KST Beteiligungs AG
Stuttgart
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Bilanz
Anhang
1. Allgemeine Angaben
Vorliegender Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des AktG sowie des HGB aufgestellt.
Nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 1 HGB ist die Gesellschaft im Hinblick auf
die Rechnungslegungs-, Prüfungs- und Offenlegungsvorschriften eine kleine Kapitalgesellschaft.
Die Rechnungslegung erfolgt nach HGB. Per 01.01.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften
des BilMoG umgestellt.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten,
Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
Das Saldierungsverbot des § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet.
Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 gebildet. Rechnungsabgrenzungsposten
wurden unter der Voraussetzung des § 250 HGB angesetzt.
Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit im Sinne des
§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen (going concern).
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und
Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden waren, berücksichtigt worden,
selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung
des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn
sie am Abschlussstichtag realisiert waren.
Aufwendungen und Erträge wurden im Jahr der wirtschaftlichen Zugehörigkeit berücksichtigt,
unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen.
Die angewandten Bewertungsmethoden wurden, soweit gesetzlich möglich, gegenüber dem
Vorjahr unverändert beibehalten. Im Rahmen der Umsetzung der Vorschriften des BilMoG
wurden die Vorjahreswerte nicht angepasst.
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird entsprechend den handelsrechtlichen
Bewertungsvorschriften unter der Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
und Bilanzierung vorgenommen.
Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden
zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen,
bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der degressiven bzw. linearen Methode
entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Geschäftsjahr des Zugangs im Sammelposten
erfasst und linear mit 20 % zeitanteilig abgeschrieben. Zugänge werden mit den Anschaffungskosten
bewertet.
Die Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten
oder zum niedrigeren Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalbetrag bewertet.
Die Bewertung der sonstigen Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum
niedrigeren Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.
Bei der Position Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten
und Schecks erfolgte die Bewertung jeweils zum Nominalbetrag.
Der Ansatz der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte zum Nominalbetrag.
Pensionsverpflichtungen sind vollständig mit dem nach versicherungsmathematischen
Grundsätzen unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften
ermittelten Barwert nach PUC-Verfahren angesetzt. Bei der Umstellung nach BilMoG
zum 01.01.2010 wurde ein Zinssatz von 5,25 % zugrunde gelegt. Außerdem wurden die
Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet. Die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen
wurden mit 1 % berücksichtigt.
Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit dem Erfüllungsbetrag
bewertet.
3. Erläuterungen zur Bilanz
3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände
Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich
planmäßiger Abschreibung bewertet. Die Entwicklung kann dem Anlagespiegel entnommen
werden.
3.2 Sachanlagen
Das Sachanlagevermögen wurde ebenfalls zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger
Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer unter Beachtung der steuerlichen Abschreibungstabellen.
Bei Zugängen innerhalb des Kalenderjahres 2010 erfolgte die Abschreibung pro rata
temporis.
3.3 Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen Hierbei handelt es sich um die Blättchen & Partner AG mit Sitz in Leonberg sowie
die GMP Meditec AG mit Sitz in Stuttgart. Die KST Beteiligungs AG hält jeweils 100
% der Anteile. Die Bewertung erfolgte bei der Blättchen & Partner AG zum niedrigeren
beizulegenden Wert, bei der GMP Meditec AG zu Anschaffungskosten.
Beteiligungen Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart Die Bewertung der Altaktien erfolgte zum niedrigeren beizulegenden Wert, die Bewertung
der Neuaktien zu Anschaffungskosten.
HumanOptics AG, Erlangen Die Bewertung der Aktien erfolgte zum niedrigeren Börsenpreis. Zum Stichtag sind
Wertpapiere mit einem Buchwert von 1.886.661,00 EUR (Vj. 1.342.492,69 EUR) als Sicherheit
verpfändet.
Wertpapiere des Anlagevermögens Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren
Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Zum Stichtag sind
Wertpapiere mit einem Buchwert von 23.334,10 EUR (Vj. 1.593.860,06 EUR) als Sicherheit
verpfändet.
Sonstige Ausleihungen Die sonstigen Ausleihungen umfassen den Rückübertragungsanspruch aus einer Wertpapierleihe
in Höhe von 1.080.234,75 EUR (Vj. 0,00 EUR).
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen Aufgrund BilMoG erfolgt im Berichtszeitraum eine Umgliederung als aktiver Unterschiedsbetrag
aus der Vermögensverrechnung.
3.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Zum Bilanzstichtag war hier keine Forderung im Bestand.
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist der abgezinste Auszahlungsanspruch
des Körperschaftsteuerguthabens in Höhe von 723.867,00 EUR (Vj. 811.992,00 EUR)
aktiviert. Das Körperschaftsteuerguthaben beträgt zum Bilanzstichtag 844.230,10
EUR (Vj. 964.834,40 EUR). Die Bewertung erfolgte zum Barwert, der auf der Grundlage
eines Zinssatzes von 4 % am Bilanzstichtag ermittelt wurde. Die Bewertung der übrigen
Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr in Höhe von 607.905,98 EUR (Vj. 696.031,54 EUR).
3.5 Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren
Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Zum Stichtag sind
Wertpapiere mit einem Buchwert von 3.933.156,94 EUR (Vj. 3.641.490,48 EUR) als Sicherheit
verpfändet.
3.6 Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich sowohl um den Kassenbestand als auch
um Guthaben bei Kreditinstituten, die jeweils mit dem Nennwert angesetzt wurden.
Zum Stichtag sind Guthaben über nominal 10.000,00 EUR (Vj. 10.762,88 EUR) verfügungsbeschränkt.
3.7 Rechnungsabgrenzungsposten Die aktive Rechnungsabgrenzung ist zum Nennwert angesetzt. Bei dem ausgewiesenen
Betrag handelt es sich im Wesentlichen um vorausbezahlte Versicherungsbeiträge.
3.8 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Nach BilMoG sind Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit dem Deckungsvermögen
zu verrechnen.
Bei den Volkswohl Bund Versicherungen bestehen Lebensversicherungen. Die Bewertung
erfolgte zum Rückkaufswert laut Mitteilung der Versicherung mit 891.565,00 EUR.
Zum 01.01.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen eine
Unterdotierung in Höhe von 150.080,00 EUR. Die Gesellschaft entscheidet sich für eine
sofortige Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in vollem Umfang.
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten
der Kern, Mauch & Kollegen GmbH zum 31.12.2010 weist Pensionsrückstellungen in Höhe
von 605.532,00 EUR aus. Die Pensionsverpflichtungen sind vollständig mit dem nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der nach BilMoG
geltenden Bewertungsvorschriften ermittelten Barwert nach PUC-Verfahren angesetzt.
Außerdem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet. Hierbei
beträgt der Rechnungszins 5,15 % p. a. Die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen
wurden mit 1 % berücksichtigt.
Da der Barwert der Pensionsrückstellungen niedriger ist als das Deckungsvermögen,
ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe
von 286.033,00 EUR.
3.9 Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.
Das Grundkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 5.940.000 auf den Inhaber lautende
Aktien zu je 1,00 EUR. Im Berichtszeitraum erfolgte eine Kapitalerhöhung um 540.000,00
EUR.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19.04.2010 ist der Vorstand ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 18.04.2015 das Grundkapital der Gesellschaft
durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen um bis zu insgesamt 2.376.000,00 EUR zu erhöhen (Genehmigtes Kapital
I).
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19.04.2010 ist der Vorstand ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 18.04.2015 das Grundkapital der Gesellschaft
durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen um bis zu insgesamt 594.000,00 EUR zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II).
Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage wurde mit dem Nennwert angesetzt. Im Berichtszeitraum wurden aus einer Kapitalerhöhung 648.000,00 EUR zugeführt.
Bilanzverlust Der ausgewiesene Bilanzverlust setzt sich wie folgt zusammen: Jahresüberschuss 1.870.786,34 EUR Verlustvortrag aus dem Vorjahr -12.206.892,31 EUR -10.336.105,97 EUR
3.10 Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Aufgrund BilMoG erfolgt im Berichtszeitraum eine Umgliederung als aktiver Unterschiedsbetrag
aus der Vermögensverrechnung.
Sonstige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.
In der Position sonstige Rückstellungen sind enthalten für:
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Abschlusserstellung und -prüfung 52.350,00 EUR (Vj. 52.600,00 EUR)
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| • |
Hauptversammlung und Geschäftsbericht 2010 29.000,00 EUR (Vj. 25.000,00 EUR)
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| • |
Urlaub 14.612,00 EUR (Vj. 14.894,00 EUR)
|
| • |
Depotgebühren 5.500,00 EUR (Vj. 2.500,00 EUR)
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| • |
ausstehende Rechnungen 2.478,00 EUR (Vj. 24.960,80 EUR)
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| • |
Offenlegungskosten 500,00 EUR (Vj. 500,00 EUR)
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| • |
Beiträge an die Berufsgenossenschaft 180,00 EUR (Vj. 200,00 EUR)
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3.11 Verbindlichkeiten
Anleihen
Am 28. Mai 2010 hat die Gesellschaft eine Anleihe im Gesamtvolumen von 4.000.000,00
EUR platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis zum 28. November 2013 bei einer jährlichen
Verzinsung von 6,0 %. Die Stückelung beträgt 10.000,00 EUR. Die Bewertung der Anleihe
erfolgte zum Rückzahlungsbetrag.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Bewertung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag.
Verbindlichkeiten in Höhe von 3.135.731,48 EUR (Vj. 2.997.396,58 EUR) sind gesichert
durch die Verpfändung von Wertpapieren mit einem Buchwert von 5.843.212,04 EUR sowie
die Verpfändung des Rückübertragungsanspruchs aus einer Wertpapierleihe in Höhe von
1.080.234,75 EUR.
Die Restlaufzeit beträgt unter einem Jahr.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Bewertung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgte ebenfalls
mit dem Erfüllungsbetrag.
Die Restlaufzeit beträgt unter einem Jahr.
Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie
betreffen:
| • |
Verpflichtungen aus Wertpapierkäufen 720.000,00 EUR (Vj. 0,00 EUR)
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| • |
Vorstandstantiemen 2010 59.600,00 EUR (Vj. 0,00 EUR)
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| • |
Anleihezinsen 20.657,54 EUR (Vj. 293.055,60 EUR)
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| • |
Aufsichtsratsvergütungen 2010 14.640,00 EUR
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| • |
Aufsichtsratsvergütungen 2009 9.520,00 EUR (Vj. 14.280,00 EUR)
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| • |
Aufsichtsratsvergütungen 2008 9.520,00 EUR (Vj. 14.280,00 EUR)
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| • |
Lohn- und Kirchensteuer 7.578,21 EUR (Vj. 6.498,15 EUR)
|
| • |
diverse Verbindlichkeiten 1.141,14 EUR (Vj. 0,00 EUR)
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| • |
Umsatzsteuerverprobung 2010 457,07 EUR (Vj. 457,49 EUR)
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Die Restlaufzeit sämtlicher sonstiger Verbindlichkeiten beträgt unter einem Jahr. Verbindlichkeitenspiegel
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sämtliche Erträge wurden im Inland erzielt.
4.1 Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von 7.662.236,05 EUR (Vj. 5.087.569,88 EUR) setzen sich aus
den Erlösen aus den Verkäufen des Handelsbestandes in Höhe von 3.718.790,26 EUR
(Vj. 2.496.556,38 EUR), aus den Verkäufen des Anlagebestandes in Höhe von 3.733.975,41 EUR
(Vj. 2.591.013,50 EUR) sowie den Erlösen aus den Verkäufen von Beteiligungen in Höhe
von 209.470,38 EUR (Vj. 0,00 EUR) zusammen.
4.2 Bestandsveränderungen der Wertpapiere des Handelsbestandes, des Anlagebestandes
und der Beteiligungen
Die Position umfasst die Buchwertabgänge der veräußerten Wertpapiere. Sie umfasst
Bestandsminderungen im Handelsbestand in Höhe von 2.718.537,93 EUR (Vj. 1.687.608,09
EUR), Bestandsminderungen im Anlagebestand in Höhe von 3.109.696,28 EUR (Vj. 2.100.869,60
EUR) sowie Bestandsminderungen bei den Beteiligungen in Höhe von 209.500,00 EUR (Vj.
0,00 EUR).
4.3 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen:
| • |
Zuschreibungen bei Finanzanlagen 1.036.053,75 EUR (Vj. 2.671.412,74 EUR) Erträge aus
dem vorzeitigen Rückkauf der Wandelschuldverschreibung in Höhe von 323.177,02 EUR
(Vj. 0,00 EUR) Zuschreibungen bei Wertpapieren des Handelsbestandes 111.941,21 EUR
(Vj. 399.710,73 EUR)
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| • |
Erträge aus Untervermietung und umgelegten Reinigungskosten 103.090,92 EUR (Vj. 95.724,53
EUR)
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| • |
Erträge aus Kfz-Nutzung 14.313,60 EUR (Vj. 14.327,04 EUR)
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| • |
sonstige periodenfremde Erlöse 8.980,41 EUR (Vj. 356,90 EUR)
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| • |
Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 86.087,77 EUR (Vj. 10.171,25 EUR)
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| • |
Erträge aus Versicherungsentschädigungen 5.300,00 EUR (Vj. 0,00 EUR)
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4.4 Personalaufwand
In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung
sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von 16.068,00 EUR (Vj. 141.208,05
EUR) enthalten.
4.5 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Hierin ist das saldierte Zinsergebnis nach BilMoG in Höhe von 6.636,95 EUR enthalten.
Der Saldo setzt sich aus Zinserträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von
36.294,95 EUR sowie aus Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung
in Höhe von 29.658,00 EUR zusammen.
4.6 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere der Umlaufvermögens
Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten bei den Finanzanlagen in Höhe von 69.029,78
EUR (Vj. 1.106.041,37 EUR). Die Wertpapiere des Handelsbestandes wurden in Höhe
von 56.655,52 EUR (Vj. 1.553.985,73 EUR) aufgrund des strengen Niederstwertprinzips
abgeschrieben.
4.7 Außerordentliche Aufwendungen
Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen Aufwendungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften
des BilMoG zum 01.01.2010 in Höhe von 150.080,00 EUR (Vj. 0,00 EUR) aus der Anpassung
der Pensionsrückstellung.
4.8 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 32.450,59 EUR (Vj. 35.886,22 EUR)
als Ertragsposition betreffen hauptsächlich die Erhöhung des Körperschaftsteuerguthabens
aus Aufzinsungseffekten.
5. Sonstige Angaben
5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Patronatserklärungen und Verfügungsbeschränkungen
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
Aus Mietverhältnissen bestehen für das Kalenderjahr 2011 finanzielle Verpflichtungen
in Höhe von 45.968,57 EUR und für die Kalenderjahre 2012 bis 2013 in Höhe von 60.435,50
EUR.
Patronatserklärungen hat die Gesellschaft nicht abgegeben. Schwebende Rechtsstreitigkeiten
und Verträge, aus denen sich erhebliche finanzielle Verpflichtungen ergeben, bestehen
nicht.
5.2 Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat setzt sich im Kalenderjahr 2010 wie folgt zusammen:
Dr. Eberhard Weiershäuser, Bad Homburg Bankier i. R. Aufsichtsratsvorsitzender
Dr. Stephan Hess London Geschäftsführer telemach communications solutions GmbH Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender
Dr. Albert Kugler Mannheim Selbständiger Unternehmensberater
Der Aufsichtsrat der KST Beteiligungs AG erhält für das Kalenderjahr 2010 Bezüge in
Höhe von insgesamt 14.280,00 EUR (Vj. 14.280,00) sowie Auslagenersatz in Höhe von
1.650,00 EUR. Im Berichtsjahr bestanden keine Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrates.
5.3 Vorstand
Der Vorstand setzt sich im Kalenderjahr 2010 wie folgt zusammen:
Wolfgang Rück Korb Sparkassenbetriebswirt Strategie, Verwaltung, Rechnungslegung, Personal
Kurt Ochner Mosbach Diplom-Kaufmann Strategie und Ausrichtung Anlagepolitik
Der Vorstand der KST Beteiligungs AG erhält für das Kalenderjahr 2010 Bezüge in Höhe
von insgesamt 298.627,99 EUR (Vj. 251.819,39 EUR). Darin sind Tantiemezahlungen
für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 59.600,00 (Vj. 0,00 EUR) enthalten. Im Berichtsjahr
bestanden keine Kredite an Mitglieder des Vorstandes.
5.4 Unternehmen, an denen die KST Beteiligungs AG mindestens den fünften Teil der
Anteile besitzt
Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart, Grundkapital 4.035.050,00 EUR, Anteil 27,42 % Der Jahresabschluss 2010 der Süddeutschen Aktienbank AG liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung
dieses Jahresabschlusses noch nicht vor. Zum 31.12.2009 weist die Gesellschaft ein
Eigenkapital von 3.813.565,75 EUR sowie für 2009 einen Jahresfehlbetrag von 999.022,01
EUR aus.
Blättchen & Partner AG, Leonberg, Grundkapital 1.000.000,00 EUR, Anteil 100,00 % Zum 31.12.2010 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von 810.668,38 EUR sowie für
2010 einen Jahresfehlbetrag von 522.155,90 EUR aus.
GMP Meditec AG, Stuttgart, Grundkapital 2.750.000,00 EUR, Anteil 100,00 % Zum 31.12.2010 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von 12.141.375,71 EUR sowie
für 2010 einen Jahresüberschuss von 6.987.374,38 EUR aus.
Kofler Energies Power AG, Bochum, Grundkapital 1.044.900,00 EUR, Anteil 23,48 % Der Jahresabschluss 2010 der Kofler Energies Power AG liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung
dieses Jahresabschlusses noch nicht vor. Zum 31.12.2009 weist die Gesellschaft ein
Eigenkapital von 1.363.859,59 EUR sowie für 2009 einen Jahresüberschuss von 54.847,14
EUR aus.
HumanOptics AG, Erlangen, Grundkapital 5.885.000,00 EUR, Anteil 21,05 % Zum 30.06.2010 weist die Gesellschaft ein Konzerneigenkapital von 5.435 TEUR sowie
für 2009/2010 einen Konzernjahresüberschuss von 87,2 TEUR aus. 5.5 Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 3 Mitarbeiter.
5.6 Nicht ersichtliche Geschäfte (Off-balance-sheet Transactions) gem. § 285 Nr.
3 HGB n.F.
Für derzeit 242.041 Aktien der Kofler Energies Power AG besteht ein Poolvertrag mit
der Kofler Energies AG, München. Dieser sieht Vorkaufsrechte der Kofler Energies AG
sowie Mitveräußerungsrechte (Tag along) bzw. Mitveräußerungsverpflichtungen (Drag
along) der KST Beteiligungs AG vor und läuft bis zum 31.12.2011.
5.7 Weitere Angaben
Die Wertpapiere des Anlagevermögens und der Liquiditätsreserve werden unter der Bilanzposition
"Finanzanlagen, Wertpapiere des Anlagevermögens", die Wertpapiere des Handelsbestandes
unter der Bilanzposition "Wertpapiere, sonstige Wertpapiere" ausgewiesen.
Stuttgart, den 21.03.2011
KST Beteiligungs AG
Der Vorstand
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2011 festgestellt.
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