HAEMATO AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die HAEMATO-Gruppe ist im Pharmabereich tätig. Der Fokus der Geschäftsaktivitäten liegt auf den Wachstumsmärkten patentfreier und patentgeschützter Arzneimittel. Schwerpunkte bilden Therapien bei Krebs, HIV, Rheumatologie und anderen chronischen Krankheiten. Ergänzt wird das Produktportfolio um Botulinumtoxin und Hyaluronsäure für den privat finanzierten Markt für ästhetische Behandlungen. Kunden sind insbesondere Apotheken und Großhändler sowie Ärzte und Kliniken.

Forschung und Entwicklung

Wir führen nach wie vor keine Forschung und Entwicklung durch.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Globales wirtschaftliches Umfeld

Nach einer verhaltenen weltwirtschaftlichen Entwicklung im ersten Halbjahr 2014 hat sich die globale Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte wieder dynamischer entwickelt. Sowohl das Bruttoinlandsprodukt als auch der Welthandel legten nach einem nur schwachen Anstieg im Verlauf des Jahres wieder spürbar kräftiger zu. Für das Gesamtjahr rechnet das Institut für Weltwirtschaft in seinem jüngsten Konjunkturbericht mit einem nur geringfügig dynamischeren Wachstum der Weltproduktion um durchschnittlich 3,4 % (2013: 3,2 %).

Die konjunkturelle Dynamik fällt innerhalb der Industrienationen weiterhin sehr unterschiedlich aus. Die ökonomische Entwicklung in den USA blieb in 2014 zwar nach wie vor recht moderat, dennoch deutlich aufwärtsgerichtet. Dabei erlebte insbesondere der Arbeitsmarkt einen signifikanten Aufschwung. Nach der beginnenden Erholung im Frühjahr und dem darauffolgenden Stillstand expandierte die Wirtschaft im Euroraum dagegen nur geringfügig. Folglich blieb die Arbeitslosenquote auf einem hohen Niveau. In Anbetracht der schwachen ökonomischen Entwicklung war auch die Inflationsrate im Euroraum mit nur 0,5 % rückläufig.

In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist die Geldpolitik zwar nach wie vor expansiv ausgerichtet, allerdings hat sie auch begonnen sich zu differenzieren. So haben die Notenbanken angefangen je nach konjunktureller Situation unterschiedliche Maßnahmen zu ergreifen. Während die Europäische Zentralbank und die Bank von Japan ihre Geldpolitik noch weiter ausweiteten, wurde in den USA das Programm zum Aufkauf zusätzlicher Anleihen im Herbst beendet.

In den Schwellenländern entwickelte sich die Wirtschaft im dritten Quartal nach einem schwachen ersten Halbjahr zwar wieder etwas dynamischer, dennoch blieb die konjunkturelle Grundtendenz weiterhin gedämpft.

Für 2015 und 2016 prognostiziert das Institut für Weltwirtschaft eine verstärkte weltwirtschaftliche Dynamik mit Wachstumsraten von 3,7 % bzw. 3,9 %. Dabei wird vor allem für die fortgeschrittenen Volkswirtschaften mit höheren Zuwachsraten als in den beiden vorangegangenen Jahren gerechnet. Insbesondere die sehr expansiv ausgerichtete Geldpolitik und der starke Rückgang des Ölpreises fördern die Konjunktur. Für den Welthandel erwartet das Institut für die kommenden zwei Jahre ebenso eine gemäßigte Beschleunigung auf 4,5 bzw. 5,5 %.

Für den Euroraum rechnet das Institut für Weltwirtschaft für 2015 und 2016 mit einer allmählichen dynamischeren Erholung der Konjunktur um 1,2 % respektive 1,5 %. Dennoch stehen strukturelle Probleme in Teilen der Währungsunion weiterhin der wirtschaftlichen Dynamik entgegen.

Wirtschaftliches Umfeld Deutschland

In einem weiterhin weltwirtschaftlich schwierigen Umfeld hat sich die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2014 stabil gezeigt. Nach einem starken Jahresauftakt folgte zwar eine Schwächephase. Zum Jahresende konnte sich die deutsche Wirtschaft jedoch wieder stabilisieren. So legte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2014 weitaus dynamischer als in 2013 und 2012 um 1,6 % zu. Damit überstieg das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts den Durchschnitt der letzten Dekade von 1,2 %.

Das aus den positiven Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven resultierende und durch sinkende Energiepreise begünstigte inländische Konsumklima, war wie auch im Vorjahr wesentlicher Treiber der guten wirtschaftlichen Entwicklung. Die privaten Konsumausgaben stiegen in 2014 preisbereinigt um 1,0 % und auch die Ausgaben des Staates konnten 1,1 % zulegen.

Positive Impulse kamen daneben von den Investitionen und dem Außenhandel. Die Bruttoinvestitionen lagen 1,7 % über dem Vorjahresniveau. Insbesondere die Investitionen in Ausrüstungen, wie Maschinen, Geräte und Fahrzeuge mit einem Anstieg von 3,7 % und in Bauten mit einer Wachstumsrate von 3,1 % waren maßgeblich für den Anstieg der Bruttoinvestitionen. Trotz eines andauernden schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeldes gewann der Außenbeitrag wieder etwas an Dynamik. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen preisbereinigt um 3,7 %. Allerdings erhöhten sich die Importe mit 3,3 % in ähnlicher Größenordnung. So leistete der Außenbeitrag zwar nur einen vergleichsweise kleinen Beitrag von 0,4 %. In 2013 war dieser jedoch noch rückläufig.

Im Jahr 2014 konnte sich auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiter verbessern. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg um 0,9 % und erreichte mit 42,7 Millionen Personen zum achten Mal in Folge einen neuen Höchstwert. Die Erwerbslosenquote erreichte ein historisches Tief. Seit ihrem Höchststand in 2005 ist sie um über die Hälfte zurückgegangen und war mit 4,7 % im Jahr 2014 auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Laut dem Institut für Weltwirtschaft soll die Konjunktur in 2015 und 2016 weiter anziehen. Positive Impulse gehen dabei weiterhin vor allem vom privaten Konsum aus, der durch steigende Einkommen sowie den Ölpreisverfall stimuliert wird. Aufgrund der anhaltend günstigen Finanzierungsbedingungen und zyklischer Auftriebskräfte wird die Investitionstätigkeit allmählich zunehmen und die konjunkturelle Dynamik vorantreiben. So rechnet das Institut für Weltwirtschaft für 2015 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,7 % und für das Jahr 2016 mit einem Anstieg um 1,9 %.

Globaler Pharmamarkt

Der Pharmamarkt zählt weltweit zu den wachstumsstärksten und stabilsten Branchen. Der wichtigste Treiber der weltweiten Nachfrage nach Pharmazeutika bildet nach wie vor die demografische Entwicklung. Während in den Industrieländern verbesserte Diagnose- und Therapiemöglichkeiten von chronischen Krankheiten und eine alternde Gesellschaft den Markt bestimmen, ist der Markt der Schwellenländer von Bevölkerungszuwachs und einem verbesserten Zugang zu Gesundheitsleistungen gekennzeichnet.

Im Jahr 2013 stieg der Umsatz des weltweiten Pharmamarktes um 2,4 % auf über 980 Mrd. US-Dollar. Dabei erzielten die USA, Europa und Japan über 70 % des gesamten Umsatzes. Der europäische Pharmamarkt stieg in 2013 gegenüber dem Vorjahr um 5,6 %. Unter Betrachtung der einzelnen Wachstumsraten ist jedoch weiterhin eine angespannte Situation in den verschiedenen Arzneimittelmärkten ersichtlich. So weisen Griechenland, Finnland, Frankreich und Portugal negative Wachstumsraten auf. Wohingegen Großbritannien mit +17 % und Deutschland mit +5 % die größten Steigerungen erfahren.

Zwischen 2013 und 2018 werden die weltweiten Arzneimittelausgaben laut der jüngsten Studie des IMS Institute for Healthcare Informatics um bis zu 30 % auf 1,3 Billionen US-Dollar steigen. Mit einem jährlichen Durchschnittswachstum von 4 bis 7 % beschleunigt sich die Wachstumsdynamik, verglichen mit einer jährlichen Wachstumsrate von 5,2 % im vorangegangenen Fünf-Jahres-Zeitraum, leicht.

Die Haupttreiber des verstärkten Wachstums sind die entwickelten Märkte. Vor allem die USA und Japan tragen zum Wachstum bei, wobei die Wachstumsraten der EU-5-Staaten auf einem relativ niedrigen Niveau bleiben. Aufgrund von Kostendämpfungsmaßnahmen, die das Preisniveau drücken, fallen die Steigerungsraten der Pharmamärkte in Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien und Italien vergleichsweise gering aus. Innerhalb der EU-5-Staaten werden Deutschland und Großbritannien zwischen 2013 und 2018 das größte Wachstum verzeichnen. In Spanien und Frankreich werden die Wachstumsraten nahe Null oder sogar negativ ausfallen. Für die fünf europäischen Länder erwartet das IMS Institute in den kommenden Jahren durchschnittliche Steigerungsraten zwischen 1 und 4 %.

Pharmamarkt Deutschland

Deutschland ist der viertgrößte Pharmamarkt weltweit und der größte in Europa. Zudem ist die Bundesrepublik, nach der Schweiz, der zweitgrößte Pharmaproduzent in Europa. So verzeichnete der deutsche Pharmamarkt trotz einer angespannten Situation in verschiedenen Arzneimittelmärkten in Europa und anhaltenden Kostendämpfungsmaßnahmen ein solides Wachstum.

Der Umsatz des Pharma-Gesamtmarktes, bestehend aus Klinik- und Apothekenmarkt, ist im Jahr 2014 um 5,7 % auf 36,2 Mrd. Euro (Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens ohne Berücksichtigung von Rabatten jeglicher Art) gestiegen. Dieser Anstieg resultiert vornehmlich aus einem hohen Wachstum des Apothekenmarktes, der den Pharmamarkt mit einem Umsatzanteil von 87 % und einem Absatzanteil von 91 % dominiert.

Der Arzneimittelumsatz im Apothekenmarkt stieg in 2014 um 11,2 % auf 29,7 Mrd. Euro. Ein Teil dieses hohen Umsatzwachstums resultiert aus der Herabsenkung des Herstellerzwangsrabattes für patentgeschützte, nicht festbetragsgeregelte Präparate zu Beginn des letzten Jahres von 16 % auf 6 %, ab April 2014 auf 7 %. Dementsprechend verzeichnet der Apothekenmarkt sein größtes Wachstum im Segment der rezeptpflichtigen Arzneimittel. So wuchs der Umsatz mit Rx-Präparaten um 12,8 %, wogegen rezeptfreie Medikamente nur um 2,8 % zulegten.

Die nach Umsatz zehn führenden Arzneimittel im Apothekenmarkt weisen ein Wachstum von 21 % auf. Umsatztreiber sind insbesondere die Neueinführungen zur Hepatitis C-Therapie, die die Gruppe der Antiviralen Mittel ohne HIV-Präparate um knapp 222 % steigen ließ. Weiterhin legten Proteinkinasehemmer zur Behandlung von Krebs mit 18,1 % und Virustatika zur Behandlung von HIV mit 15,1 % zu.

Infolge der Reduktion des Herstellerzwangsrabattes waren die Rabatte der Hersteller gegenüber der GKV im Vergleich zum Vorjahr um 40 % rückläufig. Die Einsparungen der Privaten Krankenversicherung gingen um 34 % auf 313 Mio. Euro zurück. Dennoch konnten die Krankenkassen durch Hersteller- und Apothekenrabatte über 3 Mrd. Euro im Jahr 2014 einsparen. Dabei belief sich die Belastung der pharmazeutischen Unternehmen auf insgesamt rund 2 Mrd. Euro.

Als einer der wachstumsstärksten Märkte in Europa, bleibt Deutschland auch bis 2018 weltweit auf dem vierten Platz. Treiber sind laut dem IMS Health Institut insbesondere patentgeschützte Spezialpharmaka und Generika. Für die HAEMATO-Gruppe, deren Geschäftsmodell auf diese Segmente fokussiert ist, ist diese Marktentwicklung eine gute Voraussetzung für den weiteren Erfolg.

Generikamarkt

Der Wert des globalen Generikamarktes wird für 2013 auf 168 Mrd. US-Dollar geschätzt und soll, mit einem jährlichen Durchschnittswachstum von 11 %, bis 2018 auf 283 Mrd. US-Dollar wachsen. Damit sind Generika international die größten Wachstumstreiber. Aktuell werden über 50 % der Arzneimittelausgaben weltweit für Generika erbracht. Ihr Anteil an den Ausgaben in Europa beträgt 46 %. Die Quote differiert jedoch stark je nach Land.

Für die Arzneimittelversorgung in Deutschland haben Generika in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Denn durch eine gleichwertige Behandlung mit „Nachahmermedikamenten“ sind die Tagestherapiekosten um ein Vielfaches geringer als mit patentgeschützten Arzneimitteln oder Altoriginalen. Mittlerweile decken Generika 75 % des Arzneimittelbedarfs der Gesetzlichen Krankenversicherungen. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur effizienten Arzneimittelversorgung und dadurch zur nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitswesens.

Im Apothekenmarkt verbuchten Generika in 2014 ein Umsatzplus von 5,3 % auf 6,23 Mrd. Euro (Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens ohne Berücksichtigung von Rabatten jeglicher Art). Der Absatz stieg um 1,3 %, während die Mengenentwicklung im gesamten Apothekenmarkt stagnierte.

Durch den Einsatz von Generika konnten die Krankenkassen in den ersten zehn Monaten 2014 über 11 Mrd. Euro einsparen. Nach Hochrechnungen von Pro Generika liegen die Einsparungen für das Gesamtjahr 2014 bei 14 Mrd. Euro. Dabei wurde das Einsparpotential jedoch nicht vollständig ausgeschöpft. Weitere 2,9 Mrd. Euro hätten die Krankenkassen im vergangenen Jahr durch den verstärkten Einsatz von Generika einsparen können.

EU-Importarzneimittel

Im deutschen Gesundheitswesen bilden EU-Importarzneimittel eine wesentliche Komponente der nachhaltigen Arzneimittelversorgung bei gleichbleibend hoher Qualität und höchsten Sicherheitsstandards.

Importarzneimittel sind in aller Regel patentgeschützte Original-Medikamente, die von internationalen Pharmakonzernen hergestellt werden. Da der europäische Arzneimittelmarkt in unterschiedliche Ländermärkte aufgeteilt ist, herrschen unterschiedliche Preisniveaus. Diese werden von Parallelhändlern, wie der HAEMATO-Gruppe genutzt, indem sie Arzneimittel in einem EU-Land kostengünstig einkaufen, um sie beispielsweise in Deutschland oder einem anderen EU-Land wieder zu verkaufen.

Innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums dominiert der deutsche Parallelimportmarkt mit einem Marktanteil von 54 % (12 Monatswert, Juni 2014). Nach einem leichten Rückgang der Parallelimporte in Deutschland im Jahr 2013, stieg der Umsatz in 2014 wieder um 4 % (12 Monatswert, Juni 2014).

Der Marktanteil auf dem Pharma-Gesamtmarkt (Umsätze nach Apothekenverkaufspreis) stieg gemessen am Umsatz von 15,9 % auf 17,5 % im Jahr 2014. Dieser Anstieg ist teilweise auf die Herabsetzung des Herstellerzwangsrabatts für patentgeschützte Arzneimittel von 16 % auf 6 % bzw. seit April 2014 auf 7 % zurückzuführen.

Vom EU-Importmarkt für Arzneimittel in Deutschland gehen beträchtliche Einsparpotentiale für die Krankenversicherungen aus. Allein für das Jahr 2013 betrug das direkte Einsparvolumen für verschreibungspflichtige Medikamente 174 Mio. Euro. Für 2014 wird es sich voraussichtlich auf 222 Mio. Euro belaufen. Trotz der positiven Entwicklung im Markt für EU-Importarzneimittel, liegt nach jüngsten Schätzungen der Prognos AG das Einsparpotential bei über 340 Mio. Euro jährlich, so dass in der Vergangenheit bis zu 50 % des vorhandenen Potentials nicht ausgeschöpft wurde. Hinzu kommen indirekte Einsparungen durch preisdämpfende Wettbewerbseffekte der Importe, deren Volumen jedoch kaum abgeschätzt werden kann.

Der Parallel- und Re-Import in Deutschland von Arzneimitteln konzentriert sich vornehmlich auf bestimmte Spezialmärkte bzw. Therapiegebiete. So sind über 40 % der Arzneimittelimporte in Deutschland Onkologika und Medikamente zur Behandlung des zentralen Nervensystems, Therapiegebiete, die laut dem IMS Institut neben Autoimmun- und Atemwegserkrankungen den Großteil des Wachstums bis 2018 in den Industrienationen ausmachen. Daher kann auch in den kommenden Jahren von weiterem Wachstum und einem erheblichen Einsparpotential durch EU-Importarzneimittel ausgegangen werden.

Geschäftsverlauf

Die HAEMATO-Gruppe vertreibt als pharmazeutischer Hersteller eigene generische Arzneimittel sowie europäische Importarzneimittel. Ergänzend werden in Deutschland zugelassene Arzneimittel anderer Hersteller von der HAEMATO-Gruppe im Rahmen der Großhandelserlaubnis angeboten.

Der Umsatz stieg im Jahr 2014 auf Mio. EUR 202,67 (Vorjahr Mio. EUR 173,57). Das Umsatzwachstum betrug 16,8 %.

Der Jahresüberschuss betrug im Jahr 2014 Mio. EUR 7,0 (Vorjahr Mio. EUR 8,38).

Der im Januar 2014 von 16% auf 6% gesenkte und ab April 2014 auf 7% erhöhte Herstellerrabatt förderte die Ergebnissituation der pharmazeutischen Hersteller für das gesamte Geschäftsjahr.

Die HAEMATO-Gruppe und alle Mitarbeiter orientieren sich in der täglichen Arbeit in erster Linie an den Bedürfnissen der Kunden. Service, Qualität und Verlässlichkeit sind wesentliche Inhalte unserer Kundenorientierung und gleichzeitig Treiber des weiteren Wachstums.

Lage

Ertragslage des HAEMATO-Konzerns (IFRS)

Die Umsätze des Unternehmens sind im wesentlichen mit Parallelimporten erzielt worden.

Der Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz der Unternehmensgruppe verbesserte sich von 93 % in 2013 auf 92,0 % im Jahr 2014.

Die Personalkostenquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Insourcing von ca. 2 % in 2013 auf 2,2 % in 2014 erhöht. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.

Finanzlage des HAEMATO-Konzerns (IFRS)

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur ist gut. Das Eigenkapital stieg von TEUR 58.238 auf TEUR 58.983 in 2014. Die Dividendenauszahlung betrug TEUR 6.234 (Vorjahr: TEUR 3.132). Die Eigenkapitalquote fiel gering von 58,91 % in 2013 auf 58,00 % in 2014.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 22,9 % der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Bilanzstichtag sind relativ stabil zum Vorjahr geblieben. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken. Wir verfügen über höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 7,1 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Im Geschäftsjahr 2014 haben wir in den Um- und Ausbau von ca. 1.200m² Logistikfläche investiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Investitionstätigkeit für die Erlangung von Lizenzen.

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt.

Genussscheine betragen 5,1 % der Bilanzsumme. Die HAEMATO AG hält zum Stichtag eigene Genussscheine im Gesamtnennbetrag von TEUR 103,0 (1.030 Genussrechte x EUR 100). Alle Genussscheininhaber erhalten eine dem Gewinnanteil der Aktionäre der HAEMATO AG vorausgehende Ausschüttung von 9 % p.a. des Nennwertes Ihrer Genussscheine. Zum Stichtag beträgt der Bestand der emittierten Genussscheine Mio. EUR 5,3.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Durch die Ausweitung unseres Produktportofolios wurden unsere Vorräte an fertigen Erzeugnissen und Waren aufgebaut, welches unsere Kundenbindung sichert.

Die finanzielle Entwicklung des HAEMATO-Konzerns stellt sich im Berichtszeitraum anhand der Kapitalflussrechnung bei indirekter Ermittlung der Cash-flows aus laufender Geschäftstätigkeit wir folgt dar:

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Cashflow aus 2014
TEUR
2013
TEUR
laufender Geschäftstätigkeit 6.561 -3.824
der Investitionstätigkeit -1.832 3.572
der Finanzierungstätigkeit -5.621 2.065
Veränderung Konsolidierungskreis 0 -6.026
  892 4.212

Vermögenslage des HAEMATO-Konzerns (IFRS)

Die Vermögenslage des HAEMATO-Konzerns hat sich gegenüber dem Bilanzstichtag vom Vorjahr verbessert. Die Vermögenslage des HAEMATO-Konzerns ist von gestiegenen Vorräten (TEUR 34.188 Vorjahr: TEUR 30.786) und von gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 10.478 Vorjahr: TEUR 7.107) gekennzeichnet . Das Anlagevermögen stieg von TEUR 45.386 in 2013 auf TEUR 50.142 in 2014.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

Ertragslage der HAEMATO AG (HGB)

Die HAEMATO AG konnte im Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 13.305) erzielen.

Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2014 auf TEUR 1.120 (Vorjahr: TEUR 27.332).

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf insgesamt TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 40).

Finanzlage der HAEMATO AG (HGB):

Die Finanzierung der HAEMATO AG erfolgt überwiegend durch Eigenkapital in Höhe von TEUR 52.776 (Vorjahr: TEUR 58.710) und im Umlauf befindliches Genussscheinkapital zum Nennwert von TEUR 5.312 (Vorjahr: TEUR 5.312).

Zum 31. Dezember 2014 verfügt die HAEMATO AG über liquide Mittel in Höhe von TEUR 912,2 (Vorjahr: TEUR 2.354).

Die HAEMATO AG verfügte zum Ende des Geschäftsjahres 2013 über eine Eigenkapitalquote von 90,5 %. Die Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr 2014 mit 89,76 % relativ konstant geblieben.

Die Rückstellungen der HAEMATO AG beliefen sich per 31. Dezember 2014 insgesamt TEUR 136 (Vorjahr: TEUR 298 ).

Zum Stichtag hält die HAEMATO AG eigene Genussscheine im Gesamtnennbetrag von TEUR 103,0 (1.030 Genussrechte x EUR 100). Alle Genussscheininhaber erhalten eine dem Gewinnanteil der Aktionäre der HAEMATO AG vorausgehende Ausschüttung von 9 % p.a. des Nennwerts ihrer Genussscheine.

Vermögenslage der HAEMATO AG (HGB):

Die Vermögenslage ist im wesentlichen geprägt durch die Erhöhung der Anteile an verbundenen Unternehmen um 820 TEUR, die Erhöhung der Wertpapiere des Anlagevermögens um TEUR 3.830, den Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR -6.031, die Verminderung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 3.130 und durch die Verminderung des Kassenbestands und der Bankguthaben um TEUR 1.442.

Finanzielle Leistungsindikatoren des HAEMATO-Konzerns (IFRS)

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalrendite und EBIT heran.

Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern liegt im Geschäftsjahr 2014 bei 11,6 % (VJ 15,5 %).

Das EBIT beträgt TEUR 8.234 (Vorjahr: TEUR 9.934), das EBITDA beträgt TEUR 10.289 (Vorjahr: TEUR 11.747).

Der HAEMATO-Konzern arbeitet insgesamt profitabel und die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut zu bezeichnen werden.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des HAEMATO-Konzerns positiv. Die Pharmabranche bietet ein großes Wachstumspotential in den Bereichen Generika und europäische Importarzneimittel, wenn Service, Preis und Qualität streng an den Kundenanforderungen ausgerichtet werden. Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch die Etablierung mehrerer Lieferanten für die Mehrzahl der Produkte.

Wir erwarten im folgenden Geschäftsjahr 2015 eine Steigerung des Umsatzvolumens.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Risikobericht

Wesentliche Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Warenlieferungen aus Fremdwährungsländern werden innerhalb sehr kurzer Fristen abgewickelt.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Service, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Zur Minimierung der geschäftlichen Risiken diversifizieren wir unsere Bezugsquellen europaweit. Unsere hohen Qualitätsansprüche sichern wir durch eine sorgfältige Lieferantenqualifikation und Lieferantenauswahl sowie ein aktives Lieferantenmanagement ab.

Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Ständige gesetzliche Regulierungsmaßnahmen, ein starker Margendruck im Pharmamarkt sowie der permanente Wandel des Parallelimportmarktes durch Wechselkursrisiko und Preisunterschiede bei der Beschaffung der Medikamente können einen negativen Einfluss auf unsere Umsatz- und Ergebnissituation haben.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund von neuen Mitbewerbern in der Branche zugenommen. Da unsere Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich stabil geblieben sind. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten damit verbunden.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Wesentliche Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Warenlieferungen aus Fremdwährungsländern werden innerhalb sehr kurzer Fristen abgewickelt.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Risikomanagementsystem

Der HAEMATO-Konzern nutzt ein Risikomanagementsystem zur systematischen Identifizierung signifikanter und bestandsgefährdender Risiken, um deren Auswirkungen zu bewerten und geeignete Maßnahmen zu erarbeiten.

Das Ziel des Risikomanagementsystems besteht im Wesentlichen darin finanzielle Verluste, Ausfälle oder Störungen zu vermeiden oder geeignete Gegenmaßnahmen unverzüglich umzusetzen. Im Rahmen dieses Systems werden Vorstand und Aufsichtsrat frühzeitig über Risiken informiert. Wichtige Mechanismen der Früherkennung bilden dabei die Überwachung der Liquidität und der Ergebnisentwicklung. Die Überwachung der operativen Entwicklung und die Ermittlung rechtzeitiger Planabweichungen ist Aufgabe des Controlling. Falls notwendig entscheiden die jeweiligen Verantwortlichen der Fachabteilungen gemeinsam mit dem Vorstand über die angemessene Strategie und Maßnahmen bei der Steuerung der Risiken.

Chancenbericht

Der Gesundheitsmarkt ist und bleibt ein Wachstumsmarkt. Durch unsere Spezialisierung in den Therapiegebieten Onkologie, HIV und anderen chronischen Krankheiten werden wir von diesem Wachstum partizipieren.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Zur Minimierung der geschäftlichen Risiken diversifizieren wir unsere Bezugsquellen europaweit. Unsere hohen Qualitätsansprüche sichern wir durch eine sorgfältige Lieferantenqualifikation und Lieferantenauswahl sowie ein aktives Lieferantenmanagement ab.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Einkaufspreisen und dem stagnierenden Verkaufspreisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine Kreditversicherung für potentielle Forderungsausfälle.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

Schlusserklärung nach § 312 Ziffer 3 Absatz 3 AktG

Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der folgende Schlusserklärung enthält: „Unsere Gesellschaft sowie die Tochtergesellschaften haben nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem mit dem herrschenden sowie sonstigen verbundenen Unternehmen Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten.“

 

Schönefeld, 28.02.2015

Dr. Christian Pahl

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 24.03.2015

Bilanz

Aktiva

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  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 57.625.973,59 53.009.767,94
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.714,00 6.249,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.714,00 6.249,00
II. Sachanlagen 7.835,00 40.598,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.835,00 40.598,00
III. Finanzanlagen 57.612.424,59 52.962.920,94
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 53.601.213,44 52.781.213,44
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.008.611,15 179.107,50
3. Genossenschaftsanteile 2.600,00 2.600,00
B. Umlaufvermögen 1.164.623,26 11.843.987,75
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 166.651,93 9.404.187,63
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 77.181,32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 36.482,50 3.166.139,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 130.169,43 6.160.867,31
II. Wertpapiere 85.740,03 85.740,03
1. sonstige Wertpapiere 85.740,03 85.740,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 912.231,30 2.354.060,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.240,15 228,94
Bilanzsumme, Summe Aktiva 58.791.837,00 64.853.984,63

Passiva

   
  31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 52.775.623,31 58.709.602,78
I. gezeichnetes Kapital 20.778.898,00 20.778.898,00
II. Kapitalrücklage 11.722.270,05 11.722.270,05
III. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 1.155.154,89 1.155.154,89
1. gesetzliche Rücklage 1.155.154,89 1.155.154,89
IV. Bilanzgewinn 19.119.300,37 25.053.279,84
B. Rückstellungen 136.191,95 298.373,24
1. sonstige Rückstellungen 136.191,95 298.373,24
C. Verbindlichkeiten 5.880.021,74 5.845.646,22
1. Anleihen 5.312.300,00 5.312.300,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 57.579,59 63.868,67
3. sonstige Verbindlichkeiten 510.142,15 469.477,55
davon aus Steuern 0,00 640,55
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 362,39
Bilanzsumme, Summe Passiva 58.791.837,00 64.853.984,63

Gewinn- und Verlustrechnung

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  1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
1. Rohergebnis 1.152.235,63 13.942.116,24
2. Personalaufwand 44.369,57 71.169,86
a) Löhne und Gehälter 40.250,00 58.426,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.119,57 12.743,81
davon für Altersversorgung 25,00 0,00
3. Abschreibungen 5.359,98 10.846,05
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.359,98 10.846,05
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 538.429,76 846.392,15
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 275.000,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 78,00 0,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 188.045,98 514.193,85
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 474.767,99 497.569,46
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 277.432,31 13.305.332,57
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -22.550,62 0,00
11. sonstige Steuern 293,00 746,00
12. Jahresüberschuss 299.689,93 13.304.586,57

Ergebnisverwendung

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  1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1.1.2013 - 31.12.2013
EUR
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 18.819.610,44 9.048.693,27
13. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 2.700.000,00
a) aus der Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 2.700.000,00
14. Bilanzgewinn 19.119.300,37 25.053.279,84

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des AktG Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Um die Aussagekraft des Jahresabschlusses zu verbessern und die Geschäftstätigkeit der HAEMATO AG zutreffend darzustellen, werden die Erlöse aus dem Verkauf von im Anlagevermögen geführten Grundstücken und Finanzanlagen unter den Umsatzerlösen und die Buchwertabgänge unter den Materialaufwendungen ausgewiesen.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß § 7 Abs. 1 EStG nach der linearen Methode vorgenommen.

Finanzanlagen

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben bis zum Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß §253 II 1 HGB mit dem Ihrer Restlaufzeit entsprechendem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Pensionsrückstellungen

Pensionszusagen wurden nicht erteilt.

Flüssige MIttel

Die Flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§253 I HGB).

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.Die Wertpapiere des Anlagevermögens betreffen im wesentlichen Aktien.

Bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens handelt es sich um eigene Genussscheine, die unter der ISIN DE 000A0EQVT2 im Freiverkauf an der Börse Frankfurt gehandelt werden.

Zum Stichtag hält die HAEMATO AG eigene Genussscheine im Gesamtnennbetrag von TEUR 103,0 (1.030 Genussrechte x EUR 100), die Sie zurück gekauft hat.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im wesentlichen Steuererstattungsansprüche und Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Die sonstigen Vermögengegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen im Geschäftsjahr - wie im Vorjahr - EUR 0,00.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gemäß §271 HGB bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 36.482,50 (Vorjahr: EUR 3.166.139,00).

Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 20.778.898,00 ist eingeteilt in 20.778.898,00 Stückaktien mit einem Nennwert von je EUR 1,00.

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 30.05.2013 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 29.05.2018 durch Ausgabe neuer Aktien gegen Sach- oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um EUR 10.389.449,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Von dieser Ermächtigung wurde kein Gebrauch gemacht.

Bedingtes Kapital II / 2011

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 25. August 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 24. August 2016 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Options- oder Wandelanleihen, Genussrechte oder Gewinnschuldverschreibungen bzw. Kombinationen dieser Instrumente zu gewähren. Von dieser Ermächtigung wurde kein Gebrauch gemacht.

Bedingtes Kapital 2013

Um die Ermächtigung an das im März 2013 erhöhte Grundkapital der Gesellschaft anzupassen wurde der Vorstand gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 30. Mai 2013 ermächtigt, bis zum 29. Mai 2018 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Options- oder Wandelanleihen, Genussrechte oder Gewinnschuldverschreibungen bzw. Kombinationen dieser Instrumente im Gesamtbetrag von bis zu EUR 50.000.000,00 mit oder ohne Laufzeitbeschränkung zu begeben und den Inhabern bzw. Gläubigern der jeweiligen, unter sich gleichberechtigten Teilschuldverschreibungen Options- oder Wandlungsrechte auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von insgesamt bis zu EUR 4.989.449,00 nach näherer Maßgabe der Bedingungen der Schuldverschreibungen zu gewähren oder aufzuerlegen. Zu diesem Zweck wird das Grundkapital um bis zu EUR 4.989.449,00 durch Ausgabe von bis zu 4.989.449 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (bedingtes Kapital). Von dieser Ermächtigung wurde kein Gebrauch gemacht.

Die HAEMATO AG hält zum Stichtag keine eigenen Aktien.

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Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 136,2
davon entfallen auf:  
Mietgarantien TEUR 46,5
sonstige TEUR 43,9
Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 33,9
Aufbewahrungspflichten TEUR 11,9

Als Ergebnis einer laufenden steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2001 bis 2005 beabsichtigte die Finanzverwaltung, die bis zum 02. August 2005 entstandenen steuerlichen Verlustvorträge aufgrund eines Verlusts der wirtschaftlichen Identität zu diesem Zeitpunkt gemäß § 8 Abs. 4 KStG / § 10a GewStG nicht anzuerkennen. Die uns von der Finanzverwaltung mitgeteilte Rechtsauffassung teilen wir nicht und auch der Bundesfinanzhof hat in einem ähnlichen Fall anders entschieden. Aus diesem Grund haben wir für die betreffenden Geschäftsjahre keine Steuerrückstellungen gebildet. Derzeit befinden wir uns im Klageverfahren, gegebenenfalls würden wir sämtliche Rechtsmittel ausschöpfen. Aufgrund geänderter Rechtssprechung wurde durch das Finanzamt im März 2009 ein Teil der bisher nicht anerkannten Verluste berücksichtigt. Das Maximale Risiko beträgt nunmehr TEUR 154.

Unter der Position „Anleihen“ bei den Verbindlichkeiten wird ausschließlich begebenes Genussscheinkapital ausgewiesen. Beim Genussscheinkapital handelt es sich um ein Mezzanine-Finanzinstrument, das sowohl Eigenkapital- als auch Fremdkapital-Elemente aufweist. Nach der IDW-Stellungnahme HFA 1/1994 liegt nur dann Eigenkapital vor, wenn die Kriterien der Nachrangikeit gegenüber anderen Gläubigern, der Teilnahme am Verlust bis zur vollen Höhe, der Erfolgsabhängigkeit der Vergütung und der Längerfristigkeit der Kapitalüberlassung kumulativ erfüllt sind. Da nicht alle Eigenkapitalkriterien erfüllt sind, erfolgt ein Ausweis unter den Verbindlichkeiten. Die Genussscheine werden unter der ISIN DE 000A0EQVT2 im Freiverkehr an der Frankfurter Börse gehandelt. Insgesamt wurden Genussscheine in Höhe von Mio. EUR 23,6 emittiert. In den Geschäftsjahren 2010 und 2011 wurden zurückerworbene Genussscheine in Höhe von insgesamt Mio. EUR 18,3 eingezogen, so dass sich der Bestand der emittierten Genussscheine zum Stichtag auf Mio. EUR 5,3 beläuft. Alle Genussscheininhaber erhalten eine dem Gewinnanteil der Aktonäre der HAEMATO AG vorausgehende Ausschüttung von 9 % p.a. des Nennwerts Ihrer Genussscheine. Die Genussscheine lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in 500.000 Stück über je nominal EUR 100,00.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 510 (Vorjahr: TEUR 470) und entfallen im Wesentlichen auf die Verzinsung der Genussscheine (TEUR 469; Vorjahr: TEUR 469). Auf die Verbindlichkeiten aus Steuern entfallen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1).

Die Aufgliederung und die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

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Verbindlichkeiten Insgesamt Vorjahr
EUR
bis 1 Jahr Vorjahr
EUR
1 bis 5 Jahre Vorjahr
EUR
Über 5 Jahre Vorjahr
EUR
Anleihen (Genussscheine) 1) 5.312.300,00 0,00 5.312.300,00 2) 0,00
  5.312.300,00 0,00 5.312.300,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 57.579,59 57.579,59 0,00 0,00
  63.868,67 63.868,67 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige 510.142,15 510.142,15 0,00 0,00
  469.477,55 469.477,55 0,00 0,00
Summe 5.880.021,74 567.721,74 5.312.300,00 0,00
  5.845.646,22 533.346,22 5.312.300,00 0,00

1) Zum Stichtag hält die HAEMATO AG eigene Genussscheine im Gesamtnennbetrag von TEUR 103,0 (1.030 Genussrechte x EUR 100,00), die Sie zurückgekauft hat. Diese werden auf der Aktivseite ausgewiesen.

2) Die Laufzeit der Genussscheine ist unbefristet. Die HAEMATO AG kann die Genussscheine unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von

mindestens drei Monaten jeweils zum Ende eines Geschäftsjahres kündigen, erstmals jedoch zum 31. Dezember 2013.

Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach §257 II HGB aufgestellt.

Unter der Position „Materialaufwand“ werden bezogene Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 8,1 (Vorjahr: TEUR 11) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Bauleistungen sowie Bewirtschaftungskosten, die im Zusammenhang mit der Vermietung von Immobilien angefallen sind.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Personalaufwendungen verringert, die Aufwendungen beliefen sich auf insgesamt TEUR 44,4 (Vorjahr: TEUR 71).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die sich aus einer Vielzahl von Einzelpositionen zusammensetzen, belaufen sich insgesamt auf TEUR 538,4 (Vorjahr: 846). Der periodenfremde Anteil in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist unwesentlich.

Die Summe der Zinsen und ähnlichen Erträgen beläuft sich 2014 auf insgesamt TEUR 188,0 (Vorjahr: TEUR 514).

Die vorgenommen Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens belaufen sich wie im Vorjahr auf EUR 0,00.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen des Geschäftsjahres beinhalten u.a. den Zinsaufwand für das zu verzinsende Genussscheinkapital (TEUR 469; Vorjahr: TEUR 469) sowie Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen, die mit der Refinanzierung des veräußerten Immobilienbestandes zusammenhängen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§285 Nr. 6 HGB).

Sonstige Angaben

Bei der HAEMATO AG wurde im Berichtsjahr durchschnittlich 1 Arbeitnehmer beschäftigt .

Das Unternehmen ist mit mindestens 20 % an folgenden Unternehmen beteiligt:

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Name Sitz
EUR
Anteil
in %
Eigenkapital 31.12.2014
TEUR
Jahresüberschuss bzw. Jahresfehlbetrag 2014
TEUR
HAEMATO PHARM GmbH Schönefeld 100 18.556,9 5.244,1
HAEMATO MED GmbH (vormals Sanago GmbH) Schönefeld 100 35,5 -37,0
Castell Pharma B.V. 1) Venray 100 k.A. k.A.
Sanate GmbH 2) Schönefeld 100 21,7 -2
HAEMATO ASIA Co. Ltd. 3) Pathumthani Thailand 40 k.A. k.A.

1) Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 liegen derzeit noch nicht vor.

2) Mittelbar über die HAEMATO PHARM GmbH.

3) Mittelbar über die HAEMATO PHARM GmbH. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 liegen derzeit noch nicht vor.

Die HAEMATO AG, Schönefeld, erstellt einen Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), in den alle oben aufgeführten Gesellschaften einbezogen werden.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

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Name Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Dr. Pahl Christian Vorstand Alleinvertretungsberechtigt

Der Aufsichtsrat hat folgende Zusammensetzung:

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Name Vorname Funktion Beruf
Grosse Andrea Vorsitzende Rechtsanwältin
Prof. Dr. Dr. Meck Sabine Stellvertretene Vorsitzende Hochschullehrerin und Wissenschaftsjournalistin
Dr. Braun Marion   Ärztin

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 47).

sonstige Berichtsbestandteile

Bericht des Aufsichtsrates

Überwachung der Geschäftsführung und Zusammenarbeit mit dem Vorstand

Der Aufsichtsrat der HAEMATO AG nahm im Geschäftsjahr 2014 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahr. Die Geschäftsführung der Gesellschaft wurde vom Aufsichtsrat überwacht. Der Vorstand wurde bei seiner Tätigkeit vom Aufsichtsrat im Rahmen der Wahrnehmung der Kontrollrechte beraten. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand in alle Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, einbezogen. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig mündlich, telefonisch und schriftlich, zeitnah über die wesentlichen Vorkommnisse des Geschäftsverlaufs, die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft und des Konzerns, die Unternehmensplanung sowie die Investitionsmaßnahmen. Der Aufsichtsrat konnte sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugen.

Sitzungen, Beratungen und Beschlussfassungen

Der Aufsichtsrat hielt im Geschäftsjahr 2014 sechs ordentliche Sitzungen ab, davon vier im ersten Halbjahr und zwei im zweiten Halbjahr (08.04., 06.05., 27.05., 26.06., 14.10., 16.12.). Alle Sitzungen waren beschlussfähig.

Folgende Themen standen in den Sitzungen unter anderem im Mittelpunkt:

die Lage des Unternehmens

die strategische Entwicklung und deren operative Umsetzung

die aktuelle Wettbewerbs-, Organisations- und Personalsituation

die kurz- und mittelfristige Investitionsplanung

der Geschäftsbericht sowie der Zwischenbericht des Konzerns vor deren jeweiliger Publikation

Zwischen dem Aufsichtsrat und dem Vorstand fanden weitere informelle Treffen bzw. Telefonkonferenzen statt, um neue wesentliche geschäftspolitische Entwicklungen zu diskutieren.

Jahresabschluss

Der Aufsichtsrat überzeugte sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss, der Konzernabschluss sowie der zusammengefasste Lagebericht der HAEMATO AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr zum 31.12.2014 sind unter Einbeziehung der Buchführung von dem durch die Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählten Gieron & Partner GmbH, Berlin, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Der aufgestellte Jahresabschluss, der Konzernabschluss, der zusammengefasste Lagebericht der HAEMATO AG und des Konzerns und der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns wurden jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 24.03.2015 ausgehändigt. In der Bilanzsitzung am 24.03.2015 berichtete der Abschlussprüfer über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand für Fragen der Aufsichtsratsmitglieder zur Verfügung. Wir haben den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sowie den Konzernanschluss unsererseits geprüft. Wir billigten auf der Aufsichtsratssitzung vom 24.03.2015 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Das Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers haben wir auf der Aufsichtsratssitzung am 24.03.2015 zustimmend zur Kenntnis genommen und erheben nach unserer eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des Vorschlags für die Verwendung des Bilanzgewinns keine Einwendungen.

Abhängigkeitsbericht

Die HAEMATO AG erstellte für ihr am 31.12.2014 beendetes Geschäftsjahr einen Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG.

Der Abhängigkeitsbericht wurde von dem durch die Hauptversammlung zum Abschlussprüfer gewählten Wirtschaftsprüfer Gieron & Partner GmbH, Berlin, gemäß § 313 Abs. 1 AktG geprüft. Über das Ergebnis der Prüfung hat der Wirtschaftsprüfer Gieron & Partner GmbH, Berlin, einen gesonderten schriftlichen Bericht erstattet. Da Einwendungen gegen den Bericht des Vorstands nicht zu erheben waren, wurde mit Datum 17.03.2015 gemäß § 313 Abs. 3 AktG der Bestätigungsvermerk erteilt.

In der Bilanzsitzung am 24.03.2015 berichtete der Abschlussprüfer über die Ergebnisse seiner Prüfung und bestätigte, dass die tatsächlichen Angaben des Abhängigkeitsberichtes richtig sind, bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind und bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen.

Der Abhängigkeitsbericht wurde jedem Aufsichtsratsmitglied rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 24.03.2015 gemäß § 314 AktG zur Prüfung vorgelegt. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht umfassend auf Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft. Der Aufsichtsrat hat im Ergebnis festgestellt, dass Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nicht zu erheben sind und den Abhängigkeitsbericht gebilligt.

Besetzung des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat setzte sich in der Zeit vom 01.01.2014 bis 31.12.2014 aus den Aufsichtsratsmitgliedern Andrea Grosse (Vorsitzende), Prof. Dr. Dr. Sabine Meck (Stellv. Vorsitzende) und Dr. Marion Braun (Mitglied) zusammen.

Sonstiges

Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Christian Pahl für die erfolgreiche Leitung der HAEMATO-Gruppe im Jahr 2014.

Allen Mitarbeitern der HAEMATO-Gruppe dankt der Aufsichtsrat für das Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Berlin, den 24. März 2015

Andrea Grosse, Vorsitzende des Aufsichtsrates

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des zusammengefassten Lageberichts und Konzernlageberichts der HAEMATO AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht und Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 19.03.2015

Gieron & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Wirtschaftsprüfer