Ad-hoc | 15 November 1999 18:47
Ad hoc-Service: edel music AG
Q 1 – 3 deutsch
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edel music AG, Hamburg – die ersten drei Quartale 1999:
– Strategische Weichen für künftiges Wachstum gestellt
– Trotz schwierigen Umfelds Umsatzplus von 56,8 %
– Umsatz- und Ertragsverlagerung von 1999 auf 2000
– Umsatzmilliarde und Ertragsprognose werden bereits im
nächsten Jahr überschritten
15. 11. 1999 – Die edel music AG, Hamburg, hat im dritten
Quartal ihre Wachstumsstrategie schneller als geplant
umgesetzt. Durch strategische Beteiligungen ist die
Gesellschaft ihrem Ziel, der weltweit größte unabhängige
Musikanbieter zu werden, einen bedeutenden Schritt
nähergekommen. So erhält edel durch die 80%ige Beteiligung an
der Sony-Tochter RED Zugang zu einer kompletten
Distributionsinfrastruktur im wichtigsten Musik-Markt der
Welt, den USA. Mit der Beteiligung an dem Fernsehsender VIVA,
der unangefochtenen Nummer 1 unter den deutschen Musik-
Sendern, hat die Hamburger music company ihre Multimedia-
Strategie zur zielgruppenorientierten Vermarktung konsequent
fortgesetzt. Daneben wurden aussichtsreiche
Katalogakquisitionen getätigt und ein umfangreiches US Joint
Venture mit Deston Entertainment abgeschlossen. Mit Desmond
Child konnte einer der wichtigsten Songwriter (Ricky Martin,
Aerosmith, Bon Jovi, Cher) unter Vertrag genommen werden. Die
Kooperation mit dem BUNTE Entertainment Verlag bietet edel
music eine markenstarke Plattform für den Vertrieb
musikalischer Konzepte auf Print-Basis.
In den ersten neun Monaten 1999 legten die Erlöse von 182,3
Mio. DM um 56,8 % auf 285,9 Mio. DM zu. Damit gelang es edel
music, sich auf dem insgesamt rückläufigen Musikmarkt – für
1999 wird allein in Deutschland ein Rückgang um ca. 10 %
erwartet – im Vergleich zum Wettbewerb gut zu behaupten.
Leider wird sich die ursprünglich für das laufende
Geschäftsjahr geplante Veröffentlichung drei der wichtigsten
Alben auf das nächste Jahr verschieben. Dabei kommt es zu
einer Verlagerung von Umsätzen und Erträgen auf das nächste
Jahr.
Die aufgrund der zeitlichen Verschiebung der geplanten Alben
hinter den Erwartungen zurückbleibenden Umsätze führten auch
schon zu Ertragseinbußen im dritten Quartal 1999. Insgesamt
ergibt sich für die ersten neun Monate ein von plus 7,5 Mio.
DM auf minus 1,8 Mio. DM reduziertes EBIT. Vor dem
Hintergrund dieser Entwicklung erwartet der Vorstand für 1999
ein nur geringfügig positives Konzernjahresergebnis.
Ihre strategischen Ziele wird die Gesellschaft durch den
beschleunigten Ausbau des Konzerns jedoch weit übertreffen.
Aufgrund neuer Ertragsquellen und der aus der Integration von
Play it again Sam, Eddy Ouwens/ABCD, Mega und der oben
erwähnten Beteiligungen zu erwartenden Synergieeffekte können
die Prognosen für das Jahr 2000 bereits heute angehoben
werden. So soll der Umsatz bereits im nächsten Jahr die
Milliardengrenze überschreiten. Dabei plant edel ein EBIT von
rund 96 Mio. DM und ein EBITDA von ca. 121 Mio. DM.
Mit den strategischen Akquisitionen und Beteiligungen ist
edel music hervorragend positioniert, um der weltgrößte
Independent Player zu werden. Aber auch in der Zukunft wird
die Gesellschaft die Basis des Konzerns durch externes
Wachstum weiterhin gezielt verbreitern.
Ein umfangreicher Quartalsbericht wird am 29. November 1999
veröffentlicht.
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