Going Public Media Aktiengesellschaft

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

BILANZ



AKTIVA

2011
Euro

2010
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Gewerbliche Schutzrechte

299.698,89

90.290,89

2. Geschäft- oder Firmenwert

6.461,00

10.788,00

3. Geleistete Anzahlungen

0,00

3.000,00

306.159,89

104.078,89

II. Sachanlagen

Betriebs- und Geschäftsausstattung

150.149,00

109.896,00

III. Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

483.201,03

393.410,53

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

1. Unfertige Erzeugnisse

18.500,00

7.000,00

2. Fertige Erzeugnisse und Waren

44.139,00

45.335,00

62.639,00

52.335,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

199.715,81

114.521,29

2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

184.411,49

105.691,69

3. Sonstige Vermögensgegenstände

46.070,94

66.654,72

430.198,24

286.867,70

III. Wertpapiere

Sonstige Wertpapiere

258.452,95

435.520,20

IV. Flüssige Mittel

282.103,51

368.623,69

Rechnungsabgrenzungsposten

16.549,00

9.327,65

Summe Aktiva

1.989.452,62

1.760.059,66



PASSIVA

2011
Euro

2010
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

900.000,00

900.000,00

II. Kapitalrücklage

130.000,00

130.000,00

III. Bilanzgewinn

548.215,87

457.870,61

1.578.215,87

1.487.870,61

B. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

105.321,00

73.940,00

C. Verbindlichkeiten

1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

123.987,07

69.374,47

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

104.605,86

82.788,83

3. Sonstige Verbindlichkeiten

77.322,82

46.085,75

305.915,75

198.249,05

Summe Passiva

1.989.452,62

1.760.059,66

Anhang für das Geschäftsjahr 2011

der GoingPublic Media AG, München

A. Rechnungslegungsgrundsätze

I. Vorbemerkung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft finden hinsichtlich der Bilanzierung und der Bewertung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) Anwendung.

Obwohl die Gesellschaft nach den Kriterien von § 267 HGB als kleine Kapitalgesellschaft einzustufen ist, wurden Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungs- und Ausweisvorschriften des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft macht von den Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB teilweise Gebrauch.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis 15 Jahren, angesetzt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells linear über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, der Nut­zung entsprechende Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Für geringwertige abnutzbare bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens kommt unter Berücksichtigung der Wesentlichkeit ausschließlich die typisierte Abschreibung im Rahmen der Bildung von Sammelposten zur Anwendung. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und acht Jahren.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Gemeinkosten wurden im Rahmen von Zuschlagsätzen berücksichtigt. Auf Altbestände und auf Waren mit verminderter Verwertbarkeit wurden entsprechende Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt.

Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das
allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus
dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen wurden vorgenommen, soweit diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen waren, der sich aus dem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergab.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Flüssige Mittel

Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist die Mietkaution in Höhe von EUR 24.356,75 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

4. Aktive latente Steuern

Vom Wahlrecht des Ausweises von latenten Steuern gem. § 274 HGB wird nicht Gebrauch gemacht. Der gewerbe- und körperschaftsteuerliche Verlustvortrag per 31. Dezember 2010 beträgt TEUR 913.

5. Eigenkapital

Das Grundkapital in Höhe von EUR 900.000,00 ist eingeteilt in 900.000 auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 3. Mai 2011 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 2. Mai 2016 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 450.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2011/I).

Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18. August 2006 um bis zu EUR 402.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2006/I). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von Aktien an Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen.

Die Kapitalrücklage beträgt EUR 130.000,00.

6. Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 21.445,58 (i. V. EUR 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem und bis zu fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2011

EUR

31.12.2010

EUR

Verbindlichkeiten aus Steuern

27.156,37

20.148,52

Verbindlichkeiten im Rahmen der

sozialen Sicherheit

581,48

2.677,90

Übrige sonstige Verbindlichkeiten

49.584,97

23.259,33

77.322,82

46.085,75

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Verbundene Unternehmen

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit EUR 2.064,17 (i. V. EUR 5.650,00) und die Erträge aus Beteiligungen mit EUR 160.970,00 (i. V. EUR 22.170,00) verbundene Unternehmen.

C. Sonstige Pflichtangaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:

Name

Beteiligungs-

Wäh-

Eigen-

Jahres-

quote

rung

kapital

ergebnis

%

Smart Investor Media GmbH,

München

68,91

TEUR

193

115

„Die Stiftung“ Media GmbH,

München

100,00

TEUR

112

106

2. Organe der Gesellschaft

Vorstand: Diplomkaufmann Markus Rieger (Verleger), Wolfratshausen

Durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 30. Juni 1998 wurde Herr Markus Rieger zum Vorstand bestellt. Er vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Am 15. Dezember 2010 wurde Herr Markus Rieger in seinem Amt bestätigt und für die Zeit bis zum 31. Dezember 2014 zum Vorstand bestellt.

Im Geschäftsjahr wurden an den Vorstand Vorauszahlungen auf ergebnisabhängige Vergütungen in Höhe von TEUR 15 gewährt.

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Dr. Thomas Zwissler (Rechtsanwalt), München (Vorsitzender)

Falk F. Strascheg (Venture Capitalist), Berg (stellvertretender Vorsitzender)

Klaus Rainer Kirchhoff (Rechtsanwalt), Hamburg

Die von der Hauptversammlung am 3. Mai 2011 beschlossenen Bezüge des Aufsichtsrats wurden in angemessener Höhe als Rückstellung erfasst.

3. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Angestellten beträgt 31,75, davon 13 Aushilfskräfte.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

DieGesellschaft übt ihre Tätigkeit in gemieteten Räumen aus. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf TEUR 181. Daneben bestehen noch ein Kfz-Leasingvertrag und ein Wartungsvertrag für einen Kopierer, aus dem finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 14 resultieren.

München, im März 2012

Going Public Media Aktiengesellschaft

Vorstand

Markus Rieger

Gewinn- und Verlustrechnung 2011

2011
Euro

2010
Euro

1. Umsatzerlöse

2.769.596,23

2.311.469,15

2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen

10.304,00

10.006,00

3. sonstige betriebliche Erträge

136.146,48

218.321,44

2.916.046,71

2.539.796,59

4. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren

393.688,43

310.849,46

b) Aufwendungen für bezogene Leistungen

335.065,53

214.582,90

728.753,96

525.432,36

5. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter

905.324,85

780.104,94

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und Unterstützung

152.507,04

138.492,48

1.057.831,89

918.597,42

6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen


104.562,26


63.292,99

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

815.023,41

752.292,95

209.875,19

280.180,87

8. Erträge aus Beteiligungen

160.970,00

22.170,00

9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

22.228,55

20.380,06

10. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

30.741,82

10.128,32

11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

1.333,66

120,77

151.123,07

32.300,97

12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

360.998,26

312.481,84

13. Sonstige Steuern

653,00

320,00

14. Jahresüberschuss

360.345,26

312.161,84

15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr

187.870,61

145.708,77

16. Bilanzgewinn

548.215,87

457.870,61

 

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 30.03.2012