Homag Group AG

Schopfloch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht

der HOMAG Group AG

1. Geschäft und Steuerungssystem

Geschäftstätigkeit und rechtliche Struktur der HOMAG Group AG

Die HOMAG Group AG ist eine Holdinggesellschaft. Ihre Hauptaufgaben als Obergesellschaft der HOMAG Group sind die Lenkung der sieben Business Units sowie die Definition und Umsetzung der Strategie für die Gesellschaften der Gruppe, die Finanzierung der Gesellschaften und die fachliche Führung der Produktions- und Vertriebsgesellschaften im In- und Ausland. Die HOMAG Group AG hält unter anderem 100 Prozent an der HOMAG GmbH, welche die größte Gesellschaft der HOMAG Group ist, sowie direkt oder indirekt die Mehrheitsanteile von sechs weiteren inländischen und sechs ausländischen produzierenden Gesellschaften sowie über 20 Vertriebs-, Service- und Softwaregesellschaften.

Im Geschäftsjahr 2018 kam es zu folgender Veränderung in der Struktur:

Die HOMAG Group AG hat von der ZIMMER Group GmbH die restlichen 25% der Anteile an BENZ GmbH Werkzeugsysteme erworben und damit den Anteil auf 100% erhöht.

Die HOMAG Machinery Bangalore Private Ltd. wurde auf die HOMAG India Private Limited verschmolzen.

Die HOMAG ASIA PTE Ltd. hat in Vietnam eine Tochtergesellschaft gegründet. Die HOMAG ASIA PTE Ltd. hält 100% an der Gesellschaft, die unter HOMAG VIETNAM COMPANY LIMITED firmiert.

Unternehmensführung

Die HOMAG Group AG wird vom Vorstand geführt. Der Vorstand bestand im Geschäftsjahr 2018 aus zwei Personen. Dem Aufsichtsrat, der sich paritätisch aus sechs Aktionärs- sowie sechs Arbeitnehmervertretern zusammensetzt, erstattet der Vorstand regelmäßig Bericht.

Veränderungen in den Organen

Im Geschäftsjahr 2018 kam es zu keinen Veränderungen in den Organen der HOMAG Group AG.

2. Strategie und Ziele

Die HOMAG Group AG hat als Management-Holding das Ziel, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmensgruppe kontinuierlich zu verbessern. Kernaufgaben sind dabei die Sicherstellung eines wettbewerbsfähigen Produkt- und Leistungsangebots sowie effizienter Organisationsstrukturen und Geschäftsprozesse. Unter dem Leitgedanken "ONE HOMAG" wird die standortübergreifende Zusammenarbeit gefördert und ein einheitliches Bild zum Kunden geschaffen. HOMAG konnte 2018 mit der Einführung eines neuen Logos, eines einheitlichen HOMAG Design-Konzepts und der neu eingeführten Nomenklatur des Maschinenprogramms einen weiteren Meilenstein erreichen. Weitere Fortschritte haben wir bei der Standardisierung unserer Maschinen erzielt.

Mit unserer Initiative "New Sales" wollen wir die Kundenbindung weiter stärken und die neu geschaffenen Strukturen im Vertrieb besser nutzen. Mit einer umfassenden Reorganisation in unserem Werk in Schopfloch haben wir den Auftakt für die weltweite Einführung des neuen HOMAG Produktionssystems gegeben. Dieses wird unsere Produktion zu einer flexiblen Produktion bei höherem Anteil an Systemaufträgen weiterentwickeln.

Ein weiterer zentraler Punkt unserer Strategie ist die Digitalisierung. Mit der Gründung der "Digital Factory" 2018 wollen wir die Kundenbedürfnisse nach integrierten Lösungen zukünftig noch besser abdecken. Kunden sehen sowohl in der Konnektivität von Maschinen untereinander als auch in der Anbindung an Cloudlösungen zunehmend entscheidende Kaufkriterien. Unser offenes Ökosystem tapio, das Lösungen für den gesamten Datenfluss in der Holzindustrie bietet, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Auch zukünftig soll das verfügbare Produktangebot verbessert und erweitert werden.

Mit unserem innovativen und sehr breiten Produktangebot, mit dem wir unseren Kunden effiziente und durchgängige Prozesse aus einer Hand bieten können, sowie umfassenden Serviceleistungen wollen wir unser weltweites Wachstum vorantreiben. Überzeugen wollen wir unsere Kunden zudem mit unserem in der Branche einzigartigen Konzept der digitalen Durchgängigkeit der Daten vom Point of Sale bis hin zum gesamten Produktionsprozess ergänzt durch unsere umfassende Software-Suite.

3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Konjunkturentwicklung

Die Expansion der Weltwirtschaft hat sich nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Jahr 2018 verlangsamt. Die wirtschaftliche Stimmung hat sich eingetrübt und der Welthandel hat an Schwung verloren. Gründe dafür sind die Verunsicherung durch zunehmende handelspolitische Konflikte, den drohenden Brexit sowie die Straffung der Geldpolitik in den USA. Das globale Bruttoinlandsprodukt ist 2018 um 3,7 Prozent gestiegen. In den Schwellenländern ist die Wirtschaft unter Druck geraten, zeigte sich insgesamt aber noch recht robust. Der asiatische Raum expandierte mit einem Plus von 6,6 Prozent kräftig - in China und Indien konnte die Wirtschaft um 6,6 bzw. 7,7 Prozent zulegen. In Lateinamerika stieg die Wirtschaftsleistung hingegen lediglich um 0,6 Prozent. In Russland legte das Bruttoinlandsprodukt um 1,6 Prozent zu.

In den reifen Volkswirtschaften verringerte sich das Expansionstempo nach der Jahresmitte - insgesamt bleibt ein Zuwachs von 2,4 Prozent. Dabei erhöhte sich die Wirtschaftsleistung in den USA um 2,9 Prozent, in Kanada um 2,2 Prozent und in Japan um 0,8 Prozent. In der Europäischen Union verzeichneten alle Länder ein Wirtschaftswachstum. Insgesamt stieg das Bruttoinlandsprodukt in der EU um 2,0 Prozent und im Euroraum um 1,9 Prozent. Überdurchschnittlich entwickelten sich unter anderem Spanien, die Niederlande, Österreich, Irland, Slowenien, Polen und Rumänien. Eine schwächere Entwicklung zeigten beispielsweise Frankreich, Italien, Belgien, das Vereinigte Königreich und Dänemark.

Die deutsche Wirtschaft hat die Spätphase des seit über fünf Jahren anhaltenden Aufschwungs erreicht. Aufgrund der sehr hohen Kapazitätsauslastung der Unternehmen stößt der Aufschwung mehr und mehr an seine Grenzen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg 2018 nach Angaben des statistischen Bundesamts um 1,5 Prozent.

Maschinen- und Anlagenbau

Für den deutschen Maschinenbau in Summe meldet der Branchenverband VDMA für 2018 ein Plus beim Auftragseingang von 5 Prozent. Dabei stiegen die Aufträge aus dem Inland um 6 Prozent und aus dem Ausland um 4 Prozent.

Entwicklung der Absatzmärkte

Die HOMAG Group konnte im Jahr 2018 den Auftragseingang in Nordamerika erneut steigern und eine neue Bestmarke für diese Region erzielen. Dabei ist das Systemgeschäft noch stärker als das Einzelmaschinengeschäft gewachsen. Insbesondere der Mangel an Fach- und Arbeitskräften hat die Nachfrage nach Automation in der Region getrieben.

2018 setzte sich die positive Entwicklung in Südamerika fort. In Brasilien zeigen sich nach den Präsidentschaftswahlen Anzeichen einer Erholung, da viele Unternehmen jetzt wieder investieren. Wir haben unseren Marktanteil in Südamerika mit Maschinen aus lokaler Produktion erhöht, die wir aus Brasilien in andere Länder der Region exportieren.

Die Region Nord- und Osteuropa blieb 2018 hinter dem sehr erfolgreichen Jahr 2017 zurück. Insbesondere Polen entwickelte sich schwächer, was auf verringerte EU-Fördermittel zurückgeführt werden kann, wodurch es bei der Auftragsvergabe im Projektgeschäft zu Verschiebungen kam. Auch die Türkei entwickelte sich durch das makroökonomische Umfeld sehr schwach. Positiv zeigten sich hingegen die Länder im zentralen Osteuropa. In UK sehen wir trotz der Brexit-Diskussionen eine gute Entwicklung.

Der Auftragseingang in der Region Zentral- und Südeuropa hat sich auch in 2018 erneut erfreulich entwickelt und ist zweistellig gewachsen. Das Wachstum war durch große Systemaufträge vor allem aus der Küchenmöbelindustrie gekennzeichnet. Die Entwicklung im Bereich Einzel- und Standardmaschinen war jedoch eher stagnierend. Deutschland ist weiterhin der größte und wichtigste Markt in dieser Region.

Die Region Asien / Pazifik (ohne China) und Naher Osten blieb in den meisten Märkten im Vergleich zu 2017 konstant. So verzeichneten wir ein anhaltend hohes Wachstum in Indien und weiterhin einen starken Auftragseingang in Thailand. In Südkorea, den Philippinen und in Taiwan stiegen die Bestellungen im zweiten Halbjahr an und der Nahe Osten zeigt weiterhin ein solides Wachstum.

Nach dem starken Wachstum 2017 verringerte sich der Auftragseingang in China 2018 deutlich. Die großen chinesischen Möbelhersteller waren nach den teilweise hohen Investitionen in 2017 im Berichtsjahr zurückhaltender. Gründe liegen unter anderem auch im Handelskonflikt mit den USA sowie der stark gestiegenen Nettoverschuldung der Privathaushalte.

Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr 2018

Ein Fokus lag im Geschäftsjahr 2018 darauf, unsere führende Position in der Branche im Bereich der Digitalisierung weiter auszubauen. Dafür haben wir beispielsweise die Digital Factory gegründet. Diese entwickelt und definiert digitale Innovationen für Maschinen, Produktionskonzepte (Lösungen) und Technologien. Wir wollen den Markt für digitale Produkte anführen, entwickeln für alle HOMAG Produkte digitale Lösungen und heben uns somit von unseren Marktbegleitern ab. Mit der Digital Factory positionieren wir HOMAG noch stärker als Software- und Lösungsanbieter am Markt. Entwickelt haben wir 2018 den digitalen Zwilling, der eine virtuelle Inbetriebnahme in Echtzeit ermöglicht. Bereits vor dem Bau der Maschinen werden dabei alle in der Anlage vorhandenen Maschinenkomponenten in einem virtuellen Umfeld simuliert. Mit der Echtzeitsimulation von Materialflüssen werden eventuelle Risiken minimiert und die Montagezeit bei der Inbetriebnahme sowohl in unseren Werken als auch bei der Montage bei unseren Kunden deutlich verkürzt.

Auch mit dem 2017 gegründeten offenen Ökosystem tapio, das den Datenfluss entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Holzindustrie ermöglicht, haben wir 2018 erfreuliche Fortschritte erzielt. Mittlerweile zählen über 30 Business-Partner zum Netzwerk von tapio und erste Produkte sind entwickelt und im Markt etabliert. Durch die einfach anwendbaren Lösungen haben die Kunden die Möglichkeit, ihre gesamte Produktion rasch zu überblicken, einfach zu warten und zu optimieren.

Wichtigstes marktbezogenes Ereignis war die Messe HOLZ HANDWERK in Nürnberg. Mit rund 30 Maschinen und Zellen in Aktion, neuen, digitalen Produkten, maßgeschneiderter Software und neuen Leistungen aus dem globalen Service-Netzwerk konnten wir zeigen, wie wir die Betriebe unserer Kunden auf dem Weg in die Zukunft optimal begleiten können. Das Highlight war die autonome Zelle für kleine und mittlere Unternehmen: Zu sehen war die erste Werkstatt, die völlig autonom arbeitet. Sie besteht aus zwei bereits in sich vollautomatisierten Zellen. Verbunden werden diese durch autonom arbeitende fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF), welche die Organisation der Teile-Logistik übernehmen. Die autonome Zelle kann ihre Flexibilität sowohl im Handwerk als auch in der Industrie voll ausspielen und eröffnet neue Optionen in der Fertigung.

Ein weiteres wichtiges Ereignis war 2018 die Einführung unseres neuen Maschinendesigns und unseres neuen Logos. Modernität und Klarheit prägen das neue Erscheinungsbild, das unsere Markenwerte wie Präzision, Zuverlässigkeit und Produktivität widerspiegelt. Eine einfach verständliche Namensgebung unserer Produktpalette hilft unseren Kunden, sich schnell in unserem vielfältigen Programm orientieren zu können.

4. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der HOMAG Group AG

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen durch Erträge aus den Tochtergesellschaften sowie Aufwendungen für die Leitung der Unternehmensgruppe gekennzeichnet.

Die Umsatzerlöse haben sich im Berichtsjahr von 17,7 Mio. EUR auf 24,2 Mio. EUR erhöht. Dies resultiert in erster Linie aus erhobenen Markenlizenzen der HOMAG Group AG gegenüber den Tochtergesellschaften, die die Marke HOMAG nutzen. Hintergrund ist der im Jahr 2017 begonnene einheitliche Markenauftritt der Gruppe. Der Anstieg der Aufwendungen für bezogene Leistungen auf 9,2 Mio. EUR (Vorjahr: 6,7 Mio. EUR) ist ebenfalls auf Anpassungen im Umlagesystem zurückzuführen. Hier wirken sich die an Dürr gezahlten Managementumlagen aus.

Der Personalaufwand stieg aufgrund eines höheren Personalstandes der Gesellschaft auf 14,8 Mio. EUR (Vorjahr: 13,6 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund von erhöhten Rechts- und Beratungskosten auf 7,2 Mio. EUR (Vorjahr: 6,5 Mio. EUR) gestiegen.

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 12,1 Mio. EUR (Vorjahr: 18,0 Mio. EUR) resultieren aus den Ausschüttungen unserer Tochtergesellschaften Stiles Machinery, Inc. und HOMAG Bohrsysteme GmbH.

Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen gingen auf 55,8 Mio. EUR (Vorjahr: 62,2 Mio. EUR) zurück und reflektieren die etwas schwächere handelsrechtliche Ergebnisentwicklung der Gesellschaften, mit denen ein Gewinnabführungsvertrag besteht. Die Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von 4,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,0 Mio. EUR) resultieren aus dem seit dem Berichtsjahr bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der tapio GmbH. Die Gesellschaft befindet sich weiter in der Aufbauphase.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen beliefen sich auf 1,5 Mio. EUR (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR). Hier haben wir 2018 und 2017 jeweils eine Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert unserer brasilianischen Gesellschaft vorgenommen. Der Anstieg der Zinsen und ähnlicher Aufwendungen auf 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR) ist auf das deutlich gestiegene abzuführende Ergebnis in 2017 und dessen aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit Dürr resultierende Verzinsung zurückzuführen.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Dürr Technologies GmbH fielen Steuern bei der HOMAG Group AG lediglich im Zusammenhang mit der Ausgleichszahlung an die Minderheitsaktionäre an. Durch den zusätzlichen Erwerb von Minderheitsanteilen haben sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,9 Mio. EUR) verringert.

Insgesamt hat sich somit das Ergebnis nach Steuern vor Ergebnisabführung der HOMAG Group AG von 68,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 54,0 Mio. EUR reduziert.

Vermögens- und Finanzlage

Auf der Aktivseite haben sich im Anlagevermögen bei den Finanzanlagen die Anteile an verbundenen Unternehmen leicht auf 206,1 Mio. EUR verringert (Vorjahr: 207,6 Mio. EUR). Grund dafür ist eine erfolgte Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert unserer brasilianischen Konzerngesellschaft.

Im Umlaufvermögen haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen leicht auf 97,3 Mio. EUR (Vorjahr: 98,7 Mio. EUR) reduziert. Dies resultiert in erster Linie aus den gesunkenen Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen. Demgegenüber stehen positive Effekte aus dem Cash-Pooling. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich aufgrund von Steuererstattungsansprüchen aus dem zusätzlichen Erwerb von Minderheitsanteilen auf 0,5 Mio. EUR (Vorjahr: 0,0 Mio. EUR) erhöht.

Unsere Guthaben bei Kreditinstituten lagen durch die Einbindung in das Cash-Pooling mit dem Dürr-Konzern mit 0,1 Mio. EUR auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres (0,1 Mio. EUR).

Auf der Passivseite beläuft sich das Eigenkapital unverändert auf 106,2 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der etwas reduzierten Bilanzsumme leicht auf 34,9 Prozent (Vorjahr: 34,7 Prozent) gestiegen.

Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich durch die Auszahlungen von variablen Vergütungen auf 5,7 Mio. EUR (Vorjahr: 6,0 Mio. EUR).

Bei den Verbindlichkeiten sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf 170,5 Mio. EUR (Vorjahr: 172,3 Mio. EUR) gesunken. Der verringerten Verpflichtung aus der Ergebnisabführung an die Dürr Technologies GmbH stehen dabei gestiegene Cash-Pool-Verbindlichkeiten gegenüber.

Die Bilanzsumme bewegt sich mit 304,1 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres (306,5 Mio. EUR).

Investitionen

In der HOMAG Group AG sind wir bestrebt, die Investitionen in Sachanlagen so gering wie möglich zu halten und benötigte Mittel bei verbundenen Unternehmen zu mieten. 2018 lagen die Investitionen bei 0,1 Mio. EUR (Vorjahr: 0,0 Mio. EUR) und betrafen vor allem PCs und sonstige Büroausstattung. Im Bereich der Finanzanlagen kam es 2018 bei den verbundenen Unternehmen im Zusammenhang mit der Verschmelzung der HOMAG Machinery Bangalore Private Ltd. auf die HOMAG India Private Limited zu einem Abgang in Höhe des in den Vorjahren abgeschriebenen Anteils an der Beteiligung. Der Buchwert in Höhe von 2,0 Mio. EUR wurde erfolgsneutral auf die HOMAG India Private Limited umgebucht, weil sich deren innerer Wert insoweit erhöht hat.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der HOMAG Group AG

Der Vorstand der HOMAG Group AG bewertet das Geschäftsjahr 2018 als erfolgreich. Beim Umsatz der Gesellschaften der HOMAG Group AG wurde ein neuer historischer Höchstwert erzielt. Angesichts eines etwas schwächeren konjunkturellen Umfelds und der im Geschäftsjahr herrschenden Marktschwäche in China bewertet der Vorstand auch den Auftragseingang, der nur leicht unter dem Rekordwert des Vorjahres liegt, als positiv.

Mit der Gründung der Digital Factory sowie unseren zukunftsorientierten Lösungen beispielsweise im Bereich der Automation und Robotik sieht der Vorstand die HOMAG Group AG und die Gesellschaften der HOMAG Group AG gut vorbereitet, um nach einem erfolgreichen Berichtsjahr in den kommenden Jahren in einem weitgehend stabilen wirtschaftlichen Umfeld weiter profitabel wachsen zu können.

5. Nachhaltigkeitsbericht

Nachhaltigkeit im Leitbild verankert

Ein nachhaltiges Handeln ist für die HOMAG Group AG ein integrativer Bestandteil der Unternehmensstrategie. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber der Umwelt, unseren Mitarbeitern und Aktionären sowie unseren Geschäftspartnern bewusst und sind davon überzeugt, dass sich ökonomische, ökologische und soziale Aspekte vereinbaren lassen. Wir bekennen uns zur "Nachhaltigkeit durch Verantwortung" auch in unserem Leitbild.

Nachhaltigkeit heißt, sich langfristig zu orientieren und die Geschäftsziele nicht an einem kurzfristigen Wachstum auszurichten. Insgesamt sehen wir es als unsere Pflicht, alle Maßnahmen im Unternehmen unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten zu betrachten. Deshalb möchten wir durch unser verantwortungsbewusstes Handeln auch in Zukunft komplexen Herausforderungen wirksam begegnen.

Umweltschutz

Bei Neuentwicklungen ist die Energieeffizienzsteigerung ein wichtiger Entwicklungsbestandteil. Denn sowohl für uns als auch für unsere Kunden ist die Nachhaltigkeit in der Produktion, also die energieeffiziente und ressourcenschonende Herstellung der Produkte, ein zentraler Faktor. Großen Wert bei allen unseren Neuentwicklungen legen wir deshalb auf die Verbindung von Leistung und Sparsamkeit bei Energie- und Materialeinsatz und damit auf die Zukunftssicherheit unserer Technologien.

Alle Maßnahmen, die zur Erhöhung der Nachhaltigkeit führen, haben wir unter dem Label ecoPlus zusammengefasst. Dazu gehört beispielsweise der energiesparende Standby-Betrieb unserer Maschinen und Anlagen. Des Weiteren arbeitet ein Großteil aller Maschinen der HOMAG Group mit hocheffizienten IE2-Antrieben. Im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben erreichen sie einen wesentlich höheren Wirkungsgrad und senken dabei gleichzeitig die CO2-Emissionen.

Durch Investitionen in moderne, umweltgerechte Technik wollen wir langfristig den Energiebedarf unserer weltweiten Produktionsstätten reduzieren. Zu diesen Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs gehören Investitionen in Gebäude und den Maschinenpark ebenso wie der Einsatz energiesparender Beleuchtung.

Soziale Verantwortung

Als Arbeitgeber nehmen wir die Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern ernst. Die Nachwuchsförderung sowie die kontinuierliche berufliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns ein elementarer Bestandteil. Mit regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen messen wir die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter und leiten entsprechende Maßnahmen ab, um diese stetig zu erhöhen. Ein Sozialbudget steht zur Förderung von Maßnahmen zum Wohle der Mitarbeiter bereit, so fand 2018 ein gemeinsamer Gesundheitstag an vielen deutschen Standorten statt.

Gesellschaftliches Engagement

Gesellschaftliches Engagement ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb kooperieren wir mit Bildungseinrichtungen, um jungen Menschen bei der Berufsfindung frühzeitig eine Orientierung geben zu können. Wir unterstützen den Uni Campus Schwarzwald der Universität Stuttgart in Freudenstadt und beteiligen uns aktiv durch Vorlesungen, Laborpraktika und weitere Aktivitäten. Zusätzlich haben wir 2018 mehreren jungen Flüchtlingen über Praktika, Verbundausbildung und DH-Studium einen Start ins Berufsleben ermöglicht.

Ihre karitativen Zuwendungen hat die HOMAG Group AG unter dem Namen "HOMAG Cares" zusammengefasst. Die Initiative ist seit vielen Jahren unter anderem ein Bestandteil von Messen und Veranstaltungen weltweit. Bei der Unterstützung karitativer Einrichtungen rund um den Globus steht stets im Vordergrund, dass die Spenden auch direkt dort ankommen, wo Hilfe gebraucht wird.

6. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahl ist in der HOMAG Group AG zum 31. Dezember 2018 auf 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 72 Mitarbeiter) - jeweils ohne Vorstände - gestiegen. Einerseits haben wir im Rahmen unseres 2018 neu geschaffenen Young-Talents-Programms vier Hochschulabsolventen eingestellt, die nach einem Jahr intensiver Einarbeitung in ihre Zielpositionen in den operativen Gesellschaften überführt wurden. Andererseits haben wir an strategisch wichtigen Stellen Mitarbeiter aufgebaut, um die gruppenübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der HOMAG Group weiter zu optimieren.

Die HOMAG Group AG als Arbeitgeber

Wir pflegen einen offenen und dialoggeprägten Umgang mit unserer Belegschaft, fördern und fordern die Übernahme von Verantwortung, Lösungsorientierung und transparente Kommunikation.

Durch umfangreiche Aus-/Weiterbildungsmöglichkeiten und aktive Personalentwicklung schaffen wir Angebote für die Weiterentwicklung im Unternehmen, um die Attraktivität als Arbeitgeber auszubauen. Des Weiteren entwickeln wir permanent unsere Arbeitgebermarke durch gezielte Employer-Branding-Aktivitäten auf den etablierten Social-Media-Kanälen, um für externe Talente attraktiv zu sein.

Die Balance zwischen beruflichem Engagement und privatem Ausgleich nimmt immer mehr an Bedeutung zu. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeitern umfangreiche Teilzeitangebote, flexible Arbeitszeiten sowie die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten an und unterstützen sie damit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Personalentwicklung in der HOMAG Group AG

Die Garanten für unseren Erfolg sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. HOMAG fördert und entwickelt Mitarbeiter nachhaltig, um das erreichte hohe Qualifikationsniveau, das Wissen und die Innovationskraft im Konzern beizubehalten und auszubauen. Dazu bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfangreiche Möglichkeiten im Rahmen unseres Qualifizierungsprogramms zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung an. Zur weiteren Systematisierung der Entwicklung von Qualifikationen haben wir 2018 gemeinsam mit den Mitarbeitervertretungen in Deutschland eine Konzernbetriebsvereinbarung "Qualifizierung" installiert.

Auch Weiterbildungen, zum Beispiel zum Bachelor, Master oder Techniker, in Teilzeit oder mit Rückkehrgarantie, unterstützen wir. Das Seminarportal MyTraining wurde in 2018 grundlegend modernisiert und wird global sehr gut angenommen und genutzt.

HOMAG unterstützt vielfältige Karrieren, was auch cross-funktionale Wechsel sowie Wechsel an andere Standorte umfasst. Durch diese Karrierewege entstehen mehr und mehr wichtige Perspektivwechsel, die uns zu einem vernetzten und agilen Unternehmen werden lassen. 2018 nahm die HOMAG Group am konzernweiten Dürr-Personalentwicklungsprozess teil, in dem Potenzialträger identifiziert und in der Folge gezielt in Richtung eines Karriereschritts entwickelt werden.

Darüber hinaus haben wir 2018 ein internationales Young-Talents-Programm geschaffen, in dem wir die Potenziale hoch qualifizierter junger Menschen während einer intensiven einjährigen Einarbeitung weiterentwickeln. Vier Mitarbeiter haben 2018 dieses Programm absolviert.

2018 haben wir eine globale Initiative zur Kulturentwicklung gestartet. Unter dem Begriff "Winning Mindset" wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Standorten und Funktionen noch weiter stärken, um eine hohe Kundenorientierung und eine Orientierung auf Erfolg und Wachstum zu fördern.

Im Rahmen des geplanten Wachstums und unserer Ausrichtung zum internationalen Technologieführer war es uns auch 2018 eine wichtige Aufgabe, den Nachwuchs an jungen qualifizierten Mitarbeitern sicherzustellen. Mit einer konzernweit komplett überarbeiteten Employer-Branding-Kampagne sprechen wir daher auch weiterhin gezielt Schüler und Hochschulabsolventen an. Neben Ausbildungstreffs, bei denen sich die Unternehmen in Workshops und Betriebsrundgängen vorstellen, präsentiert sich die HOMAG Group auf zahlreichen Hochschulmessen sowie zunehmend in den zielgruppenrelevanten sozialen Medien. Zudem sind HOMAG Führungskräfte als Dozenten und Betreuer von Abschlussarbeiten aktiv, z.B. am Unicampus Schwarzwald, wo Masterstudierende in Kooperation mit der Universität Stuttgart in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Führung ausgebildet werden. Die hohe Qualität unserer Ausbildung belegt auch die 2018 durchgeführte Studie "Die besten Ausbilder Deutschlands" des Wirtschaftsmagazins Capital. HOMAG erhielt dabei die Höchstnote von 5 Sternen und zählt damit deutschlandweit zu den besten Ausbildungsbetrieben.

7. Erklärung zur Unternehmensführung analog § 289f Abs. 2 Nr. 4 HGB

Für den Frauenanteil im Vorstand, im Aufsichtsrat und in den beiden oberen Managementebenen der HOMAG Group hat die HOMAG Group AG Zielgrößen bis zum 30. Juni 2022 festgelegt. Für den Aufsichtsrat beträgt diese Zielgröße 25 Prozent und wurde 2018 erreicht. Für den Vorstand und die erste Führungsebene betragen die Zielgrößen angesichts der noch geringen Anzahl weiblicher Führungskräfte in der HOMAG Group jeweils 0 Prozent. Für die zweite Führungsebene beträgt die Zielgröße 8,33 Prozent und wurde 2018 erreicht.

Definition der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands:

Der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, die disziplinarisch direkt an einen Vorstand der HOMAG Group AG berichten und denen disziplinarisch mindestens eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter zugeordnet ist.

Definition der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands:

Der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands gehören Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an, die disziplinarisch direkt an ein Mitglied der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands der HOMAG Group AG berichten und denen disziplinarisch mindestens eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter zugeordnet ist.

8. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Als Unternehmen ist die HOMAG Group AG Risiken ausgesetzt, kann aber auch Chancen realisieren. Dabei können die Chancen und Risiken sowohl aus eigenem unternehmerischem Handeln als auch durch externe Faktoren bedingt sein. Die Risiko- und Chancenpolitik der HOMAG Group AG orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens stetig und nachhaltig zu steigern, die mittelfristigen finanziellen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern. Damit bildet sie einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmenspolitik.

8.1 Risikobericht

Risikomanagementsystem

Das Risikomanagementsystem basiert auf einem monatlichen Berichtswesen und einem Projektcontrolling. Es basiert auf der Vorgabe von Zielen, die mit einem monatlichen Berichtswesen der einzelnen Bereiche überwacht werden. Dabei werden die zu überwachenden und zu berichtenden Einzelrisiken der Tochtergesellschaften ermittelt, bewertet und auf Ebene der HOMAG Group AG verdichtet, das heißt spezifischen Risikofeldern zugeordnet. Außerordentliche Entwicklungen werden unverzüglich an den Vorstand und Aufsichtsrat kommuniziert. Alle relevanten Gesellschaften wurden in die Risikoinventur einbezogen.

Die Gesellschaften der HOMAG Group sind in das Risikomanagementsystem der Dürr-Gruppe integriert. Im Zuge dieses Risikomanagementsystems erfolgt zwei Mal jährlich eine vollständige Risikoinventur bei allen Gesellschaften.

Auf Basis einer risikoorientierten Prüfungsplanung werden im Rahmen unserer internen Revision die Tochtergesellschaften geprüft. Die Prüfungen werden durch die Konzernrevision der Dürr AG im Auftrag der HOMAG Group AG durchgeführt. Dadurch wird sichergestellt, dass Risiken erkannt, interne Prozessabläufe überprüft und Optimierungspotenziale aufgezeigt werden. Im Berichtsjahr 2018 wurden zwei Produktionsgesellschaften und drei Vertriebsgesellschaften geprüft. Über die Ergebnisse der Revisionen wird der Vorstand umgehend informiert. Auf Basis der Berichte werden erforderliche Maßnahmen beschlossen und eingeleitet.

Operative, finanzwirtschaftliche und Compliance-Risiken der HOMAG Group AG

Wesentlichkeit

Nachfolgend beschreiben wir Risiken, die wesentliche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, Finanz- und Ertragslage, die Vermögenslage, den Cashflow und die Reputation haben können. Alle Risiken teilen wir in drei Risikogruppen auf: operative Risiken, finanzwirtschaftliche Risiken sowie Compliance-Risiken.

Risiken für die HOMAG Group AG

Risiken ergeben sich für die HOMAG Group AG im Wesentlichen aus einer möglichen negativen Entwicklung der gehaltenen Beteiligungen. Für die Beteiligungen bestehen vor allem die nachfolgend beschriebenen Risiken.

Operative Risiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Zyklische Schwankungen der Gesamtwirtschaft haben Auswirkungen auf den Markt für Holzbearbeitungsmaschinen. Investitionsentscheidungen von Kunden hängen in hohem Maß von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Region sowie der Situation im jeweiligen Segment ab. Bei Konjunkturabschwüngen neigen Kunden dazu, den Kauf von Maschinen und Anlagen hinauszuschieben. Die Nachfrage nach Dienstleistungen hingegen reagiert weniger zyklisch. Zwar können wir aufgrund unserer weltweiten Präsenz wirtschaftliche Abschwünge in einzelnen Regionen kompensieren, eine weltweite Wirtschaftskrise wirkt sich aber auch auf die Auftragssituation der Gruppengesellschaften negativ aus.

Wir begegnen diesem gesamtwirtschaftlichen Risiko, indem wir unsere personellen Kapazitäten so weit wie möglich flexibel halten und unsere Produktionskapazitäten frühzeitig an die Entwicklung des Auftragseingangs und der Projektpipeline anpassen. Zudem ermöglicht uns unsere globale Aufstellung, Nachfrageschwächen in einzelnen Ländern abzufedern.

Ein bedeutendes geopolitisches Risiko stellen derzeit die Handelskonflikte dar, die ihren Anfang durch protektionistische Maßnahmen seitens der US-Administration genommen haben. Die Handelsstreitigkeiten der USA mit China sowie der Europäischen Union sind noch nicht ausgeräumt und stellen ein Risiko dar. In China belastet die gestiegene Nettoverschuldung der Privathaushalte die Konsumneigung. Weitere Risiken sind die unsichere Lage in der Türkei sowie der Brexit. Die Risiken eines Brexits für die HOMAG Group erachten wir als überschaubar, da einerseits der Umsatzanteil Großbritanniens rund 3 Prozent beträgt und andererseits unsere Wettbewerber ebenfalls aus der EU kommen und in gleicher Weise betroffen wären. In Summe haben sich die gesamtwirtschaftlichen Risiken im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Marktrisiken

Es besteht keine Abhängigkeit von einem oder wenigen Kunden, da im Regelfall der direkte Umsatzanteil jedes einzelnen unserer Kunden unter 5 Prozent liegt. Ein Risiko auf der Kundenseite kann sich aus Forderungsausfällen ergeben. Dieses Risiko minimieren wir durch Anzahlungen entsprechend dem Produktionsfortschritt, unser stringentes Forderungsmanagement sowie in Einzelfällen durch Kreditversicherungen. Die Marktrisiken haben sich im Berichtsjahr leicht erhöht.

Wettbewerbsrisiken

Das Risiko von neuen Wettbewerbern, die unsere Technologieführerschaft gefährden könnten, schätzen wir als eher gering ein, da die Markteintrittsbarrieren in unserer Branche hoch sind. Wir können sie jedoch nicht vollständig ausschließen. Hauptsächlich im unteren Marktsegment unserer Produkte nimmt die Anzahl an Wettbewerbsprodukten auf dem globalen Markt zu. Speziell in Ländern mit einem geringeren Technologie- und Qualitätsanspruch bieten zunehmend chinesische Wettbewerber ihre Produkte an. Aktuell befinden sich viele Neuentwicklungen in der Projektpipeline, deren Markteinführung 2019 erfolgen wird, so dass wir davon ausgehen, unsere Technologieführerschaft weiter auszubauen. Die Wettbewerbsrisiken haben sich im Vergleich zum Vorjahr etwas verringert.

Forschungs- und Entwicklungsrisiken

Unsere mittel- und langfristige, innovationsorientierte Produktstrategie sichert uns seit vielen Jahren die Technologieführerschaft, sie birgt jedoch das Risiko von technologischen Fehlentwicklungen in sich. Wir begegnen diesem Risiko mit umfangreichen Marktbeobachtungen sowie intensiven Kundenbeziehungen, durch die wir bereits frühzeitig Rückmeldungen zu Neuentwicklungen erhalten. Erhöhte Anlaufkosten schließen wir bei Neuprodukten so weit wie möglich aus, indem wir mit systematischen Verfahrenszyklen arbeiten. Jede Neuentwicklung durchläuft während der Produktentstehung einen standardisierten Produktentwicklungsprozess, der für alle Gesellschaften der HOMAG Group verbindlich ist. Dabei werden die Kosten der Neuentwicklung konsequent überwacht und der Entwicklungsfortschritt bewertet. Ferner wird durch ein prozessüberwachendes Qualitätsmanagement eine hohe Produktqualität bereits in der Phase des Produktanlaufs sichergestellt. Mit unserer umfangreichen Digitalisierungsstrategie bei Maschinen, Software, Lösungen und IoT-Services sind wir gut auf sich aus der Digitalisierung ergebende Veränderungen vorbereitet.

Die beschriebenen Risiken sind ein natürlicher Bestandteil eines auf dem globalen Markt agierenden Weltmarkführers. Sie werden professionell gemanagt und haben sich im Berichtsjahr leicht reduziert.

Beschaffungs- und Einkaufsrisiken

Um sicherzustellen, dass die Qualität wichtiger Rohmaterialien, Zulieferteile und Komponenten unseren Ansprüchen genügt, und um Versorgungsengpässe zu vermeiden, wählen wir unsere Lieferanten sehr sorgfältig aus, mit dem Ziel einer langfristigen Kooperation. Dies versetzt uns in die Lage, sich abzeichnende finanzielle oder technische Schwierigkeiten bei den Lieferanten frühzeitig zu erkennen. Darüber hinaus führen wir weitergehende Maßnahmen, wie zum Beispiel Lieferantenaudits, durch.

Eine verlässliche Prognose für die weitere Entwicklung der Rohstoffpreise wie Stahl, Kupfer oder Aluminium ist aufgrund der sich schnell verändernden politischen und wirtschaftlichen Situation in vielen Ländern schwer zu treffen, da diese unter anderem auch nach wie vor stark abhängig von institutionellen Kapitalanlegern sind.

Die HOMAG Group nutzt durch eine weltweite Beschaffung regionale Preisvorteile. Die Beschaffung wichtiger Warengruppen koordinieren weltweit tätige, spezialisierte Commodity Manager. Den negativen Auswirkungen von Preissteigerungen begegnet die HOMAG Group, soweit möglich, durch den Abschluss von Rahmenverträgen mit fixen Preisen und Nachfragebündelungen innerhalb des Konzerns. Die HOMAG Group profitiert dadurch von höheren Einkaufsvolumina. Zudem beauftragt die HOMAG Group nach Möglichkeit mehrere Lieferpartner für gewisse Lieferumfänge.

Darüber hinaus ist auch der weitere Ausbau des internationalen Einkaufs auf die Sicherung der erforderlichen Qualität und die langfristige Minimierung des Versorgungsrisikos ausgerichtet.

Die Beschaffungsrisiken haben sich durch konjunkturell bedingte Preiserhöhungen und Lieferzeiterhöhungen auf Lieferantenseite erhöht.

Risiken aus der Projektabwicklung / Projektengineering und Qualität

Die Gesellschaften der HOMAG Group AG sind, unter anderem als Generalunternehmer, in der Projektierung integrierter Fertigungsanlagen für Kunden aus der holzbearbeitenden Industrie tätig. Das Projektgeschäft birgt verschiedene Risiken, die aufgrund der Komplexität der Projekte und der Koordination und Integration verschiedener nationaler und internationaler Beteiligter entstehen können. Diese Risiken werden vor Abwicklung eines Projekts umfassend bewertet und einem Freigabe- und Genehmigungsprozess unterzogen. Es kann jedoch trotz sorgfältigster Planung, Kostenkalkulation und Projektcontrolling nicht ausgeschlossen werden, dass zum Beispiel als Folge verspäteter oder fehlerhafter Abwicklung von Projekten Vertragsstrafen und/oder Schadensersatzansprüche gegen Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG geltend gemacht werden. Neben den aus diesen Ansprüchen resultierenden Mehraufwendungen kann dies auch zum Verlust wichtiger Kunden führen und einen Vertrauensverlust im Markt zur Folge haben. Daraus kann eine erhebliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HOMAG Group AG folgen. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, haben wir eine detaillierte Projektsteuerung, ein enges Projektcontrolling sowie ein regelmäßiges Projekt-Reporting eingeführt. Dabei beziehen sich Projektsteuerung und -controlling auf projektinterne Prozesse, während sich das Projekt-Reporting an den Vorstand richtet. Beide Prozesse umfassen sowohl terminliche als auch finanzielle Komponenten.

In der HOMAG Group besteht ein hoher Qualitätsanspruch. Um die Risiken aus Produkthaftung und Garantieansprüchen zu minimieren, setzen wir auf ein umfassendes Total-Quality-Management-System. Wir sind kontinuierlich dabei, unsere Prozesse, unser System zur Qualitätssicherung und unsere Produkte im Konzern weiter zu verbessern. Die Mehrzahl unserer Fertigungsstätten ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert, was den hohen Standard unseres Qualitätssicherungssystems dokumentiert.

Aufgrund des gestiegenen Volumens unseres Projektgeschäfts erhöhte sich das Gesamtrisikopotenzial aus Projekt- und Qualitätsrisiken im Geschäftsjahr leicht zum Vorjahr.

IT-Risiken

Den IT-bezogenen Risiken, die aus dem Ausfall von IT-Systemen und der IT-Infrastruktur erwachsen können, begegnet die HOMAG Group mit der fortlaufenden Weiterentwicklung einer verlässlichen, skalierbaren und flexiblen IT-Systemlandschaft. Die Zuverlässigkeit und die Sicherheit der Informationstechnologie sind für die HOMAG Group von wachsender Bedeutung.

Nach wie vor ist ein weltweiter Anstieg von Bedrohungen der Informationssicherheit durch Cyber-Kriminalität zu verzeichnen. Dies gilt in zunehmendem Maße sowohl für den Einsatz von informationstechnologischen Systemen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen als auch für die Unterstützung der externen Kommunikation der HOMAG Group. Risiken bestehen für die HOMAG Group hinsichtlich Datenverlust, -beschädigung oder -missbrauch. Dies könnte zu Verzögerungen in den Geschäftsprozessen oder sogar zu Einschränkungen der Produktionsleistung eines Werkes führen. Eine Auswirkung auf die Kosten- und Umsatzseite ist dabei nicht auszuschließen.

Auch im Jahr 2018 haben wir unsere IT-Sicherheit überprüft, verbessert und weiter ausgebaut. Das Gesamtrisikopotenzial stabilisierte sich auf dem Niveau des Vorjahres.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Währungsrisiken

Aus unseren internationalen Aktivitäten können währungsbedingte Risiken entstehen, welche die Umsatz- und Ertragslage mittelbar negativ beeinflussen können. Diese Risiken minimieren wir jedoch, indem wir versuchen, so viele Geschäfte wie möglich, auch außerhalb des Euroraums, in Euro abzuwickeln und unsere Fremdwährungspositionen niedrig zu halten. Für den Umsatzanteil, den wir mit Fremdwährungen erzielen, schließen wir überwiegend projektbezogene Währungssicherungsgeschäfte in Form von Devisentermingeschäften ab.

Durch die erfolgte Zentralisierung des Fremdwährungsmanagements befindet sich das Risikopotenzial aus Währungsrisiken bei den Gruppengesellschaften mit Mehrheitsbeteiligung auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Durch die Einbindung der HOMAG Group AG in die interne Konzernfinanzierung mit der Dürr AG im Rahmen eines Cash-Poolings seit Mai 2015 ist die Liquidität abgesichert. Mit Ausnahme der Einbindung der HOMAG Group AG in die Konzernfinanzierung mit der Dürr AG unterliegt die HOMAG Group AG keinen Zinsänderungsrisiken. Eventuell notwendig werdende Zinssicherungen werden bei Bedarf von der Dürr AG vorgenommen. Durch eine systembasierte Liquiditätsplanung wird eine optimale Disposition der liquiden Mittel unterstützt.

Es bestehen derzeit keine aktuell erkennbaren Risiken aus der Finanzierung, die den Fortbestand der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften gefährden könnten. Im Zusammenhang mit der Anlage von liquiden Mitteln ist die Gesellschaft Verlusten aus Kreditrisiken ausgesetzt, sofern die Verpflichtungen aus Finanzinstrumenten vom Vertragspartner nicht erfüllt werden.

Durch die Einbindung in das Cash-Pooling mit der Dürr AG sind die liquiden Mittel der HOMAG Group AG mit 0,1 Mio. EUR auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres (0,1 Mio. EUR), woraus sich ein entsprechend geringes Risiko aus der Anlage von liquiden Mitteln ergibt. Die finanzielle Situation der Dürr AG und des Cash-Pools wird monatlich überwacht.

Durch liquide Mittel bei Tochtergesellschaften der HOMAG Group AG entstehende Risikopositionen steuert die HOMAG Group AG durch Diversifikation und sorgfältige Auswahl der Vertragspartner. Gegenwärtig sind keine liquiden Mittel aufgrund von Ausfällen überfällig oder wertberichtigt.

Die Liquiditätsrisiken befinden sich auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres.

Steuerliche Risiken

Im Berichtsjahr wurde im Inland eine gruppenweite steuerliche Betriebsprüfung für die Jahre 2012 und 2013 zum Abschluss gebracht. Die steuerlichen Auswirkungen hieraus sind im Jahresabschluss verarbeitet. Wenn die Steuerbehörden ihren Auftrag, die Gleichmäßigkeit der Besteuerung sicherzustellen, konsequent verfolgen, sollten sich auch aus künftigen Betriebsprüfungen keine nennenswerten Risiken ergeben.

Steuerliche Chancen sehen wir unter anderem im Zusammenhang mit verfassungsrechtlichen Bedenken gegen die Zinsschranke und einem insoweit vielversprechenden Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 14. Oktober 2015, der diese Bedenken sehr anschaulich auf den Punkt bringt. Der Bundesfinanzhof hat dem Bundesverfassungsgericht insoweit eine Vorlage zur Feststellung der Verfassungsmäßigkeit von § 8a Körperschaftsteuergesetz eingereicht. Mit einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in dieser Sache ist im Jahr 2019 zu rechnen. Aufgrund des derzeit nicht abschätzbaren Ausgangs des Verfahrens haben wir keine bilanziellen Auswirkungen erfasst.

Weiterhin werden wir die Zusammenarbeit mit unserem Mehrheitsaktionär nutzen, um steuerliche Potenziale noch besser heben zu können und dem zunehmenden Druck seitens der Finanzverwaltung, das Steueraufkommen zu erhöhen, standzuhalten. Die HOMAG Group AG will dabei ein redlicher Steuerzahler bleiben, muss aber Anliegen der weltweiten Finanzbehörden, die im Ergebnis zu einer Doppelbesteuerung führen, entschieden entgegentreten und auf die Einhaltung von OECD-Besteuerungsgrundsätzen drängen.

Weiterhin sei im Zusammenhang mit der steuerlichen Risikosituation auf den Abschluss des Gewinnabführungsvertrages mit der Dürr Technologies GmbH mit Wirkung ab dem Veranlagungszeitraum 2016 und der damit verbundenen steuerlichen Organschaft hingewiesen. Nicht zuletzt dadurch haben sich die steuerlichen Risiken weiter leicht verringert.

Personelle Risiken

Die HOMAG Group ist als technologieorientiertes und international tätiges Unternehmen abhängig von Experten in Schlüsselfunktionen und hoch qualifizierten Führungskräften im In - und Ausland.

Risiken in diesem Bereich bestehen in der Fluktuation und in der nicht bedarfsgerechten Besetzung offener Stellen, insbesondere in den Bereichen Engineering, Service und Inbetriebnahme. Daraus können sich negative Folgen ergeben. Wir versuchen mit gezielten Maßnahmen unsere Attraktivität als Arbeitgeber am Markt zu steigern und erhöhen den Aufwand im Bereich Talent Attraction, um die Bedarfe entsprechend zu decken. Des Weiteren investieren wir sowohl weiterhin in ein umfangreiches zukunftsorientiertes Ausbildungsprogramm als auch in ein globales Nachwuchsführungsprogramm, welches ein wichtiger Bestandteil unseres Personalentwicklungskonzeptes ist. Durch die Eröffnung unseres Engineering Centers in Polen konnten wir Ingenieure gewinnen und Kompetenzen weiter aufbauen.

Die personellen Risiken bewegen sich im Berichtsjahr auf dem Niveau des Vorjahres.

Compliance-Risiken

Allgemeine Compliance-Risiken

Compliance umfasst in der HOMAG Group AG alle organisatorischen und technischen Maßnahmen zur Einhaltung regulatorischer Anforderungen, gesetzlicher Bestimmungen, unternehmensinterner Regelungen und Richtlinien sowie die Einhaltung vertraglicher Verpflichtungen. Sie dienen primär der Prävention von Regelverstößen, die dem Unternehmen einen Schaden zufügen könnten. In der HOMAG Group AG ist der Finanzvorstand für Compliance-Themen zuständig.

Nach Einführung des Dürr Compliance-Management-Systems hat die HOMAG Group AG zur Weiterentwicklung der Compliance-Organisation in allen HOMAG Gesellschaften Compliance Manager berufen, die direkt an die Geschäftsführung bzw. bei der HOMAG Group AG an den Vorstand berichten. Der Vorstand berichtet seinerseits dem Aufsichtsrat regelmäßig über den Status quo der eingerichteten Compliance-Organisation und die wesentlichen aufgetretenen Compliance-Themen. Die HOMAG Group AG und ihre Tochtergesellschaften sind in die Compliance Organisation des Dürr-Konzerns eingebunden.

Jede für die HOMAG Group tätige Person ist verpflichtet, alle gesetzlichen Regelungen uneingeschränkt einzuhalten und sich in ihrem Arbeitsumfeld ehrlich und fair zu verhalten. Zu unseren Grundsätzen gehört insbesondere auch die Einhaltung kartellrechtlicher Vorschriften, die die Sicherung und Aufrechterhaltung eines freien und unverfälschten Wettbewerbs regeln.

Das angemessene Compliance-Management-System der Dürr Group ergab im Geschäftsjahr bei weiter gestiegenen externen und internen Compliance-Erfordernissen ein unverändertes Risikoniveau.

Rechtliche Risiken

Ein Risiko unserer Geschäftstätigkeit besteht in der Geltendmachung von Verzugsschäden und Gewährleistungsansprüchen beziehungsweise damit verbundenen Kompensationsforderungen. Derzeit bestehen keine wesentlichen Risiken aus Forderungsausfällen und der Geltendmachung von Verzugsschäden oder Gewährleistungsansprüchen.

Die rechtlichen Risiken bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres.

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Steuern Gesetze Compliance Wirtschaftliches Umfeld Kapitalmarkt Finanzen Personal IT Wettbewerb
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Markt Beschaffung Projektabwicklung und Engineering FuE
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Risikosituation  
verbessert
unverändert
verschlechtert

8.2 Chancenbericht

Die systematische Identifikation und Realisierung wertsteigernder unternehmerischer Chancen ist ein wichtiges Element zur Sicherstellung unseres profitablen Unternehmenswachstums. Im Folgenden beschreiben wir unsere bedeutendsten Chancen. Diese stellen jedoch nur einen Ausschnitt der sich uns bietenden Möglichkeiten dar, die sich für die HOMAG Group AG im Wesentlichen aus den Chancen der von ihr gehaltenen Beteiligungen ergeben.

Regionales Wachstum

Die zunehmende Bedeutung der Wachstumsregionen resultiert hauptsächlich aus der wachsenden Kaufkraft vor Ort. Dies betrifft speziell China, Indien, Südostasien und Teile von Süd- bzw. Mittelamerika sowie den arabischen Raum. Wir sind in fast allen aufstrebenden Märkten mit eigenen Vertriebs- und Serviceorganisationen präsent und werden unsere Ressourcen gezielt einsetzen, um zusätzliche Aufträge zu generieren.

Die fortschreitende Urbanisierung wird in den aufstrebenden Volkswirtschaften zu einer erhöhten Nachfrage nach Wohnraum, Möbeln und Bauelementen führen. Auch das Streben nach einem höheren Lebensstandard wird weiter an Bedeutung gewinnen.

Produktspezifisches Wachstum

In unserer Branche erkennen wir weltweit einen steigenden Trend nach höherer Individualität und Variantenvielfalt. Intelligent vernetzte Losgröße-1-Anlagen sowie die Technologietrends Automation und Robotik werden deshalb in Zukunft von großer Bedeutung sein - sowohl im Industriebereich als auch bei kleineren Handwerksbetrieben. Dabei gewinnen die Digitalisierung und die vernetzte Produktion und damit verbunden auch die Software- und Steuerungstechnik deutlich an Bedeutung.

Eine Chance sehen wir insbesondere darin, dass wir die gesamte Prozesskette entlang der Holzbearbeitung abdecken und unseren Kunden alles aus einer Hand bieten können. Hierzu zählt auch eine durchgängige Steuerungstechnik.

Aufgrund der stärkeren Individualisierung der Endprodukte erwarten wir auch im Verpackungsbereich ein weiteres Wachstum, da jedes Produkt unterschiedliche Maße haben wird und speziell angepasste Verpackungsdesigns benötigt werden.

Wachstumschancen sehen wir auch in der 2017 erfolgten Einführung von "tapio", der weltweit ersten digitalen Plattform für die Wertschöpfungskette in der Holzindustrie. Auf dieser Plattform bieten wir unseren Kunden verschiedene Produkte an, die sie unter anderem dabei unterstützen, ihre Produktionseffizienz zu erhöhen, und die ihre Arbeit erleichtern. Durch den Absatz dieser Produkte ergeben sich zusätzliche Umsatzpotenziale.

Der Onlinehandel von Möbelstücken nimmt derzeit stark zu. Diese Möbel dürfen einerseits bestimmte Gewichtsklassen nicht überschreiten und andererseits müssen sie einfach und schnell zu montieren sein. Somit wird es vor allem die Leichtbauweise sein, die in Zukunft an Bedeutung gewinnt. Die HOMAG Group bietet durchgängige Lösungen aus einer Hand zur Produktion von Möbeln in Leichtbauweise an.

Weitere Chancen sehen wir auch im Service-Bereich, denn unsere Kunden legen immer mehr Wert auf die Verfügbarkeit ihrer Maschinen und Anlagen. Hierfür nutzen wir ergänzend zu unseren bisherigen Produkten verstärkt mobile Anwendungen, wie zum Beispiel die ServiceApp. In unserer Branche haben wir mit unserem weltweiten Servicenetzwerk im Vergleich zu unserem Wettbewerb die höchste Präsenz im Markt.

Wertsteigerung

Seit der mehrheitlichen Übernahme durch Dürr haben wir viele Maßnahmen implementiert, die unsere Effizienz in der HOMAG Group nachhaltig steigern. Dazu gehört neben der Implementierung einheitlicher Prozesse und Systeme zum Beispiel die Bündelung der Einkaufsvolumina, wodurch weitere Einsparungspotenziale für die Gesellschaften erschlossen werden. Bei Produktentwicklungen werden durch eine gesellschaftsübergreifende koordinierte Entwicklung Ressourcen effizienter genutzt und Skaleneffekte erzielt. Die angestrebte Standardisierung des Produktportfolios der Gesellschaften der HOMAG Group unter dem Leitgedanken "ONE HOMAG" wird mittel- und langfristig noch weitere Ertragspotenziale erschließen. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ermöglicht die Realisierung direkter Synergien sowie den Zugang zu Erfahrungen in der gesamten Dürr-Gruppe.

Gesamtaussage zur Risiko- und Chancensituation der HOMAG Group AG

Die Einschätzung der gesamten Risikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Die Gesamtsituation der HOMAG Group AG und ihrer Tochtergesellschaften hat sich nicht wesentlich verändert, da sich die Chancen- und Risikoveränderungen nahezu ausgleichen. Von großer Bedeutung bleibt für die HOMAG Group die Entwicklung der Weltwirtschaft. Den Risiken im Zusammenhang mit geopolitischen Unsicherheiten stehen Chancen aus dem Projektgeschäft und der Digitalisierung gegenüber.

Aus heutiger Sicht sieht der Vorstand der HOMAG Group AG den Fortbestand der Gesellschaft und der HOMAG Group nicht gefährdet.

8.3 Prognosebericht

Prognose für die Branchenentwicklung

Für den deutschen Maschinenbau erwartet der VDMA 2019 ein Produktionsplus von zwei Prozent. Gerechnet wird damit, dass sich das Tempo der Weltwirtschaft verlangsamt, der Schwung auf dem Inlandsmarkt aber anhält.

Der für Holzbearbeitungsmaschinen zuständige Fachverband innerhalb des VDMA prognostiziert für 2019 eine Stagnation der Umsätze.

Prognose für die HOMAG Group AG

Die Ertragslage der Gesellschaft ist aufgrund ihrer Funktion als Holdinggesellschaft von den Erträgen der Tochtergesellschaften abhängig. Diese werden durch die Erträge aus Beteiligungen und aus Ergebnisabführungsverträgen bestimmt. Weiterhin werden Umsatzerlöse aus der Weiterbelastung zentral bereitgestellter Leistungen erzielt.

Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir ein Ergebnis vor Ergebnisabführung über Vorjahr. Das höhere Ergebnis vor Ergebnisabführung erwarten wir vor dem Hintergrund des anhaltend hohen Auftragsbestandes bei den Tochtergesellschaften, der daraus geplanten Umsatzerhöhung bei diesen und aufgrund des Wegfalls von nicht wiederkehrenden Belastungen, insbesondere im Produktionsbereich. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wird das Ergebnis nach Gewinnabführung null EUR betragen.

Jahresabschluss

Gewinn- und Verlustrechnung

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in EUR 2018 2017
Umsatzerlöse 24.194.098,65 17.690.640,41
Sonstige betriebliche Erträge 761.022,17 608.546,21
  24.955.120,82 18.299.186,62
Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Leistungen -9.198.857,09 -6.716.678,36
Personalaufwand    
Löhne und Gehälter -13.513.598,08 -12.591.852,69
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.244.684,89 -995.352,56
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -25.382,59 -13.182,00
Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.198.468,02 -6.461.757,75
  -31.180.990,67 -26.778.823,36
Erträge aus Beteiligungen 12.110.380,28 18.000.000,00
Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen 55.810.025,92 62.161.637,13
Aufwendungen aus Ergebnisabführungsverträgen -4.069.540,81 0,00
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 334.156,21 194.659,96
Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.500.000,00 -1.083.662,63
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.424.844,93 -666.439,57
  61.260.176,67 78.606.194,89
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.065.600,27 -1.886.462,44
Ergebnis nach Steuern 53.968.706,55 68.240.095,71
Sonstige Steuern -17.853,10 -17.531,04
  53.950.853,45 68.222.564,67
Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführtes Ergebnis -53.950.853,45 -68.222.564,67
Jahresüberschuss 0,00 0,00

Bilanz

Aktiva

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in EUR 31.12.2018 31.12.2017
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 6.399,00 11.980,00
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.040,00 14.704,00
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 206.116.151,37 207.568.544,47
  206.183.590,37 207.595.228,47
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.451,76 2.500,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 97.337.158,61 98.689.765,30
3. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 0,00 10.000,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 494.281,22 37.157,01
  97.850.891,59 98.739.422,31
II. Guthaben bei Kreditinstituten 63.405,93 61.730,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 112.164,00
Bilanzsumme 304.097.887,89 306.508.545,67

Passiva

   
in EUR 31.12.2018 31.12.2017
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 15.688.000,00 15.688.000,00
II. Kapitalrücklage 33.799.650,00 33.799.650,00
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 56.719.416,55 56.719.416,55
  106.207.066,55 106.207.066,55
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 537.743,00 545.159,00
2. Steuerrückstellungen 4.052.292,29 3.987.083,29
3. Sonstige Rückstellungen 5.718.712,62 5.997.914,72
  10.308.747,91 10.530.157,01
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 255.438,07 364.080,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 170.511.738,86 172.256.209,11
3. Sonstige Verbindlichkeiten 16.814.896,50 17.151.032,16
  187.582.073,43 189.771.322,11
Bilanzsumme 304.097.887,89 306.508.545,67

Anhang für 2018

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Bestimmungen in der Satzung. Größenabhängige Erleichterungen wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern, haben wir die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung von der Angabe der Vermerke entlastet und diese in den Anhang übernommen. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Homag Group AG mit Sitz in Schopfloch im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 440649 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer vermindert.

Bei den Finanzanlagen werden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten beziehungsweise niedrigeren beizulegenden Werten, sofern von einer dauernden Wertminderung auszugehen ist, angesetzt. Die Überprüfung des beizulegenden Werts erfolgt auf Basis der Ermittlung des Ertragswerts der einzelnen Tochtergesellschaften unter Zugrundelegung der aktuellen Vier-Jahres-Planung. Den in die Planung einfließenden Werten liegen zahlreiche Annahmen zugrunde, sodass die Ermittlung der beizulegenden Werte ermessensabhängig ist und von Schätzungen über die künftige Geschäftsentwicklung abhängt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,21 Prozent (Vorjahr: 3,68 Prozent) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,75 Prozent (Vorjahr: 1,75 Prozent) berücksichtigt.

Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung).

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Falls ein Ansatz von latenten Steuern zum Tragen kommt, erfolgt dieser beim obersten Organträger Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Zum 31. Dezember 2018 bestehen keine auf fremde Währung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Die im Anhang ausgewiesenen Kursgewinne bzw. -verluste enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

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Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
in EUR 1.1.2018 Zugänge Abgänge 31.12.2018 1.1.2018 Zugänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 808.568,91 0,00 0,00 808.568,91 796.588,91 5.581,00
II. Sachanlagen            
Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.000,38 66.137,59 0,00 142.137,97 61.296,38 19.801,59
III. Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 219.156.899,02 47.606,90 1.893.428,43 217.311.077,49 11.588.354,55 1.500.000,00
  220.041.468,31 113.744,49 1.893.428,43 218.261.784,37 12.446.239,84 1.525.382,59
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Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
in EUR Abgänge Zuschreibungen 31.12.2018 31.12.2018 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 802.169,91 6.399,00 11.980,00
II. Sachanlagen          
Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 81.097,97 61.040,00 14.704,00
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.893.428,43 0,00 11.194.926,12 206.116.151,37 207.568.544,47
  1.893.428,43 0,00 12.078.194,00 206.183.590,37 207.595.228,47

Finanzanlagen

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes der HOMAG Group AG, Schopfloch, ist der nachfolgenden Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen.

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB wurden dabei für die Beteiligungen, die ihren Sitz in Deutschland haben, aus den nach handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüssen entnommen. Für alle übrigen Gesellschaften stellten die nach den Vorschriften der IFRS aufgestellten Abschlüsse (Reporting Packages) die Grundlage für diese Angaben dar.

Anteilsbesitz Inland

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Währung Anteil am Kapital*31.12.2018 Eigenkapital TEUR 31.12.2018 Ergebnis nach Steuern TEUR 2018
Unmittelbarer Anteilsbesitz:        
HOMAG GmbH, Schopfloch EUR 100,00 % 86.546 EAV
SCHULER Consulting GmbH, Pfalzgrafenweiler EUR 100,00 %1 15 EAV
Torwegge Holzbearbeitungsmaschinen GmbH, Schopfloch EUR 100,00 %2 13 -2
HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw EUR 100,00 %3 14.025 EAV
HOMAG Kantentechnik GmbH, Lemgo EUR 100,00 % 19.602 EAV
HOMAG Bohrsysteme GmbH, Herzebrock-Clarholz EUR 100,00 % 42.585 6.570
Benz GmbH Werkzeugsysteme, Haslach i.K. EUR 100,00 % 17.010 2.546
Homag eSOLUTION GmbH, Schopfloch EUR 51,00 % 1.803 291
tapio GmbH, Nagold EUR 100,00 % 971 EAV
Mittelbarer Anteilsbesitz:        
HOMAG Finance GmbH, Schopfloch EUR 100,00 % 62.839 14.411
HOMAG Automation GmbH, Lichtenberg/Erzgeb. EUR 100,00 % 15.488 EAV
Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH, St. Johann EUR 75,90 % 2.259 -846
Futura GmbH, Schopfloch EUR 100,00 % 25 0

* Beteiligung gemäß § 16 AktG
1 Davon werden 94,00 % von der HOMAG GmbH und 6,00 % von der Homag Group AG gehalten.
2 Davon werden 39,95 % von der HOMAG GmbH und 60,05 % von der Homag Group AG gehalten.
3 Davon werden 54,46 % von der HOMAG GmbH und 45,54 % von der Homag Group AG gehalten.

EAV Ergebnisabführungsvertrag mit der Homag Group AG bzw. HOMAG GmbH

Anteilsbesitz Ausland

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Währung Anteil am Kapital*31.12.2018 Eigenkapital in TEUR 31.12.2018 Ergebnis nach Steuern in TEUR 2018
Unmittelbarer Anteilsbesitz:        
Homag India Private Limited, Bangalore/Indien EUR 100,00 % 4.398 658
HOMAG INDÚSTRIA E COMÉRCIO DE MÁQUINAS PARA MADEIRA LTDA.,Taboão da Serra/Brasilien EUR 100,00 % 2.050 156
STILES MACHINERY INC., Grand Rapids, Michigan/USA EUR 100,00 % 23.179 12.377
Mittelbarer Anteilsbesitz:        
HOMAG Machinery (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/V.R. China EUR 81,25 %4 23.152 9.436
HOMAG AUSTRIA Gesellschaft mbH, Oberhofen am Irrsee/Österreich EUR 100,00 % 1.450 675
HOMAG ITALIA S.P.A., Giussano/Italien EUR 100,00 % 5.271 2.004
HOMAG France S.A.S., Schiltigheim/Frankreich EUR 100,00 % 5.735 2.763
HOMAG CANADA INC., Mississauga, Ontario/Kanada EUR 100,00 % 4.195 1.367
HOMAG POLSKA Sp. z o.o., ´Sroda Wielkopolska/Polen EUR 100,00 %5 24.160 5.658
HOMAG Services Poland Sp. z o.o., ´Sroda Wielkopolska/Polen EUR 100,00 %6 1.687 121
Homag Japan Co. Ltd., Higashiosaka/Japan EUR 100,00 % 6.389 901
HOMAG DANMARK A/S, Galten/Dänemark EUR 100,00 % 1.981 616
HOMAG U.K. LTD., Castle Donington/Großbritannien EUR 100,00 % 6.023 2.415
HOMAG KOREA CO. LTD., Seoul/Südkorea EUR 100,00 % 3.715 335
HOMAG Machinery Barcelona S.A., L'Ametlla del Vallès/Spanien   100,00 % 5.268 2.016
HOMAG Group Trading SEE EOOD, Plovdiv/Bulgarien EUR 100,00 % 923 264
Homag Machinery North America, Inc., Grand Rapids, Michigan/USA EUR 100,00 % -1.144 -990
HOMAG ESPAÑA MAQUINARIA S.A., Llinars del Vallès (Barcelona)/Spanien EUR 100,00 % 1.941 559
HOMAG CHINA GOLDEN FIELD LIMITED, Hongkong/V.R. China EUR 25,00 % 50.0287 12.6887
Homag Australia Pty. Limited, Sydney/Australien EUR 100,00 % 3.757 837
Homag (Schweiz) AG, Höri/Schweiz EUR 100,00 % 3.535 1.932
OOO "Homag Russland", Moskau/Russland EUR 100,00 %8 1.395 449
HOMAG ASIA PTE LTD., Singapur/Singapur EUR 100,00 % 1.155 1
HA MALAYSIA SDN BHD., Puchong/Malaysia EUR 100,00 % -267 120
HA (THAILAND) CO. LTD., Bangkok/Thailand EUR 100,00 % 377 50
HOMAG VIETNAM Company Limited, Ho Chi Minh City/Vietnam EUR 100,00 % -4 -47
BENZ INCORPORATED, Hickory, North Carolina/USA EUR 100,00 % 1.879 508
HOMAG Arabia FZE, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate EUR 100,00 % -210 -73
HOMAG Equipment Machinery Trading LLC, Dubai/Vereinigte Arabische Emirate EUR 49,00 %9 -596 -155
HOMAG NEW ZEALAND LIMITED, Auckland/Neuseeland EUR 100,00 % 1010 510

* Beteiligung gemäß § 16 AktG
4 Davon werden 56,25 % von der HOMAG GmbH, 12,5 % von der HOMAG Bohrsysteme GmbH, 6,25 % von der HOMAG Kantentechnik GmbH und 6,25 % von der HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH gehalten.
5 Davon werden 99,99 % von der HOMAG Finance GmbH und 0,01 % von der Homag Group AG gehalten.
6 Davon werden 99,98 % von der HOMAG Finance GmbH und 0,02 % von der Homag Group AG gehalten.
7 Vorläufige Werte
8 Davon werden 99 % von der HOMAG Finance GmbH und 1 % von der HOMAG GmbH gehalten.
9 Stimmrechte abweichend hiervon 100 %
10 Werte Geschäftsjahr 2017

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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in TEUR 31.12.2018 31.12.2017
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20 2
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - (0) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 97.337 98.690
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - (0) (0)
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 0 10
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 494 37
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - (0) (0)
  97.851 98.739

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 4.223 (Vorjahr: TEUR 656) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 36.700 (Vorjahr: TEUR 34.284) Forderungen aus Cash-Pooling (inkl. Darlehen)

Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28,7 Prozent zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei den Forderungen und den Rückstellungen. Falls ein Ansatz von latenten Steuern zum Tragen kommt, erfolgt dieser beim obersten Organträger Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Homag Group AG, Schopfloch, beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 15.688. Es ist in 15.688.000 nennbetragslose Stückaktien mit einem rechnerischen Betrag von jeweils EUR 1,00 eingeteilt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage der Homag Group AG, Schopfloch, beträgt zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 33.800.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen der Homag Group AG, Schopfloch, betragen zum Bilanzstichtag unverändert TEUR 56.719.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen betreffen mit TEUR 538 drei einzelvertragliche Zusagen für ehemalige Vorstandsmitglieder der in 1999 auf die Homag Group AG verschmolzenen IMA AG. Die für diese ehemaligen Organmitglieder im Berichtsjahr geleisteten Rentenzahlungen belaufen sich auf TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 62).

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 30. Der Betrag unterliegt keiner Abführungssperre.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB der kongruent rückgedeckten Altersversorgungszusagen:

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in TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 1.672
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 1.700
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 1.672
Verrechnete Aufwendungen 24
Verrechnete Erträge 24

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken Rechnung; es wurden im Wesentlichen Rückstellungen gebildet für:

Mitarbeiterboni

Tantiemen

Ausstehende Rechnungen

Aufsichtsratsvergütungen

Sonstige Personalkosten

Verbindlichkeiten

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Restlaufzeit Gesamt
in TEUR bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2018 31.12.2017
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 255 0 0 255  
(Vorjahr) (364) (0) (0)   (364)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 170.512 0 0 170.512  
(Vorjahr) (172.256) (0) (0)   (172.256)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 8.065 8.750 0 16.815  
(Vorjahr) (226) (16.925) (0)   (17.151)
- davon aus Steuern 237 0 0 237  
(Vorjahr) (221) (0) (0)   (221)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0  
(Vorjahr) (5) (0) (0)   (5)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 408) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 112.062 (Vorjahr: TEUR 103.434).

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren im Umfang von 17.666 (Vorjahr: TEUR 17.486) aus Konzernumlagen bzw. Kostenweiterbelastungen im Konzern sowie im Umfang von TEUR 6.528 (Vorjahr: TEUR 0) aus Markenlizenzerlösen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 241 (Vorjahr: TEUR 158). Darüber hinaus sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten.

Personalaufwand

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 246 (Vorjahr: TEUR 207).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 3).

Aufwendungen und Erträge aus Beteiligungen und aus Ergebnisabführungsverträgen

Diese stammen vollumfänglich aus verbundenen Unternehmen.

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Hierbei handelt es sich um außerplanmäßige Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen.

Zinsergebnis

Es wurden von verbundenen Unternehmen TEUR 205 (Vorjahr: TEUR 40) an Zinserträgen vereinnahmt, während auf verbundene Unternehmen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.038 (Vorjahr: TEUR 271) entfielen. Die Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Aufzinsung der Rückstellung für Pensionen betragen TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 20).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Gesellschaft ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen. Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen den nach § 16 KStG selbst zu versteuernden Einkommensanteil auf zu leistende Ausgleichszahlungen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Mangels Ausweis eines Bilanzgewinns entfällt ein Gewinnverwendungsvorschlag seitens des Vorstands.

Haftungsverhältnisse

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in TEUR 31.12.2018 31.12.2017
Aus Bürgschaften 219 449
- davon für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen (219) (449)
Aus Gewährleistung 4.580 5.607
- davon zugunsten von verbundenen Unternehmen (4.580) (5.607)
  4.799 6.056

Die Bürgschaften resultieren im Wesentlichen aus Aval-Inanspruchnahmen von Tochtergesellschaften bei Kreditversicherern, aus denen sich eine Mithaftung ergibt.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den oben genannten Haftungsverhältnissen wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der begünstigten Unternehmen als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing in Höhe von TEUR 1.238. Die Leasingverträge enden zwischen 2019 und 2021.

Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem 31. Dezember 2018 nicht eingetreten.

Mitglieder des Aufsichtsrats

(1) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und

(2) Mitgliedschaft in anderen vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen, die nicht zur HOMAG Group gehören (Stand: 31.12.2018)

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Ralf W. Dieter, Stuttgart (1) - Schuler AG, Göppingen
Vorsitzender des Aufsichtsrats,   - Körber AG, Hamburg
Vorsitzender des Vorstands der Dürr AG, Stuttgart   - Carl Schenck AG, Darmstadt (Vorsitzender)
    - Dürr Systems AG, Stuttgart (Vorsitzender)
    - iTAC Software AG, Montabaur (Vorsitzender)
  (2) - Dürr Paintshop Systems Engineering (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, V.R. China (Supervisor)
Carmen Hettich-Günther, Rottenburg1 (1) - Dürr AG, Stuttgart
Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats    
Freigestellte Betriebsratsvorsitzende der HOMAG GmbH, Schopfloch, und freigestellte Konzernbetriebsratsvorsitzende der HOMAG Group AG    
Gerhard Federer, Gengenbach (1) - Dürr AG, Stuttgart
Weiterer stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, seit 15.05.2018    
Ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsführung der Schunk GmbH, Heuchelheim    
Armin Auer, Herrenberg1    
Betriebsratsvorsitzender der HOMAG Plattenaufteiltechnik GmbH, Calw-Holzbronn    
Dr. Jochen Berninghaus, Herdecke (1) - Geno Bank eG, Essen (Stellvertretender Vorsitzender)
Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,    
Anwaltssozietät Spieker & Jaeger, Dortmund (2) - Kludi-Gruppe, Menden
    - MWH Märkisches Werk, Halver
    - Halbach-Gruppe, Schwerte
    - Friedberg-Gruppe, Gelsenkirchen
    - Gehring-Bunte-Getränkeindustrie, Bielefeld, seit 01.03.2018
Carlo Crosetto, Stuttgart   - Carl Schenck AG, Darmstadt
Mitglied des Vorstands der Dürr AG, Stuttgart   - Dürr Systems AG, Stuttgart
Ernst Esslinger, Alpirsbach1    
Director Methods/Tools der HOMAG GmbH, Schopfloch    
Martina Herold, Westkirchen-Ennigerloh1    
Betriebsratsvorsitzende der HOMAG Bohrsysteme GmbH, Herzebrock-Clarholz    
Erich Koch, Schieder-Schwalenberg1    
1. Bevollmächtigter der IG Metall Detmold, Detmold    
Roman Romanowski, Stuttgart1    
Gewerkschaftssekretär, Rechtsanwalt, IG Metall Bezirk Baden-Württemberg    
Dr. Anja Schuler, Zürich, Schweiz (1) - Dürr AG, Stuttgart
Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie    
Dr. Hans Schumacher, Schönaich (1) - Lapp Holding AG, Stuttgart
Vorstand der Dürr Systems AG, Stuttgart, bis 31.12.2018    

1 Arbeitnehmervertreter/-in

Aufsichtsratsausschüsse

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Prüfungsausschuss - Gerhard Federer (Vorsitzender)
  - Carmen Hettich-Günther1
  - Dr. Jochen Berninghaus
  - Roman Romanowski1
Personalausschuss - Ralf W. Dieter (Vorsitzender)
  - Dr. Anja Schuler
  - Gerhard Federer
  - Carmen Hettich-Günther1
  - Armin Auer1
  - Roman Romanowski1
Nominierungsausschuss - Ralf W. Dieter (Vorsitzender)
  - Carlo Crosetto
  - Dr. Anja Schuler
Vermittlungsausschuss gemäß - Ralf W. Dieter (Vorsitzender)
§ 27 Abs. 3 Mitbestimmungsgesetz - Gerhard Federer
  - Armin Auer1
  - Carmen Hettich-Günther1

1 Arbeitnehmervertreter/-in

Mitglieder des Vorstands

(1) Mitgliedschaft in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und

(2) Mitgliedschaft in anderen vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen, die nicht zum Homag Group Konzern gehören (Stand: 31.12.2018)

Pekka Paasivaara, Nagold Vorsitzender des Vorstands, Personal / Arbeitsdirektor, Corporate Communication, Corporate Development, Global Operations (Werke, F&E, Software, Qualität)

Franz Peter Matheis, Eppertshausen Vorstand Finanzen, Controlling, Rechnungswesen & Steuern, Treasury, IT, Recht & Compliance, Risikomanagement, Interne Revision, Strategischer Einkauf

Gesamtbezüge von Vorstand und Aufsichtsrat

Die Angabe der Bezüge der Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2018 unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder belief sich im Geschäftsjahr 2018 auf insgesamt TEUR 252.

Mitarbeiteranzahl

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Beschäftigtenzahl im Jahresdurchschnitt: Anzahl
Angestellte 74
Vorstände 2
  76

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, und wird in deren im Bundesanzeiger veröffentlichten Konzernabschluss, der für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufgestellt wird, nach § 315e HGB (IFRS) einbezogen.

Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 nicht verpflichtet, da die Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2018 den o.a. Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung erstellt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Die Prüfung des Jahresabschlusses der Homag Group AG sowie der wesentlichen deutschen Tochtergesellschaften wurde durch die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, durchgeführt. Die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers unterbleibt gemäß § 285 Abs. 1 Nr. 17 HGB. Die gesamten Honorare der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, sind in den Angaben im Konzernabschluss der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, enthalten.

Offenlegungspflichtige Mitteilungen

Die folgenden Mitteilungen wurden gemäß § 21 Abs. 1 WpHG in Verbindung mit § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG veröffentlicht:

Herr Gerhard Schuler, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14. Dezember 2010 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 9. Dezember 2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

14,67 % der Stimmrechte (das entspricht 2.300.959 Stimmrechten) sind Herrn Gerhard Schuler gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Herrn Gerhard Schuler dabei Stimmrechte zugerechnet:

Mareike Hengel,

Dr. Anja Schuler,

Silke Schuler-Gunkel,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Frau Mareike Hengel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14. Dezember 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 9. Dezember 2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

21,70 % der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Mareike Hengel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Frau Mareike Hengel dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Dr. Anja Schuler,

Silke Schuler-Gunkel,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Frau Dr. Anja Schuler, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14. Dezember 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 9. Dezember 2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

21,70 % der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Dr. Anja Schuler gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Frau Dr. Anja Schuler dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Mareike Hengel,

Silke Schuler-Gunkel,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Frau Silke Schuler-Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14. Dezember 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 9. Dezember 2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

21,70 % der Stimmrechte (das entspricht 3.404.834 Stimmrechten) sind Frau Silke Schuler-Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden Frau Silke Schuler-Gunkel dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Mareike Hengel,

Dr. Anja Schuler,

Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Die Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Gütersloh, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14. Dezember 2010 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE0005297204, WKN: 529720, am 9. Dezember 2010 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,000019 % (das entspricht 3.922.003 Stimmrechten) betragen hat.

20,22 % der Stimmrechte (das entspricht 3.172.551 Stimmrechten) sind der Erich und Hanna Klessmann Stiftung gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen.

Von folgenden Aktionären, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, werden der Erich und Hanna Klessmann Stiftung dabei Stimmrechte zugerechnet:

Gerhard Schuler,

Mareike Hengel,

Dr. Anja Schuler,

Silke Schuler-Gunkel.

Die Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 75,76 % (das entspricht 11.885.556 Stimmrechten) betragen hat. 53,71 % der Stimmrechte (das entspricht 8.426.254 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Dürr Technologies GmbH mit Satzungssitz in Stuttgart. 22,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.459.302 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Stimmrechtspool u.a. mit Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Die Dürr Technologies GmbH, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 75,76 % (das entspricht 11.885.556 Stimmrechten) betragen hat. 22,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.459.302 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Stimmrechtspool u.a. mit Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung.

Die Anna GbR, Freudenstadt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat. 25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Frau Lea Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat. 25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Frau Mira Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat. 25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Die Hengel MST GbR, Freudenstadt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat. 25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Herr Simon Hengel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat. 25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Herrn Hengel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Herr Tobias Hengel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat. 25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Herrn Hengel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Frau Runa Schuler, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat. 25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Schuler gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Die Wood Generations GbR, Freiburg, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat. 25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Frau Luisa Gunkel, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 15. Oktober 2014 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG, Schopfloch, Deutschland, ISIN: DE 0005297204, WKN: 529720, am 10. Oktober 2014 die Schwelle von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,05 % (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) betragen hat. 25,05 % der Stimmrechte (das entspricht 3.929.942 Stimmrechten) sind Frau Gunkel gemäß § 22 Abs. 2 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei gehalten über folgende Aktionäre, deren Stimmrechtsanteil an der Homag Group AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Gerhard Schuler, Mareike Hengel, Silke Schuler-Gunkel, Dr. Anja Schuler, Erich und Hanna Klessmann Stiftung, Dürr Technologies GmbH.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Erklärung gemäß § 264 Abs. 2 S. 5 HGB und 289 Abs. 1 S. 5 HGB

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Schopfloch, den 1. März 2019

HOMAG Group AG

Der Vorstand

Pekka Paasivaara

Franz Peter Matheis

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Homag Group AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Homag Group AG, Schopfloch - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Homag Group AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung analog § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Geschäftsbericht zum Einzelabschluss dargestellte Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid) sowie die im Lagebericht enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung analog § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Stuttgart, 6. März 2019

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Koch, Wirtschaftsprüfer

Difflipp, Wirtschaftsprüfer

Rechtliche Hinweise

Service

Unsere Geschäfts- und Zwischenberichte sowie weitere aktuelle Informationen über die HOMAG Group AG sind im Internet abrufbar unter: www.homag.com

Zukunftsgerichtete Aussagen

Der vorliegende Jahresabschluss enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. In die Zukunft gerichtete Aussagen sind alle Aussagen, die sich nicht auf historische Tatsachen und Ereignisse beziehen und solche in die Zukunft gerichteten Formulierungen wie "glaubt", "schätzt", "geht davon aus", "erwartet", "nimmt an", "prognostiziert", "beabsichtigt", "könnte", "wird", "sollte" oder Formulierungen ähnlicher Art enthalten. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, da sie sich auf zukünftige Ereignisse beziehen und auf gegenwärtigen Annahmen der Gesellschaft basieren, die gegebenenfalls in der Zukunft nicht oder nicht wie angenommen eintreten werden. Die Gesellschaft weist darauf hin, dass solche zukunftsgerichteten Aussagen keine Garantie für die Zukunft sind; die tatsächlichen Ergebnisse einschließlich der Finanzlage und der Profitabilität der HOMAG Group AG sowie der Entwicklung der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen können wesentlich von denjenigen abweichen (insbesondere negativer ausfallen), die in diesen Aussagen ausdrücklich oder implizit angenommen oder beschrieben werden. Selbst wenn die tatsächlichen Ergebnisse der HOMAG Group AG, einschließlich der Finanzlage und Profitabilität sowie der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen, mit den zukunftsgerichteten Aussagen in diesem Zwischenbericht übereinstimmen sollten, kann nicht gewährleistet werden, dass dies auch weiterhin in der Zukunft der Fall sein wird.

Sonstige Hinweise

Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung geringe Abweichungen auftreten. Wir haben bei der Formulierung teilweise die maskuline Form gewählt, adressieren dabei aber immer beide Geschlechter.

Kontakt

HOMAG Group AG

Homagstraße 3-5

72296 Schopfloch

Deutschland

Tel.: +49 (0) 7443 13 - 0

Fax: +49 (0) 7443 13 - 2300

Mail: info@homag.com www.homag.com

Kommunikation

Christian Schulten

Tel.: +49 (0) 7443 13 - 3426

Fax: +49 (0) 7443 13 - 83426

Mail: christian.schulten@homag.com

HOMAG Group AG

info@homag.com

www.homag.com

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der HOMAG Group AG sowie seine Ausschüsse haben im Geschäftsjahr 2018 die ihnen nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Überwachungs- und Beratungsaufgaben sorgfältig und gewissenhaft wahrgenommen. Aufsichtsrat und Vorstand haben dabei vertrauensvoll und effektiv zusammengearbeitet. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig in schriftlicher und mündlicher Form zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Geschäftsvorgänge und Maßnahmen informiert. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Über alle Geschäftsvorgänge, die nach Gesetz und Satzung der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, hat der Aufsichtsrat intensiv beraten und sein Votum abgegeben.

Der Aufsichtsratsvorsitzende stand auch zwischen den Gremiumssitzungen mit dem Vorstand, insbesondere mit dem Vorsitzenden des Vorstands, in einem engen und regelmäßigen Informationsaustausch. Erörtert wurden dabei die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Strategie, die Planung, die Risikolage, das Risikomanagement und die Compliance. Über alle Ereignisse von außerordentlicher Bedeutung, die für die Beurteilung der Lage und Entwicklung des Unternehmens wesentlich sind, wurde der Aufsichtsrat unverzüglich durch den Vorsitzenden des Vorstands informiert.

Wesentliche Beratungsthemen

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat in den Aufsichtsratssitzungen ausführlich über die aktuelle Geschäftsentwicklung der HOMAG Group, die Finanz- und Ertragslage und die Marktentwicklung berichtet. Wesentliche Beratungsthemen waren außerdem die SAP-Einführung im Werk Schopfloch, die notwendigen Effizienzverbesserungen in der Produktion und in diesem Zusammenhang das neue Produktionssystem der HOMAG Group (HGPS 2.0) sowie der Stand des Programms "smart@work", mit dem die HOMAG Group mit der Methodik Lean Six Sigma ihre operative Leistungsfähigkeit verbessern will.

Zugestimmt hat der Aufsichtsrat dem Abschluss eines Gewinnabführungsvertrags zwischen der HOMAG Group AG und der tapio GmbH, der Übernahme des Amtes als Mitglied des Vorstands der Dürr AG durch Herrn Paasivaara, dem Erwerb von 49 Prozent der Anteile an der HOMAG eSOLUTION GmbH durch die imos AG sowie dem Budget für 2019.

Gegenstand weiterer Beratungen und Beschlussfassungen waren der neue Marktauftritt inklusive der Einführung des neuen Maschinendesigns, die Umsetzung der Modularisierung der Maschinen und Anlagen, die Entwicklung des Auftragseingangs bei Einzelmaschinen und im Systemgeschäft sowie die Mittelfristplanung für 2020 bis 2022. Informiert hat sich der Aufsichtsrat darüber hinaus zu den Themen Digitalisierung und Innovationen. Zu Beginn der Sitzungen wurde der Aufsichtsrat außerdem über die Tätigkeit der von ihm eingerichteten Ausschüsse informiert. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der HOMAG Group AG für das Geschäftsjahr 2017 geprüft, erörtert und gebilligt, wodurch der Jahresabschluss festgestellt war.

Arbeit in den Ausschüssen des Aufsichtsrats

Prüfungsausschuss

Themen der Sitzungen des Prüfungsausschusses im Geschäftsjahr 2018 waren neben der aktuellen Geschäftsentwicklung unter anderem der Statusbericht zum Themenbereich internes Kontrollsystem und Risikomanagement, die Auswirkungen der neuen US-Steuergesetze, der Status der SAP-Einführung sowie die weitere Vorgehensweise in China. Erörtert wurden der Jahresabschluss der HOMAG Group AG zum 31. Dezember 2017 und der Halbjahresabschluss. Des Weiteren wurden die Bilanzierungsthemen für den Jahresabschluss 2018 besprochen.

Personalausschuss

Themen der Sitzungen des Personalausschusses waren Regelungen bezüglich der Verträge der beiden Vorstände.

Jahresabschluss 2018

In der Hauptversammlung am 15. Mai 2018 wurde die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2018 gewählt. Der Aufsichtsrat hat den Prüfungsauftrag entsprechend erteilt, nachdem die Prüfungsgesellschaft eine Unabhängigkeitserklärung vorgelegt hatte.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 sowie der Lagebericht wurden vom Abschlussprüfer einschließlich der zugrunde liegenden Buchführung geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Zudem hat der Abschlussprüfer bestätigt, dass der Vorstand über ein angemessenes Risikoüberwachungssystem gemäß § 91 Abs. 2 AktG verfügt, das geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers lagen den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor. Diese Unterlagen wurden vom Prüfungsausschuss in seiner Sitzung am 6. März 2019 und vom Aufsichtsrat in der Sitzung ebenfalls am 6. März 2019 umfassend geprüft und jeweils im Beisein des Abschlussprüfers, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtete, intensiv erörtert. Vor und während der Prüfung hat der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überwacht. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen erhoben und dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. In seiner Sitzung am 6. März 2019 hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht zum 31. Dezember 2018 gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der HOMAG Group AG zum 31. Dezember 2018 festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Arbeitnehmervertretern und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens weltweit für ihr großes Engagement und ihre konstruktiven persönlichen Beiträge zum Erfolg des Unternehmens. Den Aktionären dankt der Aufsichtsrat für ihr Vertrauen in das Unternehmen.

 

Schopfloch, im März 2019

Für den Aufsichtsrat

Ralf W. Dieter, Vorsitzender des Aufsichtsrats