Homag Group AG

Schopfloch

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Geschäftsbericht 2012

WIR LEBEN WERTE

KONZERNABSCHLUSS

Zusammengefasster Lagebericht der HOMAG Group AG und des Konzerns

1. GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN

1.1 Konzernstruktur und Steuerungssystem

Geschäftstätigkeit der HOMAG Group

Der HOMAG Group Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie und das Handwerk. Als Global Player sind wir mit einem geschätzten Weltmarktanteil von 28 Prozent in allen relevanten Märkten weltweit präsent und verkaufen in rund 90 Ländern Maschinen und Dienstleistungen. In der Möbelfertigung, Bauelementefertigung sowie im Holzhaussystembau bieten wir unseren Kunden exakt abgestimmte Lösungen von der Einzelmaschine bis zur kompletten Fertigungsstraße. Zahlreiche Dienstleistungen im Umfeld unserer produzierenden Maschinen und Anlagen sowie die jeweils passende Steuerungssoftware machen unser Angebot einzigartig.

Rechtliche Struktur

Die HOMAG Group AG ist eine Holdinggesellschaft ohne eigene operative Tätigkeit. Ihre Hauptaufgaben als Obergesellschaft sind die Festlegung und die Verfolgung der Umsetzung der Konzernstrategie, die Konzernfinanzierung und die fachliche Führung der Produktions- und Vertriebsgesellschaften im In- und Ausland. Sie hält unter anderem 100 Prozent an der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH, welche die größte Gesellschaft des Konzerns ist. Zum 31. Dezember 2012 gehörten unter anderem 9 inländische und 6 ausländische Produktionsgesellschaften sowie 21 Vertriebs- und Servicegesellschaften zum Konzern (siehe auch Konzernstruktur im hinteren Umschlagteil).

Im Geschäftsjahr 2012 kam es zu folgenden Veränderungen in der Gruppenstruktur:

- Die HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH hat den Anteil an der BÜTFERING Schleiftechnik GmbH im März 2012 von knapp 98 Prozent auf 100 Prozent erhöht.

- Den Anteil an der BRANDT Kantentechnik GmbH hat die HOMAG Group AG im Juli 2012 von 70 Prozent auf 100 Prozent erhöht.

- Die HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH hat die Anteile an der HOMAG Vertriebs-Beteiligungs GmbH von der BARGSTEDT Handlingsysteme GmbH, der LIGMATECH Automationssysteme GmbH und der WEINMANN Holzbausystemtechnik GmbH im Juli 2012 und von der HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH, der FRIZ Kaschiertechnik GmbH und der WEEKE Bohrsysteme GmbH im Oktober 2012 erworben und besitzt nun 90 Prozent der Anteile an der HOMAG Vertriebs-Beteiligungs GmbH.

- Die BÜTFERING Schleiftechnik GmbH wurde im September 2012 rückwirkend auf den 1. Januar 2012 mit der WEEKE Bohrsysteme GmbH verschmolzen.

- Die HOMAG Group AG hat im November 2012 die Anteile an der HOMAG Machinery Środa Sp. z o.o. von der BARGSTEDT Handlingsysteme GmbH, der BRANDT Kantentechnik GmbH, der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH, der WEEKE Bohrsysteme GmbH und der WEINMANN Holzbausystemtechnik GmbH gekauft und hält nun 100 Prozent.

- Seit Juli 2012 existieren aufgrund dieser konzerninternen Umstrukturierungen und der Anteilserhöhung an der BRANDT Kantentechnik GmbH keine indirekten Minderheitsanteile an den Vertriebsgesellschaften mit Ausnahme von HOMAG Korea Co. Ltd. mehr.

Segmentstruktur

Die HOMAG Group wird in die Segmente "Industrie", "Handwerk", "Vertrieb und Service" und "Sonstige" unterteilt.

Dabei beinhaltet das Segment "Industrie" diejenigen Gruppenunternehmen, deren Kernkompetenz im Angebot von Systemlösungen für die Industrie liegt. Wir bieten unseren Kunden mit optimal aufeinander abgestimmten Maschinen und Anlagen sowie der dazugehörigen Informations- und Steuerungstechnik durchgängige Lösungen und decken die Prozessketten der Holzbearbeitung im Wesentlichen mit unseren eigenen Produkten ab.

Im Segment "Handwerk" sind die Konzernunternehmen zusammengefasst, deren Schwerpunkt auf Maschinen mit hohem Standardisierungsgrad für die speziellen Anforderungen von Handwerksbetrieben liegt.

Das Segment "Vertrieb und Service" umfasst die HOMAG Vertriebs- und Servicegesellschaften im In- und Ausland. Mit unserem globalen Vertriebs- und Servicenetz sind wir in allen wichtigen Märkten vertreten und damit immer nah bei unseren Kunden.

Das Segment "Sonstige" enthält die HOMAG Group AG, die ausländischen Produktionsstätten in Wachstumsregionen, die Beratungs- und Softwareunternehmen SCHULER Consulting GmbH und HOMAG eSOLUTION GmbH sowie die WEINMANN Holzbausystemtechnik GmbH, die im Holzhaussystembau tätig ist.

Unternehmensführung

Die HOMAG Group AG wird vom Konzernvorstand geführt, der sich gemäß der Satzung der HOMAG Group AG aus mindestens 3 Mitgliedern zusammensetzt. Im Zuge der Veränderungen im Vorstand bestand dieser im Geschäftsjahr 2012 überwiegend aus fünf Personen. Seit dem 1. Oktober 2012 besteht die Konzernführung der HOMAG Group AG aus insgesamt vier Vorstandsmitgliedern. Dem Aufsichtsrat, der sich paritätisch aus sechs Aktionärs- sowie sechs Arbeitnehmervertretern zusammensetzt, erstattet der Vorstand regelmäßig Bericht. Im Geschäftsjahr 2012 haben Vorstand und Aufsichtsrat sämtliche Empfehlungen und viele der Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex umgesetzt. Hiervon abweichend gelten die in der Entsprechenserklärung genannten Ausnahmen zu den Empfehlungen Abfindungs-Cap und Change of Control, die nur auf den Dienstvertrag des Vorsitzenden des Vorstands zutreffen, sowie zu der erfolgsorientierten Vergütung des Aufsichtsrats, die derzeit noch keine mehrjährige Bemessungsgrundlage enthält. Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG ist in diesem Bericht auf Seite 58 und auf der Homepage der HOMAG Group veröffentlicht.

Unternehmenssteuerung

Die HOMAG Group steuern wir im Wesentlichen mit dem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen vor Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und vor außerordentlichem Aufwand (operatives EBITDA), dem Ergebnis vor Steuern nach Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und nach außerordentlichem Aufwand (EBT), dem Return on Capital Employed (ROCE = Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) vor Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und vor außerordentlichem Aufwand im Verhältnis zum betrieblich eingesetzten Nettovermögen (Capital Employed)), den Earnings per Share (EPS), der Nettobankverschuldung sowie dem Verschuldungsgrad (gemessen als Nettoverschuldung zum operativen EBITDA). Für diese Kennzahlen werden Jahresplanwerte vorgegeben, die anhand des monatlichen Berichtswesens überprüft werden.

1.2 Konjunktur und Markt

Konjunkturentwicklung

Die Weltkonjunktur hat 2012 nochmals etwas an Fahrt verloren. Unverändert hat dabei die Staatsschuldenkrise im Euroraum zu Verunsicherungen geführt und sich insbesondere negativ auf das Investitionsklima ausgewirkt. So ist das weltweite Bruttoinlandsprodukt 2012 nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) um 3,2 Prozent gewachsen (Vorjahr: 3,8 Prozent).

Dabei haben die Schwellenländer mit einem Plus von 5,3 Prozent zwar wieder stärker als die Industrieländer zugelegt, wobei sich die Konjunktur im Jahresverlauf abgekühlt hat und die Wachstumsraten der Vorjahre nicht erreicht wurden. Gründe dafür waren fehlende Impulse bei der Auslandsnachfrage aufgrund der Konjunkturschwäche in vielen Industrieländern sowie binnenwirtschaftliche Faktoren im Zusammenhang mit inflationsdämpfenden Maßnahmen seitens der Wirtschaftspolitik. China ist dabei mit einem Wirtschaftswachstum von 7,8 Prozent nach IfW-Angaben weiterhin die treibende Kraft, konnte allerdings das hohe Niveau des Vorjahres nicht ganz halten. Asien insgesamt konnte um 6,6 Prozent zulegen, wobei sich hier die Konjunktur in Indien mit einem Plus von 3,8 Prozent stark eingetrübt hat. In Brasilien stieg das Bruttoinlandsprodukt sogar nur um 1,0 Prozent, während die Wirtschaft in Russland immerhin um 4,5 Prozent gewachsen ist.

Die konjunkturelle Dynamik ist in den Industrieländern 2012 mit einem Wachstum von insgesamt 1,2 Prozent schwach geblieben und hat teilweise nochmals etwas an Schwung verloren. Dabei konnten die USA um 2,2 Prozent und Japan um 2,0 Prozent zulegen. Der Euroraum ist unter dem Einfluss der Staatsschulden- und Bankenkrise in die Rezession gerutscht und verzeichnete ein Minus beim Bruttoinlandsprodukt von 0,5 Prozent. In der Europäischen Union insgesamt ging die Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent zurück. Weiterhin ist die Konjunkturentwicklung in Europa sehr uneinheitlich. Insbesondere in den Krisenländern Griechenland, Portugal, Italien und Spanien, aber auch beispielsweise in den Niederlanden und in Großbritannien schrumpfte die Wirtschaft. Während das Bruttoinlandsprodukt in Frankreich stagnierte, konnten beispielsweise Österreich, Polen, Schweden oder die Slowakei wachsen.

BIP (Real) 2012

Die deutsche Wirtschaft wurde 2012 durch die Abkühlung der Weltkonjunktur gebremst. So waren die Auftragseingänge und die Produktion in der Industrie seit dem Frühjahr in der Tendenz rückläufig. Laut Statistischem Bundesamt stieg das Bruttoinlandsprodukt um 0,7 Prozent. Sehr schwach entwickelten sich die Ausrüstungsinvestitionen, die um 5,3 Prozent zurückgingen.

Maschinen- und Anlagenbau

Nach den beiden starken Jahren 2010 und 2011 konnte der deutsche Maschinen- und Anlagenbau 2012 nach Angaben des Branchenverbandes VDMA die Maschinenproduktion nochmals leicht um 0,9 Prozent steigern. Der Auftragseingang - ohne Berücksichtigung von Preisbereinigungen - verringerte sich hingegen um 1 Prozent, wobei die Auslandsaufträge um 2 Prozent zulegten und der Auftragseingang im Inland um 6 Prozent zurückging.

Für die HOMAG Group ist innerhalb des Maschinenbaus der Bereich der Holzbearbeitungsmaschinen die relevante Branche. Diese ist gekennzeichnet durch einige große Anbieter, die ein relativ breites Produktspektrum weltweit anbieten. Daneben gibt es viele kleinere Unternehmen, die oft nur einzelne Segmente bedienen oder Spezialmaschinen herstellen. Die größten Mitbewerber der HOMAG Group mit vergleichbaren Produktbereichen sind die beiden italienischen Konzerne Biesse Group und SCM Group. Zusammen verfügen die drei Unternehmensgruppen nach unserer Einschätzung über einen Weltmarktanteil von rund 45 Prozent.

Die Holzbearbeitungsmaschinen lassen sich in unterschiedliche Produktkategorien einteilen. Die Produkte der HOMAG Group gehören dabei zum Segment "Maschinen und Anlagen für die sekundäre Holzbearbeitung". Für dieses Segment meldet der zuständige Fachverband innerhalb des VDMA für 2012 ein Minus beim Auftragseingang - ohne Berücksichtigung von Preisbereinigungen - in Höhe von 4 Prozent. Der Umsatz hat sich um 1 Prozent verringert. In- und Ausland haben sich dabei jeweils ähnlich entwickelt.

1.3 Geschäftsentwicklung

Auftragseingang und Umsatz

In der HOMAG Group haben wir trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2012 unsere Ziele erreicht oder übertroffen. Obwohl die Auswirkungen der Eurokrise nach wie vor deutlich zu spüren waren und sich die Investitionsneigung der Unternehmen gerade in der zweiten Jahreshälfte rückläufig entwickelt hat, konnten wir erneut das gute Auftragseingangsniveau des Vorjahres erreichen. Wir werten dies als Vertrauensbeweis der Kunden in unsere Produkte und unsere Leistungsfähigkeit. Erfolgreich waren wir insbesondere im ersten Halbjahr auch wieder im Projektgeschäft, da unsere Kunden in neue Fertigungstechnologien investierten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu erhöhen. Obwohl wir angesichts des starken Wettbewerbs auf ein konsequentes Risiko- und Ertragsmanagement setzen und ein hohes Augenmerk auf die erzielbare Marge legen, konnten wir hier zahlreiche Projekte gewinnen.

Unser Auftragseingang beinhaltet nur Eigenmaschinen ohne Handelsware, Ersatzteile und Serviceleistungen. Im Geschäftsjahr 2012 lag dieser im Konzern bei 575,8 Mio. EUR (Vorjahr: 574,8 Mio. EUR). Somit haben wir unser zu Jahresbeginn ausgegebenes Ziel erreicht und liegen sogar etwas über dem Niveau des Vorjahres. Dazu beigetragen haben die stringente Umsetzung der geplanten vertrieblichen Maßnahmenpakete sowie erfolgreiche überregionale Messen wie zum Beispiel in den USA und auch unsere Hausmessen. Hinzu kam ein gutes viertes Quartal, in dem wir uns gegenüber dem Vorjahr um rund 16 Prozent steigern konnten. Die branchenübliche Saisonalität mit abnehmenden Werten im Jahresverlauf blieb zwar bestehen, war jedoch nicht so ausgeprägt wie 2011. Zum 31. Dezember 2012 lag unser Auftragsbestand bei 179,7 Mio. EUR und hat sich damit um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht (Vorjahr: 158,6 Mio. EUR).

Auftragseingang und Umsatz 2009-2012

1) Auftragseingang umfasst nur Eigenmaschinen ohne Handelsware, Ersatzteile und Service

Beim Konzernumsatz haben wir unsere Prognose von rund 750 Mio. EUR übertroffen und erzielten 767,0 Mio. EUR (Vorjahr: 798,7 Mio. EUR). Zu berücksichtigen ist dabei in beiden Jahren der Sondereffekt aus unserem Großprojekt für den Kunden Mekran. Bereinigt um den Umsatzanteil im Jahr 2011 in Höhe von 49,4 Mio. EUR und in 2012 in Höhe von 10,0 Mio. EUR, ergibt sich für 2012 ein leichtes Umsatzplus von 1 Prozent.

Entwicklung der Absatzmärkte

Durch die Umsetzung der geplanten vertrieblichen Strukturmaßnahmen sowie den weiteren Ausbau unserer weltweiten Vertriebs- und Serviceorganisation konnten wir 2012 gerade in den Regionen Amerika und Asien besonders von den verbesserten Rahmenbedingungen profitieren. Allen voran überzeugten im Auftragseingang die USA und China durch deutliche zweistellige Zuwachsraten, wobei sich aber auch kleinere asiatische Märkte sehr gut entwickelten. Durch die schwache Entwicklung unseres Auftragseingangs in Russland, die auch auf die schwierige Finanzierungssituation zurückzuführen ist, konnten die BRIC-Staaten nicht das sehr gute Vorjahresniveau erreichen. Durch die HOMAG Finance wurden hier Finanzierungskonzepte erstellt, die in 2013 auch in diesen Regionen unterstützend wirken sollen.

Die Region Osteuropa konnte 2012 das sehr gute Ergebnis des Vorjahres nicht bestätigen. Einzelne kleinere Märkte entwickelten sich zwar positiv, konnten jedoch die Auftragseingangsschwäche in Russland nicht ausgleichen.

Die Region Amerika ist trotz guter Zuwachsraten in den USA noch von dem sehr guten Vorkrisenniveau entfernt. Brasilien zeigte im Auftragseingang im zweiten Halbjahr eine deutlich positive Entwicklung, liegt aber noch hinter den Werten früherer starker Jahre zurück, so dass wir hier weiteres Potenzial sehen. Kanada leidet im industriellen Projektgeschäft unter dem Trend in den USA, wo derzeit viele Unternehmen Kapazitäten ins Inland verlagern, um den eigenen Markt zu stärken und dadurch weniger in ihre ausländischen Standorte investieren.

In Westeuropa konnten wir 2012 trotz der sehr schwierigen Situation, die unter anderem auch den wichtigen italienischen Markt betraf, eine einstellige Zuwachsrate realisieren. Die Region ist derzeit von einer extrem angespannten Wettbewerbssituation geprägt, konnte dabei aber ihre Position als zweitstärkste Region behaupten.

Zentraleuropa mit Deutschland, Österreich und der Schweiz konnte im Berichtsjahr das Rekordergebnis des Vorjahres im Auftragseingang wiederholen und wurde so wieder zur stärksten Region. In unserem Heimatmarkt Deutschland konnten wir das Auftragseingangsniveau erneut leicht steigern und liegen damit signifikant über dem Vorkrisenniveau.

In der Region Asien/Pazifik konnten die meisten Märkte ihre Vorjahreswerte teils deutlich übertreffen. Auch der chinesische Markt zeigte sich äußerst stabil, so dass wir hier sehr gute zweistellige Steigerungsquoten im Auftragseingang realisieren konnten. Damit unterstreichen sowohl China als auch die gesamte Region ihre hohe Bedeutung für unser Unternehmen und bilden damit einen wichtigen Baustein für unser weiteres Wachstum. Dies wurde auch durch eine in Auftrag gegebene Studie bestätigt, die zudem aufzeigt, dass wir mit unserem assoziierten Unternehmen HOMAG China Golden Field eine extrem leistungsfähige Vertriebsstruktur im Markt besitzen. Dadurch, sowie auch durch unser Produktionswerk HOMAG Machinery Shanghai, werden wir vom weiteren Marktwachstum überproportional profitieren können.

Segmentumsätze 2012

Segmentumsätze

Im Geschäftsjahr 2012 entwickelte sich der Umsatz in den Segmenten sehr unterschiedlich. Vor der Konsolidierung zwischen den Segmenten verringerte sich der Umsatz im Segment "Industrie" auf 462,8 Mio. EUR (Vorjahr: 489,9 Mio. EUR). Hauptgrund dafür war der im Vorjahr enthaltene deutlich höhere Umsatz aus dem Großprojekt Mekran. Das Segment "Handwerk" erreichte mit 199,8 Mio. EUR (Vorjahr: 198,0 Mio. EUR) das gute Umsatzniveau des Vorjahres, während sich der Umsatz im Segment "Vertrieb und Service" mit 260,0 Mio. EUR (Vorjahr: 269,1 Mio. EUR) leicht reduzierte. Der Umsatz im Segment "Sonstige" erhöhte sich 2012 auf 71,9 Mio. EUR (Vorjahr: 67,0 Mio. EUR).

Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr 2012

Bei der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen bei den Tochterunternehmen BÜTFERING Schleiftechnik GmbH, FRIZ Kaschiertechnik GmbH und TORWEGGE Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, sind wir 2012 vorangekommen. So haben wir bei BÜTFERING und TORWEGGE jeweils einen Interessenausgleich und einen Sozialplan vereinbart. Bei BÜTFERING konnten wir wie geplant den Bereich der Metallschleifmaschinen verkaufen und die Integration in das Tochterunternehmen WEEKE Bohrsysteme GmbH vollständig abschließen.

Einen weiteren Schritt zur Vereinfachung unserer Konzernstruktur haben wir 2012 mit dem Kauf der noch fehlenden Anteile an der BRANDT Kantentechnik GmbH realisiert. Hier haben wir die Beteiligung von 70 auf 100 Prozent erhöht.

Mit dem Abschluss eines neuen Konsortialkreditvertrags im September ist die Umsetzung unserer Wachstumspläne solide finanziert. Das Volumen des neuen Vertrags liegt bei 210 Mio. EUR bei einer Laufzeit von vier Jahren. Die verbesserten Konditionen gegenüber dem bisherigen Vertrag, dessen Volumen ursprünglich bei 198 Mio. EUR bei einer Laufzeit von drei Jahren lag, belegen die hohe Kreditwürdigkeit, die wir bei den Banken genießen.

Weiter gestärkt haben wir 2012 auch unsere Vertriebsaktivitäten. So konnten wir die neue Zentrale unserer Vertriebs- und Serviceniederlassung in der Schweiz mit einem großen Showroom einweihen. Eröffnet haben wir zudem ein neues CompetenceCenter in Herzebrock, in dem wir auf über 1.600 m2 das Produktspektrum der gesamten HOMAG Group präsentieren können. Über 20 Maschinen und Anlagen stehen dort ständig zur Vorführung und Besichtigung bereit.

1.4 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2012 hat sich die Mitarbeiterzahl im Konzern auf 5.048 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verringert (Vorjahr: 5.141 Mitarbeiter). Dabei haben wir im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen im Inland Mitarbeiter abgebaut, während sich die Mitarbeiterzahl im Ausland leicht erhöht hat. Personal aufgebaut haben wir dabei insbesondere in Polen und Indien. Im Inland waren zum Jahresende 3.853 Mitarbeiter (Vorjahr: 3.980 Mitarbeiter) und im Ausland 1.195 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.161 Mitarbeiter) beschäftigt. Im Jahresdurchschnitt 2012 belief sich die Zahl der Beschäftigten auf 5.075 Mitarbeiter, nach 5.110 Mitarbeitern in 2011. Zum Jahresende 2012 waren wie auch im Vorjahr 82 Leiharbeiter in der HOMAG Group beschäftigt.

Mitarbeiter 2009-2012

Mitarbeiter zum Stichtag nach Regionen 2012

Im Segment "Industrie" hat sich die Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt 2012, auch aufgrund der durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen, auf 2.676 Mitarbeiter (Vorjahr: 2.705 Mitarbeiter) und im Segment "Handwerk" auf 1.000 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.016 Mitarbeiter) jeweils leicht verringert. Etwas erhöht hat sich hingegen die Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt 2012 im Segment "Vertrieb und Service" auf 735 Mitarbeiter (Vorjahr: 729 Mitarbeiter) sowie im Segment "Sonstige" auf 664 Mitarbeiter (Vorjahr: 660 Mitarbeiter).

Die HOMAG Group als Arbeitgeber

Für unseren Umgang miteinander, unseren Führungsstil und unsere Kundenbeziehungen haben wir klare Leitbilder, die für uns Orientierung und Verpflichtung zugleich sind. Gemeinsam leben wir unsere Werte "Erfolg durch Partnerschaft", "Vertrauen durch Zuverlässigkeit", "Weiterentwicklung durch Offenheit" und "Nachhaltigkeit durch Verantwortung". Da das Verhalten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach innen und außen unseren Erfolg maßgeblich bestimmt, ist es umso wichtiger, dass die Werte von allen Mitarbeitern bei deren täglicher Arbeit gelebt werden. Auf den Seiten 14 bis 29 dieses Geschäftsberichts sind nähere Informationen zu den Werten der HOMAG Group enthalten.

Die Balance zwischen beruflichem Engagement und privatem Ausgleich ist die entscheidende Grundlage für Motivation und Leistungsfähigkeit. Daher bieten wir in der HOMAG Group unterschiedliche Lösungen, um den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht zu werden. Dazu zählt neben flexiblen Arbeitszeitmodellen und zahlreichen Teilzeitmodellen auch die Unterstützung von Eltern bei der Inanspruchnahme der Elternzeit. So ermöglichen wir beispielsweise auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Aus- und Weiterbildung

Der demografische Wandel in den westlichen Industrieländern stellt auch deutsche Unternehmen - künftig mehr noch als heute - vor die Herausforderung, genügend Fachkräfte zu finden. Auch aus diesem Grund ist es eine wichtige Aufgabe für den gesamten Konzern, den Nachwuchs an jungen qualifizierten Mitarbeitern dauerhaft sicherzustellen. Die HOMAG Group verfügt daher schon seit langem über eine hohe Ausbildungsquote. Insgesamt waren zum Bilanzstichtag 366 Auszubildende (Vorjahr: 404) im Konzern tätig, davon 301 technische (Vorjahr: 333) und 65 kaufmännische (Vorjahr: 71) Auszubildende. Dies entspricht einer Ausbildungsquote von gut 9,5 Prozent (Vorjahr: 10,2 Prozent) bezogen auf die inländischen Mitarbeiter. Im Berichtsjahr begannen insgesamt 105 junge Menschen ihre Ausbildung bei den Produktionsgesellschaften des Konzerns.

In insgesamt elf attraktiven und anspruchsvollen technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen bildet der HOMAG Group Konzern aus. Zudem arbeiten wir eng mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) zusammen und bilden gemeinsam in acht unterschiedlichen Fachrichtungen im technischen Bereich sowie in der Betriebswirtschaftslehre und der Informationstechnologie aus. Abiturienten können das duale und berufsbegleitende Studium mit einem Bachelor-Abschluss beenden.

Um das Interesse von Schülern für Ausbildungsberufe im Unternehmen zu erhöhen, bieten die Tochtergesellschaften der HOMAG Group unterschiedlichste Aktivitäten an. Im Berichtsjahr organisierten die Unternehmen HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH und HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH beispielsweise Ausbildungstreffs, bei denen Informationen über das Unternehmen und die Industrieberufe im Vordergrund standen. Die dabei angebotenen Workshops, Betriebsrundgänge sowie Informationsmöglichkeiten wurden von den Schülern sehr gut angenommen. Auch durch die Teilnahme an zahlreichen unterjährigen Aktionen präsentiert sich die HOMAG Group als attraktives Ausbildungsunternehmen. So nahmen mehrere Tochterunternehmen auch 2012 wieder am Girls' Day teil, um auch junge Schülerinnen verstärkt für technische Berufe innerhalb der HOMAG Group zu begeistern.

Im Geschäftsjahr 2012 haben wir uns im Rahmen unseres aktiven Hochschulmarketings wieder an Hochschulmessen beteiligt. Ziel ist es, mit möglichst vielen Studierenden und Absolventen in Kontakt zu treten, um diesen die Einstiegsmöglichkeiten beim Weltmarktführer für Holzbearbeitungssysteme aufzuzeigen. Die HOMAG Group bietet Studierenden die Möglichkeit, Bachelor- und Masterarbeiten zu erstellen sowie Praxissemester im Unternehmen - auch im Ausland - zu absolvieren, so dass die im Studium erworbene Theorie in die Praxis umgesetzt werden kann.

Weiterbildungsprogramme

Die Garanten für unseren Erfolg sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb ist es uns wichtig, deren Entwicklung nachhaltig zu fördern, um das erreichte hohe Qualifikationsniveau beizubehalten. Dazu bieten wir im Rahmen unserer Weiterbildungsprogramme unseren Mitarbeitern zahlreiche Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung an. Im Mittelpunkt der breiten Angebotspalette stehen produktspezifische Themen. Auch die angebotenen Sprach-, IT- und Fachkurse tragen zur Weiterentwicklung unserer Belegschaft bei.

Mitarbeiter als Mitunternehmer

Bereits 1974 haben wir ein Mitarbeiterbeteiligungsmodell eingeführt, in dem wir einen der Faktoren unseres Erfolgs sehen. So sind heute beispielsweise bei der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH 95,2 Prozent (Vorjahr: 94,5 Prozent) der berechtigten Belegschaft beteiligt. Die Mitarbeiter tragen damit auch unternehmerische Chancen und Risiken, da sie am Gewinn, aber auch am Verlust beteiligt sind. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 werden wir konzernweit im Rahmen des Beteiligungsmodells voraussichtlich 3,6 Mio. EUR an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausschütten.

1.5 Nachhaltigkeit

Ein nachhaltiges Handeln ist für die HOMAG Group ein integrativer Bestandteil der Unternehmensstrategie, da Nachhaltigkeit für unser Unternehmen auch Zukunftsfähigkeit bedeutet. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber der Umwelt, unseren Mitarbeitern und Aktionären bewusst und sind uns sicher, dass sich ökonomische, ökologische und soziale Aspekte vereinbaren lassen. Zu unseren wichtigsten Handlungsfeldern im Berichtsjahr gehörte deshalb, eine möglichst hohe ökologische Effizienz unserer Aktivitäten sowohl bei den Produktionsprozessen als auch bei der Produktentwicklung zu erreichen. Eine Vielzahl weiterer Aktivitäten widmete die HOMAG Group ihrer Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und der Gesellschaft. Gerade als Marktführer in unserer Branche nutzen wir unsere Chance, um ökologische, ökonomische und soziale Themen voranzutreiben -im Sinne unseres Unternehmens, der Gesellschaft und der Umwelt.

Der sparsame Einsatz von Energie und Rohstoffen ist für uns selbstverständlich. Dies trifft sowohl für unsere eigenen Vertriebs- und Produktionsstandorte zu, als auch für die dort entstehenden Produkte, damit auch unsere Kunden so ressourcenschonend wie möglich produzieren können. Durch umweltgerechte Investitionen in moderne Technik wollen wir langfristig den Energiebedarf unserer weltweiten Produktionsstätten reduzieren. Einzelne Teilprojekte, wie beispielsweise die Installation einer Photovoltaikanlage oder die Nutzung der CO2 -neutralen Fernwärme einer Biogasanlage an einzelnen Produktionsstandorten, erzielen bereits erste positive Resultate. Auch kleinere Teilprojekte, wie zum Beispiel intelligente Lichtsteuerungen in Produktionswerken, tragen langfristig zur CO2 -Reduzierung bei.

Den globalen Herausforderungen begegnen wir mit unserer Innovationskraft, die den Motor unseres Wachstums darstellt. Dabei achten wir stets darauf, eine Steigerung der Produktivität der Maschinen und Anlagen bei gleichzeitiger Verringerung des Ressourceneinsatzes und einer Verbesserung der Arbeitssicherheit zu erzielen. Unter dieser Voraussetzung haben wir auch im Geschäftsjahr 2012 unsere Entwicklungen vorangetrieben, so dass wir die Umweltfreundlichkeit unseres Produktportfolios erhöhen konnten. Der größte Energiebedarf bei der Holzbearbeitung fällt für das Absaugen von Holzstaub und Spänen an, gefolgt von den Kosten für Druckluft. Bis zu 25 Prozent Drucklufteinsparung ermöglicht unsere Neuentwicklung im Bereich der Durchlaufmaschinen. Hier kann nun der Bedarf an Druckluft durch zwei voneinander getrennte Kreisläufe geregelt werden, was neben einer Energieeinsparung auch zu einer deutlichen Kosteneinsparung führt. Dies ist nur ein Beispiel der Maßnahmen, die wir zur ecoPlus-Technologie zählen, die wir frühzeitig in unsere Maschinen implementiert haben. Durch den kontinuierlichen Ausbau dieser Technologie wirkt diese nun mit mehr als 100 Maßnahmen ressourcenschonend. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbindung von Leistung und Sparsamkeit, was die Zukunftsfähigkeit dieser Technologie langfristig sicherstellt. Nahezu alle Maschinen und Anlagen der HOMAG Group können mittlerweile mit individuellen ecoPlus-Maßnahmen ausgestattet werden.

Für eine weitere Verbesserung der Energiebilanz unserer Produkte arbeiten wir bei Neu- und Weiterentwicklungen auch eng mit Zulieferern und Forschungsinstitutionen zusammen. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut zur Förderung der angewandten Forschung haben wir ein Konzept ausgearbeitet, das es ermöglicht, Energieeffizienzbewertungen für Holzbearbeitungsmaschinen zu standardisieren.

Unsere Mitarbeiter sind für unser Unternehmen das wichtigste Kapital. Sie sind ein entscheidender Garant für den Erfolg der HOMAG Group. Deshalb legen wir hohen Wert auf die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter und ein damit einhergehendes hohes Qualifikationsniveau. Durch unser umfangreiches und ausgewogenes Weiterbildungsangebot geben wir allen Mitarbeitern die Möglichkeit einer individuellen Förderung. Ihre Sicherheit und Gesundheit spielen dabei eine wichtige Rolle. Im Rahmen der Arbeitssicherheit werden deshalb regelmäßig gezielte Schulungen durchgeführt, um Verletzungsgefahren weitestgehend einzuschränken. Dabei werden die Mitarbeiter für mögliche Gefahrenfelder sensibilisiert, denn im Arbeitsalltag ist jeder einzelne Mitarbeiter für die Sicherheit am Arbeitsplatz mitverantwortlich.

Als global agierendes Unternehmen haben wir im Jahr 2010 für unsere Auslandsgesellschaften einen Verhaltenskodex aufgestellt. Dessen Ziel ist es, allen Mitarbeitern bei rechtlichen und ethischen Herausforderungen in ihrer täglichen Arbeit Orientierung für richtiges Verhalten zu geben, um Benachteiligungen einzelner Mitarbeiter weltweit zu vermeiden.

Um unserer sozialen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft nachzukommen, haben wir in 2008 die Initiative "HOMAG Cares" geschaffen, die hilfsbedürftige Menschen weltweit unterstützt. So haben wir im Geschäftsjahr 2012 beispielsweise den Erlös der auf den Messen HOLZ-HANDWERK in Deutschland, Xylexpo in Italien und AWISA in Australien produzierten und an die Messe-Besucher verkauften Messe-Vorführteile an unterschiedliche soziale Einrichtungen gespendet. Auch auf den diesjährigen Hausmessen organisierte die Initiative wieder neue Projekte passend zum Motto der einzelnen Hausmessen. Beispielsweise konnten Kunden, Mitarbeiter und Besucher gemeinnützige Organisationen vorschlagen, die auch Sachwerte als Unterstützung für das soziale Engagement benötigen können. Zum Ende des Geschäftsjahres wurde entschieden, ein Auto an eine Kinderkrebshilfe zu übergeben.

Wir sehen es als unsere Pflicht, alle Maßnahmen im Unternehmen auch unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten zu betrachten. Deshalb möchten wir durch unser verantwortungsbewusstes Handeln auch in Zukunft komplexen Herausforderungen, wie zum Beispiel dem Klimawandel, wirksam begegnen.

1.6 Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung (FuE) der HOMAG Group entwickelt innovative Maschinen, Anlagen und Softwareprodukte für die holz- und holzwerkstoffbearbeitende Industrie und das Handwerk. Das strategische Ziel der HOMAG Group ist es, in jedem Produktsegment die Technologieführerschaft zu erlangen und zu behaupten. Unsere Entwicklungsprojekte folgen deshalb einer Produktentwicklungsstrategie, die langfristig angelegt ist und jährlich überprüft wird.

Mit unseren Produkten wollen wir einerseits durch unsere Innovationen den Markt weiterentwickeln. Andererseits folgen wir durch die Erstellung individueller Lösungen den Bedürfnissen unserer Industriekunden. Dadurch ermöglichen wir ihnen den Aufbau von Alleinstellungsmerkmalen.

Um neue Technologien und Trends frühzeitig zu erkennen, beteiligt sich die HOMAG Group an einer Reihe von Forschungsprojekten auf Bundes- und EU-Ebene. Dabei kooperieren wir mit Instituten, Hochschulen und Industriepartnern.

Die FuE-Aufwendungen inklusive der Kosten für die Auftragskonstruktion sind 2012 im Verhältnis zum Konzernumsatz leicht angestiegen und betragen insgesamt rund 7 Prozent (Vorjahr: rund 6 Prozent). Zum 31. Dezember 2012 arbeiteten 747 Entwicklungs- und Projektmitarbeiter (Vorjahr: 773 Mitarbeiter) im Konzern. Der Rückgang in diesem Bereich resultiert im Wesentlichen aus den in 2012 durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen. Unsere Innovationskraft zeigt sich an der großen Zahl von erneut über 60 Schutzrechtsanmeldungen in 2012 (Vorjahr: 80 Schutzrechtsanmeldungen), womit wir im langjährigen Durchschnitt liegen. Um unseren Vorsprung zu sichern, wurden in nahezu allen Technologiebereichen, die unsere Produkte abdecken, Neuanmeldungen getätigt. Mit insgesamt über 900 Patenten (Vorjahr: rund 850 Patente) im aktuellen Bestand heben wir uns von unseren Marktbegleitern ab.

Mit unserer Produktstrategie wollen wir neben unseren Kunden aus den etablierten Märkten auch Kunden in den Wachstumsmärkten ansprechen. Speziell für die wichtigen Märkte China und Indien, in denen wir teilweise vor Ort produzieren, haben wir in 2012 eine neue Kantenanleimmaschine sowie eine Fußbodenlinie - mit für diese Märkte angepassten Verfahrenstechniken - entwickelt und in den Markt eingeführt. Durch eine weitere Harmonisierung des Produktprogramms im Geschäftsjahr 2012 und den Ausbau von durchgängigen Produkttreppen können wir unsere Produkte in unterschiedlichen Leistungsklassen und für verschiedene Anwendungsbereiche anbieten.

Für unsere Kunden im Bereich Handwerk ist es besonders wichtig, flexibel und effizient zu produzieren. Bei unseren Neuentwicklungen folgen wir in diesem Bereich besonders dem Trend der gestiegenen Anforderungen hinsichtlich Automatisierung in verschiedenen Leistungsklassen, Verringerung der Rüstzeiten und einer einfacheren Maschinenbedienung.

Unseren Industriekunden bieten wir von hochautomatisierten Maschinen und Zellen bis zu komplett verketteten Großanlagen alles aus einer Hand. Gerade in der industriellen Serienfertigung steigen die Anforderungen hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Qualität. Diese erfüllen wir, indem wir unsere Produkte kontinuierlich weiterentwickeln, um neben Leistungssteigerungen auch neue Qualitätsstandards, gerade in der Kantenbearbeitung, zu erreichen. In der Möbelindustrie setzt sich der Trend zur Fertigung individualisierter Produkte und damit zur Losgröße-1-Produktion fort. Unseren Kunden bieten wir hierbei nun mit insgesamt 4 unterschiedlichen Leistungsstufen für jede Anforderung die passende Systemlösung.

Im Bereich Sägen ermöglicht ein umfassendes Baukastensystem die bedarfsgerechte Nachrüstung der jeweils notwendigen Technologien - von der Software über das Beschicken und den Zuschnitt in der Säge bis hin zum Abstapeln der fertigen Teile. Durch umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten kann die Leistung individuell gesteigert, der Automatisierungsgrad erhöht und damit die Investitionssicherheit gewährleistet werden. So wächst die Säge mit den Anforderungen unserer Kunden. Zur späteren Teileidentifikation unterstützt ein automatisiertes Flächenetikettiersystem den Herstellungsprozess, da bereits vor dem Zuschnitt die Rohplatten mit Etiketten zur Teileidentifikation markiert werden. Kombiniert man die Säge mit einem eigens für kleinere und mittelständische Betriebe entwickelten Lagersystem, so entsteht ein optimaler Materialfluss.

In der Oberflächenbearbeitung haben wir eine neue Einstiegsschleifmaschine für das Handwerk entwickelt. Durch einen regelbaren Schleifdruck ermöglicht die Maschine eine gleichbleibende Oberflächenqualität. Dabei kann die Aggregateauswahl individuell auf den zu bearbeitenden Holzwerkstoff angepasst werden. Zwei Anlagen mit unserem revolutionären Kaschierverfahren konnten im Jahr 2012 verkauft und in Betrieb genommen werden. reacTec ermöglicht eine kostengünstige und umweltfreundliche Produktion bei verbesserter Oberflächenqualität.

Im Bereich der Durchlaufmaschinen haben wir bei den Kantenanleimmaschinen ein neues Modell entwickelt, das die Stärken zweier bisherigen Maschinentypen vereint. Diese Neuentwicklung bietet neben einer erhöhten Leistung eine Verringerung der Durchlaufzeit sowie ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch einen integrierten Freiplatz ist das laserTec-Aggregat jederzeit nachrüstbar. Bei den Hausmessen konnten wir das neue Modell bereits gut verkaufen.

Auch bei den Einzelaggregaten für die Durchlaufmaschinen haben wir weitere Neuheiten eingeführt. In der Kanten- und Oberflächenbearbeitung ermöglicht der kombinierte Einsatz einer neuen Ziehklinge und einer neuen Poliereinheit eine verbesserte Bearbeitung von Acrylkanten und Hochglanzoberflächen. Das Resultat ist ein höherer Glanzgrad und ein noch gleichmäßigeres Polierergebnis beim Übergang von der Werkstückkante zur Werkstückfläche. Neu entwickelt haben wir ein Aggregat für den Handwerksbereich zur Bearbeitung der Kantenüberstände. Es ermöglicht die vollautomatisierte Bearbeitung von druckempfindlichen Kantenmaterialien und Werkstücken wie beispielsweise Leichtbauplatten. Für die Realisierung einer Hochleistungs-Fertigungsanlage haben wir im Geschäftsjahr 2012 unsere Aggregatetechnik so weiterentwickelt, dass eine noch nie da gewesene Produktionsgeschwindigkeit (50 Möbelteile pro Minute) erreicht werden kann. Dabei resultiert die Beschleunigung zum einen aus dem Einsatz von zwei gleichen Formfräsaggregaten, die abwechselnd arbeiten. Zum anderen wurden die eingesetzten Kappaggregate, die die überstehenden Enden der Kante exakt abschneiden, auf Linearantrieb umgestellt.

Bei den CNC-Bearbeitungszentren haben wir in 2012 einen Generationenwechsel durchgeführt. So erhalten alle neuen Baureihen die Fahrportalbauweise. Die Kunden profitieren dabei von einer verbesserten Bearbeitungsqualität durch eine noch stabilere Maschinenkonstruktion sowie den Einsatz des mineralischen Konstruktionswerkstoffs SORB TECH, der für eine höhere Stabilität des Maschinenbetts sorgt. Eine einfachere Bedienung und eine bessere Sicht auf die Teilebearbeitung sowie eine frühzeitige Umsetzung von zukünftigen Normanforderungen in der Sicherheitstechnik zeichnen diese neue Generation zusätzlich aus. Durch eine weitere Entwicklung können nun auch Handwerksunternehmen die 5-Achs-Technik im Innenausbau sowie in der Möbel- und Türenproduktion anwenden. Dadurch können mit weniger Standardwerkzeugen nahezu alle Aufgaben abgedeckt werden.

Eine neue hochflexible Kartonschneidmaschine für die Verpackung von Möbel- und Bauelementeteilen ermöglicht verringerte Verpackungszeiten und optimiert den Produktschutz beim Transport. Dabei erstellt die Maschine passgenaue und damit kleinstmögliche Kartons für unterschiedlichste Produktzusammenstellungen. Dadurch können unsere Kunden auch bei der Verpackung der Möbelteile umweltbewusst arbeiten, indem sie deutlich an Kartonagematerial einsparen können.

Im Softwarebereich gab es auch 2012 neue Versionen. So wurde unser Softwareprogramm zur Zuschnittoptimierung von Werkstoffen mit neuen Eigenschaften ausgestattet. Es berechnet noch schneller das Gewicht der Platten, Bauteile, Reste und des Abfalls. Der Vorteil für unsere Kunden liegt in einer Zeit- und Kostenersparnis durch noch effizientere Zuschnitt-Prozesse und einer besseren Planung und Lagerhaltung, wodurch Bestände reduziert und Rohstoffe optimal ausgenutzt werden können.

Unser CNC-Programmiersystem woodWOP feierte 2012 sein 20-jähriges Jubiläum. Über diesen Zeitverlauf hat es sich zum meistinstallierten Programmiersystem bei Holzbearbeitungsmaschinen entwickelt und gehört in berufsbildenden Schulen und Universitäten zum Standard in der CNC-Ausbildung. Mit der neuen Version kann der Anwender direkt am Arbeitsplatz oder auch an der Maschine Zeichnungen erstellen, importieren oder ändern. Integriert wurden zudem neue Sicherheitsmerkmale sowie neue Visualisierungsmöglichkeiten zur Fehler- und Störungsvermeidung und zur Optimierung der Fertigungsplanung. Intelligente Vereinfachungen erleichtern auch Neueinsteigern das Erlernen der Programmierung und das Arbeiten mit CNC-Maschinen.

Im Projektgeschäft konnten wir 2012 unsere starke Marktposition als kompetenter, technologisch führender und verlässlicher Systemanbieter weiter ausbauen. Die HOMAG Group bietet neben den einzelnen Maschinen und Zellen die passende Software und Fertigungsleittechnik zur Steuerung der gesamten Produktionslinie an. Dabei wird die Verkettung der Großanlagen an die individuellen Kundenbedürfnisse angepasst, um die Wirtschaftlichkeit zu maximieren. So konnten 2012 bei mehreren Projekten deutliche Leistungssteigerungen realisiert werden.

Aktuell befinden sich weitere vielversprechende Entwicklungsprojekte in der Abschlussphase, die auf der diesjährigen Branchenleitmesse LIGNA im Mai 2013 präsentiert werden.

1.7 Veränderungen in den Organen

Harald Becker-Ehmck ist seit 1. Juli 2012 Mitglied des Vorstands der HOMAG Group AG und ist seit 1. Oktober 2012 für das erweiterte Ressort "Produktion, Materialwirtschaft, Qualitätsmanagement und Beteiligungen" zuständig. Hiermit liegt nun die gesamte Wertschöpfungskette in einer Hand. Er ist damit Nachfolger von Herbert Högemann, dem bisherigen Vorstand für Produktion und Materialwirtschaft, der am 30. September 2012 aus dem Vorstand der HOMAG Group AG ausgeschieden ist. Als Geschäftsführer für das gleiche Ressort bei der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH ist Herbert Högemann weiterhin für die HOMAG Group tätig. Innerhalb des zweiten Quartals 2012 ist mit Achim Gauß der Vorstand für das Ressort "Forschung und Entwicklung" auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der HOMAG Group AG ausgeschieden. Seine Aufgaben haben die Vorstandsmitglieder Dr. Markus Flik und Jürgen Köppel übernommen.

Im Aufsichtsrat kam es im Geschäftsjahr 2012 zu keinen personellen Veränderungen.

1.8 Angaben gemäß § 289 Abs. 4 und gemäß § 315 Abs. 4 HGB

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals (Nr. 1):

Das gezeichnete Kapital in Höhe von 15.688.000,00 EUR setzt sich aus 15.688.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien zusammen.

Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen (Nr. 2):

Die Aktionäre Gerhard Schuler, Freudenstadt, Mareike Hengel, Freudenstadt, Silke Schuler-Gunkel, Freiburg, Dr. Anja Schuler, Zürich, sowie die Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Gütersloh, haben mitgeteilt, dass sie zum 8. März 2010 eine Stimmbindungsvereinbarung geschlossen haben. Diese Stimmbindungsvereinbarung enthält neben Beschränkungen hinsichtlich der Stimmrechte auch Beschränkungen hinsichtlich der Übertragung von Aktien. Dem Vorstand sind keine weiteren Beschränkungen bekannt, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, insbesondere keine Beschränkungen, die sich aus Vereinbarungen zwischen Aktionären ergeben können.

Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 Prozent der Stimmrechte überschreiten (Nr. 3):

Die Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main, und die von ihr verwalteten Parallelfonds sind mit mehr als 10 Prozent am Grundkapital und an den Stimmrechten der Gesellschaft beteiligt. Gleiches gilt für Gerhard Schuler, Freudenstadt, der mit mehr als 10 Prozent am Grundkapital und an den Stimmrechten der Gesellschaft beteiligt ist, sowie für Mareike Hengel, Freudenstadt, Silke Schuler-Gunkel, Freiburg, Dr. Anja Schuler, Zürich, sowie die Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Gütersloh, denen aufgrund der oben genannten Stimmbindungsvereinbarung mehr als 10 Prozent der Stimmrechte der Gesellschaft zugerechnet werden.

Inhaber von Aktien mit Sonderrechten (Nr. 4):

Es bestehen keine Aktien der HOMAG Group AG mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.

Art der Stimmrechtskontrolle bei Arbeitnehmerbeteiligungen (Nr. 5):

Es sind keine Arbeitnehmer am Grundkapital der HOMAG Group AG beteiligt, die ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben können.

Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und die Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung (Nr. 6):

a) Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern:

Die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands richtet sich nach §§ 84, 85 AktG und § 31 MitbestG. Ergänzend regelt die Satzung in § 5 Abs. 1, dass der Vorstand aus mindestens drei Personen besteht und die Bestellung von stellvertretenden Mitgliedern des Vorstands zulässig ist. Gemäß § 5 Abs. 2 der Satzung erfolgen die Bestimmung der Anzahl sowie die Bestellung der Vorstandsmitglieder, der Abschluss, die Änderung und Kündigung der Anstellungsverträge sowie der Widerruf der Bestellung durch den Aufsichtsrat, ebenso die Ernennung eines Mitglieds des Vorstands zum Vorsitzenden des Vorstands sowie eines weiteren Vorstandsmitglieds zum stellvertretenden Vorsitzenden des Vorstands.

b) Änderung der Satzung:

Nach § 179 Abs. 1 AktG bedarf jede Satzungsänderung eines Beschlusses der Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat ist jedoch gemäß § 15 der Satzung in Verbindung mit § 179 Abs. 1 Satz 2 AktG befugt, Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur deren Fassung betreffen. Nach § 179 Abs. 2 Satz 1 AktG bedarf ein Beschluss der Hauptversammlung über die Änderung der Satzung grundsätzlich einer Mehrheit, die mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals umfasst. Nach § 179 Abs. 2 Satz 2 und Satz 3 AktG kann die Satzung eine andere Kapitalmehrheit, für eine Änderung des Gegenstands des Unternehmens jedoch nur eine größere Kapitalmehrheit bestimmen und weitere Erfordernisse aufstellen. Auf Grundlage dieser gesetzlichen Ermächtigung sieht § 20 Abs. 1 der Satzung vor, dass Beschlüsse der Hauptversammlung der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen bedürfen, soweit nicht das Gesetz zwingend etwas anderes vorschreibt. In den Fällen, in denen das Gesetz eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals erfordert, genügt, sofern nicht durch Gesetz eine größere Mehrheit zwingend vorgeschrieben ist, die einfache Mehrheit des vertretenen Grundkapitals.

Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen (Nr. 7):

Der Vorstand leitet die HOMAG Group AG und vertritt sie gerichtlich und außergerichtlich. Die Mitglieder des Vorstands haben die Geschäfte der Gesellschaft nach Maßgabe der Gesetze, der Satzung, der Geschäftsordnung für den Vorstand einschließlich des Geschäftsverteilungsplans und der Zustimmungsvorbehalte des Aufsichtsrats gemäß § 111 Abs. 4 Satz 2 AktG zu führen.

Hinsichtlich der Ausgabe von Aktien und des Rückkaufs von Aktien hat der Vorstand folgende Befugnisse:

a) Befugnis zur Ausgabe von Aktien:

Die Hauptversammlung vom 22. Juni 2007 hatte den Vorstand unter entsprechender Anpassung der Satzung in § 4 Abs. 3 ermächtigt, bis zum 31. Mai 2012 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt 5.824.536,00 EUR durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II). Nach Maßgabe der erteilten Ermächtigung entschied der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:

- für Spitzenbeträge,

- für Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlage zum Erwerb eines Unternehmens, Unternehmensteiles oder einer Beteiligung an einem Unternehmen,

- bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festsetzung des Ausgabebetrags durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 Prozent des im Zeitpunkt der Ermächtigung vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt. Auf die Höchstgrenze von 10 Prozent des Grundkapitals werden Aktien, die während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals II unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden, sowie Aktien, im Hinblick auf die ein Wandlungsrecht oder Optionsrecht oder eine Wandlungspflicht oder Optionsausübungspflicht aufgrund von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen besteht, die seit Erteilung dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß §§ 221 Abs. 4, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind, angerechnet.

Eine neue Ermächtigung, die an die Stelle des am 31. Mai 2012 ausgelaufenen Genehmigten Kapitals II getreten wäre, wurde bislang nicht erteilt.

b) Befugnis zum Rückkauf von Aktien:

Die Hauptversammlung vom 28. Mai 2010 hat die Gesellschaft gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 30. April 2015 eigene Aktien bis zu einer Höhe von insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals, das heißt bis zu 1.568.800 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien, zu erwerben. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals durch die Gesellschaft ausgeübt werden. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands a) über die Börse oder b) mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots.

Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Die aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien können ferner mit Zustimmung des Aufsichtsrats auch in anderer Weise als über die Börse veräußert werden, sofern die Aktien gegen Barzahlung und zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Der zusammengenommene, auf die Anzahl der unter dieser Ermächtigung veräußerten Aktien entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals zusammen mit dem anteiligen Betrag des Grundkapitals von neuen Aktien, die seit Beschlussfassung über diese Ermächtigung unter Bezugsrechtsausschluss in unmittelbarer oder entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind, darf insgesamt 10 Prozent des im Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Ermächtigung oder - falls dieser Wert geringer ist - im Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreiten. Der Preis, zu dem Aktien der Gesellschaft an Dritte abgegeben werden, darf den Mittelwert der Schlusskurse im XETRA-Handel (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main für die Aktien der Gesellschaft während der letzten fünf Börsenhandelstage vor der Abrede mit dem Dritten um nicht mehr als 5 Prozent unterschreiten (ohne Erwerbsnebenkosten). Der Vorstand ist außerdem ermächtigt, die aufgrund der Ermächtigung erworbenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei einem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen anzubieten. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien ist insoweit ausgeschlossen.

Wesentliche Vereinbarungen der Gesellschaft für den Fall eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots (Nr. 8):

Die HOMAG Group AG ist Partei eines Vertrags über einen Konsortialkredit in Höhe von 210.000.000,00 EUR. In diesem Konsortialkreditvertrag ist unter anderem geregelt, dass sämtliche ausgereichten Beträge zusammen mit den anderen unter dem Konsortialkreditvertrag geschuldeten Beträgen bei Eintritt eines "Change of Control" vorzeitig zurückzuzahlen sind. Ein "Change of Control" in diesem Sinne liegt vor bei Erwerb von 50 Prozent oder mehr der Stimmrechte oder 50 Prozent oder mehr des Kapitals eines Schuldners durch eine Person oder eine Gruppe gemeinschaftlich handelnder Personen, wobei die Zurechnung von Stimmrechten entsprechend § 30 WpÜG erfolgt.

Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots (Nr. 9):

Es bestehen keine Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots. Allerdings wurden mit Herrn Dr. Flik durch Vorstandsdienstvertrag Leistungen der Gesellschaft für den Fall einer vorzeitigen Beendigung seiner Vorstandstätigkeit wegen eines Kontrollwechsels (Change of Control) vereinbart. Bezüglich dieser Vereinbarung wird auf die entsprechenden Erläuterungen im Vergütungsbericht auf Seite 64 verwiesen.

2. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG (INKL. CORPORATE-GOVERNANCE-BERICHT)1)

Die Prinzipien verantwortungsbewusster und guter Unternehmensführung bestimmen das Handeln der Leitungs- und Kontrollgremien der HOMAG Group AG. Der Vorstand der HOMAG Group AG berichtet in dieser Erklärung gemäß § 289a Abs. 1 HGB über die Unternehmensführung. Zugleich berichten Vorstand und Aufsichtsrat gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) über die Corporate Governance des Unternehmens.

1) Die Erklärung zur Unternehmensführung war mit Ausnahme des Vergütungsberichts nicht Gegenstand der Abschlussprüfung.

2.1 Corporate Governance bei der HOMAG Group

Nach unserer Überzeugung ist eine gute Corporate Governance ein wesentlicher Bestandteil für den nachhaltigen Unternehmenserfolg. Denn eine verantwortungsvolle, wertorientierte und transparente Unternehmensführung stärkt das Vertrauen der Aktionäre und des Kapitalmarkts ebenso wie das der Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten in das Unternehmen.

Ein wesentliches Element der Corporate Governance im HOMAG Group Konzern ist die klare Aufgaben- und Verantwortungsverteilung zwischen Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung. Die Geschäftsführung des Vorstands wird dabei konstruktiv vom Aufsichtsrat begleitet und überwacht. Zudem legen wir großen Wert auf eine offene und transparente Unternehmenspolitik und Unternehmenskommunikation sowie einen verantwortungsbewussten Umgang mit Risiken. Vorstand und Aufsichtsrat sowie alle Mitarbeiter der HOMAG Group fühlen sich dementsprechend dem DCGK verpflichtet - seine Empfehlungen und Anregungen bilden einen Schwerpunkt unseres Handelns. Auf Basis der Vorgaben dieses Kodex wurde die folgende Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG verabschiedet.

Entsprechenserklärung 2013

Erklärung des Vorstands und des Aufsichtsrats der Homag Group AG gem. § 161 AktG:

Vorstand und Aufsichtsrat erklären, dass die Homag Group AG den Empfehlungen des "Deutschen Corporate Governance Kodex" (DCGK) in der Fassung vom 26. Mai 2010 seit der letzten Entsprechenserklärung vom Januar 2012 entsprochen hat und den Empfehlungen des DCGK in der Fassung vom 15. Mai 2012 zukünftig entsprechen wird.

Hiervon gelten die nachfolgenden Ausnahmen: Die mit Herrn Dr. Flik durch Vorstandsdienstvertrag für den Fall einer vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund getroffenen Vereinbarungen entsprechen unter Berücksichtigung sämtlicher möglicher Varianten einer vorzeitigen Beendigung nicht in vollem Umfang 4.2.3 Abs. 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK). Entsprechendes gilt für den Fall einer vorzeitigen Beendigung wegen eines Kontrollwechsels (Change of Control). Die mit Herrn Dr. Flik dafür getroffenen Vereinbarungen entsprechen unter Berücksichtigung sämtlicher möglicher Varianten nicht in vollem Umfang 4.2.3 Abs. 5 DCGK.

Die Abweichungen beruhen darauf, dass der Aufsichtsrat mit Herrn Dr. Flik einen Vorstandsdienstvertrag vereinbart hat, dessen Regelungen ein geschlossenes System bilden. Dadurch beabsichtigt der Aufsichtsrat, zielgerichtet Anreize zu setzen und die Leistungen von Herrn Dr. Flik angemessen zu vergüten. Dies wäre nach Meinung des Aufsichtsrats nicht in gleicher Weise möglich gewesen, wenn der Vorstandsdienstvertrag mit Herrn Dr. Flik den genannten Bestimmungen des DCGK unter Berücksichtigung sämtlicher möglicher Varianten in vollem Umfang entspräche.

Die bisherige erfolgsorientierte Vergütung des Aufsichtsrats basiert auf der Kennziffer HOMAG Value Added (HVA). Das Vergütungsmodell entspricht derzeit nicht der entsprechenden Anregung des alten Kodex (Ziffer 5.4.6) beziehungsweise der Empfehlung der aktuellen Kodex-Fassung (Ziffer 5.4.6), weil die erfolgsorientierte Komponente mit der Orientierung auf ein Geschäftsjahr keine mehrjährige Bemessungsgrundlage enthält. Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen, der Hauptversammlung 2013 ein neues Vergütungssystem für den Aufsichtsrat vorzuschlagen, das der aktuellen Empfehlung des Kodex in Ziffer 5.4.6 entspricht.

Die vorstehende Entsprechenserklärung von Vorstand und Aufsichtsrat ist seit Januar 2013 auch auf der Website der HOMAG Group AG zu finden.

Compliance

Compliance ist die Einhaltung beziehungsweise die Überwachung der Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien sowie freiwilliger Regelungen in Unternehmen. Die Beachtung der Gesetze und Vorschriften aller Länder, in denen die HOMAG Group tätig ist, ist für uns oberstes Gebot. Alle Handlungen, die zu einem Gesetzesverstoß führen würden, sind zu unterlassen. Dabei gibt es keine Ausnahmen, auch nicht aufgrund branchenüblicher oder regionaler Gebräuche. Jede für die HOMAG Group tätige Person ist verpflichtet, alle gesetzlichen Regelungen uneingeschränkt einzuhalten und sich in ihrem Arbeitsumfeld ehrlich und fair zu verhalten. Mit unseren Mitbewerbern wollen wir uns in einem fairen Wettbewerb messen und mit unseren Stärken die Kunden von unseren Produkten und Leistungen überzeugen. Zu unseren Grundsätzen gehört insbesondere auch die Einhaltung kartellrechtlicher Vorschriften, die die Sicherung und Aufrechterhaltung eines freien und unverfälschten Wettbewerbs regeln. Das Vertrauen von Kunden und Lieferanten sowie die Wahrnehmung der HOMAG Group als aufrichtiges integres Unternehmen sind uns sehr wichtig. Vorteilsgewährung und Korruption durch Beschäftigte der HOMAG Group werden keinesfalls geduldet. Um dieses wichtige Thema weiter zu entwickeln und in der gesamten HOMAG Group das Bewusstsein dafür weiter zu schärfen, soll im Geschäftsjahr 2013 im Rahmen eines Compliance-Projekts eine Anti-Korruptionsrichtlinie, eine Richtlinie für kartellkonformes Verhalten und eine Richtlinie für die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern verabschiedet und umgesetzt werden. Das Compliance-Projekt wird zusammen mit einem namhaften Berater durchgeführt. Des Weiteren wird der Vorstand im Geschäftsjahr 2013 einen Compliance-Beauftragten berufen, die Verantwortung trägt aber weiterhin der Vorstand. Die so eingerichtete Compliance-Organisation der HOMAG Group soll kontinuierlich weiterentwickelt werden, insbesondere auch durch eine regelmäßige Sensibilisierung der Mitarbeiter durch entsprechende Schulungen. Das Compliance-System soll eng mit dem operativen Risikomanagementsystem, dem internen Kontrollsystem und dem internen Revisionssystem verzahnt werden. Der Compliance-Beauftragte wird direkt an den Vorstand berichten. Der Vorstand berichtet seinerseits dem Aufsichtsrat regelmäßig über den Status quo der eingerichteten Compliance-Organisation und die wesentlichen aufgetretenen Compliance-Risiken und berät diese mit dem Aufsichtsrat.

Verhaltenskodex (Code of Conduct)

Im Jahr 2010 wurde ein Verhaltenskodex (Code of Conduct) für unsere Auslandsgesellschaften aufgestellt. Darin enthalten sind verbindliche Leitlinien für das Handeln des Vorstands, der Führungskräfte sowie für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HOMAG Group. Ethische Geschäftspraktiken, faires Verhalten und verantwortungsvolles, gesetzmäßiges Handeln sind für uns ohnehin eine Pflicht und eine Selbstverständlichkeit. Die 13 Grundregeln des Verhaltenskodex sollen uns jedoch in unserem täglichen Tun und Handeln stärken. Er enthält somit keine neuen oder detaillierten Regeln, sondern fasst die über Jahre gelebte Praxis in Worte. Auch für die inländischen Gesellschaften soll noch im Geschäftsjahr 2013 ein entsprechender Verhaltenskodex verabschiedet werden.

Besetzung von Führungsfunktionen und Vorstand

Der Kodex in der alten Fassung vom 26. Mai 2010 und in der neuen Fassung vom 15. Mai 2012 empfiehlt den Unternehmen, bei der Besetzung von Führungsfunktionen im Unternehmen auf Vielfalt ("diversity") zu achten und dabei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anzustreben. Der Vorstand der HOMAG Group AG begrüßt und unterstützt diese Forderung und prüft daher unter anderem, ob entsprechend qualifizierte Frauen für die jeweilige Position zur Verfügung stehen. Auch bei der Zusammensetzung des Vorstands achtet der Aufsichtsrat auf Vielfalt und strebt dabei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen an. An erster Stelle steht aber weiterhin das Unternehmensinteresse, so dass vorrangig auf die fachliche und persönliche Eignung der jeweiligen Kandidatin beziehungsweise des jeweiligen Kandidaten geachtet wird.

Ziele hinsichtlich der Zusammensetzung des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich hinsichtlich seiner Zusammensetzung konkrete Ziele gesetzt, die unter Beachtung des Unternehmensgegenstands, der Größe, der Zusammensetzung der Belegschaft sowie der internationalen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft berücksichtigt werden sollen. Im Einzelnen hat der Aufsichtsrat, neben den in der Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat getroffenen Regelungen, folgende Ziele für seine Zusammensetzung beschlossen:

- Internationalität:

Mindestens zwei Aufsichtsratsmitglieder sollen im besonderen Maße das Kriterium der Internationalität verkörpern, etwa durch eine ausländische Staatsangehörigkeit oder relevante Auslandserfahrungen.

- Potenzielle Interessenkonflikte:

Mindestens acht Aufsichtsratsmitglieder, die weder eine Beratungsfunktion oder Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern noch sonstigen Geschäftspartnern der Gesellschaft wahrnehmen, sollen dem Aufsichtsrat angehören.

- Unabhängigkeit:

Mindestens drei unabhängige Aufsichtsratsmitglieder der Vertreter der Anteilseigner, die weder in einer geschäftlichen oder einer persönlichen Beziehung zu der Gesellschaft, deren Organen, einem kontrollierenden Aktionär oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen stehen, die einen wesentlichen und nicht nur vorübergehenden Interessenkonflikt begründen kann, sollen dem Aufsichtsrat angehören.

- Vielfalt:

Mindestens zwei Frauen sollen dem Aufsichtsrat angehören.

Der Aufsichtsrat erfüllt in seiner derzeitigen Zusammensetzung die vorstehenden Ziele.

Bei Wahlvorschlägen an die zuständigen Wahlgremien werden keine Personen berücksichtigt, die während der regulären Amtszeit als Aufsichtsratsmitglied der Gesellschaft das 70. Lebensjahr vollenden würden (§ 8 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft).

2.2 Führungs- und Kontrollstruktur

Der Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der HOMAG Group AG hat zwölf Mitglieder und setzt sich nach dem Gesetz über die Mitbestimmung der Arbeitnehmer zu gleichen Teilen aus Aktionärs- und Arbeitnehmervertretern zusammen. Die Vertreter der Anteilseigner werden von der Hauptversammlung, die Arbeitnehmervertreter von den Arbeitnehmern gewählt. Wie oben aufgeführt, kann gemäß der Satzung der Gesellschaft Mitglied des Aufsichtsrats nicht sein, wer das 70. Lebensjahr vollendet hat. Dies gilt allerdings nur für die von der Hauptversammlung zu wählenden Aufsichtsratsmitglieder.

Der Aufsichtsrat übt seine Funktion aufgrund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen und auf Grundlage der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats aus. Die Satzung und die Geschäftsordnung regeln die innere Ordnung und Beschlussfassung des Aufsichtsrats, insbesondere wann und wie Sitzungen des Aufsichtsrats einzuberufen sind, die Art der Beschlussfassung sowie die Mehrheitserfordernisse bei Beschlussfassungen.

Der Aufsichtsrat bestellt den Vorstand der Gesellschaft. Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand bei der Führung der Geschäfte entsprechend den gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen. In regelmäßigen Abständen erörtert der Aufsichtsrat mit dem Vorstand die Geschäftsentwicklung und Planung, die Strategie und deren Umsetzung sowie relevante Fragen der Risikolage, des Risikomanagements und der Compliance. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für die Gesellschaft relevanten Fragen und aktuellen Entwicklungen. In alle wichtigen Entscheidungen war der Aufsichtsrat unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Für bedeutende Geschäftsvorgänge - wie beispielsweise die Budgetplanung, größere Akquisitionen, Desinvestitionen und Finanzmaßnahmen - ist nach der Geschäftsordnung des Vorstands die Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich.

Um eine unabhängige Beratung und Überwachung des Vorstands sicherzustellen, gehört dem Aufsichtsrat kein ehemaliges Mitglied des Vorstands an. Die Aufsichtsratsmitglieder dürfen nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats keine Organfunktionen oder Beratungsaufgaben bei wesentlichen Wettbewerbern des Unternehmens ausüben. Nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats sind die Aufsichtsratsmitglieder zudem verpflichtet, Interessenkonflikte, insbesondere solche, die aufgrund einer Beratung oder Organfunktion bei Kunden, Lieferanten, Kreditgebern oder sonstigen Dritten entstehen könnten, dem Aufsichtsrat gegenüber offenzulegen. Der Aufsichtsrat informiert in seinem Bericht an die Hauptversammlung über aufgetretene Interessenkonflikte und deren Behandlung. Nach der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats hat ein Aufsichtsratsmitglied bei wesentlichen und nicht nur vorübergehenden Interessenkonflikten sein Amt niederzulegen. Im Berichtsjahr kam es bei Aufsichtsratsmitgliedern der HOMAG Group AG zu keinen solchen Interessenkonflikten. Berater- und sonstige Dienstleistungs- und Werkverträge eines Aufsichtsratsmitglieds mit der Gesellschaft bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrats. Entsprechende Verträge bestanden im Berichtszeitraum nur mit dem Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats Herrn Gerhard Schuler. Der Beratervertrag wurde im Jahr 1999 zwischen der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH, einer Tochtergesellschaft der HOMAG Group AG, und Herrn Schuler abgeschlossen. Dieser Vertrag wurde mit Wirkung zum 31. März 2012 gekündigt. Ein neuer Beratervertrag zwischen der HOMAG Group AG und Herrn Schuler trat mit Wirkung zum 1. April 2012 in Kraft.

Der Aufsichtsrat hat insgesamt vier Ausschüsse eingerichtet: den Prüfungsausschuss, den Personalausschuss, den Nominierungsausschuss und den Vermittlungsausschuss. In den Ausschüssen werden in erster Linie Themen und Beschlüsse für das Aufsichtsratsplenum vorbereitet. In bestimmten Fällen nehmen sie auch Entscheidungsbefugnisse wahr, die ihnen vom Aufsichtsrat - soweit gesetzlich zulässig - übertragen worden oder gesetzlich zugewiesen sind. In den Plenarsitzungen berichten die Ausschussvorsitzenden jeweils über die Arbeit in den Ausschüssen. Im Übrigen gelten für die Aufsichtsratsausschüsse die Bestimmungen der Satzung und der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats über die Beschlussfassung des Aufsichtsrats und über die Niederschrift über die Sitzungen und Beschlüsse des Aufsichtsrats entsprechend.

Prüfungsausschuss:

Der Prüfungsausschuss befasst sich insbesondere mit der Überwachung der Rechnungslegung, inklusive des Rechnungslegungsprozesses, der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems und des internen Revisionssystems sowie des Risikomanagements des Vorstands, der Abschlussprüfung und der Compliance. Dem Prüfungsausschuss obliegt die Vorprüfung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Des Weiteren erteilt der Prüfungsausschuss den Prüfungsauftrag an den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer.

Personalausschuss:

Der Personalausschuss befasst sich insbesondere mit der Vorbereitung der Personalentscheidungen des Aufsichtsrats sowie - soweit gesetzlich zulässig - mit Abschluss, Änderung und Beendigung der Anstellungsverträge mit Vorstandsmitgliedern.

Nominierungsausschuss:

Der Nominierungsausschuss hat die Aufgabe, dem Aufsichtsrat für dessen Wahlvorschläge an die Hauptversammlung geeignete Kandidaten vorzuschlagen.

Vermittlungsausschuss:

Zusätzlich zu diesen drei Ausschüssen unterbreitet der gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG gesetzlich zu bildende Vermittlungsausschuss Personalvorschläge an den Aufsichtsrat, wenn für die Bestellung oder den Widerruf der Bestellung von Vorstandsmitgliedern eine Zweidrittelmehrheit nicht erreicht wurde (§ 31 Abs. 3 Satz 1 MitbestG).

Mit Ausnahme des Nominierungsausschuss sind sämtliche Ausschüsse paritätisch besetzt. Über die Zusammensetzung der Ausschüsse des Aufsichtsrats und des Aufsichtsrats wird auf den Seiten 171 und 172 berichtet. Hinsichtlich der Anzahl der Sitzungen des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse im Geschäftsjahr 2012 wird auf die Angaben im Bericht des Aufsichtsrats verwiesen, der auf den Seiten 30 bis 35 des Geschäftsberichts abgedruckt ist.

Der Vorstand

Der Vorstand führt gesamtverantwortlich die Geschäfte der Gesellschaft und ist im Rahmen der aktienrechtlichen Vorschriften an das Unternehmensinteresse gebunden und der Steigerung des nachhaltigen Unternehmenswerts verpflichtet. Der Vorstand sorgt für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der unternehmensinternen Richtlinien und wirkt auf deren Beachtung durch die Konzernunternehmen hin. Darüber hinaus sorgt der Vorstand für ein angemessenes Risikomanagement und Risikocontrolling im Unternehmen.

Gemäß der Satzung der HOMAG Group AG setzt sich der Vorstand aus mindestens drei Mitgliedern zusammen. Der Vorstand der HOMAG Group AG besteht derzeit aus vier Mitgliedern. Im Zuge der Veränderungen im Vorstand bestand dieser im Geschäftsjahr 2012 vorübergehend aus fünf Personen. Ein Geschäftsverteilungsplan, der einer Zustimmung des Aufsichtsrats bedarf, regelt die Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstands. Unabhängig der Gesamtverantwortung des Vorstands handelt jedes Vorstandsmitglied in dem ihm zugewiesenen Ressort eigenverantwortlich.

Dem Vorsitzenden des Vorstands obliegt die Federführung in der Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat und seinen Mitgliedern in allen geschäftlichen Angelegenheiten. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage, des Risikomanagements und der Compliance. Er stimmt die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit dem Aufsichtsrat ab und erörtert mit ihm in regelmäßigen Abständen den Stand der Strategieumsetzung. Er legt dem Aufsichtsrat vor Beginn des jeweils nächsten Geschäftsjahres eine Unternehmensplanung vor. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen werden dem Aufsichtsrat im Einzelnen zeitnah erläutert und zur Prüfung vorgelegt.

Der Vorstand führt die Geschäfte der HOMAG Group AG auf Grundlage einer Geschäftsordnung, die der Aufsichtsrat am 5. Juli 2011 erlassen hat. Die Geschäftsordnung legt fest, dass dem Vorsitzenden des Vorstands neben der bereits erwähnten Federführung in der Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat die sachliche Koordinierung und die vorstandsinterne Überwachung der einzelnen Geschäftsbereiche obliegen. Einige in der Geschäftsordnung für den Vorstand geregelte wesentliche Geschäfte und Maßnahmen bedürfen der vorherigen Zustimmung durch den Aufsichtsrat.

Nach der Geschäftsordnung für den Vorstand muss jedes Vorstandsmitglied Interessenkonflikte unverzüglich dem Aufsichtsrat, zu Händen des Aufsichtsratsvorsitzenden, offenlegen und den Vorstand hierüber informieren. Im Berichtsjahr kam es bei Vorstandsmitgliedern der HOMAG Group AG zu keinen solchen Interessenkonflikten. Über die Zusammensetzung des Vorstands sowie der Ressortverteilung wird auf der Seite 173 berichtet.

Die Hauptversammlung

Ihre Rechte nehmen die Aktionäre der HOMAG Group AG in der Hauptversammlung wahr und üben dort ihre Stimmrechte aus. Die Hauptversammlung beschließt unter anderem über die Gewinnverwendung, die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie die Wahl des Abschlussprüfers. Satzungsänderungen und kapitalverändernde Maßnahmen beziehungsweise die Ermächtigung zu kapitalverändernden Maßnahmen werden von der Hauptversammlung beschlossen. Die Aktionäre haben die Möglichkeit, ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung selbst auszuüben oder durch einen Bevollmächtigten ihrer Wahl, einen Aktionärsvertreter, ein Kreditinstitut oder durch einen weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter der HOMAG Group AG ausüben zu lassen. Jede Stückaktie gewährt eine Stimme. In der Hauptversammlung ist jeder Aktionär oder Aktionärsvertreter berechtigt, das Wort zu ergreifen und im Rahmen der Generaldebatte zu allen Punkten der Tagesordnung sachbezogene Fragen und Anträge zu stellen. Vor der Hauptversammlung werden alle Informationen und zugänglich zu machenden Unterlagen, wie die Tagesordnung, gemäß den aktienrechtlichen Vorschriften veröffentlicht und auf unserer Internetseite (www.homag-group.com/hauptversammlung) zugänglich gemacht. Die Rede des Vorsitzenden des Vorstands und die Abstimmungsergebnisse werden dort im Anschluss an die Hauptversammlung zur Verfügung gestellt.

Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Der Einzelabschluss der HOMAG Group AG wird nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB), der Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt.

Die Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers erfolgt gemäß den gesetzlichen Bestimmungen durch die Hauptversammlung. Vor der Unterbreitung des Wahlvorschlags für die Abschlussprüfung holt der Aufsichtsrat eine Erklärung des vorgesehenen Prüfers ein, ob und gegebenenfalls welche geschäftlichen, finanziellen, persönlichen oder sonstigen Beziehungen zwischen dem Prüfer und seinen Organen und Prüfungsleitern einerseits und der HOMAG Group AG und ihren Organmitgliedern andererseits bestehen, die Zweifel an einer Unabhängigkeit begründen können. In einer Vereinbarung wird mit dem Abschlussprüfer festgelegt, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrats über während der Prüfung auftretende mögliche Ausschluss- oder Befangenheitsgründe unverzüglich unterrichtet wird, soweit diese nicht unverzüglich beseitigt werden. Der Aufsichtsrat vereinbart weiter mit dem Abschlussprüfer, dass der Abschlussprüfer über alle für die Aufgaben des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und Vorkommnisse unverzüglich berichtet, die sich bei der Durchführung der Abschlussprüfung ergeben, und dass der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat informiert beziehungsweise im Prüfungsbericht vermerkt, wenn er bei der Durchführung der Abschlussprüfung Tatsachen feststellt, aus denen sich eine Unrichtigkeit der vom Vorstand und Aufsichtsrat nach § 161 AktG abgegebenen Entsprechenserklärung ergibt.

Umgang mit Risiken

Der verantwortungsbewusste Umgang mit geschäftlichen Risiken gehört zu den Grundsätzen guter Corporate Governance. Dem Vorstand stehen umfassende konzernübergreifende und unternehmensspezifische Berichts- und Kontrollsysteme zur Verfügung, die die Erfassung, Bewertung und Steuerung dieser Risiken ermöglichen. Die Systeme werden kontinuierlich weiterentwickelt, den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst und vom Abschlussprüfer beurteilt. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig über bestehende Risiken und deren Entwicklung. Der Aufsichtsrat überprüft darüber hinaus regelmäßig selbst die internen Kontrollsysteme (Risikomanagement und Interne Revision) der HOMAG Group AG auf ihre Effektivität.

Einzelheiten zum Risikomanagement sind im Risikobericht als Teil des Lageberichts auf den Seiten 79 ff. dargestellt. Hierin ist der gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geforderte Bericht zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem enthalten.

Transparenz

Die HOMAG Group AG setzt die Teilnehmer am Kapitalmarkt und die interessierte Öffentlichkeit unverzüglich, regelmäßig und gleichzeitig über die wirtschaftliche Lage des Konzerns und neue Tatsachen in Kenntnis. Der Geschäftsbericht, der Halbjahresfinanzbericht sowie die Zwischenberichte zu den Quartalen werden im Rahmen der dafür vorgesehenen Fristen veröffentlicht. Sofern außerhalb der regelmäßigen Berichterstattung bei der HOMAG Group AG Tatsachen eintreten, die geeignet sind, den Börsenkurs der Aktie der HOMAG Group AG erheblich zu beeinflussen, werden diese durch Ad-hoc-Mitteilungen bekannt gemacht, sofern nicht die Voraussetzungen des § 15 Abs. 3 WpHG (Befreiung) erfüllt sind und der Vorstand davon Gebrauch macht.

2.3 Vergütungsbericht

Der Vergütungsbericht berücksichtigt die Regelungen des Handelsgesetzbuches sowie die Grundsätze des DCGK.

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 14 der Satzung der HOMAG Group AG geregelt. Sie orientiert sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder sowie am wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten für jedes volle Geschäftsjahr ihrer Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat eine feste Vergütung in Höhe von 10.000 EUR. Ferner erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats pro Aufsichtsratssitzung eine Pauschalvergütung in Höhe von 1.500 EUR.

Zusätzlich zur Festvergütung erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats für jedes volle Geschäftsjahr eine variable Vergütung in Höhe von 500 EUR pro 0,1 Prozent der positiven unternehmensbezogenen Kennziffer HOMAG Value Added, höchstens jedoch 20.000 EUR. Durch die Einführung der Kennziffer HOMAG Value Added als Bemessungsgrundlage für die variable Aufsichtsratsvergütung orientieren sich die variablen Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat an der gleichen nachhaltig orientierten Kennzahl. Die Kennziffer HOMAG Value Added für ein Geschäftsjahr berechnet sich auf der Grundlage des Konzernabschlusses der HOMAG Group AG.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält den dreifachen, der Stellvertreter den eineinhalbfachen Betrag der festen und der variablen Vergütung sowie der Pauschalvergütung pro Aufsichtsratssitzung.

Aufsichtsratsmitglieder, die zugleich Mitglieder von Ausschüssen gemäß der Satzung sind, erhalten pro Ausschusssitzung eine Pauschalvergütung von 1.500 EUR. Der Vorsitzende des Ausschusses erhält den doppelten Betrag.

Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nicht während eines vollen Geschäftsjahres angehört haben, erhalten die feste und die variable Vergütung entsprechend der Dauer ihrer Aufsichtsratszugehörigkeit. Feste und variable Vergütungen sowie die Pauschalvergütungen für Aufsichtsratssitzungen und für Ausschusssitzungen sind jeweils innerhalb eines Monats nach der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das betreffende Geschäftsjahr entscheidet, zahlbar.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten zudem Ersatz aller Auslagen sowie Ersatz der etwa auf ihre Vergütung und Auslagen zu entrichtenden Umsatzsteuer.

Für die durch die Gesellschaft abgeschlossene Directors and Officers Liability Insurance (D&O-Versicherung) für die Mitglieder des Aufsichtsrats wurde ein den Anforderungen der Ziffer 3.8 des DCGK entsprechender Selbstbehalt vereinbart.

Die Vergütung des Aufsichtsrats setzte sich im Geschäftsjahr 2012 wie folgt zusammen:

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in TEUR Erfolgsunabhängige
Vergütung
Sitzungsgelder2) Vergütungen für Ausschusstätigkeiten2) Erfolgsabhängige Vergütung2) Gesamtbezüge
Torsten Grede, Vorsitzender 30 36 9 10 85
Reiner Neumeister, stellv. Vorsitzender1) 15 18 13 5 51
Ernst Esslinger1) 10 11 0 3 24
Hans Fahr 10 9 5 3 27
Gerhard Federer 10 11 18 3 42
Dr. Horst Heidsieck 10 10 3 3 26
Carmen Hettich-Günther1) 10 12 9 3 34
Dr. Dieter Japs 10 12 0 3 25
Thomas Keller 10 10 9 3 32
Hannelore Knowles1) 10 12 5 3 30
Jochen Meyer1) 10 11 4 3 28
Reinhard Seiler1) 10 9 0 3 22
GESAMT 145 161 75 45 426

1) Arbeitnehmervertreter
2) Unterschiede durch Rundungsdifferenzen

Darüber hinaus haben die Aufsichtsratsmitglieder im Berichtsjahr mit der nachfolgenden Ausnahme keine weiteren Vergütungen beziehungsweise Vorteile für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, erhalten.

Der Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Gerhard Schuler, erhält eine Vergütung entsprechend der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats in Höhe von 10.000 EUR zuzüglich der erfolgsabhängigen Vergütung in Höhe von 3.170 EUR und Ersatz aller Auslagen sowie Ersatz der auf Vergütung und Auslagen zu entrichtenden Umsatzsteuer. Darüber hinaus hat Herr Gerhard Schuler für seine Beratungsleistungen für die HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH und die HOMAG Group AG insgesamt Bezüge in Höhe von rund 37.800 EUR im Berichtsjahr erhalten.

Den Aufsichtsratsmitgliedern wurden im Berichtsjahr weder Kredite noch Vorschüsse gewährt noch wurden zu ihren Gunsten Haftungserklärungen abgegeben.

Vergütung des Vorstands

Die individuelle Vergütung des Vorstands der HOMAG Group AG wird vom Personalausschuss vorgeschlagen und vom Aufsichtsrat beschlossen. Im Wettbewerb um hochqualifizierte Führungspersönlichkeiten soll das Vergütungsmodell für den Vorstand attraktiv sein und gemessen an der persönlichen Leistung und am Unternehmenserfolg zugleich anspruchsvollen Maßstäben gerecht werden.

Die Gesamtbezüge des einzelnen Vorstandsmitglieds stehen in einem angemessenen Verhältnis zu seinen Aufgaben und Leistungen sowie zur Lage der Gesellschaft und übersteigen die übliche Vergütung nicht ohne besondere Gründe. Die Vergütungsstruktur ist zusätzlich auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Sämtliche Vergütungsteile sind so ausgestaltet, dass sie für sich und insgesamt angemessen sind und nicht zum Eingehen unangemessener Risiken verleiten.

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder der HOMAG Group AG setzt sich aus einer erfolgsunabhängigen Festvergütung sowie einem erfolgsabhängigen Vergütungsteil zusammen. Der variable Vergütungsanteil besteht aus einem kurz- sowie einem langfristig angelegten Anreizsystem und basiert auf kennzahlenorientierten Zielwerten sowie der Aktienkursentwicklung. Er enthält zudem eine Begrenzung nach oben (Cap). Aktienoptionsprogramme sind nicht eingerichtet. Für Organfunktionen bei Tochtergesellschaften erhalten die Vorstandsmitglieder keine Bezüge. Für die Mitglieder des Vorstands ist keine betriebliche Altersversorgung eingerichtet. Im Berichtsjahr wurden an die Vorstandsmitglieder weder Kredite noch Vorschüsse gewährt noch Haftungserklärungen zu ihren Gunsten abgegeben. Sämtliche Vorstandsdienstverträge entsprechen den Empfehlungen des DCGK. Hiervon abweichend gelten die auf Seite 58 dieses Berichts genannten Ausnahmen zu den Empfehlungen Abfindungs-Cap und Change of Control, die nur auf den Dienstvertrag des Vorsitzenden des Vorstands zutreffen.

Im Falle einer einvernehmlichen Beendigung der Bestellung, eines Widerrufs der Bestellung des Vorstandsmitglieds durch den Aufsichtsrat oder im Falle einer Amtsniederlegung durch das Vorstandsmitglied auf Veranlassung der Gesellschaft erhält das Vorstandsmitglied zur Abgeltung seiner Bezüge einschließlich Nebenleistungen im Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags eine Abfindung von zwei Jahresvergütungen; maximal jedoch in Höhe der Vergütung für die Restlaufzeit des Vertrags. Der Vorstandsdienstvertrag von Herrn Dr. Flik enthält Regelungen, nach denen unter bestimmten Voraussetzungen im Geschäftsjahr 2012 eine höhere Abfindung möglich gewesen wäre. Dies bedeutet, dass diesbezüglich unter bestimmten Voraussetzungen der Vorstandsdienstvertrag mit Herrn Dr. Flik nicht im vollen Umfang 4.2.3 Abs. 4 des DCGK entspricht. Entsprechendes gilt für den Fall einer vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit von Herrn Dr. Flik aufgrund eines Kontrollwechsels (Change of Control). In diesem Fall hat Herr Dr. Flik unter bestimmten Voraussetzungen ein Sonderkündigungsrecht bei dessen wirksamer Ausübung Herr Dr. Flik eine Abfindung in Höhe von 125 Prozent der vorstehenden beschriebenen Abfindung erhält. Unter Berücksichtigung sämtlicher möglicher Varianten entspricht diese Vereinbarung im Geschäftsjahr 2012 nicht im vollen Umfang 4.2.3 Abs. 5 DCGK.

Ein Anspruch auf eine Abfindung im oben genannten Sinne besteht für sämtliche Vorstandsmitglieder nicht, sofern die Gesellschaft ein Recht zur außerordentlichen Kündigung des Vertrags aus wichtigem Grund nach § 626 BGB hat.

Die erfolgsunabhängige Festvergütung

Die erfolgsunabhängige Festvergütung der Vorstandsmitglieder setzt sich aus dem jährlichen Festgehalt und den Nebenleistungen zusammen. Das jährliche Festgehalt ist für die Laufzeit der Vorstandsdienstverträge festgelegt und wird in zwölf gleichen Monatsraten ausbezahlt. Die Nebenleistungen bestehen aus dem steuerlich anzusetzenden Wert der Dienstwagennutzung sowie der Übernahme von Versicherungsprämien. Bei den Versicherungsprämien handelt es sich um Gruppenversicherungen gegen Unfallschäden und eine Vermögensschadenversicherung (sogenannte D&O-Versicherung). Bei der D&O-Versicherung ist sowohl für die Mitglieder des Vorstands als auch für die Mitglieder des Aufsichtsrats ein den Anforderungen der Ziffer 3.8 des DCGK entsprechender Selbstbehalt vereinbart. Darüber hinaus werden die Krankenversicherungsbeiträge in Höhe der gesetzlichen Arbeitgeberanteile übernommen, in der Rentenversicherung in Höhe dessen, was der Vorstand im Falle der Versicherungspflicht zu bezahlen hätte. Aufwendungen, die dem Vorstand in der Ausübung seiner Aufgaben im Rahmen des Vorstandsdienstvertrags entstehen, werden gemäß der betrieblichen Regelung erstattet.

Die erfolgsabhängige Vergütung

Der erfolgsabhängige Vergütungsteil besteht aus einer kurzfristig angelegten Vergütungskomponente, dem "Short-Term Incentive" (STI), und einer langfristig ausgerichteten Komponente, dem "Long-Term Incentive" (LTI).

Das STI als jährliche Wertzuwachstantieme basiert auf der Rendite über den Kapitalkosten, dem HOMAG Value Added (HVA), der sich auf Grundlage des Konzernabschlusses der HOMAG Group AG berechnet. Der Anspruch auf das STI setzt voraus, dass ein positiver HVA erreicht wird. Ausgehend von einem HVA von größer 0 Prozent bis zum festgelegten HVA-Zielwert von 4 Prozent steigt der STI-Betrag linear an. Der Cap beträgt 150 Prozent des tatsächlich im betreffenden Geschäftsjahr ausgezahlten festen Jahresgehalts und wird bei 4 Prozent erreicht.

Das STI wird spätestens innerhalb von 30 Tagen nach der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft für das betreffende Geschäftsjahr ausbezahlt.

Das LTI stellt als Anreizsystem mit langfristiger Wirkung zum einen auf die Kursentwicklung der HOMAG Group Aktie (Aktien-LTI) und zum anderen auf die Entwicklung eines positiven HVA (HVA-LTI) ab. Die LTI-Programme werden jährlich mit jeweils dreijähriger Laufzeit aufgelegt. Vor der jährlichen Neuauflage des jeweiligen LTI-Programms überprüft der Aufsichtsrat die bisherigen Parameter der LTI-Programme wie HVA-Zielwert, Cap und die Parameter zur Berechnung der Kapitalkosten.

Voraussetzung für die Erlangung eines HVA-Bestandteils für das LTI ist ein über drei aufeinanderfolgende Geschäftsjahre (Bezugszeitraum) kumuliert positiver HVA. Ausgehend von einem HVA von größer 0 Prozent bis zum festgelegten HVA-Zielwert von 12 Prozent steigt der LTI-Betrag linear an. Der Cap beträgt 43,3 Prozent des tatsächlich während des Bezugszeitraums ausgezahlten kumulierten festen Jahresgehalts.

Voraussetzung für die Erlangung eines Aktienbestandteils für das LTI ist eine positive Wertentwicklung der HOMAG Group AG Aktie zwischen dem Beginn des Bezugszeitraums (relevanter Anfangskurs) und dem Ende des Bezugszeitraums (relevanter Schlusskurs). Der relevante Anfangskurs und der relevante Schlusskurs werden jeweils durch den Aufsichtsrat ermittelt und festgestellt. Ausgehend von einer Wertsteigerung der Aktie über den Bezugszeitraum von 0 Prozent bis 70 Prozent, steigt der Betrag des Aktienbestandteils für das LTI linear an. Der Cap beträgt 23,3 Prozent des tatsächlich während des Bezugszeitraums ausgezahlten kumulierten festen Jahresgehalts.

Hat sich der HVA-Bestandteil für das LTI negativ entwickelt, wird die Aktienkomponente um den Minderungsbetrag verringert. Maximal kann die Aktienkomponente durch den Minderungsbetrag auf 0 EUR verringert werden.

Für das erste LTI nach der Neugestaltung der variablen Vergütung, dessen Bezugszeitraum am 1. Januar 2010 begann und am 31. Dezember 2012 endete, gelten abweichende Obergrenzen (130 Prozent für den HVA-Bestandteil und 70 Prozent für den Aktienbestandteil).

Das LTI wird spätestens innerhalb von 30 Tagen nach der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft des dritten Geschäftsjahres ausbezahlt.

Die Bezüge der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2012 verteilen sich wie folgt:

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  Erfolgsunabhängige Vergütung Erfolgsabhängige Vergütung (STI und Tantieme) Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung (LTI)
in TEUR 2012 2011 20121) 2011 2012 2011
Dr. Markus Flik 555 382 95 250 264 106
Harald Becker-Ehmck 130 0 30 0 0 0
Jürgen Köppel 253 240 58 81 176 69
Hans-Dieter Schumacher 290 279 67 95 185 80
Achim Gauß 130 311 0 106 0 87
Herbert Högemann 195 260 33 88 10 72
Andreas Hermann 0 71 0 24 0 0
Rolf Knoll 0 209 0 106 0 0
GESAMT 1.553 1.752 283 750 635 414
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  Sachbezüge Gesamtbezüge
in TEUR 2012 2011 2012 2011
Dr. Markus Flik 10 7 924 745
Harald Becker-Ehmck 4 0 164 0
Jürgen Köppel 7 6 494 396
Hans-Dieter Schumacher 10 8 552 462
Achim Gauß 3 7 133 511
Herbert Högemann 9 9 247 429
Andreas Hermann 0 2 0 97
Rolf Knoll 0 4 0 319
GESAMT 43 43 2.514 2.959

1) Die Auszahlung erfolgt nach der Hauptversammlung 2013 für das Geschäftsjahr 2012.

Bei der Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung (LTI) handelt es sich nicht um die tatsächlichen Werte, sondern um die finanzmathematisch ermittelten beizulegenden Zeitwerte (Fair Value) im Zeitpunkt der Gewährung. In 2012 ist damit der beizulegende Zeitwert des dritten Bezugszeitraum in vollem Umfang angegeben. Die Erfassung in den Rückstellungen erfolgt zeitanteilig. Im Abschluss wurden hierfür 374 TEUR aufwandsmäßig erfasst (Vorjahr: 91 TEUR Ertrag), der Wert der Schuld für die Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung belief sich zum 31. Dezember 2012 auf 561 TEUR (Vorjahr: 187 TEUR) und teilt sich wie folgt auf:

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  Erster Bezugszeitraum 2010-2012 Zweiter Bezugszeitraum 2011-2013 Dritter Bezugszeitraum 2012-2014
in TEUR 2012 2011 2012 2011 2012 2011
Dr. Markus Flik 0 0 84 35 88 0
Harald Becker-Ehmck 0 0 0 0 0 0
Jürgen Köppel 39 9 58 23 59 0
Hans-Dieter Schumacher 0 0 64 27 61 0
Achim Gauß 0 12 0 29 0 0
Herbert Högemann 35 10 20 24 3 0
Rolf Knoll 50 18 0 0 0 0
GESAMT 124 49 226 138 211 0
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  Gesamt
in TEUR 2012 2011
Dr. Markus Flik 172 35
Harald Becker-Ehmck 0 0
Jürgen Köppel 156 32
Hans-Dieter Schumacher 125 27
Achim Gauß 0 41
Herbert Högemann 58 34
Rolf Knoll 50 18
GESAMT 561 187

Für die Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung (LTI) wurde für den ersten Bezugszeitraum 2010-2012 eine abgegrenzte Schuld in Höhe von 124 TEUR verbucht. Die Auszahlung erfolgt nach der Hauptversammlung für 2012 im Jahr 2013. Für die zum beizulegenden Zeitwert ermittelte Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung wurde für den zweiten Bezugszeitraum 2011-2013 für zwei Drittel des beizulegenden Zeitwerts eine abgegrenzte Schuld auf 226 TEUR erhöht. Die Auszahlung des tatsächlichen Werts erfolgt nach der Hauptversammlung für 2013 im Jahr 2014. Für die zum beizulegenden Zeitwert ermittelte Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung wurde für den dritten Bezugszeitraum 2012-2014 für das erste Drittel des beizulegenden Zeitwerts eine abgegrenzte Schuld in Höhe von 211 TEUR eingebucht. Die Auszahlung des tatsächlichen Werts erfolgt nach der Hauptversammlung für 2014 im Jahr 2015.

Darüber hinaus hat Herr Achim Gauß im Geschäftsjahr 2012 aufgrund der Beendigung seiner Tätigkeit als Mitglied des Vorstands der HOMAG Group AG eine Abfindung für die Restlaufzeit seines Dienstvertrags sowie das nachvertragliche Wettbewerbsverbot für das Jahr 2012 in Höhe von 550 TEUR erhalten. Des Weiteren erhält Herr Gauß für das nachvertragliche Wettbewerbsverbot für das Jahr 2013 eine monatliche Entschädigung in Höhe von 20 TEUR. Diese wird im Geschäftsjahr 2013 zur Auszahlung kommen.

Anteilsbesitz der Organe

Zum 31. Dezember 2012 besaßen die Mitglieder des Vorstands zusammen 1.000 Aktien (Vorjahr: 38.436 Aktien). Dies entspricht 0,01 Prozent (Vorjahr: 0,25 Prozent) des Grundkapitals der HOMAG Group AG. Die Veränderung des Aktienbesitzes zum Vorjahr beruht auf dem Ausscheiden der Herren Achim Gauß und Herbert Högemann aus dem Vorstand. Zum 31. Dezember 2012 besaßen die Mitglieder des Aufsichtsrats 400 Aktien (Vorjahr: 400 Aktien), entsprechend 0,00 Prozent (Vorjahr: 0,00 Prozent) des Grundkapitals der HOMAG Group AG. Kein Vorstands- und kein Aufsichtsratsmitglied hat damit zum 31. Dezember 2012 über 1 Prozent des Grundkapitals gehalten, so dass kein individualisierter Ausweis vorzunehmen ist.

Derzeit bestehen keine Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertorientierte Anreizsysteme, die gemäß Ziffer 7.1.3 des DCGK in diesen Bericht aufzunehmen wären.

Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats oder ihnen nahestehende Personen sind nach § 15a Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) gesetzlich dazu verpflichtet, den Erwerb und die Veräußerung von Aktien der HOMAG Group AG offenzulegen, wenn der Wert der Geschäfte die Summe von 5.000 EUR innerhalb eines Kalenderjahres erreicht oder übersteigt. Die der HOMAG Group AG im Geschäftsjahr 2012 gemeldeten Geschäfte wurden ordnungsgemäß veröffentlicht und sind auf der Website des Unternehmens abrufbar unter: www.homag-group.com.

3. ERTRAGS-, VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES HOMAG GROUP KONZERNS

3.1 Ertragslage

Wie angekündigt haben wir 2012 die HOMAG Group auch nach Steuern wieder in die Gewinnzone geführt und einen deutlich positiven Konzernjahresüberschuss erwirtschaftet. Dabei haben sich unsere Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung, wie die Restrukturierung und das HOMAG Group Aktionsprogramm, positiv auf die Ertragslage ausgewirkt. Durch die reduzierte Kostenbasis haben wir unsere operative Leistungsfähigkeit weiter gestärkt und konnten trotz der schwierigen Rahmenbedingungen durch die wirtschaftlichen Unsicherheiten im Markt unsere Prognosen für das Geschäftsjahr 2012 bei allen Ertragskennzahlen übertreffen.

Im Berichtsjahr haben sich die sonstigen betrieblichen Erträge um 3,0 Mio. EUR auf 20,4 Mio. EUR (Vorjahr: 17,4 Mio. EUR) erhöht. Der Anstieg resultiert unter anderem aus dem Verkauf des Bereichs der Metallschleifmaschinen von der BÜTFERING Schleiftechnik GmbH an die LISSMAC Maschinenbau GmbH sowie einem Grundstücksverkauf in Indien.

Unser Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 330,2 Mio. EUR (Vorjahr: 363,0 Mio. EUR) verringert. Im Vorjahr waren darin Handelswaren für das Großprojekt Mekran in Höhe von rund 36 Mio. EUR enthalten, die daraus resultieren, dass die HOMAG Group bei diesem Großprojekt als Generalunternehmer aufgetreten ist. Im Geschäftsjahr 2012 beläuft sich der Handelswarenanteil aus diesem Projekt auf insgesamt 6,0 Mio. EUR. Dadurch hat sich auch die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) auf 42,5 Prozent (Vorjahr: 44,7 Prozent) verringert. Auch unter Herausrechnung des Handelswarenanteils aus dem Großprojekt Mekran hat sich die Materialaufwandsquote auf 42,1 Prozent (Vorjahr: 42,3 Prozent) leicht verbessert.

Der Personalaufwand sank im Geschäftsjahr 2012 auf 281,3 Mio. EUR (Vorjahr: 284,0 Mio. EUR). Im Vorjahr waren außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 14,3 Mio. EUR enthalten, die im Wesentlichen auf die Zuführung zu den abgegrenzten Schulden für Abfindungszahlungen aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen waren. Die nur leichte Reduzierung des Personalaufwands in 2012, trotz dieses weggefallenen Sondereffekts, liegt in erster Linie an den Lohn- und Gehaltssteigerungen aufgrund der Tariferhöhung zum 1. Mai 2012 in Deutschland. Hinzu kamen die steigenden Löhne in den Schwellenländern, vor allem in China. Die gesunkene Mitarbeiterzahl zum Jahresende 2012 gegenüber 2011 hatte nur geringe Auswirkungen, da sich die Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt nur geringfügig geändert hat. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) ist auf 36,2 Prozent (Vorjahr: 35,0 Prozent) gestiegen, da im Vorjahr ein deutlich höherer Umsatz aus dem Großprojekt Mekran in der Gesamtleistung enthalten war.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und auf Sachanlagen verringerten sich auf 28,1 Mio. EUR (Vorjahr: 32,1 Mio. EUR). Im Rahmen der Restrukturierung wurden im Vorjahr bei TORWEGGE Abschreibungen in Höhe von 4,1 Mio. EUR vorgenommen, die hauptsächlich den Firmenwert betroffen haben.

Der sonstige betriebliche Aufwand verringerte sich 2012 auf 119,3 Mio. EUR (Vorjahr: 129,1 Mio. EUR). Im Berichtsjahr entstanden im Vergleich zum Vorjahr insgesamt 5,5 Mio. EUR weniger Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, saldiert mit der Auflösung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2012 betragen die Wertberichtigungen insgesamt 12,6 Mio. EUR. Reduziert haben sich im Berichtsjahr zudem die Transportkosten um 1,9 Mio. EUR, da im Vorjahr ein Großteil der Transportkosten für das Großprojekt mit unserem Kunden Mekran enthalten ist. Auch die Werbe- und Messekosten sind im Berichtsjahr um 1,1 Mio. EUR gesunken, da der Vorjahreswert die Kosten für die Branchenleitmesse LIGNA enthält.

Der Aufwand aus der Mitarbeiterbeteiligung ist auf 7,0 Mio. EUR (Vorjahr: 5,1 Mio. EUR) gestiegen, in erster Linie bedingt dadurch, dass der Rechnungszinssatz stark zurückgegangen ist, was zu einem geringeren Abzinsungseffekt der langfristigen Verpflichtung geführt hat. Allein durch diesen Rückgang erhöht sich der Aufwand aus der Mitarbeiterbeteiligung im Berichtsjahr um insgesamt 1,6 Mio. EUR. Der Rechnungszins ist nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf der Grundlage von Renditen zu bestimmen, die am Bilanzstichtag für erstklassige festverzinsliche Unternehmensanleihen am Markt erzielt wurden.

Unser Zinsergebnis hat sich 2012 gegenüber dem Vorjahr nochmals um 1,8 Mio. EUR verbessert. Verantwortlich dafür ist einerseits der Rückgang der Zinssätze und damit der zu zahlenden Zinsen, der auch aus der vollständigen Tilgung der Genussrechte zu verbesserten Zinskonditionen resultiert, sowie andererseits unser erfolgreiches Cash-Pooling, das eine zentrale Verwaltung der Cash-Bestände von mehreren Tochtergesellschaften ermöglicht. Zusammen mit dem ebenfalls verbesserten Beteiligungsergebnis ergibt sich ein Finanzergebnis in Höhe von -7,1 Mio. EUR (Vorjahr: -9,3 Mio. EUR).

Unsere Steueraufwandsquote hat sich nach dem sehr hohen Vorjahreswert von 151,7 Prozent auf 49,9 Prozent reduziert, da die negativen Sondereffekte aus der Restrukturierung weggefallen sind. Eine noch stärkere Reduzierung verhindern hier nach wie vor die Zinsschrankenproblematik sowie die Verluste bei einigen Tochtergesellschaften, auf die keine aktiven latenten Steuern gebildet werden konnten.

Wie angekündigt hat sich unser außerordentlicher Aufwand wieder deutlich reduziert und lag mit 4,5 Mio. EUR (Vorjahr: 21,6 Mio. EUR) auf dem durchschnittlichen Niveau der letzten Jahre. Im Vorjahreswert sind 18,9 Mio. EUR für die Restrukturierungsmaßnahmen bei unseren Tochtergesellschaften BÜTFERING Schleiftechnik GmbH, FRIZ Kaschiertechnik GmbH und TORWEGGE Holzbearbeitungsmaschinen GmbH enthalten.

Ergebniskennzahlen

Das operative EBITDA vor Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und vor außerordentlichem Aufwand konnten wir trotz des geringeren Konzernumsatzes im Berichtsjahr leicht auf 71,0 Mio. EUR (Vorjahr: 70,5 Mio. EUR) erhöhen. Dadurch hat sich die operative EBITDA-Marge von 8,8 auf 9,3 Prozent erhöht. Das EBIT vor Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und nach außerordentlichem Aufwand ist im Konzern deutlich auf 38,4 Mio. EUR (Vorjahr: 20,8 Mio. EUR) gestiegen. Der Vorjahreswert wurde dabei vom hohen außerordentlichen Aufwand im Rahmen der Restrukturierung belastet.

Ergebniskennzahlen 2009-2012

1) Vor Ergebnis aus Mitarbeiterbeteiligung und vor außerordentlichem Aufwand
2) Vor Ergebnis aus Mitarbeiterbeteiligung und nach außerordentlichem Aufwand
3) Nach Ergebnis aus Mitarbeiterbeteiligung und nach außerordentlichem Aufwand
4) Jahresergebnis (nach Anteile ohne beherrschenden Einfluss) bezogen auf die Aktienanzahl (gewichteter Durchschnitt)

Das EBT nach Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und nach außerordentlichem Aufwand ist auf 24,3 Mio. EUR (Vorjahr: 6,4 Mio. EUR) stark gestiegen. Mit unserer wieder verringerten Steueraufwandsquote von 49,9 Prozent (Vorjahr: 151,7 Prozent) ergibt sich ein Jahresüberschuss vor Anteilen ohne beherrschenden Einfluss von 12,2 Mio. EUR (Vorjahr: -3,3 Mio. EUR) und nach Anteilen ohne beherrschenden Einfluss von 12,7 Mio. EUR (Vorjahr: -4,7 Mio. EUR), was zu einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 0,81 EUR (Vorjahr: -0,30 EUR) führt.

Wir weisen den Return on Capital Employed (ROCE) auf Basis des angepassten EBIT aus, das heißt vor Mitarbeiterbeteiligung und unter Herausrechnung des außerordentlichen Aufwands. Durch das etwas gestiegene angepasste EBIT und ein erhöhtes Capital Employed hat der ROCE 2012 vor Steuern mit 14,9 Prozent den Vorjahreswert nahezu erreicht (Vorjahr: 15,0 Prozent). Die Steigerung des Capital Employed resultiert im Wesentlichen aus den deutlich gestiegenen immateriellen Vermögenswerten im Anlagevermögen in Verbindung mit unserem IT-Großprojekt ProFuture. Auch der ROCE nach Steuern (zur Berechnung verwendete Steuerquote in beiden Jahren 30 Prozent) liegt im Gesamtjahr mit 10,4 Prozent (Vorjahr: 10,5 Prozent) in etwa auf Vorjahresniveau.

Segmentergebnisse

Das operative EBITDA vor Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und vor außerordentlichem Aufwand hat sich im Segment "Industrie" vor der Konsolidierung mit 52,1 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (52,9 Mio. EUR) leicht verringert. Aufgrund einer höheren Materialaufwandsquote hat sich auch das operative EBITDA im Segment "Handwerk" auf 13,0 Mio. EUR (Vorjahr: 13,8 Mio. EUR) geringfügig reduziert. Der Rückgang auf 8,8 Mio. EUR (Vorjahr: 10,3 Mio. EUR) im Segment "Vertrieb und Service" resultiert aus dem gesunkenen Umsatz und einem gestiegenen Personalaufwand. Im Segment "Sonstige" hat sich der Umsatz und dadurch auch das operative EBITDA auf -4,4 Mio. EUR (Vorjahr: -7,5 Mio. EUR) verbessert.

Das dem EBT nach Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und nach außerordentlichem Aufwand entsprechende Segmentergebnis erhöhte sich im Segment "Industrie" auf 25,9 Mio. EUR (Vorjahr: 9,4 Mio. EUR). Diese Verbesserung resultiert aus den deutlich geringeren Restrukturierungs- und Einmalaufwendungen, den gegenüber dem Vorjahr verringerten Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sowie aus einem verbesserten Zinsergebnis. Auch im Segment "Handwerk" stieg das Ergebnis vor Steuern auf 4,8 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR). Im Segment "Vertrieb und Service" verringerte sich hingegen das Segmentergebnis auf 4,4 Mio. EUR (Vorjahr: 7,6 Mio. EUR). Dies liegt zum einen in den grundlegenden Umstrukturierungen bei unserer Vertriebsgesellschaft in Brasilien. Zum anderen belastet die anhaltende Marktschwäche in Südeuropa trotz vertrieblicher und struktureller Maßnahmen die Ergebnisse unserer Tochtergesellschaften in Spanien und Italien. Das EBT im Segment "Sonstige" verbesserte sich ebenfalls im Berichtsjahr auf -12,2 Mio. EUR (Vorjahr: -14,6 Mio. EUR).

3.2 Vermögens- und Finanzlage

Vermögenslage

Unsere Bilanzsumme hat sich im Konzern zum 31. Dezember 2012 auf 541,0 Mio. EUR (Vorjahr: 558,4 Mio. EUR) verkürzt, was auf der Aktivseite zum einen auf die Verringerung der liquiden Mittel zurückzuführen ist. Dies resultiert hauptsächlich aus den Liquiditätsabflüssen im Zusammenhang mit der Restrukturierung, dem Neubau der Vertriebsniederlassung in der Schweiz, sowie dem Mittelabfluss für den Kauf der restlichen Anteile an der BRANDT Kantentechnik GmbH. Zum anderen sind die Forderungen aus Langfristfertigung gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken, da der Vorjahreswert stark vom Großprojekt Mekran beeinflusst war. Die immateriellen Vermögenswerte haben sich um 7,3 Mio. EUR auf 69,8 Mio. EUR (Vorjahr: 62,5 Mio. EUR) erhöht. Hauptgrund hierfür sind Investitionen in Softwareprodukte im Zusammenhang mit unserem IT-Großprojekt ProFuture. Im Geschäftsjahr 2012 haben wir in diesem Projekt insbesondere die SAP-ERP-Erweiterung in den Produktionsgesellschaften weiter vorangetrieben, so dass bereits in 2013 voraussichtlich die Produktivsetzung der ersten Gesellschaft erfolgen kann. Zum Jahresende konnten wir, wie auch im Vorjahr, das unterjährig aufgebaute Vorratsvermögen wieder deutlich reduzieren. Das Vorratsvermögen verringerte sich dadurch auf 128,0 Mio. EUR (Vorjahr: 130,0 Mio. EUR). Die Position Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen erhöhte sich auf 13,8 Mio. EUR (Vorjahr: 9,8 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert aus den höheren Forderungen von Tochterunternehmen gegenüber assoziierten Unternehmen der HOMAG Group. Die im Zusammenhang mit der Restrukturierung stehenden langfristigen Vermögenswerte sind im Geschäftsjahr 2012 als zur Veräußerung gehalten eingestuft worden. Diese Bilanzposition enthält zur Veräußerung vorgesehene Grundstücke und Gebäude der in der Restrukturierung befindlichen Tochterunternehmen und betrug zum Bilanzstichtag 2,5 Mio. EUR.

Eigenkapital zum Stichtag 2009-2012

Auf der Passivseite ist unser Eigenkapital zum Ende des Geschäftsjahrs 2012 durch das positive Jahresergebnis auf 165,8 Mio. EUR (Vorjahr: 161,7 Mio. EUR) gestiegen. Dabei hat sich das den Aktionären zustehende Eigenkapital aufgrund des deutlich gestiegenen Konzernjahresüberschusses von 145,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 157,7 Mio. EUR erhöht. Deutlich reduziert haben sich hingegen die Anteile ohne beherrschenden Einfluss auf 8,1 Mio. EUR (Vorjahr: 16,5 Mio. EUR). Dies resultiert aus der weiteren Vereinfachung unserer Konzernstruktur, wie zum Beispiel aus dem Kauf der restlichen Anteile an der BRANDT Kantentechnik GmbH. Durch den Anstieg des Eigenkapitals in Verbindung mit der gesunkenen Bilanzsumme hat sich unsere Eigenkapitalquote (Verhältnis von bilanziellem Eigenkapital zur Bilanzsumme) auf 30,6 Prozent zum 31. Dezember 2012 erhöht (Vorjahr: 29,0 Prozent). Aufgrund unseres neuen Konsortialkreditvertrags gab es im Konzern eine Verschiebung innerhalb der Fristigkeiten unserer Finanzverbindlichkeiten. So haben sich die langfristigen Finanzverbindlichkeiten reduziert, während die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten gestiegen sind. Der neue Konsortialkreditvertrag hat eine Laufzeit von 4 Jahren und ist in drei Tranchen (A, B, C) aufgeteilt. Die Möglichkeit der Inanspruchnahme des neuen Konsortialkredits wurde im Vergleich zum vorherigen Kreditvertrag flexibilisiert. Daraus leitet sich der im Berichtsjahr gestiegene Anteil bei den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten hauptsächlich ab, da im Rahmen der Tranche C (revolvierende Betriebsmittellinie) kurzfristige Ziehungen in Höhe von 45 Mio. EUR getätigt wurden. Dies führt nicht zwingend zu einem kurzfristigen Liquiditätsabfluss, da diese Inanspruchnahmen während der vierjährigen Laufzeit des Konsortialkreditvertrags jederzeit verlängert werden können. In Summe haben sich die Finanzverbindlichkeiten im Berichtsjahr um 10,0 Mio. EUR reduziert. Diese Entwicklung resultiert aus der Tilgung bilateraler Darlehen, dem Rückgang der Leasingverbindlichkeiten sowie der Tilgung der letzten Tranche der Genussrechte. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr verringert, da wir unter anderem die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Subunternehmen aus dem abgeschlossenen Großprojekt Mekran bezahlt haben. Die erhaltenen Anzahlungen haben sich, im Wesentlichen bedingt durch einige größere laufende Projekte, erhöht. Der Rückgang bei den übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten und bei den Rechnungsabgrenzungsposten ist in erster Linie auf die Auflösung der abgegrenzten Schulden für Abfindungszahlungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung zurückzuführen.

Unsere Nettobankverschuldung hat sich zum 31. Dezember 2012 zwar erwartungsgemäß auf 89,5 Mio. EUR (31. Dezember 2011: 80,9 Mio. EUR) erhöht. Grund dafür sind die Mittelabflüsse für den Kauf der restlichen Anteile an der BRANDT Kantentechnik GmbH, den Neubau der Vertriebsniederlassung in der Schweiz, die Tilgung der letzten Tranche der Genussrechte, Kosten für die in 2012 abgewickelten Restrukturierungsmaßnahmen sowie die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Investitionen. Ohne diese Einflüsse hätte sich die Nettobankverschuldung 2012 sogar reduziert.

Finanzlage

Im dritten Quartal 2012 haben wir einen neuen Konsortialkreditvertrag abgeschlossen. Mit diesem konnten wir uns bei den Konditionen, dem Volumen und der Laufzeit gegenüber dem bisherigen Vertrag verbessern. So liegt das Volumen des mit einem Bankenkonsortium unter der Führung von Commerzbank, Deutsche Bank und UniCredit abgeschlossenen Vertrags bei 210 Mio. EUR. Er hat eine Laufzeit von vier Jahren und ist, wie bereits der bislang gültige Vertrag, an die Einhaltung bestimmter Kennzahlen geknüpft. Das Volumen des Konsortialkreditvertrags, der im Februar 2013 ausgelaufen wäre, lag ursprünglich bei 198 Mio. EUR bei einer Laufzeit von drei Jahren. Die Einhaltung der im Rahmen des Konsortialkreditvertrags vereinbarten Kennzahlen (Covenants) sehen wir aus heutiger Sicht, auch für das Geschäftsjahr 2013, als nicht gefährdet an. Die wesentlichen finanziellen Covenants bestehen aus einer festgelegten Eigenkapitaluntergrenze, einem maximalen Verschuldungsgrad sowie einer festgelegten Zinsdeckungsgraduntergrenze für 12 Monate. Die einzelnen finanziellen Covenants müssen zum Ende jedes Quartals eingehalten werden.

Der Operating Cashflow (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit) ist im Geschäftsjahr 2012 leicht auf 38,6 Mio. EUR (Vorjahr: 40,8 Mio. EUR) gesunken. In der Position ergaben sich dabei gegenläufige Veränderungen. So haben sich im Berichtsjahr zum einen die Forderungen aus Langfristfertigung, die im Vorjahr stark vom Großprojekt Mekran beeinflusst waren, wieder deutlich reduziert. Zum anderen haben wir die im Geschäftsjahr 2011 gebildeten abgegrenzten Schulden für die Restrukturierungsmaßnahmen teilweise abgebaut. Insgesamt wurden davon in 2012 6,9 Mio. EUR liquiditätswirksam. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit hat sich hauptsächlich aufgrund des Erwerbs der restlichen Anteile am Tochterunternehmen BRANDT Kantentechnik GmbH sowie der Steigerung unserer Investitionen im Geschäftsjahr 2012 auf -41,4 Mio. EUR (Vorjahr: -31,6 Mio. EUR) deutlich verringert. Insgesamt ergibt sich daraus ein Free Cashflow (Operating Cashflow addiert mit dem Cashflow aus Investitionstätigkeit) von -2,8 Mio. EUR (Vorjahr: 9,3 Mio. EUR). Bereinigt um die durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen wäre der Free Cashflow mit 4,1 Mio. EUR positiv. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit hat sich auf -9,2 Mio. EUR (Vorjahr: -23,6 Mio. EUR) verbessert. Der Vorjahreswert enthielt die Dividendenzahlung in Höhe von 4,7 Mio. EUR an die Anteilseigner sowie die Tilgung des Genussrechts aus liquiden Mitteln in Höhe von 10 Mio. EUR. Der Finanzmittelbestand belief sich am 31. Dezember 2012 auf 45,6 Mio. EUR (Vorjahr: 56,5 Mio. EUR).

3.3 Investitionen und Abschreibungen

Das Investitionsvolumen hat sich im Konzern im Geschäftsjahr 2012 wie angekündigt nochmals erhöht. So lagen unsere Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (ohne Leasing) bei 37,0 Mio. EUR (Vorjahr: 33,8 Mio. EUR). Schwerpunkte waren hier der Neubau der Vertriebs- und Serviceniederlassung in der Schweiz, der weitere Ausbau des chinesischen Produktionswerks in Shanghai, die umfangreiche Automation der Lagerlogistik bei der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH, Investitionen in unsere Unternehmenssoftware im Zusammenhang mit unserem IT-Großprojekt ProFuture sowie Investitionen in das neue CompetenceCenter in Herzebrock. Enthalten sind in den Investitionen aktivierte Entwicklungsleistungen in Höhe von 9,9 Mio. EUR (Vorjahr: 10,5 Mio. EUR). Der Gesamtwert unserer Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerte belief sich zum 31. Dezember 2012 auf 202,4 Mio. EUR (Vorjahr: 197,7 Mio. EUR).

Unsere Abschreibungen haben sich im Konzern im Geschäftsjahr 2012 erwartungsgemäß auf 28,1 Mio. EUR (Vorjahr: 32,1 Mio. EUR) verringert, da im Vorjahr außerordentliche Abschreibungen im Rahmen der Restrukturierung in Höhe von 4,1 Mio. EUR enthalten waren. Bereinigt um diesen Effekt, bewegen sich die Abschreibungen auf dem Niveau des Vorjahres.

Investitionen 2009-2012

1) Ohne Berücksichtigung von Leasinginvestitionen
2) Unter Herausrechnung des in 2009 aktivierten Firmenwerts der BENZ GmbH

4. GESAMTAUSSAGE ZUR WIRTSCHAFTLICHEN LAGE

Der Vorstand der HOMAG Group bewertet das Geschäftsjahr 2012 als erfolgreich. So wurden im Konzern trotz der schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund der konjunkturellen Unsicherheiten an den weltweiten Märkten alle im Vorfeld formulierten Ziele erreicht. Die Prognosen konnten eingehalten oder übertroffen werden. Beim Auftragseingang konnte das gute Niveau des Vorjahres erreicht und der Konzernumsatz unter Berücksichtigung von Sondereffekten leicht gesteigert werden. Besonders positiv bewertet der Vorstand die Entwicklung der Ertragslage. Die ergriffenen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung wirken sich hier positiv aus. So konnte die Kostenbasis reduziert und die operative Leistungsfähigkeit weiter verbessert werden. Dies führte dazu, dass alle Ertragskennzahlen gegenüber 2011 - teilweise sehr deutlich - gesteigert werden konnten. Nach dem Verlust im Vorjahr erreichte der Konzernjahresüberschuss nach Anteile ohne beherrschenden Einfluss im abgelaufenen Geschäftsjahr 12,7 Mio. EUR. Zur positiven Gesamtbewertung des Geschäftsjahres 2012 trägt auch der neu abgeschlossene Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit von vier Jahren bei, mit dem die Wachstumspläne des Konzerns solide finanziert sind. Insgesamt sieht der Vorstand die HOMAG Group für die Zukunft gut aufgestellt und erwartet für die kommenden Jahre weiteres Wachstum.

5. ERTRAGS-, VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DER HOMAG GROUP AG

Vorbemerkungen

Der Konzernlagebericht und der Lagebericht der HOMAG Group AG wurden in 2012 zusammengefasst. Die im Folgenden aufgezeigte Entwicklung der HOMAG Group AG basiert auf deren Jahresabschluss, der nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt wurde.

Die HOMAG Group AG ist eine Holdinggesellschaft ohne eigene operative Tätigkeit. Ihre Hauptaufgaben als Obergesellschaft sind die Festlegung und die Verfolgung der Umsetzung der Konzernstrategie, die Konzernfinanzierung und die fachliche Führung der Produktions- und Vertriebsgesellschaften im In- und Ausland. Zuständig ist sie zudem für die Bereiche Investor Relations, Konzernrechnungswesen, Konzern-Treasury, Steuerwesen, Risikomanagement, Interne Revision, das Beteiligungs- und Group Controlling, das gruppenweite Personalwesen, Marketing und die IT sowie den gruppenweiten Service. Außerdem trägt sie die Regionalverantwortung für die Vertriebsgesellschaften.

5.1 Ertragslage

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich in der HOMAG Group AG von 1,3 Mio. EUR auf 12,8 Mio. EUR verbessert. Dabei sind die sonstigen betrieblichen Erträge von 5,5 Mio. EUR auf 14,5 Mio. EUR gestiegen. Dies ist zum einen auf die Weiterbelastung von Aufwendungen zurückzuführen, die zentral bei der HOMAG Group AG angefallen sind. Hierzu gehören beispielsweise die Kosten für den in 2012 abgeschlossenen Konsortialkreditvertrag. Zum anderen resultiert der Anstieg aus der Zuschreibung auf Finanzanlagen, da die Beteiligung am Tochterunternehmen WEEKE Bohrsysteme GmbH um 4,0 Mio. EUR zugeschrieben werden konnte. Im Rahmen der Konsolidierung des Konzernabschlusses ergibt sich daraus keine Auswirkung auf Konzernebene. Weitere Umlagen erfolgten für die Fachbereiche, die bei der HOMAG Group AG angesiedelt sind und für die Tochterunternehmen Leistungen erbringen. Aufgrund der im Vorjahr höheren Ausschüttungen bei Tochtergesellschaften haben sich die Erträge aus Beteiligungen auf 1,3 Mio. EUR (Vorjahr: 4,4 Mio. EUR) reduziert. Da sich die Ertragslage auch bei der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht, weiter verbessert hat, ist der Ertrag aus Ergebnisabführungsvertrag bei der HOMAG Group AG auf 19,4 Mio. EUR (Vorjahr: 14,1 Mio. EUR) gestiegen. Hierbei wirken sich insbesondere der deutlich geringere Verlust des Tochterunternehmens FRIZ Kaschiertechnik GmbH sowie die positive Entwicklung der HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH aus, die wiederum einen Ergebnisabführungsvertrag mit der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH haben.

Der auf 6,1 Mio. EUR (Vorjahr: 4,9 Mio. EUR) erhöhte Personalaufwand ist unter anderem auf die Lohn- und Gehaltssteigerungen aus der Tariferhöhung im Mai 2012 sowie eine im Jahr 2012 geleistete Abfindung für ein ausgeschiedenes Vorstandsmitglied zurückzuführen. Hinzu kommt ein Mitarbeiteraufbau in der HOMAG Group AG. Insgesamt gehören zum Bilanzstichtag 2012 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ohne Vorstände) zur HOMAG Group AG (Vorjahr: 23 Mitarbeiter). Im Berichtsjahr wurden in der HOMAG Group AG an strategisch wichtigen Stellen Mitarbeiter aufgebaut, um die gruppenübergreifende Zusammenarbeit innerhalb des Konzerns weiter zu optimieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Berichtsjahr auf 11,1 Mio. EUR (Vorjahr: 11,9 Mio. EUR). Darin enthalten sind die Abschlussgebühren für den neuen Konsortialkreditvertrag sowie Aufwendungen, die bei der HOMAG Group AG zentral anfallen und entsprechend weiterbelastet werden. Im Zuge der Restrukturierung wurde bei der TORWEGGE Holzbearbeitungsmaschinen GmbH eine Kapitalerhöhung durchgeführt, die daraufhin wieder abgeschrieben wurde. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betrugen deshalb im Berichtsjahr 1,7 Mio. EUR (Vorjahr: 2,1 Mio. EUR).

Das Zinsergebnis hat sich von -3,6 Mio. EUR auf -3,4 Mio. EUR leicht verbessert. Grund hierfür ist unter anderem eine verbesserte Bankenmarge, wodurch sich auch die Bereitstellungszinsen des Konsortialkreditvertrags reduziert haben. Enthalten sind in den Zinsaufwendungen in 2012 neben den Zinsen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2,6 Mio. EUR auch Bereitstellungszinsen in Höhe von 0,5 Mio. EUR sowie Zinsaufwendungen aus Intercompany-Darlehen und Cash-Pooling in Höhe von 0,5 Mio. EUR.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf -3,5 Mio. EUR (Vorjahr: -0,5 Mio. EUR). Die Erhöhung resultiert zum einen aus dem höheren EBT gegenüber dem Vorjahr und zum anderen daraus, dass die körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge im Jahr 2012 aufgebraucht sind.

Insgesamt ergibt sich für die HOMAG Group AG 2012 ein Jahresüberschuss von 9,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR). Der Bilanzgewinn aus 2011 in Höhe von 21,6 Mio. EUR wurde vollständig vorgetragen.

5.2 Vermögens- und Finanzlage

Auf der Aktivseite haben sich die Anteile an verbundenen Unternehmen im Berichtsjahr um 15,4 Mio. EUR auf 167,4 Mio. EUR (Vorjahr: 152,0 Mio. EUR) erhöht. Dies resultiert aus dem Kauf der restlichen Anteile des Tochterunternehmens BRANDT Kantentechnik GmbH, der konzerninternen Übernahme der Anteile an der HOMAG MACHINERY Środa Sp. z o.o., der Kapitalerhöhung bei HOMAG MACHINERY Bangalore Pvt. Ltd. sowie der Erhöhung des Beteiligungsbuchwerts durch Zuschreibung des Tochterunternehmens WEEKE Bohrsysteme GmbH. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Berichtszeitraum, im Wesentlichen aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags, um 7,1 Mio. EUR auf 25,3 Mio. EUR (Vorjahr: 18,2 Mio. EUR) gestiegen. Zudem beinhaltet diese Position Forderungen in Höhe von 2,1 Mio. EUR, die aus dem im Vorjahr im Konzern eingeführten Cash-Pooling hervorgehen. Das Guthaben bei Kreditinstituten hat sich zum 31. Dezember 2012 auf 13,4 Mio. EUR (Vorjahr: 30,2 Mio. EUR) verringert. Der Liquiditätsabfluss resultiert im Wesentlichen aus den bereits genannten Anteilskäufen bei den Tochterunternehmen HOMAG MACHINERY Środa Sp. z o.o., der BRANDT Kantentechnik GmbH sowie der Kapitalerhöhung bei der HOMAG MACHINERY Bangalore Pvt. Ltd.

Auf der Passivseite haben sich im Berichtsjahr die Steuerrückstellungen von 2,3 Mio. EUR auf 5,1 Mio. EUR vor allem aufgrund der erwarteten Ertragssteuerzahlungen für das Berichtsjahr erhöht. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 0,7 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR (Vorjahr: 2,8 Mio. EUR) verringert. Im Wesentlichen resultiert dies aus einer geringeren Rückstellung für Tantiemen sowie geringeren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Berichtszeitraum um 10 Mio. EUR auf insgesamt 90 Mio. EUR (Vorjahr: 80 Mio. EUR) angestiegen, da im Berichtsjahr ein neuer Konsortialkreditvertrag abgeschlossen wurde. Dieser enthält einen Tilgungsbarkredit in Höhe von 60 Mio. EUR. Deutlich reduziert haben sich hingegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 28,1 Mio. EUR (Vorjahr: 44,5 Mio. EUR). Hier wirkt sich das Cash-Pooling mit 10,4 Mio. EUR aus. Zudem enthielt diese Bilanzposition im Vorjahr ein Darlehen von einem verbundenen Unternehmen, das im Rahmen der Tilgung der bestehenden Genussrechtsvereinbarung von insgesamt 5,0 Mio. EUR zurückgeführt wurde. Im Berichtsjahr hat sich die Bilanzsumme auf 207,9 Mio. EUR (Vorjahr: 203,6 Mio. EUR) erhöht. Durch den starken Anstieg des Bilanzgewinns hat sich die Eigenkapitalquote trotz der leicht gestiegenen Bilanzsumme von 35,6 Prozent auf 39,2 Prozent deutlich verbessert.

6. NACHTRAGSBERICHT

Nach Ende des Berichtszeitraums haben sich die Unternehmensleitungen der HOMAG Group AG und der FRIZ Kaschiertechnik GmbH mit dem Betriebsrat der FRIZ Kaschiertechnik GmbH sowie dem Konzernbetriebsrat über die Bedingungen der geplanten Restrukturierung geeinigt. Gemeinsam wurden ein Interessenausgleich und ein Sozialplan vereinbart. Insgesamt werden am Standort Weinsberg 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterbeschäftigt. Hier werden weiterhin die Profilummantelungsmaschinen entwickelt und produziert. Für diese Produkte bleibt die Traditionsmarke FRIZ erhalten. Auch der Service wird am Standort fortgeführt werden. Die Kaschiertechnologie wird von der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH in Schopfloch in enger Zusammenarbeit mit der FRIZ Kaschiertechnik GmbH fortgeführt. Die von der Restrukturierung betroffenen übrigen 26 Mitarbeiter können alle in eine Transfergesellschaft wechseln.

7. RISIKO- UND CHANCENBERICHT (EINSCHLIESSLICH EINER BESCHREIBUNG UND EINER ERLÄUTERUNG DER WESENTLICHEN MERKMALE DES INTERNEN KONTROLL- UND RISIKOMANAGEMENTSYSTEMS IM HINBLICK AUF DEN (KONZERN-) RECHNUNGSLEGUNGSPROZESS GEMÄSS § 289 ABS. 5 UND § 315 ABS. 2 NR. 5 HGB)

Als weltweit agierendes Unternehmen ist die HOMAG Group einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Dabei können Risiken sowohl aus eigenem unternehmerischem Handeln als auch durch externe Faktoren bedingt sein. Die Risikopolitik der HOMAG Group orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens stetig und nachhaltig zu steigern, die mittelfristigen finanziellen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern. Damit bildet sie einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmenspolitik.

Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem ist in der HOMAG Group im Wesentlichen controllinggestützt, beinhaltet unter anderem ein Projektcontrolling, eine Verkaufs-Ergebnisrechnung sowie eine detaillierte Segmentberichterstattung. Es basiert auf der Vorgabe von Zielen, die mit einem monatlichen Berichtswesen der einzelnen Bereiche überwacht werden. Im Rahmen der Mehrjahresplanung werden neben finanzwirtschaftlichen Daten auch nicht-finanzielle Daten vorgegeben, deren Einhaltung durch das Controlling überwacht wird. Analysiert werden dabei beispielsweise Daten zu den Bereichen Marktdurchdringung oder die Zufriedenheit der Belegschaft. Die zu überwachenden und zu berichtenden Risiken des Konzerns sowie seiner Tochtergesellschaften werden regelmäßig und bei nicht vorhergesehenen Entwicklungen unverzüglich an Vorstand und Aufsichtsrat kommuniziert. Alle relevanten Gesellschaften sind in die Risikoinventur einbezogen.

Auch im Geschäftsjahr 2012 haben wir unser Risikomanagementsystem weiterentwickelt. So haben wir unser Cash-Pooling nun auf nahezu alle deutschen Gesellschaften ausgeweitet. In 2013 folgt die Implementierung in allen ausländischen Gesellschaften innerhalb der Eurozone. Im Rahmen unserer internen Revision werden alle Konzerngesellschaften im drei- bis fünfjährigen Rhythmus geprüft. Die Prüfungen werden von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften beziehungsweise entsprechend qualifizierten Unternehmen im Auftrag der HOMAG Group AG durchgeführt. Dies garantiert, dass externe Spezialisten Risiken erkennen, interne Prozessabläufe überprüft und letztendlich Optimierungspotenziale aufgezeigt werden. Im Berichtsjahr 2012 haben wir eine Produktionsgesellschaft und fünf Vertriebsgesellschaften geprüft. Über die Ergebnisse der Revisionen werden der Vorstand und der Prüfungsausschuss umgehend informiert. Die Berichte werden danach ausgewertet und notwendige Maßnahmen vom ressortverantwortlichen Vorstand eingeleitet. Die in 2012 durchgeführten Prüfungen ergaben, dass die gesetzlichen Bestimmungen und die internen Vorgaben in den einzelnen Gesellschaften beachtet wurden.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Eines der Hauptrisiken für die HOMAG Group ist die Entwicklung der weltweiten Konjunktur, da die Investitionsneigung unserer Kunden in wirtschaftlich schwächeren Zeiten deutlich abnimmt, wie sich im Krisenjahr 2009 bestätigt hat. Zwar können wir aufgrund unserer weltweiten Präsenz Krisen in einzelnen Regionen kompensieren, eine weltweite Wirtschaftskrise wirkt sich aber auch auf unsere Auftragssituation negativ aus. Konjunkturrisiken bestehen nach wie vor, insbesondere aufgrund der Unsicherheiten auf den Finanzmärkten. Wir begegnen diesem gesamtwirtschaftlichen Risiko, indem wir unsere personellen Kapazitäten so weit wie möglich flexibel halten und unseren Produktionsplan frühzeitig an die Entwicklung des Auftragseingangs anpassen.

Kundenrisiken

Im Konzern besteht keine Abhängigkeit von einem oder wenigen Kunden, da im Regelfall der direkte Umsatzanteil keiner unserer Kunden über 5 Prozent beträgt. Ein Risiko auf der Kundenseite kann sich aus Forderungsausfällen ergeben. Dieses Risiko minimieren wir durch Anzahlungen entsprechend dem Produktionsfortschritt, unser stringentes Forderungsmanagement sowie in Einzelfällen mit Kreditversicherungen. Insgesamt haben wir somit eine im Branchenvergleich niedrige Forderungsausfallquote.

Produkt- und Entwicklungsrisiken

Als Marktführer in unserer Branche haben wir in der HOMAG Group den Anspruch, gleichzeitig Innovations- und Technologieführer zu sein und zu bleiben. Daraus resultiert eine innovationsorientierte Produktstrategie, die wiederum das Risiko der Fehleinschätzung der künftigen Marktentwicklung und technologischer Fehlentwicklungen in sich birgt. Wir begegnen diesem Risiko mit umfangreichen Marktbeobachtungen sowie intensiven Kundenbeziehungen, durch die wir bereits frühzeitig Rückmeldungen zu Neuentwicklungen erhalten. Budgetüberschreitungen im Bereich Forschung und Entwicklung und erhöhte Anlaufkosten schließen wir bei Neuprodukten so weit wie möglich aus, indem wir mit systematischen Verfahrenszyklen arbeiten. Jede Neuentwicklung durchläuft während der Produktentstehung unterschiedliche Prozessphasen, die konzernweit einheitlich vorgegeben sind. Dabei werden die Kosten der Neuentwicklung konsequent erfasst und der Entwicklungsfortschritt bewertet.

Angefangen bei Standardmaschinen für Handwerksbetriebe bis hin zu komplexen Fertigungsstraßen für die industrielle Serienfertigung haben wir viele unterschiedliche Produkte im Angebot. Durch dieses sehr breite Produktportfolio ergeben sich für uns aus einer eventuellen Absatzschwäche in einem Produktsegment keine bestandsgefährdenden Risiken für den Konzern. Grundsätzlich sind die Markteintrittsbarrieren in unserer Branche sehr hoch, so dass wir das Risiko neuer Wettbewerber, die unsere Technologieführerschaft gefährden könnten, als eher gering einschätzen.

Beschaffungs- und Einkaufsrisiken

Um sicherzustellen, dass die hohe Qualität wichtiger Rohmaterialien, Zulieferteile und Komponenten unseren Ansprüchen genügt, und um Versorgungsengpässe zu vermeiden, wählen wir unsere Lieferanten sehr sorgfältig aus und arbeiten mit ihnen in meist jahrelangen Partnerschaften eng und vertrauensvoll zusammen. Diese enge Zusammenarbeit versetzt uns in die Lage, sich abzeichnende finanzielle Schwierigkeiten bei den Lieferanten frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus führen wir weitergehende Maßnahmen, wie Lieferantenaudits und Besuche unserer Hauptlieferanten, durch.

Eine Prognose für die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise ist aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation sehr schwer zu treffen, da diese nach wie vor stark abhängig von institutionellen Kapitalanlegern sind. In 2012 hatten wir tendenziell eine rückläufige Preisentwicklung wobei wir für 2013 leicht steigende Rohstoffpreise erwarten. Eine Weitergabe aller Preissteigerungen an unsere Kunden ist nicht immer vollständig möglich. Deshalb begegnen wir den negativen Auswirkungen von Rohstoffpreissteigerungen, soweit möglich, durch den Abschluss von Rahmenverträgen mit fixen Preisen und Nachfragebündelungen innerhalb der HOMAG Group, um von einem höheren Einkaufsvolumen zu profitieren. Zudem ist auch der weitere Ausbau unseres internationalen Einkaufs auf die Sicherung der erforderlichen Qualität und die langfristige Minimierung des Versorgungsrisikos ausgerichtet.

IT-Risiken

Wesentliche Risiken aus der Informationstechnologie bestehen einerseits hinsichtlich Datenverlust, -beschädigung oder -missbrauch. Anderseits besteht ein Ausfallrisiko von IT-Systemen und eingesetzten Softwarelösungen. Dies kann zu Verzögerungen bei der Auftragsabwicklung und in der Lieferkette führen, was sich sowohl auf der Kosten- als auch auf der Umsatzseite auswirken kann. Um den bestehenden Risiken vorzubeugen, haben wir auch im Jahr 2012 unsere IT-Sicherheit weiter verbessert und ausgebaut. Zur Minimierung des Ausfallrisikos von Systemen wird der Malwareschutz im Konzern zentralisiert. Dadurch können Reaktionszeiten optimiert und die Administration vereinfacht werden. Ergänzend hierzu haben wir bereits bei einigen Tochterunternehmen ein Intrusion Detection System eingeführt, das Angriffe von außen innerhalb des Netzwerks sichtbar macht und eine schnellere Reaktionsmöglichkeit bietet. Zur Schließung von Sicherheitslücken der Microsoft-Betriebssysteme haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr begonnen, das Microsoft Patchmanagement innerhalb des Konzerns zu zentralisieren.

Der weitere Aufbau unserer Public-Key-Infrastruktur dient als Grundlage verschiedenster IT-Sicherheitsmaßnahmen zur weiteren Absicherung der computergestützten Kommunikation. Um dem Datenmissbrauch langfristig entgegenzuwirken, haben wir das Projekt Zwei-Faktor-Authentifizierung, das den zukünftigen Zugang zu Systemen nur über ein Passwort in Kombination mit einer Hardwarekomponente ermöglicht, fortgeführt. Zudem werden parallel Notebooks mit einer Festplattenverschlüsselung versehen.

Qualitätsrisiken

In der HOMAG Group besteht ein hoher Qualitätsanspruch. Ganz auszuschließen ist ein Qualitätsrisiko bei unseren komplexen Maschinen allerdings nicht. Um die Risiken aus Produkthaftung und Garantieansprüchen zu minimieren, setzen wir auf ein umfassendes Total-Quality-Management-System sowie einen hohen Standardisierungsgrad. Wir stellen durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Qualitätssicherungssysteme die gleichbleibend hohe Qualität unserer Produkte sicher. Die Mehrzahl unserer Fertigungsstätten ist nach DIN EN ISO 9000 zertifiziert, was den hohen Standard unseres Qualitätssicherungssystems dokumentiert.

Währungsrisiken

Aus unseren internationalen Aktivitäten können währungsbedingte Risiken entstehen, die die Umsatz- und Ertragslage im Konzern mittelbar negativ beeinflussen. Um die Risiken aus den teilweise hohen Kursveränderungen zu minimieren und unsere Fremdwährungspositionen niedrig zu halten, versuchen wir so viele Geschäfte wie möglich auch außerhalb des Euroraums in Euro zu fakturieren. Für den Umsatzanteil, den wir mit Fremdwährungen erzielen, schließen wir Sicherungsgeschäfte ab. Zudem arbeiten wir vereinzelt mit Preisgleitklauseln.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Mit dem Abschluss eines Konsortialkreditvertrags im September 2012 mit einer Laufzeit von vier Jahren haben wir unsere Liquidität, abhängig von der Einhaltung bestimmter Kennzahlen, abgesichert. Die Einhaltung dieser vereinbarten Kennzahlen (Covenants) sehen wir dabei aus heutiger Sicht als nicht gefährdet an.

Um uns gegen Zinsänderungen zu schützen, haben wir einen Teil unserer Kredite fest verzinst und einen Teil bis Februar 2013 über Zinssicherungsgeschäfte (Cap) abgesichert. Dabei wird der Zins ab einem gewissen Zinssatz nach oben hin begrenzt. Auch im Jahr 2013 wollen wir weitere Zinssicherungsgeschäfte abschließen.

Es bestehen derzeit keine aktuell erkennbaren Risiken aus der Finanzierung, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten.

Im Zusammenhang mit der Anlage von liquiden Mitteln ist der Konzern Verlusten aus Kreditrisiken ausgesetzt, sofern die Verpflichtungen aus Finanzinstrumenten nicht erfüllt werden. Der HOMAG Group Konzern steuert die daraus entstehende Risikoposition durch Diversifikation und sorgfältige Auswahl der Vertragspartner. Gegenwärtig sind keine liquiden Mittel aufgrund von Ausfällen überfällig oder wertberichtigt.

Compliance-Risiken

Compliance umfasst in der HOMAG Group alle organisatorischen und technischen Maßnahmen zur Einhaltung regulatorischer Anforderungen, gesetzlicher Bestimmungen sowie unternehmensinterner Richtlinien. Sie dienen primär der Prävention von Regelverstößen, die dem Unternehmen einen Schaden zufügen könnten. In der HOMAG Group AG ist der Finanzvorstand für Compliance-Themen zuständig. Er stellte im Geschäftsjahr 2010 einen Verhaltenskodex für ausländische Gesellschaften auf. Darin enthalten sind verbindliche Leitlinien für das Handeln des Vorstands, der Führungskräfte sowie für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des HOMAG Group Konzerns. Für die inländischen Gesellschaften soll noch 2013 ein entsprechender Verhaltenskodex verabschiedet werden.

Zur weiteren Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Compliance-Organisation wird der Vorstand der HOMAG Group AG im Geschäftsjahr 2013 einen Compliance-Beauftragten berufen. Zudem sollen noch in 2013 im Rahmen eines Compliance-Projekts erste Maßnahmen verabschiedet werden. Dazu gehören eine Anti-Korruptionsrichtlinie, eine Richtlinie für kartellkonformes Verhalten und eine Richtlinie für die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern. Das Compliance-Projekt wird dabei zusammen mit einem namhaften externen Berater durchgeführt. Das Compliance-System soll eng mit dem operativen Risikomanagementsystem, dem internen Kontrollsystem und dem internen Revisionssystem verzahnt werden. Der Compliance-Beauftragte wird direkt an den Vorstand berichten. Der Vorstand berichtet seinerseits dem Aufsichtsrat regelmäßig über den Status quo der eingerichteten Compliance-Organisation und die wesentlichen aufgetretenen Compliance-Themen und berät diese mit dem Aufsichtsrat.

Rechtliche Risiken

Ein Risiko unserer Geschäftstätigkeit besteht in der Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen beziehungsweise damit verbundener Forderungsausfälle. Derzeit bestehen keine wesentlichen Risiken aus Forderungsausfällen und der Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen.

Steuerliche Risiken

Im Konzernabschluss der HOMAG Group sind in materiellem Maße steuerliche Verlustvorträge aktiviert. Die Nutzbarkeit dieser steuerlichen Verlustvorträge hängt einerseits vom Eintritt der geplanten zukünftigen Ertragsentwicklung ab. Andererseits könnte ein zukünftiger Gesellschafterwechsel von mehr als 25 Prozent oder ein vergleichbarer Vorgang dazu führen, dass diese Verlustvorträge zukünftig anteilig nicht mehr genutzt werden können. Um diese Risiken zu minimieren, aktivieren wir seit Jahren die steuerlichen Verlustvorträge im Konzern mit äußerster Vorsicht.

Chancenbericht

Neben den genannten Risiken ergeben sich für den HOMAG Group Konzern auch zahlreiche Chancen. Grundsätzlich obliegt es sowohl dem Vorstand der HOMAG Group AG als auch dem jeweiligen Management unserer Tochtergesellschaften, die operativen Chancen zu identifizieren, zu analysieren und umzusetzen.

Gruppenübergreifende Chancen und die hieraus resultierenden Potenziale sehen wir für die HOMAG Group zum einen weiterhin in der fortschreitenden Globalisierung mit der zunehmenden Bedeutung der Schwellenländer. Wir sind in diesen aufstrebenden Märkten bereits präsent, haben aktuell in China und Indien unsere Kapazitäten weiter ausgebaut und entwickeln auch unsere Vertriebs- und Serviceorganisation in den Wachstumsregionen kontinuierlich weiter. Auch wenn das Wachstum mancher Märkte derzeit an Dynamik verliert, wie zum Beispiel in China erkennbar, so wachsen sie dennoch weiter. Deshalb wird die HOMAG Group auch weiterhin den bisherigen Trends folgen. Zum einen wird die Nachfrage nach Maschinen und Anlagen für die Holzbearbeitung in den nächsten Jahren weiter steigen, da die fortschreitende Urbanisierung in diesen aufstrebenden Volkswirtschaften zu einer erhöhten Nachfrage nach Wohnraum, Möbeln und Bauelementen führen wird. Auch das Streben nach einem höheren Lebensstandard wird auf diesen Märkten in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.

Weitere Chancen sehen wir derzeit auch in der Erholung der wirtschaftlichen Lage in den USA. In diesem großen Markt zeigt sich nach der Immobilienkrise einerseits ein Nachholbedarf für Maschinen und Anlagen zur Holzbearbeitung, von der wir künftig aufgrund unserer guten Positionierung im Markt profitieren wollen. Andererseits verlagern viele amerikanische Unternehmen derzeit ihre Produktionskapazitäten ins Inland, um den Inlandsmarkt zu stärken, und investieren primär in die Modernisierung der inländischen Produktionsanlagen.

Darüber hinaus sehen wir generell den Markt für Holzbearbeitungsmaschinen als Wachstumsmarkt. In unserer Branche ist weltweit ein steigendes Bedürfnis nach Individualität und damit Variantenvielfalt in der Produktion zu beobachten. Um diesen steigenden Bedürfnissen gerecht zu werden, haben wir mit hochmodernen Losgröße-1-Anlagen die passenden Maschinen für unsere Kunden im Angebot.

Chancen ergeben sich für die HOMAG Group auch aus der Straffung der Konzernstruktur und der damit verbundenen Komplexitätsreduzierung. So trägt beispielsweise die in 2012 durchgeführte Restrukturierung bei den Tochterunternehmen BÜTFERING Schleiftechnik GmbH, FRIZ Kaschiertechnik GmbH und TORWEGGE Holzbearbeitungsmaschinen GmbH positiv zur Wertentwicklung des Konzerns bei. Im Rahmen unseres HOMAG Group Aktionsprogramms wurden in 2011 mehr als 500 Maßnahmen definiert, die in Einzelprojekten umgesetzt werden. Insgesamt wirken sich diese Maßnahmen positiv auf die Produktivität, die Kosten und somit auch auf das Konzernergebnis aus. Das für 2012 prognostizierte Potenzial aus dem HOMAG Group Aktionsprogramm in Höhe von über 10 Mio. EUR zur Erreichung unserer Planziele haben wir erreicht. Auch im Geschäftsjahr 2013 werden wir dieses Programm kontinuierlich weiterentwickeln und weitere Maßnahmen definieren.

Gemäß der im Geschäftsjahr 2012 vorgestellten Strategie möchte das Unternehmen bis 2017 einen Konzernumsatz in Höhe von 1 Mrd. EUR erreichen.

Zusammenfassende Bewertung

Für die HOMAG Group sind aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Weiterhin können sich die größten Risiken aus den bestehenden konjunkturellen Unsicherheiten an den weltweiten Märkten ergeben. Darauf haben wir uns mit umfangreichen Maßnahmen bestmöglichst eingestellt. Für die kommenden Jahre sehen wir aus heutiger Sicht keine Risiken, die über die in diesem Risikobericht aufgeführten Risiken hinausgehen. Insgesamt ergeben sich für unsere Branche Wachstumschancen, die wir mit unserer hohen Innovationskraft, unseren engagierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserem einzigartigen Produkt- und Serviceangebot sowie unserer globalen Präsenz nutzen wollen. Diese Chancen haben wir durch ein umfangreiches Maßnahmenpaket in unserer Unternehmensstrategie fest verankert.

Beschreibung der wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess (§ 289 Abs. 5 und § 315 Abs. 2 Nr. 5 HGB)

Das interne Kontrollsystem der HOMAG Group im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess umfasst alle Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Rechnungslegung, zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie zur Sicherung der maßgeblichen Vorschriften. Dazu gehört auch das interne Revisionssystem, soweit es sich auf die Rechnungslegung bezieht.

Das Risikomanagementsystem im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess bezieht sich als Teil des internen Kontrollsystems auf Kontroll- und Überwachungsprozesse der Rechnungslegung, insbesondere bei handelsbilanziellen Positionen, die Risikoabsicherungen des Unternehmens erfassen. Im Konzern sind folgende Strukturen und Prozesse implementiert:

- Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess. Über eine fest definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften und strategischen Geschäftsfelder eingebunden. Der Aufsichtsrat - insbesondere der Prüfungsausschuss - überprüft darüber hinaus regelmäßig selbst die internen Kontrollsysteme (Risikomanagement, Interne Revision) der HOMAG Group auf ihre Effektivität. Der Prüfungsausschuss befasst sich demzufolge regelmäßig mit dem internen Kontroll- und Risikomanagement.

- Bestimmte Grundsätze und organisatorische Festlegungen sowie die wesentlichen Prozesse des (konzern-) rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind konzernweit in Richtlinien (zum Beispiel im Risikomanagementhandbuch) niedergelegt, die in regelmäßigen Abständen an aktuelle externe und interne Entwicklungen angepasst werden. Dazu gehören insbesondere Richtlinien zum prozessualen und zeitlichen Ablauf des Jahresabschlusses und der Zwischenabschlüsse, das Konzern-Bilanzierungshandbuch gemäß den konzernweit einheitlich anzuwendenden International Financial Reporting Standards, die standardisierte Erfassung der Anhangangaben in einer gruppenweit implementierten Konsolidierungssoftware sowie ein einheitlicher Konzernkontenplan. Die in die Abschlusserstellung eingebundenen Mitarbeiter werden regelmäßig geschult.

Im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess erachten wir solche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems als wesentlich, die die Konzernbilanzierung und die Gesamtaussage des Konzernabschlusses einschließlich Konzernlagebericht maßgeblich beeinflussen können. Diese können wie folgt beschrieben werden:

- Identifikation der wesentlichen Risikofelder und Kontrollbereiche mit Relevanz für den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess durch das Konzernrechnungswesen, vor allem ungewöhnliche und komplexe Geschäftsvorfälle sowie nicht routinemäßige Vorgänge;

- Monitoringkontrollen zur Überwachung des (Konzern-) Rechnungslegungsprozesses und deren Ergebnisse auf Ebene des Vorstands und auf Ebene der strategischen Geschäftsfelder sowie auf Ebene der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften;

- präventive Kontrollmaßnahmen im Finanz- und Rechnungswesen des Konzerns und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sowie in operativen, leistungswirtschaftlichen Unternehmensprozessen, die wesentliche Informationen für die Aufstellung des Konzernabschlusses einschließlich Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, generieren. Von Bedeutung sind auch die Funktionstrennung, das Vier-Augen-Prinzip und die festgelegten Genehmigungsprozesse in relevanten Bereichen. Die Verwendung eines Konzern-Bilanzierungshandbuchs und einer EDV-gestützten, standardisierten Konzernreporting- und Konsolidierungssoftware unterstützen dabei wie auch die zeitlich nachgelagerte Erstellung des Konzernabschlusses;

- Maßnahmen, die die ordnungsgemäße EDV-gestützte Verarbeitung von (konzern-) rechnungslegungsbezogenen Sachverhalten und Daten sicherstellen;

- Maßnahmen zur Überwachung des (konzern-) rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems, insbesondere die interne Revision.

Das Risikofrüherkennungssystem ist von dem Abschlussprüfer im Zuge der Abschlussprüfung des Mutterunternehmens beurteilt worden. Wesentliche Fragen der (Konzern-) Rechnungslegung, des Risikomanagements und des Prüfungsauftrags an den Abschlussprüfer sowie dessen Prüfungsschwerpunkte werden durch den Aufsichtsrat erörtert und geprüft.

Erläuterung der wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-) Rechnungslegungsprozess

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess, dessen wesentliche Merkmale zuvor beschrieben worden sind, soll gewährleisten, dass unternehmerische Sachverhalte bilanziell richtig erfasst, aufbereitet, gewürdigt und so in die externe Rechnungslegung übernommen werden.

Die Organisations-, Unternehmens- sowie Kontroll- und Überwachungsstruktur sowie die hinreichende Ausstattung des Rechnungswesens in personeller und materieller Hinsicht stellen die Grundlage für ein effizientes Arbeiten der an der Rechnungslegung beteiligten Bereiche dar. Klare gesetzliche und unternehmensinterne Leitlinien sorgen für einen einheitlichen und ordnungsgemäßen Rechnungslegungsprozess.

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem der HOMAG Group führt dazu, dass die Rechnungslegung bei der Gesellschaft sowie bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften einheitlich ist und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben sowie internen Leitlinien steht. Insbesondere hat das konzerneinheitliche Risikomanagementsystem, das den gesetzlichen Anforderungen entspricht, die Aufgabe, Risiken rechtzeitig zu erkennen, zu bewerten und angemessen zu kommunizieren. Dadurch sollen dem Berichtsadressaten zutreffende, relevante und verlässliche Informationen zeitnah zur Verfügung gestellt werden.

Jedoch kann ein internes Kontroll- und Risikomanagementsystem, das angemessen und funktionsfähig implementiert ist, keine absolute Sicherheit zur Identifikation und Steuerung der Risiken sicherstellen.

8. PROGNOSEBERICHT

Konjunktur- und Branchenentwicklung

Für das laufende Jahr 2013 sind sowohl das Institut für Weltwirtschaft (IfW) als auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) verhalten optimistisch. So sind einige der großen finanzpolitischen Probleme noch nicht endgültig gelöst und sorgen weiterhin für eine Verunsicherung. Trotzdem erwarten die Wirtschaftsexperten, dass die Weltwirtschaft nach einem eher schwachen Start ins Jahr allmählich wieder stärker expandiert. So soll das Bruttoinlandsprodukt weltweit in 2013 nach IfW-Angaben um 3,4 Prozent und damit etwas stärker als 2012 zulegen.

Die Hoffnungen ruhen dabei insbesondere auf den Schwellenländern, für die ein Wachstum von 5,9 Prozent prognostiziert wird. Für China wird ein Anstieg um 8,0 Prozent und für Asien insgesamt um 7,3 Prozent erwartet. Brasilien mit einem Plus von 3,0 Prozent und Russland mit 3,8 Prozent werden sich der Prognose nach etwas schwächer, aber immer noch positiv entwickeln.

Für die Industrieländer sagen die Institute ein Wachstum von 0,9 Prozent voraus. Für die USA wird ein Plus von 1,5 Prozent und für Japan von 0,5 Prozent erwartet. Für Europa rechnet das IfW trotz der weiterhin dämpfenden Faktoren damit, dass sich die Konjunktur im Euroraum im Verlauf des Jahres stabilisiert. Gleichwohl wird das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum nochmals um 0,2 Prozent sinken. Dabei werden den Prognosen zufolge die südeuropäischen Krisenländer in der Rezession verharren. In Frankreich und den Niederlanden soll die Wirtschaft stagnieren, während unter anderem Belgien, Österreich und die Slowakei zulegen wollen.

BIP (Real) 2013 Prognose

Für die Konjunkturentwicklung in Deutschland sind die Prognosen noch etwas uneinheitlich. So geht das IfW davon aus, dass die gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung erst im Winterhalbjahr 2013/2014 ansteigen wird und die Wirtschaft in Deutschland 2013 nur um 0,3 Prozent wächst. Dabei sollen die Ausrüstungsinvestitionen um 2,9 Prozent zurückgehen.

Das DIW rechnet dagegen damit, dass die Flaute schneller überwunden wird und sagt ein Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent voraus. Im Januar hat die deutsche Bundesregierung ihre Prognose für 2013 von 1,0 Prozent auf 0,4 Prozent reduziert.

Für 2013 sieht der VDMA für den Maschinenbau Chancen auf ein moderates Wachstum und prognostiziert eine Steigerung der Maschinenproduktion in der Größenordnung von 2 Prozent. Für das Segment der Holzbearbeitungsmaschinen rechnet der zuständige Fachverband ebenfalls mit einem kleinen Plus von 2 Prozent.

Prognose für die HOMAG Group

Unverändert sind Prognosen aufgrund der konjunkturellen Unsicherheiten schwierig. Entscheidend für den Konjunkturverlauf wird sein, wie sich die Finanzkrise im Euroraum weiter entwickelt. Die Prognose für die HOMAG Group ist daher unter der Voraussetzung gültig, dass es zu keinen größeren Verwerfungen in der Weltwirtschaft kommt und sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen gerade in Europa, aber auch in Asien und Amerika nicht verschlechtern. Die Entwicklung der HOMAG Group wird in den kommenden Jahren auch von den im Risiko- und Chancenbericht genannten Faktoren beeinflusst werden (siehe S. 79 ff.).

Für das Projektgeschäft mit Großanlagen erwarten wir im ersten Halbjahr 2013 eine Beruhigung gegenüber den starken ersten sechs Monaten des Vorjahres, da diese von der Auflösung eines gewissen Investitionsstaus geprägt waren. Der mittelfristige Investitionsbedarf in moderne und leistungsstarke Maschinen und Anlagen bleibt jedoch ungebrochen. Gerade in Amerika, Asien und Teilen von Osteuropa sehen wir nach wie vor ein großes Potenzial. Getrieben durch unsere Innovationskraft werden wir auf der Weltleitmesse unserer Branche, der LIGNA, im Mai 2013 in Deutschland, aber auch auf anderen wichtigen Messen, wie zum Beispiel in Indien oder China, wieder mit unseren Innovationen starke Impulse in den Märkten setzen. Im Bereich der Einzelmaschinen erwarten wir gerade in Westeuropa eine anhaltend angespannte Wettbewerbssituation. Aufgrund unserer starken globalen Präsenz, die wir weiter ausbauen, können wir regionale Nachfrageschwankungen beziehungsweise die Abschwächung einzelner regionaler Märkte ausgleichen. Positive Tendenzen sehen wir weiterhin in unserem Dienstleistungsgeschäft, weshalb wir den Ausbau unserer Servicestrukturen weiter fortsetzen werden. Wir gehen für 2013 davon aus, dass sich auch in unseren Tätigkeitsgebieten die Wachstumsmärkte dynamischer entwickeln als die Industrieländer.

Wir wollen 2013 weiter wachsen und beim Auftragseingang in der HOMAG Group den Vorjahreswert übertreffen. Den Konzernumsatz erwarten wir bei rund 800 Mio. EUR. Beim operativen EBITDA vor Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und vor außerordentlichem Aufwand wollen wir um 75 Mio. EUR erreichen und rechnen mit einem Konzernjahresüberschuss von ungefähr 15 Mio. EUR.

Für die Einzelgesellschaft HOMAG Group AG rechnen wir auch im Jahr 2013 mit einer Steigerung des Jahresergebnisses gegenüber dem Berichtsjahr. Zum einen resultiert dies aus der geplanten Erweiterung des Organkreises, wonach durch den geplanten Abschluss eines weiteren Ergebnisabführungsvertrags mit der BRANDT Kantentechnik GmbH der Ertrag der HOMAG Group AG weiter gesteigert werden soll. Zum anderen gehen wir bei den Unternehmen, mit denen bereits ein Ergebnisabführungsvertrag besteht, von einer Steigerung der abzuführenden Jahresüberschüsse aus. Für 2014 erwarten wir eine weitere Steigerung aufgrund einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaften, mit denen ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

Bei der Mitarbeiterzahl erwarten wir im Inland durch den Abschluss der Restrukturierungsmaßnahmen einen leichten Rückgang. Einen Personalaufbau planen wir hingegen bei unseren ausländischen Produktionsgesellschaften in China und Polen sowie einigen Vertriebs- und Servicegesellschaften, insbesondere in den Wachstumsmärkten.

Bezogen auf die einzelnen Segmente im HOMAG Group Konzern ("Industrie", "Handwerk", "Vertrieb und Service" und "Sonstige") gehen wir im Jahr 2013 sowohl im Segment "Industrie" als auch im Segment "Handwerk" von einer leichten Umsatz- und Ergebnissteigerung gegenüber 2012 aus. Im Segment "Vertrieb und Service" erwarten wir sogar eine deutliche Verbesserung beim Umsatz und im Ergebnis. Auch im Segment "Sonstige" wollen wir die Vorjahreswerte übertreffen.

Das Investitionsvolumen wird sich 2013 aus heutiger Sicht auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2012 bewegen. Investitionsschwerpunkte werden die Automation der Lagerlogistik bei der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH sowie das IT-Großprojekt ProFuture sein.

Geschäftsjahr 2014

Die Wirtschaftsforscher gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft 2014 wieder kräftiger expandiert und auch der Euroraum die Rezession überwunden haben wird. Allerdings weisen die Experten darauf hin, dass diese Prognosen noch unsicher sind. Daher gilt auch unsere Prognose nur unter der Voraussetzung, dass diese Vorhersagen eintreffen.

Unter dieser Prämisse wollen wir unseren Wachstumskurs auch 2014 fortsetzen. Auftragseingang und Umsatz im Konzern sollen gegenüber 2013 weiter zulegen, das heißt, dass wir einen Umsatz von über 800 Mio. EUR erwarten. Auch die Ertragslage wollen wir weiter verbessern und sowohl das operative EBITDA als auch den Konzernjahresüberschuss im Vergleich zum laufenden Geschäftsjahr steigern.

Als Weltmarktführer wollen wir auch künftig stärker wachsen als unser Markt und so bis 2017 die Umsatzmilliarde erreichen. Das größte Potenzial sehen wir dabei in den Wachstumsregionen und wollen insbesondere in China unseren Umsatz von heute rund 70 Mio. EUR bis 2017 mehr als verdoppeln.

Jahresabschluss Konzern 2012

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR 2012

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in TEUR Erläuterung 2012 2011
UMSATZERLÖSE 5.1 766.951 798.678
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   -1.272 1.394
Andere aktivierte Eigenleistungen 5.2 11.189 11.713
    9.917 13.107
GESAMTLEISTUNG   776.868 811.785
Sonstige betriebliche Erträge 5.3 20.373 17.368
    797.241 829.153
Materialaufwand 5.4 330.153 363.025
Personalaufwand vor Mitarbeiterbeteiligung 5.5 281.332 284.047
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 5.7 11.732 13.356
Abschreibungen auf Sachanlagen 5.8 16.374 18.751
Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.9 119.250 129.145
    758.841 808.324
BETRIEBSERGEBNIS VOR MITARBEITERBETEILIGUNG   38.400 20.829
Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung 5.5 -7.030 -5.116
BETRIEBSERGEBNIS   31.370 15.713
Beteiligungsergebnis aus assoziierten Unternehmen 5.10 1.136 625
Zinserträge 5.13 2.762 3.388
Zinsaufwendungen 5.13 10.978 13.360
ERGEBNIS VOR STEUERN   24.290 6.366
Steuern vom Einkommen und Ertrag 5.14 -12.111 -9.658
JAHRESERGEBNIS   12.179 -3.292
Auf Anteile ohne beherrschenden Einfluss entfallendes Jahresergebnis 5.16 -501 1.426
Auf Aktionäre der Homag Group AG entfallendes Jahresergebnis 5.17 12.680 -4.718
Ergebnis je Aktie der Aktionäre der Homag Group AG in EUR (verwässert/unverwässert)   0,81 -0,30

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR 2012

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in TEUR 2012 2011
JAHRESERGEBNIS 12.179 -3.292
Währungsveränderungen 266 561
- davon Anteil von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode einbezogen werden -25 81
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste -327 121
Auf die weiteren Erträge und Aufwendungen entfallende Steuern 83 -30
WEITERE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN 22 652
GESAMTERGEBNIS 12.201 -2.640
Auf Anteile ohne beherrschenden Einfluss entfallendes Gesamtergebnis -466 1.616
Auf Aktionäre der Homag Group AG entfallendes Gesamtergebnis 12.667 -4.256

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012

AKTIVA

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in TEUR Erläuterung 31.12.2012 31.12.2011
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE      
I. Immaterielle Vermögenswerte 6.1, 6.2 69.793 62.491
II. Sachanlagen 6.1, 6.3 132.594 135.217
III. Beteiligung an assoziierten Unternehmen 6.4 8.732 7.875
IV. Übrige Finanzanlagen   501 534
V. Forderungen und sonstige Vermögenswerte      
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.6 1.538 1.664
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 6.8 1.136 1.813
Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten 6.9 73 99
Ertragsteuerforderungen 6.10 1.750 2.151
VI. Latente Steuern 5.14 12.056 13.833
    228.173 225.677
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE      
I. Vorräte 6.5 127.967 129.961
II. Forderungen und sonstige Vermögenswerte      
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.6 84.959 85.382
Forderungen aus Langfristfertigung 6.7 23.231 34.233
Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen 6.6 13.792 9.809
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 6.8 8.271 9.540
Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten 6.9 4.751 4.420
Ertragsteuerforderungen 6.10 1.811 2.885
III. Flüssige Mittel 6.11 45.557 56.469
    310.339 332.699
IV. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 6.12 2.505 0
    312.844 332.699
BILANZSUMME   541.017 558.376

Passiva

     
in TEUR Erläuterung 31.12.2012 31.12.2011
EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 6.13.1 15.688 15.688
II. Kapitalrücklage 6.13.2 32.976 32.976
III. Gewinnrücklagen 6.13.3 96.361 101.203
IV. Konzernergebnis 6.13.4 12.680 -4.718
Den Aktionären zustehendes Eigenkapital   157.705 145.149
V. Anteile ohne beherrschenden Einfluss 6.13.5 8.056 16.505
    165.761 161.654
LANGFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN UND RÜCKSTELLUNGEN      
I. Langfristige Finanzverbindlichkeiten 6.14 71.698 114.328
II. Übrige langfristige Verbindlichkeiten   9.606 11.101
III. Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.16 3.368 3.284
IV. Verpflichtungen aus Mitarbeiterbeteiligung 6.17 13.133 11.885
V. Sonstige langfristige Rückstellungen 6.18 5.088 4.562
VI. Latente Steuern 5.14 12.900 11.602
    115.793 156.762
KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN UND RÜCKSTELLUNGEN      
I. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 6.14 70.894 38.257
II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   60.936 78.444
III. Erhaltene Anzahlungen   34.956 27.685
IV. Verbindlichkeiten aus Langfristfertigung 6.7 3.316 2.917
V. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen   2.714 1.980
VI. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten   7 103
VII. Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten   65.496 71.027
VIII. Steuerverpflichtungen   6.463 2.767
IX. Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.16 72 52
X. Sonstige kurzfristige Rückstellungen 6.18 14.609 16.728
    259.463 239.960
FREMDKAPITAL   375.256 396.722
BILANZSUMME   541.017 558.376

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR 2012

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in TEUR Erläuterung 4.2.20 2012 2011
1. CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT      
Jahresergebnis vor Steuern   24.290 6.366
Bezahlte Ertragsteuern (-)   -4.198 -6.736
Zinsergebnis 5.13 8.216 9.972
Bezahlte Zinsen (-)   -12.088 -12.061
Erhaltene Zinsen (+)   2.713 3.326
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens (saldiert) 5.7, 5.8 28.106 32.107
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen   -754 1.827
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-)   -1 -26
Anteil am Ergebnis assoziierter Unternehmen 5.10 -1.136 -625
Dividenden von assoziierten Unternehmen   255 350
Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen   -980 26
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva   9.534 -8.323
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva   -15.361 14.613
CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT   38.596 40.816
2. CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT      
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens   3.074 2.213
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen 6.1 -17.738 -15.561
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens   1 2
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen   -19.220 -18.204
Auszahlungen (-) aus dem Erwerb von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss   -7.528 0
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen   11 0
CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT   -41.400 -31.550
3. CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT      
Dividendenzahlungen 5.18 0 -4.706
Auszahlungen (-) an Anteilseigner ohne beherrschenden Einfluss   -255 -934
Einzahlungen (+) aus der Aufnahme von (Finanz-) Schulden   112.930 23.063
Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Schulden   -121.854 -41.029
CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT   -9.179 -23.606
4. FINANZMITTELFONDS AM ENDE DER PERIODE      
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1-3)   -11.983 -14.340
Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds   1.071 523
FINANZMITTELFONDS AM ANFANG DER PERIODE   56.469 70.286
FINANZMITTELFONDS AM ENDE DER PERIODE1)   45.557 56.469

1) Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode entspricht der Bilanzposition "Flüssige Mittel".

KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL FÜR 2012

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      Gewinnrücklagen  
in TEUR Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Kumuliertes
übriges
Eigenkapital
Währungsrücklage Konzernergebnis
01.01.2011 15.688 32.976 93.348 -224 5.690 6.683
ÜBRIGE VERÄNDERUNGEN     -81      
Dividendenauszahlungen     -4.706      
Veränderung von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss     31      
TRANSAKTIONEN MIT ANTEILSEIGNERN     -4.675      
TRANSFER IN GEWINNRÜCKLAGEN     6.683     -6.683
Jahresergebnis           -4.718
Weitere Erträge und Aufwendungen       90 372  
GESAMTERGEBNIS       90 372 -4.718
31.12.2011 15.688 32.976 95.275 -134 6.062 -4.718
01.01.2012 15.688 32.976 95.275 -134 6.062 -4.718
ÜBRIGE VERÄNDERUNGEN     -309      
Dividendenauszahlungen            
Veränderung von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss     198      
TRANSAKTIONEN MIT ANTEILSEIGNERN     198      
TRANSFER IN GEWINNRÜCKLAGEN     -4.718     4.718
Jahresergebnis           12.680
Weitere Erträge und Aufwendungen       -243 230  
GESAMTERGEBNIS       -243 230 12.680
31.12.2012 15.688 32.976 90.446 -377 6.292 12.680
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in TEUR Eigenkapital vor Anteilen ohne beherrschenden Einfluss Anteile ohne beherrschenden Einfluss Gesamt
01.01.2011 154.161 15.853 170.014
ÜBRIGE VERÄNDERUNGEN -81 1 -80
Dividendenauszahlungen -4.706 -934 -5.640
Veränderung von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss 31 -31 0
TRANSAKTIONEN MIT ANTEILSEIGNERN -4.675 -965 -5.640
TRANSFER IN GEWINNRÜCKLAGEN 0 0 0
Jahresergebnis -4.718 1.426 -3.292
Weitere Erträge und Aufwendungen 462 190 652
GESAMTERGEBNIS -4.256 1.616 -2.640
31.12.2011 145.149 16.505 161.654
01.01.2012 145.149 16.505 161.654
ÜBRIGE VERÄNDERUNGEN -309 -1 -310
Dividendenauszahlungen 0 -255 -255
Veränderung von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss 198 -7.727 -7.529
TRANSAKTIONEN MIT ANTEILSEIGNERN 198 -7.982 -7.784
TRANSFER IN GEWINNRÜCKLAGEN 0 0 0
Jahresergebnis 12.680 -501 12.179
Weitere Erträge und Aufwendungen -13 35 22
GESAMTERGEBNIS 12.667 -466 12.201
31.12.2012 157.705 8.056 165.761

Konzernanhang für 2012

1. ALLGEMEINE ANGABEN

1.1 Anwendung der Vorschriften

Der Konzernabschluss der Homag Group AG (Homag Group Konzern) zum 31. Dezember 2012 wurde in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) und den Auslegungen des IFRS Interpretations Committee, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Darüber hinaus wurden die Anforderungen des § 315a Handelsgesetzbuch (HGB) beachtet.

Der Konzernabschluss wurde in Euro (Konzernwährung) aufgestellt. Neben der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung und der Bilanz werden die Kapitalflussrechnung sowie der Eigenkapitalspiegel dargestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Das Geschäftsjahr des Mutterunternehmens ist das Kalenderjahr.

1.2 Unternehmensdaten

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Firma und Rechtsform: Homag Group AG (Mutterunternehmen, gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen des Konzerns)
Sitz: Schopfloch (Deutschland)
Adresse: Homagstraße 3-5, 72296 Schopfloch
Geschäftstätigkeit und Hauptaktivitäten: Herstellung und Vertrieb von Maschinen für die holzbearbeitende Industrie und das Handwerk. Der Schwerpunkt der Tätigkeit des Konzerns besteht in der Produktion sowie dem weltweiten Vertrieb von Holzbearbeitungs- und Holzverarbeitungsmaschinen aller Art sowie Komplettanlagen, sogenannten Holzbearbeitungsstraßen. Ein Teilbereich entwickelt und vertreibt Software und erbringt Beratungsleistungen in dem gleichen Marktsegment. Es werden Maschinen für den gesamten Produktionsprozess von Sägen über Oberflächenbearbeitung bis hin zur Verpackung von Holzwerkstoffen hergestellt. Abnehmer der Maschinen sind einerseits die Hersteller von Holzbauverbundstoffen wie z.B. Holzfußböden, Hersteller von Fertighäusern in Ständerbauweise und andererseits Unternehmen der Möbelindustrie. Weiterhin sind Maschinen des Homag Group Konzerns im Schreinerhandwerk im Einsatz.

1.3 Zeitpunkt der Freigabe zur Veröffentlichung des Abschlusses

Der Vorstand der Homag Group AG hat den Konzernabschluss 2012 und den zusammengefassten Lagebericht 2012 am 15. März 2013 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.

2. GRUNDLAGEN DER ERSTELLUNG DES ABSCHLUSSES

2.1 Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss basiert auf den nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellten Abschlüssen der Homag Group AG und der einbezogenen Tochterunternehmen.

Nach der Erwerbsmethode werden alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen, auf deren Finanz- und Geschäftspolitik nach dem sogenannten Control Concept ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden kann. Bei der Vollkonsolidierung werden die Vermögenswerte und Schulden einer Tochtergesellschaft vollständig in den Konzernabschluss übernommen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs. Die Bewertung des Reinvermögens richtet sich hierbei grundsätzlich nach den beizulegenden Zeitwerten aller identifizierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden im Erwerbszeitpunkt. Nach der Neubewertung verbleibende positive Unterschiedsbeträge werden entsprechend IFRS 3 unter den immateriellen Vermögenswerten als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte werden jährlich anhand eines Werthaltigkeitstests auf ihre Werthaltigkeit hin überprüft und im Falle einer Wertminderung ergebniswirksam wertberichtigt. Zusätzlich wird immer dann ein Werthaltigkeitstest durchgeführt, wenn Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. Weitere Erläuterungen zu den Geschäfts- und Firmenwerten finden sich im Abschnitt 4.2.1.

Wenn sich im Rahmen der erstmaligen Kapitalkonsolidierung ein negativer Unterschiedsbetrag ergibt, so wird der betreffende Erwerbsvorgang neu beurteilt ("reassessment"). Hier wird die Neubewertung der übernommenen Vermögenswerte und Schulden inklusive der angesetzten Eventualschulden und die Ermittlung der Anschaffungskosten nochmals kritisch geprüft. Hiernach weiterhin verbleibende negative Unterschiedsbeträge werden sofort erfolgswirksam vereinnahmt.

Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Konzerngesellschaften werden konsolidiert und Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden eliminiert. Auf die Konsolidierungsvorgänge werden die erforderlichen Steuerabgrenzungen vorgenommen.

Die Equity-Bewertung kommt zur Anwendung, wenn die Möglichkeit eines maßgeblichen Einflusses auf die Geschäftspolitik des assoziierten Unternehmens besteht, aber weder die Voraussetzungen eines Tochter- noch die eines Gemeinschaftsunternehmens vorliegen. Ein im Erwerbszeitpunkt entstehender Unterschiedsbetrag zwischen anteiligem Eigenkapital und Anschaffungskosten der Beteiligung wird entsprechend der Kapitalkonsolidierung nach der Erwerbsmethode behandelt.

Für alle konsolidierten Tochterunternehmen, die nach dem 1. Januar 2005 erworben wurden, wurde der Unternehmenserwerb nach IFRS 3 bilanziert. Bei allen Unternehmenserwerben, die vor dem 1. Januar 2005 vollzogen wurden, wurde gemäß Wahlrecht in IFRS 1 bezüglich der Kapitalkonsolidierung die HGB-Bilanzierung beibehalten. Die Vermögenswerte und Schulden wurden nach den allgemeinen Vorschriften der IFRS auf den Stichtag der IFRS-Eröffnungsbilanz ermittelt. Alle Wertänderungen zwischen der HGB-Schlussbilanz und der IFRS-Eröffnungsbilanz wurden mit den Konzerngewinnrücklagen verrechnet.

2.2 Erwerb von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss

Der Homag Group Konzern behandelt Erwerbe von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss als Eigenkapitaltransaktionen. Ein sich aus der Gegenüberstellung der für den Minderheitenerwerb aufgewandten Anschaffungskosten mit dem Wert der anteiligen Minderheitenanteile im Zeitpunkt des Erwerbs ergebender Unterschiedsbetrag wird unmittelbar im Eigenkapital unter den Gewinnrücklagen erfasst.

2.3 Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der Homag Group AG ist der Euro (EUR). Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Auslandsgesellschaften werden gemäß IAS 21 aus der funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Da die Tochtergesellschaften ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist grundsätzlich die funktionale Währung identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden die Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Der Differenzbetrag, der aus den abweichenden Umrechnungskursen in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung resultiert, wird erfolgsneutral im Eigenkapital ausgewiesen.

Für die Währungsumrechnung wurden unter anderem folgende Wechselkurse zugrunde gelegt:

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  Stichtagskurs Durchschnittskurs
1 EUR 31.12.2012 31.12.2011 2012 2011
US-Dollar 1,31830 1,29380 1,28608 1,39284
Britisches Pfund 0,81540 0,83720 0,81149 0,86821
Australischer Dollar 1,27120 1,27160 1,24225 1,34876
Kanadischer Dollar 1,31140 1,31970 1,28587 1,37706
Dänische Krone 7,45990 7,43420 7,44406 7,45118
Japanischer Yen 113,61110 100,11680 102,66442 111,06358
Schweizer Franken 1,20720 1,21620 1,20548 1,23358
Chinesischer Yuan 8,21170 8,14850 8,12766 9,01686
Brasilianischer Real 2,69530 2,41580 2,51383 2,32976

3. KONSOLIDIERUNGSKREIS

In den Konzernabschluss sind neben der Homag Group AG 16 (Vorjahr: 17) Gesellschaften mit Sitz im Inland sowie 23 (Vorjahr: 24) Gesellschaften mit Sitz im Ausland einbezogen, bei denen die Homag Group AG direkt oder indirekt Beherrschung ausübt. Der Anteilsbesitz der Homag Group AG wird in Abschnitt 9 dargestellt.

3.1 Assoziierte Unternehmen

Als assoziierte Unternehmen wurden die Stiles Machinery Inc., Grand Rapids/USA, und Homag China Golden Field Ltd., Hongkong/China, in den Konzernabschluss einbezogen. Weitere Angaben sind in Abschnitt 9 aufgeführt.

3.2 Änderungen im Konsolidierungskreis

Im März 2012 wurden die Anteile an der Bütfering Schleiftechnik GmbH, Beckum, von 97,8 Prozent auf 100,0 Prozent erhöht.

Die Anteile der Homag Group AG an der Brandt Kantentechnik GmbH, Lemgo, wurden am 30. Juli 2012 von 70,0 auf 100,0 Prozent erhöht.

Insgesamt sind für den Erwerb sämtlicher Anteile ohne beherrschenden Einfluss aus den beiden genannten Transaktionen 7.528 TEUR abgeflossen.

Aufgrund von konzerninternen Umstrukturierungen und der Anteilserhöhung an der Brandt Kantentechnik GmbH, Lemgo, existieren seit Juli 2012 keine indirekten Minderheitsanteile mehr an den Vertriebsgesellschaften mit Ausnahme von Homag Korea Co. Ltd.

Aus den oben genannnten Veränderungen im Konsolidierungskreis haben sich die Anteile ohne beherrschenden Einfluss um 7.727 TEUR reduziert.

Im September 2012 wurde die Bütfering Schleiftechnik GmbH, Beckum, rückwirkend auf den 1. Januar 2012 mit der Weeke Bohrsysteme GmbH, Herzebrock, verschmolzen.

4. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden zum gleichen Stichtag wie der Abschluss des Mutterunternehmens und nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Hierzu werden die nach landesspezifischen Vorschriften erstellten Abschlüsse an die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Homag Group Konzerns angepasst, soweit diese nicht den Vorschriften der IFRS entsprechen.

4.1 Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Geschäftsjahr 2012 waren die nachfolgenden IFRS-Standards und -Interpretationen erstmals anzuwenden:

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Änderung von IFRS 7 Angaben über die Übertragung von finanziellen Vermögenswerten

Änderung von IFRS 7 - Angaben über die Übertragung von finanziellen Vermögenswerten

Diese Änderung hatte im laufenden Geschäftsjahr keine Auswirkungen auf die Anhangangaben zu Vermögenswerten und Schulden im Konzernabschluss.

Für die folgenden Standards sind das EU-Endorsement und die Veröffentlichung erfolgt. Die Anwendung war im Geschäftsjahr 2012 noch nicht verpflichtend. Der Konzern wendete diese Standards nicht vorzeitig an.

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Änderung von IFRS 1 Drastische Hyperinflation und Streichung der festen Daten für Erstanwender
Änderung von IFRS 7 und IAS 32 Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden
IFRS 10 Konzernabschlüsse
IFRS 11 Gemeinschaftliche Vereinbarungen
IFRS 12 Angaben über Beteiligungen an anderen Unternehmen
IFRS 13 Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts
Änderung von IAS 1 Darstellung von Bestandteilen des sonstigen Ergebnisses
Änderung von IAS 12 Latente Steuern: Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte
IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer (überarbeitet 2011)
IAS 27 Einzelabschlüsse (überarbeitet 2011)
IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen (überarbeitet 2011)
IFRIC 20 Kosten der Abraumbeseitigung während des Abbaubetriebs im Tagebau

Änderungen von IFRS 1 - Drastische Hyperinflation und Streichung der festen Daten für Erstanwender

Da der Konzern kein Erstanwender ist, wird diese Änderung keine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Änderung von IFRS 7 und IAS 32 - Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden

Die Änderungen von IFRS 7 und IAS 32 wurden im Dezember 2011 veröffentlicht und sind erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnt, beziehungsweise für IAS 32 für das Geschäftsjahr, das am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnt. Mit der Änderung sollen bestehende Inkonsistenzen über eine Ergänzung der Anwendungsleitlinien beseitigt werden. Die bestehenden grundlegenden Bestimmungen zur Saldierung von Finanzinstrumenten werden jedoch beibehalten. Mit der Änderung werden darüber hinaus ergänzende Angaben definiert. Die Änderung wird keine Auswirkungen auf die vom Konzern angewandten Rechnungslegungsmethoden haben, jedoch weitere Angaben nach sich ziehen.

IFRS 10 - Konzernabschlüsse

Die Änderung des Standards wird keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben, da kein Unternehmen im Konzernkreis existiert, für das sich nach der Änderung eine andere Bilanzierung ergibt.

IFRS 11 - Gemeinschaftliche Vereinbarungen

Die Änderung wird keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben, da der Konzern an keinen Gemeinschaftsunternehmen beteiligt ist.

IFRS 12 - Angaben über Beteiligungen an anderen Unternehmen

IFRS 12 wurde im Mai 2011 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnt. Der Standard regelt die Angabepflichten für den Bereich der Konzernrechnungslegung und fasst die Angaben für Tochterunternehmen, die bislang in IAS 27 geregelt waren, die Angaben für gemeinschaftlich geführte und assoziierte Unternehmen, welche sich bislang in IAS 31 beziehungsweise IAS 28 befanden, sowie für strukturierte Unternehmen zusammen. Da der neue Standard zusätzliche Erläuterungspflichten definiert, werden die Konzernangaben zu diesem Unternehmenskreis künftig umfassender sein.

IFRS 13 - Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts

Der Konzern hat nur in untergeordnetem Umfang Vermögenswerte, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Daher wird dieser Standard keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben.

Änderung von IAS 1 - Darstellung von Bestandteilen des sonstigen Ergebnisses

Die Änderung von IAS 1 wurde im Juni 2011 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnt. Die Änderung des IAS 1 betrifft die Darstellung der Bestandteile des sonstigen Ergebnisses. Dabei sind Bestandteile, für die künftig eine erfolgswirksame Umgliederung vorgesehen ist, gesondert von Bestandteilen, die im Eigenkapital verbleiben, darzustellen. Diese Änderung betrifft lediglich die Darstellungsweise im Abschluss und hat daher keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Homag Group Konzerns.

Änderungen von IAS 12 - Latente Steuern: Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte

Die Änderung wird keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben, da keine Immobilien nach dem Neubewertungsmodell bewertet sind.

IAS 19 - Leistungen an Arbeitnehmer (überarbeitet 2011)

Diese Änderungen werden auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns keine wesentlichen Auswirkungen haben. Die Korridormethode wurde bereits in der Vergangenheit vom Konzern nicht angewendet, Planvermögen gibt es im Konzern nur in geringem Umfang und Änderungen, die Altersteilzeitrückstellungen betreffen, sind nicht relevant, da es keine Neuverträge gibt und sich die Mitarbeiter mit bestehenden Verträgen bereits in der Freistellungsphase befinden werden.

IAS 27 - Einzelabschlüsse (überarbeitet 2011)

Die Änderung des Standards wird keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben.

IAS 28 - Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen (überarbeitet 2011)

Die Änderung, dass die Equity-Methode auch auf Gemeinschaftsunternehmen anzuwenden ist, hat keine Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns, da der Konzern an keinen Gemeinschaftsunternehmen beteiligt ist.

IFRIC 20 - Kosten der Abraumbeseitigung während des Abbaubetriebs im Tagebau

Die Änderung hat keine Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns, da der Konzern nicht im Tagebau tätig ist.

Der IASB und das IFRIC haben nachfolgend aufgelistete Standards und Interpretationen veröffentlicht, die im Geschäftsjahr 2012 noch nicht verpflichtend anzuwenden waren. Diese Standards wurden von der EU bislang nicht anerkannt und werden vom Konzern nicht angewandt.

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Änderung von IFRS 1 Darlehen der öffentlichen Hand
IFRS 9 Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung
Änderungen von IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 Investmentgesellschaften
Verbesserungen zu IFRS (2009-2011)  

Änderungen von IFRS 1 - Darlehen der öffentlichen Hand

Die Änderung des Standards wird keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben, da der Konzern kein Erstanwender ist.

IFRS 9 - Finanzinstrumente: Klassifikation und Bewertung

Der Standard wird keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben, da die Klassifizierung und die Bilanzierung von Finanzinstrumenten für den Konzern nicht relevant sind.

Änderungen von IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 - Investmentgesellschaften

Die Änderung hat keine Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns, da der Konzern keine Investmentgesellschaft ist und an keiner Investmentgesellschaft beteiligt ist.

Verbesserungen zu IFRS (2009-2011)

Der Sammelstandard wurde im Mai 2012 veröffentlicht und ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Er umfasst die folgenden Änderungen:

- IFRS 1 - Die Änderung wird keine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben, da der Konzern kein Erstanwender ist.

- IAS 1 - Der IASB stellt mit dieser Änderung klar, dass Unternehmen bei rückwirkenden Änderungen von Rechnungslegungsmethoden beziehungsweise bei rückwirkenden Anpassungen (z.B. bei der Berichtigung von Fehlern und der Anwendung von neuen Standards) und Umgliederungen gemäß IAS 8 verpflichtend eine dritte Bilanz zu Beginn der Vorjahresperiode zu erstellen haben, sofern die Änderung eine wesentliche Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat. Die Änderung wird berücksichtigt, wenn der Konzern künftig rückwirkende Änderungen von Rechnungslegungsmethoden beziehungsweise rückwirkende Anpassungen und Umgliederungen vornimmt.

- IAS 16 - Die Änderung wird keine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben, da der Konzern keine Vermögensgegenstände hat, die unter diese Änderung fallen.

- IAS 32 - Ertragsteuern auf Ausschüttungen und Transaktionskosten im Zusammenhang mit Eigenkapitaltransaktionen sind künftig in Übereinstimmung mit IAS 12 Ertragsteuern zu bilanzieren.

Die ertragsteuerlichen Konsequenzen aus Dividenden sind demnach in der Gewinn- und Verlustrechnung beziehungsweise diejenigen aus Transaktionskosten (Ausgabe oder Rückkauf von Eigenkapitalinstrumenten) im Eigenkapital zu erfassen. Bei künftigen Eigenkapitaltransaktionen wird die Änderung des Standards berücksichtigt.

- IAS 34 - Nach dieser Änderung sind Segmentvermögenswerte und -schulden im Zwischenbericht nur noch zwingend anzugeben, wenn diese sich im Vergleich zum letzten Jahresabschluss wesentlich geändert haben und diese Änderungen auch regelmäßig dem Hauptentscheidungsträger übermittelt werden. Die Änderung wird vom Konzern nicht angewendet, da der Konzern weiterhin dem Leser die Informationen zur Verfügung stellen möchte.

4.2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze ausgewählter Positionen

4.2.1 Geschäfts- oder Firmenwerte

Unternehmenszusammenschlüsse werden gemäß IFRS 3 unter Anwendung der Erwerbsmethode bilanziert. Dies beinhaltet die Erfassung von identifizierbaren Vermögenswerten (einschließlich der zuvor nicht erfassten immateriellen Vermögenswerte) und Schulden (einschließlich der Eventualschulden) des erworbenen Geschäftsbetriebs zum beizulegenden Zeitwert. Geschäfts- oder Firmenwerte aus einem Unternehmenszusammenschluss werden bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses über den Anteil des Erwerbers an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des erworbenen Unternehmens bemessen. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Zum Zweck des Werthaltigkeitstests wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ab dem Erwerbszeitpunkt den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (im Folgenden: ZGEs) beziehungsweise Gruppen von ZGEs zugeordnet, die von den Synergieeffekten aus dem Unternehmenszusammenschluss profitieren. Dies gilt unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des erworbenen Unternehmens diesen ZGEs oder Gruppen von ZGEs zugeordnet werden. Eine ZGE oder eine Gruppe von ZGEs, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wird,

- stellt die niedrigste Ebene innerhalb des Unternehmens dar, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für die interne Unternehmenssteuerung überwacht wird,

- und ist nicht größer als ein Geschäftssegment, wie es sich nach IFRS 8.5 "Segmentberichterstattung" ergibt.

In den Fällen, in denen der Geschäfts- oder Firmenwert einen Teil der ZGE (Gruppe von ZGEs) darstellt und ein Teil des Geschäftsbereichs dieser Einheit veräußert wird, wird der dem veräußerten Geschäftsbereich zuzurechnende Geschäfts- oder Firmenwert als Bestandteil des Buchwerts des Geschäftsbereichs bei der Ermittlung des Ergebnisses aus der Veräußerung des Geschäftsbereichs berücksichtigt. Der Wert des veräußerten Anteils des Geschäfts- oder Firmenwerts wird auf der Grundlage der relativen Werte des veräußerten Geschäftsbereichs und dem Teil der zurückbehaltenen ZGE ermittelt.

Beim Verkauf eines Tochterunternehmens wird die Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem Nettovermögen zuzüglich der kumulierten Fremdwährungsdifferenzen und eines etwaigen Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgswirksam erfasst.

Im Rahmen des Werthaltigkeitstests wird der Buchwert einer ZGE (Gruppe von ZGEs) mit dem erzielbaren Betrag verglichen. Der erzielbare Betrag der ZGE (Gruppe von ZGEs) ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert abzüglich der Verkaufskosten und dem Nutzungswert. Der Werthaltigkeitstest wird mindestens einmal jährlich vorgenommen, sofern keine Anhaltspunkte für ein außerordentliches Ereignis, welches eine unterjährige Werthaltigkeitsprüfung erfordert, vorliegen.

Im Homag Group Konzern sind als ZGE bei den produzierenden Unternehmen die rechtlichen Einheiten definiert und für die Vertriebsaktivitäten werden die bestehenden Geschäfts- und Firmenwerte in die Gruppen von ZGEs "Europa", "Amerika" und "Asien/Pazifik" eingeteilt.

Die Werthaltigkeitstests werden für die definierten ZGEs beziehungsweise Gruppen von ZGEs gemäß den Regelungen des IAS 36 nach der Discounted-Cashflow-Methode auf Basis der Nutzungswerte, die dem erzielbaren Betrag entsprechen, durchgeführt. Hierfür wurden die Daten aus der Unternehmensplanung zugrunde gelegt. Die Berechnung des Barwerts der künftigen Cashflows beruht auf wesentlichen Annahmen, vor allem über künftige Absatzpreise beziehungsweisemengen und Kosten. Der Planung liegt ein Detail-Planungszeitraum bis zum Geschäftsjahr 2017 zugrunde. Für den Zeitraum nach dem Detail-Planungszeitraum wurde der Cashflow des Jahres 2017 verstetigt, wobei unterstellt wurde, dass das Working Capital und die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen des Jahres 2017 analog dem Wachstumszuschlag in Höhe von 1 Prozent ansteigen.

Die wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte sowie die zugrunde gelegten Annahmen der Wertminderungstests sind unter Abschnitt 6.2 im Anhang aufgeführt.

4.2.2 Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte

Bei den selbst erstellten immateriellen Vermögenswerten handelt es sich zum einen um Entwicklungskosten für neu entwickelte Produkte. Diese werden aktiviert, soweit eine eindeutige Kostenzuordnung, das heißt eine verlässliche Bestimmung der Herstellungskosten, möglich ist und die übrigen Kriterien des IAS 38 kumulativ erfüllt sind. Die Herstellungskosten umfassen dabei die direkt und indirekt dem Entwicklungsprozess zurechenbaren Kosten. Forschungskosten werden gemäß IAS 38 als laufender Aufwand berücksichtigt.

Zum anderen wurden Investitionen in unsere Unternehmenssoftware im Rahmen unseres IT-Großprojektes ProFuture aktiviert, die im Wesentlichen in den geleisteten Anzahlungen enthalten sind.

Die planmäßige Abschreibung beginnt mit der wirtschaftlichen Nutzung des Vermögenswerts - in der Regel Produktionsstart - und läuft linear über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer von in der Regel fünf Jahren.

4.2.3 Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte, im Wesentlichen Software, werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei bis sieben Jahren abgeschrieben. Soweit Indikatoren für eine Wertminderung vorliegen, wird die Werthaltigkeit des aktivierten Buchwerts überprüft (Werthaltigkeitstest).

4.2.4 Sachanlagen

Die Sachanlagen der fortzuführenden Bereiche werden zu Anschaffungsbeziehungsweise Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen und kumulierte Wertminderungsaufwendungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden als Aufwand verrechnet, sofern sie einem qualifizierten Vermögenswert zuzuordnen sind, werden diese aktiviert.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen hauptsächlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

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  Jahre
Immobilien 15-30
Andere Anlagen, technische Anlagen und Maschinen 8-15
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4-15

Soweit Indikatoren für eine Wertminderung vorliegen, wird die Werthaltigkeit des aktivierten Buchwerts überprüft (Werthaltigkeitstest). Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden gemäß IAS 36 vorgenommen, soweit der erzielbare Betrag des Vermögenswerts den Buchwert unterschreitet. Der erzielbare Betrag ist dabei der höhere Betrag aus Nettoveräußerungswert und Nutzungswert des betroffenen Vermögenswerts. Der Nutzungswert ist der Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, welche aus der fortgesetzten Nutzung eines Vermögenswerts und seiner Veräußerung am Ende der Nutzungsdauer zu erwarten sind. Der Nutzungswert wird für jeden Vermögenswert einzeln oder, falls dies nicht möglich ist, für die ZGE ermittelt, der er zugeordnet ist. Zur Ermittlung der erwarteten Cashflows jeder ZGE müssen Grundannahmen getroffen werden. Diese beinhalten Annahmen hinsichtlich der Finanzpläne sowie der zur Abzinsung herangezogenen Zinssätze.

Sind die Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine entsprechende Zuschreibung bis maximal zum fortgeführten Buchwert.

4.2.5 Zuwendungen der öffentlichen Hand

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden gemäß IAS 20 nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Die Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte (beispielsweise Investitionszuschüsse und -zulagen) werden bei den Anschaffungs- oder Herstellungskosten des betroffenen Vermögenswerts abgesetzt. Ertragsbezogene Zuwendungen werden erfolgswirksam in der Periode vereinnahmt, in der die zu kompensierenden Aufwendungen anfallen.

4.2.6 Finanzierungs-Leasing und Operating-Leasing

Im Rahmen von Finanzierungs-Leasingverträgen wird dem Leasingnehmer das wirtschaftliche Eigentum in den Fällen zugerechnet, in denen er im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum verbunden sind, trägt (IAS 17). Sofern das wirtschaftliche Eigentum dem Homag Group Konzern zuzurechnen ist, erfolgt für diese Fälle die Aktivierung zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zum niedrigeren Wert aus beizulegendem Zeitwert und Barwert der Mindestleasingzahlungen. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer oder über die kürzere Vertragslaufzeit, sofern mit einem Eigentumserwerb nach Vertragsende nicht zu rechnen ist. Die abgezinsten Zahlungsverpflichtungen aus den Leasingraten werden als Verbindlichkeiten passiviert und unter den Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen.

Soweit im Homag Group Konzern Operating-Leasing-Verhältnisse auftreten, werden Leasingraten beziehungsweise Mietzahlungen direkt als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

4.2.7 Finanzinstrumente

Finanzinstrumente sind Verträge, die gleichzeitig bei einem Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei dem anderen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder zu einem Eigenkapitalinstrument führen. Dazu gehören sowohl originäre Finanzinstrumente (z.B. Forderungen oder Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) als auch derivative Finanzinstrumente (Geschäfte zur Absicherung gegen Wertänderungsrisiken).

Ansatz und Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten erfolgen zum Erfüllungstag. Der Erstansatz erfolgt für finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Wert zuzüglich der Transaktionskosten. Davon ausgenommen sind finanzielle Vermögenswerte, die als "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" kategorisiert wurden. Hier erfolgt der Erstansatz zum beizulegenden Zeitwert ohne Berücksichtigung von Transaktionskosten.

Nach IAS 39 werden folgende Kategorien von Finanzinstrumenten unterschieden:

a. Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten mit erfolgswirksamer Bewertung zu Marktwerten mit den Unterkategorien

aa. gehalten zu Handelszwecken (held for trading)

ab. vom Unternehmen designiert zur erfolgswirksamen Bewertung zu Marktwerten (at fair value through profit or loss)

b. bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen (held to maturity)

c. ausgereichte Kredite und Forderungen (loans and receivables)

d. zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (available for sale)

e. finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden

Bei den Finanzinstrumenten mit erfolgswirksamer Bewertung zu Marktwerten ist der Marktwert der am Markt erzielbare Preis, das heißt der Preis, zu dem das Finanzinstrument zwischen voneinander unabhängigen Parteien frei gehandelt werden kann. Unrealisierte Gewinne und Verluste werden ergebniswirksam ausgewiesen.

Vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, sind der Kategorie "loans and receivables" zugeordnet und werden mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich Wertberichtigungen für Wertminderungen bewertet.

Derivative Finanzinstrumente sind Finanzkontrakte, deren Wert sich vom Preis eines Vermögenswerts (wie z.B. Aktien, Obligationen, Geldmarktinstrumente oder Commodities) oder eines Referenzsatzes (wie Währungen, Indizes und Zinsen) ableitet. Sie erforderten keine oder nur geringe Anfangsinvestitionen und ihre Abwicklung erfolgt in der Zukunft. Beispiele für derivative Finanzinstrumente sind Optionen, Termingeschäfte oder Zinsswapgeschäfte.

Aus Schwankungen des beizulegenden Zeitwerts resultierende Gewinne und Verluste bei Vermögenswerten der Kategorie "available for sale" werden direkt im Eigenkapital in der Neubewertungsrücklage für Finanzinvestitionen erfasst. Ausgenommen hiervon sind Wertminderungsverluste, nach der Effektivzinsmethode ermittelte Zinsen sowie Gewinne und Verluste aus der Fremdwährungsumrechnung von monetären Posten. Hier findet eine erfolgswirksame Erfassung in der Gewinn- und Verlustrechnung statt. Wird eine Finanzanlage veräußert oder wird bei ihr eine Wertminderung festgestellt, werden die bis dahin in der Neubewertungsrücklage für Finanzinvestitionen angesammelten Gewinne und Verluste im Periodenergebnis erfasst.

Dividenden werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, sobald der Konzern einen Anspruch auf die Zahlung erlangt hat.

Derzeit werden im Homag Group Konzern neben "ausgereichten Krediten und Forderungen" zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente in Form von Derivaten ohne Hedge-Beziehung und Derivate in einer effektiven Sicherungsbeziehung eingesetzt. Vom Konzern waren zum 31. Dezember 2012 wie bereits zum 31. Dezember 2011 keine finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten zur erfolgswirksamen Bewertung zu Marktwerten designiert (at fair value through profit or loss).

Für die Erfassung der Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte derivativer Finanzinstrumente, das heißt erfolgswirksame Erfassung in der Gewinn- und Verlustrechnung oder erfolgsneutrale Erfassung im Eigenkapital, ist entscheidend, ob das derivative Finanzinstrument in eine wirksame Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39 eingebunden ist. Liegen keine Sicherungsgeschäfte (Hedge Accounting) gemäß IAS 39 vor, sind die Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente sofort erfolgswirksam zu erfassen. Besteht hingegen eine wirksame Sicherungsbeziehung gemäß IAS 39, wird der Besicherungszusammenhang als solcher bilanziert.

Die Homag Group AG wendet Vorschriften zu Hedge Accounting zur Sicherung von Bilanzposten und künftigen Zahlungsströmen an. Dies mindert Volatilitäten in der Gewinn- und Verlustrechnung. Nach Art des abgesicherten Grundgeschäfts ist zwischen "Fair Value Hedge" und "Cashflow Hedge" zu unterscheiden.

Mittels eines Cashflow Hedge werden künftige Zahlungsströme aus den in der Bilanz angesetzten Vermögenswerten und Verbindlichkeiten aus festen Verpflichtungen abgesichert. Zur Absicherung des Zinsrisikos einer festen Verpflichtung nutzt die Homag Group AG das Wahlrecht und bilanziert diese nicht als Fair Value Hedge, sondern als Cashflow Hedge. Liegt ein Cashflow Hedge vor, wird der effektive Teil der Wertänderung des Sicherungsinstruments bis zur Erfassung des Ergebnisses aus dem gesicherten Grundgeschäft erfolgsneutral im Eigenkapital (Sicherungsrücklage) erfasst; der ineffektive Teil der Wertänderung des Sicherungsinstruments ist erfolgswirksam zu erfassen. Führt die Absicherung einer erwarteten Transaktion später zur Erfassung von finanziellen oder nicht finanziellen Vermögenswerten beziehungsweise Verbindlichkeiten, so verbleiben die mit der Sicherungsmaßnahme verbundenen kumulierten Gewinne und Verluste zunächst im Eigenkapital und sind später in denselben Perioden erfolgswirksam zu erfassen, in denen der erworbene finanzielle Vermögenswert beziehungsweise die übernommene finanzielle Verbindlichkeit das Periodenergebnis beeinflusst.

IAS 39 stellt strenge Anforderungen an die Anwendung des Hedge Accounting. Diese werden von der Homag Group AG wie folgt erfüllt: Bei Beginn einer Sicherungsmaßnahme werden sowohl die Beziehung zwischen dem als Sicherungsinstrument eingesetzten Finanzinstrument und dem Grundgeschäft als auch Ziel sowie Strategie der Absicherung dokumentiert. Dazu zählt sowohl die konkrete Zuordnung der Absicherungsinstrumente zu den entsprechenden Vermögenswerten beziehungsweise Verbindlichkeiten oder fest vereinbarten künftigen Transaktionen als auch die Einschätzung des Grads der Wirksamkeit der eingesetzten Absicherungsinstrumente. Bestehende Sicherungsmaßnahmen werden fortlaufend auf ihre Effektivität hin überwacht; wird ein Hedge ineffektiv, wird er umgehend aufgelöst.

Die Homag Group AG führt auch Sicherungsmaßnahmen durch, die nicht die strengen Anforderungen des IAS 39 an die Anwendung des Hedge Accounting erfüllen, jedoch gemäß den Grundsätzen des Risikomanagements effektiv zur Sicherung des finanziellen Risikos beitragen. Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken bilanzierter monetärer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wendet die Homag Group AG kein Hedge Accounting gemäß IAS 39 an, da die aus der Währungsumrechnung gemäß IAS 21 erfolgswirksam zu realisierenden Gewinne und Verluste der Grundgeschäfte in der Erfolgsrechnung gleichzeitig mit den Gewinnen und Verlusten aus den als Sicherungsinstrumenten eingesetzten Derivaten gezeigt werden.

Im Homag Group Konzern werden diese derivativen Finanzinstrumente ohne Sicherungsbeziehung als "held for trading" der Kategorie "Vermögenswerte/Verbindlichkeiten mit erfolgswirksamer Bewertung zu Marktwerten" zugeordnet und zum Bilanzstichtag zu Marktwerten angesetzt. Die Marktwerte werden mithilfe standardisierter finanzmathematischer Verfahren (Mark-to-Market-Methode) oder quotierter Preise ermittelt. Gewinne und Verluste aus der Veränderung der Marktwerte dieser derivativen Finanzinstrumente werden sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Im Konzern werden als derivative Finanzinstrumente ohne Sicherungsbeziehung Devisentermingeschäfte eingesetzt, um sich gegen Währungsrisiken abzusichern.

Wertminderungen von finanziellen Vermögenswerten

Finanzielle Vermögenswerte, mit Ausnahme der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte, werden zu jedem Bilanzstichtag auf das Vorhandensein von Indikatoren für eine Wertminderung untersucht. Finanzielle Vermögenswerte sind wertgemindert, wenn infolge eines oder mehrerer Ereignisse, die nach dem erstmaligen Ansatz der Vermögenswerte eintraten, ein objektiver Hinweis dafür vorliegt, dass sich die erwarteten künftigen Cashflows negativ verändert haben. Bei zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten entspricht der Wertminderungsaufwand der Differenz zwischen Buchwert des Finanzinstruments und dem anhand des ursprünglichen Effektivzinssatzes ermittelten Barwerts der erwarteten künftigen Cashflows. Bei zur Veräußerung bestimmten finanziellen Vermögenswerten werden Verluste aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Dies gilt nicht, wenn es sich um eine dauerhafte beziehungsweise wesentliche Wertminderung oder um währungsbedingte Wertminderungen handelt, die erfolgswirksam erfasst werden. Erst mit Abgang des als zur Veräußerung bestimmt klassifizierten Vermögenswerts werden die im Eigenkapital erfassten kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Eine Wertminderung führt zu einer direkten Minderung des Buchwerts aller betroffenen Vermögenswerte, mit Ausnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, deren Buchwert durch ein Wertminderungskonto gemindert wird. Ein identifizierter Wertminderungsbedarf wird hierbei grundsätzlich über ein Wertminderungskonto erfasst. In den Fällen, in denen ein Forderungsausfall, beispielsweise durch Mitteilung der Uneinbringlichkeit einer Forderung durch Inkassounternehmen, identifiziert wird, wird der entsprechende Betrag direkt von den Forderungen abgesetzt.

Verringert sich die Höhe der Wertminderung eines finanziellen Vermögenswerts, der nicht als zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswert kategorisiert ist, in einer der folgenden Berichtsperioden und kann diese Verringerung objektiv auf ein nach der Erfassung der Wertminderung aufgetretenes Ereignis zurückgeführt werden, wird die vormals erfasste Wertminderung über die Gewinn- und Verlustrechnung rückgängig gemacht. Dabei wird auf keinen höheren Wert zugeschrieben als den, der sich als fortgeführte Anschaffungskosten ergeben hätte, wäre keine Wertminderung erfolgt.

4.2.8 Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung niedrigerer Nettoveräußerungswerte bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten unter Beachtung niedrigerer Nettoveräußerungswerte (Nettoveräußerungswert = der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten) angesetzt. Sie enthalten alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu gehören die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie anteilige Kosten des sozialen Bereichs (produktionsbezogener Vollkostenansatz). Die Herstellungskosten werden auf der Grundlage der normalen Kapazitätsauslastung ermittelt.

Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert, sofern keine qualifizierten Vermögenswerte vorhanden sind.

Sofern die Gründe, die zu einer Abwertung der Vorräte in der Vergangenheit geführt haben, nicht länger bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen und als Minderung des Materialaufwands erfasst.

4.2.9 Langfristige Fertigungsaufträge

Fertigungsaufträge, die die Kriterien des IAS 11 erfüllen, werden nach der Percentage-of-Completion-Methode (POC-Methode) bilanziert. Die Kriterien des IAS 11 sind im HOMAG Konzern in der Regel dann erfüllt, wenn bei einem kundenspezifischen Auftrag ein niedriger Standardisierungsgrad vorliegt. Davon ist beispielsweise auszugehen, wenn ein wesentlicher Auftragskonstruktionsaufwand zu leisten ist. Der anzusetzende Fertigstellungsgrad wird dabei pro Auftrag in der Regel durch Begutachtung nach der Cost-to-Cost-Methode der erbrachten Leistung ermittelt. Der entsprechende Gewinn des Fertigungsauftrags wird auf Basis des so errechneten Fertigstellungsgrads realisiert. Der Ausweis dieser Aufträge erfolgt unter den Forderungen beziehungsweise Verbindlichkeiten aus Langfristfertigung. Soweit die angearbeiteten Leistungen die Anzahlungen übersteigen, erfolgt der Ausweis der Fertigungsaufträge aktivisch unter den Forderungen aus Langfristfertigung. Verbleibt nach Abzug der Anzahlung ein negativer Saldo, erfolgt der Ausweis unter den Verbindlichkeiten aus Langfristfertigung. Übersteigen die gesamten Kosten voraussichtlich die gesamten Erlöse, werden die erwarteten Verluste sofort als Aufwand erfasst. Kann das Ergebnis des Fertigstellungsauftrags nicht zuverlässig ermittelt werden, werden Erlöse höchstens im Umfang der angefallenen Auftragskosten erfasst.

4.2.10 Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für alle erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Langfristige unverzinsliche Forderungen werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

4.2.11 Latente Steuern

Latente Steuern werden gemäß IAS 12 grundsätzlich auf alle temporären Differenzen zwischen den Buchwerten in der Konzernbilanz und den steuerlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden (Liability-Methode) sowie für steuerliche Verlustvorträge gebildet, sofern sie aufgrund der aktuellen Unternehmensplanung innerhalb der nächsten fünf Jahre nutzbar sind und keine Verlusthistorie besteht. Aktive latente Steuern für Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede sowie für steuerliche Verlustvorträge werden nur insoweit angesetzt, als mit hinreichender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass diese Unterschiede in der Zukunft zur Realisierung des entsprechenden Vorteils führen. Für die Ermittlung der latenten Steuern werden die Steuersätze zum Realisationszeitpunkt zugrunde gelegt, die auf Basis der aktuellen Rechtslage in den einzelnen Ländern gelten beziehungsweise schon beschlossen wurden. Eine Abzinsung aktiver und passiver latenter Steuern wird nicht vorgenommen. Eine Verrechnung von aktiven latenten Steuern mit passiven latenten Steuern erfolgt nur, soweit eine Identität der Steuergläubiger besteht.

4.2.12 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Der Konzern klassifiziert langfristige Vermögenswerte oder Veräußerungsgruppen als zur Veräußerung bestimmt, wenn die Voraussetzungen des IFRS 5 erfüllt sind. In diesem Fall werden die Vermögenswerte oder Veräußerungsgruppen nicht mehr planmäßig abgeschrieben, sondern mit dem niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Langfristige Vermögenswerte oder Veräußerungsgruppen werden als zur Veräußerung gehalten klassifiziert, wenn der zugehörige Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgesetzte Nutzung realisiert wird. Das Management muss die Veräußerung beschlossen haben, die erwartungsgemäß innerhalb eines Jahres ab dem Zeitpunkt der Klassifizierung für eine Erfassung als abgeschlossener Verkauf in Betracht kommen muss.

Der Konzern weist diese Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen gesondert in der Bilanz aus.

4.2.13 Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Pensionen und ähnliche Verpflichtungen umfassen Versorgungsverpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungssystemen. Die Verpflichtungen werden nach der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Bei diesem Verfahren werden für die Ermittlung der Verpflichtungen neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Altersbezügen berücksichtigt. Die Berechnungen beruhen auf jährlich zu erstellenden versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen. Der als Schuld aus einem leistungsorientierten Plan zu erfassende Betrag ist um den am Bilanzstichtag beizulegenden Zeitwert vom Planvermögen zu kürzen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden unmittelbar in der Periode ihres Entstehens erfolgsneutral im übrigen kumulierten Eigenkapital erfasst. Dienstzeitaufwand wird als Personalaufwand ausgewiesen, Zinsaufwand in der gleichnamigen Position der Gewinn- und Verlustrechnung.

Bei beitragsorientierten Versorgungsplänen geht der Homag Group Konzern über die Entrichtung von Beitragszahlungen hinaus keine weiteren Verpflichtungen ein.

4.2.14 Verpflichtungen aus Mitarbeiterbeteiligung

Unternehmen des Homag Group Konzerns gewähren ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, sich im Rahmen einer stillen Beteiligung am Unternehmen zu beteiligen. Die Finanzierung der Beteiligung erfolgt dabei in der Regel durch Darlehensgewährung seitens des Unternehmens, wobei die Darlehen üblicherweise durch Ergebnisansprüche des still beteiligten Mitarbeiters zu tilgen sind.

Mit Vereinbarung der stillen Beteiligung erwirbt der Mitarbeiter einen Anspruch auf Beteiligung am handelsrechtlichen Ergebnis des Unternehmens. Diese Ergebnisbeteiligung wird dabei teilweise zur Tilgung des gewährten Darlehens verwendet, der Restbetrag wird an die beteiligten Mitarbeiter ausbezahlt. Verlustzuweisungen mindern künftige Gewinnzuweisungen. Die Leistungen an Mitarbeiter im Rahmen des stillen Beteiligungsverhältnisses stellen Leistungen an Arbeitnehmer im Sinne des IAS 19 dar. Soweit unmittelbar eine Auszahlung des Ergebnisanteils an den Arbeitnehmer erfolgt, handelt es sich um kurzfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer. Soweit der Ergebnisanteil zur Tilgung des an den Arbeitnehmer zur Finanzierung der Beteiligung gewährten Darlehens verwendet wird, entsteht beim Unternehmen eine andere langfristig fällige Leistung an Arbeitnehmer, die im Falle der Beendigung des stillen Beteiligungsverhältnisses fällig wird. Im Regelfall ist dies bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses der Fall.

Die Ermittlung des Barwerts der Verpflichtung aus Mitarbeiterbeteiligung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung biometrischer Daten.

Der Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung wird in einer separaten Position in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Er beinhaltet auch die in diesem Zusammenhang angefallenen Zinserträge aus der Darlehensgewährung sowie Änderungen des Verpflichtungsbetrags aufgrund von Aufzinsungseffekten.

4.2.15 Aktienbasierte Vergütung

Den Vorstandsmitgliedern werden Wertsteigerungsrechte gewährt, die nur in bar ausgeglichen werden können (sogenannte Transaktion mit Barausgleich im Sinne von IFRS 2.30 ff.).

Die Kosten, die aufgrund von Transaktionen mit Barausgleich entstehen, werden zunächst unter Anwendung eines Optionspreismodells mit dem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt ihrer Gewährung bewertet (zu Einzelheiten siehe Anhangangabe 5.6). Der beizulegende Zeitwert wird über den Zeitraum bis zum Tag der ersten Ausübungsmöglichkeit erfolgswirksam unter Erfassung einer korrespondierenden Schuld verteilt. Die Schuld wird zu jedem Bilanzstichtag und am Erfüllungstag neu bemessen. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgswirksam erfasst.

4.2.16 Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden gebildet, sofern gegenüber Dritten eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis besteht. Deren Höhe muss zuverlässig geschätzt werden können und sie muss wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führen.

Langfristige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt, sofern der Zinseffekt wesentlich ist.

4.2.17 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zu fortgeführten Anschaffungskosten passiviert. Unverzinsliche langfristige Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode abgezinst.

4.2.18 Fremdkapitalkosten

Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Gemäß IAS 23 werden Fremdkapitalkosten, die in Zusammenhang mit der Errichtung eines qualifizierten Vermögenswerts stehen, aktiviert.

4.2.19 Ertragsrealisation

Erträge werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen dem Homag Group Konzern zufließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann. Erträge sind zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung zu bemessen. Skonti und Rabatte werden berücksichtigt. Darüber hinaus setzt die Ertragsrealisierung die Erfüllung nachfolgend aufgelisteter Ansatzkriterien voraus.

Verkauf von Waren und Erzeugnissen

Erträge werden erfasst, wenn die mit Eigentum an den verkauften Waren und Erzeugnissen verbundenen maßgeblichen Chancen und Risiken auf den Käufer übergegangen sind. Dies tritt in der Regel mit dem Versand der Waren und Erzeugnisse ein. Ist Gegenstand des Geschäfts neben der Lieferung auch die Montage der gelieferten Ware, erfolgt die Umsatzrealisierung - soweit es sich nicht um langfristige Fertigungsaufträge nach IAS 11 handelt - nach Abschluss der Montage beziehungsweise nach Abnahme beim Kunden.

Langfristige Fertigungsaufträge

Umsätze aus langfristiger Fertigung werden in Übereinstimmung mit IAS 11 entsprechend dem Fertigstellungsfortschritt des Auftrags erfasst.

Zinserträge

Zinserträge werden erfasst, wenn die Zinsen entstanden sind.

4.2.20 Annahmen und Schätzungen

Im Konzernabschluss müssen Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten haben. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Änderungen werden nach IAS 8 zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis grundsätzlich erfolgswirksam beurteilt.

Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hat der Vorstand folgende Schätzungen und Annahmen getroffen, welche die Beträge im Abschluss wesentlich beeinflussen:

Entwicklungskosten

Entwicklungskosten werden entsprechend der in der Anhangangabe zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethode aktiviert. Für Zwecke der Feststellung, ob eine Aktivierung zulässig ist, hat die Unternehmensleitung Annahmen über die Höhe der erwarteten künftigen Cashflows aus Vermögenswerten, die anzuwendenden Abzinsungssätze und den Zeitraum des Zuflusses von erwarteten zukünftigen Cashflows, die die Vermögenswerte generieren, vorzunehmen. Nach bestmöglicher Schätzung betrug der Buchwert der aktivierten Entwicklungskosten zum 31. Dezember 2012 28.556 TEUR (Vorjahr: 25.633 TEUR).

Geschäfts- oder Firmenwert

Der Konzern überprüft mindestens einmal jährlich, ob der Geschäfts- oder Firmenwert wertgemindert ist. Dies erfordert eine Schätzung der Nutzungswerte der ZGEs, denen der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist. Zur Schätzung des Nutzungswerts muss die Unternehmensleitung die voraussichtlichen künftigen Cashflows der ZGE schätzen und darüber hinaus einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieser Cashflows zu ermitteln. Der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts betrug zum 31. Dezember 2012 14.240 TEUR (Vorjahr: 14.240 TEUR). Weitere Einzelheiten hierzu sind im Abschnitt 6.2 des Anhangs zu finden.

Forderungen

Im Rahmen der Einzelwertberichtigungen werden Forderungen, für die ein potenzieller Abwertungsbedarf besteht, auf Wertminderungen untersucht sowie gegebenenfalls wertberichtigt.

Die Ermittlung von Wertberichtigungen zweifelhafter Forderungen beruht in erheblichem Maß auf Einschätzungen und Beurteilungen einzelner Forderungen, bei denen neben Kreditwürdigkeit und Zahlungsverzug des jeweiligen Kunden sowohl die aktuellen Konjunkturentwicklungen als auch historische Ausfallerfahrungen berücksichtigt werden.

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern werden für alle noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Für die Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung der Unternehmensleitung auf der Grundlage des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Weitere Einzelheiten sind im Anhang im Abschnitt 5.14 dargestellt.

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Ein langfristiger Vermögenswert ist unter anderem dann als zur Veräußerung gehalten zu klassifizieren, wenn von einer Veräußerung innerhalb eines Jahres auszugehen ist, und der Vermögenswert zum Erwerb zu einem Preis angeboten wird, der in einem angemessenen Verhältnis zum gegenwärtigen beizulegenden Zeitwert steht.

Als zur Veräußerung gehalten klassifizierte langfristige Vermögenswerte sind mit dem niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten zu bewerten.

Annahmen sind hinsichtlich des Veräußerungszeitpunkts und des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten zu treffen.

Anhand des Verhandlungsstands wird eine Einschätzung des Managements bezüglich des Verkaufszeitpunkts vorgenommen. Der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten der zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte wird anhand von externen Gutachten verifiziert.

Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Aufwand aus leistungsorientierten Plänen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, erwartete Erträge aus Planvermögen, die Sterblichkeit und die künftigen Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten. Die Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betrugen zum 31. Dezember 2012 3.440 TEUR (Vorjahr: 3.336 TEUR). Weitere Einzelheiten hierzu sind im Anhang im Abschnitt 6.16 dargestellt.

Mitarbeiterbeteiligung

Die Verpflichtungen aus der Mitarbeiterbeteiligung werden anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze und das erwartete Pensionierungsalter der Belegschaft. Die Verbindlichkeit aus der Mitarbeiterbeteiligung betrug zum 31. Dezember 2012 13.133 TEUR (Vorjahr: 11.885 TEUR). Weitere Einzelheiten hierzu sind im Anhang im Abschnitt 6.17 dargestellt.

Abgegrenzte Schulden und Rückstellungen

Für die Bewertung von Rückstellungen und abgegrenzten Schulden vor allem für Prozess- und Steuerrisiken sowie für Restrukturierungsmaßnahmen sind Annahmen und Einschätzungen in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme und der Höhe des Ausmaßes der Verpflichtung wesentlich. Für laufende Fälle bildet der Homag Group Konzern Rückstellungen, wenn es wahrscheinlich ist, dass eine Verpflichtung ensteht, die zu künftigen Mittelabflüssen führen wird und hinsichtlich der Höhe verlässlich schätzbar ist. Der Stand von Verfahren beziehungsweise Restrukturierungsmaßnahmen wird laufend neu bewertet, auch unter Einbeziehung externer Anwälte. Eine Beurteilung kann sich aufgrund neuer Erkenntnisse ändern, so dass es notwendig werden kann, die Höhe einer Rückstellung oder abgegrenzten Schuld aufgrund neuer Entwicklungen anzupassen.

Aktienbasierte Vergütung

Die Kosten aus der Gewährung von Wertsteigerungsrechten an die Vorstandsmitglieder werden im Homag Group Konzern mit dem beizulegenden Zeitwert dieser Wertsteigerungsrechte zum Zeitpunkt ihrer Gewährung bewertet. Zur Schätzung des beizulegenden Zeitwerts muss für die Gewährung von Eigenkapitalinstrumenten ein geeignetes Bewertungsverfahren bestimmt werden; dieses ist abhängig von den Bedingungen der Gewährung. Es ist weiterhin die Bestimmung geeigneter in dieses Bewertungsverfahren einfließender Daten, darunter insbesondere die voraussichtliche Optionslaufzeit, Volatilität und Dividendenrendite, sowie entsprechender Annahmen erforderlich. Die Annahmen und das angewandte Verfahren sind in der Anhangangabe 5.6 ausgewiesen.

4.2.21 Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung weist entsprechend IAS 7 die Entwicklung der Zahlungsströme getrennt nach Mittelzu- und -abflüssen aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aus. Die Ermittlung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit erfolgte nach der indirekten Methode aus dem Konzernabschluss des Homag Group Konzerns. Dazu wird das Periodenergebnis um die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen, das sind im Wesentlichen Abschreibungen und die Veränderungen der Rückstellungen, sowie die nicht zahlungswirksamen Erträge korrigiert und um die Veränderung der betrieblichen Aktiva und Passiva ergänzt. Die Cashflows aus der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit sind nach der direkten Methode dargestellt worden.

Die Zahlungsmittel der Kapitalflussrechnung umfassen alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, das heißt Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit sie innerhalb von drei Monaten verfügbar sind. Sie gliedern sich wie folgt:

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in TEUR 2012 2011
Kassenbestand 120 118
Schecks 38 22
Guthaben bei Kreditinstituten 45.399 56.329
  45.557 56.469

Die Zahlungsmittel unterliegen keinen wesentlichen Verfügungsbeschränkungen.

5. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

5.1 Umsatzerlöse

Nachfolgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Umsatzerlöse auf die Regionen:

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in TEUR 2012 2011
Deutschland 205.152 194.291
Übrige Länder der EU 238.118 235.407
Übriges Europa 103.116 154.659
Nordamerika 67.534 53.889
Mittel-/Südamerika 35.678 33.977
Asien/Pazifik 114.046 124.014
Afrika 3.307 2.441
Drittland 561.799 604.387
GESAMT 766.951 798.678

Maßgebend für die Zuordnung zu den Regionen ist der Standort des Kunden.

In den Umsatzerlösen werden die den Kunden berechneten Entgelte für Lieferungen und Leistungen - vermindert um Erlösschmälerungen und Skonti - ausgewiesen.

Im Rahmen der langfristigen Auftragsfertigung wurden im Berichtsjahr aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen Umsatzerlöse in Höhe von 253.904 TEUR (Vorjahr: 305.335 TEUR) nach der Percentage-of-Completion-Methode erzielt.

5.2 Andere aktivierte Eigenleistungen

Die anderen aktivierten Eigenleistungen ergeben sich im Wesentlichen aus der Aktivierung von Entwicklungskosten nach IAS 38.

5.3 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich folgendermaßen zusammen:

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in TEUR 2012 2011
Erträge aus Weiterbelastungen an Dritte 2.149 1.979
Kursgewinne aus Währungsumrechnungen 4.360 4.511
Erträge aus Anlageabgängen 2.076 675
Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen LuL 1.698 1.474
Erträge aus Kostenerstattungen 826 455
Erträge aus privater Pkw-Nutzung 2.386 2.268
Verkaufserlöse Kantine 657 573
Provisionserträge 755 349
Übrige Erträge 5.466 5.084
  20.373 17.368

5.4 Materialaufwand

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in TEUR 2012 2011
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 304.858 332.271
Aufwendungen für bezogene Leistungen 25.295 30.754
  330.153 363.025

5.5 Personalaufwand und Anzahl Mitarbeiter

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in TEUR 2012 2011
Löhne und Gehälter 237.693 241.575
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 43.639 42.472
- davon für Altersversorgung 17.389 17.455
  281.332 284.047

In den Personalaufwendungen sind Erstattungen der Bundesagentur für Arbeit in Höhe von 137 TEUR (Vorjahr: 591 TEUR) enthalten. Die Erstattungen erfolgten für konjunkturelles Kurzarbeitergeld und vom Arbeitgeber zu tragende Sozialversicherungsaufwendungen bei diversen deutschen Produktionsgesellschaften.

Gemäß IAS 20 "Bilanzierung und Darstellung von Zuwendungen der öffentlichen Hand" werden diese Erstattungen mit den jeweiligen Aufwendungen saldiert ausgewiesen.

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in TEUR 2012 2011
Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung 7.030 5.116

Der Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung enthält im Wesentlichen handelsrechtliche Gewinn- und Verlustzuweisungen.

Im Jahresdurchschnitt waren im Homag Group Konzern beschäftigt:

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  Inland Ausland Gesamt 2012 Gesamt 2011
Gewerbliche Mitarbeiter 1.723 329 2.052 2.091
Angestellte 1.816 864 2.680 2.651
Auszubildende 340 3 343 368
  3.879 1.196 5.075 5.110

5.6 Gesamtbezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf insgesamt 426 TEUR (Vorjahr: 396 TEUR). Darin ist eine erfolgsabhängige Vergütung in Höhe von 45 TEUR (Vorjahr: 68 TEUR) enthalten. Die gesamte Vergütung ist - wie im Vorjahr - kurzfristig fällig.

Herr Gerhard Schuler erhält als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats des Weiteren eine Vergütung entsprechend der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats in Höhe von 13 TEUR (Vorjahr: 15 TEUR).

Gesamtbezüge des Vorstands

Die Bezüge des Vorstands nach IAS 24 setzen sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 2012 2011
Kurzfristig fällige Leistungen 1.879 2.545
Anteilsbasierte Vergütungen (LTI) 374 -91
  2.253 2.454

Aufgrund der Erfüllung der Grundvoraussetzung für das Short-Term Incentive (STI), eines positiven Value Added, erfolgt für das Jahr 2012 aus diesem Programm eine Auszahlung einer erfolgsabhängigen Komponente in Höhe von 283 TEUR nach der Hauptversammlung 2013. Das STI ist nach oben hin begrenzt, wobei der Cap 150 Prozent des tatsächlich im betreffenden Geschäftsjahr ausgezahlten festen Jahresgehalts beträgt und bei 4 Prozent erreicht wird.

Der im Geschäftsjahr 2012 insgesamt in Höhe von 374 TEUR aufwandswirksam erfasste Betrag (Vorjahr: 91 TEUR Ertrag) aus aktienbasierter Vergütung betrifft ausschließlich aktienbasierte Vergütungstransaktionen mit Barausgleich im Sinne von IFRS 2.30 ff.

Grundvoraussetzung für einen Barausgleich ist ein über den Bezugszeitraum kumuliert positiver Value Added (Return on Capital Employed minus Weighted Average Cost of Capital). Dieses linear ermittelte LTI ist wiederum durch eine festgelegte Messgröße (12 Prozent des Value Added) nach oben hin begrenzt.

Ein weiterer, den LTI-Bonus bestimmender Bestandteil ist die Wertentwicklung der Homag Group Aktie während des Bezugszeitraums. Hierbei wird der Wertzuwachs der Aktie zwischen dem Beginn des Bezugszeitraums (relevanter Anfangskurs) und dem Ende des Bezugszeitraums (relevanter Schlusskurs) ermittelt. Bei einer Steigerung des relevanten Schlusskurses zum relevanten Anfangskurs um bis zu 70 Prozent entsteht ein Anspruch auf den zweiten Teil des LTI. Hat sich der HVA-Bestandteil für das LTI negativ entwickelt, wird die Aktienkomponente um den Minderungsbetrag verringert. Das aktienbasierte LTI kann jedoch durch den Minderungsbetrag maximal auf 0 EUR verringert werden.

Die Vertragslaufzeit der Wertsteigerungsrechte umfasst für den ersten Bezugszeitraum die Jahre 2010 bis 2012, für den zweiten Bezugszeitraum die Jahre 2011 bis 2013 und für den dritten Bezugszeitraum die Jahre 2012 bis 2014. Der beizulegende Zeitwert der Wertsteigerungsrechte wird zum Zeitpunkt der Gewährung unter Anwendung eines Binominalmodells und unter Berücksichtigung der Bedingungen, zu denen die Instrumente gewährt wurden, ermittelt. Der Aufwand für die erhaltenen Leistungen respektive die Schuld zur Abgeltung dieser Leistungen wird über den erwarteten Erdienungszeitraum erfasst. Die Schuld wird zu jedem Berichtsstichtag und am Erfüllungstag neu bemessen. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgswirksam erfasst.

Nachfolgende Tabellen enthalten die der Bewertung der Wertsteigerungsrechte zugrunde gelegten Parameter für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2012:

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Erster Bezugszeitraum 2010-2012 2011
Dividendenrendite (in %) 1,06
Erwartete Volatilität (in %) 50,00
Risikoloser Zinssatz (in %) 1,42
Verfall der Optionspositionen 31.12.2012
Relevanter Anfangskurs der Aktie (in EUR) 12,13
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Zweiter Bezugszeitraum 2011-2013 2012 2011
Dividendenrendite (in %) 1,81 2,00
Erwartete Volatilität (in %) 50,00 50,00
Risikoloser Zinssatz (in %) 0,33 1,31
Verfall der Optionspositionen 31.12.2013 31.12.2013
Relevanter Anfangskurs der Aktie (in EUR) 15,46 15,46
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Dritter Bezugszeitraum 2012-2014 2012
Dividendenrendite (in %) 2,33
Erwartete Volatilität (in %) 50,00
Risikoloser Zinssatz (in %) 0,38
Verfall der Optionspositionen 31.12.2014
Relevanter Anfangskurs der Aktie (in EUR) 10,06

Die Gesamtbezüge des Vorstands gemäß HGB betrugen für das Geschäftsjahr 2.514 TEUR (Vorjahr: 2.959 TEUR) und teilen sich wie folgt auf:

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  Erfolgsunabhängige Vergütung Erfolgsabhängige Vergütung (STI und Tantieme) Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung (LTI)
in TEUR 2012 2011 20121) 2011 2012 2011
Dr. Markus Flik 555 382 95 250 264 106
Harald Becker-Ehmck 130 0 30 0 0 0
Jürgen Köppel 253 240 58 81 176 69
Hans-Dieter Schumacher 290 279 67 95 185 80
Achim Gauß 130 311 0 106 0 87
Herbert Högemann 195 260 33 88 10 72
Andreas Hermann 0 71 0 24 0 0
Rolf Knoll 0 209 0 106 0 0
GESAMT 1.553 1.752 283 750 635 414
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  Sachbezüge Gesamtbezüge
in TEUR 2012 2011 2012 2011
Dr. Markus Flik 10 7 924 745
Harald Becker-Ehmck 4 0 164 0
Jürgen Köppel 7 6 494 396
Hans-Dieter Schumacher 10 8 552 462
Achim Gauß 3 7 133 511
Herbert Högemann 9 9 247 429
Andreas Hermann 0 2 0 97
Rolf Knoll 0 4 0 319
GESAMT 43 43 2.514 2.959

1) Die Auszahlung erfolgt nach der Hauptversammlung 2013 für das Geschäftsjahr 2012.

Beim LTI handelt es sich nicht um die tatsächlichen Werte, sondern um die finanzmathematisch ermittelten beizulegenden Zeitwerte (Fair Value) im Zeitpunkt der Gewährung. In 2012 ist damit der beizulegende Zeitwert des dritten Bezugszeitraums in vollem Umfang angegeben. Die Erfassung in der Rückstellung erfolgte zeitanteilig.

Für das LTI wurde für den ersten Bezugszeitraum 2010 bis 2012 eine abgegrenzte Schuld in Höhe von 124 TEUR verbucht. Die Auszahlung des tatsächlichen Werts erfolgt nach der Hauptversammlung für 2012 im Jahr 2013. Für die zum beizulegenden Zeitwert ermittelte Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung wurde für den zweiten Bezugszeitraum 2011 bis 2013 für zwei Drittel des beizulegenden Zeitwerts eine abgegrenzte Schuld in Höhe von 226 TEUR eingebucht. Die Auszahlung erfolgt nach der Hauptversammlung für 2013 im Jahr 2014. Für die zum beizulegenden Zeitwert ermittelte Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung wurde für den dritten Bezugszeitraum 2012 bis 2014 für das erste Drittel des beizulegenden Zeitwerts eine abgegrenzte Schuld in Höhe von 211 TEUR eingebucht. Die Auszahlung des tatsächlichen Werts erfolgt nach der Hauptversammlung für 2014 im Jahr 2015. Bei den beiden letztgenannten handelt es sich nicht um die tatsächlich ausbezahlten Werte, sondern um die finanzmathematisch ermittelten beizulegenden Zeitwerte (Fair Value).

Dies führt zu einer aufwandsmäßigen Erfassung in 2012 in Höhe von 374 TEUR (Vorjahr: 91 TEUR Ertrag). Der Wert der Schuld für die Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung belief sich zum 31. Dezember 2012 auf 561 TEUR (Vorjahr: 187 TEUR) und teilt sich wie folgt auf:

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  Erster Bezugszeitraum 2010-2012 Zweiter Bezugszeitraum 2011-2013 Dritter Bezugszeitraum 2012-2014
in TEUR 2012 2011 2012 2011 2012 2011
Dr. Markus Flik 0 0 84 35 88 0
Harald Becker-Ehmck 0 0 0 0 0 0
Jürgen Köppel 39 9 58 23 59 0
Hans-Dieter Schumacher 0 0 64 27 61 0
Achim Gauß 0 12 0 29 0 0
Herbert Högemann 35 10 20 24 3 0
Rolf Knoll 50 18 0 0 0 0
GESAMT 124 49 226 138 211 0
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  Gesamt
in TEUR 2012 2011
Dr. Markus Flik 172 35
Harald Becker-Ehmck 0 0
Jürgen Köppel 156 32
Hans-Dieter Schumacher 125 27
Achim Gauß 0 41
Herbert Högemann 58 34
Rolf Knoll 50 18
GESAMT 561 187

Darüber hinaus hat Herr Achim Gauß im Geschäftsjahr 2012 aufgrund der Beendigung seiner Tätigkeit als Mitglied des Vorstands der Homag Group AG eine Abfindung für die Restlaufzeit seines Dienstvertrags sowie das nachvertragliche Wettbewerbsverbot für das Jahr 2012 in Höhe von 550 TEUR erhalten. Des Weiteren erhält Herr Gauß für das nachvertragliche Wettbewerbsverbot für das Jahr 2013 eine monatliche Entschädigung in Höhe von 20 TEUR. Diese wird im Geschäftsjahr 2013 zur Auszahlung kommen.

Bezüge ehemaliger Organmitglieder

Für ehemalige Vorstandsmitglieder der in 1999 auf die Homag Group AG verschmolzenen IMA AG sind Pensionsrückstellungen in Höhe von 644 TEUR (Vorjahr: 606 TEUR) gebildet. Die geleisteten Rentenzahlungen betrugen im abgelaufenen Jahr 58 TEUR (Vorjahr: 58 TEUR).

5.7 Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte

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in TEUR 2012 2011
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte planmäßig 11.732 11.347
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte außerplanmäßig 0 2.009
  11.732 13.356

5.8 Abschreibungen auf Sachanlagen

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in TEUR 2012 2011
Abschreibungen auf Sachanlagen planmäßig 16.260 16.636
Abschreibungen auf Sachanlagen außerplanmäßig 114 2.115
  16.374 18.751

5.9 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich folgendermaßen zusammen:

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in TEUR 2012 2011
Vertriebsprovisionen, Sondereinzelkosten Vertrieb 11.329 11.051
Werbe- und Messekosten 7.279 8.407
Bürobedarf, Post- und Telekommunikationskosten 4.672 4.743
Rechts- und Beratungskosten, Lizenzausgaben und Patentkosten 7.884 8.754
Reise- und Bewirtungskosten 17.625 16.649
Miet- und Leasingaufwendungen 9.531 9.290
Sonstige Steuern 1.769 1.516
Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.369 8.599
Forderungsverluste 314 1.041
Transportkosten 11.383 13.279
Instandhaltungskosten 8.219 7.446
Versicherungskosten 1.280 1.420
Kursverluste aus Währungsumrechnungen 5.339 5.405
Verluste aus Anlageabgängen 1.096 701
Spenden, Gebühren, Abgaben, Beiträge 858 912
Nebenkosten des Geldverkehrs 2.433 2.122
Reinigungskosten 971 957
Personalnebenkosten 3.163 3.889
Übrige Aufwendungen 20.736 22.964
  119.250 129.145

5.10 Beteiligungsergebnis aus assoziierten Unternehmen

Das Beteiligungsergebnis aus At-Equity-Beteiligungen entfällt auf Stiles Machinery Inc., Grand Rapids/USA, mit 394 TEUR (Vorjahr: 31 TEUR) sowie auf Homag China Golden Field Ltd., Hongkong/China, mit 742 TEUR (Vorjahr: 594 TEUR).

5.11 Frei

5.12 Frei

5.13 Zinserträge/Zinsaufwendungen

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in TEUR   2012 2011
Zinserträge aus ausgereichten Krediten und anderen Forderungen   579 255
Andere Zinsen und ähnliche Erträge   2.183 3.133
Gesamtzinserträge aller finanziellen Forderungen, die nicht vom Unternehmen zur erfolgswirksamen Bewertung zu Marktwerten angesetzt wurden   2.762 3.388
ZINSERTRÄGE   2.762 3.388
Zinsaufwendungen aus      
  Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -7.383 -8.372
  der Aufzinsung des Genussrechtskapitals -24 -113
  Finanzierungsleasingverbindlichkeiten -306 -291
Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Transaktionskosten   -1.711 -1.179
Andere Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen   -1.053 -2.853
Gesamtzinsaufwand aller finanziellen Verbindlichkeiten, die nicht vom Unternehmen zur erfolgswirksamen Bewertung zu Marktwerten angesetzt wurden   -10.477 -12.808
Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen   -478 -265
Zinsaufwendungen aus derivativen Finanzinstrumenten   -23 -287
ZINSAUFWENDUNGEN   -10.978 -13.360
ZINSERGEBNIS   -8.216 -9.972

5.14 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag/latente Steuern

Steueraufwand

Nach ihrer Herkunft gliedern sich die Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wie folgt:

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in TEUR   2012 2011
Laufende Steuern   9.036 5.363
Latente Steuern      
  aus zeitlichen Bewertungsunterschieden 364 -1.099
  aus Verlustvorträgen 2.711 5.394
    12.111 9.658

Eine Minderung des Steueraufwands aufgrund der Nutzung bisher nicht mit aktiven latenten Steuern belegter steuerlicher Verlustvorträge erfolgte nicht. Im Vorjahr ergab sich hieraus eine Minderung um 279 TEUR.

Der Steueraufwand auf Basis des Ergebnisses vor Steuern in Höhe von 24.290 TEUR (Vorjahr: 6.366 TEUR) und des für die Homag Group Gesellschaften in Deutschland geltenden Konzernsteuersatzes von 28,075 Prozent (Vorjahr: 28,075 Prozent theoretischer Steuersatz) wird auf den tatsächlichen Steueraufwand wie folgt übergeleitet:

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in TEUR 2012 2011
Theoretischer Steueraufwand (-)/Steuerertrag (+) -6.819 -1.787
Steuersatzbedingte Abweichungen 353 331
Steuerminderungen (+)/Steuermehrungen (-) aufgrund steuerfreier Erträge bzw. nicht abzugsfähiger Aufwendungen -1.062 -5.509
Veränderung Wertberichtigung auf latente Steuern und Verlustvorträge -3.747 -4.884
Sonstige Abweichungen -836 2.191
STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG (TATSÄCHLICHER STEUERAUFWAND (-)/STEUERERTRAG (+)) -12.111 -9.658

Die sonstigen Abweichungen resultieren vor allem aus Steueraufwendungen für Vorjahre in Höhe von 933 TEUR (Vorjahr: Steuererträge 2.754 TEUR).

Auf einbehaltene Gewinne bei Tochtergesellschaften in Höhe von 49.199 TEUR (Vorjahr: 51.026 TEUR) wurden keine latenten Steuern angesetzt, da vorgesehen ist, diese Gewinne zum Zwecke der Substanzerhaltung und Ausweitung des Geschäftsvolumens in den Unternehmen einzusetzen.

Die erfolgsneutral gebildeten latenten Steuern belaufen sich am Bilanzstichtag auf 133 TEUR (Vorjahr: 50 TEUR). Diese erfolgsneutral gebildeten latenten Steuern werden in der Gesamtergebnisrechnung ausgewiesen und betreffen ausschließlich latente Steuern auf versicherungsmathematische Gewinne und Verluste.

Aktive und passive latente Steuern

Der Bestand an aktiven und passiven latenten Steuern auf zeitliche Bewertungsunterschiede im Konzern ist im Wesentlichen folgenden Posten zuzuordnen:

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  Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
in TEUR 31.12.2012 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2011
Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 893 802 13.836 13.864
Vorräte 3.567 3.223 1.497 1.640
Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 2.186 4.444 987 429
Sonstige Aktiva 389 337 363 629
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 915 1.993 532 476
Langfristige Verpflichtungen und langfristige Rückstellungen 4.165 3.888 60 10
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen 6.695 9.051 309 2.721
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 333 520 3.963 7.540
Sonstige Passiva 2.254 4.660 10.622 12.017
  21.397 28.918 32.169 39.326
Saldierung -19.269 -27.724 -19.269 -27.724
Latente Steuern auf zeitliche Bewertungsunterschiede 2.128 1.194 12.900 11.602
Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge 9.928 12.639 - -
  12.056 13.833 12.900 11.602

Wertberichtigungen auf den Buchwert aktiver latenter Steuern werden dann vorgenommen, wenn eine Realisierung der erwarteten Vorteile aus der latenten Steuer nicht hinreichend wahrscheinlich ist. Die dabei vorgenommene Einschätzung kann im Zeitablauf Änderungen unterliegen, die in Folgeperioden zu einer Auflösung der Wertberichtigung führen können. Aus der Veränderung der Wertberichtigungen auf Verlustvorträge ergibt sich ein Einfluss auf den Steueraufwand von 3.747 TEUR (Vorjahr: 4.884 TEUR).

Zum 31. Dezember 2012 beliefen sich die bestehenden steuerlichen Verlustvorträge, für die aktive latente Steuern gebildet wurden, auf 29.490 TEUR (Vorjahr: 34.107 TEUR) für Zwecke der Körperschaftsteuer, auf 26.701 TEUR (Vorjahr: 29.913 TEUR) für Zwecke der Gewerbesteuer und betreffend ausländischer Verlustvorträge auf 6.509 TEUR (Vorjahr: 11.886 TEUR). Verlustvorträge, für die wegen mangelnder Realisierbarkeit aktive latente Steuern nicht gebildet wurden, bestanden für Zwecke der Körperschaftsteuer in Höhe von 44.737 TEUR (Vorjahr: 52.136 TEUR), für Zwecke der Gewerbesteuer in Höhe von 43.030 TEUR (Vorjahr: 49.030 TEUR) und im Ausland in Höhe von 22.436 TEUR (Vorjahr: 14.168 TEUR).

Die inländischen Verlustvorträge sind zeitlich unbegrenzt nutzbar. Vom Gesamtbetrag der ausländischen Verlustvorträge in Höhe von 28.945 TEUR ist ein Betrag von 25.593 TEUR zeitlich unbeschränkt nutzbar. Ein Betrag in Höhe von 3.352 TEUR verfällt nach Ablauf von mehr als fünf Jahren.

5.15 Frei

5.16 Auf Anteile ohne beherrschenden Einfluss entfallendes Jahresergebnis

Das auf Anteile ohne beherrschenden Einfluss entfallende Jahresergebnis in 2012 beläuft sich auf -501 TEUR (Vorjahr: 1.426 TEUR).

5.17 Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird nach IAS 33 aus der Division des auf die Aktionäre der Homag Group AG entfallenden Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien ermittelt. Das Ergebnis nach Anteilen ohne beherrschenden Einfluss in Höhe von 12.680 TEUR (Vorjahr: -4.718 TEUR) führte zu einem Ergebnis je Aktie von 0,81 EUR (Vorjahr: -0,30 EUR). Das verwässerte und unverwässerte Ergebnis sind identisch.

Nachfolgende Tabelle enthält die der Berechnung des Ergebnisses je Aktie zugrunde gelegten Werte:

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  2012 2011
Den Aktionären der Homag Group AG zuzurechnendes Ergebnis zur Berechnung des Ergebnisses in TEUR 12.680 -4.718
Ergebnis je Aktie in EUR 0,81 -0,30
ERGEBNIS JE AKTIE NACH IAS 33 IN EUR 0,81 -0,30
Gewichteter Durchschnitt der Aktien (Basis für die Berechnung des Ergebnisses pro Aktie) 15.688.000 15.688.000

Im Zeitraum zwischen dem Bilanzstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses haben keine Transaktionen mit Stammaktien stattgefunden.

5.18 Gezahlte und vorgeschlagene Dividende

In 2012 wurde für das Geschäftsjahr 2011 keine Dividende ausbezahlt.

Der Hauptversammlung am 28. Mai 2013 wird vorgeschlagen, den im Jahresabschluss der Homag Group AG zum 31. Dezember 2012 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 30.665.996,13 EUR wie folgt zu verwenden:

- Ausschüttung einer Dividende von 0,25 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie auf die 15.688.000 dividendenberechtigten Stückaktien in Höhe von 3.922.000 EUR

- Vortrag von 26.743.996,13 EUR auf neue Rechnung

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in TEUR 2012 2011
Dividendenausschüttung 3.922 0
Vortrag auf neue Rechnung 26.744 21.637
  30.666 21.637
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in EUR 2012 2011
DIVIDENDE JE DIVIDENDENBERECHTIGTE STÜCKAKTIE 0,25* 0,00

* Vorschlag

6. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ

6.1 Immaterielle Vermögenswerte/Sachanlagen

Entwicklung des langfristigen Vermögens des Homag Group Konzerns 2012

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  Anschaffungs- und Herstellungskosten
in TEUR Stand am
01.01.2012
Währungs-
differenzen
Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am
31.12.2012
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Gewerbliche Schutzrechte 51.893 13 2.561 -2.213 1.131 53.385
- davon Leasing 2.237 0 0 0 0 2.237
2. Geschäfts- oder Firmenwert 16.855 0 0 0 0 16.855
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 42.855 0 9.922 -470 0 52.307
4. Geleistete Anzahlungen 8.567 -1 6.710 -5 -1.131 14.140
  120.170 12 19.193 -2.688 0 136.687
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 162.980 63 6.611 -7.3801) 2.886 165.160
- davon Leasing 4.000 0 0 0 0 4.000
2. Technische Anlagen und Maschinen 75.866 -141 2.980 -5.803 3.796 76.698
- davon Leasing 16.133 19 31 -854 0 15.329
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.055 40 6.865 -7.145 208 78.023
- davon Leasing 8.038 15 410 -356 0 8.107
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.944 3 1.491 -107 -6.890 441
  322.845 -35 17.947 -20.435 0 320.322
  443.015 -23 37.140 -23.123 0 457.009
scroll
  Abschreibungen
in TEUR Stand am
01.01.2012
Währungs-
differenzen
Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am
31.12.2012
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Gewerbliche Schutzrechte 37.842 3 4.896 -2.213 0 40.528
- davon Leasing 2.237 0 0 0 0 2.237
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.615 0 0 0 0 2.615
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 17.222 0 6.836 -307 0 23.751
4. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
  57.679 3 11.732 -2.520 0 66.894
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 78.363 -31 4.7583) -4.6642) 0 78.426
- davon Leasing 278 0 111 0 0 389
2. Technische Anlagen und Maschinen 52.814 -78 4.8784) -4.923 20 52.711
- davon Leasing 8.677 11 1.485 -242 0 9.931
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.451 33 6.738 -6.611 -20 56.591
- davon Leasing 5.428 7 1.280 -353 0 6.362
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
  187.628 -76 16.374 -16.198 0 187.728
  245.307 -73 28.106 -18.718 0 254.622
scroll
  Buchwerte
in TEUR Stand am
31.12.2012
Stand am
31.12.2011
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte 12.857 14.051
- davon Leasing 0 0
2. Geschäfts- oder Firmenwert 14.240 14.240
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 28.556 25.633
4. Geleistete Anzahlungen 14.140 8.567
  69.793 62.491
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 86.734 84.617
- davon Leasing 3.611 3.722
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.987 23.052
- davon Leasing 5.398 7.456
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.432 21.604
- davon Leasing 1.745 2.610
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 441 5.944
  132.594 135.217
  202.387 197.708

1) Davon 5.695 TEUR Umgliederung in die Position "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte".
2) Davon 3.192 TEUR Umgliederung in die Position "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte".
3) Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 104 TEUR enthalten.
4) Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 10 TEUR enthalten.

Entwicklung des langfristigen Vermögens des Homag Group Konzerns 2011

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  Anschaffungs- und Herstellungskosten
in TEUR Stand am
01.01.2011
Währungs-
differenzen
Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am
31.12.2011
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Gewerbliche Schutzrechte 46.740 -44 2.932 -929 3.194 51.893
- davon Leasing 2.237 0 0 0 0 2.237
2. Geschäfts- oder Firmenwert 16.855 0 0 0 0 16.855
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 32.803 0 10.497 -445 0 42.855
4. Geleistete Anzahlungen 7.184 0 4.636 -59 -3.194 8.567
  103.582 -44 18.065 -1.433 0 120.170
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 161.729 -27 1.240 -14 52 162.980
- davon Leasing 4.000 0 0 0 0 4.000
2. Technische Anlagen und Maschinen 78.331 159 3.211 -6.169 334 75.866
- davon Leasing 16.195 -27 1.745 -1.780 0 16.133
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.888 -73 6.892 -4.834 182 78.055
- davon Leasing 8.105 -19 1.474 -1.522 0 8.038
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 738 168 5.606 0 -568 5.944
  316.686 227 16.949 -11.017 0 322.845
  420.268 183 35.014 -12.450 0 443.015
scroll
  Abschreibungen
in TEUR Stand am
01.01.2011
Währungs-
differenzen
Zugänge Abgänge Stand am
31.12.2011
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Gewerbliche Schutzrechte 34.078 -163 4.7381) -811 37.842
- davon Leasing 2.190 0 47 0 2.237
2. Geschäfts- oder Firmenwert 851 0 1.7642) 0 2.615
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 10.582 0 6.8543) -214 17.222
4. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
  45.511 -163 13.356 -1.025 57.679
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 71.516 -27 6.8794) -5 78.363
- davon Leasing 167 0 111 0 278
2. Technische Anlagen und Maschinen 52.309 148 5.068 -4.711 52.814
- davon Leasing 7.639 -14 1.800 -748 8.677
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 54.214 -17 6.8045) -4.550 56.451
- davon Leasing 5.589 -8 1.347 -1.500 5.428
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  178.039 104 18.751 -9.266 187.628
  223.550 -59 32.107 -10.291 245.307
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  Buchwerte
in TEUR Stand am
31.12.2011
Stand am
31.12.2010
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte 14.051 12.662
- davon Leasing 0 47
2. Geschäfts- oder Firmenwert 14.240 16.004
3. Selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte 25.633 22.221
4. Geleistete Anzahlungen 8.567 7.184
  62.491 58.071
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 84.617 90.213
- davon Leasing 3.722 3.833
2. Technische Anlagen und Maschinen 23.052 26.022
- davon Leasing 7.456 6.323
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.604 21.674
- davon Leasing 2.610 2.516
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.944 738
  135.217 138.647
  197.708 196.718

1) Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 200 TEUR enthalten.
2) Außerplanmäßige Abschreibung.
3) Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 45 TEUR enthalten.
4) Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 2.082 TEUR enthalten.
5) Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 33 TEUR enthalten.

6.2 Immaterielle Vermögenswerte

Die Aufteilung der immateriellen Vermögenswerte nach Regionen gestaltet sich wie folgt:

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in TEUR 2012 2011
Deutschland 65.189 57.965
Übrige Länder der EU 1.262 1.260
Übriges Europa 1.466 1.465
Nordamerika 299 303
Mittel-/Südamerika 294 313
Asien/Pazifik 1.283 1.185
Drittland 4.604 4.526
GESAMT 69.793 62.491

Die Entwicklung der einzelnen Posten der immateriellen Vermögenswerte ist in der Entwicklung des langfristigen Vermögens (Anlagespiegel) dargestellt.

Im Berichtsjahr wurden bei den immateriellen Vermögenswerten keine (Vorjahr: 2.009 TEUR) außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

In den geleisteten Anzahlungen sind im Wesentlichen Anlagen im Bau im Zusammenhang mit den Investitionen in Softwareprodukte für unser IT-Großprojekt ProFuture enthalten.

Insgesamt wurden für das Projekt 12.159 TEUR investiert, davon 5.778 TEUR in 2012. Hiervon wurden bereits 862 TEUR in der Position "Gewerbliche Schutzrechte" aktiviert. Die Restnutzungsdauer beträgt 4 Jahre. Die restlichen Investitionen für ProFuture werden in den geleisteten Anzahlungen ausgewiesen.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Die ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 14.240 TEUR (Vorjahr: 14.240 TEUR) teilen sich auf die Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE) wie folgt auf:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
ZGEs beziehungsweise Gruppen von ZGEs    
Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH 10.290 10.290
HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH 23 23
Bargstedt Handlingsysteme GmbH 115 115
Vertrieb Europa 2.634 2.634
Vertrieb Amerika 266 266
Vertrieb Asien/Pazifik 912 912
GESAMT 14.240 14.240

Die Zuordnung der Geschäfts- und Firmenwerte auf die einzelnen Gruppen von ZGEs erfolgte anhand einer Zuordnung der bei den erworbenen Unternehmen erwarteten Erträge zu den einzelnen Bereichen.

Die für die durchgeführten Impairmenttests zum Stichtag 31. Dezember 2012 verwendeten WACC-Diskontierungssätze vor Steuern sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:

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Detailplanungszeitraum in % Jahre 31.12.2012 2013-2017 31.12.2011 2012-2016
ZGEs beziehungsweise Gruppen von ZGEs      
Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH   9,56 10,21
HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH   9,66 10,20
Bargstedt Handlingsysteme GmbH   9,56 10,19
Vertrieb Europa   9,48 10,22
Vertrieb Amerika   9,96 10,88
Vertrieb Asien/Pazifik   9,46 10,46

Die Eigenkapitalkosten wurden auf Basis einer für den Homag Group Konzern zusammengestellten Peergroup einheitlich für alle ZGEs ermittelt. Die Fremdkapitalkosten wurden ausgehend vom risikolosen laufzeitabhängigen Zinssatz, erhöht um einen an das Kreditrating der Peergroup angepassten Zinszuschlag, ermittelt.

Das Management ist der Auffassung, dass keine nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen Änderungen einer der zur Bestimmung der Nutzungswerte der ZGEs getroffenen Grundannahmen dazu führen könnten, dass die Buchwerte der verbleibenden ZGEs ihren erzielbaren Betrag wesentlich übersteigen.

Selbst erstellte Software und andere Produktentwicklungskosten

Die aktivierten Entwicklungskosten setzen sich aus neuen Maschinenprojekten und Projekten im Bereich Steuerungstechnik in mehreren Produktionsgesellschaften des Konzerns zusammen. Nach Implementierung der Voraussetzungen zur Bestimmung der Herstellungskosten bei Entwicklungsleistungen im Laufe des Jahres 2006 wurden die Herstellungskosten gemäß IAS 38 ermittelt.

Die nicht aktivierten Forschungs- und Entwicklungskosten beliefen sich im Geschäftsjahr 2012 auf 22.404 TEUR (Vorjahr: 20.564 TEUR).

6.3 Sachanlagen

Die Sachanlagen entfallen folgendermaßen auf die einzelnen Regionen:

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in TEUR 2012 2011
Deutschland 94.200 101.281
Übrige Länder der EU 15.946 15.903
Übriges Europa 5.341 1.625
Nordamerika 2.183 2.173
Mittel-/Südamerika 2.149 2.549
Asien/Pazifik 12.775 11.686
Drittland 38.394 33.936
GESAMT 132.594 135.217

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten der Sachanlagen sowie ihre Entwicklung im Berichtsjahr sind in der Entwicklung des langfristigen Vermögens enthalten. Die Investitionsschwerpunkte des Geschäftsjahres sind im Lagebericht genannt. Von den Anschaffungsbeziehungsweise Herstellungskosten der Sachanlagen des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie des Vorjahres wurden keine Zuschüsse und Zulagen abgesetzt.

Bei den Sachanlagen wurden im Berichtsjahr 114 TEUR (Vorjahr: 2.115 TEUR) außerplanmäßige Abschreibungen im Sinne von IAS 36 vorgenommen.

Aus Finanzierungs-Leasingverträgen, bei denen Unternehmen des Homag Group Konzerns als Leasingnehmer auftreten, sind Vermögenswerte in folgender Höhe aktiviert:

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in TEUR Buchwert 31.12.2012 Buchwert 31.12.2011
Immaterielle Vermögenswerte 0 0
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.611 3.722
Technische Anlagen und Maschinen 5.398 7.456
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.745 2.610
  10.754 13.788

Die den Verträgen zugrunde liegenden Zinssätze variieren je nach Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zwischen 2,80 Prozent und 7,51 Prozent p.a. Die in Zukunft fälligen Zahlungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen, die darin enthaltenen Zinsanteile sowie die Barwerte der zukünftigen Leasingzahlungen, die in entsprechender Höhe unter den Finanzverbindlichkeiten bilanziert sind, ergeben sich aus der folgenden Tabelle:

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in TEUR Fällig innerhalb eines Jahres Fällig zwischen 1 und 5 Jahren Fällig nach 5 Jahren 31.12.2012 Gesamt 31.12.2011 Gesamt
Mindestleasingzahlungen 2.534 4.422 1.368 8.324 11.313
Abzinsungsbeträge 268 351 140 759 1.093
BARWERTE 2.266 4.071 1.228 7.565 10.220

Teilweise existieren Kaufoptionen.

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (Operating-Leasing)

Die Fälligkeiten der Mindestleasingzahlungen aus unkündbaren Operating-Leasing-Verhältnissen und Mietverträgen stellen sich wie folgt dar:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Fällig innerhalb eines Jahres 5.149 4.542
Fällig zwischen 1 Jahr und 5 Jahren 10.569 6.588
Fällig nach über 5 Jahren 580 3.781
  16.298 14.911

Wesentliche Leasingvereinbarungen (Operating-Leasing) bestehen vor allem im Bereich Grundstücke und Bauten, Fuhrpark und EDV. Es sind fixe Miet- beziehungsweise Leasing-Zahlungen vereinbart, das heißt, während der Vertragslaufzeit erfolgen keine Änderungen der Mietzahlungen aufgrund von Änderungen am Kapitalmarkt. Die Grundmietzeiten orientieren sich an der wirtschaftlich sinnvollen Nutzungsdauer, Kaufoptionen und bedingte Mietzahlungen sind nicht vereinbart. Die Leasingvereinbarungen beinhalten keine Beschränkungen hinsichtlich Dividendenausschüttungen, zusätzlicher Schuldenaufnahme oder weiterer Leasingverträge.

Folgende Beträge aus Operating-Leasing-Verpflichtungen wurden im Geschäftsjahr aufwandswirksam erfasst:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Leasing-/Mietzahlungen 9.086 9.290

Zuwendungen der öffentlichen Hand

Die von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten geförderter Vermögenswerte abgesetzten Zuwendungen der öffentlichen Hand entwickelten sich wie folgt:

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  Anschaffungs- und Herstellungskosten
in TEUR Stand am
01.01.2012
Abgänge Stand am
31.12.2012
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Gewerbliche Schutzrechte 0 0 0
  0 0 0
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.111 0 1.111
2. Technische Anlagen und Maschinen 275 -239 36
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 -4 0
  1.390 -243 1.147
  1.390 -243 1.147
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  Abschreibungen
in TEUR Stand am
01.01.2012
Zugänge Abgänge Stand am
31.12.2012
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Gewerbliche Schutzrechte 0 0 0 0
  0 0 0 0
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 397 41 0 438
2. Technische Anlagen und Maschinen 275 9 -238 46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 0 -4 0
  676 50 -242 484
  676 50 -242 484
scroll
  Buchwerte
in TEUR Stand am
31.12.2012
Stand am
31.12.2011
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte 0 0
  0 0
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 673 714
2. Technische Anlagen und Maschinen -10 0
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0
  663 714
  663 714

6.4 Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und sonstige Finanzanlagen

Die zusammengefassten Finanzinformationen zu den assoziierten Unternehmen, die "at equity" konsolidiert wurden, sind der folgenden Tabelle zu entnehmen (dem Konzern zustehender Anteil):

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Gesamtbetrag der Vermögenswerte 23.821 20.973
Gesamtbetrag der Schulden 17.750 14.157
EIGENKAPITAL 6.071 6.816
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in TEUR 2012 2011
Gesamte Umsatzerlöse 49.361 39.066
Jahresergebnis 1.136 625

6.5 Vorräte

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 51.594 49.999
Unfertige Erzeugnisse 18.381 17.421
Fertige Erzeugnisse, Waren 55.838 59.717
Geleistete Anzahlungen 2.154 2.824
  127.967 129.961

Die ergebniswirksamen Wertberichtigungen auf Vorräte belaufen sich im Jahr 2012 auf 2.798 TEUR (Vorjahr: 7.678 TEUR). Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten angesetzten Vorräte, das heißt der wertberichtigten Vorräte, beträgt 55.762 TEUR (Vorjahr: 44.935 TEUR). Im Rahmen der Besicherung von Krediten wurde im Berichtsjahr Vorratsvermögen in Höhe von 94.357 TEUR (Vorjahr: 82.999 TEUR) verpfändet.

6.6 Forderungen und sonstige Vermögenswerte

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  31.12.2012
    davon Restlaufzeit
in TEUR Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 86.497 84.959 1.538
Forderungen aus Langfristfertigung 23.231 23.231 0
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 13.792 13.792 0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 9.407 8.271 1.136
Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten 4.824 4.751 73
Ertragsteuerforderungen 3.561 1.811 1.750
  141.312 136.815 4.497
scroll
  31.12.2011
    davon Restlaufzeit
in TEUR Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 87.046 85.382 1.664
Forderungen aus Langfristfertigung 34.233 34.233 0
Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 9.809 9.809 0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 11.353 9.540 1.813
Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten 4.519 4.420 99
Ertragsteuerforderungen 5.036 2.885 2.151
  151.996 146.269 5.727

Die Ertragsteuerforderungen betreffen im Wesentlichen das aktivierte körperschaftsteuerliche Anrechnungsguthaben sowie laufende Ertragsteuererstattungsansprüche.

Im Rahmen von Factoring-Verträgen wurden insgesamt 7.185 TEUR (Vorjahr: 6.860 TEUR) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft.

Die auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und assoziierten Unternehmen erfassten Wertberichtigungen haben sich wie folgt entwickelt:

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in TEUR 2012 2011
STAND ZUM 1. JANUAR 13.803 7.823
Wechselkurseffekte -39 -38
Inanspruchnahmen -2.833 -1.107
Auflösungen -1.698 -1.474
Erhöhungen erfolgswirksam erfasster Wertberichtigungen 3.369 8.599
STAND ZUM 31. DEZEMBER 12.602 13.803

Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu jedem Bilanzstichtag auf Basis einer individuellen Einschätzung der Bonität der Schuldner vorgenommen. Dabei wird einer Veränderung der Bonität seit Einräumung des Zahlungsziels bis zum Bilanzstichtag Rechnung getragen. Eine Inanspruchnahme der Wertberichtigung erfolgt, wenn nach Einschätzung des Managements mit einem Zahlungseingang nicht mehr gerechnet werden kann oder über das Vermögen des Schuldners ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Übersteigt der Ausfall der Forderung den wertberichtigten Betrag, erfolgt in entsprechender Höhe unmittelbar eine aufwandswirksame Erfassung. Soweit sich nach Einschätzung des Managements die Bonität des Schuldners bei überfälligen Forderungen nach erfolgter Wertberichtigung verbessert hat oder ein Zahlungseingang erfolgt ist, erfolgt eine entsprechende Auflösung der Wertberichtigung.

In der folgenden Tabelle sind die Aufwendungen aus der vollständigen Ausbuchung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Erträge aus dem Eingang ausgebuchter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dargestellt:

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in TEUR 2012 2011
Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -314 -1.041
Erträge aus dem Eingang ausgebuchter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28 32

Sämtliche erfolgswirksam zu erfassenden Veränderungen der Wertberichtigungen sowie Aufwendungen aus Forderungsausbuchungen beziehungsweise Erträge aus dem Eingang ausgebuchter Forderungen werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen beziehungsweise sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss über die Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und assoziierten Unternehmen sowie der Forderungen aus Langfristfertigung:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Weder überfällige noch wertberichtigte Forderungen 80.164 74.724
Überfällige Forderungen, die nicht einzelwertberichtigt sind    
weniger als 90 Tage überfällig 27.102 44.023
90 bis 179 Tage überfällig 4.722 3.664
180 bis 365 Tage überfällig 6.073 3.998
1 Jahr und mehr überfällig 3.000 6.660
Gesamt überfällige Forderungen, die nicht einzelwertberichtigt sind 40.897 58.345
Einzelwertberichtigte Forderungen 15.061 11.822
BRUTTOBETRAG DER FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN 136.122 144.891
Wertberichtigungen -12.602 -13.803
NETTOBETRAG/BILANZWERT DER FORDERUNGEN AUS LIEFERUNGEN UND LEISTUNGEN 123.520 131.088

Für die nicht wertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen zum Bilanzstichtag keine Anzeichen eines Wertberichtigungsbedarfs vor.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in der Regel nicht verzinslich und haben eine Fälligkeit von 14 bis 180 Tagen. Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen überwiegend Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten an den gelieferten Waren.

6.7 Langfristfertigung

Bei den Forderungen aus Langfristfertigung wurden pro Auftrag die entsprechend dem Auftragsfortschritt anzusetzenden Umsatzerlöse mit den erhaltenen Anzahlungen verrechnet. Zum Bilanzstichtag wurden für langfristige Fertigungsaufträge angefallene Auftragskosten und ausgewiesene Gewinne von 45.151 TEUR (Vorjahr: 80.751 TEUR) mit erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 25.236 TEUR (Vorjahr: 49.435 TEUR) verrechnet. Daraus resultieren Forderungen von 23.231 TEUR (Vorjahr: 34.233 TEUR) und Verbindlichkeiten in Höhe von 3.316 TEUR (Vorjahr: 2.917 TEUR).

6.8 Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:

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  31.12.2012 31.12.2011 31.12.2011
    davon Restlaufzeit   davon Restlaufzeit davon Restlaufzeit
in TEUR Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte            
Ausgereichte Kredite 545 0 545 370 15 355
Forderungen aus Forderungsverkäufen 346 346 0 474 474 0
Übrige 8.504 7.913 591 10.446 9.011 1.435
Derivative finanzielle Vermögenswerte 12 12 0 63 40 23
  9.407 8.271 1.136 11.353 9.540 1.813

Die derivativen finanziellen Vermögenswerte betreffen Forderungen aus derivativen Fremdwährungs- und Zinsgeschäften in Höhe von insgesamt 12 TEUR (Vorjahr: 63 TEUR).

Unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten sind keine nicht wertberichtigten überfälligen Posten enthalten.

Hierarchie beizulegender Zeitwerte

Der Konzern verwendet folgende Hierarchie zur Bestimmung und zum Ausweis beizulegender Zeitwerte von Finanzinstrumenten je Bewertungsverfahren:

Stufe 1: notierte (unangepasste) Preise auf aktiven Märkten für gleichartige Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten,

Stufe 2: Verfahren, bei denen sämtliche Input-Parameter, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken, entweder direkt oder indirekt beobachtbar sind,

Stufe 3: Verfahren, die Input-Parameter verwenden, die sich wesentlich auf den erfassten beizulegenden Zeitwert auswirken und nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren.

Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden:

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  31.12.2012 31.12.2011 31.12.2011
in TEUR Gesamt Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
Derivate ohne Hedge-Beziehung 12 0 12 0 40 0 40 0
Derivate mit Hedge-Beziehung 0 0 0 0 23 0 23 0
  12 0 12 0 63 0 63 0

Verbindlichkeiten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden:

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  31.12.2012 31.12.2011 31.12.2011
in TEUR Gesamt Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
Derivate ohne Hedge-Beziehung 7 0 7 0 103 0 103 0

Aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert für die zum 31. Dezember im Bestand befindlichen Finanzinstrumente sind folgende Gesamterträge und -aufwendungen entstanden:

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gesamterträge (+) und -aufwendungen (-) von Vermögenswerten bewertet zum beizulegenden Zeitwert:

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in TEUR 2012 2011
Derivate ohne Hedge-Beziehung 12 40
Derivate mit Hedge-Beziehung -23 -287
  -11 -247

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gesamterträge (+) und -aufwendungen (-) von Verbindlichkeiten bewertet zum beizulegenden Zeitwert:

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in TEUR 2012 2011
Derivate ohne Hedge-Beziehung -7 -103

Die Erträge beziehungsweise Aufwendungen aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von Derivaten ohne Hedge-Beziehung werden entweder im sonstigen betrieblichen Ertrag beziehungsweise im sonstigen betrieblichen Aufwand oder im Finanzergebnis dargestellt.

6.9 Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten

Die sonstigen Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten setzen sich wie folgt zusammen:

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  31.12.2012 31.12.2011
    davon Restlaufzeit   davon Restlaufzeit
in TEUR Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr
Verkehrssteuerforderungen 2.687 2.687 0 2.352 2.352 0
Rechnungsabgrenzungsposten 2.137 2.064 73 2.167 2.068 99
  4.824 4.751 73 4.519 4.420 99

6.10 Ertragsteuerforderungen

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  31.12.2012 31.12.2011
    davon Restlaufzeit   davon Restlaufzeit
in TEUR Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr
Ertragsteuerforderungen 3.561 1.811 1.750 5.036 2.885 2.151

Die Ertragsteuerforderungen betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuerguthaben, die in den Jahren 2013 bis 2017 dem Konzern zufließen werden, und Forderungen aus laufenden Ertragsteuern.

6.11 Flüssige Mittel

Neben täglich fälligen Guthaben bei Kreditinstituten sind in diesem Posten Schecks und Kassenbestände ausgewiesen.

Im Zusammenhang mit der Anlage von liquiden Mitteln sowie dem Bestand an derivativen finanziellen Vermögenswerten ist der Konzern Verlusten aus Kreditrisiken ausgesetzt, sofern die Verpflichtungen aus Finanzinstrumenten nicht erfüllt werden.

Der Homag Group Konzern steuert die daraus entstehende Risikoposition durch Diversifikation und sorgfältige Auswahl der Vertragspartner. Gegenwärtig sind keine liquiden Mittel oder derivativen finanziellen Vermögenswerte aufgrund von Ausfällen überfällig oder wertberichtigt.

6.12 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte

Im Zuge der Restrukturierung bei drei Konzerngesellschaften sind bzw. waren seit dem ersten Quartal 2012 die Bedingungen erfüllt, die zu einer Einstufung von langfristigen Vermögenswerten als zur Veräußerung gehalten führen bzw. die Bildung von Veräußerungsgruppen zur Folge hatten.

Durch den Verkauf des Bereichs Metallschleifmaschinen bei der Bütfering Schleiftechnik GmbH entstand im Segment "Handwerk" eine Veräußerungsgruppe, bestehend aus Sachanlagen, Vorräten und Forderungen sowie Verpflichtungen für Pensionen und übrige kurzfristige Verbindlichkeiten. Übertragungszeitpunkte für diese Verkaufstransaktionen waren der 1. April 2012 und der 1. Oktober 2012.

Bei den zum Bilanzstichtag als zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten handelt es sich um Grundstücke und Gebäude der beiden anderen, von der Restrukturierung betroffenen Unternehmen aus dem Segment "Industrie", die nun den Vorschriften des IFRS 5 unterliegen. Es ist geplant, die Verkäufe innerhalb eines Jahres abzuschließen. Da der Buchwert aller Vermögenswerte unter dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten liegt, bedarf es keiner außerplanmäßigen Abschreibung.

Desweiteren wurde unterjährig ein Grundstück im Segment "Vertrieb und Service" als zur Veräußerung gehalten klassifizert. Der Verkauf erfolgte im 3. Quartal 2012.

6.13 Eigenkapital

Die Veränderung des Eigenkapitals einschließlich der erfolgsneutralen Effekte ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.

6.13.1 Gezeichnetes Kapital

Zum 31. Dezember 2012 betrug das Grundkapital 15.688 TEUR (Vorjahr: 15.688 TEUR). Es ist voll eingezahlt und eingeteilt in 15.688.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von jeweils 1 EUR.

6.13.2 Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2012 beträgt 32.976 TEUR (Vorjahr: 32.976 TEUR).

6.13.3 Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen in Höhe von 96.361 TEUR (Vorjahr: 101.203 TEUR) beinhalten die in der Vergangenheit erzielten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht ausgeschüttet wurden. Des Weiteren erfolgten in den Gewinnrücklagen teilweise Verrechnungen von Firmenwerten, resultierend aus Unternehmenszusammenschlüssen, die vor dem 1. Januar 2005 vollzogen wurden. Aus der Erstellung der IFRS-Eröffnungsbilanz sind hier weiter die passivischen Unterschiedsbeträge aus Unternehmenszusammenschlüssen sowie die zum 1. Januar 2005 umgebuchten Währungsdifferenzen enthalten.

Ferner werden unter den Gewinnrücklagen die aus dem Erwerb von Anteilen ohne beherrschenden Einfluss resultierenden Unterschiedsbeträge erfasst.

Unter den erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen werden innerhalb der Gewinnrücklagen die Differenzen aus der erfolgsneutralen Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochterunternehmen ab dem 1. Januar 2005 sowie versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus der Bewertung der Verpflichtungen für Pensionen und ähnlicher Verpflichtungen abzüglich Steuereffekt ausgewiesen.

6.13.4 Konzernergebnis

Im Konzernergebnis ist das Jahresergebnis enthalten.

6.13.5 Anteile ohne beherrschenden Einfluss

Die Anteile ohne beherrschenden Einfluss beinhalten die den Minderheiten zuzurechnenden Teile am Eigenkapital.

Zur Ermittlung dieser Anteile werden durchgerechnete Beteiligungsquoten herangezogen, mittelbare Beteiligungen werden dabei berücksichtigt.

Der Anteil ohne beherrschenden Einfluss hat sich stark von 16.505 TEUR in 2011 auf 8.056 TEUR in 2012 reduziert. Grund hierfür ist die weitere Vereinfachung unserer Konzernstruktur, wie z.B. durch den Kauf der restlichen Anteile an der Brandt Kantentechnik GmbH.

6.14 Finanzverbindlichkeiten

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  31.12.2012 31.12.2011
    davon Restlaufzeit   davon Restlaufzeit
in TEUR Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 135.027 68.628* 66.399 137.389 30.113 107.276
Leasingverbindlichkeiten 7.565 2.266 5.299 10.220 3.168 7.052
Genussrechtskapital 0 0 0 4.976 4.976 0
  142.592 70.894 71.698 152.585 38.257 114.328

* Im Rahmen des bestehenden Konsortialkreditvertrages sind 45.000 TEUR im kurzfristigen Bereich ausgewiesen. Dies führt nicht zwingend zu einem kurzfristigen Liquiditätsabfluss, da diese Inanspruchnahmen während der vierjährigen Laufzeit des Konsortialkreditvertrags jederzeit verlängert werden können.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten kam es durch den Abschluss eines neuen Konsortialkreditvertrags zu einer Verschiebung von den langfristigen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

In 2005 wurden von der HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH Genussrechte über 5.000 TEUR mit einer Laufzeit von sieben Jahren und einer Verzinsung von 6,9 Prozent p.a. zuzüglich einer vom Unternehmenserfolg abhängigen Komponente ausgegeben. Diese sind in 2012 ausgelaufen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stellen sich wie folgt dar:

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  31.12.2012 31.12.2011
  Währung Buchwert
in TEUR
Restlaufzeit in Monaten Effektiver Zinssatz
in %
Währung Buchwert
in TEUR
Konsortialkredit aus 2002 - - - - EUR 2.800
Mehrere Darlehen EUR 13.805 bis 95 3,30-5,90 EUR 15.434
Darlehen DKK 426 69 1,60 DKK 498
Konsortialkredit aus 2010 - - - - EUR 93.679
Kontokorrent-Konsortialkredit aus 2010 - - - - EUR 3.595
Konsortialkredit A aus 2012 EUR 57.187 45 2,39 - -
Konsortialkredit C aus 2012 EUR 45.000 3* 2,49 - -
Kontokorrent-Konsortialkredit aus 2012 EUR 1.928 3* 4,63-4,75 - -
Kontokorrentkredite/ Eurokredite diverse 16.681 - 1,73-7,75 diverse 21.383
    135.027       137.389
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  31.12.2011
  Restlaufzeit in Monaten Effektiver Zinssatz
in %
Konsortialkredit aus 2002 11 5,14
Mehrere Darlehen bis 132 3,44-5,90
Darlehen 81 6,13
Konsortialkredit aus 2010 14 3,39-4,22
Kontokorrent-Konsortialkredit aus 2010 14 4,56-6,00
Konsortialkredit A aus 2012 - -
Konsortialkredit C aus 2012 - -
Kontokorrent-Konsortialkredit aus 2012 - -
Kontokorrentkredite/ Eurokredite - 1,50-14,05

* Im Rahmen des bestehenden Konsortialkreditvertrages sind 45.000 TEUR im kurzfristigen Bereich ausgewiesen. Dies führt nicht zwingend zu einem kurzfristigen Liquiditätsabfluss, da diese Inanspruchnahmen während der vierjährigen Laufzeit des Konsortialkreditvertrags jederzeit verlängert werden können.

Bei den Konsortialkrediten sowie den Kontokorrentkrediten bestehen variable Zinsvereinbarungen. Die Liquidität des Konzerns ist durch einen Konsortialkreditvertrag, abhängig von der Einhaltung bestimmter Kennzahlen (Covenants), bis September 2016 abgesichert. Bezüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Sicherheiten gewährt. Weitere Einzelheiten sind unter Abschnitt 7.3 dargestellt.

6.15 Frei

6.16 Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Bei der betrieblichen Altersversorgung ist zwischen beitrags- und leistungsorientierten Versorgungssystemen zu differenzieren.

Bei beitragsorientierten Versorgungsplänen geht das jeweilige Unternehmen über die Entrichtung von Beitragszahlungen an Versicherungen oder andere zweckgebundene Fonds hinaus keine weiteren Verpflichtungen ein. Beim Homag Group Konzern fallen insbesondere bei den inländischen Gesellschaften Aufwendungen für beitragsorientierte Versorgungspläne in Form von Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung an.

In geringem Umfang bestehen darüber hinaus Vereinbarungen mit Arbeitnehmern über die betriebliche Finanzierung von Altersversorgungsleistungen in Form der Direktversicherung. Insgesamt betrugen die Aufwendungen für beitragsorientierte Versorgungspläne beim Homag Group Konzern im Geschäftsjahr 2012 17.389 TEUR (Vorjahr: 17.455 TEUR).

Bei leistungsorientierten Versorgungsplänen (Defined Benefit Plans) besteht die Verpflichtung des Unternehmens darin, die zugesagten Leistungen an aktive und frühere Mitarbeiter zu erfüllen.

Die Höhe der Pensionsverpflichtung (Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen beziehungsweise Defined Benefit Obligation) wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet, für die Schätzungen unumgänglich sind. Neben Annahmen zur Lebenserwartung (bei inländischen Versorgungszusagen gemäß Richttafel 2005 G von Heubeck) wurden die unten aufgeführten Prämissen angewendet.

Die sich nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ergebende Pensionsverpflichtung wird bei einem fondsfinanzierten Versorgungssystem um die Höhe des Vermögens des Fonds gekürzt. Übersteigt das Fondsvermögen die Verpflichtung aus der Pensionszusage, wird nach IAS 19 ein Aktivposten unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Soweit das Vermögen die Verpflichtung nicht deckt, wird die Nettoverpflichtung unter den Pensionsrückstellungen passiviert.

Aus der Erhöhung oder Verminderung des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung oder des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens können versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste entstehen. Ursache hierfür können unter anderem Änderungen der Berechnungsparameter, Schätzungsänderungen bezüglich des Risikoverlaufs der Pensionsverpflichtungen und Abweichungen zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Ertrag aus dem Fondsvermögen sein. Dabei werden versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste unmittelbar in der Periode ihres Entstehens erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

Die Pensionsrückstellungen betreffen zum einen Verpflichtungen aus Anwartschaften und aus laufenden Leistungen an berechtigte und ehemalige Mitarbeiter des Homag Group Konzerns sowie deren Hinterbliebene. Derartige Verpflichtungen bestehen ausschließlich bei inländischen Unternehmen des Konzerns. Zum anderen bestehen bei einem ausländischen Unternehmen des Konzerns Verpflichtungen zur Zahlung einer Einmalzahlung bei Beendigung der Beschäftigungsverhältnisse.

Bei beiden Arten von Verpflichtungen handelt es sich um leistungsorientierte Verpflichtungen. Die Verpflichtungen bemessen sich vor allem nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter. Die wesentlichen Parameter der Berechnung der leistungsorientierten Versorgungszusagen sind nachfolgend dargestellt:

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in % 31.12.2012 31.12.2011
Abzinsungsfaktor 3,9 5,3
Erwartete Rendite des Planvermögens 4,0 4,0
Rentendynamik 2,0 2,0

Der Aufwand aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:

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in TEUR 2012 2011
Laufender Dienstzeitaufwand 159 132
Zinsaufwand 211 239
Erwartete Erträge aus Planvermögen -49 -62
Aufwand aus Pensionen 321 309

Nachfolgende Tabelle zeigt die erfolgsneutral erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste:

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in TEUR 2012 2011
Erfasste versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) 327 -121

Die tatsächlichen Erträge aus Planvermögen sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:

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in TEUR 2012 2011
Tatsächliche Erträge aus Planvermögen 75 87

Der laufende Dienstzeitaufwand wird im Personalaufwand erfasst, der Zinsaufwand in der gleichnamigen Position der Gewinn- und Verlustrechnung und die erwarteten Erträge aus dem Planvermögen sind im Zinsertrag ausgewiesen.

Der bilanzierte Wert der Versorgungsansprüche für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen lässt sich zum Barwert der Versorgungsansprüche wie folgt überleiten:

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in TEUR 2012 2011
Leistungsorientierte Verpflichtung 4.666 4.937
Beizulegender Zeitwert Planvermögen -1.226 -1.601
VERBLEIBENDE VERPFLICHTUNG ZUM 31. DEZEMBER 3.440 3.336

Der Homag Group Konzern rechnet für das Geschäftsjahr 2013 mit ähnlichen Beiträgen zu leistungsorientierten Pensionsplänen wie im Berichtsjahr.

Von den Pensionsverpflichtungen insgesamt entfallen 3.144 TEUR (Vorjahr: 2.844 TEUR) auf Verpflichtungen, für die kein Planvermögen vorhanden ist.

Der Finanzierungsstand stellt sich wie folgt dar:

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  Verpflichtungen mit Planvermögen Verpflichtungen ohne Planvermögen
in TEUR 2012 2011 2012 2011
Leistungsorientierte Verpflichtung 1.522 2.093 3.144 2.844
Beizulegender Zeitwert Planvermögen -1.226 -1.601 0 0
VERBLEIBENDE VERPFLICHTUNG ZUM 31. DEZEMBER 296 492 3.144 2.844

Die Änderungen des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:

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in TEUR 2012 2011
LEISTUNGSORIENTIERTE VERPFLICHTUNG ZUM 1. JANUAR 4.937 4.934
Zinsaufwand 211 239
Laufender Dienstzeitaufwand 159 132
Gezahlte Leistungen -413 -272
Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste (+) 353 -96
Planabgeltung -581 0
LEISTUNGSORIENTIERTE VERPFLICHTUNG ZUM 31. DEZEMBER 4.666 4.937

Die Planabgeltung resultiert aus dem Abgang des Bereichs Metallschleifmaschinen von der Bütfering Schleiftechnik GmbH.

Die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens stellen sich wie folgt dar:

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in TEUR 2012 2011
BEIZULEGENDER ZEITWERT DES PLANVERMÖGENS ZUM 1. JANUAR 1.601 1.624
Erwartete Rendite 49 62
Gezahlte Leistungen -110 -110
Versicherungsmathematische Gewinne (+)/Verluste (-) 26 25
Planvermögenskürzung aufgrund von Abgeltung -340 0
BEIZULEGENDER ZEITWERT DES PLANVERMÖGENS ZUM 31. DEZEMBER 1.226 1.601

Beim Planvermögen handelt es sich im Wesentlichen um Versicherungspolicen.

Der Gesamtbetrag der kumulierten versicherungsmathematischen Gewinne (+) und Verluste (-) beträgt im Berichtsjahr -398 TEUR (Vorjahr: -71 TEUR).

Die Entwicklung der Verpflichtung während der laufenden und den vier vorangegangen Berichtsperioden stellt sich wie folgt dar:

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in TEUR 2012 2011 2010 2009 2008
Leistungsorientierte Verpflichtung 4.666 4.937 4.934 4.453 4.057
Beizulegender Zeitwert Planvermögen -1.226 -1.601 -1.624 -1.745 -1.776
Unterdeckung (+)/Überdeckung (-) 3.440 3.336 3.310 2.708 2.281
Erfahrungsbedingte Anpassungen der Planschulden (Gewinne (-)/Verluste (+)) 38 5 300 -135 -35
Erfahrungsbedingte Anpassungen des Planvermögens (Gewinne (+)/Verluste (-)) 26 25 17 22 7

6.17 Verpflichtungen aus Mitarbeiterbeteiligung

Für die grundsätzlichen Ausführungen zur stillen Mitarbeiterbeteiligung wird auf Abschnitt 4.2.14 verwiesen.

Die Verpflichtung gegenüber den Mitarbeitern wurde auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens bewertet, wobei folgende Prämisse zugrunde gelegt wurde:

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in % 31.12.2012 31.12.2011
Abzinsungsfaktor 3,90 5,30

6.18 Sonstige Rückstellungen

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  31.12.2012 31.12.2011
    davon Restlaufzeit   davon Restlaufzeit
in TEUR Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr Gesamt bis 1 Jahr > 1 Jahr
Rückstellungen für den Personalbereich 5.777 1.315 4.462 5.899 1.337 4.562
Rückstellungen für den Produktions- und Absatzbereich 11.821 11.821 0 14.375 14.375 0
Übrige Rückstellungen 2.099 1.473 626 1.016 1.016 0
SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN 19.697 14.609 5.088 21.290 16.728 4.562

Die Rückstellungen für den Produktions- und Absatzbereich enthalten vor allem Rückstellungen für Gewährleistungsrisiken.

In den Rückstellungen für Personal sind im Wesentlichen Verpflichtungen für Altersteilzeit und Jubiläumszuwendungen enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:

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in TEUR Stand 01.01.2012 Währungsdifferenz Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 31.12.2012
Rückstellungen für den Personalbereich 5.899 -10 -1.202 -53 1.143 5.777
Rückstellungen für den Produktions- und Absatzbereich 14.375 15 -9.615 -1.477 8.523 11.821
Übrige Rückstellungen 1.016 11 -430 -260 1.762 2.099
SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN 21.290 16 -11.247 -1.790 11.428 19.697

Die Aufwendungen für Aufzinsungen der Rückstellungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf 267 TEUR (Vorjahr: 127 TEUR).

7. SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN

7.1 Finanzinstrumente

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Bewertungskategorien

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    Wertansatz Bilanz IAS 39
in TEUR Buchwert 31.12.2012 Fortgeführte Anschaffungskosten Anschaffungskosten Fair Value erfolgswirksam
AKTIVA        
Flüssige Mittel 45.557 45.557    
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 100.289 100.289    
Forderungen aus Langfristfertigung 23.231      
Übrige Finanzanlagen 501   501  
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte 9.395 9.395    
Derivative finanzielle Vermögenswerte        
Derivate ohne Hedge-Beziehung 12     12
PASSIVA        
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 63.650 63.650    
Verbindlichkeiten aus Langfristfertigung 3.316      
Finanzverbindlichkeiten        
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 135.027 135.027    
Leasingverbindlichkeiten 7.565      
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten        
Derivate ohne Hedge-Beziehung 7     7
DAVON ZUSAMMENGEFASST NACH BEWERTUNGSKATEGORIEN GEMÄSS IAS 39        
Kredite und Forderungen 155.241 155.241    
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 501   501  
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten 12     12
Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten 198.677 198.677    
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten 7     7
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  Wertansatz nach IAS 11 Wertansatz nach IAS 17 Fair Value 31.12.2012
Flüssige Mittel     45.557
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen     100.289
Forderungen aus Langfristfertigung 23.231   23.231
Übrige Finanzanlagen     -
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte     9.395
Derivative finanzielle Vermögenswerte      
Derivate ohne Hedge-Beziehung     12
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen     63.650
Verbindlichkeiten aus Langfristfertigung 3.316   3.316
Finanzverbindlichkeiten      
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten     135.677
Leasingverbindlichkeiten   7.565 7.674
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten      
Derivate ohne Hedge-Beziehung     7
Kredite und Forderungen     155.241
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte     -
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten     12
Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten     199.327
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten     7
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    Wertansatz Bilanz IAS 39
in TEUR Buchwert 31.12.2011 Fortgeführte Anschaffungskosten Anschaffungskosten Fair Value erfolgswirksam
AKTIVA        
Flüssige Mittel 56.469 56.469    
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 96.855 96.855    
Forderungen aus Langfristfertigung 34.233      
Übrige Finanzanlagen 534   534  
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte 11.290 11.290    
Derivative finanzielle Vermögenswerte        
Derivate ohne Hedge-Beziehung 40     40
Derivate mit Hedge-Beziehung 23     23
PASSIVA        
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 80.424 80.424    
Verbindlichkeiten aus Langfristfertigung 2.917      
Finanzverbindlichkeiten        
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 137.389 137.389    
Genussrechtskapital 4.976 4.976    
Leasingverbindlichkeiten 10.220      
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten        
Derivate ohne Hedge-Beziehung 103     103
DAVON ZUSAMMENGEFASST NACH BEWERTUNGSKATEGORIEN GEMÄSS IAS 39        
Kredite und Forderungen 164.614 164.614    
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 534   534  
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten 40     40
Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten 222.789 222.789    
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten 103     103
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in TEUR Wertansatz nach IAS 11 Wertansatz nach IAS 17 Fair Value 31.12.2011
AKTIVA      
Flüssige Mittel     56.469
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen     96.855
Forderungen aus Langfristfertigung 34.233   34.233
Übrige Finanzanlagen     -
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte     11.290
Derivative finanzielle Vermögenswerte      
Derivate ohne Hedge-Beziehung     40
Derivate mit Hedge-Beziehung     23
PASSIVA      
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen     80.424
Verbindlichkeiten aus Langfristfertigung 2.917   2.917
Finanzverbindlichkeiten      
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten     137.303
Genussrechtskapital     5.081
Leasingverbindlichkeiten   10.220 10.285
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten      
Derivate ohne Hedge-Beziehung     103
DAVON ZUSAMMENGEFASST NACH BEWERTUNGSKATEGORIEN GEMÄSS IAS 39      
Kredite und Forderungen     164.614
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte     -
Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten     40
Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten     222.808
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten     103

Flüssige Mittel, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige originäre Vermögenswerte haben überwiegend kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Abschlussstichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert.

Bei den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten handelt es sich ausschließlich um Eigenkapitalinstrumente, für die kein notierter Preis auf einem aktiven Markt festzustellen ist, so dass der Fair Value nicht zuverlässig ermittelt werden kann. Hierbei handelt es sich um strategische Investitionen, bei denen derzeit keine Veräußerungsabsicht besteht.

Der beizulegende Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente, bei denen es sich im Wesentlichen um Zinssicherungsgeschäfte und Devisentermingeschäfte handelt, wird mithilfe standardisierter finanzmathematischer Verfahren (Mark-to-Market-Methode) ermittelt.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wird angenommen, dass die beizulegenden Zeitwerte aufgrund der kurzen Laufzeiten den Buchwerten dieser Finanzinstrumente entsprechen.

Bei den Finanzverbindlichkeiten wird für die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit festem Zins, für die Finanzierungsleasingverbindlichkeiten und im Vorjahr die Verbindlichkeiten aus Genussrechten der beizulegende Zeitwert als Barwert der zukünftig erwarteten Cashflows ermittelt. Zur Diskontierung werden marktübliche Zinssätze, bezogen auf die entsprechenden Fristigkeiten, verwendet, wobei bezüglich der Fristigkeit zwischen einer Laufzeit von ein bis fünf Jahren und einer Laufzeit von über fünf Jahren unterschieden wird. Soweit sich anhand objektivierbar nachvollziehbarer Erkenntnisse das Kreditrisiko seit der Vereinbarung der Verbindlichkeiten verändert hat, wird dies bei der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes berücksichtigt. Für die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der kurzen Laufzeit unterstellt, dass die Buchwerte dieser Finanzinstrumente näherungsweise den beizulegenden Zeitwerten entsprechen.

Nettogewinne oder Nettoverluste

Die nachfolgende Tabelle stellt die in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigten Nettogewinne (+) oder -verluste (-) von Finanzinstrumenten dar:

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in TEUR 2012 2011
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten -18 -351
Kredite und Forderungen -1.957 -7.734
Zu Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten -384 -1.294

Die Nettogewinne beziehungsweise -verluste der erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten beinhalten neben den Ergebnissen aus Marktwertänderungen auch Zinsaufwendungen beziehungsweise -erträge aus diesen Finanzinstrumenten.

Die Nettogewinne beziehungsweise -verluste aus Krediten und Forderungen beinhalten vor allem Ergebnisse aus Wertberichtigungen.

Bei den zu Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten sind die Nettogewinne beziehungsweise -verluste vor allem auf Währungsveränderungen zurückzuführen.

Im Geschäftsjahr 2012 betrug die Summe der positiven Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 12 TEUR (Vorjahr: 63 TEUR) und die der negativen Marktwerte 7 TEUR (Vorjahr: 103 TEUR).

Der Homag Group Konzern ist im Rahmen seiner operativen Geschäftstätigkeit Zins- und Währungsrisiken ausgesetzt. Ein Ziel des Risikomanagementsystems ist die Absicherung gegen nachteilige Folgen für die finanzielle Leistungsfähigkeit des Konzerns. Dabei werden marktübliche Instrumente wie Zins- und Devisengeschäfte eingesetzt. Einheitliche Konzernrichtlinien regeln die Abwicklung der Geschäfte unter strenger Funktionstrennung von Handel, Abwicklung und Kontrolle. Aufgrund ihrer internationalen Ausrichtung ist die Homag Group einem Währungsänderungsrisiko hinsichtlich verschiedener Fremdwährungen ausgesetzt. Die Kurssicherungsstrategie zielt daher auf eine generelle Absicherung von Fremdwährungsbeträgen zum Zeitpunkt der Entstehung eines in fremder Währung ausgedrückten Anspruchs beziehungsweise einer Verpflichtung durch den Abschluss derivativer Finanzinstrumente mit Banken oder durch eine Aufrechnung entgegengesetzter Zahlungsströme in Fremdwährung. Gegenstand der Absicherung können dabei auch zukünftige, geplante Transaktionen sein, gegen deren Währungsänderungsrisiko Sicherungsinstrumente mit kurzfristiger Laufzeit (< einem Jahr) eingesetzt werden. Derivative Finanzinstrumente werden im Homag Group Konzern nur zu Sicherungszwecken eingesetzt, um Währungs- und Zinsrisiken aus dem operativen Geschäft beziehungsweise den daraus resultierenden Finanzierungserfordernissen zu reduzieren. Der Homag Group Konzern erfasste die Marktwertänderungen aller derivativen Finanzinstrumente im Berichtszeitraum ergebniswirksam. Die Marktwerte derivativer Finanzinstrumente werden unter den "Sonstigen finanziellen Vermögenswerten" respektive unter den "Sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten" ausgewiesen.

7.2 Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements

Allgemeine Informationen über Finanzrisiken

Die wesentlichen vom Konzern verwendeten Finanzinstrumente - mit Ausnahme derivativer Finanzinstrumente - umfassen Bankdarlehen und Kontokorrentkredite, Finanzierungs-Leasingverhältnisse sowie Schulden aus Lieferungen und Leistungen. Der Hauptzweck dieser Finanzinstrumente ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns. Der Konzern verfügt über verschiedene finanzielle Vermögenswerte wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Zahlungsmittel und ausgereichte Darlehen, die unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren.

Der Konzern schließt zur Minimierung der Finanzrisiken derivative Finanzinstrumente ab. Der Einsatz von Finanzderivaten ist durch vom Vorstand genehmigte Konzernrichtlinien geregelt. Darüber hinaus sind Grundregeln für die Anlage überschüssiger Liquidität festgelegt. Der Konzern kontrahiert und handelt keine Finanzinstrumente, einschließlich derivativer Finanzinstrumente, für spekulative Zwecke.

Die sich aus den Finanzinstrumenten ergebenden wesentlichen Risiken des Konzerns umfassen Kredit- und Liquiditätsrisiken sowie die unter dem Finanzmarktrisiko subsumierten Zins- und Währungsrisiken. Die Unternehmensleitung beschließt Strategien und Verfahren zur Steuerung einzelner Risikoarten, die im Folgenden dargestellt werden.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko beschreibt die Gefahr eines ökonomischen Verlusts, welcher dadurch entsteht, dass ein Kontrahent seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Das Kreditrisiko umfasst dabei sowohl das unmittelbare Ausfallrisiko als auch das Risiko einer Bonitätsverschlechterung, verbunden mit der Gefahr der Konzentration einzelner Risiken.

Der Konzern schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Alle Kunden, die mit dem Konzern Geschäfte auf Kreditbasis abschließen möchten, werden einer Bonitätsprüfung unterzogen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegenüber einer großen Anzahl von über unterschiedliche geografische Gebiete verteilten Kunden. Überwiegend handelt es sich bei den Schuldnern um Unternehmen der holzbearbeitenden Industrie (unter anderem Möbelindustrie und Betriebe des Schreinerhandwerks) sowie Maschinengroßhändler, wobei die Lieferungen in der Regel unter Eigentumsvorbehalt erfolgen. Einzelfallbezogen werden Kreditversicherungen abgeschlossen. Zudem werden die Forderungsbestände laufend überwacht, so dass der Konzern keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt ist.

Der Konzern ist keinem wesentlichen Kreditrisiko einer Vertragspartei oder einer Gruppe von Vertragsparteien mit ähnlichen Merkmalen ausgesetzt. Gegenwärtig sind keine flüssigen Mittel aufgrund von Ausfällen überfällig oder wertberichtigt.

Das maximale Ausfallrisiko finanzieller Vermögenswerte (einschließlich Derivate mit positivem Marktwert) entspricht den in der Bilanz angesetzten Buchwerten. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 entspricht das maximale Ausfallrisiko den in Tabelle "Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Bewertungskategorien" genannten finanziellen Vermögenswerten in Höhe von 178.985 TEUR (Vorjahr: 199.444 TEUR). Finanzgarantien, die zu einem weiteren Kreditrisiko führen könnten, sind vom Konzern nicht gegeben.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass ein Unternehmen seine finanziellen Verpflichtungen nicht im ausreichenden Maß erfüllen kann. Der Konzern überwacht laufend das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses. Das Ziel des Konzerns ist es, ein Gleichgewicht zwischen der kontinuierlichen Deckung des Finanzmittelbedarfs und Sicherstellung der Flexibilität durch die Nutzung von Kontokorrentkrediten, Darlehen und Finanzierungs-Leasingverhältnissen zu wahren. Der Konzern steuert seine Liquidität, indem neben dem Zahlungszufluss aus dem operativen Geschäft in ausreichendem Umfang liquide Mittel und Kreditlinien bei Banken unterhalten werden. Ferner besteht über die Homag Group AG mit einem Bankenkonsortium ein Konsortialkreditvertrag, aus dem die wesentlichen Konzerngesellschaften Liquidität beziehen können. Die Laufzeit dieses Konsortialkreditvertrages beträgt vier Jahre und ist an die Einhaltung vereinbarter Kennzahlen (Covenants) gebunden. Aus diesem Konsortialkreditvertrag sowie aus bilateral zwischen Konzerngesellschaften und Banken getroffenen Vereinbarungen standen dem Konzern zum 31. Dezember 2012 nicht in Anspruch genommene Kreditlinien (Linieninanspruchnahme zum Teil saldiert mit Bankguthaben) in Höhe von 110.978 TEUR (Vorjahr: 97.128 TEUR) zur Verfügung. Davon sind 30.000 TEUR für die Finanzierung von Akquisitionen sowie den Erwerb von Anteilen von Minderheitsgesellschaftern an Tochtergesellschaften zweckgebunden.

Zum Jahresende weisen die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns nachfolgend dargestellte Fälligkeiten auf. Der Cashflow umfasst die Rückzahlung zuzüglich der Zinsen. Die Angaben erfolgen auf Basis der vertraglichen, nicht abgezinsten Zahlungen.

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  Buchwert Cashflows erwartet im Jahr/in den Jahren
in TEUR 31.12.2012 2013 2014 2015-2017 2018 ff.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 63.650 63.650 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Langfristfertigung 3.316 3.316 0 0 0
Finanzverbindlichkeiten          
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 135.027 65.680* 13.605 63.474 2.198
Leasingverbindlichkeiten 7.565 2.534 3.270 1.152 1.368
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten          
Derivate ohne Hedge-Beziehung 7 7 0 0 0

* Im Rahmen des bestehenden Konsortialkreditvertrages sind 45.000 TEUR im kurzfristigen Bereich ausgewiesen. Dies führt nicht zwingend zu einem kurzfristigen Liquiditätsabfluss, da diese Inanspruchnahmen während der vierjährigen Laufzeit des Konsortialkreditvertrags jederzeit verlängert werden können.

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  Buchwert Cashflows erwartet im Jahr/in den Jahren
in TEUR 31.12.2011 2012 2013 2014-2016 2017 ff.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 80.424 80.424 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Langfristfertigung 2.917 2.917 0 0 0
Finanzverbindlichkeiten          
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 137.389 33.246 99.629 9.232 4.399
Genussrechtskapital 4.976 5.316 0 0 0
Leasingverbindlichkeiten 10.220 3.562 3.560 2.165 1.625
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten          
Derivate ohne Hedge-Beziehung 103 103 0 0 0

Die oben dargestellten Beträge der derivativen Finanzinstrumente entsprechen den undiskontierten Cashflows auf Nettobasis. Die Abwicklung dieser Zahlungen kann auf Brutto- oder Nettobasis erfolgen. Nachfolgende Tabelle zeigt die entsprechende Überleitung dieser Beträge auf ihren Buchwert.

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  Buchwert Cashflows erwartet im Jahr/in den Jahren
in TEUR 31.12.2012 2013 2014 2015-2017 2018 ff.
Zufluss   2.671 0 0 0
Abfluss   -2.678 0 0 0
Saldo 7 -7 0 0 0
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  Buchwert Cashflows erwartet im Jahr/in den Jahren
in TEUR 31.12.2011 2012 2013 2014-2016 2017 ff.
Zufluss   3.597 0 0 0
Abfluss   -3.701 0 0 0
Saldo 103 -103 0 0 0

Finanzmarktrisiken

Bezüglich der Finanzmarktrisiken setzen die Aktivitäten des Konzerns ihn im Wesentlichen finanziellen Risiken aus der Änderung von Wechselkursen und Zinssätzen aus.

Währungsrisiko

Währungsrisiken ergeben sich aus der globalen Ausrichtung des Konzerns und den hieraus resultierenden Zahlungsströmen unterschiedlicher Währungen, die Wechselkursschwankungen unterliegen. Diese bestehen vor allem zwischen dem US-Dollar und dem Euro.

Rund 19 Prozent (Vorjahr: 18 Prozent) des Konzernumsatzes werden in anderen Währungen als dem Euro erwirtschaftet. Die Währungsabsicherung für Umsätze in volatilen Währungen erfolgt marktnah dezentral in den jeweiligen lokalen Vertriebsgesellschaften. Die konzerninternen Richtlinien sehen vor, dass Devisenterminkontrakte erst dann abgeschlossen werden, wenn eine feste Verpflichtung begründet wurde.

Insgesamt ist der Konzern überschaubaren währungsbedingten Risiken ausgesetzt, da ein Großteil des Umsatzes in Europa erzielt wird und auch in den Ländern außerhalb des Euroraums teilweise in Euro fakturiert wird. Auf der Kostenseite beschränkt sich das Währungsrisiko auf die laufenden Kosten der außerhalb des Euroraums liegenden Konzerngesellschaften.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Sensitivität des Konzernergebnisses vor Steuern aufgrund der Änderung von beizulegenden Zeitwerten der monetären originären und derivativen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten bei einer nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen Wechselkursänderung des Euro, gegenüber sämtlichen anderen Währungen. Alle anderen Variablen bleiben konstant. Da keine Wertänderungen von auf fremder Währung lautenden Finanzinstrumenten unmittelbar im Eigenkapital erfasst werden, ergeben sich aus einer Wechselkursänderung keine unmittelbaren Auswirkungen auf das Eigenkapital.

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  Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern
in TEUR 2012 2011
Kursentwicklung des EUR gegenüber anderen Währungen +10% -1.682 -1.802
Kursentwicklung des EUR gegenüber anderen Währungen -10% 1.374 1.475

Die Sensitivitätsanalyse beinhaltet lediglich ausstehende, auf fremde Währung lautende monetäre Positionen und passt deren Umrechnung zum Periodenende gemäß einer 10-prozentigen Änderung der Wechselkurse an. Die Sensitivitätsanalyse beinhaltet Verpflichtungen aus Finanzinstrumenten oder Forderungen und Vermögenswerten vorwiegend ausländischer Konzerngesellschaften, die in einer anderen Währung als der funktionalen Währung denominiert wurden, sowie derivative Finanzinstrumente.

Die hypothetische Ergebnisauswirkung für wesentliche Währungen setzt sich im Einzelnen aus den nachfolgenden Währungssensitivitäten zusammen:

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in TEUR Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern 2012
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem polnischen Złoty -78
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem US-Dollar -301
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem australischen Dollar -152
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem südkoreanischen Won -123
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem Singapur-Dollar 128
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem Schweizer Franken -70
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem japanischen Yen -389
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber der dänischen Krone 32
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem britischen Pfund -30
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem thailändischen Baht 35
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem Taiwan-Dollar -59
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem russischen Rubel 45
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem kanadischen Dollar -168
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem malaysischen Ringgit 11
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem brasilianischen Real -563
GESAMT -1.682
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in TEUR Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern 2012
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem polnischen Złoty 64
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem US-Dollar 247
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem australischen Dollar 124
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem südkoreanischen Won 100
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem Singapur-Dollar -105
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem Schweizer Franken 57
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem japanischen Yen 319
Abwertung des EUR um 10% gegenüber der dänischen Krone -27
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem britischen Pfund 24
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem thailändischen Baht -29
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem Taiwan-Dollar 48
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem russischen Rubel -37
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem kanadischen Dollar 137
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem malaysischen Ringgit -9
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem brasilianischen Real 461
GESAMT 1.374
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in TEUR Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern 2011
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem polnischen Złoty -319
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem US-Dollar -105
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem australischen Dollar -273
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem südkoreanischen Won -109
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem Singapur-Dollar 233
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem Schweizer Franken -65
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem japanischen Yen -182
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber der dänischen Krone 115
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem britischen Pfund -64
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem thailändischen Baht -20
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem Taiwan-Dollar -198
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem russischen Rubel -149
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem kanadischen Dollar -94
Aufwertung des EUR um 10% gegenüber dem brasilianischen Real -572
GESAMT -1.802
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in TEUR Auswirkung auf das Ergebnis vor Steuern 2011
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem polnischen Złoty 261
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem US-Dollar 86
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem australischen Dollar 223
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem südkoreanischen Won 90
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem Singapur-Dollar -190
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem Schweizer Franken 53
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem japanischen Yen 149
Abwertung des EUR um 10% gegenüber der dänischen Krone -94
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem britischen Pfund 52
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem thailändischen Baht 16
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem Taiwan-Dollar 162
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem russischen Rubel 122
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem kanadischen Dollar 77
Abwertung des EUR um 10% gegenüber dem brasilianischen Real 468
GESAMT 1.475

Zinsänderungsrisiko

Das Risiko von Schwankungen der Marktzinssätze, dem der Konzern ausgesetzt ist, resultiert überwiegend aus den langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten mit einem variablen Zinssatz. Die Steuerung des Zinsaufwands im Konzern erfolgt durch eine Kombination von festverzinslichem und variabel verzinslichem Fremdkapital. Ferner wird das Risiko steigender Zinsen durch die Vereinbarung von Zinsderivaten (Zins-Caps) begrenzt.

In 2010 hat die Homag Group AG nach Abschluss des Konsortialkreditvertrages Zins-Caps für bestehende Kredite in Höhe von 80.000 TEUR abgeschlossen. Die Zahlungsstromänderungen des Grundgeschäfts, die sich aus den Veränderungen der Euribor-Rate ergeben, werden durch die Zahlungsstromänderung (Ausgleichszahlung) des Caps ab Erreichen eines bestimmten Zinsniveaus ausgeglichen. Mit den Sicherungsmaßnahmen wird das Ziel verfolgt, variabel verzinsliche Finanzverbindlichkeiten ab einer bestimmten Zinsobergrenze (Cap) in fest verzinsliche Finanzverbindlichkeiten zu transformieren und damit den Zahlungsstrom aus den finanziellen Verbindlichkeiten zu sichern. Bonitätsrisiken sind nicht Teil der Sicherung.

Die folgende Tabelle zeigt die vertraglichen Fälligkeiten der Zahlungen der oben aufgeführten Zins-Caps:

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Start Ende Nominalvolumen
in TEUR
Referenzzins
30.09.2010 15.02.2013 18.183 3-Monats-Euribor
30.09.2010 15.02.2013 17.172 3-Monats-Euribor
30.09.2010 15.02.2013 14.327 3-Monats-Euribor
30.09.2010 15.02.2013 11.329 3-Monats-Euribor
30.09.2010 15.02.2013 8.081 3-Monats-Euribor
30.09.2010 15.02.2013 4.444 3-Monats-Euribor
30.09.2010 15.02.2013 4.040 3-Monats-Euribor
30.09.2010 15.02.2013 2.424 3-Monats-Euribor
SUMME   80.000  

Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv und retrospektiv mit einem Effektivitätstest in Form der Critical-Terms-Match-Methode überprüft. Alle Sicherungsbeziehungen dieser Art waren zum Abschlussstichtag effektiv.

Zum 31. Dezember 2012 waren 15,3 Prozent der Finanzverbindlichkeiten mit festen Zinssätzen vereinbart (Vorjahr: 24,4 Prozent). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der Ablösung der festverzinslichen Genussrechte durch variabel verzinsliche Bankverbindlichkeiten, der Verminderung der Leasingverbindlichkeiten und Regeltilgung der festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Sensitivität des Konzernergebnisses vor Steuern gegenüber einer nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen Änderung der Zinssätze (aufgrund der Auswirkungen auf variabel verzinsliche Darlehen und variabel verzinsliche Forderungen). Grundsätzlich wird eine Verschiebung um +/-100 Basispunkte vorgenommen. Sofern dies aufgrund des niedrigen Zinsniveaus nicht möglich ist, wird ein Nullzinsniveau angenommen. Alle anderen Variablen bleiben konstant. Auswirkungen auf das Konzerneigenkapital bestehen nicht unmittelbar.

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  2012 2011
Zinsänderung in Basispunkten +100 -100 +100 -100
Auswirkung auf das Konzernergebnis vor Steuern in TEUR -1.319 1.186 -1.597 1.767

Variabel verzinsliche Finanzinstrumente, die nicht auf Euro lauten, sind im Konzern in nur sehr untergeordnetem Umfang vorhanden.

Derivative Finanzinstrumente

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die zur Absicherung des Währungs- und Zinsänderungsrisikos vereinbarten derivativen Finanzinstrumente:

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  2012 2011
in TEUR Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert
Währungssicherungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr 3.073 5 5.055 -64
Währungssicherungen mit einer Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren 0 0 0 0
Währungssicherungen mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren 0 0 0 0
GESAMT WÄHRUNGSBEZOGENE GESCHÄFTE 3.073 5 5.055 -64
Zinssicherungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr 80.000 0 0 0
Zinssicherungen mit einer Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren 0 0 80.000 23
Zinssicherungen mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren 0 0 0 0
GESAMT ZINSBEZOGENE GESCHÄFTE 80.000 0 80.000 23
GESAMT DERIVATE 83.073 5 85.055 -41

Die Währungssicherungen betreffen ausschließlich Euro.

Kapitalsteuerung

Vorrangiges Ziel der Kapitalsteuerung des Konzerns ist es sicherzustellen, dass er zur Unterstützung seiner Geschäftstätigkeit und zur Maximierung des Shareholder-Values ein hohes Bonitätsrating und eine gute Eigenkapitalquote aufrechterhält.

Der Konzern steuert seine Kapitalstruktur und nimmt Anpassungen vor unter Berücksichtigung des Wandels der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Zur Aufrechterhaltung oder Anpassung der Kapitalstruktur kann der Konzern Anpassungen der Dividendenzahlungen an die Anteilseigner oder eine Kapitalrückzahlung an die Anteilseigner vornehmen oder neue Anteile ausgeben. Zum 31. Dezember 2012 beziehungsweise 31. Dezember 2011 wurden keine Änderungen der Ziele, Richtlinien und Verfahren vorgenommen.

Die Kapitalstruktur wird regelmäßig auf der Grundlage verschiedener Kennzahlen überwacht. Die Kennzahlen umfassen EBITDA, EBT, ROCE, Earnings per Share (EPS), Nettobankverschuldung und Verschuldungsgrad. Der Verschuldungsgrad spiegelt das Verhältnis von Nettoverschuldung zum EBITDA wider. Hierbei setzt sich die Nettoverschuldung zusammen aus den Finanzverbindlichkeiten zuzüglich anderer zinstragender bilanzwirksamer Verbindlichkeiten abzüglich flüssiger Mittel.

Strategisches Ziel ist eine Eigenkapitalquote von 40 Prozent und ein Nettoverschuldungsgrad von maximal 1,5.

7.3 Haftungsverhältnisse

Der Konzern hat folgende Sicherheiten gewährt:

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Im Eigentum des Konzerns stehende Grundstücke und Gebäude 59.252 62.762
Im Eigentum des Konzerns stehende technische Anlagen und Maschinen 12.260 12.845
Im Eigentum des Konzerns stehende andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.472 11.266
Vorräte 94.357 82.999
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 79.268 70.274
Flüssige Mittel 0 143
  256.609 240.289

Darüber hinaus sind Verpflichtungen des Konzerns aus Finanzierungsleasingverhältnissen (vgl. 6.3) durch Rechte der Leasinggeber an den Leasinggegenständen besichert. Die Leasinggegenstände haben einen Buchwert von 10.754 TEUR (Vorjahr: 13.788 TEUR).

Weitere Verpflichtungen beziehungsweise Eventualverbindlichkeiten des Konzerns bestehen aus:

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in TEUR 2012 2011
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 105 588
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen/ Rücknahmeverpflichtungen aus Leasingverträgen 1.357 2.875
Prozessrisiken 57 85
Verbindlichkeiten aus Vertragserfüllungsgarantier 30.826 22.224
Sonstige Verpflichtungen 7.236 8.885
  39.581 34.657

Prozessrisiken

Eine inländische Produktionsgesellschaft hat 450 TEUR für Risiken aus einem Prozess mit einem Kunden zurückgestellt. Das Management strebt eine außergerichtliche Einigung an.

Des Weiteren gibt es eine Rückstellung in Höhe von 718 TEUR bei einer ausländischen Vertriebsgesellschaft für Prozessrisiken mit öffentlichen Behörden.

Die Homag Group AG oder ihre Konzerngesellschaften sind an keinen weiteren Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaften oder des Konzerns haben könnten oder innerhalb der letzten zwei Jahre hatten. Für entsprechende finanzielle Belastungen aus anderen Gerichts- oder Schiedsverfahren sind bei der jeweiligen Konzerngesellschaft in angemessener Höhe Rückstellungen und Wertberichtigungen gebildet worden beziehungsweise bestehen in angemessenem Umfang Sicherungsdeckungen.

7.4 Segmentberichterstattung

Die Darstellung der Segmentberichterstattung des Konzerns erfolgte in Einklang mit den Regelungen des IFRS 8.

Die sich hieraus ergebenden Segmente für den Homag Group Konzern unterteilen sich in "Industrie", "Handwerk", "Vertrieb und Service" und "Sonstige".

Intersegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Transaktionen zwischen den Konzernsegmenten werden in der Spalte Konsolidierung eliminiert.

Im Segment "Industrie" sind die Unternehmen zusammengefasst, deren Kernkompetenz im Angebot von Systemlösungen für Industrieunternehmen liegt. Angeboten wird hier ein ganzheitlich optimal aufeinander abgestimmtes System aus Maschinen, Handling, Datenverbund, Informationstechnik und Logistik, wobei die wesentlichen Verfahren der Prozesskette der Holzbearbeitung abgedeckt werden.

Das Segment "Handwerk" beinhaltet diejenigen Konzernunternehmen, die maßgeschneiderte Produkte für die speziellen Anforderungen kleinerer Handwerksbetriebe anbieten. Neben hoher Qualität und Produktivität sind in diesem Segment insbesondere eine einfache Bedienung, flexible Einsatzmöglichkeiten und ein günstiger Preis entscheidende Erfolgsfaktoren.

Das Segment "Vertrieb und Service" umfasst die Geschäftstätigkeit der Homag Vertriebs- und Servicegesellschaften im In- und Ausland. Durch unser globales Vertriebs- und Servicenetz werden die Kunden weltweit jederzeit kompetent beraten und profitieren von einem schnellen Vor-Ort-Service.

Das Segment "Sonstige" enthält im Wesentlichen die Homag Group AG mit ihrer Holdingfunktion, die ausländischen Produktionsstätten in Zukunftsregionen, den Geschäftsbereich Dienstleistungen mit dem Software- und Consultingangebot der SCHULER Consulting GmbH sowie den Geschäftsbereich Holzhaussystembau.

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  Industrie Handwerk Vertrieb und Service
in TEUR 2012 2011 2012 2011 2012 2011
Umsatzerlöse mit Dritten 318.322 339.932 89.250 94.855 257.873 266.593
Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften aus anderen Segmenten 104.977 109.655 89.658 86.198 2.039 2.038
Umsatzerlöse mit At-Equity-bilanzierten Unternehmen 39.467 40.359 20.919 16.935 49 448
Umsatz gesamt 462.766 489.946 199.827 197.988 259.961 269.079
Materialaufwand -213.080 -238.588 -111.373 -109.717 -189.375 -202.683
Personalaufwand -161.407 -166.223 -55.104 -57.450 -41.478 -38.404
EBITDA1) 52.138 52.888 13.004 13.845 8.762 10.343
Restrukturierungs-/Einmalaufwendungen2) -1.361 -13.696 -510 -3.146 -2.305 -499
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -18.4733) -22.9904) -5.284 -5.225 -2.1435) -2.1386)
Ergebnis aus Mitarbeiterbeteiligung -5.418 -3.649 -1.551 -1.153 -432 -358
Anteile am Ergebnis der assoziierten Unternehmen 394 31 0 0 742 594
Zinsergebnis -1.368 -3.183 -820 -1.177 -255 -335
SEGMENTERGEBNIS7) 25.912 9.400 4.839 3.144 4.369 7.607
VERMÖGENSWERTE            
Anteile an assoziierten Unternehmen 5.279 4.978 0 0 3.453 2.897
Investitionen8) 21.156 19.539 6.393 5.725 5.798 2.408
VERMÖGENSWERTE DES SEGMENTS 332.936 359.857 121.233 121.083 153.941 162.162
SCHULDEN DES SEGMENTS 196.753 227.649 49.523 54.046 92.994 101.545
MITARBEITER9) 2.676 2.705 1.000 1.016 735 729
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  Sonstige Summe Segmente Konsolidierung
in TEUR 2012 2011 2012 2011 2012 2011
Umsatzerlöse mit Dritten 17.282 18.123 682.727 719.503 0 0
Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften aus anderen Segmenten 30.828 27.423 227.502 225.314 -227.502 -225.314
Umsatzerlöse mit At-Equity-bilanzierten Unternehmen 23.789 21.433 84.224 79.175 0 0
Umsatz gesamt 71.899 66.979 994.453 1.023.992 -227.502 -225.314
Materialaufwand -45.346 -38.230 -559.174 -589.218 229.021 226.193
Personalaufwand -23.343 -21.970 -281.332 -284.047 0 0
EBITDA1) -4.408 -7.471 69.496 69.605 1.553 857
Restrukturierungs-/Einmalaufwendungen2) -367 -184 -4.543 -17.525 0 0
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -2.206 -1.754 -28.106 -32.107 0 0
Ergebnis aus Mitarbeiterbeteiligung 371 44 -7.030 -5.116 0 0
Anteile am Ergebnis der assoziierten Unternehmen 0 0 1.136 625 0 0
Zinsergebnis -5.613 -5.273 -8.056 -9.968 -160 -4
SEGMENTERGEBNIS7) -12.223 -14.638 22.897 5.513 1.393 853
VERMÖGENSWERTE            
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 0 8.732 7.875 0 0
Investitionen8) 3.642 6.093 36.989 33.765 0 0
VERMÖGENSWERTE DES SEGMENTS 265.808 260.530 873.918 903.632 -332.901 -345.256
SCHULDEN DES SEGMENTS 159.946 166.385 499.216 549.625 -123.960 -152.903
MITARBEITER9) 664 660 5.075 5.110 0 0
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  Konzern
in TEUR 2012 2011
Umsatzerlöse mit Dritten 682.727 719.503
Umsatzerlöse mit Konzerngesellschaften aus anderen Segmenten 0 0
Umsatzerlöse mit At-Equity-bilanzierten Unternehmen 84.224 79.175
Umsatz gesamt 766.951 798.678
Materialaufwand -330.153 -363.025
Personalaufwand -281.332 -284.047
EBITDA1) 71.049 70.462
Restrukturierungs-/Einmalaufwendungen2) -4.543 -17.525
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -28.106 -32.107
Ergebnis aus Mitarbeiterbeteiligung -7.030 -5.116
Anteile am Ergebnis der assoziierten Unternehmen 1.136 625
Zinsergebnis -8.216 -9.972
SEGMENTERGEBNIS7) 24.290 6.366
VERMÖGENSWERTE    
Anteile an assoziierten Unternehmen 8.732 7.875
Investitionen8) 36.989 33.765
VERMÖGENSWERTE DES SEGMENTS 541.017 558.376
SCHULDEN DES SEGMENTS 375.256 396.722
MITARBEITER9) 5.075 5.110

1) Operatives EBITDA vor Berücksichtigung Ergebnis aus Mitarbeiterbeteiligung und Restrukturierungs-/Einmalaufwendungen.
2) Im Personalaufwand und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.
3) Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 104 TEUR enthalten.
4) Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 4.116 TEUR enthalten.
5) Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 10 TEUR enthalten.
6) Darin sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 8 TEUR enthalten.
7) Das Segmentergebnis entspricht dem Ergebnis vor Steuern.
8) Die Investitionen beziehen sich auf Zugänge zu den Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten ohne Berücksichtigung von Leasing.
9) Im Jahresdurchschnitt.

Im Segment "Industrie" sind die Umsatzerlöse um -27.180 TEUR (-5,5 Prozent) gesunken. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf das Projekt Mekran zurückzuführen, welches größtenteils in 2011 im Umsatz der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH enthalten war. Im Segment "Vertrieb und Service" war ein Rückgang von -9.118 TEUR (-3,4 Prozent) zu verzeichnen. Der größte prozentuale Rückgang war bei Homag Danmark A/S mit -7.110 TEUR, da hier im Vorjahr zwei größere Projekte enthalten waren. In den Segmenten "Sonstige" und "Handwerk" konnte eine Steigerung von +4.920 TEUR (+7,3 Prozent) beziehungsweise +1.839 TEUR (+0,9 Prozent) erzielt werden. Den größten Zuwachs im Segment "Sonstige" konnte hierbei die Homag Machinery Środa Sp. z o.o. erreichen.

Das operative EBITDA vor Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung und vor dem Aufwand für Restrukturierungsmaßnahmen hat sich in den Segmenten unterschiedlich entwickelt. Im Segment "Sonstige" ist das EBITDA um +3.063 TEUR (+41,0 Prozent) gestiegen. Im Segment "Vertrieb und Service" ergab sich ein Rückgang von -1.581 TEUR (-15,3 Prozent). Ebenfalls ein leichter Rückgang ist im Segment "Handwerk" mit -841 TEUR (-6,1 Prozent) und im Segment "Industrie" mit -750 TEUR (-1,4 Prozent) zu verzeichnen. Im Segment "Vertrieb und Service" erzielten die Homag Japan Co. Ltd. mit +886 TEUR (+99,4 Prozent) und die Homag India Private Ltd. mit +1.005 TEUR (+288,1 Prozent) die größte Ergebnisverbesserung. Die Verbesserung bei Homag India Private Ltd. ist auf einen Grundstücksverkauf zurückzuführen. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Homag Asia (PTE) Ltd. mit +562 TEUR (+168,3 Prozent). Eine gegenläufige Entwicklung zeigt die Homag South America Ltda. mit einem Rückgang von -1.471 TEUR (-99,5 Prozent). Im Segment "Sonstige" wird die Ergebnisverbesserung im Wesentlichen durch die Homag Group AG (+5.118 TEUR, +44,3 Prozent) getragen. Die Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH wirkt hier mit einem Rückgang von -2.275 TEUR (-574,4 Prozent) entgegen. Die geringen Veränderungen in den Segmenten "Handwerk" und "Industrie" sind dadurch bedingt, dass sich die einzelnen Veränderungen durch gegenläufige Entwicklungen innerhalb des Segments wieder ausgleichen.

7.5 Honorare und Dienstleistungen des Konzernabschlussprüfers

Gemäß deutscher Gesetzgebung wird der Konzernabschlussprüfer von der Hauptversammlung auf Vorschlag des Aufsichtsrats gewählt. Nach der Wahl des Konzernabschlussprüfers erteilt der Aufsichtsrat das Mandat, genehmigt Bedingungen und Umfang der Abschlussprüfung sowie sämtliche Prüfungshonorare und überwacht die Unabhängigkeit des Konzernabschlussprüfers. In 2011 und 2012 wählte die Hauptversammlung die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, die seit vielen Jahren Konzernabschlussprüfer ist, als Konzernabschlussprüfer für die Geschäftsjahre 2011 und 2012.

Die unten stehende Tabelle zeigt die gesamten vom Konzernabschlussprüfer abgerechneten Honorare für die letzten beiden Geschäftsjahre in den folgenden Kategorien: (1) Abschlussprüfung, das heißt Honorare im Zusammenhang mit der gesetzlichen Abschlussprüfung durch den Konzernabschlussprüfer, in Verbindung mit satzungsmäßigen und regulatorischen Prüfungen, die für die betreffenden Geschäftsjahre in Rechnung gestellt wurden; (2) Andere Bestätigungsleistungen, das heißt Honorare für Gutachten und zugehörige Dienstleistungen, die in engem Bezug zu der Durchführung der Abschlussprüfung stehen und nicht unter Abschlussprüfung ausgewiesen werden; (3) Steuerberatungsleistungen, das heißt Honorare für professionelle Dienstleistungen zur Sicherstellung der Einhaltung von Steuervorschriften, Steuerberatung und Steuerplanung sowie (4) alle sonstigen Leistungen für Produkte und Dienstleistungen, die nicht unter Abschlussprüfung, andere Bestätigungsleistungen und Steuerberatungsleistungen fallen. Vor allem sind dies die Unterstützung bei der Internen Revision und die Beratung im Zusammenhang mit dem neuen Konsortialkreditvertrag. In den nachfolgend genannten Beträgen ist die Umsatzsteuer nicht eingeschlossen.

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in TEUR 2012 2011
Abschlussprüfung 698 694
Andere Bestätigungsleistungen 3 2
Steuerberatungsleistungen 354 421
Sonstige Leistungen 427 333
  1.482 1.450

Die Honorare für Steuerberatungsleistungen inklusive Dienstleistungshonoraren enthalten Honorare für Beratungs- und Unterstützungsleistungen bei der Erstellung der Steuererklärungen.

7.6 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach Ende des Berichtszeitraums haben sich die Unternehmensleitungen der Homag Group AG und der Friz Kaschiertechnik GmbH mit dem Betriebsrat der Friz Kaschiertechnik GmbH sowie dem Konzernbetriebsrat über die Bedingungen der geplanten Restrukturierung geeinigt. Gemeinsam wurden ein Interessenausgleich und ein Sozialplan vereinbart. Insgesamt werden am Standort Weinsberg 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterbeschäftigt. Hier werden weiterhin die Profilummantelungsmaschinen entwickelt und produziert. Für diese Produkte bleibt die Traditionsmarke Friz erhalten. Auch der Service wird am Standort fortgeführt werden. Die Kaschiertechnologie wird von der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH in Schopfloch in enger Zusammenarbeit mit der Friz Kaschiertechnik GmbH fortgeführt. Die von der Restrukturierung betroffenen übrigen 26 Mitarbeiter können alle in eine Transfergesellschaft wechseln.

7.7 Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Nach IAS 24 müssen Personen oder Unternehmen, welche den Homag Group Konzern beherrschen oder von ihm beherrscht werden, angegeben werden, soweit sie nicht bereits als konsolidiertes Unternehmen in den Konzernabschluss des Homag Group Konzerns einbezogen werden. Beherrschung liegt hierbei vor, wenn ein Aktionär mehr als die Hälfte der Stimmrechte der Homag Group AG hält oder kraft Satzungsbestimmungen oder vertraglicher Vereinbarungen die Möglichkeit besitzt, die Finanz- und Geschäftspolitik des Managements des Homag Group Konzerns zu steuern.

Darüber hinaus erstreckt sich die Angabepflicht nach IAS 24 auf Geschäfte mit assoziierten Unternehmen sowie auf Geschäfte mit Personen, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik des Homag Group Konzerns ausüben, einschließlich naher Familienangehöriger oder zwischengeschalteter Personen. Ein maßgeblicher Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik des Homag Group Konzerns kann hierbei auf einem Sitz im Vorstand oder Aufsichtsrat der Homag Group AG oder einer anderen Schlüsselposition im Management beruhen.

Der Homag Group Konzern wird im Geschäftsjahr 2012 von den Angabepflichten des IAS 24 ausschließlich in Bezug auf die Geschäftsbeziehungen zu assoziierten Unternehmen, zu Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats und zu Aktionären, die mehr als 20 Prozent der Aktien des Mutterunternehmens Homag Group AG halten, berührt.

Die Gesamtbezüge der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, bestehend aus Löhnen und Gehältern sowie Sachbezügen und Gewinnausschüttungen aus Mitarbeiterbeteiligungen, beliefen sich im Berichtsjahr auf 363 TEUR (Vorjahr: 342 TEUR). Des Weiteren bestehen aus der Mitarbeiterbeteiligung Verpflichtungen in Höhe von 86 TEUR (Vorjahr: 75 TEUR) gegenüber Mitgliedern des Aufsichtsrats.

Mit dem früheren Aufsichtsratsvorsitzenden und jetzigen Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrats wurde von der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH im Jahr 1999 ein Beratervertrag geschlossen. Dieser Vertrag wurde mit Wirkung zum 31. März 2012 gekündigt. Der Nachfolgevertrag trat mit Wirkung zum 1. April 2012 in Kraft. Aus dem Beratervertrag erhielt er im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von 38 TEUR (Vorjahr: 61 TEUR). Als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats erhält Herr Gerhard Schuler des Weiteren eine Vergütung entsprechend der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats in Höhe von 13 TEUR (Vorjahr: 15 TEUR).

In der folgenden Tabelle werden die Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zwischen Gesellschaften des Konsolidierungskreises und nahestehenden Gesellschaften des Homag Group Konzerns dargestellt:

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  Erbrachte Lieferungen und Leistungen des Konzerns an nahestehende Unternehmen Empfangene Lieferungen und Leistungen des Konzerns von nahestehenden Unternehmen
in TEUR 2012 2011 2012 2011
Assoziierte Unternehmen 84.293 79.266 4.518 3.127

Die erbrachten Lieferungen und Leistungen des Konzerns an nahestehende Unternehmen sind in den Umsatzerlösen und in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Die empfangenen Lieferungen und Leistungen des Konzerns von nahestehenden Unternehmen werden im Materialaufwand und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die Festlegung der Verrechnungspreise für gruppeninterne Umsätze erfolgt marktorientiert unter Beachtung des "Dealing at arm's length"-Prinzips. Bei den nahestehenden Unternehmen handelt es sich um Vertriebs- und Servicegesellschaften, die Maschinen und Ersatzteile aus Unternehmen des Konzerns verkaufen. Die empfangenen Leistungen des Konzerns von assoziierten Unternehmen umfassen im Wesentlichen weiterbelastete Montage- und Messekosten, die bei den nahestehenden Gesellschaften anfallen.

7.8 Corporate Governance

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde im Januar 2013 abgegeben. Die aktuelle Version ist den Aktionären auf der Homepage der Homag Group AG "www.homag-group.com" dauerhaft zugänglich gemacht.

8. ORGANE

8.1 Aufsichtsrat

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  Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (1) und anderen vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen (2), die nicht zum Homag Group Konzern gehören (Stand: 31. Dezember 2012)
Torsten Grede, Frankfurt am Main Vorsitzender des Aufsichtsrats Mitglied des Vorstands der Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main (2) - Clyde Bergemann Power Group, Inc., Delaware, USA
Reiner Neumeister* , Wildberg Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats 1. Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG-Metall Freudenstadt, Freudenstadt, sowie seit 1. März 2012 1. Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG-Metall Villingen-Schwenningen, Villingen-Schwenningen (1) - Bauknecht Hausgeräte GmbH, Stuttgart (stellvertretender Vorsitzender)
Ernst Esslinger* , Alpirsbach Leiter IT-Engineering der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH, Schopfloch    
Dipl.-Ing. Hans Fahr, München Unternehmensberater (1) (2) - Sumida AG, Obernzell (Vorsitzender) - Oechsler AG, Ansbach - König Metall GmbH, Gaggenau - Vollack Management Holding GmbH, Karlsruhe - BOA Luxembourg Investment s.a.r.l., Luxemburg, Luxemburg
Gerhard Federer, Neuried Vorsitzender der Geschäftsführung der Schunk GmbH, Heuchelheim und der Schunk Verwaltungsgesellschaft mbH, Heuchelheim (1) (2) - SÜDVERS Holding GmbH & Co. KG, Au - Schunk Iberica S.A., Pinto, Spanien - XYCARB Ceramics B.V., Helmond, Niederlande - Commerzbank AG, Regionalbeirat Mitte, Frankfurt am Main - Hoffmann & Co. Elektrokohle AG, Bad Goissern, Österreich - Schunk Wien Gesellschaft mbH, Wien, Österreich
Dr. Horst Heidsieck, Büdingen, Geschäftsführer und Gesellschafter der Value Consult Management- und Unternehmensberatungsgesellschaft mbH, Büdingen, und Geschäftsführer der DOMINO GmbH, Büdingen, bis 25. Oktober 2012 Gesellschafter der DOMINO GmbH, Büdingen (1) (2) - Coperion GmbH, Stuttgart (Vorsitzender) - SIMONA AG, Kirn, vom 22. Juni 2012 bis 30. November 2012 - Mauser Holding GmbH, Brühl (Vorsitzender), bis 6. Februar 2012 - Agfa-Gevaert N.V., Mortsel, Belgien, bis 24. April 2012
Carmen Hettich-Günther* , Rottenburg Angestellte strategischer Einkauf und Betriebsratsvorsitzende der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH, Schopfloch    
Dr. Dieter Japs, Reichenberg Beratender Ingenieur (2) - Leitz GmbH & Co. KG, Oberkochen - Vollert Anlagenbau GmbH, Weinsberg, seit 11. Dezember 2012
Thomas Keller, Freiburg Vorsitzender der Geschäftsleitung Region Württemberg der Deutsche Bank AG, Stuttgart (1) (2) - GEZE GmbH, Leonberg - Deutsche Clubholding GmbH, Frankfurt am Main - Gühring oHG, Albstadt - Cronimet Holding GmbH, Karlsruhe - Baden-Württembergische Wertpapierbörse, Stuttgart - Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V., Stuttgart
Hannelore Knowles* , Calw Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Homag Group AG, Schopfloch, und Betriebsratsvorsitzende der HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw-Holzbronn    
Jochen Meyer* , Herzebrock-Clarholz Stellvertretender Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Homag Group AG, Schopfloch und Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Week Bohrsysteme GmbH, Herzebrock-Clarholz    
Reinhard Seiler* , Lemgo 1. Bevollmächtigter der IG Metall, Detmold (1) - Dorma Holding GmbH & Co. KGaA, Ennepetal

* Arbeitnehmervertreter

Aufsichtsratsausschüsse

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Prüfungsausschuss Gerhard Federer (Vorsitzender) Carmen Hettich-Günther* Reiner Neumeister* Thomas Keller
Personalausschuss Torsten Grede (Vorsitzender) Hannelore Knowles* Jochen Meyer* Reiner Neumeister* Hans Fahr Dr. Horst Heidsieck
Nominierungsausschuss Torsten Grede (Vorsitzender) Hans Fahr Dr. Dieter Japs
Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz Torsten Grede (Vorsitzender) Jochen Meyer* Reiner Neumeister* Dr. Horst Heidsieck

* Arbeitnehmervertreter

8.2 Vorstand

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  Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (1) und anderen vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen (2), die nicht zum Homag Group Konzern gehören (Stand: 31. Dezember 2012)
Dr.-Ing./U. Cal. Markus Flik, Gerlingen/ Freudenstadt Vorsitzender des Vorstands, Corporate Development, Beteiligungen bis 23. Mai 2012 Vorsitzender des Vorstands, Corporate Development, Beteiligungen, Forschung und Entwicklung bis 30. September 2012 Vorsitzender des Vorstands, Corporate Development, Forschung und Entwicklung ab 1. Oktober 2012 (1) (2) - Benteler International AG, Salzburg, Österreich - Anand Automotive Systems Limited, Neu Delhi, Indien
Harald Becker-Ehmck, Nagold Vorstand seit 1. Juli 2012 Vorstand Produktion, Beschaffung, Qualitätsmanagement und Beteiligungen ab 1. Oktober 2012    
Achim Gauß, Dornstetten Vorstand Forschung und Entwicklung bis 23. Mai 2012    
Herbert Högemann, Freudenstadt Vorstand Produktion, Beschaffung und Qualitätswesen bis 30. September 2012    
Jürgen Köppel, Beckum Vorstand Vertrieb, Service, Marketing    
Hans-Dieter Schumacher, Tuttlingen Vorstand Finanzen, IT, Personal (2) - Commerzbank AG, Regionalbeirat Südwest, Frankfurt am Main

9. ANTEILSBESITZ

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  Status Währung Gezeichnetes
Kapital
31.12.2012
Anteil am
Kapital
in %
31.12.2012
Eigenkapital
in Tausend
31.12.2012
Ergebnis
nach Steuern
in Tausend
2012
INLAND            
Unmittelbarer Anteilsbesitz:            
Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH, Schopfloch (vk) EUR 30.000.000,00 100,00 82.284 EAV
SCHULER Consulting GmbH, Pfalzgrafenweiler (vk) EUR 5.150.000,00 100,001) 339 66
Torwegge Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Löhne (vk) EUR 1.600.000,00 100,002) -900 -304
HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH, Holzbronn (vk) EUR 5.600.000,00 100,003) 20.130 EAV
Brandt Kantentechnik GmbH, Lemgo (vk) EUR 4.000.000,00 100,00 20.165 1.053
Weeke Bohrsysteme GmbH, Herzebrock (vk) EUR 17.550.000,00 100,00 30.813 1.797
BENZ GmbH Werkzeugsysteme, Haslach (vk) EUR 25.000,00 51,00 4.919 1.513
Homag eSolution GmbH, Schopfloch (vk) EUR 50.000,00 51,00 640 97
Wehrmann Maschinen Center GmbH4) , Barntrup (nk) EUR 2.500.000,00 43,82 1.0875) -2.5675)
Mittelbarer Anteilsbesitz:            
Homag Vertriebs-Beteiligungs GmbH, Schopfloch (vk) EUR 7.200.000,00 100,00 32.814 3.684
Ligmatech Automationssysteme GmbH Lichtenberg (vk) EUR 6.650.000,00 100,00 7.850 2.153
Friz Kaschiertechnik GmbH, Weinsberg (vk) EUR 2.400.000,00 100,00 921 EAV
Bargstedt Handlingsysteme GmbH, Hemmoor (vk) EUR 5.133.000,00 100,00 8.083 2.057
Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH, St. Johann-Lonsingen (vk) EUR 1.000.000,00 51,00 1.269 -2.924
Homag GUS GmbH, Schopfloch (vk) EUR 100.000,00 100,00 2.100 EAV
Homag Finance GmbH, Schopfloch (vk) EUR 100.000,00 100,00 169 44
Homag India GmbH, Schopfloch (nk) EUR 400.000,00 100,00 26) -16)
Homag Vertrieb & Service GmbH, Schopfloch (vk) EUR 300.000,00 100,00 1.351 236
Hüllhorst GmbH, Barntrup (nk) EUR 255.645,94 100,00 264 3
Futura GmbH, Schopfloch (nk) EUR 25.000,00 100,00 25 0

1) Davon werden 94,00% von der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH und 6,00% von der Homag Group AG gehalten.
2) Davon werden 39,95% von der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH und 60,05% von der Homag Group AG gehalten.
3) Davon werden 54,46% von der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH und 45,54% von der Homag Group AG gehalten.
4) Insolvenzverfahren noch nicht abgeschlossen
5) Geschäftsjahr 1. April 2002 bis 31. März 2003
6) Werte Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2011
EAV Ergebnisabführungsvertrag mit der Homag Group AG bzw. Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH bzw. Homag Vertriebs-Beteiligungs GmbH
(vk) Vollkonsolidiert
(nk) Nicht konsolidiert

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  Status Währung Gezeichnetes
Kapital
31.12.2012
Anteil am
Kapital
in %
31.12.2012
Eigenkapital
in Tausend
31.12.2012
Ergebnis nach
Steuern
in Tausend
2012
AUSLAND            
Unmittelbarer Anteilsbesitz:            
Homag Machinery Bangalore Pvt. Ltd., Bangalore/Indien (vk) INR (EUR 75.000.000,00 1.038.448,92 100,007) 42.567 589 -26.309 -381)
Homag Machinery Środa Sp. z o.o., Sroda/Polen (vk) PLN (EUR 6.001.000,00 1.466.197,56 100,00 14.683 3.587 4.380 1.046)
Mittelbarer Anteilsbesitz:            
Holzma Plattenaufteiltechnik S.A., Unipersonal L'Ametlla del Valles/Spanien (vk) EUR 2.047.748,40 100,00 3.436 839
Homag Machinery (São Paulo) Maquinas Especias para Madeira Ltda., São Paulo/Brasilien (vk) BRL (EUR 6.812.180,00 2.527.429,23 100,00 9.263 3.437 -212 -84)
Homag Machinery (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/China (vk) CNY (EUR 70.715.635,06 8.611.570,69 81,25 112.270 13.672 6.446 793)
Homag Austria Gesellschaft mbH, Oberhofen am Irrsee/Österreich (vk) EUR 370.000,00 100,00 843 89
Homag Italia S.p.A., Giussano/Italien (vk) EUR 1.100.000,00 100,00 1.608 -1.183
Homag France S.A.S., Schiltigheim/Frankreich (vk) EUR 1.500.000,00 100,00 4.656 1.957
Homag Asia (PTE) Ltd., Singapore/Singapur (vk) SGD (EUR 100.000,00 62.050,14 100,00 3.126 1.940 452 281)
Homag Canada Inc., Mississauga, Ontario/Kanada (vk) CAD (EUR 4.367.800,00 3.330.639,01 100,00 8.407 6.411 428 333)
Homag Polska Sp. z o.o., Środa/Polen (vk) PLN (EUR 1.050.000,00 256.541,82 100,00 9.796 2.393 2.334 557)
Homag Japan Co. Ltd., Osaka/Japan (vk) JPY (EUR 206.000.000,00 1.813.203,11 100,00 493.797 4.346 96.623 941)
Homag Danmark A/S, Galten/Dänemark (vk) DKK (EUR 1.970.000,00 264.078,61 100,00 13.223 1.773 3.796 510)
Homag U.K. Ltd., Castle Donington/England (vk) GBP (EUR 2.716.778,00 3.331.834,68 100,00 1.509 1.851 429 529)
Homag Korea Co. Ltd., Seoul/Korea (vk) KRW (EUR 320.970.000,00 227.417,01 54,55 1.111.570 788 185.464 128)
Holzma Tech GmbH, Assenovgrad/Bulgarien (nk) BGN (EUR 370.000,00 189.171,23 100,00 1.340 685 193 99)
Stiles Machinery Inc., Grand Rapids/USA (e) USD (EUR 25.806,00 19.575,21 22,00 23.965 18.179 1938) 150)
Weeke North America Inc., Grand Rapids/USA (vk) USD (EUR 20.000,00 15.171,05 81,00 -118 -90 -28 -22)
Homag España Maquinaria S.A., Montmeló/Spanien (vk) EUR 1.211.300,00 100,00 294 -876
Homag China Golden Field Ltd., Hongkong/China (e) HKD (EUR 27.000.000,00 2.642.188,91 25,00 117.130 11.462 26.8519) 2.690)
Homag South America Ltda., São Paulo/Brasilien (vk) BRL (EUR 10.845.031,00 4.023.682,34 100,00 -4.889 -1.814 -11.123 -4.425)
Homag Australia Pty. Ltd., Sydney/Australien (vk) AUD (EUR 7.209.158,62 5.671.144,29 100,00 3.090 2.431 701 564)
Homag (Schweiz) AG, Bachenbülach/Schweiz (vk) CHF (EUR 200.000,00 165.672,63 100,00 7.311 6.056 1.868 1.550)
OOO "FAYZ-Homag GUS", Taschkent/Usbekistan (nk) USD (EUR 174.000,00 131.988,17 33,00 -10) -10) -10) -10))
OOO "Homag Russland", Moskau/Russische Föderation (vk) RUB (EUR 357.215,00 8.886,34 100,00 27.821 692 4.056 101)
Homag India Private Ltd., Bangalore/Indien (vk) INR (EUR 228.055.010,00 3.157.646,38 99,90 -37.654 -521 -33.044 -478)
HA Malaysia SDN Bhd, Kuala Lumpur/Malaysia (vk) MYR (EUR 250.000,00 61.983,98 100,00 -1.283 -318 58 15)
HA (Thailand) Co. Ltd., Bangkok/Thailand (vk) THB (EUR 2.000.000,00 49.562,36 100,00 -519 -13 10.620 265)
BENZ INCORPORATED, Charlotte/USA (vk) USD (EUR 100,00 75,86 100,0011) 37 28 77 60)

7) Davon werden 99,99% von der Homag Group AG und 0,01% von der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH gehalten.
8) Werte Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2011
9) Werte Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2011
10) Nicht vorliegend
11) Exakt durchgerechnete Beteiligungsquote: 51,00%
(vk) Vollkonsolidiert
(nk) Nicht konsolidiert
(e) At-Equity-konsolidiert

10. SONSTIGE ANGABEN

Die folgenden Gesellschaften sind gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Verpflichtung zur Offenlegung ihres Jahresabschlusses befreit: Friz Kaschiertechnik GmbH, Weinsberg, HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw, und Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH, Schopfloch.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter Konzern

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Erklärung gemäß § 297 Abs. 2 S. 4 HGB und § 316 Abs. 1 S. 6 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Lagebericht, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

 

Schopfloch, 15. März 2013

Homag Group AG

Der Vorstand

DR. MARKUS FLIK

JÜRGEN KÖPPEL

HARALD BECKER-EHMCK

HANS-DIETER SCHUMACHER

Bestätigungsvermerk der Abschlussprüfer Konzern

Zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Homag Group AG zusammengefasst wurde, haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den von der Homag Group AG, Schopfloch, aufgestellten Konzernabschluss -bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel sowie Anhang - und den Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der Homag Group AG zusammengefasst wurde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Stuttgart, 15. März 2013

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

BLESCH, Wirtschaftsprüfer

VÖGELE, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats

Im Geschäftsjahr 2012 haben der Aufsichtsrat der HOMAG Group AG und seine Ausschüsse die ihm nach Gesetz, Satzung, Geschäftsordnung des Aufsichtsrats und Deutscher Corporate Governance Kodex (Kodex) obliegenden Aufgaben intensiv wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens kontinuierlich beraten und seine Tätigkeit laufend überwacht. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat mit regelmäßigen schriftlichen und mündlichen Berichten umfassend und zeitnah über alle bedeutenden Geschäftsvorgänge. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für den Konzern war der Aufsichtsrat unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Alle nach Gesetz und Satzung zustimmungspflichtigen Maßnahmen wurden dem Aufsichtsrat frühzeitig zur Beschlussfassung vorgelegt. Zu allen zustimmungspflichtigen Maßnahmen hat er sein Votum abgegeben.

Zwischen den Sitzungen stand der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand, insbesondere mit dem Vorsitzenden des Vorstands, in regelmäßigem Kontakt und erörterte mit ihm die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Strategie, die Planung, die Risikolage, das Risikomanagement und die Compliance. Über alle wichtigen Ereignisse, die für die Beurteilung der Lage und der Entwicklung sowie für die Leitung des Konzerns von wesentlicher Bedeutung sind, wurde der Aufsichtsrat unverzüglich durch den Vorsitzenden des Vorstands informiert.

PERSONELLE VERÄNDERUNGEN

Personelle Veränderungen im Vorstand

Seit dem 1. Juli 2012 gehört Harald Becker-Ehmck dem Vorstand der HOMAG Group AG an. Am 1. Oktober 2012 hat er das Ressort "Produktion, Materialwirtschaft und Qualitätsmanagement" von Herbert Högemann übernommen, das um den Bereich "Beteiligungen" erweitert wurde. Herbert Högemann ist zum 30. September 2012 aus dem Vorstand der HOMAG Group AG ausgeschieden. Er ist weiterhin als Geschäftsführer für das Ressort "Produktion, Materialwirtschaft und Qualitätsmanagement" beim Tochterunternehmen HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH tätig. Innerhalb des zweiten Quartals 2012 ist zudem Achim Gauß, Vorstand für das Ressort "Forschung und Entwicklung", auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der HOMAG Group AG ausgeschieden. Seine Aufgaben haben die Vorstandsmitglieder Dr. Markus Flik und Jürgen Köppel übernommen. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Högemann und Herrn Gauß für die langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, ihren großen Einsatz und ihre hervorragende Arbeit für den Konzern.

Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat

Im Aufsichtsrat kam es im Geschäftsjahr 2012 zu keinen personellen Veränderungen.

WESENTLICHE BERATUNGSTHEMEN

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2012 sechs Sitzungen sowie zwei Telefonkonferenzen abgehalten. Er tagte dabei teilweise ohne Anwesenheit des Vorstands. Themen der beiden Telefonkonferenzen des Aufsichtsrats waren Vorstandsangelegenheiten. In allen Sitzungen, an denen der Vorstand teilgenommen hat, berichtete er dem Aufsichtsgremium ausführlich über den aktuellen Geschäftsverlauf der HOMAG Group, die Finanz- und Ertragslage, die Nachfrageentwicklung in den einzelnen Märkten sowie die weiteren Erwartungen und Prognosen. Der Aufsichtsrat wurde auch über die Entwicklung der Geschäftsfelder, des Projektgeschäfts und der Tochtergesellschaften informiert. Hinzu kamen Berichte der Vorstandsmitglieder zu den Bereichen Materialwirtschaft, Produktion, Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung. Erörtert wurden auch verschiedene Personalthemen. Jeweils zu Beginn der Sitzungen wurde der Aufsichtsrat darüber hinaus auch über die Tätigkeit der von ihm eingerichteten Ausschüsse informiert.

Aufsichtsratssitzung am 22. März 2012

In der Aufsichtsratssitzung am 22. März 2012 berichteten der Vorstand über das Geschäftsjahr 2011 und der Abschlussprüfer über seine Prüfung und deren Ergebnis. Nach ausführlicher Erörterung und Prüfung wurden der Jahres- und der Konzernabschluss der HOMAG Group AG zum 31. Dezember 2011 gebilligt, wodurch der Jahresabschluss festgestellt war. Des Weiteren hat sich der Aufsichtsrat dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands angeschlossen und die Tagesordnung für die Hauptversammlung verabschiedet. Der Aufsichtsrat hat zudem den Corporate-Governance-Bericht sowie den Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung diskutiert und verabschiedet. Weitere Themen waren die strategischen Schwerpunkte der HOMAG Group, der Stand der Refinanzierungsverhandlungen des aktuellen Konsortialkreditvertrags sowie der Fortgang der Restrukturierung der Tochtergesellschaften BÜTFERING Schleiftechnik GmbH, FRIZ Kaschiertechnik GmbH und TORWEGGE Holzbearbeitungsmaschinen GmbH. Außerdem wurde die Bestellung von Harald Becker-Ehmck zu einem Mitglied des Vorstands der HOMAG Group AG für den Zeitraum vom 1. Juli 2012 bis zum 30. Juni 2015 beschlossen. Ebenfalls wurden die Parameter des variablen Teils des Vorstandsvergütungssystems für den Bezugszeitraum ab dem Geschäftsjahr 2012 festgelegt. In der Sitzung hat der Aufsichtsrat auch die Effizienzprüfung des Aufsichtsrats gemäß Ziffer 5.6 des Kodex durchgeführt. Insgesamt wurde die Effizienz der Aufsichtsratstätigkeit positiv beurteilt.

Aufsichtsratssitzung am 30. April 2012

In der Sitzung am 30. April 2012 wurden ausschließlich Vorstandsangelegenheiten behandelt.

Aufsichtsratssitzung am 15. Mai 2012

In der Sitzung am 15. Mai 2012 wurden ausschließlich Vorstandsangelegenheiten behandelt.

Aufsichtsratssitzung am 3. Juli 2012

In seiner Sitzung am 3. Juli 2012 stimmte der Aufsichtsrat dem Geschäftsverteilungsplan für den Vorstand ab 1. Juli und ab 1. Oktober 2012 sowie dem Erwerb der noch fehlenden Anteile (30 Prozent) an der BRANDT Kantentechnik GmbH zu. Der Vorstand berichtete über den Stand der Restrukturierung der Tochtergesellschaften BÜTFERING, FRIZ und TORWEGGE, informierte den Aufsichtsrat über den Fortgang der Verhandlungen zum neuen Konsortialkreditvertrag und stellte eine in Auftrag gegebene Marktstudie zu China, deren Analyse und die daraus geplanten strategischen Maßnahmen vor. Der Aufsichtsrat stimmte der Beauftragung eines externen Beraters zur Überprüfung des Systems zur Vorstandsvergütung zu und beschloss den relevanten Anfangskurs für das LTI-Programm für den Bezugszeitraum 2012 bis 2014.

Aufsichtsratssitzung am 18. September 2012

In der Sitzung am 18. September 2012 nahm der Aufsichtsrat die Eckpunkte der strategischen Umsatzplanung bis 2017 zur Kenntnis und stimmte dem Abschluss des neuen Konsortialkreditvertrags in Höhe von 210 Mio. EUR mit einer Laufzeit von vier Jahren zu. Der Vorstand erläuterte das weitere Vorgehen zur Ausgestaltung der HOMAG Group AG als Management-Holding. Zudem wurden die Ergebnisse zur Begutachtung der Vorstandsvergütung und dabei insbesondere die Beurteilung der Angemessenheit und der Konformität mit den gesetzlichen Anforderungen vorgestellt. Der Aufsichtsrat nahm zur Kenntnis, dass nach den Ergebnissen der Begutachtung die Vergütung des Vorstands der HOMAG Group AG den aktienrechtlichen Anforderungen entspricht und als angemessen zu beurteilen ist. Es wurde auch der Abschluss einer Aufhebungsvereinbarung mit Herbert Högemann zum 30. September 2012 beschlossen sowie dem Abschluss eines Dienstvertrags mit Herbert Högemann als Geschäftsführer der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH zugestimmt.

Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember 2012

In der Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember 2012 genehmigte das Gremium das Budget für 2013 sowie die Mittelfristplanung 2014 bis 2017 und stimmte der Rekapitalisierung einer Tochtergesellschaft sowie der geplanten Anpassung der Aufsichtsratsvergütung, entsprechend den Empfehlungen des aktuellen Kodex, zu. Nach dem Bericht des Vorstands über den Stand der Verhandlungen bezüglich der Restrukturierung von FRIZ hat der Aufsichtsrat auch der Aufhebung des Ergebnisabführungsvertrags zwischen der HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH und der FRIZ Kaschiertechnik GmbH zugestimmt. Der Vorstand berichtete außerdem über eine Benchmarking-Analyse mit dem chinesischen Wettbewerb und den Stand der Umsetzung des Compliance-Projekts. Darüber hinaus beschloss der Aufsichtsrat die jährlich abzugebende Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen des Kodex nach § 161 Aktiengesetz. Zudem wurde der Aufsichtsratsvorsitzende zur Verhandlung über die Verlängerung und Änderung des Vorstandsdienstvertrags mit Hans-Dieter Schumacher ermächtigt.

Kein Mitglied des Aufsichtsrats hat an weniger als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen.

ARBEIT IN DEN AUSSCHÜSSEN DES AUFSICHTSRATS

Im Geschäftsjahr 2012 hatte der Aufsichtsrat insgesamt vier Ausschüsse: den Prüfungsausschuss, den Personalausschuss, den Nominierungsausschuss und den Vermittlungsausschus gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG. In den Ausschüssen werden in erster Linie Themen und Beschlüsse für das Aufsichtsratsplenum vorbereitet. In bestimmten Fällen machen die Ausschüsse auch Gebrauch von ihren Entscheidungsbefugnissen, die ihnen vom Aufsichtsrat -soweit gesetzlich zulässig - übertragen worden oder gesetzlich zugewiesen sind. Über die Arbeit der Ausschüsse berichteten die Ausschussvorsitzenden in den Plenarsitzungen.

Vermittlungs- und Nominierungsausschuss

Im Geschäftsjahr 2012 bestand für den Vermittlungsausschuss und für den Nominierungsausschuss kein Anlass, tätig zu werden. Daher wurden sie nicht einberufen.

Prüfungsausschuss

Der Prüfungsausschuss tagte im Geschäftsjahr 2012 dreimal. Zudem wurden drei Telefonkonferenzen abgehalten. In der ersten Sitzung wurden in Gegenwart des Abschlussprüfers der Konzern- und Jahresabschluss inklusive Konzernlagebericht und Lagebericht der HOMAG Group AG zum 31. Dezember 2011, der Corporate-Governance-Bericht und der Gewinnverwendungsvorschlag erörtert. Besprochen wurden außerdem der Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung sowie die Tagesordnung für die Hauptversammlung. Zudem wurde die Beauftragung eines externen Beraters zur Beurteilung des Compliance- und Risikomanagementsystems durch den Aufsichtsrat der HOMAG Group AG empfohlen. In seinen weiteren Sitzungen hat sich der Prüfungsausschuss mit allen Quartalsberichten, der Analyse der Effekte aus Zinsänderungen im Aufwand aus Mitarbeiterbeteiligung, der Optimierung der Steuerquote sowie den aktuell bestehenden Versicherungen und deren Deckungen befasst. Er informierte sich mehrfach über den Stand der Verhandlungen zum Konsortialkreditvertrag und der Umsetzung des Compliance-Projekts. Dieses beinhaltet die Überprüfung des Compliance-Managementsystems, die Institutionalisierung einer konzernübergreifenden Compliance-Organisation zur Regelung, Schulung und Überwachung der Compliance-Vorgaben. Der Vorstand berichtete zudem über den Forecast 2012, die Planung 2013, die Mittelfristplanung 2014-2017 und stellte das Risikomanagement und das Risikomanagementhandbuch sowie den Umgang mit Derivaten dar. Ebenfalls wurden die Prüfungsschwerpunkte für die Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses 2012 festgelegt. In seiner letzten Sitzung informierte sich der Prüfungsausschuss über den aktuellen Stand und das Konzept zur Weiterentwicklung der Finanz- und Controllingsysteme der HOMAG Group und stimmte der Planung für 2013 zu. Ebenfalls wurde über die Rekapitalisierung eines Tochterunternehmens beraten.

Personalausschuss

Der Personalausschuss hielt im Geschäftsjahr 2012 drei Sitzungen ab. Themen dabei waren die Verlängerung des Vorstandsdienstvertrags von Achim Gauß und die variable Vergütung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2011. Zudem hat sich der Personalausschuss mit der Neubesetzung der um das Ressort "Beteiligungen" erweiterten Vorstandsposition "Produktion, Materialwirtschaft und Qualitätsmanagement" beschäftigt.

Jedes Aufsichtsratsmitglied legt möglicherweise auftretende Interessenkonflikte dem Aufsichtsrat offen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind keine Interessenkonflikte aufgetreten.

JAHRES- UND KONZERNABSCHLUSS 2012

In der Hauptversammlung am 24. Mai 2012 wurde die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer für die Gesellschaft und den Konzern für das Geschäftsjahr 2012 gewählt. Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsauftrag entsprechend erteilt, nachdem die Prüfungsgesellschaft eine Unabhängigkeitserklärung vorgelegt hatte. Als Prüfungsschwerpunkte wurden die stille Mitarbeiterbeteiligung und dabei die Überleitung von IFRS zu HGB, die Rückstellungen im Personalbereich vor dem Hintergrund der möglichen Änderungen beim Renteneintrittsalter sowie die latenten Steuern mit dem Fokus auf die Tochtergesellschaften festgelegt.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 sowie der zusammengefasste Lagebericht sind vom Abschlussprüfer einschließlich der zugrunde liegenden Buchführung geprüft worden. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt, so dass jeweils ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt wurde. Zudem hat der Abschlussprüfer bestätigt, dass der Vorstand über ein angemessenes Risikoüberwachungssystem gemäß § 91 Abs. 2 Aktiengesetz verfügt, das geeignet ist, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

Der Jahres- und Konzernabschluss sowie der zusammengefasste Lagebericht, der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers lagen den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor. Diese Unterlagen wurden vom Prüfungsausschuss in seiner Sitzung am 15. März 2013 und vom Aufsichtsrat in der Sitzung vom 21. März 2013 umfassend geprüft und jeweils im Beisein des Abschlussprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, intensiv erörtert. Vor und während der Prüfung hat der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überwacht. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen erhoben und dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. In seiner Sitzung am 21. März 2013 hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht zum 31. Dezember 2012 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der HOMAG Group AG zum 31. Dezember 2012 festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahrs 2012 hat der Aufsichtsrat ebenfalls zugestimmt. Danach soll der Hauptversammlung am 28. Mai 2013 vorgeschlagen werden, für das Geschäftsjahr 2012 eine Dividende in Höhe von 0,25 EUR je Aktie aus dem Jahresüberschuss auszuschütten.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Führungskräften, den Betriebsräten und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren hohen persönlichen Beitrag zur positiven Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2012.

 

Schopfloch, im März 2013

Für den Aufsichtsrat

TORSTEN GREDE, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Jahresabschluss AG 2012

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR 2012

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in EUR 2012 2011
Sonstige betriebliche Erträge 14.517.340,29 5.475.003,71
Personalaufwand    
- Löhne und Gehälter -5.722.319,54 -4.557.584,28
- Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -348.131,51 -294.140,85
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -160.865,08 -158.743,12
Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.139.065,14 -11.940.693,20
  -2.853.040,98 -11.476.157,74
Erträge aus Beteiligungen 1.288.000,00 4.400.000,00
Ertrag aus Ergebnisabführungsvertrag 19.393.786,14 14.100.407,57
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 493.687,96 691.496,60
Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.681.300,00 -2.118.999,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.873.237,17 -4.275.147,46
ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 12.767.895,95 1.321.599,97
Außerordentliche Aufwendungen -22.991,00 -22.991,00
AUSSERORDENTLICHES ERGEBNIS -22.991,00 -22.991,00
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.497.804,44 -533.778,55
Sonstige Steuern -218.565,65 -338.920,60
JAHRESÜBERSCHUSS 9.028.534,86 425.909,82
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 21.637.461,27 21.211.551,45
BILANZGEWINN 30.665.996,13 21.637.461,27

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012

AKTIVA

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in EUR 31.12.2012 31.12.2011
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 442.343,00 598.474,00
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.699,00 11.702,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 167.393.279,79 152.028.465,83
2. Beteiligungen 1,00 1,00
  167.393.280,79 152.028.466,83
  167.854.322,79 152.638.642,83
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39.854,73 5.614,70
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.294.904,14 18.221.497,02
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein mittelbares Beteiligungsverhältnis besteht 75.595,53 23.676,55
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.266.917,02 2.391.733,41
  26.677.271,42 20.642.521,68
II. Guthaben bei Kreditinstituten 13.356.691,58 30.155.589,17
  40.033.963,00 50.798.110,85
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 46.547,86 176.805,39
BILANZSUMME 207.934.833,65 203.613.559,07

Passiva

   
in EUR 31.12.2012 31.12.2011
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 15.688.000,00 15.688.000,00
II. Kapitalrücklage 33.799.650,00 33.799.650,00
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 1.456.134,50 1.456.134,50
IV. Bilanzgewinn 30.665.996,13 21.637.461,27
  81.609.780,63 72.581.245,77
B. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Rückstellungen für Pensionen 546.614,00 544.399,00
2. Steuerrückstellungen 5.058.191,35 2.282.088,96
3. Sonstige Rückstellungen 2.110.708,79 2.754.376,64
  7.715.514,14 5.580.864,60
C. VERBINDLICHKEITEN    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 90.000.000,00 80.000.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 296.828,30 663.129,33
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.127.671,43 44.526.119,72
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen mittelbares Beteiligungsverhältnis besteht 580,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 174.459,15 186.719,65
  118.599.538,88 125.375.968,70
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.000,00 75.480,00
BILANZSUMME 207.934.833,65 203.613.559,07

Anhang AG für 2012

ALLGEMEINE HINWEISE

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 3 HGB als große Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern, haben wir die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung von der Angabe der Vermerke entlastet und diese in den Anhang übernommen. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer vermindert.

Bei den Finanzanlagen werden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten, sofern von einer dauernden Wertminderung auszugehen ist, angesetzt. Die Überprüfung des beizulegenden Werts erfolgt auf Basis der Ermittlung des Ertragswerts der einzelnen Tochtergesellschaften unter Zugrundelegung der aktuellen Fünf-Jahres-Planung. Den in die Planung einfließenden Werten liegen zahlreiche Annahmen zugrunde, so dass die Ermittlung der beizulegenden Werte ermessensabhängig ist und von Schätzungen über die künftige Geschäftsentwicklung abhängt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode im Sinne des IAS 19 unter Verwendung der "Richttafeln 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 5,05 Prozent gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,0 Prozent berücksichtigt.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Zeitraum von 5 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden ermittelt und im Anschluss saldiert. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,0 Prozent zugrunde gelegt.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

ERLÄUTERUNGEN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

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  Anschaffungs- und Herstellungskosten
in EUR 01.01.2012 Zugänge Abgänge 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 780.658,41 0,00 0,00 780.658,41
II. Sachanlagen        
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.614,36 11.731,08 0,00 26.345,44
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 172.251.219,32 13.046.113,96 0,00 185.297.333,28
2. Beteiligungen 4.274.310,74 0,00 0,00 4.274.310,74
  176.525.530,06 13.046.113,96 0,00 189.571.644,02
  177.320.802,83 13.057.845,04 0,00 190.378.647,87
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  Kumulierte Abschreibungen
in EUR 01.01.2012 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 182.184,41 156.131,00 0,00 0,00 338.315,41
II. Sachanlagen          
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.912,36 4.734,08 0,00 0,00 7.646,44
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 20.222.753,49 1.681.300,00 0,00 4.000.000,00 17.904.053,49
2. Beteiligungen 4.274.309,74 0,00 0,00 0,00 4.274.309,74
  24.497.063,23 1.681.300,00 0,00 4.000.000,00 22.178.363,23
  24.682.160,00 1.842.165,08 0,00 4.000.000,00 22.524.325,08
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  Buchwerte
in EUR 31.12.2012 31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 442.343,00 598.474,00
II. Sachanlagen    
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.699,00 11.702,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 167.393.279,79 152.028.465,83
2. Beteiligungen 1,00 1,00
  167.393.280,79 152.028.466,83
  167.854.322,79 152.638.642,83

Finanzanlagen

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes der Homag Group AG ist der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:

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Angaben zum Anteilsbesitz Währung Gezeichnetes Kapital 31.12.2012 Anteil am Kapital in % 31.12.2012 Eigenkapital in Tausend 31.12.2012 Ergebnis nach Steuern in Tausend 2012
INLAND          
Unmittelbarer Anteilsbesitz:          
Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH, Schopfloch EUR 30.000.000,00 100,00 82.284 EAV
SCHULER Consulting GmbH, Pfalzgrafenweiler EUR 5.150.000,00 100,001) 339 66
Torwegge Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Löhne EUR 1.600.000,00 100,002) -900 -304
HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH, Holzbronn EUR 5.600.000,00 100,003) 20.130 EAV
Brandt Kantentechnik GmbH, Lemgo EUR 4.000.000,00 100,00 20.165 1.053
Weeke Bohrsysteme GmbH, Herzebrock EUR 17.550.000,00 100,00 30.813 1.797
BENZ GmbH Werkzeugsysteme, Haslach EUR 25.000,00 51,00 4.919 1.513
Homag eSolution GmbH, Schopfloch EUR 50.000,00 51,00 640 97
Wehrmann Maschinen Center GmbH4) , Barntrup EUR 2.500.000,00 43,82 1.0875) -2.5675)
Mittelbarer Anteilsbesitz:          
Homag Vertriebs-Beteiligungs GmbH, Schopfloch EUR 7.200.000,00 100,00 32.814 3.684
Ligmatech Automationssysteme GmbH, Lichtenberg EUR 6.650.000,00 100,00 7.850 2.153
Friz Kaschiertechnik GmbH, Weinsberg EUR 2.400.000,00 100,00 921 EAV
Bargstedt Handlingsysteme GmbH, Hemmoor EUR 5.133.000,00 100,00 8.083 2.057
Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH, St. Johann-Lonsingen EUR 1.000.000,00 51,00 1.269 -2.924
Homag GUS GmbH, Schopfloch EUR 100.000,00 100,00 2.100 EAV
Homag Finance GmbH, Schopfloch EUR 100.000,00 100,00 169 44
Homag India GmbH, Schopfloch EUR 400.000,00 100,00 26) -16)
Homag Vertrieb & Service GmbH, Schopfloch EUR 300.000,00 100,00 1.351 236
Hüllhorst GmbH, Barntrup EUR 255.645,94 100,00 264 3
Futura GmbH, Schopfloch EUR 25.000,00 100,00 25 0

1) Davon werden 94,00% von der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH und 6,00% von der Homag Group AG gehalten.
2) Davon werden 39,95% von der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH und 60,05% von der Homag Group AG gehalten.
3) Davon werden 54,46% von der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH und 45,54% von der Homag Group AG gehalten.
4) Insolvenzverfahren noch nicht abgeschlossen.
5) Geschäftsjahr 1. April 2002 bis 31. März 2003.
6) Werte Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2011.
EAV Ergebnisabführungsvertrag mit der Homag Group AG bzw. Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH bzw. Homag Vertriebs-Beteiligungs GmbH.

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Angaben zum Anteilsbesitz Währung Gezeichnetes Kapital 31.12.2012 Anteil am Kapital in % 31.12.2012 Eigenkapital in Tausend 31.12.2012 Ergebnis nach Steuern in Tausend 2012
AUSLAND          
Unmittelbarer Anteilsbesitz:          
Homag Machinery Bangalore Pvt. Ltd., Bangalore/Indien INR 75.000.000,00 100,001) 42.567 -26.309
  (EUR 1.038.448,92   589 -381)
Homag Machinery Środa Sp. z o.o., Środa/Polen PLN 6.001.000,00 100,00 14.683 4.380
  (EUR 1.466.197,56   3.587 1.046)
Mittelbarer Anteilsbesitz:          
Holzma Plattenaufteiltechnik S.A., Unipersonal L'Ametlla del Valles/Spanien EUR 2.047.748,40 100,00 3.436 839
Homag Machinery (São Paulo) Maquinas Especias para Madeira Ltda., São Paulo/Brasilien BRL 6.812.180,00 100,00 9.263 -212
  (EUR 2.527.429,23   3.437 -84)
Homag Machinery (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/China CNY 70.715.635,06 81,25 112.270 6.446 793)
  (EUR 8.611.570,69   13.672  
Homag Austria Gesellschaft mbH, Oberhofen am Irrsee/Österreich EUR 370.000,00 100,00 843 89
Homag Italia S.p.A., Giussano/Italien EUR 1.100.000,00 100,00 1.608 -1.183
Homag France S.A.S., Schiltigheim/Frankreich EUR 1.500.000,00 100,00 4.656 1.957
Homag Asia (PTE) Ltd., Singapore/Singapur SGD 100.000,00 100,00 3.126 452
  (EUR 62.050,14   1.940 281)
Homag Canada Inc., Mississauga, Ontario/Kanada CAD 4.367.800,00 100,00 8.407 428
  (EUR 3.330.639,01   6.411 333)
Homag Polska Sp. z o.o., Środa/Polen PLN 1.050.000,00 100,00 9.796 2.334
  (EUR 256.541,82   2.393 557)
Homag Japan Co. Ltd., Osaka/Japan JPY 206.000.000,00 100,00 493.797 96.623
  (EUR 1.813.203,11   4.346 941)
Homag Danmark A/S, Galten/Dänemark DKK 1.970.000,00 100,00 13.223 3.796
  (EUR 264.078,61   1.773 510)
Homag U.K. Ltd., Castle Donington/England GBP 2.716.778,00 100,00 1.509 429
  (EUR 3.331.834,68   1.851 529)
Homag Korea Co. Ltd., Seoul/Korea KRW 320.970.000,00 54,55 1.111.570 185.464
  (EUR 227.417,01   788 128)
Holzma Tech GmbH, Assenovgrad/Bulgarien BGN 370.000,00 100,00 1.340 193
  (EUR 189.171,23   685 99)
Stiles Machinery Inc., Grand Rapids/USA USD 25.806,00 22,00 23.965 1932)
  (EUR 19.575,21   18.179 150)
Weeke North America Inc., Grand Rapids/USA USD 20.000,00 81,00 -118 -28
  (EUR 15.171,05   -90 -22)

1) Davon werden 99,99% von der Homag Group AG und 0,01% von der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH gehalten.
2) Werte Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2011.

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Angaben zum Anteilsbesitz Währung Gezeichnetes Kapital 31.12.2012 Anteil am Kapital in % 31.12.2012 Eigenkapital in Tausend 31.12.2012 Ergebnis nach Steuern in Tausend 2012
AUSLAND          
Mittelbarer Anteilsbesitz:          
Homag España Maquinaria S.A., Montmeló/Spanien EUR 1.211.300,00 100,00 294 -876
Homag China Golden Field Ltd., Hongkong/China HKD 27.000.000,00 25,00 117.130 26.8511)
  (EUR 2.642.188,91   11.462 2.690)
Homag South America Ltda., São Paulo/Brasilien BRL 10.845.031,00 100,00 -4.889 -11.123
  (EUR 4.023.682,34   -1.814 -4.425)
Homag Australia Pty. Ltd., Sydney/Australien AUD 7.209.158,62 100,00 3.090 701
  (EUR 5.671.144,29   2.431 564)
Homag (Schweiz) AG, Bachenbülach/Schweiz CHF 200.000,00 100,00 7.311 1.868
  (EUR 165.672,63   6.056 1.550)
OOO "FAYZ-Homag GUS", Taschkent/Usbekistan USD 174.000,00 33,00 -3) - -3) -)
  (EUR 131.988,17   3) 3)
OOO "Homag Russland", Moskau/Russische Föderation RUB 357.215,00 100,00 27.821 4.056
  (EUR 8.886,34   692 101)
Homag India Private Ltd., Bangalore/Indien INR 228.055.010,00 99,90 -37.654 -33.044
  (EUR 3.157.646,38   -521 -478)
HA Malaysia SDN Bhd, Kuala Lumpur/Malaysia MYR 250.000,00 100,00 -1.283 58
  (EUR 61.983,98   -318 15)
HA (Thailand) Co. Ltd., Bangkok/Thailand THB 2.000.000,00 100,00 -519 10.620
  (EUR 49.562,36   -13 265)
BENZ INCORPORATED, Charlotte/USA USD 100,00 100,002) 37 77
  (EUR 75,86   28 60)

1) Werte Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2011.
2) Exakt durchgerechnete Beteiligungsquote: 51,00%.
3) Nicht vorliegend.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 40 6
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.295 18.221
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 934
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein mittelbares Beteiligungsverhältnis besteht 76 24
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 1.267 2.392
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 734 927
  26.678 20.643

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 1.765 (Vorjahr: TEUR 604) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 3.756 (Vorjahr: TEUR 3.387) Darlehen (inklusive Cash-Pooling) sowie TEUR 19.774 (Vorjahr: TEUR 14.230) sonstige Vermögensgegenstände.

Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,0 Prozent zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei den sonstigen Rückstellungen. Diese wurden mit deutlich geringeren passiven latenten Steuern aus Bilanzdifferenzen im Anlagevermögen saldiert. Der Überhang der aktiven latenten Steuern wurde nicht aktiviert.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Homag Group AG, Schopfloch, beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 15.688 (Vorjahr: TEUR 15.688). Es ist in 15.688.000 nennbetragslose Stückaktien mit einem rechnerischen Betrag von jeweils EUR 1,00 eingeteilt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage der Homag Group AG, Schopfloch, beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 33.800.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen der Homag Group AG, Schopfloch, betragen zum Bilanzstichtag TEUR 1.456 (Vorjahr: TEUR 1.456).

Bilanzgewinn

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in TEUR    
Vortrag 1. Januar 2012 21.637  
Ausschüttung 0  
    21.637
Jahresergebnis 2012   9.029
STAND AM 31. DEZEMBER 2012   30.666

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen betreffen drei einzelvertragliche Zusagen für ehemalige Vorstandsmitglieder der in 1999 auf die Homag Group AG verschmolzenen IMA AG. Die für diese ehemaligen Organmitglieder im Berichtsjahr geleisteten Rentenzahlungen belaufen sich auf TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 58).

Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 46.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken Rechnung; es wurden im Wesentlichen Rückstellungen gebildet für:

- Aufsichtsratsvergütungen

- Ausstehende Rechnungen

- Abschlusskosten inkl. Geschäftsbericht

- Tantieme

- Sonstige Personalkosten

Verbindlichkeiten

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  Restlaufzeit Gesamt
in TEUR Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Über 5 Jahre 31.12.2012 31.12.2011
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 32.500 57.500 0 90.000  
(Vorjahr) (0) (80.000) (0)   (80.000)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 297 0 0 297  
(Vorjahr) (663) (0) (0)   (663)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.128 0 0 28.128  
(Vorjahr) (44.526) (0) (0)   (44.526)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1 0 0 1  
(Vorjahr) (0) (0) (0)   (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 174 0 0 174  
(Vorjahr) (187) (0) (0)   (187)
- davon aus Steuern 112 0 0 112  
(Vorjahr) (99) (0) (0)   (99)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1 0 0 1  
(Vorjahr) (0) (0) (0)   (0)

Bezüglich der in Verbindung mit dem Konsortialkreditvertrag valutierenden Beträge (TEUR 90.000, Vorjahr: TEUR 80.000) und den damit zusammenhängenden Sicherheiten verweisen wir auf die unter den Haftungsverhältnissen gemachten Angaben.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 406 (Vorjahr: TEUR 28) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten (inkl. Cash-Pooling) in Höhe von TEUR 27.722 (Vorjahr: TEUR 44.498).

Haftungsverhältnisse

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in TEUR 31.12.2012 31.12.2011
Aus Bürgschaften 45.033 46.224
- davon für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen 45.033 45.740
Aus Gewährleistung 3.408 4.987
- davon zugunsten von verbundenen Unternehmen 3.408 3.397
  48.441 51.211

Die Bürgschaften resultieren im Wesentlichen aus Aval-Inanspruchnahmen von Tochtergesellschaften bei Kreditversicherern, aus denen sich eine Mithaftung ergibt.

In dem im September 2012 zwischen der Homag Group AG, Schopfloch, und der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH, Schopfloch, und einem Bankenkonsortium geschlossenen Konsortialkreditvertrag wurde von der Homag Group AG die folgende Sicherheit gewährt:

- Garantieversprechen.

Die im Rahmen des Konsortialkreditvertrags aufgenommenen Mittel betragen TEUR 90.000 und sind als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Darüber hinaus beträgt die Inanspruchnahme des Konsortialkreditvertrags durch verbundene Unternehmen zum Stichtag TEUR 27.409.

Das Risiko der Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen wird wie folgt eingeschätzt:

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der begünstigten Unternehmen als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing in Höhe von TEUR 186. Die Leasingverträge enden zwischen 2013 und 2015.

Derivative Finanzinstrumente

Die zinsbezogenen Geschäfte betreffen Zinsoptionen (Zins-Caps) mit einem Nominalbetrag von TEUR 80.000.

Abgesichert wurde das Zinsänderungsrisiko einer variabel verzinslichen (3-Monats-EURIBOR) Bankverbindlichkeit in Höhe von Mio. EUR 80 mit einer ursprünglichen Endfälligkeit am 15.02.2013 in Verbindung mit der Tranche A des Konsortialkreditvertrags vom 15.02.2010 über Mio. EUR 198. Dieser Konsortialkreditvertrag wurde im Berichtsjahr vorzeitig durch einen neuen Konsortialkreditvertrag über Mio. EUR 210 abgelöst. Der neue Konsortialkreditvertrag datiert vom 06.09.2012 und hat eine Laufzeit von 4 Jahren. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag Mio. EUR 90 Bankverbindlichkeiten aus diesem neuen Konsortialkreditvertrag. Zwar ergibt sich hieraus keine Möglichkeit zur Bildung einer Bewertungseinheit (Micro-Hedge), jedoch sind die zinsbezogenen Geschäfte (Zins-Caps) wirtschaftlich dem o.g. Grundgeschäft zuordenbar.

Folgende Bewertungsmethoden wurden angewandt: Mark-to-Market-Methode.

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Sicherungsinstrument Risiko Nominalbetrag (TEUR) beizulegender Zeitwert
Zinscap Zinsrisiko 18.182 0
Zinscap Zinsrisiko 17.172 0
Zinscap Zinsrisiko 14.327 0
Zinscap Zinsrisiko 11.329 0
Zinscap Zinsrisiko 8.081 0
Zinscap Zinsrisiko 4.445 0
Zinscap Zinsrisiko 4.040 0
Zinscap Zinsrisiko 2.424 0
SUMME   80.000 0

Bei Überschreiten eines bestimmten Zinsniveaus (Cap) erhält die Gesellschaft eine Ausgleichszahlung aus dem jeweiligen Sicherungsgeschäft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde der Cap nicht überschritten.

ERLÄUTERUNGEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 55), die aus Guthaben aus einem Umlagebescheid für das Geschäftsjahr 2011 bestehen und aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 321 (Vorjahr: TEUR 0). Darüber hinaus sind Zuschreibungen auf die Beteiligung Weeke Bohrsysteme GmbH, Herzebrock-Clarholz, in Höhe von TEUR 4.000 enthalten.

Personalaufwand

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 12) und betreffen drei Berechtigte.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 26), die im Wesentlichen aus der Beitragsabrechnung von Krankenkassen aufgrund geänderter Bescheide stammen.

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Im Berichtsjahr mussten Abschreibungen auf die Beteiligung Torwegge Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Löhne, in Höhe von TEUR 1.681 vorgenommen werden.

Zinsergebnis

Es wurden von verbundenen Unternehmen TEUR 294 (Vorjahr: TEUR 613) an Zinserträgen vereinnahmt, während auf verbundene Unternehmen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 514 (Vorjahr: TEUR 699) entfielen. Die Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Aufzinsung der Rückstellung für Pensionen betragen TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 33).

Außerordentliche Aufwendungen

Aus der Anwendung von Art. 66 und Art. 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschriften zum BilMoG) resultiert folgende außerordentliche Aufwendung:

Gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB war der Unterschiedsbetrag nach alter und nach BilMoG-Bilanzierung am Beginn des Berichtsjahres zu ermitteln. Der Unterschiedsbetrag ist bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 (Verteilungsbetrag) anzusammeln. Der Verteilungsbetrag wird über 5 Jahre in Höhe von jährlich TEUR 23 erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Außerordentliche Aufwendungen" gem. Art. 67 Abs. 7 EGHGB angegeben.

SONSTIGE ANGABEN

Mitglieder des Aufsichtsrats

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  Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (1) und anderen vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen (2), die nicht zum Homag Group Konzern gehören (Stand: 31. Dezember 2012)
Torsten Grede, Frankfurt am Main Vorsitzender des Aufsichtsrats Mitglied des Vorstands der Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main (2) - Clyde Bergemann Power Group, Inc., Delaware, USA
Reiner Neumeister* , Wildberg Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats 1. Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG-Metall Freudenstadt, Freudenstadt, sowie seit 1. März 2012 1. Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG-Metall Villingen-Schwenningen, Villingen-Schwenningen (1) - Bauknecht Hausgeräte GmbH, Stuttgart (stellvertretender Vorsitzender)
Ernst Esslinger* , Alpirsbach Leiter IT-Engineering der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH, Schopfloch    
Dipl.-Ing. Hans Fahr, München Unternehmensberater (1) (2) - Sumida AG, Obernzell (Vorsitzender) - Oechsler AG, Ansbach - König Metall GmbH, Gaggenau - Vollack Management Holding GmbH, Karlsruhe - BOA Luxembourg Investment s.a.r.l., Luxemburg, Luxemburg
Gerhard Federer, Neuried Vorsitzender der Geschäftsführung der Schunk GmbH, Heuchelheim, und der Schunk Verwaltungsgesellschaft mbH, Heuchelheim (1) (2) - SÜDVERS Holding GmbH & Co. KG, Au - Schunk Iberica S.A., Pinto, Spanien - XYCARB Ceramics B.V., Helmond, Niederlande - Commerzbank AG, Regionalbeirat Mitte, Frankfurt am Main - Hoffmann & Co. Elektrokohle AG, Bad Goissern, Österreich - Schunk Wien Gesellschaft mbH, Wien, Österreich
Dr. Horst Heidsieck, Büdingen Geschäftsführer und Gesellschafter der Value Consult Management- und Unternehmensberatungsgesellschaft mbH, Büdingen, und Geschäftsführer der DOMINO GmbH, Büdingen, bis 25. Oktober 2012 Gesellschafter der DOMINO GmbH, Büdingen (1) (2) - Coperion GmbH, Stuttgart (Vorsitzender) - SIMONA AG, Kirn, vom 22. Juni 2012 bis 30. November 2012 - Mauser Holding GmbH, Brühl (Vorsitzender) - Agfa-Gevaert N.V., Mortsel, Belgien, bis 24. April 2012
Carmen Hettich-Günther* , Rottenburg Angestellte strategischer Einkauf und Betriebsratsvorsitzende der Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH, Schopfloch    
Dr. Dieter Japs, Reichenberg Beratender Ingenieur (2) - Leitz GmbH & Co. KG, Oberkochen - Vollert Anlagenbau GmbH, Weinsberg, seit 11. Dezember 2012
Thomas Keller, Freiburg Vorsitzender der Geschäftsleitung Region Württemberg der Deutsche Bank AG, Stuttgart (1) (2) - GEZE GmbH, Leonberg - Deutsche Clubholding GmbH, Frankfurt am Main - Gühring oHG, Albstadt - Cronimet Holding GmbH, Karlsruhe - Baden-Württembergische Wertpapierbörse, Stuttgart - Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V., Stuttgart
Hannelore Knowles* , Calw Vorsitzende des Konzernbetriebsrats der Homag Group AG, Schopfloch, und Betriebsratsvorsitzende der HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw-Holzbronn    
Jochen Meyer* , Herzebrock-Clarholz Stellvertretender Vorsitzender des Konzernbetriebsrats der Homag Group AG, Schopfloch, und Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Weeke Bohrsysteme GmbH, Herzebrock-Clarholz    
Reinhard Seiler* , Lemgo 1. Bevollmächtigter der IG Metall, Detmold (1) - Dorma Holding GmbH & Co. KGaA, Ennepetal

* Arbeitnehmervertreter

Aufsichtsratsausschüsse

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Prüfungsausschuss Gerhard Federer (Vorsitzender) Carmen Hettich-Günther* Reiner Neumeister* Thomas Keller
Personalausschuss Torsten Grede (Vorsitzender) Hannelore Knowles* Jochen Meyer* Reiner Neumeister* Hans Fahr Dr. Horst Heidsieck
Nominierungsausschuss Torsten Grede (Vorsitzender) Hans Fahr Dr. Dieter Japs
Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz Torsten Grede (Vorsitzender) Jochen Meyer* Reiner Neumeister* Dr. Horst Heidsieck

Mitglieder des Vorstands

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  Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (1) und anderen vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen (2), die nicht zum Homag Group Konzern gehören (Stand: 31. Dezember 2012)
Dr.-Ing./U. Cal. Markus Flik Gerlingen/Freudenstadt Vorsitzender des Vorstands, Corporate Development und Beteiligungen bis 23. Mai 2012 Vorsitzender des Vorstands, Corporate Development, Beteiligungen, Forschung und Entwicklung bis 30. September 2012 Vorsitzender des Vorstands, Corporate Development, Forschung und Entwicklung ab 1. Oktober 2012 (1) (2) - Benteler International AG, Salzburg, Österreich - Anand Automotive Systems Limited, Neu Delhi, Indien
Harald Becker-Ehmck, Nagold Vorstand seit 1. Juli 2012 Vorstand Produktion, Beschaffung, Qualitätsmanagement und Beteiligungen ab 1. Oktober 2012    
Achim Gauß, Dornstetten Vorstand Forschung und Entwicklung, bis 23. Mai 2012    
Herbert Högemann, Freudenstadt Vorstand Produktion, Beschaffung und Qualitätswesen bis 30. September 2012    
Jürgen Köppel, Beckum Vorstand Vertrieb, Service, Marketing    
Hans-Dieter Schumacher, Tuttlingen Vorstand Finanzen, IT, Personal (2) - Commerzbank AG, Regionalbeirat Südwest, Frankfurt am Main

* Arbeitnehmervertreter

Gesamtbezüge von Vorstand und Aufsichtsrat

Die Bezüge der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2012 verteilen sich wie folgt:

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  Erfolgsunabhängige Vergütung Erfolgsabhängige Vergütung (STI und Tantieme) Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung (LTI)
in TEUR 2012 2011 20121) 2011 2012 2011
Dr. Markus Flik 555 382 95 250 264 106
Harald Becker-Ehmck 130 0 30 0 0 0
Jürgen Köppel 253 240 58 81 176 69
Hans-Dieter Schumacher 290 279 67 95 185 80
Achim Gauß 130 311 0 106 0 87
Herbert Högemann 195 260 33 88 10 72
Andreas Hermann 0 71 0 24 0 0
Rolf Knoll 0 209 0 106 0 0
GESAMT 1.553 1.752 283 750 635 414
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  Sachbezüge Gesamtbezüge
in TEUR 2012 2011 2012 2011
Dr. Markus Flik 10 7 924 745
Harald Becker-Ehmck 4 0 164 0
Jürgen Köppel 7 6 494 396
Hans-Dieter Schumacher 10 8 552 462
Achim Gauß 3 7 133 511
Herbert Högemann 9 9 247 429
Andreas Hermann 0 2 0 97
Rolf Knoll 0 4 0 319
GESAMT 43 43 2.514 2.959

1) Die Auszahlung erfolgt nach der Hauptversammlung 2013 für das Geschäftsjahr 2012.

Bei der Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung (LTI) handelt es sich nicht um die tatsächlichen Werte, sondern um die finanzmathematisch ermittelten beizulegenden Zeitwerte (Fair Value) im Zeitpunkt der Gewährung. In 2012 ist damit der beizulegende Zeitwert des dritten Bezugszeitraums in vollem Umfang angegeben. Die Erfassung in der Rückstellung erfolgte zeitanteilig.

Im Abschluss wurden hierfür TEUR 374 im Aufwand erfasst (Vorjahr: TEUR 91 Ertrag).

Der Wert der Rückstellung für die Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung belief sich zum 31. Dezember 2012 auf TEUR 561 (Vorjahr: TEUR 187) und teilt sich wie folgt auf:

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  Erster Bezugszeitraum 2010-2012 Zweiter Bezugszeitraum 2011-2013 Dritter Bezugszeitraum 2012-2014 Gesamt
in TEUR 2012 2011 2012 2011 2012 2011 2012 2011
Dr. Markus Flik 0 0 84 35 88 0 172 35
Harald Becker-Ehmck 0 0 0 0 0 0 0 0
Jürgen Köppel 39 9 58 23 59 0 156 32
Hans-Dieter Schumacher 0 0 64 27 61 0 125 27
Achim Gauß 0 12 0 29 0 0 0 41
Herbert Högemann 35 10 20 24 3 0 58 34
Rolf Knoll 50 18 0 0 0 0 50 18
GESAMT 124 49 226 138 211 0 561 187

Für die Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung (LTI) wurde für den ersten Bezugszeitraum 2010-2012 eine Rückstellung in Höhe von TEUR 124 verbucht. Die Auszahlung erfolgt nach der Hauptversammlung für 2012 im Jahr 2013. Für die zum beizulegenden Zeitwert ermittelte Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung wurde für den zweiten Bezugszeitraum 2011-2013 für zwei Drittel des beizulegenden Zeitwerts die Rückstellung auf TEUR 226 erhöht. Die Auszahlung erfolgt nach der Hauptversammlung für 2013 im Jahr 2014. Für die zum beizulegenden Zeitwert ermittelte Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung wurde für den dritten Bezugszeitraum 2012-2014 für das erste Drittel des beizulegenden Zeitwerts eine Rückstellung in Höhe von TEUR 211 eingebucht. Die Auszahlung erfolgt nach der Hauptversammlung für 2014 im Jahr 2015.

Darüber hinaus hat Herr Achim Gauß im Geschäftsjahr 2012 aufgrund der Beendigung seiner Tätigkeit als Mitglied des Vorstands der Homag Group AG eine Abfindung für die Restlaufzeit seines Dienstvertrages sowie das nachvertragliche Wettbewerbsverbot für das Jahr 2012 in Höhe von TEUR 550 erhalten. Des Weiteren erhält Herr Gauß für das nachvertragliche Wettbewerbsverbot für das Jahr 2013 eine monatliche Entschädigung in Höhe von TEUR 20. Diese wird im Geschäftsjahr 2013 zur Auszahlung kommen.

Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf insgesamt TEUR 426 (Vorjahr: TEUR 396). Darin ist eine erfolgsabhängige Vergütung in Höhe von TEUR 45 (Vorjahr: TEUR 68) enthalten. Die gesamte Vergütung ist - wie im Vorjahr - kurzfristig fällig.

Herr Gerhard Schuler erhält als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats des Weiteren eine Vergütung entsprechend der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 15).

Mitarbeiteranzahl

Beschäftigtenzahl im Jahresdurchschnitt:

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  Anzahl
Angestellte 27
Vorstände 5
GESAMT 32

Genehmigtes Kapital

Gemäß § 4 Abs. 3 der Satzung war der Vorstand ermächtigt, in der Zeit bis zum 31. Mai 2012 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 5.824.536,00 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender nennwertloser Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrats über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand war ferner ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:

a) für Spitzenbeträge,

b) für Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlage zum Erwerb eines Unternehmens, Unternehmensteils oder einer Beteiligung an einem Unternehmen,

c) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festsetzung des Ausgabebetrags durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2 und 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 Prozent des Grundkapitals des im Zeitpunkt der Ermächtigung vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt. Auf die Höchstgrenze von 10 Prozent des Grundkapitals werden Aktien, die während der Laufzeit des genehmigten Kapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gem. §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5 und 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden, sowie Aktien, auf die ein Wandlungsrecht oder Optionsrecht oder eine Wandlungspflicht oder Optionsausübungspflicht aufgrund von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen besteht, die seit Erteilung dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts gem. §§ 221 Abs. 4 und 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind, angerechnet.

Konzernverhältnisse

Die Homag Group AG erstellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Entsprechenserklärung Deutscher Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde im Januar 2013 abgegeben. Die aktuelle Version ist den Aktionären auf der Homepage der Homag Group AG "www.homag-group.com" dauerhaft zugänglich gemacht.

Honorare des Abschlussprüfers

Die Prüfung des Jahresabschlusses der Homag Group AG, der wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften sowie des Konzernabschlusses wurde durch die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, durchgeführt. Die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers unterbleibt gemäß § 285 Abs. 1 Nr. 17 HGB. Die gesamten Honorare der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, sind in den Angaben im Konzernabschluss der Homag Group AG enthalten.

Anteilsbesitz der Organe

Zusammen besaßen die Mitglieder des Vorstands zum 31. Dezember 2012 1.000 (Vorjahr: 38.436) Aktien, entsprechend 0,01 (Vorjahr: 0,25) Prozent des Grundkapitals der Homag Group AG. Die Veränderung des Aktienbesitzes zum Vorjahr beruht auf dem Ausscheiden von den Herren Achim Gauß und Herbert Högemann aus dem Vorstand. Die Mitglieder des Aufsichtsrats besaßen zum 31. Dezember 2012 400 (Vorjahr: 400) Aktien, entsprechend 0,00 (Vorjahr: 0,00) Prozent des Grundkapitals der Homag Group AG. Kein Vorstands- und kein Aufsichtsratsmitglied hat damit zum 31. Dezember 2012 über 1 Prozent des Grundkapitals gehalten, so dass kein individualisierter Ausweis vorzunehmen ist.

Derzeit bestehen keine Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertorientierte Anreizsysteme, die gemäß Ziffer 7.1.3 des Deutschen Corporate Governance Kodex in diesen Bericht aufzunehmen wären.

Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats oder ihnen nahestehende Personen sind nach § 15a WpHG gesetzlich dazu verpflichtet, den Erwerb und die Veräußerung von Aktien der Homag Group AG offenzulegen, wenn der Wert der Geschäfte die Summe von EUR 5.000 innerhalb eines Kalenderjahres erreicht oder übersteigt. Die der Homag Group AG im abgelaufenen Geschäftsjahr gemeldeten Geschäfte wurden ordnungsgemäß veröffentlicht und sind auf der Website des Unternehmens abrufbar unter: www.homag-group.com.

Offenlegungspflichtige Mitteilungen

Die folgenden Mitteilungen wurden gemäß § 21 Abs. 1 WpHG in Verbindung mit § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG veröffentlicht:

- Die Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG Folgendes mitgeteilt:

Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG teilen wir mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG am 17. Juli 2007 die Schwelle von 50% der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 30,54% (entsprechend 4.790.846 Stimmrechten) beträgt.

Davon sind uns per 17. Juli 2007 insgesamt 3,68% der Stimmrechte (entsprechend 577.888 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über von uns kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils weniger als 3% beträgt, zuzurechnen.

Ferner sind uns insgesamt 15,17% der Stimmrechte (entsprechend 2.379.874 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 2 WpHG über die folgenden Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, zuzurechnen:

DBG Advisors IV GmbH & Co. KG;

DBG Advisors V GmbH & Co. KG.

- Die DBG Advisors V GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG Folgendes mitgeteilt:

Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG teilen wir mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG am 17. Juli 2007 die Schwelle von 50% der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 30,54% (entsprechend 4.790.846 Stimmrechten) beträgt.

Davon sind uns insgesamt 5,37% der Stimmrechte (entsprechend 842.224 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die folgenden, von uns kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, zuzurechnen:

DBAG Fund V International GmbH & Co. KG.

Ferner sind uns per 17. Juli 2007 insgesamt 4,50% der Stimmrechte (entsprechend 705.235 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über von uns kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils weniger als 3% beträgt, zuzurechnen.

Darüber hinaus sind uns per 17. Juli 2007 insgesamt 20,95% der Stimmrechte (entsprechend 3.286.875 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 2 WpHG über die folgenden Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, zuzurechnen:

DBG Advisors IV GmbH & Co. KG;

Deutsche Beteiligungs AG.

- Die DBG Advisors IV GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG Folgendes mitgeteilt:

Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG teilen wir mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG am 17. Juli 2007 die Schwelle von 50% der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 30,54% (entsprechend 4.790.846 Stimmrechten) beträgt.

Davon sind uns insgesamt 3,89% der Stimmrechte (entsprechend 610.206 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die DBAG Fund IV GmbH & Co. KG zuzurechnen.

Ferner sind uns per 17. Juli 2007 insgesamt 1,69% der Stimmrechte (entsprechend 265.697 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über von uns kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils weniger als 3% beträgt, zuzurechnen.

Darüber hinaus sind uns per 17. Juli 2007 insgesamt 24,96% der Stimmrechte (entsprechend 3.914.943 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 2 WpHG über die folgenden Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, zuzurechnen:

DBG Advisors V GmbH & Co. KG;

Deutsche Beteiligungs AG.

- Die DBG Investment Team GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG Folgendes mitgeteilt:

Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG teilen wir mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG am 17. Juli 2007 die Schwelle von 50% der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 30,54% (entsprechend 4.790.846 Stimmrechten) beträgt.

Davon sind uns insgesamt 5,58% der Stimmrechte (entsprechend 875.903 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die folgenden, von uns kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, zuzurechnen:

DBG Advisors IV GmbH & Co. KG;

DBAG Fund IV GmbH & Co. KG;

DBAG Fund IV International GmbH & Co. KG.

Darüber hinaus sind uns per 17. Juli 2007 insgesamt 24,96% der Stimmrechte (entsprechend 3.914.943 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 2 WpHG über die folgenden Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, zuzurechnen:

DBG Advisors V GmbH & Co. KG;

Deutsche Beteiligungs AG.

- Die DBG Advisors V Verwaltungs GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG Folgendes mitgeteilt:

Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG teilen wir mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG am 17. Juli 2007 die Schwelle von 50% der Stimmrechte unterschritten hat und nunmehr 30,54% (entsprechend 4.790.846 Stimmrechten) beträgt.

Davon sind uns insgesamt 5,58% der Stimmrechte (entsprechend 875.903 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die folgenden, von uns kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, zuzurechnen:

DBG Investment Team GmbH & Co. KG;

DBG Advisors IV GmbH & Co. KG;

DBAG Fund IV GmbH & Co. KG;

DBAG Fund IV International GmbH & Co. KG.

Darüber hinaus sind uns per 17. Juli 2007 insgesamt 24,96% der Stimmrechte (entsprechend 3.914.943 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 2 WpHG über die folgenden Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, zuzurechnen:

DBG Advisors V GmbH & Co. KG;

Deutsche Beteiligungs AG.

- Die DBAG Fund V International GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1a bzw. § 21 Abs. 1 WpHG Folgendes mitgeteilt:

Der DBAG Fund V International GmbH & Co. KG standen gemäß § 21 Abs. 1a WpHG am 12. Juli 2007 9,76% aller Stimmrechte (entsprechend 1.531.316 Stimmrechten) an der HOMAG Group AG zu.

- Die Baden-Württembergische Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, Tübingen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 4. Februar 2008 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, am 30. Januar 2008 die Schwelle von 5% überschritten hat und nunmehr 5,65% (886.095 Stimmrechte) beträgt.

- Die BWInvest, Baden-Württembergische Investmentgesellschaft mbH, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 31. März 2008 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, am 27. März 2008 über alle ihre Sondervermögen hinweg die Schwelle von 5% überschritten hat und nun insgesamt, mit einer Aktienanzahl von 852.958 Stück, 5,44% beträgt. Davon sind ihr 5,04% (791.458 Stück) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

- Herr Gerhard Schuler, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.12.2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 09.12.2010 die Schwelle von 25% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019% (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

14,67% der Stimmrechte (das entspricht 2.300.959 Stimmrechten) sind Herrn Gerhard Schuler gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, werden Herrn Gerhard Schuler dabei Stimmrechte zugerechnet:

Mareike Hengel,

Dr. Anja Schuler,

Silke Schuler-Gunkel,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

- Frau Mareike Hengel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 09.12.2010 die Schwelle von 25% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019% (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

21,70% der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Mareike Hengel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, werden Frau Mareike Hengel dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Dr. Anja Schuler,

Silke Schuler-Gunkel,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

- Frau Dr. Anja Schuler, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 09.12.2010 die Schwelle von 25% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019% (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

21,70% der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Dr. Anja Schuler gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, werden Frau Dr. Anja Schuler dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Mareike Hengel,

Silke Schuler-Gunkel,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

- Frau Silke Schuler-Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 09.12.2010 die Schwelle von 25% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019% (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

21,70% der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Silke Schuler-Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, werden Frau Silke Schuler-Gunkel dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Mareike Hengel,

Dr. Anja Schuler,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

- Die Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Gütersloh, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 09.12.2010 die Schwelle von 25% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019% (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

20,22% der Stimmrechte (das entspricht 3.172.551 Stimmrechten) sind der Erich und Hanna Klessmann Stiftung gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3% oder mehr beträgt, werden der Erich und Hanna Klessmann Stiftung dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Mareike Hengel,

Dr. Anja Schuler,

Silke Schuler-Gunkel.

- Die DBAG Fund IV GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 03.12.2012 mitgeteilt, dass durch Aktien ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 03.12.2012 die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,04% (das entspricht 789.940 Stimmrechten) betragen hat.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter AG

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Erklärung gemäß § 264 Abs. 2 S. 3 HGB und 289 Abs. 1 S. 5 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst wurde, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Schopfloch, 15. März 2013

Homag Group AG

Der Vorstand

DR. MARKUS FLIK

HARALD BECKER-EHMCK

JÜRGEN KÖPPEL

HANS-DIETER SCHUMACHER

Bestätigungsvermerk der Abschlussprüfer AG

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Gesellschaft, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst wurde, haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst wurde, der Homag Group AG, Schopfloch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Stuttgart, 15. März 2013

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

BLESCH, Wirtschaftsprüfer

VÖGELE, Wirtschaftsprüferin