![]() VOLKSWAGEN AGWolfsburgHalbjahresfinanzbericht Januar bis Juni 2019AktuellesWesentliche ZahlenVOLKSWAGEN KONZERNscroll
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Mengendaten inklusive der nicht vollkonsolidierten chinesischen Gemeinschaftsunternehmen.
Die Auslieferungen des Vorjahres wurden aufgrund statistischer Fortschreibung aktualisiert. Alle Zahlen im Bericht sind jeweils für sich gerundet; dies kann bei der Addition
zu geringfügigen Abweichungen führen. Die Vergleichswerte des Vorjahres werden neben
den Werten des aktuellen Berichtszeitraums in Klammern dargestellt. Wesentliche Fakten
Wichtige EreignisseMESSEN UND VERANSTALTUNGENDie Marken des Volkswagen Konzerns stellten im zweiten Quartal 2019 auf zahlreichen
Messen und Veranstaltungen beeindruckende neue Produkte vor. Auto Shanghai 2019Auf der Auto Shanghai 2019 feierte die Marke Volkswagen Pkw die Weltpremiere der Studie
ID. ROOMZZ. Der multivariable SUV der Fünf-Meter-Klasse verfügt über bis zu sieben
Sitze, ist rein elektrisch unterwegs und gleichermaßen auf Familien- und Business-Ansprüche
zugeschnitten. Sein Karosseriedesign folgt der klaren, homogenen Linienführung der
ID.-Familie. Zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 225 kW (306 PS) treiben
die beiden Achsen des Fahrzeugs permanent an und beschleunigen es in 6,6 sec auf 100
km/h. Der ID. ROOMZZ kombiniert die künftigen IQ.DRIVE-Systeme von Volkswagen wie
den Travel Assist und die automatische Distanzregelung ACC; dadurch kann er auf Wunsch
im Modus "ID. Pilot" vollautomatisiert (Level 4 nach VDA - Verband der Automobilindustrie,
Deutschland) durch den Verkehr gleiten. Die Serienversion soll 2021 zuerst in China
auf den Markt kommen. Drei weitere Volkswagen Modelle gaben in Shanghai ihr Debüt:
Der Teramont X ist eine starke Fünfsitzer-Version mit Fließheck. Die Studie SUV Coupé
Concept bietet avantgardistisches Design, sportliche Proportionen und eine außergewöhnliche
Performance. Das Showcar SMV Concept gibt einen Ausblick auf einen großen, multifunktionalen
SUV mit einer Länge von mehr als 5,10 m. Mit dem Lifestyle-orientierten T-Cross rundete
Volkswagen Pkw den Messeauftritt ab. Die Marke Audi feierte in Shanghai zwei Weltpremieren: Der kompakte SUV Q2L e-tron
verfügt über eine im Vergleich zur Basisversion verlängerte Karosserie. Der Elektromotor
bietet eine Leistung von 100 kW (140 PS), die Batterie ermöglicht eine Reichweite
von bis zu 265 km nach lokalem Homologationsverfahren. Die visionäre Studie AI:ME
zeigt die Ideen der Audi Designer und Entwickler für ein elektrisch angetriebenes
Kompaktmodell der Zukunft. Der Elektromotor stellt eine Leistung von 125 kW (170 PS)
an der Hinterachse bereit. Der AI:ME bietet einen geräumigen und zukunftsweisenden
Innenraum mit vielfältigen Möglichkeiten für Kommunikation, Entertainment oder Entspannung,
denn er ist zudem für das vollautomatisierte Fahren (Level 4 nach VDA) konzipiert. ŠKODA zeigte seine speziell für den chinesischen Markt optisch und technisch angepasste
Studie VISION iV. Sie gibt einen konkreten Ausblick auf das erste Serienmodell der
Marke auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens (MEB). Das Fahrzeug besticht mit
einer athletisch gezeichneten, aerodynamischen Karosserie und markentypisch großzügigen
Platzverhältnissen im Innenraum. Der 150 kW (204 PS) starke Elektromotor an der Hinterachse
ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die Reichweite liegt bei bis zu
500 km. Außerdem präsentierte ŠKODA sein innovatives, elektrisches Zweiradkonzept
KLEMENT für nachhaltige Mikromobilität in der Stadt. Porsche stellte in Shanghai ein neues Modell der Cayenne-Baureihe vor: das Cayenne Coupé. Es bietet alle technischen Highlights der dritten Cayenne-Generation, gibt sich aber durch sein individuelles Design mit deutlich abfallender Dachlinie progressiver, athletischer und emotionaler. Zur umfangreichen Serienausstattung zählen das 2,16 m2 große Panorama-Glasdach, die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung Plus, 20-Zoll-Leichtmetallräder, der Park-Assistent, das Porsche Active Suspension Management (PASM) sowie das Sport Chrono-Paket. Zur Markteinführung sind zwei leistungsstarke Motorisierungen erhältlich: ein Sechszylinder-Turbomotor mit 250 kW (340 PS) sowie ein V8-Biturbo mit 404 kW (550 PS) im Cayenne Turbo Coupé. Auf dem Messestand von Bentley wurden der anlässlich des 100-jährigen Bestehens der
Marke in limitierter Auflage angebotene Mulsanne W.O. Edition by Mulliner, der innovative
Bentayga Hybrid sowie die neue Generation der beliebten Modelle Continental GT und
Continental GTC ausgestellt. Weltpremieren der ŠKODA Modelle Citigoe iV und Superb iVDie Marke ŠKODA startete im Mai 2019 in das Zeitalter der Elektromobilität und feierte die Weltpremieren ihrer ersten elektrifizierten Fahrzeuge. Mit iV bündelt ŠKODA künftig sowohl den Aufbau seiner elektrifizierten Produktfamilie als auch ein ganzheitlich vernetztes Ökosystem für Mobilitätslösungen. Der Superb iV verfügt als erstes Modell von ŠKODA über einen Plug-in-Hybridantrieb. Ein 115 kW (156 PS) starker TSI-Motor und ein Elektromotor mit 85 kW (115 PS) stellen eine Systemleistung von insgesamt 160 kW (218 PS) für besonders nachhaltige Mobilität ohne Einbußen bei der Leistung zur Verfügung. Die Batterie ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 55 km nach WLTP-Zyklus. In Kombination mit dem Benzinmotor liegt die Reichweite bei 850 km. Der ŠKODA Citigoe iV ist das erste rein elektrisch angetriebene Fahrzeug der tschechischen Marke. Der City-Flitzer verfügt über einen Elektromotor mit 61 kW (83 PS), die Batterie ermöglicht eine Reichweite von bis zu 265 km nach WLTP-Zyklus. GTI-Treffen am WörtherseeBeim jährlichen GTI-Treffen am Wörthersee feierte Volkswagen eine Doppelpremiere.
Auszubildende des Standorts Wolfsburg präsentierten den 279 kW (380 PS) starken Golf
GTI Aurora. Das in den Farben Nardograu, Deep Black Perleffekt sowie der Unikat-Akzentfarbe
Mint-Grün lackierte Showcar verfügt über zusätzliche Displays in der Mittelkonsole,
die dem Fahrer Motor- und Fahrzeugdaten zeigen, die besonders auf Rennstrecken nützlich
sind. Als Technologie-Highlight kommt erstmals ein Holografie-Modul zum Einsatz, mit
dem das 3.500 Watt starke High-End-Soundsystem über ein intuitiv bedienbares Hologramm
gesteuert werden kann. Nachwuchskräfte von Volkswagen Sachsen enthüllten am Wörthersee
den Golf Variant R FighteR. Das Showcar mit Allradantrieb und 295 kW (400 PS) starkem
TSI-Motor besticht insbesondere durch seine um 3 cm verbreiterten Kotflügel. Das Unikat
hat eine Glanzlackierung in Kristallsilber und Nardograu, Designfarben sind Misanorot
und Pianoschwarz. Mit seiner Dachlicht-Signalanlage, den Frontblitzern im Kühlerschutzgitter
und einer 360-Grad-Kamera auf dem Dach kann der FighteR als Safety-Car auf Rennsportveranstaltungen
eingesetzt werden. Darüber hinaus waren beim GTI-Treffen mit dem Golf GTI TCR und
dem T-Roc R aktuelle sportliche Serienmodelle zu sehen. Zudem brachte Volkswagen mit
dem elektrischen Rennwagen ID.R das Thema Elektromobilität mit zum Wörthersee. Wiener MotorensymposiumAuf dem 40. Wiener Motorensymposium zeigte Volkswagen Möglichkeiten einer effizienten und vernetzten Mobilität. Mit dem 48 Volt Mild-Hybridantrieb (mHEV), kombiniert mit einem Benzinmotor 1.5 l TSI evo, startet Volkswagen die nächste Hybridisierungsstufe seiner Antriebe. Das konventionelle 12 Volt Bordnetz wird dabei um ein 48 Volt Netz ergänzt; das erhöht unter anderem die Möglichkeiten der Rekuperation. Je nach Fahrweise können rund 0,4 l Kraftstoff auf 100 km eingespart und entsprechend CO2 -Emissionen reduziert werden. Zudem gab Volkswagen in Wien erstmals einen genauen Einblick in seinen MEB, der die Basis für die Elektrofahrzeuge der nächsten Generation darstellt. Er bildet zudem die Grundlage für eine neu entwickelte Elektronikarchitektur und das Betriebssystem vw.OS, mit denen neue Mobilitätsdienste und Assistenzsysteme etabliert und die Voraussetzungen für das automatisierte Fahren geschaffen werden können. Darüber hinaus stellte Volkswagen aktuelle Fahrerassistenzsysteme vor und zeigte die Potenziale sowie technischen und gesetzlichen Herausforderungen beim Sprung des automatisierten Fahrens auf Level 3 und 4. bauma 2019Auf der bauma 2019 in München, der Leitmesse für Baufahrzeuge, Baugeräte und Bergbaumaschinen,
präsentierte die Marke Scania ihre robusten und effizienten Fahrzeuge sowie weitere
Innovationen. Die neuen Scania XT Schwerlastkipper überzeugen mit einer langen Betriebszeit,
Robustheit sowie einer hohen Produktivität und Flexibilität. Dank des modularen Systems
kann ein XT-Lkw beispielsweise für die Abfallbeseitigung oder als Pritsche mit Kran
genutzt werden. Zudem zeigte Scania die verbesserten Motorenbaureihen DC09 und DC13,
mit denen sich Kraftstoffeinsparungen von bis zu 2% erzielen lassen. Scania Engines
stellte auf der bauma vernetzte Motoren für Geräte, Fahrzeuge und Schiffe vor, die
eine permanente Überwachung sowie optimierte Betriebs- und Einsatzzeiten ermöglichen.
Dieser neue Service basiert auf dem umfassenden Wissen, das Scania durch die Vernetzung
von 350.000 Bussen und Lkw erworben hat. MAN stellte in München seine optimierte Euro 6 Motorenpalette vor. Der neue Motor
D15 ersetzt ab 2019 in den Baureihen TGS und TGX den bewährten D20-Motor in der Euro
6 Ausführung. Der Sechszylinder-Reihenmotor punktet mit mehr Leistung, geringerem
Gewicht und höherer Kraftstoffeffizienz bei kleinerem Hubraum. Erstmals auf der bauma
vertreten war der MAN TGE. Aus seinem umfangreichen Produktportfolio mit Kastenwagen,
verglastem Kombi oder Fahrgestellen mit Einfach- und Doppelkabine lassen sich die
vielfältigsten Anwendungen der Baubranche sowie der Landschafts- und Gartenbaubetriebe
abdecken. MAN rundete seinen Messeauftritt mit der Präsentation verschiedener Assistenzsysteme
ab, darunter der um die Stop & Go-Funktion ergänzte Tempomat ACC, das Aktiv-Lenksystem
Com-fortSteering mit dem Lane Return Assist sowie das Video-Abbiege-System, das an
der erschwert einsehbaren rechten Fahrzeugseite beim Abbiegen oder Rangieren unterstützt. Volkswagen Nutzfahrzeuge stellte auf der bauma mit dem Transporter 6.1 seinen technisch
umfangreich neukonzipierten Bestseller vor. Dank des Wechsels von einer hydraulischen
auf eine elektromechanische Servolenkung verfügt der Transporter nun über ein erweitertes
Spektrum an Assistenzsystemen und bietet damit ein deutliches Plus an Sicherheit und
Komfort. Zu den Neuerungen gehören Technologien wie der Lane Assist, der Park Assist
und der Trailer Assist. Zudem wurde das Fahrzeug auf die Anforderungen der digitalen
Welt angepasst: Neu an Bord ist optional die dritte Generation des Modularen Infotainmentbaukasten,
der mit einer integrierten SIM-Karte neue Anwendungen und Onlinedienste ermöglicht. Neuer Bentley Flying Spur vorgestelltDie Marke Bentley stellte im Juni 2019 die neue Generation des Flying Spur vor. Der
luxuriöse Grand Tourer mit vier Türen teilt sich mit seinem Vorgänger lediglich den
Namen; das Fahrzeug wurde vollständig überarbeitet und vereint mehr denn je die Wendigkeit
einer Sportlimousine mit der Finesse eines modernen Luxusautomobils. Der Flying Spur
setzt neue Maßstäbe in puncto Innovation, Vernetzung, Komfort und Fahrspaß. Sein Herzstück
ist ein optimierter W12-TSI-Motor mit Doppelturboaufladung und einer Leistung von
467 kW (635 PS), der das Fahrzeug in 3,8 sec von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Die
Höchstgeschwindigkeit liegt bei 333 km/h. Als erstes Fahrzeug aus dem Hause Bentley
besitzt er eine elektronische Allradlenkung, die in Kombination mit dem aktiven Allradantrieb
und dem Bentley Dynamic-Ride-System für ein agiles Handling und Fahrgefühl sorgt.
Der auf den Fahrer zugeschnittene Innenraum verbindet die Vorzüge hochmoderner Technologien
- digitale Instrumententafel mit HD-Display, starkes Audiosystem, Touchscreen-Monitore
für die Fondpassagiere - mit zeitgemäßer britischer Handwerkskunst. AUSZEICHNUNGENAnfang April 2019 wurde Audi von dem US-amerikanischen Magazin Automotive News mit
dem "PACE Award" in der Kategorie Innovation Partnership für sein zentrales Fahrerassistenzsteuergerät
(zFAS) ausgezeichnet. Das zFAS bündelt das Management einer Vielzahl an Fahrerassistenzsystemen
in einer zentralen, hochintegrierten Domänenarchitektur. Mit dem Preis honoriert das
Magazin technische Innovationen in der Automobilbranche. Im April 2019 zeichneten die Leser der Fachzeitschrift Auto Bild Allrad zahlreiche
Modelle des Volkswagen Konzerns zum "Allradauto des Jahres 2019" aus. In der Kategorie
Geländewagen und SUVs bis 35.000€ wurden der Audi Q2 zum Gesamtsieger und der ŠKODA
Kodiaq zum Importsieger gekürt. In der Klasse Geländewagen und SUVs von 35.000 bis
50.000€ holte der Audi Q5 den Gesamtsieg. In der Kategorie Allrad-Crossover wurden
der Audi A6 allroad quattro als Gesamtsieger und der ŠKODA Octavia Scout als Importsieger
ausgezeichnet. In der Klasse Allrad-Hybrid- und Elektroautos überzeugte der Audi e-tron
als Gesamtsieger. In der Klasse Allrad-Pkw bis 40.000€ wurde der ŠKODA Superb als
Importsieger ausgezeichnet. Der Porsche Panamera errang den Gesamtsieg in der Kategorie
Allrad-Pkw über 40.000 €; der Porsche 911 sicherte sich den Gesamtsieg in der Klasse
Allrad-Sportwagen, -Coupés und -Cabrios. Die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge wurde
mit dem Multivan zum Gesamtsieger in der Kategorie Allrad-Vans und -Busse gekürt;
der SEAT Alhambra wurde hier zum Importsieger gewählt. Bei der Leserwahl stellte die
Redaktion von Auto Bild Allrad insgesamt 219 Modelle von 43 Marken in zehn Kategorien
zur Wahl. In einer Befragung des Berliner Beratungsinstitut Trendence erzielte die AUDI AG im
April 2019 mit 15,8% den ersten Platz als attraktivster Arbeitgeber bei Ingenieurswissenschaftlern.
Das Institut hat zwischen September 2018 und Februar 2019 über 43.500 Akademiker an
rund 300 deutschen Hochschulen nach ihrem Wunsch-Arbeitgeber befragt. Anfang Mai 2019 wurde Audi bei der Leserwahl "Netze, Dienste & Hersteller des Jahres
2019" der Fachzeitschrift connect als bester Hersteller von vernetzten Autos ausgezeichnet.
Die Marke mit den Vier Ringen setzte sich gegen 18 Mitstreiter durch. An dem Wettbewerb
nahmen mehr als 83.000 Leser und Online-User von connect teil. Ende Mai 2019 verlieh die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) die
Platin-Auszeichnung an Porsche und seinen Standort in Leipzig. Damit zertifiziert
die DGNB das rund 427 Hektar große Werk, das derzeit für die zukünftigen Anforderungen
der Elektromobilität ausgebaut wird, als besonders nachhaltigen Industriestandort.
Die Bewertung erfolgt anhand von 167 Kriterien in 28 Kategorien. Ebenfalls Ende Mai 2019 hat der 2.0 TFSI-Motor von Audi den "International Engine
of the Year"-Award in der Kategorie von 150 bis 250 PS gewonnen. Porsche konnte mit
seinem 2.5 l Turbomotor in der Kategorie von 250 bis 350 PS überzeugen. Eine internationale Experten-Jury aus 70 Motorjournalisten kürte die Motoren zum Klassensieger. Anfang Juni 2019 verlieh die AUTO BILD zahlreiche Prämien an den Volkswagen Konzern
als "Wertmeister des Jahres". Basis für die Bewertung ist die prozentuale Restwertentwicklung
des Fahrzeugs nach vierjähriger Nutzung. Die Marke Volkswagen Pkw wurde mit dem up!
1.0 TSI in der Kategorie Kleinstwagen ausgezeichnet. Audi überzeugte in den Klassen
Elektrofahrzeuge, Kleinwagen, Oberklasse und kleine SUVs mit den Modellen e-tron 55
quattro, A1 40 TFSI Sportback S tronic, A6 Avant 35 TDI S tronic und Q2 40 TFSI quattro.
Porsche wurde in der Luxusklasse und in der Kategorie Sportwagen für die Modelle Panam
era 4 und 911 Carrera S PDK gekürt. AUTO BILD und das Bewertungsunternehmen Schwacke
vergaben in diesem Jahr zum 16. Mal die "Wertmeister"-Titel. Dabei wurden die Gewinner
in 13 Fahrzeugklassen ermittelt. JUBILÄENAnfang April 2019 lief im Volkswagen Werk Emden der 30-millionste Passat vom Band.
Damit setzt der Bestseller eine neue Rekordmarke in seinem Segment: Kein anderes Konzernmodell
der Mittelklasse und kein anderer Geschäftswagen wurde häufiger auf der Welt verkauft
als der Passat. Bei dem Jubiläumsmodell handelt es sich um einen Passat GTE Variant
mit Plug-In-Hybridantrieb in Pyrit Silber Metallic. Mitte April 2019 feierte Volkswagen Autoeuropa im portugiesischen Palmela die Fertigung
des einmillionsten Sharan seit dem Produktionsstart vor 24 Jahren. Neben dem Sharan
fertigt Volkswagen Autoeuropa derzeit auch das Schwestermodell SEAT Alhambra und den
kompakten Volkswagen T-Roc. Ebenfalls Mitte April 2019 wurde das 22-millionste ŠKODA Fahrzeug produziert. Das
Jubiläumsfahrzeug, ein ŠKODA Kodiaq GT in der Farbe Velvet Red, fuhr im Werk Changsha
des Joint Ventures SAIC VOLKSWAGEN vom Band. Im Volkswagen Werk Pune, Indien, wurde Ende April 2019 das einmillionste Fahrzeug
gefertigt: ein Volkswagen Ameo. Die Produktion im indischen Werk startete im März
2009. Im Volkswagen Werk in Navarra, Spanien, lief Ende April 2019 der achtmillionste Polo
vom Band. Das Jubiläumsfahrzeug in Energetic Orange Metallic besitzt einen 1.6 l TDI-Motor
mit 70 kW (95 PS). Volkswagen Navarra produziert den Volkswagen Polo seit 1984. KOOPERATIONENAnfang April 2019 haben der Volkswagen Konzern und Ganfeng Lithium Co., Ltd. mit Sitz
in Jiangxi, China, eine Absichtserklärung zur langfristigen Versorgung mit Lithium
für Batteriezellen unterschrieben. Demnach soll Ganfeng den Volkswagen Konzern und
seine Lieferanten für die nächsten zehn Jahre mit Lithium versorgen. Damit verfolgen
wir das Ziel, bereits heute einen signifikanten Teil unseres steigenden Lithiumbedarfs
für Batterien abzusichern. Ganfeng Lithium Co., Ltd. wurde 2000 gegründet und ist
der weltweit führende Hersteller von Lithium- und Metallprodukten. Mitte April 2019 ist der Volkswagen Konzern einer Industrieinitiative für den verantwortungsbewussten
Einkauf von strategischen Mineralien beigetreten. Mithilfe der Blockchain-Technologie
sollen Effizienz, Nachhaltigkeit und Transparenz in den globalen und komplexen Zulieferketten
erhöht werden. Durch die Zusammenarbeit erhält der Volkswagen Konzern einen besseren
Einblick in die Herkunft von beispielsweise Kobalt, das in Lithium-Ionen-Batterien
für Elektrofahrzeuge verwendet wird. Auch der Weg anderer Mineralien, die in der Fahrzeugproduktion
verwendet werden, kann so nachverfolgt werden. Das Blockchain-Netzwerk umfasst bereits
Teilnehmer auf jeder wichtigen Stufe der Lieferkette, von der Mine bis zum Endbenutzer.
Weitere Teilnehmer sind bislang unter anderem die Ford Motor Company, Huayou Cobalt,
IBM, LG Chem sowie RCS Global Group. Mitte Juni 2019 gab Volkswagen bekannt, rund 900 Mio.€ in gemeinsame Batterieaktivitäten
mit der Northvolt AB investieren zu wollen. Ein Teil der Summe ist für ein geplantes
Joint Venture mit dem schwedischen Batteriehersteller vorgesehen, ein weiterer Teil
geht direkt an Northvolt AB. Im Gegenzug erhält Volkswagen rund 20% der Anteile an
Northvolt AB und einen Sitz im Aufsichtsrat. Ein 50/50-Joint-Venture soll im Laufe
dieses Jahres gegründet werden, Ziel ist der Aufbau einer 16 Gigawattstunden-Batteriezellfertigung
in Europa. Es ist geplant, das Werk frühestens ab 2020 am Konzernstandort in Salzgitter
aufzubauen, sofern die notwendigen Rahmenbedingungen hierfür erfüllt sind. Für den
Jahreswechsel 2023/2024 ist dann der Start der Batteriezellen-Produktion für Volkswagen
vorgesehen. Ebenfalls Mitte Juni 2019 hat der Volkswagen Konzern ein neues, klimaneutral betriebenes Rechenzentrum in Rjukan, Norwegen, bezogen. Gemeinsam mit dem norwegischen Partner Green Mountain wurde der Standort in nur sechs Monaten aufgebaut. Betrieben wird das Rechenzentrum künftig zu 100% mit Strom aus Wasserkraft. Auf diese Weise lassen sich damit pro Jahr mehr als 5.800 Tonnen CO2 im Vergleich zu einem konventionell betriebenen Rechenzentrum einsparen. Die maximale Leistung von 2.750 Kilowatt werden die Marken Volkswagen Pkw und Audi für Hochleistungs-Server nutzen, auf denen sie rechenintensive Projekte ihrer Fahrzeugentwicklung verarbeiten. Dazu zählen die Simulation von Crashtests und virtuelle Windkanal-Erprobungen. Der Volkswagen Konzern setzt beim Aufbau von Rechenkapazitäten auf die Vereinbarkeit ökonomischer und ökologischer Faktoren. So betreibt Volkswagen bereits in Island ein klimaneutrales Rechenzentrum. Volkswagen hat Ende Juni 2019 eine strategische Partnerschaft mit den Handelsketten
Lidl und Kaufland geschlossen. Die Lebensmitteleinzelhändler werden an 70 Filialen
in Berlin insgesamt 140 öffentliche Ladepunkte für E-Fahrzeuge ihrer Kunden errichten.
Volkswagen erhält exklusiv das Recht, die neue Infrastruktur für das Laden seiner
WeShare-Flotte außerhalb der Öffnungszeiten über Nacht zu nutzen. Damit erhöht sich
die effiziente Auslastung der Säulen. Mit den zusätzlichen Ladepunkten wird die öffentliche
Ladeinfrastruktur der deutschen Hauptstadt um fast 20% wachsen. BÖRSENGANG DER TRATON SESeit dem 28. Juni 2019 werden Aktien der TRATON SE im regulierten Markt der Frankfurter
Wertpapierbörse und der Nasdaq Stockholm gehandelt. Die Stückaktien ohne Nennbetrag
wurden aus dem Bestand der Volkswagen AG bei Investoren platziert. Der Börsengang
soll für beide Unternehmen die Grundlage schaffen, in Zukunft zusätzlichen Mehrwert
für ihre Stakeholder zu generieren. Volkswagen wird engagierte Mehrheitsaktionärin
bleiben. DIESELTHEMATIKDas gegen die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG im Zusammenhang mit der Dieselthematik geführte
Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde durch Bußgeldbescheid der Staatsanwaltschaft Stuttgart
vom 7. Mai 2019 beendet. Der Bußgeldbescheid knüpft an eine fahrlässige Aufsichtspflichtverletzung
in der Organisationseinheit Prüffeld Entwicklung Gesamtfahrzeug/Qualität an. Der Bußgeldbescheid
sieht eine Geldbuße in Höhe von insgesamt 535 Mio. € vor, die sich aus einer Ahndung
in Höhe von 4 Mio.€ sowie einer Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile von 531 Mio.€
zusammensetzt. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG hat die Geldbuße nach eingehender Prüfung
akzeptiert und diese vollständig bezahlt, womit der Bußgeldbescheid rechtskräftig
geworden ist. Durch den Bußgeldbescheid ist das Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen
die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG beendet. HAUPTVERSAMMLUNGAm 14. Mai 2019 fand in Berlin die 59. ordentliche Hauptversammlung der Volkswagen
AG statt. Die Stammaktionäre der Volkswagen AG schlossen sich bei einer Abstimmpräsenz
von 94,45 % des stimmberechtigten Kapitals dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat
an, für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 4,80€ (Vorjahr: 3,90€) je Stammaktie
und 4,86€ (Vorjahr: 3,96€) je Vorzugsaktie auszuschütten. Die Stammaktionäre vertagten
wegen der noch andauernden Untersuchungen zur Dieselthematik die Entlastung von Rupert
Stadler für das Geschäftsjahr 2018. Alle übrigen Mitglieder des Vorstands und des
Aufsichtsrats wurden für das Geschäftsjahr 2018 entlastet. Mit Ablauf der Hauptversammlung
endeten turnusgemäß die Amtszeiten von Frau Dr. Hessa Sultan Al-Jaber, Herrn Dr. Hans
Michel Piëch sowie Herrn Dr. Ferdinand Oliver Porsche im Aufsichtsrat der Volkswagen
AG. Die Hauptversammlung wählte alle drei für eine volle Amtszeit als Vertreter der
Anteilseigner zu Mitgliedern des Aufsichtsrats. Zudem gaben die Stammaktionäre ihre
Zustimmung zur Schaffung eines genehmigten Kapitals sowie der entsprechenden Satzungsänderung.
Auch bestellten sie die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(PwC) zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 und
für die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernabschlusses und des Zwischenlageberichts
des ersten Halbjahres 2019, für den Zeitraum bis 30. September 2019 sowie für das
erste Quartal des Geschäftsjahres 2020. AUFSICHTSRATSANGELEGENHEITENMit Wirkung zum 31. Mai 2019 hat Frau Birgit Dietze ihr Amt als Mitglied des Aufsichtsrats
der Volkswagen AG niedergelegt. Auf Antrag des Aufsichtsratsvorsitzenden hat das Registergericht
Braunschweig gemäß § 104 AktG mit Wirkung zum 21. Juni 2019 Frau Conny Schönhardt,
Gewerkschaftssekretärin beim IG Metall Vorstand, als Nachfolgerin zum Mitglied des
Aufsichtsrats der Volkswagen AG bestellt. VOLKSWAGEN STELLT WEITERENTWICKELTE STRATEGIE TOGETHER 2025+ VORIm Juni 2019 hat der Volkswagen Konzern die Weiterentwicklung seines erfolgreichen
Zukunftsprogramms "TOGETHER -Strategie 2025" bekannt gegeben. Mit der überarbeiteten
Strategie TOGETHER 2025+ will der Konzern das Tempo der Transformation erhöhen, den
Fokus weiter schärfen und die Umsetzung der strategischen Ziele noch konsequenter
vorantreiben. Dafür wurde auch die strategische Vision überarbeitet. Mit "Shaping
mobility - for generations to come" wollen wir die Zukunft der Mobilität noch aktiver
und nachhaltiger gestalten und langfristig sicherstellen. Aufbauend auf den strategischen
Zieldimensionen der bewährten Strategieraute umfasst TOGETHER 2025+ fünf Module als
zentrale Arbeitspakete, in denen viele der noch offenen Konzerninitiativen der ursprünglichen
TOGETHER-Strategie aufgehen. Diese Module sind: Best Governance, Best Performance
und Best Brand Equity sowie Software-Enabled Car Company und Excellent Leadership. Das Modul Best Governance hat das Ziel, eine fokussierte, schlanke Konzernstruktur
zu schaffen, die die Marken steuert, wesentliche Synergien hebt und Entscheidungsprozesse
beschleunigt; dies schließt einen intensiven Austausch mit unseren Stakeholdern ein.
Best Performance zielt auf eine nachhaltige Wertsteigerung des Unternehmens durch
Erhöhung der Effizienz, Produktivität und Ertragskraft ab. Im Arbeitspaket Best Brand
Equity liegt der Fokus darauf, das Markenportfolio zu schärfen; so ist eine deutliche
Steigerung der Werte der Konzernmarken bis 2025 möglich. Im Modul Software-Enabled
Car Company arbeiten wir daran, Software zu einer der Kernkompetenzen des Volkswagen
Konzerns zu machen; dazu bündeln wir die vorhandenen Kräfte, verstärken uns und bauen
eine eigene Organisationseinheit auf. Excellent Leadership treibt den Wandel zu einer
offenen, partnerschaftlichen und wertebasierten Führungskultur voran. Mit diesen fünf Modulen aus TOGETHER 2025+ stellen wir uns den Herausforderungen von
heute und morgen und unterstreichen unser Versprechen, dass wir mit dem elektrischen
Antrieb, der digitalen Vernetzung und dem autonomen Fahren das Automobil sauber, leise,
intelligent und sicher machen wollen. Zudem bekennen wir uns zum Pariser Abkommen
und verpflichten uns - als erstes Unternehmen unserer Branche - zum Null-Emissionsziel
bis spätestens 2050. So kann das Auto auch künftig ein Eckpfeiler umweltfreundlicher,
zeitgemäßer, individueller und bezahlbarer Mobilität sein. Zwischenlagebericht
Volkswagen AktieIm Zeitraum Januar bis Juni 2019 waren an den internationalen Aktienmärkten insgesamt
steigende Kurse bei volatilem Verlauf zu sehen. Der DAX lag über dem Wert zum Jahresende 2018. Positiv wirkten die Hoffnung auf eine
expansivere US-Geldpolitik sowie Unternehmensdaten, die teilweise über den Erwartungen
lagen. Unsicherheiten hinsichtlich der Wirtschaftspolitik der US-Regierung, der andauernden
Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) sowie
des Wachstums der Weltwirtschaft belasteten die Notierungen. Die Kurse der Vorzugsaktie und der Stammaktie der Volkswagen AG lagen in den ersten sechs Monaten 2019 über dem Niveau vom Jahresende 2018. Positive Impulse lieferten vor allem gute Unternehmenszahlen. Belastet wurden die Notierungen insbesondere durch Unsicherheiten bezüglich der zukünftigen regulatorischen Rahmenbedingungen für Diesel- und Elektrofahrzeuge, der US-Zollpolitik, der Abkühlung des chinesischen Marktes sowie des Testverfahrens zur Bestimmung von Schadstoff- und CO2 -Emissionen und des Kraftstoffverbrauchs bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen - das sogenannte WLTP (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure). Angaben und Erläuterungen zum Ergebnis je Aktie finden Sie im Anhang des Konzern-Zwischenabschlusses.
Weitere Daten zur Volkswagen Aktie sowie Nachrichten, Berichte und Präsentationen
zum Unternehmen sind auf der Internetseite www.volkswagenag.com/de/InvestorRelations.html
abrufbar. KENNZAHLEN ZU DEN VOLKSWAGEN AKTIEN UND MARKTINDIZES VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2019scroll
KURSENTWICKLUNG VON DEZEMBER 2018 BIS JUNI 2019
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| 2019 | 2018 | % | |
| Pkw | 5.242.011 | 5.407.298 | -3,1 |
| Nutzfahrzeuge | 123.336 | 112.134 | + 10,0 |
| Gesamt | 5.365.347 | 5.519.432 | -2,8 |
Die weltweite Nachfrage nach Pkw und leichten Nutzfahrzeugen aus dem Volkswagen Konzern
sank unter weiterhin herausfordernden Marktbedingungen im Berichtszeitraum gegenüber
dem Vorjahr um 3,1 % auf 5.242.011 Einheiten. Das war vor allem auf rückläufige Märkte
- insbesondere China -zurückzuführen. Weitere Ursachen lagen in der WLTP-Umstellung,
der eingeschränkten Verfügbarkeit von Benzinmotoren und Modellwechseln. Die Marken
Volkswagen Pkw, Audi und ŠKODA blieben in der Folge unter den hohen Vorjahreswerten.
Volkswagen Nutzfahrzeuge erreichte das Volumen des Vergleichszeitraums. Besonders
erfreulich entwickelten sich die Marken SEAT (+8,4%) und Lamborghini (+95,7%), die
beide das jeweils beste erste Halbjahr der Unternehmensgeschichte verzeichneten. Auch
Porsche, Bentley und Bugatti steigerten ihre Auslieferungszahlen im Vergleich zum
Vorjahr. Wir verzeichneten in allen Regionen rückläufige Verkaufszahlen, in einzelnen
Kernmärkten jedoch stieg die Nachfrage nach Konzernmodellen. Unseren Pkw-Marktanteil
haben wir in einem rückläufigen Weltgesamtmarkt auf 12,5 (12,2)% ausgebaut.
Die Tabelle auf der nächsten Seite zeigt einen Überblick über die Auslieferungen von
Pkw und leichten Nutzfahrzeugen an Kunden nach Märkten im Berichtszeitraum. Nachfolgend
erläutern wir die Entwicklung der Verkaufszahlen in den einzelnen Märkten.
In Westeuropa lieferte der Volkswagen Konzern im ersten Halbjahr dieses Jahres 1.936.686
Fahrzeuge an Kunden aus. Das waren 1,4% weniger als im gleichen Zeitraum 2018. Dabei
konnten Zuwächse in einigen Kernmärkten Einflüsse insbesondere aus der WLTP-Umstellung,
aus der Verunsicherung der Kunden aufgrund der öffentlichen Diskussion um Fahrverbote
für Dieselfahrzeuge sowie aus Kapazitätsrestriktionen bei Benzinmotoren nicht ausgleichen.
Erfreuliche Zuwächse verzeichneten die Modelle T-Roc der Marke Volkswagen Pkw, Karoq
der Marke ŠKODA, Arona und Ateca der Marke SEAT, Porsche Macan sowie Crafter von Volkswagen
Nutzfahrzeuge. Zudem waren die im Verlauf des Vorjahres neu oder als Nachfolger in
den Markt eingeführten Modelle Touareg der Marke Volkswagen Pkw sowie die Audi Modelle
A1 Sportback, Q3, A6 und Q8 bei den Kunden sehr beliebt. Der T-Cross der Marke Volkswagen
Pkw, der ŠKODA Scala, der e-tron - das erste rein elektrische Serienmodell der Marke
Audi -, der SEAT Tarraco sowie der Porsche Cayenne Coupé wurden erfolgreich neu oder
als Nachfolger in den Markt eingeführt. Der Pkw-Marktanteil des Volkswagen Konzerns
in Westeuropa erhöhte sich auf 22,7 (22,2)%.
In Deutschland lag die Nachfrage nach Fahrzeugen aus dem Volkswagen Konzern von Januar
bis Juni 2019 auf Höhe des Vorjahreswertes (+0,1%), der von der Umweltprämie und von
WLTP-Vorzugseffekten positiv beeinflusst war. Zu den beliebtesten Konzernmodellen
zählten T-Roc und Tiguan der Marke Volkswagen Pkw, Audi A3 Sportback, Karoq, Octavia
und Superb der Marke ŠKODA, Arona und Ateca der Marke SEAT sowie der Porsche Macan.
Auch die im Laufe des Vorjahres eingeführten Modelle Touareg der Marke Volkswagen
Pkw, Audi A6 Avant und ŠKODA Fabia waren bei den Kunden sehr gefragt. In der Zulassungsstatistik
des Kraftfahrt-Bundesamtes führten sieben Konzernmodelle ihr jeweiliges Segment an:
Polo, Golf, T-Roc, Tiguan, Touran, Audi A6 und Multivan/ Transporter. Der Golf war
auch im ersten Halbjahr 2019 der in Deutschland am häufigsten zugelassene Pkw.
In der Region Zentral- und Osteuropa übergaben wir im Berichtszeitraum 1,6% weniger
Fahrzeuge an Kunden als in der gleichen Periode 2018. Positive Impulse kamen aus Russland
und Polen, während die Zahl der Auslieferungen in Tschechien zurückging. Die Modelle
T-Roc, Tiguan und Touareg der Marke Volkswagen Pkw, die ŠKODA Modelle Rapid/Scala,
Karoq und Kodiaq sowie Arona und Ateca von SEAT verzeichneten eine erfreuliche Nachfrageentwicklung.
Der Pkw-Marktanteil des Volkswagen Konzerns in der Region Zentral- und Osteuropa belief
sich auf 21,1 (21,8)%.
In der Türkei reduzierte sich die Zahl der an Kunden übergebenen Fahrzeuge aus dem
Volkswagen Konzern von Januar bis Juni dieses Jahres um mehr als die Hälfte im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum und ging mit dem Rückgang des Marktes einher. Auf dem südafrikanischen
Markt sank die Zahl der verkauften Konzernmodelle um 0,9%. Der Polo der Marke Volkswagen
Pkw war weiterhin das dort am meisten verkaufte Konzernmodell.
| AUSLIEFERUNGEN (FAHRZEUGE) | VERÄNDERUNG | ||
| 2019 | 2018 | (%) | |
| Europa/Übrige Märkte | 2.476.020 | 2.529.979 | -2,1 |
| Westeuropa | 1.936.686 | 1.964.467 | -1,4 |
| davon: Deutschland | 693.466 | 692.464 | 0,1 |
| Großbritannien | 301.989 | 312.493 | -3,4 |
| Italien | 172.016 | 167.864 | 2,5 |
| Spanien | 171.537 | 174.682 | -1,8 |
| Frankreich | 155.531 | 147.999 | 5,1 |
| Zentral- und Osteuropa | 378.506 | 384.786 | -1,6 |
| davon: Russland | 103.310 | 97.720 | 5,7 |
| Polen | 84.335 | 83.715 | 0,7 |
| Tschechische Republik | 69.154 | 77.660 | -11 |
| Übrige Märkte | 160.828 | 180.726 | -11 |
| davon: Türkei | 30.480 | 63.698 | -52,1 |
| Südafrika | 41.970 | 42.337 | -0,9 |
| Nordamerika | 459.091 | 463.388 | -0,9 |
| davon: USA | 318.435 | 311.891 | 2,1 |
| Mexiko | 87.199 | 94.050 | -7,3 |
| Kanada | 53.457 | 57.447 | -6,9 |
| Südamerika | 255.806 | 258.550 | -1,1 |
| davon: Brasilien | 190.161 | 157.917 | 20,4 |
| Argentinien | 38.019 | 71.479 | -46,8 |
| Asien-Pazifik | 2.051.094 | 2.155.381 | -4,8 |
| davon: China | 1.914.071 | 1.992.359 | -3,9 |
| Japan | 39.169 | 43.992 | -11 |
| Indien | 25.264 | 30.831 | -18,1 |
| Weltweit | 5.242.011 | 5.407.298 | -3,1 |
| Volkswagen Pkw | 2.998.182 | 3.118.702 | -3,9 |
| Audi | 906.180 | 949.233 | -4,5 |
| ŠKODA | 620.935 | 652.735 | -4,9 |
| SEAT | 314.279 | 289.946 | 8,4 |
| Bentley | 4.785 | 4.430 | 8 |
| Lamborghini | 4.553 | 2.327 | 95,7 |
| Porsche | 133.484 | 130.598 | 2,2 |
| Bugatti | 42 | 34 | 23,5 |
| Volkswagen Nutzfahrzeuge | 259.571 | 259.293 | 0,1 |

Auf einem rückläufigen Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in Nordamerika ging
die Nachfrage nach Konzernmodellen von Januar bis Juni dieses Jahres im Vergleich
zum Vorjahr um 0,9% zurück. Der Marktanteil des Konzerns in dieser Region belief sich
auf 4,6 (4,5)%. Der Tiguan Allspace und der Jetta der Marke Volkswagen Pkw waren die
am meisten gefragten Modelle aus dem Volkswagen Konzern in Nordamerika.
Im ersten Halbjahr 2019 lieferte der Volkswagen Konzern auf dem rückläufigen US-amerikanischen
Markt 2,1% mehr Fahrzeuge an Kunden aus als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die
größten Zuwächse unter den Konzernmodellen verzeichneten Jetta, Tiguan Allspace und
Atlas der Marke Volkswagen Pkw, Audi Q5 und Audi A6 sowie Porsche Cayenne. Der Audi
e-tron wurde erfolgreich in den Markt eingeführt.
In Kanada sanken die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen Konzerns im Berichtszeitraum
gegenüber dem Vorjahr um 6,9 %. Auch der Gesamtmarkt ging während dieser Zeit zurück.
Besonders beliebt waren die Modelle Tiguan Allspace und Jetta der Marke Volkswagen
Pkw.
Auf einem schwächeren Gesamtmarkt in Mexiko übergaben wir 7,3% weniger Fahrzeuge an
Kunden als im Vorjahreszeitraum. Das größte Nachfragevolumen unter den Konzernmodellen
verzeichneten Vento, Jetta und Tiguan Allspace der Marke Volkswagen Pkw.
Auf den südamerikanischen Märkten für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sank die Zahl
der an Kunden übergebenen Konzernmodelle im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr
um 1,1 %. Der Gol und der Polo der Marke Volkswagen Pkw wiesen das größte Nachfragevolumen
unter den Konzernmodellen auf. Der T-Cross der Marke Volkswagen Pkw wurde erfolgreich
in den Markt eingeführt. Der Marktanteil des Konzerns in Südamerika lag bei 12,2 (11,6)
%.
Der Volkswagen Konzern profitierte von der anhaltenden Erholung des brasilianischen
Marktes und steigerte dort im Berichtszeitraum die Zahl der Verkäufe an Kunden im
Vorjahresvergleich um 20,4%. Dies war vor allem auf die Markteinführung des neuen
T-Cross der Marke Volkswagen Pkw sowie auf den Erfolg der im Vorjahr neu oder als
Nachfolger in den Markt eingeführten Modelle Virtus, Jetta und Tiguan Allspace der
Marke Volkswagen Pkw zurückzuführen. Aber auch die Nachfrage nach den Modellen Fox,
Polo und Gol der Marke Volkswagen Pkw sowie Amarok von Volkswagen Nutzfahrzeuge entwickelte
sich sehr erfreulich.
In Argentinien sank die Zahl der an Kunden des Volkswagen Konzerns ausgelieferten
Fahrzeuge auf einem drastisch rückläufigen Gesamtmarkt im ersten Halbjahr 2019 im
Vorjahresvergleich um fast die Hälfte. Die größte Nachfrage unter den Konzernmodellen
verzeichneten der Gol und der Suran der Marke Volkswagen Pkw sowie der Amarok von
Volkswagen Nutzfahrzeuge. Die im Vorjahr neu eingeführten Modelle Virtus und Tiguan
Allspace der Marke Volkswagen Pkw wurden von den Kunden ebenfalls gut angenommen.
Der Volkswagen Konzern verzeichnete von Januar bis Juni 2019 in der Region Asien-Pazifik
unter weiterhin schwierigen Marktbedingungen eine rückläufige Nachfrage und übergab
4,8% weniger Fahrzeuge an Kunden als ein Jahr zuvor. Der Pkw-Marktanteil des Konzerns
in dieser Region belief sich auf 12,1 (12,0)%.
In China sank die Zahl der verkauften Konzernmodelle im Berichtszeitraum gegenüber
dem Vorjahr um 3,9%. Im Einzelmonat Juni wirkten Vorzieheffekte aufgrund einer ab
Juli 2019 dort gültigen neuen Emissionsnorm positiv. Besonders gefragt waren die im
Verlauf des Vorjahres neu oder als Nachfolger eingeführten Modelle T-Roc, Tayron,
Tharu, Bora und Lavida der Marke Volkswagen Pkw, Audi Q2L und Q5L, ŠKODA Karoq und
Kamiq sowie Porsche Cayenne. Die Modelle T-Cross, Polo, Sagitar und Teramont X der
Marke Volkswagen Pkw sowie Audi Q3 und Audi A6L wurden im Berichtszeitraum erfolgreich
neu oder als Nachfolger in den Markt eingeführt.
Auf dem indischen Pkw-Markt lagen die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen Konzerns
im ersten Halbjahr 2019 um 18,1% unter dem Vorjahreswert. Der Polo der Marke Volkswagen
Pkw war dort das am meisten nachgefragte Modell des Konzerns.
In Japan übergaben wir 11,0% weniger Fahrzeuge an Kunden als im Vorjahreszeitraum.
Die Modelle Tiguan der Marke Volkswagen Pkw, Audi Q5 und Porsche 911 verzeichneten
erfreuliche Nachfragezuwächse.
In den ersten sechs Monaten 2019 übergab der Volkswagen Konzern weltweit insgesamt
123.336 Nutzfahrzeuge an Kunden (+10,0%). Davon entfielen 105.846 (+8,3%) Einheiten
auf Lkw und 10.224 (-9,1 %) Einheiten auf Busse. Die Auslieferungen von leichten Nutzfahrzeugen
der Marke MAN beliefen sich auf 7.266 (3.178) Fahrzeuge.
In Westeuropa erhöhten sich die Verkäufe gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum
um 20,8% auf insgesamt 62.692 Einheiten; davon entfielen 53.602 auf Lkw und 2.750
auf Busse. Die Marke MAN lieferte hier 6.340 leichte Nutzfahrzeuge aus.
Von Januar bis Juni 2019 stiegen die Auslieferungen auf den Märkten der Region Zentral-
und Osteuropa um 6,2% auf 19.590 Fahrzeuge; darunter waren 18.166 Lkw, 718 Busse und
706 leichte Nutzfahrzeuge. In Russland, dem größten Markt der Region, sanken die Verkäufe
gegenüber dem Vorjahr um 26,6% auf 3.817 Einheiten.
Auf den Übrigen Märkten, insbesondere in der Türkei, verringerten sich die Nutzfahrzeug-Auslieferungen
des Volkswagen Konzerns gegenüber dem Vorjahr um 40,2% auf insgesamt 5.809 Fahrzeuge;
davon entfielen 4.923 auf Lkw und 668 auf Busse.
Die Verkäufe in Nordamerika sanken im ersten Halbjahr 2019 auf 1.481 Fahrzeuge (-
8,1%); diese wurden nahezu ausschließlich in Mexiko an Kunden übergeben, darunter
waren 636 Lkw und 845 Busse.
Die Auslieferungen in Südamerika stiegen auf insgesamt 27.552 Einheiten (+23,1%);
davon entfielen 23.068 auf Lkw und 4.484 auf Busse. Nachdem sich das wirtschaftliche
Klima in Brasilien weiter aufhellte, konnten wir hier unsere Verkäufe um 45,7% steigern.
Unter den ausgelieferten Einheiten befanden sich 20.732 Lkw und 3.254 Busse.
In der Region Asien-Pazifik verkaufte der Volkswagen Konzern im Berichtszeitraum 6.212
Fahrzeuge, darunter 5.451 Lkw und 759 Busse - das waren insgesamt 23,0% weniger als
im Vorjahr. In China stiegen die Verkäufe um 21,2% auf 2.500 Einheiten, davon entfielen
2.351 auf Lkw und 149 auf Busse.
| AUSLIEFERUNGEN (FAHRZEUGE) | VERÄNDERUNG | ||
| 2019 | 2018 | (%) | |
| Europa/Übrige Märkte | 88.091 | 80.068 | 10 |
| Westeuropa | 62.692 | 51.897 | 20,8 |
| Zentral- und Osteuropa | 19.590 | 18.449 | 6,2 |
| Übrige Märkte | 5.809 | 9.722 | -40,2 |
| Nordamerika | 1.481 | 1.612 | -8,1 |
| Südamerika | 27.552 | 22.388 | 23,1 |
| davon: Brasilien | 23.986 | 16.466 | 45,7 |
| Asien-Pazifik | 6.212 | 8.066 | -23 |
| davon: China | 2.500 | 2.062 | 21,2 |
| Weltweit | 123.336 | 112.134 | 10 |
| Scania | 51.524 | 46.778 | 10,1 |
| MAN | 71.812 | 65.356 | 9,9 |
Im Regelfall sind Aufträge im Segment Power Engineering Teil größerer Investitionsprojekte,
für die Lieferzeiten von knapp einem Jahr bis hin zu mehreren Jahren und Teillieferungen
nach Baufortschritt typisch sind. Die Umsatzerlöse aus dem Neubaugeschäft folgen daher
der Entwicklung der Auftragseingänge mit entsprechendem zeitlichen Versatz.
Hauptumsatzträger des Segments Power Engineering waren im Zeitraum Januar bis Juni
2019 Engines & Marine Systems sowie Turbomachinery, die zusammen über zwei Drittel
der gesamten Umsatzerlöse erzielten.
Der Konzernbereich Finanzdienstleistungen umfasst die Händler- und Kundenfinanzierung,
das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagement sowie Mobilitätsangebote
des Volkswagen Konzerns. Er schließt die Volkswagen Finanzdienstleistungen sowie die
Finanzdienstleistungsaktivitäten von Scania und Porsche Holding Salzburg ein. Seit
dem 1. Januar 2019 werden auch Vertragsabschlüsse unserer internationalen Gemeinschaftsunternehmen
berücksichtigt, die Vergleichswerte wurden angepasst.
Die Produkte und Services des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen waren im Zeitraum
Januar bis Juni 2019 sehr beliebt. Im Finanzierungs-, Leasing-, Service- und Versicherungsgeschäft
lag die Zahl der Neuverträge weltweit bei 4,5 (4,5) Mio. Kontrakten. Der Anteil der
geleasten und finanzierten Fahrzeuge an den Auslieferungen des Konzerns (Penetrationsrate)
belief sich in den Märkten des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen im ersten Halbjahr
2019 auf 34,5 (34,1)%. Am 30. Juni 2019 war der Gesamtvertragsbestand mit 23,2 Mio.
Einheiten um 4,8% höher als am 31. Dezember 2018.
In Europa/Übrige Märkte nahm die Zahl der im Berichtszeitraum unterzeichneten Neuverträge
um 3,8% auf 3,5 Mio. Einheiten zu. Ende Juni 2019 übertraf der Gesamtvertragsbestand
mit 17,1 Mio. Kontrakten den Stand vom Jahresende 2018 um 6,1%; von diesen Kontrakten
entfielen 7,5 Mio. Verträge (+4,5%) auf den Bereich Kundenfinanzierung und Leasing.
In Nordamerika ging die Zahl der in den ersten sechs Monaten 2019 neu abgeschlossenen
Verträge im Vergleich zum Vorjahr um 5,8% auf 473 Tsd. Kontrakte zurück. Am 30. Juni
2019 lag der Vertragsbestand mit 3,1 (3,0) Mio. Kontrakten leicht über dem Niveau
vom Vorjahresende. Der Bereich Kundenfinanzierung und Leasing verzeichnete 1,9 (1,9)
Mio. Verträge.
In Südamerika führte die Erstkonsolidierung der Porsche Volkswagen Servicios Financieros
Chile S.p.A. zu einem deutlichen Anstieg der Vertragszahlen. In den ersten zwei Quartalen
dieses Jahres wurden 151 (138) Tsd. neue Kontrakte abgeschlossen. Der Gesamtvertragsbestand
übertraf Ende Juni 2019 mit 628 (589) Tsd. Einheiten den Stand vom 31. Dezember 2018.
Die Verträge betrafen überwiegend den Bereich Kundenfinanzierung und Leasing.
Im Raum Asien-Pazifik waren die neuen Vertragsabschlüsse im ersten Halbjahr 2019 mit
454 Tsd. Einheiten um 6,4% geringer als ein Jahr zuvor. Der Gesamtvertragsbestand
belief sich am Ende des Berichtszeitraums auf 2,4 Mio. Kontrakte; er legte damit im
Vergleich zum Jahresendstand 2018 um 1,1% zu. Auf den Bereich Kundenfinanzierung und
Leasing entfielen 1,8 Mio. Verträge (+0,7%).
Im ersten Halbjahr 2019 ging der Absatz des Volkswagen Konzerns an die Handelsorganisation
gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,2 % auf 5.338.759 Fahrzeuge (einschließlich der
chinesischen Joint Ventures) zurück. Grund war eine geringere Nachfrage vor allem
in China, der Türkei und Argentinien. Der Auslandsabsatz sank gegenüber dem Zeitraum
Januar bis Juni 2018 um 5,2%. Im Inland stieg der Absatz gegenüber dem Vorjahreswert
um 2,3 %. Die Inlandsquote als Anteil am Gesamtabsatz erhöhte sich auf 13,3 (12,5)%.
Von Januar bis Juni 2019 sank die Fertigung des Volkswagen Konzerns gegenüber dem
Vorjahr um 6,3 % auf insgesamt 5.421.876 Fahrzeuge. Im Inland lag die Produktion bei
1.132.455 Einheiten, ein Rückgang von 14,7%. Die Inlandsquote verringerte sich auf
20,9 (22,9)%.
Die weltweiten Lagerbestände bei den Konzerngesellschaften und in der Handelsorganisation
lagen am 30. Juni 2019 über dem Stand zum Jahresende 2018, aber unter dem entsprechenden
Wert des Vorjahreszeitraums.
Am 30. Juni 2019 beschäftigte der Volkswagen Konzern 636.988 aktive Mitarbeiter; weitere
9.402 Mitarbeiter befanden sich in der passiven Phase der Altersteilzeit. Zusätzlich
standen 16.397 junge Menschen in einem Ausbildungsverhältnis. Am Ende des ersten Halbjahres
2019 blieb die weltweite Gesamtbelegschaft des Volkswagen Konzerns mit 662.787 Mitarbeitern
nahezu auf dem Stand vom Jahresende 2018. Die Mitarbeiterzahl im Inland lag mit 291.717
Beschäftigten ebenfalls nahezu auf dem Jahresendniveau 2018.
Zum 1. Januar 2019 ändert der neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 die bisherigen
Vorschriften zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen mit dem zentralen Ziel der
bilanziellen Erfassung aller Leasingverhältnisse. Entsprechend entfällt für Leasingnehmer
die Klassifizierung in Finance- und Operating-Leasingverhältnisse. Stattdessen müssen
diese grundsätzlich für alle Leasingverhältnisse ein Nutzungsrecht und eine Leasingverbindlichkeit
in ihrer Bilanz erfassen. Die angesetzten Nutzungsrechte werden in denjenigen Bilanzpositionen
ausgewiesen, in denen die dem Leasingvertrag zugrundeliegenden Vermögenswerte ausgewiesen
worden wären, wenn sie im Eigentum des Volkswagen Konzerns stehen würden. Unter Anwendung
der modifiziert retrospektiven Methode (Anpassung der Eröffnungsbilanz) kam es zum
1. Januar 2019 zur erstmaligen Erfassung der Nutzungsrechte im Anlagevermögen und
der Leasingverbindlichkeit als Finanzschuld. Dies führte zu einer Erhöhung der Bilanzsumme,
das Eigenkapital blieb unberührt.
Die neue Vorgehensweise führt in 2019 zu einer leichten Erhöhung des Operativen Ergebnisses,
da dieses seit dem 1. Januar 2019 nur noch Abschreibungen auf die Nutzungsrechte enthält.
Die Zinsaufwendungen bezüglich der Leasingverbindlichkeiten im Automobilbereich werden
im Finanzergebnis erfasst und führen dort entsprechend zu einer Belastung.
In der Kapitalflussrechnung wird infolge der veränderten ergebnisseitigen Darstellung
der Leasingverhältnisse durch den neuen IFRS 16 im Gesamtjahr ein positiver Einfluss
in Höhe eines mittleren dreistelligen Mio.€ Betrags auf den Brutto- und in weiterer
Folge auf den Netto-Cash-flow erwartet (Abschreibungen sind nicht zahlungswirksam).
Die Tilgung der Leasingverbindlichkeit führt zu einer entsprechenden Belastung des
Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit.
Die erstmalige Erfassung der Leasingverbindlichkeiten als Finanzschulden in der Bilanz
führte in der Kapitalflussrechnung zu einem deutlichen Anstieg des Kreditstands und
in der weiteren Folge zu einem negativen Einmaleffekt auf den Ausweis der Netto-Liquidität
des Konzernbereichs Automobile zum 1. Januar 2019 in Höhe von -4,8 Mrd.€.
Die Vorjahreswerte wurden nicht angepasst.
Seit dem 1. Januar 2019 ordnen wir die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge dem Segment
Pkw zu und das Segment wurde in Pkw und leichte Nutzfahrzeuge umbenannt. Folglich
umfasst der Bereich Pkw in der finanziellen Berichterstattung nun die Marke Volkswagen
Nutzfahrzeuge. Das Segment Nutzfahrzeuge entspricht weiterhin dem Bereich Nutzfahrzeuge,
jetzt jedoch ohne die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge. Die Vorjahreswerte wurden angepasst.
Der Konzernbereich Automobile bleibt dabei unverändert.
Sondereinflüsse umfassen bestimmte Sachverhalte im Abschluss, deren gesonderte Angabe
nach Einschätzung des Vorstands nützlich ist, um den wirtschaftlichen Erfolg besser
beurteilen zu können.
Im ersten Halbjahr 2019 ergaben sich im Operativen Ergebnis negative Sondereinflüsse
im Zusammenhang mit der Dieselthematik in Höhe von -1,0 (-1,6) Mrd.€ im Bereich Pkw.
Sie resultierten aus dem erlassenen Bußgeldbescheid der Staatsanwaltschaft Stuttgart
(0,5 Mrd.€), durch den das laufende Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Dr. Ing.
h.c. F. Porsche AG beendet wurde, und höheren Rechtsverteidigungskosten.
Im August 2018 wurde der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) mit der
MAN SE außerordentlich zum 1. Januar 2019 gekündigt. Im Anschluss an die Bekanntmachung
der Eintragung der Beendigung des BGAV ins Handelsregister erhielten die Minderheitsaktionäre
der MAN SE nach den Bestimmungen des BGAV das Recht, ihre Aktien in einem Zeitraum
von zwei Monaten Volkswagen anzudienen. In der Folge sind im ersten Halbjahr dieses
Jahres 1,1 Mrd.€ für den Erwerb angedienter Aktien und Ausgleichszahlungen abgeflossen.
Die in der Bilanz ausgewiesene Position "Minderheitsgesellschaftern gewährte Andienungs-/Ausgleichs-rechte"
reduzierte sich entsprechend. Die den Minderheitsgesellschaftern der MAN SE gewährten
Andienungsrechte endeten am 4. März 2019. Der verbliebene Betrag in Höhe von 0,7 Mrd.
€ wurde erfolgsneutral ins Eigenkapital umgegliedert, wovon 0,3 Mrd.€ auf Minderheiten
entfallen.
Seit dem 28. Juni 2019 werden Aktien der TRATON SE im regulierten Markt der Frankfurter
Wertpapierbörse und der Nasdaq Stockholm gehandelt. Der Platzierungspreis wurde auf
27,00€ je Aktie festgelegt. Das Eigenkapital des Volkswagen Konzerns erhöhte sich
dadurch um 1,4 Mrd.€, wovon 1,2 Mrd.€ als Anteile von Minderheiten ausgewiesen werden.
Der Zahlungsmittelanspruch aus dem Anteilsverkauf in Höhe von 1,4 Mrd.€ wurde zum
30. Juni 2019 bilanziell als Forderung erfasst, der Zahlungseingang ist zu Beginn
des dritten Quartals 2019 erfolgt.
Von Januar bis Juni 2019 erwirtschaftete der Volkswagen Konzern Umsatzerlöse in Höhe
von 125,2 Mrd. € und übertraf damit den Vorjahreswert um 4,9%. Trotz der negativen
Volumenentwicklung konnte eine Umsatzsteigerung insbesondere aufgrund von Mix- und
Preisverbesserungen sowie der guten Geschäftsentwicklung im Konzernbereich Finanzdienstleistungen
erzielt werden. Der Anteil der im Ausland generierten Umsatzerlöse belief sich auf
80,8 (79,8)%. Das Bruttoergebnis war mit 24,7 (24,8) Mrd.€ in der Größenordnung des
Vorjahres. Die Bruttomarge belief sich auf 19,8 (20,8)%.
Das Operative Ergebnis des Volkswagen Konzerns vor Sondereinflüssen erhöhte sich im
ersten Halbjahr 2019 um 0,2 Mrd.€ auf 10,0 Mrd.€, die operative Umsatzrendite vor
Sondereinflüssen belief sich auf 8,0 (8,2) %. Verbesserungen im Mix und in der Preispositionierung
sowie gegenüber Vorjahr geringere Sondereinflüsse konnten gestiegene Fixkosten, eine
negative Wechselkursentwicklung und den geringeren Fahrzeugabsatz mehr als ausgleichen.
In der Folge lag das Operative Ergebnis des Volkswagen Konzerns im Berichtszeitraum
mit 9,0 Mrd. € um 0,8 Mrd. € über dem Wert des Vorjahres. Die operative Umsatzrendite
stieg auf 7,2 (6,8) %.
Das Finanzergebnis verringerte sich um 0,3 Mrd.€ auf 0,6 Mrd.€. Der Rückgang resultierte
im Wesentlichen aus höheren Zinsaufwendungen, die infolge des gestiegenen Refinanzierungsvolumens,
der Aufzinsung von Rückstellungen sowie der Anwendung des neuen IFRS 16 zunahmen.
Das Ergebnis aus At Equity bewerteten Anteilen und das darin enthaltene Ergebnis der
chinesischen Gemeinschaftsunternehmen lag leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Die
Neubewertung der Andienungs- und Ausgleichsrechte im Zusammenhang mit dem Beherrschungs-
und Gewinnabführungsvertrag mit der MAN SE hatte im Vorjahreszeitraum einen negativen
Einfluss.
Mit 9,6 Mrd.€ übertraf das Ergebnis vor Steuern des Volkswagen Konzerns das Vorjahr
um 0,6 Mrd.€. Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 7,2 Mrd.€ war ebenfalls um 0,6
Mrd.€ höher als am Ende des ersten Halbjahres 2018.
Die Umsatzerlöse des Konzernbereichs Automobile beliefen sich im Zeitraum Januar bis
Juni 2019 auf 106,1 Mrd.€; das waren 4,3 % mehr als im Vorjahr. Der Anstieg resultierte
im Wesentlichen aus Verbesserungen im Mix sowie aus der Preispositionierung, Volumenrückgänge
wirkten belastend. Die Umsatzerlöse in den Bereichen Pkw, Nutzfahrzeuge und Power
Engineering konnten die jeweiligen Vorjahreswerte zum Teil deutlich übertreffen. Die
Geschäftsentwicklung des Konzerns auf dem chinesischen Pkw-Markt schlägt sich im Wesentlichen
nur in Form von Lieferungen von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen in den Umsatzerlösen
des Konzerns nieder, da unsere chinesischen Joint Ventures At Equity bilanziert werden.
Die Kosten der Umsatzerlöse nahmen vor allem aufgrund von gestiegenen Abschreibungen
infolge des hohen Investitionsvolumens sowie höheren ergebniswirksam verrechneten
Forschungs- und Entwicklungskosten überproportional zu. Auch ihr Anteil an den Umsatzerlösen
fiel höher aus als ein Jahr zuvor. Die Forschungs- und Entwicklungskostenquote (F&E-Quote),
definiert als Anteil der gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten an den Umsatzerlösen
des Konzernbereichs Automobile, belief sich im Berichtszeitraum auf 6,6 (6,6)%.
Im Zeitraum Januar bis Juni 2019 gingen sowohl die Vertriebskosten, als auch ihr Anteil
an den Umsatzerlösen zurück. Die Verwaltungskosten und ihr Anteil an den Umsatzerlösen
erhöhten sich. Das Sonstige betriebliche Ergebnis lag bei -0,8 (-1,9) Mrd.€. Gegenüber
Vorjahr niedrigere Sondereinflüsse im Zusammenhang mit der Dieselthematik in Höhe
von -1,0 (-1,6) Mrd.€, geringere Belastungen aus Wechselkursen sowie gesunkene Aufwendungen
aus der Fair-Value-Bewertung von Derivaten außerhalb des Hedge Accounting hatten einen
positiven Einfluss.
Mit 7,6 Mrd.€ übertraf das Operative Ergebnis des Konzernbereichs Automobile in den
ersten sechs Monaten 2019 den Wert des Vorjahres um 0,7 Mrd.€. Der Anstieg resultierte
insbesondere aus Verbesserungen im Mix und in der Preispositionierung sowie gegenüber
Vorjahr geringeren negativen Sondereinflüssen. Gegenläufig wirkten der geringere Neuwagenabsatz
und höhere Abschreibungen sowie Forschungs- und Entwicklungskosten. Die operative
Umsatzrendite stieg auf 7,2 (6,8)%. Ohne Berücksichtigung der Sondereinflüsse lag
das Operative Ergebnis des Automobilbereichs in Höhe von 8,6 (8,5) Mrd.€ auf dem Niveau
des Vorjahres. Die operative Umsatzrendite vor Sondereinflüssen belief sich auf 8,1
(8,4) %. Da die Ergebnisse der Joint Ventures im Finanzergebnis At Equity bilanziert
werden, profitieren wir im Operativen Ergebnis von der Geschäftsentwicklung unserer
chinesischen Gemeinschaftsunternehmen im Wesentlichen nur in Form von Lieferungen
von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen sowie Lizenzeinnahmen.
| Mio. € | 2019 | 2018 |
| Pkw1 | ||
| Umsatzerlöse | 90.942 | 88.090 |
| Operatives Ergebnis | 6.693 | 6.217 |
| Operative Umsatzrendite (in %) | 7,4 | 7,1 |
| Nutzfahrzeuge1 | ||
| Umsatzerlöse | 13.320 | 11.988 |
| Operatives Ergebnis | 959 | 707 |
| Operative Umsatzrendite (in %) | 7,2 | 5,9 |
| Power Engineering | ||
| Umsatzerlöse | 1.864 | 1.637 |
| Operatives Ergebnis | -63 | -58 |
| Operative Umsatzrendite (in %) | -3,4 | -3,5 |

In den ersten sechs Monaten 2019 erzielte der Konzernbereich Finanzdienstleistungen
Umsatzerlöse in Höhe von 19,1 Mrd.€; der Anstieg um 8,0% im Vergleich zum Vorjahr
war im Wesentlichen auf das gestiegene Geschäftsvolumen zurückzuführen.
Die Kosten der Umsatzerlöse nahmen leicht überproportional um 1,2 Mrd.€ auf 15,6 Mrd.€
zu. Die Vertriebskosten stiegen volumenbedingt, ihr Anteil an den Umsatzerlösen war
weitgehend unverändert. Sowohl die Verwaltungskosten als auch ihr Anteil an den Umsatzerlösen
gingen zurück.
Das Operative Ergebnis des Finanzdienstleistungsbereichs übertraf mit 1,4 Mrd. € das
Vorjahresniveau um 8,9%. Die operative Umsatzrendite lag bei 7,4 (7,3) %.
Im ersten Halbjahr 2019 übertraf der Brutto-Cash-flow des Volkswagen Konzerns mit
20,7 Mrd.€ den Vergleichswert des Vorjahres um 0,4 Mrd.€. Die Veränderung im Working
Capital lag bei -14,3 (-15,5) Mrd.€. Von den in den ersten sechs Monaten 2019 erfassten
Sondereinflüssen führte die Zahlung der Geldbuße aus dem Ordnungswidrigkeitenverfahren
zu einem Mittelabfluss. Der Cash-flow aus dem laufenden Geschäft erhöhte sich auf
6,4 (4,8) Mrd.€.
Mit 8,1 Mrd.€ fiel die Investitionstätigkeit aus dem laufenden Geschäft des Volkswagen
Konzerns im Berichtszeitraum um 0,9 Mrd.€ höher aus als im Vorjahr.
Die Finanzierungstätigkeit verzeichnete einen Mittelabfluss in Höhe von -2,1 Mrd.€;
im Vorjahr ergab sich ein Mittelzufluss in Höhe von 6,4 Mrd.€. Die Finanzierungstätigkeit
beinhaltet im Wesentlichen die Dividendenzahlung an die Aktionäre der Volkswagen AG,
den Erwerb angedienter MAN Aktien infolge der Kündigung des BGAV sowie die Aufnahme
und Tilgung von Anleihen und anderen Finanzschulden. Unter Anwendung des neuen IFRS
16 ist seit dem 1. Januar 2019 der Tilgungsanteil aus Leasingzahlungen in der Finanzierungstätigkeit
zu erfassen.
Am Ende des ersten Halbjahres 2019 lag der Zahlungsmittelbestand laut Kapitalflussrechnung
des Volkswagen Konzerns bei 23,0 (21,2) Mrd.€.
Am 30. Juni 2019 belief sich die Netto-Liquidität des Volkswagen Konzerns auf -146,6
Mrd.€, am Jahresende 2018 waren es -134,7 Mrd.€.
Im Zeitraum Januar bis Juni 2019 erwirtschaftete der Konzernbereich Automobile einen
Brutto-Cash-flow in Höhe von 15,9 (15,5) Mrd.€. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen
aus dem besseren Ergebnis sowie aus positiven Effekten aus der Anwendung des neuen
IFRS 16. Der im Berichtszeitraum noch nicht gefasste Dividendenbeschluss des chinesischen
Joint Ventures FAW-Volkswagen hatte im Vorjahresvergleich einen negativen Einfluss.
Die Veränderung des Working Capital lag bei -2,4 (- 5,2) Mrd.€. Im Vergleich zum Vorjahr
wirkten die noch nicht als Forderung erfasste Dividende der FAW-Volkswagen sowie der
geringere Vorratsaufbau positiv. Die Mittelabflüsse aus der Dieselthematik fielen
deutlich geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Der Cash-flow aus dem laufenden Geschäft
nahm um 3,3 Mrd.€ auf 13,5 Mrd.€ zu.
| Mio. € | 2019 | 2018 |
| Pkw1 | ||
| Brutto-Cash-flow | 14.002 | 13.826 |
| Veränderung Working Capital | -769 | -3.802 |
| Cash-flow laufendes Geschäft | 13.233 | 10.024 |
| Investitionstätigkeit laufendes Geschäft | -9.232 | -6.270 |
| Netto-Cash-flow | 4.001 | 3.754 |
| Nutzfahrzeuge1 | ||
| Brutto-Cash-flow | 1.772 | 1.468 |
| Veränderung Working Capital | -1.399 | -1.182 |
| Cash-flow laufendes Geschäft | 373 | 286 |
| Investitionstätigkeit laufendes Geschäft | 1.412 | -533 |
| Netto-Cash-flow | 1.784 | -247 |
| Power Engineering | ||
| Brutto-Cash-flow | 121 | 163 |
| Veränderung Working Capital | -204 | -265 |
| Cash-flow laufendes Geschäft | -83 | -102 |
| Investitionstätigkeit laufendes Geschäft | -135 | -59 |
| Netto-Cash-flow | -217 | -161 |
Die Investitionstätigkeit aus dem laufenden Geschäft des Konzernbereichs Automobile
stieg in den ersten sechs Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Mrd.€ auf 8,0
Mrd.€. Die Sachinvestitionen (Investitionen in Sachanlagen, Als Finanzinvestition
gehaltene Immobilien und Immaterielle Vermögenswerte ohne aktivierte Entwicklungskosten)
nahmen um 0,8 Mrd.€ auf 5,2 Mrd.€ zu. Die Sachinvestitionsquote belief sich auf 4,9
(4,3) %. Die Sachinvestitionen flossen vornehmlich in unsere Fertigungsstandorte und
in Modelle, die wir in diesem und im kommenden Jahr in den Markt einführen, sowie
in die ökologische Ausrichtung unserer Modellpalette, die Elektrifizierung und Digitalisierung
unserer Produkte und in unsere modularen Baukästen. Die Zugänge zu den aktivierten
Entwicklungskosten gingen im Zeitraum Januar bis Juni 2019 um 0,2 Mrd.€ auf 2,3 Mrd.€
zurück. Die Position "Erwerb und Verkauf von Beteiligungen" stieg um 0,4 Mrd.€ auf
0,5 Mrd. € infolge strategischer Investitionen in diverse Unternehmen.
Der Netto-Cash-flow des Konzernbereichs Automobile war mit 5,6 Mrd.€ um 2,2 Mrd.€
höher als ein Jahr zuvor.
In der Finanzierungstätigkeit flossen in den ersten sechs Monaten 2019 insgesamt Mittel
in Höhe von -8,7 (-2,7) Mrd.€ ab. An die Aktionäre der Volkswagen AG wurde im Mai
2019 eine im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mrd. € gestiegene Dividende von insgesamt
2,4 Mrd.€ ausgeschüttet. Die Finanzierungstätigkeit berücksichtigt zudem als Folge
der Kündigung des BGAV mit der MAN SE den Erwerb der angedienten MAN Aktien sowie
die Aufnahme und Tilgung von Anleihen und anderen Finanzschulden. Seit 1. Januar 2019
ist hierin unter Anwendung des neuen IFRS 16 außerdem der Tilgungsanteil aus Leasingzahlungen
enthalten.
Durch die gemäß IFRS 16 vorzunehmende Erfassung der Leasingverbindlichkeiten als Finanzschulden
nahm der Kreditstand zum Ende des zweiten Quartals 2019 im Konzernbereich Automobile
um 5,1 Mrd.€ zu. Infolge dieses nicht zahlungswirksamen Effekts lag die Netto-Liquidität
des Konzernbereichs Automobile Ende Juni 2019 mit 15,9 Mrd.€ deutlich unter dem Wert
vom 31. Dezember 2018 in Höhe von 19,4 Mrd. €.
Der Konzernbereich Finanzdienstleistungen erzielte im ersten Halbjahr 2019 einen Brutto-Cash-flow
in Höhe von 4,8 (4,9) Mrd. €. Die Veränderung im Working Capital resultierte aus einer
höheren Mittelbindung im Wesentlichen aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens und
lag bei -12,0 (-10,2) Mrd.€. Der Cash-flow aus dem laufenden Geschäft belief sich
in der Folge auf -7,1 (-5,4) Mrd.€.
Die Investitionstätigkeit des laufenden Geschäfts ging um 0,2 Mrd.€ auf 0,1 Mrd.€
zurück.
Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich im Zeitraum Januar bis Juni 2019 im Konzernbereich
Finanzdienstleistungen ein Mittelzufluss in Höhe von 6,6 (9,1) Mrd.€. Hierin war vor
allem die Aufnahme und Tilgung von Anleihen und anderen Finanzschulden enthalten.
Am 30. Juni 2019 verzeichnete der Konzernbereich Finanzdienstleistungen eine branchenüblich
negative Netto-Liquidität in Höhe -162,5 Mrd.€, am 31. Dezember 2018 waren es -154,1
Mrd.€.
Am Ende der ersten sechs Monate 2019 nahm die Bilanzsumme des Volkswagen Konzerns
gegenüber dem Jahresendstand 2018 um 4,8% auf 480,0 Mrd.€ zu. Der Anstieg resultierte
vor allem aus dem Wachstum des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen sowie der Anwendung
des neuen IFRS 16. Das Eigenkapital des Konzerns lag mit 118,6 Mrd.€ um 1,3 Mrd.€
über dem Wert zum Jahresende 2018. Die Eigenkapitalquote belief sich auf 24,7 (25,6)%.
Am 30. Juni 2019 blieben die Immateriellen Vermögenswerte im Konzernbereich Automobile
nahezu unverändert zum Bilanzstichtag 2018. Aufgrund des neuen IFRS 16 erhöhten sich
die Sachanlagen deutlich. Die At Equity bewerteten Anteile lagen zum Ende des ersten
Halbjahres 2019 leicht unter dem Wert vom Jahresende 2018: Die Geschäftsergebnisse
der chinesischen Joint Ventures der ersten sechs Monate 2019 standen dem Dividendenbeschluss
der SAIC VOLKSWAGEN entgegen. Insgesamt fielen die Langfristigen Vermögenswerte um
4,3 % höher aus als zum Jahresende 2018.
Die Kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 6,7%; die darin enthaltenen Vorräte nahmen
im Wesentlichen produktionsbedingt zu. Die kurzfristigen Sonstigen Forderungen und
finanziellen Vermögenswerte erhöhten sich insbesondere aufgrund gestiegener Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen, der Forderung aus dem Verkauf der Anteile an der TRATON
SE sowie der restlichen Dividendenforderung gegenüber der SAIC VOLKSWAGEN. Der Zahlungsmittelbestand
im Konzernbereich Automobile ging unter anderem resultierend aus der Tilgung kurzfristiger
Finanzschulden um 6,7 Mrd. € auf 17,5 Mrd. € zurück.
Das Eigenkapital des Konzernbereichs Automobile belief sich Ende Juni 2019 auf 89,1
(88,9) Mrd.€. Die gute Ergebnisentwicklung wirkte sich positiv aus. Infolge der Kündigung
des BGAV zum 1. Januar 2019 wurde der verbliebene Betrag aus den Minderheitsgesellschaftern
an der MAN SE gewährten Andienungs- und Ausgleichsrechten in Höhe von 0,7 Mrd. € erfolgsneutral
ins Eigenkapital umgegliedert, wovon 0,3 Mrd. € die Anteile von Minderheiten am Eigenkapital
erhöhten. Diese nahmen durch die Ausgabe von Aktien an der TRATON SE um weitere 1,2
Mrd. € zu. Sie sind nun im Wesentlichen den Minderheitsaktionären von TRATON, Renk
und Audi zuzurechnen. Die Dividendenzahlung an die Aktionäre der Volkswagen AG, gestiegene
versicherungsmathematische Verluste aus der Bewertung von Pensionsrückstellungen sowie
negative Effekte aus der erfolgsneutral erfassten Derivatebewertung minderten das
Eigenkapital.
Die Langfristigen Schulden insgesamt nahmen um 17,4% auf 91,2 Mrd.€ zu. Die darin
enthaltenen langfristigen Finanzschulden stiegen deutlich, im Wesentlichen durch die
Anwendung des neuen IFRS 16. Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich vor allem aufgrund
der versicherungsmathematischen Neubewertung infolge der Änderung des Zinssatzes.
Mit 66,5 (68,0) Mrd.€ lagen die Kurzfristigen Schulden insgesamt unter dem Wert zum
Jahresende 2018. Infolge der außerordentlichen Kündigung des BGAV mit der MAN SE wurde
die Position "Minderheitsgesellschaftern gewährte Andienungs-/Ausgleichsrechte" abgewickelt:
angediente MAN Aktien erworben, Ausgleichszahlungen geleistet und der verbliebene
Betrag erfolgsneutral ins Eigenkapital umgebucht. Die kurzfristigen Finanzschulden
lagen bei -5,8 (-1,5) Mrd.€. Die Werte des Automobilbereichs enthalten auch die Eliminierung
konzerninterner Beziehungen zwischen den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen.
Da die Kurzfristigen Finanzschulden des originären Konzernbereichs Automobile in beiden
Zeiträumen geringer waren als die an den Finanzdienstleistungsbereich gewährten Darlehen,
war der auszuweisende Wert jeweils negativ. Im Wesentlichen aufgrund von zyklischen
Effekten im Buyback-Geschäft erhöhten sich die kurzfristigen sonstigen Schulden im
Vergleich zum Jahresende 2018 deutlich.
Mit 246,9 Mrd. € lag die Bilanzsumme des Konzernbereichs Automobile am Ende der ersten
sechs Monate 2019 um 5,3 % über dem Wert vom 31. Dezember 2018.
| Mio. € | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Pkw1 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 121.915 | 116.537 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 80.752 | 70.408 |
| Bilanzsumme | 202.667 | 186.945 |
| Eigenkapital | 72.894 | 72.110 |
| Langfristige Schulden | 79.382 | 66.406 |
| Kurzfristige Schulden | 50.391 | 48.429 |
| Nutzfahrzeuge1 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 24.813 | 24.117 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 13.084 | 17.366 |
| Bilanzsumme | 37.897 | 41.483 |
| Eigenkapital | 13.377 | 13.788 |
| Langfristige Schulden | 10.938 | 10.532 |
| Kurzfristige Schulden | 13.582 | 17.162 |
| Power Engineering | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 2.638 | 2.499 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 3.693 | 3.597 |
| Bilanzsumme | 6.331 | 6.097 |
| Eigenkapital | 2.869 | 2.953 |
| Langfristige Schulden | 906 | 754 |
| Kurzfristige Schulden | 2.556 | 2.391 |
Am 30. Juni 2019 verzeichnete der Konzernbereich Finanzdienstleistungen eine Bilanzsumme,
die mit 233,1 Mrd.€ um 4,2 % höher war als am Jahresende 2018.
Die Langfristigen Vermögenswerte stiegen insgesamt um 5,7%. Die darin enthaltenen
Sachanlagen verringerten sich. Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien und Vermietete
Vermögenswerte nahmen aufgrund des Geschäftswachstums sowie im Zuge der Anwendung
des neuen IFRS 16 zu, die Sonstigen Forderungen und finanziellen Vermögenswerte gingen
entsprechend zurück. Die langfristigen Forderungen aus Finanzdienstleistungen erhöhten
sich volumenbedingt.
Die Kurzfristigen Vermögenswerte lagen um 2,1% über dem Wert zum 31. Dezember 2018.
Die kurzfristigen Sonstigen Forderungen und finanziellen Vermögenswerte gingen deutlich
zurück, während die kurzfristen Forderungen aus Finanzdienstleistungen stiegen. Am
Bilanzstichtag erhöhte sich der Zahlungsmittelbestand im Finanzdienstleistungsbereich
um 3,5 Mrd. € auf 8,3 Mrd. €.
Rund 48,6 (48,8) % der Aktiva des Volkswagen Konzerns entfielen am Ende des ersten
Halbjahres 2019 auf den Finanzdienstleistungsbereich.
Das Eigenkapital des Konzernbereichs Finanzdienstleistungen übertraf am Ende des Berichtszeitraums
mit 29,5 Mrd.€ den Wert vom 31. Dezember 2018 ergebnisbedingt um 3,5 %. Die Eigenkapitalquote
belief sich auf 12,7 (12,7)%.
Die Langfristigen Schulden nahmen vor allem aufgrund gestiegener langfristiger Finanzschulden
zur Refinanzierung des Geschäftsvolumens um 8,4% zu.
Die Kurzfristigen Schulden lagen mit 100,4 (100,0) Mrd.€ auf dem Niveau von Ende Dezember
2018.
Das Einlagevolumen aus dem Direktbankgeschäft war Ende Juni 2019 mit 31,4 (29,9) Mrd.€
leicht über dem Wert vom Jahresende 2018.
Im Berichtszeitraum ergaben sich Sondereinflüsse aus der Dieselthematik, die das Operative
Ergebnis belasten. Unsere Prognose für das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen
für den Konzern und den Bereich Pkw bleibt bestehen, die Prognose für das Operative
Ergebnis inklusive Sondereinflüsse haben wir abgesenkt. Für den Bereich Power Engineering
gehen wir aufwandsbedingt von einem merklich höheren Operativen Verlust aus.
Den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 finden Sie auf Seite 23.
In einer in Brasilien anhängigen Sammelklage, die sich auf rund 17 Tsd. Fahrzeuge
bezieht, erging im Mai 2019 ein nur teilweise aufrechterhaltendes Berufungsurteil.
Die Schadensersatzverpflichtung von Volkswagen do Brasil wurde in diesem Urteil deutlich
auf zunächst 35 Mio. € nebst Zinsen reduziert. Dieser Betrag kann sich durch die ausgeurteilte
Teuerungsrate und die individuelle Geltendmachung behaupteter Wertverluste betroffener
Amarok-Fahrzeuge erhöhen. Das Urteil ist weiterhin nicht rechtskräftig.
In Italien wurde die Entscheidung des Gerichts, die Sammelklage der Verbraucherorganisation
Codacons als unzulässig abzuweisen, rechtskräftig.
In Deutschland sind mittlerweile über 60.000 meist auf Schadensersatz oder Rückabwicklung
gerichtete Einzelverfahren von Automobilkunden gegen die Volkswagen AG oder andere
Konzerngesellschaften anhängig.
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anklagen unter anderem auch gegen einen ehemaligen
Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG erhoben. Aus der Anklageerhebung gegen diesen
ehemaligen Vorstandsvorsitzenden ergibt sich nach vorliegender Kenntnislage zum gegenwärtigen
Zeitpunkt keine Veränderung der Risikolage für den Volkswagen Konzern.
Das gegen die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG im Zusammenhang mit der Dieselthematik geführte
Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde durch Bußgeldbescheid der Staatsanwaltschaft Stuttgart
vom 7. Mai 2019 beendet. Der Bußgeldbescheid knüpft an eine fahrlässige Aufsichtspflichtverletzung
in der Organisationseinheit Prüffeld Entwicklung Gesamtfahrzeug/Qualität an. Der Bußgeldbescheid
sieht eine Geldbuße in Höhe von insgesamt 535 Mio. € vor, die sich aus einer Ahndung
in Höhe von 4 Mio. € sowie einer Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile von 531 Mio.
€ zusammensetzt. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG hat die Geldbuße nach eingehender
Prüfung akzeptiert und diese vollständig bezahlt, womit der Bußgeldbescheid rechtskräftig
geworden ist. Durch den Bußgeldbescheid ist das Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen
die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG beendet. Eine weitere Sanktionierung oder Einziehung
gegen die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG ist daher in Europa im Zusammenhang mit dem
einheitlichen Lebenssachverhalt, der dem Bußgeldbescheid zugrunde liegt, nicht mehr
zu erwarten.
Das Oberlandesgericht Stuttgart hat im März 2019 die Durchführung der ihm vom Landgericht
Stuttgart vorgelegten Kapitalanleger-Musterverfahren mit der Begründung abgelehnt,
dass der gegenständliche Lebenssachverhalt im Wesentlichen bereits von dem insoweit
vorrangigen Musterverfahren vor dem Oberlandesgericht Braunschweig umfasst sei, welches
gegenüber weiteren Musterverfahren eine Sperrwirkung entfalte. Gegen eine dieser Entscheidungen
hat die Klägerseite Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof erhoben.
Im Rechtsstreit um verbraucherschutzrechtliche Ansprüche, die der Attorney General
des Bundesstaates New Mexico gegen die Volkswagen AG und bestimmte verbundene Unternehmen
geltend macht, hat ein Gericht des Bundesstaates New Mexico im März 2019 den Antrag
von Volkswagen auf Klageabweisung zurückgewiesen, und im April 2019 die von Volkswagen
beantragte Zulassung von Rechtsmitteln gegen diese Entscheidung abgelehnt.
Die Volkswagen AG, Volkswagen Group of America, Inc. und bestimmte verbundene Unternehmen
verteidigen sich weiterhin gegen die Klagen der Attorneys General bestimmter US-Bundesstaaten
und Kommunen wegen angeblicher Verletzungen von lokalen umweltrechtlichen Vorschriften.
Im März 2019 ist die Klage des Attorney General des Bundesstaates Tennessee vom Berufungsgericht
in Tennessee wegen Vorrangs des Bundesrechts abgewiesen worden. Der Attorney General
des Bundesstaates Tennessee hat davon abgesehen, weiter gegen die Klageabweisung vorzugehen,
so dass die Entscheidung des Tennessee Court of Appeals rechtskräftig ist. Ebenfalls
im März 2019 hat der Attorney General des Bundesstaates New Mexico seine umweltrechtliche
Klage freiwillig zurückgezogen und der Attorney General des Bundesstaates Alabama
hat entschieden, gegen die Abweisung seiner Klage gegen die Volkswagen AG durch den
Obersten Gerichtshof des Bundesstaates Alabama kein Rechtsmittel einzulegen.
Im März 2019 hat die US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission) gegen
die Volkswagen AG, die Volkswagen Group of America Finance, LLC, die VW Credit, Inc.
sowie einen ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG eine Klage eingereicht,
in der Ansprüche nach US-Bundeswertpapierrecht aufgrund vermeintlich unrichtiger und
unvollständiger Angaben im Zusammenhang mit dem Angebot und Verkauf bestimmter Anleihen
und Asset-Backed Securities geltend gemacht werden.
Im Juni 2019 hat das Landgericht Hannover den Antrag dreier US-Fonds auf Austausch
des Sonderprüfers zurückgewiesen. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.
Im April 2019 hat die Europäische Kommission im Rahmen der kartellrechtlichen Untersuchungen
in der Automobilindustrie der Volkswagen AG sowie der AUDI AG und der Dr. Ing. h.c.
F. Porsche AG die Beschwerdepunkte übermittelt. Mit diesen informiert die Europäische
Kommission über ihre vorläufige Bewertung des Sachverhalts und gibt Gelegenheit zur
Stellungnahme. Volkswagen wird die Beschwerdepunkte prüfen. Der Gegenstand des Verfahrens
beschränkt sich auf die Kooperation deutscher Automobilhersteller zu technischen Fragen
im Zusammenhang mit der Entwicklung und Einführung von SCR-Systemen und Ottopartikelfiltern
für Pkw, die im Europäischen Wirtschaftsraum verkauft worden sind. Andere Verhaltensweisen
wie Preisabsprachen oder die Aufteilung von Märkten und Kunden werden den Herstellern
nicht vorgeworfen. Volkswagen hat im Juli 2019 Einsicht in die Untersuchungsakte erhalten
und bereitet die Erwiderung auf die Beschwerdepunkte der Europäischen Kommission vor.
Zudem hat die chinesische Wettbewerbsbehörde im März 2019 ein Auskunftsersuchen in
dieser Angelegenheit an die Volkswagen AG sowie die AUDI AG und die Dr. Ing. h.c.
F. Porsche AG gerichtet.
Im Verfahren wegen möglicher wettbewerbswidriger Absprachen gegen mehrere herstellereigene
Automobilfinanzierungsgesellschaften haben die Volkswagen AG und die Volkswagen Bank
GmbH gegen den Bußgeldbescheid der italienischen Wettbewerbsbehörde im März 2019 Rechtsmittel
eingelegt.
Im Juni 2019 hat der U.S. District Court des Northern District von Kalifornien zwei
vermeintliche Sammelklagen abgewiesen, in denen Käufer deutscher Luxusfahrzeuge behauptet
hatten, dass mehrere Automobilhersteller, unter anderem die Volkswagen AG und weitere
Konzerngesellschaften, sich seit den 1990er Jahren zwecks unrechtmäßiger Erhöhung
der Preise deutscher Luxusfahrzeuge abgestimmt und damit gegen US-amerikanische Kartell-
und Verbraucherschutzgesetze verstoßen hätten. Nach Auffassung des Gerichts waren
die Klagen unschlüssig, weil dem klägerischen Vortrag keine plausible Begründung der
behaupteten wettbewerbswidrigen Absprachen zu entnehmen war. Das Gericht hat den Klägern
Gelegenheit gegeben, überarbeitete Klageschriften einzureichen.
Darüber hinaus ergaben sich im Berichtszeitraum gegenüber den Ausführungen zur voraussichtlichen
Entwicklung des Volkswagen Konzerns im Geschäftsjahr 2019 in den Kapiteln "Prognosebericht"
und "Risiko- und Chancenbericht" - einschließlich der Abschnitte "Risiken aus der
Dieselthematik" und "Rechtsstreitigkeiten/Dieselthematik" sowie der zugrunde liegenden
Sachverhaltsdarstellung im Kapitel "Dieselthematik" - des zusammengefassten Lageberichts
im Geschäftsbericht 2018 keine wesentlichen Änderungen. Insbesondere liegen dem Vorstand
der Volkswagen AG basierend auf den vorhandenen und gewonnenen Informationen nach
wie vor keine belastbaren Erkenntnisse oder Einschätzungen hinsichtlich der beschriebenen
Sachverhalte vor, die zu einer anderen Bewertung der damit verbundenen Risiken führen
würden.
Dieser Bericht enthält Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf des Volkswagen Konzerns.
Diesen Aussagen liegen Annahmen zur Entwicklung der wirtschaftlichen und rechtlichen
Rahmenbedingungen einzelner Länder und Wirtschaftsräume, insbesondere für die Automobilbranche,
zugrunde, die wir auf Basis der uns vorliegenden Informationen getroffen haben und
die wir zurzeit als realistisch ansehen. Die Einschätzungen sind mit Risiken behaftet
und die tatsächliche Entwicklung kann von der erwarteten abweichen. Sollten sich wesentliche
Parameter bezüglich unserer wichtigsten Absatzmärkte ändern oder sich wesentliche
Veränderungen bei den für den Volkswagen Konzern relevanten Währungskursverhältnissen
oder Rohstoffen ergeben, wird das unsere Geschäftsentwicklung entsprechend beeinflussen.
Darüber hinaus kann es auch zu Abweichungen von der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung
kommen, wenn sich die im Geschäftsbericht 2018 dargestellten Einschätzungen zu den
Faktoren nachhaltiger Wertsteigerung sowie zu Risiken und Chancen anders entwickeln
als derzeit von uns erwartet oder sich zusätzliche Risiken beziehungsweise Chancen
oder sonstige den Geschäftsverlauf beeinflussende Faktoren ergeben.
Der Vorstand des Volkswagen Konzerns geht davon aus, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft
2019 etwas verlangsamen wird. Risiken sehen wir weiterhin in protektionistischen Tendenzen,
Turbulenzen auf den Finanzmärkten sowie strukturellen Defiziten in einzelnen Ländern.
Zudem werden die Wachstumsaussichten von anhaltenden geo-politischen Spannungen und
Konflikten belastet. Wir rechnen deshalb damit, dass sowohl die fortgeschrittenen
Volkswirtschaften als auch die Schwellenländer eine schwächere Dynamik aufweisen werden
als 2018. Die höchsten Zuwachsraten erwarten wir in den aufstrebenden Wirtschaftsnationen
Asiens.
Wir erwarten, dass sich die Pkw-Märkte im Jahr 2019 in den einzelnen Regionen uneinheitlich
entwickeln werden. Insgesamt wird die weltweite Nachfrage nach Neufahrzeugen voraussichtlich
leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen. In Westeuropa erwarten wir ein Neuzulassungsvolumen
von Pkw, das sich ebenfalls leicht unter dem Niveau des Vorjahres bewegt. Auch für
den deutschen Pkw-Markt gehen wir nach der insgesamt positiven Entwicklung der vergangenen
Jahre davon aus, dass die Nachfrage das Vorjahresniveau leicht unterschreitet. Auf
den Pkw-Märkten in Zentral- und Osteuropa wird die Zahl der Verkäufe den Vorjahreswert
voraussichtlich leicht übertreffen. Auf den Märkten für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
(bis 6,35 t) in Nordamerika rechnen wir mit einem Nachfragevolumen leicht unter dem
Wert des Vorjahres. Wir gehen davon aus, dass die Neuzulassungen auf den südamerikanischen
Märkten für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr insgesamt auf Höhe
des Vorjahres liegen werden. Die Märkte für Pkw der Region Asien-Pazifik werden das
Vorjahresniveau voraussichtlich leicht unterschreiten.
Auch die Märkte für leichte Nutzfahrzeuge werden sich im Jahr 2019 in den einzelnen
Regionen unterschiedlich entwickeln; insgesamt rechnen wir mit einer leicht sinkenden
Nachfrage.
Auf den für den Volkswagen Konzern relevanten Märkten für mittelschwere und schwere
Lkw sowie auf den relevanten Märkten für Busse werden die Neuzulassungen 2019 voraussichtlich
leicht über denen von 2018 liegen.
Wir gehen davon aus, dass automobilbezogene Finanzdienstleistungen auch im Jahr 2019
eine hohe Bedeutung für den weltweiten Fahrzeugabsatz haben werden.
Der Volkswagen Konzern ist auf die künftigen Herausforderungen im Geschäft rund um die Automobilität und die heterogene Entwicklung der regionalen Fahrzeugmärkte insgesamt gut vorbereitet. Unsere Markenvielfalt, unsere Präsenz auf allen wichtigen Märkten der Welt, die breite und gezielt ergänzte Produktpalette sowie wegweisende Technologien und Dienstleistungen verschaffen uns weltweit eine gute Position im Wettbewerb. Im Zuge der Transformation unseres Kerngeschäfts positionieren wir die Konzernmarken trennschärfer und optimieren unser Fahrzeug- und Antriebsportfolio. Im Fokus stehen dabei vor allem die CO2 -Bilanz unserer Fahrzeugflotte und die Konzentration auf die attraktivsten und wachstumsstärksten Marktsegmente. Zusätzlich arbeiten wir mit der fortlaufenden Entwicklung neuer Technologien und unserer Baukästen daran, die Vorteile unseres Mehrmarkenkonzerns noch gezielter zu nutzen.
Wir gehen davon aus, dass die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen Konzerns im
Jahr 2019 unter weiterhin herausfordernden Marktbedingungen den Vorjahreswert leicht
übertreffen werden.
Herausforderungen ergeben sich insbesondere aus dem konjunkturellen Umfeld, der steigenden
Wettbewerbsintensität, volatilen Wechselkursverläufen sowie aus verschärften WLTP-Anforderungen
(Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure).
Wir erwarten, dass die Umsatzerlöse des Volkswagen Konzerns sowie der Bereiche Pkw
und Nutzfahrzeuge um bis zu 5 % über dem Vorjahreswert liegen werden. Für das Operative
Ergebnis vor Sondereinflüssen des Konzerns und des Bereichs Pkw rechnen wir im Jahr
2019 mit einer operativen Umsatzrendite zwischen 6,5 und 7,5 %. Für den Bereich Nutzfahrzeuge
gehen wir von einer operativen Umsatzrendite zwischen 6,0 und 7,0% aus. Im Bereich
Power Engineering erwarten wir bei leicht steigenden Umsatzerlösen einen gegenüber
dem Vorjahr merklich höheren Operativen Verlust. Für den Konzernbereich Finanzdienstleistungen
gehen wir bei moderat steigenden Umsatzerlösen von einem Operativen Ergebnis auf dem
Niveau des Vorjahres aus.
Inklusive Sondereinflüsse erwarten wir für den Konzern und für den Bereich Pkw eine
operative Umsatzrendite, die am unteren Ende des jeweils erwarteten Korridors liegt.
Der Volkswagen Konzern erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe
von 125,2 (119,4) Mrd.€. Das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen verbesserte sich
auf 10,0 (9,8) Mrd.€. Aus der Dieselthematik ergaben sich im Berichtszeitraum Sondereinflüsse
in Höhe von -1,0 (-1,6) Mrd. €.
Der Absatz der Marke Volkswagen Pkw belief sich in den ersten sechs Monaten 2019 auf
1,9 (1,9) Mio. Fahrzeuge. Die Modelle T-Roc, Tiguan, Touareg und Atlas wurden besonders
stark nachgefragt. Der neue T-Cross wurde positiv im Markt aufgenommen. Die Umsatzerlöse
nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 3,4% auf 44,1 Mrd.€ zu. Das Operative Ergebnis
vor Sondereinflüssen stieg auf 2,3 (2,1) Mrd.€. Verbesserungen im Mix und in der Preispositionierung
sowie eine positive Kostenentwicklung konnten Belastungen aus geringeren Volumina
und Wechselkursen mehr als ausgleichen. Aus der Dieselthematik ergaben sich im Berichtszeitraum
Sondereinflüsse in Höhe von -0,4 Mrd. €.
Zur Erhöhung der Transparenz und Vergleichbarkeit werden ab 2019 die Mehrmarken-Vertriebsgesellschaften
aus der Marke Audi herausgelöst und in der Zeile "Sonstiges" ausgewiesen. Die Marke
Audi setzte im Zeitraum Januar bis Juni dieses Jahres weltweit 632 (812) Tsd. Fahrzeuge
ab. Das chinesische Joint Venture FAW-Volkswagen veräußerte weitere 258 (293) Tsd.
Audi Fahrzeuge. Die Modelle Q2 und A8 verzeichneten eine gestiegene Nachfrage, auch
der neue Q8 war beliebt. Der vollelektrische Großserien-SUV Audi e-tron wird sukzessive
im Markt eingeführt. Die neue Zuordnung von Gesellschaften trug dazu bei, dass die
Umsatzerlöse auf 28,8 (31,2) Mrd.€ zurückgingen. Das Operative Ergebnis war mit 2,3
(2,8) Mrd. € geringer als im Vorjahr. Belastungen ergaben sich aus Modellan- und -ausläufen,
dem WLTP-bedingt geringeren Volumen, höheren Vorleistungen für neue Produkte und Technologien,
Kostensteigerungen und Wechselkurseffekten. Positiv wirkten Mix- und Produktkostenverbesserungen.
In den Finanzkennzahlen der Marke Audi sind die Marken Lamborghini und Ducati enthalten.
Im ersten Halbjahr 2019 setzte Ducati 33.315 (33.834) Motorräder ab.
In den ersten sechs Monaten 2019 steigerte die Marke SKODA ihren Absatz auf 560 Tsd.
Fahrzeuge; das waren 9,6% mehr als ein Jahr zuvor. Vor allem die Modelle Karoq und
Kodiaq wurden stark nachgefragt. Die Umsatzerlöse stiegen im Vorjahresvergleich um
10,8% auf 10,2 Mrd. €. Der Zuwachs bei Absatz und Umsatz resultierte insbesondere
aus der Übernahme der Regionsverantwortung für Indien. Das Operative Ergebnis erhöhte
sich um 3 Mio.€ auf 824 Mio.€. Negative Effekte aus Wechselkursen und Kostensteigerungen
konnten durch Volumensteigerungen und Preismaßnahmen kompensiert werden.
Die Marke SEAT setzte im Berichtszeitraum 370 Tsd. Fahrzeuge ab; ein Plus von 6,7
% im Vergleich zum Vorjahr. Der für Audi gefertigte A1 ist darin enthalten. Stark
nachgefragt wurden insbesondere die Modelle Arona und Ateca. Die Umsatzerlöse lagen
mit 6,3 Mrd.€ um 8,3% über dem guten Wert der Vorjahresperiode. Das Operative Ergebnis
verbesserte sich volumen- und mixbedingt um 1,9% auf 216 Mio.€ und konnte dabei Belastungen
aus Kostensteigerungen mehr als ausgleichen.
Die Marke Bentley steigerte ihren Absatz in den ersten zwei Quartalen 2019 auf 4.670
(4.520) Fahrzeuge, was vor allem auf die Verfügbarkeit der neuen Modelle Continental
GT und GTC zurückzuführen war. Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf 835 (757) Mio.€.
Das Operative Ergebnis legte auf 57 (-80) Mio. € zu. Neben dem Volumen wirkten Kosteneinsparungen
im Rahmen des laufenden Effizienzprogramms sowie die Mix- und Wechselkursentwicklung
positiv.

Porsche Automobile setzte von Januar bis Juni 2019 weltweit 136 Tsd. Fahrzeuge ab;
das waren 10,1% mehr als ein Jahr zuvor. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 12,2 (11,2)
Mrd.€. Das Operative Ergebnis vor Sondereinflüssen nahm im Wesentlichen volumenbedingt
um 2,5% auf 2,1 Mrd.€ zu. Zudem hatten Produktkosten einen positiven, die Wechselkursentwicklung
einen negativen Einfluss. Aus der Dieselthematik ergaben sich im Berichtszeitraum
Sondereinflüsse in Höhe von -0,5 Mrd. €.
Im ersten Halbjahr 2019 belief sich der Absatz von Volkswagen Nutzfahrzeuge auf weltweit
256 (248) Tsd. Fahrzeuge. Zuwächse verzeichnete insbesondere der Crafter. Die Umsatzerlöse
legten um 2,6% auf 6,5 Mrd.€ zu. Trotz gestiegener Volumina, gesunkener Produktkosten
und verbesserter Margen ging das Operative Ergebnis um 10,8 % auf 506 Mio.€ zurück,
was im Wesentlichen auf höhere Fix- und Entwicklungskosten sowie Mixverschlechterungen
zurückzuführen war.
Ab dem 1. Januar 2019 wird das Finanzdienstleistungsgeschäft von Scania innerhalb
der Zeile "Sonstiges" berichtet.
Scania Vehicles and Services konnte den Absatz im Berichtszeitraum auf 52 (47) Tsd.
Fahrzeuge steigern. Die Umsatzerlöse legten auf 7,1 (6,3) Mrd. € zu. Das Operative
Ergebnis von Scania Vehicles and Services verbesserte sich auf 828 (618) Mio.€; der
Anstieg ist im Wesentlichen auf den höheren Fahrzeugabsatz, ein verbessertes Originalteile-
und Dienstleistungsgeschäft sowie eine vorteilhafte Mix- und Wechselkursentwicklung
zurückzuführen. Kostensteigerungen wirkten hingegen gegenläufig.
MAN Nutzfahrzeuge setzte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 72 Tsd. Einheiten
ab; ein Plus von 9,9% gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf 6,3
(5,8) Mrd.€. Das Operative Ergebnis verringerte sich auf 248 (258) Mio.€; Volumen-
und Margenverbesserungen standen Vorleistungen für die neue Lkw- und Busgeneration,
Kostensteigerungen sowie negative Wechselkurseffekte entgegen.
Im ersten Halbjahr 2019 erwirtschaftete Power Engineering Umsatzerlöse in Höhe von
1,9 (1,6) Mrd.€. Das Operative Ergebnis verringerte sich aufwandsbedingt auf 42 (68)
Mio. €.
| ABSATZ | UMSATZERLÖSE | OPERATIVES ERGEBNIS | ||||
| Tsd. Fahrzeuge/Mio. € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Volkswagen Pkw | 1.886 | 1.931 | 44.146 | 42.704 | 2.286 | 2.130 |
| Audi1 | 632 | 812 | 28.761 | 31.183 | 2.300 | 2.761 |
| SKODA1 | 560 | 511 | 10.154 | 9.161 | 824 | 821 |
| SEAT | 370 | 347 | 6.266 | 5.786 | 216 | 212 |
| Bentley | 5 | 5 | 835 | 757 | 57 | -80 |
| Porsche Automobile2 | 136 | 123 | 12.212 | 11.231 | 2.117 | 2.064 |
| Volkswagen Nutzfahrzeuge | 256 | 248 | 6.489 | 6.324 | 506 | 567 |
| Scania Vehicles and Services3 | 52 | 47 | 7.115 | 6.322 | 828 | 618 |
| MAN Nutzfahrzeuge | 72 | 65 | 6.283 | 5.814 | 248 | 258 |
| Power Engineering | - | - | 1.864 | 1.637 | 42 | 68 |
| VW China4 | 1.789 | 1.999 | - | - | - | - |
| Sonstiges5 | -418 | -512 | -16.919 | -18.206 | -727 | -856 |
| Volkswagen Finanzdienstleistungen | - | - | 17.992 | 16.664 | 1.281 | 1.231 |
| Volkswagen Konzern vor Sondereinflüssen | - | - | - | - | 9.979 | 9.794 |
| Sondereinflüsse | - | - | - | - | -981 | -1.635 |
| Volkswagen Konzern | 5.339 | 5.575 | 125.197 | 119.377 | 8.997 | 8.160 |
| Konzernbereich Automobile6 | 5.339 | 5.575 | 106.126 | 101.715 | 7.589 | 6.866 |
| davon: Bereich Pkw7 | 5.215 | 5.463 | 90.942 | 88.090 | 6.693 | 6.217 |
| Bereich Nutzfahrzeuge7 | 124 | 113 | 13.320 | 11.988 | 959 | 707 |
| Bereich Power Engineering | - | - | 1.864 | 1.637 | -63 | -58 |
| Konzernbereich Finanzdienstleistungen | - | - | 19.071 | 17.662 | 1.409 | 1.294 |
1
2019 entsprechend neuer Zuordnung von Gesellschaften; die Vorjahreswerte wurden nicht
angepasst.
2
Porsche (einschließlich Finanzdienstleistungen): Umsatz 13.405 (12.287) Mio.€, Operatives
Ergebnis vor Sondereinflüssen 2.209 (2.154) Mio.€.
3
Scania (einschließlich Finanzdienstleistungen): Umsatz 7.336 (6.515) Mio.€, Operatives
Ergebnis 895 (684) Mio. €.
4
Die Umsatzerlöse und Operativen Ergebnisse der Joint-Venture-Gesellschaften in China
sind in den Werten des Konzerns nicht enthalten. Diese chinesischen Gesellschaften
werden At Equity konsolidiert und erzielten ein anteiliges Operatives Ergebnis von
2.103 (2.318) Mio.€.
5
Im Operativen Ergebnis im Wesentlichen ergebniswirksame konzerninterne Posten, insbesondere
aus der Eliminierung von Zwischengewinnen, inklusive Abschreibungen auf identifizierte
Vermögenswerte im Rahmen der Kaufpreisallokationen sowie den Marken nicht zugeordnete
Gesellschaften.
6
Inklusive Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und
Finanzdienstleistungen.
7
Die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge wird seit dem 1. Januar 2019 im Bereich Pkw berichtet,
die Vorjahreswerte wurden angepasst.
Volkswagen Finanzdienstleistungen berücksichtigt seit dem 1. Januar 2019 auch Vertragsabschlüsse
der internationalen Gemeinschaftsunternehmen, die Vergleichswerte wurden angepasst.
Im Zeitraum Januar bis Juni 2019 wurden 4,1 (4,1) Mio. neue Verträge im Finanzierungs-,
Leasing-, Service- und Versicherungsgeschäft abgeschlossen. Bei gleichgebliebenen
Vergabegrundsätzen belief sich die Penetrationsrate als Anteil der geleasten oder
finanzierten Fahrzeuge am relevanten Auslieferungsvolumen des Konzerns auf 34,1 (33,7)%.
Am Ende des Berichtszeitraums übertraf der Gesamtvertragsbestand mit 20,9 Mio. Kontrakten
den Stand vom Jahresende 2018 um 3,2%. Im Bereich Kundenfinanzierung/Leasing legte
er um 2,9 % auf 11,0 Mio. Kontrakte zu. Im Bereich Service/Versicherungen nahm der
Vertragsbestand auf 9,9 (9,6) Mio. Kontrakte zu. Am 30. Juni 2019 hatte die Volkswagen
Bank rund 1,5 (1,5) Mio. Einlagenkonten im Bestand. Das Operative Ergebnis verbesserte
sich im Berichtszeitraum infolge des Geschäftswachstums und wechselkursbedingt um
4,0 % auf 1,3 Mrd. €.
Der Absatz des Volkswagen Konzerns in der Region Europa/ Übrige Märkte belief sich
im ersten Halbjahr 2019 auf 2,5 Mio. Fahrzeuge; das waren unter anderem WLTP-bedingt
2,5 % weniger als ein Jahr zuvor. Die Umsatzerlöse erhöhten sich mixbedingt auf 77,3
(76,4) Mrd.€.
Auf den Märkten Nordamerikas legte der Absatz des Volkswagen Konzerns im Berichtszeitraum
um 12,2% auf 486 Tsd. Fahrzeuge zu. Die Umsatzerlöse stiegen um 22,7% auf 21,8 Mrd.€,
was im Wesentlichen auf das höhere Volumen und positive Wechselkurseffekte zurückzuführen
war.
In Südamerika konnten wir im Zeitraum Januar bis Juni dieses Jahres 280 (293) Tsd.
Fahrzeuge absetzen. Die Umsatzerlöse lagen mit 5,2 (5,2) Mrd. € auf dem Vorjahresniveau.
Der Absatz des Volkswagen Konzern - einschließlich der chinesischen Gemeinschaftsunternehmen
- ging in der Region Asien-Pazifik in den ersten zwei Quartalen 2019 auf insgesamt
2,0 (2,2) Mio. Fahrzeuge zurück. Die Umsatzerlöse stiegen mixbedingt und infolge des
verbesserten Komponentengeschäfts um 9,5% auf 20,8 Mrd.€. Die Umsatzerlöse unserer
chinesischen Joint Ventures sind nicht enthalten, da diese At Equity konsolidiert
werden.
In den ersten sechs Monaten 2019 erhöhten Sicherungsgeschäfte zur Absicherung von
Umsatzerlösen in Fremdwährung die Umsatzerlöse des Volkswagen Konzerns um 0,1 (1,0)
Mrd. €.
| ABSATZ | UMSATZERLÖSE | |||
| Tsd. Fahrzeuge/Mio. € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Europa/Übrige Märkte | 2.543 | 2.608 | 77.251 | 76.414 |
| Nordamerika | 486 | 433 | 21.762 | 17.730 |
| Südamerika | 280 | 293 | 5.247 | 5.236 |
| Asien-Pazifik1 | 2.029 | 2.241 | 20.797 | 18.996 |
| Sicherungsgeschäfte Umsatzerlöse | - | - | 140 | 1.000 |
| Volkswagen Konzern1 | 5.339 | 5.575 | 125.197 | 119.377 |
| VOLKSWAGEN KONZERN | KONZERNBEREICHE | |||||
| AUTOMOBILE1 | FINANZDIENSTLEISTUNGEN | |||||
| Mio. € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Umsatzerlöse | 125.197 | 119.377 | 106.126 | 101.715 | 19.071 | 17.662 |
| Kosten der Umsatzerlöse | -100.454 | -94.549 | -84.883 | -80.182 | -15.571 | -14.367 |
| Bruttoergebnis | 24.743 | 24.828 | 21.242 | 21.533 | 3.501 | 3.295 |
| Vertriebskosten | -9.997 | -10.244 | -9.223 | -9.547 | -774 | -697 |
| Verwaltungskosten | -4.523 | -4.226 | -3.599 | -3.250 | -924 | -976 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -1.226 | -2.198 | -832 | -1.870 | -394 | -328 |
| Operatives Ergebnis | 8.997 | 8.160 | 7.589 | 6.866 | 1.409 | 1.294 |
| Ergebnis aus At Equity bewerteten Anteilen | 1.599 | 1.680 | 1.570 | 1.641 | 29 | 39 |
| Zinsergebnis und Übriges Finanzergebnis | -1.039 | -867 | -1.060 | -868 | 21 | 0 |
| Finanzergebnis | 560 | 813 | 509 | 774 | 51 | 39 |
| Ergebnis vor Steuern | 9.557 | 8.972 | 8.098 | 7.640 | 1.459 | 1.333 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -2.389 | -2.360 | -1.994 | -1.845 | -395 | -515 |
| Ergebnis nach Steuern | 7.168 | 6.613 | 6.104 | 5.794 | 1.064 | 818 |
| davon entfallen auf | ||||||
| Minderheiten | 24 | 5 | -7 | -27 | 31 | 32 |
| Hybridkapitalgeber der Volkswagen AG | 268 | 156 | 268 | 156 | - | - |
| Aktionäre der Volkswagen AG | 6.875 | 6.452 | 5.843 | 5.665 | 1.033 | 786 |
| Unverwässertes Ergebnis je Stammaktie (€)2 | 13,69 | 12,85 | ||||
| Verwässertes Ergebnis je Stammaktie (€)2 | 13,69 | 12,85 | ||||
| Unverwässertes Ergebnis je Vorzugsaktie (€)2 | 13,75 | 12,91 | ||||
| Verwässertes Ergebnis je Vorzugsaktie (€)2 | 13,75 | 12,91 | ||||
1
Inklusive Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und
Finanzdienstleistungen.
2
Das Ergebnis je Aktie wird in der Anhangangabe "Ergebnis je Aktie" erläutert.
| Mio. € | 2019 | 2018 |
| Ergebnis nach Steuern | 7.168 | 6.613 |
| Im Eigenkapital erfasste Neubewertungen aus Pensionsplänen | ||
| Im Eigenkapital erfasste Neubewertungen aus Pensionsplänen vor Steuern | -6.494 | -159 |
| Latente Steuern auf im Eigenkapital erfasste Neubewertungen aus Pensionsplänen | 1.913 | 46 |
| Im Eigenkapital erfasste Neubewertungen aus Pensionsplänen nach Steuern | -4.580 | -113 |
| Nicht reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus der Fair Value Bewertung von Sonstigen Beteiligungen und Wertpapieren (Eigenkapitalinstrumente) nach Steuern | 17 | 32 |
| Nicht reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus At Equity bewerteten Anteilen nach Steuern | 19 | 1 |
| Nicht reklassifizierbare Gewinne/Verluste | -4.545 | -80 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | ||
| Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung | 107 | -494 |
| In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | - | - |
| Währungsumrechnungsdifferenzen vor Steuern | 107 | -494 |
| Latente Steuern auf Währungsumrechnungsdifferenzen | 11 | 6 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen nach Steuern | 119 | -489 |
| Sicherungsgeschäfte | ||
| Im Eigenkapital erfasste Fair Value-Änderungen (OCI I) | -256 | -644 |
| In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen (OCI I) | -520 | -1.032 |
| Cash-flow-Hedges (OCI I) vor Steuern | -777 | -1.675 |
| Latente Steuern auf Cash-flow-Hedges (OCI I) | 230 | 472 |
| Cash-flow-Hedges (OCI I) nach Steuern | -547 | -1.203 |
| Im Eigenkapital erfasste Fair Value-Änderungen (OCI II) | -890 | -582 |
| In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen (OCI II) | 497 | 116 |
| Cash-flow-Hedges (OCI II) vor Steuern | -393 | -466 |
| Latente Steuern auf Cash-flow-Hedges (OCI II) | 116 | 138 |
| Cash-flow-Hedges (OCI II) nach Steuern | -277 | -328 |
| Reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus der Fair Value Bewertung von Wertpapieren und Forderungen (Fremdkapitalinstrumente) | ||
| Im Eigenkapital erfasste Fair Value-Änderungen | 52 | -2 |
| In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | 0 | 1 |
| Reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus der Fair Value Bewertung von Wertpapieren und Forderungen (Fremdkapitalinstrumente) vor Steuern | 52 | -1 |
| Latente Steuern auf reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus der Fair Value Bewertung von Wertpapieren und Forderungen (Fremdkapitalinstrumente) | -16 | 0 |
| Reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus der Fair Value Bewertung von Wertpapieren und Forderungen (Fremdkapitalinstrumente) nach Steuern | 36 | -1 |
| Reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus At Equity bewerteten Anteilen nach Steuern | 58 | 94 |
| Reklassifizierbare Gewinne/Verluste | -611 | -1.927 |
| Sonstiges Ergebnis vor Steuern | -7.410 | -2.670 |
| Latente Steuern auf das Sonstige Ergebnis | 2.254 | 662 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -5.156 | -2.008 |
| Gesamtergebnis | 2.012 | 4.605 |
| davon entfallen auf | ||
| Minderheiten | 19 | 4 |
| Hybridkapitalgeber der Volkswagen AG | 268 | 156 |
| Aktionäre der Volkswagen AG | 1.724 | 4.444 |
| VOLKSWAGEN KONZERN | KONZERNBEREICHE | |||||
| AUTOMOBILE1 | FINANZDIENSTLEISTUNGEN | |||||
| Mio. € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Umsatzerlöse | 65.185 | 61.149 | 55.349 | 51.972 | 9.836 | 9.177 |
| Kosten der Umsatzerlöse | -52.130 | -47.891 | -44.078 | -40.399 | -8.052 | -7.493 |
| Bruttoergebnis | 13.055 | 13.258 | 11.271 | 11.573 | 1.784 | 1.685 |
| Vertriebskosten | -5.056 | -5.485 | -4.664 | -5.102 | -392 | -383 |
| Verwaltungskosten | -2.252 | -2.101 | -1.790 | -1.573 | -461 | -529 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -618 | -1.723 | -394 | -1.604 | -223 | -119 |
| Operatives Ergebnis | 5.130 | 3.948 | 4.422 | 3.294 | 707 | 654 |
| Ergebnis aus At Equity bewerteten Anteilen | 791 | 852 | 771 | 829 | 20 | 23 |
| Zinsergebnis und Übriges Finanzergebnis | -434 | -305 | -431 | -328 | -3 | 22 |
| Finanzergebnis | 357 | 547 | 340 | 502 | 17 | 45 |
| Ergebnis vor Steuern | 5.486 | 4.495 | 4.762 | 3.796 | 724 | 699 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.372 | -1.182 | -1.161 | -836 | -211 | -346 |
| Ergebnis nach Steuern | 4.115 | 3.313 | 3.601 | 2.959 | 514 | 354 |
| davon entfallen auf | ||||||
| Minderheiten | 17 | 3 | 1 | -16 | 16 | 19 |
| Hybridkapitalgeber der Volkswagen AG | 134 | 79 | 134 | 79 | - | - |
| Aktionäre der Volkswagen AG | 3.964 | 3.230 | 3.466 | 2.896 | 498 | 334 |
| Unverwässertes Ergebnis je Stammaktie (€)2 | 7,91 | 6,44 | ||||
| Verwässertes Ergebnis je Stammaktie (€)2 | 7,91 | 6,44 | ||||
| Unverwässertes Ergebnis je Vorzugsaktie (€)2 | 7,91 | 6,44 | ||||
| Verwässertes Ergebnis je Vorzugsaktie (€)2 | 7,91 | 6,44 | ||||
1
Inklusive Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und
Finanzdienstleistungen.
2
Das Ergebnis je Aktie wird in der Anhangangabe "Ergebnis je Aktie" erläutert.
| Mio. € | 2019 | 2018 |
| Ergebnis nach Steuern | 4.115 | 3.313 |
| Im Eigenkapital erfasste Neubewertungen aus Pensionsplänen | ||
| Im Eigenkapital erfasste Neubewertungen aus Pensionsplänen vor Steuern | -2.408 | 685 |
| Latente Steuern auf im Eigenkapital erfasste Neubewertungen aus Pensionsplänen | 714 | -209 |
| Im Eigenkapital erfasste Neubewertungen aus Pensionsplänen nach Steuern | -1.694 | 477 |
| Nicht reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus der Fair Value Bewertung von Sonstigen Beteiligungen und Wertpapieren (Eigenkapitalinstrumente) nach Steuern | -6 | 53 |
| Nicht reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus At Equity bewerteten Anteilen nach Steuern | 6 | -11 |
| Nicht reklassifizierbare Gewinne/Verluste | -1.694 | 518 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen | ||
| Im Eigenkapital erfasste Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung | -753 | 102 |
| In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | - | - |
| Währungsumrechnungsdifferenzen vor Steuern | -753 | 102 |
| Latente Steuern auf Währungsumrechnungsdifferenzen | -1 | 2 |
| Währungsumrechnungsdifferenzen nach Steuern | -754 | 103 |
| Sicherungsgeschäfte | ||
| Im Eigenkapital erfasste Fair Value-Änderungen (OCI I) | 1.564 | -1.449 |
| In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen (OCI I) | -311 | -435 |
| Cash-flow-Hedges (OCI I) vor Steuern | 1.253 | -1.884 |
| Latente Steuern auf Cash-flow-Hedges (OCI I) | -364 | 545 |
| Cash-flow-Hedges (OCI I) nach Steuern | 889 | -1.339 |
| Im Eigenkapital erfasste Fair Value-Änderungen (OCI II) | -372 | -446 |
| In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen (OCI II) | 262 | 117 |
| Cash-flow-Hedges (OCI II) vor Steuern | -110 | -329 |
| Latente Steuern auf Cash-flow-Hedges (OCI II) | 31 | 97 |
| Cash-flow-Hedges (OCI II) nach Steuern | -79 | -232 |
| Reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus der Fair Value Bewertung von Wertpapieren und Forderungen (Fremdkapitalinstrumente) | ||
| Im Eigenkapital erfasste Fair Value-Änderungen | 28 | -22 |
| In die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | 0 | 0 |
| Reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus der Fair Value Bewertung von Wertpapieren und Forderungen (Fremdkapitalinstrumente) vor Steuern | 28 | -21 |
| Latente Steuern auf reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus der Fair Value Bewertung von Wertpapieren und Forderungen (Fremdkapitalinstrumente) | -8 | 5 |
| Reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus der Fair Value Bewertung von Wertpapieren und Forderungen (Fremdkapitalinstrumente) nach Steuern | 20 | -17 |
| Reklassifizierbare im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen aus At Equity bewerteten Anteilen nach Steuern | -140 | 94 |
| Reklassifizierbare Gewinne/Verluste | -64 | -1.391 |
| Sonstiges Ergebnis vor Steuern | -2.129 | -1.312 |
| Latente Steuern auf das Sonstige Ergebnis | 371 | 440 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -1.758 | -872 |
| Gesamtergebnis | 2.357 | 2.440 |
| davon entfallen auf | ||
| Minderheiten | 13 | 4 |
| Hybridkapitalgeber der Volkswagen AG | 134 | 79 |
| Aktionäre der Volkswagen AG | 2.209 | 2.358 |
| VOLKSWAGEN KONZERN | KONZERNBEREICHE | |||||
| AUTOMOBILE1 | FINANZDIENSTLEISTUNGEN | |||||
| Mio. € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Langfristige Vermögenswerte | 288.358 | 274.620 | 149.365 | 143.153 | 138.993 | 131.467 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 64.947 | 64.613 | 64.746 | 64.404 | 201 | 209 |
| Sachanlagen | 62.781 | 57.630 | 61.553 | 54.619 | 1.227 | 3.010 |
| Vermietete Vermögenswerte | 45.960 | 43.545 | 1.908 | 5.297 | 44.052 | 38.249 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 82.842 | 78.692 | -222 | 9 | 83.064 | 78.684 |
| Finanzanlagen, At Equity bewertete Anteile und sonstige Beteiligungen, sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte | 31.829 | 30.140 | 21.379 | 18.824 | 10.449 | 11.315 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 191.623 | 183.536 | 97.530 | 91.371 | 94.093 | 92.165 |
| Vorräte | 49.786 | 45.745 | 45.263 | 41.302 | 4.523 | 4.443 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 56.744 | 54.216 | -567 | -510 | 57.311 | 54.726 |
| Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte | 42.398 | 37.557 | 21.987 | 13.033 | 20.411 | 24.524 |
| Wertpapiere | 16.918 | 17.080 | 13.347 | 13.376 | 3.571 | 3.703 |
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Termingeldanlagen | 25.778 | 28.938 | 17.501 | 24.169 | 8.277 | 4.769 |
| Bilanzsumme | 479.981 | 458.156 | 246.895 | 234.524 | 233.086 | 223.632 |
| VOLKSWAGEN KONZERN | KONZERNBEREICHE | |||||
| AUTOMOBILE1 | FINANZDIENSTLEISTUNGEN | |||||
| 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | |
| Eigenkapital | 118.637 | 117.342 | 89.140 | 88.850 | 29.497 | 28.492 |
| Eigenkapital der Aktionäre der Volkswagen AG | 104.410 | 104.522 | 75.531 | 76.624 | 28.879 | 27.898 |
| Eigenkapital der Hybridkapitalgeber der Volkswagen AG | 12.471 | 12.596 | 12.471 | 12.596 | - | - |
| Eigenkapital der Anteilseigner der Volkswagen AG | 116.881 | 117.117 | 88.002 | 89.219 | 28.879 | 27.898 |
| Anteile von Minderheiten am Eigenkapital | 1.756 | 225 | 1.139 | -369 | 617 | 594 |
| Langfristige Schulden | 194.405 | 172.846 | 91.226 | 77.692 | 103.180 | 95.154 |
| Finanzschulden | 113.537 | 101.126 | 19.026 | 14.187 | 94.510 | 86.939 |
| Rückstellungen für Pensionen | 39.787 | 33.097 | 39.082 | 32.535 | 705 | 563 |
| Sonstige Schulden | 41.082 | 38.623 | 33.117 | 30.970 | 7.965 | 7.652 |
| Kurzfristige Schulden | 166.939 | 167.968 | 66.529 | 67.982 | 100.410 | 99.986 |
| Minderheitsgesellschaftern gewährte Andienungs-/Ausgleichsrechte | - | 1.853 | - | 1.853 | - | - |
| Finanzschulden | 85.514 | 89.757 | -5.816 | -1.504 | 91.330 | 91.261 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 25.187 | 23.607 | 21.873 | 20.962 | 3.314 | 2.645 |
| Sonstige Schulden | 56.238 | 52.750 | 50.472 | 46.671 | 5.766 | 6.079 |
| Bilanzsumme | 479.981 | 458.156 | 246.895 | 234.524 | 233.086 | 223.632 |
| ÜBRIGE RÜCKLAGEN |
SICHERUNGSGESCHÄFTE | |||||
| Mio. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Währungsumrechnung | Cash-flow-Hedges (OCI I) | Abgegrenzte Kosten der Sicherungsbeziehung (OCI II) |
| Stand vor Anpassung am 01.01.2018 | 1.283 | 14.551 | 81.367 | -3.223 | 3.525 | - |
| Änderung der Bilanzierung aufgrund von IFRS 9 und 15 | - | - | -282 | - | 56 | 63 |
| Stand am 01.01.2018 | 1.283 | 14.551 | 81.085 | -3.223 | 3.581 | 63 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 6.452 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | -113 | -489 | -1.203 | -328 |
| Gesamtergebnis | - | - | 6.339 | -489 | -1.203 | -328 |
| Abgang von Eigenkapitalinstrumenten | - | - | - | - | - | - |
| Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen' | - | - | - | - | - | - |
| Dividendenausschüttungen | - | - | -1.967 | - | - | - |
| Kapitaltransaktionen mit Änderung der Beteiligungsquote | - | - | - | - | - | - |
| Übrige Veränderungen | - | - | -1 | - | - | - |
| Stand am 30.06.2018 | 1.283 | 14.551 | 85.456 | -3.712 | 2.378 | -265 |
| Stand am 01.01.2019 | 1.283 | 14.551 | 91.105 | -3.576 | 1.790 | -629 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 6.875 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | -4.575 | 119 | -547 | -277 |
| Gesamtergebnis | - | - | 2.300 | 119 | -547 | -277 |
| Abgang von Eigenkapitalinstrumenten | - | - | -4 | - | - | - |
| Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen | - | - | - | - | - | - |
| Dividendenausschüttungen | - | - | -2.419 | - | - | - |
| Kapitaltransaktionen mit Änderung der Beteiligungsquote2 | - | - | 363 | 169 | 1 | 0 |
| Übrige Veränderungen | - | - | 62 | - | - | - |
| Stand am 30.06.2019 | 1.283 | 14.551 | 91.407 | -3.288 | 1.243 | -906 |
| Mio. € | Eigenkapital- und Fremdkapitalinstrumente | At Equity bewertete Anteile | Anteile der Hybridkapitalgeber der Volkswagen AG | Anteile der Anteilseigner der Volkswagen AG | Anteile von Minderheiten | Summe Eigenkapital |
| Stand vor Anpassung am 01.01.2018 | 91 | 166 | 11.088 | 108.849 | 229 | 109.077 |
| Änderung der Bilanzierung aufgrund von IFRS 9 und 15 | -225 | - | - | -388 | 1 | -387 |
| Stand am 01.01.2018 | -133 | 166 | 11.088 | 108.461 | 229 | 108.690 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 156 | 6.608 | 5 | 6.613 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 31 | 94 | - | -2.008 | 0 | -2.008 |
| Gesamtergebnis | 31 | 94 | 156 | 4.600 | 4 | 4.605 |
| Abgang von Eigenkapitalinstrumenten | - | - | - | - | - | - |
| Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen' | - | - | 2.737 | 2.737 | - | 2.737 |
| Dividendenausschüttungen | - | - | -282 | -2.249 | -4 | -2.253 |
| Kapitaltransaktionen mit Änderung der Beteiligungsquote | - | - | - | - | - | - |
| Übrige Veränderungen | - | - | 70 | 70 | 2 | 71 |
| Stand am 30.06.2018 | -102 | 260 | 13.770 | 113.619 | 231 | 113.850 |
| Stand am 01.01.2019 | -230 | 228 | 12.596 | 117.117 | 225 | 117.342 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 268 | 7.144 | 24 | 7.168 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 53 | 76 | - | -5.151 | -5 | -5.156 |
| Gesamtergebnis | 53 | 76 | 268 | 1.993 | 19 | 2.012 |
| Abgang von Eigenkapitalinstrumenten | 4 | - | - | - | - | - |
| Kapitalerhöhungen/-herabsetzungen | - | - | - | - | - | - |
| Dividendenausschüttungen | - | - | -393 | -2.812 | -4 | -2.816 |
| Kapitaltransaktionen mit Änderung der Beteiligungsquote2 | -1 | -11 | - | 521 | 1.513 | 2.034 |
| Übrige Veränderungen | - | - | - | 62 | 2 | 65 |
| Stand am 30.06.2019 | -173 | 293 | 12.471 | 116.881 | 1.756 | 118.637 |
1
Die Volkswagen AG verzeichnete aus dem im Juni 2018 begebenen Hybridkapital einen
Zugang von liquiden Mitteln in Höhe von 2.750 Mio. € abzüglich Kapitalbeschaffungskosten
in Höhe von 18 Mio. €. Hinzu kamen zahlungsunwirksame Effekte aus der Abgrenzung von
Steuern in Höhe von 5 Mio. €. Das Hybridkapital ist als gewährtes Eigenkapital zu
klassifizieren.
2
Zu Kapitaltransaktionen mit Änderung der Beteiligungsquote siehe Angabe "Wesentliche
Ereignisse".
| VOLKSWAGEN KONZERN | KONZERNBEREICHE | |||||
| AUTOMOBILE1 | FINANZDIENSTLEISTUNGEN | |||||
| Mio. € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Anfangsbestand Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 28.113 | 18.038 | 23.354 | 13.428 | 4.759 | 4.609 |
| Ergebnis vor Steuern | 9.557 | 8.972 | 8.098 | 7.640 | 1.459 | 1.333 |
| Ertragsteuerzahlungen | -1.137 | -1.459 | -703 | -1.682 | -435 | 223 |
| Abschreibungen2 | 11.975 | 10.745 | 7.900 | 7.388 | 4.075 | 3.357 |
| Veränderung der Pensionen | 201 | 198 | 190 | 191 | 11 | 7 |
| Ergebnis aus der At Equity Bewertung | 368 | 1.479 | 397 | 1.519 | -29 | -39 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge sowie Umgliederungen3 | -220 | 387 | 12 | 402 | -233 | -15 |
| Brutto-Cash-flow | 20.744 | 20.323 | 15.895 | 15.457 | 4.849 | 4.865 |
| Veränderung Working Capital | -14.350 | -15.487 | -2.372 | -5.250 | -11.977 | -10.237 |
| Veränderung der Vorräte | -4.004 | -5.502 | -3.929 | -5.663 | -75 | 161 |
| Veränderung der Forderungen | -3.557 | -7.811 | -3.438 | -4.541 | -119 | -3.270 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten | 4.636 | 5.663 | 3.851 | 4.391 | 785 | 1.272 |
| Veränderung der sonstigen Rückstellungen | 879 | 1.428 | 954 | 1.390 | -75 | 38 |
| Veränderung der Vermieteten Vermögenswerte (ohne Abschreibungen) | -6.178 | -5.964 | 126 | -671 | -6.303 | -5.294 |
| Veränderung der Forderungen aus Finanzdienstleistungen | -6.127 | -3.300 | 63 | -156 | -6.190 | -3.144 |
| Cash-flow laufendes Geschäft | 6.394 | 4.836 | 13.523 | 10.208 | -7.128 | -5.372 |
| Investitionstätigkeit laufendes Geschäft | -8.070 | -7.158 | -7.955 | -6.862 | -115 | -296 |
| davon: Investitionen in Immaterielle Vermögenswerte (ohne aktivierte Entwicklungskosten), Sachanlagen und Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien |
-5.300 | -4.610 | -5.202 | -4.398 | -98 | -212 |
| Entwicklungskosten (aktiviert) | -2.338 | -2.490 | -2.338 | -2.490 | - | - |
| Erwerb und Verkauf von Beteiligungen | -537 | -196 | -504 | -80 | -33 | -116 |
| Netto-Cash-flow4 | -1.675 | -2.322 | 5.568 | 3.346 | -7.243 | -5.668 |
| Veränderung der Geldanlagen in Wertpapieren, Darlehen und Termingeldanlagen | -1.485 | -766 | -5.645 | 2.172 | 4.160 | -2.939 |
| Investitionstätigkeit | -9.555 | -7.924 | -13.599 | -4.690 | 4.045 | -3.235 |
| Finanzierungstätigkeit | -2.142 | 6.352 | -8.706 | -2.722 | 6.564 | 9.074 |
| davon: Kapitaltransaktionen mit Minderheiten | -19 | - | -19 | - | - | - |
| Kapitaleinzahlungen/-rückzahlungen | - | 2.732 | -998 | 2.708 | 998 | 24 |
| MAN Minderheitsaktionäre: Ausgleichszahlungen und Erwerb angedienter Aktien | -1.109 | -1 | -1.109 | -1 | - | - |
| Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel | 195 | -68 | 163 | -69 | 32 | 1 |
| Veränderung der Risikovorsorge auf Zahlungsmittel | 1 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -5.107 | 3.195 | -8.620 | 2.728 | 3.513 | 468 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 30.06.5 | 23.006 | 21.233 | 14.734 | 16.156 | 8.272 | 5.077 |
| Wertpapiere, Darlehensforderungen und Termingeldanlagen Brutto-Liquidität | 29.479 52.485 | 26.535 47.768 | 14.382 29.116 | 12.746 28.902 | 15.097 23.369 | 13.789 18.866 |
| Kreditstand | -199.051 | -169.267 | -13.211 | -2.604 | -185.840 | -166.663 |
| Netto-Liquidität am 30.06.6 | -146.565 | -121.499 | 15.905 | 26.298 | -162.471 | -147.797 |
| nachrichtlich am 01.01. | -134.735 | -119.143 | 19.368 | 22.378 | -154.103 | -141.522 |
1
Inklusive Zuordnung der Konsolidierung zwischen den Konzernbereichen Automobile und
Finanzdienstleistungen.
2
Saldiert mit Zuschreibungen.
3
Im Wesentlichen Bewertung von Finanzinstrumenten zu Marktwerten und Umgliederung der
Ergebnisse aus Anlagen-/Beteiligungsabgängen in die Investitionstätigkeit.
4
Netto-Cash-flow: Cash-flow laufendes Geschäft abzüglich Investitionstätigkeit laufendes
Geschäft (Investitionstätigkeit ohne Veränderung der Geldanlagen in Wertpapieren,
Darlehen und Termingeldanlagen).
5
Der Zahlungsmittelbestand setzt sich aus Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks, Kassenbestand
und jederzeit fälligen Mitteln zusammen.
6
Bestand an Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten, Wertpapieren, Darlehen an
verbundene Unternehmen und Joint Ventures sowie Termingeldanlagen abzüglich Kreditstand
(lang- und kurzfristige Finanzschulden).
Die Kapitalflussrechnung wird in der Anhangangabe zur Kapitalflussrechnung erläutert.
Die Volkswagen AG hat gemäß der Verordnung 1606/2002 des Europäischen Parlaments und
des Rates ihren Konzernabschluss für das Jahr 2018 nach den durch die Europäische
Union übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards, den International Financial
Reporting Standards (IFRS), erstellt. Dementsprechend wurde auch dieser Konzern-Zwischenabschluss
zum 30. Juni 2019 in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) erstellt
und enthält einen gegenüber dem Konzernabschluss verkürzten Berichtsumfang.
Alle Beträge sind jeweils für sich kaufmännisch gerundet; das kann bei der Addition
zu geringfügigen Abweichungen führen.
Zusätzlich zu den berichtspflichtigen Segmenten werden im verkürzten Konzern-Zwischenabschluss
neben der Gewinn- und Verlustrechnung, der Bilanz und der Kapitalflussrechnung für
den Volkswagen Konzern zu Erläuterungszwecken die Konzernbereiche Automobile und Finanzdienstleistungen
dargestellt. Diese stellen keine Pflichtangaben nach IFRS dar. Die Eliminierung der
konzerninternen Beziehungen zwischen den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen
sind dem Konzernbereich Automobile zugeordnet.
Der vorliegende Konzern-Zwischenabschluss wurde einer prüferischen Durchsicht im Sinne
des § 115 WpHG unterzogen.
Die Volkswagen AG hat alle von der EU übernommenen und ab dem 1. Januar 2019 verpflichtend
anzuwendenden Rechnungslegungsnormen umgesetzt.
IFRS 16 ändert die Vorschriften zur Bilanzierung von Leasingverhältnissen und ersetzt
den bisherigen Standard IAS 17 sowie die zugehörigen Interpretationen.
Zentrales Ziel von IFRS 16 ist die bilanzielle Erfassung aller Leasingverhältnisse.
Entsprechend entfällt für Leasingnehmer die bisherige Klassifizierung in Finanzierungs-
und Operating-Leasingverhältnisse. Stattdessen müssen diese für alle Leasingverhältnisse
grundsätzlich ein Nutzungsrecht und eine Leasingverbindlichkeit in ihrer Bilanz erfassen.
Die Leasingverbindlichkeit wird im Volkswagen Konzern nach den mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz
abgezinsten ausstehenden Leasingzahlungen bemessen, während das Nutzungsrecht grundsätzlich
mit dem Betrag der Leasingverbindlichkeit zuzüglich anfänglicher direkter Kosten bewertet
wird. Während der Leasinglaufzeit ist das Nutzungsrecht abzuschreiben und die Leasingverbindlichkeit
unter Anwendung der Effektivzinsmethode und Berücksichtigung der Leasingzahlungen
fortzuschreiben. Anwendungserleichterungen bestehen nach IFRS 16 für kurzfristige
und geringwertige Leasingverhältnisse, die der Volkswagen Konzern in Anspruch nimmt
und daher für solche Leasingverhältnisse kein Nutzungsrecht und keine Verbindlichkeit
ansetzt. Die diesbezüglichen Leasingzahlungen werden unverändert als Aufwand in der
Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Im Zeitpunkt der Erstanwendung wurden Leasingverträge,
deren Leasinglaufzeit vor dem 1. Januar 2020 endet, unabhängig von dem Startdatum
des Leasingvertrags als kurzfristige Leasingverhältnisse klassifiziert. Darüber hinaus
wurde im Zeitpunkt der Erstanwendung für bestehende Verträge keine Neubeurteilung
vorgenommen, ob diese anhand der Kriterien des IFRS 16 ein Leasingverhältnis darstellen
oder nicht. Stattdessen werden Verträge, die bereits unter IAS 17 beziehungsweise
IFRIC 4 als Leasingverhältnis eingestuft waren, auch weiterhin als Leasingverhältnis
klassifiziert. Verträge, die unter IAS 17 beziehungsweise IFRIC 4 nicht als Leasingverhältnis
eingestuft waren, werden auch weiterhin nicht als Leasingverhältnis behandelt.
Die Leasinggeberbilanzierung entspricht im Wesentlichen den ehemaligen Vorschriften
des IAS 17. Leasinggeber müssen auch weiterhin auf Grundlage der Verteilung der Chancen
und Risiken aus dem Vermögenswert eine Klassifizierung in Finanzierungs- und Operating-Leasingverhältnisse
vornehmen.
Der Volkswagen Konzern bilanziert erstmalig zum 1. Januar 2019 unter Anwendung der
modifiziert retrospektiven Methode Leasingverhältnisse nach den Vorgaben des IFRS
16. Die Vorjahresperioden wurden nicht angepasst. Die Leasingverbindlichkeit ist nach
dieser Methodik zum Umstellungszeitpunkt mit dem Barwert der ausstehenden Leasingzahlungen
anzusetzen. Der Barwertermittlung liegen dabei Grenzfremdkapitalzinssätze vom 1. Januar
2019 zu Grunde. Der gewichtete durchschnittliche Zinssatz hierfür betrug im Volkswagen
Konzern 3,7 %.
Vereinfachend werden die Nutzungsrechte mit dem Betrag der jeweiligen Leasingverbindlichkeit
- bereinigt um im Voraus geleistete oder abgegrenzte Leasingzahlungen - bilanziert.
Unter Anwendung der Ausnahmeregelung wird das Nutzungsrecht um diejenigen Beträge
korrigiert, die zum 31. Dezember 2018 als Rückstellungen für belastende Operating-Leasingverträge
in der Bilanz angesetzt waren. Auf eine Wertminderungsprüfung der Nutzungsrechte im
Zeitpunkt der Erstanwendung wurde in diesem Zusammenhang verzichtet. Die in der Bilanz
angesetzten Nutzungsrechte werden in denjenigen Bilanzpositionen ausgewiesen, in denen
die dem Leasingvertrag zugrundeliegenden Vermögenswerte ausgewiesen worden wären,
wenn sie im Eigentum des Volkswagen Konzerns stehen würden. Die Nutzungsrechte werden
daher zum Stichtag unter den Langfristigen Vermögenswerten im Wesentlichen in dem
Posten Sachanlagen ausgewiesen.
Aufgrund der erstmaligen Erfassung der Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten
ergaben sich zum 1. Januar 2019 folgende Effekte:
| ― |
In der Eröffnungsbilanz wurden Nutzungsrechte in Höhe von 5,5 Mrd. € erfasst (davon 5,4 Mrd. € in den Sachanlagen und 0,1 Mrd. € in den Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien). Aktivierte Vorauszahlungen, abgegrenzte Schulden und Rückstellungen für belastende Operating-Leasingverträge wurden mit den Nutzungsrechten verrechnet. Von den angesetzten Nutzungsrechten waren zum 31. Dezember 2018 bereits 0,4 Mrd. € im Rahmen von Finanzierungs-Leasingverhältnissen bilanziell erfasst. Im Rahmen der Einführung des IFRS 16 wurde die Zuordnung von langfristigen Vermögenswerten angepasst. Hieraus resultierte eine Umgliederung von Sachanlagen in Höhe von 0,4 Mrd. € in die Vermieteten Vermögenswerte und die Als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. |
| ― |
Leasingverbindlichkeiten sind in der Eröffnungsbilanz in Höhe von 5,6 Mrd. € passiviert und unter den lang- und kurzfristigen Finanzschulden ausgewiesen. Von den angesetzten Leasingverbindlichkeiten waren zum 31. Dezember 2018 bereits 0,4 Mrd. € im Rahmen von Finanzierungs-Leasingverhältnissen bilanziell erfasst. |
| ― |
Im Eigenkapital ergaben sich keine Effekte aus der Erstanwendung. |
Die Differenz zwischen den mit dem Grenzfremdkapitalzinssatz zum 31. Dezember 2018
diskontierten erwarteten Auszahlungen für Operating-Leasingverhältnisse in Höhe von
4,9 Mrd. € und den in der Eröffnungsbilanz erfassten Leasingverbindlichkeiten in Höhe
von 5,6 Mrd. € ergibt sich im Wesentlichen aus der Berücksichtigung bereits bestehender
Finanzierungs-Leasingverhältnisse und einer Neueinschätzung der erwarteten Leasingzahlungen,
etwa aufgrund der Aktivierung bestimmter variabler Leasingzahlungen. Auch wurden die
bei der Passivierung berücksichtigten Leasinglaufzeiten nach den Vorgaben des IFRS
16 neu beurteilt. Dabei wurden hinreichend sichere Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen
bei der Bestimmung der zu aktivierenden Leasingzahlungen berücksichtigt. Daneben sind
Leasingzahlungen für geringwertige und kurzfristige Leasingverhältnisse nicht in den
Leasingverbindlichkeiten der Eröffnungsbilanz enthalten.
Im Gegensatz zur bisherigen Vorgehensweise, nach der Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse
vollständig im Operativen Ergebnis gezeigt wurden, werden nach IFRS 16 im Konzernbereich
Automobile nur noch die Abschreibungen auf die Nutzungsrechte dem Operativen Ergebnis
zugerechnet. Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Leasingverbindlichkeiten
werden im Konzernbereich Automobile im Finanzergebnis ausgewiesen. Dadurch kommt es
im ersten Halbjahr 2019 zu einer Entlastung im Operativen Ergebnis in Höhe von 0,1
Mrd. €.
Durch die geänderte Erfassung von Aufwendungen aus Operating-Leasingverhältnissen
in der Kapitalflussrechnung ergibt sich im ersten Halbjahr 2019 eine Verbesserung
des Cash-flow laufendes Geschäft und des Netto-Cash-flow in Höhe von 0,5 Mrd. €. Davon
entfallen 0,4 Mrd. € auf den Konzernbereich Automobile. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit
verringert sich entsprechend. Der aus der Änderung der Bilanzierungsregeln resultierende
Anstieg der Finanzschulden wirkt sich zum 30. Juni 2019 mit 5,4 Mrd. € negativ auf
die Nettoliquidität des Volkswagen Konzerns aus. Davon entfallen 5,1 Mrd. € auf den
Konzernbereich Automobile.
Zudem ergeben sich deutlich umfangreichere Anhangangaben.
Für den vorliegenden Konzern-Zwischenabschluss wurde ein Abzinsungssatz für Pensionsrückstellungen
im Inland in Höhe von 1,2 % (31. Dezember 2018: 2,0 %) verwendet.
Die Ermittlung des Ertragsteueraufwands für den Konzern-Zwischenabschluss erfolgt
gemäß IAS 34 (Zwischenberichterstattung) auf Basis des durchschnittlichen jährlichen
Steuersatzes, der für das gesamte Geschäftsjahr erwartet wird.
Im Übrigen werden bei der Aufstellung des Konzern-Zwischenabschlusses und der Ermittlung
der Vergleichszahlen für das Vorjahr grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
sowie Konsolidierungsgrundsätze wie im Konzernabschluss 2018 angewandt. Eine detaillierte
Beschreibung dieser Methoden ist im Anhang des Konzernabschlusses 2018 unter der Angabe
"Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" veröffentlicht.
Darüber hinaus sind die Auswirkungen neuer Standards unter der Angabe "Nicht angewendete
neue beziehungsweise geänderte IFRS" näher beschrieben. Der Konzernabschluss 2018
ist auch im Internet unter www.volkswagenag.com/de/InvestorRelations.html abrufbar.
Am 18. September 2015 veröffentlichte die US-amerikanische Umweltschutzbehörde (Environmental Protection Agency, EPA) eine "Notice of Violation" und gab öffentlich bekannt, dass bei Abgastests an bestimmten Fahrzeugen mit 2,0 l Dieselmotoren des Volkswagen Konzerns in den USA Unregelmäßigkeiten bei Stickoxid (NOx )-Emissionen festgestellt wurden. Danach erfolgten weitere Meldungen zum Umfang der Dieselthematik. Detaillierte Erläuterungen finden sich im Konzernabschluss 2018 unter der Angabe "Wesentliche Ereignisse".
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 waren in diesem Zusammenhang zusätzliche
Aufwendungen für Rechtsrisiken in Höhe von 1,0 Mrd. € zu erfassen. Diese resultieren
im Wesentlichen aus zusätzlichen Aufwendungen für Rechtsrisiken insbesondere aus dem
im Mai 2019 erlassenen Bußgeldbescheid der Staatsanwaltschaft Stuttgart in Höhe von
0,5 Mrd. €, durch den das laufende Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Dr. Ing.
h.c. F. Porsche AG beendet wurde, und höheren Rechtsverteidigungskosten.
Darüber hinaus liegen dem Vorstand der Volkswagen AG nach wie vor keine belastbaren
Erkenntnisse oder Einschätzungen hinsichtlich des Sachverhalts vor, die zu einer anderen
Bewertung der damit verbundenen Risiken (zum Beispiel Anlegerklagen) führen würden.
Weitere Angaben zu den Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Dieselthematik
finden sich unter der Angabe "Rechtsstreitigkeiten".
Im August 2018 wurde der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) mit der
MAN SE außerordentlich zum 1. Januar 2019 gekündigt. Im Anschluss an die Bekanntmachung
der Eintragung der Beendigung des BGAV ins Handelsregister erhielten die Minderheitsaktionäre
der MAN SE nach den Bestimmungen des BGAV das Recht, ihre Aktien in einem Zeitraum
von zwei Monaten Volkswagen anzudienen. In der Folge sind im ersten Halbjahr dieses
Jahres 1,1 Mrd. € für den Erwerb angedienter Aktien und Ausgleichszahlungen abgeflossen.
Die in der Bilanz ausgewiesenen "Minderheitsgesellschaftern gewährte Andienungs-/Ausgleichsrechte"
reduzierten sich entsprechend. Die den Minderheitsgesellschaftern der MAN SE gewährten
Andienungsrechte sind zum 4. März 2019 ausgelaufen. Der verbliebene Betrag in Höhe
von 0,7 Mrd. € wurde erfolgsneutral ins Eigenkapital umgegliedert, wovon 0,3 Mrd.
€ auf Minderheiten entfallen.
Seit dem 28. Juni 2019 werden 50 Mio. Aktien der TRATON SE in den regulierten Märkten
der Frankfurter Wertpapierbörse und der Nasdaq Stockholm gehandelt. Der Platzierungspreis
wurde auf 27,00 € je Aktie festgelegt. Das Eigenkapital des Volkswagen Konzerns hat
sich dadurch um 1,4 Mrd. € erhöht, wovon 1,2 Mrd. € als Anteile von Minderheiten ausgewiesen
werden. Der Zufluss an Zahlungsmitteln in Höhe von 1,4 Mrd. € ist zu Beginn des dritten
Quartals 2019 erfolgt.
Darüber hinaus könnten bei Ausübung der Greenshoe-Option von bis zu 7,5 Mio. Aktien
durch die Konsortialbanken im dritten Quartal 2019 weitere Aktien zum Platzierungspreis
angeboten werden.
Neben der Volkswagen AG, die ihren Sitz in Wolfsburg hat und beim Amtsgericht Braunschweig
unter HRB 100484 eingetragen ist, werden in den Konzernabschluss alle wesentlichen
in- und ausländischen Tochterunternehmen einschließlich strukturierter Unternehmen
einbezogen, die die Volkswagen AG unmittelbar oder mittelbar beherrscht. Dies ist
der Fall, wenn die Volkswagen AG unmittelbar oder mittelbar die Verfügungsgewalt aufgrund
von Stimmrechten oder anderen Rechten über das potenzielle Tochterunternehmen besitzt,
an positiven oder negativen variablen Rückflüssen aus dem potenziellen Tochterunternehmen
partizipiert und diese Rückflüsse beeinflussen kann.
| Mio. € | Pkw und leichte Nutzfahrzeuge | Nutzfahrzeuge | Power Engineering | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente | Überleitung |
| Fahrzeuge | 73.595 | 7.641 | - | - | 81.235 | -6.381 |
| Originalteile | 6.358 | 1.661 | - | - | 8.019 | -48 |
| Gebrauchtfahrzeuge und Fremdprodukte | 5.831 | 710 | - | - | 6.541 | -250 |
| Motoren, Aggregate und Teilelieferungen | 5.930 | 326 | - | - | 6.255 | -8 |
| Power Engineering | - | - | 1.637 | - | 1.637 | -1 |
| Motorräder | 375 | - | - | - | 375 | - |
| Vermiet- und Leasinggeschäft | 418 | 801 | - | 13.695 | 14.913 | -2.148 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 120 | 3 | - | 3.564 | 3.687 | -91 |
| Sicherungsgeschäfte Umsatzerlöse | 950 | 9 | 0 | - | 959 | 41 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 3.952 | 837 | - | 403 | 5.192 | -552 |
| 97.527 | 11.988 | 1.637 | 17.662 | 128.815 | -9.437 |
| Mio. € | Volkswagen Konzern |
| Fahrzeuge | 74.854 |
| Originalteile | 7.971 |
| Gebrauchtfahrzeuge und Fremdprodukte | 6.291 |
| Motoren, Aggregate und Teilelieferungen | 6.247 |
| Power Engineering | 1.636 |
| Motorräder | 375 |
| Vermiet- und Leasinggeschäft | 12.765 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 3.597 |
| Sicherungsgeschäfte Umsatzerlöse | 1.000 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 4.640 |
| 119.377 |
| Mio. € | Pkw und leichte Nutzfahrzeuge | Nutzfahrzeuge | Power Engineering | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente | Überleitung |
| Fahrzeuge | 78.061 | 8.849 | - | - | 86.910 | -7.773 |
| Originalteile | 6.599 | 1.719 | - | - | 8.318 | -58 |
| Gebrauchtfahrzeuge und Fremdprodukte | 6.431 | 716 | - | - | 7.147 | -223 |
| Motoren, Aggregate und Teilelieferungen | 5.385 | 320 | - | - | 5.705 | -10 |
| Power Engineering | - | - | 1.864 | - | 1.864 | -1 |
| Motorräder | 378 | - | - | - | 378 | - |
| Vermiet- und Leasinggeschäft | 485 | 858 | 0 | 14.657 | 16.000 | -2.055 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 112 | 2 | - | 3.970 | 4.084 | -109 |
| Sicherungsgeschäfte Umsatzerlöse | 79 | -11 | - | - | 68 | 72 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 3.713 | 867 | - | 444 | 5.024 | -143 |
| 101.243 | 13.320 | 1.864 | 19.071 | 135.498 | -10.301 |
| Mio. € | Volkswagen Konzern |
| Fahrzeuge | 79.136 |
| Originalteile | 8.260 |
| Gebrauchtfahrzeuge und Fremdprodukte | 6.924 |
| Motoren, Aggregate und Teilelieferungen | 5.695 |
| Power Engineering | 1.862 |
| Motorräder | 378 |
| Vermiet- und Leasinggeschäft | 13.945 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 3.975 |
| Sicherungsgeschäfte Umsatzerlöse | 140 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 4.881 |
| 125.197 |
Die Sonstigen Umsatzerlöse umfassen unter anderem Erlöse aus Werkstattleistungen sowie
Lizenzeinnahmen.
In den Kosten der Umsatzerlöse sind die dem Finanzdienstleistungsgeschäft zuzuordnenden
Zinsaufwendungen in Höhe von 1.357 Mio.€ (Vorjahr: 1.065 Mio.€) enthalten.
Darüber hinaus werden in den Kosten der Umsatzerlöse neben den planmäßigen auch außerplanmäßige
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Vermietete Vermögenswerte
berücksichtigt. Die auf Basis aktualisierter Wertminderungstests ermittelten außerplanmäßigen
Abschreibungen belaufen sich auf insgesamt 502 Mio.€ (Vorjahr: 336 Mio.€). Die Basis
zur Berechnung der außerplanmäßigen Abschreibungen bildet der Nutzungswert.
| 1. HALBJAHR | |||
| Mio. € | 2019 | 2018 | % |
| Forschungs- und Entwicklungskosten gesamt | 7.033 | 6.747 | 4,2 |
| davon: aktivierte Entwicklungskosten | 2.338 | 2.490 | -6,1 |
| Aktivierungsquote in % | 33,2 | 36,9 | |
| Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten | 1.827 | 1.845 | -1,0 |
| Ergebniswirksam verrechnete Forschungs- und Entwicklungskosten | 6.522 | 6.102 | 6,9 |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Ergebnisanteils
der Aktionäre der Volkswagen AG und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der
sich während des Berichtszeitraums in Umlauf befindenden Stamm- und Vorzugsaktien.
Da die unverwässerte und die verwässerte Zahl der Aktien identisch sind, entspricht
das unverwässerte auch dem verwässerten Ergebnis je Aktie. Gemäß § 27 der Satzung
der Volkswagen AG steht der Vorzugsaktie eine um 0,06€ höhere Dividende als der Stammaktie
zu.
| 2. QUARTAL | 1. HALBJAHR | ||||
| 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | ||
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien | |||||
| Stammaktien: unverwässert | Mio. | 295,1 | 295,1 | 295,1 | 295,1 |
| verwässert | Mio. | 295,1 | 295,1 | 295,1 | 295,1 |
| Vorzugsaktien: unverwässert | Mio. | 206,2 | 206,2 | 206,2 | 206,2 |
| verwässert | Mio. | 206,2 | 206,2 | 206,2 | 206,2 |
| Ergebnis nach Steuern | Mio. € | 4.115 | 3.313 | 7.168 | 6.613 |
| Anteil von Minderheiten | Mio. € | 17 | 3 | 24 | 5 |
| Ergebnisanteil der Hybridkapitalgeber der Volkswagen AG | Mio. € | 134 | 79 | 268 | 156 |
| Ergebnisanteil der Aktionäre der Volkswagen AG | Mio. € | 3.964 | 3.230 | 6.875 | 6.452 |
| Ergebnis je Aktie | |||||
| Stammaktien: unverwässert | € | 7,91 | 6,44 | 13,69 | 12,85 |
| verwässert | € | 7,91 | 6,44 | 13,69 | 12,85 |
| Vorzugsaktien: unverwässert | € | 7,91 | 6,44 | 13,75 | 12,91 |
| verwässert | € | 7,91 | 6,44 | 13,75 | 12,91 |
| Mio. € | Nettobuchwert 01.01.20191 | Zugänge/ Änderung Kons.kreis | Abgänge/ Übrige Bewegungen | Abschreibungen | Nettobuchwert 30.06.2019 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 64.613 | 2.584 | 63 | 2.187 | 64.947 |
| Sachanlagen | 62.345 | 5.723 | -364 | 5.652 | 62.781 |
| Vermietete Vermögenswerte | 43.922 | 11.773 | 5.603 | 4.133 | 45.960 |
1
Der Eröffnungsbilanzwert wurde angepasst (siehe Erläuterungen zu IFRS 16).
| Mio. € | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 6.199 | 5.543 |
| Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 4.712 | 4.382 |
| Fertige Erzeugnisse, Waren | 32.320 | 30.553 |
| Kurzfristiges Vermietvermögen | 6.380 | 5.107 |
| Geleistete Anzahlungen | 175 | 168 |
| Sicherungsgeschäfte Vorräte | -1 | -8 |
| 49.786 | 45.745 |
Im Berichtszeitraum waren keine wesentlichen Wertminderungen und Zuschreibungen auf
Vorräte vorzunehmen.
| Mio. € | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 19.876 | 17.888 |
| Übrige sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte | 22.522 | 19.669 |
| 42.398 | 37.557 |
Das Operative Ergebnis wurde im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019 mit 413
Mio.€ (Vorjahr: 402 Mio.€) aus Wertminderungen und Zuschreibungen auf lang- und kurzfristige
finanzielle Vermögenswerte belastet.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten auch Forderungen aus der
Langfristfertigung (vertragliche Vermögenswerte).
Das Gezeichnete Kapital setzt sich aus 295.089.818 nennwertlosen Stammaktien und 206.205.445
nennwertlosen Vorzugsaktien zusammen und beträgt 1.283 Mio.€ (Vorjahr: 1.283 Mio.€).
Im Berichtszeitraum hat die Volkswagen AG eine Dividende in Höhe von 2.419 Mio. €
(Vorjahr: 1.967 Mio. €) ausgeschüttet. Davon entfielen 1.416 Mio. € (Vorjahr: 1.151
Mio. €) auf Stammaktien und 1.002 Mio. € (Vorjahr: 817 Mio. €) auf Vorzugsaktien.
Die Anteile von Minderheitsgesellschaftern (nicht beherrschende Anteile) am Eigenkapital
entfallen im Wesentlichen auf die Aktionäre der TRATON SE, MAN SE, SCANIA AB, RENK
AG und der AUDI AG.
| Mio. € | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Anleihen und Schuldverschreibungen | 88.729 | 81.391 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 16.354 | 15.447 |
| Einlagengeschäft | 1.985 | 1.455 |
| Leasingverbindlichkeiten | 4.825 | 399 |
| Übrige Finanzschulden | 1.644 | 2.433 |
| 113.537 | 101.126 |
| Mio. € | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Anleihen und Schuldverschreibungen | 37.375 | 41.513 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 16.289 | 18.455 |
| Einlagengeschäft | 29.598 | 28.555 |
| Leasingverbindlichkeiten | 968 | 51 |
| Übrige Finanzschulden | 1.283 | 1.183 |
| 85.514 | 89.757 |
Die Prinzipien und Methoden zur Fair Value Bewertung sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich
unverändert. Detaillierte Erläuterungen zu den Bewertungsprinzipien und -methoden
finden sich im Konzern-abschluss 2018 unter der Angabe "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze".
Der Fair Value entspricht im Allgemeinen dem Markt- oder Börsenwert. Wenn kein aktiver
Markt existiert, wird der Fair Value mittels finanzmathematischer Methoden, zum Beispiel
durch die Diskontierung der zukünftigen Zahlungsströme mit dem Marktzinssatz oder
durch die Anwendung anerkannter Optionspreismodelle, ermittelt.
Die erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Vermögenswerte und Schulden umfassen
derivative Finanzinstrumente, die nicht nach den Regelungen des Hedge Accounting bilanziert
werden. Hierzu zählen im Wesentlichen Warentermingeschäfte, Devisentermingeschäfte
auf Warentermingeschäfte sowie in bestimmten Fällen Zinsswaps, Währungsswaps und Zins-/Währungsswaps.
Zum anderen werden die sonstigen Beteiligungen (grundsätzlich Anteile mit einer Beteiligungsquote
von weniger als 20%) an Personengesellschaften (Fremdkapitalinstrumente), Forderungen
aus Kundenfinanzierung, deren Rückflüsse nicht nur Zins- und Tilgungszahlungen beinhalten,
sowie finanzielle Vermögenswerte, die im Rahmen von vom Volkswagen Konzern beherrschten
Spezialfonds gehalten werden, erfolgswirksam zum Fair Value bewertet. Die derivativen
Finanzinstrumente in Sicherungsbeziehungen (Derivate im Hedge Accounting) werden in
Abhängigkeit des zu Grunde liegenden Grundgeschäfts entweder erfolgsneutral oder erfolgswirksam
zum Fair Value bewertet.
Zu den erfolgsneutral zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten gehören
sonstige Beteiligungen (grundsätzlich Anteile mit einer Beteiligungsquote von weniger
als 20%) an Kapitalgesellschaften (Eigenkapitalinstrumente) und Aktien, für die der
Volkswagen Konzern in der Regel das Wahlrecht zur erfolgsneutralen Bewertung zum Fair
Value in Anspruch nimmt, sowie Wertpapiere (Fremdkapitalinstrumente), deren Zahlungsströme
ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen umfassen und die im Rahmen eines Geschäftsmodells
gehalten werden, dessen Zielsetzung sowohl in der Vereinnahmung der vertraglichen
Zahlungsströme als auch in dem Verkauf finanzieller Vermögenswerte besteht. Im Rahmen
der erfolgsneutralen Bewertung werden die Änderungen des Fair Value nach Berücksichtigung
latenter Steuern im Eigenkapital erfasst. Im Falle von Wertpapieren (Fremdkapitalinstrumente)
werden Wertberichtigungen unmittelbar in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Die Ermittlung des Fair Value wird anhand einheitlicher Bewertungsmethoden sowie Bewertungsparameter
vorgenommen. Die Durchführung der Fair Value Bewertung bei Finanzinstrumenten der
Stufe 2 und 3 wird auf Basis zentraler Vorgaben in den einzelnen Konzernbereichen
durchgeführt.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Überleitung der Bilanzposten zu den Klassen von
Finanzinstrumenten, aufgeteilt nach Buchwerten und Fair Values der Finanzinstrumente.
Der Fair Value der zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente,
wie Forderungen und Verbindlichkeiten, wird durch die Abzinsung unter Berücksichtigung
eines risikoadäquaten und laufzeitkongruenten Marktzinses ermittelt. Aus Wesentlichkeitsgründen
wird grundsätzlich der Fair Value für kurzfristige Bilanzposten dem Bilanzwert gleichgesetzt.
Die für den Fair Value der Forderungen maßgeblichen Risikovariablen sind risikoadjustierte
Zinssätze.
| ZUM FAIR VALUE BEWERTET | ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN BEWERTET | DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE IN SICHERUNGSBEZIEHUNGEN | KEINER BEWERTUNGSKATEGORIE ZUGEORDNET | BILANZPOSTEN ZUM 31.12.2018 | ||
| Mio. € | Buchwert | Buchwert | Fair Value | Buchwert | Buchwert | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||||||
| At Equity bewertete Anteile | - | - | - | - | 8.434 | 8.434 |
| Sonstige Beteiligungen | 134 | - | - | - | 1.340 | 1.474 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 286 | 46.905 | 47.789 | - | 31.501 | 78.692 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 772 | 4.240 | 4.252 | 1.510 | - | 6.521 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | - | 17.537 | 17.537 | - | 352 | 17.888 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 22 | 36.529 | 36.529 | - | 17.665 | 54.216 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.094 | 9.179 | 9.179 | 1.341 | 1 | 11.615 |
| Wertpapiere | 16.940 | 140 | 140 | - | - | 17.080 |
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Termingeldanlagen | - | 28.938 | 28.938 | - |
- |
28.938 |
| Langfristige Schulden | ||||||
| Finanzschulden | - | 100.727 | 100.964 | - | 399 | 101.126 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 767 | 2.085 | 2.087 | 368 | - | 3.219 |
| Kurzfristige Schulden | ||||||
| Minderheitsgesellschaftern gewährte Andienungs-/ Ausgleichsrechte | - |
1.853 | 1.853 | - |
- |
1.853 |
| Finanzschulden | - |
89.707 | 89.707 | - | 51 | 89.757 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - |
23.607 | 23.607 | - | - | 23.607 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 718 | 8.010 | 8.010 | 721 | - | 9.449 |
| ZUM FAIR VALUE BEWERTET | ZU FORTGEFÜHRTEN ANSCHAFFUNGSKOSTEN BEWERTET | DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTE IN SICHERUNGSBEZIEHUNGEN | KEINER BEWERTUNGSKATEGORIE ZUGEORDNET | BILANZPOSTEN ZUM 30.06.2019 | ||
| Mio. € | Buchwert | Buchwert | Fair Value | Buchwert | Buchwert | |
| Langfristige Vermögenswerte | ||||||
| At Equity bewertete Anteile | - | - | - | - | 8.348 | 8.348 |
| Sonstige Beteiligungen | 146 | - | - | - | 1.522 | 1.668 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 288 | 49.235 | 50.420 | - | 33.319 | 82.842 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 747 | 3.237 | 3.279 | 1.465 | - | 5.449 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2 | 19.456 | 19.456 | - | 418 | 19.876 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 22 | 38.344 | 38.344 | - | 18.378 | 56.744 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.062 | 12.044 | 12.044 | 949 | - | 14.055 |
| Wertpapiere | 16.757 | 161 | 161 | - | - | 16.918 |
| Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und Termingeldanlagen | - | 25.778 | 25.778 | - |
- |
25.778 |
| Langfristige Schulden | ||||||
| Finanzschulden | - | 108.712 | 110.578 | - | 4.825 | 113.537 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 963 | 2.168 | 2.173 | 560 | - | 3.692 |
| Kurzfristige Schulden | ||||||
| Finanzschulden | - | 84.546 | 84.546 | - | 968 | 85.514 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | - | 25.187 | 25.187 | - | - |
25.187 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 861 | 8.775 | 8.775 | 840 | - |
10.476 |
Die Leasingforderungen haben einen Buchwert von 51.696 Mio. € (Vorjahr: 49.166 Mio.
€) und einen Fair Value (Fair Value Hierarchie Stufe 3) von 52.575 Mio. € (Vorjahr:
49.791 Mio. €). Die Leasingverbindlichkeiten haben einen Buchwert von 5.793 Mio. €
(Vorjahr: 449 Mio. €) und einen Fair Value (Fair Value Hierarchie Stufe 2) von 5.829
Mio. € (Vorjahr: 466 Mio. €). Der Anstieg der Leasingverbindlichkeiten resultiert
aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 (siehe Erläuterungen zu IFRS 16).
Folgende Tabellen zeigen eine Übersicht der zum Fair Value bewerteten finanziellen
Vermögenswerte und Schulden:
| Mio. € | 31.12.2018 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Sonstige Beteiligungen | 134 | 56 | 25 | 53 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 286 | - | - | 286 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 772 | - | 357 | 415 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 22 | - | - | 22 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.094 | - | 880 | 214 |
| Wertpapiere | 16.940 | 16.940 | - | - |
| Langfristige Schulden | ||||
| Sonstige finanzielle Schulden | 767 | - | 250 | 516 |
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Sonstige finanzielle Schulden | 718 | - | 419 | 299 |
| Mio. € | 30.06.2019 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Sonstige Beteiligungen | 146 | 66 | 0 | 79 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 288 | - | - | 288 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 747 | - | 485 | 262 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2 | - | - | 2 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 22 | - | - | 22 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.062 | - | 726 | 336 |
| Wertpapiere | 16.757 | 16.757 | - | - |
| Langfristige Schulden | ||||
| Sonstige finanzielle Schulden | 963 | - | 474 | 489 |
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Sonstige finanzielle Schulden | 861 | - | 570 | 291 |
| Mio. € | 31.12.2018 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.510 | - | 1.510 | - |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.341 | - | 1.341 | - |
| Langfristige Schulden | ||||
| Sonstige finanzielle Schulden | 368 | - | 368 | 0 |
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Sonstige finanzielle Schulden | 721 | - | 721 | - |
| Mio. € | 30.06.2019 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 |
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.465 | - | 1.465 | - |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 949 | - | 949 | - |
| Langfristige Schulden | ||||
| Sonstige finanzielle Schulden | 560 | - | 560 | - |
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Sonstige finanzielle Schulden | 840 | - | 840 | - |
Die Zuordnung der Fair Values in die drei Stufen der Fair Value Hierarchie richtet
sich nach der Verfügbarkeit beobachtbarer Marktpreise. In Stufe 1 werden Fair Values
von Finanzinstrumenten gezeigt, für die ein Preis direkt auf einem aktiven Markt ermittelt
werden kann. Darunter fallen zum Beispiel Wertpapiere und zum Fair Value bewertete
sonstige Beteiligungen. Fair Values in Stufe 2, beispielsweise bei Derivaten, werden
auf Basis von Marktdaten gemäß marktbezogener Bewertungsverfahren ermittelt. Hierbei
werden insbesondere Währungskurse, Zinskurven sowie Rohstoffpreise verwendet, welche
an den entsprechenden Märkten beobachtbar sind und über Preisserviceagenturen bezogen
werden. Fair Values der Stufe 3 errechnen sich über Bewertungsverfahren, bei denen
nicht direkt auf dem aktiven Markt beobachtbare Faktoren einbezogen werden. Im Volkswagen
Konzern sind der Stufe 3 langfristige Warentermingeschäfte zugeordnet, da für die
Bewertung die am Markt vorhandenen Kurse extrapoliert werden müssen. Die Extrapolation
erfolgt auf Basis von beobachtbaren Inputfaktoren für die unterschiedlichen Rohstoffe,
welche über Preisserviceagenturen bezogen werden. Des Weiteren werden in der Stufe
3 Optionen auf Eigenkapitalinstrumente und Restwertsicherungsmodelle, Forderungen
aus Kundenfinanzierung sowie Fahrzeugfinanzierungsprogramme gezeigt. Für die Bewertung
der Eigenkapitalinstrumente werden dabei insbesondere die jeweiligen Unternehmensplanungen
sowie unternehmensindividuelle Diskontzinssätze verwendet. Wesentlicher Inputfaktor
zur Bestimmung des Fair Value für die Restwertsicherungsmodelle sind Prognosen sowie
Schätzungen von Gebrauchtwagenrestwerten der entsprechenden Modelle. Zur Bewertung
der Fahrzeugfinanzierungsprogramme wird insbesondere der entsprechende Fahrzeugpreis
berücksichtigt.
Die nachfolgende Tabelle gibt eine zusammenfassende Übersicht der Entwicklung der
zum Fair Value bewerteten Bilanzposten in der Stufe 3:
| Mio. € | Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte | Zum Fair Value bewertete finanzielle Schulden |
| Stand am 01.01.2018 | 823 | 765 |
| Währungsänderungen | -24 | 1 |
| Gesamtergebnis | 62 | 88 |
| erfolgswirksam | -18 | 88 |
| erfolgsneutral | 80 | - |
| Zugänge (Zukäufe) | 163 | 6 |
| Realisierungen | -88 | -49 |
| Umgliederung in Stufe 2 | -30 | 0 |
| Stand am 30.06.2018 | 907 | 811 |
| Erfolgswirksam erfasste Ergebnisse | -18 | -88 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -18 | -88 |
| davon entfallen auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Schulden | -21 | -94 |
| Finanzergebnis | 0 | 0 |
| davon entfallen auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Schulden | 1 | - |
| Mio. € | Zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte | Zum Fair Value bewertete finanzielle Schulden |
| Stand am 01.01.2019 | 990 | 816 |
| Währungsänderungen | 8 | 0 |
| Gesamtergebnis | 48 | 62 |
| erfolgswirksam | 40 | 62 |
| erfolgsneutral | 8 | - |
| Zugänge (Zukäufe) | 20 | - |
| Realisierungen | -71 | -76 |
| Umgliederung in Stufe 2 | -6 | -21 |
| Stand am 30.06.2019 | 990 | 780 |
| Erfolgswirksam erfasste Ergebnisse | 40 | -62 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 45 | -61 |
| davon entfallen auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Schulden | 40 | -37 |
| Finanzergebnis | -4 | -1 |
| davon entfallen auf zum Bilanzstichtag gehaltene Vermögenswerte/Schulden | -4 | - |
Die Umgliederungen zwischen den Stufen der Fair Value Hierarchie werden zu den jeweiligen
Berichtsstichtagen berücksichtigt. Die Umgliederungen aus Stufe 3 in Stufe 2 beinhalten
Warentermingeschäfte, für die aufgrund der abnehmenden Restlaufzeit beobachtbare Marktkurse
zur Bewertung zur Verfügung stehen, sodass keine Extrapolation mehr notwendig ist.
Es gab keine Verschiebungen zwischen weiteren Stufen der Fair Value Hierarchie.
Für den Fair Value der Warentermingeschäfte ist der Rohstoffpreis die wesentliche
Risikovariable. Mittels Sensitivitätsanalyse wird der Effekt von Änderungen des Rohstoffpreises
auf das Ergebnis nach Ertragsteuern und das Eigenkapital dargestellt.
Wenn die Rohstoffpreise der der Stufe 3 zugeordneten Warentermingeschäfte zum 30.
Juni 2019 um 10% höher (niedriger) gewesen wären, wäre das Ergebnis nach Ertragsteuern
um 117 Mio. € (Vorjahr: 11 Mio. €) höher (niedriger) ausgefallen. Auf das Eigenkapital
ergeben sich keine Effekte.
Die für die Bewertung der vom Unternehmen gehaltenen Optionen auf Eigenkapitalinstrumente
maßgebliche Risikovariable ist der jeweilige Unternehmenswert. Mittels einer Sensitivitätsanalyse
werden Effekte aus einer Änderung der Risikovariablen auf das Ergebnis nach Ertragsteuern
dargestellt.
Wenn die unterstellten Unternehmenswerte zum 30. Juni 2019 um 10% höher gewesen wären,
wäre das Ergebnis nach Ertragsteuern um 2 Mio.€ (Vorjahr: 3 Mio.€) höher ausgefallen.
Wenn die unterstellten Unternehmenswerte zum 30. Juni 2019 um 10 % niedriger gewesen
wären, wäre das Ergebnis nach Ertragsteuern um 2 Mio.€ (Vorjahr: 3 Mio. €) niedriger
ausgefallen.
Restwertrisiken resultieren aus Absicherungsvereinbarungen mit dem Handel, wonach
im Rahmen von Rückkaufverpflichtungen aus abgeschlossenen Leasingverträgen entstehende
Ergebnisauswirkungen aus marktbedingten Schwankungen der Restwerte teilweise vom Volkswagen
Konzern getragen werden.
Für den Fair Value der Optionen aus Restwertrisiken sind die Marktpreise von Gebrauchtwagen
die wesentliche Risikovariable. Mittels Sensitivitätsanalyse werden die Auswirkungen
von Änderungen der Gebrauchtwagenpreise auf das Ergebnis nach Ertragsteuern quantifiziert.
Wenn die Gebrauchtwagenpreise der im Restwertsicherungsmodell enthaltenen Fahrzeuge
zum 30. Juni 2019 um 10% höher gewesen wären, wäre das Ergebnis nach Ertragsteuern
um 327 Mio.€ (Vorjahr: 317 Mio.€) höher ausgefallen. Wenn die Gebrauchtwagenpreise
der im Restwertsicherungsmodell enthaltenen Fahrzeuge zum 30. Juni 2019 um 10% niedriger
gewesen wären, wäre das Ergebnis nach Ertragsteuern um 347 Mio.€ (Vorjahr: 335 Mio.
€) niedriger ausgefallen.
Wenn die risikoadjustierten Zinssätze der zum Fair Value bewerteten Forderungen zum
30. Juni 2019 um 100 Basispunkte höher gewesen wären, wäre das Ergebnis nach Ertragsteuern
um 2 Mio.€ (Vorjahr: 7 Mio. €) niedriger ausgefallen. Wenn die risikoadjustierten
Zinssätze zum 30. Juni 2019 um 100 Basispunkte niedriger gewesen wären, wäre das Ergebnis
nach Ertragsteuern um 2 Mio. € (Vorjahr: 7 Mio. €) höher ausgefallen.
Wenn bei den Fahrzeugfinanzierungsprogrammen der entsprechende Fahrzeugpreis zum 30.
Juni 2019 um 10% höher gewesen wäre, wäre das Ergebnis nach Ertragsteuern um 6 Mio.
€ höher ausgefallen. Wenn bei den Fahrzeugfinanzierungsprogrammen der entsprechende
Fahrzeugpreis zum 30. Juni 2019 um 10% niedriger gewesen wäre, wäre das Ergebnis nach
Ertragsteuern um 6 Mio. € niedriger ausgefallen.
Wenn die Ertragslage der zum Fair Value bewerteten Beteiligungen zum 30. Juni 2019
um 10 % besser gewesen wäre, wäre das Eigenkapital um 5 Mio. € höher ausgefallen.
Wenn die Ertragslage der zum Fair Value bewerteten Beteiligungen um 10 % schlechter
gewesen wäre, wäre das Eigenkapital um 5 Mio. € geringer ausgefallen.
Die Kapitalflussrechnung zeigt den Zahlungsmittelfluss im Volkswagen Konzern sowie
in den Konzernbereichen Automobile und Finanzdienstleistungen. Der Zahlungsmittelbestand
setzt sich aus Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks, Kassenbestand und jederzeit
fälligen Mitteln zusammen.
| Mio. € | 30.06.2019 | 30.06.2018 |
| Zahlungsmittelbestand laut Bilanz | 25.778 | 21.720 |
| Termingeldanlagen | -2.772 | -487 |
| Zahlungsmittelbestand laut Kapitalflussrechnung | 23.006 | 21.233 |
In der Finanzierungstätigkeit stehen sich folgende Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse
gegenüber:
| 1. HALBJAHR | ||
| Mio. € | 2019 | 2018 |
| Kapitaleinzahlungen | - | 2.732 |
| Dividendenzahlungen | -2.816 | -2.253 |
| Kapitaltransaktionen mit Minderheiten | -19 | - |
| Aufnahmen von Anleihen | 15.896 | 13.840 |
| Tilgungen von Anleihen | -11.530 | -7.087 |
| Veränderungen der übrigen Finanzschulden | -3.266 | -866 |
| Tilgungen von Leasingverbindlichkeiten | -407 | -14 |
| -2.142 | 6.352 | |
Die Segmentabgrenzung folgt der internen Steuerung und Berichterstattung im Volkswagen
Konzern. Der Mehrmarkenstrategie folgend wird jede Marke (Geschäftssegment) des Konzerns
von einem eigenen Markenvorstand geleitet. Dabei sind die vom Vorstand der Volkswagen
AG festgelegten Konzernziele und -vorgaben zu berücksichtigen. Die Segmentberichterstattung
besteht aus den vier berichtspflichtigen Segmenten Pkw und leichte Nutzfahrzeuge,
Nutzfahrzeuge, Power Engineering und Finanzdienstleistungen. Durch eine Änderung der
internen Steuerung zum 1. Januar 2019 werden die leichten Nutzfahrzeuge der Marke
Volkswagen Nutzfahrzeuge nicht wie bisher dem Segment Nutzfahrzeuge zugeordnet, sondern
im Segment Pkw und leichte Nutzfahrzeuge berichtet. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend
angepasst.
Die Aktivitäten des Segments Pkw und leichte Nutzfahrzeuge erstrecken sich auf die
Entwicklung von Fahrzeugen und Motoren, die Produktion und den Vertrieb von Pkw und
leichten Nutzfahrzeugen sowie das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen. Im Berichtssegment
Pkw und leichte Nutzfahrzeuge erfolgt die Zusammenfassung der einzelnen Marken zu
einem berichtspflichtigen Segment, insbesondere aufgrund des hohen Maßes an technologischer
und wirtschaftlicher Verzahnung im Produktionsverbund. Des Weiteren liegt eine Zusammenarbeit
in zentralen Bereichen wie Beschaffung, Forschung und Entwicklung oder Treasury vor.
Das Segment Nutzfahrzeuge umfasst vor allem die Entwicklung, die Produktion sowie
den Vertrieb von Lastkraftwagen und Bussen, das Geschäft mit entsprechenden Originalteilen
sowie damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen. Wie bei den Pkw-Marken besteht
eine Zusammenarbeit in den Bereichen Beschaffung, Entwicklung und Vertrieb. Weitere
Verzahnungen werden angestrebt.
Die Aktivitäten des Segments Power Engineering beinhalten die Entwicklung und Herstellung
großer Dieselmotoren, Turbokompressoren, Industrieturbinen und chemischer Reaktorsysteme
sowie die Herstellung von Getrieben, Antriebstechnik und Prüfsystemen.
Die Tätigkeit des Segments Finanzdienstleistungen umfasst die Händler- und Kundenfinanzierung,
das Leasing-, das Bank- und Versicherungsgeschäft, das Flottenmanagementgeschäft sowie
Mobilitätsangebote. In diesem Segment erfolgen Zusammenfassungen insbesondere unter
Berücksichtigung der Vergleichbarkeit der Art der Dienstleistungen sowie der regulatorischen
Rahmenbedingungen.
Die Kaufpreisallokation aus erworbenen Gesellschaften wird direkt den entsprechenden
Segmenten zugeordnet.
Das Segmentergebnis wird bei Volkswagen auf Basis des Operativen Ergebnisses bestimmt.
Die Überleitungsrechnung beinhaltet Bereiche und sonstige Geschäftstätigkeiten, die
definitionsgemäß keine Segmente darstellen. Darin ist auch die nicht zugeordnete Konzernfinanzierung
enthalten. Die Konsolidierung zwischen den Segmenten erfolgt ebenfalls innerhalb der
Überleitungsrechnung.
Den Geschäftsbeziehungen zwischen den Gesellschaften der Segmente des Volkswagen Konzerns
liegen grundsätzlich Preise zugrunde, die auch mit Dritten vereinbart werden.
| Mio. € | Pkw und leichte Nutzfahrzeuge | Nutzfahrzeuge | Power Engineering | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente | Überleitung |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 90.122 | 11.498 | 1.636 | 16.008 | 119.263 | 114 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 7.406 | 490 | 1 | 1.654 | 9.551 | -9.551 |
| Umsatzerlöse | 97.527 | 11.988 | 1.637 | 17.662 | 128.815 | -9.437 |
| Segmentergebnis (Operatives Ergebnis) | 7.596 | 707 | -58 | 1.294 | 9.539 | -1.380 |
| Mio. € | Volkswagen Konzern |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 119.377 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | - |
| Umsatzerlöse | 119.377 |
| Segmentergebnis (Operatives Ergebnis) | 8.160 |
| Mio. € | Pkw und leichte Nutzfahrzeuge | Nutzfahrzeuge | Power Engineering | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente | Überleitung |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 92.974 | 12.784 | 1.862 | 17.442 | 125.062 | 135 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 8.269 | 537 | 1 | 1.629 | 10.436 | -10.436 |
| Umsatzerlöse | 101.243 | 13.320 | 1.864 | 19.071 | 135.498 | -10.301 |
| Segmentergebnis (Operatives Ergebnis) | 8.558 | 959 | -63 | 1.409 | 10.862 | -1.865 |
| Mio. € | Volkswagen Konzern |
| Umsatzerlöse mit externen Dritten | 125.197 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | - |
| Umsatzerlöse | 125.197 |
| Segmentergebnis (Operatives Ergebnis) | 8.997 |
| 1. HALBJAHR | ||
| Mio. € | 2019 | 2018 |
| Segmentergebnis (Operatives Ergebnis) | 10.862 | 9.539 |
| Nicht zugeordnete Bereiche | -78 | 11 |
| Konzernfinanzierung | -21 | -13 |
| Konsolidierung | -1.766 | -1.378 |
| Operatives Ergebnis | 8.997 | 8.160 |
| Finanzergebnis | 560 | 813 |
| Konzernergebnis vor Steuern | 9.557 | 8.972 |
Zum 30. Juni 2019 hält die Porsche SE mit 53,1 % die Mehrheit der Stimmrechte an der
Volkswagen AG.
Auf der Außerordentlichen Hauptversammlung der Volkswagen AG am 3. Dezember 2009 wurde
die Schaffung von Entsendungsrechten für das Land Niedersachsen beschlossen. Damit
kann die Porsche SE nicht die Mehrheit der Mitglieder im Aufsichtsrat der Volkswagen
AG bestellen, solange dem Land Niedersachsen mindestens 15% der Stammaktien gehören.
Die Porsche SE hat aber die Möglichkeit, an den unternehmenspolitischen Entscheidungen
des Volkswagen Konzerns mitzuwirken und gilt damit als nahestehendes Unternehmen im
Sinne des IAS 24.
| ERBRACHTE LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN 1. HALBJAHR | EMPFANGENE LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN 1. HALBJAHR | |||
| Mio. € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Porsche SE und deren Mehrheitsbeteiligungen | 2 | 2 | 1 | 0 |
| Aufsichtsräte | 1 | 3 | 1 | 1 |
| Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften | 816 | 537 | 837 | 724 |
| Gemeinschaftsunternehmen und deren Mehrheitsbeteiligungen | 7.678 | 7.516 | 314 | 356 |
| Assoziierte Unternehmen und deren Mehrheitsbeteiligungen | 84 | 96 | 469 | 334 |
| Land Niedersachsen, deren Mehrheitsbeteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen | 7 | 6 | 2 | 2 |
| FORDERUNGEN GEGEN | VERBINDLICHKEITEN (EINSCHL. VERPFLICHTUNGEN) GEGENÜBER | |||
| Mio. € | 30.06.2019 | 31.12.2018 | 30.06.2019 31.12.2018 | |
| Porsche SE und deren Mehrheitsbeteiligungen | 4 | 4 | 0 | 1 |
| Aufsichtsräte | 0 | 0 | 164 | 205 |
| Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften | 1.431 | 1.319 | 1.574 | 1.869 |
| Gemeinschaftsunternehmen und deren Mehrheitsbeteiligungen | 12.354 | 11.989 | 2.676 | 2.671 |
| Assoziierte Unternehmen und deren Mehrheitsbeteiligungen | 164 | 112 | 716 | 487 |
| Land Niedersachsen, deren Mehrheitsbeteiligungen und Gemeinschaftsunternehmen | 2 | 1 | 1 | 2 |
In den obigen Tabellen sind die von den Gemeinschaftsunternehmen und Assoziierten
Unternehmen erhaltenen Dividendenzahlungen in Höhe von 1.138 Mio.€ (Vorjahr: 1.641
Mio.€) nicht enthalten.
Die Forderungen gegen Gemeinschaftsunternehmen entfallen im Wesentlichen auf gewährte
Darlehen in Höhe von 7.513 Mio.€ (31. Dezember 2018: 7.606 Mio.€) sowie Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.778 Mio.€ (31. Dezember 2018: 4.045 Mio.€).
Die Forderungen gegen nicht konsolidierte Tochtergesellschaften resultieren ebenfalls
im Wesentlichen aus gewährten Darlehen in Höhe von 840 Mio.€ (31. Dezember 2018: 741
Mio.€) sowie aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 259 Mio.€ (31. Dezember 2018:
214 Mio.€).
Die Transaktionen mit nahestehenden Personen erfolgen unter marktüblichen Konditionen.
Diese beinhalten teilweise auch Eigentumsvorbehalte.
Die Verpflichtungen gegenüber Aufsichtsräten beinhalten im Wesentlichen verzinsliche
Bankguthaben von Aufsichtsräten, die zu marktüblichen Konditionen bei Gesellschaften
des Volkswagen Konzerns angelegt wurden.
Des Weiteren bürgt der Volkswagen Konzern für nahestehende Personen und Unternehmen
gegenüber externen Banken in Höhe von 341 Mio.€ (31. Dezember 2018: 239 Mio.€).
Die ausstehenden Forderungen gegen nahestehende Personen und Unternehmen wurden in
Höhe von 57 Mio. € (Vorjahr: 59 Mio.€) wertberichtigt. Im ersten Halbjahr 2019 fielen
hierfür Aufwendungen in Höhe von 15 Mio.€ (Vorjahr: 17 Mio.€) an.
Der Volkswagen Konzern hat in den ersten sechs Monaten Kapitaleinlagen bei nahestehenden
Unternehmen in Höhe von 128 Mio.€ (Vorjahr: 455 Mio.€) getätigt.
In einer in Brasilien anhängigen Sammelklage, die sich auf rund 17 Tsd. Fahrzeuge
bezieht, erging im Mai 2019 ein nur teilweise aufrechterhaltendes Berufungsurteil.
Die Schadensersatzverpflichtung von Volkswagen do Brasil wurde in diesem Urteil deutlich
auf zunächst 35 Mio. € nebst Zinsen reduziert. Dieser Betrag kann sich durch die ausgeurteilte
Teuerungsrate und die individuelle Geltendmachung behaupteter Wertverluste betroffener
Amarok-Fahrzeuge erhöhen. Das Urteil ist weiterhin nicht rechtskräftig.
In Italien wurde die Entscheidung des Gerichts, die Sammelklage der Verbraucherorganisation
Codacons als unzulässig abzuweisen, rechtskräftig.
In Deutschland sind mittlerweile über 60.000 meist auf Schadensersatz oder Rückabwicklung
gerichtete Einzelverfahren von Automobilkunden gegen die Volkswagen AG oder andere
Konzerngesellschaften anhängig.
Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat Anklagen unter anderem auch gegen einen ehemaligen
Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG erhoben. Aus der Anklageerhebung gegen diesen
ehemaligen Vorstandsvorsitzenden ergibt sich nach vorliegender Kenntnislage zum gegenwärtigen
Zeitpunkt keine Veränderung der Risikolage für den Volkswagen Konzern.
Das gegen die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG im Zusammenhang mit der Dieselthematik geführte
Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde durch Bußgeldbescheid der Staatsanwaltschaft Stuttgart
vom 7. Mai 2019 beendet. Der Bußgeldbescheid knüpft an eine fahrlässige Aufsichtspflichtverletzung
in der Organisationseinheit Prüffeld Entwicklung Gesamtfahrzeug/Qualität an. Der Bußgeldbescheid
sieht eine Geldbuße in Höhe von insgesamt 535 Mio. € vor, die sich aus einer Ahndung
in Höhe von 4 Mio. € sowie einer Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile von 531 Mio.
€ zusammensetzt. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG hat die Geldbuße nach eingehender
Prüfung akzeptiert und diese vollständig bezahlt, womit der Bußgeldbescheid rechtskräftig
geworden ist. Durch den Bußgeldbescheid ist das Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen
die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG beendet. Eine weitere Sanktionierung oder Einziehung
gegen die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG ist daher in Europa im Zusammenhang mit dem
einheitlichen Lebenssachverhalt, der dem Bußgeldbescheid zugrunde liegt, nicht mehr
zu erwarten.
Das Oberlandesgericht Stuttgart hat im März 2019 die Durchführung der ihm vom Landgericht
Stuttgart vorgelegten Kapitalanleger-Musterverfahren mit der Begründung abgelehnt,
dass der gegenständliche Lebenssachverhalt im Wesentlichen bereits von dem insoweit
vorrangigen Musterverfahren vor dem Oberlandesgericht Braunschweig umfasst sei, welches
gegenüber weiteren Musterverfahren eine Sperrwirkung entfalte. Gegen eine dieser Entscheidungen
hat die Klägerseite Rechtsbeschwerde zum Bundesgerichtshof erhoben.
Im Rechtsstreit um verbraucherschutzrechtliche Ansprüche, die der Attorney General
des Bundesstaates New Mexico gegen die Volkswagen AG und bestimmte verbundene Unternehmen
geltend macht, hat ein Gericht des Bundesstaates New Mexico im März 2019 den Antrag
von Volkswagen auf Klageabweisung zurückgewiesen, und im April 2019 die von Volkswagen
beantragte Zulassung von Rechtsmitteln gegen diese Entscheidung abgelehnt.
Die Volkswagen AG, Volkswagen Group of America, Inc. und bestimmte verbundene Unternehmen
verteidigen sich weiterhin gegen die Klagen der Attorneys General bestimmter US-Bundesstaaten
und Kommunen wegen angeblicher Verletzungen von lokalen umweltrechtlichen Vorschriften.
Im März 2019 ist die Klage des Attorney General des Bundesstaates Tennessee vom Berufungsgericht
in Tennessee wegen Vorrangs des Bundesrechts abgewiesen worden. Der Attorney General
des Bundesstaates Tennessee hat davon abgesehen, weiter gegen die Klageabweisung vorzugehen,
so dass die Entscheidung des Tennessee Court of Appeals rechtskräftig ist. Ebenfalls
im März 2019 hat der Attorney General des Bundesstaates New Mexico seine umweltrechtliche
Klage freiwillig zurückgezogen und der Attorney General des Bundesstaates Alabama
hat entschieden, gegen die Abweisung seiner Klage gegen die Volkswagen AG durch den
Obersten Gerichtshof des Bundesstaates Alabama kein Rechtsmittel einzulegen.
Im März 2019 hat die US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission) gegen
die Volkswagen AG, die Volkswagen Group of America Finance, LLC, die VW Credit, Inc.
sowie einen ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen AG eine Klage eingereicht,
in der Ansprüche nach US-Bundeswertpapierrecht aufgrund vermeintlich unrichtiger und
unvollständiger Angaben im Zusammenhang mit dem Angebot und Verkauf bestimmter Anleihen
und Asset-Backed Securities geltend gemacht werden.
Im Juni 2019 hat das Landgericht Hannover den Antrag dreier US-Fonds auf Austausch
des Sonderprüfers zurückgewiesen. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.
Im April 2019 hat die Europäische Kommission im Rahmen der kartellrechtlichen Untersuchungen
in der Automobilindustrie der Volkswagen AG sowie der AUDI AG und der Dr. Ing. h.c.
F. Porsche AG die Beschwerdepunkte übermittelt. Mit diesen informiert die Europäische
Kommission über ihre vorläufige Bewertung des Sachverhalts und gibt Gelegenheit zur
Stellungnahme. Volkswagen wird die Beschwerdepunkte prüfen. Der Gegenstand des Verfahrens
beschränkt sich auf die Kooperation deutscher Automobilhersteller zu technischen Fragen
im Zusammenhang mit der Entwicklung und Einführung von SCR-Systemen und Ottopartikelfiltern
für Pkw, die im Europäischen Wirtschaftsraum verkauft worden sind. Andere Verhaltensweisen
wie Preisabsprachen oder die Aufteilung von Märkten und Kunden werden den Herstellern
nicht vorgeworfen. Volkswagen hat im Juli 2019 Einsicht in die Untersuchungsakte erhalten
und bereitet die Erwiderung auf die Beschwerdepunkte der Europäischen Kommission vor.
Zudem hat die chinesische Wettbewerbsbehörde im März 2019 ein Auskunftsersuchen in
dieser Angelegenheit an die Volkswagen AG sowie die AUDI AG und die Dr. Ing. h.c.
F. Porsche AG gerichtet.
Im Verfahren wegen möglicher wettbewerbswidriger Absprachen gegen mehrere herstellereigene
Automobilfinanzierungsgesellschaften haben die Volkswagen AG und die Volkswagen Bank
GmbH gegen den Bußgeldbescheid der italienischen Wettbewerbsbehörde im März 2019 Rechtsmittel
eingelegt.
Im Juni 2019 hat der U.S. District Court des Northern District von Kalifornien zwei
vermeintliche Sammelklagen abgewiesen, in denen Käufer deutscher Luxusfahrzeuge behauptet
hatten, dass mehrere Automobilhersteller, unter anderem die Volkswagen AG und weitere
Konzerngesellschaften, sich seit den 1990er Jahren zwecks unrechtmäßiger Erhöhung
der Preise deutscher Luxusfahrzeuge abgestimmt und damit gegen US-amerikanische Kartell-
und Verbraucherschutzgesetze verstoßen hätten. Nach Auffassung des Gerichts waren
die Klagen unschlüssig, weil dem klägerischen Vortrag keine plausible Begründung der
behaupteten wettbewerbswidrigen Absprachen zu entnehmen war. Das Gericht hat den Klägern
Gelegenheit gegeben, überarbeitete Klageschriften einzureichen.
Darüber hinaus ergaben sich im Berichtszeitraum gegenüber den Ausführungen zur voraussichtlichen
Entwicklung des Volkswagen Konzerns im Geschäftsjahr 2019 in den Kapiteln "Prognosebericht"
und "Risiko- und Chancenbericht" - einschließlich der Abschnitte "Risiken aus der
Dieselthematik" und "Rechtsstreitigkeiten/ Dieselthematik" sowie der zugrunde liegenden
Sachverhaltsdarstellung im Kapitel "Dieselthematik" - des zusammengefassten Lageberichts
im Geschäftsbericht 2018 keine wesentlichen Änderungen. Insbesondere liegen dem Vorstand
der Volkswagen AG basierend auf den vorhandenen und gewonnenen Informationen nach
wie vor keine belastbaren Erkenntnisse oder Einschätzungen hinsichtlich der beschriebenen
Sachverhalte vor, die zu einer anderen Bewertung der damit verbundenen Risiken führen
würden.
Die Eventualverbindlichkeiten haben sich insbesondere durch die Erfassung zusätzlicher
steuerrechtlicher Sachverhalte im Vergleich zum Konzernabschluss 2018 um 0,6 Mrd.
€ auf 10,4 Mrd. € erhöht.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben sich im Vergleich zum Konzernabschluss
2018 um 3,9 Mrd.€ auf 22,8 Mrd.€ verringert. Die Verringerung resultiert im Wesentlichen
aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 (siehe Erläuterungen zu IFRS 16). Gegenläufig
wirken gestiegene Verpflichtungen aus Kreditzusagen sowie ein erhöhtes Bestellobligo
für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen.
Nach dem Stichtag sind dem Volkswagen Konzern die Mittel aus dem Börsengang der TRATON
SE zugeflossen. Weitere Ausführungen hierzu finden sich unter der Angabe "Wesentliche
Ereignisse".
Volkswagen hat am 12. Juli 2019 bekanntgegeben, zusammen mit der Ford Motors Corporation
in das auf Softwareplattformen für autonomes Fahren spezialisierte Unternehmen Argo
AI zu investieren. Die Verbindung erlaubt beiden Unternehmen, unabhängig voneinander
das Self-Driving System von Argo AI in eigene Modelle zu integrieren. Der Volkswagen
Konzern investiert hierzu insgesamt 2,6 Mrd. USD in Argo AI. Dies erfolgt zum einen
durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln in Höhe von 1,0 Mrd. USD und zum
anderen, indem Volkswagen seine Tochtergesellschaft Autonomous Intelligent Driving
(AID) einbringt, die mit 1,6 Mrd. USD bewertet wird. Mit Einbringung der AID wird
Volkswagen voraussichtlich einen nicht zahlungswirksamen Buchgewinn aus der Zeitwertbewertung
der Anteile im hohen dreistelligen Millionenbereich erfassen.
Darüber hinaus wird Volkswagen Anteile an Argo AI für insgesamt 0,5 Mrd. USD von Ford
übernehmen. Die Vereinbarung gilt vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden
und der Erfüllung vertraglicher Bedingungen.
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Wolfsburg, 25. Juli 2019
Volkswagen Aktiengesellschaft
Der Vorstand
An die VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg
Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Gewinn-
und Verlustrechnung und verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Bilanz, Eigenkapitalentwicklung,
verkürzter Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und
den Konzern-Zwischenlagebericht der VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg, für
den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2019, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts
nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des
verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für
Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten
Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und
des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Wir verweisen auf die im Anhang des Konzern-Zwischenabschlusses im Abschnitt "Wesentliche
Ereignisse" und im Konzern-Zwischenlagebericht im Kapitel "Prognose-, Risiko- und
Chancenbericht" dargestellten aktualisierten Informationen im Zusammenhang mit der
Dieselthematik, die neben den Ausführungen zu den erhobenen Vorwürfen und angemeldeten
Ansprüchen im Wesentlichen auf die im Konzernabschluss 2018 sowie die im Konzernlagebericht
zum 31. Dezember 2018 dargestellten Informationen und abgegebenen Erklärungen verweisen.
Auf der Grundlage der dargestellten und diesem Konzern-Zwischenabschluss und Konzern-Zwischenlagebericht
zugrundeliegenden bisherigen Ergebnisse der verschiedenen eingeleiteten Maßnahmen
zur Aufklärung des Sachverhalts gibt es unverändert keine Bestätigung dafür, dass
Vorstandsmitglieder der Gesellschaft vor Sommer 2015 Kenntnis von der bewussten Manipulation
der Steuerungssoftware hatten. Sollten im Rahmen der weiteren Untersuchungen neue
Erkenntnisse über einen früheren Informationsstand der Vorstandsmitglieder zur Dieselthematik
gewonnen werden, könnten diese gegebenenfalls Auswirkungen auf den Konzern-Zwischenabschluss
und Konzern-Zwischenlagebericht als auch auf den Jahres- beziehungsweise Konzernabschluss
sowie auf den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 und die Vorjahre haben.
Die bislang gebildeten Rückstellungen für Gewährleistungen und Rechtsrisiken basieren
auf dem dargestellten Kenntnisstand. Aufgrund der mit den laufenden und erwarteten
Rechtsstreitigkeiten zwangsläufig zusammenhängenden Unsicherheiten ist nicht auszuschließen,
dass zukünftig die Einschätzung der Risiken anders ausfallen kann.
Unsere Urteile zum verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und Konzern-Zwischenlagebericht
sind diesbezüglich nicht modifiziert.
Hannover, den 25. Juli 2019
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Harald Kayser | Frank Hübner |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Bisher wurden Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen der in Europa zugelassenen Fahrzeuge
auf einem Rollenprüfstand mit Hilfe des "Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ)" ermittelt.
Seit Herbst 2017 wird das bestehende Testverfahren für Abgas und Verbrauch in der
EU durch das Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure (WLTP) sukzessive
abgelöst. Diese gilt für neue Fahrzeugtypen und für alle Neufahrzeuge. Ziel dieses
neuen Testzyklus ist, CCV-Emissionen und Verbräuche praxisnäher anzugeben. Eine weitere
wichtige europäische Verordnung ist die Real Driving Emission (RDE) für Pkw und leichte
Nutzfahrzeuge, bei der die Emissionen mittels mobiler Abgasmesstechnik zusätzlich
im realen Straßenverkehr überprüft werden.
Die von Volkswagen begebenen Hybridanleihen werden vollständig dem Eigenkapital zugerechnet.
Während der unbegrenzten Laufzeit stehen der Emittentin zu bestimmten Terminen Kündigungsrechte
zu. Die Zinsausstattung ist bis zur ersten Kündigungsmöglichkeit fixiert und variiert
später nach Maßgabe der Anleihebedingungen.
Die Aktivierungsquote ist als Relation aus den aktivierten Entwicklungskosten und
den gesamten Kosten für Forschung und Entwicklung im Konzernbereich Automobile definiert.
Sie stellt den Anteil der gesamten Primärausgaben für Forschung und Entwicklung dar,
welcher aktivierungspflichtig ist.
Mit der Bruttomarge wird der prozentuale Anteil des Bruttoergebnisses an den Umsatzerlösen
innerhalb einer Periode ermittelt. Die Bruttomarge gibt Auskunft über die Profitabilität
nach Kosten des Umsatzes.
Die Eigenkapitalquote gibt den prozentualen Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital
zu einem Stichtag an. Diese Quote ist ein Indikator für die Stabilität und Kapitalkraft
des Unternehmens und zeigt den Grad der finanziellen Unabhängigkeit.
Die Forschungs- und Entwicklungskostenquote (F&E-Quote) im Konzernbereich Automobile
setzt die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten in Relation zu den Umsatzerlösen.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten umfassen die Aufwendungen von der Zukunftsforschung
bis zur marktreifen Entwicklung unserer Produkte. Besonderes Augenmerk liegt dabei
auf der umweltfreundlichen Ausrichtung unseres Produktportfolios. Die F&E-Quote belegt
die Anstrengungen für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens: die auf nachhaltiges
Wachstum ausgerichtete Zielsetzung einer wettbewerbsfähigen Ertragskraft.
Der Netto-Cash-flow des Konzernbereichs Automobile zeigt den Mittelüberschuss aus
dem laufenden Geschäft, der zum Beispiel für Dividendenzahlungen zur Verfügung steht.
Er ergibt sich aus dem Cash-flow des laufenden Geschäfts abzüglich der Investitionstätigkeit
des laufenden Geschäfts.
Die Netto-Liquidität im Konzernbereich Automobile bildet den nicht durch Kreditstand
finanzierten Bestand an Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten, Wertpapieren,
Darlehensforderungen und Termingeldanlagen ab. Zur Absicherung der Geschäftstätigkeit
haben wir das strategische Ziel formuliert, dass die Netto-Liquidität im Konzernbereich
Automobile rund 10% der Umsatzerlöse des Konzerns beträgt.
Die Umsatzerlöse, in denen die Geschäftsentwicklung unserer at-equity-konsolidierten
chinesischen Joint Ventures nicht enthalten ist, sind das finanzielle Abbild unseres
Markterfolgs. Nach Berücksichtigung des Ressourceneinsatzes ist das Operative Ergebnis
Ausdruck der originären Unternehmenstätigkeit und zeigt den wirtschaftlichen Erfolg
des Kerngeschäfts.
Die operative Umsatzrendite ist das Verhältnis von erwirtschaftetem Operativen Ergebnis
zu Umsatzerlösen.
Die Sachinvestitionsquote im Konzernbereich Automobile bringt gleichermaßen unsere
Innovationskraft und zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zum Ausdruck. Bei ihrer Berechnung
werden die Investitionen - im Wesentlichen für die Modernisierung und Erweiterung
der Produktpalette, für umweltfreundliche Aggregate sowie für die Anpassung der Produktionskapazitäten
und Verbesserung der Fertigungsprozesse - ins Verhältnis zu den Umsatzerlösen des
Konzernbereichs Automobile gesetzt.
Als Umsatzrendite ist das in Prozent ausgedrückte Verhältnis von Gewinn vor Steuern
und Umsatzerlösen innerhalb einer Periode definiert. Sie zeigt die Höhe des je Umsatzeinheit
erwirtschafteten Gewinns. Die Umsatzrendite gibt Auskunft über die Profitabilität
der gesamten Geschäftstätigkeit vor Abzug von Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.
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30. Oktober 2019
Zwischenbericht Januar - September 2019
Neben der deutschen Fassung erscheint der Zwischenbericht in englischer Sprache.
Beide Sprachfassungen sind im Internet abrufbar unter:
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