Going Public Media Aktiengesellschaft

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

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2010
Euro

2009
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Gewerbliche Schutzrechte

90.290,89

68.898,89

2. Geschäft- oder Firmenwert

10.788,00

15.115,00

3. Geleistete Anzahlungen

3.000,00

0,00

104.078,89

84.013,89

II. Sachanlagen

Betriebs- und Geschäftsausstattung

109.896,00

111.129,00

III. Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

393.410,53

372.150,00

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

1. Unfertige Erzeugnisse

7.000,00

7.250,00

2. Fertige Erzeugnisse und Waren

45.335,00

35.079,00

52.335,00

42.329,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

114.521,29

165.288,98

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

105.691,69

60.123,91

3. Sonstige Vermögensgegenstände

66.654,72

53.939,33

286.867,70

279.352,22

III. Wertpapiere

Sonstige Wertpapiere

435.520,20

0,00

IV. Flüssige Mittel

368.623,69

683.661,86

Rechnungsabgrenzungsposten

9.327,65

16.549,85

Summe Aktiva

1.760.059,66

1.589.185,82



PASSIVA

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2010
Euro

2009
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital


900.000,00


900.000,00

II. Kapitalrücklage

130.000,00

130.000,00

III. Bilanzgewinn

457.870,61

325.708,77

1.487.870,61

1.355.708,77

B. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

73.940,00

68.237,00

C. Verbindlichkeiten

1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

69.374,47

72.077,84

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

82.788,83

55.349,00

3. Sonstige Verbindlichkeiten

46.085,75

37.424,07

198.249,05

164.850,91

D. Rechnungsabgrenzungsposten

0,00

389,14

Summe Passiva

1.760.059,66

1.589.185,82

Anhang der GoingPublic Media AG, München,
für das Geschäftsjahr 2010

A. Rechnungslegungsgrundsätze

I. Vorbemerkung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft finden hinsichtlich der
Bilanzierung und der Bewertung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB)
und des Aktiengesetzes (AktG) Anwendung.

Obwohl die Gesellschaft nach den Kriterien von § 267 HGB als kleine Kapitalgesellschaft einzustufen ist, wurden Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungs- und Ausweisvorschriften des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft macht von den Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB teilweise Gebrauch. Notwendige Anpassungen durch die Erstanwendung des BilMoG wurden berücksichtigt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Geschäftsjahr 2010 wurden die durch das
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (kurz: BilMoG) geänderten Vorschriften des
HGB erstmals angewandt. Die Vorjahreszahlen wurden in Ausübung des Wahlrechts
in Art 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Durch die Anwendung des
BilMoG ergaben sich Änderungen bei der Bewertung der Vorräte.

Unter Außerachtlassung der Änderungen durch das BilMoG entsprechen Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme folgender Ausweisänderung: Abweichend zum Vorjahr werden Weiterbelastungen von Auslagen (TEUR 59) und Infrastrukturkosten (TEUR 28) an verbundene Unternehmen in den sonstigen betrieblichen Erträgen (im Vorjahr unter den Umsatzerlösen) ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs­kosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells linear über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, der Nut­zung entsprechende Abschreibungen angesetzt. Die
Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Für geringwertige abnutzbare
bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens kommen unter Berücksichtigung der Wesentlichkeit Vereinfachungsregelungen (Sofortabschreibungen bzw. typisierte Abschreibung im Rahmen der Bildung von Sammelposten) zur Anwendung.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Vom Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 Satz 1 HGB wurde im Berichtsjahr Gebrauch gemacht.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag
beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung
getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe
hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang
der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet.
Im Rahmen der Anpassung an die durch das BilMoG geänderten
Bewertungsvorschriften wurden Gemeinkosten im Rahmen von Zuschlagsätzen
berücksichtigt. Auf Altbestände und auf Waren mit verminderter Verwertbarkeit
wurden entsprechende Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten
angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung
berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten
angesetzt. Abschreibungen wurden vorgenommen, soweit diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen waren, der sich aus dem Börsen- oder Marktpreis am
Abschlussstichtag ergab.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist die Mietkaution in Höhe von EUR 23.656,31 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

4. Aktive latente Steuern

Vom Wahlrecht des Ausweises von latenten Steuern gemäß § 274 HGB wird nicht Gebrauch gemacht. Der gewerbe- und körperschaftsteuerliche Verlustvortrag per 31. Dezember 2009 beträgt TEUR 1.195.

5. Eigenkapital

Das Grundkapital in Höhe von EUR 900.000,00 ist eingeteilt in 900.000
auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem
anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18. August 2006 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 18. August 2011 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 402.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2006/I).

Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18. August 2006 um bis zu EUR 402.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes
Kapital 2006/I). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von Aktien an
Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen.

Die Kapitalrücklage beträgt EUR 130.000,00.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2010

31.12.2009

EUR

EUR

Verbindlichkeiten aus Steuern

20.148,52

11.833,13

Verbindlichkeiten im Rahmen der

sozialen Sicherheit

2.677,90

4.492,29

Übrige sonstige Verbindlichkeiten

23.259,33

21.098,65

46.085,75

37.424,07

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Verbundene Unternehmen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 5.650,00 (i. V. EUR 4.970,01) und die Erträge aus Beteiligungen mit EUR 22.170,00 (i. V. EUR 0,00) verbundene Unternehmen.

C. Sonstige Pflichtangaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist am
Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:

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Name

Beteiligungs-

Währung

Eigen-

Jahres-

quote %

rung

kapital

ergebnis

Smart Investor Media GmbH, München

57,73

TEUR

117

41

„Die Stiftung“ Media GmbH, München

100,00

TEUR

6

42

2. Organe der Gesellschaft

Vorstand:

Diplomkaufmann Markus Rieger (Verleger), Wolfratshausen

Durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 30. Juni 1998 wurde Herr Markus Rieger zum Vorstand bestellt. Er vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Am 15. Dezember 2010 wurde Herr Markus Rieger in seinem Amt
bestätigt und für die Zeit bis zum 31. Dezember 2014 zum Vorstand bestellt.

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Dr. Thomas Zwissler (Rechtsanwalt), München (Vorsitzender)

Falk F. Strascheg (Venture Capitalist), Berg (stellvertretender Vorsitzender)

Klaus Rainer Kirchhoff (Rechtsanwalt), Hamburg

Die mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung fälligen Bezüge des Aufsichtsrats, die von der Hauptversammlung zu beschließen sind, wurden in angemessener Höhe als Rückstellung erfasst.

3. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten
Angestellten beträgt 29, davon 10 Aushilfskräfte.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft übt ihre Tätigkeit in gemieteten Räumen aus. Die finanziellen
Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf TEUR 217. Daneben bestehen noch ein
Kfz-Leasingvertrag und ein Wartungsvertrag für einen Kopierer, aus dem
finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 23 resultieren.

München, im März 2011

Going Public Media Aktiengesellschaft

Vorstand

Markus Rieger

Der vorliegende Jahresabschluss
wurde am 15. März 2011 durch den Aufsichtsrat gebilligt.

Gewinn- und Verlustrechnung 2010

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2010
Euro

2009
Euro

1. Umsatzerlöse

2.311.469,15

2.283.860,18

2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen

10.006,00

5.946,00

3. sonstige betriebliche Erträge

218.321,44

34.215,25

2.539.796,59

2.324.021,43

4. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren

310.849,46

305.872,98

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen

214.582,90

234.998,83

525.432,36

540.871,81

5. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter

780.104,94

728.342,35

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und Unterstützung

138.492,48

122.453,14

918.597,42

850.795,49

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen


63.292,99


60.342,30

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

752.292,95

711.138,33

280.180,87

160.873,50

8. Erträge aus Beteiligungen

22.170,00

0,00

9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

20.380,06

25.310,96

10. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

10.128,32

0,00

11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

120,77

96,90

32.300,97

25.214,06

12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

312.481,84

186.087,56

13. Sonstige Steuern

320,00

816,50

14. Jahresüberschuss

312.161,84

185.271,06

15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr

145.708,77

140.437,71

16. Bilanzgewinn

457.870,61

325.708,77

 

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 15.03.2011