Altira AktiengesellschaftFrankfurt am MainJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Bilanz zum 31. Dezember 2009AKTIVA
Frankfurt am Main, den 28. Mai 2010
Anhang für das Geschäftsjahr 2009AllgemeinesDie Gesellschaft hat vom für die kleinen Kapitalgesellschaften bestehenden Wahlrecht nach § 264 Abs. 1 S. 3 HGB Gebrauch gemacht und auf die Erstellung eines Lageberichtes verzichtet. Der Jahresabschluss der Altira AG, Frankfurt am Main, wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes erstellt. Von den für kleine Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB bestehenden Erleichterungen hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 266 und § 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden haben wir entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen. Anlagevermögen Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten enthalten Anschaffungsnebenkosten. Den planmäßigen Abschreibungen wurden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu EUR 150 werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand gebucht. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen EUR 150 und EUR 1.000 werden in einem Sammelposten eingestellt, der über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Wertpapiere wurden zum Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des in der Bilanz ausgewiesenen Anlagevermögens wird in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zum Nennwert ausgewiesen, da aufgrund der aktuellen Finanzsituation eine dauerhafte Wertminderung, wie auch bereits im Vorjahr angenommen, nicht ausgeschlossen werden kann. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Grundkapital Das Grundkapital ist eingeteilt in auf den Namen lautende Stammaktien. Bei den Aktien handelt es sich um Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00. In der Hauptversammlung vom 24. Oktober 2006 wurde beschlossen das Grundkapital der Gesellschaft durch Bareinlagen von EUR 3.478.670 um EUR 380.000 auf EUR 3.858.670 zu erhöhen. Die Kapitalerhöhung wurde am 22. Februar 2007 ins Handelsregister eingetragen. Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtrates am 4. Juni 2007 beschlossen, das Grundkapital von EUR 3.858.670,00 unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2006/1 um EUR 380.000,00 auf EUR 4.238.670,00 zu erhöhen. Die Kapitalerhöhung wurde erfolgreich platziert und am 21. Juni 2007 ins Handelsregister eingetragen. Das bis zum 30. September 2011 Genehmigte Kapital (Genehmigtes Kapital 2006) beträgt zum 31. Dezember 2007 EUR 1.359.335. Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtrates am 17. November 2008 beschlossen, das Grundkapital von EUR 4.238.670,00 unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2006/1 um EUR 300.000,00 auf EUR 4.538.670,00 zu erhöhen. Die Kapitalerhöhung wurde erfolgreich platziert und am 26. November 2008 ins Handelsregister eingetragen. Das bis zum 30. September 2011 Genehmigte Kapital (Genehmigtes Kapital 2006) beträgt zum 31. Dezember 2007 EUR 1.059.335. Von der Möglichkeit das Grundkapital bedingt bis zu EUR 2.119.335 (Bedingtes Kapital 2007) zu erhöhen hat die Gesellschaft im Berichtsjahr keinen Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2009 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.510.485,60 erwirtschaftet. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen (TEUR 1.642; Vj. TEUR 1.730), Rückstellungen für Mietnebenkosten (TEUR 101; Vj. TEUR 0), Rückstellung für Aufsichtsratvergütung (TEUR 75; Vj. TEUR 75) sowie Rückstellungen für Abschlusskosten (TEUR 60; Vj. TEUR 115). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sicherheiten wurden nicht gewährt. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe TEUR 136 (Vj. TEUR 140) und der Sozialversicherung von TEUR 0 (Vj. TEUR 8). Zum Bilanzstichtag wurden folgende Patronatserklärungen abgegeben:
Aus einem auf die Dauer von 5 Jahren fest abgeschlossenen Mietvertrag resultieren Mietverpflichtungen über TEUR 1.039. Als Mietsicherheit wurde eine Bankbürgschaft über TEUR 132 geleistet. Aus einer Darlehenszusage gegenüber der Clearsight Investment AG, Schweiz, in Höhe von EUR 4.999.950,00 wurden bisher nur EUR 751.834,00 abgerufen. Zum Bilanzstichtag besteht daher eine Eventualverbindlichkeit in Höhe von EUR 4.248.116,00. Weitere Eventualverbindlichkeiten noch sonstige aus der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige Angaben:Beteiligungsliste: An den folgenden Gesellschaften ist die Altira AG unmittelbar von § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:
An den folgenden Gesellschaften ist die Altira AG mittelbar mit 20 % oder mehr i. S. von § 285 Nr. 11 HGB beteiligt:
1)
Beteiligung der VCH Investment Group AG, Zahlen per 31.12.2009 Zum Vorstand sind bestellt:
Als Mitglieder des Aufsichtsrates waren bzw. sind berufen:
An die Mitglieder des Aufsichtsrates wurden im Berichtsjahr Vergütungen in Höhe von EUR 8.333,33 (Vj. TEUR 9) ausbezahlt. Die Gesellschaft beschäftigte zum 31. Dezember 2009 39 Mitarbeiter. Im Jahresdurchschnitt wurden 36 Mitarbeiter beschäftigt. Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichtes Über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen informiert der nach § 312 AktG aufgestellte Abhängigkeitsbericht. Nachfolgend ist die Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht wieder gegeben: Die Gesellschaft wurde durch die Rechtsgeschäfte mit herrschenden Unternehmen sowie oder verbundenen Unternehmen nicht benachteiligt.
Frankfurt am Main, 28. Mai 2010
Der Vorstand Michael Rieder Christian Angermayer Peter Brumm Andreas Lange David Zimmer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2009
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Altira Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, für den Zeitraum vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Berlin, den 28. Mai 2010 Verhülsdonk & Partner GmbH Konrad Pochhammer, Wirtschaftsprüfer Dr. Steffen Görlitz, Wirtschaftsprüfer |
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