BayWa AGMünchenQuartalsmitteilung Q1-3/2022 BayWa-KonzernQuartalsmitteilung Q1-3/2022HinweisBetragsangaben erfolgen in Millionen Euro und werden -
sofern nicht anderslautend vermerkt - auf eine
Nachkommastelle gerundet.
Dadurch können sich geringfügige Abweichungen
bei Summenbildungen sowie bei der Berechnung von
Prozentangaben ergeben.
Aus Gründen der Lesbarkeit wird auf
geschlechtsspezifische Formulierungen und formale Anzeige
von Geschlechtsidentitäten verzichtet. Die
gewählte Form steht für alle Geschlechter
(m/w/d).
Quartalsmitteilung 1Überblick über den Geschäftsverlauf des BayWa KonzernsStarkes drittes Quartal - BayWa hebt Ergebnisprognose für Gesamtjahr 2022 erneut anscrollen
Der BayWa Konzern hat in den ersten neun Monaten 2022
die dynamische Geschäftsentwicklung der Vorquartale
fortgesetzt. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber
dem Vergleichszeitraum 2021 um 42,1 Prozent auf rund 20,1
Mrd. Euro (Vorjahr: 14,1 Mrd. Euro). Ursächlich
hierfür waren im Wesentlichen gestiegene Preise an den
Agrar- und Energiemärkten sowie eine insgesamt hohe
Nachfrage in allen Geschäftsbereichen. Das Ergebnis
vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im Berichtszeitraum um
140 Prozent von 191,7 Mio. Euro auf 459,8 Mio. Euro. Diese
signifikante Ergebnissteigerung wurde von allen drei
operativen Geschäftsfeldern getragen.
Im Geschäftsfeld Energie erhöhte sich das
Ergebnis (EBIT) um 126,4 Mio. Euro auf insgesamt 206,5 Mio.
Euro (Vorjahr: 80,1 Mio. Euro). Die positive Entwicklung
ist vor allem auf das Segment Regenerative Energien
zurückzuführen. Hier konnte der Handel mit
Photovoltaik-(PV-)Komponenten an die sehr starke
Entwicklung des ersten Halbjahres anknüpfen.
Darüber hinaus profitierte die BayWa in diesem Segment
vom sukzessiven Abverkauf mehrerer Solaranlagen in den
Niederlanden sowie einer starken Stromvermarktung. Auch der
Handel mit Wärmeenergieträgern und Kraftstoffen
konnte im Ergebnis gegenüber dem Vorjahr signifikant
zulegen. Hier führten die gegenwärtige
Energiekrise und die damit verbundenen Unsicherheiten zu
einer höheren Bevorratung auf Kundenseite.
Im Geschäftsfeld Agrar stieg das Ergebnis (EBIT)
gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 159,5 Mio. Euro auf
270,9 Mio. Euro (Vorjahr: 111,4 Mio. Euro). In den
Segmenten Agrar und Cefetra Group waren sowohl der
internationale als auch der nationale Handel mit Getreide
und Betriebsmitteln die wesentlichen Ergebnistreiber. Beide
Segmente profitierten dabei von verbesserten
Handelsopportunitäten sowie von gegenüber dem
Vorjahr deutlich höheren Preisen an den
Agrarrohstoffmärkten. Zudem zeigt die Optimierung der
Handelssteuerung im inländischen Getreidehandel
positive Ergebniseffekte. Auch das Ergebnis im Segment
Technik konnte gegenüber der Vorjahresperiode zulegen.
Eine wachsende Nachfrage verzeichnete vor allem der Handel
mit landtechnischen Maschinen bei einer gleichzeitig
starken Auslastung des Servicegeschäfts. Der
Obsthandel im Segment Global Produce hatte mit
witterungsbedingten Volumen- und
Qualitätseinbußen in Neuseeland sowie
Logistikengpässen zu kämpfen, weshalb im Segment
Global Produce nicht an das Vorjahresergebnis
angeknüpft werden konnte.
Im Geschäftsfeld Bau konnte das EBIT zum 30.
September 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4
Mio. Euro auf insgesamt 65,8 Mio. Euro zulegen (Vorjahr:
61,4 Mio. Euro). Dabei setzte sich die Dynamik im Segment
Bau trotz steigender Finanzierungszinsen und Energiekosten
fort und die BayWa profitierte bei hoher Nachfrage von
einer fortgesetzt hohen Lieferfähigkeit.
Insgesamt hat sich die BayWa AG allen Widrigkeiten zum
Trotz in den ersten neun Monaten sehr positiv entwickelt
und ist ungeachtet einer sich weiter eintrübenden
gesamtwirtschaftlichen Lage zuversichtlich für den
Abschluss des Geschäftsjahres 2022. Nach einer
erstmaligen Erhöhung der Ergebnisprognose für das
Gesamtjahr 2022 im Juli 2022 hat der Vorstand aufgrund der
fortgeführt starken Entwicklung die Erwartung nunmehr
auf ein Gesamtjahresergebnis (EBIT) von 475 bis 525 Mio.
Euro nach oben korrigiert (siehe Ad-hoc-Mitteilung vom 25.
Oktober 2022).
Highlights des dritten Quartals 2022scrollen
Vermögensentwicklung vom 1. Januar bis 30. September 2022Die Bilanzsumme des BayWa Konzerns beträgt zum Ende
des dritten Quartals 13.738,4 Mio. Euro und liegt somit um
1.967,0 Mio. Euro über dem Wert zum Ende des
Geschäftsjahres 2021. Wesentlicher Treiber ist der
saisonal bedingte Anstieg der kurzfristigen Forderungen,
der über alle Segmente des BayWa Konzerns hinweg zu
verzeichnen ist. Darüber hinaus trägt der Anstieg
der Vorräte, insbesondere der Waren, zur
Gesamtentwicklung bei.
Das Eigenkapital erhöhte sich seit dem 31. Dezember
2021 um 40,4 Mio. Euro auf 1.856,5 Mio. Euro. Dieser
Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem
Konzernjahresüberschuss zum 30. September 2022 und aus
versicherungsmathematischen Gewinnen aus Pensions- und
Abfertigungsrückstellungen infolge des gestiegenen
Zinsniveaus. Gegenläufig wirken neben der für das
Geschäftsjahr 2021 ausgeschütteten Dividende in
Höhe von 37,1 Mio. Euro insbesondere erfolgsneutral im
Eigenkapital erfasste Bewertungseffekte infolge der stark
gestiegenen Strompreise, die insbesondere den Stromhandel
im Segment Regenerative Energien betreffen.
Sowohl die langfristigen als auch die kurzfristigen
Schulden liegen am 30. September 2022 über dem Niveau
zum Ende des Geschäftsjahres 2021. Die höhere
Mittelinanspruchnahme ist - im lang- wie im kurzfristigen
Bereich - insbesondere auf die Finanzierung der deutlich
gestiegenen Getreidebestände infolge der frühen
Ernte und der stark gestiegenen Preise im Segment Agrar
sowie auf die Projektentwicklungen im Segment Regenerative
Energien zurückzuführen.
Ergebnisentwicklung vom 1. Januar bis 30. September 2022Die Umsatzerlöse des BayWa Konzerns belaufen sich
zum Ende des dritten Quartals 2022 auf 20.073,0 Mio. Euro.
Sie erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um 5.948,2 Mio. Euro bzw. 42,1 Prozent. Der Anstieg in den
sonstigen betrieblichen Erträgen um 160,3 Mio. Euro
auf 414,8 Mio. Euro ist im Wesentlichen auf
Fremdwährungseffekte zurückzuführen. Unter
Berücksichtigung einer leicht rückläufigen
Bestandsveränderung - insbesondere nach
Projektverkäufen im Segment Regenerative Energien -
hat sich die Gesamtleistung des BayWa Konzerns um 41,3
Prozent auf 20.841,2 Mio. Euro erhöht.
Der Materialaufwand stieg - im Gleichklang mit den
Umsatzerlösen - um 5.468,1 Mio. Euro auf 18.366,7 Mio.
Euro. Damit konnte das Rohergebnis in Höhe von 2.474,5
Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 624,7 Mio.
Euro übertroffen werden.
Der Anstieg des Personalaufwands um 131,2 Mio. Euro auf
1.066,6 Mio. Euro ist in erster Linie auf gestiegene
Mitarbeiterzahlen speziell im Segment Regenerative Energien
zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten
sich im Berichtszeitraum um 264,3 Mio. Euro und belaufen
sich auf 801,6 Mio. Euro. Diese Entwicklung resultiert
insbesondere aus Fremdwährungseffekten. Daneben
stiegen auch die Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte um 7,4 Prozent auf 193,1
Mio. Euro.
Das Ergebnis der betrieblichen
Geschäftstätigkeit beträgt nach den ersten
neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 413,2 Mio.
Euro. Es konnte somit gegenüber dem Vergleichszeitraum
aus dem Vorjahr um 215,9 Mio. Euro übertroffen werden.
Der Anstieg des Beteiligungsergebnisses um 52,2 Mio.
Euro resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf der
Bioenergy GmbH und deren Tochterunternehmen an die Green
Investment Group, einen Spezialisten für "Grüne
Investitionen" der Macquarie Group, zum 30. September 2022.
Ferner liegt auch das Ergebnis aus den at-Equity-bewerteten
Anteilen mit 12,4 Mio. Euro deutlich über dem Wert des
Vergleichszeitraums aus dem Vorjahr (minus 6,6 Mio. Euro).
Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des
BayWa Konzerns beläuft sich zum Ende des dritten
Quartals 2022 auf 459,8 Mio. Euro. Es hat sich damit im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt (191,7
Mio. Euro).
Das Zinsergebnis ging im Vergleich zu den ersten neun
Monaten des Geschäftsjahres 2021 um 42,2 Mio. Euro
zurück und beträgt zum 30. September 2022 minus
117,4 Mio. Euro. Diese Entwicklung spiegelt den allgemeinen
Anstieg des Zinsniveaus sowie ein gestiegenes
Finanzierungsvolumen der BayWa r.e. AG wider.
Unter Berücksichtigung eines Steueraufwands in
Höhe von 98,1 Mio. Euro ergibt sich ein
Konzernüberschuss für die ersten neun Monate 2022
in Höhe von 244,3 Mio. Euro. Dieser ist um 160,8 Mio.
Euro höher als der Konzernüberschuss des
Vergleichszeitraums 2021.
Geschäftsverlauf in den Segmenten vom 1. Januar bis 30. September 2022Geschäftsfeld Energiescrollen
Das Geschäftsfeld Energie des BayWa Konzerns setzt
sich aus den Segmenten Regenerative Energien und Energie
zusammen. Das Segment Regenerative Energien deckt
wesentliche Teile der Wertschöpfungskette bei den
erneuerbaren Energien ab, insbesondere das komplette
Projektgeschäft im Bereich Wind- und Solarenergie
sowie den Handel mit Photovoltaik-(PV-)Komponenten. Die
technische und kaufmännische Betriebsführung der
Anlagen sowie der Energiehandel ergänzen das
Dienstleistungsportfolio. Das Segment Energie umfasst den
Handel mit fossilen und nachwachsenden Brenn-, Kraft- und
Schmierstoffen und bietet Lösungen für Wärme
und Mobilität.
Das Segment Regenerative Energien verzeichnete ein
starkes drittes Quartal 2022. Nach neun Monaten des
laufenden Berichtsjahres stieg das operative Ergebnis vor
Zinsen und Steuern (EBIT) um 92,7 Mio. Euro auf 161,7 Mio.
Euro (Vorjahr: 69,0 Mio. Euro). Zurückzuführen
ist die signifikante Ergebnissteigerung vor allem auf das
Handelsgeschäft mit PV-Komponenten, das an die starke
Entwicklung aus dem ersten Halbjahr anknüpfen und den
Ergebnisvorsprung weiter ausbauen konnte. Folglich lag die
Gesamtleistung der verkauften PV-Module um knapp 79 Prozent
und der Absatz von Wechselrichtern um rund 61 Prozent
über der Vorjahresperiode. Dabei war insbesondere in
Europa eine höhere Nachfrage zu verzeichnen.
Darüber hinaus zeigte die Geschäftseinheit IPP
(Independent Power Producer), zu der auch der Bereich
Energiehandel zählt, ebenfalls eine positive
Ergebnisentwicklung. Hierbei profitierte die
Geschäftseinheit sowohl von einer hohen
Stromproduktion der Anlagen sowie von der Stromvermarktung.
Im Projektgeschäft wurden im dritten Quartal eine
Solaranlage in Thailand sowie vier Solaranlagen in den
Niederlanden mit einer Gesamtleistung von 73,2 Megawatt
(MW) veräußert. Darin enthalten ist auch das
Floating-PV-Projekt Sellingen (Niederlande), das mit rund
41 MW das größte Floating-PV-Projekt in Europa
ist und rund 12.000 Haushalte mit Strom versorgen kann.
Insgesamt wurden in den ersten drei Quartalen des
Geschäftsjahres 2022 weltweit Wind- und
Solarenergieanlagen mit einer Leistung von rund 423 MW
verkauft. Ein großer Teil der geplanten
Projektverkäufe findet wie in den Vorjahren im
Schlussquartal statt. Zudem erfolgte zum 30. September 2022
der Verkauf der Bioenergy GmbH an die Green Investment
Group (GIG), einen Spezialisten für "Grüne
Investitionen" der Macquarie Group.
Im Segment Energie liegt das EBIT in der Berichtsperiode
mit 44,8 Mio. Euro (Vorjahr: 11,1 Mio. Euro) signifikant
über dem Niveau des Vorjahreszeitraums und
schließt damit an die positive Entwicklung im ersten
Halbjahr 2022 an. Sowohl bei Kraftstoffen als auch bei
Wärmeenergieträgern war trotz eines hohen
Preisniveaus eine steigende Nachfrage zu verzeichnen.
Infolge des Krieges in der Ukraine und der damit
einhergehenden hohen Unsicherheiten hinsichtlich der
Versorgung im Winter sowie weiterer Preissteigerungen an
den globalen Rohstoffmärkten kam es zu einer
vorzeitigen Bevorratung seitens privater sowie gewerblicher
Verbraucher. Das Kraftstoffgeschäft verzeichnete dabei
vor dem Auslaufen der temporären Absenkung der
Energiesteuer zum 31. August 2022 zusätzliche
Nachfrageimpulse. Im Handel mit
Wärmeenergieträgern hat sich das aktive
Vorratsmanagement der BayWa bewährt. Hier konnte die
hohe Nachfrage insbesondere bei Holzpellets
uneingeschränkt bedient werden. Um auch zukünftig
die steigende Nachfrage nach festen Brennstoffen zu
bedienen, baut die BayWa ihre Lager- und
Vertriebskapazitäten weiter aus. So wurde im dritten
Quartal ein weiteres Holzpelletlager in Schlacht bei Glonn
eröffnet. Auf 680 Quadratmeter Lagerfläche werden
bis zu 3.000 Tonnen Holzpellets gelagert und damit
Privatkunden in einem Umkreis von 50 Kilometern versorgt.
Damit unterhält die BayWa mittlerweile 16 eigene
Pelletlager mit einer Gesamtkapazität von 73.000
Tonnen Holzpellets. Der Absatzrückgang bei
Schmierstoffen gegenüber der Vorjahresperiode aufgrund
einer knappen Verfügbarkeit von Grundölen konnte
durch die starke Entwicklung bei Kraftstoffen und
Wärmeenergieträgern überkompensiert werden.
Geschäftsfeld Agrarscrollen
Das Geschäftsfeld Agrar gliedert sich in die vier
Segmente Cefetra Group, Global Produce, Agrar und Technik.
Die Segmente Cefetra Group und Agrar decken den
internationalen und nationalen Handel mit
landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Betriebsmitteln ab.
Das Segment Global Produce umfasst den weltweiten Handel
mit Obst und Fruchtgemüse. Im Segment Technik handelt
BayWa mit landtechnischen Maschinen und Anlagen und bietet
umfangreiche Serviceleistungen an.
Im Segment Cefetra Group liegt das Ergebnis signifikant
über dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Zurückzuführen ist die positive Entwicklung vor
allem auf den Handel mit Spezialitäten. Dabei
profitierte vor allem die Tochter Royal Ingredients von
einem regen Handel insbesondere in den USA und dem weiteren
Ausbau der Vertriebsaktivitäten. Der internationale
Handel mit Getreide und Ölsaaten verzeichnete eine
stabile Entwicklung. Eine knappe Getreidebilanz und
abnehmende Bestände führten zu hohen
Preisvolatilitäten und einem insgesamt
überdurchschnittlichen Preisniveau an den
Agrarrohstoffmärkten, die der Konzern für sich
nutzen konnte. Trotz einer Preiskorrektur zu Beginn des
zweiten Quartals lagen die Preise für nahezu alle
Getreidesorten zum Ende des dritten Quartals zwischen 14
und 24 Prozent über dem Durchschnitt der letzten zwei
Jahre. Insgesamt erzielte das Segment Cefetra Group in den
ersten neun Monaten des laufenden Berichtsjahres eine
EBIT-Steigerung gegenüber der Vorjahresperiode um 24,0
Mio. Euro auf 52,8 Mio. Euro (Vorjahr: 28,8 Mio. Euro).
Die Marktbedingungen für das inländische
Agrarhandelsgeschäft sind durch eine heterogene
Entwicklung gekennzeichnet. Während die
Körnermaisernte aufgrund der lang anhaltenden
Trockenheit rund 20 Prozent geringer ausfiel als im
Vorjahr, konnte die Erntemenge für Getreide und Raps
der Sommerernte teilweise deutlich zulegen. Insgesamt
dürfte die Erntemenge (Getreide und Körnermais)
für das Jahr 2022 laut Deutschem Raiffeisenverband
(DRV) bei 43,3 Mio. Tonnen liegen und damit rund 2 Prozent
über der geringen Vorjahresernte. Die leicht
höhere Erntemenge bei gleichzeitig seitwärts
tendierenden Preisen wurde im Berichtsquartal vom
Erzeugnishandel dazu genutzt, das Vorkontraktvolumen
für die Saison 2022/23 deutlich auszubauen. Ein
Großteil der dabei geschlossenen Kontrakte wird
jedoch erst im Folgejahr ergebniswirksam. Demgegenüber
wurden bei der Fakturierung bestehender Getreidekontrakte
aus den Vormonaten bzw. dem Jahr 2021
überdurchschnittliche Ergebnismargen realisiert. Die
höheren Ergebnismargen sind neben der Marktentwicklung
auch auf die Optimierung der Handelssteuerung und der
Vertriebsprozesse im inländischen Getreidehandel
zurückzuführen. Während im
Betriebsmittelgeschäft der Absatz von
Düngemitteln in Deutschland, insbesondere von
stickstoffhaltigen Düngern, bis zu 20 Prozent
rückläufig war, konnte der Absatz bei der BayWa
gegenüber dem Vorjahr leicht zulegen. Die Sorge
landwirtschaftlicher Kunden vor Versorgungsengpässen
sowie weiteren Preissteigerungen führten zu einer
vorgezogenen Bevorratung für die neue
Düngesaison. Ebenso ist der Pflanzenschutzmarkt in der
laufenden Saison von steigenden Produktionskosten sowie von
Versorgungsengpässen geprägt. An den
Preissteigerungen konnte die BayWa vor allem im ersten
Halbjahr partizipieren und ihr großes
Lieferantennetzwerk nutzen. Im Saatgutgeschäft wirkt
sich der Ausbau des Produktportfolios zu margenstarken
Exklusivsorten (Ölfrüchte) positiv aus. Insgesamt
legte das EBIT im Vergleich zur Vorjahresperiode um 118,3
Mio. Euro auf 152,3 Mio. Euro (Vorjahr: 34,0 Mio. Euro)
signifikant zu.
Die neue europäische Apfelernte dürfte mit
12,1 Mio. Tonnen geringfügig über dem hohen
Vorjahresniveau liegen. Allerdings führten im Sommer
Trockenheit und Hitzewellen in Westeuropa in verschiedenen
Regionen zu kleineren Fruchtgrößen und
schwächeren Qualitäten als ursprünglich
erwartet. Im Segment Global Produce wirkten sich die im
Vergleich zum Vorjahr erschwerten Rahmenbedingungen
belastend auf die Geschäftsentwicklung aus. Steigende
Inflationsraten, höhere Energiekosten sowie
geopolitische Unsicherheiten führten bei den
Verbrauchern zu einer deutlich geringeren Nachfrage nach
Obst und Gemüse. Gleichzeitig war die
Warenverfügbarkeit im Markt aufgrund noch vorhandener
Bestände aus der Vorjahresernte hoch. Diese
Entwicklung führte zu einem spürbaren Preisdruck.
Aus diesem Grund konnten die gestiegenen Energie- und
Logistikkosten im Segment nicht an den Einzelhandel
weitergeben werden und belasteten die Handelsmargen.
Hiervon war auch die Geschäftsentwicklung der
Tochtergesellschaft TFC Holland B.V. (TFC) betroffen. Hier
wurde insbesondere für exotische Früchte und
Premiumprodukte eine deutlich geringere Nachfrage
verzeichnet, die sich jedoch im Verlauf des dritten
Quartals zu erholen begann. Zudem war aufgrund von
Logistikengpässen teilweise eine Eindeckung über
den Spotmarkt zu deutlich höheren Preisen notwendig.
In Neuseeland wirkten sich widrige Witterungsbedingungen
negativ auf die diesjährige Apfelernte aus.
Überdurchschnittliche Regenmengen führten zu
erschwerten Erntebedingungen sowie einem höheren
Arbeitseinsatz und somit zu höheren Kosten.
Gleichzeitig ergaben sich hierdurch Einbußen bei den
geernteten Volumina. Zudem fielen die Qualitäten der
geernteten Mengen unterdurchschnittlich aus und werden
vermehrt zur Vermostung verwendet. Durch die geringeren
Volumina sowohl bei der eigenen Produktion als auch der von
externen Erzeugern verzeichneten auch die Packhäuser
eine Unterauslastung. Ferner führte die angespannte
Logistiksituation im internationalen Handelsgeschäft
dazu, dass Äpfel verzögert verschifft und nicht
zu den geplanten Verkaufsfenstern in die Absatzmärkte
gebracht werden konnten. Vor diesem Hintergrund lag das
EBIT zum 30. September 2022 im Segment Global Produce mit
18,3 Mio. Euro erheblich unter der Vorjahresperiode
(Vorjahr: 22,7 Mio. Euro). Zum 31. Juli erfolgte das
Closing zum Verkauf der Mehrheitsanteile am
Klimagewächshaus in den Vereinigten Arabischen
Emiraten (VAE) an den dort ansässigen Obst- und
Gemüseproduzenten Pure Harvest Smart Farms, woraus ein
positiver Ergebniseffekt resultierte.
Das Segment Technik konnte das hohe Ergebnisniveau der
Vorjahresperiode signifikant übertreffen. Diese
Entwicklung ist vor allem auf eine erhöhte Nachfrage
nach Neumaschinen über alle Baureihen hinweg
zurückzuführen. Hier konnte der Absatz um 6,5
Prozent zulegen. Dieser Effekt dürfte auf den
sukzessiven Abbau des Produktionsstaus aufgrund von
Bauteileknappheiten und Corona-Lockdowns im Vorjahr
zurückzuführen sein. Darüber hinaus hat der
angekündigte Anstieg der Maschinenpreise seitens der
Hersteller zu Vorzieheffekten geführt. Dabei
dürfte die starke Nachfrage durch das
Investitionsprogramm Landwirtschaft gestützt werden.
Das Servicegeschäft verzeichnete eine rege Nachfrage
nach Wartungs- und Serviceleistungen sowie Ersatzteilen.
Zudem konnte man Preiserhöhungen umsetzen, die
ebenfalls zur positiven Ergebnisentwicklung beigetragen
haben. Auch konnte der Konzern coronabedingte
Personalengpässe überbrücken.
Entsprechend erzielte das Segment Technik in den ersten
neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres
gegenüber der Vorjahresperiode eine signifikante
Steigerung des EBIT um 21,6 Mio. Euro auf insgesamt 47,5
Mio. Euro (Vorjahr: 25,9 Mio. Euro).
Geschäftsfeld Bauscrollen
Im Segment Bau wird innerhalb des Konzerns im
Wesentlichen der Handel mit Baustoffen in Deutschland und
Österreich zusammengefasst. In der Berichtsperiode
profitierte das Segment von einer stabilen Baukonjunktur
und einer höheren Nachfrage, insbesondere im Bereich
der Gebäudesanierung. Auch im dritten Quartal lagen
die Preise für Baumaterialien, trotz einer leichten
Preisberuhigung im Juli und August, auf einem
überdurchschnittlich hohen Niveau. Begrenzte
Lieferkapazitäten der Hersteller sowie fehlende
Transportkapazitäten bei gleichzeitig hoher Nachfrage
sind nach wie vor die wesentlichen Gründe für den
Preisanstieg. Das Segment Bau profitierte dabei von einem
guten Bestandsmanagement sowie einem diversifizierten und
stabilen Lieferantennetzwerk. Hierdurch war die BayWa trotz
einer knappen Warenverfügbarkeit am Markt nahezu
uneingeschränkt lieferfähig und konnte
höhere Handelsmargen erzielen. Bei der BayWa
Bauprojekt GmbH wurden im dritten Quartal weitere
Wohneinheiten aus den Projekten "Wohnen am Lerchenberg"
(Borna) und "Traunstorfer Str." (Traunstein) vermarktet.
Insgesamt stieg das EBIT im Segment Bau gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um rund 4,4 Mio. Euro auf 65,8 Mio. Euro
(Vorjahr: 61,4 Mio. Euro).
Segment Innovation & Digitalisierungscrollen
Das Segment Innovation & Digitalisierung
bündelt alle Aktivitäten des BayWa Konzerns in
den Bereichen Digital Farming und eBusiness. In der
Berichtsperiode konnte der Umsatz im Bereich Digital
Farming das Niveau des Vorjahres nicht ganz erreichen.
Ursache hierfür war vor allem die Zurückhaltung
der Landwirte, angesichts volatiler und unsicherer
Agrarmärkte in neue Software zu investieren. Der
Bereich eBusiness profitierte von einer höheren
Nachfrage im B2B-Geschäft und verzeichnete in nahezu
allen Sortimentsbereichen große Zuwächse.
Insgesamt erhöhten sich die über das BayWa Portal
getätigten Umsätze um rund 63 Prozent. Die
Umsätze und Erträge daraus werden allerdings
demjenigen Geschäftsfeld bzw. Segment zugerechnet, in
dem das jeweils verkaufte Produkt angesiedelt ist. Das
operative Ergebnis (EBIT) ist plangemäß negativ
und weist im Berichtszeitraum minus 8,3 Mio. Euro aus.
Sonstige AktivitätenDas EBIT der Sonstigen Aktivitäten mitsamt
Überleitung setzt sich im Wesentlichen aus den
Verwaltungskosten des Konzerns sowie
Konsolidierungseffekten zusammen und liegt zum 30.
September 2022 bei minus 75,1 Mio. Euro (Vorjahr: minus
53,5 Mio. Euro). Zurückzuführen ist der
Ergebnisrückgang gegenüber der Vorjahresperiode
vor allem auf gestiegene Prämien für D &
O-Versicherungen. Hinzu kamen höhere Personalkosten
aufgrund von höheren Provisionen. Weiterhin entstanden
Mehrkosten für den Abbruch von Betriebsgebäuden
sowie den Ausbau der IT-Sicherheit. Darüber hinaus
wirkten sich neben Währungskursdifferenzen
gegenüber dem Vorjahr geringere Bankdividenden
belastend aus.
AusblickDer BayWa Konzern hat sich in den ersten neun Monaten
des laufenden Geschäftsjahres trotz der schwierigen
gesamtwirtschaftlichen Marktsituation sehr positiv
entwickelt. Allerdings dürfte sich die
Wachstumsdynamik in einigen Segmenten im Schlussquartal
etwas abschwächen. Insgesamt ist jedoch zu erwarten,
dass die zum 30. September 2022 erreichte
Ergebnissteigerung zu einem über den bisherigen
Erwartungen liegenden Ergebnis für das
Geschäftsjahr 2022 führen wird. Daher hat der
Vorstand die Ergebnisprognose nunmehr auf ein
Gesamtjahresergebnis (EBIT) von 475 bis 525 Mio. Euro
erhöht.
Im Segment Regenerative Energien wird das Schlussquartal
von Projektverkäufen bestimmt sein. Bereits im dritten
Quartal erfolgte das Signing für den Verkauf des
über 31 Megawatt (MW) großen Solarparks
"Lemsterhoek" in den Niederlanden, dessen Closing bis zum
Ende des Jahres vorgesehen ist. Vor dem Hintergrund des
globalen Trends, die Abhängigkeit von fossilen
Energieträgern zu reduzieren, dürfte sich der
Handel mit Photovoltaikkomponenten weiterhin stark
entwickeln. Im Segment Energie dürfte sich die
Wachstumsdynamik der vergangenen Monate aufgrund von
Vorzieheffekten auf einem reduzierten Niveau fortsetzen.
Bestellungen von Wärmeenergieträgern werden zudem
stark von der Witterung in den Wintermonaten abhängen.
Der Handel mit Holzpellets dürfte im Schlussquartal
von der Erstbefüllung neu installierter
Pelletheizungen sowie einer erhöhten Nachfrage seitens
Großverbrauchern wie Schulen und Krankenhäusern
profitieren. Um die Nachfrage nach CO2-neutralen
Wärmeenergieträgern auch zukünftig bedienen
zu können, produziert seit Oktober 2022 die Danpower
Pelletproduktion GmbH in Heidegrund im Auftrag der BayWa
rund 60.000 Tonnen Holzpellets im Jahr. Die
Kraftstoffnachfrage sollte bis Ende des Jahres über
dem Vorjahr liegen. Bei Schmierstoffen bleibt die Lage
angespannt, da Vorprodukte für die Herstellung von
Schmierstoffen weiterhin knapp sind. Den hohen
Ergebnisvorsprung zum Vorjahr dürfte das
Geschäftsfeld Energie bis zum Ende des
Geschäftsjahres halten können.
Im Segment Cefetra Group sollte sich der Handel mit
Spezialitäten bis zum Jahresende stabil entwickeln.
Neue Absatzpotenziale ergeben sich hierbei durch die
stetige Diversifizierung und den Ausbau des
Produktportfolios. Die Preisentwicklung im Handel mit
Standarderzeugnissen wird stark von der Entwicklung in der
Ukraine abhängen, da Russland bereits Ängste vor
einer neuen Seeblockade im Schwarzen Meer schürt. Das
Abkommen über die Ausfuhr ukrainischen Getreides
läuft Mitte November ab und könnte erneut zu
Verwerfungen an den Rohstoffmärkten führen. Das
Schlussquartal im Segment Agrar ist stärker vom
Wareneingang als vom Warenausgang geprägt. Dies
dürfte im laufenden Geschäftsjahr noch
stärker zum Tragen kommen, da aufgrund der unsicheren
Marktentwicklung ein vorsichtigeres Einkaufsverhalten
seitens der Industrie zu verzeichnen ist. Eine
Jahresendrallye im Betriebsmittelgeschäft ist aufgrund
von Vorzieheffekten im dritten Quartal sowie eines
anhaltend hohen Preisniveaus nicht zu erwarten. Wegen der
steigenden Energiekosten sowie des knappen Angebots an
Düngemitteln ist weiterhin mit einem hohen Preisniveau
zu rechnen. Darüber hinaus wird das operative Ergebnis
im Segment Agrar von fortlaufenden
Restrukturierungsmaßnahmen belastet. Das Segment
Global Produce wird das Vorjahresniveau bis zum Jahresende
voraussichtlich nicht ganz erreichen. Anhaltend globale
Logistikengpässe, höhere Kosten sowie geringere
Erntevolumina und Fruchtqualitäten aufgrund von
widrigen Witterungsbedingungen in Neuseeland dürften
die operative Ergebnisentwicklung belasten. Zudem ist bei
vielen Konsumenten wegen der gestiegenen
Lebenshaltungskosten eine deutliche Kaufzurückhaltung
für Premiumprodukte und exotische Früchte zu
spüren. Der positive Trend im Landtechnikgeschäft
dürfte bis zum Jahresende anhalten, was sich bereits
im höheren Auftragseingang widerspiegelt. Allerdings
wird ein großer Teil dieser Bestellungen erst im
Folgejahr fakturiert. Außerdem dürfte vor allem
der bestehende Chipmangel die Hersteller weiterhin mit
Lieferproblemen belasten. Darüber hinaus bleiben im
Servicegeschäft coronabedingte Personalengpässe
herausfordernd. Vor diesem Hintergrund ist im
Schlussquartal im Geschäftsfeld Agrar nur mit einem
geringfügigen Ergebniszuwachs zu rechnen.
Das Segment Bau dürfte sich trotz eines langsam
abschwächenden Baubooms aufgrund von hohen
Auftragsbeständen bis zum Jahresende stabil
entwickeln. Jedoch trübt sich die
Geschäftserwartung in der Baubranche langsam ein.
Steigende Zinsen, Lieferengpässe und höhere
Preise für Baumaterialien führen bei
Auftraggebern zu erhöhten Planungsunsicherheiten,
weshalb Bauprojekte vermehrt zurückgestellt oder
storniert werden. Eine temporäre Abschwächung der
Baukonjunktur dürfte das Segment Bau durch das breit
angelegte Portfolio sowie die erfolgreiche Umsetzung der
Strategie hin zum Multispezialisten und den Ausbau von
Spezialsortimenten gut abfedern können. Zudem
dürften sich die Ergebnisbeiträge aus den
Bauprojekten der BayWa Bau Projekt GmbH stabilisierend auf
das Ergebnis auswirken. Insgesamt dürfte das
Geschäftsfeld Bau sich auf dem Ergebnisniveau des
Vorjahres einpendeln.
Für die Sonstigen Aktivitäten ist bis zum
Jahresende von erheblich höheren Belastungseffekten
auszugehen. Neben gestiegenen Prämien für D &
O-Versicherungen kommen höhere Personalkosten aufgrund
von höheren Provisionen hinzu. Zudem entstehen im
Konzern höhere Aufwendungen durch steigende Energie-
und Mietkosten. Darüber hinaus werden im Vergleich zum
Vorjahr Mehraufwendungen für den Ausbau der
IT-Sicherheit entstehen. Zudem investiert der Konzern in
neue Software, um zukünftig Unternehmensprozesse noch
digitaler, effizienter und wettbewerbsfähiger zu
gestalten. Dies wird das negative Ergebnis der Sonstigen
Aktivitäten gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich
erheblich erhöhen.
Der Vorstand der BayWa AG hatte ursprünglich
für das Gesamtjahr 2022 im Konzern eine
EBIT-Steigerung von 10 bis 20 Prozent (EBIT Gesamtjahr
2021: 266,6 Mio. Euro) erwartet. Nach einer erstmaligen
Erhöhung der Prognose am 25. Juli 2022 wurde ein EBIT
zwischen 400 und 450 Mio. Euro in Aussicht gestellt.
Aufgrund der im dritten Quartal fortgeführt starken
Entwicklung wurde die Ergebnisprognose erneut erhöht
(siehe Ad-hoc-Mitteilung vom 25. Oktober 2022). Der
Vorstand erwartet nunmehr ein Gesamtjahresergebnis (EBIT)
von 475 bis 525 Mio. Euro.
Hinweis: Die in die Zukunft gerichteten Aussagen und
Planzahlen in dem vorliegenden Dokument basieren auf
Annahmen und unterliegen unvorhersehbaren Risiken. Soweit
sich diese Annahmen der Gesellschaft als unzutreffend
herausstellen sollten oder sich andere unvorhersehbare
Risiken ergeben, ist nicht auszuschließen, dass die
tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der Gesellschaft von den in diesem Dokument dargestellten
zukunftsgerichteten Aussagen und Planzahlen abweicht.
Ausgewählte FinanzinformationenKonzernbilanz zum 30. September 2022Aktivascrollen
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München, 8. November 2022
BayWa Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Prof. Klaus Josef Lutz
Andreas Helber
Marcus Pöllinger
Reinhard Wolf
FinanzkalenderTermine 2023Konzernabschluss 202230.03.2023, 10.30 Uhr - Bilanz-Pressekonferenz,
München
30.03.2023, 14.00 Uhr - Analystenkonferenz, München
Veröffentlichung Zahlen zum 1. Quartal 202311.05.2023 - Pressemitteilung
11.05.2023, 8.30 Uhr - Analysten Conference Call
Hauptversammlung 202306.06.2023, 10.00 Uhr
KontaktInvestor Relations
Arabellastraße 4
81925 München
investorrelations@baywa.de
www.baywa.com
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