Ad-hoc | 10 August 2001 17:16


Brüder Mannesmann AG

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. ——————————————————————————– Brüder Mannesmann AG will Teilbereiche der DeutscheArmaturen AG veräußern – Handelsaktivitäten werden wieder zum Schwerpunkt – Hauptversammlungstermin 27. September 2001 Remscheid, 10. August 2001. Die Brüder Mannesmann AG plant den Verkauf von Teilbereichen der Deutsche Armaturen AG. Die Tochtergesellschaft, in den Jahren 1997 bis 1999 sukzessive aus bedeutenden Unternehmen der Armaturenbranche durch Zukauf gebildet, hat mit konjunkturellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Durch den Verkauf von Teilbereichen soll die börsennotierte Brüder Mannesmann AG weit- gehend frei von den Belastungen werden und sich so wieder zu einer profitablen Unternehmensgruppe entwickeln. Die Deutsche Armaturen AG ist in der Umwelt- und Versorgungstechnik sowie Armaturen für Industrielle Anwendungen tätig. Die Branche wird von einer starken Investitionszurückhaltung im Bereich der kommunalen Versorgungsarmaturen und einem hohen Preisdruck im Projektgeschäft intensiv beeinträchtigt. “Der Grundgedanke, innerhalb der in Deutschland zersplitterten Anbieterseite bei Industrie- und Kommunalarmaturen die Branchenholding Deutsche Armaturen AG zu etablieren, war und ist unverändert richtig”, so Jürgen Schafstein, Vorstandssprecher der Brüder Mannesmann AG. Das Finanzierungskonzept für diese Branchenholding, die überwiegend durch den Zukauf bedeutender Wettbewerber entstand, hatte den Börsengang der Deutsche Armaturen AG als Basis. Durch diesen Börsengang sollte ein signifikanter Eigenkapital-Zufluss generiert werden, um damit die zunächst als Zwischenfinanzierung geplanten Fremdmittel abzulösen. Der Börsengang konnte jedoch nicht durchgeführt werden, weil zum geplanten Zeitraum (Ende 1998 bis Mitte 1999) Unternehmen der New Economy eindeutig zu Lasten der Old Economy bevorzugt wurden. Zusammen mit einer schwachen Auftragslage, bedingt durch die massive Zurückhaltung von Industrie und Kommunen, ist die Minderheitsbeteiligung an der Deutsche Armaturen AG zunehmend zu einer Belastung für die Brüder Mannesmann AG geworden. Mit einem weltweit agierenden Mischkonzern ist nun eine Vereinbarung über den Verkauf von Teilbereichen der Deutsche Armaturen AG getroffen worden. Vor diesem Schritt müssen noch kartellrechtliche Fragen geklärt werden. Der Käufer will die zu erwerbenden Gesellschaften in das bestehende Geschäft integrieren. Mit dem beabsichtigten Verkauf in Zusammenhang stehende Fragen haben dazu geführt, dass die Hauptversammlung der Brüder Mannesmann AG noch nicht stattgefunden hat. Nunmehr ist ein Termin für den 27. September 2001 anberaumt. Nach dem Verkauf wird die Brüder Mannesmann AG auf der jahrzehntelangen Tradition am Standort Remscheid aufbauen und das internationale Handelsgeschäft in den beiden Bereichen Werkzeuge und Armaturen weiter betreiben. “Mit der Entscheidung, Teilbereiche der Deutsche Armaturen AG zu veräußern, stellen wir die Weichen für die Zukunft richtig”, so Jürgen Schafstein, Vorstandssprecher der Brüder Mannesmann AG. Kontakt: www.bmag.de Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c) DGAP 10.08.2001 ——————————————————————————– WKN: 527550; Index: SMAX Notiert: Geregelter Markt in Düsseldorf und Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Hamburg, München und Stuttgart 101716 Aug 01