Homag Group AG

Schopfloch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

der HOMAG Group AG

1. Geschäft und Steuerungssystem

Geschäftstätigkeit und rechtliche Struktur der HOMAG Group AG

Die HOMAG Group AG ist eine Holdinggesellschaft. Ihre Hauptaufgaben als Obergesellschaft der HOMAG Group sind die Definition und Umsetzung der Strategie für die Gesellschaften der Gruppe, die Finanzierung der Gesellschaften und die fachliche Führung der Produktions- und Vertriebsgesellschaften im In- und Ausland. Die HOMAG Group AG hält unter anderem 100 Prozent an der HOMAG GmbH, welche die größte Gesellschaft der HOMAG Group ist, sowie direkt oder indirekt die Mehrheitsanteile von acht inländischen und sechs ausländischen Produktionsgesellschaften sowie über 20 Vertriebs- und Servicegesellschaften.

Im Geschäftsjahr 2016 kam es zu folgender Veränderung in der Struktur:

Die Homag Finance GmbH wurde in HOMAG Finance GmbH umfirmiert.

Die Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH wurde in HOMAG GmbH umfirmiert.

Die HOLZMA Plattenaufteiltechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung wurde in HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH umfirmiert und der Gesellschaftsvertrag an den HOMAG-Standard angepasst.

Die Homag Deutschland GmbH wurde zunächst von der Homag Finance GmbH an die HOMAG GmbH verkauft und in einem zweiten Schritt mit steuerlicher Rückwirkung auf den 1. Januar 2016 auf die HOMAG GmbH verschmolzen.

Die Homag Machinery Środa Sp. z o.o. (HM Środa) wurde im Wege der Ketteneinbringung von der HOMAG Group AG über die HOMAG GmbH und die Homag Finance GmbH in die Homag Polska Sp. z o.o. (Homag Polska) eingebracht.

Die Friz Kaschiertechnik GmbH wurde mit steuerlicher Rückwirkung auf den 1. April 2016 auf die HOMAG GmbH verschmolzen.

Unternehmensführung

Die HOMAG Group AG wird vom Vorstand geführt. Die Führung bestand im Geschäftsjahr 2016 zunächst aus vier Personen und seit 1. Juli 2016 aus zwei Personen. Dem Aufsichtsrat, der sich paritätisch aus sechs Aktionärs- sowie sechs Arbeitnehmervertretern zusammensetzt, erstattet der Vorstand regelmäßig Bericht.

Veränderungen in den Organen

Mit Wirkung zum 30. Juni 2016 sind Herr Harald Becker-Ehmck, Vorstand Produktion, Materialwirtschaft, Qualitätsmanagement und Beteiligungen, und Herr Jürgen Köppel, Vorstand Vertrieb, Service und Marketing, auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der HOMAG Group AG ausgeschieden.

Herr Ralph Heuwing, Vorstand Finanzen der Dürr AG, der im Oktober 2015 gerichtlich in den Aufsichtsrat der HOMAG Group AG bestellt worden war, wurde auf der Hauptversammlung am 2. Juni 2016 per Wahl als Aufsichtsratsmitglied bestätigt. Nach der Hauptversammlung bestätigte der Aufsichtsrat Ralph Heuwing in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender. Sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender hat Herr Ralph Heuwing mit Ablauf der Aufsichtsratssitzung am 13. Dezember 2016 niedergelegt. In dieser Aufsichtsratssitzung wurde Herr Ralf W. Dieter zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.

2. Strategie und Ziele

Das Ziel der HOMAG Group AG als Management-Holding ist es, die Leistungsfähigkeit der Unternehmensgruppe in den kommenden Jahren weiter zu verbessern. Dafür werden Organisationsstrukturen und Prozesse weiterentwickelt und vereinfacht. Im Vordergrund steht dabei die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Kunden. Hierzu wurde im Geschäftsjahr 2015 die langfristige Strategie der HOMAG Group überarbeitet und im Wertsteigerungsprogramm FOCUS verdichtet. Die Strategie wird nun in einem mehrstufigen Prozess umgesetzt. Ein Schwerpunkt in 2016 bestand in der Optimierung des Produktportfolios und der Erhöhung der Effizienz. Im Mittelpunkt stehen modular aufgebaute kundenorientierte Lösungen. Unter dem Motto "ONE HOMAG" wird die standortübergreifende Zusammenarbeit gefördert. Gleichzeitig zeigen wir mit der Zusammenführung nahezu aller Marken zur Marke HOMAG ab 1. März 2017 auch nach außen, dass wir ein Unternehmen sind. In einem zweiten Schritt erfolgt eine Innovationsoffensive mit einem konzernübergreifenden F&E-Programm sowie eine weitere Regionalisierung von Vertrieb und Service weltweit, um die Internationalisierung des Unternehmens weiter voranzutreiben. Mit der Erschließung neuer Märkte, einem innovativen und sehr breiten Produktangebot, effizienten Prozessen sowie umfassenden Serviceleistungen wollen wir in einem dritten Schritt unser weltweites Wachstum vorantreiben. Die Schwerpunkte unserer Strategie des Vorjahres, Wachstum, Wertsteigerung, Prozesse und Führung sowie Mitarbeiter finden sich im Projekt FOCUS wieder.

3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Konjunkturentwicklung

Die Weltwirtschaft hat nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Jahresverlauf 2016 die konjunkturelle Talsohle durchschritten. Nach einem schwachen Winterhalbjahr 2015/16 gewann die Weltkonjunktur merklich an Fahrt, so dass das globale Bruttoinlandsprodukt 2016 um 3,1 Prozent gestiegen ist. Auch in den Schwellenländern startete die Konjunktur ohne Schwung ins Jahr 2016, konnte sich dann aber erholen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg hier somit um 4,3 Prozent, wobei es große regionale Unterschiede gibt. In China und Indien konnte die Wirtschaft um 6,6 bzw. 7,1 Prozent zulegen und der gesamte asiatische Raum wuchs um 6,4 Prozent. Demgegenüber schrumpfte die Wirtschaftsleistung in Lateinamerika um 1,2 Prozent, wobei sich neben Venezuela insbesondere Brasilien und Argentinien negativ entwickelten. Auch Russland befindet sich weiterhin in einer Rezession.

Weiterhin moderat expandierten die fortgeschrittenen Volkswirtschaften und konnten um knapp 2 Prozent zulegen. Dabei stieg die Wirtschaftsleistung in den USA um 1,6 Prozent, in Kanada um 1,5 Prozent und in Japan um 1,0 Prozent. In der Europäischen Union stand die wirtschaftliche Expansion auf einer breiten Basis, da alle Länder ein Wirtschaftswachstum verzeichneten. Insgesamt stieg das Bruttoinlandsprodukt in der EU um 1,8 Prozent und im Euroraum um 1,7 Prozent. Außerhalb des Euroraums zeigten unter anderem Polen, Schweden, Tschechien und Rumänien eine überdurchschnittliche Entwicklung. Im Euroraum entwickelten sich beispielsweise Spanien, Irland, die Slowakei und die Niederlande gut, während die Konjunktur in Frankreich, Italien, Belgien und Österreich eher schwach verlief.

Die deutsche Wirtschaft durchlief 2016 das dritte Jahr einer ausgedehnten Aufschwungphase und die Zeichen stehen weiterhin auf Expansion. Geprägt ist diese Entwicklung laut IfW von einer kräftigen binnenwirtschaftlichen Dynamik. Das Bruttoinlandsprodukt stieg 2016 nach Angaben des statistischen Bundesamts um 1,9 Prozent.

Maschinen- und Anlagenbau

Für den deutschen Maschinenbau in Summe meldet der Branchenverband VDMA für 2016 ein Minus beim Auftragseingang von 2 Prozent. Dabei gingen die Aufträge aus dem Inland um 1 Prozent und aus dem Ausland um 3 Prozent zurück.

Für die HOMAG Group ist innerhalb des Maschinenbaus der Bereich der Holzbearbeitungsmaschinen die relevante Branche. Diese ist gekennzeichnet durch wenige große Anbieter, die ein umfangreicheres Produktspektrum weltweit anbieten. Daneben gibt es viele kleinere Unternehmen, die oft nur einzelne Segmente bedienen oder Spezialmaschinen herstellen.

Entwicklung der Absatzmärkte

Innerhalb der einzelnen Regionen konnte in Nordamerika 2016 der Auftragseingang auf hohem Niveau weiter verbessert werden, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte. Der Bereich Dienstleistungen und Service wuchs auf hohem Niveau weiter.

In Südamerika setzte sich die Marktschwäche auch 2016 fort. Dementsprechend bewegte sich unser Auftragseingang in der Region auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres.

2016 war in Osteuropa geprägt von einer uneinheitlichen Entwicklung. So erholte sich der russische Markt von einem niedrigen Niveau. Die Kunden investierten in kleinere Maschinen. Dagegen war die Lage in der Türkei, die der Region Osteuropa zugerechnet wird, sehr angespannt. Nahezu alle Investitionen wurden gestoppt. Dadurch hat sich Osteuropa insgesamt gegenüber dem Vorjahr schwächer entwickelt.

Das Geschäftsjahr 2016 war für die Gesellschaften der HOMAG Group in Zentral- und Südeuropa von einem deutlichen Wachstum geprägt. Im Bereich der Einzelmaschinen waren wir im Markt erfolgreich. Das Projektgeschäft entwickelte sich im Inland und vor allem in Italien nach einem eher ruhigen ersten Halbjahr sehr erfreulich. Positiv entwickelten sich auch die Umsätze für Dienstleistungen und Service.

Die Region Asien/Pazifik und Mittlerer Osten wuchs 2016 deutlich. Das Wachstum war stark von einer sehr positiven Entwicklung in China geprägt.

Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr 2016

Das Jahr 2016 war für die Gesellschaft durch die weitere Umsetzung des Optimierungsprogramms FOCUS geprägt. Unter dem Leitgedanken "ONE HOMAG" wurde bereits im Geschäftsjahr 2015 damit gestartet, die Organisation der HOMAG Group weiterzuentwickeln, um effizientere Strukturen zu etablieren und als ein starkes und integriertes Unternehmen am Markt aufzutreten. Beispielsweise wurden gruppenweit einheitliche Prozesse definiert, unter anderem in der Auftragsabwicklung und der Produktentwicklung. Das Produktportfolio wurde weiter optimiert und Maschinenkomponenten wurden standardisiert. Die Werke werden jetzt mit einheitlichen Kennzahlen geführt und es findet ein verbesserter Austausch über die verschiedenen Standorte und Funktionen statt.

Wichtigste marktbezogene Ereignisse waren die Messen HOLZ-HANDWERK in Nürnberg und XYLEXPO in Mailand. Dort haben wir unseren Kunden jeweils zahlreiche Neu- und Weiterentwicklungen präsentiert. Die Resonanz war durchweg positiv und unsere Lösungen, gerade auch im immer wichtigeren Bereich der vernetzten Produktion, wurden sehr gut angenommen.

Auf der Messe HOLZ-HANDWERK war die HOMAG Group der größte Aussteller und zeigte 30 Maschinen auf einer Fläche von 1.700 m2 . Handwerker und Schreiner aus ganz Europa zeigten ein sehr hohes Interesse. Beim Top-Thema der Messe "Handwerk 4.0" haben wir gezeigt, dass der Einstieg in die "Vernetzte Produktion" für den Handwerksbetrieb leicht möglich ist. Im Mittelpunkt standen intelligente Werkstattkonzepte inklusive einheitlicher Maschinenbedienung und durchgängiger Software über alle Prozessschritte - vom Verkauf bis zur Auslieferung der fertigen Möbel. Auch auf der XYLEXPO im Mai präsentierten wir von innovativen Einzelmaschinen bis zur Konzeption vernetzter Anlagen und dem Zukunftsblick in eine komplett digitalisierte Welt der Holzbearbeitung individuelle Lösungen für Unternehmen von klein bis groß.

4. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der HOMAG Group AG

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch Erträge aus den Tochtergesellschaften sowie Aufwendungen für die Leitung der Unternehmensgruppe gekennzeichnet. Aufgrund der Erstanwendung der sich aus dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) ergebenden Vorschriften ergeben sich teilweise neue Positionen bzw. Verschiebungen innerhalb der Positionen. Bei den im Lagebericht ausgewiesenen Vorjahreswerten handelt es sich aus Gründen der Vergleichbarkeit um die an BilRUG angepassten Werte.

Erste neue Position sind die Umsatzerlöse, in denen jetzt auch die Konzernumlagen enthalten sind, die im Vorjahr noch bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen waren. Die Umsatzerlöse haben sich von 15,9 Mio. EUR auf 10,3 Mio. EUR verringert. Dies resultiert in erster Linie aus reduzierten Rechts- und Beratungskosten, die an die verbundenen Unternehmen weiterbelastet wurden. Ein weiterer Grund sind verringerte Erlöse aus der Weiterbelastung von Messekosten an die verbundenen Unternehmen.

Eine weitere neue Position in der Gewinn- und Verlustrechnung umfasst den Materialaufwand mit den Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 3,8 Mio. EUR (Vorjahr: 9,6 Mio. EUR). Auch hier resultiert der Rückgang in erster Linie aus den gesunkenen weiterbelasteten Rechts- und Beratungskosten.

Die Erhöhung des Personalaufwands auf 14,5 Mio. EUR (Vorjahr: 8,8 Mio. EUR) ist unter anderem auf eine Umgliederung von Mitarbeitern in die HOMAG Group zurückzuführen. Mehrere Führungskräfte, die zuvor in den jeweiligen Tochtergesellschaften angestellt waren, wurden im ersten Halbjahr 2016 im Zuge der Neuorganisation ONE HOMAG der HOMAG Group AG zugeordnet. Dadurch erhöhten sich sowohl die Gehälter als auch die Tantiemen. Hinzu kamen gestiegene Aufwendungen für Abfindungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken aufgrund gesunkener Versicherungsaufwendungen im Zusammenhang mit realisierten Synergieeffekten durch die Zugehörigkeit zum Dürr Konzern sowie aufgrund gesunkener Wertberichtigungen auf 5,5 Mio. EUR (Vorjahr: 6,6 Mio. EUR).

Die Verringerung der Abschreibungen auf Anlagevermögen auf 0,0 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR) resultiert vor allem aus einem aktivierten Wettbewerbsverbot für ein in 2014 ausgeschiedenes Vorstandsmitglied, das 2015 vollständig abgeschrieben wurde.

Die Erträge aus Beteiligungen verbundener Unternehmen in Höhe von 8,0 Mio. EUR (Vorjahr 0,0 Mio. EUR) resultieren aus der Ausschüttung unserer Tochtergesellschaften Stiles Machinery und WEEKE Bohrsysteme GmbH.

Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen reduzierten sich leicht von 30,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 28,8 Mio. EUR. Der Rückgang beruht auf dem etwas niedrigeren handelsrechtlichen Ergebnis der Gesellschaften, mit denen ein Gewinnabführungsvertrag besteht. Der Rückgang resultiert vor allem aus Belastungen aus der Teilbetriebsschließung der Gesellschaft FRIZ Kaschiertechnik GmbH und der Kündigung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung bei mehreren Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen verringerten sich auf 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 2,7 Mio. EUR). Im Vorjahr musste eine Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert einer brasilianischen Konzerngesellschaft vorgenommen werden. Im Berichtsjahr betrifft der ausgewiesene Aufwand zwei Konzerngesellschaften, davon eine im Inland und eine in Indien.

Das Zinsergebnis verbesserte sich von -0,8 Mio. EUR auf -0,3 Mio. EUR. Dabei sind die Zinserträge aufgrund der Rückführung der Darlehen durch verbundene Unternehmen gesunken. Der Zinsaufwand ging durch die geringere Nettoverschuldung sowie verbesserte Zinskonditionen durch die Ablösung des Konsortialkreditvertrags zum Mai 2015 und die Einbindung in die günstigere Konzernfinanzierung innerhalb des Dürr Konzern zurück. Hingegen fiel 2016 erstmals ein Zinsaufwand in Höhe von 0,3 Mio. EUR für Mitarbeiterdarlehen an. Die Gesellschaft hat Mitarbeitern eine Wiederanlagemöglichkeit ausgezahlter Beträge aus der früheren Mitarbeiterkapitalbeteiligung angeboten.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit Dürr fielen Steuern bei der HOMAG Group AG lediglich im Zusammenhang mit der Ausgleichszahlung an die Minderheitsaktionäre sowie der Ausschüttung der Tochtergesellschaft WEEKE an.

Insgesamt stieg somit das Ergebnis nach Steuern vor Ergebnisabführung der HOMAG Group AG von 13,5 Mio. EUR auf 21,5 Mio. EUR. Die Prognose des Vorjahres, ein Ergebnis vor Ergebnisabführung deutlich über Vorjahr zu erreichen, wurde erreicht.

Vermögens- und Finanzlage

Auf der Aktivseite haben sich im Umlaufvermögen bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf 2,2 Mio. EUR verringert (Vorjahr: 4,0 Mio. EUR). Grund dafür sind verringerte Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen. 2015 waren diese Weiterbelastungen im Zusammenhang mit der Umsetzung unseres Projekts FOCUS gestiegen. Die Darlehen an verbundene Unternehmen sind von 7,5 Mio. EUR im Vorjahr auf 0 EUR gesunken. Beide Tochtergesellschaften, die Darlehen in Anspruch genommen hatten, haben diese vollständig getilgt. Insgesamt sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf 35,1 Mio. EUR (Vorjahr: 46,1 Mio. EUR) gesunken.

Unsere Guthaben bei Kreditinstituten lagen durch die Einbindung in das Cash-Pooling mit dem Dürr Konzern mit 0,1 Mio. EUR auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres (0,2 Mio. EUR).

Auf der Passivseite verringerte sich das Eigenkapital von 122,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 106,8 Mio. EUR. Der Bilanzgewinn aus 2015 in Höhe von 71,7 Mio. EUR wurde nach Vornahme der Dividendenzahlung in Höhe von 15,8 Mio. EUR vorgetragen. Er verringerte sich dementsprechend auf 55,9 Mio. EUR, da hier aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit Dürr kein Jahresergebnis zu berücksichtigen ist. Die Eigenkapitalquote lag bei 46,9 Prozent (Vorjahr: 51,2 Prozent).

Die Pensionsrückstellungen blieben im Berichtsjahr stabil bei 0,6 Mio. EUR. Ein zwischenzeitlich eingeführtes betrieblich beitragsfinanziertes Altersvorsorgeprogramm des Dürr Konzerns wurde als rückgedeckte Pensionszusage ausgestaltet und wurde insoweit im Ausweis saldiert. Die Steuerrückstellungen erhöhten sich aufgrund gestiegener Rückstellungen für die Körperschaftsteuer von 3,2 Mio. EUR auf 4,3 Mio. EUR. Diese Erhöhung resultiert aus der von der HOMAG Group AG zu zahlenden Körperschaftsteuer auf die zu leistende Ausgleichszahlung der Dürr Technologies GmbH an Minderheitsaktionäre. Die sonstigen Rückstellungen stiegen auf 5,2 Mio. EUR (Vorjahr: 5,1 Mio. EUR), insbesondere aufgrund im Berichtsjahr neu gebildeter Rückstellungen für Abfindungen sowie für die neue Mitarbeitererfolgsbeteiligung.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen konnten wir durch die verbesserte Ergebnissituation der HOMAG Group und eines reduzierten Umlaufvermögens unsere Verbindlichkeiten innerhalb des Cash-Pooling mit Dürr deutlich reduzieren. Gegenläufig hierzu enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erstmals die Verpflichtung aus der Ergebnisabführung in Höhe von 21,4 Mio. EUR. Die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten auf 9,2 Mio. EUR (Vorjahr: 0,8 Mio. EUR) ist im Wesentlichen eine Folge der Kündigung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung bei verschiedenen inländischen Tochtergesellschaften während des Geschäftsjahres 2015. Den früheren Teilnehmern des Mitarbeiterkapitalbeteiligungsprogrammes wurde angeboten, die ihnen zur Auszahlung anstehenden Kapitalbeträge ab 1. Januar 2016 in Form eines Darlehens bei der HOMAG Group AG wiederanzulegen. Rund die Hälfte der Teilnehmer hat von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Der Gesamtbetrag der entsprechenden Darlehen zum 31. Dezember 2016 beträgt 8,9 Mio. EUR.

Die Bilanzsumme hat sich von 239,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 228,0 Mio. EUR reduziert.

Investitionen

In der HOMAG Group AG sind wir bestrebt, die Investitionen in Sachanlagen so gering wie möglich zu halten und benötigte Mittel bei verbundenen Unternehmen zu mieten. 2016 kam es zu keinen Investitionen. Im Bereich der Finanzanlagen gab es 2016 ebenfalls keine nennenswerten Investitionen.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der HOMAG Group AG

Der Vorstand der HOMAG Group AG bewertet das Geschäftsjahr 2016 als erfolgreich. Bei Auftragseingang und Umsatz der Gesellschaften der HOMAG Group AG wurden neue historische Höchstwerte erzielt. Der Auftragsbestand erreichte ebenfalls einen neuen Rekordwert. Die Auftragsreichweite bei den Gesellschaften der HOMAG Group sorgt für eine sehr hohe Auslastung der Werke und der Serviceorganisation.

Mit der Umsetzung des Wertsteigerungsprogrammes FOCUS und der darin definierten Maßnahmen sieht der Vorstand der HOMAG Group AG die HOMAG Group AG und die Gesellschaften der HOMAG Group AG auf einem guten Weg, um nach einem erfolgreichen Berichtsjahr in den kommenden Jahren in einem weitgehend stabilen wirtschaftlichen Umfeld profitabel wachsen zu können.

5. Nachhaltigkeitsbericht

Nachhaltigkeit im Leitbild verankert

Ein nachhaltiges Handeln ist für die HOMAG Group AG ein integrativer Bestandteil der Unternehmensstrategie. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber der Umwelt, unseren Mitarbeitern und Aktionären sowie unseren Geschäftspartnern bewusst und sind davon überzeugt, dass sich ökonomische, ökologische und soziale Aspekte vereinbaren lassen. Wir bekennen uns zur "Nachhaltigkeit durch Verantwortung" auch in unserem Leitbild.

Nachhaltigkeit heißt, sich langfristig zu orientieren und die Geschäftsziele nicht an einem kurzfristigen Wachstum auszurichten. Insgesamt sehen wir es als unsere Pflicht, alle Maßnahmen im Unternehmen unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten zu betrachten. Deshalb möchten wir durch unser verantwortungsbewusstes Handeln auch in Zukunft komplexen Herausforderungen wirksam begegnen.

Soziale Verantwortung

Als Arbeitgeber nehmen wir die Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern ernst. Die Nachwuchsförderung sowie die kontinuierliche berufliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns ein elementarer Bestandteil. Auch gesellschaftliches Engagement ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb kooperieren wir mit Bildungseinrichtungen, um jungen Menschen bei der Berufsfindung frühzeitig eine Orientierung geben zu können.

Ihre soziale Verantwortung hat die HOMAG Group AG unter dem Namen "HOMAG Cares" zusammengefasst. Die Initiative ist seit vielen Jahren unter anderem ein Bestandteil von Messen und Veranstaltungen weltweit. Die Unterstützung karitativer Einrichtungen steht dabei stets im Vordergrund.

6. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahl ist in der HOMAG Group AG zum 31. Dezember 2016 auf 67 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 50 Mitarbeiter) - jeweils ohne Vorstände - gestiegen. Zu beachten ist, dass dieser Anstieg im Wesentlichen nicht auf einen Personalaufbau in der Gruppe zurückzuführen ist, sondern lediglich mehrere Führungskräfte, die bislang bei Tochtergesellschaften angestellt waren, jetzt der HOMAG Group AG zugeordnet wurden.

Die HOMAG Group AG als Arbeitgeber

Für unseren Umgang miteinander und unseren Führungsstil haben wir klare Leitbilder und Werte, die für uns Orientierung und Verpflichtung zugleich sind. Da das Verhalten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach innen und außen unseren Erfolg maßgeblich bestimmt, ist es umso wichtiger, dass die Werte von allen Mitarbeitern bei deren täglicher Arbeit gelebt werden.

Die Balance zwischen beruflichem Engagement und privatem Ausgleich ist eine entscheidende Grundlage für Motivation und Leistungsfähigkeit. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeitern umfangreiche Teilzeitangebote und flexible Arbeitszeiten an und unterstützen sie damit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Personalentwicklung in der HOMAG Group AG

Die Garanten für unseren Erfolg sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Deshalb ist es uns wichtig, deren Entwicklung nachhaltig zu fördern, um das erreichte hohe Qualifikationsniveau und die Innovationskraft im Konzern beizubehalten und auszubauen. Dazu bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zahlreiche Möglichkeiten im Rahmen unserer Weiterbildungsprogramme zur persönlichen Weiterentwicklung an. Neben methodischen Themen können sich die Mitarbeiter in berufsspezifischen Sprach-, IT- und Fachkursen weiterbilden. Auch Weiterbildungen, zum Beispiel zum Bachelor, Master oder Techniker, in Teilzeit oder mit Rückkehrgarantie, unterstützen wir. Zudem haben wir 2016 das Seminarportal MyTraining global eingeführt.

Die Innovationskraft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichert den Fortbestand unseres Unternehmens. Langfristig werden auch wir vom demografischen Wandel betroffen sein. Deshalb wird die Rekrutierung von qualifiziertem Personal eine zunehmende Herausforderung darstellen. Wir sehen es als wichtige Aufgabe, den Nachwuchs an jungen qualifizierten Mitarbeitern dauerhaft sicherzustellen.

Um das Interesse von Schülern für Ausbildungsberufe im Unternehmen zu erhöhen, bieten die Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG unterschiedlichste Aktivitäten an. Neben Ausbildungstreffs, bei denen sich die Unternehmen in Workshops und Betriebsrundgängen vorstellen, präsentiert sich die HOMAG Gruppe auf zahlreichen Hochschulmessen. Ziel ist es, mit möglichst vielen Studierenden und Absolventen in Kontakt zu treten, um ihnen Einstiegsmöglichkeiten bei dem Weltmarktführer für Holzbearbeitungssysteme aufzuzeigen.

7. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a Abs. 2 Nr. 4 HGB

Für den Frauenanteil im Vorstand, im Aufsichtsrat und in den beiden oberen Managementebenen der HOMAG Group hat die HOMAG Group AG Zielgrößen bis zum 30. Juni 2017 festgelegt. Für den Aufsichtsrat beträgt diese Zielgröße 25 Prozent und wurde 2016 erreicht. Für den Vorstand und die oberen beiden Managementebenen betragen die Zielgrößen angesichts der noch geringen Anzahl weiblicher Führungskräfte in der HOMAG Group jeweils 0 Prozent.

Definition der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands:

Der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, die disziplinarisch direkt an einen Vorstand der HOMAG Group AG berichten und denen disziplinarisch mindestens eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter zugeordnet ist.

Definition der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands:

Der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, die disziplinarisch direkt an ein Mitglied der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands der HOMAG Group AG berichten und denen disziplinarisch mindestens eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter zugeordnet ist.

8. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Als Unternehmen ist die HOMAG Group AG Risiken ausgesetzt, kann aber auch Chancen realisieren. Dabei können die Chancen und Risiken sowohl aus eigenem unternehmerischem Handeln als auch durch externe Faktoren bedingt sein. Die Risiko- und Chancenpolitik der HOMAG Group AG orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens stetig und nachhaltig zu steigern, die mittelfristigen finanziellen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern. Damit bildet sie einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmenspolitik.

8.1 Risikobericht

Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem basiert auf einem monatlichen Berichtswesen und einem Projektcontrolling. Es basiert auf der Vorgabe von Zielen, die mit einem monatlichen Berichtswesen der einzelnen Bereiche überwacht werden. Dabei werden die zu überwachenden und zu berichtenden Einzelrisiken der Tochtergesellschaften ermittelt, bewertet und auf Ebene der HOMAG Group AG verdichtet, das heißt spezifischen Risikofeldern zugeordnet. Nicht vorhergesehene Entwicklungen werden unverzüglich an den Vorstand und Aufsichtsrat kommuniziert. Alle relevanten Gesellschaften wurden in die Risikoinventur einbezogen.

Die Gesellschaften der HOMAG Group sind in das Risikomanagementsystem der Dürr Gruppe integriert. Im Zuge dieses Risikomanagementsystems erfolgt zwei Mal jährlich eine vollständige Risikoinventur bei allen Gesellschaften.

Auf Basis einer risikoorientierten Prüfungsplanung werden im Rahmen unserer internen Revision die Produktions- und Vertriebsgesellschaften geprüft. Die Prüfungen werden durch die Konzernrevision der Dürr AG im Auftrag der HOMAG Group AG durchgeführt. Dadurch wird sichergestellt, dass Risiken erkannt, interne Prozessabläufe überprüft und Optimierungspotenziale aufgezeigt werden. Im Berichtsjahr 2016 haben wir sechs Produktionsgesellschaften und sechs Vertriebsgesellschaften geprüft. Über die Ergebnisse der Revisionen wird der Vorstand umgehend informiert. Auf Basis der Berichte werden erforderliche Maßnahmen beschlossen und eingeleitet.

Operative, finanzwirtschaftliche und Compliance-Risiken der HOMAG Group AG

Wesentlichkeit

Nachfolgend beschreiben wir Risiken, die wesentliche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, Finanz- und Ertragslage, die Vermögenslage, den Cashflow und die Reputation haben können. Alle Risiken teilen wir in drei Risikogruppen auf: operative Risiken, finanzwirtschaftliche Risiken sowie Compliance-Risiken.

Risiken für die HOMAG Group AG

Risiken ergeben sich für die HOMAG Group AG im Wesentlichen aus einer möglichen negativen Entwicklung der gehaltenen Beteiligungen. Für die Beteiligungen bestehen vor allem die nachfolgend beschriebenen Risiken.

Operative Risiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Zyklische Schwankungen der Gesamtwirtschaft haben Auswirkungen auf den Markt für Holzbearbeitungsmaschinen. Investitionsentscheidungen von Kunden hängen in hohem Maß von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Region sowie der Situation im jeweiligen Segment ab. Bei Konjunkturabschwüngen neigen Kunden dazu, den Kauf von Maschinen und Anlagen hinauszuschieben. Die Nachfrage nach Dienstleistungen hingegen reagiert weniger zyklisch. Zwar können wir aufgrund unserer weltweiten Präsenz wirtschaftliche Abschwünge in einzelnen Regionen kompensieren, eine weltweite Wirtschaftskrise wirkt sich aber auch auf die Auftragssituation der Gruppengesellschaften negativ aus. Wir begegnen diesem gesamtwirtschaftlichen Risiko, indem wir unsere personellen Kapazitäten so weit wie möglich flexibel halten und unsere Produktionskapazitäten frühzeitig an die Entwicklung des Auftragseingangs und der Projektpipeline anpassen.

Die gestiegenen geopolitischen Risiken haben sich auf die Wirtschaftslage in mehreren Ländern und infolgedessen auch auf das Investitionsverhalten unserer Kunden ausgewirkt. Die Entwicklungen in der Türkei stehen stellvertretend für einen Anstieg regionaler Risiken.

Die globale Aufstellung der HOMAG Group ermöglicht es jedoch, Nachfrageschwächen in einzelnen Ländern abzufedern.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die gesamtwirtschaftlichen Risiken durch die Brexit-Entscheidung in Großbritannien und die Absichtserklärung zu protektionistischen Maßnahmen durch die neue US-Administration erhöht.

Wettbewerbs- und Marktrisiken

Es besteht keine Abhängigkeit von einem oder wenigen Kunden, da im Regelfall der direkte Umsatzanteil jedes einzelnen unserer Kunden unter 5 Prozent liegt. Ein Risiko auf der Kundenseite kann sich aus Forderungsausfällen ergeben. Dieses Risiko minimieren wir durch Anzahlungen entsprechend dem Produktionsfortschritt, unser stringentes Forderungsmanagement sowie in Einzelfällen durch Kreditversicherungen.

Das Risiko von Wettbewerbern, die unsere Technologieführerschaft gefährden könnten, schätzen wir als eher gering ein, da die Markteintrittsbarrieren in unserer Branche hoch sind. Wir können sie jedoch nicht vollständig ausschließen. Hauptsächlich im unteren Marktsegment unserer Produkte nimmt die Anzahl an Wettbewerbsprodukten auf dem globalen Markt langsam zu. Die Wettbewerbs- und Marktrisiken blieben in einer Gesamtsicht im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert.

Forschungs- und Entwicklungsrisiken

Unsere mittel- und langfristige, innovationsorientierte Produktstrategie sichert uns seit vielen Jahren die Technologieführerschaft, sie birgt jedoch das Risiko von technologischen Fehlentwicklungen in sich. Wir begegnen diesem Risiko mit umfangreichen Marktbeobachtungen sowie intensiven Kundenbeziehungen, durch die wir bereits frühzeitig Rückmeldungen zu Neuentwicklungen erhalten. Erhöhte Anlaufkosten schließen wir bei Neuprodukten so weit wie möglich aus, indem wir mit systematischen Verfahrenszyklen arbeiten. Jede Neuentwicklung durchläuft während der Produktentstehung einen standardisierten Produktentwicklungsprozess, der für alle Gesellschaften der HOMAG Group einheitlich vorgegeben ist. Dabei werden die Kosten der Neuentwicklung konsequent erfasst und der Entwicklungsfortschritt bewertet. Somit können Qualitätsrisiken bereits in der Entwicklungsphase minimiert werden.

Die Forschungs- und Entwicklungsrisiken lagen im Berichtsjahr unverändert auf dem geringen Vorjahresniveau.

Beschaffungs- und Einkaufsrisiken

Um sicherzustellen, dass die Qualität wichtiger Rohmaterialien, Zulieferteile und Komponenten unseren Ansprüchen genügt, und um Versorgungsengpässe zu vermeiden, wählen wir unsere Lieferanten sehr sorgfältig aus und arbeiten mit ihnen meist langjährig zusammen. Dies versetzt uns in die Lage, sich abzeichnende finanzielle oder technische Schwierigkeiten bei den Lieferanten frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus führen wir weitergehende Maßnahmen, wie zum Beispiel Lieferantenaudits, durch.

Eine verlässliche Prognose für die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise wie Stahl, Kupfer oder Aluminium ist aufgrund der sich schnell verändernden politischen und wirtschaftlichen Situation in vielen Ländern schwer zu treffen, da diese nach wie vor stark abhängig von institutionellen Kapitalanlegern sind. Deshalb nutzt die HOMAG Group durch eine weltweite Beschaffung regionale Preisvorteile. Die Beschaffung wichtiger Warengruppen koordinieren weltweit tätige, spezialisierte Lead Buyers. Den negativen Auswirkungen von Preissteigerungen begegnet die HOMAG Group, soweit möglich, durch den Abschluss von Rahmenverträgen mit fixen Preisen und Nachfragebündelungen innerhalb des Konzerns. Die HOMAG Group profitiert dadurch von höheren Einkaufsvolumina. Zudem ist auch der weitere Ausbau des internationalen Einkaufs auf die Sicherung der erforderlichen Qualität und die langfristige Minimierung des Versorgungsrisikos ausgerichtet.

Die Beschaffungsrisiken (Preise und Lieferzeiten) haben sich gegen Ende des Geschäftsjahres erhöht. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich in 2017 fortsetzen.

Risiken aus Vertriebs- und Angebotsphase sowie Projektabwicklung / Projektengineering und Qualität

Die Gesellschaften der HOMAG Group AG sind, unter anderem als Generalunternehmer, in der Projektierung integrierter Fertigungsanlagen für Kunden aus der holzbearbeitenden Industrie tätig. Das Projektgeschäft birgt verschiedene Risiken, die aufgrund der Komplexität der Projekte und der Koordination und Integration verschiedener nationaler und internationaler Beteiligter entstehen können. Diese Risiken werden vor Abwicklung eines Projekts umfassend bewertet und einem Freigabe- und Genehmigungsprozess unterzogen. Es kann jedoch trotz sorgfältigster Planung, Kostenkalkulation und Projektcontrolling nicht ausgeschlossen werden, dass zum Beispiel als Folge verspäteter oder fehlerhafter Abwicklung von Projekten Vertragsstrafen und/oder Schadensersatzansprüche gegen Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG geltend gemacht werden. Dies kann zum Verlust wichtiger Kunden führen und einen Vertrauensverlust im Markt zur Folge haben. Daraus kann eine erhebliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HOMAG Group AG folgen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, haben wir eine detaillierte Projektsteuerung, ein enges Projektcontrolling sowie ein regelmäßiges Projekt-Reporting eingeführt. Dabei beziehen sich Projektsteuerung und -controlling auf projektinterne Prozesse, während sich das Projekt-Reporting an den Vorstand richtet. Beide Prozesse umfassen sowohl terminliche als auch finanzielle Komponenten.

In der HOMAG Group besteht ein hoher Qualitätsanspruch. Um die Risiken aus Produkthaftung und Garantieansprüchen zu minimieren, setzen wir auf ein umfassendes Total-Quality-Management-System. Wir sind kontinuierlich dabei, unsere Prozesse, unser System zur Qualitätssicherung und unsere Produkte im Konzern weiter zu verbessern. Die Mehrzahl unserer Fertigungsstätten ist nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert, was den hohen Standard unseres Qualitätssicherungssystems dokumentiert.

Volumenbedingt erhöhte sich das Gesamtrisikopotenzial aus Projekt- und Qualitätsrisiken im Geschäftsjahr leicht zum Vorjahr.

IT-Risiken

Den IT-bezogenen Risiken, die aus dem Ausfall von IT-Systemen und der IT-Infrastruktur erwachsen können, begegnet die HOMAG Group durch die fortlaufende Weiterentwicklung einer verlässlichen, skalierbaren und flexiblen IT-Systemlandschaft. Die Zuverlässigkeit und die Sicherheit der Informationstechnologie sind für die HOMAG Group von wachsender Bedeutung.

Nach wie vor ist ein weltweiter Anstieg von Bedrohungen der Informationssicherheit zu verzeichnen. Dies gilt in zunehmendem Maße sowohl für den Einsatz von informationstechnologischen Systemen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen als auch für die Unterstützung der externen Kommunikation der HOMAG Group. Risiken bestehen für die HOMAG Group hinsichtlich Datenverlust, -beschädigung oder -missbrauch. Dies könnte zu Verzögerungen in den Geschäftsprozessen oder sogar zu Einschränkungen der Produktionsleistung eines Werkes führen. Eine Auswirkung auf die Kosten- und Umsatzseite ist dabei nicht auszuschließen.

Auch im Jahr 2016 haben wir unsere IT-Sicherheit überprüft, verbessert und weiter ausgebaut. Das niedrige Gesamtrisikopotenzial stabilisierte sich auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Währungsrisiken

Aus unseren internationalen Aktivitäten können währungsbedingte Risiken entstehen, welche die Umsatz- und Ertragslage mittelbar negativ beeinflussen können. Diese Risiken minimieren wir jedoch, indem wir versuchen, so viele Geschäfte wie möglich, auch außerhalb des Euroraums, in Euro zu fakturieren, um die Risiken aus Kursveränderungen zu reduzieren und unsere Fremdwährungspositionen niedrig zu halten. Für den Umsatzanteil, den wir mit Fremdwährungen erzielen, schließen wir überwiegend projektbezogene Währungssicherungsgeschäfte in Form von Devisentermingeschäften ab.

Durch eine weitere Zentralisierung des Fremdwährungsmanagements konnte das Risikopotenzial aus Währungsrisiken bei den Gruppengesellschaften mit Mehrheitsbeteiligung im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Durch die Einbindung der HOMAG Group AG in die interne Konzernfinanzierung mit der Dürr AG im Rahmen eines Cash-Poolings seit Mai 2015 ist die Liquidität abgesichert. Mit Ausnahme der Einbindung der HOMAG Group AG in die Konzernfinanzierung mit der Dürr AG unterliegt die HOMAG Group AG keinen Zinsänderungsrisiken. Eventuell notwendig werdende Zinssicherungen werden bei Bedarf von der Dürr AG vorgenommen. Durch eine systembasierte Liquiditätsplanung wird eine optimale Disposition der liquiden Mittel unterstützt.

Es bestehen derzeit keine aktuell erkennbaren Risiken aus der Finanzierung, die den Fortbestand der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften gefährden könnten. Im Zusammenhang mit der Anlage von liquiden Mitteln ist die Gesellschaft Verlusten aus Kreditrisiken ausgesetzt, sofern die Verpflichtungen aus Finanzinstrumenten vom Vertragspartner nicht erfüllt werden.

Durch die Einbindung in das Cash-Pooling mit der Dürr AG sind die liquiden Mittel der HOMAG Group AG mit 0,1 Mio. EUR auf ähnlich niedrigem Niveau wie im Vorjahr (0,2 Mio. EUR), woraus sich ein entsprechend geringes Risiko aus der Anlage von liquiden Mitteln ergibt. Die finanzielle Situation der Dürr AG und des Cash-Pools wird monatlich überwacht.

Durch liquide Mittel bei Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG entstehende Risikopositionen steuert die HOMAG Group AG durch Diversifikation und sorgfältige Auswahl der Vertragspartner. Gegenwärtig sind keine liquiden Mittel aufgrund von Ausfällen überfällig oder wertberichtigt.

Die Liquiditätsrisiken befinden sich auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres.

Steuerliche Risiken

Im Berichtsjahr hat im Inland eine gruppenweite steuerliche Betriebsprüfung für die Jahre 2012 und 2013 begonnen. Wenn die Steuerbehörden ihren Auftrag, die Gleichmäßigkeit der Besteuerung sicherzustellen, konsequent verfolgen, sollten sich für uns keine nennenswerten Risiken hieraus ergeben.

Steuerliche Chancen sehen wir unter anderem im Zusammenhang mit verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Zinsschranke und einem insoweit vielversprechenden Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 14. Oktober 2015, der diese Bedenken sehr anschaulich auf den Punkt bringt. Der Bundesfinanzhof hat dem Bundesverfassungsgericht insoweit eine Vorlage zur Feststellung der Verfassungsmäßigkeit von § 8a Körperschaftsteuergesetz eingereicht. Mit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in dieser Sache ist im Jahr 2017 zu rechnen. Aufgrund des derzeit nicht abschätzbaren Ausgangs des Verfahrens haben wir keine bilanziellen Auswirkungen erfasst.

Weiterhin werden wir die Zusammenarbeit mit unserem neuen Mehrheitsaktionär nutzen, um steuerliche Potenziale noch besser heben zu können und dem zunehmenden Druck seitens der Finanzverwaltung, das Steueraufkommen zu erhöhen, standzuhalten. Die HOMAG Group AG will dabei ein redlicher Steuerzahler bleiben, muss aber Anliegen der weltweiten Finanzbehörden, die im Ergebnis zu einer Doppelbesteuerung führen, entschieden entgegentreten und auf die Einhaltung von OECD-Besteuerungsgrundsätzen drängen.

Weiterhin sei im Zusammenhang mit der steuerlichen Risikosituation auf den Abschluss des Gewinnabführungsvertrages mit der Dürr Technologies GmbH mit Wirkung ab dem Veranlagungszeitraum 2016 hingewiesen. Nicht zuletzt dadurch haben sich die steuerlichen Risiken leicht verringert.

Personelle Risiken

Die HOMAG Group ist als technologieorientiertes und international tätiges Unternehmen abhängig von Experten in Schlüsselfunktionen und hoch qualifizierten Führungskräften.

Risiken in diesem Bereich bestehen in der Fluktuation und in der nicht bedarfsgerechten Besetzung offener Stellen. Daraus können sich negative Folgen ergeben. Dem zukünftigen Personalbedarf begegnen wir mit unserem Nachwuchskräfteförderungsprogramm. Zusätzlich positioniert sich die HOMAG Group als attraktiver Arbeitgeber im Markt und legt großen Wert auf die Ausbildung eigener Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die gezielte Personalentwicklung sind wir angesichts der demografischen Herausforderungen, die gerade in Deutschland auf uns zukommen werden, derzeit personell gut aufgestellt.

Die personellen Risiken erhöhten sich vor dem Hintergrund der guten konjunkturellen Lage im Inland und der Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften im Berichtsjahr leicht zum Vorjahr.

Compliance-Risiken

Allgemeine Compliance-Risiken

Compliance umfasst in der HOMAG Group AG alle organisatorischen und technischen Maßnahmen zur Einhaltung regulatorischer Anforderungen, gesetzlicher Bestimmungen sowie unternehmensinterner Richtlinien. Sie dienen primär der Prävention von Regelverstößen, die dem Unternehmen einen Schaden zufügen könnten. In der HOMAG Group AG ist der Finanzvorstand für Compliance-Themen zuständig.

Zur Weiterentwicklung der Compliance-Organisation hat die HOMAG Group AG eine Compliance-Beauftragte berufen, die direkt an den Vorstand berichtet. Der Vorstand berichtet seinerseits dem Aufsichtsrat regelmäßig über den Status quo der eingerichteten Compliance-Organisation und die wesentlichen aufgetretenen Compliance-Themen und berät diese mit dem Aufsichtsrat. Die HOMAG Group AG und ihre Tochtergesellschaften sind in die Compliance-Organisation des Dürr Konzern eingebunden.

Jede für die HOMAG Group tätige Person ist verpflichtet, alle gesetzlichen Regelungen uneingeschränkt einzuhalten und sich in ihrem Arbeitsumfeld ehrlich und fair zu verhalten. Zu unseren Grundsätzen gehört insbesondere auch die Einhaltung kartellrechtlicher Vorschriften, die die Sicherung und Aufrechterhaltung eines freien und unverfälschten Wettbewerbs regeln.

Das funktionierende Compliance-Management-System der HOMAG Group ergab im Geschäftsjahr bei weiter gestiegenen externen und internen Compliance-Erfordernissen ein nur gering erhöhtes Risikoniveau.

Rechtliche Risiken

Ein Risiko unserer Geschäftstätigkeit besteht in der Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen beziehungsweise damit verbundenen Forderungsausfällen. Derzeit bestehen keine wesentlichen Risiken aus Forderungsausfällen und der Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen.

Die rechtlichen Risiken erhöhten sich aufgrund des höheren Geschäftsvolumens leicht gegenüber dem Vorjahr.

8.2 Chancenbericht

Die systematische Identifikation und Realisierung wertsteigernder unternehmerischer Chancen ist ein wichtiges Element zur Sicherstellung unseres profitablen Unternehmenswachstums. Im Folgenden beschreiben wir unsere bedeutendsten Chancen. Diese stellen jedoch nur einen Ausschnitt der sich uns bietenden Möglichkeiten dar, die sich für die HOMAG Group AG im Wesentlichen aus den Chancen der von ihr gehaltenen Beteiligungen ergeben.

Regionales Wachstum

Die zunehmende Bedeutung der Wachstumsregionen resultiert hauptsächlich aus der wachsenden Kaufkraft vor Ort. Dies betrifft speziell China, Indien, Süd-Ostasien und Teile von Süd- bzw. Mittelamerika sowie Nordamerika. Wachstumspotenziale sehen wir auch weiter im arabischen Raum, wo wir in 2014 eine eigene Vertriebs- und Servicegesellschaft gegründet haben. Wir sind bereits in vielen aufstrebenden Märkten mit eigenen Vertriebs- und Serviceorganisationen präsent und werden unsere Ressourcen gezielt einsetzen, um zusätzliche Aufträge zu generieren.

Die fortschreitende Urbanisierung wird in den aufstrebenden Volkswirtschaften zu einer erhöhten Nachfrage nach Wohnraum, Möbeln und Bauelementen führen. Auch das Streben nach einem höheren Lebensstandard wird weiter an Bedeutung gewinnen.

In Russland sehen wir weiteres Wachstumspotenzial, sobald sich die politisch und wirtschaftlich angespannte Lage in der Ukraine beziehungsweise in Russland wieder beruhigt hat.

Produktspezifisches Wachstum

In unserer Branche erkennen wir weltweit einen steigenden Trend nach höherer Individualität und Variantenvielfalt. Intelligent vernetzte Losgröße-1-Anlagen sowie die Technologietrends Automation und Robotik werden deshalb in Zukunft von großer Bedeutung sein. Dabei gewinnen das Thema vernetzte Produktion und damit verbunden auch die Software- und Steuerungstechnik deutlich an Bedeutung. Eine Chance sehen wir insbesondere in der schnelleren Umsetzung dieser Marktanforderung durch die Abdeckung der gesamten Prozesskette entlang der Holzbearbeitung und unserer durchgängigen Steuerungstechnik sowie der Bündelung unserer Entwicklungskapazitäten.

Aufgrund der stärkeren Individualisierung der Endprodukte erwarten wir auch im Verpackungsbereich ein weiteres Wachstum, da jedes Produkt unterschiedliche Maße haben wird und speziell angepasste Verpackungsdesigns benötigt werden.

Der Onlinehandel von Möbelstücken nimmt derzeit stark zu. Mitnahmemöbel gewinnen dadurch enorm an Bedeutung. Sie dürfen einerseits bestimmte Gewichtsklassen nicht überschreiten. Andererseits müssen diese einfach und schnell zu montieren sein. Neben der erwarteten Nachfragesteigerung nach intelligenten Befestigungssystemen wird es vor allem die Leichtbauweise sein, die in Zukunft an Bedeutung gewinnt. Sie ist auch für die verstärkte Nutzung des Internets als Vertriebskanal im Möbelbereich wichtig.

Weitere Chancen sehen wir auch im Service-Bereich, denn unsere Kunden legen immer mehr Wert auf die Verfügbarkeit ihrer Maschinen und Anlagen. Hierfür nutzen wir ergänzend zu unseren bisherigen Produkten verstärkt mobile Anwendungen, wie zum Beispiel die ServiceApp. In unserer Branche haben wir mit unserem weltweiten Servicenetzwerk im Vergleich zu unserem Wettbewerb die höchste Präsenz im Markt.

Durch die Bündelung der Service-Aktivitäten in einer gruppenweiten Organisationseinheit erhöhten sich die Wachstumschancen dieses Bereiches weiter.

Wertsteigerung

Seit Übernahme durch Dürr haben wir viele Maßnahmen implementiert, die unsere Effizienz in der HOMAG Group nachhaltig steigern. Dazu gehört, dass zum Beispiel durch eine Bündelung der Einkaufsvolumina weitere Einsparungspotenziale für die Gesellschaften erschlossen werden. Bei Produktentwicklungen werden durch eine gesellschaftsübergreifende koordinierte Entwicklung Ressourcen effizienter genutzt und Skaleneffekte erzielt. Die angestrebte Standardisierung des Produktportfolios der Gesellschaften der HOMAG Group unter dem Leitgedanken "ONE HOMAG" wird mittel- und langfristig weitere Ertragspotenziale erschließen. Der BGAV ermöglicht die Realisierung direkter Synergien sowie den Zugang zu Erfahrungen in der gesamten Dürr Gruppe.

Gesamtaussage zur Risiko- und Chancensituation der HOMAG Group AG

Die Einschätzung der gesamten Risikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Die Gesamtrisikosituation der HOMAG Group AG und ihrer Tochtergesellschaften hat sich nicht wesentlich verändert, da sich die veränderten Chancen und Risiken nahezu ausgleichen. Von großer Bedeutung bleibt für die HOMAG Group die Entwicklung der Weltwirtschaft. Den Risiken im Zusammenhang mit geopolitischen Unsicherheiten stehen Chancen aus der guten Marktentwicklung in den USA und einer stabilen Entwicklung in China gegenüber.

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Steuern Gesetze Compliance Wirtschaftliches Umfeld Kapitalmarkt Finanzen Controlling Personal IT
Wettbewerb Markt Vertriebs- und Angebotsphase Projektabwicklung und Engineering FuE Beschaffung
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Risikosituation
verbessert
unverändert
verschlechtert

Aus heutiger Sicht sieht der Vorstand der HOMAG Group AG den Fortbestand der Gesellschaft und der HOMAG Group nicht gefährdet.

8.3 Prognosebericht

Prognose für die Branchenentwicklung

Für den deutschen Maschinenbau erwartet der VDMA 2017 ein Produktionsplus von einem Prozent. Obwohl das Umfeld von zahlreichen Unsicherheiten geprägt ist, sieht der Branchenverband weltweit Chancen, vor allem überall dort, wo die Produktion automatisiert wird und die Digitalisierung voranschreitet. Für den Weltmaschinenumsatz wird ein Plus in der Größenordnung von zwei Prozent prognostiziert.

Für 2017 rechnet der für Holzbearbeitungsmaschinen zuständige Fachverband innerhalb des VDMA aufgrund der günstigen Rahmenbedingungen mit einem nochmaligen Umsatzwachstum von insgesamt rund fünf Prozent.

Prognose für die HOMAG Group AG

Die Ertragslage der Gesellschaft ist aufgrund ihrer Funktion als Holdinggesellschaft von den Erträgen der Tochtergesellschaften abhängig. Diese Erträge werden von den Erträgen aus Beteiligungen und Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen bestimmt. Weiterhin werden Umsatzerlöse aus der Weiterbelastung zentral bereitgestellter Leistungen erzielt.

Ab dem Geschäftsjahr 2016 führt der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Dürr Technologies GmbH zudem zu einer Abführung des handelsrechtlichen Ergebnisses an die Dürr Technologies GmbH.

Dies vorausgesetzt erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Ergebnisabführung deutlich über Vorjahr. Das höhere Ergebnis vor Ergebnisabführung erwarten wir zum einen aufgrund des Wegfalls von Einmalaufwendungen im Geschäftsjahr 2016, die unter anderem im Zusammenhang mit der Teilbetriebsschließung der Gesellschaft FRIZ Kaschiertechnik GmbH und der Kündigung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung bei mehreren Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG anfielen. Zum anderen sieht die Planung eine Ergebnisverbesserung der Tochtergesellschaften vor. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird das Ergebnis nach Gewinnabführung null EUR betragen.

Jahresabschluss

Gewinn- und Verlustrechnung

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in EUR 2016 2015
Umsatzerlöse 10.274.281,81 0,00
Sonstige betriebliche Erträge 760.160,15 16.616.548,54
Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.760.627,95 0,00
Personalaufwand    
Löhne und Gehälter -13.548.042,36 -8.139.283,79
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -979.898,68 -642.043,87
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -14.516,00 -677.475,50
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.472.951,81 -16.206.942,88
  -12.741.594,84 -9.049.197,50
Erträge aus Beteiligungen 8.000.000,00 0,00
Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 28.789.726,12 30.476.800,71
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 255.024,74 1.035.003,49
Abschreibungen auf Finanzanlagen -663.638,43 -2.700.000,00
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -589.136,46 -1.858.165,04
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.595.324,81 -4.364.108,26
Ergebnis nach Steuern 21.455.056,32 13.540.333,40
Sonstige Steuern -9.814,72 -11.289,26
  21.445.241,60 13.529.044,14
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführtes Ergebnis -21.445.241,60 0,00
Jahresüberschuss 0,00 13.529.044,14

Bilanz

Aktiva

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in EUR 31.12.2016 31.12.2015
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 17.563,00 23.146,00
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.303,00 31.236,00
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 190.489.173,38 190.882.601,81
  190.529.039,38 190.936.983,81
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 595,00 991,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.137.708,71 46.059.058,74
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.228.990,05 2.536.239,43
  37.367.293,76 48.596.289,17
II. Guthaben bei Kreditinstituten 82.424,72 172.942,54
Bilanzsumme 227.978.757,86 239.706.215,52

Passiva

 
in EUR 31.12.2016 31.12.2015
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 15.688.000,00 15.688.000,00
II. Kapitalrücklage 33.799.650,00 33.799.650,00
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 1.456.134,50 1.456.134,50
IV. Gewinnvortrag 55.890.802,05 58.206.637,91
V. Jahresüberschuss 0,00 13.529.044,14
  106.834.586,55 122.679.466,55
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 557.406,00 626.731,00
2. Steuerrückstellungen 4.265.115,95 3.239.885,63
3. Sonstige Rückstellungen 5.210.966,20 5.096.187,79
  10.033.488,15 8.962.804,42
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 687.645,38 831.178,19
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 101.228.064,74 106.382.548,54
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein mittelbares Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 2.000,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 9.194.973,04 848.217,82
  111.110.683,16 108.063.944,55
Bilanzsumme 227.978.757,86 239.706.215,52

Anhang für 2016

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern, haben wir die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung von der Angabe der Vermerke entlastet und diese in den Anhang übernommen. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Aufgrund der Erstanwendung der sich aus dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) ergebenden Vorschriften sind die Beträge des vorhergehenden Geschäftsjahres teilweise nicht vergleichbar. Wir haben dies bei den "Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung" bei den betroffenen Posten Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge, Aufwendungen für bezogene Leistungen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen entsprechend vermerkt.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Homag Group AG mit Sitz in Schopfloch im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 440649 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer vermindert.

Bei den Finanzanlagen werden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten beziehungsweise niedrigeren beizulegenden Werten, sofern von einer dauernden Wertminderung auszugehen ist, angesetzt. Die Überprüfung des beizulegenden Werts erfolgt auf Basis der Ermittlung des Ertragswerts der einzelnen Tochtergesellschaften unter Zugrundelegung der aktuellen Vier-Jahres-Planung. Den in die Planung einfließenden Werten liegen zahlreiche Annahmen zugrunde, so dass die Ermittlung der beizulegenden Werte ermessensabhängig ist und von Schätzungen über die künftige Geschäftsentwicklung abhängt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln Heubeck 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,00 Prozent (Vorjahr: 3,89 Prozent) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,75 Prozent (Vorjahr: 1,75 Prozent) berücksichtigt.

Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung).

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden ermittelt und im Anschluss saldiert. Falls ein Ansatz von latenten Steuern zum Tragen kommt, erfolgt dieser beim Organträger Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Zum 31. Dezember 2016 bestehen keine auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Die im Anhang ausgewiesenen Kursgewinne bzw. -verluste enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
in EUR 1.1.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.382.930,91 0,00 574.362,00 808.568,91
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.000,38 0,00 0,00 76.000,38
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 200.723.655,30 270.210,00 0,00 200.993.865,30
  202.182.586,59 270.210,00 574.362,00 201.878.434,59
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Kumulierte Abschreibungen Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
in EUR 1.1.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016 31.12.2016 31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.359.784,91 5.583,00 574.362,00 791.005,91 17.563,00 23.146,00
II. Sachanlagen            
Betriebs- und Geschäftsausstattung 44.764,38 8.933,00 0,00 53.697,38 22.303,00 31.236,00
III. Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.841.053,49 663.638,43 0,00 10.504.691,92 190.489.173,38 190.882.601,81
  11.245.602,78 678.154,43 574.362,00 11.349.395,21 190.529.039,38 190.936.983,81

Finanzanlagen

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes der HOMAG Group AG, Schopfloch, ist der nachfolgenden Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen.

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB wurden dabei für die Beteiligungen, die ihren Sitz in Deutschland haben, aus den nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüssen entnommen. Für alle übrigen Gesellschaften stellten die nach den Vorschriften der IFRS aufgestellten Abschlüsse (Reporting Packages) die Grundlage für diese Angaben dar.

Anteilsbesitz Inland

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Währung Anteil am Kapital 31.12.2016 Eigenkapital TEUR 31.12.2016 Ergebnis nach Steuern TEUR 2016
Unmittelbarer Anteilsbesitz:        
HOMAG GmbH, Schopfloch (vormals: Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH) EUR 100,00 % 86.546 EAV
SCHULER Consulting GmbH, Pfalzgrafenweiler EUR 100,00 %1 -225 -776
Torwegge Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Schopfloch EUR 100,00 %2 15 421
HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw (vormals: HOLZMA Plattenaufteiltechnik GmbH) EUR 100,00 %3 14.025 EAV
HOMAG Kantentechnik GmbH, Lemgo (vormals: Brandt Kantentechnik GmbH) EUR 100,00 % 19.602 EAV
HOMAG Bohrsysteme GmbH, Herzebrock-Clarholz (vormals: Weeke Bohrsysteme GmbH) EUR 100,00 % 35.786 6.998
Benz GmbH Werkzeugsysteme, Haslach i.K. EUR 51,00 %4 12.250 2.717
HOMAG eSOLUTION GmbH, Schopfloch EUR 51,00 % 1.760 173
Mittelbarer Anteilsbesitz:        
HOMAG Finance GmbH, Schopfloch EUR 100,00 % 62.938 12.236
HOMAG Automation GmbH, Lichtenberg/Erzgeb. EUR 100,00 % 15.488 EAV
Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH, St. Johann-Lonsingen EUR 75,90 % 3.077 898
Hüllhorst GmbH i. L., Löhne EUR 100,00 % 2555 15
Futura GmbH, Schopfloch EUR 100,00 % 25 0

1 Davon werden 94,00 % von der HOMAG GmbH und 6,00 % von der Homag Group AG gehalten.
2 Davon werden 39,95 % von der HOMAG GmbH und 60,05 % von der Homag Group AG gehalten.
3 Davon werden 54,46 % von der HOMAG GmbH und 45,54 % von der Homag Group AG gehalten.
4 Verweis auf Nachtragsbericht
5 Werte Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2013

EAV Ergebnisabführungsvertrag mit der Homag Group AG bzw. HOMAG GmbH

Anteilsbesitz Ausland

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Währung Anteil am Kapital 31.12.2016 Eigenkapital
in TEUR 31.12.2016
Ergebnis nach Steuern
in TEUR 2016
Unmittelbarer Anteilsbesitz:        
HOMAG Machinery Bangalore Pvt. Ltd., Bangalore/Indien EUR 100,00 %6 1.953 -15
HOMAG INDÚSTRIA E COMÉRCIO DE MÁQUINAS PARA MADEIRA LTDA.,Taboão da Serra/Brasilien EUR 100,00 % 3.308 -860
STILES MACHINERY INC., Grand Rapids, Michigan/USA EUR 100,00 % 24.560 11.695
Mittelbarer Anteilsbesitz:        
HOLZMA PLATTENAUFTEILTECHNIK S.A. Unipersonal, L'Ametlla del Vallès/Spanien EUR 100,00 % 4.859 2.006
Homag Machinery (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/V. R. China EUR 81,25 %7 24.351 3.408
HOMAG AUSTRIA Gesellschaft mbH, Oberhofen am Irrsee/Österreich EUR 100,00 % 983 239
HOMAG ITALIA S.P.A., Giussano/Italien EUR 100,00 % 4.244 1.565
HOMAG France S.A.S., Schiltigheim/Frankreich EUR 100,00 % 5.925 1.872
HOMAG CANADA INC., Mississauga, Ontario/Kanada EUR 100,00 % 4.994 1.121
HOMAG POLSKA Sp. z o.o., Środa Wielkopolska/Polen EUR 100,00 % 31.288 1.719
Homag Machinery Środa Sp. z o.o., Środa Wielkopolska/Polen EUR 100,00 %8 8.256 1.189
Homag Japan Co. Ltd., Higashiosaka/Japan EUR 100,00 % 7.601 2.303
HOMAG DANMARK A/S, Galten/Dänemark EUR 100,00 % 1.739 686
HOMAG U.K. LTD., Castle Donington/Großbritannien EUR 100,00 % 4.626 1.180
HOMAG KOREA CO. LTD., Seoul/Südkorea EUR 54,55 % 3.407 918
HOMAG Group Trading SEE EOOD, Plovdiv/Bulgarien EUR 100,00 % 691 92
Homag Machinery North America, Inc., Grand Rapids, Michigan/USA (vormals: Weeke North America Inc.) EUR 100,00 % 67 25
HOMAG ESPAÑA MAQUINARIA S.A., Llinars del Vallès (Barcelona)/Spanien EUR 100,00 % 2.221 787
HOMAG CHINA GOLDEN FIELD LIMITED, Hongkong/V. R. China EUR 25,00 % 31.2589 6.1389
Homag Australia Pty. Ltd., Sydney/Australien EUR 100,00 % 2.213 412
Homag (Schweiz) AG, Höri/Schweiz EUR 100,00 % 5.807 1.917
OOO "Homag Russland", Moskau/Russland EUR 100,00 %10 422 218
Homag India Private Ltd., Bangalore/Indien EUR 99,90 % 1.295 341
HOMAG ASIA (PTE) LTD., Singapur/Singapur EUR 100,00 % 1.335 138
HA MALAYSIA SDN BHD., Puchong/Malaysia EUR 100,00 % -426 -729
HA (THAILAND) CO. LTD., Bangkok/Thailand EUR 100,00 % 333 219
BENZ INCORPORATED, Charlotte, North Carolina/USA EUR 100,00 %11 963 -6
HOMAG Arabia FZE, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate EUR 100,00 % 85 -140
HOMAG Equipment Machinery Trading L.L.C., Dubai/Vereinigte Arabische Emirate EUR 49,00 %12 -335 20
HOMAG NEW ZEALAND LIMITED, Auckland/Neuseeland EUR 100,00 % 013 013

6 Davon werden 99,99 % von der Homag Group AG und 0,01 % von der HOMAG GmbH gehalten.
7 Davon werden 56,25 % von der HOMAG GmbH, 12,5 % von der HOMAG Bohrsysteme GmbH, 6,25 % von der HOMAG Kantentechnik GmbH und 6,25 % von der HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH gehalten.
8 Davon werden 99,98 % von der Homag Polska Sp. z o.o. und 0,02 % von der Homag Group AG gehalten.
9 vorläufige Werte
10 Davon werden 99 % von der HOMAG Finance GmbH und 1 % von der HOMAG GmbH gehalten.
11 Exakt durchgerechnete Beteiligungsquote: 51 %
12 Stimmrechte abweichend hiervon 100%
13 nicht vorliegend

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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in TEUR 31.12.2016 31.12.2015
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1 1
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - (0) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.158 46.059
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 2.228 2.536
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - (0) (238)
  37.367 48.596

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 2.161 (Vorjahr: TEUR 3.954) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 4.089 (Vorjahr: TEUR 11.624) Forderungen aus Cash-Pooling (inkl. Darlehen).

Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,7 Prozent zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei den Forderungen und den Rückstellungen. Falls ein Ansatz von latenten Steuern zum Tragen kommt, erfolgt dieser beim Organträger Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Homag Group AG, Schopfloch, beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 15.688. Es ist in 15.688.000 nennbetragslose Stückaktien mit einem rechnerischen Betrag von jeweils EUR 1,00 eingeteilt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage der Homag Group AG, Schopfloch, beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 33.800.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen der Homag Group AG, Schopfloch, betragen zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 1.456.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn entspricht dem Gewinnvortrag; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen betreffen mit TEUR 557 drei einzelvertragliche Zusagen für ehemalige Vorstandsmitglieder der in 1999 auf die Homag Group AG verschmolzenen IMA AG. Die für diese ehemaligen Organmitglieder im Berichtsjahr geleisteten Rentenzahlungen belaufen sich auf TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 61).

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 29. Der Betrag unterliegt keiner Abführungssperre.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

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in TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 715
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 733
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 715
Verrechnete Aufwendungen 15
Verrechnete Erträge 15

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken Rechnung; es wurden im Wesentlichen Rückstellungen gebildet für:

Tantieme

Ausstehende Rechnungen

Aufsichtsratsvergütungen

Sonstige Personalkosten

Abschlusskosten

Verbindlichkeiten

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Restlaufzeit Gesamt
in TEUR bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2016 31.12.2015
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 668 0 0 688  
(Vorjahr) (831) (0) (0)   (831)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 101.228 0 0 101.228  
(Vorjahr) (106.383) (0) (0)   (106.383)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein mittelbares Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0  
(Vorjahr) (2) (0) (0)   (2)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 417 8.778 0 9.195  
(Vorjahr) (848) (0) (0)   (848)
- davon aus Steuern 309 0 0 309  
(Vorjahr) (813) (0) (0)   (813)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2 0 0 2  
(Vorjahr) (2) (0) (0)   (2)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 152 (Vorjahr: TEUR 372) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling und Darlehen in Höhe von TEUR 76.301 (Vorjahr: TEUR 102.497).

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) hätten sich die Umsatzerlöse für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 auf TEUR 15.920 belaufen. Die Umsatzerlöse resultieren aus Konzernumlagen bzw. Kostenweiterbelastungen im Konzern.

Sonstige betriebliche Erträge

Nach den Vorschriften des BilRUG hätten sich die sonstigen betrieblichen Erträge für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 auf TEUR 697 belaufen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 9) sowie aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 440 (Vorjahr: TEUR 0). Darüber hinaus sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 474) enthalten.

Materialaufwand

Nach den Vorschriften des BilRUG hätten sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 auf TEUR 9.617 belaufen.

Personalaufwand

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 44).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Nach den Vorschriften des BilRUG hätten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen für den Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 auf TEUR 6.590 belaufen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 557).

Erträge aus Beteiligungen und aus Ergebnisabführungsverträgen

Diese stammen vollumfänglich aus verbundenen Unternehmen.

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Hierbei handelt es sich um außerplanmäßige Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen.

Zinsergebnis

Es wurden von verbundenen Unternehmen TEUR 234 (Vorjahr: TEUR 1.004) an Zinserträgen vereinnahmt, während auf verbundene Unternehmen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 298 (Vorjahr: TEUR 695) entfielen. Die Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Aufzinsung der Rückstellung für Pensionen betragen TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 55).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Gesellschaft ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen. Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen den nach § 16 KStG selbst zu versteuernden Einkommensanteil auf zu leistende Ausgleichszahlungen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, den Bilanzgewinn von EUR 55.890.802,05 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von EUR 627.520,00,

Einstellung des verbleibenden Betrages in Höhe von EUR 55.263.282,05 in andere Gewinnrücklagen.

Haftungsverhältnisse

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in TEUR 31.12.2016 31.12.2015
Aus Bürgschaften 980 14.607
- davon für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen (980) (14.607)
Aus Gewährleistung 3.990 4.884
- davon zugunsten von verbundenen Unternehmen (3.990) (4.884)
  4.970 19.491

Die Bürgschaften resultieren im Wesentlichen aus Aval-Inanspruchnahmen von Tochtergesellschaften bei Kreditversicherern, aus denen sich eine Mithaftung ergibt.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der begünstigten Unternehmen als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing in Höhe von TEUR 207. Die Leasingverträge enden zwischen 2017 und 2019.

Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem 31. Dezember 2016 eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind insoweit eingetreten, als der Anteil am Kapital der BENZ GmbH Werkzeugsysteme, Haslach i.K., von 51 % auf 75 % aufgestockt wurde. Die Finanzanlagen werden sich hieraus im einstelligen Prozentbereich erhöhen.

Darüber hinaus wurde Herr Andreas Birk ab dem 1. Januar 2017 als neues Vorstandsmitglied bestellt.

Mitglieder des Aufsichtsrats

(1) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und

(2) Mitgliedschaft in anderen vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen, die nicht zur HOMAG Group gehören (Stand: 31.12.2016)

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Ralph Heuwing, Stuttgart Vorsitzender des Aufsichtsrats, bis 13.12.2016 Finanzvorstand der Dürr AG, Stuttgart (1) - Carl Schenck AG, Darmstadt - MCH Management Capital Holding AG, München - Dürr Systems AG, Stuttgart (seit 01.03.2016) - Ringmetall AG, München (seit 01.08.2016)
  (2) - Ivoclar Vivadent AG, Schaan, Lichtenstein, Mitglied des Verwaltungsrats (seit 31.08.2016)
Ralf W. Dieter, Stuttgart Vorsitzender des Aufsichtsrats, ab 13.12.2016 Vorsitzender des Vorstands der Dürr AG, Stuttgart (1) - Schuler AG, Göppingen - Körber AG, Hamburg - Carl Schenck AG, Darmstadt (Vorsitzender) - Dürr Systems AG, Stuttgart (Vorsitzender) - iTAC Software AG, Montabaur (Vorsitzender)
  (2) - Andritz AG, Graz, Österreich (niedergelegt zum 30.03.2016) - Dürr Paintshop Systems Engineering (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, V.R. China (Supervisor)
Frank Iwer, Stuttgart1 Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats Leiter Koordinierung und politische Planung im Vorstandsbereich 01 der IG Metall, Frankfurt (1) - ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen (Stellvertretender Vorsitzender)
Dr. Jochen Berninghaus, Herdecke Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Anwaltssozietät Spieker & Jaeger, Dortmund (1) - Geno Bank eG, Essen (Stellvertretender Vorsitzender)
  (2) - Kludi-Gruppe, Menden - MWH Märkisches Werk, Halver - Halbach-Gruppe, Schwerte
Ernst Esslinger, Alpirsbach1 Director Methods/Tools der HOMAG GmbH, Schopfloch    
Erich Koch, Schieder-Schwalenberg1 1. Bevollmächtigter der IG Metall Detmold, Detmold    
Gerhard Federer, Gengenbach Ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Schunk GmbH, Heuchelheim (1) - Dürr AG, Stuttgart (seit 04.05.2016)
Martina Herold, Westkirchen-Ennigerloh1 Betriebsratsvorsitzende der HOMAG Bohrsysteme GmbH, Herzebrock-Clarholz    
Carmen Hettich-Günther, Rottenburg1 Freigestellte Betriebsratsvorsitzende der HOMAG GmbH, Schopfloch, und Konzernbetriebsratsvorsitzende der Homag Group AG (1) - Dürr AG, Stuttgart (seit 04.05.2016)
Armin Auer, Herrenberg1 Betriebsratsvorsitzender der HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw-Holzbronn    
Dr. Anja Schuler, Zürich, Schweiz Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Basel, Schweiz (1) - Dürr AG, Stuttgart (seit 03.02.2016)
Dr. Hans Schumacher, Schönaich Sprecher des Vorstands der Dürr Systems AG, Stuttgart (1) - Lapp Holding AG, Stuttgart

1 Arbeitnehmervertreter/-in

Aufsichtsratsausschüsse

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Prüfungsausschuss - Gerhard Federer (Vorsitzender) - Carmen Hettich-Günther1 - Dr. Jochen Berninghaus - Frank Iwer1
Personalausschuss - Ralf W. Dieter (Vorsitzender) ab 13.12.2016 - Ralph Heuwing (Vorsitzender) bis 13.12.2016 - Dr. Anja Schuler - Gerhard Federer - Carmen Hettich-Günther1 - Armin Auer1 - Frank Iwer1
Nominierungsausschuss - Ralf W. Dieter (Vorsitzender) ab 13.12.2016 - Ralph Heuwing (Vorsitzender) bis 13.12.2016 - Dr. Anja Schuler
Vermittlungsausschuss gemäß § 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz - Ralf W. Dieter (Vorsitzender) ab 13.12.2016 - Ralph Heuwing (Vorsitzender) bis 13.12.2016 - Gerhard Federer - Armin Auer1 - Frank Iwer1

1 Arbeitnehmervertreter/-in

Mitglieder des Vorstands

(1) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und

(2) Mitgliedschaft in anderen vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen, die nicht zum Homag Group Konzern gehören (Stand: 31.12.2016)

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Pekka Paasivaara, Nagold Vorsitzender des Vorstands, Personal / Arbeitsdirektor, Corporate Communication, Corporate Development, Global Operations (Werke, F&E, Software, Qualität), Global Sales (Regional & Central Sales) & Marketing  
Franz Peter Matheis, Eppertshausen Vorstand Finanzen, Controlling, Rechnungswesen & Steuern, Treasury, IT, Recht & Compliance, Risikomanagement, Interne Revision, Strategischer Einkauf  
Harald Becker-Ehmck, Nagold Vorstand Produktion, Einkauf, Qualität und Beteiligungen, Forschung & Entwicklung, bis 30.06.2016  
Beiratsvorsitz - IDEAL GmbH, Lippstadt
Jürgen Köppel, Beckum Vorstand Vertrieb, Service, Marketing, bis 30.06.2016  
Andreas Birk, Eschborn Assessor jur., Mitglied des Vorstands der Carl Schenck AG, Darmstadt, ab 01.01.2017  

Gesamtbezüge von Vorstand und Aufsichtsrat

Die Bezüge der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2016 betrugen insgesamt TEUR 3.609. Davon entfallen TEUR 1.343 auf unterjährig ausgeschiedene Vorstandsmitglieder. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf insgesamt TEUR 268, davon wurden im Geschäftsjahr 2016 TEUR 34 für das Vorjahr gewährt.

Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder des Vorstands

Für ehemalige Mitglieder des Vorstands wurden Abfindungsvergütungen von TEUR 625 gewährt.

Mitarbeiteranzahl

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Beschäftigtenzahl im Jahresdurchschnitt: Anzahl
Angestellte 60
Vorstände 3
  63

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, und wird in deren im Bundesanzeiger veröffentlichten Konzernabschluss, der für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufgestellt wird, nach § 315a HGB (IFRS) einbezogen.

Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 nicht verpflichtet, da die Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2016 den o.a. Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung erstellt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Die Prüfung des Jahresabschlusses der Homag Group AG sowie der wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften wurde durch die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, durchgeführt. Die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers unterbleibt gemäß § 285 Abs. 1 Nr. 17 HGB. Die gesamten Honorare der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, sind in den Angaben im Konzernabschluss der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, enthalten.

Offenlegungspflichtige Mitteilungen

Die folgenden Mitteilungen wurden gemäß § 21 Abs. 1 WpHG in Verbindung mit § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG veröffentlicht:

Herr Gerhard Schuler, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.12.2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 09.12.2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

14,67 % der Stimmrechte (das entspricht 2.300.959 Stimmrechten) sind Herrn Gerhard Schuler gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Herrn Gerhard Schuler dabei Stimmrechte zugerechnet:

Mareike Hengel,

Dr. Anja Schuler,

Silke Schuler-Gunkel,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Frau Mareike Hengel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 09.12.2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

21,70 % der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Mareike Hengel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Frau Mareike Hengel dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Dr. Anja Schuler,

Silke Schuler-Gunkel,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Frau Dr. Anja Schuler, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 09.12.2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

21,70 % der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Dr. Anja Schuler gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Frau Dr. Anja Schuler dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Mareike Hengel,

Silke Schuler-Gunkel,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Frau Silke Schuler-Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 09.12.2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

21,70 % der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Silke Schuler-Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Frau Silke Schuler-Gunkel dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Mareike Hengel,

Dr. Anja Schuler,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Die Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Gütersloh, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.12.2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 09.12.2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

20,22 % der Stimmrechte (das entspricht 3.172.551 Stimmrechten) sind der Erich und Hanna Klessmann Stiftung gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden der Erich und Hanna Klessmann Stiftung dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Mareike Hengel,

Dr. Anja Schuler,

Silke Schuler-Gunkel.

Die Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10.10.2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 75,76 % (das entspricht 11.885.556 Stimmrechten) betragen hat.

53,71 % der Stimmrechte (das entspricht 8.426.254 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Dürr Technologies GmbH mit Satzungssitz in Stuttgart.

22,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.459.302 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Stimmrechtspool u.a. mit Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Die Dürr Technologies GmbH, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10.10.2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 75,76 % (das entspricht 11.885.556 Stimmrechten) betragen hat.

22,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.459.302 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Stimmrechtspool u.a. mit Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Die Anna GbR, Freudenstadt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10.10.2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.

25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Frau Lea Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10.10.2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.

25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Frau Mira Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10.10.2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.

25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Die Hengel MST GbR, Freudenstadt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10.10.2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.

25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Herr Simon Hengel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.10.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10.10.2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.

25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Herrn Hengel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Herr Tobias Hengel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.10.2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10.10.2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.

25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Herrn Hengel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Frau Runa Schuler, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10.10.2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.

25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Schuler gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Die Wood Generations GbR, Freiburg, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10.10.2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.

25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Frau Luisa Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15.10.2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10.10.2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat.

25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Erklärung gemäß § 264 Abs. 2 S. 5 HGB und 289 Abs. 1 S. 5 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Schopfloch, den 1. März 2017

HOMAG Group AG

Der Vorstand

Pekka Paasivaara

Franz Peter Matheis

Andreas Birk

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Homag Group AG, Schopfloch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Stuttgart, 1. März 2017

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Koch, Wirtschaftsprüfer

Difflipp, Wirtschaftsprüfer

Rechtliche Hinweise

Service

Unsere Geschäfts- und Zwischenberichte sowie weitere aktuelle Informationen über die HOMAG Group AG sind im Internet abrufbar unter: www.homag.com

Zukunftsgerichtete Aussagen

Der vorliegende Jahresabschluss enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. In die Zukunft gerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen und solche in die Zukunft gerichteten Formulierungen wie "glaubt", "schätzt", "geht davon aus", "erwartet", "nimmt an", "prognostiziert", "beabsichtigt", "könnte", "wird", "sollte" oder Formulierungen ähnlicher Art enthalten. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, da sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen und auf gegenwärtigen Annahmen der Gesellschaft basieren, die gegebenenfalls in der Zukunft nicht oder nicht wie angenommen eintreten werden. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass solche zukunftsgerichteten Aussagen keine Garantie für die Zukunft sind; die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität der HOMAG Group AG sowie der Entwicklung der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen können wesentlich von denjenigen abweichen (insbesondere negativer ausfallen), die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Selbst wenn die tatsächlichen Ergebnisse der HOMAG Group AG, einschließlich der Finanzlage und Profitabilität sowie der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, mit den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Zwischenbericht übereinstimmen sollten, kann nicht gewährleistet werden, dass dies auch weiterhin in der Zukunft der Fall sein wird.

Sonstige Hinweise

Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung geringe Abweichungen auftreten. Wir haben bei der Formulierung teilweise die maskuline Form gewählt, adressieren dabei aber immer beide Geschlechter.

Kontakt

HOMAG Group AG

Homagstraße 3-5

72296 Schopfloch

Deutschland

Tel.: +49 (0) 7443 13 - 0

Fax: +49 (0) 7443 13 - 2300

Mail: info@homag.com

www.homag.com

Kommunikation

Christian Schulten

Tel.: +49 (0) 7443 13 - 3426

Fax: +49 (0) 7443 13 - 83426

Mail: christian.schulten@homag.com

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der HOMAG Group AG sowie seine Ausschüsse haben im Geschäftsjahr 2016 die ihnen nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Überwachungs- und Beratungsaufgaben sorgfältig und gewissenhaft wahrgenommen. Aufsichtsrat und Vorstand haben dabei vertrauensvoll und effektiv zusammengearbeitet. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig in schriftlicher und mündlicher Form zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Geschäftsvorgänge und Maßnahmen informiert. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Über alle Geschäftsvorgänge, die nach Gesetz und Satzung der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, hat der Aufsichtsrat intensiv beraten und sein Votum abgegeben.

Der Aufsichtsratsvorsitzende stand auch zwischen den Gremiumssitzungen mit dem Vorstand, insbesondere mit dem Vorsitzenden des Vorstands, in einem engen und regelmäßigen Informationsaustausch. Erörtert wurden dabei die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Strategie, die Planung, die Risikolage, das Risikomanagement und die Compliance. Über alle Ereignisse von außerordentlicher Bedeutung, die für die Beurteilung der Lage und Entwicklung des Unternehmens wesentlich sind, wurde der Aufsichtsrat unverzüglich durch den Vorsitzenden des Vorstands informiert.

Personelle Veränderungen

Aufsichtsrat

Herr Ralph Heuwing, Vorstand Finanzen der Dürr AG, der im Oktober 2015 gerichtlich in den Aufsichtsrat der HOMAG Group bestellt worden war, wurde auf der Hauptversammlung am 2. Juni 2016 per Wahl als Aufsichtsratsmitglied bestätigt. Nach der Hauptversammlung bestätigte der Aufsichtsrat Ralph Heuwing in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender. Sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender hat Herr Ralph Heuwing mit Ablauf der Aufsichtsratssitzung am 13. Dezember 2016 niedergelegt. In dieser Aufsichtsratssitzung wurde Herr Ralf W. Dieter zum neuen Aufsichtsratsvorsitzender gewählt.

Vorstand

Mit Wirkung zum 30. Juni 2016 sind Herr Harald Becker-Ehmck, Vorstand Produktion, Materialwirtschaft, Qualitätsmanagement und Beteiligungen, und Herr Jürgen Köppel, Vorstand Vertrieb, Service und Marketing, auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der HOMAG Group AG ausgeschieden. Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihre erfolgreiche Tätigkeit und für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Wesentliche Beratungsthemen

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat in den Aufsichtsratssitzungen ausführlich über die aktuelle Geschäftsentwicklung der HOMAG Group, die Finanz- und Ertragslage und die Marktentwicklung berichtet. Wesentliche Beratungsthemen waren außerdem Vorstandspersonalien sowie der jeweilige Stand der Projekte "FOCUS", mit dem die HOMAG Group ihr volles Potenzial bei Umsatz und Ertrag erreichen will, und "ONE HOMAG", mit dem die HOMAG Group die Zusammenarbeit in der Gruppe verbessert. Zugestimmt hat der Aufsichtsrat dem Erwerb der restlichen 49 Prozent der Geschäftsanteile an der Benz GmbH Werkzeugsysteme, der Verschmelzung der FRIZ Kaschiertechnik GmbH auf die HOMAG GmbH sowie dem Budget für 2017.

Gegenstand weiterer Beratungen und Beschlussfassungen waren der Investitionsplan 2016, die Ergebnisse der durchgeführten Kundenbefragung, der jeweilige Stand und das weitere Vorgehen bei den Firmen FRIZ und Benz, die Ergebnisse der durchgeführten Mitarbeiterbefragung und die Mittelfristplanung für 2018 bis 2020. Zu Beginn der Sitzungen wurde der Aufsichtsrat darüber hinaus über die Tätigkeit der von ihm eingerichteten Ausschüsse informiert. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss der HOMAG Group AG für das Geschäftsjahr 2015 geprüft, erörtert und gebilligt, wodurch der Jahresabschluss festgestellt war.

Arbeit in den Ausschüssen des Aufsichtsrats

Prüfungsausschuss

Themen der Sitzungen des Prüfungsausschusses im Geschäftsjahr 2016 waren unter anderem die Vorgehensweise bei der Einführung von SAP, der Investitionsbedarf im Zusammenhang mit der Firma Benz, die Anpassung der Geschäftsordnung, das Business-Unit-Reporting und der Jahresabschluss der HOMAG Group AG zum 31. Dezember 2015 und der Halbjahresabschluss. Des Weiteren wurden die Bilanzierungsthemen für den Jahresabschluss 2016 besprochen.

Personalausschuss

Themen der Sitzungen des Personalausschusses waren Vorstandspersonalien, Informationen über ein neues betrieblich beitragsfinanziertes Altersvorsorgeprogramm sowie die Beschlussempfehlung an den Aufsichtsrat bezüglich der Festlegung des Long Term Incentives der Vorstandsvergütung für die Jahre 2016-2018.

Jahresabschluss 2016

In der Hauptversammlung am 2. Juni 2016 wurde die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 gewählt. Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsauftrag entsprechend erteilt, nachdem die Prüfungsgesellschaft eine Unabhängigkeitserklärung vorgelegt hatte.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 sowie der Lagebericht wurden vom Abschlussprüfer einschließlich der zugrunde liegenden Buchführung geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Zudem hat der Abschlussprüfer bestätigt, dass der Vorstand über ein angemessenes Risikoüberwachungssystem gemäß § 91 Abs. 2 AktG verfügt, das geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers lagen den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor. Diese Unterlagen wurden vom Prüfungsausschuss in seiner Sitzung am 2. März 2017 und vom Aufsichtsrat in der Sitzung ebenfalls am 2. März 2017 umfassend geprüft und jeweils im Beisein des Abschlussprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, intensiv erörtert. Vor und während der Prüfung hat der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überwacht. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen erhoben und dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. In seiner Sitzung am 2. März 2017 hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht zum 31. Dezember 2016 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der HOMAG Group AG zum 31. Dezember 2016 festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Arbeitnehmervertretern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens weltweit für ihr hohes Engagement und ihren persönlichen Beitrag zum Erfolg im Geschäftsjahr 2016. Den Aktionären dankt der Aufsichtsrat für ihr Vertrauen in das Unternehmen.

 

Schopfloch, im März 2017

Für den Aufsichtsrat

Ralf W. Dieter, Vorsitzender des Aufsichtsrats