Voltabox AGPaderbornHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023Konzernzwischenbericht zum 30. Juni 2023VorwortSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
verehrte Kunden und Geschäftspartner, liebe
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
das Tempo, mit dem sich Voltabox und insbesondere unsere
Tochtergesellschaft GreenCluster entwickeln, ist weiterhin
atemberaubend.
Im ersten Halbjahr haben wir unsere selbst gesteckten
Erwartungen voll erfüllt. In den kommenden sechs
Monate stehen wir vor einer weiteren Intensivierung und
Ausweitung unserer Aktivitäten. Darüber hinaus
bereiten wir derzeit die weitere Unternehmensentwicklung im
Jahr 2024 vor.
So stehen derzeit insbesondere die Verbreiterung der
Angebotspalette, die Identifizierung neuer Ertragsquellen
und der Abschluss neuer Rahmenlieferaufträge im
Vordergrund. Bereits jetzt sehen wir, dass Voltabox bei
großen Konzernen wieder vergabefähig geworden
ist.
Gleichzeitig etablieren und stabilisieren wir die
verschiedenen notwendigen Prozesse über die gesamte,
defacto noch junge und im Aufbau befindliche Organisation
hinweg. Umso erfreulicher ist es, dass wir mit dem bislang
Erreichten die Chance geschaffen haben, in diesem Jahr
deutlich und gleichzeitig verlustfrei zu wachsen. So ist
das Ziel eines Break-Even bereits im laufenden
Geschäftsjahr weiterhin möglich. Und auch in 2024
wollen wir die positive Weiterentwicklung des Unternehmens
fortsetzen. In diesen Tagen befassen wir uns intensiv mit
der Planung für das kommende Jahr, die wir dann im
Herbst dieses Jahres kommunizieren werden.
Im Geschäftsbereich VoltaMobil konnten wir zuletzt
einen umfassenden Rahmenvertrag über die Produktion
von 1.000 Batterien für ein leichtes Nutzfahrzeug
abschließen. Zudem freuen wir uns, dass wir in
unserem Zielmarkt Baumaschinen einen bedeutenden
Rahmenvertrag realisieren konnten, für den wir
voraussichtlich noch in diesem Jahr den Serienhochlauf
realisieren werden. Die Vereinbarung umfasst die Fertigung
von 250 großen Batterien für
Baumaschinenfahrzeuge.
Unsere Präsenz im Markt bauen wir sukzessive aus.
Wir haben uns dabei zuletzt von unserer ursprünglichen
Rolle als Zulieferer von Eigenprodukten auf drei Ebenen
weiterentwickelt. Voltabox mit seinen jeweiligen Einheiten
entwickelt und produziert also nicht mehr nur, sondern
bedient Nachfrage aus dem Markt auch mit passgenauen
Lösungen, die auf Fremdprodukten basieren. Das
zugrundeliegende strategische Ziel ist, die Themenfelder
Industriebatterien und Erneuerbare Energien zu und die
Abhängigkeit von einzelnen Vertriebskanälen zu
reduzieren.
Die nachfolgende Darstellung verdeutlicht, wie wir das
Geschäftsmodell des Voltabox-Konzerns zukünftig
ausrichten:
scrollen
Den Endkundenvertrieb von Fremdprodukten über
unsere junge Tochtergesellschaft GreenCluster haben wir im
vergangenen Jahr in kürzester Zeit aufgebaut. Aktuell
gilt unser Fokus der Entwicklung von Eigenprodukten
für den direkten Endkundenvertrieb. Damit stoßen
wir erstmals in einen B2C-Bereich vor, in dem Voltabox auch
als Produkt verstanden werden kann. Wir schaffen damit
Synergien und neue Wachstumspotenziale. Mit dem VoltaStore
1.0, einem 5,4 kWh Energiespeicher auf Rollen, der eine
fehlende Netzversorgung überbrücken oder als
mobile Batterie eingesetzt werden kann, haben wir bereits
das erste Voltabox-Produkt am Markt platziert.
Parallel zur stetigen Ausweitung unserer
Aktivitäten steigern wir unsere Sichtbarkeit im Markt
und damit in der Öffentlichkeit. So haben wir im Juni
zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder an einer Messe
teilgenommen. Unser Auftritt auf der ees Europe, der
größten Fachmesse für Batterien und
Energiespeichersysteme in Europa, war ein voller Erfolg.
Dort konnte das Voltabox-Team das neue Produktportfolio
präsentieren und zeigen, wie Voltabox die Zukunft der
industriellen Elektromobilität und der Nutzung
erneuerbarer Energien aktiv mitgestaltet. Mit der
Bearbeitung der mehr als 500 konkreten Anfragen sind unsere
Vertriebsexperten und Kundenbetreuer noch heute
beschäftigt. Die ersten daraus hervorgegangenen
Aufträge werden aktuell bearbeitet.
Auch eine Pflichtveranstaltung, auf die wir uns dennoch
jedes Mal aufs Neue freuen, hat in diesem Jahr wieder dazu
beigetragen, dass wir besser wahrgenommen werden - und vor
allem anders als in den vergangenen drei Jahren zuvor. Die
diesjährige ordentliche Hauptversammlung der Voltabox
AG fand erstmals nach der Corona-Pandemie wieder physisch
statt. Wir haben unsere Entwicklungen, Erfolge und
Herausforderungen offengelegt und das Vertrauen der
Aktionäre in unsere zukünftige Ausrichtung
gestärkt. Zukünftig eröffnet uns die
Tatsache, dass wir seit dem ersten Halbjahr ein Teil der
international ausgerichteten und agierenden Sunlight Group
sind, gänzlich neue Perspektiven und
Möglichkeiten, neue Märkte zu erschließen.
Es wird deutlich, dass wir viele wichtige,
herausfordernde und spannende Themen auf unserer Agenda
haben. Die Projekte und Schwerpunkte sind konsequent auf
den Marktbedarf ausgerichtet. Mit der Umsetzung sind wir
aktuell im Plan. Wir werden weiterhin daran arbeiten, dass
wir verlässliche Ergebnisse erzielen und unsere
ehrgeizigen Prognosen einhalten. Voltabox wächst
äußerst dynamisch - in diesem Jahr
planmäßig um rund 400 Prozent. Nicht jeder
eingeschlagene Weg wird sich dabei realisieren lassen. Aber
ich bin überzeugt, dass unsere Richtung
grundsätzlich stimmt. Aufgrund der zahlreichen
parallelen Wachstumsfelder passen wir das
Geschäftsmodell ständig entlang der
Unternehmensentwicklung an und nehmen Optimierungen vor.
Mit Blick auf ihren großen Einsatz und die
erzielten Erfolge möchte ich mich sehr herzlich bei
unseren engagierten Mitarbeitern bedanken, ohne die der
gesunde Kurs, auf dem sich Voltabox befindet, nicht
möglich wäre. Ebenso danke ich unseren
Aktionären und Geschäftspartnern für ihr
Vertrauen in uns.
scrollen
Mit der Kraft der MarkeVoltabox und GreenCluster erweitern ihr Partnernetzwerk um etablierte UnternehmenDas Partnernetzwerk von GreenCluster ist im ersten
Halbjahr 2023 um namhafte Unternehmen gewachsen. Mit der
Listung als exklusiver Vertriebspartner für den
weltweit führenden Solarmodul-Hersteller TrinaSolar
hat das die Voltabox-Tochtergesellschaft gleich im
Gründungsjahr die Grundlage für die Schaffung
einer starken Marktpositionierung und eines attraktiven
Pricings gelegt. Jetzt hat GreenCluster zwei weitere
namhafte Hersteller in sein "Preferred Supplier Portfolio"
aufgenommen.
JA Solar ist bereits seit 2005 am Markt und hat sich von
China aus zu einem der führenden Hersteller von
leistungsstarken Photovoltaik-Produkten entwickelt. Das
Unternehmen stellt in insgesamt 11 Produktionsstätten
Wafer, PV-Zellen, PV-Module und Photovoltaik-Kraftwerke
her. Darüber hinaus hat JA Solar mehr als 25
Niederlassung in über 100 Ländern. Mit der
Aufnahme in den Kreis der exklusiven Vertriebspartner
erweitert GreenCluster das Angebot für seine Kunden um
neue Modultypen und erhöht damit vor allem die
Liefersicherheiten zur Bedienung des dynamischen Markts.
Daneben hat sich GreenCluster zudem Zugriff auf das
Solarmodul-Angebot von Viessmann gesichert. Das renommierte
und über 100 Jahre alte Familienunternehmen ist seit
Jahren eine feste Größe in der PV-Branche.
Während der Konzern mit Sitz im hessischen Allendorf
(Eder) vor allem für seine Heiztechnikprodukte und
insbesondere zuletzt für sein zuletzt verkauftes
Wärmepumpen-Geschäft bekannt war, zählt auch
ein umfangreiches Produktangebot für PV- und
Solarlösungen sowie natürlich Batteriespeicher
zum Portfolio.
Damit kann GreenCluster zukünftig auf zwei weitere
namhafte Lieferanten von PV-Modulen zurückgreifen und
seinen Kunden damit eine einzigartige Produktauswahl
anbieten.
Diese Vielfalt wird zukünftig auch ergänzt um
Batteriespeicher von marktführenden Anbietern. So ist
GreenCluster seit Kurzem Partner des
Batteriespeicherherstellers TesVolt. "Wir sind damit in der
Lage, auf das bewährte Angebot von TesVolt im Bereich
der Gewerbe- und Industriespeicher zuzugreifen und
können unseren Kunden damit höchste Qualität
von einem der führenden Anbieter garantieren",
erklärt Patrick Zabel, CEO von Voltabox.
Und auch die Kooperation mit Beck Automation nimmt immer
konkretere Formen an. Zusammen mit dem Würzburger
Unternehmen entwickelt Voltabox Projekte für
stationäre Energiespeicher.
"Wir orientieren uns hier eng an den Anforderungen des
Marktes und befinden uns auf einem sehr guten Weg in der
Entwicklung des Projekts. Sobald das erste Produkt bereit
für die Einführung in den Markt ist, werden wir
die Eigenschaften und Einsatzgebiete entsprechend
vorstellen und erläutern" Patrick Zabel, CEO Voltabox
AG
Eine Anlage auf dem Dach, viele AbnehmerGreenCluster führt ein Mieterstrommodell ein, das die gemeinsame Nutzung von Solarstrom ermöglichtSolarenergie dorthin leiten, wo sie gebraucht wird,
anstatt Ressourcen zu verschwenden oder Energie zu
Niedrigstpreisen am Markt zu verkaufen. Eine Lösung
dafür bietet jetzt auch GreenCluster an. Damit
erweitert das Unternehmen seine Bandbreite der angebotenen
Dienstleistungen und trägt zu einer nachhaltigen und
effizienten Energiezukunft in Mehrparteienhäusern bei.
Die Zeiten, in denen Solarstrom ausschließlich mit
einer eigenen Photovoltaik-Anlage erzeugt werden musste,
sind vorbei. GreenCluster bietet zukünftig ein
sogenanntes Mieterstrommodell an, das es ermöglicht,
Solarstrom mit mehreren Haushalten zu teilen. Das bedeutet,
dass auch Bewohner ohne eigene Photovoltaik-Anlage sauberen
und umweltfreundlichen Strom nutzen können. Dieser
Fortschritt wird durch eine geschickte Kombination aus
hochmoderner Hard- und Software ermöglicht, die den
Überschuss an erzeugtem Strom berechnet und den
Energiebedarf der Nachbarn ermittelt. Auf diese Weise kann
die überschüssige Energie effizient zwischen
verschiedenen Haushalten verteilt werden.
Das Herzstück des Mieterstrommodells ist eine
softwaregestützte Steuerung der Energieflüsse.
Die Verbindung der Haushalte erfolgt über private
Leitungen, die von smarten Regelungsalgorithmen gesteuert
werden. Diese Algorithmen gewährleisten, dass nur
überschüssige Energie zwischen den Haushalten
übertragen wird und dies auch nur in den
benötigten Mengen. Ein präziser Leistungsmesser
überwacht kontinuierlich die Ströme, um
sicherzustellen, dass alles reibungslos läuft.
Wichtig: dieses Modell funktioniert unabhängig vom
öffentlichen Stromnetz funktioniert, was
zusätzlich zur Stabilität und
Zuverlässigkeit beiträgt.
Die Einführung dieses Sharing-Konzepts für
Solarstrom bringt vielfältige Vorteile mit sich. Einer
der größten Pluspunkte ist zweifellos die
effizientere Nutzung von erneuerbaren Energien. Dank des
Mieterstrommodells können Mieter ihren Bedarf an
sauberer Energie decken, während Hausbesitzer den
lokal erzeugten Strom an ihre Mieter verkaufen können.
Dies trägt nicht nur zur Senkung der Energiekosten
für Mieter bei, sondern steigert auch den Wert der
Immobilie.
Das Mieterstrommodell von GreenCluster markiert einen
bedeutenden Schritt für das junge Unternehmen, das
darauf ausgerichtet ist, einen wesentlichen Beitrag zu
einer nachhaltigeren Energiezukunft zu leisten. Durch die
innovative Technologie können erneuerbare Energien
effizienter genutzt werden, was ein weiterer Schritt ist,
mit dem die alternative Energiegewinnung gegenüber der
herkömmlichen, CO2-intensiven Stromerzeugung
attraktiver wird, und gleichzeitig die Energiekosten
für Verbraucher senkt.
Aus dem Schatten getretenVoltabox präsentiert neues Produktportfolio auf dem erstem Messeauftritt seit fünf JahrenEuropas größte internationale Fachmesse
für Batterien und Energiespeichersysteme, die ees
Europe, lockte in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher
nach München Auch das Voltabox-Team war erstmals mit
dabei und präsentierte sich auf einem über 100 qm
großen Stand der Fachwelt.
Unter dem Motto "Innovating Energy Storage" versammelten
sich vom 14. bis 16. Juni Hersteller, Händler,
Projektentwickler und weitere Experten, um die neuesten
Entwicklungen und Lösungen für die Speicherung
erneuerbarer Energien zu entdecken. Voltabox nutzte die
Messe, um erstmals die neue Leistungsfähigkeit des
Produktportfolios zu präsentieren.
Der weithin sichtbare Voltabox Slogan "WE ARE HIGH
VOLTAGE" stand sinnbildlich dafür, wie groß die
Motivation beim gesamten Voltabox-Team war. Endlich konnte
das Ergebnis der Arbeit und Mühen der
zurückliegenden Monate als Ganzes präsentiert und
der Öffentlichkeit live und in Farbe vorgestellt
werden. Voltabox präsentierte sich selbstbewusst -
bestens gerüstet, um die Zukunft der
Energiespeicherung aktiv mitzugestalten.
Die ausgestellten Produkte und Lösungen erzeugten
einen nachhaltigen Eindruck beim Messepublikum.
Insbesondere der Prototyp eines Solar-Carports mit einem
elektrifizierten, allradgetriebenen Nutzfahrzeug des
jungen, aufstrebenden Münchner Fahrzeugherstellers
EVUM Motors als Technologieträger zog die Blicke auf
sich. Bestückt mit Solarmodulen, einem integrierten
Wechselrichter sowie zwei 22 KW-Wallboxen wird aus einer
einfachen Unterstellmöglichkeit ein
umweltfreundlicher, unabhängiger Energie-Lieferant -
mit einer im Fahrzeug verbauten Hochvolt-Traktionsbatterie
als potenzieller Abnehmer. So wurden die neuen Schwerpunkte
in der Produkt- und Businessstrategie anschaulich
miteinander verknüpft.
Ein weiterer Fokus lag auf Stationärspeichern, von
denen Voltabox gleich zwei Ausführungen auf der Messe
zeigte. Damit unterstrich das Unternehmen seine Ambition,
die Positionierung im Bereich der Traktionsbatterien
zukünftig um Leistungen rund um Speicheranwendungen
für Commercial & Industry Zwecke zu ergänzen.
Voltabox bewies auf der ees Europe erneut seine Position
als Vorreiter in der Energiespeicherbranche. Entsprechend
bewertet das Management die Messeteilnahme als großen
Erfolg. Das zeigte sich u.a. durch das hohe Interesse und
die Nachfrage zu den Voltabox-Technologien und -Produkten,
Anwendungsmöglichkeiten und Lieferkapazitäten.
Ein rundum gelungenes Comeback von Voltabox bei der ersten
Messeteilnahme seit fünf Jahren.
Nichts ersetzt den persönlichen KontaktDie erste Präsenz-HV nach der Pandemie ist gut besucht und ist von einem lebhaften Austausch geprägtDie Voltabox AG begrüßte bei der
diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung ihre
Aktionäre erstmals seit drei Jahren wieder
persönlich. Nach den Jahren der Pandemie-bedingten
virtuellen Hauptversammlungen freute es das Voltabox-Team
sehr, dass zahlreiche Aktionärinnen und Aktionäre
der Einladung der Gesellschaft an den Unternehmenssitz in
Paderborn gefolgt sind. Vom Grundkapital waren insgesamt
64,77 % vertreten - ein eindrucksvoller Wert nach deutlich
geringeren Präsenzen bei den physischen
Hauptversammlungen in der Pre-Corona-Ära.
CEO Patrick Zabel nutzte die Gelegenheit, den
Aktionären einen umfassenden Überblick über
die aktuelle Geschäftsentwicklung der Voltabox AG zu
geben. Dabei standen insbesondere die aktuellen
Entwicklungen und die jüngsten strategischen
Entscheidungen im Vordergrund. Es wurde aber auch deutlich,
was in den zurückliegenden Monaten notwendig war, um
das Unternehmen zu stabilisieren und eine Chance auf eine
erfolgreiche Zukunft überhaupt zu ermöglichen.
Das Jahr 2022 sei geprägt gewesen von strategischer
Neuausrichtung, Produktionsverlagerungen und
Herausforderungen aufgrund von Materialknappheit. Ein
besonderes Augenmerk lag zudem auf der raschen Etablierung
der Business Unit VoltaStore im Rahmen der Gründung
von GreenCluster -einer Tochtergesellschaft, die sich auf
PV-Komplettlösungen und den Handel mit Solarmodulen
spezialisiert hat.
Zudem ging der Vorstand auf die im Jahr 2023
eingetretene bedeutende Verschiebung in der
Aktionärsstruktur von Voltabox ein. Im Zuge der
Übertragung des größten Aktienpakets von
der Trionity Invest GmbH an die Triathlon Holding GmbH
gehört Voltabox nunmehr auch zur Sunlight Group, einem
weltweit führenden Unternehmen im Batteriesektor.
Patrick Zabel betonte die sich ergebenden dynamischen
Wachstumschancen und attraktiven Möglichkeiten in den
besetzten Märkten.
Die Aktionäre sprachen Vorstand und
Aufsichtsratsmitgliedern mit großer Mehrheit ihr
Vertrauen aus und entlasteten sie. Patrick Zabel hob
hervor, dass die Arbeit an der Unternehmensstruktur
fortgesetzt wird und die neue Rolle von Voltabox innerhalb
eines internationalen Konzerns für Industriebatterien
neue Türen öffnen wird. Die Hauptversammlung
behandelte zusätzlich Themen wie den
Vergütungsbericht 2022 und die Bestellung eines
Abschlussprüfers für 2023. Es wurden
Beschlüsse zur Anpassung der Satzung an die
Aktionärsrechterichtlinie (ARUG II), zur
Ermöglichung virtueller Hauptversammlungen sowie zur
Stärkung der Eigenkapitalbasis gefasst. Alle
Tagesordnungspunkte erhielten die erforderliche Mehrheit
des vertretenen Grundkapitals.
Die diesjährige Präsenz-Hauptversammlung der
Voltabox AG markiert einen frischen Start in eine neue
direkte Kommunikation mit dem Aktionariat der Gesellschaft.
Die Rückmeldungen zeigten: Es war der richtige Schritt
in Richtung einer Intensivierung der offenen, transparenten
Kommunikation mit den Aktionären. Und sowohl die
Gesellschaft als auch ihre Gesellschafter versicherten sich
gegenseitig, dass ein großes Interesse an einer
starken, erfolgreichen Zukunft der Voltabox AG besteht.
"Unser neuer Geschäftsbereich entwickelt sich
äußerst zufriedenstellend. Wir haben im
vergangenen Jahr enorme Anstrengungen unternommen, um den
Punkt zu erreichen, an dem wir heute stehen. Dies bedeutete
vor allem, das Unternehmen zu stabilisieren und ein
nachhaltiges, ertragreiches Geschäftsmodell zu
entwickeln."
Patrick Zabel, CEO Voltabox AG
GeschäftsverlaufDie ersten sechs Monate des Geschäftsjahres
verliefen entsprechend den Erwartungen des Vorstands.
Gemessen an der ausgegebenen Prognose und unter der Annahme
einer Gleichverteilung der Geschäftsentwicklung hat
Voltabox damit zum Halbjahr die Umsatzziele erreicht.
Hinsichtlich der ausgegebenen Guidance, den Break-Even
bereits im Geschäftsjahr 2023 zu erreichen erwartet
der Vorstand weiterhin, im zweiten Halbjahr positive
Ergebniseffekte erzielen zu können und die
entsprechende Ergebnisprognose somit zu erreichen.
Zu dieser bisherigen, positiven Entwicklung des
Geschäftsverlaufs haben beide Geschäftsbereiche
beigetragen. Eine besonders große Dynamik weist dabei
das Geschäft mit dem Handel und der Installation von
PV-Modulen im Geschäftsbereich Voltastore auf.
Störungen in den Lieferketten stellen aktuell keine
übermäßige Belastung mehr dar. Dennoch
kommt es in der Zulieferung von Materialien weiterhin zu
Verzögerungen und insbesondere das immer noch
erhöhte Inflationsniveau stellt eine Herausforderung
für die Beschaffung von Material zu adäquaten
Preisen dar.
Voltabox hat in diesem Umfeld im ersten Halbjahr einen
Umsatz in Höhe von 5,8 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio.
Euro) erzielt. Neben den bereits erwähnten
Erlösen im Geschäftsbereich VoltaStore durch
erfolgreiche Projektrealisierungen im Bereich der
Energieerzeugung und Speicherung sowie im Bereich von
Handelsaktivitäten mit PV-Modulen hat auch der
Geschäftsbereich VoltaMobil mit Umsätzen aus dem
Verkauf von Lithium-Ionen Batterien an Kunden aus den
Bereichen Bus sowie Land- und Bauwirtschaft zum Ergebnis
beigetragen.
Mit der Entwicklung der Ergebnissituation ist der
Vorstand weiterhin zufrieden - insbesondere vor dem
Hintergrund der dynamischen Unternehmensentwicklung und
daraus resultierender Unwägbarkeiten in der Planung
sowie marktseitiger Belastungen, v.a. hinsichtlich der
Beschaffung bei einem verhältnismäßig hohen
Preisniveau.
Vermögens-, Finanz- und ErtragslageErtragslage des Voltabox-KonzernsDie in den ersten sechs Monaten erzielte Gesamtleistung
des Voltabox Konzerns beläuft sich auf 6,7 Mio. Euro
(Vorjahr: 0,9 Mio. Euro). Diese ist durch sonstige
betriebliche Erträge in Höhe von 0,9 Mio. Euro
(Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) beeinflusst, die im Wesentlichen
auf die Auflösung von Rückstellungen,
Forderungseinzelwertberichtigungen und Steuererstattungen
zurückgehen. Bei einem Materialaufwand von 4,7 Mio.
Euro (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro) ergibt sich ein Rohertrag von
1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro). Der signifikante
Anteil des Bereichs Handel am Gesamtumsatz im ersten
Halbjahr hat den Rohertrag wesentlich beeinflusst.
Entsprechend ergibt sich eine weiterhin
verhältnismäßig hohe Materialeinsatzquote
(ermittelt aus dem Verhältnis Materialaufwand zu
Umsatz und Bestandsveränderung) von 81,9 % (Vorjahr:
31,3 %), während die Rohertragsquote 33,4 % (Vorjahr:
313,6 %) beträgt. Der Personalaufwand ist mit 1,0 Mio.
Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro) und einer entsprechenden
Personalaufwandsquote von 16,9 % (Vorjahr: 181,6 %)
insbesondere im Verhältnis zum Vorjahr niedrig.
Sonstige betriebliche Aufwendungen von 1,4 Mio. Euro
(Vorjahr: 1,8 Mio. Euro) gehen insbesondere auf operative
Verwaltungskosten zurück.
Im Ergebnis verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen,
Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf -0,4 Mio. Euro
(Vorjahr: -1,4 Mio. Euro), was einer EBITDA-Marge von -7,2
% entspricht (Vorjahr: -513,6 %). Abschreibungen auf
Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte von rund
0,1 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) bewegen sich im
Rahmen der Planungen. Davon ausgehend ergibt sich ein
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von -0,5 Mio. Euro
(Vorjahr: -1,7 Mio. Euro), was einer EBIT-Marge von -9,4 %
(Vorjahr: -611,0 %) entspricht.
Nach einem kaum nennenswerten Finanzergebnis und nicht
angefallenen Ertragssteuern beträgt das
Konzernergebnis für die ersten sechs Monate -0,6 Mio.
Euro (Vorjahr: -1,7 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie
beläuft sich auf dieser Grundlage auf -0,03 Euro
(Vorjahr: -0,10 Euro).
Vermögenslage des Voltabox-KonzernsDie Vermögenswerte des Voltabox-Konzerns sind zum
Bilanzstichtag vor allem infolge des Rückgangs der
sonstigen Vermögenswerte sowie der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen auf 5,1 Mio. Euro (31. Dezember
2022: 6,6 Mio. Euro) gesunken.
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich
auf 1,7 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 1,0 Mio. Euro)
infolge der erstmals wieder vorgenommenen Aktivierung
entgeltlich erworbener immaterieller Vermögenswerte in
Höhe von 0,5 Mio. Euro sowie eines leichten Anstiegs
der Sachanlagen auf 0,7 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 0,5
Mio. Euro) infolge der Investition in die Betriebs- und
Geschäftsausstattung. Immaterielle Vermögenswerte
wurden aufgebaut zwecks Umsetzung eines
Entwicklungsprojekts im Bereich der
Hochvoltbatterie-Technologie. Der Entwicklungspartner ist
ein konzernfremdes Unternehmen.
Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich
um 1,1 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 5,6
Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen auf den signifikanten
Rückgang der sonstigen Vermögenswerte auf nunmehr
0,4 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 2,3 Mio. Euro) als
Resultat von Abschreibungen der Finanzinvestition in die
ForkOn GmbH zum Jahresende 2022 zurückzuführen.
Die Vorräte für das ansteigende
Geschäftsvolumen im Geschäftsbereich VoltaStore
sind im ersten Halbjahr weiter ausgebaut worden und
belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 1,3 Mio. Euro (31.
Dezember 2022: 0,8 Mio. Euro). Die Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen konnten auch im zweiten Quartal
reduziert werden, auf nunmehr 0,9 Mio. Euro (31. Dezember
2022: 1,7 Mio. Euro). Die flüssigen Mittel
erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende leicht auf
0,9 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 0,8 Mio. Euro).
Auf der Passiv-Seite sind die langfristigen
Leasing-Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag leicht auf 0,3
Mio. Euro (31. Dezember 2022: 0,2 Mio. Euro) angestiegen.
Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten
konnten auch im zweiten Quartal auf nunmehr 3,7 Mio. Euro
(31. Dezember 2022: 4,7 Mio. Euro) reduziert werden. Dies
ist vor allem durch die Rückführung der sonstigen
kurzfristigen Verbindlichkeiten bedingt, die sich vor allem
aus Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen
zusammensetzten und - trotz eines erneuten Anstiegs im
zweiten Quartal - nur noch 0,7 Mio. Euro (31. Dezember
2022: 2,7 Mio. Euro) betragen. Im Gegenzug sind
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen in
Höhe von 1,4 Mio. Euro auf jetzt 1,5 Mio. Euro
aufgebaut worden (31. Dezember 2022: 0,1 Mio. Euro). Die
ist die Folge der bereits kommunizierten Refinanzierung von
Einkaufsaktivitäten durch die Muttergesellschaft
Triathlon Holding GmbH. Durch die Auflösung von
Rückstellungen gingen diese - nach einem Anstieg im
ersten Quartal - nun auf 0,7 Mio. Euro (31. Dezember 2022:
0,8 Mio. Euro) zurück.
Das Eigenkapital des Voltabox-Konzerns betrug zum
Bilanzstichtag 1,2 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 1,7 Mio.
Euro).
Finanzlage des Voltabox-KonzernsDer Cashflow aus betrieblicher
Geschäftstätigkeit stellt sich im
Berichtszeitraum mit 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: -1,5 Mio.
Euro) positiv dar. Wesentlich für die Entwicklung war
das im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Ergebnis, die um
1,5 Mio. Euro stärkere Abnahme der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie die um 0,5 Mio. Euro
stärkere Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen. Der operative Cashflow wurde dabei durch
die um 0,6 Mio. Euro stärkere Zunahme der Vorräte
gedrückt.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit setzt sich
aus CAPEX-Investitionen in Sachanlagen in Höhe von
rund 0,2 Mio. Euro (Vorjahr 0,0 Mio. Euro) sowie in
immaterielle Vermögenswerte in Höhe von rund 0,5
Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro) zusammen. Der Cashflow
aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet kaum
nennenswerte Auszahlungen für die Tilgung von
Leasing-Verbindlichkeiten. Im vergangenen Jahr verbuchte
der Konzern noch Mittelzuflüsse aus einer
Kapitalerhöhung (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro).
Entsprechend ergibt sich ein leicht positiver Free
Cashflow von 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: -1,7 Mio. Euro).
SteuerungssystemDer Vorstand der Voltabox AG unterzieht seine Strategie
einem regelmäßigen Abgleich mit der
tatsächlichen Geschäftsentwicklung. Im Rahmen von
Zielgesprächen werden auf Managementebene die daraus
resultierenden Folgeaktivitäten festgelegt sowie
optimierende Maßnahmen oder grundlegende
Richtungsänderungen eingeleitet.
Die Voltabox AG verfügt über ein Planungs- und
Kontrollsystem. Dies beinhaltet unter anderem ein
kontinuierliches Controlling der Monats- und
Jahresplanungen. Der Vorstand sowie der Aufsichtsrat der
Voltabox AG erhalten auf der Grundlage einer
regelmäßigen Berichterstattung über die
Geschäftsentwicklung ein ausführliches Reporting.
Diese Berichte dokumentieren mögliche Abweichungen von
den Plangrößen in einem Soll-Ist-Vergleich und
bilden die Basis für unternehmerische Entscheidungen.
Chancen- und RisikoberichtIn den ersten zwei Quartalen des Geschäftsjahres
2023 haben sich im Vergleich zu den im
Geschäftsbericht 2022 ausführlich unter "Chancen-
und Risikobericht" beschriebenen Chancen und Risiken keine
wesentlichen Änderungen ergeben. Der
Geschäftsbericht 2022 ist im Internet unter
www.voltabox.ag in der Rubrik Investor Relations /
Mitteilungen & Publikationen / Finanzberichte
verfügbar.
Haftungsverhältnisse und RechtsangelegenheitenDem Vorstand der Voltabox AG sind keine bedeutenden
Haftungsverhältnisse gemäß §251 HGB
bekannt.
Geschäftsvorfälle mit nahestehenden PersonenDem Vorstand der Voltabox AG sind keine bedeutenden
Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Personen
bekannt, die wesentliche Einwirkungsmöglichkeiten auf
die Gesellschaft hatten.
Ereignisse nach dem BilanzstichtagNach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse mit
Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der Voltabox AG aufgetreten.
PrognoseberichtIm zusammengefassten Lagebericht für das
Geschäftsjahr 2022 hat der Vorstand die wesentlichen
Faktoren für die Prognose für das laufende
Geschäftsjahr 2023 erläutert. Auf Basis der guten
operativen Entwicklung im ersten Halbjahr sowie des
Ausblicks auf Grundlage der vorliegenden Bestellungen in
den Geschäftsbereichen VoltaMobil und VoltaStore ist
der Vorstand zuversichtlich, die Prognose für das
Gesamtjahr zu erreichen. Weiterhin wird zunächst die
größere Wachstumsdynamik im Bereich des Handels
mit und der Installation von PV-Lösungen gegeben sein.
Unverändert erachtet der Vorstand die
Rahmenbedingungen für die Erreichung des
ambitionierten Wachstums als herausfordernd. Durch die
Volatilität, die der agilen Entwicklung der im Aufbau
befindlichen jungen Geschäftsbereiche zugrunde liegt,
ist die Planung nur schwer konkret abzubilden. Dabei
festigt und baut die Tochtergesellschaft GreenCluster, die
mit dem Handel und der Installation von PV-Lösungen
aktuell für einen wesentlichen Teil der
Konzernumsatzes steht, kontinuierlich ihre Marktposition
aus. Allerdings hat das zuletzt nur geringfügig
zurückgegangene und daher weiterhin hohe
Inflationsniveau eine bremsende Wirkung auf das
Geschäft. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen sind
gleichzeitig weiterhin von Unsicherheiten geprägt.
Unter Berücksichtigung dieser Einflussfaktoren
erwartet der Vorstand einen Jahresumsatz von rd. 12,8 Mio.
Euro und eine ausgeglichene EBITDA-Marge von rd. 0,0 %. Wie
in der Vergangenheit regelmäßig betont, ordnet
der Vorstand im Geschäftsjahr 2023 das EBITDA-Ziel
höherwertiger ein als das Umsatzziel. Folglich
adjustiert das Management punktuell seine fokussierten
Aktivitäten, um Opportunitäten zur Steigerung der
Ertragskraft zu realisieren bzw. wahrzunehmen. Selbstredend
steht die Prognose unter dem Vorbehalt, dass keine
nennenswerten Belastungen durch Verwerfungen im
geopolitischen und unmittelbaren wirtschaftlichen Umfeld
entstehen, die die dynamische Entwicklung von Voltabox
einbremsen könnten.
scrollen
Verkürzter KonzernzwischenabschlussKonzerngesamtergebnisrechnung
|
| In TEUR | 01.01.- 30.06.2023 | 01.01.- 30.06.2023 | 01.04.- 30.06.2023 | 01.04.- 30.06.2022 |
| Umsatzerlöse | 5.775 | 272 | 2.754 | 64 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 885 | 666 | 855 | 323 |
| Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 0 | 0 | -80 | 0 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtleistung | 6.660 | 938 | 3.529 | 387 |
| Materialaufwand | -4.729 | -85 | -2.242 | -5 |
| Rohertrag | 1.931 | 853 | 1.287 | 382 |
| Personalaufwand | -977 | -494 | -562 | -294 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -127 | -265 | -48 | -109 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.369 | -1.756 | -915 | -227 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -542 | -1.662 | -238 | -248 |
| Finanzerträge | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzierungsaufwendungen | -24 | -42 | -15 | -26 |
| Finanzergebnis | -24 | -42 | -15 | -26 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -566 | -1.704 | -253 | -274 |
| Ertragssteuern | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzernergebnis | -566 | -1.704 | -253 | -274 |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) | -0,03 | -0,10 | -0,01 | -0,02 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert) | -0,03 | -0,10 | -0,01 | -0,02 |
| Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien (unverwässert) | 18.705.849 | 16.375.815 | 19.148.249 | 16.920.577 |
| Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien (verwässert) | 18.705.849 | 16.375.815 | 19.148.249 | 16.920.577 |
| Konzernergebnis | -566 | 1.704 | -253 | -274 |
| Rücklage aus Währungsumrechnung | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | -566 | -1.704 | -253 | -274 |
| In TEUR | 30.06.2023 | 31.12.2022 |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 513 | 35 |
| Sachanlagen | 693 | 503 |
| Finanzanlagen | 475 | 475 |
| 1.681 | 1.013 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 1.347 | 824 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 878 | 1.675 |
| Forderungen gegen nahestehende Personen | 2 | 2 |
| Sonstige Vermögenswerte | 336 | 2.296 |
| Flüssige Mittel | 894 | 800 |
| 3.457 | 5.597 | |
| Summe Aktiva | 5.138 | 6.610 |
| In TEUR | 30.06.2023 | 31.12.2022 |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 19.148 | 17.408 |
| Kapitalrücklage | 20.878 | 20.704 |
| Anteile im Fremdbesitz | 5 | 5 |
| Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlage | 0 | 1.915 |
| Verlustvortrag | -38.297 | -38.297 |
| Jahresüberschuss | -566 | 0 |
| 1.168 | 1.735 | |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | ||
| Langfristige Leasing-Verbindlichkeiten | 295 | 195 |
| 295 | 195 | |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | ||
| Kurzfristige Leasing-Verbindlichkeiten | 121 | 122 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 686 | 1.028 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen | 1.466 | 82 |
| Sonstige Rückstellungen | 714 | 768 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 688 | 2.680 |
| 3.675 | 4.680 | |
| Summe Passiva | 5.138 | 6.610 |
| In TEUR | 01.01.- 30.06.2023 | 01.01.- 30.06.2022 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -566 | -1.702 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 127 | 265 |
| Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge | 0 | 7 |
| Zunahme (-), Abnahme (+) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, anderer Forderungen und sonstiger Aktiva | 2.757 | 1.337 |
| Zunahme (-), Abnahme (+) der Vorräte | -523 | 49 |
| Zunahme (+), Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva | -1.004 | -1.470 |
| Gezahlte Zinsen | 15 | 30 |
| Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit | 806 | -1.484 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -217 | -232 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -478 | -13 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -695 | -245 |
| Einzahlungen aus Kapitalerhöhungen | -1 | 2.058 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 0 | 114 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | -16 | -254 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -17 | 1.918 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 94 | 189 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 800 | 410 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 894 | 599 |
| In TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlag | Nicht beherrschende Anteile | Rücklage aus der Währungsumrechnung | Bilanzgewinn |
| 01. Januar 2022 | 15.825 | 20.229 | 0 | -34.333 | ||
| Konzernergebnis | -1.702 | |||||
| sonstiges Ergebnis | 5 | |||||
| Gesamtergebnis | 15.825 | 20.229 | 0 | 5 | 0 | -36.036 |
| Kapitalerhöhung | 1.582 | 475 | ||||
| 30. Juni 2022 | 17.407 | 20.704 | 0 | 5 | 0 | -36.035 |
| In TEUR | Gesamt |
| 01. Januar 2022 | 1.721 |
| Konzernergebnis | -1.702 |
| sonstiges Ergebnis | 5 |
| Gesamtergebnis | 24 |
| Kapitalerhöhung | 2.057 |
| 30. Juni 2022 | 2.081 |
| In TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlag | Nicht beherrschende Anteile | Rücklage aus der Währungsumrechnung | Bilanzgewinn |
| 01. Januar 2023 | 17.408 | 20.704 | 1.915 | 5 | 0 | -38.297 |
| Konzernergebnis | -566 | |||||
| Gesamtergebnis | 17.408 | 20.704 | 1.915 | 5 | 0 | -38.863 |
| Kapitalerhöhung | 1.741 | 174 | -1.915 | |||
| 30. Juni 2023 | 19.148 | 20.878 | 0 | 5 | 0 | -38.863 |
| In TEUR | Gesamt |
| 01. Januar 2023 | 1.735 |
| Konzernergebnis | -566 |
| Gesamtergebnis | 1.168 |
| Kapitalerhöhung | 0 |
| 30. Juni 2023 | 1.168 |
| 27.-29 November 2023 | Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main |
| 16. November 2023 | Konzernzwischenmitteilung zum 30. September 2023 - 9 Monate |
| 04.-05. September 2023 | EquityForum - Herbstkonferenz 2023, Frankfurt am Main |
Technologiepark 32
33100 Paderborn / Germany
Phone: +49 (0) 5251 693 969 0
E-Mail: investor@voltabox.ag
Technologiepark 32
33100 Paderborn / Germany
Phone: +49 (0) 5251 693 969 0
E-Mail: investor@voltabox.ag
www.voltabox.ag