KST Beteiligungs AG

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

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Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 21.177.629,14 16.116.847,97
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 154.228,00 102.086,00
III. Finanzanlagen 21.023.399,14 16.014.759,97
B. Umlaufvermögen 5.293.046,56 6.815.520,57
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 802.031,26 1.007.186,52
II. Wertpapiere 4.124.327,72 5.649.306,56
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 366.687,58 159.027,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.012,00 76.114,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 286.033,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 26.831.720,70 23.008.482,54

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Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 12.117.005,26 9.058.218,92
I. gezeichnetes Kapital 5.940.000,00 5.400.000,00
II. Kapitalrücklage 16.513.111,23 15.865.111,23
III. Bilanzverlust 10.336.105,97 12.206.892,31
davon Verlustvortrag 12.206.892,31 13.242.214,34
B. Rückstellungen 104.620,00 624.295,80
C. Verbindlichkeiten 14.608.845,44 13.325.967,82
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 10.608.845,44 13.325.967,82
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.250,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 26.831.720,70 23.008.482,54

Anhang


1.  Allgemeine Angaben

Vorliegender Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des AktG sowie des HGB aufgestellt.

Nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 1 HGB ist die Gesell­schaft im Hinblick auf die Rechnungs­legungs-, Prüfungs- und Offenlegungsvorschriften eine kleine Kapital­gesellschaft.

Die Rechnungslegung erfolgt nach HGB. Per 01.01.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG um­gestellt.

2.  Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögens­gegen­stände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Auf­wendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes be­stimmt ist. Das Saldierungs­ver­bot des § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 gebildet. Rechnungsabgrenzungsposten wurden unter der Voraus­setzung des § 250 HGB angesetzt.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unter­nehmens­tätigkeit im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen (going concern).

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vor­her­sehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Ab­schluss­stichtag entstanden waren, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Ab­schluss­­stichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt gewor­den sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren.

Aufwendungen und Erträge wurden im Jahr der wirtschaft­lichen Zugehörigkeit berücksichtigt, unabhängig von den Zeit­punkten der entsprechenden Zahlungen.

Die angewandten Bewertungsmethoden wurden, soweit gesetzlich möglich, gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Im Rahmen der Umsetzung der Vorschriften des BilMoG wurden die Vorjahreswerte nicht angepasst.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird entsprechend den handelsrechtlichen Be­wertungs­vor­schriften unter der Beachtung der Grundsätze ordnungs­mäßiger Buchführung und Bilan­zierung vorgenommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlage­ver­mögens und die Sachanlagen werden zu An­schaf­fungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Ab­schrei­bungen erfolgen nach der degressiven bzw. linearen Methode entsprechend der betriebsge­wöhn­lichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Geschäftsjahr des Zugangs im Sammelposten erfasst und linear mit 20 % zeit­anteilig abgeschrieben. Zugänge werden mit den Anschaf­fungs­kosten bewertet.

Die Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens er­folgte zu Anschaffungskosten oder zum niedri­geren Börsen­preis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalbetrag bewertet.

Die Bewertung der sonstigen Wertpapiere erfolgte zu An­schaf­­fungskosten oder zum niedrigeren Börsen­preis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Bei der Position Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Gut­haben bei Kreditinstituten und Schecks erfolgte die Be­wer­tung jeweils zum Nominalbetrag.

Der Ansatz der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte zum Nominalbetrag.

Pensionsverpflichtungen sind vollständig mit dem nach ver­sicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berück­sich­tigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvor­schrif­ten er­mit­tel­ten Barwert nach PUC-Verfahren angesetzt. Bei der Umstellung nach BilMoG zum 01.01.2010 wurde ein Zins­satz von 5,25 % zugrunde gelegt. Außerdem wurden die Sterbe­tafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet. Die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 1 % berücksichtigt.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kauf­männischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag aus­ge­wiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unter­nehmen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

3.  Erläuterungen zur Bilanz

3.1  Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu An­schaffungs­kosten ab­züg­lich planmäßiger Ab­schrei­­­bung be­wertet. Die Entwicklung kann dem Anlage­spiegel ent­nom­men werden.

3.2  Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde ebenfalls zu Anschaf­fungs­­kosten ab­züg­lich plan­mäßiger Abschreibungen be­wertet. Die Abschreibungen er­folgen ent­sprech­end der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Be­achtung der steuerlichen Abschreibungstabellen.

Bei Zugängen innerhalb des Kalenderjahres 2010 erfolgte die Abschrei­bung pro rata temporis.

3.3  Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen
Hierbei handelt es sich um die Blättchen & Partner AG mit Sitz in Leon­berg sowie die GMP Meditec AG mit Sitz in Stuttgart. Die KST Beteiligungs AG hält jeweils 100 % der Anteile. Die Bewertung erfolgte bei der Blättchen & Partner AG zum niedri­geren beizulegenden Wert, bei der GMP
Meditec AG zu Anschaffungskosten.

Beteiligungen
Süd­deutsche Aktienbank AG, Stuttgart
Die Bewer­tung der Altaktien erfolgte zum niedri­geren beizu­legenden Wert, die Bewertung der Neuaktien zu Anschaf­fungs­­kosten.

HumanOptics AG, Erlangen
Die Bewertung der Aktien erfolgte zum niedrigeren Börsen­preis. Zum Stichtag sind Wertpa­piere mit einem Buchwert von 1.886.661,00 EUR (Vj. 1.342.492,69 EUR) als Sicher­heit verpfändet.

Wertpapiere des Anlagevermögens
Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungs­kosten oder zum nied­rigeren Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beach­tet. Zum Stichtag sind Wertpapiere mit einem Buchwert von 23.334,10 EUR (Vj. 1.593.860,06 EUR) als Sicherheit verpfändet.


Sonstige Ausleihungen
Die sonstigen Ausleihungen umfassen den Rück­über­tra­gungsanspruch aus einer Wertpapierleihe in Höhe von 1.080.234,75 EUR (Vj. 0,00 EUR).


Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen
Aufgrund BilMoG erfolgt im Berichtszeitraum eine Um­gliederung als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Ver­mögens­verrechnung.

3.4  Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Zum Bilanzstichtag war hier keine Forderung im Bestand.


Sonstige Vermögensgegenstände
Unter den sonstigen Vermögens­gegen­ständen ist der ab­gezinste Aus­zahlungsanspruch des Körper­schaft­­steuer­­gut­habens in Höhe von 723.867,00 EUR (Vj. 811.992,00 EUR) aktiviert. Das Körperschaft­steuerguthaben beträgt zum Bilanz­stichtag 844.230,10 EUR (Vj. 964.834,40 EUR). Die Bewertung erfolgte zum Barwert, der auf der Grund­lage eines Zins­satzes von 4 % am Bilanzstichtag ermittelt wurde. Die Bewertung der übrigen Vermögens­gegenstände erfolgte zum Nennwert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forde­rungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 607.905,98 EUR (Vj. 696.031,54 EUR).

3.5  Wertpapiere

Sonstige Wertpapiere
Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zu An­schaffungs­kosten oder zum niedrigeren Börsen­preis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Zum Stichtag sind Wertpapiere mit einem Buchwert von 3.933.156,94 EUR (Vj. 3.641.490,48 EUR) als Sicherheit verpfändet.

3.6  Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
     
Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich sowohl um den Kassenbe­stand als auch um Guthaben bei Kredit­insti­tuten, die jeweils mit dem Nenn­wert angesetzt wurden. Zum Stichtag sind Guthaben über nominal 10.000,00 EUR (Vj. 10.762,88 EUR) ver­fügungsbeschränkt.

3.7  Rechnungsabgrenzungsposten
     
Die aktive Rechnungsabgrenzung ist zum Nennwert ange­setzt. Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich im Wesentlichen um vorausbezahlte Versicherungsbeiträge.

3.8  Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögens­ver­rechnung
     
Nach BilMoG sind Schulden aus Altersversorgungs­ver­pflich­tungen mit dem Deckungsvermögen zu verrechnen.

Bei den Volkswohl Bund Versicherungen bestehen Lebens­versicherungen. Die Bewertung erfolgte zum Rück­kaufs­wert laut Mitteilung der Versicherung mit 891.565,00 EUR.

Zum 01.01.2010 ergibt sich aus der Neubewertung der Pen­sions­­­rückstellungen eine Unterdotierung in Höhe von 150.080,00 EUR. Die Gesellschaft entscheidet sich für eine sofortige Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in vollem Umfang.



Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß ver­sicherungsmathematischem Gutachten der Kern, Mauch & Kollegen GmbH zum 31.12.2010 weist Pensionsrück­stel­lungen in Höhe von 605.532,00 EUR aus. Die Pensions­ver­pflichtungen sind vollständig mit dem nach ver­sich­erungs­mathematischen Grundsätzen unter Berück­sich­ti­gung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvor­schrif­ten er­mit­tel­ten Barwert nach PUC-Verfahren angesetzt. Außer­dem wurden die Sterbe­tafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwen­det. Hierbei beträgt der Rechnungszins 5,15 % p. a. Die er­war­teten Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 1 % berücksichtigt.

Da der Barwert der Pensionsrückstellungen niedriger ist als das Deckungsvermögen, ergibt sich ein aktiver Unter­schieds­­­­­betrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 286.033,00 EUR.

3.9  Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital
Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Das Grundkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 5.940.000 auf den Inhaber lautende Aktien zu je 1,00 EUR. Im Be­richts­­zeitraum erfolgte eine Kapitalerhöhung um 540.000,00 EUR.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19.04.2010 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichts­rates bis zum 18.04.2015 das Grundkapital der Gesell­schaft durch einmalige oder mehr­­malige Aus­gabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt 2.376.000,00 EUR zu er­höhen (Genehmigtes Kapital I).

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19.04.2010 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichts­rates bis zum 18.04.2015 das Grundkapital der Gesell­schaft durch einmalige oder mehr­­malige Aus­gabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt 594.000,00 EUR zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II).


Kapitalrücklage             
Die Kapitalrücklage wurde mit dem Nennwert angesetzt.
Im Berichtszeitraum wurden aus einer Kapitalerhöhung 648.000,00 EUR zugeführt.

Bilanzverlust
Der ausgewiesene Bilanzverlust setzt sich wie folgt zu­sammen:
Jahresüberschuss          1.870.786,34 EUR
Verlustvortrag aus dem Vorjahr      -12.206.892,31 EUR       
     -10.336.105,97 EUR

3.10 Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Aufgrund BilMoG erfolgt im Berichtszeitraum eine Um­glie­derung als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögens­verrechnung.

Sonstige Rückstellungen
Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach ver­nünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfül­lungs­betrags angesetzt.

In der Position sonstige Rückstellungen sind enthalten für:

Abschlusserstellung und -prüfung 52.350,00 EUR (Vj. 52.600,00 EUR)

Haupt­versammlung und Ge­schäfts­bericht 2010 29.000,00 EUR (Vj. 25.000,00 EUR)

Urlaub 14.612,00 EUR (Vj. 14.894,00 EUR)

Depotge­bühren 5.500,00 EUR (Vj. 2.500,00 EUR)

ausstehende Rechnungen 2.478,00 EUR (Vj. 24.960,80 EUR)

Offenlegungskosten 500,00 EUR (Vj. 500,00 EUR)

Beiträge an die Be­rufs­genossenschaft 180,00 EUR (Vj. 200,00 EUR)


3.11 Verbindlichkeiten

Anleihen
Am 28. Mai 2010 hat die Gesellschaft eine Anleihe im Ge­samt­volumen von 4.000.000,00 EUR platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis zum 28. November 2013 bei einer jährlichen Ver­zinsung von 6,0 %. Die Stückelung beträgt 10.000,00 EUR. Die Bewertung der Anleihe erfolgte zum Rück­zahlungs­­betrag.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Die Bewertung der Verbindlichkeiten gegenüber Kredit­instituten erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag. Verbind­lich­keiten in Höhe von 3.135.731,48 EUR (Vj. 2.997.396,58 EUR) sind gesichert durch die Verpfändung von Wertpa­pieren mit einem Buchwert von 5.843.212,04 EUR sowie die Verpfändung des Rückübertragungsanspruchs aus einer Wertpapier­leihe in Höhe von 1.080.234,75 EUR.

Die Restlaufzeit beträgt unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Die Bewertung der Verbindlichkeiten gegenüber verbun­de­nen Unternehmen erfolgte ebenfalls mit dem Erfüllungs­betrag.

Die Restlaufzeit beträgt unter einem Jahr.







Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungs­betrag an­ge­­setzt. Sie betreffen:

Verpflichtungen aus Wertpapierkäufen 720.000,00 EUR (Vj. 0,00 EUR)

Vorstandstantiemen 2010 59.600,00 EUR (Vj. 0,00 EUR)

Anleihezinsen 20.657,54 EUR (Vj. 293.055,60 EUR)

Aufsichtsratsver­gü­tungen 2010 14.640,00 EUR

Aufsichtsratsver­gü­tungen 2009 9.520,00 EUR (Vj. 14.280,00 EUR)

Aufsichtsratsver­gü­tungen 2008 9.520,00 EUR (Vj. 14.280,00 EUR)

Lohn- und Kirchensteuer 7.578,21 EUR (Vj. 6.498,15 EUR)

diverse Verbindlich­keiten 1.141,14 EUR (Vj. 0,00 EUR)

Umsatz­steuer­verprobung 2010 457,07 EUR (Vj. 457,49 EUR)


Die Restlaufzeit sämtlicher sonstiger Verbindlichkeiten beträgt unter einem Jahr.
 
Verbindlichkeitenspiegel

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Restlaufzeit
Summe
davon gesichert
Art und Form der Sicherheiten
 
< 1 Jahr
1 - 5 Jahre
> 5 Jahre
 
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
 
Anleihe
 
4.000.000,00
 
4.000.000,00
 
 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
3.135.731,48
 
 
3.135.731,48
3.135.731,48
Verpfändung von Wertpapieren sowie des Rücküber­tragungs­an­spruchs aus einer Wertpapier­leihe
Verbindlichkeiten ge­genüber verbun­denen Unternehmen
6.630.00,00
 
 
6.632.000,00
 
 
Sonstige Verbindlichkeiten
843.113,96
 
 
843.113,96
 
 
Summe
10.608.845,44
4.000.000,00
0,00
14.608.845,44
3.135.731,48
 




4.  Erläuterungen zur Gewinn- und Verlust­rechnung

Sämtliche Erträge wurden im Inland erzielt.

4.1  Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 7.662.236,05 EUR (Vj. 5.087.569,88 EUR) setzen sich aus den Erlösen aus den Ver­käufen des Handelsbe­­stan­des in Höhe von 3.718.790,26 EUR (Vj. 2.496.556,38 EUR), aus den Verkäufen des Anlage­­bestandes in Höhe von 3.733.975,41 EUR (Vj. 2.591.013,50 EUR) sowie den Erlösen aus den Verkäufen von Beteiligungen in Höhe von 209.470,38 EUR (Vj. 0,00 EUR) zusammen.

4.2  Bestandsveränderungen der Wertpapiere des Handelsbestandes, des Anlagebestandes und der    
       Beteiligungen

Die Position umfasst die Buchwertabgänge der veräußerten Wertpapiere. Sie umfasst Bestandsminderungen im Han­dels­­­­bestand in Höhe von 2.718.537,93 EUR (Vj. 1.687.608,09 EUR), Bestands­min­derungen im Anlage­be­stand in Höhe von 3.109.696,28 EUR (Vj. 2.100.869,60 EUR) sowie Bestandsminderungen bei den Beteiligungen in Höhe von 209.500,00 EUR (Vj. 0,00 EUR).

4.3  Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen:

Zuschreibungen bei Finanzanlagen 1.036.053,75 EUR (Vj. 2.671.412,74 EUR) Erträge aus dem vorzeitigen Rückkauf der Wandelschuld­verschrei­bung in Höhe von 323.177,02 EUR (Vj. 0,00 EUR) Zuschreibungen bei Wertpapieren des Handelsbestandes 111.941,21 EUR (Vj. 399.710,73 EUR)

Erträge aus Untervermietung und umge­legten Reinigungskosten 103.090,92 EUR (Vj. 95.724,53 EUR)

Erträge aus Kfz-Nutzung 14.313,60 EUR (Vj. 14.327,04 EUR)

sonstige periodenfremde Erlöse 8.980,41 EUR (Vj. 356,90 EUR)

Erträge aus Auflösung von Rück­stellungen 86.087,77 EUR (Vj. 10.171,25 EUR)

Erträge aus Versicherungsentschädigungen 5.300,00 EUR (Vj. 0,00 EUR)


4.4  Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Alters­vor­sorge und für Unterstützung sind Auf­wen­dungen für Alters­vorsorge in Höhe von 16.068,00 EUR (Vj. 141.208,05 EUR) ent­halten.

4.5  Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Hierin ist das saldierte Zinsergebnis nach BilMoG in Höhe von 6.636,95 EUR enthalten. Der Saldo setzt sich aus Zins­erträgen aus der  Rückdeckungsversicherung in Höhe von 36.294,95 EUR sowie aus Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensions­rückstellung in Höhe von 29.658,00 EUR zusammen.

4.6  Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere der Umlaufvermögens

Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten bei den Finanz­anlagen in Höhe von 69.029,78 EUR (Vj. 1.106.041,37 EUR). Die Wertpapiere des Handels­be­standes wurden in Höhe von 56.655,52 EUR (Vj. 1.553.985,73 EUR) aufgrund des strengen Niederst­­wertprinzips abgeschrieben.

4.7  Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen Aufwen­dungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften des BilMoG zum 01.01.2010 in Höhe von 150.080,00 EUR (Vj. 0,00 EUR) aus der Anpassung der Pensionsrückstellung.

4.8  Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 32.450,59 EUR (Vj. 35.886,22 EUR) als Ertragsposition be­treffen hauptsächlich die Erhöhung des Körperschaft­steuer­guthabens aus Aufzinsungseffekten.

5. Sonstige Angaben

5.1  Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Patronatser­klärungen und Verfügungsbeschränkungen

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB be­standen zum Bilanzstichtag nicht.

Aus Mietverhältnissen bestehen für das Kalenderjahr 2011 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 45.968,57 EUR und für die Kalenderjahre 2012 bis 2013 in Höhe von 60.435,50 EUR.

Patronatserklärungen hat die Gesellschaft nicht abgegeben. Schwebende Rechtsstreitigkeiten und Ver­träge, aus denen sich erhebliche finanzielle Verpflichtungen ergeben, be­stehen nicht.

5.2  Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich im Kalenderjahr 2010 wie folgt zusammen:

Dr. Eberhard Weiershäuser,
Bad Homburg
Bankier i. R.
Aufsichtsratsvorsitzender

Dr. Stephan Hess
London
Geschäftsführer telemach communications solutions GmbH Stellvertretender Aufsichtsrats­vorsitzender

Dr. Albert Kugler
Mannheim
Selbständiger Unternehmensberater

Der Aufsichtsrat der KST Beteiligungs AG erhält für das Kalenderjahr 2010 Bezüge in Höhe von insgesamt 14.280,00 EUR (Vj. 14.280,00) sowie Auslagenersatz in Höhe von 1.650,00 EUR. Im Berichtsjahr bestanden keine Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrates.

5.3  Vorstand

Der Vorstand setzt sich im Kalenderjahr 2010 wie folgt zusammen:

Wolfgang Rück
Korb
Sparkassenbetriebswirt
Strategie, Verwaltung, Rechnungslegung, Personal

Kurt Ochner
Mosbach
Diplom-Kaufmann
Strategie und Ausrichtung Anlagepolitik

Der Vorstand der KST Beteiligungs AG erhält für das Kalenderjahr 2010 Bezüge in Höhe von insgesamt 298.627,99 EUR (Vj. 251.819,39 EUR). Darin sind Tantie­me­zahlungen für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 59.600,00 (Vj. 0,00 EUR) enthalten. Im Berichtsjahr be­standen keine Kredite an Mitglieder des Vorstandes.

5.4  Unternehmen, an denen die KST Beteiligungs AG mindestens den fünften Teil der Anteile besitzt

Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart, Grundkapital 4.035.050,00 EUR, Anteil 27,42 %
Der Jahresabschluss 2010 der Süddeutschen Aktienbank AG liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahres­abschlusses noch nicht vor. Zum 31.12.2009 weist die Ge­sellschaft ein Eigenkapital von 3.813.565,75 EUR sowie für 2009 einen Jahresfehlbetrag von 999.022,01 EUR aus.

Blättchen & Partner AG, Leonberg, Grundkapital 1.000.000,00 EUR, Anteil 100,00 %
Zum 31.12.2010 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von 810.668,38 EUR sowie für 2010 einen Jahresfehlbetrag von 522.155,90 EUR aus.




GMP Meditec AG, Stuttgart, Grundkapital 2.750.000,00 EUR, Anteil 100,00 %
Zum 31.12.2010 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von 12.141.375,71 EUR sowie für 2010 einen Jahresüberschuss von 6.987.374,38 EUR aus.


Kofler Energies Power AG, Bochum, Grundkapital 1.044.900,00 EUR, Anteil 23,48 %
Der Jahresabschluss 2010 der Kofler Energies Power AG liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresab­schlus­ses noch nicht vor. Zum 31.12.2009 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von 1.363.859,59 EUR sowie für 2009 einen Jahresüberschuss von 54.847,14  EUR aus.


HumanOptics AG, Erlangen, Grundkapital 5.885.000,00 EUR, Anteil 21,05 %
Zum 30.06.2010 weist die Gesellschaft ein Konzerneigen­kapital von 5.435 TEUR sowie für 2009/2010 einen Konzernjahresüberschuss von 87,2 TEUR aus.
 
5.5  Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnitt­lich 3 Mitarbeiter.

5.6  Nicht ersichtliche Geschäfte (Off-balance-sheet Transactions) gem. § 285 Nr. 3 HGB n.F.

Für derzeit 242.041 Aktien der Kofler Energies Power AG besteht ein Poolvertrag mit der Kofler Energies AG, München. Dieser sieht Vorkaufsrechte der Kofler Energies AG sowie Mitveräußerungsrechte (Tag along) bzw. Mitver­äußerungsverpflichtungen (Drag along) der KST Beteili­gungs AG vor und läuft bis zum 31.12.2011.

5.7  Weitere Angaben

Die Wertpapiere des Anlagevermögens und der Liquiditäts­reserve werden unter der Bilanzposition "Finanzanlagen, Wertpapiere des Anlagevermögens", die Wertpapiere des Handelsbestandes unter der Bilanz­position "Wertpapiere, sonstige Wertpapiere" ausgewiesen.

Stuttgart, den 21.03.2011

KST Beteiligungs AG

Der Vorstand


  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2011 festgestellt.