![]() YOC AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Anhang für das Geschäftsjahr 2009 der YOC AG, BerlinI. Allgemeine AngabenDie YOC AG ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB. Zum 31. Dezember 2009 erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den Rechnungslegungsvorschriften
des Handelsgesetzbuches und den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes. Der
Abschluss ist in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft hat nach § 290 Abs. 2 HGB die
Pflicht, einen Konzernabschluss aufzustellen. Sie hat diesen nach den International
Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden
sind, unter Berücksichtigung der zusätzlichen Anforderungen des § 315a HGB aufgestellt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs.
2 HGB angewandt. Im Berichtsjahr wurden das belboon-Geschäft und das Mobile-Advertising-Geschäft jeweils
zu Buchwerten in die belboon-adbutler GmbH bzw. die YOC Mobile Advertising GmbH mit
wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01 2009 bzw. zum 01.06.2009 ausgegliedert. Ferner
wurde das Professional-Services-Geschäft von der Sevenval GmbH (ehemals Sevenval AG)
unter Aufdeckung stiller Reserven bis zur Höhe der Anschaffungskosten auf die YOC
AG mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.04.2009 übertragen. Die aufgedeckten stillen
Reserven entfielen mit TEUR 158 auf übernommene Kundenstämme und mit TEUR 524 auf
einen Geschäfts- oder Firmenwert. Aufgrund der beschriebenen Umstrukturierungen sind
die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung mit denen des Vorjahres
nur eingeschränkt vergleichbar. Die YOC AG hat im Geschäftsjahr 2009 mit der belboon-adbutler GmbH, der YOC Mobile
Advertising GmbH, der Brutus Media GmbH, der Sevenval GmbH (vormals: Sevenval AG)
sowie der Moustik GmbH Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge abgeschlossen. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die
planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen
Abschreibungsmethode ermittelt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt für die
immateriellen Anlagegüter zwischen 3 und 5 Jahren und für die Betriebs- und Geschäftsausstattung
zwischen 3 bis 11 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des bilanzierten Geschäfts-
oder Firmenwertes und der erworbenen Kundenstämme wird auf 8 Jahre geschätzt. Aufwendungen
für die Ingangsetzung und Erweiterung eines Geschäftsbetriebes werden über 4 Jahre
abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR
150 und EUR 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren
abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten
nach § 255 Abs. 1 HGB angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei einer
voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen. Der Ansatz der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten, welche neben direkt
zurechenbaren Herstellungskosten angemessene Gemeinkosten beinhalten. Finanzierungskosten
bilden dabei keinen Bestandteil der Herstellungskosten. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen
und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.
Wertpapiere des Umlaufvermögens werden nach den für das Umlaufvermögen geltenden Vorschriften
mit den Anschaffungskosten bzw. mit den am Bilanzstichtag bestehenden niedrigeren
Börsenwerten/Rücknahmepreisen bewertet. Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtungen Rechnung getragen. Eigene Anteile werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag bestehenden
niedrigeren Aktienkurs bewertet. Flüssige Mittel wurden zum Nennwert erfasst. Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz weisen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag
aus, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Termin darstellen. Als Rechnungsabgrenzungsposten
auf der Passivseite werden Einnahmen ausgewiesen, die Erträge für eine bestimme Zeit
nach dem Bilanzstichtag darstellen. Rückstellungen enthalten alle absehbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten.
Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. In den sonstigen Verpflichtungen wird über die entsprechende zukünftige Belastung
berichtet. Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Leistungserbringung bzw.
zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs an den Kunden. Aufwendungen werden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung berücksichtigt bzw. entsprechend
ihrer wirtschaftlichen Verursachung periodengerecht erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei der Entstehung zum aktuellen
Tageskurs erfasst. Beim Ausgleich entstehende Abweichungen werden als Kursdifferenzen
ausgebucht. Soweit sich aus der Umrechnung von zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen, Bankbeständen
und Verbindlichkeiten in Fremdwährung unrealisierte Verluste ergeben, werden diese
als Aufwand erfasst. Unrealisierte Gewinne werden hingegen nicht erfasst. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnunga. AnlagevermögenEntwicklung der Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs
sowie des Anlagevermögens in der Zeit vom 01.01.2009 bis 31.12.2009: scroll
scroll
Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen können aufgrund kaufmännischer Rundungen
Differenzen auftreten Die Investitionen des Geschäftsjahres betreffen neben der durch das Unternehmenswachstum
bedingte Erweiterung und Erneuerung der technischen und administrativen Infrastruktur
auch die Akquisitionen der Bluestar Mobile Ltd., London, United Kingdom und der mobile
interactive advertising media s.l, Madrid, Spanien. Der Abgang bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen betrifft den Teil des Buchwerts
der Anteile an der Sevenval GmbH, der auf das von dieser übernommene Professional-Services-Geschäft
entfiel. Bei Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um Beteiligungen an den folgenden
Gesellschaften: scroll
*
Aufgrund von Gewinnabführungsvertrag an YOC AG abgeführt.
Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen ein von der Gesellschaft ausgereichtes
Darlehen an die YOC Ltd. für den weiteren Ausbau der internationalen Geschäftstätigkeit
in Großbritannien. Diese weisen einen Buchwert von TEUR 830,1 auf. Der beizulegende
Zeitwert zum 31.12.2009 beträgt aufgrund der Währungsumrechnung TEUR 792,3. Aufgrund
des tendenziell wieder steigenden Wechselkurses des britischen Pfund wird davon ausgegangen,
dass keine dauerhafte Wertminderung vorliegt. Deshalb ist eine Abwertung zum Bilanzstichtag
unterblieben. b. Vorrätescroll
Die Vorräte beinhalten unfertige Leistungen aus Projekten, welche zum Bilanzstichtag
noch nicht vollständig abgeschlossen waren. c. Forderungen und sonstige Vermögensgegenständescroll
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen
mit TEUR 2.140,1 (2008: TEUR 227,2) sowie sonstige Forderungen (insbesondere Cash-Pool-Verfahren
und Gewinnabführung) mit TEUR 6.232,7 (2008: TEUR 1.679,8). Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich hauptsächlich aus Steuererstattungsansprüchen
gegen das Finanzamt zusammen. d. Wertpapiere und Liquide Mittelscroll
Die freien Gelder des Unternehmens waren in hochliquide Wertpapiere und in kurzfristige
zinsoptimierte Festgelder angelegt. Die Verzinsung der Wertpapiere orientierte sich
an diversen Aktien- und Währungskursentwicklungen. Während des Geschäftsjahres 2009
wurden die hochliquiden Wertpapiere vollständig veräußert. Die YOC AG erwarb über das Geschäftsjahr 2009 23.000 Stück eigene Aktien zu einem
Durchschnittskurs von 12,50 EUR. Der Erwerb erfolgte in 5 Tranchen zum 11.02.2009
(6.975 Stück), 12.02.2009 (3.025 Stück), 22.12.2009 (5.699 Stück), 23.12.2009 (3.745
Stück) und 30.12.2009 (3.556 Stück). Davon wurden 2.000 Stück Aktien als Kaufpreiskomponente für den Erwerb eines Tochterunternehmens
gewährt. e. Aktiver Rechnungsabgrenzungspostenscroll
Hierbei handelt es sich primär um die Abgrenzung von Versicherungen, technischen Support,
Jahreslizenzen sowie Aktienbetreuung. Darüber hinaus ist hierin ein Disagio in Höhe von TEUR 46,0 für ein im Geschäftsjahr
aufgenommenes Darlehen enthalten. f. Eigenkapitalscroll
Gezeichnetes KapitalDas Grundkapital ist in 1.750.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen
Betrag des Grundkapitals von EUR 1,00 je Aktie aufgeteilt. Genehmigtes KapitalDer Vorstand kann mit Genehmigung durch den Aufsichtsrat über ein genehmigtes Kapital
von TEUR 587,5 bis zum 11. April 2011 sowie über ein genehmigtes Kapital von TEUR
287,5 bis zum 15. Mai 2011, also insgesamt über ein genehmigtes Kapital von TEUR 875,0
verfügen. Das genehmigte Kapital berechtigt einmalig oder mehrfach zur Erhöhung des
Grundkapitals durch die Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Aktien. Bedingtes KapitalIm Geschäftsjahr 2009 wurde ein bedingtes Kapital geschaffen, um dem Management und
Mitarbeitern der Gesellschaft und ihrer verbundenen Unternehmen Bezugsrecht im Rahmen
des YOC-Management-Incentive-Programms zu gewähren. Zum 31.12.2009 waren 149.590 Stück Bezugsrechte an Mitarbeiter und Management der
Gesellschaft und ihrer verbundenen Unternehmen ausgegeben. KapitalrücklageZum 31. Dezember 2009 umfasst die Kapitalrücklage einen Betrag in Höhe von 9.794,70
TEUR (2008: 9.794,70 TEUR). Andere GewinnrücklagenIm Rahmen des Erwerbs eigener Aktien wurden die anderen Gewinnrücklagen vollständig
zugunsten der Rücklage für eigene Anteile entnommen. AktionärsstrukturIm Streubesitz befinden sich 19,13% der Aktien. Entsprechend der durch die Aktionäre
erfolgten Stimmrechtsanzeigen wird der Aktienbesitz zum 31. Dezember 2009 wie folgt
gehalten. scroll
*
Alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer der dkam GmbH ist Herr Dirk Kraus.
Die YOC AG erwarb im Geschäftsjahr 2009 23.000 Stück eigene Aktien zu einem Durchschnittskurs
von 12,50 EUR. Davon wurden 2.000 Stück der Aktien zu einem Kurs von 13,75 EUR im
Rahmen der Akquisition der MIAM S.L. dem Verkäufer als Kaufpreisbestandteil gewährt.
Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr 2009 keine weiteren Aktien veräußert. Zum 31.
Dezember 2009 hielt die YOC AG folglich 21.000 Stück eigene Aktien. g. Rückstellungenscroll
Bei den Personalrückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Urlaubsrückstellungen
in Höhe von TEUR 12,7 (2008: TEUR 40,3), Rückstellungen für Sozialabgaben in Höhe
von TEUR 25,0, Rückstellungen für Abfindungen und Vergütungsansprüche in Höhe von
TEUR 124,3 (2008: TEUR 0) sowie Rückstellungen für Mitarbeiterboni und Provisionen
in Höhe von TEUR 260,7 (2008: TEUR 119,9). Unter der Position ausstehende Eingangsrechnungen sind überwiegend noch nicht abgerechnete
Projektkosten ausgewiesen. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben wurden Rückstellungen
für Archivierungen gebildet. Die Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 310,2 (2008: TEUR 0,0) resultiert aus
der Bewertung zweier Zinsswaps zum Marktwert (Stichtag 31.12.2009). Für die Gewährung von Aktienoptionen im Rahmen des im Geschäftsjahr 2009 gestarteten
Management-Incentive-Programms wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 39,0 (2008:
TEUR 0,0) gebildet. h. Verbindlichkeitenscroll
Die erhaltenen Anzahlungen wurden vollumfänglich im Zuge der Ausgliederung des Geschäftsbereichs
Affiliate Marketing auf die belboon-adbutler GmbH übertragen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden ausschließlich zur Finanzierung
der Unternehmenserwerbe verwendet. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus
variablen Kaufpreisen im Rahmen der Unternehmenserwerbe in Höhe von TEUR 1.036,4 (2008:
TEUR 2.518,0) und Mietverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 149,6. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen
und Leistungen mit TEUR 1.547,3 (2008: TEUR 1.268,8) sowie aus sonstigen Verbindlichkeiten
(Cash-Pooling sowie aus Verbindlichkeiten aus Verlustübernahmen und umsatzsteuerlicher
Organschaft) mit TEUR 11.412,7 (2008: TEUR 4.566,6). Es wurden keine Sicherheiten für die Verbindlichkeiten bestellt. i. Passiver Rechnungsabgrenzungspostenscroll
Hierbei handelt es sich um die Abgrenzung von zeitraumbezogenen Nutzungsentgelten,
die das aus der Sevenval GmbH übernommene Professional-Services-Geschäft betreffen. j. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2009 betrugen TEUR 11.026,5 (2008: 11.516,6). Umsatzerlöse nach Produktbereichenscroll
Die Mobile Marketing Umsatzerlöse beinhalten TEUR 1.730,4 Intercompany-Umsätze. Das
Mobile B2C Geschäft weist TEUR 90,1 an Intercompany-Umsätzen auf. Aufgrund der Ausgliederung
des Geschäftsbereichs Affiliate Marketing zum 01.01.2009 realisierte die YOC AG keine
Umsatzerlöse in 2009, die diesem Produktbereich zuzuordnen sind. Mobile Marketing ServicesIm wichtigsten Segment Mobile Marketing stiegen die Umsatzerlöse von 6,6 Mio. Euro
in 2008 um 56% auf 10,3 Mio. Euro im Berichtszeitraum. Der Anteil dieses Segments
an den Gesamterlösen des Unternehmens stieg damit auf 93%, was allerdings nicht zuletzt
auch u.a. auf die Ausgliederung der Affiliate Marketing Bereichs zurückzuführen ist.
Der fortlaufende Aufwärtstrend spiegelt die erfolgreiche Kundenbindungsstrategie und
die Akquisition neuer bedeutender Marken wider, mit denen große Kampagnen umgesetzt
werden konnten. Mobile B2C ServicesDas Umsatzvolumen des Segmentes Mobile B2C Services blieb fast unverändert bei 0,8
Mio. Euro. Der Anteil des Segmentes an den Gesamterlösen beläuft sich auf 7%. Affiliate MarketingDie Umsätze im Geschäftssegment Affiliate Marketing gingen aufgrund der Ausgliederung
des bisherigen Geschäftsbereichs in die eigenständige Kapitalgesellschaft belboon-adbutler
GmbH auf 0,0 Mio. Euro zurück. Umsatzerlöse nach Regionenscroll
In den inländischen Umsatzerlösen sind TEUR 1.581,0 aus dem Intercompany-Geschäft
enthalten. Der Umsatz in dem Vereinigten Königreich weist ebenfalls Intercompany-Umsätze
in Höhe von TEUR 91,0 aus. k. Bestandsveränderung unfertige Leistungenscroll
Die Bestandsverminderung im Berichtsjahr resultiert aus dem Abschluss von Projekten
in Höhe von TEUR 334,0 sowie aus der Aktivierung von unfertigen Leistungen in Höhe
von TEUR 29,8. l. Sonstige betriebliche Erträgescroll
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ist auf den geringeren Umfang der
Leistungserbringung zwischen den Konzernunternehmen zurück zu führen. Die gesamten
Intercompany Erträge belaufen sich auf TEUR 251,3 (2008: TEUR 634,5). In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist eine im Geschäftsjahr 2009 erhaltene Investitionszulage
in Höhe von TEUR 54,2 enthalten. m. Materialaufwandscroll
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen die Versandkosten
für SMS und MMS, Werbeplätze für das Mobile Advertising, Fremdleistungen sowie Aufwendungen
für Lizenzen. Unter den Aufwendungen für bezogene Waren im Vorjahr wurden elektronische
Geräte verbucht, die im Rahmen von Kampagnen zur Projektdurchführung durch den Kunden
eingesetzt wurden. Außerdem wurden für Gewinnspiele diverse Waren verbucht. n. Personalaufwandscroll
Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter zum Ende des Geschäftsjahres betrug: scroll
Zum 31.12.2009 setzte sich der Vorstand aus 3 Mitgliedern zusammen. Im Vorjahr setzte
sich der Vorstand aus 4 Mitgliedern zusammen. Ein Vorstandsmitglied war im Vorstand
einer Tochtergesellschaft bestellt. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigen Mitarbeiter betrug: scroll
Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter wurde durch die im Geschäftsjahr
2009 vollzogenen Aus- und Eingliederungen beeinflusst. o. Abschreibungenscroll
Zur Aufteilung der Abschreibungen vgl. IIIa Anlagevermögen p. Sonstige betriebliche Aufwendungenscroll
Die Kosten der Warenabgaben, Verkaufsprovisionen sind überwiegend die Kosten für den
Handelsvertreter der Repräsentanzen der YOC AG sowie Provisionen Dritter für die Vermittlung
von Aufträgen. Die YOC AG beschäftigte im Laufe des Geschäftsjahres 2009 einen Handelsvertreter. Unter der Position Werbung und Marketing werden primär Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit
und Messekosten sowie Kosten für PR-Material verbucht. Die Aufwendungen für Fremdarbeiten beinhalten die Aufwendungen für freie Mitarbeiter.
Zum 31.12.2009 beschäftigte die YOC AG 3 freie Mitarbeiter. q. Erträge aus Gewinnabführungsverträgenscroll
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträge entfallen auf die Sevenval GmbH, die belboon-adbutler
GmbH und die YOC Mobile Advertising GmbH. r. sonstige Zinsen und ähnliche Erträgescroll
Die Zinserträge wurden durch die Anlage der freien Liquidität erwirtschaftet. s. Zinsen und ähnliche Aufwendungenscroll
Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus den Darlehensaufnahmen
zur Finanzierung von Unternehmenserwerben sowie aus der Bewertung von Zinsswaps zum
Bilanzstichtag (TEUR 310,2). t. Aufwendungen aus Verlustübernahmescroll
Die Aufwendungen betreffen den Ausgleich der Verluste der Moustik GmbH und der Brutus
Media GmbH. u. SteuernSteuern vom Einkommen und vom Ertrag Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 aufgrund
vorhandener gewerbesteuerlicher und körperschaftsteuerlicher Verlustvorträge nicht
angefallen. Aktive latente Steuern auf die vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge wurden nicht
gebildet. IV. Sonstige Angabena. VorstandBestellter Vorstand im Geschäftsjahr 2009:Dipl.-Kfm. Dirk Kraus (Vorstandsvorsitzender) Die Vergütung des Vorstands der YOC AG enthält neben einer fixen Gehaltskomponente
von insgesamt 540 TEUR, eine variable Komponente in Höhe von 60 TEUR, die sich am
operativen Ergebnis der YOC-Gruppe bemisst. Darüber hinaus erhielt der Vorstand 97.965
Stück Bezugsrechte mit einem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung von
403 TEUR im Rahmen des YOC-Management-Incentive-Programms. Im Geschäftsjahr 2009 waren
540 TEUR der Vorstandsvergütung zahlungswirksam. Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Vergütungskomponenten je Vorstandsmitglied: Vergütung des Vorstands für 2009scroll
Herr Dr. Wolff schied zum 31. Dezember 2009 im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat als
Vorstand der YOC AG aus. Er erhielt eine Abfindung in Höhe von 92 TEUR, von Januar
bis März 2010 wurde eine feste Vergütung in Höhe von 33 TEUR ausgezahlt. Als vertragliche Nebenleistung erhält Herr Jan Webering Anspruch auf einen Dienstwagen
zur dienstlichen wie privaten Nutzung. Darüber hinaus wurden keine Vorschüsse, Kredite, Sicherheitsleistungen, Pensionszusagen
oder ähnliche Vorteile an den Vorstand gewährt. b. AufsichtsratGerd Schmitz-Morkramer (Aufsichtsratsvorsitzender) scroll
Peter Zühlsdorff (stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates) scroll
Dr. Arnold Bahlmann scroll
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich für das Geschäftsjahr 2009 auf TEUR
26. c. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenAls nahe stehende Unternehmen und Personen kommen grundsätzlich Mitglieder des Vorstandes
und des Aufsichtsrates der YOC AG sowie deren Familienangehörige sowie von diesem
Personenkeis beherrschte Gesellschaften in Betracht. Mit Ausnahme der in den Abschnitten a. und b. dargestellten Bezüge haben Geschäftsvorfälle
mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2009 sowie im Vorjahr
nicht stattgefunden. d. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäftescroll
Daneben bestehen keine nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte. e. HaftungsverhältnisseEntsprechend des Mietvertrages über die neuen Geschäftsräume der Gesellschaft wurde
eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 50,0 gegenüber dem Vermieter abgegeben. f. Gesamthonorare des AbschlussprüfersDie Gesamthonorare des Abschlussprüfers werden im Konzernanhang der YOC AG angegeben. g. Mitteilungspflichtige BeteiligungenDie folgenden direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital der YOC AG, die zehn
vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, sind der YOC AG per Stimmrechtsmitteilung
bekannt gemacht worden: Dirk Kraus: 25,47% des Grundkapitals; DIH Finanz und Consult GmbH, Frankfurt am Main: 13,23% des Grundkapitals. Diese Beteiligung
ist der DIH Deutsche Industrie-Holding GmbH, Frankfurt am Main, zuzurechnen, die insgesamt
mit 13,23% am Grundkapital der Gesellschaft beteiligt ist. Diese Beteiligung ist Herrn
Peter Zühlsdorff zuzurechnen. Schwetje Invest GmbH, Köln: 22,50% des Grundkapitals. Diese Beteiligung ist der Schwetje
Holding GmbH, Köln, sowie Herrn Michael Schwetje zuzurechnen. Die von Herrn Michael
Schwetje kontrollierte Beteiligung beläuft sich insgesamt auf 22,60% des Grundkapitals; IP Concept Fund Management S.A., Strassen, Luxemburg: 10,40% des Grundkapitals. h. Wichtige Ereignisse nach BilanzerstellungEreignisse, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der YOC AG gehabt hätten, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. i. Erklärung zum Deutschen Corporate Governance KodexDie Entsprechungserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG
wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und wurde den Aktionären der YOC AG
auf der Internetseite www.yoc.com im Bereich "Investor Relations" dauerhaft zugänglich
gemacht. j. Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt
sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird
sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens
beschrieben sind.
Berlin, 19. April 2010 Der Vorstand scroll
MarktumfeldInternationaler Mobilfunkmarkt: Aktuelle EntwicklungenDie Umsätze mit Telekommunikationsdiensten werden für Deutschland für das Geschäftsjahr
2009 auf 62 Mrd. Euro geschätzt. Davon entfielen auf den Mobilfunkmarkt (Netzbetreiber
und Provider) 23,6 Mrd. Euro. Die Zahl der aktivierten SIM-Karten betrug geschätzt
109,1 Mio. gegenüber 107,2 Mio. im Jahr 2008 und der Anteil der Non-Voice-Umsätze
stieg auf 27% gegenüber 25% im Jahr 2008 (Quelle: DIALOG CONSULT / VATM: 11. gemeinsame
Marktanalyse, 2009). Für den Mobilfunk wurde 2009 weltweit mit einem achtprozentigen Wachstum der Penetration
auf 42% gerechnet. Portio Research schätzt, dass 2009 die Zahl der Mobilfunkteilnehmer
weltweit auf 3,9 Mrd. stieg und bis 2012 auf 4,9 Mrd. steigen wird (Steigerung der
Penetrationsrate auf 70%). Nach TNS Infratest verteilten sich die Mobilfunkteilnehmer
2008 folgendermaßen auf die einzelnen Regionen: Asien mit 47% der Mobilfunkteilnehmer,
Europa mit 25% der Mobilfunkteilnehmer, Amerika mit 19% der Mobilfunkteilnehmer, Afrika
mit 9% der Mobilfunkteilnehmer und Ozeanien mit 1% der Mobilfunkteilnehmer. In den
USA betrug die Mobilfunkpenetration im Jahr 2008 rund 88%, 2009 sollte sie auf 92%
gestiegen sein. Auch in Deutschland besteht weiterhin ein nahezu ungebremster Zuwachs
an Mobilfunkanschlüssen: Die Mobilfunkpenetration hat 2008 um 11 Prozentpunkte auf
131% zugenommen (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie / TNS Infratest
Business Intelligence: 12. Faktenbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Technologie, 2009). Mobilfunk löst die Festnetztelefonie abNeben Entwicklungen für die berufliche Nutzung über das Mobiltelefon etablieren sich
vermehrt mobile Anwendungen im privaten Umfeld, etwa die mobile Teilnahme an sozialen
Netzwerken wie Twitter oder Facebook. Gleichzeitig substituiert Mobilfunk zunehmend
die Festnetztelefonie: Der BITKOM veröffentlichte im Juli 2008 Ergebnisse, nach denen
24% der Haushalte in der EU ausschließlich mit dem Handy telefonierten. In Tschechien
telefonierten 64% aller Haushalte ausnahmslos mit dem Mobiltelefon, in Finnland 61%
und in Litauen 53% der Haushalte. Auch in anderen osteuropäischen Ländern wurde überdurchschnittlich
häufig exklusiv mit dem Handy telefoniert. In Deutschland nutzten 11% der Haushalte
ausschließlich das Mobiltelefon (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
/ TNS Infratest Business Intelligence: 12. Faktenbericht des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Technologie, 2009). Zunehmende Verbreitung von SmartphonesHinsichtlich des weltweiten Mobilfunkmarktes sorgt seit etwa 2009 die zunehmende Verbreitung
von Smart-phones der neuesten Generation für ein bedeutendes Umsatzwachstum. Die Wachstumsrate
von 2006 auf 2007 betrug 15%, von 2007 auf 2008 5% und von 2008 auf 2009 rund 11%
(Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie / TNS Infratest Business
Intelligence: 12. Faktenbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie,
2009). 2009 wurden weltweit etwa 1,2 Mrd. Mobilfunkgeräte verkauft, wobei der Anteil der
Smartphones 14% betrug, dies entspricht einer Steigerung von 24% gegenüber dem Vorjahr
(Quelle: Gartner, Pressemitteilung 15.12.2009). Für 2013 prognostiziert Juniper Research
einen Marktanteil von 23%, ABI Research 31%. Für Deutschland betrug im Jahr 2008 der
Anteil der 3G-Geräte 21% sowie der Anteil der Smartphones 9% (Quelle: Bundesministerium
für Wirtschaft und Technologie / TNS Infratest Business Intelligence: 12. Faktenbericht
des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, 2009). Für das Jahr 2009 wurden Penetrationsraten von 28% in Italien, 23% in Spanien, 13%
in Schweden, 12% in Deutschland und in Großbritannien sowie 11% in Frankreich ermittelt
(Quelle: The Nielsen Company (2009): Mobile or Not to Mobile -Digital Strategies for
Advertisers). In Deutschland werden 2010 voraussichtlich 8,2 Mio. Smartphones verkauft,
das entspricht einem Wachstum von 47%. Demzufolge wird jedes dritte neue Mobiltelefon
ein Smartphone sein, im Jahr 2009 war es jedes fünfte, der Umsatz steigt damit voraussichtlich
um 33% auf 1,5 Mrd. Euro (Quelle: BITKOM 2010). Mit dem Übergang der derzeitigen GSM-Technologie
zur dritten Mobilfunkgeneration (3G) wird die Verbreitung mobiler Datendienste gefördert.
Gleichzeitig werden bereits die Mobilfunknetze der vierten Generation (4G) auf Basis
der LTE (Long Term-Evolution)-Technik entwickelt. 2008 hat sich die Zahl der UMTS-Handys
in Deutschland nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM von 10 Mio. auf 16 Mio. erhöht
(53% Wachstum). Für 2009 wurde laut BITKOM ein Wachstum von 43% (entspricht 22,7 Mio.
UMTS-Geräte) prognostiziert. Der Anteil der UMTS-Geräte an allen deutschen Mobilfunkanschlüssen
nahm von 15% im Jahr 2008 auf 20% im Jahr 2009 zu. Auch Morgan Stanley beziffert die
UMTS-Penetrationsrate in Deutschland auf rund 20%, für 2010 wird in Westeuropa sogar
eine Penetration von 54% (gegenüber 39% im Jahr 2009) erwartet (Quelle: Morgan Stanley:
The Mobile Internet Report, 2009). In diesem Kontext haben sich Smartphones zu dem stärksten Mega-Trend entwickelt. Sie
bieten neben mobiler Büro- und Datenkommunikation auch "smart Gadgets" wie Navigationssysteme,
Applikationen, Bluetooth und Touchscreen in einem Gerät an. Es ist absehbar, dass
der bevorzugte Zugriff auf das Internet demnächst über mobile Endgeräte stattfindet. Der weiter steigende Non-Voice-Anteil an den Umsätzen der Mobilfunkbetreiber wird
nach wie vor maßgeblich durch "echte" Datenübertragungsdienste generiert (Quelle:
DIALOG CONSULT / VATM: 11. gemeinsame Marktanalyse, 2009). Nach Schätzungen des BITKOM
wurden 2009 in Deutschland rund 5,2 Mrd. Euro mit mobilen Datenübertragungen umgesetzt,
europaweit wird der Umsatz auf rund 32,6 Mrd. Euro geschätzt (Quelle: European Information
Technology Observatory, Juli 2009). Starker Zuwachs der mobilen InternetnutzungGleichzeitig ist in den vergangenen zwölf Monaten auch die Verbreitung des mobilen
Internets weiter gewachsen: Für Deutschland wurde bereits 2008 der Anteil der Bevölkerung,
die mindestens einmal im Monat das Mobile Internet nutzt, auf rund 10% geschätzt.
Andere Studien ermitteln einen Anteil von 20% der Mobilfunknutzer, die in 2009 auf
das Mobile Internetzugriffen (Quelle: Nielsen Mobile, Europäische Kommission; in:
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie / TNS Infratest Business Intelligence:
12. Faktenbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, 2009; TNS
Infratest Global Telecoms Insights, 2009). Gerade das Wachstum der UMTS-Anschlüsse wirkt sich dabei positiv auf die Nutzung des
mobilen Internets aus. Immerhin knapp 14% der Mobilfunknutzer geben an, mobile Breitbandtechnologie
auch zu verwenden (Quelle: TNS Infratest im Auftrag von E-Plus: Mobilfunknutzung und
Nutzungsabsichten 2009). Nach Angaben der Bundesnetzagentur nutzen im dritten Quartal
2009 bereits 17 Mio. Teilnehmer in Deutschland UMTS (Quelle: Bundesnetzagentur für
Elektrizität, Gas, Telekommunikation Post und Eisenbahnen: Jahresbericht 2008/2009).
Starken Einfluss auf die zunehmende Nutzung haben in diesem Zusammenhang verbesserte
Preismodelle der Provider für mobiles Surfen (Quelle: BVDW Mobile Monitor Q4/2009).
So verfügen bereits rund 35% der Nutzer mobiler Internetangebote über eine entsprechende
Datenflatrate, welche eine Kontrolle der individuellen Kosten vereinfacht (Quelle:
Accenture Mobile Web Watch, 2009). Generell ist dies in Bezug auf mobile Datentransfers
für zwei Drittel der Mobilfunknutzer das präferierte Tarifmodell (Quelle: TNS Infratest
im Auftrag von E-Plus: Mobilfunknutzung und Nutzungsabsichten 2009). Auch das starke
Interesse am iPhone von Apple wirkt sich positiv auf die Nutzung des mobilen Internets
aus: Nach Angaben von T-Mobile surfen iPhone Nutzer 30-mal häufiger im mobilen Internet
als Nutzer anderer Endgeräte. 80% der iPhone-Besitzer gehen sogar mindestens viermal
pro Woche mit ihrem Telefon ins Mobile Internet (Quelle: Chip.de, 15.01.2009). Nach
Angaben von Morgan Stanley wurden in Deutschland seit der Markteinführung Ende 2007
bislang rund 2 Mio. iPhones verkauft (Quelle: Morgan Stanley: The Mobile Internet
Report, 2009). Laut Apple wurden in 2009 insgesamt über 25 Mio. iPhones weltweit verkauft,
seit Verkaufsstart wurden somit über 42,4 Mio. Geräte abgesetzt (Quelle: Apple Reports
from Fourth Quarter Results 2007 to First Quarter Results 2010). Bei dem Gebrauch des mobilen Internets dominieren weiterhin Abruf und Versand von
E-Mails, insgesamt lässt sich jedoch eine zunehmend breitere Nutzung feststellen.
Von Interesse sind dabei neben dem Abruf von Nachrichten und Informationsangeboten
auch Wegbeschreibungen, Wetterprognosen sowie das Surfen in Online Communitys wie
Facebook, StudiVZ oder Xing (Quellen: Accenture: Mobile Web Watch, 2009; Opera: State
of the Mobile Web, 2009). Der Besuch mobiler sozialer Netzwerke ist unter den 13-34-Jährigen
aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien die am häufigsten
genutzte mobile Anwendung (Quelle: Comscore, 2009). Umsatzerwartungen für Mobile Marketing und Mobile AdvertisingPrognosen zufolge wurden 2009 für Mobile Marketing Projekte weltweit rund 7,36 Mrd.
USD eingesetzt, davon entfielen 6,44 Mrd. USD auf Mobile Messaging Dienstleistungen
(Anteil 88%). Der überwiegende Anteil hiervon fiel dabei auf den reinen SMS-Versand
und zu rund 20% auf Mobile Marketing entsprechend der Definition des Bundesverbandes
Digitale Wirtschaft (Quelle: YOC-Gruppe, eigene Berechnung). Rund 338 Mio. USD entfielen
darüber hinaus auf Mobile Display Advertising sowie rund 597 Mio. USD auf Mobile Search
Advertising (Quelle: eMarketer in: The Netsize Guide 2009). Allein in den USA wurden
in 2009 Schätzungen zufolge 391 Mio. USD mit Mobile Marketing umgesetzt (Quelle: Forrester
Research, 2009). Für den Bereich Mobile Advertising (Mobile Search Advertising, Mobile
Display Advertising, Mobile Permission Marketing und In-Game-Advertising) gehen andere
Studien von einem weltweiten Gesamtumsatz in Höhe von 2,36 Mrd. USD (Bruttoerlöse)
aus (Quelle: Juniper Research in: Detecon: Mobile Internet Ecosystems and Carrier
Strategies, 2009). In Deutschland wurden für das Jahr 2009 mobile Netto-Werbeumsätze in Höhe von 140
Mio. Euro, inklusive Mobile Affiliate Marketing und Mobile Search Advertising, prognostiziert
(Quelle: Goldmedia, 2008). Die YOC-Gruppe schätzt den Anteil davon allein auf das
Marktsegment Mobile Advertising auf Basis eigener Berechnungen auf rund 12 Mio. Euro
Nettoerlöse für 2009 (entspricht 20 Mio. Euro Bruttoerlöse) und für 2010 in Höhe von
17 Mio. Euro Nettoerlöse (Quelle: YOC-Gruppe, Umsatzvolumen Mobile Advertising 2009/2010). Die Anzahl mobiler Kampagnen wuchs in Deutschland im Geschäftsjahr 2009, verglichen
mit dem Vorjahr, um über 80%. Gleichzeitig stieg die Anzahl Werbungtreibender, die
Mobile Advertising einsetzen, um 43% (Quelle: Mobile Advertising Circle (MAC) / Bundesverband
Digitale Wirtschaft (BVDW), 2010). Zugleich wird Werbung auf Handy-Displays deutlich
häufiger angeklickt als herkömmliche Internetwerbung (Quelle: Capgemini Deutschland,
2009). So zeigen Fallstudien einzelner Vermarkter, dass Clickraten bis zu 5% erzielt
werden. Zum Vergleich: Im klassischen Online-Werbemarkt liegt die Klickrate heute
im Schnitt bei etwa 0,10% (Quelle: Heike Scholz, Mobile Zeitgeist.de, 2010). Auch
innerhalb der digitalen Werbeformate ist eine gesteigerte Bedeutung des Mobile Marketings
zu verzeichnen: Im Rahmen einer Expertenbefragung gaben 40% der interviewten Entscheidungsträger
an, zukünftig mehr als 10% des digitalen Werbebudgets für mobile Kampagnen einzusetzen
(Quelle: The Netsize Guide 2009, 2009). Paid Content - digitale Inhalte machen sich zunehmend bezahltDie Wertigkeit und Relevanz digitaler Inhalte erhöht zunehmend auch die Bereitschaft,
dafür zu bezahlen. Dies betrifft insbesondere Informations- und Unterhaltungsangebote
im Internet. In einer Studie der GfK im Auftrag von Wall Street Journal Europe konnten
sich immerhin 8% der Befragten in Deutschland vorstellen, für Nachrichten, Unterhaltung
und Informationen im Internet auch zu bezahlen, sofern diese im Gegenzug frei von
Werbeinhalten sind (Quelle: GfK Custom Research / GfK Verein, 2009). Im westeuropäischen
Durchschnitt akzeptieren lediglich 4% Bezahlinhalte bei gleichzeitiger Werbeschaltung,
die höchsten Werte ergeben sich hier für Schweden (23%), gefolgt von den Niederlanden
und Großbritannien mit jeweils 20% (Quelle: GfK Custom Research / GfK Verein, 2009). Interessanterweise sind es die Nutzer mobiler Smartphones, bei denen die Zahlungsbereitschaft
für digitale Inhalte am höchsten ist: So können sich einer Studie der auf Medienrecht
spezialisierten Law-Firm Olswang zufolge 30% der britischen iPhone-Besitzer vorstellen,
für digitale Zeitungsartikel oder Kolumnen zu bezahlen, während die durchschnittliche
Zustimmung dazu mit 19% deutlich geringer ausfällt (Quelle: Olswang LLP, 2009). Für
das Jahr 2009 wurde ein Umsatz mit digitalen Printerzeugnissen im Internet in Höhe
von 403 Mio. Euro in Westeuropa prognostiziert (Quelle: TNS Infratest Business Intelligence,
2009). Als Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzung kostenpflichtiger Inhalte können
die iPhone Applikation der BILD-Zeitung und der Tageszeitung "Die Welt" (beide aus
dem Axel Springer Verlag) gelten, die zu einem Preis von 0,79 Euro (BILD) beziehungsweise
1,59 Euro (Welt) innerhalb eines Monats über 100.000 Mal heruntergeladen wurden (Quelle:
Bild.de, 15.01.2010). Mobile B2C Services: Aktuelle EntwicklungenImmerhin 15% der Mobilfunknutzer in Deutschland geben an, mit ihrem Handy Musik herunter
zu laden oder zu hören (Quelle: TNS Infratest im Auftrag von E-Plus: Mobilfunknutzung
und Nutzungsabsichten 2009). Einer Studie von Techconsult zufolge hören sogar 27%
der Deutschen ab zehn Jahren mit ihrem Handy Musik, 18% sehen damit Videos an und
9% laden Inhalte wie beispielsweise Spiele herunter (Quelle: Techconsult / BITKOM,
2009). In Deutschland wurden bereits im Jahr 2008 6 Mio. komplette Musikstücke auf
das Handy heruntergeladen und damit rund 9 Mio. Euro umgesetzt, während die Nachfrage
nach herkömmlichen Klingeltönen auf 16 Mio. Downloads mit einem Umsatz von 39 Mio.
Euro sank (Quelle: BITKOM 2009). Mit dem Verkauf von Handyspielen wurden 2009 in Deutschland
103 Mio. Euro umgesetzt (Quelle: PriceWaterhouseCoopers: German entertainment and
media outlook 2009-2013, 2009). Umsatzerwartungen für Mobile B2C ServicesWeltweit wurden 2009 im Mobile Entertainment-Bereich Umsätze in Höhe von 6,54 Mrd.
Euro für Musik-Downloads, 3,29 Mrd. Euro für Spiele, 2,04 Mrd. Euro für Bilder, 1,79
Mrd. Euro für Videos, 772 Mio. Euro für TV-Broadcasting-Angebote, 749 Mio. Euro für
TV-Streaming-Angebote und 113 Mio. Euro für Glücksspiele prognostiziert, für 2012
wird ein Gesamtumsatz in Höhe von 21,5 Mrd. Euro erwartet (Quelle: Informa Telecoms
& Media in: Bundeministerium für Wirtschaft und Technologie / TNS Infratest Business
Intelligence: 12. Faktenbericht des Bundeministeriums für Wirtschaft und Technologie,
2009). Mit Musikdownloads im stationären und mobilen Internet wurden in 2008 allein
in Deutschland bereits 96 Mio. Euro umgesetzt, im Jahr 2009 dürfte der Umsatz auf
121 Mio. Euro gestiegen sein. Der Absatz mit Klingeltönen und Freizeichentönen für mobile Endegeräte sinkt jedoch:
Für das Jahr 2010 wird ein Rückgang auf 6 Mio. Euro prognostiziert, gleichzeitig dürfte
aber der Umsatz mit Handyspielen um 15,5% auf 119 Mio. Euro wachsen (Quelle: PriceWaterhouseCoopers:
German entertainment and media outlook 2009 - 2013, 2009). LeistungsspektrumLeistungsspektrum im Segment Mobile MarketingIm Segment Mobile Marketing erbringt die YOC AG Dienstleistungen und erstellt Lösungen
für die effiziente Integration des Mobiltelefons in den Medien- und Kommunikationsmix
von Werbungtreibenden, Operatoren und Medienhäusern auf Basis skalierbarer technologischer
Plattformen. Das Segment Mobile Marketing ist dabei in die drei Produktbereiche Mobile
Marketing, Mobile Internet und Mobile Advertising aufgegliedert. Die Wertschöpfungskette innerhalb des Segmentes reicht von der Konzeption, Planung
und Realisierung individueller Mobile Marketing-Lösungen im Produktbereich Mobile
Marketing über die Erstellung und den Betrieb mobiler Internet- und Transaktionsportale
(z.B. Mobile Banking) im Produktbereich Mobile Internet bis zur Betreuung und Vermarktung
mobiler Werbeflächen im Produktbereich Mobile Advertising. YOC positioniert sich im Segment Mobile Marketing nach eigener Einschätzung als europäischer
Marktführer. Aufgrund der Flexibilität der Systemsoftware können alle verfügbaren
Technologien individuell miteinander kombiniert und somit den Kunden ganzheitliche,
effiziente Lösungen angeboten werden. Produktbereich Mobile MarketingIm Produktbereich Mobile Marketing realisiert YOC auf internationaler Ebene Mobile
Marketing Lösungen für Markenartikler und Dienstleister verschiedener Branchen. Die
Leistungen von YOC umfassen die Kreation, Konzeption, technische Umsetzung sowie den
dauerhaften Betrieb mobiler Lösungen. Darüber hinaus leistet YOC Kundenberatung sowie
die Evaluation der umgesetzten Maßnahmen wie Reporting, Erfolgsanalyse und Marktforschungsergebnisse. Die Dienstleistungen in dem Produktbereich werden branchenübergreifend unter anderem
von Unternehmen der Konsumgüterindustrie, des Handels, des Dienstleistungssektors,
des Finanzwesens und der Automobilindustrie in Anspruch genommen. So implementiert
YOC Mobile Marketing-Lösungen unter anderem für Marken wie Coca-Cola, Mercedes-Benz,
Kraft Foods, Deutsche Post, CDU und Walt Disney. Das Produktportfolio reicht von der
Verknüpfung werblicher Kommunikation aus den Bereichen Fernsehen, Printmedien, Radio
oder Außenwerbung mit dem Mobilfunkgerät (Mobile Response-Marketing) über die Direktansprache
von Konsumenten über Mobilfunkgerät und Internet (Mobile beziehungsweise E-Mail Push-Marketing)
bis hin zur Entwicklung von neuen technologischen Anwendungen, wie beispielsweise
mobilen Applikationen, Location-Based-Services und mobilen Websites. Im Bereich des Mobile Response-Marketings erstellt YOC für ihre Kunden mobile Lösungen
zur Ermöglichung der direkten Kontaktaufnahme durch den Verbraucher mit dem werbungtreibenden
Unternehmen über das Mobilfunkgerät. So können Verbraucher per SMS, MMS oder QR-Codes
auf Fernsehspots, Radioprogramme, Print- oder Außenwerbung sowie Produktverpackungen
(On-Pack-Promotions) reagieren und so mit dem Werbungtreibenden in Dialog treten,
an Gewinnspielen teilnehmen oder Produktproben anfordern. Unter Mobile beziehungsweise E-Mail Push-Marketing wird die erlaubnisbasierte Direktansprache
von Verbrauchern über das Mobiltelefon oder per E-Mail verstanden. Die YOC AG verfügt
für diese Form des erlaubnisbasierten digitalen Marketings über eine eigene Mediafläche
in Form einer Datenbank mit registrierten Nutzern-, die YOC entweder über das Mobiltelefon,
per E-Mail, via Internet oder auch teilweise über Kombinationen dieser Kanäle erreichen
kann. Die kreative Gestaltung der Mobile Marketing-Konzepte und erfolgt entweder durch YOC
selbst oder durch Gestaltungen Dritter, beispielsweise Werbeagenturen. Die Umsetzung
der Mobile Marketing-Maßnahmen erfolgt auf Basis eigenentwickelter technologischer
Lösungen und Anwendungen. Waren vor wenigen Jahren Mobile Marketing Kampagnen rein SMS-basiert, stehen heute
eine Vielzahl verschiedener Technologien zur Verfügung, mit denen sich hochemotionale
und multimediale Kommunikationskonzepte auf dem Handy realisieren lassen. YOC verfügt
über eine einzigartige technologische Plattform, mit der sich alle verfügbaren Technologien
flexibel miteinander kombinieren lassen. So wird für jede Kampagne eine Lösung geschaffen,
die exakt auf die jeweilige Zielgruppe und deren Mediennutzungsverhalten zugeschnitten
ist. Mit der Implementierung des mobilen Kanals in die Kommunikationsstrategie von Unternehmen
nehmen mobile Internetportale zunehmend eine zentrale Rolle ein. Der Transfer der
bestehenden Markenwelt sowie die optimierte Auslieferung aller Inhalte auf verschiedene
Endgeräte sind hierbei ein entscheidender Faktor für den Erfolg des mobilen Auftritts.
YOC ermöglicht daher die Erstellung individueller mobiler Internetauftritte, die für
die spezifische Nutzung über das Mobiltelefon optimiert sind. Zusätzlich deckt YOC unter anderem die gesamte Bandbreite von mobilen Applikationen
ab: Von nützlichen Tools, über attraktive Showroom-Applikationen bis hin zu zielgruppengerechten
Mobile Games. Die entwickelten Applikationen von YOC können dabei sämtliche Plattformen
bedienen wie beispielsweise iPhone, BlackBerry und Android, bis hin zu weniger verbreiteten
Endgeräten, um Kunden eine möglichst breite Marktabdeckung zu gewährleisten. Die Entwicklung von maßgeschneiderten und gebrandeten Location-Based-Services rückt
zudem immer mehr in den Vordergrund. YOC entwickelt diese standortbezogenen Dienste,
wie unter anderem Navigationsdienste, Staumelder, CityServices und Shop-Finder, welche
dem Endnutzer durch die Berücksichtigung von positions-, zeit- und personenabhängigen
Daten automatisiert die passenden Informationen für die jeweilige Nutzungssituation
bereitstellen. Mit der Voice und Video Call Technologie von YOC können zudem informative und emotionalisierende
Sprach- und Videobotschaften vermittelt werden. Die Verbindung von Ton, Bild und Telefonie
erweitert die Möglichkeit der direkten Interaktion zwischen Kunde und Marke und ermöglicht
die Generierung von Awareness mit hohem viralem Potenzial. Das Handy als Transaktionsmedium gewinnt darüber hinaus immer mehr an Bedeutung. YOC
realisiert daher für ihre Kunden mobile Lösungen, um über mobile Bezahlverfahren,
mobile Coupons oder mobile Tickets verschiedene Transaktionen zu initiieren. Die YOC AG bietet ihren Kunden zudem aufgrund des verstärkten Ausbaus des mobilen
Internets Mobile SEM (Search Engine Marketing) sowie Mobile SEO (Search Engine Optimization)
Maßnahmen an. Mobile SEM definiert das Schalten von Text und Image-Anzeigen auf den
Ergebnisseiten und dem Contentnetzwerk von Suchmaschinen im mobilen Internet durch
das Einbuchen bestimmter Suchbegriffe. Ziele von Mobile SEM sind vor allem der Aufbau
von Reichweite für Mobile Portale, die Generierung von Leads, Sales und Visits sowie
die Steigerung der Markenpräsenz und -sichtbarkeit. Ein gutes Ranking in den Suchergebnissen zu erreichen und zu halten ist das Aufgabenfeld
von SEO (Search Engine Optimization). Suchmaschinen sind auch im mobilen Internet
die wichtigste Quelle zur Gewinnung neuer WebsiteBesucher. Hierzu ist eine Positionierung
auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisse die notwendige Voraussetzung. Mobile SEO
erweitert die Methodik des "normalen" Online-SEO um einige besondere Aspekte des mobilen
Internets. Hierzu zählen unter anderem technische Rahmenbedingungen und andere Verhaltensweisen
der mobilen Nutzer. Die Entwicklung und Optimierung sauberer Quellcodes, die die Inhalte
des mobilen Portals semantisch korrekt auszeichnet, führt zu einer möglichst barrierefreien
und damit aus Sicht der Suchmaschinen attraktiven mobilen Seite. YOC ermöglicht durch
die Anwendung verschiedener Mobile SEO-Maßnahmen eine Steigerung der Besucherzahlen
der mobilen Seite, so dass die Marketingziele der Kunden realisiert werden können
oder sich die Attraktivität der vermarktbaren Werbeflächen erhöht und der jeweilige
Portalanbieter mit höheren Erlösen rechnen kann. Produktbereich Mobile InternetIm Produktbereich Mobile Internet erstellt und betreut YOC Mobile Internetportale,
über die Inhalte und Werbebanner beziehungsweise -anzeigen über Mobilfunkgeräte abgerufen
werden können und lizensiert die dazu erforderliche Software an Kunden. Reine Internetportale,
die nicht für den Abruf via Mobilfunkgerät optimiert sind, sind häufig aufgrund der
Datenmengen, ihrer Aufbereitung und Darstellung nicht für den Abruf über ein Mobilfunkgerät
geeignet. Die von YOC erstellten mobilen Internetportale sind hingegen spezifisch
für die Nutzung via Mobilfunkgerät konzipiert. Dabei bietet YOC sowohl die Erstellung
individueller mobiler Internetauftritte, die sich auch inhaltlich teilweise erheblich
vom stationären Internetauftritt des Kunden unterscheiden, als auch die automatisierte
Umwandlung stationärer Internetseiten für die mobile Nutzung an. Für beide Szenarien
kommt eine von der YOC AG inhouse-entwickelte Technologie zum Einsatz. Die von der
YOC Tochter Sevenval GmbH entwickelte FIT-Technologie ermöglicht zudem nicht nur die
automatisierte Umwandlung der stationären Seiten auf das Mobilfunkgerät, sondern ist
eine technologische Lösung, die auf Marktinnovationen wie z.B. das iPad von Apple
besonders schnell und innovativ reagieren kann. Die Multi-Channel Technologie der
Sevenval kann somit auch auf dieses neue mobile Endgerät bestehende Online-Inhalte
optimiert ausliefern und die Usability des iPads optimal unterstützen. Mehr als 500
Mobilportale namhafter Unternehmen wie unter anderem der Verlagsgruppe Handelsblatt,
Postbank, FAZ, T-Online und WEB.DE nutzen die Mobile Internet Technologie der YOC-Gruppe. Bestand das Angebot des Mobile Internets noch vor wenigen Jahren ausschließlich aus
einfachen Informationsservices wie Börsen-, Wetter- oder Fahrplanauskünften, stehen
heute komplexe interaktive Transaktionsangebote im Vordergrund, wie beispielsweise
Mobile Banking, Mobile Social Community Netzwerke oder Mobile Commerce Portale. In
diesen datensensiblen Bereichen ist eine besonders anspruchsvolle technologische Kompetenz
unerlässlich, denn die für die Durchführung von Kontoeinsichten, Überweisungen oder
Transaktionsvorgängen notwendigen Sicherheitsanforderungen können nur durch die Kombination
verschiedener Technologiebausteine gewährleistet werden. YOC ist auf diesem Gebiet
führend und etabliert ihre Mobile Internet Lösungen bei zahlreichen Verlags- und Medienhäusern,
Internetportalen und Banken. Produktbereich Mobile AdvertisingIm Produktbereich Mobile Advertising vermarktet YOC Mobile Internetportale von Medienhäusern,
Verlagsgruppen, unabhängigen Portalbetreibern sowie spezifische Applikationen für
Smartphones und generiert mit diesen Werbeerlöse. Im Zuge der gezielten mobilen Vermarktung
arbeitet YOC insbesondere mit Media-Agenturen, Werbeagenturen aber auch direkt mit
werbungtreibenden Unternehmen der Konsumgüterindustrie, des Dienstleistungssektors
sowie der Finanzbranche zusammen. So setzte YOC Mobile Advertising unter anderem für
Marken wie Coca-Cola, Mercedes-Benz, Intel, Deutsche Bahn und SAP ein. Dies beinhaltet
die Erstellung von Werbebannern und Werbeanzeigen, die für die Verbreitung über das
Mobilfunkgerät erstellt werden sowie deren anschließende Platzierung und Auslieferung
auf den zu vermarktenden mobilen Internetseiten. YOC entwickelt zudem innovative Werbeformate, um den technologischen Entwicklungen
gerecht zu werden und um die Attraktivität der Werbemittel stetig zu steigern. Das
neu entwickelte Expandable Ad grenzt sich gegenüber herkömmlichen Werbeformaten vor
allem durch seine Größe und die damit verbundenen Möglichkeiten ab. Durch einen Klick
auf den klassischen mobilen Werbebanner rollt sich dieser über den kompletten Handybildschirm
aus. So kann der Layer als vollständige Landingpage fungieren. Technische Voraussetzung hierfür ist der Einsatz einer speziellen AdServing-Technologie
und eines speziellen AdServers, an den das gesamte Vermarktungsnetzwerk von YOC technisch
angebunden ist und der zentral gesteuert wird. Die von YOC entwickelte AdServing Technologie
ermöglicht eine an die jeweilige Bildschirmgröße des Endgerätes optimierte Auslieferung
des Werbemittels (z.B. Banner) sowie ein Targeting nach bestimmten Merkmalen, wie
z.B. nach Endgeräten oder Mobilfunkprovidern. In Zusammenarbeit mit den Mobilfunkoperatoren
ermöglicht die YOC AdServing-Technologie auch das Targeting nach soziodemographischen
Kriterien und hilft damit, Streuverluste erheblich zu reduzieren. Außerdem ermöglicht
der Einsatz dieser Technologie ähnliche Funktionen, wie sie von Online-Advertising-Plattformen
bekannt sind (bspw. Kampagnenverwaltung, Monitoring, Optimierung, Mandantenfähigkeit
und umfassende Reportingmöglichkeiten). Diese Technologie bietet YOC, unabhängig von
einem Vermarktungsvertrag, auch anderen Portalbetreibern zur Nutzung an. Mit über 180 mobilen Internetseiten verschiedener Branchen im Portfolio verfügt YOC
über das europaweit größte internationale Vermarktungsnetzwerk im mobilen Internet.
Zu diesem Netzwerk zählen unter anderem die mobilen Internetseiten und Applikationen
der Verlagsgruppe Handelsblatt, das Mobile Internetportal zu The Independent, Titel
der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, wetter.com, Krone.at sowie die mobilen Internetseiten
von Viacom und des Heise Zeitschriften Verlags. Die Abrechnung der eingeblendeten
Werbeformate an die Werbungtreibenden erfolgt auf Pauschal- und Tausenderkontakt-Basis. Neben der Vermarktung von Premium-Seiten bietet YOC über die YOC-Tochter belboon-adbutler
GmbH Mobile Affiliate Marketing an. Die erfolgsbasierte Vermarktung wird auf Basis
so genannter "Cost per Performance"-Modelle wie Cost per Click, Cost per Lead oder
Cost per Order abgewickelt. belboon-adbutler verfügt im stationären Internet über
das drittgrößte Affiliate Netzwerk im deutschsprachigen Raum und hat 2008 eines der
weltweit ersten Mobile Affiliate-Netzwerke etabliert. Die in 2009 gegründete ubiyoo GmbH umfasst die dritte Vermarktungsform der YOC-Gruppe
und schließt die Lücke zwischen der TKP- und der rein erfolgsbasierten Vermarktung.
ubiyoo ist eine webbasierte, global ausgerichtete self-service Technologie-Plattform,
die Advertiser und Publisher auf Basis eines variablen Preissystems im mobilen Internet
zusammenführt. Das Netzwerk ermöglicht Advertisern die effiziente und zielgerichtete
Schaltung von Werbung im mobilen Internet auf Basis eines individuell bestimmbaren
CPC- oder CPM-Preismodells. Publisher können hingegen mit ubiyoo ihre mobile Internetseite
schnell und einfach monetarisieren. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009 hat die YOC AG den Produktbereich Mobile
Advertising in die neu gegründete YOC Mobile Advertising GmbH ausgegliedert. Leistungsspektrum im Segment Mobile B2C ServicesIm Segment Mobile B2C Services bieten die Tochtergesellschaften Moustik S.p.r.l. und
Moustik GmbH mit Unterstützung der YOC AG mobile Mehrwertdienste und Entertainment-Services
für Mobilfunkkunden in verschiedenen europäischen Ländern an. Zum Produktportfolio
zählen Hintergrundbilder, Spiele, Animationen, Logos, Filme, Gedichte, Klingeltöne
und ähnliche Inhalte, die im Einmal- oder Abonnementverkauf über das Mobilfunkgerät
direkt an Endverbraucher verkauft werden. Diese werden durch Werbung in klassischen
und digitalen Medien wie Zeitung, Fernsehen, Internet und Videotext zum Kauf der Inhalte
über das Mobilfunkgerät animiert. Darüber hinaus werden Inhalte für Dritte, z.B. Portale
und Netzbetreiber, zum Vertrieb über das Mobilfunkgerät erstellt und lizenziert. Dabei
stützt sich YOC auf die eigene technologische Infrastruktur und die gesammelten Kenntnisse
über die Zielgruppenbedürfnisse der registrierten Nutzer, wobei Zielgruppe der Mobile
B2C Services primär die Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen ist. Das Unternehmen
verfügt über langjährige Erfahrungen in der Content-Syndication sowie im Vertriebsgeschäft
und arbeitet mit namhaften Multimedia-Agenturen und Verlagen zusammen. GeschäftsentwicklungGeschäftsentwicklung im Segment Mobile MarketingDie YOC AG ist mit ihren Standorten in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Spanien,
Frankreich und Belgien seit mehreren Jahren einer der führenden Anbieter für mobile
Lösungen in Europa und konnte diese Position im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter
festigen und auf internationaler Ebene stark ausbauen. Für ihre Kunden entwickelt
die YOC AG maßgeschneiderte Mobile Marketing Lösungen zur Integration des Mobiltelefons
in den Media-Mix auf Basis skalierbarer technischer Plattformen. Innerhalb eines herausfordernden Marktumfeldes konnte die YOC AG im Geschäftsjahr
2009 Umsatzerlöse in Höhe von rund 11,0 Mio. Euro generieren. Sie entwickelte und
realisierte nationale und internationale Mobile Marketing Lösungen zum Beispiel für
ihre bestehenden Kunden wie unter anderem für Mercedes-Benz, Deutsche Post, Coca-Cola,
Adam Opel, CDU, Kraft Foods und Mars. Für die Coca-Cola-Marke Fanta wurde beispielsweise
eine für den Verbraucher erstmalig vollständig kostenfreie Mobile Marketing Kampagne
umgesetzt. Darüber hinaus gewann die Gruppe attraktive Neukunden wie beispielsweise Intel, Austrian
Airlines, A. Lange & Söhne, Audi, Sixt oder Bacardi Martini. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten standen insbesondere neue Anwendungen und Technologien,
um innovative mobile Lösungen umzusetzen. Starke Wachstumstreiber waren im Geschäftsjahr
2009 vor allem die zunehmende Verbreitung von Mobilfunkgeräten, die steigenden Übertragungsgeschwindigkeiten
durch den vermehrten UMTS-Einsatz sowie die rasant zunehmende Nutzung von Smartphones
und die damit einhergehende verstärkte Nutzung des mobilen Internets. Darüber hinaus
ist im Zuge des Auftretens von Application Stores die Bedeutung von mobilen Applikationen
stark gestiegen. Dieser Trend spiegelt sich verstärkt in den Anfragen der Kunden nach
mobilen Applikationen für das iPhone, den BlackBerry und weiteren Smartphones wider.
So wurden unter anderem für die Deutsche Post, Intel und Handelsblatt parallel zu
den mobilen Internetauftritten Applikationen für verschiedene Smartphones gelauncht.
YOC hat sich auch hier als Innovator und technologischer Marktführer in der Branche
positioniert. Das Geschäftsjahr 2009 hat zudem einen weiteren signifikanten Anstieg an neuen mobilen
Portalen und Services gezeigt. Viele große Unternehmen sind heute mit einer eigenen
mobilen Webseite im mobilen Internet vertreten. Das Mobile Internet ist nach den Entwicklungen
in den letzten Jahren aber längst nicht mehr nur ein Trend für große Unternehmen.
Immer mehr mittelständische und auch kleinere Unternehmen erkennen das Medium als
einen sinnvollen und attraktiven Kommunikationskanal sowie auch zunehmend als weiteres
Absatzinstrument. Insgesamt wurden auch im Geschäftsjahr 2009 von der YOC-Gruppe auf
internationaler Ebene mehr als 100 neue mobile Portale unter anderem für ZeitOnline,
Kronen Zeitung und The Independent erstellt. Dieser fortlaufende Trend hat 2009 dazu geführt, dass eine große Anzahl der umgesetzten
Portale auch für das YOC-Vermarktungsnetzwerk gewonnen werden konnten. Die stetige
Internationalisierung des Geschäftsbereichs ermöglichte neue Vermarktungsoptionen.
Somit konnte das reichweitenstärkste Vermarktungsportfolio für Mobile Advertising
weiter ausgebaut und internationalisiert werden. Es wurden in der YOC-Gruppe unter
anderem exklusive Vermarktungsvereinbarungen mit Titeln wie news.at, haymarket, Marco
Polo, BlackBerry World, The Inquirer, ELPAIS.com, wallstreet online, finanzen.net,
elmundo.es, The Sun, mtv.de oder viva.tv geschlossen. Zusätzlich konnten bereits bestehende
Vermarktungskooperationen wie unter anderem mit der Verlagsgruppe Handelsblatt weiter
ausgebaut und intensiviert werden. Hierbei wurde neben der Erweiterung des Portfolios
um neue mobile Portale wie beispielsweise karrriere.de, auch der Bereich der Spezialvermarktung
um qualitativ hochwertige Applikationen aus diversen Segmenten aufgebaut, wie beispielsweise
der Handelsblatt BlackBerry und iPhone Applikation. Im Geschäftsjahr 2009 verzeichnete die YOC-Gruppe darüber hinaus stetig steigende
Zuwächse der Page Impressions auf den vermarkteten mobilen Portalen. Zusätzlich konnten
insbesondere durch die Vermarktung von verschiedenen mobilen Applikationen für das
iPhone, den BlackBerry und weitere Smartphones signifikante Traffic-Zuwächse verzeichnet
werden. Einhergehend mit dieser Entwicklung buchten Werbekunden vermehrt spezifische
Targeting-Optionen für Smartphones, um die Streuverluste so gering wie möglich zu
halten. Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde zudem dazu genutzt, innovative Werbeformate
zu entwickeln, um die hauseigene Entwicklungs- und Innnovationskompetenz erneut zu
unterstreichen. Für Austrian Airlines setzte YOC erstmalig das neuartige "Expandable
Ad" ein, welches sich durch einen Klick auf den klassischen mobilen Werbebanner über
den kompletten Handybildschirm ausrollt. Die Entwicklungen im Mobile Advertising Markt führten im abgelaufenen Geschäftsjahr
zur Gründung des ersten eigenständigen Mobile Vermarkters der Branche. Die YOC gliederte
somit den Produktbereich Mobile Advertising in die YOC Mobile Advertising GmbH aus. Durch die Erschließung neuer Branchen und der Entwicklung neuer Technologien hat die
YOC AG im Geschäftsjahr 2009 die Grundlagen für ein weiteres dynamisches Wachstum
in allen Bereichen mobiler Services geschaffen. Geschäftsentwicklung im Segment Mobile B2C ServicesDie gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf dem mobilen Entertainment Markt zeigen,
dass die Konjunkturkrise und das daraus resultierende gestiegene Kostenbewusstsein
der Verbraucher den Markt nachhaltig getrübt haben. Der Bereich Mobile B2C Services
weist für das Jahr 2009 einen Umsatz in Höhe von 0,8 Mio. Euro aus, der damit leicht
unter dem entsprechenden Vorjahreswert und den Erwartungen blieb. Allerdings hatte das letzte Halbjahr 2009 ein positives Erlösergebnis zu verzeichnen.
Dies ist auf ein traditionell starkes viertes Quartal und die ersten Auswirkungen
der seit Mitte des Jahres getätigten Werbeinvestitionen und Neueinführungen zurückzuführen.
Neue Kooperationen mit weiteren Content-Providern sowie fokussierte Werbeinvestitionen
sollen sich auch auf das kommende Geschäftsjahr positiv auswirken. Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur und technologische IntegrationYOC verfügt über eine leistungsstarke IT-Systemlandschaft sowie über eigenentwickelte
Softwareprodukte zum Einsatz für mobile und internetbasierte Dienstleistungen. Die
zugrunde liegenden Technologie-Plattformen wurden vollständig selbst entwickelt und
zeichnen sich durch Flexibilität, Leistungsstärke, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit
aus. Sie verfügen über zahlreiche Schnittstellen, die die Integration vernetzter,
multimedialer Anwendungen erlauben. YOC verfügt hierzu über eine eigene IT-Abteilung,
die die jeweilige Software betreut beziehungsweise weiterentwickelt. Während Mobile Marketing-Maßnahmen zunächst rein SMS-basiert waren, steht mittlerweile
eine Vielzahl verschiedener Technologien zur Verfügung. YOC hat eine eigene Softwareplattform
geschaffen, die diese verschiedenen Technologien miteinander vernetzt, um für jede
Mobile Marketing-Kampagne eine individuelle Lösung zu schaffen, die exakt auf die
jeweilige Zielgruppe und ihr Mediennutzungsverhalten zugeschnitten ist. Der Schwerpunkt
der Tätigkeit hat sich, entsprechend der schnellen technologischen Entwicklung, von
der Konzeptionierung und kreativen Gestaltung von Marketingkonzepten sowie der technische
Umsetzung und Betreuung mobiler Marketing-Maßnahmen in den letzten Jahren zunehmend
auf ein Full-Service-Angebot verlagert. Dazu haben insbesondere Technologien wie Mobile
Advertising, SEM/SEO, QR-Codes und Augmented Reality Einzug gehalten. Die YOC AG stellt ihren Kunden innovative Applikationen, so unter anderem für das
iPhone, Android, BlackBerry aber auch als Java- oder Flash-Applikationen zur Verfügung.
Darüber hinaus entwickelt YOC mobile Fernsehformate und Formate für Videofilme, die
mit allen gängigen Mobilfunkgeräten kompatibel sind. Hierzu zählt auch die Erstellung
von Werbekanälen, die eine Ansprache der Kunden mit Sprach- und Videobotschaften ermöglicht.
Durch die Verbindung von Ton, Bild und Telefonie erweitert YOC die direkte Interaktion
zwischen dem Konsumenten und dem zu bewerbenden Produkt bzw. dem werbungtreibenden
Unternehmen. Zu den von YOC entwickelten Technologien zählen unter anderem standortbezogene
Dienste, wie Staumelder, Navigationsdienste u.ä. Bei allen Produkten profitieren die
Kunden von direkten Schnittstellen zu allen Mobilfunkbetreibern, die eine einfache
Abrechnung für kostenpflichtige Inhalte ermöglichen. Unter den verschiedenen von YOC eingesetzten Technologien kommt den folgenden Technologien
besondere Bedeutung zu: Im Produktbereich Mobile Internet wird vor allem die FIT-Mobile Plattform der YOC-Tochter
Sevenval eingesetzt, auf deren Basis stationäre Internetseiten automatisiert in Mobile
Internetseiten umgewandelt werden können. Darüber hinaus hat YOC seine Technologie-Plattform
für den Betrieb von Internetportalen um ein Content Management System (CMS) erweitert,
mit dem Portale, Microsites und Landing-Pages im Rahmen von Mobile Marketing- beziehungsweise
Mobile Internet Lösungen schnell und unkompliziert umgesetzt werden können. Für die
bestmögliche Darstellung von WAP-Portalen auf einer Vielzahl am Markt befindlicher
Mobiltelefone sorgt die täglich aktualisierte Gerätedatenbank der YOC AG, die zudem
bei MMS- und SMS-basierten Mobile Marketing-Projekten eingesetzt wird. Die selbst entwickelte Mobile AdServing Technologie hat die YOC AG Anfang 2007 in
Betrieb genommen. Diese Technologie-Plattform umfasst alle von Online-Advertising-Plattformen
bekannten Funktionen wie Kampagnenverwaltung, Management der Inhalte, Mandantenfähigkeit
und umfassende Reportingansichten und -möglichkeiten. Darüber hinaus ermöglicht diese
Technologie beim Mobile Advertising umfassende Zielgruppengenauigkeit durch Berücksichtigung
des jeweiligen Mobiltelefonmodells oder Mobilfunkanbieters des Nutzers. Die YOC AG
hat zudem im Geschäftsjahr 2009 das mobile Reichweiten Netzwerk ubiyoo entwickelt,
welches auf globaler Basis agiert und ebenfalls auf der AdServing Technologie basiert.
Zusätzlich erlaubt diese technologische Plattform spezifische Targetingoptionen nach
Land, Channel, Wochentag und Tageszeit sowie flexible Preismodelle. Zudem wurde eine
flexible Schnittstellenstruktur geschaffen, die die Anbindung externer Systeme vereinfacht.
Hierüber laufen beispielsweise die über Gewinnspiele generierten Nutzerdaten direkt
in die CRM-Systeme der Kunden. Über diese Plattform können mobile Inhalte zudem über
Mobile Internetseiten vertrieben werden. Die integrierte Billing-Schnittstelle wickelt
die Abrechnung über die Mobilfunkrechnung der Nutzer ab. Die jeweiligen Softwaremodule werden mit modernen, datenbankbasierten Systemen auf
Basis objektorientierter Programmiersprachen von den eigenen Entwicklern der YOC AG
und der Sevenval GmbH unter Verwendung der ServiceOrientierten Architektur (SOA) entwickelt. Die von YOC verwendeten Datenbank- und Applikationsserver sind an den Standorten in
Berlin und Köln installiert und werden von der IT-Abteilung von YOC verwaltet. Zusätzlich
werden weitere Server aus Sicherheitsgründen in TÜV-zertifizierten Rechenzentren betrieben
und ebenfalls von YOC verwaltet sowie von externen Serviceprovidern gehostet. Um Betriebsunterbrechungen
durch Hardware-Störungen zu vermeiden, sind System- und Netzredundanzen vorhanden.
Um unbefugten Zugriff auf die Systeme der YOC AG oder Daten Dritter zu verhindern,
wurden an kritischen Stellen Firewall-Systeme, verschlüsselte Protokolle und Rechteverwaltungen
installiert. Darüber hinaus werden kritische Daten redundant in Back-up-Systemen gespeichert
und an anderen geografischen Orten auf Sicherungskopien aufbewahrt. InternationalisierungDie Auslandsaktivitäten der YOC AG entwickelten sich im Geschäftsjahr 2009 positiv.
So wurde im Mai 2009 der britische Wettbewerber Bluestar Mobile Ltd. mit Sitz in London,
übernommen, der die bisherigen Aktivitäten der bestehenden YOC Ltd. optimal ergänzt.
Kunden der Bluestar Mobile Ltd. sind zum einen Verlagshäuser wie The Sun, The Guardian
oder Trinity Mirror und zum anderen Marken wie u.a. Bacardi oder Motorolla, für die
die Bluestar Mobile Ltd. als Mobile Marketing Dienstleister agiert. Die bisher auf
Basis einer externen Technologie betriebenen mobilen Portale der Verlagskunden konnten
im vergangenen Jahr auf die YOC Mobile Internet Technologie umgestellt werden. Das
Geschäft der YOC Ltd., welches sich überwiegend mit dem Produktbereich Mobile Advertising
beschäftigt, entwickelte sich in 2009 plangemäß. Im September 2009 akquirierte die YOC AG zudem den spanischen Mobile Advertising Anbieter
Mobile Interactive Advertising Media S.L. (MIAM) mit Sitz in Madrid. Gegenstand der
MIAM ist die Vermarktung von mobilen Werbeflächen. Spezialisiert auf dieses Geschäftsfeld
zählt die MIAM den führenden Anbietern von Mobile Advertising in Spanien. Mit Übernahme
durch die YOC AG erlangte die MIAM Zugang zu deren kompletten Produktangebot und konnte
ihr Leistungsportfolio dadurch um die Produktbereiche Mobile Marketing und Mobile
Internet erweitern. Die MIAM ist heute einziger Full-Service Anbieter für Mobile Marketing
in Spanien. MitarbeiterZum 31. Dezember 2009 beschäftigte die YOC AG 102 festangestellte Mitarbeiter. In
einem anspruchsvollen Marktumfeld sind die fachliche Qualifikation und die Leidenschaft
der Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Unsere Mitarbeiter sind durch
die täglichen Herausforderungen und eine breite Einarbeit, Spezialisten in ihrem jeweiligen
Fachgebiet. Das Potential dafür sichert das Unternehmen, indem es neue Kollegen sehr
sorgfältig aus einer steigenden Anzahl von Bewerbern auswählt. Hier zeigt sich zum
einen die Anziehungskraft des Marktumfeldes, aber auch die steigende Attraktivität
der YOC AG als Arbeitgeber. Besonders hohes Engagement und der Wille, innovative Lösungen zu realisieren, zeichnet
die Mitarbeiter des Unternehmens aus. Die YOC AG belohnt diesen Einsatz mit Vertrauen,
vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten, internen wie externen Weiterbildungsangeboten
und regelmäßigen Mitarbeiter-Events. Strategische AkquisitionenUm das internationale Wachstum voranzutreiben und neue Märkte zu erschließen, hat
die YOC AG im Geschäftsjahr 2009 zwei weitere strategische Akquisitionen getätigt. Bluestar Mobile Ltd.Am 27. Mai 2009 übernahm die YOC AG 100% der Bluestar Mobile Ltd. mit Sitz in London.
Mit der Akquisition des britischen Mobile Marketing und Mobile Internet Anbieters
baut die YOC-Gruppe ihre bereits seit 2005 bestehende Präsenz im britischen Markt
deutlich aus. Die Geschäftsaktivitäten der Bluestar Mobile Ltd. ergänzen sich ideal
mit dem Leistungsspektrum der YOC AG. Aufgrund überschneidungsfreier Kundenportfolios
beider Unternehmen erweitert sich das Absatzvolumen der YOC AG auf dem britischen
Markt erheblich. Zu den Kunden der Bluestar Mobile Ltd. gehören The Sun, The Times,
News of the World, New York Post, Mirror, Motorola, 20th Century Fox, Bacardi sowie
eine Vielzahl weiterer namhafter Unternehmen. Im Zuge der Integration der Geschäftstätigkeit der Bluestar Mobile Ltd. in den YOC-Konzern
erwartet die YOC AG hohe Synergieeffekte. Großes Kostensenkungspotential birgt etwa
die Internalisierung der von der Bluestar Mobile Ltd. bisher extern bezogenen technischen
Leistungen, die nun von YOC erbracht werden. Mobile Interactive Advertising Media, S.L.Am 22. September 2009 übernahm die YOC AG zu 100% die in Madrid ansässige Mobile Interactive
Advertising Media, S.L., ein Spin-Off Unternehmen von Nokia. Durch die Übernahme positioniert
sich die YOC-Gruppe als führender Anbieter von Mobile Advertising im spanischen Markt.
Zusätzlich erlangt die Mobile Interactive Advertising Media, S.L. den Zugang zum kompletten
Produktangebot der YOC-Gruppe und wird somit zum einzigen Full-Service Anbieter für
Mobile Marketing in Spanien. Mit der Integration des Vermarktungsnetzwerkes der Mobile Interactive Advertising
Media, S.L. baut YOC ihr europaweit führendes Vermarktungsnetzwerk erheblich aus und
erlangt damit eine einzigartige Marktstellung. YOC erwartet durch die Akquisition
hohe Synergieeffekte, unter anderem aufgrund des Cross-Selling Potentials der Produktbereiche
Mobile Marketing und Mobile Internet. Entwicklung der ErtragslageEreignisse während der BerichtsperiodeIm Berichtsjahr wurde das belboon- und das Mobile Advertising-Geschäft in die belboon-adbutler
GmbH beziehungsweise YOC Mobile Advertising GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum
01.01.2009 beziehungsweise zum 01.06.2009 ausgegliedert. Ferner wurde das Professional
Services-Geschäft der Sevenval GmbH (ehemals Sevenval AG) mit wirtschaftlicher Wirkung
zum 01.04.2009 auf die YOC AG übertragen. Daher sind die Posten der Bilanz und der
Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorjahr nur eingeschränkt vergleichbar. Darüber hinaus hat die YOC AG im Geschäftsjahr 2009 mit der belboon-adbutler GmbH,
der YOC Mobile Advertising GmbH, der Brutus Media GmbH, der Sevenval GmbH sowie der
Moustik GmbH Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge abgeschlossen. Umsatzentwicklung und GesamtleistungIm Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete die YOC AG Umsatzerlöse in Höhe von 11,0 Mio.
Euro. Verglichen zum Vorjahr, in dem ein Umsatzvolumen in Höhe von 11,5 Mio. Euro
erwirtschaftet worden war, belief sich der Rückgang auf 4%. Beeinflusst wurde diese
Entwicklung maßgeblich durch die Ausgliederungen des Mobile Advertising Bereichs zum
01.06.2009 und des Affiliate Marketing Bereichs zum 01.01.2009. Durch die Herauslösung
des Produktbereichs Mobile Advertising entgingen der YOC AG in den verbliebenen sieben
Monaten des Geschäftsjahres Umsatzerlöse in Höhe von 1,1 Mio. Euro, die in der neu
gegründeten Tochtergesellschaft YOC Mobile Advertising GmbH verbucht wurden. Der Geschäftsbereich
Affiliate Marketing hatte darüber hinaus im Geschäftsjahr 2008 noch einen Umsatz in
Höhe von 4,1 Mio. Euro zur Gesamtleistung der YOC AG beigesteuert. Teilweise kompensiert
wurde diese durch Ausgliederungen bedingte negative Umsatzentwicklung durch den Zusammenschluss
mit dem Unternehmensteil Professional Services der Tochtergesellschaft Sevenval GmbH
zum 01.04.2009. Hierdurch flossen der YOC AG zusätzlich Umsatzerlöse in Höhe von 1,3
Mio. Euro zu. Bedingt durch Bestandsveränderungen für unfertige Leistungen in Höhe von -0,3 Mio.
Euro, sowie sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 0,4 Mio. Euro, belief sich die
Gesamtleistung des Jahres 2009 auf 11,1 Mio. Euro. Somit verringerte sich die Gesamtleistung
in der Berichtsperiode um rund 1,4 Mio. Euro, nachdem sie im Vorjahr noch 12,5 Mio.
Euro betragen hatte. Neben den Bestandsveränderungen trugen ebenso die um 37% auf
0,4 Mio. Euro gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträge zu der im Vergleich zum Vorjahr
niedrigeren Gesamtleistung bei. Umsatz nach SegmentenIm wichtigsten Segment Mobile Marketing stiegen die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum
von 6,6 Mio. Euro in 2008 um 56% auf 10,3 Mio. Euro. Der Anteil dieses Segments an
den Gesamterlösen des Unternehmens stieg damit auf 93%, was parallel auch auf die
Ausgliederung der Affiliate Marketing Bereichs zurückzuführen ist. Der fortlaufende
Aufwärtstrend spiegelt die erfolgreiche Kundenbindungsstrategie und die Akquisition
neuer bedeutender Marken wider, mit denen große Kampagnen umgesetzt werden konnten.
Das Umsatzvolumen des Segmentes Mobile B2C Services blieb fast unverändert bei 0,8
Mio. Euro. Der Anteil des Segmentes an den Gesamterlösen beläuft sich auf 7%. Die
Umsätze im Geschäftssegment Affiliate Marketing gingen aufgrund der Ausgliederung
des bisherigen Geschäftsbereichs in die eigenständige Kapitalgesellschaft belboon-adbutler
GmbH auf 0,0 Mio. Euro zurück. Umsatz nach RegionenDeutschland ist nach wie vor der wichtigste Markt für YOC. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte
die YOC AG im Inland wie bereits im Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von 9,9 Mio. und
festigte damit ihre führende Wettbewerbsposition. Hierfür verantwortlich ist die positive
Entwicklung im Kernbereich Mobile Marketing Deutschland. Der Anteil der in Deutschland
erzielten Umsätze an den Gesamterlösen beläuft sich damit auf 90% nach 86% im Vergleichszeitraum
des Vorjahres. Die international generierten Erlöse nahmen verglichen mit dem Vorjahr um 32% ab und
minderten ihren Anteil an den Gesamterlösen von 1,7 Mio. Euro auf einen Umsatz in
Höhe von 1,1 Mio. Euro. Diese Entwicklung resultiert daraus, dass nunmehr das österreichische
Geschäft von der unterjährig gegründeten eigenständigen Kapitalgesellschaft YOC CEE
GmbH betrieben wird. Wichtigste internationale Märkte waren wie bereits in den Vorjahren
neben Österreich das Vereinigte Königreich. Materialaufwand und RohertragDer Rohertrag der YOC AG steigerte sich im Berichtszeitraum um 1,6 Mio. Euro auf 7,6
Mio. Euro, nachdem er im Geschäftsjahr 2008 noch bei 6,0 Mio. Euro lag. Die Rohertrags-Marge,
die das Verhältnis von Rohertrag und Gesamtleistung angibt, verbesserte sich von 48%
im Geschäftsjahr 2008 auf 69%. Verantwortlich für den Anstieg dieser Kennziffer ist
der Rückgang des Materialaufwands in der Berichtsperiode um 46% von 6,5 Mio. Euro
auf 3,5 Mio. Euro. Durch die Ausgliederung der Unternehmensbereiche Mobile Advertising
und Affiliate Marketing in selbständige Kapitalgesellschaften sowie die Übernahme
des Professional Services Bereichs der Tochtergesellschaft Sevenval GmbH ist dieser
Anstieg der Rohertragsmarge begründet. Personalaufwand und PersonalentwicklungZum Ende des Geschäftsjahres 2009 beschäftigte die YOC AG 102 festangestellte Mitarbeiter.
Darüber hinaus waren für das Unternehmen drei freie Mitarbeiter, drei studentische
Aushilfen, acht Praktikanten sowie zwei Mitarbeiter in Elternzeit beschäftigt, sodass
insgesamt 120 Mitarbeiter zum Jahresende 2009 in der YOC AG beschäftigt waren. Im
Zuge der Zusammenlegung mit dem Professional Services Bereich der Sevenval GmbH sowie
zur Realisierung der gesetzten Wachstumsziele, konnte die YOC AG trotz der durch die
Ausgliederungen von Mobile Advertising und von Affiliate Marketing bedingten Mitarbeiterabgänge
ihren Personalbestand im Berichtszeitraum weiter ausbauen. Hierdurch wuchs die durchschnittliche
Mitarbeiterstärke von 70 auf 80 festangestellte Beschäftigte. Teilweise bedingt durch
den Mitarbeiterzuwachs stieg auch der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2009 auf insgesamt
5,6 Mio. Euro an. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs um 2,0 Mio. Euro.
Die Personalaufwandsquote stieg aufgrund der Übernahme des personalintensiven Professional
Services Bereichs der Sevenval GmbH von 29% auf 50% an, die Gesamtleistung je Mitarbeiter
betrug im Geschäftsjahr 2009 somit 0,14 Mio. Euro. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 37%
von 2,5 Mio. Euro auf 3,5 Mio. Euro. Verantwortlich für diesen Anstieg im Berichtszeitraum
waren unter anderem die getätigten Einmalaufwendungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro, die
dem Segmentwechsel in den Prime Standard (0,3 Mio. Euro), Forderungsausfällen (0,2
Mio. Euro) sowie erhöhten Marktaufwendungen (0,2 Mio. Euro) geschuldet sind. Die Relation
zur Gesamtleistung liegt mit 31% über dem Wert von 20% aus dem Vorjahr. Werden die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen jedoch um die Einmalaufwendungen bereinigt, ergibt
sich eine Quote in Höhe von 25%. EBITDAIm Berichtszeitraum erzielte die YOC AG ein operatives Ergebnis vor Abschreibungen
in Höhe von -1,4 Mio. Euro, nachdem im Geschäftsjahr 2008 ein EBITDA in Höhe von -0,2
Mio. Euro erwirtschaftet wurde. EBITIm Berichtszeitraum verringerte sich das EBIT auf -1,6 Mio. Euro, nachdem es im Vorjahr
bei -0,3 Mio. Euro lag. FinanzergebnisDas Finanzergebnis verzeichnete im Geschäftsjahr 2009 einen Anstieg um 1,1 Mio. Euro
auf 0,8 Mio. Euro. In diesem Zeitraum fielen Finanzerträge in Höhe von 0,1 Mio. insbesondere
für Zinserträge aus Festgeldanlagen sowie Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen
in Höhe von 1,8 Mio. Euro an. Dagegen standen Finanzaufwendungen in Höhe von 0,7 Mio.
Euro, die sich im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen für die zur Finanzierung der getätigten
Akquisitionen aufgenommenen Darlehen und den zur Verringerung des Zinsänderungsrisikos
eingesetzten Zinsswaps in Höhe von 0,3 Mio. Euro zusammensetzen, sowie Aufwendungen
aus Verlustübernahmen in Höhe von 0,4 Mio. Euro. Ergebnis vor SteuernDas Geschäftsjahr 2009 schloss die YOC AG insgesamt mit einem Vorsteuerergebnis in
Höhe von -0,8 Mio. Euro ab, nachdem in 2008 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von -0,6
Mio. Euro erwirtschaftet wurde. Finanz- und VermögenslageDie Bilanzsumme der YOC AG nahm im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2008 um
21% zu und belief sich zum 31. Dezember 2009 auf 33,3 Mio. Euro. Deutlicher werden
die Veränderungen bei Betrachtung der einzelnen Vermögensgegenstände. Auf das Anlagevermögen
entfielen in 2009 20,2 Mio. Euro, dessen Anteil am Gesamtvermögen damit 61% nach 62%
im Vorjahr betrug. Dieser Zuwachs um 3,0 Mio. Euro erklärt sich überwiegend wie folgt:
Im Rahmen der Einführung einer neuen ERP-Software sowie der Aktivierung von Kundenstämmen
und Geschäfts- oder Firmenwert stiegen die immateriellen Vermögensgegenstände von
0,1 Mio. Euro auf 0,9 Mio. Euro. Ferner erhöhten sich im Rahmen der beiden Unternehmenskäufe
in Großbritannien und Spanien die Anteile an verbundenen Unternehmen von 16,4 Mio.
Euro auf insgesamt 18,0 Mio. Euro. Die Minderung der Anteile an verbundenen Unternehmen
durch die Eingliederung des Bereichs Professional Services der Tochtergesellschaft
Sevenval GmbH fiel demnach geringer aus als die durch die beiden Akquisitionen verursachte
Erhöhung neu erworbener Anteile. Die übrigen Positionen Sachanlagen mit 0,5 Mio. Euro und Ausleihungen an verbundene
Unternehmen mit 0,8 Mio. Euro trugen demgegenüber nur vergleichsweise geringe Anteile
zum Anlagevermögen der YOC AG bei. Unter der Position der Finanzanlagen wird eine
rund 2%ige Beteiligung der YOC AG an der mando.tv GmbH in Höhe von 1.000 Euro ausgewiesen,
die im Geschäftsjahr 2007 erworben wurde. Der Erwerb dieser Beteiligung erfolgte aus
strategischen Gründen. Das Anlagevermögen war am Bilanzstichtag zu 48% durch Eigenkapital
gedeckt (im Vorjahr zu 61%). Das Umlaufvermögen betrug zum Bilanzstichtag 13,0 Mio. Euro und erhöhte sich damit
gegenüber dem Vorjahr um 27%. Verantwortlich für diese Entwicklung waren hauptsächlich
die um 339% gestiegenen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen auf 8,4 Mio.
Euro. Hingegen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 29% auf 1,9
Mio. Euro, der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten um 47% auf 2,3
Mio. Euro sowie die Vorräte auf weniger als 0,1 Mio. Euro gesunken. Darüber hinaus
veränderte sich die Bilanzposition Wertpapiere von 1,0 Mio. Euro im Vorjahr auf 0,3
Mio. Euro im Geschäftsjahr 2009. Diese Veränderung resultiert aus dem vollständigen
Verkauf der im Geschäftsjahr 2006 erworbenen Wertpapiere in Höhe von 1,0 Mio. Euro
und dem Kauf eigener Anteile an der YOC AG in Höhe von 0,3 Mio. Euro. Geringe Veränderungen
verzeichneten mit einem Anstieg um 0,1 Mio. Euro die sonstigen Vermögensgegenstände,
die nunmehr einen Wert von 0,2 Mio. Euro verzeichnen. Zur periodengerechten Abgrenzung von Aufwendungen hat die YOC AG ferner einen aktiven
Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 0,1 Mio. Euro in ihre Bilanz aufgenommen. Im
Geschäftsjahr 2008 belief sich diese Position ebenfalls auf 0,1 Mio. Euro. Das Eigenkapital der YOC AG verringerte sich um 8% von 10,5 Mio. Euro in 2008 zum
Bilanzstichtag auf 9,7 Mio. Euro. Der Rückgang ist auf den Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr
2009 zurückzuführen. Der Bilanzverlust veränderte sich von -1,2 Mio. Euro auf -2,1
Mio. Euro. Die Gewinnrücklagen minderten sich um 0,2 Mio. Euro aufgrund der Entnahme
zugunsten der Rücklage für eigene Anteile. Die Rückstellungen der Gesellschaft beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 1,3 Mio.
Euro, nachdem sie im Vorjahr 0,9 Mio. Euro betragen haben. Darin enthalten sind insbesondere
Rückstellungen für Materialaufwendungen, Personalkosten, Zinsswaps und Abschlussprüfungskosten. Einen Anstieg um 5,9 Mio. Euro verzeichnete die Gesellschaft bei den Verbindlichkeiten,
die zum Bilanzstichtag ein Niveau von 22,0 Mio. Euro aufwiesen. Der Anstieg resultiert
im Wesentlichen aus den gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen,
die sich nach 5,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 13,0 Mio. Euro beliefen. Ebenfalls angestiegen
sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die sich auf 1,8 Mio. Euro
mehr als verdoppelten. Einen geringen Anstieg verzeichneten die Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten, die sich auf 6,0 Mio. Euro belaufen, nachdem sie im Vorjahr
noch 5,9 Mio. Euro betrugen. Hingegen sanken die sonstigen Verbindlichkeiten um 59%
auf 1,3 Mio. Euro. Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 0,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr
2008 betrafen ausschließlich den ausgegliederten Affiliate Marketing Bereich. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten ein Akquisitionsdarlehen
in Höhe von 4,0 Mio. Euro, welches in ein langfristiges Darlehen umgewandelt werden
soll. Darüber hinaus stehen die dem kurzfristigen Bereich zugeordneten Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen soweit erforderlich längerfristig zur Verfügung. Zur periodengerechten Abgrenzung von Erträgen hat die YOC AG erstmals einen passiven
Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 0,3 Mio. Euro in ihre Bilanz aufgenommen, der
aus der Eingliederung des Professional Services Bereichs stammt. Investitionen (ohne Unternehmenserwerbe)Im Geschäftsjahr 2009 betrugen die Zugänge zum Anlagevermögen aus Investitionen 0,5
Mio. Euro. Davon entfallen 0,1 Mio. Euro auf Zugänge von Vermögensgegenständen durch
die Eingliederung des Bereiches Professional Services der Tochtergesellschaft Sevenval
GmbH. Insgesamt entfielen auf Sachanlageinvestitionen 0,2 Mio. sowie auf Investitionen
in immaterielle Vermögensgegenstände 0,3 Mio Euro. Im Vorjahr investierte die YOC
AG mit 0,1 Mio. 78% weniger in Vermögensgegenstände. Das gesamte Investitionsvolumen
übertraf die Abschreibungen in Höhe von 0,2 Mio. Euro. FinanzmanagementZum Stichtag 31. Dezember 2009 verfügte die YOC AG über Barmittel in Höhe von 2,3
Mio. Euro. Der Bestand an Wertpapieren verringerte sich von 1,0 Mio. Euro um 74% auf
0,3 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2009 wurden die im Vorjahr erworbenen Wertpapiere
in Höhe von 1,0 Mio. Euro vollständig verkauft, während eigene Anteile an der YOC
AG in Höhe von 0,3 Mio. Euro gekauft wurden. Die vorhandene Liquidität wird von der
Gesellschaft laufzeit- als auch zinsoptimiert in Termingeldern angelegt. Forschung und EntwicklungDie Kosten für die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und technischer Innovationen
fielen in verschiedenen Bereichen der YOC AG an und beliefen sich im Geschäftsjahr
2009 auf insgesamt 0,7 Mio. Euro. PrognoseberichtMobile MarketingNachdem bereits in der zweiten Jahreshälfte 2009 eine Erholung der weltweit angespannten
Wirtschaftslage eingetreten ist, wird auf Grundlage von Konjunkturprognosen - wie
denen des Internationalen Währungsfonds IWF - für 2010 von einer moderat positiven
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ausgegangen, die sich im Folgejahr voraussichtlich
weiter aufhellen wird. Von diesen sich positiv entwickelnden Marktbedingungen, die
sich erwartungsgemäß auch im Telekommunikationsmarkt widerspiegeln werden, wird die
YOC AG voraussichtlich überdurchschnittlich profitieren. So rechnet der Branchenverband
BITKOM für das Jahr 2010 mit einem weiter steigenden Absatz mobiler Endgeräte in Deutschland.
Smartphones, wie das iPhone oder eines seiner mittlerweile zahlreichen Vertreter der
Konkurrenz, sind dank der flächendeckenden Verbreitung des UMTS-Netzes und der Datenflatrates
für das Mobile Surfen stark nachgefragt. Durch die stark zunehmende Nutzung mobiler
Datendienste, die auch von Marktforschungsinstituten wie TNS Infratest in ihren Studien
bestätigt wurde, etabliert sich das Medium "Mobile" immer fester im Kommunikations-Mix
der werbungtreibenden Unternehmen. Als streuverlustarmes und messbares Kommunikationsinstrument
ist das Medium "Mobile" dazu besonders gut geeignet. Die YOC AG ist aufgrund ihrer marktführenden AdServing Technologie, des umfassenden
Mobile Advertising-Vermarktungsnetzwerkes sowie der wegweisenden Mobile Internet Technologie
bestens aufgestellt, um von diesen Marktentwicklungen besonders zu profitieren. Hinzu
kommen die langjährigen Erfahrungen in der Konzeption und Implementierung von Mobile
Marketing-Lösungen, wodurch intensive Kunden- und Agenturbeziehungen aufgebaut werden
konnten. Die YOC AG bietet mit ihrer strategischen Stellung europaweit ein einzigartiges
Full-Service Angebot, das die gesamte Wertschöpfungskette für die Nutzung des Handys
als Informations- und Werbemedium abdeckt. Die einzigartige Marktpositionierung durch
die Kombination der Produktbereiche Mobile Marketing, Mobile Advertising und Mobile
Internet wird sich auch in 2010 als optimale strategische Aufstellung erweisen. Durch
das verstärkte Zusammenwachsen der einzelnen Produktbereiche werden sich auch zukünftig
weitere Synergien heben lassen. Ausgehend von diesen für die Geschäftsentwicklung begünstigenden Rahmenfaktoren erwartet
die YOC AG für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 ein signifikant steigendes operatives
Ergebnis im Segment Mobile Marketing. Dies wird insbesondere auf das zu erwartende
steigende Auftragsvolumen zurückgeführt. Bedeutende Investitionen und Einmalausgaben,
wie sie in 2009 anfielen, sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen. Entsprechend
wird auch eine deutliche Steigerung des Cash-Flows erwartet. Risiken bestehen hinsichtlich der Erholung der internationalen Wirtschaftsmärkte nach
dem Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme. Die internationale Geschäftsausrichtung
der YOC AG wird auch in Zukunft weiter vorangetrieben und gefestigt, birgt dementsprechend
aber auch weitere mögliche Risiken, obgleich die dafür vorgesehenen Investitionsvolumina
sich in einem kalkulierbaren Rahmen bewegen. Mobile B2C ServicesDie Geschäftsentwicklung des Segments Mobile B2C Services wird im kommenden Jahr voraussichtlich
stabil verlaufen beziehungsweise ein moderates Wachstum verzeichnen. Kurzfristig ist
im Rahmen einer Neuausrichtung der Werbestrategie die Fokussierung auf weitere Vertriebskanäle
vorgesehen. Zudem sollen die Vertriebskanäle über das mobile sowie das stationäre
Internet weiter ausgebaut und besser miteinander verknüpft werden. Sobald die neue
Aufstellung vollständig greift, wird langfristig mit einem stärkeren Wachstum gerechnet.
Die Umstellung der Werbestrategie und die damit verbundene Optimierung der Kostenstruktur
sollte sich mittelfristig in einer Steigerung des operativen Ergebnisses niederschlagen.
Risikobehaftet ist diese Entwicklung durch die abzuwartenden Resultate der neuen Vertriebskanäle
und durch mögliche Gesetzesänderungen durch den Gesetzgeber, die die Geschäftstätigkeit
einschränken könnten. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung sind keine für die absehbare
Zukunft geplanten Gesetzesänderungen bekannt. Es wird hingegen erwartet, dass die
branchenspezifischen Rahmenbedingungen den Geschäftsverlauf des Mobile B2C Bereichs
in den Folgejahren eher begünstigen werden. AusblickFür das Geschäftsjahr 2010 erwarten wir ein Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich
sowie ein deutlich besseres Jahresergebnis. Für das Folgejahr gehen wir von einer
weiterhin positiven Geschäftsentwicklung aus. RisikoberichtGrundsätze des Chancen- und RisikomanagementsAls international agierendes Dienstleistungsunternehmen ist die YOC AG in einem sich
dynamisch entwickelnden Markt tätig, was naturgemäß unternehmens- und branchenspezifische
sowie finanzwirtschaftliche Risiken in sich birgt. Diese Risiken können sowohl aus
eigenem unternehmerischem Handeln oder aus externen Faktoren resultieren. Die YOC
AG hat entsprechende Maßnahmen getroffen, um solche möglichen Risiken rechtzeitig
zu erkennen und zu reduzieren. Zu diesem Zweck wurde ein entsprechendes Risikomanagementsystem
eingerichtet, in dessen Rahmen die Risiken durch eine Risikoinventur in regelmäßigen
Abständen erfasst, bewertet und gegebenenfalls laufend überwacht werden. Die vom Vorstand festgelegte Risikopolitik der YOC AG ist unverändert und bewegt sich
als Bestandteil der Unternehmenspolitik im Rahmen des Bestrebens nach einem nachhaltigen
Wachstum, der Steigerung des Unternehmenswertes sowie der langfristigen Sicherung
des Fortbestandes des Unternehmens. Dazu werden unter Abwägung des Rendite-Risiko-Verhältnisses
bewusst notwendige Risiken eingegangen, um die gebotenen Marktchancen nutzen und die
hierin liegenden Erfolgspotenziale ausschöpfen zu können. Zur Überwachung und Steuerung dieser Risiken hat die YOC AG ein Risikomanagementsystem
mit entsprechenden Kontroll- und Steuerungssystemen installiert. Dem operativen Management
und dem Vorstand steht für das Risikomanagement ein Berichtssystem zur Verfügung,
das in regelmäßigen Abständen von den Risikoverantwortlichen erstellt und vom Risikomanagement
aufbereitet wird. Durch das vorausschauende Risikocontrolling als Teilbereich des
internen Kontrollsystems können Risiken und Chancen frühzeitig erkannt und kalkuliert
werden, um somit im angemessenen Umfang zeitnah darauf reagieren zu können und eine
effiziente Steuerung für den Unternehmenserfolg zu gewährleisten. Die im Rahmen der
Risikosteuerung zu treffenden Maßnahmen werden in den operativen Einheiten vollzogen. Die Angemessenheit der Methoden und Prozesse des Risikomanagements zur Identifizierung,
Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken wird in regelmäßigen
Abständen überprüft und an interne und externe Entwicklungen angepasst. Weder während
noch zum Ende des Geschäftsjahres 2009 sind im Rahmen der regelmäßigen Risikoberichterstattung
besondere Risiken bekannt geworden, die den Fortbestand des Unternehmens gefährdet
hätten. Markt- und WettbewerbsrisikenDie YOC AG agiert in einem dynamischen, sich entwickelnden Markt. Dieses Umfeld erfordert
einen hohen Grad an Flexibilität von Prozessen und Strukturen. Unerwartete Entwicklungen
von Markt- und Wettbewerbsverhältnissen sowie Veränderungen, wie beispielsweise der
Markteintritt neuer Wettbewerber, gehören zu den Risiken, denen die YOC AG durch ein
konstantes und präzises Markt- und Unternehmens-Monitoring vorbeugt. Das Erkennen
und Aufspüren von Trends und neuen Entwicklungen wird insbesondere durch die Bereiche
Marktforschung und Business Development gewährleistet. Transparente und schnelle Entscheidungsstrukturen
ermöglichen gegebenenfalls unmittelbare Reaktionen und geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung.
Kundenbindungsmaßnahmen sowie die technische und kreative Stärke bei der Verbesserung
und Weiterentwicklung des Produkt-Portfolios festigen weiterhin die Marktposition
der YOC AG. Neuproduktentwicklungen könnten sich jedoch langfristig als nicht marktfähig
erweisen und somit getätigte Investitionen unrentabel werden lassen. Veränderungen von ökonomischen Faktoren können durch Auftragsrückgänge insbesondere
in der Werbebranche ebenfalls Auswirkungen auf die Entwicklung der YOC AG haben. Durch
das breit gefächerte Angebot an Produkten und Dienstleistungen sowie den diversifizierten
Kundenstamm konnte die im abgelaufenen Geschäftsjahr in allen Bereichen präsente Wirtschaftskrise
vergleichsweise stabil überstanden werden. Vor dem Hintergrund der sich erholenden
Wirtschaftslage ist die YOC AG hervorragend aufgestellt, so dass das Risiko eines
durch gesamtwirtschaftliche Faktoren bedingten Umsatzrückgangs als gering eingeschätzt
wird. Zudem bietet die führende Marktstellung der YOC AG bei Fragen der Markt- und Wettbewerbspolitik
breite Handlungsspielräume und eine komfortable Verhandlungsposition gegenüber Lieferanten
und Kunden. Entscheidend im Wettbewerb ist ferner die ständige Verbesserung der Kostenstruktur.
Dazu werden weitere Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. Die Kosten variabel zu halten,
wird nach wie vor als äußerst wichtig und wettbewerbsentscheidend angesehen. Risiken aus AkquisitionenDurch die in den vergangenen drei Geschäftsjahren getätigten Unternehmensakquisitionen
und den Ausbau zu einem Full-Service Anbieter sind die ersten erwarteten Synergieeffekte
bereits eingetreten. Diese Synergiepotenziale werden in den Folgejahren noch weiter
ausgebaut und sollen vollständig genutzt werden. Dabei besteht jederzeit das Risiko,
dass die Synergiepotenziale nicht in der geplanten Höhe erreicht werden und Tochterunternehmen
nicht die geplanten Umsatzrenditen erzielen. Derzeit werden die gesamtwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen und die absehbare Entwicklung der Tochtergesellschaften jedoch uneingeschränkt
positiv eingeschätzt, so dass in einem absehbaren Zeitraum von keiner Wertminderung
auszugehen ist. Die erfolgten Akquisitionen der Tochtergesellschaften stellten nicht nur finanzielle
Risiken dar, sondern bargen ebenso Herausforderungen an die organisatorische Zusammenführung
der Gesellschaften. Die unterschiedlichen Unternehmenskulturen und die Gestaltung
der organisatorischen Verflechtungen standen dabei im Fokus, damit Synergien letztendlich
optimal ausgenutzt werden können. Hier stellte sich in den vergangenen drei Geschäftsjahren
eindrucksvoll heraus, dass auch größere Unternehmen nahezu reibungslos in das Gesamtunternehmen
integriert werden konnten. Technologische RisikenDie Geschäftsprozesse der YOC AG basieren in hohem Maß auf modernen Technologien im
Bereich des Mobilfunks und des Internets. Um zu gewährleisten, dass diese größtenteils
auch automatisierten Geschäftsprozesse sicher und effizient ablaufen, verfolgt die
YOC AG eine einheitliche IT-Strategie, die eine ständige Überprüfung und Weiterentwicklung
der IT-Systeme bedingt. Die Regelungen zur Informationssicherheit umfassen beispielsweise
die konzernweite Implementierung von Verschlüsselungsmechanismen, Firewalls und Virenscannern.
Vorsorgemaßnahmen gegen den Ausfall von technischen Anlagen wurden durch den Parallelbetrieb
der technischen Applikationen getroffen, so dass Kundenaufträge jederzeit reibungslos
abgewickelt werden können. Back Up-Systeme sichern zudem den Datenbestand vor einem
möglichen Datenverlust und gewährleisten eine konsistente Verfügbarkeit. Sofern technologische Innovationen nicht konsequent von Herstellern, Infrastrukturanbietern
und deren Technologiepartnern vorangetrieben würden, könnte dies das Wachstum der
Gesellschaft beeinträchtigen. Falls erforderlich werden daher geschäftsspezifische
Eigenentwicklungen durch qualifizierte interne und externe Spezialisten erstellt.
Bei der Auswahl der IT-Systeme entscheidet sich die YOC AG überwiegend für branchenspezifische
Standardsoftware namhafter Anbieter. Finanz- und Treasury-RisikenDie Kernfunktion des Treasury der YOC AG ist die Sicherstellung der jederzeitigen
Zahlungsfähigkeit. Dem Forderungsausfallrisiko wird durch ein stringentes Debitorenmanagement
entgegen gewirkt, das auf die Überwachung der Altersstruktur der Forderungen und das
Management von zweifelhaften Forderungen ausgerichtet ist. Der Umsatz der YOC AG wird
mit einer Vielzahl von Kunden mit guter Bonität realisiert. Darüber hinaus besteht
keine Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Forderungen werden bevorzugt in Euro ausgestellt,
Zahlungsströme in Fremdwährungen haben daher nur einen vergleichsweise geringen Anteil
und stellen somit auch nur ein geringes Risiko aus möglichen Währungsschwankungen
dar. Zur Verringerung des Cash-Flow-relevanten Zinsänderungsrisikos werden derivative
Finanzinstrumente (Zinsswaps) eingesetzt. Die Zinssicherung dient der Reduzierung
der Zinskosten bei gleichzeitiger Minimierung der Volatilität des Zinsaufwands. Die genannten Maßnahmen dienen außerdem der Minderung des Liquiditätsrisikos, das
zudem durch ein permanentes Liquiditätsmanagement eingeschränkt wird. Das Liquiditätsmanagement
unterstützt darüber hinaus durch die laufende und vorausschauende Beobachtung die
Kontrolle von Risiken aus Zahlungsstromschwankungen. Informationen über den Status
der gesteuerten Finanzmittel aller Tochtergesellschaften werden zentral zur Verfügung
gestellt und in regelmäßigen Abständen an das Management kommuniziert. Im Rahmen der
Erstellung der Unternehmensplanung wird zudem eine Liquiditätsplanung aufgestellt. Zur Finanzierung des Unternehmens werden der Bestand an flüssigen Mitteln sowie Bankkredite
eingesetzt. Ebenso wie in den Vorjahren setzt die YOC AG bevorzugt auf die Finanzierung
durch Eigenkapital, was sich insbesondere in Zeiten der Wirtschaftskrise als strategischer
Vorteil erwiesen hat. Dabei wird stets darauf geachtet, dass die Selbstfinanzierungskraft
des Unternehmens zu jedem Zeitpunkt gewährleistet bleibt. Die Steuerung erfolgt unter
anderem über Kennzahlen, die Aufschluss über die Kapitalstruktur des Unternehmens
liefern. Rechtliche Risiken und HaftungsrisikenUm rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden wesentliche Rechtsgeschäfte durch die Einschaltung
externer Rechtsanwälte geprüft. Durch einen umfangreichen Versicherungsschutz, der
einer laufenden Überprüfung unterzogen wird, sichert sich die YOC AG gegen Schadensfälle
und ein mögliches Haftungsrisiko ab. Die abgeschlossene Directors & Officers Liability
Insurance dient zur Absicherung des Managements gegen eventuelle Vermögensschäden
am Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2009 war weder die YOC AG noch eine ihrer Tochtergesellschaften
an einem laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt, welches
Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der YOC AG oder des Konzerns haben könnte. Auch
für das kommende Geschäftsjahr wird mit keiner negativen Entwicklung gerechnet. Gesetzliche
Einschränkungen des Gesetzgebers, wie beispielsweise die Veränderung der Datenschutzregelung,
könnten eine negative Wirkung auf die Geschäftstätigkeit der YOC AG haben. Zum Zeitpunkt
der Abschlusserstellung sind uns jedoch keine für die absehbare Zukunft geplanten
Gesetzesänderungen bekannt. Personelle RisikenDie Umsetzung der Geschäftsziele erfolgt mit hochqualifizierten Mitarbeitern in allen
Bereichen. Zur weiteren Geschäftsentwicklung ist die nachhaltige Bindung einer ausreichenden
Anzahl qualifizierter Mitarbeiter an das Unternehmen notwendig. Personalentwicklungsmaßnahmen
und ein leistungsbezogenes Vergütungssystem bilden die Grundlage dafür, Mitarbeiter
zu gewinnen und zu binden. Durch die erfolgreich betriebenen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen
wird zudem gewährleistet, dass in jedem Unternehmensbereich mehrere Schlüsselpersonen
arbeiten, so dass im Kündigungsfall keine schwer wieder zu besetzenden Lücken entstehen.
Definierte Vertretungs- und Nachfolgeregelungen gewährleisten die Sicherstellung der
Geschäftsabläufe und Entscheidungsprozesse. Mit einer Personalplanung und gezielten
Personalmarketingmaßnahmen wird das Risiko von personellen Engpässen verringert. Mitarbeiter,
die mit vertraulichen Informationen arbeiten, verpflichten sich, die entsprechenden
Vorschriften einzuhalten und mit vertraulichen Informationen verantwortungsvoll umzugehen. PlanungsrisikenPlanungsrisiken bestehen in der Umsatz- und Kostenprognose. Auf der Basis eines professionellen
Controllings wurde der Budgetierungsprozess weiter verbessert, mit dem Ziel, zuverlässige
und erreichbare Planzahlen zu generieren. So wurde das interne Kalkulations- und Prognosesystem
mittels marktgängiger Software weiter auf die Belange des Vertriebs ausgerichtet.
Um die laufende Kontrolle noch weiter zu verfeinern, wurde ein neues ERP-System konzernweit
implementiert, das die Prozesse noch weiter beschleunigen und verbessern wird. Es erfolgt eine regelmäßige EDV-gestützte Überprüfung der einzelnen Projekte: Sollten
diese Kontrollen zeigen, dass ein Projekt den geplanten Umsatz oder Deckungsbeitrag
nicht erreichen kann, werden umgehend notwendige Gegenmaßnahmen eingeleitet. Der Soll-Ist-Vergleich
wird darüber hinaus zur projekt- und geschäftsbereichsbezogenen Abweichungsanalyse
der veranschlagten Plan- von den Ist-Zahlen genutzt. Kontroll- und Risikomanagementbericht zum RechnungslegungsprozessDas Risikomanagementsystem beinhaltet bei der YOC AG die Gesamtheit aller organisatorischen
Regelungen und Maßnahmen zur Risikoidentifikation, -bewertung und -kommunikation sowie
zum Umgang mit den Risiken unternehmerischer Betätigung. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
soll zudem über die Ausgestaltung des internen Kontrollsystems, die Beachtung der
einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften und -standards sichergestellt und die Ordnungsmäßigkeit
der Rechnungslegung gewährleistet werden, damit die Finanzberichterstattung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der YOC AG vermittelt. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem
im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess. Über eine fest definierte Führungs- und
Berichtsorganisation sind alle in den Abschluss einbezogenen Gesellschaften eingebunden.
Die operative Verantwortung obliegt dem für den Bereich Finanzen zuständigen Vorstandsmitglied
gemeinsam mit dem Bereich Rechnungswesen. Wir erachten folgende bei der YOC AG vorhandenen Elemente des internen Kontroll- und
Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess für wesentlich:
Die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems
wird durch regelmäßige Kontrolltests systematisch geprüft und bewertet. Ein Berichtssystem
stellt die laufende und zeitnahe Information des Vorstands und des Aufsichtsrats sicher. Angaben zu den AktienGezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der YOC AG beträgt 1.750.000 Euro und ist eingeteilt in 1.750.000
auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stammaktien (Stückaktien). Dabei verfügt jede
Aktie über ein Stimmrecht. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Aktie gewährt
in der Hauptversammlung eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil der Aktionäre
am Gewinn der Gesellschaft. Hiervon ausgenommen sind Aktien, aus denen der Gesellschaft
keine Rechte zustehen (§71b AktG). Beschränkungen der Stimmrechte oder der Übertragung von AktienEinschränkungen der Stimmrechte der Aktien der YOC AG oder der Handelbarkeit der Aktie
der YOC AG sind der Gesellschaft nicht bekannt. Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte überschreitenDie folgenden direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital der YOC AG, die zehn
vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, sind der YOC AG per Stimmrechtsmitteilung
bekannt gemacht worden:
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihenAktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht. Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausübenDie Hauptversammlung der YOC AG hat am 15. Juli 2009 die Auflage des YOC Management-Incentive
Programms beschlossen. Im Rahmen dieses Programms wurden im Herbst 2009 Bezugsrechte
an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft ausgegeben. Da
die Wartezeit des YOC Management-Incentive Programms noch nicht abgelaufen ist, sind
an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft noch keine Aktien
übertragen worden. Soweit die YOC AG im Rahmen des YOC Management-Incentive Programms Aktien an Mitarbeiter
ausgibt, werden die Aktien den Mitarbeiten unmittelbar übertragen. Die begünstigten
Mitarbeiter können die ihnen aus den Mitarbeiteraktien zustehenden Rechte wie andere
Aktionäre nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und der Bestimmungen der Satzung
ausüben. Vorschriften zur Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands und über die Änderung der SatzungDie gesetzlichen Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des
Vorstands sind in §§84 und 85 AktG zu finden. Die Satzung der YOC AG sieht in §7 Absatz
2 der Satzung eine übereinstimmende Regelung vor. Die Änderung der Satzung kann nach §§119 Abs. 1 Nr. 5, 133, 179 Abs. 1 und Abs. 2
AktG durch einen Beschluss der Hauptversammlung herbeigeführt werden. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die nur die Fassung
betreffen (§17 der Satzung der YOC AG). Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufenErwerb eigener AktienAufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 15. Juli 2009 ist die Gesellschaft
innerhalb von 18 Monaten nach Beschlussfassung ermächtigt, eigene Aktien zu erwerben,
um
Die vorgenannten Ermächtigungen können einmal oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam
ausgenutzt werden. Insgesamt dürfen aufgrund dieser Ermächtigung Aktien in einem Volumen
von bis zu 10% des Grundkapitals erworben werden. Die Gesellschaft hielt zum Ende des Geschäftsjahres 21.000 eigene Aktien (dies entspricht
1,20% des Grundkapitals). Genehmigtes KapitalGemäß §6 Absatz 5 der Satzung der YOC AG besteht ein genehmigtes Kapital 2006/I und
gemäß §6 Absatz 7 der Satzung der YOC AG besteht ein genehmigtes Kapital 2006/II. aa) Genehmigtes Kapital 2006/IDer Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung ermächtigt, das Grundkapital
der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 11. April 2011 einmalig
oder mehrmals um bis zu insgesamt 587.500,00 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen
durch Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen. Der Vorstand hat, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats, über den Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist insbesondere
in folgenden Fällen zulässig:
Über die weiteren Einzelheiten der Durchführung der Kapitalerhöhungen entscheidet
der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats. bb) Genehmigtes Kapital 2006/IIDer Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung ermächtigt, das Grundkapital
der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 15. Mai 2011 einmalig oder
mehrmals um bis zu insgesamt 287.500,00 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch
Ausgabe von neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen. Der Vorstand hat, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats, über den Ausschluss des
Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden. Ein Bezugsrechtsausschluss ist insbesondere
in folgenden Fällen zulässig:
Über den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe entscheidet
der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats. Bedingtes KapitalGemäß §6 Absatz 9 der Satzung der YOC AG ist das Grundkapital der Gesellschaft um
bis zu 175.000 Euro durch Ausgabe von bis zu 175.000 neuen, auf den Namen lautenden
Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Bedienung des YOC
Management-Incentive Programms und der im Rahmen dieses Programms ausgegebenen Bezugsrechte.
Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Bezugsberechtigten
von ihrem Bezugsrecht Gebrauch machen. Die aus den ausgeübten Bezugsrechten hervorgehenden
neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt der Ausübung
des Bezugsrechts noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des
Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten
Kapitalerhöhung festzulegen. Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehenEs bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung
eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen. Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sindDas YOC Management-Incentive Programm sieht für den Fall eines Übernahmeangebots nach
§§29, 35 WpÜG vor, dass die bereits in einem Optionsvertrag gewährten Bezugsrechte
von den Bezugsberechtigten, also den Mitgliedern des Vorstands und den Arbeitnehmern
der Gesellschaft, in einem zusätzlichen Ausübungszeitraum am fünften und den zehn
nachfolgenden Börsenhandelstagen nach Veröffentlichung des Übernahmeangebots ausgeübt
werden können, sofern dadurch die gesetzliche Wartezeit für die erstmalige Ausübung
der Bezugsrechte von mindestens zwei Jahren gewahrt bleibt. Sollte es zum Fall eines Übernahmeangebots vor Ablauf der gesetzlichen Wartefrist
von zwei Jahren kommen, wird die Gesellschaft den Mitgliedern des Vorstands den Wert
ihrer Bezugsrechte in bar ausgleichen. Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen
mit Arbeitnehmern der Gesellschaft bestehen nicht. Erläuternder Bericht des VorstandsDer Vorstand hat sich mit den Angaben nach §289 Abs. 4 und §315 Abs. 4 HGB im Lagebericht
zum Stand 31. Dezember 2009 befasst und gibt hierzu folgende Erklärung ab: Die im Lagebericht der Gesellschaft enthaltenen Angaben gemäß §289 Abs. 4 und §315
Abs. 4 HGB sind zutreffend und entsprechen den Kenntnissen des Vorstands. Daher beschränkt
sich der Vorstand auf folgende Ausführung: Über die im Lagebericht gemachten Angaben hinaus (und gesetzlichen Beschränkungen
des Stimmrechts wie etwa nach §136 AktG) sind dem Vorstand keine Beschränkungen bekannt,
die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen. Alle Mitteilungen über
Beteiligungen am Kapital der Gesellschaft, die zehn vom Hundert der Stimmrechte überschreiten,
sind in den Angaben gemäß §289 Abs. 4, §315 Abs. 4 HGB aufgeführt worden. Eine Beschreibung
von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnis verleihen, entfällt, da solche
Aktien nicht ausgegeben worden sind. Ebenfalls entfallen kann die Erläuterung besonderer
Stimmrechtskontrolle bei Beteiligungen von Arbeitnehmern, da bei einer zukünftigen
Beteiligung von Arbeitnehmern im Zuge des YOC Management-Incentive Programms die Aktien
direkt an die Arbeitnehmer ausgegeben werden und die Arbeitnehmer ihre Kontrollrechte
wie andere Aktionäre auch unmittelbar ausüben. Soweit mit den Mitgliedern des Vorstands für den Fall eines Kontrollwechsels eine
Entschädigung vereinbart ist, dient die Vereinbarung dazu, die Unabhängigkeit der
Mitglieder des Vorstands zu erhalten. Darüber hinaus hat sich der Vorstand zusätzlich mit den Angaben im Lagebericht nach
§289 Abs. 5 HGB befasst. Die im Lagebericht enthaltenen Angaben zu den wesentlichen
Merkmalen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
sind vollständig und umfassend. Interne Kontrollen sind bei der YOC AG integraler Bestandteil der Rechnungslegungsprozesse.
In einem einheitlichen Rahmenwerk sind die Dokumentationsanforderungen und Verfahren
für den Prozess der Finanzberichterstattung definiert. Die Einhaltung dieser Regelungen
soll wesentliche Falschdarstellungen im Abschluss, im Lagebericht und in den Zwischenberichten
aufgrund von Fehlern oder Betrug mit hinreichender Sicherheit verhindern.
Berlin, im April 2010 Erklärung zur UnternehmensführungEntsprechenserklärung nach §161 AktGDer Deutsche Corporate Governance Kodex liegt inzwischen in der Fassung vom 18. Juni
2009 vor, die gegenüber der vorherigen Version Neuerungen insbesondere zum Themenkomplex
der Vergütung beinhaltet. Vorstand und Aufsichtsrat haben sich im Geschäftsjahr 2009
mehrfach mit Themen der Corporate Governance beschäftigt und im Dezember 2009 gemeinsam
die nachfolgende Entsprechenserklärung 2009 gemäß §161 Aktiengesetz (AktG) abgegeben: Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG erklären gemäß §161 AktG, dass den vom Bundesministerium
der Justiz am 05. August 2009 im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers
bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance
Kodex" in der Fassung vom 18. Juni 2009, und bis zum 05. August 2009 in der Fassung
vom 06. Juni 2008, mit nachfolgend aufgeführten Ausnahmen entsprochen wurde und auch
zukünftig entsprochen wird:
Berlin, den 30. Dezember 2009 Die Erklärung wurde der Öffentlichkeit auf der Internetseite der YOC AG (www.yoc.com)
unter "Investor Relations" dauerhaft zugänglich gemacht. Angaben zu UnternehmensführungspraktikenGrundsätzlichesNachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist ein prägendes
Element der Unternehmenskultur der YOC AG. Hierzu gehört auch die Integrität im Umgang
mit Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und
sonstigen Stakeholdern sowie der Öffentlichkeit. Die YOC AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland. Der Gestaltungsrahmen
für die Corporate Governance ergibt sich somit aus dem deutschen Recht, insbesondere
dem Aktien- und dem Kapitalmarktrecht sowie aus der Satzung der YOC AG. Als Dienstleistungsunternehmen ist die YOC AG darauf angewiesen, durch vorbildliches
Verhalten das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen und zu erhalten.
Ziel ist es, glaubhaft, seriös und zuverlässig zu handeln und entsprechend aufzutreten. TransparenzEine einheitliche, umfassende und zeitnahe Informationspolitik gegenüber Mitarbeitern,
Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und sonstigen Stakeholdern
hat bei der YOC AG einen hohen Stellenwert. Alle Genannten werden von der YOC AG einheitlich,
umfassend, zeitnah und zeitgleich informiert. Die Berichterstattung über die Geschäftslage
und die Ergebnisse der YOCGruppe erfolgt durch den Geschäftsbericht, den Halbjahresbericht
und die Zwischenberichte. Darüber hinaus erfolgen Informationen durch Ad-hoc-Mitteilungen,
soweit dies rechtlich erforderlich ist, sowie durch die Internetseiten der Gesellschaft.
Alle Meldungen, Präsentationen und Mitteilungen sowie der aktuelle Finanzkalender
sind auf der Internetseite der Gesellschaft (www.yoc.com) unter "Investor Relations"
einsehbar. Meldepflichtige Änderungen der Zusammensetzung der Aktionärsstruktur gemäß §26 Wertpapierhandelsgesetz
(WpHG) sowie Erwerb und Veräußerung von Aktien der Personen, die bei der YOC AG Führungsaufgaben
wahrnehmen (Directors' Dealing gemäß §15 a WpHG), werden ebenfalls vom Vorstand veröffentlicht. Die YOC AG führt darüber hinaus die vorgeschriebenen Insiderverzeichnisse gemäß §15
b WpHG. Die betreffenden Personen wurden über die gesetzlichen Pflichten und Sanktionen
informiert. RisikomanagementDie YOC AG ist einer der weltweit führenden Anbieter für Mobile Marketing, Mobile
Advertising und Mobile Internet und unterliegt als solcher vielen branchen- und unternehmensspezifischen
Chancen und Risiken. Die YOC AG verfügt über ein etabliertes, umfassendes und wirksames
System, das dem Unternehmen ermöglicht, Chancen und Risiken über alle Funktionen und
Geschäftsprozesse hinweg frühzeitig zu erkennen, zu beurteilen, zu berichten und zu
handhaben. Die zu Grunde liegenden Prinzipien und Richtlinien sind in einem Risikomanagement-Leitfaden
zusammengefasst. Ziel dieses Leitfadens und aller betreffenden Systeme ist es, Risiken
systematisch und zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erkennen, die Wahrscheinlichkeit
ihres Eintritts sowie ihre möglichen qualitativen und quantitativen Auswirkungen einzuschätzen
sowie wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das Risikomanagement wird regelmäßig auf
der Ebene des Vorstands und des Aufsichtsrats erörtert, weiterentwickelt und mit den
Abschlussprüfern der Gesellschaft diskutiert. Weitere Informationen zum Risikomanagement der Gesellschaft, den speziellen Risiken,
denen sie sich ausgesetzt sieht sowie zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll-
und Risikomanagementsystem können dem Risikobericht, der Teil des Lageberichts der
Gesellschaft ist, entnommen werden. Organe der Gesellschaft - Zusammensetzung und ArbeitsweisenDie YOC AG ist als deutsche Aktiengesellschaft dem deutschen Aktiengesetz unterworfen.
Ihre Organe sind danach die Hauptversammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat. Vorstand
und Aufsichtsrat haben eigenständige Kompetenzen und arbeiten bei der Steuerung und
Überwachung des Unternehmens eng und vertrauensvoll zusammen. HauptversammlungDie Anteilseigner (Aktionäre) der YOC AG nehmen ihre Rechte über die Hauptversammlung
wahr. Die jährliche Hauptversammlung der YOC AG findet innerhalb der ersten acht Monate
nach Abschluss eines jeden Geschäftsjahres statt. Die Hauptversammlung beschließt
und entscheidet gemäß §119 AktG unter anderem über die Satzung der Gesellschaft, die
Zusammensetzung des Aufsichtsrats, Kapitalmaßnahmen und die Bestellung des Abschlussprüfers.
Dabei gewährt jede Aktie des Unternehmens eine Stimme. An der Hauptversammlung teilnehmen
können alle Aktionäre, die sich rechtzeitig anmelden. Das Teilnahme- beziehungsweise
Stimmrecht kann der Aktionär auch durch einen Bevollmächtigten seiner Wahl ausüben
lassen. Rechtzeitig vor einer jeweiligen Hauptversammlung veröffentlicht die YOC AG die zugehörige
Einladung, den Wortlaut der vorgesehenen Beschlussvorlagen und die notwendigen Berichte
und Informationen gemäß den geltenden aktienrechtlichen Vorschriften auf ihrer Internetseite
sowie in erforderlichen Pflichtmedien. AufsichtsratDem Aufsichtsrat obliegt gemäß §111 AktG die Beratung und Überwachung des Vorstands.
Er wird in Strategie und Planung sowie in alle Fragen von grundlegender Bedeutung
für die Gesellschaft eingebunden und ist bei allen wesentlichen Entscheidungen des
Vorstands zustimmungspflichtig. Dazu zählt auch die von der Gesellschaft einmal jährlich
erstellte Unternehmensplanung für das Folgejahr (Budget), die vom Vorstand dem Aufsichtsrat
präsentiert, mit diesem diskutiert und bei Bedarf angepasst wird. Weiterhin erteilt
der Aufsichtsrat dem von der Hauptversammlung bestellten Abschlussprüfer den Prüfungsauftrag. Der Aufsichtsrat der YOC AG besteht aus drei Mitgliedern von denen keines vorher dem
Vorstand der Gesellschaft angehörte. Der Aufsichtsrat ist unter anderem für die Bestellung
der Vorstandsmitglieder zuständig. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind Herr Gerd
Schmitz-Morkramer (Vorsitzender des Aufsichtsrats), Herr Peter Zühlsdorff (stellvertretender
Vorsitzender des Aufsichtsrats) und Herr Dr. Arnold Bahlmann. Die Arbeitsweise des Aufsichtsrats wird in einer von ihm selbst verfassten Geschäftsordnung
formell geregelt. Danach muss er mindestens einmal je Kalenderquartal zu einer Sitzung
zusammentreten. Diese Sitzungen finden gewöhnlich als Präsenzsitzungen statt. Darüber
hinaus können außerordentliche Sitzungen einberufen werden, die gegebenenfalls auch
fernmündlich per Telefon durchgeführt werden können. Der Vorstand der Gesellschaft
nimmt regelmäßig an den Sitzungen teil, fallweise werden auch weitere Mitglieder des
erweiterten Managements der Gesellschaft zu den Sitzungen geladen. In der ersten Präsenzsitzung
eines jeden Jahres nach Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse, in der sogenannten
"Bilanzsitzung", nehmen auch die Abschlussprüfer der Gesellschaft an dieser Sitzung
teil und erstatten dem Aufsichtsrat ihren Bericht über die abgeschlossene Prüfung. Tagesordnung und Beschlussanträge für die Aufsichtsratssitzungen werden mit ausreichendem
zeitlichem Vorlauf vor den Sitzungen schriftlich an alle Teilnehmer kommuniziert.
Bei der Notwendigkeit von kurzfristigen Beschlüssen werden solche gegebenenfalls im
schriftlichen Umlaufverfahren getroffen. Alle Aufsichtsratssitzungen werden schriftlich
protokolliert. Das angefertigte Protokoll muss von allen Mitgliedern freigegeben werden. Der Aufsichtsratsvorsitzende erläutert jährlich die Tätigkeit des Aufsichtsrats in
der Hauptversammlung und in seinem Bericht an die Aktionäre, welcher im Geschäftsbericht
der Gesellschaft abgedruckt wird. Vorstand
Der Vorstand wird vom Aufsichtsrat bestellt. Er leitet die Gesellschaft gemäß §76
AktG und gemäß einer vom Aufsichtsrat erlassenen Geschäftsordnung. Die Amtsperioden
von Vorstandsmitgliedern dürfen maximal fünf Jahre betragen, eine mehrmalige Bestellung
ist jedoch möglich. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorstandsvorsitzenden
ernennen. Herr Dirk Kraus ist zum Vorstandsvorsitzenden der YOC AG ernannt worden. Aktuell hat die YOC AG drei Vorstandspositionen. Die Aufgabengebiete der Vorstandsmitglieder
sind in der Geschäftsordnung des Vorstands überschneidungsfrei beschrieben. Der Vorstandsvorsitzende,
Herr Dirk Kraus, verantwortet dabei die Bereiche Produktentwicklung, Strategie, Marketing
und Finanzen. Herr Alex Sutter ist zuständig für die Bereiche Vertrieb und Business
Development. Herr Jan Webering leitet die Bereiche Professional Services und Internationalisierung. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und vollständig über wesentliche
Sachverhalte in der Geschäftsentwicklung, der Strategie und Planung, der Risikolage
des Unternehmens sowie über Compliance und berät sich mit dem Aufsichtsrat vor allen
wesentlichen strategischen Entscheidungen. Zur gemeinsamen Abstimmung finden gewöhnlich
im zweiwöchigen Rhythmus Vorstandssitzungen statt. Darüber hinaus berät sich der Vorstand
regelmäßig mit den Mitgliedern der zweiten Führungsebene der Gesellschaft.
Berlin, im März 2010 VergütungsberichtDer Vergütungsbericht richtet sich nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance
Kodex. Er fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des
Vorstands der YOC AG Anwendung finden und erläutert Höhe und Struktur des Vorstandseinkommens.
Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben. Der Vergütungsbericht beinhaltet außerdem Angaben, die nach den Erfordernissen des
deutschen Handelsrechts auch Bestandteil des Anhangs nach §285 HGB beziehungsweise
des Lageberichts nach §289 HGB sind. Vergütung des VorstandsFür die Festlegung der Vorstandsvergütung ist der Aufsichtsrat zuständig. Dabei werden
die Größe und die Tätigkeit des Unternehmens, seine wirtschaftliche und finanzielle
Lage, die Aufgabe des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie die Höhe und Struktur der
Vorstandsvergütungen im branchenspezifischen Vergleichsumfeld berücksichtigt. Die
Vergütung ist so bemessen, dass sie am Markt für hoch qualifizierte Führungskräfte
wettbewerbsfähig ist und Anreiz für erfolgreiches Arbeiten gibt. Die Vergütung des Vorstands ist leistungsorientiert; sie setzt sich im Geschäftsjahr
2009 aus einer fixen Vergütung, einem variablen Bestandteil und der Teilnahme am YOC
Management-Incentive Programm zusammen:
Die Teilnahme des Vorstands am YOC Management-Incentive Programm zielt dabei darauf,
den Beitrag des Vorstands zur Steigerung des Unternehmenswerts zu honorieren und den
langfristigen Unternehmenserfolg zu fördern. Durch diese Vergütungskomponente mit
gleichzeitig langfristiger Anreizwirkung werden die Interessen des Managements mit
denen der Anteilseigner sinnvoll verknüpft. Die Gesamtbezüge des Vorstands betragen im Geschäftsjahr 2009 insgesamt 600 TEUR.
Dieser Betrag setzt sich aus der gesamten festen Vergütung in Höhe von 540 TEUR und
einer variablen Komponente, die im Jahr 2009 bei 60 TEUR für den Gesamtvorstand liegt,
zusammen. Dem Vorstand stehen im Geschäftsjahr 2009 insgesamt 97.965 Bezugsrechte
zu. Der beizulegende Zeitwert der Bezugsrechte betrug zum Zeitpunkt der Gewährung
rund 403 TEUR. Herr Dr. Wolff schied zum 31. Dezember 2009 im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat als
Vorstand aus der YOC AG aus. Er erhielt eine Abfindung in Höhe von 91,8 TEUR. Von
Januar bis März 2010 wurde eine feste Vergütung in Höhe von 32,5 TEUR ausgezahlt. Als vertragliche Nebenleistung erhält Herr Jan Webering Anspruch auf einen Dienstwagen
zur dienstlichen wie privaten Nutzung. Vergütung des AufsichtsratsDie Vergütung des Aufsichtsrats ist auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat durch
die Hauptversammlung festgesetzt worden. Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer fixen Vergütung. Die fixe Vergütung
beträgt 7,5 TEUR für ein gesamtes Geschäftsjahr. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats
erhält den 2,5-fachen, der Stellvertreter den 1,5-fachen Betrag der fixen Vergütung. Sämtliche Vergütungsbestandteile für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr sind zahlbar
nach Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung, in der der gebilligte Abschluss für
das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt wird. Die Vergütungen des Aufsichtsrats belaufen sich im Geschäftsjahr 2009 auf insgesamt
26,25 TEUR. Herr Peter Zühlsdorff verzichtet auf seine ihm als stellvertretender Vorsitzender
des Aufsichtsrats zustehende Vergütung. Wesentliche Ereignisse nach dem BilanzstichtagEreignisse, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der YOC AG gehabt hätten, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet. Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der YOC AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der YOC AG so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der YOC AG
beschrieben sind.
Berlin, 19. April 2010 scroll
Bilanz [in EURO], YOC AG, Berlin
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31. Dez. 09 | 31. Dez. 08 |
| A. | Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes |
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0,00 | 21.970,78 |
| B. | Anlagevermögen |
|
20.193.653,61 | 17.235.870,12 |
|
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
908.855,45 | 66.298,86 |
|
|
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 290.755,45 |
|
66.298,86 |
|
|
2. Kundenstämme | 143.200,00 |
|
0,00 |
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|
3. Geschäfts- oder Firmenwert | 474.900,00 |
|
0,00 |
|
|
II. Sachanlagen |
|
497.667,10 | 419.674,54 |
|
|
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 497.667,10 |
|
419.674,54 |
|
|
III. Finanzanlagen |
|
18.787.131,06 | 16.749.896,72 |
|
|
1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 17.956.076,73 |
|
16.394.526,22 |
|
|
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 830.054,33 |
|
354.370,50 |
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|
3. Beteiligungen | 1.000,00 |
|
1.000,00 |
| C. | Umlaufvermögen |
|
13.030.089,43 | 10.280.660,35 |
|
|
I. Vorräte |
|
29.800,00 | 334.019,00 |
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|
Unfertige Erzeugnisse | 29.800,00 |
|
334.019,00 |
|
|
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
|
10.480.681,38 | 4.688.281,71 |
|
|
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.864.450,56 |
|
2.641.180,24 |
|
|
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 8.372.798,53 |
|
1.906.921,78 |
|
|
3. Sonstige Vermögensgegenstände | 243.432,29 |
|
140.179,69 |
|
|
III. Wertpapiere |
|
263.838,68 | 1.000.000,00 |
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|
1. Eigene Aktien | 263.838,68 |
|
0,00 |
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2. Sonstige Wertpapiere | 0,00 |
|
1.000.000,00 |
|
|
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten |
|
2.255.769,37 | 4.258.359,64 |
| D. | Rechnungsabgrenzungsposten |
|
93.675,07 | 50.669,57 |
|
|
Summe Aktiva |
|
33.317.418,11 | 27.589.170,82 |
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31. Dez. 09 | 31. Dez. 08 |
| A. | Eigenkapital |
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9.707.675,01 | 10.538.791,35 |
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|
I. Gezeichnetes Kapital |
|
1.750.000,00 |
|
1.750.000,00 |
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II. Kapitalrücklage |
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9.794.708,94 |
|
9.794.708,94 |
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|
III. Rücklage für eigene Anteile |
|
263.838,68 |
|
0,00 |
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|
IV. Gewinnrücklagen |
|
0,00 |
|
202.914,54 |
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|
1. Andere Gewinnrücklagen |
|
0,00 |
|
202.914,54 |
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V. Bilanzverlust |
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-2.100.872,61 |
|
-1.208.832,13 |
| B. | Rückstellungen |
|
|
1.298.418,92 | 929.522,63 |
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|
Sonstige Rückstellungen |
|
1.298.418,92 |
|
929.522,63 |
| C. | Verbindlichkeiten |
|
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22.042.015,71 | 16.120.320,84 |
|
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1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
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6.019.847,06 |
|
5.923.045,80 |
|
|
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
|
0,00 |
|
348.314,05 |
|
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3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
|
1.776.062,38 |
|
848.847,11 |
|
|
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
|
12.959.955,57 |
|
5.835.439,84 |
|
|
5. Sonstige Verbindlichkeiten |
|
1.286.150,70 |
|
3.164.674,04 |
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|
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit ) | 80.197,64 |
|
|
0,00 |
|
|
(davon aus Steuern) | 171.018,49 |
|
|
485.197,94 |
| D. | Rechnungsabgrenzungsposten |
|
|
269.308,47 | 536,00 |
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Summe Passiva |
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33.317.418,11 | 27.589.170,82 |
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0,00 | 0,00 |
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Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2009 |
Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2008 |
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EUR | EUR |
| 1 | Umsatzerlöse | 11.026.494,47 | 11.516.573,10 |
| 2 | Bestandsveränderung unfertige Leistungen | -304.219,00 | 334.019,00 |
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | 405.593,37 | 644.934,30 |
| 4 | Gesamtleistung | 11.127.868,84 | 12.495.526,40 |
| 5 | Materialaufwand | 3.503.080,84 | 6.486.052,12 |
|
|
a) Aufwendungen für bezogene Waren | 0,00 | 57.265,97 |
|
|
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 3.503.080,84 | 6.428.786,15 |
| 6 | Personalaufwand | 5.584.220,39 | 3.626.563,56 |
|
|
a) Löhne und Gehälter | 4.806.561,88 | 3.094.542,19 |
|
|
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, | 777.658,51 | 532.021,37 |
|
|
davon für Altersversorgung 25.711,09€ (VJ:20.815,16€) |
|
|
| 7 | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes | 216.665,21 | 175.916,50 |
| 8 | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.463.839,16 | 2.534.135,79 |
| 9 | Erträge aus Gewinnabführungsverträgen | 1.769.573,66 | 0,00 |
| 10 | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 140.992,83 | 137.899,36 |
|
|
(davon aus verbundenen Unternehmen) | 80.683,22 | 23.052,26 |
| 11 | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 684.836,85 | 391.772,79 |
|
|
(davon aus verbundenen Unternehmen) | 24.574,80 | 19.755,53 |
| 12 | Aufwendungen aus Verlustübernahme | 416.990,38 | 0,00 |
| 13 | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -831.197,50 | -581.015,00 |
| 14 | Sonstige Steuern | -81,16 | 0,00 |
| 15 | Jahresfehlbetrag | -831.116,34 | -581.015,00 |
| 16 | Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -1.208.832,13 | -627.817,13 |
| 17 | Entnahme aus den anderen Gewinnrücklagen | 202.914,54 | 0,00 |
| 18 | Einstellung in die Rücklage für eigene Anteile | -263.838,68 | 0,00 |
| 19 | Bilanzverlust | -2.100.872,61 | -1.208.832,13 |
Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009 der YOC
AG, Berlin, in der Fassung der Anlage 1 den folgenden unter dem 23. April 2010 unterzeichneten
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der YOC AG,
Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung
und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung
der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten
und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der
Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen
der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems
sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend
auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind
der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere
Beurteilung bildet
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
der Jahresabschluss der YOC AG, Berlin, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden
Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
für das Geschäftsjahr 2009 der YOC AG, Berlin, erstatten wir in Übereinstimmung mit
den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung
bei Abschlussprüfungen (Prüfungsstandard des Instituts der Wirtschaftsprüfer - IDW
PS 450).
Zu dem von uns unter dem 23. April 2010 erteilten uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
verweisen wir auf Abschnitt 6 "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks".
Berlin, den 23. April 2010
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| (Scharpenberg) | (Branz) |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Für Veröffentlichungen oder die Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts
in einer von der testierten Fassung abweichenden Form sowie für den Fall der Übersetzung
in andere Sprachen bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, falls dabei der
von uns erteilte Bestätigungsvermerk zitiert wird oder ein Hinweis auf unsere Jahresabschlussprüfung
erfolgt; wir weisen hierzu auf die Bestimmungen des § 328 HGB hin.