Hays AGMannheimJahresabschluss zum 30.06.2012Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2012Hays AG, MannheimMarkt und BrancheTrotz der anhaltenden Unsicherheiten aufgrund der Euro-Krise ist sowohl die Nachfrage nach freiberuflichen Spezialisten aller Fachrichtungen als auch der Bedarf an Festangestellten im abgelaufenen Geschäftsjahr über alle Branchen auf hohem Niveau stabil gewesen. Während die zweite Hälfte des Kalenderjahres 2011 noch vom starken Wachstum der deutschen Wirtschaft von annähernd 3% geprägt war, schwächte sich die Konjunktur in 2012 auf nur 0,5% Wachstum für die ersten beiden Quartale 2012 ab. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften, der die Großunternehmen dazu zwingt, bestimmte, dringend benötigte Expertise am Markt einzukaufen, ist jedoch struktureller und damit langfristiger Natur. Dies trifft aufgrund der besonderen Struktur der deutschen Wirtschaft mit ihrem starken Mittelstandssegment und ihrer Exportorientierung insbesondere für Spezialisten im Engineering-bereich zu. Für passgenaue Ressourcen, deren spezielle Kenntnisse dauerhaft oder zeitlich begrenzt für ein Projekt benötigt werden, existiert ein permanenter Bedarf, zu dessen Deckung eine steigende Anzahl von Unternehmen bereit ist, spezialisierte Dienstleister zu beauftragen. Die Konkurrenz um qualifizierte Ressourcen ist nach wie vor extrem hoch. Sowohl Endkunden als auch große Personaldienstleister gehen verstärkt dazu über, Aus- und Weiterbildungen anzubieten oder zu finanzieren. Auch Ressourcen aus dem benachbarten Ausland werden verstärkt gesucht und engagiert, wobei jedoch die Sprachbarriere der limitierende Faktor bleibt. Eine begrenzte Anzahl von hochqualifizierten Spezialisten trifft somit im deutschen Markt auf eine deutlich höhere Nachfrage. Steigende Verkaufspreise sind die Folge und der Markt bietet einer Vielzahl von Anbietern mit ähnlichem Geschäftsmodell wie dem der Hays AG attraktive Chancen. Allerdings ist festzustellen, dass die Hays AG nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal darin besitzt, dass sie ihre Dienstleistung deutschlandweit für eine Vielzahl von Skills und für verschiedene Vertragsformen anbietet. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageSeit dem 4. April 2007 ist Alleinaktionärin der Hays AG mit einer Anteilsquote von 100% die Hays International Holdings Ltd. mit Sitz in London, Großbritannien. Diese gehört zur Hays plc., welche einer der großen spezialisierten Personaldienstleister in Europa ist und an der Londoner Börse gelistet ist. Damit verfügt die Hays AG über einen finanzkräftigen Gesellschafter, dessen expansive Strategie für den Bereich Personaldienstleistungen sehr gut zum Potenzial der Hays AG passt. Der Umsatz der Hays AG ist in der Periode vom 1.7.2011 bis zum 30.6.2012 gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr um 26,3% gestiegen. Der erzielte Umsatz beträgt € 643,6 Mio. (Vorperiode € 509,7 Mio.). Die Anzahl der Business Partner in laufenden Projekten zum Jahresende liegt aufgrund des durchgängig starken Geschäftsverlaufes um ca. 1.000 über der Zahl des Vorjahres. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) beträgt TEUR 130.651 (Vorjahr: TEUR 100.275), eine Steigerung von 30,3%. Das Betriebsergebnis von TEUR 52.674 liegt um 46,6% über dem Wert des Vorjahres (TEUR 35.927). Wie im Vorjahr ist es der Hays AG gelungen sowohl im Umsatz als auch im Ergebnis deutlich zu wachsen. Dabei wurde die Substanz in allen Geschäftsfeldern deutlich gestärkt und ein systematischer Personalausbau betrieben. So war die Gesellschaft in der Lage trotz Unsicherheiten im gesamtwirtschaftlichen Umfeld, die aus der Euro Krise resultierten, die erhöhte Nachfrage nach Fachpersonal mit einer ausreichenden Anzahl von eingearbeiteten Mitarbeitern und etablierten Prozessen zu bedienen. Die Umsatzrendite bezogen auf das Betriebsergebnis liegt mit 8,2% erneut über dem Wert des Vorjahres (Vorjahr: 7,0%), bedingt durch das prozentual stärkere Wachstum des Ergebnisses. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 35.250 (Vorjahr: TEUR 15.567). Der Anstieg ergibt sich insbesondere aus dem höheren Jahresergebnis und den damit im Zusammenhang stehenden höheren Einzahlungen aus dem Umsatzprozess. Nach wie vor ist die Bonität der Kunden der Hays AG als erstklassig zu bezeichnen. Die Forderungsausfälle sind im Promillebereich des Jahresumsatzes. Die Eigenkapitalquote (27,9%; Vorjahr: 30,9%) ist gefallen, bedingt durch die im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegene Bilanzsumme. Aufgrund des höheren Geschäftsvolumens ist insbesondere das Umlaufvermögen gestiegen. Investitionen in das Anlagevermögen betrafen insbesondere Computersoftware und -hardware und wurden nur in dem Maße vorgenommen, wie es das Wachstum der Mitarbeiterzahl bedingte. Das Ergebnis des am 30.6.2012 endenden Geschäftsjahres ist positiv zu beurteilen. Die Hays AG ist erneut mit überdurchschnittlichen Raten sowohl im Umsatz als auch in noch stärkerem Maße im Ertrag gewachsen und hat ihre Position als Marktführer nachdrücklich bestätigt und ausgebaut. Alle Geschäftsfelder werden weiterbetrieben und sind auf Wachstum ausgerichtet. Die Hays AG konzentriert sich mit ihren Dienstleistungen auf Unternehmen aus den TOP 500 der deutschen Wirtschaft mit einer breiten Streuung über alle Branchen. Die größten 10 Kunden sind für weniger als 25% des Gesamtumsatzes verantwortlich, wobei kein rechtlich selbständiges Unternehmen einen Anteil von mehr als 7% des Gesamtumsatzes aufweist. Das Anfang 2003 begonnene Geschäft der Vermittlung von IT- und Engineering Experten in Festanstellung ("Permanent Geschäft") hat sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr ebenfalls positiv entwickelt. Bundesweit betreuen ca. 120 Mitarbeiter dieses Geschäftsfeld und erwirtschaften bei einem Umsatz von mehr als TEUR 16.573 (Vorjahr: TEUR 12.535) positive Deckungsbeiträge. Der Anteil dieses Geschäftsfeldes an den gesamten Roherträgen ist mit 13% gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben, da sich der Bereich der Vermittlung von Freiberuflern ebenfalls positiv entwickelt hat. Das seit dem Geschäftsjahr 2007 angebotene Managed Service Providing ist gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. Die mit namhaften Kunden erzielten Umsätze betrugen TEUR 2.942 (Vorjahr: TEUR 1.123). Die Mitarbeiterzahl stieg in den vergangenen 12 Monaten von 811 auf 1.009 Personen. Im Geschäftsjahr 2011/12 wurde eine weitere Geschäftsstelle in Köln eröffnet. Die Hays AG ist damit in Mannheim, Düsseldorf, Frankfurt, München, Hamburg, Berlin, Stuttgart, Nürnberg, Dortmund und Köln vertreten und bietet ihren Mitarbeitern attraktive Arbeitsplätze, die durch Wachstumsdynamik, Effizienz und hohe Eigenverantwortung geprägt sind. Weitere Geschäftsstellen sind für das kommende Geschäftsjahr in der Planung. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Hays hat seine führende Marktposition in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. Nach wie vor besteht für spezialisierte Personaldienstleistungen ein hohes Potenzial und gute Wachstumschancen. Die Vorteile, die diese Dienstleistungen sowohl Großunternehmen in Bezug auf Flexibilität und Kostenersparnis als auch selbständigen Spezialisten in Bezug auf erzielbaren Verdienst und abwechslungsreicher Arbeit bietet, sind unverändert vorhanden. Großunternehmen setzen ihre Bemühungen fort, ihre Einkaufsvolumina auf Preferred Supplier zu bündeln bzw. bestimmte klar abgegrenzte interne Prozesse auf externe Dienstleister zu verlagern. Die Anzahl der Lieferanten pro Kunde wird sich damit reduzieren und die bestehende Fragmentiertheit des Marktes mittelfristig zurückgehen. Hays unterstützt seine Kunden aktiv in diesen Prozessen. Es ist anzunehmen, dass Hays sowohl aufgrund seiner Größe, seiner technischen Infrastruktur als auch der Dauer seiner Kundenbeziehungen von dieser Entwicklung profitieren wird. Risiken bestehen sowohl aufgrund genereller konjunktureller und politischer Entwicklungen als auch marktspezifischer Gegebenheiten. Im Falle eines Konjunktureinbruches und der daraus resultierenden Investitionszurückhaltung von Großkunden, würde das Geschäft von Hays direkt negativ beeinflusst werden. Politische Veränderungen vor allem im Bereich der Arbeits- und Sozialgesetzgebung können einen negativen Einfluss ausüben, wobei die Gefahr darin besteht, dass der Unterschied im Liberalisierungsgrad weiter zunimmt. Hier sind sowohl die Unterschiede zu den europäischen Nachbarn als aber auch zu den neuen EU-Mitgliedern und EU-Beitrittskandidaten in Osteuropa relevant. Durch Near-shoring sind insbesondere Großunternehmen in der Lage, ihre IT-Abteilungen aber auch andere Servicefunktionen wie Buchhaltung, Controlling und Reporting in diese Länder zu verlagern und damit den Faktor Arbeit billiger aber auch flexibler zu gestalten. Durch den Ausbau des Permanent Geschäftes sowie die Hinzunahme des Finanz- und Rechnungswesens sowie des Pharma und Construction und Property Geschäftes hat sich jedoch das Risikoprofil der Hays AG positiv geändert. Die Abhängigkeit vom IT/Engineering Geschäft hat sich, obwohl nach wie vor vorhanden, weiter reduziert. Der Eintritt insbesondere großer international tätiger ausländischer Personaldienstleister in den deutschen Markt wird sich noch verstärken, wodurch sich die Konkurrenzsituation weiter verschärfen wird. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass dadurch sowohl auf der Einkaufs- als auch auf Kundenseite Risiken entstehen, die den Gewinn von Hays negativ beeinflussen. Demgegenüber sind Ausfall- und Liquiditätsrisiken zum einen wegen der guten Bonität der Kunden von Hays aber auch wegen der Finanzkraft der englischen Muttergesellschaft als weniger relevant einzustufen. Ausfallrisiken für den Forderungsbestand werden reduziert, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden überwacht werden. Wesentliche Risiken aus Verbindlichkeiten sind nicht zu erkennen, da große Teile aus Lieferungen und Leistungen resultieren und in Euro fakturiert sind. Sie tragen somit kein wesentliches Währungskursrisiko. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden im Rahmen einer Liquiditätsplanung erfasst und überwacht. Zinsänderungsrisiken, insbesondere hinsichtlich des Cashpool-Guthabens, wird durch die variable Verzinsung entgegengewirkt. Hays hat ein internes Reporting etabliert, mittels dessen alle relevanten Risiken im zweiwöchigen Rhythmus vom Vorstand analysiert werden und auf dessen Basis Entscheidungen zur Unternehmensteuerung getroffen werden. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2012/13 wird aufgrund der positiven Entwicklung in den ersten Monaten des Kalenderjahres mit einem erneuten Wachstum des Geschäftes und einer daraus resultierenden Zunahme der Umsatzerlöse und des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gerechnet. Die Gesellschaft rechnet, unter der Annahme stabiler gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen, mit einem Wachstum von Umsatzerlösen und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 10-15%. Die darauf gründenden Planungen sehen daher einen höheren Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vor, der ausreichen wird, um alle Investitionen und Dividenden leisten zu können sowie zur Aufstockung des Cashpool-Guthabens beitragen wird. Investitionen sind nur in dem Maße geplant, wie es das Wachstum der Mitarbeiterzahl erfordert. Auch für das darauffolgende Jahr 2013/14 geht die Gesellschaft bei allerdings erhöhter Prognoseunsicherheit von einem Wachstum von Umsatzerlösen und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von mindestens 10% aus. Zusammenfassend befindet sich Hays in einer sehr guten Ausgangslage, um sowohl in einem Szenario einer stagnierenden Gesamtwirtschaft als auch bei einer positiven Entwicklung der Konjunktur zu bestehen und die sich ergebenden Chancen eines dynamischen Marktes zu nutzen. Die Belegschaft ist hoch motiviert, den Expansionskurs fortzusetzen. Gefahren für eine Fortsetzung der erfolgreichen Entwicklung der letzten Jahre stellen im Wesentlichen eine erneute Verschlechterung der oben angesprochenen exogenen Faktoren dar, die von Hays direkt nicht beeinflussbar sind. Wir, der Vorstand, gehen davon aus, dass keine bestandsgefährdenden Risiken vorliegen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Schlusserklärung des Vorstands Es gilt die gesetzliche Vermutung, dass ein Abhängigkeitsverhältnis gemäß § 17 Abs. 2 AktG vorliegt. Der Vorstand stellte gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen auf, da im Berichtsjahr kein Beherrschungsvertrag bestand. Der Bericht schließt mit folgender Erklärung: "Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse von verbundenen Unternehmen wurden nicht vorgenommen oder unterlassen."
Mannheim, 5. September 2012 Der Vorstand Klaus Breitschopf Tom Schoenrock Dirk Hahn Christoph Niewerth Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2012Hays AG, MannheimAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2012Hays AG, Mannheim
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2012Hays AG, Mannheim1. Allgemeine Angaben Rechtliche Verhältnisse Die Gesellschaft wurde am 15. November 1999 gegründet und ist unter der Firma „Hays AG“ im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 8258 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Mannheim. Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2012 wurde gemäß den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögens- und Schuldposten wurden unter Beachtung der Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Die Bewertungsmethoden der Vorjahre wurden unverändert beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt wesentlichen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von ein bis acht Jahren linear abgeschrieben. Sachanlagen Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer anhand der linearen Methode. Planmäßige Abschreibungen wurden wie folgt vorgenommen:
Auf die Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen wurde die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens unter € 410 wurden bis zum 31.12.2007 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Vom 1.1.2008 – 31.12.2009 wurden geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000 gemäß geänderten steuerlichen Vorschriften in einem Sammelposten aktiviert, der jährlich pauschal über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren pro rata temporis abgeschrieben wird. Seit 1.1.2010 werden geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens unter € 410 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang erfasst. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten € 410 übersteigen, werden aktiviert und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung angesetzt. Umlaufvermögen Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Ein niedrigerer beizulegender Wert am Bilanzstichtag wird durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 31,4%. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wurde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine aktive latente Steuer in Höhe von TEUR 485. Diese beruht auf Differenzen in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten für in Rechnung gestellte aber noch nicht als Umsatz realisierte Erlöse aus Vermittlungen im Permanentgeschäft. Dem handelsrechtlichen Bilanzansatz in Höhe von TEUR 1.544 stehen TEUR 0 in der Steuerbilanz gegenüber. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten, die hinsichtlich ihrer Höhe oder des Zeitpunkts des Eintritts unbestimmt sind und bei denen mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist, mit Ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Mittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 3. BILANZERLÄUTERUNGEN Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie der kumulierten Ab-schreibungen ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen enthalten wie im Vorjahr Anteile in Höhe von TEUR 63 an der Hays (Schweiz) AG. Zum 30. Juni 2012 war die Hays AG an folgendem Unternehmen beteiligt:
* zum 30. Juni 2012 ** 2012 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 227 (Vorjahr TEUR 242) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 680 ein Darlehen an die Hays Österreich GmbH sowie in Höhe von TEUR 832 ein Darlehen an die Hays Schweiz AG mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Von den kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 992 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 416 Forderungen aus einer Dividendenvereinbarung mit der Hays Schweiz AG sowie 3.011 TEUR Forderungen aus einer Cash Pool Vereinbarung mit der Hays Temp GmbH mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Flüssige Mittel Es handelt sich um Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Aufgrund der Cash Pool Vereinbarung mit der Hays Temp GmbH werden die EUR Guthaben bei Kreditinstituten täglich an die Hays Temp GmbH übertragen. Voraussetzung hierfür ist, dass das EUR-Guthaben TEUR 500 übersteigt. Fremdwährungsbestände werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet und sind nicht Gegenstand der Cash-Pool-Vereinbarung. Eigenkapital Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Zum Bilanzstichtag beträgt das Grundkapital € 7.073.360,00, eingeteilt in 7.073.360 Inhaber-Stückaktien. Am 4. April 2007 wurde der Gesellschaft von der Hays International Holdings Limited, London (UK), mitgeteilt, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung an der Hays AG gehört. Gleichzeitig hat die Hays Specialist Recruitment (Holdings) Limited, London (UK), mitgeteilt, dass ihr keine Beteiligung an der Hays AG mehr gehört. Die Hays plc., London, Großbritannien, ist alleinige Anteilseignerin sowohl der Hays International Holdings Limited, wie auch der Hays Specialist Recruitment (Holdings) Limited, beide London (UK). Es ist zu beachten, dass Teile des grundsätzlich frei verfügbaren Eigenkapitals unter der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB stehen. Dies betrifft die Aktivierung der latenten Steuer in Höhe von TEUR 485. Das grundsätzlich frei verfügbare Eigenkapital zum 30. Juni 2012 von TEUR 40.634 setzt sich aus Kapitalrücklagen in Höhe von TEUR 542, den Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 142 sowie dem Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 39.950 zusammen. Nach Abzug der ausschüttungsgesperrten Beträge verbleibt ein frei verfügbares Eigenkapital von TEUR 40.149. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
In den Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern sind im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterboni und nicht genommenen Urlaub enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 3.253 (Vorjahr: TEUR 2.949) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die gesamten Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen in Rechnung gestellte aber noch nicht als Umsatz realisierte Erlöse aus Vermittlungen im Permanentgeschäft für das Folgejahr in Höhe von TEUR 1.544 (Vorjahr: TEUR 1.194). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft betreffen Miet- und Leasingverpflichtungen.
4. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse, gegliedert nach Inland und Ausland, stellen sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse, gegliedert nach Geschäftsbereichen, stellen sich wie folgt dar:
Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr im Wesentlichen nur in einem Geschäftsbereich tätig, und zwar in der zeitweisen oder permanenten Vermittlung von Fachkräften an die Kunden der Gesellschaft. Die Umsatzerlöse enthalten einen Betrag von TEUR 2.942 (Vorjahr: TEUR 1.123) aus dem sogenannten Managed Service Providing. Es handelt sich hierbei um das Entgelt für an Kunden erbrachte Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Koordination und Abrechnung von Pools freier Mitarbeiter. Die von den freien Mitarbeitern in Rechnung gestellten und von der Gesellschaft im Rahmen dieser Koordinationstätigkeit an die Kunden weiterberechneten Beträge werden nicht in unserer Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten:
Materialaufwand Bei dem Materialaufwand (Aufwendungen für bezogene Leistungen) handelt es sich um Aufwendungen für die vermittelten Fachkräfte. Personalaufwand Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Absatz 5 HGB wurden durchschnittlich 1.009 Angestellte und 4 Vorstände beschäftigt (Vorjahr 811 Angestellte und 3 Vorstände). Zum Jahresende waren 1.043 Angestellte und 4 Vorstände beschäftigt (Vorjahr 891 Angestellte und 3 Vorstände). Abschreibungen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel dargestellt. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen betreffen in voller Höhe das verbundene Unternehmen Hays (Schweiz) AG. Finanzergebnis Das Finanzergebnis gliedert sich wie folgt:
Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar für unseren Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2011/2012 beträgt TEUR 89. Hiervon entfallen TEUR 66 auf die Prüfung des Jahresabschlusses zum 30.06.2012, TEUR 13 auf steuerliche Beratungsleistungen sowie TEUR 10 für sonstige Leistungen. 5. ERGÄNZENDE ANGABEN Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands Aufsichtsräte der Gesellschaft sind: · Herr Alistair Cox, London (UK), Vorsitzender, (Chief Executive Officer bei Hays PLC, London) · Herr Martin Abell, London (UK), (Finance Director Continental Europe and Rest of World bei Hays PLC, London) · Herr Nicholaus Cox, London (UK), (Managing Director Continental Europa and Rest of World bei Hays PLC, London) Die Aufsichtsratsmitglieder haben keine Vergütung für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr erhalten. Vorstände der Gesellschaft sind: · Herr Dipl.-Kaufmann Klaus Breitschopf, Bad Rappenau, (Vorstandsvorsitzender), CEO (Chief Executive Officer) · Herr Dipl.-Volkswirt Tom Schoenrock, Bensheim, CFO (Chief Financial Officer) · Herr Dipl.-Kaufmann Dirk Hahn, Mannheim, COO (Chief Operating Officer) · Herr Dipl.-Wirtschaftsingenieur Christoph Niewerth, Mannheim, COO (Chief Operating Officer), ab 1. Januar 2012. Konzernabschluss Das Mutterunternehmen der Hays AG, Mannheim, ist die Hays International Holdings Limited, London (UK), die alle Anteile an der Gesellschaft hält. Der Jahresabschluss der Hays AG wird in den Weltabschluss der Hays PLC., London, Großbritannien, einbezogen, welche für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt, der im Companies House für England und Wales in Cardiff, Großbritannien, unter der Nummer 2150 950 registriert ist. Der Weltabschluss der Hays PLC. einschließlich des Bestätigungsvermerks wird in die deutsche Sprache übersetzt und soll beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers zur Offenlegung eingereicht werden. Der Weltabschluss der Hays PLC. wird unter Anwendung der International Financial Reporting Standards wie sie von der Europäischen Union verabschiedet worden sind (IFRS) erstellt. Zwischen den IFRS und deutschen Rechnungslegungsvorschriften bestehen Unterschiede insbesondere hinsichtlich der Geschäfts- und Firmenwerte, die nach IFRS nicht planmäßig abgeschrieben werden, sondern jährlich im Rahmen eines sogenannten Impairment-Test auf Wertberichtigungsbedarf untersucht und gegebenenfalls abgeschrieben werden. Außerdem sind nach IFRS aktive latente Steuern auf Verlustvorträge und temporäre Differenzen zu bilden. Nach HGB besteht jedoch ein Wahlrecht hinsichtlich der Bilanzierung eines Überhangs an aktiven latenten Steuern. Die Hays AG macht nach § 291 HGB von der Möglichkeit Gebrauch, keinen eigenen Konzernabschluss aufzustellen.
Mannheim, 5. September 2012 Der Vorstand Klaus Breitschopf, Vorstandsvorsitzender Dirk Hahn Tom Schoenrock Christoph Niewerth Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2012Hays AG, Mannheim
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2012Hays AG, MannheimWir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hays AG, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 285 Nr. 9a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge des Vorstands nicht angegeben. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Hays AG, Mannheim, mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. SNR 2012102815
Frankfurt am Main, 5. September 2012 Deloitte & Touche GmbH Kreuzburg, Wirtschaftsprüfer Funke, Wirtschaftsprüfer Niederschrift gemäß § 130 Abs. 1 Satz 3 AktG über die ordentliche Hauptversammlung in Mannheim der Hays AG mit Sitz in Mannheim und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 8258am 21. November 2012 Die Hays International Holdings Limited mit dem Sitz in London, Vereinigtes Königreich, die durch ihren mit Vollmacht vom 15. November 2012 bevollmächtigten Vertreter, Frau Silke Becker, geschäftsansässig Willy-Brandt-Platz 1-3, 68161 Mannheim („Aktionärsvertreter"), vertreten wird, ist die einzige Aktionärin der Hays AG mit Sitz in Mannheim und eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 8258, deren in 7.073.360 auf den Inhaber lautende Stückaktien (Stammaktien) eingeteiltes Grundkapital EUR 7.073.360,-- beträgt. Die Hays International Holdings Limited hielt am 21. November 2012 in den Geschäftsräumen der Hays AG, Willy-Brandt-Platz 1-3, 68161 Mannheim, eine ordentliche Hauptversammlung der Hays AG ab. Es waren anwesend: I. vom Aufsichtsrat der Hays AG, bestehend aus:
niemand, II. vom Vorstand der Hays AG, bestehend aus:
niemand, III. für die Alleinaktionärin der Hays AG, die Hays International Holdings Limited, die Aktionärsvertreterin Frau Silke Becker. Nach der Satzung der Gesellschaft leitet der Aufsichtsratsvorsitzende oder eine andere durch die Hauptversammlung zu wählende Person die Hauptversammlung. Im Fall der Wahl durch die Hauptversammlung übernimmt bis zum Abschluss der Wahl der älteste anwesende Teilnehmer der Hauptversammlung den Vorsitz. Da vom Aufsichtsrat niemand erschienen war, übernahm der Aktionärsvertreter die Versammlungsleitung und eröffnete die Hauptversammlung um 15.00 Uhr. Der Aktionärsvertreter stellte das Teilnehmerverzeichnis, das vor der ersten Abstimmung zur Einsicht ausgelegt war und dieser Niederschrift in Kopie als Anlage 1 beigefügt ist, als richtig fest. Er stellte anschließend fest, dass gemäß dem Teilnehmerverzeichnis in der heutigen Hauptversammlung das gesamte, in 7.073.360 Stückaktien mit ebenso vielen Stimmen eingeteilte Grundkapital der Gesellschaft von EUR 7.073.360,- vertreten ist. Sodann erklärte der Aktionärsvertreter, dass er auf sämtliche gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen über Frist und Form für die Einberufung und Durchführung einer Hauptversammlung verzichte und mit der Abhaltung einer Hauptversammlung einverstanden sei. Die Hauptversammlung wählte sodann einstimmig, bei 7.073.360 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen, die Aktionärsvertreterin zur Vorsitzenden, die daraufhin den Vorsitz übernahm. Die Vorsitzende rief sodann folgende Tagesordnung auf:
Danach wurde die Tagesordnung wie folgt erledigt: Zu Punkt 1 der TagesordnungVorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des Lageberichtes der Hays AG zum 30. Juni 2012 sowie des Berichts des Aufsichtsrats Der festgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht der Hays AG zum 30. Juni 2012 sowie der Bericht des Aufsichtsrates wurden vorgelegt und zur Kenntnis genommen. Sie werden auch dieser Niederschrift als Anlage 2 beigefügt. Zu Punkt 2 der TagesordnungBeschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2011/2012 Die Alleinaktionärin beschloss: Der Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2011/2012 wird wie folgt verwendet: Der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2011/2012 in Höhe von EUR 39.949.803,74 wird zur Ausschüttung einer Dividende von EUR 5,57 je Aktie, das entspricht bei 7.073.360 dividendenberechtigten Aktien einem Betrag von EUR 39.398.615,20, verwendet und der Restbetrag in Höhe von EUR 551.188,54 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Beschluss wurde einstimmig, bei 7.073.360 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen, durch die Hauptversammlung gefasst und das Beschlussergebnis von dem Vorsitzenden festgestellt und verkündet. Zu Punkt 3 der TagesordnungBeschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2011/2012 Die Alleinaktionärin beschloss sodann: Den Mitgliedern des Vorstandes wird für das Geschäftsjahr vom 01.07.2011 bis 30.06.2012 Entlastung erteilt. Der Beschluss wurde einstimmig, bei 7.073.360 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen, durch die Hauptversammlung gefasst und das Beschlussergebnis von dem Vorsitzenden festgestellt und verkündet. Zu Punkt 4 der TagesordnungBeschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2011/2012 Die Alleinaktionärin beschloss sodann: Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wird für das Geschäftsjahr vom 01.07.2011 bis 30.06.2012 Entlastung erteilt. Der Beschluss wurde einstimmig, bei 7.073.360 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen, durch die Hauptversammlung gefasst und das Beschlussergebnis von dem Vorsitzenden festgestellt und verkündet. Zu Punkt 5 der TagesordnungBeschlussfassung über die Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2012/2013 Die Alleinaktionärin beschloss sodann: Die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, wird zum Abschlussprüfer der Hays AG für das Geschäftsjahr 2012/2013 gewählt. Der Beschluss wurde einstimmig, bei 7.073.360 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen, durch die Hauptversammlung gefasst und das Beschlussergebnis von dem Vorsitzenden festgestellt und verkündet. Damit waren alle Punkte der Tagesordnung der ordentlichen Hauptversammlung erledigt. Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. Der Vorsitzende schloss sodann die Hauptversammlung um 15.30 Uhr.
Mannheim, 21. November 2012 Silke Becker
Mannheim, 18th September 2012 Alistair Cox, Aufsichtsratsvorsitzender / Chairman of the supervisory board |
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