![]() 4SC AGPlanegg-Martinsried4SC AG Konzern Halbjahres-Finanzbericht 2017Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2017ÜBER DIESEN BERICHTDer vorliegende Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2017 beinhaltet den Konzern-Zwischenlagebericht
und den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss der 4SC AG G, 4SC-Konzern" oder "4SC")
zum 30. Juni 2017, ergänzt um eine Versicherung der gesetzlichen Vertreter. Er sollte
zusammen mit dem 4SC-Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2016 und der Zwischenmitteilung
zum 31. März 2017 gelesen werden. Der vorliegende Bericht enthält bestimmte zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und
Unsicherheiten beinhalten, die im Geschäftsbericht 2016 im Abschnitt "Chancen- und
Risikobericht" sowie ergänzend im Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2017
ohne Anspruch auf Vollständigkeit beschrieben werden. Diese Risiken und Unsicherheiten
entziehen sich in vielen Fällen der Kontrolle von 4SC und können dazu führen, dass
die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von denen abweichen, die in den zukunftsbezogenen
Aussagen in Erwägung gezogen werden. 4SC übernimmt ausdrücklich keine Verpflichtung,
zukunftsbezogene Aussagen hinsichtlich geänderter Erwartungen der Parteien oder hinsichtlich
neuer Ereignisse, Bedingungen oder Umstände, auf denen diese Aussagen beruhen, zu
aktualisieren oder zu revidieren. ÜBER 4SC
Das biopharmazeutische Unternehmen 4SC entwickelt niedermolekulare Medikamente, die
Krebskrankheiten mit hohem medizinischen Bedarf bekämpfen. Diese Medikamente sollen
den Patienten innovative Behandlungsmöglichkeiten bieten, die besser verträglich und
wirksamer sind als bestehende Therapien und eine bessere Lebensqualität ermöglichen.
Die Pipeline des Unternehmens ist durch ein umfangreiches Patentportfolio geschützt
und umfasst vielversprechende Produkte in verschiedenen Phasen der präklinischen und
klinischen Entwicklung. Die Hauptprodukte des Unternehmens sind Resminostat, 4SC-202
und 4SC-208. 4SC geht für künftiges Wachstum und Wertsteigerung Partnerschaften mit Pharma- und
Biotechnologie-Unternehmen ein und wird zugelassene Medikamente in ausgewählten Regionen
schließlich auch selbst vermarkten. Das Unternehmen wurde 1997 gegründet und beschäftigte
am 30. Juni 2017 insgesamt 45 Mitarbeiter. 4SC ist seit Dezember 2005 im Prime Standard
der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Eine detaillierte Beschreibung von 4SC und seiner Entwicklungsaktivitäten findet sich
im Abschnitt "Zusammengefasster Lagebericht" des Geschäftsberichts 2016 auf Seite
25 ff. Der vorliegende Halbjahresbericht fasst die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen
in den ersten sechs Monaten 2017 und danach zusammen. Bezüglich der in diesem Zeitraum
veröffentlichten Ad-hoc- und Pressemeldungen wird auf das"Media Center" im Bereich"Investoren
& Medien" auf der 4SC-Homepage unter www.4SC.de verwiesen. KONZERN- ZWISCHENLAGEBERICHT1. GESCHÄFTSVERLAUF1.1 BRANCHENUMFELDIm Hl 2017 verzeichneten die Branchenindizes NASDAQ Biotechnology und DAXsubsector
Biotechnology ansehnliche Zuwachsraten von +17% bzw. +19%. Hauptursächlich hierfür
waren eine Reihe von positiven klinischen Katalysatoren. Dem Brancheninformationsdienst
BioCentury zufolge sind in H1 2017 weltweit 36 Unternehmen an die Börse gegangen,
was gegenüber 35 Börsengängen im Vergleichszeitraum 2016 ein nahezu unverändertes
Niveau darstellt. Die Emissionserlöse lagen bei insgesamt 2,3 Mrd. US-$ und damit
etwa um 25% über der Vergleichszahl von 1,8 Mrd. US-$ von H1 2016. Durch Kapitalerhöhungen
konnten weitere 8,8 Mrd. US-$ generiert werden, mehr als doppelt so viel wie die in
H1 2016 eingesammelten 3,9 Mrd. US-$. Der deutschen Investmentbank FCF zufolge gab es in H1 2017 im europäischen Biotechnologiesektor
sechs Börsengänge mit Emissionserlösen von insgesamt 309 Mio. US-$. Gegenüber dem
Geschäftsjahr 2016 mit 23 Börsengängen europäischer Biotechnologieunternehmen ist
dies deutlich weniger als die Hälfte. Darüber hinaus konnten europäische biopharmazeutische
Unternehmen gemäß einer Datenanalyse von GlobalData durch Kapitalerhöhungen 871 Mio.
US-$ an Mitteln beschaffen, ebenfalls weniger als die Hälfte der im Geschäftsjahr
2016 eingesammelten 2,1 Mrd. US-$. Während in H1 2017 keine Börsengänge deutscher
Biotechnologieunternehmen stattfanden, konnten dem Datenlieferanten GlobalData zufolge
einige Unternehmen erfolgreiche Folgeemissionen platzieren, unter anderem Medigene
(22,6 Mio. US-$), MagForce (5,6 Mio. US-$) und CytoTools (1,5 Mio. US-$). 1.2 UNTERNEHMENSENTWICKLUNG1.2.1 MEDIKAMENTENENTWICKLUNGIn H1 2017 fokussierte 4SC seine Entwicklungsaktivitäten weiterhin auf die eigenen
innovativen Medikamentenkandidaten im Bereich der Krebstherapien: die klinischen Kandidaten
Resminostat und 4SC-202 sowie den präklinischen Wirkstoff 4SC-208. ResminostatResminostat wird oral verabreicht und hemmt Tumorwachstum und -ausbreitung, führt
zum Tumorrückgang und verstärkt die körpereigene Immunantwort gegen Krebs. Resminostat
wurde bisher bei Patienten in einer Reihe fortgeschrittener Krebserkrankungen untersucht
und hat sich dabei als gut verträglich erwiesen. Erste positive Ergebnisse zur Wirksamkeit
von Resminostat haben sich bereits in Monotherapie bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom
gezeigt sowie in Kombination mit der Standardtherapie Sorafenib bei ausgewählten Patienten
mit fortgeschrittenem Leberkrebs (HCC). Aktuell wird Resminostat im Rahmen der zulassungsrelevanten
Phase-II-Studie RESMAIN beim kutanen T-Zell-Lymphom (CTCL) sowie in einer Phase-II-Studie
des 4SC-Kooperationspartners Yakult Honsha Co, Ltd. (Yakult Honsha) bei Bauchspeicheldrüsen-
und Gallengangkrebs untersucht. 4SC hat die zulassungsrelevante RESMAIN-Studie in CTCL im Jahr 2016 gestartet. RESMAIN
ist eine in Europa durchgeführte randomiserte, doppelt verblindete, Placebo-kontrollierte
klinische Phase-II-Studie und untersucht das Potenzial von Resminostat als Erhaltungstherapie,
die das Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten mit fortgeschrittenem CTCL verzögern
oder verhindern soll, die zuvor von einer systemischen Therapie profitiert haben.
4SC legte Anfang 2016 das endgültige Studiendesign entsprechend dem "Scientific Advice"
der europäischen Arzneimittelbehörde EMA fest, und im Dezember 2016 erfolgte der Einschluss
des ersten Patienten. Die Studie soll mit insgesamt 150 Patienten in etwa 50 Studienzentren
in elf europäischen Ländern und möglicherweise in Japan durchgeführt werden. Die Eröffnung
der Studienzentren und der Einschluss der Patienten verlaufen nach Plan. Im Januar 2017 wurden die vollständigen Ergebnisse einer von Yakult Honsha durchgeführten
Phase-II-Studie mit Resminostat in Kombination mit der Standardtherapie Sorafenib
als Erstlinien-therapie in HCC bekanntgegeben. Basierend auf diesen Ergebnissen prüft
4SC derzeit die Weiterentwicklung von Resminostat in der Indikation HCC mit einer
kleinen Anzahl potenzieller Partner mit Fokus auf China und ggf. anderen ausgewählten
asiatischen Ländern, in denen die Erkrankung im weltweiten Vergleich besonders häufig
auftritt. Im Juni 2017 präsentierte 4SC aktuelle Forschungsergebnisse beim Cancer Immunotherapy
and Combinations Symposium im Rahmen des World Preclinical Congress in Boston, USA,
und zeigte Daten aus einem präklinischem Modell, nach denen Resminostat die Interaktion
der "natürlichen Killerzellen" des Immunsystems mit Krebszellen erhöht. Damit konnte
der Wirkmechanismus des Medikaments weiter verdeutlicht werden. 4SC-2024SC-202 ist ein oral verabreichter niedermolekularer Wirkstoff zur Behandlung von
Krebs mit einem einzigartigen epigenetischen Wirkmechanismus. Er hemmt sowohl Histon-Deacetylase-Proteine
der Klasse 1 als auch die Lysin-spezifische Demethylase (LSD1), die beide eine wichtige
Rolle bei der Regulierung von Signalwegen in Krebszellen spielen. 4SC-202 wurde in einer Phase-I-Studie mit 24 meist intensiv vorbehandelten Patienten
mit verschiedenen weit fortgeschrittenen Blutkrebsarten untersucht und hat sich dabei
als gut verträglich erwiesen. Mit einer 28 Monate anhaltenden vollständigen und einer
8 Monate anhaltenden teilweisen Remission wurden bereits vielversprechende Anzeichen
auf Wirksamkeit beobachtet. Präklinische Untersuchungen deuten stark darauf hin, dass 4SC-202 die Tumor-gerichtete
Immunantwort verstärkt und dass die Kombination von 4SC-202 mit Checkpoint-Inhibitoren
besser gegen Krebs wirkt als die Behandlung mit Checkpoint-Inhibitoren allein. Auf
dieser Basis hat 4SC in H1 2017 die Vorbereitungen für zwei weitere Phase-II-Studien
begonnen, SENSITIZE und EMERGE. Die SENSITIZE-Studie soll den Wirkstoff 4SC-202 in
Kombination mit einem PD-1 Antikörper zur Behandlung von Patienten mit Melanom untersucht,
die nicht auf PD-1 Antikörper ansprechen. In der EMERGE-Studie soll 4SC-202 auch in
Kombination mit einem immun-onkologischen Wirkstoff, einem PD-L1 Antikörper, zur Behandlung
von gastrointestinalen Tumoren geprüft werden. Der Start beider Studien ist für H2
2017 geplant. 4SC-208Daten aus präklinischen in vivo Modellen belegen die Wirksamkeit von 4SC-208 bei der
Hemmung des Hedgehog/GLI-Signalwegs. Die Hemmung dieses Signalwegs hat sich als hochwirksame
Strategie herausgestellt, um Krebsstammzellen daran zu hindern, Tumorgewebe zu bilden,
und um die Entwicklung, Verbreitung und das Überleben von Tumoren zu hemmen. Bisher
verfügbare Hedge-hog-Blocker greifen noch vor dem Transkriptionsfaktor GLI in den
Signalweg ein, während 4SC-208 auf Höhe von GLI hemmt. Der Wirkstoff ist daher potenziell
in der Lage, das bei den derzeit verfügbaren Inhibitoren beobachtete Wiederauftreten
eines Tumors und Rückfälle zu verhindern. 4SC ist überzeugt davon, dass 4SC-208 ein vielversprechender Medikamentenkandidat
ist und hat das fortgeschrittene Basalzellkarzinom (BCC) als mögliche erste Zielindikation
ausgemacht. Bei BCC ist die Fehlregulation des Hedgehog/GLI-Signalwegs bei etwa 95%
verantwortlich für die Tumorentstehung. Zudem würde eine gute Tumorzugänglichkeit
die Durchführung fortlaufender Biopsien zur Bestätigung des Wirkmechanismus von 4SC-208
ermöglichen. Die formelle präklinische Untersuchung von 4SC-208 hat in H1 2017 begonnen
und soll 2018 beendet werden. Unmittelbar darauf ist eine klinische Studie der Phase-I
geplant. 1.2.2 WESENTLICHE EREIGNISSE AUF KONZERNEBENEZwischen Ende Juni und Anfang Juli 2017 führte 4SC eine Barkapitalerhöhung aus genehmigtem
Kapital durch und erzielte dadurch Bruttoerlöse in Höhe von ca. 41 Mio. €. Insgesamt
11.681.867 angebotene Aktien wurden zu einem Zeichnungspreis von 3,50 € je Aktie zum
wesentlichen Teil an die bestehenden Aktionäre und in einer nachfolgenden Platzierung
der verbleibenden Aktien (sog. Rump Shares) an mehrere neue institutionelle Anleger
ausgegeben. Infolge der Transaktion erhöhte sich das Grundkapital von zuvor 18.966.646
€ bzw. 18.966.646 Aktien auf 30.648.513 € bzw. 30.648.513 Aktien. 1.2.3 PERSONALZum 30. Juni 2017 waren im 4SC-Konzern einschließlich des 4SC-Vorstands insgesamt
45 Mitarbeiter beschäftigt (31. Dezember 2016: 49). Der Anteil des weiblichen Personals
hat sich zum 30. Juni 2017 mit 64% gegenüber Ende 2016 nicht signifikant verändert. Im H1 2017 arbeiteten durchschnittlich 47 Personen (Headcount) im 4SC-Konzern (H1
2016: 64). Durch Teilzeitbeschäftigte und die Mitarbeiter in Elternzeit lag die Zahl
der Vollzeitäquivalente zum 30. Juni 2017 bei 39 (Full Time Equivalents, FTEs), im
Vergleich zu 44 FTEs zum 31. Dezember 2016. Hiervon arbeiteten zum Ende des ersten
Halbjahres 2017 71% (31. Dezember 2016: 70%) im Bereich Forschung und Entwicklung,
die restlichen 29% (31. Dezember 2016: 30%) in den Bereichen Business Development
und Verwaltung. 2. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEDer 4SC-Konzern, bestehend aus der 4SC AG und der hundertprozentigen Tochtergesellschaft
4SC Discovery GmbH (4SC Discovery), weist konsolidierte Zahlen für die ersten sechs
Monate des Geschäftsjahres 2017 sowie die Vergleichsperiode des Geschäftsjahres 2016
aus. Im Gegensatz zu den Vorjahren beschränkt sich die Beschreibung der Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage im Berichtszeitraum auf die wichtigsten/wesentlichen Ereignisse. 2.1 ERTRAGSLAGEUmsatzerlöseIm Q2 2017 stiegen die Konzernumsatzerlöse um 39% auf 614 T€ (Q2 2016: 442 T€), und
in H1 2017 stiegen die Umsatzerlöse um 10% auf 936 T€ (H1 2016: 854 T€). Sowohl in
Q2 2017 als auch in H1 2017 wurden die Umsatzerlöse hauptsächlich durch die Erfassung
von Umsatzabgrenzungsposten für erhaltene Vorauszahlungen von den Kooperationspartnern
Yakult Hon-sha und Guangzhou LingSheng Pharma Tech Co., Ltd. (Link Health) beeinflusst.
Zudem erhielt 4SC in Q2 2017 eine Meilensteinzahlung von Link Health. Betriebliche AufwendungenDie betrieblichen Aufwendungen, bestehend aus Umsatzkosten, Vertriebskosten, Forschungs-
und Entwicklungskosten sowie Verwaltungskosten, beliefen sich in Q2 2017 auf 2.891
T€ (Q2 2016: 4.976 T€) und in H1 2017 auf 6.599 T€ (H1 2016: 8.556 T€). Im Vergleich
zum Vorjahr fielen die betrieblichen Aufwendungen damit um 42% (Q2) bzw. 23% (H1)
niedriger aus, was auf die verstärkte Konzentration von 4SC auf die Kernprodukte sowie
die Veräußerung des operativen Geschäfts der 4SC Discovery GmbH (4SC Discovery) im
April 2016 zurückzuführen war. In Q2 2017 lagen die Forschungs- und Entwicklungskosten bei 2.172 T€ (4.006 T€ in
Q2 2016) und in H1 2017 bei 5.037 T€ (6.386 T€ in H1 2016). Die Forschungs- und Entwicklungskosten
machen damit weiterhin den Großteil der Aufwendungen aus. Die Umsatz-, Vertriebs- und Verwaltungskosten gingen in Q2 2017 auf 719 T€ (Q2 2016:
970 T€) und in H1 2017 auf 1.562 T€ (H1 2016: 2.170 T€) zurück. Bedingt durch die Veräußerung der wesentlichen Teile der operativen Wirtschaftsgüter
der Tochter 4SC Discovery an die BioNTech Small Molecules GmbH war bei den sonstigen
betrieblichen Erträgen in H1 2017 ein erheblicher Rückgang auf 76 T€ zu verzeichnen
(H1 2016: 1.001 T€). KonzernergebnisDer Periodenverlust verringerte sich in Q2 2017 um 35% auf 2.295 T€ (Q2 2016: 3.534
T€) und ging in H1 2017 um 15% auf 5.613 T€ zurück (H1 2016: 6.639 T€). 2.2. VERMÖGENSLAGEVermögenswerteDie langfristigen Vermögenswerte beliefen sich zum 30. Juni 2017 auf 6.685 T€ (31.
Dezember 2016: 7.096 T€) und bestehen im Wesentlichen aus immateriellen Vermögenswerten
in Höhe von insgesamt 6.094 T€ (31. Dezember 2016: 6.499 T€). Die kurzfristigen Vermögenswerte gingen zum 30. Juni 2017 auf 5.485 T€ zurück (31.
Dezember 2016: 11.959 T€), was auf den geringeren Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten
in Höhe von 4.638 T€ zurückzuführen ist (31. Dezember 2016: 10.048 T€). EigenkapitalDer Rückgang des Eigenkapitals von 15.273 T€ zum 31. Dezember 2016 auf 9.373 T€ zum
30. Juni 2017 ergibt sich im Wesentlichen durch den Periodenverlust von 5.613 T€.
Dadurch erhöhte sich der Bilanzverlust von 149.350 T€ zum Ende 2016 auf 154.963 T€
zum 30. Juni 2017. Darüber hinaus wurde durch die Transaktionskosten im Zusammenhang
mit der in Q3 2017 erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung die Kapitalrücklage
reduziert. Infolgedessen sank die Eigenkapitalquote von 80,2% zum Ende 2016 auf 77,0%
zum Ende von H1 2017. VerbindlichkeitenDie langfristigen Schulden gingen zum 30. Juni 2017 um 8% auf 482 T€ zurück (31. Dezember
2016: 525 T€). Die kurzfristigen Schulden reduzierten sich wie erwartet um 29% auf 2.315 T€ (31.
Dezember 2016: 3.257 T€). In dieser Position enthalten sind die Schulden aus Lieferungen
und Leistungen in Höhe von 735 T€ (31. Dezember 2016: 834 T€), Umsatzabgrenzungen
in Höhe von 545 T€ (31. Dezember 2016: 992 T€) sowie sonstige Schulden in Höhe von
1.035 T€ (31. Dezember 2016: 1.431 T€). 2.3 FINANZLAGECashflows aus der betrieblichen TätigkeitDer Mittelabfluss aus der betrieblichen Tätigkeit belief sich in H1 2017 auf -5.426
T€ (H1 2016: -8.037 T€), was den Periodenverlust von 5.613 T€ widerspiegelt (H1 2016:
Nettoverlust von 6.639 T€). Cashflows aus FinanzierungstätigkeitIn H1 2017 betrug der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit Null € (H1 2016:
Mittelabfluss von 1.500 T€). Der negative Cashflow im Vorjahr war auf die Rückzahlung
der Restschuld im Zusammenhang mit dem Darlehen der Santo Holding (Deutschland) GmbH
zurückzuführen. FinanzmittelbestandDie Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich zum 30. Juni 2017 auf
4.638 T€ (31. Dezember 2016: 11.333 T€). Der durchschnittliche monatliche operative
Finanzmittelabfluss lag im 1. Halbjahr 2017 bei 902 T€ (H1 2016: 1.243 T€). 3. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTFür eine ausführliche Beschreibung der im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit
des Unternehmens stehenden Risiken und Chancen sowie des computergestützten Risikomanagement-
und Controlling-Systems des Unternehmens wird auf die Seiten 46 bis 58 des Geschäftsberichts
2016 verwiesen. Im Vergleich zu Ende März, als der Geschäftsbericht 2016 veröffentlicht
wurde, haben sich die Risiken von 4SC in Bezug auf eine ausreichende Eigenkapitaldeckung
durch eine im Juli 2017 erfolgreich abgeschlossene Kapitalerhöhung, die einen Bruttoerlös
von ca. 41 Mio. € erzielte, wesentlich verringert. Auf der Grundlage der aktuellen
Mittelausstattung und Planung kann 4SC nun seine Entwicklungsstrategie für Resminostat,
4SC-202 und 4SC-208 bis ins Jahr 2020 finanzieren. Darüber hinaus ist die Risiko-
und Chancenlage weitgehend unverändert geblieben. Der Eintritt der im Geschäftsbericht
beschriebenen Risiken könnte einzeln oder in Kombination einen negativen Einfluss
auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage von 4SC haben. 4. PROGNOSEBERICHT4.1 ENTWICKLUNG DES BRANCHENUMFELDSHinsichtlich der Entwicklung der Biotechnologiebranche ist der Brancheninformationsdienst
BioCentury relativ optimistisch, da Anleger von einem reduzierten Risiko für drastische
Preissenkungsmaßnahmen in den USA ausgehen sowie von einem vernünftigen Bewertungsniveau
und einer großen Bandbreite an erwarteten wichtigen Nachrichten. Dies kann dazu führen,
dass ein breiteres Investorenspektrum Geld in die Branche investiert. 4.2 UNTERNEHMENSAUSBLICK4.2.1 WEITERE OPERATIVE UND STRATEGISCHE ENTWICKLUNG4SC fokussiert seine Entwicklungsstrategie weiterhin auf seine wichtigsten Medikamentenkandidaten
Resminostat, 4SC-202 und 4SC-208. Siehe Abschnitt 1.2.1 ("Medikamentenentwicklung")
für weitere Informationen zu diesen Kandidaten. Bei Resminostat setzt 4SC die derzeit nach Plan verlaufende Rekrutierung von Patienten
für die laufende zulassungsrelevante RESMAIN-Studie fort. Nach wie vor werden erste
Ergebnisse in H1 2019 erwartet. Falls sich diese als positiv erweisen, plant 4SC für
das Medikament Zulassungsanträge in Europa, den USA und möglicherweise in Japan einzureichen. 4SC wird in H2 2017 zwei weitere Phase-II-Studien mit 4SC-202 starten - SENSITIZE
und EMERGE. In der Phase-II-Studie SENSITIZE wird 4SC-202, in Kombination mit einem
PD-1 Antikörper zur Behandlung von Patienten mit Melanom untersucht, die nicht auf
die Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren ansprechen. Erste Ergebnisse der Studie erwartet
4SC in H2 2018. In der Phase-II-Studie EMERGE soll 4SC-202 auch in Kombination mit
einem PD-L1 Antikörper zur Behandlung von Mikrosatelliten-stabilen gastrointestinalen
Tumoren untersucht werden. Diese Tumore sind für etwa 80% der Darmkrebsarten verantwortlich.
4SC rechnet damit, dass erste Ergebnisse hierzu in 2019 verfügbar sein werden. Und schließlich wird 4SC-208 weiterhin bis 2018 die formelle präklinische Entwicklung
durchlaufen. Diese Studien sollen die Vorbereitung einer klinischen Studie der Phase
I/II ermöglichen, die 4SC unmittelbar danach beginnen will. Zusätzlich plant 4SC weitere Lizenzabkommen mit biopharmazeutischen Unternehmen, um
die Weiterentwicklung und Kommerzialisierung seiner nicht strategisch relevanten Produkte
sicherzustellen und um die Liquiditätslage zu verbessern. 4.2.2 FINANZPROGNOSEZum Ende von H1 2017 verfügte der 4SC-Konzern über einen Finanzmittelbestand von 4.638
T€. Unter Berücksichtigung der Erlöse aus der Barkapitalerhöhung im Juli 2017 von
brutto ca. 41 Mio. € sowie der aktuellen Finanzplanung und der avisierten operativen
Tätigkeiten nimmt der Vorstand von 4SC eine Anpassung der bestehenden Gesamtjahresprognose
2017 für den durchschnittlichen monatlichen Barmittelverbrauch von 600 T€ bis 1.400
T€ auf 1.000 T€ bis 1.400 T€ vor. Zudem geht der Vorstand davon aus, dass der verfügbare
Finanzmittelbestand bis ins Jahr 2020 ausreichend sein dürfte. Planegg-Martinsried, den 7. August 2017 Dr. Jason Loveridge Alleinvorstand KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS ZUM 30. JUNI 2017KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
KONZERNBILANZ - AKTIVAscroll
KONZERNBILANZ - PASSIVAscroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGscroll
*
ESOP: Employee Share Option Program. AUSGEWÄHLTE KONZERNANHANGSANGABEN ZUM KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS ZUM 30. JUNI 20171. ZUSAMMENFASSUNG DER WESENTLICHEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN1.1 GRUNDLAGEN FÜR DIE AUFSTELLUNG DES ABSCHLUSSESDer vorliegende Konzern-Zwischenabschluss wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften
der International Financial Reporting Standards (IFRS) - wie sie von der EU übernommen
wurden - unter Berücksichtigung des IAS 34 (Zwischenberichterstattung) nach den Vorgaben
des International Accounting Standards Boards (IASB) erstellt. Die Empfehlungen des
Standing Interpretations Committee (SIC) und des International Financial Reporting
Interpretations Committee (IFRIC) wurden berücksichtigt. Vom IASB verabschiedete und
von der EU übernommene neue Standards werden grundsätzlich ab dem Geschäftsjahr angewendet,
ab dem die Anwendung verpflichtend ist. 1.2 KONSOLIDIERUNGSKREISDer vorliegende Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2017 umfasst neben der in Planegg-Martinsried
ansässigen 4SC AG auch die 100%ige Tochtergesellschaft 4SC Discovery GmbH, Planegg-Martinsried
(zusammen "4SC-Konzern" oder "4SC"), im Wege der Vollkonsolidierung. Darüber hinaus
werden im vorliegenden Abschluss die folgenden Unternehmen berücksichtigt: scroll
1.3 FREIGABE DES ABSCHLUSSESDer Konzern-Zwischenbericht wurde durch den Vorstand am 7. August 2017 zur Veröffentlichung
freigegeben. Die gemäß Deutschem Corporate Governance Kodex (in der Fassung vom 2.
Februar 2017) empfohlene Erörterung des Zwischenberichts zwischen Prüfungsausschuss
und Vorstand fand am 26. Juli 2017 in Form einer Telefonkonferenz statt. 1.4 ALLGEMEINE ANGABENDie angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die durch den Vorstand
getroffenen Ermessensentscheidungen (Schätzungen) entsprechen im Wesentlichen denen
des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016. 2. ERGEBNIS JE AKTIEDas unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich nach IAS 33.9 ff. aus der Division
des den Aktionären zustehenden Periodenergebnisses (Zähler) durch die gewichtete durchschnittliche
Anzahl der in der Berichtsperiode im Umlauf befindlichen Aktien (Nenner). scroll
Aufgrund der Verlustsituation der 4SC AG wirken die begebenen Optionen nicht verwässernd. Damit entspricht das verwässerte dem unverwässerten Ergebnis je Aktie. 3. ERLÄUTERUNG DES FINANZMITTELBESTANDS4SC verfügt über Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Die weiteren sonstigen
finanziellen Vermögenswerte in Form von Schuldscheindarlehen, die zum 31.12.2016 ausgewiesenen
wurden, sind in Q2 2017 aufgelöst worden. Diese Posten bilden zusammen den Finanzmittelbestand: scroll
4. ANTEILSBESITZ UND TRANSAKTIONEN VON ORGANMITGLIEDERNIn H1 2017 fanden keine meldepflichtigen Transaktionen nach Art. 19 MMVO mit Aktien
oder Optionen durch ein Organmitglied statt. Die nachfolgenden Übersichten zeigen die von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats
zum Quartalsstichtag 30. Juni 2017 gehaltenen Aktien und Aktienoptionen. scroll
scroll
5. GESCHÄFTE MIT NÄHESTEHENDEN PERSONENIm Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017 hat 4SC die nachfolgend dargestellten
wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt: BioNTech AG, BioNTech RNA Pharmaceuticals GmbH und BioNTech Small Molecules GmbH, Mainz (sonstige nahestehende Unternehmen)Die 4SC Discovery GmbH unterhält eine Rechtsbeziehung zur BioNTech AG, Mainz und deren
Tochterunternehmen BioNTech RNA Pharmaceuticals GmbH (vormals: Ribological GmbH) und
der in Q2 2016 neu gegründeten BioNTech Small Molecules GmbH, die alle zur Unternehmensgruppe
der Santo Holding (Deutschland) GmbH, Holzkirchen - dem Hauptaktionär der 4SC AG -
gehören. Zum Stichtag 30. Juni 2017 bestanden Forderungen gegenüber der BioNTech Small Molecules
GmbH in Höhe von 4 T€ (31. Dezember 2016: 50 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber
der BioNTech Small Molecules GmbH beliefen sich zum 30. Juni 2017 auf 6 T€ (31. Dezember
2016 4 T€). Sowohl gegenüber der BioNTech AG und der BioNTech RNA Pharmaceuticals
GmbH bestanden zum Stichtag weder Forderungen noch Verbindlichkeiten (31. Dezember
2016: Null €). Sonstige Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenDarüber hinaus bestehen sonstige Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen,
die im Berichtshalbjahr einzeln jedoch nicht mehr als 10 T€ betragen haben und deren
Gesamtvolumen pro Jahr voraussichtlich 10 T€ nicht übersteigen wird. Zum 30. Juni
2017 bestanden hieraus keine Schulden. 6. BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTDer vorliegende Konzern-Zwischenabschluss sowie der Konzern-Zwischenlagebericht zum
30. Juni 2017 wurden einer prüferischen Durchsicht durch die Baker Tilly GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
München, unterzogen. 7. EREIGNISSE NACH ABLAUF DES BERICHTSZEITRAUMSAm 6. Juli 2017 schloss 4SC eine am 12. Juni 2017 beschlossene Kapitalerhöhung mit
einem Bruttoerlös von ca. 41 Mio. € ab. Die 11.681.867 neuen Aktien wurden am 11.
Juli 2017 im Handelsregister eingetragen; der Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse
begann am 13. Juli 2017. Weitere Informationen zu dieser Transaktion finden Sie in
Abschnitt 1.2.2 des Konzern-Zwischenlageberichts ("Wichtige Ereignisse auf Konzernebene"). Im Einklang mit seiner erklärten Strategie zur Mo-netarisierung nicht strategisch
relevanter Produkte gab 4SC am 18. Juli 2017 die Unterzeichnung eines exklusiven,
weltweiten Lizenzvertrags mit Maruho Co., Ltd. (Maruho) für präklinische Wirkstoffe
zur Hemmung des Ionenkanals Kv1.3 bekannt. Im Rahmen des Vertrags hat 4SC Anspruch
auf Voraus- und Meilensteinzahlungen in Höhe von bis zu 103 Mio. € zuzüglich weiterer
kommerzieller Meilensteinzahlungen von bis zu 105 Mio. € sowie Umsatzbeteiligungen
im einstelligen Prozentbereich. Am 1. August 2017 gab 4SC zudem die Erteilung eines US-Stoffpatents für eine Gruppe
von Molekülen einschließlich 4SC-208 bekannt. 4SC-208 ist der aktuell in der vorklinischen
Entwicklung befindliche vielversprechende Hedgehog/GLI-Signalweg-Inhibitor des Unternehmens.
Das Patent sichert 4SC bis 2033 Exklusivität im US-Markt. BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die 4SCAG, Planegg-Martinsried, Landkreis München Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzern-Gesamtergebnisrechnung,
Konzernbilanz, Konzern-Kapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Konzern-Anhangsangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der 4SC AG, Planegg-Martinsried, Landkreis München, für den Zeitraum vom 1. Januar
bis 30. Juni 2017, die Bestandteile des Konzern-Halbjahresfinanzberichts nach § 37w
WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten
Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in
der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichtes nach den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss
und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichtes unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. München, 7. August 2017 Baker Tilly GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
VERSICHERUNG DES GESETZLICHEN VERTRETERS
"Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Konzern-Halbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des 4SC-Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des 4SC-Kon-zerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des 4SC-Konzerns beschrieben sind." Planegg-Martinsried, 7. August 2017 Dr. Jason Loveridge Alleinvorstand IMPRESSUMVERÖFFENTLICHUNGSDATUM10. August 2017 HERAUSGEBER4SC AG, Fraunhoferstrasse 22, 82152 Planegg-Martinsried, Deutschland 4SC IM INTERNETMehr Informationen über 4SC einschließlich seiner Produkte und Entwicklungsprogramme
finden sich auf der Homepage www.4SC.de. Ebenfalls verfügbar sind dort:
CORPORATE COMMUNICATIONS & INVESTOR RELATIONSscroll
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