![]() HWA AGAffalterbachJahresabschluss zum 31. Dezember 2012INHALTSVERZEICHNIS Bilanz zum 31. Dezember 2012 Gewinn- und Verlustrechnung für 2012 Anhang für 2012 Lagebericht für 2012 Bestätigungsvermerk Bilanz zum 31. Dezember 2012AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2012
Anhang für 2012Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bzw. 5 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden abweichend von der steuerlichen Regelung sofort abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die sonstigen Wertpapiere sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung brutto erfolgswirksam erfasst. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten ist ein Disagio von TEUR 3. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:
Eigenkapital, Genehmigtes Kapital Das Grundkapital ist eingeteilt in 5.115.000 Inhaber-Stückaktien. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 22. Mai 2013 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR 2.557.500,00 (genehmigtes Kapital) gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Jubiläumszuwendungen, Mitarbeiterprämien und Tantiemen gebildet. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 5.800 eine Restlaufzeit von 2 bis 5 Jahren und TEUR 1.400 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. TEUR 5.034 sind durch Grundpfandrechte gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Verträge enden zwischen 2013 und 2024. Derivative Finanzinstrumente Zur Zinssicherung zweier variabel verzinslicher Darlehen über ein Gesamtvolumen von 7,9 Mio. Euro wurden zwei Zinsswaps abgeschlossen:
Die Bewertung der Derivate erfolgt auf Basis aktueller Marktdaten unter Verwendung marktüblicher Bewertungsmethoden. Es wurde eine Bewertungseinheit mit den zu sichernden Darlehen gebildet, da es sich um reine Sicherungsgeschäfte handelt. Ausschüttungssperre Aus der Aktivierung latenter Steuern ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre von TEUR 62. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Buchgewinne aus Anlageabgängen (TEUR 76) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 126). Sonstige AngabenAufsichtsrat
Die Vergütung des Aufsichtsrates nach § 113 AktG betrug EUR 25.000,00. Mit einzelnen Mitgliedern des Aufsichtsrats bestehen Beraterverträge mit einem Honoraraufkommen im Berichtsjahr von T€ 421. Vorstand
Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Abschlussprüferhonorar
GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat eine Ausschüttung von 0,65 EUR je Aktie und Vortrag des restlichen Bilanzgewinns auf neue Rechnung vor.
Affalterbach, 18. April 2013
Der Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens 2012
Lagebericht zum 31. Dezember 2012der HWA AG1. Rechtliche und wirtschaftliche Verhältnisse der Gesellschaft im Jahre 2012 Die heutige „HWA AG“ wurde als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Ende des Jahres 1998 gegründet. Der Rechtsformwechsel in eine Aktiengesellschaft unter der Firmenbezeichnung „HWA AG“ wurde am 4. Dezember 2006 vollzogen. Seit dem 19. April 2007 werden die Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse im Entry Standard gehandelt, der dem Börsensegment Open Market (Freiverkehr) angehört. Seit ihrer Gründung ist die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft „HWA“ grundsätzlich unverändert geblieben. In den zentralen Geschäftsbereichen Automobilrennsport und Fahrzeuge/Fahrzeugkomponenten werden technologische Hochleistungsprodukte konstruiert, entwickelt und produziert. Seit dem Gründungsjahr 1998 wurde vor allem der Geschäftsbereich Fahrzeuge/Fahrzeugkomponenten kontinuierlich erweitert. Im Geschäftsbereich Automobilrennsport stellt die Teilnahme an der Rennsportserie Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) die Schwerpunkttätigkeit dar. Die HWA AG, die offiziell unter den Namen „Team AMG-Mercedes“ in der DTM startet, wird seitens der Daimler AG mit der Konstruktion, der Entwicklung, dem Aufbau und dem Einsatz von Rennfahrzeugen beauftragt. Des Weiteren zählen zum umfassenden Dienstleistungsumfang auch die Rekrutierung und Betreuung von Rennfahrern sowie die Unterstützung eines Kundenteams, welches mit von der HWA AG aufgebauten Rennfahrzeugen an der DTM teilnimmt. Der zweite Geschäftsbereich Fahrzeuge/Fahrzeugkomponenten konzentriert sich auf die Abwicklung von Entwicklungs- und Produktionsaufträgen. Die HWA AG führt mit ihrem rennsportspezifischen „know-how“ Entwicklungs- und Produktionsaufträge für diverse Kunden aus, bei welchen sie als hochspezialisierter und kompetenter Dienstleister und Lieferant gilt. Zum Dienstleistungsangebot zählen neben einer (Gesamt-) Fahrzeugentwicklung und -produktion auch die Entwicklung und Produktion von (Renn-)Motoren. Insbesondere die Rennmotorenentwicklung und -produktion hat sich einen hervorragenden Ruf erworben. Dies umfasst auch die Vermietung und Wartung von Motoren für diverse Formel 3 Rennserien. 2. Konjunkturelle Lage Im Laufe des Jahres 2012 hat sich die globale Wirtschaftsleistung deutlich abgekühlt. Für das Jahr 2012 konnte daher lediglich ein globales Wachstum von 2,3% erreicht werden. Während die Eurozone einen deutlichen Rückgang zu verzeichnen hatte, hat sich das Wachstum der USA zurückhaltend entwickelt und ist auch in den Schwellenländern geringer ausgefallen. Auch für das aktuelle Jahr 2013 wird nur mit einem geringfügig höheren Wachstum von 2,4% gerechnet. Im stark exportorientierten Deutschland haben sich die Auswirkungen der öffentlichen Haushaltsdefizite und der fehlenden Nachfrage in Europa im Rahmen der Euro-Krise ebenfalls bemerkbar gemacht. Nach einem starken Jahresauftakt hat sich das Wachstum in Deutschland von Quartal zu Quartal kontinuierlich verringert und ist schließlich mit einem Gesamtwert von 0,7% deutlich geringer ausgefallen als noch im Vorjahr. Besonders der Außenhandel musste mit einem Wachstum von nur noch 4% (2011: 8,2%) starke Einbußen verzeichnen. Trotzdem kann man im Hinblick auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld sagen, dass sich die deutsche Wirtschaft im europäischen Umfeld behaupten konnte. Die globale Automobilkonjunktur konnte im Jahre 2012 um insgesamt 4% auf ca. 68 Millionen Einheiten zulegen und lag damit um 0,5% über dem Vorjahreswert. Diese Entwicklung ist insbesondere auf Neuzulassungen in den BRIC-Staaten und dem wiederauflebenden US-amerikanischen Markt zurückzuführen. Die Zahl der Neuzulassungen auf dem deutschen Markt lag im vergangenen Jahr bei 3,08 Millionen PKW. Dies ist eine Verringerung von 2,8% im Vergleich zum Jahre 2011, in welchem 3,17 Millionen PKW neu zugelassenen wurden. Der Marktanteil der inländischen Marken lag dabei bei 70,8%. Dieser Rückgang zeigt trotz der soliden Einkommens-und Beschäftigungslage in Deutschland die Verunsicherung der Konsumenten in Bezug auf die Schuldenkrise. Dennoch hat sich der deutsche Markt robuster erwiesen als Westeuropa. Im Jahre 2012 waren in den meisten PKW-Segmenten deutliche Rückgänge zu beobachten. In der Oberklasse lag dieser bei 13,9%, während in der Kompaktklasse eine Verringerung von 8,8% verzeichnet wurde. Kräftige Zuwächse konnten hingegen die Segmente Mini (+20,3%), Mini-Van (+9,1%) und Geländewagen (+17,4%) verbuchen. Wie bereits im Vorjahr gehörte der Großteil der Neuwagen der Kompaktklasse an (23,8%). Trotzdem sich der deutsche Markt der schwierigen Konjunkturlage nicht vollständig entziehen werden kann, wird sich vor allem der Absatzmarkt in Übersee als bedeutsame Stütze erweisen. 3. Geschäftsentwicklung und Ertragslage Im Jahre 2012 beliefen sich die Umsatzerlöse auf 63,5 Millionen Euro. Damit lagen diese nur leicht unter dem Vorjahresniveau von 63,8 Millionen Euro. Davon entfielen 44,4 Millionen Euro (im Vorjahr 52,6 Millionen Euro) auf Deutschland und 19,1 Millionen Euro (im Vorjahr 11,1 Millionen Euro) auf das Ausland. Im Geschäftsbereich Automobilrennsport nahm der Umsatz gegenüber dem Vorjahr zu. Dadurch konnte der Umsatzrückgang im Geschäftsbereich Fahrzeuge/Fahrzeugkomponenten teilweise aufgefangen werden. Dennoch trugen die Fahrzeugverkäufe SLS AMG GT3, das Ersatzteil-/ Servicewesen SLS AMG GT3 und eine Entwicklungsdienstleistung für einen externen Auftraggeber zu einer insgesamt stabilen Umsatzsituation bei. Der Materialaufwand reduzierte sich - trotz des Neuaufbaus von 8 DTM-Rennfahrzeugen - gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund des geringeren Produktionsvolumens im Produktbereich SLS AMG GT3 ging der Materialaufwand um 12,7 Prozent von 29,2 Millionen Euro auf 25,5 Millionen Euro zurück. Infolgedessen reduzierte sich auch der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 16,5 Prozent von 21,2 Millionen Euro auf 17,7 Millionen Euro. Aufgrund des geringeren Materialaufwands fiel der Anteil an der betriebswirtschaftlichen Gesamtleistung von 44,2 Prozent auf 39,8 Prozent. Wie in den Vorjahren wurde bei den Personalkosten ein Anstieg verzeichnet. Diese erhöhten sich um 9,7 Prozent von 16,5 Millionen Euro auf 18,1 Millionen Euro, da aufgrund zahlreicher Entwicklungsprojekte - Bestandsprojekte sowie auch Zukunftsprojekte - ein höherer Personaleinsatz notwendig war. Des Weiteren soll durch eine gezielte Personalpolitik in Form von Neueinstellungen die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gesteigert werden. Den positiven wirtschaftlichen Trend konnte die HWA AG auch im vergangenen Jahr fortsetzen. Im Geschäftsjahr 2012 konnte die HWA AG wieder ein deutlich positives EBIT in Höhe von 5,6 Millionen Euro erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahr lag das EBIT bei 5,9 Millionen Euro. Als operative Ergebnisgröße und -leistung wird bei der HWA AG das EBIT (Earnings before Interest and Taxes oder Ergebnis vor Zinsen und Steuern) herangezogen. Das EBIT errechnet sich wie folgt:
Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig verschlechtert und resultierte in minus 0,4 Millionen Euro. Aufgrund des historischen Allzeit-Tiefs bei den Zinsen konnten deutlich geringere Zinserträge auf Tagesgelder erwirtschaftet werden, während die Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten aufgrund der planmäßigen Tilgung weiter gesunken sind. In der Gesamtbetrachtung verbleibt nach der Saldierung von Erlösen und Aufwendungen ein Jahresüberschuss in Höhe von 3,7 Millionen Euro gegenüber 4,1 Millionen Euro im Vorjahr. 4. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen veränderte sich nur geringfügig gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent von 24,1 Millionen Euro auf 24,5 Millionen Euro. Durch ein konstantes und gezieltes Investitionsprogramm blieb das Anlagevermögen nahezu unverändert. Das Umlaufvermögen hingegen ging um 15,2 Prozent von 21,7 Millionen Euro auf 18,4 Millionen Euro zurück. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die geringere Liquidität zum Jahresende zurückzuführen. Im vergangenen Jahr konnte eine deutliche Reduzierung der Rückstellungen um 41,3 Prozent von 4,6 Millionen Euro auf 2,7 Millionen Euro verzeichnet werden. Als Hauptursachen sind geringere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Steuern anzuführen. Auch die Verbindlichkeiten sind um 9,0 Prozent von 15,5 Millionen Euro auf 14,1 Millionen Euro zurückgegangen. Dieser Effekt resultiert einerseits aus der planmäßigen Rückführung von Bankverbindlichkeiten und andererseits aus der Auflösung von erhaltenen Anzahlungen aus dem Jahre 2011. Die Bilanzsumme reduzierte sich ebenfalls von 46,0 Millionen Euro auf 43,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil des Anlagevermögens davon stieg von 52,3 Prozent auf 56,7 Prozent an. Hingegen reduzierte sich der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme von 47,1 Prozent auf 42,7 Prozent. Aufgrund der reduzierten Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote von 56,3 Prozent auf 61,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht. Am Ende des Geschäftsjahres 2012 verfügte die HWA AG über Finanzmittelfonds in Höhe von 3,0 Millionen Euro gegenüber 9,6 Millionen Euro im Vorjahr. Dieser überproportionale Rückgang in Höhe von 68,8 Prozent basiert auf folgenden Tatsachen: Der negative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit. Durch die Zunahme der Vorräte und der Forderungen sowie die Abnahme von Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva fiel der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit marginal negativ aus. Ebenfalls negativ ausgefallen ist der Cashflow aus der Investitionstätigkeit aufgrund des kontinuierlichen Investitionsprogrammes der HWA AG. Des Weiteren ist der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit angesichts der Dividendenausschüttung und der Darlehenstilgung ebenfalls negativ. 5. Beschäftigte Im Geschäftsjahr 2012 waren im Durchschnitt 233 (Vorjahr: 216) Mitarbeiter inklusive der Vorstände beschäftigt:
6. Chancen und Risiken Um potentielle Risiken möglichst zeitnah identifizieren, analysieren und bewerten zu können, setzt die HWA AG Instrumentarien ein, welche auf einem durchgängigen Informationssystem basieren. Dadurch wird dem Management ermöglicht, frühzeitig wirkungsvolle Strategien und Maßnahmen einleiten zu können. Nach der weltweiten Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 kann die globale wirtschaftliche Entwicklung in den Folgejahren 2010, 2011 und 2012 als äußerst positiv bezeichnet werden. Den meisten Unternehmen ist es gelungen, an das „Vorkrisenniveau“ hinsichtlich Absatz, Umsatz und Gewinn anzuknüpfen. Trotz der positiven Wachstumsraten in den vergangenen drei Jahren sind zahlreiche Risiken derzeit immer noch allgegenwärtig. Die finanzielle Instabilität diverser Europäischer Staaten könnte trotz der Implementierung des EURO-Rettungsschirmes nach wie vor zum Scheitern der Europäischen Währungsunion führen. Ein weiteres potentielles Risiko stellen die politischen Konfliktfelder in diversen Ländern dar. Zahlreiche Krisensituationen könnten den weltweiten Aufschwung ebenfalls wieder bremsen. Das Segment Automobilrennsport ist nach wie vor das Kerngeschäftsfeld der HWA AG, dessen primärer Bestand stark von den Entscheidungsträgern der DAIMLER AG abhängig ist. Zur Risikominimierung trägt eine langjährige und enge Partnerschaft im Bereich Motorsport mit Mercedes-Benz bei. Ein vollständiger Ausschluss von Risiken kann jedoch nicht garantiert werden. Durch eine regelmäßige Kontaktpflege wird das Management der HWA AG frühzeitig in Entscheidungen eingebunden, um daraufhin auch angemessen reagieren zu können. Die Rückkehr der BMW AG in die Rennserie Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) stellt eine Bereicherung für die Hersteller, Medien und Zuschauer dar. Dadurch wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunftssicherung der Rennserie gemacht. Durch die Kooperationsabkommen des DTM-Dachverbandes „ITR“ mit der amerikanischen GRAND-AM und IMSA sowie der japanischen Super GT wurde ein weiterer Schritt im Hinblick auf die Internationalisierung vollzogen. Die Beendigung der DTM-Rennserie stellt - wenn auch heute deutlich minimiert - ein Risiko dar, da diese durch Medien und Sponsoren refinanziert wird. Durch die Rückkehr der BMW AG konnte diese allerdings noch einmal deutlich an Attraktivität hinzugewinnen. Ein weiteres Risiko könnte nach wie vor ein Rückzug eines beliebigen Herstellers darstellen. Dadurch wären wieder nur zwei Hersteller präsent, was wiederum das Sponsoren- und Medieninteresse negativ beeinflussen könnte. Die zahlreichen Erfolge des Team AMG-Mercedes in der DTM in den letzten Jahren haben sich zu einem wichtigen Marketinginstrument für die Marke Mercedes-Benz entwickelt. Im Geschäftsbereich Fahrzeuge/Fahrzeugkomponenten sind in erster Linie Absatzrisiken in Betracht zu ziehen. Da das GT-Marktvolumen weltweit begrenzt ist, können jederzeit Absatz- und Umsatzrisiken im Produktbereich SLS AMG GT3 auftreten. Des Weiteren ist durch die gegenwärtige Markenvielfalt der Wettbewerb äußerst intensiv. Dies könnte Bestandskunden zu einer größeren Wechselbereitschaft motivieren. Im Falle von Reglementsänderungen könnte auch eine Einschränkung des Einsatzbereiches von GT-Fahrzeugen ein weiteres Risiko darstellen. Aufgrund der Zuverlässigkeit und Qualität des Produktes SLS AMG GT3 nehmen die Risiken aus Garantie und Kulanz hingegen deutlich ab. Die Situation im Leasing- und Verkaufsgeschäft von Formel-3 Motoren hat sich weiter erholt. Durch die Neustrukturierung der Formel-3 Rennserien - vorangetrieben durch den Weltverband FIA - ergeben sich neue, zahlreiche Chancen. Des Weiteren soll durch das neue Reglement 2014, welches eine neue Motorengeneration beinhaltet, die Gesamtkosten für die Formel-3 Kunden weiter reduziert werden. Dennoch sind diese nach wie vor stark von deren Sponsoren abhängig. Neben den Absatz- und Umsatzrisiken müssen ebenfalls finanzwirtschaftliche Risiken in Betracht bezogen werden. Die Forderungen aus Lieferungen/Leistungen, die zum Jahresende 2012 in der Bilanz ausgewiesen wurden, sind allenfalls nur geringfügig als „risikobehaftet“ einzustufen. Für bestehende Risiken wurde ausreichend Vorsorge gebildet. Veränderungen, welche sich aus den Wechselkursen, den Zinsen oder Marktpreisen ergeben könnten, stellen ein zu vernachlässigendes bis geringes Gefährdungspotential dar, da die meisten Geschäftsvorgänge in Euro abgewickelt werden. Zur Absicherung des Zinsniveaus setzt die Gesellschaft derivative Finanzinstrumente ein, bei denen es sich um zwei Zinstauschgeschäfte (SWAP) handelt. Durch diese Maßnahme aus dem Jahre 2009 soll das historisch niedrige Zinsniveau langfristig gesichert werden. Aufgrund der Tatsache, dass diese Swap-Geschäfte eine Bewertungseinheit mit den Euribordarlehen bilden, besteht kein bilanzielles Risiko. 7. Forschung und Entwicklung Über alle Geschäftsbereiche hinweg kann die HWA AG umfassende Ressourcen vorweisen, die Voraussetzung zur Entwicklung von Rennfahrzeugen, Kundensportfahrzeugen, Fahrzeugaggregaten und -komponenten sind. Die Verwendung der neuesten Software im Simulations- und Konstruktionsbereich stellt sicher, dass die Entwicklungen der HWA AG stets dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Die HWA AG verfügt über umfassende Fachkenntnisse und ein breites Spektrum an Ressourcen, um die Elektrik und Elektronik von Rennfahrzeugen, Kundensportfahrzeugen und Fahrzeugkomponenten eigenständig zu entwickeln. Diese Tätigkeit beinhaltet sowohl die Erstellung und Programmierung der Motorelektronik als auch deren Simulation und Auswertung. Um den Kunden einen entsprechenden Service zu gewährleisten, hat die HWA AG eine hervorragende Infrastruktur aufgebaut, die das gründliche Testen sowie die Wartung von Fahrzeugen an der Rennstrecke, im Haus oder direkt vor Ort ermöglicht. Der Forschung und Entwicklung wird bei der HWA AG auch in Zukunft besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden um den hohen Standard der Produkte auch weiterhin gewährleisten zu können. Eine gute Planung und gezielte Investitionen werden dieses Vorhaben ergänzen. 8. Geschäftsverlauf und voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 2012 wurde trotz zahlreicher Herausforderungen mit grundsoliden Ergebnissen abgeschlossen. Dennoch müssen auch im kommenden Geschäftsjahr umfassende Anstrengungen unternommen werden, um zufriedenstellende sportliche sowie wirtschaftliche Ergebnisse erreichen zu können. Die unternehmensinternen sowie -externen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden weiterhin - wie in den Vorjahren - stabil erwartet. Im Geschäftsbereich Automobilrennsport wird das Umsatzvolumen im kommenden Jahr zurückgehen. Nach der Umsetzung des neuen DTM-Reglements 2012 und der Rückkehr der BMW AG in die DTM-Rennserie sind alle Premiumhersteller bestrebt, die Entwicklungs-, Aufbau- und Einsatzkosten weiter zu reduzieren. Im Jahre 2013 sollen deshalb auch keine neuen DTM-Rennfahrzeuge aufgebaut werden. Das neue DTM-Reglement bietet jedoch die Möglichkeit, diverse Weiterentwicklungen in einem eingeschränkten Umfang durchführen zu können. Die Wettbewerbssituation zwischen den Premiumherstellern Mercedes-Benz, AUDI und BMW erfordert auch weiterhin eine intensive Entwicklungstätigkeit. Des Weiteren wurde die Anzahl von Einsatzfahrzeugen von 8 auf 6 reduziert. Die HWA AG wird nur noch ein Kundenteam im Jahre 2013 betreuen. Dies hat ebenfalls zur Folge, dass sich das Umsatzvolumen reduziert. Durch die Kooperationsabkommen des DTM-Dachverbandes „ITR“ mit der amerikanischen GRAND-AM und IMSA und japanischen Super GT wurde ein weiterer wichtiger Schritt im Hinblick auf die Internationalisierung und Zukunftssicherung der DTM-Rennserie gemacht. Im Geschäftsbereich Fahrzeuge/Fahrzeugkomponenten wird ebenfalls mit einem geringeren Umsatzvolumen aus heutiger Sicht gerechnet. Die Fahrzeugverkäufe des Produktes SLS AMG GT3 werden leicht über dem Vorjahresniveau liegen. Auch im Ersatzteil- und Servicegeschäft wird mit einem stabilen und soliden Umsatzniveau gerechnet. Das Geschäft aus den Motorenvermietungen/-verkäufen in der Formel 3 scheint sich weiter zu stabilisieren - es sind sogar leichte Umsatzsteigerungen durch zusätzliche Motorenvermietungen zu erwarten. Durch das neue „Formel-3 Reglement 2014“ wird eine Motorenneuentwicklung erforderlich werden, die in einer Steigerung des Umsatzes resultieren wird. Des Weiteren konnte ein Neuprojekt im Jahre 2012 akquiriert werden, welches eine Komponentenentwicklung im Gesamtfahrzeug- und Motorenbereich umfasst. Die Entwicklungsdienstleistung wird im Jahre 2013 fortgeführt. Trotz aller Herausforderungen kann ein positiver Ausblick für das Geschäftsjahr 2013 gegeben werden. Generell ist eine grundsolide Weiterentwicklung der Gesellschaft zu erwarten, jedoch wird mit einem geringeren Gesamtumsatz im Jahr 2013 gerechnet. Aus Ergebnissichtweise soll der projekt- und produktbedingte Umsatzrückgang durch eine höhere Produktions- und Materialkosteneffizienz kompensiert werden. Aufgrund der gestiegenen Projekt- und Produktvielfalt sind ebenfalls höhere Materialbestände zu erwarten. Insgesamt kann von einer stabilen Beschäftigungssituation im laufenden Jahr ausgegangen werden. Im Geschäftsjahr 2013 wird durch das Management der HWA AG das Ziel verfolgt, ein deutlich positives Gesamtergebnis auf einem grundsoliden Niveau wieder zu erwirtschaften. 9. Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres 2012 Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, welche für die HWA AG zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.
Affalterbach, 18. April 2013
Gerhard Ungar Eric Nève BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HWA AG, Affalterbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Weilheim/Teck, den 18. April 2013
Lutz, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Aktionäre, das Geschäftsjahr 2012 war geprägt durch die anhaltende Unsicherheit über den Fortgang der Staatsschuldenkrise sowie durch eine sich abkühlende Weltwirtschaft. Die HWA AG hat sich 2012 trotz gesamtwirtschaftlich schwierig werdender Rahmenbedingungen behauptet und ein solides Geschäftsergebnis erzielt, auch wenn wir uns zu Jahresbeginn sportlich als auch wirtschaftlich eine noch stärkere Leistung zugetraut hätten. Für die Zukunft ist das Unternehmen weiterhin gut gerüstet die positive Entwicklung fortzuschreiben. Der Aufsichtsrat nahm 2012 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Prüfungs- und Kontrollaufgaben mit großer Sorgfalt wahr. Wir haben den Vorstand bei der Unternehmensleitung regelmäßig beraten und dabei die Geschäftsführung und Entwicklung eng begleitet und überwacht. In alle Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren oder in welche der Aufsichtsrat kraft Gesetzes oder Satzung einzubeziehen war, wurden wir unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Grundlage hierfür waren schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands an den Aufsichtsrat. Kennzeichnend für die Zusammenarbeit war ein intensiver und jederzeit offener Dialog. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen wesentlichen Aspekte und zustimmungspflichtigen Vorgänge. Dazu zählen vor allem die Geschäftsentwicklung des Unternehmens, die Ertragssituation und Liquiditätslage, Investitionsvorhaben, die Risikosituation, das Chancen- und Risikomanagement sowie grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung und Strategie der HWA AG. Auch außerhalb der turnusgemäß festgelegten Sitzungen stand der Vorsitzende des Aufsichtsrats in stetigem Kontakt mit dem Vorstand. Neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden standen auch weitere Aufsichtsratsmitglieder außerhalb der Sitzungen in Kontakt mit dem Vorstand, um sich über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die wesentlichen Geschäftsvorfälle zu informieren bzw. den Vorstand beratend zu unterstützen. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands gewissenhaft kontrolliert und bestätigt, dass dieser in jeder Hinsicht rechtmäßig, ordnungsmäßig und wirtschaftlich gehandelt hat. Aufsichtsratssitzungen und Inhalte Im Berichtsjahr 2012 fanden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen sowie die Bilanzsitzung statt: am 14. März, 08. Juni, 22. August, 26. September sowie am 12. Dezember. In diesen Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat über die aktuelle Lage der Gesellschaft informiert und mit dem Vorstand erörtert. In der Bilanzsitzung am 10. April 2012 billigte der Aufsichtsrat nach eingehender Prüfung, insbesondere auf Grundlage der Vorgespräche, Vorprüfungen und Beratungen, den Jahresabschluss der HWA AG für das Jahr 2011. An der Bilanzsitzung nahm der Abschlussprüfer teil. An den Aufsichtsratssitzungen haben, bis auf zwei Sitzungen, bei denen jeweils ein Mitglied des Aufsichtsrats aus wichtigem Grund verhindert war, alle Mitglieder des Aufsichtsrats teilgenommen. Über Vorhaben, die für das Unternehmen von besonderer Bedeutung oder eilbedürftig waren, hat der Vorstand den Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen ausführlich informiert. Alle Maßnahmen und Geschäfte, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, wurden in den Aufsichtsratssitzungen ausführlich behandelt. Zu den wichtigsten Beratungsthemen im abgelaufenen Geschäftsjahr zählten:
Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat Im Vorstand der HWA AG gab es im Berichtsjahr eine Ergänzung des Vorstands. Der Aufsichtsrat hat Herrn Eric Nève als weiteres Vorstandsmitglied der Gesellschaft mit Wirkung zum 01. Oktober 2012 bestellt. Herr Nève ist für die Bereiche „Marketing" und „New Business" verantwortlich. Der bisherige Alleinvorstand Gerhard Ungar wurde zum Vorstandsvorsitzenden bestimmt. Herr Nève war seit Dezember 2004 bei Chevrolet Europe als Motorsportdirektor tätig und verantwortlich für Chevrolets erfolgreiches World Touring Car Championship Programm. Die Fachkompetenz von Herrn Nève und seine Erfahrungen im weltweiten Motorsport sind enorm wertvoll für uns. Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass Herr Nève uns dabei helfen wird, die aktuellen und zukünftigen Aktivitäten der HWA AG weiterzuentwickeln und zu diversifizieren. Satzungsgemäß besteht der Aufsichtsrat aus sechs Mitgliedern. Der Aufsichtsrat setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Herr Ayman Al-Abbasi hat sein Mandat als Mitglied des Aufsichtsrats mit Schreiben vom 13. September 2012 niedergelegt. Der Aufsichtsrat dankt Heim Al-Abbasi im Namen des Vorstands für sein Engagement und seinen Einsatz für die HWA AG. Für den frei werdenden Sitz im Aufsichtsrat wird Herr Wolfgang Köhne auf der Hauptversammlung am 05. Juni 2013 kandidieren. Herr Köhne ist Geschäftsführer der NBK Services, Doha/Katar. Er kandidiert auf Vorschlag des Aufsichtsrats. Die Muttergesellschaft der NBK Services, die NBK Holding, ist an der HWA AG mit rund 28 Prozent beteiligt. Abschlussprüfung Entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 08. Juni 2012 wurde der Wirtschaftsprüfer Dipl. oec. Joachim Lutz, Weilheim-Teck, beauftragt, den Jahresabschluss der Gesellschaft zu prüfen. Den vom Vorstand erstellten Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 hat der Abschlussprüfer geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Jahresabschluss Der Jahresabschluss 2012 und der Lagebericht haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vorgelegen. Sie wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats ausführlich besprochen. Der Abschlussprüfer hat an dieser Sitzung teilgenommen und über die wesentlichen Ereignisse seiner Prüfung berichtet. Er stand für ergänzende Fragen des Aufsichtsrats zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers nach eingehender eigener Prüfung zugestimmt. Er hat den Jahresabschluss 2012 der HWA AG samt Lagebericht sowie den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen geprüft und am 18. April 2013 gemäß § 172 Satz 1 AktG gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hält den Gewinnverwendungsvorschlag für angemessen. Dank des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und insbesondere allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens Dank und Anerkennung für ihr persönliches Engagement und die in einem heraufordernden Umfeld geleistete Arbeit aus.
Affalterbach, im April 2013
Für den Aufsichtsrat Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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