ifa systems AGFrechenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtGeschäftsmodell Die ifa systems AG und ihre Tochtergesellschaften (ifa Gruppe) entwickelt Health-IT-Anwendungen speziell für die Augenheilkunde (Ophthalmologie). Kernprodukt ist die Elektronische Patientenakte (EPA), die weltweit in über 20 Ländern und 8 Sprachen in Augenarztpraxen und Augenkliniken eingesetzt wird. Das Geschäftsmodell basiert auf laufenden Runtime-Lizenzen und einer Basislizenz, die entweder zum Beginn der Implementierung oder verteilt auf mehrere Jahre gezahlt wird. Durch die Laufzeitlizenzen (RTL) generiert das Unternehmen einen regelmäßigen Cash-Flow, der über 80% der Fixkosten der Unternehmensgruppe deckt. Zusätzlich zu den Informationssystemen (EPA) werden weitere Marktsegmente wie beispielsweise telemedizinische Dienstleistungen, webbasierte Qualitätsregister und digitale Schnittstellen und Middleware-Komponenten entwickelt und vertrieben. In diesem Bereich deckt das Unternehmen ab 2015 den zusätzlichen Geschäftsbereich der herstellerunabhängigen Schnittstellen- und Archivlösungen an (VNA = Vendor Neutral Archives). Forschung und Entwicklung Ein wesentliches Ziel der Unternehmensgruppe ist es, eine technologische Führerschaft für Health-Informationtechnology für den Facharztbereich der Ophthalmologie weltweit zu behaupten. Für neue Entwicklungen werden jährlich mehr als 2,0 Mio. Euro investiert. Diese Entwicklungen orientieren sich einerseits an staatlichen Regularien (Zertifizierungsprozesse und Förderprogramme) und andererseits an Kundenanforderungen, die in regelmäßigen User-Meetings strukturiert analysiert und dokumentiert werden. Die Entwicklungen orientieren sich an internationalen offenen Standards, beispielsweise hinsichtlich der Benutzeroberfläche und der Fehlertoleranz. Der wesentliche Unterschied zu Entwicklungen der Mitbewerber, ist durch die starke klinische Orientierung definiert. Repräsentiert werden diese Entwicklungen beispielsweise durch Systeme für die Unterstützungen klinischer Entscheidungen (CDSS = Clinical Decision Support Systems) und computerstützte klinische Kodierungssysteme (CAC = Computer assisted Coding). Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen stellen sich in den Absatzgebieten der ifa Gruppe unterschiedlich dar. Die Problematik in der Eurozone ist hinreichend bekannt und hat zu einer starken Erhöhung des US-Dollarkurses geführt. Das Unternehmen fakturiert sowohl in Euro wie auch in US-Dollar. Es wird zunehmend auf US-Dollarbasis umgestellt, wo es die Entwicklung der Landeswährung (beispielsweise in Lateinamerika) erlaubt. Die Entwicklung auf dem Health-IT-Markt liegt auf fast allen Absatzmärkten über der durchschnittlichen Gesamtentwicklungen. Zuwachsraten zwischen 3,5 und 5,0% repräsentieren den durchschnittlichen Standard. Der marktbegrenzende Faktor für Health-IT ist durch den großen Mangel an Spezialisten gekennzeichnet. Insbesondere in der Projektrealisierung fehlen bei Kunden und Kooperationspartnern qualifizierte Projektmanager. Mit zunehmender Qualifizierung von Fachleuten werden auch höhere Zuwachsraten erwartet. Geschäftsverlauf Im Jahr 2014 entsprach der Geschäftsverlauf den zum Anfang des Jahres erstellten Planungen. Der Gesamtumsatz stieg im Berichtsjahr um ca. 18,5 % auf 6.814 TEUR. Die operativen Aufwendungen blieben stabil und die Markterschließungskosten wurden planmäßig weiter zurückgefahren. Wie in den Vorjahren war das 4. Quartal des Jahres deutlich höher als der Mittelwert der ersten 3 Quartale, da neue Projekte und insbesondere die Runtime-Lizenzen höher lagen als der Durchschnitt. Lage Ertragslage Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg von ca. 360 TEUR auf ca. 889 TEUR. Finanzlage Im November 2014 wurde eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage um 250.000 Aktien durchgeführt. Die neuen Aktien wurden im Rahmen einer Privatplatzierung zu einem Preis von EUR 7,10 je Aktie veräußert. Nach Abzug der Aufwendungen flossen der Gesellschaft Mittel in Höhe von ca. 1.700 TEUR zu. Die ifa systems AG schüttete gemäß der Hauptversammlung 0,09 EUR je 1,00 Aktie aus (Vorjahr 0,03 EUR je 1,00 Aktie). Dies entsprach einer Ausschüttung von 225 TEUR. Durch den Einsatz flexibler Modelle zur Absatzfinanzierung stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um ca. 713 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken von 370 TEUR auf ca. 296 TEUR. Der Bestand an Finanzmitteln lag um ca. 968 TEUR höher als am Ende des Vorjahrs (Bestand zum 31.12.2014 1.656 TEUR). Vermögenslage Das gezeichnete Kapital betrug zum Ende des Berichtsjahres 2.750 TEUR entsprechend 2.750.000 Aktien zu je 1,00 EUR. Der kalkulatorische Ertragswert der aktivierten Lizenzen stieg damit entsprechend. Nach den internen Kalkulationen, die auf dem Berechnungsmodell eines Wirtschaftsprüfungsgutachtens von 2002 basieren, beträgt der Ertragswert damit im Konzern ca. 34 Mio. EUR. Nachtragsbericht Nach dem 31.12.2014 sind keine besonderen Geschäftsvorfälle, deren Kenntnis für die Beurteilung der Lage und der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wichtig sind, eingetreten. Prognosebericht In den Jahren 2010 - 2014 hat das Unternehmen gezielt in professionelle Health-IT-Applikationen investiert. Diese Investitionen beginnen sich auszuzahlen. Die neuen Entwicklungen wie „Vendor Neutral Archives“ (VNA) und „Computer aided Coding“ (CAC) gelten als Zukunftspotentiale für Health Information Technology (HIT). Im vergangenen Jahr wurden erste Verträge mit ausgewählten Kooperationspartnern abgeschlossen. Die Distributionsaktivitäten der Partner werden bereits im laufenden Jahr zur positiven Umsatzentwicklung beitragen. Weitere Verträge werden in 2015 angestrebt, so dass ab 2016 etwa 30 Länder weltweit mit Distributionsstrukturen bedient werden können. Für 2015 wird ein organisches Umsatzwachstum von 5 %+ und eine Steigerung des EBIT-Wertes von 10-12 % erwartet. Risikobericht Die Unternehmensführung nutzt internationale Marktchancen durch eine gezielte Expansion des Unternehmens. Dies erfolgt mit kalkulierten Risiken, die sich aus der Produkt- und Marktausweitung ergeben. Bei großen Projekten, die über einen längeren Zeitraum abgewickelt werden kann es erfahrungsgemäß zu Verschiebungen kommen, die die Gesellschaft selbst nicht beeinflussen kann. Diese können auch zu Schwankungen der Auslastung im Unternehmen führen. Der Aufsichtsrat prüft regelmäßig und satzungsgemäß im Rahmen der Sitzungen das Qualitäts- und Risikomanagement im Unternehmen. Für die interne Projektabwicklung bestehen umfassende QM-basierte Strukturen, die die Risiken in der internen Abwicklung soweit wie möglich minimieren. Entstandene Risiken in der Vergangenheit waren ausschließlich extern durch fehlende Kapazitäten bei Auftraggebern oder/und nicht termingerechte Abwicklungen von anderen Lieferanten begründet. Finanzwirtschaftliche Risiken Das Unternehmen hat in 2014 die Fremdmittel weiterhin um 200 TEUR abgebaut. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen nur noch ca. 425 TEUR. Diese wurden vollständig im ersten Halbjahr 2015 zurückgeführt. Damit ist das Unternehmen vollständig schuldenfrei. Wertberichtigungen wurden kontenbezogen nach individueller Prüfung vorgenommen (insgesamt unter 1,5 % des Jahresumsatzes). Die Solvenz der Kunden und das Zahlungsverhalten in der Vergangenheit stellt eine relativ hohe Sicherheit bei der Einbringlichkeit der Forderungen dar. Absatzrisiken Durch die gesamtwirtschaftliche Lage in allen internationalen Regionen können die Absatzrisiken in der Zukunft sowohl bei privaten wie auch öffentlichen Auftraggebern steigen. Bislang sind solche Risiken nur bei Verschiebungen von Projekten erkennbar. Andererseits sind die Auftraggeber im Gesundheitsbereich allgemein als solvent einzustufen. Projekte können von gesetzlichen und regulatorischen Bestimmungen abhängig sein. Bei Verschiebungen dieser Regelungen können auch Projekte verschoben werden. Chancenbericht Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren umfassend in die Markterschließung weltweit investiert. Durch Referenzprojekte in vielen Ländern ergeben sich Marktchancen insbesondere über die Zusammenarbeit mit Kooperations- und Distributionspartnern. Kooperationspartner übernehmen zusätzlich zum Vertrieb auch die regionalen IT-Dienstleistungen und den Support. Zusätzliche Chancen ergeben sich aus der Etablierung eines neuen Geschäftsbereichs mit herstellerneutralen Schnittstellen (VNA = Vendor Neutral Archive). „Vendor Neutral Archives“ (VNA) werden nach aktuellen Marktstudien zunehmend nachgefragt, um die Integration von herstellerspezifischer Medizintechnik mit Health-IT-Applikationen zu verbinden.
Frechen, den 12. Mai 2015 gez. Guido Niemann, Vorstand Jörg Polis, Vorstand Christoph Reinartz, Vorstand BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Ergebnisverwendungscroll
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDie ordentliche Hauptversammlung der ifa systems AG in Köln hat am 25. Juni 2015 gemäß dem Beschlussvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, den zum 31. Dezember 2014 ausgewiesenen Bilanzgewinn der ifa systems AG in Höhe von EUR 612.584,52 wie folgt zu verwenden: - Ausschüttung einer Dividende von € 0,12 je dividendenberechtigter Stückaktie € 330.000,00 - Einstellung des Restbetrages in Höhe von € 282.584,52 in die Gewinnrücklage („andere Gewinnrücklagen“) AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der ifa systems AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 2% auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 1.250.000,00 Euro. Davon entfallen 214.776,00 Euro auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: Euro 4.885,92. Angabe zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 56.884,07 (Vorjahr: Euro 70.694,10). Angabe zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 939.366,76 (Vorjahr: Euro 735.600,18). scroll
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 425.000,00. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Stille Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Bewertungseinheiten Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Der Mietaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf Euro 118.137,52. Der Leasingaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr auf Euro 110.906,07. Entwicklung der Kapitalrücklagen Das aus der Kapitalerhöhung erzielte Agio von 1.525.000,00 Euro wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen: scroll
Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 814.097,72. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt: scroll
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 31,58 %. Sonstige Pflichtangaben Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: Herr Guido Niemann, Bergisch Gladbach Herr Jörg Polis, Düren Herr Christoph Reinartz, Pulheim Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: Herr Rainer Waedlich, Vorsitzender Frau Susanne Post-Schenke Frau Claudia Wente-Waedlich Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Gesamtbezüge des Vorstands beliefen sich auf Euro 350.929,55. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Vergütung erhalten. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Der den Mitgliedern des Vorstands gewährte permanente Reisekostenvorschuss beträgt unverändert 1.000,00 Euro. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: scroll
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt: scroll
Weitere Angabepflichten nach dem Aktiengesetz Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von Euro 2.750.000,00 ist eingeteilt in 2.750.000 auf den Inhaber lautende Aktien mit einem Nennwert von jeweils 1,00 Euro. Angaben über das genehmigte Kapital Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15.06.2011 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 14.06.2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt Euro 1.104.000,00 zu erhöhen. Am Bilanzstichtag bestand noch ein genehmigtes Kapital von Euro 562.000,00, das bis zum 14.06.2016 befristet ist. Gewinnverwendungsvorschlag Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 weist einen Jahresüberschuss von EUR 591.039,02 aus. Unter Einbeziehung eines Gewinnvortrags in Höhe von EUR 21.545,50 ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 612.584,52. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, auf das dividendenberechtigte Grundkapital von EUR 2.750.000,00 eine Dividende von EUR 0,12 je Stückaktie auszuschütten und den verbleibenden Betrag von EUR 282.584,52 auf neue Rechnung vorzutragen. scroll
Frechen, den 12. Mai 2015 gez. Guido Niemann, Vorstand Jörg Polis, Vorstand Christoph Reinartz, Vorstand Guido Niemann Jörg Polis Christoph Reinartz Anlagespiegelscroll
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat der ifa systems AG hat in der Besetzung des Jahres 2013, wiedergewählt auf der ordentlichen Hauptversammlung, die ihm nach Satzung und Gesetz obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Insbesondere die strategische und langfristige Ausrichtung des Unternehmens und die relevanten Marktentwicklungen wurden intensiv mit dem Vorstand reflektiert. Im Jahr 2014 fanden neben Telefonkonferenzen und Abstimmungen im Umlaufverfahren 7 Aufsichtsratssitzungen statt. AR-Sitzung vom 21.2.2014 Das vorläufige Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahrs 2013 wurde vom Vorstand präsentiert und gemeinsam verifiziert. Die Planungen für 2014 wurden im Detail reflektiert und vorläufig verabschiedet. AR-Sitzung vom 25.3.2014 Das zentrale Konzept der Zielgruppenplanung mit Konzentration auf A- und B-Kunden wurde verabschiedet. Parallel wurden die Anforderungen an die Produktentwicklung reflektiert und entsprechend in den Budgets abgebildet. Der Vorstand stellte die Nutzung der webbasierten Kommunikationsinstrumente mit Schwerpunkt auf Webinaren vor. AR-Sitzung vom 26.5.2014 Vorstand und Aufsichtsrat analysierten die Entwicklung der ersten 4 Monate des Geschäftsjahres und stimmten die Planungen für die kommenden 6 Monate des Jahres 2014 ab. Ein Schwerpunkt waren die Maßnahmen zur Absatzfinanzierung mit längerfristigen Zahlungsmodalitäten (Stichwort: Software as a Service). Die Präsentationen für die ordentliche Hauptversammlung und die Rollenverteilung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat wurden abgestimmt. AR-Sitzung vom 29.8.2014 Die Eckdaten für den Halbjahresbericht 2014 wurden vom Vorstand vorgelegt, mit dem Aufsichtsrat reflektiert und von diesem in den Grundlagen bestätigt. AR-Sitzung vom 03.10.2014 Im Mittelpunkt der Aufsichtratssitzung stand die Finanzplanung der Unternehmesgruppe fuer die nächste Planungsperiode. Die verschiedenen Finanzierungsalternativen wurden unter Kosten- und Strategiegesichtspunkten reflektiert. Der Vorstand berichtete über Gespräche mit verschiedenen Partnern zu Kapitalmaßnahmen. AR-Sitzung vom 13.11.2014 Verschiedene Angebote zu Kapitalmaßnahmen wurden vom Aufsichtsrat verglichen. Die Möglichkeiten einer Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital in Höhe von 10 % des Grundkapitals wurden auf der Grundlage von Beurteilungen juristischer Berater abgestimmt. Der Vorstand wurde beauftragt, weitergehende Verhandlungen und Maßnahmen einzuleiten. AR-Sitzung vom 24.11.2014 Vorstand und Aufsichtsrat der ifa systems AG fassten, nach ausführlicher juristischer Beratung, den Beschluss zur Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechtes (siehe auch Veröffentlichung vom 27.11.2014). Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat am 12. Mai 2015 den fristgerecht aufgestellten und vollständigen Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den Lagebericht vorgestellt. Die vorgelegten Unterlagen wurden vom Aufsichtsrat geprüft. Im Berichtszeitraum sind im Aufsichtsrat keine Interessenskonflikte entstanden. Der Bestätigungsvermerk des Aufsichtsrats lautet nach eingehender Prüfung: Die Angaben des Berichts sind korrekt und vollständig und der Aufsichtsrat hat den vorgelegten Bericht und den Jahresabschluss im Rahmen der Beschlussfassung vom 12. Mai 2015 gebilligt. Gemäß Satzung der Gesellschaft ist der Jahresabschluss damit festgestellt. Alle dokumentierten Rechtsgeschäfte sind angemessen und entsprechend üblichen Marktbedingungen realisiert worden. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der ifa systems AG und allen Mitarbeitern der ifa systems AG Gruppe für die gute Zusammenarbeit und das Engagement mit hohem persönlichem Einsatz. Das Unternehmen ist nach Einschätzung des Aufsichtsrats in allen Bereichen gut aufgestellt und für die Herausforderungen der kommenden Jahre professionell vorbereitet.
Köln, den 12. Mai 2015 gez. Rainer Waedlich, Vorsitzender des Aufsichtsrats BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Bericht über die Lage der ifa Systems AG, Frechen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Bericht über die Lage der Gesellschaft abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Bericht über die Lage der Gesellschaft vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Bericht über die Lage der Gesellschaft überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Berichts über die Lage der Gesellschaft. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Bericht über die Lage der Gesellschaft steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Wuppertal, den 12. Mai 2015 gez. Dipl.-Oec. Andreas F. Wildoer, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Arvid Feuerstack, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||