![]() YOC AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der YOC AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen des Vorstands im Abschnitt "Ausblick" und im Abschnitt "Finanz- und Treasury Risiken" des Lageberichtes hin. Dort wird ausgeführt, dass aufgrund der angespannten Liquiditätssituation der Fortbestand des Unternehmens gefährdet ist. Der angespannten Liquiditätssituation muss durch verschiedene Maßnahmen entgegengewirkt werden, die die Gesellschaft bereits zum Teil initiiert hat. Zu diesen Maßnahmen bzw. Ereignissen zählen insbesondere:
Der Fortbestand des Unternehmens hängt davon ab, dass die oben genannten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden und der geplante Geschäftsverlauf realisiert werden kann, so dass die entsprechenden Liquiditätszuflüsse wie geplant stattfinden.
Berlin, 20. April 2015 Ernst & Young GmbH Dr. Röders, Wirtschaftsprüfer Klemm, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2014Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für 2014scroll
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2014 seine Aufgaben und Pflichten nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung umfassend und sorgfältig wahrgenommen. Er hat sich intensiv mit der Lage des Unternehmens beschäftigt sowie den Vorstand bei der Leitung der Gesellschaft regelmäßig beraten und dessen Tätigkeit laufend überwacht. Dabei hat er sich von der Recht-, Zweck- und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Die Überwachung bezog sich auch auf angemessene Maßnahmen zu Risikovorsorge und Compliance. Der Aufsichtsrat hat ebenfalls überwacht, dass der Vorstand die ihm nach § 91 Abs. 2 AktG obliegenden Maßnahmen, in geeigneter Form getroffen hat. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden und hat diese ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat hat sich mittels regelmäßiger schriftlicher und mündlicher Berichte des Vorstands pflichtgemäß mit der Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens, dem Geschäftsverlauf, der beabsichtigten Geschäftspolitik und der Unternehmensplanung sowie dem Risikomanagementsystem und dem internen Kontrollsystem befasst. In Bezug auf Entscheidungen oder Maßnahmen des Vorstands, die nach Gesetz oder geltender Geschäftsordnung des Vorstands der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, hat der Aufsichtsrat jeweils nach gründlicher Prüfung der unterbreiteten Unterlagen und nach eingehender Erörterung seine Zustimmung erteilt. Neben zahlreichen Sachthemen, zustimmungspflichtigen Maßnahmen und der Geschäftsentwicklung wurden im Geschäftsjahr 2014 grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, der Finanzierung, eine Anpassung der Unternehmensstrategie an veränderte Rahmenbedingungen, die Konsolidierung des internationalen Geschäftes sowie Personalentscheidungen ausführlich beraten. Kurzfristige, mittelfristige und langfristige Themen wurden gleichermaßen behandelt. Zusammensetzung des AufsichtsratsDie Zusammensetzung des Aufsichtsrats stellte sich im Jahr 2014 dar wie folgt: Nach der Amtsniederlegung zweier Aufsichtsratsmitglieder im Oktober 2013 erfolgte die Neubesetzung der Ämter im Januar 2014. Auf Antrag des Vorstands der YOC AG vom 7. Januar 2014 bestellte das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg gemäß § 104 AktG mit sofortiger Wirkung Herrn Sacha Berlik und Herrn Konstantin Graf Lambsdorff zu Aufsichtsratsmitgliedern der YOC AG. Am 15. Januar 2014 ging der YOC AG der Beschluss des Amtsgerichts zur Bestellung der neuen Aufsichtsratsmitglieder zu. In seiner konstituierenden Sitzung am 16. Januar 2014 wählte der Aufsichtsrat Herrn Dr. Nikolaus Breuel zu seinem neuen Vorsitzenden und Herrn Konstantin Graf Lambsdorff zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Wesentliche Themen der AufsichtsratstätigkeitIm Berichtszeitraum fanden insgesamt sechs Präsenz-Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Zudem gab es weitere telefonische Sitzungen sowie schriftliche Beschlussfassungen des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand der YOC AG kontinuierlich über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und alle wesentlichen Geschäftsvorfälle unterrichtet. Über Vorkommnisse von besonderer Bedeutung wurde der Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen durch den Vorstand informiert. Darüber hinaus führten der Aufsichtsratsvorsitzende und der Vorstand regelmäßig Informations- und Beratungsgespräche. Der Aufsichtsrat machte auch von der Möglichkeit Gebrauch, sich ohne die Anwesenheit des Vorstands zu besprechen. In den Sitzungen und den sonstigen Beschlussfassungen im Jahr 2014 war der Aufsichtsrat jederzeit beschlussfähig und vollständig. Anhaltspunkte für mögliche Interessenkonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern traten im Geschäftsjahr 2014 nicht auf. Vorrangige Aufmerksamkeit widmete der Aufsichtsrat der Restrukturierung der Gesellschaft und in diesem Zusammenhang der strategischen Fokussierung des Unternehmens auf den Geschäftsbereich Mobile Advertising. Im Mittelpunkt stand außerdem der Verkaufsprozess des Geschäftsfelds Affiliate Marketing. Hierbei hat das Kontrollgremium den Vorstand auch zwischen den Aufsichtsratssitzungen fortlaufend beratend begleitet. In seinen Sitzungen vom 16. Januar 2014 und 17. März 2014 beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft in den verschiedenen Ländern. Desweiteren waren die Wirtschaftsplanung für das laufende Geschäftsjahr und in diesem Zusammenhang die Liquiditätsplanung sowie die Entwicklung neuer Produkte und die Personalstruktur Kernthemen. In der Aufsichtsratssitzung vom 10. April 2014 stellten die Wirtschaftsprüfer den aktuellen Stand des Jahres- und Konzernabschlusses der YOC AG vor. Den Abschluss zum 31. Dezember 2013 billigte der Aufsichtsrat in seinem schriftlichen Beschluss vom 09. Juli 2014. Mit Datum 03. Juli 2014 beschloss der Aufsichtsrat, wie zuvor der Vorstand, die Beschlussvorschläge für die ordentliche Hauptversammlung vom 29. August 2014. Mit verschiedenen Beschlüssen bis zur Aufsichtsratssitzung am 30. Juli 2014 ebnete das Gremium den Weg zum Verkauf des Geschäftsfelds Affiliate Marketing im Juli 2014. In seiner vierten Aufsichtsratssitzung im Geschäftsjahr 2014 fasste der Vorstand nochmals alle Details zum Verkauf der den vorgenannten Geschäftbereich repräsentierenden belboon GmbH zusammen. Weitere Themen der Sitzung waren die Liquiditätsentwicklung und die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft in den verschiedenen Ländern, vor allem Großbritannien, Spanien und Frankreich. Die Aufsichtsratssitzungen vom 21. August 2014 und 13. November 2014 hatten als zentrales Thema die strategische Produkt- und Umsatzplanung mit verschiedenen Länderszenarien für 2015. Der positive Verlauf in Deutschland, die sich abzeichnenden Erfolge in Spanien (Akquistion neuer reichweitenstarker Publisher) sowie die Entwicklungen in Österreich, Frankreich und Großbritannien wurden ebenfalls besprochen. Des Weiteren wurde der vom Vorstand der YOC AG vorgelegten und von diesem beschlossenen jährlichen Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG nach eingehender Prüfung und Erörterung einstimmig zugestimmt. Dabei hat sich der Aufsichtsrat auch mit den Änderungen in der am 24. Juni 2014 in Kraft getretenen Fassung des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) befasst. Prüfung des Jahres- und KonzernabschlussesDer durch den Aufsichtsrat beauftragte Abschlussprüfer, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, hat den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss sowie den in zusammengefasster Form erstellten Konzern- und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 geprüft und mit einem Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschlussprüfer hat zudem im Rahmen seiner Prüfung zusammenfassend festgestellt, dass der Vorstand ein den gesetzlichen Vorschriften entsprechendes Risikomanagementsystem eingerichtet hat und dass dieses grundsätzlich geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen. Die vorstehenden Unterlagen und die Prüfungsberichte wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Die Unterlagen wurden in Anwesenheit des Abschlussprüfers in der Bilanzsitzung am 22. April 2015 umfassend geprüft und erörtert. Der Abschlussprüfer berichtete dabei über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Der Abschlussprüfer ging auch auf Umfang, Schwerpunkte und Kosten der Abschlussprüfung ein. Umstände, die die Befangenheit des Abschlussprüfers besorgen lassen, lagen nicht vor. Den Bericht des Abschlussprüfers nahm der Aufsichtsrat zur Kenntnis und schloss sich dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an. Der Aufsichtsrat stimmte mit dem Vorstand in seiner Einschätzung der Lage der YOC AG und der YOC-Gruppe überein. Da die eigene Prüfung keine Einwendungen ergab, billigte der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss sowie den in zusammengefasster Form erstellten Konzern- und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014. Der Jahresabschluss der YOC AG ist damit festgestellt. Corporate GovernanceDer Aufsichtsrat hat sich auch im Geschäftsjahr 2014 mit den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex beschäftigt. In diesem Zusammenhang hat der Aufsichtsrat auch die Angemessenheit und Üblichkeit der Vorstandsvergütung überprüft. Weiterhin hat der Aufsichtsrat die Effizienz seiner Tätigkeit sowie die Inhalte der Erklärung zur Unternehmensführung, einschließlich der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach § 161 AktG, erörtert. Vorstand und Aufsichtsrat haben im März 2015 ihre gemeinsame Entsprechenserklärung erneuert. Die Gesellschaft entspricht den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex weitgehend. Die Entsprechenserklärung mit Erläuterungen hinsichtlich der Abweichungen von den Empfehlungen befindet sich als Bestandteil der Erklärung zur Unternehmensführung in diesem Geschäftsbericht. Zudem wurde sie auf der Internetseite der Gesellschaft dauerhaft zugänglich gemacht. Weitere Informationen zur Corporate Governance bei der YOC AG können Sie darüber hinaus dem Corporate Governance Bericht in diesem Geschäftsbericht entnehmen. Personelle Veränderungen im VorstandIm Geschäftsjahr 2014 gab es keine personellen Veränderungen im Vorstand der YOC AG. Dank an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der YOC AGDer Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der YOC AG und aller Konzerngesellschaften für ihren großen Einsatz im zurückliegenden Geschäftsjahr.
Berlin, im April 2015 Der Aufsichtsrat Dr. Nikolaus Breuel, Vorsitzender Anhang für das Geschäftsjahr 2014der YOC AG, BerlinI. Allgemeine AngabenDie YOC AG ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB i. V. m. § 264d HGB. Zum 31. Dezember 2014 erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes. Der Abschluss ist in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft hat nach § 290 Abs. 2 HGB die Pflicht, einen Konzernabschluss aufzustellen. Sie hat diesen nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, unter Berücksichtigung der zusätzlichen Anforderungen des § 315a HGB aufgestellt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Zwischen der YOC AG und der Tochtergesellschaft YOC Mobile Advertising GmbH, Berlin, besteht im Geschäftsjähr 2014 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Der Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der belboon GmbH, Berlin, wurde im Zusammenhang mit dem Verkauf der Gesellschaft zum 31. Mai 2014 beendet. Zudem erfolgte die Beendigung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages mit der Moustik GmbH, Berlin, auf Grundlage der Liquidation der Gesellschaft. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Der Jahresabschluss der YOC AG vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Vom Aktivierungswahlrecht bezüglich selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gemäß § 248 Abs. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt für die immateriellen Anlagegüter zwischen 3 und 5 Jahren und für die Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 bis 11 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150 und EUR 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG im Jahr des Zugangs und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 20 % abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten nach § 255 Abs. 1 HGB angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Ausleihungen in Fremdwährung werden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet und maximal bis zur Höhe der Anschaffungskosten angepasst. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel wurden zum Nennwert erfasst. Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz weisen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag aus, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Termin darstellen. Rückstellungen enthalten alle absehbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden, sofern erforderlich, mit dem von der Bundesbank zum Stichtag veröffentlichten risiko- und laufzeitadäquaten Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei der Entstehung zum aktuellen Tageskurs erfasst. Beim Ausgleich entstehende Abweichungen werden als Kursdifferenzen ausgebucht. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Umlaufvermögen in Fremdwährung werden zum Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt zum Zeitpunkt der Leistungserbringung bzw. zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs an den Kunden. Aufwendungen werden zum Zeitpunkt ihrer Entstehung berücksichtigt bzw. entsprechend ihrer wirtschaftlichen Verursachung periodengerecht erfasst. III. Verkauf des Geschäftsbereichs Affiliate MarketingDurch die Fokussierung auf den Kernbereich Mobile Advertising und als Teilschritt im Rahmen des Sanierungskonzeptes hat die YOC AG im Juli 2014 die Tochtergesellschaft belboon GmbH mit Sitz in Berlin mit Wirkung zum 31. Mai 2014 mit einem positiven Ergebniseffekt in Höhe von TEUR 2.510,0 veräußert. IV. Verkauf des Geschäftsbereichs Mobile TechnologyMit den Käufern des im Geschäftsjahr 2013 veräußerten Geschäftsbereiches Mobile Technology konnte hinsichtlich des variablen Kaufpreisbestandteils eine Einigung erzielt werden. Der Mittelzufluss in 2014 beträgt TEUR 1.250,0 bei einem Ergebniseffekt in Höhe von TEUR 664,3 (Gesamte YOC-Gruppe: TEUR 943,1) zu Buche. Der Teilbereich Mobile Technology ist bis Juli 2013 in den Vorjahreswerten enthalten. Eine Vergleichbarkeit der Werte in der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorjahr ist somit zum Teil nicht gegeben, da die Ergebnisbestandteile des Teilbereichs Mobile Technology lediglich bis zum Abgang am 31. Juli 2013 erfasst wurden. V. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnunga. AnlagevermögenZur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zu diesem Anhang. Die Sachinvestitionen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 10,6 wurden für die Erweiterung und Erneuerung der technischen und administrativen Infrastruktur getätigt. Die Anlageabgänge in Höhe von TEUR 168,6 resultieren insbesondere aus dem Umzug in neue Geschäftsräume und der damit verbundenen Veräußerung nicht betriebsnotwendigen Anlagevermögens an den Nachmieter. Der Rückgang der Anteile an verbundenen Unternehmen ist insbesondere auf die Veräußerung der belboon GmbH zurückzuführen mit einem Abgang in Höhe von TEUR 2.602,4. Zudem erfolgte im März 2014 die Liquidation der Moustik Sprl, in dessen Zuge die Beteiligung in Höhe von TEUR 1.012,1 abging. Für die im Rahmen des in 2013 erfolgten Verkaufs des Geschäftsbereiches Mobile Technology nicht mehr operativ tätige Sevenval Ltd. wurde im Oktober 2014 beim britischen Registergericht die Liquidation beantragt und im März 2015 final bestätigt. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um die folgenden Gesellschaften: scroll
Alle Angaben in Euro, sofern nicht anders vermerkt.
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Ergebnis auf Basis lokaler Rechnungslegung. b. Forderungen und sonstige Vermögensgegenständescroll
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Lieferungen und Leistungen mit TEUR 352,4 (2013: TEUR 2.363,9) sowie sonstige Forderungen (insbesondere Forderungen aus Darlehensgewährung, Ergebnisabführung und aus der umsatzsteuerlichen Organschaft) mit TEUR 952,1 (2013: TEUR 2.544,7). Im Berichtsjahr wurden Forderungen gegenüber der YOC France S.A.S., Paris, Frankreich, sowie der YOC Spain, S.L., Madrid, Spanien, von insgesamt TEUR 171,1 wertberichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 413,0 (2013: TEUR 740,7) beinhalten hauptsächlich Kaufpreisforderungen aus der Veräußerung der belboon GmbH, Berlin. Des Weiteren sind Forderungen gegen Finanzämter aus Umsatzsteuern in Höhe von TEUR 69,7 enthalten. c. Liquide Mittelscroll
Die liquiden Mittel umfassen sämtliche Bank- und Kassenbestände sowie kurzfristige Festgeldanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 189,2 (2013: TEUR 2,7). Die Guthaben bei verschiedenen Banken waren zum Stichtag mit Zinssätzen zwischen 0 % und 0,5 % verzinst. Bankkonten, die in Fremdwährungen geführt werden, wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. Zum 31. Dezember 2014 waren keine liquiden Mittel als Sicherheit begeben worden. d. Aktive Rechnungsabgrenzungspostenscroll
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind die Abgrenzungen für Jahreslizenzen u. a. für Softwarelösungen, Jahresbeiträge sowie Aktienbetreuung erfasst. e. Eigenkapitalscroll
Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital beträgt TEUR 2.858,5. Zum 31. Dezember 2014 hält die YOC AG 4.000 Stück eigene Aktien. Genehmigtes KapitalDer Vorstand kann mit Genehmigung durch den Aufsichtsrat über ein genehmigtes Kapital von TEUR 1.300,0 (Genehmigtes Kapital 2013/I) bis zum 05. Juni 2018 verfügen. Das genehmigte Kapital berechtigt einmalig oder mehrfach zur Erhöhung des Grundkapitals durch die Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien. Bedingtes KapitalIm Geschäftsjahr 2009 wurde ein bedingtes Kapital in Höhe von TEUR 175,0 geschaffen, um dem Management, den Mitarbeitern und den verbundenen Unternehmen der Gesellschaft Bezugsrechte im Rahmen des YOC-Management-Incentive-Programms zu gewähren. Zum 31. Dezember 2014 sind 44.250 Stück (2013: 159.765 Stück) Bezugsrechte an Mitarbeiter und das Management der YOC AG und ihrer verbundenen Unternehmen ausgegeben. AktionärsstrukturEntsprechend der durch die Aktionäre erfolgten Stimmrechtsanzeigen wird der Aktienbesitz zum 31. Dezember 2014 wie folgt gehalten: scroll
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Die Beteiligung der dkam GmbH, Frankfurt a.
M., ist Herrn Dirk Kraus zuzurechnen. f. Rückstellungenscroll
Bei den Personalrückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Abfindungen in Höhe von TEUR 207,6 (2013: TEUR 205,3), Rückstellungen für Boni, Provisionen und Prämien in Höhe von TEUR 21,6 (2013: TEUR 122,0) sowie Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 10,1 (2013: TEUR 7,9). Für die Gewährung von Aktienoptionen im Rahmen des im Geschäftsjahr 2009 gestarteten Management-Incentive-Programms wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 68,2 (2013: TEUR 393,3) gebildet. Der Rückgang basiert auf der Ausbuchung der Verpflichtungen für die im Jahr 2009 gewährten Aktienoptionen, für die der Ausübungszeitraum im September 2014 verstrichen war. Unter der Position ausstehende Eingangsrechnungen sind in 2014 verursachte Aufwendungen ausgewiesen, für die zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung noch keine Rechnungen vorlagen. g. Verbindlichkeitenscroll
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen überwiegend Verbindlichkeiten aus Kundenüberzahlungen in Höhe von TEUR 86,8 sowie Verbindlichkeiten im Rahmen des Abrufs von Investitionszulagen in Höhe von TEUR 31,5. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehensverbindlichkeiten und umsatzsteuerlicher Organschaft mit TEUR 1.239,1 (2013: TEUR 8.252), aus Verlustübernahmen im Rahmen der Ergebnisabführung mit TEUR 991,4 (2013: TEUR 2.810,4) sowie aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 26,7 (2013: TEUR 65,4). Zum 31. Dezember 2014 wurden keine Sicherheiten für die Verbindlichkeiten bestellt. h. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2014 betrugen TEUR 120,0 (2013: TEUR 5.405,6). Das operative Geschäft ist mit Verkauf des Geschäftsbereiches Mobile Technology in 2013 nicht mehr enthalten. i. Sonstige betriebliche Erträgescroll
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im aktuellen Geschäftsjahr durch diverse Sondereffekte positiv beeinflusst. Insbesondere das Abgangsergebnis aus dem Verkauf der belboon GmbH trägt signifikant mit TEUR 2.510,0 zum Ergebnis bei. Ein weiterer positiver ergebniswirksamer Effekt resultiert aus der final erzielten Vereinbarung mit den Käufern des in 2013 verkauften Geschäftsbereiches Mobile Technology in Höhe von TEUR 664,3. Aus einem Forderungsverzicht gegenüber der im März 2015 liquidierten Tochtergesellschaft Sevenval Ltd. resultierte die Auflösung von im Vorjahr gebildeten Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.235,0. Zudem erzielte die Gesellschaft Erträge aus dem Kauf von Forderungen gegen die Gesellschaft in Höhe von TEUR 1.113,6. Diese resultieren vor allem aus dem Kauf von Forderungen eines Kreditinstituts und eines weiteren Gläubigers in Höhe von TEUR 749,6 und TEUR 359,6. Im März 2014 wurde die Moustik Sprl liquidiert. Das daraus resultierende Abgangsergebnis beträgt TEUR 1.108,6. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen beliefen sich auf TEUR 324,7 (2013: TEUR 333,9). Nach dem Umzug der Geschäftsräume der Hauptniederlassung Berlin zu Beginn 2014 konnte nicht betriebsnotwendiges Anlagevermögen gewinnbringend mit einem Effekt in Höhe von TEUR 149,7 an den Nachmieter verkauft werden. Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Erträge mit verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 705,6 (2013: TEUR 1.258,1). j. Materialaufwandscroll
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen des im Vorjahr veräußerten Geschäftsbereiches Mobile Technology enthielten im Wesentlichen Fremdleistungen für Kundenprojekte, die Grundgebühr und die Versandkosten für SMS und MMS, Aufwendungen für Lizenzen sowie für mobiles Bezahlen. k. Personalaufwandscroll
Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter zum Ende des Geschäftsjahres betrug: scroll
Zum 31. Dezember 2014 bestand der Vorstand aus einem Mitglied. Die Vorstandsmitglieder waren im Geschäftsjahr 2014 zum Teil auch als Geschäftsführer von Tochtergesellschaften bestellt. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigen Mitarbeiter betrug: scroll
l. Abschreibungenscroll
Zur Aufteilung der Abschreibungen verweisen wir auf den Anlagenspiegel in Anlage 3. m. Sonstige betriebliche Aufwendungenscroll
Gegenüber der im März final liquidierten Sevenval Ltd. wurde im September 2014 ein Forderungsverzicht mit einem Effekt in Höhe von TEUR 1.302,6 durchgeführt. Als einmaliger Effekt beeinflussen die Aufwendungen aus der Liquidation der Moustik Sprl in Höhe von TEUR 1.012,1 die Entwicklung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Rechts-, Beratungs- und Buchführungskosten sanken im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 233,5 - im aktuellen Geschäftsjahr sind diese durch Beratungsleistungen im Rahmen des Verkaufes des Teilbereiches Affiliate Marketing sowie die temporäre Unterstützung des Managements bei der strategischen Neuausrichtung der YOC-Gruppe beeinflusst. Die Raumkosten konnten insbesondere durch den zu Beginn des Jahres 2014 erfolgten Umzug in neue Geschäftsräume deutlich um TEUR 294,4 im Vergleich zum Vorjahr gesenkt werden. Unter der Position Werbung und Marketing werden primär Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit, Messen sowie für PR verbucht. Im Posten Sonstiges sind Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 24,5 (Vorjahr: TEUR 660,2) und Lizenzgebühren i. H. v. TEUR 49,5 (Vorjahr: TEUR 49,5) enthalten. n. Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgenscroll
Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen entfallen letztmalig zum 31. Mai 2014 auf die belboon GmbH mit TEUR 900,8. Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen betreffen die YOC Mobile Advertising GmbH mit TEUR 973,3 (2013: TEUR 2.810,3). o. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträgescroll
Die Zinserträge resultieren fast ausschließlich aus der Darlehensgewährung gegenüber Tochterunternehmen. p. Zinsen und ähnliche Aufwendungenscroll
Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Zinsen aus Darlehensverträgen mit Gesellschaftern in Höhe von TEUR 44,0 sowie Zinsaufwendungen mit verbundenen Unternehmen aus der Gewährung von Darlehen in Höhe von TEUR 91,3 (2013: TEUR 413,9). q. SteuernSteuern vom Einkommen und vom ErtragDer Steuersatz der YOC AG beträgt 30,18 % (2013: 30,68 %). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 1,6 (2013: TEUR 7,0) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Ausbuchung verjährter Steuerforderungen. Zum 31. Dezember 2014 verfügte die YOC AG als Organträger über körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 13.483 (2013: TEUR 13.652) sowie über gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 12.430 (2013: TEUR 12.612). Aktive latente Steuern auf die vorhandenen steuerlichen Verlustvorträge gemäß § 274 Abs. 1 HGB wurden nicht gebildet. VI. Sonstige Angabena. VorstandBestellter Vorstand im Geschäftsjahr 2014:Dipl.-Kfm. Dirk Kraus Die Vergütung des Vorstands der YOC AG enthält im Geschäftsjahr 2014 eine fixe Gehaltskomponente von insgesamt TEUR 240,0 (2013: TEUR 412,0). Im Vorjahr im Zuge der Sanierung gestundete fixe Vergütungsbestandteile wurden im aktuellen Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 30,0 vergütet. Eine variable Komponente, welche sich nach dem operativen Ergebnis der YOC-Gruppe bemisst, wurde im aktuellen Geschäftsjahr mit TEUR 10,0 vergütet. Aus dem in 2014 neu aufgelegten virtuellen Aktienoptionsprogramm sprach der Aufsichtsrat dem Vorstand insgesamt 40.000 virtuelle Aktienoptionen zum beizulegenden Zeitwert von je EUR 1,45 zu. Im Geschäftsjahr 2014 waren TEUR 275,0 (2013: TEUR 512,0) der laufenden Vorstandsvergütung zahlungswirksam. Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Vergütungskomponenten je Vorstandsmitglied: scroll
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inklusive vertragliche Nebenleistungen Dirk Freytag (Vorstandsvorsitzender bis September 2013) erhielt im Geschäftsjahr 2014 aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses als Vorstand im Jahr 2013 einen Barausgleich in Höhe von TEUR 35,0 sowie die Geschäftsanteile der YOC AG an einer GmbH-Beteiligung mit einem Gegenwert von TEUR 20,0. Darüber hinaus wurden keine Vorschüsse, Kredite, Sicherheitsleistungen, Pensionszusagen oder ähnliche Vorteile an den Vorstand gewährt. b. Aufsichtsratscroll
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates beliefen sich für das Geschäftsjahr 2014 auf TEUR 73,1 (2013: TEUR 89,7). c. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und PersonenAls nahe stehende Unternehmen und Personen kommen grundsätzlich Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates der YOC AG sowie deren Familienangehörige sowie von diesem Personenkreis beherrschte Gesellschaften in Betracht. Darüber hinaus gelten als nahe stehende Personen in Schlüsselpositionen und deren enge Familienangehörige. Ein Darlehen in Höhe von TEUR 600 wurde im ersten Quartal 2014 von nahe stehenden Personen des Vorstands ausgereicht und zu fremdüblichen Konditionen mit 8,25% verzinst. Im Juli 2014 erfolgte die Rückführung des Darlehens nebst aufgelaufenen Zinsen. Mit Ausnahme des beschriebenen Geschäftsvorfalls und der im vorgenannten Abschnitt dargestellten Bezüge des Aufsichtsrates und des Vorstands haben keine weiteren wesentlichen Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2014 stattgefunden. d. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und weitere nicht in der Bilanz enthaltene GeschäfteSonstige finanzielle Verpflichtungenscroll
e. HaftungsverhältnisseAm Bilanzstichtag bestanden keine in der Bilanz zu vermerkenden oder aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse. f. Gesamthonorare des AbschlussprüfersDie Gesamthonorare des Abschlussprüfers werden im Konzernanhang der YOC AG angegeben. g. Mitteilungspflichtige BeteiligungenDie folgenden direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital der YOC AG, die drei, fünf oder zehn vom Hundert der Stimmrechte über- oder unterschreiten, sind der YOC AG per Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG bekannt gemacht worden: Herr Dirk Kraus, Frankfurt am Main, kontrolliert indirekt über die dkam GmbH, Frankfurt am Main, eine Beteiligung am Kapital der Gesellschaft in Höhe von 17,6 % des gezeichneten Kapitals (das entspricht 504.357 Stimmrechten). DIH Finanz und Consult GmbH, Frankfurt am Main: 11,0 % (das entspricht 314.550 Stimmrechten) des gezeichneten Kapitals. Diese Beteiligung ist der DIH Deutsche Industrie-Holding GmbH, Frankfurt am Main, zuzurechnen. Herr Dr. Bernhard Heiss, Bundesrepublik Deutschland: 7,9 % des gezeichneten Kapitals (das entspricht 226.332 Stimmrechten). Herr Hilmar Kraus, Frankfurt am Main: 3,1 % (das entspricht 88.803 Stimmrechten). Die Fidelity Funds SICAV, Luxemburg, Luxemburg, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 25.04.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der YOC AG, Berlin, Deutschland, ISIN: DE0005932735, WKN: 593273 am 25. April 2014 die Schwelle von 3,0 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,96 % (das entspricht 84.536 Stimmrechten) betragen hat. Davon sind ihr 2,96 % (84.536 Stimmrechte) nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. h. Wichtige Ereignisse nach dem BilanzstichtagZum 1. Januar 2015 wurde Michael Kruse in den Vorstand der YOC AG berufen. Er ist für die Bereiche Sales, Operations und Technologie verantwortlich. Im ersten Quartal 2015 konnte eine exklusive Partnerschaft mit Shazam, der weltweit führenden App für Musik und TV-Erkennung, auf dem spanischen Markt geschlossen werden. Die YOC-Gruppe erwartet aus der Kooperation positive Umsatzimpulse für künftige Jahre. Weitere Ereignisse mit einer wesentlichen Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet. i. Erklärung zum Deutschen Corporate Governance KodexDie Entsprechungserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG wurde vom Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und wurde den Aktionären der YOC AG auf der Internetseite www.yoc.com im Bereich "Investor Relations" dauerhaft zugänglich gemacht.
Berlin, 17. April 2015 Der Vorstand Dirk Kraus Michael Kruse Entwicklung des Anlagevermögens 2014scroll
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Lagebericht für 2014MarktumfeldMobile AdvertisingDie weltweite Smartphone-Penetration hat im Geschäftsjahr 2014 konstant zugenommen. Laut emarketer wird die Verbreitung von Smartphones im Jahr 2016 erstmals die Zwei-Milliarden-Marke überspringen, nachdem sie 2015 diesem Wert bereits sehr nahe kommen wird. Demnach würde ein Viertel der Weltbevölkerung ein Smartphone benutzen - 2018 soll es bereits ein Drittel sein. Die Verbraucher der Asien-Pazifik-Region mit insgesamt 951 Millionen Menschen machen in 2014 mehr als die Hälfte aller Smartphone-Nutzer weltweit aus. Das größte Wachstum in Höhe von 27 % an Smartphone-Nutzern verzeichnete im vergangenen Jahr Südafrika (emarketer 2014b). China ist vor den Vereinigten Staaten (USA) der größte Ländermarkt für Smartphones. In 2016 soll Indien bereits den zweiten Platz vor den USA einnehmen (emarketer 2014a). In Europa spricht das Marktforschungsinstitut comscore von einer Smartphone-Durchdringung von durchschnittlich mehr als 57 % (comscore 2013). Einzelne Länder wie Großbritannien, Spanien und Italien haben nach aktuellen Studien bereits eine Smartphone-Penetration von 70 % erreicht. Deutschland verzeichnet rund 68 % (comscore 2014). Im Vergleich zum Smartphone weitete sich die Verbreitung und Nutzung von Tablets weltweit erst im Jahr 2012 aus. Seit 2010 auf dem Markt, stieg die Produktion aufgrund der wachsenden Tablet-Nachfrage laut IDC (International Data Corporation) auf inzwischen 217 Millionen Geräte im Jahr 2014. In der zweiten Jahreshälfte 2013 überholten Tablets erstmalig den Verkauf von stationären Computern (IDC 2014). Für 2015 sagen Umfragen eine Milliarde Tablet-Nutzer weltweit voraus. Im laufenden Kalenderjahr benutzen in Deutschland laut Statista 2015 rund 37% der Bevölkerung ein Tablet. Bis 2018 soll es mit etwa 48% rund die Hälfte der Deutschen sein (Statista 2012). Konkurrenz hat das Tablet durch die sogenannten Phablets (großformatige Smartphones) bekommen. Es wird angenommen, dass sich der Absatz der Tablets verlangsamen wird, da die Geräte länger im Gebrauch sind als Smartphones und daher nicht so häufig ersetzt werden. Die meisten Tabletnutzer kommen aus China, gefolgt von den USA und Indien. Deutschland befindet sich auf dem sechsten Platz (emarketer 2015a). Seit Jahren steigt die Zeit, die Nutzer mit digitalen Medien verbringen, rasant an. Dies wird getrieben von der Nutzung mobiler Geräte, wie vor allem US-Studien belegen (emarketer 2014d). Monatlich verbringen Frauen und Männer jeweils etwa 33 Stunden im mobilen Internet und nutzen mobile Applikationen oder mobile Websiten, wobei Frauen leicht vor den Männern liegen (Nielsen 2014).Immer beliebter werden Videos oder Fernsehinhalte im Mobile Internet (ARD/ZDF-Onlinestudie 2014). Smartphones und Tablets beeinflussen das Nutzerverhalten des Internets somit nachweislich. Die Menschen nutzen das Internet unterwegs und greifen auf mobile Webseiten und Apps zurück. Grundsätzlich ist die Suche (in Suchmaschinen) der häufigste Ausgangspunkt für die mobile Recherche. Erst danach folgt die gezielte Suche in Apps oder auf Websiten (Google 2013, Flurry 2014). Die Präferenz der Nutzer liegt eindeutig auf der Nutzung von Mobile Apps vor mobilen Seiten. Die Nutzer bewegen sich zu 89 % der mobile verbrachten Zeit in sozialen Netzwerken und News (jeweils inApp) oder sind mit ihren Emails beschäftigt (Nielsen 2014). Insgesamt hat die mobile Web-Nutzung innerhalb des vergangenen Jahres laut Statista deutlich zugelegt. Entfielen im Januar 2014 weltweit rund 22,4 % aller Seitenaufrufe auf mobile Geräte, sind es zwölf Monate später rund 31,0 %. Besonders intensiv ist die Nutzung des mobilen Internets in Afrika (40,1 %) und Asien (43,7 %). Die Ursache dafür liegt in der unzureichenden Festnetz-Infrastruktur dieser Kontinente (Statista 2015).Bis 2017 sollen gemäß dem Global Entertainment and Media Outlook von Price Waterhouse Coopers weltweit etwa 54 Prozent der Inhalte mobil empfangen werden und nur noch 46 Prozent über das stationäre Internet (PwC 2013). Diese Entwicklungen bilden das Fundament für die Zukunft von Mobile Advertising. Der mobile Nutzer kann mittels Smartphone oder Tablet in Echtzeit durch eine personalisierte Botschaft in seinem individuellen Lebenskontext erreicht werden. Mobile Advertising hat daher enorme Spielräume, die von Publishern (Media Owner wie z. B. Rundfunkstationen, Verlagshäuser, Produkt-Guides etc.) und Advertisern (Werbetreibende) zunehmend erkannt werden und sich immer mehr ausweiten. Die Werbeinvestitionen in den mobilen Kanal stehen allerdings noch in keinem Verhältnis zur Mediennutzung. In 2014 betragen die Ausgaben für Mobile Advertising beispielsweise in den USA 6,2 % des Werbebudgets. Gleichzeitig verbringen die Bürger der Vereinigten Staaten jedoch bereits 23,3 % ihrer Mediennutzung mit mobilen Endgeräten (Zenithoptimedia 2014). Mobile ist daher weiter ein Kanal mit hohem Investitionspotenzial. Da die Werbungtreibenden ihre Aufmerksamkeit in Richtung des Nutzerinteresses lenken, prognostiziert emarketer weltweit ein Wachstum in Höhe von 80 % für Mobile Advertising (emarketer 2014e). Großbritannien als Vorreitermarkt in Europa steigert aktuell bereits kontinuierlich seine Mobile Ad Spendings. Bis 2018 erwartet emarketer, dass die mobile Werbung mehr als ein Drittel der gesamten Mediaausgaben des Landes einnehmen wird. 2017 sollen in Großbritannien und Deutschland die Werbebudgets für Mobile erstmals vor den Investionen in Online stehen (emarketer 2015b). Gartner beziffert das globale Budget, das in Mobile Advertising fließt, auf etwa 18 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2014. Bis 2017 sollen es fast 42Milliarden US-Dollar sein. Befeuert wird diese Entwicklung in erster Linie von verbesserten Marktbedingungen für die Werbetreibenden. Dazu gehören die Standardisierung der mobilen Erfolgsmessungen, die Verbesserung von Targetingmethoden und die hohe Nutzung des mobilen Internets. Der Bundesverband der digitalen Wirtschaft (BVDW) bestätigt die Ansicht von Gartner (2014), dass Display Ad Formate die höchsten Budgets auf sich vereinigen. In 2013 wurden über Display Werbung auf mobilen Endgeräten gemäß BVDW 65 Millionen Euro in Deutschland umgesetzt. Für 2014 errechnete der Verband eine Steigerung von 65 % auf 107 Millionen Euro. Die höchsten Werbespendings kommen aus dem Kraftfahrzeugmarkt gefolgt von Handel und Telekommunikation. Insgesamt haben die Top-10-Branchen der BVDW-Auswertung ihre Mobile-Brutto-Spendings gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert (BVDW 2014). Ein Trend, der bereits im Online Marketing seit drei Jahren die Werbespendings beschleunigt, nun aber verstärkt auch in den Bereich Mobile vordringt, ist Programmatic Advertising. Darunter wird der automatisierte Ein- und Verkauf von Werbung unter Einsatz von webbasierten Plattformen wie beispielsweise Demand Side Platforms (DSP) oder Supply Side Platforms (SSP) verstanden. Durch diese Plattformen sind einerseits eine bessere Werbeplanung sowie Erfolgsmessung für den Advertiser möglich und andererseits ist die Schaltung von Werbung effektiver, schneller und leichter. Die fortschreitende Automatisierung der Werbebuchung über Programmatic Buying Plattformen zeigte sich im Online Marketing beispielsweise anhand der traditionellen Display-Werbung. Während im Geschäftsjahr 2013 die Display-Investitionen nach dem Aufkommen von Programmatic Buying weltweit um 18 % anstiegen, zogen sie in 2014 bereits um 26 % an. Laut Zenithoptimedia (2014) ist dies das stärkste Wachstum für Display-Werbung seit 2007. Da sich immer mehr Werbekunden global für Programmatic Advertising interessieren, wird diese Methode des methodischen Echtzeit-Einkaufs von Werbeplätzen zunehmend zu einem Bestandteil von mobilen Werbekampagnen (emarketer 2014f). Gartner und der BVDW zeigen, dass Display Werbung im Mobile Advertising ein relevanter Wachstumstreiber ist. Entsprechend der Online-Historie von Programmatic Advertising wird davon ausgegangen, dass dies auch für Mobile der Fall sein wird. Die USA als Vorreitermarkt verzeichnen eine wachsende Bereitschaft der dortigen Publisher, in den Echtzeithandel online und mobile zu investieren. Daraus schließt emarketer, dass bis 2016 allein der US-amerikanische Programmatic Advertising Sektor 20,4 Milliarden Dollar erwirtschaften wird und damit - ob Programmatic Buying oder Programmatic Selling - die dominierende Transaktionsmethode werden wird (emarketer 2014f). Mobile und Video Ads werden Hauptträger dieser Entwicklung sein (Business Insider UK 2014). Aus kommerzieller Sicht hat Mobile das großartige Leistungsmerkmal, dass eine Standortbestimmung des Nutzers möglich ist. Zudem wird die aktuelle Verwendung des Smartphones in Echtzeit berücksichtigt; beispielsweise welche Werbeinhalte dem Nutzer gerade angezeigt werden. Genau dieses Potenzial gibt dem automatisierten Mediahandel die Nahrung für die Zukunft (Quarticon 2015). LeistungsspektrumMit einer Smartphone-Durchdringung von durchschnittlich mehr als 57 % (comscore 2013) ist Mobile zu einem Leitmedium für digitale Werbung in Europa gereift. Einzelne Länder wie UK, Spanien und Italien haben nach aktuellen Studien bereits eine Smartphone-Penetration von 70 % erreicht (comscore 2014). YOC ist einer der größten, unabhängigen Mobile Premium Advertising Vermarkter in Europa und greift auf eine seit 2001 gewachsene Expertise in diesem Geschäftsfeld zurück. Mit einer verfügbaren Reichweite von mehreren Milliarden Ad Impressions im Monat erreichen wir rund 40 Millionen mobile Internetnutzer. YOC arbeitet mit über 300 ausgewählten internationalen Premium-Publishern wie Shazam, The Sun, Metro, krone.at oder Eurosport zusammen, die aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit der Technologie- und Vermarktungskompetenz des Unternehmens vertrauen. Basierend auf langjähriger Erfahrung, exklusiven Geschäftsbeziehungen zu Vermarktungspartnern und Werbekunden, erfolgreichen Produktinnovationen und skalierenden Inhouse-Technologien ist YOC ein innovativer Teilnehmer im immer relevanter werdenden Marktsegment der mobilen Zielgruppenansprache. Unser Fokus liegt auf dem strategischen Ausbau der Position als Spezialist für Mobile Advertising in den Kernmärkten Großbritannien, Deutschland, Österreich, Spanien und Frankreich. Für App- wie mobile Web-Publisher aus allen Sparten bietet YOC direkten Zugang zu allen relevanten Media-Agenturen und Demand-Channeln. In Kombination mit state-of-the-art Advertising-Technologien setzen wir erfolgreich auf umfassende Monetarisierungs-Strategien und stellen gleichzeitig das nachhaltige Wachstum der Nutzerschaft unserer Publisher sicher. Die YOC Premium Ad Formate erlauben ein gezieltes Branding, ohne dabei den Nutzer in seiner gewohnten Umgebung zu überfordern. YOC Mediation ermöglicht eine hohe und gleichmäßige Auslastung und effektive Tausenderkontaktpreise über dem Marktdurchschnitt. Mit seinem Audience Targeting-Ansatz stellt YOC nach geprüften Datenschutz-Standards sicher, dass ausschließlich die Werbung dem Nutzer angezeigt wird, welche die größte Relevanz besitzt. Unsere Werbekunden (Advertiser) profitieren von exklusiven Werbemöglichkeiten bei Premium-Publishern. Die von YOC eigens entwickelten und prämierten Werbeformate (Ad Formats) bieten zudem eine hohe kreative Branding-Wirkung und wurden unter anderem mit dem Cannes Lion Gold Award in der Kategorie Mobile ausgezeichnet. Das YOC Audience Targeting mit einer Vielzahl exklusiver Datenquellen garantiert das Erreichen vom jeweiligen Advertiser anvisierten Zielgruppe. Mit unserem Full-Service-Ansatz sind wir ein verlässlicher Partner und bieten Sicherheit und Qualität bei der Auslieferung von Kampagnen. Mit seinem Trading Desk-Ansatz erreicht YOC über leistungsfähige Demand-Side-Plattformen (DSP) eine signifikante Reichweite an mobile Usern. Die starke Verbreitung und Nutzung von Applikationen (Mobile Apps) und das dadurch entstandene App-Ökosystem nutzt YOC mit seinen Performance-Produkten für zusätzliches Umsatzpotential - genauer um neue Nutzer zu gewinnen oder Registrierungen für seine Kunden zu generieren. Der immer stärker werdende programmatische Mediahandel wird von YOC aktiv begleitet und eingesetzt, um die Kampagnenziele seiner Kunden zu erreichen und zusätzliche Erlösquellen für Publisher zu eröffnen. YOC setzt mit Trading Desk-Partnern Private Market Places (PMP) auf. Ein Private Market Place ist ein Marktplatz, auf dem Premium-Publisher ihre Werbeflächen nur einer ausgewählten Gruppe von Advertisern zur Verfügung stellen. Im Gegensatz zur direkten Buchung einer Werbefläche, buchen sich Advertiser bei einem PMP über den programmatischen Media-Einkauf ein. Publisher und Advertiser können über die Anbindung privater Marktplätze an YOC einen ausgesuchten Handelskanal mit festgelegten Preisen und definiertem Inventar nutzen. Die Werbeplätze werden in Echtzeit gehandelt (Real-Time Bidding). Zudem können direkte Deals zwischen Publishern und Advertisern über Private Marketplaces stattfinden. Durch die Automatisierung der Werbeauslieferung und den festgelegten Konditionen, bietet dieses Verfahren eine effiziente Abwicklung von Kampagnenbuchungen bei voller Transparenz über das angebotene Inventar. GeschäftsentwicklungDie YOC AG hat die im Oktober 2013 begonnene strategische Fokussierung auf das Kernsegment Mobile Advertising und das parallel dazu gestartete Restrukturierungsprogramm im Geschäftsjahr 2014 umgesetzt. Ein wichtiger Bestandteil dessen war der Verkauf des Geschäftsbereichs Affiliate Marketing im dritten Quartal 2014. Im selben Quartal gelang es, den Anspruch auf den variablen Kaufpreisanteil aus dem Verkauf des ehemaligen Mobile Technology-Segmentes der YOC AG im Geschäftsjahr 2013 durchzusetzen. Dieses Segment veräußerte die Gesellschaft bereits im dritten Quartal 2013. In Erfüllung der strategischen Vorgabe konzentriert sich die Gesellschaft fortan alleinig auf das Mobile Advertising Geschäft. Im Rahmen der Bilanzsanierung erzielte das Unternehmen positive Eigenkapitaleffekte in Höhe von 6,0 Mio. EUR und Cash-Effekte in Höhe von 4,2 Mio. EUR. Es gelang, sämtliche Darlehen abzulösen. Die Gesellschaft war somit zum 31. Dezember 2014 frei von externen Darlehensverbindlichkeiten. Die Anpassung der Kostenstruktur führte im Geschäftsjahr 2014 zu einer Entlastung in Höhe von 3,9 Mio. EUR. Die Gesellschaft konnte an allen europäischen Standorten kompetente und engagierte Mobile Advertising Spezialisten an das Unternehmen binden sowie Schlüsselpositionen mit hochqualifizierten Persönlichkeiten neu besetzen. Zudem gewann die Gesellschaft mit Sacha Berlik und Konstantin Graf Lambsdorff im ersten Quartal 2014 kompetente Mitglieder für den Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Dr. Nikolaus Breuel. In Deutschland expandierte YOC mit der Neueröffnung eines zweiten Standorts in Düsseldorf, um seine Arbeitsprozesse und den Ausbau seines Premium Portfolios noch effektiver und kundenorientierter zu gestalten. Das Vorantreiben von rohertragsstärkeren Produktinnovationen führte im Geschäftsjahr 2014 zu einem Anstieg der Rohertragsmarge auf 32 % (2013: 29 %). Auf Basis der strategischen Ausrichtung auf das programmatische Mobile Advertising visiert die YOC-Gruppe bereits im Geschäftsjahr 2015 deutlich wachsende Umsätze bei einer gleichzeitigen, weiteren Erhöhung der Rohertragsmarge an. InternationalisierungDie YOC AG profitierte im Geschäftsjahr 2014 von den Erkenntnissen ihrer Präsenz in den Kernmärkten Europas, dem zunehmenden Produktspektrum sowie der Marktexpertise seit 2001. Neben dem Hauptsitz in Berlin und dem Standort Düsseldorf verfügt das Unternehmen über vier weitere Dependancen in Großbritannien (London), Spanien (Madrid), Österreich (Wien) und Frankreich (Paris). Insbesondere die deutschsprachigen Standorte in Österreich und Deutschland entwickelten sich erwartungsgemäß. In Deutschland legten die Umsätze im Jahresverlauf 2014 zu. In Österreich ist YOC unangefochtener Marktführer. Neben signifikantem Umsatzwachstum konnte sich die Gesellschaft den ersten Platz des Online Vermarkter Rankings sichern, wie das Wiener Marktforschungsinstitut MindTake ermittelte. Hürden ergaben sich durch ausbleibende Volumina aus den Märkten Spanien, Frankreich und Großbritannien. Nach dem überraschenden Ausscheiden der gesamten spanischen Mitarbeiter im vierten Quartal 2013 und den sich daraus ergebenden drastischen Umsatzschwächen rehabilitierte sich die dortige Gesellschaft zunehmend ab dem dritten Quartal 2014 durch die Installation eines neuen, kompetenten Teams. Die französische Tochtergesellschaft wies in 2014 eine unzureichende wirtschaftliche Entwicklung auf. Im britischen Markt leitete YOC dagegen die positive Trendwende im zweiten Halbjahr 2014 ein. Die Gesellschaft konnte in diesem Markt innovative programmatische Produkte einführen, die dieser sich schnell wandelnde Vorreitermarkt benötigt. Die Entwicklung der YOC-Gruppe im Geschäftsjahr 2014 zeigte in den einzelnen Ländern somit merkliche Unterschiede auf, wobei einzelne Märkte sich auf einem noch nicht befriedigenden Niveau befinden. Nichtsdestotrotz konnte auch in diesen Märkten eine Basis geschaffen werden, um wieder zu wachsen und eine Vorreiterrolle im Mobile Advertising einzunehmen. Kerngeschäft Mobile AdvertisingYOC schreitet bei der Entwicklung von innovativen Mobile Advertising-Formaten weiter voran. 2014 launchte das Unternehmen unter anderem das Advertorial und das Push Ad mit dem französischen Reifenhersteller Michelin. Besonders beliebt waren 2014 Kampagnen mit Video-Werbeformaten. Die klassischen mobilen Standardformate (zum Beispiel MMA-Banner, Interstitial oder Flip Ad) blieben auch im Geschäftsjahr 2014 die am meisten gebuchten Werbeformate. Insgesamt verzeichnete die Gesellschaft seit 2009 europaweit einen Anstieg der Anzahl an Mobile Advertising Kampagnen um 56 %. Das internationale Publisherportfolio konnte im vergangenen Jahr weiter ausgebaut werden. Im deutschsprachigen Raum kam beispielsweise Quoka.de oder Antenne Bayern hinzu. Ende 2014 gelang es der Ländergesellschaft in Österreich, Shazam, eine der weltweit führenden mobile Apps für Musik- und TV-Erkennung, exklusiv für sein Portfolio mit offiziellem Start im Januar 2015 zu gewinnen. Initiiert wurde diese Kooperation durch YOC Spanien. Die dortige Tochtergesellschaft besiegelte Ende 2014 die Partnerschaft mit Shazam, die im Februar 2015 aktiv wurde. Mit El Desmarque and Kidealia bereichern weitere namhafte spanische Publisher das YOC Media Network. In Großbritannien konnten Top-Publisher wie Trinity Mirror oder Evening Standard & Independent (ESI Media) langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Im Geschäftsjahr 2014 konnte YOC zahlreiche internationale Advertiser aus unterschiedlichen Branchen überzeugen und zu seinen Kunden zählen: HTC, DM Drogerie Markt GmbH, Longchamps, Vodafone, Audi, L'Oreal, Telefonica, Iberia, ASDA, Shell, Arriva, eOne, ASOS, Orange, Ford, Deutsche Bahn, Google, Microsoft, Samsung und viele andere nutzten die Mobile Advertising Angebote von YOC. Transformation des GeschäftsmodellsMittels der vorgenannten Faktoren gelang es der YOC AG, sich als ein reiner Anbieter für Mobile Advertising zu positionieren. Der Fokus liegt darauf, sukzessive weitere innovative Produkte für den automatisierten Echtzeithandel von mobilen Werbeplätzen wie für das klassische Direktgeschäft zu entwickeln. Dafür wurden die Erlöse aus den strategischen Verkäufen verwendet. Damit reagiert die Gesellschaft auf das sich stark verändernde Wettbewerbsumfeld, um dem selbst gesetzten Anspruch der Position eines Marktvorreiters gerecht zu werden. Maßgebliche Aktivitäten sind daher die Etablierung von Private Marketplaces zur Positionierung im Programmatic Trading Segment oder der Launch von YOC Programmatic Data Targeting zur datengetriebenen, präzisen Zielgruppenansprache für Werbetreibende. Die sich wandelnde Produktstrategie der Gesellschaft zeigte in Großbritannien als Vorreitermarkt für Mobile Advertising in Europa gegen Ende des Geschäftsjahres 2014 erste positive Impulse. Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur und technologische IntegrationYOC verfügt über eine leistungsstarke IT-Systemlandschaft sowie über proprietäre Softwareprodukte mit Hilfe derer die Vermarktung und Auslieferung von speziellen, für mobile Endgeräte entwickelten Werbemitteln ermöglicht wird. Die zugrunde liegenden Technologie-Plattformen werden inhouse entwickelt und zeichnen sich durch Flexibilität, Leistungsstärke, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit aus. Sie verfügen über zahlreiche Schnittstellen, welche die Integration vernetzter Anwendungen erlauben. YOC verfügt hierzu über eigene IT-Abteilungen, welche die jeweilige Software (beispielsweise YOC Tags und SDKs) betreuen und weiterkonzipieren. Die Entwicklung von Werkzeugen zur Prozessautomatisierung ist ein wichtiger Bestandteil der IT-Leistung von YOC. Durch ein flexibel und skalierbar angelegtes System wird die Vernetzung verschiedenster Technologien ermöglicht. Die daraus gewonnenen Daten werden anschließend zur Unterstützung der Geschäftsprozesse, zur Automatisierung sowie für die Business Intelligence (BI) genutzt. Die zentralisierte Auswertung der im Geschäftsbetrieb enstehenden Daten helfen dabei, Erkenntnisse über Änderungen und Chancen zu gewinnen, wodurch dem Unternehmen kurze Reaktionszeiten ermöglicht werden. Die Verbesserung der automatisierten Prozesse war ein zentraler Bestandteil der IT-Strategie für 2014. Des Weiteren stand die Entwicklung neuer und innovativer Werbeformate im Fokus der IT-Abteilung. Durch die Produktion interaktiver Formate differenziert sich die YOC Produktpalette von vergleichbaren Wettbewerbern und ist besonders attraktiv für namhafte Advertiser. Im selben Zug entwickelte die YOC IT sogenannte SDKs (Software Development Kit) für die Betriebssysteme iOS und Android weiter. Der Fokus lag hierbei auf der Sicherstellung der Kompatibilität zu zeitgemäßen automatisierten Plattformen für den Medienhandel. Die von YOC verwendeten Datenbank- und Applikationsserver sind in Berlin installiert und werden von der hauseigenen IT-Abteilung verwaltet. Zusätzlich werden weitere Server aus Sicherheitsgründen in TÜV-zertifizierten Rechenzentren betrieben und ebenfalls von YOC verwaltet sowie von externen Serviceprovidern gehostet. MitarbeiterZum 31. Dezember 2014 beschäftigte die YOC AG 10 festangestellte Mitarbeiter - im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang in Höhe von rund 23 % (2013: 13 festangestellte Mitarbeiter). Entwicklung der ErtragslageIm Juli 2013 verkaufte die YOC AG den Geschäftsbereich Mobile Technology. Im Vergleich zum Vorjahr sind keine signifikanten operativen Tätigkeiten in der YOC AG zu verzeichnen, da die YOC AG als Konzernmuttergesellschaft seither die Holdingfunktion im Konzern einnimmt. Umsatzentwicklung und GesamtleistungDer im Vorjahr verkaufte Geschäftsbereich Mobile Technology ließ die Umsätze auf 0,1 Mio. EUR (2013: 5,4 Mio. EUR) sinken. Die sonstigen betrieblichen Erträge tragen mit 8,1 Mio. EUR (2013: 5,6 Mio. EUR) zum Ergebnis bei. Die Gesamtleistung der Gesellschaft liegt folglich mit 8,2 Mio. EUR unter Vorjahresniveau (2013: 11,0 Mio. EUR). Aus dem Verkauf der Beteiligung an der belboon GmbH im Juli 2014 erzielte die Gesellschaft einen Ertrag in Höhe von 2,5 Mio. EUR. Im Vorjahr wertberichtigte Forderungen wurden im aktuellen Jahr aufgrund eines gegenüber der Tochtergesellschaft Sevenval Ltd. ausgesprochenen Forderungsverzichtes in Höhe von 1,2 Mio. EUR aufgelöst. Im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen erzielte die Gesellschaft finanzierungsseitig durch den Ankauf von Forderungen gegen die YOC AG einen Ertrag in Höhe von 1,1 Mio. EUR. Aus der Liquidation der Moustik SPRL, Brüssel, konnte die Gesellschaft einen Ertrag in Höhe von 1,1 Mio. EUR verzeichnen. Aus der mit der Käuferseite im Geschäftsjahr 2014 geschlossenen finalen Vereinbarung zum Verkauf des Geschäftsbereiches Mobile Technology in 2013 konnte die Gesellschaft weitere Erträge in Höhe von 0,7 Mio. EUR verbuchen. Personalaufwand und PersonalentwicklungGegenüber dem Vorjahr sank der durchschnittliche Personalbestand der YOC AG - insbesondere durch die Reduzierung des Personalbestands aus dem im Geschäftsjahr 2013 erfolgten Verkauf des Geschäftsbereichs Mobile Technology - auf 10 festangestellte Mitarbeiter (2013: 52 festangestellte Mitarbeiter). Demzufolge sank der Personalaufwand auf 0,8 Mio. EUR (Vorjahr: 4,6 Mio. EUR). Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte die YOC AG 10 festangestellte Mitarbeiter (2013: 13 festangestellte Mitarbeiter). Sonstige betriebliche AufwendungenIm Geschäftsjahr 2014 lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit 4,1 Mio. EUR (2013: 8,0 Mio. EUR) unter den Werten des Vorjahres - darin enthalten sind allerdings Einmalaufwendungen bedingt durch die strategische Neuausrichtung in Höhe von 0,3 Mio. EUR. Der gegenüber der Tochtergesellschaft Sevenval Ltd. ausgesprochene Forderungsverzicht wirkt sich mit 1,3 Mio. EUR aus. Zusammen mit der in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfassten Auflösung der Wertberichtigung in Höhe von 1,2 Mio. EUR ergibt sich ein Effekt in Höhe von 0,1 Mio. EUR. Aus der Liquidation der Moustik SPRL, Brüssel, Belgien ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 1,0 Mio. EUR. Zusätzlich zu den laufenden Betriebskosten fielen insbesondere Rechts- und Beratungsaufwendungen für die Durchführung des Verkaufes der belboon GmbH, Berlin, für die Erzielung der abschließenden Vereinbarung zum Verkauf des Geschäftsbereiches Mobile Technology als auch für temporäre Unterstützung durch externe Beratungsleistungen an. Die Mietaufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr durch den Umzug der Zentrale in Berlin in neue Geschäftsräume. EBITDADas EBITDA lag in 2014 insgesamt bei 3,3 Mio. EUR (2013: -3,2 Mio. EUR). Die Erhöhung des EBITDA ist insbesondere auf die Erträge aus dem Verkauf der belboon GmbH in Höhe von 2,5 Mio. EUR sowie auf Erträge aus dem Ankauf von Forderungen gegen die YOC AG in Höhe von 1,1 Mio. EUR zurückzuführen. Beteiligungs- und FinanzergebnisIm aktuellen Geschäftsjahr zeigt sich das Beteiligungs- und Finanzergebnis signifikant verbessert bei -0,2 Mio. EUR (2013: -3,3 Mio. EUR). Die Erträge und Verluste aus Ergebnisabführungsverträgen halten sich im Vergleich zum Vorjahr mit -0,1 Mio. EUR (2013: -1,5 Mio. EUR) nahezu die Waage. Die Zinsaufwendungen übersteigen die Zinserträge um 0,1 Mio. EUR (2013: 0,4 Mio. EUR). Die Verbesserung des Finanzergebnisses ist auf die Ablösung sämtlicher externer Darlehensverbindlichkeiten zurückzuführen. AbschreibungenDie planmäßigen Abschreibungen sanken im Berichtszeitraum um 0,2 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR (2013: 0,4 Mio. EUR). Ergebnis nach SteuernDas Ergebnis nach Steuern beträgt im Berichtszeitraum 2,9 Mio. EUR (2013: -6,9 Mio. EUR). Entwicklung der Finanz- und VermögenslageDie Bilanzstruktur der YOC AG ist - maßgeblich durch die im Rahmen der durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen veranlassten Verkäufe der Geschäftsbereiche Mobile Technology und Affiliate Marketing beeinflusst - um nicht mehr betriebszugehörige Bilanzposten bereinigt worden und zeichnet ein neues Bild der vorhandenen Vermögenswerte und Schulden. Basierend auf der strategischen Neuausrichtung zeigten sich positive Effekte insbesondere im Anstieg des Eigenkapitals und nicht zuletzt auch auf der Vermögensseite im Anstieg der liquiden Mittel. Zum 31. Dezember 2014 valutiert die Bilanzsumme der YOC AG bei 3,2 Mio. EUR und nahm damit im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2013 (14,6 Mio. EUR) um 78 % ab. Insbesondere der in 2014 erzielte Jahresüberschuss ließ die Bilanzsumme - aufgrund der signifikanten Verringerung des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrags - um 2,9 Mio. EUR sinken. Des Weiteren sank das Finanzanlagevermögen um 4,2 Mio. EUR durch die Abgänge der Beteiligungen an der belboon GmbH (Verkauf) sowie der liquidierten Beteiligungen Moustik SPRL, Brüssel, Belgien, und Sevenval Ltd., London, Großbritannien. Eine weitere Verschlankung der Bilanz resultierte aus der Ausbuchung von Forderungen und Verbindlichkeiten mit verbundenen Unternehmen im Rahmen der Abgänge der Beteiligungen. RückstellungenDie Rückstellungen für Aktienoptionen sanken im Berichtsjahr auf 0,1 Mio. EUR (2013: 0,4 Mio. EUR). Grund hierfür ist im Wesentlichen der zeitliche Ablauf der in 2009 erstmalig ausgereichten Aktienoptionen. Die Personalrückstellungen sanken leicht um 0,1 Mio. EUR auf 0,2 Mio. EUR (2013: 0,3 Mio. EUR). VerbindlichkeitenDie YOC AG konnte im Geschäftsjahr 2014 sämtliche externen Darlehensverbindlichkeiten ablösen. Somit sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mehr enthalten und die sonstigen Verbindlichkeiten signifikant reduziert worden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen konnten insbesondere im Rahmen der Abgänge von Beteiligungen ausgebucht werden und führten neben weiteren Verrechnungen insgesamt zu einem Rückgang in Höhe von 8,9 Mio. EUR und valutieren damit zum Bilanzstichtag bei 2,3 Mio. EUR (2013: 11,1 Mio. EUR). InvestitionenIn 2014 sank der Investitionsbedarf aufgrund des im Vorjahr verkauften Geschäftsbereichs Mobile Technology auf ein niedrigeres Niveau. Die Veräußerung nicht betriebsnotwendigen Sachanlagevermögens führte zu Erträgen in Höhe von 0,2 Mio. EUR. FinanzmanagementSämtliche an die Gesellschaft extern ausgereichten Darlehen sind zum 31. Dezember 2014 getilgt - somit ist die Gesellschaft in dieser Hinsicht zum Stichtag schuldenfrei. Zum 31. Dezember 2014 verfügt die YOC AG über liquide Mittel in Höhe von 0,2 Mio. EUR. Zusammenfassende Aussage über die Ertrags-, Finanz- und VermögenslageNach den seit 2011 erlittenen Verlusten kann die YOC AG erstmals wieder einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,9 Mio. EUR verbuchen. Das Geschäft der YOC AG und seiner deutschen Tochtergesellschaften zeigte sich im aktuellen Jahr deutlich verbessert. Das sich in den Ergebnisabführungsverträgen widerspiegelnde Ergebnis der operativen Einheiten ist im aktuellen Jahr nahezu ausgeglichen. Die operativen Ergebnisse bestätigen den Aufwärtstrend der gesamten YOC-Gruppe, nachdem bis Ende des Geschäftsjahres 2014 die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen wurden. Im Kerngeschäft der YOC-Gruppe, dem Mobile Advertising, konnte der operative Verlust deutlich gesenkt werden. Mithin steht die weitere, nachhaltige Verbesserung der operativen Profitabilität im Fokus unseres Handelns. Aufgrund der strategischen Neuausrichtung und der Entscheidung für eine ausschließliche Fokussierung auf das der YOC AG ureigene Geschäftsmodell des Mobile Advertising und den in diesem Geschäftsbereich gesehenen größten Wachstumschancen wurden folgerichtig die wachstumsschwächeren Geschäftsbereiche Mobile Technology und Affiliate Marketing verkauft. Insgesamt führten die Verkäufe in 2014 zu einem Ertrag in Höhe von 3,2 Mio. EUR. Die Bilanz der YOC AG ist nach den Abgängen des Geschäftsbereichs Mobile Technology und der Tochtergesellschafft belboon GmbH deutlich verschlankt. PrognoseberichtWirtschaftliche RahmenbedingungenIm Euroraum spricht das ifo-Institut im Geschäftsjahr 2014 von einer leichten Belebung der Wirtschaftsleistung getrieben von Deutschland und Spanien. (ifo 2015). Allein die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 als sehr stabil erwiesen, so Berechnungen des Statistischen Bundesamtes. Um 1,5 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als 2013 und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP moderater gewachsen (2013 um 0,1 % und 2012 um 0,4 %). Die deutsche Wirtschaft profitierte vor allem von einer starken Binnennachfrage und konnte sich aufgrund dessen in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld behaupten. Neben dem Baugewerbe entwickelten sich vor allem die Dienstleistungsbereiche positiv. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftsbereiche um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr (Destatis 2015). Weltweit gehen die Prognosen für 2015 und 2016 von einem Wirtschaftswachstum aus, beeinflusst durch den sinkenden Ölpreis und die liberale Geldpolitik vieler Notenbanken. Die Organisation for Economic Cooperation and Development (OECD) und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnen vor allem für den Euroraum und Indien mit einem stärkeren Wirtschaftswachstum (OECD 2015 und DIW 2015). Vorteile bringt dies den Verbrauchern. Die Investitionstätigkeit kann sich damit sowohl eine verstärkte Inlands- als auch Auslandsnachfrage sowie verbesserten Finanzierungsbedingungen zunutze machen. Der Arbeitsmarkt wird sich voraussichtlich etwas beleben und die Löhne leicht zulegen. Risiken für die Finanzstabilität sieht der OECD in anormal niedrigen Inflationsraten und Zinsen (OECD 2015). Von dem gesunkenen Ölpreis profitieren vor allem die hoch industrialisierten Volkswirtschaften des Euroraums und Japans. Die Wachstumsraten von Indien sollen die Werte Chinas im laufenden Jahr erstmals übertreffen. Ihre Wachstumsvoraussagen für die USA sieht die OECD unverändert bei 3,1 und 3,0 Prozent. (OECD 2015). Weltweiter WerbemarktNach einem Plus von 5,1 % im Geschäftsjahr 2014 soll der weltweite Werbemarkt 2015 um 4,9 % auf 545 Mrd. US-Dollar wachsen. Das prognostiziert die Mediaagenturgruppe Zenith Optimedia in ihrem "Advertising Expenditure Forecast" (Zenith Optimedia 2014). Auch die Experten von Magna Global (Einkaufsorganisation der weltweit agierenden Interpublic-Medianetworks Initiative und Universal McCann) bestätigen dies nach ihren Berechnungen in 73 Ländern. Sie sehen die Werbeinvestitionen im kommenden Jahr um 4,8 % auf 536 Mrd. US-Dollar (436 Mrd. EUR) ansteigen (Magna Global 2015). Zenith Optimendia geht aufgrund der generellen Verbesserung der wirtschaftlichen Lage von einem Aufwärtstrend für den Werbemarkt aus und nennt als stärkste Treiber Mobile Advertising und Social Media (Zenith Optimedia 2014). Digital AdvertisingDie digitale Wirtschaft in Deutschland liegt wie in den Vorjahren auf Rang fünf der 15 wichtigsten Standorte weltweit wie aus dem "Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014" des Bundeswirtschaftsministeriums für Wirtschaft und Energie hervorgeht. Die IKT-Branche (Informations- und Kommunikationstechnik) in Deutschland setzt jährlich 226 Mrd. EUR um und trägt mit 85 Mrd. EUR etwa so viel zur gewerblichen Wertschöpfung bei wie der Automobilbau. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt entspricht dieser Wert einem Anteil von rund 3,1 %. (BMWi 2014). Der aktuellen Statistik des OVK (Online-Vermarkterkreises im BVDW) zufolge hält der Trend zur Digitalisierung im deutschen Werbemarkt an. Der Online- und Mobile-Display-Werbemarkt erreichte mit 1,58 Mrd. EUR ein Wachstum von 6,6 % gegenüber 2013. Programmatic Advertising, Bewegtbild (Video) und Mobile sind verantwortlich für diesen Aufschwung. Sowohl Video als auch die automatische Werbeauslieferung verzeichneten 2014 zweistellige Zuwachsraten. Der Bereich Mobile Advertising wächst überproportional zum gesamten Display Advertising und zum gesamten Werbemarkt. Mit 134 Mio. EUR liegt Mobile Advertising damit deutlich über der Wahrnehmungsschwelle. Die mobile Display-Werbung erzielte gar ein Plus von 52 % (OVK 2015). Für 2015 prognostiziert die MAC Werbestatistik, ein erneutes Wachstum von 50 % und ein Netto-Werbevolumen von 201 Mio. EUR (Mac Mobile Report 2015/1). AusblickIm kommenden Geschäftsjahr rechnet die Gesellschaft im Rahmen der ertragssteuerlichen Organschaft mit deutlich verbesserten Erträgen bei der YOC Mobile Advertising GmbH und einer entsprechend signifikanten Reduzierung der Verlustübernahme durch die YOC AG. Für die YOC Mobile Advertising GmbH werden im kommenden Geschäftsjahr deutlich wachsende Umsatzerlöse im zweistelligen Prozentbereich erwartet. Dies zeichnet sich bereits zum Ende des ersten Quartals 2015 ab. Aufgrund der folgerichtigen strategischen Konzentration auf die Kernkompetenz Mobile Advertising und eine an die Erfordernisse der Branche angepasste Marktpositionierung ist darüber hinaus auch mittelfristig von einem beständigen Wachstum der YOC Mobile Advertising GmbH auszugehen. Die positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit unterstützen diese Prognose. Die seit September 2013 bis Ende 2014 durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen geben der YOC AG als Muttergesellschaft der YOC-Gruppe zusammen mit der Fokussierung auf die ureigenen Kernkompetenzen die notwendige Basis für die weitere Entwicklung. Die Liquiditätssituation wurde durch mehrere Maßnahmen signifikant verbessert. Dies umfasst unter anderen die Durchsetzung des Anspruchs auf den variablen Kaufpreisanteil in Höhe von 0,7 Mio. EUR (auf Gruppenebene 1,25 Mio. EUR) aus dem Verkauf des ehemaligen Mobile Technology-Segmentes der YOC-Gruppe (August 2014), den Verkauf des Bereichs Affiliate Marketing (Juni 2014) und die Ablösung sämtlicher externer Darlehensverbindlichkeiten. Insgesamt wird aufgrund des Wegfalls der in 2014 erzielten Sondereffekte aus der Restrukturierung ein Jahresfehlbetrag für 2015 erwartet. Die weitere positive Entwicklung der YOC AG hängt mithin vom weiteren erfolgreichen Verlauf der eingeleiteten strategischen Maßnahmen, der Umsetzung und der Realisierbarkeit der geplanten Geschäftsentwicklung in der YOC Mobile Advertising GmbH sowie der Entwicklung der für die zentralen Dienstleistungen weiterbelasteten Kosten der Corporate Functions ab. Die Ergebnisse aus dem operativen Geschäft sind jedoch nicht ausreichend, um den Liquiditätsbedarf kurz- und mittelfristig aufgrund der anhaltenden Verlustsituation zu decken. Der Vorstand erwartet negative operative Cashflows und prüft zur Sicherung des Fortbestands des Unternehmens weitere Möglichkeiten der Fremd- als auch Eigenfinanzierung. Der angespannten Liquiditätssituation muss durch verschiedene Maßnahmen entgegengewirkt werden, die die Gesellschaft bereits zum Teil initiiert hat. Zu diesen Maßnahmen bzw. Ereignissen zählen insbesondere:
Der Fortbestand des Unternehmens hängt davon ab, dass die oben genannten Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden und der geplante Geschäftsverlauf realisiert werden kann, so dass die entsprechenden Liquiditätszuflüsse wie geplant stattfinden. Chancen- und RisikoberichtGrundsätze des Chancen- und RisikomanagementsZur Erreichung ihrer Ziele nutzt die YOC AG ein ganzheitliches und systematisches Chancen- und Risikomanagement, das auch die Tochterunternehmen umfasst (YOC-Gruppe). So ist gewährleistet, dass Chancen erkannt und konsequent genutzt werden können, ohne die damit verbundenen Risiken außer Acht zu lassen. Die Weiterentwicklung des Chancen- und Risikomanagements unter Berücksichtigung eines sich schnell verändernden Markt- und Geschäftsumfeldes ist die Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Dazu werden unter Abwägung des Rendite-Risiko-Verhältnisses bewusst notwendige Risiken eingegangen, um die gebotenen Marktchancen nutzen und die hierin liegenden Erfolgspotenziale ausschöpfen zu können. Zentraler Bestandteil ist das interne Reporting relevanter operativer Kennzahlen. Dadurch werden Risiken und Chancen frühzeitig erkannt und bewertet. Der Vorstand überwacht die Umsetzung von Maßnahmen zum Risikocontrolling sowie der Realisierung von Chancen in den operativen Einheiten. Die Angemessenheit der Methoden und Prozesse des Risikomanagements zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken wird in regelmäßigen Abständen überprüft und an interne und externe Entwicklungen angepasst. Markt- und WettbewerbsrisikoDie YOC AG agiert mit ihren Tochterunternehmen (YOC-Gruppe) in einem jungen Markt, der sich sehr schnell entwickelt. Dies erfordert einen hohen Grad an Flexibilität von Prozessen und Strukturen. Veränderungen von Markt- und Wettbewerbsverhältnissen, wie z. B. dem Markteintritt neuer Wettbewerber, gehören zu den Risiken, denen die YOC-Gruppe durch ein kontinuierliches Markt- und Unternehmens-Monitoring begegnet. Das Erkennen von Trends und neuen Entwicklungen wird insbesondere durch den Bereich Business Development gewährleistet. Veränderungen ökonomischer Faktoren können durch Auftragsrückgänge insbesondere in der Werbebranche ebenfalls Auswirkungen auf die Entwicklung der YOC-Gruppe haben. Durch das breit gefächerte Angebot an Produkten und Dienstleistungen sowie einem diversifizierten Kundenstamm ist die YOC-Gruppe hierfür gut aufgestellt. Das Risiko eines durch gesamtwirtschaftliche Faktoren bedingten Umsatzrückgangs wird als gering eingeschätzt. Risiko aus AkquisitionenDie erfolgten Akquisitionen der Tochtergesellschaften stellen nicht nur finanzielle Risiken dar, sondern bergen auch Herausforderungen an die organisatorische Zusammenführung der Gesellschaften. Die unterschiedlichen Unternehmenskulturen und die Gestaltung der organisatorischen Verflechtungen stehen dabei im Fokus, damit Synergien realisiert werden können. Dabei besteht das Risiko, dass Synergien nicht in der geplanten Höhe erreicht werden oder die Tochterunternehmen nicht die geplanten Umsatzrenditen erzielen. Nicht alle Akquisitionen in der Unternehmensgeschichte der YOC-Gruppe haben die gewünschten Resultate erzielt. Dem wird künftig durch eine stärkere personelle und organisatorische Integration in den Konzern entgegengewirkt. Technologische RisikenDie YOC-Gruppe verfolgt eine einheitliche IT-Strategie, die eine ständige Überprüfung und Weiterentwicklung der IT-Systeme beinhaltet. Die Geschwindigkeit der technologischen Innovationen im Markt erfordert ein hohes Maß an Flexibilität und stellt zunehmend ein Risiko dar. Insbesondere fehlt es zum Teil noch an Standards im technologischen Umfeld. Substitut- und Konkurrenzprodukte könnten die Wettbewerbsfähigkeit der YOC-Gruppe schwächen. Deshalb müssen Innovationen vorangetrieben werden, um langfristig erfolgreich zu sein und die Marktstellung auszubauen. Aufgrund der hohen Dynamik im Markt stehen den Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte und Technologien immer auch Risiken gegenüber, sodass sich getätigte Investitionen auch als unrentabel erweisen können. Bei der Auswahl der IT-Systeme entscheidet sich die YOC-Gruppe überwiegend für branchenspezifische Standardsoftware namhafter Anbieter. Die Regelungen zur Informationssicherheit umfassen die Implementierung von Verschlüsselungsmechanismen, Firewalls und Virenscannern. Vorsorgemaßnahmen gegen den Ausfall von technischen Anlagen wurden durch den Parallelbetrieb der technischen Applikationen getroffen, so dass Kundenaufträge jederzeit reibungslos abgewickelt werden können. Back Up-Systeme sichern zudem den Datenbestand vor einem möglichen Datenverlust und gewährleisten eine konsistente Verfügbarkeit. Finanz- und Treasury-RisikenDie YOC-Gruppe hat zur Planung und Überwachung der Zahlungsströme eine eigene Treasury Funktion eingerichtet. Das Liquiditätsmanagement unterstützt den Vorstand durch die Kontrolle der Geschäftsentwicklung und Zahlungsstromschwankungen bei der Überwachung von Maßnahmen zur Liquiditätssicherung. Die Steuerung erfolgt unter anderem über Kennzahlen, die Aufschluss über die Kapitalstruktur des Unternehmens liefern. Dem Forderungsausfallrisiko wird durch ein stringentes Debitorenmanagement entgegengewirkt, das auf die Überwachung der Altersstruktur der Forderungen und das Management von zweifelhaften Forderungen ausgerichtet ist. Zum 31. Dezember 2014 verfügt die Gesellschaft über einen Liquiditätsbestand in Höhe von 0,2 Mio. EUR. Einhergehend mit der Umsetzung des Restrukturierungskonzepts und der damit verbundenen Fokussierung des Geschäftsmodells auf den Bereich Mobile Advertising hat sich die operative Ergebnissituation signifikant verbessert und in Folge dessen die operativen Verluste deutlich reduziert. Die operative Ertragslage wird sowohl durch Umsatz- als auch Rohertragssteigerungen weiter optimiert. Folglich sinkt der Liquiditätsbedarf kontinuierlich. Aktuell evaluiert das Management verschiedene Optionen zur Durchführung von Eigen- und Fremdkapitalmaßnahmen, um Liquidität für die weitere Entwicklung beziehungsweise bis zur Generierung positiver Cashflows bereitzustellen. In diesem Zusammenhang verweisen wir insbesondere auf den Abschnitt "Ausblick", in dem die Bestandsgefährdung aufgrund der angespannten Liquiditätssituation dargestellt ist, und der einen Überblick über die künftige Entwicklung gibt. Aufgrund der negativen operativen Cashflows versucht der Konzern mit verschiedenen Maßnahmen der angespannten Liquiditätslage entgegenzuwirken. Der Fortbestand des Unternehmens hängt ganz entscheidend von der erfolgreichen Durchführung der im Abschnitt "Ausblick" dargestellten Maßnahmen ab. Dazu zählen insbesondere die zeitnahe Realisierung signifikanter Umsatzsteigerungen und die erhebliche Verbesserung des operativen Ergebnisses und damit die Erreichung des geplanten Geschäftsverlaufs. Sollten die im Abschnitt "Ausblick" dargestellten Maßnahmen nicht umgesetzt und die Verbesserung der operativen Ergebnisse nicht erreicht werden, ist das Unternehmen in seinem Fortbestand gefährdet. Rechtliche Risiken und HaftungsrisikenUm rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden wesentliche Rechtsgeschäfte durch die Einschaltung externer Rechtsanwälte geprüft. Durch einen umfangreichen Versicherungsschutz, der einer laufenden Überprüfung unterzogen wird, sichert sich die YOC-Gruppe gegen Schadensfälle und ein mögliches Haftungsrisiko ab. Die abgeschlossene Directors & Officers Liability Insurance dient zur Absicherung des Managements gegen eventuelle Vermögensschäden am Unternehmen. Weder die YOC AG noch eine ihrer Tochtergesellschaften war im Geschäftsjahr 2014 an laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt, die wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten. Auch für das kommende Geschäftsjahr wird mit keiner negativen Entwicklung gerechnet. Entscheidungen des Gesetzgebers, wie zum Beispiel die Veränderung der Datenschutzregelung, können ebenfalls negative Wirkung auf die Geschäftstätigkeit der YOC-Gruppe haben. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung sind uns jedoch keine für die YOC-Gruppe wesentlichen für die absehbare Zukunft geplanten Gesetzesänderungen bekannt. Personelle RisikenFür die erfolgreiche Entwicklung der YOC-Gruppe ist die Gewinnung und nachhaltige Bindung qualifizierter Mitarbeiter an das Unternehmen notwendig. Aufgrund des starken Wachstums des für die YOC-Gruppe relevanten Marktes ist der Arbeitsmarkt für Personal mit den benötigten Kenntnissen und Erfahrungen besonders hart umkämpft. Die Überwachung und Vermeidung des Risikos personeller Engpässe wird durch eine unternehmensweite Personalplanung unterstützt. Durch Personalentwicklungsmaßnahmen und einem regelmäßig vom Vorstand überprüften leistungsbezogenen Vergütungssystem wird die Wettbewerbsfähigkeit im Personalmarkt sichergestellt. Durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wird zudem gewährleistet, dass in jedem Unternehmensbereich mehrere Schlüsselpersonen arbeiten. Vertretungsregelungen und Nachfolgemanagement gewährleisten die Sicherstellung der Geschäftsabläufe und Entscheidungsprozesse. Mitarbeiter, die mit vertraulichen Informationen arbeiten, verpflichten sich, die entsprechenden Vorschriften einzuhalten und mit den Informationen verantwortungsvoll umzugehen. PlanungsrisikenPlanungsrisiken bestehen in der Umsatz- und Kostenprognose. Insbesondere vor dem Hintergrund der Dynamik im Markt basiert die kurz- und mittelfristige Planung auf wesentlichen Schätzungen und Annahmen, vor allem zur Umsatzentwicklung. Die regelmäßige Überprüfung der Annahmen ermöglicht dem Vorstand, auf Planabweichungen zu reagieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Kontroll- und Risikomanagementbericht zum Rechnungslegungsprozess(§ 289 Abs. 5 und § 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB)Das bei der YOC AG sowie in der YOC-Gruppe bestehende Kontroll- und Risikomanagementsystem beinhaltet die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoidentifikation, -bewertung und -kommunikation sowie zum Umgang mit den Risiken unternehmerischer Betätigung. Im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess soll zudem über die Ausgestaltung und kontinuierliche Weiterentwicklung des internen Kontrollsystems die Beachtung der einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften und -standards und die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sichergestellt werden. Auf diese Weise soll gewährleistet werden, dass die Finanzberichterstattung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der YOC AG und der YOC-Gruppe vermittelt. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess. Über eine definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften eingebunden. Die operative Verantwortung obliegt dem Vorstand. Dieser wird durch die Leitung des Rechnungswesens unterstützt. Wir erachten folgende Elemente des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems der YOC AG im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess für wesentlich:
Die Wirksamkeit des (konzern-) rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems wird durch regelmäßige präventive Kontrollen geprüft und bewertet. Ein konzernweites Berichtssystem soll die regelmäßige und zeitnahe Information des Vorstands und des Aufsichtsrats gewährleisten. Im Vorstand und im Aufsichtsrat wird regelmäßig über die aktuelle Risikosituation sowie über die Funktionsweise, Wirksamkeit und Angemessenheit des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems berichtet. Mit den eingerichteten Prozessen, Systemen und Kontrollen ist nach Auffassung des Vorstands hinreichend gewährleistet, dass die Rechnungslegungsprozesse im Einklang mit den einschlägigen Rechnungslegungsprinzipien erfolgen. Angaben zu den Aktien nach §§ 289 Abs. 4 und § 315 Abs. 4 HGB sowie erläuternder Bericht des VorstandsZusammensetzung des gezeichneten KapitalsZum 31. Dezember 2014 beträgt das gezeichnete Kapital der YOC AG 2.858.500 Euro und ist eingeteilt in 2.858.500 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien. Dabei verfügt jede Aktie über ein Stimmrecht. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Aktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil der Aktionäre am Gewinn der Gesellschaft. Hiervon ausgenommen sind von der Gesellschaft gehaltene eigene Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Rechte zustehen. Beschränkungen der Stimmrechte oder der Übertragung von AktienStimmrechtsbeschränkungen betreffend Aktien der YOC AG oder Beschränkungen hinsichtlich der Übertragung von Aktien der YOC AG bestehen nicht. Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte überschreitenDie nachfolgend angegebenen direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital der YOC AG, die 10 % der Stimmrechte überschreiten, basieren auf Stimmrechtsmitteilungen nach § 21 WpHG, die die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 sowie früher erhalten und veröffentlicht hat.
Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihenAktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht. Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausübenDie Hauptversammlung der YOC AG hat am 15. Juli 2009 die Auflage des YOC Management-Incentive Programms beschlossen. Im Rahmen dieses Programms wurden erstmalig im Herbst 2009 Bezugsrechte an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft ausgegeben. Da die Ausübungsbedingungen des YOC Management-Incentive Programms bislang nicht erfüllt wurden, sind an die Mitglieder des Vorstands und die Mitarbeiter der Gesellschaft noch keine Aktien übertragen worden. Soweit die YOC AG im Rahmen des YOC Management-Incentive Programms Aktien an Mitarbeiter ausgibt, werden die Aktien den Mitarbeitern unmittelbar übertragen. Die begünstigten Mitarbeiter können die ihnen aus den Mitarbeiteraktien zustehenden Rechte wie andere Aktionäre nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und der Bestimmungen der Satzung ausüben. Vorschriften zur Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands und über die Änderung der SatzungDie gesetzlichen Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands sind in §§ 84 und 85 AktG zu finden. Die Satzung der YOC AG sieht in § 7 Abs. 2 der Satzung eine übereinstimmende Regelung vor. Die Änderung der Satzung kann nach §§ 119 Abs. 1 Nr. 5, 133, 179 Abs. 1 und Abs. 2 AktG durch einen Beschluss der Hauptversammlung herbeigeführt werden, der mit einfacher Stimmenmehrheit und einer Mehrheit von drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst wird. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die nur die Fassung betreffen (§ 17 der Satzung der YOC AG). Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufenErwerb eigener AktienAufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 ist die Gesellschaft bis zum 15. Juni 2015 ermächtigt, eigene Aktien zu erwerben. Insgesamt dürfen aufgrund dieser Ermächtigung Aktien in einem Volumen von bis zu 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals erworben werden. Auf diese Begrenzung von 10 % des Grundkapitals sind diejenigen anderen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, anzurechnen. Einzelheiten der Ermächtigung können der Einladung zur Hauptversammlung am 16. Juni 2010 entnommen werden, die auf der Internetseite der YOC AG verfügbar ist (s. Tagesordnungspunkt 5 sowie den hierzu erstatteten Bericht des Vorstands). Zum Ende des Geschäftsjahres 2014 hielt die Gesellschaft 4.000 eigene Aktien (dies entspricht rund 0,14 % des Grundkapitals). Genehmigtes KapitalGemäß § 6 Abs. 5 der Satzung der YOC AG besteht ein Genehmigtes Kapital 2013/I: Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 6. Juni 2013 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 5. Juni 2018 einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 1.300.000 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen. Der Vorstand wurde unter anderem auch ermächtigt, unter bestimmten Voraussetzungen jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Einzelheiten der Ermächtigung können der Einladung zur Hauptversammlung am 06. Juni 2013 entnommen werden, die auf der Internetseite der YOC AG verfügbar ist (s. Tagesordnungspunkt 6 sowie den hierzu erstatteten Bericht des Vorstands). Von der vorgenannten Ermächtigung haben Vorstand und Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2014 keinen Gebrauch gemacht. Bedingtes KapitalGemäß § 6 Abs. 7 der Satzung der YOC AG ist das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 175.000 Euro durch Ausgabe von bis zu 175.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Bedienung des YOC Management-Incentive Programms und der im Rahmen dieses Programms ausgegebenen Bezugsrechte. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Bezugsberechtigten von ihrem Bezugsrecht Gebrauch machen. Die aus den ausgeübten Bezugsrechten hervorgehenden neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt der Ausübung des Bezugsrechts noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen. Zum 31. Dezember 2014 waren an aktuelle und ehemalige Mitglieder des Vorstands Bezugsrechte zum Erwerb von 16.625 Aktien und an Mitarbeiter Bezugsrechte zum Erwerb von 27.625 Aktien ausgegeben. Bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2014 sind aus dem gesamten in 2009 aufgelegten Aktienoptionsprogramm keine Bezugsrechte ausgeübt worden. Die Ausübungspreise der ausgegebenen Aktienoptionen liegen zwischen 7,37 und 35,90 EUR. Eine Ausübung wird als nicht wahrscheinlich angesehen. Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehenEs bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehen. Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sindDas YOC Management-Incentive Programm sieht für den Fall eines Übernahmeangebots nach §§ 29, 35 WpÜG vor, dass die bereits in einem Optionsvertrag gewährten Bezugsrechte von den Bezugsberechtigten, also den Mitgliedern des Vorstands und den Arbeitnehmern der Gesellschaft, in einem zusätzlichen Ausübungszeitraum am fünften und den zehn nachfolgenden Börsenhandelstagen nach Veröffentlichung des Übernahmeangebots ausgeübt werden können, sofern dadurch die gesetzliche Wartezeit für die erstmalige Ausübung der Bezugsrechte von mindestens zwei Jahren gewahrt bleibt. Erklärung zur Unternehmensführung(§ 289a HGB)Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB beinhaltet die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG, relevante Angaben zu Unternehmensführungspraktiken und eine Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat. Diese Erklärung ist Bestandteil des Lageberichts der YOC AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2014. Gemäß § 317 Abs. 2 Satz 3 HGB sind die Angaben nach § 289a HGB nicht in die Prüfung durch den Abschlussprüfer einzubeziehen. Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 24. Juni 2014 (Entsprechenserklärung 2014)Nach § 161 AktG haben Vorstand und Aufsichtsrat einer börsennotierten Aktiengesellschaft jährlich zu erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" entsprochen wurde und wird oder welche Empfehlungen begründet nicht angewendet wurden oder werden. Die Erklärung ist auf der Internetseite der Gesellschaft öffentlich zugänglich zu machen. Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) enthält Regelungen unterschiedlicher Bindungswirkung. Neben Darstellungen des geltenden Aktienrechts enthält er Empfehlungen, von denen die Gesellschaften abweichen können; sie sind dann aber verpflichtet, dies jährlich offen zu legen. Nach § 161 AktG müssen Abweichungen von den Empfehlungen des DCGK auch begründet werden. Darüber hinaus enthält der DCGK Anregungen, von denen ohne Offenlegung abgewichen werden kann. Die nachfolgende Erklärung betrifft den Zeitraum seit der letzten Entsprechenserklärung vom März 2014 und bezieht sich auf die Anforderungen des DCGK in seiner aktuellen Fassung vom 24. Juni 2014. Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG erklären, dass den Empfehlungen "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" grundsätzlich entsprochen wird und in der Vergangenheit entsprochen wurde. Vorstand und Aufsichtsrat der YOC AG beabsichtigen, diese auch in Zukunft zu beachten. Lediglich die folgenden Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex wurden und werden nicht angewendet:
Berlin, im März 2015 YOC AG Der Vorstand Der Aufsichtsrat Die Erklärung wurde der Öffentlichkeit auf der Internetseite der YOC AG (www.yoc.com) unter "Investor Relations" dauerhaft zugänglich gemacht. Dort finden sich auch ältere Fassungen der Entsprechenserklärung. Angaben zu UnternehmensführungspraktikenGrundsätzlichesNachhaltiges wirtschaftliches, ökologisches und soziales Handeln ist ein prägendes Element der Unternehmenskultur der YOC AG. Hierzu gehört auch die Integrität im Umgang mit Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und sonstigen Stakeholdern sowie der Öffentlichkeit. Die YOC AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Deutschland. Der Gestaltungsrahmen für die Corporate Governance ergibt sich somit aus dem deutschen Recht, insbesondere dem Aktien- und dem Kapitalmarktrecht sowie aus der Satzung der YOC AG. Als Dienstleistungskonzern ist die YOC AG darauf angewiesen, durch vorbildliches Verhalten das Vertrauen der Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen und zu erhalten. Ziel ist es, glaubhaft, seriös und zuverlässig zu handeln und entsprechend aufzutreten. TransparenzEine einheitliche, umfassende und zeitnahe Informationspolitik gegenüber Mitarbeitern, Investoren, Kunden, Lieferanten, Behörden, Interessengruppen und sonstigen Stakeholdern hat bei der YOC AG einen hohen Stellenwert. Alle Genannten werden von der YOC AG einheitlich, umfassend, zeitnah und zeitgleich informiert. Die Berichterstattung über die Geschäftslage und die Ergebnisse der YOC AG und des YOC Konzerns erfolgt durch den Geschäftsbericht, den Halbjahresbericht und die Zwischenberichte. Darüber hinaus erfolgen Informationen durch Ad-hoc-Mitteilungen, soweit dies rechtlich erforderlich ist, sowie durch die Internetseiten der Gesellschaft. Alle Meldungen, Präsentationen und Mitteilungen sowie der aktuelle Finanzkalender sind auf der Internetseite der Gesellschaft (www.yoc.com) unter "Investor Relations" einsehbar. Meldepflichtige Änderungen der Zusammensetzung der Aktionärsstruktur (Stimmrechtsmitteilungen, §§21 ff. WpHG) sowie Erwerb und Veräußerung von Aktien der Personen, die bei der YOC AG Führungsaufgaben wahrnehmen (Directors' Dealings, §15a WpHG), werden ebenfalls vom Vorstand veröffentlicht. Die YOC AG führt darüber hinaus die vorgeschriebenen Insiderverzeichnisse gemäß §15b WpHG. Die betreffenden Personen wurden und werden über die gesetzlichen Pflichten und Sanktionen informiert. RisikomanagementDie YOC AG ist einer der europaweit führenden Anbieter für Mobile Advertising und unterliegt als solcher vielen branchen- und unternehmensspezifischen Chancen und Risiken. Die YOC AG verfügt über ein etabliertes, umfassendes und wirksames System, das dem Unternehmen ermöglicht, Chancen und Risiken über alle Funktionen und Geschäftsprozesse hinweg frühzeitig zu erkennen, zu beurteilen, zu berichten und zu handhaben. Ziel dieses Systems ist es, Risiken systematisch und zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu erkennen, die Wahrscheinlichkeit ihres Eintritts sowie ihre möglichen qualitativen und quantitativen Auswirkungen einzuschätzen sowie wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das Risikomanagement wird regelmäßig auf der Ebene des Vorstands und des Aufsichtsrats erörtert und weiterentwickelt. Weitere lnformationen zum Risikomanagement der Gesellschaft, den speziellen Risiken, denen sie sich ausgesetzt sieht, sowie zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem können dem Risikobericht, der Teil des Konzernlageberichts der Gesellschaft ist, entnommen werden. Beschreibung der Arbeitsweise von Vorstand und AufsichtsratDie YOC AG ist als deutsche Aktiengesellschaft dem deutschen Aktiengesetz unterworfen. Dadurch ist ein duales Führungssystem gesetzlich vorgegeben. Vorstand und Aufsichtsrat haben eigenständige Kompetenzen, arbeiten jedoch bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben eng und vertrauensvoll zusammen. VorstandDer Vorstand leitet die Gesellschaft unter eigener Verantwortung. Dabei ist er an das Unternehmensinteresse gebunden und der nachhaltigen Unternehmensentwicklung verpflichtet. Zu den Aufgaben des Vorstands gehört es, in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat die strategische Ausrichtung des Unternehmens festzulegen und die Geschäftsführung für das Unternehmen wahrzunehmen. Der Vorstand führt die Geschäfte nach Maßgabe der relevanten Gesetze, der Satzung und seiner Geschäftsordnung. Die Mitglieder des Vorstands tragen gemeinsam die Verantwortung für die Geschäftsführung, arbeiten kollegial zusammen und unterrichten sich gegenseitig laufend über wichtige Maßnahmen und Vorgänge in ihren Geschäftsbereichen. Unbeschadet der Gesamtverantwortung aller Vorstandsmitglieder leitet jedes Vorstandsmitglied - abgesehen von Entscheidungen, die der Gesamtvorstand zu treffen hat - den ihm zugewiesenen Geschäftsbereich eigenverantwortlich. Näheres regelt die vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats erlassene Geschäftsordnung für den Vorstand. Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat bestellt. Amtsperioden von Vorstandsmitgliedern dürfen maximal fünf Jahre betragen, wobei eine mehrmalige Bestellung möglich ist. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorstandsvorsitzenden ernennen. Herr Dirk Kraus ist mit Wirkung zum 10. September 2013 zum Vorstand der YOC AG bestellt worden. Herr Michael Kruse ist zum 1. Januar 2015 in den Vorstand der Gesellschaft berufen worden. Der Vorstand hat keinen Vorstandsvorsitzenden. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und vollständig über wesentliche Sachverhalte in der Geschäftsentwicklung, der Strategie und Planung, der Risikolage des Konzerns sowie über Compliance und berät sich mit dem Aufsichtsrat vor allen wesentlichen strategischen Entscheidungen. Zur gemeinsamen Abstimmung finden gewöhnlich im zweiwöchigen Rhythmus Vorstandssitzungen statt. Darüber hinaus berät sich der Vorstand regelmäßig mit den Mitgliedern der zweiten Führungsebene der Gesellschaft. Der Vorstand hat keine Ausschüsse gebildet. AufsichtsratDem Aufsichtsrat obliegt die Beratung und Überwachung des Vorstands. Er wird in Strategie und Planung sowie in alle Fragen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft eingebunden. Wesentliche Entscheidungen des Vorstands bedürfen seiner Zustimmung. Dazu zählt auch die von der Gesellschaft einmal jährlich erstellte Unternehmensplanung für das Folgejahr (Budget), die vom Vorstand dem Aufsichtsrat präsentiert, mit diesem erörtert und bei Bedarf angepasst wird. Weiterhin erteilt der Aufsichtsrat dem von der Hauptversammlung bestellten Abschlussprüfer den Prüfungsauftrag. Der Aufsichtsrat hält mindestens vier Sitzungen im Jahr ab. Der Aufsichtsrat der YOC AG besteht aus drei Mitgliedern, von denen keines zuvor dem Vorstand der Gesellschaft angehörte. Der Aufsichtsrat wird von der Hauptversammlung gewählt. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Die Arbeitsweise des Aufsichtsrats ist in einer Geschäftsordnung geregelt. Beschlüsse des Aufsichtsrats werden gewöhnlich in Präsenzsitzungen gefasst; darüber hinaus sind auch schriftliche, telefonische, fernschriftliche oder mithilfe sonstiger Telekommunikationsmittel durchgeführte Sitzungen und Beschlussfassungen möglich. Der Vorstand der Gesellschaft nimmt regelmäßig an den Sitzungen teil, bei Bedarf werden auch weitere Mitglieder des erweiterten Managements der Gesellschaft zu den Sitzungen geladen. In der ersten Präsenzsitzung eines jeden Jahres nach Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse, in der sogenannten "Bilanzsitzung", nehmen auch die Abschlussprüfer der Gesellschaft an dieser Sitzung teil und erstatten dem Aufsichtsrat ihren Bericht über die abgeschlossene Prüfung. Tagesordnung und Beschlussanträge für die Aufsichtsratssitzungen werden mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf vor den Sitzungen schriftlich an alle Teilnehmer kommuniziert. Bei der Notwendigkeit von kurzfristigen Beschlüssen werden solche gegebenenfalls im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen. Alle Aufsichtsratssitzungen werden schriftlich protokolliert. Der Aufsichtsratsvorsitzende erläutert jährlich die Tätigkeit des Aufsichtsrats in der Hauptversammlung und in seinem Bericht an die Aktionäre, welcher im Geschäftsbericht der Gesellschaft abgedruckt wird.
Berlin, im April 2015 YOC AG Der Vorstand Der Aufsichtsrat VergütungsberichtDer Vergütungsbericht richtet sich nach den "Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex". Er fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der YOC AG Anwendung finden, und erläutert Höhe und Struktur des Vorstandseinkommens. Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben. Der Vergütungsbericht beinhaltet außerdem Angaben, die nach den Erfordernissen des deutschen Handelsrechts Bestandteile des Konzernanhangs nach § 314 HGB sowie des Konzernlageberichts nach § 315 HGB sind. Vergütung des VorstandsFür die Festlegung der Vorstandsvergütung ist der Aufsichtsrat zuständig. Dabei werden die Größe und die Tätigkeit des Unternehmens, seine wirtschaftliche und finanzielle Lage, die Aufgabe des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie die Höhe und Struktur der Vorstandsvergütungen im branchenspezifischen Vergleichsumfeld berücksichtigt. Die Vergütung ist leistungsorientiert. Sie ist so bemessen, dass sie am Markt für hoch qualifizierte Führungskräfte wettbewerbsfähig ist und Anreiz für erfolgreiches Arbeiten gibt. Sie setzte sich im Geschäftsjahr 2014 aus einer fixen Grundvergütung sowie einem variablen Bestandteil zusammen.
Vergütung des Vorstands für 2014scroll
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inklusive vertragliche Nebenleistungen Im Geschäftsjahr 2014 waren 275 TEUR der laufenden Vorstandsvergütung zahlungswirksam. Aus dem in 2014 neu aufgelegten virtuellen Aktienoptionsprogramm sprach der Aufsichtsrat dem Vorstand insgesamt 40.000 virtuelle Aktienoptionen zum beizulegenden Zeitwert von je EUR 1,45 zu. Dirk Freytag (Vorstandsvorsitzender bis September 2013) erhielt im Geschäftsjahr 2014 aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses als Vorstand im Jahr 2013 einen Barausgleich in Höhe von 35 TEUR sowie die Geschäftsanteile der YOC AG an einer GmbH mit einem Gegenwert in Höhe von 20 TEUR. Vergütung des AufsichtsratsDie Vergütung des Aufsichtsrats ist auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung der YOC AG festgesetzt worden. Die Vergütung des Aufsichtsrats besteht aus einer festen Vergütung in Höhe von 12,5 TEUR für ein Geschäftsjahr. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Doppelte dieses Betrages, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende das 1 ½-fache dieses Betrages. Pro Aufsichtsratssitzung, die eine Präsenzsitzung ist, erhält jedes Aufsichtsratsmitglied einen Betrag von 1,0 TEUR, der Aufsichtsratsvorsitzende das Doppelte und der Stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende das 1 ½-fache. Vergütung des Aufsichtsrats für 2014 (in TEUR)scroll
Es wurden keine Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen außerhalb der Gremientätigkeit, insbesondere für etwaige Beratungs- und Vermittlungsleistungen, gewährt. Die Vergütung für die Tätigkeit des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2014 auf insgesamt 73 TEUR. Ereignisse nach dem BilanzstichtagZum 1. Januar 2015 wurde Michael Kruse in den Vorstand der YOC AG berufen. Er ist für die Bereiche Sales, Operations und Technologie verantwortlich. Im ersten Quartal 2015 konnte eine exklusive Partnerschaft mit Shazam, der weltweit führenden App für Musik und TV-Erkennung, auf dem spanischen Markt geschlossen werden. Die Umsatzentwicklung wird sich bei planmäßiger Entwicklung in dieser Region kurz- bis mittelfristig deutlich verbessern. Weitere Ereignisse mit einer wesentlichen Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.
Berlin, 17. April 2015 Der Vorstand Dirk Kraus Michael Kruse |
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