ifa systems AG
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Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011
Bilanz
Anhang
Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der ifa systems AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften
des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.
Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz
(BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67
Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang
gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.
Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses
Mitzugehörigkeitsvermerke
Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten
zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende
Erläuterung gegeben:
Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Bilanz mit Euro 1.405.294,61. Darin
enthalten:
- Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 967.296,64 Euro - Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: 142.346,69
Euro
Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicherMaßnahmen
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern
sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und,
soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige
Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen,
in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die
Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und Vorjahr betreffenden,
noch nicht veranlagten Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten
gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem
Vorjahr fand nicht statt.
Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro
Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro
umgerechnet wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs
am Bilanzstichtag bewertet.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- undVerlustrechnung
Angabe zu Forderungen
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 300.292,76
(Vorjahr: Euro 284.381,82).
Angabe zu Verbindlichkeiten
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt
Euro 672.613,28 (Vorjahr: Euro 707.873,08).
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr
als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche
Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.025.000,00.
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten
verbunden:
Stille Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Bewertungseinheiten
Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet.
Entwicklung der Kapitalrücklagen
Das aus der Kapitalerhöhung erzielte Agio von 2.568.640,00 Euro wurde in die Kapitalrücklage
eingestellt.
Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen
Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt
Euro 302.427,80.
Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 30,53 %.
Sonstige Pflichtangaben
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand
an:
- Herr Guido Niemann, Bergisch Gladbach - Herr Jörg Polis, Düren - Herr Christoph Reinartz, Pulheim
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
- Herr Rainer Waedlich, Vorsitzender - Frau Susanne Post-Schenke - Frau Claudia Wente-Waedlich
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats
Der den Mitgliedern des Vorstands gewährte permanente Reisekostenvorschuss beträgt
unverändert 1.000,00 Euro.
Zu den zu Gunsten einzelner Vorstandsmitglieder vergebenen Krediten wird ausgeführt:
Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz
Angaben über den Bestand, den Erwerb und die Veräußerung eigener Aktien
Zum 31.12.2011 waren 2.857 eigenen Aktien im Bestand.
Der Anteil am Grundkapital beträgt 0,13%.
Angaben über die Gattung der Aktien
Das Grundkapital von 2.208.000,00 ist eingeteilt in 2.208.000 auf den Inhaber lautende
Aktien mit einem Nennwert von jeweils 1,00 Euro.
Angaben über das genehmigte Kapital
Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15.06.2011 ermächtigt, das
Grundkapital bis zum 14.06.2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer
Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt Euro
1.104.000,00 zu erhöhen.
Am Bilanzstichtag bestand noch ein genehmigtes Kapital von Euro 1.104.000,00, das
bis zum 14.06.2016 befristet ist.
Der Vorstand hat am 14.03.2012 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 14.03.2012 beschlossen,
in teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft
durch Ausgabe von bis zu 184.000 Stück auf den Inhaber lautenden Aktien mit einem
Nennwert von jeweils 1,00 Euro um bis zu 184.000 Euro zu erhöhen. Die neuen Aktien
sind ab dem 1.1.2011 gewinnbezugsberechtigt. Nach Durchführung dieser Kapitalerhöhung
bestand noch ein genehmigtes Kapital von Euro 920.000,00, das bis zum 14.06.2016 befristet
ist.
Der Vorstand hat am 05.04.2012 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 05.04.2012 beschlossen,
in teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals das Grundkapital der Gesellschaft
durch Ausgabe von bis zu 108.000 Stück auf den Inhaber lautenden Aktien mit einem
Nennwert von jeweils 1,00 Euro um bis zu 108.000 Euro zu erhöhen. Die neuen Aktien
sind ab dem 1.1.2011 gewinnbezugsberechtigt. Nach Durchführung dieser Kapitalerhöhung
bestand noch ein genehmigtes Kapital von Euro 812.000,00, das bis zum 14.06.2016 befristet
ist.
Frechen, den 4. Mai 2012
Guido Niemann Jörg Polis Christoph Reinartz
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 04.05.2012 festgestellt.
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