innenverhältnis freigestellt hat, nachdem die Porsche SE im August 2009 eine vom Bundesverband Deutscher Banken geforderte Freistellungserklärung gegenüber dem Einlagensicherungsfonds abgegeben hatte. Die Volkswagen AG hat sich zudem verpflichtet, den Einlagensicherungsfonds von etwaigen Verlusten freizustellen, die durch dessen Maßnahmen zugunsten eines im Mehrheitsbesitz stehenden Kreditinstituts anfallen.

Unverändert gilt, dass die Porsche SE die Porsche Holding Stuttgart, die Porsche AG sowie deren Rechtsvorgänger unter bestimmten Voraussetzungen von steuerlichen Belastungen freistellt, die über die auf Ebene dieser Gesellschaften bilanzierten Verpflichtungen aus Zeiträumen bis einschließlich 31. Juli 2009 hinausgehen. Umgekehrt hat sich die Volkswagen AG grundsätzlich verpflichtet, etwaige Steuervorteile oder Steuererstattungen der Porsche Holding Stuttgart, der Porsche AG sowie deren Rechtsvorgängern und Tochterunternehmen für Veranlagungszeiträume bis zum 31. Juli 2009 an die Porsche SE zu erstatten. Basierend auf dem Ergebnis der abgeschlossenen steuerlichen Außenprüfung für die Veranlagungszeiträume 2006 bis 2008 würde sich für die Volkswagen AG eine Ausgleichsverpflichtung im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich ergeben. Künftige neuere Erkenntnisse aus der Ende 2015 begonnenen steuerlichen Außenprüfung für den Veranlagungszeitraum 2009 können dazu führen, dass sich die mögliche Ausgleichsverpflichtung erhöhen oder vermindern kann.

Bezüglich der bei der Porsche SE bis zur Einbringung ihres operativen Holding-Geschäftsbetriebs in die Volkswagen AG verbliebenen 50,1 % der Anteile an der Porsche Holding Stuttgart, hatten sich die Porsche SE und die Volkswagen AG im Rahmen der Grundlagenvereinbarung wechselseitig Put- und Call-Optionen eingeräumt. Sowohl die Volkswagen AG (im Falle der Ausübung ihrer Call-Option) als auch die Porsche SE (im Falle der Ausübung ihrer Put-Option) hatten sich verpflichtet, aus der Ausübung der Optionen und eventuellen nachgelagerten Handlungen sich in Bezug auf die Beteiligung an der Porsche Holding Stuttgart ergebende steuerliche Belastungen (z. B. aus der Nachversteuerung der Ausgliederung 2007 und/oder 2009) zu tragen. Hätten sich bei der Volkswagen AG, der Porsche Holding Stuttgart, der Porsche AG oder deren jeweiligen Tochtergesellschaften aus der Nachversteuerung der Ausgliederung 2007 und/oder 2009 steuerliche Vorteile ergeben, hätte sich im Falle der Ausübung der Put-Option durch die Porsche SE der für die Übertragung des verbleibenden 50,1 %igen Anteils an der Porsche Holding Stuttgart von der Volkswagen AG zu entrichtende Kaufpreis um den Barwert der Steuervorteile erhöht.

Diese Regelung wurde im Rahmen des Einbringungsvertrags dahingehend übernommen, dass die Porsche SE in Höhe des Barwerts der realisierbaren Steuervorteile aus einer infolge der Einbringung entstehenden Nachversteuerung der Ausgliederung 2007 einen Anspruch auf Zahlung gegen die Volkswagen AG hat. Im Rahmen der Einbringung wurde zudem vereinbart, dass die Porsche SE die Volkswagen AG, die Porsche Holding Stuttgart sowie deren Tochterunternehmen von Steuern freistellt, sofern es durch von der Porsche SE vorgenommene oder unterlassene Maßnahmen bei oder nach Umsetzung der Einbringung zu einer Nachversteuerung 2012 bei diesen Gesellschaften kommen sollte. Auch in diesem Fall hat die Porsche SE einen Anspruch auf Zahlung gegen die Volkswagen AG in Höhe des Barwerts der realisierbaren Steuervorteile, die sich bei einem derartigen Vorgang auf Ebene der Volkswagen AG oder einem ihrer Tochterunternehmen ergeben.

Im Zusammenhang mit der Einbringung des operativen Holdinggeschäftsbetriebs der Porsche SE in die Volkswagen AG wurden weitere Verträge geschlossen und Erklärungen abgegeben, dazu zählen im Wesentlichen:

Die Porsche SE hat der Volkswagen AG im Rahmen der Einbringung verschiedene Garantien bezüglich der Porsche Holding Stuttgart, der Porsche AG und ihrer sonstigen übergehenden Beteiligungen gewährt. Diese beziehen sich unter anderem auf die ordnungsgemäße Ausgabe und volle Einzahlung der Aktien beziehungsweise Einlagen und beziehungsweise oder auf die Inhaberschaft der Anteile an der Porsche Holding Stuttgart und der Porsche AG.

Des Weiteren gab die Porsche SE im Rahmen der Einbringung ihres operativen Holding-Geschäftsbetriebs Garantien für sonstige übergehende Vermögenswerte und Schulden gegenüber der Volkswagen AG ab. Dabei garantiert die Porsche SE, dass diese bis zum Zeitpunkt des Vollzugs der Einbringung nicht abgetreten und grundsätzlich frei von Rechten Dritter sind.

Die Haftung der Porsche SE für diese Garantien ist grundsätzlich beschränkt auf die von der Volkswagen AG erbrachte Gegenleistung.

Die Porsche SE stellt ihre eingebrachten Tochterunternehmen, die Porsche Holding Stuttgart, die Porsche AG sowie deren Tochterunternehmen von Verpflichtungen gegenüber der Porsche SE frei, die den Zeitraum bis einschließlich 31. Dezember 2011 betreffen und über die auf Ebene dieser Gesellschaften für diesen Zeitraum hierfür passivierten Verpflichtungen hinausgehen.

Die Porsche SE stellt die Porsche Holding Stuttgart und die Porsche AG von Verpflichtungen aus bestimmten Rechtsstreitigkeiten frei; dies schließt die Kosten für eine angemessene Rechtsverteidigung ein.

Zudem stellt die Porsche SE die Volkswagen AG, die Porsche Holding Stuttgart, die Porsche AG und deren Tochterunternehmen hälftig von Steuern (außer Ertragsteuern) frei, die auf deren Ebene im Zusammenhang mit der Einbringung entstehen und die bei Ausübung der Call-Option auf die bei der Porsche SE bis zur Einbringung verbliebenen Anteile an der Porsche Holding Stuttgart nicht angefallen wären. Entsprechend stellt die Volkswagen AG die Porsche SE hälftig von derartigen, bei ihr anfallenden Steuern frei. Darüber hinaus wird die Porsche Holding Stuttgart hälftig von infolge der Verschmelzung ausgelösten Grunderwerbsteuer und sonstigen Kosten freigestellt.

Es wurde darüber hinaus die verursachungsgerechte Allokation etwaiger nachträglicher Umsatzsteuerforderungen beziehungsweise -verbindlichkeiten aus Vorgängen bis zum 31. Dezember 2009 zwischen der Porsche SE und der Porsche AG vereinbart.

Im Einbringungsvertrag wurden zwischen der Porsche SE und dem Volkswagen Konzern verschiedene Informations-, Verhaltens- und Mitwirkungspflichten vereinbart.

Das Land Niedersachsen und die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft mbH, Hannover, verfügen gemäß Mitteilung vom 2. Januar 2017 am 31. Dezember 2016 über 20,00 % der Stimmrechte an der Volkswagen AG. Darüber hinaus wurde - wie oben dargestellt - von der Hauptversammlung der Volkswagen AG am 3. Dezember 2009 beschlossen, dass das Land Niedersachsen zwei Mitglieder des Aufsichtsrates bestellen darf (Entsendungsrecht).

Mitglieder des Vorstands beziehungsweise des Aufsichtsrats der Volkswagen AG sind Mitglieder in Aufsichtsräten beziehungsweise Vorständen von anderen Unternehmen oder sind Gesellschafter anderer Unternehmen, mit denen die Volkswagen AG im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Beziehungen unterhält. Alle Geschäfte mit nahe stehenden Personen und Unternehmen werden zu Bedingungen ausgeführt, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.

Die folgenden Tabellen zeigen das Lieferungs- und Leistungsvolumen zwischen der Volkswagen AG und nahe stehenden Unternehmen und Personen. Deren Umfang wurde in Anlehnung an nahe stehende Personen nach IAS 24 bestimmt und umfasst konsolidierte und nicht konsolidierte Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, assoziierte Unternehmen, der Porsche SE und deren verbundenen Unternehmen sowie weitere nahe stehende Personen und Gesellschaften. Zusätzlich zu den Angaben in den folgenden Tabellen wurden von der Volkswagen AG an die Porsche SE Dividenden in Höhe von 17 Mio. € (Vorjahr: 719 Mio. €) gezahlt.

NAHE STEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN

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Mio. € ERBRACHTE LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN 2016 EMPFANGENE LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN 2016
Porsche SE 1 -
Aufsichtsräte 0 -
Vorstandsmitglieder 0 -
Vollkonsolidierte Tochtergesellschaften 7.434 7.498
Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften 39 299
Gemeinschaftsunternehmen 1.568 812
Assoziierte Unternehmen 5 133
Versorgungspläne 4 -
Land Niedersachen, deren Mehrheitsbeteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen 5 5
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Mio. € ERTRÄGE AUS ERGEBNISABFÜHRUNGSVERTRÄGEN UND DIVIDENDEN 2016 ANWENDUNGEN AUS VERLUSTÜBERNAHMEN 2016 ZINSERTRÄGE 2016 ZINSAUFWAND 2016
Porsche SE - - - 1
Vollkonsolidierte Tochtergesellschaften 1.773 - 28 162
Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften 4 1 -0 0
Gemeinschaftsunternehmen 2.113 - - 0
Assoziierte Unternehmen - - 0 0
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Mio. € GEWÄHRTE SICHERHEITEN 2016 ERHALTENE SICHERHEITEN 2016 GEWÄHRTE KREDITLINIEN 2016
Vollkonsolidierte Tochtergesellschaften 377 - 6.280
Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften - - 117
Gemeinschaftsunternehmen - 109 -
Land Niedersachsen, deren Mehrheitsbeteiligung und Gemeinschaftsunternehmen - 2 -

Vorstand und Aufsichtsrat des Volkswagen Konzerns sind nahe stehende Personen. Für diesen Personenkreis sind folgende Aufwendungen für die im Rahmen ihrer Organtätigkeit gewährten Leistungen und Vergütungen erfasst worden:

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2016 2015
Kurzfristig fällige Leistungen 44.121.431 65.020.873
Leistungen auf Basis virtueller Aktien -670.296 -
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 5.829.277 1.746.494
Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses - 41.132.431
  49.280.412 107.899.797

Durch Beschluss des Aufsichtsrats der Volkswagen AG in seiner Sitzung am 22. April 2016 wurde für die im Zeitpunkt des Beschlusses aktiven Vorstandsmitglieder ein Anteil von 30 % der variablen Vergütung für das Geschäftsjahr 2015 zurückbehalten und unter den Vorbehalt der zukünftigen Aktienkursentwicklung gestellt.

Den angestellten Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat steht weiterhin ein reguläres Gehalt im Rahmen ihres Arbeitsvertrags zu. Dieses orientiert sich an den Vorschriften des Betriebsverfassungsgesetzes und entspricht einer angemessenen Vergütung für die entsprechende Funktion beziehungsweise Tätigkeit im Unternehmen. Dies gilt entsprechend für den Vertreter der Leitenden Angestellten im Aufsichtsrat.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben gegenüber dem Vorstand erklärt, auf ihre Ansprüche für sämtliche Vergütungszahlungen für das Geschäftsjahr 2016 zu verzichten. Der Verzicht gilt, soweit und sofern diese Ansprüche über den Betrag hinausgehen, der sich bei der Umsetzung der von der Hauptversammlung am 10. Mai 2017 für das laufende und künftige Geschäftsjahre noch zu beschließenden neuen Vergütungsregelungen für den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2016 ergeben hätte. Auf die im Anhang dargestellten Werte des Jahres 2016 hat der nach Ablauf des Geschäftsjahres erklärte Verzicht keine Auswirkung

Zum Geschäftsjahresende bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Vorstandsmitgliedern für Tantiemen, für Leistungen auf Basis virtueller Aktien und für Leistungen aus Anlass der Beendigung von Arbeitsverhältnissen im Jahr 2015 in Höhe von 26,2 Mio. € (Vorjahr: 75,7 Mio. €), sowie gegenüber Aufsichtsratsmitgliedern in Höhe von 7,2 Mio. € (Vorjahr -). Die Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses betreffen Zuführungen zu Pensionsrückstellungen für aktive Vorstandsmitglieder.

PENSIONEN DES VORSTANDS

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DIENSTZEITAUFWAND 2016 BARWERT ZUM 31.12.2016 DIENSTZEITAUFWAND 2015 BARWERT ZUM 31.12.2015
Matthias Müller 192.698 19.101.848 214.899 18.537.453
Karlheinz Blessing 569.026 550.704 - -
Herbert Diess 648.115 936.752 328.738 298.854
Francisco Javier Garcia Sanz 325.966 14.887.586 268.796 14.296.031
Jochem Heizmann -875.971 14.988.243 -901.098 15.476.845
Christine Hohmann-Dennhardt 586.752 572.997 - -
Christian Klingler - - 107.355 -
Horst Neumann - - -814.385 -
Leif Östling - - 190.566 -
Hans Dieter Pötsch - - -38.476 -
Andreas Renschler 3.449.716 7.477.713 4.026.819 4.026.819
Rupert Stadler 328.251 12.893.568 273.555 12.426.367
Martin Winterkorn - - -1.026.405 -
Frank Witter 604.724 5.767.558 -883.870 5.099.047
Summe 5.829.277 77.176.969 1.746.494 70.161.416

VERGÜTUNGEN VON VORSTAND UND AUFSICHTSRAT

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2016 2015
Bezüge des Vorstands    
Erfolgsunabhängige Vergütung 18.093.835 28.288.098
Erfolgsabhängige Vergütung 20.622.000 34.956.362
  38.715.835 63.244.460
Bezüge des Aufsichtsrats    
Fixe Vergütungsbestandteile 384.471 313.158
Variable Vergütungsbestandteile 4.508.626 -
  4.893.096 313.158
  43.608.931 63.557.618

Die erfolgsunabhängige Vergütung des Vorstands setzt sich aus einer Festvergütung und Nebenleistungen zusammen. Die Festvergütung enthält neben der Grundvergütung in unterschiedlichem Umfang auch die Vergütung für die Übernahme von Mandaten bei Konzerngesellschaften. Die individuellen Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind im Rahmen des Vergütungsberichts innerhalb des Lageberichts erläutert. Die Nebenleistungen resultieren aus der Gewährung von Sachbezügen. Dazu gehören insbesondere die Überlassung von Betriebsmitteln, zum Beispiel Dienstwagen, sowie die Übernahme von Versicherungsprämien. Steuern, die auf diese Sachbezüge entfallen, wurden im Wesentlichen von der Volkswagen AG getragen.

Die erfolgsabhängige Vergütung setzt sich zusammen aus einer Sondervergütung, die sich auf die Geschäftsentwicklung des Berichtsjahres und des vorangegangenen Jahres bezieht, sowie seit 2010 aus einem Long Term Incentive (LTI, langfristiger Anreiz), dem eine Betrachtung des Berichtsjahres und der drei vorangegangenen Geschäftsjahre zugrunde liegt. Darüber hinaus können individuelle Leistungen der Vorstandsmitglieder bonifiziert werden.

In den nach handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten erfolgsabhängigen Vergütungen sind die von den aktiven Vorständen zurückbehaltenen und unter dem Vorbehalt der zukünftigen Aktienkursentwicklung gestellten Beträge bereits im Vorjahr mit ihrem Fair Value in Höhe von 4,2 Mio. € einbezogen worden. Aufgrund der Aktienkursentwicklung zum 31. Dezember 2016 wurden Aufwendungen in Höhe von 0,8 Mio. € erfasst, die nach handelsrechtlichen Regelungen keine Bezüge darstellen. Auf Basis des zurückbehaltenen Betrages ergaben sich insgesamt 50.703 virtuelle Vorzugsaktien.

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 24. Februar 2017 das Angebot von Herrn Blessing angenommen, für das Geschäftsjahr 2016 auf den Aufstockungsbetrag in Höhe von 512,5 Tsd. € zur Erreichung der Mindestvergütung unwiderruflich zu verzichten. Der Verzicht hat die nach handelsrechtlichen Vorschriften anzugebende erfolgsabhängige Vergütung des Berichtsjahres gemindert.

Am 31. Dezember 2016 betrugen die Pensionsrückstellungen für Mitglieder des Vorstands 77,2 Mio. € (Vorjahr: 70,2 Mio. €). Die Dynamisierung der laufenden Renten erfolgt analog der Dynamisierung des höchsten Tarifgehaltes, sofern die Anwendung des § 16 BetrAVG nicht zu einer stärkeren Anhebung führt. Für Verträge mit Mitgliedern des Vorstands, die ab dem 1. Januar 2010 geschlossen wurden, besteht im Krankheitsfall Anspruch auf eine sechs- bis zwölfmonatige Fortzahlung der normalen Bezüge. Zuvor abgeschlossene Verträge gewähren eine sechsmonatige Fortzahlung. Bei Dienstunfähigkeit besteht Anspruch auf das Ruhegehalt. Hinterbliebene erhalten 66 2/3 % Witwenrente beziehungsweise 20 % Waisengeld bezogen auf das Ruhegehalt des ehemaligen Vorstandsmitglieds.

Ausgeschiedene Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen haben 11,1 Mio. € (Vorjahr: 51,3 Mio. €) erhalten. In den Vorjahreswerten sind Beträge enthalten, die den Herrn Östling, Winterkorn, Klingler und Pötsch im Zusammenhang mit ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand zugesagt wurden.

Für diesen Personenkreis bestanden Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 205,6 Mio. € (Vorjahr: 209,9 Mio. €).

An Mitglieder des Vorstands wurden keine unverzinslichen Vorschüsse (Vorjahr: 0,2 Mio. €) gezahlt.

 

Wolfsburg, den 24. Februar 2017

Volkswagen Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Volkswagen AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Wolfsburg, 24. Februar 2017

Volkswagen Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Matthias Müller

Karlheinz Blessing

Herbert Diess

Francisco Javier Garcia Sanz

Jochem Heizmann

Andreas Renschler

Rupert Stadler

Hiltrud Dorothea Werner

Frank Witter

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 24. Februar 2017 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk mit Hinweis erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den zusammengefassten Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des zusammengefassten Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.

Ohne unser Urteil einzuschränken, weisen wir auf die im Anhang im Abschnitt "Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres" und im zusammengefassten Lagebericht im Abschnitt "Dieselthematik" dargestellten Informationen und abgegebenen Erklärungen im Zusammenhang mit der Dieselthematik, den zugrundeliegenden Ursachen, der Involvierung von Vorstandsmitgliedern sowie der Auswirkungen auf diesen Abschluss hin.

Auf der Grundlage der dargestellten und diesem Abschluss zugrundeliegenden bisherigen Ergebnisse der verschiedenen eingeleiteten Maßnahmen zur Aufklärung des Sachverhalts gibt es keine Bestätigung dafür, dass Vorstandsmitglieder vor Sommer 2015 Kenntnis von der bewussten Manipulation der Steuerungssoftware hatten. Sollten im Rahmen der weiteren Aufklärungen neue belastbare Erkenntnisse über einen früheren Informationsstand der Vorstandsmitglieder über die bewusste Manipulation der Steuerungssoftware gewonnen werden, könnte dies ggf. Auswirkungen auf den Jahres - bzw. Konzernabschluss sowie auf den zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 und die Vorjahre haben.

Die bislang gebildeten Rückstellungen für Gewährleistungen und Rechtsrisiken basieren auf dem dargestellten Kenntnisstand. Aufgrund der mit den laufenden und erwarteten Rechtsstreitigkeiten zwangsläufig zusammenhängenden Unsicherheiten ist nicht auszuschließen, dass zukünftig die Einschätzung der Risiken anders ausfallen kann."

 

Hannover, den 24. Februar 2017

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Winkeljohann, Wirtschaftsprüfer

Frank Hübner, Wirtschaftsprüfer

Organe

Mitglieder des Vorstands und deren Mandate Stand 31. Dezember 2016 beziehungsweise Datum des Ausscheidens aus dem Vorstand der Volkswagen AG

MATTHIAS MÜLLER (63)

Vorsitzender (seit 26.09.2015)

01.03.2015*

Mitglied des Vorstands der Porsche Automobil Holding SE 13.10.2010*

DR. RER. SOC. KARLHEINZ BLESSING (59)

Personal und Organisation

01.01.2016*

Mandate:

ο Wolfsburg AG, Wolfsburg

DR. ING. HERBERT DIESS (58)

Vorsitzender des Markenvorstands

Volkswagen Pkw

01.07.2015*

Mandate:

ο Infineon Technologies AG, Neubiberg

DR. RER. POL. H.C. FRANCISCO JAVIER GARCIA SANZ (59)

Beschaffung

01.07.2001*

Mandate:

ο Hochtief AG, Essen

⦿ Criteria CaixaHolding S.A., Barcelona

PROF. DR. RER. POL. DR.-ING. E.H. JOCHEM HEIZMANN (64)

China

11.01.2007*

Mandate:

ο Lufthansa Technik AG, Hamburg

DR. JUR. CHRISTINE HOHMANN-DENNHARDT (66)

Integrität und Recht 01.01.2016 -31.01.2017*

Mandate (am 31.01.2017):

⦿ Messe Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main

ANDREAS RENSCHLER (58)

Nutzfahrzeuge

01.02.2015*

Mandate:

ο Deutsche Messe AG, Hannover

PROF. RUPERT STADLER (53)

Vorsitzender des Vorstands der AU DI AG 01.01.2010*

Mandate:

ο FC Bayern München AG, München

HILTRUD DOROTHEA WERNER (50)

Integrität und Recht

01.02.2017*

FRANK WITTER (57)

Finanzen und Controlling 07.10.2015*

Die Mitglieder des Vorstands nehmen im Zusammenhang mit ihrer Aufgabe der Konzernsteuerung und -überwachung weitere Aufsichtsratsmandate bei Konzern- und wesentlichen Beteiligungsunternehmen wahr.

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ο Mitgliedschaft in inländischen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten
⦿ Vergleichbare Mandate im In- und Ausland

* Beginn der jeweiligen Vorstandstätigkeit beziehungsweise Zeitraum der Zugehörigkeit zum Vorstand.

Mitglieder des Aufsichtsrats und deren Mandate Mandate: Stand 31. Dezember 2016 beziehungsweise Datum des Ausscheidens aus dem Aufsichtsrat der Volkswagen AG

HANS DIETER PÖTSCH (65)

(Vorsitzender; seit 07.10.2015)

Vorsitzender des Vorstands und

Finanzvorstand der Porsche Automobil Holding SE

07.10.2015*

Mandate:

ο AUDI AG, Ingolstadt

ο Autostadt GmbH, Wolfsburg (Vorsitz)

ο Bertelsmann Management SE, Gütersloh

ο Bertelsmann SE & Co. KGaA, Gütersloh

ο Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart

⦿ Porsche Austria Gesellschaft m.b.H., Salzburg (Vorsitz)

⦿ Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg (Vorsitz)

⦿ Porsche Retail GmbH, Salzburg (Vorsitz)

⦿ VfL Wolfsburg-Fußball GmbH, Wolfsburg (stv. Vorsitz)

⦿ Volkswagen Truck & Bus GmbH, Braunschweig

JÖRG HOFMANN (61)

(Stv. Vorsitzender; seit 20.11.2015)

1. Vorsitzender der Industriegewerkschaft Metall 20.11.2015*

Mandate:

ο Robert Bosch GmbH, Stuttgart

DR. JUR. KLAUS LIESEN (85)

02.07.1987 - 03.05.2006*

Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Volkswagen AG (seit 03.05.2006)

DR. HUSSAIN ALI AL-ABDULLA (59)

Minister of State 22.04.2010*

Mandate:

⦿ Gulf Investment Corporation, Safat/Kuwait

⦿ Kirnaf Finance, Riad (Vorsitz)

⦿ Masraf Al Rayan, Doha (Vorsitz)

⦿ Qatar Holding, Doha

⦿ Qatar Investment Authority, Doha

AKBAR AL BAKER (56)

Minister of State and Group Chief Executive of Qatar Airways

05.05.2015 - 22.06.2016*

Mandate (am 22.06.2016):

⦿ Arab Air Carriers Organization, Beirut (Vorsitz)

⦿ Heathrow Airport Holdings Ltd., London

⦿ International Air Transport Association, Montreal

DR. HESSA SULTAN AL-JABER (57)

Minister of State 22.06.2016*

Mandate:

⦿ Qatar Satellite Company, Doha

⦿ Malomatia, Doha

⦿ Trio Investment, Doha

BIRGIT DIETZE (43)

Gewerkschaftssekretärin beim Vorstand der IG Metall 01.06.2016*

ANNIKA FALKENGREN (54)

Präsidentin und Vorsitzende des Vorstands der Skandinaviska Enskilda Banken AB 03.05.2011*

Mandate:

⦿ FAM AB, Stockholm

⦿ Scania CV AB, Södertälje

DR. JUR. HANS-PETER FISCHER (57)

Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen

Management Association

01.01.2013*

Mandate:

⦿ Volkswagen Pension Trust e.V., Wolfsburg

UWE FRITSCH (60)

Vorsitzender des Betriebsrats Werk Braunschweig der Volkswagen AG

19.04.2012*

Mandate:

⦿ Eintracht Braunschweig GmbH & Co KGaA, Braunschweig

⦿ Basketball Löwen Braunschweig GmbH, Braunschweig

BABETTE FRÖHLICH (51)

Industriegewerkschaft Metall,

FB Koordination der Vorstandsaufgaben und Planung 25.10.2007 -01.06.2016*

UWE HÜCK (54)

Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG;

01.07.2015*

Mandate:

ο Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart (stv. Vorsitz)

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart (stv. Vorsitz)

JOHAN JÄRVKLO (43)

Vorsitzender der IF Metall bei der Scania AB 22.11.2015*

Mandate:

⦿ Scania CV AB, Södertälje

⦿ Volkswagen Truck & Bus GmbH, Braunschweig

DR. LOUISE KIESLING (59)

Designerin und Unternehmerin 30.04.2015*

OLAF LIES (49)

Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr 19.02.2013*

Mandate:

ο Deutsche Messe AG, Hannover (Vorsitz)

ο Container Terminal Wilhelmshaven JadeWeserPortMarketing GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven (Vorsitz)

ο Demografieagentur für die niedersächsische Wirtschaft GmbH, Hannover (Vorsitz)

ο JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG, Wilhelmshaven (Vorsitz)

ο JadeWeserPort Realisierungs-Beteiligungs GmbH, Wilhelmshaven (Vorsitz)

PETER MOSCH (44)

Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der AUDI AG 18.01.2006*

Mandate:

ο AUDI AG, Ingolstadt

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart

ο Audi Pensionskasse - Altersversorgung der AUTO UNION GmbH, VVaG, Ingolstadt

BERND OSTERLOH (60)

Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Volkswagen AG 01.01.2005*

Mandate:

ο Autostadt GmbH, Wolfsburg

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart

ο Wolfsburg AG, Wolfsburg

⦿ Allianz für die Region GmbH, Braunschweig

⦿ Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg

⦿ SEAT, S.A., Martorell

⦿ ŠKODA Auto a.s., Mladá Boleslav

⦿ VfL Wolfsburg-Fußball GmbH, Wolfsburg

⦿ Volkswagen Immobilien GmbH, Wolfsburg

⦿ Volkswagen Truck & Bus GmbH, Braunschweig

DR. JUR. HANS MICHEL PIËCH (74)

Selbstständiger Rechtsanwalt 07.08.2009*

Mandate:

ο AUDI AG, Ingolstadt

ο Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart

⦿ Porsche Cars Great Britain Ltd., Reading

⦿ Porsche Cars North America Inc., Atlanta

⦿ Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg

⦿ Porsche Ibérica S.A., Madrid

⦿ Porsche Italia S.p.A., Padua

⦿ Schmittenhöhebahn AG, Zell am See

⦿ Volksoper Wien GmbH, Wien

DR. JUR. FERDINAND OLIVER PORSCHE (55)

Vorstand der Familie Porsche AG

Beteiligungsgesellschaft 07.08.2009*

Mandate:

ο AUDI AG, Ingolstadt

ο Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart

⦿ PGA S.A., Paris

⦿ Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg

⦿ Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Ludwigsburg

⦿ Volkswagen Truck & Bus GmbH, Braunschweig

DR. RER. COMM. WOLFGANG PORSCHE (73)

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Porsche Automobil Holding SE;

Vorsitzender des Aufsichtsrats der

Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG 24.04.2008*

Mandate:

ο AUDI AG, Ingolstadt

ο Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart (Vorsitz)

ο Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart (Vorsitz)

⦿ Familie Porsche AG Beteiligungsgesellschaft, Salzburg (Vorsitz)

⦿ Porsche Cars Great Britain Ltd., Reading

⦿ Porsche Cars North America Inc., Atlanta

⦿ Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg

⦿ Porsche Ibérica S.A., Madrid

⦿ Porsche Italia S.p.A., Padua

⦿ Schmittenhöhebahn AG, Zell am See

STEPHAN WEIL (58)

Niedersächsischer Ministerpräsident 19.02.2013*

STEPHAN WOLF (50)

Stv. Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrats der Volkswagen AG 01.01.2013*

Mandate:

ο Volkswagen Financial Services AG, Braunschweig

ο Wolfsburg AG, Wolfsburg

⦿ Volkswagen Pension Trust e.V., Wolfsburg

THOMAS ZWIEBLER (51)

Vorsitzender des Betriebsrats Volkswagen Nutzfahrzeuge 15.05.2010*

AUSSCHÜSSE DES AUFSICHTSRATS STAND 31. DEZEMBER 2016

Mitglieder des Präsidiums

Hans Dieter Pötsch (Vorsitz)

Jörg Hofmann (stv. Vorsitz)

Bernd Osterloh

Dr. Wolfgang Porsche

Stephan Weil

Stephan Wolf

Mitglieder des Vermittlungsausschusses gemäß § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz

Hans Dieter Pötsch (Vorsitz)

Jörg Hofmann (stv. Vorsitz)

Bernd Osterloh

Stephan Weil

Mitglieder des Prüfungsausschusses

Dr. Ferdinand Oliver Porsche (Vorsitz)

Peter Mosch (stv. Vorsitz)

Birgit Dietze

Annika Falkengren

Mitglieder des Nominierungsausschusses

Hans Dieter Pötsch (Vorsitz)

Dr. Wolfgang Porsche

Stephan Weil

Sonderausschuss Dieselmotoren

Dr. Wolfgang Porsche (Vorsitz)

Uwe Fritsch

Olaf Lies

Bernd Osterloh

Dr. Ferdinand Oliver Porsche

Thomas Zwiebler

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ο Mitgliedschaft in inländischen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten
⦿ Vergleichbare Mandate im In- und Ausland

* Beginn der jeweiligen Aufsichtsratstätigkeit beziehungsweise Zeitraum der Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat.

VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT

Anteilsbesitz gem. §§ 285 und 313 HGB für die Volkswagen AG und den Volkswagen Konzern sowie Darstellung der in den Volkswagen Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gem. IFRS 12 zum 31.12.2016

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Kurs Mengennot. (1 Euro=) Höhe des Anteils der VW AG am Kapital
in %
Eigenkapital
in Tsd.
Name und Sitz des Unternehmens Währung 31.12.2016 direkt indirekt Gesamt Landeswährung
I. MUTTERUNTERNEHMEN            
VOLKSWAGEN AG, Wolfsburg EUR          
II. TOCHTERUNTERNEHMEN            
A. Vollkonsolidierte Gesellschaften            
1. Inland            
ASB Autohaus Berlin GmbH, Berlin EUR   - 100,00 100,00 12.904
AUDI AG, Ingolstadt EUR   99,55 - 99,55 11.716.699
Audi Berlin GmbH, Berlin EUR   - 100,00 100,00 6.625
Audi Electronics Venture GmbH, Gaimersheim EUR   - 100,00 100,00 32.018
Audi Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main EUR   - 100,00 100,00 8.477
Audi Hamburg GmbH, Hamburg EUR   - 100,00 100,00 13.425
Audi Hannover GmbH, Hannover EUR   - 100,00 100,00 16.474
AUDI Immobilien GmbH & Co. KG, Ingolstadt EUR   - 100,00 100,00 89.317
Audi Leipzig GmbH, Leipzig EUR   - 100,00 100,00 9.525
Audi München GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 270
Audi Sport GmbH, Neckarsulm EUR   - 100,00 100,00 100
Audi Stuttgart GmbH, Stuttgart EUR   - 100,00 100,00 6.677
Auto & Service PIA GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 19.895
Autostadt GmbH, Wolfsburg EUR   100,00 - 100,00 50
AutoVision GmbH, Wolfsburg EUR   100,00 - 100,00 37.630
B. + V. Grundstücks- Verwaltungs- und Verwertungs-GmbH, Koblenz EUR   - 100,00 100,00 101
B. + V. Grundstücksverwertungs-GmbH & Co. KG, Koblenz EUR   - 100,00 100,00 8.360
Brandenburgische Automobil GmbH, Potsdam EUR   - 100,00 100,00 4.579
Bugatti Engineering GmbH, Wolfsburg EUR   - 100,00 100,00 25
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart EUR   - 100,00 100,00 9.003.820
Driver Eleven GmbH, Frankfurt am Main EUR   - - - 25
Driver Ten GmbH, Frankfurt am Main EUR   - - - 25
Driver thirteen UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main EUR   - - - 5
Driver Twelve GmbH, Frankfurt am Main EUR   - - - 25
Ducati Motor Deutschland GmbH, Köln EUR   - 100,00 100,00 9.709
Eberhardt Kraftfahrzeug GmbH & Co. KG, Ulm EUR   - 98,59 98,59 512
Eurocar Deutschland Verwaltungs GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 45.125
EURO-Leasing GmbH, Sittensen EUR   - 100,00 100,00 20.203
GETAS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Augsburg KG, Pullach i. Isartal EUR   - 100,00 100,00 2.038
GETAS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Ausbildungszentrum KG, Pullach i. Isartal EUR   - 100,00 100,00 26
GETAS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Heinrich-von-Buz-Straße KG, Pullach i. Isartal EUR   - 100,00 100,00 10
GETAS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Offenbach KG, Pullach i. Isartal EUR   - 100,00 100,00 26
GETAS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Verwaltung Nürnberg KG, Pullach i. Isartal EUR   - 100,00 100,00 26
HABAMO Verwaltung GmbH & Co. Objekt Sterkrade KG, Pullach i. Isartal EUR   - 100,00 100,00 17.509
Haberl Beteiligungs-GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 16.174
Held & Ströhle GmbH & Co. KG, Ulm EUR   - 70,30 70,30 2.915
HI-S5-Fonds, Frankfurt am Main EUR   - 100,00 100,00 -
HI-TV-Fonds, Frankfurt am Main EUR   100,00 - 100,00 -
Invesco Fonds Nr. 140, Frankfurt am Main EUR   - 100,00 100,00 120.656
Karosseriewerk Porsche GmbH & Co. KG, Stuttgart EUR   - 100,00 100,00 1.330
KOSIGA GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal EUR   - 94,00 94,00 36.153
M A N Verwaltungs-Gesellschaft mbH, München EUR   - 100,00 100,00 1.039
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG, München EUR   - 100,00 100,00 104.319
MAHAG GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 118.738
MAHAG Sportwagen Zentrum Albrechtstraße GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 100
MAHAG Sportwagen Zentrum München Süd GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 3.955
MAHAG Sportwagen-Zentrum GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 5.056
MAN Diesel & Turbo SE, Augsburg EUR   - 100,00 100,00 613.347
MAN Financial Services GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 60.543
MAN GHH Immobilien GmbH, Oberhausen EUR   - 100,00 100,00 42.111
MAN Grundstücksgesellschaft mbH & Co. Epsilon KG, München EUR   - 100,00 100,00 623
MAN HR Services GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 50
MAN SE, München EUR   - 74,52 74,52 2.125.389
MAN Service und Support GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 25
MAN Truck & Bus AG, München EUR   - 100,00 100,00 563.438
MAN Truck & Bus Deutschland GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 130.934
MHP Management- und IT-Beratung GmbH, Ludwigsburg EUR   - 81,80 81,80 27.945
POFIN Financial Services GmbH & Co. KG, Freilassing EUR   - 100,00 100,00 92.232
POFIN Financial Services Verwaltungs GmbH, Freilassing EUR   - 100,00 100,00 87.266
PoHo Clearing GmbH, Freilassing EUR   - 100,00 100,00 10.085
Porsche Connect GmbH, Stuttgart EUR   - 100,00 100,00 23
Porsche Consulting GmbH, Bietigheim-Bissingen EUR   - 100,00 100,00 700
Porsche Deutschland GmbH, Bietigheim-Bissingen EUR   - 100,00 100,00 9.125
Porsche Dienstleistungs GmbH, Stuttgart EUR   - 100,00 100,00 43
Porsche Engineering Group GmbH, Weissach EUR   - 100,00 100,00 4.000
Porsche Engineering Services GmbH, Bietigheim-Bissingen EUR   - 100,00 100,00 1.601
Porsche Financial Services GmbH & Co. KG, Bietigheim-Bissingen EUR   - 100,00 100,00 105.177
Porsche Financial Services GmbH, Bietigheim-Bissingen EUR   - 100,00 100,00 24.052
Porsche Financial Services Verwaltungsgesellschaft mbH, Bietigheim-Bissingen EUR   - 100,00 100,00 86
Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart EUR   100,00 - 100,00 10.286.386
Porsche Leipzig GmbH, Leipzig EUR   - 100,00 100,00 2.500
Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Ludwigsburg EUR   - 65,00 65,00 -44.404
Porsche Logistik GmbH, Stuttgart EUR   - 100,00 100,00 1.000
Porsche Niederlassung Berlin GmbH, Berlin EUR   - 100,00 100,00 2.500
Porsche Niederlassung Berlin-Potsdam GmbH, Kleinmachnow EUR   - 100,00 100,00 1.700
Porsche Niederlassung Hamburg GmbH, Hamburg EUR   - 100,00 100,00 2.000
Porsche Niederlassung Leipzig GmbH, Leipzig EUR   - 100,00 100,00 500
Porsche Niederlassung Stuttgart GmbH, Stuttgart EUR   - 100,00 100,00 2.500
Porsche Nordamerika Holding GmbH, Ludwigsburg EUR   - 100,00 100,00 58.311
Porsche Siebte Vermögensverwaltung GmbH, Wolfsburg EUR   100,00 - 100,00 636.919
Porsche Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Ludwigsburg EUR   - 65,00 65,00 37
Porsche Werkzeugbau GmbH, Stuttgart EUR   - 100,00 100,00 25.439
Porsche Zentrum Hoppegarten GmbH, Stuttgart EUR   - 100,00 100,00 2.556
Private Driver 2011-3 GmbH, in Liquidation, Frankfurt am Main EUR   - - - 25
Private Driver 2012-1 GmbH, in Liquidation, Frankfurt am Main EUR   - - - 25
Private Driver 2012-2 GmbH, in Liquidation, Frankfurt am Main EUR   - - - 25
Private Driver 2012-3 GmbH, Frankfurt am Main EUR   - - - 25
Private Driver 2013-1 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main EUR   - - - 5
Private Driver 2013-2 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main EUR   - - - 5
Private Driver 2014-1 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main EUR   - - - 5
Private Driver 2014-2 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main EUR   - - - 5
Private Driver 2014-3 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main EUR   - - - 5
Private Driver 2014-4 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main EUR   - - - 5
Private Driver 2015-1 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main EUR   - - - 5
PSW automotive engineering GmbH, Gaimersheim EUR   - 100,00 100,00 31.200
Raffay Versicherungsdienst GmbH, Hamburg EUR   - 100,00 100,00 153
Renk Aktiengesellschaft, Augsburg EUR   - 76,00 76,00 325.207
RENK Test System GmbH, Augsburg EUR   - 100,00 100,00 8.721
Scania CV Deutschland Holding GmbH, Koblenz EUR   - 100,00 100,00 53.295
Scania Danmark GmbH, Flensburg EUR   - 100,00 100,00 51
SCANIA DEUTSCHLAND GmbH, Koblenz EUR   - 100,00 100,00 36.625
Scania Finance Deutschland GmbH, Koblenz EUR   - 100,00 100,00 53.058
Scania Flensburg GmbH, in Liquidation, Flensburg EUR   - 100,00 100,00 392
SCANIA Real Estate Deutschland GmbH, Koblenz EUR   - 100,00 100,00 3.831
SCANIA Real Estate Deutschland Holding GmbH, Koblenz EUR   - 100,00 100,00 10.197
Scania Versicherungsvermittlung GmbH, Koblenz EUR   - 100,00 100,00 -147
SCANIA Vertrieb und Service GmbH, Koblenz EUR   - 100,00 100,00 5.476
Schwaba GmbH, Augsburg EUR   - 100,00 100,00 19.790
SEAT Deutschland GmbH, Weiterstadt EUR   - 100,00 100,00 67.244
SEAT Deutschland Niederlassung GmbH, Frankfurt am Main EUR   - 100,00 100,00 296
SITECH Sitztechnik GmbH, Wolfsburg EUR   - 100,00 100,00 83.542
ŠKODA AUTO Deutschland GmbH, Weiterstadt EUR   - 100,00 100,00 24.119
Sportwagen am Olympiapark GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 6.146
Sportwagen GmbH Donautal, Ulm EUR   - 100,00 100,00 2.605
TARONA Verwaltung GmbH & Co. Alpha KG, Pullach i. Isartal EUR   - 100,00 100,00 5.124
TORINU Verwaltung GmbH & Co. Beta KG, Pullach i. Isartal EUR   - 100,00 100,00 18.100
VfL Wolfsburg-Fußball GmbH, Wolfsburg EUR   - 100,00 100,00 30.973
VGRD GmbH, Wolfsburg EUR   100,00 - 100,00 282.939
Volim Volkswagen Immobilien Vermietgesellschaft für VW-/Audi-Händlerbetriebe mbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 26
Volkswagen Automobile Berlin GmbH, Berlin EUR   - 100,00 100,00 19.195
Volkswagen Automobile Chemnitz GmbH, Chemnitz EUR   - 100,00 100,00 6.439
Volkswagen Automobile Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main EUR   - 100,00 100,00 2.979
Volkswagen Automobile Hamburg GmbH, Hamburg EUR   - 100,00 100,00 35.371
Volkswagen Automobile Hannover GmbH, Hannover EUR   - 100,00 100,00 20.359
VOLKSWAGEN Automobile Leipzig GmbH, Leipzig EUR   - 100,00 100,00 13.805
Volkswagen Automobile Region Hannover GmbH, Hannover EUR   - 100,00 100,00 7.525
Volkswagen Automobile Rhein-Neckar GmbH, Mannheim EUR   - 100,00 100,00 9.082
Volkswagen Automobile Stuttgart GmbH, Stuttgart EUR   - 100,00 100,00 5.174
Volkswagen Bank GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 6.369.684
VOLKSWAGEN FINANCIAL SERVICES AG, Braunschweig EUR   100,00 - 100,00 9.766.495
Volkswagen Gebrauchtfahrzeughandels und Service GmbH, Langenhagen EUR   - 100,00 100,00 603
Volkswagen Group Logistics GmbH, Wolfsburg EUR   100,00 - 100,00 1.752
Volkswagen Group Real Estate GmbH & Co. KG, Wolfsburg EUR   - 100,00 100,00 368.467
Volkswagen Immobilien GmbH, Wolfsburg EUR   100,00 - 100,00 175.169
Volkswagen Insurance Brokers GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 54.829
Volkswagen Konzernlogistik GmbH & Co. OHG, Wolfsburg EUR   81,00 19,00 100,00 511
Volkswagen Leasing GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 222.359
Volkswagen New Mobility GmbH, Wolfsburg EUR   100,00 - 100,00 14
Volkswagen Original Teile Logistik Beteiligungs-GmbH, Baunatal EUR   49,80 3,80 53,60 31
Volkswagen Original Teile Logistik GmbH & Co. KG, Baunatal EUR   50,87 3,88 54,75 49.066
Volkswagen Osnabrück GmbH, Osnabrück EUR   100,00 - 100,00 10.511
Volkswagen R GmbH, Wolfsburg EUR   - 100,00 100,00 7.900
Volkswagen Sachsen GmbH, Zwickau EUR   100,00 - 100,00 672.503
Volkswagen Truck & Bus GmbH, Braunschweig EUR   100,00 - 100,00 12.328.834
Volkswagen Versicherung AG, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 97.055
Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft mbH, Chemnitz EUR   100,00 - 100,00 805
Volkswagen Zubehör GmbH, Dreieich EUR   100,00 - 100,00 8.969
Volkswagen-Versicherungsdienst GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 54.369
VW Kraftwerk GmbH, Wolfsburg EUR   100,00 - 100,00 219.914
2. Ausland            
AB Dure, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 1.440
AB Folkvagn, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 100
AB Scania-Vabis, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 100
ABCIS Bretagne S.A.S., Plouigneau EUR   - 100,00 100,00 1.849
ABCIS Centre S.A.S., Clermont-Ferrand EUR   - 100,00 100,00 8.013
ABCIS Picardie S.A.S., Saint-Maximin EUR   - 100,00 100,00 7.495
ABCIS Pyrénées S.A.S., Billère EUR   - 100,00 100,00 7.727
ABS Francorchamps SPRL, Zaventem EUR   - 100,00 100,00 -
Aconcagua Vehículos Comerciales S.A., Buenos Aires ARS 16,8010 - 100,00 100,00 25.277
Ainax AB, Stockholm SEK 9,5672 - 100,00 100,00 120
Airbug Ltd., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Aktiebolaget Tönseth & Co, Stockholm SEK 9,5672 - 100,00 100,00 10.659
Alizé Automobiles S.A.R.L., Aubière EUR   - 100,00 100,00 371
Alliance Motors S.A.S., Reims EUR   - 100,00 100,00 -
ARAC GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 2.977
Astur Wagen, S.A., Gijón EUR   - 100,00 100,00 2.057
Audi (China) Enterprise Management Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 1.472.845
Audi Australia Pty. Ltd., Zetland AUD 1,4615 - 100,00 100,00 133.270
Audi Australia Retail Operations Pty. Ltd., Zetland AUD 1,4615 - 100,00 100,00 7.892
Audi Brussels Property S.A./N.V., Brüssel EUR   - 100,00 100,00 89.012
Audi Brussels S.A./N.V., Brüssel EUR   - 100,00 100,00 571.844
Audi Canada, Inc., Ajax / ON CAD 1,4228 - 100,00 100,00 132.658
Audi do Brasil Indústria e Comércio de Veículos Ltda., São Paulo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 745.378
Audi Hungaria Motor Kft., Győr EUR   - 100,00 100,00 4.696.732
Audi Hungaria Services Zrt., Győr EUR   - 100,00 100,00 9.300.949
Audi Japan K.K., Tokio JPY 123,5000 - 100,00 100,00 19.789.025
Audi Japan Sales K.K., Tokio JPY 123,5000 - 100,00 100,00 10.559.988
Audi Luxemburg S.A., Luxemburg EUR   - 100,00 100,00 685.737
Audi México S.A. de C.V., San José Chiapa USD 1,0560 - 100,00 100,00 1.274.946
Audi of America, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - 100,00 100,00 569.356
Audi Retail BCN, S.A., Barcelona EUR   - 100,00 100,00 570
Audi Retail Madrid, S.A., Madrid EUR   - 100,00 100,00 2.088
Audi Singapore Pte. Ltd., Singapur SGD 1,5260 - 100,00 100,00 40.546
Audi Tooling Barcelona, S.L., Martorell EUR   - 100,00 100,00 37.141
Audi Volkswagen Korea Ltd., Seoul KRW 1.269,1100 - 100,00 100,00 191.571.716
Audi Volkswagen Middle East FZE, Dubai USD 1,0560 - 100,00 100,00 97.954
Audi Volkswagen Taiwan Co., Ltd., Taipeh TWD 34,1659 - 100,00 100,00 2.536.268
Auto Avenir Arden - 3A S.A.S., Charleville-Mezieres EUR   - 100,00 100,00 -
Auto Avenir Distribution S.A.S., Reims EUR   - 100,00 100,00 -
Auto Avenir Relais S.A.S., Château-Thierry EUR   - 100,00 100,00 -
Auto Garage de l'Ouest S.A.S., Orvault EUR   - 100,00 100,00 4.216
Auto Losange Metz S.A.S., Metz EUR   - 100,00 100,00 4.030
Autohaus Robert Stipschitz GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 6.910
Autolille S.A.S., Villeneuve d'Ascq EUR   - 100,00 100,00 6.912
Automobili Lamborghini America, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - 100,00 100,00 3.744
Automobili Lamborghini S.p.A., Sant'Agata Bolognese EUR   - 100,00 100,00 2.366.708
Automotor S.A.S., Magenta EUR   - 100,00 100,00 -
Automotores del Atlantico S.A., Buenos Aires ARS 16,8010 - 100,00 100,00 45.670
Autovale Bleu S.A., Arras EUR   - 100,00 100,00 -
Banco Volkswagen S.A., São Paulo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 2.602.070
Basa S.A.S., Niort EUR   - 100,00 100,00 4.213
Bavaria Concept S.A.S., Seclin EUR   - 100,00 100,00 2.573
Bawaria Motors Sp. z o.o., Warschau PLN 4,4153 - 100,00 100,00 47.636
Bayern Aix S.A.S., Aix-en-Provence EUR   - 100,00 100,00 4.173
Bayern Automobiles S.A.S., Mérignac EUR   - 100,00 100,00 2.911
Bayern Landes Pays Basque S.A.S., Bayonne EUR   - 100,00 100,00 1.179
Bayern Motors S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 7.525
Beauciel Automobiles S.A.S., La Chaussée-Saint-Victor EUR   - 100,00 100,00 3.595
Beijing Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 53.069
Beijing Junbaojie Automobile Sales and Service Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 1.861
Beijing Junbaojie Automobile Trade Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -21.012
Bentley Motor Cars Export Ltd., Crewe GBP 0,8585 - 100,00 100,00 11
Bentley Motors Canada Ltd./Ltee., Montreal / QC CAD 1,4228 - 100,00 100,00 2.935
Bentley Motors Ltd., Crewe GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -303.652
Bentley Motors, Inc., Boston / MA USD 1,0560 - 100,00 100,00 66.652
Blitz Motors S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 2.812
Bohemia Motors Sp. z o.o., Falenty PLN 4,4153 - 100,00 100,00 1.598
Brie Champagne Automobiles S.A., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
Bugatti Automobiles S.A.S., Molsheim EUR   - 100,00 100,00 22.628
Bugatti International S.A., Luxemburg EUR   100,00 - 100,00 5.454
Call Services S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 646
Carlier Automobiles S.A.S., Lambres-lez-Douai EUR   - 100,00 100,00 2.189
Carrera Finance S.A., Luxemburg EUR   - - - 31
Carrosserie de l'Escaut S.A., Tournai EUR   - 90,00 90,00 1.332
Centro Porsche Padova S.r.l., Padua EUR   - 100,00 100,00 1.146
Centurion Truck & Bus (Pty) Ltd. t/a, Centurion ZAR 14,4848 - 70,00 70,00 27.814
Chapter Air Ltd., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
CNC Factory AB, Värnamo SEK 9,5672 - 100,00 100,00 2.146
Codema Comercial e Importadora Ltda., Guarulhos BRL 3,4372 - 99,99 99,99 212.228
Cofia S.A., Paris EUR   - 100,00 100,00 294
Cofora Polska Sp. z o.o., Warschau PLN 4,4153 - 100,00 100,00 57.336
Compagnie Fonciere Raison - Cofora S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 40.709
Concept Air Ltd., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Concesionaria Automotores Pesados S.A., Buenos Aires ARS 16,8010 - 100,00 100,00 59.234
Consórcio Nacional Volkswagen - Administradora de Consórcio Ltda., São Paulo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 267.721
Crewe Genuine Ltd., Crewe GBP 0,8585 - 100,00 100,00 546
Croisette Automobiles S.A.S., Charleville-Mezieres EUR   - 100,00 100,00 -
Dearborn Motors S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 5.509
Delta Invest Sp. z o.o., Falenty PLN 4,4153 - 100,00 100,00 -4.145
Diffusion Automobile Calaisienne S.A.S., Coquelles EUR   - 100,00 100,00 2.009
Diffusion Automobile de Charente S.A.S., Champniers EUR   - 100,00 100,00 2.683
Diffusion Automobile du Nord (D.I.A.N.O.R.) S.A.S., Roncq EUR   - 100,00 100,00 2.699
Diffusion Automobile Girondine S.A., Mérignac EUR   - 100,00 100,00 259
Din Bil Fastigheter Göteborg AB, Stockholm SEK 9,5672 - 100,00 100,00 12.586
Din Bil Fastigheter Syd AB, Stockholm SEK 9,5672 - 100,00 100,00 3.173
Din Bil Helsingborg AB, Helsingborg SEK 9,5672 - 100,00 100,00 13.869
Din Bil Stockholm Söder AB, Stockholm SEK 9,5672 - 100,00 100,00 25.630
Din Bil Sverige AB, Stockholm SEK 9,5672 - 100,00 100,00 837.970
Distribution Automobiles Bethunoise S.A.S., Fouquières-lès-Béthune EUR   - 100,00 100,00 2.219
Domes Automobiles S.A.R.L., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 214
Driver Australia Master Trust Pty. Ltd., Ashfield AUD 1,4615 - - - -
Driver Australia One Pty. Ltd., Ashfield AUD 1,4615 - - - -
Driver Australia Three Pty. Ltd., Ashfield AUD 1,4615 - - - -
Driver Australia Two Pty. Ltd., Ashfield AUD 1,4615 - - - -
Driver Brasil One Banco Volkswagen Fundo de Investimento em Direitos Creditórios Financiamento de Veículos, Osasco BRL 3,4372 - - - 49.928
Driver Brasil Three Banco Volkswagen Fundo de Investimento em Direitos Creditórios Financiamento de Veículos, Osasco BRL 3,4372 - - - 1.109.450
Driver Brasil Two Banco Volkswagen Fundo de Investimento em Direitos Creditórios Financiamento de Veículos, Osasco BRL 3,4372 - - - 244.090
Driver China Five Auto Loan Securitization Trust, Peking CNY 7,3332 - - - -
Driver China Four Auto Loan Securitization Trust, Peking CNY 7,3332 - - - -
Driver China Three Auto Loan Securitization Trust, Peking CNY 7,3332 - - - -
Driver China Two Auto Loan Securitization Trust, Peking CNY 7,3332 - - - 1.343.173
Driver France FCT, Pantin EUR   - - - -
Driver Master S.A., Luxemburg EUR   - - - 31
Driver UK Master S.A., Luxemburg GBP 0,8585 - - - 29
Driver UK Multi-Compartment S.A., Luxemburg GBP 0,8585 - - - 29
Ducati (Schweiz) AG, Wollerau CHF 1,0749 - 100,00 100,00 2.098
Ducati do Brasil Indústria e Comércio de Motocicletas Ltda., São Paulo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 -30.503
Ducati Japan K.K., Tokio JPY 123,5000 - 100,00 100,00 368.907
Ducati Motor (Thailand) Co. Ltd., Amphur Pluakdaeng THB 37,8013 - 100,00 100,00 773.433
Ducati Motor Holding S.p.A., Bologna EUR   - 100,00 100,00 654.838
Ducati North America, Inc., Cupertino / CA USD 1,0560 - 100,00 100,00 45.599
Ducati North Europe B.V., Zoeterwoude EUR   - 100,00 100,00 3.702
Ducati U.K. Ltd., Towcester GBP 0,8585 - 100,00 100,00 2.625
Ducati West Europe S.A.S., Colombes EUR   - 100,00 100,00 6.353
Ducmotocicleta S. de R.L. de C.V., Mexico City MXN 21,8480 - 100,00 100,00 6.024
Duverney Automobiles S.A.S., St.-Jean-de-Maurienne EUR   - 100,00 100,00 1.927
Duverney Savoie Automobiles S.A.S., Saint-Alban-Leysse EUR   - 100,00 100,00 6.899
Duverney Val Savoie Automobiles S.A.S., Saint-Alban-Leysse EUR   - 100,00 100,00 3.261
DynaMate Industrial Services AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 9.077
DynaMate IntraLog AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 7.543
Dynamic Automobiles S.A.S., Annemasse EUR   - 100,00 100,00 1.223
Ekris Motorsport B.V., Veenendaal EUR   - 100,00 100,00 -5
Ekris Retail B.V., Veenendaal EUR   - 100,00 100,00 10.248
Ekris Retail Holding B.V., Veenendaal EUR   - 100,00 100,00 7.606
Electrify America, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Elgersma B.V., Vianen EUR   - 100,00 100,00 1.178
ERF Ltd., Swindon GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -
Espace Carrosserie 51 S.A.S., Reims EUR   - 100,00 100,00 -
Etablissement Duverney & Cie S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 11.149
Etablissements A. Gardin S.A.S., Terville EUR   - 100,00 100,00 2.651
Etablissements Vance S.A.S., Meaux EUR   - 100,00 100,00 -
Eurent Autokölcsönzö Kft., Budapest HUF 309,8400 - 100,00 100,00 1.066
Eurocar Immobili Italia s.r.l., Udine EUR   - 100,00 100,00 10.549
Eurocar Italia s.r.l., Udine EUR   - 100,00 100,00 10.987
Euro-Leasing A/S, Padborg DKK 7,4350 - 100,00 100,00 11.606
Euro-Leasing Sp. z o.o., Kolbaskowo PLN 4,4153 - 100,00 100,00 3.551
Europeisk Biluthyrning AB, Stockholm SEK 9,5672 - 100,00 100,00 48.130
Evrard Les Grands Garages Liévinois S.A.S., Liévin EUR   - 100,00 100,00 1.349
ExB II LLC, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 14.673
ExB LLC, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 7.818
Exclusive Cars Vertriebs GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 2.920
Exclusive Motors S.A.R.L., Paris EUR   - 100,00 100,00 761
Falcon Air Ltd., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Fastighets AB Katalysatorn, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 120
Fastighetsaktiebolaget Flygmotorn, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 18.825
Fastighetsaktiebolaget Hjulnavet, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 53.955
Fastighetsaktiebolaget Motorblocket, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 100
Fastighetsaktiebolaget Vindbron, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 42.070
Ferruform AB, Luleå SEK 9,5672 - 100,00 100,00 108.327
Financière D.P. S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 5.716
FMP S.A.R.L., Villeneuve d'Ascq EUR   - 100,00 100,00 5.177
Futurauto S.A.S., Poitiers EUR   - 100,00 100,00 693
FWAU Holding S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 44.678
Garage André Floc S.A.S., Cesson-Sévigné EUR   - 100,00 100,00 5.401
Garage Chandelier S.A.S., Cambrai EUR   - 100,00 100,00 -
Garage Chevalier S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 1.664
Garage de la Gohelle S.A.S., Sains-en-Gohelle EUR   - 100,00 100,00 913
Garage de la Lys - NGA S.A.S., Longuenesse EUR   - 100,00 100,00 3.041
Garage de la Lys Englos les Geants S.A.S., Sequedin EUR   - 100,00 100,00 2.378
Garage de la Lys S.A.S., Nieppe EUR   - 100,00 100,00 1.669
Garage Robert Bel S.A.S., Annemasse EUR   - 100,00 100,00 1.203
Garage Saint Vaast S.A.S., Béthune EUR   - 100,00 100,00 -
Garage Vetterli AG, Seuzach CHF 1,0749 - 100,00 100,00 4.148
Gardin S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 3.671
GGBA S.A.S., Hénin-Beaumont EUR   - 100,00 100,00 139.218
Glider Air Ltd., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Grands Garages de Provence SNC, Aix-en-Provence EUR   - 100,00 100,00 10.198
Grands Garages de Touraine SNC, St. Cyr-sur-Loire EUR   - 100,00 100,00 8.703
Grands Garages du Berry S.A.S., Saint-Maur EUR   - 100,00 100,00 823
Grands Garages du Biterrois S.A.S., Béziers EUR   - 100,00 100,00 3.921
Griffin Automotive Ltd., Road Town TWD 34,1659 - 100,00 100,00 506.393
Gulf Turbo Services LLC, Doha QAR 3,8455 - 55,00 55,00 17.511
Hamlin Services LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Hangzhou Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Hangzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 21.809
Hangzhou Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Hangzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 247.522
Holding Financière de l'Avenir S.A., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
Holding Pièces Rechanges S.A.S.U., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
Huzhou Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Huzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 23.136
IMMO SADA S.A.R.L., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -549
Immogeb S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 1.211
Ipecas - Gestão de Imóveis S.A., Lissabon EUR   - 100,00 100,00 -22
Italdesign Giugiaro S.p.A., Moncalieri EUR   - 100,00 100,00 56.637
Italscania S.p.A., Trento EUR   - 100,00 100,00 34.550
J.M.C. Autos S.A.S., Charmeil EUR   - 100,00 100,00 1.222
Jacob S.A.S., Metz EUR   - 100,00 100,00 690
Jacques Carlet S.A.S., Mozac EUR   - 100,00 100,00 4.619
Jacques Duverney Annemasse S.A.S., Annemasse EUR   - 100,00 100,00 3.123
Jacques Duverney S.A.S., Thonon-les-Bains EUR   - 100,00 100,00 3.228
James Young Ltd., Crewe GBP 0,8585 - 100,00 100,00 12.474
Javel Motors S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 7.834
Jean Richir S.A., Noyelles-Godault EUR   - 100,00 100,00 -
Jiaxing Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Jiaxing CNY 7,3332 - 100,00 100,00 64.684
Jiaxing Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Jiaxing CNY 7,3332 - 100,00 100,00 93.601
Jinhua Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Jinhua CNY 7,3332 - 100,00 100,00 263.276
Jinhua Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Jinhua CNY 7,3332 - 100,00 100,00 138.691
JP Cresson S.A.R.L., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 301
Kai Tak Holding AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 120
La Difference Automobile S.A.S., La Teste-de-Buch EUR   - 100,00 100,00 1.171
Lark Air Ltd., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Lauken S.A., Montevideo UYU 30,7260 - 100,00 100,00 -
Le Grand Garage Piscenois S.A.R.L., Pézenas EUR   - 100,00 100,00 1.538
Le Vignoble S.A.S., Reims EUR   - 100,00 100,00 -
Leioa Wagen, S.A., Leioa EUR   - 100,00 100,00 4.110
Lens Location S.A.S., Loison-sous-Lens EUR   - 100,00 100,00 1.421
Les Nouveaux Garages de l'Artois (N.G.A.) S.A.S., Arras EUR   - 100,00 100,00 5.209
Levante Wagen, S.A., Valencia EUR   - 100,00 100,00 5.130
Lion Air Services, Inc., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Lion Motors Sp. z o.o., Piaseczno PLN 4,4153 - 100,00 100,00 -2.775
Longwy Espace Automobile S.A.S., Mexy EUR   - 100,00 100,00 658
Lorraine Motors S.A.S., Tomblaine EUR   - 100,00 100,00 4.147
LOTS Group AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 557
M.C.A. S.A.S., Champniers EUR   - 100,00 100,00 1.696
Mach Air Ltd., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Málaga Wagen, S.A., Málaga EUR   - 100,00 100,00 990
Mälardalens Tekniska Gymnasium AB, Södertälje SEK 9,5672 - 80,00 80,00 1.000
MAN Accounting Center Sp. z o.o., Poznan PLN 4,4153 - 100,00 100,00 6.957
MAN Automotive (South Africa) (Pty) Ltd., Isando ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 16.924
MAN Bus & Coach (Pty) Ltd., Olifantsfontein ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 83.956
MAN Bus Sp. z o.o., Tarnowo Podgórne EUR   - 100,00 100,00 151.174
MAN Capital Corp., Pompano Beach / FL USD 1,0560 - 100,00 100,00 157.596
MAN Diesel & Turbo Australia Pty. Ltd., North Ryde AUD 1,4615 - 100,00 100,00 12.571
MAN Diesel & Turbo Benelux B.V., Schiedam EUR   - 100,00 100,00 6.062
MAN Diesel & Turbo Benelux N.V., Antwerpen EUR   - 100,00 100,00 10.482
MAN Diesel & Turbo Brasil Ltda., Rio de Janeiro BRL 3,4372 - 100,00 100,00 18.386
MAN Diesel & Turbo Canada Ltd., Vancouver / BC CAD 1,4228 - 100,00 100,00 1.000
MAN Diesel & Turbo Chile Ltda., Valparaíso CLP 704,1800 - 100,00 100,00 2.683.661
MAN Diesel & Turbo China Production Co., Ltd., Changzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 230.095
MAN Diesel & Turbo España S.A., Madrid EUR   - 100,00 100,00 2.683
MAN Diesel & Turbo France S.A.S., Villepinte EUR   - 100,00 100,00 90.127
MAN Diesel & Turbo Fujairah FZC, Fujairah Free Zone AED 3,8790 - 100,00 100,00 5.000
MAN Diesel & Turbo Hellas E.P.E., Piräus EUR   - 100,00 100,00 5.263
MAN Diesel & Turbo Hong Kong Ltd., Hongkong HKD 8,1893 - 100,00 100,00 72.075
MAN Diesel & Turbo India Pvt. Ltd., Aurangabad INR 71,6550 - 100,00 100,00 2.190.357
MAN Diesel & Turbo Italia S.r.l., Genua EUR   - 100,00 100,00 4.082
MAN Diesel & Turbo Korea Ltd., Busan KRW 1.269,1100 - 100,00 100,00 21.357.007
MAN Diesel & Turbo Malaysia Sdn. Bhd., Kuala Lumpur MYR 4,7375 - 100,00 100,00 22.946
MAN Diesel & Turbo Middle East LLC, Dubai AED 3,8790 - 100,00 100,00 48.847
MAN Diesel & Turbo North America Inc., Houston / TX USD 1,0560 - 100,00 100,00 38.967
MAN Diesel & Turbo Operations Pakistan Pvt. Ltd., Lahore PKR 110,2250 - 100,00 100,00 395.639
MAN Diesel & Turbo Pakistan Pvt. Ltd., Lahore PKR 110,2250 - 100,00 100,00 415.053
MAN Diesel & Turbo Panama Enterprises Inc., Panama-City USD 1,0560 - 100,00 100,00 5.143
MAN Diesel & Turbo Qatar Navigation LLC, Doha QAR 3,8455 - 49,00 49,00 23.345
MAN Diesel & Turbo Saudi Arabia LLC, Jeddah SAR 3,9611 - 100,00 100,00 8.540
MAN Diesel & Turbo Schweiz AG, Zürich CHF 1,0749 - 100,00 100,00 288.457
MAN Diesel & Turbo Shanghai Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 207.927
MAN Diesel & Turbo Shanghai Logistics Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 19.633
MAN Diesel & Turbo Singapore Pte. Ltd., Singapur SGD 1,5260 - 100,00 100,00 38.158
MAN Diesel & Turbo South Africa (Pty) Ltd., Elandsfontein ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 391.943
MAN Diesel & Turbo UK Ltd., Stockport GBP 0,8585 - 100,00 100,00 28.423
MAN Diesel ve Turbo Satis Servis Ltd. Sti., Istanbul TRY 3,7263 - 100,00 100,00 13.958
MAN Engines & Components Inc., Pompano Beach / FL USD 1,0560 - 100,00 100,00 56.521
MAN Finance and Holding S.A., Luxemburg EUR   - 100,00 100,00 1.714.744
MAN Finance Luxembourg S.A., Luxemburg EUR   - 100,00 100,00 132
MAN Financial Services España S.L., Coslada EUR   - 100,00 100,00 21.500
MAN Financial Services GmbH, Eugendorf EUR   - 100,00 100,00 15.937
MAN Financial Services Poland Sp. z o.o., Nadarzyn PLN 4,4153 - 100,00 100,00 51.574
MAN Hellas Truck & Bus A.E., Aspropygros EUR   - 100,00 100,00 2.529
MAN Kamion és Busz Kereskedelmi Kft., Dunaharaszti HUF 309,8400 - 100,00 100,00 3.390.785
MAN Kamyon ve Otobüs Ticaret A.S., Ankara EUR   - 100,00 100,00 27.557
MAN Latin America Indústria e Comércio de Veículos Ltda., São Paulo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 1.606.770
MAN Location & Services S.A.S., Evry EUR   - 100,00 100,00 522
MAN Nutzfahrzeuge Immobilien GmbH, Steyr EUR   - 100,00 100,00 27.206
MAN Truck & Bus (Korea) Ltd., Seoul KRW 1.269,1100 - 100,00 100,00 11.812.742
MAN Truck & Bus (M) Sdn. Bhd., Rawang MYR 4,7375 - 70,00 70,00 -5.046
MAN Truck & Bus (S.A.) (Pty) Ltd., Isando ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 504.012
MAN Truck & Bus Asia Pacific Co. Ltd., Bangkok THB 37,8013 - 99,99 99,99 120.346
MAN Truck & Bus Czech Republic s.r.o., Cestlice CZK 27,0240 - 100,00 100,00 984.436
MAN Truck & Bus Danmark A/S, Greve DKK 7,4350 - 100,00 100,00 76.027
MAN Truck & Bus France S.A.S., Evry EUR   - 100,00 100,00 46.161
MAN Truck & Bus Iberia S.A., Coslada EUR   - 100,00 100,00 16.523
MAN Truck & Bus Italia S.p.A., Dossobuono di Villafranca EUR   - 100,00 100,00 7.987
MAN Truck & Bus Mexico S.A. de C.V., El Marques MXN 21,8480 - 100,00 100,00 59.006
MAN Truck & Bus Middle East and Africa FZE, Dubai AED 3,8790 - 100,00 100,00 71.368
MAN Truck & Bus Middle East FZE, Dubai AED 3,8790 - 100,00 100,00 -
MAN Truck & Bus N.V., Kobbegem EUR   - 100,00 100,00 18.702
MAN Truck & Bus Norge A/S, Lorenskog NOK 9,0870 - 100,00 100,00 111.900
MAN Truck & Bus Österreich GmbH, Steyr EUR   - 99,99 99,99 594.478
MAN Truck & Bus Polska Sp. z o.o., Nadarzyn PLN 4,4153 - 100,00 100,00 -30.522
MAN Truck & Bus Portugal S.U. Lda., Lissabon EUR   - 100,00 100,00 2.457
MAN Truck & Bus Schweiz AG, Otelfingen CHF 1,0749 - 100,00 100,00 18.509
MAN Truck & Bus Slovakia s.r.o., Bratislava EUR   - 100,00 100,00 6.816
MAN Truck & Bus Slovenija d.o.o., Ljubljana EUR   - 100,00 100,00 9.208
MAN Truck & Bus Sverige AB, Kungens Kurva SEK 9,5672 - 100,00 100,00 24.556
MAN Truck & Bus Trading (China) Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 47.916
MAN Truck & Bus UK Ltd., Swindon GBP 0,8585 - 100,00 100,00 77.444
MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich GmbH, Wien EUR   - 100,00 100,00 178.996
MAN Trucks India Pvt. Ltd., Pune INR 71,6550 - 100,00 100,00 8.351.600
MAN Trucks Sp. z o.o., Niepolomice EUR   - 100,00 100,00 201.113
MAN Türkiye A.S., Ankara EUR   - 99,99 99,99 127.378
Mape S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
Marignane Automobiles et Services S.A.S., Saint-Victoret EUR   - 100,00 100,00 2.886
Maubeuge Automobiles Colau S.A.S., Maubeuge EUR   - 100,00 100,00 -
MB Motors Sp. z o.o., Piaseczno PLN 4,4153 - 100,00 100,00 12.386
MECOS AG, Winterthur CHF 1,0749 - 100,00 100,00 2.955
Meridional Auto S.A.S., Nîmes EUR   - 100,00 100,00 2.693
MKB Lease B.V., Amersfoort EUR   - 100,00 100,00 8.720
Motorcam S.A., Buenos Aires ARS 16,8010 - 100,00 100,00 127.343
MRH S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 541
MSA Groupe S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 80,00 80,00 -9.604
MW-Hallen Restaurang AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 2.227
Nefkens Brabant B.V., Eindhoven EUR   - 100,00 100,00 4.080
Nefkens Leeuw B.V., Veenendaal EUR   - 100,00 100,00 11.483
Nefkens Midden B.V., Utrecht EUR   - 100,00 100,00 6.790
Nefkens Noord B.V., Groningen EUR   - 100,00 100,00 2.366
Nefkens Oost B.V., Apeldoorn EUR   - 100,00 100,00 2.386
Nefkens Vastgoed B.V., Veenendaal EUR   - 100,00 100,00 11
Ningbo Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Ningbo CNY 7,3332 - 100,00 100,00 299.463
Niort Automobiles S.A.S., Niort EUR   - 100,00 100,00 2.635
Nooga Air Ltd., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Nord Valenciennes Automobiles S.A.S., Petite-Forêt EUR   - 100,00 100,00 -
Norsk Scania A/S, Oslo NOK 9,0870 - 100,00 100,00 211.014
Norsk Scania Eiendom A/S, Oslo NOK 9,0870 - 100,00 100,00 51.667
Nouveau Garage des Flandres S.A.S., Wormhout EUR   - 100,00 100,00 872
Nouveaux Garages Lensois S.A.S., Loison-sous-Lens EUR   - 100,00 100,00 2.526
Nouvelle Generation S.A.S., Augny EUR   - 100,00 100,00 2.440
NSAA S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 1.408
Ocean Automobile S.A.S., Orvault EUR   - 100,00 100,00 4.075
Officine del Futuro S.p.A., Sant'Agata Bolognese EUR   - 100,00 100,00 5.003
OOO MAN Financial Services, Moskau RUB 64,6755 - 100,00 100,00 363.932
OOO MAN Truck & Bus Production RUS, St. Petersburg EUR   - 100,00 100,00 6.594
OOO MAN Truck and Bus RUS, Moskau RUB 64,6755 - 100,00 100,00 3.196.592
OOO Porsche Center Moscow, Moskau RUB 64,6755 - 100,00 100,00 797.440
OOO Porsche Financial Services Russland, Moskau RUB 64,6755 - 100,00 100,00 78.902
OOO Porsche Russland, Chimki RUB 64,6755 - 100,00 100,00 2.958.396
OOO Scania Finance, Moskau RUB 64,6755 - 100,00 100,00 62.180
OOO Scania Leasing, Moskau RUB 64,6755 - 100,00 100,00 1.548.827
OOO Scania Peter, St. Petersburg RUB 64,6755 - 100,00 100,00 12.253
OOO Scania Service, Golitsino RUB 64,6755 - 100,00 100,00 258.238
OOO Scania Strachovanie, Moskau RUB 64,6755 - 100,00 100,00 2.230
OOO Scania-Rus, Golitsino RUB 64,6755 - 100,00 100,00 2.883.612
OOO Volkswagen Bank RUS, Moskau RUB 64,6755 - 100,00 100,00 11.456.896
OOO Volkswagen Group Finanz, Moskau RUB 64,6755 - 100,00 100,00 779.335
OOO Volkswagen Group Rus, Kaluga RUB 64,6755 28,06 71,94 100,00 22.137.755
Oreda S.A.S., La Chapelle-Saint-Mesmin EUR   - 100,00 100,00 660
P.B.O. S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 754
P.G.A Motors S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 209.600
PAIG (China) Automobile Investment Co., Ltd., Hangzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 384.720
Paris Est Evolution S.A.S., Saint-Thibault-des-Vignes EUR   - 100,00 100,00 3.729
Paty Automobiles S.A.S., Lambres-lez-Douai EUR   - 100,00 100,00 -
PBS Turbo s.r.o., Velká Bítes CZK 27,0240 - 100,00 100,00 656.267
PCars LLC, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 16.146
PCREST Ltd., Mississauga / ON CAD 1,4228 - 100,00 100,00 3
PCTX LLC, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 467
PDRIVE LLC, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 12.778
PGA Belgique S.A., Tournai EUR   - 100,00 100,00 3.087
PGA C2 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
PGA C3 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
PGA C4 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
PGA Facilitair B.V., Veenendaal EUR   - 100,00 100,00 1
PGA Group S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 136.733
PGA Marketing S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
PGA Motors B.V., Veenendaal EUR   - 100,00 100,00 5.092
PGA Nederland N.V., Veenendaal EUR   - 100,00 100,00 53.577
PGA Polska Sp. z o.o., Warschau PLN 4,4153 - 100,00 100,00 35.221
P-G-A S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 73.260
PGA Trésorerie S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 4.429
PGAFI S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 3.198
Pont de Vesle Automobiles S.A.S., Reims EUR   - 100,00 100,00 -
Porsacentre S.L., Barcelona EUR   - 100,00 100,00 2.934
Porsamadrid S.L., Madrid EUR   - 100,00 100,00 2.051
Porsche (China) Motors Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 1.536.524
Porsche (Shanghai) Commercial Services Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 31.469
Porsche Albania Sh.p.k., Tirana ALL 135,0000 - 100,00 100,00 780.627
Porsche Asia Pacific Pte. Ltd., Singapur SGD 1,5260 - 100,00 100,00 30.607
Porsche Austria GmbH & Co. OG, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 22.835
Porsche Auto Funding LLC, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 110.763
Porsche Automotive Investment GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 88.655
Porsche Aviation Products, Inc., Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 628
Porsche Bank AG, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 316.271
Porsche Bank Hungaria Zrt., Budapest HUF 309,8400 - 100,00 100,00 8.150.281
Porsche Bank Romania S.A., Voluntari RON 4,5415 - 100,00 100,00 126.862
Porsche BG EOOD, Sofia BGN 1,9561 - 100,00 100,00 15.869
Porsche BH d.o.o., Sarajevo BAM 1,9558 - 100,00 100,00 16.326
Porsche Biztosításközvetítõ Kft., Budapest HUF 309,8400 - 100,00 100,00 6.400
Porsche Broker de Asigurare S.R.L., Voluntari RON 4,5415 - 100,00 100,00 14.116
Porsche Business Services, Inc., Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 8.724
Porsche Canadian Funding L.P., Mississauga / ON CAD 1,4228 - 100,00 100,00 60.776
Porsche Canadian Investment ULC, Halifax / NS CAD 1,4228 - 100,00 100,00 730
Porsche Cars Australia Pty. Ltd., Collingwood AUD 1,4615 - 100,00 100,00 95.017
Porsche Cars Canada Ltd., Mississauga / ON CAD 1,4228 - 100,00 100,00 82.192
Porsche Cars Great Britain Ltd., Reading GBP 0,8585 - 100,00 100,00 106.092
Porsche Cars North America, Inc., Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 810.838
Porsche Central and Eastern Europe s.r.o., Prag CZK 27,0240 - 100,00 100,00 68.395
Porsche Centre Beijing Central Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 52.076
Porsche Centre Shanghai Pudong Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 135.716
Porsche Centre Shanghai Waigaoqiao Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 2.711
Porsche Ceská republika s.r.o., Prag CZK 27,0240 - 100,00 100,00 1.003.210
Porsche Chile SpA, Santiago de Chile CLP 704,1800 - 100,00 100,00 15.970.207
Porsche Colombia S.A.S., Bogotá COP 3.171,0000 - 100,00 100,00 67.306.259
Porsche Connect, Inc., Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 -4
Porsche Consulting Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -857
Porsche Consulting Ltda., São Paulo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 1.340
Porsche Consulting S.r.l., Mailand EUR   - 100,00 100,00 6.003
Porsche Consulting, Inc., Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 1.820
Porsche Corporate Finance GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 1.449.939
Porsche Croatia d.o.o., Velika Gorica HRK 7,5572 - 100,00 100,00 116.110
Porsche Design GmbH, Zell am See EUR   - 100,00 100,00 6.345
Porsche Design of America, Inc., Ontario / CA USD 1,0560 - 100,00 100,00 2.129
Porsche Digital, Inc., Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 6.102
Porsche Distribution S.A.S., Vélizy-Villacoublay EUR   - 100,00 100,00 25.666
Porsche Engineering Services s.r.o., Prag CZK 27,0240 - 100,00 100,00 105.873
Porsche Enterprises, Inc., Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 157.549
Porsche Financial Auto Securitization Trust 2014-1, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 7.331
Porsche Financial Management Services Ltd., Dublin EUR   - 100,00 100,00 863
Porsche Financial Services Australia Pty. Ltd., Collingwood AUD 1,4615 - 100,00 100,00 1.429
Porsche Financial Services Canada G.P., Mississauga / ON CAD 1,4228 - 100,00 100,00 19.442
Porsche Financial Services France S.A., Roissy-en-France EUR   - 100,00 100,00 4.765
Porsche Financial Services Great Britain Ltd., Reading GBP 0,8585 - 100,00 100,00 36.517
Porsche Financial Services Italia S.p.A., Padua EUR   - 100,00 100,00 40.971
Porsche Financial Services Japan K.K., Tokio JPY 123,5000 - 100,00 100,00 4.518.072
Porsche Financial Services Schweiz AG, Rotkreuz CHF 1,0749 - 100,00 100,00 11.287
Porsche Financial Services, Inc., Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 7.331
Porsche France S.A., Roissy-en-France EUR   - 100,00 100,00 94.017
Porsche Funding L.P., Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 361.039
Porsche Haus S.r.l., Mailand EUR   - 100,00 100,00 1.197
Porsche Holding Finance plc., Dublin EUR   - 100,00 100,00 9.562
Porsche Holding GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 4.126.699
Porsche Hong Kong Ltd., Hongkong HKD 8,1893 - 100,00 100,00 1.809.036
Porsche Hungaria Kereskedelmi Kft., Budapest HUF 309,8400 - 100,00 100,00 14.491.296
Porsche Ibérica S.A., Madrid EUR   - 100,00 100,00 74.666
Porsche Immobilien BG EOOD, Sofia BGN 1,9561 - 100,00 100,00 22.712
Porsche Immobilien CZ spol. s r.o., Prag CZK 27,0240 - 100,00 100,00 651.833
Porsche Immobilien GmbH & Co. KG, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 27.007
Porsche Immobilien GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 1.523.355
Porsche Immobilien S.R.L., Voluntari RON 4,5415 - 100,00 100,00 337.505
Porsche Immobilien Slovakia spol s.r.o., Bratislava EUR   - 100,00 100,00 14.686
Porsche Immobilienverwaltungs Kft., Budapest HUF 309,8400 - 100,00 100,00 7.527.305
Porsche Informatik GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 1.837
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2012-1, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2013-1, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2014-1, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 48.198
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2015-1, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 55.422
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2016-A, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 25.433
Porsche Insurance Broker BG EOOD, Sofia BGN 1,9561 - 100,00 100,00 1.856
Porsche Inter Auto BG EOOD, Sofia BGN 1,9561 - 100,00 100,00 6.347
Porsche Inter Auto Chile SpA, Santiago de Chile CLP 704,1800 - 100,00 100,00 2.433.019
Porsche Inter Auto CZ spol. s r.o., Prag CZK 27,0240 - 100,00 100,00 704.516
Porsche Inter Auto d.o.o., Ljubljana EUR   - 100,00 100,00 7.744
Porsche Inter Auto d.o.o., Zagreb HRK 7,5572 - 100,00 100,00 48.109
Porsche Inter Auto GmbH & Co. KG, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 66.669
Porsche Inter Auto Hungaria Kft., Budapest HUF 309,8400 - 100,00 100,00 2.783.792
Porsche Inter Auto Polska Sp. z o.o., Warschau PLN 4,4153 - 100,00 100,00 91.250
Porsche Inter Auto Romania S.R.L., Voluntari RON 4,5415 - 100,00 100,00 34.025
Porsche Inter Auto S d.o.o., Belgrad RSD 123,5000 - 100,00 100,00 273.341
Porsche Inter Auto Slovakia, spol. s r.o., Bratislava EUR   - 100,00 100,00 5.626
Porsche International Financing DAC, Dublin EUR   - 100,00 100,00 54.016
Porsche International Reinsurance DAC, Dublin EUR   - 100,00 100,00 105.850
Porsche Italia S.p.A., Padua EUR   - 100,00 100,00 92.600
Porsche Japan K.K., Tokio JPY 123,5000 - 100,00 100,00 3.908.543
Porsche Konstruktionen GmbH & Co. KG, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 157.245
Porsche Korea Ltd., Seoul KRW 1.269,1100 - 75,00 75,00 9.970.141
Porsche Kredit in Leasing SLO d.o.o., Ljubljana EUR   - 100,00 100,00 15.051
Porsche Latin America, Inc., Miami / FL USD 1,0560 - 100,00 100,00 2.722
Porsche Leasing BG EOOD, Sofia BGN 1,9561 - 100,00 100,00 10.143
Porsche Leasing d.o.o. Podgorica, Podgorica EUR   - 100,00 100,00 1.356
Porsche Leasing d.o.o., Zagreb HRK 7,5572 - 100,00 100,00 188.329
Porsche Leasing d.o.o.e.l. Skopje, Skopje MKD 61,5800 - 100,00 100,00 377.483
Porsche Leasing Ltd., Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Porsche Leasing Romania IFN S.A., Voluntari RON 4,5415 - 100,00 100,00 185.678
Porsche Leasing SCG d.o.o., Belgrad RSD 123,5000 - 100,00 100,00 245.665
Porsche Leasing SLO d.o.o., Ljubljana EUR   - 100,00 100,00 47.228
Porsche Leasing Ukraine TOV, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 164.204
Porsche Liquidity LLC, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 9.572
Porsche Lizing és Szolgáltató Kft., Budapest HUF 309,8400 - 100,00 100,00 3.900.485
Porsche Logistics Services LLC, Ontario / CA USD 1,0560 - 100,00 100,00 2.829
Porsche Macedonia d.o.o.e.l. Skopje, Skopje MKD 61,5800 - 100,00 100,00 623.192
Porsche Middle East and Africa FZE, Dubai USD 1,0560 - 100,00 100,00 57.450
Porsche Mobiliti d.o.o., Zagreb HRK 7,5572 - 100,00 100,00 17.684
Porsche Mobility BG EOOD, Sofia BGN 1,9561 - 100,00 100,00 424
Porsche Mobility d.o.o., Belgrad RSD 123,5000 - 100,00 100,00 434.414
Porsche Mobility S.R.L., Voluntari RON 4,5415 - 100,00 100,00 69.332
Porsche Mobility TOV, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 75.445
Porsche Motorsport North America, Inc., Santa Ana / CA USD 1,0560 - 100,00 100,00 8.462
Porsche Movilidad Colombia S.A.S., Bogotá COP 3.171,0000 - 100,00 100,00 2.640.145
Porsche Partner d.o.o., Belgrad RSD 123,5000 - 100,00 100,00 46.768
Porsche Retail Group Australia Pty. Ltd., Collingwood AUD 1,4615 - 100,00 100,00 15.901
Porsche Retail Group Ltd., Reading GBP 0,8585 - 100,00 100,00 16.064
Porsche Romania S.R.L., Voluntari RON 4,5415 - 100,00 100,00 124.859
Porsche SCG d.o.o., Belgrad RSD 123,5000 - 100,00 100,00 1.299.827
Porsche Schweiz AG, Rotkreuz CHF 1,0749 - 100,00 100,00 45.352
Porsche Services Ibérica, S.L., Madrid EUR   - 100,00 100,00 361
Porsche Services Middle East & Africa FZE, Dubai USD 1,0560 - 100,00 100,00 272
Porsche Services Singapore Pte Ltd., Singapur SGD 1,5260 - 100,00 100,00 286
Porsche Slovakia, spol. s r.o., Bratislava EUR   - 100,00 100,00 18.453
Porsche Slovenija d.o.o., Ljubljana EUR   - 100,00 100,00 36.100
Porsche Ukraine TOV, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 643.557
Porsche Versicherungs AG, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 55.990
Porsche Versicherungsagentur TOV, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 48.559
Porsche Werbemittlung GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 1.096
Porsche Zagreb d.o.o., Zagreb HRK 7,5572 - 100,00 100,00 229.772
Porsche Zastupanje u Osiguranju d.o.o., Zagreb HRK 7,5572 - 100,00 100,00 623
Porsche Zavarovalno Zastopnistvo d.o.o., Ljubljana EUR   - 100,00 100,00 792
Porsche Zentrum Zug, Risch AG, Rotkreuz CHF 1,0749 - 100,00 100,00 1.766
Power Vehicle Co. Ltd., Bangkok THB 37,8013 - 100,00 100,00 10.373
PPF Holding AG, Zug CHF 1,0749 - 100,00 100,00 6.882
Précision Automobiles S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 1.688
Premium Automobiles S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 3.308
Premium II S.A.S., Montigny-le-Bretonneux EUR   - 100,00 100,00 3.097
Premium Metropole Holding S.A.S., Villeneuve d'Ascq EUR   - 100,00 100,00 2.522
Premium Metropole S.A.S., Villeneuve d'Ascq EUR   - 100,00 100,00 4.158
Premium Picardie S.A.S., Rivery EUR   - 100,00 100,00 3.712
Premium Tournai SPRL, Tournai EUR   - 90,00 90,00 2.139
Premium Vélizy S.A.S., Vélizy-Villacoublay EUR   - 100,00 100,00 1.993
PREV LLC, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 18.450
Private Driver España 2013-1, Fondo de titulizacion de activos, Madrid EUR   - - - -
Projet Digital Marketing S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
Prophi S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 7.092
PT Scania Parts Indonesia, Balikpapan IDR 14.227,6400 - 100,00 100,00 1.996
Qanadeel AL Rafidain Automotive Trading Co. Ltd., Erbil IQD 1.247,2000 - 75,50 75,50 10.529
Raven Air Ltd., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Reliable Vehicles Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 2.500
Renk Corp., Duncan / SC USD 1,0560 - 100,00 100,00 12.605
Renk France S.A.S., Saint-Ouen-l'Aumône EUR   - 100,00 100,00 20.215
Renk Systems Corp., Camby / IN USD 1,0560 - 100,00 100,00 545
RENK-MAAG GmbH, Winterthur CHF 1,0749 - 100,00 100,00 16.007
Roosevelt II S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 406
S.A.N.D. Automobiles S.A.S., Roncq EUR   - 100,00 100,00 2.453
S.N.A.T. S.A.S., Tourcoing EUR   - 100,00 100,00 695
SACN - Société Automobile Chauny Noyon S.A.S., Chauny EUR   - 100,00 100,00 1.578
SADA S.A.S., Dunkerque EUR   - 100,00 100,00 2.144
SADAL S.A.S. - Société de Diffusion Automobile du Leman, Vétraz-Monthoux EUR   - 100,00 100,00 7.739
Safi S.A.S., Vitry-sur-Seine EUR   - 100,00 100,00 5.047
Sågverket 6 AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 121
Saintalb S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 3.175
Sancar S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 7.165
Sandrah S.A.S., Hénin-Beaumont EUR   - 100,00 100,00 1.716
SANEG S.A.S., Carvin EUR   - 100,00 100,00 1.599
Santa Catarina Veículos e Serviços Ltda., Biguaçu BRL 3,4372 - 100,00 100,00 1.421
Savoie Renault Occasion (Sareno) S.A.R.L., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 207
Scan Siam Service Co. Ltd., Bangkok THB 37,8013 - 100,00 100,00 27.849
Scanexpo International S.A., Montevideo UYU 30,7260 - 100,00 100,00 262.775
Scanexpo S.A., Montevideo UYU 30,7260 - 100,00 100,00 -
Scania (Hong Kong) Ltd., Hongkong HKD 8,1893 - 100,00 100,00 38.306
Scania (Malaysia) Sdn. Bhd., Shah Alam MYR 4,7375 - 100,00 100,00 48.149
Scania AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 10.002.155
Scania Administradora de Consórcios Ltda., Cotia BRL 3,4372 - 99,99 99,99 113.698
Scania Argentina S.A., Buenos Aires ARS 16,8010 - 100,00 100,00 1.304.164
Scania Australia Pty. Ltd., Melbourne AUD 1,4615 - 100,00 100,00 63.913
Scania Banco S.A., São Bernardo do Campo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 236.203
Scania Belgium N.V., Neder-Over-Heembeek EUR   - 100,00 100,00 8.839
Scania BH d.o.o., Sarajevo BAM 1,9558 - 100,00 100,00 2.802
Scania Botswana (Pty) Ltd., Gaborone BWP 11,2826 - 100,00 100,00 36.929
Scania Bulgaria EOOD, Sofia BGN 1,9561 - 100,00 100,00 8.924
Scania Bus & Coach UK Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 1.029
Scania Bus Financing AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 118
Scania Central Asia LLP, Almaty KZT 352,3900 - 100,00 100,00 1.022.365
Scania Chile S.A., Santiago de Chile CLP 704,1800 - 100,00 100,00 10.998.551
Scania Colombia S.A.S., Bogotá COP 3.171,0000 - 100,00 100,00 19.819.217
Scania Comercial, S.A. de C.V., Queretaro MXN 21,8480 - 99,99 99,99 467.967
Scania Commercial Vehicles India Pvt. Ltd., Bangalore INR 71,6550 - 100,00 100,00 -1.237.615
Scania Commercial Vehicles Renting S.A., Madrid EUR   - 100,00 100,00 63.785
Scania Commerciale S.p.A., Trento EUR   - 100,00 100,00 6.414
Scania Corretora de Seguros Ltda., São Bernardo do Campo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 -
Scania Credit (Hong Kong) Ltd., Hongkong HKD 8,1893 - 100,00 100,00 4.281
Scania Credit (Malaysia) Sdn. Bhd., Shah Alam MYR 4,7375 - 100,00 100,00 528
Scania Credit AB, Södertälje EUR   - 100,00 100,00 4.225
Scania Credit Hrvatska d.o.o., Lucko HRK 7,5572 - 100,00 100,00 7.078
Scania Credit Romania IFN S.A., Ciorogârla RON 4,5415 - 100,00 100,00 22.113
Scania Credit Solutions Pty Ltd., Nairobi KES 108,3000 - 100,00 100,00 62.662
Scania Credit Taiwan Ltd., Taipeh TWD 34,1659 - 100,00 100,00 10.304
Scania CV AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 31.497.000
Scania Czech Republic s.r.o., Prag CZK 27,0240 - 100,00 100,00 528.914
Scania Danmark A/S, Ishöj DKK 7,4350 - 100,00 100,00 104.685
Scania Danmark Ejendom ApS, Ishöj DKK 7,4350 - 100,00 100,00 118.658
Scania de Venezuela S.A., Valencia VEF 10,5473 - 100,00 100,00 81.863
Scania del Perú S.A., Lima PEN 3,5468 - 100,00 100,00 55.376
Scania Delivery Center AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 30.389
Scania East Africa Ltd., Nairobi KES 108,3000 - 100,00 100,00 267.810
Scania Eesti AS, Tallinn EUR   - 100,00 100,00 5.982
Scania Finance Australia Pty. Ltd., Melbourne AUD 1,4615 - 100,00 100,00 -
Scania Finance Belgium N.V., Neder-Over-Heembeek EUR   - 100,00 100,00 10.751
Scania Finance Bulgaria EOOD, Sofia BGN 1,9561 - 100,00 100,00 3.999
Scania Finance Chile S.A., Santiago de Chile CLP 704,1800 - 100,00 100,00 5.454.959
Scania Finance Czech Republic spol. s r.o., Prag CZK 27,0240 - 100,00 100,00 732.562
Scania Finance France S.A.S., Angers EUR   - 100,00 100,00 29.034
Scania Finance Great Britain Ltd., London GBP 0,8585 - 100,00 100,00 48.403
Scania Finance Hispania EFC S.A., Madrid EUR   - 100,00 100,00 77.809
Scania Finance Holding AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 404.114
Scania Finance Holding Great Britain Ltd., London GBP 0,8585 - 100,00 100,00 3.379
Scania Finance Ireland Ltd., Dublin EUR   - 100,00 100,00 2.923
Scania Finance Italy S.p.A., Mailand EUR   - 100,00 100,00 35.739
Scania Finance Korea Ltd., Sacheon City KRW 1.269,1100 - 100,00 100,00 27.882.520
Scania Finance Luxembourg S.A., Münsbach EUR   - 100,00 100,00 4.523
Scania Finance Magyarország Zrt., Biatorbágy HUF 309,8400 - 100,00 100,00 1.182.762
Scania Finance Nederland B.V., Breda EUR   - 100,00 100,00 34.255
Scania Finance Polska Sp. z o.o., Nadarzyn PLN 4,4153 - 100,00 100,00 111.136
Scania Finance Schweiz AG, Kloten CHF 1,0749 - 100,00 100,00 5.088
Scania Finance Slovak Republic s.r.o., Senec EUR   - 100,00 100,00 7.499
Scania Finance Southern Africa (Pty) Ltd., Aeroton ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 296.050
Scania Finans AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 399.739
Scania France S.A.S., Angers EUR   - 100,00 100,00 44.236
Scania Great Britain Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 56.629
Scania Hispania Holding S.L., Madrid EUR   - 100,00 100,00 60.013
Scania Hispania S.A., Madrid EUR   - 100,00 100,00 18.422
Scania Holding Europe AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 44.152.376
Scania Holding France S.A.S., Angers EUR   - 100,00 100,00 77.200
Scania Holding Inc., Columbus / IN USD 1,0560 - 100,00 100,00 28.740
Scania Hrvatska d.o.o., Zagreb HRK 7,5572 - 100,00 100,00 21.231
Scania Hungaria Kft., Biatorbágy HUF 309,8400 - 100,00 100,00 790.457
Scania Incheon Ltd., Incheon KRW 1.269,1100 - 100,00 100,00 -1.137.057
Scania Industrial Maintenance AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 35.860
Scania Insurance Nederland B.V., Middelharnis EUR   - 100,00 100,00 -
Scania Insurance Polska Sp. z o.o., Nadarzyn PLN 4,4153 - 100,00 100,00 84
Scania Investimentos Imobiliários S.A., Vialonga EUR   - 100,00 100,00 508
Scania Iraq Automotive Trading Company Ltd., Basra IQD 1.247,2000 - 100,00 100,00 -
Scania IT AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 71.971
Scania IT France S.A.S., Angers EUR   - 100,00 100,00 778
Scania IT Nederland B.V., Zwolle EUR   - 100,00 100,00 1.406
Scania Japan Ltd., Tokio JPY 123,5000 - 100,00 100,00 -30.865
Scania Korea Ltd., Seoul KRW 1.269,1100 - 100,00 100,00 60.875
Scania Korea Seoul Ltd., Seoul KRW 1.269,1100 - 100,00 100,00 36.091.275
Scania Latin America Ltda., São Bernardo do Campo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 1.769.006
Scania Latvia SIA, Riga EUR   - 100,00 100,00 4.505
Scania Leasing d.o.o., Ljubljana EUR   - 100,00 100,00 2.316
Scania Leasing Ltd., Dublin EUR   - 100,00 100,00 -
Scania Leasing Österreich GmbH, Brunn am Gebirge EUR   - 100,00 100,00 8.905
Scania Lízing Kft., Biatorbágy HUF 309,8400 - 100,00 100,00 484.107
Scania Location S.A.S., Angers EUR   - 100,00 100,00 4.673
Scania Logistics Netherlands B.V., Zwolle EUR   - 100,00 100,00 2.814
Scania Luxembourg S.A., Münsbach EUR   - 100,00 100,00 1.609
Scania Makedonija d.o.o.e.l., Ilinden MKD 61,5800 - 100,00 100,00 7.692
Scania Maroc S.A., Casablanca MAD 10,6813 - 100,00 100,00 99.998
Scania Middle East FZE, Dubai AED 3,8790 - 100,00 100,00 16.481
Scania Milano S.p.A., Lainate EUR   - 100,00 100,00 892
Scania Moçambique, S.A., Beira MZN 74,6600 - 100,00 100,00 -13.607
Scania Namibia (Pty) Ltd., Windhoek NAD 14,8098 - 100,00 100,00 47.658
Scania Nederland B.V., Breda EUR   - 100,00 100,00 16.379
Scania Omni AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 7.182
Scania Österreich GmbH, Brunn am Gebirge EUR   - 100,00 100,00 7.217
Scania Österreich Holding GmbH, Brunn am Gebirge EUR   - 100,00 100,00 18.611
Scania Overseas AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 92.022
Scania Polska S.A., Nadarzyn PLN 4,4153 - 100,00 100,00 102.133
Scania Portugal S.A., Vialonga EUR   - 100,00 100,00 7.990
Scania Power Polska Sp. z o.o., Warschau PLN 4,4153 - 100,00 100,00 516
Scania Production Angers S.A.S., Angers EUR   - 100,00 100,00 29.320
Scania Production Meppel B.V., Meppel EUR   - 100,00 100,00 12.244
Scania Production Slupsk S.A., Slupsk PLN 4,4153 - 100,00 100,00 47.202
Scania Production Zwolle B.V., Zwolle EUR   - 100,00 100,00 30.193
Scania Projektfinans AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 56.425
Scania Properties Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 501
Scania Real Estate (UK) Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 5.823
Scania Real Estate AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 73.112
Scania Real Estate Belgium N.V., Neder-Over-Heembeek EUR   - 100,00 100,00 13.070
Scania Real Estate Bulgaria EOOD, Sofia BGN 1,9561 - 100,00 100,00 48
Scania Real Estate Czech Republic s.r.o., Prag CZK 27,0240 - 100,00 100,00 350.733
Scania Real Estate d.o.o. Beograd, Belgrad RSD 123,5000 - 100,00 100,00 530
Scania Real Estate Finland Oy, Helsinki EUR   - 100,00 100,00 9.032
Scania Real Estate France S.A.S., Angers EUR   - 100,00 100,00 3.114
Scania Real Estate Hispania S.L., Pontevedra EUR   - 100,00 100,00 242
Scania Real Estate Holding Luxembourg S.àr.l, Münsbach EUR   - 100,00 100,00 5.855
Scania Real Estate Holding Oy, Helsinki EUR   - 100,00 100,00 5.571
Scania Real Estate Hong Kong Ltd., Hongkong HKD 8,1893 - 100,00 100,00 -12
Scania Real Estate Hungaria Kft., Biatorbágy HUF 309,8400 - 100,00 100,00 917.023
Scania Real Estate Lund AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 106
Scania Real Estate Österreich GmbH, Brunn am Gebirge EUR   - 100,00 100,00 8.733
Scania Real Estate Polska Sp. z o.o., Nadarzyn PLN 4,4153 - 100,00 100,00 58.749
Scania Real Estate Romania S.R.L., Ciorogârla RON 4,5415 - 100,00 100,00 2.993
Scania Real Estate Schweiz AG, Kloten CHF 1,0749 - 100,00 100,00 4.152
Scania Real Estate Services AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 923.305
Scania Real Estate Slovakia s.r.o., Senec EUR   - 100,00 100,00 9.253
Scania Real Estate The Netherlands B.V., Breda EUR   - 100,00 100,00 5.562
Scania Regional Agent de Asigurare S.R.L., Ciorogârla RON 4,5415 - 100,00 100,00 889
Scania Rent Bulgaria EOOD, Sofia BGN 1,9561 - 100,00 100,00 100
Scania Rent Romania S.R.L., Ciorogârla RON 4,5415 - 100,00 100,00 1.314
Scania Romania S.R.L., Ciorogârla RON 4,5415 - 100,00 100,00 17.019
Scania Sales (China) Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 71.522
Scania Sales and Service (Guangzhou) Co., Ltd., Guangzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 4.562
Scania Sales and Services AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 19.476.103
Scania Schweiz AG, Kloten CHF 1,0749 - 100,00 100,00 19.502
Scania Services del Perú S.A., Lima PEN 3,5468 - 100,00 100,00 18.783
Scania Services S.A., Buenos Aires ARS 16,8010 - 100,00 100,00 11.754
Scania Servicios, S.A. de C.V., Queretaro MXN 21,8480 - 99,99 99,99 11.705
Scania Siam Co. Ltd., Bangkok THB 37,8013 - 99,99 99,99 258.344
Scania Siam Leasing Co. Ltd., Bangkok THB 37,8013 - 100,00 100,00 268.221
Scania Singapore Pte. Ltd., Singapur SGD 1,5260 - 100,00 100,00 15.131
Scania Slovakia s.r.o., Senec EUR   - 100,00 100,00 22.051
Scania Slovenija d.o.o., Ljubljana EUR   - 100,00 100,00 6.746
Scania South Africa (Pty) Ltd., Aeroton ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 313.973
Scania Srbija d.o.o., Krnješevci RSD 123,5000 - 100,00 100,00 225.348
Scania Suomi Oy, Helsinki EUR   - 100,00 100,00 27.382
Scania Sverige Bussar AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 120
Scania Tanzania Ltd., Dar es Salaam TZS 2.302,1900 - 100,00 100,00 3.000.000
Scania Thailand Co. Ltd., Bangkok THB 37,8013 - 99,99 99,99 118.526
Scania Trade Development AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 632.944
Scania Transportlaboratorium AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 3.486
Scania Treasury AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 979.774
Scania Trucks & Buses AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 123.034
Scania USA Inc., San Antonio / TX USD 1,0560 - 100,00 100,00 2.753
Scania Used Vehicles AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 4.518
Scania West Africa Ltd., Accra GHS 4,3826 - 100,00 100,00 7.185
Scania Yangsan Ltd., Yangsan KRW 1.269,1100 - 100,00 100,00 -
Scania-Bilar Sverige AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 152.145
Scania-Kringlan AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 6.000
Scanlink Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 1.956
Scanrent - Alguer de Viaturas sem Condutor, S.A., Santa Iria de Azóia EUR   - 100,00 100,00 21.899
Scantruck Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 1.671
SCI 108 Pasteur, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 104
SCI Actipolis, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 195
SCI Carlet, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 472
SCI Carsan, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 408
SCI Croix Mesnil, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 260
SCI de la Ferme Blanche, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
SCI de la rue des Chantiers, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 76
SCI de la rue du Blason, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 75
SCI de la Tour, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 484
SCI de Loison, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 19
SCI des Petites Haies de Valenton, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 222
SCI des Pres, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 159
SCI Dieu & Compagnie, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 2
SCI du Billemont, Roncq EUR   - 100,00 100,00 265
SCI du Boulevard d'Halluin, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 88
SCI du Carrefour de Courrieres, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 860
SCI du Pont Rouge, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 317
SCI du Prieure, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 182
SCI du Ruisseau, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 72
SCI du Triangle, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 78
SCI Expansion 57, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 53
SCI Faema, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 132
SCI Foch 47, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 103
SCI Fond du Val, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 52
SCI GMC, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 499
SCI Heninoise de l'Automobiles, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 39
SCI Immaubeuge MSA, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
SCI La Fonciere Marjolin, Paris EUR   - 100,00 100,00 465
SCI La Vrillonnerie, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 70,00 70,00 200
SCI Lavoisier Novo, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 95
SCI Lea, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 135
SCI Les Champs Dronckaert, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 85
SCI Les Ribes Plein Sud, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 633
SCI Lievinoise, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 130
SCI Lumière, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 298
SCI R19, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 182
SCI Rostand-Jammes, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
SCI Santa Sofia, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 123
SCI SCENI II, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 10
SCI Servagnin, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -95
SCI Sipamar, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 82
SCI Thomas, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 49
SEAT Motor España S.A., Barcelona EUR   - 100,00 100,00 -1.394
SEAT Portugal Unipessoal, Lda., Lissabon EUR   - 100,00 100,00 458
SEAT, S.A., Martorell EUR   - 100,00 100,00 536.043
Securycar S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 2.542
Sevilla Wagen, S.A., Sevilla EUR   - 100,00 100,00 4.935
SITECH Sp. z o.o., Polkowice PLN 4,4153 - 100,00 100,00 585.630
ŠKODA AUTO a.s., Mladá Boleslav CZK 27,0240 - 100,00 100,00 117.481.747
ŠKODA AUTO India Pvt. Ltd., Aurangabad INR 71,6550 - 100,00 100,00 5.432.127
ŠKODA AUTO Slovensko, s.r.o., Bratislava EUR   - 100,00 100,00 15.689
SkoFIN s.r.o., Prag CZK 27,0240 - 100,00 100,00 5.238.062
Skywalker Ltd., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
SNAB S.A., Zaventem EUR   - 90,00 90,00 -2.177
Sochaux Motors S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 36.272
Société Angérienne de Véhicules Industriels (SAVIA) S.A.S., Chauray EUR   - 100,00 100,00 4.720
Société Commerciale Automobile du Poitou (S.C.A.P.) S.A.S., Poitiers EUR   - 100,00 100,00 9.184
Société Commerciale Diffusion Automobile du Poitou S.A.S., Poitiers EUR   - 100,00 100,00 3.485
Société de Distribution Automobile Laonnoise S.A.S., Chambry EUR   - 100,00 100,00 2.689
Société de Distribution Automobiles Chalonnaise S.A.S., Chalons-en-Champagne EUR   - 100,00 100,00 -
Société de Mécanique de Précision de I'Aubois, Jouet-sur-l'Aubois EUR   - 100,00 100,00 648
Société de Vente d'Automobiles de Créteil SVAC S.A.S., Créteil EUR   - 100,00 100,00 1.807
Société des Automobiles de la Thierache S.A.S., Hirson EUR   - 100,00 100,00 961
Société des Automobiles du Soissonnais S.A.S., Billy-sur-Aisne EUR   - 100,00 100,00 2.059
Société d'Exploitation Garage Carlet S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 690
Société Lallain Automobiles S.A.S., Liévin EUR   - 100,00 100,00 -
Société Star S.A.S., Troyes EUR   - 100,00 100,00 -
Société Valentinoise de Commerce Automobile - SOVACA S.A.S., Valence EUR   - 100,00 100,00 3.241
Södertälje Bilkredit AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 100
SOE Busproduction Finland Oy, Lahti EUR   - 100,00 100,00 2.909
Sofidem S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 3.266
Somat S.A.R.L., Saint-Cyr-sur-Loire EUR   - 100,00 100,00 848
Sonauto Lille S.A.S., Villeneuve d'Ascq EUR   - 100,00 100,00 3.655
Sonauto Lyon S.A.S., Champagne-au-Mont-d'Or EUR   - 100,00 100,00 3.633
Sonauto Reims S.A.S., Thillois EUR   - 100,00 100,00 2.150
Sonauto Roissy S.A.S., Villeneuve d'Ascq EUR   - 100,00 100,00 3.202
Sonauto S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 8.138
Southway Scania Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 1.170
SRE Kiruna AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 120
Stockholms Industriassistans AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 11.068
Stuttgart Motors S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 12.592
Suvesa Super Veics Pesados Ltda., Eldorado do Sul BRL 3,4372 - 99,98 99,98 45.237
Suzhou Aobaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Suzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 51.147
Suzhou Binjie Automobile Sales and Service Co., Ltd., Suzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 17.956
Suzhou Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Suzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 198.697
Suzhou Jiejun Automobile Trading Co., Ltd., Suzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 4.587
Suzhou Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Suzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 97.715
Taizhou Junbaojie Automobile Sales and Service Co., Ltd., Taizhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 185.108
Techstar 86 S.A.R.L., Poitiers EUR   - 100,00 100,00 1.394
Techstar Marne La Vallée S.A.S., Montévrain EUR   - 100,00 100,00 1.186
Techstar Meaux S.A.S., Meaux EUR   - 100,00 100,00 1.662
Techstar S.A.S., Vert-Saint-Denis EUR   - 100,00 100,00 9.624
Terwolde B.V., Groningen EUR   - 100,00 100,00 2.757
Terwolde Holding B.V., Veenendaal EUR   - 100,00 100,00 2.492
TF Motors S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 557
Touraine Automobiles S.A.S., St. Cyr-sur-Loire EUR   - 100,00 100,00 854
Tourisme Automobiles S.A.R.L., Niort EUR   - 100,00 100,00 364
TOV Donbas-Scan-Service, Makijivka UAH 28,6190 - 100,00 100,00 13.177
TOV Kyiv-Scan, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 19.664
TOV MAN Truck & Bus Ukraine, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 90.888
TOV Scania Credit Ukraine, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 34.875
TOV Scania Ukraine, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 -109.800
TOV Scania-Lviv, Lwiw UAH 28,6190 - 100,00 100,00 31.867
Trembler Air Ltd., George Town USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Trucknology S.A., Luxemburg EUR   - - - 1
UAB Scania Lietuva, Vilnius EUR   - 100,00 100,00 4.811
Union Trucks Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 573
Universeel Autoschadeherstelbedrijf B.V., Utrecht EUR   - 100,00 100,00 673
Vabis Bilverkstad AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 101
Vabis Försäkringsaktiebolag, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 131.626
Vabis Transportation Services (Guangxi) Ltd., Beihai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -
Valiege S.A.S., Orvault EUR   - 100,00 100,00 385
Valladolid Wagen, S.A., Valladolid EUR   - 100,00 100,00 1.680
VCI Loan Services, LLC, Salt Lake City / UT USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
VCL Master Residual Value S.A., Luxemburg EUR   - - - 31
VCL Master S.A., Luxemburg EUR   - - - 31
VCL Multi-Compartment S.A., Luxemburg EUR   - - - 31
Verdun-Aix S.A.S., Aix-en-Provence EUR   - 100,00 100,00 5.271
Vienne Sud Automobiles S.A.S., Civray EUR   - 100,00 100,00 1.236
Villemomble Automobiles S.A.S., Villemomble EUR   - 100,00 100,00 -
Vindbron Arendal AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 15.406
Vitrolles Automobiles et Service S.A.S., Saint-Victoret EUR   - 100,00 100,00 2.745
Vitry Automobiles S.A.S., Vitry-sur-Seine EUR   - 100,00 100,00 1.656
Volkswagen (China) Investment Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 100,00 - 100,00 42.291.868
Volkswagen Argentina S.A., Buenos Aires ARS 16,8010 100,00 - 100,00 706.912
Volkswagen Auto Lease Entity, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - - - -
Volkswagen Auto Lease Loan Underwritten Funding, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - - - -
Volkswagen Auto Loan Vehicle, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - - - -
Volkswagen Auto Securitization Transaction, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - - - -
Volkswagen Autoeuropa, Lda., Quinta do Anjo EUR   - 100,00 100,00 362.472
Volkswagen Automatic Transmission (Dalian) Co., Ltd., Dalian CNY 7,3332 - 100,00 100,00 5.456.731
Volkswagen Automatic Transmission (Tianjin) Co., Ltd., Tianjin CNY 7,3332 - 100,00 100,00 2.872.133
Volkswagen Automotive Finance, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - - - -
Volkswagen Bank Polska S.A., Warschau PLN 4,4153 - 100,00 100,00 377.653
Volkswagen Bank S.A., Institución de Banca Múltiple, Puebla MXN 21,8480 - 100,00 100,00 1.564.000
Volkswagen BCN, S.A., Barcelona EUR   - 100,00 100,00 -173
Volkswagen Corretora de Seguros Ltda., São Paulo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 68.997
Volkswagen de México, S.A. de C.V., Puebla MXN 21,8480 100,00 - 100,00 38.202.184
Volkswagen Dealer Finance, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - - - -
Volkswagen do Brasil Indústria de Veículos Automotores Ltda., São Bernardo do Campo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 2.067.390
Volkswagen Enhanced Auto Lease, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - - - -
Volkswagen Finance (China) Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 5.749.260
Volkswagen Finance Belgium S.A., Brüssel EUR   - 100,00 100,00 330.824
Volkswagen Finance Luxemburg S.A., Luxemburg EUR   100,00 - 100,00 6.719.057
Volkswagen Finance Overseas B.V., Amsterdam EUR   - 100,00 100,00 616.723
Volkswagen Finance Pvt. Ltd., Mumbai INR 71,6550 - 100,00 100,00 12.589.151
Volkswagen Finance S.A. - Establecimiento financiero de crédito - , Madrid EUR   100,00 - 100,00 484.069
Volkswagen Financial Services (UK) Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 763.721
Volkswagen Financial Services Australia Pty. Ltd., Chullora AUD 1,4615 - 100,00 100,00 235.552
Volkswagen Financial Services Japan Ltd., Tokio JPY 123,5000 - 100,00 100,00 12.730.464
Volkswagen Financial Services Korea Co., Ltd., Seoul KRW 1.269,1100 - 100,00 100,00 233.966.868
Volkswagen Financial Services N.V., Amsterdam EUR   - 100,00 100,00 1.208.535
Volkswagen Financné sluzby Slovensko s.r.o., Bratislava EUR   - 100,00 100,00 52.381
Volkswagen Finans Sverige AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 3.839.261
Volkswagen Group Australia Pty. Ltd., Chullora AUD 1,4615 - 100,00 100,00 126.867
Volkswagen Group Canada, Inc., Ajax / ON CAD 1,4228 - 100,00 100,00 232.351
Volkswagen Group Firenze S.p.A., Florenz EUR   - 100,00 100,00 5.329
Volkswagen Group France S.A., Villers-Cotterêts EUR   10,02 89,98 100,00 281.561
Volkswagen Group Import Co., Ltd., Tianjin CNY 7,3332 - 100,00 100,00 1.157.848
Volkswagen Group Ireland Ltd., Dublin EUR   - 100,00 100,00 16.221
Volkswagen Group Italia S.p.A., Verona EUR   - 100,00 100,00 457.192
Volkswagen Group Japan K.K., Toyohashi JPY 123,5000 - 100,00 100,00 23.269.437
Volkswagen Group Malaysia Sdn. Bhd., Kuala Lumpur MYR 4,7375 - 100,00 100,00 -716.999
Volkswagen Group of America Chattanooga Operations, LLC, Chattanooga / TN USD 1,0560 - 100,00 100,00 212.927
Volkswagen Group of America Finance, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - 100,00 100,00 7.507
Volkswagen Group of America, Inc., Herndon / VA USD 1,0560 100,00 - 100,00 765.639
Volkswagen Group Polska Sp. z o.o., Poznan PLN 4,4153 - 100,00 100,00 417.711
Volkswagen Group Retail Spain, S.L., El Prat de Llobregat EUR   - 100,00 100,00 27.433
Volkswagen Group Sales India Pvt. Ltd., Mumbai INR 71,6550 90,98 9,02 100,00 5.524.384
Volkswagen Group Services S.A., Brüssel EUR   70,00 30,00 100,00 9.688.733
Volkswagen Group Singapore Pte. Ltd., Singapur SGD 1,5260 100,00 - 100,00 30.749
Volkswagen Group Sverige AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 1.400.407
Volkswagen Group United Kingdom Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 722.098
Volkswagen Holding Financière s.a., Villers-Cotterêts EUR   - 100,00 100,00 195.058
Volkswagen Holding Österreich GmbH, Salzburg EUR   100,00 - 100,00 3.322.882
Volkswagen Independent Borrowing Entity, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - - - -
Volkswagen India Pvt. Ltd., Pune INR 71,6550 90,99 9,01 100,00 31.382.200
Volkswagen International Finance N.V., Amsterdam EUR   - 100,00 100,00 763.485
Volkswagen International Luxemburg S.A., Luxemburg EUR   - 100,00 100,00 2.194
Volkswagen IT Services India Pvt. Ltd., Pune INR 71,6550 - 100,00 100,00 102.248
Volkswagen Japan Sales K.K., Tokio JPY 123,5000 - 100,00 100,00 3.384.139
Volkswagen Leasing S.A. de C.V., Puebla MXN 21,8480 - 100,00 100,00 5.229.123
Volkswagen Madrid, S.A., Madrid EUR   - 100,00 100,00 2.588
Volkswagen Motor Polska Sp. z o.o., Polkowice PLN 4,4153 - 100,00 100,00 866.985
Volkswagen Navarra, S.A., Pamplona EUR   - 100,00 100,00 679.854
Volkswagen New Mobility Luxemburg S.A., Luxemburg EUR   - 100,00 100,00 -
Volkswagen of South Africa (Pty) Ltd., Uitenhage ZAR 14,4848 100,00 - 100,00 11.198.605
Volkswagen Operating Lease Transaction, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - - - -
Volkswagen Participaçoes Ltda., São Paulo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 2.708.823
Volkswagen Poznan Sp. z o.o., Poznan PLN 4,4153 - 100,00 100,00 2.924.429
Volkswagen Public Auto Loan Securitization, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - - - -
Volkswagen Renting, S.A., Madrid EUR   - 100,00 100,00 37.280
Volkswagen Renting, Unipessoal, Lda., Amadora EUR   - 100,00 100,00 2.813
Volkswagen S.A. de Ahorro Para Fines Determinados, Buenos Aires ARS 16,8010 - 100,00 100,00 94.883
Volkswagen Serviços Ltda., São Paulo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 38.919
Volkswagen Slovakia, a.s., Bratislava EUR   - 100,00 100,00 1.333.009
Volkswagen Truck & Bus AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 42.966
Volkswagen-Audi España, S.A., El Prat de Llobregat EUR   - 100,00 100,00 122.967
Volkswagen-Versicherungsdienst GmbH, Wien EUR   - 100,00 100,00 13.128
VW Credit Canada Funding GP, Inc., Ajax / ON CAD 1,4228 - 100,00 100,00 -
VW Credit Canada Funding L.P., Ajax / ON CAD 1,4228 - 100,00 100,00 -
VW Credit Canada Leasing ULC, Calgary / AL CAD 1,4228 - 100,00 100,00 -
VW Credit Canada, Inc., St. Laurent / QC CAD 1,4228 - 100,00 100,00 -
VW Credit Leasing Ltd., Herndon / VA USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
VW Credit, Inc., Herndon / VA USD 1,0560 - 100,00 100,00 2.896.613
Westrucks Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 336
Wittenberg - de Bois B.V., Amersfoort EUR   - 100,00 100,00 1.438
Wittenberg - de Bois Holding B.V., Veenendaal EUR   - 100,00 100,00 2.859
Wolfsburg Motors S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 14.012
Wuxi Aobaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Wuxi CNY 7,3332 - 100,00 100,00 47.637
Zhejiang Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Hangzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 343.354
Zhuhai Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Zhuhai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 44.398
ZSF Services S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 1.053
B. Nicht konsolidierte Gesellschaften            
1. Inland            
4Collection GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 25
ALU-CAR GmbH, Winterberg EUR   - 80,80 80,80 490
Audi Business Innovation GmbH, Ingolstadt EUR   - 100,00 100,00 1.300
Audi e-gas Betreibergesellschaft mbH, Ingolstadt EUR   - 100,00 100,00 25
AUDI Immobilien Verwaltung GmbH, Ingolstadt EUR   - 100,00 100,00 29.615
Audi Neckarsulm Immobilien GmbH, Neckarsulm EUR   - 100,00 100,00 128
Audi Planung GmbH, Ingolstadt EUR   - 100,00 100,00 793
Audi Real Estate GmbH, Ingolstadt EUR   - 100,00 100,00 -772
Audi Stiftung für Umwelt GmbH, Ingolstadt EUR   - 100,00 100,00 5.013
Auto Union GmbH, Ingolstadt EUR   - 100,00 100,00 8.181
Autohaus Gawe GmbH, Berlin EUR   - 100,00 100,00 307
Automotive Safety Technologies GmbH, Gaimersheim EUR   - 75,50 75,50 5.464
AZU Autoteile und -zubehör Vertriebs GmbH, Dreieich EUR   - 100,00 100,00 77
BELIMA Verwaltung GmbH, Pullach i. Isartal EUR   - - - 12
Carmeq GmbH, Berlin EUR   - 100,00 100,00 3.100
carmobility GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 250
CC WellCom GmbH, Potsdam EUR   - 100,00 100,00 1.244
csi Entwicklungstechnik GmbH, Gaimersheim EUR   - 100,00 100,00 1.910
CSI Entwicklungstechnik GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 875
csi entwicklungstechnik GmbH, Neckarsulm EUR   - 100,00 100,00 2.128
csi entwicklungstechnik GmbH, Sindelfingen EUR   - 80,00 80,00 1.003
csi Verwaltungs GmbH, Neckarsulm EUR   - 49,01 49,01 7.235
Daraja GrundstücksverwaltungsgeselIschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz EUR   - 94,00 94,00 -680
Datura Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz EUR   - 94,00 94,00 -
Eberhardt Verwaltungsgesellschaft mbH, Ulm EUR   - 100,00 100,00 45
Euromobil Autovermietung GmbH, Isernhagen EUR   - 100,00 100,00 779
FC Ingolstadt 04 Stadionbetreiber GmbH, Ingolstadt EUR   - 100,00 100,00 1.162
Groupe Volkswagen France Grundstücksgesellschaft mbH, Wolfsburg EUR   - 100,00 100,00 32
Held & Ströhle GmbH, Neu-Ulm EUR   - 70,30 70,30 117
Italdesign-Giugiaro Deutschland GmbH, Wolfsburg EUR   - 100,00 100,00 968
LoadFox GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 -
MAHAG Verwaltungs GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 23
MAN Erste Beteiligungs GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 24
MAN Grundstücksgesellschaft mbH & Co. Gamma KG, München EUR   - 100,00 100,00 2.406
MAN Grundstücksgesellschaft mbH, Oberhausen EUR   - 100,00 100,00 2.557
MAN Personal Services GmbH, Dachau EUR   - 100,00 100,00 25
MAN Versicherungsvermittlung GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 317
Manthey Racing GmbH, Meuspath EUR   - 51,00 51,00 1.783
MAN-Unterstützungskasse GmbH, München EUR   - 100,00 100,00 821
MMI Marketing Management Institut GmbH, Braunschweig EUR   100,00 - 100,00 512
MOIA GmbH, Berlin EUR   - 100,00 100,00 -
MOLTANDO Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kassel KG, Düsseldorf EUR   - - - -649
NSU GmbH, Neckarsulm EUR   - 100,00 100,00 50
Ortan Verwaltung GmbH & Co. Objekt Karlsfeld KG, Pullach i. Isartal EUR   - 100,00 100,00 785
Porsche Digital GmbH, Ludwigsburg EUR   - 100,00 100,00 -
Porsche Niederlassung Mannheim GmbH, Bietigheim-Bissingen EUR   - 100,00 100,00 2.433
quattro GmbH, Neckarsulm EUR   - 100,00 100,00 25
Rent-X GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 15.024
sunhill technologies GmbH, Bubenreuth EUR   - 93,66 93,66 922
tcu Turbo Charger GmbH, Augsburg EUR   - 100,00 100,00 47
TKI Automotive GmbH, Gaimersheim EUR   - 51,00 51,00 8.282
Vehicle Trading International (VTI) GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 2.763
Volkswagen AirService GmbH, in Gründung, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 -
VOLKSWAGEN AUDI China Dienstleistungen Beteiligungs GmbH, Wolfsburg EUR   75,00 25,00 100,00 -
VOLKSWAGEN AUDI China Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Wolfsburg EUR   75,00 25,00 100,00 -
Volkswagen Beteiligungsverwaltung GmbH, Wolfsburg EUR   100,00 - 100,00 -
Volkswagen Erste Leasingobjekt GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 -
Volkswagen Dritte Leasingobjekt GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 -
Volkswagen Fünfte Leasingobjekt GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 -
Volkswagen Group Future Center Europe GmbH, Potsdam EUR   - 100,00 100,00 2.521
Volkswagen Group IT Services GmbH, Wolfsburg EUR   - 100,00 100,00 200
Volkswagen Group Partner Services GmbH, Wolfsburg EUR   100,00 - 100,00 144
Volkswagen Infotainment GmbH, Wolfsburg EUR   - 100,00 100,00 25
Volkswagen Klassik GmbH, Wolfsburg EUR   - 100,00 100,00 25
Volkswagen Motorsport GmbH, Hannover EUR   - 100,00 100,00 3.138
Volkswagen Sechste Leasingobjekt GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 -
Volkswagen Siebte Leasingobjekt GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 -
Volkswagen Software Asset Management GmbH, Wolfsburg EUR   - 100,00 100,00 100
Volkswagen Retail Dienstleistungsgesellschaft mbH, Berlin EUR   - 100,00 100,00 259
Volkswagen Vierte Leasingobjekt GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 -
Volkswagen Zweite Leasingobjekt GmbH, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 -
Volkswagen-Bildungsinstitut GmbH, Zwickau EUR   - 100,00 100,00 256
Weser-Ems Vertriebsgesellschaft mbH, Bremen EUR   81,25 - 81,25 8.287
ZENDA Dienstleistungen GmbH, Würzburg EUR   - 100,00 100,00 3.235
2. Ausland            
1097919 B.C. Ltd., Vancouver / BC CAD 1,4228 - 100,00 100,00 -
3C Solutions S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
A4EX, LLC, Herndon / VA USD 1,0560 - 100,00 100,00 19.500
ABCIS Aubière SNC, Aubière EUR   - 100,00 100,00 -186
ABCIS Clermont SNC, Fitz-James EUR   - 100,00 100,00 -101
ABCIS Creuzier S.A.S., Creuzier-le-Vieux EUR   - 100,00 100,00 845
Adaptis Solutions Ltd., Welwyn Garden City GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -175
AFN Ltd., Reading GBP 0,8585 - 100,00 100,00 0
Alliance Motors 29 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
Alsauto S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 1.393
Apolo Administradora de Bens S/S Ltda., São Bernardo do Campo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 -
Aurilis Group Ibérica S.L., Sant Boi de Llobregat EUR   - 100,00 100,00 -
Aurilis Group Italia, S.r.l., Fossano EUR   - 100,00 100,00 -
Aurilis Group S.A., Clermont-Ferrand EUR   - 95,00 95,00 -
Auris Industries Ltd., Hongkong HKD 8,1893 - 100,00 100,00 -
Audi Regional Office S.A. de C.V., Puebla MXN 21,8480 - 100,00 100,00 1.886
Auto Services Landi SNC, Plouigneau EUR   - 100,00 100,00 114
Automobiles Villers Services S.A.S., Villers-Cotterêts EUR   - 100,00 100,00 751
Automotors Toul S.A.R.L., Laxou EUR   - 100,00 100,00 296
AutoVisao Brasil Desenvolvimento de Negócios Ltda., São Bernardo do Campo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 54
AutoVision Lifestyle S.r.l., Verona EUR   - 100,00 100,00 899
AutoVision Magyarország Kft., Györ EUR   - 100,00 100,00 3.511
AutoVision S.A., Brüssel EUR   - 100,00 100,00 -2.257
AutoVision Slovakia, s.r.o., Bratislava EUR   - 100,00 100,00 2.465
A-Vision - Prestação de Serviços á Indústria Automóvel, unipessoal, Lda., Palmela EUR   - 100,00 100,00 6.171
A-Vision People, Empresa de trabalho temporário, unipessoal, Lda., Palmela EUR   - 100,00 100,00 438
Bentley Insurance Services Ltd., Crewe GBP 0,8585 - 100,00 100,00 221
Bentley Motor Cars, Inc., Boston / MA USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Bentley Motor Export Services Ltd., Crewe GBP 0,8585 - 100,00 100,00 45
Carrosserie 16 S.A.R.L., Champniers EUR   - 100,00 100,00 332
Centrales Diesel Export S.A.S., Villepinte EUR   - 100,00 100,00 1.275
Centre Automobile de la Riviera Car S.A.S., Nizza EUR   - 100,00 100,00 2.587
Cixi Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Cixi CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -
CJ Location S.A.R.L., Longeville-lès-Saint-Avold EUR   - 100,00 100,00 84
Cofical Renk Mancais do Brasil Ltda., Guaramirim BRL 3,4372 - 98,00 98,00 21.254
Dalegrid Ltd., Reading GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -
Dencop A/S, Kopenhagen DKK 7,4350 - 100,00 100,00 2.636
Dispro Fitz S.A.S.U., Fitz-James EUR   - 100,00 100,00 -
Dispro S.A.S., Poitiers EUR   - 100,00 100,00 3.345
Dispro Sud Ouest S.A.S.U., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
DLSA Automobiles S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
Ducati Canada, Inc., Saint John / NB CAD 1,4228 - 100,00 100,00 -1.199
Ducati India Pvt. Ltd., New Delhi INR 71,6550 - 100,00 100,00 -86.469
e4t electronics for transportation s.r.o., Prag CZK 27,0240 - 100,00 100,00 77.447
ERF (Holdings) plc, Swindon GBP 0,8585 - 100,00 100,00 757
Espace RN 14 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
Etablissements A. Cachera S.A.R.L., Oignies EUR   - 100,00 100,00 165
EVDAK TOV, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 354
Fifty Two Ltd., Stockport GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -
Fleet Investments B.V., Amsterdam EUR   - 100,00 100,00 845
Fleetzil Locações e Serviços Ltda., Curitiba BRL 3,4372 - 100,00 100,00 -
FM Motors Location S.A.R.L., Villeneuve d'Ascq EUR   - 100,00 100,00 44
Fondazione Ducati, Bologna EUR   - 100,00 100,00 -166
Garage du Rond Point S.A.R.L., Courrières EUR   - 100,00 100,00 88
Global Mobility Holding B.V., Amsterdam EUR   - 100,00 100,00 2.091.940
Gonesse Autos S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
Grand Garage de la route de Dunkerque S.A.S., Gravlines EUR   - 100,00 100,00 711
Volkswagen Leasing (Guangzhou) Co., Ltd., Guangzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 1.129
H. J. Mulliner & Co. Ltd., Crewe GBP 0,8585 - 100,00 100,00 0
Hangzhou Jieshenghang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Hangzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 83.395
Hangzhou Xiaoshan Shidai Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Hangzhou CNY 7,3332   100,00 100,00  
IC Automobiles S.A., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
INIS International Insurance Service s.r.o., ve zkratce INIS s.r.o., Mladá Boleslav CZK 27,0240 - 100,00 100,00 34.987
Instituto para Formación y Desarrollo Volkswagen, S.C., Puebla MXN 21,8480 - 100,00 100,00 25.541
InterRent Biluthyrning AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 360
Italdesign Giugiaro Barcelona S.L., Barcelona EUR   - 100,00 100,00 6.315
Jacques Duverney Evian S.A.R.L., Evian-les-Bains EUR   - 100,00 100,00 397
Kunshan Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Kunshan CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -
L.A.M. d.o.o., Velika Gorica HRK 7,5572 - 100,00 100,00 4.304
LKW Komponenten s.r.o., Bánovce nad Bebravou EUR   - 100,00 100,00 8.956
Lys-Contrôle S.A.R.L., Nieppe EUR   - 100,00 100,00 80
MDT CH International GmbH, Zürich CHF 1,0749 - 100,00 100,00 -
MAN Diesel & Turbo Argentina S.A., Buenos Aires ARS 16,8010 - 100,00 100,00 3.784
MAN Diesel & Turbo Bangladesh Ltd., Dhaka BDT 83,4808 - 100,00 100,00 -7.723
MAN Diesel & Turbo Bulgaria EOOD, Varna BGN 1,9561 - 100,00 100,00 -35
MAN Diesel & Turbo Canarias S.L., Las Palmas EUR   - 100,00 100,00 1.447
MAN Diesel & Turbo Costa Rica Ltda., San José CRC 581,8900 - 100,00 100,00 -
MAN Diesel & Turbo Egypt LLC, Kairo EGP 19,1462 - 100,00 100,00 -299
MAN Diesel & Turbo (Gibraltar) Ltd., Gibraltar GBP 0,8585 - 100,00 100,00 25
MAN Diesel & Turbo Guatemala Ltda., Guatemala City GTQ 7,9425 - 100,00 100,00 13.930
MAN Diesel & Turbo Japan Ltd., Kobe JPY 123,5000 - 100,00 100,00 348.502
MAN Diesel & Turbo Jordan LLC, in Liquidation, Aqaba JOD 0,7493 - 100,00 100,00 -116
MAN Diesel & Turbo Kenya Ltd., Nairobi KES 108,3000 - 100,00 100,00 55.470
MAN Diesel & Turbo Lanka Pvt. Ltd., Colombo LKR 158,1970 - 100,00 100,00 50.396
MAN Diesel & Turbo Malaysia Oil & Gas Sdn. Bhd., Kuala Lumpur MYR 4,7375 - 55,00 55,00 307
MAN Diesel & Turbo Mexico, S. de R.L. de C.V., Mexico City MXN 21,8480 - 100,00 100,00 5.598
MAN Diesel & Turbo Muscat LLC, Muscat OMR 0,4066 - 100,00 100,00 150
MAN Diesel & Turbo New Zealand Ltd., Auckland NZD 1,5167 - 100,00 100,00 260
MAN Diesel & Turbo Norge A/S, Oslo NOK 9,0870 - 100,00 100,00 23.894
MAN Diesel & Turbo Perú S.A.C., Lima PEN 3,5468 - 100,00 100,00 1.440
MAN Diesel & Turbo Philippines Inc., Manila PHP 52,2770 - 100,00 100,00 51.864
MAN Diesel & Turbo Poland Sp. z o.o., Gdansk PLN 4,4153 - 100,00 100,00 2.195
MAN Diesel & Turbo Portugal, Unipessoal, Lda., Setúbal EUR   - 100,00 100,00 526
MAN Diesel & Turbo Nigeria Pvt. Ltd., Lagos NGN 321,7800 - 100,00 100,00 19.345
MAN Diesel & Turbo Sénégal SARL, Dakar XOF 655,9570 - 100,00 100,00 177.164
MAN Diesel & Turbo Sverige AB, Göteborg SEK 9,5672 - 100,00 100,00 868
MAN Diesel & Turbo Taiwan Ltd., Kaohsiung TWD 34,1659 - 100,00 100,00 -
MAN Diesel Shanghai Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -
MAN Diesel Turbochargers Shanghai Co., Ltd., in Liquidation, Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -
MAN Financial Services Administrators (S.A.) (Pty) Ltd., Isando ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 222
MAN Financial Services plc., Swindon GBP 0,8585 - 100,00 100,00 65.328
MAN Iran Power Sherkate Sahami Khass, Teheran IRR 34.186,0000 - 100,00 100,00 -32.682.880
MAN Latin America Importacao, Industria e Comércio de Veículos Ltda., Resende BRL 3,4372 - 100,00 100,00 -
MAN Properties (Midrand) (Pty) Ltd., Isando ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 2.847
MAN Properties (Pinetown) (Pty) Ltd., Isando ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 -1.832
MAN Properties (Pty) Ltd., Isando ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 -1.074
MAN Truck and Bus India Pvt. Ltd., Mumbai INR 71,6550 - 100,00 100,00 -13
MAN Turbo (UK) Ltd., London GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -
MAN Turbomachinery India Pvt. Ltd., Bangalore INR 71,6550 - 100,00 100,00 367.410
MBC Mobile Bridges Corp., Houston / TX USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
MHP (Shanghai) Management Consultancy Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 7.999
MHP Consulting Romania S.R.L., Cluj-Napoca RON 4,5415 - 100,00 100,00 3.192
MHP Consulting UK Ltd., Birmingham GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -307
Mieschke Hofmann & Partner Americas Inc., Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 2.043
Mieschke Hofmann und Partner (Schweiz) AG, Regensdorf CHF 1,0749 - 100,00 100,00 -10
Mirrlees Blackstone Ltd., Stockport GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -
Mobile Payment Services S.A.S., Boulogne-Billancourt EUR   - 100,00 100,00 -200
Módulos Automotivos do Brasil Ltda., São José dos Pinhais BRL 3,4372 - 100,00 100,00 15.081
Mondial Diffusion S.A.R.L., Roncq EUR   - 100,00 100,00 73
Multiservices Autos Châtellerault S.A.S., Châtellerault EUR   - 100,00 100,00 491
Nardò Technical Center S.r.l., Santa Chiara di Nardò EUR   - 100,00 100,00 8.304
NIRA Dynamics AB, Linköping SEK 9,5672 - 94,66 94,66 266.651
Norest Automobiles S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
OOO Volkswagen Komponenten und Services, Kaluga RUB 64,6755 - 100,00 100,00 7.610
OOO MAN Diesel & Turbo Rus, Moskau RUB 64,6755 - 100,00 100,00 78.416
OOO Truck Production RUS, St. Petersburg RUB 64,6755 - 100,00 100,00 -
OOO Volkswagen Financial Services RUS, Moskau RUB 64,6755 - 100,00 100,00 3.084.627
Park Ward & Co. Ltd., Crewe GBP 0,8585 - 100,00 100,00 0
Park Ward Motors Inc., Boston / MA USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Paxman Diesels Ltd., Stockport GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -
PayByPhone Ltd., Welwyn Garden City GBP 0,8585 - 100,00 100,00 139
PayByPhone Technologies Inc., Vancouver / BC CAD 1,4228 - 100,00 100,00 -
PayPoint Technologies Canada Inc., Vancouver / BC CAD 1,4228 - 100,00 100,00 -
PCK TOV, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 28.950
PGA C5 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
PGA C6 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
PGA C7 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
Porsche Air Service GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 110
Porsche Austria GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 34
Porsche Brasil Importadora de Veículos Ltda., São Paulo BRL 3,4372 - 75,00 75,00 8.235
Porsche Broker A.D. Skopje, Skopje MKD 61,5800 - 100,00 100,00 -
Porsche Canadian Funding II L.P., Mississauga / ON CAD 1,4228 - 100,00 100,00 -
Porsche Centre North Toronto Ltd., Toronto CAD 1,4228 - 100,00 100,00 2.641
Porsche Centre Beijing Goldenport Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 21.324
Porsche Clearing GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 667
Porsche Design Asia Hong Kong Ltd., Hongkong HKD 8,1893 - 100,00 100,00 -59.683
Porsche Design Great Britain Ltd., London GBP 0,8585 - 100,00 100,00 790
Porsche Design Group Asia Singapore Pte. Ltd., Singapur SGD 1,5260 - 100,00 100,00 564
Porsche Design Italia S.r.l., Padua EUR   - 100,00 100,00 -147
Porsche Design Netherlands B.V., Roermond EUR   - 100,00 100,00 83
Porsche Design of France S.A.R.L., Serris EUR   - 100,00 100,00 -5.177
Porsche Design Sales (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -11.646
Porsche Design Studio North America, Inc., Beverly Hills / CA USD 1,0560 - 100,00 100,00 48
Porsche Design Timepieces AG, Solothurn CHF 1,0749 - 100,00 100,00 -3.077
Porsche Engineering (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 7.542
Porsche Engineering Romania S.R.L., Cluj-Napoca RON 4,5415 - 100,00 100,00 38
Porsche Financial Services Korea LLC, Seoul KRW 1.269,1100 - 100,00 100,00 915.573
Porsche Group S.R.L., Voluntari RON 4,5415 - 100,00 100,00 38
Porsche Immobilien Ukraine TOV, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 56.591
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2016-1, Atlanta / GA USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Porsche Inter Auto Ukraine TOV, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 17.093
Porsche Kosova Sh.p.k., Pristina EUR   - 100,00 100,00 234
Porsche Leasing d.o.o., Sarajevo BAM 1,9558 - 100,00 100,00 87
Porsche Leasing Sh.p.k., Tirana ALL 135,0000 - 100,00 100,00 62.356
Porsche Mobility Sh.p.k., Tirana ALL 135,0000 - 100,00 100,00 54.361
Porsche Partner d.o.o., Sarajevo BAM 1,9558 - 100,00 100,00 87
Porsche Pensionskasse AG, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 2.514
Porsche Retail GmbH, Salzburg EUR   - 100,00 100,00 34
Porsche System Engineering Ltd., Zürich CHF 1,0749 - 100,00 100,00 5.101
Porsche Volkswagen Servicios Financieros Chile SpA, Santiago de Chile CLP 704,1800 - 100,00 100,00 410.429
Porsche Werkzeugbau s.r.o., Dubnica nad Váhom EUR   - 100,00 100,00 6.577
Premium Buc S.A.R.L., Buc EUR   - 100,00 100,00 61
Privas Automobiles SNC, Privas EUR   - 100,00 100,00 40
PT MAN Diesel & Turbo Indonesia, Jakarta IDR 14.227,6400 - 92,62 92,62 47.005.000
Putt Estates (Pty) Ltd., Upington ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 113.325
Putt Real Estates (Pty) Ltd., Upington ZAR 14,4848 - 100,00 100,00 36.348
Reims Auto Services S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
Renk (UK) Ltd., London GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -
Renk Shanghai Service and Commercial Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -308
Renk Transmisyon Sanayi A.S., Istanbul TRY 3,7263 - 55,00 55,00 3.962
Riviera Technic S.A.S., Mougins EUR   - 100,00 100,00 2.010
Ruston & Hornsby Ltd., Stockport GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -
Ruston Diesels Ltd., Stockport GBP 0,8585 - 100,00 100,00 -
S.A. Trucks Ltd., Bristol GBP 0,8585 - 100,00 100,00 1
Saint-Marcellin Automobiles S.A.R.L., Saint-Marcellin EUR   - 100,00 100,00 345
SCA Vision, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 1.419
Scania-MAN Administration ApS, Kopenhagen DKK 7,4350 - 100,00 100,00 157
SCI du 42 Avenue Aristide Briand, Les-Pavillons-sous-Bois EUR   - 100,00 100,00 -
SCI Lambertbriand, Meaux EUR   - 100,00 100,00 -
SCI Saint Parres Troyes, Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
SEAT Center Arrábida - Automóveis, Lda., Setúbal EUR   - 100,00 100,00 374
SEAT Sport S.A., Martorell EUR   - 100,00 100,00 415
Sergo Arhkon TOV, Kiew UAH 28,6190 - 100,00 100,00 1.229
Shanghai Jie Gang Enterprise Management Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 995
Simple Way Locaçoes e Serviços Ltda., Curitiba BRL 3,4372 - 99,99 99,99 -1.008
Slobodna Zona Vogosca d.o.o., Vogosca BAM 1,9558 - 100,00 100,00 -191
SNC Grands Garages de Provence Garage Central, Les Angles EUR   - 100,00 100,00 325
SNC Stylauto 79, Niort EUR   - 100,00 100,00 48
Soulier Automobiles S.A.S., Cergy EUR   - 100,00 100,00 -
Stylauto 86 S.A.S., Poitiers EUR   - 100,00 100,00 219
SNC Sud Berry Auto, Argenton-sur-Creuse EUR   - 100,00 100,00 36
Société d'Exploitation du Garage Lacoste, S.A.S., Serres-Castet EUR   - 100,00 100,00 983
Société Immobilière Audi S.A.R.L., Paris EUR   - 100,00 100,00 29.546
Solovi S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 161
Sonauto Accessoires S.A.S., Éragny-sur-Oise EUR   - 100,00 100,00 383
Trajectoire Automobiles S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou EUR   - 100,00 100,00 -
VAREC Ltd., Tokio JPY 123,5000 - 100,00 100,00 381.827
Villers Services Center S.A.S., Paris EUR   - 100,00 100,00 -1.173
Volkswagen Administradora de Negócios Ltda., São Paulo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 1.815
Volkswagen Capital Advisory Sdn. Bhd., Kuala Lumpur MYR 4,7375 - 100,00 100,00 6.299
Volkswagen Financial Leasing (Tianjin) Co., Ltd., Tianjin CNY 7,3332 - 100,00 100,00 23.214
Volkswagen Financial Services Holding Argentina S.R.L., Buenos Aires ARS 16,8010 - 100,00 100,00 5.068
Volkswagen Financial Services Schweiz AG, Wallisellen CHF 1,0749 - 100,00 100,00 3.815
Volkswagen Financial Services Singapore Ltd., Singapur SGD 1,5260 - 100,00 100,00 3.179
Volkswagen Financial Services Taiwan Ltd., Taipeh TWD 34,1659 - 100,00 100,00 568.108
Volkswagen Finančné služby Maklérska s.r.o., Bratislava EUR   - 100,00 100,00 2.783
Volkswagen Group-Ecuador S.A., Quito USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
Volkswagen Group Hong Kong Ltd., Hongkong HKD 8,1893 - 100,00 100,00 -10.115
Volkswagen Group Insurance and Risk Management Services Ltd., in Liquidation,            
Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 43
Volkswagen Group Pension Scheme Trustee Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 0
Volkswagen Group Real Estate Slovakia s.r.o., Bratislava EUR   - 100,00 100,00 -
Volkswagen Group Saudi Arabia, LLC, Riyadh SAR 3,9611 - 51,00 51,00 55.776
Volkswagen Hong Kong Co. Ltd., Hongkong HKD 8,1893 - 100,00 100,00 -31.426
Volkswagen Insurance Brokers, Agente de Seguros y de Fianzas, S.A. de C.V., Puebla MXN 21,8480 - 100,00 100,00 -
Volkswagen Insurance Brokers Argentina S.A., Buenos Aires ARS 16,8010 - 96,00 96,00 -
Volkswagen Insurance Company DAC., Dublin EUR   - 100,00 100,00 37.147
Volkswagen Insurance Service (Great Britain) Ltd., Milton Keynes GBP 0,8585 - 100,00 100,00 1.323
Volkswagen Insurance Services Korea Co., Ltd., Seoul KRW 1.269,1100 - 100,00 100,00 464.840
Volkswagen Insurance Services, Correduria de Seguros, S.L., El Prat de Llobregat EUR   - 100,00 100,00 4.406
Volkswagen International Insurance Agency Co., Ltd., Taipeh TWD 34,1659 - 100,00 100,00 34.183
Volkswagen Leasing (Beijing) Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -2.506
Volkswagen Leasing (Dalian) Co., Ltd., Dalian CNY 7,3332 - 100,00 100,00 8.574
Volkswagen Leasing (Nanjing) Co., Ltd., Nanjing CNY 7,3332 - 100,00 100,00 8.120
Volkswagen Leasing (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -12.541
Volkswagen Leasing (Suzhou) Co., Ltd., Suzhou CNY 7,3332 - 100,00 100,00 8.240
Volkswagen Leasing (Wuxi) Co., Ltd., Wuxi CNY 7,3332 - 100,00 100,00 8.090
Volkswagen Logistics Prestação de Serviços de Logística e Transporte Ltda., São Bernardo do Campo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 7.270
Volkswagen New Mobility Services Consulting (Beijing) Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 -94.243
Volkswagen New Mobility Services Investment Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 205.477
Volkswagen Passenger Cars Malaysia Sdn. Bhd., Kuala Lumpur MYR 4,7375 - 100,00 100,00 557
Volkswagen (China) R & Accessory Co., Ltd., Peking CNY 7,3332 - 100,00 100,00 40.155
Volkswagen Sarajevo d.o.o., Vogosca BAM 1,9558 58,00 - 58,00 38.547
Volkswagen Service Sverige AB, Södertälje SEK 9,5672 - 100,00 100,00 23.085
Volkswagen Servicios de Administración de Personal, S.A. de C.V., Puebla MXN 21,8480 - 100,00 100,00 61.969
Volkswagen Servicios, S.A. de C.V., Puebla MXN 21,8480 - 100,00 100,00 58.106
Volkswagen Serwis Ubezpieczeniowy Sp. z o.o., Warschau PLN 4,4153 - 100,00 100,00 14.641
VWFS Protection Services, Inc., Phoenix / AR USD 1,0560 - 100,00 100,00 -
VWT Participações em Outras Sociedades e Prestação de Serviços em Geral Ltda., São Bernardo do Campo BRL 3,4372 - 100,00 100,00 4.402
Woup Dealer B.V., Rijssen EUR   - 100,00 100,00 -
Woup Holding B.V., Rijssen EUR   - 100,00 100,00 -
Woup Vastgoed B.V., Rijssen EUR   - 100,00 100,00 -
III. GEMEINSCHAFTSUNTERNEHMEN            
A. At Equity bewertete Unternehmen            
1. Inland            
IAV GmbH Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr, Berlin EUR   50,00 - 50,00 150.336
Volkswagen Autoversicherung AG, Braunschweig EUR   - 100,00 100,00 104.107
Volkswagen Autoversicherung Holding GmbH, Braunschweig EUR   - 51,00 51,00 109.290
2. Ausland            
Cummins-Scania XPI Manufacturing, LLC, Columbus / IN USD 1,0560 - 50,00 50,00 104.024
DFM Master S.A., Luxemburg EUR   - - - 31
DFM N.V., Amersfoort EUR   - 100,00 100,00 -
D'Ieteren Lease S.A., Brüssel EUR   - 100,00 100,00 72.286
DutchLease B.V., Amersfoort EUR   - 100,00 100,00 -
FAW-Volkswagen Automotive Co., Ltd., Changchun CNY 7,3332 20,00 20,00 40,00 63.832.768
Lease+Balans B.V., Amersfoort EUR   - 100,00 100,00 -
MAN Financial Services (SA) (RF) (Pty) Ltd., Johannesburg ZAR 14,4848 - 50,00 50,00 70.189
MAN Financial Services B.V., Amersfoort EUR   - 100,00 100,00 -
Oppland Tungbilservice A/S, Fagernes NOK 9,0870 - 50,00 50,00 4.150
SAIC Volkswagen Automotive Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 39,00 11,00 50,00 41.008.891
SAIC-Volkswagen Sales Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 30,00 30,00 3.573.483
Shanghai Volkswagen Powertrain Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 60,00 60,00 4.797.924
Shuttel B.V., Amersfoort EUR   - 100,00 100,00 -
The Velocity Finance Issuer Trust, Claremont ZAR 14,4848 - - - 0
Tynset Diesel A/S, Tynset NOK 9,0870 - 50,00 50,00 4.352
VCL Master Netherlands B.V., Amsterdam EUR   - - - -
VDF Faktoring A.S., Istanbul TRY 3,7263 - 100,00 100,00 32.963
VDF Filo Kiralama A.S., Istanbul TRY 3,7263 - 100,00 100,00 -
VDF Servis ve Ticaret A.S., Istanbul TRY 3,7263 - 51,00 51,00 10.562
VDF Sigorta Aracilik Hizmetleri A.S., Istanbul TRY 3,7263 - 99,99 99,99 57.234
Volkswagen D'Ieteren Finance S.A., Brüssel EUR   - 50,00 50,00 129.222
Volkswagen Doğuş Finansman A.S., Istanbul TRY 3,7263 - 51,00 51,00 267.946
Volkswagen FAW Engine (Dalian) Co., Ltd., Dalian CNY 7,3332 - 60,00 60,00 6.805.486
Volkswagen FAW Platform Co., Ltd., Changchun CNY 7,3332 - 60,00 60,00 902.375
Volkswagen Financial Services South Africa (Pty) Ltd., Sandton ZAR 14,4848 - 51,00 51,00 1.300.440
Volkswagen Leasing B.V., Amersfoort EUR   - 100,00 100,00 -
Volkswagen Møller Bilfinans A/S, Oslo NOK 9,0870 - 51,00 51,00 1.727.159
Volkswagen Pon Financial Services B.V., Amersfoort EUR   - 60,00 60,00 250.425
Volkswagen Pon Financial Services Real Estate B.V., Amersfoort EUR   - 100,00 100,00 -
Volkswagen Transmission (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 60,00 60,00 1.274.373
B. At Cost bewertete Unternehmen            
1. Inland            
Abgaszentrum der Automobilindustrie GbR, Weissach EUR   12,50 37,50 50,00 -13
August Horch Museum Zwickau GmbH, Zwickau EUR   - 50,00 50,00 1.072
AutoVision Zeitarbeit GmbH & Co. OHG, Wolfsburg EUR   - 40,00 40,00 10.000
Elektronische Fahrwerksysteme GmbH, Gaimersheim EUR   - 49,00 49,00 9.796
GIF Gewerbe- und Industriepark Bad Friedrichshall GmbH, Bad Friedrichshall EUR   - 30,00 30,00 5.823
Greenwheels GmbH, Berlin EUR   - 100,00 100,00 -1.359
IGE Infrastruktur und Gewerbeimmobilien Entwicklungs GmbH & Co. KG, Ingolstadt EUR   - 100,00 100,00 21.230
IN-Campus GmbH, Ingolstadt EUR   - 95,10 95,10 4.310
LGI Logistikzentrum im Güterverkehrszentrum Ingolstadt Betreibergesellschaft mbH, Ingolstadt EUR   - 50,00 50,00 75.191
Objekt Audi Zentrum Berlin-Charlottenburg Verwaltungsgesellschaft mbH, Berlin EUR   - 50,00 50,00 74
Objektgesellschaft Audi Zentrum Berlin-Charlottenburg mbH & Co. KG, Berlin EUR   - 50,00 50,00 4.045
PDB-Partnership for Dummy Technology and Biomechanics GbR, Gaimersheim EUR   20,00 40,00 60,00 41
Quartett mobile GmbH, München EUR   - 49,00 49,00 671
VW-VM Forschungsgesellschaft mbH & Co. KG, Ellwangen EUR   - 50,00 50,00 6.624
VW-VM Verwaltungsgesellschaft mbH, Ellwangen EUR   - 50,00 50,00 35
Wolfsburg AG, Wolfsburg EUR   50,00 - 50,00 52.622
2. Ausland            
Central Eléctrica Anhangüera S.A., São Paulo BRL 3,4372 - 40,00 40,00 28.038
Central Eléctrica Monjolinho Ltda., São Paulo BRL 3,4372 - 51,00 51,00 29
Collect Car B.V., Rotterdam EUR   - 60,00 60,00 6.119
DFM Verzekeringen B.V., Amersfoort EUR   - 100,00 100,00 -
Greenwheels Shared Services B.V., Rotterdam EUR   - 100,00 100,00 20
Gyôr-Pér Repülôtér Kft., Györ HUF 309,8400 - 47,86 47,86 1.703.584
Lenkrad Invest (Pty) Ltd., Sandton ZAR 14,4848 - 51,00 51,00 96
Material Science Center Qatar QSTP-LLC, in Liquidation, Doha QAR 3,8455 25,00 25,00 50,00 8.247
SITECH Dongchang Automotive Seating Technology Co., Ltd., Shanghai CNY 7,3332 - 60,00 60,00 207.397
SKO-ENERGO s.r.o., Mladá Boleslav CZK 27,0240 - 67,00 67,00 61.622
SKO-ENERGO-FIN s.r.o., Mladá Boleslav CZK 27,0240 - 52,50 52,50 843.414
Sturups Bilservice AB, Malmö SEK 9,5672 - 50,00 50,00 168
Trio Bilservice AB, Stockholm-Arlanda SEK 9,5672 - 33,33 33,33 379
Volkswagen Financial Services Compañia Financiera S.A., Buenos Aires ARS 16,8010 - 49,00 49,00 82.837
VVS Assuradeuren B.V., Amersfoort EUR   - 100,00 100,00 -
VVS Verzekerings-Service N.V., Amersfoort EUR   - 60,00 60,00 1.534
IV. ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN            
A. At Equity bewertete assoziierte Unternehmen            
1. Inland            
Autoport Emden GmbH, Emden EUR   - 33,33 33,33 140
Bertrandt AG, Ehningen EUR   - 29,12 29,12 357.936
Hörmann Automotive Gustavsburg GmbH, Ginsheim-Gustavsburg EUR   - 40,00 40,00 13.589
Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH, München EUR   - 49,00 49,00 -30.380
2. Ausland            
BITS DATA i Södertälje AB, Södertälje SEK 9,5672 - 33,00 33,00 23.799
GT Gettaxi Ltd., Limassol EUR   - 28,08 28,08 -
JV MAN AUTO - Uzbekistan LLC, Samarkand City UZS 3.384,6400 - 49,00 49,00 166.166.370
Laxå Specialvehicles AB, Laxå SEK 9,5672 - 47,50 47,50 64.587
N.W.S. S.r.l., Trento EUR   - 46,50 46,50 -
ScaValencia, S.A., Ribarroja del Turia EUR   - 26,00 26,00 10.052
Sinotruk (Hong Kong) Ltd., Hongkong CNY 7,3332 - 25,00 25,00 21.715.670
There Holding B.V., Rijswijk EUR   - 33,33 33,33 1.945.937
B. At Cost bewertete assoziierte Unternehmen            
1. Inland            
Capricorn Composite GmbH, Düsseldorf EUR   - 25,10 25,10 6.625
CyMotive Technologies GmbH, Wolfsburg EUR   - 40,00 40,00 -
DCSO Deutsche Cyber-Sicherheitsorganisation GmbH, Berlin EUR   25,00 - 25,00 2.747
Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt GmbH, Ingolstadt EUR   - 25,00 25,00 -
e.solutions GmbH, Ingolstadt EUR   - 49,00 49,00 14.420
Fahr- und Sicherheitstraining FuS GmbH, Ingolstadt EUR   - 27,45 27,45 53
Fahrzeugteile Service-Zentrum Mellendorf GmbH, Wedemark EUR   26,00 23,70 49,70 -1.832
FC Bayern München AG, München EUR   - 8,33 8,33 424.600
FC Ingolstadt 04 Fussball GmbH, Ingolstadt EUR   - 19,94 19,94 13.982
GVZ Entwicklungsgesellschaft Wolfsburg mbH, Wolfsburg EUR   - 30,81 30,81 3.352
MOST Cooperation GbR, Karlsruhe EUR   - 20,00 20,00 409
Theater der Stadt Wolfsburg GmbH, Wolfsburg EUR   25,40 - 25,40 124
2. Ausland            
African Automotive Trading Ltd., Port Louis MUR 38,0200 - 25,10 25,10 -
Cubic Telecom Ltd., Dublin EUR   - 21,28 21,28 -
CyMotive Technologies Ltd., Herzliya ILS 4,0560 - 40,00 40,00 -
Drive.AI, Inc., Santa Clara / CA USD 1,0560 - 7,70 7,70 11.283
Frontignan Entretien Réparation et Vente Automobile S.A.R.L., Frontignan EUR   - 33,33 33,33 77
Guyonnet-Duperat Automobile (GDA) S.A.R.L., Ruffec EUR   - 34,01 34,01 435
Model Master S.r.l., in Liquidation, Moncalieri EUR   - 40,00 40,00 -12.500
Servicios Especiales de Ventas Automotrices, S.A. de C.V., Mexico City MXN 21,8480 - 25,00 25,00 74.181
Silvercar, Inc., Austin / TX USD 1,0560 - 20,00 20,00 23.609
Smart Material Corp., Sarasota / FL USD 1,0560 - 24,90 24,90 1.000
TAS Tvornica Automobila Sarajevo d.o.o., in Liquidation, Vogosca BAM 1,9558 50,00 - 50,00 -22.441
TTTech Computertechnik AG, Wien EUR   - 31,93 31,93 85.982
V. BETEILIGUNGEN            
1. Inland            
Coburger Nutzfahrzeuge Service GmbH, in Liquidation, Dörfles-Esbach EUR   - 30,00 30,00 -
evopark GmbH, Köln EUR   - 22,00 22,00 -
FFK Fahrzeugservice Förtsch GmbH Kronach, Kronach EUR   - 30,00 30,00 1.432
GKH - Gemeinschaftskraftwerk Hannover GmbH, Hannover EUR   - 15,30 15,30 10.226
MTC Marine Training Center Hamburg GmbH, Hamburg EUR   - 24,83 24,83 877
Niedersächsische Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall mbH, Hannover EUR   10,00 - 10,00 10.022
Pakt Zukunft Heilbronn-Franken gGmbH, Heilbronn EUR   - 20,00 20,00 435
PosernConnect GmbH, Sittensen EUR   - 49,00 49,00 324
Roland Holding GmbH, München EUR   - 22,83 22,83 3.893
SGL Carbon SE, Wiesbaden EUR   7,41 - 7,41 571.865
Verwaltungsgesellschaft Wasseralfingen mbH, Aalen EUR   - 50,00 50,00 14.608
Volkswagen AG Preussen Elektra AG OHG, Wolfsburg EUR   - - - -954
2. Ausland            
H.R. Owen Plc., London GBP 0,8585 - 26,31 26,31 20.718
Renk U.A.E. LLC, Abu Dhabi AED 3,8790 - 49,00 49,00 23.482
SOVAC Production S.P.A., Algier DZD 116,3921 5,00 - 5,00 -
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Ergebnis
in Tsd.
Name und Sitz des Unternehmens Landeswährung Fußnote Jahr
I. MUTTERUNTERNEHMEN      
VOLKSWAGEN AG, Wolfsburg      
II. TOCHTERUNTERNEHMEN      
A. Vollkonsolidierte Gesellschaften      
1. Inland      
ASB Autohaus Berlin GmbH, Berlin 424   2015
AUDI AG, Ingolstadt - 1) 2015
Audi Berlin GmbH, Berlin - 1) 2015
Audi Electronics Venture GmbH, Gaimersheim - 1) 2016
Audi Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main - 1) 2015
Audi Hamburg GmbH, Hamburg - 1) 2015
Audi Hannover GmbH, Hannover 740 1) 2015
AUDI Immobilien GmbH & Co. KG, Ingolstadt 4.289   2016
Audi Leipzig GmbH, Leipzig - 1) 2015
Audi München GmbH, München - 1) 2015
Audi Sport GmbH, Neckarsulm - 1) 2016
Audi Stuttgart GmbH, Stuttgart - 1) 2015
Auto & Service PIA GmbH, München - 1) 2015
Autostadt GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
AutoVision GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
B. + V. Grundstücks- Verwaltungs- und Verwertungs-GmbH, Koblenz 5   2015
B. + V. Grundstücksverwertungs-GmbH & Co. KG, Koblenz 2.200   2015
Brandenburgische Automobil GmbH, Potsdam 23   2015
Bugatti Engineering GmbH, Wolfsburg - 1) 2016
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart - 1) 2016
Driver Eleven GmbH, Frankfurt am Main - 15) 16) 2015
Driver Ten GmbH, Frankfurt am Main - 15) 16) 2015
Driver thirteen UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main - 4) 15) 2015
Driver Twelve GmbH, Frankfurt am Main - 15) 2015
Ducati Motor Deutschland GmbH, Köln 1.645   2015
Eberhardt Kraftfahrzeug GmbH & Co. KG, Ulm 1.403   2015
Eurocar Deutschland Verwaltungs GmbH, München -17   2015
EURO-Leasing GmbH, Sittensen - 1) 2016
GETAS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Augsburg KG, Pullach i. Isartal -86   2016
GETAS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Ausbildungszentrum KG, Pullach i. Isartal 319   2016
GETAS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Heinrich-von-Buz-Straße KG, Pullach i. Isartal -22   2016
GETAS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Offenbach KG, Pullach i. Isartal -469   2016
GETAS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Verwaltung Nürnberg KG, Pullach i. Isartal 733   2016
HABAMO Verwaltung GmbH & Co. Objekt Sterkrade KG, Pullach i. Isartal 5.276   2016
Haberl Beteiligungs-GmbH, München - 1) 2015
Held & Ströhle GmbH & Co. KG, Ulm 984   2015
HI-S5-Fonds, Frankfurt am Main - 15) 2016
HI-TV-Fonds, Frankfurt am Main - 15) 2016
Invesco Fonds Nr. 140, Frankfurt am Main -489 15) 2016
Karosseriewerk Porsche GmbH & Co. KG, Stuttgart 44   2016
KOSIGA GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal 767   2016
M A N Verwaltungs-Gesellschaft mbH, München - 1) 2016
MAHAG Automobilhandel und Service GmbH & Co. oHG, München 10.644   2015
MAHAG GmbH, München - 1) 13) 2015
MAHAG Sportwagen Zentrum Albrechtstraße GmbH, München - 1) 2015
MAHAG Sportwagen Zentrum München Süd GmbH, München - 1) 2015
MAHAG Sportwagen-Zentrum GmbH, München - 1) 2015
MAN Diesel & Turbo SE, Augsburg - 1) 2016
MAN Financial Services GmbH, München - 1) 13) 2016
MAN GHH Immobilien GmbH, Oberhausen - 1) 2016
MAN Grundstücksgesellschaft mbH & Co. Epsilon KG, München 550   2016
MAN HR Services GmbH, München - 1) 2016
MAN SE, München - 1) 2016
MAN Service und Support GmbH, München - 1) 2016
MAN Truck & Bus AG, München - 1) 13) 2016
MAN Truck & Bus Deutschland GmbH, München - 1) 2016
MHP Management- und IT-Beratung GmbH, Ludwigsburg 27.327   2016
POFIN Financial Services GmbH & Co. KG, Freilassing 1.223   2015
POFIN Financial Services Verwaltungs GmbH, Freilassing 33   2015
PoHo Clearing GmbH, Freilassing 51   2015
Porsche Connect GmbH, Stuttgart - 1) 2016
Porsche Consulting GmbH, Bietigheim-Bissingen - 1) 2016
Porsche Deutschland GmbH, Bietigheim-Bissingen - 1) 2016
Porsche Dienstleistungs GmbH, Stuttgart - 1) 2016
Porsche Engineering Group GmbH, Weissach - 1) 2016
Porsche Engineering Services GmbH, Bietigheim-Bissingen - 1) 2016
Porsche Financial Services GmbH & Co. KG, Bietigheim-Bissingen 17.665   2016
Porsche Financial Services GmbH, Bietigheim-Bissingen - 1) 2016
Porsche Financial Services Verwaltungsgesellschaft mbH, Bietigheim-Bissingen 5   2016
Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart - 1) 2016
Porsche Leipzig GmbH, Leipzig - 1) 2016
Porsche Lizenz- und Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Ludwigsburg -15.744   2016
Porsche Logistik GmbH, Stuttgart - 1) 2016
Porsche Niederlassung Berlin GmbH, Berlin - 1) 2016
Porsche Niederlassung Berlin-Potsdam GmbH, Kleinmachnow - 1) 2016
Porsche Niederlassung Hamburg GmbH, Hamburg - 1) 2016
Porsche Niederlassung Leipzig GmbH, Leipzig - 1) 2016
Porsche Niederlassung Stuttgart GmbH, Stuttgart - 1) 2016
Porsche Nordamerika Holding GmbH, Ludwigsburg - 1) 2016
Porsche Siebte Vermögensverwaltung GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
Porsche Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Ludwigsburg 1   2016
Porsche Werkzeugbau GmbH, Stuttgart 639   2016
Porsche Zentrum Hoppegarten GmbH, Stuttgart - 1) 2016
Private Driver 2011-3 GmbH, in Liquidation, Frankfurt am Main - 2) 4) 15) 2015
Private Driver 2012-1 GmbH, in Liquidation, Frankfurt am Main - 2) 15) 2015
Private Driver 2012-2 GmbH, in Liquidation, Frankfurt am Main - 2) 15) 2015
Private Driver 2012-3 GmbH, Frankfurt am Main - 15) 16) 2015
Private Driver 2013-1 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main - 15) 16) 2015
Private Driver 2013-2 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main - 15) 16) 2015
Private Driver 2014-1 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main - 15) 16) 2015
Private Driver 2014-2 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main - 15) 16) 2015
Private Driver 2014-3 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main - 15) 16) 2015
Private Driver 2014-4 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main - 15) 2015
Private Driver 2015-1 UG (haftungsbeschränkt), Frankfurt am Main - 4) 15) 2015
PSW automotive engineering GmbH, Gaimersheim -1.052   2016
Raffay Versicherungsdienst GmbH, Hamburg - 1) 5) 2015
Renk Aktiengesellschaft, Augsburg 22.574   2016
RENK Test System GmbH, Augsburg 3.389   2016
Scania CV Deutschland Holding GmbH, Koblenz -4.649   2015
Scania Danmark GmbH, Flensburg -219   2015
SCANIA DEUTSCHLAND GmbH, Koblenz - 1) 2015
Scania Finance Deutschland GmbH, Koblenz 9.149   2015
Scania Flensburg GmbH, in Liquidation, Flensburg -25 2) 2015
SCANIA Real Estate Deutschland GmbH, Koblenz 809   2015
SCANIA Real Estate Deutschland Holding GmbH, Koblenz 1.803   2015
Scania Versicherungsvermittlung GmbH, Koblenz -294   2015
SCANIA Vertrieb und Service GmbH, Koblenz - 1) 13) 2015
Schwaba GmbH, Augsburg - 1) 2015
SEAT Deutschland GmbH, Weiterstadt 7.228   2015
SEAT Deutschland Niederlassung GmbH, Frankfurt am Main 25   2015
SITECH Sitztechnik GmbH, Wolfsburg 9.674   2015
ŠKODA AUTO Deutschland GmbH, Weiterstadt - 1) 2015
Sportwagen am Olympiapark GmbH, München - 1) 2015
Sportwagen GmbH Donautal, Ulm - 1) 2015
TARONA Verwaltung GmbH & Co. Alpha KG, Pullach i. Isartal 2.521   2016
TORINU Verwaltung GmbH & Co. Beta KG, Pullach i. Isartal 694   2016
VfL Wolfsburg-Fußball GmbH, Wolfsburg - 1) 3) 2015
VGRD GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
Volim Volkswagen Immobilien Vermietgesellschaft für VW-/Audi-Händlerbetriebe mbH, Braunschweig   1) 2016
Volkswagen Automobile Berlin GmbH, Berlin 1.699 1) 2015
Volkswagen Automobile Chemnitz GmbH, Chemnitz - 1) 2015
Volkswagen Automobile Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main - 1) 2015
Volkswagen Automobile Hamburg GmbH, Hamburg - 1) 2015
Volkswagen Automobile Hannover GmbH, Hannover - 1) 2015
VOLKSWAGEN Automobile Leipzig GmbH, Leipzig - 1) 2015
Volkswagen Automobile Region Hannover GmbH, Hannover - 1) 2015
Volkswagen Automobile Rhein-Neckar GmbH, Mannheim 472 1) 2015
Volkswagen Automobile Stuttgart GmbH, Stuttgart - 1) 2015
Volkswagen Bank GmbH, Braunschweig - 1) 2016
VOLKSWAGEN FINANCIAL SERVICES AG, Braunschweig - 1) 13) 2015
Volkswagen Gebrauchtfahrzeughandels und Service GmbH, Langenhagen - 1) 2015
Volkswagen Group Logistics GmbH, Wolfsburg 230   2015
Volkswagen Group Real Estate GmbH & Co. KG, Wolfsburg 16.326   2015
Volkswagen Immobilien GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
Volkswagen Insurance Brokers GmbH, Braunschweig - 1) 2016
Volkswagen Konzernlogistik GmbH & Co. OHG, Wolfsburg 306.481   2015
Volkswagen Leasing GmbH, Braunschweig - 1) 2016
Volkswagen New Mobility GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
Volkswagen Original Teile Logistik Beteiligungs-GmbH, Baunatal 1   2015
Volkswagen Original Teile Logistik GmbH & Co. KG, Baunatal 70.528   2016
Volkswagen Osnabrück GmbH, Osnabrück - 1) 2016
Volkswagen R GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
Volkswagen Sachsen GmbH, Zwickau - 1) 2016
Volkswagen Truck & Bus GmbH, Braunschweig - 1) 2015
Volkswagen Versicherung AG, Braunschweig - 1) 2016
Volkswagen Vertriebsbetreuungsgesellschaft mbH, Chemnitz - 1) 2016
Volkswagen Zubehör GmbH, Dreieich - 1) 2015
Volkswagen-Versicherungsdienst GmbH, Braunschweig - 1) 2016
VW Kraftwerk GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
2. Ausland      
AB Dure, Södertälje - 5) 2015
AB Folkvagn, Södertälje - 5) 2015
AB Scania-Vabis, Södertälje - 5) 2015
ABCIS Bretagne S.A.S., Plouigneau -2   2015
ABCIS Centre S.A.S., Clermont-Ferrand 787   2015
ABCIS Picardie S.A.S., Saint-Maximin 493   2015
ABCIS Pyrénées S.A.S., Billère 537   2015
ABS Francorchamps SPRL, Zaventem - 14) 2015
Aconcagua Vehículos Comerciales S.A., Buenos Aires 6.352   2015
Ainax AB, Stockholm - 5) 2015
Airbug Ltd., George Town - 10) 15) 2015
Aktiebolaget Tönseth & Co, Stockholm 944   2015
Alizé Automobiles S.A.R.L., Aubière 118   2015
Alliance Motors S.A.S., Reims - 10) 14) 2015
ARAC GmbH, Salzburg -219   2015
Astur Wagen, S.A., Gijón -25   2015
Audi (China) Enterprise Management Co., Ltd., Peking 329.912   2016
Audi Australia Pty. Ltd., Zetland 13.922   2015
Audi Australia Retail Operations Pty. Ltd., Zetland -2.802   2015
Audi Brussels Property S.A./N.V., Brüssel 1.487   2016
Audi Brussels S.A./N.V., Brüssel 32.013   2016
Audi Canada, Inc., Ajax / ON 24.149   2016
Audi do Brasil Indústria e Comércio de Veículos Ltda., São Paulo -48.413   2015
Audi Hungaria Motor Kft., Győr 342.805   2016
Audi Hungaria Services Zrt., Győr 954   2016
Audi Japan K.K., Tokio 517.308   2015
Audi Japan Sales K.K., Tokio -2.148.675   2015
Audi Luxemburg S.A., Luxemburg -25 4) 2015
Audi México S.A. de C.V., San José Chiapa -102.919 11) 13) 2016
Audi of America, LLC, Herndon / VA 70.322 11) 2016
Audi Retail BCN, S.A., Barcelona -151   2015
Audi Retail Madrid, S.A., Madrid 53   2015
Audi Singapore Pte. Ltd., Singapur 3.097   2015
Audi Tooling Barcelona, S.L., Martorell 1.976   2015
Audi Volkswagen Korea Ltd., Seoul -4.883.795   2016
Audi Volkswagen Middle East FZE, Dubai 7.525   2016
Audi Volkswagen Taiwan Co., Ltd., Taipeh 575.849   2016
Auto Avenir Arden - 3A S.A.S., Charleville-Mezieres - 10) 14) 2015
Auto Avenir Distribution S.A.S., Reims - 10) 14) 2015
Auto Avenir Relais S.A.S., Château-Thierry - 10) 14) 2015
Auto Garage de l'Ouest S.A.S., Orvault 355   2015
Auto Losange Metz S.A.S., Metz 555   2015
Autohaus Robert Stipschitz GmbH, Salzburg 454   2015
Autolille S.A.S., Villeneuve d'Ascq 449   2015
Automobili Lamborghini America, LLC, Herndon / VA 2.421 11) 2016
Automobili Lamborghini S.p.A., Sant'Agata Bolognese 34.793   2015
Automotor S.A.S., Magenta - 10) 14) 2015
Automotores del Atlantico S.A., Buenos Aires 7.119   2015
Autovale Bleu S.A., Arras - 10) 14) 2015
Banco Volkswagen S.A., São Paulo 430.700   2015
Basa S.A.S., Niort 110   2015
Bavaria Concept S.A.S., Seclin 333   2015
Bawaria Motors Sp. z o.o., Warschau 6.898   2015
Bayern Aix S.A.S., Aix-en-Provence 686   2015
Bayern Automobiles S.A.S., Mérignac 284   2015
Bayern Landes Pays Basque S.A.S., Bayonne 58   2015
Bayern Motors S.A.S., Paris -21   2015
Beauciel Automobiles S.A.S., La Chaussée-Saint-Victor 244   2015
Beijing Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Peking -13.625   2015
Beijing Junbaojie Automobile Sales and Service Co., Ltd., Peking -6.640   2015
Beijing Junbaojie Automobile Trade Co., Ltd., Peking -24.868   2015
Bentley Motor Cars Export Ltd., Crewe - 5) 2015
Bentley Motors Canada Ltd./Ltee., Montreal / QC -3.111 11) 2015
Bentley Motors Ltd., Crewe -79.598   2015
Bentley Motors, Inc., Boston / MA 891 11) 2015
Blitz Motors S.A.S., Paris -28   2015
Bohemia Motors Sp. z o.o., Falenty -3.082   2015
Brie Champagne Automobiles S.A., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
Bugatti Automobiles S.A.S., Molsheim -563   2015
Bugatti International S.A., Luxemburg -552   2015
Call Services S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 350   2015
Carlier Automobiles S.A.S., Lambres-lez-Douai -399   2015
Carrera Finance S.A., Luxemburg 0 15) 2016
Carrosserie de l'Escaut S.A., Tournai 5   2015
Centro Porsche Padova S.r.l., Padua 553   2016
Centurion Truck & Bus (Pty) Ltd. t/a, Centurion 1.854   2016
Chapter Air Ltd., George Town - 10) 2015
CNC Factory AB, Värnamo -2.483 7) 2015
Codema Comercial e Importadora Ltda., Guarulhos 10.405   2015
Cofia S.A., Paris 13   2015
Cofora Polska Sp. z o.o., Warschau 1.869   2015
Compagnie Fonciere Raison - Cofora S.A.S., Paris 5.035   2015
Concept Air Ltd., George Town - 14) 15) 2015
Concesionaria Automotores Pesados S.A., Buenos Aires 15.517   2015
Consórcio Nacional Volkswagen - Administradora de Consórcio Ltda., São Paulo 82.144   2015
Crewe Genuine Ltd., Crewe - 5) 2015
Croisette Automobiles S.A.S., Charleville-Mezieres - 10) 14) 2015
Dearborn Motors S.A.S., Paris -2   2015
Delta Invest Sp. z o.o., Falenty -391   2015
Diffusion Automobile Calaisienne S.A.S., Coquelles 360   2015
Diffusion Automobile de Charente S.A.S., Champniers 463   2015
Diffusion Automobile du Nord (D.I.A.N.O.R.) S.A.S., Roncq 340   2015
Diffusion Automobile Girondine S.A., Mérignac 54   2015
Din Bil Fastigheter Göteborg AB, Stockholm 539   2015
Din Bil Fastigheter Syd AB, Stockholm 1.308   2015
Din Bil Helsingborg AB, Helsingborg 252   2015
Din Bil Stockholm Söder AB, Stockholm 1 5) 2015
Din Bil Sverige AB, Stockholm 187.910   2015
Distribution Automobiles Bethunoise S.A.S., Fouquières-lès-Béthune 126   2015
Domes Automobiles S.A.R.L., Chasseneuil-du-Poitou -7   2015
Driver Australia Master Trust Pty. Ltd., Ashfield - 6) 15) 2016
Driver Australia One Pty. Ltd., Ashfield - 10) 15) 2016
Driver Australia Three Pty. Ltd., Ashfield - 6) 15) 2016
Driver Australia Two Pty. Ltd., Ashfield - 10) 15) 2016
Driver Brasil One Banco Volkswagen Fundo de Investimento em Direitos Creditórios Financiamento de Veículos, Osasco 14.500 15) 2015
Driver Brasil Three Banco Volkswagen Fundo de Investimento em Direitos Creditórios Financiamento de Veículos, Osasco 8.650 4) 15) 2015
Driver Brasil Two Banco Volkswagen Fundo de Investimento em Direitos Creditórios Financiamento de Veículos, Osasco 40.740 15) 2015
Driver China Five Auto Loan Securitization Trust, Peking - 6) 15) 2016
Driver China Four Auto Loan Securitization Trust, Peking - 6) 15) 2016
Driver China Three Auto Loan Securitization Trust, Peking - 6) 15) 2016
Driver China Two Auto Loan Securitization Trust, Peking 9.253 4) 15) 2015
Driver France FCT, Pantin - 15) 2015
Driver Master S.A., Luxemburg - 4) 15) 2015
Driver UK Master S.A., Luxemburg - 3) 15) 2015
Driver UK Multi-Compartment S.A., Luxemburg - 3) 4) 15) 2015
Ducati (Schweiz) AG, Wollerau 802   2015
Ducati do Brasil Indústria e Comércio de Motocicletas Ltda., São Paulo -21.998   2015
Ducati Japan K.K., Tokio 71.901   2015
Ducati Motor (Thailand) Co. Ltd., Amphur Pluakdaeng 306.442   2015
Ducati Motor Holding S.p.A., Bologna 31.523   2015
Ducati North America, Inc., Cupertino / CA 3.575   2015
Ducati North Europe B.V., Zoeterwoude 449   2015
Ducati U.K. Ltd., Towcester 1.014   2015
Ducati West Europe S.A.S., Colombes 752   2015
Ducmotocicleta S. de R.L. de C.V., Mexico City 6.304   2015
Duverney Automobiles S.A.S., St.-Jean-de-Maurienne 157   2015
Duverney Savoie Automobiles S.A.S., Saint-Alban-Leysse 857   2015
Duverney Val Savoie Automobiles S.A.S., Saint-Alban-Leysse 245   2015
DynaMate Industrial Services AB, Södertälje -492   2015
DynaMate IntraLog AB, Södertälje -361 5) 2015
Dynamic Automobiles S.A.S., Annemasse -29   2015
Ekris Motorsport B.V., Veenendaal 2   2015
Ekris Retail B.V., Veenendaal 2.417   2015
Ekris Retail Holding B.V., Veenendaal -144   2015
Electrify America, LLC, Herndon / VA - 6) 2016
Elgersma B.V., Vianen 284   2015
ERF Ltd., Swindon - 5) 2016
Espace Carrosserie 51 S.A.S., Reims - 10) 14) 2015
Etablissement Duverney & Cie S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 1.860   2015
Etablissements A. Gardin S.A.S., Terville 679   2015
Etablissements Vance S.A.S., Meaux - 10) 14) 2015
Eurent Autokölcsönzö Kft., Budapest 28   2015
Eurocar Immobili Italia s.r.l., Udine 160   2015
Eurocar Italia s.r.l., Udine 724   2015
Euro-Leasing A/S, Padborg -700   2015
Euro-Leasing Sp. z o.o., Kolbaskowo 19   2015
Europeisk Biluthyrning AB, Stockholm 1.384   2015
Evrard Les Grands Garages Liévinois S.A.S., Liévin 421   2015
ExB II LLC, Atlanta / GA 3.497 15) 2016
ExB LLC, Atlanta / GA 328 15) 2016
Exclusive Cars Vertriebs GmbH, Salzburg 504   2015
Exclusive Motors S.A.R.L., Paris -239   2015
Falcon Air Ltd., George Town - 14) 15) 2015
Fastighets AB Katalysatorn, Södertälje - 5) 2015
Fastighetsaktiebolaget Flygmotorn, Södertälje -   2015
Fastighetsaktiebolaget Hjulnavet, Södertälje -   2015
Fastighetsaktiebolaget Motorblocket, Södertälje 7   2015
Fastighetsaktiebolaget Vindbron, Södertälje -   2015
Ferruform AB, Luleå 87.749   2015
Financière D.P. S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou -14   2015
FMP S.A.R.L., Villeneuve d'Ascq -29   2015
Futurauto S.A.S., Poitiers 232   2015
FWAU Holding S.A.S., Paris -4   2015
Garage André Floc S.A.S., Cesson-Sévigné 652   2015
Garage Chandelier S.A.S., Cambrai - 10) 14) 2015
Garage Chevalier S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou -36   2015
Garage de la Gohelle S.A.S., Sains-en-Gohelle 93   2015
Garage de la Lys - NGA S.A.S., Longuenesse 504   2015
Garage de la Lys Englos les Geants S.A.S., Sequedin 422   2015
Garage de la Lys S.A.S., Nieppe 117   2015
Garage Robert Bel S.A.S., Annemasse -117   2015
Garage Saint Vaast S.A.S., Béthune - 10) 14) 2015
Garage Vetterli AG, Seuzach 303   2015
Gardin S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 908   2015
GGBA S.A.S., Hénin-Beaumont 11.122   2015
Glider Air Ltd., George Town - 10) 2015
Grands Garages de Provence SNC, Aix-en-Provence 1.106   2015
Grands Garages de Touraine SNC, St. Cyr-sur-Loire 710   2015
Grands Garages du Berry S.A.S., Saint-Maur -132   2015
Grands Garages du Biterrois S.A.S., Béziers 17   2015
Griffin Automotive Ltd., Road Town 241.837   2015
Gulf Turbo Services LLC, Doha 3.820   2016
Hamlin Services LLC, Herndon / VA - 10) 2015
Hangzhou Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Hangzhou -21.237   2015
Hangzhou Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Hangzhou 19.693   2015
Holding Financière de l'Avenir S.A., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
Holding Pièces Rechanges S.A.S.U., Chasseneuil-du-Poitou - 6) 2016
Huzhou Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Huzhou -13.063   2015
IMMO SADA S.A.R.L., Chasseneuil-du-Poitou -367   2015
Immogeb S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 1.016   2015
Ipecas - Gestão de Imóveis S.A., Lissabon -4   2016
Italdesign Giugiaro S.p.A., Moncalieri -31.907   2016
Italscania S.p.A., Trento 17.037   2015
J.M.C. Autos S.A.S., Charmeil -165   2015
Jacob S.A.S., Metz -93   2015
Jacques Carlet S.A.S., Mozac 710   2015
Jacques Duverney Annemasse S.A.S., Annemasse 465   2015
Jacques Duverney S.A.S., Thonon-les-Bains 607   2015
James Young Ltd., Crewe - 5) 2015
Javel Motors S.A.S., Paris 760   2015
Jean Richir S.A., Noyelles-Godault - 10) 14) 2015
Jiaxing Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Jiaxing 10.747   2015
Jiaxing Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Jiaxing 8.458   2015
Jinhua Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Jinhua 35.432   2015
Jinhua Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Jinhua 9.149   2015
JP Cresson S.A.R.L., Chasseneuil-du-Poitou 181   2015
Kai Tak Holding AB, Södertälje -   2015
La Difference Automobile S.A.S., La Teste-de-Buch 147   2015
Lark Air Ltd., George Town - 10) 2015
Lauken S.A., Montevideo - 5) 2015
Le Grand Garage Piscenois S.A.R.L., Pézenas 237   2015
Le Vignoble S.A.S., Reims - 10) 14) 2015
Leioa Wagen, S.A., Leioa 812   2015
Lens Location S.A.S., Loison-sous-Lens 104   2015
Les Nouveaux Garages de l'Artois (N.G.A.) S.A.S., Arras 773   2015
Levante Wagen, S.A., Valencia 1.377   2015
Lion Air Services, Inc., George Town - 10) 2015
Lion Motors Sp. z o.o., Piaseczno -851   2015
Longwy Espace Automobile S.A.S., Mexy 165   2015
Lorraine Motors S.A.S., Tomblaine 740 13) 2015
LOTS Group AB, Södertälje -11.848   2015
M.C.A. S.A.S., Champniers 140   2015
Mach Air Ltd., George Town - 14) 15) 2015
Málaga Wagen, S.A., Málaga 53   2015
Mälardalens Tekniska Gymnasium AB, Södertälje 917   2015
MAN Accounting Center Sp. z o.o., Poznan 3.552   2016
MAN Automotive (South Africa) (Pty) Ltd., Isando - 5) 2016
MAN Bus & Coach (Pty) Ltd., Olifantsfontein 5.892   2016
MAN Bus Sp. z o.o., Tarnowo Podgórne 19.436   2016
MAN Capital Corp., Pompano Beach / FL -2.764   2016
MAN Diesel & Turbo Australia Pty. Ltd., North Ryde -1.009   2016
MAN Diesel & Turbo Benelux B.V., Schiedam 1.474   2016
MAN Diesel & Turbo Benelux N.V., Antwerpen 1.234   2016
MAN Diesel & Turbo Brasil Ltda., Rio de Janeiro 7.213   2016
MAN Diesel & Turbo Canada Ltd., Vancouver / BC 2.707   2016
MAN Diesel & Turbo Chile Ltda., Valparaíso 251.551   2016
MAN Diesel & Turbo China Production Co., Ltd., Changzhou 15.312   2016
MAN Diesel & Turbo España S.A., Madrid 831   2016
MAN Diesel & Turbo France S.A.S., Villepinte 20.206   2016
MAN Diesel & Turbo Fujairah FZC, Fujairah Free Zone 2.665   2016
MAN Diesel & Turbo Hellas E.P.E., Piräus 2.465   2016
MAN Diesel & Turbo Hong Kong Ltd., Hongkong 16.161   2016
MAN Diesel & Turbo India Pvt. Ltd., Aurangabad 254.776   2016
MAN Diesel & Turbo Italia S.r.l., Genua 903   2016
MAN Diesel & Turbo Korea Ltd., Busan 5.650.423   2016
MAN Diesel & Turbo Malaysia Sdn. Bhd., Kuala Lumpur 6.365   2016
MAN Diesel & Turbo Middle East LLC, Dubai 5.930   2016
MAN Diesel & Turbo North America Inc., Houston / TX 7.379   2016
MAN Diesel & Turbo Operations Pakistan Pvt. Ltd., Lahore 117.654   2016
MAN Diesel & Turbo Pakistan Pvt. Ltd., Lahore 52.163   2016
MAN Diesel & Turbo Panama Enterprises Inc., Panama-City 1.004   2016
MAN Diesel & Turbo Qatar Navigation LLC, Doha 289   2016
MAN Diesel & Turbo Saudi Arabia LLC, Jeddah 2.012   2016
MAN Diesel & Turbo Schweiz AG, Zürich 3.672   2016
MAN Diesel & Turbo Shanghai Co., Ltd., Shanghai 5.434   2016
MAN Diesel & Turbo Shanghai Logistics Co., Ltd., Shanghai 3.802   2016
MAN Diesel & Turbo Singapore Pte. Ltd., Singapur 15.264   2016
MAN Diesel & Turbo South Africa (Pty) Ltd., Elandsfontein 25.128 13) 2016
MAN Diesel & Turbo UK Ltd., Stockport 12.146   2016
MAN Diesel ve Turbo Satis Servis Ltd. Sti., Istanbul 6.018   2016
MAN Engines & Components Inc., Pompano Beach / FL 7.470   2016
MAN Finance and Holding S.A., Luxemburg 2.227   2016
MAN Finance Luxembourg S.A., Luxemburg 98   2016
MAN Financial Services España S.L., Coslada -10.633   2015
MAN Financial Services GmbH, Eugendorf 2.245   2015
MAN Financial Services Poland Sp. z o.o., Nadarzyn 16.604 11) 2015
MAN Hellas Truck & Bus A.E., Aspropygros 71   2016
MAN Kamion és Busz Kereskedelmi Kft., Dunaharaszti -45.428   2016
MAN Kamyon ve Otobüs Ticaret A.S., Ankara 4.106   2016
MAN Latin America Indústria e Comércio de Veículos Ltda., São Paulo -1.037.949   2016
MAN Location & Services S.A.S., Evry 1.310   2015
MAN Nutzfahrzeuge Immobilien GmbH, Steyr 1.549   2016
MAN Truck & Bus (Korea) Ltd., Seoul 2.484.430   2016
MAN Truck & Bus (M) Sdn. Bhd., Rawang -7.509   2016
MAN Truck & Bus (S.A.) (Pty) Ltd., Isando 58.527   2016
MAN Truck & Bus Asia Pacific Co. Ltd., Bangkok 7.686   2016
MAN Truck & Bus Czech Republic s.r.o., Cestlice 14.886   2016
MAN Truck & Bus Danmark A/S, Greve -4.301   2016
MAN Truck & Bus France S.A.S., Evry 14.838   2016
MAN Truck & Bus Iberia S.A., Coslada 15.077 13) 2016
MAN Truck & Bus Italia S.p.A., Dossobuono di Villafranca -1.423   2016
MAN Truck & Bus Mexico S.A. de C.V., El Marques 6.502   2015
MAN Truck & Bus Middle East and Africa FZE, Dubai -2.181 9) 2016
MAN Truck & Bus Middle East FZE, Dubai - 10) 2016
MAN Truck & Bus N.V., Kobbegem 1.463   2016
MAN Truck & Bus Norge A/S, Lorenskog -19.252   2016
MAN Truck & Bus Österreich GmbH, Steyr 63.570   2016
MAN Truck & Bus Polska Sp. z o.o., Nadarzyn -47.842   2016
MAN Truck & Bus Portugal S.U. Lda., Lissabon -2   2016
MAN Truck & Bus Schweiz AG, Otelfingen 2.516   2016
MAN Truck & Bus Slovakia s.r.o., Bratislava -1.461   2016
MAN Truck & Bus Slovenija d.o.o., Ljubljana 1.013   2016
MAN Truck & Bus Sverige AB, Kungens Kurva 5.494   2016
MAN Truck & Bus Trading (China) Co., Ltd., Peking -9.007   2016
MAN Truck & Bus UK Ltd., Swindon 6.022   2016
MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich GmbH, Wien 6.601   2016
MAN Trucks India Pvt. Ltd., Pune 310.741   2016
MAN Trucks Sp. z o.o., Niepolomice 10.805   2016
MAN Türkiye A.S., Ankara 17.678   2016
Mape S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
Marignane Automobiles et Services S.A.S., Saint-Victoret -517   2015
Maubeuge Automobiles Colau S.A.S., Maubeuge - 10) 14) 2015
MB Motors Sp. z o.o., Piaseczno 3.644   2015
MECOS AG, Winterthur -1.544   2016
Meridional Auto S.A.S., Nîmes 203   2015
MKB Lease B.V., Amersfoort 1.758   2015
Motorcam S.A., Buenos Aires 26.215   2015
MRH S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou -51   2015
MSA Groupe S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 5.523 9) 2015
MW-Hallen Restaurang AB, Södertälje -766   2015
Nefkens Brabant B.V., Eindhoven 1.891   2015
Nefkens Leeuw B.V., Veenendaal - 5) 2015
Nefkens Midden B.V., Utrecht 1.596   2015
Nefkens Noord B.V., Groningen 334   2015
Nefkens Oost B.V., Apeldoorn 350   2015
Nefkens Vastgoed B.V., Veenendaal 940   2015
Ningbo Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Ningbo 34.031   2015
Niort Automobiles S.A.S., Niort 176   2015
Nooga Air Ltd., George Town - 14) 15) 2015
Nord Valenciennes Automobiles S.A.S., Petite-Forêt - 10) 14) 2015
Norsk Scania A/S, Oslo 264.217   2015
Norsk Scania Eiendom A/S, Oslo 4.899   2015
Nouveau Garage des Flandres S.A.S., Wormhout 294   2015
Nouveaux Garages Lensois S.A.S., Loison-sous-Lens 469   2015
Nouvelle Generation S.A.S., Augny -30   2015
NSAA S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou -2   2015
Ocean Automobile S.A.S., Orvault 683   2015
Officine del Futuro S.p.A., Sant'Agata Bolognese 307   2015
OOO MAN Financial Services, Moskau -223.917   2015
OOO MAN Truck & Bus Production RUS, St. Petersburg 1.843   2016
OOO MAN Truck and Bus RUS, Moskau 1.316.787   2016
OOO Porsche Center Moscow, Moskau -27.011   2016
OOO Porsche Financial Services Russland, Moskau 28.821   2016
OOO Porsche Russland, Chimki 147.859   2016
OOO Scania Finance, Moskau 1.351   2015
OOO Scania Leasing, Moskau 377.221   2015
OOO Scania Peter, St. Petersburg 25.493   2015
OOO Scania Service, Golitsino -7.049 13) 2015
OOO Scania Strachovanie, Moskau 2.697   2015
OOO Scania-Rus, Golitsino 534.547   2015
OOO Volkswagen Bank RUS, Moskau 787.385 11) 2015
OOO Volkswagen Group Finanz, Moskau 63.892   2015
OOO Volkswagen Group Rus, Kaluga -7.438.602   2015
Oreda S.A.S., La Chapelle-Saint-Mesmin 7   2015
P.B.O. S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 156   2015
P.G.A Motors S.A.S., Paris 2.942   2015
PAIG (China) Automobile Investment Co., Ltd., Hangzhou 12.494   2015
Paris Est Evolution S.A.S., Saint-Thibault-des-Vignes 361   2015
Paty Automobiles S.A.S., Lambres-lez-Douai - 10) 14) 2015
PBS Turbo s.r.o., Velká Bítes 163.036   2016
PCars LLC, Atlanta / GA -671 15) 2016
PCREST Ltd., Mississauga / ON - 5) 2016
PCTX LLC, Atlanta / GA -2   2016
PDRIVE LLC, Atlanta / GA -3.222 4) 15) 2016
PGA Belgique S.A., Tournai -46   2015
PGA C2 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 14) 2015
PGA C3 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 14) 2015
PGA C4 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 14) 2015
PGA Facilitair B.V., Veenendaal -50   2015
PGA Group S.A.S., Paris 563   2015
PGA Marketing S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 14) 2015
PGA Motors B.V., Veenendaal 26   2015
PGA Nederland N.V., Veenendaal -3.614   2015
PGA Polska Sp. z o.o., Warschau 5.543   2015
P-G-A S.A.S., Paris -2.325   2015
PGA Trésorerie S.A.S., Paris 3.568   2015
PGAFI S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 3.041   2015
Pont de Vesle Automobiles S.A.S., Reims - 10) 14) 2015
Porsacentre S.L., Barcelona 3   2016
Porsamadrid S.L., Madrid 733   2016
Porsche (China) Motors Ltd., Shanghai 1.390.944   2016
Porsche (Shanghai) Commercial Services Co., Ltd., Shanghai 18.848   2016
Porsche Albania Sh.p.k., Tirana 9.633   2015
Porsche Asia Pacific Pte. Ltd., Singapur 10.930   2016
Porsche Austria GmbH & Co. OG, Salzburg 20.519 13) 2015
Porsche Auto Funding LLC, Atlanta / GA 45.677 15) 2016
Porsche Automotive Investment GmbH, Salzburg -84   2015
Porsche Aviation Products, Inc., Atlanta / GA 3   2016
Porsche Bank AG, Salzburg 15.235   2015
Porsche Bank Hungaria Zrt., Budapest 30.086   2015
Porsche Bank Romania S.A., Voluntari 322   2015
Porsche BG EOOD, Sofia 6.611   2015
Porsche BH d.o.o., Sarajevo 97   2015
Porsche Biztosítástózvetító Kft., Budapest 244.928   2015
Porsche Broker de Asigurare S.R.L., Voluntari 13.945   2015
Porsche Business Services, Inc., Atlanta / GA -122   2016
Porsche Canadian Funding L.P., Mississauga / ON 2.276   2016
Porsche Canadian Investment ULC, Halifax / NS -1   2016
Porsche Cars Australia Pty. Ltd., Collingwood 37.582   2016
Porsche Cars Canada Ltd., Mississauga / ON 14.958   2016
Porsche Cars Great Britain Ltd., Reading 117.329   2016
Porsche Cars North America, Inc., Atlanta / GA 91.982   2016
Porsche Central and Eastern Europe s.r.o., Prag 14.249   2016
Porsche Centre Beijing Central Ltd., Peking 8.655   2016
Porsche Centre Shanghai Pudong Ltd., Shanghai 44.981   2016
Porsche Centre Shanghai Waigaoqiao Ltd., Shanghai -3.499   2016
Porsche Ceská republika s.r.o., Prag 582.563   2015
Porsche Chile SpA, Santiago de Chile -2.898.454   2015
Porsche Colombia S.A.S., Bogotá -1.258.538   2015
Porsche Connect, Inc., Atlanta / GA - 5) 2016
Porsche Consulting Ltd., Shanghai -8.357   2016
Porsche Consulting Ltda., São Paulo 77   2016
Porsche Consulting S.r.l., Mailand 1.246   2016
Porsche Consulting, Inc., Atlanta / GA 709   2016
Porsche Corporate Finance GmbH, Salzburg 7.634   2015
Porsche Croatia d.o.o., Velika Gorica 37.500   2015
Porsche Design GmbH, Zell am See 706   2016
Porsche Design of America, Inc., Ontario / CA 506   2016
Porsche Digital, Inc., Atlanta / GA -4   2016
Porsche Distribution S.A.S., Vélizy-Villacoublay 1.900   2016
Porsche Engineering Services s.r.o., Prag 18.361   2016
Porsche Enterprises, Inc., Atlanta / GA 5.998   2016
Porsche Financial Auto Securitization Trust 2014-1, Atlanta / GA 316 15) 2016
Porsche Financial Management Services Ltd., Dublin 85   2016
Porsche Financial Services Australia Pty. Ltd., Collingwood 299   2016
Porsche Financial Services Canada G.P., Mississauga / ON 2.861   2016
Porsche Financial Services France S.A., Roissy-en-France 2.254   2016
Porsche Financial Services Great Britain Ltd., Reading 9.780   2016
Porsche Financial Services Italia S.p.A., Padua 5.454   2016
Porsche Financial Services Japan K.K., Tokio 342.862   2016
Porsche Financial Services Schweiz AG, Rotkreuz 5.573   2016
Porsche Financial Services, Inc., Atlanta / GA 11.482   2016
Porsche France S.A., Roissy-en-France 9.472   2016
Porsche Funding L.P., Atlanta / GA 49.849   2016
Porsche Haus S.r.l., Mailand 705   2016
Porsche Holding Finance plc., Dublin 777   2015
Porsche Holding GmbH, Salzburg 153.153   2015
Porsche Hong Kong Ltd., Hongkong 490.524   2016
Porsche Hungaria Kereskedelmi Kft., Budapest 1.397.473   2015
Porsche Ibérica S.A., Madrid 4.536   2016
Porsche Immobilien BG EOOD, Sofia 687   2015
Porsche Immobilien CZ spol. s r.o., Prag 67.054   2015
Porsche Immobilien GmbH & Co. KG, Salzburg 2.979   2015
Porsche Immobilien GmbH, Salzburg 223   2015
Porsche Immobilien S.R.L., Voluntari 2.816   2015
Porsche Immobilien Slovakia spol s.r.o., Bratislava 489   2015
Porsche Immobilienverwaltungs Kft., Budapest 648.892   2015
Porsche Informatik GmbH, Salzburg 2.494   2015
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2012-1, Atlanta / GA - 15) 2016
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2013-1, Atlanta / GA - 15) 2016
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2014-1, Atlanta / GA 10.693 15) 2016
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2015-1, Atlanta / GA 13.005 15) 2016
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2016-A, Atlanta / GA 6.432 4) 6) 15) 2016
Porsche Insurance Broker BG EOOD, Sofia 1.564   2015
Porsche Inter Auto BG EOOD, Sofia 1.523   2015
Porsche Inter Auto Chile SpA, Santiago de Chile -766.619   2015
Porsche Inter Auto CZ spol. s r.o., Prag 227.445   2015
Porsche Inter Auto d.o.o., Ljubljana 1.776   2015
Porsche Inter Auto d.o.o., Zagreb 221   2015
Porsche Inter Auto GmbH & Co. KG, Salzburg 21.460   2015
Porsche Inter Auto Hungaria Kft., Budapest 1.036.996   2015
Porsche Inter Auto Polska Sp. z o.o., Warschau -905   2015
Porsche Inter Auto Romania S.R.L., Voluntari 4.564   2015
Porsche Inter Auto S d.o.o., Belgrad 68.230   2015
Porsche Inter Auto Slovakia, spol. s r.o., Bratislava 323   2015
Porsche International Financing DAC, Dublin 4.668   2016
Porsche International Reinsurance DAC, Dublin 20.479   2016
Porsche Italia S.p.A., Padua -88   2016
Porsche Japan K.K., Tokio 2.408.543   2016
Porsche Konstruktionen GmbH & Co. KG, Salzburg 89.000   2015
Porsche Korea Ltd., Seoul -6.036.688   2015
Porsche Kredit in Leasing SLO d.o.o., Ljubljana 253   2015
Porsche Latin America, Inc., Miami / FL 378   2016
Porsche Leasing BG EOOD, Sofia 585   2015
Porsche Leasing d.o.o. Podgorica, Podgorica 706   2015
Porsche Leasing d.o.o., Zagreb 24.253   2015
Porsche Leasing d.o.o.e.l. Skopje, Skopje 57.838   2015
Porsche Leasing Ltd., Atlanta / GA - 15) 2016
Porsche Leasing Romania IFN S.A., Voluntari 21.410   2015
Porsche Leasing SCG d.o.o., Belgrad 10.904   2015
Porsche Leasing SLO d.o.o., Ljubljana 3.350   2015
Porsche Leasing Ukraine TOV, Kiew -233.388   2015
Porsche Liquidity LLC, Atlanta / GA -76 15) 2016
Porsche Lizing és Szolgáltató Kft., Budapest 2.163.977   2015
Porsche Logistics Services LLC, Ontario / CA 327   2016
Porsche Macedonia d.o.o.e.l. Skopje, Skopje 97.157   2015
Porsche Middle East and Africa FZE, Dubai 6.125   2016
Porsche Mobiliti d.o.o., Zagreb -4.565   2015
Porsche Mobility BG EOOD, Sofia 424   2015
Porsche Mobility d.o.o., Belgrad 258.225   2015
Porsche Mobility S.R.L., Voluntari 7.951   2015
Porsche Mobility TOV, Kiew -234.704   2015
Porsche Motorsport North America, Inc., Santa Ana / CA 709   2016
Porsche Movilidad Colombia S.A.S., Bogotá 952.777   2015
Porsche Partner d.o.o., Belgrad 19.131   2015
Porsche Retail Group Australia Pty. Ltd., Collingwood 8.240   2016
Porsche Retail Group Ltd., Reading 7.651   2016
Porsche Romania S.R.L., Voluntari 81.704   2015
Porsche SCG d.o.o., Belgrad 277.140   2015
Porsche Schweiz AG, Rotkreuz 10.006   2016
Porsche Services Ibérica, S.L., Madrid 202   2016
Porsche Services Middle East & Africa FZE, Dubai -203   2016
Porsche Services Singapore Pte Ltd., Singapur 42   2016
Porsche Slovakia, spol. s r.o., Bratislava 5.426   2015
Porsche Slovenija d.o.o., Ljubljana 9.729   2015
Porsche Ukraine TOV, Kiew 207.508   2015
Porsche Versicherungs AG, Salzburg 8.334   2015
Porsche Versicherungsagentur TOV, Kiew 48.452   2015
Porsche Werbemittlung GmbH, Salzburg 507   2015
Porsche Zagreb d.o.o., Zagreb 25.786   2015
Porsche Zastupanje u Osiguranju d.o.o., Zagreb -107   2015
Porsche Zavarovalno Zastopnistvo d.o.o., Ljubljana 261   2015
Porsche Zentrum Zug, Risch AG, Rotkreuz -101   2016
Power Vehicle Co. Ltd., Bangkok 10.128   2015
PPF Holding AG, Zug -72   2016
Précision Automobiles S.A.S., Paris 205   2015
Premium Automobiles S.A.S., Paris 1.211   2015
Premium II S.A.S., Montigny-le-Bretonneux 457   2015
Premium Metropole Holding S.A.S., Villeneuve d'Ascq 513   2015
Premium Metropole S.A.S., Villeneuve d'Ascq 664   2015
Premium Picardie S.A.S., Rivery 377   2015
Premium Tournai SPRL, Tournai 282   2015
Premium Vélizy S.A.S., Vélizy-Villacoublay 968   2015
PREV LLC, Atlanta / GA 450 4) 6) 15) 2016
Private Driver España 2013-1, Fondo de titulizacion de activos, Madrid - 15) 2014
Projet Digital Marketing S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 14) 2015
Prophi S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 2.265   2015
PT Scania Parts Indonesia, Balikpapan 60   2015
Qanadeel AL Rafidain Automotive Trading Co. Ltd., Erbil -2.688   2015
Raven Air Ltd., George Town - 10) 2015
Reliable Vehicles Ltd., Milton Keynes - 5) 2015
Renk Corp., Duncan / SC 2.292   2016
Renk France S.A.S., Saint-Ouen-l'Aumône 1.871   2016
Renk Systems Corp., Camby / IN -324   2016
RENK-MAAG GmbH, Winterthur 3.310   2016
Roosevelt II S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou -3   2015
S.A.N.D. Automobiles S.A.S., Roncq 252   2015
S.N.A.T. S.A.S., Tourcoing -570   2015
SACN - Société Automobile Chauny Noyon S.A.S., Chauny 163   2015
SADA S.A.S., Dunkerque 134   2015
SADAL S.A.S. - Société de Diffusion Automobile du Leman, Vétraz-Monthoux 410   2015
Safi S.A.S., Vitry-sur-Seine -216   2015
Sâgverket 6 AB, Södertälje 343   2015
Saintalb S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 256   2015
Sancar S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 872   2015
Sandrah S.A.S., Hénin-Beaumont 419   2015
SANEG S.A.S., Carvin 451   2015
Santa Catarina Veículos e Serviços Ltda., Biguaçu -2.074   2015
Savoie Renault Occasion (Sareno) S.A.R.L., Chasseneuil-du-Poitou 18   2015
Scan Siam Service Co. Ltd., Bangkok -168   2015
Scanexpo International S.A., Montevideo -3.295   2015
Scanexpo S.A., Montevideo - 5) 2015
Scania (Hong Kong) Ltd., Hongkong -710   2015
Scania (Malaysia) Sdn. Bhd., Shah Alam 6.784   2015
Scania AB, Södertälje 5   2015
Scania Administradora de Consórcios Ltda., Cotia 12.446   2015
Scania Argentina S.A., Buenos Aires 233.947   2015
Scania Australia Pty. Ltd., Melbourne 9.437   2015
Scania Banco S.A., São Bernardo do Campo 23.237 9) 2015
Scania Belgium N.V., Neder-Over-Heembeek 3.267   2015
Scania BH d.o.o., Sarajevo 284   2015
Scania Botswana (Pty) Ltd., Gaborone 11.328   2014
Scania Bulgaria EOOD, Sofia 3.515   2015
Scania Bus & Coach UK Ltd., Milton Keynes - 5) 2015
Scania Bus Financing AB, Södertälje 1   2015
Scania Central Asia LLP, Almaty -74.765   2015
Scania Chile S.A., Santiago de Chile 2.276.744   2015
Scania Colombia S.A.S., Bogotá 2.061.467   2015
Scania Comercial, S.A. de C.V., Queretaro -27.308   2015
Scania Commercial Vehicles India Pvt. Ltd., Bangalore -1.342.831   2015
Scania Commercial Vehicles Renting S.A., Madrid 1.036   2015
Scania Commerciale S.p.A., Trento 395   2015
Scania Corretora de Seguros Ltda., São Bernardo do Campo - 10) 2015
Scania Credit (Hong Kong) Ltd., Hongkong -2.123   2015
Scania Credit (Malaysia) Sdn. Bhd., Shah Alam 13   2015
Scania Credit AB, Södertälje -15   2015
Scania Credit Hrvatska d.o.o., Lucko 3.149   2015
Scania Credit Romania IFN S.A., Ciorogârla 1.675   2015
Scania Credit Solutions Pty Ltd., Nairobi 20.656   2015
Scania Credit Taiwan Ltd., Taipeh -8.564   2015
Scania CV AB, Södertälje 3.624.000   2015
Scania Czech Republic s.r.o., Prag 311.248   2015
Scania Danmark A/S, Ishöj 6.668   2015
Scania Danmark Ejendom ApS, Ishöj 15.992   2015
Scania de Venezuela S.A., Valencia -38.948   2015
Scania del Perú S.A., Lima 10.577   2015
Scania Delivery Center AB, Södertälje 11.691   2015
Scania East Africa Ltd., Nairobi -32.694   2015
Scania Eesti AS, Tallinn 1.641   2015
Scania Finance Australia Pty. Ltd., Melbourne - 6) 2016
Scania Finance Belgium N.V., Neder-Over-Heembeek 1.482   2015
Scania Finance Bulgaria EOOD, Sofia 1.225   2015
Scania Finance Chile S.A., Santiago de Chile 460.590   2015
Scania Finance Czech Republic spol. s r.o., Prag 178.821   2015
Scania Finance France S.A.S., Angers 1.035   2015
Scania Finance Great Britain Ltd., London 12.043   2015
Scania Finance Hispania EFC S.A., Madrid 2.925   2015
Scania Finance Holding AB, Södertälje 160.199   2015
Scania Finance Holding Great Britain Ltd., London 0 5) 2015
Scania Finance Ireland Ltd., Dublin 1.383   2015
Scania Finance Italy S.p.A., Mailand 5.889   2015
Scania Finance Korea Ltd., Sacheon City 2.724.906   2015
Scania Finance Luxembourg S.A., Münsbach 860   2015
Scania Finance Magyarország Zrt., Biatorbágy 355.118   2015
Scania Finance Nederland B.V., Breda 4.624 9) 2015
Scania Finance Polska Sp. z o.o., Nadarzyn 22.108   2015
Scania Finance Schweiz AG, Kloten 365   2015
Scania Finance Slovak Republic s.r.o., Senec 1.167   2015
Scania Finance Southern Africa (Pty) Ltd., Aeroton 48.141   2015
Scania Finans AB, Södertälje 84.949   2015
Scania France S.A.S., Angers 7.406   2015
Scania Great Britain Ltd., Milton Keynes 45.665   2015
Scania Hispania Holding S.L., Madrid 9.995   2015
Scania Hispania S.A., Madrid 10.846   2015
Scania Holding Europe AB, Södertälje 151.821   2015
Scania Holding France S.A.S., Angers 13.314   2015
Scania Holding Inc., Columbus / IN -193   2015
Scania Hrvatska d.o.o., Zagreb 1.033   2015
Scania Hungaria Kft., Biatorbágy 942.545   2015
Scania Incheon Ltd., Incheon 94.210   2015
Scania Industrial Maintenance AB, Södertälje -1.963   2015
Scania Insurance Nederland B.V., Middelharnis - 10) 2015
Scania Insurance Polska Sp. z o.o., Nadarzyn 55   2015
Scania Investimentos Imobiliários S.A., Vialonga -379   2015
Scania Iraq Automotive Trading Company Ltd., Basra - 14) 2015
Scania IT AB, Södertälje 6.373   2015
Scania IT France S.A.S., Angers 75   2015
Scania IT Nederland B.V., Zwolle 151   2015
Scania Japan Ltd., Tokio -43.911   2015
Scania Korea Ltd., Seoul -5.623.437   2015
Scania Korea Seoul Ltd., Seoul 17.589.315   2015
Scania Latin America Ltda., São Bernardo do Campo 442.679   2015
Scania Latvia SIA, Riga 1.358   2015
Scania Leasing d.o.o., Ljubljana 618   2015
Scania Leasing Ltd., Dublin - 5) 2015
Scania Leasing Österreich GmbH, Brunn am Gebirge 1.253   2015
Scania Lízing Kft., Biatorbágy 4.097   2015
Scania Location S.A.S., Angers 224   2015
Scania Logistics Netherlands B.V., Zwolle 959   2015
Scania Luxembourg S.A., Münsbach 223   2015
Scania Makedonija d.o.o.e.l., Ilinden -3.168   2015
Scania Maroc S.A., Casablanca 42.494   2015
Scania Middle East FZE, Dubai 37.908   2015
Scania Milano S.p.A., Lainate 365   2015
Scania Moçambique, S.A., Beira -16.217   2015
Scania Namibia (Pty) Ltd., Windhoek 18.715   2015
Scania Nederland B.V., Breda 5.621   2015
Scania Omni AB, Södertälje - 5) 2015
Scania Österreich GmbH, Brunn am Gebirge 1.938   2015
Scania Österreich Holding GmbH, Brunn am Gebirge -5   2015
Scania Overseas AB, Södertälje -26.997   2015
Scania Polska S.A., Nadarzyn 41.445   2015
Scania Portugal S.A., Vialonga 2.245   2015
Scania Power Polska Sp. z o.o., Warschau -3.963   2015
Scania Production Angers S.A.S., Angers 2.361   2015
Scania Production Meppel B.V., Meppel 1.196   2015
Scania Production Slupsk S.A., Slupsk 3.043   2015
Scania Production Zwolle B.V., Zwolle 5.381   2015
Scania Projektfinans AB, Södertälje 1.752   2015
Scania Properties Ltd., Milton Keynes - 5) 2015
Scania Real Estate (UK) Ltd., Milton Keynes 418   2015
Scania Real Estate AB, Södertälje 4.877   2015
Scania Real Estate Belgium N.V., Neder-Over-Heembeek 759   2015
Scania Real Estate Bulgaria EOOD, Sofia -15   2015
Scania Real Estate Czech Republic s.r.o., Prag 17.025   2015
Scania Real Estate d.o.o. Beograd, Belgrad -93   2015
Scania Real Estate Finland Oy, Helsinki 1.435   2015
Scania Real Estate France S.A.S., Angers 90   2015
Scania Real Estate Hispania S.L., Pontevedra 53   2015
Scania Real Estate Holding Luxembourg S.àr.l, Münsbach 533   2015
Scania Real Estate Holding Oy, Helsinki -8   2015
Scania Real Estate Hong Kong Ltd., Hongkong -37 5) 2015
Scania Real Estate Hungaria Kft., Biatorbágy 100.964   2015
Scania Real Estate Lund AB, Södertälje -   2015
Scania Real Estate Österreich GmbH, Brunn am Gebirge 1.239   2015
Scania Real Estate Polska Sp. z o.o., Nadarzyn 4.443   2015
Scania Real Estate Romania S.R.L., Ciorogârla 214   2015
Scania Real Estate Schweiz AG, Kloten 846   2015
Scania Real Estate Services AB, Södertälje 209.891   2015
Scania Real Estate Slovakia s.r.o., Senec 295   2015
Scania Real Estate The Netherlands B.V., Breda 1.711   2015
Scania Regional Agent de Asigurare S.R.L., Ciorogârla 342   2015
Scania Rent Bulgaria EOOD, Sofia -   2015
Scania Rent Romania S.R.L., Ciorogârla 4.178   2015
Scania Romania S.R.L., Ciorogârla 1.969   2015
Scania Sales (China) Co., Ltd., Peking -43.206   2015
Scania Sales and Service (Guangzhou) Co., Ltd., Guangzhou -11.841   2015
Scania Sales and Services AB, Södertälje 17.082.847   2015
Scania Schweiz AG, Kloten 16.444   2015
Scania Services del Perú S.A., Lima 8.613   2014
Scania Services S.A., Buenos Aires 1.749 5) 2015
Scania Servicios, S.A. de C.V., Queretaro -2.952   2015
Scania Siam Co. Ltd., Bangkok -40.058   2015
Scania Siam Leasing Co. Ltd., Bangkok 49.904   2015
Scania Singapore Pte. Ltd., Singapur 8.237   2015
Scania Slovakia s.r.o., Senec 49.930   2015
Scania Slovenija d.o.o., Ljubljana 2.146   2015
Scania South Africa (Pty) Ltd., Aeroton 149.345   2014
Scania Srbija d.o.o., Krnješevci 46.608   2015
Scania Suomi Oy, Helsinki 17.597   2015
Scania Sverige Bussar AB, Södertälje - 5) 2015
Scania Tanzania Ltd., Dar es Salaam 139.425   2014
Scania Thailand Co. Ltd., Bangkok 35.706   2015
Scania Trade Development AB, Södertälje 203.662   2015
Scania Transportlaboratorium AB, Södertälje -   2015
Scania Treasury AB, Södertälje -25   2015
Scania Trucks & Buses AB, Södertälje 227   2015
Scania USA Inc., San Antonio / TX -1.572   2015
Scania Used Vehicles AB, Södertälje -29.446   2015
Scania West Africa Ltd., Accra 3.913   2015
Scania Yangsan Ltd., Yangsan - 14) 2015
Scania-Bilar Sverige AB, Södertälje 1.875   2015
Scania-Kringlan AB, Södertälje - 5) 2015
Scanlink Ltd., Milton Keynes - 5) 2015
Scanrent - Alguer de Viaturas sem Condutor, S.A., Santa Iria de Azóia 696   2015
Scantruck Ltd., Milton Keynes - 5) 2015
SCI 108 Pasteur, Chasseneuil-du-Poitou 103   2015
SCI Actipolis, Chasseneuil-du-Poitou 193   2015
SCI Carlet, Chasseneuil-du-Poitou 149   2015
SCI Carsan, Chasseneuil-du-Poitou 105   2015
SCI Croix Mesnil, Chasseneuil-du-Poitou 198   2015
SCI de la Ferme Blanche, Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
SCI de la rue des Chantiers, Chasseneuil-du-Poitou 70   2015
SCI de la rue du Blason, Chasseneuil-du-Poitou 73   2015
SCI de la Tour, Chasseneuil-du-Poitou 248   2015
SCI de Loison, Chasseneuil-du-Poitou 17   2015
SCI des Petites Haies de Valenton, Chasseneuil-du-Poitou 221   2015
SCI des Pres, Chasseneuil-du-Poitou 158   2015
SCI Dieu & Compagnie, Chasseneuil-du-Poitou 0   2015
SCI du Billemont, Roncq 204   2015
SCI du Boulevard d'Halluin, Chasseneuil-du-Poitou 86   2015
SCI du Carrefour de Courrieres, Chasseneuil-du-Poitou 74   2015
SCI du Pont Rouge, Chasseneuil-du-Poitou 306   2015
SCI du Prieure, Chasseneuil-du-Poitou 170   2015
SCI du Ruisseau, Chasseneuil-du-Poitou 70   2015
SCI du Triangle, Chasseneuil-du-Poitou 20   2015
SCI Expansion 57, Chasseneuil-du-Poitou 19   2015
SCI Faema, Chasseneuil-du-Poitou 43   2015
SCI Foch 47, Chasseneuil-du-Poitou 27   2015
SCI Fond du Val, Chasseneuil-du-Poitou 51   2015
SCI GMC, Chasseneuil-du-Poitou 294   2015
SCI Heninoise de l'Automobiles, Chasseneuil-du-Poitou -22   2015
SCI Immaubeuge MSA, Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
SCI La Fonciere Marjolin, Paris 5   2015
SCI La Vrillonnerie, Chasseneuil-du-Poitou 116   2015
SCI Lavoisier Novo, Chasseneuil-du-Poitou 94   2015
SCI Lea, Chasseneuil-du-Poitou 134   2015
SCI Les Champs Dronckaert, Chasseneuil-du-Poitou 84   2015
SCI Les Ribes Plein Sud, Chasseneuil-du-Poitou 343   2015
SCI Lievinoise, Chasseneuil-du-Poitou 128   2015
SCI Lumière, Chasseneuil-du-Poitou 110   2015
SCI R19, Chasseneuil-du-Poitou 167   2015
SCI Rostand-Jammes, Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
SCI Santa Sofia, Chasseneuil-du-Poitou 75   2015
SCI SCENI II, Chasseneuil-du-Poitou 0   2015
SCI Servagnin, Chasseneuil-du-Poitou 91   2015
SCI Sipamar, Chasseneuil-du-Poitou 59   2015
SCI Thomas, Chasseneuil-du-Poitou 58   2015
SEAT Motor España S.A., Barcelona -1.600   2015
SEAT Portugal Unipessoal, Lda., Lissabon 254   2015
SEAT, S.A., Martorell 6.026 13) 2015
Securycar S.A.S., Paris 2.454   2015
Sevilla Wagen, S.A., Sevilla -495   2015
SITECH Sp. z o.o., Polkowice 167.371   2016
ŠKODA AUTO a.s., Mladá Boleslav 30.816.323 11) 2015
ŠKODA AUTO India Pvt. Ltd., Aurangabad 753.771 3) 2015
ŠKODA AUTO Slovensko, s.r.o., Bratislava 1.739   2015
ŠkoFIN s.r.o., Prag 484.600   2015
Skywalker Ltd., George Town - 10) 15) 2015
SNAB S.A., Zaventem -877   2015
Sochaux Motors S.A.S., Paris 1.905   2015
Société Angérienne de Véhicules Industriels (SAVIA) S.A.S., Chauray 448   2015
Société Commerciale Automobile du Poitou (S.C.A.P.) S.A.S., Poitiers 645   2015
Société Commerciale Diffusion Automobile du Poitou S.A.S., Poitiers 296   2015
Société de Distribution Automobile Laonnoise S.A.S., Chambry 386   2015
Société de Distribution Automobiles Chalonnaise S.A.S., Chalons-en-Champagne - 10) 14) 2015
Société de Mécanique de Précision de I'Aubois, Jouet-sur-l'Aubois -75   2016
Société de Vente d'Automobiles de Créteil SVAC S.A.S., Créteil -146   2015
Société des Automobiles de la Thierache S.A.S., Hirson 250   2015
Société des Automobiles du Soissonnais S.A.S., Billy-sur-Aisne 392   2015
Société d'Exploitation Garage Carlet S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 222   2015
Société Lallain Automobiles S.A.S., Liévin - 10) 14) 2015
Société Star S.A.S., Troyes - 10) 14) 2015
Société Valentinoise de Commerce Automobile - SOVACA S.A.S., Valence 153   2015
Södertälje Bilkredit AB, Södertälje - 5) 2015
SOE Busproduction Finland Oy, Lahti 445   2015
Sofidem S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 280   2015
Somat S.A.R.L., Saint-Cyr-sur-Loire 16   2015
Sonauto Lille S.A.S., Villeneuve d'Ascq 472   2015
Sonauto Lyon S.A.S., Champagne-au-Mont-d'Or 674   2015
Sonauto Reims S.A.S., Thillois 180   2015
Sonauto Roissy S.A.S., Villeneuve d'Ascq 200   2015
Sonauto S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou -3   2015
Southway Scania Ltd., Milton Keynes - 5) 2015
SRE Kiruna AB, Södertälje 0   2015
Stockholms Industriassistans AB, Södertälje 10   2015
Stuttgart Motors S.A.S., Paris 206   2015
Suvesa Super Veics Pesados Ltda., Eldorado do Sul -3.322   2015
Suzhou Aobaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Suzhou -14.392   2015
Suzhou Binjie Automobile Sales and Service Co., Ltd., Suzhou 2.552   2015
Suzhou Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Suzhou 25.051   2015
Suzhou Jiejun Automobile Trading Co., Ltd., Suzhou -6.642   2015
Suzhou Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Suzhou 12.965   2015
Taizhou Junbaojie Automobile Sales and Service Co., Ltd., Taizhou 22.891   2015
Techstar 86 S.A.R.L., Poitiers 134   2015
Techstar Marne La Vallée S.A.S., Montévrain -167   2015
Techstar Meaux S.A.S., Meaux 81   2015
Techstar S.A.S., Vert-Saint-Denis 227   2015
Terwolde B.V., Groningen 310   2015
Terwolde Holding B.V., Veenendaal - 5) 2015
TF Motors S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou -10   2015
Touraine Automobiles S.A.S., St. Cyr-sur-Loire 91   2015
Tourisme Automobiles S.A.R.L., Niort -619   2015
TOV Donbas-Scan-Service, Makijivka -858   2015
TOV Kyiv-Scan, Kiew 32   2015
TOV MAN Truck & Bus Ukraine, Kiew 37.715   2016
TOV Scania Credit Ukraine, Kiew 28.881   2015
TOV Scania Ukraine, Kiew 60.539   2015
TOV Scania-Lviv, Lwiw -57   2015
Trembler Air Ltd., George Town - 10) 2015
Trucknology S.A., Luxemburg - 15) 2015
UAB Scania Lietuva, Vilnius 1.433   2015
Union Trucks Ltd., Milton Keynes - 5) 2015
Universeel Autoschadeherstelbedrijf B.V., Utrecht -48   2015
Vabis Bilverkstad AB, Södertälje - 5) 2015
Vabis Försäkringsaktiebolag, Södertälje -1.423   2015
Vabis Transportation Services (Guangxi) Ltd., Beihai - 14) 2015
Valiege S.A.S., Orvault 3   2015
Valladolid Wagen, S.A., Valladolid 565   2015
VCI Loan Services, LLC, Salt Lake City / UT - 10) 2015
VCL Master Residual Value S.A., Luxemburg - 15) 2015
VCL Master S.A., Luxemburg - 15) 2015
VCL Multi-Compartment S.A., Luxemburg - 15) 2015
Verdun-Aix S.A.S., Aix-en-Provence 514   2015
Vienne Sud Automobiles S.A.S., Civray 263   2015
Villemomble Automobiles S.A.S., Villemomble - 10) 14) 2015
Vindbron Arendal AB, Södertälje -   2015
Vitrolles Automobiles et Service S.A.S., Saint-Victoret -37   2015
Vitry Automobiles S.A.S., Vitry-sur-Seine 306   2015
Volkswagen (China) Investment Co., Ltd., Peking 9.770.848   2015
Volkswagen Argentina S.A., Buenos Aires -2.409.790   2015
Volkswagen Auto Lease Entity, LLC, Herndon / VA - 5) 10) 15) 2015
Volkswagen Auto Lease Loan Underwritten Funding, LLC, Herndon / VA - 10) 15) 2015
Volkswagen Auto Loan Vehicle, LLC, Herndon / VA - 10) 15) 2015
Volkswagen Auto Securitization Transaction, LLC, Herndon / VA - 10) 15) 2015
Volkswagen Autoeuropa, Lda., Quinta do Anjo 22.182   2016
Volkswagen Automatic Transmission (Dalian) Co., Ltd., Dalian 1.861.680   2015
Volkswagen Automatic Transmission (Tianjin) Co., Ltd., Tianjin -787.812   2015
Volkswagen Automotive Finance, LLC, Herndon / VA - 10) 15) 2015
Volkswagen Bank Polska S.A., Warschau 53.930 11) 2015
Volkswagen Bank S.A., Institución de Banca Múltiple, Puebla 156.000   2015
Volkswagen BCN, S.A., Barcelona -776   2015
Volkswagen Corretora de Seguros Ltda., São Paulo 14.360   2015
Volkswagen de México, S.A. de C.V., Puebla -2.481.755 11) 2015
Volkswagen Dealer Finance, LLC, Herndon / VA - 10) 15) 2015
Volkswagen do Brasil Indústria de Veículos Automotores Ltda., São Bernardo do Campo -2.912.950   2015
Volkswagen Enhanced Auto Lease, LLC, Herndon / VA - 5) 10) 15) 2015
Volkswagen Finance (China) Co., Ltd., Peking 716.410   2015
Volkswagen Finance Belgium S.A., Brüssel 4.873   2015
Volkswagen Finance Luxemburg S.A., Luxemburg 1.010.489   2015
Volkswagen Finance Overseas B.V., Amsterdam 94.431 13) 2015
Volkswagen Finance Pvt. Ltd., Mumbai 826.560 3) 2016
Volkswagen Finance S.A. - Establecimiento financiero de crédito - , Madrid 46.144   2015
Volkswagen Financial Services (UK) Ltd., Milton Keynes 141.243 9) 11) 2015
Volkswagen Financial Services Australia Pty. Ltd., Chullora 10.137 9) 2015
Volkswagen Financial Services Japan Ltd., Tokio 1.919.764   2015
Volkswagen Financial Services Korea Co., Ltd., Seoul 25.554.203   2015
Volkswagen Financial Services N.V., Amsterdam 13.199   2015
Volkswagen Financné sluzby Slovensko s.r.o., Bratislava 3.875   2015
Volkswagen Finans Sverige AB, Södertälje 171.021   2015
Volkswagen Group Australia Pty. Ltd., Chullora 19.236   2015
Volkswagen Group Canada, Inc., Ajax / ON 15.227 11) 2015
Volkswagen Group Firenze S.p.A., Florenz -152   2015
Volkswagen Group France S.A., Villers-Cotterêts 45.852   2015
Volkswagen Group Import Co., Ltd., Tianjin 56.234   2015
Volkswagen Group Ireland Ltd., Dublin 5.793   2015
Volkswagen Group Italia S.p.A., Verona 1.909 11) 2015
Volkswagen Group Japan K.K., Toyohashi -428.427   2016
Volkswagen Group Malaysia Sdn. Bhd., Kuala Lumpur -741.509   2015
Volkswagen Group of America Chattanooga Operations, LLC, Chattanooga / TN -2.615 11) 2015
Volkswagen Group of America Finance, LLC, Herndon / VA 4.821 11) 2015
Volkswagen Group of America, Inc., Herndon / VA 27.594 9) 11) 2015
Volkswagen Group Polska Sp. z o.o., Poznan 86.702   2015
Volkswagen Group Retail Spain, S.L., El Prat de Llobregat -679   2015
Volkswagen Group Sales India Pvt. Ltd., Mumbai 835.759 3) 2016
Volkswagen Group Services S.A., Brüssel 178.213   2015
Volkswagen Group Singapore Pte. Ltd., Singapur 1.766   2015
Volkswagen Group Sverige AB, Södertälje 275.880   2015
Volkswagen Group United Kingdom Ltd., Milton Keynes 124.642   2015
Volkswagen Holding Financière s.a., Villers-Cotterêts 343   2015
Volkswagen Holding Österreich GmbH, Salzburg -154   2015
Volkswagen Independent Borrowing Entity, LLC, Herndon / VA - 10) 15) 2015
Volkswagen India Pvt. Ltd., Pune 6.044.710 3) 2015
Volkswagen International Finance N.V., Amsterdam 63.375   2015
Volkswagen International Luxemburg S.A., Luxemburg 2.155   2015
Volkswagen IT Services India Pvt. Ltd., Pune 2.248 3) 2016
Volkswagen Japan Sales K.K., Tokio -7.457   2016
Volkswagen Leasing S.A. de C.V., Puebla 1.352.383   2015
Volkswagen Madrid, S.A., Madrid 61   2015
Volkswagen Motor Polska Sp. z o.o., Polkowice 149.775 11) 2015
Volkswagen Navarra, S.A., Pamplona 60.770   2015
Volkswagen New Mobility Luxemburg S.A., Luxemburg - 6) 2016
Volkswagen of South Africa (Pty) Ltd., Uitenhage 2.079.591 11) 2015
Volkswagen Operating Lease Transaction, LLC, Herndon / VA - 5) 10) 15) 2015
Volkswagen Participaçoes Ltda., São Paulo 433.311   2015
Volkswagen Poznan Sp. z o.o., Poznan 132.165 11) 2015
Volkswagen Public Auto Loan Securitization, LLC, Herndon / VA - 10) 15) 2015
Volkswagen Renting, S.A., Madrid 13.472   2015
Volkswagen Renting, Unipessoal, Lda., Amadora 2.796   2015
Volkswagen S.A. de Ahorro Para Fines Determinados, Buenos Aires 76.403   2015
Volkswagen Serviços Ltda., São Paulo 4.403   2015
Volkswagen Slovakia, a.s., Bratislava 127.459 11) 2015
Volkswagen Truck & Bus AB, Södertälje 0   2015
Volkswagen-Audi España, S.A., El Prat de Llobregat 12.545   2015
Volkswagen-Versicherungsdienst GmbH, Wien 2.068   2015
VW Credit Canada Funding GP, Inc., Ajax / ON - 10) 15) 2015
VW Credit Canada Funding L.P., Ajax / ON - 10) 15) 2015
VW Credit Canada Leasing ULC, Calgary / AL - 10) 2015
VW Credit Canada, Inc., St. Laurent / QC - 10) 2015
VW Credit Leasing Ltd., Herndon / VA - 10) 2015
VW Credit, Inc., Herndon / VA 178.425 9) 11) 2015
Westrucks Ltd., Milton Keynes - 5) 2015
Wittenberg - de Bois B.V., Amersfoort -339 13) 2015
Wittenberg - de Bois Holding B.V., Veenendaal - 13) 2015
Wolfsburg Motors S.A.S., Paris 1.693   2015
Wuxi Aobaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Wuxi -18.133   2015
Zhejiang Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Hangzhou 41.180   2015
Zhuhai Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Zhuhai 2.613   2015
ZSF Services S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 345   2015
B. Nicht konsolidierte Gesellschaften      
1. Inland      
4Collection GmbH, Braunschweig - 1) 5) 2016
ALU-CAR GmbH, Winterberg 288   2015
Audi Business Innovation GmbH, Ingolstadt - 1) 2016
Audi e-gas Betreibergesellschaft mbH, Ingolstadt - 1) 2016
AUDI Immobilien Verwaltung GmbH, Ingolstadt 207   2015
Audi Neckarsulm Immobilien GmbH, Neckarsulm 58   2016
Audi Planung GmbH, Ingolstadt - 1) 2016
Audi Real Estate GmbH, Ingolstadt -767   2015
Audi Stiftung für Umwelt GmbH, Ingolstadt 3   2016
Auto Union GmbH, Ingolstadt - 1) 2016
Autohaus Gawe GmbH, Berlin - 1) 2015
Automotive Safety Technologies GmbH, Gaimersheim 928   2015
AZU Autoteile und -zubehör Vertriebs GmbH, Dreieich -2 5) 2015
BELIMA Verwaltung GmbH, Pullach i. Isartal 23 15) 2015
Carmeq GmbH, Berlin - 1) 2015
carmobility GmbH, Braunschweig - 1) 2016
CC WellCom GmbH, Potsdam - 1) 2016
csi Entwicklungstechnik GmbH, Gaimersheim 1.431   2015
CSI Entwicklungstechnik GmbH, München 603   2015
csi entwicklungstechnik GmbH, Neckarsulm 1.386   2015
csi entwicklungstechnik GmbH, Sindelfingen 552   2015
csi Verwaltungs GmbH, Neckarsulm 3.450   2015
Daraja GrundstücksverwaltungsgeselIschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz -156 15) 2015
Datura Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz 68 15) 2015
Eberhardt Verwaltungsgesellschaft mbH, Ulm 2   2015
Euromobil Autovermietung GmbH, Isernhagen - 1) 2016
FC Ingolstadt 04 Stadionbetreiber GmbH, Ingolstadt - 1) 2015
Groupe Volkswagen France Grundstücksgesellschaft mbH, Wolfsburg 1   2015
Held & Ströhle GmbH, Neu-Ulm 8   2015
Italdesign-Giugiaro Deutschland GmbH, Wolfsburg 235   2016
LoadFox GmbH, München - 6) 2016
MAHAG Verwaltungs GmbH, München 2   2015
MAN Erste Beteiligungs GmbH, München 0   2015
MAN Grundstücksgesellschaft mbH & Co. Gamma KG, München 155   2015
MAN Grundstücksgesellschaft mbH, Oberhausen - 1) 2016
MAN Personal Services GmbH, Dachau - 1) 2016
MAN Versicherungsvermittlung GmbH, München - 1) 2016
Manthey Racing GmbH, Meuspath 463   2015
MAN-Unterstützungskasse GmbH, München -166   2015
MMI Marketing Management Institut GmbH, Braunschweig - 1) 2015
MOIA GmbH, Berlin - 6) 12) 2016
MOLTANDO Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Kassel KG, Düsseldorf -2 15) 2015
NSU GmbH, Neckarsulm - 1) 2016
Ortan Verwaltung GmbH & Co. Objekt Karlsfeld KG, Pullach i. Isartal 350   2015
Porsche Digital GmbH, Ludwigsburg - 6) 12) 2016
Porsche Niederlassung Mannheim GmbH, Bietigheim-Bissingen - 1) 5) 2016
quattro GmbH, Neckarsulm - 1) 4) 6) 2016
Rent-X GmbH, Braunschweig - 1) 2016
sunhill technologies GmbH, Bubenreuth -1.977   2015
tcu Turbo Charger GmbH, Augsburg - 1) 8) 2016
TKI Automotive GmbH, Gaimersheim 871   2015
Vehicle Trading International (VTI) GmbH, Braunschweig - 1) 2016
Volkswagen AirService GmbH, in Gründung, Braunschweig -   2016
VOLKSWAGEN AUDI China Dienstleistungen Beteiligungs GmbH, Wolfsburg - 6) 2016
VOLKSWAGEN AUDI China Dienstleistungen GmbH & Co. KG, Wolfsburg - 6) 2016
Volkswagen Beteiligungsverwaltung GmbH, Wolfsburg - 6) 2016
Volkswagen Erste Leasingobjekt GmbH, Braunschweig - 6) 2016
Volkswagen Dritte Leasingobjekt GmbH, Braunschweig - 6) 2016
Volkswagen Fünfte Leasingobjekt GmbH, Braunschweig - 6) 2016
Volkswagen Group Future Center Europe GmbH, Potsdam - 1) 2015
Volkswagen Group IT Services GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
Volkswagen Group Partner Services GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
Volkswagen Infotainment GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
Volkswagen Klassik GmbH, Wolfsburg - 1) 5) 2015
Volkswagen Motorsport GmbH, Hannover - 1) 2015
Volkswagen Sechste Leasingobjekt GmbH, Braunschweig - 6) 2016
Volkswagen Siebte Leasingobjekt GmbH, Braunschweig - 6) 2016
Volkswagen Software Asset Management GmbH, Wolfsburg - 1) 2015
Volkswagen Retail Dienstleistungsgesellschaft mbH, Berlin - 1) 2015
Volkswagen Vierte Leasingobjekt GmbH, Braunschweig - 6) 2016
Volkswagen Zweite Leasingobjekt GmbH, Braunschweig - 6) 2016
Volkswagen-Bildungsinstitut GmbH, Zwickau - 1) 2016
Weser-Ems Vertriebsgesellschaft mbH, Bremen 4.272   2015
ZENDA Dienstleistungen GmbH, Würzburg 605   2015
2. Ausland      
1097919 B.C. Ltd., Vancouver / BC - 5) 6) 15) 2016
3C Solutions S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
A4EX, LLC, Herndon / VA - 4) 2015
ABCIS Aubière SNC, Aubière -199   2015
ABCIS Clermont SNC, Fitz-James -113   2015
ABCIS Creuzier S.A.S., Creuzier-le-Vieux -17   2015
Adaptis Solutions Ltd., Welwyn Garden City -694 3) 7) 2016
AFN Ltd., Reading - 5) 2016
Alliance Motors 29 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
Alsauto S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou 68   2015
Apolo Administradora de Bens S/S Ltda., São Bernardo do Campo -   2015
Aurilis Group Ibérica S.L., Sant Boi de Llobregat - 7) 2016
Aurilis Group Italia, S.r.l., Fossano - 7) 2016
Aurilis Group S.A., Clermont-Ferrand - 7) 2016
Auris Industries Ltd., Hongkong - 7) 2016
Audi Regional Office S.A. de C.V., Puebla 1.801 4) 6) 2016
Auto Services Landi SNC, Plouigneau 12   2015
Automobiles Villers Services S.A.S., Villers-Cotterêts 156   2015
Automotors Toul S.A.R.L., Laxou 19   2015
AutoVisao Brasil Desenvolvimento de Negócios Ltda., São Bernardo do Campo -12   2015
AutoVision Lifestyle S.r.l., Verona -6.457   2015
AutoVision Magyarország Kft., Györ 353   2015
AutoVision S.A., Brüssel -683   2015
AutoVision Slovakia, s.r.o., Bratislava 632   2015
A-Vision - Prestação de Serviços á Indústria Automóvel, unipessoal, Lda., Palmela 1.176   2015
A-Vision People, Empresa de trabalho temporário, unipessoal, Lda., Palmela 57   2015
Bentley Insurance Services Ltd., Crewe - 5) 2015
Bentley Motor Cars, Inc., Boston / MA - 5) 2015
Bentley Motor Export Services Ltd., Crewe - 5) 2015
Carrosserie 16 S.A.R.L., Champniers 82   2015
Centrales Diesel Export S.A.S., Villepinte 34   2015
Centre Automobile de la Riviera Car S.A.S., Nizza 342 13) 2015
Cixi Jiejun Automobile Sales and Service Co., Ltd., Cixi - 6) 2016
CJ Location S.A.R.L., Longeville-lès-Saint-Avold -1   2015
Cofical Renk Mancais do Brasil Ltda., Guaramirim 3.969   2015
Dalegrid Ltd., Reading - 5) 2016
Dencop A/S, Kopenhagen 95   2015
Dispro Fitz S.A.S.U., Fitz-James - 6) 2016
Dispro S.A.S., Poitiers 585   2015
Dispro Sud Ouest S.A.S.U., Chasseneuil-du-Poitou - 6) 2016
DLSA Automobiles S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
Ducati Canada, Inc., Saint John / NB -1.199   2015
Ducati India Pvt. Ltd., New Delhi -79.179 3) 2016
e4t electronics for transportation s.r.o., Prag 10.707   2015
ERF (Holdings) plc, Swindon - 5) 2015
Espace RN 14 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
Etablissements A. Cachera S.A.R.L., Oignies 37   2015
EVDAK TOV, Kiew -399   2015
Fifty Two Ltd., Stockport - 5) 2015
Fleet Investments B.V., Amsterdam 226 7) 2015
Fleetzil Locações e Serviços Ltda., Curitiba - 6) 2016
FM Motors Location S.A.R.L., Villeneuve d'Ascq -1   2015
Fondazione Ducati, Bologna -2   2015
Garage du Rond Point S.A.R.L., Courrières -37   2015
Global Mobility Holding B.V., Amsterdam 229.694 11) 2015
Gonesse Autos S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
Grand Garage de la route de Dunkerque S.A.S., Gravlines 16   2015
Volkswagen Leasing (Guangzhou) Co., Ltd., Guangzhou -1.731   2015
H. J. Mulliner & Co. Ltd., Crewe - 5) 2015
Hangzhou Jieshenghang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Hangzhou -17.795   2015
Hangzhou Xiaoshan Shidai Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Hangzhou   14) 2015
IC Automobiles S.A., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
INIS International Insurance Service s.r.o., ve zkratce INIS s.r.o., Mladá Boleslav 29.487   2015
Instituto para Formación y Desarrollo Volkswagen, S.C., Puebla -3.057   2015
InterRent Biluthyrning AB, Södertälje - 5) 2015
Italdesign Giugiaro Barcelona S.L., Barcelona 112   2016
Jacques Duverney Evian S.A.R.L., Evian-les-Bains 32   2015
Kunshan Junbaohang Automobile Sales and Service Co., Ltd., Kunshan - 6) 2016
L.A.M. d.o.o., Velika Gorica 210   2015
LKW Komponenten s.r.o., Bánovce nad Bebravou 1.439   2015
Lys-Contrôle S.A.R.L., Nieppe -4   2015
MDT CH International GmbH, Zürich - 6) 2016
MAN Diesel & Turbo Argentina S.A., Buenos Aires -5.163   2015
MAN Diesel & Turbo Bangladesh Ltd., Dhaka -17.667   2015
MAN Diesel & Turbo Bulgaria EOOD, Varna -79   2015
MAN Diesel & Turbo Canarias S.L., Las Palmas 496   2015
MAN Diesel & Turbo Costa Rica Ltda., San José - 5) 2015
MAN Diesel & Turbo Egypt LLC, Kairo - 14) 2015
MAN Diesel & Turbo (Gibraltar) Ltd., Gibraltar - 6) 2016
MAN Diesel & Turbo Guatemala Ltda., Guatemala City 3.238   2015
MAN Diesel & Turbo Japan Ltd., Kobe -18.342   2015
MAN Diesel & Turbo Jordan LLC, in Liquidation, Aqaba -175 2) 2015
MAN Diesel & Turbo Kenya Ltd., Nairobi 19.030   2015
MAN Diesel & Turbo Lanka Pvt. Ltd., Colombo 9.536   2015
MAN Diesel & Turbo Malaysia Oil & Gas Sdn. Bhd., Kuala Lumpur -193   2015
MAN Diesel & Turbo Mexico, S. de R.L. de C.V., Mexico City -3.965   2015
MAN Diesel & Turbo Muscat LLC, Muscat - 14) 2015
MAN Diesel & Turbo New Zealand Ltd., Auckland 110   2015
MAN Diesel & Turbo Norge A/S, Oslo 2.169   2015
MAN Diesel & Turbo Perú S.A.C., Lima 990   2015
MAN Diesel & Turbo Philippines Inc., Manila 15.218   2015
MAN Diesel & Turbo Poland Sp. z o.o., Gdansk 775   2015
MAN Diesel & Turbo Portugal, Unipessoal, Lda., Setúbal 520   2015
MAN Diesel & Turbo Nigeria Pvt. Ltd., Lagos 6.845   2015
MAN Diesel & Turbo Sénégal SARL, Dakar 110.589   2015
MAN Diesel & Turbo Sverige AB, Göteborg 593   2015
MAN Diesel & Turbo Taiwan Ltd., Kaohsiung - 6) 2016
MAN Diesel Shanghai Co., Ltd., Shanghai - 5) 2015
MAN Diesel Turbochargers Shanghai Co., Ltd., in Liquidation, Shanghai - 2) 2015
MAN Financial Services Administrators (S.A.) (Pty) Ltd., Isando 110   2015
MAN Financial Services plc., Swindon 6.096 5) 2015
MAN Iran Power Sherkate Sahami Khass, Teheran -1.188.474 8) 2015
MAN Latin America Importacao, Industria e Comércio de Veículos Ltda., Resende - 5) 2015
MAN Properties (Midrand) (Pty) Ltd., Isando - 5) 2015
MAN Properties (Pinetown) (Pty) Ltd., Isando - 5) 2015
MAN Properties (Pty) Ltd., Isando - 5) 2015
MAN Truck and Bus India Pvt. Ltd., Mumbai -11 3) 5) 2015
MAN Turbo (UK) Ltd., London - 5) 2015
MAN Turbomachinery India Pvt. Ltd., Bangalore 219.805   2015
MBC Mobile Bridges Corp., Houston / TX - 5) 2015
MHP (Shanghai) Management Consultancy Co., Ltd., Shanghai 2.282   2016
MHP Consulting Romania S.R.L., Cluj-Napoca 1.344   2016
MHP Consulting UK Ltd., Birmingham -307 4) 6) 2016
Mieschke Hofmann & Partner Americas Inc., Atlanta / GA 181   2016
Mieschke Hofmann und Partner (Schweiz) AG, Regensdorf 13   2016
Mirrlees Blackstone Ltd., Stockport - 5) 2015
Mobile Payment Services S.A.S., Boulogne-Billancourt 31 3) 7) 2015
Módulos Automotivos do Brasil Ltda., São José dos Pinhais 5.514   2014
Mondial Diffusion S.A.R.L., Roncq -22   2015
Multiservices Autos Châtellerault S.A.S., Châtellerault 20   2015
Nardò Technical Center S.r.l., Santa Chiara di Nardò 708   2016
NIRA Dynamics AB, Linköping 64.364   2015
Norest Automobiles S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
OOO Volkswagen Komponenten und Services, Kaluga -232 8) 2015
OOO MAN Diesel & Turbo Rus, Moskau 19.502   2015
OOO Truck Production RUS, St. Petersburg - 6) 2016
OOO Volkswagen Financial Services RUS, Moskau 257.744   2015
Park Ward & Co. Ltd., Crewe - 5) 2015
Park Ward Motors Inc., Boston / MA - 5) 2015
Paxman Diesels Ltd., Stockport - 5) 2015
PayByPhone Ltd., Welwyn Garden City -1.074 3) 7) 2016
PayByPhone Technologies Inc., Vancouver / BC - 7) 2016
PayPoint Technologies Canada Inc., Vancouver / BC - 7) 2016
PCK TOV, Kiew -325   2015
PGA C5 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 6) 2016
PGA C6 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 6) 2016
PGA C7 S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 6) 2016
Porsche Air Service GmbH, Salzburg -10   2015
Porsche Austria GmbH, Salzburg -2 5) 2015
Porsche Brasil Importadora de Veículos Ltda., São Paulo 168   2016
Porsche Broker A.D. Skopje, Skopje - 14) 2015
Porsche Canadian Funding II L.P., Mississauga / ON - 5) 6) 15) 2016
Porsche Centre North Toronto Ltd., Toronto -859 7) 2016
Porsche Centre Beijing Goldenport Ltd., Peking 19.824 4) 7) 2016
Porsche Clearing GmbH, Salzburg -6   2015
Porsche Design Asia Hong Kong Ltd., Hongkong -3.889   2016
Porsche Design Great Britain Ltd., London -707   2016
Porsche Design Group Asia Singapore Pte. Ltd., Singapur -35   2016
Porsche Design Italia S.r.l., Padua 95   2016
Porsche Design Netherlands B.V., Roermond -87   2016
Porsche Design of France S.A.R.L., Serris -3.000   2016
Porsche Design Sales (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai -8.860   2016
Porsche Design Studio North America, Inc., Beverly Hills / CA 0   2016
Porsche Design Timepieces AG, Solothurn -1.037   2016
Porsche Engineering (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai 38   2016
Porsche Engineering Romania S.R.L., Cluj-Napoca 511   2016
Porsche Financial Services Korea LLC, Seoul 390.596   2016
Porsche Group S.R.L., Voluntari -1   2015
Porsche Immobilien Ukraine TOV, Kiew 2.588   2015
Porsche Innovative Lease Owner Trust 2016-1, Atlanta / GA - 5) 14) 15) 2016
Porsche Inter Auto Ukraine TOV, Kiew 8.315   2015
Porsche Kosova Sh.p.k., Pristina 117   2015
Porsche Leasing d.o.o., Sarajevo -63   2015
Porsche Leasing Sh.p.k., Tirana 4.877   2015
Porsche Mobility Sh.p.k., Tirana -250   2015
Porsche Partner d.o.o., Sarajevo -63   2015
Porsche Pensionskasse AG, Salzburg 25   2015
Porsche Retail GmbH, Salzburg -3 5) 2015
Porsche System Engineering Ltd., Zürich -497   2015
Porsche Volkswagen Servicios Financieros Chile SpA, Santiago de Chile -219.413   2015
Porsche Werkzeugbau s.r.o., Dubnica nad Váhom 464   2016
Premium Buc S.A.R.L., Buc -6   2015
Privas Automobiles SNC, Privas -68   2015
PT MAN Diesel & Turbo Indonesia, Jakarta 6.257.000   2015
Putt Estates (Pty) Ltd., Upington 3.677 3) 2016
Putt Real Estates (Pty) Ltd., Upington 125 3) 2016
Reims Auto Services S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
Renk (UK) Ltd., London - 5) 2015
Renk Shanghai Service and Commercial Co., Ltd., Shanghai -3.110   2015
Renk Transmisyon Sanayi A.S., Istanbul 701   2015
Riviera Technic S.A.S., Mougins 153   2015
Ruston & Hornsby Ltd., Stockport - 5) 2015
Ruston Diesels Ltd., Stockport - 5) 2015
S.A. Trucks Ltd., Bristol - 5) 2015
Saint-Marcellin Automobiles S.A.R.L., Saint-Marcellin -27   2015
SCA Vision, Chasseneuil-du-Poitou -4 5) 2015
Scania-MAN Administration ApS, Kopenhagen 14   2015
SCI du 42 Avenue Aristide Briand, Les-Pavillons-sous-Bois - 10) 14) 2015
SCI Lambertbriand, Meaux - 10) 14) 2015
SCI Saint Parres Troyes, Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
SEAT Center Arrábida - Automóveis, Lda., Setúbal 99   2015
SEAT Sport S.A., Martorell -541   2015
Sergo Arhkon TOV, Kiew -162   2015
Shanghai Jie Gang Enterprise Management Co., Ltd., Shanghai -5 4) 7) 2016
Simple Way Locaçoes e Serviços Ltda., Curitiba -1.022   2015
Slobodna Zona Vogosca d.o.o., Vogosca 121   2015
SNC Grands Garages de Provence Garage Central, Les Angles 27   2015
SNC Stylauto 79, Niort 48   2015
Soulier Automobiles S.A.S., Cergy - 10) 14) 2015
Stylauto 86 S.A.S., Poitiers -55   2015
SNC Sud Berry Auto, Argenton-sur-Creuse -14   2015
Société d'Exploitation du Garage Lacoste, S.A.S., Serres-Castet 56   2015
Société Immobilière Audi S.A.R.L., Paris 134   2015
Solovi S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou -3   2015
Sonauto Accessoires S.A.S., Éragny-sur-Oise 40   2015
Trajectoire Automobiles S.A.S., Chasseneuil-du-Poitou - 10) 14) 2015
VAREC Ltd., Tokio 57.344   2015
Villers Services Center S.A.S., Paris -741 13) 2015
Volkswagen Administradora de Negócios Ltda., São Paulo 147   2015
Volkswagen Capital Advisory Sdn. Bhd., Kuala Lumpur -1.947   2015
Volkswagen Financial Leasing (Tianjin) Co., Ltd., Tianjin 1.800   2015
Volkswagen Financial Services Holding Argentina S.R.L., Buenos Aires -254 4) 2015
Volkswagen Financial Services Schweiz AG, Wallisellen 314   2015
Volkswagen Financial Services Singapore Ltd., Singapur -1   2015
Volkswagen Financial Services Taiwan Ltd., Taipeh 83.536   2015
Volkswagen Finančné služby Maklérska s.r.o., Bratislava 2.776   2015
Volkswagen Group-Ecuador S.A., Quito - 6) 2016
Volkswagen Group Hong Kong Ltd., Hongkong 750   2015
Volkswagen Group Insurance and Risk Management Services Ltd., in Liquidation,      
Milton Keynes - 2) 5) 2014
Volkswagen Group Pension Scheme Trustee Ltd., Milton Keynes - 5) 2015
Volkswagen Group Real Estate Slovakia s.r.o., Bratislava - 6) 2016
Volkswagen Group Saudi Arabia, LLC, Riyadh 50   2015
Volkswagen Hong Kong Co. Ltd., Hongkong -35.731   2015
Volkswagen Insurance Brokers, Agente de Seguros y de Fianzas, S.A. de C.V., Puebla - 6) 2016
Volkswagen Insurance Brokers Argentina S.A., Buenos Aires - 6) 2016
Volkswagen Insurance Company DAC., Dublin 1.662   2015
Volkswagen Insurance Service (Great Britain) Ltd., Milton Keynes 1.266   2015
Volkswagen Insurance Services Korea Co., Ltd., Seoul 415.577 4) 2015
Volkswagen Insurance Services, Correduria de Seguros, S.L., El Prat de Llobregat 4.015   2015
Volkswagen International Insurance Agency Co., Ltd., Taipeh 27.426   2015
Volkswagen Leasing (Beijing) Co., Ltd., Peking -16.736   2015
Volkswagen Leasing (Dalian) Co., Ltd., Dalian -935   2015
Volkswagen Leasing (Nanjing) Co., Ltd., Nanjing -1.353   2015
Volkswagen Leasing (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai -15.443   2015
Volkswagen Leasing (Suzhou) Co., Ltd., Suzhou -1.129   2015
Volkswagen Leasing (Wuxi) Co., Ltd., Wuxi -1.421   2015
Volkswagen Logistics Prestação de Serviços de Logística e Transporte Ltda., São Bernardo do Campo -662   2015
Volkswagen New Mobility Services Consulting (Beijing) Co., Ltd., Peking -57.351   2015
Volkswagen New Mobility Services Investment Co., Ltd., Peking -79.442   2015
Volkswagen Passenger Cars Malaysia Sdn. Bhd., Kuala Lumpur 0   2015
Volkswagen (China) R & Accessory Co., Ltd., Peking -32.698   2015
Volkswagen Sarajevo d.o.o., Vogosca -1.797   2015
Volkswagen Service Sverige AB, Södertälje 20.978   2015
Volkswagen Servicios de Administración de Personal, S.A. de C.V., Puebla 10.334   2015
Volkswagen Servicios, S.A. de C.V., Puebla 547   2015
Volkswagen Serwis Ubezpieczeniowy Sp. z o.o., Warschau 28.331   2015
VWFS Protection Services, Inc., Phoenix / AR - 10) 14) 2015
VWT Participações em Outras Sociedades e Prestação de Serviços em Geral Ltda., São Bernardo do Campo -355   2015
Woup Dealer B.V., Rijssen - 7) 2016
Woup Holding B.V., Rijssen - 7) 2016
Woup Vastgoed B.V., Rijssen - 7) 2016
III. GEMEINSCHAFTSUNTERNEHMEN      
A. At Equity bewertete Unternehmen      
1. Inland      
IAV GmbH Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr, Berlin 13.455   2015
Volkswagen Autoversicherung AG, Braunschweig - 1) 2015
Volkswagen Autoversicherung Holding GmbH, Braunschweig -31.498   2015
2. Ausland      
Cummins-Scania XPI Manufacturing, LLC, Columbus / IN 5.608   2015
DFM Master S.A., Luxemburg - 11) 17) 2015
DFM N.V., Amersfoort - 10) 2015
D'Ieteren Lease S.A., Brüssel 5.975   2015
DutchLease B.V., Amersfoort - 10) 2015
FAW-Volkswagen Automotive Co., Ltd., Changchun 34.035.219   2015
Lease+Balans B.V., Amersfoort - 10) 2015
MAN Financial Services (SA) (RF) (Pty) Ltd., Johannesburg 15.463 11) 2015
MAN Financial Services B.V., Amersfoort - 10) 2015
Oppland Tungbilservice A/S, Fagernes 1.329   2015
SAIC Volkswagen Automotive Co., Ltd., Shanghai 24.913.642   2015
SAIC-Volkswagen Sales Co., Ltd., Shanghai 3.148.459   2015
Shanghai Volkswagen Powertrain Co., Ltd., Shanghai 1.262.370   2015
Shuttel B.V., Amersfoort - 10) 2015
The Velocity Finance Issuer Trust, Claremont 291.267 11) 15) 2015
Tynset Diesel A/S, Tynset 874   2015
VCL Master Netherlands B.V., Amsterdam - 6) 15) 2016
VDF Faktoring A.S., Istanbul 11.726   2015
VDF Filo Kiralama A.S., Istanbul - 6) 2016
VDF Servis ve Ticaret A.S., Istanbul -152   2015
VDF Sigorta Aracilik Hizmetleri A.S., Istanbul 21.145   2015
Volkswagen D'Ieteren Finance S.A., Brüssel 3.709   2015
Volkswagen Doğuş Finansman A.S., Istanbul 72.059   2015
Volkswagen FAW Engine (Dalian) Co., Ltd., Dalian 1.784.513   2015
Volkswagen FAW Platform Co., Ltd., Changchun 103.058   2015
Volkswagen Financial Services South Africa (Pty) Ltd., Sandton -7.262   2015
Volkswagen Leasing B.V., Amersfoort - 10) 2015
Volkswagen Møller Bilfinans A/S, Oslo 180.903 11) 2015
Volkswagen Pon Financial Services B.V., Amersfoort 33.535 9) 2015
Volkswagen Pon Financial Services Real Estate B.V., Amersfoort - 10) 2015
Volkswagen Transmission (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai 186.833   2015
B. At Cost bewertete Unternehmen      
1. Inland      
Abgaszentrum der Automobilindustrie GbR, Weissach -1 18) 2015
August Horch Museum Zwickau GmbH, Zwickau 104   2015
AutoVision Zeitarbeit GmbH & Co. OHG, Wolfsburg 28.154   2015
Elektronische Fahrwerksysteme GmbH, Gaimersheim 3.256   2015
GIF Gewerbe- und Industriepark Bad Friedrichshall GmbH, Bad Friedrichshall 500   2015
Greenwheels GmbH, Berlin -114   2015
IGE Infrastruktur und Gewerbeimmobilien Entwicklungs GmbH & Co. KG, Ingolstadt 940   2015
IN-Campus GmbH, Ingolstadt -972 4) 2015
LGI Logistikzentrum im Güterverkehrszentrum Ingolstadt Betreibergesellschaft mbH, Ingolstadt 6.007   2015
Objekt Audi Zentrum Berlin-Charlottenburg Verwaltungsgesellschaft mbH, Berlin 2   2016
Objektgesellschaft Audi Zentrum Berlin-Charlottenburg mbH & Co. KG, Berlin 233   2016
PDB-Partnership for Dummy Technology and Biomechanics GbR, Gaimersheim - 18) 2015
Quartett mobile GmbH, München 405   2015
VW-VM Forschungsgesellschaft mbH & Co. KG, Ellwangen -2.884   2015
VW-VM Verwaltungsgesellschaft mbH, Ellwangen 1   2015
Wolfsburg AG, Wolfsburg 27   2015
2. Ausland      
Central Eléctrica Anhangüera S.A., São Paulo 8.208   2015
Central Eléctrica Monjolinho Ltda., São Paulo 14   2014
Collect Car B.V., Rotterdam 324   2015
DFM Verzekeringen B.V., Amersfoort - 10) 2015
Greenwheels Shared Services B.V., Rotterdam 0   2015
Gyôr-Pér Repülôtér Kft., Györ 1.086   2015
Lenkrad Invest (Pty) Ltd., Sandton -2   2015
Material Science Center Qatar QSTP-LLC, in Liquidation, Doha -5.846 2) 2014
SITECH Dongchang Automotive Seating Technology Co., Ltd., Shanghai 86.799   2014
SKO-ENERGO s.r.o., Mladá Boleslav 2.170   2015
SKO-ENERGO-FIN s.r.o., Mladá Boleslav 339.890   2015
Sturups Bilservice AB, Malmö -116   2015
Trio Bilservice AB, Stockholm-Arlanda -115   2015
Volkswagen Financial Services Compañia Financiera S.A., Buenos Aires 9.766   2015
VVS Assuradeuren B.V., Amersfoort - 10) 2015
VVS Verzekerings-Service N.V., Amersfoort 1.307 9) 2015
IV. ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN      
A. At Equity bewertete assoziierte Unternehmen      
1. Inland      
Autoport Emden GmbH, Emden 39   2015
Bertrandt AG, Ehningen 63.608 3) 2016
Hörmann Automotive Gustavsburg GmbH, Ginsheim-Gustavsburg 2.073   2015
Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH, München -16.985   2015
2. Ausland      
BITS DATA i Södertälje AB, Södertälje 1.210   2015
GT Gettaxi Ltd., Limassol - 7) 2016
JV MAN AUTO - Uzbekistan LLC, Samarkand City 16.964.268   2015
Laxå Specialvehicles AB, Laxå 12.358   2015
N.W.S. S.r.l., Trento - 14) 2015
ScaValencia, S.A., Ribarroja del Turia 804   2015
Sinotruk (Hong Kong) Ltd., Hongkong 323.441   2015
There Holding B.V., Rijswijk -57.063 4) 11) 2015
B. At Cost bewertete assoziierte Unternehmen      
1. Inland      
Capricorn Composite GmbH, Düsseldorf 213   2015
CyMotive Technologies GmbH, Wolfsburg - 6) 2016
DCSO Deutsche Cyber-Sicherheitsorganisation GmbH, Berlin -1.353 4) 2015
Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt GmbH, Ingolstadt - 6) 2016
e.solutions GmbH, Ingolstadt 4.505   2015
Fahr- und Sicherheitstraining FuS GmbH, Ingolstadt 1.343   2015
Fahrzeugteile Service-Zentrum Mellendorf GmbH, Wedemark 1.881   2015
FC Bayern München AG, München 20.600 3) 2016
FC Ingolstadt 04 Fussball GmbH, Ingolstadt 8.938 3) 2016
GVZ Entwicklungsgesellschaft Wolfsburg mbH, Wolfsburg 347   2015
MOST Cooperation GbR, Karlsruhe 2   2016
Theater der Stadt Wolfsburg GmbH, Wolfsburg - 3) 2015
2. Ausland      
African Automotive Trading Ltd., Port Louis - 14) 2015
Cubic Telecom Ltd., Dublin - 14) 2015
CyMotive Technologies Ltd., Herzliya - 6) 2016
Drive.AI, Inc., Santa Clara / CA -314   2015
Frontignan Entretien Réparation et Vente Automobile S.A.R.L., Frontignan -4   2015
Guyonnet-Duperat Automobile (GDA) S.A.R.L., Ruffec 2   2015
Model Master S.r.l., in Liquidation, Moncalieri -1.506 2) 2014
Servicios Especiales de Ventas Automotrices, S.A. de C.V., Mexico City 1.932   2015
Silvercar, Inc., Austin / TX -13.455   2015
Smart Material Corp., Sarasota / FL -50   2015
TAS Tvornica Automobila Sarajevo d.o.o., in Liquidation, Vogosca -43 2) 5) 2015
TTTech Computertechnik AG, Wien 2.820   2015
V. BETEILIGUNGEN      
1. Inland      
Coburger Nutzfahrzeuge Service GmbH, in Liquidation, Dörfles-Esbach - 2) 5) 2015
evopark GmbH, Köln - 7) 2016
FFK Fahrzeugservice Förtsch GmbH Kronach, Kronach 191   2015
GKH - Gemeinschaftskraftwerk Hannover GmbH, Hannover - 1) 2015
MTC Marine Training Center Hamburg GmbH, Hamburg 37   2015
Niedersächsische Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall mbH, Hannover 1.361   2015
Pakt Zukunft Heilbronn-Franken gGmbH, Heilbronn -70   2015
PosernConnect GmbH, Sittensen 203   2015
Roland Holding GmbH, München -   2013
SGL Carbon SE, Wiesbaden -396.213   2015
Verwaltungsgesellschaft Wasseralfingen mbH, Aalen 41   2015
Volkswagen AG Preussen Elektra AG OHG, Wolfsburg 291   2015
2. Ausland      
H.R. Owen Plc., London 1.438 3) 9) 11) 2016
Renk U.A.E. LLC, Abu Dhabi 8.020   2015
SOVAC Production S.P.A., Algier - 6) 2016

1) Ergebnisabführungsvertrag
2) in Liquidation
3) Abweichendes Geschäftsjahr
4) Rumpfgeschäftsjahr
5) zurzeit keine Geschäftstätigkeit
6) Neugründung
7) Neuerwerb
8) Geschäftstätigkeit 2016 aufgenommen
9) Konsolidierter Abschluss
10) Werte sind im konsolidierten Abschluss der Muttergesellschaft enthalten
11) Zahlen gemäß IFRS
12) Ergebnisabführungsvertrag ab 2016
13) Verschmelzung
14) Neuerwerb/ Neugründung Vorjahr
15) Strukturiertes Unternehmen gemäß IFRS 10 und 12
16) Liquidationsbeschluss gefasst
17) gemäß IFRS 10 und 12 in den Konzernabschluss der Volkswagen Pon Financial Services B.V. einbezogenes strukturiertes Unternehmen
18) Joint Operation gemäß IFRS 11

Bei den folgenden Gesellschaften ist die VOLKSWAGEN AG unbeschränkt haftender Gesellschafter:

1. Abgaszentrum der Automobilindustrie GbR, Weissach

2. PDB-Partnership for Dummy Technology and Biomechanics GbR, Ingolstadt

3. Volkswagen AG Preussen Elektra AG OHG, Wolfsburg

4. Volkswagen Konzernlogistik GmbH & Co. OHG, Wolfsburg

Herausgeber:

Volkswagen Aktiengesellschaft

Finanzpublizität

Brieffach 1848/2

38436 Wolfsburg

Telefon (05361) 9-0

Telefax (05361) 9-28282

ISSN 758.809.572.00