Bio-Gate AGNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010BILANZ
scroll
scroll
ANHANG1. Gesetzliche Grundlagen Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen der §§ 242 bis 256a und §§ 264 bis 288 HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Es handelt sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Von der Aufstellung eines Lageberichtes hat die Gesellschaft als kleine Kapitalgesellschaft in Anwendung des § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB abgesehen. Der Jahresabschluss wurde gem. der Vorschrift des § 244 HGB in Euro gebucht und erstellt. Hinsichtlich der Abgrenzung latenter Steuern nach § 274 HGB wurde die Erleichterungsvorschrift des § 274a HGB in Anspruch genommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes
aufgestellt, so dass Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2.1 Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Der im Jahr 2005 durch die Verschmelzung entstandene und aktivierte Firmenwert wird aufgrund der damit verbundenen, wertbegründenden Vermögensgegenstände und der Entwicklungen/Patente planmäßig über die geschätzte betriebliche Nutzungsdauer von 15 Jahre abgeschrieben. 2.2 Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, Wirtschaftgüter mit einem Wert zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden in einem GWG-Pool über 5 Jahre abgeschrieben. 2.3 Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit Abwertungen notwendig waren, wurden die Finanzanlagen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 2.4 Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des niedrigeren
beizulegenden Wertes 2.5 Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Sie sind zum Nennwert angesetzt. 2.6 Die liquiden Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt. Soweit Abwertungen 2.7 Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert angesetzt. 2.8 Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. 2.9 Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen bilanziert. 2.10 Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Forderungen Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 112. Davon sind TEUR 33 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 79 sonstige Forderungen. Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.2 Liquide Mittel In den liquiden Mitteln werden Fremdwährungskonten in US-Dollar geführt. Diese wurden gem. dem Devisenkassamittelkurs bewertet. 3.3 Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten in Höhe von TEUR 22 ein die KfW-Darlehen betreffendes Disagio. 3.4 Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital beträgt zum 31.12.2010 EUR 4.312.000,00 und ist eingeteilt in 4.312.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien. Im Geschäftsjahr 2010 fanden zwei Kapitalerhöhungen statt. Im Rahmen des Genehmigten Kapitals 2008/I ist der Vorstand dazu ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 10.06.2013 gegen Bar- oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 1.470.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. Mit dem Vorstandsbeschluss vom 4. März 2010 wurde das Grundkapital aus dem vorgenannten Genehmigten Kapital 2008/I um EUR 294.000,00 auf EUR 3.234.000,00 erhöht. Die Kapitalerhöhung erfolgte durch Ausgabe von 294.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von je EUR 1,00 je Inhaberstückaktie gegen Bareinlage erhöht. Die neuen Aktien wurden mit Gewinnberechtigungen ab dem 01.Januar 2009 ausgegeben. Der Aufsichtsrat stimmte der Kapitalerhöhung mit Beschluss vom 4. März 2010 entsprechend zu. Die Eintragung der Kapitalerhöhung ins Handelsregister erfolgte mit Datum vom 25. März 2010. Das restliche genehmigte Kapital 2008/I in Höhe von EUR 1.176.000,00 wurde nach der teilweisen Ausübung mit Datum 21. September 2010 (Eintragung im Handelsregister) aufgehoben. In der Hauptversammlung vom 30. Juli 2010 wurde die Schaffung eines Genehmigten Kapitals
2010/I beschlossen. Dabei wird der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung
des Aufsichtsrates bis zum 29. Juli 2015 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder
mehrmals um insgesamt bis zu EUR 1.617.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der
Aktionäre ausgeschlossen Aus dem Genehmigten Kapital 2010/I heraus erfolgte mit Vorstandbeschluss vom 2. November 2010 eine weitere Erhöhung des Grundkapitals um EUR 1.078.000,00 auf EUR 4.312.000,00. Die Kapitalerhöhung erfolgte durch Ausgabe von 1.078.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von je EUR 1,00 je Inhaberstückaktie gegen Bareinlage. Die neuen Aktien wurden mit Gewinnberechtigungen ab dem 01. Januar 2010 ausgegeben. Der Aufsichtsrat stimmte der Kapitalerhöhung mit Beschluss vom 2. November 2010 zu. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte mit Datum vom 10. November 2010. Nach der teilweisen Ausnutzung des Genehmigten Kapital 2010/I und der Aufhebung des Genehmigten Kapitals 2008/I bestehen für die Gesellschaft noch folgende weiteren Möglichkeiten das Grundkapital zu erhöhen. Das Genehmigte Kapital 2010/I beträgt nach der teilweisen Ausschöpfung noch EUR 539.000,00. Das in der Hauptversammlung vom 11.06.2008 Die Aktienoptionen dürfen erstmals im ersten vollständigen Ausübungszeitraum nach Ablauf von zwei Jahren („Wartezeit“) nach dem Ausgabezeitpunkt ausgeübt werden. Letztmals können die Aktienoptionen am 31.12.2015 ausgeübt werden. Die Ausübung der Aktienoptionen ist jeweils nur ab dem dritten Bankarbeitstag und in den darauf folgenden vier Wochen nach der ordentlichen Hauptversammlung sowie ab dem der Veröffentlichung des Geschäftsberichts folgenden Bankarbeitstag und in den darauf folgenden drei Wochen sowie ab dem der Veröffentlichung des Halbjahresberichts folgenden Bankarbeitstag und in den darauf folgenden drei Wochen möglich. Die Ausübung von Aktienoptionen ist nur zulässig, wenn die Aktien der Gesellschaft
zum Zeitpunkt der Ausübung börsenorientiert sind oder in den Handel am Open Market
an der Frankfurter Wertpapierbörse (oder einem an die Stelle des Open Market getretenen
funktional vergleichbarem Nachfolgemarktes) einbezogen sind und das Erfolgsziel zum
jeweiligen Ausübungszeitraum erreicht wird. Dieses gilt als erreicht, wenn der Wert
der Aktie der Gesellschaft vor dem Ausübungszeitraum mindestens 120 % des (ggf. um
Effekte aus zwischenzeitlichen Kapitalmaßnahmen bereinigten) Basispreises beträgt.
Maßgeblicher Wert ist der durchschnittliche Schlusskurs (arithmetisches Mittel) der
Aktie der Gesellschaft im XETRA-Handel der Von dem vorgenannten Aktienoptionsprogramm wurden derzeit 56.700 Optionen Daneben besteht noch das in der Hauptversammlung vom 24. Februar 2006 geschaffene
bedingte Kapital zur Ausgabe von Bezugsrechten (Aktienoptionen) an Führungskräfte
und Mitarbeiter der Gesellschaft sowie mit der Gesellschaft verbundener Unternehmen.
Demnach wird das Grundkapital um bis zu EUR 237.300,00 bedingt erhöht durch Ausgabe
von bis zu 237.300 neuen Stückaktien. Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich
der Erfüllung von Bezugsrechten (Aktienoptionen), die an Mitarbeiter der Bio-Gate
AG sowie an Mitgliedern der Geschäftsführung und Mitarbeitern mit der Bio-Gate AG
zum Zeitpunkt der Ausgabe von Bezugsrechten im Sinne von §§ 15 ff. AktG verbundener
Unternehmen ausgegeben werden. Der Vorstand war ermächtigt, die Aktienoptionen mit
Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. Dezember 2010 an die Bezugsberechtigten auszugeben.
Die Ausgabe der Aktienoptionen konnte Die Aktienoptionen dürfen erstmals im ersten vollständigen Ausübungszeitraum nach Ablauf von zwei Jahren („Wartezeit“) nach dem Ausgabezeitpunkt ausgeübt werden. Letztmals können die Aktienoptionen am letzten Tag des letzten vollständigen Ausübungszeitraums im fünften auf den Ausgabezeitpunkt der jeweiligen Bezugsrechte folgenden Jahr ausgeübt werden. Die Ausübung der Aktienoptionen ist jeweils nur am sechsten und den folgenden neun Bankarbeitstagen nach der ordentlichen Hauptversammlung sowie der Veröffentlichung von Zahlen oder Quartalsberichten zum 2. oder 3. Quartal eines Geschäftsjahres der Gesellschaft möglich. Die Ausübung von Aktienoptionen ist nur zulässig, wenn die Aktien der Gesellschaft
zum Zeitpunkt der Ausübung börsenorientiert sind und das Erfolgsziel zum jeweiligen
Ausübungszeitraum erreicht wird. Dieses gilt als erreicht, wenn der Wert der Aktie
der Gesellschaft vor dem Ausübungszeitraum mindestens 130 % (im Falle der Börsengang-Tranche
gemäß Buchstabe a) dieses Abschnitts) bzw. 120 % (im Falle von Folgetranchen gemäß
Buchstabe b) dieses Abschnitts) des (ggf. um Effekte aus zwischenzeitlichen Kapitalmaßnahmen
bereinigten) Basispreises für die jeweilige Tranche beträgt. Von dem vorgenannten Aktienoptionsprogramm wurden derzeit 117.000 Optionen ausgegeben. 3.5 Kapitalrücklage Durch den Börsengang vom 05. April 2006 Durch die im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführten Kapitalerhöhungen und den damit verbundenen Aktienausgaben haben sich die folgenden Agios gebildet: Im Rahmen der ersten Kapitalerhöhung vom Die zweite Kapitalerhöhung vom 2. November 2010 führte zu einer Ausgabe von 1.078.000 Aktien mit einem Nennwert von je EUR 1,00. Der Ausgabekurs belief sich auf EUR 1,80. Das daraus resultierende Agio beträgt somit EUR 862.400,00. Damit wurden im Jahr 2010 insgesamt EUR 1.303.047,19 in die Kapitalrücklage eingestellt. 3.6 Verbindlichkeiten ( in TEUR ) scroll
scroll
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 15 und sonstige Verbindlichkeiten
in Höhe von TEUR 4. Sonstige Angaben 4.1 Anteile an anderen Unternehmen Die Gesellschaft besitzt zum 31. Dezember 2010 an folgenden Unternehmen scroll
Für die Beseitigung der buchmäßigen Überschuldungen der Tochtergesellschaft
BioEpiderm GmbH hat die Bio-Gate AG Rangrücktrittserklärungen in Höhe von EUR 620.000,00
abgegeben. Mit einer Bezüglich der QualtiyLabs BT GmbH besteht mit Wirkung zum 01. Januar 2008
ein Ergebnisabführungsvertrag welcher am 17. April 2008 4.2 Vorstand Vorstandsmitglieder sind bzw. waren die Herren Dr. Michael Wagener, Diplom-Ingenieur, Bremen, Vertriebsvorstand (bis 4. Mai 2011) Klaus Böhm, Dipl.-Ingenieur, Erlangen, Vorstandsvorsitzender (bis 25.03.2010) Karl Richter, Geschäftsführer, Nürnberg, Vorstandsvorsitzender (ab 25.03.2010) Am 4. Mai 2011 hat Herr Dr. Michael Wagener sein Vorstandsmandat aus persönlichen
Gründen niedergelegt. Hinsichtlich der Angabe der Vorstandsbezüge wird von der Erleichterungsvorschrift
des § 288 Abs. 1 HGB Aufsichtsratsmitglieder sind die Herren Dr. Knud Klingler, Kaufmann, Nürnberg (Aufsichtsratsvorsitzender) Karl Klamann, Geschäftsführer, Eckental, (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) Harald Kraus, Bankkaufmann, Erlangen, Der Aufsichtsrat erhielt in 2010 eine Vergütung in Höhe von TEUR 22,5 von der Aktiengesellschaft. Nürnberg, 10. Mai 2011 Bio-Gate AG - Der Vorstand -
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 10.05.2011 |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||