IBU-tec advanced materials AGWeimarJahresabschluss zum 31.12.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009der IBU-tec advanced materials AGGeschäftsverlaufAllgemeines Die IBU-tec entwickelt und produziert anorganische Pulverwerkstoffe, Granulate und Suspensionen. Insbesondere Nano- und Submikropartikel mit definierten Stoffeigenschaften und hoher Reaktivität werden von der IBU-tec hergestellt. Dazu hat die iBU-tec eine patentierte Pulsationsreaktor-Technologie entwickelt, mit der diese Stoffe produziert werden können. Die Produktionsmöglichkeiten werden durch zahlreiche Drehrohrofenanlagen in unterschiedlichen Dimensionen komplettiert. Ein typisches Einsatzgebiet für diese Produkte sind Katalyseprozesse, wie sie beispielsweise bei der Abgas- und Wasserreinigung eingesetzt werden. Damit lassen sich unter anderem Filteranlagen und Katalysatoren realisieren, die den Ausstoß von Schadstoffen minimieren. Durch den Einsatz von selektiven und aktiven Katalysatoren kann bei vielen Prozessen Energie eingespart und die Menge an Nebenprodukten reduziert werden. Hierfür stellt die lBU-tec wichtige Zwischenprodukte für Abgasreinigungsanlagen in industriellen Produktionsprozessen oder für die Autoindustrie her. Die IBU-tec entwickelt, produziert und vertreibt, zusätzlich zum beschriebenen Dienstleistungsgeschäft für Kunden, auch eigene Produkte. Diese Produkte sind im Wesentlichen nanoskalige Pulverwerkstoffe, Nanosuspensionen oder Mikrogranulate basierend auf nanoskaligen Pulverwerkstoffen. Anwendungsbeispiele dafür sind
Die IBU-tec leistet mit ihren eigenen Produkten und den Dienstleistungen für Kunden einen wesentlichen Beitrag im Bereich der Green-Technologies. ÜberblickWie erwartet, entwickelte sich das Geschäftsjahr 2009 der IBU-tec, auf Grund der weltweiten Wirtschaftskrise, rückläufig und war geprägt durch einen außerordentlich starken Rückgang der Umsatzerlöse um ca. 41 %. Dadurch waren wir gezwungen, die Personalkapazitäten gegenüber dem Vorjahr anzupassen. Im Vergleich zu 2008 ist die Anzahl der Mitarbeiter zum Bilanzstichtag um 14% gesunken. Die Personalaufwandsquote (54 %) lag dennoch deutlich über dem Vorjahresniveau. Dies basiert auf einer strategischen Managemententscheidung „Know-How-Träger" nicht abzubauen und über das schwache Jahr hinaus, auf Kosten des Ergebnisbeitrages, zu halten. Die im Berichtsjahr 2009 umgehend eingeleiteten Maßnahmen der Kostenreduzierung und der Konsolidierung der Geschäftsprozesse trugen Früchte und die Gesellschaft konnte, trotz des dramatischen Umsatzrückganges, ein positives Ergebnis erwirtschaften. Im Geschäftsjahr 2009 hat die IBU-tec mehr als 940 Tonnen Pulver (vgl. Vj. 2.000 t), Granulate und Suspensionen produziert und geliefert. Das Standbein Produktion wurde im wirtschaftlich schwierigen Jahr 2009 erwartungsgemäß durch Kunden kaum in Anspruch genommen. Dafür verzeichnete die IBU-tec einen höheren Auftragseingang von Forschungs- und Entwicklungsleistungen als im Geschäftsjahr 2008. Der Trend war deutlich zu erkennen, dass die Kunden mit neuen, innovativen Produkten versuchen, den Markt wieder zu beleben. Umsatz- und AuftragsentwicklungDer Umsatz der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr konjunkturbedingt um T€ 3.441 gesunken.
Die einzelnen Geschäftsbereiche der IBU-tec haben davon folgende Umsatzanteile generiert:
InvestitionenDie Nettoinvestitionen der Gesellschaft beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 998 und lagen damit deutlich unter dem Wert des Vorjahres.
Basierend auf einer Managemententscheidung wurde trotz der stark angespannten wirtschaftlichen Situation im Berichtsjahr die im Vorjahr geplanten und begonnenen Investitionen in produktionstechnische Maschinen und Anlagen sowie die dafür notwendige Peripherie realisiert bzw. abgeschlossen. Investiert wurde ebenfalls in den Neubau einer Produktionshalle. Die Gesellschaft nutzte zur Finanzierung der Investitionen neben Eigenmitteln und Darlehen von Kreditinstituten wiederum öffentliche Finanzierungshilfen (Zulagen, Zuschüsse und Darlehen). Die Investitionen in produktionstechnische Maschinen und Anlagen stellen im Wesentlichen die Kapazitäten bereit, die für die Produktion der eigenen Produkte vorgesehen sind. Forschung- und EntwicklungAuf Grund der wirtschaftlichen Situation wurde die Forschung- und Entwicklungsabteilung personell nicht weiter ausgebaut und Projekte, welche in der Realisierung mehr zukunftsorientiert waren gestoppt und in das Jahr 2010 verschoben. Dadurch konnte die Kostenstruktur, durch die dafür nicht mehr benötigten Mitarbeiter positiv beeinflusst werden. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten konzentrierten sich im Berichtsjahr auf die Fertigstellung laufender Entwicklungsprojekte und die konsequente Umsetzung der Schnittstellenentwicklungen wie Nanosuspensionen und Mikrogranulate basierend auf nanoskaligen Pulverwerkstoffen. Die Mitarbeiter der Forschungsabteilung wurden verstärkt für den technischen Vertrieb eingesetzt. Das dadurch erfreulicherweise geweckte Kundeninteresse, generierte eine erhöhte Nachfrage nach eigenen Produkten und wir konnten einen signifikant erhöhten Bedarf an Forschungs- und Entwicklungsleistungen verzeichnen. Der IBU-tec gelang es, im Geschäftsjahr 2009 drei größere Forschungsaufträge mit großen Kunden der Chemischen Industrie zu akquirieren, welche bis in die Jahre 2010/2011 reichen. Durch die Einnahmen aus Forschungsmitteln der privaten Industrie und aus öffentlich geförderten Projekten sowie dem Verkauf eigener Produkte, war die FuE Abteilung der IBU-tec erstmalig in der Lage kostendeckend zu arbeiten.
Personal- und SozialbereichIm Berichtsjahr war die Gesellschaft leider gezwungen, die Mitarbeiteranzahl dem konjunkturellen Rückgang der Weltwirtschaft anzupassen. Die Zahl der Mitarbeiter sank zum Stichtag von 83 auf 72. Die Personalintensität ist gegenüber dem Vorjahr von 36 % auf 54 % gestiegen. Als weitere unternehmenssichernde Maßnahme wurde auch Kurzarbeitergeld in Höhe von T€ 28 der Bundesagentur für Arbeit in Anspruch genommen Zum 31.12.2009 waren insgesamt 72 Mitarbeiter (incl. Auszubildende) im Unternehmen beschäftigt, welche sich wie folgt auf die einzelnen Bereiche verteilen: ![]() Im Jahr 2009 sind insgesamt 3 Mitarbeiter in das Unternehmen eingetreten und 14 haben das Unternehmen verlassen (ohne Auszubildende). Die IBU-tec wird ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung, der Berufsausbildung, ebenfalls gerecht und beschäftigt insgesamt 7 Auszubildende in unterschiedlichen Ausbildungsberufen. In 2009 hat eine Auszubildende ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge hat die Gesellschaft Rahmenverträge mit zwei Versicherungsunternehmen geschlossen und fördert die Altersvorsorge der Mitarbeiter mit einem Zuschuss zu den monatlichen Beiträgen. LageVermögenslage Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vorjahr um T€ 611 auf T€ 7.360 abgenommen.
Die Bilanzrelationen sind für ein mittelständisches Unternehmen sehr erfreulich.
FinanzlageDer Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt mit T€ 1,754 um 33 % unter dem Vorjahreswert. Die der Gesellschaft zugeflossenen Mittel wurden für die Bildung von Rücklagen, die Finanzierung der Produktentwicklung sowie die Durchführung von Investitionen verwendet.
Der Gesamtbetrag der liquiden Mittel, aus Kassenbestand und Bankguthaben sowie Wertpapieren des Umlaufvermögens, beläuft sich auf T€ 1.624. Die Liquiditätsreserven der Gesellschaft dürfen somit nachwievor als gut bezeichnet werden. ErtragslageDas Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (EBT) konnte gegenüber dem Vorjahr nicht gehalten werden und beträgt im Berichtsjahr T€ 616. Die Umsatzrentabilität vor Ertragssteuern liegt somit bei 11 %.
Nach Steuern vom Einkommen und Ertrag erzielt die Gesellschaft im Berichtsjahr eine Umsatzrentabilität von 9 %. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungJede unternehmerische Tätigkeit beinhaltet sowohl Chancen als auch Risiken. Die IBU-tec hat durch das intensive Investitionsverhalten der letzten Jahre ihre Chancen genutzt und für die Kunden ein attraktives Dienstleistungsangebot geschaffen. Des Weiteren wurde in einem weiteren Teilbereich des Unternehmens eine Zertifizierung nach EN ISO 9001:2000 eingeführt sowie die Rezertifizierung in den anderen Bereichen erfolgreich bestanden. Risiken sind die Akquisition und Realisierung von Projekten sowie die erfolgreiche Markteinführung der neuentwickelten Eigenprodukte. Hauptsächliche Einzelrisiken sind:
Die Gefahr des Forderungsausfalls besteht darin, dass für die erbrachten Leistungen der geschuldete Ausgleich nicht bezahlt wird. Bei größeren Aufträgen und längeren Projektlaufzeiten rechnet die Gesellschaft daher in Teilschritten ab. Das Forderungsmanagement beinhaltet die Überwachung des fristgerechten Zahlungseingangs. Ausfälle im nennenswerten Umfang waren auch in diesem Jahr nicht zu verzeichnen. Dem Liquiditätsrisiko wird Rechnung getragen, indem regelmäßig die zu erwartenden Zahlungsströme (Ein- und Auszahlungen) miteinander abgeglichen werden. Kurzfristige Kontenausgleiche werden über Geldmarktanlagen vorgenommen. Für die längerfristige Liquiditätssteuerung stehen Wertpapiere im Umlaufvermögen sowie Termingelder zur Verfügung. Zum Ausgleich kurzfristiger Zahlungsstromschwankungen unterhalten wir bei der Hausbank eine Kontokorrentkreditlinie. Kalkulatorische Risiken bestehen in der Fehleinschätzung tatsächlicher Aufwendungen im Verhältnis zu den kalkulierten Abgabepreisen. Die langjährige Erfahrung der Bereichsleiter, die für die Preiskalkulation verantwortlich sind, und das hochspezialisierte produktionstechnische Know How stellen sicher, den Aufwand realistisch einzuschätzen und somit Fehlkalkulationen zu vermeiden. Bei komplexen Produktions- oder Versuchsaufträgen, bei denen das Reaktionsverhalten der eingesetzten Ausgangsstoffe nicht voraussehbar ist, besteht immer das Risiko einer nicht erfolgreichen Leistungserbringung. Die aufgeführten Liefer- und Leistungsbedingungen in den Angeboten, und das hochspezialisierte produktionstechnische Know How der IBU-tec Mitarbeiter, ist die Voraussetzung dieses Risiko zu minimieren. Bei den Risiken der zukünftigen Entwicklung ist das aktuelle Konjunkturrisiko hervorzuheben, welches zzt, nicht genau eingeschätzt werden kann. Ein ebenfalls mit hohem Aufwand und dementsprechend hohen Kosten verbundenes Risiko besteht in der Neuausrichtung der EU-Chemikalienpolitik durch die Einführung der Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH). Durch diese kostenintensiven Test- und Registrierungsverfahren werden wir gegenüber unseren außereuropäischen Wettbewerbern benachteiligt. AusblickEntwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Insgesamt ist für das Jahr 2010 mit einem Ende der globalen Rezession und einem moderaten Wachstum der globalen Wirtschaft zu rechnen. Der ifo-Geschäftsklimaindex liegt im Januar 2010 mit 95,8 deutlich über dem Wert vom Januar 2009 mit 82,9. Der Index der Geschäftserwartungen liegt im Januar 2010 mit 100,6 ebenfalls deutlich über dem Erwartungsindex des Vorjahresmonats (79,3).1) Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose geht von einem Anstieg der Weltproduktion um 2 % für 2010 aus 2) Die wirtschaftliche Entwicklung auch über das Jahr 2010 hinaus ist aufgrund unseres Geschäftsumfeldes heute nicht belastbar einschätzbar. Auch wenn sich die Wirtschafts- und Finanzkrise fortsetzt, sind wir in der Lage, unsere Kostenstruktur ohne wesentliche timelags den Erfordernissen anzupassen.
1)
ifo Geschäftsklima Deutschland Januar 2010 Am Jahresanfang 2010 konnten wir eine leichte Erholung unserer Branche beobachten, welche sich auch in einem deutlich besseren Forecast für 2010 gegenüber 2009 durch unsere Kunden bemerkbar macht. Die aktuelle Auftragsvorausschau erreicht bereits ca. 80 % des Vorjahresumsatzes, zeigt dabei aber einen deutlich kürzeren Zeithorizont, da unsere Kunden keine detaillierten Forecastis über einen längeren Zeitraum mehr abgeben. Dennoch werten wir die Aussagen und die bereits konkret besprochenen Projekte der Kunden als positive Signale für das kommende Geschäftsjahr. Daher gehen wir davon aus, dass die Umsatzentwicklung deutlich über der des Vorjahres liegen wird. Die ausgebauten Aktivitäten im Bereich Vertrieb, zahlen sich ebenfalls bereits aus. So haben wir bereits bis Mitte Februar über 110 Angebote für Kunden erstellt, welches im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 38 % ausmacht,
Weimar, den 24.02.2010 IBU-tec advanced materials AG Ulrich Weitz, Vorstand Bilanz für das Geschäftsjahr vorn 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009IBU-tec advanced materials AGAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vorn 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009IBU-tec advanced materials AG
Anhang zum Jahresabschluss 2009I. Allgemeine AngabenDie IBU-tec advanced materials AG, Weimar weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gern. § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes sowie die ergänzenden Bestimmungen der Satzung zu beachten. Für den Jahresabschluss wurde das gesetzliche Gliederungsschema der §§ 266 und 275 HGB befolgt. Besondere Umstände, die dazu führen, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt, waren nicht zu verzeichnen (§ 264 Abs. 2 S. 2 HGB). II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAnlagevermögen Für die Abschreibung von Gegenständen des Anlagevermögens wurden folgende Abschreibungsmethoden angewendet.
Erworbene Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, und sofern diese der Abnutzung unterliegen, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die degressive Abschreibungsmethode wird nur noch für Anlagegüter angewandt, welche vor dem 01.01.2008 angeschafft wurden. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis. Im Jahr 2009 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter wurden, bis zu einem Anschaffungspreis von 150 €, vollständig abgeschrieben. Dabei wurde von der Bewertungsfreiheit Gebrauch gemacht und der sofortige Abgang im Jahr der Anschaffung unterstellt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis von mehr als 150 € bis zu 1.000 € wurden in einem Pool zusammengefasst und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens wird auf Seite 7, des einzelnen Postens auf Seite 4 des Anhangs (Anlagespiegel) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Dem Ausfallwagnis wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Vom Wahlrecht der sofortigen, erfolgswirksamen Vereinnahmung der gewährten Investitionszulagen wurde seit Gründung der Gesellschaft Gebrauch gemacht. Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken gebildet. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzDie sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 241. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 3 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Die zu Grunde liegenden Ausgaben wurden aktiviert und über die Laufzeit linear aufgelöst. Die Abgrenzung beinhaltet ein Disagio von T€ 14. Sonderposten Bei dieser Position handelt es sich um einen Sonderposten mit Rücklageanteil nach 7g Abs. 5 EStG sowie um einen Sonderposten aus Investitionszuschüssen zum Anlagevermögen (GA-Mittel).
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 218 enthalten, welche teilweise Restlaufzeiten über 5 Jahre aufweisen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€919 mit Buchgrundschulden über nom. T€ 1.282 auf die Geschäftsgrundstücke sowie mit einer Höchstbetragsbürgschaft des Vorstandes besichert. Eigenkapital Das Grundkapital in Höhe von T€ 3.000 ist eingeteilt in 3.000.000 nennwertlose Stückaktien und vollständig einbezahlt. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde gern. § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des nach 5 7g Abs. 1 EStG gebildeten Sonderpostens mit Rücklageanteil für durchgeführte Sonderabschreibungen in Höhe von T€ 49, Erlöse aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von T€ 85, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 41 sowie Investitionszulagen für die Jahre 2007 und 2008 in Höhe von T€ 389 enthalten. Periodenfremde Effekte in Höhe von T€ 32 beeinflussen das Jahresergebnis. In den Umsatzerlösen sind Erlöse aus projektbezogenen Zuwendungen Dritter in Höhe von T€ 571 enthalten. Die Kfz-Steuer (T€ 4) wird im Geschäftsjahr unter den sonstigen Steuern ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Vorjahresbeträge (T€ 3) wurden gern. § 265 Abs. 2 HGB angepasst. Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen auf den Überschuss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, auf die abgeführte Kapitalertragsteuer aus Gewinnausschüttungen und gehen mit T€ 103 in die Gewinn- und Verlustrechnung ein. In Anspruch genommenes Kurzarbeitergeld von der Bundesagentur für Arbeit wird im Personalaufwand saldiert ausgewiesen. V. Vorschlag zur GewinnverwendungAus dem Jahresüberschuss in Höhe von 576.872,77 € werden 25.939 € in die gesetzlichen Rücklagen eingestellt. Über die Verwendung des verbleibenden Bilanzgewinnes in Höhe von insgesamt 779.417,67€ beschließt die ordentliche Hauptversammlung 2010. Vl. Sonstige AngabenDie Angaben über die Bezüge des Vorstandes unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Des Weiteren ist von allen zulässigen Erleichterungen gern. HGB und AktG Gebrauch gemacht worden. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr T€ 18. Die Anzahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter lag bei 67. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von 1€ 75 an offenen Bestellungen sowie Verpflichtungen aus Leasing, Mieten und Pachten in Höhe von T€ 69, davon mit einer Laufzeit bis zu 1 Jahr von T€ 29, Darin enthalten ist ein Pachtvertrag mit jährlichen Verpflichtungen von T€ 0,5 dessen Grundlaufzeit unbestimmt ist. Die Forderungen ggü. Gesellschaftern enthalten ein Darlehen gegenüber Organmitgliedern, mit einer Laufzeit von max. 5 Jahren, und wird monatlich jeweils mit 1% über dem Zwei-Wochen-Refi-Mindestbietungssatz der Europäischen Zentralbank verzinst. Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen
Weimar, den 24.02.2010 IBU-tec advanced materials AG Ulrich Weitz, Vorstand Anlagengitter für das Geschäftsjahr vorn 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009
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| Anschaffungs- oder Herstellungskosten | |||||
| Stand 1.1.2009 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umbuchungen EUR |
Stand 31.12.2009 EUR |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 139.294,35 | 27.130,11 | 0,00 | 0,00 | 166.424,46 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.122.466,07 | 48.512,77 | 0,00 | 358.451,41 | 2.529.430,25 |
| 2, Technische Anlagen und Maschinen | 4.682.377,69 | 65.104,11 | 0,00 | 496.474,29 | 5.243.956,09 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.942.356,39 | 46.700,62 | 18.976,47 | 0,00 | 1.970.080,54 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 44.234,70 | 810.691,00 | 0,00 | 854.925.70 | 0,00 |
| 8.791.434,85 | 971.008,50 | 18.976,47 | 0,00 | 9.743.466,88 | |
| 8.930.72920 | 998.138,61 | 18.976,47 | 0,00 | 9.909.891,34 | |
| Abschreibungen | ||||
| Stand 1.1.2009 - EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand 31.12.2009 EUR |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 56,388,85 | 38.653,11 | 0,00 | 95.041,96 |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 390.489,22 | 106.611,33 | 0,00 | 497.100,55 |
| 2, Technische Anlagen und Maschinen | 2.484.527,89 | 473.554,40 | 0,00 | 2.958.082,29 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.300.476,89 | 150.966,62 | 16.772,47 | 1.434.671.04 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4.175.494 00 | 731.132,35 | 16.772,47 | 4.889.853,88 | |
| 4.231.1382,85 | 769.785,46 | 16.772,47 | 4.984.895,84 | |
| Buchwerte | ||
| Stand 31.12.2009 EUR |
Stand 31.12.2008 EUR |
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| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 71.382,50 | 82.905.50, |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.032.329,70 | 1.731.976,85 |
| 2, Technische Anlagen und Maschinen | 2.285.873,80 | 2.197.849,80 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 535.409,50 | 641.879,50 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 44.234,70 |
| 4.853.613,00 | 4.615.940,85 | |
| 4.924.995,50 | 4.698.845,35 | |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IBU-tec advanced materials AG, Weimar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach 5 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts, Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-. Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Erfurt, 24. Februar 2010
BDO Deutsche Warentreuhand
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
ppa. Moka, Wirtschaftsprüfer
Keller, Wirtschaftsprüfer
Der Vorsitzende verlas sodann den Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2009 und stellte den Antrag auf Feststellung des Berichtes.
Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende stellt den Beschluss Feststellung des Berichts des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2009' fest und verkündet diesen.
Der Vorstand gab bekannt und schlug vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2009 in Höhe von 779.417,67 € wie folgt zu verwenden:
| 1. Ausschüttung an die Aktionäre | 435.000,00 € |
| 2. Gewinnvortrag | 344.417,67 € |
| 3. Bilanzgewinn | 779.417,67 € |
Nach Prüfung des Vorschlags durch den Aufsichtsrat stellt der Vorsitzende den Antrag, der Verwendung des Bilanzgewinnes des Geschäftsjahres 2009, wie vom Vorstand vorgeschlagen, zuzustimmen und hierüber abzustimmen.
Der Antrag wird einstimmig angenommen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende stellt den Beschluss „Zustimmung zur Verwendung des Bilanzgewinnes zum 31.122009 "fest und verkündet diesen.