Going Public Media AktiengesellschaftMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012BILANZ
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Anhangder GoingPublic Media AG, München, für das Geschäftsjahr 2012A. Rechnungslegungsgrundsätze I. Vorbemerkung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft finden hinsichtlich der Bilanzierung und der Bewertung die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) Anwendung. Obwohl die Gesellschaft nach den Kriterien von § 267 HGB als kleine Kapitalgesellschaft einzustufen ist, wurden Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungs- und Ausweisvorschriften des HGB aufgestellt. Die Gesellschaft macht von den Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB teilweise Gebrauch. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis 15 Jahren, angesetzt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells linear über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, der Nutzung entsprechende Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Für geringwertige abnutzbare bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens kommt unter Berücksichtigung der Wesentlichkeit ausschließlich die typisierte Abschreibung im Rahmen der Bildung von Sammelposten zur Anwendung. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und acht Jahren. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Gemeinkosten wurden im Rahmen von Zuschlagsätzen berücksichtigt. Auf Altbestände und auf Waren mit verminderter Verwertbarkeit wurden entsprechende Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen wurden vorgenommen, soweit diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen waren, der sich aus dem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergab. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist die Mietkaution in Höhe von EUR 4. Aktive latente Steuern Vom Wahlrecht des Ausweises von latenten Steuern gem. § 274 HGB wird nicht Gebrauch gemacht. Der gewerbe- und körperschaftsteuerliche Verlustvortrag per 31. Dezember 2011 beträgt TEUR 691. 5. Eigenkapital Das Grundkapital in Höhe von EUR 900.000,00 ist eingeteilt in 900.000 auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 3. Mai 2011 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 2. Mai 2016 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 450.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2011/I). Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 18. August 2006 um bis zu EUR 402.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2006/I). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von Aktien an Inhaber bzw. Gläubiger von Wandel- oder Optionsschuldverschreibungen. Die Kapitalrücklage beträgt EUR 130.000,00. 6. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 12.513,96 (i. V. EUR 21.445,58) eine Restlaufzeit von mehr als einem und bis zu fünf Jahren. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Verbundene Unternehmen Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit EUR 0,00 (i. V. EUR 2.064,17)
und die Erträge aus Beteiligungen mit EUR 92.430,00 (i. V. EUR 160.970,00) verbundene
Unternehmen. Die Erträge aufgrund von Gewinnabführungsverträgen betreffen mit EUR
89.726,68 C. Sonstige Pflichtangaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt: scroll
*) Gewinnabführungsvertrag
Vorstand: Diplomkaufmann Markus Rieger (Verleger), Wolfratshausen Durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 30. Juni 1998 wurde Herr Markus Rieger zum Vorstand bestellt. Er vertritt die Gesellschaft stets einzeln und ist befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Am 15. Dezember 2010 wurde Herr Markus Rieger in seinem Amt bestätigt und für die Zeit bis zum 31. Dezember 2014 zum Vorstand bestellt. Im Geschäftsjahr wurden an den Vorstand Vorauszahlungen auf ergebnisabhängige Vergütungen in Höhe von TEUR 15 gewährt. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Dr. Thomas Zwissler (Rechtsanwalt), München (Vorsitzender) Falk F. Strascheg (Venture Capitalist), Berg (stellvertretender Vorsitzender) Klaus Rainer Kirchhoff (Rechtsanwalt), Hamburg Die von der Hauptversammlung am 3. Mai 2011 beschlossenen Bezüge des Aufsichtsrats wurden in angemessener Höhe als Rückstellung erfasst. 3. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Angestellten beträgt 31,50, davon 10 Aushilfskräfte. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen DieGesellschaft übt ihre Tätigkeit in gemieteten Räumen aus. Die finanziellen München, im März 2013 Going Public Media Aktiengesellschaft Markus Rieger Gewinn- und Verlustrechnung 2011scroll
München, den 20. März 2013 gez. Markus Rieger Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 20.03.2013 |
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