![]() CPU Softwarehouse AGAugsburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010VorwortSehr geehrte Damen und Herren, die CPU-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2010 inmitten anspruchsvoller Markt- und Branchenbedingungen
über 20 Prozent mehr Aufträge erhalten als im Vorjahr - insgesamt im Volumen von rund
7,5 Millionen Euro. Auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verzeichneten
wir eine lebhafte Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen aus dem Bereich
der Bankensoftware. Wir werten dies als Erfolg unserer strategischen Weichenstellungen
und Investitionen in Vertrieb und Mitarbeiter-Know-how in den vergangenen Jahren.
Auch für die nächsten Monate sehen wir gute Chancen, die Vertriebsaktivitäten zu intensivieren
und Marktanteile zu gewinnen. Der Vorstand blickt daher zuversichtlich auf das Geschäftsjahr
2011. Die Rückkehr zur HGB-Bilanz ist Folge des Segmentwechsels unserer Aktie. Die Börse
München, wo CPU seit Juli 2009 im Regulierten Markt notierte, führt uns nunmehr seit
dem 01. Oktober 2010 im Freiverkehr (m:access). Wir haben uns für diesen Segmentwechsel
entschieden, da die im Verhältnis zum Umsatz überdurchschnittlich hohen Kosten der
Börsennotierung auf diese Weise erheblich, nämlich um bis zu 0,1 Millionen Euro pro
Jahr, gesenkt werden können. Der Vorstand hält diesen Schritt für einen fairen Kompromiss
zwischen Informationstransparenz für unsere Aktionäre und strikter Kosteneffizienz.
Diese bleibt auch 2011 oberstes Gebot. Der Konzernabschluss des Jahres 2010 war indes noch geprägt von den Verwerfungen der
Weltfinanzkrise, die mit der Debatte um die Stabilität des Euros einen neuen Höhepunkt
erreichte. Während exportorientierte Industrien wie der Automobil- und Technologiesektor
wieder stark wuchsen, blieb die Investitionsbereitschaft bei unserer Kundengruppe
der Banken und Finanzdienstleister im deutschsprachigen Raum verhalten. Entsprechend
sank der Konzernumsatz von 7,8 Millionen Euro 2009 auf 6,9 Millionen Euro 2010. Hauptgrund
war der niedrigere Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres - einen Rückstand,
den CPU im Jahresverlauf trotz der erfreulichen Auftragseingänge nicht aufholen konnte.
Alle zwei operativen Bereiche schrieben schwarze Zahlen. Der Bereich PROFESSIONAL
SERVICES konnte sogar wieder an die alte Stärke anknüpfen, der Produktbereich lieferte
hingegen einen niedrigeren Ergebnisbeitrag. Auch das Konzernergebnis fiel deutlich
positiv aus. Eine Vergleichbarkeit mit den IFRS-Vorjahreswerten ist nur bedingt gegeben,
da die Rechnungslegungsnormen grundsätzlich sehr stark voneinander abweichen. Unser Hauptaugenmerk lag und liegt jedoch auf der Ausweitung des Geschäfts. Trotz
anhaltend schwieriger Marktsituation hat CPU grundsätzlich Wachstumspotenzial, denn
strukturelle Veränderungen wie etwa die neuen schärferen Eigenkapital- und Liquiditätsregeln
(Basel III) oder neue Transparenz- und Verbraucherschutzbestimmungen erhöhen für Banken
die Notwendigkeit, in Zukunft wieder mehr in IT-Lösungen für das interne Berichtswesen
und die Beratungsprotokollierung zu investieren. Vor allem für unsere VALUE MIRROR
- Produktfamilie sehen wir große Chancen in allen drei Zielmärkten Deutschland, Österreich
und der Schweiz, da sie Banken in ihrer Effizienzsteigerung unterstützt. Um diese
Potenziale auszuschöpfen, hat CPU 2010 wichtige Weichen gestellt: Durch die grundsätzlich
neue strategische Ausrichtung werden wir unsere Lösungen für das Bank-Controlling
einem deutlich erweiterten Kundenkreis anbieten. Dem folgt auch die Grundsatzvereinbarung
mit unserem langjährigen Partner Finnova AG Bankware, Lenzburg. Wir streben Kooperationen mit Kernbankenherstellern an, um eine höhere Marktdurchdringung
zu erreichen. Unsere Produkte und Dienstleistungen sind aber auch für andere Kooperationspartner
interessant, sodass wir intensiv an weiteren Vertriebs- und Implementierungspartnerschaften
arbeiten, die in den nächsten zwei Jahren zu wesentlichen Umsatz- und Ergebniszuwächsen
beitragen und CPU neue Kundenbereiche erschließen könnten. Mit diesen und anderen Maßnahmen arbeitet CPU mit ganzer Kraft daran, ein ausreichendes
Ertragsniveau zu erreichen. Alle operativen Gesellschaften sollen die notwendigen
Investitionen in Produkte, Märkte und Mitarbeiter vornehmen können, ohne dass dies
die Renditeziele des Konzerns gefährdet. Für 2011 haben wir uns das ambitionierte
Ziel gesetzt, trotz der nach wie vor hohen Abhängigkeit von einzelnen Projekten, Aufträgen
und Kunden den Umsatz im Konzern zu stabilisieren oder sogar leicht zu steigern und
die Erträge weiter zu verbessern. In den nächsten zwei Jahren streben wir eine Umsatzrendite
zwischen drei und fünf Prozent an. Diesen Weg können wir nur gemeinsam gehen. Der Vorstand dankt deshalb allen Kunden
für ihr Vertrauen, den Aktionären für ihre Unterstützung sowie allen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern für Ihren Einsatz und ihr Können. Augsburg, im März 2011 scroll
Die CPU GruppeCPU ist ein zukunftsorientiertes Softwarehouse für das Bankwesen. Alle Unternehmen
der CPU Gruppe richten ihre Kernkompetenzen auf die strategischen und operativen Ziele
der Banken in der Beratung und Bearbeitung von Kredit- und Wertpapiergeschäften sowie
im Bankcontrolling aus. Dazu plant, entwickelt, implementiert und betreut die CPU
anwenderspezifische Lösungen zur Organisation und Optimierung traditioneller und zukünftiger
Kundenprozesse. Zielmärkte der CPU sind in erster Linie Deutschland, Österreich und
die Schweiz. CPU konzentriert sich auf das mittlere Bankensegment und deckt dessen Bedürfnisse
durch ihre IT-Kompetenz und ihr Bank-Know-how optimal und zu einem fairen Preis ab.
Ausgehend von den Erfahrungen der letzten 15 Jahre steht CPU bei den Kunden und im
Bankenumfeld für eine hohe Qualität von Softwareprogrammen, die durch die Kombination
aus fachlicher Beratung und technischer Umsetzung erzielt wird. CPU hat sich durch ihre Leistungen eine langjährige, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit
mit Ihren Kunden erarbeitet. Unsere LeistungenCPU KREDITSoftware für das Kreditgeschäft INVESTMENT ADVISORSoftware für Beratung und Betreuung von Vermögensanlagen VALUE MIRRORSoftware für das betriebliche Rechnungswesen, Unternehmensplanung, Vertriebscontrolling
und Erfolgsmessung PROFESSIONAL SERVICESUnterstützung in der Projektarbeit, Qualitätsmanagement und Entwicklung von individuellen
Softwarelösungen Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2010Konzernstruktur, Tätigkeitsschwerpunkte und rechtliche RahmenbedingungenDer CPU-Konzern (CPU) ist ein Softwarehaus für Kunden aus der Bankbranche. Der Konzern
ist in Deutschland und in der Schweiz an insgesamt vier Standorten vertreten und betreut
Kunden in den Zielmärkten Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das zentrale Know-how von CPU liegt in der Erstellung von Software für den Kreditbereich
und die Wertpapierberatung sowie für Controlling Software. Hinzu kommt profunde Erfahrung
im Management und der Qualitätssicherung von Projekten im Geschäftsfeld PROFESSIONAL
SERVICES. Banken erhalten von CPU anwenderspezifische Lösungen für Kundenprozesse
- von der Entwicklung über die Einrichtung bis zur laufenden Betreuung. Dabei bietet
CPU integrierte, bedarfsgerechte Lösungen, die sich aus eigenen Leistungen sowie Fremdkomponenten
zusammensetzen. Die CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg ist Muttergesellschaft des Konzerns.
Als Holding konzentriert sie sich auf die Führung und Verwaltung der Tochtergesellschaften
und erbringt Unterstützungsleistungen im Konzern. Die Aktien der CPU Softwarehouse AG notieren seit April 1999 an unterschiedlichen
deutschen Börsenplätzen. Nach dem Wechsel im Juli 2009 von Frankfurt nach München,
fand der Handel im Regulierten Markt der Börse München (General Standard) statt. Dem
im August 2010 gestellten Antrag auf Wechsel in den Freiverkehr (m:access) hat die
Börse München zugestimmt. Der Widerruf der Zulassung der Aktie zum Regulierten Markt
wurde mit Ablauf des 30. September 2010 wirksam. Seit dem 01. Oktober 2010 erfolgt
die Preisfeststellung im m:access der Börse München. Die CPU Softwarehouse AG ist als Mutterunternehmen nach § 290 HGB grundsätzlich zur
Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet, gem. § 293 Nr. 1 HGB jedoch befreit.
Demnach erstellt die CPU Softwarehouse AG, ohne gesetzlich dazu verpflichtet zu sein,
einen Konzernabschluss auf der Basis der Regelungen des Handelsgesetzbuches sowie
des Aktiengesetzes. Im Vorjahr wurde der Konzernabschluss gemäß § 315a HGB nach den Vorschriften der internationalen
Rechnungslegung (IFRS) aufgestellt. Da die Gesellschaft mit dem Wechsel in den m:access
seit 2010 nicht mehr am regulierten Markt gelistet ist und somit keine kapitalmarktorientierte
Gesellschaft im Sinne des § 264d HGB ist, konnte erstmals von der Aufstellung des
Konzernabschlusses nach IFRS abgesehen werden. Das Geschäftsfeld "Produkt" mit den Front-End-Applikationen CPU KREDIT und INVESTMENT
ADVISOR bietet Banken zum einen die Möglichkeit im Kredit und Wertpapierbereich, softwaregestützte
Kundenberatungen durchzuführen sowie die Ergebnisse der Beratung im Back Office weiterzuverarbeiten.
Zum anderen können Banken mit der VALUE MIRROR Produktfamilie Business Intelligence
und Data Warehousing im Rahmen einer umfassenden Controlling Lösung standardisiert
und professionell umsetzen. Das Geschäftsfeld "Dienstleistung" bzw. PROFESSIONAL SERVICES vereint IT Kompetenz,
professionelles Projektmanagement und fundiertes Qualitäts- und Testmanagement unter
einem Dach. Kunden erhalten eine sachverständige Einschätzung, Bewertung und Abwicklung
von Projekten einschließlich Qualitätssicherung sowie Beratung für nutzenoptimierte
IT-Lösungen. Wirtschaftliches UmfeldDie Weltwirtschaft hat sich 2010 nach der schweren globalen Konjunkturkrise der Vorjahre
wieder kräftig erholt. Nach einem stürmischen Wiederaufschwung zu Jahresbeginn büßte
die Konjunktur im Jahresverlauf jedoch etwas an Dynamik ein. Es zeigte sich, dass
die im Zuge der Finanzkrise aufgedeckten strukturellen Probleme noch nicht komplett
überwunden sind: In den USA ist die Verschuldung der privaten Haushalte weiterhin
sehr hoch. In Europa konnte eine Krise der Gemeinschaftswährung Euro, die von Zweifeln
an der Zahlungsfähigkeit Irlands, Griechenlands und weiterer Länder im Euro-Währungsraum
geschürt wurde, nur durch einen milliardenschweren staatlichen Rettungsschirm in Schach
gehalten werden. Positiv setzte sich Deutschland ab: Getrieben von starken Exporten
und einer kräftigen Belebung der Binnenkonjunktur übernahm Deutschland in Europa die
Vorreiterrolle in der wirtschaftlichen Erholung. Laut dem Statistischen Bundesamt stieg das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2010
um 3,6 Prozent, nachdem es im Vorjahr noch um 4,7 Prozent eingebrochen war. Damit
lag das BIP in Deutschland deutlich über dem EU-27-Durchschnitt von 1,6 Prozent. Zunächst
angeschoben vom traditionell starken Export, gewann der konjunkturelle Aufschwung
in Deutschland im Jahresverlauf 2010 an Breite. So erholte sich im zweiten Quartal
der private Konsum wieder spürbar. Und auch die Investitionen der Unternehmen, die
in den Krisenjahren stark eingegrenzt oder ganz ausgesetzt worden waren, legten deutlich
zu. Begünstigt vom niedrigen Zinsniveau und von positiven Signalen am Arbeitsmarkt
entwickelte sich die Binnennachfrage zu einer starken Stütze der deutschen Konjunktur. In den neben Deutschland für CPU wichtigsten Absatzmärkten Österreich und der Schweiz
blieb der wirtschaftliche Aufschwung hinter dieser Entwicklung zurück. Das österreichische
BIP erhöhte sich laut dem Gemeinschaftsgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute
um 1,8 Prozent, während der BIP-Zuwachs in der Schweiz 2,7 Prozent erreichte. Die
US-amerikanische Wirtschaftsleistung wuchs um 2,7 Prozent, die Weltwirtschaft insgesamt
sogar um 3,7 Prozent. Getragen wurde diese Entwicklung von dem sehr starken Aufschwung
in China, Indien und der ostasiatischen Region. Die weltweiten Wertpapiermärkte, die den globalen Wirtschaftsaufschwung bereits im
Jahr 2009 antizipiert hatten, bauten 2010 die Kursgewinne aus. Der deutsche Leitindex
DAX gewann auf Jahressicht 16 Prozent hinzu, der US-Leitindex Dow Jones übertraf die
langfristige Durchschnittsrendite von Dividendentiteln ebenfalls und legte um fast
elf Prozent zu. Für 2011 rechnen Konjunkturexperten mit einer nachlassenden Dynamik der Weltwirtschaft,
was sich bereits im zweiten Halbjahr 2010 abzeichnete. Dabei ist die Entwicklung in
den einzelnen Wirtschaftsregionen äußerst unterschiedlich. Während für rohstoffreiche
Schwellenländer wie Russland und Brasilien anhaltend hohe Wachstumsraten prognostiziert
werden, geht die Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute
für die USA und Europa von einem reduzierten BIP-Wachstum aus. Für Deutschland und
Österreich schätzen die Experten ein Plus von zwei Prozent, für die Schweiz von 1,8
Prozent. Damit lägen die CPU-Kernmärkte aber immer noch über dem EU-27-Durchschnittswert
von 1,4 Prozent BIP-Zuwachs 2011. CPU als Spezialist für Bankensoftware konnte von der Wirtschaftserholung nur geringfügig
profitieren. Maßgeblich für die Geschäftsentwicklung von CPU ist die Situation im
Finanzsektor. Während die Investitionen in den traditionellen Industrien - bedingt
durch eine hohe Auslandsnachfrage - wieder stark anzogen, blieb die Investitionsbereitschaft
bei Banken und Finanzdienstleistern verhalten. Zwar hat sich die Branche nach den
Verwerfungen der Vorjahre wieder stabilisiert und weist mittlerweile wieder Gewinne
in den Bilanzen aus, dies ist aber überwiegend den groß angelegten staatlichen Stützungsmaßnahmen
sowie umfangreichen Restrukturierungen und Kostensenkungen zu verdanken. Ungeachtet
dessen ist die Furcht vor neuen Problemen im Finanzsektor hoch. Die im Rahmen der
von Irland und Griechenland ausgelösten Euro-Krise aufgekommenen Zweifel an der Bonität
diverser europäischer Kreditinstitute zeigt, wie fragil das Bankenumfeld noch immer
ist. Investitionen - unter anderem auch für Informationstechnologie - stehen daher unverändert
auf dem Prüfstand. Ferner ist damit zu rechnen, dass die Konsolidierung in der Bankenlandschaft
voranschreiten wird. Im klassischen Bankgeschäft mit Privat- und Firmenkunden befinden
sich zumindest die westeuropäischen Institute in einem intensiven Verdrängungswettbewerb,
der meist nur noch über die Preisgestaltung entschieden wird. Effizienzgewinne, unter
anderem durch Zusammenschlüsse, werden deshalb angestrebt - oder wie im deutschen
Landesbanken-System teilweise sogar politisch forciert. Dennoch bietet das schwierige Marktumfeld in der Finanzbranche CPU auch Chancen. Als
ein anerkannter Partner von Banken entwickelt und vertreibt CPU Lösungen, mit denen
Kreditinstitute ihre Kosten senken, die Effizienz steigern und so ihr Geschäft nach
vorne bringen können. Strukturelle Veränderungen wie etwa die neuen schärferen Eigenkapital-
und Liquiditätsregeln für Kreditinstitute (Basel III) oder neue Transparenzrichtlinien
und Verbraucherschutzbestimmungen stimmen hoffnungsvoll, dass Banken wieder in IT-Lösungen
für das interne Berichtswesen und die Beratungsprotokollierung investieren. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)
erwartet, dass die Ausgaben für Software in Deutschland 2011 um 4,2 Prozent auf 15,2
Milliarden Euro steigen werden. Im Vorjahr wuchs der heimische Software-Markt um 2,4
Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Damit liegt das Wachstum in Deutschland nur knapp
unter dem weltweiten Niveau. Der globale Software-Markt soll laut dem European Information
Technology Observatory (EITO) um 5,3 Prozent auf 194 Milliarden Euro wachsen. Geschäftsentwicklung 2010Geschäftsverlauf und Ertragslage des KonzernsWie im Vorjahr dargestellt, startete die CPU mit einem niedrigen Auftragsbestand von
1,9 Mio. Euro in das Geschäftsjahr 2010. Umso erfreulicher ist, dass es im abgelaufenen
Geschäftsjahr 2010 mit einem um rd. 22% gesteigerten Auftragseingang von rd. 7,5 Mio.
Euro gelungen ist (Vj. 6,2 Mio. Euro), den Auftragsbestand wieder auf ein höheres
Niveau von 2,9 Mio. Euro zu heben. Hierin sind jedoch auch längerfristige Beauftragungen
enthalten, die sich noch nicht unmittelbar im kommenden Geschäftsjahr Umsatz- und
Ergebnisseitig auswirken werden. Sowohl im Produktbereich als auch im PROFESSIONAL SERVICES konnte eine Erhöhung der
Auftragseingänge erreicht werden, wobei die Steigerung im Produktbereich bei gut 30%
lag, aber auch im PROFESSIONAL SERVICES war eine Steigerung von rd. 6% zu verzeichnen. Die Umsatzerlöse in Höhe von 6,9 Mio. Euro (Vj. 7,8 Mio. Euro) sind im Vergleich zum
Vorjahr gesunken. In dieser Veränderung spiegelt sich zum einen der niedrigere Auftragsbestand
zu Beginn des Geschäftsjahres bzw. die Abrechnung eines größeren Auftrages im Jahr
2009 wieder, der auf der Umsatzseite im Geschäftsjahr 2010 in dieser Höhe nicht kompensiert
werden konnte. Die Steigerung der Umsätze im Bereich PROFESSIONAL SERVICES von fast
7% konnte den Umsatzrückgang im Produktbereich nicht auffangen. Die Gesamtleistung
aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen betrug 7,0 Mio. Euro (Vj. 7,4 Mio. Euro).
Die Bruttomarge verringerte sich von rd. 2,7 Mio. Euro auf rd. 2,3 Mio. Euro und betrug
unverändert rd. 34%. Auf der Aufwandsseite wurden wie in den Vorjahren weiter Einsparungen erzielt. So
sanken die Vertriebs- und Verwaltungskosten um 0,2 Mio. Euro. Die Forschungs- und
Entwicklungskosten reduzierten sich in Folge der aktivierten Leistungen ebenfalls
um fast 0,3 Mio. Euro. Auch bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergaben sich
leichte Kostenminderungen. Der Bereich PROFESSIONAL SERVICES konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder an die
alte Ertragsstärke anknüpfen. Der Ergebnisbeitrag lag hier bei rd. 0,4 Mio. Euro auf
EBIT-Basis nach gerundet 0,2 Mio. Euro im Vorjahr. Im Produktbereich fiel in Folge
der niedrigeren Umsätze der Ergebnisbeitrag auf EBIT-Basis deutlich von fast 0,3 Mio.
Euro auf 0,1 Mio. Euro ab. Dennoch lag das EBIT aller operativen Bereiche mit insgesamt
rd. 0,6 Mio. Euro um rd. 0,2 Mio. Euro höher als im Vorjahr und trug dementsprechend
mehr zur Abdeckung der Fixkostenbelastung des Konzerns durch die Holding bei. Die sonstigen betrieblichen Erträge, die im Wesentlichen auf der Konzernebene bzw.
bei der Holding anfallen, enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von
Rückstellungen, Währungskursgewinne sowie Erträge aus der Entkonsolidierung einer
Tochtergesellschaft und lagen bei gerundet 0,5 Mio. Euro (Vj. gerundet 0,2 Mio. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von rd. 0,1 Mio. Euro (Vj. Rd. 0,1
Mio. Euro) enthalten im Wesentlichen das Ergebnis aus der Entkonsolidierung bzw. Währungsdifferenzen. Nach Zinsen und Steuern wurde ein Konzernjahresüberschuss von rd. 0,4 Mio. Euro erwirtschaftet
(Vj. 0,0 Mio. Euro). Für das kommende Geschäftsjahr 2011 erscheint es wieder leichter, die Umsatzmarke
von 7,0 Mio. Euro zu überschreiten und dementsprechend die Gesamtleistung zu steigern.
Zum einen liegt es an der im Geschäftsjahr 2010 erreichten Erhöhung des Auftragsbestandes,
zum anderen zeichnet sich schon seit einiger Zeit im Produktbereich wieder eine stärkere
Nachfrage ab, so dass hier ein höherer Umsatz- und Ergebnisbeitrag angenommen werden
kann. Für den Dienstleistungsbereich wird mit einer Stabilisierung von Umsatz- und
Ergebnis auf dem erfreulichen Niveau des Geschäftsjahres 2010 gerechnet. Dennoch bleibt
es abzuwarten, ob alle prognostizierten Effekte auch entsprechend eintreten und nachhaltig
sind. Die infolge der rückläufigen Umsätze im Produktbereich getroffenen Maßnahmen zur Auslastungsoptimierung
sollten ebenfalls zu Verbesserungen auf der Ergebnisseite im kommenden Geschäftsjahr
beitragen. Weiterhin werden die Verwaltungskostenstrukturen der Holding sich infolge
des Segmentwechsels in den m:access langsam, aber stetig verbessern und im Verlauf
der nächsten 12 Monate zu Kosteneinsparungen von bis zu 0,1 Mio. Euro p.a. führen
können. Vermögens-, Kapitalstruktur und LiquiditätDie grundsätzlichen Bilanzrelationen sind im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich
verändert. Auf der Aktivseite sind die größten Bilanzposten im Umlaufvermögen immer
noch Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände über insgesamt rd. 1,4 Mio. Euro
(Vj. 1,3 Mio. Euro) oder 58% (Vj. 61%) der Bilanzsumme. Darin enthalten sind Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,0 Mio. Euro (Vj. 1,0 Mio. Euro) oder
rd. 42% (Vj. 45%) sowie die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt 0,4
Mio. Euro (Vj. 0,3 Mio. Euro) oder 16% (Vj. 16%) mit der Rückdeckungsversicherung
als größtem Einzelposten innerhalb dieser Position. Das Anlagevermögen beträgt rd.
0,3 Mio. Euro (Vj. 0,1 Mio. Euro) oder rd. 12% (Vj. 5%). Die Veränderungen von rd.
0,2 Mio. Euro innerhalb des Anlagevermögens ergeben sich im Wesentlichen aus den Zugängen
bei den selbst erstellten und entgeltlich erworbenen, immateriellen Vermögensgegenständen. Bei den Schulden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert die größten Bilanzpositionen
die Rückstellungen über 0,9 Mio. Euro (Vj. 1,0 Mio. Euro) oder 39% (Vj. 48%). Die
Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus der Verminderung der Pensionsverpflichtung
über 0,1 Mio. Euro. Die übrigen Passiva mit den Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten
haben sich ebenfalls nominal um rd. 0,1 Mio. Euro erhöht, prozentual betragen sie
jedoch nahezu unverändert 33% der Bilanzsumme. Das Eigenkapital des Konzerns beträgt rd. 28% der Bilanzsumme (Vj. 20%) und hat sich
durch den Konzernjahresüberschuss verbessert. Die langfristigen Vermögenswerte sind
vollständig über das Eigenkapital gedeckt. Der Konzern ist mit Ausnahme der geschäftsnotwendigen
bzw. geschäftsüblichen Verbindlichkeiten und Rückstellungen vollständig eigenkapitalfinanziert. Aus der betrieblichen Tätigkeit flossen der CPU rd. 0,2 Mio. Euro zu (Vj. minus 0,1).
Durch die Aktivierung selbst erstellter Software sowie durch Investitionen in andere
Vermögenswerte resultiert ein Mittelabfluss in Höhe von rd. 0,2 Mio. Euro (Vj. 0,0
Mio. Euro). Die Liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag nahezu unverändert rd.
0,5 Mio. Euro (Vj. 0,5 Mio. Euro). NachtragsberichtWesentliche Ereignisse nach dem Stichtag haben sich nicht ereignet. Nach heutigem
Kenntnisstand sind keine Sachverhalte aufgetreten, die zu einer anderen Beurteilung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als am Bilanzstichtag geführt haben und eine
dauerhafte Beeinträchtigung der Konzernentwicklung nach sich ziehen könnten. PersonalberichtIm Geschäftsjahr 2010 beschäftigte der Konzern ohne die Geschäftsleitungsorgane durchschnittlich
rd. 52 Mitarbeiter (Vj. 57). In dieser Summe sind Teilzeitkräfte enthalten. Das Geschäftsjahr 2010 war im Personalbereich von grundsätzlichen Veränderungen geprägt.
So wurden Entwicklungskapazitäten auf Augsburg, St. Gallen und Waldbronn konzentriert.
Auch bedingt durch die verminderten Umsätze musste eine Anpassung des Personals sowie
bei den Freelancern erfolgen, wobei sich dies infolge der Kündigungsfristen erst im
4. Quartal niederschlug. Deshalb verringerte sich der Personalbestand zum 31.12.2010
auf 51 festangestellte Mitarbeiter (Vj. 61). Die Fluktuationsrate erhöhte sich dementsprechend von rd. 14% im Vorjahr auf rd. 25%
im abgelaufenen Geschäftsjahr. Forschung und EntwicklungAuch im Geschäftsjahr 2010 wurden wesentliche Neuentwicklungen begonnen, fortgeführt
und zum Abschluss gebracht. Damit haben die jeweiligen Produkte erneut technische
oder fachliche Erweiterungen erfahren, die die Verkaufschancen erhöhen. Teilweise
haben diese Neuentwicklungen ihre Verkaufsfähigkeit bereits unter Beweis stellen können
und sind produktiv im Einsatz. Ferner wurden im Bereich Forschung und Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr auch
weitere, funktionale Verbesserungen bei allen Produkten durchgeführt, die notwendig
waren, um den Stand der Technik zu wahren oder die Wartbarkeit zu erhöhen. Auch damit
konnte das Produktportfolio abgerundet werden. Darüber hinaus wurde auch Software
eingekauft und angepasst, die eine wesentliche Erweiterung der bestehenden Produktpalette
darstellt und die Möglichkeit eröffnen kann, die Erschließung neuer Märkte zu beschleunigen. Betroffen waren alle Produktlinien bei denen neben den fachlichen Themen auch technische
Themen wie Druck, Reporting und Formulare, Modularisierung der Programmcodes sowie
Mandantenfähigkeit bzw. die Erweiterung der Mandantenfähigkeit sowie die Erweiterungen
und Programmierung von Schnittstellen zu neuen Kernbankenherstellern im Vordergrund
standen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten bewegen sich insgesamt in etwa auf Vorjahresniveau.
Soweit die Produktentwicklungen wesentlicher Natur waren und im Geschäftsjahr 2010
begonnen wurden sind diese entsprechend der neuen Regelungen des Bilanzmodernisierungsgesetzes
zur Bilanzierung von selbst geschaffenen, immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert
worden. Von den gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von gerundet 0,4
Mio. Euro sind mehr als 0,2 Mio. Euro in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Rund 0,2 Mio. Euro gekaufte und selbst erstellte Software wurde aktiviert. Aktienkapital und GesellschafterstrukturDas Grundkapital der CPU Softwarehouse AG beträgt unverändert 3.509.103 Euro und ist
in 3.509.103 nennwertlose Stückaktien (Vj. 3.509.103 Stückaktien) eingeteilt. Jede
Satzungsänderung bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung. Der Beschluss der
Hauptversammlung bedarf einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung
vertretenen Grundkapitals umfasst. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung
von Aktien betreffen sind nicht bekannt. Es bestehen keine Aktien mit Sonderrechten,
die Kontrollbefugnisse verleihen. Die Rechte und Pflichten aus den Aktien entsprechen
den gesetzlichen Regelungen. Es sind keine Arbeitnehmer der CPU und deren Konzerngesellschaften derart am Kapital
beteiligt, dass eine unmittelbare Ausübung der Kontrollrechte durch die Arbeitnehmer
stattfände. Aufgrund der Inhaberaktien liegen der Gesellschaft aber keine verlässlichen
Angaben über Aktionäre und damit einen eventuell privaten Anteilsbesitz von Arbeitnehmern
vor. Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 03. Juli 2007 wurde der Vorstand
ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 03. Juli 2012
durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen
einmal oder mehrmals, insgesamt um bis zu 2.631.000 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital).
Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe
entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats. Darüber hinaus entsprechen
die Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf eigener Aktien den gesetzlichen
Regelungen. Eine Ermächtigung zum Rückkauf liegt nicht vor. Vereinbarungen der Gesellschaft
im Falle eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes wurden nicht getroffen. Zum 31.12.2010 ergab sich nach den der Gesellschaft vorliegenden Informationen folgende
Aktionärsstruktur: Als größter Einzelaktionär hielt die msg systems ag, Ismaning,
20,8% der Anteile. Des Weiteren lagen 15,7% der Anteile bei der Argon Finance AG,
Wiesbaden. Demnach betrug der Streubesitz 63,5%. Die Meldungen nach dem Wertpapierhandelsgesetz
sowie deren Veröffentlichung sind form- und fristgerecht erfolgt. RisikoberichtAktives Risikomanagement erfordert frühzeitige systematische Identifikation und Bewertung
von unternehmerischen Chancen und Risiken. Die CPU Softwarehouse AG setzt deshalb
seit Jahren ein auf die Unternehmensgröße angepasstes Risikomanagementsystem ein,
welches konzernweit Anwendung findet. Sie steuert und koordiniert im Rahmen des Risikomanagements
auch das konzernweite interne Berichtswesen. Die CPU Softwarehouse AG ist von der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften
abhängig. Deshalb stellen die im Folgenden beschriebenen Chancen und Risiken der Tochtergesellschaften
bzw. die Chancen und Risiken der jeweiligen Geschäftsfelder gegebenenfalls mittelbar
auch wesentliche Chancen und Risiken der Muttergesellschaft dar. Aus diesem Grund kommt der Konzernsteuerung eine besondere Bedeutung zu. Verschlechterungen
in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei Tochtergesellschaften können sich bei
der CPU Softwarehouse AG in der Beteiligungsbewertung, der Bewertung der Konzernforderungen
und unmittelbar in der Liquiditätssituation niederschlagen. Seit Jahren verwendet
die CPU im Konzern Steuerungsinstrumente und Kennzahlen in den Bereichen Umsatz- und
Ergebnisentwicklung, Angebots- und Projektsteuerung sowie bei Liquidität und Personal. RisikomanagementDas Risikomanagementsystem der CPU definiert und umfasst die Steuerung und Kontrolle
aller für den Bestand und die Unternehmensentwicklung wichtigen Unternehmensbereiche
und Prozesse. Zum Risikomanagement gehören insbesondere die strategische Unternehmensplanung,
das interne Berichtswesen sowie die Risikoinventur mit dem internen Kontrollsystem
und einem kennzahlengestützten Früherkennungssystem. Die Verantwortung und Umsetzung für das Risikomanagement liegt grundsätzlich beim
Vorstand. Der Aufsichtsrat berät ebenfalls über das Risikomanagement und ist vor dem
Hintergrund des § 107 Abs. 3 AktG in der Fassung des BilMoG explizit mit der Überwachung
der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems, der internen Kontrollsysteme, des Rechnungslegungsprozesses
und der Abschlussprüfung, insbesondere deren Unabhängigkeit, befasst. Die strategische Unternehmensplanung gibt die grundsätzliche strategische Ausrichtung
mit den für jedes Segment bzw. Geschäftsfeld beschriebenen Positionierungen und Maßnahmen
vor. Dies soll langfristig gewährleisten, dass Wettbewerbsvorteile erkannt und genutzt
werden können und eine effiziente Allokation von Ressourcen erfolgt. Im Rahmen der
strategischen Unternehmensplanung werden für alle Geschäftsfelder die Positionierungen
und Segmentstrategien entwickelt, aus denen sich Maßnahmen und Handlungsanweisungen
für die kommenden Jahre ableiten. Eine grundsätzliche Überarbeitung der strategischen
Unternehmensplanung erfolgt ca. alle drei Jahre. Auf Geschäftsfeldebene werden jedoch
jährlich bei Strategietreffen mit den Führungskräften des Konzerns die grundlegenden
Parameter und Annahmen überprüft. Diese Strategietreffen stellen auch die Basis für
die Etatplanung des künftigen Jahres der CPU Gruppe dar. Für die Analyse der Umsatz- und Ergebnisentwicklung erfolgt konzernweit ein einheitliches
Reporting auf Basis monatlicher Meldungen und Quartalsabschlüsse sowie von Umsatz-
und Ertragsprognosen bzw. Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr. Im Rahmen
der Projektsteuerung besteht ebenso ein einheitliches monatliches Reporting und Beurteilungssystem,
um die Effizienz bzw. die Chancen und Risiken aus den Projekten einschätzen zu können. Das interne Berichtswesen steuert und kontrolliert kurzfristig alle relevanten Vorgänge
des laufenden Geschäftsjahres. Dies erfolgt auf Geschäftsfeldebene bzw. auf Ebene
der Tochtergesellschaften durch das Monatsreporting, welches im Wesentlichen die Erlös-
und Kostenstrukturen wiedergibt. Die Zusammenfassung des Monatsreportings erfolgt
auf Konzernebene quartalsweise, bei Bedarf jedoch auch ad-hoc. Die Risikoinventur deckt systematisch ein ausreichend großes Spektrum an Risikofeldern
der CPU Gruppe ab. Sie ermittelt und bewertet alle für die Konzernunternehmen kritischen
Bereiche. Die Bewertung der Risiken erfolgt unter Berücksichtigung einer Eintrittswahrscheinlichkeit
und einer geschätzten Schadenshöhe. Die regelmäßige Überwachung der Risiken erstreckt
sich sowohl auf kurzfristige Risiken als auch auf lang- und mittelfristige Risikobereiche.
Das System berücksichtigt sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unternehmensspezifische
Besonderheiten als auch die relevanten gesetzlichen Vorschriften und überprüft, welche
gesetzlichen Vorschriften und internen Richtlinien eingehalten und überwacht werden
müssen (Compliance). Aus der Bewertung der Risiken werden Maßnahmen abgeleitet, die das Risiko reduzieren
sollen. Im Rahmen von regelmäßigen Reviews wird der Status der aufgrund der Risikoinventur
eingeleiteten Maßnahmen vom Vorstand überwacht. Wenn erforderlich, werden weitere
Maßnahmen zur Risikovermeidung festgelegt und nachgehalten. Das interne Kontrollsystem unterstützt die Steuerung und Kontrolle der Unternehmen
durch die konzernweit einheitliche organisatorische Implementierung von Prozessen
und Strukturen. Dazu gehört u. a. die Überwachung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften
und Regeln. Der Aufsichtsrat lässt sich vom Abschlussprüfer in der Bilanzsitzung über die im Rahmen
der Abschlussprüfung festgestellten Kontrollschwächen, soweit vorhanden, berichten.
Der Aufsichtsrat wird regelmäßig und umfassend durch den Vorstand informiert, plausibilisiert
die getroffenen Annahmen und überprüft auf diesen Grundlagen die Wirksamkeit der getroffenen
Maßnahmen. Die turnusmäßige Berichterstattung erfolgt in Abhängigkeit der Themen zu
jeder Aufsichtsratssitzung bzw. monatlich und quartalsweise. Besondere GeschäftsrisikenDie Ausweitung der Geschäftstätigkeit im Konzern, insbesondere im Dienstleistungsbereich,
bedarf höherer finanzieller Vorleistungen. Grundsätzlich ist die CPU mit einer ausreichenden
Liquidität aus den laufenden Aufträgen ausgestattet, um das vorhandene und gegebenenfalls
etwas höhere Geschäftsvolumen finanzieren zu können. Die Verzögerung von Projekten
oder Zahlungsverzögerungen bei Kunden können jedoch zu Liquiditätsengpässen führen,
die nur begrenzt ausgeglichen werden können. Weiterhin verbleibt als Risiko, dass sich Spezifika des Zielmarktes, z. B. ein noch
stärkerer Konzentrationsprozess bei den Banken oder die Verlagerung von IT-Infrastruktur
auf Rechenzentren, negativ auswirken können. Damit wächst die Gefahr, dass Bestandskunden
abwandern und Neukunden sich nur vereinzelt gewinnen lassen. CPU versucht, dieser
Entwicklung durch Kooperationen entgegenzuwirken. Nach wie vor besteht ein Risiko aufgrund der wechselhaften Investitionsbereitschaft
in der Bankbranche und der immer noch schmalen Projekt- und Kundenbasis. Bei Wegfall
einzelner Aufträge oder Verzögerung fest in Aussicht gestellter Aufträge könnten relativ
kurzfristig die Umsatz- und Ergebnisprognosen nicht eingehalten werden. Deshalb ist
CPU auf einen bestimmten Anteil an Neukundengewinnung angewiesen, um ein die Existenz
sicherndes Umsatzvolumen zu erzielen. Außerdem besteht das Risiko, dass sich die Abhängigkeit
von einzelnen Kunden erhöht. Des Weiteren besteht aufgrund der momentanen Größe der Gesellschaften die Gefahr,
dass bei vollständigem Verlust von größeren Bestandskunden notwendige Kapazitätsanpassungen
nicht mehr in ausreichendem Maß durchgeführt werden können, um die aus dem Umsatzrückgang
resultierenden Einnahmenverluste abzufangen. Ferner könnte dies zu Liquiditätsengpässen
führen. In vielen Projekten haben die Kunden im Testmanagement bzw. in der Durchführung der
Tests Kapazitätsengpässe. Zudem bestehen zum Teil zunehmend Abhängigkeiten von anderen
Projektbeteiligten und Zuliefersystemen. Dies kann insbesondere die für die kaufmännische
Abrechnung von Projekten entscheidende Abnahme verzögern. CPU versucht, durch Unterstützung
der Kunden im Abnahmeprozess und durch strukturiertes Vorgehen solche Verzögerungen
zu vermeiden. Es bleibt aber ein nur bedingt steuerbares Restrisiko, dass sich kundenseitig
die Abnahmen und Zulieferleistungen verzögern, dass sich nicht verrechenbare Zusatzaufwendungen
ergeben und sich die geplanten Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsbeiträge bei der
CPU AG und im Konzern verschieben können. Bei dauerhaft negativen Jahresergebnissen
von Tochtergesellschaften besteht grundsätzlich auch ein Ausfallrisiko für die jeweiligen
konzerninternen Forderungen sowie hinsichtlich der Werthaltigkeit der gehaltenen Anteile. Durch die zum Teil abnehmenden bzw. stagnierenden Geschäftsvolumina und Mitarbeiterzahlen
bei den Konzerngesellschaften hat sich das Wissen über Kunden, Produkte und Unternehmensabläufe
zum Teil auf wenige Mitarbeiter konzentriert. Damit besteht das Risiko, dass Know-how-Träger
in der Fach- und Führungsebene die Unternehmen verlassen und der Wissensverlust nur
bedingt oder nur durch einen erheblichen Investitionsaufwand aufgefangen werden kann.
Es ist daher eine gleichbleibend wichtige Aufgabe, durch geeignete Personalentwicklung
und leistungsbezogene Vergütungssysteme die Mitarbeiter weiter an die Gesellschaften
zu binden. Es wird in den nächsten Jahren eine Herausforderung bleiben, gemeinsam
mit den Mitarbeitern auf die veränderten Rahmenbedingungen zu reagieren und eine hohe
Mitarbeiterbindung zu erreichen. Einerseits besteht durch unzureichende Jahresergebnisse die Gefahr, dass die operativen
Gesellschaften nicht die notwendigen Investitionen in Produkte, Märkte und Mitarbeiter
vornehmen und damit Konkurrenzfähigkeit sowie den Anschluss an den technologischen
Fortschritt verlieren. Andererseits besteht für die umgesetzten Produktneuentwicklungen
das Risiko, dass diese nicht den erwarteten Geschäftserfolg bringen und sich als Fehlinvestitionen
herausstellen. Aus der Rechtsform und Börsennotierung entstehen jährliche Kosten von ca. 0,3 Mio.
Euro, die von den operativen Tochtergesellschaften erwirtschaftet werden müssen und
im Verhältnis zur momentanen Größe des Konzerns unangemessen hoch sind. Bei der momentanen
Größe des Unternehmensverbundes und der unterschiedlichen Ergebnissituation in den
Geschäftsfeldern ist es unabdingbar, dass alle Tochtergesellschaften zumindest kostendeckend
und die Mehrzahl der Gesellschaften profitabel arbeiten, um den Liquiditätsbedarf
der CPU decken zu können. Durch den Wechsel des Börsensegmentes im Oktober 2010 kann
künftig die Belastung vermindert werden. Bei annähernder Erreichung der Ertragsziele besteht auch weiterhin kein existenzbedrohendes
Risiko in der Ertrags- und Liquiditätssituation für Konzern und Holding. Zukünftige Unternehmensentwicklung (Prognosebericht)Im kommenden Geschäftsjahr 2011 ist von einer grundsätzlich unveränderten Gesamtsituation
in den Zielmärkten auszugehen. Dies bedeutet, dass die Kundengruppe der CPU und des
Konzerns tendenziell vorsichtig und zurückhaltend investiert. Dennoch zeichnet sich
in den ersten zwei Monaten des neuen Geschäftsjahres eine höhere Nachfrage nach Produkten
und Dienstleistungen der CPU und des Konzerns ab. Insbesondere die Neuentwicklungen
der vergangen Jahre treffen auf ein höheres Interesse. Damit ergibt sich die Möglichkeit,
die Vertriebsaktivitäten zu steigern und Marktanteile zu gewinnen. Im Bestandskundengeschäft
gilt es, die Einsatzmöglichkeiten der neuen Techniken und Funktionalitäten zu vermitteln.
Nicht unterschätzt werden darf jedoch, dass die Akquisitionsdauer mindestens ein halbes
bis ein ganzes Jahr beträgt. CPU strebt an, mit Kernbankenherstellern zu kooperieren, um so eine höhere Marktdurchdringung
zu erreichen. Dies erfordert jedoch einen hohen Grad an technischer und fachlicher
Abstimmung zwischen den beteiligten Unternehmen. Deshalb ist nicht damit zu rechnen,
dass sich hier kurzfristige Erfolge verbuchen lassen. Um strategische Positionierungen
zu erreichen, bedarf es Kontinuität, Ausdauer und langjähriger vertrauensvoller Zusammenarbeit
bei gemeinsamen Kunden. Wie sich seit dem 2. Halbjahr 2010 gezeigt hat, sind die Produkte und Dienstleistungen
von CPU auch für andere Kooperationspartner interessant. CPU hat aus diesem Grund
eine Reihe von Gesprächen begonnen, um Vertriebs- und Implementierungspartnerschaften
einzugehen. Zum Teil befinden sich die Gespräche erst am Anfang, in anderen Fällen
wird bereits konkret an neuen Lösungen für neue Kundengruppen gearbeitet. Sollten
sich die neuen Kooperationen positiv entwickeln, so können sie in den nächsten zwei
Jahren zu wesentlichen Umsatz- und Ergebniszuwächsen beitragen. Nach wie vor gilt, dass im Produktbereich die VALUE MIRROR - Produktfamilie hohes
Wachstumspotenzial mit Perspektiven in allen drei Zielmärkten Deutschland, Österreich
und der Schweiz besitzt. VALUE MIRROR unterstützt Banken in ihrer Effizienzsteigerung
und wird in eher weniger regulierten Bereichen eingesetzt. Bei den anderen beiden
Produktfamilien "Kredit" und "Anlage", die im Frontend-Bereich der Banken angesiedelt
sind und in der Kundenberatung eingesetzt werden, üben die Banken noch tendenziell
Investitionszurückhaltung. Trotz eines hohen grundsätzlichen Bedarfs, z. B. in der
Wertpapierberatung und EDV-gestützter Workflows, ist mit einer Änderung der Situation
vorerst nicht zu rechnen. Dies gilt, obwohl Banken die zunehmenden gesetzlichen Regelungen
vom Grundsatz her nur im Rahmen von neuen oder optimierten Softwarelösungen effizient
abbilden können. Im Dienstleistungsbereich bzw. PROFESSIONAL SERVICES ist es gelungen, sich bei einem
weiteren, größeren Kunden zu etablieren, der auf die Qualität und das Know-how der
CPU setzt. Die bestehenden Kundenbeziehungen müssen im nächsten Jahr ausgebaut werden,
damit die Wachstumsraten der vergangenen Jahre fortgeschrieben werden können. Hierzu
bedarf es auch in hohem Maße weitere Neukundenakquise, wobei CPU sich gegen die größeren
Dienstleistungsunternehmen in ausgewählten Bereichen profilieren muss. CPU hält an dem obersten Ziel fest, im Konzern ein ausreichendes Ertragsniveau zu
erreichen. Alle operativen Gesellschaften sollen in der Lage sein, die notwendigen
Investitionen in Produkte, Märkte und Mitarbeiter vorzunehmen, ohne dass dies die
Renditeziele der Gesellschaft bzw. des Konzerns gefährdet. CPU strebt trotz der nach wie vor hohen Abhängigkeit von einzelnen Projekten, Aufträgen
und Kunden bei einem gleichbleibenden bis leicht ansteigenden Umsatzniveau im Konzern
an, die Erträge weiter zu verbessern und eine Umsatzrendite zwischen drei und fünf
Prozent in den nächsten zwei Jahren zu erzielen. Augsburg, 16. März 2011 scroll
Vorstand - AufsichtsratVorstandWerner Binder
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| Wertpapierkennnummer (WKN) | A0WMPN |
| Börsenkürzel | CPU2 |
| Höchstkurs | 1,75 Euro |
| Tiefstkurs | 0,88 Euro |
| Abschlusskurs | 1,74 Euro |
| Marktkapitalisierung | 6.105.839,22 Euro |
| Anzahl der Aktien | 3.509.103 |
| Erstnotierung | 19.04.1999 (Deutsche Börse Frankfurt) |
| Aktienperformance im obigen Zeitraum: | + 59,63% |
| Wertpapierkennnummer (WKN) | A0WMPN |
| Börsenkürzel | CPU2 |
| Höchstkurs | 2,16 Euro |
| Tiefstkurs | 1,35 Euro |
| Jahresabschlusskurs | 2,16 Euro |
| Marktkapitalisierung | 7.579.662,48 Euro |
| Anzahl der Aktien | 3.509.103 |
| Aktienperformance im obigen Zeitraum: | + 24,14 % |
(Aktien - Werte - Börsenplatz München, variabler Handel)
| Mittwoch, | 30.03.2011 | Veröffentlichung Jahresabschluss 2010 HGB |
| Mittwoch, | 30.03.2011 | Veröffentlichung Geschäftsbericht für 2010 |
| Montag, | 06.06.2011 | Ordentliche Hauptversammlung - Augsburg |
| Mittwoch, | 31.08.2011 | Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht 2011 |
Bei Fragen im Bereich Investor Relations erreichen Sie uns unter:
E-Mail: cpu-ag@cpu-ag.com
das Jahr 2010 war geprägt von wichtigen Grundsatzentscheidungen. So haben Vorstand
und Aufsichtsrat im abgelaufenen Geschäftsjahr gemeinsam den Wechsel in den m:access
der Börse München beschlossen. Dies ist auch eine Folge der konstruktiven Diskussionen
in den letzten zwei Hauptversammlungen.
Mit dem Segmentwechsel sind die Erwartungen verbunden, die immer noch unverhältnismäßig
hohen Belastungen einer Börsennotierung zu verringern, ohne wichtige Informationsrechte
für die Aktionäre aufgeben zu müssen. Auch dem Börsenkurs hat der Wechsel keinen Abbruch
getan. Im Gegenteil: Es ist eine erfreuliche Aktienkursentwicklung zu verzeichnen,
wenn auch die Höhe der Handelsumsätze nach wie vor auf einem niedrigen Niveau verharrt.
Der Geschäftsverlauf des Jahrs 2010 bietet Anlass zur Freude, da ein deutlich positiver
Konzernjahresüberschuss erzielt werden konnte. Auch der Auftragseingang konnte deutlich
gesteigert werden. Der Auftragsbestand erhöhte sich ebenfalls. Damit hat die CPU eine
bessere Ausgangsposition für das kommende Geschäftsjahr als noch ein Jahr zuvor.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2010 sämtliche ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden
Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Führung des
Unternehmens durch regelmäßige Beratungen unterstützt und seine Geschäftsführung überwacht.
Die Beratungen erstreckten sich sowohl auf die wirtschaftliche Lage der CPU Softwarehouse
AG und deren Tochtergesellschaften als auch auf die aktuelle und langfristige Aufstellung
und Ausrichtung der Geschäftsfelder und der Unternehmensstrategie. Eine freiwillige
Effizienzprüfung der Arbeit des Aufsichtsrates ist auch im und für Geschäftsjahr 2010
erfolgt.
Der Aufsichtsrat wurde in alle wesentlichen Entscheidungen eingebunden und durch den
Vorstand im Rahmen schriftlicher und mündlicher Berichte regelmäßig, zeitnah und umfassend
über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung,
über die Entwicklung der Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns einschließlich der
Risikoeinschätzung sowie über das Risikomanagement informiert. Abweichungen des Geschäftsverlaufs
von den Plänen und Zielen wurden im Einzelnen erläutert und durch den Aufsichtsrat
anhand der vorgelegten Unterlagen geprüft.
In insgesamt 12 Sitzungen, teilweise auch per Telefonkonferenz, wurden alle wesentlichen
Sachverhalte ausführlich erörtert. Insbesondere sind die Bilanzsitzungen für den Jahres-
und Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2009 zu erwähnen. Weiterhin standen neben
der regelmäßigen und laufenden Berichterstattung durch den Vorstand über den Geschäftsverlauf
auch die wichtigen, geschäftspolitischen Entscheidungen für den Konzern auf der Tagesordnung.
Hierbei wurde auch über die endgültige Zusammenlegung der Geschäftsaktivitäten der
beiden Schweizer Gesellschaften entschieden.
Der Aufsichtsrat hat sich im Besonderen, im Rahmen der regelmäßigen, jährlichen Strategiesitzung,
zwei Tage zusammen mit dem Vorstand über die Positionierung der CPU ausführlich beraten.
Des Weiteren ließ sich der Aufsichtsrat über die Ergebnisse des Risikomanagements
berichten. In diesem Zusammenhang wurden von Vorstand und Aufsichtsrat diverse Ergänzungen
des Risikomanagement beschlossen. Weitere Themen von Sitzungen waren der Etat 2011
und die künftige Zusammenarbeit mit strategischen bzw. potentiellen strategischen
Partnern.
Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsauftrag der CPU Softwarehouse AG an die KPMG Bayerische
Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft, München erteilt. Die KPMG hat Rechnungslegung,
Buchführung, Jahresabschluss sowie Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 geprüft
und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Konzernabschluss wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches
aufgestellt. Die KPMG hat den Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht einer
prüferischen Durchsicht unterzogen. Hierbei wurden die vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
(IDW PS 900) beachtet. Demnach sind keine Sachverhalte festgestellt worden, die nicht
in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften stehen oder ein unzutreffendes
Bild von der Vermögens,- Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermitteln.
Die Berichte der Abschlussprüfer wurden dem Aufsichtsrat vorgelegt. Die Abschlussprüfer
haben in der Sitzung vom 24. März 2011 ihre Feststellungen persönlich und detailliert
vorgestellt. Der Aufsichtsrat stimmte am 24. März 2011 nach eingehender Beratung und
eigener Prüfung des vorgelegten Jahresabschlusses der CPU Softwarehouse AG und des
Konzernabschlusses sowie der Prüfung des Lageberichtes und des Konzernlageberichtes
dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu und billigte den Jahres- und
Konzernabschluss. Somit ist der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 festgestellt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Unternehmensleitungen und allen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern für die engagierte Arbeit in einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2010.
Augsburg, 24. März 2011
Dr. Heiko Frank
- Vorsitzender des Aufsichtsrats -
|
|
31.12.2010 | Vorjahr | |
|
|
TEUR | TEUR | |
| Aktivseite |
|
|
|
| A. | Anlagevermögen |
|
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
147 | 0 | |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
62 | 20 | |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
1 | 1 | |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 72 | 89 | |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
| 1. sonstige Ausleihungen | 1 | 1 | |
| B. | Umlaufvermögen |
|
|
| I. Vorräte |
|
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|
| 1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 191 | 67 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
|
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.000 | 955 | |
| 2. sonstige Vermögensgegenstände | 391 | 339 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 542 | 568 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 2 | 83 | |
|
|
2.409 | 2.123 | |
|
|
31.12.2010 | Vorjahr | |
|
|
TEUR | TEUR | |
|
Passivseite |
|||
| A. | Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 3.509 | 3.509 | |
| II. Währungsumrechnungsdifferenzen | -127 | -14 | |
| III. Bilanzverlust | -2.706 | -3.062 | |
|
|
676 | 433 | |
| B. | Rückstellungen |
|
|
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 344 | 442 | |
| 2. sonstige Rückstellungen | 585 | 567 | |
| C. Verbindlichkeiten |
|
|
|
| 1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 144 | 78 | |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 372 | 315 | |
| 3. sonstige Verbindlichkeiten | 166 | 229 | |
| davon aus Steuern 61 TEUR (Vj. 164 TEUR) |
|
|
|
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 32 TEUR (Vj. 12 TEUR) |
|
|
|
| D. | Rechnungsabgrenzungsposten | 122 | 59 |
|
|
2.409 | 2.123 | |
| 2010 | 2009 | ||
| TEUR | TEUR | ||
| 1. | Umsatzerlöse | 6.880 | 7.821 |
| 2. | Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -4.542 | -5.143 |
| 3. | Bruttoergebnis vom Umsatz | 2.338 | 2.678 |
| 4. | Vertriebskosten | -895 | -986 |
| 5. | Allgemeine Verwaltungskosten | -1.153 | -1.270 |
| 6. | Forschungs- und Entwicklungskosten | -247 | -495 |
| 7. | Sonstige betriebliche Erträge | 455 | 152 |
| 8. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | -114 | -92 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 5 | 7 |
| 10. | Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -1 | -1 |
| 11. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -33 | -5 |
| 12. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 355 | -12 |
| 13. | Sonstige Steuern | 1 | 0 |
| 14. | Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag | 356 | -12 |
| 15. | Verlustvortrag | -3.062 | -3.050 |
| 16. | Bilanzverlust | -2.706 | -3.062 |
|
|
2010 | 2009 |
|
|
TEUR | TEUR |
| Konzernjahresüberschuss (Vj. -Fehlbetrag) | 356 | -12 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 54 | 66 |
| Zu- / Abnahme Rückstellungen | -80 | 137 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge |
|
|
| Zu- / Abnahme der Vorräte und Forderungen | -221 | 31 |
| Zu- / Abnahme von Verbindlichkeiten | 60 | -288 |
| Zu- / Abnahme anderer Aktiva | 81 | -63 |
| Zu- / Abnahme anderer Passiva | 63 | 29 |
| Währungseffekte und Konsolidierungen | -132 | -2 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 181 | -102 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens | -184 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen in Gegenständen des Sachanlagevermögens | -47 | -50 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | 5 | 4 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -226 | -46 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 0 | 0 |
| Auszahlung aus der Tilgung von Krediten | 0 | 0 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 0 | 0 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -45 | -148 |
| Wechselkurs, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 19 | -12 |
| Finanzmittelfonds am 01.01. | 568 | 728 |
| Finanzmittelfonds am 31.12. | 542 | 568 |
|
|
Gezeichnetes Kapital |
erwirtschaftetes Eigenkapital |
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung |
Konzern- Eigenkapital |
|
|
TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Stand am 01.01.2009 | 3.509 | -3.050 | 0 | 459 |
| Periodenergebnis | 0 | -12 | 0 | -12 |
| übrige Veränderungen | 0 |
|
-14 | -14 |
| Stand am 31.12.2009 | 3.509 | -3.062 | -14 | 433 |
| Periodenergebnis | 0 | 356 | 0 | 356 |
| übrige Veränderungen | 0 |
|
-113 | -113 |
| Stand am 31.12.2010 | 3.509 | -2.706 | -127 | 676 |
Die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, ist ein Unternehmen, dessen Aktien seit dem 01.
Oktober 2010 im Freiverkehr (m:access) der Börse München notieren. Bis zum 30. September
2010 war die Gesellschaft ein börsennotiertes Unternehmen, das im regulierten Markt
(General Standard) gehandelt wurde.
Die CPU Softwarehouse AG ist eine eingetragene Aktiengesellschaft deutschen Rechts
mit Sitz in Augsburg. Sie ist in den Geschäftsbereichen Softwareentwicklung, -Lizenzierung,
-Wartung sowie IT-Dienstleistungen tätig. Die Gesellschaft sowie ihre Tochterunternehmen
entwickeln und vertreiben Software und realisieren Softwareprojekte für das Aktiv-
und Passivgeschäft von Banken.
Die CPU Softwarehouse AG ist als Mutterunternehmen nach § 290 HGB grundsätzlich zur
Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet, gem. § 293 Nr. 1 HGB jedoch befreit.
Demnach erstellt die CPU Softwarehouse AG freiwillig einen Konzernabschluss auf der
Basis der Regelungen des Handelsgesetzbuches sowie des Aktiengesetzes. Die Vorschriften
des BilMoG werden im Abschluss 2010 berücksichtigt. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen
und die Erläuterungen der Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz - und Ertragslage
sind nicht erforderlich.
Im Vorjahr wurde der Konzernabschluss gemäß § 315a HGB nach den Vorschriften der internationalen
Rechnungslegung (IFRS) aufgestellt. Da die Gesellschaft mit dem Wechsel in den m:access
seit 2010 nicht mehr am regulierten Markt gelistet ist und somit keine kapitalmarktorientierte
Gesellschaft im Sinne des § 264d HGB ist, konnte erstmals von der Aufstellung des
Konzernabschlusses nach IFRS abgesehen werden.
Die Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend § 275 Abs. 3 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren
dargestellt. Dem Konzernabschluss liegt die nach § 297 Abs. 3 Satz 1 HGB vorgeschriebene
Einheitstheorie zugrunde. Der Konzernabschluss der CPU Softwarehouse AG wird -soweit
nichts anderes angegeben - in TEUR dargestellt.
Zur Erstellung des freiwilligen Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2010 wurden
die IFRS-Konzernabschlüsse der Vorjahre 2009 und 2008 auf handelsbilanzielle Werte
zurückgeführt, d.h. um die Unterschiede in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
des IFRS bereinigt. Soweit sich hieraus Besonderheiten ergaben, werden diese in den
jeweiligen Anhangsangaben erläutert.
In den Konzernabschluss der CPU zum 31.12.2010 sind neben der CPU AG alle wesentlichen
operativ tätigen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die
CPU AG beherrschenden Einfluss nach § 290 Abs. 2 HGB hat. Dieser wird grundsätzlich
angenommen, wenn der CPU AG unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Stimmrechte
zustehen.
Der Konsolidierungskreis umfasst im Geschäftsjahr 2010 zwei inländische und zwei ausländische
Tochterunternehmen. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen bestanden nicht. Der
Kreis der konsolidierten Unternehmen hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2009 aufgrund
der Entkonsolidierung der CPU Inexsys Bankensoftware AG i.L., Zürich, zum Jahresende
2010 geändert. Die CPU Inexsys Bankensoftware AG i.L., Zürich, hat ihre Geschäftstätigkeit
auf eine Schwestergesellschaft übertragen und ist aus diesem Grund operativ nicht
mehr tätig.
|
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Anteilsbesitz | Anteilsbesitz |
| % | % | |
|
|
2010 | 2009 |
| Vollkonsolidierte Unternehmen | ||
| CPU Bankensoftware GmbH, Augsburg | 100% | 100% |
| ISMC Information System Management & Consulting GmbH, Waldbronn | 100% | 100% |
| CPU Bankensoftware AG, St. Gallen | 100% | 100% |
| CPU Inexsys Bankensoftware AG i.L., Zürich | 99,09% | 95,66% |
| Nichtkonsolidierte Unternehmen |
|
|
| CPU Softwarehouse s.r.o. i.L., Prag | 100% | 100% |
Die nicht konsolidierten Unternehmen sind vollständig von untergeordneter Bedeutung
auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage für den CPU-Konzern.
Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich
nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle
auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Anstelle der Beteiligungsbuchwerte
werden in der Konzernbilanz die Vermögensgegenstände und Schulden der Tochtergesellschaften
angesetzt. Die Anschaffungskosten der Beteiligungen werden mit dem anteiligen Eigenkapital
der Tochtergesellschaften zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der Erstkonsolidierung verrechnet.
Sind die Anschaffungskosten höher als das anteilige Eigenkapital, wird die Differenz
den Vermögensgegenständen bzw. Schulden des Tochterunternehmens zugeordnet. Darüber
hinaus gehende bzw. verbleibende aktivische Unterschiedsbeträge stellen den Geschäfts-
oder Firmenwert dar.
Diese wären unter der Annahme, dass der Konzernabschluss auch nach 2004 weiterhin
nach HGB aufgestellt worden wäre, nach § 309 Abs. 1 HGB entweder planmäßig über die
voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben oder den Regelungen vor dem BilMoG folgend
alternativ mit den Rücklagen verrechnet worden. Unter beiden Annahmen wären die im
Konzernabschluss nach IFRS zum 31. Dezember 2009 noch ausgewiesenen Geschäfts- oder
Firmenwerte bereits zum 1. Januar 2009 nicht mehr im Konzernabschluss nach HGB ausgewiesen
worden.
Unter diesen Prämissen wurden die Geschäfts- oder Firmenwerte im Konzernabschluss
mit den Kapitalrücklagen und dem Verlustvortrag zum 1. Januar 2009 verrechnet. Alle
weiteren Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede zwischen den bisherigen IFRS-Wertansätzen
von Vermögensgegenständen und Schulden und den korrespondierenden Wertansätzen nach
HGB wurden ebenfalls auf den Stichtag 1. Januar 2009 mit dem Verlustvortrag verrechnet.
Anteile konzernfremder Dritter am Eigenkapital der konsolidierten Gesellschaften werden
grundsätzlich als Anteile in Fremdbesitz ausgewiesen. Die zum 31.12.2009 bestehenden
Anteile anderer Gesellschafter waren negativ. Anteile an nicht in die Konsolidierung
einbezogenen Tochterunternehmen werden im Konzernabschluss mit den Beteiligungsbuchwerten
angesetzt.
Weitere Konsolidierungen betreffen die Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten
sowie die anzugebenden Haftungsverhältnisse gegenüber bzw. zugunsten einbezogener
Unternehmen. Konzerninterne Umsätze und sonstige Ertragsposten werden gegen die entsprechenden
konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Währungsdifferenzen auf Zwischengewinne werden
erfolgswirksam behandelt.
Alle konzerninternen Gewinne und Verluste, Umsatzerlöse, Aufwendungen und Erträge
sowie Forderungen und Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen innerhalb des Konsolidierungskreises
werden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden grundsätzlich
gem. § 306 HGB latente Steuer abgegrenzt.
Die Umrechnung auf fremde Währung lautende Abschlüsse erfolgt entsprechend des § 308a
HGB. Die Währungsumrechnung der Abschlüsse ausländischer Konzernunternehmen erfolgt
für die Posten der Konzernbilanz einschließlich des Jahresergebnisses zum Stichtagskurs.
Die Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden zu den Jahresdurchschnittskursen
umgerechnet.
Soweit sich aus der erfolgswirksamen Währungsumrechnung passive latente Steuern ergeben,
werden diese soweit als möglich mit aktiven latenten Steuern aus vorhandenen Verlustvorträgen
verrechnet.
Sämtliche Währungskursdifferenzen werden im Posten Eigenkapitaldifferenz aus (der)
Währungsumrechnung ausgewiesen. Währungskursdifferenzen aus den Vorjahren, da sie
sich im Wesentlichen aus der Umrechnung der im IFRS-Konzernabschluss ausgewiesenen
Geschäfts- und Firmenwerte ergaben, wurde aus Vereinfachung und aus Gründen der Klarheit
IAS in Analogie zu den Regelungen in IFRS 1.D13 zum 01. Januar 2009 auf Null gesetzt
und gegen den Verlustvortrag ausgebucht.
Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften.
Methodenabweichungen gemäß §§ 284 Abs. 2 Nr. 3, 313 Abs. 1 Nr. 3 HGB sind nicht vorgekommen.
Änderungen die sich aus dem BilMoG ergaben stellen keine Abweichung zum Stetigkeitsgebot
dar.
Selbst geschaffene, immaterielle Vermögensgegenstände werden entsprechend den Regelungen
des Bilanzmodernisierungsgesetzes ab 2010 mit den Herstellungskosten angesetzt und
planmäßig über sechs Jahre abgeschrieben. Soweit eine Aktivierung erfolgt werden passive
latente Steuern auf den aktivierten Betrag gebildet und, wenn möglich, mit aktiven
latenten Steuern aus den Verlustvorträgen verrechnet.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt
und um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um die
planmäßigen Abschreibungen, bewertet.
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden
Wert bewertet.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Nennwerten
angesetzt.
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden alle erkennbaren Risiken
durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko
sowie zur Abdeckung von Zinsverlusten wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.
Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.
Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Herstellungskosten
beinhalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Das Prinzip
der verlustfreien Bewertung wird beachtet.
Die liquiden Mittel sind mit den Nominalwerten ausgewiesen.
Die Pensionsrückstellung ist nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung
der Richttafeln von 2005 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck und werden gemäß § 253 Abs.
2 Satz 2 HGB abgezinst.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse
Verbindlichkeiten.
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
Aktive und Passive Rechnungsabgrenzungsposten stellen Ausgaben bzw. Einnahmen vor
dem Abschlussstichtag dar, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit
nach diesem Tag sind. Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich für
sämtliche zeitliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen
gebildet.
Aktive latente Steuern werden nicht ausgewiesen, da der bestehende Aktivüberhang unter
Ausnutzung des Wahlrechts nach § 274 HGB bilanziell nicht angesetzt wird. Die aktiven
latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen bei Geschäfts-
und Firmenwerten und der Pensionsrückstellung in Steuerbilanzen. Latente Steuern auf
ertragsteuerliche Verlustvorträge werden nur soweit erfasst, als diese mit passiven
Latenzen verrechnet werden können.
Für passive latente Steuern besteht eine Passivierungspflicht. Die passiven latenten
Steuern ergeben sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen aus den immateriellen
Vermögensgegenständen. Eine Verrechnung von aktiven latenten Steuern mit passiven
latenten Steuern erfolgt wie oben angegeben entsprechend der Vorschriften der §§ 274
und 306 HGB.
Die Ermittlung der erwarteten Steuerbe- bzw. entlastung für nachfolgende Geschäftsjahre
erfolgt mit den Steuersätzen, deren Gültigkeit für die Periode der voraussichtlichen
Realisation erwartet wird. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle
Steuersätze herangezogen. Dabei werden Steuersätze verwendet, die zum Bilanzstichtag
gültig oder angekündigt sind. Für die deutschen Einheiten wird die Körperschaftsteuer
inklusive Solidaritätszuschlag mit 15,825% abgegrenzt. Für die Gewerbesteuer werden
aufgrund unterschiedlicher Hebesätze Steuersätze zwischen ca. 15 - 17% verwendet.
Die von der CPU verwendeten Steuersätze zur Berechnung der latenten Steuern betragen
für die Schweiz 16,88%.
Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010 ist entsprechend § 268 Abs.
2 HGB dargestellt.
Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten selbst erstellte sowie entgeltlich
erworbene Softwareprogramme sowie die aktivierungsfähigen Aufwendungen der Eintragung
gewerblicher Schutzrechte.
Für die Abschreibungen der selbst erstellten Software wird eine Nutzungsdauer von
sechs Jahren, für gekaufte Softwareprogramme wird eine Nutzungsdauer von vier Jahren
zugrunde gelegt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Die Abschreibungen
für die gewerblichen Schutzrechte erfolgen über die Laufzeit des gewährten Schutzes.
Bei dem Sachanlagevermögen handelt es sich im Wesentlichen um angeschaffte EDV-Hardware
und Büroausstattung. Die Nutzungsdauer der Sachanlagegüter beträgt zwischen vier und
zehn Jahren. Die Abschreibung erfolgt linear, im Jahr des Zugangs zeitanteilig über
die Monate der Nutzung (pro rata temporis).
Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs
voll abgeschrieben, wenn der Wert des einzelnen Wirtschaftsgutes 150 EUR nicht übersteigt.
Für die Anlagegüter, die einen Wert von 150 EUR im Einzelnen übersteigen, aber nicht
1.000 EUR, wird entsprechend § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten
wird im Sachanlagevermögen ausgewiesen und im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den
vier folgenden Wirtschaftsjahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben. Scheidet
ein Wirtschaftsgut des Sammelpostens aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.
|
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ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN | |||||
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01.01.2010 | Zugang / Abgang Konsolidierungskreis |
Währungs- umrechnung |
Zugänge | Abgänge | 31.12.2010 |
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TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| IMMATERIELLE VERMOGENSGEGENSTÄNDE |
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| Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0 | 0 | 14 | 133 | 0 | 147 |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
680 | 0 | 4 | 51 | 0 | 735 |
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680 | 0 | 18 | 184 | 0 | 882 |
| SACHANLAGEN |
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| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 924 | 0 | 53 | 47 | 43 | 981 |
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927 | 0 | 53 | 47 | 43 | 984 |
| FINANZANLAGEN |
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| Sonstige Ausleihungen | 56 | 0 | 0 | 0 | 35 | 21 |
|
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56 | 0 | 0 | 0 | 35 | 21 |
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1.663 | 0 | 71 | 231 | 78 | 1.887 |
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AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN | |||||
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01.01.2010 | Zugang Konsolidierungskreis |
Währungs- umrechnung |
Zuführungen | Zuschreibung | Abgänge |
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TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| IMMATERIELLE VERMOGENSGEGENSTÄNDE |
|
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|
| Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 660 | 0 | 0 | 13 | 0 | 0 |
|
|
660 | 0 | 0 | 13 | 0 | 0 |
| SACHANLAGEN |
|
|
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|
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 835 | 0 | 49 | 41 | 0 | 16 |
|
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837 | 0 | 49 | 41 | 0 | 16 |
| FINANZANLAGEN |
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| Sonstige Ausleihungen | 55 | 0 | 0 | 0 | 0 | 35 |
|
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55 | 0 | 0 | 0 | 0 | 35 |
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1.552 | 0 | 49 | 54 | 0 | 51 |
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AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN |
NETTOBUCHWERTE | |
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31.12.2010 | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
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TEUR | TEUR | TEUR |
| IMMATERIELLE VERMOGENSGEGENSTÄNDE |
|
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|
| Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 0 | 147 | 0 |
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 673 | 62 | 20 |
|
|
673 | 209 | 20 |
| SACHANLAGEN |
|
|
|
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2 | 1 | 1 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 909 | 72 | 89 |
|
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911 | 73 | 90 |
| FINANZANLAGEN |
|
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|
| Sonstige Ausleihungen | 20 | 1 | 1 |
|
|
20 | 1 | 1 |
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1.604 | 283 | 111 |
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2010 | Davon Restlaufzeit über ein Jahr |
2009 | Davon Restlaufzeit über ein Jahr |
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|
TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.000 | 0 | 955 | 0 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 391 | 304 | 339 | 282 |
|
|
1.391 | 304 | 1.294 | 282 |
CPU hat in einem Fall Klage gegen einen Kunden auf Zahlung von Forderungen erheben
müssen. Zum 31.12.2010 wurden 207 TEUR bilanziert. Die Gesellschaft geht davon aus,
dass dieser Betrag im Minimum realisiert werden kann.
Der unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesene Aktivwert aus der Rückdeckung
der Pensionsrückstellungen in Höhe von 300 TEUR (Vorjahr: 282 TEUR) hat eine Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr.
Das Grundkapital der Muttergesellschaft beträgt 3.509.103,00 Euro (Vorjahr: 3.509.103,00
Euro) und ist in 3.509.103 (Vorjahr: 3.509.103) nennwertlose auf den Inhaber lautende
Stückaktien mit gleichen Rechten eingeteilt.
Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 03. Juli 2007 wurde der Vorstand
ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 03. Juli 2012
durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen
einmal oder mehrmals, insgesamt um bis zu 2.631.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes
Kapital). Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht
der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:
a) für Spitzenbeträge;
b) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt 1.052.730,00
Euro, sofern die neuen Aktien gegen Bareinlage zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden,
welcher den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz);
c) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt 2.631.000,00
Euro, sofern die neuen Aktien gegen Sacheinlage ausgegeben werden, um Unternehmen
oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben.
Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe
entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates.
In der Rücklage aus der Währungsumrechnung werden die erfolgsneutralen Währungskursdifferenzen
ausgewiesen.
Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
|
|
TEUR |
| Verlustvortrag zum 1. Januar 2010 | 3.062 |
| Konzernjahresüberschuss | 356 |
| Bilanzverlust zum 31 .Dezember 2010 | 2.706 |
Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz vom 25. Mai 2009 sind die handelsrechtlichen
Vorschriften zur Bewertung und Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen für Geschäftsjahre
ab 2010 geändert worden. Pensionsrückstellungen sind zukünftig nach Maßgabe des notwendigen
Erfüllungsbetrages und entsprechend § 253 Abs. 2 HGB mit einem durch die Deutsche
Bundesbank bekannt zugebenden Diskontierungssatz zu ermitteln.
Der erstmals separat anzugebende Zinsaufwand für die Zuführung zur Pensionsrückstellung
für das Geschäftsjahr 2010 betrug 28 TEUR und wurde entsprechend der neuen gesetzlichen
Vorschriften in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Bewertung der
Verpflichtungen erfolgte in Übereinstimmung mit IDW RS HFA 30 nach einem Anwartschaftsbarwertverfahren.
Die versicherungsmathematischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2005 G nach
Prof. Dr. Klaus Heubeck und folgenden Bewertungsparametern:
|
|
2010 | 2009 |
| Rechnungszins: | 5,16% | 5,25% |
| Rententrend ab Pensionierungsalter: | 2,00% p.a. | 2,00% p.a. |
|
|
2010 | 2009 |
|
|
TEUR | TEUR |
| Personalrückstellungen | 350 | 240 |
| Rechts- u. Beratungskosten | 104 | 108 |
| Ausstehende Rechnungen | 22 | 11 |
| Sonstige | 109 | 208 |
|
|
585 | 567 |
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen
sowie Kosten für die Erstellung der Abschlüsse und deren Veröffentlichung, Archivierungskosten
und Kosten für Schönheitsreparaturen für die angemieteten Räumlichkeiten.
|
|
Gesamtbetrag | bis zu 1 Jahr |
|
|
TEUR | TEUR |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 144 | 144 |
| (Vorjahr) | (78) | (78) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 372 | 372 |
| (Vorjahr) | (315) | (315) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 166 | 166 |
| (Vorjahr) | (229) | (229) |
|
|
682 | 682 |
| (Vorjahr) | (622) | (622) |
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Lohnsteuer- und Sozialversicherungsbeiträge.
Die Umsatzerlöse des CPU Konzerns entfallen auf folgende Tätigkeitsbereiche und Regionen:
|
|
2010 | 2009 |
|
|
TEUR | TEUR |
| Erlöse Softwareprogramme | 1.104 | 2.385 |
| Dienstleistung | 4.408 | 3.666 |
| Erlöse Softwarewartung | 1.368 | 1.770 |
|
|
6.880 | 7.821 |
Von den 6.880 TEUR wurden 4.768 TEUR in Deutschland, 2.112 TEUR in der Schweiz und
Österreich erzielt.
In den Herstellkosten des Umsatzes, den Vertriebs- und Verwaltungskosten, sowie in
den Forschungs- und Entwicklungskosten sind die auf den Funktionsbereich entfallenden
Personal- und Materialkosten enthalten. Von den Forschungs- und Entwicklungskosten
über insgesamt 394 TEUR wurden TEUR 147 aktiviert.
Der Materialaufwand belief sich im Konzern auf TEUR 1.406 (Vj. TEUR 1.600) und enthält
zum ganz überwiegenden Teil die Kosten für bezogene Leistungen im Dienstleistungsbereich.
|
|
2010 | 2009 |
|
|
TEUR | TEUR |
| Löhne und Gehälter | 4.242 | 3.936 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | 713 | 630 |
| (Davon für Altersversorgung) | (37) | (34) |
|
|
4.955 | 4.566 |
In den sonstigen betrieblichen Erträgen der CPU AG sind im Wesentlichen Erträge aus
der Auflösung von Rückstellungen, die erfolgswirksam gebuchten Währungsdifferenzen
in Höhe von 176 TEUR, der Konsolidierungserfolg aus der Entkonsolidierung der CPU
Inexsys Bankensoftware AG i.L., Zürich, in Höhe von 48 TEUR sowie die Erträge aus
der Erhöhung der Rückdeckungsversicherung enthalten. In den sonstigen betrieblichen
Erträgen sind periodenfremde Erträge über 126 TEUR aus der Minderung der Pensionsrückstellung
enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit 82 TEUR das Ergebnis
aus der Entkonsolidierung, das sich im Wesentlichen auf die kumulierten Währungsdifferenzen
zurückführen lässt.
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel im Laufe des Berichtsjahres
durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben. Dabei sind die Zahlungsströme
nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert. Der Finanzmittelfonds
umfasst den Kassenbestand und Bankguthaben.
Nachfolgend sind Kennzahlen des Produktbereichs sowie des Dienstleistungsbereichs
dargestellt.
Konzerninterne Erträge und Aufwendungen sowie die Erträge und Aufwendungen der Holding
werden in einer separaten Spalte gezeigt. Die Darstellung entspricht den wesentlichen
Kennzahlen derjenigen im IFRS-Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009.
| in TEUR | Produkt | Dienstleistung | Konsolidierung/ Überl. Zentrale |
Konzern |
| Auftragseingang |
4.020 |
3.742 |
-210 |
7.552 |
| Umsatzerlöse | 3.785 | 3.760 | -665 | 6.880 |
| EBIT | 132 | 435 | -183 | 384 |
| in TEUR | Produkt | Dienstleistung | Konsolidierung/ Überl. Zentrale |
Konzern |
| Auftragseingang | 3.004 | 3.518 | -319 | 6.203 |
| Umsatzerlöse | 4.668 | 3.518 | -365 | 7.821 |
| EBIT | 220 | 152 | -385 | -13 |
Im Geschäftsjahr 2010 waren im CPU Konzern inklusive der Geschäftsleitungsorgane durchschnittlich
54 Arbeitnehmer (Vorjahr: 59) beschäftigt.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des CPU Konzerns betragen für die Geschäftsjahre
ab 2011:
|
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2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 und | Gesamt |
|
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TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | später TEUR | TEUR |
| Miete | 143 | 120 | 54 | 0 | 0 | 317 |
| Leasing | 57 | 23 | 7 | 0 | 0 | 87 |
|
|
200 | 143 | 61 | 0 | 0 | 404 |
Weitere angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.
Die Honorare des Abschlussprüfers betragen im Geschäftsjahr 2010 für Abschlussprüfungsleistungen
TEUR 26, für Bestätigungsleistungen TEUR 8 sowie für Steuerberatungsleistungen TEUR
8 und damit insgesamt TEUR 42.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes sind Mitglied in folgenden anderen
gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (a.) und Kontrollgremien gemäß § 125 Abs. 1
S. 3 AktG (b.):
Werner Binder, Augsburg
Vorstand Vertrieb und Marketing
b. Präsident des Verwaltungsrates CPU Bankensoftware AG, St. Gallen
Sven Wollenhaupt, Augsburg
Vorstand Finanzen und Administration
b. Verwaltungsratsmitglied CPU Bankensoftware AG, St. Gallen
Hinsichtlich der Vergütungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wird von der Befreiungsvorschrift
des § 286 Abs. 4 HGB analog Gebrauch gemacht.
Dr. Heiko Frank, Friedberg
Aufsichtsratsvorsitzender
Vorstandsvorsitzender der Tefen AG, Augsburg
a. Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender SchwabenMobil Nahverkehr Service GmbH, Bobingen
a. Aufsichtsratsmitglied Franz Industrie Beteiligungs AG, Augsburg (bis 31.12.2010)
a. Aufsichtsratsmitglied A3
(hoch3) Innovationsfonds GmbH, Augsburg (ab 27.10.2010)
b. Beiratsmitglied Goppel Bus GmbH, Ehrenhain
Oliver Gosemann, Forst
stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender
Vorsitzender der Geschäftsführung der Talis Management Holding GmbH, Heidenheim an
der Brenz
a. Aufsichtsratsvorsitzender der inge watertechnologies AG, Greifenberg
a. Aufsichtsratsmitglied der Phoenix Solar AG, Sulzemoos seit 16.06.2010
Alfred Möckel, Berlin
Bankkaufmann, Dipl. Kfm.
a. Aufsichtsratsmitglied eSolve AG, München
a. Stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Prime Capital Asset Management AG, Frankfurt
b. Mitglied des Beirats der ARIAD Asset Management GmbH, Hamburg
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 45.
Im Geschäftsjahr haben die Gesellschaft keine Meldungen zu den Beteiligungsverhältnissen
gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht.
Mit Schreiben vom 13. Juni 2005 hat uns die GEDO Unternehmensverwaltungsgesellschaft
mbH, Hürth, angezeigt, dass sie als 100%-iger Aktionär der msg systems ag, per 02.06.2005
durch Kapitalerhöhung die Schwelle von 25% der Stimmrechte der CPU Softwarehouse AG
unterschritten hat. Sie teilte uns mit, dass der msg systems ag 21,66% der Stimmrechte
oder 2.189.214 Inhaber Stammaktien zustehen, wovon ihr 2.189.214 Aktien oder 21,66%
Aktien gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen sind. Die Veröffentlichung
erfolgte in der Börsenzeitung vom 17. Juni 2005.
Mit Schreiben vom 13. Juni 2005 hat uns die msg systems ag, Ismaning, gemäß § 21 Abs.
1 WpHG mitgeteilt, dass sie durch Kapitalerhöhung per 02.06.2005 die Schwelle von
25% der Stimmrechte der CPU Softwarehouse AG unterschritten hat und ihr 21,66% der
Stimmrechte oder 2.189.214 Inhaber Stammaktien zustehen. Die Veröffentlichung erfolgte
in der Börsenzeitung vom 17. Juni 2005.
Mit Schreiben vom 08. Juli 2005 hat uns die ARGON Finance AG gemäß § 21 Abs. 1 WpHG
mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Gesellschaft am 17. Juni 2005 die Schwelle
von 5% und 10% überschritten hat und nun 13,38% beträgt und am 04. Juli 2005 die Schwelle
von 5% und 10% erreicht und überschritten hat und nun 15,69% beträgt. Die Veröffentlichung
erfolgte in der Börsenzeitung Nr. 132 vom 13. Juli 2005.
Die hier aufgeführten, veröffentlichten Meldungen beziehen sich zum Teil auf die Werte
vor der letzten Kapitalerhöhung im Jahr 2005 und weichen demnach aufgrund des Verwässerungseffektes
geringfügig von der im Konzernlagebericht angegebenen Aktionärsstruktur ab.
Augsburg, den 16.03.2011
| Werner Binder | Sven Wollenhaupt |
| Sprecher des Vorstands | Mitglied des Vorstands |
Die CPU Softwarehouse AG, Augsburg, ist ein Unternehmen, dessen Aktien seit dem 01.
Oktober 2010 im Freiverkehr (m:access) der Börse München notieren. Bis zum 30. September
2010 war die Gesellschaft ein börsennotiertes Unternehmen, das im regulierten Markt
(General Standard) gehandelt wurde.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der CPU Softwarehouse AG (CPU AG) wird in
Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes
aufgestellt. Die Vorschriften des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurden im
Geschäftsjahr 2010 berücksichtigt, eine Anpassung der Vorjahreszahlen ist nicht erforderlich.
Die CPU Softwarehouse AG ist durch den Wechsel des Börsensegmentes im Oktober 2010
keine kapitalmarktorientierte Gesellschaft (§ 264d HGB) und auch keine börsennotierte
Gesellschaft (§ 3 Abs.2 AktG) mehr, sondern eine kleine Kapitalgesellschaft i. S.
d. § 267 Abs. 1 HGB. Dementsprechend übt sie aus Vereinfachungsgründen der Abschlusserstellung
die gesetzlichen Wahlrechte (größenabhängigen Erleichterung gem. § 274a HGB) zur Angabe
bzw. Nichtangabe bestimmter Vermerkpflichten aus. Auch von den Anhangsangaben gem.
§ 285 HGB Nr. 2, Nr. 3, Nr. 3a, Nr. 6, Nr. 9, Nr. 11, Nr. 17, Nr. 19 und Nr. 29 wurde
entsprechend der gesetzlichen Vorschriften der §§ 286 Abs. 3 Nr. 2 und 288 Abs. 1
HGB abgesehen. Die Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend § 275 Abs. 3 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren
dargestellt.
|
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31.12.2010 | Vorjahr |
|
|
TEUR | TEUR |
| Aktivseite |
|
|
| A. Anlagevermögen |
|
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
| 1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
9 | 12 |
| II. Sachanlagen |
|
|
| 1. Grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
1 | 1 |
| 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 32 | 19 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.149 | 6.149 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 499 | 0 |
| 3. sonstige Ausleihungen | 1 | 1 |
| B. Umlaufvermögen |
|
|
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 118 | 111 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 631 | 1.071 |
| 3. sonstige Vermögensgegenstände | 307 | 287 |
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 33 | 33 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 0 | 9 |
|
|
7.780 | 7.693 |
| Passivseite |
|
|
| A. Eigenkapital |
|
|
| I. Gezeichnetes Kapital | 3.509 | 3.509 |
| II. Kapitalrücklage | 2.100 | 2.100 |
| III. Bilanzgewinn | 1.608 | 1.408 |
|
|
7.217 | 7.017 |
| B. Rückstellungen |
|
|
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 344 | 441 |
| 2. sonstige Rückstellungen | 170 | 107 |
| C. Verbindlichkeiten |
|
|
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 25 | 26 |
| 2. sonstige Verbindlichkeiten | 24 | 102 |
| davon aus Steuern 23 TEUR (Vj. 87 TEUR) |
|
|
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 TEUR (Vj. 0 TEUR) |
|
|
|
|
7.780 | 7.693 |
|
|
|
2010 | Vorjahr |
|
|
|
TEUR | TEUR |
| 1. | Umsatzerlöse | 455 | 245 |
| 2. | Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -455 | -245 |
| 3. | Bruttoergebnis vom Umsatz | 0 | 0 |
| 4. | Vertriebskosten | -149 | -145 |
| 5. | Allgemeine Verwaltungskosten | -898 | -883 |
| 6. | Sonstige betriebliche Erträge | 705 | 603 |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | -40 | -55 |
| 8. | Erträge aus Gewinnabführung | 565 | 429 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 46 | 55 |
| 10. | Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0 | -113 |
| 11. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -29 | 0 |
| 12. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 200 | -109 |
| 13. | Jahresüberschuss / -fehlbetrag | 200 | -109 |
| 14. | Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.408 | 1.517 |
| 15. | Bilanzgewinn | 1.608 | 1.408 |
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 3.509.103 (Vorjahr: EUR 3.509.103) und
ist in 3.509.103 (Vorjahr: 3.509.103) nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien
mit gleichen Rechten eingeteilt.
Die Aufteilung der Kapitalrücklage stellt sich wie folgt dar:
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Stand 31.12. |
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EUR |
| gebundene Rücklagen nach § 272 (2) Nr. 1 HGB und § 237 (5) AktG |
1.052.732,00 |
| freie Rücklagen nach § 272 (2) Nr. 4 HGB |
1.046.863,64 |
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2.099.595,64 |
Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
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EUR |
| Gewinnvortrag zum 1. Januar 2010 | 1.407.696,02 |
| Jahresüberschuss 2010 |
200.418,66 |
| Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2010 | 1.608.114,68 |
Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 03. Juli 2007 wurde der Vorstand
ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 03. Juli 2012
durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen
einmal oder mehrmals, insgesamt um bis zu 2.631.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes
Kapital). Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht
der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen:
a) für Spitzenbeträge;
b) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt 1.052.730,00
Euro, sofern die neuen Aktien gegen Bareinlage zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden,
welcher den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz);
c) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt 2.631.000,00
Euro, sofern die neuen Aktien gegen Sacheinlage ausgegeben werden, um Unternehmen
oder Beteiligungen an Unternehmen zu erwerben.
Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe
entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates.
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 06. Juni 2011 vorschlagen,
den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 200.418,66 zusammen mit dem Gewinnvortrag in
Höhe von EUR 1.407.696,02 auf neue Rechnung vorzutragen.
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01.01. - 31.12.2010 |
01.01. -31.12.2009 | 01.01. -31.12.2008 | 01.01. -31.12.2007 | 01.01. -31.12.2006 |
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Mio. EUR | Mio. EUR* | Mio. EUR* | Mio. EUR* | Mio. EUR* |
| Umsatzerlöse | 6,9 | 7,5 | 6,3 | 6,5 | 6,0 |
| Personalaufwand | 4,9 | 4,5 | 3,9 | 3,6 | 4,0 |
| Abschreibungen | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 0,1 | 1,4 |
| davon Goodwill, Beteiligungswerte und sonstige außerplanmäßige Abschreibungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 1,3 |
| F&E | 0,2 | 0,3 | 0,1 | 0,2 | 0,2 |
| EBITDA | 0,4 | 0,4 | 0,1 | 0,4 | -0,2 |
| EBIT | 0,4 | 0,3 | 0,0 | 0,2 | -1,6 |
| Konzernergebnis | 0,4 | 0,3 | 0,1 | 0,3 | -1,5 |
| Ergebnis je Aktie in Euro | 0,10 | 0,07 | 0,03 | 0,07 | -0,43 |
| Bilanzsumme | 2,4 | 3,4 | 3,3 | 3,4 | 3,2 |
| Eigenkapitalquote | 28% | 63% | 57% | 52% | 48% |
| Beschäftigte im Jahresdurchschnitt | 54 | 61 | 52 | 47 | 52 |
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