KST Beteiligungs AG
Stuttgart
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011
Bilanz
Anhang
1. Allgemeine Angaben
Vorliegender Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des AktG sowie des HGB aufgestellt.
Nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 1 HGB ist die Gesellschaft im Hinblick auf
die Rechnungslegungs-, Prüfungs- und Offenlegungsvorschriften eine kleine Kapitalgesellschaft.
Die Rechnungslegung erfolgt nach HGB. Per 01.01.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften
des BilMoG umgestellt.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten,
Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
Das Saldierungsverbot des § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet.
Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 gebildet. Rechnungsabgrenzungsposten
wurden unter der Voraussetzung des § 250 HGB angesetzt.
Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit im Sinne des
§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen (going concern).
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und
Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden waren, berücksichtigt worden,
selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung
des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn
sie am Abschlussstichtag realisiert waren.
Aufwendungen und Erträge wurden im Jahr der wirtschaftlichen Zugehörigkeit berücksichtigt,
unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen.
Die angewandten Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.
Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird entsprechend den handelsrechtlichen
Bewertungsvorschriften unter der Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
und Bilanzierung vorgenommen.
Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden
zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen,
bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der degressiven bzw. linearen Methode
entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Geschäftsjahr des Zugangs im Sammelposten
erfasst und linear mit 20 % abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150,00 Euro
werden im Geschäftsjahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Zugänge werden mit
den Anschaffungskosten bewertet.
Die Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten
oder zum niedrigeren Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.
Die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalbetrag bewertet.
Die Bewertung der sonstigen Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum
niedrigeren Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.
Bei der Position Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten
und Schecks erfolgte die Bewertung jeweils zum Nominalbetrag.
Der Ansatz der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte zum Nominalbetrag.
Pensionsverpflichtungen sind vollständig mit dem nach versicherungsmathematischen
Grundsätzen unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften
ermittelten Barwert nach PUC-Verfahren angesetzt. Zum 31.12.2011 wurde ein Zinssatz
von 5,14 % zugrunde gelegt. Außerdem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem
Jahr 2005 verwendet. Die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 1 %
berücksichtigt.
Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
3. Erläuterungen zur Bilanz
3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände
Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich
planmäßiger Abschreibung bewertet. Die Entwicklung kann dem Anlagespiegel entnommen
werden.
3.2 Sachanlagen
Das Sachanlagevermögen wurde ebenfalls zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger
Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer.
Bei Zugängen innerhalb des Kalenderjahres 2011 erfolgte die Abschreibung pro rata
temporis.
3.3 Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen Hierbei handelt es sich um die Blättchen & Partner AG mit Sitz in Leonberg. Die KST
Beteiligungs AG hält 100 % der Anteile. Die Bewertung erfolgte bei der Blättchen &
Partner AG zum niedrigeren beizulegenden Wert.
Beteiligungen Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart Die Bewertung der Altaktien erfolgte zum niedrigeren beizulegenden Wert, die Bewertung
der Neuaktien zu Anschaffungskosten.
HumanOptics AG, Erlangen Die Bewertung der Aktien erfolgte zum niedrigeren Börsenpreis bzw. zum tatsächlichen
Nettoverkaufspreis. Zum Stichtag sind Wertpapiere mit einem Buchwert von 594.961,20
Euro (Vj. 1.886.661,00 Euro) als Sicherheit verpfändet.
Wertpapiere des Anlagevermögens Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren
Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Zum Stichtag sind
Wertpapiere mit einem Buchwert von 1.193.494,17 Euro (Vj. 23.334,10 Euro) als Sicherheit
verpfändet.
3.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist der abgezinste Auszahlungsanspruch
des Körperschaftsteuerguthabens in Höhe von 632.219,80 Euro (Vj. 723.867,00
Euro) aktiviert. Das Körperschaftsteuerguthaben beträgt zum Bilanzstichtag 723.625,80
Euro (Vj. 844.230,10 Euro). Die Bewertung erfolgte zum Barwert, der auf der Grundlage
eines Zinssatzes von 4 % am Bilanzstichtag ermittelt wurde. Die Bewertung der übrigen
Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert.
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr in Höhe von 516.258,77 Euro (Vj. 607.905,98 Euro).
3.5 Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren
Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Zum Stichtag sind Wertpapiere mit einem Buchwert von 0,00 Euro (Vj. 3.933.156,94 Euro) als Sicherheit verpfändet.
3.6 Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich sowohl um den Kassenbestand als auch
um Guthaben bei Kreditinstituten, die jeweils mit dem Nennwert angesetzt wurden.
Zum Stichtag sind Guthaben über nominal 0,00 Euro (Vj. 10.000,00 Euro) verfügungsbeschränkt.
3.7 Rechnungsabgrenzungsposten Die aktive Rechnungsabgrenzung ist zum Nennwert angesetzt. Bei dem ausgewiesenen
Betrag handelt es sich im Wesentlichen um vorausbezahlte Versicherungsbeiträge.
3.8 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Nach BilMoG sind Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit dem Deckungsvermögen
zu verrechnen.
Bei den Volkswohl Bund Versicherungen bestehen Lebensversicherungen. Die Bewertung
erfolgte zum Rückkaufswert laut Mitteilung der Versicherung mit 989.936,00 Euro.
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten
der Kern, Mauch & Kollegen GmbH zum 31.12.2011 weist Pensionsrückstellungen in Höhe
von 750.086,00 Euro aus. Die Pensionsverpflichtungen sind vollständig mit dem nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der nach BilMoG
geltenden Bewertungsvorschriften ermittelten Barwert nach PUC-Verfahren angesetzt.
Außerdem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet. Hierbei
beträgt der Rechnungszins 5,14 % p. a. Die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen
wurden mit 1 % berücksichtigt.
Da der Barwert der Pensionsrückstellungen niedriger ist als das Deckungsvermögen,
ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in
Höhe von 239.850,00 Euro. 3.9 Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.
Das Grundkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 5.940.000 auf den Inhaber lautende
Aktien zu je 1,00 Euro.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19.04.2010 ist der Vorstand ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 18.04.2015 das Grundkapital der Gesellschaft
durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen um bis zu insgesamt 2.376.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital
I).
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19.04.2010 ist der Vorstand ermächtigt, mit
Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 18.04.2015 das Grundkapital der Gesellschaft
durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- und/oder
Sacheinlagen um bis zu insgesamt 594.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II).
Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage in Höhe von 16.513.111,23 Euro setzt sich aus dem Aufgeld von
insgesamt 15.913.111,23 Euro aus Kapitalerhöhungen sowie einem Einstellungsbetrag
von 600.000,00 Euro aufgrund der im Jahr 2007 durchgeführten Kapitalherabsetzung zusammen.
Es wurden keine Beträge aus der Kapitalrücklage entnommen.
Bilanzverlust Der ausgewiesene Bilanzverlust setzt sich wie folgt zusammen: Jahresfehlbetrag - 2.457.306,25 Euro Verlustvortrag aus dem Vorjahr -10.336.105,97 Euro -12.793.412,22 Euro
3.10 Rückstellungen
Steuerrückstellungen Hierbei handelt es sich um die Steuerrückstellungen des auf die KST Beteiligungs AG
verschmolzenen Tochterunternehmens GMP Meditec AG. Der Ansatz erfolgte zum Erfüllungsbetrag.
Sonstige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.
In der Position sonstige Rückstellungen sind enthalten für:
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Abschlusserstellung und -prüfung 51.750,00 Euro (Vj. 52.350,00 Euro)
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| • |
Hauptversammlung und Geschäftsbericht 2011 24.000,00 Euro (Vj. 29.000,00 Euro)
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| • |
Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 8.209,00 Euro (Vj. 0,00
Euro)
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| • |
Depotgebühren 4.600,00 Euro (Vj. 5.500,00 Euro)
|
| • |
Urlaub 3.107,00 Euro (Vj. 14.612,00 Euro)
|
| • |
ausstehende Rechnungen 3.078,00 Euro (Vj. 2.478,00 Euro)
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| • |
Offenlegungskosten 200,00 Euro (Vj. 500,00 Euro)
|
| • |
Beiträge an die Berufsgenossenschaft 200,00 Euro (Vj. 180,00 Euro)
|
3.11 Verbindlichkeiten
Anleihen
Am 28. Mai 2010 hat die Gesellschaft eine Anleihe im Gesamtvolumen von 4.000.000,00
Euro platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis zum 28. November 2013 bei einer
jährlichen Verzinsung von 6,0 %. Die Stückelung beträgt 10.000,00 Euro. Die Bewertung
der Anleihe erfolgte zum Rückzahlungsbetrag.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Bewertung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag.
Verbindlichkeiten in Höhe von 54.390,32 Euro (Vj. 3.135.731,48 Euro) sind gesichert
durch die Verpfändung von Wertpapieren mit einem Buchwert von 1.788.455,37 Euro.
Die Restlaufzeit beträgt unter einem Jahr.
Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie
betreffen:
| • |
Provisionen 70.000,00 Euro (Vj. 0,00 Euro)
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| • |
Anleihezinsen 20.657,54 Euro (Vj. 20.657,54 Euro)
|
| • |
Aufsichtsratsvergütungen 2011 11.853,33 Euro (Vj. 0,00 Euro)
|
| • |
Aufsichtsratsvergütungen 2010 9.520,00 Euro
|
(Vj. 14.640,00 Euro)
| • |
diverse Verbindlichkeiten 8.471,17 Euro
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(Vj. 1.141,14 Euro)
| • |
Lohn- und Kirchensteuer 4.864,22 Euro
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(Vj. 7.578,21 Euro)
| • |
Umsatzsteuer 2011 664,28 Euro (Vj. 0,00 Euro)
|
| • |
Umsatzsteuer 2010 457,07 Euro (Vj. 457,07 Euro)
|
Die Restlaufzeit sämtlicher sonstiger Verbindlichkeiten beträgt unter einem Jahr.
Verbindlichkeitenspiegel
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sämtliche Erträge wurden im Inland erzielt.
4.1 Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von 1.273.889,70 Euro (Vj. 7.662.236,05 Euro) setzen sich
aus den Erlösen aus den Verkäufen des Handelsbestandes in Höhe von 1.065.110,77 Euro (Vj. 3.718.790,26
Euro) sowie aus den Verkäufen des Anlagebestandes in Höhe von 208.778,93 Euro (Vj. 3.733.975,41
Euro) zusammen.
4.2 Bestandsveränderungen der Wertpapiere des Handelsbestandes, des Anlagebestandes
und der Beteiligungen
Die Position umfasst die Buchwertabgänge der veräußerten Wertpapiere. Sie umfasst
Bestandsminderungen im Handelsbestand in Höhe von 963.891,66 Euro (Vj. 2.718.537,93
Euro) sowie Bestandsminderungen im Anlagebestand in Höhe von 193.008,22 Euro (Vj.
3.109.696,28 Euro).
4.3 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen:
| • |
Erträge aus Untervermietung und umgelegten Reinigungskosten 116.227,47 Euro (Vj.
103.090,92 Euro)
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| • |
Erträge aus Kfz-Nutzung 20.803,20 Euro
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(Vj. 14.313,60 Euro)
| • |
Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 10.208,06 Euro (Vj. 86.087,77 Euro)
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| • |
sonstige periodenfremde Erlöse 3.913,27 Euro
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(Vj. 8.980,41 Euro)
4.4 Personalaufwand
In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung
sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von 115.918,00 Euro (Vj. 16.068,00
Euro) enthalten.
4.5 Erträge aus Beteiligungen
Hierin sind Erträge aus verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von 2.248.575,71
Euro (Vj. 0,00 Euro). Der Betrag resultiert aus der Verschmelzung des Tochterunternehmens
GMP Meditec AG auf die KST Beteiligungs AG.
4.6 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Hierin ist das saldierte Zinsergebnis nach BilMoG in Höhe von 1.112,95 Euro (Vj. 6.636,95
Euro) enthalten. Der Saldo setzt sich aus Zinserträgen aus der Rückdeckungsversicherung
in Höhe von 37.782,95 Euro (Vj. 36.294,95 Euro) sowie aus Zinsaufwendungen aus der
Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 36.670,00 Euro (Vj. 29.658,00 Euro)
zusammen.
4.7 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere der Umlaufvermögens
Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten bei den Finanzanlagen in Höhe von 3.399.743,16
Euro (Vj. 69.029,78 Euro). Die Wertpapiere des Handelsbestandes wurden in Höhe von
393.400,52 Euro (Vj. 56.655,52 Euro) aufgrund des strengen Niederstwertprinzips
abgeschrieben.
5. Sonstige Angaben
5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Patronatserklärungen und Verfügungsbeschränkungen
Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
Aus Mietverhältnissen bestehen für das Kalenderjahr 2012 finanzielle Verpflichtungen
in Höhe von 60.306,44 Euro und für das Kalenderjahr 2013 in Höhe von 17.951,61 Euro.
Patronatserklärungen hat die Gesellschaft nicht abgegeben. Schwebende Rechtsstreitigkeiten
und Verträge, aus denen sich erhebliche finanzielle Verpflichtungen ergeben, bestehen
nicht. 5.2 Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat setzt sich im Kalenderjahr 2011 wie folgt zusammen:
Dr. Eberhard Weiershäuser, Bad Homburg Bankier i. R. Aufsichtsratsvorsitzender
Dr. Stephan Hess London Geschäftsführer telemach communications solutions GmbH Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender
Dr. Albert Kugler (bis 25.05.2011) Mannheim Selbständiger Unternehmensberater
Prof. Dr. Peter Steinbrenner (ab 26.05.2011) Affalterbach Direktor des Campus of Finance Institut für Finanzmanagement an der Hochschule für
Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
Der Aufsichtsrat der KST Beteiligungs AG erhält für das Kalenderjahr 2011 Bezüge in
Höhe von insgesamt 13.836,66 Euro (Vj. 14.280,00 Euro) sowie Auslagenersatz in Höhe
von 1.209,22 Euro (Vj. 1.650,00 Euro). Im Berichtsjahr bestanden keine Kredite an
Mitglieder des Aufsichtsrates.
5.3 Vorstand
Der Vorstand setzt sich im Kalenderjahr 2011 wie folgt zusammen:
Wolfgang Rück Korb Sparkassenbetriebswirt Strategie, Verwaltung, Rechnungslegung, Personal
Kurt Ochner (bis 31.03.2011, gelöscht im Handelsregister am 02.05.2011) Mosbach Diplom-Kaufmann Strategie und Ausrichtung Anlagepolitik
Der Vorstand der KST Beteiligungs AG erhält für das Kalenderjahr 2011 Bezüge in Höhe
von insgesamt 147.483,59 Euro (Vj. 239.027,99 Euro). Darüber hinaus erhielt er Tantiemenzahlungen
für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 191.415,60 Euro. Im Berichtsjahr bestanden
keine Kredite an Mitglieder des Vorstandes.
5.4 Unternehmen, an denen die KST Beteiligungs AG mindestens den fünften Teil der
Anteile besitzt
Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart, Grundkapital 4.035.050,00 Euro, Anteil 27,79 % Der Jahresabschluss 2011 der Süddeutschen Aktienbank AG liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung
dieses Jahresabschlusses noch nicht vor. Zum 31.12.2010 weist die Gesellschaft
ein Eigenkapital von 3.979.031,57 Euro sowie für 2010 einen Jahresüberschuss von 165.465,82
Euro aus.
Blättchen & Partner AG, Leonberg, Grundkapital 1.000.000,00 Euro, Anteil 100,00 % Zum 31.12.2011 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von 846.416,04 Euro sowie für
2011 einen Jahresüberschuss von 35.747,66 Euro aus.
Kofler Energies Power AG, Bochum, Grundkapital 1.044.900,00 Euro, Anteil 23,48 % Der Jahresabschluss 2011 der Kofler Energies Power AG liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung
dieses Jahresabschlusses noch nicht vor. Zum 31.12.2010 weist die Gesellschaft ein
Eigenkapital von 1.402.287,02 Euro sowie für 2010 einen Jahresüberschuss von 142.827,43
Euro aus.
HumanOptics AG, Erlangen, Grundkapital 5.885.000,00 Euro, Anteil 21,05 % Zum 30.06.2011 weist die Gesellschaft ein Konzerneigenkapital von 3.202 TEuro sowie
für 2010/2011 einen Konzernjahresfehlbetrag von 2.233 TEuro aus.
5.5 Mitarbeiter
Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 2 Mitarbeiter.
5.6 Nicht ersichtliche Geschäfte (Off-balance-sheet Transactions) gem. § 285 Nr.
3 HGB n. F.
sonstige Berichtsbestandteile
Der Aufsichtsrat hat die bilanzfeststellende Aufsichtsratssitzung am 16. März 2012 unter Hinzuziehung der Abschlussprüfer und unter Anwesenheit des Vorstandes
durchgeführt. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss sowie der Konzernabschluss
und der Konzernlagebericht zum 31.12.2011 wurden unter Einbeziehung des Prüfungsberichts
und der Erläuterungen des Abschlussprüfers zu Prüfungsschwerpunkten und -ergebnissen
ausführlich erörtert. Fragen des Aufsichtsrates zum Prüfungsbericht wurden
durch den Abschlussprüfer eingehend beantwortet. Der Aufsichtsrat hat den
Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht zum 31.12.2011
geprüft und erhebt keine Einwendungen. Er schließt sich dem Ergebnis der Prüfung
an. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr 2011 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes, den Bilanzverlust
auf neue Rechnung vorzutragen, an.
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