Ad-hoc | 29 August 2008 18:27


Senator-Konzern verzeichnet im ersten Halbjahr 2008 Rückgang bei Umsatz und Ergebnis und leitet Restrukturierungsprogramm ein

SENATOR Entertainment AG / Halbjahresergebnis/Gewinnwarnung

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Senator-Konzern verzeichnet im ersten Halbjahr 2008 Rückgang bei Umsatz und
Ergebnis und leitet Restrukturierungsprogramm ein

Berlin, 29. August 2008 – Die Senator Entertainment AG (General Standard,
ISIN DE000A0BVUC6, Symbol: SMN1) hat in den ersten sechs Monaten des
Geschäftsjahres 2008 eine rückläufige Entwicklung bei Konzernumsatz und
-ergebnis verzeichnet.

Die Umsatzerlöse reduzierten sich in der Berichtsperiode auf € 16,1 Mio. Im
ersten Halbjahr 2007 hatten sie bei € 28,5 Mio. gelegen. Das EBIT nach IFRS
fiel im Vorjahresvergleich von € 1,9 Mio. auf € -9,2 Mio. Das den
Anteilseignern der Muttergesellschaft zurechenbare Konzern-Eigenkapital
reduzierte sich von € 14,2 Mio. auf € 2,7 Mio. Ursächlich für diese Umsatz-
und Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2008 war im Wesentlichen eine
geringer als erwartet ausgefallene Publikumsresonanz auf die von Senator in
die Kinos gebrachten Filme. Hierdurch konnten Zuschauereinnahmen nicht wie
im geplanten Rahmen generiert und damit die zuvor getätigten Investitionen
in die Produktion oder den Erwerb der Filme an der Kinokasse nicht
eingespielt werden. Darüber hinaus veräußerte die Senator Entertainment AG
im Berichtszeitraum eine Beteiligung an der X Filme Creative Pool GmbH und
entkonsolidierte das betreffende Unternehmen folglich aus dem
Konzernabschluss. Dies führte zu einem Ergebniseffekt in Höhe von ca. € 0,4
Mio.

Auf die im operativen Geschäft angefallenen Verluste in der Berichtsperiode
reagiert die Senator Entertainment AG und wird ihre Geschäftsfelder neu
strukturieren. In diesem Zusammenhang wird das Unternehmen zukünftig die
Akquisition internationaler Filme reduzieren und den Bereich der deutschen
Eigen- und Ko-Produktionen massiv ausbauen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Halbjahreszahlen 2008 sieht sich Senator
Entertainment zu einer Anpassung der für das Gesamtjahr geplanten Umsatz-
und Ergebnisziele gezwungen. Anstatt der zuvor prognostizierten
Umsatzerlöse von € 85 Mio. erwartet die Gruppe für das komplette
Geschäftsjahr 2008 nun einen Umsatz von € 40 Mio. bis zu € 50 Mio. Statt
des zunächst geplanten positiven EBIT rechnet der Senator-Konzern nun für
2008 mit einem negativen Betriebsergebnis auf dem Niveau des
Halbjahresabschlusses.

Angesichts der bereits eingeleiteten Korrekturmaßnahmen blickt das
Unternehmen trotz des aktuellen Ertragsrückgangs überzeugt in die Zukunft
und erwartet aus den Restrukturierungsmaßnahmen bereits im Geschäftsjahr
2009 signifikante Impulse in der Ertragsentwicklung.


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Herrn Christian Hillermann
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Tel.:+ 49 30 880 91 727
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29.08.2008  Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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Sprache:      Deutsch
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