DCI Database for Commerce and Industry AGStarnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2018AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Anhang zum 31. Dezember 2018I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie DCI Database for Commerce and Industry AG, mit Sitz in Starnberg, ist eine kleine
Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB. Die Aktien der Gesellschaft werden
seit dem 03. Dezember 2012 nicht mehr im geregelten Markt der Börse, sondern im Freihandel
im Marktsegment "m:access" gehandelt; seither gilt die DCI AG als kleine Kapitalgesellschaft.
Die Gesellschaft wird im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 128718
geführt. II. Bilanzierung und BewertungDie Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256a HGB vorgenommen;
die ergänzenden Vorschriften der §§ 264 bis 277 HGB für Kapitalgesellschaften betreffend
Gliederung, Ansatz und Bewertung wurden berücksichtigt. Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte aufgrund der von der Gesellschaft erwarteten
Geschäftsentwicklung unter Annahme einer positiven Fortführungsprognose. Die selbstgeschaffenen gewerblichen Schutzrechte werden zu Herstellungskosten der
Entwicklungsphase bewertet. Gewährte Zuschüsse werden herstellungskostenmindernd berücksichtigt.
Nach Fertigstellung der Projekte werden die Herstellungskosten über die voraussichtliche
Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände
werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen,
angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt.
Die abnutzbaren Anlagen werden linear über eine Nutzungsdauer zwischen drei und zehn
Jahren (immaterielle Vermögensgegenstände) bzw. zwischen drei und zwanzig Jahren (Sachanlagen)
abgeschrieben. Bewegliche Anlagegüter bis zu einem Betrag von EUR 800,00 werden im
Berichtsjahr voll abgeschrieben. Bei sonstigen Zugängen zum Sachanlagevermögen und
den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgen Abschreibungen grundsätzlich zeitanteilig. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und wird bei dauerhafter
Wertminderung mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem
am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Uneinbringliche und zweifelhafte
Posten wurden einzelwertberichtigt. Für den restlichen Forderungsbestand wurde eine
pauschal ermittelte Wertberichtigung gebildet. Die internen Richtlinien zur Wertberichtigung der Forderungen wurde unverändert mit
folgenden Prämissen fortgesetzt: scroll
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zur Abgrenzung von Ausgaben, die erst
im folgenden Geschäftsjahr als Aufwand zu berücksichtigen sind, gebildet. Die Bewertung des gezeichneten Kapitals erfolgte zum Nennwert. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste
und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert und sind nicht durch
Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs
am Bilanzstichtag umgerechnet. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Berechnungen an Kunden der Produktgruppen
Medien, Data Services und WideAreaInfoboard ausgewiesen, die zu Vertragsbeginn die
Leistungen berechnet bekommen und diese nach Bedarf abrufen. Die Bewertungsverfahren sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren
entwickelt und dargestellt. III. Angaben zur BilanzDas Anlageverzeichnis ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Die Finanzanlagen beinhalten die Anteile (100 %) an der Content Factory 1 GmbH, Starnberg
sowie die Anteile (100%) an der plugilo Inc.,Delaware/USA, die im Januar 2016 gegründet
und im Dezember 2016 mit Kapital durch Einlagen ausgestattet wurde. Die 100-prozentigen
Anteile an der Tochtergesellschaft DCI Database for Commerce and Industry Romania
S.R.L., Brasov/Rumänien, wurden mit Wirkung zum 31.12.2018 auf die Tochterfirma Content
Factory 1 GmbH übertragen. Die Laufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verteilen sich wie
folgt: scroll
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Ansprüche aus Einbehaltungen.
Zudem erhält der Posten Ansprüche in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 2), die erst nach dem
Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Die liquiden Mittel bestehen aus Bank- und Kassenbeständen und sind zum Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Versicherungsprämien
und im Voraus bezahlte Leasing- und Lizenzgebühren, die erst im folgenden Geschäftsjahr
als Aufwendungen zu berücksichtigen sind. Die aufwandswirksame Auflösung des aktiven
Rechnungsabgrenzungspostens erfolgt monatlich in gleichbleibenden Beträgen. Das Grundkapital ist eingeteilt in 1.330.149 auf den Inhaber lautende Stückaktien
zu je € 1,00. Das Grundkapital beträgt € 1.330.149 (Vorjahr € 1.330.149). Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 22. Juni 2015 (Eintragung im Handelsregister
am 30. Juli 2015) ist der Vorstand bis zum 31. Dezember 2019 ermächtigt, das Grundkapital
mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautende Stammaktien
gegen Bareinlage einmalig oder mehrmalig zu erhöhen, insgesamt jedoch höchstens um
einen Nennbetrag von T€ 133 durch Ausgabe von Stück 133.000 Aktien (bedingtes Kapital
2015/I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Ausgabe von bis zu
133.000 Bezugsrechten an Arbeitnehmer der DCI AG oder mit der Gesellschaft verbundenen
Unternehmen sowie an die Mitglieder der Geschäftsführung verbundener Unternehmen nach
Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 22. Juni 2015 (Aktienoptionsplan
2015) mit folgenden Eckpunkten: Der Vorstand ist bis zum 31. Dezember 2019 ermächtigt, Aktienoptionen an Arbeitnehmer
der Gesellschaft und mit ihr verbundene Unternehmen (40.000 Stück zum Nennwert von
€ 40.000,00) und Mitglieder der Geschäftsführung von mit der Gesellschaft verbundener
Unternehmen (93.000 Stück zum Nennwert von € 93.000,00) zu gewähren (bedingtes Kapital
2015/I). Die Ausübung der Aktienoptionen ist an die Erreichung von Erfolgszielen (20
% Kurssteigerung der Aktie pro Jahr) und den Ablauf einer Wartefrist gebunden. Die
Aktienoptionen haben einen Mindestausgabebetrag je Aktie von € 1,00. Am 22. Juni 2015 hat die Hauptversammlung der Gesellschaft beschlossen, die von der
Hauptversammlung am 30.04.2014 beschlossene Ermächtigung zur Kapitalerhöhung gegen
Bareinlagen und/ oder Sacheinlagen (genehmigtes Kapital 2014/I) sowie die beschlossene
Ermächtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre durch folgende, neue Ermächtigung
zu ergänzen: Der Vorstand ist bis zum Ablauf des 20. Juni 2020 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats
das Grundkapital durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen
einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um € 185.996,- (in Worten: Euro einhundertfünfundachzigtausendneunhundertsechsundneunzig)
zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2015/I). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung
des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ganz oder teilweise auszuschließen,(a)
zum Ausgleich von Spitzenbeträgen, (b) bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zum
Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensbeteiligungen oder Unternehmensteilen,
(c) wenn der Ausgabebetrag den Börsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. Diese
Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts
ausgegebenen Aktien insgesamt 10% des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und
zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung.
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten
der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzulegen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt,
die Fassung des § 4 Abs. 5 der Satzung entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung
aus genehmigtem Kapital und, falls das genehmigte Kapital bis zum 20. Juni 2020 nicht
oder nicht vollständig ausgenutzt worden sein sollte, nach Ablauf der Ermächtigungsfrist
anzupassen. scroll
Die Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 102) und ergeben
sich aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens. Die sonstigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für die Hauptversammlung 2018
(T€ 18), Aufsichtsratsvergütungen (T€ 1), Jahresabschlussprüfung (T€ 12), Personalkosten
(T€ 1), Rechts- und Beratungskosten (T€ 15) sowie für ausstehende Rechnungen (T€ 130). Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt: scroll
IV. Sonstige AngabenDie Gesellschaft beschäftigt, neben den tätigen Vorständen, 2 Arbeitnehmer. Aktive Steuerlatenzen aus innerhalb der nächsten 5 Geschäftsjahren verrechnungsfähigen
steuerlichen Verlustvorträgen von T€ 398 werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274
Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Für die Bewertung wäre ein Steuersatz von 27,5
% maßgeblich. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Ausgliederung eines
Geschäftssegments von T€ 1.003. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus den Miet- und Leasingverträgen sind
in der folgenden Tabelle dargestellt: scroll
HaftungsverhältnisseEs bestanden zum Abschlussstichtag keine Haftungsverhältnisse. Organe:Der Vorstand setzt sich in 2018 wie folgt zusammen: scroll
Der Aufsichtsrat setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: scroll
Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Anteilsbesitz:scroll
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand der Gesellschaft schlägt vor, den für das Geschäftsjahr 2018 ausgewiesenen
Bilanzgewinn der DCI Database for Commerce and Industry AG in Höhe von T€ 1.548 auf
neue Rechnung vorzutragen. Starnberg, 15.02.2019 Der Vorstand der DCI AG scroll
Hinweis:Der Jahresabschluss wurde am 06. März 2019 gebilligt und ist damit festgestellt. Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung
obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat sich vom Vorstand über die Lage der DCI
Database for Commerce an Industry AG und des Konzerns unterrichten lassen und die
Arbeit des Vorstands überwacht und begleitet. Der Vorstand hat dabei den Aufsichtsrat
zeitnah schriftlich und mündlich über die Geschäftspolitik, grundsätzliche Fragen
der künftigen Geschäftsführung, über die wirtschaftliche Lage und strategische Weiterentwicklung,
die Risikolage und das Risikomanagement sowie über bedeutsame Geschäftsvorfälle unterrichtet
und mit ihm hierüber beraten. Abweichungen des Geschäftsverlaufs und der Ergebnisentwicklung
von den Plänen und Zielen wurden im Einzelnen erläutert und vom Aufsichtsrat geprüft.
In Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung war der Aufsichtsrat eingebunden. Die strategische Ausrichtung wurde vom Aufsichtsrat entsprechend begleitet. Zudem
unterrichtete der Vorstand den Aufsichtsrat über die finanziellen Entwicklungen und
die Risikosituation der DCI AG und des Konzerns. Gegenstand regelmäßiger Beratungen
waren die Unternehmenszahlen, die Ergebnisentwicklung des Konzerns einschließlich
der Tochterunternehmen sowie die Entwicklung der Geschäftsbereiche. Im Berichtsjahr haben 3 Sitzungen des Aufsichtsrats stattgefunden. Schwerpunkte der
Beratungen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat bildeten die organisatorische und strategische
Entwicklung und Ausrichtung des Konzerns; dabei wurde insbesondere die Entwicklung
der Beteiligungen im In- und Ausland entsprechend begleitet. Weitere Themen waren
auch die Positionierung der DCI AG, ihre finanzielle Entwicklung und die ihrer Tochterunternehmen
sowie wichtige Geschäftsereignisse. Der Aufsichtsrat wurde auch zwischen den Sitzungen
über Vorhaben informiert, die von besonderer Bedeutung waren. Sofern erforderlich,
wurden Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat sich darüber hinaus in regelmäßigen Gesprächen
mit der Vorstandschaft über wichtige Entscheidungen und besondere Geschäftsvorfälle
berichten lassen. Der von der Hauptversammlung gewählte Abschlussprüfer Beul-Klatt-Krimphoff & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft-Steuerberater-Rechtsanwalt (Montabaur) hat den Jahresabschluss
der DCI AG zum 31.12.2018 geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
erteilt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der Vorschriften
des HGB. Der Abschlussprüfer hat die Prüfung in Anlehnung an die vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung
vorgenommen. Allen Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden rechtzeitig die Jahresabschlussunterlagen
und Prüfungsberichte des Abschlussprüfers übersandt. Der Aufsichtsrat hat in seiner
heutigen Sitzung den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss der DCI AG intensiv
geprüft. Der Prüfungsbericht lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde
in der heutigen Bilanzsitzung des Aufsichtsrats in Gegenwart des Abschlussprüfers,
der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, umfassend behandelt.
In dieser Sitzung hat der Vorstand den Abschluss der DCI AG erläutert und Umfang und
Schwerpunkte der Abschlussprüfung dargestellt. Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis
zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung
waren keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2018 in seiner
heutigen Sitzung gebilligt. Der Jahresabschluss 2018 ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat dankt der Vorstandschaft und allen Mitarbeitern für die verantwortungsbewusste
Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Starnberg, den 06.03.2019 Der Aufsichtsrat gez. Thomas Friedbichler Vorsitzender ErgebnisverwendungsbeschlussDCI Database for Commerce and Industry AGStarnbergISIN DE 000 A11 QU1 1WKN A11 QU1Die ordentliche Hauptversammlung vom 09. Mai 2019 hat beschlossen, den für das Geschäftsjahr
2018 ausgewiesenen Bilanzgewinn der DCI Database for Commerce and Industry AG in Höhe
von TEUR 1.548 auf neue Rechnung vorzutragen. Starnberg, 10. Mai 2019 Der Vorstand |
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