BayWa AG

München

Zwischenbericht zum 30. September 2016

QUARTALSFINANZBERICHT

des BayWa Konzerns

vom 1. Januar bis 30. September 2016

Zwischenlagebericht des BayWa Konzerns vom 1. Januar bis 30. September 2016

Der Bericht informiert über die Geschäftsentwicklung des BayWa Konzerns im dritten Quartal sowie in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016.

BayWa Konzern: Ergebnisanstieg trotz herausfordernder Agrarmärkte

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in Mio. Euro Q3/16 Q3/15* % 9M/16 9M/15* %
Umsatz 3.982,9 3.677,8 8,3 11.439,3 11.096,7 3,1
EBIT 30,1 36,0 - 16,4 85,4 82,7 3,3

* Zahlen angepasst, im Wesentlichen um die Auswirkung aus Bilanzierung eines Finanzierungsleasings im Geschäftsjahr 2013 und vorzeitiger Anwendung eines neuen IFRS-Standards. Details zu den vorgenommenen Anpassungen sind im Anhang zum vorliegenden Zwischenbericht sowie im Konzernfinanzbericht 2015, Anhang B.7., beschrieben.

Nach neun Monaten erreichte der Konzernumsatz rund 11,4 Mrd. Euro und lag damit 3,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) des BayWa Konzerns hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 82,7 Mio. Euro auf 85,4 Mio. Euro erhöht.

Als Ergebnistreiber erwiesen sich vor allem das Energie- und das Obstgeschäft. Der Baustoffhandel konnte an die positive Entwicklung des Vorquartals anknüpfen, während der Handel mit Agrarerzeugnissen und Betriebsmitteln ein sehr schwieriges drittes Quartal verzeichnete, das von niedrigen Getreidepreisen und außergewöhnlichen Preisentwicklungen geprägt war.

Die schwierigen Marktbedingungen in der Landwirtschaft haben sich im Erntequartal fortgesetzt. Neben dem erwartenden Rückgang in der Landtechnik hat auch die Nachfrage nach Betriebsmitteln stark nachgelassen. Die relativ niedrigen Erzeugerpreise der vergangenen zwei Jahre führten zu einer zunehmenden Investitionszurückhaltung bei Landwirten. Darüber hinaus wird die Preisentwicklung bei Getreide vermehrt vom Hochfrequenzhandel beeinflusst. Dies führte im Berichtsquartal zu einer kurzfristigen Preisrallye bei Soja. Eine nicht vorhersehbare Angebots- und Nachfragesituation hat im dritten Quartal zu einem Verlust im Erzeugnishandel geführt. Das starke Obstgeschäft, das vor allem von den neuseeländischen sowie von den neuen Handelsaktivitäten mit tropischen Früchten profitierte, konnte die Entwicklung im Erzeugnishandel nur partiell kompensieren. Insgesamt ergab sich für das Segment Agrar nach neun Monaten im laufenden Geschäftsjahr ein EBIT von 45,1 Mio. Euro (Vorjahr: 64,3 Mio. Euro).

Das Segment Energie verzeichnete ein starkes drittes Quartal. Der Handel mit Brenn- und Kraftstoffen registrierte nochmals eine hohe Nachfrage auf dem Niveau der vorangegangenen Quartale. Mitverantwortlich für die Nachfrage dürfte der kurzfristige Anstieg beim Ölpreis gewesen sein, der Verbraucher vermutlich zum Nachtanken anspornte, um sich noch günstige Konditionen zu sichern. Das Geschäftsfeld Regenerative Energien profitierte insbesondere von den Veräußerungen des französischen Windparks "Saint Congard" (8,2 MW) sowie des Windparks "Fraisthorpe" bei Bridlington in Nordengland mit rund 30 Megawatt (MW). Durch den Abschluss von Stromabnahmeverträgen für fünf Solarparks in Großbritannien mit einer Gesamtleistung von 83 Megawatt peak (MWp) dürfte auch zukünftig aus dieser Region mit positiven Ergebnisbeiträgen zu rechnen sein. Daneben hat die Veräußerung der Anteile an den Geothermie-Kraftwerken Kirchstockach und Dürrnhaar in Bayern zur Steigerung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr geführt. Diese beiden leistungsstärksten Geothermie-Anlagen Deutschlands wurden an die Stadtwerke München verkauft. Darüber hinaus trugen der Solarmodulhandel vor allem in den USA und in der Schweiz sowie das Servicegeschäft zur Ergebnisverbesserung bei.

Mit einem EBIT in Höhe von 57,7 Mio. Euro zum 30. September 2016 konnte das Segment Energie das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahreszeitraums um rund 24,6 Mio. Euro übertreffen.

Der Geschäftsverlauf im Segment Bau profitiert von der weiterhin starken inländischen Baukonjunktur. Das gesamte Bauhauptgewerbe verzeichnete in den Sommermonaten eine hohe Auslastung. Dies spiegelt sich im Baustoffportfolio der BayWa wider, da die komplette Sortimentsbreite nachgefragt wurde. Im Zuge der Standortoptimierung wurde im Berichtsquartal der Standort in Offenbach am Main verkauft, während der Neubau des Baustoff-Kompetenzzentrums in München-Moosfeld kürzlich fertiggestellt worden ist. Das Segment Bau erzielte nach neun Monaten im laufenden Kalenderjahr ein EBIT in Höhe von rund 18,8 Mio. Euro (Vorjahr: 15,4 Mio. Euro).

Die Rahmenbedingungen im Agrarsektor dürften sich für die BayWa im vierten Quartal verbessern, insbesondere mit Blick auf 2017. Bereits im Oktober ist der Geschäftsbetrieb im Betriebsmittel- und Landtechnikbereich besser angelaufen als in den Sommermonaten. Eine zunehmende Vermarktung der Ernte aus den Kernregionen dürfte ebenfalls einen maßgeblichen Beitrag für den Endspurt im Agrargeschäft leisten. Im Obstbereich steigt im Schlussquartal vor allem die Nachfrage nach tropischen Früchten, da der Konsum dieser Fruchtsorten während der Weihnachtstage zunimmt. Auch im Segment Energie ist der Konzern zuversichtlich, aufgrund mehrerer fertiggestellter Anlagen im Geschäftsfeld Regenerative Energien sowie eines traditionell starken Winterquartals bei den Wärmeenergieträgern, das Ergebnis nochmals zu steigern. Sollte der Winter nicht zu früh einsetzen, dürfte der Fortsetzung des regen Baustoffhandels nichts im Wege stehen. Damit ist eine gute Ausgangslage geschaffen, um in den letzten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres nochmals deutlich das bisher erzielte Konzernergebnis zu steigern.

Segment Agrar

Markt- und Branchenentwicklung

Nachdem die Ernten von Getreide und Ölsaaten auf der nördlichen Erdhalbkugel größtenteils eingebracht sind, konkretisieren sich die Volumenschätzungen für das Wirtschaftsjahr 2016/17. Aktuellen Prognosen des United States Department of Agriculture (USDA) zufolge dürfte die weltweite Getreideerzeugung (ohne Reis) mit rund 2,06 Mrd. Tonnen einen neuen Höchstwert erreichen, der einen weiteren Aufbau der Endbestände zur Folge haben wird. Dazu trägt vor allem der Anstieg des Maisvolumens um rund 7 Prozent auf über 1 Mrd. Tonnen bei, während die Erntemenge von Weizen mit einem Plus von 1 Prozent auf rund 744 Mio. Tonnen nur geringfügig wächst. Auch die Welternte bei Ölsaaten dürfte sich um knapp 5 Prozent auf 704 Mio. Tonnen erhöhen und damit -entgegen vorheriger Befürchtungen - die global rasant steigende Nachfrage knapp abdecken können. Entsprechend sank der Börsenkurs für Sojabohnen, nachdem er Ende Juni sein Jahreshoch bei 388 Euro pro Tonne erreicht hatte, in den Sommermonaten wieder stark ab und liegt derzeit bei rund 320 Euro pro Tonne. Auch bei Mais reduzierte sich der Preis aufgrund steigender Ernteerwartungen seit Mitte Juni deutlich und schwankte zuletzt um die Marke von rund 160 Euro pro Tonne. Somit übertrifft der Weizenpreis, der sich nach volatiler Entwicklung im Verlauf des dritten Quartals aktuell bei rund 163 Euro pro Tonne bewegt, erstmals seit mehreren Monaten wieder das Niveau von Mais. Für Europa prognostizieren die Experten der Europäischen Kommission in diesem Jahr mit rund 306 Mio. Tonnen ein durchschnittliches Getreidevolumen. Dabei wird die Maisernte mit einem Plus von 1,7 Prozent gegenüber 2015 veranschlagt, wohingegen bei Weizen mit einem Mengenrückgang um 4,1 Prozent zu rechnen ist. Die deutsche Getreideernte 2016 dürfte aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen das Vorjahresniveau um rund 7 Prozent unterschreiten und sich auf rund 45,3 Mio. Tonnen belaufen. Neben den Volumina wurden insbesondere die Weizenqualitäten in Teilen Westeuropas von den vielen Niederschlägen im Frühjahr und Sommer beeinträchtigt. Während in Deutschland regionale Unterschiede zu verzeichnen sind, werden vor allem aus Frankreich flächendeckend Qualitätseinbußen gemeldet. Daher könnte deutscher Brotweizen von einer steigenden internationalen Nachfrage profitieren, wobei der globale Exportmarkt von den hohen Erntemengen der Schwarzmeerländer und den USA dominiert werden dürfte.

Nachdem die Ausbringung von Betriebsmitteln im ersten Halbjahr durch nässebedingte Unbefahrbarkeit vieler Flächen eingeschränkt wurde, war die Nachfrage für Pflanzenschutz und Düngemittel auch in den Sommermonaten durch die schlechte Wirtschaftslage der Landwirte gedämpft. Trotz deutlich gesunkener Preise im neuen Düngerjahr 2016/17 wurden bisher verhaltene Einlagerungsaktivitäten verzeichnet, da Düngerkäufe zurückgestellt und die Grunddüngung auf ein Minimum zurückgefahren werden. Auch im Saatgutbereich wurden zuletzt betriebseigene Sorten gegenüber zugekauftem Material bevorzugt, obwohl der Bedarf an Zwischenfruchtvarianten ansteigt.

Daneben macht sich die Investitionszurückhaltung der Landwirte infolge niedriger Erzeugerpreise weiterhin im deutschen Landtechniksektor bemerkbar: Das in den kommenden sechs Monaten geplante Investitionsvolumen liegt mit nur 2,8 Mrd. Euro aktuell auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Beispielsweise hat sich der auf den Bereich Ställe und Stalltechnik entfallende Anteil in Höhe von 1,1 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahr um rund 35 Prozent verringert. Auch die Zulassungszahlen von Traktoren liegen nach neun Monaten im Berichtsjahr mit insgesamt 23.083 Neumaschinen um 2,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. In den Monaten August und September wurden allerdings erstmals wieder mehr Schlepper neu zugelassen als im gleichen Zeitraum 2015, so dass sich eine Trendwende ankündigen könnte. Das Konjunkturbarometer der Agrarbranche stieg zuletzt ebenfalls um 5,8 Punkte an.

Im Obstsektor ist die diesjährige Kernobsternte in Europa derzeit in vollem Gange. Jüngste Schätzungen gehen bei Äpfeln von einem Rückgang der EU-Erntemenge gegenüber Vorjahr um rund 3 Prozent auf rund 12 Mio. Tonnen aus. Dabei können die geringeren Volumina vor allem im östlichen Alpenraum und den Balkanländern nicht vom erwarteten Anstieg in Polen sowie Deutschland kompensiert werden. Die deutsche Apfelernte dürfte sich mit gut 1 Mio. Tonnen um 8 Prozent erhöhen. Allerdings variieren die Fruchtqualitäten je nach Anbaugebiet: In der Bodenseeregion wird beispielsweise aufgrund örtlicher Hagel- und Frostschäden mit einem geringeren Ernteanteil hochwertiger Tafelware im Vergleich zu 2015 gerechnet. Während die Notierungen für deutsche Äpfel bisher in etwa auf Vorjahresniveau lagen, wurden in der abgelaufenen Absatzkampagne für Tafelobst aus der südlichen Hemisphäre Preissteigerungen verzeichnet. Insbesondere Früchte aus Neuseeland wurden weltweit stark nachgefragt, so dass deren Vermarktungssaison mit den höchsten Exportmengen seit zehn Jahren abschließen dürfte.

Geschäftsverlauf

Mit Wirkung zum 1. Januar 2016 wurde die Geschäftstätigkeit des Segments Agrar neu strukturiert: Die Aktivitäten der Sparte Agrarhandel wurden in die neuen Geschäftsfelder BayWa Agri Supply & Trade (BAST) und BayWa Agrar Vertrieb (BAV) aufgespalten. BAST umfasst die nationalen und internationalen Handels-, Distributions- und Logistiktätigkeiten der BayWa für Getreide, Ölsaaten und Zusatzprodukte. Im neuen Geschäftsfeld BAV wurden das Erfassungsgeschäft und der Handel mit Betriebsmitteln sowie Futtermitteln gebündelt. Die Geschäftsfelder Obst und Technik blieben unverändert bestehen. Das, seit seiner Gründung im vierten Quartal 2015, dem Segment Agrar zugeordnete Geschäftsfeld Digital Farming wird im vorliegenden Zwischenabschluss zum 30. September 2016 erstmals als eigenständiges Segment separat gezeigt.

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Umsatz EBIT
in Mio. Euro 9M/16 9M/15 % 9M/16 9M/15* %
BAST 4.532,4 6.247,8 - - 6,3 33,3 -
BAV 2.237,0
- 16,7
-
Obst 506,1 473,6 6,9 35,4 21,3 66,2
Technik 910,8 966,7 - 5,8 - 0,7 9,7 > - 100
Segment Agrar 8.186,3 7.688,1 6,5 45,1 64,3 - 29,9

* Zahlen angepasst

Im Segment Agrar konnte nach neun Monaten im laufenden Geschäftsjahr ein Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr erzielt werden, der im Wesentlichen auf das stark ausgeweitete Handelsvolumen von Getreide und Ölsaaten sowie auf die zusätzlichen Umsätze des Fruchthändlers TFC Holland B.V. zurückzuführen ist. Das operative Segmentergebnis (EBIT) liegt trotz eines starken Obstgeschäfts zum 30. September 2016 noch unter dem Wert des letzten Jahres, da die Ergebnisbeiträge aus dem Handel mit Erzeugnissen und Betriebsmitteln sowie der Landtechnik auch im Berichtsquartal nicht das Vorjahresniveau erreichten.

Im Geschäftsfeld BAST war das Erntequartal 2016 einerseits gekennzeichnet von weiter steigenden Absatzmengen. Vor allem aufgrund einer Ausweitung der internationalen Handelsaktivitäten wurden in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs rund 26 Prozent mehr Getreide und Ölsaaten abgesetzt als in der Vorjahresperiode. Dieses Volumenwachstum zeigt sich auch in einem Umsatzanstieg des Geschäftsfelds. Andererseits beeinflusste eine weltweit nur schwer vorhersehbare Angebots- und Nachfragesituation mit irrationalen Preisentwicklungen die Handelserträge: Angetrieben vom Hochfrequenzhandel folgten auf die Preisrallye in den Frühlingsmonaten insbesondere bei Soja und Mais nahezu ebenso heftige Preisrückgänge. In Folge der inversen Preiskurven lösten die gewählten Handelsstrategien Preissicherungsmechanismen aus, um negative Ergebnisbeiträge zu limitieren. Daneben war auf dem Futtergetreidemarkt in der Berichtsperiode ein steigender Angebotsdruck zu verzeichnen, während bei Qualitätsweizen bisher verhaltene Ernteverkäufe seitens der Landwirte registriert wurden.

Der Geschäftsverlauf im Bereich BAV war in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs geprägt von ungünstigen Witterungsverhältnissen und einer unterdurchschnittlichen Liquidität auf Seiten der Landwirtschaft in Deutschland. Die erfassten Getreidemengen lagen zum Quartalsultimo durch den in Teilen der BayWa Kernregionen nässebedingt verzögerten Ernteverlauf noch unter dem Vorjahresniveau. Im Betriebsmittelgeschäft machte sich die bereits in der ersten Jahreshälfte spürbare Investitionszurückhaltung zuletzt verstärkt bemerkbar. Entsprechend erreichten die Absatzvolumina bei Pflanzenschutz und Dünger auch im Berichtsquartal nicht das Niveau des letzten Jahres. Weder attraktive Frühbezugskonditionen für Düngemittel noch die Verlängerung der Zulassung für das Pflanzenschutzmittel Glyphosat durch die EU-Kommission Ende Juni führten zu einer nachhaltigen Nachfragebelebung. Im Verkauf von Saatgut und Futtermitteln konnten die Vorjahresmengen bisher ebenso nicht erreicht werden. Zudem führten die zum Start in die neue Düngesaison 2016/17 gesunkenen Preise sowohl bei Harnstoff- als auch Stickstoffdünger zu einem erheblichen Margendruck.

Das Landtechnikgeschäft stand im Zeitraum von Juli bis September 2016 weiterhin im Zeichen einer niedrigen Investitionsbereitschaft der Landwirte. Der Umsatz im Berichtsquartal erreichte in erster Linie aufgrund der hohen Nachfrage für Reparatur- und Serviceleistungen sowie der erstmaligen Vollkonsolidierung der niederländischen Agrimec Group B.V. nahezu das Vorjahresniveau. Im Vertrieb von landwirtschaftlichen Maschinen konnte der Absatzrückstand aus der ersten Jahreshälfte zuletzt etwas reduziert werden: Zum Quartalsultimo lagen die Verkaufszahlen von neuen Traktoren noch um 18 Prozent und von Gebrauchtmaschinen um 15 Prozent unter dem Wert des letzten Jahres. Gleichzeitig wurde im Berichtszeitraum die internationale Expansion vorangetrieben: Neben der Übernahme der restlichen 51 Prozent an Agrimec ist auch ein Joint Venture für den Verkauf von CLAAS-Maschinen in Kanada gegründet worden. Darüber hinaus wurden Investitionen in den Aufbau einer exklusiven Vertriebsstruktur für die Marke Massey Ferguson in Bayern und Sachsen getätigt, die sich in der Berichtsperiode erwartungsgemäß ergebnisbelastend auswirkten. Entsprechend unterschreitet das operative Ergebnis (EBIT) des Geschäftsfelds nach neun Monaten im laufenden Kalenderjahr den Vorjahreswert weiter deutlich.

Die Geschäftsentwicklung im Obsthandel profitierte im bisherigen Jahresverlauf von der positiven Entwicklung der internationalen Konzerngesellschaften. Während das deutsche Obstgeschäft aufgrund des etwas späteren Starts der diesjährigen Apfelernte noch einen Absatzrückstand gegenüber 2015 aufweist, konnte die neuseeländische Mehrheitsbeteiligung T&G Global Limited (T&G) ihre Handelstätigkeiten ausweiten und vor allem die Exportmengen nach Asien steigern. Zusammen mit den im März neu hinzugekommenen Aktivitäten des niederländischen Händlers von Tropenfrüchten, TFC Holland B.V. (TFC), wurde zum 30. September 2016 ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Da für Obst aus der südlichen Hemisphäre in der abgelaufenen Vermarktungssaison zudem Preissteigerungen zu verzeichnen waren, erhöhte sich auch das operative Ergebnis (EBIT) des Geschäftsfelds nach neun Monaten im laufenden Kalenderjahr deutlich. Daneben trugen die zusätzlichen Erträge von TFC sowie ein Sondereffekt in Höhe von rund 7 Mio. Euro durch den Verkauf der Geschäftseinheit für Verpackungslogistik von T&G zu dem Ergebnissprung gegenüber dem Vorjahr bei.

Segment Energie

Markt- und Branchenentwicklung

Die Konjunktur in Deutschland ließ sich in den Sommermonaten trotz des Brexit-Votums in Großbritannien und der verhaltenen Entwicklung der Weltwirtschaft nicht von ihrem stabilen Wachstumskurs abbringen. Vor allem die starke Binnenkonjunktur aufgrund zunehmender Staatsausgaben und konsumfreudiger Verbraucher erwies sich im bisherigen Jahresverlauf als treibende Kraft. Entsprechend erhöhten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute im Herbstgutachten für die Bundesregierung ihre Prognose zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) 2016 von 1,7 auf 1,9 Prozent. Dieser positive Trend wird vom ifo-Geschäftsklimaindex bestätigt, der mit 109,5 Punkten im September auf den höchsten Stand seit Mai 2014 anstieg. Unterstützend wirkte dabei auch das anhaltend niedrige Niveau des Weltmarktpreises für Rohöl, der im dritten Quartal etwas unterhalb der Marke von 50 US-Dollar pro Barrel verharrte. Allerdings ließ die Aussicht auf eine weltweite Begrenzung der Ölförderung durch die OPEC-Länder den Ölpreis zuletzt auf sein bisheriges Jahreshoch bei über 53 US-Dollar pro Barrel steigen. Einen ähnlichen Verlauf nahm der Preis für Heizöl in Deutschland: Nach einem Durchschnittspreis von rund 50 Eurocent pro Liter im Sommerquartal erhöhte er sich seit Ende September um rund 10 Prozent und erreichte Mitte Oktober erstmals das Vorjahresniveau. Der Heizölabsatz der Branchenunternehmen legte vor dem Hintergrund der verbraucherfreundlichen Preisentwicklung von Januar bis Juli um 3,0 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode im Jahr 2015 zu, schwächte sich zuletzt jedoch ab. Auch Diesel wurde bis Ende Juli mit einem Plus von 5,6 Prozent stärker nachgefragt als im Vorjahreszeitraum. Bei Ottokraftstoffen hingegen stagnierte die Nachfrage auf dem Niveau des letzten Jahres und die Schmierstoffbranche verzeichnete einen Absatzrückgang um 7,0 Prozent.

Im Bereich der erneuerbaren Energien ist eine Verlagerung der globalen Wachstumsschwerpunkte in Richtung der Schwellenländer zu beobachten. Mit einer Summe von knapp 159 Mrd. US-Dollar von Januar bis September 2016 lagen die Investitionen in der Branche um fast 20 Prozent unter dem Rekordniveau des Vorjahres. Dies ist vor allem auf ein etwas verhalteneres Ausbautempo der letztjährigen Wachstumstreiber China und Japan sowie die anhaltend rückläufige Preisentwicklung aller Systemkomponenten für Solaranlagen zurückzuführen. Nachdem im bisherigen Jahresverlauf in China bereits über 20 Gigawatt (GW) und in Indien rund 3,8 GW Solarleistung neu installiert wurden, dürfte der globale Photovoltaik(PV)-Zubau im Gesamtjahr rund 72 GW erreichen. Mit über 3,7 GW PV-Neuinstallationen im ersten Halbjahr trägt dazu auch der stark wachsende Solarmarkt in USA bei, wohingegen sich der Ausbau in Deutschland weiter abschwächt: Von Januar bis August wurden mit 684 Megawatt (MW) rund 34 Prozent weniger Solarleistung neu ans Netz gebracht als im Vorjahreszeitraum, obwohl die Eigennutzung von Solarstrom aufgrund von Preisrückgängen der Bestandteile von PV-Anlagen immer attraktiver wird. Entsprechend dürfte das Zubauziel der Bundesregierung in Höhe von rund 2,5 GW in 2016 erneut deutlich verfehlt werden. Allerdings könnte der starke Ausbau von Onshore-Windenergie in Deutschland das rückläufige Interesse an PV-Anlagen teilweise kompensieren: Bis Jahresende wird mit einem weiteren Anstieg bei Windpark-Genehmigungen gerechnet, da ab 2017 die Vergütungssätze für Windenergie durch Ausschreibungen auf Basis des neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) festgelegt werden. Insgesamt erwartet der Branchenverband einen Jahreszubau von rund 4,2 GW (Vorjahr: 4,7 GW), nachdem bis Juni rund 1,9 GW Neuinstallationen verzeichnet wurden. Damit würde Deutschland nach China und dem aufstrebenden indischen Markt den drittgrößten Beitrag zum global prognostizierten Ausbau in Höhe von 55 GW Windleistung (onshore) im Jahr 2016 erbringen. Auch in Brasilien wurde in der ersten Jahreshälfte mit knapp 1,1 GW ein starker Windzubau erzielt, während in den USA die hohe Wachstumsrate aus 2015 nicht erreicht wurde: Nach knapp 2,0 GW im Vorjahr wurden bis zum Halbjahr 2016 erst Windparks mit rund 0,8 GW Gesamtleistung ans Netz gebracht.

Geschäftsverlauf

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Umsatz EBIT
in Mio. Euro 9M/16 9M/15 % 9M/16 9M/15* %
Klassische Energie 1.479,1 1.692,0 - 12,6 10,7 7,5 42,7
Regenerative Energien 591,5 580,9 1,8 47,0 25,6 83,6
Segment Energie 2.070,6 2.272,9 - 8,9 57,7 33,1 74,3

* Zahlen angepasst

Das Segment Energie umfasst im Konzern den Handel mit fossilen und nachwachsenden Brenn-, Kraft- und Schmierstoffen sowie das Geschäft mit erneuerbaren Energien, das in der BayWa r.e. renewable energy GmbH gebündelt ist. Zum 30. September 2016 weist das Segment im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang aus, der sich in erster Linie aufgrund des niedrigeren Ölpreisniveaus ergab. Im operativen Ergebnis (EBIT) führten ein Ergebnissprung der BayWa r.e. in der Berichtsperiode sowie das erneut überdurchschnittliche Quartalsergebnis im klassischen Energiebereich zu einem signifikanten Ausbau des Vorsprungs gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Das klassische Handels- und Distributionsgeschäft verzeichnete nach neun Monaten im laufenden Geschäftsjahr einen vor allem preisbedingten Umsatzrückgang, da das Ölpreisniveau bisher durchgehend unter dem des Vergleichszeitraums 2015 lag. Im Handel mit Wärmeenergieträgern verringerte sich in den Sommermonaten die Nachfrage, so dass bei Heizöl das zum Halbjahr noch bestehende Absatzplus gegenüber dem Vorjahr im Berichtsquartal abschmolz. Entsprechend lag die verkaufte Heizölmenge zum 30. September 2016 um 4 Prozent unter dem hohen Vorjahreswert, wohingegen die abgesetzten Volumina von Holzpellets und Holzhackschnitzeln das Niveau von 2015 um 4 Prozent übertrafen. Dabei profitierte das Handelsgeschäft mit festen Brennstoffen von den im Juni übernommenen Aktivitäten der Dr. Gies Vermögensverwaltungs-Future Energies GmbH und der ECOLOHE AG. Auch das Kraftstoffgeschäft wurde in der Berichtsperiode durch die Akquisition der Autobahntankstelle Ellwangen in Baden-Württemberg verstärkt. Infolgedessen steht bei Diesel- und Ottokraftstoffen zum Quartalsultimo eine Absatzsteigerung um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu Buche. Die Schmierstoffvolumina hingegen folgten dem allgemeinen Markttrend und waren leicht rückläufig. Trotz der zuletzt uneinheitlichen Absatzentwicklung konnte im Berichtsquartal erneut ein solides Ergebnis erzielt werden, da im Kraftstoffgeschäft eine Verbesserung der Gewinnspannen verzeichnet wurde. Entsprechend weist der Handel mit klassischen Energieträgern nach neun Monaten weiterhin einen spürbaren Vorsprung im operativen Ergebnis (EBIT) gegenüber 2015 aus.

Im Geschäftsfeld Regenerative Energien konnte in den Sommermonaten das Wachstumstempo aus der ersten Jahreshälfte 2016 nochmals beschleunigt werden. Nachdem bis zum Halbjahr einige Wind- und Solarparks in Deutschland, Österreich und insbesondere Großbritannien in Betrieb genommen wurden, konnten im Berichtsquartal insgesamt vier Projekte planmäßig verkauft werden. So wurden im September die Anteile an Deutschlands leistungsstärksten Geothermie-Kraftwerken Kirchstockach und Dürrnhaar in Bayern, die jeweils 45 Megawatt (MW) potenzielle Wärmeleistung und 5,5 MW elektrische Leistung erreichen, veräußert. Daneben konnte der Verkaufsprozess des französischen Windparks "Saint Congard" (8,2 MW) erfolgreich abgeschlossen und die Veräußerung des Windparks "Fraisthorpe" (29,7 MW) nahe der nordenglischen Stadt York realisiert werden. Durch die Übernahme der Aktivitäten des Unternehmens Solar Matrix im September wurde zudem das Handelsgeschäft mit Solarkomponenten auf den australischen Markt ausgedehnt. Vor dem Hintergrund dieser positiven Geschäftsentwicklung konnte die BayWa r.e. ihren Umsatz der ersten Jahreshälfte in der Berichtsperiode nahezu verdoppeln. Ein noch stärkeres Wachstum verbuchte erwartungsgemäß das operative Ergebnis (EBIT) des Geschäftsfelds: Vor allem die Erlöse aus den Projektverkäufen führten zu einer Verdreifachung des Ergebnisses zum Halbjahr im Zeitraum von Juli bis September 2016. Darüber hinaus entstanden zum Stichtag aus projektbezogenen Sicherungsgeschäften zusätzliche Erträge in Höhe von 11,0 Mio. Euro, die sich bis zum Jahresultimo noch erhöhen oder verringern können. Mit der Erweiterung des Produktportfolios um Ladesäulen für Elektrofahrzeuge sowie der Kooperation mit dem amerikanischen Projektentwickler Geenex Solar LLC sind weitere Grundlagen für eine Fortsetzung des Wachstumskurses geschaffen worden. In Zusammenarbeit mit dem US-Partner soll mittelfristig ein Portfolio von Solarprojekten in North Carolina und Virginia mit einer Gesamtleistung von 350 MW entwickelt werden. Derzeit ist mit "Hemlock" (5 MW) der erste gemeinsame Solarpark bereits im Bau und wird voraussichtlich noch vor Jahresende fertiggestellt.

Segment Bau

Markt- und Branchenentwicklung

Die seit dem dynamischen Saisonstart 2016 anhaltende Hochkonjunktur im deutschen Bausektor hat sich während der Sommermonate fortgesetzt. Nicht nur der Umsatz im Bauhauptgewerbe legte im ersten Halbjahr um 8,4 Prozent zu, sondern auch die Auftragseingänge der Branchenunternehmen erhöhten sich um nominal 18,1 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Entsprechend erreichten die Auftragsbestände der Baufirmen im Sommer das höchste Niveau seit rund 20 Jahren. Dies zeigte sich in einem erneuten Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex für das Bauhauptgewerbe um 3,5 Punkte im September. Als stärkster Wachstumstreiber erweist sich weiterhin der Wohnungsbau, der von Januar bis Juni im Vergleich zur Vorjahresperiode ein Baugenehmigungsplus von 30,4 Prozent verzeichnete. Dies dürfte im Gesamtjahr zur Fertigstellung von mindestens 270.000 neuen Wohnungen und somit zu einer Steigerung um 9 Prozent gegenüber 2015 führen. Vor allem aufgrund des Booms im Wohnungsbau hob der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie kürzlich seine Prognose für das nominale Umsatzwachstum 2016 von bislang 3,5 Prozent auf 5,0 Prozent an. Dazu dürften auch der Wirtschaftsbau, der zuletzt von steigenden Unternehmensinvestitionen profitierte, mit einem Plus von 3,0 Prozent und die erwarteten 4,0 Prozent Umsatzanstieg aus dem öffentlichen Bau beitragen. Im letztgenannten Bereich machte sich die für 2016 eingestellte Erhöhung des Bundesetats für Infrastrukturinvestitionen um rund eine Milliarde Euro positiv bemerkbar.

Vor dem Hintergrund der starken Baukonjunktur waren die Betriebe des Baugewerbes zum Halbjahr durchschnittlich für die kommenden 9,4 Wochen voll ausgelastet. Gleichwohl wird die weitere Branchenentwicklung bis Jahresende nicht zuletzt von der Witterung in den verbleibenden Monaten abhängen.

Geschäftsverlauf

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Umsatz EBIT
in Mio. Euro 9M/16 9M/15 % 9M/16 9M/15* %
Baustoffe 1.168,6 1.125,7 3,8 18,8 15,4 22,1
Segment Bau 1.168,6 1.125,7 3,8 18,8 15,4 22,1

* Zahlen angepasst

Im Segment Bau werden im Wesentlichen die Baustoff-Handelsaktivitäten des Konzerns in Deutschland und Österreich zusammengefasst. Der Geschäftsverlauf im Baustoffhandel war im Sommerquartal geprägt von der weiterhin starken Auslastung beim ausführenden Baugewerbe. Die Bautätigkeit erreichte erneut das hohe Niveau der ungewöhnlich dynamischen und von Nachholeffekten gekennzeichneten Vorjahresperiode. Davon profitierten die Absatzmengen des gesamten Baustoffportfolios, wobei die Sortimente für Tief- und Straßenbauarbeiten zuletzt verstärkt nachgefragt wurden. Entsprechend wurde in der Berichtsperiode ein Umsatz auf Vorjahreshöhe erzielt, wodurch der in der ersten Jahreshälfte erwirtschaftete Umsatzvorsprung gegenüber 2015 auch nach neun Monaten bestehen bleibt. Darüber hinaus wurde im Zuge der fortlaufenden Optimierungsmaßnahmen im Baustoffbereich der Betrieb in Offenbach (Hessen) Ende September 2016 veräußert. Trotz des leicht gestiegenen Auftragsanteils des geringermargigen Transitgeschäfts erreichte das operative Ergebnis (EBIT) des Segments im dritten Quartal 2016 nahezu das hohe Niveau des Vorjahresquartals. Somit übertrifft das EBIT nach neun Monaten im laufenden Geschäftsjahr den Vorjahreswert weiterhin deutlich. Aufgrund des anhaltenden Immobilienpreisanstiegs in großen Teilen des BayWa Vertriebsgebiets zeigt sich derzeit eine neue Entwicklung: Das Fehlen von günstigem Bauland in den Städten führt dazu, dass die Genehmigungszahlen für Aufstockungen und Dachausbauten bei bestehenden Gebäuden stark ansteigen. Dies dürfte in den Folgequartalen die Nachfrage für die Produktpalette im Bereich Dach und Innenausbau begünstigen und das saisontypisch in den Wintermonaten abflauende Tief- und Straßenbaugeschäft ausgleichen können.

Segment Digital Farming

Das im vierten Quartal 2015 neu gegründete Geschäftsfeld Digital Farming war bisher dem Segment Agrar zugeordnet. Im vorliegenden Zwischenabschluss zum 30. September 2016 wird Digital Farming vor allem aufgrund seiner bereichsübergreifenden Aktivitäten erstmals als eigenständiges Segment separat gezeigt.

Das Segment Digital Farming entwickelte sich im Berichtsquartal mit einem Umsatz von rund 1,1 Mio. Euro und einem operativen Ergebnis (EBIT) in Höhe von minus 2,4 Mio. Euro planmäßig: Die im Zuge der Erweiterung der Produktpalette für Smart-Farming-Lösungen anfallenden Forschungs- und Entwicklungskosten übertrafen die aus Lizenzgebühren für Software erzielten Umsätze und Erträge.

Sonstige Aktivitäten

Das EBIT der Sonstigen Aktivitäten beinhaltet neben Ergebnisbeiträgen aus Randaktivitäten einen Großteil der Verwaltungskosten des Konzerns sowie Konsolidierungseffekte und beträgt zum 30. September 2016 minus 30,1 Mio. Euro (Vorjahr: minus 30,2 Mio. Euro).

Bericht zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Nach Ablauf der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016 beträgt die Bilanzsumme des BayWa Konzerns 6.608,0 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahresultimo stellt dies eine Steigerung um 571,4 Mio. Euro dar, die bei leicht rückläufigen langfristigen Vermögenswerten ihren Ursprung in einem weitestgehend saisonal geprägten Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte hat.

Bis zum Ende des dritten Quartals 2016 verringerte sich das langfristige Vermögen um 11,0 Mio. Euro auf 2.276,2 Mio. Euro. Maßgeblich für diese Entwicklung sind sowohl die Sachanlagen als auch die übrigen Finanzanlagen. So haben sich die Sachanlagen um 26,8 Mio. Euro auf 1.393,0 Mio. Euro verringert. Ausschlaggebend hierfür waren im Wesentlichen die Umgliederung eines zum Verkauf vorgesehenen Windparks aus den Sachanlagen in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte sowie der Verkauf der Geschäftseinheit für Verpackungslogistik in Neuseeland durch die Konzerngesellschaft T&G Global Limited. Zudem hat der Verkauf eines bisher als Bestandsanlage gehaltenen Windparks zu dieser Entwicklung beigetragen. Die Verringerung der übrigen Finanzanlagen hat ihren Ursprung in der Veräußerung der bislang at-Equity-bilanzierten Anteile an der Süddeutschen Geothermie-Projekte GmbH & Co. KG und der in diesem Zusammenhang erfolgten Ablösung der an die Gesellschaft ausgereichten Darlehen.

Ein Anstieg um 30,5 Mio. Euro auf 197,3 Mio. Euro ist hingegen bei den immateriellen Vermögenswerten im Wesentlichen aufgrund der vorläufigen Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Akquisitionen der TFC Holland B.V. und der Evergrain Germany GmbH & Co. KG zu verzeichnen. Infolge laufender Fortschreibungen der jeweiligen Kapitalanteile und aufgrund des Übergangs der Agrimec Group B.V. in die Vollkonsolidierung nach einem zusätzlichen Anteilserwerb sind die at-Equity-bilanzierten Beteiligungsansätze um 7,4 Mio. Euro rückläufig und betragen zum Berichtsstichtag 196,5 Mio. Euro. Gegenläufig wirkte sich ein Anstieg der latenten Steueransprüche um 18,4 Mio. Euro auf 229,9 Mio. Euro aus.

Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich im Berichtszeitraum um 557,3 Mio. Euro auf 4.297,0 Mio. Euro zum 30. September 2016. Ausschlaggebend für diese Veränderung ist neben einem Anstieg der kurzfristigen Forderungen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen insbesondere die Erhöhung des Vorratsvermögens. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen aufgrund der saisonal verstärkten Geschäftsaktivitäten insbesondere in den Bereichen Agrarhandel, Technik und Bau, aber auch aufgrund einer stetigen Ausweitung der Geschäftsaktivitäten bei den regenerativen Energien um 280,9 Mio. Euro auf 1.047,4 Mio. Euro. Gegenläufig wirkten sich hingegen die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Warentermingeschäfte sowie ein Rückgang der kurzfristigen Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen und der sonstigen Aktiva aus. Der Zuwachs des Vorratsvermögens von 2.141,5 Mio. Euro auf 2.461,5 Mio. Euro ist neben dem Anstieg der Vorratsbestände im Agrarhandel im Zuge der Erntesaison sowie in den Geschäftsfeldern Obst und Technik im Wesentlichen auf fortschreitende Projektentwicklungen im Geschäftsfeld Regenerative Energien zurückzuführen.

Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte bzw. Veräußerungsgruppen belaufen sich zum 30. September 2016 auf 34,8 Mio. Euro und beinhalten einerseits einen bislang im Eigenbestand gehaltenen und nun zum Verkauf vorgesehenen Windpark in Frankreich und andererseits Immobilien, die nicht dem operativen Geschäftsbetrieb dienen und für die ebenfalls eine Verkaufsabsicht besteht.

Das Eigenkapital des BayWa Konzerns beträgt zum Quartalsstichtag 1.074,6 Mio. Euro und liegt somit um 1,3 Mio. Euro unter dem Wert zum Vorjahresultimo von 1.075,9 Mio. Euro. Einem Konzernquartalsüberschuss von 25,0 Mio. Euro stehen hierbei Dividendenzahlungen sowohl der Muttergesellschaft als auch von Tochterunternehmen über insgesamt 35,5 Mio. Euro gegenüber. Zusätzlich wirkten sich Wertänderungen aus Sicherungsgeschäften mit effektivem Sicherungszusammenhang sowie Währungsumrechnungsdifferenzen positiv auf das Eigenkapital aus. Ein gegenläufiger Effekt ergab sich hingegen aus der Veränderung im Eigenkapital erfasster Zwischengewinne aus der Zwischenergebniseliminierung mit assoziierten Unternehmen.

Die langfristigen Schulden betragen zum Ende des Berichtszeitraums 2.186,1 Mio. Euro und haben sich im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2015 lediglich geringfügig um 5,4 Mio. Euro verringert.

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich in der Berichtsperiode um 564,3 Mio. Euro von 2.769,3 Mio. Euro auf 3.333,6 Mio. Euro. Neben dem saisonal bedingten Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, insbesondere in den Segmenten Agrar und Bau, ist dies im Wesentlichen auf die Aufnahme zusätzlicher kurzfristiger Finanzschulden zur Finanzierung des saisonal höheren Working Capitals zurückzuführen.

Bei den Verbindlichkeiten aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten in Höhe von 13,8 Mio. Euro handelt es sich um Schulden, die dem zum Verkauf vorgesehenen Windpark in Frankreich zuzuordnen sind.

Finanzlage

Ausgehend von einem Konzernquartalsüberschuss von 25,0 Mio. Euro, der den Vorjahreswert um 0,3 Mio. Euro übersteigt, haben sich die Cash Earnings im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,8 Mio. Euro auf 100,9 Mio. Euro verringert. Bei einem leichten Rückgang der Abschreibungen um 1,7 Mio. Euro ist diese Entwicklung überwiegend auf eine Verringerung der langfristigen Rückstellungen sowie höhere Ertragsteuerzahlungen im Berichtszeitraum zurückzuführen.

Der saisonal bedingte Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Vorratsbestände konnte durch eine Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, ausgeglichen werden, so dass sich zusammen mit einer Verringerung der sonstigen Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, sowie geringfügig gestiegenen kurzfristigen Rückstellungen während des Berichtszeitraums ein Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit von 145,6 Mio. Euro ermittelt. Für den Vergleichszeitraum des Vorjahres belief sich der operative Cashflow auf 37,8 Mio. Euro, was insbesondere auf eine geringere Erhöhung der operativen Verbindlichkeiten während der Vergleichsperiode zurückzuführen war.

Nach neun Monaten des Geschäftsjahres hat sich aus der Investitionstätigkeit ein Zahlungsmittelabfluss von 64,4 Mio. Euro ergeben. Hiervon entfallen 57,3 Mio. Euro auf Unternehmenserwerbe und betreffen insbesondere Auszahlungen für den Erwerb der TFC Holland B.V., der Evergrain Germany GmbH & Co. KG und zusätzlicher Anteile an der Agrimec Group B.V. sowie für die Akquisition des Photovoltaik-Geschäftsbetriebs der SOLAR-Center S.à r.l. Zudem sind hierin verbliebene Kaufpreiszahlungen aus Akquisitionen der Vorjahre beinhaltet. Daneben wurden liquide Mittel für den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen in Höhe von 108,8 Mio. Euro aufgebracht, die insbesondere auf das Segment Agrar entfallen. Zahlungsmittelzuflüsse von 57,5 Mio. Euro resultierten hingegen aus der Veräußerung von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen und beinhalten insbesondere auch diejenigen Vermögenswerte, die der veräußerten Geschäftseinheit für Verpackungslogistik der Konzerngesellschaft T&G Global Limited zugeordnet waren. Zudem haben sich aus dem Abgang von Finanzanlagen Zahlungsmittelzuflüsse von 38,2 Mio. Euro ergeben, die im Wesentlichen auf die Veräußerung der Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen Süddeutsche Geothermie-Projekte GmbH & Co. KG bei gleichzeitiger Ablösung sämtlicher Projektfinanzierungen zurückzuführen sind. Insgesamt hat sich der Abfluss liquider Mittel aus der Investitionstätigkeit infolge gestiegener Zahlungsmittelzuflüsse aus der Veräußerung von Sach- und Finanzanlagen im Vorjahresvergleich somit um 21,9 Mio. Euro verringert.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich für den Berichtszeitraum auf minus 36,9 Mio. Euro und entfällt im Wesentlichen auf Dividendenzahlungen der BayWa AG und weiterer Konzerngesellschaften in Höhe von 35,5 Mio. Euro und Zinszahlungen über 12,6 Mio. Euro. Im Vorjahr belief sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit aufgrund der Aufnahme von Finanzschulden auf 72,3 Mio. Euro.

Insgesamt haben sich die flüssigen Mittel aufgrund der Zahlungsmittelzu- und abflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- sowie der Finanzierungstätigkeit unter zusätzlicher Berücksichtigung von 0,9 Mio. Euro aus Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen seit dem 31. Dezember 2015 um 45,3 Mio. Euro auf 129,7 Mio. Euro erhöht.

Ertragslage

Für die Monate Januar bis September des Geschäftsjahres 2016 beläuft sich der Umsatz des BayWa Konzerns auf 11.439,3 Mio. Euro und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 342,6 Mio. Euro bzw. 3,1 Prozent erhöht.

Die Aktivitäten im Agrarhandel, seit dem 1. Januar 2016 in die neuen Geschäftsfelder BayWa Agri Supply & Trade (BAST) und BayWa Agrar Vertrieb (BAV) aufgespalten, verzeichnen in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatzanstieg von 521,6 Mio. Euro bzw. 8,3 Prozent auf 6.769,4 Mio. Euro. Das Geschäftsfeld BAST ist von weiter steigenden Absatzmengen gekennzeichnet. Neben dem seit Februar des laufenden Geschäftsjahres erstmalig einbezogenen Braugetreidehändler Evergrain Germany GmbH & Co. KG profitiert das Geschäftsfeld im Vorjahresvergleich weiterhin von der Ausweitung der internationalen Handelsaktivitäten des BayWa Konzerns. Im Geschäftsfeld BAV waren die ersten drei Quartale 2016 durch eine witterungsbedingt geringere Nachfrage nach Pflanzenschutzmitteln und Dünger geprägt.

Im Geschäftsfeld Technik verringerte sich der Umsatz um 55,9 Mio. Euro bzw. 5,8 Prozent auf 910,8 Mio. Euro. Der im Vergleich zum Vorjahr rückläufige Umsatz ist auf die weiterhin vorhandene Investitionszurückhaltung der Landwirte vor allem in den Bereichen Stall und Stalltechnik sowie Traktoren zurückzuführen.

Mit einer Steigerung um 32,5 Mio. Euro bzw. 6,9 Prozent auf 506,1 Mio. Euro entwickelten sich die Umsatzerlöse im Geschäftsfeld Obst positiv. Der in Deutschland aufgrund des etwas späteren Starts der diesjährigen Apfelernte noch vorhandene Absatzrückstand wurde durch gestiegene Exportmengen aus den Überseeaktivitäten der Konzerntochter T&G Global Limited überkompensiert. Zusätzlich trug die erstmalige Einbeziehung des zu Beginn des Jahres mehrheitlich erworbenen niederländischen Anbieters für Tropenfrüchte, TFC Holland B.V., zur Umsatzsteigerung bei.

Im Segment Agrar belaufen sich die Umsatzerlöse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2016 insgesamt auf 8.186,3 Mio. Euro und liegen somit um 498,2 Mio. Euro bzw. 6,5 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraums.

Im Segment Energie ist insgesamt ein Umsatzrückgang um 202,3 Mio. Euro bzw. 8,9 Prozent auf 2.070,6 Mio. Euro zu verzeichnen. Diese Verringerung ist mit 212,9 Mio. Euro im Bereich der klassischen Energie in erster Linie auf das gegenüber dem Vorjahreszeitraum weiterhin durchschnittlich niedrigere Ölpreisniveau zurückzuführen. Während das Handelsgeschäft mit Holzpellets und -hackschnitzeln leicht gestiegene Absatzvolumen verzeichnete, reduzierte sich gegenläufig die Nachfrage nach Heizöl aufgrund des seit dem Sommer wieder ansteigenden Heizölpreises und führte zu einer im Vorjahresvergleich niedrigeren Absatzmenge. Im Kraftstoffgeschäft konnte eine leichte Absatzsteigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt werden.

Das Geschäftsfeld Regenerative Energien verzeichnete im Vorjahresvergleich hingegen einen Umsatzanstieg von 1,8 Prozent bzw. 10,6 Mio. Euro auf 591,5 Mio. Euro. Ursächlich für diese Entwicklung ist neben den Veräußerungen eines Wind- und eines Solarparks in Großbritannien sowie eines Windparks in Frankreich die kontinuierliche Ausweitung der Geschäftsaktivitäten.

Im Segment Bau erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42,9 Mio. Euro bzw. 3,8 Prozent auf 1.168,6 Mio. Euro. Das Segment profitierte von der weiterhin anhaltenden Hochkonjunktur im deutschen Bausektor und dem damit verbundenen sehr hohen Auslastungsgrad im Baugewerbe. Hierdurch konnten gestiegene Absatzmengen im gesamten Baustoffportfolio erzielt werden, wobei zuletzt die Sortimente für Tief- und Straßenbau verstärkt nachgefragt wurden.

Die im BayWa Konzern im laufenden Geschäftsjahr erstmals als Segment definierten Geschäftsaktivitäten im Bereich Digital Farming verzeichnen einen Umsatz von 4,4 Mio. Euro.

Der Umsatz in den Sonstigen Aktivitäten liegt mit 9,4 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Erträge des BayWa Konzerns haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24,2 Mio. Euro auf 127,8 Mio. Euro erhöht. Neben gestiegenen Erträgen aus Kursgewinnen, die insbesondere aus projektbezogenen Sicherungsgeschäften im Bereich der regenerativen Energien resultieren, ist dies zudem auf erhöhte Erträge aus Anlagenabgängen, u. a. bedingt durch die Veräußerung der Geschäftseinheit für Verpackungslogistik in Neuseeland durch die Konzerngesellschaft T&G Global Limited, zurückzuführen. Unter Berücksichtigung von im Vorjahresvergleich verringerten Bestandserhöhungen und nahezu unveränderten anderen aktivierten Eigenleistungen hat sich die Gesamtleistung des BayWa Konzerns im Vorjahresvergleich um 274,0 Mio. Euro bzw. 2,4 Prozent auf 11.684,9 Mio. Euro erhöht.

Einhergehend mit dem Anstieg der Gesamtleistung hat sich auch der Materialaufwand um 250,4 Mio. Euro bzw. 2,4 Prozent erhöht. Das Rohergebnis verzeichnet eine Ausweitung um 23,6 Mio. Euro bzw. 2,1 Prozent auf 1.166,3 Mio. Euro.

Der Personalaufwand stieg in den ersten neun Monaten des laufenden Berichtszeitraums um 28,6 Mio. Euro bzw. 4,6 Prozent auf 648,9 Mio. Euro. Wesentliche Ursachen hierfür sind die in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres erstmalig enthaltenen Geschäftsaktivitäten der Neuakquisitionen des Vorjahres und des laufenden Geschäftsjahres sowie der weitere Ausbau der Geschäftsaktivitäten in den Geschäftsfeldern BayWa Agri Supply & Trade und Regenerative Energien.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte bewegen sich mit 91,9 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 93,5 Mio. Euro.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 4,8 Mio. Euro bzw. 1,3 Prozent auf 359,5 Mio. Euro. Grund hierfür sind insbesondere gestiegene Rechts- und Beratungsaufwendungen und übrige sonstige Aufwendungen, welchen geringere Fuhrparkkosten und Mindererlöse aus Anlagenverkäufen gegenüberstehen.

Infolge der dargestellten Veränderungen hat sich das Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit zum Ende des dritten Quartals 2016 um 8,1 Mio. Euro auf 66,0 Mio. Euro verringert.

Das Beteiligungsergebnis beträgt zum Ende des dritten Quartals 2016 19,4 Mio. Euro und ist im Vorjahresvergleich um 10,9 Mio. Euro angestiegen. Ausschlaggebend hierfür ist die Erhöhung des Ergebnisses aus at-Equity-bilanzierten Anteilen aufgrund des Abgangserfolgs aus der Veräußerung eines assoziierten Unternehmens. Leicht rückläufig entwickelte sich hingegen das übrige Beteiligungsergebnis.

Das EBIT des BayWa Konzerns beträgt für den Zeitraum Januar bis September 2016 somit 85,4 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einer Steigerung um 2,7 Mio. Euro.

Das Zinsergebnis fällt mit minus 52,0 Mio. Euro in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 im Vorjahresvergleich um 2,6 Mio. Euro bzw. 5,2 Prozent niedriger aus.

Unter Berücksichtigung eines Steueraufwands von 8,4 Mio. Euro ergibt sich nach dem Ende des dritten Quartals des laufenden Geschäftsjahres ein Konzernüberschuss von 25,0 Mio. Euro. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Steigerung um 0,3 Mio. Euro bzw. 1,1 Prozent.

Mitarbeiter

Zum Ende der Berichtsperiode waren im BayWa Konzern 16.953 Mitarbeiter und somit 724 Personen mehr als noch zum Vorjahresultimo beschäftigt. Hierbei hat sich die Anzahl der Beschäftigten im Segment Agrar um 474 auf 10.123 Mitarbeiter erhöht. Im Agrarhandel, nun bestehend aus den Geschäftsfeldern BayWa Agri Supply & Trade und BayWa Agrar Vertrieb, stieg die Zahl der Beschäftigten um 187 Personen. Im Geschäftsfeld Technik hat sich eine Erhöhung um 217 Beschäftigte auf 3.655 Mitarbeiter ergeben. Im Geschäftsfeld Obst stieg die Zahl der Beschäftigten um 70 Mitarbeiter, insbesondere bedingt durch die Akquisition der TFC Holland B.V. Im Segment Energie ist die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2015 um 106 Mitarbeiter auf nun 1.958 Beschäftigte gestiegen. Während die Anzahl der Beschäftigten im Bereich der regenerativen Energien um 69 angestiegen ist, erhöhte sich diese im Geschäftsfeld der klassischen Energie um 37 Personen. Im Segment Bau hat sich die Anzahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahresultimo um 83 erhöht und beläuft sich zum 30. September 2016 auf 4.111 Beschäftigte. Die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten im Segment Digital Farming hat zu einem Anstieg der Mitarbeiterzahl um 22 auf 127 Mitarbeiter geführt. Die Anzahl der den Sonstigen Aktivitäten zuzuordnenden Mitarbeiter hat sich um 39 auf 634 Beschäftigte erhöht.

Ausblick

Für das Schlussquartal dürften sich die Perspektiven im Segment Agrar verbessern. Der globale Weizenmarkt bleibt zwar weiterhin gut versorgt, aber Qualitätsweizen wird vor allem im europäischen Raum stark nachgefragt. Vor diesem Hintergrund bieten insbesondere die höheren inländischen Getreidebestände gegenüber dem Vorjahr (plus 5 Prozent) gute Vermarktungsmöglichkeiten und zusätzliches Margenpotenzial. Ungewiss ist jedoch, wie viel davon noch im laufenden Geschäftsjahr zur Vermarktung kommen wird. Die Einlagerungssaison von Betriebsmitteln startete verhalten, daher bestehen nicht zuletzt aufgrund der unterdurchschnittlichen Preise insbesondere bei Dünger gute Chancen auf eine Belebung des Geschäfts zum Jahresende. Die Investitionsbereitschaft dürfte auch im landtechnischen Bereich zunehmen. Aufgrund der langen und teilweise nassen Erntesaison ist von einem höheren Servicebedarf bei Schleppern auszugehen. Darüber hinaus ist die diesjährige Landwirtschaftsausstellung, die im Vierjahresrhythmus während des Oktoberfests in München stattfand, ein weiterer Impulsgeber für den Kauf von landtechnischen Maschinen. Diesen Trend bestätigt bereits der steigende Auftragseingang im September und Oktober. Die Obsternte und Vermarktungssaison auf der südlichen Hemisphäre ist weitestgehend abgeschlossen. Daher wird das Schlussquartal im Obstbereich von der Ernte auf der nördlichen Hemisphäre geprägt sein. Aufgrund von regionalen Hagel- und Frostschäden sind die Fruchtqualitäten zwar heterogen ausgefallen, doch höhere Volumina dürften die Qualitätseinbußen größtenteils kompensieren. Außerdem entwickelt sich der Handel mit tropischen Früchten im Rahmen der Geschäftserwartungen und könnte zusätzlich vom Weihnachtsgeschäft profitieren. Die positive Entwicklung im Geschäftsfeld Obst wird die Rückstände in den restlichen Geschäftsfeldern im Segment Agrar jedoch nicht ausgleichen können. Insgesamt dürfte das Segment Agrar durch ein starkes viertes Quartal den Rückgang gegenüber dem Vorjahr verringern, aber nicht mehr aufholen.

Die partiell schwache Entwicklung im Segment Agrar wird vor allem durch ein sehr starkes Geschäft bei Energie und Bau kompensiert. In beiden Segmenten besteht eine gute Ausgangslage, um im Schlussquartal nochmals deutlich zuzulegen.

Im Energiebereich ist davon auszugehen, dass insbesondere der Handel mit Heizöl in den bevorstehenden Wintermonaten nochmals anzieht. Das unterdurchschnittliche Preisniveau verglichen mit den Kalenderjahren 2014 und 2015 dürfte für die Verbraucher Anlass sein, um zumindest nachzutanken. Der kurzfristige Anstieg beim Ölpreis Anfang Oktober führte bereits zu Preissicherungskäufen. Im Geschäft mit Schmier- und Kraftstoffen wird eine stabile Entwicklung erwartet.

Im Bereich der regenerativen Energien wird die Zeit bis zum Jahresende weiterhin von Projektverkäufen bestimmt sein. Neben dem bereits zu Anfang des vierten Quartals erfolgten Verkauf des Windenergieprojekts "Creußen" südlich von Bayreuth sind weitere Anlagenverkäufe vor allem in Großbritannien sowie Deutschland und Frankreich vorgesehen. Zusätzliche Ergebnispotenziale ergeben sich zudem aus dem weltweiten Handel mit Solarmodulen und im Servicegeschäft. Insgesamt dürfte das Segment Energie ein ähnlich hohes Ergebnisniveau erreichen wie im Vorjahr.

Die Rahmenbedingungen für den weiteren Geschäftsverlauf im Segment Bau sind ebenfalls positiv. Die Fortsetzung der erfreulichen Baukonjunktur beschert dem Konzern eine gute Auftragslage, die sich über das laufende Geschäftsjahr hinaus auswirken dürfte. Sollte das Wetter in den Wintermonaten standhalten, dürfte einer Ergebnisverbesserung im Segment Bau gegenüber dem Vorjahr nichts mehr im Wege stehen. Unterstützend kommt hinzu, dass die Weihnachtsfeiertage in diesem Geschäftsjahr nur auf wenige Werktage fallen.

Aufgrund der angespannten Situation im Agrarumfeld dürfte die Herausforderung, an das Vorjahresergebnis anzuknüpfen, bestehen bleiben.

Die in die Zukunft gerichteten Aussagen und Planzahlen in dem vorliegenden Dokument basieren auf Annahmen und unterliegen unvorhersehbaren Risiken. Soweit sich diese Annahmen der Gesellschaft als unzutreffend herausstellen sollten oder sich andere unvorhersehbare Risiken ergeben, ist nicht auszuschließen, dass die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von den in diesem Dokument dargestellten, zukunftsgerichteten Aussagen und Planzahlen abweicht.

Konzernabschluss der BayWa AG nach IFRS

Konzernbilanz zum 30. September 2016

in Mio. Euro

Aktiva

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30.09.2016 31.12.2015
Langfristige Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte 197,265 166,809
Sachanlagen 1.392,981 1.419,814
At-Equity-bilanzierte Anteile 196,480 203,876
Übrige Finanzanlagen 155,285 168,196
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 51,104 55,915
Ertragsteuerforderungen langfristig 0,065 1,432
Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 53,136 59,610
Latente Steueransprüche 229,877 211,525

2.276,193 2.287,177
Kurzfristige Vermögenswerte

Wertpapiere 1,983 1,983
Vorräte 2.461,528 2.141,541
Biologische Vermögenswerte kurzfristig 7,724 11,977
Ertragsteuerforderungen kurzfristig 21,652 22,595
Finanzielle Vermögenswerte 171,213 222,373
Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1.503,184 1.254,756
Flüssige Mittel 129,730 84,459

4.297,014 3.739,684
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/Veräußerungsgruppen 34,801 9,796
Summe Aktiva 6.608,008 6.036,657

Passiva

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30.09.2016 31.12.2015
Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital 88,997 88,997
Kapitalrücklage 104,949 104,949
Gewinnrücklagen 545,934 538,564
Sonstige Rücklagen 51,508 77,166
Eigenkapital vor Anteilen anderer Gesellschafter 791,388 809,676
Anteile anderer Gesellschafter 283,237 266,225

1.074,625 1.075,901
Langfristige Schulden

Pensionsrückstellungen 618,755 625,466
Langfristige übrige Rückstellungen 82,666 82,618
Finanzschulden 1.070,303 1.068,340
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing 153,272 154,823
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbundbeziehungen 4,927 5,084
Finanzielle Verbindlichkeiten 8,521 3,650
Übrige Verbindlichkeiten 89,455 93,419
Latente Steuerschulden 158,157 158,092

2.186,056 2.191,492
Kurzfristige Schulden

Pensionsrückstellungen 29,731 29,787
Kurzfristige übrige Rückstellungen 166,268 175,940
Finanzschulden 1.586,638 1.314,307
Verpflichtungen aus Finanzierungsleasing 6,681 6,671
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbundbeziehungen 1.106,261 792,220
Ertragsteuerverbindlichkeiten kurzfristig 22,557 25,301
Finanzielle Verbindlichkeiten 156,972 169,868
Übrige Verbindlichkeiten 258,464 255,170

3.333,572 2.769,264
Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten/Veräußerungsgruppen 13,755 -,---
Summe Passiva 6.608,008 6.036,657

Konzernabschluss der BayWa AG nach IFRS *

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Januar bis 30. September 2016

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in Mio. Euro 1. Quartal 2016 2. Quartal 2016 3. Quartal 2016 01.01. - 30.09.2016
Umsatzerlöse 3.468,398 3.988,022 3.982,872 11.439,292
Bestandsveränderung 138,139 9,186 - 33,468 113,857
Andere aktivierte Eigenleistungen 2,024 1,943 - 0,026 3,941
Sonstige betriebliche Erträge 38,346 48,899 40,590 127,835
Materialaufwand - 3.308,647 - 3.595,951 - 3.614,034 - 10.518,632
Rohergebnis 338,260 452,099 375,934 1.166,293
Personalaufwand - 208,508 - 222,980 - 217,382 - 648,870
Abschreibungen - 30,804 - 30,580 - 30,479 - 91,863
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 110,796 - 134,973 - 113,774 - 359,543
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit - 11,848 63,566 14,299 66,017
Ergebnis aus at-Equity-bilanzierten Anteilen - 1,563 2,573 15,212 16,222
Übriges Beteiligungsergebnis 0,971 1,552 0,634 3,157
Zinsertrag 1,597 1,589 1,934 5,120
Zinsaufwand - 19,081 - 20,130 - 17,905 - 57,116
Finanzergebnis - 18,076 - 14,416 - 0,125 - 32,617
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 29,924 49,150 14,174 33,400
Ertragsteuern 5,717 - 10,229 - 3,861 - 8,373
Konzernquartalsüberschuss - 24,207 38,921 10,313 25,027
davon: Gewinnanteil der Minderheitsgesellschafter 0,593 13,918 3,640 18,151
davon: Gewinnanteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens - 24,800 25,003 6,673 6,876
EBIT - 12,440 67,691 30,145 85,396
EBITDA 18,364 98,271 60,624 177,259
Durchschnittliche Anzahl Aktien


34.764.480
Unverwässertes Ergebnis je Aktie** (in Euro)


0,20
Verwässertes Ergebnis je Aktie** (in Euro)


0,20


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in Mio. Euro 1. Quartal 2015 nach Anpassungen 2. Quartal 2015 nach Anpassungen 3. Quartal 2015 nach Anpassungen 01.01. - 30.09.2015 nach Anpassungen
Umsatzerlöse 3.449,966 3.968,906 3.677,823 11.096,695
Bestandsveränderung 124,849 49,271 32,500 206,620
Andere aktivierte Eigenleistungen 0,772 0,719 2,485 3,976
Sonstige betriebliche Erträge 34,507 34,866 34,292 103,665
Materialaufwand - 3.281,429 - 3.637,124 - 3.349,710 - 10.268,263
Rohergebnis 328,665 416,638 397,390 1.142,693
Personalaufwand - 199,186 - 216,839 - 204,198 - 620,223
Abschreibungen - 30,603 - 31,740 - 31,178 - 93,521
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 105,319 - 126,869 - 122,597 - 354,785
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit - 6,443 41,189 39,418 74,164
Ergebnis aus at-Equity-bilanzierten Anteilen 1,906 7,669 - 4,688 4,887
Übriges Beteiligungsergebnis 1,212 1,163 1,237 3,612
Zinsertrag 1,538 1,326 1,356 4,220
Zinsaufwand - 17,711 - 17,285 - 18,662 - 53,658
Finanzergebnis - 13,055 - 7,127 - 20,757 - 40,939
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 19,498 34,062 18,661 33,225
Ertragsteuern 4,193 - 7,195 - 5,467 - 8,469
Konzernquartalsüberschuss - 15,305 26,867 13,194 24,756
davon: Gewinnanteil der Minderheitsgesellschafter 2,319 10,898 1,397 14,614
davon: Gewinnanteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens - 17,624 15,969 11,797 10,142
EBIT - 3,325 50,021 35,967 82,663
EBITDA 27,278 81,761 67,145 176,184
Durchschnittliche Anzahl Aktien


34.643.344
Unverwässertes Ergebnis je Aktie** (in Euro)


0,29
Verwässertes Ergebnis je Aktie** (in Euro)


0,29


* Vorjahreszahlen angepasst, im Wesentlichen um die Auswirkungen aus Bilanzierung eines Finanzierungsleasings im Geschäftsjahr 2013 und vorzeitiger Anwendung eines neuen IFRS-Standards. Details zu den vorgenommenen Anpassungen sind im Anhang zum vorliegenden Quartalsbericht sowie im Konzernfinanzbericht 2015, Anhang B.7, beschrieben.
** Zur Berechnung des Ergebnisses je Aktie wird auf die weiteren Erläuterungen zum Quartalsbericht verwiesen.

Überleitung zum Konzern-Gesamtergebnis zum 30. September 2016

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in Mio. Euro 01.01. - 30.09.2016 01.01. - 30.09.2015 nach Anpassungen
Konzernquartalsüberschuss 25,027 24,756
Während der Berichtsperiode erfasster versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust aus Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen 0,046 - 0,106
Summe der Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden 0,046 - 0,106
Während der Berichtsperiode erfasster Nettogewinn/-verlust aus der Neubewertung von finanziellen Vermögenswerten der Kategorie "zur Veräußerung verfügbar" und sonstige Ergebnisse aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen - 0,746 - 0,354
Umgliederungen Nettogewinne-/verluste aufgrund des Abgangs finanzieller Vermögenswerte der Kategorie "zur Veräußerung verfügbar" sowie aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen in die Gewinn- und Verlustrechnung während der Berichtsperiode 5,511 -,---
Während der Berichtsperiode erfasster Nettogewinn/-verlust aus Sicherungsinstrumenten mit effektivem Sicherungszusammenhang 9,325 - 6,784
Umgliederungen Nettogewinne/-verluste aus Sicherungsintrumenten mit effektivem Sicherungszusammenhang in die Gewinn- und Verlustrechnung während der Berichtsperiode - 4,100 1,527
Währungsumrechnungsdifferenz 2,703 - 11,418
Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden 12,693 - 17,029
Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen 12,739 - 17,135
davon: Anteil der Minderheitsgesellschafter 1,999 - 4,951
davon: Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens 10,740 - 12,184
Konzernquartals-Gesamtergebnis 37,766 7,621
davon: Gewinnanteil der Minderheitsgesellschafter 20,150 9,663
davon: Gewinnanteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens 17,616 - 2,042

Konzern-Kapitalflussrechnung zum 30. September 2016

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in Mio. Euro 01.01. - 30.09.2016 01.01. - 30.09.2015
nach Anpassungen
Cash Earnings 100,917 111,673
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 145,577 37,819
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 64,380 - 86,237
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 36,874 72,288
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 44,323 23,870
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 84,459 108,356
Abgang/Zugang von Finanzmitteln infolge von Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen 0,948 1,271
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 129,730 133,497

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung zum 30. September 2016

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in Mio. Euro Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Bewertungs-
rücklage
Übrige
Gewinnrücklagen
Sonstige
Rücklagen
Anteilen
anderer
Gesellschafter
Stand: 01.01.2016 88,997 104,949 - 4,373 542,937 77,166 809,676
Unterschiede aus Konsolidierungskreisveränderungen -,--- -,--- -,--- - 0,489 0,001 - 0,488
Kapitalerhöhung gegen Bareinlage/aktienbasierte Vergütung -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
Veränderung bei den zu Zeitwerten bilanzierten, als "zur Veräußerung verfügbar" klassifizierten Vermögenswerten und derivativen Finanzinstrumenten sowie sonstige Ergebnisse aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen -,--- -,--- 8,626 -,--- -,--- 8,626
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste aus Pensionsverpflichtungen und Abfertigungsrückstellungen -,--- -,--- -,--- 0,022 -,--- 0,022
Veränderung im Eigenkapital erfasster Zwischengewinne aus der Zwischengewinneliminierung mit assoziierten Unternehmen -,--- -,--- -,--- - 5,970 -,--- - 5,970
Dividendenausschüttungen -,--- -,--- -,--- -,--- - 29,446 - 29,446
Währungsumrechnungsdifferenz -,--- -,--- -,--- -,--- 2,092 2,092
Einstellung/Entnahme Gewinnrücklagen -,--- -,--- -,--- 5,181 - 5,181 -,---
Konzernquartalsüberschuss 01.01. - 30.09.2016 -,--- -,--- -,--- -,--- 6,876 6,876
Stand: 30.09.2016 88,997 104,949 4,253 541,681 51,508 791,388
Stand: 01.01.2015 nach Anpassungen 88,687 101,683 - 2,815 528,918 69,986 786,459
Unterschiede aus Konsolidierungskreisveränderungen -,--- -,--- -,--- 0,955 - 0,590 0,365
Kapitalerhöhung gegen Bareinlage/aktienbasierte Vergütung -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
Veränderung bei den zu Zeitwerten bilanzierten, als "zur Veräußerung verfügbar" klassifizierten Vermögenswerten und derivativen Finanzinstrumenten sowie sonstige Ergebnisse aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen -,--- -,--- - 4,168 -,--- -,--- - 4,168
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste aus Pensionsverpflichtungen und Abfertigungsrückstellungen -,--- -,--- -,--- - 0,006 -,--- - 0,006
Veränderung im Eigenkapital erfasster Zwischengewinne aus der Zwischengewinneliminierung mit assoziierten Unternehmen -,--- -,--- -,--- - 5,828 -,--- - 5,828
Dividendenausschüttungen -,--- -,--- -,--- -,--- - 27,628 - 27,628
Währungsumrechnungsdifferenz -,--- -,--- -,--- -,--- - 8,378 - 8,378
Einstellung/Entnahme Gewinnrücklagen -,--- -,--- -,--- 20,078 - 20,078 -,---
Konzernquartalsüberschuss 01.01. - 30.09.2015 -,--- -,--- -,--- -,--- 11,466 11,466
Anpassungen gemäß IAS 8 - Währungsumrechnungsdifferenz -,--- -,--- -,--- -,--- 0,368 0,368
Anpassungen gemäß IAS 8 - Konzernquartalsüberschuss 01.01. - 30.09.2015 -,--- -,--- -,--- -,--- - 1,324 - 1,324
Stand: 30.09.2015 nach Anpassungen 88,687 101,683 - 6,983 544,117 23,822 751,326


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in Mio. Euro Anteile anderer Gesellschafter Eigenkapital
Stand: 01.01.2016 266,225 1.075,901
Unterschiede aus Konsolidierungskreisveränderungen 1,949 1,461
Kapitalerhöhung gegen Bareinlage/aktienbasierte Vergütung 0,964 0,964
Veränderung bei den zu Zeitwerten bilanzierten, als "zur Veräußerung verfügbar" klassifizierten Vermögenswerten und derivativen Finanzinstrumenten sowie sonstige Ergebnisse aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen 1,364 9,990
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste aus Pensionsverpflichtungen und Abfertigungsrückstellungen 0,024 0,046
Veränderung im Eigenkapital erfasster Zwischengewinne aus der Zwischengewinneliminierung mit assoziierten Unternehmen -,--- - 5,970
Dividendenausschüttungen - 6,051 - 35,497
Währungsumrechnungsdifferenz 0,611 2,703
Einstellung/Entnahme Gewinnrücklagen -,--- -,---
Konzernquartalsüberschuss 01.01. - 30.09.2016 18,151 25,027
Stand: 30.09.2016 283,237 1.074,625
Stand: 01.01.2015 nach Anpassungen 263,917 1.050,376
Unterschiede aus Konsolidierungskreisveränderungen - 2,637 - 2,272
Kapitalerhöhung gegen Bareinlage/aktienbasierte Vergütung 0,050 0,050
Veränderung bei den zu Zeitwerten bilanzierten, als "zur Veräußerung verfügbar" klassifizierten Vermögenswerten und derivativen Finanzinstrumenten sowie sonstige Ergebnisse aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen - 1,443 - 5,611
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste aus Pensionsverpflichtungen und Abfertigungsrückstellungen - 0,100 - 0,106
Veränderung im Eigenkapital erfasster Zwischengewinne aus der Zwischengewinneliminierung mit assoziierten Unternehmen -,--- - 5,828
Dividendenausschüttungen - 4,010 - 31,638
Währungsumrechnungsdifferenz - 3,543 - 11,921
Einstellung/Entnahme Gewinnrücklagen -,--- -,---
Konzernquartalsüberschuss 01.01. - 30.09.2015 14,756 26,222
Anpassungen gemäß IAS 8 - Währungsumrechnungsdifferenz 0,135 0,503
Anpassungen gemäß IAS 8 - Konzernquartalsüberschuss 01.01. - 30.09.2015 - 0,142 - 1,466
Stand: 30.09.2015 nach Anpassungen 266,983 1.018,309

Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern (GuV) 01.01. - 30.09.2016

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in Mio. Euro BayWa Agri
Supply & Trade
BayWa Agrar
Vertrieb
Technik Obst Agrar Energie
Umsatzerlöse mit Dritten 4.532,485 2.236,968 910,771 506,092 8.186,316 1.479,093
Umsatzerlöse innerhalb des Segments 426,271 159,437 14,682 0,026 600,416 139,103
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 46,123 24,906 0,227 -,--- 71,256 3,942
Umsatzerlöse gesamt 5.004,879 2.421,311 925,680 506,118 8.857,988 1.622,138
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern
und Abschreibungen (EBITDA)
- 3,469 36,031 7,142 46,421 86,125 16,867
Abschreibungen 2,819 19,348 7,849 10,972 40,988 6,165
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) - 6,288 16,683 - 0,707 35,449 45,137 10,702
Ergebnis vor Steuern (EBT) - 13,830 0,021 - 11,439 28,983 3,735 10,507
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag





Quartalsüberschuss






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in Mio. Euro Regenerative Energien Energie Bau Digital Farming Sonstige Aktivitäten* Überleitung / Konsolidierung
Umsatzerlöse mit Dritten 591,501 2.070,594 1.168,630 4,375 9,377 -,--
Umsatzerlöse innerhalb des Segments 37,190 176,293 21,143 -,---
37,891 - 835,743
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 0,194 4,136 0,774 -,---
2,893 - 79,059
Umsatzerlöse gesamt 628,885 2.251,023 1.190,547 4,375 50,161 - 914,802
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) 64,910 81,777 30,072 - 4,939 23,500 - 39,276
Abschreibungen 17,887 24,052 11,230 1,264 11,661 2,668
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 47,023 57,725 18,842 - 6,203 11,839 - 41,944
Ergebnis vor Steuern (EBT) 36,851 47,358 7,935 - 6,211 22,538 - 41,955
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag





Quartalsüberschuss






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in Mio. Euro Konzern
Umsatzerlöse mit Dritten 11.439,292
Umsatzerlöse innerhalb des Segments -,---
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten -,---
Umsatzerlöse gesamt 11.439,292
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) 177,259
Abschreibungen 91,863
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 85,396
Ergebnis vor Steuern (EBT) 33,400
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 8,373
Quartalsüberschuss 25,027


* vor Konsolidierung

Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern (GuV) 01.01. - 30.09.2015 nach Anpassungen


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in Mio. Euro
Agrarhandel Technik Obst Agrar Energie
Umsatzerlöse mit Dritten -,--- 6.247,828 966,659 473,650 7.688,137 1.692,009
Umsatzerlöse innerhalb des Segments -,--- 623,223 14,494 0,010 637,727 168,074
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten -,--- 1,433 0,578 -,--- 2,011 11,772
Umsatzerlöse gesamt -,--- 6.872,484 981,731 473,660 8.327,875 1.871,855
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) -,--- 55,995 17,975 30,797 104,767 13,861
Abschreibungen -,--- 22,732 8,306 9,425 40,463 6,412
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) -,--- 33,263 9,669 21,372 64,304 7,449
Ergebnis vor Steuern (EBT) -,--- 11,651 - 0,467 15,189 26,373 7,174
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag





Quartalsüberschuss






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in Mio. Euro Regenerative Energien Energie Bau Digital Farming Sonstige Aktivitäten* Überleitung / Konsolidierung
Umsatzerlöse mit Dritten 580,856 2.272,865 1.125,715 -,--- 9,978 -,---
Umsatzerlöse innerhalb des Segments 18,865 186,939 20,635 -,--- 35,626 - 880,927
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 17,023 28,795 0,934 -,--- 2,640 - 34,380
Umsatzerlöse gesamt 616,744 2.488,599 1.147,284 -,--- 48,244 - 915,307
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) 44,293 58,154 26,338 -,--- 26,282 - 39,357
Abschreibungen 18,653 25,065 10,893 -,--- 12,120 4,980
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 25,640 33,089 15,445 -,--- 14,162 - 44,337
Ergebnis vor Steuern (EBT) 15,138 22,312 4,637 -,--- 25,085 - 45,182
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag





Quartalsüberschuss






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in Mio. Euro Konzern
Umsatzerlöse mit Dritten 11.096,695
Umsatzerlöse innerhalb des Segments -,---
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten -,---
Umsatzerlöse gesamt 11.096,695
Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen (EBITDA) 176,184
Abschreibungen 93,521
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) 82,663
Ergebnis vor Steuern (EBT) 33,225
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 8,469
Quartalsüberschuss 24,756

* vor Konsolidierung

Segmentberichterstattung nach Geschäftsfeldern (GuV)

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in Mio. Euro 1. Quartal 2016 2. Quartal 2016 3. Quartal 2016 01.01.2016 - 30.09.2016 Veränderung zum Vorjahr in %
Umsatzerlöse mit Dritten




BayWa Agri Supply & Trade 1.496,763 1.461,383 1.574,339 4.532,485 -,-
BayWa Agrar Vertrieb 727,416 846,675 662,877 2.236,968 -,-
Agrarhandel -,--- -,--- -,--- -,--- -,-
Technik 219,879 374,045 316,847 910,771 - 5,8
Obst 140,375 172,436 193,281 506,092 6,8
Agrar 2.584,433 2.854,539 2.747,344 8.186,316 6,5
Energie 449,361 508,832 520,900 1.479,093 - 12,6
Regenerative Energien 160,444 155,626 275,431 591,501 1,8
Energie 609,805 664,458 796,331 2.070,594 - 8,9
Bau 268,991 463,492 436,147 1.168,630 3,8
Digital Farming 1,751 1,508 1,116 4,375 -,---
Sonstige Aktivitäten 3,418 4,025 1,934 9,377 - 6,0
Gesamt 3.468,398 3.988,022 3.982,872 11.439,292 3,1
BayWa Agri Supply & Trade 2,920 5,336 - 11,725 - 3,469 -,-
BayWa Agrar Vertrieb 14,034 25,077 - 3,080 36,031 -,-
Agrarhandel -,--- -,--- -,--- -,--- -,-
Technik - 5,663 9,283 3,522 7,142 - 60,3
Obst 2,929 26,795 16,697 46,421 50,7
Aqrar 14,220 66,491 5,414 86,125 - 17,8
Energie 6,015 5,417 5,435 16,867 21,7
Regenerative Energien 18,203 9,164 37,543 64,910 46,5
Energie 24,218 14,581 42,978 81,777 40,6
Bau - 11,093 24,317 16,848 30,072 14,2
Digital Farming - 0,988 - 1,972 - 1,979 - 4,939 -,-
Sonstige Aktivitäten - 6,524 24,079 5,945 23,500 - 10,6
Überleitung - 1,469 - 29,225 - 8,582 - 39,276 0,2
Gesamt 18,364 98,271 60,624 177,259 0,6
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT)




BayWa Agri Supply & Trade 2,001 4,407 - 12,696 - 6,288 -,-
BayWa Agrar Vertrieb 7,633 18,489 - 9,439 16,683 -,-
Agrarhandel -,--- -,--- -,--- -,--- -,-
Technik - 8,137 6,690 0,740 - 0,707 > - 100
Obst - 0,594 23,057 12,986 35,449 65,9
Aqrar 0,903 52,643 - 8,409 45,137 - 29,8
Energie 3,959 3,371 3,372 10,702 43,7
Regenerative Energien 12,068 3,657 31,298 47,023 83,4
Energie 16,027 7,028 34,670 57,725 74,5
Bau - 14,865 20,450 13,257 18,842 22,0
Digital Farming - 1,408 - 2,395 - 2,400 - 6,203 -,-
Sonstige Aktivitäten - 10,224 20,232 1,831 11,839 - 16,4
Überleitung - 2,873 - 30,267 - 8,804 - 41,944 5,4
Gesamt - 12,440 67,691 30,145 85,396 3,3
Ergebnis vor Steuern (EBT)




BayWa Agri Supply & Trade - 0,621 1,968 - 15,177 - 13,830 -,-
BayWa Agrar Vertrieb 1,970 12,796 - 14,745 0,021 -,-
Agrarhandel -,--- -,--- -,--- -,--- -,-
Technik - 11,636 2,847 - 2,650 - 11,439 > - 100
Obst - 2,191 20,575 10,599 28,983 90,8
Aqrar - 12,478 38,186 - 21,973 3,735 - 85,8
Energie 3,833 3,305 3,369 10,507 46,5
Regenerative Energien 8,128 - 0,230 28,953 36,851 > 100
Energie 11,961 3,075 32,322 47,358 > 100
Bau - 18,177 16,628 9,484 7,935 71,1
Digital Farming - 1,411 - 2,398 - 2,402 - 6,211 -,-
Sonstige Aktivitäten - 6,701 23,876 5,363 22,538 - 10,2
Überleitung - 3,118 - 30,217 - 8,620 - 41,955 7,1
Gesamt - 29,924 49,150 14,174 33,400 0,5



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in Mio. Euro 1. Quartal 2015 2. Quartal 2015 3. Quartal 2015 01.01.2015 - 30.09.2015
nach Anpassungen
nach Anpassungen
nach Anpassungen
nach Anpassungen
Umsatzerlöse mit Dritten



BayWa Agri Supply & Trade -,--- -,--- -,--- -,---
BayWa Agrar Vertrieb -,--- -,--- -,--- -,---
Agrarhandel 2.150,066 2.276,938 1.820,824 6.247,828
Technik 262,512 386,736 317,411 966,659
Obst 128,754 167,143 177,753 473,650
Agrar 2.541,332 2.830,817 2.315,988 7.688,137
Energie 531,309 561,397 599,303 1.692,009
Regenerative Energien 123,574 133,259 324,023 580,856
Energie 654,883 694,656 923,326 2.272,865
Bau 250,215 439,451 436,049 1.125,715
Digital Farming -,--- -,--- -,--- -,---
Sonstige Aktivitäten 3,536 3,982 2,460 9,978
Gesamt 3.449,966 3.968,906 3.677,823 11.096,695





BayWa Agri Supply & Trade -,--- -,--- -,--- -,---
BayWa Agrar Vertrieb -,--- -,--- -,--- -,---
Agrarhandel 27,496 29,300 - 0,801 55,995
Technik 2,202 11,335 4,438 17,975
Obst 3,725 17,906 9,166 30,797
Aqrar 33,423 58,541 12,803 104,767
Energie 3,316 4,024 6,521 13,861
Regenerative Energien 5,709 2,658 35,926 44,293
Energie 9,025 6,682 42,447 58,154
Bau - 13,110 20,069 19,379 26,338
Digital Farming -,--- -,--- -,--- -,---
Sonstige Aktivitäten 0,010 13,410 12,862 26,282
Überleitung - 2,070 - 16,941 - 20,346 - 39,357
Gesamt 27,278 81,761 67,145 176,184
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT)



BayWa Agri Supply & Trade -,--- -,--- -,--- -,---
BayWa Agrar Vertrieb -,--- -,--- -,--- -,---
Agrarhandel 19,944 21,692 - 8,373 33,263
Technik - 0,337 8,461 1,545 9,669
Obst 0,656 14,810 5,906 21,372
Aqrar 20,263 44,963 - 0,922 64,304
Energie 1,161 1,890 4,398 7,449
Regenerative Energien - 0,094 - 3,818 29,552 25,640
Energie 1,067 - 1,928 33,950 33,089
Bau - 16,731 16,430 15,746 15,445
Digital Farming -,--- -,--- -,--- -,---
Sonstige Aktivitäten - 4,118 9,207 9,073 14,162
Überleitung - 3,806 - 18,651 - 21,880 - 44,337
Gesamt - 3,325 50,021 35,967 82,663
Ergebnis vor Steuern (EBT)



BayWa Agri Supply & Trade -,--- -,--- -,--- -,---
BayWa Agrar Vertrieb -,--- -,--- -,--- -,---
Agrarhandel 12,325 14,469 - 15,143 11,651
Technik - 4,091 5,071 - 1,447 - 0,467
Obst - 0,958 12,129 4,018 15,189
Aqrar 7,276 31,669 - 12,572 26,373
Energie 1,049 1,753 4,372 7,174
Regenerative Energien - 3,483 - 6,930 25,551 15,138
Energie - 2,434 - 5,177 29,923 22,312
Bau - 20,120 12,706 12,051 4,637
Digital Farming -,--- -,--- -,--- -,---
Sonstige Aktivitäten - 0,327 12,671 12,741 25,085
Überleitung - 3,893 - 17,807 - 23,482 - 45,182
Gesamt - 19,498 34,062 18,661 33,225


Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern (Bilanz) Stichtag 30.09.2016

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in Mio. Euro BayWa Agri Supply & Trade BayWa Agrar Vertrieb Technik Obst Agrar Energie
Vermögen 1.700,143 1.366,232 643,775 497,158 4.207,308 282,294
davon: at-Equity-bilanzierte Anteile 2,577 -,--- 1,333 13,790 17,700 -,---
davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/ Veräußerungsgruppen -,--- -,--- -,--- 0,926 0,926 -,---
Vorräte 469,448 675,992 367,988 49,986 1.563,414 41,019
davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/ Veräußerungsgruppen -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
Schulden 1.353,624 861,621 533,299 271,299 3.019,843 388,012
davon: Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten/ Veräußerungsgruppen -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzimmobilien (inkl. Unternehmenserwerben) 12,041 32,089 16,211 22,396 82,737 5,017
Mitarbeiter zum Monatsende 354 3.913 3.655 2.201 10.123 1.007


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in Mio. Euro Regenerative Energien Energie Bau Digital Farming Sonstige Aktivitäten* Überleitung/ Konsolidierung
Vermögen 2.583,343 2.865,637 611,477 7,155 3.943,741 - 5.027,310
davon: at-Equity-bilanzierte Anteile 9,596 9,596 0,051 -,--- 169,133 -,---
davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/ Veräußerungsgruppen 17,812 17,812 -,--- -,--- 16,063 -,---
Vorräte 618,424 659,443 151,136 0,287 1,397 85,851
davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/ Veräußerungsgruppen -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
Schulden 2.077,254 2.465,266 672,005 6,173 2.702,301 - 3.332,205
davon: Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten/ Veräußerungsgruppen 13,755 13,755 -,--- -,--- -,--- -,---
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzimmobilien (inkl. Unternehmenserwerben) 11,424 16,441 12,174 1,068 12,331 27,704
Mitarbeiter zum Monatsende 951 1.958 4.111 127 634 -


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in Mio. Euro Konzern
Vermögen 6.608,008
davon: at-Equity-bilanzierte Anteile 196,480
davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/ Veräußerungsgruppen 34,801
Vorräte 2.461,528
davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/ Veräußerungsgruppen -,---
Schulden 5.533,383
davon: Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten/ Veräußerungsgruppen 13,755
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzimmobilien (inkl. Unternehmenserwerben) 152,455
Mitarbeiter zum Monatsende 16.953


* vor Konsolidierung

Segmentinformationen nach Geschäftsfeldern (Bilanz) Stichtag 31.12.2015


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in Mio. Euro Agrarhandel Technik Obst Agrar Energie Regenerative Energien
Vermögen 2.821,566 549,733 412,505 3.783,804 224,639 2.084,607
davon: at-Equity-bilanzierte Anteile 3,164 6,620 14,555 24,339 -,--- 10,964
davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/ Veräußerungsgruppen -,---
-,---
-,---
-,--- -,---
-,---
Vorräte 1.086,682 291,188 29,628 1.407,498 36,302 474,748
davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/ Veräußerungsgruppen -,---
-,---
-,---
-,---
-,---
-,---
Schulden 1.935,987 434,614 284,131 2.654,732 305,921 1.619,700
davon: Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten/ Veräußerungsgruppen -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzimmobilien (inkl. Unternehmenserwerben) 52,488 25,745 45,415 123,648 7,130 24,947
Mitarbeiter zum Monatsende 4.080 3.438 2.131 9.649 970 882


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in Mio. Euro Energie Bau Digital Farming Sonstige Aktivitäten* Überleitung / Konsolidierung Konzern
Vermögen 2.309,246 562,733 7,218 3.597,880 - 4.224,224 6.036,657
davon: at-Equity-bilanzierte Anteile 10,964 0,051 -,---
168,522 -,---
203,876
davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/ Veräußerungsgruppen -,---
-,---
-,---
9,796 -,---
9,796
Vorräte 511,050 138,722 0,225 0,833 83,213 2.141,541
davon: zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte/ Veräußerungsgruppen -,---
-,---
-,---
-,---
-,---
-,---
Schulden 1.925,621 556,719 5,083 2.412,878 - 2.594,277 4.960,756
davon: Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten/ Veräußerungsgruppen -,--- -,--- -,--- -,--- -,--- -,---
Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und Finanzimmobilien (inkl. Unternehmenserwerben) 32,077 26,240 9,154 22,746 -,--- 213,865
Mitarbeiter zum Monatsende 1.852 4.028 105 595 - 16.229

* vor Konsolidierung

Segmentinformationen nach Regionen

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Außenumsätze Langfristiges Vermögen
in Mio. Euro 01.01. - 30.09.2016 01.01. - 30.09.2015 30.09.2016 31.12.2015
Deutschland 4.101,043 4.353,197 1.438,385 1.489,772
Österreich 1.715,140 1.844,043 380,353 371,165
Niederlande -,--- 1.002,105 -,--- -,---
Neuseeland -,--- -,--- 267,623 258,747
Übriges Ausland 5.623,109 3.897,350 189,832 167,493
Konzern 11.439,292 11.096,695 2.276,193 2.287,177

Anhang zum Quartalsfinanzbericht vom 1. Januar bis 30. September 2016

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Quartalsfinanzbericht des BayWa Konzerns zum 30. September 2016 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) unter Berücksichtigung des zum Abschluss-Stichtag anzuwendenden gültigen Regelwerks der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Die Konzernwährung lautet auf Euro. Gegenüber den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015 haben sich keine Änderungen ergeben. Für weitere Informationen zu den im Einzelnen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wird auf den Konzernabschluss der BayWa AG zum 31. Dezember 2015 verwiesen.

Aus der im Berichtsjahr erstmalig verpflichtenden Anwendung der nachfolgend genannten geänderten Rechnungslegungsstandards haben sich keine oder keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BayWa Konzerns ergeben:

Änderungen an IFRS 11 (Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit)

Änderungen an IAS 16 und IAS 38 (Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden)

Änderungen an IAS 1 (Angabeninitiative)

Jährliche Verbesserungen der IFRS (Annual Improvements 2012 - 2014)

Im Juni 2014 veröffentlichte der IASB zudem Änderungen an IAS 16 (Property, Plant and Equipment) und IAS 41 (Agriculture) hinsichtlich der Bilanzierung von fruchttragenden Pflanzen. Die Änderungen traten für Berichtsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen. Im BayWa Konzern wurden die Änderungen bereits im Geschäftsjahr 2015 vorzeitig retrospektiv angewendet, so dass sich aus den Änderungen keine Auswirkungen auf die laufende Berichtsperiode ergeben. Die Zahlen der Vergleichsperiode des Vorjahres wurden entsprechend angepasst.

IAS 8 - Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen und Fehler

Der Konzernabschluss sowie auch der Konzernlagebericht der BayWa AG zum 31. Dezember 2013 wurden einer Stichprobenprüfung durch die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung nach § 342b Abs. 2 Satz 3 Nr. 3 HGB unterzogen. Aus den daraus resultierenden Feststellungen haben sich Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BayWa Konzerns für das Geschäftsjahr 2013 und, daraus resultierend, auch für die Folgejahre ergeben, die im vorliegenden Quartalsfinanzbericht zu einer Anpassung der Vergleichswerte des Vorjahres geführt haben.

Der BayWa Konzern hat sich zudem im Vorjahr für die vorzeitige Anwendung der Änderungen an IAS 16 (Property, Plant and Equipment) und IAS 41 (Agriculture) hinsichtlich der Bilanzierung von fruchttragenden Pflanzen, die im November 2015 in europäisches Recht übernommen wurden, entschieden. Auch hieraus hat sich die Notwendigkeit einer Anpassung der Zahlen der Vergleichsperiode des Vorjahres ergeben.

Für weitergehende Informationen und für eine detaillierte Darstellung der genannten Anpassungen wird auf die Ausführungen im Konzernabschluss der BayWa AG zum 31. Dezember 2015 verwiesen.

Aus den genannten Anpassungen haben sich die nachfolgend dargestellten Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2015 ergeben:

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in Mio. Euro 01.01. -30.09.2015
vor Anpassungen
Anpassungen 01.01. -30.09.2015
nach Anpassungen
Rohergebnis 1.140,120 2,573 1.142,693
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit 65,046 9,118 74,164
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 34,909 -1,684 33,225
Konzernquartalsüberschuss 26,222 -1,466 24,756
davon: Gewinnanteil der Minderheitsgesellschafter 14,756 -0,142 14,614
davon: Gewinnanteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens 11,466 -1,324 10,142
EBIT 75,275 7,388 82,663
EBITDA 161,187 14,997 176,184

Die Überleitung auf das Konzern-Gesamtergebnis für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2015 stellt sich nach Anpassungen wie folgt dar:

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in Mio. Euro 01.01. -30.09.2015 Anpassungen 01.01. -30.09.2015
vor Anpassungen
nach Anpassungen
Konzernquartalsüberschuss 26,222 -1,466 24,756
Währungsumrechnungsdifferenz -11,921 0,503 -11,418
Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden -17,532 0,503 -17,029
Im Eigenkapital direkt erfasste Erträge und Aufwendungen -17,638 0,503 -17,135
davon: Gewinnanteil der Minderheitsgesellschafter -5,086 0,135 -4,951
davon: Gewinnanteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens -12,552 0,368 -12,184
Konzernquartals-Gesamtergebnis 8,584 -0,963 7,621
davon: Gewinnanteil der Minderheitsgesellschafter 9,670 -0,007 9,663
davon: Gewinnanteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens -1,086 -0,956 -2,042

Auf die Kapitalflussrechnung der ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2015 haben sich durch die Anpassungen folgende Auswirkungen ergeben:

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in Mio. Euro 01.01. -30.09.2015 Anpassungen 01.01. -30.09.2015
vor Anpassungen
nach Anpassungen
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit 23,665 14,154 37,819
Cashflow aus Investitionstätigkeit - 86,237 -,--- - 86,237
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 86,442 -14,154 72,288
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 23,870 -,--- 23,870
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 106,076 2,280 108,356
Zugang/Abgang von Finanzmitteln infolge von Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen 1,271 -,--- 1,271
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 131,217 2,280 133,497

Veränderung des Konsolidierungskreises

In den Konzernabschluss werden neben der BayWa AG alle wesentlichen Unternehmen einbezogen, auf die die BayWa AG direkt oder indirekt über Tochterunternehmen beherrschenden Einfluss nehmen kann.

Folgende im Berichtsjahr oder in den Vorjahren gegründete Gesellschaften wurden neu in den Kreis der vollkonsolidierten Unternehmen aufgenommen: BayWa Obst Beteiligung GmbH, München; BayWa Fruit B.V., Amsterdam, Niederlande; Kerifresh Growers Trust 2016, Kerikeri, Neuseeland; T&G South East Asia Ltd, Bangkok, Thailand; BayWa r.e. Asia Pacific Pte. Ltd., Singapore; BayWa r.e. (Thailand) Co., Ltd., Bangkok, Thailand; BayWa r.e. Solar Pte. Ltd., Singapore; BayWa r.e. Solar Systems S.à r.l., Luxemburg; T&G Japan Limited, Tokyo, Japan; BayWa r.e. Solar Systems Pty Ltd, Perth, Australien; BayWa r.e. Progetti S.R.L., Milano, Italien; CalCity Solar I, LLC, Wilmington (Delaware), USA; BAYWA CANADA LTD, Vancouver, Kanada; 10766230 B.C. LTD, Vancouver, Kanada.

Zudem wurde die Intersaatzucht Verwaltungs GmbH, München, die bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015 aufgrund ihrer insgesamt untergeordneten Bedeutung nicht Bestandteil des Konsolidierungskreises war, zum 1. Januar 2016 erstmalig nach den Vorschriften der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der BayWa AG einbezogen.

Zusätzlich wurden im Geschäftsjahr 2016 nachfolgende Projektgesellschaften in den Kreis der vollkonsolidierten Unternehmen aufgenommen: Windpark Stockelsdorf GmbH, Gräfelfing; Windpark Bärofen GmbH, Kilb, Österreich; Eole de Plan Fleury SAS, Vitry La Ville, Frankreich; KALPIS, S.A.P.I. DE C.V., Ciudad de México, Mexiko; K'IIN, S.A.P.I. DE C.V., Ciudad de México, Mexiko; Bodwen Solar Project Limited, London, Großbritannien; Berthllwyd Solar Project Limited, London, Großbritannien; Solarpark Möhlau GmbH & Co. KG, Polch; Sandhutton Solar Project Limited, London, Großbritannien; Chestnut Solar LLC, Raleigh (North Carolina), USA; Hemlock Solar LLC, Raleigh (North Carolina), USA, und HXNAir Solar One, LLC, Raleigh (North Carolina), USA. Aufgrund von Wesentlichkeitskriterien erstmalig einbezogen wurden auch die folgenden Gesellschaften: Tierceline Energies SARL, Paris, Frankreich; Windpark Cashagen GmbH & Co. KG, Gräfelfing; Windpark Dissau GmbH & Co. KG, Gräfelfing; Windpark Uphuser Mark GmbH & Co. KG, Gräfelfing; BayWa r.e. Desarrollos Solares S. de R.L. de C.V., Ciudad de México, Mexiko.

Des Weiteren wurde die RENERCO GEM 4 GmbH, Gräfelfing, auf die BayWa r.e. Wind GmbH, München, verschmolzen, so dass die RENERCO GEM 4 GmbH keine eigenständige Gesellschaft im Konsolidierungskreis der BayWa AG mehr darstellt.

Weiterhin wurde die FarmFacts GmbH & Co. KG, Pfarrkirchen, mit Wirkung zum 1. Juli 2016 auf die PC-Agrar Informations- und Beratungsdienst GmbH, Pfarrkirchen, verschmolzen, so dass die FarmFacts GmbH & Co. KG keine eigenständige Gesellschaft im Konsolidierungskreis der BayWa AG mehr darstellt. Seit der Verschmelzung firmiert die Gesellschaft unter FarmFacts GmbH, Pfarrkirchen.

Zudem wurde die Sempol spol. s r.o., Trnava, Slowakei, auf die RWA SLOVAKIA spol. s r.o., Bratislava, Slowakei, verschmolzen, so dass die Sempol spol. s r.o. keine eigenständige Gesellschaft im Konsolidierungskreis der BayWa AG mehr darstellt.

Ebenso wurde die Fresh Food Exports 2011 Limited, Auckland, Neuseeland, auf die Delica Limited, Auckland, Neuseeland, verschmolzen, so dass die Fresh Food Exports 2011 Limited keine eigenständige Gesellschaft im Konsolidierungskreis der BayWa AG mehr darstellt.

Des Weiteren wurden die Rianto Limited, Auckland, Neuseeland, sowie die Rembrandt Van Rijen Limited, Auckland, Neuseeland, auf die Status Produce Limited, Auckland, Neuseeland, verschmolzen, so dass die Rianto Limited und die Rembrandt Van Rijen Limited keine eigenständigen Gesellschaften im Konsolidierungskreis der BayWa AG mehr darstellen.

Die BayWa AG, München, hat über die Konzerngesellschaft BayWa Agrar Beteiligung Nr. 2 GmbH, München, im Rahmen eines Share-Deals 100 Prozent der Anteile an der Evergrain Germany GmbH & Co. KG, Hamburg, übernommen. Mit der Übernahme baut der BayWa Konzern sein Spezialitätengeschäft international weiter aus und will zukünftig eine führende Rolle im Braugetreidegeschäft einnehmen. Das größte Absatzpotenzial für Braugetreide liegt innerhalb der Europäischen Union und zunehmend in den Wachstumsmärkten Südamerikas und Asiens. Die beherrschende Einflussnahme der BayWa Agrar Beteiligung Nr. 2 GmbH auf die Evergrain Germany GmbH & Co. KG besteht seit dem 29. Januar 2016, dem Tag der Kaufpreiszahlung für die erworbenen Anteile. Die erstmalige Einbeziehung in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung erfolgte aus Gründen der Wesentlichkeit und Praktikabilität auf den 1. Februar 2016.

Die vorläufigen Anschaffungskosten für die erworbenen Anteile betragen 6,600 Mio. Euro. Diese beinhalten die vertraglich vereinbarte und im Januar zur Auszahlung gelangte Kaufpreiskomponente über 4,992 Mio. Euro. Weiterhin beinhaltet der Kaufvertrag bedingte Kaufpreisbestandteile, die sich in Abhängigkeit des jeweiligen Return on Invested Capital für die Geschäftsjahre 2016 bis 2019 auf insgesamt maximal 1,608 Mio. Euro belaufen.

Die bisher im Zusammenhang mit dem Unternehmenserwerb angefallenen Transaktionskosten belaufen sich auf 0,365 Mio. Euro. Diese sind im Geschäftsjahr 2016 in der Gewinn- und Verlustrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Das im Zusammenhang mit dem Unternehmenserwerb der Evergrain Germany GmbH & Co. KG erworbene Reinvermögen setzt sich wie folgt zusammen (vorläufige Werte):

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in Mio. Euro Buchwert Anpassungen an den beizulegenden Zeitwert Beizulegender Zeitwert
Immaterielle Vermögenswerte -,--- -,--- -,---
Sachanlagen 0,019 -,--- 0,019
Finanzanlagen 0,025 -,--- 0,025
Vorräte -,--- -,--- -,---
Finanzielle Vermögenswerte 6,956 -,--- 6,956
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 5,905 -,--- 5,905
Latente Steueransprüche 0,485 -,--- 0,485
Flüssige Mittel 0,703 -,--- 0,703
Langfristige Verbindlichkeiten 4,637 -,--- 4,637
Kurzfristige Verbindlichkeiten 6,804 -,--- 6,804
Latente Steuerschulden -,--- -,--- -,---

2,652 -,--- 2,652
Geschäfts- oder Firmenwert (vorläufig)

3,948
Vorläufiger Gesamtkaufpreis inkl. bedingter Kaufpreisbestandteile

6,600

Der Bruttobetrag der Forderungen belief sich zum Erwerbszeitpunkt auf 5,453 Mio. Euro. Hiervon wurden Forderungen in Höhe von 5,446 Mio. Euro als einbringlich betrachtet.

Wäre der Kauf der Gesellschaft bereits am ersten Tag des Geschäftsjahres abgeschlossen worden, wäre der Anteil am Konzernumsatz um 4,610 Mio. Euro höher und der den Eigenkapitalgebern zurechenbare Konzerngewinn um 2,354 Mio. Euro höher ausgefallen.

Seit dem 1. Februar 2016, dem Zeitpunkt ihrer erstmaligen Einbeziehung in den Konzern-Konsolidierungskreis, erzielte die Evergrain Germany GmbH & Co. KG bei einem Umsatz von 85,193 Mio. Euro einen Überschuss in Höhe von 0,739 Mio. Euro.

Die abschließende Kaufpreisallokation zu diesem Erwerb ist noch nicht erfolgt, da eine endgültige Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden zum Zeitpunkt der Erstellung des Quartalsfinanzberichts noch nicht abgeschlossen war.

Die BayWa AG, München, hat über die Konzerngesellschaft BayWa r.e. Solar Systems S.à r.l., Luxemburg, zur Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit im Bereich der regenerativen Energien von der SOLAR-Center S.à r.l., Luxemburg, mit Wirkung zum 1. März 2016 im Rahmen eines Asset-Deals den Photovoltaik(PV)-Geschäftsbetrieb übernommen, der den Großhandel von PV-Modulen, Wechselrichtern und sonstigem Zubehör in den Benelux-Ländern, Frankreich und Deutschland umfasst. Die vorläufigen Anschaffungskosten für die erworbenen Geschäftsaktivitäten belaufen sich auf 2,404 Mio. Euro.

Die bisher im Zusammenhang mit dem Unternehmenserwerb angefallenen Transaktionskosten belaufen sich auf 0,053 Mio. Euro. Diese sind im Geschäftsjahr 2016 in der Gewinn- und Verlustrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Das im Zusammenhang mit der Übernahme des Geschäftsbetriebs erworbene Reinvermögen setzt sich wie folgt zusammen (vorläufige Werte):

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in Mio. Euro Buchwert Anpassungen an den beizulegenden Zeitwert Beizulegender Zeitwert
Immaterielle Vermögenswerte 0,708 -,--- 0,708
Sachanlagen 0,035 -,--- 0,035
Finanzanlagen -,--- -,--- -,---
Vorräte 1,661 -,--- 1,661
Forderungen und sonstige Vermögenswerte -,--- -,--- -,---
Latente Steueransprüche -,--- -,--- -,---
Flüssige Mittel -,--- -,--- -,---
Langfristige Verbindlichkeiten -,--- -,--- -,---
Kurzfristige Verbindlichkeiten -,--- -,--- -,---
Latente Steuerschulden -,--- -,--- -,---

2,404 -,--- 2,404
Geschäfts- oder Firmenwert (vorläufig)

-,---
Vorläufiger Gesamtkaufpreis

2,404

Ein Geschäfts- oder Firmenwert ist aus der Übernahme des Geschäftsbetriebs nicht entstanden.

Seit dem 1. März 2016, dem Zeitpunkt ihrer erstmaligen Einbeziehung in den Konzern-Konsolidierungskreis, erzielte die BayWa r.e. Solar Systems S.à r.l. bei einem Umsatz von 26,568 Mio. Euro einen Überschuss in Höhe von 0,318 Mio. Euro.

Die abschließende Kaufpreisallokation zu diesem Erwerb ist noch nicht erfolgt, da eine endgültige Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden zum Zeitpunkt der Erstellung des Quartalsfinanzberichts noch nicht abgeschlossen war.

Die BayWa AG, München, hat über die Konzerngesellschaft BayWa Fruit B.V., Amsterdam, Niederlande, im Rahmen eines Share-Deals 68,4 Prozent der Anteile an der TFC Holland B.V., De Lier, Niederlande, übernommen. Die Übernahme ist für die BayWa ein wesentlicher Schritt innerhalb der internationalen Wachstumsstrategie im Segment Agrar. Die TFC Holland B.V. verfügt über langjährige internationale Handelsbeziehungen in sämtliche Beschaffungsmärkte für exotische Früchte - hauptsächlich für Avocado, Mango, Ingwer und Zitrusfrüchte - sowie zum europäischen Lebensmitteleinzelhandel. Durch die Erweiterung seines Portfolios im Wachstumsmarkt für exotische Obstspezialitäten, insbesondere im Bereich "ready-to-eat", baut der BayWa Konzern seine Position als führender internationaler Obst- und Kernobstanbieter deutlich aus. Die beherrschende Einflussnahme der BayWa Fruit B.V. auf die TFC Holland B.V. besteht seit dem 8. März 2016, dem Tag der Kaufpreiszahlung für die erworbenen Anteile. Die erstmalige Einbeziehung in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung erfolgte aus Gründen der Wesentlichkeit und Praktikabilität auf den 1. März 2016.

Die vorläufigen Anschaffungskosten für die erworbenen Anteile betragen 28,705 Mio. Euro. Diese beinhalten die vertraglich vereinbarte und im März zur Auszahlung gelangte Kaufpreiskomponente.

Die bisher im Zusammenhang mit dem Unternehmenserwerb angefallenen Transaktionskosten belaufen sich auf 0,993 Mio. Euro. Diese sind im Geschäftsjahr 2016 in der Gewinn- und Verlustrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Das im Zusammenhang mit dem Unternehmenserwerb der TFC Holland B.V. erworbene Reinvermögen setzt sich wie folgt zusammen (vorläufige Werte):

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in Mio. Euro Buchwert Anpassungen an den beizulegenden Zeitwert Beizulegender Zeitwert
Immaterielle Vermögenswerte -,--- -,--- -,---
Sachanlagen 5,254 -,--- 5,254
Finanzanlagen 0,058 -,--- 0,058
Vorräte 1,065 -,--- 1,065
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 12,402 -,--- 12,402
Latente Steueransprüche 0,227 -,--- 0,227
Flüssige Mittel 3,476 -,--- 3,476
Langfristige Verbindlichkeiten 0,890 -,--- 0,890
Kurzfristige Verbindlichkeiten 13,522 -,--- 13,522
Latente Steuerschulden -,--- -,--- -,---

8,070 -,--- 8,070
Anteiliges Nettovermögen

5,520
Geschäfts- oder Firmenwert (vorläufig)

23,185
Vorläufiger Gesamtkaufpreis

28,705
Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Anteil am Nettovermögen

2,550

Der auf nicht beherrschende Anteile an der TFC Holland B.V. entfallende Anteil am Nettovermögen von 2,550 Mio. Euro beinhaltet die auf Minderheitsgesellschafter entfallenden beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden.

Der Bruttobetrag der Forderungen belief sich zum Erwerbszeitpunkt auf 11,079 Mio. Euro. Hiervon wurden Forderungen in Höhe von 11,008 Mio. Euro als einbringlich betrachtet.

Wäre der Kauf der Gesellschaft bereits am ersten Tag des Geschäftsjahres abgeschlossen worden, wäre der Anteil am Konzernumsatz um 33,158 Mio. Euro höher und der den Eigenkapitalgebern zurechenbare Konzerngewinn um 2,312 Mio. Euro höher ausgefallen.

Seit dem 1. März 2016, dem Zeitpunkt ihrer erstmaligen Einbeziehung in den KonzernKonsolidierungskreis, erzielte die TFC Holland B.V. bei einem Umsatz von 33,842 Mio. Euro einen Überschuss in Höhe von 2,397 Mio. Euro.

Die abschließende Kaufpreisallokation zu diesem Erwerb ist noch nicht erfolgt, da eine endgültige Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden zum Zeitpunkt der Erstellung des Quartalsfinanzberichts noch nicht abgeschlossen war.

Die BayWa AG, München, hat über die Konzerngesellschaft BayWa r.e. Italia S.r.l., Milano, Italien, im Rahmen eines Share-Deals 100 Prozent der Anteile an der Kenergia Sviluppo S.r.l., Roma, Italien, übernommen. Durch die Übernahme sollen die Geschäftsaktivitäten im Bereich der technischen Betriebsführung und Wartung im italienischen Markt ausgeweitet werden. Die beherrschende Einflussnahme der BayWa r.e. Italia S.r.l. auf die Kenergia Sviluppo S.r.l. besteht seit dem 17. Juni 2016, dem Tag der Kaufpreiszahlung für die erworbenen Anteile. Die erstmalige Einbeziehung in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung erfolgte daher auf diesen Tag.

Die vorläufigen Anschaffungskosten für die erworbenen Anteile betragen 3,197 Mio. Euro. Diese beinhalten die vertraglich vereinbarte und im Juni und September zur Auszahlung gelangte Kaufpreiskomponente.

Im Zusammenhang mit dem Erwerb sind bislang keine Transaktionskosten angefallen.

Das im Zusammenhang mit dem Unternehmenserwerb der Kenergia Sviluppo S.r.l. erworbene Reinvermögen setzt sich wie folgt zusammen (vorläufige Werte):

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in Mio. Euro Buchwert Anpassungen an den beizulegenden Zeitwert Beizulegender Zeitwert
Immaterielle Vermögenswerte 0,475 3,387 3,862
Sachanlagen 0,020 -,--- 0,020
Finanzanlagen -,--- -,--- -,---
Vorräte 0,134 -,--- 0,134
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1,469 -,--- 1,469
Latente Steueransprüche -,--- -,--- -,---
Flüssige Mittel 0,134 -,--- 0,134
Langfristige Verbindlichkeiten -,--- -,--- -,---
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1,669 -,--- 1,669
Latente Steuerschulden -,--- 0,753 0,753

0,563 2,634 3,197
Geschäfts- oder Firmenwert (vorläufig)

-,---
Vorläufiger Gesamtkaufpreis

3,197

Ein Geschäfts- oder Firmenwert ist aus dem Unternehmenserwerb nicht entstanden.

Der Bruttobetrag der Forderungen belief sich zum Erwerbszeitpunkt auf 1,387 Mio. Euro. Die gesamten Forderungen wurden als einbringlich betrachtet.

Wäre der Kauf der Gesellschaft bereits am ersten Tag des Geschäftsjahres abgeschlossen worden, wäre der Anteil am Konzernumsatz um 1,712 Mio. Euro höher und der den Eigenkapitalgebern zurechenbare Konzerngewinn um 0,285 Mio. Euro höher ausgefallen.

Seit dem 17. Juni 2016, dem Zeitpunkt ihrer erstmaligen Einbeziehung in den KonzernKonsolidierungskreis, erzielte die Kenergia Sviluppo S.r.l. bei einem Umsatz von 0,440 Mio. Euro einen Fehlbetrag in Höhe von 0,401 Mio. Euro.

Die abschließende Kaufpreisallokation zu diesem Erwerb ist noch nicht erfolgt, da eine endgültige Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden zum Zeitpunkt der Erstellung des Quartalsfinanzberichts noch nicht abgeschlossen war

Die BayWa AG, München, hat im Rahmen eines Share-Deals 51,0 Prozent der Anteile an der Agrimec Group B.V., Apeldoorn, Niederlande, erworben. Zusammen mit den bereits zuvor gehaltenen 49,0 Prozent der Anteile an der Gesellschaft, die bis zum Zeitpunkt des sukzessiven Erwerbs at-Equity bilanziert wurden, befinden sich seit dem Erwerbszeitpunkt 100 Prozent der Anteile im Besitz der BayWa AG. Mit diesem Kauf wird die BayWa AG der alleinige Eigentümer von Agrimec Group B.V. und ihrer Tochtergesellschaft Abemec B.V., Veghel, Niederlande. Die vollständige Übernahme der Agrimec Group B.V. ist Teil der Internationalisierungsstrategie der BayWa AG im Bereich Landtechnik. Die beherrschende Einflussnahme der BayWa AG auf dieses Unternehmen besteht seit dem 11. Juli 2016, dem Tag der Kaufpreiszahlung für die zusätzlich erworbenen 51,0 Prozent der Anteile. Die erstmalige Einbeziehung in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung erfolgte aus Gründen der Wesentlichkeit und Praktikabilität auf den 1. Juli 2016.

Die vorläufigen Anschaffungskosten für die gesamten Anteile von 100 Prozent betrugen 10,069 Mio. Euro. Diese beinhalten die vertraglich vereinbarte und im Juli für den Erwerb der zusätzlichen Anteile von 51 Prozent zur Auszahlung gelangte Kaufpreiskomponente von 5,047 Mio. Euro sowie die bislang von der BayWa AG at-Equity-bilanzierten Anteile von 5,022 Mio. Euro.

Die bisher im Zusammenhang mit dem Unternehmenserwerb angefallenen Transaktionskosten belaufen sich auf 0,090 Mio. Euro. Diese sind im Geschäftsjahr 2016 in der Gewinn- und Verlustrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Das im Zusammenhang mit dem Unternehmenserwerb der Agrimec Group B.V. und ihrer Tochtergesellschaft erworbene Reinvermögen setzt sich wie folgt zusammen (vorläufige Werte):

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in Mio. Euro Buchwert Anpassungen an den beizulegenden Zeitwert Beizulegender Zeitwert
Immaterielle Vermögenswerte 0,790 -,--- 0,790
Sachanlagen 4,604 -,--- 4,604
Finanzanlagen -,--- -,--- -,---
Vorräte 14,410 -,--- 14,410
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 8,228 -,--- 8,228
Latente Steueransprüche -,--- -,--- -,---
Flüssige Mittel 0,545 -,--- 0,545
Langfristige Verbindlichkeiten 13,188 -,--- 13,188
Kurzfristige Verbindlichkeiten 5,595 -,--- 5,595
Latente Steuerschulden -,--- -,--- -,---
Geschäfts- oder Firmenwert (vorläufig) 9,794 -,--- 9,794
Vorläufiger Gesamtkaufpreis

10,069

Der Bruttobetrag der Forderungen belief sich zum Erwerbszeitpunkt auf 7,494 Mio. Euro. Hiervon wurden Forderungen in Höhe von 7,362 Mio. Euro als einbringlich betrachtet.

Wäre der Kauf der Gesellschaft bereits am ersten Tag des Geschäftsjahres abgeschlossen worden, wäre der Anteil am Konzernumsatz um 38,030 Mio. Euro höher und der den Eigenkapitalgebern zurechenbare Konzerngewinn um 0,288 Mio. Euro höher ausgefallen.

Seit dem 1. Juli 2016, dem Zeitpunkt ihrer erstmaligen Einbeziehung in den Konzern-Konsolidierungskreis, erzielte die Agrimec Group B.V. zusammen mit der Abemec B.V. bei einem Umsatz von 16,084 Mio. Euro einen Überschuss in Höhe von 0,081 Mio. Euro.

Die abschließende Kaufpreisallokation zu diesem Erwerb ist noch nicht erfolgt, da eine endgültige Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden zum Zeitpunkt der Erstellung des Quartalsfinanzberichts noch nicht abgeschlossen war.

Die BayWa AG, München, hat über die Konzerngesellschaft BayWa r.e. Solar Systems Pty Ltd, Perth, Australien, zur Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit im Bereich der regenerativen Energien von der Solar Matrix Pty Ltd, Perth, Australien, mit Wirkung zum 22. September 2016 im Rahmen eines Asset-Deals den Photovoltaik(PV)-Geschäftsbetrieb übernommen und steigt damit in das Geschäft mit Solarkomponenten in Australien ein. Die vorläufigen Anschaffungskosten für die erworbenen Geschäftsaktivitäten belaufen sich auf 1,270 Mio. Euro.

Im Zusammenhang mit dem Erwerb sind bislang keine Transaktionskosten angefallen.

Das im Zusammenhang mit der Übernahme des Geschäftsbetriebs erworbene Reinvermögen setzt sich wie folgt zusammen (vorläufige Werte):

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in Mio. Euro Buchwert Anpassungen an den beizulegenden Zeitwert Beizulegender Zeitwert
Immaterielle Vermögenswerte 0,078 -,--- 0,078
Sachanlagen 0,121 -,--- 0,121
Finanzanlagen -,--- -,--- -,---
Vorräte 1,071 -,--- 1,071
Forderungen und sonstige Vermögenswerte -,--- -,--- -,---
Latente Steueransprüche -,--- -,--- -,---
Flüssige Mittel -,--- -,--- -,---
Langfristige Verbindlichkeiten -,--- -,--- -,---
Kurzfristige Verbindlichkeiten -,--- -,--- -,---
Latente Steuerschulden -,--- -,--- -,---

1,270 -,--- 1,270
Geschäfts- oder Firmenwert (vorläufig)

-,---
Vorläufiger Gesamtkaufpreis

1,270

Ein Geschäfts- oder Firmenwert ist aus der Übernahme des Geschäftsbetriebs nicht entstanden.

Seit dem 22. September 2016, dem Zeitpunkt ihrer erstmaligen Einbeziehung in den Konzern-Konsolidierungskreis, erzielte die BayWa r.e. Solar Systems Pty Ltd bei einem Umsatz von 0,065 Mio. Euro einen Fehlbetrag in Höhe von 0,013 Mio. Euro.

Die abschließende Kaufpreisallokation zu diesem Erwerb ist noch nicht erfolgt, da eine endgültige Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und Schulden zum Zeitpunkt der Erstellung des Quartalsfinanzberichts noch nicht abgeschlossen war.

Die BayWa AG, München, hat am 3. Juni 2016 an einer Kapitalerhöhung der Konzerngesellschaft T&G Global Limited, Auckland, Neuseeland, teilgenommen. Da nicht alle Gesellschafter beteiligungsproportional an der Kapitalerhöhung teilgenommen haben, erhöhten sich die Anteile der BayWa AG an der T&G Global Limited von 73,68 Prozent auf 73,99 Prozent. Der Buchwert der bisher nicht beherrschten Anteile am Eigenkapital der T&G Global Limited betrug zum Erwerbszeitpunkt 0,541 Mio. Euro. Somit reduzierten sich im Konzernabschluss infolge der Transaktion einerseits die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital um 0,541 Mio. Euro und anderseits erhöhte sich das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbare Eigenkapital um 0,541 Mio. Euro aus der Verrechnung des aus dem zusätzlichen Anteilserwerb entstandenen vorläufigen Unterschiedsbetrags. Im Zusammenhang mit dem zusätzlichen Anteilserwerb sind bislang keine Transaktionskosten angefallen.

Die BayWa AG, München, hat über die Konzerngesellschaft BayWa r.e. renewable energy GmbH, München, mit Wirkung zum 27. Juli 2016 die restlichen 10 Prozent der Anteile an der ECOWIND Handels- & Wartungs-GmbH, Kilb, Österreich, erworben, so dass der BayWa r.e. renewable energy GmbH seit dem Erwerbszeitpunkt 100 Prozent der Anteile an der Gesellschaft zustehen. Die vorläufigen Anschaffungskosten für die erworbenen Anteile betragen 0,450 Mio. Euro. Diese beinhalten die vertraglich vereinbarte und am 27. Juli 2016 zur Auszahlung gelangte Kaufpreiskomponente von 0,450 Mio. Euro. Der Buchwert der bisher nicht beherrschten Anteile am Eigenkapital der ECOWIND Handels- & Wartungs-GmbH, Kilb, Österreich, betrug zum Erwerbszeitpunkt 0,354 Mio. Euro. Somit reduzierten sich im Konzernabschluss infolge der Transaktion einerseits die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital um 0,354 Mio. Euro und anderseits das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zurechenbare Eigenkapital um 0,096 Mio. Euro aus der Verrechnung des aus dem sukzessiven Erwerb entstandenen vorläufigen Unterschiedsbetrags. Im Zusammenhang mit dem zusätzlichen Anteilserwerb sind bislang keine Transaktionskosten angefallen.

Am 18. März 2016 hat die Solarpark Homestead GmbH, Gräfelfing, 100 Prozent ihrer Anteile an der Haymaker (Homestead) Ltd., London, Großbritannien, veräußert.

Weiterhin hat am 30. Juli 2016 die BayWa r.e. France SAS, Paris, Frankreich, 100 Prozent ihrer Anteile an der Saint Congard Energies SAS, Paris, Frankreich, veräußert.

Am 28. August 2016 hat die BayWa r.e. Development, LLC, Wilmington (Delaware), USA, je 100 Prozent ihrer Anteile an der NLP Granger A82, LLC, Wilmington (Delaware), USA, und der NLP Valley Center Solar, LLC, Wilmington (Delaware), USA, veräußert.

Weiterhin hat am 13. September 2016 die BayWa r.e. Asset Holding GmbH, Gräfelfing, 100 Prozent ihrer Anteile an der Windpark Namborn GmbH & Co. KG, Gräfelfing, veräußert.

Am 30. September 2016 hat die BayWa r.e. UK Limited, London, Großbritannien, 100 Prozent ihrer Anteile an der Fraisthorpe (Holding) Limited, London, Großbritannien, veräußert. Zusammen mit der Fraisthorpe (Holding) Limited sind auch die von dieser gehaltenen Anteile an der Fraisthorpe Wind Farm Ltd., London, Großbritannien, veräußert worden.

Die sich hieraus ergebenden Auswirkungen auf den Konzernabschluss stellen sich wie folgt dar (vorläufige Werte):

Erhaltene Gegenleistung

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in Mio. Euro 30.09.2016
Erhaltene Gegenleistung in Form von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten für 100 Prozent der Anteile 25,703

Aufgrund Beherrschungsverlusts abgegangene Vermögenswerte und Schulden

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in Mio. Euro 30.09.2016
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte -,---
Sachanlagen 2,867
Finanzanlagen 0,012
Aktive latente Steuern 2,876

5,755
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 106,155
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 11,147
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 5,400

122,702
Langfristige Schulden
Langfristige Rückstellungen 0,988
Finanzschulden 84,088
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 3,909
Passive latente Steuern 0,512

89,497
Kurzfristige Schulden
Kurzfristige Rückstellungen 1,872
Finanzschulden 0,204
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 37,114

39,190
Nettovermögen zum Verkaufszeitpunkt - 0,230


Veräußerungsergebnis aus dem Abgang der Konzerngesellschaft

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in Mio. Euro 30.09.2016
Erhaltene Gegenleistung für 100 Prozent der Anteile 25,703
Aufgegebenes Nettovermögen -0,230
Veräußerungsergebnis 25,933

Die Veräußerung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Umsatzerlösen und in der Bestandsveränderung sowie in Bezug auf steuerliche Komponenten im Steuerergebnis dargestellt.

Nettozahlungsmittelzufluss aus der Veräußerung des Konzernunternehmens

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in Mio. Euro 30.09.2016
Durch Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beglichener Kaufpreis 25,703
Abzüglich mit dem Verkauf abgegebene Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -5,400

20,303

Die BayWa r.e. Asset Holding GmbH, Gräfelfing, hat am 22. September 2016 ihre 50-Prozent-Beteiligung an der Süddeutsche Geothermie-Projekte GmbH & Co. KG, Gräfelfing, veräußert. Die Gesellschaft war bis zu diesem Zeitpunkt at-Equity bilanziert worden.

Zum 30. September 2016 wurden insgesamt 317 Gesellschaften nach den Vorschriften der Vollkonsolidierung im Konzernabschluss berücksichtigt (31. Dezember 2015: 295 Gesellschaften). Zudem sind 29 assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen im Konzernabschluss nach der Equity-Methode gemäß IAS 28 berücksichtigt worden (31. Dezember 2015: 32 Gesellschaften).

Annahmen und Schätzungen

Soweit im Rahmen der Berichterstattung Annahmen und Schätzungen vorgenommen wurden, bleiben diese in der Methodik innerhalb des Geschäftsjahres und im Geschäftsjahresvergleich unverändert. Es gibt keine berichtspflichtigen Änderungen mit einer wesentlichen Auswirkung auf die aktuelle Berichtsperiode.

Saison- und Konjunktureinflüsse auf die Geschäftstätigkeit

Geschäftstypisch wirken sich saisonale Einflüsse auf nahezu alle Kernaktivitäten des Konzerns aus. Sie führen im Jahresverlauf zu Schwankungen bei Umsatz und Ergebnis, die sich teilweise ausgleichen. Im Segment Agrar liegen die Hauptaktivitäten in den ersten drei Quartalen eines Geschäftsjahres, mit Schwerpunkt im zweiten Quartal. Im Geschäftsfeld der klassischen Energie führen mehr konjunkturelle Einflüsse zu Geschäftsschwankungen. Die Preisentwicklung beeinflusst maßgeblich das Verbraucherverhalten und damit wesentlich die Umsatzentwicklung des Geschäftsfelds. Nachfragestaus lösen sich dann im Mehrjahresverlauf auf. Im Bereich der regenerativen Energien ergeben sich Schwankungen in Abhängigkeit von Projektverkäufen. Zudem können sich politische Einflussfaktoren durch Änderungen von Fördermaßnahmen auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Im Segment Bau verstärkt sich die Tätigkeit nach dem ersten Quartal und reduziert sich witterungsbedingt innerhalb des vierten Quartals.

Finanzinstrumente

Für die finanziellen Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden und deren Buchwerte nicht annähernd ihren beizulegenden Zeitwerten entsprechen, stellen sich die jeweiligen Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte wie folgt dar:

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in Mio. Euro 30.09.2016 31.12.2015

Beizulegender Zeitwert Buchwert Beizulegender Zeitwert Buchwert
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten



Finanzschulden 1.077,196 1.070,303 1.076,468 1.068,340

Die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie stellt sich zum Berichtsstichtag 30. September 2016 wie folgt dar:

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in Mio. Euro Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegenden Zeitwert



Derivate Finanzinstrumente und Warentermingeschäfte 80,309 90,904 -,--- 171,213
Wertpapiere FAHfT 1,983 -,--- -,--- 1,983
Finanzielle Vermögenswerte AfS 5,107 -,--- -,--- 5,107
Summe finanzielle Vermögenswerte 87,399 90,904 -,--- 178,303
Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert



Derivate Finanzinstrumente und Warentermingeschäfte 61,317 104,176 -,--- 165,493
Summe finanzielle Verbindlichkeiten 61,317 104,176 -,--- 165,493

Schuldverschreibung/Eigenkapitaltitel

In der Berichtsperiode wurden keine Emissionen, Rückkäufe oder Rückzahlungen getätigt, weder bei Schuldverschreibungen noch bei sonstigen Eigenkapitaltiteln. Der Bestand an eigenen Aktien beträgt seit dem Geschäftsjahr 2003 unverändert 19.500 Stückaktien. Dies sind 49.920 Euro bzw. 0,06 Prozent des Grundkapitals.

Gewinnverwendung des Bilanzgewinns 2015

Die Hauptversammlung hat am 7. Juni 2016 folgende Gewinnverwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2015 der BayWa AG beschlossen:

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0,85 Euro Dividende je dividendenberechtigter Stückaktie: 29.463.417,40 Euro
Vortrag auf neue Rechnung: 6.843.110,90 Euro
Bilanzgewinn: 36.306.528,30 Euro

Die Dividende ist am 8. Juni 2016 zur Auszahlung gekommen.

Der an die Aktionäre auszuschüttende Betrag verminderte sich um den Teilbetrag, der auf die zum Zeitpunkt des Gewinnverwendungsbeschlusses im Besitz der BayWa AG befindlichen eigenen Aktien entfällt, da diesen gemäß § 71b AktG keine Rechte zustehen. Dieser Teilbetrag wurde in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich, indem der auf die Aktien entfallende Periodenüberschuss (nach Fremdanteilen) durch die durchschnittliche Zahl der Aktien dividiert wird. Sogenannte potenzielle Aktien (vor allem Aktienoptionen und Wandelanleihen), die das Ergebnis je Aktie verwässern können, wurden nicht ausgegeben. Damit entsprechen sich das verwässerte und das unverwässerte Ergebnis je Aktie.

Berichtspflichtige Sachverhalte

In der Berichterstattung zum dritten Quartal ist über Sachverhalte zu berichten, die Vermögenswerte, Schulden, Eigenkapital, Periodenergebnis oder Cashflows beeinflusst haben und die aufgrund ihrer Art, ihres Ausmaßes oder ihrer Häufigkeit ungewöhnlich sind. Innerhalb der Zwischenberichtsperiode ist über keine berichtspflichtigen Sachverhalte zu berichten. Hinsichtlich bestehender Effekte aus Unternehmenserwerben und Unternehmensveräußerungen wird auf die oben gemachten Ausführungen verwiesen.

Steuerberechnung

Die Steuerberechnung erfolgt mit dem gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatz, getrennt nach Regionen. Die aktiven latenten Steuern umfassen auch Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung bestehender Verlustvorträge in den Folgeperioden ergeben und deren Realisierung mit ausreichender Wahrscheinlichkeit gewährleistet ist.

Eventualschulden und Eventualforderungen

Eventualforderungen bestehen nicht. Bei den Eventualschulden sind keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Berichtszeitpunkt 31. Dezember 2015 erfolgt.

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung ist gemäß IAS 7 nach der indirekten Methode erstellt und nach den Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert.

Segmentberichterstattung

Aufgrund einer seit Beginn des Geschäftsjahres 2016 geänderten internen Organisationsstruktur der Agrarhandelsaktivitäten des BayWa Konzerns haben sich Auswirkungen auf die Segmentberichterstattung in der dargestellten Berichtsperiode ergeben. Die bislang im Geschäftsfeld Agrarhandel zusammengefassten Agrarhandelsaktivitäten sind mit Wirkung zum 1. Januar 2016 in die zwei separaten Geschäftsfelder BayWa Agri Supply & Trade (BAST) und BayWa Agrar Vertrieb (BAV) aufgeteilt worden. BAST umfasst die nationalen und internationalen Handels-, Distributions- und Logistiktätigkeiten des BayWa Konzerns für Getreide, Ölsaaten und Zusatzprodukte. Im Geschäftsfeld BAV wurden das Erfassungsgeschäft und der Handel mit Betriebsmitteln sowie Futtermitteln gebündelt. Eine Anpassung der Vergleichswerte des Vorjahres an die geänderte Organisationsstruktur ist nicht erfolgt, da die hierfür erforderlichen Informationen nicht verfügbar sind und die Kosten für deren Erstellung in keinem sinnvollen Verhältnis zu deren Nutzen stehen. Die Zusammenfassung der Kennzahlen der Geschäftsfelder BAST und BAV für die ersten drei Quartale 2016 ist inhaltlich mit den im Vorjahr im Geschäftsfeld Agrarhandel ausgewiesenen Werten vergleichbar.

Weiterhin wurden die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 als Geschäftsfeld im Segment Agrar dargestellten Aktivitäten im Bereich Digital Farming aufgrund der darin zusammengefassten segmentübergreifenden Tätigkeiten sowie aufgrund der wachsenden Bedeutung für den BayWa Konzern im vorliegenden Quartalsabschluss erstmalig als eigenständiges Segment dargestellt.

Sonstige berichtspflichtige Sachverhalte

Am 26. Januar 2016 hat das Bundeskartellamt auf Grundlage eines Beschlusses des Amtsgerichts Bonn eine Durchsuchung verschiedener Büroräume des Hauptsitzes der BayWa AG in München vorgenommen. Die Durchsuchung wurde mit dem Verdacht begründet, dass Mitarbeiter des Unternehmens an wettbewerbsbeschränkenden Absprachen beim Vertrieb von Agrartechnik beteiligt gewesen sein sollen. Aus dem Untersuchungsbeschluss geht hervor, dass mehrere Unternehmen aus der Branche Gegenstand der Untersuchung sind. Weitere Einzelheiten zu den erhobenen Vorwürfen lagen dem Unternehmen zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Quartalsabschlusses nicht vor. Die BayWa AG kooperiert mit dem Bundeskartellamt in allen Punkten, um eine Klärung des Sachverhalts herbeizuführen.

Die BayWa AG, München, übernimmt zum 1. Oktober 2016 den Natursteinhandel Peter Frey GmbH, Wartenberg. Mit der Übernahme des Betriebs ergänzt die BayWa AG ihr Baustoffportfolio. Die Kernkompetenz der Peter Frey GmbH liegt darin, hochwertige Natursteinprodukte aus dem In- und Ausland unter fachmännischer Beratung, vor allem im Straßen-, Wege- und Landschaftsbau, zum Einsatz zu bringen.

Prüferische Durchsicht des Quartalsfinanzberichts

Der Quartalsfinanzbericht wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.


München, 7. November 2016

Der Vorstand

Prof. Klaus Josef Lutz

(Vorsitzender des Vorstands)

Andreas Helber

Roland Schuler

Matthias Taft

Reinhard Wolf