![]() CPU Softwarehouse AGAugsburgJahresabschluss der CPU Softwarehouse AG 2014Jahresabschluss (nach HGB) 2014Lagebericht der CPU Softwarehouse AG, Augsburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014Grundlagen des UnternehmensDie CPU Softwarehouse AG mit Sitz in Augsburg (Konzernobergesellschaft) konzentriert
sich als Holding auf die Führung, Verwaltung und strategische Ausrichtung ihrer Tochtergesellschaften
und erbringt für diese interne Dienstleistungen. Die Gesellschaft tätigt keinerlei
Produktentwicklung. Die operative Geschäftstätigkeit im Konzern liegt bei den Tochtergesellschaften. Der CPU-Konzern (CPU) ist ein Softwarehaus für Kunden aus der Bankenbranche. CPU liefert
Banken anwenderspezifische Lösungen für die Abbildung deren interner Bearbeitungs-
sowie Kundenprozesse - von der Entwicklung der Software über die Einrichtung bis zur
laufenden Betreuung - und erbringt IT-Dienstleistungen im Bankenumfeld. Das zentrale
Know-how von CPU liegt in der softwaretechnischen Umsetzung bei den Fachthemen Kredit,
Anlageberatung und Bankcontrolling. Bei den IT-Dienstleistungen deckt CPU insbesondere
den Bereich der Qualitätssicherung und des Projektmanagements ab. Die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der CPU Softwarehouse AG wird wesentlich von den Ergebnissen
der Konzerngesellschaften bestimmt. Der Konzern ist in Deutschland und in der Schweiz an insgesamt vier Standorten vertreten
und betreut Kunden im Bankenumfeld in den Zielmärkten Deutschland, Österreich und
der Schweiz. Die Rechnungslegung der CPU Softwarehouse AG erfolgt im Einzelabschluss nach dem deutschen
Handelsgesetzbuch (HGB). Darüber hinaus erstellt die CPU Softwarehouse AG als kleine
Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB einen freiwilligen Konzernabschluss
sowie einen Konzernlagebericht, ohne jedoch die Größenkriterien des § 293 Abs. 1 HGB
zu überschreiten. Die Aktien der CPU Softwarehouse AG notieren an der Börse München im Freiverkehr (m:access). WirtschaftsberichtKonjunkturelle Entwicklung im Geschäftsjahr 2014Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds
(IWF) 2014 um 3,3 Prozent gestiegen. Damit lag das Wachstum exakt auf Vorjahresniveau.
Innerhalb der einzelnen Volkswirtschaften zeigte sich jedoch eine sehr unterschiedliche
Wachstumsdynamik. In den USA legte das BIP um 2,4 Prozent zu, nach 2,2 Prozent im
Jahr 2013. Dabei profitierten die USA von weiteren Verbesserungen am Arbeitsmarkt.
Dagegen rutschte Japan in eine erneute Rezession und erreichte lediglich ein Wachstumsplus
von 0,1 Prozent. Russland litt unter den Sanktionen der USA und von Europa, die wegen
des Konflikts Russlands mit der Ukraine verhängt wurden. Hier reduzierte sich das
BIP-Wachstum nach IWF-Angaben auf 0,6 Prozent. 2013 kam es noch um 1,3 Prozent voran.
In China sank die BIP-Zuwachsrate von 7,8 auf 7,4 Prozent, lag aber weiterhin auf
hohem Niveau. Deutsche Wirtschaft trotzt internationalen KrisenIn Deutschland ist die Wirtschaft im Jahresverlauf 2014 so stark gestiegen wie zuletzt
im Jahr 2011. Laut dem Statistischen Bundesamt kletterte das preis- und kalenderbereinigte
Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf Jahressicht um 1,5 Prozent. Im Vorjahr hatte der Zuwachs
bei 0,2 Prozent gelegen. Beflügelt von einer starken Binnenkonjunktur trotzte die
heimische Wirtschaft den vielen internationalen Krisen, darunter dem Konflikt zwischen
Russland und der Ukraine sowie die militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten.
Wichtigste Stütze der deutschen Wirtschaft waren die Ausgaben der privaten und öffentlichen
Haushalte. Auf dem Arbeitsmarkt erreichte die Zahl der Erwerbstätigen das achte Jahr
in Folge einen Höchststand. Neben Deutschland gehören auch Österreich und die Schweiz zu den Absatzmärkten für
die CPU Softwarehouse AG. Laut der Wirtschaftskammer Österreich verlor in unserem
Nachbarland die Konjunktur im zweiten und dritten Quartal 2014 kräftig an Schwung.
Bis zum Frühjahr 2015 wird mit keiner spürbaren Verbesserung gerechnet, wenngleich
auch keine Hinweise auf ausgeprägte rezessive Tendenzen zu erkennen sind. 2014 soll
das BIP in der Alpenrepublik um 0,4 Prozent (Vorjahr: 0,2 Prozent) gewachsen sein.
In der Schweiz zeigte sich die Konjunktur im Berichtsjahr solide aufwärtsgerichtet.
Nach einem schwächeren zweiten Quartal verstärkte sich die Wirtschaftsdynamik im dritten
Quartal wieder. Laut Berechnungen des Staatssekretariats für Wirtschaft wird das BIP-Wachstum
in der Schweiz demnach 1,8 Prozent betragen haben. IT-Markt bleibt Wachstumssäule in DeutschlandDer Markt für Informationstechnologie ist im Jahr 2014 erneut deutlich gewachsen.
Nach Schätzungen des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und
neue Medien e.V. (BITKOM) kletterte das Volumen in der Informationstechnik um 4,3
Prozent auf 77,8 Mrd. Euro. Die für CPU wichtigen Teilmärkte Software und IT-Services
entwickelten sich mit unterschiedlicher Dynamik: Die Softwareumsätze stiegen um 5,6
Prozent auf 19,1 Mrd. Euro und die IT-Services um 2,7 Prozent auf 36,3 Mrd. Euro. BranchenumfeldCPU ist auf Bankensoftware spezialisiert und somit maßgeblich von der Entwicklung
und der Investitionsbereitschaft im Finanzsektor abhängig. Die Kreditinstitute sahen
sich jedoch auch im Berichtsjahr unverändert mit großem Druck auf die Gewinnmargen
konfrontiert. Das anhaltende Niedrigzinsumfeld belastete die Zinserträge aus dem Einlagengeschäft.
Dabei gelang es kaum, die verringerte Zinsspanne durch Provisionserträge auszugleichen.
Auch im Geschäftsjahr 2015 sehen wir Anzeichen dafür, dass sich das äußerst wettbewerbsintensive
Klima im Finanzgewerbe nicht wesentlich verbessert. Gestiegene Kundenanforderungen, beispielsweise bei der Sicherheit im Internet-Banking
oder beim Service, erfordern weitere Investitionen. Zudem stellt der demografische
Wandel hinsichtlich Kundenansprache, Produktangebot und örtlicher Verfügbarkeit die
Banken vor neue Herausforderungen. Im Spannungsfeld zwischen niedrigen Zinsmargen
und dem intensiven Werben um Kunden belasten außerdem die aktuellen und zukünftigen
regulatorischen Anforderungen an den Finanzsektor. Diese binden Kapital und Managementkapazitäten. Geschäftsverlauf und Ertragslage 2014Auch im Geschäftsjahr 2014 zeichnet sich der Bankenmarkt durch eine hohe Investitionszurückhaltung
aus. Nach wie vor müssen sich Kreditinstitute durch das anhaltend niedrige Zinsniveau
weiter auf sinkende Margen einstellen. Deshalb bewegt sich die CPU Softwarehouse AG
und deren Tochtergesellschaften auch weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld. Dies
bekommt im Konzern vor allem der Produktbereich mit seinen Leistungslinien Kredit,
Anlage und Bankcontrolling mit den Tochtergesellschaften CPU Bankensoftware AG, St.
Gallen, und CPU Bankensoftware GmbH, Augsburg, zu spüren. Im Dienstleistungsbereich
zeichnet sich ein weiteres Wachstum ab. Die Ertragslage der CPU Softwarehouse AG wird operativ im Wesentlichen durch die Höhe
der Umlagenerträge und die Gewinnabführungen von Tochtergesellschaften zur Abdeckung
der Holdingkosten bestimmt. Kostenerhöhungen von rund 0,1 Mio. Euro und Aufwendungen
aus Verlustübernahme von ca. 0,1 Mio. Euro trugen zur Ergebnisbelastung im Geschäftsjahr
2014 bei. Trotz geringfügig gesteigerter Umlagenerträge resultierte für die CPU Softwarehouse
AG ein negatives EBITDA von rund minus 0,2 Mio. Euro. Durch die Ertragsaussichten brauchten im Geschäftsjahr keine weiteren Abschreibungen
auf Unternehmensbeteiligungen bzw. lediglich geringfügige Abschreibungen auf Ausleihungen
in Höhe von TEUR 38 vorgenommen werden (Vj.: 0,8 Mio. Euro auf Beteiligungsbuchwerte
bzw. Ausleihungen und rund 0,5 Mio. Euro auf Forderungen). Somit ergab sich ein negatives
EBIT von rund 0,3 Mio Euro (Vj.: 1,3 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung des Zinsaufwandes
und der Zinserträge ergab sich ein Jahresfehlbetrag von 0,3 Mio Euro (Vj.: 1,3 Mio.
Euro). Dies ist eine signifikante Verbesserung gegenüber 2013. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist es der CPU Gruppe gelungen, bei IT-Dienstleistungen
deutliche Umsatzzuwächse, bei gleichzeitiger EBIT-Erhöhung um 25,4 Prozent, zu erzielen.
Die Umsatzrendite betrug hier wie im Vorjahr 7,0 Prozent. Leider hat sich für CPU
Gruppe im Produktbereich dieser positive Trend nicht erfüllt. Hier ergaben sich deutliche
Rückgänge beim Umsatz und Ertrag. Die Umsatzrendite, d. h. das Verhältnis aus EBIT
zu Umsatzerlösen, sank im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Insgesamt stellt sich der Geschäftsverlauf im Produktbereich nicht zufriedenstellend
dar. Diesem haben wir durch deutliche Kosteneinsparungen ab dem 1. Quartal 2015 Rechnung
getragen und erwarten uns somit eine Stabilisierung auf der Produktseite. Der Rechtsstreit mit einem Kunden aus dem Jahr 2011 wurde gerichtlich entschieden.
Das Gericht gab der sachlichen Position der CPU 100-prozentig recht, jedoch kam es
zu einer anderen monetären Bewertung der Sachlage, woraus im Geschäftsjahr eine letztmalige
Belastung für die Schweizer Tochtergesellschaft resultierte. Vermögens-, Kapitalstruktur und LiquiditätDie Vermögens- und Kapitalstruktur der CPU Softwarehouse AG resultiert aus der Funktion
als Holding. Größte Bilanzposition bleibt unverändert der Anteilsbesitz mit 5,1 Mio.
Euro oder rd. 85 Prozent der Bilanzsumme (Vj.: 5,1 Mio. Euro oder rd. 82 Prozent).
Die verbleibenden Forderungen im Umlaufvermögen gegen verbundene Unternehmen nach
der Wertberichtigung von rd. 0,4 Mio. Euro betragen rd. 0,4 Mio. Euro (Vj.: 0,6 Mio.
Euro) und machen noch rd. 7 Prozent der Bilanzsumme aus (Vj.: rd. 10 Prozent). Sämtliche
langfristige Bilanzpositionen sind vollständig durch das Eigenkapital der Gesellschaft
gedeckt. Das Gezeichnete Kapital beträgt 4,1 Mio. Euro (Vj.: 4,1 Mio. Euro). Insgesamt belief
sich das bilanzielle Eigenkapital der CPU Softwarehouse AG zum Geschäftsjahresende
unter Berücksichtigung der Kapitalrücklagen sowie des Bilanzverlusts auf rd. 5,3 Mio.
Euro (Vj.: 5,5 Mio. Euro). Das sind rd. 88 Prozent der Bilanzsumme (Vj.: 90 Prozent). Die CPU Softwarehouse AG finanziert sich im Wesentlichen über die internen Umlagen,
die den Tochtergesellschaften belastet werden und aus abgeführten Gewinnen. Der Cash-Flow
(Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen und Abwertungen auf Forderungen) betrug im Geschäftsjahr
minus 0,2 Mio. Euro (Vj.: 0,0 Mio. Euro). Die Aufgaben und Ziele des Finanzmanagements bestehen in erster Linie in der Sicherstellung
der Liquidität für alle Tochtergesellschaften bei gleichzeitig möglichst optimaler
Ressourcenallokation. Das Finanzmanagement des CPU-Konzerns wird im Wesentlichen zentral
durch die CPU Softwarehouse AG für die einzelnen Tochtergesellschaften wahrgenommen.
Im Berichtsjahr wurde hierdurch die Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen bei der
CPU Softwarehouse AG sowie den Tochtergesellschaften koordiniert und sichergestellt. PersonalberichtZum 31.12.2014 waren bei der CPU Softwarehouse AG sechs Mitarbeiter (Vj.: drei Mitarbeiter)
in Verwaltung, Rechnungswesen und Systemadministration beschäftigt. In dieser Summe
sind Teilzeitkräfte enthalten. AktienkapitalDas Grundkapital der CPU Softwarehouse AG beträgt 4.093.953,00 Euro und ist in 4.093.953
nennwertlose Stückaktien (Vj.: 4.093.953 Stückaktien) eingeteilt. Jede Satzungsänderung
bedarf eines Beschlusses der Hauptversammlung. Der Beschluss der Hauptversammlung
erfordert eine Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung
vertretenen Grundkapitals beträgt. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind nicht
bekannt. Es bestehen keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.
Die Rechte und Pflichten aus den Aktien entsprechen den gesetzlichen Regelungen. Es sind keine Arbeitnehmer der CPU Softwarehouse AG und deren Konzerngesellschaften
derart am Kapital beteiligt, dass eine unmittelbare Ausübung der Kontrollrechte durch
die Arbeitnehmer stattfände. Da es sich bei den begebenen Anteilscheinen um Inhaberaktien
handelt, liegen der Gesellschaft aber keine verlässlichen Angaben über Aktionäre und
damit einen eventuell privaten Anteilsbesitz von Arbeitnehmern vor. Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2012 wurde der Vorstand
ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. August 2017
durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen
einmal oder mehrmals, insgesamt um bis zu 2.046.976,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes
Kapital). Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen
der Aktienausgabe entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats. Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2012 ist ferner das
Grundkapital bis zum 31. August 2017 um bis zu EUR 2.046.976,00 durch Ausgabe auf
den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Das bedingte Kapital dient der Ausübung
von Wandel- bzw. Optionsrechten. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt,
als die Inhaber von Wandel- oder Optionsrechten aus den aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses
der Hauptversammlung vom 31. August 2012 bis zum 31. August 2017 von der CPU Softwarehouse
AG zu begebenden Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandel- bzw.
Optionsrechten Gebrauch machen. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten
der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzulegen. Darüber hinaus entsprechen die Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf
eigener Aktien den gesetzlichen Regelungen. Eine Ermächtigung zum Rückkauf liegt nicht
vor. Vereinbarungen der Gesellschaft im Fall eines Kontrollwechsels infolge eines
Übernahmeangebotes wurden nicht getroffen. NachtragsberichtWesentliche Ereignisse nach dem Stichtag haben sich nicht ereignet. Nach heutigem
Kenntnisstand sind keine Sachverhalte aufgetreten, die zu einer anderen Beurteilung
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als am Bilanzstichtag geführt haben und eine
dauerhafte Beeinträchtigung der Unternehmensentwicklung nach sich ziehen könnten.
Zum 31.01.2015 hat Herr Oliver Gosemann sein Amt als stellvertretender Aufsichtsrat
niedergelegt. Chancen- und RisikoberichtAktives Risikomanagement erfordert die frühzeitige, systematische Identifikation unternehmerischer
Chancen und Risiken, um auf die geänderten Rahmenbedingungen adäquat und rechtzeitig
reagieren zu können. Die CPU Softwarehouse AG setzt deshalb seit Jahren ein für die
Unternehmensgröße geeignetes Risikomanagementsystem ein, welches für den gesamten
Konzern angewendet wird. Dementsprechend steuert und koordiniert die CPU Softwarehouse
AG im Rahmen des Risikomanagements das konzernweite interne Berichtswesen. Die CPU Softwarehouse AG ist von der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften
abhängig. Deshalb stellen die im Folgenden beschriebenen Chancen und Risiken der Tochtergesellschaften
bzw. die Chancen und Risiken der jeweiligen Geschäftsfelder mittelbar auch wesentliche
Chancen und Risiken der Muttergesellschaft bzw. des Konzerns dar. Aus diesem Grund kommt der Konzernsteuerung eine besondere Bedeutung zu. Verschlechterungen
in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei Tochtergesellschaften können sich bei
der CPU Softwarehouse AG in der Beteiligungsbewertung, der Bewertung der Konzernforderungen
und unmittelbar in der Liquiditätssituation niederschlagen. Seit Jahren verwendet
die CPU Softwarehouse AG für den Konzern Steuerungsinstrumente und Kennzahlen in den
Bereichen Umsatz- und Ergebnisentwicklung, Angebots- und Projektsteuerung sowie bei
Liquidität und Personal. RisikomanagementDas Risikomanagementsystem der CPU definiert und umfasst die Steuerung und Kontrolle
aller für den Bestand und die Unternehmensentwicklung wichtigen Unternehmensbereiche
und Prozesse. Zum Risikomanagement gehören insbesondere die strategische Unternehmensplanung,
das interne Berichtswesen sowie die Risikoinventur mit dem internen Kontrollsystem
und einem kennzahlengestützten Früherkennungssystem. Die Verantwortung und Umsetzung für das Risikomanagement liegt grundsätzlich beim
Vorstand. Der Aufsichtsrat berät ebenfalls über das Risikomanagement und ist vor dem
Hintergrund des § 107 Abs. 3 AktG in der Fassung des BilMoG explizit mit der Überwachung
der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems, der internen Kontrollsysteme, des Rechnungslegungsprozesses
und der Abschlussprüfung, insbesondere deren Unabhängigkeit, befasst. Die strategische Unternehmensplanung gibt die grundsätzliche strategische Ausrichtung
mit den für jedes Segment bzw. Geschäftsfeld beschriebenen Positionierungen und Maßnahmen
vor. Dies soll langfristig gewährleisten, dass Wettbewerbsvorteile erkannt und genutzt
werden können und eine effiziente Allokation von Ressourcen erfolgt. Im Rahmen der
strategischen Unternehmensplanung werden für alle Geschäftsfelder die Positionierungen
und Segmentstrategien entwickelt, aus denen sich Maßnahmen und Handlungsanweisungen
für die kommenden Jahre ableiten. Eine grundsätzliche Überarbeitung der strategischen
Unternehmensplanung erfolgt ca. alle drei Jahre. Auf Geschäftsfeldebene werden jedoch
jährlich bei Strategietreffen mit den Führungskräften des Konzerns die grundlegenden
Parameter und Annahmen überprüft. Diese Strategietreffen stellen auch die Basis für
die Etatplanung des künftigen Geschäftsjahres der CPU Gruppe dar. Für die Analyse der Umsatz- und Ergebnisentwicklung erfolgt konzernweit ein einheitliches
Reporting auf Basis monatlicher Meldungen und Quartalsabschlüsse sowie von Umsatz-
und Ertragsprognosen bzw. Hochrechnungen für das laufende Geschäftsjahr. Im Rahmen
der Projektsteuerung besteht ebenso ein einheitliches monatliches Reporting und Beurteilungssystem,
um die Effizienz bzw. die Chancen und Risiken aus den Projekten einschätzen zu können. Das interne Berichtswesen steuert und kontrolliert kurzfristig alle relevanten Vorgänge
des laufenden Geschäftsjahres. Dies erfolgt auf Geschäftsfeldebene bzw. auf Ebene
der Tochtergesellschaften durch das Monatsreporting, welches im Wesentlichen die Erlös-
und Kostenstrukturen wiedergibt. Die Zusammenfassung des Monatsreportings erfolgt
auf Konzernebene quartalsweise, bei Bedarf jedoch auch ad-hoc. Die Risikoinventur deckt systematisch ein ausreichend großes Spektrum an Risikofeldern
der CPUGruppe ab. Sie ermittelt und bewertet alle für die Konzernunternehmen kritischen
Bereiche. Die regelmäßige Überwachung der Risiken erstreckt sich sowohl auf kurzfristige
Risiken als auch auf lang- und mittelfristige Risikobereiche. Das System berücksichtigt
sowohl die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und unternehmensspezifische Besonderheiten
als auch die relevanten gesetzlichen Vorschriften und überprüft, welche gesetzlichen
Vorschriften und internen Richtlinien eingehalten und überwacht werden müssen (Compliance). Aus der Bewertung der Risiken werden Maßnahmen abgeleitet, die das Risiko reduzieren
sollen. Im Rahmen von regelmäßigen Reviews wird der Status der aufgrund der Risikoinventur
eingeleiteten Maßnahmen vom Vorstand überwacht. Wenn erforderlich, werden weitere
Maßnahmen zur Risikovermeidung festgelegt und nachgehalten. Das interne Kontrollsystem unterstützt die Steuerung und Kontrolle der Unternehmen
durch die konzernweit einheitliche organisatorische Implementierung von Prozessen
und Strukturen. Dazu gehört u. a. die Überwachung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften
und Regeln. Der Aufsichtsrat lässt sich vom Abschlussprüfer in der Bilanzsitzung über die im Rahmen
der Abschlussprüfung festgestellten Kontrollschwächen, soweit vorhanden, berichten.
Der Aufsichtsrat wird regelmäßig und umfassend durch den Vorstand informiert, plausibilisiert
die getroffenen Annahmen und überprüft auf diesen Grundlagen die Wirksamkeit der getroffenen
Maßnahmen. Die turnusmäßige Berichterstattung erfolgt in Abhängigkeit der Themen zu
jeder Aufsichtsratssitzung bzw. monatlich und quartalsweise. Besondere GeschäftsrisikenDie Investitionsbereitschaft der Bankenbranche bestimmt wie in den Vorjahren, als
kritischer und nicht beeinflussbarer Erfolgsfaktor, die Umsatzentwicklung der CPU.
Insbesondere vor dem Hintergrund der mittlerweile nun lang anhaltenden Niedrigzinsphase
besteht bei fast allen Banken ein erheblicher Kostendruck, da die Margen aus den Bankgeschäften
sinken und damit weniger zur Abdeckung der Fixkosten beitragen. Des Weiteren erhöht
sich seit Jahren die Regulationsdichte und die Anzahl der zu beachtenden Vorschriften.
Dies führt tendenziell auch zu einer geringeren Investitionsneigung, die sich insbesondere
bei der CPU in einem rückläufigen Produktgeschäft bemerkbar macht. Umgekehrt besteht
die Chance, dass sich der erhöhte Kostendruck mittelfristig auch wieder in einer höheren
Nachfrage nach Softwareprodukten niederschlägt, um die Workflows effizienter abbilden
zu können. Ferner verbleibt als Risiko, dass sich Besonderheiten des Zielmarktes, z. B. ein noch
stärkerer Konzentrationsprozess bei den Banken oder die Verlagerung von IT-Infrastruktur
auf Rechenzentren, negativ auswirken können. Damit wächst die Gefahr, dass Software-Bestandskunden
verloren gehen und Neukunden sich nur vereinzelt gewinnen lassen. CPU versucht, dieser
Entwicklung durch Kooperationen und Vertriebs- und Implementierungspartnerschaften
entgegen zu wirken. Damit besteht die Chance neue, für CPU bisher nicht erreichbare
Marktpotentiale zu erschließen. Nach wie vor besteht ein Risiko aufgrund der schwankenden Investitionsbereitschaft
in der Bankbranche und der immer noch schmalen Projekt- und Kundenbasis. Bei Wegfall
einzelner Aufträge oder Verzögerung fest in Aussicht gestellter Aufträge besteht die
Gefahr, dass Umsatz- und Ergebnisprognosen nicht eingehalten werden können, da die
notwendigen Kostenanpassungen nur verspätet wirken. Dadurch besteht das Risiko, bei
dauerhaft negativen Jahresergebnissen der Tochtergesellschaften, der Notwendigkeit,
Beteiligungen und Forderungen an Tochtergesellschaften abzuwerten bzw. vollständig
abzuschreiben. Des Weiteren besteht wegen der momentanen Größe der Gesellschaften die Gefahr, dass
bei vollständigem Verlust von größeren Bestandskunden notwendige Kapazitätsanpassungen
nicht mehr in ausreichendem Maße durchgeführt werden können, um die aus dem Umsatzrückgang
resultierenden Einnahmenverluste abzufangen. Außerdem besteht das Risiko, dass sich
die Abhängigkeit von einzelnen Kunden erhöht. In vielen Projekten haben die Kunden im Testmanagement bzw. in der Durchführung der
Tests Kapazitätsengpässe. Zudem bestehen zum Teil zunehmend Abhängigkeiten von anderen
Projektbeteiligten und Zuliefersystemen. Dies kann insbesondere die für die kaufmännische
Abrechnung von Projekten entscheidende Abnahme verzögern. CPU versucht, durch Unterstützung
der Kunden im Abnahmeprozess und durch strukturiertes Vorgehen solche Verzögerungen
zu vermeiden. Dennoch verbleibt ein nur bedingt steuerbares Restrisiko, dass sich
kundenseitig die Abnahmen und Zulieferleistungen verzögern, sich nicht verrechenbare
Zusatzaufwendungen ergeben und sich somit die geplanten Umsatz-, Ergebnis- und Liquiditätsbeiträge
bei der CPU Softwarehouse AG und im Konzern verschieben können. Es besteht durch unzureichende Jahresergebnisse die Gefahr, dass die operativen Gesellschaften
nicht die notwendigen Investitionen in Produkte, Märkte und Mitarbeiter vornehmen
können und diese damit ihre Konkurrenzfähigkeit und den Anschluss an den technologischen
Fortschritt verlieren. CPU hat deshalb entschieden, neue Software-Produkte ausschließlich
unter wirtschaftlicher Einbeziehung des Kunden zu entwickeln. Aus der Rechtsform und Börsennotierung entstehen noch immer jährliche Kosten von über
0,1 Mio. Euro, die von den operativen Tochtergesellschaften erwirtschaftet werden
müssen und im Verhältnis zur momentanen Größe des Konzerns unangemessen hoch sind.
Bei der derzeitigen Größe des Unternehmensverbundes und der unterschiedlichen Ergebnissituation
in den Geschäftsfeldern ist es unabdingbar, dass alle Tochtergesellschaften zumindest
kostendeckend und die Mehrzahl der Gesellschaften profitabel arbeiten, um den Liquiditätsbedarf
der CPU Softwarehouse AG decken zu können. Um sicherzustellen, dass sich das Wissen über Kunden, Produkte und Unternehmensabläufe
nicht nur auf einzelne Mitarbeiter konzentriert, investiert CPU in notwendige Schulungsmaßnahmen.
Diese helfen uns, um unsere Mitarbeiter technisch auf aktuellen Stand zu halten und
um besondere Kompetenz am Markt darstellen zu können. Durch geeignete Personalentwicklung
und leistungsbezogene Vergütungssysteme wird eine gute Mitarbeiterbindung gewährleistet.
Damit verringert CPU das Risiko, dass Know-How-Träger die Tochterunternehmen verlassen. Bei annähernder Erreichung der Ertragsziele besteht auch weiterhin kein existenzbedrohendes
Risiko in der Ertrags- und Liquiditätssituation für Konzern und Holding. PrognoseberichtDer IWF rechnet im Jahr 2015 mit einem Zuwachs für die Weltwirtschaft. Gemäß dieser
Einschätzung wird das globale Wachstum 3,5 Prozent betragen. Konjunkturlokomotive
mit einem BIP-Wachstum von 3,6 Prozent sollen dabei erneut die USA sein. Für den Euro-Raum
fallen die Erwartungen mit einem Plus von 1,2 Prozent deutlich niedriger aus. Wegen
anhaltender Sanktionen der EU und des derzeit niedrigen Ölpreises wird in Russland
mit einer um 3,0 Prozent sinkenden Wirtschaftsleistung gerechnet. China und Indien
führen mit prognostizierten Wachstumsraten von 6,8 bzw. 6,3 Prozent die Emerging Markets
an. Allerdings würde China damit die starken Zuwächse der Vorjahre von über sieben
Prozent nicht mehr erreichen. In den für CPU relevanten Kernmärkten wird ebenfalls mit einem Aufschwung gerechnet,
dieser wird jedoch deutlich unter den IWF-Prognosen für die USA liegen. Das Bundesfinanzministerium
erwartet für Deutschland einen Zuwachs beim BIP von 1,5 Prozent und die Wirtschaftskammer
Österreich schätzt für ihren Heimatmarkt ein Wachstum von 0,5 Prozent. Durch die Aufhebung
des Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank am 15. Januar 2015 und der
daraus folgenden Höherbewertung des Franken im Vergleich zum Euro rechnet das Staatssekretariat
für Wirtschaft in der Schweiz aktuell mit negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft.
Auf Basis einer weitgehend unveränderten Währungskurssituation hatte das Staatssekretariat
zuvor noch ein Plus von 2,1 Prozent prognostiziert. In der Software-Branche ist der Ausblick unverändert positiv. Laut BITKOM wird der
Umsatz mit Software, IT-Dienstleistungen und IT-Hardware voraussichtlich um 2,4 Prozent
auf 79,7 Mrd. Euro steigen. Die Software-Umsätze sollen demnach mit einem Plus von
5,5 Prozent auf 20,2 Mrd. Euro zulegen und damit nahezu das hohe Vorjahreswachstum
(+5,6 Prozent) erreichen. Bei den IT-Leistungen wird ein Zuwachs um 3,0 Prozent auf
37,4 Mrd. Euro prognostiziert. Für das kommende Geschäftsjahr 2015 halten wir, wie schon im abgelaufenen Geschäftsjahr
2014, an einer noch stärkeren Fokussierung und Intensivierung der Aktivitäten auf
den Dienstleistungsbereich fest. Im Produktbereich wird CPU vorerst etwas zurückhaltender
agieren und überschüssige Kapazitäten in den Dienstleistungsbereich verlagern. Sollte
sich mittelfristig wieder die Chance für ein stärkeres Wachstum im Produktbereich
ergeben, so besteht dort jederzeit die Möglichkeit, die Nachfrage im Markt mit moderner
Software bedienen zu können. Insgesamt wird sich die Aufwärtsentwicklung im Dienstleistungsbereich der letzten
Jahre fortsetzen, durch den der Anteil der Dienstleistungserlöse am Gesamtumsatz im
Konzern stetig steigt. Für das kommende Geschäftsjahr 2015 wird mit einem Anteil von
rund 80 Prozent an moderat steigenden Gesamterlösen gerechnet. Das EBIT im Dienstleistungsbereich
wird im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls moderat steigen. Im Produktbereich gehen wir
von leicht sinkenden Umsätzen und einem ebenfalls leicht sinkendem EBIT aus. CPU hält an dem Ziel fest, im Konzern ein ausreichendes Ertragsniveau zu erreichen,
das alle operativen Gesellschaften in die Lage versetzt, die notwendigen Investitionen
in Produkte, Märkte und Mitarbeiter vorzunehmen. Die Umsatzrendite bei CPU im Konzern
soll auf mittlere Sicht wieder bei drei bis fünf Prozent liegen. Für das kommende
Jahr wird im Konzern mit einer leicht positiven Umsatzrendite gerechnet. Bei annähernder Erreichung der Ertragsziele der Tochtergesellschaften wird davon ausgegangen,
dass bei der CPU Softwarehouse AG mit einer leichten Ergebnisverbesserung beim EBITDA,
EBIT und einem leicht positiven Jahresergebnis für 2015 gerechnet wird.
Augsburg, den 18. März 2015 Roger Heinz Jahresabschluss 2014 nach HGBBilanz zum 31. Dezember 2014Aktivseite
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Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014scroll
Anhang der CPU Softwarehouse AG, AugsburgI. Allgemeine AngabenDie CPU Softwarehouse AG, Augsburg, ist ein Unternehmen, dessen Aktien im Freiverkehr
(m:access) der Börse München notieren. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 der CPU Softwarehouse AG (CPU AG) wird in
Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes
aufgestellt. Die CPU Softwarehouse AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1
HGB. Dementsprechend übt sie aus Vereinfachungsgründen bei der Abschlusserstellung
die gesetzlichen Wahlrechte (größenabhängigen Erleichterung gem. § 274a HGB) zur Angabe
bzw. Nichtangabe bestimmter Vermerkpflichten aus. Auch von den Anhangangaben gem.
§ 285 HGB Nr. 2, Nr. 3, Nr. 3a, Nr. 6, Nr. 9 a) und b), Nr. 11, Nr. 17, Nr. 19 und
Nr. 29 wurde entsprechend der gesetzlichen Vorschriften der §§ 286 Abs. 3 Nr. 2 und
288 Abs. 1 HGB sowie des § 285 Nr. 10 HGB hinsichtlich der Angaben für börsennotierte
Gesellschaften abgesehen. Die Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen
Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend § 275 Abs. 3
HGB nach dem Umsatzkostenverfahren dargestellt. II. WährungsumrechnungForderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt
der Erstbuchung bewertet. Soweit sich aus den Kursen zum Bilanzstichtag noch nicht
realisierte Gewinne oder Verluste ergeben, werden diese entsprechend realisiert. III. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeBilanzierung und Bewertung erfolgen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften.
Es gelten generell und unabhängig von den tatsächlich ausgewiesenen Bilanzpositionen
die unten folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze. AktivaErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt
und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um die
planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden
Wert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Nennwerten
bzw. im Falle von Rückdeckungsversicherungen mit den Rückkaufswert angesetzt. Bei
den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Forderungen gegen verbundene
Unternehmen werden alle erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen
berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko sowie zur Abdeckung von Zinsverlusten bei den Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Uneinbringliche
Forderungen werden abgeschrieben. Soweit eine gesetzliche Aufrechnungslage gegeben
ist, werden Forderungen mit Verbindlichkeiten saldiert und dementsprechend saldiert
ausgewiesen. Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw.
zum niedrigeren Marktwert. Sofern der Marktwert der Wertpapiere über dem jeweiligen
Buchwert liegt, erfolgt eine Wertaufholung bis zur Höhe des jeweiligen Marktwerts. Die liquiden Mittel sind mit den Nominalwerten ausgewiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag,
die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der
Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Aktive latente Steuern werden nicht bilanziert. PassivaDie Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren
entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen
Verbindlichkeiten und werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Soweit eine gesetzliche
Aufrechnungslage gegeben ist, werden Verbindlichkeiten mit Forderungen saldiert und
dementsprechend saldiert ausgewiesen. IV. Angaben zur BilanzDie immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten entgeltlich erworbene Softwareprogramme. Für die Abschreibungen der Softwareprogramme wird eine Nutzungsdauer von einem bis
vier Jahren zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer der gewerblichen Schutzrechte beträgt
zehn Jahre und umfasst damit die durch die Eintragung gewährte Schutzdauer. Die Abschreibungen
erfolgen grundsätzlich linear. Bei dem Sachanlagevermögen handelt es sich im Wesentlichen um EDV-Hardware und Büroausstattung.
Die Nutzungsdauer der Sachanlagegüter beträgt zwischen zwei und zehn Jahren. Die Abschreibung
erfolgt linear. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs
voll abgeschrieben, wenn der Wert des einzelnen Wirtschaftsgutes EUR 150,00 nicht
übersteigt. Für die Anlagegüter, die einen Wert von EUR 150,00 im Einzelnen übersteigen,
aber nicht EUR 1.000,00, wird entsprechend § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet.
Der Sammelposten wird im Sachanlagevermögen ausgewiesen und im Wirtschaftsjahr der
Bildung und in den vier folgenden Wirtschaftsjahren jeweils zu einem Fünftel abgeschrieben.
Scheidet ein Wirtschaftsgut des Sammelpostens aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. FinanzanlagenDie Ermittlung der Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen sowie der
Ausleihungen an verbundene Unternehmen erfolgt anhand eines Unternehmensbewertungsmodells
auf Basis der Discounted Cash Flow-Methode, soweit erforderlich. Dabei werden, unter
Berücksichtigung der bisherigen Erfahrungen sowie der Umsatzerwartungen, die erwarteten
Cash Flows auf Basis der genehmigten Budgets für einen Drei-Jahres-Zeitraum fortgeschrieben
und anschließend mit einer Wachstumsrate von 1% geplant. Die Abzinsung der Cash Flows
erfolgt mit einem Diskontierungssatz in Abhängigkeit von den jeweiligen erwarteten
Markt-, Produkt- und Unternehmensentwicklungen von 11,28% (Schweiz) bzw. 10,3% (Deutschland)
vor Steuern. Hieraus ergaben sich für das Geschäftsjahr 2014 außerplanmäßige Abschreibungen
auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 38. scroll
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeAlle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen
haben TEUR 397 (Vorjahr: TEUR 372) eine Laufzeit von über einem Jahr. Von dem unter der Position "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks"
ausgewiesenen Betrag sind TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 20) als Sicherheit für Mietavale
hinterlegt. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio von TEUR 1 enthalten. EigenkapitalDas Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 4.093.953,00 (Vorjahr: EUR 4.093.953,00)
und ist in 4.093.953 (Vorjahr: 4.093.953) nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien
mit gleichen Rechten eingeteilt. Die Aufteilung der Kapitalrücklage stellt sich wie folgt dar: scroll
BilanzverlustDer Posten hat sich wie folgt entwickelt: scroll
Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2012 wurde der Vorstand
ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. August 2017
durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen
einmal oder mehrmals, insgesamt um bis zu EUR 2.046.976,00 zu erhöhen (Genehmigtes
Kapital). Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht
der Aktionäre in folgenden Fällen auszuschließen: a) für Spitzenbeträge; b) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt EUR 409.395,00,
sofern die neuen Aktien gegen Bareinlage zu einem Ausgabebetrag ausgegeben werden,
welcher den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet (§ 186 Absatz 3 Satz 4 Aktiengesetz); c) für einen Anteil am Genehmigten Kapital in Höhe von bis zu insgesamt EUR 2.046.976,00,
sofern die neuen Aktien gegen Sacheinlage ausgegeben werden, um Unternehmen oder Beteiligungen
an Unternehmen zu erwerben. Über den Inhalt der jeweiligen Aktienrechte und die sonstigen Bedingungen der Aktienausgabe
entscheidet der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates. Mit Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 31. August 2012 ist ferner das
Grundkapital bis zum 31. August 2017 um bis zu EUR 2.046.976,00 durch Ausgabe auf
den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Das bedingte Kapital dient der Ausübung
von Wandel- bzw. Optionsrechten. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt,
als die Inhaber von Wandel- oder Optionsrechten aus den aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses
der Hauptversammlung vom 31. August 2012 bis zum 31. August 2017 von der CPU Softwarehouse
AG zu begebenden Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen von ihren Wandel- bzw.
Optionsrechten Gebrauch machen. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten
Kapitalerhöhung festzulegen. PensionsrückstellungenDie Bewertung der Verpflichtungen erfolgte in Übereinstimmung mit IDW RS HFA 30 nach
einem Anwartschaftsbarwertverfahren. Die versicherungsmathematischen Annahmen basieren auf den Richttafeln 2005 G nach
Dr. Klaus Heubeck und folgenden Bewertungsparametern: scroll
Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten: scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einer Globalzession abgesichert. V. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungPersonalaufwand des Geschäftsjahres: scroll
In den sonstigen betrieblichen Erträgen der CPU AG sind im Wesentlichen Erträge aus
Konzernumlagen, aus der Erhöhung des Aktivwerts der Rückdeckungsversicherung sowie
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1), Aufwendungen
aus Wertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 490) und Zuführungen
zu den Sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 0). Die Erträge aus Gewinnabführung beinhalteten in beiden Geschäftsjahren die Ergebnisabführung
der ISMC Information System Management & Consulting GmbH, Waldbronn, sowie für das
Geschäftsjahr 2013 die Ergebnisabführung der CPU Bankensoftware GmbH, Augsburg. Im
Wirtschaftsjahr 2014 beinhalten die Aufwendungen aus Verlustübernahme den Verlust
der CPU Bankensoftware GmbH, Augsburg. Die Zinserträge der CPU AG betragen TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 39). Davon betreffen TEUR
37 (Vorjahr: TEUR 38) verbundene Unternehmen. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen mit TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 792) Ausleihungen
(und im Vorjahr Anteile) an verbundenen Unternehmen sowie mit TEUR 12 (Vorjahr: TEUR
0) sonstige Ausleihungen. VI. Sonstige AngabenArbeitnehmerIm Geschäftsjahr 2014 waren bei der CPU AG durchschnittlich 4 Arbeitnehmer (Vorjahr:
3 Arbeitnehmer) beschäftigt, welche in der Verwaltung tätig waren. Zum Jahresende waren folgende Personengruppen (darin sind Teilzeitkräfte enthalten)
bei der CPU AG beschäftigt: scroll
Angaben zu den Organen
Roger Heinz, Augsburg (ab 10.03.2014)
Werner Binder, Augsburg (bis 31.03.2014)
Sven Wollenhaupt, Augsburg (bis 31.03.2014) Aufsichtsrat:Dr. Heiko Frank, Friedberg Oliver Gosemann, Forst (bis 31.01.2015) Reinhard Ender VII. ErgebnisverwendungVorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag
in Höhe von EUR 264.493,55 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 667.363,71
auf neue Rechnung vorzutragen.
Augsburg, den 18.03.2015 Roger Heinz Bericht des AufsichtsratesSehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktionärinnen und Aktionäre die CPU Softwarehouse AG ist im Geschäftsjahr 2014 trotz des anhaltend schwierigen
Marktumfelds im Finanzsektor wieder gewachsen. Nachdem das Geschäft in den vergangenen
Jahren noch von Erlösrückgängen geprägt war, stieg der Umsatz im Berichtsjahr um fast
sechs Prozent auf rund 6,0 Mio. Euro. Durch Investitionen in Personal und Infrastruktur
sowie Abschreibungen auf Produkte, sank das jedoch EBIT. Operativ hat der seit April
2014 für CPU tätige Alleinvorstand Roger Heinz die Strategie seiner beiden Amtsvorgänger
Werner Binder und Sven Wollenhaupt entscheidend weiterentwickelt. Bereits im Vorjahr hatten sich einschneidende strukturelle Veränderungen bei CPU abgezeichnet.
Während das Produktgeschäft immer stärker unter der Investitionszurückhaltung im Kreditgewerbe
litt, erwirtschaftete die Gesellschaft im Dienstleistungsgeschäft Zuwächse mit entsprechendem
EBIT. Mit den dazugehörigen strategischen Weichenstellungen galt es, diese Entwicklung
für zukünftiges Wachstum zu nutzen. Um weitere Kunden im Dienstleistungsgeschäft hinzuzugewinnen,
geht das Management neue Wege: Neben Banken und Finanzdienstleistern rücken auch Unternehmen
aus verwandten Branchen in den Fokus. Das Know-how ist vorhanden. Außerdem arbeitet
das Unternehmen an der Integration seiner Banken-Applikationen auf mobile Endgeräte.
Das ist ein weiterer potenzieller Wachstumsmarkt für CPU, denn der Finanzsektor wird
mit einem geänderten Kundenverhalten bezüglich der zeitlichen und örtlichen Beratung
konfrontiert. Um diese Anforderungen zu erfüllen, ist unabhängig von Ort und Zeit
der direkte Zugriff auf alle Daten erforderlich. Personelle Veränderung im AufsichtsratNach dem Vorstandswechsel im Geschäftsjahr 2014 kommt es nun auch im Aufsichtsrat
zu personellen Veränderungen. Mit Wirkung zum 31. Januar 2015 hat Herr Oliver Gosemann
sein Mandat niedergelegt. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Gosemann für die langjährige,
sehr konstruktive, erfolgreiche Zusammenarbeit. Herr Reinhard Ender, bislang Aufsichtsratsmitglied,
wird zukünftig den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitz übernehmen. Neues Mitglied
im Gremium wird Herr Martin Nußpickel. Überwachung der Geschäftsführung und Zusammenarbeit mit dem VorstandDer Aufsichtsrat hat alle ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben mit großer
Sorgfalt wahrgenommen und den Vorstand unterstützend und beratend begleitet. Im Geschäftsjahr
2014 traf sich der Aufsichtsrat zu insgesamt sechs Präsenzsitzungen. Diese fanden
am 20. Februar, 16. April, 21. Mai, 21. Juli, 21. Oktober und am 21. November statt,
wobei alle Mitglieder des Aufsichtsrats bei diesen Sitzungen anwesend waren. Darüber
hinaus wurde am 4. November eine Telefonkonferenz durchgeführt, an der das Gremium
ebenfalls geschlossen teilnahm. In seinen 7 Sitzungen befasste sich der Aufsichtsrat
ausführlich mit der Geschäftsentwicklung der Einzelgesellschaften und des Konzerns,
um die Gesellschaft trotz ungünstiger Rahmenbedingungen erfolgreich am Markt zu positionieren.
Diverse organisatorische und strukturelle Änderungen wurden gestartet oder weiterentwickelt.
Der Aufsichtsrat prüfte alle vom Vorstand geplanten geschäftspolitischen Maßnahmen
auf Plausibilität. Im ersten Quartal 2014 schloss das Gremium zudem die Suche nach
einem geeigneten Nachfolger für die zum 31.3.2014 ausscheidenden Vorstände erfolgreich
ab. Schwerpunkt der BeratungenIm Mittelpunkt der Beratungen standen Weiterentwicklung und Ergänzung der Unternehmensstrategie,
die durch die veränderte Gewichtung der beiden Geschäftsfelder "Dienstleistung" und
"Produkt" bereits im Geschäftsjahr 2013 angestoßen wurden. Weitere Schwerpunkte lagen
auf der geplanten Integration der CPU-Applikationen auf mobile Endgeräte und Investitionen
in qualifiziertes Personal. Der Aufsichtsrat wurde in alle wesentlichen Entscheidungen
eingebunden und durch den Vorstand im Rahmen schriftlicher und mündlicher Berichte
regelmäßig, zeitnah und umfassend informiert. Dabei ging es um relevante Fragen zur
Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, die Entwicklung der Geschäfts-
und Finanzlage des Konzerns einschließlich der Risikoeinschätzung sowie das Risikomanagement. In den Aufsichtsratssitzungen berichtete der Vorstand zudem über die aktuelle wirtschaftliche
Lage, strategische Optionen sowie Chancen und Risiken in der Gesellschaft. In der
Bilanzsitzung wurden der Jahresabschluss der CPU Softwarehouse AG, der Konzernabschluss
sowie der Lagebericht und Konzernlagebericht in Gegenwart des Abschlussprüfers besprochen.
Der Vorstand führte auch außerhalb der regulären Sitzungen des Aufsichtsrates regelmäßig
Gespräche mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats und informierte ihn über aktuelle
Themen. Jahres- und Konzernabschluss, AbschlussprüfungDer Aufsichtsrat der CPU Softwarehouse AG beauftragte die KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft, München, mit der Prüfung. Die KPMG hat Rechnungslegung, Buchführung,
Jahresabschluss sowie Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014 geprüft und mit einem
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. In seiner Sitzung am 22. April diskutierte
der Aufsichtsrat die Inhalte und Ergebnisse der Prüfung. Dabei lagen alle notwendigen
Unterlagen sowie die jeweiligen Prüfungsberichte den Mitgliedern des Aufsichtsrates
rechtzeitig vor. Gemeinsam mit dem Abschlussprüfer wurde der Prüfbericht erörtert,
intern beraten und dem Ergebnis des Wirtschaftsprüfers zugestimmt. Gegen den vom Vorstand
aufgestellten Jahresabschluss bestanden keinerlei Einwände, auch dem Konzernlagebericht
wurde zugestimmt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss
gebilligt, womit der Jahresabschluss ordnungsgemäß nach § 172 AktG festgestellt ist. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, der Geschäftsleitung der Tochtergesellschaften
und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die engagierte Arbeit im Geschäftsjahr
2014. Sie alle haben zum Erfolg der CPU Softwarehouse AG beigetragen.
Augsburg, im April 2015 Dr. Heiko Frank CPU Softwarehouse AG |
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