DATRON AGMühltalKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERN-LAGEBERICHTDATRON AG, Mühltal | Zum 31.12.2023I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell der DATRON UnternehmensgruppeDie DATRON AG mit Sitz in Mühltal-Traisa ist auf
die Entwicklung, Fertigung und den Verkauf von High-Speed
Fräsmaschinen, dazu passenden Fräswerkzeugen,
Präzisionsdosiermaschinen, maßgeschneiderter
Software sowie umfangreichen Kundendienstleistungen
ausgerichtet. Die Fräsmaschinen von DATRON
ermöglichen die genaue Bearbeitung von Materialien wie
Aluminium und Verbundwerkstoffen mit hohen
Geschwindigkeiten, während die
Hochleistungs-Dosiermaschinen vor allem in der
industriellen Dicht- und Klebetechnik zum Einsatz kommen.
Das Angebot von DATRON wird durch selbst entwickelte
Fräswerkzeuge und ein breites Spektrum an
Kundendienstleistungen, einschließlich Schulungen,
Serviceleistungen sowie den Verkauf von Zubehör und
Ersatzteilen, komplettiert.
DATRON setzt auf einen technologiegetriebenen Ansatz,
der Innovation und kundenorientierte Lösungen betont.
Rund 22 % der Belegschaft sind direkt in technologischen
Bereichen tätig, was das Unternehmen in die Lage
versetzt, schnell auf Marktveränderungen und neue
Verarbeitungsmethoden zu reagieren.
Im Bereich der Fräsbearbeitung, wo jede Anforderung
einzigartige Herausforderungen mit sich bringt, hat sich
DATRON durch seine langjährige Praxiserfahrung und
sein modulares Produktangebot etabliert. Das Unternehmen
bietet kundenspezifische Lösungen an, die von der
3-achsigen bis hin zur hochpräzisen oder
kosteneffizienten Mehrachsenbearbeitung reichen. Die
CNC-Fräsmaschinen von DATRON zeichnen sich durch ihre
Robustheit, Langlebigkeit, intelligente Steuerung und
modulares Zubehör aus. Insbesondere in Kombination mit
den kleinen Werkzeugen von DATRON erzielen diese Maschinen
ausgezeichnete Ergebnisse bei der Bearbeitung
verschiedenster Materialien.
DATRON Fräsmaschinen überzeugen zudem nicht
nur in der Bearbeitung von Aluminiumplatten und -profilen,
sondern auch bei der Umsetzung von komplexen Freiformen,
anspruchsvollen 3D-Gravuren, hochglänzenden
Oberflächen und bei der präzisen
Kleinteilfertigung. Anwendungen aller Art werden mit hoher
Qualität bei gleichzeitig niedrigem Energieverbrauch
ermöglicht. Zu den weltweit nachgefragten Modellen
zählen die DATRON neo, DATRON M8Cube und DATRON
MLCube, ergänzt durch die industriefokussierte DATRON
MXCube.
Seit über 30 Jahren entwickelt DATRON eigene
Steuerungslösungen, wobei die Einführung der
DATRON next Steuerungsgeneration im Jahr 2016 eine
bedeutende Marktposition sicherte. Diese innovative
Maschinensoftware ermöglicht die Bedienung aller
DATRON Maschinentypen durch intuitive Wisch- und
Touch-Gesten. Mit dem DATRON ToolAssist, einem
Werkzeugwechsler, der außerhalb des Bearbeitungsraums
platziert ist, setzt das Unternehmen neue Standards in
Bedienkomfort, Effizienz und Werkzeugmanagement.
Die DATRON Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit
311 Mitarbeitende, nicht eingerechnet Vorstände und
Auszubildende. Neben Standorten in Deutschland (DATRON AG
und DATRON Tool Technology GmbH) werden
Tochtergesellschaften in Frankreich (DATRON France SAS und
DATRON Real Estate France SAS), Österreich (DATRON
Austria GmbH), der Slowakei (DATRON-Technology s.r.o.,
einschließlich der mittelbaren Beteiligung in
Tschechien) und Singapur (DATRON SEA Pte. Ltd.)
unterhalten. Mit Ausnahme der Besitzgesellschaft DATRON
Real Estate France SAS unterhalten alle
Tochtergesellschaften unabhängige Vertriebs- und
Servicestrukturen.
Im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der DATRON
FRANCE SAS wurden 10 % des Stammkapitals mit Wirkung zum
08. Dezember 2023 an die dort langjährig erfolgreich
tätige Geschäftsführerin übertragen.
Die Konzernstruktur der DATRON Gruppe stellt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 wie folgt dar:
Die DATRON Gruppe hat sich global etabliert, indem sie
Industrieprodukte durch Direktvertrieb und über
Handelspartner vermarktet und verkauft. Ihre Zielgruppen
umfassen vor allem Fertigungsunternehmen, die Bauteile aus
Aluminium, Komposit-Materialien und Kunststoff herstellen.
Diese Teile finden in verschiedenen Branchen Verwendung,
darunter die Elektro- und Automobilindustrie sowie der
Werkzeug- und Formenbau. Auch in der Dentalindustrie hat
sich DATRON mit seinen High-Speed Fräswerkzeugen als
zuverlässiger Anbieter bewiesen. Das Produkt-Portfolio
beinhaltet ebenso Nischenprodukte wie beispielsweise
Dosieranlagen für Dicht- und Klebstoffe, die zu den
erfolgreichen Technologie-Spezialisierungen gehören.
Dank der modularen Konzeption der DATRON Maschinen
lässt sich eine spezifische Anpassung an die
Bedürfnisse einzelner Kunden einfach umsetzen. Ihre
innovative Konstruktion sorgt für eine hohe
Energie-Effizienz, was sie, auch unter aktuellen
energiewirtschaftlichen Bedingungen, im Vergleich zu
ähnlichen Maschinen kosteneffektiver macht.
Effizienz ist eine der zentralen Tugenden aller DATRON
Technologie-Lösungen. Die Effizienz der Maschinen,
gekennzeichnet durch ihren geringen Platzbedarf bei
gleichzeitig großem Arbeitsbereich, hoher
Leistungsfähigkeit und niedrigem Energieverbrauch, hat
dazu beigetragen, dass die Bearbeitung von Aluminium in der
Elektroindustrie sowie die Metall- und
Kunststoffverarbeitung in verschiedenen Branchen zu den
gewinnbringenden Hauptgeschäftsfeldern von DATRON
zählen. DATRON Maschinen sind deutlich kompakter als
die großvolumigen Bearbeitungszentren der Konkurrenz.
Zu den weiteren technischen Alleinstellungsmerkmalen
gehören unter anderem die Verwendung von
Minimalmengenkühlschmierung mit Ethanol statt
herkömmlicher Kühlmethoden, äußerst
hohe Drehzahlen und der Einsatz kleiner Werkzeuge.
Seit ihrer Gründung Mitte 2018 konzentriert sich
die DATRON Tool Technology GmbH innerhalb der DATRON
Firmengruppe auf die Forschung, Entwicklung und Produktion
von Werkzeugen für die
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung. Diese Fokussierung
spiegelt den zunehmenden Wert qualitativ hochwertiger
Fräswerkzeuge im Portfolio des Gesamtunternehmens
wider und adressiert die ambitionierten Ziele der DATRON
AG. Dazu gehören die Verbesserung des internen
technischen Wissens, die Festigung der Marktposition und
die Erweiterung der Erfolge bei der Anmeldung von Patenten
in der Sparte der High-Speed Zerspanungswerkzeuge. Bei der
DATRON Tool Technology GmbH leisten Top-Experten mit
umfassender Erfahrung in Fräs- und Schleiftechnologien
einen wesentlichen Beitrag zum Nutzen der Kunden.
Die Expertise von DATRON im Segment der
Zerspanungswerkzeuge beruht seit 1988 auf kontinuierlicher
Forschungs- und Entwicklungsarbeit, einschließlich
der Zusammenarbeit mit namhaften Instituten wie dem PTW der
TU Darmstadt und renommierten Partnern im Bereich der
Schleiftechnik. Als zentrale Einheit der Unternehmensgruppe
verbindet die DATRON Tool Technology GmbH Experten
verschiedener Fachrichtungen an einem strategischen
Knotenpunkt, um Synergien sowohl intern als auch mit
externen Partnern zu fördern.
Seit der Firmengründung im Jahr 1969 hat sich
DATRON, mehrheitlich im Besitz der Gründerfamilie, von
einem Auftragsentwickler zu einem Hersteller von
Spezialmaschinen entwickelt und blickt auf eine
beeindruckende Wachstumsgeschichte zurück.
Herzstück von DATRON sind von jeher die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich auch
zukünftig mit ihrem Fachwissen und ihrer hohen
Einsatzbereitschaft die fortlaufende Innovationskraft des
Unternehmens sichern. Das überwiegend positive
Feedback der Kunden motiviert sie täglich, sich in
ihren vielfältigen Tätigkeiten zu verbessern und
neue Höchstleistungen zu erzielen.
Forschung und EntwicklungIm Geschäftsjahr 2023 stand das Thema
Effizienz-Steigerung in der Fräsbearbeitung erneut im
Zentrum der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
Auf dem DATRON Tech Day im April enthüllte das
Unternehmen Automatisierungslösungen, die im
späteren Messe-Herbst das Fachpublikum in ihren Bann
zogen.
Dazu gehörte eine neue Variante der DATRON MLCube,
die mit dem DATRON ToolAssist für automatischen
Werkzeugwechsel und einem Späneförderer
ausgestattet wurde. Sie ermöglicht durch zwei weit
öffnende Fronttüren eine einfache Beladung trotz
des umfangreichen Bearbeitungsraums, inklusive der Option
zur Kranbeladung. Der neue Greifer DATRON CoboLoad
optimiert die automatisierte Bearbeitung von
Plattenmaterial, indem er sich nahtlos in die
Vakuumspanntechnik integriert und an einem 6-Achs-Roboter
montiert, Rohteile in variierender Dicke entsprechend der
Programmierung des Bauteils handhabt. Nach Fertigstellung
legt der Greifer die Teile gesammelt in einem Lager
für Fertigteile ab. Die Wechseltischlösung DATRON
ShuttleLoad steigert die Effizienz der DATRON MXCube in der
Serienproduktion durch eine optionale Erweiterung mit zwei
unabhängigen Wechseltischen, die auf Bedarf in den
Arbeitsbereich einfahren und nach Bearbeitung wieder
herausfahren. Dies ermöglicht dem Bediener,
während des Fräsvorgangs auf einer Tischseite,
die andere Seite neu zu bestücken.
Im Rahmen eines Kundenprojektes konnte eine innovative
Automatisierungslösung umgesetzt werden, die den
Einsatz von zwei DATRON MXCube Maschinen mit Portal-Ladern
und einer ausgefeilten Spanntechnologie umfasst. Ein
darüber installierter Drei-Achs-Linear-Portalroboter
führt die Rohteile mittels der automatischen
Fronttür von oben in die Maschine ein. Die Bearbeitung
der Teile erfolgt in drei Schritten, nach denen sie vom
Portalroboter automatisch gereinigt und umpositioniert
werden. Diese Konfiguration ermöglicht einen
effizienten, vollautomatischen Betrieb über den ganzen
Tag, was zu einer deutlichen Steigerung der Effizienz
führt.
Die Neuentwicklung einer neuen Dosiermaschine ging im
Geschäftsjahr mit großen Schritten voran. Noch
in 2023 konnten mehrere Prototypen gebaut und
Vorserien-Maschinen bei Testkunden eingebracht werden. Bis
zum Jahresende waren alle Vorbereitungen für den
Marktstart auf dem Tech Day im April 2024 abgeschlossen.
Dieses Projekt wurde im Rahmen des Förderprogramms
"Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM) vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
gefördert.
Auch im Bereich des CNC-Zubehörs wurden beachtliche
Weiterentwicklungen erzielt. Der DATRON ToolAssist
Werkzeugwechsler konnte durch gezielte Softwareanpassungen
in seiner Einmess-Genauigkeit und der Präzision der
Wechselposition signifikant verbessert werden. Auch der
DATRON 3D-Messtaster erfuhr eine umfassende
Überarbeitung, bei der insbesondere die Konstruktion
der Messkapsel mechanisch stark verbessert und die
Wärmebeständigkeit des Arms mittels einer
Kunststoffummantelung des Aluminiumkerns gesteigert wurde.
Auch dieses Produkt wird auf dem nächsten DATRON Tech
Day erstmalig dem Fachpublikum vorgestellt. Diese
innovativen Sprühdüsen sind nun unter anderem in
der Lage, neben Ethanol auch spezielle Öle zu
vernebeln und das Kühlschmiermittel in einem
präzisen Strahl direkt auf die Schneide zu lenken. Die
Einstellung von Blaskraft und Fördermenge erfolgt
dabei unabhängig voneinander, was selbst bei
höchsten Drehzahlen eine effiziente
Kühlmittelzufuhr zur Werkzeug-Schneide und eine
Unterstützung beim Späne-Abtransport
gewährleistet.
Um DATRON Kunden zukünftig in Bezug auf die DATRON
next Maschinensteuerung noch schneller adäquaten
Mehrwert bieten zu können, wurde im abgelaufenen
Geschäftsjahr mit der Optimierung der Prozesse
begonnen. Finales Ziel ist es, die Anzahl der DATRON next
Software-Releases auf vier pro Jahr zu steigern und den
gesamten Prozess von der Anfrage bis zur Verfügbarkeit
für den Kunden zu beschleunigen.
Mit der DATRON next Version 3.0 konnte ein wesentliches
technologisches Update der systemimmanenten Infrastruktur
durchgeführt werden, in Zuge dessen der CNC-Kern,
TwinCat und .Net 7 (Framework) aktualisiert wurden. Diese
Anpassungen erweitern den Funktionsumfang, verbessern die
Leistung und bereiten die Software- Infrastruktur auf
kontinuierliche Weiterentwicklungen vor. Zudem fördern
Investitionen in die Architektur der nächsten
Generation zukünftige Erweiterungen und erhöhen
die Effizienz des DATRON Software- Entwicklungsteams.
Im Fokus der Software-Entwicklungstätigkeiten stand
in 2023 die Erweiterung der Nutzbarkeit von DATRON next
für Dosiermaschinen, wodurch das Erfolgsmodell einem
breiteren Spektrum an Maschinen und somit einer
größeren Kundengruppe zugänglich gemacht
wird. Darüber hinaus ermöglicht die Entwicklung
einer Infrastruktur für die Integration externer
Hardware eine Vereinfachung der Kompatibilität mit
externer Hardware bei Dosiermaschinen und erleichtert
Automatisierungsprojekte sowie kundenspezifische
Entwicklungen. Dies ermöglicht es DATRON, Kunden
schneller die benötigten Lösungen
bereitzustellen. Darüber hinaus wurden viele neue
DATRON next Features entwickelt, die neben anderen
Technologie-Vorteilen das Messen, die
Übersichtlichkeit und Bedienfreundlichkeit und
erleichterte Anbindung via API-Schnittstelle betrafen.
Ein weiterer Meilenstein für den DATRON
Qualitätsstandard ist das hausinterne
Geometrieprotokoll, welches Kunden seit kurzem erhalten. Es
hält die beim Bau der Maschine durchgeführten
Messungen nach erfolgter Kompensation fest und weist so den
tadellosen geometrischen Zustand der Kundenmaschine bei
Auslieferung nach.
Ein neuer Qualitätsbenchmark wurde mit der
Einführung des neuen DATRON Prüfwerkstücks
gesetzt. Dieses dient als Maßstab für die
Präzision der Fertigung mit DATRON Fräsmaschinen
und findet Anwendung in Vergleichsanalysen zur Bewertung
von Maschinen. Dabei werden Aspekte wie Statik, Dynamik,
Robustheit und Fertigungsgenauigkeit untersucht. Das
Prüfwerkstück hilft bei der Optimierung, bietet
eine Grundlage für Analysen und unterstützt die
regelmäßige Überprüfung der
Maschinenleistung. Es ist ein wertvolles Instrument bei der
Anschaffung und beim Verkauf von Maschinen, ermöglicht
die Bewertung der Systemleistung vor dem Ablauf der
Garantie- und Gewährleistungsfristen und
unterstützt die Wartungsprozesse.
Die Gesamtaufwendungen für Forschung und
Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€
3.133 (Vorjahr T€ 3.178) und lagen bei rund 4,9 % der
Konzernumsatzerlöse (Vorjahr 5,3 %).
II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche branchenbezogene RahmenbedingungenAngesichts des anhaltend unsicheren politischen und
wirtschaftlichen Umfelds sowie der gestiegenen
Finanzierungskosten fiel die Nachfrage nach
Investitionsgütern schwächer aus als im Vorjahr.
Trotz rückläufiger Auftragseingänge
entwickelten sich die Umsätze im stark zyklischen
Maschinenbau im Jahr 2023 dennoch teilweise robust, da die
Auftragsbestände zu Jahresbeginn vielerorts noch
überdurchschnittlich hoch waren und somit die
Produktion und den Umsatz pufferten. In der zweiten
Jahreshälfte ließ die Unterstützung durch
die Auftragspolster jedoch nach, so dass die
Umsatzentwicklung preisbereinigt meist negativ ausfiel. Auf
Jahressicht stagnierte der Maschinenumsatz preisbereinigt
nach Schätzung der VDMA-Volkswirte im Jahr 2023
weltweit. Nur in wenigen Ländern verlief die
Entwicklung besser. Mit Blick auf die
TOP-10-Maschinenbaustand-orte sind hier Indien (+ 10 %),
das Vereinigte Königreich (+ 5 %) und China (+ 2 %) zu
nennen. Trotz Investitionsförderprogrammen war die
Umsatzentwicklung in den USA und im Euro-Raum mit real - 3
bzw. - 1 % rückläufig. Noch stärker ist der
Umsatzrückgang in Süd-Korea (- 5 %) und Japan (-
6 %) ausgefallen.
In der EU-27 wuchs das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023
laut dem Internationalen Währungsfonds kaum. Der
Anstieg wird auf + 0,5 % geschätzt. Das ist weniger
als vor einem Jahr erwartet und ein merklicher
Wachstumsverlust gegenüber dem Kalenderjahr 2022 (+
3,4 %). Der private Konsum entwickelte sich angesichts der
anhaltend hohen Inflation von + 6,4 % im EU-Durchschnitt
schwach. Sowohl Exporte als auch die Importe schrumpften.
Die Investitionen stiegen in der EU-27 voraussichtlich um +
1 %. Die Ausrüstungsinvestitionen entwickelten sich
mit + 4 % abermals dynamischer, wobei die Niederlande,
Frankreich und erneut Italien die Wachstumstreiber waren.
Die Industrieproduktion in der EU wurde durch die schwache
Nachfrage und die hohen Energiekosten gedämpft. Zudem
litt die Nachfrage nach Investitionsgütern unter den
gestiegenen Finanzierungskosten. Die EU-Maschinenproduktion
schrumpfte nach vorläufigen Zahlen preis- und
kalenderbereinigt um - 1,4 %, nach + 5 % Wachstum im
Vorjahr.
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im
Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die
gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im
nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem
dämpften die trotz der jüngsten
Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen
Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen
ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der
gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In-
und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen
Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht
weiter fort.
Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im
Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr
unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden
Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 1,8 %
zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel
niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das
Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden
Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023
preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,3 %). Positive
Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und
dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und
Wertschöpfung in den energieintensiven
Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie
erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen
bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden
Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich
neben den weiterhin hohen Baukosten und dem
Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend
schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die
meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre
wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich
erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im
vergangenen Jahr.
Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20
Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,5 %). Das
lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter
Corona-Maßnahmen wie Impfungen und
Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten
in Krankenhäusern. In Ausrüstungen - das sind vor
allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge
- wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als
im Jahr 2022 (+ 3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der
gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis
August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im
Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene
weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache
inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch
beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender
Preise zurückging. Dabei sanken die Importe
(preisbereinigt - 3,4 %) kräftiger als die Exporte
(preisbereinigt - 2,2 %). Damit kam es im Saldo zu einem
positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.
Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von
durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit
Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 %). Die
Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch
die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu.
Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der
inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte
überwogen die dämpfenden Effekte des
demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand
2023 fast ausschließlich in den
Dienstleistungsbereichen statt.
Laut den vorläufigen Daten des Statistischen
Bundesamtes hat die Produktion im deutschen Maschinen- und
Anlagenbau 2023 im Jahresvergleich um real 0,6 %
abgenommen. Trotz einer anfänglichen Stabilisierung
durch hohe Auftragsbestände im ersten Halbjahr
ließ diese Unterstützung nach, da die
Auftragsdynamik durchweg schwach blieb. Schon zu Beginn des
Jahres waren deutliche Rückgänge zu verzeichnen.
Eine positive Wende blieb aus. Ein schwieriges
Wirtschaftsumfeld mit großer Unsicherheit führte
zu einer merklichen Zurückhaltung bei den
Bestellungen, was in einem um 12 % geringeren
Bestellvolumen im Vergleich zum Vorjahr resultierte. Obwohl
die Auftragsreichweite Ende des Jahres mit 10,2 Monaten
immer noch hoch war, hat sie im Vergleich zum
Höchststand von 12,2 Monaten im Juli und August 2022
deutlich abgenommen.
Die durchschnittliche Auftragsreichweite verbirgt jedoch
eine sehr unterschiedliche Verteilung innerhalb der
Branche. Eine Umfrage ergab, dass 60 % der Unternehmen
bereits eine unterdurchschnittliche Auftragsreichweite
verzeichnen, und 34 % meldeten Produktionsbehinderungen
wegen Auftragsmangels. Dies führte zu einer
Reduzierung der Kapazitätsauslastung von 88,8 % im
Juli auf 85,9 % im Oktober. Die wirtschaftliche
Abkühlung beeinflusst zunehmend mit sinkenden
Einstellungszahlen auch den Arbeitsmarkt. Trotzdem konnte
die Beschäftigtenzahl in größeren Betrieben
dank des Arbeitskräftemangels und der demografischen
Entwicklung um 1,3 % steigen, was einem Zuwachs von ca.
13.600 Stellen entspricht.
Trotz der sinkenden Produktion führten höhere
Durchschnittspreise für Maschinenbauprodukte zu einem
nominalen Umsatzwachstum von 7 %. Der Produktionswert wurde
am Jahresende auf etwa 254 Milliarden Euro geschätzt,
während der Umsatz auf 264 Milliarden Euro anstieg.
2. Geschäftsverlauf der DATRON UnternehmensgruppeInsgesamt konnte der DATRON Konzern im abgelaufenen
Geschäftsjahr rund 280 Maschinen verkaufen, wobei der
Schwerpunkt im Bereich der industriellen
CNC-Fräsmaschinen lag. Rund 100 Maschinen der
kompakten DATRON neo Fräsmaschine und über 120
Maschinen der Baureihen DATRON M8Cube und DATRON MLCube
waren darin enthalten. Die deutliche Mehrzahl der
Maschinenverkäufe beinhaltete die (r)evolutionäre
Steuerungssoftware "DATRON next". Die im Geschäftsjahr
2019 im deutschen Markt eingeführte DATRON MXCube
komplettiert das Produktportfolio im Bereich der High-Speed
CNC-Fräsmaschinen und ermöglicht automatisierbare
Produktionslösungen. Um die Leistungsfähigkeit
der kompakten Fräsmaschine DATRON neo noch weiter zu
erhöhen, wurde die Maschine weiterentwickelt und
verspricht in der neuen Modellreihe "DATRON neo Series 2",
eine noch höhere Produktivität und
Prozesssicherheit für den Anwender. Mit einem Verkauf
von rund 20 Dosiermaschinen bewegte sich in diesem Segment
die Anzahl der verkauften Maschinen auf Vorjahresniveau.
Auch das Produktsegment der Werkzeuge und die damit
verbundenen Dienstleistungen im Servicebereich zeigten eine
positive Entwicklung, wobei die überproportionalen
Wachstumsraten im Servicebereich hier hervorstechen.
Insbesondere Fräswerkzeuge für Anwendungen im
Dentalbereich stellen nach wie vor einen bedeutsamen Markt
innerhalb des Segments dar.
In der beigefügten Tabelle sind die verschiedenen
Geschäftsfelder zusammen mit den Werten des Vorjahres
und den prozentualen Veränderungen im Hinblick auf den
Umsatz und den Auftragseingang aufgeführt.
scrollen
Der Umsatzbereich Service und Sonstige inkludiert in
dieser Darstellung auch die sonstigen Erlöse gem.
BilRUG in Höhe von T€ 895 (Vorjahreswert T€
639). Bei den Auftragseingängen werden diese sonstigen
Erlöse jedoch nicht erfasst. Das Verhältnis von
Auftragseingang zum Umsatz betrug (bereinigt um diesen
BilRUG Effekt) für das Geschäftsjahr 2023 demnach
1,01 (Vorjahreswert 1,06).
Bei der geografischen Verteilung des Umsatzes bzw. des
Auftragseingangs nach Regionen im Berichtszeitraum
(Vergleich zum Vorjahr in Klammern) zeigt sich folgendes
prozentuales Bild:
scrollen
Im Laufe des Berichtsjahres verzeichneten nahezu alle
Regionen Wachstumstendenzen. Die Region USA/Kanada hingegen
blieb hinter dem Vorjahr zurück. In der
Europäischen Union zeigten sich überproportional
positive Entwicklungen in Österreich, der Slowakei
sowie in Frankreich. Rund 50 % der Werte aus der Region
"Sonstige" resultierten aus dem EU-Ausland,
maßgeblich aus der Schweiz und dem Vereinigten
Königreich.
DATRON France bestätigte nach einem sehr
erfolgreichen Geschäftsjahr das hohe Niveau mit einem
Auftragswachstum von 67,62 % und einer Umsatzsteigerung von
16,0 % gegenüber dem Vorjahr, was zu einem profitablen
Ergebnis führte.
DATRON Real Estate France, welches seine gewerbliche
Immobilie in der Nähe von Annecy im Südosten
Frankreichs an die DATRON France SAS sowie seit dem
01.01.2023 das im Gebäude befindliche Appartement an
die DATRON AG vermietet und über keine eigenen
Vertriebs- oder Servicestrukturen verfügt, erzielte im
Geschäftsjahr 2023, wie geplant, erstmals ein leicht
positives Jahresergebnis.
Die DATRON Austria GmbH verzeichnete trotz einer
Steigerung des Auftragseinganges um 11,5 % sowie einer
Umsatzsteigerung von 19,6 % aufgrund unvorhergesehener
Kostensteigerungen ein leicht negatives Jahresergebnis.
Die DATRON Tool Technology GmbH setzte ihren Erfolgskurs
seit der Gründung im Mai 2018 und dem Produktionsstart
im Januar 2019 fort und erzielte erneut Zuwächse beim
Auftragseingang sowie beim Umsatz um jeweils 12,0 % und
verzeichnete wiederholt ein profitables Jahresergebnis.
Im vergangenen Geschäftsjahr 2023 trug DATRON
Technology s.r.o. mit Standorten in der Slowakei und
Tschechien als Standort für Vertrieb und Service im
osteuropäischen Bereich der DATRON Unternehmensgruppe
mit einem Anstieg des Auftragseingangs um 8,9 % und einem
Umsatzwachstum von 24,6 % sowie einem positiven
Jahresergebnis zum Erfolg des Konzerns bei.
Zur Neuordnung der vertrieblichen Aktivitäten im
asiatischen Markt erwarb die DATRON AG den mit der DATRON
SEA bei Gründung Mitte 2021 geschlossenen exklusiven
Vertriebsvertrag zwischen diesen beiden Gesellschaften. Der
diesbezügliche Veräußerungserlös
beeinflusst das Jahresergebnis der DATRON SEA als
Einmaleffekt.
"Das Jahr 2023 stellte den DATRON Konzern aufgrund
geopolitischer Spannungen vor eine Vielzahl von
Schwierigkeiten. Dennoch haben wir es geschafft, ein
starkes und positives Ergebnis zu erzielen. Diesen Erfolg
verdanken wir der harten Arbeit und dem Engagement der
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei DATRON und unseren
Partnern auf der ganzen Welt, denen wir unseren tiefsten
Dank aussprechen möchten. Auch unsere
Tochterunternehmen entwickelten sich im Jahr 2023 positiv
weiter. Wie schon im Vorjahr trugen nahezu alle mit einem
gesamten EBIT von rund TEUR 6.033 entscheidend zum
Konzernerfolg bei. Mit einem Kassenbestand von etwa 5,6
Millionen Euro zum Ende des Jahres 2023 bleibt der DATRON
Konzern solide aufgestellt, um die Herausforderungen des
laufenden Geschäftsjahres 2024 zu meistern. Wir
beabsichtigen, unser profitables Wachstum nachhaltig
fortzusetzen",
Im Laufe des Jahres 2023, nach einer Phase der
Zurückhaltung im Vorjahr, erlebte die Welt eine
Renaissance von Branchenevents und Fachmessen. Die DATRON
AG, zusammen mit ihren Tochtergesellschaften und
Vertriebspartnern, nutzte diese Gelegenheit, um ihre
Zielgruppen mit den DATRON Lösungen bei
Live-Veranstaltungen wieder persönlich anzusprechen.
Den Auftakt machte das DATRON Sales Partner Meeting im
Februar, das zum ersten Mal seit dem Ausbruch der
COVID-Pandemie wieder in Präsenz stattfinden konnte.
Mehr als 20 Vertreter aus dem Netzwerk der Tochter- und
Partnerunternehmen kamen, nahe des Hauptsitzes in
Mühltal zusammen, um Beziehungen zu festigen, neue
DATRON Produkte zu entdecken und die Zusammenarbeit
innerhalb des Netzwerks zu intensivieren.
Im März präsentierte sich DATRON auf der
InnoteQ in Bern, der führenden Messe für die
Fertigungsindustrie in der Schweiz, und stellte
ausgewählte, global anerkannte Maschinen- und
Werkzeughighlights vor. Gleichzeitig fokussierte DATRON
France S.A.S. auf der Global Industrie in Lyon auf den
Energieverbrauch von Produktionsanlagen und effizientes
Ressourcenmanagement.
Die 100. IDS in Köln markierte eine Rückkehr
zu normalen Bedingungen und bot der DATRON AG die
Plattform, um ihre Neuausrichtung im Werkzeugbereich unter
dem neuen Markennamen DATRON Tool Technology zu
präsentieren, welcher nun Werkzeuge für dentale
und industrielle Anwendungen umfasst. Das farbenfrohe
Messekonzept von DATRON hob sich deutlich von den
Mitbewerbern ab und erhielt positive Rückmeldungen.
Im ersten Halbjahr 2023 stellte DATRON in Zusammenarbeit
mit seinen Partnern seine Technologielösungen auf
führenden europäischen Industriemessen
erfolgreich vor, darunter die MESCPE in Bologna, die
Advanced Machine Tools in Barcelona und weitere. Ein
Highlight war das jährliche Technologie-Seminar in
Brünn sowie die Teilnahme an der Australian
Manufacturing Week.
In der D-A-CH-Region fand der traditionelle DATRON Tech
Day im April am Hauptstandort in Mühltal-Traisa statt,
der ein dynamisches Live-Programm bot und die neuesten
Produktentwicklungen präsentierte. Besonders gefeiert
wurden Anwendungen, die DATRONs Kompetenzen in
Automatisierung und Präzisionsfrästechnik
demonstrierten. Der Tech Day diente auch als erfolgreiche
Plattform für das Recruiting von Nachwuchs- und
Fachkräften.
Für den deutschen Markt organisierte das DATRON
Produktmarketing im Juni eine Reihe von Open
House-Veranstaltungen, die die Bedeutung persönlicher
Beziehungen zu den Zielgruppen unterstrichen. Das erste
Geschäftshalbjahr wurde mit der digital
durchgeführten ordentlichen Hauptversammlung
abgeschlossen, die aus der DATRON Tech Academy gestreamt
wurde.
Auch das zweite Halbjahr 2023 war eine durchweg
höchst geschäftige Phase für die
marktbearbeitenden DATRON Spezialisten-Teams. In
Vorbereitung der baldigen Marktreife der
Innovationsprodukte im Dosierbereich wurde der
Internationale Wasserstoff- und
Brennstoffzellen-Fahrzeugkongress & Ausstellung (FCVC),
der Bedeutung für die nachhaltige Mobilität im
Juli hervorhob, erster Fokus-Termin. Kurz darauf folgte im
gleichen Monat Juli ein Messe-Auftritt auf der EMAX in
Malaysia, auf der sich DATRON SEA im Umfeld der neuesten
Trends im Maschinenbau und in der Elektromobilität mit
ausgewählten Technologie-Lösungen
präsentierte.
Im Herbst fand endlich die langersehnte EMO wieder in
Hannover statt, nachdem sie in 2021 der Corona-Pandemie zum
Opfer fiel. DATRON hatte sich für diese
allergrößte Branchen-Messe umfangreich
vorbereitet und stellte den Kundennutzen in all seinen
Facetten unter dem Slogan "Optimizing Efficiency" in den
Fokus seiner Fachmesse-Aktivitäten. Auf einem
großzügigen Show-Floor demonstrierte DATRON sein
komplettes Produkt-Spektrum für die Metallbearbeitung
live und unter Span.
Trotz der geopolitischen Umstände erfreuten sich
Aussteller und Gäste an der Präsenz auf dieser
Weltleitmesse. Der persönliche Kontakt unter Partnern
und Kunden ist nach wie vor der erfolgreichste Ansatz bei
der Anbahnung von Verkäufen
erklärungsbedürftiger Investitionsgüter.
Entsprechend groß war der Zuspruch der Besucher, auch
auf dem DATRON Messestand, auf dem digitale
Monitoring-Produkte und die Maschinensteuerung DATRON next,
kollaborative Robotik mit DATRON CoboLoad und die
High-Speed-Fräsmaschine DATRON MXCube zu den
größten Besuchermagneten gehörten.
Im Oktober zeigte DATRON ausgewählte
Werkzeugmaschinen auf zwei parallel stattfindenden
Veranstaltungen: Die Motek, die in Zusammenarbeit mit einem
Automationsanbieter durchgeführt wurde und die MSV
Brünn, auf der DATRON durch die Tochtergesellschaft
DATRON Technology s.r.o. vertreten war.
Die Formnext im November bot die Gelegenheit für
einen tiefen Einblick in die Welt des 3D-Drucks und der
additiven Fertigung, bei der DATRON Maschinenlösungen
sich vor allem zur hochpräzisen Nachbearbeitung von
Oberflächen anbieten.
Gegen Ende des Monats November fanden DATRON
Inhouse-Events in den Vertriebsgebieten Süd (DATRON
Technologiezentrum Ulm) und Nord (DATRON Technologiezentrum
Nord in Isernhagen bei Hannover) statt, die beide
regionales Netzwerken und spezifische Branchenlösungen
in den Mittelpunkt rückten.
Parallel lud DATRON Austria zum mehrtägigen
Christkindlmarkt nach Ramsau am Dachstein ein und
interpretierte den informellen "DATRON
Rocks"-Marketingansatz zu Gunsten des fachlichen
Austausches zwischen Geschäftspartnern und Kunden im
gemütlichen Weihnachtsmarkt-Ambiente.
Das Geschäftsjahr 2023 hat sich im Messe- und
Event-Angebot an die Vor-Corona-Jahre angenähert. Auf
Grund sich zunehmend steigernder Preise richtete der DATRON
Konzern besonderes Augenmerk auf die Sinnhaftigkeit
bestimmter Veranstaltungen und ging bei der Auswahl der
Fokus-Veranstaltungen besonders selektiv vor. Die Erfahrung
zeigte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr, dass trotz
aller Digitalisierung Präsenz-Events, die die
richtigen Zielgruppen ansprechen, das effektivste Medium im
Marketing-Mix waren.
3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslagea) ErtragslageDie Ertragslage des Geschäftsjahres ist
gekennzeichnet durch eine Steigerung der Umsatzerlöse
über alle Regionen und Warengruppen im Vergleich zum
Vorjahr um insgesamt T€ 3.914 (+ 6,5 %). Diese
Erhöhung untergliedert sich geographisch in eine
Steigerung der Umsatzerlöse um T€ 904 im Inland
(inklusive der sonstigen Erlöse aus BilRuG) sowie um
T€ 3.010 im Ausland. Hierbei gründet sich der
Umsatzzuwachs im Ausland maßgeblich auf die
Steigerung der Umsatzerlöse in Indien um T€ 964
sowie im Wirtschaftsraum der Europäischen Union auf
die Erhöhungen der Umsatzerlöse in der Slowakei
um T€ 682, in Italien um T€ 674, in Frankreich um
T€ 600, in Österreich um T€ 499 sowie in
Ungarn um T€ 471. Dem entgegen stehen entsprechend in
Summe Umsatzrückgänge in sonstigen verschiedenen
Regionen um T€ 880.
In Bezug auf das Produkt- und Dienstleistungsportfolio
des DATRON Konzerns untergliedert sich die Steigerung der
Umsatzerlöse in den Zuwachs bei den Maschinensystemen
um T€ 1.970 (+ 5,5 %), bei den Fräswerkzeugen um
T€ 423 (+ 3,6 %) sowie im Bereich Customer Care um
T€ 1.266 (+ 10,7 %). Dies wird durch die Zunahme der
sonstigen Erlöse aus BilRUG um T€ 255 (+ 40,0 %)
ergänzt.
Die Bestandsveränderungen der noch in der
Produktion befindlichen unfertigen Erzeugnisse sowie der
verkaufsbereiten fertigen Erzeugnisse betrugen im
Geschäftsjahr 2023 insgesamt + T€ 1.737.
Die erstmals im Zuge des Neubaus der Firmenzentrale
anderen aktivierten Eigenleistungen betrugen im
Geschäftsjahr 2023 T€ 80.
Die Gesamtleistung erhöhte sich insgesamt
gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.818 (+ 7,9 %).
Im Berichtsjahr stiegen die sonstigen betrieblichen
Erträge im Vergleich zum Vorjahr um T€ 799 (+
352,7 %). Begründet wird diese Steigerung
maßgeblich durch gewährte Zuschüsse von
staatlichen Fördereinrichtungen.
Bezogen auf die Umsatzerlöse lag die um die
Bestandsveränderungen bereinigte Materialquote bei
41,3 % (Vorjahr 40,9 %). Die Erhöhung der
Materialquote um 0,4 % steht in kausalem Zusammenhang mit
den allseits beobachteten Preisentwicklungen in Bezug auf
Lieferketten.
Der Personalaufwand steigerte sich im Vergleich zum
Vorjahr um T€ 2.202 (+ 11,0 %). Dies begründet
sich im Geschäftsjahr einerseits durch höhere
Aufwendungen für reguläre laufende Lohn- und
Gehaltszahlungen sowie Prämien- und Bonuszahlungen und
einmalige Inflationsausgleichszahlungen. In Relation zu den
ebenfalls gestiegenen Umsatzerlösen beträgt die
Personalquote 34,7 % (Vorjahr 33,3 %).
Die Aufwendungen für Abschreibungen verringerten
sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 73 (- 5,9 %). Sie
beinhalten die planmäßigen Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände, auf
Sachanlagen und die Sofortabschreibungen auf geringwertige
Wirtschaftsgüter.
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen
belief sich in Summe auf T€ 864 (+ 10,4 %). Dies
begründet sich durch höhere Werbe- und
Reisekosten (+ T€ 295), gestiegene Raumkosten (+
T€ 229), höhere EDV-Kosten (+ T€ 152),
gestiegene KFZ-Kosten (+ T€ 95) sowie höhere
verschiedene sonstige Aufwendungen (+ T€ 244). Dem
gegenüber stehen gesunkene Aufwendungen für
Büro- und Kommunikationskosten (-T€ 115) sowie
reduzierte Aufwendungen für Reparaturen und
Instandhaltung (-T€ 36). Der Gesamtbetrag der
sonstigen betrieblichen Aufwendungen belief sich in
Relation zu den Umsatzerlösen auf 14,4 % und lag damit
über dem Vorjahresniveau von 13,9 %.
Insgesamt weist der DATRON Konzern für den
Berichtszeitraum einen Jahresüberschuss in Höhe
von T€ 4.547 aus.
b) Vermögens- und FinanzlageDas Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich
zum Vorjahr um insgesamt T€ 14.020 (+ 196,3 %). Dies
ist maßgeblich begründet durch die Investitionen
und geleisteten Anzahlungen für Grundstücke und
Gebäude zur Errichtung des zukünftigen
Hauptstandort in Höhe von insgesamt T€ 14.265.
Während die immateriellen
Vermögensgegenstände aufgrund von Investitionen
in IT-Software eine Steigerung um T€ 47 aufwiesen,
erhöhte sich das sonstige Sachanlagevermögen um
T€ 914. Dieses beinhaltet Investitionen in Technische
Anlagen und Maschinen in Höhe von T€ 212 und
Investitionen in Kraftfahrzeuge in Höhe von T€
390 sowie sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung
in Höhe von T€ 312. Bei dem
Sachanlagevermögen kam es zu Abgängen in
Höhe von T€ 3.141, im Wesentlichen im Vorgriff
auf den Umzug an den neuen Hauptstandort in Ober-Ramstadt.
Die planmäßigen Abschreibungen betrugen bei den
immateriellen Vermögensgegenständen T€ 81
und bei den Sachanlagen T€ 1.093. Die Abschreibung auf
die Abgänge der Sachanlagen betrug T€ 3.128.
Die Investitionsquote (Investitionen in Sachanlagen /
Sachanlagen) betrug 55,2 %.
Die Abschreibungsquote (Abschreibungen auf Sachanlagen
und geringwertige Wirtschaftsgüter / Sachanlagen)
betrug 4,0 %.
Das Umlaufvermögen reduzierte sich um insgesamt
T€ 5.644 (- 14,2 %). Dies resultiert aus einer
Erhöhung des Vorratsbestandes um T€ 105, der
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.284
sowie der sonstigen Vermögensgegenstände um
T€ 322. Dem gegenüber steht eine Reduzierung der
liquiden Mittel um T€ 7.355. Die Zunahme des
Vorratsbestandes untergliedert sich in einen um T€
1.380 niedrigeren Bestand an Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffen und einen um T€ 345 höheren
Bestand an erhaltenen Anzahlungen bei gleichzeitiger
Zunahme des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und
vorgebauten Baugruppen in Höhe von T€ 1.024,
einer Zunahme der Fertigerzeugnisse um T€ 713 sowie
einer Steigerung der geleisteten Anzahlungen um T€ 93.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten
sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um T€ 137 (+
32,1 %) auf T€ 565 und die Position der aktiven
latenten Steuern betrug T€ 358.
Der aktive Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung erhöhte sich um T€ 89
(+ 22,8 %), bedingt durch eine Erhöhung der
verpfändeten Finanzanlagen in Höhe von T€ 11
bei gleichzeitiger Reduzierung der saldierten
Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in
Höhe von T€ 78.
Der laufende Kapitalbedarf des Unternehmens bleibt im
Wesentlichen eigenfinanziert. Bankverbindlichkeiten
bestehen in Höhe von T € 5.768 im Rahmen der
Finanzierung des Neubaus der Firmenzentrale und für
ein Darlehen der DATRON Technology s.r.o. in Höhe von
T€ 89.
Im abgelaufenen Berichtsjahr reduzierten sich die
Rückstellungen insgesamt um T€ 1.368 (- 28,3 %).
Während sich die Steuerrückstellungen um
T€ 1.167 reduzierten, entwickelte sich der Bestand der
sonstigen Rückstellungen um T€ 201
rückläufig. Die sonstigen Rückstellungen
betrafen im Wesentlichen Personal, Steuern,
Gewährleistungsverbindlichkeiten und
Rückstellungen für Bewertungsabschläge bei
den verpfändeten Finanzanlagen sowie
Rückstellungen im Rahmen der Geschäftsverlagerung
in Zusammenhang mit der Beendigung von Miet- und
Vertragsverhältnissen.
Die Verbindlichkeiten erhöhten sich insgesamt um
T€ 5.996 (+ 143,3 %). Während sich die
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€
592 erhöhten, reduzierten sich die sonstigen
Verbindlichkeiten um T€ 100. Die Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich im
Rahmen der Finanzierung der neuen Firmenzentrale um T€
5.504. Die Reduzierung der sonstigen Verbindlichkeiten
resultierte im Wesentlichen aus geringeren
Umsatzsteuerverbindlichkeiten.
Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme um T€
8.566 (+ 17,8 %) auf T€ 56.597.
Die Investitionen des Geschäftsjahres betrafen im
Wesentlichen Anzahlungen für Bauten auf eigenen
Grundstücken sowie Ersatzinvestitionen bei den
Betriebs- und Geschäftsausstattungen.
Die Finanzpolitik und die Liquiditätssituation des
DATRON Konzerns sind darauf ausgerichtet, alle
Verpflichtungen stets termingerecht und gegebenenfalls
unter Skontoabzug zu erfüllen. Die Finanzierung der
Neubaukosten ist vollumfänglich durch entsprechende
fristenkongruente Eigen- und Fremdmittel gesichert.
c) Kennzahlen, die der Unternehmenssteuerung dienenscrollen
Im Berichtsjahr lag die Gewährleistungsquote als
Verhältnis der Gewährleistungsaufwendungen zu den
Umsatzerlösen bei 0,90 % (VJ. 1,13 %).
Während im Geschäftsjahr 2023 die
durchschnittliche Betriebszugehörigkeit bei 8,2 Jahren
(VJ. 7,0 Jahre) lag, betrug das Durchschnittsalter der
Beschäftigten der DATRON AG 42,3 Jahre (VJ. 40,6
Jahre).
4. GesamtaussageInsgesamt hat sich die VFE (Vermögens-, Finanz-,
und Ertragslage) des DATRON Konzerns im abgelaufenen
Geschäftsjahr positiv entwickelt. Die dem Kapitalmarkt
kommunizierten Planwerte im Hinblick auf die Umsatz- und
Ertragslage konnten plangemäß erreicht werden.
Im Jahresverlauf 2023 zeigten sich auf Quartalsebene
zyklische Schwankungen der Umsatz- und Ertragslage, welche
aber als durchaus charakteristische saisonale
Einflüsse für den Geschäftsverlauf des
DATRON Konzerns innerhalb eines Kalenderjahres angesehen
werden.
5. Prognosebericht sowie Chancen und RisikenFür das Jahr 2024 erwartet der Internationale
Währungsfonds (IWF) ein weltweites Wirtschaftswachstum
von 3,1 %, was dem relativ schwachen Wachstum des Vorjahres
2023 entspricht. Obwohl der IWF zu Beginn des Jahres 2024
eine optimistischere Haltung als im Herbst 2023 einnahm,
prognostiziert er für die entwickelten
Wirtschaftsnationen einen leichten Rückgang der
Wachstumsdynamik um 0,1 Prozentpunkte. Dies beruht auf der
Annahme, dass sowohl die Wirtschaft der USA als auch Japans
sich langsamer entwickeln werden. Für die Eurozone
wird ein Wirtschaftswachstum von 0,9 % erwartet,
während Deutschland mit einem Wachstum von nur 0,5 %
erneut hinter den allgemeinen Erwartungen
zurückbleiben dürfte. Für Schwellen- und
Entwicklungsländer wird ein konstantes Wachstum von
4,1 % vorhergesagt. China und Indien sollen mit einem
Wachstum von 4,6 % bzw. 6,5 % leicht schwächer als
2023 wachsen, ähnlich wie Lateinamerika mit einem
erwarteten Wachstum von 1,9 %. Hingegen sieht der IWF
für den Mittleren Osten/Zentralasien und
Subsahara-Afrika mit Wachstumsraten von 2,9 % bzw. 3,8 %
mehr Dynamik.
Mögliche Risiken für diese Prognose umfassen
geopolitische Spannungen, besonders eine Eskalation des
Nahostkonflikts und den fortwährenden Krieg in der
Ukraine, wetterbedingte Ausnahmesituationen, eine
kontinuierliche Erhöhung der Kerninflation und eine
Verlangsamung des Wachstums in China. Andererseits
könnte eine raschere wirtschaftliche Erholung in China
auch zu positiven globalen Wachstumsimpulsen führen.
Ein stärkerer wirtschaftlicher Aufschwung könnte
ebenfalls eintreten, falls die Inflation schneller als
angenommen sinkt und die Zentralbanken die Zinssätze
schneller senken.
Die Volkswirte des VDMA prognostizieren für das
Jahr 2024 eine anhaltende Stagnation des weltweiten
Maschinenumsatzes, gemessen in konstanten Preisen. Ein
Wachstum wird allerdings für alle vier großen
Produktionszentren in Asien erwartet, wobei Indien mit
einer erwarteten Zunahme von 5 % erneut an der Spitze
stehen könnte. Die Situation in den anderen drei
asiatischen Ländern variiert deutlich: Nach einem
beträchtlichen Rückgang im Jahr 2023 ist in
Süd-Korea und Japan nur ein geringfügiger Anstieg
um jeweils 1 % zu erwarten. China dürfte ein Wachstum
von 2 % verzeichnen, was im Vergleich zu den Jahren vor der
Corona-Pandemie einen spürbaren Rückgang der
Wachstumsrate bedeutet. Aufgrund der in der EU-27 und den
USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich unter dem
Vorjahresniveau liegenden Auftragseingänge wird
für 2024 ein realer Rückgang des Umsatzes um
jeweils 2 % erwartet.
Die Bundesregierung geht davon aus, dass das Wachstum
der deutschen Wirtschaft im Jahr 2024 mit einem
prognostizierten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um
0,2 % nur marginal ausfallen wird. Dieses bescheidene
Wachstum wird durch geopolitische Konflikte und eine
straffere Geldpolitik beeinträchtigt. Trotz einer
erwarteten Inflationsrate von 2,8 % im Jahr 2024, die
über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank
von 2 % liegt, wird ein Anstieg der verfügbaren
Einkommen der Haushalte um 3,8 % vorhergesagt. Diese
Entwicklung, zusammen mit einer positiven Entwicklung auf
dem Arbeitsmarkt, dürfte zu einer leichten Erholung
der Binnenwirtschaft führen. Auch die Exporte werden
voraussichtlich um 0,6 % ansteigen, was die wirtschaftliche
Lage etwas verbessert. Dennoch steht der deutsche
Wirtschaftsstandort unter anhaltendem Druck.
Um dieser wirtschaftlichen Flaute entgegenzuwirken,
plant die Bundesregierung gezielte und umfangreiche
Maßnahmen, um den Standort Deutschland zu
stärken. Ein zentrales Element dieser Strategie ist
das Wachstumschancengesetz, das Entlastungen für die
Wirtschaft vorsieht, die Investitionsdynamik ankurbeln und
die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen steigern
sollen. Zusätzlich ist geplant, die Forschungszulage
zu erhöhen, um Innovationen zu fördern, und
übermäßige Bürokratie abzubauen, zum
Beispiel bei der Anwerbung von Fachkräften aus dem
Ausland.
Das Jahr 2024 gestaltet sich für den deutschen
Maschinenbau als besonders schwierig. Volkswirte des VDMA
prognostizieren einen Rückgang der realen Produktion
um 4 %, wobei diese Einschätzung von zahlreichen
Unsicherheiten geprägt ist, da die zukünftige
wirtschaftliche Entwicklung von vielen schwer
vorhersehbaren Faktoren abhängt. Die globale
Wirtschaftskonjunktur befindet sich weiterhin in einer
Delle, und die Stimmung innerhalb der Maschinenbaubranche
ist, wie aus dem ifo-Geschäftsklimaindex hervorgeht,
höchstens verhalten. Der Auftragseingang im Januar
2024 zeigt mit einem realen Rückgang von 10 % im
Vergleich zum Vorjahr eine Fortsetzung der schwachen
Performance am Ende des Jahres 2023. Während bei
einigen Segmenten des Auslandsgeschäfts leise
Hoffnungen auf eine Stabilisierung bestehen, darf dies noch
nicht als Zeichen einer allgemeinen Trendwende gewertet
werden. Die Belastungen und Herausforderungen bleiben
weitestgehend unverändert im Vergleich zum Beginn des
Jahres 2023, wobei der Konflikt im Nahen Osten und
politisch bedingte Verunsicherungen als zusätzliche
negative Faktoren hinzugetreten sind. Diese Situation
spiegelt sich auch auf dem Arbeitsmarkt wider: Viele
Betriebe haben ihre Pläne für Neueinstellungen
vorerst zurückgestellt. Dennoch bleibt der Mangel an
Fachkräften, verschärft durch den demografischen
Wandel, eine zentrale Herausforderung. Die Unternehmen sind
daher bestrebt, trotz der widrigen Umstände an ihrem
Kernpersonal festzuhalten.
Im Jahr 2024 stehen dem DATRON Konzern verschiedene
Chancen und Risiken gegenüber, die den
Geschäftserfolg maßgeblich beeinflussen
könnten. Die Gruppe profitiert von ihrem Angebot an
vielfach technologisch zukunftsweisenden und qualitativ
hochwertigen Produkten. Damit kann das Unternehmen
branchenbezogene wie auch strategische Vorteile ausspielen.
Durch ein effektives Management von Chancen und Risiken ist
das Unternehmen in der Lage, potenzielle Gefahren
frühzeitig zu erkennen und mit gezielten
Maßnahmen zu reagieren. In diesem Zusammenhang
spielen auch umfassende Marktanalysen eine wichtige Rolle,
die gesamtwirtschaftliche Trends sowie branchenspezifische
Entwicklungen beleuchten und in die Strategieplanung
einfließen lassen.
Für das Geschäftsjahr 2024 stehen für
DATRON weiterhin industrielle CNC-Fräsmaschinen
insbesondere zur Aluminiumzerspanung und der weitere Ausbau
der Bereiche Werkzeuge und Customer Care im Fokus.
Darüber hinaus erhalten Automationsanbindungen an die
DATRON Standardmaschinen in Zusammenarbeit mit namhaften
Industrie-Playern Priorität. Für den Nischenmarkt
der Dosiertechnologie hat eine Maschineninnovation die
Marktreife erreicht, die im Frühling 2024 erstmalig im
inländischen Markt lanciert wird.
Die internationalen Fokusregionen der DATRON
Unternehmensgruppe liegen in Europa und USA.
Für das Gesamtjahr 2024 erwartet der DATRON Konzern
zum aktuellen Zeitpunkt eine positiv seitwärts
verlaufende Geschäftsentwicklung. Die Prognose sieht
für den DATRON Konzern im Geschäftsjahr 2024
sowohl einen Umsatz als auch einen Auftragseingang in einer
Spanne von rund EUR 65 Mio. bis EUR 70 Mio. vor. Die
geplante EBIT-Marge liegt in einer Spanne von 8,0 % bis
10,0 %. Das geplante Ergebnis je DATRON Aktie beträgt
zwischen EUR 0,84 und EUR 1,17.
Neben dieser operativen Geschäftsentwicklung plant
die DATRON in Q4/2024 den Beginn ihres graduellen Umzugs,
der die Konsolidierung der Standorte am geplanten neuen
Hauptsitz der DATRON Unternehmensgruppe in Ober-Ramstadt
gegen Ende Q4/ 2024 zum Ziel hat. Die operativen DATRON
Standorte Mühltal, Darmstadt und Reinheim sowie die
Tochtergesellschaft DATRON Tool Technology GmbH werden in
einem gemeinsamen Neubaukomplex zusammengeführt.
5a. RisikoberichterstattungDer unternehmensweiten Risikobegrenzung (IKS) misst der
DATRON Konzern einen hohen Stellenwert bei. Das
Risikomanagement des DATRON Konzerns hat das Ziel,
potenzielle Risiken sehr frühzeitig zu identifizieren,
zu klassifizieren und systematisch zu erkennen, um durch
geeignete Maßnahmen drohenden Schaden für das
Unternehmen abzuwenden und eine Bestandsgefährdung
auszuschließen. Das Risikomanagement soll jederzeit
sicherstellen, dass finanzielle Risiken,
Rechtskonformitäts- und Sicherheitsrisiken auf einem
für das Unternehmen tragbaren Niveau gehalten werden.
Zur Überwachung und Steuerung der relevanten Risiken
wird ein wöchentliches Risikomanagement-System mit
einer aussagekräftigen Analyse der wichtigsten
Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz
genutzt. Abweichungen und Besonderheiten werden dadurch
zeitnah festgestellt und unterstützen den Vorstand
dabei, Geschäftsrisiken frühzeitig erkennen und
wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
Operative Risiken, die in den Bereichen Einkauf,
Produktion, Service, Logistik und F&E
möglicherweise entstehen können, werden durch
Kontrollmechanismen des Qualitätsmanagementsystems
(QM) der DATRON AG frühzeitig erkannt und offengelegt,
so dass ein rasches Handeln und Gegensteuern möglich
ist. Das QM-System sichert zudem einen gleichbleibenden
Workflow-Standard. Die gleichbleibende Qualität der
Produkte und Services der DATRON AG werden dadurch
sichergestellt.
Darüber hinaus räumt der DATRON Konzern dem
Forderungsmanagement und der Planung der liquiden Mittel
höchste Priorität ein. Die Forderungslaufzeit
(DSO) betrug zum Stichtag 31.12.2023 54 Tage (Vorjahr 50
Tage). Die regelmäßige Forderungsbestands- und
Forderungsstrukturanalyse sind die Basis für die sehr
geringen Forderungsausfälle. Währungsrisiken
bestehen grundsätzlich nicht, da die Geschäfte
des DATRON Konzerns weltweit in Euro fakturiert werden. Die
Planung und Überwachung der liquiden Mittel erfolgen
wöchentlich mit rollierenden Forecasts in
3-Monatsschritten.
Die DATRON Gruppe wird sich auch in Zukunft auf die
permanente Optimierung des Risikomanagements konzentrieren.
5b. Preisänderungs-, Ausfall- und LieferrisikenPreisänderungsrisiken, denen teils auch nur bedingt
begegnet werden kann, bestehen sowohl im Einkauf als auch
im Verkauf. Allerdings werden absehbare Lieferkontingente
und Produkte teilweise durch längerfristige
Einkaufsvereinbarungen abgesichert. Die DATRON AG
überprüft zudem regelmäßig die
Bonität der A-Lieferanten und vergrößert
die Zuliefererbasis, um dem Anspruch nach jederzeitiger
Lieferfähigkeit sowie dem Qualitätsstandard der
DATRON AG gerecht zu werden. Systemseitig wurde der
Beschaffungsprozess durch eine Engpassbetrachtung
optimiert.
Mühltal, den 28. März 2024
scrollen
Konzern-Kapitalflussrechnung 2023(Nach DRS21) | Vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023scrollen
Konzern-Bilanz AKTIVADATRON AG, Mühltal | Zum 31. Dezember 2023scrollen
Konzern-Bilanz PASSIVADATRON AG, Mühltal | Zum 31. Dezember 2023scrollen
Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungDATRON AG, Mühltal | Vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023scrollen
DATRON Konzern-AnhangGeschäftsjahr 2023ANGABEN ZUM UNTERNEHMENDATRON AGSitz:In den Gänsäckern 5
Registergericht Darmstadt
KonsolidierungsgrundsätzeAllgemeine GrundsätzeGemäß § 297 HGB, § 18 AktG legt die
Gesellschaft den folgenden Anhang vor:
scrollen
KonsolidierungskreisDie in diesen Konzernabschluss neben der
Muttergesellschaft auf Grundlage der Vollkonsolidierung
einbezogenen Unternehmen sind in nachfolgender Aufstellung
aufgeführt:
scrollen
Die DATRON Technology s.r.o. ist mit einer Anteilsquote
von 100% an der DATRON Technology s.r.o. Tschechien,
beteiligt. Daher hält die DATRON AG an dieser
Gesellschaft einen mittelbaren Anteil von 80%. Das
Stammkapital dieser Gesellschaft beträgt CZK 10.000.
Die Gewinn- und Verlustrechnung und die Bilanz dieser
Gesellschaft sind in der DATRON Technology s.r.o. (SVK)
konsolidiert.
Die Anteilsübertragung an der DATRON France SAS
erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr unter Beachtung
des § 301 HGB.
A. AKTIVSEITE DER BILANZ1. Der Ausweis des Anlagespiegels bzw. Anlagegitters
erfolgt in der Anlage zum Anhang.
2. Die immateriellen Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und die Sachanlagen sind mit den
Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um die
planmäßigen Abschreibungen bewertet. Es wurde
die lineare Abschreibungsmethode angewendet. Die
Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 8 Jahren. Bei den
Anlagegütern der EDV-Hardware und Software wurde ab
dem Geschäftsjahr 2021 eine einjährige
Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Die geringwertigen
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
wurden im Geschäftsjahr einzeln erfasst und in voller
Höhe abgeschrieben. Fremdkapitalzinsen wurden nicht
aktiviert. Die Sachanlagen enthalten T€ 14.265 (VJ
T€ 1.065) an Investitionen in Grundstücke und
Gebäude.
3. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in Einklang mit
§ 253 Absatz 1 HGB i.V.m. § 255 Absatz 2 HGB
unter Beachtung des Niederstwertprinzips und der
Grundsätze der verlustfreien Bewertung. Dabei kommt
das gleitende Durchschnittsverfahren zur Anwendung. Hierbei
enthalten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten die
angemessenen und notwendigen Fertigungs- und
Materialgemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken, die sich
aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter
Verwertbarkeit ergeben, sind durch sachgerechte Abwertungen
berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden analog der
Verfahrensweise in Vorjahren nicht berücksichtigt.
4. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in
Höhe von T€ 9.451 (VJ T€ 8.167) sind
ausgehend vom Nennwert unter Beachtung eines eventuellen
Ausfallrisikos bewertet worden. Der nach Abzug der
zweifelhaften Forderungen verbleibende Gesamtbetrag in
Höhe von T€ 9.547 (VJ T€ 8.250) wurde aus
diesem Grunde zusätzlich einer
Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 96 (VJ
T€ 83) unterzogen. Die Restlaufzeit der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen ist geringer als ein Jahr.
5. Die übrigen Forderungen und
Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert
bewertet.
6. Die sonstigen Vermögensgegenstände in
Höhe von insgesamt T€ 1.150 (VJ T€ 828)
beinhalten Forderungen aufgrund von Zuschüssen
gegenüber staatlichen Fördereinrichtungen in
Höhe von T€ 810 (VJ T€ 0), Forderungen aus
Kundenzahlungen T€ 91 (VJ T€ 0), Forderungen
gegenüber Personal in Höhe von T€ 50 (VJ
T€ 36), Forderungen aus Kautionszahlungen in Höhe
von T€ 44 (VJ T€ 44), debitorische Kreditoren in
Höhe von T€ 15 (VJ T€ 24), Forderungen
gegenüber Behörden in Höhe von T€ 13
(VJ T€ 32), Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe
von T€ 12 (VJ T€ 557) sowie verschiedene sonstige
Forderungen in Höhe von T€ 115 (VJ T€ 135).
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine
Restlaufzeit von bis zu einem Jahr mit Ausnahme der
Kautionsforderungen.
7. Der Bestand an liquiden Mitteln wurde zum Nominalwert
angesetzt.
8. Die Rechnungsabgrenzungsposten belaufen sich auf
T€ 565 (VJ T€ 428) und beinhalten vorausbezahlte,
das neue Geschäftsjahr betreffende Aufwendungen.
9. Gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB sind
für die Altersversorgungsverpflichtungen der
Rückstellungswert und das Vermögen der
Rückdeckungsversicherung zu verrechnen, sofern die
Vermögensgegenstände dem Zugriff der
Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der
Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung dienen.
Die Vermögenswerte sind hierbei mit ihrem Zeitwert
anzusetzen. Übersteigt der Zeitwert der
Vermögensgegenstände die Höhe der
Verpflichtungszusage, ist der übersteigende Betrag als
aktivischer Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung auszuweisen. Aufwendungen und
Erträge, die aus den im aktiven Unterschiedsbetrag
verrechneten Positionen resultieren, sind in der Gewinn-
und Verlustrechnung im Finanzergebnis ebenfalls miteinander
verrechnet.
10. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung gemäß 246 Abs. 2 Satz
3 HGB setzt sich per 31.12.2023 wie folgt zusammen:
scrollen
11. Es wurden aktive latente Steuern in Höhe von
T€ 358 (VJ 394) angesetzt. Diese sind
ausschüttungsgesperrt und setzen sich wie folgt
zusammen:
Latente Steuern aus Zwischengewinneliminierung
gemäß §306 HGB: T€ 122
Latente Steuern aus Verlustvorträgen: T€ 61
Latente Steuern aus Bewertungs- und Ansatzdifferenzen
der Rückstellungen: T€ 175
Bei der Ermittlung kam ein Durchschnittssteuersatz von
26,37 % zur Anwendung.
B. PASSIVSEITE DER BILANZ1. Das gezeichnete Kapital des Mutterunternehmens i.H.
v. € 4.000.000,00 ist zum Nennbetrag bilanziert. Es
besteht aus 4.000.000 Stückaktien zum Nennwert von je
einem Euro.
2. Die Eigenkapitalentwicklung im Geschäftsjahr
2023 wird im beigefügten Eigenkapitalspiegel als
Anlage zum Konzernanhang dargestellt.
3. Durch Beschluss auf der ordentlichen Hauptversammlung
am 30.06.2023 ist der Vorstand mit Zustimmung des
Aufsichtsrates ermächtigt, das Grundkapital der
Gesellschaft bis zum 29. Juni 2028 durch Ausgabe neuer
Stammaktien in Form von Stückaktien gegen bar und /
oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig um insgesamt bis
zu € 2.000.000,00 zu erhöhen (Genehmigtes
Kapital).
4. Die Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in
Höhe des zu erwartenden Erfüllungsbetrages. Die
Rückstellungen mit einer Laufzeit größer 1
Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten Zinssatz der
Deutschen Bundesbank abgezinst und führen nur zu
unwesentlichen Abweichungen vom Nominalwert.
5. Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
scrollen
6. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im
Wesentlichen eine Rückstellung im Rahmen der
Geschäftsverlagerung in Zusammenhang mit der
Beendigung von Miet- und Vertragsverhältnissen in
Höhe von T€ 200 (VJ 0).
7. Die Pensionsrückstellungen wurden nach der PUC
Methode mit einem Rechnungszins von 1,83 % (VJ 1,78 %) und
unter Zugrundelegung der biometrischen Annahmen
gemäß den Heubeck Richttafeln 2018 G bewertet.
Trendannahmen wurden nicht getroffen. Der
Erfüllungsbetrag beträgt zum 31.12.2023 T€
1.020 (VJ T€ 1.022). Die Pensionsrückstellung
wurde gem. Ziffer A.9.) dieses Anhangs mit den
Vermögensgegenständen des Deckungsvermögens
saldiert. Für die Bewertung der
Rückdeckungsansprüche aus der Lebensversicherung
wurde das Aktivprimat gemäß IDW RH FAB 1.021
angewendet.
8. Nach § 253 Absatz 6 HGB muss der
ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag in Form der
Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem
10-Jahresdurchschnitts- und dem 7-Jahres-durchschnittssatz
ermittelt werden. Der Unterschiedsbetrag betrug zum
Stichtag 31.12.2023:
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9. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum
Erfüllungsbetrag.
10. Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
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11. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in
Höhe von T€ 5.768 stehen in Zusammenhang mit dem
Neubau der Firmenzentrale des Konzernmutterunternehmens und
sind durch Grundschulden besichert. Weiter besteht ein
Darlehen der slowakischen Tochtergesellschaft DATRON
Technology s.r.o. in Höhe von T€ 89.
12. Analog der Vorjahre bestehen für die
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen die
üblichen Eigentumsvorbehalte mit Ausnahme der
Dienstleistungsrechnungen.
13. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
langfristigen Mietverträgen für die genutzten
Immobilien in Höhe von T€ 1.154 (VJ T€ 1.037
p.a.) sowie aus sonstigen Verpflichtungen für
Büro- und Geschäftsausstattung in Höhe von
T€ 356 (VJ T€ 273).
C. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform
nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275
Absatz 1 HGB i.V.m. § 158 AktG aufgestellt.
2. Die Umsatzerlöse wurden gemäß den
Vorschriften des BilRUG gemäß § 277 Abs. 1
HGB ermittelt.
Die Umsatzaufteilung nach Tätigkeitsbereichen
stellt sich wie folgt dar:
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Die regionale Verteilung der Umsatzerlöse
untergliedert sich wie folgt:
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3. Im Berichtsjahr werden erstmals andere aktivierte
Eigenleistungen in Höhe von T€ 80 ausgewiesen,
die vollumfänglich in Zusammenhang mit
Planungsleistungen im Rahmen des Neubaus der Firmenzentrale
stehen.
4. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen
sich im Geschäftsjahr auf T€ 1.026 (VJ T€
227). Diese Position untergliedert sich in gewährte
Zuschüsse von staatlichen Fördereinrichtungen in
Höhe von T€ 810 (VJ T€ 0), Erträge aus
der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von
T€ 72 (VJ T€ 20), Erträge aus der
Veräußerung von Anlagevermögen in Höhe
von T€ 57 (VJ T€ 93) sowie sonstige verschiedene
Erträge in Höhe von T€ 87 (VJ T€ 114).
5. Der Personalaufwand in Höhe von insgesamt
T€ 22.149 (VJ T€ 19.947) unterteilt sich
Löhne und Gehälter in Höhe von T€
18.569 (VJ T€ 16.740) und soziale Aufwendungen in
Höhe von T€ 3.580 (VJ T€ 3.207), davon
für Altersversorgung T€ 74 (VJ T€ 108).
6. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich
wie folgt zusammen:
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Die Fremdleistungen betrafen überwiegend
Logistikdienstleistungen (T€ 61), Personal- (T€
294) und Beratungsdienste (T€ 22) und verschiedene
weitere Dienstleistungen (T€ 62).
Die Sonstigen Aufwendungen betrafen Aufwendungen
für Fortbildung (T€ 148), für Werkzeuge,
Kleingeräte, GWG und Betriebsbedarf (T€ 125),
für Marketingzuschüsse (T€ 90), für
Nebenkosten des Geldverkehrs (T€ 85), für
Wertberichtigungen (T€ 45), für Kantinenkosten
(T€ 44), für Aufsichtsratsvergütungen
(T€ 42), für Leasinggebühren (T€ 33),
für Gewährleistungen (T€ 19) sowie für
verschiedene sonstige Aufwendungen (T€ 280).
7. Die Aufwendungen und Erträge aus der Saldierung
gemäß §246 Abs. 2 S.2 HGB setzen sich wie
folgt zusammen:
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D. NACHTRAGSBERICHTAb dem 1. März 2024 tritt Prokurist Jonas Gillmann
die Position Vorstand Technik (CTO) im Unternehmen an und
verantwortet ab diesem Zeitpunkt die Unternehmensbereiche
Technik und Produktion.
Am 14.03.2024 erwarb die DATRON AG die Mehrheitsanteile
in Höhe von 51 % an dem US-amerikanischen
Handelspartner DATRON DYNAMICS Inc., Milford, NH. Mit
Wirkung zum 01.04.2024 wird die Gesellschaft zum
vollkonsolidierten Tochterunternehmen der DATRON Gruppe.
Die weiterhin andauernden kriegerischen Konflikte
führen anhaltend zu Einschränkungen im
weltwirtschaftlichen Geschäftsverkehr. Die
Aufrechterhaltung bestehender beziehungsweise Erweiterung
staatlicher Maßnahmen wie wirtschaftliche Sanktionen
können sich negativ auswirken, ohne dass diese
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage vorhersehbar wären.
Darüber hinaus bestehen keine Vorgänge von
besonderer Bedeutung, die nach Schluss des
Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn-
und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt
sind.
E. ERGEBNISVERWENDUNGDer Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat die folgende
Verwendung des Bilanzgewinns der DATRON AG in Höhe von
€ 4.618.439,20 vor: Auszahlung einer Dividende in
Höhe von € 795.684,80, Zuführung zu den
Gewinnrücklagen in Höhe von € 3.800.000,00
und Vortrag auf neue Rechnung in Höhe von €
22.754,40.
F. SONSTIGE ANGABEN1. Als Vorstand war im Geschäftsjahr 2023 berufen:
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2. Dem Aufsichtsrat der DATRON AG gehörten im
Geschäftsjahr 2023 die folgenden Personen an:
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3. Auf die Angabe der Gesamtbezüge für
Vorstandsmitglieder wird nach § 286 Absatz 4 HGB
verzichtet.
4. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen
T€ 42 (VJ T€ 26).
5. Das Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers
für Abschlussprüfungsleistungen im Berichtsjahr
betrug T€ 44.
6. Die durchschnittliche Zahl der Konzernmitarbeiter
betrug 2023 ohne Berücksichtigung der Vorstände
und Auszubildenden insgesamt 311 und verteilte sich wie
folgt auf die Unternehmensbereiche:
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Mühltal, den 28.03.2024
scrollen
Konzern-AnlagenspiegelDATRON AG, Mühltal-Traisascrollen
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Konzern-EigenkapitalspiegelDATRON AG, Mühltal | für den Zeitraum vom 01.01.2022 bis 31.12.2023scrollen
scrollen
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BESTÄTIGUNGSVERMERK des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DATRON AGBestätigungsvermerk über die Prüfung des Konzernabschlusses PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der DATRON AG,
Mühltal - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang,
einschließlich der Darstellung der
Konzernbilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den
Konzernlagebericht der DATRON AG, Mühltal, für
das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31.
Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und
des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §
317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Konzernabschlusses und des
Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit
den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammen- hang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu Bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des
Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen
wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang
steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht
und die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den
anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu
ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise
für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu
können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als
Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen
aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist,
und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in
allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie
mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in
Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften
entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen
Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum
Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung bei der DATRON AG
feststellen."
Karlsruhe, den 15. April 2024
RWM GmbH & Co. KG
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Bericht des AufsichtsratesDATRON AG, Mühltal1. Das Geschäftsjahr 2023 stellte die
Weltgemeinschaft erneut vor bedeutende geopolitische und
wirtschaftliche Herausforderungen: der anhaltende Konflikt
in der Ukraine, zunehmende Spannungen zwischen den USA und
China, sowie globale Inflation und Energiekrisen
beeinträchtigten das wirtschaftliche Wachstum und
verschärften die geopolitische Unsicherheit.
Inmitten all dieser anhaltenden Risiken konnte die
DATRON AG ihre Geschäftstätigkeit dennoch
erfolgreich fortführen. 2023 erlebte eine globale
Renaissance von Branchen-Events, bei denen die DATRON AG
und ihre Partner durch Teilnahme an Fachmessen und Meetings
persönliche Kontakte zu Zielgruppen neu knüpften
oder reaktivierten. Zu den Highlights gehörten im
Dental-Bereich die IDS in Köln und in der Industrie
die EMO in Hannover sowie regionale und internationale
Veranstaltungen, bei denen die Gesellschaft vorrangig
Produktpräsentationen und Netzwerkbildung fokussierte.
Trotz Digitalisierung zählten Präsenz-Events zu
den erfolgreichsten Marketing-Tools der DATRON AG.
Im Fokus der Forschungs- und
Entwicklungstätigkeiten stand im Geschäftsjahr
2023 die Steigerung der Effizienz. Exemplarisch sind hier
diverse Ergonomie- und Automatisierungslösungen
für die Fräsbearbeitung und neue
Zubehörprodukte zu nennen. Im Bereich der inhouse
entwickelten Maschinensteuerungssoftware DATRON next wurde
das Release DATRON next 3.0 mit einem erweiterten
Funktionsumfang zur Leistungssteigerung aller DATRON
Fräsmaschinen veröffentlicht. Darüber hinaus
schritt die Neuentwicklung einer neuen Dosiermaschine im
Geschäftsjahr 2023 mit großen Schritten voran.
Die operative Umsetzung der Pläne für die
Standortkonsolidierung in Ober-Ramstadt nahm ab dem
offiziellen Spatenstich am "Innovationsfeld" Ende März
2023 rasch konkrete Formen an. Innerhalb der folgenden 9
Monate konnte die DATRON AG nicht nur die aufwändigen
Erdarbeiten, sondern auch den Tiefbau sowie große
Teile des Hochbaus des Technik- und Verwaltungskomplexes
eindrucksvoll bewältigen. Der Aufsichtsrat wurde
regelmäßig über die zunehmenden
Baufortschritte und weitere projektimmanente Details
informiert. Es gab mehrfach Gelegenheit, das
"Innovationsfeld" persönlich in Augenschein zu nehmen.
Die Vorfreude auf die Bezugsfertigkeit hält an.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023
beschäftigte sich der Aufsichtsrat
regelmäßig aktiv mit der
Geschäftstätigkeit und der wirtschaftlichen
Entwicklung der Gesellschaft. Er nahm alle ihm laut Gesetz
und Satzung obliegenden Pflichten wahr, beriet den Vorstand
und überwachte seine Arbeit sorgfältig. Der
Vorstand der DATRON AG informierte uns zeitnah und
ausführlich in den Aufsichtsratssitzungen sowie durch
schriftliche und mündliche Berichte zwischen den
Sitzungsterminen über die jeweils aktuelle
Geschäftssituation, die wirtschaftliche und
finanzielle Lage der Gesellschaft, die strategischen
Vorhaben sowie über alle wesentlichen Aspekte der
Unternehmensführung. Dazu gehörte auch die
Berichterstattung über die Finanz-, Investitions- und
Personalplanung. Das Risikomanagement der Gesellschaft wird
durch ein internes Kontrollsystem gewährleistet.
2. Der Aufsichtsrat bestand im gesamten
Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 aus den
Mitgliedern Dr. Thomas Milde (Vorsitzender), Manfred Krieg
(Stellvertretender Vorsitzender), Prof. Dr.-Ing. Eberhard
Abele und Achim Kopp. Der Aufsichtsrat trat zu ordentlichen
Sitzungen am 13.02., 09.03., 24.04., 08.09. und 13.12.2023
überwiegend in hybrider Form zusammen.
3. Bei seinen ordentlichen Sitzungen beschäftigte
sich der Aufsichtsrat stets mit der aktuellen
Geschäftsentwicklung der DATRON AG und insbesondere
auch mit der Internationalisierungsstrategie sowie der
technologischen Weiterentwicklung der Produktbereiche
CNC-Fräsmaschinen, CNC/Dental Fräswerkzeuge und
der Neuentwicklung der Dosiermaschine sowie mit der
operativen Umsetzung der Standortkonsolidierung in
Ober-Ramstadt. Bei sämtlichen Sitzungen des
Aufsichtsrates waren alle Aufsichtsratsmitglieder anwesend.
Alle Beschlüsse des Aufsichtsrates wurden einstimmig
gefasst.
4. In seiner Sitzung am 24.04.2024 prüfte der
Aufsichtsrat den Jahresabschluss der Gesellschaft sowie den
Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023, den
jeweiligen Lagebericht und die jeweiligen Berichte des
Abschlussprüfers, die beide einen
uneingeschränkten Bestätigungsvermerk enthalten,
nachdem die Abschlüsse sowohl durch den Vorstand als
auch durch den Abschlussprüfer vorab mündlich
erläutert worden waren.
Der Aufsichtsrat schloss sich dem Prüfungsergebnis
des Abschlussprüfers an und stellte im Rahmen des
abschließenden Ergebnisses seiner eigenen
Prüfung fest, dass Einwendungen nicht zu erheben sind.
Er billigte den Jahresabschluss und den Konzernabschluss in
dieser Sitzung einstimmig und stellte ihn damit fest.
5. Der Aufsichtsrat überprüfte ferner den
Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG,
der vom Vorstand am 25.03.2024 erstellt worden war, und vom
Abschlussprüfer der Gesellschaft, Herrn WP StB
Dipl.-Kaufmann Marcus Mumm, geprüft worden war. Der
Aufsichtsrat prüfte zudem die Prüfberichte des
Abschlussprüfers für die Gesellschaft und den
Konzern. Der Abschlussprüfer erteilte in beiden
Fällen die folgenden, uneingeschränkten
Bestätigungsvermerke: "Wir haben den Konzernabschluss
der DATRON AG, Mühltal, und ihrer
Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und
dem der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr
vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der
Konzernbilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den
Konzernlagebericht der DATRON AG, Mühltal, für
das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Nach unserer
Beurteilung, aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnisse, entspricht der beigefügte
Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.
Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns.
In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322
Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere
Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des
Konzernlageberichts geführt hat." Der Aufsichtsrat
erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner
Prüfung keine Einwendungen gegen die
Schlusserklärungen des Vorstandes und stimmt dem
Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer
zu.
6. Der Aufsichtsrat schließt sich hinsichtlich der
Verwendung des Bilanzgewinns dem Vorschlag des Vorstands
an, welcher wie folgt lautet:
Der Bilanzgewinn aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 4.618.439,20 € wird wie folgt verwendet:a) Ausschüttung an die Aktionäre:795.684,80 € (0,20 € je dividendenberechtigter
Stückaktie)
b) Einstellung in die Gewinnrücklage:3.800.000,00 €
c) Vortrag auf neue Rechnung22.754,40 €.
Darmstadt, den 26.04.2024
scrollen
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