![]() YOC AGBerlinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012GESCHÄFTSBERICHT 2012MOBILE TECHNOLOGY & MEDIAKennzahlen der YOC-Gruppescroll
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Agenturprovisionen wurden von den sonstigen
betrieblichen Aufwendungen in die Erlösschmälerungen umgegliedert
(siehe Punkt 3.1) Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Kennzahlen können aufgrund kaufmännischer Rundungen Differenzen auftreten. 1 AN UNSERE AKTIONÄREBrief an die AktionäreSehr geehrte Damen und Herren, mittlerweile ist fast ein halbes Jahr vergangen, seit ich das Amt des CEO der YOC AG übernommen habe. Rückblick auf ein herausforderndes GeschäftsjahrSeit meinem Start im Dezember 2012 habe ich zahlreiche Gespräche mit Kollegen sowie unseren Aktionären geführt und schnell gelernt, dass sowohl die Gesellschaft als auch ihre Anteilseigner im vergangenen Geschäftsjahr eine herausfordernde Zeit durchlebt haben. 2012 war das Jahr des Wandels bei der YOC AG: Wechselnde Vorstände, zwei Kapitalerhöhungen und die Fokussierung der Geschäftstätigkeit. In Zahlen ausgedrückt: im Geschäftsjahr 2012 beträgt der Umsatz 36,6 Mio. Euro. Somit lässt sich ein mit rund 8% recht unbefriedigendes Wachstum für die Gruppe festhalten. Dies ist insbesondere in der Entwicklung der Standorte in Deutschland, Spanien und Frankreich begründet, welche hinter dem allgemeinen Marktwachstum zurückliegt. Das Team in UK erzielte indes ein sehr erfreuliches Wachstum von rund 20%. Das EBITDA beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf -3,2 Mio. Euro. Abschreibungen in Höhe von 7,2 Mio. Euro führen insgesamt zu einem operativen Ergebnis in Höhe von -10,4 Mio. Euro. Darin enthalten sind sowohl planmäßige Abschreibungen von 1,5 Mio. Euro als auch außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 5,7 Mio. Euro. Liquiditätssituation der YOC AGZum 31. Dezember 2012 beliefen sich die liquiden Mittel der Gesellschaft auf 0,2 Mio. Euro. Die Liquiditätsabnahme betrug somit 1,4 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr, was auf Investitionen in selbst erstellte Software und Sachanlagevermögen sowie Mittelabflüsse im Rahmen der Erfüllung variabler Kaufpreiskomponenten zurückzuführen ist. Die Liquiditätssituation der YOC AG ist nach wie vor angespannt, weshalb wir gemeinsam mit dem Aufsichtsrat im April 2013 eine weitere Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital beschlossen haben. Ferner prüfen wir weitere Möglichkeiten der Fremdfinanzierung, um die Geschäftstätigkeit des Unternehmens nachhaltig zu sichern. Positiver Start in 2013Gemessen an der Ausgangslage sind wir gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Bereits in den ersten drei Monaten konnten zahlreiche Publisher wie E! Entertainment, Formel1.de, niiu, Europa Press und kleinezeitung.at gewonnen werden. Auf Grund der erfreulichen Entwicklung der einzelnen Länder rechnen wir für 2013 mit einem höheren Umsatzwachstum sowie einem deutlichen Schritt in Richtung Profitabilität. 2013 ist das Jahr, in dem das mobile Internet die Mehrheit der Konsumenten erreicht: Allein in den USA besitzen mittlerweile 125 Millionen Menschen ein Smartphones und 50 Millionen einen Tablet-PC. Auch in Europa steigt die Verbreitung von Smartphones rasant. Folglich entwickeln sich auch die Mediabudgets immer mehr in Richtung Mobile. Unser gemeinsames Interesse: der zukünftige Erfolg der YOC AGDie Mission: YOC zu einem Mobile Advertising-Anbieter auszubauen, der Nutzer immer und überall mit minimalem Stromverlust erreicht. Mein Versprechen an Sie: Transparenz und offener Dialog. Ihre Kommentare und Anregungen sind von hoher Bedeutung, um die YOC AG zum Erfolg und in Richtung nachhaltige Profitabilität zu führen. Abschließend möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich bei unserem Aufsichtsrat zu bedanken, der der Gesellschaft im Allgemeinen und auch mir persönlich beratend zur Seite steht. Ihnen, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, danke ich herzlich für ihr entgegengebrachtes Vertrauen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihnen.
Ihr Dirk Freytag, CEO der YOC AG Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2012 seine Aufgaben und Pflichten nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung umfassend und sorgfältig wahrgenommen. Er hat sich intensiv mit der Lage des Unternehmens beschäftigt sowie den Vorstand bei der Leitung der Gesellschaft regelmäßig beraten und dessen Tätigkeit laufend überwacht. Die Überwachung bezog sich auch auf angemessene Maßnahmen zu Risikovorsorge und Compliance. Der Aufsichtsrat hat ebenfalls überwacht, dass der Vorstand die ihm nach § 91 Abs. 2 AktG obliegenden Maßnahmen in geeigneter Form getroffen hat. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden und hat diese ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich mittels regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands pflichtgemäß mit der Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens, dem Geschäftsverlauf, der beabsichtigten Geschäftspolitik und der Unternehmensplanung sowie dem Risikomanagementsystem und dem internen Kontrollsystem befasst. In Bezug auf Entscheidungen oder Maßnahmen des Vorstands, die nach Gesetz oder geltender Geschäftsordnung des Vorstands der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, hat der Aufsichtsrat jeweils nach gründlicher Prüfung der unterbreiteten unterlagen und nach eingehender Erörterung seine Zustimmung erteilt. Neben zahlreichen Sachthemen, zustimmungspflichtigen Maßnahmen und der Geschäftsentwicklung wurden im Geschäftsjahr 2012 auch grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung und eine Anpassung der Unternehmensstrategie an veränderte Rahmenbedingungen, der weitere Ausbau des internationalen Geschäftes sowie Personalentscheidungen ausführlich diskutiert. Kurzfristige, mittelfristige und langfristige Themen wurden gleichermaßen behandelt. Zusammensetzung des AufsichtsratsDie ordentliche Hauptversammlung vom 21. August 2012 hat das zuvor gerichtlich bestellte Mitglied des Aufsichtsrats Herrn Oliver Borrmann für die Dauer von fünf Jahren zum ordentlichen Mitglied des Aufsichtsrats gewählt. Daneben wurden die Herren Gerd Schmitz-Morkramer und Peter Zühlsdorff, deren Amtszeit mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2012 ablief, erneut für fünf Jahre zu Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt. Wesentliche Themen der AufsichtsratstätigkeitIm Berichtszeitraum fanden insgesamt acht Sitzungen des Aufsichtsrats statt; zudem gab es weitere schriftliche Beschlussfassungen des Aufsichtsrats. Dabei hat sich der Aufsichtsrat ausführlich mit dem Vorstand beraten. Ferner stand der gesamte Aufsichtsrat mit dem Vorstand auch darüber hinaus in engem Gedankenaustausch und wurde von diesem kontinuierlich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und alle wesentlichen Geschäftsvorfälle unterrichtet. Über Vorkommnisse von besonderer Bedeutung wurde der Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen durch den Vorstand informiert; darüber hinaus führten der Aufsichtsratsvorsitzende und der Vorstandsvorsitzende regelmäßige Informations- und Beratungsgespräche. Der Aufsichtsrat hat auch von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sich ohne die Anwesenheit des Vorstands zu besprechen. An den Sitzungen und den sonstigen Beschlussfassungen im Jahr 2012 haben stets alle Aufsichtsratsmitglieder teilgenommen; Ausschüsse des Aufsichtsrats wurden nicht eingerichtet. Anhaltspunkte für mögliche Interessenkonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern traten im Geschäftsjahr 2012 nicht auf. Besondere Aufmerksamkeit widmete der Aufsichtsrat den beiden Kapitalerhöhungen im Juli und Oktober 2012 sowie ferner der strategischen Fokussierung des Unternehmens auf den Geschäftsbereich Media und den damit verbundenen Verkaufsprozess des Mobile Technology Segments. Hierbei hat das Kontrollgremium den Vorstand auch zwischen den Aufsichtsratssitzungen fortlaufend beratend begleitet. In der Sitzung am 19. April 2012 stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat im Beisein der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 (jeweils nebst in zusammengestellter Form erstellten Lagebericht und Konzernlagebericht) vor, präsentierte die aktuellen Entwicklungen des ersten Halbjahres 2012 und erörterte diese mit dem Aufsichtsrat. Den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 billigte der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 19. April 2012 unter Teilnahme des Abschlussprüfers nach eingehender Erörterung mit diesem. zudem fasste der Aufsichtsrat Beschluss über seinen der Hauptversammlung zu unterbreitenden Bericht für das Geschäftsjahr 2011. In seiner Sitzung am 11. Juni 2012 informierte sich der Aufsichtsrat über die aktuelle Lage der Gesellschaft. Darüber hinaus erörterte der Aufsichtsrat die Themen der ordentlichen Hauptversammlung 2012 einschließlich der Beschlussvorschläge für die Hauptversammlung. Dabei wurde die Tagesordnung mit dem Vorstand diskutiert und anschließend gebilligt. In seiner Sitzung am 19. Juli 2012 befasste sich der Aufsichtsrat mit der aktuellen Entwicklung der Liquidität der YOC-Gruppe und diskutierte verschiedene Maßnahmen zur Liquiditätssteigerung. Dabei wurde nach eingehender Diskussion der Vorschlag des Vorstands gebilligt, das Grundkapital der YOC AG gegen Bareinlagen zu erhöhen, um der Gesellschaft benötigtes Kapital in Form von Eigenkapital zuzuführen. Bei der Kapitalerhöhung wurde den Aktionären der YOC AG das gesetzliche Bezugsrecht eingeräumt, die Kapitalerhöhung wurde zu einem angemessenen Kurs, der dem Börsenkurs der YOC-Aktie in den letzten Tagen vor dem Beschluss über die Durchführung der Kapitalerhöhung entsprach, durchgeführt. Im Rahmen der Kapitalerhöhung wurden 275.000 neue Aktien ausgegeben und ein Erlös von EUR 1.787.000 erzielt. Auf der Hauptversammlung am 21. August 2012 wurden sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats neu gewählt. In der unmittelbar im Anschluss an die Hauptversammlung stattfindenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats wurden der Vorsitzende Gerd Schmitz-Morkramer und der stellvertretende Vorsitzende Peter Zühlsdorff in ihren Ämtern bestätigt. Im Rahmen dieser Sitzung beschäftigte sich der Aufsichtsrat unter anderem intensiv mit der wirtschaftlichen Lage der YOC AG. Im Rahmen einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 11. September 2012 beschloss der Aufsichtsrat nach umfänglich geführter Diskussion und unter Abwägung aller damit verbundenen Konsequenzen, Herrn Dirk Kraus von seinem Amt als Vorstand und Vorsitzenden des Vorstands abzuberufen und seinen Dienstvertrag mit der Gesellschaft zu kündigen. In der Sitzung am 24. September 2012 erörterte der Aufsichtsrat die Suche nach einem neuen Vorsitzenden des Vorstands. Für eine Übergangszeit wurde Herr Patrick Feller zum Sprecher des Vorstands bestellt. Darüber hinaus informierte sich der Aufsichtsrat über die Entwicklung der Gesellschaft und den aktuellen Stand im Sevenval Verkaufsprozess. Der Aufsichtsrat stimmte dem Vorschlag des Vorstands zu, eine weitere Kapitalerhöhung durchzuführen. Die Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bergrechts der Aktionäre wurde zu einem Ausgabebetrag von EUR 7,00, d.h. In der Nähe des Börsenkurses, durchgeführt. Insgesamt wurde das Grundkapital um EUR 190.000 erhöht und ein Emissionserlös von EUR 1.330.000 erzielt. In einer außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 19. November 2012 beschloss der Aufsichtsrat, als Nachfolger des abberufenen Vorstandsvorsitzenden Dirk kraus, Herrn Dirk Freytag zum Mitglied des Vorstands und zu dessen Vorsitzendem zu bestellen. In seiner Sitzung am 03. Dezember 2012 erläuterte der Vorstand dem Aufsichtsrat den Verlauf und die vorläufigen Ergebnisse des dritten Quartals. Der neu bestellte Vorsitzende des Vorstands Dirk Freytag ging ferner auf die aktuelle Situation in den einzelnen Ländern ein und erläuterte dem Aufsichtsrat Gesichtspunkte der strategischen Ausrichtung. Des Weiteren wurde der vom Vorstand der YOC AG vorgelegten und von diesem einvernehmlich beschlossenen jährlichen Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG nach eingehender Prüfung und Erörterung einstimmig zugestimmt. Dabei hat sich der Aufsichtsrat auch mit den Änderungen in der am 15. Juni 2012 in Kraft getretenen Fassung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) befasst, insbesondere mit den weiter konkretisierten Empfehlungen zur Unabhängigkeit der Aufsichtsratsmitglieder. Prüfung des Jahres- und KonzernabschlussesDer durch die Hauptversammlung am 21. August 2012 gewählte und vom Aufsichtsrat beauftragte Abschlussprüfer, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, Niederlassung Berlin, hat den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss sowie den in zusammengefasster Form erstellten Konzern- und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschlussprüfer hat zudem im Rahmen seiner Prüfung zusammenfassend festgestellt, dass der Vorstand ein den gesetzlichen Vorschriften entsprechendes Risikomanagementsystem eingerichtet hat und dass dieses grundsätzlich geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen. Die vorstehenden Unterlagen und die Prüfungsberichte wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Die Unterlagen wurden in Anwesenheit des Abschlussprüfers in der Bilanzsitzung am 22. April 2013 umfassend geprüft und erörtert. Der Abschlussprüfer berichtete dabei über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Abschlussprüfer ging auch auf Umfang, Schwerpunkte und Kosten der Abschlussprüfung ein. umstände, die die Befangenheit des Abschlussprüfers besorgen lassen, lagen nicht vor. Den Bericht des Abschlussprüfers nahm der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis und schloss sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an. Da die eigene Prüfung keine Einwendungen ergab, billigte der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss sowie den in zusammengefasster Form erstellten Konzern- und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012. Der Jahresabschluss der YOC AG ist damit festgestellt. Corporate GovernanceDer Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2012 mit den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex beschäftigt. In diesem Zusammenhang hat der Aufsichtsrat auch die Angemessenheit und Üblichkeit der Vorstandsvergütung überprüft. Weiterhin hat der Aufsichtsrat die Effizienz seiner Tätigkeit sowie die Inhalte der Erklärung zur Unternehmensführung, einschließlich der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach § 161 AktG, erörtert. Vorstand und Aufsichtsrat haben im Dezember 2012 ihre gemeinsame Entsprechenserklärung abgegeben. Die Gesellschaft entspricht den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex weitgehend. Die Entsprechenserklärung mit Erläuterungen hinsichtlich der Abweichungen von den Empfehlungen befindet sich als Bestandteil der Erklärung zur Unternehmensführung auf den Seiten 38-41 des Geschäftsberichts und wurde auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Weitere Informationen zur Corporate Governance bei der YOC AG können dem Corporate Governance Bericht entnommen werden, der auf den Seiten 11-16 des Geschäftsberichts veröffentlicht ist. Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und im VorstandMit Wirkung zum 11. September 2012 ist Dirk Kraus aus dem Vorstand der Gesellschaft ausgeschieden. Die bestehenden Aufgaben wurden übergangsweise von den übrigen Vorständen übernommen. Zum Vorstandsvorsitzenden wurde vom Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. Dezember 2012 Dirk Freytag ernannt. Er zeichnet im Vorstand für die Unternehmensstrategie und Organisation, den für die Zukunft zentralen Geschäftsbereich Media sowie für Investor- und Public Relations verantwortlich. Zum 31. Dezember 2012 ist Patrick Feller aus dem Vorstand der YOC AG ausgeschieden. Ebenfalls zum 31. Dezember 2012 hat Alex Sutter sein Amt als Vorstand der YOC AG niedergelegt. Nach Beendigung des Geschäftsjahrs hat Joachim von Bonin sein Amt als Vorstand der YOC AG zum 31. März 2013 niedergelegt. Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit. Dank an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der YOC AGDer Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der YOC AG und aller Konzerngesellschaften für ihren großen Einsatz und die geleistete Arbeit im zurückliegenden Geschäftsjahr.
Berlin, im April 2013 Der Aufsichtsrat Gerd Schmitz-Morkramer, Vorsitzender Corporate GovernanceCorporate Governance hat bei der YOC AG einen hohen Stellenwert: Sie steht für eine verantwortungsbewusste und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Führung und Kontrolle unseres Unternehmens. Effiziente Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat, Achtung der Aktionärsinteressen sowie Offenheit und Transparenz der Unternehmenskommunikation sind wesentliche Aspekte guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung und -kontrolle. Vorstand und Aufsichtsrat berichten wie folgt über Corporate Governance bei der YOC AG: Die YOC AG entspricht den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 15. Mai 2012 mit Ausnahme der Ziffern 2.3.2, 3.8 Abs. 3, 4.1.5, 4.2.3 Abs. 2 Satz 2, 4.2.3 Abs. 5, 5.1.2 Abs. 1, Ziffer 5.4.1 Abs. 2 und Abs. 3, 5.1.2 Abs. 2 Satz 3, 5.3.1, 5.3.2, 5.3.3, 5.4.1 Absatz 2 Satz, 5.4.3 Satz 3, 5.4.6 Abs. 1 Satz 3, 5.4.6 Abs. 2, 7.1.2 Satz 4. Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG haben die am Ende dieses Berichts aufgeführte Erklärung zum Corporate Governance Kodex (Entsprechenserklärung 2012) verabschiedet. Sie ist auf der Internetseite der YOC AG unter www.yoc.com (Bereich Investor Relations) veröffentlicht. 1. Aktionäre und HauptversammlungDie YOC AG berichtet ihren Aktionären viermal im Geschäftsjahr über die Geschäftsentwicklung sowie über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Konzerngesellschaften. Die Hauptversammlung beschließt unter anderem über die Gewinnverwendung, die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie die Wahl des Abschlussprüfers. Satzungsänderungen und kapitalverändernde Maßnahmen werden ausschließlich von der Hauptversammlung beschlossen und vom Vorstand umgesetzt. Aktionäre können Gegenanträge zu Beschlussvorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat stellen und Beschlüsse der Hauptversammlung anfechten. Die Beschlüsse der Hauptversammlung bedürfen der Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit das Gesetz oder die Satzung nicht etwas anderes vorschreibt. Die Satzung kann auf der Internetseite der YOC AG unter www.yoc.com (Bereich Investor Relations) eingesehen werden. Durch den Einsatz elektronischer Kommunikationsmittel, insbesondere des Internets, erleichtert der Vorstand den Aktionären die Information über die Hauptversammlung und ermöglicht ihnen durch Stimmrechtsvertreter, ihr Stimmrecht auch in Abwesenheit auszuüben. Alle erforderlichen Berichte und unterlagen werden den Anteilseignern zuvor auch über die Internetseite der Gesellschaft zugänglich gemacht. 2. Führungs- und KontrollstrukturGemäß dem deutschen Aktienrecht hat die YOC AG eine zweigeteilte Führungs- und Kontrollstruktur, die Vorstand und Aufsichtsrat umfasst. Im dualen Führungssystem sind Geschäftsleitung (Vorstand) und Geschäftskontrolle (Aufsichtsrat) personell strikt getrennt. Eine gleichzeitige Tätigkeit in Aufsichtsrat und Vorstand ist rechtlich nicht zulässig. Aufgaben und Verantwortlichkeiten dieser beiden Organe sind gesetzlich jeweils klar festgelegt. Der Vorstand leitet das unternehmen, während der Aufsichtsrat den Vorstand berät und überwacht. 2.1 VorstandDer Vorstand bestand zum 31. Dezember 2012 aus drei Mitgliedern. Näheres zu den Mitgliedern des Vorstands und ihre Verantwortungsbereiche finden sie auf der Seite 82 dieses Geschäftsberichts. Informationen über Aufgabenbereiche und Lebensläufe sind ferner im Internet unter http://group.yoc.com/Vorstand verfügbar. Der Vorstand leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung und kontrolliert die Konzerngesellschaften. Er ist dabei an das Unternehmensinteresse gebunden und der Steigerung des nachhaltigen Unternehmenswertes verpflichtet. Er ist für die strategische Ausrichtung des Unternehmens in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat zuständig. Der Vorstand arbeitet eng mit dem Aufsichtsrat zusammen. Er informiert ihn regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Gesamtunternehmen relevanten Fragen der Strategie und Strategieumsetzung, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Finanz- und Ertragslage, der Compliance sowie über unternehmerische Risiken. Der Vorstand ist zuständig für die Aufstellung der Quartalsberichte, der Halbjahres- und der Jahresabschlüsse der YOC AG sowie des Konzernabschlusses. Er sorgt für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen sowie für ein angemessenes Riskmanagement im Unternehmen. 2.2 AufsichtsratDer Aufsichtsrat der YOC AG besteht aus drei Mitgliedern, die gemäß § 101 AktG in Verbindung mit § 10 Abs. 2 der Satzung von der Hauptversammlung für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung bestellt werden, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt gewählt werden. Näheres zu den Mitgliedern des Aufsichtsrats finden sie auf der Seite 83 dieses Geschäftsberichts. Ihre Lebensläufe sind ferner im Internet unter http://group.yoc.com/ Aufsichtsrat verfügbar. Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand bei der Führung der Geschäfte. In regelmäßigen Abständen erörtert der Aufsichtsrat mit dem Vorstand die Geschäftsentwicklung und -planung sowie die Strategie und deren Umsetzung. Nach Erörterung mit dem Abschlussprüfer und eigener Prüfung billigt der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und nimmt den Konzernabschluss billigend zur Kenntnis. er bestellt ferner die Mitglieder des Vorstands. Grundlegende Entscheidungen, die die YOC AG betreffen, bedürfen seiner Zustimmung. hierzu gehören Entscheidungen oder Maßnahmen, die die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens grundlegend verändern. Der Aufsichtsrat hat die Informations- und Berichtspflichten des Vorstands festgelegt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind in ihren Entscheidungen unabhängig und nicht an Vorgaben oder Weisungen Dritter gebunden. Außerdem bedürfen Beratungs-, Dienstleistungs- und andere Verträge zwischen der YOC AG und ihren Tochtergesellschaften einerseits und Mitgliedern des Aufsichtsrats andererseits der Zustimmung des Aufsichtsrats. 3. VergütungsberichtDer Vergütungsbericht richtet sich nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Er fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der YOC AG Anwendung finden und erläutert Höhe und Struktur des Vorstandseinkommens. Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben. Der Vergütungsbericht beinhaltet außerdem Angaben, die nach den Erfordernissen des deutschen Handelsrechts Bestandteile des Konzernanhangs nach §314 HGB sowie des Konzernlageberichts nach §315 HGB sind. 3.1 Vergütung des VorstandsFür die Festlegung der Vorstandsvergütung ist der Aufsichtsrat zuständig. Dabei werden die Größe und die Tätigkeit des Unternehmens, seine wirtschaftliche und finanzielle Lage, die Aufgabe des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie die Höhe und Struktur der Vorstandsvergütungen im branchenspezifischen Vergleichsumfeld berücksichtigt. Die Vergütung ist leistungsorientiert. sie ist so bemessen, dass sie am Markt für hoch qualifizierte Führungskräfte wettbewerbsfähig ist und Anreiz für erfolgreiches Arbeiten gibt. Sie setzte sich im Geschäftsjahr 2012 aus einer fixen Grundvergütung, einem variablen Bestandteil, der Teilnahme am YOC Management-Incentive Programm sowie der Teilnahme am virtuellen Aktienoptionsprogramm zusammen.
Als vertragliche Nebenleistung wurde Dirk Freytag, Jan Webering und Alexander Sutter jeweils ein Dienstwagen gestellt. 3.2 Vergütung des AufsichtsratsDie Vergütung des Aufsichtsrats ist auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung der YOC AG festgesetzt worden. Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer festen Vergütung in Höhe von 12,5 TEUR für ein Geschäftsjahr. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Doppelte dieses Betrages, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende das 1 ½-fache dieses Betrages. Pro Aufsichtsratssitzung, die eine Präsenzsitzung ist, erhält jedes Aufsichtsratsmitglied einen Betrag von 1,0 TEUR, der Aufsichtsratsvorsitzende das Doppelte und der Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende das 1 ½-fache. Vergütung des Aufsichtsrats für 2012scroll
Es wurden keine Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen außerhalb der Gremientätigkeit, insbesondere für etwaige Beratungs- und Vermittlungsleistungen, gewährt. Die Vergütung wird nach Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung, in der der gebilligte Konzernabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt wird, ausbezahlt. Die Vergütung für die Tätigkeit des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf insgesamt 74,25 TEUR. 4. Rechnungslegung und AbschlussprüfungDer Konzernjahresabschluss und die Zwischenabschlüsse werden nach IFRS aufgestellt. Der Konzernabschluss wird vom Vorstand aufgestellt und vom Abschlussprüfer sowie vom Aufsichtsrat geprüft. Beim Konzernabschluss konnte im Geschäftsjahr 2012 die Frist zur öffentlichen Zugänglichmachung von 90 Tagen nach Geschäftsjahresende gemäß Ziffer 7.1.2 Satz 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex nicht eingehalten werden. Die Gesellschaft wird sich bemühen, der Empfehlung nach Ziffer 7.1.2 Satz 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex Folge zu leisten, kann dies aber für das Jahr 2013 nicht zusichern. Mit dem Abschlussprüfer, der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, Niederlassung Berlin, wurde vereinbart, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats über Ausschluss- oder Befangenheitsgründe, die während der Prüfung auftreten, unverzüglich unterrichtet wird und dass der Abschlussprüfer über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Fragestellungen und Vorkommnisse, die sich bei der Durchführung der Abschlussprüfung ergeben, unverzüglich berichtet. 5. TransparenzAlle Teilnehmer am Kapitalmarkt werden von der YOC AG einheitlich, umfassend, zeitnah und zeitgleich informiert. Die Berichterstattung über die Geschäftslage und die Ergebnisse der YOC AG und des YOC-Konzerns erfolgt durch den Geschäftsbericht, den Halbjahresbericht und die Zwischenberichte. Darüber hinaus erfolgen Informationen durch Ad-hoc-Mitteilungen, soweit dies rechtlich erforderlich ist, sowie durch Pressemitteilungen und die Internetseite der Gesellschaft. Um die Gleichbehandlung aller Kapitalmarktteilnehmer zu gewährleisten, veröffentlicht die YOC AG kapitalmarktrelevante Informationen zugleich auf Deutsch und Englisch auch auf der Internetseite der Gesellschaft. Die Termine der Finanzberichterstattung werden mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf im Finanzkalender veröffentlicht. Meldepflichtige Änderungen der Zusammensetzung der Aktionärsstruktur gemäß §26 WpHG sowie Erwerb und Veräußerung von Aktien der Personen, die bei der YOC AG Führungsaufgaben wahrnehmen (Directors' Dealings gemäß §15 a WpHG), werden ebenfalls vom Vorstand veröffentlicht. Nachfolgend wird der Anteilsbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrat, der direkt oder indirekt größer als 1% der von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien ist, aufgelistet: Anteilsbesitz des Vorstands zum 31. Dezember 2012scroll
Anteilsbesitz des Aufsichtsrats zum 31. Dezember 2012scroll
6. Nähere Angaben über das Aktienoptionsprogramm der YOC AGIm Jahr 2009 wurde das YOC Management-Incentive Programm in Höhe von insgesamt bis zu 175.000 Bezugsrechten aufgelegt. Ein Bezugsrecht berechtigt zum Bezug einer Aktie der YOC AG. Die Bezugsrechte zum Erwerb von YOC Aktien können an Mitglieder des Vorstands (bis zu 115.500 Bezugsrechte) und an Mitarbeiter (bis zu 59.500 Bezugsrechte) ausgegeben werden. Das YOC Management-Incentive Programm lief bis zum 31. Dezember 2012. Zum 31. Dezember 2012 waren an die Mitglieder des Vorstands Bezugsrechte zum Erwerb von 114.590 Aktien und an Mitarbeiter Bezugsrechte zum Erwerb von 53.275 Aktien ausgegeben. Die Bezugsrechte können nur in genau definierten Erwerbszeiträumen erworben werden. Der erste Erwerbszeitraum eines Jahres richtet sich nach der Durchführung der Bilanzpressekonferenz der Gesellschaft und umfasst zehn Börsenhandelstage. Der zweite Erwerbszeitraum eines Jahres orientiert sich an der Veröffentlichung des Berichts über das erste Halbjahr eines jeweiligen Geschäftsjahres und umfasst ebenfalls zehn Börsenhandelstage. Letztmalig konnten Bezugsrechte in einem Erwerbszeitraum des Jahres 2012 erworben werden. Die Bezugsrechte können durch die Berechtigten frühestens drei Jahre nach der jeweiligen Ausgabe eingelöst werden. Der Ausübungspreis der Bezugsrechte orientiert sich am durchschnittlichen Xetra Schlusskurs der YOC Aktie der letzten acht Börsenhandelstage vor dem Beginn des Erwerbszeitraums. Der Ausübungspreis muss dabei aber mindestens dem Schlusskurs der YOC Aktie am Tag der Ausgabe des Bezugsrechts entsprechen. Ausübungsvoraussetzung ist unter anderem ein zum Zeitpunkt der Ausübung ungekündigtes Arbeitsverhältnis des Berechtigten sowie die Erfüllung bestimmter Erfolgsziele. Die Erfolgsziele sehen die Steigerung des Börsenkurses der YOC Aktie vor. Die Ausübung der Bezugsrechte darf nur in genau definierten Ausübungszeiträumen erfolgen. Die Ausübungszeiträume orientieren sich dabei wieder an der Durchführung der Bilanzpressekonferenz der Gesellschaft und der Veröffentlichung des Berichts über das erste Halbjahr. Die Ausübungszeiträume umfassen jeweils 17 Börsenhandelstage. Alle Berechtigten sind verpflichtet, die Bestimmungen des Insiderrechts einzuhalten. Bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2012 sind keine Bezugsrechte ausgeübt worden. 7. Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG gemäß §161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 (Entsprechenserklärung 2011)Im Jahr 2012 wurde das Virtuelle Aktienoptionsprogramm der YOC AG vom Aufsichtsrat beschlossen. Unter dem Virtuellen Aktienoptionsprogramm können virtuelle Aktienoptionen (Phantom Stocks) an vom Aufsichtsrat zu bestimmende Mitglieder des Vorstands ausgegeben werden. Für jedes Zuteilungsjahr kann dem Optionsberechtigten höchstens die Anzahl an Virtuellen Optionen zugeteilt werden, die am entsprechenden Zuteilungstag einer Beteiligung von 2% am Grundkapital der Gesellschaft entspricht. Kein Optionsberechtigter darf insgesamt eine höhere Anzahl von Virtuellen Optionen erhalten als einer Beteiligung von 5% am Grundkapital der Gesellschaft entspricht. Die Gesamtanzahl der ausgegebenen Virtuellen Optionen darf in keinem Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals der Gesellschaft ausmachen. Virtuelle Optionen können bis zu zweimal jährlich ausgegeben werden und zwar jeweils innerhalb von einem Monat nach der Veröffentlichung des Zwischenberichts für das dritte Quartal bzw. des Jahresabschlussberichts. Letztmalig können virtuelle Optionen im Ausgabezeitraum des Geschäftsjahres 2017 erworben werden. Die Virtuellen Optionen können durch die Berechtigten frühestens drei Jahre nach der jeweiligen Ausgabe ausgeübt werden. Der Ausübungspreis orientiert sich am durchschnittlichen Xetra-Schlusskurs der YOC-Aktie der letzten 30 Tage vor dem Zuteilungstag. Die Ausübung der Virtuellen Optionen darf nur in genau definierten Ausübungszeiträumen erfolgen. Die Ausübungszeiträume orientieren sich dabei wieder an der Veröffentlichung des Halbjahresberichts bzw. des Jahresabschlussberichts sowie der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft. Die Ausübungszeiträume umfassen jeweils 19 Bankarbeitstage. 8. Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 15. Mai 2012 (Entsprechenserklärung 2012)Nach § 161 AktG haben Vorstand und Aufsichtsrat einer börsennotierten Aktiengesellschaft jährlich zu erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen begründet nicht angewendet wurden oder werden. Die Erklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich zu machen. Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) enthält Regelungen unterschiedlicher Bindungswirkung. Neben Darstellungen des geltenden Aktienrechts enthält er Empfehlungen, von denen die Gesellschaften abweichen können; sie sind dann aber verpflichtet, dies jährlich offen zu legen. Nach § 161 AktG müssen Abweichungen von den Empfehlungen des DCGK auch begründet werden. Darüber hinaus enthält der DCGK Anregungen, von denen ohne Offenlegung abgewichen werden kann. Die nachfolgende Erklärung betrifft den Zeitraum seit der letzten Entsprechenserklärung vom Dezember 2011 und bezieht sich auf die Anforderungen des DCGK in seiner aktuellen Fassung vom 15. Mai 2012. Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG erklären, dass den Empfehlungen "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" grundsätzlich entsprochen wird und in der Vergangenheit entsprochen wurde. Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG beabsichtigen, diese auch in Zukunft zu beachten. Lediglich die folgenden Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex wurden und werden nicht angewendet:
Berlin, im Dezember 2012 YOC AG Der Vorstand Der Aufsichtsrat Die YOC-AktieAnteilseigner der YOC AG![]()
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Die Beteiligung der DIH Deutsche Industrie
Holding GmbH ist Herrn Peter Zühlsdorff zuzurechnen ![]() Entwicklung YOC-Aktie und TecDAX Performance Indexscroll
Angaben zur Aktie (in Euro)scroll
Angaben zur Notierungscroll
![]() 2 KONZERNLAGEBERICHTMarktumfeldInternationaler Mobilfunkmarkt: Neue digitale Welt wird Wirklichkeit - Mobile Internet entwickelt sich zum bevorzugten InternetkanalIn 2012 ist das neue Zeitalter der fragmentierten Mediennutzung Wirklichkeit geworden und erreicht die Mehrheit der Konsumenten: Alleine in den USA besitzen 125 Millionen Menschen ein Smartphone und 50 Millionen einen Tablet-PC. Auch in Europa steigt die Verbreitung von Smartphones rasant. Entsprechend liegt die Marktdurchdringung in Spanien bereits bei 66%, in U.K. bei 64%, in Frankreich bei 53% und in Deutschland bei 51% (comScore, Mobile Future in Focus 2013). Auch in Deutschland entwickelt sich das Mobile Internet immer stärker zum Massenmarkt: Heute gehen bereits über 30 Millionen Menschen mobil ins Internet (2011: 14 Millionen). Davon sind zirka 50 Prozent der Internetnutzer mit einem Smartphone im Netz unterwegs (2011: 18 Prozent) und 17 Prozent mit einem Tablet-PC (2011: 3 Prozent; Accenture Mobile Web Watch 2012). In Deutschland zählen rund 21,3 Millionen Deutsche ab 14 Jahren zu den Mobile Internet Nutzern. Zum Vergleich: 2011 waren es noch 16,5 Millionen Bundesbürger (AGOF mobile facts, 2012). Mobile Advertising weiter auf ErfolgskursFür das erste Halbjahr 2012 weist die Bruttowerbestatistik der Unit Mobile Advertising (MAC) stark steigende Umsätze für Mobile Display Ads und Mobile Ads in Deutschland auf: Während 2011 knapp 35,9 Mio. Euro brutto investiert wurden, beträgt dieser Anteil im ersten Halbjahr 2012 bereits 23,0 Mio. Euro brutto (Zunahme von 76,5 Prozent im Vergleich der beiden Halbjahre). Für das Gesamtjahr 2012 wird insgesamt ein Bruttoumsatz von über 60 Mio. Euro erwartet (MAC Mobile Report 2012/02). Auf Kampagnenebene sind Mobile Rich Media Ads, für die sich einheitlich definierte Marktstandards zunehmend durchsetzten, seit 2012 flächendeckend im Mobile Advertising Markt buchbar (MRAID-Definitionen, IAB, 2012). solche Werbeformate erlauben die Realisierung von Markeninszenierungen mit hervorragenden Performancewerten, die mit überschaubarem Aufwand kundenseitig gebucht werden können. Rich Media Kampagnen ermöglichen ein Werbeerlebnis, das über Text, Grafik und Animation hinausgeht: Elemente, die sich über die Seite ausbreiten, das Einbinden von Video, Echtzeitinformationen oder Produktverfügbarkeiten sowie Interaktionsmöglichkeiten wie Click-to-Call oder die Lokalisierung über GPS (MAC Mobile Report 2012/02). YOC konnte im Rahmen von Werbewirkungsmessungen für Rich Media Kampagnen, den spezifischen Einfluss auf Brandingparameter belegen: Mobile hat einen starken Einfluss auf die Erinnerung des Werbemittels, das Markenimage sowie die Kaufabsicht (Case Studie Nikon Coolpix, YOC 2012). Zahlreiche weitere Studien zeigen die Wirksamkeit von Mobile Advertising Kampagnen, gerade auch im Kontext crossmedialer Werbestrategien. In der vermarkterübergreifenden Studie der Unit Mobile Advertising im BVDW wurde erstmalig der Frage nach der Werbewirkung einer kombinierten Online- und Mobile-Kampagne nachgegangen. Zentrale Ergebnisse: Als Einzelkanäle steigern Online und Mobile die Werbewirkung einer Kampagne bereits deutlich, die crossmediale Kombination beider Kanäle ist insgesamt am effektivsten mit den stärksten Wirkungseffekten. Für den Mobile-Kanal zeigt sich darüber hinaus eine deutliche Aktivierungsleistung: Werbung, die auf Mobile-Sites platziert wird, scheint besonders geeignet, den Nutzer zur weiteren Beschäftigung mit dem beworbenen Produkt anzuregen (Mobile und Online - Crossmediale Erfolgsstrategie für digitale Werbekampagnen, BVDW, MAC, 2013). Online und Affiliate Marketing: Aktuelle EntwicklungenDeutschland erreicht bei den gesamten IKT-Umsätzen einen Weltmarktanteil von rund 5% und ist somit der viertgrößte IKT-Standort im 15-Länder-Vergleich. Während die meisten Industrienationen insgesamt Rückgänge verzeichnen, kann Deutschland die IT-Umsätze um 2,6% steigern (Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2012, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie). Der deutsche Internet-Werbemarkt ist im weltweiten Vergleich hochentwickelt: Beim Anteil der Internetumsätze am Werbemarkt erreicht Deutschland bereits 24% der gesamten Werbeumsätze im Netz und damit Platz Fünf im 15-Länder-Vergleich. Den höchsten Umsatzanteil am Werbemarkt hat die Online-Werbung in Großbritannien mit 34,7%. Für 2012 werden weltweite Gesamtumsätze mit Online-Werbung in Höhe von 65 Milliarden Euro prognostiziert mit durchschnittlichen Wachstumsraten um 15,9% bis 2016 (Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2012, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie). Auch die E-Commerce-Branche wächst weltweit: Für 2013 werden weltweite Online-Käufe im Wert von 692 Milliarden Euro erwartet. In Deutschland wurden 2011 21,7 Milliarden Euro umgesetzt, für 2012 prognostiziert der Bundesverband des deutschen Versandhandels 23,5 Milliarden Euro (Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2012, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie). LeistungsspektrumMediaProduktbereich Mobile AdvertisingDer Produktbereich Mobile Advertising umfasst innerhalb der YOC-Gruppe die Vermarktung mobiler Internetseiten und Applikationen von Medienhäusern, Verlagsgruppen, unabhängigen Portalbetreibern sowie Applikationen für internetfähige Endgeräte und generiert mit diesen Werbeerlöse. Im Zuge der gezielten mobilen Vermarktung arbeitet YOC insbesondere mit Media-Agenturen, Werbeagenturen, aber auch direkt mit werbungtreibenden Unternehmen der Konsumgüterindustrie, des Dienstleistungssektors sowie der Finanzbranche zusammen. Die Abrechnung erfolgt dabei auf TKP- (Tausender-Kontakt-Preis), Reichweiten- und Performance-Basis. so stellt YOC seinen Kunden das komplette Spektrum an mobilen Vermarktungslösungen zur Verfügung. Das YOC Media Network verfügt mit mehreren hundert internationalen Publishern im Portfolio über das größte Premium Media Netzwerk im europäischen Raum. Premium-Titel wie The Sun, krone.at, MTV oder Europa Press werden auf Festpreisbasis vermarktet. Im Fokus von premium-basierten Kampagnen stehen vor allem Branding- und Image-, aber auch Awareness-Ziele der Werbungtreibenden. um diese zu erreichen sowie eine maximale Reichweite zu erzielen, greifen Media-Agenturen heute auf aufmerksamkeitsstarke Werbeformate wie beispielsweise das YOC Mystery Ad zurück, welches bei den Cannes Lions 2012 mit einem Löwen in Gold ausgezeichnet wurde. Die Jury bewertete neben Kreativität und Ausführung, auch die Werbewirkung und Konsumentenbindung der eingereichten Rich Media Kampagne zur Bewerbung des neuen Smartphones Nokia Lumia 800. Das YOC Mobile Advertising Format Mystery Ad wurde darüber hinaus mit einem Effective Mobile Marketing Award ausgezeichnet. Diese Auszeichnungen steigerten die Reputation des Unternehmens. Produktbereich Affiliate MarketingDie YOC-Gruppe betreibt über die Tochtergesellschaft belboon GmbH (vormals: belboon-adbutler GmbH) ihr Affiliate Netzwerk belboon. belboon gehört zu den drei führenden Affiliate Netzwerken im D-A-CH-Markt. Der Ausbau der internationalen Geschäftstätigkeit konzentriert sich im internationalen Markt insbesondere auf Frankreich. Ein Affiliate Netzwerk ist eine internetbasierte unabhängige Plattform, die als Marktplatz zwischen Werbungtreibenden und Vertriebspartnern fungiert. Die Werbungtreibenden stellen auf dem Netzwerk-Marktplatz ihre Angebote für die Publisher in sogenannten Partnerprogrammen bereit. In diesen Partnerprogrammen werden die gewünschten Erfolge (Verkauf oder Registrierung) beim Endkunden und die damit verbundenen Provisionen für den Publisher definiert. Die verfügbaren Werbemittel sind ebenfalls im Partnerprogramm hinterlegt. Publisher erwirtschaften nach Vertragsschluss über ein Partnerprogramm ihre Umsätze und Provisionen durch den Einsatz der bereitgestellten Werbemittel auf ihren digitalen Werbeflächen wie Internetseiten, Newslettern oder über Suchmaschinenmarketing. Das Affiliate Netzwerk der YOC-Gruppe verantwortet die finanzielle Abwicklung zwischen den Geschäftspartnern und die administrative Technik. Dazu gehört die Erfassung und Zuordnung der erzielten Provisionen über Trackingtechnologien sowie die Bereitstellung einer hoch entwickelten Management- und Controlling-Plattform für Advertiser und Publisher. Die Leistungen von belboon werden branchenüblich rein erfolgsbasiert berechnet, vorrangig auf Basis der umgesetzten Verkaufs- oder Registrierungs-Provisionen. Mobile TechnologyProduktbereich Mobile InternetDer Produktbereich Mobile Internet bildet den Kern der Aktivitäten des Segments YOC Mobile Technology. Hier entwickelt YOC eigene Technologie, implementiert und hostet mobile internetportale und Applikationen auf Basis der Sevenval FIT Technology und lizensiert die dazu erforderliche Software an ihre Kunden. Reine internetportale, die nicht für den Abruf via Mobilfunkgerät optimiert sind, sind häufig aufgrund der Datenmengen, ihrer Aufbereitung und Darstellung nicht für den Abruf über ein Mobilfunkgerät geeignet. Die auf Basis der Sevenval FIT Technology von YOC erstellten mobilen internetportale sind hingegen spezifisch für die Nutzung via Mobilfunkgerät konzipiert. Dabei bietet YOC sowohl die Erstellung individueller mobiler Internetauftritte, die sich auch inhaltlich teilweise erheblich vom stationären Internetauftritt des Kunden unterscheiden, als auch die automatisierte Umwandlung stationärer Internetseiten für die mobile Nutzung an. Die von der YOC-Tochter Sevenval entwickelte FIT Technology ermöglicht die automatisierte Optimierung der stationären Inhalte für mobile Endgeräte und kann auf Marktinnovationen, wie zum Beispiel Tablet-PCs, besonders schnell reagieren. Mehrere hundert Mobilportale namhafter unternehmen, wie unter anderem der Verlagsgruppe Handelsblatt, Postbank, FAZ, T-Online, Air Berlin oder Mercedes-Benz nutzen die Mobile Internet Technologie der YOC-Gruppe. Bestand das Angebot des Mobile Internets noch vor wenigen Jahren ausschließlich aus einfachen Informationsservices wie Börsen-, Wetter- oder Fahrplanauskünften, stehen heute komplexe interaktive Transaktionsangebote im Vordergrund, wie beispielsweise Mobile Commerce, Mobile Banking oder Mobile Social Community Netzwerke. In diesen datensensiblen Bereichen ist eine besonders anspruchsvolle technologische Kompetenz unerlässlich, da die für die Durchführung von Kontoeinsichten, Überweisungen oder Transaktionsvorgängen notwendigen Sicherheitsanforderungen nur durch die Kombination verschiedener Technologiebausteine gewährleistet werden können. Besonders bei sicherheitskritischen Anwendungen im Bereich Mobile Banking kommt die Installation der Sevenval FIT Technology häufig direkt bei den Kunden zum Einsatz. Das Software-Produkt setzt dabei auf der bereits bestehenden IT-Infrastruktur beispielweise der Bank auf und optimiert den Zugang für den Vertriebsweg Mobile. Die hohen Sicherheitsstandards vom Internet-Banking werden durch die Software auch auf mobilen Internetgeräten gewährleistet. Produktbereich Mobile MarketingDas Produktportfolio im Bereich Mobile Marketing reicht von der Verknüpfung werblicher Kommunikation aus den Bereichen Fernsehen, Printmedien, Radio oder Außenwerbung mit dem Mobilfunkgerät (Mobile Response Marketing) über die Direktansprache von Konsumenten über Mobilfunkgerät und Internet (Mobile beziehungsweise E-Mail Push-Marketing) bis hin zur Entwicklung von technologischen Anwendungen, wie mobile Webseiten, nativen Applikationen und Location-Based-Services. Die Dienstleistungen im Geschäftsbereich Mobile Technology werden branchenübergreifend unter anderem von Unternehmen der Konsumgüterindustrie, des Handels, des Dienstleistungssektors, des Finanzwesens und der Automobilindustrie in Anspruch genommen. So implementiert YOC seine Produkte unter anderem für Marken wie Microsoft, HRS, Postbank, Austrian Airlines und Jigsaw. Für Mobile Marketing steht heute eine Vielzahl verschiedener Technologien zur Verfügung, mit denen sich emotionale und multimediale Kommunikationskonzepte auf dem Handy realisieren lassen. YOC verfügt über Erfahrungen, Lösungen und Produkte, mit denen sich alle verfügbaren Technologien flexibel miteinander kombinieren lassen. So wird für jedes Projekt eine Lösung geschaffen, die exakt auf die jeweilige Zielgruppe und deren Mediennutzungsverhalten zugeschnitten ist. GeschäftsentwicklungDie YOC-Gruppe ist mit ihren Standorten in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Spanien und Frankreich in den Kernmärkten Europas präsent. Ihre Leistungen im Segment Mobile Technology bietet die Gruppe in all diesen Märkten außer in Frankreich an. Auf Basis dieser breiten internationalen Aufstellung konnte die YOC-Gruppe ihre Position als einer der führenden Anbieter Europas für mobile Technologie auch im herausfordernden Geschäftsjahr 2012 weiter festigen und international partiell ausbauen. Insgesamt lässt sich mit rund 8% ein unbefriedigendes Wachstum für die Gruppe festhalten, was insbesondere in der Entwicklung der Standorte in Deutschland, Spanien und Frankreich hinter dem Marktwachstum begründet liegt. In UK konnte ein Wachstum von rund 20% erzielt werden. Im Vordergrund stand für YOC 2012 die weitere Konzentration auf das Kerngeschäft Media. Parallel zu diesem Prozess ergaben sich weitreichende Veränderungen im Vorstand: Zum einen schied der Vorstand Alexander Sutter aus, der zusammen mit Jan Webering für das Geschäftsfeld Mobile Technology (Sevenval) verantwortlich zeichnete. Zum neuen CEO der YOC AG wurde Dirk Freytag per Dezember 2012, nach dem Ausscheiden von Dirk Kraus, durch den Aufsichtsrat bestellt. Zum 31. Dezember 2012 verließ Patrick Feller wie geplant den Vorstand. Im Rahmen des Fokussierungsprozesses hat das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte beschlossen, den Geschäftsbereich Mobile Technology, hauptsächlich bestehend aus den Töchtern Sevenval GmbH und Sevenval Ltd., zu veräußern. Dieser Geschäftsbereich forciert indes weiterhin die Steigerung wiederkehrender Erlöse und Lizenzeinnahmen und legt den Fokus auf die Lizenzierung der Software Sevenval FIT und die Implementierung damit verbundener Lösungen. MediaMobile AdvertisingDer Geschäftsbereich Media entwickelte sich unter dem Marktwachstum. Investitionen in zentrales Produkt- und Technologiemanagement sowie ausbleibende Volumina im YOC Performance Network beeinflussten die Entwicklung. Durch veränderte Marktbedingungen wie die zunehmend digitalere Gesellschaft und neue reichweitenstarke mobile Marktteilnehmer wie klassische Online Vermarkter hat sich das Wettbewerbsumfeld in kürzester Zeit drastisch verändert. YOC war 2012 in der Ausrichtung seiner Geschäftstätigkeit nicht fokussiert genug, um sich mit dem Marktwachstum mobiler Werbung zu entwickeln. Trotzdem konnten im vergangenen Geschäftsjahr zahlreiche Neukunden im Bereich Mobile Advertising gewonnen werden. Zu nennen sind Unternehmen wie Deutsche Bahn, Fiat, Nokia, Warner Brothers oder Sky sowie namhafte Publisher wie beispielsweise Formel1.de. Die Reichweite vergrößerte sich international insbesondere im Nachrichtenbereich, aber auch in den Segmenten Lifestyle und Sport. Affiliate MarketingInternationale Studien zeigen, dass Mobile Affiliate Marketing innerhalb des Marketing Mix nachweislich immer weiter an Bedeutung gewinnt. Grund dafür sind die neuen nutzerfreundlichen Geräte wie Tablets und Smartphones. Analog zum Online Marketing entwickelt sich darüber hinaus im Mobile Marketing die Vergütung von TKP zu einer rein performancebasierten Abrechnung. Erfolgreiche Umsatztreiber im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die Geschäftsfelder Re-Targeting, Performance Display Advertising und Couponing. Während der Umsatz im Kernland stagnierte, verlief die Entwicklung auf internationaler Ebene sehr zufriedenstellend: im Vergleich zu 2011 konnte belboon eine 85%ige Steigerung der Auslandsumsätze erzielen. Geschäftsentwicklung im Bereich Mobile TechnologyIm Geschäftsjahr 2012 konnten im Bereich Mobile Technology zahlreiche Neukunden gewonnen werden, die auf die Plattformen oder Produkte der YOC-Gruppe setzen. Darüber hinaus nutzten nationale und internationale Bestandskunden wie unter anderem The Coca-Cola Company, Kraft Foods, Adam Opel, HRS oder die Deutsche Post die Mobile Technology Produkte der YOC-Gruppe. Insgesamt wurden von der YOC-Gruppe im Geschäftsjahr 2012 auf internationaler Ebene zahlreiche neue mobile Portale auf Basis der Sevenval FIT Technologie implementiert. Weitere Faktoren, die den Markt und somit die Nachfrage des Segments positiv beeinflussen, sind die weiter steigende Verbreitung von Mobilfunkgeräten, die steigenden Übertragungsgeschwindigkeiten durch den vermehrten UMTS- und LTE-Einsatz sowie die rasant zunehmende Nutzung von Smartphones und die damit einhergehende verstärkte Nutzung des mobilen Internets. Ende des Jahres 2012 betrug der Anteil an mobilem mCommerce bereits 11% der weltweiten eCommerce Umsätze. InternationalisierungDie YOC-Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2012 ihre Positionierung im europäischen Markt festigen. Dies resultiert aus der starken Präsenz des Unternehmens in den Kernmärkten Europas, dem umfassenden Produktspektrum sowie der langjährigen Marktexpertise. Neben den Büros in Berlin (Hauptsitz) und Köln verfügt das Unternehmen über vier weitere Dependancen in Großbritannien (London), Spanien (Madrid), Österreich (Wien) und Frankreich (Paris). Insbesondere die Standorte in UK und Österreich wuchsen erwartungsgemäß mit dem mobilen Markt. Das spanische Team kompensierte den Verlust eines Key Publishers durch den Neugewinn zahlreicher renommierter Publisher, wie Mediaset, G+J Espana, Cosmopolitan und Marie Claire. MobilADdict in Frankreich verlor im Dezember bedeutende Bestandskunden, die die Geschäftsentwicklung der Tochtergesellschaft in 2013 wesentlich negativ beeinflussen werden. Das Tochterunternehmen belboon GmbH verfolgte mit seinem Affiliate Netzwerk innerhalb der YOC-Gruppe mit der Vergrößerung des Aktionsradius in der D-A-CH-Region sowie international mit Fokus auf Frankreich konsequent die Sicherung des Unternehmenswachstums - angelehnt an die steigenden Marktanforderungen im Online- und Mobile-Markt. Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur und technologische IntegrationYOC verfügt über eine leistungsstarke IT-Systemlandschaft sowie über proprietäre Softwareprodukte zum Einsatz für mobile und internetbasierte Dienstleistungen. Die zugrunde liegenden Technologie-Plattformen wurden inhouse entwickelt und zeichnen sich durch Flexibilität, Leistungsstärke, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit aus. Sie verfügen über zahlreiche Schnittstellen, die die Integration vernetzter, multimedialer Anwendungen erlauben. YOC verfügt hierzu über eigene IT-Abteilungen, die die jeweilige Software (beispielsweise FIT Technology) betreuen und weiterkonzipieren. Unter den verschiedenen von YOC eingesetzten Technologien kommt den folgenden Technologien eine besondere Bedeutung zu: YOC hat mit der YOC Multi Channel Plattform eine eigene Softwareplattform geschaffen, die verschiedene Technologien miteinander vernetzt, um für jedes Mobile Marketing Projekt eine individuelle Lösung zu implementieren, die exakt auf die jeweilige Zielgruppe und ihr Mediennutzungsverhalten zugeschnitten ist. Im Produktbereich Mobile Internet wird vor allem die FIT Technology eingesetzt, auf deren Basis stationäre Internetseiten automatisiert in mobile Internetseiten umgewandelt werden können. Darüber hinaus hat YOC seine Technologie-Plattform für den Betrieb von Internetportalen um ein Content-Management-System (CMS) erweitert, mit dem Portale, Microsites und Landing-Pages im Rahmen von Mobile Marketing beziehungsweise Mobile Internet Projekten schnell und unkompliziert umgesetzt werden können. Für die bestmögliche Darstellung von WAP-Portalen auf einer Vielzahl am Markt befindlicher mobiler Endgeräte sorgt die täglich aktualisierte Gerätedatenbank der YOC-Gruppe, die zudem bei MMS- und SMS-basierten Mobile Marketing Projekten eingesetzt wird. Das Affiliate Marketing Netzwerk belboon gehört zu den führenden Affiliate Marketing Netzwerken in Europa. Modernste Netzwerk-Technologie der zweiten Generation garantiert erfolgreiches Multi-Channel Online- und Mobile-Performance Advertising. Neben dem marktführenden Standard der Netzwerk-Plattform verfügt belboon über modernste Tracking-Technologien, um Umsätze sicher zu erfassen. Mit der Kombination aus Fingerprint-, Session-, Cookie-, Post View- und Flash-Tracking wird der Erfolg der Publisher gewährleistet. Die von YOC verwendeten Datenbank- und Applikationsserver sind an den Standorten Berlin und Köln installiert und werden von der IT-Abteilung von YOC verwaltet. Zusätzlich werden weitere Server aus Sicherheitsgründen in TÜV-zertifizierten Rechenzentren betrieben. Entwicklung der ErtragslageUmsatzentwicklung und GesamtleistungIm Geschäftsjahr 2012 setzte die YOC-Gruppe die Fokussierung und Weiterentwicklung des Kerngeschäfts erfolgreich fort. In diesem Kontext führt der Vorstand Gespräche über den Verkauf des Segments Mobile Technology. Das Mobile Technology Segment wird folglich im Abschluss zum 31. Dezember 2012 und analog in den Vorjahreszahlen in Übereinstimmung mit IFRS 5 als nicht fortgeführter Geschäftsbereich ausgewiesen. Der Umsatz der YOC-Gruppe stieg im Berichtszeitraum von 32,1 Mio. Euro um 8% auf 34,6 Mio. Euro. Im Media Segment werden die Umsatzerlöse, beginnend mit dem Geschäftsjahr 2012, nach Abzug der Agenturprovisionen netto ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Umsatzerlöse des Vorjahres um die Agenturprovisionen, die bisher unter dem sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen wurden, in Höhe von 1,2 Mio. Euro angepasst. Die Gesamtleistung stieg im Geschäftsjahr 2012 ebenfalls um 8% auf insgesamt 36,6 Mio. Euro. Umsatz nach SegmentenDas Geschäftssegment Media verzeichnete im Geschäftsjahr 2012 ein Wachstum in Höhe von 14%. Durch den Anstieg der Umsatzerlöse von 19,1 Mio. Euro auf 21,7 Mio. Euro lag der Anteil am Gesamtumsatz im Berichtszeitraum bei 63% (Vorjahr 59%). Zu diesem Umsatzwachstum trug im Wesentlichen das YOC Media Network (+30%) bei, während sich die Netzwerke YOC Performance und belboon auf Vorjahresniveau bewegten. Akquisitionsbedingt stiegen die Umsatzerlöse des Media Segments durch den im März 2011 erfolgten Erwerb der 100%-igen französischen Tochtergesellschaft MobilADdict SAS, Paris, um rund 0,2 Mio. Euro. Bereinigt um diesen Effekt betrug das organische Wachstum des Segments 13%. Das Geschäftssegment Mobile Technology (Sevenval) erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012 Umsatzerlöse in Höhe von 12,9 Mio. Euro, was einem Rückgang um 1% entspricht. Im Vorjahr sind rund 1,0 Mio. Euro Umsatz aus der Veräußerung einer Kauflizenz als Einmaleffekt enthalten. Bereinigt um diesen Effekt ist der Umsatz um 7% gestiegen. Das Segment entspricht einem Anteil in Höhe von 37% an den Gesamterlösen der YOC-Gruppe (Vorjahr 41%). Der Auftragsbestand bleibt weiterhin stabil und liegt mit 2,3 Mio. Euro zum 31. Dezember 2012 in etwa auf Vorjahresniveau. Umsatz nach RegionenDer Umsatz in unseren internationalen Märkten stieg im Geschäftsjahr 2012 um 10% von 15,5 Mio. Euro auf 17,1 Mio. Euro und steht für rund 49% des Gesamtumsatzes (Vorjahr 48%). Von dieser Entwicklung sind 0,2 Mio. Euro auf die im März 2011 erfolgte Akquisition der MobilADdict SAS zurückzuführen. Wichtigster internationaler Markt war mit einem Umsatz in Höhe von 8,9 Mio. Euro das Vereinigte Königreich. Danach folgten Frankreich (2,6 Mio. Euro), Österreich (1,7 Mio. Euro), Spanien (1,4 Mio. Euro), die Schweiz (0,8 Mio. Euro) und die USA (0,4 Mio. Euro). In den sonstigen Auslandsmärkten - darunter Belgien, Italien und Luxemburg - wurden insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 1,3 Mio. Euro erzielt. Die Umsatzerlöse im Heimatmarkt Deutschland stiegen im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr von 16,6 Mio. Euro auf 17,5 Mio. Euro. RohertragDer Materialaufwand stieg im Vergleich zur Umsatzentwicklung proportional um 8% auf 18,4 Mio. Euro. Im Mobile Technology Segment konnte der Anteil der externen Ressourcen auf Kundenprojekten weiter reduziert werden, sodass sich insgesamt auch die Rohertragsmarge in diesem Segment deutlich auf 84% verbessert hat (Vorjahr 76%). Im Media Segment betrug die Rohertragsmarge 28% (Vorjahr 31%) Die Rohertrags-Marge für das Gesamtunternehmen ist im Vergleich zum Vorjahr konstant bei 50% geblieben. Personalaufwand und PersonalentwicklungGegenüber dem Vorjahr baute die YOC-Gruppe den durchschnittlichen Personalbestand durch organisches Wachstum um 7 auf 221 Mitarbeiter aus (+3%). Zum 31. Dezember 2012 beschäftigte die YOC-Gruppe 220 festangestellte Mitarbeiter. Bedingt durch diesen Zuwachs sowie die Veränderungen im Vorstand stieg auch der Personalaufwand in 2012 um rund 1,0 Mio. Euro auf insgesamt 15,6 Mio. Euro an (+7%). Insbesondere im Media Segment wurde in Personal investiert. Durch den Aufbau eines zentralen Produkt- und Technologiemanagements wurden die Voraussetzungen für die Etablierung standardisierter Geschäftsprozesse sowie die Erschließung neuer Märkte geschaffen. Die Personalaufwandsquote, die den Personalaufwand ins Verhältnis zur Gesamtleistung stellt, blieb konstant bei 43%. Die Kosten für die Veränderungen im Vorstand sind in angemessenem Umfang im Personalaufwand berücksichtigt. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf 5,8 Mio. Euro gestiegen (Vorjahr 5,3 Mio. Euro.) Im Zuge der Personalaufbaus fiel entsprechend mehr Aufwand an, wie zum Beispiel durch die um 0,6 Mio. Euro gestiegenen Mietaufwendungen im Zuge der Erweiterung der Büroflächen. Aus Wechselkurseffekten resultiert ein um 0,1 Mio. Euro höherer Aufwand als im Vorjahr. Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen fielen im Geschäftsjahr 2012 um 0,2 Mio. Euro niedriger als im Vorjahr aus. Die Aufwendungen für in Anspruch genommene externe Dienstleistungen konnten um EUR 0,1 Mio. reduziert werden. Insgesamt beträgt die Relation zur Gesamtleistung 16% (Vorjahr 15%). EBITDADas operative Ergebnis vor Abschreibungen im Geschäftsjahr 2012 belief sich auf -3,2 Mio. Euro (Vorjahr -3,0 Mio. Euro). Investitionen in das zentrale Produkt- und Technologiemanagement und die Weiterentwicklung des YOC Performance Networks belasten dabei das Ergebnis. Daneben schlagen sich auch die Kosten in Verbindung mit den Veränderungen im Vorstand im Ergebnis nieder. Das Segment Mobile Technology hat im Geschäftsjahr 2012, nach Neuausrichtung Ende 2011, wieder einen positiven Ergebnisbeitrag in Höhe von 1,6 Mio. Euro geleistet (Vorjahr -0,4 Mio. Euro). Insbesondere im zweiten Halbjahr 2012 haben sich die strukturellen und operativen Maßnahmen positiv auf die Profitabilität ausgewirkt. Das Media Segment weist im Gegensatz zum Vorjahr einen operativen Verlust in Höhe von -1,4 Mio. Euro aus (Vorjahr 1,5 Mio. Euro). Trotz des erneuten Wachstums reicht das Geschäftsvolumen noch nicht aus, um die Investitionen in den Mitarbeiteraufbau und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in diesem Segment zu decken. Zusammen mit den Aufwendungen aus der Holding Organisation in Höhe von -3,4 Mio. Euro (Vorjahr -4,0 Mio. Euro) entstand dadurch im Geschäftsjahr 2012 insgesamt ein operativer Verlust. EBITBedingt durch außerplanmäßige Wertberichtigungen auf immaterielle Vermögenswerte (5,7 Mio. Euro) beläuft sich das EBIT im Berichtszeitraum auf -10,4 Mio. Euro (Vorjahr -9,4 Mio. Euro). Die außerplanmäßigen Abschreibungen erfolgten im Wesentlichen auf den Goodwill (1,5 Mio. Euro) und Kundenstamm (1,5 Mio. Euro) der MobilADdict S.A.S aufgrund des Verlustes wesentlicher Publisher zum Ende des Geschäftsjahres und da die Perspektiven für das Geschäft in Frankreich derzeit fraglich sind. Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill des Mobile Technology Segments (0,8 Mio. Euro) erfolgten aufgrund der Anpassungen der Reinvermögenswerte an den zum Bilanzstichtag voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlös für den Unternehmensbereich. FinanzergebnisIm Geschäftsjahr 2012 lag das Finanzergebnis, wie im Vorjahr, bei -0,2 Mio. Euro. Den Finanzerträgen in Höhe von 0,1 Mio. Euro standen Finanzaufwendungen in Höhe von 0,3 Mio. Euro gegenüber. Die Finanzaufwendungen resultierten hauptsächlich aus Zinsaufwand für die zur Finanzierung der getätigten Akquisitionen aufgenommenen Darlehen. Ergebnis vor SteuernDas Vorsteuerergebnis EBT lag im Berichtszeitraum entsprechend bei -10,6 Mio. Euro (Vorjahr -9,7 Mio. Euro). Ergebnis nach SteuernIm Geschäftsjahr 2012 lag das Ergebnis nach Steuern bei -11,3 Mio. Euro (Vorjahr -7,9 Mio. Euro). Die Ertragsteuern sind insbesondere auf latente Steueraufwendungen in Höhe von 0,7 Mio. zurückzuführen. Entwicklung der Finanz- und VermögenslageFinanz- und VermögenslageDie Bilanzsumme der YOC-Gruppe nahm im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2011 um 25% ab und belief sich zum 31. Dezember 2012 auf 23,1 Mio. Euro. Der Rückgang der Bilanzsumme spiegelt im Wesentlichen die erfolgte Abwertung der immateriellen Vermögenswerte und der Geschäfts- oder Firmenwerte wider. Langfristige VermögenswerteZum 31. Dezember 2012 entfielen auf die langfristigen Vermögenswerte 3,8 Mio. Euro, die sich damit um 16,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (20,1 Mio. Euro) gemindert haben. Hintergrund ist insbesondere die Einstufung des Segments Mobile Technology als nicht fortgeführter Bereich und der Ausweis der entsprechenden Vermögenswerte als zur Veräußerung bestimmt im Umlaufvermögen. Der Geschäfts- oder Firmenwert betrug zum 31. Dezember 2012 1,6 Mio. Euro, was einem Rückgang in Höhe von 9,1 Mio. Euro entspricht (31.12.2011 10,7 Mio. Euro). Im Zuge eines zusätzliches Wertminderungstests der MobilADdict SAS aufgrund des Wegfalls wichtiger Kunden zum Jahresende, wurde eine vollständige Wertberichtigung des Geschäfts- oder Firmenwertes der MobilADdict SAS in Höhe von 1,5 Mio. Euro vorgenommen. Aus der Anpassung von variablen Kaufpreiskomponenten im Rahmen der Akquisition der MobilADdict SAS wird ein Zugang in Höhe von 0,1 Mio. Euro ausgewiesen. Mit Klassifizierung des Segments Mobile Technology als nicht fortgeführten Bereich erfolgt die Bewertung zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten. Der damit verbundene erwartete Verlust enthält die Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwertes des Segments in Höhe von 0,8 Mio. Euro. Der verbleibende Goodwill des Segments Mobile Technology wurde in die zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerte umgegliedert. Zum 31. Dezember 2012 betrugen die übrigen immateriellen Vermögenswerte 0,8 Mio. Euro (31.12.2011 7,2 Mio. Euro). Im Zuge der Wertberichtigung des Geschäfts- oder Firmenwertes der MobilADdict SAS wurde zusätzlich der Kundenstamm des Tochterunternehmens in Höhe von 1,5 Mio. Euro vollständig wertberichtigt. Zudem hat der Vorstand entschieden, bestimmte Softwarekomponenten im Zusammenhang mit dem geplanten Produktportfolio nicht mehr nutzen zu wollen. Diese Software, die für die YOC-Gruppe in Zukunft keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr generieren wird, wurde in Höhe von 0,7 Mio. Euro im Media Segment und 0,5 Mio. Euro im Mobile Technology Segment außerplanmäßig abgeschrieben. Die zum Affiliate Marketing Netzwerk belboon gehörende Marke adbutler wurde in 2012 aufgrund der Entscheidung des Managements, diese zukünftig nicht mehr zu nutzen, in voller Höhe über 0,5 Mio. Euro wertgemindert. Die planmäßigen Abschreibungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 1,1 Mio. Euro. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund verkürzter Nutzungsdauern bei in Vorjahren aktivierter selbst erstellter Software fielen im Geschäftsjahr in Höhe von rund 0,1 Mio. Euro an. Zum 31. Dezember 2012 steht dem die Aktivierung selbsterstellter Softwarelösungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro gegenüber. Die verbleibenden immateriellen Vermögenswerte des Segments Mobile Technology wurden in die zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerte umgegliedert. Die Sachanlagen gingen um 0,5 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro zurück. Investitionen in Büromöbel und Mietereinbauten (0,2 Mio. Euro), Computer und Zubehör (0,1 Mio. Euro) sowie geringwertige Wirtschaftsgüter (0,1 Mio. Euro) wurden durch die planmäßigen Abschreibungen überkompensiert. Die aktiven latenten Steuern enthalten im Wesentlichen aktivierte Verlustvorträge sowie temporäre Differenzen aufgrund von Bewertungsunterschieden in Höhe von 0,7 Mio. Euro (Vorjahr 1,1 Mio. Euro). Kurzfristige VermögenswerteDie kurzfristigen Vermögenswerte betrugen zum Bilanzstichtag 19,3 Mio. Euro und sind gegenüber dem Vorjahr um 8,8 Mio. Euro gestiegen. 13,9 Mio. Euro entfallen insgesamt auf zur Veräußerung bestimmt Vermögenswerte im Zusammenhang mit den Ausweiskriterien nach IFRS 5. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31. Dezember 2012 4,8 Mio. Euro. Das entspricht einem Rückgang um 3,8 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Mobile Technology Segment belaufen sich auf 3,7 Mio. Euro. Die weiteren Positionen innerhalb der kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von 0,6 Mio. Euro bilden liquide Mittel, Wertpapiere, Steuerforderungen und sonstige Vermögenswerte. EigenkapitalZum 31. Dezember 2012 beträgt das Eigenkapital der YOC-Gruppe 2,7 Mio. Euro (Vorjahr 11,0 Mio. Euro). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 12% (Vorjahr 36%). Der Rückgang ist auf den Jahresfehlbetrag in Höhe von 11,3 Mio. Euro zurückzuführen. Gegenläufige Effekte ergaben sich aus der im August mit der Ausgabe von 275.000 neuen Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro durchgeführten Kapitalerhöhung und damit verbundenen Emissionserlösen in Höhe von 1,8 Mio. Euro sowie der im Oktober 2012 mit der Ausgabe von 190.000 neuen Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro durchgeführten Kapitalerhöhung und damit verbundenen Emissionserlösen in Höhe von 1,3 Mio. Euro. Die Emissionserlöse aus beiden Kapitalerhöhungen belaufen sich auf insgesamt 3,1 Mio. Euro. Die Abbildung des Management Incentive Programms wirkte sich ebenso erhöhend auf die Kapitalrücklage aus. Aus Währungsumrechnungen ergab sich durch die Umrechnung der Abschlüsse der britischen Tochtergesellschaften in Euro ein erfolgsneutrales Ergebnis, welches das Eigenkapital ebenfalls leicht erhöhte. Langfristige SchuldenZum 31. Dezember 2012 verzeichneten die langfristigen Schulden der YOC-Gruppe im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang in Höhe von 0,5 Mio. Euro auf 0,4 Mio. Euro. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die YOC-Gruppe zum 31. Dezember 2012 die Financial Covenants der darlehensgewährenden Bank nicht erfüllt hat. Daher erfolgte der Ausweis der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten zum 31. Dezember 2012 in Höhe von 1,2 Mio. Euro in den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Weitere Informationen, insbesondere zu den Restlaufzeiten, enthält die Position Verbindlichkeiten im Anhang zum Konzernabschluss. Die passiven latenten Steuern sind unter anderem durch die Abschreibung der nach IFRS aktivierten selbsterstellten Software um 0,6 Mio. Euro zurückgegangen. Kurzfristige SchuldenIm Geschäftsjahr 2012 stiegen die kurzfristigen Schulden mit 20,0 Mio. Euro per 31. Dezember 2012 um 1,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt entfallen 4,1 Mio. Euro auf Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten. Daneben entfallen 3,5 Mio. Euro auf Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten. Der Anstieg der Darlehensverbindlichkeiten um 0,4 Mio. Euro resultierte im Wesentlichen aus der zum Stichtag in Anspruch genommen Kreditlinie in Höhe von 1,0 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31. Dezember 2012 3,9 Mio. Euro (Vorjahr 4,4 Mio. Euro). Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen 4,1 Mio. Euro im Zusammenhang mit Verbindlichkeiten aus noch nicht enthaltenen Eingangsrechnungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Stichtag um rund 0,9 Mio. Euro auf 2,0 Mio. Euro gesunken und enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Personalsachverhalten in Höhe von 1,1 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von 0,8 Mio. Euro. Die erhaltenen Anzahlungen enthalten Anzahlungen im Zusammenhang mit dem operativen Geschäft und sind zum Stichtag leicht um 0,4 Mio. auf 1,9 Mio. Euro gesunken. Die Steuerschulden und kurzfristigen Rückstellungen sind um jeweils 0,1 Mio. Euro zurückgegangen. Investitionen (ohne Unternehmensakquisitionen)Im Geschäftsjahr 2012 betrugen die Zugänge des Anlagevermögens aus Investitionen 1,1 Mio. Euro. Hierbei entfielen auf Sachanlageinvestitionen rund 0,4 Mio. Euro sowie auf Entwicklungskosten für selbsterstellte Softwarelösungen rund 0,7 Mio. Euro. Im Vorjahr investierte die YOC-Gruppe 0,7 Mio. Euro in Sachanlagen und 1,4 Mio. Euro in selbsterstellte Softwarelösungen. Cash-FlowZum Stichtag beliefen sich die liquiden Mittel der YOC-Gruppe auf 0,2 Mio. Euro. Die Liquiditätsabnahme betrug somit 1,4 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Mittelabfluss ist insbesondere auf das negative operative Konzernergebnis vor Abschreibungen zurückzuführen. Der damit eng zusammenhängende operative Cash-Flow in Höhe von -2,7 Mio. Euro ist damit um 3,4 Mio. Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum. Der negative Cash-Flow spiegelt das negative operative Konzernergebnis wider. Für das abgelaufene Geschäftsjahr betrug der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -2,0 Mio. Euro, die hauptsächlich auf Investitionen in selbst erstellte Software im Zuge der Weiterentwicklung oder Neuentwicklung bestehender Plattformen und Lösungen in Höhe von 0,7 Mio. Euro entfielen. Ebenso fielen 0,7 Mio. Euro für Investitionen in das Sachanlagevermögen an. Daneben fielen Mittelabflüsse im Rahmen der Erfüllung variabler Kaufpreiskomponenten in Verbindung mit Akquisitionen der vergangenen Geschäftsjahre in Höhe von 0,6 Mio. Euro an. Insgesamt hatte die YOC-Gruppe aus Finanzierungstätigkeiten einen Mittelzufluss in Höhe von 3,3 Mio. EUR zu verzeichnen. Zur Finanzierung des Unternehmenswachstums sowie der Investitionen konnten zwei Kapitalerhöhungen mit einem Emissionserlös in Höhe von 3,1 Mio. Euro erfolgreich im abgelaufenen Geschäftsjahr platziert werden. Daneben wurde ein Kontokorrentkredit in Höhe von 1,0 Mio. Euro aufgenommen. Die planmäßige Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 0,6 Mio. Euro ergab einen gegenläufigen Effekt. FinanzmanagementDer YOC-Gruppe steht eine Kreditlinie in Höhe von 1,0 Mio. Euro zur Verfügung, die zum Stichtag 31. Dezember 2012 voll in Anspruch genommen wurde. Forschung und EntwicklungDie Kosten für Forschung und Entwicklung neuer Produkte beziehungsweise technischer Innovationen beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf insgesamt 0,9 Mio. Euro (Vorjahr 2,0 Mio. Euro). Davon entfielen 0,6 Mio. Euro auf Entwicklungen im Mobile Technology Segment und 0,3 Mio. Euro auf das Media Segment. Zusammenfassende Aussage über die Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDurch die Verluste der beiden Geschäftsjahre 2011 und 2012 ist die Eigenkapitalquote von 52% in 2010 über 36% in 2011 auf aktuell 12% abgeschmolzen und liegt dabei unterhalb der durchschnittlichen Eigenkapitalquote deutscher Unternehmen. Die Stärkung der Eigenkapitalbasis wurde durch eine im Februar 2013 durchgeführte Kapitalerhöhung, die überzeichnet war, vollzogen. Weiterhin erwägt der Vorstand, im Jahr 2013 noch weitere Kapitalmaßnahmen durchzuführen. Im Rahmen des Verkaufs des Geschäftsbereichs Mobile Technology rechnet der Vorstand mit einem Abschmelzen der Bilanzsumme und damit mit einer steigenden Eigenkapitalquote. Die Liquiditätssituation der YOC-Gruppe ist angespannt, Stockungen bei der zahlungswirksamen Realisierung von Forderungen können die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens beeinträchtigen. Neben den obengenannten Kapitalmaßnahmen prüft der Vorstand derzeit weitere Möglichkeiten der Fremdfinanzierung wie zum Beispiel Darlehensaufnahmen oder Factoring. PrognoseberichtWirtschaftliche RahmenbedingungenZum Ende des Geschäftsjahres 2012 trübte sich die Konjunktur in Deutschland nach einem Aufschwung im vorherigen Verlauf deutlich ein. Maßgeblich zur Konjunkturschwäche hat die Eurokrise der EU-Mitgliedsstaaten (ifo-institut) beigetragen. Für 2013 gehen die Experten des ifo-Geschäftsklima von einer steigenden Konjunktur durch eine erhöhte Binnennachfrage aus, sofern die Schuldenkrise nicht eskaliert. Gemäß dem statistischen Bundesamt erwies sich die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr als widerstandsfähig entgegen der europäischen Rezession: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg demnach trotz europäischer Wirtschaftskrise um 0,7%. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland demnach beim Wirtschaftswachstum auch 2012 weit über dem Durchschnitt. Wachstumsmotoren waren Konsum und Außenhandel. Für das Geschäftsjahr 2013 prognostiziert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) positive Konjunkturaussichten in Deutschland. Die wirtschaftliche Entwicklung sei noch immer erheblich kräftiger als im Rest der Währungsunion, obwohl die derzeit schwache Nachfrage aus Nachbarländern wie Frankreich und den Niederlanden die deutsche Wirtschaft belaste. Nach Einschätzung des DIW stützt sich die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland vor allem auf die inländische Nachfrage. Im Euroraum ist erst für 2014 wieder mit einem Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion zu rechnen. Das Vertrauen der Finanzmärkte in die Krisenländer soll gestärkt werden, indem die Staatshaushalte durch Einsparungen und Steuererhöhungen nachhaltig konsolidiert werden. Die erheblichen Sparanstrengungen dämpfen spürbar die wirtschaftliche Aktivität. ohne die fiskalischen Anpassungsmaßnahmen wäre 2013 mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts im Euroraum um 1,5 bis 2 Prozent zu rechnen. MediaGemäß Nielsen Research ist der Bruttowerbemarkt in Deutschland 2012 trotz der Eurokrise stabil geblieben: im Vergleich zum Vorjahr ist der Bruttowerbedruck um 0,9 Prozent auf 26,2 Milliarden Euro gestiegen. Die Jahresentwicklung verlief wechselhaft. Nach einem schwungvollen Start ins Jahr erwies sich das dritte Quartal als das schwächste trotz der Olympischen Spiele. Im vierten Quartal investierten die unternehmen hingegen wieder deutlich mehr in Werbung als im Vorjahresquartal (278,7 Millionen Euro, ein Plus von 14,9 Prozent). Durch die zunehmende Nutzung mobiler Datendienste, wie vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Monitoring-Report "Deutschland Digital 2011" bestätigt, etabliert sich das Medium Mobile immer fester im Kommunikations-Mix der werbungtreibenden Unternehmen. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) ruft aufgrund der mobilen Entwicklung für Deutschland für 2013 die digitale Gesellschaft aus. BITKOM stützt sich dabei auf Berechnungen seines Marktforschungsinstituts EITO. Weltweit soll demnach der Markt für mobile Datendienste 2013 um 15 Prozent auf 288 Milliarden Euro wachsen. Zahlreiche weitere Studien zeigen die Wirksamkeit von Mobile Advertising Kampagnen, gerade auch im Kontext crossmedialer Werbestrategien. Werbung, die auf Mobile-Sites platziert wird, scheint besonders geeignet, den Nutzer zur weiteren Beschäftigung mit dem beworbenen Produkt anzuregen (Mobile und Online - Crossmediale Erfolgsstrategie für digitale Werbekampagnen, BVDW, MAC, 2013). Innerhalb des Produktbereichs Mobile Advertising will sich die YOC-Gruppe deshalb neben der Sicherung seiner hervorragenden Marktposition weiterhin konsequent der internationalen Expansion widmen, um die Chancen der Entwicklung im mobilen Werbemarkt zu nutzen. Der Online-Werbemarkt in Deutschland ist laut Online-Vermarkterkreis (OVK) in 2012 auf 6,47 Milliarden Euro gewachsen (Steigerungsrate 13% im Vorjahresvergleich). Dabei verzeichnet die klassische Online-Werbung mit 3,775 Milliarden Euro den höchsten Wert, gefolgt von der Suchwortvermarktung mit 2,284 Milliarden Euro und den Affiliate-Netzwerken mit 411 Millionen Euro (2011: 374 Millionen Euro). Für 2013 wird für den Bereich Online-Werbung ein Wachstum von 11% auf über 7 Milliarden Euro Bruttowerbevolumen und für das Segment Affiliate Marketing auf 440 Millionen Euro erwartet (OVK Online Report 2013/01). Die YOC Gruppe arbeitet daher ständig an der Erweiterung des Affiliate Netzwerkes und der Entwicklung neuer Plattform-Features sowie der Akquise weiterer exklusiver Partnerprogramme. Mobile TechonologyIn 2012 ist das neue Zeitalter der fragmentierten Mediennutzung Wirklichkeit: in Europa steigt die Verbreitung von Smartphones rasant: Deutschland 51%, Frankreich 53%, U.K. 64% und Spanien 66%. Alleine in den USA besitzen 125 Millionen Menschen ein Smartphone und 50 Millionen einen Tablet-PC (comScore, Mobile Future in Focus 2013). In Deutschland entwickelt sich das Mobile Internet immer stärker zum Massenmarkt: Heute gehen bereits über 30 Millionen Menschen mobil in das Internet (2011: 14 Millionen). Davon sind zirka 50 Prozent der Internetnutzer mit einem Smartphone im Netz unterwegs (2011: 18 Prozent) und 17 Prozent mit einem Tablet-PC (2011: 3 Prozent; Accenture Mobile Web Watch 2012). In Deutschland zählen rund 21,3 Millionen Deutsche ab 14 Jahren zu den Mobile Internet Nutzern. Zum Vergleich: 2011 waren es noch 16,5 Millionen Bundesbürger (AGOF mobile facts, 2012). Die weltweite Verbreitung des Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution) erfolgt deutlich schneller als erwartet. Innerhalb von drei Jahren stiegen die Nutzerzahlen von 600.000 (2010) auf knapp 100 Millionen in 2012. Marktforscher gehen davon aus, dass sich diese Zahl 2013 nochmals verdoppeln wird (IHS iSuppli). Bis 2016 soll die Milliardenmarke überschritten werden. Es wird erwartet, dass die schnelle Einführung Design-Innovationen insbesondere bei Smartphones vorantreiben werde. Die LTE-Branche konzentriere sich, die Grundlage für anhaltendes Wachstum in der gesamten LTE-Landschaft zu legen. Insbesondere datenintensive Dienste, wie beispielsweise Multiplay Gaming oder Video- sowie Audiostreaming, profitieren von dieser Entwicklung, da große Datenmengen in Echtzeit auf mobile Endgeräte ausgeliefert werden können. Bis zu 4,5 Milliarden Euro jährlich will die Deutsche Telekom in den nächsten Jahren allein in Deutschland investieren. Es geht dabei neben schnelleren Breitbandanschlüsse um ein neues, leistungsfähigeres Mobilfunknetz mit dem sogenannten LTE-Standard. AusblickInsgesamt rechnet die Gesellschaft für die kommenden beiden Geschäftsjahre in beiden Segmenten, Mobile Technology und Media, mit wachsenden Umsatzerlösen. Aufgrund des beschleunigten Marktwachstums und der Marktpositionierung ist dabei von einem überproportionalen Wachstum des Media Segments auszugehen. Durch den kurzfristig geplanten Verkauf des Mobile Technology Geschäfts wird die vollständige Fokussierung auf das Media Geschäft ermöglicht. Investitionen sind daher insbesondere für die weitere Entwicklung innovativer Technologien und Produkte sowie zur weiteren Internationalisierung im Media Bereich geplant. Um weiter im Media Segment zu wachsen und gleichzeitig in diesem dynamischen Markt zu investieren, plant die YOC-Gruppe für 2013 weiterhin mit einem operativen Verlust. Aufgrund der angespannten Liquiditätssituation ist der Fortbestand des Unternehmens gefährdet. Der angespannten Liquiditätssituation wird im Wesentlichen durch zwei Maßnahmen begegnet. Zum einen erwartet der Vorstand in Bezug auf den Verkauf des Mobile Technology Geschäfts kurzfristig einen Vertragsabschluss. Die aus dem Verkauf in 2013 zufließenden Mittel würden ausreichen, um die Liquidität des Unternehmens über Ende 2013 hinaus zu decken. Zum anderen plant der Vorstand weitere Kapitalmaßnahmen, um das weitere Wachstum im Media Geschäft zu finanzieren und um unerwarteten Verzögerungen beim Verkaufsprozess begegnen zu können. Der Fortbestand des Unternehmens hängt vom Zustandekommen der Veräußerung respektive vom Erfolg dieser Maßnahmen sowie von der Realisierbarkeit der geplanten Geschäftsentwicklung ab. Chancen- und RisikoberichtGrundsätze des Chancen- und RisikomanagementsZur Erreichung ihrer Ziele nutzt die YOC-Gruppe ein ganzheitliches und systematisches Chancen- und Risikomanagement. so ist gewährleistet, dass Chancen erkannt und konsequent genutzt werden können, ohne die damit verbundenen Risiken außer Acht zu lassen. Die Weiterentwicklung des Chancen- und Risikomanagements unter Berücksichtigung eines sich schnell verändernden Markt- und Geschäftsumfeldes ist die Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Dazu werden unter Abwägung des Rendite-Risiko-Verhältnisses bewusst notwendige Risiken eingegangen, um die gebotenen Marktchancen nutzen und die hierin liegenden Erfolgspotenziale ausschöpfen zu können. Zentraler Bestandteil ist das interne Reporting relevanter operativer Kennzahlen. Dadurch werden Risiken und Chancen frühzeitig erkannt und bewertet. Der Vorstand überwacht die Umsetzung von Maßnahmen zum Risikocontrolling sowie der Realisierung von Chancen in den operativen Einheiten. Die Angemessenheit der Methoden und Prozesse des Risikomanagements zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken wird in regelmäßigen Abständen überprüft und an interne und externe Entwicklungen angepasst. Markt- und WettbewerbsrisikoDie YOC-Gruppe agiert in einem jungen Markt, der sich sehr schnell entwickelt. Dies erfordert einen hohen Grad an Flexibilität von Prozessen und Strukturen. Veränderungen von Markt- und Wettbewerbsverhältnissen, wie z. B. dem Markteintritt neuer Wettbewerber, gehören zu den Risiken, denen die YOC-Gruppe durch ein kontinuierliches Markt- und Unternehmens-Monitoring begegnet. Das Erkennen von Trends und neuen Entwicklungen wird insbesondere durch die Bereiche Marktforschung und Business Development gewährleistet. Veränderungen ökonomischer Faktoren können durch Auftragsrückgänge insbesondere in der Werbebranche ebenfalls Auswirkungen auf die Entwicklung der YOC-Gruppe haben. Durch das breit gefächerte Angebot an Produkten und Dienstleistungen sowie den diversifizierten Kundenstamm ist die YOC-Gruppe hierfür gut aufgestellt. Das Risiko eines durch gesamtwirtschaftliche Faktoren bedingten Umsatzrückgangs wird als gering eingeschätzt. Risiko aus AkquisitionenDie erfolgten Akquisitionen der Tochtergesellschaften stellen nicht nur finanzielle Risiken dar, sondern bergen auch Herausforderungen an die organisatorische Zusammenführung der Gesellschaften. Die unterschiedlichen Unternehmenskulturen und die Gestaltung der organisatorischen Verflechtungen stehen dabei im Fokus, damit Synergien realisiert werden können. Dabei besteht das Risiko, dass Synergien nicht in der geplanten Höhe erreicht werden oder die Tochterunternehmen nicht die geplanten Umsatzrenditen erzielen. Nicht alle Akquisitionen in der Unternehmensgeschichte der YOC-Gruppe haben die gewünschten Resultate erzielt. Dem wird künftig durch eine stärkere personelle und organisatorische Integration in den Konzern entgegengewirkt. Technologische RisikenDie YOC-Gruppe verfolgt eine einheitliche IT-Strategie, die eine ständige Überprüfung und Weiterentwicklung der IT-Systeme beinhaltet. Die Geschwindigkeit der technologischen Innovationen im Markt erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und stellt zunehmend ein Risiko dar. Insbesondere fehlt es zum Teil noch an Standards im technologischen Umfeld. Substitut- und Konkurrenzprodukte könnten die Wettbewerbsfähigkeit der YOC-Gruppe schwächen. Deshalb müssen Innovationen vorangetrieben werden, um langfristig erfolgreich zu sein und die Marktstellung auszubauen. Aufgrund der hohen Dynamik im Markt stehen den Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien immer auch Risiken gegenüber, sodass sich getätigte Investitionen auch als unrentabel erweisen können. Bei der Auswahl der IT-Systeme entscheidet sich die YOC-Gruppe überwiegend für branchenspezifische Standardsoftware namhafter Anbieter. Die Regelungen zur Informationssicherheit umfassen die Implementierung von Verschlüsselungsmechanismen, Firewalls und Virenscannern. Vorsorgemaßnahmen gegen den Ausfall von technischen Anlagen wurden durch den Parallelbetrieb der technischen Applikationen getroffen, so dass Kundenaufträge jederzeit reibungslos abgewickelt werden können. Back Up Systeme sichern zudem den Datenbestand vor einem möglichen Datenverlust und gewährleisten eine konsistente Verfügbarkeit. Finanz- und Treasury-RisikenDie YOC-Gruppe hat zur Planung und Überwachung der zahlungsströme eine eigene Treasury Funktion eingerichtet. Das Liquiditätsmanagement unterstützt den Vorstand durch die Kontrolle der Geschäftsentwicklung und Zahlungsstromschwankungen bei der Überwachung von Maßnahmen zur Liquiditätssicherung. Die Steuerung erfolgt u. a. über Kennzahlen, die Aufschluss über die Kapitalstruktur des Unternehmens liefern. Dem Forderungsausfallrisiko wird durch ein stringentes Debitorenmanagement entgegen gewirkt, das auf die Überwachung der Altersstruktur der Forderungen und das Management von zweifelhaften Forderungen ausgerichtet ist. Der operative Verlust sowie Investitionen führten zu entsprechenden Mittelabflüssen. Mit einem Liquiditätsbestand in Höhe von 0,3 Mio. Euro zum 31. Dezember 2012 verfügt das Unternehmen über eine im Vergleich zur Unternehmensgröße geringe Liquiditätsreserve. Die Liquiditätssituation der YOC-Gruppe ist angespannt, Stockungen bei der zahlungswirksamen Realisierung von Forderungen können die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens beeinträchtigen. Deshalb sowie zur Stärkung der Eigenkapitalbasis hat der Vorstand eine weitere Kapitalerhöhung im Februar 2013 durchgeführt. Die Kapitalerhöhung stieß bei Investoren auf großes Interesse und führte zu einem Liquiditätszufluss in Höhe von rund 1,8 Mio. Euro. Es ist geplant, das weitere Wachstum im Wesentlichen durch den Erlös aus dem Verkauf des Mobile Technology Geschäfts zu finanzieren. Daneben werden zur Deckung des kurz- bis mittelfristigen Finanzierungsbedarfs weitere Kapitalmaßnahmen in künftigen Perioden nicht ausgeschlossen. Um dem potentiellen Risiko eines späteren oder geringeren Mittelzuflusses aus dem Verkauf des Segments Mobile Technology und damit einhergehenden Liquiditätsrisiken begegnen zu können, bereitet der Vorstand zur Zeit die Erstellung eines Wertpapierprospektes vor, der die börsentechnischen Voraussetzungen schafft, eine Kapitalmaßnahme im größeren Umfang durchführen zu können. Da die Kapitalerhöhung im Februar 2013 überzeichnet war, geht der Vorstand von einem ausreichend großen Investoreninteresse aus. Neben den obengenannten Kapitalmaßnahmen prüft der Vorstand derzeit weitere Möglichkeiten der Fremdfinanzierung wie z.B. Darlehensaufnahmen oder Factoring. Rechtliche Risiken und HaftungsrisikenUm rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden wesentliche Rechtsgeschäfte durch die Einschaltung externer Rechtsanwälte geprüft. Durch einen umfangreichen Versicherungsschutz, der einer laufenden Überprüfung unterzogen wird, sichert sich die YOC-Gruppe gegen Schadensfälle und ein mögliches Haftungsrisiko ab. Die abgeschlossene Directors & Officers Liability Insurance dient zur Absicherung des Managements gegen eventuelle Vermögensschäden am Unternehmen. Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2012 von einem ehemaligen Vorstand auf Fortzahlung der Bezüge aus seinem Dienstvertrag verklagt. Die Kosten für die Veränderungen im Vorstand sind im Geschäftsjahr 2012 in angemessener Höhe berücksichtigt. Ansonsten war weder die YOC-Gruppe noch eine ihrer Tochtergesellschaften an laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren in 2012 beteiligt, die wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten. Auch für das kommende Geschäftsjahr wird mit keiner negativen Entwicklung gerechnet. Entscheidungen des Gesetzgebers, wie z. B. die Veränderung der Datenschutzregelung, können ebenfalls negative Wirkung auf die Geschäftstätigkeit der YOC-Gruppe haben. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung sind uns jedoch keine für die YOC-Gruppe wesentlichen für die absehbare Zukunft geplanten Gesetzesänderungen bekannt. Personelle RisikenFür die erfolgreiche Entwicklung der YOC-Gruppe ist die Gewinnung und nachhaltige Bindung qualifizierter Mitarbeiter an das Unternehmen notwendig. Aufgrund des starken Wachstums des für die YOC-Gruppe relevanten Marktes ist der Arbeitsmarkt für Personal mit den benötigten Erfahrungen besonders hart umkämpft. Die Überwachung und Vermeidung des Risikos personeller Engpässe wird durch eine unternehmensweite Personalplanung unterstützt. Durch Personalentwicklungsmaßnahmen und einem regelmäßig vom Vorstand überprüften leistungsbezogenen Vergütungssystem wird die Wettbewerbsfähigkeit im Personalmarkt sichergestellt. Durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wird zudem gewährleistet, dass in jedem Unternehmensbereich mehrere Schlüsselpersonen arbeiten. Vertretungsregelungen und Nachfolgemanagement gewährleisten die Sicherstellung der Geschäftsabläufe und Entscheidungsprozesse. Mitarbeiter, die mit vertraulichen Informationen arbeiten, verpflichten sich, die entsprechenden Vorschriften einzuhalten und mit den Informationen verantwortungsvoll umzugehen. PlanungsrisikenPlanungsrisiken bestehen in der Umsatz- und Kostenprognose. Insbesondere vor dem Hintergrund der Dynamik im Markt basiert die kurz- und mittelfristige Planung auf wesentlichen Schätzungen und Annahmen, vor allem zur Umsatzentwicklung. Die regelmäßige Überprüfung der Annahmen ermöglicht dem Vorstand, auf Planabweichungen zu reagieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Wir verweisen ferner auf den Abschnitt "Ausblick", in dem die Bestandsgefährdung aufgrund der angespannten Liquiditätssituation dargestellt ist und der einen Überblick über die künftige Entwicklung gibt. Kontroll- und Risikomanagementbericht zum Rechnungslegungsprozess (§289 Abs. 5 und §315 Abs.2 Nr. 5 HGB)Das bei der YOC AG sowie in der YOC-Gruppe bestehende Kontroll- und Risikomanagementsystem beinhaltet die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoidentifikation, -bewertung und -kommunikation sowie zum Umgang mit den Risiken unternehmerischer Betätigung. Im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess soll zudem über die Ausgestaltung und kontinuierliche Weiterentwicklung des internen Kontrollsystems die Beachtung der einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften und -standards und die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sichergestellt werden. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass die Finanzberichterstattung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der YOC AG und der YOC-Gruppe vermittelt. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess. Über eine definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften eingebunden. Die operative Verantwortung obliegt dem für den Bereich Finanzen zuständigen Vorstandsmitglied gemeinsam mit dem Bereich Rechnungswesen. Wir erachten folgende Elemente des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems der YOC-Gruppe im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess für wesentlich:
Die Wirksamkeit des (Konzern-) rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems wird durch regelmäßige präventive Kontrollen geprüft und bewertet. ein konzernweites Berichtssystem soll die regelmäßige und zeitnahe Information des Vorstands und des Aufsichtsrats gewährleisten. Im Vorstand und im Aufsichtsrat wird regelmäßig über die aktuelle Risikosituation sowie über die Funktionsweise, Wirksamkeit und Angemessenheit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems berichtet. Angaben nach §§ 289 Abs. 4 und § 315 Abs. 4 HGB sowie erläuternder Bericht des VorstandsZusammensetzung des gezeichneten KapitalsZum 31. Dezember 2012 beträgt das gezeichnete Kapital der YOC AG 2.380.000 Euro und ist eingeteilt in 2.380.000 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien. Dabei verfügt jede Aktie über ein Stimmrecht. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil der Aktionäre am Gewinn der Gesellschaft. Hiervon ausgenommen sind von der Gesellschaft gehaltene eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Rechte zustehen. Beschränkungen der Stimmrechte oder der Übertragung von AktienStimmrechtsbeschränkungen betreffend Aktien der YOC AG oder Beschränkungen hinsichtlich der Übertragung von Aktien der YOC AG bestehen nicht. Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte überschreitenDie nachfolgend angegebenen direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital der YOC AG, die 10% der Stimmrechte überschreiten, basieren auf Stimmrechtsmitteilungen nach § 21 WpHG, die die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2012 sowie früher erhalten und veröffentlicht hat.
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihenAktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht. Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausübenDie Hauptversammlung der YOC AG hat am 15. Juli 2009 die Auflage des YOC Management-Incentive Programms beschlossen. Im Rahmen dieses Programms wurden erstmalig im Herbst 2009 Bezugsrechte an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft ausgegeben. Da die Ausübungsbedingungen des YOC Management-Incentive Programms bislang nicht erfüllt wurden, sind an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft noch keine Aktien übertragen worden. Soweit die YOC AG im Rahmen des YOC Management-Incentive Programms Aktien an Mitarbeiter ausgibt, werden die Aktien den Mitarbeitern unmittelbar übertragen. Die begünstigten Mitarbeiter können die ihnen aus den Mitarbeiteraktien zustehenden Rechte wie andere Aktionäre nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und der Bestimmungen der Satzung ausüben. Vorschriften zur Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands und über die Änderung der SatzungDie gesetzlichen Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind in §§ 84 und 85 AktG zu finden. Die Satzung der YOC AG sieht in § 7 Abs. 2 der Satzung eine übereinstimmende Regelung vor. Die Änderung der Satzung kann nach §§ 119 Abs. 1 Nr. 5, 133, 179 Abs. 1 und Abs. 2 AktG durch einen Beschluss der Hauptversammlung herbeigeführt werden, der mit einfacher Stimmenmehrheit und einer Mehrheit von drei vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst wird. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die nur die Fassung betreffen (§ 17 der Satzung der YOC AG). Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufenERWERB EIGENER AKTIENAufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 ist die Gesellschaft bis zum 15. Juni 2015 ermächtigt, eigene Aktien zu erwerben. Insgesamt dürfen aufgrund dieser Ermächtigung Aktien in einem Volumen von bis zu 10% des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals erworben werden. Auf diese Begrenzung von 10% des Grundkapitals sind diejenigen anderen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AKTG zuzurechnen sind, anzurechnen. Einzelheiten der Ermächtigung können der Einladung zur Hauptversammlung am 16. Juni 2010 entnommen werden, die auf der Internetseite der YOC AG verfügbar ist (s. Tagesordnungspunkt 5 sowie den hierzu erstatteten Bericht des Vorstands). Die Gesellschaft hielt zum Ende des Geschäftsjahres 2012 4.000 eigene Aktien (dies entspricht rund 0,17% des Grundkapitals). GENEHMIGTES KAPITALGemäß § 6 Abs. 5 der Satzung der YOC AG besteht ein Genehmigtes Kapital 2011/I: Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Juni 2011 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 05. Juni 2016 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 943.500 Euro gegen bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen. Der Vorstand wurde unter anderem auch ermächtigt, unter bestimmten Voraussetzungen jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Einzelheiten der Ermächtigung können der Einladung zur Hauptversammlung am 6. Juni 2011 entnommen werden, die auf der Internetseite der YOC AG verfügbar ist (s. Tagesordnungspunkt 5 sowie den hierzu erstatteten Bericht des Vorstands). Von der Ermächtigung hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2012 zwei Mal Gebrauch gemacht. Zum Ende des Geschäftsjahres 2012 besteht das Genehmigte Kapital 2011/I noch in Höhe von 478.500 Euro. BEDINGTES KAPITALGemäß § 6 Abs. 7 der Satzung der YOC AG ist das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 175.000 Euro durch Ausgabe von bis zu 175.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Bedienung des YOC Management-Incentive Programms und der im Rahmen dieses Programms ausgegebenen Bezugsrechte. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Bezugsberechtigten von ihrem Bezugsrecht Gebrauch machen. Die aus den ausgeübten Bezugsrechten hervorgehenden neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt der Ausübung des Bergrechts noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen. Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Es bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen. Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind. Das YOC Management-Incentive Programm sieht für den Fall eines Übernahmeangebots nach §§ 29, 35 WpÜG vor, dass die bereits in einem Optionsvertrag gewährten Bezugsrechte von den Bezugsberechtigten, also den Mitgliedern des Vorstands und den Arbeitnehmern der Gesellschaft, in einem zusätzlichen Ausübungszeitraum am fünften und den zehn nachfolgenden Börsenhandelstagen nach Veröffentlichung des Übernahmeangebots ausgeübt werden können, sofern dadurch die gesetzliche Wartezeit für die erstmalige Ausübung der Bezugsrechte von mindestens zwei Jahren gewahrt bleibt. Sollte es zum Fall eines Übernahmeangebots vor Ablauf der gesetzlichen Wartefrist von zwei Jahren kommen, wird die Gesellschaft den Mitgliedern des Vorstands den Wert ihrer Bezugsrechte in bar ausgleichen. Entsprechende Entschädigungsvereinbarungen mit Arbeitnehmern der Gesellschaft bestehen nicht. Erklärung zur Unternehmensführung (§289a HGB)Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB beinhaltet die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG, relevante Angaben zu Unternehmensführungspraktiken und eine Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat. Diese Erklärung ist Bestandteil des Lageberichts der YOC AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2012. Gemäß § 317 Abs. 2 Satz 3 HGB sind die Angaben nach § 289a HGB nicht in die Prüfung durch den Abschlussprüfer einzubeziehen. Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG gemäß §161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 15. Mai 2012 (Entsprechenserklärung 2012)Nach § 161 AktG haben Vorstand und Aufsichtsrat einer börsennotierten Aktiengesellschaft jährlich zu erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen begründet nicht angewendet wurden oder werden. Die Erklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich zu machen. Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) enthält Regelungen unterschiedlicher Bindungswirkung. Neben Darstellungen des geltenden Aktienrechts enthält er Empfehlungen, von denen die Gesellschaften abweichen können; sie sind dann aber verpflichtet, dies jährlich offen zu legen. Nach § 161 AktG müssen Abweichungen von den Empfehlungen des DCGK auch begründet werden. Darüber hinaus enthält der DCGK Anregungen, von denen ohne Offenlegung abgewichen werden kann. Die nachfolgende Erklärung betrifft den Zeitraum seit der letzten Entsprechenserklärung vom Dezember 2011 und bezieht sich auf die Anforderungen des DCGK in seiner aktuellen Fassung vom 15. Mai 2012. Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG erklären, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" grundsätzlich entsprochen wird und in der Vergangenheit entsprochen wurde. Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG beabsichtigen, diese auch in Zukunft zu beachten. Lediglich die folgenden Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex wurden und werden nicht angewendet:
Berlin, im Dezember 2012 YOC AG Der Vorstand Der Aufsichtsrat
Angaben zu UnternehmensführungspraktikenGRUNDSÄTZLICHESNachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales handeln ist ein prägendes Element der Unternehmenskultur der YOC AG. hierzu gehört auch die Integrität im Umgang mit Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und sonstigen Stakeholdern sowie der Öffentlichkeit. Die YOC AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland. Der Gestaltungsrahmen für die Corporate Governance ergibt sich somit aus dem deutschen Recht, insbesondere dem Aktien- und dem Kapitalmarktrecht sowie aus der Satzung der YOC AG. Als Dienstleistungskonzern ist die YOC AG darauf angewiesen, durch vorbildliches Verhalten das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen und zu erhalten. Ziel ist es, glaubhaft, seriös und zuverlässig zu handeln und entsprechend aufzutreten. TRANSPARENZEine einheitliche, umfassende und zeitnahe Informationspolitik gegenüber Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und sonstigen Stakeholdern hat bei der YOC AG einen hohen Stellenwert. Alle Genannten werden von der YOC AG einheitlich, umfassend, zeitnah und zeitgleich informiert. Die Berichterstattung über die Geschäftslage und die Ergebnisse der YOC AG und des YOC Konzerns erfolgt durch den Geschäftsbericht, den Halbjahresbericht und die Zwischenberichte. Darüber hinaus erfolgen Informationen durch Ad-hoc-Mitteilungen, soweit dies rechtlich erforderlich ist, sowie durch die Internetseiten der Gesellschaft. Alle Meldungen, Präsentationen und Mitteilungen sowie der aktuelle Finanzkalender sind auf der Internetseite der Gesellschaft (www.yoc.com) unter "Investor Relations" einsehbar. Meldepflichtige Änderungen der Zusammensetzung der Aktionärsstruktur (Stimmrechtsmitteilungen, §§ 21 ff. WpHG) sowie Erwerb und Veräußerung von Aktien der Personen, die bei der YOC AG Führungsaufgaben wahrnehmen (Directors' Dealings, §15a WpHG), werden ebenfalls vom Vorstand veröffentlicht. Die YOC AG führt darüber hinaus die vorgeschriebenen Insiderverzeichnisse gemäß §15b WpHG. Die betreffenden Personen wurden und werden über die gesetzlichen Pflichten und Sanktionen informiert. RISIKOMANAGEMENTDie YOC-Gruppe ist einer der weltweit führenden Anbieter für Mobile Technology und Media und unterliegt als solcher vielen branchen- und unternehmensspezifischen Chancen und Risiken. Die YOC AG verfügt über ein etabliertes, umfassendes und wirksames System, das dem Unternehmen ermöglicht, Chancen und Risiken über alle Funktionen und Geschäftsprozesse hinweg frühzeitig zu erkennen, zu beurteilen, zu berichten und zu handhaben. Ziel dieses Systems ist es, Risiken systematisch und zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erkennen, die Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts sowie ihre möglichen qualitativen und quantitativen Auswirkungen einzuschätzen sowie wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das Risikomanagement wird regelmäßig auf der Ebene des Vorstands und des Aufsichtsrats erörtert und weiterentwickelt. Weitere Informationen zum Risikomanagement der Gesellschaft, den speziellen Risiken, denen sie sich ausgesetzt sieht, sowie zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem können dem Risikobericht, der Teil des Konzernlageberichts der Gesellschaft ist, entnommen werden. Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und AufsichtsratDie YOC AG ist als deutsche Aktiengesellschaft dem deutschen Aktiengesetz unterworfen. Dadurch ist ein duales Führungssystem gesetzlich vorgegeben. Vorstand und Aufsichtsrat haben eigenständige Kompetenzen, arbeiten jedoch bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben eng und vertrauensvoll zusammen. VORSTANDDer Vorstand leitet die Gesellschaft unter eigener Verantwortung. Dabei ist er an das Unternehmensinteresse gebunden und der nachhaltigen Unternehmensentwicklung verpflichtet. Zu den Aufgaben des Vorstands gehört es, in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat die strategische Ausrichtung des Unternehmens festzulegen und die Geschäftsführung für das Unternehmen wahrzunehmen. Der Vorstand führt die Geschäfte nach Maßgabe der relevanten Gesetze, der Satzung und seiner Geschäftsordnung. Die Mitglieder des Vorstands tragen gemeinsam die Verantwortung für die Geschäftsführung, arbeiten kollegial zusammen und unterrichten sich gegenseitig laufend über wichtige Maßnahmen und Vorgänge in ihren Geschäftsbereichen. Unbeschadet der Gesamtverantwortung aller Vorstandsmitglieder leitet jedes Vorstandsmitglied - abgesehen von Entscheidungen, die der Gesamtvorstand zu treffen hat - den ihm zugewiesenen Geschäftsbereich eigenverantwortlich. Näheres regelt die vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats erlassene Geschäftsordnung für den Vorstand. Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat bestellt. Amtsperioden von Vorstandsmitgliedern dürfen maximal fünf Jahre betragen, wobei eine mehrmalige Bestellung möglich ist. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorstandsvorsitzenden ernennen. Herr Dirk Freytag ist mit Wirkung zum 1. Dezember 2012 zum Vorstandsvorsitzenden der YOC AG ernannt worden. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und vollständig über wesentliche Sachverhalte in der Geschäftsentwicklung, der Strategie und Planung, der Risikolage des Konzerns sowie über Compliance und berät sich mit dem Aufsichtsrat vor allen wesentlichen strategischen Entscheidungen. Zur gemeinsamen Abstimmung finden gewöhnlich im zweiwöchigen Rhythmus Vorstandssitzungen statt. Darüber hinaus berät sich der Vorstand regelmäßig mit den Mitgliedern der zweiten Führungsebene der Gesellschaft. Der Vorstand hat keine Ausschüsse gebildet. AUFSICHTSRATDem Aufsichtsrat obliegt die Beratung und Überwachung des Vorstands. Er wird in Strategie und Planung sowie in alle Fragen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft eingebunden. Wesentliche Entscheidungen des Vorstands bedürfen seiner Zustimmung. Dazu zählt auch die von der Gesellschaft einmal jährlich erstellte Unternehmensplanung für das Folgejahr (Budget), die vom Vorstand dem Aufsichtsrat präsentiert, mit diesem erörtert und bei Bedarf angepasst wird. Weiterhin erteilt der Aufsichtsrat dem von der Hauptversammlung bestellten Abschlussprüfer den Prüfungsauftrag. Der Aufsichtsrat hält mindestens vier Sitzungen im Jahr ab. Der Aufsichtsrat der YOC AG besteht aus drei Mitgliedern, von denen keines zuvor dem Vorstand der Gesellschaft angehörte. Der Aufsichtsrat wird von der Hauptversammlung gewählt. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Der Aufsichtsrat verfügt mit Herrn Oliver Borrmann über ein unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrats, welches die Anforderungen an Unabhängigkeit und Sachverstand auf den Gebieten Rechnungslegung bzw. Abschlussprüfung im Sinne von §100 Abs. 5 AktG erfüllt. Die Arbeitsweise des Aufsichtsrats ist in einer Geschäftsordnung geregelt. Beschlüsse des Aufsichtsrats werden gewöhnlich in Präsenzsitzungen gefasst; darüber hinaus sind auch schriftliche, telefonische, fernschriftliche oder mithilfe sonstiger Telekommunikationsmittel durchgeführte Sitzungen und Beschlussfassungen möglich. Der Vorstand der Gesellschaft nimmt regelmäßig an den Sitzungen teil, bei Bedarf werden auch weitere Mitglieder des erweiterten Managements der Gesellschaft zu den Sitzungen geladen. In der ersten Präsenzsitzung eines jeden Jahres nach Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse, in der sogenannten "Bilanzsitzung", nehmen auch die Abschlussprüfer der Gesellschaft an dieser Sitzung teil und erstatten dem Aufsichtsrat ihren Bericht über die abgeschlossene Prüfung. Tagesordnung und Beschlussanträge für die Aufsichtsratssitzungen werden mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf vor den Sitzungen schriftlich an alle Teilnehmer kommuniziert. Bei der Notwendigkeit von kurzfristigen Beschlüssen werden solche gegebenenfalls im schriftlichen umlaufverfahren getroffen. Alle Aufsichtsratssitzungen werden schriftlich protokolliert. Der Aufsichtsratsvorsitzende erläutert jährlich die Tätigkeit des Aufsichtsrats in der Hauptversammlung und in seinem Bericht an die Aktionäre, welcher im Geschäftsbericht der Gesellschaft abgedruckt wird.
Berlin, im März 2012 YOC AG Der Vorstand Der Aufsichtsrat VergütungsberichtDer Vergütungsbericht richtet sich nach den "Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex". Er fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der YOC AG Anwendung finden, und erläutert Höhe und Struktur des Vorstandseinkommens. Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben. Der Vergütungsbericht beinhaltet außerdem Angaben, die nach den Erfordernissen des deutschen Handelsrechts Bestandteile des Konzernanhangs nach § 314 HGB sowie des Konzernlageberichts nach § 315 HGB sind. Vergütung des VorstandsFür die Festlegung der Vorstandsvergütung ist der Aufsichtsrat zuständig. Dabei werden die Größe und die Tätigkeit des Unternehmens, seine wirtschaftliche und finanzielle Lage, die Aufgabe des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie die Höhe und Struktur der Vorstandsvergütungen im branchenspezifischen Vergleichsumfeld berücksichtigt. Die Vergütung ist leistungsorientiert. Sie ist so bemessen, dass sie am Markt für hoch qualifizierte Führungskräfte wettbewerbsfähig ist und Anreiz für erfolgreiches Arbeiten gibt. Sie setzte sich im Geschäftsjahr 2012 aus einer fixen Grundvergütung, einem variablen Bestandteil, der Teilnahme am YOC Management-Incentive Programm sowie der Teilnahme am virtuellen Aktienoptionsprogramm zusammen.
Als vertragliche Nebenleistung wurde Dirk Freytag, Jan Webering und Alexander Sutter jeweils ein Dienstwagen gestellt. Vergütung des Vorstand für 2012scroll
Im Geschäftsjahr 2012 betrug die Gesamtvergütung des Vorstands insgesamt 1.070 TEUR. Dem Vorstand wurden in 2009 und 2011 insgesamt 114.590 Bezugsrechte gewährt. Dem Vorstand wurden im Geschäftsjahr 2012 insgesamt 40.000 virtuelle Aktienoptionen gewährt. Vergütung des AufsichtsratsDie Vergütung des Aufsichtsrats ist auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung der YOC AG festgesetzt worden. Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer festen Vergütung in Höhe von 12,5 TEUR für ein Geschäftsjahr. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Doppelte dieses Betrages, der Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende das 1 ½-fache dieses Betrages. Pro Aufsichtsratssitzung, die eine Präsenzsitzung ist, erhält jedes Aufsichtsratsmitglied einen Betrag von 1,0 TEUR, der Aufsichtsratsvorsitzende das Doppelte und der Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende das 1 ½-fache. Vergütung des Aufsichtsrats für 2012scroll
Es wurden keine Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen außerhalb der Gremientätigkeit, insbesondere für etwaige Beratungs- und Vermittlungsleistungen, gewährt. Die Vergütung wird nach Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung, in der der gebilligte Konzernabschluss für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt wird, ausbezahlt. Die Vergütung für die Tätigkeit des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf insgesamt 74,25 TEUR. Ereignisse nach dem BilanzstichtagDie YOC AG gab am 18. Januar 2013 bekannt, dass sie weiterhin die strategische Fokussierung des Unternehmens auf das Media Geschäft vorantreibt. Der Vorstand führt intensive Gespräche mit Kaufinteressenten über einen Verkauf des Bereichs Mobile Technology. Den Kaufinteressenten wurde Zugang zum Datenraum gewährt. Vertragsentwürfe wurden mit den Bietern ausgetauscht, um die Verhandlungen weiter voranzutreiben. Im Februar 2013 hat die YOC AG eine Kapitalerhöhung in Höhe von 220.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 EUR je Aktie zur Stärkung der Eigenkapitalbasis vorgenommen. Die Ausgabe erfolgte zu 8,50 EUR pro Aktie. Die YOC-Gruppe konnte zum 31. Dezember 2012 die Financial Covenants der darlehensgewährenden Banken nicht erfüllen. Die Kreditgeber haben nach dem Bilanzstichtag jedoch vor Veröffentlichung des Konzernabschlusses schriftlich den Verzicht auf ihr Kündigungsrecht, welches sich aus der Verletzung der Financial Covenants ergibt, bis zur Vorlage des Konzernabschlusses 2013 erklärt. Das Management der YOC AG hat in 2012 entschieden, die Marke adbutler nicht mehr zu nutzen, woraus eine Wertminderung in Höhe von 546 TEUR resultiert. Grund ist die beschlossene und im März 2013 zur Eintragung in das Handelsregister angemeldete Umfirmierung der belboon-adbutler GmbH in belboon GmbH. Joachim von Bonin, Vorstandsmitglied der YOC AG, ist mit Wirkung zum 31. März 2013 im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat aus dem Vorstand der YOC AG ausgeschieden. Er gehörte dem Management der YOC AG seit Juni 2010 an. Im Juni 2011 wurde er in den Vorstand der Gesellschaft berufen und war in dieser Position für die Bereiche Finanzen und Controlling, Personal sowie den zentralen Einkauf zuständig. Weitere Ereignisse mit einer wesentlichen Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.
Berlin, 09. April 2013 Der Vorstand Dirk Freytag, CEO der YOC AG Jan Webering, Vorstand der YOC AG 3 KONZERNABSCHLUSSKonzern-Gesamterfolgsrechnung 2012Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2012 (in Euro)scroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 2012 (in Euro)scroll
Konzern-Gesamterfolgsrechnung 2011Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2011 (in Euro)scroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 2011 (in Euro)scroll
KonzernbilanzAktiva scroll
Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitalsscroll
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Es bestehen keine Anteile nicht beherrschender Gesellschafter. Anhang1. Allgemeine InformationenDie YOC AG ist ein in Berlin, Karl-Liebknecht-Straße 1, Deutschland, ansässiges Unternehmen, das als Anbieter für Mobile Technology (Erstellung von mobilen Internetportalen und Mobile Marketing Kampagnen) und Media (Vermarktung von Media-Paketen und Werbeformaten) international tätig ist. Die YOC AG ist unter der Kennnummer WKN 593273 / ISIN DE 0005932735 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Der Konzernabschluss der YOC AG zum 31. Dezember 2012 ist unter Anwendung des §315a HGB gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen international Financial Reporting Standards (IFRS) des international Accounting Standards Board (IASB), London, Großbritannien, und den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee (IFRIC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Der Konzernabschluss der YOC AG entspricht den IFRS, wie sie ab dem 01. Januar 2012 in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind. Der Konzernabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Ende Juli 2012 wurde beschlossen, dass die YOC-Gruppe die strategische Fokussierung des Unternehmens weiter voran treibt. In diesem Zusammenhang hat der Vorstand der YOC AG entschieden, das Segment Mobile Technology zu veräußern. Das betroffene Segment wird deshalb als nicht fortgeführter Geschäftsbereich (discontinued operations) gemäß IFRS 5 klassifiziert. Die Erläuterungen im Anhang beziehen sich für Bilanz und GuV allein auf den fortzuführenden Bereich Media. Der Vorstand der YOC AG hat den Konzernabschluss am 9. April 2013 aufgestellt und zur Vorlage an den Aufsichtsrat der Gesellschaft freigegeben. 1.1 Anwendung von neuen und geänderten StandardsIM LAUFENDEN GESCHÄFTSJAHR VERPFLICHTEND ANZUWENDENDE STANDARDS UND INTERPRETATIONENIm Geschäftsjahr 2012 sind folgende neue oder überarbeitete Standards und Interpretationen erstmalig anzuwenden:
Die Auswirkungen der neuen und geänderten Standards und Interpretation sind geprüft. Es ergeben sich keine beziehungsweise keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der YOC-Gruppe 1.2 Veröffentlichte Standards und Interpretationen, die noch nicht verpflichtend anzuwenden sindZum Zeitpunkt der Freigabe dieses Abschlusses zur Veröffentlichung sind die folgenden Standards und Interpretationen sowie Änderungen an Standards und Interpretationen bereits veröffentlicht, jedoch noch nicht verpflichtend anzuwenden beziehungsweise im Rahmen des Endorsementverfahrens von der EU noch nicht anerkannt. Die Auswirkungen der nachfolgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen auf den Konzernabschluss der YOC-Gruppe werden derzeit geprüft:
Ausgewählte Verbesserungen zu IFRS (Mai 2012):
Die Änderungen aus dieser Verlautbarung werden voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben. Die nachfolgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen, die im Geschäftsjahr 2012 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind beziehungsweise für die die Übernahme durch die EU im Endorsementverfahren noch nicht erfolgt ist, werden voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der YOC-Gruppe haben:
Der Vorstand der YOC AG geht davon aus, dass die oben aufgeführten Standards und Interpretationen bei Vorliegen entsprechender Anwendungsfälle in dem Konzernabschluss des Geschäftsjahres angewendet werden, in dem sie verpflichtend anzuwenden sind. IFRS 10 hat keine Auswirkungen auf den Konsolidierungskreis. Derzeit liegen bei der YOC-Gruppe keine Anwendungsfälle für IFRS 11 und IFRS 12 vor.
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anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder
nach dem 01. Juli 2012 beginnen 2. Konsolidierung2.1 KonsolidierungsgrundsätzeDer Konzernabschluss beinhaltet diejenigen Gesellschaften, bei denen die YOC AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte (Tochterunternehmen) verfügt oder aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verfügungsmacht aus der Tätigkeit der betreffenden Gesellschaften mehrheitlich einen wirtschaftlichen Nutzen ziehen kann beziehungsweise Risiken tragen muss. Die Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem die YOC AG die Möglichkeit der Beherrschung erlangt. Die Einzelabschlüsse der konsolidierten Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Die Ergebnisse der im Laufe des Jahres erworbenen Tochterunternehmen werden ab dem tatsächlichen Erwerbszeitpunkt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung erfasst. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode durch die Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem neubewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbes. Vermögenswerte und Schulden, die die Ansatzkriterien des IFRS 3 erfüllen, werden zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Daraus resultierende Residualgrößen werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Im Zeitpunkt des Verlustes der Beherrschung über das Tochterunternehmen erfolgt die Entkonsolidierung des Tochterunternehmens. Konzerninterne Gewinne und Verluste, Umsätze, Aufwendungen und Erträge wie auch die zwischen den konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen, sonstigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden eliminiert. 2.2 KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis der YOC-Gruppe umfasst zum 31. Dezember 2012 die nachfolgenden Gesellschaften: scroll
Beim britischen Registergericht wurde am 19. Dezember 2012 die Schließung der 100-%igen Tochter und Vertriebsgesellschaft ubiyoo Ltd., London, Großbritannien, beantragt. Infolgedessen wurde die Gesellschaft entkonsolidiert. Außerbilanzielle Verpflichtungen oder Risiken aus der Schließung der Gesellschaft bestehen nicht. Es werden keine Liquidationserlöse erwartet. Alle weiteren Tochterunternehmen der YOC AG werden durch Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze3.1 Allgemeine GrundsätzeDie YOC AG fungiert als Konzernobergesellschaft, die unmittelbar zu 100% an sämtlichen Unternehmen der YOC-Gruppe beteiligt ist. Die Geschäftsjahre entsprechen für sämtliche Konzerngesellschaften dem Kalenderjahr. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses geht der Vorstand von der Unternehmensfortführung sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Gesellschaften aus. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt daher unter der Going-Concern-Annahme. Bezüglich der Liquiditätsrisiken verweisen wir auch auf die Darstellung zur Finanzierung unter Punkt 3.3. sowie auf die Abschnitte "Vermögens- und Finanzlage" sowie "Chancen- und Risikobericht" im Konzernlagebericht. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgt in Anwendung des IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" nach dem Prinzip der Fristigkeit. Die Bilanzposten werden folglich in langfristige und kurzfristige Vermögenswerte beziehungsweise Schulden aufgeteilt. Vermögenswerte und Schulden werden grundsätzlich dann als kurzfristig eingestuft, wenn sie eine Restlaufzeit oder einen Umschlag im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von weniger als einem Jahr haben. Entsprechend werden Vermögenswerte und Schulden als langfristig klassifiziert, wenn sie länger als ein Jahr im Unternehmen verbleiben. Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Steuerliche Wertansätze werden nicht in den Konzernabschluss übernommen. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden - soweit nicht anders dargestellt - zum Zweck der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit grundsätzlich in TEUR angegeben. Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben kann es zu geringfügigen Rechendifferenzen kommen. Die Darstellung der Gesamterfolgsrechnung erfolgt in zwei gesonderten Aufstellungen, der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren und der Gesamtergebnisrechnung. Auf den Konzernabschluss werden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: SACHANLAGENSachanlagen werden mit ihren historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und planmäßig linear gemäß ihrer erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauern wie folgt abgeschrieben: scroll
Sofern Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, wird zusätzlich ein Wertminderungstest durchgeführt. Gewinne und Verluste aus Anlageabgängen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen beziehungsweise in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Für die Anschaffung von Sachanlagen gewährte Investitionszulagen sowie Zuschüsse der öffentlichen Hand werden zum Zeitpunkt der Gewährung anschaffungskostenmindernd berücksichtigt und über die Nutzungsdauer der Vermögenswerte mittels einer reduzierten Abschreibung beziehungsweise bei Abgang der geförderten Vermögenswerte ergebniswirksam erfasst. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTEGeschäfts- oder FirmenwertEin Geschäfts- oder Firmenwert, der bei dem Erwerb eines Tochterunternehmens entsteht, entspricht dem Überschuss der Anschaffungskosten des Erwerbes, bewertet zum beizulegenden Zeitwert, über den beizulegenden Nettozeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des Tochterunternehmens. Geschäfts- oder Firmenwerte unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung. Sie werden regelmäßig einmal jährlich und zusätzlich bei Vorliegen einer Indikation für eine Wertminderung auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Sofern eine Werthaltigkeit nicht mehr gegeben ist, werden Geschäfts- oder Firmenwerte auf ihren voraussichtlich erzielbaren Betrag wertgemindert. Sofern Unternehmenserwerbe in Geschäftsjahren vorgenommen wurden, die vor dem 01. Juli 2009 lagen, erfolgt gemäß IFRS 3 (2004) eine Anpassung der variablen Kaufpreisverbindlichkeiten nach Ablauf der Jahresfrist erfolgsneutral über den Geschäfts- oder Firmenwert. Die Anschaffungsnebenkosten wurden aktiviert. Bei Unternehmenserwerben in Geschäftsjahren, die nach dem 01. Juli 2009 beginnen, findet der überarbeitete IFRS 3 (2008) Anwendung. Die Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs sowie Anpassungen von Kaufpreisverbindlichkeiten nach Ablauf der Jahresfrist werden erfolgswirksam erfasst. Sonstige immaterielle VermögenswerteDie sonstigen immateriellen Vermögenswerte beinhalten neben erworbenen immateriellen Vermögenswerten auch selbst erstellte immaterielle Posten. Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten und soweit zutreffend, abzüglich kumulierter Abschreibungen und Wertminderungen bewertet. Hierunter fallen sowohl die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen immateriellen Vermögenswerte, soweit sie die Aktivierungsvoraussetzungen des IFRS 3 erfüllen, als auch solche immateriellen Vermögenswerte, die gesondert erworben wurden. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte, aus denen dem Konzern wahrscheinlich ein künftiger Nutzen zufließt und die die Aktivierungsvoraussetzungen des IAS 38 "immaterielle Vermögenswerte" erfüllen, werden mit den während der Entwicklungsphase dieser Vermögenswerte verursachten Herstellungskosten bewertet. Die aktivierten Entwicklungskosten umfassen ausschließlich direkt zurechenbare Kosten. Forschungskosten sowie nicht aktivierbare Entwicklungskosten werden in den Perioden, in denen sie anfallen, vollständig als Aufwand erfasst. Sofern immaterielle Vermögenswerte keine unbestimmte Nutzungsdauer aufweisen, werden sie linear über die jeweilige erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Falle selbst erstellter immaterieller Vermögenswerte beginnt die Abschreibung ab dem Zeitpunkt der Fertigstellung der Vermögenswerte. Die Nutzungsdauern betragen: Immaterielle Vermögenswertescroll
Sofern Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, wird zusätzlich ein Werthaltigkeitstest durchgeführt. Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer werden nicht planmäßig abgeschrieben. Diese Vermögenswerte werden regelmäßig jährlich sowie zusätzlich bei Vorliegen von Anhaltspunkten für eine Wertminderung im Zuge von Impairment-Tests auf ihre Werthaltigkeit hin überprüft. Sofern Wertminderungen vorliegen, werden immaterielle Vermögenswerte auf ihren erzielbaren Betrag abgeschrieben. FORDERUNGEN UND STEUERFORDERUNGENForderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "Kredite und Forderungen" werden am Erfüllungstag bilanziert. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten - sofern erforderlich - unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertminderungen, die sich als Differenz zwischen dem Buchwert der Forderung und den geschätzten künftigen Cash-Flows, die aus dieser Forderung zu erwarten sind, ergeben. Verluste aus der Wertminderung werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Bei sonstigen Vermögenswerten, die keine Finanzinstrumente im Sinne des IFRS 7 sind, erfolgt der Erstansatz zu Anschaffungskosten. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Wertminderungen folgebewertet. Sämtliche ausgewiesene Forderungen und sonstigen Vermögenswerte sind kurzfristig. Vorauszahlungen werden im Geschäftsjahr 2012 erstmalig der Position der sonstigen Vermögenswerte zugeordnet und nicht mehr als separate Position "geleistete Anzahlungen" ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. WERTPAPIEREDie kurzfristigen Wertpapiere sind als zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente kategorisiert, da sie nicht zu Handelszwecken erworben wurden. Sie werden zum Erfüllungstag bilanziert. Die Erst- und Folgebewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Bewertung des beizulegenden Zeitwerts bestimmt sich nach notierten Preisen auf aktiven Märkten für identische finanzielle Verbindlichkeiten oder Schulden (Stufe 1) oder werden aus solchen Preisen abgeleitet (Stufe 2). Sind die Zeitwerte nicht verlässlich bestimmbar, wird der beizulegende Zeitwert auf Basis anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet (Stufe 3). DERIVATIVE FINANZINSTRUMENTEDer Erstansatz und die Folgebewertung von derivativen Finanzinstrumenten erfolgt stets zum beizulegenden Zeitwert. Als beizulegender Zeitwert werden Marktwerte vergleichbarer börsennotierter Derivate zugrunde gelegt (Stufe 1). Fehlen Marktwerte, werden die Zeitwerte auf Basis anerkannter finanzmathematischer Modelle berechnet (Stufe 3). Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgswirksam erfasst. Die bis 2012 im Konzern vorhandenen Derivate standen nicht in bilanziellen Sicherungsbeziehungen. ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTEDie Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Schecks umfassenden Zahlungsmittel werden der Kategorie "Kredite und Forderungen" zugeordnet. Unter den Zahlungsmitteläquivalenten werden kurzfristige Geldanlagen mit einer Restlaufzeit von bis zu 90 Tagen zusammengefasst, die ein geringes Wertschwankungsrisiko aufweisen. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente werden zum Nominalwert bewertet. LATENTE STEUERNLatente Steuern werden auf temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden und den Wertansätzen des Konzernabschlusses sowie auf Verlustvorträge gebildet, um zukünftige Steuerbelastungen und -entlastungen zutreffend zu erfassen. Für die Bewertung der Steuerlatenzen wurden die erwarteten Steuersätze auf Basis des aktuellen Stands der Gesetze zum Ende des Geschäftsjahres herangezogen. Dabei wurden für die Steuerberechnungen die individuellen Gegebenheiten der einzelnen rechtlichen Einheiten berücksichtigt. Für ausländische Gesellschaften wurden die jeweiligen länderspezifischen Steuersätze verwendet. Latente Steuerschulden werden für alle steuerbaren, temporären Differenzen erfasst. Aktive latente Steuern wurden in den Fällen angesetzt, in denen ihre Realisierbarkeit in naher Zukunft hinreichend sicher erscheint. Die Aktivierung des Steuereffekts von steuerlichen Verlustvorträgen erfolgte in dem Umfang, in dem eine künftige Nutzung der Verlustvorträge zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden in dem Umfang saldiert, in dem ein Rechtsanspruch auf Aufrechnung gegen dieselbe Steuerbehörde besteht. EIGENKAPITALEigene Anteile werden zu Anschaffungskosten bewertet und erfolgsneutral vom Eigenkapital abgezogen. Der Ausweis erfolgt in der Bilanz in einem gesonderten Posten. Käufe und Verkäufe sowie Ausgaben und Einziehungen von eigenen Anteilen werden erfolgsneutral erfasst. RÜCKSTELLUNGENRückstellungen werden für gegenwärtige rechtliche und faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten gebildet, wenn die Verpflichtung wahrscheinlich zu einem zukünftigen Ressourcenabfluss führt und die Höhe der Verpflichtung zuverlässig geschätzt werden kann. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt zum erwarteten Erfüllungsbetrag, wobei langfristige Rückstellungen zum Barwert angesetzt werden. Für die Berechnung des Barwertes werden die Rückstellungen auf Basis eines risiko- und laufzeitadäquaten Marktzinses auf den Bilanzstichtag diskontiert. ERHALTENE ANZAHLUNGEN, VERBINDLICHKEITEN UND STEUERSCHULDENDie im Anhang erläuterten Verbindlichkeiten umfassen erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstige finanzielle und nicht finanzielle Verbindlichkeiten sowie Steuerschulden. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Finanzielle Verbindlichkeiten im Sinne von IFRS 7 sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Finanzschulden, variable Kaufpreisbestandteile, derivative Finanzinstrumente, Verbindlichkeiten aus nicht erhaltenen Eingangsrechnungen und Verbindlichkeiten aus der Anwendung der POC-Methode. Der Erstansatz erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Direkt dem Erwerb von finanziellen Verbindlichkeiten (die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden) zuordenbare Transaktionskosten werden erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis berücksichtigt. Die Folgebewertung langfristiger Verbindlichkeiten erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Die Folgebewertung kurzfristiger Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag ohne Abzinsung. Verbindlichkeiten aus variablen Kaufpreisen werden gemäß IFRS 3 mit dem beizulegenden Zeitwert des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages bewertet, der bei einer Laufzeit über einem Jahr auf den Barwert abgezinst wird. Sonstige Verbindlichkeiten und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten werden zwecks angemessenerer Darstellung der Vermögenslage teilweise umgegliedert. Verbindlichkeiten für noch nicht erhaltene Eingangsrechnungen werden in 2012 erstmalig unter den sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Verbindlichkeiten aus der Anwendung der Percentage-of-Completion-Methode werden erstmalig im Gegensatz zum vorherigen Ausweis unter sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten als separater Posten gezeigt. Vorjahresbeträge wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst. Der Ansatz von Steuerschulden erfolgt in Höhe der erwarteten Steuerzahlungen. ANTEILSBASIERTE VERGÜTUNGENa mit Ausgleich durch EigenkapitalinstrumenteDer ersten und zweiten Führungsebene im YOC-Konzern werden im Rahmen des YOC Management Incentive-Programms Bezugsrechte auf YOC-Aktien gewährt. Diese werden zum beizulegenden Zeitwert des Eigenkapitalinstrumentes am Tag der Gewährung bewertet und linear über den Zeitraum bis zur Unverfallbarkeit als Personalaufwand über die Kapitalrücklage erfasst. Zu jedem Bilanzstichtag wird die Schätzung bezüglich der Anzahl der Eigenkapitalinstrumente, die unverfallbar werden, überprüft. Die Auswirkungen der Änderungen der ursprünglichen Schätzungen sind, sofern vorhanden, über den verbleibenden Zeitraum bis zur Unverfallbarkeit erfolgswirksam unter Anpassung der Kapitalrücklage zu erfassen. b mit BarausgleichDer ersten Führungsebene im YOC-Konzern wurden erstmalig im aktuellen Geschäftsjahr anteilsbasierte Vergütungen mit Barausgleich gewährt. Diese Optionen werden mit dem beizulegendem Zeitwert am Tag der Gewährung bewertet und linear über den Zeitraum bis zur Erfüllung als Personalaufwand erfasst. Die Schuld wird zu jedem Abschlussstichtag und am Erfüllungstag erfolgswirksam neu bewertet. UMSATZERLÖSE UND AUFWENDUNGENDie YOC-Gruppe generiert ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen aus der Erbringung von Dienstleistungen. Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Leistungserbringung, so dass der aus den Dienstleistungen resultierende wirtschaftliche Nutzen des Konzerns periodengerecht zugeordnet wird. Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der Gegenleistung bewertet und um Beträge aus Bonusvereinbarungen mit Kunden, gewährte Rabatte oder ähnliche Abzüge gekürzt. Im Media Segment werden beginnend mit dem Geschäftsjahr 2012 die Umsatzerlöse zwecks angemessenerer Darstellung der Ertragslage nach Abzug der Agenturprovisionen ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit und unter Anwendung von IAS 8.42 wurden die Agenturprovisionen in Höhe von 1.234 TEUR in der Gesamtergebnisrechnung des Vorjahres von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die Erlösschmälerungen umgegliedert. Im aktuellen Jahr ergibt sich ein Effekt von 1.673 TEUR. Dienstleistungsverträge über kundenspezifische SoftwareZuverlässig schätzbare Umsatzerlöse aus Dienstleistungsverträgen über kundenspezifische Software werden nach der Percentage-of-completion-Methode in Höhe des erreichten Fertigstellungsgrades erfasst. In 2012 betrifft dies ausschließlich den nicht fortgeführten Geschäftsbereich. Zur Ermittlung des Fertigstellungsgrades werden die Auftragskosten der bereits erfolgten Leistung den zu erwartenden Gesamtauftragskosten ins Verhältnis gesetzt. Ist das Ergebnis eines Auftrags nicht verlässlich schätzbar, werden die Umsatzerlöse nur in Höhe der bereits entstandenen und wahrscheinlich einbringlichen Auftragskosten erfasst. Sollten die erwarteten gesamten Auftragskosten die gesamten Auftragserlöse übersteigen, ist dieser erwartete Verlust als Aufwand erfasst. Die Erfassung der Auftragskosten erfolgt periodengerecht. Übersteigen die angefallenen Auftragskosten zuzüglich ausgewiesener Gewinne abzüglich ausgewiesener Verluste den Wert der Abrechnung nach Fertigstellungsgrad, wird der Überschuss als Aktivposten innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gezeigt. Der Ausweis als Passivposten erfolgt innerhalb der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten, wenn der Wert der Abrechnung nach Fertigstellungsgrad die angefallenen Auftragskosten zuzüglich ausgewiesener Gewinne abzüglich ausgewiesener Verluste übersteigt. Werden noch nicht begonnene Aufträge bereits bezahlt, wird der Betrag als erhaltene Anzahlung erfasst. Vom Kunden noch nicht bezahlte Teilabrechnungen für bereits erbrachte Leistungen aus einem Dienstleistungsvertrag werden in der Bilanz als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. LizenzumsätzeDarüber hinaus realisiert die YOC-Gruppe Umsätze aus der Lizensierung von Softwarelösungen. Diese werden im Falle einer Nutzungsüberlassung periodengerecht über die Laufzeit des Lizenzvertrages vereinnahmt. Im Falle der Veräußerung von Lizenzen gilt der Umsatz zum Zeitpunkt der Veräußerung als realisiert. Umsätze im Bereich Media und sonstige UmsätzeUmsätze im Bereich Affiliate Marketing und Mobile Advertising werden im Zeitpunkt der Leistungserbringung erfasst und brutto ausgewiesen. Die zugehörigen Publishervergütungen werden periodengerecht als bezogene Leistungen im Materialaufwand ausgewiesen. ZINSENZinsaufwendungen für Darlehen werden erfolgswirksam gemäß der Effektivzinsmethode erfasst. LEASINGIn der YOC-Gruppe bestehen sowohl Finanzierungs- als auch Operating-Leasingverhältnisse. Im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen werden die verursachten Aufwendungen linear über die Vertragslaufzeit als Aufwand erfasst. Bei Gewährung von Anreizleistungen, um ein Operating-Leasing-Verhältnis einzugehen, werden diese linear über die Vertragslaufzeit verteilt, es sei denn, eine andere systematische Grundlage entspricht dem tatsächlichen Nutzenverlauf. Vermögenswerte, erworben im Rahmen eines Finanzierungs-Leasing-Verhältnisses, werden zu Beginn des Leasingverhältnisses mit ihrem beizulegenden Zeitwert oder mit dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen angesetzt. Für die Verbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber wird ein entsprechen der Betrag unter den Verbindlichkeiten passiviert. 3.2 Wesentliche Ermessensentscheidungen und SchätzungsunsicherheitenDie Erstellung des Konzernabschlusses nach IFRS erfordert, Annahmen und Ermessensentscheidungen zu treffen, welche die Zukunft betreffen und naturgemäß nicht den später eintretenden Verhältnissen entsprechen müssen. Diese Annahmen und Einschätzungen wirken sich auf den Ansatz und die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden sowie von Erträgen und Aufwendungen aus. Die Einschätzungen und Annahmen dieses Konzernabschlusses beruhen auf Erfahrungswerten sowie weiteren Faktoren, die unter den gegebenen Umständen als plausibel und kaufmännisch vernünftig angesehen werden. Da Annahmen und Schätzungen von tatsächlichen Werten abweichen und einen signifikanten Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben können, unterliegen Annahmen und Einschätzungen einer regelmäßigen Überprüfung. Wesentliche Schätzungen und Annahmen werden insbesondere bei folgenden Sachverhalten getroffen: UMSATZREALISIERUNG BEI FERTIGUNGSAUFTRÄGENBei langfristigen Dienstleistungsaufträgen erfolgt die Umsatzrealisierung nach der Percentage-of-Completion-Methode. Zur Bestimmung des Leistungsfortschritts werden die Gesamtauftragskosten, die noch bis zur Fertigstellung anfallenden Kosten, die Gesamtauftragserlöse sowie die Auftragsrisiken eingeschätzt. Die maßgeblichen Größen werden durch die Leiter der operativen Abteilungen kontinuierlich eingeschätzt und gegebenenfalls angepasst. FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN UND SONSTIGE FORDERUNGENDie Wertberichtigung zweifelhafter Forderungen umfasst Einschätzungen und Beurteilungen einzelner Forderungen durch die Unternehmensleitung. WERTMINDERUNGENDie YOC AG überprüft die Geschäfts- oder Firmenwerte einmal jährlich sowie bei Vorliegen von Anhaltspunkten, die auf Wertminderungen hindeuten, auf mögliche Wertminderungen. Die Bestimmung des erzielbaren Betrags einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der ein Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, ist mit Schätzungen der Unternehmensleitung verbunden. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus a) dem beizulegendem Zeitwert der Zahlungsmittel generierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und b) dem Nutzungswert. Die Gesellschaft bestimmt diese Werte grundsätzlich mittels Discounted-Cash-Flow-Bewertungen. Diesen diskontierten Zahlungsströmen liegen Fünf-Jahres-Prognosen zugrunde, die auf Finanzplänen aufbauen. Die wichtigsten Annahmen, auf denen die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes abzüglich Veräußerungskosten und des Nutzungswertes basiert, beinhalten geschätzte Wachstumsraten, gewichtete durchschnittliche Kapitalkostensätze und Steuersätze (siehe auch Punkt 6.2). Sofern immaterielle Vermögenswerte auf Wertminderungen überprüft werden, ist die Bestimmung des erzielbaren Betrages gleichermaßen mit Schätzungen verbunden. ZUR VERÄUSSERUNG KLASSIFIZIERTE LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTEZur Veräußerung bestimmte langfristige Vermögenswerte werden zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten bewertet (siehe auch Punkt 8). Die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts, abzüglich Veräußerungskosten beinhaltet Schätzungen und Annahmen der Unternehmensleitung, die mit einer gewissen Unsicherheit behaftet sind. Ende Juli 2012 wurde beschlossen, dass die YOC Gruppe die strategische Fokussierung des Unternehmens durch einen Verkauf des Segments Mobile Technology weiter vorantreibt. Der Geschäftsbereich Mobile Technology wird folglich als zur Veräußerung gehalten ("held for sale") klassifiziert, da eine Veräußerung innerhalb eines Jahres als höchstwahrscheinlich erachtet wird. Als zur Veräußerung gehalten klassifizierte Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte werden seit Juli 2012 nicht planmäßig abgeschrieben. In der Gesamtergebnisrechnung erfolgt eine separate Darstellung des nicht fortgeführten Bereiches. AKTIVE LATENTE STEUERNAktive latente Steuern werden angesetzt, wenn künftig ausreichend steuerpflichtiges Einkommen zur Verfügung steht (siehe auch Punkt 5.8). Dabei werden die geplanten Ergebnisse aus der operativen Geschäftstätigkeit und die Ergebnisauswirkungen aus der Umkehrung von zu versteuernden temporären Differenzen einbezogen. Auf Basis des geplanten künftigen steuerpflichtigen Einkommens beurteilt die Unternehmensleitung zu jedem Bilanzstichtag die Werthaltigkeit von aktiven latenten Steuern. Da künftige Unternehmensentwicklungen unsicher sind und sich teilweise der Steuerung durch die Unternehmensleitung entziehen, sind Annahmen zur Schätzung von künftigem steuerpflichtigem Einkommen sowie über den Zeitpunkt der Realisierung von aktiven latenten Steuern erforderlich. Schätzgrößen werden in der Periode angepasst, in der ausreichende Hinweise für eine Anpassung vorliegen. Sofern die Unternehmensleitung davon ausgeht, dass aktive latente Steuern teilweise oder vollständig nicht realisiert werden können, erfolgt eine Wertberichtigung in entsprechender Höhe. 3.3 KapitalmanagementDie YOC-Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2012, wie auch in den Vorjahren, die Finanzierung der Geschäftstätigkeit durch Eigenkapital zum Ziel gesetzt. Zur Finanzierung des Unternehmenswachstums sowie der Investitionen konnten zwei Kapitalerhöhungen erfolgreich im abgelaufenen Geschäftsjahr platziert werden. Der Vorstand wird durch regelmäßiges Reporting von Kennzahlen, wie der Eigenkapitalquote, über die Entwicklung des Eigenkapitals der YOC-Gruppe informiert. Ziel ist es, kurz- bis mittelfristig den Finanzierungsbedarf durch Eigenkapital zu decken und die vollständige Rückführung des Fremdkapitals voranzutreiben. Im Rahmen der Fremdfinanzierung sind mit der darlehensgebenden Bank Financial Covenants vereinbart worden. Dabei bilden die Mindesteigenmittel und die Nettoverschuldung/EBITDA die Beurteilungsbasis. Die Financial Covenants wurden zum 31. Dezember 2011 und 2012 nicht erfüllt. Der Darlehensgeber verzichtete jedoch schriftlich nach dem Bilanzstichtag und vor der Veröffentlichung des Konzernabschlusses auf die Ausübung seines Kündigungsrechts, das sich aus dem Bruch der Covenants ergibt, bis zur Vorlage des Konzernabschlusses 2013. Der Ausweis erfolgt zum 31. Dezember 2011 und 2012 daher unter den kurzfristigen Darlehensverbindlichkeiten. Im März 2012 wurde mit der darlehensgebenden Bank die Stundung einer fälligen Kreditrate in Höhe von 400 TEUR vereinbart. Im September wurde eine weitere fällige Kreditrate dieses Darlehens in Höhe von 400 TEUR gestundet. Die Laufzeit für das betreffende Darlehen wurde insgesamt um sechs Monate bis zum 31. März 2014 verlängert. Im Falle einer Veräußerung des Segments Mobile Technology erfolgt eine Sondertilgung der gestundeten Kreditraten. Die Laufzeit des Darlehens verkürzt sich in diesem Falle entsprechend auf den 30. September 2013. Zudem nahm die YOC AG während der Berichtsperiode eine Kreditlinie in Höhe von 1.000 TEUR in Anspruch. Sie valutiert zum Bilanzstichtag mit 958 TEUR. Die Kreditlinie wird variabel verzinst. Im vierten Quartal 2012 betrug der Zinssatz 2,69%. 3.4 Währungseffekte und WährungsumrechnungDie funktionale Währung des Mutterunternehmens und die Darstellungswährung des Konzerns ist der Euro. Sofern Geschäftsvorfälle in einer fremden Währung fakturiert werden, sind Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem jeweiligen Kurs zum Stichtag der Transaktion in die jeweilige funktionale Währung umgerechnet und buchhalterisch erfasst. Am Bilanzstichtag bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden bei Kursschwankungen entsprechend angepasst. Die Währungsumrechnung für Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen erfolgt gemäß dem Konzept der funktionalen Währung. Die funktionale Währung der jeweiligen Beteiligung ist deren entsprechende Landeswährung. Vermögenswerte und Schulden der Konzerngesellschaften, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, werden mit einem zum Bilanzstichtag gültigen Stichtagskurs in Euro umgerechnet. Veränderungen des Jahres sowie Aufwendungen und Erträge werden mit Jahresdurchschnittskursen in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wird zum jeweiligen historischen Kurs umgerechnet. Die sich aus der Umrechnung zu Stichtagskursen ergebenden Unterschiedsbeträge werden als Währungsumrechnungsdifferenzen im Eigenkapital erfasst. Der Währungsumrechnung liegen folgende Wechselkurse zugrunde: scroll
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Sensitivität des Konzernergebnisses vor Steuern gegenüber einer nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen wesentlichen Wechselkursänderung in Prozentpunkten des Britischen Pfunds (GBP) und des US Dollars (USD). In die Sensitivität mit einbezogen werden alle monetären Posten in Fremdwährung. Bei der Analyse bleiben alle anderen Variablen jeweils konstant. scroll
Die vollkonsolidierten Tochtergesellschaften YOC Mobile Advertising Ltd. und Sevenval Ltd. verfügen über Forderungen in USD. Die sich aus der Währungsumrechnung von USD in GBP ergebenen Kursschwankungen wirken sich bei einer Kursänderung von +5% in Höhe von -18 TGBP und von -5% in Höhe von 20 TGBP aus. 4. AkquisitionenIm Geschäftsjahr 2012 hat die YOC-Gruppe keine Akquisitionen getätigt. Am 23. März 2011 erwarb die YOC AG 100% der Anteile an der MobilADdict SAS, Paris, Frankreich (Segment Media). Die MobilADdict SAS ist ein französischer Mobile Advertising Dienstleister, der Werbeflächen im mobilen Internet vermarktet. Für die Akquisition der MobilADdict SAS liegt die Kaufpreisallokation gemäß IFRS 3 final vor. Mit der Anpassung der Anschaffungskosten innerhalb der Zwölfmonatsfrist ergab sich im Vergleich zum 31. Dezember 2011 eine Erhöhung des Goodwills in Höhe von 141 TEUR. Die Anschaffungskosten in Höhe von 2.888 TEUR enthalten neben nicht variablen Kaufpreiskomponenten in Höhe von 2.165 TEUR variable Kaufpreiskomponenten mit einem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt in Höhe von 723 TEUR. Die nachfolgende Tabelle zeigt die finale Kaufpreisallokation der MobilADdict SAS zum Erwerbszeitpunkt: scroll
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Der variable Kaufpreisbestandteil bemisst sich in Abhängigkeit vom erwirtschafteten EBITDA der MobilADdict SAS in den Geschäftsjahren 2011 und 2012 und ist jeweils im Folgejahr zur Zahlung fällig. Für das Geschäftsjahr 2011 erfolgte in 2012 eine bedingte Kaufpreiszahlung in Höhe von 588 TEUR. Im Geschäftsjahr 2012 hat die MobilADdict SAS die der Kaufpreisvereinbarung zugrunde liegenden EBITDA-Ziele nicht erreicht. Für 2012 ergibt sich demnach keine nachträgliche Kaufpreisverpflichtung. Die Anpassung der Kaufpreisverbindlichkeit wurde erfolgswirksam mit 162 TEUR in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Die Veränderung des Geschäfts- oder Firmenwertes ergibt sich im Geschäftsjahr 2012 aus dem zusätzlich durchgeführten Wertminderungstest der MobilADdict SAS aufgrund des Wegfalls von wichtigen Kunden. Dies führt zu einer vollständigen Wertberichtigung des Geschäfts- oder Firmenwertes der MobilADdict SAS in Höhe von 1.532 TEUR. Die regelmäßig vorzunehmende Beurteilung von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten führte in 2012 zur Anpassung der variablen Kaufpreise aus dem Erwerb der YOC Spain, S.L. Im Geschäftsjahr 2012 sind die Bedingungen zur Erreichung der in Aktienpaketen vereinbarten variablen Kaufpreiskomponente nicht erfüllt. Die Anpassung des variablen Kaufpreises erfolgte gemäß dem zum Akquisitionszeitpunkt verpflichtend anzuwendenden IFRS 3 (2004) über eine Anpassung des Geschäfts- oder Firmenwertes in Höhe von -22 TEUR. Der Betrag der Position "Akquisition von Tochterunternehmen" der Cash-Flow-Rechnung in Höhe von 588 TEUR ergibt sich ausschließlich aus der für die MobilADdict SAS in 2012 erfolgten bedingten Kaufpreiszahlung für 2011. 5. Erläuterungen zur Gesamterfolgsrechnung5.1 UmsatzerlöseDie YOC-Gruppe erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2012 mit der Erbringung von Dienstleistungen im Segment Media Umsatzerlöse in Höhe von 21.720 TEUR (2011: 19.079 TEUR). scroll
Die Erlösschmälerungen sind durch Abschlüsse neuer Rahmenverträge mit Werbeagenturen und durch den Anstieg der Umsatzerlöse signifikant um 2.527 TEUR auf 4.852 TEUR angestiegen. 5.2 Aktivierte EigenleistungenIn 2012 sind Entwicklungskosten selbst erstellter Software in Höhe von 238 TEUR (2011: 373 TEUR) aktiviert worden. Im Produktbereich Mobile Advertising wird vorwiegend Software für das YOC Media Network und YOC Performance Network entwickelt, die im Rahmen der Leistungserbringung eingesetzt wird. Die Ansatzkriterien des IAS 38 sind erfüllt. Aktiviert werden die direkt zurechenbaren Einzelkosten als Herstellungskosten für selbst erstellte Software. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgt auf Basis von geleisteten Arbeitstagen, bewertet mit Tagessätzen je Mitarbeiter. Die Kosten für die Forschung und Entwicklung neuer Produkte und technischer Innovationen im Geschäftsjahr 2012 betragen insgesamt 332 TEUR (2011: 560 TEUR). 5.3 Sonstige betriebliche Erträgescroll
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Anpassung der Kaufpreisverpflichtungen für die MobilADdict in Höhe von TEUR 162 (siehe Punkt 4) hervorzuheben. Die Erträge aus der Vermietung von Büroräumen betreffen Erträge aus der erstmaligen Untervermietung eines Büros in London in Höhe von 78 TEUR. Die Position der Erträge aus der Ausbuchung von Personalverbindlichkeiten enthält insbesondere Erträge aus der Ausbuchung von im Vorjahr erfassten Verbindlichkeiten für Boni. In den übrigen Erträgen sind Erträge aus der Erstattung sonstiger Steuern aus Vorjahren sowie Erträge aus Baukostenzuschüssen enthalten. 5.4 MaterialaufwandDer Materialaufwand für bezogene Leistungen in Höhe von 16.151 TEUR (2011: 13.565 TEUR) enthält im Wesentlichen Kosten für die Infrastruktur zur Leistungserbringung sowie für Publishervergütungen. scroll
5.5 Personalaufwandscroll
Die Erhöhung des Personalaufwands im Geschäftsjahr 2012 um 2.073 TEUR auf 7728 TEUR resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der durchschnittlichen Anzahl von Mitarbeitern um 22 Personen im Rahmen der Fokussierung auf das Kerngeschäft sowie aus höheren Verpflichtungen zu Abfindungszahlungen. In den sozialen Abgaben sind Beiträge in Höhe von 13 TEUR (2011: 9 TEUR) für Direktversicherungen und Beiträge zur gesetzlichen /staatlichen Rentenversicherung (beitragsorientierter Plan) in Höhe von 184 TEUR (2011: TEUR 134) enthalten. Die Position Löhne und Gehälter enthält Aufwendungen für das Aktienoptionsprogramm, das im Geschäftsjahr 2009 eingeführt wurde, in Höhe von 139 TEUR (2011: 161 TEUR). scroll
5.6 Sonstige betriebliche AufwendungenDie Position der laufenden Kosten des Geschäftsbetriebs umfasst im Wesentlichen Aufwendungen für Miete, Leasing und Nebenkosten in Höhe von 704 TEUR (2011: 403 TEUR). Der Anstieg in Höhe von 301 TEUR resultiert aus der zusätzlichen Anmietung von Büroräumen zu Beginn des Jahres 2012. Des Weiteren sind Aufwendungen für Reparaturen, Wartung und Instandhaltung von Betriebs- und Geschäftsausstattung und Software in Höhe von 87 TEUR (2011: 66 TEUR) sowie Aufwendungen für Beiträge, Versicherungen und Abgaben in Höhe von 71 TEUR (2011: 63 TEUR) enthalten. Die Rechts- und Beratungskosten beinhalten unter anderem Aufwendungen für gesellschaftsrechtliche Beratung in Höhe von 123 TEUR (2011: 10 TEUR) und für Steuerberatung in Höhe von 105 TEUR (2011: 72 TEUR). Des Weiteren sind Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung in Höhe von 256 TEUR (2011: 232 TEUR) enthalten. Die Position Marketing, Kommunikation, Mediaschaltung beinhaltet im Wesentlichen Kosten für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit in Höhe von 229 TEUR (2011: 422 TEUR) sowie Kosten für Kommunikation in Höhe von 191 TEUR (2011: 127 TEUR). Im Geschäftsjahr erfolgte unter gleichzeitiger Anpassung des Vorjahres die Umgliederung der Agenturprovisionen in die Erlösschmälerungen. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem Aufwendungen für sonstige Steuern aus Vorjahren in Höhe von 154 TEUR (2011: 14 TEUR), Aufwendungen aus der Vergütung des Aufsichtsrats in Höhe von 74 TEUR (2011: 38 TEUR), Nebenkosten des Geldverkehrs in Höhe von 44 TEUR (2011: 35 TEUR), sowie Aufwendungen für Lizenzen und Konzessionen in Höhe von 6 TEUR (2011: 7 TEUR). scroll
5.7 ZinsenDie Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen aus Darlehensverträgen. Zinsaufwendungen aus Darlehensverträgen, die eine Endfälligkeit von mehr als einem Jahr aufweisen, werden innerhalb der Position der Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten ausgewiesen. Durch den Ansatz von beizulegenden Zeitwerten der variablen Kaufpreiskomponenten von Unternehmenserwerben werden die damit in Zusammenhang stehenden Verbindlichkeiten auf den Zeitpunkt des Unternehmenserwerbes abgezinst. Die Folgebewertung (Aufzinsung) führte im Geschäftsjahr zu einem Zinsaufwand in Höhe von 14 TEUR (2011: 19 TEUR). Die Zinsaufwendungen aus langfristigen Verbindlichkeiten beinhalten zudem einen Betrag in Höhe von 10 TEUR (2011: 12 TEUR), der auf langfristiges Finanzierungsleasing entfällt. scroll
5.8 Steuern vom Einkommen und vom ErtragDer Steueraufwand des Geschäftsjahres 2012 setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Die tatsächlichen Ertragsteuern setzen sich aus Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Solidaritätszuschlag sowie den ausländischen Einkommen- und Ertragsteuern zusammen. Bei den tatsächlichen Ertragsteuern im Inland handelt es sich sämtlich um periodenfremde Steueraufwendungen. Die erfolgswirksam erfassten latenten Steuern gliedern sich wie folgt: scroll
Die erfolgswirksam verbuchten latenten Steuern betragen für das Geschäftsjahr insgesamt 703 TEUR (2011: -2.019 TEUR). Der Steueraufwand in Höhe von 1.694 TEUR resultiert aus der Wertminderung von aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge. In der Position der erfolgswirksam erfassten latenten Steuern sind Effekte in Höhe von 40 TEUR enthalten, die aus der erfolgswirksamen Auflösung ursprünglich erfolgsneutral gebildeter latenter Steuern resultieren. Die folgende Tabelle zeigt die Überleitungsrechnung vom erwarteten zum tatsächlich ausgewiesenen Steueraufwand: scroll
Der erwartete Steueraufwand ergibt sich aus der Multiplikation des Konzernergebnisses vor Steuern mit dem Steuersatz der Muttergesellschaft in Höhe von 30,72% (2011: 30,61%). Der relevante Steuersatz berechnet sich nach den zum Abschlussstichtag gültigen steuerlichen Vorschriften. Die Körperschaftsteuer, der Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer werden entsprechend berücksichtigt. Es wurden folgende aktive und passive latente Steuern auf Differenzen sowie auf Verlustvorträge gebildet: scroll
Die Bilanzierung latenter Steuern für deutsche Sachverhalte erfolgt unter Verwendung eines Körperschaftsteuersatzes von 15% sowie eines Solidaritätszuschlages von 5,5%. Der Gewerbesteuersatz berechnet sich aus 3,5% Messzahl und dem jeweiligen gemeindespezifischen Hebesteuersatz. Latente Steuern auf Bilanzposten bei den ausländischen Beteiligungen werden unter Beachtung der für die jeweilige Gesellschaft geltenden steuerlichen Verhältnisse angesetzt. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden unter Berücksichtigung der künftigen Realisierbarkeit angesetzt. Zum 31. Dezember 2012 sind aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 12.040 TEUR nicht angesetzt (2011: 1.417 TEUR). Die Verlustvorträge entfallen in Höhe von 1.630 TEUR auf nicht fortgeführte Geschäftsbereiche. Der nach IAS 12.82 anzugebende Betrag der aktiven latenten Steuern, der auf fortgeführte Geschäftsbereiche entfällt, beträgt 670 TEUR (2011: 1.071 TEUR) und kann voraussichtlich planmäßig durch entsprechende zukünftige Gewinne realisiert werden. Die steuerlichen Verlustvorträge in Deutschland sind zeitlich unbegrenzt nutzbar. Die Steuerforderungen in Höhe von 44 TEUR (2011: 15 TEUR) sind dem fortgeführten Geschäftsbereich zuzuordnen und beinhalten folgende Positionen: scroll
Die Steuerschulden belaufen sich zum 31. Dezember 2012 auf 158 TEUR (2011: 257 TEUR). 5.9 Ergebnis je AktieDas Grundkapital ist zum 31. Dezember 2012 auf 2.380.000 Stück (2011: 1.915.000 Stück) auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie aufgeteilt. Bei der Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie wird das den Inhabern von Stammaktien der YOC AG zuzurechnende Ergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl von Stammaktien, die sich während des Jahres im Umlauf befinden, geteilt. Die Beträge, die der Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie und des bereinigten Ergebnisses zugrunde gelegt werden, berechnen sich wie folgt: scroll
5.10 SegmentberichterstattungDie Segmentberichterstattung erfolgt auf Grundlage der internen Managementstruktur. Der Konzern gliedert sich in folgende berichtspflichtige Geschäftssegmente: 1. Media 2. Mobile Technology (nicht fortgeführter Geschäftsbereich) Dem Segment Media sind die Produktbereiche Mobile Advertising und Affiliate Marketing zugeordnet. Der Produktbereich Mobile Advertising umfasst die Vermarktung mobiler Internetseiten und Applikationen auf Tausender-Kontakt-Preis (TKP)-, Reichweiten- und Performance-Basis. Im Produktbereich Affiliate Marketing wird eine internetbasierte unabhängige Plattform betrieben, in der Werbetreibende und Vertriebspartner zusammengeführt werden. Dem Segment Mobile Technology sind die Produktbereiche Mobile Marketing und Mobile Internet zugeordnet. Unter den Bereich Mobile Technology fällt die Lizensierung und Implementierung technologischer Produkte zur zielgerichteten Kommunikation über mobile Endgeräte. Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse der einzelnen Segmente. Als Ergebnisgröße wird dabei gemäß der internen Berichtsstruktur das EBITDA herangezogen: scroll
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der berichtspflichtigen Segmente folgen den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses. Das EBITDA lässt sich wie folgt auf das Ergebnis nach Steuern überleiten: scroll
Der Außenumsatz im Segment Media entfällt in Höhe von 9.119 TEUR (2011: 9.935 TEUR) auf Deutschland, dem Ausland sind 12.601 TEUR (2011: 9.144 TEUR) zuzuordnen. Vom Auslandsumsatz entfallen 5.901 TEUR (2011: 4.336) auf das Vereinigte Königreich. Umsätze werden grundsätzlich dem Land zugeordnet, in dem die Leistungserbringung erfolgt. Ist eine solche Zuordnung nicht möglich, wird der Umsatz dem Land zugeordnet, aus dem die Leistungserbringung beauftragt wird. Von den langfristigen Vermögenswerten entfallen 765 TEUR (2011: 6.136 TEUR) auf das Ausland und 3.007 TEUR (2011: 13.934 TEUR) sind Deutschland zuzuordnen. 5.11 Sonstiges ErgebnisDas sonstige Ergebnis enthält im Geschäftsjahr 2012 Veränderungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von -24 TEUR (2011: -25 TEUR). Im Geschäftsjahr 2012 sind keine Beträge ergebniswirksam über die Gewinn- und Verlustrechnung aufgelöst worden. 6. Erläuterungen zu den einzelnen Bilanzposten6.1 SachanlagenDie Sachanlagen umfassen im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung und IT-Infrastruktur wie beispielsweise Server Systeme. Zum 31. Dezember 2012 weist die Konzernbilanz einen Bestand an Sachanlagen in Höhe von 680 TEUR (2011: 1.176 TEUR) aus. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen betragen für das Geschäftsjahr 432 TEUR (2011: 328 TEUR). Verfügungsbeschränkungen oder Restriktionen für einzelne Sachanlagen liegen nicht vor. Ebenso sind keine Sachanlagen verpfändet oder in anderer Art und Weise als Sicherheit begeben worden. Die Entwicklung der Sachanlagen im Geschäftsjahr 2012 stellt sich wie folgt dar: scroll
6.2 Geschäfts- oder FirmenwertDie Entwicklung des Geschäfts- oder Firmenwertes stellt sich folgendermaßen dar: scroll
Die Veränderung des Geschäfts- oder Firmenwertes ergibt sich im Geschäftsjahr 2012 im Wesentlichen aus dem zusätzlich durchgeführten Wertminderungstest der MobilADdict SAS (Region Frankreich im Segment Media) aufgrund des Wegfalls von wichtigen Kunden. Dies führt zu einer vollständigen Wertberichtigung des Geschäfts- oder Firmenwertes der MobilADdict SAS in Höhe von 1.532 TEUR. Im Zuge dessen wurde zusätzlich der Kundenstamm in Höhe von 1.488 TEUR vollständig wertberichtigt. Aus der Anpassung von variablen Kaufpreiskomponenten im Rahmen der in 2011 erfolgten Akquisition der MobilADdict SAS wird ein Zugang in Höhe von 141 TEUR ausgewiesen (siehe auch Kapitel 4 "Akquisitionen"). Mit Klassifizierung des Segments Mobile Technology als nicht fortgeführten Bereich erfolgt die Bewertung zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten. Der damit verbundene Verlust enthält die Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwertes des Segments in Höhe von 800 TEUR. Die regelmäßig vorzunehmende Beurteilung von bedingten Kaufpreisverbindlichkeiten führte in 2012 zur Anpassung der variablen Kaufpreise aus dem Erwerb der YOC Spain, S.L. Im Geschäftsjahr 2012 sind die Bedingungen zur Erreichung der in Aktienpaketen vereinbarten variablen Kaufpreiskomponente nicht erfüllt. Die Anpassung des variablen Kaufpreises erfolgte gemäß des zum Akquisitionszeitpunkt verpflichtend anzuwendenden IFRS 3 (2004) über eine Anpassung des Geschäfts- oder Firmenwertes in Höhe von 22 TEUR. Zur Durchführung des Werthaltigkeitstests sind die Geschäfts- oder Firmenwerte denjenigen Zahlungsmittel generierenden Einheiten (Berichtseinheiten) zugeordnet, die erwartungsgemäß von den Synergien der Unternehmenserwerbe profitieren. Diese Berichtseinheiten repräsentieren die unterste Ebene, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für Zwecke der Unternehmenssteuerung überwacht wird. Sie entsprechen dem Segment Mobile Technology (nicht fortgeführter Geschäftsbereich) sowie den Regionen Deutschland, UK, Frankreich, Spanien und Österreich im Segment Media. Die Prüfung der Werthaltigkeit erfolgt durch Ermittlung des Nutzungswertes der Berichtseinheiten anhand geschätzter zukünftiger Cash-Flows, die aus der Mittelfristplanung abgeleitet werden. Die Mittelfristplanung basiert auf vergangenheitsbezogenen Erfahrungswerten und berücksichtigt geschäftssegmentspezifische Marktwachstumserwartungen. Der Planungshorizont der Mittelfristplanung beträgt fünf Jahre, vorausgesetzt das Geschäft wird fortgeführt. Die Zahlungsströme nach diesem Fünfjahreszeitraum werden unter Nutzung einer Wachstumsrate von 2% (2011: 2%) extrapoliert, die das angenommene durchschnittliche Marktwachstum der jeweiligen Berichtseinheiten nicht überschreitet. Die Diskontierungssätze werden auf Basis der branchenüblichen durchschnittlichen gewichteten Kapitalkosten ermittelt und betragen im aktuellen Geschäftsjahr 9,5% vor Steuern für den Detailplanungszeitraum und 75% vor Steuern für die ewige Rente (2011: 9,6% bzw. 7,8%). Bis auf die oben aufgeführten Wertminderungen ergaben die Wertminderungstests keinen weiteren Wertminderungsbedarf der Geschäfts- oder Firmenwerte. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Zuordnung der Geschäfts- oder Firmenwerte auf die Geschäftssegmente: scroll
Von dem Geschäfts- oder Firmenwert im Segment Media entfallen 1.188 TEUR auf Deutschland und 452 TEUR auf Spanien. 6.3 Sonstige immaterielle VermögenswerteDer Bestand an sonstigen immateriellen Vermögenswerten zum 31. Dezember 2012 in Höhe von 757 TEUR (2011: 7.175 TEUR) setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer wurden im Berichtsjahr in voller Höhe mit 572 TEUR wertberichtigt. Die ursprüngliche Bewertung der Marke adbutler wie auch die in den Folgejahren durchgeführten Wertminderungstests erfolgten nach dem Lizenzpreisanalogieverfahren. Auf die markenrelevanten Umsätze wurde letztmalig in 2011 eine Lizenzrate in Höhe von 1% angesetzt. Die Diskontierungssätze für 2011 betrugen zwischen 7,8% und 9,6% vor Steuern. Die Marke adbutler wurde in 2012 aufgrund der Entscheidung des Managements, diese nicht mehr zu nutzen, in voller Höhe über 546 TEUR wertgemindert. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer umfassen die folgenden Positionen: scroll
Die bereits fertig gestellten Teile der Software, die zu Herstellungskosten in Höhe von 165 TEUR (2011: 3.198 TEUR) bewertet sind, werden planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Aus der Verkürzung der Nutzungsdauern bei in Vorjahren aktivierter selbst erstellter Software resultiert ein Anstieg der Wertminderungen im Segment Media um 68 TEUR. Zum 31. Dezember 2012 betragen die verbleibenden Nutzungsdauern zwischen 1,0 bis 3,0 Jahren (2011: zwischen 2,75 bis 5,75 Jahren). Software, die in dem geplanten Produktportfolio keine weitere Anwendung findet und damit für die YOC-Gruppe künftig keinen wirtschaftlichen Nutzen generieren wird, wurde in Höhe von 782 TEUR im Segment Media sowie 433 TEUR im nicht fortgeführten Bereich im Wert gemindert. Die Kundenstämme in Höhe von 457 TEUR (2011: 3.175 TEUR) umfassen die im Zuge der Akquisitionen der Tochtergesellschaften erworbenen Kundenstämme. Aufgrund des Wegfalls wichtiger Kunden wurde der Kundenstamm der MobilADdict SAS vollständig in Höhe von 1.488 TEUR wertberichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen auf sonstige immaterielle Vermögenswerte betragen für das Geschäftsjahr 1.054 TEUR (2011: 1.412 TEUR), davon im Segment Media 623 TEUR und im nicht fortgeführten Bereich 431 TEUR. Verfügungsbeschränkungen oder Restriktionen für einzelne sonstige immaterielle Vermögenswerte liegen nicht vor. Ebenso sind keine sonstigen immateriellen Vermögenswerte verpfändet oder sonst wie als Sicherheit begeben worden. Die Entwicklung der sonstigen immateriellen Vermögenswerte stellt sich wie folgt dar: scroll
6.4 Forderungen und sonstige VermögenswerteForderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum 31. Dezember 2012 in Höhe von 4.829 TEUR (2011: 8.606 TEUR). Sie setzen sich folgendermaßen zusammen: scroll
Die Wertberichtigungen, die auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet wurden, haben sich wie folgt entwickelt: scroll
Das Forderungsmanagement trägt durch eine kontinuierliche Analyse des Forderungsbestands einer ausgeglichenen Altersstruktur der Forderungen Rechnung. Eine Detailanalyse erfolgt bei Forderungen, die älter als 60 Tage sind. Sollten Hinweise auf die Notwendigkeit einer Einzelwertberichtigung bereits früher vorliegen, werden die betroffenen Forderungen entsprechend wertgemindert. Die folgende Tabelle zeigt die Analyse der Altersstruktur der zum Stichtag im Bestand befindlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: scroll
Unter den sonstigen Vermögenswerten in Höhe von 282 TEUR (2011: 314 TEUR) sind unter anderem Vorauszahlungen in Höhe von 79 TEUR (2011: 140 TEUR), Forderungen gegen Finanzämter aus Umsatzsteuern in Höhe von 52 TEUR, debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 29, geleistete Kautionen in Höhe von 18 TEUR sowie Forderungen gegen Mitarbeiter in Höhe von 4 TEUR ausgewiesen. Die Vorauszahlungen sind unter anderem für Versicherungen, Mitgliedsbeiträge, Mieten und Lizenzen geleistet worden. Wertminderungen von sonstigen Vermögenswerten haben sich wie im Vorjahr nicht ergeben. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögenswerte sind kurzfristige Posten. Besondere Ausfallrisiken oder Konzentrationen von Ausfallrisiken bei den Forderungen der YOC-Gruppe bestehen - wie im Vorjahr - nicht. Die oben dargestellten Buchwerte spiegeln das maximale Ausfallrisiko des Konzerns für solche Forderungen und Vermögenswerte wider. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren zum 31. Dezember 2012 2.090 TEUR als Sicherheit für Kredite in Höhe von 3.494 TEUR begeben. 6.5 WertpapiereZum 31. Dezember 2012 verfügt die YOC-Gruppe über Wertpapiere mit einem Zeitwert in Höhe von 14 TEUR (2011: 27 TEUR). 6.6 Kassenbestand,Guthaben bei Kreditinstituten und SchecksDie liquiden Mittel umfassen sämtliche Bank- und Kassenbestände sowie kurzfristige Festgeldanlagen und Schecks in Höhe von insgesamt 236 TEUR (2011: 1.571 TEUR). Die Guthaben bei verschiedenen Banken waren zum Stichtag mit Zinssätzen zwischen 0% und 0,5% verzinst. Bankkonten, die in Fremdwährungen geführt werden, wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. Zum 31. Dezember 2012 waren keine liquiden Mittel als Sicherheit begeben worden. 6.7 EigenkapitalIm Berichtsjahr hat die YOC AG Kapitalerhöhungen in Höhe von insgesamt 465.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 EUR je Aktie zur Stärkung der Eigenkapitalbasis vorgenommen. Im dritten Quartal erfolgte die Ausgabe der 1. Tranche mit 275.000 Stückaktien zu 6,50 EUR pro Aktie, im vierten Quartal die der 2. Tranche mit 190.000 Stückaktien zu 7,00 EUR pro Aktie. Damit erhöhte sich die Anzahl der Aktien der Gesellschaft von 1.915.000 Stück auf 2.380.000 Stück. Von den 2.380.000 Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 EUR werden 4.000 Stück von der YOC AG als eigene Aktien gehalten (siehe hierzu Erläuterungen weiter unten). Der Ausweis der eigenen Aktien erfolgt als Absetzung vom gezeichneten Kapital. Der Vorstand kann mit Genehmigung durch den Aufsichtsrat über ein genehmigtes Kapital in Höhe von 479 TEUR bis zum 05. Juni 2016 verfügen. Das genehmigte Kapital berechtigt einmalig oder mehrfach zur Erhöhung des Grundkapitals durch die Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Aktionärsstruktur der YOC AG zum 31. Dezember 2012: scroll
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Die Beteiligung der DIH Deutsche Industrie
Holding GmbH ist Herrn Peter Zühlsdorff zuzurechnen Bereits im Geschäftsjahr 2009 wurde ein bedingtes Kapital geschaffen, um dem Management und Mitarbeitern der Gesellschaft und ihrer verbundenen Unternehmen erstmalig Bezugsrechte im Rahmen des Aktienoptionsprogrammes zu gewähren. Vom Gesamtvolumen in Höhe von 175.000 der möglichen Bezugsrechte dürfen 115.500 Stückaktien, das heißt bis zu 66% des Gesamtvolumens, an Mitglieder des Vorstands der YOC AG gewährt werden. Mitarbeitern der YOC AG sowie Mitarbeitern verbundener Unternehmen dürfen insgesamt 59.500 Stückaktien, das heißt bis zu 34% des Gesamtvolumens, gewährt werden. Jedes Bezugsrecht berechtigt zum Bezug einer Stückaktie der YOC AG zum Ausübungspreis. Der Ausübungspreis entspricht 100% des ungewichteten durchschnittlichen Xetra-Schlusskurses der YOC-Aktie an den letzten acht Börsenhandelstagen vor Beginn des Erwerbszeitraums, in dem die Bezugsrechte gewährt werden, mindestens aber dem Schlusskurs der Aktie am Tag der Ausgabe der Bezugsrechte. Die Bezugsrechte dürfen ausschließlich während bestimmter Ausübungszeiträume ausgeübt werden, erstmalig jedoch frühestens drei Jahre ab Gewährung, letztmalig im Jahr 2017. Die Ausübung der Bezugsrechte ist dabei an eine Steigerung des Börsenkurses der YOC-Aktie im dritten Jahr seit der jeweiligen Ausgabe der Bezugsrechte von mindestens 15%, im vierten Jahr von mindestens 20% und im fünften Jahr von mindestens 25% gebunden. Zudem muss der Ausübende seit Gewährung der Bezugsrechte in einem ungekündigten Anstellungsverhältnis mit der YOC AG oder einem ihrer verbundenen Unternehmen stehen. Das Recht zur Ausübung der Bezugsrechte bleibt dann erhalten, wenn die Beendigung des Anstellungsverhältnisses auf einer dauerhaften Erkrankung, Erwerbsunfähigkeit, Ruhestand, der einvernehmlichen Aufhebung des Anstellungsverhältnisses oder aufgrund von Elternzeit beruht. Für verfallene Bezugsrechte aufgrund von Kündigungen können neue Bezugsrechte im Rahmen des Gesamtvolumens gewährt werden. Im Falle eines Übernahmeangebots für die Aktien der YOC AG nach §§ 29, 35 WpÜG können die Bezugsrechte in einem zusätzlichen Ausübungszeitraum ausgeübt werden, sofern die gesetzliche Wartefrist von zwei Jahren gewahrt bleibt. Nachfolgende Tabelle veranschaulicht die Anzahl und die gewichteten durchschnittlichen Ausübungspreise (GDAP) sowie die Entwicklung der Aktienoptionen während des Geschäftsjahres: scroll
Zum 31. Dezember 2012 beläuft sich die gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit auf 0,8 Jahre (2011: 1,25 Jahre). Der gewichtete durchschnittliche beizulegende Zeitwert der Optionen zum Bilanzstichtag beläuft sich auf 4,98 EUR (2011: 5,17 EUR). Die Ausübungspreise für zum Ende des aktuellen Geschäftsjahres ausstehende Optionen liegen in der Bandbreite zwischen 7,37 EUR und 35,90 EUR. Im Geschäftsjahr wurden 21.875 Optionen von Mitarbeitern des nicht fortgeführten Geschäftsbereichs zum aktuellen gutachterlich ermittelten Zeitwert zurückgekauft. Der Aufwand für den restlichen Erdienungszeitraum dieser Optionen wurde vorgezogen und im Berichtsjahr vollständig erfasst. Der beizulegende Zeitwert der Aktienoptionen ermittelt sich durch Monte-Carlo-Simulation unter Zugrundelegung folgender Annahmen: scroll
Die Volatilität wurde in den Vorjahren anhand historischer Aktienkursbewegungen einer Gruppe von Unternehmen, die mit der YOC AG vergleichbar sind, ermittelt. Zum 31. Dezember 2012 umfasst die Kapitalrücklage einen Betrag in Höhe von 17.585 TEUR (2011: 15.014 TEUR). Die Veränderung der Kapitalrücklage ergibt sich zum einen aus der Erfassung des Aufgeldes aus den Kapitalerhöhungen abzüglich der zurechenbaren Kosten in Höhe von insgesamt 2.562 TEUR. Zum anderen wurden der Kapitalrücklage gemäß IFRS 2 Verpflichtungen in Höhe von 9 TEUR (2011: 161 TEUR) im Rahmen des Aktienoptionsprogrammes zugeführt. Die Gewinnrücklagen zeigen die kumulativen Ergebnisse der abgelaufenen Geschäftsjahre und weisen zum 31. Dezember 2012 einen Betrag in Höhe von -17.299 TEUR aus (2011: -5.955 TEUR). Die Entwicklung der Rücklagen ist der Eigenkapitalveränderungsrechnung zu entnehmen. Im Geschäftsjahr 2012 hält die YOC AG unverändert zum Vorjahr 4.000 Stück eigene Aktien, bewertet zu durchschnittlich 12,56 EUR, im Bestand. 6.8 RückstellungenDie Rückstellungen setzen sich folgendermaßen zusammen: scroll
Zum 31. Dezember 2012 weist die YOC-Gruppe Rückstellungen in Höhe von insgesamt 127 TEUR (2011: 200 TEUR) aus. Davon ist ein Betrag in Höhe von 52 TEUR (2011: 39 TEUR) als langfristig zu klassifizieren. Die Position der langfristigen Rückstellungen enthält im Wesentlichen die Rückstellungen für Archivierung. Sie ergeben sich aus der Pflicht der Aufbewahrung von Unternehmensunterlagen. Die Abzinsung erfolgt anhand der von der Bundesbank veröffentlichen Zinssätze für die jeweiligen Restlaufzeiten. Dieser beträgt in 2012 durchschnittlich 4,25% (2011: 4,39%). Ein Betrag in Höhe von 75 TEUR (2011: 161 TEUR) wird als kurzfristig ausgewiesen und betrifft sonstige Rückstellungen aus der Verpflichtung für Prämienzahlungen im Rahmen der Akquisition der MobilADdict. Der Rückgang der Position liegt im Wegfall der Rückstellungen für Umsatzsteuer aus Vorjahren (2011: 66 TEUR) begründet. 6.9 VerbindlichkeitenZum 31. Dezember 2012 betragen die Verbindlichkeiten der YOC-Gruppe insgesamt 16.123 TEUR (2011: 18.834 TEUR). Sie umfassen erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten und Steuerverbindlichkeiten, sonstige Verbindlichkeiten sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten. Zum 31. Dezember 2012 bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.868 TEUR (2011: 4.379 TEUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2012 in Höhe von insgesamt 2.335 TEUR (2011: 3.022 TEUR) beinhalten kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 2.045 TEUR (2011: 2.919 TEUR). Sie setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die Verbindlichkeiten aus Personalangelegenheiten umfassen hauptsächlich Verbindlichkeiten aus Abfindungen in Höhe von 455 TEUR (2011: 199 TEUR), Verbindlichkeiten gegenüber Personal aus abgegrenzten Bonus- und Provisionsansprüchen in Höhe von 346 TEUR (2011: 972 TEUR), Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern, Verpflichtungen gegenüber der Berufsgenossenschaft und Verpflichtungen zur Schwerbehindertenausgleichsabgabe in Höhe von 162 TEUR (2011: 294 TEUR) sowie Verpflichtungen für nicht in Anspruch genommene Urlaubstage in Höhe von 59 TEUR (2011: 116 TEUR). Die Position der übrigen sonstigen Verbindlichkeiten enthält im Wesentlichen in Höhe von 113 TEUR (2011: 127 TEUR) Verbindlichkeiten aus einem gewährten Baukostenzuschuss für die Büroräume der YOC AG, wovon ein Betrag in Höhe von 97 TEUR (2011: 103 TEUR) als langfristige sonstige Verbindlichkeit in der Bilanz ausgewiesen ist. Die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2012 in Höhe von insgesamt TEUR 4.324 (2011: 4.600 TEUR) beinhalten kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.288 (2011: 4.386 TEUR). Sie setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die Position der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten umfasst im aktuellen Geschäftsjahr im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus nicht erhaltenen Eingangsrechnungen. Darin enthalten sind Verpflichtungen für Abschluss- und Prüfungskosten der YOC AG in Höhe von 120 TEUR (2011: 115 TEUR). Des Weiteren sind in dieser Position Verbindlichkeiten aus Überzahlungen von Kunden in Höhe von 80 TEUR (2011: 286 TEUR) enthalten. Die Finanzschulden in Höhe von 3.494 TEUR (2011: 3.126 TEUR) setzen sich zum 31. Dezember 2012 wie folgt zusammen: scroll
Die YOC-Gruppe hat zum 31. Dezember 2012 die auferlegten Financial Covenants der darlehensgewährenden Banken nicht erfüllt. Somit ist gemäß IAS 1.74 der langfristige Anteil der betroffenen Darlehen analog zum Vorjahr als kurzfristig auszuweisen. Die YOC-Gruppe geht zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses davon aus, dass die darlehensgewährenden Banken eine vorzeitige Rückzahlung der Darlehen nicht verlangen werden. Ein entsprechender Kündigungsverzicht der Darlehensgeber ist gegenüber der YOC-Gruppe nach dem Bilanzstichtag, jedoch vor Fertigstellung des Konzernabschlusses schriftlich erklärt worden (siehe Punkt 10.2 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag). Im Geschäftsjahr 2012 wurde das Darlehen (1.598 TEUR), das im Zuge der Finanzierung der Akquisition der Sevenval GmbH aufgenommen wurde, prolongiert. Die Laufzeit des Darlehens verlängert sich um ein halbes Jahr und endet zum 31. März 2014. Der YOC AG steht eine von der Geschäftsbank gewährte Kreditlinie in Höhe von 1.000 TEUR zur Verfügung. Zum Bilanzstichtag ist die Kreditlinie mit 958 TEUR in Anspruch genommen worden. Im Rahmen der in den Geschäftsjahren 2007 und 2008 abgeschlossenen Kreditverträge vereinbarte die YOC AG zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses eine Zinssicherung über jeweils 100% des Kreditvolumens mit Hilfe zweier Zinsswaps. Die jeweilige Laufzeit der Zinsswaps endete zum 30. September 2012 beziehungsweise zum 29. Februar 2012. Durch die Zinsswaps ergaben sich wirtschaftliche Zinssätze von 5,48% (2011: 5,48%) für das zum 29. Februar 2012 abgelöste Darlehen (2011: 93 TEUR) sowie von 5,30% (2011: 5,30%) für das langfristige Darlehen in Höhe von 1.598 TEUR (2011: 1.595 TEUR). Sicherungsbeziehungen werden nicht bilanziert. Insgesamt stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten während des Geschäftsjahres um 368 TEUR (2011: -1.707 TEUR). 6.10 Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum 31. Dezember 2012 bestehen finanzielle Verpflichtungen für ausstehende Leasingraten aus Büromieten sowie Leasing von Betriebs- und Geschäftsausstattung und Kraftfahrzeugen. Von den Leasingverpflichtungen aus Operating-Leasing sind in den folgenden Jahren zu leisten: scroll
In 2011 wurde ein Anschlussmietvertrag über die Geschäftsräume der YOC AG unterzeichnet. Die Mindestlaufzeit des Mietvertrags beträgt fünf Jahre und endet am 31. Januar 2017. Mietfreie Zeiten werden bei Mietleasing linear über die Vertragslaufzeit als Verminderung der laufenden Mietaufwendungen erfasst. Im Geschäftsjahr 2012 belaufen sich die ergebniswirksam erfassten Mindestleasingzahlungen aus Operating-Leasingverhältnissen des fortgeführten Geschäftsbereichs auf 228 TEUR (2011: 260 TEUR). Leasingverpflichtungen nach IFRIC 4 liegen nicht vor. Der YOC-Konzern hat einen Untermietvertrag für ein Bürogebäude in London abgeschlossen und ist somit Leasinggeber. Zum 31. Dezember 2012 bestehen in Höhe von 205 TEUR Forderungen auf künftige Mietleasingzahlungen aufgrund von unkündbaren Mietleasingverhältnissen (davon 123 TEUR bis zu einem Jahr). Zum 31. Dezember 2012 bestehen darüber hinaus Verpflichtungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen für Mietereinbauten, Büroeinrichtungen und Hardware mit Laufzeiten von bis zu 5 Jahren. Von den Verpflichtungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen in Höhe von 79 TEUR (2011: 158 TEUR) sind in den folgenden Jahren zu leisten: scroll
Der Barwert der Mindestleasingzahlungen stellt sich folgendermaßen dar: scroll
Die Mindestleasingzahlungen lassen sich auf den Barwert wie folgt überleiten: scroll
Die Verpflichtungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen sind in der angegebenen Höhe in den folgenden Bilanzpositionen enthalten: scroll
Der beizulegende Zeitwert der Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen entspricht im Wesentlichen dem Buchwert. Ausleihungen sowie sonstige ähnliche Finanzierungsformen liegen im Geschäftsjahr 2012 nicht vor. 6.11 Sonstige Angaben zu den FinanzinstrumentenDie nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte und Zeitwerte der im Konzernabschluss erfassten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten und deren Kategorisierung gemäß IAS 39: scroll
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Der Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente und der Wertpapiere wird auf Basis marktnaher, direkt ableitbarer Werte (Stufe 2 der Fair Value Bewertung) ermittelt. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt auf Basis der Discounted-Cash-Flow-Methode unter Zugrundelegung des 3-Monats-EURIBOR zum 31. Dezember 2012 (Stufe 3 der Fair Value Bewertung). Die Buchwerte der übrigen finanziellen Vermögenswerte und Schulden stimmen zum Abschlussstichtag nahezu mit den Zeitwerten überein. Die folgende Tabelle zeigt die zukünftigen undiskontierten vertraglich vereinbarten Mittelabflüsse im Zusammenhang mit den Finanzinstrumenten: scroll
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Aufgrund des Verstoßes gegen Financial Covenants der darlehensgewährenden Banken ist der langfristige Anteil der Darlehensverbindlichkeiten als kurzfristig ausgewiesen. Aus diesem Grund sind die langfristigen Tilgungsraten der Darlehen in der Position "fällig bis ein Jahr" eingeordnet. Die YOC-Gruppe verfügt über ein konzernweites Liquiditätsmanagement, mit dem die Liquidität der Konzerngesellschaften täglich überwacht wird. Das maximale Ausfallrisiko besteht zum 31. Dezember 2012 wie im Vorjahr in Höhe der Buchwerte sämtlicher finanzieller Vermögenswerte gegenüber Dritten. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Erträge und Aufwendungen sowie Gewinne und Verluste aus Finanzinstrumenten werden in der nachfolgenden Tabelle dargestellt: scroll
Das Nettoergebnis gem. IFRS 7.20 (a) umfasst Zinsen für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Veränderungen der Wertberichtigungen von Forderungen und Ergebnisse aus der Bewertung von Finanzinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert. Das Gesamtzins-Ergebnis gem. IFRS 7.20 (b) enthält im Wesentlichen aus der Anwendung der Effektivzinsmethode resultierende Zinsaufwendungen sowie Zinsaufwendungen aus Leasingverbindlichkeiten. 7 Erläuterungen zu der Cash-Flow Rechnung7.1 Cash-Flow der einzelnen TätigkeitenOPERATIVER CASH-FLOWDie Ermittlung des operativen Cashflows erfolgt nach der indirekten Methode. Ausgangspunkt für die Ermittlung ist das Ergebnis nach Steuern des abgelaufenen Geschäftsjahres in Höhe von -11.343 TEUR (2011: -7.881 TEUR). Der operative Cash-Flow in Höhe von -2.697 TEUR (2011: 676 TEUR) enthält alle zahlungswirksamen Transaktionen des Geschäftsjahres, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind. CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEITDer Cash-Flow aus Investitionstätigkeit zeigt für das Geschäftsjahr einen Mittelabfluss in Höhe von 1.973 TEUR (2011: 2.919 TEUR). Die Anschaffung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten verursachte im Geschäftsjahr 2012 einen Mittelabfluss in Höhe von 725 TEUR (2011: 545 TEUR). Des Weiteren erfolgten Auszahlungen in Höhe von 660 TEUR (2011: 1.357 TEUR) für die Erstellung von Software. Variable Kaufpreisverbindlichkeiten des in 2011 akquirierten französischen Mobile Advertising Anbieters MobilADdict SAS führten zu Mittelabflüssen in Höhe von 588 TEUR. CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEITDie Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf 3.358 TEUR (2011: -1.774 TEUR). Zur Finanzierung des Unternehmenswachstums und von Investitionen konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich zwei Kapitalerhöhungen mit einem Emissionserlös (Netto) in der Höhe von 3.025 TEUR platziert werden. Aus der planmäßigen Tilgung von Akquisitionsdarlehen in Höhe von 603 TEUR sowie der kurzfristigen Ausschöpfung der Kreditlinie bei der Hausbank in Höhe von 958 TEUR resultiert ein Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Stichtag von 355 TEUR. Die Tilgung von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing verursachte einen Mittelabfluss von 22 TEUR im abgelaufenen Geschäftsjahr. 7.2 FinanzmittelfondsDer Finanzmittelfonds umfasst Schecks, Kassenbestand und Bankguthaben sowie kurzfristige Geldanlagen mit einer Fälligkeit bis zu 90 Tagen, die ein geringes Wertschwankungsrisiko aufweisen. Zum 31. Dezember 2012 betrug der Finanzmittelfonds 260 TEUR (2011: 1.571 TEUR). 8. Nicht fortgeführter GeschäftsbereichDas Segment Mobile Technology wird als nicht fortgeführter Geschäftsbereich (discontinued operations) gemäß IFRS 5 klassifiziert. Die Hauptgruppen der Vermögenswerte und Schulden des nicht fortgeführten Geschäftsbereichs setzen sich zum 31. Dezember 2012 wie folgt zusammen: scroll
Mit der Klassifizierung als zur Veräußerung gehalten wurde das Segment Mobile Technology zum niedrigeren Wert aus vormaligem Buchwert und beizulegendem Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert wurde auf Basis der vorliegenden Kaufangebote geschätzt. Der damit verbundene Verlust in Höhe von 800 TEUR ist als Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwertes der Zahlungsmittel generierenden Einheit Mobile Technology zuzuordnen. Daneben wurden Wertberichtigungen auf selbst erstellte Software in Höhe von 433 TEUR sowie auf aktive latente Steuern in Höhe von 314 TEUR vorgenommen. Der Ergebniseffekt aus der Neubewertung zum beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten beläuft sich auf 1.547 TEUR vor Steuern. Der Cash-Flow des nicht fortgeführten Geschäftsbereiches stellt sich wie folgt dar: scroll
9. Erläuterungen zu den KapitalveränderungenNeben dem in den Gewinnrücklagen erfassten Jahresfehlbetrag in Höhe von 11.343 TEUR wirken sich folgende Sachverhalte auf das Eigenkapital aus: Währungsumrechnungseffekte aus der Konsolidierung der ausländischen Tochtergesellschaften YOC Mobile Advertising Ltd. und Sevenval Ltd. führen zu einer Erhöhung des Eigenkapitals in Höhe von 28 TEUR (2011: 11 TEUR). Die Zuführung von Personalaufwendungen im Rahmen des Aktienoptionsprogramms führte zu einer Erhöhung der Kapitalrücklage um 9 TEUR (2011: 161 TEUR). Im dritten Quartal des Geschäftsjahres erfolgte eine erste Kapitalerhöhung um 275.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu 6,50 EUR pro Aktie und im vierten Quartal eine weitere Kapitalerhöhung um 190.000 Stückaktien zu 7,00 EUR pro Aktie. Dies führte zu einer Erhöhung der Kapitalrücklage um 2.652 TEUR, wobei die direkt zurechenbaren Kosten der Kapitalerhöhung 90 TEUR betrugen. 10. Sonstige Erläuterungen10.1 Haftungsverhältnisse, Gewährleistungen, Eventualverbindlichkeiten und ÄhnlichesFür zum 31. Dezember 2012 bestehende Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, inklusive der in Anspruch genommenen Kreditlinie, in Höhe von 3.494 TEUR sind Sicherheiten im Rahmen einer Globalzession an den inländischen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der YOC AG und der Sevenval GmbH bestellt. Weitere Eventualverbindlichkeiten liegen nicht vor. 10.2 Ereignisse nach dem BilanzstichtagDie YOC AG gab am 18. Januar 2013 bekannt, dass sie weiterhin die strategische Fokussierung des Unternehmens auf das Media Geschäft vorantreibt. Der Vorstand führt intensive Gespräche mit Kaufinteressenten über einen Verkauf des Bereichs Mobile Technology. Den Kaufinteressenten wurde Zugang zum Datenraum gewährt. Vertragsentwürfe wurden mit den Bietern ausgetauscht, um die Verhandlungen weiter voranzutreiben. Im Februar 2013 hat die YOC AG eine Kapitalerhöhung in Höhe von 220.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 EUR je Aktie zur Stärkung der Eigenkapitalbasis vorgenommen. Die Ausgabe erfolgte zu 8,50 EUR pro Aktie. Die YOC-Gruppe konnte zum 31. Dezember 2012 die Financial Covenants der darlehensgewährenden Banken nicht erfüllen. Die Kreditgeber haben nach dem Bilanzstichtag jedoch vor Veröffentlichung des Konzernabschlusses schriftlich den Verzicht auf ihr Kündigungsrecht, welches sich aus der Verletzung der Financial Covenants ergibt, bis zur Vorlage des Konzernabschlusses 2013 erklärt. Das Management der YOC AG hat in 2012 entschieden, die Marke adbutler nicht mehr zu nutzen, woraus eine Wertminderung in Höhe von 546 TEUR resultiert (vgl. Punkt 6.3). Grund ist die beschlossene und im März 2013 zur Eintragung in das Handelsregister angemeldete Umfirmierung der belboon-adbutler GmbH in belboon GmbH. Joachim von Bonin, Vorstandsmitglied der YOC AG, ist mit Wirkung zum 31. März 2013 im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat aus dem Vorstand der YOC AG ausgeschieden. Er gehörte dem Management der YOC AG seit Juni 2010 an. Im Juni 2011 wurde er in den Vorstand der Gesellschaft berufen und war in dieser Position für die Bereiche Finanzen und Controlling, Personal sowie den zentralen Einkauf zuständig. Weitere Ereignisse mit einer wesentlichen Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet. 10.3 Risiko- und ChancenberichtDie Angaben zu Unternehmens- und branchenspezifischen sowie finanzwirtschaftlichen Risiken der YOC-Gruppe sowie deren Management erfolgen im Risikobericht des Konzernlageberichts, welcher Bestandteil der Prüfung durch den Abschlussprüfer ist. 10.4 Angaben zu Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenAls nahe stehende Unternehmen und Personen im Sinne des IAS 24 kommen grundsätzlich Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates der YOC AG sowie deren Familienangehörige sowie von diesem Personenkreis beherrschte Gesellschaften in Betracht. Darüber hinaus gelten als nahestehend Personen in Schlüsselpositionen und deren enge Familienangehörige. Die dkam GmbH, Frankfurt/Main, gewährte der YOC AG im Juli 2012 ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von 200 TEUR zu fremdüblichen Konditionen. Im August 2012 erfolgte die planmäßige Rückzahlung. Dirk Kraus ist Gesellschaftergeschäftsführer der dkam GmbH. Die DIH Deutsche Industrie-Holding GmbH, Frankfurt/Main, gewährte der YOC AG im Juli 2012 ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von 100 TEUR zu fremdüblichen Konditionen. Im August 2012 erfolgte die planmäßige Tilgung. Mit Ausnahme der beschriebenen Geschäftsvorfälle und der im nachfolgenden Abschnitt dargestellten Bezüge des Aufsichtsrates und des Vorstands haben keine weiteren wesentlichen Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2012 stattgefunden. 10.5 Bezüge des Aufsichtsrates und des ManagementsVERGÜTUNG DES VORSTANDSBestellter Vorstand im Geschäftsjahr 2012:Dirk Freytag, Vorstandsvorsitzender seit Dezember 2012 Dirk Kraus, Vorstandsvorsitzender bis September 2012 Alexander Sutter, Mitglied des Vorstands bis Dezember 2012 Jan Webering, Mitglied des Vorstands seit Juli 2008 Joachim von Bonin, Mitglied des Vorstands bis März 2013 Patrick Feller, Mitglied des Vorstands bis Dezember 2012 Die Vergütung des Vorstands der YOC AG enthält im Geschäftsjahr 2012 eine fixe Gehaltskomponente von insgesamt 920 TEUR (2011: 620 TEUR). Eine variable Komponente, welche sich nach dem operativen Ergebnis der YOC-Gruppe bemisst, wurde im aktuellen Geschäftsjahr analog zum Vorjahr nicht vergütet. Im Geschäftsjahr 2009 erhielt der Vorstand 97.965 Stück Bezugsrechte mit einem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung von 403 TEUR im Rahmen des YOC Management Incentive Programms. Im Geschäftsjahr 2011 wurden weitere 16.625 Stück Bezugsrechte mit einem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Gewährung von 170 TEUR gewährt. Im Geschäftsjahr 2012 waren 895 TEUR (2011: 573 TEUR) der laufenden Vorstandsvergütung zahlungswirksam. Im aktuellen und im letzten Jahr wurde keine variable Vergütung gewährt. Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Vergütungskomponenten je Vorstandsmitglied: Vergütung des Vorstands für 2012 (in TEUR)scroll
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inklusive vertragliche Nebenleistungen Als vertragliche Nebenleistung erhielten Herr Dirk Freytag (ab Dezember 2012), Herr Jan Webering sowie Herr Alexander Sutter (bis November 2012) Anspruch auf einen Dienstwagen zur dienstlichen wie privaten Nutzung. Für Herrn Dirk Kraus sind Verbindlichkeiten für Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses in angemessener Höhe erfasst. Der endgültige Betrag ist Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung. Um einen möglichen Schaden aus dem laufenden Rechtsstreit für die Gesellschaft abzuwenden, erfolgen mit Verweis auf IAS 37.92 keine weiteren Angaben. Herr Alexander Sutter erhält 150 TEUR für die Beendigung seiner Tätigkeit, davon waren im Geschäftsjahr 2012 75 TEUR zahlungswirksam. Im Geschäftsjahr 2012 betrug die Gesamtvergütung des Vorstands insgesamt 1.070 TEUR. Darüber hinaus wurden keine Vorschüsse, Kredite, Sicherheitsleistungen, Pensionszusagen oder ähnliche Vorteile an den Vorstand gewährt. Vergütung des AufsichtsratsDie Vergütung des Aufsichtsrats der YOC AG besteht aus einer fixen Vergütung in Höhe von insgesamt 56 TEUR (2011: 38 TEUR) und Sitzungsgeld in Höhe von 18 TEUR (2011: 0 TEUR). Die Aufteilung der Vergütung 2012 auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder ist der folgenden Tabelle zu entnehmen: Vergütung des Aufsichtsrats für 2012 (in TEUR)scroll
Es wurden keine Vorschüsse, Kredite, Sicherheitsleistungen, Pensionszusagen oder ähnliche Vorteile an den Aufsichtsrat gewährt. Ebenso haben Aufsichtsratsmitglieder außerhalb ihrer Aufsichtsratstätigkeiten keinerlei Beratungs- und Vermittlungsleistungen für die YOC-Gruppe erbracht. 10.6 Honorar des WirtschaftsprüfersFür die Dienstleistungen des Abschlussprüfers Ernst & Young (E&Y) sind die folgenden Honorare angefallen: scroll
10.7 Erklärung zum Deutschen Corporate Governance KodexDie Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und wurde den Aktionären der YOC AG auf der Internetseite www.yoc.com im Bereich "Investor Relations" dauerhaft zugänglich gemacht.
Berlin, 9. April 2013 Der Vorstand Dirk Freytag, CEO der YOC AG Jan Webering, Vorstand der YOC AG Versicherung der gesetzlichen Vertreter (gemäß §37y Nr. 1 WpHG i.V.m. §§ 297 Abs. 2 Satz 4 und 315 Abs. 1 Satz 6 HGB)Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Berlin, 9. April 2013 Dirk Freytag, CEO der YOC AG Jan Webering, Vorstand der YOC AG BestätigungsvermerkWir haben den von der YOC AG, Berlin, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlagberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen des Vorstands im Abschnitt "Ausblick" des Konzernlageberichtes hin. Dort wird ausgeführt, dass aufgrund der angespannten Liquiditätssituation der Fortbestand des Unternehmens gefährdet ist. Der angespannten Liquiditätssituation wird im Wesentlichen durch zwei Maßnahmen begegnet. Zum einen erwartet der Vorstand in Bezug auf den Verkauf des Mobile Technology Geschäfts kurzfristig einen Vertragsabschluss. Die aus dem Verkauf in 2013 zufließenden Mittel würden ausreichen, um den voraussichtlichen Liquiditätsbedarf des Unternehmens über Ende 2013 hinaus zu decken. Zum anderen plant der Vorstand weitere Kapitalmaßnahmen, um unerwarteten Verzögerungen beim Verkaufsprozess begegnen zu können. Der Fortbestand des Unternehmens hängt vom Zustandekommen der Veräußerung respektive vom Erfolg dieser Maßnahmen sowie von der Realisierbarkeit der geplanten Geschäftsentwicklung ab.
Berlin, 10. April 2013 Ernst & Young GmbH Dr. Röders, Wirtschaftsprüfer Klemm, Wirtschaftsprüfer VorstandDer Vorstand setzte sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt zusammen (Stand: 31. Dezember 2012): DIRK FREYTAGDirk Freytag wurde im Dezember 2012 zum CEO der YOC AG berufen und ist in dieser Position für die Unternehmensstrategie und Organisation, den Geschäftsbereich Media, sowie für Investor und Public Relations verantwortlich. Vor seinem Wechsel zu YOC war Dirk Freytag in Doppelfunktion als CEO der ADTECH AG und zugleich Senior Vice President bei der AOL Inc. tätig. Dabei hat er die Restrukturierung, den Verkauf an AOL und die dortige Implementierung von ADTECH sowie die Etablierung des Unternehmens in den USA erfolgreich umgesetzt. In der AOL war Dirk Freytag für die Bereiche Produktmanagement für AOL Advertising und ad.com global verantwortlich. JAN WEBERINGJan Webering wurde im Juli 2008 zum Vorstand der YOC AG berufen und ist in dieser Position in Zusammenarbeit mit Alexander Sutter für das Geschäftsfeld Mobile Technology zuständig. Jan Webering verantwortete zuletzt als Vorstandsvorsitzender der Sevenval AG die Bereiche Vertrieb, Marketing und Professional Services. Vor Gründung von Sevenval führte Jan Webering mehrere Unternehmen, darunter die Internetberatung net-consulting. Zuvor absolvierte er sein Studium der Rechtswissenschaften an der Kölner Universität. Der Jurist führte seit Übernahme der Sevenval durch die YOC AG im September 2007 die Geschicke des Unternehmens erfolgreich fort. ALEXANDER SUTTER (bis zum 31.12.2012)Alexander Sutter wurde im Juli 2008 zum Vorstand der YOC AG berufen und ist in dieser Position in Zusammenarbeit mit Jan Webering für das Geschäftsfeld Mobile Technology verantwortlich. Seit 2006 bekleidete er den Posten des Managing Directors mit der Verantwortung für den Produktbereich Mobile Marketing. Zuvor war er als Executive Director für die Akquisition und Betreuung von Großkunden zuständig. Er gehört dem Management des Unternehmens bereits seit dem Gründungsjahr 2001 an. Vor seinem Wechsel zu YOC war Alexander Sutter bei dem in Frankfurt am Main ansässigen Unternehmen Fidelity Investment Services im Bereich des Aufbaus und der Pflege von Kundenbeziehungen tätig. JOACHIM VON BONIN (bis zum 31.03.2013)Joachim von Bonin wurde im Juni 2011 zum CFO der YOC AG berufen und ist in dieser Position für die Bereiche Finanzen & Controlling, Personal sowie den zentralen Einkauf zuständig. Seit seinem Eintritt in das Unternehmen im Juni 2010 agierte er als kaufmännischer Leiter der YOC-Gruppe. Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik und Auslandsaufenthalten in USA, Mexiko und Spanien war Joachim von Bonin zunächst für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG mehrere Jahre im in- und Ausland tätig und hat internationale DAX-Konzerne sowie mittelständische Unternehmen aus verschiedenen Branchen betreut. Vor seinem Wechsel zu YOC hatte er mehrere Leitungspositionen im kaufmännischen Bereich der Heineken Gruppe inne, zuletzt als CFO der Heineken Deutschland GmbH. PATRICK FELLER (bis zum 31.12.2012)Patrick Feller wurde im September 2011 zum Vorstand der YOC AG berufen und ist dabei für die Organisation, Strategie, strategische Personalentwicklung und das Change Management verantwortlich. Patrick Feller studierte Elektrotechnik an Universitäten in Zürich und Tokio. Darüber hinaus absolvierte er den Master of Business Administration an der Harvard University in Boston. Nach seiner Beratertätigkeit bei McKinsey & Co und Goldman Sachs international führte ihn seine berufliche Laufbahn zu HMD Partners LP, London. Dort fungierte Patrick Feller von 2002 bis 2008 als Principal und verantwortete die Transaktions-, strategische und operative Begleitung von europäischen Mittelstandsunternehmen aus den Segmenten Konsumgüter, Luxusgüter und Handel. 2006 bis 2010 war Patrick Feller Sprecher der Geschäftsführung der SinnLeffers GmbH. Seit 2009 ist er als Geschäftsführender Gesellschafter für die DIH -Deutsche Industrie Holding GmbH tätig. AufsichtsratDer Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt zusammen (Stand: 31. Dezember 2012): GERD SCHMITZ-MORKRAMERMandate
PETER ZÜHLSDORFFMandate
OLIVER BORRMANNMandate
Finanzkalender30 Mai 2013Veröffentlichung des Berichts zum 1. Quartal 2013 06 Juni 2013Ordentliche Hauptversammlung 29 August 2013Veröffentlichung des Berichts zum 1. Halbjahr 2013 29 November 2013Veröffentlichung des Berichts zum 3. Quartal 2013 YOC AdressenBerlin (Hauptsitz)YOC AG YOC Mobile Advertising GmbH belboon GmbHKarl-Liebknecht-Straße 1 10178 Berlin Deutschland T + 49 (0) 30 726 162 -0 F + 49 (0) 30 726 162 -222 KölnYOC AG Sevenval GmbHBahnhofsvorplatz 1 50667 Köln Deutschland T + 49 (0) 221 650 07 -0 F + 49 (0) 221 650 07 -65 LondonYOC Ltd. YOC Mobile Advertising Ltd.Holden House 51-57 Rathbone Place London, W1T 1JU Großbritannien T + 44 (0) 20 719 901 10 WienYOC Central Eastern Europe GmbHKaiserstraße 113-115 1070 Wien Österreich T + 43 (0) 1 522 500 6 F + 43 (0) 1 522 500 6 -116 MadridYOC Spain, S.L.Avda. de Manoteras, 10 B - oficina 402 28050 Madrid Spanien T + 34 (0) 913 924 188 F + 34 (0) 913 924 187 ParisMobilADdict SAS96 avenue du Général Leclerc 92100 Boulogne-Billancourt Frankreich T + 33 (0) 1 754 944 -76 ImpressumHerausgeberYOC AG Karl-Liebknecht-Straße 1 10178 Berlin T + 49 (0) 30 726 162 -0 F + 49 (0) 30 726 162 -222 info@yoc.com Registereintragung: Amtsgericht Berlin HRB 77 285 Gesamtkonzept und RedaktionYOC AG T + 49 (0) 30 726 162 -201 F + 49 (0) 30 726 162 -222 ir@yoc.com www.yoc.com Gestaltung und HerstellungVanessa Kalkman DruckDruckhaus Berlin-Mitte Nachdruck nur mit Genehmigung der YOC AG. info@yoc.com www.yoc.com m.yoc.com |
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