KST Beteiligungs AG

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz

AKTIVA

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Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände EUR 0,00 EUR 2,00
II. Sachanlagen EUR 55.540,00 EUR 90.705,00
III. Finanzanlagen EUR 4.250.735,29 EUR 3.457.452,34
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände EUR 1.656.513,85 EUR 803.979,29
III. Wertpapiere EUR 819.801,10 EUR 2.472.784,51
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks EUR 4.274.926,51 EUR 2.088.254,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten EUR 20.308,77 EUR 74.061,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung EUR 0,00 EUR 417.494,00
Summe Aktiva EUR 11.077.825,52 EUR 9.404.732,14

PASSIVA

       
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital EUR 5.402.173,00 EUR 5.940.000,00
II. Kapitalrücklage EUR 3.806.599,01 EUR 3.366.599,01
III. Gewinnrücklagen        
IV. Bilanzgewinn/Bilanzverlust EUR 684.463,84 EUR 0,00
davon Verlustvortrag EUR 0,00 EUR 13.012.295,96
B. Rückstellungen EUR 885.275,00 EUR 71.665,80
C. Verbindlichkeiten EUR 299.314,67 EUR 26.477,33
D. Rechnungsabgrenzungsposten        
Summe Passiva EUR 11.077.825,52 EUR 9.404.732,14

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Vorliegender Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des AktG sowie des HGB aufgestellt.

Nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 1 HGB ist die Gesellschaft im Hinblick auf die Rechnungslegungs-, Prüfungs- und Offenlegungsvorschriften eine kleine Kapitalgesellschaft.

Die Rechnungslegung erfolgt nach HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Saldierungsverbot des § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 gebildet. Rechnungsabgrenzungsposten wurden unter der Voraussetzung des § 250 HGB angesetzt.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit im Sinne des § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen (going concern).

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden waren, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren.

Aufwendungen und Erträge wurden im Jahr der wirtschaftlichen Zugehörigkeit berücksichtigt, unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen.

Im Jahresabschluss 2015 wurde bei der Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens erstmals das gemilderte Niederstwertprinzip angewendet. Die angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst.

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter der Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der degressiven bzw. linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Geschäftsjahr des Zugangs im Sammelposten erfasst und linear mit 20 % abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150,00 Euro werden im Geschäftsjahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Zugänge werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Wertpapiere des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalbetrag bewertet.

Die Bewertung der sonstigen Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Bei der Position Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks erfolgte die Bewertung jeweils zum Nominalbetrag.

Der Ansatz der Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte zum Nominalbetrag.

Pensionsverpflichtungen sind vollständig mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften ermittelten Barwert nach PUC-Verfahren angesetzt. Zum 31.12.2015 wurde ein Zinssatz von 3,89 Prozent zugrunde gelegt. Außerdem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet. Der Rententrend wurde mit einem Prozent berücksichtigt.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Für auf fremde Währung lautende Positionen wurden folgende Umrechnungskurse zum Bilanzstichtag zu Grunde gelegt:

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Vereinigte Staaten USD 1,0863
China CNY 7,0540

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Die Entwicklung kann dem Anlagespiegel entnommen werden.

3.2 Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde ebenfalls zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Bei Zugängen innerhalb des Kalenderjahres 2015 erfolgte die Abschreibung pro rata temporis.

3.3 Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

Hierbei handelt es sich um die Blättchen & Partner AG mit Sitz in München. Die KST Beteiligungs AG hält 100 % der Anteile. Die Bewertung erfolgte bei der Blättchen & Partner AG zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Wertpapiere des Anlagevermögens

Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung. Auf drei Wertpapiere des Anlagevermögens wurde im Jahresabschluss keine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen, auch wenn der Zeitwert der Papiere unter dem bilanzierten Wert liegt, da aus Sicht der Gesellschaft keine dauerhafte Wertminderung vorliegt. Der Buchwert dieser drei Wertpapiere beträgt 875.520,13 Euro, der Zeitwert 833.275,00 Euro. Zum Stichtag sind keine Wertpapiere als Sicherheit verpfändet.

3.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist der abgezinste Auszahlungsanspruch des Körperschaftsteuerguthabens in Höhe von 227.471,77 Euro (Vorjahr 334.688,99 Euro) aktiviert. Das Körperschaftsteuerguthaben beträgt zum Bilanzstichtag 241.208,60 Euro (Vorjahr 361.812,90 Euro). Die Bewertung erfolgte zum Barwert, der auf der Grundlage eines Zinssatzes von 4 % am Bilanzstichtag ermittelt wurde. Die Bewertung der übrigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 111.510,74 Euro (Vorjahr 218.727,96 Euro).

3.5 Wertpapiere

Sonstige Wertpapiere

Die Bewertung der Wertpapiere erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Börsenpreis. Es wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

3.6 Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich sowohl um den Kassenbestand als auch um Guthaben bei Kreditinstituten, die jeweils mit dem Nennwert angesetzt wurden.

3.7 Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktive Rechnungsabgrenzung ist zum Nennwert angesetzt. Bei dem ausgewiesenen Betrag handelt es sich im Wesentlichen um vorausbezahlte Versicherungsbeiträge.

3.8 Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Das Grundkapital der Gesellschaft ist eingeteilt in 5.500.000 auf den Namen lautende Stückaktien zu je 1,00 Euro.

Eigene Anteile

Die ordentliche Hauptversammlung der KST Beteiligungs AG hat am 9. Juni 2015 den Vorstand zum Rückkauf von bis zu 594.000 eigenen Aktien ermächtigt. Auf Basis dieser Ermächtigung wurden bis zum Bilanzstichtag 537.827 eigene Aktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 537.827,00 Euro zu einem Durchschnittskurs von 1,65 Euro erworben mit dem Ziel, diese einzuziehen.

Davon wurden im November 2015 440.000 eigene Aktien mit durchschnittlichen Anschaffungskosten von 1,68 Euro eingezogen, wodurch sich das Grundkapital der Gesellschaft von 5.940.000 Euro auf 5.500.000 Euro reduzierte. Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag 97.827 eigene Aktien zu durchschnittlichen Anschaffungskosten von 1,52 Euro. Die entspricht 1,78 Prozent des Grundkapitals.

Der Bestand an eigenen Aktien jeweils zum Quartalsende ergibt sich wie folgt:

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Datum Erwerb/ Einziehung Anteil Grundkapital Anschaffungskosten
in Euro
Endbestand
Q2/15 391.077 6,58 % 660.430,90 391.077
Q3/15 48.716 0,82 % 80.068,17 439.793
Q4/15 -440.000 -7,41 % -740.817,14  
  98.034 1,78 % 148.714,43 97.827
31.12. 97.827 1,78 % 148.396,36 97.827

Genehmigtes Kapital

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 9. Juni 2015 ist der Vorstand ermächtigt, in der Zeit bis zum 8. Juni 2020 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrfach um bis zu 2.970.000,00 Euro durch Ausgabe von bis zu 2.970.000 neuer, auf den Namen lautender Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015).

Bedingtes Kapital

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 9. Juni 2015 ist der Vorstand ermächtigt, in der Zeit bis zum 8. Juni 2020 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 2.970.000,00 Euro bedingt zu erhöhen durch Ausgabe von bis zu 2.970.000 neuer, auf den Namen lautender Stückaktien (Bedingtes Kapital 2015).

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage in Höhe von 3.806.599,01 Euro setzt sich aus dem Aufgeld von insgesamt 2.766.599,01 Euro aus Kapitalerhöhungen sowie einem Einstellungsbetrag von 1.040.000,00 Euro aufgrund der in den Jahren 2007 und 2015 durchgeführten Kapitalherabsetzungen zusammen. Es wurden keine Beträge aus der Kapitalrücklage entnommen.

Bilanzgewinn

Der ausgewiesene Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

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Jahresüberschuss 1.475.850,34 Euro
+ Erträge Kapitalherabsetzung 440.000,00 Euro
- Einstellungen Kapitalrücklage -440.000,00 Euro
- Einstellungen andere Gewinnrücklagen -50.569,36 Euro
- Aufwand aus Erwerb eigener Aktien -740.817,14 Euro
Bilanzgewinn 684.463,84 Euro

3.9 Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Nach BilMoG sind Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit dem Deckungsvermögen zu verrechnen.

Die nach Auszahlung einer Versicherungsleistung in Höhe von 1.261.497,78 Euro derzeit noch bestehenden Lebensversicherungen wurden zum Rückkaufswert laut Mitteilung der Versicherung von 91.492,00 Euro bewertet.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der Kern, Mauch & Kollegen GmbH zum 31.12.2015 weist Pensionsrückstellungen in Höhe von 920.338,00 Euro aus. Die Pensionsverpflichtungen sind vollständig mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der nach BilMoG geltenden Bewertungsvorschriften ermittelten Barwert nach PUC-Verfahren angesetzt. Außerdem wurden die Sterbetafeln nach Heubeck aus dem Jahr 2005 verwendet. Hierbei beträgt der Rechnungszins 3,89 Prozent p. a. Der Rententrend wurde mit einem Prozent berücksichtigt.

Sonstige Rückstellungen

Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

In der Position sonstige Rückstellungen sind enthalten für:

Abschlusserstellung und -prüfung 2015 20.000,00 Euro (Vorjahr 29.740,30 Euro)

Hauptversammlung und Geschäftsbericht 2015 20.000,00 Euro (Vorjahr 20.000,00 Euro)

Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 8.209,00 Euro (Vorjahr 8.209,00 Euro)

Depotgebühren 5.720,00 Euro (Vorjahr 5.820,00 Euro)

Ausstehende Rechnungen 2.300,00 Euro (Vorjahr 2.992,50 Euro)

Beiträge zur Berufsgenossenschaft 150,00 Euro (Vorjahr 180,00 Euro)

Offenlegungskosten 50,00 Euro (Vorjahr 220,00 Euro)

Urlaub 0,00 Euro (Vorjahr 4.494,00 Euro)

3.10 Verbindlichkeiten

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie betreffen:

Abgang des Bestands am verbundenen Unternehmen Blättchen und Partner AG zum 01.01.2016 mit 263.580,15 Euro (Vorjahr 0,00 Euro)

Aufsichtsratvergütungen 2015 15.837,37 Euro (Vorjahr 0,00 Euro)

Aufsichtsratvergütungen 2014 9.520,00 Euro (Vorjahr 14.280,00 Euro)

Umsatzsteuer 5.161,06 Euro (Vorjahr 664,28 Euro)

diverse Verbindlichkeiten 3.001,14 Euro (Vorjahr 1.863,48 Euro)

Lohn- und Kirchensteuer 2.214,95 Euro (Vorjahr 4.909,57 Euro)

Aufsichtsratsvergütungen 2013 0,00 Euro (Vorjahr 4.760,00 Euro)

Die Restlaufzeit sämtlicher sonstiger Verbindlichkeiten beträgt unter einem Jahr.

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Restlaufzeit Summe
Euro
davon gesichert
Euro
Art und Form der Sicherheiten
< 1 Jahr
Euro
1 - 5 Jahre
Euro
> 5 Jahre
Euro
Sonstige Verbindlichkeiten 299.314,67 - - 299.314,67 - -

Verbindlichkeitenspiegel

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sämtliche Erträge wurden im Inland erzielt.

4.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 7.797.292,48 Euro (Vorjahr 2.783.177,55 Euro) setzen sich aus den Erlösen aus Verkäufen des Handelsbestandes in Höhe von 3.891.376,61 Euro (Vorjahr 1.389.702,36 Euro), aus Verkäufen des Anlagebestandes in Höhe von 2.117.696,37 Euro (Vorjahr 1.218.544,90 Euro), aus Verkäufen der Liquiditätsreserve in Höhe von 25.965,00 Euro (Vorjahr 85.211,67 Euro) sowie aus Verkäufen von Beteiligungen in Höhe von 1.762.254,50 Euro (Vorjahr 89.718,62 Euro) zusammen.

4.2 Bestandsveränderungen der Wertpapiere des Handelsbestandes, des Anlagebestandes und der

Beteiligungen

Die Position umfasst die Buchwertabgänge der veräußerten Wertpapiere. Sie umfasst Bestandsminderungen im Handelsbestand in Höhe von 3.005.822,54 Euro (Vorjahr 976.535,17 Euro), Bestandsminderungen im Anlagebestand in Höhe von 812.163,25 Euro (Vorjahr 1.335.443,07 Euro), Bestandsminderungen bei der Liquiditätsreserve in Höhe von 31.735,00 Euro (Vorjahr 63.090,30 Euro) sowie Bestandsminderungen bei den Beteiligungen in Höhe von 1.782.254,50 Euro (Vorjahr 69.428,00 Euro).

4.3 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen:

Erträge aus Untervermietung und umgelegten Reinigungskosten 108.660,17 Euro (Vorjahr 102.274,10 Euro)

Kursgewinne 37.603,57 Euro (Vorjahr 50.987,76 Euro)

Erträge aus dem Verkauf von Sachanlagen 32.166,80 Euro (Vorjahr 0,00 Euro)

sonstige periodenfremde Erlöse 22.376,52 Euro (Vorjahr 2.948,06 Euro)

Erträge aus Kfz-Nutzung 14.568,07 Euro (Vorjahr 20.803,20 Euro)

Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 3.108,43 Euro (Vorjahr 32.967,56 Euro)

Erträge aus der Zuschreibung von Wertpapieren des Anlagevermögens 0,00 Euro (Vorjahr 569.546,60 Euro)

Erträge aus der Zuschreibung von Wertpapieren des Handelsbestandes 0,00 Euro (Vorjahr 25.492,92 Euro)

4.4 Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von 38.895,91 Euro (Vorjahr 8.754,55 Euro) enthalten.

4.5 Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere der Umlaufvermögens

Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten bei den Finanzanlagen in Höhe von 263.729,15 Euro (Vorjahr 550.349,84 Euro). Die Wertpapiere des Handelsbestandes wurden in Höhe von 25.911,74 Euro (Vorjahr 56.737,20 Euro) aufgrund des strengen Niederstwertprinzips abgeschrieben.

4.6 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Hierin ist das saldierte Zinsergebnis nach BilMoG in Höhe von -3.552,22 Euro (Vorjahr +2.891,95 Euro) enthalten. Der Saldo setzt sich aus Zinserträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 30.908,78 Euro (Vorjahr 40.780,95 Euro) sowie aus Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 34.461,00 Euro (Vorjahr 37.889,00 Euro) zusammen.

5. Sonstige Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Patronatserklärungen und Verfügungsbeschränkungen

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Aus Mietverhältnissen bestehen für das Kalenderjahr 2016 finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 22.200,64 Euro, für die Jahre 2017 bis 2019 insgesamt in Höhe von 0,00 Euro.

Patronatserklärungen hat die Gesellschaft nicht abgegeben. Schwebende Rechtsstreitigkeiten und Verträge, aus denen sich erhebliche finanzielle Verpflichtungen ergeben, bestehen nicht.

5.2 Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich im Kalenderjahr 2015 wie folgt zusammen:

Dr. Eberhard Weiershäuser, Bad Homburg, Bankier i. R., Aufsichtsratsvorsitzender, bis 7. April 2015

Reinhard Voss, Grafenau, Wirtschaftsdiplom Informatik-Betriebswirt (VWA), Aufsichtsratsvorsitzender, ab 7. April 2015

Dr. Stephan Hess, London, Geschäftsführer telemach communications solutions GmbH Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, bis 9. Juni 2015

Martin Schmitt, Gechingen, Dipl.-Betriebswirt (BA), Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, ab 9. Juni 2015

Prof. Dr. Peter Steinbrenner, Affalterbach, Direktor des Campus of Finance Institut für Finanzmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

Gemäß Satzung erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats neben dem Ersatz ihrer Auslagen eine Vergütung in Höhe von 4.000,00 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das Doppelte.

Der Aufsichtsrat der KST Beteiligungs AG erhält für das Kalenderjahr 2015 Bezüge in Höhe von insgesamt 17.939,71 Euro (Vorjahr 14.280,00 Euro) sowie Auslagenersatz in Höhe von 1.820,00 Euro (Vorjahr 308,00 Euro). Im Berichtsjahr bestanden keine Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrates.

5.3 Vorstand

Der Vorstand setzt sich im Kalenderjahr 2015 wie folgt zusammen:

Wolfgang Rück, Korb, Sparkassenbetriebswirt, bis 31. Oktober 2015

Philipp Wiedmann, Heidelberg, Diplom-Kaufmann, ab 1. November 2015

Der Vorstand der KST Beteiligungs AG erhält für das Kalenderjahr 2015 Bezüge in Höhe von insgesamt 109.394,39 Euro (Vorjahr 109.449,59 Euro). Im Berichtsjahr bestanden keine Kredite an Mitglieder des Vorstandes.

5.4 Unternehmen, an denen die KST Beteiligungs AG mindestens den fünften Teil der Anteile besitzt

Blättchen & Partner AG, München, Grundkapital 1.000.000,00 Euro, Anteil 100,00 %

Der Jahresabschluss 2014 der Blättchen & Partner AG weist einen Jahresüberschuss von 3.941,67 Euro und ein Eigenkapital von 645.014,99 Euro aus.

5.5 Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 2 Mitarbeiter.

5.6 Mitteilungen gemäß § 20 Abs. 1 AktG

Die Q-Soft Verwaltungs AG, Gechingen, hat am 20. Februar 2015 gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der Aktien der KST Beteiligungs AG gehört.

5.7 Weitere Angaben

Die Wertpapiere des Anlagevermögens und der Liquiditätsreserve werden unter der Bilanzposition "Finanzanlagen, Wertpapiere des Anlagevermögens", die Wertpapiere des Handelsbestandes unter der Bilanzposition "Wertpapiere, sonstige Wertpapiere" ausgewiesen.

 

Stuttgart, den 04.02.2016

KST Beteiligungs AG

Der Vorstand

 

Stuttgart, den 04. Februar 2016

gez. Wiedmann

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 02.03.2016