![]() YOC AGBerlinBericht zum ersten Quartal 2017Brief an die AktionäreSehr verehrte Aktionärinnen und Aktionäre, die YOC-Gruppe ist einer der führenden unabhängigen Anbieter für Mobile Advertising
in Europa und greift auf eine seit 2001 gewachsene Expertise zurück. Durch unsere
Mobile Advertising Produkte gewinnt Werbung Nutzen, Individualität und Kreativität.
Werben mit YOC bedeutet, Menschen zu erreichen, sie zu unterhalten, zu inspirieren
und für Marken sowie deren Produkte zu begeistern. Im ersten Quartal erzielte die YOC-Gruppe ein Umsatzwachstum von mehr als 36 % auf
3,09 Mio. EUR (3M/2016: 2.27 Mio. EUR). Das ansteigende Geschäftsvolumen spiegelt
sich parallel dazu in einem wachsenden Umsatz pro Mitarbeiter von 43 TEUR auf 63 TEUR
wider. Vor allem die britische Tochtergesellschaft YOC Mobile Advertising Ltd. konnte im
Berichtszeitraum ihr Wachstum aus dem Abschlussquartal 2016 erfolgreich fortsetzen
und erzielte eine Steigerung der Umsätze in Höhe von 120 % im Vergleich zum Vorjahresquartal.
Auch die deutschsprachigen Standorte entwickelten sich mit einem Umsatzzuwachs in
Höhe von rund 28 % im ersten Quartal erfolgreich. Die Märkte in Polen und Spanien
trugen entsprechend der Erwartungen zur Umsatzentwicklung der YOC-Gruppe bei. Insbesondere der dynamisch zunehmende Anteil des automatisierten Vertriebs über interagierende
Handelssysteme in Echtzeit (Programmatic Advertising) resultiert in ein stetiges Wachstum
der YOC-Gruppe. Bereits jetzt beträgt dessen Umsatzbeitrag rund ein Drittel des Gesamtumsatzes
3M/2016: 12 %). Der positive Geschäftsverlauf zu Beginn des Geschäftsjahres basiert auf der Entwicklung
innovativer, skalierbarer und plattformunabhängiger Ad-Tech Produkte, so dass die
Rohertragsmarge auf 35 % (3M/2016: 34 %) weiter ausgebaut werden konnte. Das Umsatzwachstum, die leicht gestiegene Rohertragsmarge und die konsequente Kosteneffizienz
der Gesellschaft wirkten sich deutlich auf das operative Ergebnis vor Abschreibungen
(EBITDA) aus. Infolgedessen konnten wir das EBITDA im ersten Quartal um 73 % auf -0,1
Mio. EUR (3M/2016: -0,4 Mio. EUR) steigern. In den vergangenen drei Jahren haben wir das Geschäftsmodell des Unternehmens modifiziert
und eine deutlich schärfere Positionierung im Markt für Mobile Advertising aufgebaut.
Die Gesellschaft konzentriert sich auf die Entwicklung innovativer, skalierbarer und
plattformunabhängiger Ad Tech-Produkte, die den Nutzern des mobilen Internets zu einem
positiven Markenerlebnis verhelfen und andererseits dazu beitragen, dass die Werbungtreibenden
ihre angestrebten Marketingziele erreichen. Dazu verfügt die Gesellschaft mit ihren
programmatischen Kanälen und dem klassischen Direktvertrieb bereits über ein starkes
Fundament. Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, wir treiben diese strategische Transformation
zum produktbasierten Mobile Advertising-Anbieter weiter voran, da wir dadurch einerseits
für unsere Partner einen nachhaltigen und kontinuierlich wachsenden Nutzen schaffen
und andererseits für unser Unternehmen höhere Ertragsmöglichkeiten generieren werden. Ich danke Ihnen herzlich für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Wir freuen uns auf
die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen! Mit herzlichen Grüßen, Dirk-Hilmar Kraus YOC im Überblickscroll
1)
D-A-CH und Polen Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Kennzahlen können aufgrund kaufmännischer
Rundungen Differenzen auftreten. Konzernzwischenlagebericht (ungeprüft)Geschäftsentwicklung der YOC-Gruppe in den ersten drei Monaten 2017KennzahlenübersichtIn den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017 verzeichnete die YOC-Gruppe
einen Gesamtumsatz in Höhe von 3.094 TEUR (3M/2016: 2.270 TEUR). Dies entspricht einem
Anstieg in Höhe von 36,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Parallel zu dieser Entwicklung führte das Vorantreiben von rohertragsstärkeren Produktinnovationen
zu einem weiteren Anstieg der Rohertragsmarge auf 35,2 % (3M/2016: 34,4 %). Diese
Entwicklung unterstreicht die Repositionierung des Unternehmens als produktbasierten
Anbieter im Mobile Advertising und stellt einen wichtigen Baustein für eine nachhaltige
positive Unternehmensentwicklung dar. Das operative Ergebnis der YOC-Gruppe vor Abschreibungen (EBITDA) lag in den ersten
drei Monaten des Geschäftsjahres 2017 bei -118 TEUR (3M/2016: -440 TEUR) und verbesserte
sich mit 322 TEUR deutlich gegenüber dem Vorjahr. Der operative Cash-Flow belief sich in der Berichtsperiode auf -343 TEUR (3M/2016:
-396 TEUR). LeistungsspektrumYOC ist einer der führenden unabhängigen Anbieter für Mobile Advertising-Produkte
und -Lösungen in Europa und greift auf eine seit 2001 gewachsene Expertise zurück.
Namhafte Marken wie Telefonica, Vodafone, McDonald's, Coca-Cola, Mercedes, Volkswagen,
Samsung oder Unilever arbeiten bereits mit der Technologie von YOC. Zu den rund 400
ausgewählten internationalen Partnern zählen Premium-Publisher wie Shazam, The Telegraph,
krone.at, Tagesspiegel oder Eurosport. Sie vertrauen auf YOC aufgrund technologischer
und marktspezifischer Kompetenzen sowie einer gewachsenen, nutzbringenden Zusammenarbeit. Im Fokus des Unternehmens liegt die Positionierung als Anbieter von Mobile Advertising-Produkten
und -Lösungen in den Kernmärkten Großbritannien, Deutschland, Österreich, Spanien
und Polen. Folgerichtig entwickelt YOC neue Produkte und skalierbare Inhouse-Technologien
und liefert diese über alle nachgefragten Vertriebskanäle aus, insbesondere im stark
wachsenden und hochautomatisierten Umfeld Mobile Programmatic Advertising. In den vergangenen drei Jahren hat YOC als Konsequenz aus den modifizierten technologiebedingten
Rahmenparametern eine schärfere Positionierung im Markt für Mobile Advertising eingenommen
und entscheidende Veränderungen vollzogen. Die Gesellschaft hat dazu wesentliche Bestandteile
der Wertschöpfungskette im Mobile Advertising internalisiert. Diese betrifft die Entwicklung von eigenen, performanten Werbeprodukten, die einerseits
eine hohe Werbewirkung für Advertiser entfalten und andererseits den Nutzer nicht
stören. Zudem baute das Unternehmen eine starke Systemlandschaft auf, bestehend aus eigenentwickelter
Software und Lösungen dritter namhafter Anbieter wie Google, SAP oder Salesforce.
Auf dieser Basis bedient YOC alle relevanten Vertriebskanäle. Die Kombination von innovativen Mobile Advertising-Produkten und einer leistungsstarken
IT-basierten Infrastruktur ist das hervorstechende Wettbewerbsmerkmal von YOC mit
dem sich das Unternehmen wesentlich von seinen Mitbewerbern differenziert. YOC-ProdukteDas Unternehmen entwickelte die Produktlinien YOC Understitial Ad, YOC Inline Video
Ad sowie YOC Mystery Ad und führte diese im Markt ein. Ziel der Produkte ist es, die
mobilen Werbebotschaften von Werbetreibenden nachhaltig und zielgerichtet bei den
Endverbrauchern zu lancieren. Der Einsatz von verschiedenen Anzeigemethoden, zusätzlichen
interaktiven Elementen, sowie unaufdringlicher Funktionsweisen führt letztlich zu
einer besseren Nutzerakzeptanz. Zusätzlich ermöglichen die YOC-Produkte gegenüber
klassischen Standardformaten erweiterte Methoden zur Messung verschiedener Interaktions-
und Abrufstatistiken und tragen somit maßgeblich zur Messbarkeit des Werbeerfolges
für Werbetreibende bei. Insbesondere die Produktvarianten mit Video-Komponenten bieten Werbetreibenden die
Möglichkeit einer umfangreichen und in hohem Maße steuerbaren audiovisuellen Bewerbung
ihrer Marken und Produkte auf mobilen Endgeräten. Die Kerneigenschaft des YOC Understitial Ad ist seine wirksame und dennoch unaufdringliche
Platzierung im inhaltlichen Umfeld einer mobilen Webseite oder mobilen Applikation.
Werbetreibende erreichen den Smartphone-User mit einem vollflächigen Werbemittel,
ohne ihn in seinen Nutzungsgewohnheiten einzuschränken. YOC vereint in diesem Werbemittel
seine technische Erfahrung mit seiner Kompetenz in der Ansprache von Nutzern in mobilen
Umfeldern. Im vergangenem Geschäftsjahr 2016 entwickelte das Unternehmen das YOC Inline Video
Ad. Dieses innovative mobile Werbeformat ermöglicht es Werbetreibenden, Video-Anzeigen
auf klassischen Webseiten zu schalten. Es ist kompatibel mit branchenüblichen Standards
und spielt Video bei Bedarf in hoher Qualität aus. Die Besonderheit dieses Formats
ist es, dass es überall einsetzbar ist und keine feste Platzierung innerhalb der mobilen
Website der Publisher benötigt. Durch integrierte Funktionen wie die Start-Stopp-Automatik
läuft das Video nur, wenn es sich im sichtbaren Bereich des Smartphone-Displays befindet
und der Nutzer es somit ansieht. Das YOC Mystery Ad ist ein ausgezeichnetes, vollflächiges mobiles Werbeformat. Die
Besonderheit des Produktes liegt in der Möglichkeit, den Nutzer mit beliebigen, kreativen
Interaktionen zu animieren. Das YOC Mystery Ad bietet somit umfangreiche gestalterische
Möglichkeiten, um eine hohe Aufmerksamkeit der Nutzer zu garantieren. Neben den vorgenannten Produkten bietet YOC alle klassischen Werbeformen nach den
international gültigen IAB- und MMA-Standards an. Darüber hinaus ist das Expertenteam
von YOC je nach Kundenwunsch in der Lage, zusätzliche Funktionen wie beispielsweise
Responsive Formate, erweiterte Tracking-Möglichkeiten oder den Einsatz besonderer
Werbemittel innerhalb von Standard-Formaten zu entwickeln. Für die Steuerung, Optimierung und Auswertung einer Kampagne sind die Messungen der
Sichtbarkeit (Viewability) zu einem entscheidenden Faktor avanciert. YOC entwickelte
daher bereits im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016 eine neue technische Infrastruktur
zur Messung und Auswertung der Sichtbarkeit von mobilen Werbeformaten. Die YOC-Produkte orientieren sich an marktüblichen Messstandards (nach IAB und MRC)
und bieten den Advertisern damit international vergleichbare Erfolgskennzahlen für
ihren Werbeerfolg im Mobile Advertising. YOC eröffnet seinen Werbekunden infolgedessen alternative Abrechnungsmodelle auf Basis
der erhobenen Viewability-Daten. Hierbei erfolgt die Abrechnung einer Kampagne erst,
sobald beispielsweise ein Video komplett im Sichtfeld des Nutzers abgespielt wurde. Zusätzliche Mobile Advertising-LeistungenYOC bietet seinen Werbekunden effektive Mobile Advertising-Lösungen für erfolgreiche
Werbekampagnen an: KreativleistungBereits seit mehr als einem Jahrzehnt berät YOC Werbetreibende bei der Wahl des richtigen
mobilen Werbeformates und übernimmt gegebenenfalls auch die Produktion des Werbemittels.
Neben diesen Leistungen stellen die Experten auch ihr Knowhow zur Verfügung, wenn
es um die Aussteuerung der Kampagnen auf mobilen Endgeräten geht. Re-EngagementDie Re-Engagement Lösung von YOC ist eine komplexe Maßnahme zur Steigerung des Branding-Effekts
und des Wiedererkennungswertes einer Marke oder eines Produkts. Hierzu verwendet YOC
eine datengetriebene Nutzererkennung, um die Nutzer mit sequentieller Ansprache auf
Marken aufmerksam zu machen. Des Weiteren kann diese Lösung eingesetzt werden, um
Nutzungsraten von Apps zu erhöhen oder potenzielle Interessenten eines Online-Shops
zum Kaufen zu animieren. YOC HubDie Business Intelligence-Plattform YOC Hub dient einerseits zur internen Prozesssteuerung
von YOC und andererseits als Werkzeug für Publisher zur Kontrolle und Optimierung
von Vermarktungsaktivitäten. Durch die umfassende und frei konfigurierbare Software-Oberfläche
des YOC Hub erhalten unsere Publisher Partner einen aktuellen Überblick über den Vermarktungserfolg
der YOC-Produkte. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageErtragslageUmsatzentwicklung und GesamtleistungIm ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 verzeichnete die YOC-Gruppe einen Gesamtumsatz
in Höhe von 3.094 TEUR (3M/2016: 2.270 TEUR). Dies entspricht einem Anstieg in Höhe
von rund 36 % im Vergleich zum Vorjahr. Die erfolgreiche Transformation der YOC-Gruppe
hin zum Mobile Premium Programmatic Anbieter verbessert sowohl umsatzseitig als auch
rohertragsseitig die Ertragslage des Konzerns. Die Gesamtleistung des Konzerns liegt mit 3.291 TEUR um 822 TEUR über Vorjahresniveau
(3M/2016: 2.469 TEUR). RohertragDa der Materialaufwand im Vergleich zur Umsatzentwicklung lediglich unterproportional
um 35 % auf 2.006 TEUR (3M/2016: 1.490 TEUR) anstieg, konnte in Konsequenz dessen
die Rohertragsmarge in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2017 von 34 % auf
35 % weiter gesteigert werden. Diese Zunahme stellt einen wichtigen Baustein zur nachhaltig positiven Unternehmensentwicklung
dar. Personalaufwand und PersonalentwicklungGegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der durchschnittliche Personalbestand (ohne
Vorstand) der YOC-Gruppe um 8 % auf 49 Mitarbeiter (Vorjahr: 53 Mitarbeiter). Zum Stichtag 31. März 2017 beschäftigte die YOC-Gruppe 50 festangestellte Mitarbeiter
(Vorjahr: 57 Mitarbeiter). Der Personalaufwand lag mit 962 TEUR (Vorjahr: 977 TEUR) nahezu auf dem Niveau des
Vorjahres. Das ansteigende Geschäftsvolumen spiegelt sich im Anstieg des Umsatzes
je Mitarbeiter um 47 % auf 63 TEUR im Vergleich zum Vorjahr (3M/2016: 43 TEUR) wider. Die Personalaufwandsquote, die den Personalaufwand ins Verhältnis zur Gesamtleistung
stellt, sank auf 29 % (3M/2016: 40 %). Sonstige betriebliche AufwendungenIn den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2017 lagen die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen in Höhe von 441 TEUR (3M/2016: 441 TEUR) exakt auf dem Niveau des Vorjahres.
Insgesamt zeigten die im Rahmen der Restrukturierung aus den Geschäftsjahren 2014
und 2015 umgesetzten Maßnahmen zur Einsparung von Kosten sowie jene des vergangenen
Geschäftsjahres weiterhin ihre Wirkung, so dass die Relation zur Gesamtleistung von
18 % im Vorjahr auf 13 % in den ersten drei Monaten 2017 sank. EBITDADas operative Ergebnis der YOC-Gruppe vor Abschreibungen lag in den ersten drei Monaten
des Geschäftsjahres 2017 bei -118 TEUR (3M/2016: -440 TEUR) und verbesserte sich somit
um 332 TEUR im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (+73 %). Ursächlich hierfür sind insbesondere das Umsatzwachstum in Höhe von 36 %, der Anstieg
der Rohertragsmarge von rund einem Prozentpunkt sowie eine weiter steigende Kosteneffizienz. Ergebnis nach SteuernDas Konzernergebnis nach Steuern beträgt -211 TEUR (3M/2016: -555 TEUR). Finanz- und VermögenslageZum 31. März 2017 beliefen sich die liquiden Mittel der YOC-Gruppe auf 761 TEUR. Der operative Cash-Flow konnte weiter verbessert werden und belief sich im Berichtszeitraum
auf -343 TEUR (3M/2016: -396 TEUR). Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeiten beläuft sich in den ersten drei Monaten
des Geschäftsjahres 2017 auf -56 TEUR (3M/2016: -50 TEUR) und bewegt auf Vorjahresniveau. Insgesamt wurden interne Entwicklungskosten in Höhe von 42 TEUR im Zusammenhang mit
der Weiterentwicklung technologischer Plattformen und neuer Produkte investiert. Chancen, Risiken und AusblickChancen und RisikenAls international ausgerichtetes Dienstleistungsunternehmen ist die YOC-Gruppe in
einem sich dynamisch entwickelnden Markt tätig, was naturgemäß unternehmens- und branchenspezifische
sowie finanzwirtschaftliche Risiken in sich birgt. Schwerpunkte sind hierbei Markt-
und Wettbewerbsrisiken, technologische Risiken, Haftungsrisiken, personelle Risiken,
Planungsrisiken, organisatorische Risiken sowie Finanz- und Treasury-Risiken. Diese Risiken können sowohl aus eigenem unternehmerischem Handeln als auch aus externen
Faktoren resultieren. Die YOC-Gruppe hat Maßnahmen getroffen, um solche möglichen
Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu reduzieren. Zu diesem Zweck wurde ein entsprechendes
Risikomanagementsystem eingerichtet, in dessen Rahmen die Risiken durch eine unternehmensweite
Risikoinventur in regelmäßigen Abständen erfasst, bewertet und gegebenenfalls laufend
überwacht werden. Die vom Vorstand festgelegte Risikopolitik der YOC-Gruppe ist unverändert fester Bestandteil
der Unternehmenspolitik im Rahmen des Bestrebens nach einem nachhaltigen Wachstum,
der Steigerung des Unternehmenswertes sowie der langfristigen Sicherung des Fortbestandes
des Unternehmens. Dazu werden unter Abwägung des Rendite-Risiko-Verhältnisses bewusst
notwendige Risiken eingegangen, um die gebotenen Marktchancen nutzen und die hierin
liegenden Erfolgspotenziale ausschöpfen zu können. Durch das vorausschauende Risikocontrolling als Teilbereich des internen Kontrollsystems
können Risiken und Chancen frühzeitig erkannt und bewertet werden, um somit im angemessenen
Umfang zeitnah darauf zu reagieren und eine effiziente Steuerung für den Unternehmenserfolg
zu gewährleisten. Die im Rahmen der Risikosteuerung zu treffenden Maßnahmen werden
in den operativen Einheiten vollzogen. AusblickAufgrund der bisher erfolgreich verlaufenden Transformation des Geschäftsmodells und
der in diesem Kontext erzielten Ergebnisse geht die YOC-Gruppe von einem beständigen
Wachstum aus. Der Umbau der Gesellschaft hin zum Mobile Premium Programmatic-Anbieter bringt die
Gesellschaft auf ein neues Produktniveau. Mit der einhergehenden Verstärkung dieser
Marktpositionierung werden weitere Steigerungen der Rohertragsmarge erwartet und parallel
dazu die Unabhängigkeit von größeren Kooperationen vorangetrieben. Investitionen in
innovative Technologien und Produkte sowie die Automatisierung interner Prozesse sind
Bestandteil der Unternehmensstrategie, um die begonnene Entwicklung auszubauen. Nach einem Umsatzwachstum in Höhe von 23 % im Geschäftsjahr 2016 liegt das Augenmerk
des Vorstands insbesondere auf der Verstetigung des dynamischen Wachstumes des programmatischen
Plattformgeschäfts und damit der Umsetzung der definierten Unternehmensstrategie.
Hierzu ist es notwendig, dass alle YOC-Standorte die neue Marktpositionierung adaptieren
und alle hinreichenden Aufgaben umsetzen. Die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2017 sind optimistisch. Insgesamt rechnet
YOC für das Geschäftsjahr 2017 mit deutlich wachsenden Umsatzerlösen in Höhe von 20
% bis 25 % bei einer gleichsam konstanten Kostenstruktur. Die positiven wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen unterstützen diese Prognose. Die YOC-Gruppe rechnet somit für das laufende Geschäftsjahr 2017 auf Basis der dargestellten
Entwicklungen mit einer weiteren deutlichen Verbesserung der operativen Ertragslage.
Ab dem Geschäftsjahr 2018 sollte die Gesellschaft unter der Annahme einer gleichbleibenden
positiven Entwicklung operativ profitabele Ergebnisse erzielen. Für das Geschäftsjahr 2017 geht die Gesellschaft indes noch von einem leicht negativen
operativen Cash-Flow und EBITDA aus. Mittelfristig wird der Break-Even angestrebt. Zur Verbesserung der Liquidität hat die Gesellschaft im ersten Quartal 2017 eine Fremdkapitalmaßnahme,
die zu einem Liquiditätszufluss in Höhe von 0,5 Mio. EUR führte, umgesetzt. KonzerngesamterfolgsrechnungKonzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnungscroll
KonzernbilanzAKTIVA
scroll
PASSIVAscroll
Konzernkapitalflussrechnungscroll
Entwicklung des Konzerneigenkapitalsscroll
» Es bestehen keine Anteile nicht beherrschender Gesellschafter Konzernanhang1. Allgemeine InformationenDie YOC AG ist ein in Berlin, Greifswalder Straße 212, Deutschland, ansässiges Unternehmen,
das als Anbieter für Mobile Advertising international tätig ist. Die YOC AG ist unter der Kennnummer WKN 593273 / ISIN DE 0005932735 im Prime Standard
der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. 2. Grundlagen der Aufstellung des Abschlusses und Bilanzierungs- und BewertungsmethodenGrundlagen der Aufstellung des AbschlussesDer Finanzbericht der YOC AG zum 31. März 2017 erfüllt die Anforderungen des Wertpapierhandelsgesetzes. Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit den
Vorschriften des IAS 34 in verkürzter Form und in Anwendung von § 315a HGB gemäß den
Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union (EU)
anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting
Standards Board (IASB) sowie den vom IASB gebilligten Interpretationen des IFRS Interpretations
Committee (IFRS IC). Der verkürzte und ungeprüfte Konzernzwischenabschluss der YOC AG enthält nicht alle
erforderlichen Angaben und Informationen, wie sie im Rahmen eines vollständigen Konzernabschlusses
zum Geschäftsjahresende präsentiert werden. Es empfiehlt sich daher, den Zwischenbericht zusammen mit dem Konzernabschluss 2016
zu lesen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm laufenden Geschäftsjahr 2017 wurden sämtliche ab dem 01. Januar 2017 verpflichtend
anzuwendenden Standards beachtet:
Zusammengefasst haben die im Geschäftsjahr 2017 anzuwendenden Rechnungslegungsnormen
keinen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzernzwischenabschluss. Auswirkungen künftiger Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie nachfolgende Tabelle zeigt neue und geänderte Standards, die im Geschäftsjahr
2017 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind beziehungsweise für die die Übernahme
durch die EU im Endorsementverfahren noch nicht erfolgt ist: scroll
Am 24. Juli 2014 hat das IASB den finalen Standard IFRS 9 "Finanzinstrumente" (IFRS
9 [2014]) veröffentlicht, der die Ergebnisse aller Phasen des IFRS-9-Projekts enthält
und sowohl IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" als auch alle früheren
Versionen von IFRS 9 "Finanzinstrumente" ersetzt. Der Standard beinhaltet Neuregelungen zur Klassifizierung und Bewertung, zur Wertminderung
sowie zur Sicherungsbilanzierung (Hedge Accounting). IFRS 9 ist erstmals für das Geschäftsjahr
anzuwenden, das am oder nach dem 01. Januar 2018 beginnt. Der Standard wurde am 22.
November 2016 von der EU anerkannt. Die Auswirkungen dieser neuen Regelungen werden
vom Konzern analysiert. Der derzeitige Analysestand lässt noch keine Aussage der voraussichtlichen Auswirkung
der geänderten Vorschriften auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu. IFRS 15 wurde im Mai 2014 veröffentlicht und am 22. September 2016 durch die EU anerkannt.
Für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 01. Januar 2018 beginnen, ist entweder die
vollständige retrospektive Anwendung oder eine modifizierte retrospektive Anwendung
vorgeschrieben. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Der Standard führt ein neues
Modell zur Umsatzrealisierung mit fünf Analyseschritten ein, das auf alle Umsätze
aus Verträgen mit Kunden anzuwenden ist. Das Kernprinzip des Standards besteht darin,
dass ein Unternehmen Umsatzerlöse zum Zeitpunkt der Übertragung von Gütern oder Dienstleistungen
auf Kunden in Höhe der Gegenleistung zu erfassen hat, mit der das Unternehmen im Gegenzug
für die Übertragung dieser Güter oder Dienstleistungen rechnen kann. Die Grundsätze in IFRS 15 bieten einen strukturierteren Ansatz zur Bewertung und Erfassung
von Umsatzerlösen. Der Anwendungsbereich des Standards erstreckt sich über alle Arten
von Branchen und Unternehmen und ersetzt daher alle bestehenden Vorschriften, die
den Bereich der Umsatzrealisierung betreffen (IAS 11 "Fertigungsaufträge", IAS 18
"Umsatzerlöse", IFRIC 13 "Kundenbindungsprogramme", IFRIC 15 "Verträge über die Errichtung
von Immobilien", IFRIC 18 "Übertragung von Vermögenswerten durch einen Kunden" und
SIC 31 "Umsatzerlöse - Tausch von Werbedienstleistungen"). Die Anwendung des neuen Standards erfordert gegenüber den derzeit geltenden Standards
zur Umsatzrealisierung mehr Schätzungen und Ermessensentscheidungen, da die Höhe der
zu erfassenden Umsatzerlöse durch die Höhe der Gegenleistung bestimmt wird, mit der
das Unternehmen im Gegenzug für die Übertragung der Güter oder der Dienstleistung
rechnen kann. Besondere Herausforderungen können sich insbesondere dann ergeben, soweit
eine Gegenleistung variabel ist. Der derzeitige Analysestand lässt keine wesentlichen Auswirkungen der geänderten Vorschriften
auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwarten. IFRS 16 regelt den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Angabepflichten bezüglich
Leasingverhältnissen. Für den Leasingnehmer sieht der Standard ein einziges Bilanzierungsmodell
vor. Dieses führt beim Leasingnehmer dazu, dass sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
aus Leasingverhältnissen in der Bilanz zu erfassen sind, es sei denn, die Laufzeit
beträgt 12 Monate oder weniger oder es handelt sich um einen geringwertigen Vermögenswert
(jeweils Wahlrecht). Der Leasinggeber unterscheidet für Bilanzierungszwecke weiterhin zwischen Finanzierungs-
und Mietleasingvereinbarungen (finance beziehungsweise operating lease). Das Bilanzierungsmodell
für den Leasinggeber unterscheidet sich hierbei nicht wesentlich von dem in IAS 17
- Leasingverhältnisse. IFRS 16 wurde im Januar 2016 veröffentlicht und ist erstmals auf Geschäftsjahre, die
am oder nach dem 01. Januar 2019 beginnen, verpflichtend anzuwenden. Die Auswirkungen
dieser neuen Regelungen werden vom Konzern analysiert. Der derzeitige Analysestand lässt noch keine Aussage der voraussichtlichen Auswirkung
der geänderten Vorschriften auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu. Der Vorstand der YOC AG geht davon aus, dass die oben aufgeführten Standards und Interpretationen
bei Vorliegen entsprechender Anwendungsfälle in dem Konzernabschluss des Geschäftsjahres
angewendet werden, in dem sie verpflichtend anzuwenden sind. 3. Angaben zu wesentlichen Entwicklungen der Bilanz und der KonzerngesamterfolgsrechnungSonstige Angaben zu FinanzinstrumentenDie nachfolgende Tabelle zeigt die Buchwerte, die beizulegenden Zeitwerte, die Kategorisierung
gemäß IAS 39 sowie die Fair Value-Hierarchie der im Konzernzwischenabschluss erfassten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten: scroll
scroll
Die Buchwerte von Zahlungsmitteln, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, kurzfristigen
sonstigen Vermögenswerten und sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten
entsprechen hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten dieser Instrumente nahezu
ihren beizulegenden Zeitwerten. Aus Wesentlichkeitsgründen wird der Zeitwert für diese kurzfristigen Bilanzposten
dem Bilanzwert gleichgesetzt. UmsatzerlöseIm Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Umsatzerlöse im Konzern um 36,3 % auf
3.094 TEUR (3M/2016: 2.270 TEUR). RohertragDer Materialaufwand stieg im Vergleich zur Umsatzentwicklung leicht unterproportional
um 34,6 % auf 2.006 TEUR an (3M/2016: 1.490 TEUR). Die Rohertragsmarge steigerte sich somit von 34,4 % auf 35,2 %. Sonstige betriebliche ErträgeIn den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2017 lagen die sonstigen betrieblichen
Erträge in Höhe von 153 TEUR (3M/2016: 151 TEUR) auf dem Niveau des Vorjahres. Operatives Ergebnis vor Abschreibungen und Steuern (EBITDA)Insgesamt ergibt sich unter Berücksichtigung der oben genannten Effekte ein EBITDA
in Höhe von -118 TEUR (3M/2016: -440 TEUR). In Konsequenz bedeutet dies eine Verbesserung des EBITDA in Höhe von 322 TEUR (+73,0
%) im Vergleich zum Vorjahr. 4. SegmentberichterstattungDie Segmentberichterstattung erfolgt auf Grundlage der internen Managementstruktur.
Der Konzern gliedert sich demnach in folgende berichtspflichtige Geschäftssegmente: 1. Region Mittel- und Osteuropa (bisher D-A-CH) 2. Region Restliches Europa Zur Bildung der vorstehenden berichtspflichtigen Geschäftssegmente werden die Segmente
Deutschland, Österreich und Schweiz sowie seit dem ersten Quartal 2016 Polen im Segment
Mittel- und Osteuropa (bisher D-A-CH) sowie Großbritannien und Spanien im Segment
Restliches Europa zusammengefasst, da sie vergleichbare wirtschaftliche Merkmale (unter
anderem hinsichtlich Wachstumsdynamik und Rohertragsmargen) aufweisen und auch hinsichtlich
ihrer Produkte, Dienstleistungen, Kunden, Prozesse und Vertriebsmethoden vergleichbar
sind. Die Umsatzerlöse werden auf Basis der von den Landesgesellschaften in den jeweiligen
Ländern erzielten Umsätze ermittelt. Innenumsätze zwischen den Segmenten sind überwiegend
Verauslagungen und werden ohne Aufschläge weiterberechnet. Innenumsätze innerhalb
der jeweiligen Segmente werden entsprechend eliminiert. Der Bereich Corporate Functions beinhaltet Erträge und Aufwendungen, die in der Muttergesellschaft
anfallen und keinem Geschäftssegment direkt zuordenbar sind, insbesondere Umlagen
und Holdingkosten. Darüber hinaus werden Umsatzerlöse im Bereich der zentralen Yield
Optimierung des internationalen Publisher-Portfolios der YOC-Gruppe erzielt und intern
weiterverrechnet. Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse der einzelnen Segmente.
Als Ergebnisgröße wird dabei gemäß der internen Berichtsstruktur das EBITDA herangezogen: scroll
Das operative Ergebnis in der Region Mittel- und Osteuropa zeigt sich aufgrund des
Umsatzwachstums in Höhe von 27 % auf 1.888 TEUR (Vorjahr: 1.485 TEUR) sowie der kontinuerlichen
Steigerung des Rohertrages im ersten Quartal 2017 entsprechend verbessert. Bedingt durch Anlaufverluste der Region Polen fiel der Anstieg des operativen Ergebnisses
um 63 TEUR auf insgesamt 221 TEUR (Vorjahr: 158 TEUR) moderat aus. In der Region Restliches Europa konnte die britische Tochtergesellschaft ein deutliches
Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Der Umsatzentbeitrag der spanischen
Gesellschaft entsprach dem Vorjahreszeitraum. In Konsequenz aus einem deutlich wachsenden Umsatzvolumen, Steigerung der Rohertragsmarge
sowie einer verbesserten Kosteneffeizienz verbesserte sich das EBITDA infolgedessen
um 237 TEUR auf 33 TEUR (Vorjahr: -204 TEUR). Das EBITDA der YOC-Gruppe lässt sich wie folgt auf das Ergebnis nach Steuern überleiten: scroll
Zum 31. März 2017 betragen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Region
Mittel- und Osteuropa 1.352 TEUR (Vorjahr: 903 TEUR) sowie 1.091 TEUR (Vorjahr: 1.134
TEUR) in der Region Restliches Europa. 5. Cash-Flow RechnungZum 31. März 2017 beliefen sich die liquiden Mittel der YOC-Gruppe auf 761 TEUR. Der operative Cash-Flow konnte weiter verbessert werden und belief sich im Berichtszeitraum
auf -343 TEUR (3M/2016: -396 TEUR). Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeiten beläuft sich in den ersten drei Monaten
des Geschäftsjahres 2017 auf -56 TEUR (3M/2016: -50 TEUR) und bewegt sich somit ungefähr
auf Vorjahresniveau. 6. Haftungsverhältnisse, Eventualverbindlichkeiten und ÄhnlichesUnverändert zum Konzernabschluss vom 31. Dezember 2016 liegen keine Haftungsverhältnisse,
Eventualverbindlichkeiten oder Ähnliches vor. 7. Angaben zu Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenIm Berichtszeitraum fanden keine wesentlichen Geschäftsvorfälle mit nahestehenden
Unternehmen und Personen statt. 8. Ereignisse nach der ZwischenberichtsperiodeBis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Konzernzwischenabschlusses haben sich keine
wesentlichen Ereignisse nach dem 31. März 2017 ergeben. YOC AdressenLondon
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