Ad-hoc | 15 September 2004 16:50
Senator: Gläubigerversammlung beschließt Insolvenzplan
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Senator: Gläubigerversammlung beschließt Insolvenzplan
Die Gläubigerversammlung hat heute dem vom Insolvenzverwalter Rolf Rattunde
vorgelegten Insolvenzplan für die Senator Entertainment AG zugestimmt. Die
endgültige Bestätigung des Plans durch das zuständige Insolvenzgericht steht
unter der Bedingung, dass zuvor eine weitere Kapitalerhöhung bei der
Gesellschaft durchgeführt wird. Mit der Bestätigung des Plans wäre die
bilanzielle Überschuldung der Senator Entertainment AG beseitigt. Damit wäre die
Fortführung der Gesellschaft gesichert. Die Absicht, dieses Ziel des
Insolvenzplans nachhaltig zu verwirklichen, wurde seitens der Deutschen Bank
London nochmals bekräftigt.
Der Plan sieht für die Insolvenzgläubiger grundsätzlich eine Erfüllungsquote von
10% ihrer Forderungen vor. Die Deutsche Bank London wird über Kapitalmaßnahmen
größter Gesellschafter der Senator Entertainment AG durch Verzicht auf und
Einbringung des weit überwiegenden Teils ihrer Darlehensforderungen.
Bereits am Montag konnte mit der Central Film Vertriebs GmbH die erste
Tochtergesellschaft von Senator aus der Insolvenz entlassen werden.
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 15.09.2004
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WKN: A0BVUC; ISIN: DE000A0BVUC6; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart
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