![]() Brüder Mannesmann AktiengesellschaftRemscheidJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Inhaltsverzeichnis Vorwort des Vorstandes Bericht des Aufsichtsrates Organigramm der Brüder Mannesmann AG Konzernlagebericht Konzernabschluss Konzern-Bilanz Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Kapitalflussrechnung Konzern-Anlagevermögen und Verbindlichkeitenspiegel Konzern-Eigenkapitalspiegel Konzernanhang Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Jahresabschluss AG-Bilanz AG-Gewinn- und Verlustrechnung AG-Anlagevermögen und Verbindlichkeitenspiegel AG-Anhang Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Vorwort des Vorstandes Liebe Aktionärinnen und Aktionäre! Geschäftsverlauf 2021 und Dividendenvorschlag Das Geschäftsjahr 2021 war wiederum ein erfolgreiches Jahr für die Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft trotz der weiterhin bestehenden Restriktionen aufgrund der Corona-Pandemie. Der Brüder Mannesmann-Konzern erreichte im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz in der Werkzeugsparte in Höhe von 32,9 Mio. EUR nach 38,0 Mio. EUR im Vorjahr. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Umsatz des Jahres 2020 einmalige Umsätze mit medizinischer Schutzausrüstung in Höhe von 6,8 Mio. EUR erzielt wurden. Ohne diesen Einmalumsatz konnten wir den Kernumsatz um 1,7 Mio. EUR steigern. Zu dieser Steigerung haben alle Kundengruppen beigetragen; am stärksten hat wieder der Onlinehandel zugelegt. Der Auslandsumsatz hat um 11,4% zugenommen und beträgt jetzt 44% des Gesamtumsatzes, der Inlandumsatz ist nur leicht um 1,3% gestiegen. Im Konzern weisen wir einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,3 Mio. EUR aus; der Jahresüberschuss des Vorjahres konnte damit um 0,2 Mio. EUR gesteigert werden. Die Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2021 einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,2 Mio. EUR aus. Im Vorjahr hatten wir einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,0 Mio. EUR erzielt. Auch für das Geschäftsjahr 2021 sind wir in der Lage, eine Dividende auszuschütten. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung einen Betrag von 4 ct je Aktie vor; dies ist aufgrund der noch geltenden Auflagen aus der Kapitalherabsetzung der maximal mögliche Ausschüttungsbetrag. Aktuelle Lage und Prognose Das Jahr 2022 ist bisher von negativen Wirtschaftseinflüssen geprägt. Anhaltende Lieferengpässe, eine hohe Inflation - u.a. ausgelöst durch den Einmarsch russischer Militärkräfte in die Ukraine, Rekordschulden und die Omikronwelle - belasten das Weltwirtschaftswachstum in 2022. Ging der Internationale Währungsfonds (IWF) auch schon vor dem Einmarsch in die Ukraine bereits von einem Wachstum von lediglich 4,4% aus, denkt der IWF nach dem Einmarsch über eine weitere Reduzierung nach. Für Deutschland geht die Bundesregierung davon aus, dass in Folge des Einmarsches in die Ukraine und den Sanktionen gegen Russland das Bruttoinlandsprodukt um weniger als 2% steigen könne. Wir spüren derzeit eine Zurückhaltung bei den Kundenaufträgen. So liegt der Auftragseingang im 1. Quartal 2022 bei 9,4 Mio. EUR gegenüber 12,8 Mio. EUR im Vorjahr. Gestiegene Einkaufspreise und um ein Vielfaches gestiegene Frachtkosten können nur teilweise an die Kunden weiterberechnet werden. Zur Vermeidung von Lieferengpässen haben wir schon zu Ende 2021 unser Lager erheblich aufgebaut, um alle Kundenanfragen zeitnah erfüllen zu können. Wir gehen davon aus, dass unser Rohertrag in 2022 sinken und Jahres- sowie Konzern- Jahresüberschuss sich nicht unerheblich verringern werden, da sich die übrigen operativen Aufwendungen nicht signifikant reduzieren lassen. Zu Gute kommen wird uns, dass mit der in 2022 vollzogenen Verschmelzung der Brüder Mannesmann Werkzeuge GmbH mit der CHRONOS Beteiligungen GmbH steuerliche Verlustvorträge mit zukünftigen Überschüssen aus dem Werkzeughandel verrechnet werden können. Das körperschaftsteuerliche Verlustverrechnungspotential beträgt rd. 40,3 Mio. EUR, das gewerbesteuerliche Verlustverrechnungspotential rd. 9,7 Mio. EUR. Trotz der angespannten Weltlage gehen wir derzeit davon aus, auch 2022 wieder eine Dividende ausschütten zu können.
Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft Vorstand Frank Schafstein Bericht des AufsichtsratesSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre! Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2021 die Aufgaben, die im Gesetz und in der Satzung der Gesellschaft festgelegt sind, wahrgenommen. Demzufolge hat der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2021 die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich überwacht und diesen bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten. Wir konnten uns dabei stets von der Recht-, Zweck- und Ordnungsmäßigkeit der Vorstandsarbeit überzeugen. Der Vorstand ist seinen Informationspflichten nachgekommen. Er hat uns regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über alle für die Gesellschaft und die Gruppe relevanten Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung - insbesondere die Entwicklung der Finanz- und Liquiditätssituation, der Rentabilität sowie des operativen Geschäftsverlaufes der Risikolage sowie der Risikoentwicklung unterrichtet. Die Mitglieder des Aufsichtsrats hatten ausreichend Gelegenheit, sich mit den vorgelegten Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstands kritisch auseinanderzusetzen. Insbesondere haben wir alle für das Unternehmen bedeutsamen Geschäftsvorgänge intensiv erörtert und auf Plausibilität überprüft. Der Vorstand hat an allen Aufsichtsratssitzungen teilgenommen. Sitzungen des Aufsichtsrates Im Jahr 2021 fanden insgesamt vier Aufsichtsratssitzungen statt. In den Sitzungen wurden grundsätzliche Fragen behandelt, bedeutende Geschäftsvorfälle geprüft und die Geschäftspolitik beraten. Ebenso wurde der Aufsichtsrat über die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft und deren Tochtergesellschaften unterrichtet. Darüber hinaus wurden die wirtschaftliche Lage und die strategische Ausrichtung sowie die Finanzen und die Risikolage, die personelle Ausrichtung und die relevanten Planungen behandelt. scrollen
Prüfung von Jahres- und Konzernabschluss, Dividendenvorschlag Die von der Hauptversammlung am 25. Juni 2020 zum Prüfer der Abschlüsse des Geschäftsjahres 2021 gewählte WUB Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den vom Vorstand nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 der Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Konzernabschluss der Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und der Konzernlagebericht 2021, die nach den Regeln des HGB aufgestellt wurden, erhielten ebenfalls einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der WUB Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte für das Geschäftsjahr 2021 wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats am 28. April 2022 umfassend diskutiert. Der Abschlussprüfer berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Er informierte ferner über seine Feststellungen zum internen Kontrollsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess sowie das Risikofrüherkennungssystem und stand für ergänzende Fragen und Auskünfte zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2021, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht 2021 sowie den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns seinerseits geprüft und keine Einwendungen erhoben. Jahres- und Konzernabschluss wurden gebilligt. Damit ist der vom Vorstand der Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft aufgestellte Jahresabschluss gemäß § 172 AktG festgestellt. Dem Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinnes, der eine Dividende von 4 Cent pro Aktie vorsieht, schließen wir uns an. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen herzlichen Dank für ihren erfolgreichen Einsatz in einem wieder herausfordernden Jahr aus.
Remscheid, den 28. April 2022 Der Aufsichtsrat Prof. Dr. Michael Nelles, Vorsitzender Organigramm der Brüder Mannesmann AG zum 31. Dezember 2021 ![]() Konzernlageberichtder Brüder Mannesmann AktiengesellschaftI. Grundlagen des Konzerns Die Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft ist eine Holdinggesellschaft für operativ tätige Tochtergesellschaften. Derzeit konzentriert sich die operative Tätigkeit auf den Werkzeughandel. Die Tochtergesellschaft Brüder Mannesmann Grundbesitz GmbH ist ausschließlich als Vermietungsgesellschaft des vorhandenen Grundbesitzes tätig, der sich auf seit Jahrzehnten vorhandene, heute noch zu einem großen Teil für den eigenen Geschäftsbetrieb genutzte Industrie- und Verwaltungsimmobilien beschränkt. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach dem konjunkturellen Einbruch im Vorjahr durch die COVID-19-Pandemie hat sich Weltwirtschaft in 2021 deutlich erholt mit Wachstumsraten in allen Regionen. Die Weltwirtschaft wuchs nach Angaben des IWF um 5,9%. Neben zunehmender Impfungen trugen dazu auch die Konjunkturprogramme in einigen der großen Volkswirtschaften bei. In Europa lag die Wachstumsrate bei 5,3% (2020 -6,0%), in Deutschland bei 2,7% (2020 -4,9%). Das Wachstum in Deutschland liegt damit aber unter den ursprünglichen Erwartungen. Dass die Erwartungen nicht eingetroffen sind, hat neben weiteren Einschränkungen im Kampf wegen der vierten Welle der Virus Pandemie auch mit Lieferengpässen zu tun, unter denen nach Auskünften des Bundesverbandes der Deutschen Industrie viele Betriebe der Automobilindustrie, der Elektroindustrie oder im Maschinenbau leiden. Maßgebend für die Entwicklung des Konzerns sind weiterhin das allgemeine Konsumklima und branchenbezogen die Entwicklung in der DIY-Branche in Deutschland und Europa. Die Befürchtung, dass die Verbraucher in der Pandemie in 2020 ihren Bedarf an DIY Produkten mehr als gedeckt haben und die Umsätze in 2021 zurückgehen würden, haben sich nicht bestätigt. In einer Pressemitteilung von GfK Ende Oktober 2021 stiegen die Umsätze sowohl im Bereich der Elektrowerkzeuge wie auch der Gartengeräte deutlich mit 5% bzw. 9% gegenüber den Vergleichswerten von 2019 vor der Pandemie. Diese positive Entwicklung basiert unter anderem auf der weiterhin hohen Nachfrage nach Akkugeräten. Heimwerkern bleibt den Deutschen wichtig; jeder Fünfte ist mittlerweile regelmäßig als Heimwerker tätig. Das Durchschnittsalter der Heimwerker sinkt und es gibt immer mehr DIY Fans unter den 50-59-Jährigen. Gewachsen ist seit 2019 auch der Anteil von Menschen mit geringem Einkommen. Der e-Commerce Umsatz in Deutschland hat auch im zweiten Coronajahr sein Wachstum fortgesetzt. Der Bruttoumsatz stieg um 19%. Sparte Werkzeughandel Geschäftsmodell Unter dem rechtlich geschützten Markennamen "Brüder Mannesmann" vertreibt die Sparte Werkzeughandel in Deutschland und dem europäischen Ausland ein Vollsortiment an Hand- und Elektrowerkzeugen für Heimwerker- und Gartenbedarf. Die Sparte konzentriert sich dabei ausschließlich auf den Handel. Allerdings wird durch eine qualitätsgesicherte Auftragsfertigung überwiegend in Asien eine flexible, umfangreiche und marktgerechte Programmgestaltung umgesetzt. Die Marke "Brüder Mannesmann" ist konsequent qualitäts- und innovationsorientiert und gilt als einer der führenden Importeure. Insbesondere das sehr gute Preis-/Leistungsverhältnis ist ausschlaggebend für den Erfolg. In Verbindung mit einer konsequenten Serviceausrichtung hat "Brüder Mannesmann" als kompetenter und zuverlässiger Handelspartner in der Branche seit Jahrzehnten einen hervorragenden Ruf. Zusammen mit ihren langjährigen für die Sparte tätigen Produzenten werden permanent innovative Problemlösungen und attraktive, verkaufsfördernde Verpackungsdesigns entwickelt. Darüber hinaus erfolgen eine stete Trendbeobachtung innerhalb der Kundensegmente und die Analyse von Verbraucherverhalten. Darauf aufbauend werden neue Werkzeugsets, themenbezogene Artikelzusammenstellungen und innovative Elektrowerkzeuge entwickelt und angeboten wie die Greenline-Serie, die neue, auf dem Nachhaltigkeitsgedanken basierende ECO-LINE-Serie und die Quantool-Serie für die professionelle Käuferschicht oder auch die one-for-all Akkus für die ganze Produktlinie. Immer größere Achtsamkeit wird auch die Nachhaltigkeit der Produkte gelegt. In unserer strategischen Ausrichtung streben wir ein organisches Umsatzwachstum in der Werkzeugbranche an. Zur Grundlage unseres langfristigen strategischen Rahmens gehören die Nachhaltigkeit durch energiesparende Produkte und eine rohstoffschonende Produktion sowie die Digitalisierung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit im Onlinehandel. Ziel ist es auch, den free Cashflow weiter zu steigern, um unser Wachstum auch finanziell abzusichern. Geschäftsverlauf 2021 Der Umsatz der Werkzeugsparte erreichte 32,93 Mio. EUR nach 38,0 Mio. EUR im Vorjahr. Im Umsatz des Vorjahres sind einmalige Geschäfte mit medizinischer Schutzausrüstung in Höhe von 6,8 Mio. EUR enthalten. Ohne diesen Einmaleffekt betrug der zum Berichtsjahr vergleichbare Umsatz 31,2 Mio. EUR. Zuwächse konnten bei allen Kundengruppen erreicht werden. Für Vergleichszwecke wird der Vorjahresumsatz mit medizinischer Schutzausrüstung in den nachfolgenden Darstellungen nicht berücksichtigt. Stärkster Wachstumsträger war dabei wieder der Onlinehandel. Unter der Kundengruppe Export fassen wir den Direkt-Handel EU und Nicht-EU Länder zusammen. Werkzeughandel: Umsatz ![]() Werkzeughandel: Umsatz nach Kundengruppen scrollen
scrollen
![]() Werkzeughandel: Umsatz nach Regionen scrollen
scrollen
![]() Der Umsatz im Ausland umfasst neben der Kundengruppe Export auch die Auslandskunden in der EU im Bereich Baumärkte/Großhandel und Onlinehandel. Dieser Umsatz stieg in 2021 auf 9,1 Mio. EUR (Vorjahr 7,9 Mio. EUR). Der Anstieg des Auslandsumsatzes ist überwiegend auf die Erweiterung des Onlinehandels mit dem europäischen Ausland, z. B. Spanien, Italien und Frankreich, zurückzuführen. Werkzeughandel: Einkauf nach Regionen scrollen
![]() Der Lieferanteil aus Asien ist weiter auf nun 98% angestiegen. Werkzeughandel: Aufwand scrollen
Die Anzahl der Mitarbeiter (einschließlich Geschäftsführer ohne Auszubildende) lag bei durchschnittlich 58 nach 50 im Vorjahr. Der Umsatz je Mitarbeiter (ohne medizinische Schutzausrüstung) erreichte 0,57 Mio. EUR nach 0,62 Mio. EUR im Vorjahr. Im Berichtsjahr wurden auch Doppelbesetzungen vorgenommen, damit neu eingestellte Mitarbeiter von kurzfristig altersbedingt ausscheidenden Mitarbeitern noch eingearbeitet werden konnten. Trotz des Anstiegs der Anzahl der Mitarbeiter konnten beim Personalaufwand Einsparungen erzielt werden u.a. aufgrund niedrigerer Aufwendungen für Altersversorgung und coronabedingter Sondermaßnahmen im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind dem Geschäftsverlauf entsprechend gestiegen. Dabei stiegen im Berichtsjahr die Aufwendungen für Werbemaßnahmen um TEUR 125. Der Jahresüberschuss der Werkzeugsparte (aufgrund der bestehenden Organschaft ohne Steuern vom Einkommen und Ertrag) erreichte 3,24 Mio. EUR nach 4,03 Mio. EUR im Vorjahr. Der Rückgang ist überwiegend zurückzuführen auf den Wegfall des Geschäftes mit medizinischer Schutzausrüstung. Geschäftsverlauf des Konzerns Insgesamt wurde 2021 ein Konzernumsatz von 33,00 Mio. EUR nach 38,13 Mio. EUR im Vorjahr erzielt. Im Umsatz des Vorjahres sind einmalige Geschäfte mit medizinischer Schutzausrüstung in Höhe von 6,8 Mio. EUR enthalten. Wie prognostiziert lag der Konzernumsatz wegen Wegfall der einmaligen Geschäfte mit Schutzausrüstungen damit deutlich unterhalb dem Vorjahreswert. Konzern: Umsatz ![]() Konzern: Umsatz scrollen
scrollen
Ertragslage Konzern: Ergebnis scrollen
Der Konzernrohertrag lag bei 11,76 Mio. EUR (Vorjahr: 12,92 Mio. EUR). Als Betriebsergebnis wurde 2021 ein Betrag von 3,19 Mio. EUR nach 3,81 Mio. EUR im Vorjahr erwirtschaftet. In dem Einkommen- und Ertragsteueraufwand bzw. Zinsaufwand des Vorjahres sind TEUR 450 für die zu erwartenden Feststellungen aus der steuerlichen Außenprüfung der Jahre 2015 bis 2017 enthalten, davon alleine rd. 370 TEUR für den Sanierungsgewinn aus Verzichten von H.E.A.T Darlehen in Höhe von 1,8 Mio. EUR in 2017. Die Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft hat diesen Gewinn in entsprechender Anwendung der steuerlichen gesetzlichen Regelungen als steuerfrei behandelt. Derzeit ist der Betriebsprüfer jedoch der Ansicht, dass der Gewinn als steuerpflichtig zu behandeln ist. Die Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft ist weiterhin der Ansicht, dass der Sanierungsgewinn korrekt als steuerfrei zu behandeln ist, da die Betriebsprüfung auf einer veralteten Rechtslage argumentiert. Es ist aber zu erwarten, dass die Klärung des Sachverhaltes erst auf gerichtlichem Wege durchgesetzt werden kann. Aus Vorsichtsgründen und den zu erwartenden Bescheiden folgend wurde daher im Vorjahr eine entsprechende Rückstellung für Steuern und Zinsen aus den Feststellungen der Betriebsprüfung unter Einbezug der Feststellungen zum Sanierungsgewinn gebildet. Der Konzern-Jahresüberschuss beträgt 1,31 Mio. EUR oder 29 Cent je Aktie. Bezogen auf das Betriebsergebnis wurden 70 Cent je Aktie erreicht. In unserer Prognose des Vorjahres gingen wir noch von einem Rückgang von bis zu 25 Prozent aus. Tatsächlich lag der Konzernüberschuss um 0,2 Mio. EUR über Vorjahreswert. Unsere vorsichtige Prognose des Vorjahres basierte im Wesentlichen auf der noch nicht absehbaren Entwicklung der COVID-Pandemie. Konzern: Aufwand scrollen
Konzern: Mitarbeiter scrollen
Vermögens- und Finanzlage Die Konzernbilanzsumme entwickelte sich auf 42,05 Mio. EUR nach 35,65 Mio. EUR im Vorjahr. Konzern: Working Capital scrollen
Das Working Capital entwickelte sich von 19,08 Mio. EUR auf 22,25 Mio. EUR. Die Zunahme ist bedingt durch den Aufbau des Bestandes an Handelsware. Um etwaigen Engpässen bei der Auslieferung bestellter Ware vorzubeugen, wurden die Lagerbestände erheblich aufgebaut. Damit wird Vorsorge getroffen für die durch die COVID-19-Pandemie ausgelösten Lieferengpässe aus China. Die zusätzliche Inanspruchnahme des Working Capital wurde u.a. finanziert aus den liquiden Mitteln. Diese sind stichtagsbedingt von 11,04 Mio. EUR auf 8,46 Mio. EUR gesunken. In der Hauptversammlung vom 28. August 2020 wurde eine vereinfachte Kapitalherabsetzung beschlossen, um Wertminderungen auszugleichen, sonstige Verluste zu decken und Beträge in die Kapitalrücklage einzustellen. Das Grundkapital wurde von 13,5 Mio. EUR um 3,6 Mio. EUR auf 9,9 Mio. EUR herabgesetzt. Der anteilige Betrag am Grundkapital beträgt nach der Kapitalherabsetzung EUR 2,20 je Aktie. Der Betrag von 3,6 Mio. EUR aus der Kapitalherabsetzung wurde mit 990 TEUR zur Einstellung in die Kapitalrücklage und mit 2.610 TEUR zum Ausgleich der bis zum 28. August 2020 aufgelaufenen Verluste der Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft verwendet. Durch diese Maßnahme hat sich zwar die Zusammensetzung, nicht jedoch die absolute Höhe des Eigenkapitals verändert. Das bilanzielle Eigenkapital liegt bei 8,83 Mio. EUR (Vorjahr: 8,06 Mio. EUR). Es hat sich in Höhe des Konzern-Jahresüberschusses in Höhe 1,31 Mio. EUR erhöht und um die Ausschüttung in Höhe von 0,35 Mio. EUR sowie die Verrechnung von im Berichtsjahr erworbener eigener Anteile in Höhe von 0,19 Mio. EUR vermindert. Die Eigenkapitalquote liegt zum 31.12.2021 20,99% (Vorjahr: 22,62%) der Bilanzsumme. Dabei ist die Bilanzsumme von 35,65 Mio. EUR auf 42,05 Mio. EUR gestiegen. Für Prozessrisiken sind weiterhin 0,50 Mio. EUR Rückstellungen gebildet, davon 0,40 Mio. EUR für Rückforderungsansprüche des Insolvenzverwalters der ehemaligen Tochtergesellschaft der Sparte Armaturenhandel. Es sind ausreichende liquide Mittel vorhanden, um jederzeit die Zahlungsverpflichtungen des Konzerns zu erfüllen. Zusätzlich bestehen nicht ausgenutzte Kreditlinien. Der Finanzmittelfonds in der Konzern-Kapitalflussrechnung, definiert als liquide Mittel abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, hat sich stichtagsbedingt um 2,58 Mio. EUR auf +8,43 Mio. EUR vermindert. Die Verminderung betrifft mit 1,21 Mio. EUR den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Minderung ist überwiegend zurückzuführen auf die Zunahme des Handelswarenbestandes einschließlich dem Konzern zuzuordnender schwimmender Ware. Der Aufbau zum 31.12.2021 dient insbesondere der Vorsorge vor Lieferengpässen aus China. Diese Lieferengpässe können resultieren aus der Null-COVID-Strategie der chinesischen Regierung mit dem Risiko der Schließung von ganzen Hafenanlagen sowie zu geringer Transportkapazitäten der Containerschifffahrt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit hat sich von -0,62 Mio. EUR auf -1,17 Mio. EUR verschlechtert. Ausschlaggebend für die zusätzliche Inanspruchnahme der liquiden Mittel waren der Erwerb eigener Aktien mit 0,19 Mio. EUR sowie die gezahlten Dividenden in Höhe von 0,35 Mio. EUR. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden Konzernumsatz, der erzielte Umsatz je Mitarbeiter, der Konzern-Jahresüberschuss sowie die Steuerung der liquiden Mittel identifiziert. Angaben hierzu sind weiter oben bereits ausgeführt. Als nichtfinanzieller Leistungsindikator wird die Entwicklung der Mitarbeiter identifiziert. Gesamtaussage Die Konzernleitung beurteilt die operative Geschäftsentwicklung des Jahres 2021 insgesamt positiv. III. Prognosebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Bisher ging die Bundesregierung von einem Wirtschaftswachstum in Deutschland 2022 um 3,6% aus. Als Folge des Einmarsches in die Ukraine und die Sanktionen des Westens gegenüber Russland geht die Gesellschaft für Strukturforschung mittlerweile aber davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt auch um zwei Prozentpunkte weniger zulegen könnte. Auch schon vor dem Einmarsch russischer Militärkräfte in die Ukraine hatte der internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognosen für die Weltwirtschaft bereits gesenkt. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt - USA und China - sollten demnach 2022 deutlich weniger wachsen als noch im Oktober geschätzt. Maßgebend für diese Korrektur waren weiterhin anhaltende Lieferprobleme, eine hohe Inflation, Rekordschulden und die Omikronwelle. Demnach sollte das Weltwirtschaftswachstum in 2022 noch um 4,4% steigen. Nach dem Einmarsch in die Ukraine denkt der IWF über eine weitere Reduzierung nach. In China sorgen neue Corona-Ausbrüche dafür, dass ganze Transportketten stillgelegt werden. Die Inflation hat im März in Deutschland die Schwelle von 7% überschritten. Steigende Preise und die durch den Ukrainekrieg ausgelösten Ängste sorgen derzeit für eine merkliche Zurückhaltung im Konsum. Seit März beeinflussen der Ukrainekrieg und die Sanktionen des Westens den gesamten globalen Welthandel. Erwartete Geschäftsentwicklung des Konzerns Der Konzernumsatz wird zurzeit ausschließlich von der Entwicklung der Werkzeugsparte bestimmt. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen plant der Konzern für die Werkzeugsparte einen Jahresumsatz von ca. 30. Mio. EUR. Dies entspricht einen Rückgang von etwa 10% gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2021 beträgt 4,5 Mio. EUR nach 1,8 Mio. EUR im Vorjahr. Der Auftragseingang des 1. Quartals 2022 verzeichnet 9,4 Mio. EUR und liegt damit rd. 27% unter Vorjahresniveau (12,8 Mio. EUR). Die gestiegenen Warenbezugspreise und die um ein Vielfaches gestiegenen Frachtraten können nur zum Teil und auch nur zeitverzögert an die Kunden weitergereicht werden. Wir gehen daher davon aus, dass die Rohertragsspanne in 2022 gegenüber 2021 sinken wird. Die operativen Aufwendungen werden sich nicht signifikant senken lassen, so dass sich der Konzern-Jahresüberschuss vor Steuern nicht unerheblich gegenüber 2021 verringern wird. Zugute wird uns kommen, dass durch die Verschmelzung der beiden Tochtergesellschaften CHRONOS Beteiligungen GmbH und Brüder Mannesmann Werkzeuge GmbH die Jahresüberschüsse der Werkzeugsparte mit steuerlichen Verlustvorträgen verrechnet werden können. Dabei beträgt des körperschaftsteuerliche Verrechnungspotential rd. 40,3 Mio. EUR, das gewerbesteuerliche Verlustverrechnungspotential rd. 9,7 Mio. EUR. IV. Chancen- und Risikobericht Die Werkzeugsparte hat durch ihr ausgeprägt gutes Auftreten am Markt, die konsequente Weiterbildung des Brand Buildings und ihre Innovationsfähigkeit weiterhin gute Chancen für die Generierung ihres Geschäftes. Chancen ergeben sich für uns, Markttrends wie etwa die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten durch die langjährige enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten frühzeitig zu erkennen und produkttechnisch zeitnah umzusetzen. Die zunehmende Verlagerung des Vertriebskanals Onlinehandel kann zwar Risiken bergen etwa in Form von Preistransparenz und einen verstärkten Konkurrenzkampf durch intelligente Algorithmen. Für die Brüder Mannesmann Werkzeuge GmbH ergeben sich aber auch Chancen. Der Online B2B-und B2C-Store wird weiter ausgebaut und erlaubt bestehenden Kunden, aber auch Neukunden vereinfachte Bestellmöglichkeiten sowie die komplette Übersicht über die Brüder Mannesmann-Produktwelt. Mit Großkunden zusammen organisierte Lieferungen FOB im Onlinehandel verkürzen die Lieferzeit und erlauben es, ganze Containerladungen noch im Ursprungsland dem Käufer zu übertragen. Über die eigene, in 2021 aktivierte online Plattform "e-commerce", auf der wir länderspezifisch die auf unsere Marke fokussierte Verkaufsplattform darstellen und dabei auch die Logistik in vollem Umfang übernehmen, sind wir überzeugt, weitere Käuferschichten gewinnen zu können. Schwer einschätzbar sind die Risiken aus einer Zurückhaltung im Konsumentenverhalten. Eine spürbare Zurückhaltung könnte zum einen resultieren aus einem erneuten Anstieg von Corona Fällen im Herbst 2022 und einem erneuten Lockdown, vor allem aber aus den Folgen des Ukrainekrieges. Schon heute wird ein geringer anzusetzendes Wirtschaftswachstum begleitet von einer hohen Inflationsrate, die sich signifikant auf das verfügbare Einkommen der Privathaushalte auswirken. Haupteinkaufsregion ist nach wie vor Fernost und hier insbesondere China. Die dortige Preisentwicklung ist tendenziell weiter steigend. In der Einkaufsregion ist die Handelswährung der US-Dollar, woraus Währungsrisiken resultieren, denen wir bei Bedarf durch Einsatz von Kurssicherungsgeschäften begegnen. Auf dem Beschaffungsmarkt kann es zu Lieferengpässen kommen, da aktuell in China wiederum ganze Städte und Provinzen lahmgelegt sind aufgrund der von der chinesischen Regierung weiterhin verfolgten Null-COVID-Strategie. Bedingt durch die auch in 2021 anhaltende COVID-Pandemie ist die Lage auf dem Transportsektor weiter angespannt sowohl im Hinblick auf die knappen zur Verfügung stehenden Containerkapazitäten wie auch im Hinblick auf die weiterhin angestiegenen Frachtraten. Hinzu kommen Unsicherheiten in Bezug auf die Aufrechterhaltung von Kundenbelieferungen bei zeitlichen Verzögerungen der Lieferketten. Risiken bestehen darin, dass wir Kundenaufträge nicht vereinbarungsgemäß ausliefern können und u.U. Kundenaufträge ablehnen müssen. Dank unserer Strategie, ein ausreichend großes Lager an unserem Firmensitz vorzuhalten, um schnell zu beliefernde Nachfragen ausführen zu können, sind wir gegen diese Krisenentwicklungen auch in der Zukunft gewappnet. Trotzdem besteht das Risiko, dass bei einzelnen Artikeln auch einmal Lieferengpässe auftreten können. Es besteht das Risiko, Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite nicht immer in voller Höhe und nur zeitversetzt weiterbelasten zu können. Der Konzern stellt sich diesen komplexen wirtschaftlichen Herausforderungen durch Innovation und Anpassung der Vertriebskanäle. Bereits in 2021 wurden großzügige Warendispositionen für Auslieferungen in 2022 vorgenommen. Die dadurch bedingt deutlich erhöhten Warenbestände erlaubt eine fast 100%ige Lieferquote. Zugute kommt uns dabei die gute liquide Ausstattung des Konzerns. Chancen sehen wir in unserer weiterhin sehr guten finanziellen Lage, die es uns erlaubt hat und auch weiterhin erlaubt, verlässliche Vertragspartner unserer Kunden zu sein und damit auch Vorteile gegenüber Wettbewerbern erzielen zu können. Notwendige Innovationen in neue Produkte und den Aufbau neuer Vertriebswege können wir so aus eigener Kraft leisten. Zur Bewältigung all diesen Herausforderungen können wir auf unser gut ausgebildetes, engagiertes Personal zurückgreifen. Wir sorgen dafür, dass bei ruhestandsbedingten Abgängen rechtzeitig neue qualifizierte Mitarbeiter eingearbeitet werden, so dass nahtlos das hohe Leistungsniveau beibehalten wird. Es besteht unverändert ein mögliches Restrisiko aus dem Verkauf der Armaturensparte, dem durch die Bildung von Rückstellungen in Höhe von 0,4 Mio. EUR Rechnung getragen ist. Die Höhe der Rückstellung basiert auf der aktuellen Einschätzung von im Klageweg vom Sachwalter geltend gemachten Rückzahlungsansprüchen. Schätzungen sind schon dem Grunde nach mit Unsicherheiten behaftet. Aufgrund der eigenen rechtsanwaltlich abgestimmten Einschätzung halten wir die Höhe der Rückstellung dem Risiko entsprechend für angemessen. Negativen Einflüssen auf die zukünftigen Ergebnisse des Konzerns haben wir damit vorgebeugt. Die Konzernleitung geht davon aus, dass den geschäftsbedingt vorhandenen Risiken in ausreichendem Maße begegnet werden kann und dass keine bestandsgefährdenden Risiken vorliegen. V. Berichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den genutzten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Zum Zwecke der Kalkulierbarkeit von Schwankungen des Wechselkurses von Fremdwährungen werden bei Bedarf Devisenderivate genutzt. Forderungsausfälle sind selten. Zur Minimierung von Ausfallrisiken wird ein effizientes Forderungsmanagement betrieben. Zudem werden neue Geschäftsbeziehungen bonitätsgeprüft und es besteht eine Warenkreditversicherung. Auslandslieferungen werden soweit möglich ebenfalls ausfallversichert. Forderungen und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Im kurzfristigen Bereich erfolgt die Finanzierung über Bankkreditlinien. Langfristig bestehen festgeschriebene Darlehen.
Remscheid, den 27. April 2022 Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft Vorstand Frank Schafstein Konzern-BilanzAktiva scrollen
Passiva scrollen
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscrollen
Konzern-Kapitalflussrechnungscrollen
Konzern-Anlagevermögen und Verbindlichkeitenspiegelscrollen
scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
Konzern-Eigenkapitalspiegelscrollen
scrollen
scrollen
KonzernanhangA. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss 1. Allgemeine Angaben Die Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in 42859 Remscheid, Lempstraße 24, Deutschland. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Wuppertal unter der Handelsregisternummer HRB 11838 eingetragen. 2. Gesetzliche Grundlagen Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB angewandt. Seit 2012 ist die Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft im Freiverkehr (m:access) der Börse München notiert. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt 9.900 TEUR (Vorjahr 9.900 TEUR) und ist in 4.500.000 (Vorjahr 4.500.000) auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 2,20 EUR je Aktie unterteilt. Der Bestand an eigenen Aktien der Gesellschaft beträgt 115.069 Stück (Vorjahr 0 Stück). Der auf sie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 253.151,80 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) und deren Anteil am Grundkapital 2,56 % (Vorjahr 0 %). Der gesamte Bestand an eigenen Aktien der Gesellschaft wurde im Jahr 2021 über einem Zeitraum von mehreren Monaten in 27 Käufen zu einem durchschnittlichen Ausführungskurs in Höhe von 1,65 EUR zu einem Gesamtkurswert in Höhe von 189.307,45 EUR zuzüglich 1.733,71 EUR Nebenkosten aus Gründen der Kurspflege erworben. Die Gesellschaft wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. August 2020 ermächtigt, bis zum 27. August 2025 eigene Aktien einmalig oder mehrmalig in Teilen von bis zu insgesamt 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 31. August 2018 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. August 2023 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber und/oder auf den Namen lautende Wandelschuldverschreibungen, Optionsschuldverschreibungen, Genussrechte und/oder Gewinnschuldverschreibungen mit oder ohne Wandlungs- oder Optionsrechten (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) (zusammen "Schuldverschreibungen") im Gesamtnennbetrag von bis zu 50.000.000,00 EUR mit oder ohne Laufzeitbegrenzung zu begeben und den Inhabern bzw. Gläubigern von Schuldverschreibungen Wandel- bzw. Optionsrechte für auf den Inhaber lautende neue Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu 6.750.000,00 EUR zu gewähren. Mit Wirkung der Kapitalherabsetzung wurde § 5 Absatz 3 Satz 1 der Satzung (genehmigtes Kapital 2018) aktualisiert. Demnach ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. August 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrmalig in Teilbeträgen um bis zu insgesamt 4.950.000,00 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von bis zu 2.250.000 neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen. Weiterhin wurde mit Wirksamwerden der Kapitalherabsetzung § 5 Absatz 4 Satz 1 der Satzung (bedingtes Kapital 2018) aktualisiert. Demnach ist das Grundkapital bis zum 31. August 2023 um bis zu 4.950.000 EUR durch Ausgabe von bis zu 2.250.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht. 4. Abschlussstichtag Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens (31.12.) aufgestellt. Abweichende Abschlussstichtage einbezogener Unternehmen bestehen nicht. 5. Angaben zum Konsolidierungskreis scrollen
scrollen
1) Jahresabschluss zum 31. Oktober 2020
Die CHRONOS Beteiligungen GmbH wird gemäß § 296 Absatz 2 HGB aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Die CHRONOS Beteiligungen GmbH ist ein Unternehmen, das derzeit keine operativen Tätigkeiten ausführt und keine Anteile an anderen Unternehmen hält. Zudem wird es in den Bereichen Finanzierung und Investition nicht tätig. Auch sind keine unternehmenstypischen Funktionen im Gesamtkonzern auf CHRONOS Beteiligungen GmbH übertragen worden. Der Nutzen der CHRONOS Beteiligungen GmbH für den Konzern beschränkt sich hauptsächlich auf die mögliche Nutzung bestehender Verlustvorträge. Die bestehenden Verlustvorträge sind jedoch nicht in die Berechnung der latenten Steuern einbezogen worden. Die CHRONOS Beteiligungen GmbH ist insofern nicht in die wirtschaftliche Tätigkeit des Konzernverbundes eingebunden. Der relative Beitrag am Konzernvermögen liegt bei unter 1%. Die CoCaCo Trading GmbH i.L., Remscheid wurde mit Beginn der Liquidation entkonsolidiert, da kein Liquidationserlös zu erwarten war. Die Beendigung der Liquidation der CoCaCo Trading GmbH (in Liquidation) wurde am 3. März 2022 zur Eintragung im Handelsregister angemeldet. Die im Berichtsjahr gegründeten Gesellschaften BRM USA Holding Inc. Atlanta/USA und BR Mannesmann LLC Atlanta/USA haben im Geschäftsjahr noch keine aktive Geschäftstätigkeit entfaltet. 6. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Für die bis zur erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bereits vollkonsolidierten Unternehmen wurde bei der Kapitalkonsolidierung die Buchwertmethode gewählt und danach beibehalten (Art. 66 Absatz 3 Satz 4 EGHGB). Dabei wurde der Konzernanteil des Eigenkapitals der konsolidierten Tochtergesellschaft mit dem Buchwert der Beteiligung zum Erwerbszeitpunkt verrechnet. Verbleibende positive Unterschiedsbeträge wurden hierbei nach der eventuellen Zuordnung von stillen Reserven und stillen Lasten als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und entsprechend ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear ergebniswirksam abgeschrieben. Für die nach der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) neu konsolidierten Unternehmen wurde bei der Kapitalkonsolidierung die Neubewertungsmethode angewandt. Konzerninterne Gewinne und Verluste werden eliminiert, Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge sowie zwischen konsolidierten Konzernunternehmen bestehende Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften eliminiert. Auf Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern abgegrenzt. Bei der Aufstellung der Abschlüsse der konsolidierten Unternehmen wurden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in Ansatz gebracht. 7. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (einschließlich Währungsumrechnung) Gliederungs-, Ansatz- und Bewertungswahlrechte werden im Konzernabschlusseinheitlich ausgeübt. Der Konzernabschluss und die Jahresabschlüsse aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden in Euro aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Markenrechte werden über einen Zeitraum von 15 Jahren, Bauten über einen Zeitraum von 8 bis 60 Jahren, Technische Anlagen über einen Zeitraum von 2 bis 15 Jahren sowie Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über einen Zeitraum von 2 bis 15 Jahren abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren aus der Kapitalkonsolidierung und wurden über eine Nutzungsdauer von 15 bzw. 20 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten (nach der Durchschnittsmethode) unter Beachtung des Niederstwertprinzips. In Abhängigkeit von Lagerdauer und Marktgängigkeit werden Abschläge vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Konkrete Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nominalbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen sowie aufgrund von Verlustvorträgen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Steuerliche Verlustvorträge werden bei der Ermittlung aktiver latenter Steuern nur berücksichtigt, sofern diese innerhalb der nächsten fünf Jahre voraussichtlich genutzt werden können. Auf Verlustvorträge bei Konzerngesellschaften, die nicht zum ertragsteuerlichen Organkreis der Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft gehören, sind keine latenten Steuern abgegrenzt, da deren Verrechenbarkeit in den nächsten fünf Jahren nicht mit hinreichender Sicherheit absehbar ist. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der Barwertmethode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck und eines Rechnungszinssatzes auf der Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 10 Jahre von 1,87% ermittelt. Der Rententrend wurde mit 1,5 bzw. 3,0% angenommen. Der durchschnittliche Marktzins der letzten sieben Jahre beträgt 1,35%. Der Unterschiedsbetrag zum 01.01.2010 aus der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wird in Anwendung der Übergangsvorschriften in Art. 67 Absatz 1 EGHGB zum großen Teil über 15 Jahre verteilt zugeführt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die als sonstige Rückstellungen passivierten Beträge mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr wurden nicht abgezinst. Verpflichtungen aus Retouren werden ab dem Geschäftsjahr 2021 als sonstige Rückstellungen ausgewiesen und nicht mehr bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen berücksichtigt. Ohne diese Ausweisänderung wären die sonstigen Rückstellungen am Bilanzstichtag um 1.250 TEUR geringer. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich zum vereinbarten Kurs bzw. zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Der Brüder Mannesmann Konzern ist im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungs- und Zinsrisiken ausgesetzt. In den Fällen, in denen gegen diese Risiken eine Absicherung vorgenommen wird, werden derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) eingesetzt. Die genannten Instrumente werden nur dann eingesetzt, wenn sie durch Grundgeschäfte unterlegt sind. Kurssicherungen erfolgen ausschließlich für den US-Dollar (USD). Im Berichtsjahr sowie im Vorjahr erfolgten keine Absicherungen durch derivative Finanzinstrumente. B. Erläuterungen zur Konzernbilanz Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel. Sonstige Ausleihungen in den Finanzanlagen in Höhe von 577 TEUR ergeben sich aus der Umwandlung von Mietforderungen in besicherte Darlehen, die mit der Verrechnung von künftigen Pensionszahlungen über eine Restlaufzeit von voraussichtlich 3 bis 4 Jahren getilgt und mit 5% verzinst werden. Vom Gesamtbetrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen waren im Vorjahr den sonstigen Vermögensgegenständen zuzurechnen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen hatten im Vorjahr 0 TEUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Forderungen an die Finanzbehörden, debitorische Kreditoren und übrige Forderungen. Ein mit Grundschulden besichertes Darlehen steht nach einer Tilgung von 200 TEUR im Berichtsjahr und der Auflösung der Wertberichtigung in Höhe von 195 TEUR mit 295 TEUR (Vorjahr 300 TEUR) zu Buch. Die Wertberichtigung auf die Mietforderung in Höhe von 195 TEUR aus den Vorjahren wurde aufgelöst, nachdem sich eine Bürgschaft als werthaltig erwies. Vom Gesamtbetrag der sonstigen Vermögensgegenstände haben 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die im Konzernabschluss gebildeten latenten Steuern nach § 274 HGB werden mit den nach § 306 HGB zu bildenden latenten Steuern zusammengefasst. Die sich ergebende Steuerentlastung wird unter den aktiven latenten Steuern ausgewiesen. Der Ermittlung liegt ein kombinierter Steuersatz von 31,5% für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zu Grunde. Die latenten Steuern beruhen am Bilanzstichtag auf folgenden Differenzen: scrollen
Zum Eigenkapital wird auf Teil A Ziffer 3 verwiesen. Der rechnerische Wert der in 2021 erworbenen eigenen Anteile von (115.069 Aktien x rechnerischer Wert von 2,20 EUR je Stückaktie = 253.151,80 EUR) wurde in der Bilanz gemäß § 272 Absatz 1a HGB in der Vorspalte offen von dem Posten "gezeichnetes Kapital" abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem rechnerischen Wert und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile wurde mit den frei verfügbaren Rücklagen verrechnet. Da der Kaufpreis um 63.844,35 EUR unter dem rechnerischen Wert lag, hat dieser Betrag die anderen Gewinnrücklagen erhöht. Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr beträgt 3.986 TEUR. Aus der vereinfachten Kapitalherabsetzung ergab sich im Vorjahr ein Ertrag von 3.600 TEUR, der in Höhe von 990 TEUR in die Kapitalrücklage nach den Vorschriften über die vereinfachte Kapitalherabsetzung eingestellt wurde. Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres wurden 999 TEUR (Vorjahr 806 TEUR) in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Im Geschäftsjahr wurden 353 TEUR an Dividenden ausgeschüttet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde zum 01.01.2010 erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vorgenommen. Der Unterschiedsbetrag zur bisherigen Bewertung in Höhe von 1.820 TEUR wird in Anwendung der Übergangsvorschriften über 15 Jahre verteilt den Rückstellungen zugeführt. Aufgrund des Wahlrechtes in Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurden im Jahr 2021 weitere 121 TEUR zugeführt. Der Fehlbetrag zum 31. Dezember 2021 beträgt 214 TEUR. Die reguläre Zuführung der Pensionsrückstellungen des Jahres 2021 von 179 TEUR (Vorjahr 562 TEUR) wird aufgeteilt in Personalaufwand von -848 TEUR (Vorjahr -478 TEUR), Zinsaufwand aus der Veränderung des Abzinsungsbetrages in Höhe von 346 TEUR (Vorjahr 393 TEUR) sowie der Zuführung aufgrund der Rechnungszinsänderung in Höhe von 681 TEUR (Vorjahr 647 TEUR). Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Basis des Zinssatzes der letzten zehn Jahre (1,87 %) ermittelt. Die Pensionsrückstellungen auf der Basis des Zinssatzes der letzten sieben Jahre (1,35 %) liegen um 894 TEUR (Vorjahr 1.219 TEUR) höher. Die Steuerrückstellungen beinhalten 800 TEUR für erwartete Steuern vom Einkommen und Ertrag auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2021 sowie 1.467 TEUR für Vorjahre (davon 355 TEUR aus der Betriebsprüfung). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungen und Retouren, Personalaufwendungen (Resturlaubsansprüche und Beiträge zur Berufsgenossenschaft), interne und externe Jahresabschlusskosten, Instandhaltungen, Prozesskosten, Rücknahmeverpflichtungen, Zinsen auf Steuern und Liefer- und Leistungsverpflichtungen sowie eine Rückstellung in Höhe von unverändert 500 TEUR für Risiken aus vom Sachwalter der Schwietzke Armaturen GmbH gerichtlich geltend gemachten Zahlungsansprüchen (einschließlich Prozesskosten). Eine entsprechende Rechtsanwalt-Einschätzung liegt vor. Bezüglich der Restlaufzeit und Sicherheiten der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. Für ein verbundenes Unternehmen wurde eine Patronatserklärung abgegeben. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis wird als gering eingestuft, da das Unternehmen in der Vergangenheit seine fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht getilgt hat und nach derzeitigem Kenntnisstand davon auszugehen ist, dass dies auch in der Zukunft erfolgen wird. C. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Außenumsätze des Konzerns nach geographisch bestimmten Märkten gliedern sich wie folgt auf: scrollen
Die Außenumsätze des Konzerns nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich wie folgt auf: scrollen
Die Umsätze beinhalten im Vorjahr rd. 6.800 TEUR Umsätze aus einmaligen Geschäften mit medizinischer Schutzausrüstung. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen resultieren 2 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) aus dem Abgang von Sachanlagen und 324 TEUR (Vorjahr 210 TEUR) aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen sowie 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) aus Kursgewinnen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Vertriebsaufwendungen, Aufwendungen für Reisen, Bewirtung und Repräsentation, Abschreibungen und Wertberichtigungen, Fremdleistungen, Beratung, Rechtsschutz, Miet- und Leasingaufwendungen, Aufwendungen für Versicherungen, Telekommunikation, Instandhaltung, Reinigung, Entsorgung sowie periodenfremde Aufwendungen. Sie beinhalten 29 TEUR (Vorjahr 249 TEUR) Abschreibungen auf Forderungen und Darlehen und Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen, 0 TEUR (Vorjahr 250 TEUR) Aufwendungen im Zusammenhang mit geltend gemachten Zahlungsansprüchen und Prozesskosten, 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) aus Kursverlusten sowie 121 TEUR (Vorjahr 121 TEUR) Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB. Die Abschreibungen auf Forderungen und Darlehen im Vorjahr in Höhe von 184 TEUR sowie die Aufwendungen im Vorjahr im Zusammenhang mit geltend gemachten Zahlungsansprüchen und Prozesskosten von 250 TEUR stellen Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung dar. Die Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten keine Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 100 TEUR vorgenommen. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind 1.027 TEUR (Vorjahr 1.040 TEUR) aus der Aufzinsung von Rückstellungen und 1 TEUR Zinsen auf Steuern für Vorjahre enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten 800 TEUR (Vorjahr 998 TEUR) Steueraufwendungen für das laufende Geschäftsjahr, 27 TEUR Steueraufwendungen (im Saldo) für Vorjahre und 158 TEUR Erträge aus latenten Steuern. D. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung wurde nach der indirekten Methode gemäß DRS 21 aufgestellt. Der Finanzmittelfonds (8.434 TEUR, Vorjahr 11.017 TEUR) umfasst die in der Bilanz unter der Position B. III. ausgewiesenen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 8.457 TEUR (Vorjahr 11.039 TEUR) sowie jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 23 TEUR (Vorjahr 22 TEUR). E. Sonstige Angaben 1. Nicht in der Konzernbilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus betriebswirtschaftlichen Gründen werden verschiedene Vermögensgegenstände geleast oder gemietet. Die künftigen Verpflichtungen aus diesen Miet- und Leasingverhältnissen betragen 425 TEUR, davon sind 167 TEUR in 2022 fällig. Die Geschäfte haben den Zweck, die für die Geschäftstätigkeit erforderlichen Vermögensgegenstände für einen überschaubaren Zeitraum anzumieten, ohne finanzielle Mittel in größerem Umfang zu binden. Das Risiko besteht in der Restlaufzeit der Verträge. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Der durchschnittliche Personalbestand betrug im Berichtsjahr rd. 64 Personen (Vorjahr 55), davon 25 Personen (Vorjahr 19) im gewerblichen Bereich. Darüber hinaus wurden vier Auszubildende (Vorjahr 3) beschäftigt. 3. Gesellschaftsorgane Der Vorstand der Muttergesellschaft setzte sich im Geschäftsjahr bzw. setzt sich folgendermaßen zusammen: scrollen
scrollen
Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr bzw. setzt sich folgendermaßen zusammen: scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands im Geschäftsjahr wird gemäß § 314 Absatz 3 HGB i. V. m. § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Der Aufsichtsrat erhielt im Berichtsjahr eine Vergütung von 90 TEUR (Vorjahr 54 TEUR). Für frühere Mitglieder des Vorstandes bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 12.218 TEUR (Vorjahr 12.109 TEUR) abzüglich der noch nicht verteilten Beträge aus der BilMoG-Umstellung in Höhe von 128 TEUR (Vorjahr 206 TEUR). Im Geschäftsjahr wurden 844 TEUR (Vorjahr 835 TEUR) Pensionsbezüge gewährt. 4. Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen/Personen Im Rahmen unseres operativen Geschäftes haben wir Geschäftsbeziehungen zu nicht konsolidierten Gesellschaften. Die Geschäfte mit einer nicht konsolidierten Tochtergesellschaft resultieren aus Liefer- und Leistungsbeziehungen in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr 4 TEUR) zu marktüblichen Konditionen. Zum Stichtag betrugen die Forderungen gegenüber zwei nicht konsolidierten Tochtergesellschaften 0 TEUR (Vorjahr 20 TEUR) und die Verbindlichkeiten gegenüber einer nicht konsolidierte Tochtergesellschaft 107 TEUR (Vorjahr 1 TEUR). 5. Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB Für folgende Gesellschaften wurden die Erleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB für die Aufstellung des Anhangs und des Lageberichtes (soweit gesetzlich erforderlich) sowie die Offenlegung in Anspruch genommen: scrollen
6. Honorar des Abschlussprüfers Als Honorare des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses wurden im Jahr 2021 für die Abschlussprüfungen 45 TEUR (Vorjahr 45 TEUR) erfasst. 7. Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten Der Konzern ist im Rahmen seiner gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungs- und Zinsrisiken ausgesetzt. In den Fällen, in denen gegen diese Risiken eine Absicherung vorgenommen wird, werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Derivative Finanzinstrumente wurden im Geschäftsjahr 2021 nicht eingesetzt und bestanden auch am Bilanzstichtag nicht. 8. Nachtragsbericht Mit Datum vom 14. April 2022 wurde ein Verschmelzungsvertrag zwischen der Brüder Mannesmann Werkzeuge GmbH als übertragender Gesellschaft und der CHRONOS Beteiligungen GmbH als aufnehmender Gesellschaft geschlossen. In Folge der Verschmelzung wird das Geschäft der Brüder Mannesmann Werkzeuge GmbH an die CHRONOS Beteiligungen GmbH übergeben. CHRONOS Beteiligungen GmbH verfügt über körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von rd. 40,3 Mio. EUR sowie gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von rd. 9,7 Mio. EUR, die künftig mit Überschüssen aus dem Werkzeughandel verrechnet werden sollen. Der Verschmelzungsvertrag ist noch von der Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft als jeweils alleinige Anteilbesitzerin zu genehmigen. 9 Angabe der Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens Der Vorstand schlägt vor, von dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2021 des Mutterunternehmens in Höhe von 180.000 EUR einen Betrag von 175.397,24 EUR zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,04 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie der Gesellschaft zu verwenden und den Restbetrag von 4.602,76 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Remscheid, den 27. April 2022 Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft Vorstand Frank Schafstein Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft, Remscheid Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft, Remscheid, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse scrollen
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die uns voraussichtlich nach dem Datum dieses Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellten übrigen Teile des Geschäftsberichts, mit Ausnahme des geprüften Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend werden wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu abgeben. Im Zusammenhang mit unserer Konzernabschlussprüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen - sobald sie verfügbar sind - zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen scrollen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus scrollen
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 27. April 2022 W
U B AUDIT GMBH
Karl-Heinz Barth, Wirtschaftsprüfer Bardo Bruchmüller, Wirtschaftsprüfer AG-BilanzAktiva scrollen
Passiva scrollen
AG-Gewinn- und Verlustrechnungscrollen
AG-Anlagevermögen und Verbindlichkeitenspiegelscrollen
scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
AG-AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Allgemeine Angaben Die Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in 42859 Remscheid, Lempstraße 24, Deutschland. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Wuppertal unter der Handelsregisternummer HRB 11838 eingetragen. 2. Gesetzliche Grundlagen Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Seit 2012 ist die Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft im Freiverkehr (m:access) der Börse München notiert. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) beträgt 9.900 TEUR (Vorjahr 9.900 TEUR) und ist in 4.500.000 (Vorjahr 4.500.000) auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 2,20 EUR je Aktie unterteilt. Der Bestand an eigenen Aktien der Gesellschaft beträgt 115.069 Stück (Vorjahr 0 Stück). Der auf sie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 253.151,80 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) und deren Anteil am Grundkapital 2,56% (Vorjahr 0%). Der gesamte Bestand an eigenen Aktien der Gesellschaft wurde im Jahr 2021 über einem Zeitraum von mehreren Monaten in 27 Käufen zu einem durchschnittlichen Ausführungskurs in Höhe von 1,65 EUR zu einem Gesamtkurswert in Höhe von 189.307,45 EUR zuzüglich 1.733,71 EUR Nebenkosten aus Gründen der Kurspflege erworben. Die Gesellschaft wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. August 2020 ermächtigt, bis zum 27. August 2025 eigene Aktien einmalig oder mehrmalig in Teilen von bis zu insgesamt 10% des Grundkapitals zu erwerben. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 31. August 2018 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. August 2023 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber und/oder auf den Namen lautende Wandelschuldverschreibungen, Optionsschuldverschreibungen, Genussrechte und/oder Gewinnschuldverschreibungen mit oder ohne Wandlungs- oder Optionsrechten (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) (zusammen "Schuldverschreibungen") im Gesamtnennbetrag von bis zu 50.000.000,00 EUR mit oder ohne Laufzeitbegrenzung zu begeben und den Inhabern bzw. Gläubigern von Schuldverschreibungen Wandel- bzw. Optionsrechte für auf den Inhaber lautende neue Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu 6.750.000,00 EUR zu gewähren. Durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 31. August 2018 in Verbindung mit dem Beschluss der Hauptversammlung vom 28. August 2020 über die Anpassung von § 5 Absatz 4 Satz 1 der Satzung wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 4.950.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 2.250.000 neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2018). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- und/oder Optionsrechten aus Schuldverschreibungen, die auf Grund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 31. August 2018 bis zum 30. August 2023 von der Gesellschaft oder von ihren Konzerngesellschaften begeben werden. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 31. August 2018 in Verbindung mit dem Beschluss der Hauptversammlung vom 28. August 2020 über die Anpassung von § 5 der Satzung wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 30. August 2023 einmalig oder mehrmalig in Teilbeträgen um bis zu insgesamt 4.950.000,00 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von bis zu 2.250.000 neuen auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2018). B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert vom Bilanzstichtag angesetzt. Konkrete Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten und alle übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in Euro. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der Barwertmethode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck und eines Rechnungszinssatzes auf der Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 10 Jahre von 1,87% ermittelt. Bei der Berechnung wurden erwartete Rentensteigerungen mit 3% berücksichtigt. Der durchschnittliche Marktzins der letzten sieben Jahre beträgt 1,35%. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittzinssatzes beträgt zum Bilanzstichtag 228 TEUR (Vorjahr 309 TEUR). Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Absatz 6 HGB. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die als sonstige Rückstellungen passivierten Beträge mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr wurden nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. C. Angaben zur Bilanz Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel. In der nachfolgenden Aufstellung werden Unternehmen aufgelistet, an denen die Brüder Mannesmann AG unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. scrollen
1) Jahresabschluss zum 31. Oktober 2020
Die Beendigung der Liquidation der CoCaCo Trading GmbH (in Liquidation) wurde am 3. März 2022 zur Eintragung im Handelsregister angemeldet. Sonstige Ausleihungen in den Finanzanlagen in Höhe von 168 TEUR ergeben sich aus der Umwandlung von Mietforderungen in ein besichertes Darlehen, das mit der Verrechnung von künftigen Pensionszahlungen über eine Restlaufzeit von voraussichtlich 3 Jahren getilgt und mit 5% verzinst wird. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen (Konzernumlage), umsatzsteuerlicher Organschaft, Zinsen, weiterbelasteten Kosten und kurzfristigen Darlehen. Die Forderungen sind mit 469 TEUR (Vorjahr: 532 TEUR) den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit 5.020 TEUR (Vorjahr: 3.931 TEUR) den Sonstigen Vermögensgegenständen zuzuordnen. Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Steuererstattungsansprüche und Sonstige Forderungen. Von den Sonstigen Vermögensgegenständen haben 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei den Pensionsrückstellungen führen zu aktiven latenten Steuern, für die gemäß § 274 HGB ein Aktivierungswahlrecht besteht, das nicht in Anspruch genommen wird. Der Ermittlung liegt ein kombinierter Steuersatz von 31,5% für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zu Grunde. Zum Eigenkapital wird auf Teil A. Ziffer 3 verwiesen. Der rechnerische Wert der in 2021 erworbenen eigenen Anteile von (115.069 Aktien x rechnerischer Wert von 2,20 EUR je Stückaktie = 253.151,80 EUR) wurde in der Bilanz gemäß § 272 Absatz 1a HGB in der Vorspalte offen von dem Posten "gezeichnetes Kapital" abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem rechnerischen Wert und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile wurde mit den frei verfügbaren Rücklagen verrechnet. Da der Kaufpreis um 63.844,35 EUR unter dem rechnerischen Wert lag, hat dieser Betrag die anderen Gewinnrücklagen erhöht. Im Vorjahr wurden 990 TEUR in die Kapitalrücklage nach den Vorschriften über die vereinfachte Kapitalherabsetzung eingestellt. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt 7 TEUR (Vorjahr Verlustvortrag 2.470 TEUR). Aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres wurden 999 TEUR in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Die reguläre Zuführung der Pensionsrückstellungen des Jahres 2021 von 96 TEUR (Vorjahr 101 TEUR) wird aufgeteilt in Personalaufwand von -170 TEUR (Vorjahr -168 TEUR), Zinsaufwand aus der Veränderung des Abzinsungsbetrages in Höhe von 91 TEUR (Vorjahr 104 TEUR) sowie der Zuführung aufgrund der Rechnungszinsänderung in Höhe von 175 TEUR (Vorjahr 165 TEUR). Die Steuerrückstellungen beinhalten 800 TEUR für erwartete Steuern vom Einkommen und Ertrag auf das Ergebnis des Geschäftsjahres 2021 und 1.467 TEUR für Vorjahre (davon 355 TEUR aus der Betriebsprüfung). Die sonstigen Rückstellungen betreffen in Höhe von 500 TEUR Risiken aus vom Sachwalter der Schwietzke Armaturen GmbH gerichtlich geltend gemachten Zahlungsansprüchen (einschließlich Prozesskosten). Eine entsprechende Rechtsanwalt-Einschätzung liegt vor. Weitere sonstige Rückstellungen betreffen Zinsen auf Steuern, die voraussichtlichen Kosten für die handelsrechtlichen Abschlussprüfungen, ausstehende Rechnungen, interne Jahresabschlusskosten, Aufbewahrungskosten, Mitwirkungspflicht für Betriebsprüfungen, Resturlaubsansprüche und Beiträge zur Berufsgenossenschaft mit Beträgen von jeweils unter 100 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verrechnungskonten gegenüber Tochtergesellschaften (umsatzsteuerliche Organschaft, Vorlagen). Sie sind den Sonstigen Verbindlichkeiten zuzuordnen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Lohnsteuer, Verbindlichkeiten aus Gewerbesteuer sowie Gehaltsabrechnungen. Bezüglich der Restlaufzeit der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den als Anlage zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften von 1.500 TEUR (Vorjahr: 1.500 TEUR) gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Für ein verbundenes Unternehmen wurde eine Patronatserklärung abgegeben. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis wird als gering eingestuft, da das Unternehmen in der Vergangenheit seine fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht getilgt hat und nach derzeitigem Kenntnisstand davon auszugehen ist, dass dies auch in der Zukunft erfolgen wird. D Erläuterungen zur . Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen die Konzernumlagen und sonstige Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen. Die Sonstigen Erträge betreffen im Wesentlichen die Weiterbelastung von Kosten sowie im Vorjahr die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für übrige Risiken in Höhe von 200 TEUR. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen im Vorjahr stellten Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung dar. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Verwaltungskosten, allgemeine Betriebsaufwendungen, Werbe- und Reisekosten und Sonstiges. Sie beinhalten 25 TEUR (Vorjahr 184 TEUR) Abschreibungen auf Forderungen und Darlehen, 0 TEUR (Vorjahr 250 TEUR) Aufwendungen im Zusammenhang mit geltend gemachten Zahlungsansprüchen und Prozesskosten sowie 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) aus Kursverlusten. Im Vorjahr stellten Abschreibungen auf Forderungen und Darlehen in Höhe von 184 TEUR sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit geltend gemachten Zahlungsansprüchen und Prozesskosten in Höhe von 250 TEUR Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung dar. Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen betreffen die für 2021 übernommenen Gewinne zweier verbundenen Unternehmen im Rahmen der Ergebnisabführungsverträge. Die Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten keine Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 116 TEUR vorgenommen. In dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen von 10 TEUR (Vorjahr 12 TEUR), die Zinsanteile der Zuführungen zu der Rückstellung für Pensionen mit 266 TEUR (Vorjahr 270 TEUR) und 1 TEUR (Vorjahr 72 TEUR) Zinsen auf Steuern für Vorjahre enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von 800 TEUR (Vorjahr 998 TEUR) das Geschäftsjahr und in Höhe von 27 TEUR (Vorjahr 379 TEUR) Steuern für Vorjahre. E. Sonstige Angaben 1. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus betriebswirtschaftlichen Gründen werden verschiedene Vermögensgegenstände geleast oder gemietet. Die künftigen Verpflichtungen aus diesen Miet- und Leasingverhältnissen betragen 23 TEUR, davon sind 23 TEUR in 2022 fällig. Die Geschäfte haben den Zweck, die für die Geschäftstätigkeit erforderlichen Vermögensgegenstände für einen überschaubaren Zeitraum anzumieten, ohne finanzielle Mittel in größerem Umfang zu binden. Das Risiko besteht in der Restlaufzeit der Verträge. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 6 Angestellte. 3. Gesellschaftsorgane Der Vorstand setzte sich im Geschäftsjahr bzw. setzt sich folgendermaßen zusammen: scrollen
scrollen
Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr bzw. setzt sich folgendermaßen zusammen: scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Der Aufsichtsrat erhielt im Berichtsjahr eine Vergütung von 90 TEUR (Vorjahr 54 TEUR). Für frühere Mitglieder des Vorstandes bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von 4.060 TEUR (Vorjahr 3.964 TEUR). Im Geschäftsjahr wurden 221 TEUR (Vorjahr 213 TEUR) Pensionsbezüge gewährt. 4. Angaben zum Mutterunternehmen Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 5. Honorar des Abschlussprüfers Die Honorare des Abschlussprüfers für das Jahr 2021 gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernanhang 2021 angegeben. 6. Nachtragsbericht Mit Datum vom 14. April 2022 wurde ein Verschmelzungsvertrag zwischen der Brüder Mannesmann Werkzeuge GmbH als übertragender Gesellschaft und der CHRONOS Beteiligungen GmbH als aufnehmender Gesellschaft geschlossen. In Folge der Verschmelzung wird das Geschäft der Brüder Mannesmann Werkzeuge GmbH an die CHRONOS Beteiligungen GmbH übergeben. CHRONOS Beteiligungen GmbH verfügt über körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von rd. 40,3 Mio. EUR sowie gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von rd. 9,7 Mio. EUR, die künftig mit Überschüssen aus dem Werkzeughandel verrechnet werden sollen. Der Verschmelzungsvertrag ist noch von der Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft als jeweils alleinige Anteilbesitzerin zu genehmigen. 7. Angabe der Verwendung des Ergebnisses Der Vorstand schlägt vor, von dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von 180.000,00 EUR einen Betrag von 175.397,24 EUR zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,04 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie der Gesellschaft zu verwenden und den Restbetrag von 4.602,76 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Remscheid, den 27. April 2022 Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft Vorstand Frank Schafstein Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft, Remscheid Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Brüder Mannesmann Aktiengesellschaft, Remscheid, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die uns voraussichtlich nach dem Datum dieses Bestätigungsvermerks zur Verfügung gestellten übrigen Teile des Geschäftsberichts, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend werden wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu abgeben. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen - sobald sie verfügbar sind - zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen scrollen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus scrollen
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 27. April 2022 W
U B AUDIT GMBH
Karl-Heinz Barth, Wirtschaftsprüfer Bardo Bruchmüller, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||