![]() YOC AGBerlinBericht zum dritten Quartal 2016Brief an die AktionäreSehr verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, die YOC AG ist einer der Pioniere für Werbung auf mobilen Endgeräten - "Mobile first"
seit 2001. Wenngleich sich unser Marktumfeld verändert hat - der Trend hin zu steigenden
Werbebudgets im Bereich Mobile Advertising nimmt spürbar zu. Die Menschen individuell,
profilbasiert kreativ und unabhängig von Zeit und Raum auf ihrem elektronischen Begleiter
zu erreichen und mit ihnen zu interagieren, ist die Vision, die uns selbst und unsere
Branche seit jeher antreibt. Im dritten Quartal konnten wir die Umsatzerlöse um 25 % auf 2,73 Mio. EUR (Q3/2015:
2,18 Mio. EUR) steigern. Damit einhergehend verzeichnet die YOC-Gruppe ein Umsatzwachstum
in Höhe von 22 % auf 7,98 Mio. EUR (9M/2015: 6,54 Mio. EUR) per 30. September 2016.
In Konsequenz stieg der Umsatz je Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um
24 % auf 151 TEUR (9M/2015: 121 TEUR) an. Diese insgesamt positive Entwicklung ist
auf den zunehmenden Einsatz unserer eigenentwickelten Mobile Advertising Produkte
zurückzuführen. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres entwickelte sich insbesondere
die spanische Tochtergesellschaft mit einer Umsatzsteigerung in Höhe von 94 % auf
einem gleichbleibend hohen Niveau vor dem Heimatmarkt Deutschland mit einer Steigerung
in Höhe von 34 % und Österreich in Höhe von 20 %. Auch der für die YOC-Gruppe neue
Markt Polen erzielt zunehmend wachsende Umsatzbeiträge. Noch nicht zufriedenstellend
verlief die Geschäftsentwicklung in Großbritannien im bisherigen Geschäftsjahr. Allerdings
beginnen hier die getroffenen Personalmaßnahmen sowie die konsequente Einführung programmatischer
Produkte Wirkung zu entfalten, sodass wir im laufenden vierten Quartal einen beachtenswerten
Fortschritt registrieren können. Dies freut uns besonders, da somit nicht nur alle
Länder, in denen YOC aktiv ist, wieder wachsen, sondern auch deshalb, weil der britische
Standort wegen seiner Vorreiterrolle im internationalen Mobile Advertising- Markt
für die YOC-Gruppe eine besondere Bedeutung hat. Zum 30. September 2016 beträgt das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA)
-1,30 Mio. EUR (9M/2015: -1,03 Mio. EUR). Bei Berücksichtigung von positiven Sondereffekten
des Vorjahres stellt dies eine Verbesserung in Höhe von 0,64 Mio. EUR (+32,0 %) gegenüber
dem Vorjahr dar. Durch unsere neu eingeführten Produkte beziehungsweise Produktversionen sind wir im
laufenden Geschäftsjahr entsprechend unserer strategischen Vorgabe spürbar vorangekommen.
Die Gesellschaft bietet ihren Publisher-Partnern als auch den Werbetreibenden verstärkt
produktbasierte Mehrwerte. Seit dem dritten Quartal 2016 ist die YOC-Gruppe in der
Lage, ihre selbst entwickelten mobilen Werbeformate wie das YOC Understitial Ad, das
YOC Mystery Ad sowie das YOC Inline Video Ad zusätzlich über den Handel in programmatischen
Plattformen automatisiert auszuliefern. Die Formierung als produktbasierter Mobile Advertising Anbieter, der sowohl über programmatische
Kanäle im Rahmen von privaten Marktplätzen sowie über den klassischen Direktvertrieb
eine optimale Monetarisierung für seine Publisher-Partner realisiert führt zu einer
strategisch nachhaltigeren Marktpositionierung. Infolge dessen führte dies zu einem
weiteren Anstieg der Rohertragsmarge auf 35 % (9M/2015: 33 %, 9M/2014: 30%). Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, für das gesamte Geschäftsjahr 2016 erwarten
wir einen Anstieg des Umsatzes in Höhe von bis zu 20 %. Parallel dazu werden wir die
Kostenstruktur auf dem Vorjahreswert halten, sodass sich die Ertragslage der YOC-Gruppe
weiter verbessern wird. Diese Tendenz wird sich auch im kommenden Geschäftsjahr 2017
fortsetzen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit. Mit den besten Grüßen, Dirk-Hilmar Kraus Vorstand YOC AG YOC im ÜberblickMobile Advertisingscroll
1)
D-A-CH und Polen Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Kennzahlen können aufgrund kaufmännischer
Rundungen Differenzen auftreten. Konzernzwischenlagebericht (ungeprüft)
Geschäftsentwicklung der YOC-Gruppe in den ersten neun Monaten 2016KennzahlenübersichtIn den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 verzeichnete die YOC-Gruppe einen
Gesamtumsatz in Höhe von 7.984 TEUR (9M/2015: 6.545 TEUR). Dies entspricht einem Ansteig
in Höhe von 22,0% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum führte das Vorantreiben von rohertragsstärkeren
Produktinnovationen zu einem Anstieg der Rohertragsmarge auf 35,1 % (9M/2015: 33,5
%). Diese Entwicklung unterstreicht die Repositionierung des Unternehmens als produktbasierten
Anbieter im Mobile Advertising und stellt einen wichtigen Baustein für eine nachhaltige
positive Unternehmensentwicklung dar. Das operative Ergebnis der YOC-Gruppe vor Abschreibungen lag in den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres 2016 bei -1.299 TEUR (9M/2015: -1.031 TEUR). Bei Berücksichtigung
von positiven Sondereffekten des Vorjahres stellt dies eine Verbesserung in Höhe von639
TEUR (+32,0%) gegenüber dem Vorjahr dar. Der operative Cash-Flow belief sich in der Berichtsperiode auf 1.227 TUER (9M/2015:
-1.580 TEUR). LeistungsspektrumYOC ist einer der führenden unabhängigen Mobile Premium Advertising Anbieter in Europa
und greift auf eine seit 2001 gewachsene Expertise in diesem Geschäftsfeld zurück.
Mit einer verfügbaren Reichweite von mehreren Mrd. Ad Impressions im Monat erreichen
wir rund 100 Millionen mobile Internetnutzer weltweit. YOC arbeitet mit über 400 ausgewählten
internationalen Premium-Publishern zusammen, darunter Shazam, The Telegraph, krone.at,
Tagesspiegel oder Eurosport. Sie vertrauen dem Unternehmen aufgrund seiner Produkt-,
Technologie- und Vermarktungskompetenz sowie einer über Jahre gewachsenen erfolgreichen
Zusammenarbeit mit YOC. Mit exklusiven Geschäftsbeziehungen zu Vermarktungspartnern
und Werbekunden, neuen erfolgreichen Produkten und skalierenden Inhouse-Technologien
hat sich YOC zu einem innovativen Anbieter für Mobile Advertising entwickelt. Unser
Fokus liegt auf dem strategischen Ausbau der Position als Spezialist für Mobile Advertising
in den Kernmärkten Großbritannien, Deutschland, Österreich und Spanien sowie in der
im Februar 2016 hinzugekommenen Region Polen. Premium Monetarisierung für Publisher
Für App und Mobile Internet Publisher aus allen Sparten bietet YOC direkten Zugang
zu allen relevanten Media-Agenturen, Trading Desks und Direktkunden. In Kombination
mit modernsten Advertising-Technologien setzen wir auf ganzheitliche Monetarisierungsstrategien
für unsere Mediapartner und stellen somit das nachhaltige Wachstum ihrer durch YOC
generierten Reichweite und Werbeeinahmen sicher. Das Produkt YOC Mediation ermöglicht für unsere Publisher eine hohe und gleichmäßige
Auslastung sowie effektive Tausendekontaktpreise über Marktdurchschnitt. Mit dem inhouse entwickelten YOC Hub hat YOC ein Reporting- und Analyse-Werkzeug speziell
für seine Publisher entwickelt. Die Mediapartner besitzen damit die Möglichkeit, die
Vermarktungsaktivitäten von YOC auf einen Blick auszuwerten und zu verwalten. Mobile Premium Advertising für WerbetreibendeUnsere Werbekunden (Advertiser) profitieren von exklusiven Werbemöglichkeiten bei
Premium-Publishern. Die von YOC intern entwickelten und prämierten Mobile Werbeformate
(Ad Formats) bieten darüber hinaus eine hohe kreative Branding-Wirkung. Das YOC Mystery
Ad wurde 2012 mit dem Cannes Lion Gold Award in der Kategorie Mobile ausgezeichnet
und konsequent auf die Bedürfnisse der Werbekunden weiterentwickelt. Im Geschäftsjahr
2015 haben wir mit dem YOC Understitial Ad ein neues kreatives und wandelbares Werbeformat
entwickelt, das erstmalig die Nutzerfreundlichkeit von großflächiger Werbung verbessert.
Das YOC Understitial Ad regt durch die Kombination mit Bildern, Videos oder HTML5-Inhalten
(z. B. interaktive Elemente) den mobilen Internetnutzer an, sich aktiv mit einer Marke
oder einem Produkt zu beschäftigen, ohne aufdringlich zu sein. Das aktuell in den
Markt eingeführte YOC Inline Video Ad ist ein weiteres Beispiel für die neue, interaktiv
getriebene Generation von YOC Werbeformaten. Wie das YOC Understitial Ad kann das
YOC Inline Video Ad nach dem neuesten Standard der digitalen Mediabranche - der sogenannten
Viewability - abgerechnet werden. Dies bezeichnet die Abrechnung je nach Sichtbarkeit
der Mobilen Werbung. Im stetig wachsenden Marktsegment der mobilen Zielgruppenansprache (z. B. Audience
Targeting, Re-Engagement, Cross Device Tracking) bietet YOC für Werbetreibende zudem
die ideale Auswahl an Targeting-Technologien und -Daten, um die anvisierte Zielgruppe
bestmöglich zu erreichen. Mobile Programmatic Advertising
Der immer stärker werdende programmatische Mediahandel ist in der Unternehmensvision
von YOC verankert und wird immer öfter eingesetzt, um Kampagnenziele der Advertiser
zu erreichen und zusätzliche Erlösquellen für Publisher zu öffnen. Mit seinen Trading Desk-Produkten erreicht YOC für seine Werbekunden über leistungsfähige
Demand-Side-Plattformen (DSP) eine signifikante Reichweite an mobilen Internetnutzern. Mit unserem Full-Service-Ansatz ist YOC ein verlässlicher Partner, der auch in diesem
Bereich größtmögliche Sicherheit und Qualität bei der Auslieferung von Kampagnen gewährleistet. Ein besonderer Baustein der programmatischen Monetarisierung ist das Einrichten und
Optimieren von exklusiven Private Market Places (PMP) durch YOC. Hierbei handelt es
sich um Marktplätze, auf denen Premium-Publisher ihre Werbeflächen nur einer ausgewählten
Gruppe von Advertisern zur Verfügung stellen, die die Werbeflächen eigenständig und
programmatisch belegen. Diese Werbeplätze werden dann in Echtzeit gehandelt. Durch
die Automatisierung der Werbeauslieferung und die festgelegten Konditionen bietet
dieses Verfahren eine effiziente Abwicklung von Kampagnenbuchungen bei kompletter
Transparenz über das angebotene Inventar. Mobile Performance MarketingYOC hat sein Portfolio kontinuierlich erweitert und baut sein Geschäftsfeld seit Anfang
dieses Jahres neben Branding Advertising auch auf der Ebene des Performance Advertising
aus. In diesem Bereich aggregiert YOC eine Vielzahl von leistungsfähigen Inventar-Quellen
- von direkten Publishern bis hin zu internationalen Performance-Netzwerken - um für
nationale wie internationale Werbekunden wie Deutsche Bahn, Trainline, L'Oréal, venteprivée,
Scout24-Gruppe, UCWeb Inc., Amazon etc. mobile Werbekampagnen mit leistungsbasierter
Abrechnung erfolgreich umzusetzen. Für die wachsende Bedeutung des mobilen Handels bietet YOC individuelle Mobile Performance-Produkte,
um neue App-Nutzer zu gewinnen oder die bestehende Nutzerbasis einer Applikation zu
optimieren und Kundenbindung über die mobile Applikation zu ermöglichen. Je nach Ziel
des Kunden werden die Anzahl der zahlenden Kunden erhöht oder inaktive Nutzer wieder
aktiviert. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
ErtragslageUmsatzentwicklung und GesamtleistungIn den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 verzeichnete die YOC-Gruppe einen
Gesamtumsatz in Höhe von 7.984 TEUR (9M/2015: 6.545 TEUR). Dies entspricht einem Anstieg
in Höhe von 22% im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtleistung des Konzerns lag bei 8.420 TUER (9M/2015: 7.964 TUER). Für diesen Zeitraum betragen die sonstigen betrieblichen Erträge 311 TEUR und liegen
somit 918 TEUR unter dem Vorjahreswert (9M/2015: 1.229 TEUR). Dies ist im Wesentlichen
auf die im Vorjahr verzeichneten positiven Sondereffekte (Erträge aus einem außergerichtlichen
Vergleich in Höhe von 750 TEUR, Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten in Höhe von
192 TEUR (9M/2016: 60 TEUR), Weiterbelastungen an die in 2014 veräußerte belboon GmbH
in Höhe von 45 TEUR (9M/2016: 1 TEUR) und dem Verkauf nicht betriebsnotwendigen Anlagevermögens
in Höhe von 51 TEUR (9M/2016: 7 TEUR) zurückzuführen. RohertragDa der Materialaufwand im Vergleich zur Umsatzentwicklung leicht unterproportional
um 19,0 % auf 5.181 TEUR (9M/2015: 4.355 TEUR) anstieg, konnte in Konsequenz dessen
die Rohertragsmarge in den ersten neun Monaten 2016 von 33,5 % im Vergleichszeitraum
auf 35,1% gesteigert werden. Personalaufwand und PersonalentwicklungIn den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 lag der durchschnittliche Personalbestand
bei 53 Mitarbeitern (9M/2015: 54 Mitarbeiter). Der Personalaufwand lag mit 2.988 TEUR
leicht unterhalb des Vorjahreswertes (9M/2015: 3.3013). Der Umsatz je Mitarbeiter stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24,3 % auf 151
TEUR (9M/2015: 121 TEUR) an. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 1.549 TEUR und damit unterhalb
des Vorjahresniveaus (9M/2015: 1.627 TEUR). Die Relation der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zur Gesamtleistung verbesserte
sich von 20,4% auf 18,4%. EBITDADas operative Ergebnis der YOC-Gruppe vor Abschreibungen lag in den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres 2016 bei -1.299 TEUR (9M/2015: -1.031 TEUR). Bereinigt um die positiven Sondereffekte des Vorjahres in Höhe von insgesamt 907 TEUR
(Nettoerträge aus einem außergerichtlichen Vergleich in Höhe von 687 TEUR, Ausbuchung
von verjährten Verbindlichkeiten in Höhe von 192 TEUR (9M/2016: 60 TEUR), Weiterbelastungen
an die in 2014 veräußerte belboon GmbH in Höhe von 45 TEUR (9M/2016: 1 TEUR) sowie
dem Verkauf nicht betriebsnotwendigen Anlagevermögens in Höhe von 51 TEUR (9M/2016:
7 TEUR), die in den sonstigen betrieblichen Erträgen abgebildet sind, verbesserte
sich das EBITDA um 639 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (9M/2015: 1.938 TEUR). Ursächlich hierfür sind insbesondere das Umsatzwachstum von 22 %, der Anstieg der
Rohertragsmarge von zwei Prozentpunkten sowie eine weiter steigende Kosteneffizienz. Ergebnis nach SteuernDas Konzernergebnisnach Steuer beträgt 1.683 TEUR (9M/2015: -1.513 TEUR). Finanz- und VermögenslageZum 30. September 2016 beliefen sich die liquiden Mittel der YOC-Gruppe auf 455 TEUR. Der operative Cash-Flow konnte weiter verbessert werden und belief sich im Berichtszeitraum
auf -1.227 TUER (9M/2015: -1.580 TEUR). Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeiten beläuft sich in den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres 2016 auf -160 TEUR (9M/2015: -190 TEUR) und bewegt sich somit
ungefähr auf Vorjahresniveau. Insgesamt wurden interne Entwicklungskosten in Höhe von 125 TEUR im Zusammenhang mit
der Weiterentwicklung technologischer Plattformen und neuer Produkte investiert. Chancen, Risiken und Ausblick
Chancen und Risiken
Als international ausgerichtetes Dienstleistungsunternehmen ist die YOC-Gruppe in
einem sich dynamisch entwickelnden Markt tätig, was naturgemäß unternehmens- und branchenspezifische
sowie finanzwirtschaftliche Risiken in sich birgt. Schwerpunkte sind hierbei Markt-
und Wettbewerbsrisiken, technologische Risiken, Haftungsrisiken, personelle Risiken,
Planungsrisiken, organisatorische Risiken sowie Finanz- und Treasury-Risiken. Diese
Risiken können sowohl aus eigenem unternehmerischem Handeln als auch aus externen
Faktoren resultieren. Die YOC-Gruppe hat Maßnahmen getroffen, um solche möglichen
Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu reduzieren. Zu diesem Zweck wurde ein entsprechendes
Risikomanagementsystem eingerichtet, in dessen Rahmen die Risiken durch eine unternehmensweite
Risikoinventur in regelmäßigen Abständen erfasst, bewertet und gegebenenfalls laufend
überwacht werden. Die vom Vorstand festgelegte Risikopolitik der YOC-Gruppe ist unverändert fester Bestandteil
der Unternehmenspolitik im Rahmen des Bestrebens nach einem nachhaltigen Wachstum,
der Steigerung des Unternehmenswertes sowie der langfristigen Sicherung des Fortbestandes
des Unternehmens. Dazu werden unter Abwägung des Rendite-Risiko-Verhältnisses bewusst
notwendige Risiken eingegangen, um die gebotenen Marktchancen nutzen und die hierin
liegenden Erfolgspotenziale ausschöpfen zu können. Durch das vorausschauende Risikocontrolling als Teilbereich des internen Kontrollsystems
können Risiken und Chancen frühzeitig erkannt und bewertet werden, um somit im angemessenen
Umfang zeitnah darauf zu reagieren und eine effiziente Steuerung für den Unternehmenserfolg
zu gewährleisten. Die im Rahmen der Risikosteuerung zu treffenden Maßnahmen werden
in den operativen Einheiten vollzogen. AusblickAufgrund der an die Erfordernisse der Branche angepassten Marktpositionierung sowie
der kontinuierlichen Fokussierung auf das Entwickeln neuer Produkte (effektive Mobile
Advertising Werbeformate mit Targeting) ist mittelfristig von einem beständigen Wachstum
auszugehen. Die positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unterstützen diese Prognose. Der Umbau der Gesellschaft hin zum Mobile Premium Programmatic Anbieter bringt die
Gesellschaft auf ein neues Produktniveau und wird bei erwartungsgemäßer Entwicklung
zu einer Stärkung der Marktpositionierung führen. Mit dem Ausbau dieses Bereiches
werden weitere Steigerungen der Rohertragsmarge erwartet und parallel die Unabhängigkeit
von größeren Kooperationen vorangetrieben. Voraussetzung dafür ist die planmäßige Entwicklung der internationalen Standorte.
Investitionen in innovative Technologien und Produkte sowie die Automatisierung interner
Prozesse sind Bestandteil der Unternehmensstrategie, um die begonnene Entwicklung
zu stärken und auszubauen. Nach einem Umsatzwachstum von 22,0 % in den ersten neun Monaten 2016 im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum liegt das Augenmerk des Vorstands insbesondere auf der Stabilisierung
beziehungsweise der Neupositionierung der Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft in
Großbritannien. Aufgrund der dortigen nicht zufriedenstellenden Entwicklung wurde
die Neuorganisation der Gesellschaft vorangetrieben und mit der Neubesetzung von Schlüsselpositionen
und der Verabschiedung einer an die britischen Marktgegebenheiten angepassten Strategie
abgeschlossen. Die Erwartungen für das laufende vierte Quartal 2016 sind optimistisch. In den Märkten Deutschland, Österreich und Spanien konnten die gesteckten Ziele erreicht
beziehungsweise übertroffen werden. Bereits im laufenden vierten Quartal 2016 zeichnet sich ein weiteres deutliches Umsatzwachstum
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in Höhe von voraussichtlich 15% bis 20% ab. Insgesamt rechnet die YOC-Gruppe für das Geschäftsjahr 2016 mit wachsenden Umsatzerlösen
im Bereich von bis zu 20 % bei einer gleichsam konstanten Kostenstruktur im Vergleich
zum Vorjahr. Aufgrund der verstärkten Ausrichtung auf eigenentwickelte Produkte erzielt
die Gesellschaft parallel eine weitere Verbesserung der Rohertragsmarge um zwei Prozentpunkte,
so dass sich eine verbesserte operative Ertragslage im laufenden Geschäftsjahr ergeben
wird. Mittelfristig wird der Break-Even angestrebt. Der Vorstand kalkuliert für das Geschäftsjahr 2016 insgesamt noch mit einem negativen
operativen Cash-Flow. Konzernzwischenabschluss (ungeprüft)KonzerngesamterfolgsrechnungKonzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
scroll
1)
Fortgeführter Geschäftsbereich ohne die zum 31.12.2015 entkonsolidierte YOC France
SAS
Bei der Verwendung von gerundeten Zahlen können aufgrund kaufmännischer Rundungen
Differenzen auftreten. KonzerngesamterfolgsrechnungKonzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
1)
Fortgeführter Geschäftsbereich ohne die zum 31.12.2015 entkonsolidierte YOC France
SAS
Bei der Verwendung von gerundeten Zahlen können aufgrund kaufmännischer Rundungen
Differenzen auftreten. KonzernbilanzAKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Bei der Verwendung von gerundeten Zahlen können aufgrund kaufmännischer Rundungen
Differenzen auftreten. Konzern-Kapitalflussrechnung
scroll
1)
Fortgeführter Geschäftsbereich ohne die zum 31.12.2015 entkonsolidierte YOC France
SAS
Bei der Verwendung von gerundeten Zahlen können aufgrund kaufmännischer Rundungen
Differenzen auftreten. Entwicklung des Konzern-Eigenkapitalsscroll
Bei der Verwendung von gerundeten Zahlen können aufgrund kaufmännischer Rundungen
Differenzen auftreten Konzernanhang
1. Allgemeine InformationenDie YOC AG ist ein in Berlin, Greifswalder Str. 212, Deutschland, ansässiges Unternehmen,
das als Anbieten für Mobile Advertising international tätig ist. Die YOC AG ist unter der Kennnummer WKN 593273 / ISIN DE 0005932735 im Prime Standard
der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. 2. Grundlagen der Aufstellung des Abschlusses und Bilanzierungs- und BewertungsmethodenGrundlagen der Aufstellung des AbschlussesDer Finanzbericht der YOC AG zum 30. September 2016 erfüllt die Anforderungen des
Wertpapierhandelsgesetzes. Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses erfolgte
in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 in verkürzter Form und in Anwendung
von § 315a HGB gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der
Europäischen Union (EU) anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS)
des International Accounting Standards Board (IASB) sowie den vom IASB gebilligten
Interpretationen des IFRS Internations Committee (IFRS IC). Der verkürzte und ungeprüfte Konzernzwischenabschluss der YOC AG enthält nicht alle
erforderlichen Angaben und Informationen, wie sie im Rahmen eines vollständigen Konzernabschlusses
zum Geschäftsjahresende präsentiert werden. Es empfiehlt sich daher, den Zwischenbericht
zusammen mit dem Konzernabschluss 2015 zu lesen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIn den ersten neun Monaten 2016 wurden sämtliche ab dem 01. Januar 2016 verpflichtend
anzuwendenden Standards beachtet:
Bei den Verbesserungen handelt es sich um einen Sammelstandard, der Änderungen in
diversen IFRS zum Gegenstand hat. Die Verbesserungen sind erstmalig auf Geschäftsjahre
anzuwenden, die am oder nach dem 01. Februar 2015 beginnen. Für die YOC AG ergeben
sich keine Änderungen.
Bei den Verbesserungen handelt es sich um einen Sammelstandard, der Änderungen in
diversen IFRS zum Gegenstand hat. Die Verbesserungen sind erstmalig auf Geschäftsjahre
anzuwenden, die am oder nach dem 01. Januar er nach dem 01. Februar 2016 beginnen.
Für die YOC AG ergeben sich keine Änderungen.
Die Änderung ist erstmals auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 01.
Februar 2015 beginnen. Die Änderung regelt die Erfassung von Beiträgen von Arbeitnehmern
oder Dritten zum Pensionsplan als Reduktion des Dienstzeitaufwands. Sie hat keine
Auswirkungen auf den Abschluss der YOC AG.
Zusammengefasst haben die im Geschäftsjahr 2016 erstmalig anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
keinen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzernzwischenabschluss. Auswirkungen künftiger Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie nachfolgende Tabelle zeigt neue und geänderte Standards, die im Geschäftsjahr
2016 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind beziehungsweise für die die Übernahme
durch die EU im Endorsementverfahren noch nicht erfolgt ist: scroll
Am 24. Juli 2014 hat das IASB den finalen Standard IFRS 9 "Finanzinstrumente" (IFRS
9 [2014]) veröffentlicht, der die Ergebnisse aller Phasen des IFRS-9-Projekts enthält
und sowohl IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" als auch alle früheren
Versionen von IFRS 9 "Finanzinstrumente" ersetzt. Der Standard beinhaltet Neuregelungen
zur Klassifizierung und Bewertung, zur Wertminderung sowie zur Sicherungsbilanzierung
(Hedge Accounting). IFRS 9 ist erstmals für das Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder
nach dem 1. Januar 2018 beginnt. Der Standard wurde bislang nicht von der EU anerkannt. Die Auswirkungen dieser neuen Regelungen werden vom Konzern analysiert. Der derzeitige
Analysestand lässt noch keine Aussage der voraussichtlichen Auswirkung der derzeitige
Analysestand lässt noch keine Aussage der voraussichtlichen Auswirkung der geänderten
Vorschriften auf Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage zu. IFRS 15 wurde im Mai 2014 veröffentlicht jedoch noch nicht durch die EU anerkannt
und ist erstmals für das Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar
2018 beginnt. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Der Standard ist rückwirkend
anzuwenden. Der Standard führt ein neues Modell zur Umsatzrealisierung mit fünf Analyseschritten
ein, das auf alle Umsätze aus Verträgen mit Kunden anzuwenden ist. Das Kernprinzip
des Standards besteht darin, dass ein Unternehmen Umsatzerlöse zum Zeitpunkt der Übertragung
von Gütern oder Dienstleistungen auf Kunden in Höhe der Gegenleistung zu erfassen
hat, mit der das Unternehmen im Gegenzug für die Übertragung dieser Güter oder Dienstleistungen
rechnen kann. Die Grundsätze in IFRS 15 bieten einen strukturierteren Ansatz zur Bewertung
und Erfassung von Umsatzerlösen. Der Anwendungsbereich des Standards erstreckt sich
über alle Arten von Branchen und Unternehmen und ersetzt daher alle bestehenden Vorschriften,
die den Bereich der Umsatzrealisierung betreffen (IAS 11 "Fertigungsaufträge" IAS
18 "Umsatzerlöse", IFRIC 13 "Kundenbindungsprogramme", IFRIC 15 "Verträge über die
Errichtung von Immobilien", IFRIC 18 "Übertragung von Vermögenswerten durch einen
Kunden" und SIC 31 "Umsatzerlöse - Tausch von Werbedienstleistungen"). Die Anwendung
des neuen Standards erfordert gegenüber den derzeit geltenden Standards zur Umsatzrealisierung
mehr Schätzungen und Ermessensentscheidungen, da die Höhe der zu erfassenden Umsatzerlöse
durch die Höhe der Gegenleistung bestimmt wird, mit der das Unternehmen im Gegenzug
für die Übertragung der Güter oder der Dienstleistung rechnen kann. Besondere Herausforderungen
können sich insbesondere dann ergeben, soweit eine Gegenleistung variabel ist. Die Auswirkungen dieser neuen Regelungen werden vom Konzern analysiert. Der derzeitige
Analysestand lässt noch keine Aussage der voraussichtlichen Auswirkung der geänderten
Vorschriften auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage zu. IFRS 16 regelt den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Angabepflichten bezüglich
Leasingverhältnissen. Für den Leasingnehmer sieht der Standard ein einziges Bilanzierungsmodell
vor. Dieses führt beim Leasingnehmer dazu, dass sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
aus Leasingverhältnissen in der Bilanz zu erfassen sind, es sei denn, die Laufzeit
beträgt 12 Monate oder weniger oder es handelt sich um einen geringwertigen Vermögenswert
(jeweils Wahlrecht). Der Leasinggeber unterscheidet für Bilanzierungszwecke weiterhin
zwischen Finanzierungs- und Mietleasingvereinbarungen (finance beziehungsweise operating
lease). Das Bilanzierungsmodell für den Leasinggeber unterscheidet sich hierbei nicht
wesentlich von dem in IAS 17 - Leasingverhältnisse. IFRS 16 wurde im Januar 2016 veröffentlicht
und ist erstmals auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2019 beginnen,
verpflichtend anzuwenden. Die Auswirkungen dieser neuen Regelungen werden vom Konzern analysiert. Der derzeitige
Analysestand lässt noch keine Aussage der voraussichtlichen Auswirkung der feänderten
Vorschriften auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage zu. 3. Angaben zu wesentlichen Entwicklungen der Bilanz und der KonzerngesamterfolgsrechnungSonstige Angaben zu FinanzinstrumentenDie nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte, die beizulegenden Zeitwerte, die Kategorisierung
gemäß IAS 39 sowie die Fair Value-Hierarchie der im Konzernzwischenabschluss erfassten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten: scroll
scroll
Die Buchwerte von Zahlungsmitteln, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, kurzfristigen
sonstigen Vermögenswerten und sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten
entsprechen hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten dieser Instrumente nahezu
ihren beizulegenden Zeitwerten. Aus Wesentlichkeitsgründen wird der Zeitwert für diese kurzfristigen Bilanzposten
dem Bilanzwert gleichgesetzt. UmsatzerlöseIm Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Umsatzerlöse im Konzern um 22,0 % auf
7.984 TEUR (9M/2015: 6.545 TUER). RohertragDer Materialaufwand stieg im Vergleich zur Umsatzentwicklung leicht unterproportional
um 19,0 % auf 5.181 TEUR an (9M/2015: 4.355 TEUR). Die Rohertragsmarge steigerte sich
somit 33,5% auf 35,1%. Sonstige betriebliche ErträgeIm Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2015 sanken die sonstigen betrieblichen
Erträge um 918 TEUR auf 311 TEUR (-74,7%). Im Vorjahr verzeichnete die Gesellschaft einmalige Effekte in Höhe von insgesamt 1.038
TEUR durch einen außergerichtlichen Vergleich in Höhe von 750 TEUR, den Verkauf nicht
betriebsnotwendigen Anlagevermögens in Höhe von 51 TEUR (9M/2016: 7 TEUR), Weiterbelastungen
an die in 2014 veräußerte belboon GmbH in Höhe von 45 TEUR (9M/2016: 1 TEUR) sowie
durch die Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten in Höhe von 192 TEUR (9M/2016: 60
TEUR). Operatives Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern (EBITDA)Insgesamt ergibt sich unter Berücksichtigung der oben genannten Effekte ein EBITDA
in Höhe von -1.299 TEUR (9M/2015: -1.031 TEUR). Bereinigt um die Einmaleffekte im Bereich der sonstigen betrieblichen Erträge des
Vorjahres bedeutet dies eine Verbesserung des EBITDA in Höhe von 639 TEUR (+33,0 %). 4. SegmentberichterstattungDie Segmentberichterstattung erfolgt auf Grundlage der internen Managementstruktur. 1. Region Mittel- und Osteuropa (bisher D-A-CH)
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| (in TEUR) | Mittel- und Osteuropa | Restliches Europa | Corporate Functions | Konsolidierung | YOC-Gruppe |
| 01.01.2016 - 30.09.2016 | |||||
| Umsatz | 5.633 | 2.351 | 0 | 0 | 7.984 |
| Innenumsatz | 158 | 221 | 0 | -379 | 0 |
| Gesamtumsatz | 5.791 | 2.572 | 0 | -379 | 7.984 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 0 | 0 | 125 | 0 | 125 |
| Sonstiger betr. Ertrag | 263 | 17 | 643 | -612 | 311 |
| Gesamtleistung | 6.054 | 2.588 | 769 | -991 | 8.420 |
| Materialaufwand | 3.837 | 1.790 | 0 | -446 | 5.181 |
| Personalaufwand | 1.084 | 704 | 1.201 | 0 | 2.988 |
| Sonstiger betr. Aufwand | 774 | 607 | 673 | -504 | 1.549 |
| EBITDA | 359 | -512 | -1.105 | -41 | -1.299 |
| 01.01.2015 - 30.09.2015 (angepasst) | |||||
| Umsatz | 4.056 | 2.488 | 0 | 0 | 6.545 |
| Innenumsatz | 131 | 15 | 0 | -146 | 0 |
| Gesamtumsatz | 4.187 | 2.504 | 0 | -146 | 6.545 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 0 | 0 | 190 | 0 | 190 |
| Sonstiger betr. Ertrag | 142 | 16 | 1.452 | -380 | 1.229 |
| Gesamtleistung | 4.329 | 2.520 | 1.642 | -526 | 7.964 |
| Materialaufwand | 2.759 | 1.771 | 0 | -174 | 4.355 |
| Personalaufwand | 846 | 843 | 1.324 | 0 | 3.013 |
| Sonstiger betr. Aufwand | 379 | 531 | 1.071 | -354 | 1.627 |
| EBITDA | 345 | -626 | -753 | 2 | -1.031 |
Die Umsatzerlöse werden auf Basis der von den Landesgesellschaften in den jeweiligen
Ländern erzielten Umsätze ermittelt. Innenumsätze zwischen den Segmenten sind Verauslagungen
und werden ohne Aufschläge weiterberechnet. Innenumsätze innerhalb der jeweiligen
Segmente werden entsprechend eliminiert.
Der Bereich Corporate Functions beinhaltet Erträge und Aufwendungen, die in der Muttergesellschaft
anfallen und keinem Geschäftssegment direkt zuordenbar sind.
Das operative Ergebnis in der Region Mittel- und Osteuropa zeigt sich aufgrund des
Umsatzwachstums in Höhe von 38,3 % auf 5.791 TEUR (Vorjahr: 4.187 TEUR) im aktuellen
Jahr sowie der konsequent umgesetzten Einsparungen auf der Kostenseite in der Region
Mitteleuropa verbessert. Bedingt durch Anlaufverluste der Mobile Performance Marketing
Unit sowie der Region Polen fiel der Anstieg des operativen Ergebnisses um 14 TEUR
auf insgesamt 359 TEUR (Vorjahr: 345 TEUR) moderat aus.
In der Region Restliches Europa konnte die spanische Tochtergesellschaft ein deutliches
Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Die britische Tochtergesellschaft
arbeitet an einer Marktrepositionierung und konnte nach Neubesetzung der Geschäftsführung
und leitender Mitarbeiter die Umsätze noch nicht stabilisieren. Die Umsatzerlöse des
Segments stiegen dennoch leicht auf 2.572 TEUR (Vorjahr: 2.504 TEUR). Insgesamt lag
das EBITDA in der Region Restliches Europa bei -512 TEUR (Vorjahr: -626 TEUR).
Das EBITDA lässt sich wie folgt auf das Ergebnis nach Steuer überleiten:
| (in TEUR) | 9M/2016 | 9M/2015 |
| EBITDA | -1.299 | -1.031 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | -300 | -195 |
| Finanzergebnis | -34 | -7 |
| Ergebnis vor Steuern | -1.634 | -1.234 |
| Steuern | -50 | -55 |
| Ergebnis aus nicht fortgeführten Geschäftsbereichen | 0 | -224 |
| Ergebnis nach Steuern | -1.683 | -1.513 |
Zum 30. September 2016 betragen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in
der Region Mittel- und Osteuropa 1.288 TEUR (Vorjahr: 949 TEUR) sowie 1.124 TEUR (Vorjahr:
1.222 TEUR) in der Region Restliches Europa.
Zum 30. September 2016beliefen sich die liquiden Mittel YOC- Gruppe auf 455 TEUR.
Der operative Cash-Flow konnte weiter verbessert werden und belief sich im Berichtszeitraum
auf -1.227 TEUR (9M/2015: -1.580 TEUR).
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeiten beläuft sich in den ersten neun Monaten
des Geschäftsjahres 2016 auf -160 TEUR (9M/2015: -190 TEUR) und bewegt sich somit
ungefähr auf Vorjahresniveau.
Unverändert zum Konzernabschluss vom 31. Dezember 2015 liegen keine Haftungsverhältnisse,
Eventualverbindlichkeiten oder Ähnliches vor.
Im Berichtszeitraum fanden keine wesentlichen Geschäftsvorfälle mit nahestehenden
Unternehmen und Personen statt.
Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Konzernzwischenabschlusses haben sich die
folgenden wesentlichen Ereignisse nach dem 30. September 2016 ergeben:
Im Oktober 2016 erfolgte die Austragung des Vorstands Michael Kruse aus dem Handelsregister.
London
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40215 Düsseldorf
Deutschtand
Wien
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F +43 (0) 1522 500 6 - 116
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Planta Oficina 4
28020 Madrid
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Bericht zum ersten Quartal 2017
Halbjahresfinanzbericht 2017
Bericht zum dritten Quartal 2017
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