KST Beteiligungs AG

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Bilanz

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Aktiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 11.122.777,59 21.177.629,14
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 144.331,00 154.228,00
III. Finanzanlagen 10.978.444,59 21.023.399,14
B. Umlaufvermögen 2.553.963,35 5.293.046,56
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 751.400,34 802.031,26
II. Wertpapiere 1.763.023,21 4.124.327,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 39.539,80 366.687,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.012,00 75.012,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 239.850,00 286.033,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.991.602,94 26.831.720,70
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Passiva

31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 9.659.699,01 12.117.005,26
I. gezeichnetes Kapital 5.940.000,00 5.940.000,00
II. Kapitalrücklage 16.513.111,23 16.513.111,23
III. Bilanzverlust 12.793.412,22 10.336.105,97
davon Verlustvortrag 10.336.105,97 12.206.892,31
B. Rückstellungen 149.776,00 104.620,00
C. Verbindlichkeiten 4.180.877,93 14.608.845,44
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 180.877,93 10.608.845,44
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.250,00 1.250,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.991.602,94 26.831.720,70

Anhang



1.  Allgemeine Angaben

Vorliegender Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des AktG sowie des HGB aufgestellt.

Nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 1 HGB ist die Gesell­schaft im Hinblick auf die Rechnungs­legungs-, Prü­fungs- und Offenlegungsvorschriften eine kleine Kapital­ge­sell­schaft.

Die Rechnungslegung erfolgt nach HGB. Per 01.01.2010 wurde auf die geänderten Vorschriften des BilMoG um­gestellt.

2.  Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögens­gegen­stände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Auf­wen­dungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes be­stimmt ist. Das Saldierungs­ver­bot des § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 gebildet. Rechnungsabgrenzungsposten wurden unter der Voraus­setzung des § 250 HGB angesetzt.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unter­nehmens­tätigkeit im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen (going concern).

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vor­her­sehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Ab­schluss­stichtag entstanden waren, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Ab­schluss­­stichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt gewor­den sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren.

Aufwendungen und Erträge wurden im Jahr der wirtschaft­lichen Zugehörigkeit berücksichtigt, unabhängig von den Zeit­punkten der entsprechenden Zahlungen.

Die angewandten Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird entsprechend den handelsrechtlichen Be­wertungs­vor­schriften unter der Beachtung der Grundsätze ordnungs­mäßiger Buchführung und Bilan­zierung vorgenommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlage­ver­mögens und die Sachanlagen werden zu An­schaf­fungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Ab­schreibungen, bewertet. Die Ab­schrei­bungen erfolgen nach der degressiven bzw. linearen Methode entsprechend der betriebsge­wöhn­lichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Geschäftsjahr des Zugangs im Sammelposten erfasst und linear mit 20 % abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150,00 Euro werden im Geschäftsjahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Zugänge werden mit den Anschaf­fungs­kosten bewertet.

Die Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens er­folgte zu Anschaffungskosten oder zum niedri­geren Börsen­­preis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalbetrag bewertet.

Die Bewertung der sonstigen Wertpapiere erfolgte zu An­schaf­­fungskosten oder zum niedrigeren Börsen­preis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Bei der Position Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Gut­haben bei Kreditinstituten und Schecks erfolgte die Be­wer­tung jeweils zum Nominalbetrag.

Der Ansatz der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte zum Nominalbetrag.

Pensionsverpflichtungen sind vollständig mit dem nach ver­sicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berück­sich­tigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvor­schrif­ten er­mit­tel­ten Barwert nach PUC-Verfahren angesetzt. Zum 31.12.2011 wurde ein Zins­satz von 5,14 % zugrunde gelegt. Außerdem wurden die Sterbe­tafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet. Die erwarteten Lohn- und Gehalts­steigerungen wurden mit 1 % berücksichtigt.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kauf­männischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag aus­ge­wiesen.

3.  Erläuterungen zur Bilanz

3.1  Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu An­schaffungs­kosten ab­züg­lich planmäßiger Ab­schrei­­­bung be­wertet. Die Entwicklung kann dem Anlage­spiegel ent­nom­men werden.

3.2  Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde ebenfalls zu Anschaf­fungs­­­kosten ab­züg­lich plan­mäßiger Abschreibungen be­wertet. Die Abschreibungen er­folgen ent­sprech­end der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Bei Zugängen innerhalb des Kalenderjahres 2011 erfolgte die Abschrei­bung pro rata temporis.

3.3  Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen
Hierbei handelt es sich um die Blättchen & Partner AG mit Sitz in Leon­berg. Die KST Beteiligungs AG hält 100 % der Anteile. Die Bewertung erfolgte bei der Blättchen & Partner AG zum niedri­geren beizulegenden Wert.

Beteiligungen
Süd­deutsche Aktienbank AG, Stuttgart
Die Bewer­tung der Altaktien erfolgte zum niedri­geren beizu­legenden Wert, die Bewertung der Neuaktien zu Anschaf­fungs­­kosten.

HumanOptics AG, Erlangen
Die Bewertung der Aktien erfolgte zum niedrigeren Börsen­preis bzw. zum tatsächlichen Nettoverkaufspreis. Zum Stich­tag sind Wertpa­piere mit einem Buchwert von 594.961,20 Euro (Vj. 1.886.661,00 Euro) als Sicher­heit verpfändet.

Wertpapiere des Anlagevermögens
Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungs­kosten oder zum nied­rigeren Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beach­tet. Zum Stichtag sind Wertpapiere mit einem Buchwert von 1.193.494,17 Euro (Vj. 23.334,10 Euro) als Sicherheit verpfändet.

3.4  Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände
Unter den sonstigen Vermögens­gegen­ständen ist der ab­gezinste Aus­zahlungsanspruch des Körper­schaft­­steuer­­gut­habens in Höhe von 632.219,80 Euro (Vj. 723.867,00 Euro) aktiviert. Das Körperschaft­steuerguthaben beträgt zum Bilanz­­stichtag 723.625,80 Euro (Vj. 844.230,10 Euro). Die Bewertung erfolgte zum Barwert, der auf der Grund­lage eines Zins­satzes von 4 % am Bilanzstichtag ermittelt wurde. Die Bewertung der übrigen Vermögens­gegenstände er­folgte zum Nennwert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forde­rungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 516.258,77 Euro (Vj. 607.905,98 Euro).

3.5  Wertpapiere

Sonstige Wertpapiere
Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zu An­schaffungs­kosten oder zum niedrigeren Börsen­preis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Zum Stichtag
sind Wertpapiere mit einem Buchwert von 0,00 Euro
(Vj. 3.933.156,94 Euro) als Sicherheit verpfändet.

3.6  Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
     
Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich sowohl um den Kassenbe­stand als auch um Guthaben bei Kredit­insti­tuten, die jeweils mit dem Nenn­wert angesetzt wurden. Zum Stichtag sind Guthaben über nominal 0,00 Euro (Vj. 10.000,00 Euro) ver­fügungsbeschränkt.

3.7  Rechnungsabgrenzungsposten
     
Die aktive Rechnungsabgrenzung ist zum Nennwert ange­setzt. Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich im Wesentlichen um vorausbezahlte Versicherungsbeiträge.

3.8  Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögens­ver­rechnung
     
Nach BilMoG sind Schulden aus Altersversorgungs­ver­pflich­tungen mit dem Deckungsvermögen zu verrechnen.

Bei den Volkswohl Bund Versicherungen bestehen Lebens­versicherungen. Die Bewertung erfolgte zum Rück­kaufs­wert laut Mitteilung der Versicherung mit 989.936,00 Euro.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß ver­sicherungsmathematischem Gutachten der Kern, Mauch & Kollegen GmbH zum 31.12.2011 weist Pensionsrück­stel­lungen in Höhe von 750.086,00 Euro aus. Die Pensions­ver­pflichtungen sind vollständig mit dem nach ver­sich­erungs­mathematischen Grundsätzen unter Berück­sich­ti­gung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvor­schrif­ten er­mit­tel­ten Barwert nach PUC-Verfahren angesetzt. Außer­dem wurden die Sterbe­tafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwen­det. Hierbei beträgt der Rechnungszins 5,14 % p. a. Die er­war­teten Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 1 % berücksichtigt.

Da der Barwert der Pensionsrückstellungen niedriger ist als das Deckungsvermögen, ergibt sich ein aktiver Unter­schieds­­­­­­betrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von 239.850,00 Euro.
3.9  Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital
Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Das Grundkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 5.940.000 auf den Inhaber lautende Aktien zu je 1,00 Euro.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19.04.2010 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichts­rates bis zum 18.04.2015 das Grundkapital der Gesell­schaft durch einmalige oder mehr­­malige Aus­gabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt 2.376.000,00 Euro zu er­höhen (Genehmigtes Kapital I).

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19.04.2010 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichts­rates bis zum 18.04.2015 das Grundkapital der Gesell­schaft durch einmalige oder mehr­­malige Aus­gabe neuer In­haberaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt 594.000,00 Euro zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II).

Kapitalrücklage             
Die Kapitalrücklage in Höhe von 16.513.111,23 Euro setzt sich aus dem Aufgeld von insgesamt 15.913.111,23 Euro aus Kapitalerhöhungen sowie einem Einstellungsbetrag von 600.000,00 Euro aufgrund der im Jahr 2007 durchgeführten Kapitalherabsetzung zusammen. Es wurden keine Beträge aus der Kapitalrücklage entnommen.

Bilanzverlust
Der ausgewiesene Bilanzverlust setzt sich wie folgt zu­sammen:
Jahresfehlbetrag         - 2.457.306,25 Euro
Verlustvortrag aus dem Vorjahr      -10.336.105,97 Euro       
     -12.793.412,22 Euro

3.10 Rückstellungen

Steuerrückstellungen
Hierbei handelt es sich um die Steuerrückstellungen des auf die KST Beteiligungs AG verschmolzenen Tochter­unter­nehmens GMP Meditec AG. Der Ansatz erfolgte zum Erfül­lungsbetrag.

Sonstige Rückstellungen
Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach ver­nünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfül­lungs­betrags angesetzt.

In der Position sonstige Rückstellungen sind enthalten für:

Abschlusserstellung und -prüfung 51.750,00 Euro (Vj. 52.350,00 Euro)

Haupt­versammlung und Ge­schäfts­bericht 2011 24.000,00 Euro (Vj. 29.000,00 Euro)

Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäfts­unterlagen 8.209,00 Euro (Vj. 0,00 Euro)

Depotge­bühren 4.600,00 Euro (Vj. 5.500,00 Euro)

Urlaub 3.107,00 Euro (Vj. 14.612,00 Euro)

ausstehende Rechnungen 3.078,00 Euro (Vj. 2.478,00 Euro)

Offenlegungskosten 200,00 Euro (Vj. 500,00 Euro)

Beiträge an die Be­rufs­genossenschaft 200,00 Euro (Vj. 180,00 Euro)


3.11 Verbindlichkeiten

Anleihen
Am 28. Mai 2010 hat die Gesellschaft eine Anleihe im Ge­samt­volumen von 4.000.000,00 Euro platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis zum 28. November 2013 bei einer jährlichen Ver­zinsung von 6,0 %. Die Stückelung beträgt 10.000,00 Euro. Die Bewertung der Anleihe erfolgte zum Rück­zahlungs­­betrag.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Die Bewertung der Verbindlichkeiten gegenüber Kredit­instituten erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag. Verbind­lich­keiten in Höhe von 54.390,32 Euro (Vj. 3.135.731,48 Euro) sind gesichert durch die Verpfändung von Wertpa­pieren mit einem Buchwert von 1.788.455,37 Euro.

Die Restlaufzeit beträgt unter einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungs­betrag an­ge­­setzt. Sie betreffen:

Provisionen 70.000,00 Euro (Vj. 0,00 Euro)

Anleihezinsen 20.657,54 Euro (Vj. 20.657,54 Euro)

Aufsichtsratsver­gü­tungen 2011 11.853,33 Euro (Vj. 0,00 Euro)

Aufsichtsratsver­gü­tungen 2010 9.520,00 Euro

(Vj. 14.640,00 Euro)

diverse Verbindlich­keiten 8.471,17 Euro

(Vj. 1.141,14 Euro)

Lohn- und Kirchensteuer 4.864,22 Euro

(Vj. 7.578,21 Euro)

Umsatz­steuer­ 2011 664,28 Euro (Vj. 0,00 Euro)

Umsatzsteuer 2010 457,07 Euro (Vj. 457,07 Euro)


Die Restlaufzeit sämtlicher sonstiger Verbindlichkeiten beträgt unter einem Jahr.

Verbindlichkeitenspiegel

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Restlaufzeit
Summe
davon gesichert
Art und Form der Sicherheiten
 
< 1 Jahr
1 - 5 Jahre
> 5 Jahre
 
Euro
Euro
Euro
Euro
Euro
 
Anleihe
 
4.000.000,00
 
4.000.000,00
 
 
Verbindlichkeiten gegen­über Kreditinstituten
54.390,32
 
 
54.390,32
54.390,32
Verpfändung von Wertpapieren
Verbindlichkeiten ge­gen­­über verbun­denen Unternehmen
0,00
 
 
0,00
 
 
Sonstige Verbindlichkeiten
126.487,61
 
 
126.487,61
 
 
Summe
180.877,93
4.000.000,00
0,00
4.180.877,93
54.390,32
 


 
4.  Erläuterungen zur Gewinn- und Verlust­rechnung

Sämtliche Erträge wurden im Inland erzielt.

4.1  Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 1.273.889,70 Euro (Vj. 7.662.236,05 Euro) setzen sich aus den Erlösen aus
den Ver­­käufen des Handelsbe­­stan­des in Höhe von 1.065.110,77 Euro (Vj. 3.718.790,26 Euro) sowie aus
den Ver­käufen des Anlage­­bestandes in Höhe von 208.778,93 Euro (Vj. 3.733.975,41 Euro) zusammen.

4.2  Bestandsveränderungen der Wertpapiere des Handelsbestandes, des Anlagebestandes und der Beteiligungen

Die Position umfasst die Buchwertabgänge der veräußerten Wertpapiere. Sie umfasst Bestandsminderungen im Han­dels­­­­­bestand in Höhe von 963.891,66 Euro (Vj. 2.718.537,93 Euro) sowie Bestands­min­derungen im Anlage­be­stand in Höhe von 193.008,22 Euro (Vj. 3.109.696,28 Euro).

4.3  Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen:

Erträge aus Untervermietung und umge­legten Reinigungs­kosten 116.227,47 Euro (Vj. 103.090,92 Euro)

Erträge aus Kfz-Nutzung 20.803,20 Euro

(Vj. 14.313,60 Euro)

Erträge aus Auflösung von Rück­stellungen 10.208,06 Euro (Vj. 86.087,77 Euro)

sonstige periodenfremde Erlöse 3.913,27 Euro

(Vj. 8.980,41 Euro)

4.4  Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Alters­vor­sorge und für Unterstützung sind Auf­wen­dungen für Alters­vorsorge in Höhe von 115.918,00 Euro (Vj. 16.068,00 Euro) ent­halten.

4.5 Erträge aus Beteiligungen

Hierin sind Erträge aus verbundenen Unternehmen ent­hal­ten in Höhe von 2.248.575,71 Euro (Vj. 0,00 Euro). Der Betrag resultiert aus der Verschmelzung des Toch­ter­unter­nehmens GMP Meditec AG auf die KST Beteiligungs AG.

4.6  Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Hierin ist das saldierte Zinsergebnis nach BilMoG in Höhe von 1.112,95 Euro (Vj. 6.636,95 Euro) enthalten. Der Saldo setzt sich aus Zins­erträgen aus der Rückdeckungs­ver­si­cherung in Höhe von 37.782,95 Euro (Vj. 36.294,95 Euro) sowie aus Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensions­rückstellung in Höhe von 36.670,00 Euro (Vj. 29.658,00 Euro) zusammen.

4.7  Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere der Umlaufvermögens

Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten bei den Finanz­anlagen in Höhe von 3.399.743,16 Euro (Vj. 69.029,78 Euro). Die Wertpapiere des Handels­be­standes wurden in Höhe von 393.400,52 Euro (Vj. 56.655,52 Euro) aufgrund des strengen Niederst­­wertprinzips abgeschrieben.

5. Sonstige Angaben

5.1  Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Patronatser­klärungen und Verfügungsbeschränkungen

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB be­standen zum Bilanzstichtag nicht.

Aus Mietverhältnissen bestehen für das Kalenderjahr 2012 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 60.306,44 Euro und für das Kalenderjahr 2013 in Höhe von 17.951,61 Euro.

Patronatserklärungen hat die Gesellschaft nicht abgegeben. Schwebende Rechtsstreitigkeiten und Ver­träge, aus denen sich erhebliche finanzielle Verpflichtungen ergeben, be­stehen nicht.
5.2  Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich im Kalenderjahr 2011 wie folgt zusammen:

Dr. Eberhard Weiershäuser,
Bad Homburg
Bankier i. R.
Aufsichtsratsvorsitzender

Dr. Stephan Hess
London
Geschäftsführer telemach communications solutions GmbH Stellvertretender Aufsichtsrats­vorsitzender

Dr. Albert Kugler (bis 25.05.2011)
Mannheim
Selbständiger Unternehmensberater

Prof. Dr. Peter Steinbrenner (ab 26.05.2011)
Affalterbach
Direktor des Campus of Finance Institut für Finanzmanage­ment an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

Der Aufsichtsrat der KST Beteiligungs AG erhält für das Kalenderjahr 2011 Bezüge in Höhe von insgesamt 13.836,66 Euro (Vj. 14.280,00 Euro) sowie Auslagenersatz in Höhe von 1.209,22 Euro (Vj. 1.650,00 Euro). Im Be­richts­jahr bestanden keine Kredite an Mitglieder des Aufsichts­rates.

5.3  Vorstand

Der Vorstand setzt sich im Kalenderjahr 2011 wie folgt zusammen:

Wolfgang Rück
Korb
Sparkassenbetriebswirt
Strategie, Verwaltung, Rechnungslegung, Personal

Kurt Ochner (bis 31.03.2011, gelöscht im Handelsregister am 02.05.2011)
Mosbach
Diplom-Kaufmann
Strategie und Ausrichtung Anlagepolitik

Der Vorstand der KST Beteiligungs AG erhält für das Kalen­derjahr 2011 Bezüge in Höhe von insgesamt 147.483,59 Euro (Vj. 239.027,99 Euro). Darüber hinaus erhielt er Tantie­me­nzahlungen für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 191.415,60 Euro. Im Berichtsjahr be­standen keine Kredite an Mitglieder des Vorstandes.


5.4  Unternehmen, an denen die KST Beteiligungs AG mindestens den fünften Teil der Anteile besitzt

Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart, Grundkapital 4.035.050,00 Euro, Anteil 27,79 %
Der Jahresabschluss 2011 der Süddeutschen Aktienbank AG liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahres­ab­schlusses noch nicht vor. Zum 31.12.2010 weist die Gesell­schaft ein Eigenkapital von 3.979.031,57 Euro sowie für 2010 einen Jahresüberschuss von 165.465,82 Euro aus.

Blättchen & Partner AG, Leonberg, Grundkapital 1.000.000,00 Euro, Anteil 100,00 %
Zum 31.12.2011 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von 846.416,04 Euro sowie für 2011 einen Jahresüberschuss von 35.747,66 Euro aus.


Kofler Energies Power AG, Bochum, Grundkapital 1.044.900,00 Euro, Anteil 23,48 %
Der Jahresabschluss 2011 der Kofler Energies Power AG liegt zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Jahresab­schlus­ses noch nicht vor. Zum 31.12.2010 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von 1.402.287,02 Euro sowie für 2010 einen Jahresüberschuss von 142.827,43 Euro aus.

HumanOptics AG, Erlangen, Grundkapital 5.885.000,00 Euro, Anteil 21,05 %
Zum 30.06.2011 weist die Gesellschaft ein Konzerneigen­kapital von 3.202 TEuro sowie für 2010/2011 einen Konzern­jahresfehlbetrag von 2.233 TEuro aus.

5.5  Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnitt­lich 2 Mitarbeiter.

5.6  Nicht ersichtliche Geschäfte (Off-balance-sheet Transactions) gem. § 285 Nr. 3 HGB n. F.
  

sonstige Berichtsbestandteile


Der Aufsichtsrat hat die bilanzfeststellende Auf­sichts­rats­sitzung am 16. März 2012 unter Hinzu­­ziehung der Ab­schluss­prüfer und unter An­wesen­heit des Vorstandes durchgeführt. Der vom Vor­stand auf­gestellte Jahres­ab­schluss sowie der Konzernabschluss und der Konzernlage­bericht zum 31.12.2011 wurden unter Ein­be­ziehung des Prüfungs­berichts und der Er­läuter­ungen des Ab­schluss­prüfers zu Prüfungs­schwer­­punkten und -ergebnissen aus­­führ­lich erörtert. Fragen des Aufsichtsrates zum Prü­fung­s­be­richt wurden durch den Ab­schluss­­prüfer ein­ge­hend be­ant­­wortet. Der Auf­sichts­rat hat den Jahres­ab­schluss sowie den Konzern­abschluss und den Konzernlagebericht zum 31.12.2011 geprüft und erhebt keine Ein­wen­dungen. Er schließt sich dem Er­geb­­­nis der Prüfung an. Der Auf­sichts­rat hat den vom Vor­stand auf­ge­stellten Jahres­- und Konzern­ab­schluss für das Ge­schäfts­­jahr 2011 ge­billigt. Der Jahres­­abschluss ist da­mit festgestellt. Der Auf­sichts­rat schließt sich dem Vor­schlag des Vorstandes, den Bilanz­verlust auf neue Rechnung vorzutragen, an.