![]() Voltabox AGDelbrückKonzernzwischenabschluss zum 30.06.2019Konzernzwischenbericht
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| TEUR | 01.01.-30.06.2019 | 01.01.-30.06.2018 | Veränderung | 01.04.-30.06.2019 | 01.04.-30.06.2018 | Veränderung |
| Umsatz | 32.113 | 18.112 | 77,3 % | 19.483 | 13.056 | 49,2 % |
| EBITDA | 416 | 1.699 | -75,5 % | -2.092 | 1.724 | n. a. |
| EBITDA-Marge in % | 1,3 | 9,4 | n. a. | -10,7 | 13,2 | n. a. |
| EBIT | -3.637 | 116 | n. a. | -4.197 | 884 | n. a. |
| EBIT-Marge in % | -11,3 | 0,6 | n. a. | -21,5 | 6,8 | n. a. |
| Periodenergebnis | -2.745 | -464 | -491,6 | -3.582 | 443 | n. a. |
| Ergebnis je Aktie in € | -0,17 | -0,03 | -466,7 | -0,22 | 0,03 | n. a. |
| Investitionen (CAPEX)1 | 8.925 | 3.487 | 156,0 % | 6.110 | -605 | n. a. |
| Operativer Cashflow | -15.137 | -24.611 | 38,5 % | -2.295 | -17.347 | 86,8 % |
| Free Cashflow2 | -24.062 | -28.098 | 14,4 % | -8.412 | -16.742 | 49,8 % |
| TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 | Veränderung | 30.06.2019 | 30.06.2018 | Veränderung |
| Bilanzsumme | 194.308 | 181.516 | 7,0 % | 194.308 | 169.220 | 14,8 % |
| Eigenkapital | 151.064 | 154.484 | 2,2 % | 151.064 | 154.895 | -2,5 % |
| Eigenkapitalquote in % | 77,7 | 85,3 | n. a. | 77,7 | 91,5 | n. a. |
| Freie Liquidität | 18.615 | 28.234 | -34,1 % | 18.615 | 74.242 | -74,9 % |
| Net Debt / EBITDA | 0,3 | -2,6 | n. a. | 0,3 | -40,8 | n. a. |
| Nettoverschuldung3 | 121 | -24.512 | n. a. | 121 | -70.389 | n. a. |
| Mitarbeiter4 | 249 | 235 | 6,0 % | 249 | 144 | 72,9 % |
| 30.06.2019 | 31.12.2018 | Veränderung | 30.06.2019 | 30.06.2018 | Veränderung | |
| Schlusskurs Xetra in € | 14,20 | 12,25 | 15,9 % | 14,20 | 20,40 | -30,4 % |
| Anzahl ausgegebener Aktien | 15.825.000 | 15.825.000 | 0,0 % | 15.825.000 | 15.825.000 | 0,0 % |
| Marktkapitalisierung in Mio. Euro | 224,7 | 193,9 | 30,8 | 224,7 | 322,8 | -98,1 |
1
CAPEX = Investitionen in das Sachanlagevermögen + Investitionen in immaterielle Vermögenswerte
2
Freier Cashflow = Operativer Cashflow - Investitionen (CAPEX)
3
Nettoverschuldung = Zinstragende Verbindlichkeiten - freie Liquidität
4
Zzgl. 33 Leiharbeitskräfte (31. Dezember 2018: 42; 30. Juni 2018: 25)
Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2019 - 1. Halbjahr
Konzernumsatz steigt um 77 % auf 32,1 Mio. Euro
(Vorjahr: 18,1 Mio. Euro)
EBITDA verringert sich auf 0,4 Mio. Euro
(Vorjahr: 1,7 Mio. Euro)
EBIT reduziert auf -3,6 Mio. Euro
(Vorjahr: 0,1 Mio. Euro)
EBITDA-Marge bei 1,3 %
(Vorjahr: 9,4 %)
EBIT-Marge bei -11,3 %
(Vorjahr: 0,6 %)
Prognose für das Geschäftsjahr 2019 auf 70 Mio. Euro bis 80 Mio. Euro und eine EBIT-Marge
von -8 bis -9 % angepasst
bevor ich auf die aktuellen Herausforderungen eingehen möchte, gestatten Sie mir bitte
einige einleitende Worte zur allgemeinen Marktsituation. Die nationale Konjunktur
wie auch die Weltwirtschaft befinden sich in einer herausfordernden Situation, die
von kontinuierlichen Meldungen über eine Eintrübung der Aussichten begleitet wird.
Voltabox konnte sich zwar diesem Trend in den zurückliegenden Quartalen verhältnismäßig
gut widersetzen und bekommt diese Entwicklung auch aktuell aufgrund der von uns besetzten
Märkte und dem vorrangig auf Replacement ausgerichteten Intralogistik-Geschäft im
Verhältnis nicht so stark zu spüren. Dennoch treffen wir Vorsorge für den Fall, dass
die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch die unmittelbaren Absatzmärkte von
Voltabox negativ beeinflussen.
Im ersten Halbjahr hat sich Voltabox in einem allgemein schwachen Marktumfeld mit
einem Umsatzwachstum von 77 % auf 32,1 Mio. Euro gut behauptet. Vorrangig verantwortlich
für die positive operative Geschäftsentwicklung waren Batteriesysteme für den Einsatz
in Gabelstaplern. Daneben trug im ersten Halbjahr die Serienproduktion von Batteriesystemen
für den Einsatz in landwirtschaftlichen Fahrzeugen zum Umsatzwachstum bei. Ebenso
verläuft der Absatz von Akkupacks für Pedelecs bzw. E-Bikes sehr erfreulich.
Im Bereich der Land- und Baumaschinen, in dem wir uns aktuell in der Serienproduktion
von Batteriesystemen für unseren Kunden Schäffer befinden, konnten wir uns im ersten
Halbjahr weiter erfolgreich im Markt positionieren und haben neue Kunden gewinnen
können. Im Mai dieses Jahres haben wir bereits über unsere neue Geschäftsbeziehung
zu Ladog, einem Hersteller von kommunalen Kleintransportern, berichtet.
In diesem Zusammenhang blicken wir mit Spannung unserem Auftritt und der Weltpremiere
unserer innovativen Lösungen für den Automotive-Bereich auf der diesjährigen IAA in
Frankfurt am Main entgegen. Sie sind herzlich eingeladen, unsere wegweisenden Technologien
nun auch für Automobil-Anwendungen an unserem Stand B08 auf der New Mobility World
in Halle 5.0 zu erkunden.
Zum Ende des zweiten Quartals ist die Serienproduktion der Standardcontainer für den
im Februar vermeldeten Auftrag zur Ausstattung von Trolleybussen in vier Schweizer
und italienischen Städten planmäßig angelaufen.
Weiterhin konnten wir im ersten Halbjahr die Serienproduktion für den Battery Hauler
18/20 unseres Kunden Komatsu auf das Planniveau hochfahren. Dies bedeutet eine jährliche
Stückzahl in der Produktion, die sich im zweistelligen Bereich bewegen wird. Wie bereits
im Rahmen der Hauptversammlung angekündigt, befinden sich zudem weitere Projekte ("Badger"
und "Phoenix") in der Entwicklung bzw. Validierung. Wir verfolgen das Ziel, erste
Auslieferungen innerhalb der kommenden neun Monate vorzunehmen. Parallel bearbeiten
wir mit hohem Tempo Vorentwicklungsthemen gemeinsam mit unserem Kunden, so u.a. für
den Load Haul Dump mit einer Nutzlast von vier Tonnen mit dem Projektnamen "Armadillo".
Gleichwohl haben sich bei der Voltabox of Texas, Inc., Umsätze in erheblichem Umfang
in das Jahr 2020 verschoben. Wie wir am 12. August vermeldet haben, werden wir die
Erlöse aus dem Großauftrag eines Kunden aus der Telekommunikationsbranche an die Tochtergesellschaft
infolge kurzfristig geänderter technischer Kundenanforderungen, die uns Anfang August
erreichten und nicht vorhersehbar waren, im Wesentlichen erst im kommenden Geschäftsjahr
realisieren. Mit den ersten Auslieferungen werden wir indes gegen Ende des Jahres
beginnen. Der Erstauftrag in Höhe von 22 Millionen Dollar betrifft die Neukonzeption
und Ausstattung von 5G-Mobilfunksendemasten. Bisher sind in allen 3G/LTE-Sendeanlagen
sogenannte Back-Up-Batterien auf Blei-Säure-Basis installiert, um das Mobilfunknetz
auch bei einem Netzstromausfall betriebsbereit zu halten.
Die neuen 5G-Sendeanlagen sollen künftig mit Lithium-Ionen-Batterien ausgestattet
werden. Damit erschließt Voltabox einen neuen Massenmarkt.
Voltabox of Texas hat dadurch, dass die Planungen für die Vorbereitung der Produktion
in Bezug auf Materialbeschaffung und Personalaufbau bereits umgesetzt waren, im ersten
Halbjahr ein EBIT von -3,5 Mio. Euro eingefahren. Der Verlust soll im zweiten Halbjahr
geringer ausfallen. Insgesamt erzielte Voltabox im ersten Halbjahr ein EBIT von -3,6
Mio. Euro nach 0,1 Mio. Euro im Vorjahr.
Neben dem US-Geschäft wirkt sich die Umstellung eines wichtigen Lieferanten auf die
neueste Zell-Generation auf die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr aus. Entgegen
der ursprünglichen Erwartungen wird die Umstellung bei Voltabox im zweiten Halbjahr
2019 zu einer Unterbrechung der Materialversorgung für zwei bis drei Monate und damit
in Teilbereichen zu einer Produktionsunterbrechung von drei bis vier Monaten führen.
Der temporäre Lieferausfall kann nur teilweise durch vorhandene Module ersetzt werden.
Umsätze von mindestens 12 Mio. Euro werden sich in das Jahr 2020 verschieben. Die
neuen Zell-Generationen zeichnen sich durch eine deutlich höhere Energiedichte und
eine bessere Leistungsfähigkeit aus. Sie ermöglichen Voltabox kostengünstigere Systemlösungen,
mit denen das Unternehmen seine Innovationsführerschaft festigen kann. Seit diesem
Jahr befinden sich drei alternative Zellen auf dem Markt, die derzeit noch im Zulassungsprozess
sind. Demzufolge erhöht sich zukünftig die Sicherheit vor Lieferausfällen dieser Art
deutlich.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen auf unserer Ertragsseite haben wir eine Reihe
von Maßnahmen eingeleitet, um die Kostenstrukturen zu verbessern und im Jahr 2020
eine nachhaltige Rückkehr in die Gewinnzone zu gewährleisten. Zudem werden wir uns
in Zukunft verstärkt auf Projekte und Systemlösungen konzentrieren, die ein besseres
Verhältnis von Entwicklungsaufwand zu potenziellem Umsatz versprechen. Kurzfristige
Maßnahmen zielen auch auf geringere Personalkosten ab und umfassen im Wesentlichen
an den deutschen Standorten den Verzicht auf Leiharbeit und Überstunden sowie den
Abbau von Urlaubsrückständen. In den USA werden aktuell die notwendigen Maßnahmen
zur Verbesserung der Ergebnisqualität zeitgleich realisiert und aus Deutschland eng
begleitet. Ab September wird Thomas Marc Becker als CFO des texanischen Tochterunternehmens
diesen Prozess unterstützen. Er war zuletzt Head of Finance/IT von Continental Automotive
Systems in Texas.
Im Bereich des Marktsegments Intralogistik werden wir unseren Fokus in den kommenden
Monaten konsequent auf weiterführende Vertriebsinstrumente für das Systemgeschäft
richten. Die Forderungen gegen unseren Hauptkunden Triathlon sollen unterdessen bis
zum Ende des laufenden Geschäftsjahres planmäßig reduziert werden. Unsere Vorräte
werden wir im zweiten Halbjahr in Folge des Zugangs bereits bestellter und nicht mehr
stornierbarer Materialien nicht reduzieren können. Dieser Bestand wird uns jedoch
im Geschäftsjahr 2020 helfen, unser Ergebnis signifikant zu verbessern.
Aufgrund der genannten Entwicklungen haben wir unsere Erwartungen für Umsatz und Ertrag
im laufenden Geschäftsjahr angepasst. Wir rechnen nunmehr mit einem Konzernumsatz
von 70 Mio. Euro bis 80 Mio. Euro (bisher zwischen 105 Mio. Euro und 115 Mio. Euro).
Als EBIT-Marge prognostizieren wir eine Spanne von -8 bis -9 % (bisher zwischen 8
und 9 %). Für das laufende Jahr gehen wir von einem Investitionsvolumen in Höhe von
rund 14 Mio. Euro aus. Die aktivierten Eigenleistungen werden planmäßig rund 57 %
der Investitionssumme betragen. Wir gehen davon aus, dass wir im Gesamtjahr einen
deutlich verbesserten operativen Cashflow generieren werden.
Da dieser aber infolge der Entwicklungen zum Halbjahr geringer ausfällt als ursprünglich
erwartet, wird sich der im Gesamtjahr 2019 gegenüber 2018 stark verbesserte Free Cashflow
gleichwohl in einem negativen zweistelligen Bereich bewegen. Die kumulierte Auftragsvorlage
der nächsten fünf Jahre lag zum Halbjahr weiterhin etwa auf Höhe des Jahresendes 2018
und damit bei rund 1,1 Mrd. Euro.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre
außerordentlichen Leistungen bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen sowie
bei unseren Geschäftspartnern, Kunden und Aktionären für die Bestätigung Ihres Vertrauen
bedanken.
Jürgen Pampel
Vorstandsvorsitzender
Zu Beginn des Jahres dominierte an den Kapitalmärkten bei den Investoren eine abwartende
Haltung. Dabei zeigten sich die institutionellen Kapitalmarktteilnehmer noch zurückhaltender
als die Privatanleger. Die Entwicklung der Aktienmärkte bot dabei Anfang Februar durchaus
Potential für mittelfristig orientierte Anleger zum Einstieg oder das Schließen von
Short-Positionen. Doch auch in dieser Situation überwog die Vorsicht bei den Akteuren.
Eine Veränderung führten auch die steigenden Kurse im weiteren Verlauf des ersten
Quartals nicht herbei.
Die bearishe Grundhaltung bestätigte auch eine Umfrage der BofA Merrill Lynch, die
in der ersten Junihälfte veröffentlicht wurde. Gemäß dieser waren die internationalen
Fondsmanager so von fallenden Kursen überzeugt, wie seit der Finanzkrise im Jahr 2008
nicht mehr. Erst der G20-Gipfel im japanischen Osaka Ende Juni weckte wieder das Kaufinteresse,
sodass wieder vorrangig steigende Kurse verzeichnet werden konnten.
Diese führten dazu, dass die meisten deutschen Aktienindizes das erste Halbjahr mit
einem Plus abgeschlossen haben (DAX 17,4 %, SDAX 19,7 %, TecDAX 17,4 %). Der DAXsector
Technology, der die wichtigsten Technologiewerte abbildet, wies hingegen einen Rückgang
um 2,0 % auf.
In gleichen Zeitraum hat sich die Voltabox-Aktie mit einem Wertzuwachs von 15,9 %
gemäß diesem Marktumfeld entwickelt. Ausgehend von einem Anfangskurs von 11,96 Euro
bei zunächst stabilem Verlauf wurde am 13. Februar mit 10,60 Euro der Tiefstkurs erreicht.
Anschließend konnte sich die Aktie ab Mitte März mit vergleichsweise sehr hohen Handelsumsätzen
bis zum Höchstkurs von 16,40 Euro entwickeln. Im Mai nahm die Aktie jedoch wieder
eine schwächere Entwicklung, erneut begleitet von überdurchschnittlich hohen Handelsumsätzen.
Initial stand die Pflichtmeldung vom 6. Mai anlässlich der Feststellungen von Korrekturbedarf
im Konzernabschluss 2018 durch die BaFin. Der Kurs erholte sich bereits einen Tag
später, wurde in der Folge jedoch dennoch zunehmend belastet.
Bei einem Schlusskurs zum Ende des ersten Halbjahres von 14,20 Euro wurde zu diesem
Stichtag ein Börsenwert von rund 224,7 Mio. Euro erreicht. Damit betrug die Börsenwertsteigerung
im ersten Halbjahr 30,8 Mio. Euro.

Maßgeblich verantwortlich für das Unternehmenswachstum im ersten Halbjahr 2019 war
die gute operative Geschäftsentwicklung mit Batteriemodulen für den Einsatz in Gabelstaplern
sowie mit standardisierten Batteriesystemen und Akku-Packs für den Einsatz in Pedelecs
und E-Bikes. Darüber hinaus erzielte Voltabox Umsatzerlöse im Rahmen der Entwicklung
und Produktion von Batteriesystemen in den Bereichen Bergbaufahrzeuge und Bau- und
Landmaschinen sowie mit der Produktion von Starterbatterien für den Einsatz in Motorrädern.
Der Umsatz in Höhe von 32,1 Mio. Euro (Vorjahr: 18,1 Mio. Euro) im ersten Halbjahr
liegt damit im Plan und wurde vollständig mit Dritten erzielt.
| TEUR bzw. It. Angabe | Europa | Nordamerika | Konsolidierung | Konzern |
| H1/2019 | H1/2019 | H1/2019 | H1/2019 | |
| Umsatzerlöse mit Dritten | 30.297 | 3.308 | -1.492 | 32.113 |
| Segment Umsatzerlöse | 30.297 | 3.308 | -1.492 | 32.113 |
| Bestandsveränderungen, sonstige betriebliche Erträge und aktivierte Eigenleistungen | 4.867 | 1.392 | -411 | 5.848 |
| Gesamtleistung Segment | 35.164 | 4.700 | -1.903 | 37.961 |
| Material- und Personalaufwand, sonstige betriebliche Aufwendungen | -31.948 | -7.828 | 2.231 | -37.545 |
| Abschreibungen (inkl. Wertminderungen) | -3.290 | -372 | -391 | -4.053 |
| Segment EBIT | -74 | -3.500 | -63 | -3.637 |
| EBIT-Marge | -0,2 % | -105,8 % | n. a. | -11,3 % |
| Finanzergebnis | -400 | |||
| Steueraufwand | 1.292 | |||
| Gewinn der Geschäftsjahres | -2.745 |
Im ersten Halbjahr erzielte Voltabox einen Konzernumsatz von 32,1 Mio. Euro (Vorjahr:
18,1 Mio. Euro), was einem Anstieg um 77,3 % entspricht. Die sonstigen betrieblichen
Erträge erhöhten sich vor allem bedingt durch Fremdwährungseffekte leicht auf 0,4
Mio. Euro (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro), während der Bestand an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen um 1,4 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) anstieg. Die aktivierten Entwicklungskosten
erhöhten sich planmäßig um 1,2 Mio. Euro auf 4,1 Mio. Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. Euro).
Entsprechend ergibt sich eine Steigerung der Gesamtleistung im ersten Halbjahr um
76,0 % auf 38,0 Mio. Euro (Vorjahr: 21,6 Mio. Euro).
Der Materialaufwand erhöhte sich aufgrund der Ausweitung der Geschäftstätigkeit sowie
der im Verhältnis zum Umsatz deutlich gestiegenen Aufwendungen für die Nutzung der
bisherigen Zelltechnologie und kurzfristig notwendigen Beschaffungen um 106,9 % auf
22,5 Mio. Euro (Vorjahr: 10,9 Mio. Euro). Die Materialeinsatzquote (ermittelt aus
dem Verhältnis Materialaufwand zu Umsatz und Bestandsveränderung) stieg infolge dessen
auf 67,3 % (Vorjahr: 58,7 %). Vor diesem Hintergrund ergibt sich für den Berichtszeitraum
ein Rohertrag in Höhe von 15,4 Mio. Euro (Vorjahr: 10,7 Mio. Euro), was einer Rohertragsmarge
von 48,0 % (Vorjahr: 58,9 %) entspricht. Der Personalaufwand erhöhte sich vor allem
durch den Personalaufbau im Verlauf des zweiten Halbjahres 2018 um 75,1 % auf 9,0
Mio. Euro (Vorjahr: 5,1 Mio. Euro). Die Personalaufwandsquote ging leicht auf 28,0
% (Vorjahr: 28,3 %) zurück.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel auf 0,4 Mio. Euro
(Vorjahr: 1,7 Mio. Euro), was einer EBITDA-Marge von 1,3 % (Vorjahr: 9,4 %) entspricht.
Nach planmäßig erhöhten Abschreibungen von 3,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,6 Mio. Euro)
und Wertminderungen von 0,3 Mio. Euro sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen in
Höhe von 6,0 Mio. Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro) bedingt durch allgemeine Verwaltungskosten
reduzierte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf -3,6 Mio. Euro (Vorjahr:
0,1 Mio. Euro). Dementsprechend verringerte sich die EBIT-Marge auf -11,3 % (Vorjahr:
0,6 %). Bei einem kaum veränderten Finanzergebnis von -0,4 Mio. Euro (Vorjahr:-0,4
Mio. Euro) und deutlich angestiegenen positiven Ertragssteuern aus der Auflösung von
Ertragssteuerverbindlichkeiten und der Erfassung von aktiven latenten Steuern auf
Verlustvorträge in Höhe von 1,3 Mio. Euro (Vorjahr: -0,2 Mio. Euro) erwirtschaftete
der Voltabox-Konzern im Berichtszeitraum ein Konzernergebnis von -2,7 Mio. Euro (Vorjahr:
-0,5 Mio. Euro). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von -0,17 Euro.
Die Bilanzsumme hat sich zum 30. Juni 2019 um 7,0 % auf 194,3 Mio. Euro (31. Dezember
2018: 181,5 Mio. Euro) erhöht, was hauptsächlich auf den Anstieg der Sachanlagen infolge
der erstmals anzuwendenden bilanziellen Erfassung von Leasingverbindlichkeiten gemäß
IFRS 16 zurückzuführen ist. Ursächlich für den Anstieg in diesem Zusammenhang ist
der Abschluss eines langfristigen Mietvertrags für das geplante neue Gebäude am Standort
Delbrück im vergangenen Jahr.
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 37,8 % auf 71,5 Mio. Euro (31. Dezember
2018: 51,9 Mio. Euro) an. Dabei erhöhten sich die Sachanlagen durch die erstmalige
bilanzielle Erfassung der Leasingverhältnisse um 21,4 Mio. Euro auf 30,6 Mio. Euro
(31. Dezember 2018: 9,2 Mio. Euro). Die sonstigen Vermögenswerte reduzierten sich
auf 1,4 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 5,0 Mio. Euro) durch die Umgliederung von langfristigen
Mietvorauszahlungen in die Sachanlagen gemäß IFRS 16.
Das kurzfristige Vermögen verringerte sich um 4,9 % auf 123,3 Mio. Euro (31. Dezember
2018: 129,7 Mio. Euro). Die Vorräte erhöhten sich insbesondere infolge der Zulieferung
von Produktionsmaterial, das erst frühestens im zweiten Halbjahr genutzt werden wird,
um 12,0 Mio. Euro auf 39,3 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 27,2 Mio.Euro). Die Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 15,3 Mio. Euro auf 71,3 Mio. Euro (31. Dezember
2018: 56,0 Mio. Euro). Währenddessen reduzierten sich die Forderungen gegenüber nahestehenden
Unternehmen um 9,8 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 11,7 Mio. Euro).
Die flüssigen Mittel verzeichneten einen Rückgang um 24,0 Mio. Euro auf 4,2 Mio. Euro
(31. Dezember 2018: 28,2 Mio. Euro). Der Rückgang im ersten Halbjahr erfolgte im Wesentlichen
durch die Ausweitung der operativen Geschäftstätigkeit, die Vorfinanzierung der geplanten
Produktion im weiteren Jahresverlauf sowie die räumliche Erweiterung des Standorts
in den USA. Die aktiven latenten Steuern haben sich um 0,5 Mio. Euro erhöht (31. Dezember
2018: 0,0 Mio. Euro), was auf den Ansatz von Verlustvorträgen der Voltabox AG zurück
zu führen ist.
Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten betrugen im Wesentlichen bedingt
durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 (Leasingverbindlichkeiten) 21,4 Mio. Euro
(31. Dezember 2018: 7,8 Mio. Euro). Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
erhöhten sich um 13,5 % auf 21,8 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 19,2 Mio. Euro) vor
allem infolge des Anstiegs der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um
4,5 Mio. Euro auf 13,7 Mio. Euro (31. Dezember 2018: 9,3 Mio. Euro).
Das Eigenkapital der Voltabox AG belief sich zum Bilanzstichtag auf 151,1 Mio. Euro
(31. Dezember 2018: 154,5 Mio. Euro). Vor diesem Hintergrund reduzierte sich die Eigenkapitalquote
zum Bilanzstichtag entsprechend auf 77,7 % (31. Dezember 2018: 85,3 %).
| TEUR | Europa | Nordamerika | Konsolidierung | Konzern |
| Vermögenswerte | 204.034 | 31.064 | -40.790 | 194.308 |
| Investitionen | 3.954 | 4.971 | 8.925 |
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit verbesserte sich im Berichtszeitraum
auf -15,1 Mio. Euro (Vorjahr: -24,6 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen bedingt durch
die um 17,7 Mio. Euro geringere Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
auf 1,6 Mio. Euro (Vorjahr: 19,4 Mio. Euro) sowie höhere Abschreibungen. Derweil stiegen
die Vorräte um 10,9 Mio. Euro auf 12,0 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro) und verringerten
sich die sonstigen nicht zahlungswirksamen Aufwendungen um 4,1 Mio. Euro auf 0,4 Mio.
Euro (Vorjahr: 3,8 Mio. Euro).
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtszeitraum -8,9 Mio. Euro (Vorjahr:
-3,5 Mio. Euro). Dies resultiert aus den Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen
in Höhe von 6,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro) sowie den Auszahlungen für Investitionen
in immaterielle Vermögenswerte von 2,8 Mio. Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. Euro).
Der Finanzmittelbestand betrug zum Bilanzstichtag 4,2 Mio. Euro (31. Dezember 2018:
28,2 Mio. Euro).
Der Vorstand bedient sich regelmäßig wesentlicher Kennzahlen, um den wirtschaftlichen
Erfolg der operativen Umsetzung seiner Unternehmensstrategie messen zu können. Das
Steuerungssystem berücksichtigt dabei in der Art und/oder Höhe einmalige bzw. außerordentliche
Effekte auf die Leistungsindikatoren, insbesondere beim Aufbau der jungen Geschäftssegmente
Elektromobilität und Mechanik. Aufgrund dieser Sondereinflüsse werden die internen
Zielgrößen in der Regel - abhängig vom jeweiligen Planungshorizont - als Bandbreiten
für die Messung und Steuerung der operativen Leistungsfähigkeit festgelegt. Auf Basis
einer mittelfristigen Planung wird die relative Entwicklung der wesentlichen Kennzahlen
Konzernumsatz, EBIT-Marge und Investitionen unter Berücksichtigung von Erfahrungskurveneffekten
innerhalb eines Korridors betrachtet. Vor dem Hintergrund der dynamischen Wachstumsstrategie
wird damit einer vorausschauenden Unternehmenssteuerung sowohl im Sinne einer risiko-
als auch einer chancenorientierten Unternehmensführung Rechnung getragen.
Im ersten Halbjahr 2019 haben sich im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2018 ausführlich
unter "Chancen- und Risikobericht" beschriebenen Chancen und Risiken keine wesentlichen
Änderungen ergeben. Der Geschäftsbericht 2018 ist im Internet unter www.voltabox.ag
in der Rubrik Investor Relations verfügbar.
Im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 ist die ursprüngliche
Prognose der Geschäftsführung für das laufende Geschäftsjahr sowie die zugrunde liegenden
Annahmen ausführlich erläutert. Demnach erwartete der Vorstand ursprünglich einen
Konzernumsatz von 105 bis 115 Mio. Euro und eine Konzern-EBIT-Marge zwischen 8 und
9 %.
Am 12.08.2019 hat der Vorstand eine Anpassung seiner Umsatz- und Ergebnisprognose
für das Geschäftsjahr 2019 bekanntgegeben. Wesentliche Gründe sind die teilweise Verschiebung
eines Großauftrags an die amerikanische Tochtergesellschaft Voltabox of Texas, Inc.,
in das Jahr 2020 und die Umstellung bei einem wichtigen Zell-Lieferanten auf die neueste
Technologie, was bei Voltabox in Teilbereichen zu einer vorübergehenden Produktionsunterbrechung
führen wird.
Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet Voltabox nunmehr mit einem Konzernumsatz von 70
Mio. Euro bis 80 Mio.Euro. Als EBIT-Marge prognostiziert das Unternehmen eine Spanne
von minus 8 bis 9 %.Der Vorstand geht im laufenden Jahr von einem Investitionsvolumen
in Höhe von rund 14 Mio. Euro aus. Die aktivierten Eigenleistungen werden im laufenden
Jahr planmäßig rund 57 % der Investitionssumme betragen.
| TEUR bzw. It. Angabe | 2018 | Seit Jahresbeginn/ 1. Halbjahr 2019 | Prognose 2019 Stand:7. März 2019 | Prognose 2019 Stand:21. August 2019 |
| Finanzielle Leistungsindikatoren |
||||
| Konzernumsatz | 66.909 | 32.113 | 105 Mio. Euro bis 115 Mio. Euro |
70 Mio. Euro bis 80 Mio. Euro |
| EBIT-Marge | 8,4 % | -11,3 % | 8 bis 9 % | -8 bis -9 % |
| Investitionen | 13.563 | 8.925 | rund 14 Mio. Euro | rund 14 Mio. Euro |
| TEUR | 01.01.-30.06.2019 | 01.01.-30.06.2018 | 01.04.-30.06.2019 | 01.04.-30.06.2018 |
| Umsatzerlöse | 32.113 | 18.112 | 19.483 | 13.056 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 420 | 146 | 31 | 105 |
| Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 1.364 | 457 | -450 | -694 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 4.064 | 2.849 | 2.377 | 1.522 |
| Gesamtleistung | 37.961 | 21.564 | 21.441 | 13.989 |
| Materialaufwand | -22.538 | -10.891 | -15.050 | -6.860 |
| Rohertrag | 15.423 | 10.673 | 6.391 | 7.129 |
| Personalaufwand | -8.988 | -5.132 | -4.653 | -3.108 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -3.756 | -1.569 | -2.002 | -840 |
| Wertminderung auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -297 | -14 | -103 | 0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -6.019 | -3.842 | -3.830 | -2.297 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -3.637 | 116 | -4.197 | 884 |
| Finanzerträge | 7 | 0 | -97 | 0 |
| Finanzierungsaufwendungen | -407 | -352 | -97 | -131 |
| Finanzergebnis | -400 | -352 | -194 | -131 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -4.037 | -236 | -4.391 | 753 |
| Ertragssteuern | 1.292 | -228 | 809 | -310 |
| Konzernergebnis | -2.745 | -464 | -3.582 | 443 |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) | -0,17 | -0,03 | -0,22 | 0,03 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert) | -0,17 | -0,03 | -0,22 | 0,03 |
| Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien (unverwässert) | 15.825.000 | 15.825.000 | 15.825.000 | 15.825.000 |
| Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien (verwässert) | 15.825.000 | 15.825.000 | 15.825.000 | 15.825.000 |
| Konzernergebnis | -2.745 | -464 | -3.582 | 443 |
| Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Rücklage aus Währungsumrechnung | -296 | 370 | 0 | 887 |
| Gesamtergebnis | -3.041 | -94 | -3.582 | 1.724 |
| TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Langfristige Vermögenswerte | 71.482 | 51.863 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 29.307 | 27.992 |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 9.722 | 9.706 |
| Sachanlagen | 30.550 | 9.179 |
| Sonstige Vermögenswerte | 1.437 | 4.986 |
| Latente Steuern | 466 | 0 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 122.826 | 129.653 |
| Vorräte | 39.270 | 27.228 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 71.325 | 56.025 |
| Forderungen gegen nahestehende Personen | 1.931 | 11.683 |
| Sonstige Vermögenswerte | 6.114 | 6.483 |
| Flüssige Mittel | 4.186 | 28.234 |
| Summe Aktiva | 194.308 | 181.516 |
| TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Eigenkapital | 151.064 | 154.484 |
| Gezeichnetes Kapital | 15.825 | 15.825 |
| Kapitalrücklage | 127.992 | 127.992 |
| Gewinn-/Verlustvortrag | 9.718 | 7.614 |
| Konzernergebnis | -2.745 | 2.579 |
| Währungsdifferenzen | 274 | 474 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 21.434 | 7.808 |
| Langfristige Verbindlichkeiten aus Finance Lease | 13.341 | 17 |
| Langfristige Darlehen | 652 | 141 |
| Latente Steuern | 7.441 | 7.650 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 21.810 | 19.224 |
| Kurzfristiger Anteil der Verbindlichkeiten aus Finance Lease | 1.208 | 25 |
| Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil der langfristigen Darlehen | 3.535 | 3.539 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 13.743 | 9.257 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen | 860 | 557 |
| Sonstige Rückstellungen | 612 | 467 |
| Ertragsteuerschulden | 0 | 618 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.852 | 4.761 |
| Summe Passiva | 194.308 | 181.516 |
| TEUR | 01.01.-30.06.2019 | 01.01.-30.06.2018 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -4.037 | -236 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 3.756 | 1.569 |
| Finanzergebnis | 400 | 352 |
| Gewinn (-), Verlust (+) aus Anlagenabgang des Sach- und Finanzanlagevermögens | 0 | 4 |
| Zunahme (+), Abnahme (-) der anderen Rückstellungen und Pensionsrückstellungen | 145 | -455 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 375 | -3.753 |
| Zunahme (-), Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, anderer Forderungen und sonstiger Aktiva | -1.630 | -19.369 |
| Abwertung immaterieller Vermögenswerte | 297 | 14 |
| Zunahme (-), Abnahme (+) der Vorräte | -12.042 | -1.120 |
| Zunahme (+), Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva | -1.994 | -1.265 |
| Gezahlte Zinsen | -407 | -352 |
| Ertragsteuern | 0 | 0 |
| Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | -15.137 | -24.611 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 0 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -6.156 | -701 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -2.769 | -2.786 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | 0 | 0 |
| Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten | 0 | 0 |
| Erhaltene Zinsen | 7 | 0 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -8.918 | -3.487 |
| Ausschüttungen an Anteilseigner | -475 | 0 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | -224 | -331 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 714 | 0 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Verbindlichkeiten aus Finance Lease | -8 | -8 |
| Mittelzufluss aus Eigenkapitalzuführungen | 0 | 0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 7 | -339 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -24.048 | -28.437 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 28.234 | 102.679 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 4.186 | 74.242 |
| Bilanzgewinn | ||||||
| TEUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Rücklage aus der Währungsumrechnung | Gewinnvortrag | Konzernergebnis | Gesamt |
| 1. Januar 2018 | 15.825 | 127.992 | 770 | 7.525 | 0 | 152.112 |
| Konzernergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.579 | 2.579 |
| Währungsumrechnung | 0 | 0 | -296 | 0 | 0 | -296 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | -296 | 0 | 0 | -296 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | -296 | 0 | 2.579 | 2.283 |
| Erstanpassungseffekt IFRS 15 | 0 | 0 | 0 | 89 | 0 | 89 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 31. Dezember 2018 | 15.825 | 127.992 | 474 | 7.614 | 2.579 | 154.484 |
| Bilanzgewinn | ||||||
| TEUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Rücklage aus der Währungsumrechnung | Gewinnvortrag | Konzernergebnis | Gesamt |
| 1. Januar 2019 | 15.825 | 127.992 | 474 | 10.193 | 0 | 154.484 |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -2.745 | -2.745 |
| Währungsumrechnung | 0 | 0 | -200 | 0 | 0 | -200 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | -200 | 0 | 0 | -200 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | -200 | 0 | -2.745 | -2.945 |
| Erstanpassungseffekt IFRS 15 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | -475 | 0 | -475 |
| 30. Juni 2019 | 15.825 | 127.992 | 274 | 9.718 | -2.745 | 151.064 |
Der Konzernzwischenabschluss der Voltabox AG zum 30. Juni 2019 ist nach den einheitlichen
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen der International Financial Reporting Standards
(IFRS) aufgestellt, die auch im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 verwendet wurden.
Es gelten die am Bilanzstichtag gültigen Standards des International Accounting Standards
Board (IASB) sowie die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations
Comitee (IFRIC).
Form und Inhalt des Konzernhalbjahresberichts entsprechen den Berichtspflichten der
Deutschen Börse. Der Bericht stellt, unter Berücksichtigung des Berichtszeitraums,
eine Aktualisierung des Geschäftsberichts dar. Sein Augenmerk liegt auf dem aktuellen
Berichtszeitraum und sollte in Verbindung mit dem Geschäftsbericht und den dort enthaltenen
Zusatzinformationen über das Unternehmen gelesen werden. Der genannte Geschäftsbericht
ist im Internet unter www.voltabox.ag einzusehen.
Zum Konsolidierungskreis der Voltabox AG gehören die 100-prozentigen Tochtergesellschaften
Voltabox of Texas, Inc. (Cedar Park, Texas, USA), Voltabox of North America, Inc.
(Cedar Park, Texas, USA) sowie Voltabox Kunshan Co., Ltd. (Kunshan, China).
Die Kapitel "Finanz- und Vermögenslage" sowie "Ertragslage" geben einen detaillierten
Überblick und spezifische Erläuterungen über die Konzerngewinn- und Verlustrechnung,
die Konzernbilanz sowie die Konzernkapitalflussrechnung der Voltabox AG.
Am 2. Juli 2019 entsprach der Aufsichtsrat der Voltabox AG dem Wunsch von Vorstandsmitglied
Jörg Dorbandt, sein Mandat niederzulegen. Herr Dorbandt schied damit als COO mit Verantwortung
für die Bereiche Operations und Finanzen aus dem Vorstand der Voltabox AG aus.
Die Leitung der Bereiche Produktion und Einkauf übernimmt fortan Dr. Burkhard Leifhelm
als Bereichsvorstand. Ebenfalls als Bereichsvorstand übernimmt Patrick Zabel die Verantwortung
für Finanzen und Personal.
Am 12.08.2019 hat der Vorstand eine Anpassung seiner Umsatz- und Ergebnisprognose
für das Geschäftsjahr 2019 bekanntgegeben. Wesentliche Gründe sind die teilweise Verschiebung
eines Großauftrags an die amerikanische Tochtergesellschaft Voltabox of Texas, Inc.,
in das Jahr 2020 und die Umstellung bei einem wichtigen Zell-Lieferanten auf die neueste
Technologie, was bei Voltabox in Teilbereichen zu einer vorübergehenden Produktionsunterbrechung
führen wird.
Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet Voltabox nunmehr mit einem Konzernumsatz von 70
Mio. Euro bis 80 Mio. Euro. Als EBIT-Marge prognostiziert das Unternehmen eine Spanne
von minus 8 bis 9 %.
Zum 30. Juni 2019 gab es gegenüber dem 31. Dezember 2018 keine Veränderungen in der
Zusammensetzung mit den nahestehenden Personen.
Auf eine Prüfung oder prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses wurde
verzichtet.
Wir versichern nach bestem Gewissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Delbrück, 21. August 2019
Der Vorstand
| 2./3. September | Equity Forum Herbstkonferenz, Frankfurt am Main |
| 13. November | Zwischenmitteilung zum 30. September 2018 - 9 Monate |
| 27./28. November | Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main |
Voltabox AG
Artegastraße 1
33129 Delbrück
Phone: +49 5250 9930-0
Fax: +49 5250 9930-901
E-Mail: investor@voltabox.ag
voltabox.ag