BayWa AG

München

Jahresabschluss 2013

Lagebericht der BayWa AG für das Geschäftsjahr 2013

I. Zusammenfassung der Geschäftsentwicklung im Jahr 2013

Die BayWa AG blieb im Geschäftsjahr 2013 auf Erfolgskurs. Insgesamt erreichte der Umsatz der BayWa AG nahezu das hohe Vorjahresniveau und lag im Gesamtjahr 2013 bei rund 5,6 Mrd. Euro. Dies entspricht verglichen mit dem Jahr 2012 einem Rückgang um 0,4 Prozent. Das Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit hingegen stieg im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund von Buchgewinnen aus dem Verkauf von drei Immobilienportfolios um 21,7 Prozent auf 173,6 Mio. Euro. Auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Berichtsjahr deutlich auf 162,5 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um 26,1 Prozent. Für das Berichtsjahr 2013 weist die BayWa AG einen Jahresüberschuss in Höhe von 114,0 Mio. Euro aus. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem letzten Jahr um 78,5 Mio. Euro. An dieser Entwicklung sollen auch die Aktionäre der BayWa AG teilhaben. Daher schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 0,75 Euro je Aktie vor.

Im Segment Agrar verzeichneten die Sparten Agrarhandel und Technik Umsatzzuwächse im zweistelligen Millionenbereich. Der Agrarhandel konnte die Umschlags- und Absatzmengen in allen Erzeugnisbereichen steigern, mit Ausnahme des Futtermittelgeschäfts, das leicht unter dem Niveau des Vorjahres verharrte. Die Sparte Technik konnte an die positive Entwicklung des Vorjahres anknüpfen und legte im Umsatz nochmals zu. Im Landtechnikhandel wurde mit 3.415 verkauften Neumaschinen ein neuer Rekordabsatz von Traktoren erreicht. Lediglich das Obstgeschäft blieb aufgrund geringerer Erntemengen leicht hinter dem Umsatzniveau des Vorjahres zurück. Insgesamt wurde die rückläufige Preisentwicklung vor allem bei Getreide und Düngemitteln durch gestiegene Handelsvolumina überkompensiert, so dass sich der Umsatz im Segment Agrar um 2,2 Prozent auf 2.972,5 Mio. Euro erhöhte.

Im traditionellen Energiegeschäft konnten die Absatzmengen von Schmierstoffen sowie der Wärmeenergieträger Heizöl und Holzpellets gesteigert werden, während Kraftstoffe im Berichtsjahr einen leichten Rückgang verzeichneten. Im Wärmegeschäft profitierte das Segment von der hohen Nachfrage aufgrund des langen Winters mit anschließender Regenperiode im Frühjahr. Das Schmierstoffgeschäft nutzte die solide Entwicklung der metallverarbeitenden Industrie in Deutschland zur Ausweitung der Handelsaktivitäten im Berichtsjahr. Da der Preis für Heizöl nahezu im gesamten Jahr 2013 unter dem Niveau des Vorjahres lag, verringerte sich der Gesamtumsatz im Segment trotz gestiegener Handelsvolumina um 3,7 Prozent auf 1.365,8 Mio. Euro.

Im Segment Bau wurde der Handel mit Baustoffen durch extreme Witterungsbedingungen im ersten Halbjahr 2013 beeinträchtigt. Aufgrund des wetterbedingt ungewöhnlich späten Starts in die Bausaison ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr Absatzrückstände, die trotz positiver wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für den Baubereich und hoher Baugenehmigungszahlen in Deutschland bis zum Jahresende nicht vollständig aufgeholt werden konnten. Somit ergab sich im Segment für das Berichtsjahr ein Umsatzrückgang um 2,7 Prozent auf 1.298,7 Mio. Euro.

II. Geschäft und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Die BayWa AG wurde 1923 gegründet und hat ihren Hauptsitz in München. In ihrer Unternehmensgeschichte hat sich die BayWa aus ihren Wurzeln im genossenschaftlichen Landhandel durch stetiges Wachstum und kontinuierlichen Ausbau des Leistungsspektrums zu einem der führenden Handels- und Logistikunternehmen entwickelt. Kernmärkte der BayWa AG sind Deutschland und Österreich. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens gliedert sich in die drei Segmente Agrar, Energie und Bau und umfasst den Groß- und Einzelhandel, die Logistik sowie umfangreiche ergänzende Beratungs- und Dienstleistungen.

Das Segment Agrar erwirtschaftet traditionell den größten Anteil des Umsatzes der BayWa AG. Im Geschäftsjahr 2013 trug das Segment Agrar rund 53 Prozent zum Unternehmensumsatz bei. Im Agrarsektor ist die BayWa einer der größten Vollsortimenter Europas und handelt mit einer wachsenden Zahl von Produkten auch weltweit. Die Sparte Agrarhandel erfasst und vermarktet pflanzliche Erzeugnisse und vertreibt landwirtschaftliche Betriebsmittel wie Saatgut, Dünge-, Pflanzenschutz- und Futtermittel. Die Sparte Obst hat sich in Deutschland als bedeutender Systemanbieter für den Lebensmittelgroß- und -einzelhandel etabliert. Die Tochtergesellschaft Turners & Growers ist einer der führenden Obsthändler in Neuseeland und versetzt die BayWa in die Lage, durch wechselseitige Vermarktung von Tafel- und Kernobst zwischen nördlicher und südlicher Hemisphäre den Handel in Deutschland ganzjährig zu versorgen. Die Sparte Technik agiert als Komplettanbieter von Landtechnik für die Land- und Forstwirtschaft, Kommunen und gewerbliche Kunden. Für die Produkte des Herstellers AGCO ist sie der größte Vertriebspartner weltweit und betreibt ein enges Netz eigener Werkstätten sowie mobiler Servicefahrzeuge für Wartungs- und Reparaturleistungen und verkauft Ersatzteile. Darüber hinaus handelt die Sparte auch mit Gebrauchtmaschinen.

Das Segment Energie trug im Geschäftsjahr 2013 einen Anteil von rund 24 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Die Geschäftsaktivitäten des Segments unterteilen sich in den Bereich der traditionellen Energieträger und das Geschäftsfeld BayWa r.e. renewable energy, in dem die Aktivitäten im Bereich regenerative Energien gebündelt sind. Der Bereich traditionelle Energieträger vertreibt im Wesentlichen Heizöl, Kraftstoffe, Schmiermittel und Holzpellets in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Sachsen und in Österreich. Die BayWa r.e. renewable energy GmbH betreibt den Handel mit Photovoltaikkomponenten, die Projektierung, die Errichtung sowie die Veräußerung betriebsfertiger Windkraft-, Solar- und Biomasseanlagen. Seit Gründung sind die Aktivitäten des Geschäftsfelds stark international ausgerichtet, da die BayWa den Ansatz einer zweifachen Diversifizierungsstrategie verfolgt, um die Abhängigkeit von einzelnen Ländermärkten bzw. regenerativen Energieträgern zu verringern.

Auf das Segment Bau entfallen rund 23 Prozent des Unternehmensumsatzes. Das Segment umfasst im Wesentlichen die Aktivitäten im Baustoff-Fachhandel sowie die Betreuung der Franchisepartner im Baustoff-Fachhandel und im Bau- und Gartenmarktgeschäft in Deutschland, Österreich und einigen Auslandsmärkten. Im Baustoff-Fachhandel ist die BayWa AG mit insgesamt 195 Standorten die Nr. 2 in Deutschland.

Dienstleistungen, Produkte und Geschäftsprozesse

Im Segment Agrar deckt die BayWa AG mit ihren Aktivitäten in den Sparten Agrarhandel, Obst und Technik als Vollsortimenter die gesamte Angebotspalette für die Landwirtschaft ab. Der Agrarhandel der BayWa AG versorgt die Landwirte über das gesamte Anbaujahr mit Betriebsmitteln und übernimmt die Erfassung und Vermarktung der Ernte. Für die Ernteerfassung unterhält das Unternehmen ein dichtes Netz leistungsfähiger Standorte mit hohen Transport-, Umschlags- und Lagerkapazitäten, die eine reibungslose Wareneinlieferung, Qualitätsüberprüfung, Aufbereitung, fachgerechte Lagerung und Pflege der Agrarerzeugnisse gewährleisten. Im Handel verfügt die BayWa AG für die Beschaffung und die Vermarktung über ein weltweites Netzwerk einschließlich eigener Binnenhäfen. Die Vermarktung der Erzeugnisse erfolgt über eigene Handelsabteilungen sowohl an lokale, regionale und nationale Abnehmer der Lebensmittelindustrie und des Groß- und Einzelhandels als auch - insbesondere bei Getreide und Ölsaaten - international.

Die Sparte Obst der BayWa AG ist in Deutschland der führende Anbieter von Tafelobst für den Lebensmitteleinzelhandel und mit zehn Standorten der größte Einzelvermarkter für Tafelkernobst sowie der größte Anbieter für Kernobst aus biologischer Produktion. Darüber hinaus erfasst, lagert, sortiert, verpackt und vermarktet die BayWa AG als Vertragsvermarkter Obst für Kunden im In- und Ausland. Durch die Einbindung der Tochtergesellschaft T & G ist die BayWa AG in der Lage, den Lebensmittelgroß- und -einzelhandel ganzjährig mit Obst zu versorgen, erweitert ihr Sortiment und erschließt zusätzliche Absatzchancen für deutsches Obst auf den internationalen Wachstumsmärkten.

Die Sparte Technik bietet ein technisches Vollsortiment von Maschinen, Geräten und Anlagen für sämtliche Bereiche der Landwirtschaft. Darüber hinaus umfasst die Angebotspalette Spezialfahrzeuge mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten für Kommunen, Kehrfahrzeuge, mobile Anlagen zur Holzzerkleinerung und Flurförderfahrzeuge für die Kommunalwirtschaft und gewerbliche Betriebe. Für die Forstwirtschaft reicht das Angebot von Großgeräten wie Forsttraktoren, Holzspaltern, Holzhackmaschinen, Forstfräsen und -mulchern, Seilwinden und Wegebaumaschinen über Kleingeräte wie Motorsägen und Freischneidern bis hin zur erforderlichen Schutzbekleidung. Daneben wird der Service für die Maschinen und Geräte über ein ausgedehntes Werkstattnetz sichergestellt.

Im traditionellen Energiegeschäft vertreibt die BayWa AG fossile und nachwachsende Brenn-, Kraft- und Schmierstoffe. Im Wärmegeschäft erfolgt der Vertrieb von Brennstoffen hauptsächlich über eigene Vertriebsbüros. Diesel- und Ottokraftstoffe werden über 93 eigene Tankstellen verkauft. Daneben werden Tankstellennetze von Partnerfirmen und Großabnehmer beliefert. Schmierstoffe vertreibt die BayWa AG an Kunden in der Landwirtschaft, im metallverarbeitenden Gewerbe und in der Industrie. Bei umweltfreundlichen Schmierstoffen auf Pflanzenbasis ist das Unternehmen Marktführer.

Unter dem Dach der BayWa r.e. renewable energy GmbH deckt das Unternehmen die gesamte Wertschöpfungskette bei den regenerativen Energien ab: über Planung, Entwicklung, Projektierung und den Handel bis hin zu Dienstleistungen für den Betrieb von Anlagen in den Bereichen Windkraft, Solar und Biomasse. Das Angebot umfasst Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen sowie Anlagen zur Energiegewinnung aus Biomasse. Darüber hinaus werden Betriebsmittel und Serviceleistungen für die Anlagen angeboten. Das Geschäftsfeld ist derzeit in 12 Ländern in Europa sowie in den USA vertreten. Durch die Zusammenfassung der Aktivitäten unter der Dachmarke BayWa r.e. und die Einrichtung von separaten Geschäftsführungen für die Bereiche Windkraft, Solar und Biomasse wurden die Voraussetzungen geschaffen, um Überschneidungen zu bereinigen, Synergien zu nutzen und so an dem erwarteten Marktwachstum optimal zu partizipieren.

Im Baustoff-Fachhandel deckt die BayWa AG überwiegend den Bedarf von kleinen und mittelständischen Bauunternehmen, Handwerks- und Gewerbebetrieben sowie Kommunen ab. Daneben sind private Bauherren und Hausbesitzer wichtige Kunden. Die Erfolgsfaktoren für dieses Geschäft liegen in der regionalen Nähe zum Kunden, in der Sortimentsgestaltung und in der Beratung. Dem trägt die BayWa AG mit einer zielgruppenspezifischen Fokussierung im Vertrieb und in der Kundenberatung Rechnung. Bei den klassischen Rohbaumaterialien bildet die Kundennähe einen wesentlichen Wettbewerbsfaktor. Gleichzeitig stellen die Transportkosten bei Baumaterialien mit hohem Gewicht oder Volumen bei relativ geringer Wertschöpfung große Anforderungen an eine optimale Standortstruktur und Logistik.

Absatzmärkte und Wettbewerbsposition

Im landwirtschaftlichen Groß- und Einzelhandel zählt die BayWa AG zu den führenden Unternehmen in Europa. Sie ist im Agrargeschäft eingebettet in die genossenschaftliche Handelsstruktur, wo sie auch ihre Wurzeln hat. In Deutschland und in Österreich bedienen diese Handelsstrukturen aus ihrer historischen Entwicklung heraus jeweils unterschiedliche Regionen. Die BayWa verfügt mit 729 Standorten in ihren regionalen Märkten - insbesondere in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen und dem südlichen Brandenburg - sowie über Tochtergesellschaften flächendeckend in Österreich über ein weit gespanntes und engmaschiges Standortnetz. Mit den rund 480 genossenschaftlichen Lagerhausstandorten in Österreich bestehen enge Geschäftsbeziehungen. Bei Agrarprodukten sowie dem Handel mit Landtechnik setzt sich das Wettbewerbsumfeld aus einer Vielzahl privater mittelständischer Handelsunternehmen zusammen, die überwiegend lokal tätig sind. Dagegen sind im Betriebsmittelgeschäft auch mehrere Großhandelsunternehmen überregional aktiv. Insgesamt nimmt die BayWa AG eine bedeutende Position im Agrarhandel in Deutschland und in Österreich ein. Über die niederländische Cefetra B.V. und die norddeutsche Bohnhorst Agrarhandel GmbH hat die BayWa ihre internationalen Getreidehandelsaktivitäten stark ausgeweitet. Auch das Obstgeschäft wurde durch die Übernahme von Turners & Growers (T & G), einem Erzeuger und weltweit tätigen Exporteur von Frischobst mit Sitz in Neuseeland, wesentlich internationaler ausgerichtet.

Im traditionellen Energiegeschäft ist die BayWa AG im Wesentlichen in Süddeutschland und Österreich vertreten und verfügt hier über eine gute Marktstellung. Das Wettbewerbsumfeld ist fragmentiert und wird überwiegend durch den mittelständischen Brennstoffhandel geprägt. Daneben sind auch die großen Mineralölhandelsgesellschaften in diesem Markt aktiv. Historisch gewachsen, besteht eine enge Verbindung mit dem Agrargeschäft, da die Landwirtschaft zu den größten Kundengruppen zählt. Der Markt für erneuerbare Energien ist ein regulierter Markt, in dem Energie erzeugt und zu staatlich festgesetzten Preisen in die Netze eingespeist wird. Die Marktentwicklung wird somit maßgeblich durch Veränderungen bei der Förderungsstruktur und -höhe beeinflusst. Die BayWa ist mit ihrem Angebot in den Bereichen Windenergie, Photovoltaik und Biomasse sowie Aktivitäten in den Ländern Deutschland, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Österreich, Polen, Rumänien, der Schweiz, Spanien, Tschechien und den USA sowohl produktseitig als auch geografisch gut diversifiziert.

Im Baustoff-Fachhandel sind die regionale Präsenz und die enge Vernetzung mit den gewerblichen Kunden von entscheidender Bedeutung für den Geschäftserfolg. Der Markt für Baustoffe ist sowohl in Deutschland als auch in Österreich stark fragmentiert. Insgesamt sind in Deutschland rund 784 Unternehmen mit etwa 1.983 Standorten im Baustoff-Fachhandel tätig. Die überwiegende Zahl der Anbieter sind mittelständische Unternehmen, die in verschiedenen Kooperationen Zusammenarbeiten. Mit 195 Standorten belegt die BayWa AG in Deutschland den zweiten Rang und verfügt in vielen Regionen über eine starke Marktposition. Auch im österreichischen Markt nimmt das Unternehmen mit 30 eigenen Standorten und einem ausgedehnten Netz von Franchisepartnern im Baustoff-Fachhandel eine bedeutende Position in den attraktivsten Regionen ein. Darüber hinaus ist die BayWa AG in Österreich im Bau & Gartenmarktgeschäft regional tätig. In Deutschland, Österreich, Italien und Luxemburg tritt die BayWa AG ferner im Bau & Gartenmarktgeschäft als Franchisegeber auf.

Grundlegende rechtliche und wirtschaftliche Einflussfaktoren

Das Segment Agrar ist sehr stark von natürlichen Gegebenheiten wie dem Wetter und dem davon maßgeblich beeinflussten Ernteerfolg abhängig. Diese Faktoren wirken sich unmittelbar auf das Angebot und die Preisbildung an den Märkten für Agrarrohstoffe und Naturprodukte aus. Im Zuge der Globalisierung nimmt die Bedeutung internationaler Entwicklungen - wie beispielsweise Dürreperioden oder Missernten in anderen Teilen der Welt oder Veränderungen von Wechselkursen und Transportpreisen - für die Preisentwicklung in den regionalen Märkten immer stärker zu. Auch die wechselseitige Beeinflussung von Preisen einzelner Agrarrohstoffe hat deutlich zugenommen. Darüber hinaus hat die Bedeutung von Agrarrohstoffen als Anlageklasse zugenommen. Insgesamt führen diese Faktoren phasenweise zu einem deutlichen Anstieg der Preisvolatilitäten. Schließlich können Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen insbesondere in den Bereichen nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energien zu erheblichen Anpassungsreaktionen der Märkte für Agrarprodukte führen. Ebenso üben Regulierungen beispielsweise durch die EU auf Preise und Strukturen in einer Reihe relevanter Märkte wesentlichen Einfluss aus.

Das Energiesegment wird im Bereich der traditionellen Energieträger vorwiegend durch die Preisentwicklung auf den Märkten für Rohöl geprägt. Dadurch unterliegen auch die Preise für fossile Brenn-, Kraft- und Schmierstoffe erheblichen Schwankungen, was die Nachfrage nach diesen Produkten natürlich beeinflusst. Bei den regenerativen Energien führen steigende Preise für fossile Brennstoffe im Allgemeinen zu einer verbesserten Wettbewerbsfähigkeit und einer zunehmenden Nachfrage. Bei Bio-Treibstoffen ist der Absatz allerdings maßgeblich von der Ausgestaltung der steuerlichen Rahmenbedingungen und von politischen Vorgaben über die Höhe der Beimischung zu herkömmlichen Kraftstoffen abhängig. Die Nachfrage nach Windkraft-, Solar- und Biomasseanlagen, deren wirtschaftliche Rendite von den gesetzlich vorgegebenen Einspeisevergütungen bestimmt wird, wird in Deutschland über die Ausgestaltung der Förderhöhe im EEG beeinflusst. In den Auslandsmärkten existieren in der Regel ähnliche Fördermechanismen. Darüber hinaus beeinflussen regulatorische Eingriffe in den freien Handel die Preise für Anlagenkomponenten. Veränderungen der diesbezüglichen Gesetzgebungen können sich daher erheblich auf die Investitionen in regenerative Energien auswirken.

Im Bausegment wirken sich vor allem Veränderungen im konjunkturellen und politischen Umfeld - insbesondere die Ausgestaltung der Wohnungsbauförderung oder von Förderprogrammen zur energetischen Gebäudesanierung - positiv oder negativ aus. Die Geschäftsentwicklung des Baustoff-Fachhandels folgt im Wesentlichen der allgemeinen Baukonjunktur. Die Bereiche Tiefbau und Straßenbau sind stark vom Ausgabeverhalten der öffentlichen Haushalte abhängig. Im Bereich der privaten Bautätigkeit spielen insbesondere Anreize wie Fördermittel für Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen, Zinsvergünstigungen für Finanzierungen sowie Veränderungen bei Energie-Einspeisevergütungen für Strom aus Photovoltaikanlagen eine bedeutende Rolle für die Investitionsentscheidungen. Daneben beeinflussen eine Vielzahl von Regulierungen durch Baugesetze, Bauverordnungen wie beispielsweise die Energieeinsparverordnung oder die Einführung von Energieausweisen für Gebäude, das Baugenehmigungsrecht, das Vergaberecht sowie Brandschutz- und Schallschutzverordnungen die generelle Investitionsneigung und die Nachfrage nach bestimmten Produkten.

Unternehmensziele, Strategie und Steuerung

Die BayWa AG will als starker Partner ihrer Kunden die Zukunftsfähigkeit und Unabhängigkeit des Unternehmens sichern. Ihr unternehmerisches Handeln ist langfristig ausgerichtet und geprägt von der Verantwortung gegenüber Kunden, Mitarbeitern, Anspruchsgruppen und der Gesellschaft insgesamt. Das Umfeld und die Märkte, auf denen die BayWa AG agiert, unterliegen gravierenden Veränderungen. Um ihre Position zu behaupten und über die Ausnutzung von Marktchancen auszubauen, handelt die BayWa AG entschlossen, schnell und flexibel. Zentrale strategische Stoßrichtung ist die Internationalisierung der Geschäftstätigkeit. Die Akquisitionen der Unternehmen Turners & Growers, Cefetra und Bohnhorst waren wichtige Meilensteine auf diesem Weg. Die Internationalisierung bildet die entscheidende Grundlage für das Wachstum der BayWa AG, mit dem sie ihre Wettbewerbsposition festigt und neue Märkte erschließt. Weitere Stoßrichtungen bestehen im Ausbau digitaler Angebote und in der Stärkung der Dachmarke BayWa.

Die BayWa AG analysiert ihr Geschäftsportfolio - die Segmente Agrar, Energie und Bau sowie die jeweils zugeordneten Sparten und Geschäftsfelder - kontinuierlich im Hinblick auf künftige Wachstums- und Ertragspotenziale. Ein wichtiger zusätzlicher Aspekt ist dabei die weitere Verbesserung des Geschäftsrisikoprofils. So verringert die zunehmende Internationalisierung der Geschäftstätigkeit die Abhängigkeit von einzelnen Märkten. Gleichzeitig verfolgt die BayWa AG konsequent die Strategie, Geschäftsaktivitäten mit unzureichenden Wachstums- und/oder Ertragsaussichten umzustrukturieren, abzuschmelzen oder zu veräußern. So ist bis zur Jahresmitte 2014 ein Rückzug des Baustoffgeschäfts aus einigen Regionen geplant, in denen sich die Wachstumserwartungen in den vergangenen Jahren nicht erfüllt haben. Der strukturell rückläufigen Mengennachfrage nach Heizöl begegnet die BayWa AG seit Jahren durch Übernahme kleinerer Wettbewerber; zum weiteren Ausbau der Marktposition ist künftig auch eine unternehmerische Partnerschaft unter Führung der BayWa AG vorstellbar.

Die Stärkung der Marktposition, die erhebliche Ausweitung des Umsatzes und die Optimierung des Geschäftsportfolios dienen zugleich dem Ziel, die Profitabilität der Geschäftstätigkeit zu steigern. Bei der Konsolidierung der neu erworbenen Unternehmen eröffnen sich vielfältige Geschäfts- und damit Ertragschancen. Über das Umsatzwachstum lassen sich Skaleneffekte erzielen, beispielsweise im Bereich Beschaffung durch die Zusammenfassung von Bestellvolumina, was in günstigeren Einkaufskonditionen resultiert. Eine kontinuierliche Verbesserung der Kostenstrukturen gehört darüber hinaus seit jeher zu den Kernelementen der BayWa-Strategie. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Optimierung der Standortstrukturen, der effizienteren Gestaltung von Prozessen und der intensiveren Nutzung vorhandener Vertriebsstrukturen. Eine fortlaufende Weiterentwicklung des Risikomanagements im Unternehmen zielt darauf ab, Risiken zu begrenzen und die Risikokosten zu minimieren.

Die rasante Entwicklung der BayWa AG wird begleitet von einer soliden und vorausschauenden Finanzierungsstrategie. Sie ist geprägt vom traditionellen Vorsichtsprinzip des genossenschaftlichen und landwirtschaftlichen Sektors, trägt aber zugleich den veränderten Anforderungen des gewachsenen internationalen Unternehmens Rechnung. Zur Finanzierung stützt sich die BayWa AG auf bewährte und verlässliche Partner im genossenschaftlichen Verbund. Darüber hinaus achtet sie auf eine angemessene Diversifizierung der Finanzierungsquellen, um ihre Unabhängigkeit zu wahren und Risiken zu begrenzen. Von wesentlicher Bedeutung im Unternehmen ist das effiziente Management des Working Capitals. Dies umfasst die Planung, Steuerung und Optimierung des Working Capitals als Saldogröße des kurzfristigen Vermögens abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten. Die BayWa AG strebt eine ausgewogene Kapitalstruktur an. Der Zielwert für die Eigenkapitalquote liegt bei 30 Prozent, kann aber bei der Wahrnehmung von Wachstumschancen zeitweise unterschritten werden.

Die strategische Steuerung der Unternehmensbereiche erfolgt über die wertorientierte Unternehmensführung und ein integriertes Risikomanagement. Die kurzfristige operative Steuerung der Unternehmensbereiche erfolgt über operative Zielvorgaben vorrangig anhand der Ergebniskennzahlen EBITDA, EBIT und EBT.

Die wertorientierte Steuerung dient der mittel- und langfristigen Portfoliooptimierung und der strategischen Verbesserung der Kapitalallokation im Unternehmen. Sie gibt Auskunft darüber, ob die erzielten operativen Überschüsse in einer angemessenen Relation zu den risikoadjustierten Kapitalkosten stehen bzw. ob die Segmente ihre Kapitalkosten erwirtschaften. Dabei wird das in den Unternehmensbereichen durchschnittlich investierte Kapital mit den risikogewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC) verzinst. Die Rendite auf das investierte Kapital (ROIC) der Unternehmensbereiche wird diesen Kapitalkosten gegenübergestellt. Ein positiver wirtschaftlicher Ergebnisbeitrag (Economic Profit) ergibt sich, wenn die Verzinsung des investierten Kapitals über den spartenspezifischen Kapitalkosten liegt. Insbesondere im internationalen Geschäft kommt dabei der Weiterentwicklung eines effizienten Risikomanagements eine wesentliche Bedeutung zur Absicherung des langfristigen Geschäftserfolgs zu. Das Risikomanagement wird durch ein seit 2009 etabliertes Risk Board unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden überwacht und gesteuert.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Lage der Weltwirtschaft hat sich im Jahresverlauf 2013 sukzessive gebessert. Zu dem Aufschwung trugen gegen Jahresende auch die Industrieländer bei. In den Schwellenländern beschleunigte sich das Wachstum der Wirtschaft im zweiten Halbjahr deutlich. Insgesamt blieb das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2013 nach Schätzungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) mit 3,0 Prozent (Vorjahr: 3,1 Prozent) jedoch noch verhalten.

Im Euro-Raum war die Wirtschaftsleistung 2013 im zweiten Jahr in Folge rückläufig. Allerdings hat sich der Abschwung mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,4 Prozent nach Berechnungen des DIW verlangsamt (Vorjahr: minus 0,6 Prozent). Die gesamtwirtschaftliche Leistung in Deutschland nahm 2013 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts um 0,4 Prozent zu (Vorjahr: 0,7 Prozent). Wie im Vorjahr stand Deutschland damit an der Spitze des Euro-Raums. Allerdings wurde auch die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland durch die anhaltende Rezession in einigen südeuropäischen Ländern gedämpft. So verlangsamte sich das Exportwachstum der Exporte deutlich auf 0,6 Prozent. Die Investitionstätigkeit lag um 0,8 Prozent unter dem Vorjahr. Demgegenüber trugen der private Konsum mit einem Plus von 0,9 Prozent und die Staatsausgaben, die um 1,1 Prozent zunahmen, etwas stärker zum Wirtschaftswachstum bei als im Jahr 2012.

In Österreich schwächte sich das Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Leistung 2013 nach Berechnungen des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) auf 0,3 Prozent ab, nach 0,6 Prozent im Vorjahr. Zu der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums haben vor allem der um 0,1 Prozent gesunkene private Konsum sowie die gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent geringeren Anlageinvestitionen beigetragen.

Branchentrend Agrar

Die Preise für Agrarerzeugnisse behaupteten sich im Jahr 2013 insgesamt auf relativ hohem Niveau. Der Index der Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte in Deutschland lag zum Ende des dritten Quartals um knapp 3 Prozent über dem Stand des Vorjahres. Allerdings setzte in der zweiten Jahreshälfte bei einigen Erzeugnissen - insbesondere bei Getreide und Ölsaaten - ein deutlicher Preisrückgang ein. Da die Ernteerträge höher ausfielen als erwartet, notierten beispielsweise der Getreidepreis zum Ende des dritten Quartals 2013 um rund 25 Prozent und der Rapspreis rund 27 Prozent unter den Vorjahreswerten. Für das Getreidejahr 2013/14 wird mit 2.432 Mio. Tonnen weltweit ein um 7,8 Prozent höherer Ernteertrag erwartet, nachdem die Produktion im Getreidejahr 2012/13 mit 2.256 Mio. Tonnen um 2,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen hatte. Auch in Deutschland lag die Getreideernte 2013 mit 47,4 Mio. Tonnen über dem langjährigen Durchschnitt und um 4,4 Prozent über dem Vorjahr.

In der Milchwirtschaft lag die Erzeugung in der EU nochmals geringfügig über der bereits hohen Vorjahresmenge. In Deutschland nahm die Milchproduktion im Jahr 2013 um knapp 2 Prozent zu. Gleichzeitig erhöhte sich der Milchpreis im EU-Durchschnitt gegenüber dem Vorjahr um rund 18 Prozent, da sich die Exporte aufgrund einer weltweit steigenden Nachfrage nach Milchprodukten weiterhin auf hohem Niveau bewegten. In Deutschland stieg der Milchpreis 2013 im Durchschnitt um 17 Prozent, nachdem er im Vorjahr deutlich nachgegeben hatte. Die weltweite Fleischproduktion nahm im Jahr 2013 um 1,4 Prozent zu. Die Fleischproduktion in Deutschland bewegte sich dagegen auf dem Niveau des Vorjahres. Der Anteil von Schweinefleisch an der inländischen Produktion hat sich auf nahezu 60 Prozent erhöht und auch der Anteil von Geflügel stieg auf rund 20 Prozent. Rückläufig war dagegen die Rindfleischproduktion, die einen Anteil von rund 14 Prozent an der Erzeugung hat.

Die Preise für landwirtschaftliche Betriebsmittel entwickelten sich im Jahr 2013 uneinheitlich. Die Energiepreise waren im Jahresdurchschnitt 2013 etwas höher als im Vorjahr - bei allerdings geringeren Schwankungen. Bei den Düngemittelpreisen hat sich die Lage nach den Preisanstiegen der Vorjahre im Jahr 2013 entspannt. Trotz einer um 4,5 Prozent erhöhten Mengennachfrage lagen die Preise für Kalk-, Stickstoff-, Kali- und Phosphatdünger zum Jahresende 2013 unter den Preisen zu Jahresbeginn. Bei den Pflanzenschutzmitteln, deren Absatz witterungs- und anbaubedingt um etwa 6 Prozent anstieg, waren lediglich moderate Preissteigerungen zu verzeichnen. Im Bereich Futtermittel gaben die Preise für Misch- und Grundfutter nach dem starken Anstieg im Jahr 2012 bis zum Ende des dritten Quartals 2013 deutlich nach. Lediglich für Maissilage erhöhte sich der Preis aufgrund der witterungsbedingt schlechten Ernte in Deutschland um etwa 7 Prozent. Insgesamt ergaben sich Kostensteigerungen für Betriebsmittel von gut 1 Prozent. Die Nettowertschöpfung der deutschen Landwirtschaft lag im Kalenderjahr 2013 mit 15,3 Mrd. Euro um etwa 3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 15,8 Mrd. Euro. Nachdem im Jahr 2012 mit 29.300 Euro eine gegenüber 2011 um rund 20 Prozent höhere Nettowertschöpfung je Arbeitskraft erzielt worden war, gingen die Betriebseinkommen je Arbeitskraft 2013 um 1,8 Prozent zurück. Mit 28.800 Euro bewegten sie sich dabei aber erneut auf hohem Niveau.

Im Obstanbau führte die kühle und regenreiche Witterung während der Blütezeit und beim Fruchtansatz in Deutschland erneut zu einer unterdurchschnittlichen Ernte bei fast allen Obstarten. So fiel die Apfelernte 2013 mit 802.000 Tonnen um gut 17 Prozent geringer aus als im Vorjahr und liegt damit erheblich unter der Erntemenge von 1 Mio. Tonnen, die als Vollernte angesehen wird. Demgegenüber wurde in der gesamten EU mit 10,8 Mio. Tonnen eine um rund 7 Prozent höhere Erntemenge als im Vorjahr erzielt. Auch diese Erntemenge liegt jedoch unter dem langjährigen Mittel. Das knappe Angebot schlug sich in höheren Preisen für Obst nieder, so dass sich die Verkaufserlöse der Obstbauern gegenüber dem Vorjahr verbesserten. In Neuseeland war im Jahr 2013 eine Obst-Erntemenge auf dem Niveau des Vorjahres zu verzeichnen. Aufgrund der idealen Witterungsbedingungen in der Reifephase wiesen die Früchte überdurchschnittliche Qualitäten auf, was sich in guten Vermarktungsergebnissen niederschlug. Auch in den USA wurden gute bis sehr gute Ernten der Apfelsorten Jazz, Pacific Rose und Envy erzielt.

Die anhaltend gute Erlös- und Einkommenssituation der überwiegenden Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe begünstigte im Jahr 2013 weiterhin Investitionen in die Landtechnik. Zusätzlich stellt das relativ gute Preisniveau für die meisten Agrarerzeugnisse einen großen Anreiz für Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung dar. Gemessen an der Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen hat der Agrarsektor in Deutschland laut aktuellem Situationsbericht des Deutschen Bauernverbands seine Produktivität von 1992 bis 2012 um 86 Prozent gesteigert.

Dagegen nahm die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland zwischen 2007 und 2012 um 33.400 oder 10,4 Prozent auf 288.200 Betriebe ab. Pro Jahr entspricht dies einer Abnahmerate von 2,2 Prozent. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die bewirtschaftete Fläche je Betrieb von 48,5 auf 57,8 Hektar. Die Wachstumsschwelle liegt heute bei rund 100 Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche je Betrieb: Unterhalb dieser Größe nimmt die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ab, bei den flächenstärkeren Betrieben nimmt sie zu. Dieser Trend trägt ebenfalls zu einem erhöhten Technisierungsgrad der Landwirtschaft bei. Zum Ende des dritten Quartals 2013 lag der Gesamtumsatz der Landtechnikbranche in Deutschland um 9,4 Prozent über dem Vorjahreswert und erreichte ein Rekordniveau von 6,6 Mrd. Euro. Besonders starke Zuwächse verzeichnete dabei mit einem Plus von 15,9 Prozent der Absatz von Traktoren, während die Zahl der verkauften Landmaschinen lediglich um 4,2 Prozent stieg.

Branchentrend Energie

Der Rohölpreis bewegte sich im Jahr 2013 in einer Bandbreite zwischen 97 und 116 US-Dollar pro Barrel. Der Durchschnittspreis lag mit knapp 106 US-Dollar je Barrel etwa auf dem Niveau des Vorjahres - bei allerdings deutlich geringerer Schwankungsbreite. Der Preis für Heizöl lag dagegen nahezu im gesamten Jahr 2013 unter dem Niveau des Vorjahres. Davon profitierte das Wärmegeschäft mit einem um 6,4 Prozent höheren Heizölabsatz im Jahr 2013. Der Gesamtabsatz von Kraftstoffen nahm im Jahr 2013 um 2,1 Prozent zu. Während der Absatz von Ottokraftstoffen auf dem Vorjahresniveau lag, erhöhte sich der Absatz von Dieselkraftstoffen um gut 3 Prozent. Bei Schmierstoffen war infolge des positiven konjunkturellen Umfelds insbesondere für die metallverarbeitende Industrie und den Maschinenbau in Deutschland eine Absatzsteigerungen um 2,4 Prozent zu verzeichnen.

Der weltweite massive Ausbau erneuerbarer Energien schreitet weiter voran. In Deutschland jedoch gingen die Neuinstallationen im Photovoltaikbereich von 7,6 GWp im Vorjahr auf rund 3,3 GWp im Jahr 2013 zurück und bewegten sich damit innerhalb des politisch angestrebten Korridors für den Zubau von 2,5 GWp bis 3,5 GWp. Diese Entwicklung ist zurückzuführen auf die seit Mai 2012 wirksame monatliche Absenkung der Einspeisevergütung um 1,0 Prozent sowie das seit November 2012 angewandte Prinzip des "atmenden Deckels", das zusätzlich alle drei Monate eine Erhöhung oder Absenkung der monatlichen Degressionsschritte in Abhängigkeit von dem erfolgten Kapazitätszubau vorsieht. Darüber hinaus wirkte sich die europaweite Einführung von Strafzöllen auf chinesische PV-Module seit Sommer 2013 negativ aus. Der Zubau von Onshore-Windkraftanlagen in Deutschland erreichte mit einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent auf knapp 3,0 GWp das höchste Niveau der zurückliegenden zehn Jahre. Die gesamte installierte Leistung erhöhte sich im Jahr 2013 um 8,8 Prozent auf 33,7 GWp. Die Zahl neu errichteter Biomasseanlagen im Jahr 2013 in Deutschland ging um rund 40 Prozent auf 205 Anlagen zurück.

Branchentrend Bau

Die Bauwirtschaft in Deutschland wurde 2013 im ersten Halbjahr durch den langanhaltenden Winter und ungünstige Witterungsverhältnisse beeinträchtigt. Dennoch nahmen die Investitionen im Wohnungsbau - getragen durch eine steigende Zahl von Baugenehmigungen - im Gesamtjahr um 0,3 Prozent zu. Der Anteil des Wohnungsbaus an den gesamten Bauinvestitionen erhöhte sich damit weiter auf 58,7 Prozent im Jahr 2013 (Vorjahr: 58,3 Prozent). Im Nichtwohnungshochbau verringerte sich das Investitionsvolumen dagegen um 1,7 Prozent. Der Rückgang ist durch die um 2,2 Prozent gesunkenen gewerblichen Investitionen bedingt, während der öffentliche Hochbau ein geringes Plus von 1,0 Prozent aufwies. Auch im Tiefbau waren die Investitionen geringfügig um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Mit minus 0,6 Prozent gingen die öffentlichen Bauinvestitionen hierbei stärker zurück als die Investitionen des Gewerbes, die lediglich um 0,1 Prozent sanken. Die Bauinvestitionen insgesamt lagen 2013 real um 0,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

In Österreich hat die Wachstumsdynamik im Jahr 2013 im Zuge der allgemeinen Abkühlung des Konjunkturklimas auch in der Baubranche spürbar nachgelassen. Dennoch wuchsen die Bauinvestitionen mit real 0,5 Prozent etwas stärker als die Gesamtwirtschaft.

Überdurchschnittlich entwickelte sich der österreichische Wohnungsneubau: Das Plus von 2,0 Prozent ist vor allem auf einen Anstieg der Bevölkerungszahl und - besonders in Ballungszentren - der Zahl der Haushalte zurückzuführen sowie auf die relativ günstige Lage auf dem Arbeitsmarkt. Zudem förderte der Anstieg der Immobilienpreise die Investitionen in neue Wohnungen. Rückläufig waren dagegen der sonstige Hochbau sowie der Tiefbau.

III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Entwicklung der Segmente

Entwicklung des Segments Agrar im Jahr 2013

In der Sparte Agrarhandel erhöhte sich der Umsatz der BayWa AG mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Betriebsmitteln im Geschäftsjahr 2013 um 26,0 Mio. Euro auf 2.010,4 Mio. Euro. Die Umsatzausweitung ist im Wesentlichen auf gestiegene Absatzmengen bei Erzeugnissen durch die Erweiterung der Geschäftsaktivitäten im Jahr 2013 zurückzuführen. So wurde die Umschlagsmenge von Getreide und Ölsaaten von 3,7 Mio. Tonnen im Vorjahr auf über 3,8 Mio. Tonnen im Berichtsjahr gesteigert. Gegenläufig wirkten die im Jahresdurchschnitt unter dem Vorjahresniveau liegenden Vermarktungspreise. Düngemittel verzeichneten mit über 1,4 Mio. Tonnen eine um 2,5 Prozent höhere Absatzmenge bei im Durchschnitt um 5,5 Prozent rückläufigen Preisen. Der Absatz von Futtermitteln lag bei nachgebenden Preisen mit rund 421.000 Tonnen um 8,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Im Saatgutbereich lag der Absatz bei im Wesentlichen stabilen Preisen aufgrund von Sortimentsanpassungen um 12,5 Prozent unter Vorjahr. Insgesamt profitierte die Sparte Agrarhandel von den überdurchschnittlichen Erntevolumina und einer zum Ende des Jahres hin steigenden Abgabebereitschaft der Landwirte, wodurch die uneinheitliche Nachfrageentwicklung bei Betriebsmitteln überkompensiert wurde.

In der Sparte Obst verringerte sich der Umsatz im Jahr 2013 um 3,3 Prozent auf 117,2 Mio. Euro. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf gesunkene Vermarktungsmengen aufgrund der unterdurchschnittlichen Obsternte 2013 in Deutschland zurückzuführen. So lag bei Tafelkernobst das Absatzvolumen der BayWa AG im Berichtszeitraum um 13,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Das Geschäft mit Traktoren und sonstigen Landmaschinen profitierte von der anhaltend guten Erlössituation der Landwirte, dem hohen Auftragsbestand aus dem Jahr 2012 und der Umsetzung der Zwei-Marken-Strategie für CLAAS und AGCO. Der Absatz von Traktoren erreichte mit einem Anstieg um 4,2 Prozent auf 3.415 Neumaschinen ein neues Rekordniveau. Insgesamt erhöhte sich der Umsatz der Sparte Technik im Geschäftsjahr 2013 um 42,7 Mio. Euro bzw. 5,3 Prozent auf 844,8 Mio. Euro.

Für das Segment Agrar insgesamt ergibt sich im Geschäftsjahr 2013 ein Umsatzzuwachs um 64,7 Mio. Euro auf 2.972,5 Mio. Euro. Diese Steigerung ist auf die Sparten Agrarhandel und Technik zurückzuführen, welche beide ihre positive Entwicklung fortsetzten und den mengenbedingten Umsatzrückgang im Obsthandel der BayWa AG überkompensierten.

Entwicklung des Segments Energie im Jahr 2013

Im traditionellen Energiegeschäft lagen die Absatzmengen bei Wärmeenergieträgern und im Schmierstoffhandel in 2013 über dem Vorjahresniveau. So konnten die Absatzvolumina bei Heizöl um 3,1 Prozent und bei Holzpellets um 20,5 Prozent gesteigert werden. Schmierstoffe erzielten eine Absatzsteigerung um 8,4 Prozent. Lediglich bei Kraftstoffen verzeichnete die BayWa AG einen Absatzrückgang um 2,4 Prozent im Vergleich zu 2012. Vor dem Hintergrund des nahezu im gesamten Jahr 2013 unter dem Niveau des Vorjahres liegenden Heizölpreises ging der Gesamtumsatz im Segment Energie im Berichtsjahr vor allem preisbedingt um 3,7 Prozent auf 1.365,8 Mio. Euro zurück.

Entwicklung des Segments Bau im Jahr 2013

Im Segment Bau wurde das Geschäft durch die ungünstigen Witterungsverhältnisse im ersten Halbjahr 2013 stark belastet. Die zu Jahresbeginn schwache Bautätigkeit belebte sich im zweiten Halbjahr und führte zu einer verstärkten Nachfrage der Produktsortimente für Hoch- und Tiefbau, da beide Bereiche von hohen Neubauzahlen bei Ein- und Mehrfamilienhäusern profitierten. Dennoch konnten im Baustoffgeschäft die wetterbedingten Absatzrückstände aus der ersten Jahreshälfte nicht vollständig aufgeholt werden. Insgesamt blieb der Umsatz des Segments Bau im Gesamtjahr 2013 mit 1.298,7 Mio. Euro um 2,7 Prozent hinter dem Vorjahr zurück.

Ertragslage der BayWa AG

Der Umsatz der BayWa AG blieb im Geschäftsjahr 2013 nahezu unverändert bei 5.636,9 Mio. Euro. Der geringfügige Rückgang von 0,4 Prozent wurde im Wesentlichen durch niedrigere Marktpreise bei Agrarrohstoffen verursacht.

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ergab sich insgesamt eine Zunahme um 70,7 Mio. Euro auf 248,9 Mio. Euro. Ein wesentlicher Teil der sonstigen betrieblichen Erträge entfällt auf Erträge aus Anlageabgängen.

Die Erträge aus Anlagenabgängen lagen mit rund 183,8 Mio. Euro deutlich über den 102,2 Mio. Euro des Vorjahres. Die Zunahme gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf die Veräußerung von Immobilien - teilweise im Rahmen einer Sale-and-Lease-Back-Transaktion - zurückzuführen. Aufgrund der Immobilienveräußerungen haben sich die Mieterträge um rund 3,9 Mio. Euro auf insgesamt 25,6 Mio. Euro verringert. Aus der Auflösung von Rückstellungen und nicht mehr benötigten Wertberichtigungen entstanden Erträge in Höhe von rund 6,0 Mio. Euro (Vorjahr: 4,1 Mio. Euro). Die Ergebnisbeiträge aus regelmäßigen Kostenerstattungen (19,6 Mio. Euro) lagen um 2,8 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres.

Nach Abzug der um 24,5 Mio. Euro bzw. 0,5 Prozent auf 4.927,3 Mio. Euro gesunkenen Materialaufwendungen ergab sich ein Rohergebnis (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) in Höhe von 956,3 Mio. Euro, das um 67,4 Mio. Euro bzw. 7,6 Prozent über dem Vorjahreswert liegt.

Der Personalaufwand erhöhte sich um 2,6 Prozent oder 12,0 Mio. Euro auf 469,0 Mio. Euro. Bei einer im Jahresdurchschnitt geringeren Mitarbeiterzahl ist diese Entwicklung vorwiegend auf eine Tarifsteigerung von durchschnittlich 3,0 Prozent sowie eine Erhöhung der Sonderzahlung an tarifliche Mitarbeiter um 100 Euro auf 500 Euro zurückzuführen. Die Sonderzahlung an Mitarbeiter wurde als Gratifikation für den Unternehmenserfolg des Geschäftsjahres 2012 ausgeschüttet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 275,6 Mio. Euro um 36,6 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Der Anstieg resultierte größtenteils aus den um 13,4 Mio. Euro erhöhten Verlusten aus Anlageabgängen und den um 16,8 Mio. Euro gestiegenen Miet - und Pachtaufwendungen. Während die Verluste aus Anlageabgängen auf die Immobilienveräußerungen der BayWa AG zurückzuführen sind, haben sich die Mietaufwendungen insbesondere aufgrund der im Vorjahr durchgeführten Sale-and-Lease-Back-Transaktion über die Firmenzentrale erhöht. Ein wesentlicher Teil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfällt auf Kosten für Instandhaltung und Modernisierungsmaßnahmen an den Vertriebsstandorten, Fuhrparkkosten, Werbeaufwendungen sowie Rechts- und Beratungskosten. Diese genannten Aufwendungen bleiben in Summe bei einer Erhöhung um 2,0 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau. Die Kosten für Energie stiegen um 1,5 Mio. Euro. Die übrigen Aufwendungen, die im Wesentlichen allgemeine Verwaltungs- und Vertriebskosten umfassen, erhöhten sich im Geschäftsjahr um 5,6 Mio. Euro.

Die Abschreibungen sanken gegenüber dem Vorjahreswert um 12,2 Mio. Euro auf 38,2 Mio. Euro. Dieser Rückgang resultiert zum einen aus dem Sale-and-Lease-Back der Firmenzentrale im Geschäftsjahr 2012 sowie weiteren Immobilienverkäufen im abgelaufenen Geschäftsjahr. Zudem war im Vorjahreswert der Effekt aus der Übertragung eines Sonderpostens mit Rücklagenanteil (§ 6b-Rücklage) auf Gebäude in Höhe von 7,6 Mio. Euro enthalten, der im laufenden Geschäftsjahr weggefallen ist.

Das Finanzergebnis setzt sich aus dem Beteiligungsergebnis und dem Zinsergebnis zusammen. Der Rückgang des Beteiligungsergebnisses um 5,4 Mio. Euro auf 11,0 Mio. Euro (Vorjahr: 16,4 Mio. Euro) ist vor allem auf Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 3,7 Mio. Euro zurückzuführen. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 4,2 Mio. Euro aus Gewinnübernahmen erwirtschaftet (Vorjahr: 5,4 Mio. Euro). Die Erträge aus Wertpapieren und sonstigen Ausleihungen verringerten sich um rund 1,4 Mio. Euro. Das Zinsergebnis verbesserte sich um 8,0 Mio. Euro. Neben den um 1,5 Mio. Euro höheren Zinserträgen verringerte sich zusätzlich der Zinsaufwand um 6,5 Mio. Euro. Vor allem zeichnet hierfür eine durch den Verkauf von Immobilien gesunkene Schuldenlast gegenüber Banken verantwortlich, was bei einem weiterhin niedrigen Zinsniveau zu einer verringerten Zinslast im abgelaufenen Geschäftsjahr führte. Insgesamt verbesserte sich das Finanzergebnis um 2,7 Mio. Euro auf minus 11,1 Mio. Euro.

Das Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich um 31,0 Mio. Euro oder 21,7 Prozent auf 173,6 Mio. Euro. Nach Berücksichtigung des Zins- und Beteiligungsergebnisses verbesserte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der AG um 33,7 Mio. Euro oder 26,1 Prozent auf rund 162,5 Mio. Euro. Die Ergebnisverbesserung ist insbesondere auf Erträge aus dem Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Immobilien zurückzuführen.

Das außerordentliche Ergebnis beläuft sich im Geschäftsjahr auf minus 0,1 Mio. Euro und resultiert aus einem Verschmelzungsergebnis. Im Vorjahr beeinflusste der einmalige Vorgang der wirtschaftlichen Übertragung der Pensionsrückstellungen auf die BayWa Pensionsverwaltung GmbH im Wege des Schuldbeitritts das außerordentliche Ergebnis.

Aufgrund des Aufwands aus der Bildung von passiven latenten Steuern im Zusammenhang mit den erfolgten Immobilienveräußerungen erhöhte sich der Ertragssteueraufwand der BayWa AG auf rund 45,4 Mio. Euro gegenüber 15,0 Mio. Euro im Vorjahr.

Nach Abzug der Ertragsteuern ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 114,0 Mio. Euro; dies entspricht gegenüber dem Vorjahreswert von 35,5 Mio. Euro einer Steigerung um 78,6 Mio. Euro. Der deutliche Ergebnisanstieg basiert vor allem auf Gewinnen aus dem Immobilienverkäufen. Zudem wurde das Vorjahresergebnis durch den außerordentlichen Aufwand aus der wirtschaftlichen Übertragung der Pensionsrückstellungen auf die BayWa Pensionsverwaltung GmbH belastet.

Finanzlage

Finanzmanagement

Ziel des Finanzmanagements der BayWa AG ist es, jederzeit die Zahlungsmittel für einen ordnungsgemäßen Geschäftsgang sicherzustellen. Dabei erfolgen Absicherungen gegen Zinsänderungsrisiken, Wechselkursrisiken und Marktwertrisiken von Waren durch Einsatz geeigneter derivativer Finanzinstrumente.

Selektiv werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten durch Devisentermingeschäfte und Swaps abgesichert. Diese Maßnahmen dienen ausschließlich der Sicherung von Grundgeschäften aus dem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb.

Devisentermingeschäfte und Swaps werden ausschließlich zur Sicherung bestehender und zukünftiger Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten aus Warenein- und -verkauf genutzt. Die Zielsetzung der Sicherungstransaktionen der BayWa AG besteht in der Reduzierung der Risiken aus Wechselkursschwankungen. Das Volumen der aus den jeweiligen Grundgeschäften entstandenen offenen Positionen und der daraus resultierenden Cashflows bildet die Basis für die Devisensicherung. Die Laufzeiten orientieren sich an den Laufzeiten der Grundgeschäfte.

In der BayWa AG bildet das Finanzmanagement kein eigenständiges Profit-Center, sondern fungiert als Service-Center für die operativen Geschäftseinheiten. Es entspricht diesem konservativen Dienstleistungsansatz, dass kein Einsatz marktgängiger Finanzprodukte zur Erzielung originärer Ergebnisbeiträge aus dem Finanzbereich vorgenommen wird. Insbesondere erfolgt kein Aufbau spekulativer Risikopositionen im Finanzbereich.

Im täglichen Finanzmanagement liegt der Schwerpunkt im Liquiditätsmanagement mittels eines unternehmensweit angelegten Cash-Poolings zur taggleichen Bereitstellung von Liquidität. Hierzu verfügt der Treasury-Bereich über geeignete IT-Systeme sowie eine entsprechende Treasury-Management-Software.

Der Treasury-Bereich übernimmt das zentrale Monitoring des unternehmensweiten Finanzengagements.

Das Finanzmanagement unterliegt strengsten Auflagen durch ein internes Kontrollsystem, das die Dokumentation der Transaktionen, gestaffelte Genehmigungs- und Vorlageverfahren, ein durchgängiges Vieraugenprinzip sowie die Trennung des Treasury-Bereichs in Front- und Backoffice umfasst.

Der wichtigste Finanzierungsgrundsatz des Unternehmens besteht in der Beachtung der finanziellen Fristenkongruenz. Die kurzfristigen Fremdmittel dienen der Finanzierung des Working Capitals. Investitionen in Sachanlagen oder Akquisitionen werden sowohl aus dem Eigenkapital als auch aus den aufgenommenen Schuldscheindarlehen und sonstigen langfristigen Krediten finanziert. Die in den Jahren 2010 und 2011 aufgenommenen Schuldscheindarlehen ersetzen kurzfristige Kreditlinien, ohne diese jedoch abzulösen oder zu kündigen.

Zinsänderungsrisiken im Kurzfristbereich begegnet die BayWa im Rahmen des Risikomanagements durch den Einsatz einfacher derivativer Instrumente. Rund 50 Prozent des Fremdmittelportfolios sollen mit entsprechenden Sicherungsinstrumenten gegen Zinserhöhungsrisiken gesichert sein. Mit dieser Teilsicherung wird dem stark schwankenden saisonalen Finanzierungsbedarf Rechnung getragen.

Im langfristigen Bereich konnte durch die Begebung des Schuldscheindarlehens 2011 eine natürliche Zinssicherung erzielt werden, da sowohl eine Tranche mit fixer Verzinsung und eine mit variabler Verzinsung emittiert wurde.

Die BayWa ist aus dem genossenschaftlichen Sektor hervorgegangen, dem sie auch weiterhin über ihre Aktionärsstruktur, aber auch über kongruente regionale Interessen von Bank- und Handelsbereich eng verbunden ist. Diese historische Verbundenheit schafft ein besonderes gegenseitiges Vertrauen. In der nach wie vor anhaltenden Phase hoher Unsicherheit an den Finanzmärkten profitieren beide Seiten von dieser Partnerschaft. Die genossenschaftlichen Banken verfügen über ein besonders starkes Primärkunden- und Einlagengeschäft, das bevorzugt für die Finanzierung stabiler Geschäftsmodelle bereitgestellt wird.

Neben der Einbindung in den genossenschaftlichen Finanzverbund mindert auch die breite Diversifikation des Bankenportfolios und der Finanzierungsaktivitäten das Finanzierungsrisiko des Unternehmens.

Kapitalstruktur und Kapitalausstattung

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in Mio. Euro 2013 2012 Veränderung in Prozent
Eigenkapital 602,2 508,2 18,5
Eigenkapitalquote (in Prozent) 23,5 20,9  
Kurzfristiges Fremdkapital 1.004,8 1.033,4 -2,8
Langfristiges Fremdkapital 960,7 885,7 8,5
Fremdkapital (inkl. Sonderposten) 1.965,5 1.919,1 2,4
Fremdkapitalquote (in Prozent) 76,5 79,1  
Gesamtkapital (Eigenkapital plus Fremdkapital) 2.567,7 2.427,3 5,8

Die BayWa strebt unternehmensweit mittel- und langfristig eine Eigenkapitalquote von mindestens 30 Prozent an. Diese Ausstattung mit Eigenmitteln stellt für ein Handelsunternehmen einen sehr soliden Wert dar und bildet eine stabile Basis für die Fortentwicklung der Geschäftsaktivitäten. Im Berichtsjahr wurde diese Schwelle von der BayWa AG mit einer Eigenkapitalquote von 23,5 Prozent erneut unterschritten, jedoch konnte die Eigenkapitalquote ausgehend von einem Vorjahreswert von 20,9 Prozent erhöht werden. Dies gelang trotz der im Berichtsjahr getätigten Akquisitionen der Cefetra B.V. und der Bohnhorst Agrarhandel GmbH sowie der laufenden Investitionstätigkeit in bestehende Standorte insbesondere aufgrund der Rückführung von Fremdkapital aus den Veräußerungserlösen aus Immobilienverkäufen.

Das kurzfristige Fremdkapital dient ausschließlich der Finanzierung der im Working Capital kurzfristig gebundenen Finanzmittel. Der ausgewiesene Stand an kurzfristigen Kapitalaufnahmen zum Jahresende spiegelt regelmäßig den Höchststand der Inanspruchnahmen wider. Saisonal steigen die Kreditverbindlichkeiten durch die Voreinlagerung von Betriebsmitteln und den Aufkauf von Ernteerzeugnissen im vierten Quartal des Geschäftsjahres an. Im Vorjahresvergleich sind die kurzfristigen Finanzschulden nahezu unverändert geblieben.

Die Bilanzsumme hat sich insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 140,4 Mio. Euro erhöht.

Kapitalflussrechnung und Liquiditätsentwicklung

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in Mio. Euro 2013 2012
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 8,2 85,4
Cashflow aus Investitionstätigkeit - 38,2 - 76,8
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 30,0 - 18,5
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4,6 4,6

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit reduzierte sich im Geschäftsjahr 2013 um rund 77,2 Mio. Euro. Einem deutlich verbesserten Jahresüberschuss stand die Umgliederung der Gewinne aus Anlagenabgängen in den investiven Cashflow gegenüber. Positiv wirkten sich hingegen eine Verringerung der Vorratsbestände als auch der Forderungsbestände aus.

Der Mittelabfluss im Investitionsbereich reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreswert um rund 38,6 Mio. Euro auf 38,2 Mio. Euro. Die Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen stiegen um rund 176,5 Mio. Euro auf 315,1 Mio. Euro im Berichtsjahr an und sind im Wesentlichen auf gestiegen Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen für die Akquisitionen der Cefetra B.V. und der Bohnhorst Agrarhandel GmbH sowie Finanzierungen im Unternehmensverbund zurückzuführen. Gegenläufig hierzu erhöhten sich die Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen um 207,5 Mio. Euro auf 315,0 Mio. Euro insbesondere aufgrund der im Geschäftsjahr 2013 getätigten Immobilienveräußerungen.

Der positive Saldo des Finanzierungs-Cashflows von 30,0 Mio. Euro ergab sich aus dem Abfluss der Dividendenzahlung in Höhe von rund 22,3 Mio. Euro, dem ein Zahlungszufluss von 50,0 Mio. Euro aus der Ausgabe eines kurzfristigen bilateralen Schuldscheindarlehens gegenüberstand. Aus dem Mitarbeiteraktienprogramm 2013 flossen dem Unternehmen liquide Mittel in Höhe von 2,3 Mio. Euro zu.

In Summe bleibt der Finanzmittelfonds gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 4,6 Mio. Euro.

Finanzmittelausstattung und Kapitalerfordernisse

Die Finanzmittelausstattung der BayWa AG speist sich in erster Linie aus den Mittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit. Aufgrund einer im Berichtsjahr marktpreis- und mengenbedingt geringeren Mittelbindung im Vorratsvermögen und bei den Forderungsbeständen musste die Inanspruchnahme der externen Kreditfinanzierung nicht erweitert werden. Daneben fließen dem Unternehmen Finanzmittel aus Maßnahmen der Portfoliooptimierung wie dem Verkauf von nicht betriebsnotwendigem Immobilienvermögen oder auch nicht strategischen Finanzbeteiligungen sowie Sale-and-Lease-Back-Transaktionen zu. Die im Geschäftsjahr 2013 frei gewordenen Finanzmittel aus der Veräußerung von Immobilienbeständen wurden überwiegend für die Akquisitionsfinanzierung der Cefetra B.V. und der Bohnhorst Agrarhandel GmbH sowie für die Unternehmensfinanzierung und damit verbundene Ablösung externer Kreditlinien bei Tochtergesellschaften verwendet.

Die Kapitalerfordernisse werden durch die Investitionsfinanzierung sowie die laufende Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit, die Tilgung von Finanzschulden sowie die laufenden Zinszahlungen definiert. Die Gesamtsicht auf Liquidität und Verschuldung wird durch die Berechnung der Nettoliquidität bzw. Nettoverschuldung bestimmt und für das interne Finanzmanagement wie für die externe Kommunikation mit Finanzinvestoren und Analysten verwandt. Die Nettoliquidität bzw. Nettoverschuldung resultiert aus der Summe der Zahlungsmittel abzüglich der ausstehenden Commercial Papers, der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing, wie sie in der Bilanz ausgewiesen werden.

Die Finanzierungsstruktur bleibt analog der Mittelbindung überwiegend kurzfristig. Neben kurzfristigen Geldaufnahmen finanziert sich das Unternehmen über ein Multi-Currency-Commercial-Paper-Programm mit einem Gesamtvolumen von 400,0 Mio. Euro, über das zum Bilanzstichtag Mittel in Höhe von 343,5 Mio. Euro (Vorjahr: 276,0 Mio. Euro) mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 121 Tagen gezogen waren. Im Rahmen des laufenden Asset-Backed-Securitisation-Programms wurden zum Stichtag 139,3 Mio. Euro (Vorjahr: 135,5 Mio. Euro) finanziert.

Im Rahmen der Diversifizierung des Finanzportfolios des Unternehmens hat die BayWa bereits in dem Geschäftsjahren 2010 und 2011 zu attraktiven Kapitalmarktkonditionen Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 418,5 Mio. Euro aufgenommen. Im Berichtsjahr wurde zusätzlich ein bilaterales kurzfristiges Schuldscheindarlehen über 50,0 Mio. Euro begeben. Die derzeitige Finanzierungsstruktur bildet eine stabile Basis für die Fortentwicklung der Geschäftsaktivitäten.

Investitionen

Die BayWa AG hat im Geschäftsjahr 2013 rund 49,5 Mio. Euro in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert. Dabei handelt es sich in erster Linie um Ersatz- und Erhaltungsinvestitionen in Bausubstanz, Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Investitionssumme liegt in dieser Höhe ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Moderne Standorte und leistungsfähige Betriebsvorrichtungen sind Voraussetzungen für effiziente Logistikprozesse, daher werden kontinuierlich Investitionen vorgenommen in den verbliebenen Sparten.

Rund 22,2 Mio. Euro wurden in Betriebsimmobilien, unter anderem in Bau und Fertigstellung von Betriebsgebäuden sowie die Erweiterung oder Modernisierung von Betriebsanlagen investiert. Hier stehen regelmäßig Vergrößerungen der Erfassungs-Umschlags- und Lagerkapazitäten im Vordergrund, um die Produktivität für die BayWa und ihre Kunden gleichermaßen zu steigern. So investierte die BayWa am Osthafen in Regensburg rund 14,3 Mio. Euro in die Modernisierung des Hafenstandorts. Mit diesem Ausbau steht den Kunden jetzt ein von 21.000 Tonnen auf 71.000 Tonnen erweiterter Getreidelagerraum zur Verfügung. Die Gesamtkapazität der Getreideannahme wurde von 150 Tonnen auf 500 Tonnen pro Stunde erhöht und die Trocknerleistung für Nassmais hat sich auf 1.600 Tonnen pro Tag verdoppelt. Darüber hinaus wurde die Schiffsverladungskapazität auf 550 Tonnen Getreide pro Stunde erweitert. Damit ist der Standort Regensburg-Osthafen aktuell der leistungsstärkste Erfassungs- und Umschlagsbetrieb für Getreide und Ölsaaten in Bayern.

In Öhringen wurden im Berichtsjahr 3,8 Mio. Euro in den Umbau, die Erweiterung und Sanierung des Obstgroßmarkts investiert. Im Zuge dieser Investition wurden die Lagerkapazitäten von 2.500 auf 4.700 Tonnen erhöht und die Kühlräume einschließlich Kühl- und Fördertechnik erneuert.

Weiterhin wurden am Standort Römhild Investitionen über 3,2 Mio. Euro für den Ersatz von Saatgutsilos sowie den Bau einer Agrarhalle getätigt. Zudem wurde in Wiernsheim-Pinache ein Agrarstandort für 2,3 Mio. Euro erworben.

Die Sparte Bau tätigte am Standort Regen Investitionen über 1,8 Mio. Euro in einen Baustoff-Kompaktmarkt, zwei Baustofflagerhallen mit 1.800 beziehungsweise 2.500 Quadratmetern sowie eine Freiverkaufsfläche von rund 300 Quadratmetern.

Zudem wurden im Geschäftsjahr Investitionsmaßnahmen über 15,1 Mio. Euro begonnen, die insbesondere Standorte in den Geschäftsfeldern Agrarhandel und Technik betreffen und im Geschäftsjahr 2014 abgeschlossen werden.

Es bleibt auch weiterhin der strategische Ansatz der BayWa, das Handelsgeschäft, wo immer möglich, auf eigenem Grund und Boden zu betreiben. Damit bleibt das Geschäft unabhängig von starren Mietpreisklauseln, die sich konjunkturabhängig nicht zwangsläufig im Geschäftsergebnis abbilden lassen. Ferner gibt das Immobilienvermögen Stabilität für das operative Geschäft.

Nicht länger betrieblich genutztes Immobilienvermögen wird konsequent vermarktet. Die dabei freigesetzten Mittel dienen der Rückführung von Fremdmitteln oder der Expansionsfinanzierung. Im Geschäftsjahr 2013 konnten aus dem Verkauf von Immobilien - teilweise im Rahmen einer Sale-and-Lease-Back-Transaktion - rund 303,3 Mio. Euro erzielt werden.

Zusammensetzung des Vermögens

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in Mio. Euro 2013 2012 Veränderung in Prozent
Langfristiges Vermögen 1.196,6 1.045,6 14,4
Langfristige Vermögensquote (in Prozent) 46,6 43,1  
Kurzfristiges Vermögen 1.371,1 1.381,7 -0,8
Kurzfristige Vermögensquote (in Prozent) 53,4 56,9  
Gesamtvermögen 2.567,7 2.427,3 5,8

Die Vermögensstruktur der BayWa AG hat sich im Berichtsjahr zugunsten der langfristigen Vermögenswerte entwickelt. Diese Entwicklung ist primär durch die Erhöhung der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie eine Erhöhung der Ausleihungen an Tochtergesellschaften zum Erwerb der Cefetra B.V. und der Bohnhorst Agrarhandel GmbH sowie die Ablösung externer Kreditfinanzierungen von Tochtergesellschaften begründet. Gegenläufig wirkte sich die Veräußerung von nicht betriebsnotwendigem Immobilienvermögen aus.

Das kurzfristige Vermögen reduzierte sich um 0,8 Prozent auf 1.371,1 Mio. Euro an. Einem leichten Rückgang der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steht ein Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen gegenüber, der auf einen Anstieg unternehmensinterner Finanzierungen zurückzuführen ist.

Die Bilanzsumme erhöhte sich infolge des Anstiegs der langfristigen Vermögensgegenstände um 5,8 Prozent auf 2.567,7 Mio. Euro.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens

Der Vorstand beurteilt die Geschäftsentwicklung zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts der BayWa AG weiterhin als positiv. Im Segment Agrar profitierte die Ergebnisentwicklung im Jahr 2013 von der Ausweitung der Handelsvolumina bei Erzeugnissen und Düngemitteln. Auch die Sparte Technik verzeichnete eine ungebrochene Wachstumsdynamik.

Im Segment Energie registrierte der Handel mit Wärmeenergieträgern erneut eine Ausweitung des Geschäfts. Zudem konnte sich der Schmierstoffbereich erfolgreich weiterentwickeln. Im Baustoffgeschäft wurde die positive Entwicklung der Baukonjunktur in Deutschland noch von Auswirkungen der Wetterkapriolen überlagert. Durch im Jahr 2013 durchgeführte Optimierungsmaßnahmen im Segment Bau sind die Weichen für eine nachhaltige Steigerung der Ertragskraft gestellt.

Die BayWa AG hat im Geschäftsjahr 2013 ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt und verfügt über ein ausbalanciertes und zukunftsfähig aufgestelltes Geschäftsportfolio, um auch in Zukunft weiterhin erfolgreich zu wirtschaften.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2013 hat sich die Zahl der Mitarbeiter in der BayWa AG im Jahresdurchschnitt um 225 auf insgesamt9.197 reduziert. Der Personalrückgang ist im Wesentlichen auf strukturelle Optimierungen im Segment Bau zurückzuführen. Im Segment Agrar hat sich die Anzahl der Beschäftigten um 47 Mitarbeiter verringert. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres waren zudem im Segment Energie als auch in der Verwaltung 14 bzw. 3 Mitarbeiter weniger beschäftigt.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 reduzierte sich die Zahl der Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr um 329 auf 10.118 Personen.

Entwicklung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl der BayWa AG

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  2013 2012 Veränderung
      2013/12 In Prozent
Agrar 4.372 4.419 -47 -1,1
Energie 641 655 -14 -2,1
Bau 3.444 3.605 -161 -4,5
Sonstige Aktivitäten 740 743 -3 -0,4
BayWa AG 9.197 9.422 -225 -2,4

Umfangreiches Trainingsangebot als Basis für erfolgreiche Zukunft

Mit Konzepten und Maßnahmen zur Personalentwicklung bietet die BayWa AG ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. Zur Mitarbeiterbindung werden Mitarbeitern und Führungskräften zielgruppengerechte Seminare mit qualifizierten Trainern angeboten. Im Fokus stand dabei die Begleitung des Internationalisierungskurses des Unternehmens. So wurden verschiedene Sprachkurse und Trainings zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz angeboten. Weit über 11.000 Trainingsteilnehmer haben im Jahr 2013 Fachschulungen oder spartenübergreifende Schulungen besucht.

Nachwuchssicherung durch Ausbildungsqualität

Mit einer fundierten Ausbildung werden die besten Voraussetzungen für eine erfolgversprechende Zukunft geschaffen - für die Auszubildenden und für die BayWa AG. Mit 1.040 Auszubildenden und einer konstanten Ausbildungsquote von rund 9 Prozent gehört die BayWa AG bundesweit zu den großen Ausbildungsunternehmen im deutschsprachigen Raum. Für die Ausbildungsqualität spricht, dass 90 Prozent der Auszubildenden die Ausbildung bei der BayWa AG weiterempfehlen würden.

BayWa Stiftung fördert engagierte Studentinnen und Studenten

Zahlreiche Studentinnen und Studenten der Technischen Universität München, der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sowie der Universität Hohenheim und der Hochschule Nürtingen-Geislingen, die im Rahmen des Deutschlandstipendiums von der BayWa Stiftung gefördert werden, konnten im April 2013 die BayWa näher kennenlernen: Gemeinsam mit BayWa Personal veranstaltete die BayWa Stiftung zwei spannende Stipendiatentage in München und Kressbronn. Hier hatten die Stipendiaten die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen, sich über den potenziellen Berufseinstieg bei der BayWa AG zu informieren und sich zu vernetzen. Für den BayWa Personalbereich eine gute Gelegenheit, hochqualifizierte und leistungsstarke Fach- und Führungskräfte von morgen kennenzulernen.

Gesunde Mitarbeiter an sicheren Arbeitsplätzen

Arbeitssicherheit ist in der BayWa ein maßgeblicher Aspekt. Investitionen in die Sicherheit der Arbeitsplätze dienen dem Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter. Die richtige Schutzausrüstung, passende Schulungen und sichere Produktionsprozesse sind daher in der BayWa AG eine Selbstverständlichkeit. Die Zahl der Arbeitsunfälle im Unternehmen sinkt seit Jahren kontinuierlich - so auch im Jahr 2013. Im vergangenen Jahr motivierte die BayWa AG zudem Mitarbeiter mit zusätzlichen Angeboten, auch etwas für die eigene Gesundheit zu tun: So wurden verschiedene Veranstaltungen zum Thema Ernährung und Bewegung für Mitarbeiter und Führungskräfte angeboten.

Nachhaltigkeit bei der BayWa

Die BayWa bekennt sich zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Die Leitlinien dafür sind in der Satzung der BayWa AG, den Unternehmensleitlinien, den ethischen Grundsätzen und den Corporate-Governance-Regeln definiert.

Die BayWa setzt gesellschaftlich akzeptierte Werte im täglichen Handeln im gesamten Unternehmen um und stellt eine nachhaltige Integration in Wirtschaft und Gesellschaft durch den kontinuierlichen Dialog mit der Öffentlichkeit und den Interessengruppen sicher. Ihre Verbundenheit zur Region zeigt die BayWa beispielsweise durch die Förderung des Bayerischen Fußball-Verbands. Das Engagement konzentriert sich auf die Förderung des sportlichen Nachwuchses. Mit konkreten Aktionen, wie dem Wettbewerb "HeimVorteil" sollen Vereinsmitglieder mobilisiert werden, um die Bedeutung der Vereinsarbeit für ihr regionales Umfeld aufzuzeigen. Jeder ortsansässige Fußballverein hat die Chance, durch die Unterstützung eines gemeinnützigen Projektes 10.000 Euro zu gewinnen.

Unter ökonomischer Verantwortung versteht die BayWa eine transparente Kommunikation im Rahmen der Investor-Relations-Aktivitäten, den kontinuierlichen Dialog mit den verschiedenen Stakeholdern, die Sicherung profitablen Wachstums in allen Sparten und Tochtergesellschaften sowie ein effizientes Risiko- und Beschwerdemanagement. Der faire Umgang miteinander sowohl innerhalb des Unternehmens als auch mit Geschäftspartnern ist in den ethischen Grundsätzen festgelegt und wird in der BayWa gelebt.

Ihrer ökologischen Verantwortung wird die BayWa sowohl im Rahmen der eigenen Aktivitäten als auch im Umgang mit Kunden und Lieferanten gerecht. Im eigenen Unternehmen werden ökologische Aspekte durch den Einsatz erneuerbarer Energien und nachwachsender Rohstoffe, durch die Verwendung umweltfreundlicher Produkte, durch Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs, durch das Abfallmanagement und eine effiziente Verkehrslogistik berücksichtigt. Die Kunden der BayWa werden mit Beratungs- und Dienstleistungen bei der Einhaltung ökologischer Grundsätze unterstützt.

Eine nachhaltige Personalentwicklung, Arbeits- und Arbeitsplatzsicherheit sowie das Gesundheitsmanagement sind ein fester Bestandteil der sozialen Verantwortung des Unternehmens sowohl der Gesellschaft als auch den Mitarbeitern gegenüber. In der Aus- und Weiterbildung gehört die BayWa zu den führenden Unternehmen und legt damit den Grundstein für eine langfristig erfolgreiche Personalentwicklung.

Die 1998 gegründete BayWa Stiftung ist ein Beispiel für das soziale und umweltbewusste Engagement der BayWa AG. Die Stiftung setzt sich im In- und Ausland für langfristige Bildungsprojekte ein. Der Fokus in Deutschland liegt hierbei vor allem auf Projekten für eine gesunde Ernährung und erneuerbare Energien. Im Jahr 2013 hat die BayWa Stiftung an deutschen Grundschulen Gemüsegärten angelegt, um den Kindern den Wert und das Wissen über eine gesunde Ernährung zu vermitteln. Zusätzlich unterstützt die BayWa Stiftung bedürftige Kinder und fördert sie mit einem gesunden Schulfrühstück oder heilpädagogischem Reiten zur Unterstützung der persönlichen Entwicklung. International liegt der Fokus auf Hilfe zur Selbsthilfe: In Rumänien baute und eröffnete die BayWa Stiftung in Kooperation mit der Peter Maffay Stiftung im Sommer 2013 einen Lehr- und Erlebnisbauernhof für traumatisierte Kinder. Die BayWa AG unterstützt die BayWa Stiftung, indem sie jede Spende an die BayWa Stiftung verdoppelt und zudem die Verwaltungskosten der Stiftung trägt. Damit fließen alle Spenden direkt in die Projekte der BayWa Stiftung. Über die Aktivitäten für die BayWa Stiftung hinaus spendet die BayWa für soziale und kulturelle Einrichtungen und fördert das Engagement von Mitarbeitern in Verbänden, Politik und Gesellschaft.

Berichterstattung nach § 289 Abs. 4 HGB

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital der BayWa AG belief sich zum Stichtag auf 88.459.125,76 Euro und ist eingeteilt in 34.554.346 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 2,56 Euro. Von den ausgegebenen Stückaktien sind 33.208.861 vinkulierte und 102.234 junge vinkulierte Namensaktien (ab 1. Januar 2014 dividendenberechtigte Mitarbeiteraktien). 1.243.251 Aktien sind nicht vinkulierte Namensaktien. Hinsichtlich der durch die Aktien vermittelten Rechte und Pflichten (z. B. Recht auf Anteil am Bilanzgewinn oder Teilnahme an der Hauptversammlung) wird auf die entsprechenden Regelungen des Aktiengesetzes verwiesen. Sonderrechte oder Vorzüge bestehen nicht.

Stimmrechts- oder Übertragungsbeschränkungen von Aktien

Der Erwerb von vinkulierten Namensaktien durch Einzelpersonen und Rechtspersonen des bürgerlichen und öffentlichen Rechts unterliegt gemäß § 68 Abs. 2 AktG in Verbindung mit § 6 der Satzung der BayWa AG der Zustimmung durch den Vorstand der BayWa AG. Die BayWa hält in geringem Umfang (19.500 Stück) eigene Namensaktien, die gemäß § 71b AktG ohne Stimmrecht sind, solange sie von der BayWa gehalten werden. Weitere Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffend, bestehen nicht.

Zehn Prozent der Stimmrechte überschreitende Beteiligungen

Es wird auf die Ausführungen zu den erhaltenen Mitteilungen über Beteiligungen im Anhang (Ziffer 9) verwiesen.

Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung

Ergänzend zu §§ 84 f. AktG sieht auch § 9 der Satzung der BayWa AG bezüglich der Bestellung und Abberufung des Vorstands vor, dass die Mitglieder des Vorstands vom Aufsichtsrat bestellt werden. Die Bestellung erfolgt auf höchstens fünf Jahre; eine wiederholte Bestellung ist zulässig. Der Aufsichtsrat bestellt den Vorsitzenden des Vorstands.

Über Änderungen der Satzung beschließt nach § 179 AktG in Verbindung mit § 21 der Satzung der BayWa AG immer die Hauptversammlung.

Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 31. Mai 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu nominal 3.848.496,64 Euro durch Ausgabe neuer, auf den Namen lautender vinkulierter Stückaktien gegen Bareinlage an Mitarbeiter der BayWa AG und der mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen.

Darüber hinaus ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 31. Mai 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu nominal 12.500.000 Euro durch Ausgabe neuer, auf den Namen lautender vinkulierter Stückaktien gegen Sacheinlagen zu erhöhen. Die Ermächtigung kann in Teilbeträgen ausgenutzt werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen.

Der Vorstand ist ferner ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 31. Mai 2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu nominal 10.000.000 Euro durch Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sacheinlagen zu erhöhen. Die Ermächtigung kann in Teilbeträgen ausgenutzt werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen.

Des Weiteren ist der Vorstand ermächtigt, im Bestand befindliche eigene Aktien Dritten im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen bzw. Beteiligungen oder von Unternehmenszusammenschlüssen anzubieten oder zu einem Teil oder insgesamt einzuziehen, ohne dass die Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.

Der Vorstand besitzt keine weitere Ermächtigung der Hauptversammlung zum Rückkauf von Aktien. Vereinbarungen im Sinne des § 315 Abs. 4 Nr. 8 und 9 HGB bestehen nicht.

IV. Chancen- und Risikobericht

Chancen- und Risikomanagement

Die Politik der BayWa AG ist darauf ausgerichtet, Chancen und Risiken des unternehmerischen Handelns verantwortungsbewusst gegeneinander abzuwägen. Das Management von Chancen und Risiken ist eine fortwährende Aufgabe unternehmerischer Tätigkeit, um den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern. Damit schafft die BayWa AG Neues und sichert sowie verbessert Bestehendes. Das Management von Chancen und Risiken ist eng an der langfristigen Strategie und der Mittelfristplanung des Unternehmens ausgerichtet. Durch die dezentrale, regionale Organisations- und Managementstruktur des operativen Geschäfts kann die BayWa AG frühzeitig Trends, Anforderungen und die Chancen und Risikopotenziale der oftmals fragmentierten Märkte erkennen, analysieren sowie flexibel und marktnah agieren. Durch die Internationalisierung erschließt sich die BayWa AG zudem neue Geschäftschancen, durch die auch die Abhängigkeit von den Heimatmärkten und deren Risiken weiter reduziert wird. Darüber hinaus werden kontinuierlich intensive Markt- sowie Wettbewerbsbeobachtungen durchgeführt, um Chancen und Risiken zu identifizieren. Im Unternehmen lassen sich zudem durch die stetige Kommunikation und den zielgerichteten Erfahrungsaustausch der einzelnen Bereiche miteinander zusätzliche Chancen und auch Synergiepotenziale nutzen.

Grundsätze des Chancen- und Risikomanagements

Die BayWa AG nutzt im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit sich ergebende Chancen, sie trägt aber auch unternehmerische Risiken. Das Erkennen von Unternehmenschancen, die Sicherung des Vermögens und die Steigerung des Unternehmenswerts erfordern daher ein Chancen- und Risikomanagementsystem.

Die Grundsätze des in der BayWa AG bestehenden Systems zur Erkennung und Überwachung geschäftsspezifischer Risiken sind in einem vom Vorstand verabschiedeten Risikomanagement-Handbuch beschrieben. Zudem prüft die interne Revision regelmäßig das prozessbegleitende interne Risikomanagementsystem. ISO-Zertifizierungen zur Standardisierung von Abläufen und zur Vermeidung von Risiken sowie der Abschluss von Versicherungen ergänzen das Risikomanagement des Unternehmens.

Darüber hinaus hat die BayWa AG in ihren Unternehmensleitlinien und ethischen Grundsätzen verbindliche Ziele und Verhaltensweisen festgelegt und unternehmensweit implementiert. Sie betreffen das individuelle Handeln im Umgang mit Unternehmenswerten ebenso wie das faire und verantwortungsbewusste Verhalten gegenüber Lieferanten, Kunden und Kollegen.

Chancen- und Risikomanagement in der BayWa AG

In der BayWa AG ist das Chancen- und Risikomanagement ein integraler Bestandteil der Planungs- und Steuerungsprozesse. Die Unternehmensstrategie ist darauf ausgerichtet, einerseits Chancen optimal zu nutzen und andererseits die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu identifizieren. Ein umfangreiches Risikomanagementsystem erfasst und überwacht laufend sowohl die Unternehmensentwicklung als auch aktuelle Schwachstellen. Das Risikomanagementsystem umfasst alle Bereiche und ist ein zentrales Element der Berichterstattung. Insbesondere muss die Erkennung und Begrenzung bestandsgefährdender Risiken durch das Risikomanagement gewährleistet werden. Dies versetzt die Unternehmensleitung in die Lage, schnell und effektiv zu handeln. Für jeden Bereich des Unternehmens sind Risikobeauftragte und Risikoberichterstatter eingesetzt, die für die Umsetzung des Reporting-Prozesses sorgen.

Der Reporting-Prozess teilt Chancen und Risiken in Klassen ein und nimmt eine Beurteilung der Eintrittswahrscheinlichkeiten sowie der möglichen monetären Auswirkungen vor. Das System basiert auf individuellen Einschätzungen, unterstützt durch entsprechende Managementprozesse, und ist in die Kernaktivitäten integriert. Es beginnt bei der strategischen Planung und setzt sich über Beschaffung und Vertrieb einschließlich des Kontrahentenrisikomanagements fort. Als Erweiterung des Planungsprozesses in den Geschäftsfeldern, der Beschaffungs- und Vertriebsorganisation sowie den Zentralbereichen dient das Chancen- und Risikomanagementsystem zur Identifikation und Bewertung möglicher Abweichungen von erwarteten Entwicklungen. Neben der Identifikation und Bewertung von wesentlichen, das Geschäft beeinflussenden Entwicklungen lassen sich mit dem System Aktivitäten priorisieren und implementieren. Damit können Chancen besser genutzt und Risiken vermieden oder reduziert werden.

Kern des Risikomanagementsystems sind die Risikoberichte, die regelmäßig von den Geschäftseinheiten erstellt werden. Diese Berichte werden vom Vorstand und den Geschäftsbereichsverantwortlichen ausgewertet und beurteilt. Die systematische Weiterentwicklung bestehender und die Entwicklung neuer Systeme mit Frühwarncharakter tragen maßgeblich zur weiteren Festigung sowie zum gezielten Ausbau der unternehmensweiten Chancen- und Risikokultur bei.

Zentraler Bestandteil und zugleich Weiterentwicklung des Chancen- und Risikomanagements ist das seit dem Geschäftsjahr 2009 bestehende Risk Board. Unter Leitung des Vorstandsvorsitzenden tagt dieses mit operativen Managern und Mitarbeitern aus Stabsstellen besetzte Gremium regelmäßig, um laufend operative Chancen und Risiken zu diskutieren und zu bewerten. Die protokollierten Sitzungen dienen der Entwicklung eines Chancen- und Risikoverständnisses und bilden auch die Grundlage des Risikomaßes für operative Entscheidungen.

Um der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells im Agrarhandel vom erfassungsbasierten Geschäft zu einem international tätigen Händler von Agrarrohstoffen Rechnung zu tragen, wurde im Jahr 2013 ein gruppenübergreifendes Risikomanagementsystem für den Agrarhandel implementiert, das die Agrarhandelsaktivitäten der BayWa AG, der Bohnhorst Agrarhandel GmbH und der Cefetra B.V. nach einheitlichen Grundsätzen überwacht. Wesentlicher Baustein war hierbei die Schaffung eines Agrar-Risiko-Committees, welches über die Risikorichtlinien, insbesondere die Limitvergabe im Agrarhandel, entscheidet. Das Agrar-Risiko-Committee tagt regelmäßig und berichtet direkt an das Risk Board.

Neben diesem Risiko-Steuerungsgremium wurde auch ein vom Handel unabhängiges Risiko-Controlling - ein sogenanntes Middle Office - aufgebaut. Das Risiko-Controlling stellt durch regelmäßige Analysen die Risikosituation der Agrarhandelsaktivitäten dar und überwacht die Einhaltung der Limits. Unterstützend wurde hierzu im vergangenen Jahr eine für den Agrarhandel einheitliche Risikomanagement-IT-Systemlösung eingeführt, die auf täglicher Basis die Risikopositionen innerhalb des Agrarhandels erfasst.

Darüber hinaus wurde ein Agrar Coordination Center (ACC) eingerichtet mit dem Ziel, eine verbesserte kommerzielle Koordination der Agrarhandelsaktivitäten zu erreichen. Hierzu gehört eine weltweite Marktbeobachtung sowie eine Optimierung des Handelsportfolios unter Chancen- und Risikoaspekten.

Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken

Allgemeine konjunkturelle Einflüsse wirken sich auch auf das Konsum- und Investitionsverhalten in den BayWa-Kernmärkten aus. Diese Umfeldfaktoren beeinflussen den Geschäftsverlauf der BayWa AG jedoch weniger stark als andere Unternehmen. Das Geschäftsmodell der BayWa AG ist überwiegend auf die Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse wie Ernährung, Wohnen, Mobilität und Energieversorgung fokussiert, so dass zyklische Schwankungen hier geringer ausfallen als in anderen Wirtschaftsbereichen. Dadurch kann die BayWa AG in Krisen sogar noch spezifische Chancen nutzen, etwa durch Identifikation und Akquisition von geeigneten Unternehmen zum Ausbau bestehender oder Aufbau neuer Geschäftsaktivitäten. Starken Rückschlägen der internationalen Wirtschaftsentwicklung - wie beispielsweise bei einer erneuten Eskalation der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum möglich - kann sich die BayWa AG allerdings nicht völlig entziehen.

Branchen- und unternehmensspezifische Chancen und Risiken

Wechselnde politische Rahmenbedingungen wie beispielsweise Veränderungen bei der Regulierung der Märkte für einzelne Agrarprodukte oder steuerliche Förderungen von Energieträgern sowie volatile Märkte verursachen Risiken. Sie eröffnen aber auch neue Perspektiven. Witterungsbedingte Extreme können direkte Auswirkungen auf das Angebot, die Preisbildung und den Handel mit Agrarerzeugnissen und nachgelagert auch auf das Betriebsmittelgeschäft haben. Dem wirkt allerdings der im Segment Agrar gestiegene Diversifizierungsgrad hinsichtlich Produktangebot und geografischer Präsenz entgegen, da die Abhängigkeit von einzelnen Märkten verringert und die Flexibilität in Beschaffung und Vermarktung gesteigert wurde. Globale Klimaveränderungen beeinflussen langfristig auch den Agrarbereich. Die weltweite Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen, insbesondere nach Getreide, wächst stetig. Hieraus kann sich ein Trend zu dauerhaft höheren Preisen bilden. Die Einkommensentwicklung in der Landwirtschaft hat unmittelbaren Einfluss auf die Investitionsfähigkeit sowie -bereitschaft und damit auf den Absatz hochwertiger Landtechnik.

Im Bausektor wirken sich im Wesentlichen konjunkturelle und politische Einflussfaktoren auf die Nachfrage aus. Unter den politischen Einflussfaktoren sind beispielsweise Sonderabschreibungen für denkmalgeschützte Gebäude und Fördermaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu nennen. Gleichzeitig bringt der alternde Wohnungsbestand in Deutschland einen wachsenden Modernisierungs- und Sanierungsbedarf mit sich.

Im Energiegeschäft ist insbesondere der Bereich der regenerativen Energieträger von Veränderungen der Fördermaßnahmen beeinflusst. Vor diesem Hintergrund wird die Umsatz- und Ertragsentwicklung durch die geografische Diversifizierung stabilisiert und durch Aktivitäten in verschiedenen Segmenten - vor allem Windenergie, Solar und Biomasse - das Risiko in den einzelnen, immer noch stark von der Förderpolitik abhängigen Märkten gemindert.

Chancen und Risiken aus Finanzinstrumenten

Neben fest- und variabel verzinslichen Finanzierungsinstrumenten, die in unterschiedlichem Ausmaß einem Zinsänderungsrisiko unterliegen, setzt der BayWa-Konzern zur Absicherung seines Warenhandelsgeschäfts auch derivative Absicherungsinstrumente wie Terminkontrakte ein. Diese derivativen Absicherungsinstrumente unterliegen zusätzlich zum Zinsänderungsrisiko dem Risiko von Preisänderungen des Underlyings sowie - in Abhängigkeit von der Basiswährung, in der das derivative Instrument denominiert ist - einem Währungsrisiko. Sofern diese Transaktionen nicht über eine Börse abgewickelt werden, besteht darüber hinaus ein Kontrahentenrisiko. Analog dazu können sich aus Veränderungen der Zinsen, Währungskursrelationen oder Terminmarktpreise ungeplante Chancen ergeben.

Preischancen und -risiken

Insbesondere im Agrar- und im Energiesegment handelt die BayWa mit sehr preisvolatilen Gütern wie Getreide, Ölsaaten, Düngemitteln oder Mineralöl. Durch die Einlagerung der entsprechenden Waren bzw. durch den Abschluss von Lieferverträgen von Waren in der Zukunft unterliegt die BayWa somit auch dem Risiko von Preisschwankungen. Während das Risiko im Mineralölbereich aufgrund der reinen Distributionsfunktion der BayWa vergleichsweise gering ist, können Preisschwankungen bei Getreide, Ölsaaten und Düngemitteln aufgrund der Lagerhaltung höhere Risiken verursachen, wenn bei den Verträgen über den Warenbezug und den Warenverkauf keine Kongruenz besteht. Neben absoluten Preisrisiken können auch unterschiedliche Preisentwicklungen in den lokalen Prämien, in der zeitlichen Preiskurve sowie in den Produktqualitäten den Geschäftsverlauf beeinflussen. Sofern nicht bereits bei Abschluss von Verträgen entsprechende Deckungsgeschäfte vorliegen, werden die hieraus resultierenden Risiken fortlaufend überwacht und in entsprechenden Gremien kontrolliert. Wo erforderlich, werden entsprechende Maßnahmen zur Risikobegrenzung ergriffen. Im Bereich der regenerativen Energien ist die BayWa auch als Projektentwickler tätig. Daraus ergibt sich beispielsweise bei der Planung und dem Bau von Wind-, Solar- oder Biogasanlagen das Risiko, dass die Anlagen durch Verzögerungen erst später als vorgesehen ans Netz gehen können. Sofern dabei ein Termin für die weitere Absenkung der Einspeisevergütung überschritten wird, besteht ein Preisrisiko derart, dass die Anlage aufgrund veränderter wirtschaftlicher Parameter nicht mehr zum ursprünglich geplanten Preis veräußert werden kann.

Fremdwährungschancen und -risiken

Die Geschäftstätigkeit der BayWa findet überwiegend innerhalb des Euro-Raums statt. Sofern Fremdwährungspositionen aus Waren- und Leistungsgeschäften resultieren, werden diese grundsätzlich sofort abgesichert. Zahlungsverpflichtungen aus Unternehmenskäufen in Fremdwährung werden zum Zeitpunkt des Entstehens abgesichert. Spekulative Aufnahmen oder Anlagen von Finanzmitteln in Fremdwährungen sind nicht zulässig.

Aktienkurschancen und -risiken

Das Anlageportfolio der BayWa AG umfasst in geringem Umfang direkte und indirekte Anlagen in börsennotierten Unternehmen. Die Aktieninvestitionen werden laufend anhand ihrer aktuellen Marktwerte überwacht.

Zinschancen und -risiken

Zinsrisiken resultieren aus den zinsvariablen Finanzierungen des Unternehmens. Insbesondere aus der Emission kurzlaufender Commercial Papers und der Aufnahme kurzfristiger Kredite. Die kurzfristigen Fremdmittel dienen überwiegend der Finanzierung des Working Capitals. Zur Reduzierung des Zinsänderungsrisikos nutzt die BayWa derivative Instrumente in Form von Futures, Zinscaps und Zinsswaps.

Regulatorische und rechtliche Chancen und Risiken

Änderungen im regulatorischen Umfeld können die Unternehmensentwicklung beeinflussen. Zu nennen sind insbesondere Eingriffe in die Rahmenbedingungen für den Agrarbereich sowie für das Geschäft mit regenerativen Energien. Negative Einflüsse sind verbunden mit der Umgestaltung, Rückführung oder Abschaffung von Fördermaßnahmen - insbesondere die rückwirkende Absenkung oder Abschaffung von Einspeisevergütungen. Dagegen bieten neue regulatorische und gesetzgeberische Entwicklungen im Bereich bioenergetischer Aktivitäten auch Chancen. Im Baubereich können Eingriffe in bautechnische oder steuerrechtliche Vorgaben Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen.

Die BayWa AG ist Risiken im Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt, an denen sie zurzeit beteiligt ist oder in Zukunft beteiligt sein könnte. Derartige Rechtsstreitigkeiten entstehen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit insbesondere aus der Geltendmachung von Ansprüchen aus Fehlleistungen und -lieferungen oder aus Zahlungsstreitigkeiten. Die BayWa bildet Rückstellungen für Prozessrisiken, wenn es wahrscheinlich ist, dass eine Verpflichtung entsteht und eine adäquate Schätzung des Betrags möglich ist. Im Einzelfall kann eine tatsächliche Inanspruchnahme den zurückgestellten Betrag überschreiten.

Kredit- und Kontrahentenrisiken

Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit kommt der BayWa AG eine wichtige Finanzierungsfunktion im Bereich der landwirtschaftlichen Handelspartner zu. Im Rahmen sogenannter Anbauverträge entsteht dem Unternehmen ein Finanzierungsrisiko aus der Vorfinanzierung landwirtschaftlicher Betriebsmittel, deren Rückzahlung durch Übernahme und Vermarktung der Ernte erfolgt. Daneben gewährt die BayWa gewerblichen Abnehmern insbesondere in der Baubranche Finanzierungen in Form von Zahlungszielen in erheblichem Umfang. Darüber hinaus bestehen gewöhnliche Ausfallrisiken bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Risikominimierung wird durch ein umfangreiches Debitorenüberwachungssystem gewährleistet, das alle Geschäftsbereiche umfasst. Dabei werden Kreditlimits mit dokumentierten Genehmigungsverfahren definiert und laufend kontrolliert.

Neben den Kreditrisiken werden im Agrarhandel auch die Kontrahentenrisiken regelmäßig überprüft; so werden Marktwertveränderungen bei offenen Verkaufs- und Einkaufskontrakten gemessen, um das Risiko einer Nichterfüllung von Vertragsverpflichtungen steuern zu können.

Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass die BayWa AG ihren finanziellen Verpflichtungen nicht oder nur eingeschränkt nachkommen kann. Finanzielle Mittel werden in der BayWa AG durch das operative Geschäft und die Aufnahme von Darlehen externer Finanzinstitute generiert. So wurden im Berichtsjahr volumen- und marktpreisbedingte höhere Mittelbindungen im Vorratsvermögen und bei den Forderungsbeständen durch eine stärkere Inanspruchnahme externer Finanzierungsquellen kompensiert. Darüber hinaus kommen Finanzierungsinstrumente wie Multi-Currency-Commercial-Paper-Programme oder Asset-Backed-Securitisation-Finanzierungen und Schuldscheindarlehen zum Einsatz. Die bestehenden Kreditlinien sind ausreichend bemessen, um die Geschäftsabwicklung jederzeit auch bei steigendem Umfang zu gewährleisten. Die Finanzierungsstruktur trägt damit der ausgeprägten Saisonalität der Geschäftstätigkeit Rechnung. Aufgrund der Diversifizierung der Finanzierungsquellen unterliegt die BayWa AG hinsichtlich der Liquidität derzeit keinen Konzentrationsrisiken. Eine überwiegend fristenkongruente Finanzierungsstruktur der BayWa AG stellt sicher, dass Zinschancen sich entsprechend im Unternehmen abbilden können.

Rating des Unternehmens

Die Bonität der BayWa wird seitens der Banken sehr positiv im Investmentgrade-Bereich beurteilt. Dabei spielen die Solidität und die lange, erfolgreiche Unternehmenshistorie ebenso eine Rolle wie eine hohe Unternehmenssubstanz, untermauert durch Vermögenswerte wie Immobilien. Im Jahr 2013 konnte die BayWa AG die Kreditlinien erhöhen. Aus Kosten-Nutzen-Abwägungen verzichtet die BayWa bewusst auf die Verwendung externer Ratings.

Personalchancen und -risiken

Die BayWa AG konkurriert im Personalbereich mit anderen Unternehmen um hochqualifizierte Führungskräfte sowie leistungsstarke und motivierte Mitarbeiter. Um den zukünftigen Erfolg sicherzustellen, benötigt die BayWa AG qualifizierte Fachkräfte. Überhöhte Fluktuation, die Abwanderung leistungsstarken Fachpersonals und die fehlgeschlagene Bindung von Nachwuchskräften an das Unternehmen können sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Diesen Risiken begegnet die BayWa, indem sie ihren Mitarbeitern umfangreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbietet, um die Fachkompetenz zu sichern. Eine Führung durch Vertrauen, der Einsatz der Mitarbeiter entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten sowie die Definition und Beachtung der ethischen Leitlinien schaffen ein positives Arbeitsklima.

Gleichzeitig fördert die BayWa AG die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Mit 1.040 Auszubildenden zum Jahresende zählt die BayWa AG zu den großen Ausbildungsbetrieben speziell im regionalen Raum. Hieraus rekrutiert die BayWa auch einen großen Teil ihrer zukünftigen Fach- und Führungskräfte. Die langen Betriebszugehörigkeiten dokumentieren regelmäßig die hohe Loyalität, die die Mitarbeiter "ihrer" BayWa entgegenbringen. Das schafft Stabilität und Beständigkeit, sichert aber auch den Wissenstransfer über Generationen hinweg.

Informationstechnologische Chancen und Risiken

Die Nutzung modernster IT-Technologie kennzeichnet die gesamte Geschäftstätigkeit der BayWa AG. Alle wesentlichen Geschäftsprozesse werden IT-technisch unterstützt und mit Hilfe modernster Softwarelösungen abgebildet. Gerade für ein personalintensives Handelsunternehmen ist die Systemunterstützung der Arbeitsabläufe zwingend erforderlich. Die fortlaufende Überprüfung und Überarbeitung der Prozesse bedeutet aber mehr als nur eine Implementierung neuer IT-Komponenten. Sie geht stets auch mit der Optimierung von Prozessabläufen einher, wodurch Chancen in Form von Synergie- und Einsparpotenzialen identifiziert und realisiert werden können. Gleichzeitig steigt mit zunehmender Komplexität und der Abhängigkeit von der Verfügbarkeit und Verlässlichkeit der IT-Systeme auch das systeminhärente Risiko.

Um die Chancen zu realisieren und die Risiken zu minimieren, wird die IT-Kompetenz im Unternehmen auf höchstem Niveau gehalten. Die Ressourcen sind in einer eigenen Tochtergesellschaft, der RI-Solution GmbH, gebündelt und bedienen die BayWa AG mit einem IT-Service auf höchstem Niveau. Umfassende Vorkehrungen wie Firewalls, tagesaktueller Virenschutz, Notfallpläne sowie Datenschutzschulungen sichern die Datenverarbeitung. Organisatorisch getrennt wacht zudem ein eigener Datenschutzbeauftragter über die Einhaltung von Sicherungs- und Datenschutzstandards.

Rechnungslegungsbezogenes Internes Kontrollsystem

Wesentlicher Bestandteil des Chancen- und Risikomanagements ist auch das Interne Kontrollsystem (IKS) zur Überwachung des Rechnungslegungsprozesses. Die BayWa AG verfügt über ein professionelles und in vielen Bereichen zertifiziertes Kontrollsystem, das Maßnahmen und Prozesse zur Sicherung des Vermögens und zur Gewährleistung der zutreffenden Abbildung der Ertragslage umfasst.

Der Unternehmensabschluss wird in einem zentral durchgeführten Prozess erstellt. Die Erfüllung der gesetzlichen Regularien und satzungsmäßigen Vorschriften ist dabei durch die Bilanzierungsvorgaben garantiert. Das "Corporate Accounting" fungiert dabei als direkter Ansprechpartner für die Erstellung des Einzelabschlusses nach HGB.

Ein Kontrollsystem, das den Rechnungslegungsprozess überwacht, stellt sicher, dass bei den Geschäftsvorfällen eine, wie von den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften gefordert, vollständige und zeitnahe Erfassung erfolgt. Weiter wird damit gewährleistet, dass Inventuren ordnungsgemäß durchgeführt sowie Vermögensgegenstände und Schulden zutreffend angesetzt, bewertet und ausgewiesen werden. Das Kontrollsystem bedient sich sowohl maschineller als auch manueller Kontrollmechanismen, um die Ordnungsmäßigkeit und die Verlässlichkeit der Rechnungslegung umfassend sicherzustellen. Bei allen rechnungslegungsrelevanten Prozessen sind darüber hinaus geeignete Kontrollen wie beispielsweise die strenge Einhaltung des Vieraugenprinzips und analytische Prüfungen installiert. Darüber hinaus werden rechnungsrelevante Prozesse auch durch die prozessunabhängige interne Revision überprüft.

Das "Corporate Accounting" überwacht im Rahmen der quartalsweisen Berichterstattung sämtliche den Einzelabschluss betreffenden Prozesse.

Die am Rechnungslegungsprozess beteiligten Abteilungen und Bereiche werden in quantitativer wie qualitativer Hinsicht geeignet ausgestattet und regelmäßig geschult.

Die Integrität und Verantwortlichkeit sämtlicher Mitarbeiter in Bezug auf Finanzen und Finanzberichterstattung werden sichergestellt, indem sich jeder Mitarbeiter verpflichtet, die gesellschaftseigenen Verhaltensgrundsätze zu beachten.

Durch die Beschäftigung von hochqualifiziertem Fachpersonal, gezielte und regelmäßige Fort- und Weiterbildung und eine konsequente Funktionstrennung in der Finanzbuchhaltung bei der Erstellung und Buchung von Belegen sowie im Controlling wird die Einhaltung der lokalen Rechnungslegungsvorschriften gewährleistet.

Gesamtbeurteilung der Chancen- und Risikosituation durch die Unternehmensleitung

Die Gesamtbeurteilung der gegenwärtigen Chancen- und Risikosituation ergibt, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen. Auch für die Zukunft sind bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar. Insgesamt sind die Risiken der BayWa AG begrenzt und überschaubar.

Neben potenziell nicht oder nur mittelbar beeinflussbaren globalpolitischen oder makroökonomischen Risiken stehen die operativen Risiken im Mittelpunkt der Betrachtung. Bei letzteren hat die BayWa AG entsprechende Maßnahmen zur Risikosteuerung ergriffen.

V. Nachtragsbericht

Die BayWa AG, München, hat vorbehaltlich der Zustimmung durch das Bundeskartellamt, seine Baustoffbetriebe in Nordrhein-Westfalen mit Übergangszeitpunkt zum 1. Juni 2014 an die BAUEN+LEBEN team baucenter GmbH & Co. KG (B+L) verkauft. Im Rahmen der Transaktion werden sowohl das Anlagevermögen als auch die Vorratsbestände der 26 Baustoffstandorte, die hauptsächlich in den Gebieten Rhein-Ruhr und im Münsterland angesiedelt sind, auf den Käufer übergehen. Die B+L ist ein Gemeinschaftsunternehmen der beiden im Baustoffhandel etablierten Firmen Team AG und BAUEN+LEBEN GmbH & Co. KG. Die rund 440 Mitarbeiter aus dem Baustoff- und Verwaltungsbereich werden von der Firma B+L weiterbeschäftigt. Da die endgültigen Kaufpreisfestlegungen zum Zeitpunkt der Genehmigung des Unternehmensabschlusses zur Veröffentlichung noch nicht abgeschlossen waren, können keine weitergehenden Angaben zu den Auswirkungen der Veräußerung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gemacht werden. Der Verkauf der Baustoffbetriebe in Nordrhein-Westfalen ist unabhängig von den sonstigen Baustoffaktivitäten in der BayWa AG zu sehen.

VI. Corporate-Governance-Bericht

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB

Vorstand und Aufsichtsrat der BayWa AG berichten in dieser Erklärung gemäß § 289a HGB und Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex über die Unternehmensführung. Die Erklärung ist auf der Internetseite des Unternehmens im Bereich Investor Relations dauerhaft zugänglich.

Vorstand und Aufsichtsrat der BayWa AG sind einer guten Corporate Governance verpflichtet. Eine verantwortungsbewusste und langfristig ausgerichtete Unternehmensführung im Einklang mit guter und transparenter Corporate Governance trägt nach der Überzeugung von Vorstand und Aufsichtsrat dazu bei, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern und das Vertrauen der Anleger, Finanzmärkte, Geschäftspartner, Mitarbeiter und der Öffentlichkeit zu fördern.

1. Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat der BayWa AG haben die letzte Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG am 7. November 2012, aktualisiert am 22. April 2013 und 7. August 2013, abgegeben. Vorstand und Aufsichtsrat der BayWa AG erklären, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 13. Mai 2013 (bekanntgemacht im Bundesanzeiger am 10. Juni 2013; nachfolgend "DCGK") mit den folgenden Abweichungen entsprochen wurde und wird:

Selbstbehalt bei der D & O-Versicherung für Aufsichtsratsmitglieder - Ziffer 3.8 Abs. 3 DCGK

Der Kodex empfiehlt in Ziffer 3.8 Abs. 3, bei Abschluss einer D & O-Versicherung für Aufsichtsratsmitglieder einen Selbstbehalt vorzusehen. Die BayWa AG hat für die Mitglieder des Aufsichtsrats eine D & O-Versicherung abgeschlossen, die keinen Selbstbehalt der Aufsichtsratsmitglieder vorsieht. Die BayWa AG ist nicht der Ansicht, dass die Motivation und Verantwortung, mit der die Mitglieder des Aufsichtsrats ihre Aufgaben wahrnehmen, durch einen Selbstbehalt in der D & O-Versicherung verbessert werden.

Abfindungs-Cap - Ziffer 4.2.3 Abs. 4 DCGK

Der Kodex empfiehlt in Ziffer 4.2.3 Abs. 4, beim Abschluss von Vorstandsverträgen darauf zu achten, dass Zahlungen an ein Vorstandsmitglied bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund einschließlich Nebenleistungen den Wert von zwei Jahresvergütungen nicht überschreiten (Abfindungs-Cap) und nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstellungsvertrages vergüten. Die Dienstverträge der Vorstandsmitglieder der BayWa AG enthalten keine solche Regelung. Denn die Höhe einer möglichen Abfindung ist Gegenstand eines gegebenenfalls bei Beendigung der Vorstandstätigkeit abzuschließenden Aufhebungsvertrags und damit von einer Einigung mit dem Vorstandsmitglied abhängig. Selbst bei Aufnahme einer entsprechenden Vertragsklausel könnte ein Vorstandsmitglied daher darauf bestehen, sich die vollständigen Ansprüche aus dem Dienstvertrag auszahlen zu lassen und ansonsten seine Zustimmung zur Beendigung der Vorstandstätigkeit verweigern. Die BayWa AG ist außerdem der Überzeugung, dass der Aufsichtsrat auch ohne eine solche Klausel das Unternehmensinteresse bei Verhandlungen mit einem ausscheidenden Vorstandsmitglied hinreichend berücksichtigen und keine übermäßigen Abfindungen gewähren wird.

Aufgaben des Prüfungsausschusses - Ziffer 5.3.2 Satz 1 DCGK

Der Prüfungsausschuss soll nach Ziffer 5.3.2 Satz 1 DCGK unter anderem mit der Compliance befasst sein, falls kein anderer Ausschuss damit betraut ist. Derzeit sind Compliance-Angelegenheiten in Abweichung zu Ziffer 5.3.2 Satz 1 DCGK keinem bestimmten Ausschuss zugewiesen, vielmehr befasst sich der Aufsichtsrat unmittelbar mit diesem Thema. Aufgrund des hohen Stellenwerts von Compliance-Angelegenheiten ist die BayWa AG der Ansicht, dass sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats in die Behandlung entsprechender Fragen einbezogen werden sollten. Um somit eine umfassende und verantwortliche Aufgabenwahrnehmung in diesem Bereich zu gewährleisten, ist dieser Bereich weiterhin dem Aufsichtsrat als Gesamtgremium zugewiesen.

Unabhängigkeit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses - Ziffer 5.3.2 Satz 3 DCGK

Ziffer 5.3.2 Satz 3 DCGK enthält unter anderem die Empfehlung, dass der Vorsitzende des Prüfungsausschusses unabhängig sein soll. Im Nachgang zu den Aufsichtsratswahlen in der Hauptversammlung 2013 wurde Gregor Scheller zum Vorsitzenden des Prüfungsausschusses gewählt. Der Aufsichtsrat ist nicht der Auffassung, dass sich aus Gregor Schellers Tätigkeit als Vorstandsmitglied der Bayerischen Raiffeisen-Beteiligungs-AG das Fehlen des Merkmals der Unabhängigkeit ergeben könnte. Gleichwohl wird aufgrund der unklaren Definition des Merkmals der Unabhängigkeit innerhalb des DCGK höchst vorsorglich eine Abweichung von Ziffer 5.3.2 Satz 3 DCGK erklärt.

Keine festen Altersgrenzen für Vorstand und Aufsichtsrat - Ziffer 5.1.2 Abs. 2 Satz 3 und Ziffer 5.4.1 Abs. 2 Satz 1 DCGK

In den aktuellen Fassungen der Geschäftsordnungen für Vorstand und Aufsichtsrat gibt es bei der BayWa AG entgegen den Empfehlungen in Ziffer 5.1.2 Abs. 2 Satz 3 DCGK einerseits und in Ziffer 5.4.1 Abs. 2 Satz 1 DCGK andererseits keine festen Altersgrenzen für die Mitgliedschaft in Vorstand und Aufsichtsrat. Die BayWa AG prüft laufend die Leistungsfähigkeit und Kompetenz ihrer Organmitglieder. Das Lebensalter allein sagt jedoch nichts über die Leistungsfähigkeit eines aktuellen oder potenziellen Organmitglieds aus. Daher hält die BayWa AG starre Altersgrenzen, die zudem die Flexibilität bei Personalentscheidungen und die Zahl möglicher Kandidaten einschränken, nicht für sinnvoll.

Benennung von konkreten Zielen für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats - Ziffer 5.4.1 Abs. 2 und Abs. 3 DCGK

Der Kodex empfiehlt in Ziffer 5.4.1 Abs. 2 und Abs. 3 die Benennung konkreter Ziele für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats. Bei der Benennung der konkreten Ziele soll unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potenzielle Interessenkonflikte, eine festzulegende Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder und Vielfalt (Diversity) berücksichtigt werden. Insbesondere sollen die konkreten Ziele eine angemessene Beteiligung von Frauen vorsehen. Es wird auch die Beachtung der Anzahl der unabhängigen Aufsichtsratsmitglieder empfohlen. Vorschläge des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung sollen diese Ziele beachten. Die BayWa AG sieht von einer konkreten Zielsetzung und Quoten im vorgenannten Sinn ab. Aus Sicht der BayWa AG ist die Qualifikation der Aufsichtsratskandidaten maßgebliches Kriterium für die Übernahme eines Aufsichtsratsmandats und damit für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats. Bei den Vorschlägen für die Zusammensetzung des Aufsichtsrats unterstützt und berücksichtigt die BayWa AG die in Ziffer 5.4.1 Abs. 2 und Abs. 3 DCGK genannten Kriterien, sieht aber konkrete Zielvorgaben oder Quoten nicht als sinnvoll an.

Offenlegung der persönlichen und geschäftlichen Beziehungen der Aufsichtsratskandidaten zum Unternehmen, den Organen der Gesellschaft und einem wesentlich an der Gesellschaft beteiligten Aktionär - Ziffer 5.4.1 Abs. 4 bis Abs. 6 DCGK

Ziffer 5.4.1 Abs. 4 bis Abs. 6 DCGK enthält die Empfehlung, die persönlichen und geschäftlichen Beziehungen eines jeden vom Aufsichtsrat vorgeschlagenen Kandidaten für die Wahl des Aufsichtsrats zum Unternehmen, den Organen der Gesellschaft und einem wesentlich an der Gesellschaft beteiligten Aktionär offenzulegen. Dieser Empfehlung folgt die Gesellschaft nicht. Hinsichtlich der Bestimmung von Art und Umfang der bei Wahlvorschlägen offenzulegenden Umstände besteht in der Praxis derzeit noch Rechtsunsicherheit. Es ist daher zu befürchten, dass die mangelnde Bestimmtheit dieser Kodexregelung im Rahmen von Beschlussmängelklagen genutzt wird. Der Aufsichtsrat wird die weitere Entwicklung hierzu beobachten und eine Anwendung dieser Kodexregelung bei künftigen Aufsichtsratswahlen erneut prüfen.

Angaben zur Ausgestaltung der erfolgsorientieren Vergütung von Aufsichtsratsmitgliedern - Ziffer 5.4.6 Abs. 2 Satz 2 DCGK

Nach Ziffer 5.4.6 Abs. 2 Satz 2 DCGK soll eine den Aufsichtsratsmitgliedern gewährte erfolgsorientierte Vergütung auf den nachhaltigen Unternehmenserfolg ausgerichtet sein, mithin eine mehrjährige Bemessungsgrundlage haben. Neben einer jährlichen Fixvergütung kann den Mitgliedern des Aufsichtsrats der BayWa AG eine erfolgsorientierte variable Vergütung gezahlt werden. Da sich diese anhand der von der Hauptversammlung für das betreffende Geschäftsjahr beschlossenen Bardividende bestimmt, liegt eine Abweichung vom Erfordernis der Ausrichtung am nachhaltigen Unternehmenserfolg vor. Die BayWa AG hält eine Ausrichtung an der Bardividende des jeweiligen Geschäftsjahrs nach wie vor für sinnvoll. Durch diese Ausrichtung wird nach Ansicht der BayWa AG ein Gleichklang zwischen den Interessen des Aufsichtsrats und den Aktionären gewährleistet.

Angaben zur Offenlegung der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder - Ziffer 5.4.6 Abs. 3 DCGK

Entgegen der Empfehlung in Ziffer 5.4.6 Abs. 3 DCGK wurde und wird die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder (einschließlich der vom Unternehmen an die Mitglieder des Aufsichtsrats gezahlten Vergütungen oder gewährten Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen) nicht individualisiert, sondern aufgeteilt nach festen und erfolgsorientierten Bezügen jährlich im Anhang oder im Lagebericht ausgewiesen. Aus den im Anhang oder im Lagebericht gemachten Angaben ergibt sich die Struktur und Höhe der Vergütung für den Aufsichtsrat. Die BayWa AG erachtet diese Angaben für ausreichend, um dem Informationsinteresse des Kapitalmarkts und der Aktionäre zu genügen.

 

München, 6. November 2013

BayWa Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Der Aufsichtsrat

2. Führungs- und Kontrollstruktur des Unternehmens

Vorstand und Aufsichtsrat

Als Unternehmen mit Sitz in München unterliegt die BayWa AG den Vorschriften des deutschen Rechts. Die Organe Vorstand und Aufsichtsrat bilden die duale Führungs- und Kontrollstruktur gemäß den Vorschriften des deutschen Aktienrechts. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten zum Wohle des Unternehmens eng zusammen. Gemeinsames Ziel ist es, für den Bestand des Unternehmens und seine nachhaltige Wertschöpfung zu sorgen.

Aufgaben und Arbeitsweise des Vorstands

Der Vorstand besteht derzeit aus fünf Mitgliedern und leitet das Unternehmen eigenverantwortlich im Unternehmensinteresse, entwickelt die strategische Ausrichtung des Unternehmens, stimmt sie mit dem Aufsichtsrat ab und sorgt für ihre Umsetzung. Er ist verantwortlich für die Jahres- und Mehrjahresplanung der Gesellschaft sowie für die Aufstellung der Zwischenberichte, Jahres- und Unternehmensabschlüsse. Der Vorstand sorgt für die Einhaltung von Rechtsvorschriften, behördlichen Regelungen und der unternehmensinternen Richtlinien und wirkt auf deren Beachtung durch die Beteiligungen hin (Compliance). Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Themen der Planung, des Geschäftsverlaufs, der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage, der Risikosituation, des Risikomanagements und der Compliance. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen ist der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Für solche Entscheidungen sind zudem Zustimmungsvorbehalte des Aufsichtsrats vorgesehen. Der Vorstand sorgt für eine offene und transparente Unternehmenskommunikation.

Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft in eigener Verantwortung. Dabei gilt der Grundsatz der Gesamtverantwortung, das heißt, die Mitglieder des Vorstands tragen gemeinsam die Verantwortung für die Geschäftsführung. Jedem Vorstandsmitglied sind im Geschäftsverteilungsplan bestimmte Aufgaben zur besonderen Bearbeitung zugewiesen. Bestimmte Entscheidungen, insbesondere solche, bei denen die Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich ist oder für die der Vorstand nach Gesetz oder Satzung zuständig ist, sind nach der Geschäftsordnung dem Gesamtvorstand vorbehalten. Ein Beschluss des Gesamtvorstands ist außerdem in Angelegenheiten herbeizuführen, die dem Vorstand durch den Vorstandsvorsitzenden oder ein Vorstandsmitglied zur Entscheidung vorgelegt werden.

Die Sitzungen des Vorstands finden mindestens einmal im Monat statt. Sie werden vom Vorstandsvorsitzenden einberufen. Dieser setzt auch die Tagesordnung fest und leitet die Sitzungen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder geladen sind und mindestens die Hälfte seiner Mitglieder, darunter der Vorsitzende, an der Beschlussfassung teilnimmt. Die Beschlüsse des Vorstands sind mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen gültig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorstandsvorsitzenden. Auf Anordnung des Vorstandsvorsitzenden können Beschlüsse auch außerhalb von Sitzungen durch Stimmabgabe in Textform oder telefonisch gefasst werden.

Aufgaben und Arbeitsweise des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der BayWa AG bestellt die Vorstandsmitglieder und berät und überwacht den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens. Dem Aufsichtsrat gehören 16 Mitglieder an. Er ist gemäß dem deutschen Mitbestimmungsgesetz zu gleichen Teilen mit Vertretern der Anteilseigner und der Arbeitnehmer besetzt. Dem Aufsichtsrat gehören eine ausreichende Anzahl unabhängiger Mitglieder an. Als unabhängig ist ein Mitglied dann anzusehen, wenn es in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zu der Gesellschaft oder deren Vorstand steht, die einen Interessenkonflikt begründet. Das Mitglied Albrecht Merz ist und war im vergangenen Geschäftsjahr im Vorstand einer Gesellschaft, mit der die BayWa AG Geschäftsbeziehungen unterhält. Geschäfte mit dieser Gesellschaft erfolgten allerdings zu denselben Bedingungen wie mit fremden Dritten. Die Unabhängigkeit des betreffenden Aufsichtsratsmitglieds wurde und wird daher durch diese Geschäfte nicht berührt. Von der Hauptversammlung am 4. Juni 2013 wurden auf der Anteilseignerseite des Aufsichtsrats für eine Amtsperiode von fünf Jahren fünf Mitglieder wiedergewählt und drei Mitglieder neu gewählt. Dem Vorschlag an die Hauptversammlung zur Wahl von Klaus Buchleitner, der bis 15. Mai 2012 Mitglied des Vorstands war, lag ein dem § 100 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 AktG genügender Aktionärsvorschlag vor. Auf der Arbeitnehmerseite wurden nach den Vorgaben des Mitbestimmungsgesetzes zwei Aufsichtsratsmitglieder wiedergewählt und sechs Aufsichtsratsmitglieder neu gewählt. In der konstituierenden Sitzung nach der Hauptversammlung wurde der bisherige Vorsitzende Manfred Nüssel und der bisherige stellvertretende Vorsitzende Gunnar Metz wiedergewählt. Als weiterer stellvertretender Vorsitzender wurde Klaus Buchleitner neu gewählt. Am 21. November 2013 wurden zwei Gewerkschaftsvertreter an Stelle von zwei ausgeschiedenen Gewerkschaftsvertretern gerichtlich bestellt. Weitere Informationen zu den personellen Veränderungen im Aufsichtsrat im Berichtszeitraum enthält der Bericht des Aufsichtsrats.

Eine Geschäftsordnung regelt die Aufgaben des Aufsichtsrats, insbesondere die interne Organisation, die Tätigkeiten der Ausschüsse und die Zustimmungserfordernisse des Gremiums bei Vorstandsentscheidungen. Sitzungen des Aufsichtsrats finden mindestens alle Vierteljahre statt, darüber hinaus, so oft eine geschäftliche Veranlassung dazu vorliegt. Die Einberufung der Sitzungen erfolgt durch den Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch den stellvertretenden Vorsitzenden.

Der Aufsichtsrat ist außerdem einzuberufen, wenn eines seiner Mitglieder oder der Vorstand dies unter Angabe von Gründen beantragen. Der Aufsichtsrat ist nur beschlussfähig, wenn acht Mitglieder - unter ihnen der Vorsitzende - oder zwölf Mitglieder an der Sitzung und an der Beschlussfassung teilnehmen. Schriftliche, telegrafische, fernmündliche, elektronische oder per Telefax erfolgende Beschlussfassungen des Aufsichtsrats oder eines Ausschusses sind zulässig, wenn der Vorsitzende des Aufsichtsrats oder im Verhinderungsfall ein Stellvertreter dies anordnet. Entscheidungen bedürfen grundsätzlich der einfachen Mehrheit. Bei Stimmengleichheit hat der Aufsichtsratsvorsitzende in einer zweiten Abstimmung bei erneuter Stimmengleichheit ein zweifaches Stimmrecht.

Der Aufsichtsrat tagt ohne die Vorstandsmitglieder, soweit dies für eine unabhängige Beratung und Entscheidungsfindung erforderlich ist. Zur regelmäßigen Überprüfung der Effizienz der Arbeit des Aufsichtsrats besteht ein standardisiertes Verfahren. Die BayWa AG hat für die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder eine D & O-Versicherung abgeschlossen, die das persönliche Haftungsrisiko für den Fall abdeckt, dass die Organmitglieder bei Ausübung ihrer Tätigkeit für Vermögensschäden in Anspruch genommen werden. Ein Selbstbehalt für Aufsichtsratsmitglieder ist bislang nicht vorgesehen (vgl. zur Begründung die oben wiedergegebene Entsprechenserklärung). Die BayWa AG sieht aber gemäß den Regelungen des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung einen angemessenen Selbstbehalt bei der D & O-Versicherung der Vorstandsmitglieder vor.

Ausschüsse des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der BayWa AG hat sechs fachlich qualifizierte Ausschüsse gebildet, um die Effizienz seiner Arbeit zu steigern. Die jeweiligen Ausschussvorsitzenden berichten regelmäßig an den Aufsichtsrat über die Arbeit der Ausschüsse. Die genaue Zusammensetzung der einzelnen Ausschüsse ist dem Bericht des Aufsichtsrats zu entnehmen.

Der Prüfungsausschuss (Audit Committee) befasst sich vor allem mit den Vorlagen des Abschlussprüfers hinsichtlich der Prüfung des Jahres- und Unternehmensabschlusses und bereitet deren Billigung durch den Aufsichtsrat vor. Außerdem überwacht der Ausschuss den Rechnungslegungsprozess, die Abschlussprüfung und die Wirksamkeit des internen Kontroll-, Risikomanagement- und Revisionssystems. Er prüft die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers, vereinbart die Prüfungsschwerpunkte mit dem Abschlussprüfer und trifft Honorarvereinbarungen mit diesem. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 hat die Hauptversammlung am 4. Juni 2013 die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, gewählt. Der Aufsichtsrat achtet darauf, dass die Ausschussmitglieder unabhängig und mit besonderen Kenntnissen und Erfahrungen in der Anwendung von Rechnungslegungsgrundsätzen sowie den internen Kontrollverfahren vertraut sind. Dem Ausschuss gehören der Aufsichtsratsvorsitzende, zwei Vertreter der Anteilseigner sowie zwei Vertreter der Arbeitnehmer an.

Der Vorstandsausschuss befasst sich mit Personalangelegenheiten der Vorstandsmitglieder wie der Ausgestaltung der Vorstandsverträge und der Genehmigung von Nebentätigkeiten. Für die Festlegung der individuellen Vorstandsvergütung ist der Vorstandsausschuss vorbereitend tätig. Dem Ausschuss gehören der Aufsichtsratsvorsitzende sowie ein Vertreter der Anteilseigner und ein Vertreter der Arbeitnehmer an.

Der Strategie Ausschuss widmet sich hauptsächlich der Vorbereitung der Aufsichtsratssitzungen. Zudem verfolgt und überwacht der Ausschuss die strategische Ausrichtung des Unternehmens sowie die Umsetzung aktueller Unternehmensprojekte. Ihm gehören der Aufsichtsratsvorsitzende, drei Vertreter der Anteilseigner sowie drei Vertreter der Arbeitnehmer an.

Der Kredit- und Investitionsausschuss beschäftigt sich mit den vom Aufsichtsrat zu genehmigenden Finanzierungsmaßnahmen und überwacht die Investitionstätigkeit. Er besteht aus dem Aufsichtsratsvorsitzenden, drei Vertretern der Anteilseigner und drei Vertretern der Arbeitnehmer.

Der Nominierungsausschuss hat die Aufgabe, die Vorschläge des Aufsichtsrats für die Wahl der Aufsichtsratsmitglieder der Anteilseigner durch die Hauptversammlung vorzubereiten. Er besteht aus dem Aufsichtsratsvorsitzenden und zwei Vertretern der Anteilseigner.

Der gesetzlich vorgeschriebene Vermittlungsausschuss tritt nach dem Mitbestimmungsgesetz nur zusammen, wenn bei der Abstimmung über die Bestellung oder Abberufung eines Vorstandsmitglieds im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit von zwei Dritteln der Stimmen der Aufsichtsratsmitglieder nicht erreicht wird. Er setzt sich zusammen aus dem Aufsichtsratsvorsitzenden, einem weiteren Vertreter der Anteilseigner sowie zwei Vertretern der Arbeitnehmer.

Die Arbeitsweise der Ausschüsse ist in der Satzung und in der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats geregelt. Der Aufsichtsrat kann darüber hinaus aus seiner Mitte auch ein Mitglied oder mehrere Mitglieder mit besonderen Kontrollaufgaben betrauen. Weitere Informationen zur Tätigkeit des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse im Geschäftsjahr 2013 befinden sich im Bericht des Aufsichtsrats. Dort sind die Mitglieder der einzelnen Ausschüsse namentlich aufgeführt.

Aktionäre und Hauptversammlung

Die Organisation und Durchführung der jährlichen Hauptversammlung der BayWa AG erfolgt mit dem Ziel, sämtliche Aktionäre vor und während der Veranstaltung schnell und umfassend zu informieren. Zur Teilnahme sind alle Aktionäre berechtigt, die im Aktienregister eingetragen sind und die sich rechtzeitig angemeldet haben. Die BayWa AG bietet ihren Aktionären die Möglichkeit, ihre Stimme nach Maßgabe ihrer persönlichen Weisungen durch von der Gesellschaft benannte Stimmrechtsvertreter ausüben zu lassen. Die Hauptversammlung beschließt u. a. über die Gewinnverwendung, die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie die Wahl des Abschlussprüfers.

Satzungsänderungen und kapitalverändernde Maßnahmen werden mit Ausnahme der Ausnutzung eines genehmigten Kapitals durch die Verwaltung ausschließlich von der Hauptversammlung beschlossen. Das Grundkapital der BayWa AG teilt sich auf in vinkulierte Namensaktien (rund 96 Prozent) und nicht-vinkulierte Namensaktien (rund 4 Prozent). Formal besteht bei der vinkulierten Namensaktie ein Zustimmungserfordernis des Vorstands bei der Übertragung der Aktie. Diese Zustimmung wurde in der Vergangenheit jedoch nie verwehrt. Jede Aktie der BayWa AG besitzt das gleiche Stimmrecht und vermittelt den gleichen Dividendenanspruch. Das Prinzip "one share, one vote, one dividend" wird damit befolgt.

Wertpapiergeschäfte von Vorstand und Aufsichtsrat

Nach § 15 WpHG sind die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats und ihnen nahestehende Personen gesetzlich verpflichtet, den Erwerb und die Veräußerung von Aktien der BayWa AG oder sich darauf beziehende Finanzinstrumente offenzulegen, wenn der Wert der Geschäfte, die sie innerhalb eines Kalenderjahrs getätigt haben, die Summe von 5.000 Euro erreicht oder übersteigt. Das gilt auch für bestimmte Mitarbeiter mit Führungsaufgaben (z. B. Generalbevollmächtigte). Im Geschäftsjahr 2013 sind der BayWa AG keine Meldungen über Wertpapiergeschäfte von Vorstand und Aufsichtsrat in BayWa-Aktien (ISIN: DE 0005194062/WKN 519 406) zugegangen.

Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat

Der Anteilsbesitz aller Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder an Aktien der BayWa AG betrug zum 31. Dezember 2013 weniger als ein Prozent der von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien. Mitteilungspflichtiger Besitz nach Ziffer 6.3 des Deutschen Corporate Governance Kodex lag daher nicht vor.

Vermeidung von Interessenkonflikten

Die Mitglieder des Vorstands sind nach dessen Geschäftsordnung verpflichtet, dem Aufsichtsrat gegenüber Interessenkonflikte unverzüglich offenzulegen und die anderen Mitglieder des Vorstands hierüber zu informieren. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats Interessenkonflikte, insbesondere solche, die aufgrund einer Beratung oder Organfunktion bei Kunden, Lieferanten oder Kreditgebern oder sonstigen Geschäftspartnern entstehen können, dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen. Wesentliche und nicht nur vorübergehende Interessenkonflikte in der Person eines Aufsichtsratsmitglieds sollen zur Beendigung des Mandats führen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 sind keine Interessenkonflikte bei Mitgliedern des Vorstands oder des Aufsichtsrats bei der Ausübung der Tätigkeit für die BayWa AG aufgetreten.

Weitere Angaben zu Unternehmensführungspraktiken

Die Ethikgrundsätze der BayWa AG enthalten Handlungsmaximen, die den Umgang mit Informationen, Geschäftspartnern und dem Eigentum der BayWa AG konkretisieren. Der Ethikkodex stellt eine verbindliche Richtlinie für alle Beschäftigten dar. Die Ethikgrundsätze sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.baywa.com öffentlich zugänglich. Darüber hinaus besteht ein internes Kontrollsystem zur Einhaltung von Recht, Gesetz und internen Richtlinien sowie zur Vermeidung geschäftsschädigender Handlungen (Compliance), das die Prävention, Überwachung und Intervention umfasst. Die Mitarbeiter haben außerdem die Möglichkeit, sich bei nicht gesetzeskonformen Vorgängen im Unternehmen oder Missständen in der Zusammenarbeit mit Geschäftspartner/Firmen an den Vertrauensanwalt der BayWa AG zu wenden.

Um Regelverstöße gegen das Insiderhandelsverbot nach § 14 WpHG zu vermeiden, wird im Unternehmen von allen nach den gesetzlichen Regelungen als Insider anzusehenden Personen schriftlich bestätigt, dass sie über die relevanten gesetzlichen Bestimmungen für den Handel mit Aktien des Unternehmens informiert wurden. Im unternehmensweiten Insiderverzeichnis werden alle Personen aufgenommen, die aufgrund ihrer Tätigkeit und Befugnisse Zugang zu möglichen Insiderinformationen haben können. Der Leiter der Rechtsabteilung überwacht die ordnungsgemäße Führung des Insiderverzeichnisses.

3. Sonstige Aspekte guter Corporate Governance

Kommunikation und Transparenz

Die BayWa AG informiert regelmäßig und zeitnah über die Geschäftsentwicklung sowie die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage. Um einen kontinuierlichen Informationsaustausch mit dem Kapitalmarkt zu gewährleisten, finden im Rahmen der Investor-Relations-Arbeit regelmäßig Veranstaltungen des Vorstandsvorsitzenden und des Finanzvorstands mit Analysten und institutionellen Anlegern in Form von Roadshows und Einzelgesprächen statt. Zu den Geschäftsergebnissen werden auf Quartalsbasis Pressekonferenzen abgehalten bzw. Presseinformationen herausgegeben sowie Conference Calls mit Analysten durchgeführt. Die Veröffentlichung des Jahresergebnisses erfolgt im Rahmen einer Bilanz-Pressekonferenz und eines Analystentreffens. Den Aktionären werden sämtliche neuen Informationen, die Finanzanalysten und vergleichbaren Adressaten im Rahmen der beschriebenen Öffentlichkeitsarbeit mitgeteilt worden sind, unverzüglich zur Verfügung gestellt. Sämtliche Präsentationen und Pressemitteilungen hierzu werden zeitnah auf den Internetseiten der BayWa AG im Bereich Investor Relations veröffentlicht. Die BayWa AG legt äußersten Wert darauf, dass alle Aktionäre in Bezug auf Informationen gleich behandelt werden.

Die Termine der wesentlichen wiederkehrenden Veröffentlichungen (u. a. Geschäftsbericht, Zwischenfinanzberichte) und der Termin der Hauptversammlung sind im Finanzkalender mit ausreichendem Zeitvorlauf veröffentlicht. Über aktuelle Entwicklungen wird in Form von Pressemitteilungen und - soweit erforderlich - durch Ad-hoc-Mitteilungen berichtet.

Sämtliche Informationen werden auch auf der Internetseite unter www.baywa.com bereitgestellt.

Verantwortungsvolles Handeln und Risikomanagement

Ziel des Risikomanagements der BayWa AG ist es, Risiken des unternehmerischen Handelns frühzeitig zu erkennen und zu bewerten. Das Risikomanagement ist dabei ein integraler Bestandteil der Planungs- und Steuerungsprozesse im Unternehmen. Das interne Kontroll-, Risikomanagement- und Revisionssystem wird vom Vorstand kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem für den Rechnungslegungsprozess wird vom Abschlussprüfer in Teilbereichen geprüft. Nähere Ausführungen zur Struktur und den Prozessen des Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess finden sich im Lagebericht.

VII. Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht ist Bestandteil des Lageberichts und erläutert das Vergütungssystem für die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats.

Vergütung des Vorstands

Das Vergütungssystem einschließlich der wesentlichen Vertragselemente wird vom Aufsichtsrat jährlich überprüft und soweit erforderlich angepasst. Die Vergütung der Vorstände setzt sich ab dem 1. Januar 2010 aus einem jährlichen Festgehalt, einer kurzfristigen variablen Vergütung (jährliche Tantieme) und einer langfristigen variablen Vergütung (sog. Tantiemenbank) zusammen. Das Verhältnis von fixer zu variabler kurzfristiger Vergütung und langfristiger variabler Vergütung liegt bei 100 Prozent Zielerreichung bei ca. 50 zu 20 zu 30. Der erfolgsunabhängige Bestandteil setzt sich aus einem jährlichen Festgehalt und Nebenleistungen wie der Nutzung eines Dienstwagens sowie Beiträgen zu einer Unfall- und einer Krankenversicherung zusammen. Die kurzfristige variable Vergütung ist als jährliche Tantieme ausgestaltet. Deren Höhe bemisst sich nach der Erreichung jährlich vom Aufsichtsrat festgelegter Ziele, die sich an individuell vereinbarten Zielen und/oder am geschäftlichen Erfolg des Unternehmens orientieren (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit). Werden die Zielgrößen erreicht, erfolgt die volle Auszahlung der vereinbarten Erfolgsprämie. Werden die Zielgrößen überschritten, findet eine Erhöhung statt, jedoch nur bis zu einem maximal möglichen Betrag (Cap) von 150 Prozent. Werden die Zielgrößen unterschritten, erfolgt eine anteilige Reduktion der Tantieme. Bei der kurzfristigen variablen Vergütung wird damit negativen und positiven Entwicklungen Rechnung getragen.

Der langfristige variable Vergütungsbestandteil wird in Form einer sog. Tantiemenbank umgesetzt. Je nach Erreichen, Überschreiten oder Unterschreiten der vom Aufsichtsrat für drei Jahre im Voraus festgelegten, am Erfolg des Unternehmens (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) anknüpfenden Ziele wird die Tantiemenbank jährlich aufgefüllt oder belastet. Bei Übererfüllung der Ziele ist eine Begrenzung des maximal auf die Tantiemenbank eingestellten Betrags von 150 Prozent des Zielwertes (Cap) vorgesehen. Besteht ein Guthaben auf der Tantiemenbank, wird den Vorstandsmitgliedern für das Geschäftsjahr 2013 ein Drittel dieses Guthabens vorläufig ausgezahlt. Die verbleibenden zwei Drittel des Guthabens der Tantiemenbank verbleiben in der Tantiemenbank. Anders als bislang erfolgt die Auszahlung künftig jedoch linear, d.h. der in die Tantiemenbank eingestellte Betrag wird, vorbehaltlich eines ausreichenden Guthabens auf der Tantiemenbank und etwaiger Verrechnungen mit negativen Boni, in gleichen Teilen über drei Geschäftsjahre an die Vorstandsmitglieder vorläufig ausbezahlt.

Ergibt sich aufgrund von Auszahlungen aus den Vorjahren bzw. einer Belastung der Tantiemenbank ein negativer Saldo auf der Tantiemenbank, sind die Vorstandsmitglieder insoweit zur Rückzahlung aus der vorläufigen Auszahlung aus den beiden vorangegangenen Jahren verpflichtet. Auch bei der langfristigen variablen Vergütung wird damit negativen und positiven Entwicklungen Rechnung getragen. Bei beiden variablen Vergütungsbestanteilen ist zudem neben dem vereinbarten Cap eine Begrenzungsmöglichkeit für außerordentliche Entwicklungen vereinbart.

Darüber hinaus bestehen Pensionszusagen für Mitglieder des Vorstands. Diese bemessen sich teilweise anhand des zuletzt an das jeweilige Vorstandsmitglied gezahlten Festgehalts (30 Prozent) und teilweise anhand der Anzahl der Dienstjahre des jeweiligen Vorstandsmitglieds (mit Begrenzung der Steigerung auf 35 Prozent bzw. 50 Prozent des zuletzt bezogenen Festgehalts). Das Pensionsalter wird mit dem vollendeten 65. Lebensjahr erreicht. Seit 1. Dezember 2012 sind sämtliche Verpflichtungen aus Pensionszusagen auf einen externen Pensionsfonds in Form einer Anrechnungszusage bzw. auf eine Unterstützungskasse ausgelagert. Die laufenden Zahlungen an den Pensionsfonds bzw. die Unterstützungskasse sind in den anzugebenden Gesamtbezügen des Vorstands enthalten.

Die Vorstandsverträge enthalten keine Zusagen für den Fall der vorzeitigen Beendigung der Tätigkeit. Change-of-Control-Klauseln bestehen ebenfalls nicht.

Die Gesamtbezüge des Vorstands im Unternehmen für das Geschäftsjahr 2013 betragen 5,387 Mio. Euro (Vorjahr: 5,008 Mio. Euro).

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder wird nicht individualisiert, sondern aufgeteilt nach fixen und variablen/erfolgsorientierten Bezügen, jährlich im Anhang des Unternehmensabschlusses ausgewiesen. Ein entsprechender Hauptversammlungsbeschluss gemäß § 286 Abs. 5 HGB wurde am 18. Juni 2010 gefasst (Kodex-Ziffer 4.2.4). Über die Vergütung im Übrigen informieren die Angaben im Anhang zum Einzelabschluss.

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats orientiert sich an der Verantwortung und am Tätigkeitsumfang der Aufsichtsratsmitglieder sowie der wirtschaftlichen Lage und dem Erfolg des Unternehmens.

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten seit Beginn des ab dem 1. Januar 2010 laufenden Geschäftsjahres eine feste jährliche Vergütung von 10.000 Euro zahlbar nach Ablauf des Geschäftsjahres sowie eine veränderliche Vergütung von je 250 Euro für jeden von der Hauptversammlung beschlossenen Bardividendenanteil von 0,01 Euro je Aktie, der über einen Gewinnanteil von 0,10 Euro je Aktie hinaus an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Die veränderliche Vergütung wird jeweils nach Ablauf der Hauptversammlung fällig, die über vorgenannten Bardividendenanteil Beschluss gefasst hat.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Dreifache und seine Stellvertreter erhalten das Doppelte der nach vorstehendem Absatz zu gewährenden Vergütung. Für die Ausschusstätigkeit wird eine zusätzliche feste jährliche Vergütung von 2.500 Euro bezahlt. Die Vorsitzenden erhalten jeweils das Dreifache.

Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat und/oder seinen Ausschüssen nur während eines Teils des Geschäftsjahres angehören, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.

Darüber hinaus erhalten sie Ersatz ihrer Aufwendungen und Erstattung der von ihnen wegen ihrer Tätigkeit als Mitglied des Aufsichtsrats oder eines Ausschusses zu entrichtenden Umsatzsteuer. Zudem werden die Aufsichtsratsmitglieder in eine im Interesse der Gesellschaft von dieser in angemessener Höhe unterhaltenen Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung einbezogen, soweit eine solche besteht. Die Prämien hierfür entrichtet die Gesellschaft.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats belaufen sich auf 0,634 Mio. Euro (Vorjahr 0,562 Mio. Euro).

Ein individualisierter Ausweis der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder im Anhang des Jahresabschlusses erfolgt nicht (Begründung hierzu siehe Entsprechenserklärung).

VIII. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftlicher Ausblick

Die Weltwirtschaft soll nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Jahr 2014 mit 3,7 Prozent etwas stärker wachsen als im Jahr zuvor. Dabei wird sich das Wachstum in den Industrieländern von 1,3 Prozent im Jahr 2013 deutlich auf 2,2 Prozent beschleunigen. In den USA soll die gesamtwirtschaftliche Leistung 2014 um 2,8 Prozent steigen. Der Euro-Raum überwindet die Rezession der vergangenen Jahre und erreicht 2014 voraussichtlich ein Wirtschaftswachstum von 1,0 Prozent. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstum weiterhin über dem Expansionstempo der Industrieländer liegen. Mit einem Anstieg von 4,7 Prozent im letzten Jahr auf 5,1 Prozent im Jahr 2014 dürfte die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts dieser Ländergruppe allerdings hinter der Dynamik früherer Jahre zurückbleiben.

Für die deutsche Wirtschaft prognostiziert das DIW im Jahr 2014 eine Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Leistung um 1,6 Prozent (Vorjahr: 0,4 Prozent). Das Wachstum wird durch den privaten Verbrauch, der weiterhin von der guten Lage am Arbeitsmarkt profitiert, und durch eine Zunahme der Investitionen infolge der sich weltweit erholenden Wirtschaft getragen.

Das österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO erwartet für das Jahr 2014 in Österreich ein beschleunigtes Wachstum der Wirtschaft von 1,7 Prozent, das ebenfalls vor allem auf einer Belebung des privaten Konsums und der Investitionstätigkeit basiert.

Ausblick auf die Entwicklung der Branchen

Ausblick für die Branche Agrar

Die langfristigen Wachstumstreiber für die Agrarwirtschaft behalten unverändert ihre Gültigkeit: Vor allem die stetig wachsende Weltbevölkerung sorgt weiterhin für einen steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln, und die rückläufige Anbaufläche pro Kopf macht eine fortlaufende Erhöhung der Flächenerträge nötig. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, sind kontinuierliche Produktivitätssteigerungen in der Landwirtschaft notwendig. Dadurch wird der Technisierungsgrad in der Agrarerzeugung weiter steigen. Parallel dazu führt eine Erhöhung der Flächenerträge auch zu einem wachsenden Bedarf an Betriebsmitteln. Die immer stärkere Vernetzung der Märkte für Agrarerzeugnisse rund um den Globus verbreitert die Beschaffungsbasis und wirkt tendenziell ausgleichend auf die Preise. Dennoch können außergewöhnlich gute oder schlechte Ernten bei einzelnen Agrarprodukten und in einzelnen Regionen kurzfristig zu starken Preisschwankungen führen. Mittel- bis langfristig ist dagegen von einem stabilen bis positiven Preistrend für landwirtschaftliche Erzeugnisse auszugehen. In Europa profitiert die Agrarbranche von vergleichsweise günstigen klimatischen Bedingungen, einem hohen produktionstechnischen Know-how und der guten technischen Ausstattung der Betriebe.

Die aktuellen Prognosen für das Getreidejahr 2013/14 gehen von einer weltweit um knapp 8 Prozent auf 2.432 Mio. Tonnen steigenden Erntemenge aus (Vorjahr: 2.256 Mio. Tonnen). Für den weltweiten Verbrauch wird dagegen lediglich eine Zunahme um gut 5 Prozent auf 2.396 Mio. Tonnen erwartet, so dass sich die Lagerbestände voraussichtlich um rund 36 Mio. Tonnen auf 483 Mio. Tonnen erhöhen werden. Dadurch nimmt die Reichweite der Endbestände geringfügig von 72 Tagen im Getreidejahr 2012/13 auf 74 Tage im Getreidejahr 2013/14 zu. In der EU wird für das Getreidejahr 2013/14 mit rund 302,1 Mio. Tonnen ein Verbrauch auf dem Niveau des Vorjahres (302,6 Mio. Tonnen) erwartet. Die Menge des verfügbaren Getreides (Lageranfangsbestand plus Erntemenge und Importe) soll um gut 3 Prozent auf 341,9 Mio. Tonnen zunehmen, so dass sich auch in der EU die Endbestände um rund 12,2 Mio. Tonnen auf 39,8 Mio. Tonnen erhöhen werden. Für Deutschland gehen die aktuellen Prognosen mit 47,4 Mio. Tonnen für das Getreidejahr 2013/14 von einer gegenüber dem Vorjahr um gut 4 Prozent höheren Getreideproduktion aus. Aufgrund der derzeit weltweit guten Angebotslage werden aktuell tendenziell weiter sinkende Getreidepreise erwartet. Diese Situation kann sich jedoch im weiteren Jahresverlauf im Zuge von Prognoseanpassungen bezüglich der Erntemengen noch erheblich verändern. Im Mehrjahresvergleich bewegen sich die Preise für Getreide jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau.

Bei Futtermitteln erwartet das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) für das Getreidejahr 2013/14 einen deutlichen Bestandsaufbau. Grund hierfür ist ein um gut 5 Prozent auf 499 Mio. Tonnen gestiegenes Erntevolumen von Ölsaaten resultiert. Daher kann es nach den starken Preisanstiegen im Vorjahr im laufenden Getreidejahr zu einer Entspannung bei den Preisen kommen. Allerdings führen sinkende Preise häufig zu einer erhöhten Nachfrage für alternative Einsatzmöglichkeiten - beispielsweise in der Energieerzeugung.

Bei den landwirtschaftlichen Betriebsmitteln ist für Saatgut und Pflanzenschutzmitteln insgesamt von einer zumindest stabilen Nachfrage auszugehen. Nachdem es im Jahresverlauf 2013 zu spürbaren Preiserhöhungen gekommen war, hat der Preisauftrieb zum Jahresende 2013 nachgelassen. Insgesamt ist für das Jahr 2014 von eher stabilen Preisen auszugehen. Bei Düngemitteln war es im zweiten Halbjahr 2013 zu einem deutlichen Preisrückgang gekommen. Aufgrund des günstigeren Preisniveaus ist im Jahr 2014 eine erhöhte Nachfrage zu erwarten. Wie in den Vorjahren können sich die Preise je nach Sorte allerdings uneinheitlich entwickeln.

Nach der geringen Erntemenge des Vorjahres ist in Deutschland für Obst unter der Annahme eines normalen Witterungsverlaufs im Jahr 2014 von einem höheren Ernteertrag auszugehen. Eine ähnliche Entwicklung ist auch für die übrigen Länder Westeuropas anzunehmen. Bei einem insgesamt höheren Erntevolumen in Europa sind geringfügig sinkende Obstpreise möglich. In der südlichen Hemisphäre wird auf Basis der gegenwärtigen Fruchtentwicklung in Neuseeland erneut eine gute Apfelernte erwartet. Bei den Preisen ist angesichts weiter steigender Exporte nach Asien zumindest von einer stabilen Entwicklung bzw. von moderaten Erhöhungen auszugehen.

Für die Landtechnik dürfte das Umfeld in Deutschland auch im Jahr 2014 weiter günstig bleiben - wenn auch das Rekordniveau des Jahres 2013 möglicherweise nicht ganz erreicht wird. Angesichts der guten Einkommenssituation in weiten Teilen der Agrarwirtschaft bewegt sich das Stimmungsbarometer der Landwirtschaft nahe an den Höchstständen des Jahres 2007. Die Investitionsneigung der Landwirtschaftsbetriebe, die in der näheren Zukunft investieren wollen, liegt mit 40 Prozent nochmals über dem Vorjahreswert von 38 Prozent. Allerdings geht das geplante Investitionsvolumen auf rund 6,3 Mrd. Euro zurück (Vorjahr: 6,7 Mrd. Euro). Die Ursache dafür liegt in dem geringeren Anteil an Investitionen für den Bau von Wirtschaftsgebäuden und Anlagen für erneuerbare Energien, während die Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Hof- und Stalltechnik das hohe Vorjahresvolumen erneut erreichen könnten. Ein positiver Effekt auf die Investitionen in der Landwirtschaft dürfte im Jahr 2014 von den technologischen Innovationen ausgehen, die auf der Agritechnica im Herbst 2013 präsentiert wurden. Mittel- und langfristig profitiert die Landtechnikbranche von dem weiter zunehmenden Technologieeinsatz zur Intensivierung der Agrarproduktion und Steigerung der Effizienz.

Ausblick für die Branche Energie

Der Absatz von Kraft- und Schmierstoffen im traditionellen Energiebereich hängt vor allem von der konjunkturellen Entwicklung ab. Die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen im Wärmegeschäft unterliegt zum einen Verbrauchsschwankungen in Abhängigkeit vom Witterungsverlauf. Zum anderen wird das Orderverhalten von der Preisentwicklung bei Heizöl beeinflusst. Die Prognosen für den Rohölpreis gehen im Jahresdurchschnitt 2014 von einer Seitwärtsbewegung um ein mittleres Niveau von 114 US-Dollar je Barrel aus. Diesem Szenario liegt die Erwartung zugrunde, dass nicht nur die Schieferölproduktion in den USA weiter zunimmt, sondern das Angebot am Rohölmarkt im Jahresverlauf auch aufgrund der jüngsten politischen Entwicklungen im Iran und in Libyen steigen wird. Gleichwohl kann die Nachfrage nach Rohöl analog zu einer erstarkenden Weltkonjunktur wieder spürbar ansteigen. Insgesamt wirken sich auch weiterhin strukturelle Faktoren wie der Vormarsch der erneuerbaren Energien, die zunehmende Nutzung von Gas sowie Einsparungen im Verbrauch durch den Einsatz moderner Technologien und energetische Gebäudesanierungen dämpfend auf den Heizölverbrauch aus. Holzpellets profitieren von der in den vergangenen Jahren stark gewachsenen Zahl installierter Holzpellets-Heizungsanlagen. Das Potenzial für zukünftiges Wachstum dieses Energieträgers wird allerdings durch die regionale Verfügbarkeit des Rohstoffs und die wirtschaftlich begrenzte Transportdistanz eingeschränkt.

Im Bereich der regenerativen Energien sind einerseits die Weichen für die langfristige Entwicklung gestellt: Das von der Bundesregierung beschlossene Energiekonzept 2050 sieht die Erreichung eines Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung von 80 Prozent vor. In der EU soll der Anteil der erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2020 auf mindestens 20 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs steigen. Andererseits steht der Weg zum Erreichen dieser Ausbauziele zumindest gegenwärtig noch nicht fest. In der EU wurde die Förderung der erneuerbaren Energien infolge der Staatsschuldenkrisen in etlichen Ländern eingeschränkt oder eingestellt. Und auch in Deutschland ergeben sich erhebliche Verwerfungen durch die Anpassungen des EEGs zur Steuerung der Ausbauvolumina und zur Dämpfung der Strompreisverteuerungen.

In Deutschland führten die monatliche Absenkung der Einspeisetarife, die seit November 2012 wirksam ist, und die Importzölle auf preisgünstige chinesische Solarmodule im Jahresverlauf 2013 zu einer sinkenden wirtschaftlichen Attraktivität der Anlagen und einem erheblichen Rückgang beim Zubau von Photovoltaiksystemen. Die anstehende Novellierung des EEGs sieht weitere Begrenzungen der Förderungen und eine Beteiligung der Eigenversorger an den Kosten des Netzausbaus vor. Des Weiteren sieht die EEG-Novelle in ihrer gegenwärtig geplanten Form für Biomasseanlagen mit einer Leistung von mehr als 75 KW die Abschaffung sämtlicher Prämien vor, die über die Grundvergütung hinausgehen. Dies macht den Neu-, Um- oder Erweiterungsbau dieser Anlagen wirtschaftlich zunehmend unattraktiv. Angesichts der fehlenden Planungssicherheit für Investitionen ist in Deutschland von einer spürbaren Verlangsamung des Kapazitätszubaus in den Bereichen Photovoltaik, Windenergie und Biomasse auszugehen. In einigen südeuropäischen Ländern wird sich der Zubau bei den erneuerbaren Energien aufgrund der Kürzung oder Einstellung der Förderungen ebenfalls verringern. Dennoch wird erwartet, dass der Zubau in Europa insgesamt - nach dem starken Einbruch im Vorjahr - im Jahr 2014 wieder steigen wird. Auch weltweit wird mit weiter steigenden Investitionen in erneuerbare Energien gerechnet. In einigen Ländern, wie beispielsweise Großbritannien, nimmt der Ausbau der Windkraftanlagen deutlich zu. Für die USA wird von einer Fortsetzung des positiven Trends bei Photovoltaikanlagen ausgegangen. Bei Windkraftanlagen sind für das Jahr 2014 wieder steigende US-Investitionen zu erwarten, da die Steuererleichterungen - Production Tax Credits (PTC) - zwischenzeitlich verlängert wurden.

Ausblick für die Branche Bau

Die Perspektiven für die Bauwirtschaft in Deutschland sollten sich im Jahr 2014 verbessern. Die im Jahr 2013 weiter angestiegenen Baugenehmigungen werden sich voraussichtlich im Geschäftsjahr 2014 in einer Erhöhung der Investitionen im Wohnungsbau um 4,0 Prozent niederschlagen. Auch im Nichtwohnungsbau und im Tiefbau wird - nach den rückläufigen Investitionen im Vorjahr - 2014 vor dem Hintergrund der anziehenden Konjunktur mit einem Wachstum von 1,7 Prozent und 4,2 Prozent gerechnet. Insgesamt werden die Bauinvestitionen im Jahr 2014 nach Prognosen des ifo Instituts um real 4,0 Prozent zunehmen. In diesem Umfeld werden sich auch die Preise für Baustoffe positiv entwickeln.

In Österreich wird im Zuge der konjunkturellen Belebung nach Prognosen des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) für das Jahr 2014 ebenfalls eine Zunahme der Bautätigkeit um real 1,2 Prozent erwartet. Zu diesem Anstieg wird - wie bereits im Vorjahr - insbesondere der Wohnungsbau beitragen.

Erwartete Entwicklung der BayWa-Segmente

Ausblick Segment Agrar

Für das erste Halbjahr 2014 gehen die derzeitigen Prognosen sowohl für Deutschland als auch weltweit von steigenden Erntemengen bei Getreide und Ölsaaten aus. Vor dem Hintergrund der deutlichen Preisrückgänge des Vorjahres können sich jedoch aus Veränderungen der Prognosen Spielräume für Preisanhebungen im Jahr 2014 ergeben. Mittelfristig spricht die relativ knappe Versorgungssituation tendenziell für steigende Preise für Agrarerzeugnisse. Zwar könnten nach den Rückgängen im Vorjahr auch die Kosten der Landwirtschaft in den Bereichen Dünge- und Futtermittel wieder ansteigen, per saldo sollten jedoch die Mehrerlöse durch höhere Erntevolumina die Kostensteigerungen überkompensieren. Demnach dürfte sich die wirtschaftliche Lage im Verlauf dieses Jahres für die meisten Agrarbetriebe zumindest auf dem Niveau des Jahres 2013 einpendeln und sich infolgedessen das aktuelle Stimmungshoch in der Landwirtschaft in den Vertriebsregionen der BayWa AG fortsetzen. Vor diesem Hintergrund ist im Jahr 2014 von einer robusten Betriebsmittelnachfrage auszugehen. Dies wird die BayWa durch das verstärkte Angebot von Eigenmarken im Bereich der Betriebsmittel nutzen. Die Verbesserung des Leistungsangebots, die Steigerung der wirtschaftlichen Effizienz durch die kontinuierliche strategische Standort- und Vertriebsoptimierung bilden die Eckpfeiler für die Weiterentwicklung. Auch in Zukunft wird die BayWa in der Sparte Agrarhandel Marktbereinigungen für Akquisitionen und Wachstum nutzen. Eine exakte Prognose zur Entwicklung der Sparte bleibt allerdings schwierig, da sich die Agrarmärkte auch zukünftig durch externe, nicht prognostizierbare Ereignisse sehr volatil entwickeln können.

Die Aussicht auf stabile Liquiditätszuflüsse bei den Landwirten dürfte auch die Kaufbereitschaft für landtechnische Investitionsgüter begünstigen. Zudem wird die Sparte Technik im ersten Halbjahr 2014 vom hohen Auftragsbestand bei Landmaschinen aus dem Jahr 2013 profitieren. Im zweiten Halbjahr ist dagegen mit einer moderaten Abschwächung gegenüber dem Rekordniveau des Vorjahreszeitraums zu rechnen. Die hohen Verkaufszahlen von Neumaschinen der vergangenen Jahre werden allerdings zu einem wesentlichen höheren Volumen im Servicegeschäft führen. Darüber hinaus konnte das Vertriebsgebiet durch Übernahme der Geschäftsaktivitäten einzelner Landmaschinenhändler ausgeweitet werden. Für das Gesamtjahr 2014 rechnet die BayWa über die ganze Produktpalette hinweg in der Landtechnik mit einem auf hohem Niveau stabilen Umsatz und operativen Ergebnis.

Im Obstgeschäft ist für 2014 auf Basis der gegenwärtigen Ernteeinschätzungen in Deutschland von einem steigenden Erntevolumen und einer entsprechend über dem Vorjahr liegenden Vermarktungsmenge auszugehen. Nach aufgrund der unterdurchschnittlichen Erntemenge gestiegenen Obstpreisen im vergangenen Jahr wird im laufenden Jahr mit einer stabilen Preisentwicklung gerechnet. Zusätzliche Wertschöpfungsmöglichkeiten eröffnen die Kompetenzen der BayWa bei Logistik, Beratung und Dienstleistungen. Vor diesem Hintergrund ist von der Sparte Obst eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung für das Jahr 2014 zu erwarten.

Insgesamt geht die BayWa AG im Segment Agrar für das Jahr 2014 von einem geringfügig steigenden Umsatz und Ergebnis aus. Die angestrebten Umsatz- und Ergebnisziele sind allerdings maßgeblich von der marktbedingten Preisentwicklung der Agrarrohstoffe abhängig, auf die die BayWa selbst nur einen geringen Einfluss nehmen kann.

Ausblick Segment Energie

Der Rohölpreis wird aus heutiger Sicht moderat über dem durchschnittlichen Preisniveau des Vorjahres liegen. Als wichtiger Indikator wirkt sich die Preisentwicklung dieser Basisgröße mehr oder weniger unmittelbar auf die Preisbildung in sämtlichen traditionellen Energiemärkten aus. Im Geschäft mit Kraftstoffen ist vor dem Hintergrund des positiven Konjunkturverlaufs zumindest von einem Absatz auf dem Niveau des Vorjahres auszugehen. Bei Schmierstoffen lassen die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft sowie der Ausbau des Geschäfts mit Biogasmotorenölen weitere Absatz- und Umsatzsteigerungen im Jahr 2014 erwarten. Zudem erschließt sich die BayWa neue Kundengruppen durch das Angebot des kompletten Schmierstoffmanagements bei industriellen Produktionsstandorten. Im Heizölgeschäft ist trotz der positiven Entwicklung im vergangenen Jahr von einer Fortsetzung des strukturell bedingten Nachfragerückgangs auszugehen, dem die BayWa durch Ausweitung der Marktanteile begegnet, um das Absatzvolumen weitgehend stabil zu halten. Der Absatz von Holzpellets wird voraussichtlich auch im Jahr 2014 aufgrund der Zunahme installierter Heizungsanlagen und dem anhaltend hohen Interesse an dieser umweltfreundlichen Energiequelle weitere Zuwächse verzeichnen können. Im Handel mit Wärmeenergieträgern ist allerdings verstärkt zu beobachten, dass Konsumenten ihr Kaufverhalten zunehmend von externen Einflüssen wie Preisopportunitäten und Witterungsverhältnissen abhängig machen. Vor diesem Hintergrund ist eine exakte Prognose im aktuellen Umfeld schwierig, da sich die Wärmeenergiemärkte auch zukünftig durch nicht beeinflussbare Ereignisse sehr volatil entwickeln werden. Über alle Produktbereiche hinweg wird der Umsatz im traditionellen Energiegeschäft vorwiegend preisbedingt im Jahr 2014 voraussichtlich leicht über dem Niveau des Vorjahres liegen. Auch das operative Ergebnis im Segment dürfte sich aufgrund der vorgenommenen Neuorganisation nach Produktgruppen positiv entwickeln.

Ausblick Segment Bau

Das Segment Bau wird im Jahr 2014 von dem erwarteten günstigeren Branchenumfeld in Deutschland und moderaten Zuwächsen in Österreich profitieren können. Zum Jahresbeginn ist die Bauwirtschaft aufgrund der milden Witterung bereits wesentlich besser gestartet als im Vorjahr. In der ersten Jahreshälfte 2014 dürfte die Baustoffnachfrage zudem von den hohen Auftragsbeständen der Branchenunternehmen aus dem Jahr 2013 begünstigt werden. Der Umsatz des Segments im Gesamtjahr dürfte durch die bereits erfolgte Veräußerung der Baustoffstandorte in Nordrhein-Westfalen und den geplanten Verkauf weiterer Standorte in Rheinland-Pfalz sowie in Württemberg um rund 190 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert liegen. Gegenläufig wirken sich das organische Wachstum der Aktivitäten in den Kernregionen sowie die höheren Preise für Baustoffe aus. Das operative Ergebnis des Baustoffhandels der BayWa wird sich im Jahr 2014 aufgrund der umfangreichen bereits vorgenommenen Restrukturierungs- und Ergebnisverbesserungsmaßnahmen und durch den Wegfall der Kosten im Vorjahr für die Optimierung der Vertriebsstrukturen voraussichtlich verbessern können.

Ausblick für die BayWa AG

Auf Basis der beschriebenen Szenarien der Geschäftssegmente ergibt sich für die BayWa AG insgesamt ein optimistischer Ausblick für das Geschäftsjahr 2014.

Im Segment Agrar ist von einem leicht steigenden Umsatz mit entsprechender Ergebnisverbesserung auszugehen. Im Segment Energie wird das klassische Energiegeschäft sein Umsatzvolumen sowie die Handelsmargen voraussichtlich etwas erhöhen können. Das Segment Bau dürfte bei geringerem Umsatz eine deutliche Ergebnissteigerung erzielen können.

Die BayWa AG wird somit insgesamt das im Jahr 2013 erreichte Umsatzniveau behaupten und das Ergebnis aus dem operativen Geschäft bei günstigen Rahmenbedingungen voraussichtlich verbessern können. Die laufenden Investitionen der BayWa in die Instandhaltung und Modernisierung ihrer Standorte bleiben im Jahr 2014 stabil und werden sich in etwa auf dem Niveau des Jahres 2013 bewegen. Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgt traditionell weitestgehend aus dem laufenden Cashflow. Chancen für internes und externes Wachstum in den Kernsegmenten Agrar, Energie und Bau wird die BayWa AG auch zukünftig sorgfältig prüfen und bei positiver Einschätzung auf der Grundlage der soliden Finanzstruktur des Unternehmens realisieren. Allerdings wird der Fokus dabei auf dem organischen Wachstum liegen.

Die in den einzelnen Geschäftsbereichen beschriebenen Volatilitäten und Risiken können zwar zu von der heutigen Planung abweichenden Entwicklungen führen, dennoch sieht sich die BayWa in ihrem operativen Geschäft gut positioniert. Vor diesem Hintergrund ist die BayWa zuversichtlich, in ihren Kernsegmenten weiter wachsen und somit ihre positive Unternehmensentwicklung auch im Jahr 2014 fortsetzen zu können.

Bilanz zum 31. Dezember 2013

BayWa AG, München

Aktiva

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in Mio. Euro Anhang 31.12.2013 31.12.2012
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände (1) 7,904 8,524
Sachanlagen (2) 397,574 529,895
Finanzanlagen (3) 758,782 442,334
    1.164,260 980,753
Umlaufvermögen      
Vorräte (4) 718,488 740,976
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (5) 678,015 686,938
Flüssige Mittel (6) 4,589 4,622
    1.401,092 1.432,536
Rechnungsabgrenzung (7) 2,377 1,462
Aktive latente Steuern (8) 0,000 12,594
Summe Aktiva   2.567,729 2.427,345

Passiva

     
in Mio. Euro Anhang 31.12.2013 31.12.2012
Eigenkapital (9)    
Gezeichnetes Kapital   88,459 88,197
Nennbetrag eigener Anteile   - 0,050 - 0,050
Ausgegebenes Kapital   88,409 88,147
Kapitalrücklage   62,531 60,509
Gewinnrücklagen   394,267 337,237
Bilanzgewinn   57,019 22,324
    602,226 508,217
Rückstellungen (10) 85,736 74,997
Verbindlichkeiten (11) 1.853,443 1.844,074
Rechnungsabgrenzung (7) 0,325 0,057
Passive latente Steuern (8) 25,999 0,000
Summe Passiva   2.567,729 2.427,345

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 BayWa AG, München

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in Mio. Euro Anhang 2013 2012
Umsatzerlöse (13) 5.636,902 5.660,773
Bestandsverringerung (Vorjahr: -erhöhung)   - 3,260 0,615
Andere aktivierte Eigenleistungen   1,040 1,129
Sonstige betriebliche Erträge (14) 248,919 178,186
Gesamtleistung   5.883,601 5.840,703
Materialaufwand (15) - 4.927,309 - 4.951,810
Rohergebnis   956,292 888,893
Personalaufwand (16) - 469,000 - 456,991
Abschreibungen   - 38,166 - 50,341
Sonstige betriebliche Aufwendungen (17) - 275,551 - 238,978
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit   173,575 142,583
Finanzergebnis (18) - 11,064 - 13,742
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   162,511 128,841
Außerordentliches Ergebnis (19) - 0,063 - 73,468
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag davon Aufwand latente Steuern: 38,593 Mio. Euro (Vorjahr: 13,955 Mio. Euro) (20) - 45,353 - 15,041
Sonstige Steuern   - 3,057 - 4,844
Jahresüberschuss   114,038 35,488
Einstellungen in andere Gewinnrücklagen   57,019 13,164
Bilanzgewinn   57,019 22,324

Anhang für das Geschäftsjahr 2013 BayWa AG, München

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der BayWa AG wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und der Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung sind sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB einzelne Positionen zusammengefasst. Sie werden im Anhang gesondert mit allen Vermerken ausgewiesen.

Die BayWa AG ist Mutterunternehmen im Sinne von § 290 Abs. 1 HGB. Sie stellt einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den ergänzenden Angaben gemäß § 315a HGB auf.

Währungsumrechnung

Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, wenn sich hierdurch eine höhere Verbindlichkeit ergibt, um dem Imparitätsprinzip Rechnung zu tragen.

Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, wenn sich hierdurch eine niedrigere Forderung ergibt, um dem Realisationsprinzip Rechnung zu tragen.

Die weiteren Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind nachstehend begleitend zu den einzelnen Positionen der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung erläutert.

Erläuterung der Bilanz

Nach Tauschgrundsätzen erworbene Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, die aus dem geschätzten Zeitwert des hingegebenen Vermögensgegenstandes abgeleitet werden.

Bei übertragenden Umwandlungen/Verschmelzungen/Anwachsungen werden als Anschaffungskosten die Buchwerte des übertragenden Rechtsträgers fortgeführt.

(1) Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände ist im Einzelnen im Anlagengitter (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2013 3,571 Mio. Euro Entwicklungskosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2a HGB aktiviert. Es handelt sich hierbei um Kosten für Software, die planmäßig linear über die geplante Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wird. In die Herstellungskosten der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht angesetzt. Bezüglich der ausschüttungsgesperrten Beträge wird auf den Abschnitt 9 des Anhangs verwiesen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre individuell geschätzte voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) planmäßig linear abgeschrieben. Unter der Position "Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" ist überwiegend EDV-Software ausgewiesen.

Die betriebliche Nutzungsdauer für Geschäfts- oder Firmenwerte wird auf 15 Jahre geschätzt.

Die Gründe für die erwartete Nutzungsdauer sind in dem Ruf und der Marktgeltung der erworbenen Geschäfte, der Verwertbarkeit von vorhandenem branchenspezifischen Know-how sowie die voraussichtliche Bestandsdauer des erworbenen Geschäfts zu sehen. Die Abschreibung erfolgt planmäßig linear über die erwartete Nutzungsdauer, sofern sich nicht Gründe für außerplanmäßigen Abschreibungsbedarf ergeben.

Für Firmenwerte, die vor dem Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes aktiviert wurden, wurde die ursprüngliche Abschreibungsdauer von 15 Jahren beibehalten.

(2) Sachanlagen

Die Entwicklung der Sachanlagen ist im Einzelnen im Anlagengitter (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten werden Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht angesetzt. Investitionszuschüsse, die für die Anschaffung oder Herstellung von Anlagevermögen gewährt werden, werden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt.

Gebäude werden linear entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (20 bis 50 Jahre) abgeschrieben. Die beweglichen Anlagegüter werden nach der individuell geschätzten voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer (3 bis 50 Jahre) und des voraussichtlichen Wertverzehrs sowohl linear als auch degressiv abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten von Vermögensgegenständen im Wert bis 150,00 Euro werden nicht aktiviert, sondern in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Vermögensgegenstände im Wert zwischen 150,00 Euro und 1.000,00 Euro werden als Sammelposten erfasst und pauschal linear über eine Dauer von fünf Jahren abgeschrieben. Sie sind von untergeordneter Bedeutung.

Von den Jahresabschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen entfallen auf:

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in Mio. Euro 31.12.2013 31.12.2012
Planmäßige Abschreibungen 38,166 42,714
§ 6b EStG (Reinvestition) 0,000 7,627
  38,166 50,341

(3) Finanzanlagen

Die Entwicklung der Finanzanlagen ist im Einzelnen im Anlagengitter (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. würde im Falle einer voraussichtlichen dauerhaften Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Ferner wird auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage 2 zum Anhang) verwiesen.

Unter den Beteiligungen werden Beteiligungen an folgenden großen Kapitalgesellschaften ausgewiesen, die fünf Prozent der Stimmrechte überschreiten:

Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG, Beilngries

Südstärke GmbH, Schrobenhausen

über die unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ausgewiesene TESSOL Kraftstoffe, Mineralöle und Tankanlagen GmbH, Stuttgart, besteht eine Beteiligung an der Deutsche AVIA Mineralöl-Gesellschaft mbH, München.

Aufgrund dauerhafter Wertminderung wurden im Berichtsjahr auf Anteile an verbundenen Unternehmen außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 3,667 Mio. Euro vorgenommen.

(4) Vorräte

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in Mio. Euro 31.12.2013 31.12.2012
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1,815 2,088
Unfertige Leistungen 20,118 21,635
Waren 677,838 704,052
Geleistete Anzahlungen 18,717 13,201
  718,488 740,976

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden grundsätzlich mit den gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In einzelnen Fällen wird das FiFo-Verfahren (First-in-first-out-Verfahren) angewandt. Bestandsrisiken aus der Lagerdauer, verminderter Verwertbarkeit oder anderen Gründen sind durch entsprechende Abwertungen berücksichtigt.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht angesetzt.

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgt zum Nennbetrag.

(5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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in Mio. Euro 31.12.2013 31.12.2012
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 203,240 247,765
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) (1,574) (1,159)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 363,403 275,235
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) (-,---) (-,---)
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9,408 35,599
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) (-,---) (18,899)
Sonstige Vermögensgegenstände 101,964 128,339
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) (30,805) (32,270)
  678,015 686,938

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennbetrag abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Darüber hinaus wird eine pauschalierte Wertberichtigung für Ausfallrisiken gebildet.

Gezahlte Prämien für Zinsabgrenzungsvereinbarungen ("Cap") werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen aktiviert.

Das Körperschaftsteueranrechnungsguthaben nach § 37 Abs. 4 KStG wird mit dem Barwert aktiviert.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10,984 Mio. Euro (Vorjahr: 17,940 Mio. Euro). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8,855 Mio. Euro (Vorjahr: 12,463 Mio. Euro).

Zur Verbesserung der Finanzierungsstruktur hat die Gesellschaft Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen einer Asset-Backed-Securitisation (ABS)-Maßnahme mit einem Gesamtvolumen von 140,000 Mio. Euro verbrieft. Die Ausnutzung wird an die variablen und saisonalen Gegebenheiten angepasst und betrug am Bilanzstichtag 139,286 Mio. Euro (Vorjahr: 135,542 Mio. Euro). In dieser Höhe hat sich der Forderungsbestand reduziert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen noch nicht abgerechnete Lieferantengutschriften und Forderungen aus Grundstücksverkäufen.

(6) Flüssige Mittel

Die Kassenbestände und Schecks werden mit dem Nennbetrag angesetzt, die Guthaben bei Kreditinstituten mit ihrem Nominalbetrag.

(7) Aktive und Passive Rechnungsabgrenzung

Unter der aktiven Rechnungsabgrenzung werden im Wesentlichen vorausbezahlte Gebühren ausgewiesen, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Unter der passiven Rechnungsabgrenzung werden im Wesentlichen schon erhaltene Wartungspauschalen abgegrenzt, die Ertrag für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

(8) Aktive und passive latente Steuern

Latente Steuern ergeben sich aus Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Ansatz von Vermögensgegenständen und Schulden sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen, sofern sie innerhalb der nächsten fünf Jahre mit den für diese Jahre erwarteten steuerpflichtigen Einkommen verrechnet werden können. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt wie im Vorjahr mit dem Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 28,18 Prozent. Die latenten Steuern ergeben sich aus folgenden Bilanzpositionen.

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  Latente Steuer 31.12.2013
  aktiv
Mio. Euro
passiv
Mio. Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände 1,130 1,006
Sachanlagen 0,000 3,164
Finanzanlagen 0,000 10,214
Vorräte 1,617 0,000
Forderungen 0,011 0,000
Verbindlichkeiten 0,000 0,063
Rückstellungen 1,564 0,000
Steuerfreie Rücklage (§ 6b EStG, in Steuerbilanz) 0,000 40,872
Steuerlicher Verlustvortrag 24,998 0,000
  29,320 55,319
Saldiert passivischer Überhang (Vorjahr: aktivischer Überhang)   25,999

Nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern verbleibt ein passiver Überhang in Höhe von 25,999 Mio. Euro (Vorjahr: aktivischer Überhang 12,594 Mio. Euro), der in der Bilanz ausgewiesen wird.

(9) Eigenkapital

Das Eigenkapital der BayWa AG entwickelte sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt:

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  Gezeichnetes Kapital
Mio. Euro
eigene Anteile
Mio. Euro
Ausgegebenes Kapital
Mio. Euro
Kapitalrücklage
Mio. Euro
Gewinnrücklagen
Mio. Euro
Bilanzgewinn
Mio. Euro
Stand 01.01.2013 88,197 -0,050 88,147 60,509 337,237 22,324
Einstellung in andere Gewinnrücklage durch Hauptversammlung aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres 0,000 0,000 0,000 0,000 0,012 -0,012
Dividende 2012 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000 -22,312
Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital 2010 0,262 0,000 0,262 2,021 0,000 0,000
Jahresüberschuss 2013 0,000 0,000 0,000 0,000 0,000 114,038
Einstellung in andere Gewinnrücklage aus dem Jahresüberschuss 2013 0,000 0,000 0,000 0,000 57,019 -57,019
Stand 31.12.2013 88,459 -0,050 88,409 62,530 394,268 57,019
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  Gesamt
Mio. Euro
Stand 01.01.2013 508,217
Einstellung in andere Gewinnrücklage durch Hauptversammlung aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres 0,000
Dividende 2012 -22,312
Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital 2010 2,283
Jahresüberschuss 2013 114,038
Einstellung in andere Gewinnrücklage aus dem Jahresüberschuss 2013 0,000
Stand 31.12.2013 602,226

Das Grundkapital der Gesellschaft ist am 31. Dezember 2013 eingeteilt in 34.554.346 auf den Namen lautende Stammaktien in Form von Stückaktien, mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 2,56 Euro je Aktie. Davon sind 33.208.861 vinkulierte und 102.234 junge vinkulierte (ab 1. Januar 2014 dividendenberechtigte Mitarbeiteraktien) Namensaktien. 1.243.251 Aktien sind nicht vinkulierte Namensaktien.

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der BayWa AG beträgt am Bilanzstichtag 88.459.125,76 Euro. Die Ausgabe von 102.234 jungen vinkulierten Namensaktien (rechnerischer Wert 261.719,04 Euro) im laufenden Geschäftsjahr erfolgte aus dem Genehmigten Kapital 2010. Gemäß § 272 Abs. 1a HGB wurde der rechnerische Betrag (0,050 Mio. Euro) der eigenen Aktien (19.500 Stück) vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt.

Die Kapitalrücklage stammt mit 62,530 Mio. Euro im Wesentlichen aus den Agios der bisher bei der BayWa AG durchgeführten Kapitalerhöhungen.

Die Gewinnrücklagen der BayWa AG betragen 394,267 Mio. Euro, davon entfallen 4,435 Mio. Euro (Vorjahr: 4,435 Mio. Euro) auf die gesetzliche Rücklage und 389,832 Mio. Euro (Vorjahr: 332,802 Mio. Euro) auf andere Gewinnrücklagen. Die Hauptversammlung hat am 4. Juni 2013 beschlossen, aus dem Bilanzgewinn 2012 0,012 Mio. Euro in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013 wurden durch den Vorstand und den Aufsichtsrat 57,019 Mio. Euro aus dem Jahresüberschuss 2013 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Am 31. Dezember 2013 hat die Gesellschaft - unverändert zum Vorjahr - 19.500 Stück vinkulierte BayWa-Namensaktien im Bestand. Der Anteil am Grundkapital beträgt 49.920 Euro bzw. 0,06 Prozent. Die Anschaffungskosten betragen 0,113 Mio. Euro. Gemäß § 272 Abs. 1a HGB wird der rechnerische Betrag der eigenen Aktien zum 31. Dezember 2013 offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen rechnerischem Betrag und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile ist mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet worden.

Gemäß § 268 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre für Teile des grundsätzlich frei verfügbaren Eigenkapitals:

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Bezeichnung Wert vor passiver latenter Steuer
in Mio. EUR
darauf entfallende passive latente Steuer
in Mio. EUR
Wert nach passiver latenter Steuer
in Mio. EUR
Buchwert der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 HGB 3,571 -1,006 2,565
= ausschüttungsgesperrter Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB     2,565

Genehmigtes Kapital

Genehmigtes Kapital 2013

Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. Juni 2013 ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 31. Mai 2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu nominal 10.000.000,00 Euro durch Ausgabe neuer auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sacheinlagen zu erhöhen. Die Ermächtigung kann in Teilbeträgen ausgenutzt werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen (Genehmigtes Kapital 2013).

Genehmigtes Kapital 2011

Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Juni 2011 ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 31. Mai 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu nominal 12.500.000 Euro durch Ausgabe neuer, auf den Namen lautender vinkulierter Stückaktien gegen Sacheinlagen zu erhöhen. Die Ermächtigung kann in Teilbeträgen ausgenutzt werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen (Genehmigtes Kapital 2011).

Genehmigtes Kapital 2010

Der Vorstand wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18. Juni 2010 ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 31. Mai 2015 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals um bis zu nominal 5.000.000,00 Euro durch Ausgabe neuer, auf den Namen lautender vinkulierter Stückaktien gegen Bareinlage an Mitarbeiter der BayWa AG und der mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen zu erhöhen. Hiervon sind bis zum 31. Dezember 2013 in mehreren Tranchen insgesamt 1.151.503,36 Euro ausgenutzt worden. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen. Der verbleibende Restbetrag beläuft sich auf 3.848.496,64 Euro (verbleibendes Genehmigtes Kapital 2010).

Erhaltene Mitteilungen über Beteiligungen, § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Entsprechend dem deutschen Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) hat jeder Aktionär, der die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20, 25, 30, 50 oder 75 Prozent der Stimmrechte eines börsennotierten Unternehmens erreicht, überschreitet oder unterschreitet, dies dem Unternehmen und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unverzüglich mitzuteilen. Der BayWa AG wurde das Bestehen folgender Beteiligungen mitgeteilt:

Gemäß § 41 Abs. 2 i.V.m. § 21 Abs. 1 WpHG hat uns die Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG, Beilngries, am 4. April 2002 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft die Schwelle von 30 Prozent überschritten hat und am 1. April 2002 37,51 Prozent betragen hat.

Am 16. Juli 2009 hat uns die Raiffeisen Agrar Invest GmbH, Wien, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von der Raiffeisen Agrar Invest GmbH gehaltene Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, Arabellastraße 4, 81925 München,

Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15, 20 und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent (8.533.673 Stimmrechte, davon 8.389.785 Stimmrechte aus vinkulierten Namensaktien und 143.888 Stimmrechte aus Namensaktien) betrug.

Am 16. Juli 2009 hat uns die Raiffeisen Agrar Holding GmbH, Wien, Österreich, gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zugerechnete Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, Arabellastraße 4, 81925 München, Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15, 20 und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent (8.533.673 Stimmrechte, davon 8.389.785 Stimmrechte aus vinkulierten Namensaktien und 143.888 Stimmrechte aus Namensaktien) betrug. Der Raiffeisen Agrar Holding GmbH waren davon 25,12 Prozent (8.533.673 Stimmrechte, davon 8.389.785 Stimmrechte aus vinkulierten Namensaktien und 143.888 Stimmrechte aus Namensaktien) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Diese Stimmrechte waren der Raiffeisen Agrar Holding GmbH über die Raiffeisen Agrar Invest GmbH (direkter Halter der Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Am 16. Juli 2009 hat uns die LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs AG, Wien, Österreich, gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zugerechnete Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, Arabellastraße 4, 81925 München, Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15, 20 und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent (8.533.673 Stimmrechte, davon 8.389.785 Stimmrechte aus vinkulierten Namensaktien und 143.888 Stimmrechte aus Namensaktien) betrug. Der LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs AG waren davon 25,12 Prozent (8.533.673 Stimmrechte, davon 8.389.785 Stimmrechte aus vinkulierten Namensaktien und 143.888 Stimmrechte aus Namensaktien) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Diese Stimmrechte waren der LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs AG über die Raiffeisen Agrar Holding GmbH gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Am 8. September 2009 erhielten wir folgende Mitteilung der 'KORMUS' Holding GmbH, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1, in 1020 Wien, Österreich, Firmenbuchnummer FN 241822X:

"Hiermit teilen wir Ihnen gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG mit, dass der uns zugerechnete Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, Arabellastraße 4, 81925 München, am 8. September 2009 die Schwelle von 25, 20, 15, 10, 5 und 3 Prozent unterschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil nunmehr 0 Prozent (das entspricht null Stimmrechten) beträgt. Bislang war uns ein Stimmrechtsanteil in Höhe von 25,12 Prozent (das entspricht 8.533.673 Stimmrechten) nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs AG zuzurechnen. In Folge einer entflechtenden Aufspaltung sind 16.329.226 bisher von uns gehaltene Aktien an der LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs AG (dies entspricht einem Anteil von 50,05 Prozent der Aktien und der Stimmrechte) auf unsere unmittelbare Muttergesellschaft, die 'LAREDO' Beteiligungs GmbH, mit Wirkung vom 8. September 2009 übertragen worden."

Am 16. Juli 2009 hat uns die 'LAREDO' Beteiligungs GmbH, Wien, Österreich, gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zugerechnete Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, Arabellastraße 4, 81925 München, Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15, 20 und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent (8.533.673 Stimmrechte, davon 8.389.785 Stimmrechte aus vinkulierten Namensaktien und 143.888 Stimmrechte aus Namensaktien) betrug. Der 'LAREDO' Beteiligungs GmbH waren davon 25,12 Prozent (8.533.673 Stimmrechte, davon 8.389.785 Stimmrechte aus vinkulierten Namensaktien und 143.888 Stimmrechte aus Namensaktien) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Diese Stimmrechte waren der 'LAREDO' Beteiligungs GmbH über die 'KORMUS' Holding GmbH gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Am 16. Juli 2009 hat uns die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg.Gen.m.b.H., Wien, Österreich, gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 Satz 1 Nr.1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zugerechnete Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, Arabellastraße 4, 81925 München, Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15, 20 und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent (8.533.673 Stimmrechte, davon 8.389.785 Stimmrechte aus vinkulierten Namensaktien und 143.888 Stimmrechte aus Namensaktien) betrug. Der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg.Gen.m.b.H. waren davon 25,12 Prozent (8.533.673 Stimmrechte, davon 8.389.785 Stimmrechte aus vinkulierten Namensaktien und 143.888 Stimmrechte aus Namensaktien) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Diese Stimmrechte waren der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg.Gen.m.b.H. über die 'LAREDO' Beteiligungs GmbH gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Die SKAGEN AS, Skagen 3, 4006 Stavanger, Norwegen, teilen hiermit namens und für den SKAGEN Global verdipapirfond, Skagen 3, 4006 Stavanger, Norwegen, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass der Anteil des SKAGEN Global verdipapirfond an den Stimmrechten der BayWa AG, Arabellastraße 4, 81925 München, Deutschland, den Schwellenwert von 3 Prozent am 14. Dezember 2010 unterschritten hat. An diesem Tag hielt der SKAGEN Global verdipapirfond 2,45 Prozent aller Stimmrechte der BayWa AG, was 838.495 Stammaktien entspricht.

Die SKAGEN AS, Skagen 3, 4006 Stavanger, Norwegen, hat uns am 11. März 2011 gemäß § 21 (1) WpHG mitgeteilt, dass der Anteil der SKAGEN AS an den Stimmrechten der BayWa AG, Arabellastraße 4, 81925 München, Deutschland, den Schwellenwert von 3 Prozent am 4. Februar 2011 unterschritten hat. An diesem Tag hielt die SKAGEN AS 2,98 Prozent aller Stimmrechte der BayWa AG, was 1.019.843 Stammaktien entspricht. Diese 2,98 Prozent, was 1.019.843 Stammaktien entspricht, werden der SKAGEN AS gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.

Am 10. Mai 2012 hat uns die RWA Management, Service und Beteiligungen GmbH, Wien, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zugerechnete Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, München, Deutschland, zum 15. Juli 2009 insgesamt 25,12 % (8.533.673 Stimmrechte) betrug und ihr diese Stimmrechte über die Raiffeisen Agrar Invest GmbH (direkter Halter der Stimmrechte) gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zugerechnet werden.

Vor diesem Hintergrund wurde uns gemäß § 27a Abs. 1 WpHG ergänzend Folgendes mitgeteilt:

1) Mit dem Erwerb verfolgte Ziele:

a) Der Erwerb der Stimmrechte an der BayWa Aktiengesellschaft diente der Umsetzung strategischer Ziele;

b) Die RWA Management, Service und Beteiligungen GmbH beabsichtigt, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen, jedoch nicht in signifikantem Umfang und vornehmlich zur Verhinderung einer Verwässerung ihres bestehenden Stimmrechtsanteils;

c) Die RWA Management, Service und Beteiligungen GmbH strebt derzeit keine weitergehende Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen des Emittenten an;

d) Die RWA Management, Service und Beteiligungen GmbH strebt derzeit keine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur der Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung sowie die Dividendenpolitik an.

2) Herkunft der für den Erwerb verwendeten Mittel:

Soweit der Erwerb der Stimmrechtsteile im Zuge der Verschmelzung der ehemaligen 100-prozentigen Tochtergesellschaft des Meldepflichtigen, der RWA Verbundservice GmbH, auf die Raiffeisen Agrar Invest GmbH erfolgte, wurde hinsichtlich des Erwerbs von Stimmrechten an der BayWa Aktiengesellschaft weder Fremd- noch Eigenmittel aufgewendet. Soweit seit der Verschmelzung weitere geringfügige Zukäufe erfolgt sind, wurden diese aus Eigenmitteln getätigt.

Korrektur einer Stimmrechtsmitteilung vom 16. Juli 2009:

Am 10. Mai 2012 hat uns die RWA Management, Service und Beteiligungen GmbH, Wien, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von ihr gehaltene Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, München, Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent, was 8.533.673 Stimmrechten entspricht, betrug. Der Stimmrechtsanteil von 25,12 Prozent (was 8.533.673 Stimmrechten entspricht) wird der RWA Management, Service und Beteiligungen GmbH gemäß § 22 Abs. 2 WpHG über die Raiffeisen Agrar Invest GmbH zugerechnet.

Korrektur einer Stimmrechtsmitteilung vom 16. Juli 2009:

Am 10. Mai 2012 hat uns die RWA Raiffeisen Ware Austria Handel und Vermögensverwaltung eGen, Wien, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von ihr gehaltene Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, München, Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent, was 8.533.673 Stimmrechten entspricht, betrug. Der Stimmrechtsanteil von 25,12 Prozent (was 8.533.673 Stimmrechten entspricht) wird der RWA Raiffeisen Ware Austria Handel und Vermögensverwaltung eGen gemäß § 22 Abs. 2 WpHG über die Raiffeisen Agrar Invest GmbH zugerechnet.

Korrektur einer Stimmrechtsmitteilung vom 16. Juli 2009:

Am 10. Mai 2012 hat uns die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung, Wien, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von ihr gehaltene Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, München, Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent, was 8.533.673 Stimmrechten entspricht, betrug. Der vorgenannte Stimmrechtsanteil von 25,12 Prozent (was 8.533.673 Stimmrechten entspricht) ist der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Kette 'LAREDO' Beteiligungs GmbH, LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs Aktiengesellschaft, Raiffeisen Agrar Holding GmbH, Raiffeisen Agrar Invest GmbH, welche die Stimmrechte an der BayWa Aktiengesellschaft unmittelbar hält, zuzurechnen.

Korrektur einer Stimmrechtsmitteilung vom 16. Juli 2009:

Am 10. Mai 2012 hat uns die 'LAREDO' Beteiligungs GmbH, Wien, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von ihr gehaltene Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, München, Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent, was 8.533.673 Stimmrechten entspricht, betrug. Der vorgenannte Stimmrechtsanteil von 25,12 Prozent (was 8.533.673 Stimmrechten entspricht) ist der 'LAREDO' Beteiligungs GmbH gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Kette LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs Aktiengesellschaft, Raiffeisen Agrar Holding GmbH, Raiffeisen Agrar Invest GmbH, welche die Stimmrechte an der BayWa Aktiengesellschaft unmittelbar hält, zuzurechnen.

Korrektur einer Stimmrechtsmitteilung vom 16. Juli 2009:

Am 10. Mai 2012 hat uns die LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs Aktiengesellschaft, Wien, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von ihr gehaltene Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, München, Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent, was 8.533.673 Stimmrechten entspricht, betrug. Der vorgenannte Stimmrechtsanteil von 25,12 Prozent (was 8.533.673 Stimmrechten entspricht) war der LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs Aktiengesellschaft Wien, Österreich, gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Kette Raiffeisen Agrar Holding GmbH, Raiffeisen Agrar Invest GmbH (letztere hält die Stimmrechte an der BayWa Aktiengesellschaft unmittelbar) und gemäß § 22 Abs. 2 WpHG über die Raiffeisen Agrar Invest GmbH zuzurechnen.

Korrektur einer Stimmrechtsmitteilung vom 16. Juli 2009:

Am 10. Mai 2012 hat uns die Raiffeisen Agrar Holding GmbH, Wien, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von ihr gehaltene Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, München, Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent, was 8.533.673 Stimmrechten entspricht, betrug. Dieser Stimmrechtsanteil von 25,12 Prozent (was 8.533.673 Stimmrechten entspricht) wird der Raiffeisen Agrar Holding GmbH gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG und § 22 Abs. 2 WpHG über die Raiffeisen Agrar Invest GmbH zugerechnet.

Korrektur einer Stimmrechtsmitteilung vom 16 Juli 2009:

Am 10. Mai 2012 hat uns die Raiffeisen Agrar Invest GmbH, Wien, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der von ihr gehaltene Stimmrechtsanteil an der BayWa Aktiengesellschaft, München, Deutschland, am 15. Juli 2009 die Schwellen von 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und der gesamte Stimmrechtsanteil am 15. Juli 2009 25,12 Prozent, was 8.533.673 Stimmrechten entspricht, betrug.

(10) Rückstellungen

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in Mio. Euro 31.12.2013 31.12.2012
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7,144 -,---
Steuerrückstellungen 10,915 9,648
Sonstige Rückstellungen 67,677 65,349
  85,736 74,997

Der Fehlbetrag wegen nicht bilanzierter Versorgungsverpflichtungen im Sinne von Art. 28 Abs. 2 EGHGB beläuft sich auf 28,531 Mio. Euro (Vorjahr: 25,284 Mio. Euro).

Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode) berechnet. Dabei wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 3 Prozent p.a., eine Fluktuation mit 4,5 Prozent p.a. sowie die 3-jährige Rentenanpassung mit 3,5 Prozent entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet (Bundesbankzins) gemäß RückAbzinsV, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er beträgt zum 31. Dezember 2013 4,89 Prozent. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Die BayWa AG hat mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 24.00 Uhr mit der BayWa Pensionsverwaltung GmbH, München, eine entgeltliche Schuldbeitrittsvereinbarung zu den Pensionsverpflichtungen sowie zu den Verpflichtungen betreffend Dienstjubiläen, Altersteilzeit und Sterbegeld der BayWa AG geschlossen, wie sie zum 31. Dezember 2012 bestanden. Die Parteien vereinbarten, dass im Innenverhältnis allein die BayWa Pensionsverwaltung GmbH für die Verpflichtungen haftet. Die BayWa Pensionsverwaltung GmbH verpflichtete sich, die BayWa AG im Falle einer Inanspruchnahme durch die Berechtigten vollumfänglich freizustellen. Unter Berücksichtigung des für den Schuldbeitritt gewährten Vergütungsanspruches in Höhe von 398,039 Mio. Euro hat die BayWa AG zum 31. Dezember 2012 die zu diesem Zeitpunkt passivierten Verpflichtungen betreffend Pensionen, Dienstjubiläen, Altersteilzeit und Sterbegeld der BayWa AG aufgelöst.

Die Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2013 betreffen neu entstandene Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die voraussichtlichen Zahlungsverpflichtungen und Steuermehrbelastungen aus Außenprüfungen.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wurde eine Kostensteigerung zwischen 2,5 Prozent und 3,0 Prozent p.a. berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank gemäß RückAbzinsV bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2013 je nach Restlaufzeit 3,43 Prozent bis 4,93 Prozent. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen, ungewisse Verpflichtungen aus Altlastenbeseitigung, Abbruchkosten sowie Drohverlustrückstellungen.

Für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit länger ein Jahr gilt, dass bei einer nicht genau bestimmbaren unterjährigen Fälligkeit eine Fälligkeit zum 31. Dezember unterstellt wird und dementsprechend für diese Restlaufzeit der entsprechende Zinssatz für die Abzinsung verwendet wird. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Abschlussstichtagen sowie Zinseffekte aus einer geänderten Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die erstmalige Erfassung langfristiger Rückstellung erfolgt nach der Netto-Methode.

(11) Verbindlichkeiten

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in Mio. Euro 31.12.2013 31.12.2012
Anleihen 343,500 276,000
(davon konvertibel) -,--- -,---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 634,539 694,669
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 35,447 39,405
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 300,943 314,212
Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 0,139 0,020
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 517,925 503,792
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5,305 2,513
Sonstige Verbindlichkeiten 15,645 13,463
(davon aus Steuern) (5,377) (4,592)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (1,945) (2,739)
  1.853,443 1.844,074

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Anleihen betreffen ein von der BayWa AG aufgelegtes Commercial-Paper-Programm mit einem Gesamtvolumen von 400,000 Mio. Euro. Zum Bilanzstichtag waren Commercial Paper in Höhe von 343,500 Mio. Euro mit einer Laufzeit von 121 Tagen und einem durchschnittlich gewichteten Effektivzinssatz von 0,92 Prozent begeben.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen im Wesentlichen ein Schuldscheindarlehen von insgesamt nominal 218,500 Mio. Euro mit vier endfälligen Tranchen sowie zwei Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt nominal 200,000 Mio. Euro mit zwei endfälligen Tranchen und ein Schuldscheindarlehen von nominal 50,000 Mio. Euro mit einer endfälligen Tranche.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

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in Mio. Euro bis 1 Jahr über 5 Jahre
  2013 2012 2013 2012
Anleihen 343,500 276,000 -,--- -,---
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 212,039 271,116 108,000 108,000
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 35,447 39,405 -,--- -,---
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 300,810 313,928 0,018 0,001
Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und aus der Ausstellung eigener Wechsel 0,139 0,020 -,--- -,---
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 53,518 52,616 334,792 322,141
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5,305 2,513 -,--- -,---
Sonstige Verbindlichkeiten 15,645 13,463 -,--- -,---
  966,403 969,061 442,810 430,142

Wie im Vorjahr bestehen keine Sicherheiten für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Waren bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der BayWa Pensionsverwaltungs GmbH in Höhe von 414,110 Mio. Euro (Vorjahr: 398,039 Mio. Euro) sowie der Unterstützungseinrichtung der BayWa AG in München GmbH in Höhe von 76,051 Mio. Euro (Vorjahr: 78,417 Mio. Euro) sowie weitere Darlehensverpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,095 Mio. Euro (Vorjahr: 1,191 Mio. Euro).

Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Erfassung von Umsatzerlösen findet statt, sobald die Leistung bzw. Lieferung an den Kunden und der Gefahrübergang entsprechend den vereinbarten Lieferbedingungen auf den Kunden erfolgt ist bzw. bei Barverkäufen mit Übergang des Eigentums. Sonstige betriebliche Erträge und die betrieblichen Aufwendungen werden mit Erbringung bzw. Inanspruchnahme der Leistung oder zum Zeitpunkt ihrer Realisierung bzw. Verursachung als Ertrag bzw. Aufwand erfasst. Erforderlichenfalls werden Zahlungen abgegrenzt, um sie periodengerecht als Ertrag bzw. Aufwand zu erfassen.

(13) Umsatzerlöse

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in Mio. Euro 2013 2012
Agrar 2.972,462 2.907,716
Bau 1.298,667 1.334,545
Energie 1.365,773 1.418,512
Sonstige Aktivitäten -,--- -,---
  5.636,902 5.660,773

Von den Umsätzen entfallen 93,9 Prozent (Vorjahr: 93,8 Prozent) auf das Inland sowie 6,2 Prozent (Vorjahr: 6,2 Prozent) auf das Ausland, überwiegend Europa.

(14) Sonstige betriebliche Erträge

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in Mio. Euro 2013 2012
Gewinne aus Anlagenabgängen* 183,806 102,229
Auflösung von Rückstellungen* 5,126 3,938
Mieterträge 25,605 29,483
Übrige Erträge** 34,382 42,536
  248,919 178,186

* Periodenfremd
** Davon periodenfremd: 0,521 Mio. Euro (Vorjahr: 0,789 Mio. Euro)

Die Gewinne aus Anlagenabgängen resultieren im Wesentlichen aus der Veräußerung von Immobilien im Berichtsjahr. Teilweise erfolgte die Veräußerung im Zuge von Sale-and-Lease-Back-Transaktionen.

Die übrigen Erträge umfassen Kostenerstattungen Dritter, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und eine Vielzahl weiterer Einzelpositionen.

Die erfassten Mieterträge verstehen sich inklusive Erlösen aus Mietnebenkosten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 0,004 Mio. Euro (Vorjahr: 0,015 Mio. Euro) enthalten.

(15) Materialaufwand

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in Mio. Euro 2013 2012
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.927,309 4.951,810
  4.927,309 4.951,810

(16) Personalaufwand

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in Mio. Euro 2013 2012
Löhne und Gehälter 383,208 369,753
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 73,372 75,866
Aufwendungen für Altersversorgung 12,420 11,372
  469,000 456,991
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Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter Anzahl 2013 2012
Jahresdurchschnitt (§ 267 Abs. 5 HGB) 9.197 9.422
davon:    
Angestellte 6.091 6.197
Arbeiter 3.106 3.225

(17) Sonstige betriebliche Aufwendungen

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in Mio. Euro 2013 2012
Verluste aus Anlagenabgängen* 14,606 1,250
Aufwendungen im Delkrederebereich 3,387 3,588
Kosten für Energie 20,095 18,589
Fuhrpark 45,431 43,216
Instandhaltung/Entsorgung/Altlasten/Abbruch 26,242 27,743
Mieten 36,488 19,720
EDV 30,135 31,049
Post- und Fernmeldegebühren 7,126 7,130
Versicherungen 6,118 5,352
Werbung/Spesen/Provisionen 30,386 30,757
Übrige Aufwendungen 55,537 50,584
  275,551 238,978

* Periodenfremd

Die übrigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen allgemeine Verwaltungs-, Vertriebs- und sonstige Kosten sowie die Absicherungen für betriebliche Risiken.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 0,036 Mio. Euro (Vorjahr: 0,326 Mio. Euro) enthalten.

In Bezug auf das vom Abschlussprüfer berechnete Honorar wird auf die Angaben im Konzernabschluss der BayWa AG verwiesen.

(18) Finanzergebnis

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in Mio. Euro 2013 2012
Erträge aus Beteiligungen und aus Geschäftsguthaben 8,996 7,812
(davon aus verbundenen Unternehmen) (6,173) (6,144)
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 4,185 5,350
(davon aus verbundenen Unternehmen) (4,185) (5,350)
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1,842 3,186
(davon aus verbundenen Unternehmen) (-,---) (-,---)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12,915 11,371
(davon aus verbundenen Unternehmen) (11,711) (10,041)
Abschreibungen auf Finanzanlagen - 3,667 -,---
(davon an verbundene Unternehmen) - (3,667) (-,---)
Aufwendungen aus Verlustübernahme - 0,364 0,002
(davon an verbundene Unternehmen) (- 0,364) (0,002)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 34,971 - 41,459
(davon an verbundene Unternehmen) (- 18,015) (- 1,345)
  - 11,064 - 13,742

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen 0,396 Mio. Euro (Vorjahr: 19,699 Mio. Euro) auf Zinsaufwand aus Aufzinsung von Rückstellungen.

(19) Außerordentliches Ergebnis

Der außerordentliche Aufwand des Berichtsjahres (0,063 Mio. Euro; Vorjahr: 73,468 Mio. Euro) resultiert aus der Anwachsung einer Personengesellschaft (Beteiligungsbuchwert: 0,000 Mio. Euro, Eigenkapital: -0,063).

(20) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen neben Aufwand aus der Passivierung latenter Steuern und der Auflösung aktiver latenter Steuern (38,593 Mio. Euro) im Wesentlichen laufenden Aufwand aus Gewerbe- sowie Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

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in Mio. Euro 31.12.2013 31.12.2012
Wechselobligo 3,391 3,730
(davon gegenüber verbundenen Unternehmen) -,--- -,---
Bürgschaften 198,412 28,265
(davon zugunsten verbundener Unternehmen) (189,126) (28,191)
Gewährleistungen 283,017 262,213
(davon zugunsten verbundener Unternehmen) (197,117) (18,511)
  484,820 294,208

Alle ausgewiesenen Beträge sind bereits um die unter den sonstigen Rückstellungen gebildeten Vorsorgen für mögliche Beanspruchungen gekürzt.

Die BayWa AG geht nicht von einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen aus, da die Gesellschaften aufgrund ihrer finanziellen Verhältnisse in der Lage sind, die zugrunde liegenden Verpflichtungen zu erfüllen. Eine Passivierung erfolgt daher nicht.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Die Gesellschaft hat Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen einer Asset-Backed-Securitisation (ABS-Maßnahme) mit einem Gesamtvolumen von 140,0 Mio. Euro verbrieft. Die Ausnutzung wird an die variablen und saisonalen Gegebenheiten angepasst und beträgt am Bilanzstichtag 139,286 Mio. Euro (Vorjahr: 135,542 Mio. Euro).

Die ABS-Maßnahme führt zu reduzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie einer erhöhten Liquidität des Unternehmens. Risiken aus der Maßnahme bestehen zur Zeit keine.

Im Zuge mehrerer "Sale and lease back"-Transaktionen hat die BayWa mehrere Immobilien verkauft und übereignet und über die Immobilien Mietverträge abgeschlossen. Durch die Transaktionen wird die Kapitalbindung reduziert. Risiken können sich durch zukünftige Belastungen der Innenfinanzierung durch fortlaufende Mietzahlungen ergeben.

Durch die mit der BayWa Pensionsverwaltung GmbH mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 geschlossene Schuldbeitrittsvereinbarung zu den Pensionsverpflichtungen sowie zu den Verpflichtungen betreffend Dienstjubiläen, Altersteilzeit und Sterbegeld der BayWa AG wurde die BayWa AG im Innenverhältnis von der BayWa Pensionsverwaltung GmbH von den genannten Verpflichtungen freigestellt. Die entsprechenden Pensions-, Dienstjubiläen-, Altersteilzeit- und Sterbegeldrückstellungen wurden daher bei der BayWa AG aufgelöst. Gegenüber der BayWa Pensionsverwaltung GmbH besteht eine unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesene Verpflichtung aus der Schuldbeitrittsvereinbarung in Höhe von 414,110 Mio. Euro. Im Außenverhältnis besteht für die BayWa AG weiterhin eine Verpflichtung gegenüber den Anspruchsberechtigten als Gesamtschuldner. Die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnete Höhe der Verpflichtungen beträgt zum 31. Dezember 2013 383,650 Mio. Euro.

Die BayWa AG hat - zusammen mit anderen Unternehmen des BayWa-Konzerns - auf Basis eines Service Level Agreements wesentliche operative Aufgaben im IT-Bereich auf die RI Solution GmbH Gesellschaft für Retail-Informationssysteme, Services und Lösungen mbH (kurz: RI-Solution GmbH) ausgelagert, um operative Service-Aufgaben im IT-Bereich von dieser Gesellschaft erbringen zu lassen. Durch eine unternehmensübergreifende Vereinheitlichung der IT-Systeme und Anwendungen sollen u.a. Effizienzgewinne erzielt werden. Aus der Vereinbarung resultieren für die BayWa AG zurzeit jährliche Aufwendungen in Höhe von 22,9 Mio. Euro.

Ferner bestehen jährliche Verpflichtungen aus Immobilienmietverträgen mit Restlaufzeiten von bis zu 94 Jahren in Höhe von derzeit 33,2 Mio. Euro (Vorjahr: 17,1 Mio. Euro) sowie jährliche Verpflichtungen aus Mobilienmietverträgen mit Restlaufzeiten von bis zu acht Jahren in Höhe von derzeit 11,767 Mio. Euro (Vorjahr: 11,767 Mio. Euro), jeweils p.a.

Verpflichtungen aus Kaufverträgen, Rückkaufvereinbarungen sowie Restwertgarantien bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 19,9 Mio. Euro (Vorjahr: 19,8 Mio. Euro). Das Bestellobligo für Investitionen zum Bilanzstichtag lag im geschäftsüblichen Rahmen.

Derivative Finanzinstrumente

Am Bilanzstichtag setzen sich die derivativen Finanzinstrumente wie folgt zusammen:

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Art Nominalwert Zeitwert In Mio. Euro (unsaldiert)
Zinssicherungen    
Swaps 15,000 Mio. Euro -0,249
Caps 295,000 Mio. Euro 0,249
Devisentermingeschäfte    
Kauf USD 5,410 Mio. USD/3,975 Mio. Euro -0,052
Devisenswapgeschäft    
Kauf USD 0,854 Mio. USD/0,621 Mio. Euro -0,001
Verkauf USD 0,832 Mio. USD/0,609 Mio. Euro 0,008
Kauf CZK 13,588 Mio. CZK/0,495 Mio. Euro 0,001

Die Bewertung der Derivate erfolgt in Abhängigkeit von den relevanten Basisinstrumenten anhand aktueller beobachtbarer Marktdaten mit der Barwertmethode.

Die Bewertung der Devisengeschäfte erfolgt mittels der Barwertmethode durch Abzinsung der Cashflows aus den Geschäften mit den für die Restlaufzeit aktuellen gültigen Diskontfaktoren auf den Bewertungsstichtag. Die sich ergebenden Fremdwährungsbeträge werden dann zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.

Für derivative Finanzinstrumente mit einem zum Bilanzstichtag negativen beizulegenden Zeitwert werden Drohverlustrückstellungen gebildet, die unter sonstigen Rückstellungen ausgewiesen werden. Der positive Wert für den Cap wird unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Bewertungseinheiten werden nicht gebildet.

Organe

AUFSICHTSRAT

Manfred Nüssel

Dipl.-Ing. agr. (FH), Vorsitzender,

Präsident des Deutschen Raiffeisenverbands e.V.

Weitere Mandate:

AGCO GmbH, Marktoberdorf (seit 18.11.2013)

Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG, Beilngries (Vorsitzender)

DG HYP Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG, Hamburg (bis 04.03.2013)

Kravag-Logistic Versicherungs-AG, Hamburg (bis 27.06.2013)

Kravag-Sachversicherung des Deutschen Kraftverkehrs VaG, Hamburg

Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main (Verwaltungsrat)

RWA Raiffeisen Ware Austria AG, Wien, Österreich

R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden (bis 12.06.2013)

R+V Lebensversicherung AG, Wiesbaden (bis 12.06.2013)

Vereinigte Tierversicherung Gesellschaft a.G., Wiesbaden

Volksbank-Raiffeisenbank Bayreuth eG, Bayreuth (bis 18.06.2013 Vorsitzender)

Klaus Buchleitner (seit 04.06.2013)

Stellvertretender Vorsitzender, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien

reg.Gen.m.b.H und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG

Weitere Mandate:

LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs AG, Wien, Österreich

Niederösterreichische Versicherung AG, St. Pölten, Österreich (seit 28.05.2013)

NÖM AG, Baden (Vorsitzender)

NÖM International AG, Baden (Vorsitzender)

Raiffeisen Zentralbank Österreich AG, Wien, Österreich

Raiffeisen Bank International AG, Wien, Österreich (seit 26.06.2013)

Ernst Kauer (bis 30.04.2013)

Dipl.-Ing. agr., stellvertretender Vorsitzender, Vorsitzender des Betriebsrats der BayWa-Zentrale (bis 30.04.2013)

Gunnar Metz

Stellvertretender Vorsitzender (seit 08.05.2013), Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der BayWa AG

Generalanwalt Ök.-Rat Dr. Christian Konrad (bis 04.06.2013)

Stellvertretender Vorsitzender, Ehem. Obmann der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien reg.Gen.m.b.H., Wien, Österreich

Weitere Mandate:

AGRANA Beteiligungs-AG, Wien, Österreich (Vorsitzender)

DO & CO Aktiengesellschaft, Wien, Österreich

LEIPNIK-LUNDENBURGER INVEST Beteiligungs AG, Wien, Österreich (Vorsitzender)

Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG, Wien, Österreich (Vorsitzender)

Saint Louis Sucre S.A., Paris, Frankreich

Siemens AG Österreich, Wien, Österreich (stellvertretender Vorsitzender)

Südzucker AG Mannheim/Ochsenfurt, Mannheim (stellvertretender Vorsitzender)

Süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft eG, Ochsenfurt

Theo Bergmann (seit 04.06.2013)

Kraftfahrer

Dr. E. Hartmut Gindele (bis 04.06.2013)

Dipl.-Ing. agr., Landwirt

Renate Glashauser (seit 04.06.2013)

Sachbearbeiterin Werkstätte

Prof. Dr. h. c. Stephan Götzl

Verbandspräsident, Vorsitzender des Vorstands des Genossenschaftsverbands Bayern e.V.

Weitere Mandate:

Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG, Beilngries (stellvertretender Vorsitzender)

DVB Bank SE, Frankfurt am Main

SDK Süddeutsche Krankenversicherung a.G., Fellbach

Jürgen Hahnemann (bis 04.06.2013)

Lagermeister

Monika Hohlmeier (seit 04.06.2013)

Mitglied des Europäischen Parlaments

Otto Kentzler (bis 04.06.2013)

Dipl.-Ing., Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (bis 31.12.2013)

Weitere Mandate:

Bank für Kirche und Caritas eG, Paderborn

Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G., Hamburg

Dortmunder Volksbank eG, Dortmund (Vorsitzender)

Handwerksbau AG, Dortmund (Vorsitzender)

SIGNAL IDUNA Holding AG, Dortmund (stellvertretender Vorsitzender)

SIGNAL IDUNA Krankenversicherung a.G., Dortmund (stellvertretender Vorsitzender)

Peter König

Gewerkschaftssekretär ver.di, Bayern (bis 04.06.2013, seit 21.11.2013)

Weiteres Mandat:

Adler Modemärkte AG, Haibach (seit 09.09.2013)

Stefan Kraft M.A. (bis 04.06.2013, seit 21.11.2013)

Landesfachsekretär ver.di, Bayern

Wolfgang Krüger (seit 04.06.2013, bis 04.07.2013)

Gewerkschaftssekretär ver.di, Bayern

Michael Kuffner (seit 04.06.2013)

Leiter Arbeitssicherheit

Erna Kurzwarth (bis 04.06.2013)

Leiterin Regionales Verwaltungszentrum der BayWa AG

Dr. Johann Lang

Dipl.-Ing., Landwirt

Weitere Mandate:

Niederösterreichische Versicherung AG, St. Pölten, Österreich

RWA Raiffeisen Ware Austria AG, Wien, Österreich (Vorsitzender)

RWA Raiffeisen Ware Austria Handel und Vermögensverwaltung eGen., Wien, Österreich (Vorsitzender)

Albrecht Merz

Mitglied des Vorstands der DZ Bank AG

Weitere Mandate:

Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Schwäbisch Hall

R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden

R+V Lebensversicherung AG, Wiesbaden

TeamBank AG, Nürnberg (Vorsitzender)

VR-LEASING AG, Eschborn

Joachim Rukwied (seit 04.06.2013)

Dipl.-Ing. agr. (FH), Landwirt und Weingärtner, Präsident des Deutschen Bauernverbands e.V. und des Landesbauernverbands in Baden-Württemberg e.V.

Weitere Mandate:

AGRA-FUROPF Presse- und Informationsdienst GmbH, Bonn (bis 14.05.2013)

Buchstelle LBV GmbH, Stuttgart (Vorsitzender)

KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main (Verwaltungsrat)

Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main (Mitglied des Verwaltungsrats, seit 07.11.2013 Vorsitzender)

Messe Berlin GmbH, Berlin (seit 18.12.2013)

Land-DATA GmbH, Visselhövede (Vorsitzender)

LBV-Unternehmensdienst GmbH, Stuttgart (Vorsitzender)

R+V Allgemeine Versicherung AG, Wiesbaden (seit 12.06.2013)

Südzucker AG, Mannheim/Ochsenfurt

Gregor Scheller

Vorsitzender des Vorstands der Volksbank Forchheim eG, Mitglied des Vorstands der Bayerischen Raiffeisen-Beteiligungs-AG

Weitere Mandate:

Fiducia IT AG, Karlsruhe (Vorsitzender bis 13.06.2013)

R+V Lebensversicherung AG, Wiesbaden

Wohnungsbau- und Verwaltungsgenossenschaft Forchheim eG, Forchheim (Vorsitzender)

Josef Schraut (seit 04.06.2013)

Leiter Vertrieb Schmierstoffe

Manuela Schraut (seit 04.06.2013, bis 28.06.2013)

Gewerkschaftssekretärin ver.di, Bayern

Werner Waschbichler

Stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats der BayWa-Zentrale (bis 30.04.2013),

Vorsitzender des Betriebsrats der BayWa-Zentrale (seit 30.04.2013)

Bernhard Winter (bis 04.06.2013)

Leiter Rechnungsprüfung Agrar

GENOSSENSCHAFTLICHER BEIRAT

Wolfgang Altmüller

Dipl.-Betriebswirt, Vorsitzender (seit 20.03.2013),

Vorsitzender des Vorstands der VR meine Raiffeisenbank eG

Mitglieder laut § 28 Abs. 5 der Satzung

Manfred Nüssel

Dipl.-Ing. agr. (FH), stellvertretender Vorsitzender, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbands e.V.

Dr. Johann Lang

Dipl.-Ing., Landwirt

Weitere Mitglieder

Franz Breiteneicher

Geschäftsführer der Raiffeisen-Waren GmbH Erdinger Land

Dr. Alexander Büchel (seit 01.01.2013)

Mitglied des Vorstands des Genossenschaftsverbands Bayern e.V.

Rudolf Büttner

Geschäftsführer der Raiffeisen-Waren GmbH Weißenburg-Gunzenhausen

Albert Deß

Mitglied des Europäischen Parlaments

Martin Empl

Dipl.-Ing. agr., Landwirt

Manfred Geyer

Vorsitzender des Vorstands der RaiffeisenVolksbank eG Gewerbebank

Dr. Roman Glaser (seit 06.11.2013)

Vorsitzender des Vorstands des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands e.V.

Wolfgang Grübler

Vorsitzender des Vorstands der Agrarunternehmen "Lommatzscher Pflege" e.G.

Walter Heidl

Präsident des Bayerischen Bauernverbands

Franz-Xaver Hilmer

Direktor der Raiffeisenbank Straubing eG

Karl Hippeli (bis 06.11.2013)

Mitglied des Vorstands der Volksbank Raiffeisenbank Würzburg eG (bis 31.12.2013)

Ludwig Hubauer (seit 01.01.2013)

Landwirt

Konrad Irtel

Sprecher des Vorstands der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG

Martin Körner

Dipl.-Ing. (FH), Landwirt, Obstbauer

Alfred Kraus (seit 07.08.2013)

Geschäftsführer der Raiffeisen-Handels-GmbH Rottal

Franz Kustner

Landwirt

Alois Pabst

Landwirt

Hans Paulus (bis 30.06.2013)

Dipl.-Ing. agr., Geschäftsführer Geschäftsbereich Ware der Raiffeisenbank im Stiftland eG

Franz Reisecker (seit 01.01.2013)

Ök.-Rat Ing., Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich, Landwirt

René Rothe (seit 07.08.2013)

Mitglied des Vorstands des Genossenschaftsverbands e.V.

Joachim Rukwied (bis 04.06.2013)

Dipl.-Ing. (FH), Präsident des Deutschen Bauernverbands und des Landesbauernverbands in Baden-Württemberg e.V.

Claudius Seidl (seit 20.03.2013)

Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Rottal-Inn eG

Gerd Sonnleitner

Landwirt, ehem. Präsident des Deutschen Bauernverbands und des Bayerischen Bauernverbands, Präsident des Europäischen Bauernverbands (bis 20.09.2013)

Ludwig Spanner

Landwirt

Dr. Hermann Starnecker

Sprecher des Vorstands der VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu eG

Dr. Gerald Thalheim (bis 07.08.2013)

Bereichsleiter des Genossenschaftsverbands e.V.

Wolfgang Vogel

Präsident des Sächsischen Landesbauernverbands e.V.

Rainer Wiederer (seit 06.11.2013)

Sprecher des Vorstands der Volksbank Raiffeisenbank Würzburg eG

Thomas Wirth

Sprecher des Vorstands der Raiffeisenbank im Stiftland eG

Maximilian Zepf

Dipl.-Betriebswirt, Mitglied des Vorstands der Raiffeisenbank

Schwandorf-Nittenau eG

VORSTAND

Prof. Klaus Josef Lutz (Vorstandsvorsitzender)

Vorsitz Führungs- und Aufsichtsgremien der internationalen Agrar- und Obstbeteiligungen, Internationalisierung/Risikomanagement, Corporate Business Development, Corporate Governance, PR/Unternehmenskommunikation, Konzernrevision, Personal, Konzernmarketing, Obst, BayWa Stiftung

Externe Mandate:

Eramon AG, Gersthofen (bis 30.10.2013)

Euro Pool System International B.V., Rijswijk, Niederlande (Mitglied des Aufsichtsrats, seit 05.09.2013 Vorsitzender)

MAN Nutzfahrzeuge AG, München

VK Mühlen AG, Hamburg (Vorsitzender)

Konzernmandate:

BayWa r.e. Asset Holding GmbH (ehemals: RENERCO Renewable Energy Concepts AG), München (bis 13.12.2013)

Cefetra B.V., Rotterdam, Niederlande (seit 03.01.2013 Mitglied des Aufsichtsrats, seit 18.01.2013 Vorsitzender)

RWA Raiffeisen Ware Austria AG, Wien, Österreich (1. stellvertretender Vorsitzender)

Turners & Growers Limited, Auckland, Neuseeland (Vorsitzender des Board of Directors)

"UNSER LAGERHAUS" WARENHANDELSGESELLSCHAFT m.b.H., Klagenfurt, Österreich (Vorsitzender)

Andreas Helber

Führungs- und Aufsichtsgremien der internationalen Agrar- und Obstbeteiligungen, Führungs- und Aufsichtsgremien der internationalen Energie-Beteiligungen, Finanzen, Segment Bau, Corporate Finance (M & A), Kredit, Corporate Real Estate Management/Immobilien (CREM), Zentrales Controlling, Informationssysteme, Recht, Compliance, Regionale Verwaltungszentren, Investor Relations

Externes Mandat:

R+V Pensionsversicherung a.G., Wiesbaden

Konzernmandate:

BayWa r.e. USA LLC, Santa Fe, NM, USA (Mitglied des Board of Directors)

BayWa r.e. Wind, LLC (ehemals: WKN USA, LLC), San Diego, CA, USA (Mitglied des Board of Directors)

Cefetra B.V., Rotterdam, Niederlande (seit 03.01.2013 Mitglied des Aufsichtsrats)

EUROGREEN Schweiz AG, Zuchwil, Schweiz (bis 18.11.2013 Präsident des Verwaltungsrats)

RWA Raiffeisen Ware Austria AG, Wien, Österreich (stellvertretender Vorsitzender)

Turners & Growers Limited, Auckland, Neuseeland (Mitglied des Board of Directors)

"UNSER LAGERHAUS" WARENHANDELSGESELLSCHAFT m.b.H., Klagenfurt, Österreich

Dr. Josef Krapf

Führungs- und Aufsichtsgremien der internationalen Agrarbeteiligungen, Agrarhandel

Externes Mandat:

Süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft eG, Ochsenfurt

Konzernmandate:

Cefetra B.V., Rotterdam, Niederlande (seit 03.01.2013 Mitglied des Aufsichtsrats)

RWA Raiffeisen Ware Austria AG, Wien, Österreich

Turners & Growers Limited, Auckland, Neuseeland (Mitglied des Board of Directors bis 11.02.2014)

Roland Schuler

Vorsitz Führungs- und Aufsichtsgremien der internationalen Energie-Beteiligungen, Energie, Technik, BayWa r.e. renewable energy GmbH

Externes Mandat:

Süddeutsche Zuckerrübenverwertungs-Genossenschaft eG, Ochsenfurt

Konzernmandate:

BayWa r.e. Asset Holding GmbH (ehemals: RENERCO Renewable Energy Concepts AG), München (Vorsitzender bis 13.12.2013)

BayWa r.e. USA LLC, Santa Fe, NM, USA (Vorsitzender des Board of Directors)

BayWa r.e. Wind, LLC (ehemals: WKN USA, LLC), San Diego, CA, USA (Mitglied des Board of Directors)

Reinhard Wolf (seit 01.09.2013)

RWA Raiffeisen Ware Austria AG, Wien, Österreich

Externes Mandat:

Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, Österreich

Konzernmandate:

Garant-Tiernahrung Gesellschaft m.b.H., Pöchlarn, Österreich (Vorsitzender)

Raiffeisen-Lagerhaus GmbH, Bruck an der Leitha, Österreich (Stellvertreter des Vorsitzenden)

Deutscher Corporate Governance Kodex

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der BayWa AG haben am 6. November 2013 die jährliche Erklärung nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und diese der Öffentlichkeit dauerhaft im Internet unter http://ir.baywa.de/corporate-governance/entsprechenserklaerung/ zugänglich gemacht.

Organbezüge

Die Vergütungen des Beirats betragen 0,092 Mio. Euro (Vorjahr: 0,093 Mio. Euro). Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats belaufen sich auf 0,634 Mio. Euro (Vorjahr: 0,562 Mio. Euro), die des Vorstands auf 5,387 Mio. Euro (Vorjahr: 5,008 Mio. Euro).

An ehemalige Mitglieder des Vorstands der BayWa AG und deren Hinterbliebene wurden 3,271 Mio. Euro (Vorjahr: 3,209 Mio. Euro) ausbezahlt. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder des Vorstands sind mit 0 Mio. Euro (Vorjahr: 39,579 Mio. Euro) ausgewiesen.

In der Hauptversammlung vom 18. Juni 2010 hat die Hauptversammlung gemäß § 286 Abs. 5 HGB beschlossen, dass bei der Aufstellung von Jahres- und Konzernabschluss der BayWa AG die gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 8 HGB und gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a Satz 5 bis 8 HGB verlangten Angaben im Anhang zur individualisierten Offenlegung der Vorstandsbezüge für das Geschäftsjahr 2010 und die weiteren vier folgenden Geschäftsjahre unterbleiben.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresabschluss der BayWa AG zum 31. Dezember 2013 weist einen Bilanzgewinn von 57.018.647,59 Euro aus. Wir schlagen der Hauptversammlung vor, diesen Betrag wie folgt zu verwenden:

Gewinnverwendung

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0,75 Euro Dividende pro dividendenberechtigter Stückaktie 25.839.084,00 Euro
Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen 31.179.563,59 Euro
  57.018.647,59 Euro

Der auszuschüttende Betrag vermindert sich um den Teilbetrag, der auf die zum Zeitpunkt des Gewinnverwendungsbeschlusses im Besitz der Gesellschaft befindlichen eigenen Aktien, die gemäß § 71b AktG nicht dividendenberechtigt sind, auszuschütten wäre. Dieser Teilbetrag wird in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

 

München, den 6. März 2014

BayWa Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Prof. Klaus Josef Lutz

Andreas Helber

Dr. Josef Krapf

Roland Schuler

Reinhard Wolf

Erläuterung der Bilanz

Anlagengitter der BayWa AG für das Geschäftsjahr 2013

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in Millionen Euro Anschaffungs-/Herstellungskosten
  01.01.2013 Zugänge Fusionen Abgänge Umbuchungen 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte -,--- 1,087 -,--- -,--- 2,881 3,968
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4,640 0,078 -,--- 0,273 0,011 4,456
3. Firmenwert 7,780 0,350 -,--- -,--- -,--- 8,130
4. Geleistete Anzahlungen 2,943 0,154 -,--- -,--- - 2,881 0,216
  15,363 1,669 -,--- 0,273 0,011 16,770
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 970,070 12,277 -,--- 330,129 7,195 659,413
2. Technische Anlagen und Maschinen 317,550 9,302 0,001 14,931 16,602 328,524
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 180,936 7,823 0,130 30,191 1,803 160,501
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 29,001 18,473 -,--- 0,418 - 26,326 20,730
  1.497,557 47,875 0,131 375,669 - 0,726 1169,168
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 357,722 82,878 -,--- 0,874 4,962 444,688
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen -,--- 207,010 -,--- -,--- -,--- 207,010
3. Beteiligungen 90,552 2,325 -,--- 10,911 - 0,060 81,906
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht -,--- 22,852 -,--- -,--- 17,886 40,738
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1,478 -,--- -,--- 1,260 -,--- 0,218
6. Sonstige Ausleihungen 0,186 -,--- -,--- -,--- -,--- 0,186
7. Geleistete Anzahlungen 4,187 -,--- -,--- -,--- - 4,187 0,000
  454,125 315,065 -,--- 13,045 18,601 774,746
Summe Anlagevermögen der BayWa AG 1.967,045 364,609 0,131 388,987 17,886 1960,684
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in Millionen Euro Abschreibungen
  01.01.2013 Fusionen lfd. Jahr Umbuchungen Abgang 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte -,--- -,--- 0,397 -,--- -,--- 0,397
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3,693 -,--- 0,391 -,--- 0,274 3,810
3. Firmenwert 3,146 -,--- 1,513 -,--- -,--- 4,659
4. Geleistete Anzahlungen -,--- -,--- 0,000 -,--- -,--- 0,000
  6,839 -,--- 2,301 -,--- 0,274 8,866
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 573,423 -,--- 13,717 - 0,506 189,665 396,969
2. Technische Anlagen und Maschinen 261,247 -,--- 9,562 -,--- 13,923 256,886
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 132,992 0,054 12,587 -,--- 27,894 117,739
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
  967,662 0,054 35,866 - 0,506 231,482 771,594
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11,790 -,--- 3,667 0,506 -,--- 15,963
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
3. Beteiligungen - 0,001 -,--- -,--- -,--- -,--- - 0,001
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,002 -,--- -,--- -,--- -,--- 0,002
6. Sonstige Ausleihungen -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
7. Geleistete Anzahlungen -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
  11,791 -,--- 3,667 0,506 -,--- 15,964
Summe Anlagevermögen der BayWa AG 986,292 0,054 41,834 -,--- 231,756 796,424
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in Millionen Euro Buchwerte
  31.12.2013 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3,571 -,---
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,646 0,947
3. Firmenwert 3,471 4,634
4. Geleistete Anzahlungen 0,216 2,943
  7,904 8,524
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 262,444 396,647
2. Technische Anlagen und Maschinen 71,638 56,303
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42,762 47,944
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20,730 29,001
  397,574 529,895
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 428,725 345,932
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 207,010 -,---
3. Beteiligungen 81,907 90,553
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 40,738 -,---
5. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,216 1,476
6. Sonstige Ausleihungen 0,186 0,186
7. Geleistete Anzahlungen -,--- 4,187
  758,782 442,334
Summe Anlagevermögen der BayWa AG 1.164,260 980,753

Aufstellung des Anteilsbesitzes der BayWa AG zum 31. Dezember 2013

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Firmenname, Firmensitz, (Land) Anteil am Kapital
%
Geschäftsjahr   Eigenkapital Jahresüberschuss/ -fehlbetrag
Unmittelbare Beteiligung an verbundenen Unternehmen          
"UNSER LAGERHAUS" WARENHANDELSGESELLSCHAFT m.b.H., Klagenfurt, Österreich 51,1 2013 TEUR 51.852 5.402
Bauzentrum Westmünsterland GmbH & Co. KG, Ahaus 100,0 2013 TEUR - 359 - 50
Bayerische Futtersaatbau GmbH, Ismaning 79,2 2013 TEUR 4.230 605
BayWa Agrar Beteiligungs GmbH, München1) 100,0 2013 TEUR 22.019 -
BayWa Agrar Verwaltungs GmbH, München (ehemals: bs Baufachhandel Brands & Schnitzler Verwaltungs-GmbH, Mönchengladbach) 100,0 2013 TEUR 29 1
BayWa CS GmbH, München 100,0 2013 TEUR 2.594 76
BayWa Energie Dienstleistungs GmbH, München 100,0 2013 TEUR 1.297 - 262
BayWa Finanzbeteiligungs-GmbH, München1) 100,0 2013 TEUR 10.260 -
BayWa Finanzservice GmbH, München (ehemals: Bestelmeyer Verwaltungs-GmbH, Dinkelsbühl) 100,0 2012 TEUR - 31 - 21
BayWa Handels-Systeme-Service GmbH, München1) 100,0 2013 TEUR 1.912 -
BayWa Hungária Kft., Székesfehérvár, Ungarn 100,0 2012 TEUR 2.053 - 30
BayWa Hungária Kft., Székesfehérvár, Ungarn     THUF 609.683 - 8.793
BayWa InterOil Mineralölhandelsgesellschaft mbH, München 100,0 2012 TEUR 59 -
BayWa Pensionsverwaltung GmbH, München 100,0 2013 TEUR 25.165 7.906
BayWa r.e. renewable energy GmbH (ehemals: BayWa r.e GmbH), München 100,0 2013 TEUR 144.563 - 9.670
BayWa Vorarlberg Handels GmbH, Lauterach, Österreich 51,0 2013 TEUR 12.257 1.648
BayWa-Lager und Umschlags GmbH, München 100,0 2012 TEUR 27 -
BayWa-Tankstellen-GmbH, München 100,0 2013 TEUR 1.149 471
Brands + Schnitzler Tiefbau-Fachhandel Verwaltungs GmbH, Mönchengladbach 100,0 2012 TEUR 26 - 1
CLAAS Main-Donau GmbH & Co. KG, Vohburg 90,0 2013 TEUR 1.234 - 1.281
CLAAS Nordostbayern GmbH & Co. KG, Altenstadt (ehemals: Weiden) 90,0 2013 TEUR - 268 - 1.391
CLAAS Südostbayern GmbH, Töging 90,0 2013 TEUR - 10 - 981
CLAAS Württemberg GmbH, Langenau 80,0 2013 TEUR 2.868 922
Diermeier Energie GmbH, München 100,0 2013 TEUR 4.018 - 1.077
Donau - Tanklagergesellschaft m.b.H., Deggendorf 100,0 2012 TEUR - 12 1
DRWZ-Beteiligungsgesellschaft mbH, München 64,3 2013 TEUR 1.643 - 1
Frucom Fruitimport GmbH, Hamburg 100,0 2013 TEUR - 2.419 - 971
GVB Verwaltungsgesellschaft mbH, München 100,0 2012 TEUR 27 2
Intersaatzucht GmbH & Co. KG, München 60,0 2012 TEUR 366 - 79
Intersaatzucht Verwaltungs GmbH, München 60,0 2012 TEUR 25 -
Jannis Beteiligungsgesellschaft mbH, München 100,0 2013 TEUR 10.909 - 937
Karl Theis GmbH, München 100,0 2013 TEUR 12.483 - 903
LTZ Chemnitz GmbH, Hartmannsdorf 90,0 2013 TEUR 245 - 975
MD-Betriebs-GmbH, München 90,0 2013 TEUR 29 1
NOB-Betriebs-GmbH, München 90,0 2012 TEUR 28 1
Raiffeisen Kraftfutterwerke Süd GmbH, Würzburg 85,0 2013 TEUR - 1.250 - 1.906
Raiffeisen Waren GmbH Nürnberger Land, Hersbruck 52,0 2013 TEUR 464 73
Süd-Treber GmbH, Stuttgart1) 100,0 2012 TEUR 205 -
TechnikCenter Grimma GmbH, Mutzschen 70,0 2013 TEUR 1.388 418
TESSOL Kraftstoffe, Mineralöle und Tankanlagen GmbH, Stuttgart1) 100,0 2013 TEUR 2.000 -
Turners & Growers Limited, Auckland, Neuseeland 73,1 2013 TEUR 132.902 23.716
Turners & Growers Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 222.770 38.550
Wingenfeld Energie GmbH, Hünfeld 100,0 2013 TEUR 491 98
Unmittelbare und mittelbare Beteiligung an verbundenen Unternehmen          
über BayWa AG, München,          
"UNSER LAGERHAUS" WARENHANDELSGESELLSCHAFT m.b.H., Klagenfurt, und BayWa Vorarlberg Handels GmbH, Lauterach          
RWA Raiffeisen Ware Austria Aktiengesellschaft, Wien, Österreich2) 50,0 2013 TEUR 255.500 22.754
über BayWa AG, München, und RWA Raiffeisen Ware Austria Aktiengesellschaft, Wien          
AFS Franchise-Systeme GmbH, Wien, Österreich 100,0 2013 TEUR 290 230
RI-Solution GmbH Gesellschaft für Retail-Informationssysteme, Services und Lösungen mbH, München 100,0 2013 TEUR 2.796 749
über BayWa AG, München, Raiffeisen Kraftfutterwerke Süd GmbH, Würzburg, und RI-Solution GmbH, München          
Unterstützungseinrichtung der BayWa AG in München GmbH, München 100,0 2013 TEUR 76.051 - 2.366
über BayWa AG, München, und BayWa Finanzbeteiligungs-GmbH, München          
EUROGREEN GmbH, Betzdorf 100,0 2013 TEUR 1.868 206
über BayWa AG, München, und Donau - Tanklagergesellschaft m.b.H., Deggendorf          
DTL Donau-Tanklagergesellschaft mbH & Co. KG, Deggendorf 100,0 2013 TEUR 153 622
über BayWa AG, München, und GVB Verwaltungsgesellschaft mbH, München          
GVB Grundstücksverwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG, München 100,0 2012 TEUR 10.571 686
über BayWa AG, München, und RWA International Holding GmbH, Wien          
BOR s.r.o., Choceň, Tschechische Republik 92,8 2013 TEUR 4.256 190
BOR s.r.o., Choceň, Tschechische Republik     TCZK 116.731 4.929
Mittelbare Beteiligung an verbundenen Unternehmen          
über "UNSER LAGERHAUS" WARENHANDELSGESELLSCHAFT m.b.H., Klagenfurt          
Agrarproduktenhandel Gesellschaft m.b.H., Klagenfurt, Österreich 100,0 2012 TEUR 824 119
Raiffeisen Trgovina d.o.o., Lenart, Slowenien 100,0 2012 TEUR 379 47
WHG LIEGENSCHAFTSVERWALTUNG BETRIEBS GMBH, Klagenfurt, Österreich 100,0 2012 TEUR 1.127 137
über AFS Franchise-Systeme GmbH, Wien          
IFS S.r.l., Bozen, Italien 51,0 2013 TEUR 63 - 132
über Bauzentrum Westmünsterland GmbH & Co. KG, Ahaus          
Bauzentrum Westmünsterland Verwaltungs-GmbH, Ahaus 100,0 2012 TEUR 40 1
über BayWa Agrar Beteiligungs GmbH, München          
BayWa Agri GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR 19.979 - 2.016
über BayWa Agri GmbH & Co. KG, München          
BayWa Agrar Beteiligungs Nr. 2 GmbH, München 100,0 2013 TEUR 123.393 6
Bohnhorst Agrarhandel GmbH, Steimbke 60,0 2013 TEUR 41.267 5.585
über BayWa Agrar Beteiligungs Nr. 2 GmbH, München          
BayWa Dutch Agrico B.V., Amsterdam, Niederlande 100,0 2013 TEUR 123.501 - 5
über BayWa Dutch Agrico B.V., Amsterdam          
Cefetra B.V., Rotterdam, Niederlande 100,0 2013 TEUR 120.062 15.097
über Cefetra B.V., Rotterdam          
Baltic Logistic Holding B.V., Rotterdam, Niederlande 100,0 2013 TEUR - 116 118
Cefetra Feed Service B.V., Rotterdam, Niederlande 100,0 2013 TEUR 4.119 921
Cefetra Hungary Kft., Budapest, Ungarn 100,0 2013 TEUR 1.007 118
Cefetra Hungary Kft., Budapest, Ungarn     THUF 299.079 35.011
Cefetra Ltd., Glasgow, Großbritannien 100,0 2013 TEUR 25.360 4.612
Cefetra Ltd., Glasgow, Großbritannien     TGBP 21.143 3.907
Cefetra Polska Sp. z o.o., Gdynia, Polen 100,0 2013 TEUR 9.233 81
Cefetra Polska Sp. z o.o., Gdynia, Polen     TPLN 38.358 340
Cefetra Shipping B.V., Rotterdam, Niederlande 100,0 2013 TEUR - -
über Cefetra Ltd., Glasgow          
Burkes Agencies Ltd., Glasgow, Großbritannien 100,0 2013 TEUR 61 79
Burkes Agencies Ltd., Glasgow, Großbritannien     TGBP 51 67
Hallwood Logistics Ltd., Glasgow, Großbritannien 100,0 2013 TEUR 16 - 21
Hallwood Logistics Ltd., Glasgow, Großbritannien     TGBP 13 - 18
Shieldhall Logistics Ltd., Glasgow, Großbritannien 100,0 2013 TEUR 41 41
Shieldhall Logistics Ltd., Glasgow, Großbritannien     TGBP 34 35
Sinclair Logistics Ltd., Glasgow, Großbritannien 100,0 2013 TEUR 5 12
Sinclair Logistics Ltd., Glasgow, Großbritannien     TGBP 4 10
über Bohnhorst Agrarhandel GmbH, Steimbke          
Agrar- und Transportservice Kölleda GmbH, Kölleda 58,0 2013 TEUR 1.889 31
Agrarhandel Züssow Bohnhorst / Naeve Beteiligungs GmbH, Züssow 100,0 2013 TEUR 6 3
Bohnhorst Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Niederer Fläming 100,0 2012 TEUR 106 8
Bohnhorst Interhandel Sp. z o.o., Szcecin, Polen 76,0 2012 TEUR 511 35
Bohnhorst Interhandel Sp. z o.o., Szcecin, Polen     TPLN 2.124 146
Hafen Vierow - Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Brünzow3) 50,0 2013 TEUR 2.365 312
Ketziner Lagerhaus GmbH & Co. KG, Ketzin1) 100,0 2013 TEUR 906 -
über Bohnhorst Agrarhandel GmbH, Steimbke, und Hafen Vierow - Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Brünzow          
VIELA Export GmbH, Vierow 74,0 2013 TEUR 2.609 553
über VIELA Export GmbH, Vierow          
Schifffahrtsagentur GmbH, Groß Lüdershagen1) 100,0 2013 TEUR 92 -
über BayWa Hungária Kft., Székesfehérvár          
Agro-Property Kft., Kecskemét, Ungarn 100,0 2012 TEUR 4.285 10
Agro-Property Kft., Kecskemét, Ungarn     THUF 1.272.405 3.081
über BayWa r.e. renewable energy GmbH (ehemals: BayWa r.e GmbH), München          
BayWa r.e España S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR - 347 - 183
BayWa r.e. Asset Holding GmbH (ehemals: RENERCO Renewable Energy Concepts AG), München 100,0 2013 TEUR 97.935 16.793
BayWa r.e. Betriebsführung GmbH, München 100,0 2013 TEUR 625 1.090
BayWa r.e. Bioenergy Betriebs GmbH (ehemals: r.e Bioenergie Betriebs GmbH), Regensburg 100,0 2013 TEUR 27 - 1
BayWa r.e. Bioenergy GmbH (ehemals: BayWa r.e. bioenergy GmbH), Regensburg 100,0 2013 TEUR - 2.542 - 2.264
BayWa r.e. Green Energy Products GmbH, München (ehemals: BayWa r.e. green energy products GmbH, Regensburg) 100,0 2013 TEUR 2.082 117
BayWa r.e. Rotor Service Holding GmbH (ehemals: BayWa r.e Service GmbH), München 100,0 2013 TEUR 1.232 31
BayWa r.e. Solardächer I GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - - 2
BayWa r.e. Solardächer II GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - - 2
BayWa r.e. Solarsysteme GmbH (ehemals: MHH Solartechnik GmbH), Tübingen 100,0 2013 TEUR 15.625 - 2.152
BayWa r.e. USA LLC (ehemals: BayWa r.e USA LLC), Santa Fe, USA 100,0 2013 TEUR 22.576 - 3.129
BayWa r.e. USA LLC (ehemals: BayWa r.e USA LLC), Santa Fe, USA     TUSD 31.135 - 4.160
Creotecc GmbH, Freiburg im Breisgau 100,0 2013 TEUR 2.236 - 707
ECOWIND Handels- & Wartungs-GmbH, Kilb, Österreich 90,0 2013 TEUR 940 1.530
Schradenbiogas Betriebsgesellschaft mbH, Gröden 100,0 2013 TEUR 22 -
Schradenbiogas GmbH & Co. KG, Gröden 94,5 2013 TEUR 2.258 - 2.052
Solarmarkt Deutschland GmbH, Schwäbisch Hall (ehemals: BayWa r.e. renewable energy France GmbH, München) 100,0 2013 TEUR - 909 - 934
Solarmarkt GmbH, Aarau, Schweiz 100,0 2013 TEUR 3.086 800
Solarmarkt GmbH, Aarau, Schweiz     TCHF 3.788 982
über BayWa r.e España S.L.U., Barcelona          
Abastecimiento Energético Solar S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 1.074 8
AMUR S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR - 34 - 18
Aufwind Nuevas Energías S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 1.727 159
Cosmos Power S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 85 - 1
Enemir Solar S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 1.164 2
Energies Netes de Corral Serra S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 3 28
Energies Netes de Sa Boleda S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 72 10
Energies Netes de Son Parera S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR - 39 - 57
Madrid Fotovoltaica S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 1.274 6
Microclima Solar S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 1.072 6
MONZINIMAN XXI S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR - 101 - 7
Puerto Real FV Production S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 169 153
Real Power S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 87 2
Remosol Energías Renovables S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 1.269 9
Renovaplus Energías Renovables S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 1.073 9
Renovar Energía S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 1.074 7
Solrenovable Fotov. S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR - 21 26
ZAX Products S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 24 10
ZIGZAG Inversiones S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 220 16
über Aufwind Nuevas Energías S.L.U., Barcelona          
Net Environment S.L.U., Barcelona, Spanien 100,0 2013 TEUR 687 115
über BayWa r.e. Asset Holding GmbH (ehemals: RENERCO Renewable Energy Concepts AG), München          
Aludra Energies SARL, Strasbourg, Frankreich 100,0 2013 TEUR - 38 - 28
BayWa r.e. 148. Projektgesellschaft mbH, Grünwald 100,0 2013 TEUR 8 - 8
BayWa r.e. 149. Projektgesellschaft mbH, Grünwald 100,0 2013 TEUR - - 12
BayWa r.e. 203. Projektgesellschaft mbH, Grünwald 100,0 2013 TEUR 12 - 1
BayWa r.e. 204. Projektgesellschaft mbH, Grünwald 100,0 2013 TEUR 10 - 2
BayWa r.e. 205. Projektgesellschaft mbH, Grünwald 100,0 2013 TEUR 12 - 1
BayWa r.e. 206. Projektgesellschaft mbH, Grünwald 100,0 2013 TEUR 12 - 1
BayWa r.e. Asset Management GmbH (ehemals: RENERCO Beteiligungs GmbH), Grünwald 100,0 2013 TEUR 110 12
BayWa r.e. France SAS (ehemals: RENERCO Energies SAS), Paris, Frankreich 100,0 2013 TEUR - 1.388 - 1.665
BayWa r.e. Hellas MEPE, Athína, Griechenland 100,0 2013 TEUR - 67 - 70
BayWa r.e. Italia S.r.l., Milano (ehemals: Parco Solare Eliodoro S.r.l., Brixen), Italien 100,0 2013 TEUR 226 - 322
BayWa r.e. Polska Sp. z o.o. (ehemals: RENERCO Polska Sp. z o.o.), Warszawa, Polen 100,0 2013 TEUR 205 - 246
BayWa r.e. Polska Sp. z o.o. (ehemals: RENERCO Polska Sp. z o.o.), Warszawa, Polen     TPLN 852 - 1.032
BayWa r.e. Solar Projects GmbH (ehemals: RENERCO Solar GmbH), München 100,0 2013 TEUR 3.805 7.466
BayWa r.e. UK Ltd. (ehemals: RENERCO Energy UK Ltd.), London, Großbritannien 100,0 2013 TEUR 5.448 2.159
BayWa r.e. UK Ltd. (ehemals: RENERCO Energy UK Ltd.), London, Großbritannien     TGBP 4.542 1.829
BayWa r.e. Wind GmbH, München 100,0 2013 TEUR - - 3.331
BayWa r.e. Windpark Arlena GmbH, München 100,0 2013 TEUR 724 - 2
BayWa r.e. Windpark Gravina GmbH, München 100,0 2013 TEUR 757 - 2
BayWa r.e. Windpark Guasila GmbH, München 100,0 2013 TEUR 350 - 3
BayWa r.e. Windpark San Lupo GmbH, München 100,0 2013 TEUR 1.067 - 2
BayWa r.e. Windpark Tessenano GmbH, München 100,0 2013 TEUR 270 - 2
BayWa r.e. Windpark Tuscania GmbH, München 100,0 2013 TEUR 969 - 3
Eoliennes de la Benate SARL, Strasbourg, Frankreich 100,0 2012 TEUR - 18 - 5
Green Answers GmbH & Co. WP Vahlbruch KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 4 - 3
Les Eoliennes de Saint Fraigne SAS, Strasbourg, Frankreich 100,0 2013 TEUR 3.633 - 390
Neuilly Saint Front Energies SAS, Bègles, Frankreich 70,0 2013 TEUR - 22 - 8
Parco Solare Citrino S.r.l., Brixen, Italien 100,0 2012 TEUR 10 - 9
Parco Solare Rubino S.r.l., Brixen, Italien 100,0 2012 TEUR 10 - 5
Parco Solare Smeraldo S.r.l., Brixen, Italien 100,0 2013 TEUR - 14 - 24
Parco Solare Topazio S.r.l., Brixen, Italien 100,0 2012 TEUR 10 - 5
Parco Solare Zaffiro S.r.l., Brixen, Italien 100,0 2012 TEUR 10 - 8
Parham Solar GmbH, Grünwald 100,0 2013 TEUR 24 - 1
Parque Eólico La Carracha S.L., Zaragoza, Spanien 74,0 2013 TEUR 2.652 1.237
Parque Eólico Plana de Jarreta S.L., Zaragoza, Spanien 74,0 2013 TEUR 1.904 877
Polaris Energies SAS, Strasbourg, Frankreich 93,0 2012 TEUR - 24 - 8
Projektentwicklung Windkraft Unterallgäu GmbH & Co. KG, Bad Wörishofen 100,0 2013 TEUR n.a. n.a.
Projektentwicklung Windkraft Unterallgäu Verwaltungs GmbH, Bad Wörishofen 100,0 2013 TEUR n.a. n.a.
RENERCO GEM 1 GmbH, Grünwald (ehemals: München) 100,0 2013 TEUR 12.515 -
RENERCO GEM 2 GmbH, Grünwald (ehemals: München) 100,0 2013 TEUR 13.861 -
RENERCO GEM 4 GmbH, Grünwald (ehemals: München) 100,0 2013 TEUR 13 - 328
renerco plan consult GmbH, München 100,0 2013 TEUR 38 25
RENERCO Sud-Est S.R.L., București, Rumänien 100,0 2013 TEUR 0 -
RENERCO Sud-Est S.R.L., București, Rumänien     TRON 1 -
Saint Congard Energies SAS, Paris, Frankreich 100,0 2013 TEUR - 45 - 47
Solarpark Aldebaran GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 3 - 3
Solarpark Andromeda GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 67 - 67
Solarpark Aquarius GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 3 - 3
Solarpark Aries GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - - 62
Solarpark Cassiopeia GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 4 - 4
Solarpark Cetus GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 2 - 2
Solarpark Libra GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 7 - 4
Solarpark Lupus GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 4 -
Solarpark Pavo GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 3 - 2
Solarpark Perseus GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 5 - 5
Solarpark Tucana GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 3 - 2
Solarpark Wega GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 2 - 2
Spica Energies SAS, Strasbourg, Frankreich 100,0 2012 TEUR - 26 - 9
Sunshine Bay GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 5 - 3
Sunshine Latin GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 5 - 3
Sunshine Movement GmbH, München 100,0 2013 TEUR - 30 - 50
Sunshine Soul GmbH, München 100,0 2013 TEUR 12 - 1
Sunshine South GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR - 2 - 2
Tierceline Energies SARL, Strasbourg, Frankreich 100,0 2012 TEUR 19 - 4
Umspannwerk Klein Bünsdorf GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR 572 - 47
Umspannwerk Obernwohlde GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 2 - 2
Ventus Vorpommern GmbH & Co. Windpark 1 KG, München 100,0 2013 TEUR - 9 - 2
Wind Park Kotla Sp. z o.o., Warszawa, Polen 100,0 2012 TEUR - 13 - 4
Wind Park Kotla Sp. z o.o., Warszawa, Polen     TPLN - 53 - 18
Wind Park Lipnica Sp. z o.o., Nowy Targ, Polen 100,0 2012 TEUR - 4 - 2
Wind Park Lipnica Sp. z o.o., Nowy Targ, Polen     TPLN - 15 - 7
Windpark Bad Segeberg GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 2013 TEUR - - 1
Windpark Cashagen GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 2 - 2
Windpark Dabergotz GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 2013 TEUR - - 1
Windpark Dissau GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 2 - 2
Windpark GHN GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 87 - 63
Windpark GHN Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 13 - 5
Windpark Guggenberg Phase GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 2013 TEUR - - 1
Windpark Hamwiede GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 2 - 2
Windpark Hettstadt GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 2 - 2
Windpark Holle-Sillium GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR 6.396 - 284
Windpark Hülsede GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 2013 TEUR - - 1
Windpark Kamionka GmbH, Grünwald 100,0 2013 TEUR 7.691 - 1
Windpark Katzberg GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 2013 TEUR - - 1
Windpark Lauenbrück GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 2013 TEUR - - 1
Windpark Molkenberg GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 2013 TEUR - - 1
Windpark Namborn GmbH & Co. KG, München 100,0 2013 TEUR 702 - 54
Windpark Parstein GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 5 - 2
Windpark Pronstorf GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2012 TEUR - 2 - 2
Windpark Rätzlingen GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 2013 TEUR - - 1
Windpark SBG V GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 2 - 2
Windpark Selmsdorf III GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR 1.492 - 5
Windpark Selmsdorf IV GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 3 - 2
Windpark Trierweiler GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 2013 TEUR - - 1
Windpark Unzenberg GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 4 - 2
Windpark Wessenstedt GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 2013 TEUR - - 1
Windpark Wilhelmshöhe GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR 8.265 - 1.097
Windpark Wilhelmshöhe II GmbH & Co. KG, Grünwald 100,0 2013 TEUR - 2 - 2
Windpark Wimmelburg 3 GmbH & Co. KG, Hamburg 100,0 2013 TEUR - - 1
über BayWa r.e. 148. Projektgesellschaft mbH, Grünwald          
Cornwall Power (Polmaugan) Ltd., London, Großbritannien 100,0 2013 TEUR n.a. n.a.
Cornwall Power (Polmaugan) Ltd., London, Großbritannien     TGBP n.a. n.a.
über BayWa r.e. 149. Projektgesellschaft mbH, Grünwald          
Countryside Renewables (Forest Heath) Ltd., London, Großbritannien 100,0 2013 TEUR 8 - 153
Countryside Renewables (Forest Heath) Ltd., London, Großbritannien     TGBP 7 - 130
über BayWa r.e. 203. Projektgesellschaft mbH, Grünwald          
SESMP112 Supernova Solar Farm Ltd., London, Großbritannien 100,0 2013 TEUR - 16 - 15
SESMP112 Supernova Solar Farm Ltd., London, Großbritannien     TGBP - 13 - 13
über BayWa r.e. 204. Projektgesellschaft mbH, Grünwald          
Argilas SAS, Le Barp, Frankreich 100,0 2013 TEUR - 13 - 37
Bilot SAS, Le Barp, Frankreich 100,0 2013 TEUR 11 - 5
La Trivale SAS, Le Barp, Frankreich 100,0 2013 TEUR - 41 - 45
Perchigat SAS, Le Barp, Frankreich 100,0 2013 TEUR 5 - 20
Sylva SAS, Le Barp, Frankreich 100,0 2013 TEUR - 65 - 74
über BayWa r.e. Wind GmbH, München          
BayWa r.e. Wind Verwaltungs GmbH (ehemals: EEV Beteiligungs GmbH), Grünwald 100,0 2013 TEUR 46 12
über BayWa r.e. Windpark Arlena GmbH, München          
Arlena Energy S.r.l., Milano, Italien 100,0 2013 TEUR 621 - 13
über BayWa r.e. Windpark Gravina GmbH, München          
Energia Rinnovabile Pugliese S.r.l., Milano, Italien 100,0 2013 TEUR 1.181 - 10
über BayWa r.e. Windpark Guasila GmbH, München          
Enexon Energia White S.r.l., Milano, Italien 100,0 2013 TEUR 5 - 15
Windfarms Italia S.r.l., Milano, Italien 100,0 2013 TEUR 358 - 18
über BayWa r.e. Windpark San Lupo GmbH, München          
Eolica San Lupo S.r.l., Milano, Italien 100,0 2013 TEUR 1.200 - 21
über BayWa r.e. Windpark Tessenano GmbH, München          
Tessennano Energy S.r.l., Milano, Italien 100,0 2013 TEUR 1.094 - 14
über BayWa r.e. Windpark Tuscania GmbH, München          
Tuscania Energy S.r.l., Milano, Italien 100,0 2013 TEUR 2.584 - 28
über Parham Solar GmbH, Grünwald          
GGRenewables Ltd., London, Großbritannien 100,0 2013 TEUR 8 7
GGRenewables Ltd., London, Großbritannien     TGBP 7 6
über Parque Eólico La Carracha S.L., Zaragoza, Spanien, und Parque Eólico Plana de Jarreta S.L., Zaragoza, Spanien          
Nuevos Parques Eólicos La Muela A.I.E., Zaragoza, Spanien 100,0 2013 TEUR 38 850
über RENERCO GEM 1 GmbH, Grünwald (ehemals: München)          
GEM WIND FARM 1 Ltd., London, Großbritannien 100,0 2013 TEUR 5.732 2.886
GEM WIND FARM 1 Ltd., London, Großbritannien     TGBP 4.779 2.445
über RENERCO GEM 4 GmbH, Grünwald (ehemals: München)          
GEM WIND FARM 4 Ltd., London, Großbritannien 100,0 2013 TEUR - 548 - 482
GEM WIND FARM 4 Ltd., London, Großbritannien     TGBP - 457 - 408
über Sunshine Movement GmbH, München          
Cubiertas Solares Carrocerías S.L.U., Madrid, Spanien 100,0 2013 TEUR - 22 172
Cubiertas Solares Palencia 1 S.L.U., Madrid, Spanien 100,0 2013 TEUR - 26
Cubiertas Solares Parking S.L.U., Madrid, Spanien 100,0 2013 TEUR - 11 189
Silverworld System S.L.U., Madrid, Spanien 100,0 2013 TEUR - 95 8
über Windpark Kamionka GmbH, Grünwald          
FW Kamionka Sp. z o.o., Kamionka, Polen 100,0 2013 TEUR - 29 - 1.056
FW Kamionka Sp. z o.o., Kamionka, Polen     TPLN - 120 - 4.438
über Windpark Selmsdorf III GmbH & Co. KG, Grünwald          
WP SDF Infrastruktur GmbH & Co. KG, Grünwald 75,0 2013 TEUR - 8 - 2
über BayWa r.e. Asset Holding GmbH (ehemals: RENERCO Renewable Energy Concepts AG), München und BayWa r.e. Solar Projects GmbH (ehemals: RENERCO Solar GmbH), München          
SEP du Midi 2 SNC, Mulhouse, Frankreich 100,0 2013 TEUR - 63 - 5
SEP SAG Intersolaire 3 SNC, Mulhouse, Frankreich 100,0 2013 TEUR 38 101
SEP SAG Intersolaire 5 SNC, Mulhouse, Frankreich 100,0 2013 TEUR - 65 - 8
über BayWa r.e. Bioenergy GmbH (ehemals: BayWa r.e. bioenergy GmbH), Regensburg          
Aufwind BB GmbH & Co. Bioenergie Dessau Sechzehnte KG, Regensburg 100,0 2012 TEUR - 32 - 25
Aufwind BB GmbH & Co. Sechsundzwanzigste Biogas KG, Regensburg 100,0 2012 TEUR - 70 - 63
Aufwind BB GmbH & Co. Zwanzigste Biogas KG, Regensburg 100,0 2013 TEUR - 509 997
Aufwind BB GmbH & Co. Zweiundzwanzigste Biogas KG, Regensburg 100,0 2013 TEUR - 129 10
Aufwind Schmack Első Biogáz Szolgáltató Kft., Szarvas, Ungarn 100,0 2013 TEUR 1.776 - 2.642
Aufwind Schmack Első Biogáz Szolgáltató Kft., Szarvas, Ungarn     THUF 527.452 - 785.884
r.e Bioenergia Kft., Békéscsaba, Ungarn 100,0 2011 TEUR - 1 - 2
r.e Bioenergia Kft., Békéscsaba, Ungarn     THUF - 232 - 732
r.e Bioenergia Sp. z o.o., Poznań, Polen 95,0 2012 TEUR - 291 - 8
r.e Bioenergia Sp. z o.o., Poznań, Polen     TPLN - 1.210 - 34
r.e Bioenergie Betriebs GmbH & Co. Zehnte Biogas KG, Regensburg 100,0 2012 TEUR - 55 - 52
r.e Bioenergie Betriebs GmbH & Co. Zwölfte Biogas KG, Regensburg 100,0 2012 TEUR 3 - 3
r.e Bioenergie Betriebs GmbH & Co. Dreiundzwanzigste Biogas KG, Regensburg 100,0 2012 TEUR - 5 - 2
r.e Bioenergie Betriebs GmbH & Co. Siebenundzwanzigste Biogas KG, Regensburg 100,0 2012 TEUR - 21 - 12
r.e Bioenergie Betriebs GmbH & Co. Vierundzwanzigste Biogas KG, Regensburg 100,0 2012 TEUR - 5 - 2
über BayWa r.e. Rotor Service Holding GmbH (ehemals: BayWa r.e Service GmbH), München          
BayWa r.e. Rotor Service GmbH (ehemals: L & L Rotorservice GmbH), Basdahl 100,0 2013 TEUR - 259 - 416
BayWa r.e. Rotor Service Vermögensverwaltungs GmbH (ehemals: L & L Vermögensverwaltungs GmbH), Basdahl 100,0 2013 TEUR 234 81
über BayWa r.e. Solarsysteme GmbH (ehemals: MHH Solartechnik GmbH), Tübingen          
BayWa r.e. Solarsystemer ApS (ehemals: MHH SOLAR DANMARK ApS), Svendborg, Dänemark 100,0 2013 TEUR 30 9
BayWa r.e. Solarsystemer ApS (ehemals: MHH SOLAR DANMARK ApS), Svendborg, Dänemark     TDKK 223 70
BayWa r.e. Solar Systems Ltd. (ehemals: Dulas MHH Ltd.), Machynlleth, Großbritannien 90,0 2013 TEUR 4.461 - 528
BayWa r.e. Solar Systems Ltd. (ehemals: Dulas MHH Ltd.), Machynlleth, Großbritannien     TGBP 3.719 - 447
MHH France SAS, Toulouse, Frankreich 90,0 2013 TEUR - 422 - 108
Tecno Spot S.r.l., Bruneck, Italien 70,0 2013 TEUR 5.615 611
über Tecno Spot S.r.l., Bruneck          
Ge-Tec GmbH, Lienz, Österreich 100,0 2013 TEUR 83 103
Tecnospot Solar USA Inc., Los Angeles, USA 100,0 2012 TEUR - 1.474 - 173
Tecnospot Solar USA Inc., Los Angeles, USA     TUSD - 2.033 - 230
über Tecnospot Solar USA Inc., Los Angeles          
Tecnospot Construction Services Inc., Los Angeles, USA 80,0 2013 TEUR 1 2
Tecnospot Construction Services Inc., Los Angeles, USA     TUSD 1 3
über BayWa r.e. USA LLC (ehemals: BayWa r.e USA LLC), Santa Fe (USA)          
BayWa r.e Mozart, LLC, San Diego, USA 100,0 2013 TEUR - 1.788 - 1.834
BayWa r.e Mozart, LLC, San Diego, USA     TUSD - 2.466 - 2.438
BayWa r.e. Wind, LLC (ehemals: WKN USA, LLC), San Diego, USA 95,0 2013 TEUR - 2.670 - 1.468
BayWa r.e. Wind, LLC (ehemals: WKN USA, LLC), San Diego, USA     TUSD - 3.682 - 1.951
Creotecc US LLC, Scotts Valley, USA 100,0 2013 TEUR 62 - 451
Creotecc US LLC, Scotts Valley, USA     TUSD 85 - 599
Focused Energy LLC, Santa Fe, USA 80,0 2013 TEUR 8.332 1.253
Focused Energy LLC, Santa Fe, USA     TUSD 11.491 1.666
Wagner Wind, LLC (ehemals: WKN Wagner, LLC), San Diego, USA 100,0 2013 TEUR - 389 - 405
Wagner Wind, LLC (ehemals: WKN Wagner, LLC), San Diego, USA     TUSD - 537 - 538
über BayWa r.e. Wind, LLC (ehemals: WKN USA, LLC), San Diego (USA)          
Amadeus Wind, LLC (ehemals: WKN Amadeus, LLC), San Diego, USA 100,0 2013 TEUR - -
Amadeus Wind, LLC (ehemals: WKN Amadeus, LLC), San Diego, USA     TUSD - -
Anderson Wind Project, LLC, San Diego, USA 100,0 2013 TEUR - -
Anderson Wind Project, LLC, San Diego, USA     TUSD - -
Brahms Wind, LLC, San Diego, USA 100,0 2013 TEUR - 1 - 2
Brahms Wind, LLC, San Diego, USA     TUSD - 2 - 2
Chopin Wind, LLC (ehemals: WKN Chopin, LLC), San Diego, USA 100,0 2013 TEUR - -
Chopin Wind, LLC (ehemals: WKN Chopin, LLC), San Diego, USA     TUSD - -
Ravel Wind, LLC (ehemals: WKN Ravel, LLC), San Diego, USA 100,0 2013 TEUR - -
Ravel Wind, LLC (ehemals: WKN Ravel, LLC), San Diego, USA     TUSD - -
Vivaldi Wind, LLC (ehemals: WKN Vivaldi, LLC), San Diego, USA 100,0 2013 TEUR - -
Vivaldi Wind, LLC (ehemals: WKN Vivaldi, LLC), San Diego, USA     TUSD - -
über Anderson Wind Project, LLC, San Diego (USA)          
Anderson Wind Project Investments, LLC, San Diego, USA 100,0 2013 TEUR n.a. n.a.
Anderson Wind Project Investments, LLC, San Diego, USA     TUSD n.a. n.a.
über Brahms Wind, LLC, San Diego (USA)          
Broadview Energy Prime II, LLC, San Diego, USA 100,0 2013 TEUR n.a. n.a.
Broadview Energy Prime II, LLC, San Diego, USA     TUSD n.a. n.a.
Broadview Energy Prime, LLC, San Diego, USA 100,0 2013 TEUR n.a. n.a.
Broadview Energy Prime, LLC, San Diego, USA     TUSD n.a. n.a.
über Broadview Energy Prime II, LLC, San Diego (USA)          
Broadview Energy Prime Investments II, LLC, San Diego, USA 100,0 2013 TEUR - 1 - 1
Broadview Energy Prime Investments II, LLC, San Diego, USA     TUSD - 1 - 1
über Broadview Energy Prime II, LLC, San Diego (USA), und Broadview Energy Prime, LLC, San Diego (USA)          
BEP Interconnect, LLC, San Diego, USA 100,0 2013 TEUR n.a. n.a.
BEP Interconnect, LLC, San Diego, USA     TUSD n.a. n.a.
über Broadview Energy Prime, LLC, San Diego (USA)          
Broadview Energy Prime Investments, LLC, San Diego, USA 100,0 2013 TEUR n.a. n.a.
Broadview Energy Prime Investments, LLC, San Diego, USA     TUSD n.a. n.a.
über ECOWIND Handels- & Wartungs-GmbH, Kilb          
ECOwind d.o.o., Zagreb, Kroatien 100,0 2013 TEUR - 34 6
ECOwind d.o.o., Zagreb, Kroatien     THRK - 263 49
Eko-Energetyka Sp. z o.o., Rezesów, Polen 51,0 2013 TEUR - 432 12
Eko-Energetyka Sp. z o.o., Rezesów, Polen     TPLN - 1.793 52
Puterea Verde S.r.l., Sibiu, Rumänien 75,3 2013 TEUR - 120 - 44
Puterea Verde S.r.l., Sibiu, Rumänien     TRON - 537 - 196
Wind Water Energy ood, Varna, Bulgarien 76,0 2013 TEUR - 300 11
Wind Water Energy ood, Varna, Bulgarien     TBGN - 587 22
Windpark Fürstkogel GmbH, Kilb, Österreich 100,0 2013 TEUR 15 - 2
Windpark Hiesberg GmbH, Kilb, Österreich 100,0 2013 TEUR 11 - 6
über Eko-Energetyka Sp. z o.o., Rezesów          
Eko-En Drozkow Sp. z o.o., Żary, Polen 60,0 2013 TEUR 1 -
Eko-En Drozkow Sp. z o.o., Żary, Polen     TPLN 5 -
Eko-En Iwonicz 2 Sp. z o.o., Rezesów, Polen 75,0 2013 TEUR 1 -
Eko-En Iwonicz 2 Sp. z o.o., Rezesów, Polen     TPLN 3 -
Eko-En Kozmin Sp. z o.o., Poznań, Polen 60,0 2012 TEUR 2 -
Eko-En Kozmin Sp. z o.o., Poznań, Polen     TPLN 9 -
Eko-En Polanow 1 Sp. z o.o., Koszalin, Polen 75,0 2013 TEUR - 3 -
Eko-En Polanow 1 Sp. z o.o., Koszalin, Polen     TPLN - 12 -
Eko-En Polanow 2 Sp. z o.o., Koszalin, Polen 75,0 2013 TEUR - 3 -
Eko-En Polanow 2 Sp. z o.o., Koszalin, Polen     TPLN - 12 -
Eko-En Skibno Sp. z o.o., Koszalin, Polen 75,0 2013 TEUR - 7 -
Eko-En Skibno Sp. z o.o., Koszalin, Polen     TPLN - 31 -
Eko-En Żary Sp. z o.o., Żary, Polen 60,0 2013 TEUR 1 -
Eko-En Żary Sp. z o.o., Żary, Polen     TPLN 5 -
Ewind Sp. z o.o., Rezesów, Polen 75,0 2013 TEUR 10 - 0
Ewind Sp. z o.o., Rezesów, Polen     TPLN 41 - 2
über Puterea Verde S.r.l., Sibiu          
Park Eolian Arieseni S.r.l., Sibiu, Rumänien 99,0 2012 TEUR n.a. n.a.
Park Eolian Arieseni S.r.l., Sibiu, Rumänien     TRON n.a. n.a.
Park Eolian Limanu S.r.l., Sibiu, Rumänien 99,0 2013 TEUR - 6 - 4
Park Eolian Limanu S.r.l., Sibiu, Rumänien     TRON - 28 - 19
Park Eolian Solesti S.r.l., Sibiu, Rumänien 99,0 2012 TEUR n.a. n.a.
Park Eolian Solesti S.r.l., Sibiu, Rumänien     TRON n.a. n.a.
über Wind Water Energy ood, Varna          
Windenergy Kotel ood, Varna, Bulgarien 90,0 2012 TEUR n.a. n.a.
Windenergy Kotel ood, Varna, Bulgarien     TBGN n.a. n.a.
Windenergy Svedez ood, Varna, Bulgarien 90,0 2012 TEUR n.a. n.a.
Windenergy Svedez ood, Varna, Bulgarien     TBGN n.a. n.a.
über Schradenbiogas GmbH & Co. KG, Gröden          
AWS Entsorgung GmbH Abfall & Wertstoff Service, Boppard 90,0 2013 TEUR 488 18
Schradenbiogas Sp. z o.o., Wrocław, Polen 100,0 2012 TEUR - 0 - 9
Schradenbiogas Sp. z o.o., Wrocław, Polen     TPLN - 2 - 39
über EUROGREEN GmbH, Betzdorf          
EUROGREEN CZ s.r.o., Jiřetín pod Jedlovou, Tschechische Republik 100,0 2013 TEUR 1.839 122
EUROGREEN CZ s.r.o., Jiřetín pod Jedlovou, Tschechische Republik     TCZK 50.444 3.163
Eurogreen Italia S.r.l., Milano, Italien 51,0 2013 TEUR - 67 - 91
EUROGREEN Schweiz AG, Zuchwil, Schweiz 100,0 2013 TEUR - 1.227 - 73
EUROGREEN Schweiz AG, Zuchwil, Schweiz     TCHF - 1.506 - 90
EUROGREEN AUSTRIA GmbH (ehemals: Greenpower Handels GmbH), Mondsee, Österreich 100,0 2013 TEUR - 177 10
über RI-Solution GmbH, München          
RI-Solution Data GmbH, Wien, Österreich 100,0 2013 TEUR 121 106
RI-Solution Service GmbH, Auerbach1) 100,0 2013 TEUR 399 -
über RWA Raiffeisen Ware Austria Aktiengesellschaft, Wien          
Agroterra Warenhandel und Beteiligungen GmbH, Wien, Österreich 100,0 2013 TEUR 33 - 1
Bautechnik Gesellschaft m.b.H., Wien (ehemals: Linz), Österreich 100,0 2013 TEUR 510 95
BGA Bio Getreide Austria GmbH, Wien, Österreich 100,0 2013 TEUR 200 119
Danufert Handelsgesellschaft mbH, Wien, Österreich 60,0 2012 TEUR 130 2
Danugrain GmbH, Krems an der Donau, Österreich 60,0 2012 TEUR 79 - 4
GENOL Gesellschaft m.b.H. & Co. KG, Wien, Österreich 71,0 2013 TEUR 3.335 1.795
GENOL Gesellschaft m.b.H., Wien, Österreich 71,0 2013 TEUR 36 -
Graninger & Mayr Gesellschaft m.b.H., Wien, Österreich 100,0 2013 TEUR 260 - 78
HERA Raiffeisen-Immobilien-Leasing Gesellschaft m.b.H., Wien, Österreich 51,0 2012 TEUR - 268 48
Lesia a.s., Strážnice, Tschechische Republik 100,0 2012 TEUR 224 52
Lesia a.s., Strážnice, Tschechische Republik     TCZK 6.147 1.357
Raiffeisen-Lagerhaus Investitionsholding GmbH, Wien, Österreich 100,0 2013 TEUR 42.008 40
RUG Raiffeisen Umweltgesellschaft m.b.H., Wien (ehemals: Korneuburg), Österreich 75,0 2013 TEUR 675 28
Saatzucht Gleisdorf Gesellschaft m.b.H., Gleisdorf, Österreich 66,7 2012 TEUR 942 254
über Agroterra Warenhandel und Beteiligungen GmbH, Wien          
FLB Handels- und Beteiligungs GmbH, Wien, Österreich 100,0 2013 TEUR 22 -
über GENOL Gesellschaft m.b.H. & Co KG, Wien          
Genol Vertriebssysteme GmbH, Wien, Österreich 100,0 2013 TEUR 18 -
über Raiffeisen-Lagerhaus Investitionsholding GmbH, Wien          
Raiffeisen-Lagerhaus GmbH, Bruck an der Leitha, Österreich 89,9 2013 TEUR 4.308 - 2.511
RWA International Holding GmbH, Wien, Österreich 100,0 2013 TEUR 71.938 3.552
über RWA International Holding GmbH, Wien          
Agrosaat d.o.o., Ljubljana, Slowenien 100,0 2013 TEUR 2.088 174
Magyar "Agrár-Ház" Kft., Székesfehérvár, Ungarn 100,0 2012 TEUR 54 - 5
Magyar "Agrár-Ház" Kft., Székesfehérvár, Ungarn     THUF 16.056 - 1.453
Raiffeisen Agro d.o.o., Beograd, Serbien 100,0 2013 TEUR 1.129 78
Raiffeisen Agro d.o.o., Beograd, Serbien     TRSD 129.446 8.820
Raiffeisen-Agro Magyaroszág Kft., Székesfehérvár, Ungarn 100,0 2013 TEUR 8.457 638
Raiffeisen-Agro Magyaroszág Kft., Székesfehérvár, Ungarn     THUF 2.510.841 189.695
RWA RAIFFEISEN AGRO d.o.o., Zagreb, Kroatien 100,0 2013 TEUR 1.585 225
RWA RAIFFEISEN AGRO d.o.o., Zagreb, Kroatien     THRK 12.089 1.702
RWA SLOVAKIA spol. s r.o., Bratislava, Slowakei 100,0 2013 TEUR 4.723 1.188
Sempol spol. s r.o., Trnava, Slowakei 100,0 2013 TEUR 5.806 473
über RWA International Holding GmbH, Wien, und Agroterra Warenhandel und Beteiligungen GmbH, Wien          
F. Url & Co. Gesellschaft m.b.H., Unterpremstätten, Österreich 100,0 2013 TEUR 2.779 1.408
Garant-Tiernahrung Gesellschaft m.b.H., Pöchlarn, Österreich 100,0 2013 TEUR 15.331 687
Immobilienvermietung Gesellschaft m.b.H., Traun, Österreich 100,0 2013 TEUR 3.927 86
URL AGRAR GmbH, Unterpremstätten (ehemals: Wien), Österreich 100,0 2013 TEUR 1.716 1.216
über Garant-Tiernahrung Gesellschaft m.b.H., Pöchlarn          
AgroMed Austria GmbH, Kremsmünster, Österreich 80,0 2012 TEUR 502 365
über RWA Raiffeisen Ware Austria Aktiengesellschaft, Wien, "UNSER LAGERHAUS" WARENHANDELSGESELLSCHAFT m.b.H., Klagenfurt, und BayWa Vorarlberg Handels GmbH, Lauterach          
WAV Wärme Austria VertriebsgmbH, Wien, Österreich 89,0 2013 TEUR 2.675 653
über Turners & Growers Limited, Auckland          
Delica Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR 9.823 2.618
Delica Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 16.465 4.256
EFL Holdings Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR - -
EFL Holdings Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD - -
ENZA Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR 55.783 - 228
ENZA Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 93.503 - 371
ENZAFRUIT New Zealand International Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR 8.464 1.718
ENZAFRUIT New Zealand International Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 14.188 2.793
Fruit Distributors Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR 4.891 137
Fruit Distributors Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 8.198 223
Safer Food Technologies Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR 3 -
Safer Food Technologies Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 5 -
Status Produce Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR 9.964 1.756
Status Produce Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 16.702 2.855
Turners & Growers (Fiji) Limited, Suva, Republik Fidschi 70,0 2013 TEUR 744 415
Turners & Growers (Fiji) Limited, Suva, Republik Fidschi     TFJD 1.951 1.022
Turners & Growers Fresh Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR 63.809 - 321
Turners & Growers Fresh Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 106.956 - 522
Turners & Growers New Zealand Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR - 283 - 354
Turners & Growers New Zealand Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD - 475 - 575
Turners and Growers Horticulture Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR 25.727 - 418
Turners and Growers Horticulture Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 43.123 - 679
über Delica Limited, Auckland          
Delica Australia Pty Ltd, Pakenham, Australien 100,0 2013 TEUR 2.309 206
Delica Australia Pty Ltd, Pakenham, Australien     TAUD 3.561 284
Delica Domestic Pty Ltd, Pakenham, Australien 100,0 2013 TEUR - 48 55
Delica Domestic Pty Ltd, Pakenham, Australien     TAUD - 74 76
Delica North America Inc., Torrance, USA 75,0 2013 TEUR 1.188 586
Delica North America Inc., Torrance, USA     TUSD 1.639 779
Fresh Food Exports 2011 Limited, Mangere, Neuseeland 75,0 2013 TEUR 723 108
Fresh Food Exports 2011 Limited, Mangere, Neuseeland     TNZD 1.212 175
über ENZA Limited, Auckland          
ENZA Fresh Inc., Seattle, USA 100,0 2013 TEUR 520 - 271
ENZA Fresh Inc., Seattle, USA     TUSD 717 - 360
ENZAFRUIT (Hong Kong) Limited, Hong Kong, Volksrepublik China 100,0 2013 TEUR - -
ENZAFRUIT (Hong Kong) Limited, Hong Kong, Volksrepublik China     THKD - -
ENZAFRUIT New Zealand (Continent) NV, Sint-Truiden, Belgien 100,0 2013 TEUR 2.618 537
ENZAFRUIT New Zealand (UK) Limited, Luton, Großbritannien 100,0 2013 TEUR 2.657 994
ENZAFRUIT New Zealand (UK) Limited, Luton, Großbritannien     TGBP 2.215 842
ENZAPak Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR - -
ENZAPak Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD - -
Frutesa, George Town, Kaimaninseln 100,0 2013 TEUR - -
Frutesa, George Town, Kaimaninseln     TKYD - -
über ENZA Fresh Inc., Seattle          
ENZA Investments USA Inc., Seattle, USA 100,0 2013 TEUR 1.041 587
ENZA Investments USA Inc., Seattle, USA     TUSD 1.436 781
über ENZAFRUIT (Hong Kong) Limited, Hong Kong          
ENZASunrising (Holdings) Limited, Hong Kong, Volksrepublik China 51,0 2013 TEUR - -
ENZASunrising (Holdings) Limited, Hong Kong, Volksrepublik China     THKD - -
über Frutesa, George Town (Kaimaninseln)          
Frutesa Chile Limitada, Santiago de Chile, Chile 100,0 2013 TEUR - -
Frutesa Chile Limitada, Santiago de Chile, Chile     TCLP - -
über ENZAFRUIT New Zealand International Limited, Auckland          
ENZACOR Pty Ltd, Pymble, Australien 100,0 2013 TEUR 6.064 1.877
ENZACOR Pty Ltd, Pymble, Australien     TAUD 9.353 2.586
ENZAFOODS New Zealand Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR 28.434 - 1.409
ENZAFOODS New Zealand Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 47.661 - 2.291
ENZAFRUIT Marketing Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR 2.575 -
ENZAFRUIT Marketing Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 4.316 -
ENZAFRUIT Peru S.A.C., Lima, Peru 100,0 2013 TEUR - 1 - 1
ENZAFRUIT Peru S.A.C., Lima, Peru     TPEN - 4 - 4
ENZAFRUIT Products Inc., Seattle, USA 100,0 2013 TEUR 582 23
ENZAFRUIT Products Inc., Seattle, USA     TUSD 802 30
Horticultural Corporation of New Zealand Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR - -
Horticultural Corporation of New Zealand Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD - -
über ENZAFOODS New Zealand Limited, Auckland          
ENZAFOODS International Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR - -
ENZAFOODS International Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD - -
über Status Produce Limited, Auckland          
Status Produce Favona Road Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR - 501 - 516
Status Produce Favona Road Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD - 839 - 839
über Turners & Growers Fresh Limited, Auckland          
Invercargill Markets Limited, Auckland, Neuseeland 100,0 2013 TEUR - -
Invercargill Markets Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD - -
über Turners and Growers Horticulture Limited, Auckland          
Kerifresh Growers Trust 2010, Kerikeri, Neuseeland 72,0 2013 TEUR - -
Kerifresh Growers Trust 2010, Kerikeri, Neuseeland     TNZD - -
Kerifresh Growers Trust 2011, Kerikeri, Neuseeland 60,0 2013 TEUR - -
Kerifresh Growers Trust 2011, Kerikeri, Neuseeland     TNZD - -
Kerifresh Growers Trust 2012, Kerikeri, Neuseeland 63,0 2013 TEUR - -
Kerifresh Growers Trust 2012, Kerikeri, Neuseeland     TNZD - -
Kerifresh Growers Trust 2013, Kerikeri, Neuseeland 69,0 2013 TEUR - -
Kerifresh Growers Trust 2013, Kerikeri, Neuseeland     TNZD - -
Taipa Water Supply Limited, Kerikeri, Neuseeland 65,0 2013 TEUR 88 - 9
Taipa Water Supply Limited, Kerikeri, Neuseeland     TNZD 147 - 14
Übrige Beteiligungen (≥ 20 % der Anteile) - unmittelbare Beteiligungen          
B L E, Bau- und Land-Entwicklungsgesellschaft Bayern GmbH, München 25,0 2012 TEUR 520 - 173
BayWa Bau- & Gartenmärkte GmbH & Co. KG, Dortmund 50,0 2012 TEUR 21.482 - 6.518
BayWa BGM Verwaltungs GmbH, Dortmund (ehemals: München) 50,0 2012 TEUR 25 1
BayWa Hochhaus GmbH & Co. KG, Feldafing (ehemals: BayWa Grundbesitz GmbH & Co. KG, München)4) 99,0 2013 TEUR 2.596 1.034
Chemag Agrarchemikalien GmbH, Frankfurt am Main 33,3 2013 TEUR 1.808 19
EBULUM GmbH & Co. Objekt Baunatal KG, Pullach im Isartal5) 94,0 2012 TEUR - 143 - 21
Kartoffel-Centrum Bayern GmbH, Rain am Lech 50,0 2012 TEUR 2.590 310
Land24 Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Frankfurt am Main 28,3 2012 TEUR 606 97
Obst vom Bodensee Vertriebsgesellschaft mbH, Oberteuringen 47,5 2012 TEUR 1.174 231
Raiffeisen Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main 47,4 2013 TEUR 2.468 1.705
raiffeisen.com GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main 34,2 2012 TEUR 1.229 229
Raiffeisen-BayWa-Waren GmbH Lobsing-Siegenburg-Abensberg-Rohr, Lobsing 22,8 2012 TEUR 3.653 638
Raiffeisen-Landhandel GmbH, Emskirchen 23,4 2013 TEUR 1.222 391
Solarinitiative München GmbH & Co. KG, München 41,4 2012 TEUR 120 - 208
Solarinitiative München Verwaltungsgesellschaft mbH, München 47,5 2012 TEUR 15 -
VR erneuerbare Energien eG Kitzingen, Kitzingen 33,3 2012 TEUR 67 7
VR-LEASING DIVO GmbH & Co. Immobilien KG, Eschborn6) 47,0 2012 TEUR 38 34
VR-LEASING LYRA GmbH & Co. Immobilien KG, Eschborn6) 47,0 2012 TEUR 36 33
Übrige Beteiligungen (≥ 20 % der Anteile) - unmittelbare und mittelbare Beteiligungen          
über BayWa AG, München, und DRWZ Beteiligungsgesellschaft mbH, München          
Deutsche Raiffeisen-Warenzentrale GmbH, Frankfurt am Main 37,8 2013 TEUR 12.707 570
über BayWa AG, München, und Deutsche Raiffeisen-Warenzentrale GmbH, Frankfurt am Main          
AHG Autohandelsgesellschaft mbH, Horb am Neckar 49,0 2013 TEUR 9.356 2.549
Übrige Beteiligungen (≥ 20 % der Anteile bzw. maßgeblicher Einfluss nach anderen Kriterien) - mittelbare Beteiligungen          
über "UNSER LAGERHAUS" WARENHANDELSGESELLSCHAFT m.b.H., Klagenfurt          
Kärntner Saatbaugenossenschaft, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung, Klagenfurt, Österreich 33,3 2013 TEUR 5.708 241
über Baltic Logistic Holding B.V., Rotterdam          
Baltic Grain Terminal Sp. z o.o., Gdynia, Polen 50,0 2013 TEUR 6.799 316
Baltic Grain Terminal Sp. z o.o., Gdynia, Polen     TPLN 28.245 1.326
über BayWa Finanzbeteiligungs-GmbH, München          
BRVG Bayerische Raiffeisen- und Volksbanken Verlag GmbH, München 25,0 2012 TEUR 5.123 181
über BayWa r.e España S.L.U., Barcelona          
Rock Power Caceres S.L., Barcelona, Spanien 50,0 2013 TEUR - 52 24
Rock Power S.L., Barcelona, Spanien 50,0 2012 TEUR - 27 - 27
über BayWa r.e. Asset Holding GmbH (ehemals: RENERCO Renewable Energy Concepts AG), München          
CRE Project S.r.l., Matera, Italien 49,0 2013 TEUR 8.162 845
EAV Energietechnische Anlagen Verwaltungs GmbH, Staßfurt 49,0 2012 TEUR 150 935
Heizkraftwerk Cottbus Verwaltungs GmbH, Cottbus 33,3 2012 TEUR 103 41
Heizkraftwerke-Pool Verwaltungs-GmbH, München 33,3 2012 TEUR 105 798
Süddeutsche Geothermie-Projekte GmbH & Co. KG, München 50,0 2013 TEUR - 7.922 - 229
Süddeutsche Geothermie-Projekte Verwaltungsgesellschaft mbH, München 50,0 2013 TEUR 58 4
Wind Park Belzyce Sp. z o.o., Warszawa, Polen 50,0 2012 TEUR - 9 - 5
Wind Park Belzyce Sp. z o.o., Warszawa, Polen     TPLN - 37 - 20
über BayWa r.e. Solar Projects GmbH (ehemals: RENERCO Solar GmbH), München          
HSBW Solar, LLC, Charlottesville, USA 50,0 2013 TEUR n.a. n.a.
HSBW Solar, LLC, Charlottesville, USA     TUSD n.a. n.a.
über Delica Australia Pty Ltd, Pakenham          
Delica Pty Ltd, Pakenham, Australien 50,0 2013 TEUR 348 327
Delica Pty Ltd, Pakenham, Australien     TAUD 537 450
über Delica Limited, Auckland          
Mystery Creek Asparagus Limited, Hamilton, Neuseeland 14,0 2013 TEUR 294 - 79
Mystery Creek Asparagus Limited, Hamilton, Neuseeland     TNZD 493 - 128
über ECOWIND Handels- & Wartungs-GmbH, Kilb          
Enairgý Veterná energia s.r.o., Bratislava, Slowakei 30,0 2013 TEUR 23 1
über ENZA Investments USA Inc., Seattle          
David Oppenheimer & Company I, LLC, Seattle, USA 15,0 2013 TEUR 3.372 3.140
David Oppenheimer & Company I, LLC, Seattle, USA     TUSD 4.650 4.174
David Oppenheimer Transport Inc., Wilmington, USA 15,0 2013 TEUR 656 678
David Oppenheimer Transport Inc., Wilmington, USA     TUSD 905 901
über ENZA Limited, Auckland          
Premier Fruit New Zealand Limited, Auckland, Neuseeland 50,0 2013 TEUR 38 -
Premier Fruit New Zealand Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 64 -
über ENZAFRUIT New Zealand (UK) Limited, Luton          
Worldwide Fruit Limited, Spalding, Großbritannien 50,0 2013 TEUR 3.649 1.315
Worldwide Fruit Limited, Spalding, Großbritannien     TGBP 3.042 1.114
über ENZAFRUIT New Zealand International Limited, Auckland          
Wawata General Partner Limited, Nelson, Neuseeland 50,0 2013 TEUR 196 179
Wawata General Partner Limited, Nelson, Neuseeland     TNZD 328 291
über Fruit Distributors Limited, Auckland          
Allen Blair Properties Limited, Wellington, Neuseeland 33,0 2013 TEUR 6.685 491
Allen Blair Properties Limited, Wellington, Neuseeland     TNZD 11.206 798
McKay Shipping Limited, Auckland, Neuseeland 25,0 2013 TEUR 3.146 1.603
McKay Shipping Limited, Auckland, Neuseeland     TNZD 5.274 2.606
über GENOL Gesellschaft m.b.H. & Co KG, Wien          
DANUOIL Mineralöllager und Umschlags-Gesellschaft m.b.H., Wien, Österreich 50,0 2013 TEUR 669 13
über Immobilienvermietung Gesellschaft m.b.H., Traun          
OÖ Lagerhaus Solidaritäts GmbH, Linz, Österreich 33,3 2012 TEUR 316 84
über Raiffeisen Kraftfutterwerke Süd GmbH, Würzburg          
Mineralfutter-Produktionsgesellschaft mbH, Memmingen 50,0 2012 TEUR 50 3
über RUG Raiffeisen Umweltgesellschaft m.b.H., Wien (ehemals: Korneuburg)          
Bonus Holsystem für Verpackungen GmbH & Co.KG, Kufstein, Österreich 26,0 2012 TEUR 315 317
Bonus Holsystem für Verpackungen GmbH, Kufstein, Österreich 26,0 2012 TEUR 24 -
über RWA International Holding GmbH, Wien          
AUSTRIA JUICE GmbH, Kröllendorf, Österreich 50,0 2013 TEUR 61.829 7.110
Frisch & Frost Nahrungsmittel GmbH, Wien, Österreich 25,0 2013 TEUR 5.372 54
LWM Austria GmbH (ehemals: Frisch & Frost Nahrungsmittel-Gesellschaft m.b.H.), Hollabrunn, Österreich 25,0 2013 TEUR 12.198 601
über RWA Raiffeisen Ware Austria AG, Wien          
Lagerhaus Technik-Center GmbH & Co. KG, Korneuburg, Österreich 32,1 2012 TEUR 6.715 328
Lagerhaus Technik-Center GmbH, Korneuburg, Österreich 34,1 2012 TEUR 250 7
über RWA Raiffeisen Ware Austria AG, Wien, und F. Url & Co. Gesellschaft m.b.H, Unterpremstätten          
LLT - Lannacher Lager- und Transport GesmbH, Korneuburg, Österreich 50,0 2013 TEUR 2.367 230
über Safer Food Technologies Limited, Auckland          
Horticultural Access Solutions Pty Ltd, Cairns, Australien 47,0 2013 TEUR - -
Horticultural Access Solutions Pty Ltd, Cairns, Australien     TAUD - -
über Schradenbiogas GmbH & Co. KG, Gröden          
Agro-Service-Gröden GmbH, Gröden 20,0 2012 TEUR 348 62
über Sempol spol. s r.o., Trnava          
ISTROPOL SOLARY a.s., Horné Mýto, Slowakei 29,8 2012 TEUR 1.272 103
über Turners & Growers Limited, Auckland          
Fresh Vegetable Packers Limited, Christchurch, Neuseeland 41,0 2013 TEUR 1.776 - 47
Fresh Vegetable Packers Limited, Christchurch, Neuseeland     TNZD 2.977 - 77
Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften (> 5 % der Anteile)          
BayWa AG, München, direkt          
Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG, Beilngries 7,4 2012 TEUR 554.501 11.587
Südstärke GmbH, Schrobenhausen 6,5 2012 TEUR 131.040 9.521
über TESSOL Kraftstoffe, Mineralöle und Tankanlagen GmbH, Stuttgart          
Deutsche AVIA Mineralöl-Gesellschaft mbH, München 11,1 2012 TEUR 7.702 383

1) Ergebnisabführungsvertrag
2) Stimmrechtsmehrheit
3) Wirtschaftliche Verfügungsmacht
4) Stimmrechtsanteil 50%
5) Stimmrechtsanteil 49,5%
6) Stimmrechtsanteil 24%

Erklärung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

München, 6. März 2014

BayWa Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Prof. Klaus Josef Lutz

Andreas Helber

Dr. Josef Krapf

Roland Schuler

Reinhard Wolf

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BayWa Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der BayWa Aktiengesellschaft, München, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 11. März 2014

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steppan, Wirtschaftsprüfer

Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Die BayWa AG blickt abermals auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Durch die Ausweitung der internationalen Aktivitäten konnten in der Umsatz- als auch in der Ergebnisentwicklung wesentliche Zuwächse und neue Höchstmarken erzielt werden. Dieser starke Anstieg ist vor allem auf die im Geschäftsjahr erstmals einbezogenen Zukäufe Cefetra B.V. und Bohnhorst Agrarhandel GmbH zurückzuführen. Zudem trug das neuseeländische Obsthandelsunternehmen Turners & Growers Limited erstmalig ganzjährig zum Segmentergebnis bei. Durch die international ausgerichtete Expansionsstrategie konnten Risiken aus regional unterschiedlichen Marktverläufen aufgefangen werden. Der Aufsichtsrat hat seine ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegende Verantwortung wahrgenommen. Bei der Leitung des Unternehmens stand er dem Vorstand regelmäßig beratend zur Seite, hat die Strategie mit dem Vorstand abgestimmt und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Das gemeinsame Ziel von Vorstand und Aufsichtsrat ist die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat stets zeitnah und umfassend informiert. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen wurde der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Die zustimmungsbedürftigen Maßnahmen wurden geprüft und die erforderlichen Beschlüsse sowohl in Sitzungen als auch im Umlaufverfahren gefasst. Zwischen den Sitzungen informierte der Vorstand schriftlich und mündlich über Vorgänge von besonderer Bedeutung. Zu den Berichten und Beschlussvorlagen des Vorstands hat der Aufsichtsrat jeweils nach gründlicher Prüfung und Beratung sein Votum abgegeben.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats war laufend über wesentliche Entscheidungen durch den Vorstand unterrichtet und stand in engem Kontakt mit dem Vorstandsvorsitzenden. Er wurde laufend mit detaillierten Berichten über die aktuelle Geschäftslage in Kenntnis gesetzt. Die Zusammenarbeit im Aufsichtsrat sowie mit dem Vorstand war auch im Berichtsjahr 2013 konstruktiv und vertrauensvoll.

Schwerpunkte der Sitzungen des Aufsichtsrats

Themen der vier turnusgemäßen Sitzungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2013 waren insbesondere die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung des Unternehmens, der Geschäftsverlauf einzelner Sparten, die Finanz- und Investitionsplanung, personelle Entscheidungen, die Risikosituation, Fragen der Compliance sowie die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Insbesondere befasste sich der Aufsichtsrat mit den Beteiligungen an anderen Unternehmen, die die BayWa AG im Berichtszeitraum eingegangen ist. Des Weiteren befasste sich der Aufsichtsrat kontinuierlich mit der Rechnungslegung und Abschlussprüfung des Unternehmens sowie dem Risikomanagement und der Risikolage der BayWa AG. Seitens des Vorstands wurde regelmäßig und umfassend zu diesen Themenbereichen berichtet sowie die aktuelle Lage des Konzerns erläutert.

In der Sitzung am 20. März 2013 hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit den Abschlüssen und dem Lagebericht der BayWa AG und des Konzerns zum 31. Dezember 2012 sowie dem Bericht über die durchgeführte Prüfung befasst. Gegenstand der Sitzung war zudem die Tagesordnung der Hauptversammlung am 4. Juni 2013, wobei u. a. die Vorschläge an die Hauptversammlung zur Zustimmung zu fünf Gewinnabführungs- und Beherrschungsverträgen sowie zur Wahl der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat erörtert wurden. Des Weiteren wurden strategische Themen im BayWa-Konzern diskutiert. In der Sitzung hat sich der Aufsichtsrat mit den variablen Gehaltsbestandteilen der Vorstandsvergütung für das Geschäftsjahr 2012 beschäftigt und die entsprechenden Erfolgsziele für die variablen Gehaltsbestandteile für das Geschäftsjahr 2013 sowie die Langfristziele für die Tantiemenbank 2013 bis 2015 beschlossen. Des Weiteren stimmte der Aufsichtsrat der Bestellung eines neuen Mitglieds des Genossenschaftlichen Beirats zu.

In dem Zeitraum 16. April bis 19. April 2013 wurde eine Ergänzung der Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG im Umlaufverfahren beschlossen.

In der Sitzung am 8. Mai 2013 befasste sich der Aufsichtsrat mit dem ersten Quartalsabschluss. Weiterer Tagesordnungspunkt war die Neuwahl von Gunnar Metz zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden. Des Weiteren präsentierte Daan Vriens, Chief Executive Officer der Cefetra B.V., einen Überblick über die Gesellschaft.

Im Anschluss an die Hauptversammlung am 4. Juni 2013 wählte der Aufsichtsrat in seiner konstituierenden Sitzung erneut Manfred Nüssel zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats und Gunnar Metz zum stellvertretenden Vorsitzenden. Klaus Buchleitner wurde zum weiteren stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Des Weiteren wurde über die Besetzung der einzelnen Ausschüsse des Aufsichtsrats entschieden.

In der Sitzung am 7. August 2013 befasste sich der Aufsichtsrat unter anderem mit dem Halbjahresabschluss 2013. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat zudem ausführlich über die neue Struktur im Risikomanagement im Agrarbereich, bei welcher der Schwerpunkt auf dem internationalen Agrargeschäft im Konzern liegt. Des Weiteren wurden strategische Themen erörtert. Weiterer Tagesordnungspunkt der Sitzung war die Bestellung von Herrn Reinhard Wolf als Vorstandsmitglied mit Wirkung ab 1. September 2013 für eine Amtszeit von fünf Jahren. Des Weiteren stimmte der Aufsichtsrat einer Ergänzung der Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG zu. Darüber hinaus erteilte der Aufsichtsrat die Zustimmung zur Bestellung von zwei neuen Mitgliedern des Genossenschaftlichen Beirats. Schließlich fasste der Aufsichtsrat den Beschluss über die Erteilung der Zustimmung zu den Ausgabebedingungen für Belegschaftsaktien im Jahr 2013 im Rahmen des Genehmigten Kapitals 2010.

Eine Erhöhung des Grundkapitals und die entsprechende Satzungsänderung wegen der Ausgabe von Mitarbeiteraktien aus dem Genehmigten Kapital von 2010 wurden im Zeitraum vom 25. September bis 7. Oktober 2013 im Umlaufverfahren beschlossen.

In der Sitzung am 6. November 2013 wurde der dritte Quartalsabschluss präsentiert und die Geschäftsentwicklung eingehend vom Aufsichtsrat mit dem Vorstand diskutiert. Der Vorstand erläuterte umfassend die Geschäftsentwicklung in den einzelnen Sparten. Des Weiteren wurde über aktuelle strategische Projekte im BayWa-Konzern informiert. Außerdem befasste sich der Aufsichtsrat mit den Ergebnissen der vorangegangenen Sitzungen des Prüfungsausschusses, des Kredit- und Investitionsausschusses, des Strategie Ausschusses und des Vorstandsausschusses. Der Aufsichtsrat stimmte der turnusmäßigen Anpassung der Festvergütung von zwei Vorstandsmitgliedern unter Berücksichtigung eines vertikalen Vergütungsvergleichs zu. Des Weiteren fasste der Aufsichtsrat Beschluss über die jährliche Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex. Schließlich stimmte der Aufsichtsrat der Verlängerung der Amtszeit von sechs Mitgliedern des Genossenschaftlichen Beirats sowie der Bestellung von zwei neuen Mitgliedern des Genossenschaftlichen Beirats zu.

In der Bilanzsitzung am 26. März 2014 hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit den Abschlüssen und dem Lagebericht der BayWa AG und des Konzerns zum 31. Dezember 2013 sowie dem Bericht über die durchgeführte Prüfung befasst. Gegenstand der Sitzung war zudem die Tagesordnung der Hauptversammlung am 17. Juni 2014.

Ausschüsse des Aufsichtsrats

Zur Steigerung der Effizienz der Aufsichtsratsarbeit hat der Aufsichtsrat insgesamt sechs Ausschüsse errichtet. Diese bereiten die Beschlüsse des Aufsichtsrats sowie Themen, die im Plenum zu behandeln sind, vor. Soweit gesetzlich zulässig, wurden in einzelnen Fällen Entscheidungsbefugnisse des Aufsichtsrats auf Ausschüsse übertragen. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat bis auf den Prüfungsausschuss in allen Ausschüssen den Vorsitz inne. Der Aufsichtsrat wurde in seinen Sitzungen stets über die Arbeit der Ausschüsse sowie deren Beschlüsse durch die Ausschussvorsitzenden informiert.

Dem Prüfungsausschuss gehören der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Nüssel sowie die Aufsichtsratsmitglieder Klaus Buchleitner (seit 4. Juni 2013), Gunnar Metz, Erna Kurzwarth (bis 4. Juni 2013), Albrecht Merz (bis 4.Juni 2013), Gregor Scheller und Werner Waschbichler (seit 4. Juni 2013) an. Vorsitzender des Prüfungsausschusses war bis 4. Juni 2013 Albrecht Merz. In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats am 4. Juni 2013 wurde Gregor Scheller als neuer Vorsitzender des Prüfungsausschusses gewählt. Damit folgt die BayWa AG der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex, wonach der Aufsichtsratsvorsitzende den Vorsitz im Prüfungsausschuss nicht innehaben soll. Der Prüfungsausschuss tagte im Berichtsjahr zweimal. Er erörterte in Gegenwart des Abschlussprüfers sowie des Vorsitzenden des Vorstands und des Finanzvorstands in seiner Sitzung am 19. März 2013 den Jahres- und den Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2012, den Lagebericht und Konzernlagebericht sowie die Prüfberichte. Des Weiteren wurde die Unabhängigkeitserklärung des Abschlussprüfers gemäß Ziffer 7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex eingeholt. Es wurden die Empfehlungsbeschlüsse an den Aufsichtsrat gefasst, den Jahresabschluss und den Konzernabschluss 2012 festzustellen bzw. zu billigen sowie der Hauptversammlung am 4. Juni 2013 die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, zur Wahl als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 vorzuschlagen.

Gegenstand der Sitzung am 5. November 2013 waren die Erteilung der Prüfungsaufträge sowie die Festlegung der Prüfungsschwerpunkte der Jahresabschlussprüfung 2013 und des Prüfungshonorars.

Der Prüfungsausschuss hat sich in seiner Sitzung am 25. März 2014 außerdem mit der Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2014 befasst und dem Aufsichtsratsplenum empfohlen, der Hauptversammlung am 17. Juni 2014 die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, zur Wahl vorzuschlagen.

Dem Vorstandsausschuss gehören der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Nüssel sowie die Aufsichtsratsmitglieder Ernst Kauer (bis 30. April 2013), Gunnar Metz (seit 4. Juni 2013) und Gregor Scheller an. Der Vorstandsausschuss tagte im Berichtsjahr dreimal. Der Vorstandsausschuss hat sich im Berichtszeitraum insbesondere mit den Empfehlungen an den Aufsichtsrat über die variablen sowie festen Gehaltsbestandsteile der Vorstandsvergütung sowie der Bestellung von Reinhard Wolf als Mitglied des Vorstands ab dem 1. September 2013 befasst.

Dem Strategie Ausschuss gehören der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Nüssel sowie die Aufsichtsratsmitglieder Ernst Kauer (bis 30. April 2013), Gunnar Metz, Dr. E. Hartmut Gindele (bis 4. Juni 2013), Prof. Dr. h. c. Stephan Götzl, Dr. Johann Lang, Joachim Rukwied (seit 4. Juni 2013), Michael Kuffner (seit 4. Juni 2013), Werner Waschbichler (seit 4. Juni 2013) und Bernhard Winter (bis 4. Juni 2013) an. Der Strategie Ausschuss ist im Berichtsjahr zweimal zusammengetreten und widmete sich hauptsächlich der ausführlichen Vorbereitung der Aufsichtsratssitzungen. Ferner befasste er sich mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens sowie mit aktuellen Unternehmensprojekten und Beteiligungsvorhaben.

Dem Kredit- und Investitionsausschuss gehören der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Nüssel sowie die Aufsichtsratsmitglieder Ernst Kauer (bis 30. April 2013), Monika Hohlmeier (seit 4. Juni 2013), Otto Kentzler (bis 4. Juni 2013), Dr. Johann Lang, Albrecht Merz (seit 4. Juni 2013), Gregor Scheller (bis 4. Juni 2013), Theo Bergmann (seit 4. Juni 2013), Renate Glashauser (seit 4. Juni 2013), Jürgen Hahnemann (bis 4. Juni 2013), Josef Schraut (seit 4. Juni 2013) und Werner Waschbichler (bis 4. Juni 2013) an. Der Kredit- und Investitionsausschuss tagte im Berichtsjahr zweimal. Der Ausschuss überwachte die Investitionstätigkeit und überprüfte die Kreditgewährungen und Außenstände entsprechend der ihm übertragenen Befugnisse. Darüber hinaus beschäftigte sich der Ausschuss mit der Abrechnung des Investitionsetats 2012 und mit den Investitionsetats für 2013 und 2014 sowie mit dem Status von Immobilientransaktionen.

Dem Nominierungsausschuss gehören der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Nüssel sowie Prof. Dr. h. c. Stephan Götzl und Dr. Johann Lang an. Der Nominierungsausschuss hat die Aufgabe, den Anteilseignervertretern im Aufsichtsrat Empfehlungen für die Vorschläge zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern der Anteilseigner durch die Hauptversammlung zu unterbreiten. Der Nominierungsausschuss tagte im Berichtszeitraum am 19. März 2013 einmal.

Der Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG, dem der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Nüssel sowie die Aufsichtsratsmitglieder Ernst Kauer (bis 30. April 2013), Gunnar Metz (seit 4. Juni 2013), Monika Hohlmeier (seit 4. Juni 2013), Otto Kentzler (bis 4. Juni 2013), Werner Waschbichler (seit 4. Juni 2013) und Bernhard Winter (bis 4. Juni 2013) angehören, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht einberufen.

Corporate Governance

In dem Bewusstsein, dass Corporate Governance einen wichtigen Beitrag zu einer transparenten und verantwortungsvollen Unternehmensführung leistet, beschäftigt sich der Aufsichtsrat fortlaufend mit entsprechenden Fragen. Weitergehende Informationen zur Corporate Governance sind der Erklärung zur Unternehmensführung zu entnehmen. Angaben zur Höhe und Struktur der Vergütung von Aufsichtsrat und Vorstand sind im Konzernlagebericht enthalten.

Vorstand und Aufsichtsrat haben in ihrer Sitzung vom 6. November 2013 beschlossen, dass den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Neufassung vom 13. Mai 2013 bis auf wenige Ausnahmen entsprochen wird. Die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG findet sich in der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB. Sie ist des Weiteren auf der Website der Gesellschaft unter www.baywa.com im Bereich Investor Relations veröffentlicht.

Im Berichtszeitraum haben alle Mitglieder des Aufsichtsrats an mindestens der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen.

Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats legen etwaige Interessenkonflikte dem Aufsichtsrat unverzüglich offen. Im Geschäftsjahr 2013 sind bei Mitgliedern des Vorstands oder Mitgliedern des Aufsichtsrats keine Interessenkonflikte aufgetreten.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung

Der Jahresabschluss der BayWa AG und der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2013 sowie der Lagebericht der BayWa AG und des Konzerns sind von der Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand nach HGB aufgestellten Jahresabschluss der BayWa AG sowie den gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den gemäß § 315a HGB ergänzend anwendbaren handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Konzernabschluss sowie den Lagebericht der BayWa AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr 2013 in der Sitzung vom 26. März 2014 intensiv geprüft und in Gegenwart des Abschlussprüfers mit diesem und dem ebenfalls anwesenden Vorstand erörtert. Gegenstand der ausführlichen Erörterung waren auch die vom Prüfungsausschuss für das Berichtsjahr 2013 festgelegten Prüfungsschwerpunkte. Sämtliche Prüfberichte und Abschlussunterlagen standen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung in der Sitzung vom 26. März 2014 angeschlossen. Die Prüfberichte und Abschlussunterlagen wurden zuvor vom Prüfungsausschuss in seiner Sitzung vom 25. März 2014 intensiv behandelt. Der Prüfungsausschuss hat in Gegenwart des Abschlussprüfers in seiner Sitzung am 25. März 2014 den Jahres- und den Konzernabschluss, den Lagebericht und Konzernlagebericht, die Prüfberichte sowie den Gewinnverwendungsvorschlag erörtert. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat sind keine Einwendungen gegen die Abschlüsse zu erheben. Der Aufsichtsrat hat daher am 26. März 2014 den Jahresabschluss der BayWa AG und den Konzernabschluss des BayWa-Konzerns gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt.

Den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns mit der Ausschüttung einer Dividende von 0,75 Euro pro Aktie hat der Aufsichtsrat geprüft und schließt sich ihm an.

Der Abschlussprüfer berichtete ferner in der Sitzung des Aufsichtsrats vom 26. März 2014 darüber, dass keine wesentlichen Schwächen des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess vorlägen. Der Vorstand hat insoweit alle ihm obliegenden Maßnahmen in geeigneter Form getroffen.

Veränderungen im Aufsichtsrat und im Vorstand

Aus dem Aufsichtsrat ist Ernst Kauer zum 30. April 2013 ausgeschieden. Mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 4. Juni 2013 endete turnusmäßig die Amtszeit der Mitglieder des Aufsichtsrats. Auf Seiten der Anteilseignervertreter sind Dr. E. Hartmut Gindele, Otto Kentzler und Dr. Christian Konrad aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Manfred Nüssel, Prof. Dr. h. c. Stephan Götzl, Dr. Johann Lang, Albrecht Merz und Gregor Scheller wurden als Aufsichtsratsmitglieder wiedergewählt. Klaus Buchleitner, Monika Hohlmeier und Joachim Rukwied wurden neu in den Aufsichtsrat gewählt. Für den Wahlvorschlag von Klaus Buchleitner an die Hauptversammlung lag ein dem § 100 Abs. 2 S. 1 Nr. 4 AktG genügender Aktionärsvorschlag vor.

Auf Seiten der Arbeitnehmervertreter sind Jürgen Hahnemann, Stefan Kraft, Peter König, Erna Kurzwarth und Bernhard Winter aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Nach den Vorgaben des Mitbestimmungsgesetzes wurden Theo Bergmann, Renate Glashauser, Wolfgang Krüger, Michael Kuffner, Josef Schraut und Manuela Schraut mit Wirkung ab Beendigung der Hauptversammlung neu in den Aufsichtsrat gewählt. Gunnar Metz und Werner Waschbichler wurden als Aufsichtsratsmitglieder wiedergewählt.

Manuela Schraut hat mit Wirkung zum 28. Juni 2013 ihr Amt niedergelegt, Wolfgang Krüger hat mit Wirkung zum 4. Juli 2013 sein Amt niedergelegt. Am 21. November 2013 wurden Peter König und Stefan Kraft durch das Registergericht des Amtsgerichts München als Mitglieder des Aufsichtsrats bestellt. Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihre konstruktive Mitarbeit und die gute und harmonische Zusammenarbeit. Die Amtszeit der zur Hauptversammlung am 4. Juni 2013 gewählten Aufsichtsratsmitglieder beträgt fünf Jahre.

Reinhard Wolf wurde mit Wirkung zum 1. September 2013 als Vorstandsmitglied bestellt.

Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen der BayWa AG und allen Konzerngesellschaften für ihre Arbeit. Ihr engagierter Einsatz hat erneut dazu beigetragen, dass die BayWa AG auf ein erfolgreiches Berichtsjahr zurückblicken kann.

 

München, 26. März 2014

Für den Aufsichtsrat

Manfred Nüssel, Vorsitzender

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